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EB 8772 – Dartsch, Der Geigenkasten Heft 2

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Heft 1 (EB 8771) enthält Materialien zu folgenden Themenbereichen: Musik mit leeren Saiten und Grundlagen der Bogentechnik, Greifen, Musik erfinden, Rhythmen spielen, lesen und notieren, Töne lesen und notieren, Haltungs- und Bewegungsspiele owie Wissenswertes rund ums Instrument. Dazu gibt es Audiotracks zum Hören und Mitspielen auf breitkopf.com Heft 2 Lagenspiel (Lagenwechsel, zweite, dritte, vierte und halbe Lage), Spiccato, Vibrato – die nächsten Schritte

Der Geigenkasten (Heft 1) wurde 2005 mit dem Deutschen Musikeditionspreis ausgezeichnet.

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Heft 3 (EB 8773) schließlich führt in die Stile vom Frühbarock bis zur Gegenwart ein und erweitert die Technik mit Laufwerk, Doppelgriffen und hohen Lagen in Richtung eines virtuoseren Spiels.

Foto: HfM Sa

Heft 2 (EB 8772) ermöglicht mit seinen Materialien ein weiterführendes Lernen und ebnet den Weg in die Mittelstufe. Spiccato, Vibrato und Lagenspiel werden schrittweise vorbereitet, erlernt und vertieft. Die durchweg wieder zweistimmigen Stücke zielen auf einen flexiblen Einsatz der neuen Techniken in unterschiedlichem musikalischen Kontext. Einen Schwerpunkt bilden neben dem Spiel in der zweiten, dritten, vierten und halben Lage insbesondere die Lagenwechsel. Die Stücke decken dabei alle möglichen Kombinationen von Ausgangs- und Zielfingern ab. Zieltöne erscheinen zunächst oft in der ersten Lage, um für den folgenden Lagenwechsel die Steuerung über das Gehör zu ermöglichen. Außerdem werden in den Stücken oft zuerst Hilfsnoten hörbar angespielt, bevor die dann folgenden Lagenwechsel eine unhörbare Ausführung verlangen. Ein spezielles Übungsprogramm zum Herausnehmen hilft Schülerinnen und Schülern, in den Lagenwechseln richtig fit zu werden. Zum Inhalt des zweiten „Geigenkastens“ gehören auch verschiedene Anregungen zum ­freien Spiel, die an das Kapitel „Musik erfinden“ aus Heft 1 anknüpfen. So werden Fantasie, Spielfreude und Experimentierlust – besonders im Gruppenunterricht – gezielt angesprochen.

Michael Dartsch

Dartsch | Der Geigenkasten | Heft 2

Der Geigenkasten bietet eine Fülle vielfältigster Materialien für den Violinunterricht. Er lässt sich als didaktischer Fundus zusätzlich zu jeder Geigenschule einsetzen, eignet sich aber auf Grund des ansteigenden Schwierigkeitsgrades innerhalb der Kapitel auch als Leitfaden für den Unterricht in der Art einer Violinschule.

Über den Autor Michael Dartsch (*1964) arbeitete bereits während seines Studiums (Allgemeine Musikerziehung, Instrumentalpädagogik, Violine und Diplompädagogik) zunächst an verschiedenen Musikschulen sowie u. a. als Violindozent an der Universität zu Köln. Er promovierte in Pädagogik und bekleidet seit 1996 eine Professur für Musikpädagogik in Saarbrücken. Dort ist er Prodekan für die künstlerisch-pädagogischen Studiengänge und vertritt auch die Elementare Musikpädagogik. 2005 erhielt er den Landespreis für Hochschullehre des Saarlandes. Seit 2018 ist er Sprecher des Arbeitskreises Elementare Musikpädagogik Deutschland (AEMP). Zu seinen Veröffentlichungen bei Breitkopf & Härtel gehören die Bücher Mensch, Musik und Bildung (BV 388), Musik lernen – Musik unterrichten (BV 399) und Didaktik künstlerischen Musizierens (BV 454). Seine Konzerttätigkeit umfasst auch Projekte mit zeitgenössischen Komponisten, die Teilnahme an Festivals als Geiger und Barockgeiger, Aufnahmen für Rundfunk und Tonträger sowie die Konzeption und Moderation von Konzerten für Kinder.

Materialien für den Violinunterricht Heft 2 Lagenspiel, Spiccato, Vibrato – die nächsten Schritte

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9 790004 182482

ISMN 979-0-004-18248-2

www.breitkopf.com

9 790004 182482 B 20

EB 8772

Edition Breitkopf 8772 Edition Breitkopf 8772


MICHAEL DARTSCH

Der Geigenkasten Materialien für den Violinunterricht Heft 1 – EB 8771 Streichen, Greifen, Spielen – die ersten Schritte Heft 2 – EB 8772 Lagenspiel (Lagenwechsel, zweite, dritte, vierte und halbe Lage), Vibrato, Spiccato – die nächsten Schritte Heft 3 – EB 8773 Einführung in Spielweisen und Stilistiken vom Frühbarock bis zur Gegenwart (Laufwerk, Doppelgriffe, hohe Lagen)

Dieses Geigenkasten-Heft gehört:

Edition Breitkopf 8772 Printed in Germany


Bildnachweise: Seite 1: Juliane Gottwald, Mainz Seite 8: Glockenstuhl des Kanadischen Parlaments in Toronto. Foto: Malak Karsh Seite 17: Attischer Stamnos des Sirenen-Malers, um 470 v. Chr. © The Trusties of The British Museum, London Seite 48: Strauß als Dirigent. Zeichnung von Ludwig Koch, 1924. Bildarchiv d. Österreichischen National­ bibliothek, Wien (Sign. 198.869.B) Seite 69 und 81: Illustrationen: Doris Jausly, Wiesbaden

Alle Übungen, Melodien, Texte und Sätze stammen, wenn nicht anders angegeben, vom Autor.

Edition Breitkopf 8772 © 2006 by Breitkopf & Härtel, Wiesbaden Erweiterte Neuauflage: © 2020 by Breitkopf & Härtel, Wiesbaden Umschlag: Marion Schröder, Wiesbaden unter Verwendung von Illustrationen von Juliane Gottwald, Mainz Notengrafik: Ansgar Krause, Krefeld Satz und Layout: Dinges & Frick, Wiesbaden Druck: Bräuning + Rudert OHG, Espenau


Inhaltsverzeichnis Vorwort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 I Spiccato. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

1 Übungen zum Spiccato . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Spielstücke zum Spiccato. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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II Vibrato . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

1 Übungen zum Vibrato. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 2 Spielstücke zum Vibrato. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

III Der Reihe nach durch die Lagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 IV

Dritte Lage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

V Zweite Lage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 VI

Vierte Lage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58

VII Halbe Lage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 VIII Quer durch die Lagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 Hinweise für Lehrerinnen und Lehrer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Alphabetisches Verzeichnis der Stücke und Lieder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Anregungen zum freien Spiel mit Musik

Festtagsläuten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sirenen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Handys mit Mailbox. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ganzkörperdirigent. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Film-Musik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Haus-Musik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Heft 1 von „Der Geigenkasten“ (EB 8771) enthält Materialien zu den Themen­bereichen Musik mit leeren Saiten und Grundlagen der Bogentechnik, Greifen, Musik erfinden, Rhythmen spielen, lesen und notieren, Töne lesen und notieren, Haltungs- und Bewegungsspiele sowie Wissenswertes rund ums Instrument. Dazu gibt es Audiotracks zum Hören und Mitspielen zum Download auf breitkopf.com. Heft 3 (EB 8773) führt in die Stile vom Frühbarock bis zur Gegenwart ein und erweitert die Technik mit Laufwerk, Doppelgriffen und hohen Lagen in Richtung eines virtuoseren Spiels.

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Vorwort Liebe Schülerinnen und Schüler, ihr spielt nun schon eine ganze Weile Geige. Vielleicht habt ihr auch die Stücke aus dem ersten Geigenkasten-Heft gespielt oder spielt noch daraus? Wenn ja, dann ist es schon ganz schön lange her, dass ihr das erste Heft zum ersten Mal aufgeschlagen habt, oder? Inzwischen habt ihr vieles gelernt: Das Halten von Geige und Bogen ist meistens kein Problem mehr. Können euch Lieder in allen vier Griffarten noch erschrecken? Noten sind sicher keine rätselhaften Zeichen mehr und Kreuze oder B’s bringen euch schon nicht mehr unbedingt in die Klemme. Vielleicht habt ihr auch gefragt – so wie ich es von meinen Geigenschülerinnen und -schülern her kenne –, was noch alles kommt, wenn man alles das schon gelernt hat? Ja, und nun habt ihr ein neues Heft in der Hand – mit lauter neuen Sachen: Da gibt es das Springen des Bogens zu lernen; man nennt das „Wurfbogen“ oder „Spiccato“ und kann es besonders für schnelle und lustige Stücke gut gebrauchen. Dann wartet auch das Vibrieren auf euch, das ihr bei eurer Lehrerin oder eurem Lehrer sicherlich schon gesehen und gehört habt. Wenn man das kann, klingt das Spielen bald noch mehr nach richtig ausgewachsenem Geigen. Und außerdem wandert ihr jetzt bald auf dem Griffbrett auf und ab und lernt, immer höhere Töne zu spielen. Ihr wisst es sicher schon: Das heißt dann „Lagenspiel“. Und um in die Lagen zu kommen, braucht man „Lagenwechsel“. Alles das ist keine Zauberei und ihr könnt es lernen, wie ihr alles bisher auch gelernt habt. Hoffentlich hilft euch dieses Heft dabei – und hoffentlich gefallen euch die Stücke auch! Damit ihr mit den Lagen richtig fit werdet, gibt es ein kleines Lagen-Fitnessprogramm zum Herausnehmen und Trainieren. Wenn ihr die eine oder andere Überschrift nicht versteht, dann lasst sie euch erklären, schlagt in einem Lexikon nach oder schaut ins Internet. Zu wissen, was eine Überschrift bedeutet, hilft vielleicht, richtig gute Musik zu machen. Viel Freude wünscht euch


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I Spiccato 1 Übungen zum Spiccato 1 Gummiball Lege den Bogen in der oberen Hälfte auf die D- und die A-Saite gleichzeitig. Nun drehe den rechten Arm so, dass der Bogen sich von der Saite hebt und schließlich senkrecht in die Luft zeigt. Halte ihn locker und lass ihn zurück auf die Saite fallen. Wenn du ihn dabei locker genug hältst, wird er einige Male wieder ein bisschen hoch springen – wie ein Gummiball.

2 Kreise Lege den Bogen in der Mitte auf die D- und die A-Saite gleichzeitig. Nun drehe wieder den rechten Arm so, dass der Bogen sich ein Stück von der Saite hebt. Dann lass ihn mit lockerem Griff auf die Saite fallen und strecke gleichzeitig den Arm genauso wie beim Abstrich. Wenn der Bogen einmal aufgesprungen ist, geht der Abstrich durch die Luft weiter. Dann fliegt die rechte Hand mit dem Bogen in einem großen Kreis nach oben durch die Luft und wieder zur Geige. Nun lässt sie den Bogen wieder in der Bogenmitte auf die D- und die A-Saite fallen und streicht gleich wieder weiter durch die Luft und in einem großen Kreis nach oben und in die Richtung der Geige. So geht es immer weiter. Wenn deine Hand ein Stift wäre, würdest du lauter Kreise in die Luft malen, merkst du? Und nun versuche die Kreise mit lauter Aufstrichen. Kannst du die Kreise auch machen, wenn du den Bogen auf die G- und D-Saite fallen lässt?

3 Schüsseln Du lässt den Bogen wieder auf die Saiten fallen und machst nach dem Aufspringen einen Abstrich in der Luft. Die rechte Hand will wieder einen Kreis machen, aber diesmal kommt ein Aufstrich durch die Luft hinterher, bei dem dann der Bogen auch wieder aufspringt. Die Hand geht in die Luft – und schon kommt wieder ein Abstrich. So geht es mit Abstrich und Aufstrich abwechselnd immer weiter. Wenn deine Hand ein Stift wäre, würdest du diesmal lauter Halbkreise in die Luft malen – oder lauter Schüsseln.

4 Schälchen Spiele noch einmal die „Schüsseln“. Merkst du, wie der Arm im Ellbogen immer auf- und zuklappt? Allmählich streichst du etwas schneller und lässt die Schüsseln immer kleiner werden – bis es nur noch kleine Schälchen sind, z. B. solche für leckeren Nachtisch. Klingen deine Schälchen gut? Was du jetzt machst, nennen die Geiger „Wurfbogen“ oder „Spiccato“. Und nun probiere den Wurfbogen auch mal auf nur einer Saite. Spiele der Reihe nach auf allen Saiten.

Breitkopf EB 8772


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I Spiccato

2 Spielstücke zum Spiccato 5 Die Vierlings-Wurfbogen-Tonleiter (1)

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* Hinweis für Lehrerinnen und Lehrer: Wo die zweite Stimme ebenfalls von den Kindern gespielt werden kann, ist dies ausdrücklich vermerkt. Einige Male wird an geeigneter Stelle darauf verwiesen, dass nun die zweite Stimme eines früher im Heft stehenden Liedes gespielt werden kann.

Breitkopf EB 8772


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I  Spiccato · Spielstücke

6 Die Zwillings-Wurfbogen-Tonleiter (1)

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7 Fröhliches Tänzchen Alles im Spiccato! Wenn du die erste Stimme gut spielen kannst, versuche auch die zweite.

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II Vibrato

2 Spielstücke zum Vibrato 19 Alte Weise Nikolaus Vallet (um 1583– nach 1626) Bearb.: Erich Doflein

Spiele beide Stimmen mit Vibrato.

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aus: Erich und Elma Doflein: Das Geigenschulwerk. Heft 1: Der Anfang des Geigenspiels. Mit freundlicher Genehmigung von Schott Music, Mainz

Nun hast du schöne, alte Musik gespielt und mit allen Fingern vibriert.

20 Echolied (2) Spiele die zweite Stimme von „Echolied“ auf Seite 10. Achte auf die Lautstärken und versuche, ein passendes Vibrato für Forte und Piano zu finden.

21 Arm in Arm Spiele beide Stimmen mit Vibrato.

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II  Vibrato · Spielstücke

22 Gruß eines Ohrwurms zur musikalischen Ergötzung Diese Musik gehört eigentlich zu einem größeren Stück, das der Komponist Johann Pachelbel geschrieben hat. Es heißt „Kanon“ und ist sehr bekannt geworden: ein richtiger Ohrwurm! Pachelbel hat aber noch viele andere Stücke komponiert, zum Beispiel „Musikalische Ergötzungen“. Hier kannst du einmal versuchen, nur wenig Vibrato einzusetzen. Wie klingt es, wenn du nur auf jedem zweiten Ton (also den ersten, dritten, fünften und so weiter) vibrierst – oder wenn du die Töne ohne Vibrato anfängst und erst ein kleines bisschen später beginnst zu vibrieren?

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nach dem Kanon in D-Dur für drei Violinen und Basso continuo von Johann Pachelbel (1653–1706) Einrichtung: M. D.

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möglichst unhörbar am Taktende (auf die letzte Achtel) zum Abstrich wechseln

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IV Dritte Lage 33 Ich kletter hoch

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Dieses Lied kannst du auf allen Saiten spielen.

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34 Kleiner Walzer

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IV  Dritte Lage

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35 Vergnügte Weise

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Handys mit Mailbox Jeder von euch denkt sich ein kleines Motiv als Klingelton für sein Handy aus und spielt es ein paar Mal vor. Eure Lehrerin oder euer Lehrer hilft euch, die Klingeltöne in Notenschrift auf einem Blatt aufzuschreiben. Wenn ihr mindestens drei seid, stellt ihr euch nun alle irgendwo im Raum auf und wartet auf einen Anruf. Einer von euch, vielleicht euer Lehrer oder eure Lehrerin, ruft nun bei einem von euch an. Er oder sie spielt dazu einen der Klingeltöne. Ihr müsst jetzt erkennen, ob das vielleicht euer Klingelton ist: Wenn ja, dann spielt ihr ein paar Töne als Ansage auf eurer Mailbox und dann einen Flageolett-Ton als Signal-Ton für die Nachricht. Für einen Flageolett-Ton drückst du die Saite nur ganz leicht herunter wie beim „Eislaufen“ (Nr. 28). Dann spielt der Anrufer oder die Anruferin eine kurze Nachricht aus ein paar Tönen auf eure Mailbox. Und schon wird der Nächste angerufen – so lange, bis alle dran waren. Seid ihr nur zwei, dann schreibt ihr halt nur einen Klingelton auf. Der Anrufer spielt nun entweder irgendeinen Klingelton, den er sich gerade ausdenkt, oder genau dein aufgeschriebenes Motiv. Du musst dann wieder erkennen, ob du angerufen wirst oder nicht. Dann gibt es die Ansage, den Flageolett-Ton als Signal-Ton und die kurze Nachricht. Und schon wird weiter angerufen ... Die Lehrerin oder der Lehrer kann auch vor der Stunde schon verschiedene Klingeltöne auf Notenblätter aufschreiben und dann jeden von euch einen ziehen lassen. So bekommt dann jeder seinen Klingelton und das Spiel kann losgehen.

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V Zweite Lage 59 Gemächlich (1)

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62 Auf dem Tanzboden

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77

VII  Halbe Lage

105 Oh, When the Saints M.: Spiritual aus den USA Satz: M. D.

Auch bei diesem Lied steht deine Hand in der halben Lage, auch wenn deine Finger diesmal nicht umdenken müssen.

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106 Little Tune (2) Von „Little Tune“ auf der vorherigen Seite kannst du jetzt die zweite Stimme spielen. Sie steht ebenfalls in der halben Lage.

107 Gemächlich (2) Spiele nun die zweite Stimme von „Gemächlich“ auf Seite 44 in der halben Lage.

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88

VIII  Quer durch die Lagen

120 Tema con variazioni Bei diesem Stück sind vielleicht nicht alle Lagenwechsel bequem für dich. Dafür kannst du hier alle mög­lichen Lagenwechsel zwischen der zweiten, dritten und vierten Lage üben. Übe zuerst eine Zeit lang nur das Thema und die Variation 1. Dann übst du eine Weile nur Variation 2. Wenn du dich damit gut fühlst, übe die Variation 3. Und wenn du zum Schluss das ganze Stück spielen kannst, bist du richtig fit. Das Thema und die zweite Stimme der ersten Variation kommen dir vielleicht bekannt vor. Vergleiche sie einmal mit dem Lied „Arm in Arm“ auf der Seite 14.

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VIII  Quer durch die Lagen

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90

Hinweise für Lehrerinnen und Lehrer Dieses Heft enthält Übungen und Spielstücke für das Spiccato, das Vibrato und vor allem für Lagenwechsel und Lagenspiel. Wenngleich die Stücke stets in didaktisch sinn­voller Folge angeordnet sind, brauchen die einzelnen Kapitel nicht unbedingt in jeweils einem Schwung vom Anfang bis zum Ende durchgegangen zu werden. Vielleicht wird man manche einführende Übung vom Beginn eines Kapitels gerne schon früher ausprobieren, während die virtuoseren oder vertiefenden Materialien gegen Ende einiger Kapitel (beispielsweise die geworfenen Arpeggien in Nummer 11 oder die „Kletterfingersätze“ in den Nummern 75–77) auch aufgeschoben und dann später behandelt werden können. Je nach konkretem Bedarf kann der Fundus des Heftes schließlich wieder mit anderen Schulwerken kombiniert werden. Wie schon im ersten Heft (Greifen, Streichen, Spielen – die ersten Schritte, EB 8771) ist auch im vorliegenden Heft beabsichtigt, musikalisch anregendes und reichhaltiges Material anzubieten. Denn gerade im ausdrucksvollen Spiel kann sich ein Lagenwechsel bewähren und dabei geschmeidig werden. Schließlich ist das Lagen­­spiel auch besonders häufig aus musikalischen Gründen angezeigt. Die Aufgabe, während des zweistimmigen Spiels mit einem Partner einmal speziell auf die Besonderheiten der zweiten Stimme zu achten, etwa imitatorische Elemente hörend zu entdecken, kann neben dem Effekt wachsender technischer Souveränität auch eine weitere Entwicklung des musikalischen Gehörs bewirken. Würden die Stücke ledig­lich als Etüden geübt, niemals aber zweistimmig musiziert, wäre dem Heft ein bedeutsamer Aspekt genommen. Selbstverständlich können die eingestreuten bekannteren Lieder, die zur Entwicklung der Tonschönheit und zur Orientierung in den Lagen beitragen sollen, auch gesungen werden. Meist sind die Texte leicht zugänglich und wenn Kinder dies mögen, hilft ihnen das Singen, sich in den musikalischen Ausdruck hineinzuleben. Die ersten Übungen zum Spiccato können schon recht früh eingeführt und später einige Male wieder aufgegriffen werden, bis man sich schließlich die weiteren Übungen vornimmt. Nach den leeren Saiten kommen die Finger hier zunächst als Repetitionen vor, um den Fingeraufsatz und den schnellen Bogenstrich nicht sofort von Ton zu Ton koordinieren zu müssen. Allmählich steigt der Schwierigkeitsgrad der Koordination, bis endlich auch Saitenwechsel hinzukommen. Außerdem werden der Wechsel zwischen Spiccato und Détaché, das „fliegende Spiccato“ (mehrere Noten auf einen Bogen im Spiccato) und Spiccato in verschiedenen dynamischen Graden geübt. Die Vibrato-Übungen lassen bewusst offen, ob aus dem Handgelenk oder mit dem ganzen Arm vibriert wird. Vielmehr kann man gerade daraus, wie ein Kind die ersten Übungen ausführt, Anhaltspunkte dafür gewinnen, ob ihm die Hand- oder die Armbewegung physiologisch näher liegt. Für die Frage, welche Art des Vibratos zunächst geübt und verfeinert wird, gewinnt man so – vielleicht neben den eigenen didaktischen und spieltechnischen Neigungen – eine weitere Entscheidungsgrundlage. Nach dem Vibrieren längerer Töne wird das Vibrato bei immer kleineren Notenwerten angewandt. Ein besonderer Akzent liegt schließlich auf dem durchgehenden Vibrato, was die

Unabhängigkeit von rechter und linker Hand voraussetzt und das Vibrato erst voll und ganz für die musikalische Gestaltung verfügbar macht. Im Kapitel „Der Reihe nach durch die Lagen“ wandern kleine Melodien durch Transposition auf dem Griffbrett immer weiter nach oben. Bevor man sich dem Lagenspiel systematisch zuwendet, können Kinder auf diese Weise bereits recht früh erste Erfahrungen mit dem Gleiten eines Fingers auf der Saite, mit der Armstellung in höheren Lagen und mit der Tonbildung in der Höhe sammeln. Die Verringerung der Fingerabstände bei zunehmender Lagenhöhe kann hierbei schon über das Gehör erfasst werden. Danach können die Lagen einzeln gründlich erarbeitet werden. Hierzu stehen Spielstücke zur Verfügung, die jeweils eine Fingerkombination beim Lagenwechsel berücksichtigen; ab und zu werden innerhalb eines Stückes mehrere solcher Kombinationen geübt. Die Zahlen in den kleinen Kästchen über den Stücken geben Ausgangs- und Zielfinger an; die tieferstehende Ziffer bezieht sich auf den Finger in der tieferen Lage, also den Ausgangsfinger für den Lagenwechsel aufwärts beziehungsweise den Zielfinger für den Lagenwechsel abwärts. Dementsprechend bezeichnet die höherstehende Ziffer den Finger in der höheren Lage, also den Zielfinger beim Lagenwechsel aufwärts beziehungsweise den Ausgangsfinger beim Lagenwechsel abwärts. Innerhalb der Stücke werden Lagenwechsel stets durch Fingersätze angezeigt. Für alle möglichen Fingerkombinationen bietet der Band Spielliteratur an. In den Stücken erscheinen dabei fast immer der Anfangs- und der Zielton eines Lagenwechsels zunächst in der ersten Lage, um dem Gehör Orientierung zu bieten, bevor die gleichen Töne schließlich mit Lagenwechsel gespielt werden. Teilweise ist auch das Ausführen eines Lagenwechsels mit Hilfsnote – vor der folgenden Ausführung ohne Hilfsnote – einkomponiert. Nach Erreichen einer bestimmten Lage wird ein Teil des jeweiligen Stückes in dieser Lage weitergespielt, um die Finger an das Spiel in der Lage zu gewöhnen und ein Gespür für die klangliche Gestaltung jenseits der ersten Lage zu fördern. Schließlich werden auch Lagenwechsel geübt, die mit Saitenwechseln verbunden sind. Am Ende der Lagenkapitel stehen Spielstücke von CharlesAuguste de Bériot (1802–1870); hier kann das Lagenspiel, aber auch das Vibrato in den Lagen, bei authentischer Literatur der Romantik angewandt werden. Diese Stücke waren früher im Schulwerk Küchlers enthalten, wurden jedoch in der Neuausgabe dieses Werks durch andere Spielliteratur ersetzt. Ich nehme diese melodiösen Übungsstücke hier auch auf, um sie vor dem Vergessen zu bewahren und für die Violinpädagogik zu erhalten. An Spielstücken verschiedener Stilbereiche kann schließlich das flexible Wechseln zwischen halber, erster, zweiter, dritter und vierter Lage geübt werden. Hohe Anforderungen stellt sicher das Variationsstück am Ende des Bandes, das die gründliche Beherrschung der ersten vier Lagen sowie der Lagenwechsel (gemeint ist der Genitiv Plural) von der ersten Lage aus voraussetzt. Hier werden auf engstem Raum alle möglichen Fingerkombinationen zwischen der zweiten und der dritten, der

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zweiten und der vierten sowie der dritten und der vierten Lage zusammengefasst. Zunächst sollte man die einzelnen Variationen jeweils eine Weile lang gesondert üben, bevor schließlich das Stück im Gesamtzusammenhang gespielt werden kann. In das Heft eingestreut finden sich Anregungen zum freien Spiel mit Musik. Es lohnt sich, gegebenenfalls die eigene Scheu vor einer ungewohnt freien und am Spiel orientierten Umgangsweise mit Musik zu überwinden und mit den Kindern zusammen zu experimentieren. Die Schülerinnen und Schüler werden sich dann ebenfalls ungezwungener einbringen und so möglicherweise einen spielorientierten und unverkrampften Umgang mit Musik und Instrument für sich finden können, der gerade auch das individuelle Gestalten fördert. Besonders im Gruppenunterricht, im Spielkreis oder im Schul­orchester – vielleicht aber auch in Überlappungs- und Übergangsphasen vom StundenEnde des einen zum Stunden-Beginn des anderen Kindes – können die Spiele eingesetzt werden und Freude machen, doch sind sie auch im Einzelunterricht möglich. Schließlich eignen sie sich auch für Aufführungen und Klassenvorspiele, wo sie sicher besondere Akzente setzen können.

In violintechnischer Hinsicht zielt dieses Heft insgesamt auf eine Steigerung der Tonschönheit, der Bogenkontrolle und der Intonationssicherheit im unteren bis mittleren Bereich des Griffbretts. Die Vorbereitung auf ein persönlich gestaltetes Vibrato, die wachsende Geschicklichkeit beim Werfen des Bogens und die Erweiterung des Tonraumes auf allen Saiten in die Lagen hinein stellen wichtige Schritte auf dem Weg in die geigerische Mittelstufe dar. Nicht selten haben Geigenschülerinnen und -schüler beim Erlernen dieser Bereiche Schwierigkeiten, ein vertrautes Gefühl und eine problemlose Verfügbarkeit zu erreichen. Eine mögliche Folge davon ist, dass die erwähnten klanglichen und technischen Spiel- und Ausdrucksmöglichkeiten im späteren Musizieren kaum angewendet werden und damit noch weiter verkümmern. Das vorliegende Heft stellt Material bereit, um diese Themen sorgsam und gerade auch musizierend anzugehen, und über die jeweils persönliche Bewältigung und Verinnerlichung neue musikalische Horizonte zu erschließen. Saarbrücken/Bonn, im Sommer 2005

Michael Dartsch

Hinweis zur zweiten Auflage In der zweiten Auflage wurde dem Heft ein Lagen-Fitnessprogramm als Ergänzung der Kapitel IV bis VI beigelegt. Mit diesem lassen sich Lagenwechsel und Lagenspiel auf einer Saite vergleichsweise systematisch und auf komprimiertem Raum üben. Hierbei werden alle Lagendistanzen zwischen erster und vierter Lage sowie verschiedene Fingerkombinationen und Intervalle berücksichtigt. Teilweise stellt dies gewisse Herausforderungen an das innere Gehör, die aber in diesem Stadium des Geigenspiels durchaus lohnend sein können. Besonders wenn das Voraushören schwerfällt, kann empfohlen werden, die verschiedenen Num-

mern eines Abschnitts zuerst getrennt voneinander zu üben, bevor sie eventuell als Abfolge hintereinander gespielt werden könnten. Transpositionen und Abwandlungen jeder Art – sei es im Rhythmus, im Bogenstrich oder im Tongeschlecht – sind darüber hinaus denkbar und können nach Bedarf vor­genommen werden. Der Einleger hätte seinen Zweck erfüllt, wenn er zu größerer Lagen­ sicherheit und damit zu mehr Freude am Spiel beitragen könnte. Saarbrücken/Remagen, im Sommer 2019

Breitkopf EB 8772

Michael Dartsch


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Alphabetisches Verzeichnis der Spielstücke und Lieder Titel Abendlied Adventlicher Kanon Alla breve Allegretto Allegro moderato (C-dur) (Bériot) Allegro moderato (E-dur) (Bériot) Alte Weise (Vallet/Doflein) Am Frühstückstisch Andante Andante (Bériot) Andantino (Bériot) Andantino grazioso (Bériot) Aria Arietta Arm in Arm Arpeggiato Auf dem Tanzboden Auf der Jagd Auf und ab Ausdrucksvoll Barcarole Beschwingten Schrittes Big Ben Nr. 1 Big Ben Nr. 2 Big Ben Nr. 3 Bordun Branle simple Bruder Jakob Calme Cantabile Chant Chor der Brautjungfern (v. Weber) Comodo Con sentimento Cool Lady Cowboy Bill Der irre Kuckuck Der Mond ist aufgegangen Die Blümelein, sie schlafen Die Herde zieht vorbei Die Vierlings-Wurfbogen-Tonleiter Die Zwillings-Wurfbogen-Tonleiter Drehtanz Echolied Erinnerung an den Balkan Es steht ein goldnes Garbenfeld (Erntelied), (Schulten, G.) Es wird schon gleich dunkel Espressivo Festlich Frisch auf

Fröhliches Tänzchen Fürs kleine Schwesterchen Galopp Gavotte 45 32 Gemächlich 111 79 Girlanden 66 49 Gruß eines Ohrwurms zur 10 9 musikalischen Ergötzung (Pachelbel) 103 74 Heiter 119 86 Herbstgedanken 19 14 Herr, wir hören auf dein Wort 53 38 (Schubert, H.) 41 29 Hupfkanon 57 40 Ich kletter hoch 102 73 Im Walzertakt 58 42 Kleine Melodie 81 58 Kleiner Tanz 90 64 Kleiner Walzer 21 14 Kleines Lied 95 67 Kletterlied in Halbtonschritten 62 45 Klettermelodie in Ganztonschritten 72 52 Ländler 76 54 Langsamer Marsch 24 16 Lebhaft 101 72 Little Tune 65 47 Melodie 48 34 Moderato cantabile (Bériot) 98 70 Moritat 99 70 Munter 44 32 My Bonnie Is Over the Ocean 97 70 Oh, When the Saints 61 45 Parade 55 39 Pebbles On the Water 42 30 Quartiana 78 55 Reigen 84 60 Scherzo teatralico 93 66 Schwingend 87 63 Sententia latina 92 66 Siciliana 39 28 Signal in Lydisch 114 82 Strolling Guys 25 18 Tempo di minuetto 113 82 Tempo giusto 47 34 Terzen-Tänzchen 5 6 Tema con variazioni 6 7 Traum 110 79 Überkreuz-Kanon 12 10 Vergnügte Weise 82 59 Vom Himmel hoch (J. S. Bach) Walking Through the Town 112 80 Walzer 115 83 Was soll das bedeuten 86 62 Whistle Tune 85 62 Wienerisch 67 49 Winter, ade!

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7 7 64 46 100 71 88 63 59 44 94 67 22 15 36 26 96 68 27 19 11 10 33 24 13 11 83 59 52 37 34 24 54 38 31 21 32 22 70 51 56 40 69 50 104 76 40 28 79 56 63 46 73 52 74 53 105 77 50 36 116 84 77 55 38 27 14 12 43 30 117 84 46 33 80 58 118 85 68 50 60 44 75 54 120 88 37 27 51 36 35 25 28 19 71 51 49 35 108 78 91 65 89 64 23 15


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Der Geigenkasten Materialien für den Violinunterricht Heft 2

Lagen-Fitnessprogramm Michael Dartsch

Dieses Lagen-Fitnessprogramm liefert vertiefende Übungen zu den Kapiteln IV bis VI. Spiele alle Übungen des Fitnessprogramms auch auf den anderen Saiten!

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• Spiele die Nummern 1 bis 8 auch mit umgekehrten Strichen, beginne also mit Aufstrich. • Wenn du dich mit den Nummern 1 bis 8 sicher fühlst, spiele sie alle auch einen Halbton tiefer.

Zu Edition Breitkopf 8772

© 2006/2020 by Breitkopf & Härtel, Wiesbaden


Heft 1 (EB 8771) enthält Materialien zu folgenden Themenbereichen: Musik mit leeren Saiten und Grundlagen der Bogentechnik, Greifen, Musik erfinden, Rhythmen spielen, lesen und notieren, Töne lesen und notieren, Haltungs- und Bewegungsspiele owie Wissenswertes rund ums Instrument. Dazu gibt es Audiotracks zum Hören und Mitspielen auf breitkopf.com Heft 2 Lagenspiel (Lagenwechsel, zweite, dritte, vierte und halbe Lage), Spiccato, Vibrato – die nächsten Schritte

Der Geigenkasten (Heft 1) wurde 2005 mit dem Deutschen Musikeditionspreis ausgezeichnet.

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Heft 3 (EB 8773) schließlich führt in die Stile vom Frühbarock bis zur Gegenwart ein und erweitert die Technik mit Laufwerk, Doppelgriffen und hohen Lagen in Richtung eines virtuoseren Spiels.

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Heft 2 (EB 8772) ermöglicht mit seinen Materialien ein weiterführendes Lernen und ebnet den Weg in die Mittelstufe. Spiccato, Vibrato und Lagenspiel werden schrittweise vorbereitet, erlernt und vertieft. Die durchweg wieder zweistimmigen Stücke zielen auf einen flexiblen Einsatz der neuen Techniken in unterschiedlichem musikalischen Kontext. Einen Schwerpunkt bilden neben dem Spiel in der zweiten, dritten, vierten und halben Lage insbesondere die Lagenwechsel. Die Stücke decken dabei alle möglichen Kombinationen von Ausgangs- und Zielfingern ab. Zieltöne erscheinen zunächst oft in der ersten Lage, um für den folgenden Lagenwechsel die Steuerung über das Gehör zu ermöglichen. Außerdem werden in den Stücken oft zuerst Hilfsnoten hörbar angespielt, bevor die dann folgenden Lagenwechsel eine unhörbare Ausführung verlangen. Ein spezielles Übungsprogramm zum Herausnehmen hilft Schülerinnen und Schülern, in den Lagenwechseln richtig fit zu werden. Zum Inhalt des zweiten „Geigenkastens“ gehören auch verschiedene Anregungen zum ­freien Spiel, die an das Kapitel „Musik erfinden“ aus Heft 1 anknüpfen. So werden Fantasie, Spielfreude und Experimentierlust – besonders im Gruppenunterricht – gezielt angesprochen.

Michael Dartsch

Dartsch | Der Geigenkasten | Heft 2

Der Geigenkasten bietet eine Fülle vielfältigster Materialien für den Violinunterricht. Er lässt sich als didaktischer Fundus zusätzlich zu jeder Geigenschule einsetzen, eignet sich aber auf Grund des ansteigenden Schwierigkeitsgrades innerhalb der Kapitel auch als Leitfaden für den Unterricht in der Art einer Violinschule.

Über den Autor Michael Dartsch (*1964) arbeitete bereits während seines Studiums (Allgemeine Musikerziehung, Instrumentalpädagogik, Violine und Diplompädagogik) zunächst an verschiedenen Musikschulen sowie u. a. als Violindozent an der Universität zu Köln. Er promovierte in Pädagogik und bekleidet seit 1996 eine Professur für Musikpädagogik in Saarbrücken. Dort ist er Prodekan für die künstlerisch-pädagogischen Studiengänge und vertritt auch die Elementare Musikpädagogik. 2005 erhielt er den Landespreis für Hochschullehre des Saarlandes. Seit 2018 ist er Sprecher des Arbeitskreises Elementare Musikpädagogik Deutschland (AEMP). Zu seinen Veröffentlichungen bei Breitkopf & Härtel gehören die Bücher Mensch, Musik und Bildung (BV 388), Musik lernen – Musik unterrichten (BV 399) und Didaktik künstlerischen Musizierens (BV 454). Seine Konzerttätigkeit umfasst auch Projekte mit zeitgenössischen Komponisten, die Teilnahme an Festivals als Geiger und Barockgeiger, Aufnahmen für Rundfunk und Tonträger sowie die Konzeption und Moderation von Konzerten für Kinder.

Materialien für den Violinunterricht Heft 2 Lagenspiel, Spiccato, Vibrato – die nächsten Schritte

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9 790004 182482

ISMN 979-0-004-18248-2

www.breitkopf.com

9 790004 182482 B 20

EB 8772

Edition Breitkopf 8772 Edition Breitkopf 8772


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EB 8772 – Dartsch, Der Geigenkasten Heft 2 by Breitkopf & Härtel - Issuu