Hans-Wilhelm Hรถsl (Hrsg.)
LIEDERSAMMLUNG
Fร R DEN TONSATZUNTERRICHT
Hans-Wilhelm Hösl (Hrsg.) • Liedersammlung für den Tonsatzunterricht
Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.ddb.de abrufbar. Copyright © 1999 by Pfefferkorn Musikverlag, Leipzig Copyright © 2017 assigned to Breitkopf & Härtel, Wiesbaden Lektorat und Herstellung im Verlag Notensatz: Leipziger Notensatz Druck und Bindung: docupoint GmbH, Barleben Alle Rechte, auch die der fotomechanischen und elektronischen Wiedergabe sind vorbehalten. Printed in Germany ISBN 978-3-7651-0552-4 BV 32001
VORWORT Die vorliegende Liedersammlung ist zu dem Zweck erstellt worden, vielfältiges Material zu Übungen im Harmonisieren und anderen Tonsatzdisziplinen zu bieten. Daher werden einfache Volksliederinteressenten Harmonisierungshinweise wie Akkordsymbole oder gar mehrstimmige Sätze, wie sie landläufige Sammlungen bieten, vergeblich darin suchen. Die Auswahl fußt in ihrer Mannigfaltigkeit auf Sammlungen, die Paul Schenk vor etwa 50 Jahren seinen Bänden »Funktioneller Tonsatz« und »Schule des musikalischen Hörens« beifügte (Edition Pro Musica Leipzig, Nr. 104 und 208). Wie bei Schenk sind den bekanntesten deutschen Volksweisen solche an die Seite gestellt, die aus formalen oder anderen musikalischen Gründen für den Unterricht besonders interessant erscheinen. Beigefügt wurden auch einige der wichtigsten oder interessantesten Volkslieder der seit dem Ende der Völkerwanderung auf dem Territorium des heutigen Deutschlands siedelnden Lausitzer Sorben, deren Lieder außerhalb der Lausitz noch heute nahezu unbekannt sind. Um die Sammlung nicht ausufern zu lassen, wurden an ausländischen Liedern nur solche mit aufgenommen, die inzwischen zu deutschem Liedgut geworden sind. Aus gleichem Grunde musste auch auf Lieder von anderen in Deutschland ansässigen nationalen Minderheiten verzichtet werden (die meist ein eigenes auswärtiges Stammland haben). Auf die Aufnahme von Kanons wurde mit einer Ausnahme ebenfalls verzichtet. Der Übergang von Volksliedern zu volkstümlichen Liedern aus Bühnenwerken und Film ist durchaus fließend. Letztere mussten jedoch ebenfalls ausgeschlossen werden, da mit über 550 Liedern die Grenze der Fasslichkeit erreicht scheint. Für die Stilistik um 1900 sei aber auf die Nutzung solcher Weisen ausdrücklich verwiesen. Die Musizierpraxis hat bewiesen, dass Lieder dieser Genres ebenso wie Volksweisen in unterschiedlichster Art bearbeitet werden können, ohne dass man sich die Schelte der Werkuntreue einhandelt. Überhaupt sei auf die Mannigfaltigkeit der Stilistik der Weisen hingewiesen. Sie reicht vom Mittelalter (etwa bei einigen Chorälen) bis ins 20. Jahrhundert (z.B. »Es zogen auf sonnigen Wegen«). Paul Schenk teilte im »Funktionellen Tonsatz« seine Lieder in jüngere und ältere auf und geriet mit dieser Schablonisierung in einigen Fällen (z.B. »Gut Gsell und du musst wandern«) prompt in Konflikt. In der vorliegenden Sammlung wurden die Lieder daher nur alphabetisch geordnet und stilistische Empfehlungen durch die fettgedruckten Buchstaben A bis C gegeben: A: Alte Weisen vor Mitte des 17. Jh., deren Bearbeitung in einem Stil der Niederländischen Schulen (Renaissancemusik), in einigen Fällen auch älteren Stilen wie Ars nova zu empfehlen ist; B: Weisen der Barockzeit (Generalbasszeitalter) oder auch Weisen, die sowohl im Stil A als auch C zu bearbeiten empfehlenswert scheint; C: jüngere Weisen, deren Bearbeitung in einem Stil des 18. oder 19. Jahrhunderts zu empfehlen ist.
Auch bei der Nutzung der sorbischen Volksweisen kann die Frage nach angemessener Stilistik aufkommen. Bei den jüngeren Melodien (C) besteht kaum ein Problem; sie wurden im 19. Jh. meistens wie deutsche Weisen bearbeitet, da die Kulturkreise in Verbindung standen. Bei den älteren Weisen (mit B gekennzeichnet) war früher bei der Ensemblebesetzung auch eine heterophone Satztechnik gebräuchlich. Dem gravierendsten Mangel der Schenkschen Sammlungen – den dort aus Platzgründen fehlenden Texten – wurde abgeholfen, indem alle Weisen mit der ersten Strophe ausgestattet sind. Die deutsche Übertragung der sorbischen Texte stammt, wo nicht anders vermerkt, vom Herausgeber. Auch die wichtigsten Quellenangaben (die bei Schenk sehr ungenau sind) wurden, soweit sie ermittelt werden konnten, beigefügt.1 Die jüngeren Melodien sind in einen Tonumfang für mittlere Stimme transponiert. Dabei wurde auf die Wiedergabe in Tonarten mit mehr als 4 Vorzeichen verzichtet (Schenks didaktische Absichten bei mehr Vorzeichen verfehlten ihren Zweck, da solche Lieder von Studierenden im allgemeinen gemieden wurden). Die älteren Melodien (A) wurden darüber hinaus in den vor 1600 üblichen Tonarten angeführt (was oft in erstaunlicher Weise dem mittleren Tonumfang entspricht!). Ebenfalls verzichtet wurde auf die Angabe von Modalität (die auch bei Schenk nicht immer lückenlos erfolgte). Solche Phänomene sollen im Unterricht bzw. beim praktischen Gebrauch entdeckt werden. Tempohinweise schienen nur vereinzelt erforderlich. Die metrische Darstellung der älteren Weisen wurde entsprechend der Vielfalt früherer Ausgaben individuell ausgewählt. Auf Darstellung ohne Takt wurde aus praktischen Gründen verzichtet. Die metrische Darstellung der sorbischen Volksweisen erfolgte zum Teil nach neuesten eigenen Erkenntnissen. Wie schon anfangs erwähnt, können die Weisen der vorliegenden Sammlung als Anschauungs- und Übungsobjekte verschiedener musikalischer Ausbildungsdisziplinen dienen: der Formenlehre, der Hörerziehung, der Harmonie lehre, der Kontrapunktlehre, dem Arrangieren, der Improvisation und – nicht zuletzt – der musikalischen Erbauung und Allgemeinbildung. Dank gilt meinen Kollegen der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy«, die mir wertvolle Hinweise zur Sammlung gaben und mich zu dieser Arbeit ermutigten. Besonderer Dank gilt meinem lieben Kollegen Prof. Lorenz Stolzenbach, der mir Empfehlungen für die Auswahl der Choräle gab. Zum 100. Geburtstag meines Lehrers Paul Schenk Leipzig, im August 1999 Hans-Wilhelm Hösl
1 Die genauen Quellen finden sich am Schluss des Bandes
ALPHABETISCHES VERZEICHNIS DER LIEDER Abkürzungen in der Inhaltsübersicht: äol. Antiz./Antizip. Ausw. bzw. Chrom. chromat. dor. Einf. evtl. ion. kl. lyd.
äolisch Antizipation Ausweichung(en) beziehungsweise Chromatik chromatische(r) dorisch Einführung eventuell ionisch kleine lydisch
m. melod. metr. mixol. Modul. od. phryg. T. Taktw. Vorh. Zwief.
mit melodisch metrische(r) mixolydisch Modulation oder phrygisch(er) Takt(e) Taktwechsel Vorhalt Zwiefacher
Textduplikate: Ach saurer Winter Ach Tannenbaum, du trägst As Buerlala eis buren wier Der grimmig Tod mit seinem Pfeil Es reit‘ der Herr von Falkenstein Frisch auf zum fröhlichen Jagen Grüß Gott, du schöner Maien (alt) Hätt mir ein Espenzweigelein Herzlich tut mich verlangen I fahr Ins Mueter Stüebeli Lütt Anna Susanna Mein Gleiß und Müh O Haupt voll Blut und Wunden Sieh, Baurnknecht Uffm Berge da geit der Wind Von Meiden bin ich dick beraubt Wo das klare Wasser fließet Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz
1 2a 2b 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
A, B, C, die Katze lief in‘ Schnee Abend wird es wieder (Adam) Abend wird es wieder (Rinck) Abends, des Abends (Z wjecorka, z wjecorka) Ach bittrer Winter (orig.: Ach saurer Winter) Ach Blümlein blau, verdorre nicht Ach Brüder, wie es uns geht Ach, denke, Liebster, denke (Aj zdenkuj luby, zdenkuj) Ach du klarblauer Himmel Ach Elslein Ach, Gott, vom Himmel sieh darein Ach Gott, wie weh tut Scheiden Ach Jungfer, ich will ihr was Ach Meiden, du viel sehrnde Pein Ach Modr, ich well en Ding han Ach Sorg, du mußt zurücke stahn
Ach bittrer Winter O Tannenbaum, du trägst Als Buerlala geburen wier Durch Adams Fall ist ganz verderbt Ich sah meinen Herrn von Falkenstein Auf, auf zum fröhlichen Jagen Ich stund an einem Morgen Es steht ein Salbeisträuchelein Mein Gmüt ist mir verwirret Ich fahr mit der Post In Mutters Stübeli Gah von mi Mit Fleiß und Müh Mein Gmüt ist mir verwirret O Baurnknecht Auf dem Berge da geht der Wind Das Meiden hat mein Glück geraubt In den Garten wolln wir gehen Und als die Schneider Jahrstag hatt’n
C C C C
Ausw. D kl. Form
B C C C
Moll Moll
C A B A C A C A
Modul. D dor. äol. od. phryg., Confinalis phryg.
Moll
dor. dor.
1 1 1 1 1 2 2 2 2 3 3 3 4 4 4 5
16a 16b 17 18 19 20 21 22a 22b 23 24 25a 25b 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42a 42b 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57a 57b 58 59 60a 60b 61 62 63 64 65 66
Ach, wie ist’s möglich dann (Thüringen) Ach, wie ist’s möglich dann (Kücken) Ada, biste zu Bethlem gewest Ade zur guten Nacht Adieu, Berlin und deine Gegend Ännchen von Tharau All mein Gedanken Alle Jahre wieder (Silcher) Alle Jahre wieder (Anschütz) Alle Leut, alle Leut Alle Vögel sind schon da Alleweil ein wenig lustig (Kurzfassung) Alleweil ein wenig lustig (Original) Alleweil ka mer net lustig sein Als Buerlala geburen wier (As Buerlala eis buren wier) Als ich bei meinen Schafen wacht Als ich des Morgens heimwärts ging (Haj, hdyz ja ranko domoj dzéch) Als ich ein jung Geselle war Als ich einmal reiste Als wir jüngst in Regensburg waren Am Brunnen vor dem Tore Am Meere stehen zwei Schlösser (Nad morjom stojtej dwaj grodaj) Am Montag fängt die Wochen an Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen An dem reinsten Frühlingsmorgen An der Saale hellen Strande An hellen Tagen An Schlosser hot an Gsellen ghot Auf, auf, ihr Wandersleut Auf, auf zum fröhlichen Jagen (Kärnten) Auf, auf zum fröhlichen Jagen (frz.) Auf dem Berge da geht der Wind (Uffm Berge da geit der Wind) Auf de schwäbsche Eisebahne Auf, du junger Wandersmann Auf einem Baum ein Kuckuck Aus tiefer Not schrei ich zu dir Ave Maria zart Bald gras ich am Neckar Bald nun ist Weihnachtszeit Bin i net a lustiger Fuhrmannsbue Bist du des Goldschmieds Töchterlein Bolle reiste jüngst zu Pfingsten Brach der Stamm vom Weidenbaum (Schylila so wjerbinka) Bunt sind schon die Wälder Burschen die fuhrn im Galopp heran Christ ist erstanden (1. Strophe) Christ ist erstanden (Original) Christus, der uns selig macht Da drohm af dem Bergerl, gugu Da Jesus in den Garten ging (Köln) Da Jesus in den Garten ging (17. Jh.) Danz, danz, Quieselche Das alte ist vergangen Das Lieben bringt groß Freud Das Meiden hat mein Glück gebracht (Von Meiden bin ich dick beraubt) Das walt Gott Vater und Gott Sohn Das Wandern ist des Müllers Lust (Zöllner)
C C C C C C A C C C C B B C C B B
Modul. Tp, D Modul. Tp, D Ausw. D Wechsel bzw. Modul. D
5 5 5 6 6 6 6 6 7 7 7 7 8 8 8
Wechsel mit Tp äol. (hypodor.)
9 9
Modul. D Moll Wechsel bzw. Modul. D
Dreiklangsmelodik
C C C C C
9 9 10 10 10
C C C C A C C C C C
11 11 11 11 12 12 12 12 13 13
C C C A B C C C B C B
Modul. D mixol. Wechsel bzw. Modul. D Taktw. Wechsel D und t
Ausw. D phryg. Modul. B Modul. D Moll, Modul. d Modul. D mixol.
13 14 14 14 14 14 15 15 15 15 16
C B A A A C A B C C C A
Ausw. D melod. Dur, Taktw. (metr. Serie) dor. dor. phryg. 3x3 T. mixol. äol. Modul./Ende D Ausw. D dor.
16 16 16 16 17 17 17 18 18 18 18 18
B C
dor. Wechsel D
19 19
67 68 69 70 71 72 73 74a 74b 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126
Dat du min Leevsten büst De Buur de wull to Acker gaan Den Ackermann soll man loben Der Frühling hat sich eingestellt Der hat hingeben Der Jäger in dem grünen Wald Der Kehraus Der Kuckuck auf dem Zaune saß (Forster) Der Kuckuck auf dem Zaune saß (Westfalen) Der Kuckuck und der Esel Der Mai, der Mai, der lustige Mai Der Mai ist gekommen Der Mai tritt ein mit Freuden Der Mai will sich mit Gunsten Der Maien, der Maien Der Maien ist kommen Der Mond ist aufgegangen Der Säemann säet den Samen Der schöne Mai ist kommen Der Täubrich hat zwei Füßchen rein (Holbik dwé bélej nózce ma) Der Tag ist hin Der Wächer auf dem Türmlein saß Der Wind, der weht Der Winter ist ein strenger Gast Der Winter ist vergangen Des Abends, wenn ich früh aufsteh Die beste Zeit im Jahr ist mein Die Binschgauer wollten wallfahrten gehen Die Blümelein, sie schlafen Die Brünnlein, die da fließen Die Fisch im Wasser wohnen Die ganze Welt, Herr Jesu Christ Die Gedanken sind frei Die güldne Sonne Die Hussiten zogen vor Naumburg Die Leineweber Die liebe Maienzeit Die Lust hat mich bezwungen Die Pfingsten ist uns kommen Die Reise nach Jütland Die Rosen blühen im Tale Die Sonn, die ist verblichen Die Sonn verbirget ihren Schein Dornröschen war ein schönes Kind Dort droben auf grüner Waldheid Dort drunten im Tale Dort in den Weiden steht ein Haus Dort nied’n in jenem Holze Drei Laub auf einer Linden Droben im Oberland Drunten im Unterland Du, liegst mir im Herzen Du mein einzig Licht Durch Adams Fall ist ganz verderbt (Der grimmig Tod mit seinem Pfeil) Durchs Wiesetal gang i jetz na Ei, du feiner Reiter Ei Mutter, liebe Mutter Eia popeia, die Brödle sind gut Ein Bäumlein stand im tiefen Tal Ein feste Burg ist unser Gott Ein Jäger aus Kurpfalz
C C B C C C C B C C C C A A A C B C B C A C A A C C B C C A B A C B C C A A A C C A A C C C C C A C C C A A C A C C C A C
dor., 5/4 Wechsel D
Wechsel D dor. (hypomixol.) mixol. Moll, Ende D, Chrom. Modul. D, Tp Moll, Modul. tP dor. dor. od. äol. Ausw. od. Modul. D Modul. D dor. mixol. dor. Modul. od. Ausw. D
dor. dor. dor.
Moll, Wechsel/Modul. tP Modul. D
äol. (hypodor.) ion./modale Ausweichungen Modul. D
19 19 20 20 20 20 21 21 21 21 21 22 22 22 22 23 23 23 23 23 24 24 24 24 25 25 25 25 26 26 26 26 27 27 27 28 28 28 28 29 29 29 29 30 30 30 30 30 31 31 31 31 31 32 32 32 32 33 33 33 33
127 128 129 130 131 132 133 134 135 136a 136b 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163
Ein Männlein steht im Walde Ein Schäfer über die Brücke kam Ein Schäfermädchen weidete Ein schwarzbraunes Mädchen Ein Vogel wollte Hochzeit machen Eine Seefahrt, die ist lustig Elend hat mich umfangen Entlaubet ist der Walde Erschienen ist der herrlich Tag Es blies ein Jäger (ältere Melodie) Es blies ein Jäger (Slg. Nicolai) Es blühn drei Rosen Es Burebüebli Es dunkelt schon in der Heide Es, es, es und es Es fiel ein Reif Es flog ein kleins Waldvögelein Es flog ein Täublein weiße Es freit ein wilder Wassermann Es fuhr sich ein Pfalzgraf Es geht eine dunkle Wolk herein Es geht wohl zu der Sommerzeit Es ging ein Knab spazieren Es gingen drei Bau’rn Es gingen zwei Gespielen gut Es hätt e Bur es Töchterli Es hatt ein Bauer drei Töchter Es hatt ein Bauer ein schönes Weib Es ist das Heil uns kommen her Es ist der Morgensterne Es ist ein Ros entsprungen Es ist ein Schnee gefallen Es ist ein Schnitter Es ist für uns eine Zeit angekommen Es kam ein fremder Schleifer daher Es kommt die Zeit zum Offenbaren Es kommt ein Herr zum Schlößli Es komm ein Schiff geladen
C C C C C C A A A C C C C C C C B B C B A B C A A C C C A A A A B C C A C B
164 165a 165b 165c 166 167 168 169 170 171 172 173 174
Es kostet viel, ein Christ zu sein Es liegt ein Schloß in Österreich (16. Jh.) Es liegt ein Schloß in Österreich (Forster) Es liegt ein Schloß in Österreich (19. Jh.) Es reit‘ der Herr und auch sein Knecht Es reiten drei Reiter zu München hinaus Es ritten drei Reiter zum Tore hinaus Es saß ein Käfer auf’m Bäumel Es saß ein Käterlein auf dem Dach Es saß ein klein wild Vögelein Es saß ein schneeweiß Vögelein Es soll sich halt keener E sollt ein Schäfer heimwärts ziehn
B A A C C C C C B C C C B
175 176 177 178 179
Es stand ein Lind im tiefen Tal (Langfassung) Es steht ein Baum im Odenwald Es steht ein Lind in jenem Tal, ach Gott Es steht ein Lind in jenem Tal, ist oben Es steht ein Salbeisträuchelein (Hätt mir ein Espenzweigelein) 180 Es steht ein Wirtshaus an der Lahn 181 Es sungen drei Engel 182 Es taget vor dem Walde 183a Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann (Slg. Lewalter)
C C B A A C A A C
Wechsel od. Modul. D
äol. ion./modale Ausweichungen dor. Modul. D.
Ausw. D. Moll ion./modale Ausweichungen dor., kl. Form dor. dor. Taktwechsel äol. Wechsel D Wechsel t-T ion./modale Ausweichungen
Moll dor. dor. od. äol., Modul. tP, metr. Wechel dor. (melod. Moll)
34 34 34 34 34 35 35 35 35 36 36 36 36 37 37 37 37 38 38 38 38 38 39 39 39 39 39 40 40 40 40 40 41 41 41 41 41 42
42 42 42 42 Moll 43 43 43 Wechsel/Ausw. D und S 43 dor. od. äol., kl. Form 43 Moll 44 Moll 44 Moll 44 Moll, Beginn tP, Modul. od. modale 44 Ausw. Wechsel/Ausw. D 44 45 45 dor. od. äol. 45 mixol. 45 Modul. D äol. m. Confinalis od. phryg. dor.
45 46 46 46
183b 184 185 186 187a 187b 188 189 190 191 192 193 194 195 196a 196b 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann (Slg. Böhme) Es tönen die Lieder (Kanon) Es war ein König in Thule Es war ein Markgraf überm Rhein Es waren zwei Königskinder (Slg. Büsching) Es waren zwei Königskinder (Slg. Hoffmann) Es waren einmal drei Reiter gefang‘ Es welken alle Blätter Es wohnet ein Fiedler Es wohnt ein Müller an jenem Teich Es wolle Gott uns gnädig sein Es wollte ein Jägerlein jagen Es wollt ein Mägdlein tanzen gehn Es wollt ein Reiter jagen Es wollt ein Schneider wandern (Gaelle) Es wollt ein Schneider wandern (Scherer) Es wollt einmal ein edler Herr ausreiten Es wollt gut Jäger jagen Es wollte sich einschleichen Es zogen auf sonnigen Wegen Es zogen drei Burschen Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn Fiedelhänschen, geig einmal Frau Schwalbe ist ne Schwätzerin Freut euch des Lebens Frisch auf, gut Gsell, lass rummergahn Frisch auf ins weite Feld Frisch auf, mein liebes Töchterlein
C C C C C C C C C C A C C C C C C B C C C C C C C A C B
209 210 211 212 213
Fröhlich soll mein Herze springen Fröhliche Weihnacht überall Frühlingszeit Fuchs, du hast die Gans gestohlen Gah von mi (Lütt Anna Susanna) Gar hoch auf jenem Berge Geh aus, mein Herz, und suche Freud Geh mir net über mei Äckerle Geht übern Hof ein Mägdelein (Zowco to chozi po dworu) Gesegn dich Laub Gestern abend ging ich aus Gestern Abend war Vetter Michel hier Gestern bei Mondenschein Ging ein Weiblein Nüsse schütteln Glück auf, Glück auf! Großer Gott, wir loben dich Grün, so grün sind alle meine Kleider Grüß Gott, du schöner Maien Gut Gsell, und du mußt wandern
A C C C C
214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238
Gut Nacht, gut Nacht, mein feines Lieb Guten Abend, gut Nacht Guten Abend, guten Abend euch allen Guten Abend, Jungfer Resl Guten Abend, Mütterlein (Dobry wjecor, macerka) Guten Abend, schön Abend Guter Mond, du gehst so stille Hab mein Wage vollgelade Hab oft im Kreise der Lieben Hänschen klein Hänsel und Gretel
A C C B B C C C C C C C C B C C C C C C C C C C C
Augmentation
46 46 Moll 47 Moll 47 47 Moll 47 47 48 Moll, Wechsel tP und Rückmodul. 48 Ausw. D 48 phryg. 48 49 49 evtl. Ausw. D 49 49 49 50 50 Taktw. (Zwief.) 50 Modul. D 50 51 Moll, Modul. tP 51 51 Modul. D 51 51 dor. 52 evtl. Ausw. D 52 mixol. od. ion., modale Ausw. bzw. 52 Modul. D ion., modale Ausweichungen 52 Ausw. Sp 52 53 53 53 mixol. od. ion. Modul. D 4x3 T. mixol. m. Confinalis od. dor., modale Ausw. Moll Ausw. D Ausweichungen S und D
mixol., modale Ausweichungen bzw. Mosul. Sp Mutationsvariante zu 311 zusammengesetzte Form Modul. und Ende D Ausweichung bzw. Wechsel D Taktw. Chromatik
53 54 54 54 54 55 55 55 55 56 56 56 56 57 57 57 58 58 58 58 59 59 59 59 60
239
Hanka, Braunäugelein (Hanka, ty brunne wocko) 240 Hansel, dein Gretel 241 Heim wollt ich gehn (Domoj ksyl hys) 242 Heißa, Kathreinerle 243 Herbei, o Gläubigen 244 Herfür, herfür 245 Herr, nun selbst den Wagen halt 246 Herzlich tut mich erfreuen 247 Herzliebster Jesu 248 Heut ist ein freudenreicher Tag 249 Heut soll das große Flachsernten sein 250 Heut triumphieret Gottes Sohn 251 Hinaus in die Ferne 252 Hinter Kamenz auf den Höhen (Za Kamjencom za gorami) 253 Hinunter ist der Sonne Schein 254 Hoch auf dem gelben Wagen 255a Hört ihr Herrn (17. Jh.) 255b Hört ihr Herrn (Sachsen) 256 Hört nur, was in diesen schweren Tagen (Slysce, kajke net su cezke leta) 257 Hopp, hopp, hopp 258 Hopsa, hopsa, rüber und nüber 259 Hopsa, Schwabenliesel 260 Horch, was kommt von draußen rein 261 Ich armes Käuzlein kleine 262 Ich armes Maidlein klag mich sehr 263 Ich bin der Fürst von Thoren 264 Ich bin ein freier Bauernknecht 265 Ich bin ein lustiger Jägersknecht 266 Ich bin ein Musikante 267 Ich fahr dahin 268 Ich fahr mit der Post (I fahr) 269 Ich ging an einem Frühmorgen 270 Ich ging durch einen grasgrünen Wald 271 Ich ging emål spaziere 272 Ich ging im Walde 273 Ich hab die Nacht geträumet 274 Ich hab mir mein Kindel 275 Ich hab mir mein Weizen 276 Ich hab mein Feinsliebchen 277 Ich hört ein Sichelein rauschen 278 Ich sah meinen Herrn von Falkenstein (Es reit‘ der Herr von Falkenstein) 279 Ich sah mir einen blauen Storchen 280 Ich schell mein Horn im Jammerton 281 Ich spring an diesem Ringe 282 Ich stand auf hohem Berge 283 Ich steh auf einem hohen Berg 284 Ich stund an einem Morgen 285 Ich trag ein goldnes Ringelein 286 Ich weiß ein lieblich Engelspiel 287 Ich weiß mir ein Liedlein 288 Ich weiß mir ein Maidlein 289 Ich weiß mit eine Müllerin 290 Ich weiß nicht, was soll es bedeuten 291 Ich weiß nicht, wie mir ist 292 Ich will zu Land ausreiten 293 Ich wollt, daß ich daheime wär 294 Ich wollt ein Bäumlein steigen
C C C C B A A A A C C A C C B C C C C C C C C A A C A C C A C
Moll, Wechsel tP phryg. m. Confinalis bzw. Modul. Tp (D) Modul. D
äol. phryg. Modul. od. Wechsel D dor. Ausweichung D.
Wechsel D (Couplet) Wechsel D (Couplet) metr. Augmentation mixolyd. dor. dor. o. äol. Taktw. ion. od. mixol. Dreiklangsmelodik
C C C C C C C C C C
Modul. D
B A A C C A C A C A A C C A A C
äol. ion. ion. od. lyd.
Modul. D Moll
Moll phryg. mixol. od. ion. Ausw. D mixol. (od. ion.) phryg. Wechsel D Wechsel/Modul. D dor. phryg., kl. Form Modul./Wechsel D
60 60 60 61 61 61 61 62 62 62 62 63 63 63 63 64 64 64 65 65 65 65 66 66 66 66 67 67 67 67 68 68 68 68 69 69 69 69 69 70 70 70 70 71 71 71 71 72 72 72 72 72 73 73 73 73 74
295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312
Ich wollt gern singen Ick hebb se nich up de Scholen gebracht Ich wull, wi wärn noch kleen, Jehann Ihr Hirten, erwacht Ihr Kinderlein, kommet Ihr kleinen Vögelein Ihren Schäfer zu erwarten Im Frühtau zu Berge Im Krug zum grünen Kranze Im Märzen der Bauer Im Maien, im Maien Im schönsten Wiesengrunde Im schwarzen Walfisch zu Ascalon Im Sommer, im Sommer Im Wald, im hellen Sonnenschein Im Wald und auf der Heide Immer langsam voran In Burg steht eine Linde (Srjez Borkow stoij lipa) 313 In dem dichten Fichtenholze (We tym gustym skrojokowince) 314 In den Garten wolln wir gehen (Wo das klare Wasser fließet) 315 In des Waldes finstern Gründen 316 In einem kühlen Grunde 317 In Mutters Stübeli (Ins Mueter Stüebeli) 318a In stiller Nacht (17. Jh.) 318b In stiller Nacht (Brahms) 319 In Uhyst am Taucher (Ha wyse mi Hornjeho Wujezda) 320 Inmitten der Nacht 321 Innsbruck, ich muß dich lassen 322 Jänsken von Bremen 323 Jan Hinnerk 324 Jesu, meine Freude 325 Jetzt fängt das schöne Frühjahr an 326 Jetzt fahrn wir übern See 327 Jetzt gang i ans Brünnele 328 Jetzt geht es in die Welt 329 Jetzt kommen die lustigen Tage 330 Jetzt kommt der liebe Winter 331 Jetzt kommt die fröhliche Sommerzeit 332 Jetzt kommt die Zeit, daß ich wandern muß 333 Jetzt reisen wir zum Tor hinaus, ade 334 Jodel, sing, Maxel, spring 335 Johann von Nepomuk 336 Joseph, lieber Joseph mein 337 Juchhei, Blümelein 338 Kein Feuer, keine Kohle 339 Kein schöner Land 340 Kennt ji all dat neje Leed 341 Kindlein mein 342 Kling, Glöckchen, klingelingeling 343 Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist 344 Komm, lieber Mai, und mache
C A C C B C C C C C C C C C C B B C C C C C C A C
345 346 347 348 349 350
C C C B C C
Komm, stiller Abend, nieder Kommet ihr Hirten Kommt ein Vogel geflogen Kommt ihr Gspielen Kommt, laßt uns gehn spazieren Kuckuck, kuckuck! ruft’s aus dem Wald
A B C C C C C C C C A C C C C C C C
mixol. od. ion. Moll od. dor. 6/7 D
Mutationsvariante zu 228 Modul./Ende D
74 74 74 75 75 75 75 75 76 76 76 76 77 77 77 77 78 78
C
kl. Form
78
Modul. D
dor. Ausw. Tp-(D)
C
78
C C C
Modul. D
78 79 79
A C C
Moll (äol. und melod. Moll) Chrom. mixol.
79 79 79
ion. Moll dor. (melod. Moll) Taktw. T.9=Generalauftakt Modul./Ende D od. Modul. S-T
Wechsel D ion. od. mixol. Wechsel od. Ausw. D Version mit Taktw. Modul. D mixol. Modul. D, chromat. Einf. Antizip.Auftakt
80 80 80 80 81 81 81 81 81 82 82 82 82 82 83 83 83 83 83 84 84 84 84 85 85 85 85 85 86 86 86
351 352
Kume, kum, Geselle mîn Lag der Lazarus
A B
353 354 355 356 357 358
Laß doch der Jugend Laßt uns froh und munter sein Laurentia, liebe Laurentia mein Leise rieselt der Schnee Leise zieht durch mein Gemüt Lieb Nachtigall, wach auf
C C C C C C
359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372
Lieblich ergrünen Lieblich hat sich gsellet Lieblich leuchten tausend Sterne Lippai, steh auf vom Schlaf Lobe den Herren Lütt Matten de Has Macht hoch die Tür Mädchen, warum weinest du Mädel, putz dich, wasch dich Mädle, ruck, ruck, ruck Mag ich Unglück nit widerstan Mairöslein, kehr dich dreimal um Maria durch ein Dornwald ging Maria ging aus, Gott zu suchen (Marija zeso Boga pytas) Maria wollt einst wandern Meerstern, ich dich grüße Mei Mutter mag mi net
C A C C B C B C C C A A C B
86 phryg. m. Confinalis, Taktw. 4-3-3- 86 4 (metr. Serie) Wechsel D 86 87 87 chromat. Wechsler 87 Ausweichung (D) Sp 87 evtl. Ausw. D, Augmentation 87 (Taktw.) Modul. D 88 88 88 88 89 Modul. D 89 Modul. D 89 89 Wechsel D (1. Couplet) 90 chromat. Vorhalt 90 äol. 90 mixol. 91 Moll (evtl. Modul. tP) 91 Melodiebeginn auf 6. Stufe 91
C C C
91 91 92
373 374 375 376
Mein Gmüt ist mir verwirret (Herzlich tut mich verlangen; O Haupt voll Blut und Wunden) 377 Mein Handwerk fällt mir so schwer 378 Mein Mädel hat einen Rosenmund 379 Mein Schätzlein kommt von ferne 380 Mein Schatz, der ist auf die Wanderschaft hin 381 Mir gliebt im grünen Maien 382 Mir ist ein feins brauns Maidelein 383 Mir ist ein rot Goldringelein 384 Mit dem Pfeil und Bogen 385 Mit Fleiß und Müh ich nie hab gspart 386 Mit Lust tät ich ausreiten 387 Mit Lust tritt ich an diesen Tanz 388 Möcht ich dein Begehren 389a Morgen, Kinder, wird’s was geben (Hering) 389b Morgen, Kinder, wird’s was geben (Berlin) 390 Morgen kommt der Weihnachtsmann 391 Muß i denn 392 Nach grüner Farb mein Herz verlangt 393 Nach Jenkwitz zum Biere geh ich nimmer (Do Jenkec ja na piwo njepóndu) 394 Nachtigall, ich hör dich singen 395 Nimm sie bei der schneeweißen Hand 396 Nun ade, du mein lieb Heimatland 397 Nun bitten wir den Heiligen Geist 398 Nun danket alle Gott 399 Nun freut euch, lieben Christen gmein 400 Nun komm, der Heiden Heiland 401 Nun laßt uns Gott dem Herren 402 Nun laube, Lindlein, laube 403 Nun schlaf, mein liebes Kindelein 404 Nun schürtz dich, Gretlein 405 Nun sich der Tag geendet hat
A C C C C A A A C A A A A C C C C A C C C C A A A A A A B A B
Taktw. (Zwief.; Raffung und Dehnung) phryg. Modul. D Moll, Wechsel tP äol. (Moll, Modul. tP) ion. (Modul. D) od. mixol. ion. äol. dor. o. äol. ion. dor. (melod. Moll, Modul.d.)
Wechsel/Ende D Zwief.
ion. (Modul. D) ion. (Modul. D) dor. mixol., modale Ausw. mixol., Confinalis dor. (melod. Moll)
92 92 92 93 93 93 93 93 94 94 94 94 94 95 95 95 95 96 96 96 96 97 97 97 97 97 98 98 98 98 98
406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423a 423b 423c 424a 424b 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440a 440b 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461
Nun singet und seid froh Nun will der Lenz uns grüßen Nun wollen wir singen das Abendlied O Baurnknecht, laß die Röslein stan (Sieh, Baurnknecht) O du fröhliche O du lieber Augustin O du schöner Rosengarten O Heiland, reiß die Himmel auf O ich armer elender Bauer O Schipmann O Tannenbaum, du trägst ein grünen Zweig O Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter O Traurigkeit, o Herzeleid O wie schön und gut Prinz Eugen Rosestock, Holderblüh `s isch no nit lang, daß gregnet hot Sah ein Knab ein Röslein stehn (Werner) Sah ein Knab ein Röslein stehn (Schubert) Sah ein Knab ein Röslein stehn (Reichardt) Schäfer, sag, wo tust du weiden (Taunus) Schäfer, sag, wo tust du weiden (Franken) Schlaf, Kindchen, also wohl Schlaf, Kindchen, schlaf (Reichardt) Schlaf, Kindchen, süße (Hoffmann-Richter) Schlåf, Kindle, schlåf (Slg. Weckerlin) Schlaf, Kindlein, süße (Slg. Götz) Schlaf, mein Kindelein Schlummre, liebe Kleine Schneiri, schneidra, schneidrum Schwefelhölzle Schwesterlein Schwimm nur, schwimm, Blättchen klein (Spluwaj, spluwaj, lopjence) Seht den Himmel, wie heiter Seht einmal mein Sackmütz an Seid nur munter und fröhlich Sie gleicht wohl einem Rosenstock Sitzt a klans Vogerl (Slg. Marriage) Sitzt a klans Vogerl (Slg. Tschischka-Schottky) So geht es in Schnützelputzhäusel So sei gegrüßt viel tausendmal So treiben wir den Winter aus So wünsch ich ihr ein gute Nacht Spinn, spinn, meine liebe Tochter Stehn zwei Stern am hohen Himmel Sterben ist ein schwere Buß Still, still, still Stille Nacht Süßer die Glocken nie klingen Summ, summ, summ Suse, liebe Suse Taler, Taler, du mußt wandern Tannen haben sie gefällt (Jedlinki su rubali) Tanz, Mägdelein, tanz Tanz mir nicht mit meiner Jungfer Käthen Tanz mit mir Tanz rüber, tanz nüber Tanzen uns springen Trara, die Post ist da Trarira, der Sommer, der ist da
B C C A C C C A C C C C A B C C C C C C C C C C C C C B C C C C B C C C A C C C C A A C C C C C C C C C C B B C C A C C
dor. Modul. D dor. Moll (äol.) Moll Taktw. äol. od. dor. Modul. D und Tp Zwief.
Modul. D Taktw. metr. Konflikt
Modul. D
Wechel tP lyd. Modul D.
4x3 T. Wechsel D (Couplet) Modul D dor.
Moll, Dehnung Kürzung
T-t-D (phryg. Schluß)
ion. (Modul. D) Modul. D
99 99 99 99 99 100 100 100 100 100 101 101 101 101 102 102 102 102 103 103 103 103 104 104 104 104 104 105 105 105 105 106 106 106 106 106 107 107 107 107 108 108 108 108 109 109 109 109 110 110 110 110 111 111 111 111 111 112 112 112
462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 506 507 508 509 510 511 512 513 514 515 516 517 518
Trauerte Hanitza (Plakala Hanica) Überbring du meiner Liebsten (Plowjedaj ty mojej lubce) Und als die Schneider Jahrstag hatten (Zu Regensburg auf der Kurchtumspitz) Und der Hans schleicht umher Und in dem Schneegebirge Und jetz gang i ans Peters Brünnele Und mit den Händen klapp, klapp, klapp Und schau ich hin Und unser lieben Frauen Und wer im Jänner geboren ist Unser Hans hat Hosen an Unsre Burschen heimwärts ziehen (Nase golcy z wojny jedu) Verstohlen geht der Mond auf Viel Freuden mit sich bringet Vöglein im Tannenwald Vom Himmel hoch, da komm ich her Vom Himmel hoch, o Englein, kommt Von edler Art Wach auf, meins Herzens Schöne Wach auf, wach auf, du Hanswerksgesell Wach auf, wach auf mit heller Stimm Wachet auf, ruft uns die Stimme Wacht auf, ihr schönen Vögelein Wär ich ein wilder Falke Wahre Freundschaft Was braucht man auf dem Bauernhof Was frag ich viel nach Geld und Gut Was hab ich denn meinem Feinsliebchen getan? Was haben wir Gänse für Kleidung an Was kommt dort von der Höh Was macht der Fuhrmann? Was mein Gott will, das gescheh allzeit Was nur die Leute so von uns wollen (Coga te luze wot naju maju) Was soll das bedeuten Was trägt die Gans auf ihrem Schabel Was wölln wir auf den Abend tun? Was wölln wir sing‘ und heben an? Weiß mir ein Blümli blaue Weiß mir ein schönes Röselein Weißt du wieviel Sternlein stehen Wem Gott will rechte Gunst erweisen Wenn alle Brünnlein fließen Wenn der Topp aber nu en Loch hat Wenn die Bettelleute tanzen Wenn hier son Pott mit Bohnen steit Wenn ich auf Amorbach geh Wenn ich ein Vöglein wär Wenn kühl der Morgen atmet Wenn man beim Buren dient Wenns zu meim Schätzel kommst Wer hat die schönsten Schäfchen? Wer ist denn draußen auf der Heide? Wer jetzig Zeiten leben will Wer nur den lieben Gott läßt walten Wer soll das Bräutchen sein? (Katy méz ninka bajt?) Wer will fleißige Handwerker sehn Wer will mit nach Italien ziehn?
C
112
C
phryg. (T-Tp-(D))
112
C
zusammengesetzte Form
113
C C C C C A C C C
Moll, Wechsler tP, Chromatik
C B C A A A C C A A B C C C C C C C C A B
Moll Modul. D chromat. Wechsler ion. ion. ion. evtl. Modul. D
C C B A A B C C C C C C C C C C C C C B B B C C
113 113 114 chromat. Vorh. 114 chromat. Vorh., Wechsel/Ende D 114 äol. (Modul./Ende Tp) 114 115 Moll, Wechsel/Ende tP 115 Taktw. durch Kürzung, Wechsel Tp 115
ion. ion. ion. Wechsel D (Couplet) Modul. D Modul. D
dor. phryg. (Moll mit Ende D) Ausw. D dor. o. äol. ion. (Modul. Tp und D) Modul. D
chormat. Wechsler metr. Wechsel Modul. D Ausw. D Wechsel D, Antizip. dor. od. äol. Ausw. D Wechsel D
115 116 116 116 116 117 117 117 117 118 118 118 118 119 119 119 119 120 120 120 120 120 121 121 121 121 122 122 122 122 123 123 123 123 124 124 124 124 125 125 125 125 126 126 126
519 520 521 522 523 524 525 526 527 528 529 530 531 532 533 534 535 536 537 538 539a 539b 540a 540b 541 542 543 544 545 546 547 548 549 550
Widele, wedele Widewidewenne Wie komm ich denn zur Tür herein Wie kommt’s, daß du so traurig bist Wie lieblich schallt Wie schön blüht uns der Maien Wie schön leuchtet der Morgenstern Will ich in mein Gärtchen gehn Winde wehn Winter, ade Wir bauen all an einem Turm Wir Bergleute hauen fein Wir bringen mit Gesang und Tanz Wir hatten gebauet Wir kommen daher ohn allen Spott Wir pflügen und wir streuen Wo e kleins Hüttle steht Wo find ich denn deins Vaters Haus Wo gehst du hin, du Stolze Wo mag denn nur mein Christian sein Wo soll ich mich hinkehren (Forster) Wo soll ich mich hinkehren (19. Jh.) Wohl heute noch und morgen (Odenwald) Wohl heute noch und morgen (Schlesien) Wohlan, die Zeit ist kommen Wohlauf, die Luft geht frisch und rein Wohlauf, gut Gsell, von hinnen Wohlauf, ihr Wandersleut Wollt ihr wissen, wie der Bauer Wunderschön prächtige Zogen einst fünf wilde Schwäne Zu Kronstadt Zwischen Berg und tiefem Tal da liegt Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal saßen
C C C C C B B C C C C C C C C B C B C C A C C C C C A C C B C C A C
Moll Taktw. ion. (Modul. D)
Modul D. Modul. od. Ausw. D Modul. Tp Modul. D Wechsel D dor. Moll, Ausw. D Modul. D mixol. od. ion. evtl. Ausw. D
Moll, Wechsel tP dor.
126 127 127 127 127 128 128 128 128 129 129 129 129 130 130 130 130 131 131 131 131 132 132 132 132 133 133 133 133 133 134 134 134 134
VERZEICHNIS DER ABKÜRZUNGEN a.a.O. Abr. and. Anf. angebl. aufgez. Aufl. b. bayr. Bd., Bde. bearb. christl. dän. (-)dt. DVA engl. evang. ff. finn. fläm. fl. Blatt, flieg. Bl. fol. fränk. Frankf. Frh. (-)fries. frz. GB geistl. Gg. H. hdt., hochdt. hess. hg. Hs. hs. Jh. Joh. kath. lat. Lautentab. LB Lhd. LHs. Lkr. m.
am angegebenen Ort Abraham andere(r) Anfang angeblich aufgezeichnet Auflage bei bayrisch Band, Bände bearbeitet christlich dänisch (-)deutsch Deutsches Volksliederarchiv *) englisch evangelisch und folgende finnisch flämisch fliegendes Blatt Folio fränkisch Frankfurter Freiherr (-)friesisch französich Gesangbuch geistlich Georg Hälfte hochdeutsch hessisch herausgegeben Handschrift handschriftlich Jahrhundert Johann katholisch lateinisch Lautentabulatur Liederbuch Leonhard Liederhandschrift Landkreis mit
mdl., mündl. Mel. n. n.d. n.e. nhdt. niederld. Nr.
mündlich Melodie nach nach dem/der nach einem/einer neuhochdeutsch niederländisch Nummer
O. (-)österr. o.J. OL. op. ostpreuß. Ph. poln. portugies. Ps. rhythm. russ. S. s. Schles.,schles. schwäb. schwed. s.d. Siebengeb. sizilian. Slg. s.o. (-)sorb. St. Str. T TVar. u. u.a. u.a. unbek. ungar. urspr. v. Val. Var. vermutl. veröffentl. versch(ied). vgl. VL, VLr VW westfäl. Whn. lt. M Zgh. Zs. z.T. zugeschr. zw.
Oder (-)österreichisch ohne Jahresangabe Oberlausitz Opus ostpreußisch Philipp polnisch portugiesisch Psalm rhythmisch russisch Seite siehe Schlesien, schlesisch schwäbisch schwedisch siehe dort Siebengebirge sizilianisch Sammlung siehe oben (-)sorbisch Sankt Strophe(n) Text, Worte Textvariante und und andere unter anderem unbekannt ungarisch ursprünglich von, vor Valentin Variante vermutlich veröffentlicht verschiedene vergleiche Volkslied(er) Volksweise(n) westfälisch Wunderhorn **) laut Musik, Weise Zupfgeigenhansl Zeitschrift zum Teil zugeschrieben zwischen
*) Freiburg im Breisgau **) »Des Knaben Wunderhorn« Volksliedersammlung von Ludwig Achim v. Arnim und Clemens Brentano, 1807-09
Hans-Wilhelm Hösl´s Hans-Wilhelm Hösl (Hrsg.)
Liedersammlung
Liedersammlung für den Tonsatzunterricht für den Tonsatzunterricht A,B,C, die Katze lief in' Schnee
C. VL/VW, Thüringen, um 1840
1
A,
B,
C,
die
Kat - ze lief
in' Schnee.
Und
als sie
wie - der
raus
kam, da
hatt sie wei - ße
Hös - chen an, o
je - mi - ne, o
Abend wird es wieder
je - mi - ne,
o
C. T: H. Hoffmann v. Fallersleben, 1837; M: Ferdinand Adam um 1840
2a
A - bend
nie
-
wird
der,
es
wie -
der;
ü - ber
und
es
ruht
Wald
die
Welt,
und
und
es
je - mi - ne, o
je!
Feld
säu - selt
ruht
die
Welt.
Frie - den
Abend wird es wieder
C. T: H. Hoffmann v. Fallersleben, 1837; M: Christian Heinrich Rinck, 1846
2b
A - bend wird es
wie - der;
ü - ber Wald und Feld
säu - selt Frie - den nie - der,
und es ruht die Welt.
Abends, des Abends
C. obersorb. VL/VW, Hoyerswerda; Smoler I 155; dt. T: Leopold Haupt, 1841
3
A - bends, des
A - bends ist's
fin - ster gar
sehr,
und man er - sie - het
die
Ste - ge nicht mehr.
Ach, bittrer Winter
B. T: Ambraser LB 37 (1582); M: Joh. Werlins LHs. (1646), S. 1326; Erk-Böhme 485 (moderne TVar.)
4
Ach, bitt - rer Win - ter, wie bist du kalt! Du hast ent - lau - bet den grü - nen Wald.
Du hast ver - blüht die Blüm - lein auf
der Hei - den.
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Breitkopf BV 32001
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2
Ach Blümlein blau, verdorre nicht
C. VL/VW, Erk-Böhme 572a, aus Damme (Dabie) b. Rewicz, Gebiet Posen (Poznan); mit Durmelodie bei Hoffmann-Richter 89
5
Ach
Blüm - lein
blau,
ver
- dor
-
re nicht! Du
bist ein - mal mein Schatz ge - west,
Schatz ge - west,
stehst
auf
grü - ner
Hei
-
den.
Du
Schatz ge - west, jetzt
a - ber muß ich dich mei - den.
Ach, Brüder, wie es uns geht
C. VL/VW, Theres/Unterfranken, um 1840; Ditfurth, Fränk. VL II 221 (1855)
6
Ach
Brü- der, wie es uns geht,
er - bärm - lich um uns steht.
sind
Wie
sind wir aus - mar - schie - ret, wie
wir stra - pa - zie - ret. Das
hält kein Mensch mehr aus.
Ach,
wä - ren
wir zu
Haus.
Ach, denke, Liebster, denke C. niedersorb. VL/VW, Burg/Spreewald, Smoler II 58 (TVar.: Muka, nso. I 11, Milkersdorf/Spreew., Cerný II 31, Mühlrose bei Hoyerswerda; Tonbandsammlung Buklank, Trebendorf bei Weißwasser). Die Abschnitte wurden jeweils erst deutsch, dann die Wiederholungen
wendisch gesungen.
7
Ach,
den - ke, Lieb - ster,
krän
-
ken, was
den -
ke, wie
mir
ich
denn
nun
den -
Ach, du klarblauer Himmel
C. T: Robert Reinick; M: Friedrich Silcher
8
Ach
Herz
du
gleich
klar - blau
dich
-
er
Him -
zu mu - te
ist!
soll
ken,
Wie soll
da
du
mel,
und
es
wie schön
mit
bist
du
heut!
an - dern
mich nicht
bist.
Möcht
drü - cken
vor
Ju - bel
und
Freud.
A -
ber 's geht
doch
nicht
an,
denn du
bist mir
ans
zu
weit,
und mit
all
mei - ner
Freud,
was
fang ich
doch
an?
3
Ach, Elslein
A. VL/VW, 15. Jh.; Glogauer LB 250 (um 1470); Ott I 37, II 15 u.a.; Böhme, Tanz 31
9
Ach
Els -
lein, lie
-
bes
El
-
se - lein,
wie
fe
Was
gern
wär' ich bei
dir.
So
Leseprobe
sein
zwei
tie
-
-
ser
wohl
zwi - schen
dir
und
mir.
Ach Gott, vom Himmel sieh darein
B. T: Psalm 12, M. Luther 1524; M: 1410, geistlich Erfurt 1524
10
1. 2. Ach Wie
Gott vom Him - mel, sieh dar - ein we - nig sind der Heil - gen dein,
und lass dich des' er - bar ver - las - sen sind wir
men! Ar - men.
Dein
Wort man lässt nicht
ha - ben wahr, der Glaub' ist auch ver - lo - schen gar
al - len Men - schen - kin - dern.
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Ach Gott, wie weh tut Scheiden A. VL/VW; Forster III 18
11
bei
Ach
Gott, wie weh tut
Schei - den,
trab
ich ü - ber die
-
so viel,
Hei - den
mein Herz
und
hat
mir
mein Herz
traur zu
lichs
Lei - den,
ver - wundt.
So
al - ler
trägt heim -
Stund.
wie
-
Der Stun - den, der
seind al
wohl ich
oft fröh - lich
-
bin.
4
Ach Jungfer, ich will ihr was
Ach Jung - fer, ich will ihr was auf zu ra - ten ge - ben, und wenn sie es er - rät, dann hei - rat ich sie: Was für ei - ne Stra - ße ist oh ne Staub, und was für ein Baum ist oh - ne Laub? Wenn mir's der Herr nicht für un - gut will hal - ten, so will ich ihm wohl sa - gen den wah - ren Grund: Die Stra - ße auf der Do - nau ist C. VL/VW, vor 1806, Schwedt/Oder, Brandenburg/Havel
12
Leseprobe
oh
-
ne
Staub,
der
Tan - nen - baum im
Wal
-
de
ist
oh
-
ne
Laub.
Ach Meiden, du viel sehrnde Pein A. Anf. 15. Jh.; Lochamer LB 10 (um 1450)
13
Ach
Mei - den, du
viel
sehrn
-
de
Pein,
wie
hast du mich um - ge
-
- ben. Ver - schlos - sen in dem lan gen Schrein, da - rin führ ich mein Le
Sample page
- ben.
Da - rum ich
sing
mit lau - ter Stimm,
Ach Modr, ich well en Ding han
Ach Modr, ich well en C. VL/VW, Niederrhein
14
Ding,
en
nä!
wat
dat
Ding!
Ehr
Kind
förn
keen
han!
»Wells
go - de
»Wat
Mo
Ding
well
han,
för en
de denn
un
-
Ding
sitt
es kommt mir gar
en
-
Ding,
ehr
Ding
-
ben.
künnt
-
han?«
dat
de - ring,
Her - zens -
Pöpp - chen
der,
min
e
Nä,
Ding
Ding,
nit
Mo -
der,
ro
kind?« En
Ding!
-
de,
5
Ach Sorg, du musst zurücke stahn A. VL/VW, T: LHs, Heidelberg (n. 1520); TVar.: Ambraser LB 120; M: Souterliedekens, Ps. 57 (1540)
15
Ach
Sorg, du
musst
zu -
rü - cke stan,
du
bist zu früh ge - kom - men!
hat
mir
Leids
ge - tan
das
will ich
kla
-
gen dem
Som - mer.
Ach, wie ist's möglich dann
C. VL, Thüringer Wald, 2. H. 18. Jh.; VW, um Hildburghausen, 18. Jh.
16a
Ach, wie
ist's
mög - lich dann,
das
glau
-
be
dass
men
mir!
ein,
dass
ich
Du
ich
dich
las - sen kann;
nom -
Der
Leseprobe
Win - ter
hast
das
Her
-
hab' dich von
Her - zen lieb,
ze
mein
so
ganz
ge
-
kein
an
-
dern
lieb,
lie - be
so
sehr.
Ach, wie ist's möglich dann
C. T: VL, Thüringer Wald, bearb. von Helmine v. Chézy, 1812; M: n. Fr.W. Kücken, 1827
16b
Sample page Ach, wie ist's
mög - lich dann,
dass
ich dich
las - sen kann;
hab' dich von
Her - zen lieb,
das
glau - be
mir!
Du hast die
See - le mein
so ganz ge - nom - men ein,
Ada, biste zu Bethlem gewest C. VL/VW, Franken (1875)
17
A
-
da,
bis - te
zu
Her - ra,
die
gi - be
nit
Beth - lem
ge - west?
ger - ra.« -'s it
»Ei
wohr,
's it
dass ich kein
an - dre lieb
wohl,
i wor
wohr,
mei
do!
als dich al - lein.
Jo,
gro
A - da,
's it
-
wohr!
ße
6
Ade zur guten Nacht
C. VL/VW, 18. Jh., Sachsen, Franken, Rheinpfalz; Fink 768, Zgh. S. 9
18
A
-
de
zur
gu - ten
ich
Win
muss
schei
-
den.
Nacht, jetzt
wird
Im
Som
-
der
mer
da
Schluss ge - macht, dass
wächst
der
Klee,
Leseprobe
-
ter
da
schneit's
den
Schnee, da
komm
ich
wie
-
im
der.
Adieu, Berlin und deine Gegend
C. VL/VW, vor 1810; Richter, Gassenhauer S. 29
19
A - dieu, Ber - lin
und
dei - ne Ge - gend,
wo's
nichts als lau - ter
man - chem Bursch
sein
Un
-
ter - gang,
oft man - chem
Un - glück reg - net, oft
Bursch
sein
Un
-
ter - gang.
Ännchen von Tharau
C. T: J.G. Herder, 1778, n. Text in ostpreuss. Dialekt b. H. Albert, 1642 (fälschlicherweise S. Dach zugeschrieben); M: Fr. Silcher, 1827
20
Änn - chen von Änn - chen von
Tha - rau ist's, Tha - rau hat
die mir ge - fällt; wie - der ihr Herz
sie ist mein Le - ben, mein auf mich ge - rich - tet in
Gut und mein Geld. Lie - be und Schmerz.
Sample page Änn - chen von
Tha - rau, mein Reich - tum, mein
Gut,
du mei - ne
See - le, mein Fleisch und mein
Blut!
All mein Gedanken
A. VL/VW, Lochamer LB 39
21
All Du
den
-
mein Ge - dan - ken, aus - er - wähl - ter
ken;
die ich hab, die sind ein - ger Trost, bleib stet
hätt' ich
al - ler
bei bei
Wünsch Ge - walt, von
dir. mir.
Du,
du,
dir wollt ich nicht
wen
du
sollt an mich ge -
-
ken.
Alle Jahre wieder
C. T: Wilhelm Hey, 1837; M: Friedrich Silcher, 1842
22a
Al - le Jah - re wie - der kommt das
Chri - stus - kind,
auf die Er - de nie - der
wo wir Men - schen sind.
7
Alle Jahre wieder C. T: Wilhelm Hey, 1837; M: Ernst Anschütz (ursprünglich zu »Auf dem grünen Rasen«)
22b
Al - le Jah - re
wie - der
kommt das Chri - stus - kind,
auf die Er - de
nie - der,
wo wir Men - schen sind.
Alle Leut, alle Leut
C. M: VW, Kärnten; T: VL, unterlegt Fritz Jöde
23
Leut,
las - sen
Leseprobe
Al - le
fünf
al - le
-
gehn jetzt nach
Haus,
gra
Leut
de sein,
al - le
gehn
Leut,
al - le
in
ihr
Käm - mer - lein,
Leut
gehn jetzt nach
Haus.
Alle Vögel sind schon da
C. T: H. Hoffmann v. Fallersleben, 1843; M: VW »Nun so reis ich weg von hier«, 18. Jh.; Var. zu 390
24
Al - le Vö - gel
sind schon da,
al - le Vö - gel,
al
-
le!
Welch ein Sin - gen,
Mu - si - ziern,
Pfei - fen, Zwit - schern, Ti - ri - liern!
Früh - ling will nun
ein - mar - schiern, kommt mit Sang und Schal - le.
Alleweil ein wenig lustig
B. T+M: Valentin Rathgeber, 1733 nach einer VW aus der Rhön; volkstümliche gekürzte Fassung
25a
Sample page Al - le - weil ein we - nig
Geld
im
Sack,
Man
re - de,
Geld
im
Sack,
lu
-
stig,
al - le - weil ein we - nig
dur
al - le - weil ein we - nig Schnupf - ta - bak,
was
man
will,
hab
ich
doch
-
stig,
al - le - weil ein we - nig
all - zeit
so,
so.
in
al - le - weil ein we - nig Schnupf - ta - bak,
der
Still
al - le - weil ein we - nig
all - zeit
so,
so.
8
Alleweil ein wenig lustig
B. dasselbe in Originalfassung
25b
Al - le - weil ein we - nig
lu
-
stig,
al - le - weil ein we - nig
dur
Geld im Sack,
al - le - weil ein we - nig Schnupf - ta - bak,
all - zeit
so,
-
stig,
al - le - weil ein we - nig
so!
Ein
gut - tes
Leseprobe
Glas mit Wein
kann
ja
gwiss
Freud.
Man
re - de,
schlimm nicht sein,
was
man
will,
bei
hab
ich doch
Geld
im
Sack,
Dia - na
auch zur
Zeit
hab
ich
mein
in
al - le - weil ein we - nig Schnupf - ta - bak,
der Still
al - le - weil ein we - nig
all - zeit
so,
so!
Alleweil ka mer net lustig sein
C. VL/VW, Schwaben, Slg. Silcher (1827)
26
Al - le - weil
ka
mer net
lu - stig sein,
al - le - weil
hot mer kei
Freud;
al - le - weil
Sample page liebt
mer
sei
Schät - ze - le
net,
Schät - ze - le
net,
al
-
le - weil
hot
mer
kei
Zeit.
Als Buerlala geburen wier
1. 2.
C. Fläm. VL/VW, Slg. Hoffmann, Holländische Volkslieder (1833)
27
Als
Bue - la - la
ge - bu - ren wier, dunn wier
Mo - der
nehm en
woll
up
»Deck mi
tau«, seggt he, »deck mi
den
Arm
und
he noch
pack
so
lütt,
so lütt.
lütt.
en
in
sind
Weig
Sin
so
warm.
1. 2. tau«, seggt he, »deck mi
tau«, seggt Buer - la - la,
la.
9
Als ich bei meinen Schafen wacht
B. VL/VW, Lothringen, Köln 1623, Bäumker I 162
28
Als
ich bei mei - nen
Des
bin ich froh, bin ich
Scha - fen
froh,
wacht,
froh, froh,
ein
froh!
En - gel mir
Bot - schaft
Do - mi -
Leseprobe
B. obersorb. VL/VW, Smoler I 13 (1841)
Als
ich
des
Mor -
traf
ich
gens
auf
ein
-
de
-
ging
durch
lein,
ei - nen
das
einst
grü - nen
die
mei
C. VL, 16. Jh., Slg. Nicolai; VW, Slg. Nicolai (1777)
wärts
Mäg
Als
ich
ein jung Ge - sel - le
bracht.
no!
heim -
Als ich ein jung Geselle war
30
die
Be - ne - di - ca - mus
Als ich des Morgens heimwärts ging
29
war, nahm
ich
ein stein - alt
Hain,
da
-
ne
war.
Weib.
Ich
hatt sie kaum drei
Sample page Ta - ge,
Ti - Ta
-
Ta - ge,
Als ich einmal reiste
da
hat's mich schon ge - reut,
C. VL/VW, Thüringen, Slg. Ditfurth, Deutsche Volks- und Gesellschaftslieder (1872)
31
Als
ich
rum -
rei - ste
in
das Sach - sen -
Wei
-
hat's mich schon ge - reut.
mar - Land, da
war
ich
der
Reich - ste,
ein - mal
da
das
ist
mel, dum - mel,
der
Welt
be - kannt.
rau - di - de - ra, da
war
Rum - mel, dum - mel,
ich der
Reich - ste, das
rau - di - de - ra,
ist der Welt be - kannt.
10
Als wir jüngst in Regensburg waren
wir jüngst in Re - gens - burg wa - ren, Da warn vie - le Hol den, wir ü - ber den Stru - del ge - fah - ren.
C. VL/VW, Bayern, ursprünglich 1. Hälfte des 18. Jh.
32
Als sind
Leseprobe
die
mit -
fah
-
ren
woll
Dirn - del, juch - hei - ras - sa,
muss
-
ten.
der
Ja,
Schiffs
-
schwä - bi - sche, bay
ri - sche
mann
-
fah
-
ren.
Am Brunnen vor dem Tore
3 1. C. T: Wilhelm Müller; M: volkstümliche Fassung nach Franz Schubert
33
Am Brun - nen vor dem To - re, ich träumt in sei - nem Schat - ten
schnitt
in
sei - ne
Rin - de
da so
steht ein Lin - den man - chen sü - ßen
so
man - ches lie - be
Wort;
Traum.
Es
zog
Ich
in Freud und
3
Sample page Lei
-
de
zu
ihm
mich im - mer - fort,
Am Meere stehen zwei Schlösser
zu
C. niedersorb. VL/VW, Cottbus-Sielow, Slg. Cerný III (Texte 34/Mel. 54; 1893)
34
2.
baum;
Am im
Mee - re ei - nen
ste - hen zwei leb - te ein
ihm
Schlös - ser, zwei Schlös - ser jun - ger Knab', im an - dern ein
mich im - mer - fort.
hoch und schö - ne
breit, Maid.
Un - end - lich lieb
ja
Kna - be
schrieb
ihr
Brie
hat - ten sie sich,
-
fe,
er
ein - an - der fin - den
käm
konn - ten sie nicht. Der
sie
holn
ü - bers
Meer.
11
Am Montag fängt die Wochen an C. VL/VW, Breisgau, Slg. Erk; Zgh. S. 106
35
Am
Mon - tag
fängt
die
Wo - chen
an,
da
will ich mei - nen
Gott
han.
A
-
ve
Ma
-
ri
-
a!
Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen
A
-
ve
Ma
-
ri
C. T: Hermann Kletke; M: nach der VW »Schön ist die Jugend bei frohen Zeiten«, vor 1866
36
Am
Weih - nachts - bau - me
die
Lich - ter
bren - nen, wie
glänzt
er
mild,
als spräch er: »Wol - let
in mir er - ken - nen ge - treu - er
Leseprobe
Her - zen
im
fest - lich,
-
a!
lieb
und
Hoff - nung
stil - les
Bild.«
An dem reinsten Frühlingsmorgen
C. T: J.W.v. Goethe; M: n.C.Fr. Zelter (urspr. zu »Und so finden wir uns wieder« v. Schiller)
37
An jung
dem rein - sten und schön und
Früh - lings - mor - gen oh - ne Sor - gen,
ging dass
die es
Schä - fe durch die
rin Fel
und sang, der klang:
-
Sample page
1. so
la
la
la
la
la
la,
so
la
la
la
2.
la,
la!
An der Saale hellem Strande
C. T: Franz Kugler, 1826; M: Friedr. Ernst Fesca (urspr. zu »Heute scheid' ich«), 1822
38
An der
Saa - le
hel - lem Stran - de
fal - len,
und der
Wind
ste - hen
Bur - gen stolz
und
kühn;
ih - re
Dä - cher sind zer -
streicht durch die
Hal - len,
Wol - ken
zie - hen drü - ber
hin.
12
An hellen Tagen A. Italienisches Tanzlied, dt. T: P. Cornelius; M: Giovanni Gastoldi, 1591; in dt. Gesangbüchern mit dem Text »In dir ist Freude« von Cyriakus Schneegass, Erfurt, 1598
39
An hel - len
Ta - gen, Herz, welch ein Schla - gen! Fa
la
la
la
la
la
la
la.
Him - mel dann blau - et,
Leseprobe
Au - ge dann schau - et, Herz wohl den bei - den man - ches ver - trau - et.
Fa la
la
la
la
la
la
la
la
la.
An Schlosser hot an Gsellen ghot
1. 2. C. T: n. Johann Conrad Grübel, 1800; M: VW, Bayern, Slg. Erk-Irmer I 1/48, II 6/51 (1838)
40
An Schlos - ser hot an Doch wenns zum Fres - se
Gsel - len ghot, der gan - ge is, do
hot gar lang - sam hat er grau - sam
gfeilt,
ei - herst in
flei
-
der
ßi
Schüs - sel drin, der
gwest
bam
Tisch
letzt
im
gan
a wie - der
-
g'eilt:
drauß,
es
is
zen
ka Mensch so
2.
1.
Haus,
Der
Haus.
Auf, auf, ihr Wandersleut C. VL/VW, Adolf König, Heimatlieder aus Nordböhmen (1919)
41
Auf,
auf,
ihr
Wan - ders - leut,
zum
Wan - dern kommt die
Zeit!
Sample page euch nicht lang ver - wei - len, Got - tes Nam zu rei - sen!
Das Glück das lau - fet
im - mer fort an
ei - nen an - dern
Tut in
Ort.
Auf, auf zum fröhlichen Jagen
C. T: VL nach G.B. Hanke; M: VW, Kärnten, Slg. Karl Liebleitner, 1912
42
Auf, auf zum fröh - li - chen Es fängt schon an zu
Ja ta -
gen, auf gen, es
in ist
die grü - ne die schön - ste
Heid! Zeit.
Die
Vög - lein in
den
Wäl - dern sind schon vom Schlaf er - wacht und ha - ben auf den Fel - dern das Mor - gen - lied voll
bracht.
Tri - di
he - jo, di
he - jo, di
he, di he-di - o tri - di - o,
he - jo, di
he - jo, di
he di - o, tri - di - o!
13
Auf, auf zum fröhlichen Jagen
C. T: Gottfried Benjamin Hanke, 1724; M: nach einer französichen Jagdmelodie (1568)
42b
Auf, bei den fro - hen Auf, auf zum fröh - lich - en Ja - gen! Frisch auf ins frei - e Feld! Es fängt schon an zu ta - gen, das Weid - werk mir ge - fällt.
Stun - den,
Leseprobe mein Herz, er - mun - tre dich!
Die Nacht ist schon ver -schwun - den, und
Phö - bus zei - get
sich.
Auf dem Berge da geht der Wind C. VL/VW, Oberschlesien, Slg. Erk I 6
43
Auf dem Ber - ge da geht
der Wind,
da wiegt die Ma - ri - a ihr Kind
mit
ih - rer schloh - en - gel-
wei
-
ßen Hand,
sie
hat
da - zu
kein
Wie - gen - band.
Ach
Jo
-
seph, lie
-
ber
Jo
-
seph mein,
ach,
hilf mir doch wie - gen mein
Kin
-
de - lein. »Wie
soll ich dir
denn
Sample page Knäb - lein wieg'n? Ich
kann ja kaum sel - ber die
Fin
-
ger bieg'n!«
Schum,
schei,
schum,
dein
schei!
Auf de schwäbsche Eisebahne
C. VL, Tübinger Commersbuch, 1853; VW, Schwaben, Slg. Marriage (1902)
44
Auf
de schwäb - sche
Ei - se - bah - ne
gibt's gar vie - le
Halt - sta - tio - ne:
Stue - gart, Ulm und
Bi -
be - rach,
Mek - ke - beu - re,
Dur - les - bach.
trul - la - la,
Stue - gart, Ulm
und
Trul - la, Trul - la,
Bi - be - rach,
trul - la - la,
trul - la, trul - la,
Mek - ke - beu - re,
Dur - les - bach.
14
Auf, du junger Wandersmann
C. VL/VW, Franken, Slg. Ditfurth (1855); bearb.: Walther Hensel, Finkensteiner Blätter, 1923
45
Auf,
du jun - ger
gibt
Wan - ders - mann,
uns Freud.
jet - zo kommt die
Wolln
uns auf
Zeit her - an,
die
Wan - der - zeit, die
die
Fahrt be - ge - ben,
das
ist un - ser
schön - stes
Leseprobe
gro - ße
Was - ser,
Berg
und
Tal
an
Le - ben,
-
zu - schau - en
ü -
ber
-
all.
Auf einem Baum ein Kuckuck
1. 2. C. VL/VW, Wuppertal-Barmen, Bergisches Land, Slg. Erk-Irmer III 1739
46
Auf
ei - nem Baum ein
Ku - ckuck,
sim - sa - la - dim bam - ba
sa - la - du
sa - la - dim,
saß.
Aus tiefer Not schrei ich zu dir A. Psalm 130, T+M: Martin Luther, 1524
47
1. 2.
Aus Dein
tie - fer gnä - dig
Not schrei ich zu Oh - ren kehr zu
dir, mir
Herr Gott, er - hör mein Ru Bitt sie öff und mei - ner
-
fen. -
ne
denn so
willst das se - hen
an,
was Sünd und
Un - recht ist
ge - tan,
wer kann, Herr, vor dir blei
-
du
ben?
Sample page
Ave Maria zart
B. T+M: Joh. Georg Braun, 1675
48
A - ve
Ma - ri
-
a zart, du
ed - ler
Ro - sen - gart,
li - li - en - weiß
ganz oh - ne Scha -
den,
ich grü- ße
dich zur Stund mit Ga - bri - e - lis Mund: A - ve, die
du bist vol - ler Gna - den.
Bald gras' ich am Neckar C. VL, Wunderhorn; VW, Schwaben, vor 1830
49
Bald bald
gras' hab
ich ich
am ein
Ne - ckar, bald Schät - zel, bald
1.
gras'
ich
am
2. Rhein, bin
ich
al
-
lein.
15
Bald nun ist Weihnachtszeit C. T: Carola Wilke: M: Hans Helmut
50
Bald
nun ist
gar
Weih - nachts - zeit,
weit,
dann
ist
Zeit,
nicht mehr
fröh - li - che
der
dann
ist
der
Weih - nachts - mann
gar
Weih - nachts - mann
nicht mehr
Leseprobe
weit.
Bin i net a lustiger Fuhrmannsbue?
C. VL/VW; Niederbayern und Mittelfranken
51
Bin i schaun
Bue? zu.
net mir
a die
Fine
Fahr
lu - sti - ger Leut al - le
Sta
-
Fuhr zu,
manns - bue? al - le zu,
dl
Sta - dl
aus,
Bin i schaun
ein,
fahr
net mir
Sta
-
a die
lu - sti - ger Leut al - le
D.C. al Fine
dl
Sta - dl
aus,
ein,
Bist du des Goldschmieds Töchterlein B. VL/VW, T: Niederdeutsches LB 131 (um 1600), nhdt.: Franz Magnus Böhme; Erk-Böhme 487a;
M: Petrus Fabricius' LB 140 u. 167 (1603)
52
Bist
du
des Gold - schmieds Töch - ter - lein, bin
so
zieh
dein
ich
des
Bau - ren
und
sprich,
Sohn,
ja
Sohn,
Sample page
Tan - ze
gahn,
und
be - stes
Klei - der
an
zieh
mit
mir
da
-
von,
und
du
willst
zieh
mit
mir
da
zum
-
von.
Bolle reiste jüngst zu Pfingsten C. Berliner Gassenhauer, Slg. Koepp/Cleff, Berlin-Neukölln, 1915/17; DVA Nr. A41470
53
Bol - le rei - ste jüngst zu da ver - lor er sei - nen
Pfing - sten, Jüng - sten
Stun - de
hat
er nach ihm je - spürt.
nach janz
Pan - kow war sein Ziel, plötz - lich im Je - wühl.
den - noch hat sich
janz köst - lich a - mü - siert.
Ne
vol - le hal - be
A - ber
Bol - le
16
Brach der Stamm vom Weidenbaum
B. sorb. VL/VW, Schleife/OL.; Slg. Ludvík Kuba (1887) Nr. 65; T: Muka, grenzsorb. Slg. II 2 (1883)
54
Brach
der
Stamm
vom
Wei -
mein,
den
-
baum
und
er -
schlug
Lieb
den
und
er - schlug
den
Lieb
-
sten
sten
Leseprobe
ju - da - weh,
-
mein.
Bunt sind schon die Wälder
C. T: Joh. Gaudenz v. Salis-Seewis, 1782; M: Joh. Friedr. Reichardt, 1799
55
Bunt sind schon die
Wäl - der,
gelb die Stop - pel - fel - der,
und der
Herbst be -
ginnt.
Ro - te Blät - ter
fal - len,
grau - e
Ne - bel
wal - len,
küh - ler weht
der Wind.
Burschen die fuhrn im Galopp heran
B. obersorb. Hochzeitslied, T: bei Smoler I 258 (1841); M: Slg. Muka 26 (1883)
56
Bur - schen die fuhrn
im
Ga - lopp her - an,
auf dem grü - nen
Berg hiel - ten
sie gleich
an.
Christ ist erstanden
A. Osterlied; Passau, 1090/Salzburg, 1160/1433/Tegernsee, 15. Jh./Wittenberg, 1529
57a
ist
stan
Sample page Christ
er -
froh
sein,
-
den
von
Christ will
un - ser
der
Mar - ter
al
Trost
sein.
Ky (Hal
-
le.
Des solln wir
-
ri - e le - lu
-
al - le
leis. ja.)
Christ ist erstanden
A. Dasselbe; kompletter Hymnus
57b
1. Christ
ist
er -
stan - den
von der Mar - ter
al
-
le.
Des solln wir
al - le
froh
sein,
Christ will un - ser
Trost sein. Ky - ri - e - leis.
2. Wär er nicht er - stan - den,
so
wär die Welt ver -
17
gan
-
gen.
Seit dass er
e - leis.
er - stan - den ist,
so
lo - ben wir den Va - ter
Je - su Christ. Ky
-
lu
-
al - le
froh
sein,
ja!
Hal - le
-
lu
-
ja!
Hal - le
un - ser
Trost
-
Christ will
-
ri -
Leseprobe 3. Hal - le
solln wir
sein. Ky
-
ri
-
lu
e
-
-
ja!
Des
leis.
Christus, der uns selig macht
se - lig macht,
gan
A. T+M: 14. Jh./Böhmische Brüder, 1531 (GB Mich. Weisse)
58
Chri - stus der
Mit - ter - nacht
uns
-
get,
-
be -
als ein Dieb ge - fan
kla
kein Bös' hat
gen,
-
gen,
ward für
ge - führt vor gott - lo - se Leut
ver - lacht, ver - höhnt
und ver - speit,
und fälsch - lich ver -
wie denn die Schrift
uns zur
sa
-
get.
Sample page
Da drohm af dem Bergerl, gugu
C. VL/VW, Niederösterreich, vor 1809, Münchner Liederblatt; Zgh. S. 153
59
Da drohm af dem Ber - gerl, gu - gu,
da steht a kloans Wu - zerl wia
du,
da steht a kloans Wu - zerl wia
du.
Da Jesus in den Garten ging A. Kölner GB, 1619; Zgh. S. 107
60a
Da
Je - sus
trau - ert
al
-
in
den
Gar - ten
ging,
les,
was
da
was,
da
da
ihm
sein
trau - ert
bit - ter
Laub
und
Leid
an - fing,
da
grü - nes
Gras.
18
Da Jesus in den Garten ging
B. 17. Jh.
60b
Da
Je - sus in den
al - les, was
da
Gar - ten
was,
da
ging,
da
ihm sein bit - ter
trau - ert Laub und
Leid
an -
fing,
da
trau - ert
grü - nes
Gras,
da
trau - ert Laub und
Leseprobe
grü - nes
Gras.
Danz, danz Quieselche
C. VL/VW, aus der Gegend von Aachen; Zgh. S. 210; Erk/Böhme 978
61
Danz,
säd
danz,
das
Quie
leiv - ste
-
sel
Quie
-
-
che,
»ich
che*)
sel -
dann
62
Das
zu,
al
Glück
-
te
zu
schenk
ich
danz
dich
noch
en
nich
Ei!
för
-
»Neäh«,
zwei!«
*) Quieselchen = Nönnlein
Das alte ist vergangen C. VL/VW, Westfalen
ist
zum
ver
-
gan
-
neu - en
gen,
Jahr,
das
neu
Glück
zu,
-
e
Glück
an - ge
zu
-
zum
fan
-
gen. Glück
neu - en
Jahr!
Das Lieben bringt groß' Freud
Das Lie - ben bringt groß Freud, es wis sen al - le Leut. Weiß mir ein schö - nes Schä - tze lein mit C. VL/VW, Schwaben, Schwarwald vor 1825. Slg. Silcher (1827), auch von Lahn und Taunus
63
Sample page zwei schwarz- brau - nen
Äu - ge - lein, das
mir,
Das Meiden hat mein Glück geraubt A. T+M: Lochamer LB 12 (um 1450; Mel. vgl. Nr. 13)
64
Das Die
Mei - den hat mein mir zu se - hen
Glück ist
ge- raubt, er - laubt,
das
das die
muss seh
mir,
das
mir mein Herz er - freut.
mein Freud ent - gel ich lei - der sel
-
ten. ten.
Das
weiß Gott wohl, dass
mein
Be - gier
in
rech - ter Lieb sich
senkt
zu ihr
und macht mir sehn - lich
Lei
-
den.
19
Das walt Gott Vater und Gott Sohn B. T: Martin Behm, 1608; M: Melchior Vulpius, 1609; bekannt auch mit dem Text »Der Tag bricht an und zeiget sich« von Michael Weisse, 1531
65
Das
walt Gott Va
-
ter
und
Gott Sohn,
Gott
Heil - ger
Geist
im Him - mels -
Leseprobe
thron.
Man dank dir, eh die Sonn
auf - geht,
wenn's Licht an - bricht, man vor
dir
steht.
Das Wandern ist des Müllers Lust
C. T: Wilhelm Müller, 1817/18; M: nach Carl Friedrich Zöllner, 1844
66
Das
dern.
Wan - dern ist
des
Mül - lers Lust, das
Wan - dern ist
des
Mül - lers Lust, das
Wan
-
Das
muss ein
schlech - ter
Mül - ler sein, dem
nie - mals fiel das
Wan - dern ein, das
Wan
-
das
Wan - dern ein, dem
nie - mals fiel
dern,
das
Wan
-
-
Wan
-
-
dern, das
Dat du min Leevsten büst
Wan - dern, das
Wan - dern, das
C. niederdt. VL/VW, T: Slg. Karl Müllenhoff, 1845; M: Erk, Neue Slg. III 1 (1845) u.a.
67
dern, das
Wan
-
dern.
Sample page Dat
du
min
segg
wo
du
Leev - sten
heest!
büst,
dat
du
wull
Kum
bi
weest.
Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht,
de Nacht, kumm bi
de Nacht,
segg
wo
du
heest!
De Buur, de wull to Acker gaan
C. niederdt. VL/VW, Niedersachsen
68
De
Buur, de wull to
A - cker gaan, de
Buur, de wull to
A - cker gaan, dar
Fre - ten an,
di - del
jup, jup, jup,
hei
dral - la - la,
di - del
jup, jup, jup, jup,
keem - em jüst dat
jup.
20
Den Ackermann soll man loben
B. VL/VW, Lothringen, Slg. Louis Pinck III (1933)
69
Den Ack - er - mann soll
man
lo - ben
und prei - sen auf die - ser
Er -
de.
Man
soll ihn lo - ben
de,
ja
al - so recht,
er
ist für - wahr
un - ser Herr - gotts - knecht all - hier auf die - ser
Leseprobe
Der Frühling hat sich eingestellt
C. T: H. Hoffmann v. Fallersleben, M: Joh. Abr. Peter Schulz
70
Der
muss
Früh - ling
mit
uns
hat
sich
ein - ge - stellt;
ins
frei - e
C. T+M: Valentin Rathgeber, 1733
Der hat Wer hier
hin - ge auf Er
-
ben den
wohl
-
Der hat hingeben
71
Er -
Feld,
ins
das e - wig se - lig will
an,
er
will
grü - ne
Le wer
-
Feld
ben, den,
seh'n?
nun
de.
ihn
Er -
Der
geh'n.
der nicht der kann
die er
Mu - sik liebt rei - chen hier
3 und sich be - stän - dig übt in die - sem Spiel. Es gibt der höch - ste Gott den En - geln in al - ler - schön - ster Zier durch Mu - sik sein Ziel. D.C. s.r. al Fine -
Sample page das
Ge - bot:
Es
sin - gen
Che - ru - bim,
Der Jäger in dem grünen Wald
es
sin - gen
C. VL/VW, Wimpfen, Stuttgart-Cannstadt, Ulm; um 1828, Slg. Erk-Irmer (1838)
72
Der
Jä - ger in
dem
grü - nen Wald, da
Und er
ging wohl in dem Wald
bald
3
Se - ra - phim
sucht er
Tier - leins
der
Auf
-
auch
nichts, ob
auch
ent
-
viel.
halt.
hin,
bald
her,
und er
ging wohl in dem Wald
hin, bald her, ob
Eng - lein
nichts, ob
auch nichts an - zu - tref -
fen
wär.
bald
21
Der Kehraus
73
Mai - de sein, die
Leseprobe
könn - ten lang schon d'hei - me sein. Der
Kehr - aus, der
Kehr - aus! Die
B. VL/VW, Slg. G. Forster II 29 (1540)
Der
Gutz-gauch auf dem
er
Zau - ne
saß,
der
Gutz-gauch auf dem
reg - net sehr, und
ward
nass,
es
reg - net sehr, und
er
ward
Mai - de gehn jetzt
Der Kuckuck auf dem Zaune saß
74a
Der Kehr - aus, der Kehr - aus! Die Mai - de gehn jetzt heim. Und die wo bra - ve C. VL/VW, Elsass, Slg. Valentin Beyer, Elsäss. Volkslieder, S. 143 (1926)
Zau - ne
heim.
saß,
es
nass.
Guck - guck,
Guck - guck!
Der Kuckuck auf dem Zaune saß
C. Dasselbe, Fassung aus dem 19. Jh., Westfalen, Slg. Reifferscheid Nr. 9 (1879); hdt. T: M. Pohl
74b
Der
Ku - ckuck auf dem Zau - ne
saß,
es
Ku - ckuck auf dem Zau
-
ne
saß,
Zau - ne saß,
reg - net sehr, und er
ward
es
reg - net sehr, und er
nass,
ward
der
nass.
Der Kuckuck und der Esel C. T: H. Hoffmann v. Fallersleben, 1835; M: C.Fr. Zelter, 1812 (zu: »Es ist ein Schuss gefallen« von Goethe)
75
Sample page
Der
Ku - ckuck und der
wohl am be - sten
E - sel,
sän - ge
die
zur
hat -ten ei - nen Streit,
schö - nen Mai - en -
wer
zeit,
wohl am be - sten sän - ge,
zur
wer
schö - nen Mai - en - zeit.
Der Mai, der Mai, der lustige Mai
C. VL/VW, Siebengebirge; T: Slg. K. Simrock, S. 206 (1851); M: Hs.-Slg. Fr. Wilh. Arnold (1860) / M. Friedländer, 100 dt. Volkslieder, 1886
76
Der
Mai,
der Mai, der
lu - sti - ge Mai,
der kommt her - an - ge -
rau
-
schet.
Ich
ging in den Busch und
brach mir ei - nen Mai, der Mai und der war
grü - ne.
Fal - de - ra, fi
fa - la - ral - la - la,
der Mai und der war
grü - ne.
22
Der Mai ist gekommen
C. T: Emanuel Geibel, 1835/41; M: Justus Wilhelm Lyra, 1842
77
Der da
ge - kom - men, die wer Lust hat, mit
Mai ist blei - be,
Bäu - me schla - gen Sor - gen zu
aus, Haus!
Wie die
Wol - ken
dort
wan - dern
Leseprobe
himm - li -
schen
Zelt,
so
steht auch mir
der
Sinn
in
die
wei - te, wei - te
am
Welt.
Der Mai tritt ein mit Freuden
A. T: VL, 16. Jh. M: Anonymus, 16. Jh.; Rhaw, Bicinia I 9 (1541); Erk-Böhme 381
78
Der Mai tritt ein mit
Freu - den,
Die Blüm - lein
auf
der
A. VL/VW; Forster I 47 (1540); Erk-Böhme 382
Der
Mai will sich mit
Hei
hin - fährt
-
Gun - sten, mit
der Win - ter
den
Der Mai will sich mit Gunsten
79
blü
kalt.
-
hen gar
Gun - sten be - wei - sen, prüf
man - nig - falt.
ich an
al - ler Vö - ge - lein Ge -
Sample page sang,
bringt uns den Som - mer man - nig - falt.
Sai - ten - spiel: Der
Mai uns will
Der Maien, der Maien
Ich
hör Frau Nacht - gall
den
lich - ten Som - mer
sin - gen,
sie
singt recht wie ein
brin - gen,
ja
brin - gen.
A. VL/VW; Text bei Hans Sachs, 1562; M: bei Val. Vogt, Geistliche Ringeltentze, 1550
80
Der
Mai
-
-
te,
en, der
mü
Gott
Mai
-
en, der
weiß wohl, wem ich's
bringt uns Blüm - lein
will,
Gott
viel.
Ich
weiß
wohl, wem ich's
trag ein freis Ge -
will.
23
Der Maien ist kommen
C. VL/VW; Slg. Kuhn-Wyss, Schweizer Kühreihen, 1812
81
Der Es
Mai - en ist grü - net jetzt
1.
kom - men, und al - les in
das
ist
ja
2.
wahr!
Laub
und
in
Gras.
Leseprobe
Laub und in tanz, nun
Gras tanz,
sein der Blüt - lein so Ma - rie - lein,
drum du
viel, tanz
tan - zet's Ma - rie - lein im hast ja ge - won - nen ein
In Nun
Sai - ten - spiel. Ro - sen - kranz!
Der Mond ist aufgegangen
2. 1. B. T: Matthias Claudius, 1771; M: Joh. Abr. Peter Schulz, 1788
82
auf - ge - gan - gen, die gold - nen Stern - lein pran - gen am Him - mel hell und klar;
Der Mond ist
Der Wald steht schwarz und schwei - get, und aus den Wie - sen stei - get der wei - ße Ne - bel
Der Säemann säet den Samen
C. T: Matthias Claudius, 1771; M: Joh. Abr. Peter Schulz, 1788
83
Der
Sä
ü
-
-
e - mann
ber ein
sä - et
klei
-
den
Sa
nes
-
men.
Die
Erd
emp - fängt
ihn
wäch - set
wun - der - bar.
die
Blu - me
her
-
und
auf.
Der schöne Mai ist kommen
Der schö - ne Mai ist kom - men, er zie - ret Berg und Tal, Die Nach - ti - gall früh hat al - len Frost be nom - men, streut Blu - men ü - ber - all. B. T+M: anonymus in Joh. Jacob Prinners Slg. II für Kurfürstin Maria Antonia v. Bayern, 1685/92
84
Sample page singt
uns
lockt und in das
Feld.
Wen
die - se Zeit nicht zwingt
zur Freund, taugt nicht ind'
Welt.
Der Täubrich hat zwei Füßchen rein C. obersorb. VL/VW, Lohsa b. Hoyerswerda, Smoler I 18 (1841)
85
Der
Füß
Täub - rich
- chen
hat
rein,
zwei
Füß
der
- chen
hat
zwei
rein,
Bur - sche
der
Lieb
Täub - rich
hat
3
-
chen
fein.
zwei
24
Der Tag ist hin A. T: Joachim Neander, 1680, n. lat. »Vespra jam venit« v. Ph. Melanchthon, 1551;
M: Guillaume Franc, 1542
86
Der
Tag
ist
hin; mein
Je - su,
bei
mir
blei
-
auf in mir; Glanz der Ge - rech - tig - keit,
Sün - den Nacht ver -
Wäch - ter
auf
dem
Türm - lein
saß,
sein
Hörn - lein
tut
- sen.
Steht
auf,
steht
auf,
ihr
jun
-
gen
er
Leut,
steht
auf,
Tag
zeigt
sich
mit
Strah
-
len,
mit
Strah
Zeit.
bla
-
jun - gen Leut! Der
ist
Der
Herr, denn es
C. VL/VW, Hessen; T: im Wunderhorn (1808); M: Slg. Erk (1840)
See - len - licht, der
er - leu-chte mich, ach
Der Wächter auf dem Türmlein saß
87
O
Leseprobe
trei - be; geh
be.
steht auf,
ihr
-
len!
Der Wind, der weht
A. T+M: bei Wolfgang Schmeltzl, Künstliche Quodlibet, 1544
88
Der
Wind,
der weht,
der
Hahn,
der kräht,
der
Fuchs
läuft in
dem
Krau
der
Koch,
der bringt
die
-
te.
Ach
Sample page
Mägd -
lein,
tut
das
Tür
-
lein
zu,
Lau
-
te.
Der Winter ist ein strenger Gast
A. VL/VW, 16. Jh., bei Michael Praetorius, Musae Sioniae VIII 239
89
Der
Win
Ha
Per
ter
ge.
-
-
-
len
fein,
ist
ein
stren
-
ger
Mein
Lieb
gab
mir
das
sollt
ich
Gast,
das
lu
-
merk
ich
an
dem
ein
Krän
-
stig
tra
ze
-
-
lein
gen.
von
25
Der Winter ist vergangen
C. VL/VW, flämisch in der Weimarer LHs., 1537/dt. im Lautenbuch des Joh. F. Thysius I 16, um 1600
90
Der ich Da
Win - ter seh die singt Frau
ist ver - gan Blüm - lein pran Nach - ti - gal
-
So
gen, gen, le
ich des und
seh ist manch
in
je -
nem
Ta
-
des Mai - en Schein, mein Herz er - freut. Wald - vö - ge - lein.
le,
ist
da
Leseprobe fern
Fine
gar
lu -
stig
sein.
D.C. s.r. al Fine
Des Abends, wenn ich früh aufsteh
Des
C. VL/VW, Hennethal b. Schwalbach/Hessen (1880)
91
Bett
A
ich
-
bends,
wenn
geh,
Ku
ich
-
früh
ckuck,
Ku
auf - steh,
des
-
ckuck,
Ku
Mor
-
gens,
-
wenn
zu
ckuck!
Die beste Zeit im Jahr ist mein B. T: Martin Luther, 1538; M: vor 1572 (»Wenn wir in höchsten Nöten sein«), 1917 unterlegt
92
Die
be - ste
Zeit
im
Jahr
Him - mel und Er - den
ist
der
ist
mein,
voll,
da
viel
gut
sin -
gen
al - le
Ge - sang
da
Vö - ge - lein.
lau
-
tet
wohl.
Sample page
Die Binschgauer wollten wallfahrten gehn
C. VL/VW, Tirol, Bayern, um 1820; Erk, Liederhort (1856), Erk-Böhme 1762, Ditfurth, Histor. 56 (ält. Version: Büsching-Hagen 55)
93
Die Binsch -
gau - er woll - ten
wall - fahr - ten gehn,
die
Binsch - gau - er woll - ten
wall - fahr - ten gehn,
sie
ta - ten ger - ne sin - gen und
konn - ten's nit gar schön.
Zscha Die
hi, zscha - he, zscha - hi - a - ti - a - ho! Jetz schau fei, dass ein je - der, je - der, Binsch - ger sind schon wie - der, wie - der, do! je - der, je - der, je - der, je - der
sei
Rän
-
ze - le
ho,
sei
Rän
-
ze - le
ho!
26
Die Blümelein, sie schlafen C. T: Slg. Kretzschmer-Zuccalmaglio I (1840), wohl W. v. Zuccalmaglio;
M: ursprgl. frz. VW, um 1600/dt.: »Zu Bethlehem geboren«, 1637/1840 von W.v. Zuccalmaglio unterlegt
94
Die sie
Blü - me - lein, ni - cken mit
rüt - telt
Schla
sie den
schla Köpf
- fen schon - chen auf
längst ih -
im ren
Es
Leseprobe sich
der
-
schla
-
Blü - ten - baum, er
fe,
säu - selt
fe,
wie
schlaf
im
Traum:
du,
Mon - den - schein, Sten - ge - lein.
mein
Schla
Kin - de
-
-
fe,
lein.
Die Brünnlein, die da fließen
A. T: VL vor 1510; M: Balth. Artropius (?), um 1510 / b. H. Isaac / 1524 in Lhd. Klebers Tabulaturbuch/Ott I 44 (1534) /
Gassenhawerlin 8 / P: Schöffer II 13 (1537); Erk-Böhme 429a
95
ja, win - ken mit den Au - gen und Die Brünn - lein, die da Und wer ein ste - ten
tre - ten auf den
flie - ßen die soll man trin - ken. Buhln hat, der soll ihm win - ken,
Fuß.
Es
ist ein har - ter
Or - den, der
sei - nen Buh - len
mei - den
muss.
Die Fisch im Wasser wohnen
B. T+M in Ph. Hainhofers Lautenbuch II 9 (1603); LB Lantzenbacher 20 (1607); Erk-Böhme 486
96
Die So
Was - ser sie zu
Fisch im hal - ten
woh sam -
nen, men,
das die
Wild wohl Men - schen
in jung
dem und
Wald. alt,
Sample page
-
mit sie sich tun meh ren gar viel und man - nig - falt, - mit
sie
sich
tun
meh
-
ren
gar
viel
und
man - nig
-
da -
da
-
falt.
Die ganze Welt, Herr Jesu Christ
A. T: Friedrich v. Spee, 1623; M: Köln 1623
97
Die
dei
-
gan
-
ze Welt,
ner
Ur
-
Herr *)
ständ
Je
fröh
-
-
su Christ,
lich
ist,
Hal - le
Hal - le
-
-
lu - ja,
lu - ja,
Hal - le
-
Hal - le
lu - ja,
-
zu
lu - ja. *) Auferstehung
27
Die Gedanken sind frei C. VL/VW, T: auf fliegenden Blättern ab 1780, M: zuerst in »Lieder der Brienzen Mädchen«, Bern um 1810
98
Die Ge - dan - ken
sind
frei!
Wer
kann
sie
er
-
ra - ten?
Sie
flie - hen
wie
nächt - li - che
schie - ßen
mit
Schat - ten. Kein
Pul - ver
Mensch kann
und
sie
Blei.
Die
wis - sen,
kein
Ge -
dan
-
ken
-
Leseprobe
- bei
vor
Jä - ger
er -
sind
frei!
Die güldne Sonne
B. T: Paul Gerhardt, 1666; M: Joh. Georg Ebeling, 1666
99
Die
güld - ne
mit
ih - rem
Son
-
ne
Glän
-
voll Freud und
zen
ein
herz - er
Won
ne
bringt
-
-
lieb
un - sern
Gren
qui - cken - des,
-
li - ches
-
Licht.
Sample page Mein Haupt und
mun
Glie - der
-
ter
und
die
la
fröh - lich,
-
gen dar - nie - der;
schau - e
den
a - ber
Him - mel mit
nun
zen
steh
ich,
bin
mei - nem Ge - sicht.
Die Hussiten zogen vor Naumburg
C. T: Carl Seyfert, 1823; M: nach ungar. VW (»'s ist mir auf der Welt nichts lieber«); Erk, Liederschatz 177; Erk-Irmer II 4/5 Nr. 28
100
Die Hus - si - ten
zogn vor Naum - burg
Vo - gel - wies
sah
man nichts als
ü - ber Je - na
Schwert
her und Cam - burg;
auf
und
Spieß,
an
der gan - zen
die hun - dert - tau - send.
28
Die Leineweber
C. VL/VW, Schlesien, Slg. Kugler-Reinick (1833)
101
Die Lei - ne - we - ber Mitt - fas - ten hal - ten
ha - ben ei - ne sie Zu -
sau - be - re Zunft, sam - men - kunft,
ha - rum di
scha - rum di schrum, schrum,
schrum! A - sche - grau - e, dun - kel - blau - e, schrum, schrum, schrum! Fein o - der grob, ge mir ein Vier - tel, dir ein Vier - tel,
Leseprobe
ges - se wern se
doch
mit der
Jul - le, mit der
Spul - le, mit der Schrum,
Schrum, Schrum!
Die liebe Maienzeit
A. T+M: Melchior Franck (1621 in »Newes Convivium« 8, 1611 in Fasciculus quodlibeticus« 5), Erk-Böhme 392
102
Die mein
lie - be Mai - en - zeit gan - zes Herz er - freut,
Au
-
en
wenn
ich
und
hör
die Vö - gel
nur
tu
an - schau - en
-
gen,
Blüm - lein auf der
sin
die
wie
es
so
schön
tut
klin
-
gen.
Die Lust hat mich bezwungen A. T: Simon Dach, 1638/42; M: Heinrich Albert, 1638/42 (in »Arien oder Melodeyen«)
103
Sample page Die
Lust
durch
hat
mich
be
-
zwun - gen,
der
Vö
- gel
Zun
-
zu
gen
fah -
die
gan
-
ren
in
ze
Luft
den
Wald,
wo
er - schallt.
Die Pfingsten ist uns kommen A. Altes rheinisches Ansingelied
104
Die
Pfin - gsten ist
Jun
-
ge,
uns
Hei,
kom - men,
hei,
Ro - sen - blü - me - lein! Da
Ro - sen - blü - me - lein!
Freu dich,
lie - bes
freun sich Alt und
Mäg - de - lein!
29
Die Reise nach Jütland
C. VL/VW, 1849; Zgh. S. 179
105
Die
Rei - se nach
Jüt - land, ei, die
fällt uns so
schwer.
Du mein ein - zig schö - nes Mäd - chen, wir
sehn
uns
nicht
mehr,
du mein
ein - zig schö - nes
Mäd - chen, wir
sehn
uns nicht
mehr!
Leseprobe
Die Rosen blühen im Tale
Die Ro - sen blü - hen im Ta - le, Sol - da - ten zie - hen ins Feld. A - de, nun a - de, du Fei - ne, C. VL/VW; Zgh. S. 189
106
ja,
ja,
du
Fei - ne, von
Her - zen ge - fal - lest du
mir, ja mir, von
Her - zen ge - fal - lest du
mir.
Die Sonn, die ist verblichen
A. T+M: 1. Hälfte 16. Jh.; Forster III 42 (1549)
107
Die Sonn die ist ver - bli - chen, die Stern sein auf Die Nacht die kommt ge - schli - chen, Frau Nach - ti - gall
-
ge - gang. mit Gsang.
»Der Mond ist auf - ge -
gan - gen«, redt sich ein Wäch ter zart, »und wel - cher hat Ver - lan - gen
und
Sample page ist
mit Lieb
um - fan
-
-
gen, der macht sich
bald auf
die
Fahrt.«
Die Sonn verbirget ihren Schein A. T+M: Michael Praetorius, Musae Sioniae, 1610
108
Die Dir,
Sonn ver - bir - get ih - ren lie - ber Gott, wir dank - bar
Schein, sein,
ohn
Un - ter - lass dein gro - ße
vä - ter - lich mil - dig - lich
be er
-
hü näh
-
Gnad
tet ret
der Tag hat dass du uns
und uns'r
alls,
fürs auch
Teu - fels Macht Ehr und Gut,
sich hast
die - sen Tag Seel und Leib,
ge er
was
das
Le - ben
-
nei - get. zei - get.
hat.
hast gar
30
Dornröschen war ein schönes Kind C. VL/VW, Kinderspiellied, Hessen, Rheinland, Hannover; Böhme, Kinderlied (1897)
109
1. Dorn - rös - chen war ein
schö - nes Kind,
schö - nes Kind,
2.
schö - nes Kind,
schö - nes
Kind.
Dort droben auf grüner Waldheid
C. VL/VW; Var.: Erk-Böhme 1746, Hessen-Darmstadt; Erk-Irmer VI 40
110
Dort
Leseprobe
dro - ben auf
grü - ner Wald - heid,
da
steht ein schö - ner Birn - baum, schö - ner
Birn - baum trägt
D.S. *)
Laub. Was
ist
an dem - sel - bi - gen Baum? Ein
wun - der-schö-ner Ast.
Ast am Baum,
Baum in der Erd!
*) Der Takt vermehrt sich durch Aufzählung mit jeder Strophe.
Dort drunten im Tale
C. VL/VW, Schwaben vor 1832; Slg. Erk 1856; bei J. Brahms 1853
111
Dort drun - ten im
Ta - le läuft's Was - ser so
trüb, und i kann's dir
net
sa - ge,
i
hab
di so lieb.
Dort in den Weiden steht ein Haus
Dort in den Wei - den steht ein Haus, steht ein Haus, steht ein Haus, da schaut die Magd zum Fen - ster naus, zum Fen - ster naus. Sie schaut strom - auf, sie schaut strom - ab: Ist C. T+M: Anton Wilhelm v. Zuccalmaglio; Slg. Kretzschmer-Zuccalmaglio II (1840)
112
Sample page noch nicht da mein
Her - zens - knab, der schön - ste Bursch am
gan - zen Rhein, den nenn
ich
mein.
Dort nied'n in jenem Holze C. T: Str. 4ff. zum VL »Schein uns, du liebe Sonne« im Ambraser LB 66; M: VW »Ich ging wohl Nächten spate«, Haynau/Schlesien, [Chojnów], Slg. Erk-Irmer und Erk-Böhme, 1841; unterlegt erstmals im Zgh., 1911 (a.a.O. S. 31)
113
Dort niedn in je - nem Hol - ze leit sich ein Müh - len stolz. Sie mahlt uns al - le
Mor - gen, sie mahlt
uns
al
-
le
Mor
-
gen
das
Sil - ber und ro
-
te
Gold.
31
Drei Laub auf einer Linden
A. T: vor 1533; M: vermutl. 14. Jh.; Forster II 76, III 74; Erk-Böhme 404
114
Drei Laub auf ei - ner
Sprün - ge,
Lin - den
ihr
Herz
blü - hen al - so wohl, ja wohl. Sie
ist freu - den - voll,
ich gönn's
Schie - ßen, das ist mei - ne
Drunten im Unterland
grö - ßte, grö - ßte Freud,
ge - rei,
116
Drun - ten
Trau - ben
im
im
Un - ter - land,
ei, das ist so wun - der - fein.
Un - ter - land,
da
ist's
halt
drun - ten
fein.
im
da ist das
C. T: Gottfried Weigle, 1835; M: VW, Schwaben, Elsass vor 1835, bearb. v. Friedrich Silcher, 1836
wohl.
Leseprobe
Dro - ben im O - ber - land, ei, da ist's so wun - der - fein. Da ist die Jä C. VL/VW, T ohne M im Zgh. S. 138
Schie - ßen frei.
viel tau - send
dem Maid - lein
Droben im Oberland
115
tät
Un - ter - land
Schle - hen
im
O - ber - land,
möcht ich
wohl
sein.
Du, du liegst mir im Herzen
C. VL/VW, Norddeutschland, um 1820
117
Sample page Du,
du
liegst mir im
Her zen, du,
du
liegst mir im Sinn
Ja,
ja,
weißt nicht, wie
gut ich dir
Du mein einzig Licht
bin.
ja,
ja,
A. T: Simon Dach, um 1640, n.d. Französischen; M: Heinrich Albert, um 1640
118
Du mein
ähn - lich
ein - zig
sein,
Licht, die Lil' und
nur dass dein
stol
Ros
- zer
hat
nicht,
Du,
du
weißt nicht, wie
machst mir viel Schmer - zen,
was an
Farb
Mut der Schön - heit
gut ich dir
und
Un - recht
bin.
Schein
dir möcht
2.
1.
tut,
tut.
32
Durch Adams Fall ist ganz verderbt A. T: Lazarus Spengler, 1524; M: Lied von der Schlacht bei Pavia, 1524; bekannt mit dem Text »Der grimmig Tod mit seinem Pfeil«
(VL, 1604 aufgez., GB Paderborn, 1617)
119
Durch das -
ohn
A - dams selb Gift
Fall ist
ist auf
ganz uns
mensch dass
Got - tes
dar
-
Trost,
der
ein
E
die Schlang
uns
-
We gne
-
va
be - zwang,
-
sen; sen
la
-
hat
Zorn auf sich
zu
den.
Durchs Wie - se - tal gang i jetz na, brech lau - ter Ba - ten - ke dor draus ma - che na. Ba ten - ke muss i bre - che, schöns Sträuß - le aus lau
-
ter
Ba
-
ten - ken
und
Klee,
i
han
von dem gro - ßen Scha
Gotts
C. VL/VW, Schwarzwald (1854); Slg. Silcher XII (1860)
er - löst
Durchs Wiesetal gang i jetz na
120
lich Na - tur und wir nicht konn - ten
ver - derbt ge - erbt,
Leseprobe
- den,
ja
koi
Schät - ze - le
-
meh.
Ei, du feiner Reiter A. T: Kopenhagener Hs., 17. Jh., Slg. Uhland 158; M: urspr. polnisch? / 1619 in der Lautentabulatur des Wojciech Dlugoraj, 1624 bei Scheidt, Slg. Erk-Böhme III
121
Ei, du fei - ner Rei - ter, ed - ler Her - re mein, Dort an je - nem Was - ser im frei - en Feld, da sag mir doch, wo hast du die Wohn - un - ge dein? hab ich mei - ne Wohn - un - ge auf - ge - stellt, im
Sample page grü
-
nen Wald, sehr
wohl
-
ge - stalt,
da
singn
die Vö - gel
1. 2. Laub und Gras ist
mein Ge - spaß, du
wa - ckers Mäg - de - lein;
im
man
-
nig - falt,
wa - ckers
Mäg - de -
lein.
Ei Mutter, liebe Mutter
Ei Mut - ter, lie-be Mut - ter, geb du mir doch en Rat, es lauft mer al - le Mor - gen,vi - di -gung - gung - gän - se - le,
C. VL/VW, Schweiz; Zgh. S. 156
122
vi - vi - lo - ri - ma - i - a - i
-
o,
es
lauft
mer al - le
Mor - gen
en
ro - ter
Bu - e
nach.
33
Eia, popeia, die Brödle sind gut
Fine C. VL/VW, Kinderlied, Schwaben. Elsass, Schweiz
123
Ei - a
po - pei - a,
die
Bröd - le sind
Zu - cker und
But - ter und
Man
gut,
- del - kern
wenn man brav
But - ter und
es - sen die
Zu - cker nein
tut.
D.C. al Fine
klei - nen
Bu - ben
Leseprobe
so
gern.
Ein Bäumlein stand im tiefen Tal C. VL/VW, Schlesien, Lausitz, vor 1840
124
- lein stand Ein Bäum im Bäum - lein stand ei
-
ne
Weil
und
im
tie al
-
-
tie - fen Tal, al - le - wei - le bei der Nacht; ein fen Tal, war o - ben breit und un - ten schmal, le - weil
und
al - le - weil - le
bei
der
Nacht.
Ein feste Burg ist unser Gott A. T+M: Martin Luther, 1528
125
1. 2.
Ein fe - ste Er hilft uns
Burg ist un frei aus al
-
ser ler
Gott, Not,
ein gu - te die uns jetzt
Wehr und Waf hat be - trof
-
fen.
-
-
fen.
Sample page alt
List
bö
sein
-
se
Feind,
mit
Ernst
er's
grau - sam Rü - stung
ist,
auf Erd
jetzt
ist
meint;
groß
Macht
nicht steins glei
-
und
viel
chen.
Ein Jäger aus Kurpfalz
Ein den grü - nen Wald und schießt das Wild da Jä - ger aus Kur - pfalz, der rei - tet durch her, gleich wie es ihm ge - fällt. Hal - li, ha - lo, gar lu - stig ist die C. VL/VW, vor 1763, T+M vielleicht vom Karmeliterpater Martinianus Klein; Slg. Erk
126
Der
Jä - ge - rei
all
-
hier
auf
grü - ner
Heid,
all
-
hier
auf
grü - ner
Heid.
34
Ein Männlein steht im Walde C. T: H. Hoffmann v. Fallersleben, 1860; M: VW »Es regnet auf der Brücke«, Niederrhein, Brandenburg
127
Ein es
Männ - lein hat von
steht im lau - ter
das
-
Wal Pur
de pur
ganz ein
still Mänt
und lein
stumm, um.
-
Leseprobe
Sagt, wer mag das da steht im
Männ - lein sein, Wald al - lein
mit dem pur - pur - ro
-
ten
Män - te
-
lein?
Ein Schäfer über die Brücke kam
Schä - fer ü ein - ber die Brü - cke kam, da be - geg - net ihm
C. VL/VW, Hessen; Zgh. S. 90
128
Ein
E
-
del
-
mann,
da
be
-
geg
-
net
ihm
ein
E
-
del
-
mann.
Ein Schäfermädchen weidete
Ein Schä - fer mäd - chen wei - de - te, zwei Läm - mer an der Hand, Da hör - te sie wohl in dem Hain den auf ei - ner Flur von fet - tem Klee, wo Gän - se - blüm - chen stand. C. T: unbek., vor 1820 (Slg. Fink nennt J.W.L. Gleim); M: unbek., vor 1820; Erk, Liederschatz 34; Fink 17
129
Vo - gel Ku - ckuck lu - stig schrein: Ku - ckuck!
Ku - ckuck!
Ku - ckuck! Ku - ckuck! Ku - ckuck!
Sample page
Ein schwarzbraunes Mächen
Ein schwarz - brau - nes Mäd - chen hatt ein Feld - jä - ger lieb, ei - nen hüb - schen, wohl ei - nen C. VL/VW, Schwaben; Slg. E. Meier (1855)
130
fei
-
nen,
ei - nen
hüb - schen, wohl ei - nen
fei
-
nen,
Ein Vogel wollte Hochzeit machen
Ein Vo - gel woll - te Hoch - zeit ma - chen in
ei - nen
Feld - of - fi
-
zier.
C. VL/VW, 16. Jh., 1603 in Ph. Hainhofers Lautentab.; ganz ähnlich Slg. Hoffmann-Richter (1842)
131
ral
- la
-
la,
fi - di
-
ral
- la
-
la,
fi - di
-
dem
ral
grü - nen
- la
-
la
Wal
-
la
-
-
de.
la!
Fi - di -
35
Eine Seefahrt, die ist lustig
C. VL/VW
132
Ei - ne
lu - stig, ei - ne See - fahrt, die ist schön, ja, da
See - fahrt,
die
ist
sich fürn Sech - ser die kann man mal hi - a - hi - a - hi - a - hi - a
gan - ze be - sehn. Welt hol - la - hi - a - ho,
Hol hol
Leseprobe
hi, hi,
hol - la - ho, hol - la - ho,
hol - la hol - la
Elend hat mich umfangen
-
A. T: um 1560; M: in GB Babst II 69 (1551); Erk-Böhme 463
133
hat mich mich tut
um - fan ver - lan
hol - la - hi - a - hi - a
-
hol - la -
la la -
ho!
da - mit hat E - lend nach der
ih - re sü - ßen Wort sie mein Herz ver - führt.
-
gen, gen,
Manch Gsel - le
so gar ohn mit Schmer - zen
gut
ein Frau
be
-
all ich
hut
mein Schuld, das duld:
und bringt sich
Das
ma - chen
selbst
in
Not.
Entlaubet ist der Walde
A. VL/VW, Egenolf 1 (1535); Forster I 61, III 5; Ott II 54/55; T: mit and. Musik schon im Locham. LB
134
Ent Be
-
lau - bet ist rau - bet bin
der ich
Wal - de bal - de
gen meins
die - sen Win Liebs, das macht
-
-
ter mich
kalt. alt.
Sample page
Dass ich die Schön muss
mir manch fäl - tig
mei
-
den,
den,
macht
mir
Lei -
die
mir
ein
schwe
ge - fal - len
tut,
bringt
-
-
ren
Mut.
Erschienen ist der herrlich Tag A. T+M: Nikolaus Herman, 1560
135
Er - schie - nen ist
der
herr
-
lich Tag,
dran
sich
nie - mand
gnug
freu
-
en mag:
Christ
un - ser Herr,
heut
tri
-
um - phiert,
all
sein
Feind er
ge - fan - gen führt.
Hal - le
-
lu - ja.
36
Es blies ein Jäger
C. T: VL, vor 1700 (in Var. schon um 1530), Slg. Nicolai (1777); M: VW, Schlesien, Slg. Hoffm.-Richter (1842)
136a
Es
blies
ein
Jä
-
ger wohl
in
wohl
ral
- la
er
blies,
war
-
das
la!
Und
al - les, was
C. T: VL, s.o.; M: VW, Slg. Nicolai I 8 (1777)
ein Es blies Jä - ger wohl uns al - les, was er blies, das
in war
sein ver -
ver
er blies,
Es blies ein Jäger
136b
Horn,
in
sein
Horn,
-
lorn.
Hus
das
ver
war
ti - ral - la - la!
Und
-
-
sa,
ti -
lorn.
1. 2. *) Horn, lorn
wohl in das war
sein ver
hus - a - sa,
- sa
und
Leseprobe
al - les, was
sein
al - les, was er blies,
das
Horn, -
lorn.
war
ver
Ha -li - a -
-
lorn..
*) als Kanon singbar (bei P. Donath)
Es blühn drei Rosen
Es blühn drei Ro - sen auf ei - nem Zweig, o Ma - ri a! O Ma - ri - a sie blüh - ten al - le drei ins Him - mel - reich, C. VL/VW, Schlesien; Zgh. S. 98
137
Sample page ü - ber - all,
wir
grü - ßen
dich
viel
tau - send - mal,
viel
tau - send
-
mal!
Es Burebüebli
C. VL/VW, Schweiz, Süddeutschland, Slg. Greyerz, Röseligarten (1912); Zgh. S. 40
138
Es
Bu - re - büeb - li
mahn
i
nit,
das gseht me mir
wohl
a,
juch - he!
Es
Bu - re - büeb - li
mahn
i
nit, das gseht me mir
wohl
a.
Fi - di - ri,
fi - di - ra,
fi - di - fal - la - la.
fi - di -
ral - la - la,
fi - di - ral - la - la,
es
Bu - re - büeb - li
mahn i nit, das gseht me mir
wohl
a.
37
Es dunkelt schon in der Heide
C. VL, Brandenburg-Preußen u.a., TVar. schon seit 1478; VW, Slg. Zuccalmaglio (1858); Zgh. S. 111
139
Es
wir
dun - kelt schon in
der
Hei - de,
nach
Hau
-
se lasst
uns
gehn;
Leseprobe ha - ben das
Korn
ge - schnit -
ten
mit
un
-
serm
blan - ken
Schwert.
Es, es, es und es
1.
C. VL, fliegende Blätter ab 1780; VW, Slg. Hoffmann-Richter, Slg. Erk-Böhme 1592; auch in polnischen und sorbischen Slgn.
140
Es, weil,
es, weil,
es und es, es weil und weil, weil
2.
ist ein har - ter Schluss, ich aus Frank - furt
muss.
Drum
schlag ich Frank - furt
aus dem Sinn und
wen - de mich Gott
weiß wo - hin. Ich
will mein Glück pro - bie - ren, mar - schie - ren.
Es fiel ein Reif
C. T: 1823/25 bei A.W. v. Zuccalmaglio, 1829 bei H. Heine; M: 1840 in Slg. Kretzschmer-Zuccalmaglio
141
Es
fiel
ein
Reif
in
der
Früh - lings - nacht.
Er
fiel
auf die zar - ten Blau -
Sample page blü
-
me
-
lein,
sie
sind
ver
Es flog ein kleins Waldvögelein
-
wel
-
ket,
ver - dor
-
ret.
B. T: Memminger Tabulaturbuch, Anf. 17. Jh./Werlin, 1646; M: bei Hilarius Lustig, um 1670; Slg. Erk-Böhme III
142
Es klopft
flog an
Ich
bin
groß,
doch
ein mit
so
kleins Wald sei - nem
-
weit
vö Schnä -
ge
-
flo
still
und
ganz
ver
ge - lein be - lein
-
bor
der gar
-
-
Lieb - sten still mit
gen
in
gen
der
vor die al - ler
Kum - mer
und
Lieb - sten
in
ihr'n
Tür, Zier:
Sor - gen
Schoß.
38
Es flog ein Täublein weiße
B. T+M: im GB von N. Beuttner, Grätz, 1602; Erk-Böhme III
143
Es
flog ein Täub - lein
wei - ße vom
ei - ner Jung - frau
Him - mel her - ab
im
en - ge - li - schen Klei - de
zu
Ge - grü - ßet seist du, wun - der - schö - ne Maid, dein
zart:
Leseprobe
Seel ist hoch - ge - zie
-
ret, ge - seg - net
ist dein
Leib.
Ky - ri - e - le - i - son.
Es freit ein wilder Wassermann
Es freit ein wil - der Was - ser - mann in der Burg wohl ü - ber dem See, des
C. T: VL aus verschiedenen Var. im 19. Jh. zusammengetragen; M: VW, Joachimsthal/Nordböhmen [Jáchymov], 1813; Zgh. S. 75
144
Kö - nigs Toch - ter
musst
er
han,
die
schö - ne, jun - ge
Li
-
lo
-
fee.
Es fuhr sich ein Pfalzgraf
B. VL/VW aus dem Bergischen Land; Übertragung nach dem Zgh. S. 69
145
Es
fuhr sich ein Pfalz - graf wohl
ü
-
ber den Rhein,
Es geht eine dunkle Wolk herein
viel Ross
und
Jä - ger wohl um
ihn
sein.
A. VL/VW, vor 1540; 1540 Fragment bei Forster I 60, 1544 bei Schmeltzl; 1646 bei J. Werlin
146
Sample page Es
Re
geht
-
ei - ne dunk - le
gen
aus
den
Wolk
Wol
-
Es geht wohl zu der Sommerzeit B. T+M um 1622, bei J. Werlin (1646)
147
Es Manch
geht wohl zu küh - ner Held
Fuß und auch zu
Pferd,
be - ste Rei - te - rei,
der zu
mich deucht, es wird
her - ein;
ken
wohl
Som - mer - zeit, Fel - de leit,
der wie
wie
man nur ihr
in
das
grü
ein
-
Win - ter fährt da ich be - rich - tet
be - gehrt,
ganz
Re - gen sein,
ne
-
hin. bin.
be - sun - der die
ein
gan - ze wer - te
Zu
mun - ter
ein
Gras.
Rit - ter - schaft, Fuß - volk ist auch
da - bei.
39
Es ging ein Knab spazieren
C. VL/VW (T: Wunderhorn; andere Melodie bei Erk, Liederhort 24 u. 24a)
148
Es
ging
ein
Knab
spa
-
zie
-
ren
geg - net - te ihm
ein
zu
Augs - burg
den
Mäg - de - lein,
in
gar
schön
war
sie
ge -
Wald.
Da be -
stalt'.
Leseprobe
Es gingen drei Bau'rn
A. VL/VW; Forster II 75 (1540)
149
Es
gin - gen drei Baurn
und
such - ten ein
Bärn,
und
da sie ihn
fan - den, da
hät - tens ihn
gern.
Es gingen zwei Gespielen gut A. VL, 15. Jh.; fläm.: Antwerpener LB 162 (1544), dt.: Ambraser LB 53 (1582), Frankf. LB 105; Slg. Uhland 115; Erk 32 (aus Schlesien); M: bei Clemens non papa, Souterliedekens 20 (1556)
150
Es gin - gen
zwei
Ge - spie - len
gut
führt
ein
fri - schen
Mut,
so
ü - ber
ein grün Hei
-
den,
die ei - ne
die and - re
wein - te
seh
-
-
re.
Es hätt e Bur es Töchterli
C. VL/VW, Schweiz (1781); Zgh. S. 82
151
Sample page
Es
li.
hätt
e
Es
Bur
es
Töch - ter
hätt zweu Züpf - li
-
li,
mit
rot wie Gold, drum
Na - me
heißt
ist ihm auch der
es
Ba
-
be
Durs - li
-
hold.
Es hatt ein Bauer drei Töchter
C. VL/VW, Schlesien; Slg. Hoffmann-Richter (1842); Zgh. S. 205
152
Es
Töch
hatt
-
ter,
ein
Bau - er
es
drei
Töch
-
hatt
ein
Bau
ter,
es
-
er
drei
hatt
ein
Töch
Bau
-
ter.
-
er
drei
40
Es hatt ein Bauer ein schönes Weib
C. VL, in Varianten seit dem 15. Jh.; u.a. Wunderhorn; VW, 19. Jh., Slg. Erk-Irmer II 2/8
153
er soll - te doch fah - ren ins Heu, er soll - te doch fah - ren ins ha ha ha ha ha ha Es sie
hatt bat
ein Bau - er ein oft ihr ren
schö - nes lie - ben
Weib, Mann,
so ger - ne zu blieb Haus: soll - te doch fah - ren hin - aus,
das er
Leseprobe
Heu,
juch - hei,
ins
Heu,
juch - hei,
er
soll - te doch fah - ren
ins
Heu.
Es ist das Heil uns kommen her
Es ist das Heil uns kom - men her von Gnad und lau - ter Gü - ten; Der Glaub sieht Je - sus die Werk, die hel - fen mö - gen nicht be - hü ten. nim - mer - mehr, sie A. T: Paulus Speratus, 1523; M: Mainz, 1410/Nürnberg, 1523
154
Chri - stus
an,
der
hat
gnug
für
uns
all
ge - tan,
er
ist
der
Mitt - ler
wor
-
den.
Es ist der Morgensterne
Es ist der Es weckt uns mit Ge Mor - gen - ster - ne, er leucht mit hel -lem Schein. A. VL/VW, vor 1579; Zgh. S. 67
155
san
-
ge
der
Al
-
ler - lieb
-
ste
mein,
Es ist ein Ros entsprungen
der
-
ler - lieb - ste
Es wie
ist uns
ein die
Ros ent - sprun - gen Al - ten sun - gen;
aus von
ei - ner Jes - se
hat ein Blüm - lein bracht
mit - ten im kal - ten
Win - ter
wohl
Wur kam
-
zel die
zu der
ist
ein Schnee ge
A. T: in Var. seit 1467; 1535 in »Grassliedlin« 6; M: VW, bei Nerg-Newber 48 (Nürnberg 1542), Erk-Böhme 424a
Es
wollt
zu mei - nem
-
fal
-
len, wann
es
Zeit,
Buh - len
gan,
der
ist
noch
Weg
ist
mir
ver -
nit
zart, Art
1.
schneit,
und
hal - ben Nacht.
Es ist ein Schnee gefallen
157
mein.
Sample page
A. T: vor 1587 aus der Gegend von Trier; M: 15. Jh./Speiersches GB, Köln, 1599
156
Al
2.
schneit.
ich
41
Es ist ein Schnitter
B. T+M: flieg. Blatt, Regensburg, 1637; Wunderhorn I; Erk-Böhme 2152
158
Es ist ein Schnit - ter, heißt der Tod, hat Gwalt vom gro ßen Gott. Heut wetzt er das Mes - ser, es schneidt schon viel bes - ser, bald
Leseprobe
wird
er drein schnei - den, wir
müs - sen's nur
lei
-
den.
Hüt'
dich, schöns Blü - me - lein!
Es ist für uns eine Zeit angekommen
Es ist für uns ei - ne Zeit an - ge - komm - en, die bringt uns ei - ne gro - ße Freud. Ü - bers C. T: Paul Hermann; M: nach der Weise eines alten Aargauer Sterndreherliedes
159
schnee - be - glänz - te
Feld
wan - dern wir,
wan - dern wir
durch die
wei - te,
wei - ße Welt.
Es kam ein fremder Schleifer daher
C. VL/VW, vor 1800, Elsaß, Slg. J.B. Weckerlin II (1883); Erk-Böhme III
160
Es kam ein frem - der
er
Schlei - fer da - her,
Fi - de - fi - de - ral - la - la
ri - o - la - la,
schleift die
Mes - ser
und
die Scher.
schleift die
und
die
Mes - ser
Scher.
Es kommt die Zeit zum Offenbaren
Sample page
A. VL/VW, 1927 in Lothringen aufgez.: Slg. L. Pinck II (1928)
161
Schmerz.
dir zu kla - gen
Es kommt die
Dich, o
Zeit zum Of - fen - ba
Schön - ste al - lein
zu
-
ren,
lie - ben, ist
be - reit
mein
treu
-
mei
-
nen
es
Herz.
Es kommt ein Herr zum Schlössli
Es kommt ein Herr zum Schlöss - li auf ei - nem schö - nen Röss - li. Da
C. VL/VW, Schweiz, Slg. Nicolai (1777)
162
lugt
die
Frau
zum
Fen
-
ster
aus
und
sagt:
Der
Mann
ist
nit
zu
Haus.
42
Es kommt ein Schiff geladen
B. T: Daniel Sudermann, 1626 nach Johannes Tauler, 14. Jh.; M: VW, Andernacher GB, Köln vor 1608
163
Es
kommt
Bord,
ein
Schiff
ge
-
la
trägt
Got - tes
-
den
bis
an
Sohn voll
Gna
-
den,
sein
höch
des
Va - ters
164
Es
ko - stet viel, ein
Christ zu
gar
ben. Und
ist
der
ge
Na - tur
-
geht
es
Wort.
sau - er
ein,
sich
Kampf wohl
im - mer - dar
hier gleich ein
nach dem Sinn des rei - nen Gei - stes le - ben; denn
sein und
sten
e - wigs
Leseprobe
-
Es kostet viel, ein Christ zu sein
B. T: Christian Friedrich Richter; M: bei J.A. Freylinghausen, 1704
aus - ge -
richt,
in
Chri - sti
das
Tod
zu
macht's noch nicht.
Es liegt ein Schloss in Österreich A. T: VL, 15. Jh., mit anderer Melodie im Glogauer LB 50 (um 1470), Flugblatt 1603/1647; M: 16. Jh.
165
Es liegt ein
Schloss
Sil - ber und
in
von ro - tem
Gold.
Ö - ster - reich,
das ist gar
wohl er - bau
-
et
Wo
findt man sol - che
Mau
-
-
-
von
ern?
Sample page
Es liegt ein Schloss in Österreich A. T: VL, s.o.; M: VW, Slg. Forster II 77
165b
Es liegt ein Schloss in Ö - ster - reich,
und
von ro
- tem
Gold.
das ist gar wohl
er - bau
-
-
et.
Wo
findt man sol - che
Mau
-
-
-
von Sil - ber
ern?
Es liegt ein Schloss in Österreich
Es liegt ein Schloss in Ö - ster - reich, wohl das ist gar A. T: VL, s.o.; M: VW, Slg. Erk (1842), Fink 878, Zgh. S. 70
165c
Sil - ber
und
von
ro
-
tem
Gold,
mit
Mar
-
mel -
stein
er - bau - et von ge - mau - ert.
43
Es reit der Herr und auch sein Knecht
C. VL/VW, Slg. Nicolai (1777); Zgh. S. 63
166
Es
reit
der Herr und auch sein Knecht
al - les, was sie red - ten
wohl ü - ber die
Hei - de, die war schlecht, ja
da,
war
schlecht,
und
all von ei - ner wun - der - schö - nen Frau - en,
Leseprobe
ja
Frau -
en.
Es reiten drei Reiter zu München hinaus
C. VL/VW, 18. Jh., Bayern, Österreich, Slg. Erk-Böhme 92
167
Es sie
rei - ten drei Rei - ter zu Mün - chen hin - aus, rei - ten wohl vor der Ber - nau - e - rin Haus:
Es ritten drei Reiter zum Tore hinaus
C. VL, 16. Jh., Wunderhorn; VW, Anfang 18. Jh. / 1774; Fink 4 u.a.
168
Es rit - ten drei Feins - lieb - chen, das
Rei - ter schau - te
wenn
es
denn
soll
ge -
zum zum
Ber - nau - e - rin, bist du
To - re hin - aus, Fen - ster her - aus,
schie
-
den
sein,
so
-
de! de!
mir
dein
drin - nen?
reich
ja
Und
gol - de - nes
Sample page Rin
-
ge - lein!
A - de,
a - de,
a -
de!
Es sass ein Käfer auf'm Bäuml
Es
Bäu
saß ein Kä - fer auf - 'm
-
mel,
der
Bäu - mel,
hat
ein
gold
Ja,
C. VL/VW, Schlesien, Slg. Hoffmann-Richter (1842)
169
a a
drin - nen,
summ,
-
Schei - den und Mei - den tut
nes
Es
Hem
-
del,
weh.
summ!
saß ein Kä - fer auf - 'm
summ,
summ!
Es saß ein Käterlein auf dem Dach B. T: VL, Bergliederbüchlein, um 1730; M: VW, bei Melchior Franck, Fasciculus quodlibeticus 5 (1615); Erk-Böhme 501
170
Es
saß
ein
Kä - ter - lein
auf
dem Dach,
es
hät - te sich
bald
zu
To - de
ge - lacht.
44
Es saß ein klein wild Vögelein
wild Vö - ge - lein auf ei - nem grü - nen Äst - chen;
C. VL/VW, Siebenbürgen, Slg. Schuster (1865), hochdt.: Franz Magnus Böhme
171
Es saß es
sang
ein klein
die gan
-
ze
Win - ter - nacht,
die
Stim - me musst
ihm
klin - gen.
Es saß ein schneeweiß Vögelein
Leseprobe
C. fläm. VL/VW, Slg. Willems (1848), Slg. Coussemaker 48; Erk-Böhme 412c; dt. T: A.W.v. Zuccalmaglio, 1850
172
Es
1.
lein,
saß
ein
din
don
schnee - weiß
Vö - ge - lein
dei
2.
-
ne,
lein,
ei - nem
spit - zen
din
Es soll sich halt keener
auf
don
Dör - ne -
don.
C. T: angebl. 1706 v. Veit Räumschüssel in Altenburger Mundart; M: VW, Thüringen, Hessen, 18. Jh., zuerst in Dur-Varianten aufgezeichnet
173
Es sie
soll sich halt bracht ja schon
Trut - schel
de
Lie
kee - ner man - che
-
met der schö - ne
be
ver
-
Lie - be Ker - le
sat;
ab ums
ich
ge - be, Le - be.
han
Nächt'n
se
ver
hat
-
mer
mei
klat.
Es sollt ein Schäfer heimwärts ziehn
Es sollt ein Schä - fer heim - wärts ziehn, e - de - le Ringe - le, Ro sen, von B. T: VL, Rheinland, 18. Jh., hochdt.: Max Kalbeck, 1886; M: VW, Siebengebirge, Slg. F.W. Arnold
174
Sample page sei - ner grü - nen
Hei - de.
Berg und Tal,
Es stand ein Lind im tiefen Tal
kal - ter Schnee, von Her - ze - lieb schei - den und das
- fen Tal, war o - ben breit und un - ten schmal, war
C. VL/VW, Slg. Wolfram, Nassauische VL; Langfassung in Slg. G. Fink 135 (1843)
175
im
un
-
ten
Treu
-
e war,
Es
stand
o - ben breit
un - ver - letzt
ein
und
in
Lind
tie
tut weh.
schmal.
das
un - ver - letzt
Dar - un - ter saß ein
in
Treu
ver - lob - tes Paar, das
-
e
war.
45
Es steht ein Baum im Odenwald C. T: VL, Hessen, Wunderhorn; M: n. Joh. Friedrich Reichardt, »Nicht lobenswürdig ist der Mann«, 1781,
unterlegt zuerst in »24 alte deutsche Lieder aus dem Wunderhorn«, Heidelberg, 1810
176
steht ein Baum im O den - wald, der hat viel grü
Es
- ne
Leseprobe
Äst;
da
bin
ich schon viel
tau - send - mal
bei
mei - nem Schatz ge - west.
Es steht ein Lind in jenem Tal, ach Gott
B. T: VL, flieg. Blatt, Nürnberg, um 1550; M: VW, Slg. Berg-Newber 25 (1550), Slg. Forster V 18;
in rhythm. Var. noch bis 19. Jh., Erk-Böhme 406
177
Es
steht ein Lind in
trau - ren,
je - nem Tal, ach
Gott, was tut
sie
da?
Sie
will mir hel - fen
2. 1. trau
-
-
ren,
ren,
dass ich kein
Feins - lieb - chen
hab.
Es steht ein Lind in jenem Tal, ist oben A. T: VL, im Hs.-LB der Ottilie Fenchler, 1592 / Slg. Uhland 116; M: bei Clemens non papa, 1540; mit anderer rhythm. Var. bei Zgh. S. 5
178
Es
steht ein
Lind in
je - nem
- auf da sitzt Frau
Nach - ti
-
Tal,
gall
ist
o - ben
breit
und un - ten schmal,
und
and - re
Vög
-
lein
dar
-
vor dem
Wald.
Sample page
Es steht ein Salbeisträuchelein
A. VL/VW, bei Chr. Egenolf, Grassliedlin 7 (1535); Erk-Böhme 433b; Var. »Hätt mir ein Espenzweigelein« bei Forster III 27, IV 32
179
Es
steht
Der mir der
ein
Al
Sal - bei - sträu - che - lein
-
ler
-
lieb - ste war,
Es steht ein Wirtshaus an der Lahn C. VL/VW, um 1840; Erk-Böhme 858 u.a. Slgn. (hier aus Fink 228)
180
Es steht ein Wirts - haus an der Lahn, Wir - tin sitzt am
O -
fen, die
ge
-
nei - get
Er
zu
der
der
ist
mir
lei - der
fer
-
-
de.
ne.
da kehr - ten al - le Fuhr - leut an. Frau
Gä - ste um den Tisch he - rum, den Wein will
nie - mand
lo
-
ben.
46
Es sungen drei Engel
A. T+M: Mainzer Cantual, 1605; T: alter Bittruf, z.T. auf das 13. Jh. zurückgehend
181
Es
sun - gen drei En - gel ein
sü - ßen Ge - sang,
dass's
in
dem ho
-
hen
Him - mel klang.
Es taget vor dem Walde A. VL/VW, Ott I 30, II 15, 97, 99, 108 u.a. (Sätze und Quodlibets von Ludwig Senfl)
182
Es
Leseprobe
ta - get vor dem Wal - de,
stand uf, Kät - ter -
lin!
Die Ha - sen lau - fen
bal - de,
stand uf, Kät - ter - lin! Hol - der Buhl,
hei - a - ho!
Du bist min, so bin ich din!
Stand uf, Kät - ter - lin.
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
C. T: VL, Wunderhorn; M: VW, Nord- und Mitteldeutschland, Slg. Lewalter-Schläger (1911)
183 a
Es
2.
tanzt
ein
Bi - Ba - But - ze - mann
Fine
um.
Er
rüt - telt
sich,
er
in
un - serm
schüt - telt
sich,
er
Haus
her - um,
wirft
sein
1.
di - del - dum.
Säck - chen
hin - ter
sich.
D.C. s.r. al Fine Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
1.
C. T: VL, Wunderhorn; M: VW, Thüringen, Hessen, Böhme, Kinderlied (1897)
183 b
Sample page Es
tanzt
ein
Bi
-
Ba
-
But -
ze - mann
in
un - serm
Haus her - um,
Fine
2.
um.
Er
rüt - telt
sich,
er
schüt - telt
sich,
er
wirft
sein
di - dum.
Säck - chen
hin - ter
sich.
D.C. s.r. al Fine
Es tönen die Lieder
C. VL/VW, Kanon
184
1
Es
sei - ner
tö - nen
die
Schal - mei.
Lie - der, der
3 La
-
Früh - ling kehrt
2
wie - der,
es
la - la - la - la - la - la - la - la,
flö - tet
la
-
der
Hir - te
la - la - la - la - la - la - la.
auf
47
Es war ein König in Thule
C. T: Joh. Wolfgang von Goethe, 1774; M: Carl Friedr. Zelter, 1812 (Lieder, Balladen und Romanzen, Band III Nr. 5)
185
Es
war
ster
ein
Kö - nig in
-
bend
sei
-
ne
Buh
Thu
-
le,
-
le
gar
treu
bis
ei - nen
gold
-
an
sein
nen
Grab,
Be
-
cher
dem
gab.
Leseprobe
Es war ein Markgraf überm Rhein
C. T: VL, Hessen; M: Wiener GB 1775; Zgh. S. 68
186
Es war ein zwei Töch - ter
Mark - graf ü - berm Rhein, früh hei - ra - ten weg,
Dann ging sie
singn
vor Schwe - stern
Es waren zwei Königskinder
der hatt drei die dritt hat
schö ihn
-
Tür:
Ach, braucht ihr
ne Töch - ter - lein; ins Grab ge - legt.
kei
-
ne Dienst - magd
hier?
C. T: VL, niederdt. in Var. seit dem 16. Jh., hochdt. 1804 aufgez., Slg. Erk-Böhme I (1856); M: VW, 18. Jh., Slg. Büsching-Hagen (1807)
187a
Es
wa - ren zwei Kö - nigs - kin - der, die
hat - ten ein - an - der so
lieb;
kom
-
men,
das
Was - ser war viel
zu
tief,
sie
konn - ten zu - sam - men nicht
das
Was - ser war viel
zu
tief.
Es waren zwei Königskinder
C. T: VL, s.o.; M: 1819 v. H.Hoffmann v. Fallersleben in der Gegend von Bonn aufgez.; Fink 882
187b
Sample page Es
wa - ren zwei Kö
-
nigs - kin
-
der,
die
hat - ten ein - an - der so
lieb,
konn - ten zu - sam - men nicht
kom
-
men,
das
Was - ser war
viel
zu
sie
tief.
Es waren einmal drei Reiter gefang'
C. VL/VW, 18. Jh., 1816 veröffentlicht, Fink 576 / Zgh. S. 87
188
Es
wa -ren ein - mal drei Rei - ter ge - fang', ge - fan - gen wa - ren
sie;
sie
wur - den ge - fan - gen und ge-
füh
-
ret, kei - ne Trom - mel ward da - bei
ge
-
rüh
-
ret
im
gan - zen rö - mi - schen Reich.
48
Es welken allen Blätter
Es wel - ken al - le Blät - ter, sie fal - len al - le ab.
C. VL/VW; Zgh. S. 142
189
las - sen, und mein Schatz hat mich ver - las - sen, ins
Und mein Schatz
hat mich
ver
Klo - ster wollt sie gehn, ins
Klo - ster wollt sie gehn.
Leseprobe
Es wohnet ein Fiedler
C. T+M: Anton Wilhelm v. Zuccalmaglio
190
Es
Ze -
woh - net ein Fied - ler
che
heim,
schau - et
er
und
zu
er
dort?
trat
Frank - furt am Main,
auf
den
der
Markt,
keh - ret von
schö - nen Frau - en
was
schau
Der
lu - sti - ger
schmau - sten gar
-
et
er
dort?
Was
viel
an
dem
Ort.
Es wohnt ein Müller an jenem Teich
C. T: VL, in Var. zuerst in Joh. Hecks LHs., 1679; Slg. Erk-Böhme I u.a.; VW, Brandenburg, 1836, Slg. Erk-Irmer (1838)
191
Es
wohnt ein Mül - ler an
je - nem Teich,
lauf,
Mül - ler,
lauf,
der
hatt ei - ne Toch - ter, und
Sample page die war reich.
Lauf Mül - ler, lauf wie die Katz nach der Maus, potz
lauf, lauf, lauf und
tu
dein Schlapp - maul
Es wolle Gott uns gnädig sein
auf,
und
A. T: M. Luther, 1524, nach Psalm 67; M: 15. Jh., Magdeburg, 1524
192
Es
wol - le Gott uns
gnä - dig
sein
und
Him - mel - don - ner - wet - ter, Mül - ler,
tu
dein Schlapp - maul
auf!
sei - nen Se - gen
ge
-
ben;
dass wir er - ken - nen sei - ne Werk und was ihm lieb auf Er - den, und Je - sus
Chri - stus, Heil und Stärk,
be
-
kannt den Hei - den wer - den
und
sie
zu Gott be - keh
-
ren.
49
Es wollt ein Jägerlein jagen
C. VL/VW; Zgh. S. 40
193
Es
wollt
ein
Jä - ger - lein
ja
-
gen
drei - vier - tel
dem
grü
-
nen
Wald,
ja
Wald,
wohl
Stund
vor
Ta
in
in
dem
grü
-
nen
-
gen
Wald.
Leseprobe
Hal - li,
hal - lo,
hal - li,
hal - lo,
wohl
in
dem grü - nen
wohl
Wald.
Es wollt ein Mägdelein tanzen gehn
C. VL/VW, Schlesien, Slg. Hoffmann-Richter, 1842 aufgez.; Zgh. S. 83
194
Es
wollt ein Mägd - lein
tan - zen gehn, sucht
Ro - sen auf der
Hei - de, sucht
Ro - sen auf der
Hei - de.
Es wollt ein Reiter jagen
C. VL/VW, Galizien, Slg. Rech-Kantor, Heimatlieder (1924)
195
Es
wollt ein Rei - ter
vier - tel Stund vor
Ta
ja
-
-
gen,
gen im
so
sa - get
er,
grü - nen Wald al -
lei
es
-
wollt ein Rei - ter
ne, im
ja
-
gen drei
grü - nen Wald al - lein.
Es wollt ein Schneider wandern
Es wollt ein Schnei - der wan - dern am Mon - tag in der Fruh, »He, he, du Schnei - der be - geg - net ihm der Teu - fel, hat we - der Strümpf noch Schuh: C. VL/VW, Meingosus Gaelles LHs., 1777 (T auch im Wunderhorn II); Zgh. S. 223
196a
Sample page gsell,
du musst mit mir
in
d'Höll,
du musst uns Teu - fel
klei -
den, es
ge - he, wie es
wöll!«
Es wollt ein Schneider wandern
C. VL/VW, Stuttgart um 1850; bei Georg Scherer »Die schönsten Volkslieder«, 1864
196b
Es wollt ein Schnei - der be - geg - net ihm der
wan - dern am Teu - fel, hat
Mon - tag we - der
in der Fruh, Strümpf noch Schuh:
»He,
he, du Schnei - der -
gsell,
du musst mit mir in
d'Höll,
du musst uns Teu - fel
klei - den,
es
ge - he, wie
es
wöll!«
50
Es wollt einmal ein edler Herr ausreiten
C. VL/VW, Schlesien, Zgh. S. 66
197
Es
wollt ein - mal ein
ed - ler Herr aus - rei - ten,
Es wollt gut Jäger jagen
ein schar - fes Schwert droht ihm an sei - ner
B. T: flieg. Blatt, 1530; M: 16. Jh.?, zuerst in Beuttners GB, 1602
198
Es
Leseprobe wollt
gut
geg - net
ihm
Jä - ger
ja
-
auf der
gen,
Hei
er
-
den?
Es wollte sich einschleichen
jagt
Ma
-
vom
Him - mels
Es Geh
woll - te hin zu
ri
-
a,
- schlei - chen ein - glei - chen, du
tu
ich
dich
nicht,
wenn - gleich
Her
-
schön.
-
lein. sein.
ze
mir
Ver -
bricht.
Treu
Sample page und
be - stän
-
dig
sollst
du
sein,
Es zogen auf sonnigen Wegen C. Volkstümliches Lied, Autoren ungenannt
200
das
Was be -
küh - les Lüf - te sollst mein ei - gen
die Jung - frau
sich ein dei - nes
las - sen
Höhn.
C. VL/VW, Oberhessen, Slg. Heeger-Wüsst (1909), Zgh. S. 37, Slg. Meisinger (1913)
199
Sei - ten.
Es
zo - gen auf son - ni - gen
schwenk - ten die
Rö
-
cke ver - we
We
-
-
gen
du
sollt
mein
ei
-
gen
sein.
gen,
drei
la - chen - de Mäd - chen vor - bei;
und
träl - ler - ten
al - le
sie
drei:
So
1. 2. tral - la - la - la - la,
so
tral - la - la - la - la,
so
tral - la - la - la - la - la - la - la - la - la - la,
la!
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Die vorliegende Liedersammlung ist zu dem Zweck erstellt worden, vielfältiges Material zu Übungen im Harmonisieren und anderen Tonsatzdisziplinen zu bieten. Daher werden einfache Volksliedinteressenten Harmonisierungshinweise wie Akkordsymbole oder gar mehrstimmige Sätze – wie sie landläufige Sammlungen bieten – vergeblich darin suchen. Die Auswahl fußt in ihrer Mannigfaltigkeit auf Sammlungen, die Paul Schenk vor etwa 50 Jahren seinen Bänden „Funktioneller Tonsatz“ und „Schule des musikalischen Hörens“ beifügte. Wie bei Schenk sind den bekanntesten deutschen Volksweisen solche an die Seite gestellt, die aus formalen oder anderen musikalischen Gründen für den Unterricht besonders interessant erschienen. Wie schon anfangs erwähnt, können die Weisen der vorliegenden Sammlung als Anschauungsund Übungsobjekte verschiedener musikalischer Ausbildungsdisziplinen dienen: der Formen lehre, der Hörerziehung, der Harmonielehre, der Kontrapunktlehre, dem Arrangieren, der Improvisation und – nicht zuletzt – der musikalischen Erbauung und Allgemeinbildung.
9 783765 105524
ISBN 978-3-7651-0552-4
9 783765 105524 A 19
BV 32001
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