Skip to main content

Wirtschaft in der Region Karlsruhe

Page 1

11.7.2011

Juli/August 2011 Nr. 7-8/2011

Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe www.karlsruhe.ihk.de

Hilfe in der Krise: Erfolgsmodell Runder Tisch


Standpunkt ihre Ausbildungsreife zu erhöhen. Noch verlassen Jugendliche aus Zuwandererfamilien im Schnitt weiterhin etwa doppelt so häufig die Schule ohne Abschluss wie Deutsche gleichen Alters. Um dies zu ändern, müssen von Anfang an die Weichen richtig gestellt werden. Vor allem die frühe Sprachförderung ist von zentraler Bedeutung. Damit alle Kinder optimal gefördert werden, plädiere ich für ein verpflichtendes, beitragsfreies Kindergartenjahr! Zugleich muss die individuelle Förderung in den Schulen verstärkt werden. Schulen mit einem hohen Migrantenanteil brauchen mehr Lehrer und Schulsozialarbeiter sowie mehr Zeit, das heißt Ganztagsangebote. Hier sind die Länder gefordert. Zugleich kommt es darauf an, den Übergang

Zuwanderung mit Augenmaß z

Vor 50 Jahren rollte der erste Zug mit Arbeitskräften aus der Türkei in den Münchener Hauptbahnhof. Allein zwischen 1961 und 1972 strömten 750.000 türkische „Gastarbeiter“ in die Bundesrepublik. Arbeitskräfte waren damals rar – umso dringender brauchte die deutsche Industrie die Gastarbeiter. Heute, 50 Jahre später, geht es erneut um die Frage, wie der Arbeitskräftebedarf gesichert werden kann. Nach meiner Überzeugung ist eine Kombination aus allen zur Verfügung stehenden Mitteln erforderlich: Das bedeutet, verstärkt die Potenziale von Frauen, Älteren und von Migrantinnen und Migranten in unserem Land zu heben, die Fähigkeiten von qualifizierten Migranten intensiver zu nutzen und auf eine gezielte, maßvolle Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften zu setzen. Schon jetzt leben 16 Millionen Migrantinnen und Migranten in unserem Land. Die volkswirtschaftlichen Potenziale sind erheblich: Jugendliche aus Zuwandererfamilien könnten demografisch jeden vierten bis fünften Ausbildungsplatz besetzen – Tendenz steigend! Umso wichtiger ist es,

von der Schule in den Beruf für mehr Jugendliche aus Zuwandererfamilien erfolgreich zu gestalten. Die Anstrengungen, die vorhandenen Potenziale verstärkt zu heben, werden jedoch nicht ausreichen, um auf Dauer die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes zu sichern. Deutschland muss für kluge Köpfe aus aller Welt attraktiver werden. Dringend nötig ist dabei, dass wir klarer definieren als bisher, welche Zuwanderung wir brauchen und wollen. Entscheidende Kriterien sollten Sprachkenntnisse, Qualifikationen und Bedürfnisse unseres Arbeitsmarktes sein. Zugleich dürfen wir nicht die Fehler wiederholen, die bei der Anwerbung der Gastarbeiter gemacht wurden: Fachkräfte aus Bangkok, Bodrum oder Budapest dürfen nicht allein gelassen werden. Zuwanderung und Integration gehören zusammen! Lassen Sie uns gemeinsam das Jahr 2011 zu einem Jahr der Fachkräfte machen – und der Integration. Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin und Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration im Bundeskanzleramt


Inhalt Titel

IHK-Hilfsangebot „Runder Tisch“: exzellente Erfolgsquote

4 Standpunkt

Geschäftsfelder

1 Zuwanderung mit Augenmaß

Service, Handel, Tourismus

10 Elektronische Rechnungsabwicklung 10 Unternehmerforum „Betriebliches Gesundheitsmanagement“

Titel 4 IHK-Hilfsangebot „Runder Tisch“: exzellente Erfolgsquote

Ehrenamt

IHK: von Karlsruhe bis Brüssel 7 Bildungsmesse für Abiturienten 22 Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal 62 Zahlen und Daten TechnologieRegion Karlsruhe 8 Blickpunkt – Aktuelles aus der TRK DIHK Berlin

9 IHKn sind bürokratiearm

Impressum ß Herausgeber:

Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Lammstraße 13/17 76133 Karlsruhe, Telefon (07 21) 174-0 Telefax (07 21) 174-115, Internet: www.karlsruhe.ihk.de ß Redaktion: Michael Hölle (verantwortlich), Dr. Philipp Nickel, IHK Karlsruhe, Lammstraße 13/17, 76133 Karlsruhe Die mit dem Namen des Verfassers oder seinen Initialien gezeichneten Beiträge stellen die Meinung des Verfassers dar,

2

IHK Wirtschaft 7-8/2011

Berufsbildung

11 Höchste Auszeichnung für Kooperationen der E.G.O. 12 Erfolgreich den demografischen Wandel bewältigen 14 Ausbildung bei Motorflug

6 Botschafter der Russischen Föderation zu Gast 6 AK Abfallwirtschaft 6 Kontakte nach Como intensiviert

IHK Karlsruhe

Der „Runde Tisch“ hat mit der 400. Beratung ein kleines Jubiläum gefeiert. Aber viel wichtiger dabei ist die Erfolgsquote dieser Hilfsinitiative der IHK Karlsruhe. Seit dem Start im Februar 2001 konnten 293 in Probleme geratene Mitgliedsunternehmen gerettet werden.

Industrie, Technologie, Energie, Umwelt

16 Sieben-Punkte-Positionspapier zum Energiepaket der Regierung 17 EuGH hat das Klagerecht von Umweltverbänden erweitert 18 10 Jahre Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative Außenwirtschaft und Infrastruktur

18 Marktchancen für IT und Engineering in Armenien 20 Direktzug von Wörth nach Rotterdam

Betriebsreport 30 Firmenjubiläen 31 Regionale Wirtschaft 36 Personalien

aber nicht unbedingt die Ansicht der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Für die Rückgabe unverlangt eingeschickter Manuskripte, Fotos oder Karikaturen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. E-Mail: pressestelle@karlsruhe.ihk.de, Telefon (07 21) 174-147 ß Erscheinungsweise: Monatlich einmal. Die Kammerzeitschrift „Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe“ ist das offizielle Organ der IHK Karlsruhe. Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Für Nicht-Mitglieder beträgt die jährliche Schutzgebühr 15,34 Euro, für ein Einzelheft 1,28 Euro.

ß Verlag + Gesamtherstellung:

B: VS G. Braun Verleger-Services GmbH, Lichtentaler Straße 35 76530 Baden-Baden, Telefon (0 72 21) 21 19 24 Telefax (0 72 21) 21 19 15, E-Mail: bvs.verlegerservices@pruefer.com ß Verlagsleitung: Wolfrüdiger W. Endriß, Telefon (0 72 21) 21 19 10 E-Mail: wolfruediger.endriss@pruefer.com ß Anzeigenleitung: Barbara Rosenberger, Telefon (0 72 21) 21 19 11 E-Mail: barbara.rosenberger@pruefer.com


Bildungsmesse für Abiturienten Im IHK Haus der Wirtschaft hat erstmals eine Bildungsmesse für Abiturienten stattgefunden. Gemeinsam mit der Handwerkskammer Karlsruhe und der Agentur für Arbeit Karlsruhe organisierte die IHK Karlsruhe die „Karrierechancen für Abiturienten“.

6

Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal

Botschafter der Russischen Föderation zu Gast Der russische Botschafter Vladimir Grinin hat vor dem „Deutsch-Russischen Forum Baden-Baden“ über die Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit referiert.

Rund 20.250 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen – fast ein Drittel der Unternehmen im gesamten IHK-Bezirk – prägen das wirtschaftliche Geschehen am Standort Rastatt – Murgtal.

7

Für die Praxis 37 38 39 40

22

Handelsregister

Gemeinsames Körperschaftsteuersystem für die EU Werbung mit Gewinnspielen IHK-Veranstaltungen Börsen

56 Neueintragungen 58 Veränderungen 65 Löschungen

Spektrum

70 Stadt der jungen Forscher 2012 71 Weltrekord in ultraschneller Datenübertragung

41 66 67 72

Messen & Kongresse Wirtschaftsjunioren Wirtschaftspreise Veranstaltungen

42 44 46 47 48 50 50

Zeitarbeit: Konzepte gegen Fachkräftemangel Ingenieurdienstleister: flexible Partner für moderne Arbeitswelt Professionelles Personalmanagement als Erfolgsgarant Bedarfsgerechte Personallösungen für die Logistikbranche Innovatives Entlohnungskonzept Web 2.0 als Instrument der Mitarbeitergewinnung Was Bewerber von Unternehmen im Web 2.0 erwarten

Hochschule und Forschung

Schwerpunkt

Unsere Verlags-Sonderveröffentlichung Marketing, Werbung, PR und Druck finden Sie nach der Seite 50. ß Anzeigenservice:

Sandra Diener, Telefon (0 72 21) 21 19 24 E-Mail: sandra.diener@pruefer.com Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 41 vom Januar 2011. Die Mediadaten sowie die Schwerpunktthemen 2011 sind im Internet abrufbar unter: www. karlsruhe.ihk.de/Presse. ß Grafik: Perfect Page, Karlsruhe, www.perfectpage.de Bernhard Kutscherauer, Telefon (07 21) 16 03 96 90 ß Druck: VPM Druck KG www.vpm-druck.de

IHK Karlsruhe Telefon

www.karlsruhe.ihk.de

(07 21) 174-

Starthilfe, Unternehmensförderung Aus- und Weiterbildung Industrie, Technologie, Energie und Umwelt Außenwirtschaft, Handel, Verkehr und Tourismus Recht, Banken, Versicherungen Presse, Mitgliederkommunikation Verwaltung Beitrag

-172 -201 -142 -122 -187 -125 -152 -333

ServiceCenter: Telefon Montag – Donnerstag Freitag

(07 21) 174-0 8.00 bis 16.00 Uhr 8.00 bis 14.00 Uhr

Titelbild: rcaucino, fotolia.com

IHK Wirtschaft 7-8/2011

3


4

IHK Wirtschaft 7-8/2011

Foto: rcaucino, fotolia.com

Titel


Titel

IHK-Hilfsangebot „Runder Tisch“: exzellente Erfolgsquote ❚

Unbürokratische Unterstützung

Immer wieder ist festzustellen, dass die Probleme von Unterstützung suchenden Unternehmen nicht branchenspezifisch sind, sondern auf ganz individuellen Problemen beruhen. So beispielsweise der Fall eines Industriebetriebs, dessen Factoring-Partner Insolvenz anmeldete und er selbst dadurch in Liquiditätsengpässe kam. Zahlreiche Lieferantengespräche, eine detaillierte Ertragsvorschau, alles in Zusammenarbeit mit dem Berater, führten letztlich zu einem Engagement der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg und damit zum Erhalt von rund 50 Arbeitsplätzen. Ein anderer Fall war der eines Handelsunternehmens: Der Vertriebsweg seiner bisher stationär verkauften Produkte verlagerte sich großteils ins Internet, mit dramatischen Umsatzeinbrüchen. Hier baute die Firma mithilfe des Beraters ein eigenes Onlineangebot auf, forcierte den Auslandsabsatz und erschloss ein neues Geschäftsfeld. In der Regel meldet sich ein Mitgliedsunternehmen bei der IHK Karlsruhe mit der Bitte um Unterstützung. Die zuständige IHK-Referentin Sonja Smasal führt dann ein erstes Gespräch mit dem Betrieb. Dabei erfolgen eine erste Analyse sowie die Vorstrukturierung der folgenden Schritte. „Mit der Kontaktaufnahme hat das betroffene Unternehmen schon einen ganz wesentlichen Schritt vollzogen. Es hat sich nämlich eingestanden, dass es Hilfe braucht“, sagt Sonja Smasal, die den „Runden Tisch“ mit aufgebaut hat. Die beiden einzigen Voraussetzungen zur Aufnahme in das Hilfsprogramm sind, es darf weder ein Gewerbeuntersagensverfahren vorliegen noch eine Insolvenzpflicht. Sind die Voraussetzungen erfüllt, dann setzt die IHK einen Krisenberater ein. Bei diesen rund 70 zur Verfügung stehenden Projektbetreuern handelt es sich fast ausschließlich um erfahrene Unternehmensberater, die alle bei der KfW Mittelstandsbank akkreditiert sein müssen. Dieser Krisenberater erarbeitet nun zusammen mit

Foto: pressmaster, fotolia.com

Der „Runde Tisch“ hat mit der 400. Beratung ein kleines Jubiläum gefeiert. Aber viel wichtiger dabei ist die Erfolgsquote dieser Hilfsinitiative der IHK Karlsruhe. Seit dem Start im Februar 2001 konnten 293 in Probleme geratene Mitgliedsunternehmen gerettet werden. Bei noch zehn in Betreuung befindlichen Firmen bedeutet das eine Erfolgsquote von 75,1 Prozent. Dadurch blieben in der TechnologieRegion Karlsruhe 2.637 Arbeitsplätze erhalten. Hinter dem „Runden Tisch“ verbirgt sich eine Kooperation zwischen der IHK Karlsruhe, der Handwerkskammer Karlsruhe und der KfW Mittelstandsbank. Wie die Erfahrung zeigt, sieht sich der Unternehmer in vielen Fällen überfordert, die notwendigen Maßnahmen zeitnah und vor allem allein zu bewältigen. Gleichzeitig ist ein externer Unternehmensberater bei Liquiditätsengpässen unerschwinglich. In solchen Fällen ist die Kooperation „KfW Runder Tisch Karlsruhe“, so der offizielle Name, der richtige Ansprechpartner. Denn die KfW Mittelstandsbank übernimmt die Aufwandsentschädigung für den Berater.

Runder Tisch seit 2001

400 Beratungen 293 gerettete Unternehmen 2.637 gerettete Arbeitsplätze 75,1 Prozent Erfolgsquote dem Unternehmen einen Maßnahmenkatalog auf der Basis einer zuvor aufgestellten Stärken-Schwächen-Analyse. „Die Hausbanken begleiten diesen Prozess sehr positiv, wissen sie doch um die Qualität dieses Hilfsangebots“, so Sonja Smasal. Wenn nötig, organisiert die IHK Karlsruhe dann Treffen aller Beteiligten. Unternehmen, Krisenberater und Banken sitzen dann unter Vermittlung der IHK am „Runden Tisch“. Diese Unterstützung ist auf längstens sechs Monate begrenzt. War sie erfolgreich, wie in den meisten Fällen, dann besitzt der Unternehmer die Möglichkeit, wieder vollkommen selbstständig seinen Geschäften nachzugehen, oder er kann ein weiteres Förderprogramm in Anspruch nehmen, die Turn-Around-Beratung. Das bietet die Möglichkeit, für maximal acht zusätzliche Monate mit dem Berater weiter arbeiten zu können. Allerdings mit dem Informationen Unterschied, dass der Unternehmer dann die Hälfte Telefon (07 21) 174-138 des Beraterhonorars übersonja.smasal@karlsruhe.ihk.de nehmen muss.

IHK Wirtschaft 7-8/2011

5


06 09_Ehrenamt+IHK_Juli/August 2011 21.06.11 15:11 Seite 6

Ehrenamt Botschafter der Russischen Föderation zu Gast ■ „Russland ist offen für Kooperationen

mit kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Deutschland“, erklärte der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Vladimir Grinin, vor rund 100 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur beim „Deutsch-Russischen Forum Baden-Baden“, das im IHK Haus der Wirtschaft in Karlsruhe stattfand. Grinin bekundete den Willen Russlands, unabhängiger von seinen Rohstoffen zu werden, ging aber auch auf die Schwierigkeiten seines Landes bei diesem Transformationsprozess ein: Sie könnten nur allmählich gelöst werden, unter anderem auch weil Fachkräfte fehlten. IHK-Präsident Bernd Bechtold forderte die Unternehmen auf, ihre Chancen in Russland zu nutzen. Die IHK-Organisation stehe dazu bereit, sie auf diesem Weg zu begleiten.

Informationen „Deutsch-Russisches Forum Baden-Baden“ in der IHK Karlsruhe (von links): IHK-Präsident Bernd Bechtold, Vladimir Grinin, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele

AK Abfallwirtschaft

Kontakte nach Como intensiviert

■ Aktuelle Themen aus dem und rund um den Abfallbereich diskutierte der IHK-Arbeitskreis Abfallwirtschaft. Oberamtsrat Matthias Morath vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren BadenWürttemberg, informierte die Mitglieder über die Voraussetzungen des Arbeitszeitrechts mit besonderem Bezug auf die Entsorgungswirtschaft. Über erste Erfahrungen mit dem elektronischen Abfallnachweisverfahren berichtete der Leiter der Sonderabfallüberwachung bei der Sonderabfallagentur BadenWürttemberg GmbH, Dr. Andreas Walter. Der Vorsitzende des Arbeitskreises, Ferdinand Hurrle, erklärte: „Die Qualität des Arbeitskreises ist sehr hoch, wir haben in der kurzen Zeit bereits viel erreicht und konnten den Dialog zwischen Wirtschaft und Behördenvertretern im Abfallbereich intensivieren.“

■ Engere Verbindungen zwischen den IHKn Como und Karlsruhe bestehen seit dem Handelsvermittlertag in der IHK Karlsruhe im Herbst letzten Jahres. Eine IHK-Delegation unter Führung von IHKVizepräsident Gerd Stracke reiste nun nach Como, um die Kontakte zu festigen und weitere Kooperationen zwischen den beiden Kammern zu vereinbaren. Zum Besuchsprogramm zählte unter anderem die Besichtigung des Technologie-Zentrums ComoNext in Lomazzo, das von einer Tochtergesellschaft der IHK Como geführt wird. In dem 2010 gegründeten Zentrum mit dem Schwerpunkt Software-Engineering sind mittlerweile 37 Firmen mit insgesamt über 400 Beschäftigten angesiedelt. Am 30. September wird im Übrigen in der IHK Karlsruhe ein „Como-Tag“ stattfinden. Unternehmen und Institutionen aus der Region Como werden sich dort präsentieren.

Informationen Telefon (07 21) 174-174 sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de

6

Telefon (07 21) 174-134 anja.leibersperger@karlsruhe.ihk.de

IHK Wirtschaft 7-8/2011

Delegationsreise nach Como (von links): IHK-Vizepräsident Gerd Stracke, Deutschland-Referent Mauro Mottola der IHK Como, Generalsekretär Dottore Giuliano Caramella der IHK Como

Informationen Telefon (07 21) 174-161 dietmar.persch@karlsruhe.ihk.de


06 09_Ehrenamt+IHK_Juli/August 2011 21.06.11 15:11 Seite 7

IHK: von Karlsruhe bis Brüssel

Bildungsmesse für Abiturienten ■ Im IHK Haus der Wirtschaft hat erstmals eine Bildungsmesse für Abiturienten stattgefunden. Gemeinsam mit der Handwerkskammer Karlsruhe und der Agentur für Arbeit Karlsruhe organisierte die IHK Karlsruhe die „Karrierechancen für Abiturienten“. Über 40 Unternehmen informierten die rund 1.500 Besucher über Ausbildungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen und berufliche Perspektiven. Zur Eröffnung empfahl IHK-Vizepräsident Gerd Stracke den Abiturienten, sich intensiv mit den vielfältigen Möglichkeiten einer dualen Ausbildung zu beschäftigen: „Dass die dualen Ausbildungsberufe über Fort- und Weiterbildungen gute Aufstiegsmöglichkeiten bieten, belegt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, in der die beruflichen Perspektiven von Bachelor- beziehungsweise Fachhochschulabsolventen mit Absolventen einer dualen Berufsausbildung verglichen wurden. 34 Prozent der Fachkräfte mit Fort- oder Weiterbildung üben später eine leitende Tätigkeit aus. Es gibt noch andere gute Gründe, nach der Schule eine Ausbildung zu absolvieren. Die praktische Berufserfahrung, die in einer Ausbildung vermittelt wird, ist von unschätzbarem Wert. Die jungen Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen, sie schnuppern Werkstattluft und lernen die Arbeit in einem Unternehmen von Grund auf kennen.“

IHK Wirtschaft 7-8/2011

7


06 09_Ehrenamt+IHK_Juli/August 2011 21.06.11 15:12 Seite 9

IHK: von Karlsruhe bis Brüssel DIHK Berlin Beantragung der jährlich über 1,1 Millionen Ursprungszeugnisse für den internationalen Warenverkehr oder die Bestellung von Sachverständigen, die in rund 640.000 Fällen unter anderem für Gerichte als Gutachter tätig sind. Gemessen wurden aber auch Kosten, die im Zusammenhang mit den jährlich mehr als 360.000 Prüfungen der Aus- und Weiterbildung anfallen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bürokratiekosten mit durchschnittlich rund elf Euro pro Unternehmen und Jahr gering sind. Zudem resultiert fast die Hälfte dieser Bürokratiekosten aus bundes- oder EU-rechtlichen Vorgaben, die die IHKn selbst nicht beeinflussen können. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann: „Die IHKn übernehmen im Rahmen der Selbstverwaltung der Wirtschaft zahlreiche öffentlich-rechtliche Aufgaben, die ansonsten der Staat erledigen müsste, und das wäre bedeutend teurer.“

IHKn sind bürokratiearm ■ Wirtschaftliche Selbstverwaltung ist bürokratiearm. Das hat die Bürokratiekostenmessung durch das Statistische Bundesamt bei Industrie- und Handelskammern ergeben. Der Bericht wurde nun im Bundeskanzleramt Staatsminister Eckart von Klaeden überreicht. Ein Jahr lang hatte das Statistische Bundesamt die Bürokratiekosten bei hoheitlichen Aufgaben der IHKn untersucht. Die IHK-Organisation zeigt damit, dass sie Bürokratieabbau nicht nur bei anderen im Blick hat, sondern sich selbst unter die Lupe nehmen lässt. Dazu wurden mehr als 500 Interviews mit Unternehmen und Experten geführt. Untersucht wurden zum Beispiel die

thomas.tobias@dihk.de

Elektronische Rechnungsstellung einfacher ■ Ab dem 1. Juli ist der Vorsteuerabzug aus elektronischen Rechnungen deutlich einfacher möglich. Er ist dann nicht mehr daran geknüpft, dass die Rechnungen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen oder in einem speziellen elektronischen Datenaustauschverfahren übermittelt wurden. Kleinen und mittleren Unternehmen wird damit der Einstieg in die

elektronische Rechnungsstellung erheblich erleichtert. Die Bundesregierung entspricht damit in weiten Teilen den langjährigen Forderungen des DIHK nach Vereinfachung. Letztlich bleibt aber der Praxistest abzuwarten.

neugebauer.brigitte@dihk.de

Geldwäscheprävention: Nachbesserungen ■ Bei der Geldwäscheprävention hat die Regierung einen Gesetzentwurf vorgelegt, der bei Unternehmen zu erheblicher Rechtsunsicherheit und zu mehr Bürokratie führt. Immerhin konnte der DIHK in einem ersten Schritt erreichen, dass gegenüber dem vorangegangenen Referentenentwurf zugunsten von kleinen Unternehmen Erleich-

Ihr starker Partner für: Lfd. Lohnabrechnungen Kontierung und Verbuchung der lfd. Geschäftsvorfälle Ihrer Buchhaltung

GfD Eckardt GmbH Im Buckeberg 4 76307 Karlsbad Telefon 0 72 02 / 941 400 Telefax 0 72 02 / 941 4001

terungen vorgesehen wurden. Nunmehr müssen Unternehmen erst ab zehn Mitarbeitern einen Geldwäschebeauftragten und einen Stellvertreter bestellen – vorher waren es sogar Ein-Personen-Unternehmen.

reppelmund.hildegard@dihk.de

IHK Wirtschaft 7-8/2011

9


Geschäftsfelder Service, Handel, Tourismus

Elektronische Rechnungsabwicklung

HDE begrüßt und unterstützt das neue „Weißbuch Innenstadt“

n Die Vorteile der elektronischen Rechnungsabwicklung gegenüber papierbasierten Prozessen werden häufig propagiert. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass elektronische Rechnungsprozesse bisher fast ausschließlich bei Großunternehmen oder öffentlichen Verwaltungen eingeführt werden. Der Nutzen der Einführung elektronischer Rechnungen kann sich jedoch erst voll entfalten, wenn alle Geschäftspartner in den elektronischen Rechnungsaustausch mit einbezogen werden. Neben hohen Einsparpotenzialen bietet die elektronische Rechnungsabwicklung weitere mögliche Vorteile wie kürzere Forderungslaufzeiten, die bessere Nutzung von Skontomöglichkeiten, die höhere Transparenz des Rechnungsstellungsprozesses und des Finanzstatus eines Unternehmens sowie die Reduzierung der Umweltbelastung. Ziel des Projekts „Elektronische Rechnungsabwicklung“ ist es, Informationsmaterialien und Beratungsinstrumente zu entwickeln, die zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Einführung elektronischer Rechnungswww.elektronische-rechnungsprozesse genutzt abwicklung.de werden können.

n Der Handelsverband Deutschland (HDE) unterstützt das Ziel des von Bundesbauminister Ramsauer in Berlin vorgestellten „Weißbuches Innenstadt“, mit dem eine breite öffentliche Diskussion und grundsätzliche Entwicklungsleitlinien zur Fortentwicklung der deutschen Innenstädte angestoßen werden sollen. Rolf Pangels, HDE-Geschäftsführer des Bereichs Standortund Verkehrspolitik sagte hierzu: „Das ‚Weißbuch Innenstadt’ ist ein richtungweisendes fachlich-politisches Grundsatzpapier zur Innenstadtentwicklung. Es wird deutlich, dass dem Einzelhandel eine herausragende Bedeutung für die Entwicklung der Innenstädte zugesprochen wird. Die Branche gilt als wichtiger und unverzichtbarer Motor für funktionierende und lebendige Innenstädte. Ihr kommt in dem komplizierten Nutzungsgefüge der Innenstädte neben ihrer Versorgungsfunktion eine herausragende stadtgestalterische und soziale Rolle zu. Der Einzelhandel ist das integrierende Medium für Wohnen, Arbeiten, Freizeit, für Bildung und öffentliche Dienstleistungen. Durch den Frequenzbringer Einzelhandel wird der öffentliche Raum lebendig. Er ist mit Abstand der wichtigste Anlass, die Innenstädte zu besuchen und dort zu verweilen. Die Geschäfte sind mit täglich rund 50 Millionen Kunden die wichtigsten Frequenzbringer für die Innenstädte. Für rund ein Viertel der Verbraucher stellen die Innenstädte die wichtigsten Ziele für ihre Einkäufe dar.“ Die politischen Entscheidungsträger müssten akzeptieren, so Pangels weiter, dass der Einzelhandel in einer Innenstadt keine Selbstverständlichkeit sei. Solle der Einzelhandel seiner Rolle als maßgeblicher Treiber der Innenstadtentwicklung gerecht werden, müsse er daher auch frühzeitig an der Konzipierung von Gesetzen, Richtlinien und Programmen beteiligt werden. Pangels: „Wir fordern eine Beteiligung des Einzelhandels an der Arbeit oberster Planungsgremien, wie des Beirats für Raumordnung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie des Kuratoriums der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Aber auch in lokalen Planungsgremien muss dem Einzelhandel stärkeres Mitsprache- und Gestaltungsrecht gewährt werden.“ Weiterhin müsse das im Rahmen des „Weißbuchs Innenstadt“ aufgelegte „Sonderprogramm zur Förderung besonders innovativer Konzepte und konkreter Investitionen für die Innenstadt“ auch für Einzelhändler geöffnet werden. (Quelle: HDE)

Unternehmerforum „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ n Fachkräftemangel und längere Lebensarbeitszeit als Folge des demografischen Wandels verändern den Arbeitsmarkt und damit auch die Unternehmen. So, wie die technologische Entwicklung immer schneller fortschreitet, so haben sich auch Gesundheitsforschung und Gesundheitsmarkt in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Immer mehr Firmen beginnen, das Thema „Gesundheit“ als Chance und wichtigen Wettbewerbsvorteil zu begreifen. Bei dem Unternehmerforum „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ am 11. Juli, von 13 bis 18 Uhr, in der IHK Karlsruhe werden in Fachvorträgen und der begleitenden Ausstellung verschiedene PraxisbeiInformationen spiele für die erfolgreiche Einführung und UmsetTelefon (07 21) 174-173 zung eines Gesundheitsmartina.goehringer@karlsruhe.ihk.de managements vorgestellt.

10

IHK Wirtschaft 7-8/2011


Geschäftsfelder Berufsbildung

Höchste Auszeichnung für Kooperationen der E. G. O. n „Oberderdingen ist ein Platz in den Geschichtsbüchern sicher. Hier begann die Erfolgsgeschichte von ‚Wirtschaft macht Schule’: E. G. O. und die Leopold-Feigenbutz-Realschule haben die erste Schulpartnerschaft in der TechnologieRegion unterschrieben.“ Für IHK-Präsident Bernd Bechtold als gebürtigen Kraichgauer und Initiator des Projektes „Wirtschaft macht Schule“ war die Übergabe des Qualitätssiegels mit fünf Sternen in Oberderdingen Ehrensache. Die bisher höchste Auszeichnung hatten sich die E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH und das Staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Karlsruhe gemeinsam mit der Leopold-FeigenbutzRealschule Oberderdingen wohlverdient. Schon seit vielen Jahren arbeiten die Partner aktiv zusammen. Mit der Kooperation mit dem Staatlichen Seminar haben IHK und E.G.O. Neuland betreten und den Praxisbezug in der Lehrerausbildung verankert. Dr. Johannes Haupt, Vorsitzender der Geschäftsführung der E.G.O., will den Schülern mit diesen Kooperationen „Betriebliche Realität vermitteln“. Umgekehrt hänge die „langlebige Überlebensfähigkeit eines Unternehmens davon ab, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen“. – „Wir wollen mit diesen Partnerschaften dem demografischen Wandel entgegensteuern. Ausbildung wird bei uns sehr ernst genommen“, ergänzte Markus Blümle, Leiter Personal- und Sozialwesen. Er versprach: „Wir werden uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen.“ Ein ganz konkretes Ergebnis der Zusammenarbeit konnte Marion Barthold-Weiland, Direktorin des Staatlichen Seminars, präsentieren. Alle drei Partner gemeinsam haben eine Broschüre veröffentlicht mit Berichten über die verschiedenen Bausteine des Wirtschaftsunterrichts und die Inhalte von Kooperationen, die den Lehrern des Fächerverbundes EWG als Leitfaden dienen soll. Stolz auf dieses außergewöhnliche Ergebnis waren auch Dieter Schroff, Schulleiter der Leopold-Feigenbutz-Realschule, und Oberderdingens Bürgermeister Thomas Nowitzki. Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit außerdem, der IHK im Namen des Gemeinderats für die Initiative „Wirtschaft macht Schule“ zu danken. Die E.G.O. als „Vorzeigeunternehmen“ sei zudem seit ihrer Firmengründung durch Karl Fischer Garant für Innovationen. „Ich bin stolz, dass die Impulse angekommen sind.“

IHK Wirtschaft 7-8/2011

11


Geschäftsfelder Foto: Wolfgang Staudt, wikipedia.commons

Berufsbildung

Geprüfter Betriebswirt IHK n Eine Fortbildung zum „Geprüften Betriebswirt IHK“ bietet kaufmännischen Fachkräften die Chance zum Aufstieg in die Führungsebene. Der Teilzeitlehrgang am IHK-Bildungszentrum Rastatt verbindet betriebswirtschaftliche Theorie mit praxisnahem Managementwissen. Im Mittelpunkt der Qualifizierung stehen Themen wie zum Beispiel Managementtechniken, Kenntnisse betrieblicher Zusammenhänge und Kommunikationsfähigkeit. Der Lehrgang beginnt am 20. September.

Informationen Telefon (07 21) 174-222 info@ihk-biz.de www.wis.ihk.de

Dreiwöchiger Kurs Immobilienverwalter n Immer mehr Immobilien werden professionell verwaltet. Zugleich wachsen die Anforderungen an die Verwaltung von Liegenschaften. Darum sollten Immobilienverwalter umfassendes kaufmännisches und technisches Know-how, aber auch kommunikative Fähigkeiten mitbringen. Der dreiwöchige Kurs „Immobilienverwalter (IHK)“ am IHK-Bildungszentrum Karlsruhe bereitet intensiv auf diese Anforderungen vor. Von der Büroorganisation, dem Verwaltervertrag über das Verwaltermarketing, die Wohnraum- und Gewerbemietverwaltung bis zur Wohnungseigentumsverwaltung erfahren die Teilnehmer alles, was Immobilienverwalter wissen müssen. Der Kurs beginnt am 29. Juli.

Informationen Telefon (0721) 174-222 frey@ihk-biz.de

12

IHK Wirtschaft 7-8/2011

Zu Gast bei BGT Bischoff Glastechnik n Einen Blick hinter ihre Kulissen bot die BGT Bischoff Glastechnik AG in Bretten Lehrern und Berufsberatern der Arbeitsagenturen Karlsruhe und Rastatt im Rahmen der IHK-Berufsorientierungstournee. „Nur wenige wissen, dass die Glaskuppel des Reichstagsgebäudes von der BGT Bischoff Glastechnik geschaffen wurde. Das British Museum in London, der Apple Shop in New York, das Burjuman Einkaufszentrum in Dubai oder das Financial Center in Abu Dhabi tragen ebenfalls auf ihren Fassaden die Handschrift von BGT“, so Vorstandsmitglied Klaus Wittmann (im Bild rechts). Das 1938 gegründete Unternehmen mit seinen 250 Mitarbeitern sowie sieben gewerblichen und zwei kaufmännischen Auszubildenden hat inzwischen mehr als 500 Kunden in aller Welt und ist Marktführer in der Siebdrucktechnik. Mit dieser Technik können Glasfassaden mit Gemälden, Schriftzügen oder Ornamenten verziert werden. Die wichtigsten Ausbildungsberufe sind der Flachglasmechaniker und der Medientechnologe Siebdruck, ein ganz neuer Ausbildungsberuf, der den bisherigen Siebdrucker abgelöst hat. Nur knapp 30 Bewerbungen für die gewerblichen Berufe, bei denen Hauptschüler beste Chancen haben, landen jährlich auf dem Tisch der Personalleitung. „Mit Bewerbungen für die Stellen des Industriekaufmanns werden wir dagegen überschüttet. Bei uns muss es, gerade bei den gewerblichen Berufen, nicht immer der Einser-Schüler sein. Einsatzbereitschaft ist weitaus wichtiger“, erklärt Wittmann.

Erfolgreich den demografischen Wandel bewältigen n Das IHK-Bildungszentrum Karlsruhe und das Netzwerk „Demografie24“ werden ab Oktober einen IHK-Zertifikats-Lehrgang zum „Demografie-Beauftragten“ anbieten. Im Kern des Lehrgangs geht es darum, die Chancen und die Risiken des demografischen Wandels für das eigene Unternehmen zu erkennen. Dazu zählt etwa, die eigenen, hoch qualifizierten Leistungsträger nicht an die Konkurrenz zu verlieren und die richtigen Maßnahmen für eine immer älter werdende Belegschaft zu ergreifen. Ebenso wichtig ist es für Unternehmen, das betriebseigene Wissen zu erhalten: Denn verlassen qualifizierte Mitarbeiter den Betrieb, nehmen sie jede Menge Wissenskapital mit zur Konkurrenz – oder mit in den Ruhestand. Doch nicht nur wechselwillige Fachkräfte gilt es zu halten: Betriebe müssen in nächster Zukunft neue Wege finden, qualifiziertes Informationen Personal zu finden. Und dies beginnt bereits ganz früh: Bei den Überlegungen zur AusbilTelefon (0 78 02) 98 29 29 dung und wo Betriebe geeignete Auszubilh.frey@demografie24.de dende überhaupt noch finden können.


Geschäftsfelder Berufsbildung

Berufliche Zukunft im Fokus n Die Unternehmen Blanco und Blanco CS aus Oberderdingen gaben ihrer seit Jahren bestehenden Zusammenarbeit mit dem EdithStein-Gymnasium und dem Melanchthon-Gymnasium, beide in Bretten, jetzt einen formalen Rahmen und wollen ihre Kooperation weiter intensivieren. Ihre Bildungspartnerschaft, die in die IHK-Kampagne „Wirtschaft macht Schule“ eingebettet ist, ist kürzlich offiziell mit einem Vertrag besiegelt worden. Im Fokus der Partnerschaft steht ein gemeinsames Programm für die Berufsvorbereitung junger Menschen. „Unser Ziel ist es, den Jugendlichen schon vor dem Einstieg in Ausbildung und Berufsleben die Bedeutung wirtschaftlicher Zusammenhänge nahezubringen und dabei schon frühzeitig ihr Interesse für Wirtschaft, Technologie und Innovation zu wecken“, erklärte Achim Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung der Blanco GmbH + Co KG. „Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist Basis unserer Ausbildungsarbeit“, betonte Rolf Waldi, Vorsitzender der Geschäftsführung der Blanco CS GmbH + Co KG. „Noch dazu sind die Märkte komplexer geworden, dadurch sind die Anforderungen an die Ausbildungskonzepte deutlich gestiegen. Kreativität ist wichtig, nur so ist Innovation möglich.“ Annelie Richter, Schulleiterin des EdithStein-Gymnasiums, Karl-Heinz Bezner, kommissarischer Schulleiter des Melanchthon-Gymnasiums, und Martin Wolff, Oberbürgermeis-

Foto: Blanco

Bildungspartnerschaft zwischen Blanco und Blanco CS mit den beiden Brettener Gymnasien (von links: Annelie Richter, Schulleiterin Edith-Stein-Gymnasium; Annemarie Herzog, IHK Karlsruhe; Karl-Heinz Bezner, kommissarischer Schulleiter Melanchthon-Gymnasium; Achim Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung Blanco; Rolf Waldi, Vorsitzender der Geschäftsführung Blanco CS; Esther Zorn, Leiterin kaufmännische Ausbildung, und Martin Wolff, Oberbürgermeister der Stadt Bretten ter der Stadt Bretten, nannten die Kooperation eine Win-win-Situation: Die Betriebe erhielten Kontakte zu jungen Menschen. Die Schulen könnten die Jugendlichen noch besser auf das Berufsleben vorbereiten und so Ängste, zum Beispiel vor dem Ingenieurberuf, nehmen.

IHK Wirtschaft 7-8/2011

13


Geschäftsfelder Berufsbildung

Ausbildung bei Motorflug n Steffen Mackert hat als kleiner Junge neben dem Flugzeuglandeplatz eines Krankenhauses gewohnt. Tim Fleischmann hatte einen Onkel, der Hobbypilot war, und Christian Nothdurft war selbst einmal Segelflieger und außerdem mit einem Hubschrauberpiloten befreundet. Heute absolvieren alle drei eine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker bei der Motorflug Baden-Baden GmbH. „Die Flugaffinität ist bei Motorflug zwar keine Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz, aber sie ist durchaus von Vorteil“, erklärt Ausbilder Jürgen Lorenz. Die drei Auszubildenden sind mit großer Begeisterung bei der Sache. Alle wurden im Internet auf diesen ungewöhnlichen Ausbildungsgang aufmerksam. Für Christian Nothdurft war nicht nur die Arbeit an Hubschraubern ausschlaggebend, sondern auch die Tatsache, dass es sich um einen gewerblich-technischen Ausbildungsplatz mit hohen Ansprüchen handelte. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen zurzeit vier Auszubildende. Abgesehen vom Fluggerätmechaniker werden auch Elektroniker für Luftfahrttechnische Systeme ausgebildet. Sehr gute englische Sprachkenntnisse werden bei der Einstellung ebenso erwartet wie sicheres Auftreten, Fingerfertigkeit, Allgemeinbildung und Ehrlichkeit. „Man sollte so arbeiten, dass man nachts noch ruhig schlafen kann“, erklärt Steffen Mackert schmunzelnd und meint damit das hohe Maß an Verantwortung, das man bei der Arbeit an Hubschrauberteilen bereits während der Ausbildung übernimmt. Die dafür nötige CAT-A-Lizenz wird in der Berufsschule in Speyer abgenommen. Als nächster Schritt könnte der Titel des Prüfers (CATB- oder CAT-C-Lizenz) folgen, der zur abschließenden Freigabe der Hubschrauber führt. Die Ausbildung zum Fluggerätmechaniker dauert in der Regel dreieinhalb Jahre mit der Möglichkeit der Verkürzung um maximal ein Jahr. Seit 2002 hat die Motorflug Baden-Baden GmbH acht Fluggerätmechaniker ausgebildet. Dass das Ausbildungskonzept der badischen Firma erfolgreich ist, belegen die überdurchschnittlich guten Prüfungsergebnisse der Auszubildenden. Die ehemaligen Lehrlinge Marian Unrath und Benedict Mayer erhielten in diesem Jahr eine Auszeichnung als beste Prüfungsteilnehmer ihres Jahrgangs, und Motorflug konnte die Urkunde als exzellenter Ausbildungsbetrieb

Motorflug Baden-Baden GmbH Das Unternehmen beschäftigt rund 150 Mitarbeiter an den Standorten Baden Airpark, Baden-Oos und Schönhagen bei Berlin. Das Spektrum der Produkte und Dienstleistungen ist breit gefächert: Es gibt die Werft, in der die Hubschrauber instandgesetzt werden; eine Werft für Flächenflugzeuge; die Triebwerksabteilung; die Komponentenabteilung; die Avionik und die Entwicklungsabteilung, in der kundenorientierte Cockpitlösungen konstruiert, berechnet, zugelassen und eingebaut werden. Die rund 400 Kunden von Motorflug stammen aus über 40 Ländern. Mobile Einsatzteams von Motorflug sind international im Einsatz, um die Kunden vor Ort mit Wartungsmaßnahmen zu betreuen. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen einen Umsatz von rund 21 Millionen Euro.

durch die IHK Karlsruhe in Empfang nehmen. „Wir ziehen uns unseren Nachwuchs gerne selbst heran“, so Bernhard Meier, Geschäftsführer der Motorflug. „Die lange Firmenzugehörigkeit unserer Mitarbeiter zeigt die Verbundenheit und Treue zum Unternehmen, und das Know-how unserer erfahrenen Techniker wird Informationen in unserem AusbildungsTelefon (07 21) 174-216 konzept an die Jungen ines.schomburg@karlsruhe.ihk.de weitergegeben.“

Assessment-Center erfolgreich bewältigen n Das zweitägige Seminar „AssessmentCenter erfolgreich bewältigen“ am IHK-Bildungszentrum Karlsruhe wendet sich an Führungskräfte, die sich auf die Beobachterrolle in einem Assessment-Center (AC) vorbereiten wollen. Die Schulung ist ebenso geeignet für Personalverantwortliche, die wissen wollen, was Assessment-Beobachter können müssen. Am ersten Tag der Schulung werden sowohl die Rollen des Beobachters als

14

IHK Wirtschaft 7-8/2011

auch die des Kandidaten des Assessment-Centers eingehend vorgestellt. Wirklichkeitsnah durchgespielt wird ein Assessment-Center am zweiten Seminartag. Beobachtern und Kandidaten werden dabei die gängigen Anforderungen abverlangt. Am Ende geben die ACBeobachter auf Grundlage ihrer Bewertungen den Assessment-Kandidaten Feedback. Das gibt den Kandidaten die Chance, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und gegebenenfalls Informationen zu korrigieren. Der Start des Seminars ist der 17. Telefon (07 21) 174-222 September. info@ihk-biz.de


Geschäftsfelder Berufsbildung

Burgschule und EnBW besiegeln Kooperation n Die Burgschule Bruchsal-Obergrombach hat im Rahmen der IHK-Aktion „Wirtschaft macht Schule“ in der EnBW SIS GmbH einen Partner gefunden. „Ob Obergrombach oder Hongkong, mit Laptop und Internet können wir heutzutage weltweit tätig sein. Wir leben in einer Zeit, in der täglich Neues entwickelt wird. Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, könnt daran mitwirken.“ Mit diesen Worten versuchte IHK-Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung Alfons Moritz, den jungen Leuten Lust auf ein erfülltes Berufsleben zu machen. Moritz appellierte bei der Kooperationsunterzeichnung aber auch an die Eltern: „Man muss seine Kinder nicht auf Abitur und Studium trainieren. Auch mit einer Ausbildung kann man Karriere machen.“ Der neue Schulpartner EnBW beweise mit seinen 1.100 Azubis und zehn Partnerschulen, dass er ganz stark auf die Ausbildung setze. „Wir brauchen qualifizierte Fachkräfte. Angesichts der Fülle an Berufen sehen wir es als unsere Aufgabe an, Transparenz zu schaffen und den jungen Leuten Ängste zu nehmen.“ Das „Blind Date“, als das die Beziehung zwischen den Partnern ursprünglich in einer Sitzung des Berufsbildungsausschusses der IHK begann, werde ein Volltreffer. Da ist sich Ulli Hockenber-

ger, Bürgermeister der Stadt Bruchsal, sicher. „Es ist wichtig, dass die jungen Leute frühzeitig mit der Wirtschaft in Kontakt kommen, um eine fundierte Grundlage für ihre Berufswahl zu haben.“ Schulleiter Hans-Joachim Hesselschwerdt war glücklich darüber, dass „durch ‚Wirtschaft macht Schule‘ lose Kooperationen Struktur erhalten. Wir sind angewiesen auf starke Informationen Partner und dankbar, dass wir uns einen Telefon (07 21) 174-205 echten Profi ins Boot annemarie.herzog@karlsruhe.ihk.de geholt haben.“


Geschäftsfelder

Foto: N Media, fotolia.com

Industrie, Technologie, Energie, Umwelt

Sieben-Punkte-Positionspapier zum Energiepaket der Regierung

Foto: mhp, fotolia.com

n Die Landesregierung hat ein Sieben-Punkte-Positionspapier zu dem von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Energiepaket beschlossen. „Baden-Württemberg soll zur führenden Energieund Klimaschutzregion werden. Es ist unser Ziel, damit einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der energie- und klimapolitischen Ziele Deutschlands zu leisten“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. An zahlreichen Details des Energiepakets der Bundesregierung müsse allerdings nachgebessert werden. „Es muss deshalb sorgfältig darauf geachtet werden, dass die Entscheidungen auf Bundesebene mit den energiepolitischen Zielen des Landes in Einklang stehen“, sagte der Ministerpräsident. Das von der Landesregierung beschlossene Sieben-Punkte-Papier bilde eine gute Grundlage für die weiteren Gespräche mit der Bundesregierung. Das Positionspapier der Landesregierung zur Energiewende enthält folgende Punkte: 1. Eine verbindliche und endgültige Regelung für den Atomausstieg 2. Ein zukunftsfähiges Energiekonzept auf Bundesebene 3. Bessere Rahmenbedingungen für Energieeinsparung und Energieeffizienz 4. Durchdachte Maßnahmen für den Ausbau der erneuerbaren Energien 5. Beiträge zum Erhalt einer hohen Versorgungssicherheit 6. Die Beteiligung der Länder bei der Netzplanung 7. Berücksichtigung von Verbraucherinteressen Die Landesregierung werde, aufbauend auf den neuen Bundesvorgaben des Energiepakets, ein integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept auf den Weg bringen, kündigte Ministerpräsident Kretschmann an. (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Vor Hochwasser schützen n Die Hochwasservorsorge spielt eine wichtige Rolle für in Hochwasserrisikogebieten angesiedelte Unternehmen. Neben der Bauvorsorge durch angepasstes Bauen ist es wichtig, auch die Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen hochwassersicher zu führen. In Alarm- und Einsatzplänen sollten für den Fall des Hoch-

16

IHK Wirtschaft 7-8/2011

Der Weg zur Energie der Zukunft n Schneller und konsequenter wird die Bundesregierung ihr im Herbst 2010 verabschiedetes Energiekonzept umsetzen. Schon in zehn Jahren soll das letzte Kernkraftwerk vom Netz gehen. Deutschland startet so schnell wie möglich ins Zeitalter der erneuerbaren Energien. Elementarer Teil der Fortschreibung des Energiekonzepts ist das Datum für den Ausstieg aus der Kernenergie: Schrittweise will die Bundesregierung bis zum Jahr 2022 alle Kernkraftwerke hierzulande abschalten. Mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie wird der Anteil erneuerbarer Energien stetig steigen. Das Ziel lautet, die erneuerbaren Energien von heute 17 Prozent auf 35 Prozent im Jahr 2020 auszubauen. Dafür müssen die neuen Energien markttauglich und verlässlich sein. „Wir brauchen für den Strom der Zukunft eine ganz neue Architektur unseres Energiewesens und unserer Energieversorgung“, unterstrich die Bundeskanzlerin. Diese sicherzustellen sei ebenso elementarer Bestandteil der Ende Mai gefassten Beschlüsse. Ein Regierungsentwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes liegt bereits vor. Das Gesetzgebungsverfahren kann nun seinen www.bundesregierung.de Lauf nehmen.

wassers die Zuständigkeiten und Abläufe im Unternehmen bereits im Vorhinein festgelegt sein. Auch der Abschluss einer zusätzlichen Versicherung für finanzielle Schäden, zum Beispiel an Gebäuden und Fahrzeugen, durch Hochwasser sollte in Betracht gezogen werden. Aktuelle Informationen zur Hochwassersituation liefert im Internet die Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg, deren Warnregionen den Stadt- und Landkreisen entsprechen. Am Rhein soll durch das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ein Hochwasserschutzkonzept des Landes mit technischen Maßnahmen (wie Hochwasserrückhaltebecken) umgesetzt werden. Bis 2015 soll außerdem (in Umsetzung der EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie) die Hochwasserrisikomanagementplanung Informationen für das Land BadenWürttemberg abgewww.karlsruhe.ihk.de schlossen sein, die Dokumenten-Nummer 12303 auch Maßnahmen www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de für Unternehmen vorwww.hvz.baden-wuerttemberg.de sehen wird.


Geschäftsfelder Industrie, Technologie, Energie, Umwelt Neues Arbeitsschutz-Online-

EuGH hat das Klagerecht von Umweltverbänden erweitert n Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit Urteil vom 12. Mai 2011 die Möglichkeit von Umweltverbänden erweitert, die Genehmigung von Projekten mit „möglicherweise erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt“ im Rahmen eines Rechtsbehelfsverfahrens auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen. Die deutsche Umsetzung der einschlägigen Richtlinie zum Gerichtszugang, nach der Rechtsbehelfe denen von in ihren Rechtsgütern betroffenen Nachbarn gleichgestellt wurden, ist damit nicht mehr haltbar. Die Verbände sollen nach Meinung des EuGH vielmehr auch dann gegen Genehmigungen vorgehen können, wenn sie die Verletzung von Rechtsgütern der Allgemeinheit (wie sauberes Wasser, reine Luft) monieren. Damit wird das Verbandsklagerecht erheblich erweitert. Nach dem durch die Richtlinie 2003/35/EG (Umsetzung des Übereinkommens von Aarhus) eingeführten Artikel 10a der Richtlinie 85/337 müssen die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass Mitglieder der betroffenen Öffentlichkeit, die a) ein ausreichendes Interesse haben oder b) eine Rechtsverletzung geltend machen, Zugang zu einem Überprüfungsverfahren haben. In Deutschland wird nunmehr eine Anpassung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes nötig, welches nach dem Urteil des EuGH die Vorgaben des europäischen Rechts nicht vollInformationen ständig umsetzt. Telefon (07 21) 174-174 sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de

Portal Baden-Württemberg n Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr BadenWürttemberg hat den Internetauftritt „Arbeitsschutz leicht gemacht“ freigeschaltet. Die Informationen richten sich vorrangig an kleine und mittelständische Unternehmen. Das Internetportal gliedert sich in folgende Rubriken: 1. Grundlagen ß Worum geht es beim Arbeitsschutz? ß Warum sollte ich mich mit dem Thema befassen? ß Was ist zu beachten? 2. Akteure ß Unternehmen ß Arbeitsschutzbehörden ß Unfallversicherungsträger 3. Maßnahmen ß Was muss ich tun? ß Aufgaben der Behörden ß Aufgaben der Unfallversicherungsträger

www.arbeitsschutz.badenwuerttemberg.de Anzeige

Offene Fragen beim Elektround Elektronikgerätegesetz n Der praktische Vollzug des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) stellt sich für die Betriebe nicht selten als sehr schwierig heraus. Die IHK-Organisation hat deshalb solche offenen Fragen an die für die Registrierung der Elektro- und Elektronikgeräte zuständige Stiftung EAR gerichtet, die derzeit nicht auf der Homepage der Stiftung beantwortet werden. Dabei geht es zum Beispiel um das Merkmal der Eigenständigkeit eines Gerätes, aber auch um die Voraussetzungen der Aufzählung betroffener Bauteile, Transportmittel, Bestandteile von Fahrzeugen, Gebäudeinstallationen sowie um Nachtspeicheröfen und die Präsentation von Geräten auf Messen. Die Fragen Informationen und die Antworten der Stiftung EAR sind auf der www.karlsruhe.ihk.de Internetseite der IHK KarlsDokumenten-Nummer 82072 ruhe eingestellt. www.stiftung-ear.de

IHK Wirtschaft 7-8/2011

17


Geschäftsfelder Industrie, Technologie, Energie, Umwelt

10 Jahre Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative

Außenwirtschaft und Infrastruktur

Marktchancen für IT und Engineering in Armenien

n Die Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative setzt sich seit zehn Jahren dafür ein, mittelständische Unternehmen für die Bedeutung der IT-Sicherheit zu sensibilisieren, das für Schutzmaßnahmen erforderliche Wissen zu vermitteln und einen Austausch von Erfahrungen unter IT-Sicherheitsverantwortlichen zu fördern. Seit 2010 agiert sie als Special Interest Group im CyberForum e. V. Im Anschluss an den dritten Tag der IT-Sicherheit am 14. Juli feiert die Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative (KA-IT-Si) ihr zehnjähriges Bestehen ab 18.30 Uhr in der IHK Karlsruhe.

Informationen

Telefon (07 21) 174-438 christina.pieck@karlsruhe.ihk.de

Cloud-Computing-Broschüre

n Die eBusinessInitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie PROZEUS hat unter anderem das Ziel, kleinen und mittleren Unternehmen einen grund legenden Überblick über aktuelle Themen und Standards zu geben. In einer aktuellen Veröffentlichung informiert PROZEUS nun zum Thema Cloud Computing. Die Broschüre gibt Auskunft dazu, was unter Cloud Computing zu verstehen ist, welche Vorbehalte es gibt und welche Lösungen es bietet. Anhand eines Praxisbeispiels aus dem MittelInformationen stand wird die Umsetzung von Cloud Compuwww.prozeus.de ting veranschaulicht. Telefon (07 21) 174-438 christina.pieck@karlsruhe.ihk.de

18

IHK Wirtschaft 7-8/2011

Chancen in Armenien (von links): Ingo Wellenreuther, Mitglied des Bundestages; Günter Pilarsky, Honorarkonsul der Republik Armenien in Deutschland; Robert Harutyunyan, Geschäftsführer der Armenien Development Agency; Ara Petrosyan, stellvertretender Wirtschaftsminister der Republik Armenien; Bernd Bechtold, Präsident der IHK Karlsruhe; Robert W. Huber, Präsident der Vertretung des Industrieund Handelskammertages der Republik Armenien in Deutschland; Gunther Krichbaum, Mitglied des Bundestages n Die Deutsch-Armenische IT- und Engineering-Konferenz, die in diesem Jahr in der IHK Karlsruhe stattfand, bot deutschen und armenischen Unternehmen aus den Branchen IT und Engineering Gelegenheit, sich über die vielfältigen Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der TechnologieRegion Karlsruhe und Armenien zu informieren. Der stellvertretende Wirtschaftsminister der Republik Armenien, Ara Petrosyan, war mit einer 35-köpfigen Wirtschaftsdelegation angereist, der neben den staatlichen Wirtschaftsförderungseinrichtungen wie der Armenien Development Agency (ADA) und der Enterprise Incubator Foundation (EIF) vor allem Unternehmen aus dem IT-Bereich angehörten. In Hinblick auf das Programm der östlichen Partnerschaft der EU zeigte der Präsident der Vertretung des Industrie- und Handelskammertags der Republik Armenien in Deutschland, Robert W. Huber, dessen Chancen für deutsche und armenische Unternehmen auf. Berichte von deutschen Unternehmen in Armenien, der CRONIMET Mining Gruppe in Karlsruhe und der Synopsys GmbH, spiegelten den Teilnehmern ein erstes Bild über Erfahrungen der Wirtschaft wider.

Informationen Telefon (07 21) 174-134 anja.leibersperger@karlsruhe.ihk.de


Geschäftsfelder Gesundheitsmarkt und Medizintechnik in den Golfstaaten

Der IHK-Newsletter-Service liefert aktuelle Tipps und informiert über die Themen, die die Wirtschaft in der TechnologieRegion bewegen. Newsletter-Service: n n n n n n n

Berufsbildung Außenwirtschaft Dienstleistungswirtschaft Energie Tourismus Handel Industrie

n n n n n n n

Innovation Öffentliches Auftragswesen Recht und Fair Play Steuern Umweltschutz Verkehr Versicherungsvermittler

n Germany Trade & Invest (GTaI) hat das große Potenzial des Gesundheitssektors in der Golfregion analysiert. Unternehmen erhalten mit der Marktstudie einen weitreichenden Einblick in die Gesundheitssysteme der Länder, deren Pläne für den Ausbau des Sektors und die sich daraus ergebenden ChanInformationen cen für die deutsche Exportwirtschaft. Telefon (07 21) 174-134 anja.leibersperger@karlsruhe.ihk.de

Marktchancen in North und South Carolina

Anmeldung: www.karlsruhe.ihk.de (Rubrik: IHK-Service Newsletter) Informationen: Telefon (07 21) 174-124, irene.schuele@karlsruhe.ihk.de

PPP – Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft n Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Staat schaffen eine nachhaltige Entwicklung. Das haben bereits mehr als 3.000 Kooperationen in über 70 Entwicklungsländern gezeigt, die im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in den vergangenen zehn Jahren durchgeführt wurden. Mit dem Public Private Partnership-Programm develoPPP.de unterstützt das BMZ deutsche und andere europäische Unternehmen, die bei ihren Geschäften in unseren Partnerländern der nachhaltigen Entwicklung eine entscheidende Bedeutung beimessen. Dabei geht es um die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, um Armutsbekämpfung, Frieden und Sicherheit, Umweltschutz und die gerechte Gestaltung der Globalisierung. Das BMZ begleitet seine Partnerländer auf dem Weg, diese Ziele zu erreichen. Das Programm develoPPP.de wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von DEG, GIZ und sequa durchgeführt. Diese veranstalten mehrmals pro Jahr Ideenwettbewerbe für interessierte Unternehmen. Die konzeptionell besten und effizientesten Ansätze werden kofinanziert.

www.developpp.de

Chancen in North und South Carolina (von links): Anja Leibersperger, IHK Karlsruhe; Maren Witza, Gläser GmbH; Robert W. Huber, AE-SYS-RWH-Intl.Ldt und Vorsitzender des IHK-Außenwirtschaftsausschusses; Ursula Cantrup-Korporal, ITK – Internationales Transportkontor; Robert Augenstein, R.TV n In der Großregion Charlotte (North Carolina) – an der südlichen Ostküste der USA gelegen – sind über 850 ausländische Unternehmen aus 42 Ländern mit Niederlassungen vertreten; unter diesen knapp 290 deutsche Unternehmen wie BMW, VW oder der Elektromotorenhersteller SEW-Eurodrive. In Kooperation mit der Charlotte Regional Partnership und der AHK Atlanta organisierte die IHK Karlsruhe eine viertägige Markterkundungsreise nach North und South Carolina, um Kontakte für Unternehmen aus Baden-Württemberg herzustellen. Unternehmensbesuche, Erfahrungsberichte deutscher Unternehmen in den Carolinas sowie Treffen mit über 100 FirmenvertreInformationen tern vor Ort standen auf dem Besuchsprogramm. Telefon (07 21) 174-134 anja.leibersperger@karlsruhe.ihk.de

IHK Wirtschaft 7-8/2011

19


Geschäftsfelder Außenwirtschaft und Infrastruktur

Direktzug von Wörth nach Rotterdam n Seit dem 30. Mai stehen ab dem Contargo-Terminal in Wörth regelmäßige Bahnverbindungen nach Rotterdam zur Verfügung. Zweimal die Woche fährt der Wörth-Multimodal-Express (WME) zwischen der Region Karlsruhe und dem Hafen Rotterdam. Somit bietet sich die Verbindung besonders für eilige Lieferungen an.

60-Tonner rollen über niederländische Straßen n Das Verkehrsministerium der Niederlande hat sich für den Einsatz von 25,25 Meter langen Lkw und ein maximales Gesamtgewicht dieser Fahrzeugkombinationen von 60 Tonnen ausgesprochen. Das ist das Ergebnis eines sieben Jahre langen Feldversuchs. Auch in Schweden und Finnland sind diese Lang-Lkw bereits zulässig. In Deutschland hingegen wird ein Feldversuch mit gleichlangen Lkw, aber ohne Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts, nicht von allen Bundesländern unterstützt. So hat auch die neue Landesregierung von Informationen Baden-Württemberg eine Teilnahme an einem Telefon (07 21) 174-129 Feldversuch verweigert. sven-eric.brune@karlsruhe.ihk.de

Anlastung externer Kosten möglich n Der EU-Ministerrat und das Europäische Parlament haben sich darauf geeinigt, dass die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) dem Schwerlastverkehr künftig externe Kosten anlasten können. Somit können neben Bau- und Unterhaltskosten auch Umwelt- und Lärmkosten in die künftige Mautberechnung Einzug finden.

20

IHK Wirtschaft 7-8/2011


Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal

Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal Leistungsfähiger Standort mit viel Lebensqualität

An der Murg in Gernsbach

Die Poststraße in Rastatt

Der Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal mit den großen Kreisstädten Rastatt und Gaggenau sowie weiteren 15 Städten und Gemeinden umfasst mit 520 Quadratkilometern etwa ein Viertel der Fläche der Region Mittlerer Oberrhein (= IHK-Bezirk). Rund 20.250 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen – fast ein Drittel der Unternehmen im gesamten IHK-Bezirk – prägen das wirtschaftliche Geschehen am Standort Rastatt – Murgtal.

❚

Mit rund 160.500 Einwohnern Ende September 2010 sind knapp 16 Prozent der Bevölkerung der Region Mittlerer Oberrhein im Raum Rastatt – Murgtal zuhause. Die höchsten Einwohnerzahlen weisen Rastatt (47.577), Gaggenau (29.032) und Gernsbach (14.373) auf. Gegenüber dem Jahr 2000 erhöhte sich die Einwohnerzahl

22

IHK Wirtschaft 7-8/2011

um 2.500 Personen oder 1,6 Prozent. Erhebliche Einwohnergewinne absolut gesehen verbuchten Rastatt (plus 2.002 oder 4,4 Prozent) und die Gemeinde Durmersheim (plus 677 oder 5,9 Prozent). Im gesamten IHK-Bezirk stieg die Bevölkerungszahl in der vergangenen Dekade um 3,5 Prozent, in Baden-Württemberg um 2,3 Prozent. Die


Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal Unternehmen nach Wirtschaftsbereichen Land- und Forstwirtschaft 0,7 % 138

Produzierendes Gewerbe 8,7 % 1.761

Gaggenau

Groß- und Einzelhandel 34,2 % 6.919

Sonstige Dienstleistungen 42,8 % 8.668

Gastgewerbe 8,9 % 1.801

Verkehr u. Lagerei 4,7 % 957

Bevölkerungsdichte im Raum Rastatt – Murgtal liegt bei 309 Einwohnern je Quadratkilometer und damit deutlich unter dem Wert für die Region Mittlerer Oberrhein mit 471 Einwohnern je Quadratkilometer. Mitte 2010 gab es im Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal rund 50.750 Arbeitsplätze. Etwa 3.100 der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pendeln von ihrem Wohnort in Frankreich an ihren hiesigen Arbeitsplatz. Während seit der Jahrtausendwende sowohl in der gesamten Region Mittlerer Oberrhein als auch landesweit die Zahl der Arbeitsplätze angestiegen ist (plus 5,4 Prozent und plus 2,2 Prozent), musste der Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal einen Beschäftigungsrückgang von knapp 1.800 Arbeitsplätzen (minus 3,4 Prozent) verkraften. Besonders stark vom Beschäftigungsabbau betroffen waren die Automobilstandorte Gaggenau (minus 1.600) und Gernsbach (minus 750) sowie Forbach (minus 550). Nach der Schließung der Papierfabrik Wolfsheck ist das Rudolf-Fettweis-Werk, ein Wasserkraftwerk der EnBW, das letzte verbliebene größere Unternehmen in Forbach. Stärkere Arbeitsplatzzuwächse gab es in Bietigheim (plus 421) und Rastatt (plus 555). Allerdings lag die Beschäftigtenzahl in Rastatt Mitte des Jahres 2010 um 5,7 Prozent oder 1.500 Arbeitsplätze unter dem Höchststand des Jahres 2008. Industrie dominiert Beschäftigtenzahl

Gemessen an der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weist der Wirtschaftsstandort Rastatt – Murgtal traditionell einen überdurchschnittlich hohen Anteil des Produzierenden Gewerbes auf (2010: 54,4 Prozent oder 27.609 Arbeitsplätze). In der Region Mittlerer Oberrhein liegt dieser Anteil bei 33,0 Prozent, im Land Baden-Württemberg bei 38,0 Prozent. Den hohen Stellenwert der Industrie verdeutlicht auch die folgende Zahl: Während der gesamte IHK-Bezirk je 1.000 Einwohner auf 129 im Produzierenden Gewerbe Beschäftigte kommt, sind es im

IHK Wirtschaft 7-8/2011

23


Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal Raum Rastatt – Murgtal 172 Beschäftigte je 1.000 Einwohner. Dennoch blieb dieser Sektor in den vergangenen Jahren nicht vom Beschäftigungsabbau verschont. Seit dem Jahr 2000 gingen in Industrie, Bau und Energieversorgung 3.800 Arbeitsplätze verloren (minus 12,1 Prozent). Zum Vergleich: Im gesamten IHK-Bezirk lag der Beschäftigungsrückgang im Produzierenden Gewerbe bei minus 11,3 Prozent. Der Arbeitsplatz-

rückgang im Produzierenden Gewerbe konnte durch den Beschäftigtenzuwachs im Dienstleistungssektor nicht ganz kompensiert werden. Im Bereich der sonstigen Dienstleistungen gab es Mitte 2010 mit rund14.350 Arbeitsplätzen etwa 2.050 Arbeitsplätze mehr als zehn Jahre zuvor (plus 16,7 Prozent). Im gesamten IHK-Bezirk stieg die Beschäftigung in diesem Wirtschaftsbereich um 24,7 Prozent. Im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr entsprach die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Raum Rastatt – Murgtal Mitte 2010 mit knapp 8.500 in etwa dem Niveau des Jahres 2000.

106 Industriebetriebe mit mehr als 20 Beschäftigten zählte in 2009 die amtliche Statistik im Raum Rastatt – Murgtal, 15 Betriebe weniger als noch zu Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2007. Lokale industrielle Schwerpunkte sind Durmersheim, Gaggenau, Gernsbach, Iffezheim, Muggensturm und vor allem Rastatt. Diese 106 Betriebe erwirtschafteten in 2009 mit rund 22.400 Beschäftigten einen Gesamtumsatz in Höhe von knapp 6,3 Milliarden Euro, ein Viertel des gesamten Industrieumsatzes in der Region Mittlerer Oberrhein (25,8 Milliarden Euro). Allein 4,8 Milliarden Euro Umsatz

Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal

24

IHK Wirtschaft 7-8/2011

weiter auf Seite 26


Anzeige

IHK Wirtschaft 7-8/2011

25


Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal wurden von den Industriebetrieben in der Stadt Rastatt erzielt. Mit einem Plus von über 27 Prozent gegenüber dem Jahr 1999 entwickelten sich die Industrieumsätze trotz der Wirtschaftskrise deutlich dynamischer als auf Regional- (plus 13,6 Pro-

zent) und Landesebene (plus 8,2 Prozent). Bei der Produktivität, dem Gesamtumsatz pro Industriebeschäftigtem, legte der Raum Rastatt – Murgtal ebenfalls überdurchschnittlich zu. Sie ist von 208.159 Euro (1999) Umsatz pro Industriebeschäf-

Gesamtumsatz pro Industriebeschäftigtem 400.000

1999 2009

300.000

+34,5 %

+19,5 %

279.900 200.000

208.159

264.648

+16,4 %

221.558

201.706 173.270

100.000

0 Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal

IHK-Bezirk

Baden-Württemberg

tigtem auf 279.900 Euro im Jahre 2009 gestiegen (plus 34,5 Prozent). Wettbewerbsfähiger Automobilstandort

Die industrielle Basis zeigt eine deutliche Dominanz der Fahrzeugherstellung und seiner Zulieferbetriebe. Die Daimler AG ist mit rund 12.000 Beschäftigten die mit Abstand größte Arbeitgeberin im Raum Rastatt – Murgtal. Im Werk Gaggenau – gegründet 1894 und somit das älteste Automobilwerk der Welt – werden heute Fahrzeugkomponenten hergestellt, sowohl für Pkw als auch Schwerlast-Nutzfahrzeuge. Eine herausragende Bedeutung für die industrielle Entwicklung in den vergangenen zwanzig Jahren hatte der Bau des Mercedes-Benz Werkes in Rastatt zu Beginn der Neunzigerjahre, der die Ansiedlung zahlreicher Zulieferbetriebe für den Fahrzeugbau nach sich zog. Im Jahr 1997 erfolgte in Rastatt der Produktionsstart der A-Klasse, im Jahr 2005 kam die B-Klasse hinzu. Weit über zwei Millionen Kompaktfahrzeuge wurden bisAnzeige

26

IHK Wirtschaft 7-8/2011


Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal her ausgeliefert. Ab Ende 2011 werden die ersten Wagen der Nachfolgegeneration vom Band laufen. Zudem wird die Produktpalette im Kompaktfahrzeugsegment erweitert. Dafür investiert die Daimler AG 600 Millionen Euro in den Ausbau des Werkes Rastatt. Mehr als die Hälfte der für die PkwMontage notwendigen Komponenten werden von den auf dem Werksgelände angesiedelten Zulieferfirmen hergestellt. Auf den gesamten Landkreis Rastatt bezogen, der wie bereits erwähnt unter anderem auch noch den Standort Bühl umfasst, hat der Fahrzeugbau im Jahr 2009 knapp 60 Prozent der Industrieumsätze des Landkreises erwirtschaftet und stellte fast die Hälfte der Industriearbeitsplätze. Die teils engen und kurvigen Straßen des Murgtals werden auch gerne von namhaften deutschen Automobilherstellern als Teststrecken genutzt, die hier ihre Versuchsfahrzeuge lange vor dem offiziellen Verkaufsstart auf Herz und Nieren prüfen. Weitere Branchenschwerpunkte sind die Metall- und Elektroindustrie, die Medizin-

Foto: Daimler AG

Mercedes-Benz Werk Rastatt der Daimler AG und Messtechnik sowie insbesondere die Druck- und Papierindustrie. Bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts war das Murgtal auf Grund seines Holzreichtums und der vorhandenen Wasserkraft zum Zentrum der industriellen Papierherstellung

in Deutschland geworden. Das Papierzentrum Gernsbach – hervorgegangen aus der im Jahr 1956 gegründeten Papiermacherschule Gernsbach – ist eine der wichtigsten Aus- und Weiterbildungsstätten der deutschen und schweizer Papier- und Zellstoff-

IHK Wirtschaft 7-8/2011

27


Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal industrie mit jährlich bis zu 100.000 Übernachtungen und bis zu 5.000 Seminarteilnehmern. Der „Gernsbacher Meister“ ist ein in der Branche international hochgeschätzter Ausbildungsabschluss. Breites Freizeitangebot

Ein kontrastreiches und reizvolles Kultur- und Freizeitangebot macht den Raum Rastatt – Murgtal zu einer beliebten Erholungslandschaft für Gäste aus Nah und Fern. Im vergangenen Jahr wurden über 293.000 Übernachtungen gezählt (aus Geheimhaltungsgründen werden vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg nur für acht der 17 Städte und Gemeinden des Raumes Rastatt – Murgtal Daten zum Fremdenverkehr ausgewiesen). Ob prachtvolle Kunst- und Kulturdenkmäler wie beispielsweise das Residenzschloss in Rastatt, eines der größten Barockschlösser in Südwestdeutschland, oder das Jagd- und Lustschloss Favorite mit seiner berühmten Porzellansammlung, faszinierende Technikerlebnisse im Unimog-Museum im Murgtal, Theatergenuss auf Deutschlands größter Freilichtbühne, den Volksschauspielen Ötigheim, oder für die Naturliebhaber ein gut ausgebautes Netz von Rad- und Wanderwegen – für jeden Erholungssuchenden ist etwas dabei. Die internationalen Galopprennen in Iffezheim gehören zu den Spitzenereignissen im Pferderennsport. Auch das kulinarische Angebot kommt nicht zu kurz: Rund 1.800 professionelle Gastgeber, vom einfachen Landgasthaus bis hin zur vielfach ausgezeichneten Spitzengastronomie in Kuppenheim und Gernsbach, werden den verschiedensten Ansprüchen gerecht. Als Se-

28

IHK Wirtschaft 7-8/2011

Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal und IHK-Bezirk im Vergleich Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal

IHK-Bezirk

Anteil an IHK-Bezirk

20.250

63.000

32,1 %

Industrieumsatz 2009

6,3 Mrd. Euro

25,8 Mrd. Euro

24,2 %

Entwicklung gegenüber 1999

+ 27,2 %

+ 13,6 %

Beschäftigte 30.06.2010

50.752

393.917

Entwicklung gegenüber 2000

- 3,4 %

+ 5,4 %

Bevölkerung 30.09.2010

160.487

1.007.021

Entwicklung gegenüber 2000

+ 1,6 %

+ 3,5 %

Unternehmen

12,9 %

15,9 %

Quelle: IHK Karlsruhe; Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

gen für den Naherholungstourismus hat sich auch die Integration der Murgtalbahn in das Stadtbahnnetz des Karlsruher Verkehrsverbundes erwiesen. Nach der im Jahr 2000 erfolgten Übernahme der Strecke von der Deutschen Bahn AG, die sich bereits mit Stilllegungsplänen trug, wurde die Trasse elektrifiziert und ausgebaut. Das Fahrgastaufkommen hat sich seitdem vervielfacht.


Anzeige

VOLKSBANK BADEN-BADEN · RASTATT eG

Wirtschaftsraum Rastatt – Murgtal

Partnerschaft auf Augenhöhe „Werte schaffen Werte“ lautet die aktuelle Kampagne der Volksbanken und Raiffeisenbanken, die unterstreicht, dass Werte wie „Solidarität“, „Seriosität“, „Vertrauen“, „Nähe“ oder „Partnerschaftlichkeit“ wichtige Faktoren sind, um langfristig erfolgreich zu sein. Gerade in der globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise hat sich die Volksbank Baden-Baden/Rastatt mit ihrem auf Werte basierenden Geschäftsmodell als verlässlicher Partner des regionalen Mittelstandes bewährt. „Unser Geschäftsmodell ist darauf ausgerichtet, regionale Unternehmen tatkräftig bei der Umsetzung ihrer Ziele zu unterstützen und ausreichend Kredite für notwendige Investitionen bereitzustellen“, betont der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Volksbank BadenBaden/Rastatt, Thomas Pörings, und ergänzt: „Unsere mittelständischen Kunden können stets auf maßgeschneiderte Lösungspakete und Dienstleistungen in den Bereichen Finanzierung und Investitionen setzen.“ Pörings erklärt, dass die Volksbank, dank ihrer soliden Geschäftspolitik, als regionale Genossenschaftsbank über ein ausreichendes Eigenkapitalpolster verfügt, das auch in schwierigen Zeiten eine umfassende Kreditvergabe ermöglicht. Daher kann bei der Volksbank BadenBaden/Rastatt von einer Kreditklemme nicht die Rede sein. Außerdem ist es für die Volksbank selbstverständlich, öffentliche Förderdar-

lehen und Bürgschaften in Kredit- und Finanzierungslösungen einzubeziehen. Die beiden Förderbanken KfW und L-Bank bieten interessante, zinsgünstige Programme etwa für Investitionsfinanzierungen oder die Verbesserung der Energieeffizienz im Unternehmen. „Diese Programmkredite kombinieren wir gerne mit unseren bankeigenen Kreditprodukten, wobei wir kundenindividuelle Anforderungen, wie beispielsweise eine hohe Flexibilität, mit unseren Finanzlösungen berücksichtigen können“, erklärt Bernhard Veit, der als Bereichsleiter ein 13-köpfiges Team hoch qualifizierter Kundenbetreuer für mittelständische Unternehmen bei der Volksbank führt. Doch die Betreuung der Volksbank hört nicht bei der Vergabe von Krediten auf: Die seit mehr als 140 Jahren in der Region tätige Bank setzt bei der Beratung ihrer mehr als 2600 Mittelstandskunden auf Kontinuität, Transparenz und einen partnerschaftlichen Dialog. „Unser Betreuungskonzept ist darauf ausgerichtet, das Unternehmen in all seinen Facetten zu kennen, und in die Lösungsansätze auch die betrieblichen Abläufe sowie die mittel- und langfristigen Ziele des Unternehmens miteinzubeziehen“, betont Veit. Zur Umsetzung dieses ganzheitlichen und umfassenden Beratungsansatzes nützt die Volks-

bank Baden-Baden/Rastatt die Vorteile des VR FinanzPlan Mittelstand. Dieses konzeptionelle Instrument ermöglicht, den jeweiligen individuellen Bedarf zu erkennen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Dabei werden Fragen der Liquidität und des Zahlungsverkehrs ebenso behandelt, wie wichtige Aspekte einer Existenz-Gründung oder die zu treffenden Weichenstellungen für eine betriebliche und private Finanzplanung und Altersvorsorge. „Der Landkreis Rastatt stellt mit seiner ausgeprägten und facettenreichen Industrie-, Handels- und Handwerks-Struktur einen wichtigen Markt für die Volksbank Baden-Baden/Rastatt dar“, stellt Pörings heraus. Allein im verarbeitenden Gewerbe sind in 160 Betrieben rund 35.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Außerdem sind knapp 1.600 Handwerksbetriebe mit rund 14.700 Beschäftigten im Landkreis registriert. „Es ist unser Anspruch, jeden unserer mittelständischen Kunden nach seinen individuellen Bedürfnissen zu beraten und für ihn ein verlässlicher Partner zu sein“, erklärt Pörings, für den zwei wesentliche Erfolgsfaktoren einer partnerschaftlichen Geschäftsbeziehung in der unmittelbaren Nähe der Volksbank zu ihren Kunden sowie in der regionalen Verwurzelung liegen. „Wir sind nah dran an unseren Kunden, stehen in ständigem unmittelbaren Kontakt zu ihnen und kennen die Stärken unserer Region“, konstatiert Pörings.

„Aufschwung.“ rer Mit Ih als Bank ntem e t e p kom r! Partne

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Wir machen den Weg frei. Der VR-FinanzPlan Mittelstand - Unser umfassendes Betreuungskonzept. Mit ihm können Sie für jede unternehmerische Herausforderung die richtige finanzielle Lösung finden. Sprechen Sie persönlich mit Ihrem Berater, rufen Sie uns an, 07222 14-527, Frau Kunz, oder gehen Sie online: Kompetent · Persönlich · Nah www.vb-babara.de

IHK Wirtschaft 7-8/2011

29


30 36_Betriebsreport_Juli/August 2011 22.06.11 10:23 Seite 30

Betriebsreport Firmenjubiläen

Foto: Nikolay Kazakov, Karlsruhe

100 Jahre Schöffler + Wörner

30

n Die Karlsruher Badische Gummi- und Packungsindustrie Schöffler + Wörner GmbH + Co. KG feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Firmenjubiläum. 1911 gründeten Albert Schöffler und Stephan Wörner das technische Handelsunternehmen. 1972 zog man als eines der ersten Unternehmen aus der Innenstadt in das neu gegründete Industriegebiet in Hagsfeld. Schöffler + Wörner betreut vom Standort Karlsruhe aus über 14.000 Kunden aus Handwerk, Industrie und Kommunen. Unter anderem schätzen viele namhafte Unternehmen aus Baden-Württemberg sowie einige weltweit tätige Konzerne die Dienstleistungen und den Logistikservice des technischen Handelsunternehmens. Seit 1982 führen die Brüder Dr.-Ing. Michael Wörner und Dipl.Kfm. Thomas Wörner das Familienunternehmen in der dritten Generation. Damals erwirtschaftete das Handelsunternehmen mit 26 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp vier Millionen Mark. 28 Jahre später, 2010, erzielt Michael (links) und Schöffler + Wörner mit 55 MitarbeiThomas Wörner tern 14 Millionen Euro. Das erreichten die Brüder durch den konsequenten Ausbau der Geschäftsfelder. So kamen zur Industrietechnik und zum Arbeitsschutz die Bereiche Pneumatik und Betriebseinrichtung hinzu sowie vielfältige Dienstleistungen. Heute kann Schöffler + Wörner auf 2.200 Lieferanten zurückgreifen und bietet über 100.000 Produkte an, davon sind 35.000 Produkte alleine über den Online-Shop erhältlich. Das Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem die kundenspezifische Fertigung von Dichtungen mittels Schneidplotter, die Konfektionierung von Antriebsriemen und die Anfertigung von Schlauchleitungen mit Druckprüfung nach Norm. Darüber hinaus fertigt man aus allen Werkstoffen Klein- und Großserien nach kundenspezifischen Vorgaben. Das Unternehmen bietet seinen Kunden auch das Management ihrer C-Teile an, damit diese die Verfügbarkeit verbessern und ihre Lager- und Personalkosten optimieren können. Die Kundenfirmen können ihre C-Teile entweder bei Schöffler + Wörner einlagern oder das Unternehmen betreibt das Lager beim Kunden selbst.

IHK Wirtschaft 7-8/2011

DHU feiert 50-jähriges Bestehen n Ähnlichkeitsprinzip und Potenzierung kennzeichnen eine geniale Therapiemethode, die Samuel Hahnemann vor über 200 Jahren erschuf: die Homöopathie. Ihre Charakteristik, Erkrankungen durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte wirksam, schonend und kostengünstig behandeln zu können, ist heute aktueller denn je. Umfragen belegen, dass über 80 Prozent an die Wirkkraft der Homöopathika glauben; fast 100 Prozent sind mit dem Behandlungserfolg zufrieden – zudem belegen Studien die Wirksamkeit der Homöopathie auch wissenschaftlich. „Mitten in der Medizin“ ist für die Deutsche Homöopathie-Union (DHU) also das logische Motto ihres 50-jährigen Firmenjubiläums. Das Karlsruher Unternehmen ist marktführender Hersteller homöopathischer Arzneimittel in Deutschland. Die Expertise in diesem Bereich reicht bereits 145 Jahre zurück und begann im 1866 gegründeten Unternehmen Dr. Willmar Schwabe in Leipzig, das seit 1947 seinen Sitz in Karlsruhe hat. Die DHU zählt heute weltweit zu den drei Großen im Bereich der Homöopathie. Durch acht verbundene Unternehmen und viele internationale Partner sind die DHUPräparate in über 40 Ländern der Welt präsent. Mit knapp 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet das Unternehmen 420.000 unterschiedliche Produkte an; 73.000 Individualanfertigungen stellt die DHU pro Jahr her.

25 Jahre Händel GGG GmbH n Die Händel GGG GmbH in Bruchsal ist seit 25 Jahren als Dienstleistungsfirma im Facility Management-Sektor aktiv. Hervorgegangen ist die GmbH aus einer offenen Handelsgesellschaft, die in erster Linie Reinigungsmittel vertrieben hatte. Deren Wurzeln reichen fast 85 Jahre zurück, als Großvater Eugen Händel senior einen Kolonialwarenladen eröffnete und neben anderen Produkten auch selbstproduzierte Seife verkaufte. Der Aspekt Sauberkeit hat sich erhalten. Die drei Standbeine sind Gebäudereinigung, Gebäudemanagement und Großhandel für Reinigungsprodukte und -maschinen. Vor fünf Jahren hat Geschäftsführer Klaus D. Händel zusammen mit dem Caritasverband Bruchsal die Integrationsfirma Caridel gegründet. Bei Caridel werden Menschen mit Behinderungen im ersten Arbeitsmarkt beschäftigt und arbeiten zusammen mit Nichtbehinderten. „Darin sehe ich auch meine soziale Verantwortung als Unternehmer“, sagt Händel.


30 36_Betriebsreport_Juli/August 2011 22.06.11 10:23 Seite 31

Betriebsreport Firmenjubiläen

25 Jahre BOKELA n Die Karlsruher BOKELA GmbH zählt im Bereich der Prozessfiltration seit Jahren weltweit zu den führenden Lieferanten von Filtrationsanlagen und fortschrittlichen Trenntechnologien. Das Unternehmen wurde 1986 direkt aus der Universität heraus als Start-up gegründet. Auch in der Technologiefabrik Karlsruhe war BOKELA eine Zeit lang ansässig. Jüngst besuchten Herbert Hoffmann und Alexander Fauck von der Technologiefabrik (TFK) die GmbH und erhielten von den Geschäftsführern Dr. Reinhard Bott und Dr. Thomas Langeloh einen umfassenden Einblick in das Unternehmen. BOKELA entwickelt und liefert Filtrationstechnologien, die Kunden maßgeschneiderte Lösungen bieten und den Stand der Technik definieren. Die modernen Filtrationstechnologien sind Hochleistungsfilter mit innovativem Design und überragender Filterhydraulik. Sie bieten wirtschaftliche Lösungen für Filtrationsaufgaben in der Chemie-, Petrochemie-, Pharma-, Lebensmittel- und Rohstoffindustrie. BOKELA Filtrationstechnologien zeichnen sich durch sicheren, umwelt-

Regionale Wirtschaft

Eurovision Song Contest: Sound aus Karlsruhe n „Aserbaidschan siegt. Und Deutschland ist Gewinner.“ So ist der generelle Tenor zum Eurovision Song Contest in der Düsseldorfer Esprit Arena, der von mehr als 120 Millionen Fernsehzuschauern in ganz Europa verfolgt wurde. Gewinner sind auch Crystal Sound, die Abteilung für Veranstaltungstechnik des Karlsruher Musikhauses Rock Shop, sowie &b audiotechnik aus Backnang, langjährige Partner von Rock Shop. Sie sorgten mit ihrer Ausrüstung dafür, dass die Zuschauer vor Ort nicht nur ein optisches, sondern auch ein akustisches Erlebnis der besonderen Art hatten. TV-Kommentator Peter Urban vom NDR: „Das ist der beste Sound in der Halle, den ich je beim ESC gehört habe!“ Crystal Sound war schon für die Beschallung zuständig beim SWR3 New Pop Festival in Baden-Baden oder bei dem Weltjugendtag mit dem Papst in Köln.

Besuch bei BOKELA (von links): Herbert Hoffmann, Technologiefabrik; Dr. Thomas Langeloh und Dr. Reinhard Bott, beide BOKELA; Alexander Fauck, Technologiefabrik schonenden Betrieb, optimale Prozessergebnisse sowie durch niedrige Betriebskosten und geringen Wartungsbedarf aus. Im November 2010 wurde BOKELA deshalb nach 1998 zum zweiten Mal mit dem Dr.-Rudolf-Eberle-Preis, dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg, ausgezeichnet.

Neuer Standort in Ettlingen n Die Rajapack GmbH wird ihren Sitz nach Ettlingen verlegen. Das Unternehmen plant, ein rund 10.500 Quadratmeter großes Gelände im Gewerbegebiet „Hertzstraße“ zu erwerben, um dort die neue Hauptverwaltung mit einer Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern zu errichten. Der Umzug ist für den Sommer 2012 vorgesehen. „Wir haben uns für den Neubau und eine Verlegung unseres Hauptsitzes entschieden, um auch künftig die Anforderungen unserer Kunden und Mitarbeiter voll und ganz erfüllen zu können“, erklärte Harald Schönfeld, General Director bei Rajapack. „Zudem legen wir damit den Grundstein für unser weiteres Wachstum.“ Die Rajapack GmbH, deutsche Tochter der französischen RAJA-Gruppe, vertreibt seit 1999 mit derzeit 60 Mitarbeitern Verpackungsmittel aus allen Produktbereichen. Die RAJA-Gruppe, nach eigenen Angaben Europas Marktführer im Bereich des B2B-Versandhandels für Verpackungslösungen, beschäftigt rund 1.250 Mitarbeiter in über 17 Niederlassungen in 14 Ländern. Der Jahresumsatz liegt bei rund 350 Millionen Euro.

Neues Geschäftsfeld n Das Karlsruher Immobilienmaklerunternehmen Seeger & Russwurm Immobilien GmbH hatte bisher das Immobilienmanagement nur für einen ausgewählten Kundenkreis übernommen. Auf Grund zunehmender Anfragen wurde nun die Tochtergesellschaft Seeger Immobilienmanagement GmbH gegründet, die die professionelle Betreuung von Immobilien nun auch Dritten anbieten wird. „Das Dienstleistungsspektrum grenzt sich dabei klar von der gewöhnlichen Hausverwaltung ab: Wir stehen für aktives Immobilienmanagement aus Eigentümersicht. Wir bringen dazu unsere jahrelange Erfahrung rund um die Immobilie ein“, erklärt Torsten D. Seeger, geschäftsführender Gesellschafter.

IHK Wirtschaft 7-8/2011

31


30 36_Betriebsreport_Juli/August 2011 22.06.11 10:41 Seite 32

Betriebsreport Regionale Wirtschaft

LED-Kunst aus Gernsbach

BGV verzeichnet einen Rekord bei den Beitragseinnahmen n Der Versicherungskonzern BGV/Badische Versicherungen hat im vergangenen Jahr die höchsten Beitragseinnahmen in der Konzerngeschichte verzeichnet: Sie stiegen um 5,5 Prozent auf 245,3 Millionen Euro (2009: 232,5 Millionen Euro). Die Bilanzsumme wuchs auf einen neuen Höchstwert von rund 710 Millionen Euro an (2009: 669 Millionen Euro). Mit 6,3 Millionen Euro liegt der Jahresüberschuss des Konzerns nur leicht unter dem Rekordwert aus dem Vorjahr (6,7 Millionen Euro). „Wir können ein äußerst positives und stabiles Ergebnis für das Geschäftsjahr 2010 verzeichnen“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Prof. Edgar Bohn. „Die Entwicklung zeigt, dass wir mit unserem Ansatz auf dem richtigen Weg sind: hoher Service und umfassende Absicherung für die Kunden bei gleichzeitig vernünftigen Preisen.“ Wachstum bei Versicherungsverträgen

Die Zahl der Versicherungsverträge wuchs im Jahr 2010 auf 1,5 Millionen Verträge (2009: 1,4 Millionen) an. Parallel dazu stiegen jedoch auch die Schadenzahlungen. „Das vergangene Jahr hat mit einem harten Winter begonnen und mit einem harten Winter geendet – das macht sich durch viele Klein- und mehrere Großschäden bemerkbar“, erklärte Bohn. Der Gesamtschadenaufwand im Geschäftsjahr stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 13 Prozent auf 198,1 Millionen Euro (2009: 174,9 Millionen) und liegt damit etwa wieder auf dem Niveau von 2008. Das Geschäftsjahr 2010 war für den BGV außerdem von der Umsetzung der gesellschaftsrechtlichen Veränderungen im Konzern geprägt: Der Badische Gemeinde-Versicherungs-Verband hat das erweiterte Kommunal- sowie das Privatgeschäft auf die BGV-Versicherung AG übertragen, die 2009 gegründet wurde. „Damit haben wir die strategische Neuordnung des Konzerns erfolgreich abgeschlossen und das Unternehmen auf die zukünftigen Herausforderungen optimal vorbereitet“, so Bohn. Zum BGV-Konzern gehören somit der Badische Gemeinde-Versicherungs-Verband sowie die Versicherungsunternehmen Badische Allgemeine Versicherung AG, BGV-Versicherung AG sowie Badische Rechtsschutzversicherung AG.

32

IHK Wirtschaft 7-8/2011

n Was 1969 für Musikbegeisterte das Woodstock Festival war, ist heutzutage das Coachella-Festival in Indio im US-Bundesstaat Kalifornien. Hunderttausende Musikfans sind auch in diesem Jahr wieder zu diesem Musik-Festival gepilgert. Die Besucher wurden dabei von einer außergewöhnlichen dreidimensionalen, 520 Quadratmeter großen Licht- und LED-Kunstinstallation in den Bann gezogen, die synchron zur Live-Musik lief. Die Audio Visual network GmbH aus Gernsbach hatte dazu die LED-Rahmen geliefert, sodass die Künstler dreidimensional in Szene gesetzt werden konnten. Für Audio Visual Network Geschäftsführer und Projektleiter Christoph Muessener war das eine spannende Herausforderung. „Trotz der geringen Planungszeit für die Größe einer solchen Installation von nur drei Wochen haben wir es geschafft, durch unsere Erfahrung eine außergewöhnliche 3D-LED-Installation zu realisieren.“ Das auch in New York ansässige Unternehmen bietet ein breites Dienstleistungs- und Produktportfolio im Bereich der Kreativ-LED-Lösungen für Konzerte, Messen, Events, Produktpräsentationen, Preisverleihungen, TV-Design und Architektur an. Die LED-Lösungen sind zum Beispiel im Cosmopolitan Hotel in Las Vegas installiert sowie bei etlichen weiteren TV-Produktionen und Events im Einsatz gewesen.

Foto: TheCratorsProject

Foto: Audio Visual network GmbH

GIG: Richtfest für Bürogebäude n Die Karlsruher GIG mbH, Gesellschaft für Immobilienprojektierung und Grundstücksentwicklung, feierte in Anwesenheit von Karlsruhes Erster Bürgermeisterin Margret Mergen sowie der CDULandtagsabgeordneten Katrin Schütz Richtfest in der Karlsruher Ohiostraße 13. Das moderne Bürogebäude wird ab Herbst 2011 neuer Firmensitz der GIG. Zudem werden die SEF Ingenieure Karlsruhe und das Statikbüro igp aus Karlsruhe ebenso ihren Firmensitz in die Ohiostraße 13 verlegen. Auf drei Etagen werden insgesamt 1.800 Quadratmeter Fläche angeboten. Mehr als zwei Drittel der Fläche sind bereits vermarktet. Die GIG tritt hier als Projektentwickler und Bauträger mit einem Investitionsvolumen von rund 4,5 Millionen Euro auf.


30 36_Betriebsreport_Juli/August 2011 22.06.11 10:23 Seite 33

Betriebsreport

Nachhaltiges Wachstum n Die Blanco CS Gruppe – Systemanbieter im B2B-Bereich für Großküchen, medizinische Einrichtungen und die Industrie – steigerte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf 100,3 Millionen Euro. Der Exportanteil stieg um 3 Prozent auf 44 Prozent. Seit Ende 2006 nahm das Umsatzwachstum von Blanco CS damit um nahezu 50 Prozent zu. Um die Finanzstabilität zu gewährleisten, wurde die Eigenkapitalquote gestärkt und liegt bei über 40 Prozent. Die Blanco CS Gruppe mit Stammsitz im baden-württembergischen Oberderdingen produziert mit rund 640 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland und in Tschechien. Umsatz und Marktposition konnte Blanco CS in allen drei Geschäftseinheiten ausbauen: Die Geschäftseinheiten Catering Systeme, Medical Care Systeme und Industrial Components partizipierten an der Stabilisierung der Finanzmärkte und dem daraus resultierenden wirtschaftlichen Wachstum. Im September 2010 übernahm Blanco CS den Großküchenhersteller SG Stahl im fränkischen Markt Einersheim. Durch diese strategische Übernahme erweiterte Blanco CS sein umfassendes Angebotsprofil für die Geschäftseinheiten Catering Systeme und Medical Care Systeme. „Diese Akquisition festigt unsere Position und eröffnet uns neue Marktchancen“, so Rolf Waldi, Vorsit-

zender der Geschäftsführung von Blanco CS: „SG Stahl ist eine angesehene, etablierte Marke im Markt. Die individuelle Fertigung von Großküchen-Einrichtungen und Theken ergänzt perfekt unsere Produktlinien und Systemlösungen.“ Um dem Druck steigender Preise für Edelstahl, Kunststoff und Energie entgegenzuwirken, wurden 2010 am Standort Oberderdingen über vier Millionen Euro in neue Produktionsverfahren und Produktentwicklungen investiert.

SharePoint- und SAPKnow-how aus einer Hand

L-Bank: 3,6 Milliarden Euro für den Aufschwung

n Die Karlsruher BizT@lk AG, Integrationsexperte für MicrosoftLösungen, und die Walldorfer REALTECH AG, Spezialist für SAP Beratung, haben eine Geschäftspartnerschaft geschlossen. Im Mittelpunkt steht die Integration von Kerngeschäftsprozessen auf der Software-Basis von Microsoft SharePoint Server und SAP. Das Partnerangebot reicht von Machbarkeitsanalysen, Infrastruktur- und Architekturkonzepten bis hin zu Implementierung und Entwicklung.

n Mit 3,6 Milliarden Euro finanzierte die L-Bank, Karlsruhe, im Jahr 2010 Investitionen in Wirtschaft und Wohnungsbau. „Die Nachfrage nach unserer Förderung stieg letztes Jahr kontinuierlich. Die Unternehmen haben im Aufschwung insbesondere in Betriebserweiterungen investiert. Diese positive Entwicklung setzt sich verstärkt 2011 fort“, sagte Christian Brand, der Vorsitzende des Vorstands der L-Bank bei der Bilanzpressekonferenz. Im Jahr 2010 unterstützte die L-Bank den baden-württembergischen Mittelstand mit mehr als 8.600 Krediten. Insgesamt wurden 2,4 Milliarden Euro vergeben. Bei der Wachstumsfinanzierung, einem klassischen Investitionsprogramm, hatte die Bank ein Plus von 70 Prozent (638,8 Millionen Euro). Die Technologiefinanzierung nahm um 45 Prozent zu (69,8 Millionen Euro). „Die L-Bank konnte 2010 im operativen Geschäft an die erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre anschließen“, sagte Brand. Das Betriebsergebnis nach Risiko lag mit 262,0 Millionen Euro 10,7 Prozent höher als im Vorjahr. Die Bilanzsumme der Bank stieg 2010 um 2,2 Prozent auf 61,0 Milliarden Euro. Aus ihrem Ergebnis stellt die L-Bank dem Land insgesamt 246,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Merkur Akademie International investiert in Erweiterungsbau n Mit dem symbolischen ersten Spatenstich begannen in der Karlsruher Nordstadt die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau der Merkur Akademie International (M.A.I.) gGmbH. Dieser wird die derzeit bestehende Lücke zwischen dem im Jahr 2007 eingeweihten Hauptgebäude und der Sporthalle schließen. Der mit 6,5 Millionen Euro veranschlagte Erweiterungsbau bietet Platz für die Zusammenführung der beruflichen Schulzweige der M.A.I. und der Comenius Ganztagsrealschule. Bis zum Schuljahr 2012/2013 soll die Erweiterung fertiggestellt sein und den mehr als 600 Schülerinnen und Schülern auf einer zusätzlichen Fläche von 3.800 Quadratmetern noch bessere Lern- und Arbeitsbedingungen bieten. In dem dreigeschossigen Anbau entstehen neben neuen Klassenräumen weitere Räume für den Ganztagsbereich der Comenius Realschule.

IHK Wirtschaft 7-8/2011

33


30 36_Betriebsreport_Juli/August 2011 22.06.11 10:23 Seite 34

Betriebsreport Regionale Wirtschaft

Erfolgskurs der init geht weiter n Die Karlsruher init innovation in traffic systems AG ist gut aufgestellt, um ihr Wachstum fortzusetzen. So beläuft sich der Auftragsbestand des Spezialisten für Telematik und elektronische Zahlungssysteme aktuell auf rund 150 Millionen Euro, wie init-Gründer und Vorstandsvorsitzender Dr. Gottfried Greschner vor der Presse erklärte. „Die Nachfrage nach Telematik-, Planungs- und Zahlungssystemen für Busse und Bahnen, wie sie die init entwickelt, herstellt und vermarktet, ist langfristig stark steigend. In vielen Ländern werden Milliardenbeiträge bereitgestellt, um Nahverkehrssysteme aufund auszubauen“, betonte Greschner. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 konnte init erneut die gesetzten Umsatz- und Ergebnisziele übertreffen. Mit einem Umsatz von 80,9 Millionen Euro (Vorjahr: 65,0 Millionen Euro) hat der init-Konzern 2010 zum sechsten Mal in Folge einen Rekordwert erzielt. Die größten Zuwächse gab es dabei in Nordamerika (von 17,6 auf 28,0 Millionen Euro) und auf dem Heimatmarkt Deutschland (von 17,7 auf 30,5 Millionen Euro). Insgesamt erwirtschaftete der init-Konzern 2010 62,3 Prozent (Vorjahr: 72,7 Prozent) des Gesamtumsatzes im Ausland.

Größere Reinraumproduktion n Die ENDOSMART Gesellschaft für Medizintechnik mbH in Stutensee entwickelt und produziert mit ihren 20 Mitarbeitern Produkte und Dienstleistungen, die auf der Formgedächtnis-Legierung Nitinol basieren. Anwendungsbereiche dafür sind unter anderem die minimalinvasive Chirurgie in den Bereichen Augenheilkunde, Urologie und Krebstherapie. Auf Grund der weltweit stetig steigenden Nachfrage nach Nitinol-Produkten, zum Beispiel für die Entfernung von Nierensteinen, wurde der Reinraum für sterile Einwegprodukte auf die dreifache Fläche vergrößert und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. „Damit entsprechen wir nicht nur dem gestiegenen Bedarf, sondern sichern auch nachhaltig die hohe Qualität unserer minimal-invasiven Produkte – von der Entwicklung und Fertigung bis hin zur sterilen Verpackung und termingerechten Anlieferung“, betont die geschäftsführende Gesellschafterin Dr. Cornelia Gretz, die das Unternehmen zusammen mit Dr. Bernd Vogel als technischem Leiter führt.

Sauber und effizient n „Die systematische Nutzung erneuerbarer Energien ist für die Industrie inzwischen weit mehr als eine reine Prestigeangelegenheit. Sie hat zumindest bei uns einen festen Platz im Rahmen eines ökologisch und ökonomisch fortschrittlichen Energiemanagements.“ Das erklärte Dr. Karlheinz Hörsting, Geschäftsführer Technik und Produktion der E. G. O. Elektro-Gerätebau GmbH, bei der offiziellen Einweihung einer Biogasanlage in Oberderdingen. Die nach einer Bauzeit von etwa eineinhalb Jahren entstandene Anlage gehört dem landwirtschaftlichen Betrieb von Kurt Meerwarth. Durch die Einspeisung der aus Gülle gewonnenen elektrischen Energie in das Stromnetz der EnBW versorgt die Anlage mit der dabei entstehenden Wärmeenergie das Entwicklungs- und Technologie-Zentrum von E. G. O. seit März 2011 komplett mit Wärme und ersetzt damit das dafür bisher erforderliche konventionelle Ölheizungs-System. Hörsting erläuterte bei der Einweihung auch das ganzheitliche Energiemanagement des unter anderem für die Haushaltsgeräteindustrie tätigen Komponentenherstellers. Foto: E. G. O. Elektro-Gerätebau GmbH

Schöck baut den Standort Baden-Baden aus n Mit einem symbolischen Spatenstich gab die Schöck Bauteile GmbH den offiziellen Startschuss für den Neubau einer Produktionshalle im Industriegebiet Steinbach bei Baden-Baden. Auf 3.000 Quadratmetern Grundfläche entsteht ein 1.600 Quadratmeter großes Produktionsgebäude, das bereits im Herbst dieses Jahres in Betrieb genommen werden soll. Schöck investiert rund 3,6 Millionen Euro für die Baumaßnahmen und die Erhöhung der Produktionskapazität und bleibt damit dem Standort Baden-Baden treu. „Das Unternehmen Schöck hat bei allen seinen internationalen Aktivitäten und Strategien nicht vergessen, wo seine Wurzeln sind und wo sozusagen das Herz des Unternehmens schlägt: hier in Baden, in Steinbach“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Alfons Hörmann.

34

IHK Wirtschaft 7-8/2011

Fertigungsleiter Klaus Kempf (rechts), Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (links) und Bürgermeister Thomas Nowitzki am praktischen Beispiel über Bestandteile und Funktionen des „innovativen Systems“


30 36_Betriebsreport_Juli/August 2011 22.06.11 10:23 Seite 35

Betriebsreport Sparda-Bank im Aufwind

n Die LOCOM Consulting GmbH, Karlsruhe, war auf der weltweit wichtigsten Transportmesse „transport – logistic“ in München mit ihren Lösungen zur Transportlogistik, dem Frachtenmanagement, der Supply Chain Planung und der Kontraktlogistik sehr erfolgreich. „Die Anzahl der Kontakte mit interessierten Fachbesuchern hat sich gegenüber der letzten Messe glatt verdoppelt“, so Geschäftsführer Hans-Peter Reisch. Zu den potenziellen Kunden zählten die führenden deutschen Fahrzeughersteller mit globalen Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebsnetzen, aber auch mittelständische Transportunternehmen, die umfassende Fracht- und Lagerausschreibungen qualifiziert bearbeiten wollen. Der Erfolg bestätigt den Wachstumskurs von LOCOM. In diesem Jahr wurden bereits drei neue, hochqualifizierte Mitarbeiter eingestellt und der feste Personalstamm auf 45 erhöht.

n Der positive Trend der Sparda-Filiale in Karlsruhe hält an: Im Geschäftsjahr 2010 wuchs das Kundenvolumen um 3,5 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro. Die Zahl der Girokonten stieg in dieser Zeit um 800 auf 29.160 (+2,8 Prozent). Insgesamt betreuen 27 Mitarbeiter in den vier Geschäftsstellen mittlerweile 46.482 Kunden (+687). Die Kundeneinlagen stiegen um 24,2 auf 660 Millionen Euro (+3,8 Prozent). „Unsere Kunden suchten im vergangenen Jahr nach Sicherheit bei gleichzeitiger Liquidität und legten ihr Geld in kurzfristigen Anlagen an“, erklärt Dominic Rosowitsch, Filialleiter in der Kaiserstraße 207, den Zuwachs der Spareinlagen. Das Kreditvolumen erhöhte sich um 17,9 auf 604 Millionen Euro (+3,1 Prozent). Das seit Jahren kontinuierliche Wachstum der größten baden-württembergischen Genossenschaftsbank begründet Rosowitsch durch den klaren Fokus auf Privatkunden und standardisierte Finanzprodukte. Die hohe Rentabilität im Geldgeschäft durch interne Refinanzierung und schlanke Verwaltung kann der größte Finanzierer für den privaten Wohnungsbau in Form von vergleichsweise niedrigen Kreditzinsen an die landesweit mehr als 635.000 Kunden unmittelbar weitergeben. Durch ihre klare Geschäftsstrategie blieb die ehemalige Eisenbahnerbank 2010 mit 11,7 Milliarden Euro Bilanzsumme (+5,4 Prozent) die zweitgrößte Genossenschaftsbank bundesweit, die mit 744 Mitarbeitern und 53 Auszubildenden landesweit 42 Filialen und 38 SB-Banken unterhält.

Erster ITS-Auftrag in Russland

Beeindruckende Bilanz

n Anfang dieses Jahres hat die Karlsruher PTV AG begonnen, sich mit ihren Lösungen auf dem russischen Markt zu platzieren. Jetzt hat das Unternehmen seinen ersten Auftrag im Bereich Intelligent Transportation System (ITS) erhalten: PTV-Software wird die St. Petersburger Ringautobahn optimieren. Um das hohe Verkehrsaufkommen zu optimieren, rüstet das russische Unternehmen Tolltec die Strecke derzeit mit ITS-Technologie (Intelligent Transportation System) aus. Dabei kommt Software der PTV AG zum Einsatz. „Tolltec setzt unsere Produkte PTV TrafficCountManagement und VISSIM ein“, erklärt Dr. Gerhard Ploss, Sales Director Traffic Software bei der PTV AG. PTV TrafficCountManagement ist ein System zur datenbankgestützten und weitestgehend automatisierten Haltung und Analyse von Daten aus Verkehrszählungen. Mit VISSIM, einem Modul aus der Verkehrsplanungssoftware PTV Vision, lassen sich Verkehrssimulationen erstellen. Für den Karlsruher Anbieter soll das Projekt den Startschuss für weitere Projekte in Russland liefern, bei denen PTV-Produkte Anwendung finden. „Die Chancen stehen gut, dass unsere Software auch bei der Verkehrsplanung für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi eine Rolle spielen wird“, so Ploss.

n Mit einem außerordentlich positiven Geschäftsjahr 2010 untermauert die Karlsruher OSD SCHÄFER GmbH ihre Position als einer der führenden Dienstleister für umfassende und integrierte Unternehmenssicherheit: Das Unternehmen steigerte in 2010 seinen Umsatz um 15,2 Prozent auf insgesamt 35,4 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die Branche verzeichnete im selben Zeitraum ein durchschnittliches Wachstum von 2,5 Prozent. Um die steigende Nachfrage nach seinen hochwertigen Dienstleistungen erfüllen zu können, hat OSD SCHÄFER auch seine Mitarbeiterzahl deutlich erhöht. Knapp 760 Mitarbeiter arbeiteten im Jahr 2010 an 23 Standorten; das waren 6,3 Prozent mehr als im Jahr 2009. Aktuell beschäftigt der Spezialist für komplexe Sicherheitsfragen und hochsensible Sicherheitslagen bereits mehr als 780 Mitarbeiter. „Der Geschäftserfolg bestätigt uns in unserem unternehmerischen Handeln, das in allen Beziehungen nach höchster Qualität strebt“, sagt Ulrich Schäfer, operativer Geschäftsführer von OSD SCHÄFER. Vor allem die Entscheidung, Dienstleistungen auch verstärkt projektbezogen anzubieten, stößt auf große Resonanz.

LOCOM auf der „transport – logistic 2011“ erfolgreich

IHK Wirtschaft 7-8/2011

35


30 36_Betriebsreport_Juli/August 2011 22.06.11 10:23 Seite 36

Betriebsreport Personalien

Erwin Wertheimer feierte 90. Geburtstag n Erwin Wertheimer, Gründer der E. Wertheimer GmbH mit Stammhaus in BadenBaden, feierte am 31. Mai seinen 90. Geburtstag. Im Jahre 1946 hat Erwin Wertheimer das Baustoff-Handelsunternehmen gegründet. Während seiner aktiven Tätigkeit als Unternehmer engagierte er sich immer ehrenamtlich für die Belange der heimischen Wirtschaft. So war er von 1958

bis 1989 Mitglied der Vollsammlung der IHK Baden–Baden beziehungsweise Karlsruhe und von 1964 bis 2001 Mitglied des Großhandelsausschusses. Darüber hinaus war er unter anderem auch im Vorstand des Verbands des Baustoff-Fachhandels in BadenWürttemberg aktiv. Vorbildlich und Ausdruck einer hohen sozialen und gesellschaftlichen Verpflichtung war auch sein Enga-

gement als Vorsitzender des IHK-Prüfungsausschusses für Groß- und Außenhandelskaufleute. Dafür erhielt Erwin Wertheimer 1992 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Erwin Wertheimer hat die Unternehmensführung schon in den 70er-Jahren in die Hände seines Sohnes Rolf gelegt. Heute nimmt er sich immer noch Zeit für seine „große Liebe“, den weißen Sport. Über Jahrzehnte war er in Deutschlands „ältestem Tennisclub“, dem Tennis-Club Rot-Weiss Baden-Baden, in diversen Ehrenämtern tätig. Unter der Führung von Rolf J. Wertheimer ist auf dem Fundament des Firmengründers eine Unternehmensgruppe, bestehend aus den Firmen ATALA, Berlin, Maier+ Kaufmann, Offenburg, Götz+Moriz, Freiburg und E. Wertheimer GmbH, Baden-Baden, entstanden, die mit insgesamt 850 Mitarbeitern zu den bedeutendsten familiengeführten Baustoff-, Holz- und FliesenHandelsunternehmen gehört. In der Gruppe werden auch sechs hagebaumärkte betrieben. Seit 2011 führt Michael E. Wertheimer, Enkel des Firmengründers, nunmehr in der dritten Generation verantwortlich die E. Wertheimer GmbH, Baden-Baden, während Rolf J. Wertheimer sich über die Holding um die Belange der Firmengruppe kümmert.

Hanspeter Steiert als Vorsitzender bestätigt n Hanspeter Steiert, geschäftsführender Gesellschafter der ISTEC GmbH in Ettlingen, wurde in seinem Amt als Vorsitzender der Sektion KarlsruheBruchsal des Wirt-

schaftsrates bestätigt. „Der Wirtschaftsrat ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Politik und Unternehmern“, äußerte sich Steiert. „Mir ist es darum ein Anliegen, Politik konstruktiv aus Unternehmersicht zu begleiten. Schließlich sind es wir Unternehmer, die Arbeitsplätze schaffen, Steuern bezahlen und uns vielfältig in die Gesellschaft einbringen, dafür brauchen wir aber gute Rahmenbedingungen.“ Den Vorstand komplettieren

Vorstand des agvChemie neu gewählt n Die Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg e. V. (agvChemie) haben in ihrer Mitgliederversammlung in Baden-Baden den Vorstand neu gewählt. Den Verband führt weiterhin der Vorstandsvorsitzende Mar-

36

IHK Wirtschaft 7-8/2011

kus Scheib, Geschäftsführer der MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein, Karlsruhe. Patrick Krauth, Deutsche HomöopathieUnion, Karlsruhe, und Dieter Freitag, Michelin, Karlsruhe, sind ebenfalls weiterhin im Vorstand vertreten.

Carl-Matthias Bardusch (Bardusch), Ralph Ganz (Sparkasse Karlsruhe), Uwe Leest (COBUS), Dr. Katharina Ludwig (Rechtsanwältin), Johannes-Georg Voll (Rechtsanwalt) und Daniel Wensauer-Sieber (Kommunikationsberater). Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. ist eine Unternehmervereinigung, die sich im Geist von Ludwig Erhard für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft und deren Einhaltung einsetzt. 44Die Redaktion bedankt sich für die immer zahlreicher werdenden Zuschriften für die Rubrik „Betriebsreport“. Leider ist es aus Platzgründen nicht möglich, alle Texte abzudrucken. Deshalb haben wir auf unserer Internetseite eine Rubrik „Betriebsreport“ eingerichtet, in der alle Zuschriften veröffentlicht werden: www.karlsruhe.ihk.de


37 40_Praxis_Juli/August 2011 22.06.11 10:36 Seite 37

Für die Praxis

Gemeinsames Körperschaftsteuersystem für die EU ist in der Vorbereitung n Für grenzüberschreitend tätige Unternehmen ist es bislang aufwendig und teuer, ihrer Steuerpflicht nachzukommen. Das liegt an den stark unterschiedlichen Unternehmensteuersystemen in der Europäischen Union (EU): Abschreibungsregeln, Verlustverrechnungen und anderes mehr weichen voneinander ab. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bereitet es deshalb große Schwierigkeiten, von den Vorteilen des Gemeinsamen Marktes zu profitieren. Nun hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB) gemacht: Unternehmen sollen die Möglichkeit bekommen, eine EU-weit gültige Steuererklärung in ihrem Sitzstaat abzugeben.

Foto: Xavier Häpe

Folgende Vorteile stellt die Kommission gerade dem Mittelstand in Aussicht:

1. einheitliche Regeln für die Steuerberechnung – das reduziert den Aufwand erheblich, weil nur noch ein Regelwerk befolgt werden muss und nicht mehr 27 verschiedene; 2. die Möglichkeit zur Konsolidierung – das heißt, Gewinne in einem Land können mit Verlusten aus einem anderen verrechnet werden; Bemessungsgrundlage ist dann der Nettobetrag; 3. ein einziges zuständiges Heimat-Finanzamt zur Abgabe der EUSteuererklärung. Der Sitzstaat weist in diesem Modell den übrigen Mitgliedstaaten deren Anteil am gesamten Unternehmensgewinn zu. Diese wenden darauf wiederum ihre nationalen Steuersätze an. Die Gewinnanteile bemessen sich nach Umsatz und Betriebsvermögen (jeweils ein Drittel) sowie nach Lohnsumme und Mitarbeiterzahl (jeweils ein Sechstel). Sie sollen so die fiskalischen Interessen sowohl des Herkunfts- als auch des Bestimmungslandes berücksichtigen. Die EU-Kommission rechnet mit einem jährlichen Einsparpotenzial für Unternehmen von drei Milliarden Euro: 0,7 Milliarden auf Grund geringerer Regelungsdichte und 1,3 Milliarden durch die Möglichkeit zur Konsolidierung. Um bis zu einer weiteren Milliarde Euro werden expansionswillige Unternehmen geringer belastet, denen die Folgekosten einer Gründung von Tochtergesellschaften oder eigenen Betriebsstätten im EU-Ausland bislang zu hoch waren. Doch gleichwohl gibt es auch Gefahren: Einige Mitgliedstaaten könnten versucht sein, an der Steuerschraube zu drehen, wenn sie auf Grund einer schmaleren Bemessungsgrundlage künftig ein geringeres Steueraufkommen erzielen. Außerdem darf die einheitliche Bemessungsgrundlage nicht zu einer vollständigen Harmonisierung führen: Mindestsätze oder sogar einen einheitlichen Steuersatz darf es nicht geben. Schließlich gründen Wohlstand und Wachstum auf Wettbewerb – auch der Steuersysteme. Da im Steuerrecht das Einstimmigkeitsprinzip gilt, sollte Deutschland jeden Versuch in diese Richtung blockieren. Für diejenigen Unternehmen, die zur gemeinsamen konsolidierten Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage optieren, würde zudem eine Reihe europäischer Rechtsvorschriften

wie zum Beispiel die Fusionsrichtlinie, Mutter/Tocher-, Zins- und Lizenzgebühren-Richtlinie überflüssig. Diese konnten nur bedingt Einzelprobleme im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr abmildern, nicht jedoch lösen. Die Pläne der Kommission bieten die Möglichkeit, die Steuerlast für Unternehmen in der EU transparent zu machen. Echter Wettbewerb um die besten steuerlichen Rahmenbedingungen wäre möglich. Bis dahin ist es allerdings noch ein langer Weg. Malte Pereira, DIHK Brüssel, Guido Vogt, DIHK Berlin

Informationen Telefon (07 21) 174-116 arne.rudolph@karlsruhe.ihk.de

IHK Wirtschaft 7-8/2011

37


37 40_Praxis_Juli/August 2011 22.06.11 10:48 Seite 38

Für die Praxis

Werbung mit Gewinnspielen

Realsteuerhebesätze im Internet

n Der Bundesgerichtshof hat mit einer neueren Entscheidung einen Schlussstrich unter seine bisherige Rechtsprechung zum sogenannten „Kopplungsverbot“ gezogen: Die Kopplung von Gewinnspielen an den Produkterwerb soll künftig nur noch dann unlauter sein und gegen deutsches Wettbewerbsrecht verstoßen, wenn sie im Einzelfall eine irreführende Geschäftspraxis darstellt. Dies kann nach Auffassung des Gerichts der Fall sein, wenn die Anlockwirkung durch die Werbung im Einzelfall so stark ist, dass der Verbraucher keine rationale und vernünftige Abwägung mehr treffen kann oder diese vollständig in den Hintergrund tritt. Mit der Entscheidung des BGH steht nun fest, dass künftig Werbeaktionen sehr weitgehend zulässig sind, bei denen die Teilnahmemöglichkeit an einem Preisausschreiben oder einem Gewinnspiel an den Kauf eines Produkts gebunden wird. Es bleibt aber abzuwarten, wie die Gerichte im Einzelfall entscheiden, wo die Grenze zwischen gerade noch zulässiger Werbung und wettbewerbswidriger unangemessener Beeinflussung liegt.

n Einen Überblick über die Gewerbe- und Grundsteuerhebesätze 2011 der Städte und Gemeinden im IHK-Bezirk Karlsruhe gibt die Übersicht „Realsteuerhebesätze 2011“ auf der Internetseite der IHK Karlsruhe. Die Gewerbesteuer ist eine Betriebssteuer, die jeder Gewerbebetrieb zu entrichten hat. Sie richtet sich nach dem Gewerbeertrag. Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes wird von den Kommunen jährlich festgelegt. Die Grundsteuer A wird von den Kommunen auf Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft, die Grundsteuer B auf bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude erhoben. Berechnungsgrundlage ist der vom Finanzamt festInformationen gestellte Einheitswert. Die Höhe der Hebesätze wird www.karlsruhe.ihk.de von den Kommunen ebenDokumenten-Nummer 916 falls jährlich festgelegt.

Informationen Urteil des Bundesgerichtshofs vom 5. Oktober 2010; Aktenzeichen I ZR 4/06; Telefon (07 21) 174-355 kerstin.tiemann@karlsruhe.ihk.de

n Wird mit einer Garantie geworben, so muss die Werbung noch keine Einzelheiten der Garantieerklärung enthalten. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil festgestellt. Ein Händler, der Tintenpatronen und Tonerkartuschen für Computerdrucker im Internet vertreibt, bot auf seiner Internetseite a. o li Druckerpatronen mit dem Versprechen an, fot , z b r B i l d : To „drei Jahre Garantie“ zu gewähren. Ein Mitbewerber beanstandete diese Werbung als wettbewerbswidrig, weil die Werbung keine Angaben zu den Garantiebedingungen und zu den Umständen enthielt, ab wann der Verbraucher die Garantie in Anspruch nehmen kann. Der BGH folgte dieser Auffassung nicht. Zwar muss gemäß § 477 Absatz 1 Satz 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) eine Garantieerklärung den Hinweis auf die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers sowie darauf enthalten, dass diese Rechte durch die Garantie nicht eingeschränkt werden. Ferner muss die Erklärung den Inhalt der Garantien und alle Angaben nennen, die für deren Geltendmachung erforderlich sind. Allerdings fällt unter eine Garantieerklärung laut BGH nur eine Willenserklärung, die zum Abschluss eines Kaufvertrages oder eines eigenständigen Garantievertrages führt. Nicht dagegen die Werbung, die den Verbraucher lediglich zur Warenbestellung auffordert und in diesem Zusammenhang eine Garantie ankündigt, ohne sie bereits rechtsverbindInformationen lich zu versprechen. Wird sie aber versproUrteil des Bundesgerichtschen, sind die oben hofs vom 14. April 2011; Aktenzeichen I ZR 133/09; Telefon (07 21) 174-119 genannten Voraussettanja.schmitz@karlsruhe.ihk.de zungen des § 477 BGB einzuhalten. co

m

Umsatzsteuer-Umrechnungskurse

Werbung muss keine Garantiebedingungen mehr enthalten

Mai 2011

Australien: Brasilien: Bulgarien: China (VR): Dänemark: Großbritannien: Japan: Kanada: Litauen: Norwegen: Polen: Rumänien: Russland: Schweden: Schweiz: Singapur: Tschechien: Türkei: Ungarn: USA:

38

IHK Wirtschaft 7-8/2011

1 100 1 10 100 1 100 1 100 100 100 1 100 100 100 100 100 1 1000 1

AUD BRL BGN CNY DKK GBP JPY CAD LTL NOK PLN RON RUB SEK CHF SGD CZK TRY HUF USD

Euro-Wert 0,7442 € 43,2320 € 0,5113 € 1,0730 € 13,4109 € 1,1391 € 0,8586 € 0,7202 € 28,9620 € 12,7577 € 25,3781 € 0,2431 € 2,4964 € 11,1643 € 79,7639 € 56,2968 € 4,1016 € 0,4424 € 3,7459 € 0,6969 €


37 40_Praxis_Juli/August 2011 22.06.11 10:36 Seite 39

Für die Praxis Foto: Visionär, fotolia.com

Veranstaltungen 43. Tag der IT-Sicherheit

Geldkarten vom Arbeitgeber n Bekommt ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber Geldkarten

ausgehändigt, darf er diese regelmäßig nur für dienstliche Zwecke nutzen. Eine Berechtigung zur privaten Nutzung muss im Zweifelsfall vom Arbeitnehmer bewiesen werden. Das hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein im Fall eines Disponenten entschieden, der von seinem Arbeitgeber Vollmacht für das Firmenkonto und eine Kreditkarte sowie eine Tankkarte erhalten hatte. Nachdem der Arbeitgeber festgestellt hatte, dass der Disponent private Einkäufe und in erheblichem Umfang Kraftstoff für unterschiedliche Fahrzeuge in Höhe von über 2.000 Euro mit den Geldkarten bezahlt hatte, stellte er die Lohnzahlungen ein und verrechnete den Restlohn mit Schadensersatzforderungen. Der Arbeitnehmer behauptete demgegenüber, die Arbeitgeberkonten hätten ihm ohne Beschränkung zur freien Verfügung gestanden. In seiner Begründung verweist das Gericht darauf, dass die einem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellten Geld- und Tankkarten grundsätzlich nur für dienstliche Zwecke dienten, auch wenn das nicht ausdrücklich rklärte werde. Wer geltend mache, dass Informationen er Karten auch für private Zwecke nutUrteil des Landesarbeitsgezen dürfe, müsse dies richts Schleswig-Holstein vom 15. März im Zweifelsfall dar2011; Aktenzeichen 2 Sa 526/10 legen und beweisen.

Ertragsteuern 2011 n Fragen und Antworten zur Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer der Unternehmen und Unternehmer gibt die DIHK-Broschüre „Ertragsteuern 2011“. Im Mittelpunkt stehen die Ertragsteuern. Für die überwiegende Anzahl der Einzel- und Personenunternehmer spielt die Einkommensteuer eine zentrale Rolle. Kapitalgesellschaften, die durch die Unternehmergesellschaft UG (haftungsbeschränkt) verstärkten Zulauf erhalten, unterliegen hingegen der Körperschaftsteuer. Beim Gehalt von Gesellschafter-Geschäftsführern und Dividendenzahlungen ist aber auch bei der Kapitalgesellschaft wiederum die Einkommensteuer von Bedeutung. Zudem ist für beide Rechtsformen die Gewerbesteuer zu beachten. Das Zusammenspiel der Steuerarten und ihre Auswirkung auf die Steuerbelastung des Unternehmens und des Unternehmers ist ein weiterer www.dihk-verlag.de wichtiger Aspekt der Broschüre.

Zum Inhalt: Der Tag der IT-Sicherheit zeigt in diesem Jahr zum dritten Mal aktuelle IT-Sicherheitsbedrohungen für Unternehmen auf. Mit dem elektronischen Personalausweis und De-Mail werden zwei Projekte beleuchtet, die effizientere Geschäftsprozesse ermöglichen sollen. Praxisnahe Beiträge zu Web-Angriffen und der Sicherheit im OnlineBanking gehen auf Themen ein, mit denen die meisten Unternehmen täglich konfrontiert werden. Veranstalter sind die IHK Karlsruhe, das CyberForum und die KA-IT-Si. Zielgruppe: Geschäftsführer und IT-Leiter von Unternehmen der Region, unabhängig von Branche und Größe Termin: 14.07.2011, 14 bis 18.30 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 75 Euro zzgl. MwSt. für IHK/HWK-Mitglieder Ansprechpartnerin: Olga Fischer, Telefon (07 21) 174-190 E-Mail: olga.fischer@karlsruhe.ihk.de

4Informationsveranstaltung zur Existenzgründung Zum Inhalt: Möglichkeiten der Existenzgründung, Inhalte eines Unternehmerkonzepts, Investitions- und Liquiditätsplanung, Finanzierung sowie Rechtsinformationen. Termine: 18.07.2011 und 03.08.2011, jeweils 14 bis 18.30 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Ansprechpartnerin: Gabriele Schmitt, Telefon (07 21) 174-172 E-Mail: gabriele.schmitt@karlsruhe.ihk.de

4Lieferantenerklärungen Zum Inhalt: Die Europäische Gemeinschaft hat mit zahlreichen Drittländern Abkommen geschlossen, in denen gegenseitig Zollvergünstigungen eingeräumt werden. Um diese in Anspruch nehmen zu können, sind genau definierte Anforderungen an den Warenursprung und dessen Nachweis zu erfüllen. Termin: 19.09.2011, 9 bis 17 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 160 Euro zzgl. MwSt. für IHK/HWK-Mitglieder 320 Euro zzgl. MwSt. für Nicht-Mitglieder Ansprechpartnerin: Rebecca Bohn, Telefon (07 21) 174-122 E-Mail: rebecca.bohn@karlsruhe.ihk.de

4Intrahandelsstatistik (INTRASTAT) Zum Inhalt: Zweck der Intrahandelsstatistik ist die Erfassung des gegenseitigen tatsächlichen Warenverkehrs zwischen Deutschland und den anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Das Seminar zeigt auf, wie die statistischen Meldungen korrekt und effizient durchzuführen sind. Termin: 22.09.2011, 9 bis 13 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 80 Euro zzgl. MwSt. für IHK/HWK-Mitglieder 160 Euro zzgl. MwSt. für Nicht-Mitglieder Ansprechpartnerin: Rebecca Bohn, Telefon (07 21) 174-122 E-Mail: rebecca.bohn@karlsruhe.ihk.de Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen im Internet unter www.karlsruhe.ihk.de. Online anmelden – einfach und bequem!

IHK Wirtschaft 7-8/2011

39


37 40_Praxis_Juli/August 2011 22.06.11 10:36 Seite 40

Für die Praxis

Existenzgründungsbörse

Steuerterminkalender Anmelde-/Zahlungstermine

Angebote

Taxi- und Mietwagenunternehmen im Raum Karlsruhe/Ettlingen mit drei Taxen und vier Mietwagen, Dialysefahrten, Krankenfahrten sitzend und liegend, aus Altersgründen abzugeben. KA 110301 Familienbetrieb mit Fertigung und Handel von Design-Verpackungen abzugeben. Neben der Eigenproduktion besteht auch ein zuverlässiges Netzwerk ergänzender Gewerke. KA 110701 Verkauf einer Medienagentur – GmbH & Co. KG mit bundesweiter Ausrichtung. Fester Kundenstamm. Diverse Kooperationen mit namhaften Unternehmen der Medienwirtschaft. KA 110702 Nachfragen

Betriebswirt (HWK), Anfang 30, sucht Einstieg in mittelständischen Handwerks-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb, spätere Beteiligung oder Übernahme gewünscht. KA 110750 Hausverwaltung gesucht. Wir sind eine kleine Immobilienfirma und suchen zur Expansion unserer Bereiche Verwaltung und Immobilienvermarktung sowie Beratung ein Unternehmen zur Integration in unsere Unternehmensstruktur. Gerne übernehmen wir fachkundiges Personal und garantieren für die Qualifikation in unserem Unternehmen. KA 110451

August/September 2011

gesetzliche Zahlungsfrist 10. 08. 2011 Anmeldung der im Vormonat geleisteten 12. 09. 2011 Zahlungen für Bauleistungen an das für den Baubetrieb zuständige Finanzamt

——–— ——–—

10. 08. 2011 Anmeldung der Lohnsteuer und der 12. 09. 2011 Umsatzsteuer (nur elektronisch)

——–— ——–—

10. 08. 2011 Lohnsteuer Zahlung einschließlich 12. 09. 2011 Kirchenlohnsteuer und Solidaritätszuschlag (Monats- und Vierteljahreszahler)

15. 08. 2011 15. 09. 2011

10. 08. 2011 Umsatzsteuer-Vorauszahlung 12. 09. 2011 (Monats- und Vierteljahreszahler) * 1

15. 08. 2011 15. 09. 2011

12. 09. 2011 Einkommensteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag (Vorauszahlung der Veranlagten)

15. 09. 2011

12. 09. 2011 Körperschaftsteuer-Vorauszahlung

15. 09. 2011

10. 08. 2011 Energiesteuer-Zahlung (für Juni) 12. 09. 2011

15. 08. 2011 15. 09. 2011

15. 08. 2011 Feuerschutzsteuer (Monatszahler) 15. 09. 2011

18. 08. 2011 19. 09. 2011

15. 08. 2011 Gewerbesteuer-Vorauszahlung

18. 08. 2011

15. 08. 2011 Grundsteuer-Vierteljahresrate

18. 08. 2011

15. 08. 2011 Energie-/Stromsteuer 15. 09. 2011 (Anmeldung der im Vormonat hergestellten Mengen bei der zuständigen Zollstelle) 15. 08. 2011 Versicherungsteuer-Zahlung 15. 09. 2011

Technologiebörse

25. 08. 2011 Umsatzsteuer – Zusammenfassende Meldung 26. 09. 2011 (ZM) für innergemeinschaftliche Warenlieferungen und Dreiecksgeschäfte des Vormonats * 2

Orientierungssystem zum schnellen Auffinden von Grabstätten. Hersteller gesucht für eine Vorrichtung zum Auffinden von Grabstätten auf einem Friedhof, mit einem Gehäuse, mit einer Bedieneinheit und mit einer Anzeigeeinheit, wobei ein Anzeigefeld mit dem Friedhofsplan und ein zweites Anzeigefeld mit den Daten der auf dem Friedhof bestatteten Personen umfasst. KA 101

Weitere Anzeigen unter www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 168, Informationen: Telefon (07 21) 174-172

letzter Tag der Schonfrist

——–— ——–— 18. 08. 2011 19. 09. 2011 ——–— ——–—

25. 08. 2011 Stromsteuer-Zahlung für die im 26. 09. 2011 Vormonat/Vorjahr angemeldeten Mengen

29. 08. 2011 29. 09. 2011

29. 08. 2011 Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge 28. 09. 2011

——–— ——–—

Bei Scheckzahlungen (LSt, USt) gilt als Zahlungszeitpunkt der dritte Tag nach dem Tag des Scheck-Eingangs. Anmeldesteuern (LSt, USt) werden erst mit der Anmeldung fällig. Mit der Abgabe der Anmeldung muss gleichzeitig die Steuer (LSt, USt) entrichtet werden (Einzugsermächtigung, Überweisung, Scheck). Ansonsten kann ein Verspätungszuschlag festgesetzt werden.

Sonstige Termine 30. 09. 2011 Fristende für Anträge auf Rückerstattung der Umsatzsteuer im EU-Ausland

Öffentliche Planung n Die Bebauungs- und Fachpläne, die der IHK Karlsruhe zurzeit zur Begutachtung vorliegen, können hier aus Platzgründen nicht abgedruckt werden. Die IHK wird laut Gesetz als „Träger öffentlicher Belange“ zu öffentlichen Planungen gehört und nimmt dazu Stellung.

40

IHK Wirtschaft 7-8/2011

Wichtige Hinweise

Informationen Die Pläne finden Sie unter: www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 3009 Telefon (07 21) 174-147 philipp.nickel@karlsruhe.ihk.de

Die Finanzverwaltung macht darauf aufmerksam, dass zusätzlich zur gesetzlich vorgegebenen Schonfrist bei den Steuerzahlungen keine weiteren Kulanzfristen eingeräumt werden können. Die Betriebe müssen sich darauf einstellen, dass bei Überschreitung der Schonfristen auch nur um einen oder wenige Tage Säumniszuschläge ab dem Fälligkeitstag erhoben werden. Da die Fälligkeitstermine für Steuerzahlungen leicht in Vergessenheit geraten, bietet die Finanzverwaltung an, die Beiträge im Lastschrifteinzugsverfahren von Ihrem Konto abbuchen zu lassen. Säumniszuschläge können somit nicht mehr entstehen. Formulare für die Einzugsermächtigung und ein Merkblatt hält jedes Finanzamt für Sie bereit. 2. Das Amtsgericht-Registergericht-Mannheim weist darauf hin, dass bei dreijähriger Nichteinreichung der nach § 325 ff HGB vorgeschriebenen Unterlagen Löschung wegen vermuteter Vermögenslosigkeit droht (§ 2 LöschG). ohne Gewähr * 1 Antrag auf Dauerfristverlängerung: Verlängerung der Anmeldefrist um jeweils einen Monat, sofern bis zum ursprünglichen Termin eine Abschlagszahlung von 1/11 der Summe der Vorauszahlung für das vorangegangene Kalenderjahr angemeldet und geleistet wird. * 2 Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen von nicht mehr als 100.000,00 Euro im Quartal: Möglichkeit der Abgabe am 25. Tag nach Ablauf eines Vierteljahres.


41_Spektrum_M&K_Juli/August 2011 22.06.11 10:55 Seite 41

Spektrum Messen & Kongresse keit der Messe stieg auf Neun – ein Wert, der sich im nationalen Vergleich der Messeplätze sehen lassen kann. Spitzenreiter in der Auslastung mit einem Wert von Dreizehn ist dabei die dm-arena, die gerade im Bereich großer Tagungen punktet – beispielsweise mit dem CDU-Bundesparteitag. Besonders erfreut zeigte sich die Aufsichtsratsvorsitzende über die Reduzierung des Jahresfehlbetrags der KMK über alle Bereiche hinweg von 12,9 auf 12,7 Millionen Euro (-1,6 Prozent). „In diesem Betrag schlagen allerdings 9,8 Millionen Euro Strukturkosten zu Buche – 4,1 Millionen Mietzahlungen sowie 5,7 Millionen für Gebäudemanagement an den Standorten Messe und Kongresszentrum.“ Rekordbilanz im Tourismus

KMK-Bilanz fällt durchweg positiv aus n „Die Talsohle als Folge der weltweiten Wirtschaftskrise ist durchschritten.“ Die KMK-Aufsichtsratschefin und Erste Bürgermeisterin Margret Mergen brachte die durchweg positiven Zahlen, die die KMK auf ihrer Bilanzpressekonferenz präsentierte, auf einen Nenner. Die KMK-Geschäftsführer Britta Wirtz und Klaus Hoffmann bilanzierten für 2010 18,1 Millionen Euro Umsatz (2009: 16,8) – eine Steigerung um 8 Prozent. Gleichzeitig konnte die Gesamtzahl der Besucher auf Messen, Kongressen und Events an den Standorten Messe und Kongresszentrum von rund 690.000 im Jahr 2009 auf rund 720.000 im Bilanzjahr 2010 um fast 4 Prozent gesteigert werden. In den KMKKernbereichen Messen und Kongresse wur-

den mehr Veranstaltungen als im Vorjahr durchgeführt. 2009 fanden 45 Messen am Standort Karlsruhe statt – 2010 waren es 47 (+4,4 Prozent). Bei den Kongressen konnte nach dem starken Rückgang in Folge der Wirtschaftskrise (von 152 im Jahr 2008 auf 118 in 2009) die Wende herbeigeführt werden. 124 Kongresse fanden 2010 in Karlsruhe statt (+5,1 Prozent). Betrachtet man dabei die gleichzeitige Steigerung des Umsatzes, wird deutlich, dass „unser neuer Weg, den Kongressbereich in neue Strategiefelder aufzuteilen und mit einer eigenen Bereichsleitung aufzuwerten, gegriffen hat“, so Britta Wirtz. Auch bei der Auslastung der Faszilitäten konnte die KMK-Geschäftsführung Positives berichten. Die Umschlagshäufig-

„Das operative Defizit liegt bei 2,9 Millionen Euro, wobei 1,6 Millionen auf den Standort Messe, 1,3 Millionen auf den Standort Kongresszentrum entfallen – inklusive den Tourismusleistungen, die die KMK im entsprechenden Geschäftsbereich für Karlsruhe erbringt“, so Geschäftsführer Klaus Hoffmann. Dieser konnte gleichzeitig eine Rekordbilanz für den Tourismus vorlegen. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 18 Prozent auf rund 940.000 – seit der Eröffnung der Messe im Jahr 2003 (617.000) konnte die Zahl der Übernachtungen damit um 53 Prozent gesteigert werden. „85 Prozent unserer Übernachtungsgäste sind Geschäftsreisende – daran sieht man, wie wichtig das Messe- und Kongressgeschäft für den Standort und die Region ist“, so Klaus Hoffmann. Seine Kollegin Britta Wirtz testierte die durch KMK-Veranstaltungen ausgelöste Umwegrendite alleine für das Jahr 2010 auf 95 Millionen Euro.

10.000 Besucher auf der Doppelmesse im Baden-Airpark Foto: Geoplan/P. Sandbiller

n Realitätsnahe Arbeitsabläufe sahen die rund 10.000 Fachbesucher der Doppelmesse „recycling aktiv“ und „TiefbauLive 2011“ im Baden-Airpark bei den Vorführungen der rund 200 Aussteller. Auch Aussteller, deren Produkte sich eher zur Präsentation statt zur Demonstration eignen, wie die der Spezialisten für Verschleißschutz, für Einzelkomponenten oder für Sicherheitstechnik, zeigten sich am Ende mit dem Messeerfolg sehr zufrieden. „Die erste und

bisher einzige Doppelmesse dieser Art und Kombination in Deutschland ist damit ihrem Anspruch ‚von Praktikern – für Praktiker' in vollem Umfang gerecht geworden“, so die Messechefs Dr. Friedhelm Rese von der Geoplan GmbH, Iffezheim, und Udo Kiesewalter von der VDBUM Service GmbH in Stuhr.

www.tiefbaulive.com

IHK Wirtschaft 7-8/2011

41


Schwerpunkt

Foto: WavebreakMediaMicro, fotolia.com

Zeitarbeit: Konzepte gegen Fachkräftemangel z

Fachkräftemangel ist das Thema, das Unternehmen nach der Wirtschaftskrise massiv beschäftigt, und das mit Blick auf den weiteren demografischen Wandel auch zukünftig im Fokus steht. Diesen Herausforderungen stellt sich besonders die Zeitarbeitsbranche, sodass gewährleistet ist, dass sie auch weiterhin den Bedarf nach qualifizierten Arbeitskräften in ihren Kundenunternehmen decken kann. Wesentlich hierbei ist, dass nicht nur die Zeitarbeitsbranche, sondern auch die Politik, die Gewerkschaften und vor allem auch die Wirtschaft für den Ausbau betrieblicher Aus- und Weiterbildung plädieren. Die Branche der modernen Personaldienstleister und der Zeitarbeit, in der aktuell rund 900.000 Beschäftigte arbeiten, steht vor entsprechend großen Aufgaben. Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) hat in seinen Tarifvertrag eine Weiterbildungsklausel aufgenommen, mit der bis

42

IHK Wirtschaft 7-8/2011

spätestens Ende dieses Jahres die Förderung von Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen tarifvertraglich gesichert sein soll. Nur dadurch kann die Branche sicherstellen, dass sie einerseits ihrer Aufgabe als Personalbeschaffer, andererseits ihrer Funktion als Garant für eine gewisse Flexibilität in der Personalpolitik der Wirtschaft in vollem Umfang gerecht werden kann. Intelligente Lösungen gefragt

Als Arbeitgeber stehen gerade die Zeitarbeitsunternehmen in der Verantwortung, intelligente Lösungen zu finden, mit denen sie dem Fachkräftemangel begegnen können. Dazu gehören attraktive Arbeitsbedingungen, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Aufnahme und Integration von Wiedereinsteigern und auch älteren Arbeitnehmern mit individuellen, oft nicht mehr ganz aktuellen Kenntnissen so-

Ariane Durian wie entsprechende Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sind hierbei die richtigen Ansätze. Sie müssen in der Unternehmenskultur verankert werden. „Lebenslanges Lernen“ ist ohnehin ein wichtiges Schlagwort in der Zeitarbeitsbranche und wird von jedem Mitarbeiter täglich gelebt. Zeitarbeitnehmer mussten immer schon offen sein für Neues und haben mehr als jeder Stamm-Mitarbeiter die Möglich-


Schwerpunkt keit, durch unterschiedliche Arbeitseinsätze neue Kollegen oder Arbeitsabläufe kennenzulernen und ihren Erfahrungsschatz zu erweitern. Laut einer Umfrage der Fachhochschule Jena bestätigt der überwiegende Teil der befragten Zeitarbeitnehmer dementsprechend einen Lerngewinn. Die Aufgabe der Zeitarbeitgeber liegt darin, verfügbare Bewerber am Arbeitsmarkt da abzuholen, wo sie mit ihren individuellen Qualifikationen und Kenntnissen stehen. Sie müssen ihnen die Qualifizierungsmaßnahmen anbieten, die sie optimal auf ihren nächsten Zeitarbeitseinsatz vorbereiten. Im Herbst 2010 hat der Arbeitgeberverband iGZ, der über 2.100 mittelständisch geprägte Personaldienstleister vertritt, eine Umfrage zur Aus- und Weiterbildungstätigkeit seiner Mitgliedsunternehmen durchgeführt – mit positiven Ergebnissen: Über 73 Prozent gaben an, dass sie ihr externes Personal schulen, überwiegend jedoch im Bereich der Fachkräfte. Ein Bereich, der weiter ausgebaut werden muss – erste Konzepte hierfür liegen bereits vor. Die Zeitarbeitsbranche hat sich auch die Ausbildung und die Qualifizierung ihrer internen Mitarbeiter auf die Fahne geschrieben. Rund die Hälfte der befragten Mitglieder bietet einen dualen Ausbildungsplatz an, wovon der neue Branchen-Beruf „Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau“ in über 51 Prozent der Unternehmen ausgebildet wird: Seit 2008 nahmen insgesamt fast 3.000 junge Menschen diesen Ausbildungsberuf auf. Der iGZ hat sich zum Ziel gesetzt, das Personal, das intern im Unternehmen arbeitet und für den Einsatz und die Betreuung der Zeitarbeitskräfte zuständig ist, betriebsnah zu schulen und zu qualifizieren. Die

Nachfrage ist groß – 2010 nahmen über 1.000 Teilnehmer die Verbandsangebote wahr. Von diesen Investitionen profitieren alle Seiten: Während der Mitarbeiter der Zeitarbeit Wertschätzung erlebt und auf seinen Einsatz gut vorbereitet wird, gewinnt der Arbeitgeber einen qualifizierten Mitarbeiter. Natürlich kostet Weiterbildung. In diesem Punkt ist neben den Unternehmen, die sich hier gut aufstellen, auch die Politik gefordert. Sie muss für gute und auch für die Personaldienstleistungsbranche praktikable Bildungsangebote und Fördermaßnahmen sorgen. Dass hierbei auch der Bürokratieabbau bei der Beschäftigung qualifizierter Zuwanderer ein Thema sein wird, ist inzwischen auch in der Politik angekommen. Equal Pay im Blick

Die umfassenden Qualifizierungsmöglichkeiten für alle Beschäftigten in der Zeitarbeit werden zu einer Veränderung der Branche führen. Die interne Belegschaft wird zukünftig aus Spezialisten rund um das Thema Personal bestehen. Im externen Bereich werden Personaldienstleister noch stärker Fachkräfte und Spezialisten, die das fehlende Know-how im Kundenunternehmen abdecken, zur Verfügung stellen. Bei der Gewinnung dieser Mitarbeiter spielt der Aspekt der Entlohnung eine wesentliche Rolle. Eine Entgelt- und Personalpolitik, die stärker auf Chancengleichheit ausgerichtet ist, wirkt sich häufig positiv auf die Arbeitszufriedenheit und Produktivität aus. Gutes Personal ist nur zu finden, wenn das Thema Lohndifferenz zwischen Zeitarbeitsmitarbeitern und der Stammbelegschaft an Bedeutung verliert. Das wird auch seitens der Politik so gesehen. Die Branchenver-

bände der Zeitarbeit haben im April 2011 die Aufgabe bekommen, innerhalb eines Jahres ein Lohnsystem zu entwickeln, das sich Equal Pay, also einer Lohngleichheit von Arbeitnehmern, die die gleiche Tätigkeit ausführen, annähert. Im Mai 2011 legte die Politik zunächst eine Lohnuntergrenze für Zeitarbeitnehmer fest und gab dadurch ein wichtiges Signal auf dem Weg zu fairen Löhnen und fairem Wettbewerb in der Zeitarbeitsbranche. Damit wurde eine Forderung umgesetzt, für die sich der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen als mitgliederstärkster Verband der Zeitarbeitsbranche bereits seit fünf Jahren eingesetzt hatte. Ein mögliches Lohndumping, das mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit aus den europäischen Nachbarstaaten drohte, wurde dadurch verhindert. Die Lohnuntergrenze ergänzt die bestehenden Tarifverträge der Zeitarbeit. Sie führt zusammen mit den Tarifverträgen und den Aus- und Weiterbildungsangeboten dazu, dass die Zeitarbeitsbranche ein fest etablierter und gleichwertiger Bestandteil im deutschen Wirtschaftsgefüge ist. Wenn nun noch intelligente und innovative Weiterbildungs- und Qualifizierungskonzepte auf den Weg gebracht werden, kann die Branche mit großem Optimismus in die Zukunft schauen und wird weiterhin ihre Funktion als Jobmotor und Flexibilisierungsinstrument der deutschen Wirtschaft erfüllen. Ariane Durian, Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), geschäftsführende Gesellschafterin der CONNECT Personal-Service GmbH, Karlsruhe, und Mitglied der IHK-Vollversammlung

IHK Wirtschaft 7-8/2011

43


Schwerpunkt

Ingenieurdienstleister: flexible Partner für die moderne Arbeitswelt te bis hin zu einigen Jahren. Da einige Dienstleister zudem über eigene Prüf-, Testund Entwicklungseinrichtungen verfügen, können sogar auch ganze Projekte ausgelagert werden. Ingenieurdienstleister: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

z

Die Mitarbeitersuche ist eine Herausforderung für Unternehmen jeder Größenordnung und Branche – gerade im Technologiebereich. Denn die Ansprüche an das Personal sind hoch: Ingenieure, Techniker, Informatiker sowie auch Kaufleute für den technischen Bereich müssen sowohl fachlich überzeugen als auch menschlich ins Team passen. Diese Experten zu finden, kostet Zeit und Geld. Da vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit ihren personellen Kapazitäten haushalten

44

IHK Wirtschaft 7-8/2011

müssen, verfügen diese selten über umfassende Personalabteilungen. Hier kommen Ingenieurdienstleister ins Spiel: Mit ihrem Netzwerk und ihrer Rekrutierungserfahrung liefern sie zeitnah und zielgerichtet Lösungen für personelle Probleme – seien es kurzfristige Engpässe oder fehlendes Know-how für Neu- oder Weiterentwicklungen. Die Unternehmen können so langfristig planen und bleiben dennoch flexibel. Denn die externen Experten unterstützen die Teams der Kunden je nach Bedarf für mehrere Mona-

Die Arbeitsweisen der Ingenieurdienstleister sind zum Teil sehr unterschiedlich und hängen maßgeblich von deren Organisationsform (zentral oder dezentral) sowie der Ausrichtung (internationales oder nationales Netzwerk) ab. Für die Wahl des geeigneten Dienstleisters gilt aber grundsätzlich: Die Basis einer erfolgreichen Zusammenarbeit ist Vertrauen. Denn nur so ist eine offene und effektive Partnerschaft gewährleistet. Da Firmen von der Automobilbranche bis hin zum Maschinen- und Anlagenbau verstärkt Wert auf Leistungen aus einer Hand legen, steigen die Erwartungen an die Dienstleister. Sie müssen in der Lage sein, umfassend Verantwortung zu übernehmen, statt nur einzelne Lösungen anzubieten. Angesichts des zunehmend globalen Handels gewinnt darüber hinaus die internationale Kompetenz der Dienstleister an Relevanz, denn mehr und mehr sind auch Spezialisten für den Einsatz im Ausland oder mit Erfahrung in länderübergreifenden Projekten gefragt. Während die Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland nach wie vor kritisch betrach-


Schwerpunkt tet wird, sind flexible Arbeitsmodelle bei unseren Nachbarn, beispielsweise in den Niederlanden, seit langem etabliert. Das gilt gleichermaßen für die Unternehmerwie für die Arbeitnehmerseite. Die Tätigkeit bei einem Ingenieurdienstleister wird dort als relevanter Karriereschritt betrachtet, denn sie bietet die Möglichkeit, vielfältige und branchenübergreifende Erfahrungen zu sammeln. Im technischen Bereich zeichnet sich mittlerweile aber auch in der Bundesrepublik ab, dass die Akzeptanz dieser Arbeitsweise zunimmt – dies zeigen sowohl die wachsenden Bewerberzahlen, die deutsche Ingenieurdienstleister verzeichnen, als auch die seit Ende 2010 deutlich steigende Nachfrage seitens der Betriebe. Allerdings: Im Vergleich zu Konzernen sind die KMU noch deutlich zurückhaltender, was den Einsatz von externen Fachkräften betrifft. Das bestätigt eine von der Brunel GmbH in Auftrag gegebene, repräsentative Marktstichprobe, für die bundesweit Unternehmen mit 20 bis 1.000 Mitarbeitern aus

technischen Branchen befragt wurden. Zwar hatte jedes zweite befragte Unternehmen bereits mit externen Dienstleistern zusammengearbeitet, – jedoch nur in begrenztem Umfang und in erster Linie zur Überbrückung personeller Engpässe oder zur Bewältigung von Auftragsspitzen. Immerhin zeigte sich aber auch, dass diese Unternehmen die Vorteile der Kooperation schätzen: die Flexibilität sowie das zusätzliche Know-how, das die externen Spezialisten mitbringen. Die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik stehen auf Wachstum. Allerdings zeichnet sich auch ab, dass die Wirtschaftszyklen immer kürzer werden und der internationale Konkurrenzdruck steigt. Für Betriebe technischer Branchen bedeutet dies: Unternehmerische Flexibilität wird für sie deutlich an Relevanz gewinnen – und das vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels. Angesichts dieser Herausforderungen ist abzusehen, dass sich Ingenieurdienstleister künftig zu einer wichtigen Stütze sowohl

Markus Möhler für KMU als auch für Konzerne entwickeln. Denn zum einen unterstützen ihre Mitarbeiter die Betriebe bedarfsgerecht und zum anderen verfügen sie über weitreichende, auch länderübergreifende Möglichkeiten, um zeitnah passende Kandidaten für die Projekte ihrer Kunden zu finden. Markus Möhler, Geschäftsbereichsleiter und kommissarischer Leiter der Brunel Niederlassung Karlsruhe

CONNECT Personal-Service GmbH CONNECT HR-Consulting GmbH Zeitarbeit Personalvermittlung Interim-Management Personalmarketing Bewerbermanagement Outplacement Outsourcing im HR-Bereich

Karlsruhe • Baden-Baden • Stuttgart • Walldorf • Pforzheim www.connect-personal.de • www.connect-hr-consulting.de

IHK Wirtschaft 7-8/2011

45


Schwerpunkt

Foto: Yuri Arcurs, fotolia.com

Professionelles Personalmanagement als Erfolgsgarant für Unternehmen

n Die Anforderungen an die Personalverantwortlichen in Unternehmen sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Zum einen machen kürzere Konjunkturzyklen die unternehmensinterne Personalbedarfsplanung zunehmend schwieriger. Zum anderen führt der demografische Wandel zu einem harten Wettbewerb der Unternehmen um qualifizierte Fachkräfte. Um in diesem Wettbewerb zu bestehen, arbeiten immer mehr Unternehmen daran, sich mithilfe strategischer Maßnahmen des „Employer Branding“ als attraktive Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren. Gerade

46

IHK Wirtschaft 7-8/2011

für mittelständische Unternehmen, die es in diesem sogenannten „war for talent“ besonders schwer haben, ist Employer Branding ein Erfolg versprechender Weg, sich von der Konkurrenz der Großkonzerne positiv abzusetzen. Trotz zahlreicher Job- und Karrierenetzwerke im Internet greifen immer mehr mittelständische Unternehmen auf die Unterstützung externer Personaldienstleister beim Personalrecruiting zurück. Nach einem umfassenden Briefing erstellen sie in Absprache mit den Personalverantwortlichen differenzierte Bewerber- oder Stel-

lenprofile, recherchieren nach geeigneten Kandidaten in ihren Bewerberpools, gestalten und schalten auf Wunsch auch individuelle Anzeigen in den relevanten Medien, werten Bewerbungsunterlagen aus und erledigen die anfallende Korrespondenz. Die Dienstleister führen erste Vorauswahlgespräche und Interviews durch, bereiten die Unterlagen der Bewerber/innen auf und erstellen ein internes Ranking. Nach Abschluss der Analyse präsentieren sie dem Kunden eine Auswahl passgenauer Kandidaten, koordinieren Vorstellungsgespräche und begleiten die Bewerber/-innen auf Wunsch auch zum Gespräch. Für die Unternehmen bringt dies eine enorme Entlastung. E-Recruiting, also die Personalvermittlung über das Internet, ist bei der Personalgewinnung nicht mehr wegzudenken. Viele Anbieter arbeiten ständig daran, neue Kanäle zu erschließen, um die Angebote ihrer Kunden noch besser und direkter an geeignete Bewerber/-innen kommunizieren zu können. Der Wettbewerb um die besten Bewerber/innen wird auch in den kommenden Jahren andauern. Für die Personaldienstleister ist dies Herausforderung und Chance zugleich: Die Kunden erwarten passgenaue und flexible Komplettlösungen aus einer Hand. Da die Personaldienstleister ihre Kundenunternehmen meist sehr genau kennen, können sie dieses Wissen auch bei der Entwicklung unternehmensstrategischer Konzepte wie zum Beispiel den Aufbau einer Employer Branding Strategie mit einbringen. Saskia Linsenmeier, Geschäftsführerin von Bell Employment Personaldienstleistungen, Weinheim/Bruchsal


Schwerpunkt

n Zunehmender Wettbewerbsdruck und schwankende Auftragssituationen erfordern von Logistik-Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität. Die Branche ist traditionell sehr personalintensiv und darauf angewiesen, Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit einsetzen zu können. Personaldienstleister kennen die Bedürfnisse der Logistik-Unternehmen hinsichtlich Qualität und Kurzfristigkeit. Sie agieren als fachlich kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner sowohl für kleine und mittelständische Betriebe als auch für große Firmen. Zeitarbeit ist daher auch für die Logistikbranche in der Region Karlsruhe ein wichtiges Flexibilisierungsinstrument und fester Bestandteil ihrer strategischen Personalplanung. Personaldienstleister sind auf die Vermittlung von qualifizierten Mitarbeitern für alle Ebenen der Logistik spezialisiert: gewerbliche Hilfskräfte, zum Beispiel im Bereich der Kommissionie-

rung, Staplerfahrer, Fachkräfte für Lagerwirtschaft oder kaufmännische Mitarbeiter. Mit maßgeschneiderten Personalkonzepten sichern sie Wettbewerbsvorteile für die Kundenunternehmen. Wenn eine kleine Spedition bei Auftragsspitzen oder urlaubsbedingten Ausfällen Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern äußert, stehen die Personaldienstleister bereit. Neben der klassischen Zeitarbeit gehört meist auch die direkte Personalvermittlung zum Service-Portfolio. Je nach Anfrage des Kundenunternehmens vermitteln Personaldienstleister nicht nur einzelne Mitarbeiter, sondern komplette Teams mit ausgebildeten Fachkräften. Je nach Bedarf der Kundenunternehmen kümmert sich der Dienstleister auch um die Qualifizierung der Bewerber und Mitarbeiter. Ihnen steht eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten im Logistikbereich zur Verfügung. Das Angebot reicht

Foto: ITALIAPUGLIA73, fotolia.com

Bedarfsgerechte Personallösungen für die Logistikbranche

von kurzen Intensivworkshops über mehrmonatige Vollzeitkurse bis hin zur berufsbegleitenden Maßnahme „Lernen im Job“, die mit einem Zertifikat der IHK oder des TÜV Rheinland dokumentiert wird. Elke Wecker, Leiterin der Niederlassung Karlsruhe der Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Eschborn Anzeige

IHK Wirtschaft 7-8/2011

47


Schwerpunkt

Innovatives Entlohnungskonzept

Foto: Picture Factory, fotolia.com

z

Kein Kostenblock lässt sich so wirkungsvoll nach Einsparungen untersuchen wie die Personalkosten. Optimierte, rechtssichere Entlohnungskonzepte belohnen engagierte Mitarbeiter und garantieren Flexibilität für jede Art von wirtschaftlichen Schwankungen. Von A wie Arbeitgeberdarlehen bis hin zu Z wie Zuschläge findet sich eine Vielzahl von steuer- und sozialversicherungsfreien Lohnbestandteilen. So ist beispielsweise die betriebliche Gesundheitsförderung bis zu 500 Euro jährlich steuer- und beitragsfrei. Die betriebliche Gesundheitsförderung leistet in modernen Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern und damit für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Steuerfrei können beispielsweise folgende Maßnahmen sein: ß Maßnahmen zur Vorbeugung und Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparates wie die Rückenschule. ß gesundheitsgerechte Verpflegung am Arbeitsplatz ß Maßnahmen zur gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung, Gesprächsführungsseminare für Führungskräfte ß Förderung individueller Kompetenzen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz ß Einschränkung des Suchtmittelkonsums, Raucherentwöhnungsseminare

48

IHK Wirtschaft 7-8/2011


Schwerpunkt Unter die Steuerbefreiung fallen Gesundheitsförderprogramme, die vom Arbeitgeber selbst durchgeführt werden, ebenso wie Barzuschüsse des Arbeitgebers zu entsprechenden Maßnahmen, die von externen Unternehmen angeboten werden. Dadurch haben auch kleinere Betriebe die Möglichkeit, diese Leistungen ihren Arbeitnehmern zugutekommen zu lassen. Allein die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen bei Sportvereinen und Fitnessstudios sind nicht steuer- und sozialversicherungsfrei, da es sich nicht um Maßnahmen handelt, die unter die sogenannte Primärprävention oder die betriebsspezifische Vorsorge fallen. Nimmt jedoch ein Arbeitnehmer zwecks Vorbeugung und Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparates in seiner Freizeit an einem gezielten Kurs seines Sportvereins teil und erstattet der Arbeitgeber die Kosten, so ist der Barzuschuss nach § 3 Nummer 34 Einkommensteuergesetz steuer- und sozialversicherungsfrei. Um bei einer späteren Lohnsteuer- oder Sozialversicherungsprüfung belegen zu können, dass es sich um eine geförderte betriebliche Gesundheitsmaßnahme im Sinne des Förderkatalogs des § 20a Sozialgesetzbuch V handelt,

und um zu vermeiden, dass die Maßnahme sowohl vom Arbeitgeber als auch zusätzlich von der Krankenkasse gefördert wird, müssen vom Anbieter ausgestellte Teilnahmebescheinigungen klarstellen, dass sie ausschließlich zum Einreichen beim Arbeitgeber und nicht zum Antrag auf Bezuschussung bei der Krankenkasse genutzt werden dürfen. Marco A. Huber, Leiter Vertrieb, Projektmanagement & Marketing, lohn-ag.de AG, Baden-Baden

Foto: Bizroug, fotolia.com

IHK Wirtschaft 7-8/2011

49


Schwerpunkt

50

Web 2.0 als Instrument der Mitarbeitergewinnung

Was Bewerber von Unternehmen im Web 2.0 erwarten

n Ein Joint-Venture-Projekt aus den Partnerstädten Karlsruhe und Halle/Saale ist die Medical-Recruiting-Konferenz, die am 5. und 6. Oktober in Baden-Baden stattfindet. Die Personalberatung Media Consult Maier + Partner GmbH aus Karlsruhe wird gemeinsam mit dem Agenturverbund PERSONAL | inform aus Halle innovative Recruiting-Trends im Web 2.0 vorstellen. Namhafte Experten referieren über neueste Tools, Anwendungsgebiete und Best-Practice-Beispiele. „Auch wenn wir mit dieser Veranstaltung in erster Linie Unternehmen aus dem Gesundheitswesen ansprechen, richtet sich die Konferenz an Unternehmen, die bereits mit einem Fachkräftemangel konfrontiert sind oder diesen befürchten“, erklärt Ulrike Maier, Geschäftsführerin der Media Consult Maier + Partner GmbH, das Konzept. Die Probleme seien überall gleich: Wo finde ich meine Zielgruppe im Internet? Wie baue ich den Kontakt zu wichtigen Bewerbergruppen aus? Wie präsentiere ich meine ArInformationen beitgebermarke optimal im Web 2.0? Was muss Telefon (07 21) 83 14 7 - 0 ich rechtlich bedenken? ulrike.maier@mcm-web.de

n Über 18 Millionen Menschen in Deutschland haben ein Profil bei Facebook, rund 3,8 Millionen Deutsche tauschen sich bei XING aus – Social Media haben sich in Deutschland etabliert – auch im beruflichen Kontext. Immer mehr Unternehmen setzen die Social Media auch als Rekrutierungstool ein. Doch was muss ein SocialMedia-Auftritt eines Unternehmens bieten, damit dieser potenziellen Bewerbern attraktiv erscheint und damit von der Zielgruppe entsprechend aktiv genutzt wird? Das untersuchte die DIS AG im Rahmen einer Studie zur Nutzung von Social Media, die mit 1.593 Teilnehmern zu den bislang umfassendsten Erhebungen in Deutschland zählt. Danach erwarten potenzielle Bewerber vor allem die zeitnahe Veröffentlichung aktueller Stellenangebote (80 Prozent), die Darstellung von Karrieremöglichkeiten (70 Prozent) und allgemeine Nachrichten zum Unternehmen (60 Prozent). Knapp die Hälfte der Gruppe legt zudem Wert auf Erfahrungsberichte von Mitarbeitern und Informationen zu Weiterbildungsangeboten. 45 Prozent wünschten sich zudem Argumente, die für eine Bewerbung bei dem jeweiligen Unterwww.dis-ag.com nehmen sprechen.

IHK Wirtschaft 7-8/2011


56 65_Handelsregister_Juli/August 2011 22.06.11 14:04 Seite 56

Handelsregister Hinweise zu den HR-Veröffentlichungen Die folgenden – teilweise gekürzten – Handelsregisterangaben stellen keine amtliche Bekanntgabe dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt die IHK Karlsruhe keine Haftung. Mit der Registereintragung besteht neben den Notar- und Gerichtskosten keine weitere Zahlungspflicht, da die vom Gericht veranlassten Pflichtveröffentlichungen vom Gericht unmittelbar in Rechnung gestellt werden. Der Abdruck in der IHK-Zeitschrift „Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe“ ist kostenlos. Warnung vor „Adressbuchschwindel“: Wenn Sie deshalb in nächster Zeit ein Schreiben erhalten, das zusätzlich die Eintragung in ein privates Register anbietet, zum Beispiel in eine Onlineplattform, seien Sie vorsichtig. Vor allem auch deshalb, weil diese Schreiben oftmals wie eine Rechnung aussehen, obwohl es sich nur um ein Angebot handelt. Wir empfehlen den Unternehmen deshalb dringend, jede Rechnung und jedes Angebot, das unter Hinweis auf die erfolgte Registereintragung eingeht, genau zu prüfen und in Zweifelsfällen bei der Kammer unter Telefon (07 21) 174-119 oder -185 nachzufragen. Weitere Informationen in unserem IHK-Merkblatt „Wettbewerbsrecht“ – Nr. 9 „Adressbuchschwindel“ (www.karlsruhe.ihk.de, Dokumenten-Nummer 650).

Neueintragungen Bruchsal-Bretten ■ HRB 711300: 18.02.2011 EKB med&tec GmbH, Graben-Neudorf, Humboldtstraße 5, 76676 Graben-Neudorf. Gegenstand unter anderem: Fertigung, die Montage und der Vertrieb von medizinischen Geräten. Stammkapital: 25.000 EUR Geschäftsführer: Brecht, Jürgen, Graben-Neudorf. ■ HRA 703475: 21.02.2011 licht & technik fachgroßhandel S. Ripka e. K., Bretten, Gewerbestraße 56, 75015 Bretten. Der Großhandel mit Licht & elektronischen Bauteilen für Wiederverkäufer, Industrie und Handwerk. Einzelkaufmann. Inhaber: Ripka, Sven, Bretten. ■ HRA 703477: 21.02.2011 Versicherungsbüro Doll & Übelhör GmbH & Co. KG, Bruchsal, Werner-von-Siemens-Straße 2-6, 76646 Bruchsal. Verkauf und die Vermittlung von Versicherungen. Persönlich haftender Gesellschafter: Doll & Übelhör Verwaltungs GmbH, Bruchsal (Amtsgericht Mannheim HRB 711308)mit der Befugnis – auch für die jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711305: 21.02.2011 OMNIA-Schulverwaltungssoftware UG (haftungsbeschränkt), Waghäusel, Helmut-Schmidt-Straße 6, 68753 Waghäusel. Gegenstand unter anderem: Die Erstellung, Pflege, Verkauf, Vermietung und/ oder Lizenzierung von Schulverwaltungssoftware und schulnaher Software. Stammkapital: 500 EUR. Geschäftsführer: Bottler, Jörg, Waghäusel. ■ HRB 711308: 21.02.2011 Doll & Übelhör Verwaltungs GmbH, Bruchsal, WernervonSiemens-Straße 2–6, 76646 Bruchsal. Gegenstand: die Übernahme der Stellung als persönlich haftender Gesellschafter in der Versicherungsbüro Doll & Übelhör GmbH & Co. KG mit Sitz in Bruchsal (Hauptgesellschaft). Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Doll, Axel, Stutensee; Übelhör, Oliver, Ladenburg, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

56

IHK Wirtschaft 7-8/2011

■ HRB 711313: 21.02.2011 LU-Kurierdienste UG (haftungsbeschränkt), Dettenheim, Albert-Schweitzer-Str. 56, 76706 Dettenheim. Gegenstand: Das Erbingen von Kurierdiensten. Stammkapital: 1 EUR. Geschäftsführer: Lörch, Ursula, geb. Rogalski, Dettenheim. ■ HRA 703483: 24.02.2011 B+D Immobilien GmbH & Co KG, Bad Schönborn, Hauptstr. 47, 76669 Bad Schönborn. Persönlich haftender Gesellschafter: Brust und Dumm VerwaltungsGmbH, Bad Schönborn (Mannheim HRB 711250). ■ HRB 711365: 25.02.2011 Promotional & Media Development GmbH, Bretten, Friedenstraße 13, 75015 Bretten. Der Sitz ist von Heilbronn (Amtsgericht Stuttgart HRB 728358) nach Bretten verlegt. Sitz verlegt. Gegenstand: Internet- und EDV-Dienstleistungen aller Art. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Joder, Sven, Bretten. ■ HRB 711374: 28.02.2011 MB Sanierungen GmbH, Waghäusel, Saarstraße 3, 68753 Waghäusel. Gegenstand unter anderem: Die Ausführung von Renovierungsarbeiten. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Brandl, Ralf, Waldbronn; Martus, Kai, Waghäusel, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711376: 28.02.2011 Tanzwelt Wipper Bretten GmbH, Bruchsal, Murgstr. 15, 76646 Bruchsal. Gegenstand unter anderem: Vornehmlich in Bretten das Erteilen von Tanzunterricht, die Durchführung von Veranstaltungen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Herfurth, Holger, Bruchsal; Wipper, Sven, Ubstadt-Weiher, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711381: 28.02.2011 V-Rider GmbH, Ubstadt-Weiher, Kreuzstr. 15, 76698 UbstadtWeiher. Gegenstand: Der Vertrieb von elektrischen Fahrzeugen und Zubehör in Europa. Stammkapital: 25.050 EUR. Geschäftsführer (nur gemeinsam): Friedrich, Hannes, UbstadtWeiher; Karajannis, Dennis, Gondelsheim; Lin-

genfelser, André-Peter, Oberderdingen, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Karlsruhe ■ HRB 711038: 19.01.2011 Smsun Export GmbH, Karlsruhe, Schützenstraße 43, 76137 Karlsruhe. Firma von Amts wegen berichtigt in: Samsun Export GmbH. ■ HRA 703470: 18.02.2011 Consilio GmbH & Co. KG, Eggenstein-Leopoldshafen, Murgstraße 17, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen. Gegenstand des Unternehmens sind unter anderem die Analyse, die Vermittlung und der Vertrieb von Versicherungen und Bausparverträgen. Persönlich haftender Gesellschafter: Consilio Verwaltungs GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen (Amtsgericht Mannheim HRB 711294). ■ HRA 703472: 18.02.2011 Ade Finanz Consulting e. K., Rheinstetten, Römerstraße 53 a, 76287 Rheinstetten. Finanz- und Versicherungsmakler. Einzelkaufmann. Inhaber: Ade, Michael, Rheinstetten. ■ HRB 711304: 18.02.2011 Ingenieurbüro Wiggenhauser GmbH, Karlsruhe, Beiertheimer Allee 14, 76137 Karlsruhe. Gegenstand: Die Erbringung von Ingenieurdienstleistungen, insbesondere Berechnungs- und Konstruktionsdienstleistungen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Wiggenhauser, Bernd, Karlsruhe. ■ HRB 711307: 21.02.2011 pflemi UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Rheinstr. 83 a, 76185 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Der Handel mit Kontaktlinsen- und pflegemitteln; Digitalisierung von analogen Bild-, Tonund Videoaufnahmen. Stammkapital: 1.000 EUR. Geschäftsführer: Walter, Simon, Karlsruhe. ■ HRB 711311: 21.02.2011 REHAB Messe GmbH, Karlsruhe, Festplatz 1, Konferenzhaus, 76137 Karlsruhe. Gegenstand: Veranstaltungen aller Art, insbesondere die Organisation und Durchführung von Ausstellungen, Messen, Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen zum Bereich der Pflege, Rehabilitation und Integration Behinderter. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Borgmann, Hans-Dieter, Dortmund. ■ HRA 703481: 22.02.2011 Park Plaza GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Nowackanlage 13, 76137 Karlsruhe. Die Verwaltung des Vermögens der Gesellschaft, insbesondere der Erwerb von Grundstücken, die Beauftragung Dritter zur Errichtung von Wohn- und Geschäftshäuser, Bürogebäuden und Hotels sowie die Vermietung und Verwaltung. Persönlich haftender Gesellschafter: Park Office Verwaltungs GmbH, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 110595). ■ HRB 711316: 22.02.2011 Beautymed Systems, Karlsruhe, Greschbachstr. 7, 76229 Karlruhe. Gegenstand: Der Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln, Medizinprodukten, kosmetischen Produkten, Parfüm, Textilien und Schmuck sowie Marketing und Unternehmensberatung. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Fallert, Yvonne, geb. Gartner, Bühl. ■ HRB 711325: 23.02.2011 R & R Schmuckhandel GmbH, Karlsruhe, Amalienstr. 28, 76133 Karlsruhe. Gegenstand: Der Handel mit und der Vertrieb von Modeschmuck, Uhren, Silberschmuck und modischen Accessoires. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Gense, Valentina, Karlsruhe. ■ HRB 711333: 23.02.2011 KONCLUDE CONSULTING GmbH, Karlsruhe, Friedrich-WeickStr. 22, 76189 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Beratung insbesondere zu Fragen der

Strategie, der Organisation, der betrieblichen Prozesse und der Kommunikation. Geschäftsführer: Krahnert, Mathias, Karlsruhe. ■ HRB 711336: 23.02.2011 MARIS GmbH, Karlsruhe, Hagsfelder Allee 7, 76131 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Der Büroservice, die Vermittlung von Aufträgen mit Bauunternehmen, Vermietung und Verwaltung von Immobilien, der Autohandel. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Magirescu, Radu, Karlsruhe; Scumpieriu, Iulian Alin, Waldbronn, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711340: 24.02.2011 Aviation Club Mister Karlsson GmbH, Karlsruhe, c/o Rechtsanwalt Walter Riegel Kaiserstr. 120, 76133 Karlsruhe. Gegenstand: Die Organisation von Flügen als Freizeitgestaltung sowie der Handel mit Flugzeugmodellen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Mamedov, Rafail, Moskau/Russland; Seidova, Rena, Moskau/Russland, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711347: 24.02.2011 NeilCon UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Zeppelinstraße 23 a, 76185 Karlsruhe. Gegenstand: Unternehmensberatung. Stammkapital: 2.500 EUR. Geschäftsführer: Steinbrink, Nils, Karlsruhe. ■ HRA 703490: 25.02.2011 Ingenieur Künstlin Gesellschaft für Tragwerksplanung mbH & Co. KG, Karlsruhe, Hirschstraße 11 a, 76133 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Der Betrieb eines Ingenieurbüros für Tragwerksplanung, die Energieberatung. Persönlich haftender Gesellschafter: Künstlin Verwaltungs-GmbH, Karlsruhe (Mannheim HRB 710796). ■ HRB 711357: 25.02.2011 Ludoergosum Holding GmbH, Karlsruhe, Nowackanlage 13, 76137 Karlsruhe. Der Sitz ist von Frankfurt am Main Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 89487) nach Karlsruhe verlegt. Bisher: Maia Siebenundfünfzigste VermögensverwaltungsGmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Beteiligung unter Ausübung der einheitlichen Leitung an Unternehmen, die im Bereich der Entwicklung und Vermarktung von Online-Entertainment Produkten, insbesondere auch für GPS-fähige Endgeräte tätig sind. Stammkapital: 25.000 EUR. Bestellt als Geschäftsführer: Kersting, Klaas, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Pacho, Norbert, Wiesbaden. ■ HRB 711361: 25.02.2011 FernFinanz UG (haftungsbeschränkt), Pfinztal, Mickenlochstr. 8, 76327 Pfinztal. Gegenstand unter anderem: Vermittlung von Absicherungsprodukten, Altersvorsorgeprodukten, Bausparverträgen und Sachversicherungen. Geschäftsführer: Bendorff, Holger, Pfinztal. ■ HRB 711366: 25.02.2011 beautybook UG (haftungsbeschränkt), Ettlingen, Rudolf Plank Straße 21, 76275 Ettlingen. Gegenstand: Die Erstellung, Bewirtschaftung und Betreuung von Serviceportalen und Communities im Internet. Stammkapital: 1 EUR. Geschäftsführer: Zieseniß, Frank, Ettlingen. ■ HRB 711368: 25.02.2011 HS-Schulung UG (haftungsbeschränkt), Rheinstetten, Römerstraße 77, 76287 Rheinstetten. Gegenstand: Aus- und Weiterbildung, insbesondere im Wellness- und medizinischen Bereich. Stamm-


56 65_Handelsregister_Juli/August 2011 22.06.11 14:04 Seite 57

Handelsregister

■ HRA 703495: 28.02.2011 Raumausstattung Blum OHG, Karlsruhe, Neufeldstr. 28, 76187 Karlsruhe. Beratung und Umsetzung von Raumausstattungskonzepten. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Blum, Daniel, Edingen-Neckarhausen; Blum, Michael Fritz Ludwig, Karlsruhe, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711378: 28.02.2011 CALIC Software UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Waldhornstr. 25, 76131 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Software-Entwicklung, Software-Beratung, Vertrieb von Soft- und Hardware. Stammkapital: 2.000 EUR. Geschäftsführer: Calic, Michael, Karlsruhe. ■ HRB 711384: 28.02.2011 HRC Hänselmann Risk Consulting GmbH, Karlsruhe, Weberstraße 14, 76133 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Dienstleistungen im Bereich des Risikomanagements, der betriebswirtschaftlichen und IT-technischen Beratung. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Hänselmann, Michael, Karlsruhe. ■ HRB 711386: 01.03.2011 Logo-Pack GmbH, Malsch, Durmersheimer Straße 28, 76316 Malsch. Gegenstand: Die Herstellung von Industrie- und Exportverpackungen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Müller, Mike, Malsch. ■ HRB 711393: 01.03.2011 Terreno 50 UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Dieselstr. 8, 76227 Karlsruhe. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 33 EUR. Geschäftsführer: Nickäs, Anke, geb. Nieth, Bretten. ■ HRB 711394: 01.03.2011 Terreno 51 UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Dieselstr. 8, 76227 Karlsruhe. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 33 EUR. Geschäftsführer: Nickäs, Anke, geb. Nieth, Bretten. ■ HRB 711398: 02.03.2011 mikosol UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Sophienstraße 34, 76133 Karlsruhe. Gegenstand: Die IT Beratung und Entwicklung. Stammkapital: 1.000 EUR. Geschäftsführer: Rahbar, Miriam, geb. Haitz, Karlsruhe. ■ HRB 711399: 02.03.2011 GlobalDocu S. L. Niederlassung Karlsruhe, Karlsruhe, Unterreut 6, 76135 Karlsruhe. Zweigniederlassung der GlobalDocu S. L. mit Sitz in Vitoria-Gasteiz (Alava)/Spanien (Registro Mercantil de Alava T1452, F51, H VI-14739). Gegenstand unter anderem: Die Erstellung von technischen Dokumentationen insbesondere im Bereich Maschinenbau und Automobilindustrie. Stammkapital: 3.006 EUR. Geschäftsführer: Hildebrand, Stefan, Elorriaga (Alava)/Spanien). ■ HRB 711400: 02.03.2011 ENERGIEkrebs GmbH, Karlsruhe, Litzenhardtstraße 79, 76135 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Gebäudeenergieberatung sowie Trockenbau. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Krebs, Dirk, Karlsruhe. ■ HRB 711403: 02.03.2011 Mostafa Consulting & Trading UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Waldstraße 73, 76133 Karlsruhe. Gegenstand: Beratung und Training im Bereich Management, Vertrieb und Marketing sowie Import und Export von Waren und Industriegütern. Stammkapital: 300 EUR. Geschäftsführer: Mostafa, Andreas, Karlsruhe.

Baden-Baden ■ HRA 703492: 28.02.2011 Dev2000 Projektgesellschaft Geringswalde GmbH & Co. KG, Baden-Baden, Flugstr. 10, 76532 BadenBaden. Gegenstand unter anderem:Projektentwicklung sowie Kauf, Verwaltung und Nutzung von Grundstücken und von Gebäuden. Persönlich haftender Gesellschafter: HaLog Immobilienmanagement Oos GmbH, Baden-Baden (Amtsgericht Mannheim HRB 522502). ■ HRB 711372: 28.02.2011 Andoni-Music UG (haftungsbeschränkt), Baden-Baden, SanktMichael-Str. 35, 76534 Baden-Baden. Gegenstand: CD Produktionen und deren Verkauf, Konzerte, Messen, Seminare und Workshops. Stammkapital: 1000 EUR. Geschäftsführer: Scharpf, Ursula, Baden-Baden. ■ HRB 711390: 01.03.2011 Eaton Technologies GmbH, Baden-Baden, Dr.-ReckewegStraße 1, 76532 Baden-Baden. Gegenstand: Die Beteiligung an Unternehmen aller Art und die einheitliche unternehmerische Führung der gehaltenen Beteiligungen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Shulew-Gerber, Geno, geb. Shulew, Lahr, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRA 703497: 02.03.2011 Mental spa. e. K., Baden-Baden, Ludwig-Wilhelm-Platz 4, 76530 Baden-Baden. Beratung und Coaching von Unternehmen und Privatpersonen, Behandlungen für Körper und Geist sowie Handel mit Pflegeprodukten und Dekorationsartikeln. Einzelkaufmann. Inhaber: Binsdorf, Ralf, Baden-Baden.

Rastatt-Bühl ■ HRB 711317: 22.02.2011 Provoyages UG (haftungsbeschränkt), Rheinmünster, Zur Rheinfähre 6, 77836 Rheinmünster. Gegenstand: Verkauf und Vermittlung von Reisen. Stammkapital: 5.000 EUR. Geschäftsführer: Ursch, Jean-Marc, Drusenheim (Frankreich). ■ HRB 711353: 24.02.2011 VINC-Learning UG (haftungsbeschränkt), Rastatt, Carl-Friedrich-Str. 7, 76437 Rastatt. Gegenstand: Die grenzüberschreitende Weiter- und Fortbildung im Bereich von Fotografie und digitalem Design. Stammkapital: 100 EUR. Geschäftsführer: Geßler, Matthias, Rastatt. ■ HRB 711362: 25.02.2011 DAD Metallbau Verwaltungs-GmbH, Kuppenheim, Eichetstr. 8, 76456 Kuppenheim. Gegenstand: Das Halten und die Verwaltung der DAD-Metallbau Donato Antonio D’Onofrio GmbH & Co. KG. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: D’Onofrio, Donato, Kuppenheim. ■ HRA 703493: 28.02.2011 DAD-Metallbau Donato Antonio D’Onofrio GmbH & Co. KG, Kuppenheim, Eichetstr. 8, 76456 Kuppenheim. Die Be- und Verarbeitung von Metallen. Persönlich haftender Gesellschafter: DAD Metallbau Verwaltungs-GmbH, Kuppenheim (Amtsgericht Mannheim HRB 711362). ■ HRB 711371: 28.02.2011 Kasco UG (haftungsbeschränkt), Gaggenau, Konrad-Adenauer-Str. 97, 76571 Gaggenau. Gegenstand: Forschung und Entwicklung, sowie der Handel und Vertrieb von Klebstoffen, Dichtstoffen, Beschichtungs- und Härtungssystemen. Stammkapital: 5000 EUR. Geschäftsführer: Fanelsa, Kurt, Gaggenau. ■ HRB 711375: 28.02.2011 Hawaii Erleben UG (haftungsbeschränkt), Durmersheim, Leonharder Weg 2, 76448 Durmersheim. Gegenstand: Die Vermittlung von Reisedienstleistungen, insbesondere für das Reiseziel Hawaii. Stammkapital: 2.000 EUR. Geschäftsführer: Becker, Enrico Christian, Durmersheim.

_Beilagenhinweis: Arbeitsbühnen - Vermietung

Der Gesamtauflage dieser Auflage ist ein Prospekt der „Schultz KG, Wiesbaden“ beigefügt. ®

www.maltech.de

LIFT

kapital: 1.000 EUR. Geschäftsführer: Schönthaler, Hilmar, Rheinstetten.

PARTNER

Wir bitten unsere Leser um Beachtung!

Vermietung bundesweit

Karlsruhe · Pforzheim · Zum Ortstarif: Tel: 01801/147147 · Fax: 01801/147148

IHK Wirtschaft 7-8/2011

57


56 65_Handelsregister_Juli/August 2011 22.06.11 14:04 Seite 58

Handelsregister ■ HRB 711396: 02.03.2011 SLG Broadcast AG, Zweigniederlassung Deutschland, Rastatt, Am Oberwald 8, 76437 Rastatt. Bestellt als empfangsberechtigte Person: Lawo, Philipp, Am Oberwald 8, 76437 Rastatt. Zweigniederlassung der SLG Broadcast AG mit Sitz in Dielsdorf/Schweiz (Kanton Zürich CH – 020.3.035.938-5). Gegenstand: der Verkauf von Systemen und Produkten im Elektronikund Rundfunkbereich sowie den Vertrieb, die Instandhaltung und die Entwickwlung von elektronischen Geräten. 100.000 CHF. Allgemeine Vertretungsregelung: Der Verwaltungsrat (Vorstand) besteht aus einem oder mehreren Mitgliedern. Diese vertreten gemeinsam. Verwaltungsrat (Vorstand): Lawo, Philipp, Rastatt; Strähl, Marc, Bülach/Schweiz, jeweils einzelvertretungsberechtigt. ■ HRB 711404: 02.03.2011 Overlack Africa UG (haftungsbeschränkt), Rastatt, Baldenaustr. 56, 76437 Rastatt. Gegenstand unter anderem: Der Handel mit Holzprodukten in Afrika. Stammkapital: 5.000 EUR. Geschäftsführer: Paganelli-Overlack, Federica, geb. Paganelli, Rastatt.

Veränderungen Bruchsal-Bretten ■ HRB 231348: 16.02.2011 ophelis Beteiligungs GmbH, Bad Schönborn, Dr. Alfred-Weckesser-Str. 1, 76669 Bad Schönborn. Gegenstand geändert; nun: Die Übernahme der Geschäftsführung und der Komplementärstellung in der ophelis group GmbH & Co.KG in Bad Schönborn. ■ HRB 232693: 16.02.2011 Ritzerfeld Verwaltungs-GmbH, Bruchsal, Kammerforststr. 7, 76646 Bruchsal. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §§ 11 (Einziehung von Geschäftsanteilen) und 13 (Tod eines Gesellschafters) beschlossen. ■ HRB 250435: 16.02.2011 Getränkefachmarkt Kremer GmbH, Waghäusel, Bruchsaler Str. 4, 68753 Waghäusel. Bestellt als Liquidator: Kremer, Georg Karl, Waghäusel. Nicht mehr Geschäftsführer: Kremer, Irmgard, geb. Vogel, Einzelhandelskaufmann, Waghäusel. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 710036: 16.02.2011 DTG International UG (haftungsbeschränkt), Oberhausen-Rheinhausen, Marienstraße 106, 68794 Oberhausen-Rheinhausen. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Bestellt als Geschäftsführer: Herrmann, Jochen Michael, Mühlhausen, einzelvertretungsberechtigt. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Becker, Michael Herbert, OberhausenRheinhausen, einzelvertretungsberechtigt. ■ HRB 705213: 17.02.2011 Caribu Systems GmbH, Bruchsal, Werner-von-SiemensStr. 2–6, 76646 Bruchsal. Nicht mehr Geschäftsführer: Rönz, Hans Jürgen, Konz. ■ HRB 230659: 18.02.2011 ophelis Pfalzmöbel GmbH, Bad Schönborn, Dr. Alfred-Weckesser-Straße 1, 76669 Bad Schönborn. Firma geändert; nun: ophelis GmbH. ■ HRB 709205: 18.02.2011 Euroflex Cargo GmbH, Karlsdorf-Neuthard, Lusshardtstraße 4–6, 76689 Karlsdorf-Neuthard. Nicht mehr Geschäftsführer: Lieder, Vitalij, Esslingen am Neckar. ■ HRB 231032: 21.02.2011 INTERSPIRO GmbH, Forst, Werner-von-Siemens-Str. 8, 76694 Forst. Bestellt als Geschäftsführer:

58

IHK Wirtschaft 7-8/2011

Droppelmann, John Patrick, Libertville/USA; Israelsson, Leif, Akersberga/Schweden, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Siberg, Anders William, SaltsjoBaden/Schweden. ■ HRB 706150: 21.02.2011 WIRSOL Solar AG, Waghäusel, Bruchsaler Str. 22, 68753 Waghäusel. Vertretungsbefugnis geändert bei Vorstand: Riel, Stefan Wilhelm, Waghäusel; Wirth, Markus, Waghäusel, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 240030: 22.02.2011 Strähle-Galvanik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Zaisenhausen, Gewerbestr. 16–18, 75059 Zaisenhausen. Nicht mehr Geschäftsführer: Reimold, Sibylle, geb. Strähle, Kauffrau, ■ HRB 240225: 22.02.2011 Metallform Wächter GmbH, Bretten, Gewerbestr. 35, 75015 Bretten. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Komponenten, Baugruppen und Anlagen aus Metall, insbesondere für den Maschinenund Apparatebau sowie die industrielle Herstellung von Reinigungs- und Transportkörben.Bestellt als Geschäftsführer: Kohout, Michael, Bruchsal, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Prokura erloschen: Kohout, Michael, Bruchsal. ■ HRB 240684: 22.02.2011 WFI Wirtschaftsförderung Industriegebiete Oberderdingen, Sulzfeld, Kürnbach, Zaisenhausen Verwaltungs GmbH, Oberderdingen, Amthof 13, 75038 Oberderdingen. Bestellt als Geschäftsführer: Pfründer, Sarina, Gemmingen, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Roth, Eberhard, Sulzfeld. ■ HRB 703446: 22.02.2011 Semilution GmbH, Waghäusel, Haslacher Straße 16, 68753 Waghäusel. Sitz verlegt; nun: Stutensee. Neue Geschäftsanschrift: Karlsruher Ring 9, 76297 Stutensee. ■ HRB 230506: 23.02.2011 Verzinkerei Bruchsal Verwaltungs-GmbH, Bruchsal, Industriestr. 68, 76646 Bruchsal. Bestellt als Geschäftsführer: Gebhardt, Harald, Großostheim, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Prokura erloschen: Emmerich, Lars, Pleidelsheim; Gebhardt, Harald, Großostheim. ■ HRB 240412: 24.02.2011 Elektro Kürnbach, Austraße 25, 75057 Kürnbach. Firma geändert; nun: Wiesler GmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Entwicklung und Herstellung von Spritzgussteilen, die Montage kleinerer Baugruppen sowie die Durchführung von Elektroninstallationen.

Karlsruhe ■ HRB 102637: 04.02.2011 DOMICIL Gesellschaft für Immobilien, Vermittlung von Kapitalanlagen und Finanzierungen mbH, Karlsruhe, Bussardweg 8, 76199 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Mainzer Str. 26, 76199 Karlsruhe. ■ HRB 105485: 04.02.2011 Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte Gemeinnützige Gesellschaft mbH, Karlsruhe, Kanalweg 40/42, 76149 Karlsruhe. Nicht

mehr Geschäftsführer: Reick-Westphal, Marion, Karlsruhe. ■ HRB 109247: 04.02.2011 AWIKA Gesellschaft für Absolventenmarketing mbH, Karlsruhe, Kaiserstraße 2, 76131 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Wirsig, Matthias, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Held, Sebastian, Dortmund. ■ HRB 110019: 04.02.2011 FMAN Ingenieurgesellschaft mbH, Karlsruhe, Fiduciastraße 8, 76227 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Hanner, Hans-Jürgen, Karlsruhe. ■ HRB 711193: 04.02.2011 BALKON & ZAUNPROFI Leibhammer + Rietz GmbH, Karlsruhe, Unterer Dammweg 7, 76149 Karlsruhe. Der Sitz ist von Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 701358) nach Karlsruhe verlegt. Bisher: Kristall Bauelemente GmbH; Errichtet: Zweigniederlassung unter gleicher Firma in: 73557 Mutlangen, Geschäftsanschrift: Schlehenweg 5, 73557 Mutlangen. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Herstellung und der Vertrieb von Balkongeländern und -verkleidungen, Sicht- und Windschutzwände. 60.000 DEM. Geschäftsführer: Rietz, Frank-Rüdiger, Mutlangen, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb der Wolfgang Leibhammer Gesellschaft mit beschränkter Haftung begründeten Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen. ■ HRA 700500: 07.02.2011 Versicherungsbüro Bauer OHG, Waldbronn, Leopoldstr. 28, 76337 Waldbronn. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Bauer, Herbert, Waldbronn; Ziefle, Tanja, Karlsbad. ■ HRB 101146: 07.02.2011 Autohandel – Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe, Lauterbergstr. 1–5, 76137 Karlsruhe. Allgemeine Vertretungsregelung von Amts wegen berichtigt in: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einem von mehreren Geschäftsführern kann Einzelvertretungsbefugnis erteilt werden. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Bestellt als Geschäftsführer: Pramann, Michael, Karlsruhe; Dr. Wiebe, Ralf, Mutterstad. Nicht mehr Geschäftsführer: Schalwat, Christoph, Karlsruhe. ■ HRB 107353: 07.02.2011 Dipl.-Ing. Wolfgang Eichler Verwaltungs GmbH, Karlsruhe, Erich-Heckel-Str. 39, 76227 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Eichler, Ulrike, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 108923: 07.02.2011 Ferrotec GmbH, Pfinztal, Greschbachstraße 19, 76229 Karlsruhe. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Sitz) und § 13 (Veröffentlichungen) beschlossen. Neue Geschäftsanschrift: Greschbachstraße 19, 76229 Karlsruhe. ■ HRB 109214: 07.02.2011 Solvision Gesellschaft für Design und Entwicklung von Software GmbH, Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Auf dem Guggelensberg 19, 76227 Karlsruhe. ■ HRB 109677: 07.02.2011 E. H. Vermögensverwaltung GmbH, Karlsruhe, Hammweg 2b,

76189 Karlsruhe. Bestellt als Liquidator: Hartmann, Egon Josef, Karlsruhe. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 111108: 07.02.2011 E. Reichert GmbH Kunststoff-Rohstoffe, Karlsruhe, Humboldtstr. 25 b, 76131 Karlsruhe. Einzelprokura: Reichert-Tampe, Isabelle, Stuttgart. ■ HRB 703030: 07.02.2011 OYSTAR Holding GmbH, Stutensee, Lorenzstraße 6, 76297 Stutensee. Bestellt als Geschäftsführer: Steinbach, Dieter, Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Heller, Ralf, Bruchsal. ■ HRB 703237: 07.02.2011 Meravest Capital Aktiengesellschaft, Karlsruhe, Erbprinzenstraße 29, 76133 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Herrenstraße 9, 76133 Karlsruhe. Bestellt als Vorstand: Birkert, Rolf, Frankfurt am Main. Nicht mehr Vorstand: Esslinger, Rüdiger, Karlsruhe. ■ HRB 104839: 07.02.2011 Wäscherei Klipfel GmbH, Karlsruhe, Mathystraße 36, 76133 Karlsruhe. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Karlsruhe, G1 IN 1331/10 (1)) aufgelöst. ■ HRA 100283: 08.02.2011 Gebrüder Betz, Karlsruhe, Klauprechtstraße 23, 76137 Karlsruhe. Firma geändert; nun: Gebrüder Betz und H.G. Schuster KG. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Schuster, Horst Günter, Karlsruhe. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Schuster, Heinz, Elektromeister, Karlsruhe. Einzelprokura: Gudrun Doris, Karlsruhe. ■ HRB 109343: 08.02.2011 innoveas AG, Karlsruhe, Karlstr. 45 b, 76133 Karlsruhe. Bestellt als Vorstand: Martinez-Arbizu, Antonio Angel, Wismar; Dr. Werp, Rüdiger Carsten, Waldbronn, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 361923: 08.02.2011 Wilhelm Herrmann Assekuranz Makler GmbH, Ettlingen, Am Hardtwald 1, 76275 Ettlingen. Prokura erloschen: Thesen, Markus Eike, Karlsruhe. ■ HRB 704570: 08.02.2011 Papyrus Group Germany GmbH, Ettlingen, Gehrnstr. 7–11, 76275 Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Unser, Bernd, Muggensturm. Prokura erloschen: Csik, Leopold, Eggenstein-Leopoldshafen. ■ HRB 709352: 08.02.2011 Abundia GmbH, Karlsruhe, Am Sandfeld 17 a, 76149 Karlsruhe. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 11 Abs. 2 (Kündigung – Tod eines Gesellschafters) beschlossen. ■ HRA 361231: 09.02.2011 Dennig Grundstücksverwaltung GmbH & Co KG, Karlsbad, Breitwiesenring 10/1, 76307 Karlsbad. Eingetreten als Liquidator: Dennig, Uwe, Ettlingen; Dennig, Volker, Karlsbad, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 109778: 09.02.2011 SYSTEC & SERVICES GMBH, Karlsruhe, Emmy-Noether-Str. 9, 76131 Karlsruhe. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Hofmann, Rainer, Eggenstein-Leopoldshafen. ■ HRB 110634: 09.02.2011 Falkenthal GmbH, Stutensee, Distelweg 1, 76297 Stutensee. Bestellt als Geschäftsführer: Falkenthal, Michael, Stutensee, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Drit-


56 65_Handelsregister_Juli/August 2011 22.06.11 14:04 Seite 59

ten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Falkenthal, Ilse, Stutensee.

men oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

■ HRB 211289: 09.02.2011 p2a Petrow Assekuranzmakler GmbH, Karlsruhe, Moltkestr. 25, 76133 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Scraback, Tino, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

■ HRB 111372: 10.02.2011 NOVATEC BioSol AG, Karlsruhe, Herrenstr. 30, 76133 Karlsruhe. Nicht mehr Vorstand: Orwig, Dennis, Karlsruhe.

■ HRB 361231: 09.02.2011 Dennig GmbH, Karlsbad, Breitwiesenring 10/1, 76307 Karlsbad. Geschäftsanschrift: Breitwiesenring 10/1, 76307 Karlsbad. Bestellt als Liquidator: Dennig, Uwe, Ettlingen; Dennig, Volker, Karlsbad, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Dennig, Volker, Dipl.-Betriebswirt, Karlsbad; Dennig, Uwe, Maurermeister, Karlsbad. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 362885: 09.02.2011 Dennig Verwaltungen GmbH, Karlsbad, Breitwiesenweg 10/1, 76307 Karlsbad. Bestellt als Liquidator: Dennig, Uwe, Ettlingen; Dennig, Volker, Karlsbad, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Dennig, Uwe, Karlsbad; Dennig, Volker, Karlsbad. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 701334: 09.02.2011 Ausonia Handelsgesellschaft mbH, Karlsruhe, Otto-Str. 18, 76227 Karlsruhe. Sitz verlegt; nun: Linkenheim-Hochstetten. Neue Geschäftsanschrift: Gewerbering 18 a, 76351 Linkenheim-Hochstetten. ■ HRB 702555: 09.02.2011 Malerfachbetrieb Vogel GmbH, Waldbronn, Im Beckener 11, 76337 Waldbronn. Sitz verlegt; nun: Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Daimlerstraße 12, 76185 Karlsruhe.

■ HRB 701304: 10.02.2011 STP Consulting GmbH, Karlsruhe, Lorenzstr. 29, 76135 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Kurz, Stephan, Karlsbad. ■ HRB 707295: 10.02.2011 Tax Network UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Unterreut 6, 76135 Karlsruhe. Firma geändert; nun: Tax Network GmbH. Stammkapital nun: 25.000 EUR. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Heimann, Udo, Niederlauterbach/Frankreich, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 708184: 10.02.2011 RENTARES Logistik GmbH, Karlsruhe, Koellestraße 19, 76189 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Maybachstr. 12, 76227 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Mischok, Thomas, Karlsruhe. ■ HRA 101698: 11.02.2011 H.G. Schuster & Co., Karlsruhe, Klauprechtstr. 23, 76137 Karlsruhe. Firma geändert; nun: H. G. Schuster & Co. KG. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Schuster, Heinz Gustav, Elektromeister, Karlsruhe. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Schuster, Horst Günter, Karlsruhe. Einzelprokura: Schuster, Gudrun Doris, Karlsruhe. ■ HRA 105356: 11.02.2011 IMOBA Baumontage GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Winterstr. 17, 76137 Karlsruhe. Firma geändert; nun: Phoenix Baumontage UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG. ■ HRA 361226: 11.02.2011 Clostermann Design GmbH & Co KG, Ettlingen. Neue Geschäftsanschrift: Beim Runden Plom 13, 76275 Ettlingen.

■ HRB 31844: 09.02.2011 AxRo Unternehmensberatungsgesellschaft mbH, Köln, Blumenstr. 10, 76133 Karlsruhe. Nach Sitzverlegung (jetzt Amtsgericht Mannheim, HRB 711157) Karlsruhe. Geschäftsanschrift: Blumenstr. 10, 76133 Karlsruhe.

■ HRA 703106: 11.02.2011 PFLUGER PHILIPP & COLLEGEN Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co KG, Karlsruhe, Stabelstr. 2, 76133 Karlsruhe. Firma geändert; nun: PFLUGER PHILIPP HÜWELER & COLLEGEN Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co KG.

■ GnR 100036: 10.02.2011 Genossenschaft für Wohnungsbau Karlsruhe 1921 eG., Karlsruhe, Häusserstr. 14, 76137 Karlsruhe. Nicht mehr Vorstand: Schneider, Heinz, Maschinenbauer, Karlsruhe.

■ HRB 360343: 11.02.2011 Mohr Präzisionsteile GmbH, Karlsbad, Im Hinteracker 6–10, 76307 Karlsbad. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Bold, Peter, Lüdenscheid; Haselmann, Wolfgang, Siebeldingen.

■ HRB 101109: 10.02.2011 Katholische Sozialstation Karlsruhe Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe, Carl-MetzStraße 9, 76185 Karlsruhe. Das Stammkapital ist auf 117.645 EUR erhöht. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Betreuung Alter und Kranker im ambulanten Pflegedienst. ■ HRB 103039: 10.02.2011 Küffner Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH, Rheinstetten, Kutschenweg 12, 76287 Rheinstetten. Bestellt als Geschäftsführer: Bischoff, Peter, Überlingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Meyer, Edgar, Kaufmann, Karlsdorf-Neuthard. ■ HRA 202994: 10.02.2011 Salamander Marken GmbH & Co. KG, Kornwestheim, Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe. Sitz verlegt; nun: Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRA 703455). Neue Geschäftsanschrift: Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe. ■ HRB 105890: 10.02.2011 Petra Lindig GmbH Thüringer Häusle, Karlsruhe, Pfefferäckerstr. 19, 76228 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Lindig, Benjamin, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Na-

■ HRB 362937: 11.02.2011 Clostermann Management GmbH, Ettlingen. Neue Geschäftsanschrift: Beim Runden Plom 13, 76275 Ettlingen. ■ HRB 708493: 11.02.2011 Clostermann Entertainment Group GmbH, Ettlingen, Kleiner Plom 4, 76275 Ettlingen. Neue Geschäftsanschrift: Beim Runden Plom 13, 76275 Ettlingen. ■ HRB 709750: 11.02.2011 DIE JOBMACHER GmbH, Karlsruhe, Karlstr. 27, 76133 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Schneider, Hannes, Heikendorf. Bestellt als Geschäftsführer: Webelhaus, Markus, Weßling, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 102647: 14.02.2011 2 k Kreativkonzept, Gesellschaft für effektive Werbung mbH, Karlsruhe, Virchowstr. 12, 76133 Karlsruhe. Der Gesellschaftsvertrag ist mehrfach geändert. Das Stammkapital ist auf 25.600 EUR erhöht. ■ HRB 104477: 14.02.2011 Vertriebsgesellschaft deutscher Brauereien mbH, Karlsruhe,


56 65_Handelsregister_Juli/August 2011 22.06.11 14:04 Seite 60

Handelsregister Moltkestr. 11, 76133 Karlsruhe. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Karlsruhe, G1 IN 730/10 (3)) aufgelöst. ■ HRB 110874: 14.02.2011 WebZooms AG, Karlsruhe, Erzbergerstr. 117, 76133 Karlsruhe. Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 26.01.2011 mit der Aktiengesellschaft Netviewer AG, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 703183) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). Die Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers wirksam. ■ HRB 361868: 14.02.2011 SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach gGmbH, Karlsbad, Guttmannstraße 1, 76307 Karlsbad. Bestellt als Geschäftsführer: Schwarzer, Jörg, Ettlingen, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Wolfram, Thomas, Leimen. ■ HRB 362375: 14.02.2011 Zachmann Kabelkonfektionen GmbH, Karlsbad, Badstr. 12, 76307 Karlsbad. Bestellt als Liquidator: Zachmann, Dieter, Karlsbad. Nicht mehr Geschäftsführer: Zachmann, Dieter, Karlsbad. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 362877: 14.02.2011 ANALOC Developement GmbH, Ettlingen, Wilhelmstraße 56, 76275 Ettlingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Schweers, Hartmut, Berlin. ■ HRB 703183: 14.02.2011 Netviewer AG, Karlsruhe, Erzberger Str. 117, 76133 Karlsruhe. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 26.01.2011 die WebZooms AG, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 110874) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). ■ HRB 705954: 14.02.2011 SfS GmbH Schule für Sicherheit, Karlsruhe, Bannwaldallee 46, 76185 Karlsruhe. Firma geändert; nun: SfS GmbH. Bestellt als Geschäftsführer: Theobald, Rita, geb. Meiser, Heusweiler, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Hofhansl, Sven, Bad Herrenalb. ■ HRB 707212: 14.02.2011 BGV-Versicherung Aktiengesellschaft, Karlsruhe, Durlacher Allee 56, 76131 Karlsruhe. Prokura erloschen: Gajevski, Franz, Karlsruhe; Schumann, Oliver, Ettlingen. ■ HRB 707723: 14.02.2011 Accuratis Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Dieselstraße 8, 76227 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Salatowski, Robert, Berlin. Nicht mehr Geschäftsführer: Kollhorst, Stefan, geb. Kersten, Menden. Prokura erloschen: Tewes, Dankmar, Warendorf.

60

ment des Karlsruher Institut für Technologie GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer: Prof. Dr. Rothengatter, Werner, Karlsruhe. ■ HRB 110538: 15.02.2011 Dimag Immobilien Management Aktiengesellschaft, Stutensee, Neue Str. 25, 76297 Stutensee. Änderung der Geschäftsanschrift: Buchenring 3, 76297 Stutensee. Nicht mehr Vorstand: von Koeding, Waltraud Elisabeth, geb. Cee, Pfinztal. ■ HRB 705688: 15.02.2011 Schläfer und Beller Zweite-Verwaltungs GmbH, Karlsruhe, Nördliche Uferstraße 11, 76189 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Nachtmann, Udo, Ettlingen, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Bartelt, Hartmut, Gauting. ■ HRB 707959: 15.02.2011 abusix UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Goethestr. 27, 76135 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Moltkestraße 15 a, 76133 Karlsruhe. ■ HRA 101806: 16.02.2011 Metzgerei Kurt Sack Inhaber Michael Grom e. K., Karlsruhe, Stephanstraße 16 b, 76316 Malsch. Firma geändert; nun: Metzgerei Sack Inh. Michael Grom e. K. Niederlassung verlegt; nun: Malsch. Neue Geschäftsanschrift: Stephanstraße 16 b, 76316 Malsch. ■ HRA 702211: 16.02.2011 dhmp GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Karlsruhe, Zur Gießerei 16, 76227 Karlsruhe. Prokura erloschen: Nellinger, Tobias, Bruchsal; von Olnhausen, Björn, Schwarzach. ■ HRB 101879: 16.02.2011 MICHELIN REIFENWERKE AG & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien, Karlsruhe, Michelinstraße 4, 76185 Karlsruhe. Prokura erloschen: Jurcik, Rudolf, Karlsruhe. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen mit der Ermächtigung zur Veräußerung und Belastung von Grundstücken: Weissbeck, Olivier, Seebach/Frankreich,. ■ HRB 107403: 16.02.2011 Fahrner GmbH, Schreinerei Rheinstetten, Gewerbering 21, 76287 Rheinstetten. Das Stammkapital ist auf 26.000 EUR erhöht. Firma geändert; nun: Fahrner GmbH. Neue Geschäftsanschrift: Gewerbering 21, 76287 Rheinstetten. Gegenstand geändert; nun: Der Betrieb einer Schreinerei sowie der Handel mit und die Lieferung und Montage von Bauelementen ■ HRB 2931: 11.02.2011 ALWOG Immobilienverwaltungs- Gesellschaft mbH, Ludwigshafen/Rhein, Otto-Stabel-Str. 2-4, 67059 Ludwigshafen. Neuer Sitz: Karlsruhe. Geschäftsanschrift: Kaiserstr. 209, 76133 Karlsruhe. Der Sitz ist nach Karlsruhe (jetzt Amtsgericht Mannheim HR B 711182) verlegt.

■ HRB 100677: 15.02.2011 Laden + Innenausbau Markstahler + Barth GmbH, Karlsruhe, Im kleinen Bruch 3, 76149 Karlsruhe. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Hussong, Frank, Waghäusel. Prokura erloschen: Wesch, Karl-Richard, Karlsruhe.

■ HRB 3871: 11.02.2011 R.A.P. Vermögensanlagen Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/ Rh., Kaiserstraße 209, 76133 Karlsruhe. Neuer Sitz: Karlsruhe. Geschäftsanschrift: Kaiserstraße 209, 76133 Karlsruhe. Der Sitz ist nach Karlsruhe (jetzt Amtsgericht Mannheim HR B 711232) verlegt.

■ HRB 102368: 15.02.2011 Bruker BioSpin GmbH, Rheinstetten, Am Silberstreifen 4, 76287 Rheinstetten. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Jung, Wulf-Ingo, Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Schmalbein, KlausDieter, Dipl.-Ingenieur, Marxzell.

■ HRA 3726: 14.02.2011 FITEC AG & Co. KG, Ludwigshafen am Rhein, Otto-Stabel-Str. 2–4, 67059 Ludwigshafen. Neuer Sitz: Karlsruhe. Geschäftsanschrift: Kaiserstraße 209, 76133 Karlsruhe. Der Sitz ist nach Karlsruhe (jetzt Amtsgericht Mannheim HR A 703453) verlegt.

■ HRB 108414: 15.02.2011 International Department der Universität Karlsruhe GmbH, Karlsruhe, Am Schloßplatz 19, 76131 Karlsruhe. Firma geändert; nun: International Depart-

■ HRB 109720: 15.02.2011 RLH RheinspedLogistik- und Handels AG, Karlsruhe, Koellestr. 13, 76189 Karlsruhe. Die Gesellschaft ist aufgrund des Umwandlungsbeschlusses vom

IHK Wirtschaft 7-8/2011

05.01.2011 in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter der Firma RLH RheinspedLogistik- und Handels-GmbH Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 711277) formwechselnd umgewandelt. ■ HRB 108759: 16.02.2011 Reha Profi 24 Service GmbH, Karlsruhe, Rastatter Straße 66, 76199 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Huber, Michael, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 110208: 16.02.2011 Satmedia GmbH, Karlsruhe, Ottostr. 2 b, 76227 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Ottostr. 2 b, 76227 Karlsruhe. ■ HRB 702671: 16.02.2011 Bruker-Physik GmbH, Ettlingen, Rudolf-Planck-Straße 23, 76275 Ettlingen. Berichtigung zur Geschäftsanschrift: Rudolf-Plank-Straße 23, 76275 Ettlingen. ■ HRB 110355: 16.02.2011 Michelin Development GmbH, Karlsruhe, Michelinstraße 4, 76185 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Weissbeck, Olivier, Seebach/Frankreich, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Jurcik, Rudolf Otto, Ettlingen. ■ HRB 361074: 16.02.2011 Dincprint GmbH, Ettlingen, Gehrnstr. 3–5, 76275 Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Unser, Bernd, Muggensturm. Prokura erloschen: Csik, Leopold, Ettlingen. ■ HRB 705687: 16.02.2011 Schläfer und Beller NU-Verwaltungs GmbH, Karlsruhe, Nördliche Uferstraße 11, 76189 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Nachtmann, Udo, Ettlingen, , mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Bartelt, Hartmut, Gauting. ■ HRB 709655: 16.02.2011 Rollicar Team Fahrdienste GmbH, Weingarten, Goethestr. 53, 76356 Weingarten. Errichtet: Zweigniederlassung unter gleicher Firma in: 76593 Gernsbach, Geschäftsanschrift: Hillaustr. 8, 76593 Gernsbach. 76767 Hagenbach, Geschäftsanschrift: Industriestr. 12, 76767 Hagenbach. ■ HRA 100838: 17.02.2011 BAUBEDARF Bertold Glauner GmbH & Co., Karlsruhe, Langenacker 3, 76275 Ettlingen. Firma geändert; nun: Sündermann Vermögens GmbH & Co. KG. Sitz verlegt; nun: Ettlingen. Neue Geschäftsanschrift: Langenacker 3, 76275 Ettlingen. Personenbezogene Daten und Vertretungsbefugnis geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: Sündermann-Verwaltungs-GmbH, Ettlingen (Amtsgericht Mannheim HRB 101134), mit der Befugnis – auch für die jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRA 103905: 17.02.2011 Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG, Karlsruhe, Michelinstr. 4, 76185 Karlsruhe. Personenbezogene Daten von Amts wegen geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG, Granges-Paccot/Schweiz (Registre du commerce du Canton de Fribourg CH-2170136156-7). Personenbezogene Daten von Amts wegen geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: Michelin Invest S.A., GrangesPaccot/Schweiz (Registre du commerce du Canton de Fribourg CH-217-0136155-9), von

der Vertretung ausgeschlossen. Prokura erloschen: Jurcik, Rudolf Otto, Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen mit der Ermächtigung zur Veräußerung und Belastung von Grundstücken: Weissbeck, Olivier, Seebach/Frankreich. ■ HRB 101134: 17.02.2011 Baustoff-Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe, Langenacker 3, 76275 Ettlingen. Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Dabei wurde insbesondere das Stammkapital unter Umstellung auf Euro um 435,41 EUR auf 26.000 EUR erhöht, der Sitz nach Ettlingen verlegt sowie die Firma und der Gegenstand des Unternehmens geändert. Firma geändert; nun: Sündermann-Verwaltungs-GmbH. Sitz verlegt; nun: Ettlingen. Neue Geschäftsanschrift: Langenacker 3, 76275 Ettlingen. Gegenstand geändert; nun: Halten und Verwalten von Beteiligungen und eigenem Vermögen, insbesondere Imobilienvermögen. Stammkapital nun: 26.000 EUR. Bestellt als Geschäftsführer: Knab, Sascha, Ettlingen, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Lohmann, Heinrich, Kaufmann, Karlsruhe. ■ HRB 733144: 17.02.2011 Callkonzept GmbH, Böblingen, Hanns-Klemm-Straße 1 A, 71034 Böblingen. Sitz verlegt; nun: Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 711213). Geschäftsanschrift: Am Sandfeld 4, 76149 Karlsruhe. ■ HRB 103959: 17.02.2011 UHG Umschlagsund Baustoffhandelsgesellschaft mbH, Karlsruhe, Südbeckenstraße 6, 76189 Karlsruhe. Das Stammkapital ist auf 52.000 EUR erhöht. Bestellt als Geschäftsführer: Bissinger-Ertel, Alexander, geb. Bissinger, Neuburg; Ertel, Monika, Neuburg, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Ertel, Günter, Elektriker, Neuburg; Seibert, Ernst Ludwig, Kaufmann, Neckarsteinach. ■ HRB 106425: 17.02.2011 MALAUSCHEK GmbH, Karlsruhe, Unterreut 6, 76135 Karlsruhe. Firma geändert; nun: Business Center Karlsruhe GmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Oberflächenbearbeitung, Stahlarbeiten, Pulverbeschichtung sowie die Haus-und Immobilienverwaltung. Personenbezogene Daten von Amts wegen ergänzt bei Geschäftsführer: Malauschek, Waltraude, Bad Herrenalb, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 109682: 17.02.2011 ETB Eisenbahntechnisches Ingenieurbüro GmbH, Karlsruhe, Haid- und Neu-Str. 3–5, 76131 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Morgenstern, Rainer, Karlsruhe. Bestellt als Liquidator: Jung, Wolfram Johannes, Stutensee. ■ HRB 111303: 17.02.2011 Pfeiffer & May Karlsruhe GmbH, Karlsruhe, Unterweingartenfeld 2, 76135 Karlsruhe. Der zwischen der Gesellschaft und der Pfeiffer & May Stuttgart KG, Plochingen (Amtsgericht Stuttgart HRA 212197) am 24.04.2006 abgeschlossene Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrag ist durch Kündigung mit Ablauf des 31.12.2010 beendet. ■ HRB 362209: 17.02.2011 Papyrus GmbH, Ettlingen, Gehrnstraße 7-11, 76275 Ettlingen. Prokura erloschen: Csik, Leopold, Eggenstein-


56 65_Handelsregister_Juli/August 2011 22.06.11 14:04 Seite 61

Handelsregister Leopoldshafen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Unser, Bernd, Muggensturm. ■ HRB 706338: 17.02.2011 Confia UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Hermann- WeickWeg 3, 76229 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Dieselstr. 8, 76227 Karlsruhe. ■ HRB 707777: 17.02.2011 Consulentax Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Hermann-Weick-Weg 3, 76229 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Dieselstr. 8, 76227 Karlsruhe. ■ HRB 710880: 17.02.2011 Buchen NuklearService GmbH, Karlsruhe, Fettweisstraße 38, 76189 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Jovino, Karl, Berg. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Kirchvogel, Jörg, Köln; Krämer, Bernhard, Wachtberg. Mit der Buchen UmweltService GmbH, Köln (Amtsgericht Köln HRB 2733) wurde am 14.01.2011 ein Beherrschungsund Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. ■ HRB 711046: 17.02.2011 Z Personalmanagement GmbH, Karlsruhe, Zeppelinstr. 2, 76185 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Kaiserstr. 181, 76133 Karlsruhe. ■ HRA 360787: 18.02.2011 Schneidersöhne Deutschland GmbH & Co. KG Grundstücksverwaltungsgesellschaft Objekt Norderstedt oHG, Ettlingen, Gehrnstr. 7-11, 76275 Ettlingen. Personenbezogene Daten (Firma) geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: Papyurs Deutschland GmbH & Co. KG, Ettlingen (Amtsgericht Mannheim HRB 361191), mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRA 503957: 18.02.2011 G. Z. Immobilien vier GmbH & Co. KG, Pforzheim, Arlingerstr. 137, 75179 Pforzheim. Firma geändert; nun: G. G. Immobilien vier GmbH & Co. KG. Sitz verlegt; nun: Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Leibnizstr. 4, 76137 Karlsruhe. ■ HRA 703431: 18.02.2011 DT Verwaltungs KG, Karlsruhe, Stabelstraße 2, 76133 Karlsruhe. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Klink, Roland, Karlsruhe; Oechsle, Rolf, Karlsruhe; Rothfuß, Hans-Peter, Karlsruhe. ■ HRB 361411: 18.02.2011 B & K Braun GmbH, Karlsbad, Industriestr. 1, 76307 Karlsbad. Bestellt als Geschäftsführer: Braun, Hartmut, Karlsbad, einzelvertretungsberechtigt. ■ HRB 104846: 18.02.2011 Storch und Beller & Co GmbH Medizin- und Orthopädietechnik, Karlsruhe, Nördliche Uferstraße 11, 76189 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Nachtmann, Udo, Ettlingen, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Bartelt, Hartmut, München. Prokura erloschen: Nachtmann, Udo, Ettlingen. ■ HRB 106291: 18.02.2011 Kassel & Weisbrod Verwaltungsges. m.b.H., Rheinstetten, Karl-Friedrich-Str. 7, 76287 Rheinstetten. Bestellt als Liquidator: Weisbrod, Klaus, Rheinstetten. Nicht mehr Geschäftsführer: Weisbrod, Martha, geb. Gerstner, Rheinstetten. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 109780: 18.02.2011 Joimax GmbH, Karlsruhe, Amalienbadstraße 41, RaumFabrik 61, 76227 Karlsruhe. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, das Stammkapital um 32.000 EUR auf 247.600 Euro zu erhöhen. ■ HRB 110155: 18.02.2011 JS Consulting und Beteiligungs Verwaltungs GmbH, Karlsruhe, Pforzheimer Str. 29, 76227 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Volz, Erika Maria, geb. Jonen, Bad Herrenalb.

■ HRB 110821: 18.02.2011 ISK Immobilienund Servicegesellschaft Karlsruhe mbH, Karlsruhe, Kaiserstr. 223, 76133 Karlsruhe. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Porscha, Franz, Östringen. Prokura erloschen: Göbbel, Sigmund, Karlsruhe. ■ HRB 361457: 18.02.2011 ROTECH Antriebselemente GmbH, Ettlingen, Im Katzentach 16– 18, 76275 Ettlingen. Personenbezogene Daten von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer: Peters, Heinz Bernhard, Ettlingen, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Wise, Daniel Thomas, Königsbach-Stein. ■ HRB 361712: 18.02.2011 Objekt Norderstedt Verwaltungs-GmbH, Ettlingen, Gehrnstr. 7–11, 76275 Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Unser, Bernd, Muggensturm. Prokura erloschen: Csik, Leopold, Eggenstein-Leopoldshafen. ■ HRB 709715: 18.02.2011 Baden TV GmbH, Karlsruhe, Rintheimer Straße 33, 76131 Karlsruhe. Das Stammkapital ist auf 250.000 EUR erhöht. ■ HRA 104119: 18.02.2011 Kassel u. Weisbrod GmbH u. Co. KG, Rheinstetten, KarlFriedrich-Straße 7, 76287 Rheinstetten. Bestellt als Liquidator: Weisbrod, Klaus Friedrich, Rheinstetten. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 710306: 18.02.2011 Brillant Dekor Malermeisterbetrieb UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Gölswiesen 11, 75053 Gondelsheim. Sitz verlegt; nun: Stutensee. Neue Geschäftsanschrift: Am Sohlweg 5, 76297 Stutensee. ■ HRA 102167: 21.02.2011 Pinus Holzimport GmbH Karlsruhe KG, Karlsruhe, Südliche Uferstr. 3, 76189 Karlsruhe. Prokura erloschen: Dr. Hartl, Franz Josef, Ursberg. ■ HRA 103823: 21.02.2011 PINUFIN Oberflächentechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Rheinhafenstr. 9, 76189 Karlsruhe. Einzelprokura: Faber, Claus, Bopfingen. ■ HRA 105051: 21.02.2011 Armbruster Bauelemente GmbH & Co. KG, Karlsruhe, An der Roßweid 6, 76229 Karlsruhe. Einzelprokura: Trauth, Timo, Herxheim. ■ HRB 105204: 21.02.2011 ISU Personaldienstleistungen GmbH, Karlsruhe, Schwarzwaldstr. 39, 76137 Karlsruhe. Einzelprokura: Nosch, Ralf, Denzlingen. ■ HRB 110023: 21.02.2011 Castaldo GmbH, Stutensee, Im Gewann Baiäcker 1, 76297 Stutensee. Neue Geschäftsanschrift: Im Gewann Baiäcker 1, 76297 Stutensee. ■ HRB 110229: 21.02.2011 MEK Grundstücksverwaltungs Management GmbH, Karlsruhe, Schenkenburgstraße 5, 76135 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Zillmer, Peter, Hamburg, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Eckhoff, Peter, Seevetal. ■ HRB 110766: 21.02.2011 Merkur Vertrieb GmbH, Karlsruhe, Zeppelinstr. 2, 76185 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Schmidt, Kurt Peter, Mannheim, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Moore, Christopher, Bruchköbel. ■ HRB 711344: 24.02.2011 CH Signalakustik GmbH, Ettlingen, Zehntwiesenstr. 31 Q, 76275

IHK Wirtschaft 7-8/2011

61


56 65_Handelsregister_Juli/August 2011 22.06.11 14:04 Seite 62

Handelsregister Zahlen und Daten Industriestatistik April 2011 Kreise des Kammerbezirks

Kammer-

Baden-

Karlsruhe Baden-Baden Karlsruhe Rastatt

bezirk

Württem-

Stadt

Karlsruhe berg

Betriebe

Stadt

Land

Land

59

20

165

90

334

4.171

- 1,7

+ 5,3

- 5,7

0,0

- 2,9

+ 0,9

17.818

3.900

32.761

33.704

88.183

1.036.723

+ 2,1

+ 3,5

- 1,3

+ 3,1

+ 1,3

+ 2,0

723.965

49.968

638.676

784.143

2.196.752

22.551.001

+ 2,6

- 8,9

+ 8,6

- 7,9

- 0,2

+ 11,8

157.693

21.244

308.761

427.166

914.864

11.704.956

*

- 5,2

- 6,8

+ 8,9

- 4,8

- 0,7

+ 12,5

Exportquote

21,8

42,5

48,3

54,5

41,6

51,9

(im Vorjahr)

23,6

41,6

48,2

52,7

41,9

51,6

2.211

498

4.091

3.893

10.693

128.304

- 3,2

- 0,2

- 3,8

+ 0,2

- 2,1

+ 0,01

72.845

12.908

122.242

158.188

366.183

4.231.693

+ 5,1

+ 10,1

+ 3,5

+ 36,1

+ 16,1

+ 14,3

* Beschäftigte * Umsatz in TEUR * Auslandsumsatz in TEUR

Arbeitsstunden in TS * Bruttolohn- u. -gehaltssumme in TEUR *

(Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg)

Arbeitsmarkt Mai 2011 Arbeitsagentur

Arbeitsagentur

Baden-

Karlsruhe

Rastatt

Württemberg

15.826

5.928

224.758

- 15,1

- 19,4

- 18,2

Arbeitslose Veränderung * Gemeldete Stellen

3.694

2.283

75.841

Veränderung *

+ 47,5

+ 95,0

+ 55,9

Arbeitslosenquote

4,2

3,9

4,0

Arbeitslosenquote

4,9

4,9

4,9

im Vorjahresmonat

Verbraucherpreisindex Mai 2011 Deutschland

Baden-Württemberg

2005 = 100

2005 = 100

Verbraucherpreisindex

110,5

110,7

Prozentuale Veränderung

+ 2,3

+ 2,2

gegenüber Vorjahr

Basiszinssatz Deutschland (seit 1.1.2011)

62

IHK Wirtschaft 7-8/2011

■ HRB 360154: 21.02.2011 Moräne – Baustoffe Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Ettlingen, Neue Bruchstr. 11, 76275 Ettlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Müller, Sebastian, Ettlingen, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 362321: 21.02.2011 Glaser Trockensand GmbH, Malsch, Durmersheimer Straße 28, 76316 Malsch. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Flüchter, Udo, Eutingen im Gäu; Guse, Edeltraud, Bräunlingen; Ott, Eric, Königsfeld im Schwarzwald. ■ HRB 362894: 21.02.2011 Glaser Sand- und Kieswerke Verwaltungsgesellschaft mbH, Malsch, Durmersheimer Str. 28, 76316 Malsch. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Flüchter, Udo, Eutingen im Gäu; Guse, Edeltraud, Bräunlingen; Ott, Eric, Königsfeld im Schwarzwald.

■ HRB 102784: 22.02.2011 OSD SCHÄFER GmbH, Karlsruhe, Greschbachstr. 1, 76229 Karlsruhe. Prokura erloschen: Grimm, Willi Ernst, Karlsruhe. ■ HRB 110427: 22.02.2011 fortu Research GmbH, Karlsruhe, Albert-Nestler-Str. 24, 76131 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Prof. Dr. Hambitzer, Günther, Pfinztal. ■ HRB 111390: 22.02.2011 ISU Group GmbH, Karlsruhe, Schwarzwaldstr. 39, 76137 Karlsruhe. Einzelprokura: Nosch, Ralf, Denzlingen. ■ HRB 361887: 22.02.2011 OSK-Kiefer GmbH Oberflächen- & Strahltechnik, Ettlingen, Daimlerstr. 24, 76316 Malsch. Sitz verlegt; nun: Malsch. Einzelprokura: Lau, Andreas, Dreba. ■ HRB 701760: 22.02.2011 TRS GmbH Sicherungsdienst, Karlsruhe, Industriestraße 3, 76189 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Lotzbeckstr. 1, 76185 Karlsruhe.

* Prozentuale Veränderung gegenüber Vorjahresmonat

Basisjahr

■ HRB 202436: 21.02.2011 dhmp Verwaltungs-GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Karlsruhe, Zur Gießerei 16, 76227 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Nellinger, Tobias, Bruchsal; von Olnhausen, Björn, Schwarzach, jeweils einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer: Digel, Werner, Pforzheim.

■ HRB 711099: 21.02.2011 Terreno 55 UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, HermannWeick-Weg 3, 76229 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Zur Hohen Bude 2, 06184 Kabelsketal. Bestellt als Geschäftsführer: Berlich, Stefan, Kabelsketal. Nicht mehr Geschäftsführer: Nickäs, Anke, geb. Nieth, Bretten.

Hinweis: Betriebe mit mindestens 50 tätigen Personen

Arbeitsmarktdaten

Ettlingen. Der Sitz ist von Samerberg (Amtsgericht Traunstein HRB 19118) nach Ettlingen verlegt. Gegenstand: Der Handel, der Vertrieb und das Projektmanagement von und für Automotiv Komponenten. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Lüttringhaus, Peter, Ettlingen, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

0,12 %

■ HRB 709644: 22.02.2011 888 Media GmbH, Karlsruhe, Gablonzer Str. 4, 76185 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Ottostr. 4a, 76227 Karlsruhe. ■ HRA 104514: 23.02.2011 WWV Wärmeverwertung GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Weberstr. 8, 76133 Karlsruhe. Prokura erloschen: Böringer, Hubert, Hagenbach. ■ HRB 103061: 23.02.2011 Grabmale Löffler GmbH, Karlsruhe, Am Friedhof 5, 76227 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Löffler, Anita, geb. Doll, Karlsruhe.

■ HRB 108203: 23.02.2011 Bautrans Gebäude- und Flächen-Recycling GmbH, Karlsruhe, An der Roßweid 16, 76229 Karlsruhe. Prokura erloschen: Fingberg, Urs, Birkenfeld; Kappler, Rudi, Karlsbad; Wetzel, Ralf, Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Kappler, Rudi, Karlsbad. Die Gesellschaft wird fortgesetzt. ■ HRB 361702: 23.02.2011 Bardusch Geschäftsführungs-GmbH, Ettlingen, Hertzstr. 26, 76275 Ettlingen. Das Stammkapital ist auf Euro umgestellt und auf 26.000 EUR erhöht. Firma geändert; nun: AP VerwaltungsGmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: die Geschäftsbesorgung für andere juristische und natürliche Personen. ■ HRB 362258: 23.02.2011 walter services GmbH, Ettlingen, Pforzheimer Straße 128, 76275 Ettlingen. Personenbezogene Daten von Amts wegen berichtigt bei Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Struy, Cristian, Magdeburg. ■ HRB 504669: 23.02.2011 G. Z. Immobilien 1 Verwaltungs-GmbH, Pforzheim, Leibnizstr. 4, 76137 Karlsruhe. Firma geändert; nun: G.G. Immobilien 1 Verwaltungs GmbH. Sitz verlegt; nun: Karlsruhe. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Die Vertretungsbefugnis kann im Einzelfall abweichend geregelt werden. Nicht mehr Geschäftsführer: Zinner, Thomas, Pforzheim; Zinner, Rita, Pforzheim. ■ HRB 706356: 23.02.2011 Effizienz Bauteam Generalübernehmer für Bauleistungen UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Spielberger Straße 1, 76199 Karlsruhe. Die Firma geändert; nun: Effizienz Bauteam UG (haftungsbeschränkt). ■ HRB 710805: 23.02.2011 Luchino Vico Deutschland GmbH, Karlsruhe, Gablonzer Str. 4, 76185 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Erzberger Straße 113, 76133 Karlsruhe. Gegenstand geändert; nun: unter anderem: Herstellung und Vertrieb im Großund Einzelhandel sowie im Online-Handel von Bekleidung und Accessoires, insbesondere unter dem Label Luchino Vico. ■ HRA 503487: 24.02.2011 G. Z. Immobilien 1 GmbH & Co.KG, Pforzheim, Arlinger Str. 137, 75179 Pforzheim. Firma geändert; nun: G. G. Immobilien 1 GmbH & Co. KG. Sitz verlegt; nun: Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Leibnizstr. 4, 76137 Karlsruhe. ■ HRA 700914: 24.02.2011 b. i. g. facilitymanagement gmbh & co.kg, Walzbachtal, Richard-Wagner-Str. 28, 75045 Walzbachtal. Einzelprokura: Kitschun, Jan, Zeuthen. Prokura erloschen: Schukraft, Dieter, Karlsruhe. ■ HRA 702572: 24.02.2011 Thomas Hen GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Dörrenbacher Straße 17, 76185 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Kieferäckerstr. 8, 76185 Karlsruhe. ■ HRB 109417: 24.02.2011 Akademie Badischer Volksbanken und Raiffeisenbanken GmbH, Karlsruhe, Am Rüppurrer Schloß 40, 76199 Karlsruhe. Prokura erloschen: Haas, Ursula, Ettlingen. ■ HRB 110273: 24.02.2011 Böckeler GmbH Karlsruhe Conditorei, Confiserie, Cafe, Karlsruhe, Kaiserstr. 141, 76133 Karlsruhe. Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 03.02.2011 mit der Gesellschaft mit beschränkter Haftung Böckeler‘s Café am Rathaus GmbH, Bühl (Amtsgericht Mannheim HRB 210674) verschmolzen (Verschmelzung


56 65_Handelsregister_Juli/August 2011 22.06.11 14:04 Seite 63

Handelsregister zur Aufnahme). Die Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers wirksam. ■ HRB 110273: 24.02.2011 Böckeler GmbH Karlsruhe Conditorei, Confiserie, Cafe, Karlsruhe, Kaiserstr. 141, 76133 Karlsruhe. Die Eintragung der Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist erfolgt. ■ HRB 360838: 24.02.2011 sit-Steuerungstechnik GmbH, Ettlingen, Einsteinstr. 26–28, 76275 Ettlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Mrosk, Peter, Karlsruhe; Strobel, Robert, Karlsbad, jeweils einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer: Koffler, Norbert, Ettlingen. Prokura erloschen: Mrosk, Peter, Karlsruhe; Strobel, Robert, Karlsbad. ■ HRB 702856: 24.02.2011 EnBW Etzel Speicher GmbH, Karlsruhe, Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Wallenmaier, Stefan, Fellbach. Nicht mehr Geschäftsführer: Bächle, Helmut Friedrich, Stuttgart. ■ HRB 705356: 24.02.2011 SoltaBond GmbH, Karlsruhe, Auf der Römerstr. 1, 76228 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Messmer, Rudi Eugen, Loffenau, einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer: Eidens, Peter, Essen. ■ HRB 705996: 24.02.2011 APASO Consulting GmbH, Malsch, Bergfeldstr. 15, 76316 Malsch. Das Stammkapital ist auf 37.500 EUR erhöht. ■ HRB 709517: 24.02.2011 Phoenix 09 UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Winterstraße 17, 76137 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Jung, Sascha, Heusenstamm. Nicht mehr Geschäftsführer: Stolz, Georg Bruno, Rheinstetten. ■ GnR 100014: 25.02.2011 Molkerei-Zentrale Südwest eG, Karlsruhe, Keplerstr. 45, 76185 Karlsruhe. Bestellt als Vorstand: Ritter, Paul E., Dreieich. Nicht mehr Vorstand: Mohsmann, Marcel, Ulm. ■ HRB 107605: 25.02.2011 Kanal-Kost GmbH, Karlsruhe, Melanchthonstr. 4, 76131 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Kost, Monika, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Kost, Manfred, Kanalreiniger, Karlsruhe. ■ HRB 107865: 25.02.2011 KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH, Karlsruhe, Werftstraße 2, 76189 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Daxlanderstr. 72, 76185 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Schwarzer, Alexander, Dipl.-Ing., Karlsruhe. ■ HRB 109637: 25.02.2011 Kinderklinik Schömberg gGmbH, Karlsruhe, Kanalweg 40/42, 76149 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: David, Tobias, Hirschberg. Nicht mehr Geschäftsführer: Reick-Westphal, Marion, geb. Reick, Karlsruhe. ■ HRA 103263: 28.02.2011 HOTEL RESIDENZ Ltd. & Co KG, Karlsruhe, Ettlinger Str. 27, 76137 Karlsruhe. Firma geändert; nun: MC Vermögensverwaltung Karlsruhe UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Residenz Verwaltung Limited, Birmingham/Großbritannien (Companies House Cardiff No. 06012878). Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: MC Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 710184), mit der Befugnis – auch für die jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

■ HRB 3633: 28.02.2011 H-Tec ComputerSysteme GmbH, Schwandorf, Im kleinen Bruch 7, 76149 Karlsruhe. Geschäftsanschrift: Im kleinen Bruch 7, 76149 Karlsruhe. Sitz verlegt nach Karlsruhe (nun Amtsgericht Mannheim HRB 710385). ■ HRB 101365: 28.02.2011 Zenkner GmbH, Karlsruhe, Boschstr. 4, 76185 Karlsruhe. Firma geändert; nun: Zenkner Verwaltungs GmbH. Gegenstand geändert; nun: Beteiligung als persönlich haftender Gesellschafter an Kommanditgesellschaften, insbesondere der im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRA 102627 eingetragenen Kommanditgesellschaft und die Führung ihrer Geschäfte. ■ HRB 106977: 28.02.2011 Seidl Verwaltungsgesellgesellschaft mbH, Stutensee, Mühlenweg 2, 76297 Stutensee. Bestellt als Geschäftsführer: Seidl, Thomas, Stutensee, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Seidl, Walter, Kaufmann, Stutensee. ■ HRB 107922: 28.02.2011 Harley-D. Motorradhandel Senn GmbH, Stutensee, Von-Behring-Str. 2, 76297 Stutensee. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Karlsruhe, G1 IN 1132/10 (3)) aufgelöst. ■ HRB 108313: 28.02.2011 i-sys Automationstechnik GmbH, Karlsruhe, Greschbachstraße 19, 76229 Karlsruhe. Firma geändert; nun: i-sys Mikro- und Feinwerktechnik GmbH. Gegenstand geändert; nun u. a.: Erstellung von Prototypen im Auftrag und die Serienproduktion von kundenspezifischen Bauteilen. ■ HRB 110017: 28.02.2011 PV-Medien gemeinnützige Verlagsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe, Blumenstr. 1–7, 76133 Karlsruhe. Bestellt als Liquidator: Tröger, Kai, Adelsheim. Nicht mehr Liquidator: Joswig, Thomas, Mannheim.

■ HRB 108951: 01.03.2011 HSK Wärmetechnik Gottfried Kneifel GmbH, Karlsruhe, Dieselstr. 8–10, 76227 Karlsruhe. Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Schlegge, Lothar, Karlsruhe; Schlegge, Silke, Karlsruhe. ■ HRB 109110: 01.03.2011 Lindner & Walter Software GmbH, Stutensee, von-BehringStraße 1, 76297 Stutensee. Nicht mehr Geschäftsführer: Walter, Ralf, Stutensee. ■ HRB 111314: 01.03.2011 Taxi-Brüder Verwaltungs GmbH, Karlsruhe, Christian-Schneider-Straße 10, 76185 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Kriegsstr. 12, 76131 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Mutlu, Yasar, Karlsruhe; Mutlu, Abdullah Bera, Karlsruhe, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Özagir, Salih, Karlsruhe. ■ HRB 360345: 01.03.2011 Kurverwaltungsgesellschaft mbH Waldbronn, Waldbronn, Bergstr. 32, 76337 Waldbronn. Prokura erloschen: Kraski, Bruno, Enzklösterle. ■ HRB 706486: 01.03.2011 NoRoKo Vermögensverwaltung AG, Ettlingen, Einsteinstr. 26–28, 76275 Ettlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Mitrovic, Dara, Rutesheim. Nicht mehr Vorstand: Koffler, Norbert, Ettlingen.

Baden-Baden ■ HRB 201721: 16.02.2011 Robert Hartmann Grundbesitz Verwaltung GmbH, Baden-Baden, Wilhelm-Trapp-Str. 18, 76532 Baden-Baden. Bestellt als Liquidator: Hartmann, Robert, Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Hartmann, Robert, Dachdeckermeister, BadenBaden. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

■ HRB 110976: 28.02.2011 Dorax GmbH, Karlsruhe, Drosselsangweg 2, 76131 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Drosselsangweg 2, 76131 Karlsruhe.

■ HRB 14154: 16.02.2011 BB Discotheken GmbH, Fuldabrück, Oderweg 4, 34277 Fuldabrück. Neuer Sitz: Baden-Baden. Geschäftsanschrift: Fachmarktzentrum Cité, Gewerbepark Cité 7, 76532 Baden-Baden. Der Sitz ist nach Baden-Baden (jetzt Amtsgericht Mannheim, HRB 711220) verlegt.

■ HRB 700713: 28.02.2011 Arconsis IT-Solutions GmbH, Karlsruhe, Haid-und-Neu-Str. 7, 76131 Karlsruhe. Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Kopf, Markus, Jockgrim; Tysiak, Johannes-Peter, Pforzheim.

■ HRB 702010: 17.02.2011 TRS Vertrieb GmbH, Baden-Baden, Luisenstr. 32, 76530 Baden-Baden. Änderung der Geschäftsanschrift: Rheinstr. 2, 76532 Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer, sondern bestellt als Liquidator: Becker, Sabine, geb. Kramer, Baden-Baden. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

■ HRB 707878: 28.02.2011 ISM AG Innovative Service & Media AG, Karlsruhe, An der Raumfabrik 32, 76227 Karlsruhe. Das Grundkapital ist um 150.000 EUR auf 250.000 EUR erhöht. Firma geändert; nun: ISM Innovative Service & Media AG. Das Grundkapital ist um 150.000 EUR auf 250.000 EUR erhöht.

■ HRB 702342: 17.02.2011 RealEstateServ, International Property Consultans, Projektentwicklung, Bauträger, Immobilien-GmbH, Baden-Baden, Leisbergstr. 15, 76534 BadenBaden. Änderung der Geschäftsanschrift: Greinerberg 8, 81371 München.

■ HRB 710591: 28.02.2011 yoberry Management & Beteiligungs GmbH, Karlsruhe, Stephanienstraße 20, 76133 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Lukas, Frank, Marbach am Neckar. ■ HRA 102627: 01.03.2011 Zenkner GmbH u. Co. KG, Sanitärtechnik, Karlsruhe, Boschstr. 4, 76185 Karlsruhe. Firma geändert; nun: Zenkner GmbH & Co. KG. Geschäftsanschrift: Boschstr. 4, 76185 Karlsruhe. Personenbezogene Daten geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: Zenkner Verwaltungs GmbH, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 101365). ■ HRA 360921: 01.03.2011 Wilhelm Herrmann Assekuranz, Ettlingen, Am Hardtwald 1, 76275 Ettlingen. Prokura erloschen: Thesen, Markus Eike, Karlsruhe.

■ HRB 706024: 17.02.2011 Elof Hansson Germany Limited Zweigniederlassung Deutschland, Baden-Baden, Lichtentaler Str. 13, 76530 Baden-Baden. Die Zweigniederlassung ist aufgehoben. ■ HRB 201952: 18.02.2011 Juvena La Prairie GmbH, Baden-Baden, Blütenfeldplatz, 76532 Baden-Baden. Firma geändert; nun: Produits de Beauté Logistik GmbH. ■ HRA 201465: 21.02.2011 Heidelberger Betonelemente GmbH & Co. KG, Baden-Baden, Braunmattstr. 12-16, 76532 Baden-Baden. Firma geändert; nun: HBE GmbH & Co. KG. Personenbezogene Daten von Amts wegen berichtigt bei Persönlich haftender Gesellschafter: HBE Verwaltungs-GmbH, Baden-Baden (Amtsgericht Mannheim HRB 202486), mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 202459: 21.02.2011 infoscore Finance GmbH, Baden-Baden, Rheinstraße 99, 76532 Baden-Baden. Bestellt als Geschäftsführer: Weinreich, Michael, Ahrensburg. Nicht mehr Geschäftsführer: Bongartz, Ulrich, Gütersloh. Prokura erloschen: Dreyer, Thorsten, Gütersloh; Jostes, Marco, Paderborn. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Rutz, Bernd, Düsseldorf; Schneider, Vanessa ■ HRB 711111: 21.02.2011 Skyline GmbH, Baden-Baden, Stresemannstraße 8–10, 76530 Baden-Baden. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Erbringung von Facility-Management-Dienstleistungen sowie die An- und Vermietung von Satelliten, Solar und Blockheizkraftwerksanlagen. ■ HRB 202051: 22.02.2011 CANDELA Leuchtenvertriebs- und Objektplanungsgesellschaft mbH, Baden-Baden, Merkurstraße 1, 76530 Baden-Baden. Änderung der Geschäftsanschrift: Merkurstraße 1, 76530 Baden-Baden. ■ HRB 201017: 23.02.2011 LF ImmobilienVerpachtung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Baden-Baden, Tannenweg 16, 76532 Baden-Baden. Bestellt als Geschäftsführer: Reingruber, Doris, geb. Früh, Baden-Baden; Reingruber, Günter, Baden-Baden, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Früh, Leo, Kraftfahrzeug-Meister, Baden-Baden. ■ HRB 202532: 23.02.2011 Marquis de Carbanne Weinvertriebs GmbH, Baden-Baden, Lange Straße 87 a, 76530 Baden-Baden. Firma geändert; nun: Weinparty GmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Die Übernahme von Vertretungen für sowie der Handel mit Getränken, insbesondere von Wein. Bestellt als Geschäftsführer: von Drabich-Waechter, Pia, Baden-Baden, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Reveman, Staffan, Baden-Baden. ■ HRB 705919: 23.02.2011 Ebert HERA Holding GmbH, Baden-Baden, Kaiser-WilhelmStraße 3, 76530 Baden-Baden. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Murr, Steffen, Marxzell. ■ HRB 362578: 24.02.2011 GPI TECHNOLOGY GmbH, Baden-Baden, Kapuzinerstr. 1a, 76530 Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Hatzlhoffer, Herbert, Karlsruhe. ■ HRA 201294: 28.02.2011 Robert Hartmann Grundbesitz GmbH & Co KG, Baden- Baden, Obere Schußbach 3, 76532 Baden-Baden. Bestellt als Liquidator: Hartmann, Robert, BadenBaden, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 201698: 28.02.2011 W & F Gastronomie-Betriebsgesellschaft mbH, Baden-Baden (Kaiserallee 4, 76530 Baden-Baden). Das Stammkapital ist auf Euro umgestellt und auf 286.000 EUR erhöht. ■ HRB 704883: 28.02.2011 Kogeler Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Baden-Baden, Voglergasse 8, 76530 BadenBaden. Firma geändert; nun: Zeus und Hera Beteiligungsgesellschaft mbH.

IHK Wirtschaft 7-8/2011

63


56 65_Handelsregister_Juli/August 2011 22.06.11 14:04 Seite 64

Handelsregister ■ HRB 202400: 28.02.2011 MEDIA SYSTEM Handels- und Beratungsgesellschaft mbH, Baden-Baden, Rheinstr. 2, 76532 Baden-Baden. Neue Geschäftsanschrift: Rheinstr. 2, 76532 Baden-Baden. ■ HRB 202554: 28.02.2011 Krematorium Baden-Baden GmbH, Baden-Baden, Friedhofstr. 46, 76530 Baden-Baden. Bestellt als Geschäftsführer: Geyer, Frank, Lau. Nicht mehr Geschäftsführer: Schiem, Hans-Michael, Gernsbach. ■ HRB 202003: 01.03.2011 Eaton Holding GmbH, Baden-Baden, Dr.-Reckeweg-Straße 1, 76532 Baden-Baden. Mit der Eaton Germany GmbH, Baden-Baden (Amtsgericht Mannheim HRB 710738) wurde am 23.02.2011 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. ■ HRB 202170: 01.03.2011 Ihle Baden-Baden AG, Baden-Baden, Sinzheimer Straße 38, 76532 Baden-Baden. Bestellt als Vorstand: Dittrich, Michael, Hamburg. ■ HRB 202274: 01.03.2011 Gripple GmbH, Baden-Baden, Pariser Ring 1, 76532 BadenBaden. Neue Geschäftsanschrift: Pariser Ring 1, 76532 Baden-Baden. ■ HRB 202403: 01.03.2011 Rößler Verwaltungs-GmbH, Baden-Baden, Markgrafenstraße 29, 76530 Baden-Baden. Bestellt als Geschäftsführer: Rößler, Susanne Maria, geb. Krieg, Baden-Baden, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 709475: 01.03.2011 Sicherheitsfalke UG (haftungsbeschränkt), Baden-Baden, Traubenstraße 15, 76532 Baden-Baden. Bestellt als Liquidator: Falk, Christian Claus, Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Falk, Christian Claus, Baden-Baden. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 711282: 01.03.2011 maier Projekt GmbH, Baden-Baden, Wilhelm-Drapp-Str. 14, 76532 Baden-Baden. Firma geändert; nun: maier Brandschutztechnik GmbH. Zweigniederlassung unter gleicher Firma in: 76199 Karlsruhe, Geschäftsanschrift: Neckarstraße 66, 76199 Karlsruhe. ■ HRB 202504: 02.03.2011 STAVOLT NON STOP POWER GmbH, Baden-Baden, Pforzheimer Str. 134, 76275 Ettlingen. Sitz verlegt; nun: Ettlingen. Neue Geschäftsanschrift: Pforzheimer Str. 134, 76275 Ettlingen. ■ HRA 200080: 03.03.2011 Hotel Haus Reichert Schmitz GmbH & Co. KG, Baden-Baden, Sophienstr. 4, 76530 Baden-Baden. Firma geändert; nun: Hotel Haus Reichert Schmitz KG. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Schmitz, Otto Martin, Baden-Baden; Schmitz, Thomas, Baden-Baden, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRA 701411: 03.03.2011 röntgen bender GmbH & Co. KG, Baden-Baden, Dr.-RudolfEberle-Str. 8–10, 76534 Baden-Baden. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 01.03.2011 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung Geißler Medizintechnik Praxisbedarf Sprechstundenbedarf mbH, Baden-Baden (Amtsgericht Mannheim HRB 337461) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). ■ HRA 703365: 03.03.2011 Dr. Hofmann & Schroff Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden- Baden, Rettigstraße 6, 76530 Baden-Baden. Firma geändert; nun: HofmannSchroff Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG. Personenbezogene Daten (Firma) geän-

64

IHK Wirtschaft 7-8/2011

dert bei Persönlich haftender Gesellschafter: Hofmann Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Baden-Baden (Amtsgericht Mannheim HRB 710734), mit der Befugnis – auch für die jeweiligen Geschäftsführer –, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 202070: 03.03.2011 Schaufler Liftservice GmbH, Baden-Baden, Im Metzenacker 9, 76532 Baden-Baden. Bestellt als Geschäftsführer: Bracht, Benjamin Marco, Kuppenheim. ■ HRB 711409: 03.03.2011 T+M Agrar-Objekte GmbH, Baden-Baden, Stephanienstraße 4, 76530 Baden-Baden. Der Sitz ist von München (München HRB 171782) nach Baden-Baden verlegt. Gegenstand unter anderem: Erwerb, An- und Verpachtung, Um- und Ausbau von landwirtschaftlichen Grundstücken und Betrieb und Veranstaltung temporärer sowie dauerhaft eingerichteter Vertriebsstätten für Gartenbauprodukte. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Fritz, Holger Michael, München, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Rastatt-Bühl ■ HRB 522158: 02.02.2011 Weimer Pharma GmbH, Rastatt, Im Steingerüst 30, 76437 Rastatt. Prokura erloschen: Steidinger, Uwe, Linkenheim. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Niemann, Marco, Geesthacht. ■ HRB 704947: 02.02.2011 MS Medien Team GmbH, Rastatt, Im Wöhr 2, 76437 Rastatt. Firma geändert; nun: Für-mich-Verlag GmbH. Bestellt als Geschäftsführer: Geringer, Michael, München. Nicht mehr Geschäftsführer: Plöger, Ulrich, Düsseldorf; Stange, Michael, Rastatt. ■ HRB 705781: 02.02.2011 Sepron Service – Providing – Network GmbH, Hügelsheim, Baden-Airpark, Victoria Boulevard A 106, 76549 Hügelsheim. Einzelprokura: Bäuchle, Anita Maria, Oberkirch. ■ GnR 520021: 07.02.2011 Baugenossenschaft Familienheim Rastatt eG, Rastatt, Friedrich-Ebert-Str.34 b, 76437 Rastatt. Bestellt als Vorstand: Braun, Konrad, Rheinmünster. Nicht mehr Vorstand: Feist, Gerhard, Geschäftsführer, Rastatt. ■ HRB 211072: 07.02.2011 Friedmann GmbH, Lichtenau, Industriestr. 2, 77839 Lichtenau. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Baden-Baden, 11 IN 580/2010) aufgelöst. ■ HRB 211262: 07.02.2011 HKS Siegel GmbH, Hügelsheim, Römerstr. 19, 76549 Hügelsheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Siegel, Theresia, geb. Dreher, Hügelsheim. ■ HRB 211424: 07.02.2011 BULMOR Parts Center GmbH, Bühl, Hurststraße 2, 77815 Bühl. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Holub, Nikolaus, Wien/Österreich, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Joll, William E., Nidderau. Einzelprokura: Jacob, Martin, Rheinbischofsheim. ■ HRB 702883: 07.02.2011 Consulta Vertriebs- und Rechtevermarktungs GmbH, Rastatt, Kaiserstr. 55, 76437 Rastatt. Änderung der Geschäftsanschrift: Markgrafenstr. 9, 76437 Rastatt. Nicht mehr Geschäftsführer: Schaible, Stefan, Rastatt. ■ HRB 704707: 07.02.2011 LAWO Informationssysteme Holding GmbH, Rastatt, Stock-

feldstraße 1, 76437 Rastatt. Mit der LAWO LTG Holdings GmbH, Rastatt (Amtsgericht Mannheim HRB 711027) wurde am 20.01.2011 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. ■ HRB 520365: 08.02.2011 Hettich Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kuppenheim, Leopold-Dony-Straße 21, 76456 Kuppenheim. Geschäftsführer: Hettich, Jürgen, Kuppenheim, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura: Hettich, Evelyn, geb. Grässle, Kuppenheim. ■ HRA 702655: 09.02.2011 Schaible Beteiligungs GmbH & Co. Grundbesitz OHG, Rastatt, Kaiserstr. 55, 76437 Rastatt. Bestellt als Liquidator: Schaible, Stefan, Rastatt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 705792: 09.02.2011 pro airmatic GmbH, Gernsbach, Weinauer Str. 6, 76593 Gernsbach. Neue Geschäftsanschrift: Schloßstr. 7, 76593 Gernsbach. ■ HRB 709625: 09.02.2011 MSolar- & Energietechnik GmbH, Kuppenheim, Friedrichstraße 52, 76456 Kuppenheim. Firma geändert; nun: Hirth Blechnerei-Heizung-Sanitär GmbH. Neue Geschäftsanschrift: Kunstwiesenweg 22, 76456 Kuppenheim. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Blechnerei, Heizungs- und Sanitärinstallationen, der Vertrieb von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen. Nicht mehr Geschäftsführer: Sautner, Bernd, Gaggenau. ■ HRB 709398: 10.02.2011 BADEN-RACING GmbH, Iffezheim, Rennbahnstraße 16, 76473 Iffezheim. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Forndran, Benedict, Le Kremlin-Bicetre. Nicht mehr Geschäftsführer: Tiedtke, Andreas, Münster. ■ HRB 211094: 11.02.2011 Eurowein Import/Handels GmbH, Bühl, Steinstr. 17, 77815 Bühl. Bestellt als Liquidator: Salzbrunn, Herbert Otto Albert, Bühl. Nicht mehr Geschäftsführer: Salzbrunn, Herbert, Bühl. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 211164: 14.02.2011 LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau, Im Gewerbegebiet 31–33, 77839 Lichtenau. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied: Velten, Simone, Bühl. ■ HRB 520337: 14.02.2011 Merz GmbH, Rastatt. Neue Geschäftsanschrift: Beinheimer Str. 19, 76437 Rastatt. ■ HRB 521501: 14.02.2011 LAWO Informationssysteme GmbH, Rastatt, Stockfeldstr. 1, 76437 Rastatt. Mit der LAWO Informationssysteme Holding GmbH, Rastatt (Amtsgericht Mannheim HRB 704707) wurde am 19./ 20.01.2011 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. ■ HRB 530307: 14.02.2011 GMVP GmbH, Rastatt, Rauentaler Str. 48, 76437 Rastatt. Sitz verlegt; nun: Forbach. Neue Geschäftsanschrift: Murgstr. 17, 76596 Forbach. ■ HRB 210934: 15.02.2011 ARBUMED Privatinstitut für Arbeits- und Gesundheitsschutz, Gesellschaft für Transfer von Umwelt- und Medizintechnik mbH, Bühl, Steinstr. 19, 77815 Bühl. Bestellt als Geschäftsführer: Schmitt, Maximilian E., geb. Wagner, BadenBaden, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Novak, Philipp, Denia/Spanien. ■ HRB 211135: 15.02.2011 LuK Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Bühl, Industriestr. 3, 77815 Bühl. Das Stammkapital ist um 3.839 EUR auf 51.235 EUR erhöht. Gegenstand geändert; nun: die Verwaltung von Be-

teiligungen an gewerblich tätigen Gesellschaften, die Steuerung derselben, die Beteiligung an solchen, sowie das Erbringen von Dienstleistungen, insbesondere Geschäftsführung. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. ■ HRA 210932: 16.02.2011 LuK GmbH & Co. KG, Bühl, Industriestr. 3, 77815 Bühl. Prokura erloschen: Widmaier, Klaus, Wiesentheid. ■ HRA 521153: 16.02.2011 Jehle GmbH & Co. KG, Rastatt, Karlsruher Str. 27–29, 76437 Rastatt. Neue Geschäftsanschrift: Karlsruher Str. 27–29, 76437 Rastatt. ■ HRB 711295: 17.02.2011 Krefft Großküchentechnik GmbH, Rastatt, Lochfeldstraße 28, 76437 Rastatt. Der Sitz ist von Schwelm (Amtsgericht Hagen HRB 7679) nach Rastatt verlegt. Gegenstand: Die Entwicklung, Herstellung, Montage, der Vertrieb und Handel von Geräten aller Art, insbesondere von Geräten der Großkücheneinrichtung, der gewerblichen Speisenvorbereitung und Küchenmaschinen. Stammkapital: 5.000.000 DEM. Geschäftsführer: Eichhorn, Renè, Mandelbachtal. ■ HRB 520202: 16.02.2011 Gebrüder Seifermann Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Rastatt, Friedrichstr. 10, 76437 Rastatt. Bestellt als Liquidator: Seifermann, Bruno, Rastatt. Nicht mehr Geschäftsführer: Seifermann, Bruno, Sattlermeister, Rastatt-Ottersdorf. Prokura erloschen: Seifermann, Edgar, Rastatt-Ottersdorf; Seifermann, Josef, Rastatt-Ottersdorf. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 522503: 16.02.2011 Jehle Verwaltungs GmbH, Rastatt, Karlsruher Str. 27–29, 76437 Rastatt. Neue Geschäftsanschrift: Karlsruher Str. 27–29, 76437 Rastatt. Bestellt als Geschäftsführer: Jehle, Gernot, Berlin, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Jehle, Gerold, Rastatt. ■ HRB 705037: 16.02.2011 SCHAIBLE Beteiligung-GmbH, Rastatt, Kaiserstraße 55, 76437 Rastatt. Firma geändert; nun: SCHAIBLE Investment GmbH. ■ HRB 7679: 18.02.2011 Krefft Großküchentechnik GmbH, Schwelm, In der Graslake 35, 58332 Schwelm. Rastatt. Geschäftsanschrift: Lochfeldstraße 28, 76437 Rastatt. Der Sitz ist nach Rastatt (jetzt Amtsgericht Mannheim HRB 711295) verlegt. ■ HRB 521487: 21.02.2011 Verkehrsgesellschaft Rastatt mbH, Rastatt, Herrenstr. 15, 76437 Rastatt. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital und Stammeinlagen) beschlossen. ■ HRB 702247: 21.02.2011 Bio Meat Consulting GmbH, Bischweier, An der Ziegelei 22, 76476 Bischweier. Firma geändert; nun: Bio Meat Trading GmbH. ■ HRB 702834: 21.02.2011 PAB Akquisitionsgesellschaft mbH, Rastatt, Münchfeldstr. 90/1, 76437 Rastatt. Bestellt als Geschäftsführer: Jacobs, Konrad, Rastatt, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Sagmeister, Hans-Peter, Klagenfurt/Österreich.


56 65_Handelsregister_Juli/August 2011 22.06.11 14:04 Seite 65

Handelsregister ■ HRB 707505: 21.02.2011 NVW Nahverkehr Mittelbaden Walz GmbH, Kuppenheim, Rathenaustr. 5, 76456 Kuppenheim. Änderung der Geschäftsanschrift: Neufeldstraße 3, 76456 Kuppenheim. ■ HRB 700878: 22.02.2011 SWEAT-OFF GmbH, Hügelsheim, Hammweg 9, 76549 Hügelsheim. Das Stammkapital ist um 50.000 EUR auf 75.000 EUR erhöht. ■ HRB 520451: 23.02.2011 Kirchberger Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Rastatt, Im Steingerüst 35, 76437 Rastatt. Gegenstand geändert; nun unter anderem: der Betrieb einer Schlosserei. Die Aufträge der Firma Karl Kirchberger KG werden übernommen und weitergeführt. Personenbezogene Daten von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer: Kirchberger, Hans Siegfried, Rastatt, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 210674: 24.02.2011 Böckeler’s Café am Rathaus GmbH, Bühl, Hauptstr. 48, 77815 Bühl. Das Stammkapital ist zum Zwecke der Verschmelzung mit der Böckeler GmbH Karlsruhe Conditorei, Confiserie, Cafe, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 110273) um 26.000 EUR auf 52.000 EUR erhöht. Firma geändert; nun: Böckeler Confiserie- und Kaffeehausbetriebe GmbH. ■ HRB 210674: 24.02.2011 Böckeler Confiserie- und Kaffeehausbetriebe GmbH, Bühl, Hauptstr. 48, 77815 Bühl. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 03.02.2011 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung Böckeler GmbH Karlsruhe Conditorei, Confiserie, Cafe, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 110273) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). ■ HRB 520874: 24.02.2011 Favorit Verlag GmbH, Rastatt, Stettiner Str. 16, 76437 Rastatt. Bestellt als Geschäftsführer: Mader, Richard, Neusäß, einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer: Heel, Martin, Gau-Algesheim. ■ HRB 521289: 24.02.2011 OAT GmbH, Bietigheim, Obere Hardt 13, 76467 Bietigheim. Bestellt als Geschäftsführer: Alte-Teigeler, Nina, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 520996: 25.02.2011 Bernd Dümmig Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Rastatt, Zeppelinstr. 2 b, 76474 Au am Rhein. Sitz verlegt; nun: Au am Rhein. Neue Geschäftsanschrift: Zeppelinstr. 2 b, 76474 Au am Rhein. ■ HRB 522410: 25.02.2011 EURO-Tours Pfeifer & Walz GmbH, Kuppenheim, Kapellenstraße 16, 76437 Rastatt. Sitz verlegt; nun: Rastatt. Neue Geschäftsanschrift: Kapellenstraße 16, 76437 Rastatt. ■ HRB 705719: 25.02.2011 A. M. D. RaduGmbH, Rastatt, Bühlstraße 33, 76437 Rastatt. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Der Handel sowie Import und Export, die Vermietung sowie Vermittlung von Kraftfahrzeugen, Autoteilen und Zubehör aller Art. Der An- und Verkauf sowie die Vermittlung von Immobilien sowie Hausverwaltung. ■ HRB 706942: 25.02.2011 JG special products Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Steinmauern, Steinäcker 4, 76479 Steinmauern. Firma geändert; nun: JG special products GmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Das Halten und Verwalten von Beteiligungen und sonstigen Rechten an Unternehmen, sowie der Handel

mit und die Produktion und Vertrieb von Aluminium- und Folienprodukten. Das Stammkapital ist auf 25.000 EUR erhöht. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer: Wayer, Harald Martin, BadenBade, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Gruber, Jutta, geb. Försching, Steinmauern, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 520082: 28.02.2011 Dambach-Werke GmbH, Gaggenau, Adolf-Dambach- Straße, 76571 Gaggenau. Prokura erloschen: Alberti, Johannes, Karlsruhe. ■ HRB 707637: 28.02.2011 Fahrschule Liebich UG (haftungsbeschränkt), Rastatt, Schlosserstr. 18, 76437 Rastatt. Bestellt als Geschäftsführer: Dinges, Karina, Rastatt, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Liebich, Wolfgang, Rastatt. ■ HRB 210556: 01.03.2011 SPEBA Bauelemente GmbH, Sinzheim In den Lissen 6, 76547 Sinzheim. Das Stammkapital ist auf Euro umgestellt und auf 26.000 EUR erhöht. Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, die Produktion, der Groß- und Einzelhandel von Spezial-Baustoffen und Bauelementen sowie verwandten Geschäften. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. ■ GnR 210023: 02.03.2011 Bühler Wohnungsbaugenossenschaft eG, Bühl, Schulstraße 4, 77815 Bühl. Bestellt als Vorstand: Metzinger, Georg Josef, Gaggenau. Nicht mehr Vorstand: Krauth, Manfred, Bühlertal.

Löschungen ■ HRB 110922: 11.02.2011 EPS EnergiePerformance Sugg GmbH, Karlsruhe, Haid undNeu-Str. 7, 76131 Karlsruhe. ■ HRB 110874: 14.02.2011 WebZooms AG, Karlsruhe, Erzbergerstr. 117, 76133 Karlsruhe. ■ HRB 362162: 14.02.2011 GRAD GmbH, Ettlingen, Ottostraße 1, 76275 Ettlingen. ■ HRB 108473: 15.02.2011 EMEAA Aktiengesellschaft, Karlsruhe, Hertzstr. 12, 76187 Karlsruhe. ■ HRB 110762: 15.02.2011 Mara Herminghaus-Stübe GmbH, Karlsruhe,Im Zeitvogel 1 A, 76227 Karlsruhe. ■ HRB 105068: 17.02.2011 HÄKA Buttermaschinen GmbH, Stutensee, Wallonenstr. 27, 76297 Stutensee. ■ HRA 103126: 21.02.2011 Wappen Krölls Johannes Krölls, Eggenstein-Leopoldshafen, Theodor-Körner-Str. 36, 76344 EggensteinLeopoldshafen. ■ HRA 104861: 21.02.2011 Schoppe OHG, Karlsruhe Hertzstr. 12, 76187 Karlsruhe. ■ HRA 700974: 22.02.2011 Der Nudelladen e. K., Karlsruhe, Akademiestr. 38–40, 76133 Karlsruhe. ■ HRB 106258: 23.02.2011 EasyControl, Vertriebsgesellschaft für Schaltelektronik, Computerhard- und -software mbH, Karlsruhe, Nordoststr. 16, 76228 Karlsruhe. ■ HRB 361624: 23.02.2011 Töller Media Service GmbH, Malsch, Alte Ziegelei 31, 76316 Malsch. ■ HRB 104514: 24.02.2011 Ritter GmbH Dentaleinrichtungen, Karlsruhe, Killisfeldstr. 62, 76227 Karlsruhe. ■ HRB 104555: 24.02.2011 CONTEX, Beratungs- und Vermittlungsgesellschaft für Immobilien und Kapitalanlagen mbH, Karlsruhe, Carl-Metz-Straße 3, Karlsruhe. ■ HRB 231908: 14.02.2011 Kurzenberger Verwaltungs GmbH, Bruchsal, Groenesteynstr. 3, 76646 Bruchsal. ■ HRA 701348: 15.02.2011 Grombacher Stuben OHG, Bruchsal, Helmsheimer Str. 20, 76646 Bruchsal.

■ HRB 210378: 02.03.2011 SPEBA Spezial Baustofftechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Sinzheim, In den Lissen 6, 76547 Sinzheim. Das Stammkapital ist auf EUR umgestellt und um 435,40 EUR auf 26.000 EUR erhöht.

■ HRB 230644: 23.02.2011 MVS MaschinenVermietungs- und Service GmbH, Forst, Rudolf-Diesel-Straße 2, 76694 Forst.

■ HRB 520997: 02.03.2011 Spedition MerkelWetzel GmbH, Kuppenheim, Fritz-MinhardtStr. 13, 76456 Kuppenheim. Bestellt als Geschäftsführer: Peter, Andreas, Wuppertal. Mit der HUETTEMANN GmbH, Duisburg (Amtsgericht Duisburg HRB 1646) wurde am 26.01.2011 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen.

■ HRB 201946: 14.02.2011 Muth Gesellschaft für Koordination und Betreuung von Veranstaltungen GmbH, Baden-Baden, Schafbergstr. 3, 76534 Baden-Baden.

■ HRB 210265: 03.03.2011 Behrle GmbH, Fachgeschäft für Uhren und Schmuck, Bühl, Johannesplatz 1, 77815 Bühl. Allgemeine Vertretungsregelung von Amts wegen berichtigt in: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Bestellt als Geschäftsführer: Behrle, Steffen Ralf, Rheinau, einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer: Behrle, Rolf Dieter, Uhrmachermeister, Rheinau.

■ HRB 110164: 24.02.2011 ITEDIS GmbH, Linkenheim-Hochstetten, Thomas-Mann-Straße 10, 76351 Linkenheim-Hochstetten.

■ HRB 210659: 18.02.2011 Elektro Küpferle GmbH, Rheinmünster, Im Schwarzwasser 13, 77836 Rheinmünster. ■ HRB 202578: 24.02.2011 Mister B’s Restaurant Betriebsgesellschaft mbH, Baden-

Baden, Lange Str. 62, 76530 Baden-Baden. ■ HRA 702285: 15.02.2011 RIMUS Products GmbH & Co. KG, Lichtenau, Am Hasenkopf 15, 77839 Lichtenau. ■ HRB 250567: 25.02.2011 Achim Fischer Vertriebs GmbH, Philippsburg, Weidenstr. 31, 76661 Philippsburg. ■ HRB 103151: 28.02.2011 Segel-Center Kraft GmbH, Karlsruhe, Durmersheimer Str. 151, 76189 Karlsruhe. ■ HRB 107633: 28.02.2011 BERLINA Immobiliengesellschafts-Beteiligungs GmbH, Karlsruhe, Sebastian-Kneipp-Str. 28, 76131 Karlsruhe. ■ HRB 109272: 28.02.2011 KMS Vision Systems GmbH, Karlsruhe, Haid-und-Neu-Str. 7, 76131 Karlsruhe. ■ HRB 104025: 01.03.2011 Auto-Magdic GmbH Karosseriewerkstatt, Karlsruhe (Wikingerstr. 2, 76189 Karlsruhe). ■ HRA 201484: 02.03.2011 WAP – Handels GmbH & Co. KG, Baden-Baden, Lichtentaler Str. 15, 76530 Baden-Baden. ■ HRA 701751: 02.03.2011 RECYFOL OHG, Muggensturm,Vogesenstr. 49a, 76461 Muggensturm. ■ HRA 702676: 02.03.2011 Sy-Con Inframedia GmbH & Co. KG, Rastatt, Scheffelweg 19, 77830 Bühlertal. ■ HRB 106340: 02.03.2011 Roter Punkt GmbH Naturmatrazen, Karlsruhe, Südbeckenstr. 13–15, 76189 Karlsruhe. ■ HRB 111183: 02.03.2011 Urbs Nova GmbH, Karlsruhe, Cäciliastr. 30, 76135 Karlsruhe. ■ HRB 210687: 02.03.2011 Siegfried Roth, Feuerschutz GmbH, Bühl, Waldmattstr. 112, 77815 Bühl. ■ HRB 362553: 02.03.2011 Mark@Zoo GmbH, Ettlingen, Am Erlengraben 8, 76275 Ettlingen. ■ HRB 102032: 03.03.2011 Ollmann Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe, Luisenstr. 16, 76137 Karlsruhe. ■ HRA 703128: 15.02.2011 RIMUS Immobilien GmbH & Co. KG, Lichtenau, Am Hasenkopf 15, 77839 Lichtenau. ■ HRB 210958: 15.02.2011 FÜTTERER MASSIVHOLZ-MÖBEL und Wohnbau GmbH, Bühl, Im Schloßwinkel 5, 77815 Bühl. ■ HRA 520182: 17.02.2011 EMMELIN’S Modehaus Katharina Kühn, Bietigheim (Kirchstr. 15, 76467 Bietigheim). ■ HRA 521166: 21.02.2011 A D E N e. K., Rastatt, Alte Bahnhofstr. 6, 76437 Rastatt. ■ HRB 521936: 21.02.2011 Frietsch Wohnungs- und Gewerbebaugesellschaft mbH, Iffezheim, Mattenerlenstr. 28, 76473 Iffezheim. ■ HRB 520044: 22.02.2011 Vögele Druck & Service GmbH, Elchesheim-Illingen, Neue Str. 29, 76477 Elchesheim-Illingen. ■ HRB 520285: 24.02.2011 Weiland GmbH, Gaggenau, Theodor-Bergmann-Str. 14, 76571 Gaggenau.

Handelsregisterbekanntmachungen im Internet Die Handelsregisterbekanntmachungen des Registergerichts Mannheim aus den letzten vier Wochen finden Sie im Internet unter www.handelsregisterbekanntmachungen.de (Rubrik: Bekanntmachungen suchen). Über diese Internetseite können Sie alle Bekanntmachungen, sortiert nach Neueintragungen, Veränderungen und Löschungen, abrufen. Falls Sie Informationen über bestehende Firmen suchen, sollten Sie die Internetseite www.handelsregister.de nutzen.

IHK Wirtschaft 7-8/2011

65


66 69_Spektrum_WJ+Preise_Juli/August 2011 22.06.11 14:26 Seite 66

Spektrum Wirtschaftsjunioren

Heel gewinnt BFamily Award n Familienfreundlichkeit in Unternehmen lohnt sich: Unternehmen, die sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen, haben nachweislich wirtschaftliche Vorteile. Dies zeige sich unter anderem in geringeren Fehlzeiten der Mitarbeiter, besseren Rückkehrerquoten nach der Elternzeit und einer höheren Motivation und Identifikation mit dem Arbeitgeber, erläutert Wirtschaftsjunior Michael Becker, der als Leiter des Arbeitskreises „Wirtschaft und Gesellschaft“ mit seinem Team für die Ausschreibung und Organisation zum BFamily Award 2011 der Wirtschaftsjunioren (WJ) Karlsruhe verantwortlich gewesen ist. Die Preisträger wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im „Forum 1“ der Unternehmensgruppe Vollack in Karlsruhe ausgezeichnet. Landtagsabgeordnete und Jurymitglied Katrin Schütz unterstrich in ihrer Ansprache, dass Familienfreundlichkeit heute ein entscheidender Wettbewerbsfaktor bei der Suche nach Fachkräften sei. Immerhin seien inzwischen zwei Drittel aller Mütter erwerbstätig. Insgesamt sieben Unternehmen und Organisationen wurden von der Jury mit einem Zertifikatspreis für ihr Engagement geehrt. Auf das Siegertreppchen schafften es schließlich die Heel GmbH aus Baden-Baden (1. Platz), die Firma E. G. O. aus Oberderdingen (2. Platz) und die disy GmbH aus Karlsruhe (3. Platz). Die weiteren Zertifikatspreisträger 2011 sind die Barmer GEK Karlsruhe, die Bundesanstalt für Wasserbau, die cci Dialog GmbH, die init innovation in traffic systems AG, das KIT, die LBS

WJ-Vorsitzende Martina Stoppanski (erste von links); François Dugimont, Heel GmbH; Johannes Haupt, E. G. O. Elektro-Gerätebau GmbH; Claus Hofmann, disy Informationssysteme GmbH; Landtagsabgeordnete Katrin Schütz; Michael Becker, Arbeitskreisleiter Wirtschaft & Gesellschaft WJ Karlsruhe Bausparkasse Baden-Württemberg und die STP Informationstechnologie AG. Knapp 40 Unternehmen hatten sich in diesem Jahr für den Award beworben. „Die Auswahl war sehr schwierig, da wir so viele preiswürdige Angebote ausmachen konnten“, so Michael Becker. Alle Preisträger zeichnen sich durch besonders familienfreundliche Personalkonzepte aus, die den Mitarbeitern beispielsweise flexible Arbeitszeitmodelle, Kooperationen mit Pflegeeinrichtungen, Ferienbetreuung oder eine eigene Betriebs-Kita anbieten. An der Einstellung innerhalb der Gesellschaft habe sich beim Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ in den letzten Jahren viel getan und trotzdem sei der Weg zum Optimum noch weit, unterstrich Martina Stoppanski, Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Karlsruhe, die Bedeutung des Engagements der Beteiligten. Der BFamily Award wird seit 2007 alle zwei Jahre unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. h. c. Lothar Späth verge-

ben und ist insgesamt mit 3.500 Euro dotiert. Erstmals erhält der Gewinner in diesem Jahr zusätzlich ein Werk des Karlsruher Künstlers Reinhard Voss, das künftig als Wanderpreis von Sieger zu Sieger gereicht wird.

Michael Becker (re.), Arbeitskreisleiter Wirtschaft und Gesellschaft der Wirtschaftsjunioren Karlsruhe, überreichte den Wanderpreis des BFamily Awards an François Dugimont, Personaldirektor bei Heel (Mitte), und Matthias Reinig, Leiter Heel-Unternehmenskommunikation

Die Gewinner des BFamily Awards 2011

66

1. Platz:

2. Platz:

3. Platz:

Biologische Heilmittel Heel GmbH, Baden-Baden Begründung der Jury: Betriebs-Kita „Heel Kids“ für Kinder bis 3 Jahre und Belegrechte in öffentlichen Kindergärten; Ferienbetreuung in allen Ferien; Unterstützung von Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen

E. G. O. Elektrogerätebau GmbH, Oberderdingen Begründung der Jury: Nettoentgeltoptimierung der Kindergartenbeiträge; gemeinnütziger Verein für in Not geratene Mitarbeiter; Kooperation mit einem örtlichen Pflegeheim

disy GmbH, Karlsruhe Begründung der Jury: Homeoffice-Arbeitsplatz für jeden Mitarbeiter möglich; jährlicher Strategietag mit allen Mitarbeitern zum Thema Familienfreundlichkeit; Familienfreundlichkeit als täglich gelebte Firmenkultur

IHK Wirtschaft 7-8/2011


66 69_Spektrum_WJ+Preise_Juli/August 2011 22.06.11 14:26 Seite 67

Spektrum

Termine

16.7.

Familientag

18.7.

Besichtigung Tiernahrung Deuerer

26.7.

Besichtigung Trauerhilfe Stier

Telefon (07 21) 174-140 marion.lohrer@karlsruhe.ihk.de www.wj-karlsruhe.de

WJ Starter Academy

Besichtigung der Glockengießerei Bachert

n Einen Einblick in die Struktur und Arbeitsweise der Wirtschaftsjunioren (WJ) gewinnen die neuen Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Karlsruhe während der „WJ Starter Academy“. Alexander Oeschger, Arbeitskreisleiter Integration, begrüßte die neuen Gastmitglieder im Panorama-Raum der IHK Karlsruhe. Johannes Hurst, Bundesvorstandsmitglied Ressort Finanzen der Wirtschaftsjunioren Deutschland, gab kurze Einblicke in die Aktivitäten der Junioren auf Bundesebene und in die Arbeit des Bundesvorstandes. Axel Bitzer, Landesvorstand Ressort Kommunikation, stellte die Arbeit der Wirtschaftsjunioren BadenWürttemberg vor. Neben diesen allgemeinen Informationen über die Wirtschaftsjunioren und den international angeschlossenen Weltverband JCI (Junior Chamber International) konnten sich die Neulinge bei einem Planspiel noch besser untereinander kennenlernen. Die Vorsitzende der WJ Karlsruhe, Martina Stoppanski, die die WJ Karlsruhe vorstellte, war sehr erfreut über die rege Teilnahme an der Starter Academy.

n Jeder kennt den Klang von Kirchenglocken. Über die Herstellung derselben wissen die meisten aber wohl nur, was Friedrich Schiller in seinem Gedicht „Das Lied von der Glocke“ bereits 1799 beschrieb. Bundesweit existieren nur eine Handvoll Glockengießereien. Eine davon ist die Glockengießerei Bachert Karlsruhe GmbH. Christiane Bachert, Geschäftsführerin der Gießerei, brachte den Jungunternehmern bei der Besichtigung nicht nur die theoretischen Grundlagen wie den Unterschied zwischen Ton und Klang näher. Auch eine imposante Führung durch die einzelnen Produktionsschritte war Teil des Programms. Grundlage für jede Glocke ist die sogenannte „Glockenrippe“, eine Vorlage aus

Holz. Damit wird eine Gießform aus Lehm gefertigt, die eine „falsche Glocke“ umschließt. Diese falsche Glocke schafft den Hohlraum, in den später Bronze gegossen wird. Der gesamte Prozess dauert wegen der langen Trocknungszeiten mehrere Monate. Dass dabei neben Lehm und Stroh auch Kälberhaare und Rindertalg zum Einsatz kommen, hätten wohl nur die wenigsten vermutet. Die Glocken aus dem Hause Bachert sind in Karlsruhe und darüber hinaus sehr gefragt: So entstand 2004 im Rahmen der Europäischen Glockentage die Friedensglocke für die Christuskirche am Mühlburger Tor in Karlsruhe. 2002/2003 wurden sieben neue Glocken für die Frauenkirche in Dresden hergestellt.

Wirtschaftspreise

Ernst-Bickle-Preis n Der mit 100.000 Euro dotierte ErnstBlickle-Preis der SEW-EURODRIVE-Stiftung wurde vom Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes, Rainer Blickle, in einer Festveranstaltung im Bruchsaler Schloss an Dr. Michael Rogowski in Würdigung seiner herausragenden Arbeiten in Familienunternehmen, als Konzernvorstand und als Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) sowie des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) verliehen. Die Stiftung ehrt damit einen erfolgreichen Unternehmer, der sich mit beispielgebendem Einsatz auch für die wirtschaftspolitischen Interessen des Industriestandortes Deutschland eingesetzt hat. Ebenfalls wur-

Der Vorstand der SEW-EURODRIVEStiftung, Rainer Blickle (links), zeichnet Herrn Dr. Michael Rogowski mit dem Ernst-Blickle-Preis 2010 aus. de der Studienpreis der Stiftung an 15 Diplomandinnen und Diplomanden vergeben.

www.sew-eurodrive-stiftung.de

IHK Wirtschaft 7-8/2011

67


66 69_Spektrum_WJ+Preise_Juli/August 2011 22.06.11 14:26 Seite 68

Spektrum Wirtschaftspreise

aluplast: Gewinner beim INDUSTRIEPREIS 2011

„Ausbildungs-Ass“ wird gesucht

n Die Karlsruher aluplast GmbH, die in der Branche als Wegbereiter für den technologischen Fortschritt bei Kunststoff-Fenstersystemen gilt, konnte sich unter 500 Bewerbungen für den angesehenen INDUSTRIEPREIS 2011 durchsetzen. aluplast erreichte das Finale und ist somit unter den besten drei in der Kategorie „Forschung und Entwicklung“ dank seines herausragenden Kunststoff-Fenstersystems energeto®. Ausgelobt wird der INDUSTRIEPREIS von der Huber Verlag für Neue Medien GmbH, Karlsruhe; diese kürt innovative Produktentwicklungen und Marktneuheiten von Industrie-, Zulieferer- und Dienstleistungsunternehmen. Eine Fachjury, die aus Professoren, Wissenschaftlern, Fachjournalisten, Branchenund Industrie-Experten besteht, bewertet die eingereichten Vorschläge. Ausgewählt werden stets die innovativsten Unternehmen des Landes. Gewürdigt wurde vor allem die Technologie, die hinter energeto® steckt: aluplast ist Vorreiter im Bereich der Scheibenverklebung, bei der die Isolierglasscheibe mit dem Fensterflügel durch einen speziellen Klebstoff verbunden ist.

n Mit insgesamt 15.000 Euro zeichnet der Wettbewerb „Ausbildungs-Ass 2011“ außergewöhnliches Engagement für die duale Ausbildung aus. Um den Preis bewerben können sich Unternehmen, Handwerksbetriebe und Institutionen, die an betrieblichen, außer-, überbetrieblichen oder schulischen Ausbildungsinitiativen aktiv mitwirken. Preisverleiher ist die „Junge Deutsche Wirtschaft“, der freie Zusammenschluss von „Wirtschaftsjunioren Deutschland“ (WJD) und „Junioren des Handwerks“. Mit diesem Preis will die Junge Deutsche Wirtschaft mit ihren fast 20.000 Mitgliedern einen Beitrag zur Schaffung zukunftssicherer Arbeitsplätze für Jugendliche leisten. Die Schirmherrschaft über das „Ausbildungs-Ass 2011“ übernimmt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die Anmeldefrist läuft bis zum 31. Juli.

IT + Media Group erhielt Auszeichnung

68

www.ausbildungsass.de

Innovationspreis-IT geht nach Bruchsal

Wer wird der CyberChampion?

n Die Aktionsgemeinschaft „gemeinsam gewinnen“ hat die IT + Media Group GmbH, Baden-Baden, „für ihr herausragendes unternehmerisches Engagement“ geehrt. Die GmbH und der Freiburger Sozialverband IN VIA kooperieren seit drei Jahren mit dem Konzept einer „selbsttragenden Ausbildung“, bei welcher Auszubildende der Firma mit jugendlichen Schützlingen des Sozialverbandes zusammengeführt werden, um gemeinsam eine Aufgabe zu lösen. Getragen wird die Aktionsgemeinschaft von dem Caritas-Verband der Erzdiözese Freiburg e. V., dem Diakonischen Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden e. V. und dem BadenWürttembergischen Genossenschaftsverband e. V.

n Bei der jährlichen Verleihung der Innovationspreise-IT durch die „Initiative Mittelstand“ war diesmal auch eine Lösung mit offenem Quellcode unter den Siegern. Die ERP-Software W&G effective company der Bruchsaler Wühler & Gebauer EDVConsulting GmbH errang in der Kategorie „ERP“ unter rund 2.000 Bewerbern eine der Trophäen. Seit 2004 vergibt die Initiative Mittelstand ihre Innovationspreise in 35 IT-Kategorien. Initiator ist der Karlsruher Huber Verlag für Neue Medien.

n Hightech- beziehungsweise IT-Unternehmen aus der erweiterten TechnologieRegion Karlsruhe können sich um den achten CyberChampions Award des Karlsruher CyberForums bewerben. Teilnahmeberechtigt sind als „NewComer“ Unternehmer mit Neugründungen und als „HighPotentials“ Firmen in der Wachstumsphase, die schon länger als zwei Jahre am Markt sind. Angesprochen, sich zu bewerben, sind auch besonders aussichtsreiche Ausgründungen einer Universität oder Forschungseinrichtung. Den Siegern winken Preisgelder, Publicity und wertvolle Kontakte zu den Juroren, erfahrene Unternehmerpersönlichkeiten sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Bewerbungsschluss ist der 16. September.

www.gemeinsam-gewinnen.com

www.imittelstand.de

www.cyberforum.de

IHK Wirtschaft 7-8/2011


66 69_Spektrum_WJ+Preise_Juli/August 2011 22.06.11 14:26 Seite 69

Spektrum

Blauer Reiter erringt die Silbermedaille n Aller guten Dinge sind drei – das trifft ganz besonders auf das Hotel Der Blaue Reiter in Karlsruhe-Durlach zu: Zum dritten Mal in Folge war das Vier-Sterne-Hotel beim Grand Prix der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ dabei – in diesem Jahr katapultierte es sich auf den zweiten Platz in der Kategorie A („weniger als 100 Zimmer“), direkt hinter dem Führenden der Tagungshotelbranche, dem Schindlerhof in Nürnberg-Boxdorf. „Wir sind unglaublich stolz auf diese Platzierung und diese renommierte Auszeichnung“, freuten sich Inhaber und Hoteldirektor Marcus Fränkle sowie Tagungsleiter Johannes Hausen bei der Preisübergabe. Die strahlenden Gewinner der Silbermedaille bei den „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“: Marcus Fränkle, Inhaber und Hoteldirektor (links), und Tagungsleiter Johannes Hausen

Wettbewerb „Der ideale Ort“ n Der Wettbewerb „Der ideale Ort“ des Telekommunikationsverzeichnisses „Das Örtliche“ will bürgerschaftlich engagierte Menschen, Unternehmen und Initiativen auszeichnen und prämieren, die mit ihren Projekten dafür sorgen, dass das Leben vor Ort lebenswerter ist. Seien es Jugendliche, die in ihrer Freizeit Senioren das Internet erklären, oder Gärtnereien, die unentgeltlich Schulhöfe begrünen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 30.000 Euro. „‚Das Örtliche' möchte die zunehmende Bereitschaft zum Ehrenamt im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 fördern“, so Claudia Lambert, Marketingleiterin der Karlsruher Rudolf Röser AG, Verlag unter anderem von „Das Örtliche“ für Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung. Die Bewerbung kann bis zum 30. www.der-ideale-ort.de September eingereicht werden.

2. Platz bei „Deutschlands Kundenchampions“ n Das Zeitarbeitsunternehmen I.K. Hofmann GmbH, Nürnberg, das in Bühl und Rastatt Niederlassungen unterhält, erreichte in der Kategorie „Mittelständische Unternehmen“ des Wettbewerbs „Deutschlands Kundenchampions“ den zweiten Platz. Zusätzlich wurde das Unternehmen als bestes mittelständisches B2B-Unternehmen ausgezeichnet. Durchgeführt wird dieser bundesweite Wettbewerb von der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und der forum! Marktforschung GmbH.

www.deutschlands-kundenchampions.de

Tefak: „innovative ideen gesucht!“ n Die Technologiefabrik Karlsruhe richtet in diesem Jahr wieder den Innovationswettbewerb „innovative ideen gesucht!“ aus. Gesucht werden technische Ideen, Lösungen und Konzepte, die sich durch einen hohen Innovationsgrad auszeichnen und einen großen Kundennutzen bieten. Aufgerufen sind Unternehmen, Unternehmensgründer, Studenten, Erfinder, Forscher und Selbstständige aus dem Raum Karlsruhe und Umgebung, die innovative Beiträge leisten können. Den Gewinnern winken Preise im Wert von insgesamt 10.000 Euro. Die Bewerber haben außerdem erstmals die Möglichkeit, zusätzlich auch an einem „deutsch-französischen Innovations-Wettbewerb“ teilzunehmen, der unter dem Motto „Entwickeln wir gemeinsam Ihr deutsch-französisches Potenzial“ steht und mit französischen Kooperationspartnern ausgerichtet wird. Bewerbungsschluss ist der 29. Juli.

Informationen Telefon (07 21) 174-252 info@technologiefabrik-ka.de

IHK Wirtschaft 7-8/2011

69


70 71_Hochschule_Juli/August 2011 22.06.11 14:32 Seite 70

Hochschule und Forschung

n Karlsruhe ist „Stadt der jungen Forscher 2012“. Beim Finale in Kiel setzte sich die Karlsruher Delegation um Oberbürgermeister Heinz Fenrich mit dem Konzept „Kommunikation@Karlsruhe“ gegen die Konkurrenten Magdeburg und Braunschweig durch. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von bis zu 65.000 Euro dotiert. Mit dem Geld will Karlsruhe SchulWissenschafts-Projekte anstoßen und die Projekte und die jungen Forscher der Öffentlichkeit vorstellen. Die Karlsruher Bewerbung wurde federführend von der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH koordiniert. An der Konzeption beteiligt waren zudem mehr als 30 Partner aus Wissenschaft, Hochschulen und weiteren Einrichtungen, darunter auch die IHK Karlsruhe. Unterstützt wurde Karlsruhe in diesem Jahr zudem von Schüle-

rinnen und Schülern zwischen 12 und 16 Jahren, die in einer Zukunftswerkstatt Ideen und Projekte zum Thema „Kommunikation und IT-Kompetenz“ entwickelten. Auch bei der Delegation, die Karlsruhes Bewerbung präsentierte, war auf Vermittlung der IHK die Schulleiterin der Nordschule Neureut, Angela Hölzer, gemeinsam mit ihrem Schüler Leon Ridthaler nach Kiel gereist. Der ehemalige Schülersprecher hatte schon bei der Zukunftswerkstatt bewiesen, dass auch Werkrealschüler das Zeug zum Forscher haben.

Foto: xx, fotolia.com

Stadt der jungen Forscher 2012

Netzwerk WindForS stärkt Forschung in der Windenergie

Informationen Telefon (07 21) 174-212 claudia.nehm@karlsruhe.ihk.de

Foto: Till Schürmann

Energie aus Wind: Das Kompetenznetzwerk WindForS stärkt die Forschung in Süddeutschland.

Siegerteam Karlsruhe, von links nach rechts: Christina Ochs (Projektleiterin Wissenschaftsbüro Stadtmarketing Karlsruhe), Prof. Dr. Matthias Ducci (Pädagogische Hochschule Karlsruhe), Angela Hölzer (Rektorin Nordschule Neureut), Norbert Käthler (Geschäftsführer Stadtmarketing Karlsruhe), Leon Ridthaler (an der Zukunftswerkstatt beteiligter Schüler), Heinz Fenrich (Oberbürgermeister Stadt Karlsruhe), Dr. Gert Hanekamp (Deutsche Telekom Stiftung), Christian Wriedt (Vorstandsvorsitzender Körber-Stiftung), Atje Drexler (Robert Bosch Stiftung)

70

IHK Wirtschaft 7-8/2011

n Sechs Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Süddeutschland haben das Windenergie Forschungsnetzwerk Süd (WindForS) gegründet. Die Hochschule Aalen, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Stuttgart, die Universität Tübingen, die Technische Universität München und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg bündeln ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Windenergie in der Forschung wie auch in der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Ein Schwerpunkt ihrer Kooperation werden Entwicklungen für die Windkraftnutzung an bergigen Standorten in Süddeutschland sein. Die 14 beteiligten Institute und Lehrstühle forschen und arbeiten auf den Gebieten Meteorologie, Bodenmechanik und Grundbau, Auslegung und Berechnung der Strukturen und Tragwerke, Werkstoffe, Bauweisen und Fertigungstechnik, Prüf- und Messtechnik, Qualitätssicherung und Wartung sowie Betriebsführung, Netzanbindung und -integration.

www.windfors.de


70 71_Hochschule_Juli/August 2011 22.06.11 14:32 Seite 71

Hochschule und Forschung Weltrekord in ultraschneller Datenübertragung n Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist es gelungen, Daten im Umfang von 26 Terabit pro Sekunde auf einen einzigen Laserstrahl zu codieren, 50 Kilometer weit zu übertragen und dann erfolgreich wieder zu decodieren. Dies ist die größte je auf einem Laserstrahl transportierte Datenmenge. Das am KIT entwickelte Verfahren ermöglicht es, den Inhalt von 700 DVDs in nur einer Sekunde zu übertragen. Die KIT-Wissenschaftler um Professor Jürg Leuthold schlagen mit dem Experiment ihren eigenen Rekord in der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung vom Jahr 2010, in dem sie bereits die magische Grenze von zehn Terabit pro Sekunde, also eine Datenrate von 10.000 Milliarden Bit pro Sekunde, durchbrechen konnten. Der Erfolg gelang der Gruppe dank eines von ihr entwickelten Verfahrens zur Datendecodierung. Das neue optisch-elektrische Decodierverfahren beruht darauf, dass zu Beginn bei höchsten Datenraten zunächst rein op-

Weltrekord in der Datenübertragung: Professor Jürg Leuthold (Foto: Gabi Zachmann)

tisch gerechnet wird, um die große Datenrate auf kleinere Bitraten herunterzubrechen, welche anschließend elektrisch weiterprozessiert werden können. Die zunächst

optische Reduzierung der Bitraten ist notwendig, da es bei einer Datenrate von 26 Terabit pro Sekunde keine elektronischen Verarbeitungsprozesse gibt.

HS profitiert vom Qualitätspakt Lehre

Erfolg für fuks

n Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft wird über den bundesweiten Qualitätspakt Lehre ab dem kommenden Wintersemester für fünf Jahre mit 2,5 Millionen Euro bei der Verbesserung ihrer Studienbedingungen und Lehrqualität unterstützt. Insgesamt stellt der Bund den ausgewählten 111 Hochschulen bis 2016 rund 600 Millionen Euro zur Verfügung. Die Hochschule Karlsruhe will mit den Mitteln zum

n Die studentische Unternehmensberatung fuks aus Karlsruhe hat beim diesjährigen Wettbewerb des Dachverbandes studentischer Unternehmensberatungen den ersten und den zweiten Preis für das Projekt des Jahres gewonnen. Das Gewinnerteam des ersten Preises identifizierte bei einem metallverarbeitenden Unternehmen die Ursachen für Inventurabweichungen im Umlaufbestand und konzipierte abteilungsübergreifende Problemlösungen. Den zweiten Platz gewann ein fuks-Projektteam für die Suche nach Anwendungsfeldern für den InkjetDruck und half dem Kundenunternehmen so, sein zukünftiges Produktportfolio auszurichten. Die fachübergreifende Unternehmensberatung Karlsruher Studenten (fuks) bietet seit 15 Jahren Beratung für Unternehmen an. Projektleiter und Beraterteam werden aus über 100 aktiven Mitgliedern individuell auf die Problemstellung ausgewählt, sodass mit fachlicher, methodischer und praktischer Kompetenz innovative und maßgeschneiderte Lösungen entstehen.

Foto: Ilse Geyer

einen hochschuldidaktische Reformprozesse in den Ingenieurstudiengängen einleiten, zum anderen die Lehrenden darin unterstützen, in innovativen Lehrprojekten fachdidaktisches Wissen auf- und auszubauen und sich untereinander stärker zu vernetzen. „Hintergrund ist die zunehmende Heterogenität der Studienvoraussetzungen, die sowohl in der Organisation des Studiums als auch in den Vermittlungskonzepten einzelner Fächer stärker berücksichtigt werden müssen“, so der für Lehre und Studium zuständige Prorektor der Hochschule Prof. Dr. Dieter Höpfel.

Tutorium im Labor für Arbeitswissenschaft an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

www.fuks.org

IHK Wirtschaft 7-8/2011

71


72_Spektrum_VER_Juli/August 2011 22.06.11 14:35 Seite 72

Spektrum Veranstaltungen

Jahrestagung des Karlsruher Bündnisses für Familie n „Die Zeiten sind vorbei, in denen der Mann morgens mit dem Aktenkoffer das Haus verlässt, während die Frau Wäsche wäscht, Küche und Kinder putzt, Teppiche klopft und den Hof fegt. Allerdings sind die Zeiten noch immer nicht da, in denen Frauen und Männer sich Arbeit und Haushalt gleichberechtigt teilen.“ Mit diesen Worten führte IHK-Vizepräsident Gerd Stracke in das Thema „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ein, das im Mittelpunkt der diesjährigen Jahrestagung des Karlsruher Bündnisses für Familie im IHK Haus der Wirtschaft stand. „Wir leben in einer Zeit des Wandels“, so der Vizepräsident weiter. „60 Prozent der Väter wünschen sich, mehr Zeit für die Familie zu haben, dreiviertel der Mütter möchten mehr als halbtags arbeiten.“ Er rief seine Unternehmerkollegen dazu auf, speziell auch angesichts des drohenden Fachkräftemangels schon jetzt damit zu beginnen, Strategien zu entwickeln, wie man für Mütter und Väter ein geeignetes Arbeitsumfeld schaffen kann. Wie die ganz persönliche Vereinbarkeit von Beruf und Fa-

milie aussehen kann, darüber berichteten die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion. Christiane Staab, ehemalige Karlsruher CDU-Stadträtin und Fraktionsvorsitzende, langjährige Vorsitzende des Landeselternbeirats Baden-Württemberg (LEB), seit einigen Monaten Bürgermeisterin von Walldorf und Mutter von vier Kindern, ging in den Gemeinderat, als ihr ältester Sohn dreieinhalb war; in einem Alter, so Moderatorin Andrea Sauermost, „wo andere Mütter ihre erste Kur beantragen“. Ebenso wie Christiane Staab hält die Vollzeit-Berufstätige Katja Hub die Qualität der Zeit mit den Kindern für weitaus wichtiger als die Quantität. Diplomingenieur Felix Beck demonstrierte die andere Seite des Rollentauschs. Beck ist Vollzeit-Papa für seine vierjährige Tochter

und den zweijährigen Sohn und macht gerade die ersten Schritte zurück ins Berufsleben als Architekt. Wie aktiv sich das Karlsruher Bündnis für Familie für die Eltern ihrer Stadt einsetzt, präsentierte Geschäftsführerin Claudia Schäfer. In acht Arbeitsgruppen, vom Thema Handicap über Migration, Studieren mit Kind bis zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Alleinerziehende, arbeiten alle Akteure, zu denen auch die IHK Karlsruhe gehört, Hand in Hand.

Informationen Telefon (07 21) 174-212 claudia.nehm@karlsruhe.ihk.de

Sanierung und Erweiterung der Klais-Orgel in St. Stephan n Musik hat in den Karlsruher Kirchen einen hohen Stellenwert und eine lange Tradition. Die katholische Stadtkirche St. Stephan beherbergte einst die größte von J. A. Silbermann erbaute Orgel. Tragischerweise fiel dieses erstklassige Instrument im Zweiten Weltkrieg 1944 einem alliierten Bombenangriff zum Opfer. Von der renommierten Bonner Orgelbaufirma Klais wurde 1959 in der wieder aufgebauten Kirche ein neues Instrument installiert, das lange Zeit gute Dienste geleistet hat. Mittlerweile weist die Orgel aber hinsichtlich der technischen und klanglichen Qualität erhebliche Mängel auf. Das zwingt die Pfarrgemeinde nun, im Rahmen der Sanierung und Neugestaltung der katholischen Stadtkirche St. Stephan zu handeln: Die Orgel wird in ihrer Technik komplett neu

72

IHK Wirtschaft 7-8/2011

aufgebaut, erweitert auf 74 Register mit insgesamt über 4.900 Pfeifen und im Klang verfeinert, um sie für unsere und viele weitere Generationen zu einem herausragenden Instrument zu machen. Planung und Bau durch die Firma Klais werden sich über eineinhalb Jahre erstrecken bei einer Gesamtsumme von einer Million Euro. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung und bitten Sie: Sorgen Sie mit für den guten Ton! Wir bieten Ihnen an, für eine Spende ein Sponsoren-Banner mit Ihrem Firmenlogo aufzuhängen. Dieses Banner wird mit maximal zwei weiteren Bannern vor dem Hauptportal von St. Stephan zwischen den Säulen platziert und ist von der Erbprinzenstraße aus, der belebten Fußgängermeile zwischen ECE-Center und Postgalerie, deutlich sichtbar. Hubert Streckert, Dekan

Informationen Pfarrbüro St. Stephan: Telefon (07 21) 91 27 40 pfarrei@st-stephan-ka.de


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Wirtschaft in der Region Karlsruhe by Röser Media - Issuu