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WOHNREVUE Schweizer Magazin für anspruchsvolles Wohnen und zeitgemässes Design.

MÖBELMESSE KÖLN · HOME OFFICE · WOHNREPORTAGE GSTAAD

MÖBELMESSE KÖLN. Neuheiten, Eindrücke, Entdeckungen. HOME OFFICE. Zu Hause arbeiten steigert die Produktivität, sagen Experten. CHALET IN WEISSER KULISSE. Stilvolles Refugium im Berner Oberland.

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INSPIRATION WOHNREVUE — MAGAZIN FÜR ANSPRUCHSVOLLES WOHNEN UND ZEITGEMÄSSES DESIGN.

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Ganz klar, der Esstisch ist die Zentrale in Ihrem Zuhause. Hier trifft sich die Familie zum Spielen, Reden, Geniessen, Arbeiten und natürlich auch zum Essen. In einem Handgriff entsteht die optimale Arbeitshöhe für Kinder. Mütter können schnell Ihre Nähmaschine einstecken und danach kurzerhand die perfekte Esstafel zaubern. Väter und alle Multitasker der Familie kommen mit APP auch voll auf Ihre Kosten, ergonomisches Arbeiten durch die tiefere Sitzebene mit Netzanschluss ohne Kabelsalat.

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INHALTSVERZEICHNIS

Titelbild: In der trapezförmigen Wanne «Paivoa Monolith» von Duravit schauen beide Badende in dieselbe Richtung. S. 67. Wohnrevue 2 2012

Editorial / Impressum En Vogue Design Schweiz En Vogue Design International En Vogue Architektur En Vogue Reisen En Vogue Kinder Talente Designer fragen Designer

Möbelmesse köln

Neues, Schönes, Wissenswertes.

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Badezimmer

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Wohnreportage Gstaad 78 Alpenchic im Berner Oberland.

Nachwuchsdesigner 36

Jährlich findet auf der Kölner Möbelmesse ­ unter den Nachwuchstalenten ein Design­wett­bewerb statt. Unsere Favoriten.

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Porträt

Der dänische Designer Kasper Salto.

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Produktidee

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Tischserie «Alister» von Glas Italia.

Hotel-Test Buchtipp Sehenswert Leserangebot Branchen-News Hinter den Kulissen Wettbewerb Kolumne Schaufenster Bezugsquellen Vorschau  Letzte Seite

Wohnreportage KÖln 40

Villa Kunterbunt in der Kölner Altstadt.

Home office

Swissbau

Stimmen und Eindrücke direkt von der Messe.

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Wohnrevue

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IMPRESSUM

Editorial

25. Jahrgang www.wohnrevue.ch

Der diesjährige Messetrubel hat bereits wieder begonnen, und eine Neuheitenschau jagt die nächste. Natürlich sind wir auch dieses Jahr wieder für Sie an den Orten des Geschehens, um Ihnen die News und Trends aus den verschiedenen Bereichen des Designs und Wohnens nahezubringen. Den Auftakt bildete die Internationale Möbelmesse in Köln, die imm cologne. Nina Huber und Susanne Lieber waren vor Ort, haben Ihnen die Highlights der führenden Möbelhersteller mitgebracht und sich mit drei namhaften Designern getroffen, die ihnen ihre neuesten Möbel persönlich präsentierten. In dieser Ausgabe kommen auch wieder einmal neue Designtalente so richtig zum Zug. Wir stellen Ihnen die vielversprechendsten Teilnehmer des ­D3-Contests vor, eines Designwettbewerbs, der jeweils von der Koelnmesse in Kooperation mit dem deutschen Rat für Formgebung veranstaltet wird (ab Seite 26). In der Schweiz fand zeitgleich die Swissbau statt. Die Leitmesse der Bau- und Immobilienwirtschaft unseres Landes. Besonders interessant waren dort die drei inszenierten «Trendwelten» zu den Bereichen Küche, Bad und Büro. Wir haben an der Messe mit diversen Vertretern von namhaften Firmen über ihre Sicht der Dinge gesprochen und wollten herausfinden, wie sie die spürbaren Trends konkret umsetzen. Ab Seite 86 lesen Sie, wer welche Statements abgegeben hat. Passend zur «Trendwelt Bad» behandelt der eine unserer beiden Schwerpunkte im Heft ebenfalls diese. Verschaffen Sie sich also auch einen optischen Eindruck, was mit dem Bad passiert; wird aus dem Badezimmer vielleicht bald ein «Wohnbad»? (S. 64) Den zweiten Schwerpunkt, ab Seite 50, legen wir dieses Mal auf den Bereich Home Office. Nina Huber ist dabei dem Thema «Work-Life-Balance» auf den Grund gegangen. So soll anscheinend ein Tag Heimarbeit pro Woche diese Balance bereits erheblich steigern. Interessant dazu sind auch die Statements zur Welt des professionellen «Office Space» an der oben erwähnten Swissbau. Zu guter Letzt möchte ich an dieser Stelle noch ein paar Worte zu unserer neuen Kolumnistin Katharina Altemeier äussern. Wir sind stolz darauf, Sie mit an Bord begrüssen zu dürfen, und möchten dabei erwähnen, dass Sie gerade den renommierten COR-Preis für Wohnen und Design gewonnen hat (ein Preis für herausragende Texte und Beiträge in deutschsprachigen Printmedien, der vom gleichnamigen deutschen Möbelhersteller verliehen wird). Genau so kritisch wie ihr preisgekrönter Text – wo sie der Frage nachgeht, ob ausgezeichnetes Design automatisch gutes Design bedeutet – kommen auch ihre Kolumnen daher. Lesen Sie dieses Mal ihre Meinung zur Beschallung durch Lounge-Musik. (S. 110) Viel Vergnügen! Line Numme, Redakteurin

HERAUSGEBER

Boll Verlag AG, Stationsstrasse 49, 8902 Urdorf Tel. +41 44 735 80 00, Fax +41 44 735 80 01 info@bollverlag.ch, www.bollverlag.ch

GESCHÄFTSFÜHRER

Thomas Walliser, thomas.walliser@wohnrevue.ch

REDAKTION

redaktion@wohnrevue.ch

ANZEIGEN

anzeigen@wohnrevue.ch

ABONNEMENTE

abo@wohnrevue.ch

CHEFREDAKTIONhe

Nina Huber (nh), nina.huber@wohnrevue.ch

REDAKTION

Susanne Lieber (sl), susanne.lieber@wohnrevue.ch Line Numme (ln), line.numme@wohnrevue.ch Sophie Chanson (sc), sophie.chanson@wohnrevue.ch (Praktikantin)

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GESTALTUNGSKONZEPT

Pirol, Büro für Visuelle Gestaltung Simone Farner & Lea Schmidt hallo@pirol.org, www.pirol.org

ART DIRECTION

Simone Farner, simone.farner@wohnrevue.ch

GRAFIK

Lea Schmidt, lea.schmidt@wohnrevue.ch Simone Farner, simone.farner@wohnrevue.ch

SCHRIFTEN

Times, Urdorf PRL (Pirol), Alpina PRL (Pirol)

LEKTORAT

Bettina Methner, bettina.methner@bollverlag.ch

MITARBEIT AN DIESER AUSGABE

Björn Allemann, Katharina Altemeier, Andy Buchwald, Francesca Giovanelli, Kerstin Rose, Christian Schaulin, Simone Vogel, Kay Wettstein

KUNDENBERATUNG

Lorenza Balzarini, lorenza.balzarini@wohnrevue.ch Marcel Gasche, marcel.gasche@wohnrevue.ch Claudia Micheloni, claudia.micheloni@wohnrevue.ch Für Italien: Danilo Lepori, danilo.lepori@bollverlag.ch

DRUCK

AVD Goldach AG, Sulzstrasse 10, 9403 Goldach Tel. +41 71 844 94 44, Fax +41 71 844 95 55

PREISE

Jahresabonnement (12 Ausgaben) Inland: CHF 84.–, Ausland: zzgl. Portokosten Einzelheft: CHF 9.50 Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit Zustimmung der Redaktion und mit Quellenangabe gestattet. Namentlich oder mit Initialen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder und Datenträger aller Art übernimmt der Verlag keine Haftung.

Die Wohnrevue ist mit dem Gütesiegel «Q-Publikation» des Verbandes «Schweizer Medien» zertifiziert.

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Garantiert sauber, umweltschonend und höchst ressourceneffizient : Die mehrfach preisgekrönten EcoStyle-Waschmaschinen und -Wärmepumpentrockner sparen bis zu 50 % Wasser und bis zu 70 % Energie. Ausserdem sehen sie mit ihrem extragrossen Bullauge elegant aus und passen genauso gut in die Waschküche wie in die Wohnung. www.bauknecht.ch


En Vogue Schweiz

DEN ECKEN ENTSAGT. Tische mit rechtecki-

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gen Platten dominieren den Möbelmarkt. Dabei haben runde oder ovale Modelle den Vorteil, dass man gleichberechtigt in der Runde sitzt – Tischenden haben schliesslich immer etwas Hierarchisches – und dass man sich nicht an Ecken stossen kann. Diese Vorteile bringt auch der Massivholztisch «Bob 510» mit sich, der von den Brüdern Mark und Lukas Brassel sowie Stefan Oeschger entworfen wurde. Die Tischfüsse sind über eine Kreuzzargenkonstruktion miteinander verbunden. In Ahorn, Eiche oder Nussbaum. sl www.bobmoebel.ch

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HOLZIGE AUGENSCHMEICHLER. Schon

auf der Messe «neue räume» in Zürich entzückten sie uns: die Massivholzobjekte des Herstellers von Rickenbach. Der Muotathaler Betrieb –an sich ein Zulieferer für Möbelfirmen wie Vitra und Team by Wellis – erschliesst sich mit der neuen Marke «vonRickenbach SolidWood» ein zusätzliches, unabhängiges Geschäftsfeld. Die erste eigene Kollektion entstand in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Büro Formpol, welches sowohl für die Gestaltung verantwortlich ist als auch den gesamten Entwicklungsprozess des Unternehmens betreut. Für die Accessoires und Kleinmöbel wird massives Eichen- und Nussbaumholz verwendet, dessen weiche Formen sowie belebte Maserungen wunderbar die geometrischen, filigranen Metallelemente kontrastieren. sl www.vonrickenbach.ch www.formpol.ch

MEDITERRANE ZUTATEN. Korsisches Ziegen-

haar und Sisal, also die Faser eines Agavengewächses, sind die Bestandteile des neuen Teppichs von Isabel Bürgin. Hartes und weiches Material wird so in «Sikohazi» miteinander verwoben, wobei durch den Strukturwechsel die Idee einer abstrakten Landschaft entsteht. Inspirieren liess sie sich von der japanischen Philosophie «wabi-sabi», welche die Schönheit im Unvollkommenen sieht. Der Teppich wird von Hand und nach Mass (maximal 250 cm breit) hergestellt. Die Schweizer Textildesignerin, die übrigens in Köln gemeinsam mit vier weiteren Schweizer Labeln die Ausstellung «Swiss Design Ensemble» durchführte, entwickelt laufend neue Produkte, die sie in der Schweiz in kleinen Manufakturen mit sozialem Hintergrund produzieren lässt und selber vertreibt. nh www.isabel-buergin.ch


En Vogue International

Mini-Ökosystem. Ein Ter­

Geht es Ihnen auch so, dass Sie sich von gewissen Kleidungsstücken nicht trennen mögen, trotz der Vorahnung, dass Sie sie kaum mehr tragen werden? Irgendwann landen diese unten im Stapel hinten im Schrank und geraten in Vergessenheit … Tobias Juretzek hat für diese Fälle eine gute Lösung: den Stuhl «Rememberme». nh www.tobiasjuretzek.com

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Oink, oink… grunz, grunz.

Nussschale. «Husque» erin-

nert nicht nur formal an eine Nussschale, sondern besteht auch daraus. Der australische ­Designer und Bootsbauer Marc Harrison ­fertigt die Behältnisse aus der Schale der Macadamia-Nuss, indem er sie mahlt und in einem Druckgussverfahren mit einem Polymer vermischt. Anschliessend werden sie in verschiedenen Farben lackiert. In der Schweiz exklusiv bei Cascade erhältlich. nh www.cascade-luzern.ch

Das kleine, knubbelige Sparschweinchen «Oink Bank» vom Designstudio Alexander Purcell Rodrigues besteht aus Porzellan und einer Schnauze aus Kork. Warum sich übrigens ausgerechnet das Schwein als Spardose etabliert hat, sei hier verraten: Ursprünglich wurden Ton­gefässe, in denen auch Münzen aufbewahrt wurden, im Englischen «Pygg» genannt. Im Laufe der Zeit wurde dann aus Pygg das Wort Pig (dt.: Schwein). Die sich als Gummiknäuel tarnende Leuchte «U» hingegen besteht aus mundgeblasenem Glas und handelsüblichen Haushaltsgummibändern. sl www.alexanderpurcellrodrigues. com

landekapseln von Raum-

fahrzeugen standen für die Form der Gefässe «Store» Pate. Die neue Serie für die Küche oder fürs Badezimmer des britischen Möbelherstellers Established & Sons besteht aus Keramik und Korkdeckeln mit Silikonabdichtung. Die hübschen Behälter sind in vier Formen und fünf Farben erhältlich: Schneeweiss, Anthrazit, Stahlgrau, Kanariengelb und in glänzendem Kupfer. nh www.establishedandsons.com

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kleider machen stühle.

rarium für Pflanzen, deren Klima,­ Wasserstand und Nährstoff­ haushalt über ein iPad oder Smart­p hone kontrolliert wird? Klingt ­– so räumt der in London lebende Designer Samuel Wilkinson selbst ein – wirklich ein bisschen nach lebendem Tamagotchi für Pflanzenfreunde. «Biome» soll digital entschleunigen, so sein Ziel. sl www.samuelwilkinson.com


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En Vogue International

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PARASITÄRER LICHTBEFALL? Wer sich par-

tout nicht von seiner Lichtquelle lösen kann, der sollte sich wohl das Modell «Mia» zulegen. Die Leuchte kann nicht nur von der Decke gehängt oder auf den Boden gelegt werden, sondern dank einer Metallklammer auch an einer Stuhllehne oder bei Bedarf sogar adrett an der Gesässtasche befestigt werden. Die Aachener Designerin Marlene Swiecznik fordert damit zum spielerischen Umgang mit dem Objekt auf. Die Aussenhülle besteht aus pulverbeschichtetem Stahl und innenseitig aus satiniertem Plexiglas. sl www.marlene-swiecznik.com

SAMMELN, STAPELN, SETZEN! So lautet

die Devise vom unkonventionellen «Hockenheimer». Das witzige Sandwichmöbel besteht aus einer Birkenholzbasis, zwei Ledergurten sowie einem Kissen. Den Rest dazwischen, also alte Zeitungen oder Magazine, muss man selbst beisteuern. Kreiert hat das praktische Semi-do-it-yourself-Objekt das fünfköpfige Designbüro Njustudio im oberfränkischen Städtchen Coburg. 2010 wurde es von Kathrin Lang, Markus Mak, Wolfgang Rössler, Tom Steinhöfer und Nina Wolf gegründet. sl www.njustudio.com


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museum mit fernsicht. Der italienische Architekt Werner Tscholl hat auf der Passhöhe des Timmelsjochs ein Museum erbaut, das mitten in der kargen Gebirgslandschaft liegt. Wie ein Findling ragt das neue Passmuseum auf dem Timmelsjoch auf die Südtiroler Seite hinaus. Das Timmelsjoch ist die tiefste unvergletscherte Kerbe im Alpenhauptkamm zwischen dem Reschen- und Brennerpass. Diese Stelle wurde schon in vorchristlicher Zeit als Weg vom Passeiertal in Südtirol hinüber ins Ötztal benutzt, was der Fund einer Gewandspange aus dem Jahr 300 v. Chr. belegt. Die Hochalpenstrasse wurde allerdings erst 1955 erbaut. Am höchsten Punkt, auf 2509 Metern über Meer, wurde nun das Passmuseum des Architekten Werner Tscholl eröffnet. Es ähnelt einem Geröll­ brocken, die Form erinnert aber auch an ein Fernrohr, zumal es an beiden Enden «offen» ist, also über Fensterfronten verfügt. Das ­Innere ist einer Eishöhle nachempfunden: Milchig gläserne Ausstellungswände und Vitrinen zollen den Pionieren des Strassenbaus und ihrer Leistung Tribut. nh www.werner-tscholl.com

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En Vogue Architektur


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En Vogue Reisen

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tradition und innovation. Zwischen

Arlberg und Bodensee liegt das Hotel Post – perfekt, um auch nur für ein kurzes Wochenende aus der Deutschschweiz anzureisen. Das einzigartige Spa-Angebot von Susanne Kaufmann, gepaart mit ihrer Idee von moderner, entspannter Gastlichkeit, lädt aber auch auf einen längeren Aufenthalt ein. Die junge Hausherrin leitet das Hotel bereits in der fünften Generation und hat es mit einem Mix aus Tradi­tion und Innovation sehr gekonnt an die heutigen Ansprüche und Wünsche ihrer Gäste angepasst. Es soll ein Ort der Klarheit, Entspannung und Inspira­ tion sein, und dies ist überall zu spüren. Die Tradition

wird ­gepflegt und gleichzeitig das Moderne gelebt. Nicht zuletzt durch die Architektur des Hauses, das behutsam erweitert und umgebaut wurde, ohne den Charme vergangener Zeiten einzubüssen. Die puristischen Zimmer und das Design des Spas bieten eine Atmosphäre der luxuriösen Einfachheit. Besonders ­erwähnenswert ist, dass Sie Ihre eigenen Körperpflegeprodukte am besten zu Hause lassen – überall steht Ihnen eine Auswahl der wohlriechenden, organischen «Susanne Kaufmann Pflegelinie» zur Verfügung, hergestellt aus Ölen, Kräutern und Blüten­ essenzen aus dem ­Bregenzerwald. ln www.hotelpostbezau.com


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En Vogue Kinder

SITZ MIT AUSSICHT. Das altbewährte «TrippTrapp»-Modell ist ja schön und gut, aber es gibt durchaus auch Alternativen zu dem Klassiker unter den Kinderhochstühlen. Vier besonders hübsche Modelle, die zum Grossteil mitwachsen können, stellen wir Ihnen hier vor. Auf dass Ihr Kind immer schön den Überblick behält! sl ANGEDOCKT. Ein zusammen-

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FÜR ALLE LEBENSPHASEN. Das dänische Modell « Leander»

begleitet Ihr Kind vom Säuglingsbis zum Teenie-Alter. Der leicht federnde, aber standsichere Stuhl besteht aus europäischer Buche und ist mit einem Lack auf Wasserbasis behandelt (schwarz, Nussbaum, Kirsche, natur, weiss). Um für Sicherheit bei den Kleinen zu sorgen, kann der entsprechende Bügel mit Lederriemen ohne Werkzeug zwischen zwei Positionen verstellt werden. Die Sitz- und Fussplatten sind ebenfalls nach oben und unten verstellbar. Passend dazu gibt es farbige Polsterauflagen. Gewicht: 5,1 kg. Schweizer Händlerverzeichnis unter: www.leander.com

FORMSCHÖN. Ein besonders

schönes Modell ist «Ovo», auf dessen Füsse zusätzliche Verlängerungen (weiss) montiert werden können. So variiert die Höhe zwischen 71 und 84 Zentimetern. Verschiedene Ausführungen. www.micuna.com

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steckbarer Kinderstuhl, der lediglich auf die Tischplatte geschoben wird. «Lirum Larum». Er wurde von der Designerin Nina Ruthe-Klein entworfen und an den eigenen Kindern getestet. Ergebnis: Dank des weit auskragenden (rutschsicheren) Armes unter derTischplatte kann das Kind direkt bei Mami und Papi sicher am Tisch sitzen. www.kaetherundweise.de

ZUM ABSÄGEN. Einfach «Highchair» (Hochstuhl) getauft, passt der Name zum schlichten Modell ganz gut. Wobei schlicht hier nicht gleich herkömmlich und langweilig heissen soll. Das kleine Holzmöbel hat es nämlich faustdick hinter den Ohren und überrascht mit einer Spielerei, die durchaus auch Sinn macht: Die Stuhlbeine können nämlich individuell oder an den entsprechenden Markierungen abgesägt werden. Wächst das Kind, schrumpft der Stuhl! Entworfen wurde das witzige Objekt aus massiver Weissbuche, das bereits seit einigen Jahren auf dem Markt ist, von Maartje Steenkamp. www.droog.com


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Talente

Jaim Telias Chile und Israel pendelte, gehört das Bücherregal «Olam» (hebräisch für «Welt»). Der fast schon poetisch anmutende Entwurf besteht aus einem Betonkörper, der einen scheinbar gewagten Balanceakt mit einem Ast eingeht und sich an einen Tisch stützt. Sein Studium absolvierte der Industriedesigner in Jerusalem und machte darüber hinaus 2006 den Master im Bereich Innenarchitektur am European Institute of Design in Rom. Seitdem lebt er dort und setzte auch schon mit Massimiliano Fuksas einige Design- und Innenarchitekturprojekte um, zum Beispiel für Benetton, Armani und Poltrona Frau. sl info@jaimtelias.com www.jaimtelias.com Wohnrevue 2 2012

Dürfen wir vorstellen: Seine Majestät Jaim Telias! Zugegeben, adelstechnisch handelt es sich bei ihm um eine Mogelpackung. Gekrönt hat er sich auf seiner Homepage selbst, um mit einem Augenzwinkern das Märchen «Des Kaisers neue Kleider» zu adaptieren: Einst wollte ein Designer einen Stuhl entwerfen, den nur wahre Designer sehen sollten … In Wahrheit also nicht von blauem

Blut, muss Jaim Telias seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten. Wie er das tut, demonstrierte der in Chile geborene Designer anschaulich auf der letzten Blickfang in Zürich. Mit geschickten Handgriffen liess er eine Leuchte («Alè») entstehen. Die perforierten Furnierteile wurden zunächst mit herkömmlichen Haushaltsgummis miteinander verbunden. Erst als die freie Form des Lampenschirms den Vorstellungen des 32-Jährigen entsprach, ersetzte er die flexiblen Verbindungen mit einem dünnen Draht. Die innenseitig golden schimmernden Einzelelemente ergeben so zauberhafte Lichtobjekte. Zu den elegantesten Kreationen von Jaim ­Telias, der übrigens bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr zwischen

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Leuchte «Alè»

Vase «Alef»

Bücherregal «Olam»

Regal «Caramelos»

Leuchte «Lior N2»


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Designer fragen Designer

Sylvain Willenz / Mattias STåhlbom Bitte erzähle uns doch ein biss­ chen über dein Büro TAF. M S TAF ist ein kleines Studio in Stockholm, das 2002 von mir und Gabriella Gustafson gegründet wurde. Wir beschäftigen uns mit Kleinarchitekturen bis zu Indus­ trieprodukten. Hauptsächlich ent­ werfen wir Dinge gemeinsam, ar­ beiten aber durchaus auch mal ­e inzeln. Begonnen hat unsere Zusammenarbeit bereits an der Konst­fack (University College of Arts, Crafts and Design), an der wir in dieselbe Klasse gingen. Wir neigten beide dazu, die ganze Zeit Leuchten zu entwerfen, ob­ wohl wir uns durchaus bemühten, es nicht unentwegt zu tun.

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Sylvain Willenz, Designer aus Brüssel, fragt Mattias Ståhlbom, Designer aus Stockholm.

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Was macht eure Arbeiten aus? Kurz gesagt: Wir mögen es nicht gerne kompliziert – auch nicht beim Material. Mit möglichst wenig Hilfsmitteln den grössten Ef­ fekt rausholen – das ist unsere De­ vise. Diesen Gedanken transpor­ tiert beispielsweise die «Wood Lamp» (Holzleuchte) ganz gut, die wir für das dänische Unterneh­ men Muuto entwickelt haben.

Papier und Holz sowie mit Model­ len im Massstab 1:1. Viele Ideen entwickeln sich noch weiter, wenn wir mit dem Modellbau anfangen. Zuvor wird allerdings erst intensiv über die Idee diskutiert, bevor es an eine konkrete Form geht.

S W Als was bezeichnet ihr euch selbst? Als Architekten, Designer, Konzeptionierer…? M S Eigentlich machen wir uns da­ rüber keine grossen Gedanken. Aber wir diskutieren viel über un­ sere Projekte an sich. Wir sehen unsere Arbeiten wohl am ehesten als ein Zwischending. Einerseits arbeiten wir sehr konzeptionell, andererseits sind unsere Projekte ein Teil des funktionalen Lebens. S W Seid ihr eher handwerklich ori­ entiert, oder arbeitet ihr mehr mit dem Computer? M S Auch hier ist es wohl eine Mi­ schung aus beidem. Ich glaube, es entstehen langweilige und weni­ ger spannende Ergebnisse, wenn man ausschliesslich den Computer nutzt. Wir arbeiten daher viel mit

«Wood Lamp» für Muuto

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Tomás Alonso Marco Dessí WR 1 2012

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Mattias Ståhlbom  ?

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Mit was beschäftigst du dich sonst noch gerne, ausser Design? M S Da Architektur und Design ja schon eine Menge abdecken, bleibt da nicht viel. Alles scheint ja miteinander zusammenzuhän­ gen. Ich liebe Kunst-Shows, schö­ nes Essen, Blumen und Pflanzen, genauso wie Häuser und Autos. S W Wie ist die Atmosphäre in ­eurem Büro? M S Sehr konzentriert. Und die Hie­ rarchie ist sehr flach aufgebaut. Ich hoffe, es fühlen sich alle wohl. Mo­ mentan sind wir zu sechst. Unser Büro ist wie eine künstliche Welt. All die Objekte um uns wurden aus Papier hergestellt oder sind Proto­ typen – wie bei einer Bühnenkulis­ se. Vor einigen Jahren haben wir erkannt, dass die Dinge, die uns umgeben, uns in der täglichen Ar­ beit mehr beeinflussen, als wir den­ ken. Wir führen oft die Diskussion, dass wir dieses Phänomen analy­ sieren müssten und schauen soll­ ten, wie wir es nutzen können.

Wie kommt es, dass euer De­ sign so farbenfroh und heiter ist? M S Das ist ja lustig, normalerwei­ se wollen die Leute wissen, warum unsere Entwürfe so farblos sind. Vielleicht wurden deshalb unsere Entwürfe mit der Zeit farbiger, um zu beweisen, dass es nicht so ist. Nein, ich mache nur Witze! Far­ ben dienen für uns dazu, Details herauszustreichen, die für uns kon­ zeptionell wichtig sind. Alles um dieses Detail herum halten wir ent­ sprechend neutral. S W

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Möbelmesse Köln

Kölner Möbelmesse 2012 Redaktion und Text : Susanne Lieber Porträt-Fotos: Andy Buchwald

Fotos: Koelnmesse, Constantin Meyer Wohnrevue 2 2012

Neue Töne, neue Modelle, neue Designer-Ausstellung «Das Haus». Eine Rückschau auf drei Tage Messehallen-Erkundung. Gelb scheint gerade eine neue Trend­ farbe zu sein. Zumindest fiel auf, dass viele der Hersteller auf heiter stim­ mende Gelbtöne setzen. Wenn das nicht einen fröhlichen Start ins neue Jahr verheisst? Farbenfroh und erfrischend ging es auch in der neuen Ausstellung «Das Haus – Interiors on Stage» zu, wie die­se Bilder zeigen. Das neue Austel­ lungsprojekt, das künftig zu einem festen Bestandteil der Messe wer­ den soll, basiert auf der Idee, dass De­ signer ein Haus auf der Messe konzi­ pieren und einrichten. Der Entwurf umfasst dabei nicht nur Möbel und Accessoires, sondern auch architek­ tonische Elemente wie Wände und Fensterflächen, ja sogar «Outdoor­ bereiche», um Raumabfolgen, Licht­ einfall, Einblicke und Ausblicke skiz­ zenhaft nachzuzeichnen. Den Anfang des neuen Ausstellungsformats, das bei der Premiere auf einem 180 Qua­ dratmeter grossen Podest Platz fand, machten das britisch-indische Desig­ nerpaar Nipa Doshi und Jonathan Le­ vien aus London. Ineinandergreifen­ de Volumen mit offener Wohnstruktur und einem farbenfrohen Stilmix aus Möbeln und Accessoires kamen da­ bei heraus. Und durchaus spannende Ansätze, wie sich beispielsweise bei der Gestaltung von Küche und Bad zeigte. Letzteres lehnt sich an ein tra­ ditionelles Hamam an, bei dem Salz und Joghurt für Peelings und Masken verwendet werden. Produkte, die nor­ malerweise auch in der Küche zu fin­ den sind. Ergo: Bad und Küche sind mit einem Fenster verbunden und verfügen über einen gemeinsam ge­ nutzten Schrank. Was die Möblie­ rung ansonsten angeht, fanden zahl­ reiche eigene Entwürfe der beiden ein Plätzchen, so zum Beispiel das Day­ bed «Charpoy» (Bild links), das Sofa

«My beautiful Backside» (Bild rechts unten) und der Sessel «Paper Planes» – allesamt von Moroso – sowie das Kinderschaukelobjekt «Rocker» von Richard Lampert (Bild links) und die stapelbaren Kunststoffbecher «Kali» von Authentics. Nebst dieser neuen Ausstellung gab es natürlich auch wieder unendlich viele Neuheiten auf den Messestän­ den zu bestaunen, von denen wir Ih­ nen auf den folgenden Seiten eini­ ge zeigen möchten. Bei den meisten italienischen Herstellern sah man al­ lerdings – wie immer in Köln – nicht besonders viel Unerwartetes. Die «Neuheiten» beschränkten sich grös­ stenteils auf Varianten und Ergän­ zungen bestehender Modelle. Die wirklichen News werden eben bis zum Salone del Mobile zurückgehal­ ten und erst in Mailand präsentiert. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. So zeigte nämlich Kartell doch eine Neuheit: den Stuhl «Audrey» von Piero Lissoni. Er war denn auch einer von drei Designern, die wir vor Ort trafen, um mit ihnen persönlich über ihren neuesten Wurf zu sprechen. Ne­ ben dem Italiener verabredeten wir uns ebenfalls mit Konstantin Grcic, der für Flötotto einen Schulstuhl ent­ warf, der sich letzten Endes zu einem Allrounder für alle Bereiche entpupp­ te, und Stefan Diez, der für Gandia Blasco ein Outdoor-Möbel entwi­ ckelte, bei dem er von alten Sportgerä­ ten aus den 20er- und 30er-Jahren in­ spiriert wurde. Unsere Begegnungen mit den drei Designern und ihren Modellen hielt für uns der Fotograf Andy Buchwald in Bildern fest, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen (weitere finden Sie auch auf: blog. wohnrevue.ch) und zwischen unsere Produkteschau auf den folgenden Sei­ ten gemischt haben.  $

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ARTANOVA: Das markant geformte Sofa «Artemis » verfügt über eine hochklappbare Nackenstütze. Design: Gerald Brandstätter. BIELEFELDER WERKSTÄTTEN: Das Komplettprogramm «Tribeca» von Andreas Weber umfasst Polstermöbel, Tische und Leuchten. BRETZ: Bei der Gestaltung des neuen Modells «Old Man» wurde der Begriff Ohrensessel wörtlich genommen. DE SEDE: Stufenlos verstellbar, findet jeder die richtige Position im neuen Relaxsessel «DS-99». Entworfen von Stefan Heiliger. COR: Der gesteppte Bezug von «Bahir» ist abziehbar. Passend zum gezeigten Ensemble gibt es auch einen Sessel. Design: Jörg Boner. STRÄSSLE: Wie alle Relax-Sessel ist auch «Aaron» wahlweise mit Motor sowie Massagefunktion erhältlich.

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Piero Lissoni: «Bevor ich überhaupt wusste, wie das Modell genau aussehen wird, stand für mich schon der Name fest: Audrey.» Der neue Stuhl ist eine Hommage an die Schönste aller Hollywoodstars, die mit Filmen wie «Frühstück bei Tiffany» (USA,1961) ein Stück Filmgeschichte schrieb: Audrey Hepburn. Ihre zarte Eleganz, die fast schon zerbrechliche Anmutung, inspirierten den italienischen Designer Piero Lissoni denn auch zu seinem neuen Modell «Audrey» für KARTELL. Ob es die Gestaltung letztlich vermag, an das grazile Vorbild heranzureichen, liegt wohl im Auge des Betrachters. Der Stuhl aus Druckguss-Aluminium ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, so zum Beispiel mit oder ohne Armlehnen, als Polstervariante oder wetterfeste Outdoor-Version.

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Konstantin Grcic: «Eigentlich ging es darum, einen Schulstuhl zu entwickeln. Die stark ausgeprägte Form der Sitzschale hat daraus einen völlig eigenständigen Stuhl gemacht.»

Bereits in den 50er-Jahren begann das deutsche Familienunternehmen FLÖTOTTO mit der Produktion von Schulmöbeln und etablierte sich im Laufe der Zeit zu einem der Marktführer. Mit einem neuen Schulstuhl sollte an diese Tradition angeknüpft werden. Die Entwicklung von «Pro» basiert auf den Ergebnissen aktueller Studien zu einer verbesserten, aktiveren Sitzhaltung. Neben einer aufstuhlbaren Schulvariante mit C-förmigen Untergestell gibt es vier weitere Fussausführungen. Erhältlich in sechs Farben nach der Skala von Le Corbusier.

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DRAENERT: Die Tischoberfläche von «Mortimer» wurde geledert (speziell gebürstet), um die Struktur des Natursteins hervorzuheben. JORI: «Ascot» besteht aus beidseitig mit Sattelleder bezogenem Formholz. Die perforierte Ledersitzfläche ist freischwingend. TEAM 7: Die flexible Lehne des Stuhls «Aye» ziert rückseitig eine Naht, die senkrecht von oben nach unten verläuft. WITTMANN: «Bonnie» ist eine klassisch-elegante Kombination aus Sessel und Fauteuil. Sitzkissen mit Taschenfederkern. Design: Polka FRAG : Schlicht und schlank präsentiert sich der Lederstuhl «Nika» von Designer Mika Tolvanen. Auch mit Armlehne erhältlich. INTERTIME: «Link» gibt es in der Version als Hochlehner mit Hocker (Bild), als Sessel oder als Liege. Wahlweise auch mit Kreuzfuss. LEOLUX: In drei Sitztiefen lieferbar, bietet «Fiji» mit feinen Ziernähten jedem Kunden den richtigen Komfort. Zahlreiche Farben. GIRSBERGER: Mut zum Profil zeigt die Sitzbank «Adesso». Bügelfuss in Edelstahl oder verschiedenen Hölzern. Design: Kurt Müller.

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MONTANA: Das dänische Unternehmen lancierte neue Fronten. Die Modelle von Peter J. Lassen sind somit auch ohne Griffe erhältlich. BRÜHL: Wahlweise gibt es den Lederstuhl «Edouard» mit oder ohne Armlehnen. Passend dazu steht dem Modell ein Tisch zur Seite. FRAUBRUNNEN: Das neue Bett «Pureart» wirkt dank des zurückgesetzten Fussrahmens fast schwebend. Nachttische mit USB-Anschluss. B & ITALIA: «Michel» ist das neue Nachfolgemodell vom Modulsystem «Frank». Neu: Bequemere Sitzkissen und Ausführungen des Aluminiumgestells in Nickel bronzefarben lackiert und schwarz verchromt. Entwurf von Antonio Citterio 5 MDF: Bereits zum dritten Mal lobte MDF und Cristalplant – Hersteller des gleichnamigen Verbundmaterials, das aus natürlichen Mineralien, Polyester- und Acrylpolymeren besteht – einen Designwettbewerb aus. Neben dem Hängeschreibtisch «Mamba» von Victor Vasilev zählte der Tisch «Beam» mit Holzbeinen von Luis Alberto Arriviliga zu den Siegerprojekten. Die Platte ist aus einem Stück gefertigt.

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Stefan Diez: «Das Outdoor-Sofa enthält Elemente, die man von Sport­geräten und vom Segeln her kennt.» «Mir war beim Entwurf wichtig, dass er eine Sprache spricht, die man noch nicht von Outdoor-Möbeln kennt. Auf gar keinen Fall sollte das Sofa sagen: «Hallo, ich bin eigentlich für den Interior-Bereich konzipiert, kann aber auch einfach nach draussen gestellt werden», erklärt der Designer Stefan Diez in unserem Gespräch. So kommen bei «Tropez» von GANDIA BLASCO beispielsweise Seile wie beim Segeln zum Einsatz, um das wasserfeste Netzgewebe rückseitig am Aluminiumgestell zu befestigen (mehr Bilder dazu auf: blog.wohnrevue.ch).

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1 M  OBIMEX: Ein Teil der Massivholzplatte von «TIX eMotion» kann per Knopfdruck stufenlos in der Höhe verstellt werden (mit Kinder­ sicherung!). Das Untergestell mit integrierten Steckdosen besteht aus geöltem Rohstahl oder aus aluminiumfarben lackiertem Stahl. 2 I NTERLÜBKE: «Bookless» ist ein Trennwand- und Paneelsystem und stellt eine Mischung aus Vitrine und Regal dar. Glasflächen und LED-Beleuchtungen sorgen für ein leichtes Erscheinungsbild. Design: Gino Carollo & René Chyba. 3 K ETTNAKER: Als Ergänzung des bestehenden Wohnprogramms «Soma» gibt es ein neues Kleiderschranksystem in Endlosbauweise mit Wechselblenden, die sich nach Wunsch austauschen und kombinieren lassen. 4 FLFEXFORM: Antonio Citterio kreierte neue Betten, die jeweils die Gestaltung bestehender Sofas aufnehmen. Hier das Modell «Lifesteel». 5 R -MANN: In Zusammenarbeit von R-Mann und dem Lichtspezialisten Reflexion entstand das beleuchtete Schrankmodell «Lux-Good». Die in die Türinnsenseite eingelassenen LED-Leisten sorgen für blendfreies Licht.

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Kölner Möbelmesse – Nachwuchsdesigner

jung & talentiert Redaktion und Text : Susanne Lieber

Yu-Chih Chang / Tsuo-Ning Hu. Die

beiden 28-jährigen Industriedesigner machten ihren Bachelor in Taiwan und studieren zurzeit an der Kunsthochschule BerlinWeissensee. Ihr Stuhl «Type Y» besteht aus y-förmigen, aus einem Stück Sperrholz geschnittenen Beinen, aus denen sich acht Verbindungspunkte mit der Sitzfläche ergeben. www.eandjdesignstudio.com

Andreas Mikutta. «‹Pause› ist ein Plä-

doyer für Ruhe und Innehalten im Leben des digitalen Zeitalters», so der Entwerfer aus dem Erzgebirge. Die Liege besteht aus geseif­ tem Eschenholz, das dadurch hell bleibt und weniger vergilbt. Die futonartige Auflage ist mit Baum- und Schafwolle gefüllt. www.andreasmikutta.com

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Nebst etablierten Herstellern präsentierten sich auch wieder zahlreiche Nachwuchsdesigner auf der Kölner Möbel­messe. Beim D3-Contest traten dieses Jahr 32 Jungtalente mit ihren Entwürfen gegeneinander an. Wir zeigen unsere persönlichen Favoriten mit ihren Modellen.


SEBASTIAN GOLDSCHMIDTBÖING. «Lamp»

TIM MACKERODT. Die «Falt.Leuchte» wird aus faserverstärktem Beton gefertigt, der in einem speziellen Verfahren gefaltet wird. Die Wandstärke beträgt nur 2,7 Millimeter, das Gewicht 1,4 Kilogramm. Nach einem Bachelor (International Business Studies) fing Tim Mackerodt 2009 ein Designstudium in seiner Heimatstadt Kassel an und nahm bereits an Ausstellungen in Mailand, Eindhoven und London teil. www.timmackerodt.de

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besteht aus einer Kupferschale mit transluzenter Abdeckung. Der Stab soll zum Berühren der Leuchte anregen. www.goldschmidtboeing.com

JÓLAN VAN DER WIEL. Die bizarre Struk-

tur des «Gravity Stool» entsteht durch die materielle Sichtbarmachung magnetischer Felder zwischen dem Sitz und den Füssen. Für das experimentelle Verfahren des Niederländers gab es den ersten Preis des «Interior Innovation Award / Young Talents». Bilder zur Herstellung des Objekts finden Sie auf unserem Blog (blog.wohnrevue.ch) oder auf: www.jolanvanderwiel.com

LUKAS PEET.

Direkt am Elektrokabel hängend, besteht «Hanging Light» quasi aus zwei Lampenschirmen, die gleichzeitig Licht auf Boden und Decke werfen. www.lukaspeet.com

LEE SANGHYEOK. «Listen to your hands»

ist ein Möbel, das mit dem Nutzer interagiert. Schiebt man eine Schublade zu, öffnet sich stattdessen eine andere, wenn man nicht sanft dagegen drückt. Ausgezeichnet wurde der Entwurf mit dem zweiten Platz. Der 29-jährige Designer wurde in Südkorea geboren und studierte an der Design Academy Eindhoven. Er lebt und arbeitet in Berlin. www.leesanghyeok.com


RAPHAËLLE BONAMY. Sechs übereinanderliegende Schubladen bilden das Objekt «Gousset», das sich auf ganz besondere Weise öffnen und schliessen lässt, nämlich über einen Zugmechanismus aus Fahrradketten. Den Entwurf hatte die französische ECAL -Absolventin erstmals in Lausanne als Abschlussarbeit präsentiert. www.raphaellebonamy.fr

MAGNUS PETTERSEN. Der in London lebende Norweger wählte als Basis für die Tischleuchte «Tint» einen dunkel eingefärbten Beton und passend dazu einen Lampenschirm aus Glas. www.magnuspettersen.com

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SIMONE FARRESIN / ANDREA TRIMARCHI. In Anlehnung an traditionelle Erntekörbe für Getreide, die früher auf dem Rücken getragen wurden, entstand das Sitzmöbel «Domestica». Entworfen wurde es vom Designbüro Formafantasma aus Eindhoven. www.formafantasma.com

JAKOB SCHENK. «Tick» ist ein simples wie raffiniertes Tischfusssystem, das sich mit jeglichen Platten kombinieren lässt, sofern diese eine Stärke zwischen 12 und 25 Millimetern aufweisen. Drückt man die beiden Fussenden der gebogenen Metallstruktur zusammen, spreizt sich dadurch die Stelle etwas auf, in die die Platte eingespannt wird – ganz ohne Werkzeug! Eine charmante Lösung auch für alte Platten mit Patina. Nach der erfolgreichen Präsentation von «Tick» an der DMY 2011 in Berlin machte sich Jakob Schenk selbstständig. www.schenkworks.com


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Das Leben ist eine Baustelle

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Produktion und Text : Kerstin Rose Fotos: Christian Schaulin

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Wohnreportage Köln

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Ein Besuch bei der Inneneinrichterin und Schauspielerin Anya Hoffmann in Köln. In der Regel treiben stark renovierungsbedürftige Immobilien Menschen in die Flucht. Anya Hoffmann hingegen schreckt auch vor Bruchbuden nicht zurück. Stimmen Lage und Grundriss, klopft sie Wände, Decken und Böden ab, prüft Bausubstanz, schmiedet Pläne und entscheidet. Kurze Zeit später beginnen die Bauarbeiten. So war es auch mit ihrer Wohnung in der Kölner Innenstadt. Als sie das denkmalgeschützte Haus aus der Gründerzeit zum ersten Mal in Augenschein nahm, schüttelten Freunde nur den Kopf: «Zu viel Arbeit», war der Kommentar. Anya hingegen steckte gedanklich bereits in den Details der Renovierung. Wenig später liess sie das Eichenholzparkett abschleifen, abgehängte Decken beseitigen, sodass sie den darunter verborgenen prachtvollen Stuck restaurieren konnte. Sie brachte Zwischenwände zum Einsturz, stellte neue auf, spachtelte und schliff Untergründe. Als auch die Malerarbeiten fertig waren, widmete sie sich den Möbeln, entwarf eine Sitzbank für das Wohnzimmer, überzog sie mit Stoffen, nähte dazu grosse Kissen. Sie drapierte Stoffbahnen an Fenster und schmückte eine alte Stehleuchte mit einem Tutu (Ballettkleid). Und als dann endlich alles wohnlich und schön war, machte sie sich an die nächsten Objekte: Es folgten eine Büro­etage sowie ein Souterrain im selben Haus und ausserdem ein Bauernhof in der Eifel. «Ich bin kein Dekotyp, der viel über Kerzenständer nachdenkt. Bei einer Wohnung interessiere ich mich für Decken, Wände und Möbel», sagt sie lachend. Das Bedürfnis, Räume zu verwandeln, ihnen eine neue Erscheinung zu geben, wurde schon in Hoffmanns achtem Lebensjahr geweckt. Damals, in den Siebzigerjahren, kauften ihre Eltern auf Fuerteventura ein Hausgerippe, an dem sie während der Schulferien fortan herumwerkelten. Und weil es auf der kanarischen Wüsteninsel nicht viel zu erleben gab, machte Klein Anya bald leidenschaftlich mit.

Das Urlaubsprojekt wurde zum festen Bestandteil im Denken und Handeln der Familie. Unterdessen lebt Anya Hoffmann als Erwachsene weiter, was sie als Kind geprägt hat: Das Leben ist eine Baustelle. Von dieser Erfahrung machte sie eine Pause und begann eine Schauspielkarriere. Doch auch dabei vertiefte sie ihren Sinn für das Handwerkliche. Während Drehpausen beobachtete sie die Kulissenbauer am Set. «Ich lernte viel darüber, wie man mit Farbe und Stoffen Illusionen schafft und Atmosphären kreiert», ­resümiert sie. Aus ihrem Hobby entwickelte die Mutter einer elfjährigen Tochter eine Geschäftsidee. Zur umtriebigen Schauspielerei wollte sie einen Gegenpol schaffen. In der Kölner Südstadt eröffnete sie den Einrichtungsladen «Sissi und Fränz», in dem sie selbst entworfene Kindermöbel wie Betten, Schränke und Kommoden im «Shabby-Chic-Look» und liebevoll aufbereitete Flohmarktstücke präsentiert. Und weil ihre Kindermöbel auch bei Erwachsenen gut ankommen, hat sie ihr Programm erweitert und richtet inzwischen ganze Wohnungen ein, berät Kunden bei der Restaurierung und Farbplanung, zeigt, wie man aus langweiligen Alltagsmöbeln glamouröse Einzelstücke zaubern kann. Ihre eigene Wohnung dient ihr dabei als Laboratorium. Erst kürzlich hat sie einem raumhohen, furnierten Kleiderschrank im Zimmer ihrer Tochter Elsa zu einem neuen Gewand verholfen. Sie polsterte Platten in den Massen der Schranktüren mit Schaumstoff auf und verkleidete sie mit braungrün gemusterten Designerstoffen, erfand ein Befestigungssystem, sodass die Platten wie auch die Stoffe von den Schrankwänden wieder entfernt werdem können. Mit dem Ergebnis ist Anya so zufrieden, dass sie es nun auch bei Kunden zum Einsatz­ bringen will. Immer auf der Suche nach interessanten Materialien und Gegenständen, fährt die Rheinländerin durchs Dreiländereck. «Im benachbarten Belgien und in Holland gibt es so viele kleine hübsche Trödelläden», stellt sie fest. «Da finde ich immer etwas, was sich aufmöbeln lässt.» Auch in den USA

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ist sie fündig geworden. Den grossen, grünen Küchentisch hat die Sammlerin dem Inhaber eines trendigen Kaufhauses in Los Angeles abgekauft und verschiffen lassen. Die Wände in der Küche schmücken Fliesen aus Mexiko, die sie während eines Urlaubs im Land entdeckte und nach Deutschland verfrachten liess. Statt Souvenirs bringt Anya von ihren Reisen am liebsten Dinge mit, «aus denen man etwas machen kann». Manches davon, wie meterlange Stoffbahnen, lagern seit Jahren in Kisten verstaut in ihrer Wohnung. «Irgendwann werde ich das verarbeiten.» Da ist sie sich sicher. Ihre Kreativität und ihr Schaffensdrang lassen ihr keine Ruhe. $


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Oben links: Reichlich Stuck und ein verschnörkeltes Geländer prägen den Eingangsbereich des Bauwerks von zirka 1850. Oben rechts: Den Flur ziert eine antike Weichholzkommode mit Farbtönen aus Anya Hoffmanns eigener Kollektion (alle Farben gibt es als Lack oder auch Wandfarbe). Die Patchworkdecke über dem weissen Sessel stammt von holländischen Label «Pip». Unten links: Die Metallschränke (alte Schränke aus einer Arztpraxis) fand die Inneneinrichterin auf einem Antikmarkt in Belgien. Unten rechts: Auch der gelbe Küchenschrank ist antik, gefunden in einem belgischen Geschäft. Rechte Seite: Der grüne Esstisch ist ein Mitbringsel aus L.A., stammt aber ursprünglich aus Guatemala. Die Bodenfliesen kommen aus Südfrankreich.

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Linke Seite: Die Kacheln an der Wand werden in Mexiko hergestellt. Oben links: Anya Hoffmann an ihrem Arbeitstisch mit Nähmaschine. Oben rechts: Der kleine Bistrotisch und der rosa Stuhl im Erker des Wohnzimmers sind ein Flohmarktfund, gestrichen mit selbst gemischten Farben und anschliessend so geschliffen, dass sie gebraucht wirken. Unten links: Das eine Wohnzimmer wird auch als Arbeitszimmer verwendet. Die Stehleuchte mit Tüllrock und türkisfarbener Schleife ist ein Eigenentwurf. Unten rechts: Die beiden Wohnzimmer sind durch eine Falttür miteinander verbunden. Oberhalb des Durchgangs geht das imposante Büchergestell weiter.

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Wohnreportage Köln

Oben: Überall lassen sich Eigenkreationen entdecken. So beispielsweise die Tische vor dem Sofa, die aus alten, bemalten Weinkisten und Ablagen aus weiss lackiertem Bast bestehen. Unten links: Die kreative Inneneinrichterin fertigt so einige Möbel und Wohnaccessoires selbst oder peppt sie mit Farben und Papier auf. Unten rechts: Die grossen Kissen auf der Bank sind aus der Kollektion «Free Spirit» von der Firma Coats, Designerin: Anna Maria Horner.

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Wohnrevue 2 2012

Wohnreportage Köln

Oben links: Das Kinderzimmer ist vorwiegend in Grün- und Blautöne getaucht. Der Schreibtisch gehört zur Möbelkollektion «Malibu» von Anya Hoffmann und ist dreifach höhenverstellbar. Oben rechts: Das Himmelbett des Labels «Nice to Have» stammt aus Dänemark. Unten links: Die Schrankwand ist ein Eigenentwurf aus Capaplex-Platten, die mit abnehmbarem Stoff bezogen wurden. Passend dazu strich Anya Hoffmann die Schubladen. Unten rechts: Der Teppich vor dem Bett ist aus Seide und von Marokko.

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Wohnrevue 2 2012

Wohnreportage Köln

Oben links: Auch das Bett ist eine Eigenkreation. Die Fliesen dazu stammen aus Portugal. Der bunte Vorhangstoff ist von «Colorique», Holland. Oben rechts: Die Wände des Badezimmers sind im gleichen Grün gestrichen wie im Schlafzimmer. Unten links: Im Souterrain, das Anya Hoffmann komplett sanierte, lackiert sie ihre Möbel und bessert sie auf. Unten rechts: Gemütliches Kuscheln auf dem Balkon. Der Stoff der Sitzbank ist aus der Linie «Free Spirit» der Firma Coats.

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Zum Schreibtisch «Mantis» gehören diverse Zusatzmodule, zum Beispiel eine Schublade, ein Zeitschriftenhalter sowie eine Platte, die Kabel verbirgt. case


Home Office

heimarbeit steigert lebensqualität Redaktion und Text : Nina Huber

Wohnrevue 2 2012

Mit nur einem Tag Heim­ arbeit pro Woche kann die viel­gepriesene Work-LifeBalance um einiges optimiert werden. Ein gut einge­rich­tetes Home Office stei­ gert ausserdem das Wohl­be­finden.

Die Häufigkeit von Burn-outs könnte von 48 auf 5 Prozent sinken, dürften die Arbeitnehmer selbst entscheiden, wo sie arbeiten. Dies behauptet zu­ mindest Prof. Dr. Oliver Gassmann vom Institut für Technologiemanage­ ment an der HSG. Auch andere Zah­ len beeindrucken: Durchschnittlich wird man während der Arbeit im Büro alle 11 Minuten unterbrochen. Danach dauert es rund 8 Minuten, bis wiede­ rum die volle Konzentration erreicht ist. Ungestörtes Arbeiten zuhause wäre demnach deutlich produktiver. Dies ist denn auch eines der Haupt­ argumente für die sogenannte Tele­ arbeit. Ausserdem wird Zeit für pri­ vate Zwecke, Familie oder Haushalt gewonnen, die oft für weite Anfahrts­ strecken draufgeht. Zudem könnten unter Umständen Büroflächen und Verkehrskosten eingespart werden. Auch der ökologische Aspekt ist nicht ausser Acht zu lassen. Jährlich könnten 67 000 Tonnen Co2 einge­spart werden, würden alle Schweizer, deren Beruf sich dazu eignet, einen Tag von zu Hause aus arbeiten. Doch jede Me­ daille hat eine Kehrseite: Soziale Iso­ lation, geringe Eingebundenheit in Arbeitsprozesse und wenig Entwick­ lungsmöglichkeiten sind einige der Gefahren, die Heimarbeit mit sich bringen kann.

Erfahrungen mit Telearbeit Home Working entstand mit dem Auf­ kommen der ersten Computer in den Siebzigerjahren. In den USA ist diese Arbeitsform deutlich weiter verbreitet als bei uns. Um die Vorteile der Heim­ arbeit auch hierzulande bekannter zu machen, wurde im Jahr 2010 der erste Home-Office-Day durchgeführt. Am 10. Mai 2012 wird er zum dritten Mal stattfinden. Verschiedene Vertreter aus Politik und Wirtschaft engagieren sich für dieses Projekt und plädieren damit für mehr Lebensqualität, höhere Pro­ duktivität und Klimaschutz. Ein Schweizer Unternehmen, das die Möglichkeit von Telearbeit anbietet, ist der Online-Supermarkt LeShop.ch. Allerdings beschränkt sich der Tag auf den Mittwoch, damit der Austausch unter den Mitarbeitern dennoch ge­ währleistet ist und bei Bedarf an allen anderen Tagen eine Sitzung einberu­ fen werden kann. Gemäss Dominique Locher, Marketingverantwortlicher und Sales Director von LeShop.ch, sind die Erfahrungen mit Home­ Office positiv: Die Angestellten arbei­ teten konzentrierter, da sie ungestörter seien. Einige Mitarbeiter möchten aber explizit nicht von zu Hause aus arbeiten, da sie sich gerade dann we­ niger gut konzentrieren könnten, wenn etwa Kinder anwesend sind. Lo­ cher betont, dass der wöchentliche Home-Office-Tag bei LeShop.ch kei­ ne ­Massnahme sei, um Raumfläche zu sparen: «Jeder Mitarbeiter behält sei­ nen fixen Arbeitsplatz, damit er sich wohl fühlen und beispielsweise per­ sönliche Fotos aufstellen kann.» Microsoft beschäftigt in der Schweiz rund 550 Mitarbeitende. Davon kön­ nen alle frei wählen, ob und wie viele

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Tage pro Woche sie von zu Hause aus arbeiten möchten. Barbara Josef, PRManagerin und Mediensprecherin von Microsoft, bestätigt, dass durch die Möglichkeit von Home Office und den «Luxus der Wahl» bei den Ange­ stellten eine deutlich höhere Motiva­ tion spürbar sei. Missbrauch gebe es keinen. «Wir haben eine Zielverein­ barung und glauben nicht an sture Präsenzzeiten», erklärt sie. Es sei ein Trugschluss, dass ein anwesender Mitarbeiter mehr arbeite. Die Zahlen sprechen für sich: Ende letzten Jahres liess Microsoft wegen eines Umbaus alle Mitarbeitenden während dreier Monate ausschliesslich von zu Hause aus arbeiten. Alles habe bestens funk­ tioniert, und es habe keinerlei Einbus­ sen gegeben. Das richtige Mobiliar Damit die Heimarbeit langfristig pro­ duktiv bleibt und keine gesundheit­ lichen Schäden entstehen, ist die Einrichtung des Home Office ent­ scheidend. Besonders wichtig sind gute Lichtverhältnisse sowie Schreib­ tisch und Sitzgelegenheit, die sich in der Höhe und an die individuellen Be­ dürfnisse des Nutzers anpassen las­ sen. Dazu kommen weitere Faktoren, auf die bei der Arbeit zu Hause be­ sonders geachtet werden muss: Lan­ ge Schreibarbeiten am Computer be­ nötigen Pausen! Und weil sich im Home Office die privaten mit den ge­ schäftlichen Bereichen schneller ver­ mischen, ist umso mehr auf eine gute Abgrenzung zu achten. Auch zu Hau­ se darf mal Feierabend sein … $


Home Office

66 %

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Von 1400 befragten Schweizern wünschen sich 66 Prozent mindestens einen Tag Home Office. 23 Prozent haben tatsächlich die Möglichkeit dazu.

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1 Das Sideboard ist mit drei Hängeregistern und Schubladen ausgerüstet. ALUOFFICE 2 Für die verbesserte Ergonomie lässt sich eine Seite von «App» herunterklappen. SEETAL SWISS 3 Der leichte Tisch «Wogg54» kann mit schwarzen Boxen ergänzt werden. Erhältlich dazu sind ausserdem passende Regale. WOGG 4 Die körpernahe Form ist beim Design von «Chassis» ausschlaggebend. WILKHAHN 5 Bei «Volume 8» mit verstellbarer Sitzhöhe und Rückenlehne lässt sich die Unterstützungskraft der Rückenlehne ans Gewicht des Nutzers anpassen. INTERSTUHL 5

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Wohnrevue 2 2012 Quelle Prozentzahl: Gudela Grote, «Warum den Arbeitsort flexibel gestalten? Eine Nutzenbetrachtung.» (www.homeofficeday.ch)

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Home Office

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Quelle Prozentzahl: Prof. Dr. Oliver Gassmann, «Home Office Day: selbstbestimmt und produktiv.» (www.homeofficeday.ch) Wohnrevue 2 2012

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1 «Level 123» wandelt sich per Knopfdruck in einen Stehtisch, wobei die Höhen programmiert werden können. EMBRU 2 Neu ist das Sideboard «Kast» von Maarten Van Severen nicht, aber es überzeugt noch immer mit frischen Farben. VITRA 3 «LH76» ist eine Neuentwicklung des Modells «S90» aus den 80er-Jahren. L & H 4 Für ein ruhiges Raumbild sorgt «LO One skin», ein Rollladenschrank mit Fronten ohne sichtbare Stabprofile. LISTA OFFICE

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48 %

Die Häufigkeit von Burn-outs würde von 48 auf 5 Prozent sinken, wenn die Angestellten selbst entscheiden könnten, wo sie arbeiten.

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Home Office

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1 «PS08», die Neuinterpretation des klassischen Sekretärs, ist ideal für die Arbeit am Laptop. MÜLLER MÖBELFABRIKATION 2 Der Tisch «Nuur», ausgezeichnet mit einem Compasso d'Oro, verfügt über Zusatzelemente fürs Home Office. ARPER 3 Die Oberfläche des Schreibtisches «Fred» besteht aus Sattelleder. Passend dazu der Sessel «Ginger». POLTRONA FRAU 4 Geeignet für hohe Konzentration: «Rewrite» ist mit einer lärmisolierenden Haube ausge stattet. LIGNE ROSET

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Home Office

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1 Der Arbeitstisch «Capa» mit Fach für Kabel und Technik ist ein Entwurf von REINHARD DIENES. (www.reinharddienes.com)

Quelle Zahl: Prof. Dr. Oliver Gassmann, «Home Office Day: selbstbestimmt und produktiv.» (www.homeofficeday.ch) Wohnrevue 2 2012

2 Die mobile Arbeitsstation «dmt» ist Arbeitstisch, Caddy und Stauraum in einem. DENZ 3 Die Mechanik verschwindet bei «DucaRe» nahezu unsichtbar in der Sitzfläche. ZÜCO 4 «Lamina» in Buche, Eiche oder Nussbaum ist einer der letzten Entwürfe von Hannes Wettstein. DIETIKER

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314 Milliarden

Der europaweite Verlust durch mangelnde Produktivität beträgt schätzungsweise 314 Milliarden Euro.

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Home Office

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2 1 Direkt auf die Tischoberfläche schreiben: «Polichinelle» ist ein Projekt von Yoann Jestin und Benoît Pernet. (www.yoannjestin.com, www.benoitpernet.com) 2 Auf die Wandschiene «Wallstreet» werden Aluminiumrahmen eingehängt, für Ordner, Bücher, Laptop, Radio … ADECO 3 «MyBox» ist Korpus, Aktenschrank und Schreibunterlage in einem. BIGLA 4 Mittels Einstellhilfe lässt sich die Tischhöhe jederzeit ohne Werkzeug zwischen 68 und 88 Zentimetern verändern. INTEROFFICE

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67 000 Tonnen

Wenn 450 000 Schweizer einmal pro Woche zu Hause bleiben würden, könnten wöchentlich 4,5 Autokilometer sowie 2,6 Kilometer im ÖV und somit 1400 Tonnen Co 2 eingespart werden. Jährlich wären dies 67 000 Tonnen Co 2 .

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Wohnrevue 2 2012 Quelle: «Co 2-Einsparungen im Pendlerverkehr durch Homeoffice», www.homeofficeday.ch

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%

Die fünf wichtigsten Faktoren für Arbeitszufriedenheit sind: 55 % Gehalt 37 % Qualität der Arbeitsumgebung 33 % Die Flexibilität, auch ausserhalb des Büros bzw. von zu Hause aus arbeiten zu können 29 % Beziehung zum direkten Vorgesetzten 28 % Selbst bestimmen zu können, wie die Arbeit erledigt wird

3 Quelle Prozentangaben: «360° Steelcas Magazin», Ausgabe 3, S.12 Wohnrevue 2 2012

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Home Office

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1 In geschlossenem Zustand benötigt «Flat mate» lediglich knapp 14 Zentimeter in der Tiefe. MÜLLER MÖBELWERKSTÄTTEN 2 Die Beine des Systemtischs «S1300» können werkzeuglos durch Drehen an die Platte fixiert werden. Die Tische sind in unterschiedlichen Grössen erhältlich. THONET 3 Der Sekretär «Cubus» bildet in geschlossenem Zustand eine Kommode. Hinter den Farbglasfronten hat es Platz für alles, was in einem Home Office benötigt wird. TEAM 7

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Home Office

3

300 000 Durch die Einführung eines Home-Office-Tages pro Woche würden pro teilnehmender Person 40 Minuten Pendelzeit eingespart. Gesamtschweizerisch bedeutet dies 300 000 Stunden pro Woche.

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1 Mit den modularen Elementen von «LTB» erhält das Home Office einen wohnlichen Charakter. HAWORTH 2 Über den Online-Konfigurator lassen sich Höhe und Breite von Schreibtischen und Regalen frei wählen. Auch den passenden Rollcontainer gibt es bei ARTMODUL. 3 Immer wieder passend: Das klassische USMSideboard, hier in schlichtem Weiss. USM 4 Das modulare Regalsystem «Tall» mit nur ein Millimeter starken Seitenteilen ist schnell montiert. RADAR

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Wohnrevue 2 2012 Quelle Stundenanzahl: Prof. Dr. Oliver Gassmann, «Home Office Day: selbstbestimmt und produktiv.» (www.homeofficeday.ch)

Stunden


photo Walter Gumiero

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18/01/12 14:07


Porträt Kasper Salto

Qualität statt Quantität Redaktion und Text : Susanne Lieber

Der Vollblut-Kopenhagener Kasper Salto entwirft Möbel und Leuchten mit Bedacht und grosser Sorgfalt – ganz nach ­seinem Motto: «Lieber nur ein gutes Produkt im Leben machen als einen ganzen Haufen mittelklassiger.» Nach seiner Ausbildung fing er an, bei Rud Thygesen zu arbeiten. Etwa vier Jahre brachte er bei dem Architekten und Möbeldesigner zu, der seinen beruflichen Werdegang entscheidend mitprägte. 1998 machte sich Kasper schliesslich im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn selbstständig, entwarf im Laufe der Zeit Objekte wie etwa das Tisch-/Stuhlensemble «Ice» für Fritz Hansen oder das Sofa «Kato» für Engelbrechts. Vergleicht man ihn mit anderen internationalen Designern seines Alters, mag sein Port­folio zwar recht überschaubar erscheinen, sein hoher Anspruch ist jedoch klar definiert: «Lieber nur ein gutes Produkt im Leben machen als einen ganzen Haufen mittelklassiger.» Dass er mit dem, was er macht und wie er es macht, umso erfolgreicher ist, zeigt sich beispielsweise beim Stuhl «Nap». Kaum brachte ihn Fritz Hansen 2010 auf den Markt, dauerte es nur wenige Monate, bis die erste Kopie in Shanghai auftauchte. Den Plagiatsfall kommentiert er in unserem Gespräch erstaunlich gelassen: «Da ich mich darüber nicht ärgern wollte, sagte ich mir einfach: Ausflüge ins Ausland machte er Der Stuhl muss demnach so gut sein, trotzdem – auch in die Schweiz. Für dass er eine Kopie wert ist.» ein ­Semester war er am Art Center /  Seit etwa zehn Jahren arbeitet Kasper College of Design in Vevey einge- Salto nicht nur alleine, sondern entschrieben. Zum Stichwort «Schwei- wirft auch Objekte wie die Leuchzer Design» kommen ihm vor allem tenserie «Juicy» zusammen mit dem zwei Dinge in den Sinn, die ihm hier- Architekten Thomas Sigsgaard, mit zulande besonders gut gefallen ha- dem ihn eine enge Freundschaft verben: die Uhren von IWC und – wie bindet und mit dem er sich sein Design­kann es anders sein – die Arbeiten des büro teilt. Zuletzt haben sie gemeinin Zürich lebenden Designers Alfredo sam den Wettbewerb für einen neuHäberli «Hat dich dieses Semester in en Stuhl gewonnen – und zwar für irgendeiner Form nachhaltig in dei- das «Trusteeship Council Chamber» nem Tun beeinflusst?», will ich wis- des UN-Hauptsitzes in New York. Die sen. «In der Schweiz habe ich gelernt, komplette Innenraumgestaltung und mir den Arsch aufzureissen!», kon- Möblierung des Sitzungssaals, der statiert der Vater einer zwölfjährigen Anfang der Fünzigerjahre entstand Tochter kurz und prägnant. Eine be- und derzeit renoviert wird, stammt vom Architekten und Designer achtliche Aussage, wie ich finde. Studium dort für mich eine wichtige Rolle spielte, um letztlich meinen Weg zu finden. Etwas über die Kultur des dänischen Designs zu lernen, über diesen pragmatischen Mix aus Sachlichkeit und Leidenschaft, war wie ein Schlüsselerlebnis», schwärmt der Vollblut-Kopenhagener, der es sich wahrlich nicht vorstellen kann, je in einer anderen Stadt zu leben. «Ich habe zwar schon oft darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, in Paris, Mailand oder New York zu wohnen. Aber ich liebe meine Heimatstadt einfach viel zu sehr …»

«In der Schweiz habe ich gelernt, mich richtig reinzuknien!»

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Im Grunde hatte Kasper Salto gar keine andere Wahl. Genetisch betrachtet musste aus ihm einfach ein Kreativer werden. Schon sein Grossvater Axel Salto (1889–1961) war De­signer und vor allem bekannt für dekorative Keramikobjekte. Mitunter illustrierte er auch einige Kinderbücher und malte leidenschaftlich gern. Auch bei Kasper Saltos Eltern gehörte gestalterisches Arbeiten zum täglichen Leben: Seine Mutter Naja Salto ist Kunst­weberin, sein Vater Sven Poulssen Architekt. «Das hat mich sicherlich geprägt und beeinflusst», so der offene und unkomplizierte Kopenhagener, der in diesen Tagen seinen 45. Geburtstag feiert. Auch er wollte schon als kleiner Junge eine kreative Karriere einschlagen – allerdings zunächst als Magier. «Aber ich stand nicht gerne auf Bühnen», gesteht er. Der Traum ist somit geplatzt. Die Leidenschaft hingegen, sich etwas auszudenken, blieb. Heute ist Salto ein mit zahlreichen Preisen ausgezeichneter Designer, der für bekannte Unternehmen wie Fritz Hansen, ­Engelbrechts, Fredericia, Nemo Cassina und Light­years Möbel- und Leuchtenentwürfe zaubert. Bevor er Design studierte, absolvierte er zunächst eine Schreinerlehre. «Die Zeit war gut investiert, um eine Basis für meinen jetzigen Beruf zu schaffen», erklärt er. «Schliesslich ist es für jeden Industriedesigner wichtig, Bescheid zu wissen über Materialien, Fertigungsprozesse und darüber, wie man Dinge zusammenbringt.» Mit einem Schreibtisch aus Mahagoni, seinem Gesellenstück, schloss er die lehrreichen Jahre mit Bravour ab. Danach begann er ein Designstudium an der Kunsthandwerkerschule in Kopenhagen (School of Arts and Crafts), wo bereits renommierte Designer wie Poul Kjӕrholm und Hans J.Wegner studiert hatten. «Ich glaube, dass das


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Porträt Kasper Salto

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1 Sich selbst charakterisiert Kasper Salto – hier in seinem Kopenhagener Büro – mit den fünf Worten: «umsichtig, impulsiv, faul, fleissig, glücklich». 2 Das Büro teilt er sich mit dem Architekten Thomas Sigsgaard, mit dem er auch zusammen arbeitet. 3 Das Sofamodell «Kato» entwarf Salto für die Firma Engelbrechts. 4 Arbeitsmodell des Stuhls, den er zusammen mit Thomas Sigsgaard entwarf. Damit gewannen sie einen Wettbewerb für eine neue Möblierung des «Trusteeship Council Chamber» von Finn Juhl im UN-Hauptquartier in New York.

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Porträt Kasper Salto

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1 Im zweigeschossigen Büro befindet sich auch eine kleine Werkstatt, wo Modelle gebaut werden. 2 An den Wandpaneelen im Büro hängen allerlei Dinge zur Inspiration, zum Beispiel ein kleiner ferngesteuerter Minihubschrauber. 3 Kasper Salto mit seinem Kooperationspartner und langjährigen Freund Thomas Sigsgaard (rechts). 4 Tischchen «Little Friend» und Stuhl «Nap» entwarf Kasper für Fritz Hansen. Die Leuchtenserie «Juicy» entwickelte er gemeinsam mit Thomas Sigsgaard für Lightyears. 5 Stuhl «Runner» für Duba-B8.

Finn Juhl (1912–1989). In diesem Jahr wird dessen 100. Geburtstag gefeiert. Im gemeinsamen Büro von Kasper und Thomas, das sich über zwei Ebenen erstreckt, hängen überall Wandpaneele mit Prototypen und anderen Dingen: vom japanischen Werkzeug übers Schweizer Messer bis zum ferngesteuerten Minihelikopter. An die Wände montierte Spielwiesen, an denen sich auch das kreative Schaffen dazwischen ablesen lässt. Bis ein Entwurf zu seiner entgültigen Form findet, werden je nach Entwicklungsphase die unterschiedlichsten Hilfsmittel und Werkzeuge genutzt. Das fängt beim Whiteboard an, um ein Konzept zu kommunizieren, geht über den Computer, mit dem konstruiert

wird, und endet bei der CNC-Maschine zur Anfertigung von Prototypen im Massstab 1:1, um die Tauglichkeit der Modelle zu überprüfen. Die CNC-Maschine in der eigenen kleinen Werkstatt zählt Kasper denn auch zu seinen Lieblingsgegenständen. «Das ist einfach ein fantastisches Ding», gerät er geradezu ins Schwärmen. Könnte er sich selbst temporär in eine andere Zeit beamen, würde er neben dem Mittelalter auch das späte 19. Jahrhundert beziehungsweise das frühe 20. Jahrhundert wählen, als das Industriezeitalter eine neue Ära einleutete und eine Kunstzene mit grossartigen Protagonisten hervorbrachte. Sicherlich wäre das eine spannende Zeitreise, nicht zuletzt deshalb, weil

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er dabei seinem Grossvater begegnen könnte, den er zwar zeitlebens nicht kennenlernen konnte, aber von dem er wohl ein Stück seiner Kreativität geerbt hat … $


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Bad

vom Badezimmer zum «wohnbad»? Redaktion und Text : Line Numme

Hört man sich um und liest man, was die führenden Badeinrichtungs­ hersteller sagen, entwickelt sich unser bisheriges Badezimmer weg vom Ort, an dem vor allem die Körperpflege stattfindet, hin zu einem mitten in die Wohnung integrierten Lebensbereich, der verschiedenste Bedürfnisse erfüllen soll – vergleichbar mit der Küche, die den Wandel vom Arbeitsbereich der Hausfrau hin zur «Wohnküche» bereits voll­ zogen hat. Beim Bad gestaltet sich dieser fliessende Übergang aber ­etwas schwieriger, weil das Badezimmer natürlich viel mehr mit der ­Intimsphäre eines Menschen zu tun hat. Die Küche ist mittlerweile zum Zentrum des Hauses geworden, wo man mit der Familie und Freunden zusammenkommt und gemeinsam kocht. Ganz klar ein Ort der Begeg­ nung und des Austausches. Im Bad aber geht es viel mehr um die per­ sönlichen Bedürfnisse jedes Einzelnen. Eher um einen Rück­zugsort bis hin zu einem «Wellnessbreich» für Körper und Geist. Kann also so ein Wandel, sprich eine Integration in den Wohnraum, überhaupt in dem Masse stattfinden wie bei der Küche? Es muss ja eigentlich eine Diskre­ panz zwischen dem Integrieren und dem Abgrenzen des Bades geben. Kann es wirklich der richtige Weg sein, das Bad auf multifunktionale Weise immer zentraler zu machen? Da die Bedürfnisse jedes einzelnen Bewohners doch sehr unterschiedlich sein können, wäre es vielleicht sinnvoller statt eines «Komplettbades», das alle Bedürfnisse gleich­ zeitig erfüllen möchte, eher zwischen einer Körperpflege- und Er­ holungszone zu trennen? Zum Beispiel das «persönliche» Bad und das ­«gesellige» Bad, in dem man sich zwar alleine, aber auch als ganze ­Familie oder zusammen mit Freunden erholen kann. So könnte doch zum Beispiel das alleine wenig genutzte Sprudelbad in einer Erweite­ rung des Wohnraumes Platz finden – statt nach dem Essen einfach in der Runde sitzen zu bleiben, würde es sich doch anbieten, sich und den Gä­ sten den Grappa in einem gemeinsamen Bad zu gönnen. Ganz im Sinne der antiken Badekultur oder der japanischen Tradition, wo das Baden immer noch als Teil des sozialen Lebens und der Gastfreundschaft statt­ findet. Damit könnte das ­Badezimmer doch tatsächlich zu einem ­richtigen «Wohnbad» werden … 64

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Auf den nächsten Seiten zeigen wir Ihnen die neuesten Trends fürs Bad. Dazu erlaubten wir uns, bei der gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Thema darüber zu spekulieren, wo der Wandel des Badezimmers hinführen könnte.


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Bad

Das Badprogramm «Axor Bouroullec» der Designer Ronan und Erwan Bouroullec hat das Bad in den letzten zwei Jahren sozusagen revolutioniert. Wohl kein anderes Design lässt so viel Gestaltungsspielraum wie dieses. Neu gibt es jetzt ein Waschtischmöbel, Armaturen mit neuen Auslaufhöhen und Hebelgriffvarianten, die sich auch in das Möbel integrieren lassen. HANSGROHE

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Bad

Hier wurde die klassische Badewanne einem Redesign unterzogen. «Morphing» gehört zu einer Badserie, die 2011 diverse Designpreise gewonnen hat. KOS

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Bad

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Oben links: Die Wanne «Paiova Monolith» bietet viel Platz zum ­Relaxen. Sogar zu zweit. Die Trapezform des Beckens schafft zudem zusätzliche Ablagefläche. DURAVIT Unten links: Sehr selbstbewusst kommt diese Wanne in ihrer aus­ ladenden Formensprache daher. «Nüchternheit war gestern», scheint «Ocean Wave» zu sagen. BAGNO SASSO Rechts: Inspiriert von Architektur-Fragmenten aus antiken Ruinen, vereint Carlo Dal Bianco hier die altertümliche Formensprache mit der Funktionalität von heute. Die Wanne «Grandtour» wird aus ­Naturstein gefertigt. RAPSEL


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Oben: Die Serie «Insert» bietet kompakte Klasse für Kleinst­bäder. Dieses Eck-Waschbecken bietet eine funktionale und zugleich ästhetische Lösung auf minimalem Raum. ALAPE Mitte: Das Komplettbad-System «MH Modular Home» bietet maximalen Gestaltungsspielraum. Die frei kombinierbaren Wand­ elemente wirken wie Sideboards. Also ganz im Sinne des angedachten «Wohnbads» wird hier ganz auf Wohnlichkeit gesetzt, die das urbane Lebensgefühl widerspiegeln soll. TOTO Unten: Ebenfalls für kleine Bäder konzipiert ist die Linie «College». Die Waschtische sind funktional und platzsparend. FALPER

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Bad

Der Waschtisch «PHW» ist in Ceralumix oder Corian in Weiss erhältlich. Dazu passt die Armatur der Serie «w1» in Edelstahl gebürstet. Der Schrank «Treves» wird mit oder ohne Flügeltür angeboten. BOFFI

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Oben: Die individuell massgefertigten Becken «Neutra» aus ­Naturstein geben jedem Bad ein natürliches Flair. Stein wirkt zeitlos und behält mit seiner Unvergänglichkeit einen bleibenden Wert.

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KERAMIKLAND

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Unten links: Mit dem Programm «Moon» wird auf eine ausgewogene Formensprache und ausgesuchte Materialen gesetzt. Naturholz in hell oder dunkel bietet Eleganz und Kontrast. SANITAS TROESCH Unten rechts: Zur «Palomba Collection» sind jetzt Möbel mit hochwertigen Kunsharzoberflächen erhältlich. Dieses Rollmöbel hat eine edel schimmernde Oberfläche und schlichte Schubladengriffe aus mattem Aluminium. LAUFEN


Bad

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Bad

Der Waschtisch der Kollektion «Living Square» bietet mit seinen 180 Zentimetern Länge eine grosszügige Ablagefläche. laufen

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Oben: Auch hier wird der Begriff Wohnlichkeit grossgeschrieben. Eine neue Leichtigkeit durch eine scheinbar schwebende Konsole bietet das Möbelprogramm «Delos» der Designer Eoos. In Echtholz oder Hochglanzweiss. DURAVIT Mitte: Die Badserie «Pearl» spricht durch seine abgerundeten ­Kanten eine organische Formensprache. Die fugenlose Optik und die grifflosen Fronten unterstützen zudem die grosszügige Flächigkeit der Möbel. Ergänzt werden sie hier mit relativ flachen Waschbecken. TALSEE

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Unten: Das Gästebad wird oft etwas stiefmütterlich behandelt. Hier haben wir ein Konzept, das explizit für diesen eigentlich ja repräsentativen Badbereich konzipiert ist. Das «Esprit home bath concept», hier in der Variante «Bright Bazar», bietet mit seiner Modularität und klaren Formensprache grossen Spielraum für individuelle Lösungen. RICHNER


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Die ÂŤAmbiance Tuning Technique (ATT)Âť setzt die Kraft des Wassers ein, um mit seinen drei speziell entwickelten Duschchoreografien Balancing, Energizing und De-Stressing einen entsprechenden Effekt zu erzielen. DORNBRACHT

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1 Die bodenebenen emaillierten Duschflächen «Conoflat» schaffen grenzenlose Bewegungsfreiheit und Oberlächen in neuen natürlichen Farben, die perfekt und nahezu nahtlos in angrenzende Holz- oder Natursteinböden übergehen. KALDEWEI 2 Eine neue hygienische, fugenfreie Duschlösung: Die «Wall»Duschfläche mit Wandablauf, entstanden in zweijähriger Zusammenarbeit mit Geberit, ist in jedem beliebigen Mass erhältlich.

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SCHMIDLIN

3 Technische Qualität und clevere Details zeichnen diese Duschwandserie aus. Eine spezielle Klebetechnologie sorgt bei der «Collection 3» für bündige Innenflächen ohne Überstand. DUSCHOLUX 4 Die Kompaktheit und das schlanke Rahmendesign verleihen dieser Duschkabine, entworfen von Antonio Citterio, einen ganzheitlichen, edlen Look. KORALLE 5 Die rahmenlosen Glaselemente gleiten beim Modell «K2» auf neu entwickelten, kugelgelagerten Rollenwagen in einer komplett geschlossenen Gleitschiene. Diese Gleittürlösung hat gerade einen «iF-product design award» erhalten. HSK

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Bad

VON WARM BIS HEISS Redaktion und Text : Line Numme

Ob als Heizkörper, Handtuchwärmer, als heisses Soledampfbad oder gar in Form von Feuer – das Thema Wärme ist im Bad nicht wegzudenken. Hier einige Beispiele, die Sie bestimmt nicht kalt lassen.

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1 Diese in die Wand integrierte Bioethanol-Feuerstelle «Secchiello» bringt Gemütlichkeit ins Bad. FALPER 2 Wie ein Kunstwerk wirkt dieser Heizkörper, genannt «Splash». RUNTAL 3 «Softcube Plus» ist ein Handtuchwärmer mit beachtlicher Heizleistung. HSK 4 Ungeschlagen in optischer Eleganz und seinem zeitlosen Design ist der Handtuchwärmer «T39» von VOLA. 5 Schon Kleopatra nutzte die weisse Kostbarkeit Salz für ihr Wohlbefinden. Dieses Sole-Dampfbad bringt ein wohltuendes und gesundes Meeresklima in Ihr Bad. REPABAD

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Wohnreportage Saanenmöser

Refugium in den Bergen Text : Kay Wettstein, Fotos: Francesca Giovanelli

die Innenarchitektin auf der Schweizer Designplattform zurückgemeldet – dann folgten Restaurants, Büros und private Villen. Ihr altes Landhaus tauschten sie gegen ein modernes Penthouse in Zürich-West ein, reis­ten im Camper durch die USA und per Schiff und Bahn durch China und Japan. Als dann ihr Sohn Philippe ins Internat Rosey kam, verbrachten die Eltern so manches Wochenende in Gstaad. «Es gefiel uns hier oben immer mehr, und deshalb mieteten wir «Am Schärme», so heisst das Cha- ein kleines Chalet in Rougemont», let auf zwölfhundertneunzig Metern erinnert sich Evelyne Haussener. In Höhe. Nomen est omen: Man fühlt Rougemont erfüllte sie auch ihren erhier, wie der Name schon sagt, eine sten Auftrag in den Bergen: Aus einer wunderbare Geborgenheit unter dem verkommenen Bauruine errichtete mächtigen Hausdach, die Natürlich- sie ein Traumchalet für ein befreunkeit des massiven Holzes, die Einzig- detes Ehepaar. «Oft gingen wir auf artigkeit der Lage und die Ruhe des der Loipe von Saanenmöser spazieOrtes. «Das Chaletdorf Saanenmöser ren, und ich wünschte mir schon daist ein Paradies. Hier kommen die mals, auf dieser Sonnenterrasse über Kühe noch direkt ans Haus, der Bauer Gstaad zu wohnen», gesteht die charbringt Milch, Rahm und Eier vorbei, mante Innenarchitektin. Einer ihman kennt und grüsst sich. Es ist ein rer Freunde besass ein Ferienhaus in Stück echte Schweiz, mit allem, was Saanenmöser und kannte ihre Sehnsie so schön macht», meint die Haus- sucht – und so klingelte eines schöherrin. Die Wege zum Paradies führen nen Tages Evelynes Telefon. Die Bebekanntlich über verschiedene Um- sitzerin des Chalets «Am Schärme» wege – das war bei der bekannten In- hätte in ihrem Haus noch eine Wohnenarchitektin Evelyne Haussener­ nung zu vermieten, hiess es. Die Antauch nicht anders: Zusammen mit ih- wort der Hausseners liess nicht lanrem Ehemann richtete die gelernte ge auf sich warten. Sie wussten schon Modezeichnerin zunächst Arztpraxen beim Eintreten, es war diese Wohein. Dann lebten sie drei Jahre lang nung und keine andere! «Damals war auf einer Jacht, in Miami und in der die Einrichtung sehr modern, doch die Südsee, kamen anschliessend zurück Hausbesitzerin erlaubte uns, die Wohin die Schweiz und gingen aufs Land nung nach unseren Wünschen ausin ein uraltes Bauernhaus im Thurtal. zubauen. Wir sind für diese GrossMit dem Entwurf des bekannten Zür- zügigkeit und ihr Verständnis sehr cher Nachtclubs «Indochine» hat sich dankbar», meint Evelyne Haussener.

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Sie hat im offenen Wohn-/Essraum und den drei Schlafzimmern ein warmes, gemütlich alpines Interieur geschaffen – ganz nach dem Motto «am Schärme». Ins Chalet gehört viel Holz Was die Materialien betrifft, so hält sich Evelyne Haussener an feste Grundsätze: Es dürfen nie mehr als vier verschiedene Materialien für ein Interieur eingesetzt werden, will man eine ruhige Harmonie erzielen. Zum bereits vorhandenen grauen Naturstein der Küche und der hellen Fichte wählte sie konsequent einen crèmefarbenen Teppich für den Boden und viel warmes, altes Holz für Täfer, ­Tische und Regale. «Der Charakter dieser natürlichen Materialien sollte neben den edlen Stoffen der englischen Manufaktur «Andrew Martin» schön zur Geltung kommen und einen passenden Rahmen für die Einrichtung geben», erklärt sie. Die meisten Möbel wurden nach Mass geschreinert – so der Salon- und der Esstisch, die Sofa- und Bettumrandungen. «Ich bin ein Holzwurm und lebe gerne umgeben von schönen Hölzern», sagt die kreative Hausdame mit einem Augenzwinkern. Sie fand die vielen Schränke gut und praktisch – ersetzte jedoch alle Türen mit Flügeln aus altem Holz. Dazu gesellen sich Polstermöbel von Flexform und alte Fauteuils, die ­eigens mit Andrew-Martin-Stoffen überzogen wurden. Die dunklen Esszimmerstühle von Matteo Grassi sind ihre Lieblingsstühle für Restaurants; sie passen auch wunderbar in ein

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In Saanenmöser, auf der Sonnenterrasse der Region Gstaad, verbringt die Innenarchitektin Evelyne Haussener jede freie Minute. Ihr Zuhause in einem charman­ten Chalet trägt die Handschrift der Hausherrin: alpiner Chic mit viel Wärme.


Wohnreportage Saanenmรถser

Wohnreportage Saanenmรถser

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Oben: Malerischer Sonnenuntergang in den Bergen des Berner Oberlands. Unten: Vor der Nordfassade verlaufen Wanderweg und Langlaufloipe. Der Zugang zur Wohnung befindet sich im ersten Stock.


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­ halet und um einen Tisch aus altem C Holz – hier sei’s bewiesen. Natürlich gehören auch Antiquitäten, schöne Bilder, stimmungsvolle Lampen und ausgefallene Accessoires zu ihrem Repertoire. «Einrichten ist eine Leidenschaft», gesteht die viel beschäftigte Hausherrin. «Ich kümmere mich stets um alles, bis die letzte Schraube sitzt.» Man spürt und sieht es: Von der Pelzdecke mit passenden Kissen bis hin zum eleganten Badezimmer-Möbel aus altem Holz – nichts ist dem Zufall überlassen, alles stimmt. Kein Wunder, dass die begabte Perfektionistin bereits am Palace-Hügel von Gstaad einrichtet: Ein Riesenchalet mit eintausend Quadratmetern Wohnfläche war ihr Primeur im Nobel­ ferienort – und es dürften bald weitere Projekte folgen. Die Wohnung profitiert natürlich auch von der ungewöhnlichen Lage und dem Charme des schlichten, gemütlichen Chalets. Eine ganz nach Süden orientierte Terrasse verwöhnt die Seele mit einem grandiosen Panorama: Eindrucksvolle Gipfel, Firne und Gletscher setzen sich davor

prominent in Szene. Ein schlichter Holztisch, Stabellen und eine Lounge mit vielen Fellen und Kissen machen aus der Terrasse einen Wohnraum an der Sonne. «Meine liebste Jahreszeit ist der Herbst – da sind viele Hotels geschlossen, die Wälder verfärben sich in den schönsten Farbe und es wird ganz ruhig; es ist die schönste Zeit zum Wandern», schwärmt Evelyne Haussener. Ein Wanderweg verläuft direkt vor ihrem Haus, im Winter verwandelt er sich in eine ausgedehnte Loipe. Der Golfplatz mit seinen­ 18 Löchern ist nur einen Steinwurf entfernt, und direkt ab Dorfzentrum erschliessen im Winter Bergbahnen das grösste Skigebiet der Region. «Wenn ich etwas Trubel brauche, fahre ich nach Zürich. Da habe ich auch noch Kunden und einen vollen Termin­kalender», sagt sie. Die Rückfahrt in die Berge sei eine Wohltat, ein Heimkommen. Ob sie an den exklusiven Partys und Veranstaltungen des Gstaader Jetsets teilnimmt? «Nicht der Jetset lockt mich, sondern die Ruhe», meint sie. «Für mich ist dies ein echtes Refugium in den Bergen.»$


Wohnreportage Saanenmöser

Wohnreportage Saanenmöser

Linke Seite links: Die starken Sonnenstrahlen lassen das helle Fichtenholz der Fassade mit der Zeit nachdunkeln. Frühstück auf den alten Stabellen unter dem geschnitzten Holzbalkon. Linke Seite rechts: Detail der Hausfassade mit Schnitzereien und Schneebällen. Oben: Der Wohnraum wird von unzähligen kleinen Fenstern erhellt; ­ davor liegt die Terrasse. Sofas von Flexform, Fauteuils aus Paris, Stoffe von Andrew Martin. Unten: Die beiden Bauernhöfe an der Passstrasse werden noch bewirtschaftet. Von dort kommen frische Milch, Rahm, Eier und Käse.


Linke Seite: Ein Kachelofen trennt die Wohnzone vom Ess- und Küchenbereich aus anthrazitgrauem Naturstein. Kissen von Andrew Martin. Rechts oben: Noch mehr Gemütlichkeit im Schlafzimmer dank einer Nische aus alten Holzbrettern und eleganten Leselampen. Die Kissen harmonieren mit der schönen Felldecke. Rechts unten: Die alpine Bergwelt zum Greifen nahe – hier das Panorama in Richtung Süden.

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Wohnreportage Saanenmöser

Oben: Für den Essbereich entwarf die Innenarchitektin einen Tisch auf Mass aus altem Holz, kombinierte dazu bequeme Lederstühle von Matteo Grassi und ergänzte das Ensemble mit einem originellen Kronleuchter und Vorhängen von Andrew Martin. Links: Ein Detail mit berühmtem Scherenschnitt. Rechts: Auch die Bäder erstrahlen im alpinen Chic mit viel Holz, mass­ geschreinerten Möbeln und Naturstein.


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Nachschau Swissbau

TRENDWELTEN Interviews: Line Numme, Fotos: Simone Vogel

SIMONE PRASTARO, GESCHÄFTSFÜHRER DURAVIT «Die Bedeutung des Bads in unserem Lebensraum bekommt immer mehr Wichtigkeit. Noch nicht so stark wie die der Küche, aber der Wandel von der Nasszelle hin zum Erholungsund Entspannungsraum ist im Gang. Ein Bad sollte in Zukunft ein durchdachtes Konzept aufweisen. Darum setzen wir ganz klar auf Kompletteinrichtungen.»

TREND WELT BAD

BRUNO SCHERER, GESCHÄFTSFÜHRER TALSEE «Wir konzentrieren uns in der Badgestaltung auf die individuellen Bedürfnisse. Die Kunden suchen Lösungen, die auf sie persönlich abgestimmt sind. Das Bad wird architektonisch immer mehr in den Lebensraum integriert und darum auch wohnlicher und offener. Zusätzliche Einrichtungselemente im Bad spielen dabei eine immer grössere Rolle.»

ALEX STADLER, GESCHÄFTSFÜHRER VOLA «Im Duschbereich sind Regenbrausen sehr aktuell und damit auch das Thema Wassersparen. Das Zusammenspiel von Design und Ökologie spielt eine grosse Rolle. Zudem erweitern wir unser Sortiment sukzessive im Sinne unserer klassisch reduzierten Formensprache, um Gesamtlösungen für das Bad anbieten zu können. Von den Armaturen bis hin zum Abfallbehälter.»

MARCUS MÖLLERS, PR-BEAUFTRAGTER KALDEWEI «Der Trend geht hin zu Duschen mit schwellenlosen, fliessenden Übergängen. Immer flacher – am besten bodengleich. Darum stehen bei uns vollflächige, fugenfreie Lösungen im Vordergrund. Wir setzen auf emaillierte Duschflächen in neuen, sehr naturlichen Farben in harmonischer Abstimmung zu aktuellen Fliesen-, Stein- oder Holzböden.»

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Wir haben uns für Sie vor Ort an der Messe Swissbau in Basel umgehört, welche Trends und Tendenzen einige der führenden Hersteller aufgespürt haben. Erfahren Sie sozusagen aus «erster Hand» etwas über ihre Ideen und Konzepte.


Nachschau Swissbau

Wohnrevue 2 2012

TREND WELT KÜCHE DAVID SPIELHOFER, GESCHÄFTSFÜHRER BULTHAUP «Die Funktionalität der Küche steht im Vordergrund. Je mehr der Stellenwert der Küche steigt, desto geforderter sind wir, gute Lösungen anzubieten. Darum legen wir sehr grossen Wert auf deren Individualisierung, die sich nicht nur auf die Auswahl der Küchenfronten beschränkt, sondern sich auch im Angebot verschiedener Schubkastensysteme und deren Innenleben fortsetzt. Wir arbeiten laufend daran, funktionelle Lösungen zu entwickeln.»

MADELEINE RUCKSTUHL, LEITERIN PUBLIC RELATIONS ELECTROLUX «Wir fokussieren vor allem darauf, unser Know-how aus dem professionellen Küchensektor zu nutzen und in entsprechende Lösungen für unsere Haushaltsgeräte zu adaptieren. Sei es im Bereich Kochen / Backen, Kühlen oder Wäsche- und Geschirrpflege. Man sollte zu Hause wie ein Profi arbeiten können, jedoch ohne einer sein zu müssen.»

RICO FALLEGGER, GESCHÄFTSFÜHRER MIELE «Die Leute wünschen sich hochwertige Küchen mit bester Ausstattung. Sie suchen nicht nur Produkte, sondern ganze Konzeptlösungen. Qualität, Innovationen und Nachhaltigkeit spielen dabei eine grosse Rolle. Die nächste Generation von Konsumenten wächst bereits mit den neuen Technologien auf und wird die Vielfalt der Programme nutzen, die wir anbieten. Heute drückt man vielleicht noch eher das Automatikprogramm, während in Zukunft viel spezifischer gewählt wird, sei es zur Schonung der Gläser, der Lebensmittel und nicht zuletzt der Umwelt.»

DANIEL FRUTIG, CEO AFG KÜCHEN (PIATTI / FORSTER / WARENDORF) «In Europa entscheiden Küche und Bad mittlerweile über den Wert einer Wohnung oder eines Hauses. Dabei rückt die Küche immer mehr ins Zentrum des Lebensraumes. Man kocht heute gemeinsam mit Familie oder Freunden. Die Küche macht den Wert des Wohnens aus, darum muss sie vor allem in die Abläufe einer Familie passen und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein.»

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Nachschau Swissbau

ERICH T. UTIGER, GESCHÄFTSFÜHRER SEDORAMA «Das Wichtigste wird sein, dass man mobil arbeiten kann. Der Mensch ist für keinerlei statische Haltung gebaut. Je öfter man sich im Büro bewegen kann oder muss, umso besser. Durch die mobile Kommunikation wird eine solche Arbeitsweise zusätzlich gefördert. Für uns geht es darum, begleitend dazu intelligente Sitz- und Tischlösungen anzubieten. Funktional wie auch ergonomisch.»

MARKUS MEILI, CEO LIENHARD OFFICE GROUP «Wir glauben stark daran, dass sogenannte Multizonenkonzepte immer wichtiger werden. Im Gegensatz zum klassischen Grossraumbüro mit Einzelarbeitsplätzen werden Unterteilungen in verschiedene Bereiche wie Kommunikations- und Ruhezonen vorgenommen. Diese Arbeitsflächen müssen neu strukturiert, organisiert und entsprechend unterschiedlich behandelt werden. Heute zieht nicht mehr das Büro um, sondern der Mensch bewegt sich in einem Arbeitsumfeld, das so gestaltet werden muss, dass er optimale Leistung erbringen kann.»

MARCEL STOCKER, VERKAUFSLEITER BÜRO + DESIGN EMBRU «Das papierlose Büro, von dem wir bestimmt schon seit 15 Jahren reden, wird es wohl auch in zehn Jahren noch nicht ganz geben. Was aber sicher stattfinden wird, ist eine demografische Veränderung. Es wird in Zukunft weniger Arbeitnehmer geben, die mehr Arbeit erledigen müssen. Das bedeutet, die Arbeitgeber müssen ihnen ein umso adäquateres Umfeld zur Verfügung stellen, um effizient arbeiten zu können. Wir reden von Büronomaden, die entsprechende Arbeitsbereiche und spezifisch dafür entwickeltes Mobiliar benötigen.»

ELISABETH FREY, COMMUNICATIONS MANAGER HAWORTH «Wir reden in Zukunft von Activity Based Working. Der persönliche Schreibtisch wird bald der Vergangenheit angehören. Man wird je nach Tätigkeit den Arbeitsplatz innerhalb des Büros wechseln. Bei der Planung ist es wichtig, die individuellen Arbeitsstrukturen eines Büros zu erfassen, um jeweils optimale Lösungen zu finden. Ziel dabei ist es, die Leistungsfähigkeit und Motivation der Mitarbeiter zu fördern.»

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OFFICE SPACE


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Produktidee

alister

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Redaktion und Text : Nina Huber

«Glas: hartes, sprödes, leicht zerbrechliches, meist durchsichtiges Material.» Der Duden zählt mit dieser Definition gleich die Eigenschaften des Werkstoffs auf – und damit die Problematik bei der Verarbeitung. Das Unternehmen Glas Italia wurde 1970 in Macheria bei Brianza gegründet und konzentriert sich – im Namen manifestiert – ganz auf die Herstellung von Glasmöbeln. Mittlerweile beschäftigt die Firma über hundert Personen, die eine spezielle Ausbildung zur Glasverarbeitung erhielten. Einer der neusten Entwürfe ist der Tisch «Alister» von JeanMarie Massaud. «Vor meiner ersten Zusammenarbeit mit Glas Italia hielt ­ich Glas nicht gerade für ein zeit­

SPEZIFIKATIONEN Designer

Jean-Marie Massaud Hersteller

Glas Italia Entwurfsjahr

2011

Materialien

Klar- oder Rauchglas Ausführungen

mit rechteckiger oder runder Platte

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genössisches Material im Bereich Design», gibt der Franzose unverblümt zu. Gerade die charakteristischen Eigenschaften wie Zerbrechlichkeit, das schwere Gewicht und die komplizierte Verarbeitung schienen ihm denkbar ungeeignet für Möbeldesign. Als Erstes entwarf er für Glas Italia also einen Spiegel, für ihn das naheliegendste Accessoire aus Glas in einer Wohnung. Mit «Fiction», den wir übrigens in der Wohnrevue 1 / 12 auf Seite 71 vorgestellt hatten, spielt Massaud mit den faszinierenden Eigenschaften von Glas, indem nämlich die eine Hälfte des Spiegels tatsächlich spiegelt, dann aber in fliessendem Übergang transparent wird. Das war 2007.


Produktidee

1 Die Tischbeine bestehen aus 10 Milli­ meter starkem Glas und werden mittels Edelstahlplatte an der Tischplatte fixiert. 2 Die Kanten der Platte sind abgeschrägt und geschliffen. 3 Designer Jean-Marie Massaud. 4 «Alister» in der Version mit recht­eckiger Platte, in Rauchglas und in einer Höhe von 100 Zentimetern. 5 Skizze aus den Händen des französi­ schen Designers. 6 «Alister» in Extralight Klarglas.

In jenem Jahr scheint der 46-Jährige die Liebe zum Glas doch noch entdeckt zu haben. Es folgten weitere Arbeiten für Glas Italia, zum Beispiel die Vasen «Angelo» und «Angela», schliesslich ein Lounge-Sessel mit Glasrahmen und jetzt also die Tischserie «Alister». «Wir möchten dem Glas Relevanz und einen gewissen Stellenwert geben», sagt er heute über seine Zusammenarbeit mit dem italienischen Unternehmen. Die Idee des Minimums Es war kein Geistesblitz, der zu «Alister» führte, und die Kollektion hat auch keine eigentliche Reverenz. Selbst der Name hat keine besondere Bedeutung, sondern ist schlicht und einfach – ein Name. Aber hinter «Alister» steckt die Idee, ein Möbel zu kreieren, das aufs Minimum reduziert ist. Und dafür wiederum eignet sich das Material Glas wie kein anderes, da die Eigenschaft der Transparenz diese Idee optimal verkörpert. Durch die Position der Tischbeine, die nur 10 Millimeter stark sind, erhält der Tisch eine elegante, dynamische Ausstrahlung. Sie sind bewusst nicht in den Ecken angebracht, sondern schräg ausgestellt. Selbst sie bestehen aus Glas. Ein Entwurf also aus nur einem Material. Einzige Ausnahme: Die Beine werden mittels Edelstahlplatte an die Tischplatte fixiert – ein optisch gelungenes Detail. Denn von oben sind keine Schrauben sichtbar. Die Edelstahlplatte besteht aus zwei Teilen, wobei der eine Teil mit einem speziellen Leim, den Glas Italia eigens für diesen Zweck entwickelt hatte, direkt an die Tischplatte und der andere Teil an die Beine fixiert wird. Winzige Inbusschrauben halten dann die Teile zusammen. Diese Art der Fixierung entstand vor allem auch aus dem Bedürfnis heraus, die Tische flach verpacken und erst beim Nutzer zusammensetzen zu können. Dies erleichtert den Transport im wahrsten Sinne des Wortes und beugt währenddessen Schäden vor. Bei einem allfälligen Umzug kann der Tisch auch wieder demontiert werden. Ein Tisch entsteht Was also ganz am Anfang feststand, war das Material und eine vage Idee.

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«Wie bei jedem Projekt begann ich auch dieses Mal mit einer Handskizze», sagt Massaud. Am Computer wurden anschliessend die Details berechnet und – in diesem Fall ganz wichtig – die Transparenz visualisiert. Schliesslich wurden aus Karton Modelle im Verhältnis 1:1 hergestellt. Sehr schnell war klar, dass es sowohl eine rechteckige als auch eine runde Platte geben sollte. Die Kollektion bietet nun in jeder Variante je zwei unterschiedliche Grössen. Beide Versionen sind zudem in Klar- oder Rauchglas erhältlich. Über die Zusammenarbeit mit Glas Italia meint Massaud, dass diese sich im Wesentlichen auf den engen Austausch zweier Individuen beschränke, nämlich den Designer Lorenzo Arosio und ihn selbst. Sie hätten dieselben Vorstellungen und ein ähnliches Gespür für Glas: Es gehe ihnen beiden darum, einen poetischen und emotionalen Wert zu zeigen. Das sind ja nun ganz andere Worte als früher … Wohnrevue 2 2012

«Vor meiner ersten Zusammenarbeit mit Glas Italia hielt ­ich Glas nicht gerade für ein zeitgenössisches Material im Bereich Design.»


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Hotel-Test

Designerinnen Nina Eigenmann & Iris Durot im «Sonne – Balance Hotel am See», Eich

«Mit Wellenstrukturen an den Wänden und Raumtrennern aus Schiffsseilen gelingt es, den Bezug zum See ­auch im Innenbereich spürbar zu machen.»


12 HOTELS IM TEST

Exklusiv für die Wohnrevue testen ausgewählte Designer Schweizer Hotels – von Basel bis Zürich.

St. Moritz

SUVRETTA HOUSE www.suvrettahouse.ch

Wohnrevue 2 2012

Bad Ragaz

Mit peitschendem Regen empfängt uns das Dorf Eich am Sempachersee. Noch ein paar eilige Schritte durch die niederprasselnde Flut – und wir stehen triefend nass im Empfangsbereich der «Sonne». «Sonne – Balance Hotel am See» – ein auf den ersten Blick etwas sperriger Name. Gleichzeitig sind es aber genau diese Begriffe, die Charme und Charakter dieses Hauses perfekt beschreiben. Schon vor seiner Renovation und konzeptionellen Neuausrichtung trug das in den 70er-Jahren als Landgasthof eröffnete Hotel die Sonne im Namen. Heute ist der Begriff mehr als ein blosses Andenken an längst vergangene Tage und im neuen Farbkonzept allgegenwärtig. So erinnern warme Erdtöne und gezielt eingesetzte Goldakzente an die goldene Abendsonne und schaffen im ganzen Haus ein modern wohliges Ambiente. Das auf Mocca- und Carameltöne basierende Farbkonzept entwickelt neben seiner verführerischen Süsse mit der Zeit jedoch auch eine zuckrige Schwere. Ein paar erfrischende Farbtupfer dazwischen würden unserer Meinung nach noch gut tun. Von der Terrasse sind es nur wenige Meter bis ans Seeufer. Diese Nähe zum Wasser ist einmalig und für viele Gäste wohl einer der Hauptgründe hierher zu kommen. Mit Wellenstrukturen an den Wänden und Raumtrennern aus Schiffsseilen gelingt es, den Bezug zum See auch im Innenbereich spürbar zu machen. Besonders gut gefällt uns das eichene Riemenparkett, welches mit seiner dunklen Farbe an einen Bootssteg erinnert. Das Meisterstück in Sachen Balance gelingt dem Hotel im Mix seiner Gäste. Da treffen im Restaurant die Handwerker aus alten «Sonne»- Zeiten auf die chic gekleideten Teilnehmer eines Business-Seminars. Und alle fühlen sich hier offensichtlich gut aufgehoben. N.E. / I.D. Sonne – Balance Hotel am See Seestrasse 23, 6205 Eich Tel. 041 202 01 01, hotel@sonnebalance.ch, www.sonnebalance.ch Nina Eigenmann & Iris Durot, Designerinnen mail@eigenmanndurot.ch, www.eigenmanndurot.ch

GRAND RESORT www.resortragaz.ch

Zürich

WIDDER HOTEL www.widderhotel.ch

Lenk im Simmental

LENKERHOF

www.lenkerhof.ch

Vevey

HOTEL DU LAC

www.grandhoteldulac.ch

Luzern

ART DECO HOTEL MONTANA

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www.hotel-montana.ch

St. Moritz

KEMPINSKI

www.kempinski.com/stmoritz

Saas Fee

FERIENART RESORT& SPA www.ferienart.ch

Adelboden

PARKHOTEL BELLEVUE www.parkhotel-bellevue.ch

Arosa

WALDHOTEL NATIONAL www.waldhotel.ch

Zermatt

THE OMNIA

www.the-omnia.com

Auf www.wohnrevue.ch finden Sie weitere Berichte von Designern, die diese Hotels besuchten.


DIE WOHNREVUE EMPFIEHLT Für Sie ausgewählte Hotels in Ihrer Nähe.

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Beckenried-Luzern

Reuthe

BAD REUTHE www.badreuthe.at

Schwangau

SCHLÜSSEL

HOTEL KÖNIG LUDWIG

Bubendorf

Zermatt

www.schluessel-beckenried.ch

BAD BUBENDORF www.badbubendorf.ch

Finkenberg

SPORTHOTEL STOCK www.sporthotel-stock.com

www.koenig-ludwig-hotel.de

HOTEL POST

www.hotelpost.com

Zuoz

CASTELL

www.hotelcastell.ch

Wohnrevue X 1 2012 Wohnrevue 2012

Achenkirch

DAS KRONTHALER

Über den Dächern von Achenkirch, mit Blick über Tal und See, liegt DAS KronThAler mitten im naturpark Karwendel. Direkt an den Winterwanderwegen der region und des Skigebietes Christlum ist das neue Ski In - Ski out hotel ein idealer Ausgangspunkt für Anhänger eines Bergurlaubes. Das luxushotel, ganz im Zeichen des modernen Designs, bietet den Gästen alles, was der neuzeitliche, anspruchsvolle Geist erwarten kann.

SCHNEEWEISS – DAS SKIPACKAGE Buchbar bis 31.03.2012 Lebensfreude am Berg und verführerische Pisten. Die starke Verbundenheit zwischen Hotel und Skigebiet drückt dieses Package aus.

Ftan

PARADIES

www.paradieshotel.ch

Lenzerheide

SCHWEIZERHOF

www.schweizerhof-lenzerheide.ch

Zürich

PARK HYATT ZÜRICH www.zurich.park.hyatt.ch

Zürich

SORELL HOTEL ZÜRICHBERG www.zuerichberg.ch

› DAS KRONTHALER ALL-IN mit ganztägig abwechslungsreichen Buffets, ideenreichen Gourmetmenues und alkoholfreie Getränke vom Brunnen. › Skipass für Ski Christlum › Wellness und SPA auf 2.500 m² › Geführte Saunagänge › Ihr Liegestuhl am Sonnendeck „HIMMELNAH“ › Dazu viel Leidenschaftlicher Service 3 Übernachtungen ab € 499,– pro Person 4 Übernachtungen ab € 625,– pro Person 5 Übernachtungen ab € 799,– pro Person Am Waldweg 105a . 6215 Achenkirch Tel. +43 (0)5246 6389 . Fax. +43 (0)5246 6389-65 welcome@daskronthaler.com . www.daskronthaler.com


Wohnrevue 2 2012

Buchtipp

altbekanntes heute

schweizer architektur

New Olds av edition, Berlin 2011 404 Seiten, 137 Farbbilder, ISBN 978-3-89986-151-8

Gigon Guyer Architekten, Arbeiten 2001 bis 2011 Lars Müller Publishers, Baden 2011 552 Seiten, 800 Farbbilder, ISBN 978-3-03778-257-6

Der edle Perserteppich gehörte zum gutbür­­­gerlichen Einrichtungsrepertoire, bis die Erbstücke in den Siebzigern von den Hippies demonstrativ entwürdigt wurden, indem sie sie beispielsweise als Sitzunterlage benutzten. Man könnte meinen, damit hätte die Verbreitung des Orientteppichs ein Ende gefunden. Doch weit gefehlt. In seiner ursprünglichen Form findet man ihn zwar seltener, aber als Reverenz ist er nach wie vor allgegenwertig. Aus der Auseinandersetzung mit Dingen des Alltags, die wir schon seit langem kennen, sind 60 Arbeiten von verschiedenen Künstlern und Designern entstanden. Die Publikation zur Wanderausstellung «New Olds» zeigt diese und porträtiert die Autoren in Steckbriefen.

Jeder, der im letzten Jahr in Zürich war, kennt ihn: den Prime Tower, das höchste Gebäude der Schweiz. Mit dem Hochhaus wurden die renommierten Zürcher Architekten Gigon Guyer auch einem weniger architekturaffinen Publikum bekannt. Nun haben sie eine Monografie herausgebracht, die ihr Schaffen der letzten zehn Jahren ausführlich dokumentiert. Unterteilt in die Kapitel Ausstellen, Arbeiten, Weiterbauen und Wohnen, werden die Projekte auf über 500 Seiten mit Farbbildern, Plänen und Texten erläutert. Essays von arrivierten Persönlichkeiten, wie dem Architekturhistoriker und ETH-Professor Philipp Ursprung, und ein Gespräch der Architekten mit dem Direktor des Zürcher Amtes für Städtebau ergänzen die Dokumentation.

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Sehenswert

mehr als skizzen

Ronan & Erwan Bouroullec zählen zu den wichtigsten Designern der Gegenwart. Jetzt zeigt eine Ausstellung die Zeichnungen, die sie in der Entwicklungsphase ihrer Designs anfertigen. Die Bilder, die selbst schon Kunstwerke sind, erlauben einen spannenden Einblick in die Arbeitsweise der beiden.

Museum für Gestaltung Zürich Ausstellungsstrasse 60, 8005 Zürich www.museum-gestaltung.ch bis 3. 6. 2012

Vitra Design Museum Charles-Eames-Strasse 1, DE-79576 Weil am Rhein www.design-museum.de bis 28. 5. 12

Frühlingserwachen Martin Stollenwerk / Jürg Zimmermann Im Architekturfoyer auf dem Hönggerberg trifft Jürg Zimmermanns landschaftliche Architekturfoto­ grafie auf Martin Stollenwerks NewYork-Momente. Diese jüngste Serie «New York Slingshots» ist im letzten Jahr entstanden und lässt einen die Dichte und Energie Manhattans erfahren. Architekturfoyer HIL, Hönggerberg, ETH Zürich www.gta.arch.ethz.ch 24. 2. bis 22. 3. 12

ein magier der farben

Die Fondation Beyeler zeigt die faszinierenden Gemälde des französischen Malers Pierre Bonnard. Fondation Beyeler Baselstrasse 101, 4125 Riehen www.fondationbeyeler.ch bis 13. 5. 12

im wandel der zeit

Das Landesmuseum zeigt Schweizer Pressebilder von 1940 bis 2000. Die 500 Fotografien sind aber nicht einfach trocken der Chronologie nach aneinandergereiht, sondern lassen einen bestimmte Ereignisse im Wandel der Zeit verfolgen. Ausserdem wird die Geschichte der Pressefotografie selbst beleuchtet. Schweizerisches Landesmuseum Museumsstrasse 2, 8021 Zürich www.musee-suisse.ch bis 22.4.12

inhaus In sieben Hallen zeigen rund 290 Aussteller an der Giardina die neusten Garten-Trends. Messe Zürich Wallisellenstrasse 49, 8050 Zürich www.giardina.ch 14. bis 18. 3. 12

Ostschweizer Messe für Wohnen, Haus und Garten. Inhaus Messe Rathausplatz, 8750 Weinfelden www.inhaus-messe.ch 2. bis 4. 3. 12

vintage im zentrum paul klee von Aalto bis zumthor Anfang des letzten Jahrhunderts entwarfen Architekten ihre Möbel selber, weil sie auf dem Markt nicht fündig wurden. Heute lässt sich für jeden Geschmack etwas finden, aber viele Architekten lassen es sich trotzdem nicht nehmen, Möbel zu entwerfen. In Köln verschafft eine Ausstellung Überblick über Architekten und ihre Möbel der letzten 100 Jahre. MAKK Museum für Angewandte Kunst Köln An der Rechtschule, DE-50667 Köln www.makk.de bis 22. 4. 1 2

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Die Designmesse Bern steht für rares und schönes Vintage-Design. Zum zweiten Mal findet sie im Zentrum Paul Klee statt. Ausgestellt und verkauft werden nur Originale oder lizensierte Reproduktionen von Einrichtungsgegenständen, Leuchten, Glas- und Keramikwaren sowie Bücher aus dem 20. Jahrhundert. Zentrum Paul Klee Monument im Fruchtland 3, 3000 Bern www.zpk.org 3. bis 4. März

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Gut gewürzt ist halb gewonnen! Ob ein saftiges Steak, eine frische Pasta oder fruchtig süsse Erdbeeren – mit Pfeffer bringt man in so manches Gericht und Dessert das nötige Quäntchen Pepp. Die Gewürzmühle «Fix» von Sagaform ist aber nicht nur geschmacksverstärkender Küchenhelfer, sondern auch gleichzeitig dekorativer Gast an der Tafel. Denn dank der formschönen Kombination aus Eichenholz und Keramik ist die Mühle mit kleinem (Auffang-)Schälchen nämlich auch hübsch anzusehen. Und von allen Äusserlichkeiten mal abgesehen zählen hier auch die inneren Werte: Ausgestattet ist das Utensil mit einem Keramikmahlwerk. Die Serie «Fix» umfasst im Übrigen noch weitere Teile wie beispielsweise ein Salz- und Pfefferset, einen Kräutertopf sowie eine Schüssel mit Deckel. Design: Julia Treutiger. Bestellen Sie die Gewürzmühle «Fix» auch unter www.wohnrevue.ch oder telefonisch unter 044 735 80 00. Das Angebot ist gültig bis 9. März 2012. * Preise inkl. MwSt. und exkl. Versand­k osten. Das Angebot ist nur in der Schweiz gültig. Ihre Bestellung wird Ihnen zugestellt, sobald die Rechnung beglichen worden ist. Lieferzeit etwa 2–3 Wochen.

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Branchen-News

CO-LEITUNG Wohn- und Schlafraummöbelhersteller Fraubrunnen wird seit Anfang Jahr in Co-Leitung geführt. Silvia Bürki und Christoph Lengacher über­nehmen die Geschäftsleitung von Werner Hofer, der weiterhin Inhaber und Präsident des Verwaltungsrates bleibt. www.fraubrunnen.com

erleuchtet Artemide hat individuelle Leuchten für das Renaissance Tower Hotel in ZürichWest entworfen. Im Restaurant sorgen die überdimensionalen Chandeliers und wellenförmigen Deckenvouten für einen Blickfang. Richtbare Strahler, die in Deckenritzen eingesetzt sind, wirken wegweisend. Die Konferenzräume sind mit Leuchten aus edlen Materialien ausgestattet, die mittels variabler Lichtfarbe dem Raum die gewünschte Atmosphäre verleihen.

REKORDUMSATZ Die V-Zug AG erzielte im Jahr 2011 mit 485,5 Millionen Franken erneut einen Rekordumsatz und bekennt sich zudem weiterhin zum Produktionsstandort Schweiz. www.vzug.ch

Renaissance Zürich Tower Hotel Turbinenstrasse 20, 8005 Zürich www.marriott.ch, www.artemide.ch

geschichte weiterschreiben Das neu eröffnete Geschäft Wood-Love verkauft mitten in der Stadt Zürich Möbel mit Vergangenheit. Die beiden Inhaber Dominique von Albertini und Adrienne Purkert kaufen antike Möbel aus allen Ecken der Schweiz. Ob Schulbänke, die auf dem Estrich eines alten Schulhauses im Appenzell enteckt wurden, ein antiker Bauernschrank oder gar ein Himmelbett, alles sind Einzelstücke, teilweise Jahrhunderte alt, und jedes erzählt eine ganz eigene Geschichte. Im Laden im Zürcher Seefeld warten die Bijoux auf ihre neuen Besitzer. Je nach Kundenwunsch werden die Möbel restauriert, neu angestrichen oder sogar mit einem neuen Innenleben ausgestattet. Wer bereits eine konkrete Vorstellung von seinem Wunschmöbel hat, kann sich unverbindlich an die beiden Inhaber wenden, sie werden ihre Augen offen halten und einen kontaktieren, sobald sie auf das treffende Objekt gestossen sind. Wood Love Brotgasse 3, 8008 Zürich www.wood-love.ch

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ÜBERNAHME Die dänische Möbelmanufaktur Carl Hansen & Søn hat per 1. Dezember die renommierte Tischlerei Rud Rasmussen übernommen. www.carlhansen.com


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Branchen-News

Wohnrevue 2 2012

hauser living an der giardina An der kommenden Giardina gibt Hauser Living einen Einblick in die Trends der Saison. Der deutsche Gartenmöbelhersteller Dedon wird dabei mit seiner brandneuen Kollektion im Mittelpunkt stehen. Vor knapp einem Jahr hat Hauser Living in Freienbach in einer ehemaligen Maschinenfabrikhalle eine Ausstellung auf 6500 Quadratmetern eröffnet. Mittlerweile hat sich hier die grösste Plattform für TopMarken der Outdoor-Einrichtungsbranche etabliert, wie Dedon, Hutter, Kettal, Roda, Royal Botania und mehr. Auserlesene Pflanzengefässe, Wasserspiele, Outdoor-Küchen, Sonnenschirme und Aussenleuchten runden das Sortiment ab. Die treibende Kraft hinter diesem Projekt ist Jan Hauser. Hauser Living Wolleraustrasse 31, 8807 Freienbach www.hauserliving.ch

neu in St. Moritz Die Simmen-Group mit Hauptsitz in Schindel­legi feierte Ende Dezember die offizielle Eröffnung des Simmen Stores in St. Moritz. Präsentiert werden umfangreiche Kollektionen von Bodenbelägen, Armaturen, Teppichen und Tapeten. Der Kunde hat die Gelegenheit, die verschiedenen Materialien im Zusammenspiel zu sehen, bevor sein neues Zuhause fertiggestellt ist.

vereint Bisher teilten sich die Inneneinrichter Muralto und Knuchel & Kahl das Atelier, nun machen sie auch sonst gemeinsame Sache: Aus den beiden Unternehmen geht die Muralto Instore AG hervor. Die Ausstellung an der Rämistrasse ist deshalb komplett umgebaut und ergänzt worden.

Simmen Store St. Moritz Via Serlas 22, 7500 St. Moritz www.simmengroup.ch

Muralto Instore AG Rämistrasse 17, 8001 Zürich www.muraltoag.ch

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Hinter den Kulissen

Wie hat Ihr Arbeitstag gestern ausgesehen?   Ich war am Wochenende geschäftlich im nassen Moskau anlässlich eines Kettnaker-Events eines Einrichtungspartners. Was war Ihr Highlight im letzten Monat? Die gelungene Installation einer neuen Montagelinie während der laufenden Produktion mit den eigenen Mitarbeitern.   Welche war Ihre grösste berufliche Herausforderung? Anfang der Neunzigerjahre den Wandel bei Kettnaker vom Hersteller von Holz- / Massivholzprodukten zu einer international agierenden, kleinen, aber feinen Manufaktur moderner Möbelsystme im Premiumsegment anzustossen und zu begleiten. Und welcher Ihr grösster Erfolg?  Diesen Wandel sowohl modell­

Steckbrief Name

Wolfgang Kettnaker Alter

47 Jahre Name der Firma

Kettnaker GmbH + Co. KG, Manufaktur für Möbel Funktion

Geschäftsführender Gesellschafter Leidenschaften

Ich koche leidenschaftlich und trinke gerne ein gutes Glas Wein. Lebensmotto

Versuche die schönen Dinge, die das Leben für dich bereithält, be­wusst wahrzunehmen und zu geniessen. Und werde niemals so lebenssatt,dass es nichts mehr gibt, über was du dich riesig freuen kannst. Denn das ist wahrer Luxus.

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politisch als auch distributorisch geschafft zu haben.   Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Als kleine, aber feine Manufaktur für Möbelsysteme stehen wir vor allem für individuelles und exklusives Einrichten für einen Kunden, der das Besondere und Einzigartige zu schätzen weiss. Und genau diese Kompetenzen gilt es in Zukunft zu pflegen und weiterzuentwickeln. Vor allem aber möchten wir international noch stärker wachsen und unsere derzeitige Exportquote von 40 auf zirka 60 Prozent steigern.  

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Wettbewerb

LOUNGE-MUSIK NERVT!

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Mich sieht man ab jetzt nur noch mit fetten Ohrenschützern an Designmessen. Auch wenn ich deshalb zum Gespött der hippen In-Crowd werde. Egal! Ich schrecke selbst vor Slogans nicht zurück. Auf meinem Transparent steht: «Lounge-Musik is dead!». Damit mache ich Werbung für meine neu gegründete «Initiative gegen die körperliche und mentale Belästigung durch Lounge-Musik an Designevents��. Mit Chill-out-Sounds, Relax-Grooves, Smooth Jazz Vibes und wie die elektronischen Klangteppiche zur seichten Hintergrundbeschallung noch so heissen, muss jetzt endlich mal Schluss sein. Schlimm genug, dass man sich davon an öffentlichen Orten wie Einkaufszentren, Bahnhöfen oder Flughafentoiletten berieseln lassen muss. Ebenso wie in Hotels, Bars oder – besonders bizarr – immer häufiger auch in Arztpraxen. Was aber hat die Musik aus der Konserve ausgerechnet an Designevents verloren? Will man den gestressten Besucher so etwa in Wellness-Watte packen? An Messeständen, zur musikalischen Untermalung von Kunstinstallationen, in Cafés, Restaurants oder auf Messepartys? Fakt ist, dass man mit beliebigen Elektrosounds auch signalisiert, dass der Ort beliebig ist. Dabei geht es hier doch um das Gegenteil. Jede Messe will spezieller als die andere sein, noch cooler, frischer und innovativer daherkommen. Apropos Innovation: Die Veranstalter der neuen, ach so trendigen Berliner Designmesse Qubique waren dann doch so trendy, dass sie das gesamte Hallenareal in einer irren Lautstärke mit Trip-HopGassenhauern aus den späten 90ern (!) beschallten. Teardrop von Massive Attack, Sexy Boy von Air und andere Hits, die zwar mal als originell galten – allerdings vor langer Zeit, bis die Werbung sie hundertfach verbraten hat. Schade, dass auch hier wieder einmal der Sinn für Ästhetik versagt, sobald es um die Auswahl von Musik geht. Seltsam, denn Musik ist doch auch Teil von Gestaltung, indem sie Atmosphäre im Raum schaffen kann. Diese Chance sollte man auf intelligente Weise nutzen, und wenn man sich nicht damit auskennt, sollte man sich zumindest professionell beraten lassen. Oder lieber ganz auf Musik verzichten. Doch bis das mal zu den Verantwortlichen durchsickert, trage ich lieber meine Ohrenschützer. Und Sie werden sehen: Ich und meine Anhänger, wir werden immer mehr!

Haben Sie diese Ausgabe der Wohnrevue aufmerksam durchgeblättert? Dann erkennen Sie sicher, welches im Heft abgebildete Produkt wir hier durchs Kaleidoskop betrachten. Nennen Sie uns den entsprechenden Namen sowie Hersteller, und gewinnen Sie eines im Wert von CHF 2810.– (mit Untergestell in Schwarz und einer grossen Einschubbox). Lösung einsenden an: Boll Verlag AG, Wohnrevue «Wettbewerb» Stationsstrasse 49, 8902 Urdorf oder übers Internet mitmachen: www.wohnrevue.ch Einsendeschluss: 9. März 2012.

Die Gewinnerinnen oder Gewinner werden in der übernächsten Ausgabe der Wohnrevue (Heft 4 2012) bekannt gegeben.

Herzliche Gratulation! Der Wettbewerbsgewinner der Ausgabe12 2011 ist : Rolf Meier 5415 Rieden Er gewinnt eine Tolomeo micro LED von Artemide. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Kolumne Katharina Altemeier


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Schaufenster

Für sie ausgewählte produkte

Keilkissen aus Holz Die Bank «Amarinz» kommt auf den ersten Blick recht schlicht daher. Besonders ist hier jedoch, dass der senkrechten Rückenlehne ein ebenso aus Holz bestehender Keil aufgesetzt wurde. Damit wird nicht nur einer verbesserten Sitzquali­ tät Rechnung getragen, sondern die ungewöhnliche Interpretation des «Keilkissens» ist auch ein Hingucker. Die Sitz­ fläche aus Leder ist in Schwarz oder Grau lieferbar. Pilat & Pilat

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edles Platin Als Sonderedition ist «Bossa» nun auch in Platin erhältlich. Wie alle Leuchten von Lumini wird auch dieses Modell in Brasiliens grösster Stadt São Paulo von Hand gefertigt. Der Reflektor, der vor dem Leuchtmittel sitzt, kann durch Ziehen am Schirm hinauf- oder hinunterbewegt werden. Die vom Designer Fernando Prado entwickelte Leuchte hat einen Durchmesser von 50 Zentimetern sowie eine Höhe von 30 Zentimetern. info@agentur-wittwer.ch www.lumini-europa.de

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Schaufenster

TWO IN ONE Vor drei Jahren entworfen, ist das Lounge-Möbel «Plateau» nun in neuen Farben sowie mit neuem Fuss erhältlich. Die Armlehne des eistütenförmigen Sessels kann auch als kleine Ablage- und Tischfläche genutzt werden. Design: Erik Magnussen. info@denovum.ch www.engelbrechts.com

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ENGELBRECHTS

WAIDMANNS HEIL! Neu ist das Sitzmöbel mit rentierähnlichem Rückenteil zwar nicht, passt aber wunderbar zur Jahreszeit. Man stelle sich einen klirrend kalten, schön verschneiten Wintertag vor, an dem man vor einem knisternden Kamin sitzt – mit einem Glas heissen Jägertee. «Antler» könnte eindeutig zum stimmungsvollen Laissez-faire beitragen. Die Lehne ist aus Eschenholz gefertigt, die Polsterung mit Filz oder Leder bezogen. Entworfen vom japanischen Designbüro Nendo für CAPPELLINI. info@denovum.ch www.cappellini.it

ENSEMBLE MIT VERGANGENHEIT Vor rund zwei Jahren erwarb der Hersteller ARTEK die Rechte an der Kollektion des finnischen Designers und Innenarchitekten Ilmari Tapiovaara (1914 – 1999). Das abgebildete Ensemble gehört zur Produktfamilie «Pirkka», die aus einem Tisch, Stuhl, Sitzbank, Hocker und Barhocker besteht. Die Möbel mit schmal zulaufenden Füssen werden aus Kiefernund Birkenholz gefertigt und sind sogar für den Aussenbereich tauglich. info@seleform.ch www.artek.fi

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Schaufenster

starkes profil Charakterstark präsentiert sich das Polstermöbel «2Cube», dessen Rückenpartie sich vom Sitz löst und damit gleichzeitig Stauraum bietet. Die Modellreihe mit Aluminiumfüssen umfasst Sofa, Sessel, Hocker und Liege, die individuell zu Sitzlandschaften gruppiert werden können. Design: Jürg Ammann. Piuric

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aufgerüstet

Feines Detail

Rund zehn Jahre nach Einführung des Leuchtenmodells «Twilight» wird dieses nun auch mit LEDTechnologie angeboten. Laut Belux wird damit eine Energieersparnis von ­88 Prozent erreicht, verglichen mit der Halogenversion. Zudem lässt sich in der neuen dimmbaren Ausführung der Weisston individuell einstellen und die Werte lassen sich sogar speichern.

«Durini» zählte auf der Kölner Möbelmesse im Ja­ nuar zu den Neuheiten von machalke. De­sign­er Peter Wernecke definierte seinen Entwurf mit schlanken Armlehnen und einer besonderen Kederführung in deren vorderen Teil. Wahlweise steht auch ein ergänzender Longchair zur Auswahl, der im ­Rückenbereich gerundet ist. Füsse in glänzendem oder mattem Chrom sowie schwarz oder weiss ­lackiert.

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Raffinierte Lichtkunst Bei den ungewöhnlichen Objekten des Herstellers Materialaluce handelt es sich um Leuchten, die in aufwändiger Handarbeit in Italien gefertigt werden. Die Designerin Anna Di Biccari lässt sich für ihre Entwürfe mitunter von der Natur, dem Wind und der Luft, aber auch von Menschen und dem Thema Tod inspirieren. Die Pendel-, Steh- und Wandleuchten bestehen aus Zellulose, die nicht chemisch behandelt ist. Dieser wird zur Stabilisierung natürliches sowie synthetisches Harz beigemengt. Die unregelmässige Oberfläche lässt Durchbrüche entstehen, die das Licht geheimnisvoll, ja fast schon mystisch durchblitzen lassen und spannende Reflexionen an Wand und Boden zaubern. Die abgebildeten Modellvarianten von links oben nach rechts unten: «Totem» (stehend), «Globale» (hängend), «Albero», «Totem» (hängend), «Globale» (liegend) und «Ottavia». info@briner-partner.ch www.materialaluce.com

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Auf der diesjährigen Möbelmesse in Köln lancierte der Bettenhersteller Schramm sein neues Premium-Modell «Grand Cru». Es besteht aus einem zum Patent angemeldeten Drei-Matratzen-Aufbau: Unten befindet sich die handgefertigte Untermatratze «Grand Cru» mit Taillenfedern, die Mittelschicht besteht aus der niedrigeren Zwischenmatratze «Silhouette» mit ofenvergütetem Taschenfederkern. Zuoberst liegt «Divina Grand Cru» mit unterschiedlichen Federstärken. Veredelt wurde dieser Teil mit einer zusätzlichen Abdeckung in Cashmere-Seide. «Grand Cru» gibt es stilistisch in drei Varianten.

Der neue Ofen «Kano» eröffnet eine etwas andere Sicht auf das Feuer – und zwar vorne über Eck. Der hintere Teil hingegen ist halbrund ausgeformt. Der aus Stahl gefertigte Körper ist um 90 Grad drehbar und bietet so die Möglichkeit, das lodernde Feuer­ szenario in der Brennkammer aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten zu können. Das Modell steht in vier Farben zur Verfügung, die da wären: Schwarz, Silbergrau, Umbra und Titan. Das Gewicht beträgt 143 Kilogramm, die Wärmeleistung zwischen 3 und 7 Kilowatt. Masse: 114,5 × 48,5 × 53,5 Zentimeter. Hase

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Im März letzten Jahres wurde die neue Armaturenserie «Deque» von Dornbracht auf der Fachmesse ISH in Frank­ furt vorgestellt, seit Herbst ist sie nun im Handel erhältlich. Die flache und zugleich breite Armatur ist in einem Stück ­gegossen und verfügt über eine neue Strahlart, dem sogenannten Pearlstream mit parallelen Einzelstrahlen. Erhältlich in mattem Schwarz oder in verchromter Oberfläche. Entwurf: Sieger Design. sadorex@sadorex.ch www.dornbracht.de

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Letzte Seite

ES IST NIE ZU SPÄT Ursula Amsler, aufgezeichnet von Nina Huber Foto: Björn Allemann

«Die Vorstellung, eine eigene Wohnung zu besitzen, war einfach sensationell. Damit begann eine neue Etappe in meinem Leben. Wir zügelten an meinem 85.Geburtstag. Es gab keinen anderen freien Termin, da die ganze Familie mitgeholfen hat und wir alle viel beschäftigte Leute sind. Die Grosszügigkeit des Wohnzimmers schätze ich ganz besonders – und die beiden Terrassen! Auf der einen Seite habe ich Morgen-, auf der anderen Abendsonne. Es gibt genügend Platz, um meinem Hobby zu frönen. Mit dem Gärtnern habe ich begonnen, als wir damals mit unseren fünf Kindern in ein Haus mit riesigem Garten in Sihlwald zogen. Jedes Jahr lasse ich mir für die Balkonbepflanzung etwas anderes einfallen. Alles über und über mit Geranien behangen, das werden Sie bei mir nie sehen. Die Ideen hole ich mir in Gartencentern, oder ich schaue herum, was andere so machen. Manchmal probiere ich auch einfach etwas aus.

Alles ist im Fluss, im Leben ist nichts statisch. Bleibt man stehen, ist man selbst dafür verantwortlich. Es gefällt mir, immer wieder neue Erfahrungen zu machen. Wie der Kauf ab Plan und die ganze Bauphase. Zuerst zweifelte ich schon kurz an mir, ob ich grössenwahnsinnig geworden sei. Aber als ich meiner Familie eröffnete, dass ich eine Wohnung für mich kaufen wollte, reagierten alle begeistert. Das hat natürlich noch mehr Aufschwung gegeben. Ein befreundeter Architekt hat mich dabei beratend unterstützt. So liessen wir beispielsweise eine Wand verlängern, wodurch die Küche grösser wurde. Beim Boden habe ich mich für helle Eiche entschieden. Ich war schon froh, als die Bauerei dann zu Ende war – und ein wenig stolz. Der Kauf war eine sehr spontane Entscheidung. Mein Sohn Martin meinte, ich brauchte länger, um ein paar Schuhe zu kaufen als eine moderne Wohnung.»

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