
Urheberrechtlich geschütztes Material
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Stepha Quitterer
Lina Seybold
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Lina Seybold
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Bimsstein 6
Salzgletscher 9
Kambrische Stinkkalke 12
Schwarze Raucher 14
Findling 18
Gewöhnlicher Chondrit 22
Stromatolith 27
Mikrometeorite 30
Dunit 34
Granit 38
Suevit 42
Tropfstein 46
Feuerstein 50
Sonnenbrennerbasalt 53
Obsidian 56
Kugelgranit 60
Pseudotachylit 64
Bernstein 67
Diamant 71
Bändereisenerz 75
Marmor 80
Serpentinit 84
Manganknolle 88
Augengneis 93
Knochenbrekzie 96
Gipsgestein 98
Koprolith 102
Sapropelit 106
Plastiglomerat 111
Viten 117


Hat man so was schon gehört? Ein Stein, der schwimmen kann? Nein. Das gibt’s nicht! Steine sind schwer, schwer und dicht. Sie sinken sofort auf den Grund. Und niemand, der gerade sein Seepferdchen gemacht hat, juchzt stolz und freudig: »Yeah, ich schwimme wie ein Stein im Wasser!« Niemand – außer er kennt den Bims. Denn der Bims schwimmt. Und wie! Weil er, obwohl er ein Stein ist, hauptsächlich aus Luftbläschen besteht. Du kannst sie mit bloßem Auge sehen: lauter kleine Blubberbläschen. Als hätte der Bims vor Glück nur so gesprudelt, bevor er zu Stein wurde. Und ziemlich genau so war das auch. Denn der Bims entsteht aus Lava. Wer sich mit Vulkanen auskennt, weiß, dass Lava, solange sie noch im Vulkanbauch brodelt, »Magma« heißt und nichts anderes ist als geschmolzenes Gestein. Und es gibt, wie man sich vorstellen kann, viele verschiedene Arten von Magma. Bims-Magma ist das Sahnehäubchen unter den Magmen. Es ist ein Magma, das nicht, wie gewöhnliches Magma, gleichgültig seinem Ausbruch entgegensieht. Nein. Es ist ein Magma, das vor Vorfreude ganz blubberig wird. Sein erster Vulkanausbruch!
Bims-Magma hat nämlich eine so spezielle Zusammensetzung, dass es im Vergleich zu anderen Magmen ungewöhnlich viel Wasser in sich aufnehmen kann. Solange das Bims-Magma noch unten in der Vulkanbauchtiefe ist, hält sich das Wasser im Magma versteckt. Aber sobald das Magma höher steigt, sich an all dem anderen Magma vorbei nach oben drängelt, bis direkt unter die Erdkruste, die das ganze Gebrodel noch abschließt wie ein Deckel den Druckkochtopf, kommt das Wasser voll Neugier aus seinem
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Versteck und wird zu vielen, vielen kleinen Wasserdampfbläschen. In anderen Magmen könnten und würden diese Bläschen einfach raus- und davonschlüpfen. Bims-Magma aber ist so zähflüssig, dass die Bläschen es nicht rausschaffen. Sie stecken fest wie unsereins mit dem Gummistiefel im Schlamm! Deswegen durchglucksen jetzt Tausende und Abertausende Aufregungsbläschen aus Wasserdampf und auch anderen Gasen das BimsMagma, bis es völlig aufgeschäumt ist. Wie eine köstliche, fluffige Mousse au Chocolat.
Vielmehr eine Mousse au Vulkan! Und weil Bims-Magma als Mousse plötzlich viel, viel mehr Volumen hat – wie Schlagsahne, die vorm Aufgeschäumtwerden nur ein Schluck Flüssigsahne in der Schüssel war –, bekommt es dort unten im Vulkandruckkochtopf ganz schön Platznot. Und Not macht nicht nur erfinderisch, sie setzt auch gehörig Kräfte frei. Wie
Vorfreude übrigens auch: Blubberiduuu! Fertig machen zum Auswurf, drei, zwo, eins: Booooooom! Das Schaum-Magma sprengt diesen dämlichen, störenden Erdkrustendeckel über sich einfach weg. Die Schaum-Lava wird in die kalte Luft geschleudert – und erstarrt mitten im schönsten Glücksblubber zu Stein. Vor Schreck! Verständlich. Oder wie entspannt würdest du bleiben, wenn man dich mitten in der Nacht aus deinem kuschlig warmen Federbett reißen und ohne Vorwarnung eiswürfelduschen würde? Eben.
Voilà, unser heutiges
Dessert: knuspriger Lavaschaum.
Halt! Nicht dran knabbern! An diesem Schaum beißt du dir die Zähne aus. Putz sie dir lieber
Bimsstein


damit! Wie die alten Griechen. Die haben sich vor 3000 Jahren nicht nur die Zähne mit geriebenem Bims poliert. Sondern auch gleich ihre Statuen damit geschmirgelt. Seidenzart, so eine bimsweiche Marmorhaut. Und auch für Menschenhaut benutzen wir den Bims bis heute zum Hornhautwegraspeln – wie die alten Römer. Die haben Bims sogar noch für etwas anderes verwendet. Wenn du bisher dachtest, Beton sei eine neumodische Erfindung, schau dir mal das Kolosseum in Rom an. Weltgrößtes Amphitheater aller Zeiten. Und das wurde vor über 2000 Jahren aus der allerersten Betonmischung überhaupt erbaut: Kalk, Wasser – und Bims! Und da kann kein Bauherr, keine Baufrau meckern: Das Kolosseum steht noch immer. Weil Bims Wasser sehr viel besser speichern kann als andere Steine. Irgendwie logisch. Er sieht ja schon wie ein Schwamm aus. Gleichzeitig lässt Bims viel weniger Wasser durch sich durch als andere Steine. Obwohl er wie ein Schwamm aussieht. Andere Steine haben winzige Ritzen oder Poren, durch die sich Wasser drücken kann. Nicht der Bims. Der besteht zwar praktisch nur aus Poren. Aber anders als bei allen anderen Steinen sind die nicht miteinander verbunden. Jedes einzelne
Blubberbläschen war schließlich von Zählava umschlossen. Sackgasse für Wassertropfen! Der Bims hält dicht. Ehrensache!
Was für ein Tausendsassa, dieser steingewordene Glückssprudelschaum. Wir wollen mehr davon! Aber Vulkanausbrüche sind selten. Nur manchmal blubbert ein Unterwasservulkan und spuckt neue Bimsbrocken aus. Die tauchen dann an die Oberfläche und schwimmen an Land. Ob sie lieber kraulen oder auf dem Rücken schwimmen? Man weiß es nicht. Man weiß nur, dass sie glücklich sind.


Ein Gletscher in der Wüste??
Nein, so was gibt’s nicht. Das ist doch wie Sonnenschein bei Nacht. Wie Fische beim Bergsteigen! Einfach absolut unmöglich! Denn wie, bitte schön, soll ein Gletscher in der Wüste überleben? Eine Wüste ist schließlich, wie jeder weiß, schweinetrocken und sauheiß! Und ein Gletscher ist, wie auch jeder weiß, so ziemlich das genaue Gegenteil. Nämlich aus Eis.
Und was macht wohl so ein Gletscher, der in eine riesige, backofenwarme Sandwüste gerät?
Genau. Er schmilzt. Und zwar auf der Stelle. Tropf, tropf, tschüss.
Nur eben dieser Gletscher nicht.
Und es kommt noch verrückter: Dieser Gletscher schmilzt nur deshalb nicht, weil es in der Wüste so trocken und heiß ist!
Häää??? Wie jetzt? Ein Gletscher, der in der Wüste nicht nur nicht schmilzt, sondern die Wüstenhitze sogar braucht?? Das geeeeeeht doch gar nicht!
Und wie das geht. Das geht sogar ziemlich viel. Ungefähr einen halben
Meter pro Tag! Ein Gletscher ist nämlich eine Masse, die geht. Die sich bewegt. Die fließt. Und diese Masse muss nicht unbedingt aus gefrorenem Wasser sein. Sie kann auch aus Salz sein. Ja, richtig gehört. Aus Salz. Salz, das ins Nudelwasser kommt, auf dein Frühstücksei oder – zu viel davon –in die Suppe.
Wer Salz fürs Nudelwasser will, muss normalerweise erst Meerwasser verdunsten lassen und die dabei übrig bleibenden Salzkristalle einsammeln.
Ziemlich mühsam! So mühsam, dass früher, im Mittelalter, Salz sogar mit Gold aufgewogen wurde!

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Es gibt aber auch Meere, die bereits verdunstet und vertrocknet sind. Wo früher einmal, vor ein paar Milliönchen Jahren, ein schönes, glitzerndes Meer war, ist jetzt nur noch krustiges Salzgestein. Ein ganzes Meeresbecken voll fertiger Salzkristalle? Hauptgewinn! Der hat nur einen Haken: nämlich dass diese versalzsteinerten Meere mit der Zeit von anderen Gesteinsschichten überlagert und dadurch allesamt in die Tiefe abgesunken sind! Solche versunkenen Schätze finden sich beispielsweise in Norddeutschland. Oder in Bayern. Oder eben im Iran unter einer Wüste. Und Salzgestein hat eine lustige Eigenschaft. Wenn es unter Druck und in höhere Temperaturen gerät, wird es beweglich und lässt sich verformen.
Wie Knetmasse. Die muss auch erst warm werden, damit man sie gut kneten kann.
Weil es dort unten in der Erde, wohin das Salzgesteinmeer abgesunken ist, ziemlich heiß ist und außerdem alle umliegenden, viel härteren Gesteinsschichten mächtig Druck auf das Salzgestein ausüben, ist Schluss mit dem schönen unterirdischen Rumlümmeln im ehemaligen Meeresbett! Das Salzgestein wird zusammengeknetet und durch all die festeren Gesteinsschichten ringsumher wie in einem Schlot nach oben an die Oberfläche gequetscht. Als würde man Zahnpasta aus einer Tube pressen. Und ein bisschen so sieht das dann auch aus.
Zentimeterlangsam quillt weiße Salzsteinpasta in die Wüste. Und wäre die Wüste nicht so trocken und heiß, würde sich das Salz in der Feuchtigkeit auflösen. So wie sich Salz im Nudelwasser auflöst. Ein kleiner Regenschauer – weg wäre der ganze Gletscher. In der Wüste aber kann er wachsen und wandern. Und beweisen, dass etwas, das eigentlich gar nicht geht, eben doch manchmal geht.

Buäh! Igitt! Was stinkt denn hier so zum Nasezuhalten? Deine Käsefüße?! Nein, so schlimm können selbst die allerkäsigsten Füße nicht stinken –nach fauligen Eiern, teerigem Furz! Ein Duft wie der Haupteingang zur Hölle! Ja, es stinkt nasenhaargenau so, wie man sich von jeher das Lieblingsparfüm des Teufels vorstellt: nach Pech und Schwefel. Nach Weltuntergang.
Doch wer sich jetzt hier, an der Küste Rügens, nach einem gehörnten Typ mit Pferdefuß, Schwanz mit Dreizack und drecksverfilztem Fell umsieht, wird nichts finden. Nichts als ein paar unscheinbare, unschuldige Steine. Wie stinknormale Kiesel sehen sie aus.
Aber oho, diese kleinen Kerle haben es in sich!
Denn sie sind tatsächlich so etwas wie handliche, in Kalk verpackte Weltuntergänge.
Und sie stinken wie der Höllenfürst persönlich.







Dass Steine an sich eigentlich nicht stinken können, versteht sich von selbst. Gestank ist schließlich ein Geruch – wenn auch ein ekliger –und Gerüche entstehen bei einem chemischen Prozess. Ein Prozess ist ein Vorgang, der eine gewisse Zeit dauert. Zum Beispiel: Du isst –du verdaust – du pupst. Oder du vergisst dein Brot in der Pausenbox – das feiert ’ne wilde Gammelparty –, und wenn dir eine Woche später deine Brotbox wieder einfällt, wirst du mindestens die Nase rümpfen. Kurz: Für jeden Gestank muss etwas passieren. Etwas muss umgewandelt werden: Brot in Gammel, Essen in Pups. Für diese Umwandlung braucht es »organische Masse«. So nennt
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man alles, was lebt. Von Mensch über Grottenolm und Wüstenfuchs bis hin zu Gänseblümchen, Mantarochen und dem winzigsten Bakterium.*
Steine hingegen sind »anorganische Masse«. Das Gegenteil von Lebewesen.
Also wie kann dann ein eindeutig nicht lebendiger Stein stinken?
Indem er Lebewesen-Stank in sich eingesperrt hält!
Vor über 500 Millionen Jahren, in einer Zeit, für die man sich den hübschen Namen »Kambrium« ausgedacht hat, schwimmwuselten winzige Gliederfüßer mit dem nicht weniger hübschen Namen »Trilobiten« durch die Meere. Diese Trilobiten sahen aus wie Kellerasseln und hatten – wie Kellerasseln und jede andere organische Masse auch – die Angewohnheit, irgendwann zu sterben. Tot rieselten sie auf den Meeresgrund und versanken im Schlamm, der sich wie eine schützende Hülle um ihre leblosen Körperchen legte. Und sie einschloss. In diesen verschlossenen Kämmerchen verwesten die Trilobiten friedlich vor sich hin, bis nichts mehr von ihnen übrig war als ein kleines bisschen Gestank. Ein Gestank wie Pech und Schwefel. Und dieser Gestank blieb eingesperrt.
Denn der Schlamm war in der Zwischenzeit zu Stein geworden. Dem Stinkkalk muss man zugutehalten, dass er sich nach außen höchst unstinkig gibt. Wenn man ihn in Ruhe Stein sein lässt, stinkt er nicht. Erst wenn du ihn knackst – sagen wir, mit einem Hammer –, offenbart er sein Geheimnis: eine höllische Wunderkammer mit vielen kleinen trilobitischen Grüßen aus sehr, sehr viel früheren Tagen.


* Ja, sogar Brot ist organische Masse. Weil es aus Lebewesen besteht: aus Mehl, das mal Getreide war, und aus Hefe, die ein Pilz ist.



Schwarze Raucher sind ziemlich finstere Zauberer. Echte Schwarzmagier. Das wird dir klar, sobald du ihnen gegenüberstehst. Oder vielmehr: gegenübertauchst. Mit einem Tiefsee-U-Boot. Denn Schwarze Raucher hocken in finsterster Dunkelheit und verschwiegenster Klammheimlichkeit ganz unten am Meeresboden. Auf den Mittelozeanischen Rücken, um genau zu sein. Natürlich haben Meeresböden keine Rücken. Aber Gebirge haben einen: ihren Gebirgsrücken. Und auch diese Mittelozeanischen Rücken sind Gebirgsrücken – nur eben unter den Ozeanen. Sie sind, in aller Bescheidenheit, die längste zusammenhängende Gebirgskette der Welt und ziehen sich beeindruckende 65 000 Kilometer mitten (daher das »Mittel« im Namen) durch alle Ozeane, einmal um den ganzen Globus. Und das in einer Tiefe, die für unsereins so unerreichbar ist, dass wir selbst den Mars besser erforscht haben als diese schaurige Gegend. Warum sich die Schwarzen Raucher ausgerechnet diese Gegend ausgesucht haben, in die sich selbst ein Anglerfisch nur ungern verirrt? Na, genau deswegen! Kein Magier will dauernd in seiner Hexerküche gestört werden. Und nichts anderes als Hexerküchen sind diese Mittelozeanischen Rücken.

Schließlich reißt an ihnen entlang fortwährend und mit viel Vulkangetöse die Erdkruste auf und das herausfließende Magma erstarrt im eiskalten Tiefseewasser zu neuer Erdkruste. Und an diesem kuschligen Fleckchen hocken die Schwarzen Raucher und – rauchen. Ja, sie rauchen. Hast du gedacht, finstere Zauberer würden sich an Rauchverbote halten? Pah! Sie qualmen, was das Zeug hält. Tag und Nacht. Ohne Luftholen. Und ausgerechnet dort, wo niemand außer ihnen rauchen kann: unter Wasser.
Wo sie ihre Zigarren herkriegen? Und seit wann nasse
Streichhölzer funktionieren?
Natürlich rauchen Schwarze Raucher keine Zigarren. Wer jetzt auf Rauch aus all den mittelozeanisch verrückten Vulkanen tippt, liegt schon gar nicht so verkehrt.
Denn dort unten gibt es nicht nur Vulkane, in deren
Bäuchen Magma brodelt wie in riesigen Suppentöpfen.
Sondern auch solche, in denen nur Wasser brodelt. Und das heißer als kochend heiß. Was an sich schon Zauberei ist, weil Wasser, das so heiß wird, eigentlich sofort verdampfen müsste. Tut es aber nicht. Stattdessen – Zaubertrick Nummer zwei – löst es Metalle auf.
Metalle sind ziemlich harte Brocken. Doch weil ihnen dieses heißer-alskochend-heiße Wasser so richtig, richtig einheizt, lösen sie sich einfach auf!

Wie Brausetabletten! Simsalabim: Was gerade noch klotzhart und sichtbar war, ist plötzlich unsichtbar! Und dieses unvorstellbar heiße Metallwasser will – wie Magma auch – nichts wie raus aus dem langweiligen Suppentopf und strömt, sprudelt und schießt durch alle Ritzen und Löcher, die es in der Meeresbodenkruste finden kann. Doch sobald es auf das eiskalte Tiefseewasser trifft, passiert ihm das, was auch der Lava passiert: Es erstarrt. Also fast. Es kühlt nur so schnell ab, dass all die aufgelösten Metalle – Simsalabim! – wieder hart und sichtbar werden. Nur jetzt eben oberhalb der Meeresbodenkruste. Als winzige Mineralflocken sinken sie um das Austrittsloch ihrer heißen Quelle herum ab wie schwarze Schneeflocken – und verkrusten sich zu Stein. Zu einem richtigen Schornstein, durch den weiter heißes Metallwasser schießt und oben weiter schwarze Mineralflocken absinken, wodurch die Schornsteine wachsen und wachsen, bis sie irgendwann aussehen wie bizarre, wachsvertropfte, schwarze Riesenkerzenleuchter. Ein Stein muss nämlich nicht wie ein Stein-Stein aussehen, um ein Stein zu sein. Steine sind der Definition nach einfach nur Gebilde aus verschiedenen Mineralen*.
* Es gibt nur ein paar Ausnahmen. Salzstein zum Beispiel darf ein Stein sein, obwohl er aus nur einem Mineral, nämlich Salz, besteht.
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Schwarze Raucher sind also gewaltige Metallwasser-Durchrausch-DauerwachsAnlagen. Über 25 Meter hoch werden ihre Schlote. Und wenn mehrere Schwarze Raucher nebeneinander zaubern, sehen all die verkrusteten Türmchen, aus denen es hundertfach schwarz qualmt, tatsächlich wie das verwunschene Schloss eines Schwarzmagiers aus … Dabei ist das, was wie schwarzer Rauch aus den Schloten quillt, nichts anderes als von den vielen Mineralen schwarz gefärbtes Wasser. Denn natürlich kann man unter Wasser nicht rauchen.
Selbst der schwarzmagischste Schwarzmagier nicht.

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