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Franz Bardon: Die Praxis der magischen Evokation

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Auflagen 1 bis 11 bei Hermann Bauer Verlag, Freiburg 12. Auflage Wuppertal 2003 13. Auflage, Horn-Bad Meinberg 2021 © Copyright 1970 bei Dr. Lumir Bardon © Copyright 2021/ Lizenzgeberin: Lenka Zathurecka, Prag, Tschechien Alle Rechte weltweit. Lizenzedition und die Nutzungsrechte für den deutschsprachigen Raum (D, CH und A) bei Ana Blom, Blom Verlag Am Eichholz 3, 32805 Horn-Bad Meinberg Deutschland / Germany

Alle Rechte für die deutschsprachigen Ausgaben vorbehalten, einschließlich der fotomechanischen, elektronischen und digitalen Wiedergabe (AudioDateien inklusive), sowie des auszugsweisen Nachdrucks.

ISBN 978-3-9822254-3-2

Grafische Gestaltung der Umschlagseiten: Ana Blom, Blom Verlag Umschlagbild: Die zweite Tarotkarte Gedruckt in Deutschland


Franz Bardon

Die Praxis der magischen Evokation Anleitung zur Anrufung von Wesen uns umgebender Sphären

Blom Verlag


Das Umschlagbild: Die zweite Tarotkarte Erklärung der Symbolik

Die zweite Tarotkarte stellt den Tempel der Einweihung dar, der mit dem Mikrokosmos - kleine Welt - identisch ist. Vielfach gilt diese Karte als der Tempel Salomons. Den Tempel stützen vier Säulen, die die vier Elemente darstellen und Wissen, Wagen, Wollen, Schweigen, also das kabbalistische Jod-He-Vau-He - Tetragrammaton - bedeuten. 4


Jede Säule steht auf einem kreisrunden Sockel - behauener Stein - als Symbol dessen, daß der Magier, der im Tempel die Einweihung erhält, bereits vollkommener Herr eines jeden Elementes geworden ist. Der schwarzweiße marmorne Fußboden hat gleichmäßige Quadrate, die das positive und das negative Wirken der Elemente auf der grobstofflichen Welt darstellen. Im höheren Sinne ist es die Gesetzmäßigkeit - Jupitersphäre - auf der grobstofflichen Ebene, mit welcher der Magier gleichfalls vollkommen vertraut sein muß, bevor er die Einweihung erhält. Vor dem Altar ist der Fußboden mit einem Teppich belegt, der genau in die Mitte geteilt - auf das positive und negative Wirken sämtlicher Kräfte des planetarischen Systems auf unserer grobstofflichen Welt hinweist, deren vollkommener Herr der Magier ebenfalls sein muß - elektrisches - magnetisches Fluid. Auf dem Teppich befindet sich der magische Kreis, der die Unendlichkeit, das Alpha und Omega darstellt. Siehe Beschreibung des magischen Kreises im zuständigen Kapitel dieses Werkes. Im Kreise ist das Pentagramm als Zeichen des Mikrokosmos - kleine Welt -, das der Magier vollkommen ausgebildet haben muß, d. h., daß er in völliger Harmonie mit dem Makrokosmos ist. Das Pentagramm ist das Symbol des Mikrokosmos, wogegen der Makrokosmos gewöhnlich durch ein Hexagramm symbolisiert wird. Der Magier, mit einem violetten magischen Gewand bekleidet, hält als Zeichen der durch das Akashaprinzip erreichten Gottverbundenheit - Intuition - in der linken Hand das magische Schwert, das Zeichen des Sieges, und in der rechten Hand beschwörend hochgehoben den magischen Stab, das Zeichen seines absoluten Willens - seiner absoluten Macht. Zur Rechten des Magiers sitzt auf einem goldenen Thron die Hohepriesterin als Vertreterin der Isis mit dem Buche der Weisheit in der linken und mit den zwei Einweihungsschlüsseln in der rechten Hand als Symbol der positiven und negativen Beherrschung. Sie weiht den 5


zur Evokation vorbereiteten Magier in die tiefen Geheimnisse der Sphärenmagie ein. In manchen Tarotkarten wird die Hohepriesterin als Päpstin oder Kaiserin bezeichnet. Es ist dies die Karte der Macht und der Weisheit und muß in diesem Falle nicht das Weibliche Prinzip andeuten. Vor dem Kreise sind drei Altarstufen, die die Beherr­schung der drei Ebenen - grobstoffliche, astrale und mentale - andeuten. Der Altar selbst gilt als Symbol der Verehrung. Das in seiner Mitte angebrachte Dreieck weist auf das dreidimensionale Wirken der göttlichen Emanation in allem - im Plus- und Minusprinzip - hin. Die beiden Räucherpfannen als Symbol deuten darauf hin, daß der evozierende Magier die positiven - guten - und die negativen - bösen Wesen in seiner Gewalt hat und diese zu materialisieren imstande ist. Der Sphärenspiegel auf dem Altar gibt mit seinen sieben sphärischen Farben symbolisch an, daß der Magier nicht nur divinatorisch und durch das mentale Wandern mit allen Wesen der sieben Planeten in Kontakt stehen muß, sondern daß er die Wesen auch auf evokative Art und Weise auf die grobstoffliche Welt zu beschwören imstande ist. Im Hintergrunde an der Wand sind als alt-ägyptische Symbole der zweiten Tarotkarte die Göttinnen Isis und Nephtis angebracht. Nähere Beschreibung im Buche selbst.

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Dieses Werk sei meiner treuen Lebensgefährtin, meiner lieben Gattin Marie, zum steten Angedenken gewidmet.

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Inhalt Vorwort ......................................................................................... 10 Einleitung ................................................................................... 15

I. Teil: Magie ........................................................................ 17 Die magischen Hilfsmittel ............................................................ 24 Der magische Kreis ...................................................................... 27 Das magische Dreieck .................................................................. 34 Das magische Räuchergefäß ........................................................ 39 Der magische Spiegel ................................................................... 45 Die magische Lampe ................................................................... 48 Der magische Stab ........................................................................ 51 Das magische Schwert (Dolch, Dreizackgabel) ........................... 68 Die magische Krone (Mütze, Magusbinde) ................................. 73 Das magische Gewand ...................................................................76 Der magische Gürtel .................................................................... 79 Weitere magische Hilfsmittel ....................................................... 80 Das Pentakel, Lamen oder Siegel ................................................ 82 Das Buch der Formeln ................................................................. 86 Im Bereich der Wesen .................................................................. 91 Vor- und Nachteile der Beschwörungsmagie .............................. 118 Die Spiritus familiaris oder die sgn.Dienstgeister ...................... 140 Die magische Evokation ............................................................ 145 Die Praxis der magischen Evokation ......................................... 156 II.Teil: Hierarchie ............................................................ 171

Kapitel 1: Die Wesen der vier Elemente ..................................... 176 Kapitel 2: Einige Ur-Intelligenzen der Erdgürtelzone ............... 188 Kapitel 3: Die 360 Vorsteher der Erdgürtelzone ........................ 193 8


Kapitel 4: Intelligenzen der Mondsphäre .................................. 305 Kapitel 5: Die 72 Genien der Merkurzone ................................ 318 Kapitel 6: Intelligenzen der Venussphäre .................................. 349 Kapitel 7: Genien der Sonnensphäre ......................................... 355 Kapitel 8: Intelligenzen der Marssphäre .................................... 362 Kapitel 9: Genien der Jupitersphäre .......................................... 365 Kapitel 10: Die Saturnsphäre ..................................................... 373 Kapitel 11: Die Sphären des Uranus und des Pluto ................... 376 Kapitel 12: Verkehr mit Wesen, Genien und Intelligenzen aller Sphären durch das mentale Wandern ................................ 379 Kapitel 13: Magische Talismanologie ....................................... 387 Nachwort .................................................................................. 394

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 9.

III.Teil: Abbildungen der Siegel ....................... 397 - 553

Die Wesen der vier Elemente ................................................ 397 Ur-Intelligenzen der Erdgürtelzone ...................................... 404 Die 360 Vorsteher der Erdgürtelzone ..................................... 411 Intelligenzen der Mondsphäre .............................................. 472 Die 72 Genien der Merkurzone ............................................ 478 Intelligenzen der Venussphäre .............................................. 515 Genien der Sonnensphäre ..................................................... 531 Genien der Jupiterzone ......................................................... 541

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