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2013 12 tk spez veranstaltungen berichte ausblick

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Veranstaltungen – Berichte & Ausblick

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Advancing Austrian life science // at the heart of Europe In 2014 meet LISA at >>

BIO-Europe Spring // Turin // March 10-12 EuroMedtech // Linz // May 07-08 MEDTEC Europe // Stuttgart // June 03-05 BIO International Convention // San Diego // June 23-26 CPhI Worldwide // Paris // October 07-09 BIO-Europe // Frankfurt // November 10-12 Medica // Duesseldorf // November 12-15

www.LifeScienceAustria.at

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Wirtschaft

LLL Vorschau

Wissenschaft

Politik

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Spezial

2014

Mit Perlen gespickt Auch im kommenden Jahr hat man bei der Auswahl von Konferenzen und Fachtagungen wieder die Qual der Wahl. |transkript hilft bei der Entscheidung und stellt die wichtigsten vor. Zum Jahreswechsel gibt es wenige Fachveranstaltungen. Aus gutem Grund – stehen doch zu dieser Zeit Familie und Freunde im Mittelpunkt. Doch nachdem diese ver- und umsorgt sind, ist auch wieder der Kopf frei für Messen, Konferenzen & Co. Nationale Höhepunkte des Veranstaltungsjahres 2014 sind zum Beispiel der Swiss Biotech Day am 8. April in Zürich und die Deutschen Biotechnologie-Tage in Hamburg kurz danach am 9. und 10. April. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden die Teilnehmer der BioVaria in München (6.5.) und der drei Veranstaltungen des Pharma Lizenz Club Deutschland (PLCD) mit neuen Kontakten nach Hause fahren. Die PLCD-Frühjahrstagung wird in Frankfurt am Main (8.-9.5.), die -Herbsttagung in Berlin (4.-5.12.) veranstaltet. Das European Pharma Licensing Symposium motiviert zu einem Ausflug in die tschechische Hauptstadt Prag (23.-24.9.).

Ob Student oder Anwalt: Fündig wird jeder Noch im Januar finden sich Studenten, Doktoranden und Absolventen der Biowissenschaften, Chemie, Medizin und Pharmazie in München zur ScieCon ein (29.1.). Die Firmenkontaktmesse trifft den Nerv all jener, die noch am Anfang ihrer beruflichen Karriere stehen. Eine ähnliche Zielgruppe hat der Jobvector Career Day im April im Blick, der ebenfalls in München (4.4.) und im Herbst in Düsseldorf (20.11.) stattfinden wird. Die von der BIOCOM AG organisierte Berlin Conference on Intellectual Property in Life Sciences ist indes ein Stelldichein der Patentanwälte Europas. Die IP Conference beleuchtet 2014 das Trendthema Big Data. Wie bei den sechs vorangegangenen Ausgaben findet die Veranstaltung wieder

in einer Botschaft in Berlin statt. Am 7. Februar ist die Dänische Vertretung an der Reihe. Die Finanzchefs der deutschen Biotech-Unternehmen werden sich am 27. Mai anlässlich des 8. CFO-Gipfels in Berlin austauschen. Die ebenfalls vom Branchenverband BIO Deutschland organisierte European Business Development Conference ist 2014 in Düsseldorf zu Gast (23.24.9.) Für alle Firmeninhaber, Pharmamanager und Investoren sind die Partnering-Messen von RauCon und der EBD Group von besonderer Bedeutung. 2014 beginnt mit der BIOEurope Spring in Turin (10.-12.3.), es folgen die EuroPLX 54 nahe Lissabon (31.3-1.4.) und die EuroPLX 55 in Wien (23.-24.6.). Das Jahr beschließen im Herbst die BIO-Europe in Frankfurt am Main (3.-5.11.) und die EuroPLX 56 in Nizza (17.-18.11.). Auch die Termine der wichtigen Spezialmessen stehen bereits fest. Den Reigen eröffnet die PerMediCon in Köln (20.-21.3.). Anfang April folgt die Analytica in München (1.-4.4.). Die Laborautomations-Branche versammelt sich 2014 am Mittelmeer: Die ELA macht zwischen 13. und 15. Mai in Barcelona Station. Im Oktober trifft sich die Life Sciences-Gemeinschaft in Frankreich. Zwischen 7. und 9.10. finden die Pharmamesse CPhI in Paris und das EFIB-Forum zur Industriellen Biotechnologie in Reims statt. Zum Ende des Jahres kommt die Szene wieder in Deutschland zusammen, zur Compamed/Medica in Düsseldorf (12.-15.11.) und zur Munich Biomarker Conference (25. und 26.11.). Für den Durchblick im Termindschungel sorgt traditionsgemäß der dem Heft beiliegende |transkript-Jahreskalender. Wie im Vorjahr wird er vom Pharma-Lizenz-Club Deutschland unterstützt, dem Verein für Lizenzmanager in der Pharmaindustrie. L

Symposium

From Functional Genomics to Systems Biology 31.03. - 02.04. 2014 Klinikum rechts der Isar München

Kontakt: BayGene / BioSysNet Genzentrum LMU München Dr. Ulrike Kaltenhauser Claudia Szeibert Feodor-Lynen-Str. 25 D-81377 München Tel. +49 (0) 89/ 85 95 054 info@baygene.de www.baygene.de www.biosysnet.de

m.laqua@biocom.de

Itranskript I Nr. 12 I 19. Jahrgang 2013

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Bericht

LLL BIO-Europe

Wien im Dating-Fieber Größer, schöner, begehrter – die diesjährige Ausgabe der Partnering-Veranstaltung BIO-Europe hat neue Standards gesetzt. Mit 18.000 „Rendezvous“ wurde die Vorjahresmarke um 20% übertroffen. Einige Teilnehmer nutzten die Bühne auch für die Verbreitung guter Nachrichten. Tatsächlich nutzten etliche Teilnehmer das Treffen, um bar jeglicher Vertraulichkeitsverpflichtungen auch ihre guten Nachrichten unters Volk zu bringen: Der Wagniskapitalgeber Edmond de Rothschild Investment Partners verkündete den Abschluss des Biodiscovery 4 Fonds bei 192 Mio. Euro. Damit fiel er zwar stattliche 25% größer aus als der Vorgänger, blieb aber unter der anvisierten Grenze von 200 Mio. Euro. Das Geld soll nun in 15 bis 20 hauptsächlich europäische Life Sciences-Firmen mit Projekten aus Wirkstoffforschung, Medizintechnik und Diagnostik investiert werden. 2013 haben die Franzosen unter anderem in die schweizerische Oncoethix, die deutsch-französische Allecra und die deutsche Jenavalve investiert. Ferner gab TVM Capital bekannt, sich künftig auf die Finanzierung von biowissenschaftlichen Projekten zu konzentrieren. Mit Jahresende sollen keine weiteren Investitionen in IT-Firmen mehr erfolgen. Damit gibt es nur noch zwei Schwerpunktprogramme: das Team in München und Montreal fokussiert sich auf Biopharma- und MedizintechnikUnternehmen, von Dubai aus werden künftig Zulieferfirmen im Bereich Gesundheitswesen betreut. Foto: Cardamom/Rauchecker, Lisa Vienna

Allein ein Blick auf die Zahlen verrät: Die 19. BIO-Europe war die erfolgreichste Veranstaltungen dieser Art in Europa. Anfang November trafen sich in Wien mehr als 3.200 Entscheidungsträger und Meinungsmacher von mehr als 1.800 Biotechnologie- und Pharmaunternehmen. Insgesamt 3.600 Lizenzangebote wurden nach Angaben des Veranstalters, der EBD-Group, verhandelt. Bei etwa 18.000 Treffen von Angesicht zu Angesicht in den kleinen stillen Kämmerchen des Partnering-Bereichs dürften von diesen Ideen einige das Interesse von Käufern oder Geldgebern geweckt haben. „10% mehr Teilnehmer und 20% mehr Verabredungen im Vergleich zum Vorjahr sind eine Bestätigung, dass die Teilnahme an der BIO-Europe innerhalb der Branche als entscheidend für die Geschäftsentwicklung allgemein und die Anbahnung von Deals im Speziellen angesehen wird“, gibt sich Florian Schoenhammer von der EBD-Group selbstbewusst. Obwohl wieder die schwierige Finanzierungslage in der Branche beklagt wurde, war die Grundstimmung in Wien äußerst positiv. Viele Biotechnologie-unternehmen spürten das ernsthafte Interesse von Pharmaseite an ihren Projekten.

In den Messehallen am Prater wurde nicht nur in den Kabinen diskutiert.

Der Impfstoffspezialist Hookipa Biotech AG, eines von 120 österreichischen Unternehmen und Organisationen auf der BIO-Europe, konnte sich eine Finanzierung über 20 Mio. Euro sichern. Chefin Katherine Cohen verriet |transkript: „Die erste Finanzierungsrunde vor zwei Jahren habe ich noch vom Küchentisch aus organisiert.“ Die beiden Altaktionäre Sofinnova Partners und Forbion Capital Partners führen die Serie B-Runde an. Neuinvestoren sind der Boehringer Ingelheim Venture Fund, Takeda Ventures und BioMedPartners. Mit den Mitteln will Hookipa die hauseigene Technologieplattform Vaxwave weiterentwickeln und den Impfstoff HB101 gegen humane Cytomegalieviren (HCMV) in die klinische Entwicklung bringen. Auf den Namen der Firma angesprochen – Ho‘okipa ist ein Strand auf Hawaii – zieht Cohen einen nicht ganz ernst gemeinten Vergleich zwischen Windsurfern und Biotech-Unternehmern: „Beide haben so einiges gemeinsam: Sie müssen von vornherein gewisse Fähigkeiten mitbringen, sie arbeiten hart – und ihr Job macht ihnen unheimlich viel Spaß.“

Wien lobt sich und wird gelobt Auch die Ansiedlung der Firma in Wien war rückblickend eine gute Entscheidung. „Wien hat sich zu einer Drehscheibe der Impfstoffund Biotechindustrie in Europa entwickelt.“ Diese Meinung dürfte Wasser auf die Mühlen von Johannes Sarx sein. Der Geschäftsführer des Gastgebers Life Science Austria Vienna (LISA vienna) zieht ein positives Fazit der Veranstaltung: „Mehr als 80 Wiener BiotechUnternehmen haben an der BIO-Europe teilgenommen. Damit ist es uns gelungen, Wien und Österreich fest auf der globalen Life Sciences-Landkarte zu verankern.“ Die internationalen Gäste dürfte dabei neben den bloßen Fakten zur Wiener Biotechnologie-, Pharmaund Medizintechniklandschaft – 378 Firmen mit einem Umsatz von über 9,1 Mrd. Euro und mehr als 21.000 Beschäftigten – vor allem die rundum gelungene Organisation des Ereignisses überzeugt haben. Zu den AbendItranskript I Nr. 12 I 19. Jahrgang 2013

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Bericht

empfängen öffneten sich für die Delegierten die Residenz der Habsburger in Wien, die Hofburg, und das Wiener Rathaus. Interessierte konnten sich anhand des vor Ort ausliegenden brandaktuellen Vienna Life Science Reports 2013/2014 – erstellt von der BIOCOM AG – davon überzeugen, dass Wien im internationalen Vergleich mittlerweile zu den Top-Adressen der Biotechnologie gehört.

LL Rückblick

Premiere für die Bioökonomietage

Roche zurück im Antiinfektiva-Feld Mit der Schweiz behauptet sich ein weiteres Alpenland bereits seit längerem im Vorderfeld der Biotechnologieregionen weltweit. Pünktlich zur BIO-Europe machte eine private Aktiengesellschaft aus Allschwil von sich reden: Polyphor. Eine Abmachung mit der Firma in einem Baseler Vorort im Wert von 379 Mio. Euro (465 Mio CHF) markiert für Roche einen deutlichen Schwenk zurück in die Antibiotika-Forschung. Bereits im Frühjahr hatte der Pharmakonzern mit einer kleineren Antibiotika-Partnerschaft mit der kalifornischen RQx aufhorchen lassen. Seitdem hat der Konzern auch eine Abteilung für Infektionskrankheiten aus dem Boden gestampft. Dafür eisten sie Alex White vom Konkurrenten GSK los, der damit vom Europa- und Asienchef zum Global Head in diesem Bereich aufgestiegen ist. Im Rahmen der Vereinbarung zahlt der Pharmakonzern Polyphor 28,5 Mio. Euro (35 Mio. CHF) vorab. Dafür erhalten die Baseler exklusiven Zugriff auf den Wirkstoff POL7080, ein gegen Pseudomonas aeruginosa gerichtetes Antibiotikum. Das vollständig künstlich hergestellte zyklische Peptid befindet sich in der klinischen Phase II. Die 100 Mitarbeiter von Polyphor arbeiten außerdem an einem CXCR4-Antagonisten in Phase II in den Indikationen Stammzelltransplantation und Geweberegeneration sowie an einem zu inhalierenden Elastase-Inhibitor zur Behandlung von Lungenkrankheiten wie Alpha1-Antitrypsin-Defizienz (AATD) und zystische Fibrose. White führt die Rückkehr von Big Pharma in die Antiinfektiva-Forschung zu einem großen Teil auf die von den Regulierungsbehörden in den USA und Europa verbesserten Zulassungswege für neuartige Antibiotika zurück. Gegenüber |transkript versprach er außerdem, dass Polyphor „nicht das Ende unserer Kooperationsbemühungen auf diesem Gebiet ist“. 2014 findet sich die Branche zur BIO-Europe wieder in Deutschland ein. Nachdem das Ereignis 2012 in Hamburg stattfand, ist im kommenden Jahr Frankfurt am Main der Gastgeber. Der lokale Veranstalter ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Hessen Trade & Invest GmbH. Es ist davon auszugehen, dass die Hessen das in diesem Jahr erreichte hohe Niveau halten können. L m.laqua@biocom.de

Die ersten Deutschen Bioökonomietage in Frankfurt lockten rund 60 Teilnehmer an. Deutsche Bioökonomietage – mit einem ambitionierten Veranstaltungstitel lud das süddeutsche Bioökonomie-Netzwerk Biomastec zur Diskussion über die biobasierte Wirtschaft ein. Wer hier mit Dimensionen wie auf den Deutschen Biotechnologie-Tagen rechnete, wurde enttäuscht. Im Frankfurter Konferenzhotel Fleming‘s beteiligten sich am 17. und 18. Oktober rund 60 Fachteilnehmer an der Premiere. Den Auftakt zu einem fachlich ansprechenden Austausch machte Viola Bronsema als Keynote-Sprecherin. Die Geschäftsführerin von BIO Deutschland wunderte sich zunächst einmal, dass im deutschen Verständnis die Bioökonomie den Bereich Pharma und Medizin ausklammere. „Gerade der Bereich Medizin zeigt, wie funktionierende Wertschöpfungsketten in der biobasierten Wirtschaft aussehen können.“ Doch mit Definitionen hielt sich Bronsema nicht lange auf. Sie hatte Grundsätzliches im Sinn. Eine Umfrage habe ergeben, dass unter Schülern in der 9. Klasse, die mindestens einen mittleren Schulabschluss anstreben, lediglich vier Prozent „optimales biologisches Fachwissen“ besäßen. Nur ein Prozent könnte biologische Experimente nachvollziehen. Physik, Mathe und Chemie schnitten hier um Größenordnungen besser ab. „So kann es sein, dass in einigen Abiturjahrgängen sich nicht ein einziger Schüler gut mit Biologie auskennt“, so Bronsema. Bildungsinitiativen wie die niedersächsische HannoverGEN aus politischen Motiven zu beenden, sei daher ein verheerendes Signal. In der Forschung sind jedoch gute Ansätze zu erkennen. Der Biotechnologe Volker Sieber, Professor an der TU München, berichtete über seine Ansätze, Biomasse mit Hilfe von enzymatischen Kaskaden zu zersetzen, statt ganze Zellen zu nutzen. „Enzyme zu optimieren ist viel einfacher, als ganze Zellen zu verändern“, beschrieb Sieber die Vorteile seines Ansatzes, den er auch im Rahmen der BMBFInitiative „Biotechnologie 2020+“ erforscht.

Ohne giftige Stoffe kommt auch die Wetgreen GmbH in Reutlingen aus. Das Unternehmen hat eine Technik entwickelt, mit Hilfe eines Extraktes aus Blättern des Olivenbaumes Leder zu gerben. Damit ist es möglich, auf Schwermetalle wie Chrom zu verzichten. Diese prägen seit mehr als hundert Jahren das in Sachen Umweltverträglichkeit ramponierte Image der Gerber. Mit Hilfe der naturverträglichen Methode könnten 40 Prozent der weltweiten Ledergerbprozesse durchgeführt werden. Die Firma verkauft ihr Leder vor allem in Hochpreis-Märkten. So bezieht der bayerische Automobilhersteller BMW die Autositze seines neuen Elektroautos i3 mit Wetgreen-Leder.

Rettich in der Biogasanlage Patrick Pfeffer, Geschäftsführer der Nürnberger Bioserv GmbH, verwertet abgelaufene Lebensmittel in einer eigenen Biogasanlage. Die ist ein echter Allesfresser. Während anderswo ausgewählte Substrate in genau abgestimmter Zusammensetzung eingesetzt werden, muss die BioservAnlage das verwerten, was eben nicht mehr auf den Tisch kommt. Das verläuft nicht immer unfallfrei. „Neulich wurde uns eine Charge Rettich angeboten. Die haben wir genommen“, so Pfeffer. Was er zunächst nicht wusste: Es handelte sich dabei um die Jahresproduktion eines Rettich-Konzentrates. „Danach war die Biogasanlage tot“, beschreibt Pfeffer die versehentliche mikrobiologische Massenvernichtung. Zukünftig könnte die gesamte Branche ums Überleben kämpfen: Sie sei zu einem reinen Subventionsempfänger aus dem Topf des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) verkommen. „Wenn diese Erlösquelle ausfällt, halten wir keine drei Monate mehr durch“, befürchtet der Geschäftsführer. L Itranskript I Nr. 12 I 19. Jahrgang 2013

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LLL EuroPLX

Ein hocheffizientes, etwas anderes Partnering-Konzept von Dr. Norbert Rau, RauCon business development, Dielheim Partneringkonferenzen für Pharma- und Biotech-Industrie haben verständlicherweise alle das – für den Veranstalter – ökonomische Ziel, möglichst viele Firmen teilnehmen zu lassen. Ein asymmetrischer Kulminationseffekt der Gesprächswünsche ist die Folge. Konkret heißt das, dass an eine Reihe von Firmen weitaus mehr Gesprächswünsche gerichtet werden, als in der zur Verfügung stehenden Konferenzzeit bewältigt werden können. Die Partnering-Software dieser Veranstaltungen gestattet daher das Prinzip „angefragt werden und annehmen oder ablehnen.“ Das aber heißt, die attraktiven Firmen suchen sich aus der Fülle der Gesprächsanfragen einige wenige heraus, der Rest geht leer aus. Im Durchschnitt weisen diese Veranstaltungen fünf bis sieben eingeplante Gespräche pro Firma auf. Aus Sicht eines effektiven Business Developments für alle teilnehmenden Firmen ist dies sehr unbefriedigend.

Effizient partnern Das euroPLX-Konzept ist völlig anders. Es wurde vor fast 20 Jahren von den Unternehmensberatern RauCon business development in Dielheim bei Heidelberg als „European Pharma License Exchange“ – kurz euroPLX – entworfen und kontinuierlich weiterentwickelt, parallel zur technologischen Evolution des Internets. Drei Hauptunterschiede fallen auf: –        Erstens werden nur 120 bis 150 Firmen zugelassen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit erfüllter Gesprächswünsche deutlich, insbesondere mit Blick auf die begrenzte Zahl von Halbstundengesprächen, die an zwei Konferenztagen möglich sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Gesprächsanfrage erfolgreich ist, liegt bei mehr als 90%. Die Konferenz wird dadurch überschaubarer und ruhiger, mit weniger Stress und mehr Konzentration für die Teilnehmenden. –        Zweitens kommt bei euroPLX ein innovatives „Zweiphasen“-Partnering-System zum Einsatz. In der ersten Phase werden Gesprächswünsche nach Priorität online angemeldet, in der zweiten Phase weitere Ge-

sprächswünsche nach oben beschriebenem Prinzip angefragt. Diese einmalige Kombination resultiert in durchschnittlich 23 bis 25 eingeplanten Verhandlungen pro Firma – kein schlechtes Ergebnis, bedenkt man, dass an den zwei Tagen nur 30 halbe Stunden für Gespräche zur Verfügung stehen. –        Drittens gibt es bei euroPLX keine Vorträge, keine Präsentationen, keine Keynotes und keine Shows. Konzentration auf das Wesentliche, nämlich Verhandlungen und Resultate, ist oberstes Gebot. Trotzdem bleibt noch genügend Zeit für Small Talk. Daneben gibt es eine Menge kleiner, aber für die Effizienz ausschlaggebender Unterschiede. Zum Beispiel, dass euroPLX dreimal jährlich in wechselnden europäischen Ländern veranstaltet wird, um dem Primat der Kontinuität im Business Development Rechnung zu tragen. Oder, dass tatsächlich nur die Kernzielgruppe zur Teilnahme zugelassen wird: Entscheidungsträger im Business Development, dagegen keine Unternehmensberater, Regierungsbeamte, Verbandsvertreter, Headhunter, Investmentbanker oder Patentanwälte. Der Erfolg bestätigt das Konzept. Bisher hat euroPLX 53 Partneringkonferenzen ver-

anstaltet: Weltweit gibt es kein häufigeres Format. Mehr als 1.300 Pharma- und Biotech-Firmen aus 77 Ländern haben bisher an euroPLX teilgenommen. Mehr als 100 Entscheidungsträger haben über 20 Mal teilgenommen – und dies nicht, weil es bei euroPLX so angenehm ist. Im Gegenteil, es sind zwei Tage anstrengender Konzentration, und harte Arbeit vorher und nachher. Aber die Resultate überzeugen die Besucher, immer wieder teilzunehmen.

Erweiterter Fokus Ein- und Auslizenzierung ist längst nicht mehr der Hauptzweck von euroPLX. Der Akzent liegt auf Business Development, und darunter fällt Co-Development genauso wie Lohnherstellung, Co-Marketing oder der Kauf von Firmen, Firmenteilen oder Produktportfolios. 2014 wird es drei weitere euroPLX-Konferenzen geben, Ende März im wunderschönen Atlantikstädtchen Cascais bei Lissabon, im Juni in Wien und im November in Nizza. Informieren und registrieren kann man sich auf www.europlx.com. L Itranskript I Nr. 12 I 19. Jahrgang 2013

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LL Science4Life

Termine für den Science4Life Venture Cup

Venture Cup geht in die 16. Runde Für Gründungswillige in den Life Sciences ist der Science4Life Venture Cup schon seit vielen Jahren die ideale Veranstaltung, um die eigene Idee von Branchenexperten auf Herz und Nieren prüfen zu lassen. Die Teilnahme lohnt sich gleich in mehrfacher Hinsicht: Die Bestplazierten des Businessplan-Wettbewerbs erhalten nicht nur ein Preisgeld von bis zu 25.000 Euro – vielleicht noch wichtiger sind die neuen Kontakte zu einem engen Netzwerk von Experten und Coaches. Mehr als 150 Institutionen und Unternehmen stehen bereit, um den Gründern einen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen, damit der Start in die Selbstständigkeit gelingt. Noch bis zum 17. Januar 2014 läuft die zweite Phase des Wettbewerbs, die Konzeptphase. Auf fünf bis zehn Seiten formulieren die Teilnehmer ihre Geschäftsidee. Die Verfasser der 20 besten Geschäftskonzepte werden am 12. und 13. März 2014 zu einem Intensiv-Workshop nach Berlin eingeladen. Hier geht es darum, gemeinsam mit einem persönlichen Coach das eigene Geschäftskonzept zu verfeinern. Die

Teams bekommen darüber hinaus viele Tipps für die Ausformulierung der noch für einen Businessplan fehlenden Kapitel. Im zweiten Teil des Workshops stehen die juristischen Aspekte der Unternehmensgründung und die Themen Patente und Lizenzen im Mittelpunkt. Den Abschluss der Konzeptphase bildet die Konzeptprämierung in der Hessischen Landesvertretung in Berlin. Die zehn besten Business-Konzepte werden mit jeweils 1.000 Euro Prämie ausgezeichnet. In der dritten und letzten Wettbewerbsphase steht der eigentliche Businessplan im Mittelpunkt. Bis zum 25. April kann jeder – unabhängig von einer Teilnahme in der Ideen- und Konzeptphase – einen Businessplan für seine Gründungsidee in den Life Sciences einreichen. Die fünf bestplazierten Teams der Businessplanphase werden vor der entscheidenden Jury-Sitzung zu einem dreitägigen Workshop in den Rheingau eingeladen. Vom 4. bis zum 6. Juli werden die Finalisten mit individuellen Coachings und Video-Training auf die Präsentation der eigenen Unternehmensidee

Phase I

Ideenphase

29. Nov.

Tagesworkshop Ideenphase

29. Nov.

Ideenprämierung

Phase II

Konzeptphase

17. Jan.

Einsendeschluss Konzeptphase

12. März

Intensiv-Workshop Konzeptphase

13. März

Konzeptprämierung

Phase III

Businessplanphase

25. April

Einsendeschluss Businessplanphase

4. Juli

Gründerworkshop

7. Juli

Abschlussprämierung Science 4Life Venture Cup

vor der Experten-Jury des Science4Life Venture Cups vorbereitet. Außerdem geben ehemalige Gewinner des Businessplan-Wettbewerbs ihre Erfahrung als Jungunternehmer an die aktuellen Teilnehmer weiter. Nicht selten werden bereits hier wichtige Weichen für die Zukunft gestellt und zukünftige Geschäftskontakte geknüpft. Das große Finale des 16. Science4Life Venture Cups ist unmittelbar nach Ende des Intensiv-Workshops am 7. Juli geplant. In feierlichem Rahmen werden die besten Businesspläne prämiert und Geldpreise im Gesamtwert von mehr als 50.000 Euro verliehen. L

Munich

2014

BioVaria 2014 Europe’s Next Top Technologies 6 May 2014, Munich, Germany

// Nowhere else can you find such a density of high-quality licensing opportunities and meet scientists and technology transfer professionals from all over Europe. // Dr Marcus Kostka Boehringer Ingelheim

BioVaria is Europe’s leading marketplace for life-science inventions emanating from public research institutions and universities across Europe.

www.BioVaria.org

BioVaria is organized by Ascenion GmbH and a broad range of European technology transfer organizations. Itranskript I Nr. 12 I 19. Jahrgang 2013

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LL Biovaria 2014

Lizenzangebote aus ganz Europa Gemeinsam mit Technologietransfer-Organisationen aus ganz Europa bereitet Ascenion derzeit die siebte BioVaria vor. Trotz jährlicher Neuerungen ist das Kernkonzept des am 6. Mai 2014 in München stattfindenden Technologietransfer-Meetings über die Jahre konstant geblieben und bewährt: In zehnminütigen Kurzvorträgen und einer ganztägigen Posterausstellung präsentie-

ren Forschungseinrichtungen rund 50 ausgewählte, patentierte und kommerziell attraktive Life-Sciences-Projekte mit dem Ziel, Kooperationen, Investitionen oder Lizenznahmen zu initiieren. Das interaktive Format erleichtert die Übersicht und lädt dazu ein, zahlreiche Kontakte zu knüpfen. Industrievertreter und Investoren schätzen vor allem die Breite und die Qualität

des Angebotes, die im vergangenen Jahr durch den neueingeführten „Peer-Review“Prozess weiter erhöht wurde. „Nirgends sonst findet man so viele hochwertige Angebote und trifft so viele Technologietransfer-Experten und Wissenschaftler aus ganz Europa”, so Marcus Kostka, Direktor Research Networking bei Boehringer Ingelheim. Das Angebot umfasst patentgeschützte Technologien und Materialien sowie potentielle Diagnostika und Therapeutika, unter anderem in den Krankheitsgebieten Krebs, Entzündungen, Autoimmun- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für 2014 überlegen die Technologietransfer-Partner, das Technologieangebot weiter zu verbreitern und erstmals auch Medizintechnik-Innovation mit in das Angebot aufzunehmen. „Es gibt in diesem Bereich sehr viele spannende Projekte in der europäischen Forschung. Auch die Industrie signalisiert hohes Interesse”, meint Esther Lange, Koordinatorin der BioVaria bei Ascenion. Das Angebot der BioVaria stößt bei Technologie-Scouts, Business Developern und Investoren auf ein breites Interesse. Das belegen die Besucherzahlen der diesjährigen, sechsten Biovaria. Organisator Ascenion und die 13 europäischen Technologietransfer-Organisationen konnten sich über 170 Besucher der Konferenz freuen. D Mehr Informationen unter www.biovaria.org

LL nova-institut

Zukunftsrohstoff Kohlendioxid Ein neues Paradigma der chemischen Produktion nimmt immer mehr Gestalt an: die CO2-basierte Wirtschaft. In dieser wird das Klimagas nicht länger als Abfallprodukt betrachtet. Stattdessen dient es zunehmend als Rohstoff für die Herstellung von Chemikalien, Kraftstoffen oder Polymeren. Aus Labors drängen zunehmend neue Konversionstechnologien, die helfen, das zuvor ungenutzte Gas für die Chemie- und Kunststoffindustrie nutzbar zu machen. Diese versprechen, den Kohlenstoffbedarf der Chemieproduktion nachhaltig zu decken – auch nachdem die fossilen Rohstoffe erschöpft sind. Das Klimagas Kohlendioxid CO2 als Rohstoff zu nutzen, ist längst mehr als nur eine Vision. Bereits zum dritten Mal lädt das nova-Institut am 2. und 3. Dezember 2014 die Fachwelt zur „Conference on CO2 as Feedstock for Chemistry and Polymers“ ins Haus der Technik nach Essen ein. Die englischsprachige Konferenz bietet einen einzigartigen Austausch über die aktuellen wissenschaftli-

chen und industriellen Erfolge auf dem Weg zu einer nachhaltigen CO2-Ökonomie. Mehr als 300 internationale Experten werden erwartet. Inhaltlich wird es um Fortschritte bei der effizienten und nachhaltigen Nutzung von CO2 gehen. Beleuchtet werden dabei sowohl die Schaffung der erforderlichen politischen Rahmenbedingungen als auch neue technische Möglichkeiten. Zudem werden neue Ansätze zur Nutzung von Kohlendioxid als Rohstoff für innovative Prozesse in verschiedenen Branchen diskutiert sowie Neuerungen bei Nachhaltigkeitssiegeln und der Zertifizierung CO2-basierter Produkte beleuchtet. Parallel zur Konferenz finden eine Fachausstellung zu Produkten, Technologien und Entwicklungskonzepten sowie eine Postersession statt. D Kontakt: Dominik Vogt dominik.vogt@nova-institut.de Tel.: +49(0)-2233-48-1449 Itranskript I Nr. 12 I 19. Jahrgang 2013

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Veranstaltungen 2014

Ausgewählte Veranstaltungen 2014

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Status Seminar Chemical Biology

21. – 22. Januar 2014 · Frankfurt am Main

»» Biomaterials – Made in Bioreactors 26. – 28. Mai 2014 · Radebeul

»» 7. Bundesalgenstammtisch 3. – 4. Juni 2014 · Köthen

»» Trends in Metabolomics LL Seminar

„Grundlagen der Fermentation“

3. – 6. Juni 2014, Frankfurt

»» 3 D Cell Culture

25. – 27. Juni 2014 · Freiburg Tagungen, Kurse, Webinare und Partnering

Das vollständige Angebot unter

Fermenter auslegen, auswählen und betreiben – dies erlernen die http://biotech.dechema.de/veranstaltungen Teilnehmer der zweitägigen BayTech-Veranstaltung „Grundlagen der Fermentation“, die am 24. und 25. Februar 2014 in Weihenstephan stattfindet. Als wichtigste Verfahrensstufe der Biotechnologie kommt der Fermenation eine zentrale Rolle in verschiedendsten Industrien zu. Der Herstellungsprozess von Produkten durch Mikroorganismen spielt zum Beispiel eine zentrale Rolle in der Pharma-, Chemie-, der Lebensmittel- und der Umweltindustrie – bei der Herstellung von Medikamenten, von Aminosäuren und Enzymen, der Produktion und Konservierung von Lebensmitteln, der Herstellung von Bioethanol und Biogas sowie der biologische Reinigung von Abwasser und Abluft. Im Fermenter müssen die Bedingungen so gesteuert werden, dass die kultivierten Mikroorganismen das gewünschte Produkt in der geforderten Menge und Qualität herstellen. Abhängig von den eingesetzten Mikroorganismen und dem Produktionsziel kommen unterschiedlichste Fermentertypen und vielfältige Zusatzeinrichtungen zum Einsatz. Über die Handhabung und Möglichkeiten der technischen Abläufe schafft das Seminar „Grundlagen der Fermentation“ Klarheit. Es gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Ein absoluter Klassiker mit hohem Gebrauchswert: Schon seit 27 Jahren erfreut sich das BioTechnologie Jahr- und Adressbuch großer Beliebtheit Teil. Im theoretischen Teil werden alle für die Fermentation relevanauf den Schreibtischen der Life Sciences-Branche. Mit mehr als 1.800 ten Grundlagen der Biologie, Verfahrenstechnik, Apparatetechnik, aktuellen Eintragungen aller mit Biotechnologie befassten Firmen und Mess- und Regeltechnik, Prozessautomatisierung und Sicherheit Organisationen in Deutschland, der Schweiz und Österreich das unververmittelt. Im praktischen Teil werden die Grundlagen durch Vorzichtbare Standardwerk der Biotechnologie-Branche führungen im Biotechnikum der Hochschule Weihenstephan-Triesim deutschsprachigen Europa! dorf vertieft und alle wichtigen Handgriffe beim Betrieb eines Fermenters eingeübt. Nach dem Besuch der Veranstaltung sind die Teilnehmer in der Lage, für eine vorgegebene Aufgabenstellung einen geeigneten any } Fermenter sowie die für den Betrieb erforderlichen ZusatzeinrichGerm Club g in s tungen auszuwählen, auszulegen und unter optimalen Bedingun-arma Licen h The P gen zu betreiben. Der Leiter des Seminars, Professor Dr.-Ing. Franz Thurner, war }BioTechnologie – 2014 Das Jahr- und Adressbuch viele Jahre in der Industrie tätig. Seit 1999 ist er als Professor an € 32,80 der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf tätig und vertritt in der ISBN 978-3-928383-45-5 Fakultät Biotechnologie und Bioinformatik das Lehrgebiet ApparaTel. +49 (0)30/26 49 21-40 te- und Anlagentechnik. Die Veranstaltung bietet er seit vielen JahFax +49 (0)30/26 49 21-11 ren mit überaus positiver Resonanz in Kooperation mit BayTech – eiservice@biocom.de D nem Bereich der Bayern Innovativ GmbH – an. www.biocom.de

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Brandneu! BioTechnologie – 2014 Das Jahr- und Adressbuch

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Weitere Information und Anmeldemöglichkeit unter www.baytech.de. Itranskript I Nr. 12 I 19. Jahrgang 2013

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Intro

Wirtschaft

Wissenschaft

Politik

Strukturen

Verbände

Spezial

Service

Extro

Berichte

L Berlin/Brandenburg

LL Pharmaforum Mainz

Bioanalytiker-Treff auf den Potsdam Days on Bioanalysis

Größeres Spielfeld, größere Teams

Wie die Auflösung bestehender BioanalytikMethoden verfeinert und Analysen verkürzt werden können, damit befassten sich Experten Anfang November auf den Potsdam Days on Bioanalysis. Am Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) trafen sich etwa 170 Teilnehmer, um sich über Neuheiten im Feld der Bioanalytik auszutauschen. Das IBMT veranstaltet den jährlichen Kongress gemeinsam mit dem Zentrum für Molekulare Diagnostik und Bioanalytik (ZMDB). Leitthemen waren dieses Mal Zellsensoren, Sensormoleküle und der Wandel von retrospektiven zu prospektiven Verfahren. Für die Diagnose vieler Krankheiten gibt es keinen einzelnen Biomarker. Bei Alzheimer etwa zeigen charakteristische Konzentrationssänderungen verschiedener Biomarker die Krankheitsentstehung an. Hans-Gerd Löhmannsröben vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (FIAP) in Potsdam stellte eine Multiplexing-Technologie vor, mit der Werte verschiedener Biomarker simultan gemessen werden können. Sie basiert auf einem Immunoassay, bei dem sogenannte Quantenpunkte als Fluoreszenzmarker dienen. Ihre Einzelemissionen können durch Filter optimal voneinander unterschieden werden. Das FIAP übernimmt im Rahmen des EU-Projektes Nanodiagnostics die Koordination der Forschungsarbeiten. „Das Tolle ist, dass man die Methode theoretisch auf jede andere Biomarker-Kombination anwenden kann“, sagte Löhmannsröben. Das vom Forschungsministerium geförderte Projekt ALSCombi forsche zudem daran, solche neuartigen lasersensorischen Methoden auf ganze Zellen bis hin zu Organen und Organismen auszuweiten, so der Chemiker. In mehreren Vortragsrunden präsentierten zudem elf weitere Referenten ihre neuesten Forschungsarbeiten. „Diese Veranstaltung war ideal, um die geballte Expertise auf dem Feld zusammenzubringen“, resümierte Frank Bier, stellvertretender Institutsleiter am IBMT, L am Ende des Tages.

Mit rund 170 Fachteilnehmern war der Veranstaltungssaal gut gefüllt. Holger Bengs, Geschäftsführer bei BCNP Consultants, moderierte das Pharmaforum 2013. Öffentlich verfügbare Datenmengen, medizinische Social-Media-Plattformen und Gesundheits-Apps sind Faktoren, die vom Patienten bis zum Arzt Verhaltensänderungen im Umgang mit Krankheiten hervorrufen. Betroffene tauschen sich untereinander aus und die ärztliche Behandlung wird individuell bewertet. Die schnell zunehmende Menge und die neue Qualität solcher Informationen zwingen Pharmakonzerne dazu, ihre Geschäftsmodelle anzupassen. Kooperation mit spezialisierten Partnern sei die gebotene Reaktion, das war die einhellige Meinung der Experten auf dem Pharmaforum in Mainz. Ende Oktober trafen sich dort Wissenschaftler und Vertreter von Pharmaunternehmen aus RheinlandPfalz, Hessen und dem Saarland, um über den Wandel der pharmazeutischen Wertschöpfungskette zu diskutieren. Zur 11. Ausgabe des jährlichen Kongresses kamen 170 Fachteilnehmer im ZDF-Konferenzzentrum zusammen. Ziel der vom Verband der forschenden Pharmaunternehmen (VFA) und vom Land Rheinland-Pfalz veranstalteten Tagung war es, strategische Kooperationen, Lizenzierungen und Finanzierungen zwischen den Akteuren anzustoßen.

Bunte Vielfalt an Akteuren

Eine Posterausstellung gewährte Einblicke in neue Bioanalytik-Projekte.

Insbesondere die wachsende Diversität der Akteure auf dem Markt wirke sich auf die Rolle der Pharmaunternehmen bei der ArzneiEntwicklung aus, so das Urteil der Diskutanten auf dem Podium. Für die benötigten Kooperationen müsse die Pharmaindustrie neue Geschäftsmodelle entwickeln. „Die Kräfte müssen gebündelt werden. Diese Vernetzung der

Player bestimmt die Zukunft“, betonte Eveline Lemke, Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz. Als eines der ersten Modelle, mit dem auf diese Verlagerung von Kompetenzen reagiert wurde, hob Kathrin Schönborn-Sobolewski, die für strategische Partnerschaften bei Merck Serono zuständig ist, die Auslagerung klinischer Studien an Auftragsforschungsinstitute hervor. Der Pharma-Dienstleister Quintiles führt die klinischen Studien alleine aus, während Merck die Gestaltung des Entwicklungsprogrammes übernimmt. Die hierfür eingesetzte Abteilung koordiniert ausschließlich die Parnterschaft mit Quintiles. Holger Kellermann, Medizinischer Direktor von Boehringer Ingelheim präsentierte ein weiteres Modell, das die Wertschöpfungskette verbessern soll. Bei den Investigator Initiated Studies finanziert Böhringer die Forschung unabhängiger Wissenschaftler an unternehmenseigenen Substanzen in neuen Indikationen. „Wir ändern nicht das Protokoll der Forscher. Wir können so mit Fachleuten arbeiten, die sich in bestimmten Indikationen besser auskennen als wir. Am Ende haben alle etwas davon“, so Gellermann. VFA-Geschäftsführerin Birgit Fischer betonte: „Das Wissen rund um die Arznei ist das eigentliche Produkt.“ Ein „großes Manko“ sei zudem die fehlende steuerliche Forschungsförderung. Die Politik müsse Partnerschaften mehr bezuschussen. Kosten ließen sich für Wirtschaft und Patienten auf Dauer jedoch einsparen: „Man wird zwar älter, aber man wird gesund älter“, so Fischer. In Präsentationsforen stellten Forscher zudem neue Technologien aus Diagnostik und Therapie vor. Im nächsten Jahr wird der Kongress L im Saarland stattfinden. Itranskript I Nr. 12 I 19. Jahrgang 2013

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22.11.2013 14:22:18 Uhr


Intro

Wirtschaft

Wissenschaft

Politik

Strukturen

Spezial

LL BayGene/Biosysnet

From Functional Genomics to Systems Biology „From Functional Genomics to Systems Biology“ lautet das Thema eines international besetzten Wissenschaftskongresses, den die bayerischen Forschungsnetzwerke BayGene und BioSysNet vom 31. März bis 2. April 2014 im großen Hörsaal des Münchner Klinikums rechts der Isar ausrichten. Für das Bayerische Genomforschungsnetzwerk endet damit die Förderperiode durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Das Bayerische Forschungsnetzwerk für Molekulare Biosysteme, das seit 2012 vom Freistaat als neues Schwerpunktprogramm gefördert wird, stellt seine Arbeiten im Rahmen des Meetings der internationalen Fachwelt vor. Neben Mitarbeitern beider Netzwerke und Vertretern der Industrie, sind führende internationale Wissenschaftler eingeladen, über die Ergebnisse ihrer aktuellen Forschungsarbeiten zu berichten. Es werden vor allem Themenfelder der biotechnologischen Forschung präsentiert werden, wie etwa: –        Cell Regulation Networks – Proteomics –        Structure Biology – Protein Structure –        Nucleic Acid Networks – RNA –        Nucleic Acid Networks – Regulation of Transcription –        Systems Biology Approaches for Human Diseases – Cancer Diagnostic and Therapy –        Host Pathogen Interaction –         Cellular Networks - Immunology –         Neuronal Networks

Da der Kongress im Klinikum rechts der Isar parallel zu der Fachmesse Analytica auf dem Gelände der Münchner Messe stattfindet, bieten die Veranstalter den Teilnehmern der Tagung die Möglichkeit, auch an den Veranstaltungen der Analytica teilzunehmen. Informationen zur Anmeldung und Details zum Programm finden sich auf den Webseiten der beiden Netzwerke unter www.baygene.de und www.biosysnet.de. D Kontakt: Dr. Ulrike Kaltenhauser Claudia Szeibert Geschäftsstelle der Netzwerke BayGene und BioSysNet info@biosysnet.de

Grundlagen der Fermentation 24. - 25. Februar 2014 an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

PRODDUUKKTTEE IN GGEFORDERTER QUALITÄT PRODUZIEREN

SEMINAR BayTech CBE – Centre for BioEngineering Prof. Dr.-Ing. Franz �urner E-Mail: kundenservice@baytech.de Tel.: 0800 22 98 32 4 Fax: +49 911 20671 744

Genzentrum in München Itranskript I Nr. 12 I 19. Jahrgang 2013

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Besuchen Sie uns unter: www.baytech.de 22.11.2013 14:23:56 Uhr


Branchentermine 2014 in der Übersicht Datum

Veranstaltungsname, Ort

Information

23.1.14

2. HR-Konferenz der Life Sciences-Industrie, Frankfurt am Main

www.frankfurt-school.de

29.1.14

ScieCon München 2014, München

www.sciecon.info

7.2.14

7th Berlin Conference on IP in Life Sciences – Big Data, Big Drugs, Berlin

www.biocom.de/events/IP

13./14.2.14

Crossroads in Biology – 5th International Symposium, Köln

http://crossroads.uni-koeln.de

18.2.14

5. LaborForum, Frankfurt am Main

www.spectaris.de

24./25.2.14

Grundlagen der Fermentation (Seminar), Freising

www.baytech.de

25.-27.2.14

Cell Culture World Congress, München

www.terrapinn.com

26.-28.2.14

26. Irseer Naturstofftage, Irsee

http://biotech.dechema.de/Veranstaltungen

4./5.3.14

7th Annual European Life Sciences CEO Forum for Partnering & Investing, Zürich (CH)

www.sachsforum.com

5.-7.3.14

Visualizing Biological Data – VIZBI 2014, Heidelberg

www.vizbi.org/2014

7.3.14

Personalisierte Medizin: Fokus Mittelstand, IT, Diagnostik, Biotechnologie und Pharma, Berlin

n.n. www.ebdgroup.com/bes

10.-12.3.14

BIO-Europe Spring 2014, Turin (I)

10./11.3.14

Lab-on-a-Chip European Congress, Berlin

http://selectbiosciences.com/

13.3.14

Konzeptprämierung Science4Life Venture Cup 2014, Berlin

www.science4life.de

18.-20.3.14

Green Polymer Chemistry 2014, Köln

www.amiplastics.com

18.-21.3.14

International Meeting of the German Society for Cell Biology, Regensburg

www.zellbiologie2014.de

19.-21.3.14

25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik, Essen

www.gfhev.de

20./21.3.14

PerMediCon 2014, Köln

www.permedicon.com

20./21.3.14

17th International Conference on Pharmaceutical Medicine (ICPM) and 30th Annual Congress of the DGPharMed, Berlin

www.dgpharmed.de

26.-28.3.14

BioNanoMed 2014, Krems (A)

www.bionanomed.at

31.3./1.4.14

EuroPLX 54‚ European Pharma License Exchange, Cascai (PT)

www.europlx.com

31.3.-2.4.14

From Functional Genomics to Systems Biology, München

www.biosysnet.de

1.-4.4.14

Analytica 2014, München

www.analytica.de

4.4.14

jobvector career day, München

www.jobvector.de/jobvector-career-day

8.4.14

Swiss Biotech Day 2014, Zürich (CH)

www.biocom.de/events/swissbiotechday

8.-10.4.14

7th International Conference on Bio-based Materials, Köln

www.biowerkstoff-kongress.de

9.-10.4.14

Deutsche Biotechnologietage 2014, Hamburg

www.biotechnologietage.de

29.4.14

IKOM Life Science 2014, Weihenstephan

www.ikom.tum.de

5./6.5.14

Charité Entrepreneurship Summit 2014 – From Big Data to Precision Medicine, Berlin

www.charite-summit.de

6.5.14

BioVaria 2014, München

www.biovaria.org

8./9.5.14

PLCD-Frühjahrstagung 2014, Frankfurt am Main

www.plcd.de

8.-10.5.14

ECRD 2014 – The European Conference on Rare Diseases & Orphan Products, Berlin

www.eurordis.org

13.-15.5.14

European Lab Automation ELA 2014, Barcelona (E)

http://selectbiosciences.com

27.5.14

8. CFO-Gipfel der Biotechnologie-Branche, Berlin

www.biodeutschland.org/cfo-gipfel-2014.html www.biooekonomie.de/halbzeitkonferenz

5.6.14

Halbzeitkonferenz Nationale Forschungsstrategie Bioökonomie, Berlin

23.-26.6.14

BIO 2014, San Diego (USA)

http://convention.bio.org/2014

23./24.6.14

EuroPLX 55 – European Pharma License Exchange, Wien (A)

www.europlx.com

24./25.6.14

Forum Labormanager/in, Potsdam

www.klinkner.de/fortbildung

1.-3.7.14

Arbeitstagung Mikromethoden in der Proteinanalytik, Dortmund

www.arbeitstagung.de

7.7.14

Abschlussprämierung Science4Life Venture Cup 2014, Frankfurt am Main

www.science4life.de

31.8.-4.9.14

7th International Congress on Biocatalysis, Hamburg

www.biocatconference.de

9./10.9.14

Forum Qualitätsmanager/in, Potsdam

www.klinkner.de/fortbildung

23./24.9.14

7th EPLS-Meeting, Prag (CZ)

www.plgeurope.com

24.-26.9.14

BioSpain 2014, Santiago de Compostela (E)

www.biospain2014.org

25.9.14

jobvector career day, Berlin

www.jobvector.de/jobvector-career-day

30.9.-2.10.14

ProcessNet-Jahrestagung, Aachen

www.processnet.org/jt2014

5.-8.10.14

HUPO 2014, Madrid (E)

www.hupo2014.com

6.-12.10.14

European Biotech Week 2014, (B/FIN/F/IRL/IT/LIT/NL/CH)

www.biotechweek.org

7.-9.10.14

CPhI Worldwide2014/ICSE/P-MEC Europe/InnoPack, Paris (F)

www.cphi.com/Europe/home

7./8.10.14

8th European Business Development Conference, Dresden

www.biodeutschland.org

7.-9.10.14

EFIB 2014, Reims (F)

www.efibforum.com

8.-10.10.14

ScanBalt Forum 2014, Groningen (NL)

www.scanbaltforum.org

15.10.14

ScieCon NRW 2014, Bochum

www.sciecon.info

5.-7.11.14

Journées Internationales de Biologie – JIB 2014, Cnit/Paris la Defense

www.jib-sdbio.fr

12.-15.11.14

COMPAMED/MEDICA 2014, Düsseldorf

www.medica.de

17./8.11.14

EuroPLX 56 – European Pharma License Exchange, Nizza (F)

www.europlx.com

18./19.11.14

LIMS-Forum, n.n.

www.klinkner.de

20.11.14

jobvector career day, Düsseldorf

www.jobvector.de/jobvector-career-day

24.-26.11.14

4th Munich Biomarker Conference, München

www.bio-m.org

27.11.14

Prämierung Phase 1 Best of Biotech, n.n.

www.bestofbiotech.at

2./3.12.14

3rd Conference on Carbon Dioxide as Feedstock for Chemistry and Polymers, Essen

www.co2-chemistry.eu/

4./5.12.14

PLCD-Herbsttagung 2014, Berlin

www.plcd.de Trotz sorgfältiger Recherche keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Termine

Itranskript I Nr. 12 I 16. Jahrgang 2010

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22.11.2013 14:24:42 Uhr


Deutsche Biotechnologietage 2014 Hamburg, 9. und 10. april 2014 das nationale Forum der deutschen biotech-branche F端r die deutschen Biotech-Unternehmen und ihre Partner aus Industrie, Politik, Forschung, Finanzwelt und Verwaltung www.biotechnologietage.de

www.biotechnologietage.de

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20.11.2013 16:05:17 Uhr


International Conference on Bio-based Materials

www.bio-based.eu/conference

8–10 April 2014, Maternushaus, Cologne, Germany

HIGHLIGHTS FROM EUROPE: Bio-based Plastics and Composites – Biorefineries and Industrial Biotechnology This conference aims to provide major players from the European bio-based chemicals, plastics and composite industries with an opportunity to present and discuss their latest developments and strategies. Representatives of political bodies and associations will also have their say alongside leading companies. For the second time, the conference will count with a third day especially dedicated to the recent achievements in research & development. One highlight of the conference will be the presentation of the first running European Biorefineries and the state-of-art of Industrial Biotechnology. The 7th International Conference on Bio-based Materials (“BiowerkstoffKongress”) builds on successful previous conferences: in 2013 were 180 participants and more than 10 exhibitors represented. More than 200 participants and 20 exhibitors mainly from industry are expected!

Venue & Accomodation Maternushaus Cologne, Germany Kardinal-Frings-Str. 1–3, 50668 Cologne

Contact

Dominik Vogt +49 (0)2233 4814-49 dominik.vogt@nova-institut.de

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2 – 3 December 2014, Essen (Germany)

CO2 as feedstock for chemicals, fuels & polymers – a challenge for sustainable chemistry

www.bio-based.eu

Ihre Anlaufstelle für Informationen zur bio-basierten Ökonomie Die Dienstleistungen der nova-Institut GmbH: Konferenzen | bio-basierte News | Publikationen | Marktstudien

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20.11.2013 16:05:28 Uhr


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