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Emmaus 3-2026 Pfarrblatt Pfarre Völs

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EMMAUS

Pfarrblatt Völs 3/2026


Unser Pfarrer

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Unser Kirchweihfest, das uns an den Weihetag unserer Kirche am 22.10.1967 erinnert und wodurch wir das 60. Jahr unserer Emmauskirche beginnen, feiern wir am 17./18. Oktober. Wir werden dankbar all jener gedenken, die diesen Kirchenbau möglich gemacht haben und die Kirche mit Leben erfüllen. Unsere Kirche wurde geweiht „Zu Ehren unseres Herrn Jesus Christus in Emmaus!“ Emmaus ist auch Thema unseres Pfarrblattes. Gemeinsam als Gläubige unterwegs sein! Dies ist auch Thema unseres Pfarrkalenders im kommenden Jahr. Bilder von der Kirche und dem kirchlichen Leben werden gezeigt. Auf den Rückseiten stellen wir dankbar die Pfarrgemeinde in den Blickpunkt, die über das ganze Jahr hin mit Spenden mithilft, die Not der Menschen weltweit und in der eigenen Gemeinde zu lindern. Kirche sein bedeutet ja – als von Gott gerufenes Volk unterwegs sein! Daran wollen wir mit einigen besonderen Veranstaltungen über das ganze Jahr bis zum 22.10.2027 erinnern. Das Logo möge immer ein Zeichen für eine herzliche Einladung sein. Glaube Zum christlichen Glauben sind wir durch unsere Taufe berufen worden. Natürlich haben viele von uns die Taufe als Kleinkind gespendet bekommen. Bei der Erstkommunion, bei der Firmung und als christliche Eltern bei der Taufe der eigenen Kinder

entscheidet man sich bewusst dazu, Christ/in zu sein. Ein Christ eine Christin lebt in der Gemeinschaft und prägt sie nach bestem Wissen und Gewissen mit. Leben Wie leben wir, wo leben wir, wozu leben wir? Wohin geht unser Lebensweg? Das sind Grundfragen des Lebens. Leben wir als Christinnen und Christen? Christliche Werte werden nur so lange bestehen, wie es Menschen gibt, die nach diesen Werten leben. Da helfen keine Gesetze und Verbote, mit denen Politiker meinen, ein christliches Abendland zu schützen. Viele von diesen leben schon lange nicht mehr nach christlichen Werten, verstehen es aber die Gesellschaft zu entzweien und die Religionen gegeneinander auszuspielen. Bleiben wir wachsam und lassen wir uns nicht von Rednern blenden! Miteinander Wie oft habe ich schon darauf hingewiesen, dass unser Planet Erde vom Weltall aus keine von Menschenhand gezogenen Grenzen hat! Wir sind auf Gedeih und Verderben aufeinander angewiesen! Deshalb möge das Miteinander uns allen ein Herzensanliegen sein! Ein Miteinander aller Menschen guten Willens – gleich welcher Hautfarbe, welcher Herkunft, welcher Religion, welcher Kultur! Es kann jedoch kein Miteinander mit jenen geben, die irgendeine menschliche Rasse und/oder eine Religion missbrauchen, um an die Macht über andere zu kommen. Wir sind alle nur „Gast auf Erden“. Dies mögen wir bedenken, wenn wir das Wort „Heimat“ in den Mund nehmen. Die Erde ist unser „Heimat-

Redaktionsschluss für EMMAUS 4/2026: Montag, 23. November 2026 Bildnachweis: Alle Bilder, die nicht extra ausgewiesen sind, stammen aus dem Pfarrarchiv der Pfarre Völs Offenlegung gemäß Mediengesetz: Alleininhaber röm. kath. Pfarre Völs – Informationsblatt der Pfarrgemeinde Völs, Homepage www.pfarre-voels.net, Schriftleiter: Mag. Paul Lampl (PL), Redaktionsadresse: Innsbrucker-Str. 35, E-Mail: p.lampl@chello.at – Telefon 94 02 02 – Pfarrblatt „EMMAUS“: Raiba Tirol Mitte West, Bankstelle Völs, IBAN: AT25 3633 6000 0132 0142, BIC: RZTIAT22336 – Layout & Druck: www.steigerdruck.at Zum Titelbild: : Hören-Können ist eine wichtige Grundfunktion. Hören ist für die Kommunikation sehr wichtig. Hören, horchen, zuhören mit der Absicht zu verstehen, aufeinander hören sind Beziehungsaspekte auch zwischen Gott und Mensch. Siehe Beitrag „Bildung im Pfarrblatt“

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Unser Pfarrer / zum Nachdenken

planet“ und dereinst werden wir in der ewigen Heimat bei Gott geborgen sein. Mögen wir uns immer wieder an unser Emmaus-evangelium erinnern, in dem es heißt: Brannte nicht unser Herz in der Brust, als er mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?

Gestalten wir alle mit Herz unsere Pfarrgemeinde mit, treten wir beherzt gegen menschen-verachtende Tendenzen auf, suchen wir mit bereitem Herzen Gott! Das wünsche ich für uns alle.

Euer Pfarrer Christoph

Zum Nachdenken

Wohin führt das alles noch, was sich da derzeit auf der Welt tut? Es ist naheliegend, diese Frage gleich wieder beiseitezuschieben. Wer weiß dazu schon etwas Sicheres? Christliches Denken spricht von „letzten Dingen“, von dem, was am „Ende der Zeiten“ geschehen wird. Ein „Ding“ ist da der „Richterstuhl Gottes“, vor dem der Mensch über sein Tun und Lassen Rechenschaft ablegen muss. Er hat sich also unter dem Blick Gottes für seine Lebensführung zu rechtfertigen. Im Unterschied zu einem weltlichen Richter kann Gott dem Menschen auch in sein Herz schauen. Der Mensch hat daher auch für seine Gesinnung einzustehen. Jürgen Habermas, der hochangesehene, Anfang dieses Jahres verstorbene Philosoph, der sich selbst als religiös unmusikalisch, nicht wirklich gläubig, auch im Alter nicht fromm geworden bezeichnete, zeigte sich vor allem gegen Ende seines Lebens verwundert darüber, dass manche Ausleger des christlichen Glaubens „Abschied genommen haben von Jenseitshoffnungen und Erlösungsvorstellungen“ und das dann als christliche Hoffnung ausgaben. Er verteidigte den Glauben an die Auferstehung der Toten und eine Erlösung von allen Übeln der Welt als vernünftige Möglichkeit des persönlichen Gläubig-Seins. Die am Anfang formulierte Frage ist damit wahrscheinlich nicht unmittelbar beantwortet. Es ist aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss, nichts mehr von all dem wissen zu wollen. Hans Thalhammer EMMAUS - miteinander unterwegs

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Bildung im Pfarrblatt

Ganz Ohr. Über das Hören in der Bibel Hören und gehört werden: Mit diesen Wörtern lässt sich das grundlegende Verhältnis zwischen Gott und Mensch beschreiben. Gott spricht – und ist darauf angewiesen, gehört zu werden, genauso wie der Mensch darauf hofft, von Gott gehört zu werden. Hören ist für die meisten selbstverständlich, es läuft automatisch ab und lässt sich nicht einfach abstellen. Nur wenn das Hören nicht oder nicht mehr einwandfrei funktioniert, wird es zum Thema. Die Kommunikation mit der Umwelt und den Mitmenschen verändert sich und wird schwieriger. Wie wichtig Hören ist, spiegelt sich auch in unserer Sprache. Viele Ausdrücke und Wendungen kreisen ums Hören: Hören, zuhören, hinhören, horchen, lauschen, aufhorchen, aber auch weghören und gehorchen. Wir nennen die biblischen Texte Wort Gottes und wollen damit ausdrücken, dass Gott zu uns menschlich vermittelt - spricht. Der Mensch hört (zu). Doch die biblischen Texte beschreiben Gott auch als Hörenden, als einen, der die Not der Menschen vernimmt. Gott spricht Doch wie im Hebräischen das Wort dabar (Wort, Rede; reden; sagen) nicht nur das akustische Phänomen bezeichnet, sondern sich immer in einem Ereignis äußert (vgl. die Schöpfungserzählungen), so beinhaltet das Hören auf etwas auch die Umsetzung. Auf das Hören folgt das Gehorchen, das Tun dessen, was man im Hören verstanden und erkannt hat. Drei Beispiele sollen das verdeutlichen: In den Schöpfungserzählungen entsteht die Welt, indem Gott spricht. „Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.“ (Gen 1,3). Auch wenn hier nicht ausdrücklich vom Hören die Rede ist, wird doch

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deutlich, dass Gottes Wort wirksam wird. Im „Sche‘ma Israel“ wird dieser Zusammenhang verinnerlicht. Durch das tägliche Sprechen dieser Worte wird das Verhältnis Israels zu Gott grundgelegt – „als tägliche Übung der Gottesliebe im gehorsamen Hören auf sein Wort“.1) Hören auf das Wort Gottes und Gehorchen als Umsetzung seiner Gebote als Liebesbeweis werden eins: „Höre, Israel! Der HERR, unser Gott, der HERR ist einzig. Darum sollst du den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Und diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Kindern wiederholen. Du sollst sie sprechen, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.“ (Dtn 6,4-7) Ein schönes Beispiel dafür, wie das Hören des Wortes Gottes und das Handeln der Menschen zusammenspielen, findet sich im Ersten Buch der Könige: Im Traum sagt Gott Salomo zu, ihm eine Bitte zu gewähren. Die Antwort des Salomo ist bemerkenswert: „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht!“ (1 Kön 3,9) Die Thematik findet sich auch im Neuen Testament wieder. „Wer Ohren hat, der höre!“ ist wohl einer der bekanntesten Sätze des NT, der in allen drei synoptischen Evangelien vorkommt. Am Ende der Sämannsgleichnisse, aber auch im Kontext des Matthäusevangeliums in Mt 11,15 geht es um die radikale Reich-Gottes-Botschaft, die Johannes der Täufer und Jesus verkünden. Sie will aufrütteln und einladen, sich auf Gott einzulassen: Jetzt ist die entscheidende Zeit, um die Verhältnisse zu ändern. Jetzt bricht etwas Neues an. Gott hört Die zweite Dimension des Gottesverhältnisses beschreibt, dass Gott auf die Menschen hört. In

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Bildung im Pfarrblatt

Psalmen 94 ist eine einleuchtende Begründung dafür zu lesen: „Sollte der nicht hören, der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat?“ (Ps 94,9) Und so wird in den Psalmen die persönliche Hoffnung und der Trost immer wieder mit dem Hören Gottes ausgedrückt: „Ja, er hat sein Ohr mir zugeneigt, alle meine Tage will ich zu ihm rufen.“ (Ps 116,2) Ein zentrales Thema und konstitutives Element der Gottesbeziehung des Volkes Israels ist die Befreiung Israels aus Ägypten. Gott reagiert auf die Klagen des Volkes und führt es durch die Freiheit. Es ist der Beginn einer Geschichte Gottes mit Israel, die in gegenseitiger Zuwendung gegründet ist. „Der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne sein Leid.“ (Ex 3,7) Im Neuen Testament wird sehr oft erzählt, dass Jesus von etwas hört. Meist folgt daraufhin eine Rede oder ein Gleichnis. Auffallend ist, dass Jesus in den Heilungserzählungen erst mit den Kranken ins Gespräch kommt und die Heilung anschließend erfolgt. Er hört auf die Wünsche der Menschen:

„Was willst du, dass ich dir tue?“ Er antwortete: „Herr, ich möchte sehen können.“ (Lk 18,41; vgl. Mk 10,51) Fazit Hören kommt in der Bibel eine zentrale Bedeutung zu. Was in diesem Beitrag nur angedeutet werden kann, findet sich in der Bibel vom Buch Genesis bis zur Offenbarung: Die Beziehung der Menschen zu Gott ist durch das gegenseitige Aufeinander-Hören begründet. Gott ist ein hörender Gott und lädt die Menschen zu einer hörenden Antwort ein. So kann ein Raum gegenseitiger Zu-Neigung entstehen. Maga Karin Hintersteiner Leiterin Team Bibelwerk und Glaubenskommunikation 1) Ulrich Lincoln, „Mach doch dein Ohr auf!“ Theologische Reflexionen über das Hören, in: reli+plus. Religionspädagogische Zeitschrift für Praxis & Forschung, Graz 01-02/2019

Frettlöh Magdalene L./Zeindler Matthias (Hg.), „Offener nichts als das geöffnete Ohr“. Motive einer Theologie des Hörens, 2023 Theologischer Verlag Zürich

Hören und gehört werden: manchmal hilft es, in die Stille zu gehen.

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Bildung im Pfarrblatt

Die Bibel, ein Buch mit Lebensweisheiten für den Alltag Ein Blick zurück in den Herbst 2013.

Seit vielen Jahren versammeln sich wissbegierige Menschen in Völs, um dieses Buch zu ergründen. Die Weisheit der Heiligen Schrift ist unermesslich. Sie ist Richtschnur und Lebensleitlinie für viele Menschen. Zu den Begegnungsmöglichkeiten lädt EMMAUS herzlich ein: Im evangelischen Pfarrheim ermöglicht dies am

Freitagvormittag von 9.00 bis 10.30 Uhr Pfarrer Bernhard Groß. Termine: 13.11. / 11.12. / 8.1. / 12.2. / 12.3. / 9.4. / 14.5. / 11.6. Im katholischen Pfarrheim beschäftigen wir uns am Abend mit aktuellen Themen aus der Bibel. Termine: 20.00 Uhr in Pfarrers Stube am Di, 10.11. / Mi, 2.12. / Do, 14.1. / Di, 16.2. / Do, 18.3. / Mi, 14.4. / Do, 13.5. / Mi, 16.6

Buchtipp - Familienbibel Die zweifärbige Großdruckbibel enthält den vollständigen Text der neuen Einheitsübersetzung sowie 70 Zusatzseiten mit Einstiegshilfen, Kerntexten, 60 Farbbildern, Karten und Impulsen für das Bibellesen in der Familie und mit Kindern sowie zu zentralen Glaubensthemen. Familienbibel, Stuttgart (Verlag Kath. Bibelwerk) 22019, 17x24 cm, 1560 Seiten, € 41,20 Erhältlich bei BUCH&SEGEN und in der Pfarrkanzlei. Biblischer Witz: Neues Testament Ein Rabbi betet zu Gott: „HERR, mein Sohn ist Christ geworden ...“ Darauf meint Gott „Na und? Meiner auch.“ Der Rabbi wird neugierig: „Und was hast du gemacht?“ Gott: „Ich habe ein Neues Testament geschrieben.“

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Kirche ist jung

Rückblick Neue Jugendleiterin Mein Name ist Magdalena Habel und ich freue mich sehr, seit kurzem als neue Jugendleiterin in der Pfarre Völs tätig zu sein. Ich bin ausgebildete Sozialpädagogin und habe schon vor meiner Zeit hier mit viel Freude in der Kinder- und Jugendarbeit gearbeitet. Zuletzt war ich als Jugendleiterin im SRR Hötting Hungerburg St. Nikolaus tätig. Nach meiner Elternkarenz darf ich nun eine neue Aufgabe übernehmen. In meiner Arbeit ist mir besonders wichtig, Kindern und Jugendlichen Raum zu geben: Raum für ihre Ideen, ihre Fragen, ihre Kreativität und natürlich auch für jede Menge Spaß. Ich möchte sie dabei

unterstützen, ihre eigenen Ideen einzubringen und ein lebendiges buntes Pfarrleben zu gestalten. Ich freue mich darauf, viele Menschen kennenzulernen, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und viele schöne Momente mit euch zu erleben. Ich freue mich auf euch. Kontakt: Telefon/WhatsApp: +43(0) 676 87307297 E-Mail: pfarrjugend.voels@dibk.at

Ferienlager am Hochkönig Anfang Juli machten sich 36 Kinder der Jungschar, Ministrantinnen und Ministranten gemeinsam mit 9 Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern sowie unserem engagierten Küchenteam auf den Weg zum Hochkeilhaus in Mühlbach am Hochkönig. Dort verbrachten wir acht schöne Tage voller Spiel, Spaß und auch Gebet in einer feinen Gemeinschaft. Unter dem Motto „Lost in Paradise“ erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches Programm. Bei spannenden Olympischen Spielen, einem kniffligen Detektivspiel und zahlreichen gemeinsamen Spielen konnten sie ihr Geschick und ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Auch beim Volleyballspielen wurde fleißig gebaggert, gepritscht und gelacht. Für das leibliche Wohl sorgte unser Küchenteam, das uns jeden Tag mit köstlichen Mahlzeiten verwöhnte.

Auch das Wetter meinte es gut mit uns und so wurde es ein rundum gelungenes Ferienlager mit vielen schönen Erinnerungen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieser Woche beigetragen haben!

Biblischer Witz: Ein passionierter Angler geht Eisfischen. Als er ein Loch in die Eisfläche geschlagen hat, ertönt eine Stimme: „Hier gibt es keine Fische!" Der Mann geht weiter, klopft ein neues Loch ins Eis. Wieder ist die Stimme zu hören: „Hier gibt es keine Fische!" Beim dritten Mal hebt der Mann die Angel zum Himmel und fragt: „Bist du es, o Herr?" Darauf die Stimme: „Nein, ich bin nur der Platzwart vom Eisstadion."

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Kirche ist jung

Startfest der Jungschar

Wie jedes Jahr starteten wir auch heuer mit unserem Startfest am Freitag, dem 18. September 2026, ins neue Jungscharjahr. Alle Kinder waren herzlich eingeladen, sich bei einem abwechslungsreichen Stationenbetrieb in unterschiedlichsten Berufen und Tätigkeiten zu erproben, von Radiomoderatorinnen und

-moderatoren über Richterinnen und Richter bis hin zu Visagistinnen und Visagisten. Als gemütlichen Abschluss ließen wir den Tag nach einem Dankgebet bei einem gemeinsamen Abendessen mit Kiachln ausklingen.

Lokal Jungschargruppenstunden: Gruppenstunden für Kinder im Volksschulalter: Freitag, 17:00–18:00 Uhr Gruppenstunden für Kinder und Jugendliche ab der Unterstufe/Mittelschule: Die Termine werden

zu einem späteren Zeitpunkt auf unserer Homepage bekannt gegeben. https://pfarre-voels.net/at/

Pralinenverkauf: 24. und 25. Oktober 2026 nach den Hl. Messen vor der Pfarrkirche. Die Jugendaktion 2026 unterstützt Frauen- und Kinderprojekte in Äthiopien, Bildungsprojekte für Kinder und geflüchtete Familien in Kamerun, Wasser- und Ernährungsprojekte in Simbabwe, Gesundheits- und Vorsorgeprojekte in Indien und Bildungs- und Nachhaltigkeitsprojekte der Katholischen Jugend Österreich.

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Kirche ist jung

Nacht der 1000 Lichter 31. Oktober 2026 | 18.00–21.00 Uhr Am 31. Oktober laden wir herzlich zur Nacht der 1000 Lichter ein. Bei Kerzenschein und stimmungsvoller Atmosphäre wollen wir gemeinsam zur Ruhe kommen, innehalten, um 19.00 Uhr die Hl. Messe feiern und den Abend auf besondere Weise erleben. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher!

Allerheiligen und Allerseelen Nach jeder Heiligen Messe zu Allerheiligen und Allerseelen gibt es nach den Gottesdiensten wieder unseren Kastanienverkauf zugunsten der Pfarrjungschar.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeikommt, euch mit warmen Kastanien verwöhnen lasst und damit gleichzeitig unsere Jungschar unterstützt.

Sternsingerproben 26. November, 3. Dezember & 16. Dezember 2026 | jeweils um 18:00 Uhr | Pfarrkirche Bald ist es wieder so weit: Die Sternsingerinnen und Sternsinger machen sich auf den Weg! Damit wir gut vorbereitet sind, finden an diesen drei Terminen unsere Sternsingerproben statt. Wir freuen uns auf viele Kinder und Jugendliche, die bereit sind mitzumachen und gemeinsam für einen guten Zweck unterwegs zu sein.

Adventkranzbinden

Samstag, 28. November | 15:00 Uhr Gemeinsam wollen wir uns auf die Adventzeit einstimmen und unsere eigenen Adventkränze gestalten. Egal, ob mit viel Erfahrung oder zum ersten Mal bei uns sind alle herzlich eingeladen, kreativ zu werden und einen schönen Nachmittag miteinander zu verbringen.

Musical des Kinder- und Jugendchors Völs

Samstag, 24. Oktober | 16:00 Uhr | VAZ Blaike Der Kinder- und Jugendchor Völs lädt zu einem musikalischen Nachmittag ein. Freut euch auf Gesang, Musik und eine schöne Aufführung!

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Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen

Die aktuelle Gottesdienstordnung ist auf der Pfarrhomepage – www.pfarre-voels.net – unter „Gottesdienstordnung“ zu finden. Samstag, 17.10. 19.00 Uhr VAM mit dem Trachtenverein Sonntag, 18.10. – Kirchweihsonntag Start von 60 Jahre Kirchweih Keine Hl. Messe um 8.30 Uhr 10.00 Uhr Festgottesdienst mit dem Kirchenchor und Agape

Montag, 2.11. Allerseelen 19.00 Uhr Friedhofumgang, anschl. Requiem für alle Verstorbenen – Kirchenchor, anschließend Kastanienverkauf Dienstag, 3.11. 19.00 Uhr Anbetung mit sakramentalem Segen Mittwoch, 4.11. 19.45 Uhr Pfarrgemeinderatssitzung

Dienstag, 20.10. 19.00 Uhr Anbetung Donnerstag, 22.10. Anmeldeschluss für die Firmung

Donnerstag, 5.11. 20.00 Uhr Taufabend

Samstag, 24.10. 16.00 Uhr Musical des Kinder- und Jugendchors auf der Blaike (siehe Seite 9)

Samstag, 7.11. Verkauf von Fair Trade Produkten nach der Abendmesse

Sonntag der Weltkirche, 25.10. Verkauf von Schokopralinen nach jedem Gottesdienst. Näheres zur Jugendaktion „Fair naschen hilft“ unter www.jugendaktion.at (siehe Seite 8)

Sonntag, 8.11. 10.00 Uhr Kinderwagengottesdienst

Montag, 26.10. 19.00 Uhr Hl. Messe für das Vaterland Dienstag, 27.10. 19.00 Uhr Vesper – Alte Kirche Samstag, 31.10. 18:00-21:00 Uhr „Nacht der 1000 Lichter“ – Kirchenraum anders erleben. Für alle Menschen offen. In der Pfarrkirche Völs. 19.00 Uhr VAM Von 30.10. bis 3.11. ist die kleine Totenkapelle geöffnet, in der das Deckenfresko von Hans Andre „Das Jüngste Gericht“ zu sehen ist. Sonntag, 1.11. Allerheiligen Gottesdienste: 8.30 Uhr, 10.00 Uhr, anschließend Kastanienverkauf 14.00 Uhr ökumenische Andacht für die Verstorbenen mit Friedhofumgang und Gräbersegnung

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Dienstag, 10.11. 19.00 Uhr Anbetung 20.00 Uhr Bibelrunde in Pfarrers Stube Samstag, 14.11. 17.00 Uhr Martinsumzug vom Eltern Kind Zentrum – Treffpunkt Dorfplatz 19.00 Uhr Vorabendmesse Sonntag, 15.11. Elisabeth-Sonntag Handarbeitsbasar von 9 bis 16 Uhr (siehe Seite 21) 08.30 Uhr Hl. Messe 10.00 Uhr Cäciliengottesdienst des Kirchenchors Freitag, 20.11. 20 Jahre Pfarrerinitiative (siehe Seite 20) 14.30 Uhr Wallfahrt der Pfarrinitiative vom Dorfplatz zur Blasiuskirche 16.00 Uhr Treffen für alle Interessierte im Pfarrsaal

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Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen / Taufen / Trauung Samstag, 21.11. 17.00 Uhr 1. Familientreffen mit den Firmlingen 19.00 Uhr Vorstellung der Firmlinge im Gottesdienst Sonntag, 22.11. 10.00 Uhr Cäciliengottesdienst der Musikkapelle Dienstag, 24.11. 18.45 Uhr Gebet beim Gedenkstein 19.00 Uhr Hl. Messe mit den Trauernden, anschl. Gesprächsmöglichkeit im Pfarrsaal Donnerstag, 26.11. 18.00 Uhr 1. Sternsingerprobe (Pfarrkirche) Freitag, 27.11. 15.00 Uhr letzte Hl. Messe in der Blasiuskirche Samstag, 28.11. 15.00 Uhr Adventkranzbinden im Pfarrsaal 19.00 Uhr Hl. Messe mit feierlicher Adventkranzsegnung Sonntag, 29.11.: 1. Adventsonntag Adventkranzsegnung bei allen Gottesdiensten. 8.30 Uhr Hl. Messe 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit unseren Erstkommunionkindern Dienstag, 1.12. 19.00 Uhr Anbetung Mittwoch, 2.12. 06.00 Uhr Rorate 19.30 Uhr „In Advent einihorchn“ Wer gerne Adventlieder singt und adventliche Bibeltexte hört, ist herzlich eingeladen mitzutun. Donnerstag, 3.12. 18.00 Uhr 2. Sternsingerprobe in der Pfarrkirche Samstag, 5.12. Fair Trade Verkauf nach der Abendmesse Dienstag, 8.12. – Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria 10.00 Uhr Festgottesdienst – Kirchenchor

Gottesdienste Samstag 19.00 Uhr Jugendgottesdienst Sonntag 08.30 Uhr Hl. Messe mit Orgel 10.00 Uhr Familiengottesdienst Hl. Messen am Werktag: Dienstag, 19.00 Uhr – abwechselnd Anbetung oder Vesper Mittwoch, 19.00 Uhr – Pfarrkirche Donnerstag, für die Bewohner*innen im Haus der Gesundheitsdienste und des Betreuten Wohnens Freitag, 15.00 Uhr – Blasiuskirche bis 27.11.26 Rorate im Advent: mittwochs und freitags um 6.00 Uhr, anschließend Frühstück für Kinder und Jugendliche im Pfarrsaal. Rosenkranz: Samstag 18.30 Uhr – Pfarrkirche Mittwoch 18.30 Uhr – Pfarrkirche Freitag 14.30 Uhr - von der Josefskapelle zur Blasiuskirche (im Oktober und Mai) Beichtgelegenheit: Jeden Samstag um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche und nach telefonischer Vereinbarung im Pfarrheim 303109. Kanzleizeiten: Dienstag, 09.00 – 11.00 Uhr Mittwoch, 17.00 – 19.00 Uhr Donnerstag, 09.00 – 11.00 Uhr

Taufen 20. Juni Marie Mitterdorfer 18. Juli Raphael Schrantz 18. Juli Gabriel Meier 22. August Lilly Köfler 19. September Moritz Exner-Fuchs

Wir freuen uns mit den Eltern!

Trauungen 21. August 2026: Martin und Katharina Haselwanter, Völs Mögen die Ehepartner füreinander ein Segen sein!

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Todesfälle / Abschied und Dank

Todesfälle 24. April 2026 Rosemarie Salchner 6. Mai Erich Ties 7. Mai Gertrud Widmann 27. Mai Maria Böhmer 6. Juni Klaus Schober 7. Juni Judith Link 13. Juni Peter Lanbach 21. Juni Margit Colledani 21. Juni Rudolf Henninger 27. Juni Sarah Weiler 12. Juli Gertraud Flader

86 J. 87 J. 93 J. 89 J. 75 J. 78 J. 73 J. 79 J. 65 J. 22 J. 87 J.

10. August Sebastian Huber OPraem 82 J. 11. August Christian Massimo 69 J. 15. August Paula Schobesberger 91 J. 26. August Kreszenz Brunner 88 J. 31. August Theresia Schaller 91 J. 2. September Karl Berger 84 J. 5. September Rosa Schandor 86 J. 21. September Edmund Jordan 91 J. 21. September Franz Gruber sen. 69 J. 30. September Horst Chromy 85 J. 2. Oktober Willi Schmidt 78 J.

Den Angehörigen herzliche Anteilnahme!

Abschied von Rosa Schandor und Christian Massimo

Nach ihrem Ausscheiden aus dem Team war sie eine verlässliche Besucherin der Emmausstube.

Christian Massimo ist einen Tag nach dem Tod unseres ehemali-gen Pfarrers Sebas-tian ebenfalls in die ewige Gemeinschaft zu Gott heimgekehrt. Tagtäglich ist er im Pfarrhaus und in unserer Pfarrkirche ein- und ausge-gangen. Mit seiner Umsicht hat er

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Rosa Schandor ist im September auch in die Ewigkeit heimgekehrt. Ihr wa r die Gemeinschaft in unserer Pfarre besonders wichtig. So feierte sie die sonntäglichen Hl. Messen mit, besuchte sie die Emmausstube jeden Montag, in der sie bis zu ihrem 85. Lebensjahr im Team mitgearbeitet hatte. Auch als Kirchenpflegerin war sie viele Jahre tätig. Bei allen Feierlichkeiten war sie dabei. Besonders geschätzt hat sie die Auftritte der Musikkapelle, weil ihre Enkelin und ihr Enkel die Konzerte mitgestalteten. Danke Rosa! Der Himmel sei nun dein Lohn!

viele kleine Dienste geleistet: Schnee schaufeln, rund ums Pfarrheim aufräumen, für die Häuserin einkaufen gehen, Glocken läuten, Orgel spielen, ministrieren. Seit einigen Jahren lebte er im betreuten Wohnen in Innsbruck. Christian, du bleibst uns in guter Erinnerung! Danke für dein Engagement!

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Abschied und Dank

Abschied von Frau Mag. Adelheid Knitel Inhaberin der St. Blasius-Apotheke Frau Knitel ist 1939 in Pfronten geboren und im Juli 2026 in Innsbruck verstorben. Ihre Lebensbilanz erfüllt die Familie und die Pfarrgemeinde mit Dankbarkeit. Adelheid verbrachte ihre Schul- und Studienzeit bei ihrer Großmutter in Deutschland. Der „Heilkunst“ zugetan absolvierte sie ihr Pharmaziestudium in Passau und München. Ihr Studium finanzierte sie sich durch Mitarbeit in verschiedenen Apotheken. Dabei konnte sie viel Erfahrung sammeln, weil die Theorie durch die Praxis untermauert wurde. Die Verehelichung 1965 mit Dr. Otto Knitel führte sie nach Innsbruck. Nach der Nostrifikation des deutschen Studiums fand Frau Knitel eine Anstellung in der Apotheke „Zum Tiroler Adler“ in der Museumstraße, wo sie fünf Jahre beschäftigt war. In dieser Zeit kamen ihre beiden Kinder Gerhard und Monika zur Welt. Am 2. Jänner 1976 eröffnete Frau Maga pharm Adelheid Knitel ihre Apotheke in der Bahnhofstraße in Völs. Ihr war es wichtig, die Apotheke nach dem Völser Schutzpatron, dem Heiligen Blasius, zu benennen.

von denen viele über Jahrzehnte bei ihr beschäftigt waren. Frau Knitel blieb stets offen für neue Entwicklungen und Modernisierungen. So automatisierte sie vor zwei Jahren im Zuge eines großen Umbaus das Warenlager. Eine große Freude war es für sie, im Juni 2026 das 50-Jahr-Jubiläum der St. Blasius- Apotheke im Kreise ihrer Freunde und Geschäftspartner feiern zu können. Besonders stolz war sie, bei dieser Feier ihre beiden Enkel Elisabeth und Paul vorzustellen, die sich beide für das Pharmaziestudium entschieden haben. Die Pfarrgemeinde erinnert sich in großer Dankbarkeit an die Apothekerin Frau Knitel. Sie hat alljährlich für das Jungscharlager ein vollständiges Erste-Hilfe-Paket als großzügige Spende mitgegeben und hat dadurch für viele Kinder und Begleitpersonen schnelle Hilfe möglich gemacht. Wir sind sehr dankbar, dass Frau Maga Monika Lugger-Knitel von der Cyta-Apotheke sich schon bereit erklärt hat, diese Tradition weiterzuführen.

1999 eröffnete sie die Cyta-Apotheke, deren Leitung 2006 ihre Tochter Monika übernahm. Ein großer Schritt 2007 war für Adelheid die Übersiedlung der St. Blasius- Apotheke in die Aflingerstraße. Der Umgang mit Menschen war für Adelheid eine Herzensangelegenheit. Es war ihr immer wichtig, ihren Kundinnen und Kunden bei ihren Problemen weiterzuhelfen. Ebenso lagen ihr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Herzen,

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Abschied und Dank

Abschied von Pfarrer D. Sebastian Huber OPraem †10. August 2026 im 83. Lebensjahr Als Prediger war er immer bemüht, die Botschaft Jesu vom Reich Gottes in verständlicher Sprache anzubieten, weil er aus der Hoffnung lebte, die auch den Ordensvater Augustinus bewegte: „Du, HERR hast uns auf dich hin geschaffen und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir“. So ist er heimgekehrt in die bergende Wirklichkeit des „Großen Geheimnisses“, zu Gott.

Pfarrer Sebastian bei der 50 Jahrfeier der Kreuzkirche

Pfarrer Sebastian war ein treuer Diener seines HERREN und als Ordensmann ein verlässlicher Mitarbeiter im Stift Wilten. Seine Biografie zeigt viele „Wiltener Pfarren“, in denen er wirkte. Zudem hatte er zwischendurch ordensinterne Aufgaben und Funktionen zu erfüllen. Sebastian war von 1980 bis 1991 Pfarrer in Völs. Die Seelsorge hatte für ihn Vorrang. Er begleitete Menschen in Lebens- und Glaubensfragen durch das persönliche Gespräch, durch Zuhören, durch Gebet, durch tröstende; heilende und aufmunternde Worte, durch Segensgesten und durch soziale Unterstützung. Er ließ sich vom Leben der Menschen berühren, half Sprachlosigkeit zu überwinden und verhalf ihnen, ihre Sorgen in Worte fassen zu können. Seelsorge war für ihn immer ein diakonischer Dienst.

Unsere Pfarre wurde am 1. September 1980 zum „Dekanat“ erhoben, dessen erster Dekan Sebastian Huber war. So war er bemüht, die Initiativen des Ökumenischen Konzils nicht nur in Völs, sondern im ganzen Dekanat ins Leben zu integrieren. Daher schreibt er im Völser Dorfbuch, dass die Veränderungen und Erneuerungen leichter zu kommunizieren sind: „Die Hauptaufgabe kirchlicher Heilssorge heute wird wohl immer mehr die Heranbildung und glaubensmäßige Vertiefung einer Kerngemeinde sein, die, getragen von der persönlichen Überzeugung und Verantwortung eines jeden einzelnen, immer wieder versucht, trotz aller menschlichen Unzulänglichkeit als Gemeinde Jesu Christi hier in Völs zu leben.“ Sebastian hat in unserer Pfarre gute Spuren hinterlassen. Dafür dankt EMMAUS herzlich und bittet, dass Sebastian vom Himmel her segnend auf unsere Pfarrgemeinde schaut.

Vergangenheit Bitten wir den Herrn, er möge die Kirche befreien von denen, die sie alt, bremsen und unbeweglich machen wollen. Sie ist jung, wenn sie sie selbst ist und wenn sie die immer neue Kraft des Wortes Gottes, der Eucharistie, der Gegenwart Christi und seines Geistes jeden Tag empfängt. (Christus vivit, 35)

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Hilfsbereitschaft

50 Jahre Vinzenzgemeinschaft Völs Ein Fest der Gemeinschaft und des Helfens „Unsere Aufgabe ist nicht zu urteilen. Unsere Aufgabe ist zu helfen.“ Dieser Grundsatz des heiligen Vinzenz von Paul begleitet die Vinzenzgemeinschaft Völs seit 50 Jahren. Am 20. September wurde dieses besondere Jubiläum gemeinsam mit zahlreichen Gästen gebührend gefeiert. Den feierlichen Auftakt bildete ein Gottesdienst mit Abt Leopold Baumberger, Pfarrer Christoph, Vikar Thomas und dem evangelischen Pfarrer in Ruhe Bernhard. Musikalisch wurde die Feier vom Ehepaar Saxer gestaltet, die dem Gottesdienst einen besonders festlichen Rahmen verlieh. Viele Menschen waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam mit der VG Völs auf fünf Jahrzehnte gelebte Nächstenliebe zurückzublicken. Unter den Gästen befanden sich neben zahlreichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, ehemalige Mitglieder, Mitglieder anderer Vinzenzgemeinschaften sowie ein Teil des Vorstandes der Vinzenzgemeinschaft Tirol. Besonders erfreute die Teilnahme der Altobfrau

Irmi Brunner, die die Vinzenzgemeinschaft Völs von 2007 bis 2020 leitete und über viele Jahre hinweg entscheidend mitprägte. Nach dem Gottesdienst bot sich bei der Agape und beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Theatersaal ausreichend Gelegenheit für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Erinnerungen. Eine von Pf. Christoph und Sylvia liebevoll zusammengestellte Bilderreise

Unser Team: v.l.r. vorne: Pfarrer Christoph, Berta Weiler, Maria Dax, Sylvia Neumair, Irma Brunner, Vikar Thomas dahinter: Sigi Fraccaro, Hermann Weiler, Hanni Rudisch, Sarah Wieser, Magdalena Kölbl

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Hilfsbereitschaft / Indien/Völs

durch die vergangenen Jahrzehnte rief besondere Momente und Begegnungen aus 50 Jahren Vinzenzgemeinschaft Völs in Erinnerung. Viele helfende Hände machten das Jubiläum möglich Ein solches Fest kann nur gelingen, wenn viele Menschen zusammenhelfen. Ein herzliches Dankeschön gilt daher dem Pfarrgemeinderat, der die Agape sowie die Bewirtung im Theatersaal übernommen hat. Ebenso gilt der Dank dem Vizebürgermeister Peter Ties für die großzügige Spende der Getränke und Markus Ganner für die Zubereitung der Schnitzel. Eine besonders schöne Erinnerung konnten die Festgäste mit nach Hause nehmen: Für jeden Gast

gab es eine Sonnenblume mit einem liebevoll vom Verein Impulse gestalteten Holzanhänger. Der größte Dank gilt jedoch unserer Obfrau Sylvia Neumair und ihrem gesamten Team. Mit unzähligen ehrenamtlich geleisteten Stunden sorgen sie dafür, dass Menschen in Notsituationen Hilfe und Beistand erfahren, und haben das Fest mit großem Einsatz und viel Liebe vorbereitet. Wer Unterstützung benötigt, sich informieren oder mit der Vinzenzgemeinschaft Völs Kontakt aufnehmen möchte, erreicht Obfrau Sylvia Neumair telefonisch unter 0699 116 223 60 oder per E-Mail unter sylvia_neumair@gmx.at. Sarah Wieser

Ein Jahr in der Pfarre Völs Eine Reflexion von Vikar Thomas Ich bin sehr dankbar für die Zeit in Völs. In diesen zehn Monaten habe ich nicht nur viele Menschen kennengelernt, sondern auch viel über das Leben, die Gemeinschaft, den Glauben und mich selbst gelernt. Völs ist für mich ein besonderer Ort geworden. Ich glaube, dass die Umwelt und die Berge große Geschenke Gottes sind. Meine Lieblingsorte sind der Blasiusberg, das Seniorenheim, Alt-Völs und der Pfarrergarten. Jedes Mal, wenn ich eine Messe feiere, fühle ich Gottes Gnade. Jeden Donnerstag, wenn ich alte und kranke Menschen im Seniorenheim treffe, fühle ich etwas ganz Einmaliges und Besonderes. Am Sonntag und Freitag nach der Messe bin ich sehr gerne im Alt-Völs, weil ich dort viele Menschen treffe und mit ihnen sprechen kann. Der Pfarrergarten ist für mich wie der Garten Eden in der Bibel. Im Sommer haben wir oft unter den Bäumen gegessen und den wunderschönen Blick auf die Berge genossen. Völs hat mir vieles beigebracht, unter anderem Freude am Kochen. In Indien habe ich nicht gekocht und war auch nicht oft in der Küche. Aber in Völs habe ich schon viele Male Biryani

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gekocht. Das ist ein besonderes Essen aus Indien. Ein besonderer Moment war, als ich gemeinsam mit zwei Familien Biryani gekocht habe. Auch im Ferienlager habe ich wunderbare Erfahrungen gemacht. Es war eine schöne Gelegenheit, Kinder und Begleiterinnen und Begleiter kennenzulernen. Ich habe mit den Kindern gemeinsam gebetet und gespielt. Die Begleiterinnen und Begleiter haben das Ferienlager sehr gut organisiert. Die Sakramentenvorbereitung ist in Völs ausgezeichnet. Die Vorbereitung der Kinder immer wieder gemeinsam mit den Eltern und Patinnen und Paten an verschiedenen Stationen ist wirklich kreativ. Die Taufe ist ein sehr wichtiger Teil im Leben eines Priesters. Ich habe in Indien viele Kinder getauft. Es war für mich eine berührende und wunderbare Erfahrung Lilly Sarah allein zu taufen. Ich habe Pilgerinnen und Pilger auf dem Jakobsweg in Völs kennengelernt. Das war etwas ganz Neues für mich. In Indien habe ich Pilger erlebt, die nach Velankanni pilgern. Von meiner Heimatstadt Chennai dauert diese Pilgerreise etwa zehn Tage. Hier habe ich aber Menschen

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Indien/Völs / Aus der Diözese

kennengelernt, die monatelang nach Santiago de Compostela pilgern. Mein Besuch im Dom von Santiago de Compostela im Sommer war ein sehr berührendes Erlebnis für mich. Zum Schluss möchte ich sagen, dass ich in Indien keine

großen Wanderungen gemacht habe. Aber hier habe ich mit Christoph eine Wanderung von Lüsens zum Westfalenhaus gemacht. Wir waren dabei auf etwa 2.300 Metern Höhe. Auch das war für mich eine neue und schöne Erfahrung.

800 Jahre Franz von Assisi: Franziskuswoche bildet Höhepunkt des Jubiläumsjahres in der Diözese Innsbruck grenzenlose Christusliebe, die er verkörperte, ist für uns Auftrag und Richtschnur. Diesem einmaligen Heiligen nähert sich der Autor in 19 Betrachtungen, die auf Wesenszüge des „Poverello“ hinweisen: Armut, Besitzlosigkeit, Nächstenliebe, Dankbarkeit, Umgang mit Ausgegrenzten, Geheimnis der Wandlung ua. Diese Haltungen bringt der Autor mit dem heutigen Lebensgefühl in Verbindung. Dabei sind ihm ausgewählte Philosophen, Literaten, sowie Musik Handreichungen, dem Anliegen des hl. Franziskus Gestalt und Farbe zu geben. Franziskus: Tiroler Sonntag Nr 40 – 01.10.2026

Pilgern, feiern, begegnen und gedenken: Mit einer Franziskuswoche rund um den 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi setzte die Diözese Innsbruck Anfang Oktober einen besonderen Höhepunkt im weltweiten Franziskusjahr 2026. Gottesdienste, Pilgerangebote, interreligiöse Begegnungen, Vorträge und zahlreiche Veranstaltungen franziskanischer Gemeinschaften laden dazu ein, Leben und Botschaft eines Heiligen neu zu entdecken, der bis heute Menschen weit über kirchliche Grenzen hinaus berührt.

„Wo Liebe ist“, ein lesenswertes Buch, das die Anliegen des Heiligen im Heute sichtbar macht. PL

Emmaus informiert zu diesem Anlass über das soeben erschienene Buch von Willibald Hopfgartner: Franziskus – immer aktuell Über Franziskus sind schon viele Bücher geschrieben worden. Man möchte meinen, dass schon alles gesagt ist. Dennoch, so Willibald Hopfgartner, gibt es immer wieder Neues zu entdecken, weil der Heilige bis heute unser Leben beeinflusst. Seine

Willibald Hofgartner Wo Liebe ist, gibt es keine Furcht Franziskanische Betrachtungen Tyrolia 2026, 136 S., € 20.-

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aus der Pfarre

Emmaus gratuliert 50 Jahre Priester

Herr Clemens vom Prämonstratenserstift Schlägl war von September 1984 bis 1986 als Kooperator bei uns in Völs. In seine Zeit fallen die großen Jungscharlager und viele Familiengottesdienste. Er hat in den vergangenen Jahren immer wieder unsere Pfarre besucht. Am Sonntag, den 13.9., konnten Christl,

Christine, Waltraud, Rudi und Pfr. Christoph mit ihm das Goldene Priesterjubiläum in seiner Heimatgemeinde Rohrbach in OÖ- / Mühlviertel mitfeiern. Wir wünschen Herrn Clemens viele weitere Jahre in Gesundheit und Freude in der Seelsorge!

25 Jahre Diakon und 80 Jahre jung Franz Hofinger von Ranggen steht seit 25 Jahren rund um den 3. Februar unserem Pfarrer Christoph zur Seite, um den Kindergartenkindern, den Volks- und Mittelschülerinnen und -schülern den Blasiussegen zu spenden. Auch am Festtag selbst ist er am Blasius Berg „im Dienst“. Franz ist schon lange ein treues Mitglied unseres Blasius-Messenbundes. Lieber Franz, Vergeltsgott für deinen Einsatz! Alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen!

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aus der Pfarre

aktuell Pfarrkalender 2027 Unser Pfarrkalender ist ein informativer Botschafter, der über das Pfarrleben, über Termine und Gottesdienste, sowie über pfarrliche Veranstaltungen informiert. Darüber hinaus ist er ein Zeitdokument, das heuer in Wort und Bild viel Wissenswertes über unsere Emmaus-Kirche, die ihr 50 Jahr-Jubiläum feiert, anbietet. Dieser Kalender ist für Völs-Interessierte eine Bereicherung. EMMAUS bittet, die ehrenamtlichen Verteiler, die Ihnen diesen Kalender anbieten, freundlich aufzunehmen.

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Pfarrkalender 2027

öLs 60 Jahre Che emmaUSKir

Schulstrasse

Ein bunter Schulweg für die nächsten zwei Jahre! Gratulation allen Künstlerinnen und Künstlern, Groß und Klein, zur bunten Gestaltung ihres neuen Schulweges.

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aus der Pfarre

Patrozinium – 60 Jahre EMMAUS-Kirche Alle Kirchen haben einen Schutzpatron. Patrozinium nennt man die Feier, die an den Weihetag der Kirche und ihren Schutzherrn erinnert. Vor 60 Jahren wurde unsere Kirche von Architekt Josef Lackner geplant. Eingebettet in die Marktgemeinde und in die Bergwelt ist sie ein besonderes Hoffnungszeichen, weil sie „zu Ehren Jesu Christi in Emmaus“ ihren Namenstag hat. Die Emmauserzählung über zwei Jünger, die nach dem Tod Jesu mutlos von Jerusalem nach Emmaus gehen, ist vielen bekannt. Jesus gesellt

sich zu ihnen und im Gespräch erklärt er ihnen, warum Ereignisse, die sie betrauern, sein mussten. Am Ziel angekommen bitten die beiden: „Bleibe bei uns…“ Jesus kehrt ein und beim Gestus des Brotbrechens erkennen sie ihn und sehen ihn nicht mehr. Sofort machten sie sich auf nach Jerusalem, um den Jüngern ihre Erfahrung mitzuteilen. Sie sagten: „Brannte nicht unser Herz…“ „Das brennende Herz“ ist zum 60. Geburtstag unserer Kirche auch eine Frage und Einladung an uns. Jesus geht auch mit uns, oftmals unerkannt, begleitet uns in unseren Fragen, Zweifeln und Hoffnungen. Unsere Emmauskirche ist für uns eine Erinnerung, es den Jüngern von Emmaus gleichzutun, IHN einzuladen, auch bei uns einzukehren!

20 Jahre Pfarrerinitiative

18.6.2018 war Helmut Schüller (sitzend neben dem Redner) schon bei einem Treffen in Völs mit dabei.

Auf der Homepage der Pfarrerinitiative ist zu lesen: Die Pfarrer-Initiative ist eine österreichweite Bewegung römisch-katholischer Priester und Diakone, die ihrem Gewissen folgen und sich für neue Wege in der Kirche einsetzen. Ihre Ziele sind: lebendige Gemeinden,

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zeitgemäße synodale Kirchenstrukturen und vor allem eine glaubwürdige und aufgeschlossene Weltkirche, die den aufrichtigen Dienst am Menschen in den Mittelpunkt stellt. Gegründet im April 2006 durch neun Priester, verzeichnet die Initiative heute fast 350

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Aus der Pfarre Mitglieder aus den Reihen der römischkatholischen Amtskirche. Mehr als 3.400 Laien bekennen sich als Unterstützerinnen und Unterstützer der Pfarrer-Initiative. In Tirol unterstützen 30 Priester und Diakone und viele Gläubige diese Initiative, die auch mit anderen kirchlichen Gruppierungen zusammenarbeitet.

Am Freitag, 20.11., wird es in Völs ein Treffen geben, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Programm: 14:00 Uhr ankommen im Pfarrheim Völs, 14:30 Uhr Wallfahrt vom Dorfplatz zur Blasiuskirche. Dort feiern wir um 15:00 Uhr die Hl. Messe. Um 16:00 Uhr beginnt das Treffen mit Pfarrer Helmut Schüller im Pfarrsaal Völs. Wir hören auch, was junge Menschen sagen. Für Essen und Trinken und für geistige Nahrung wird gesorgt.

Pfarrteam

Unser Pfarrteam: v.l.n.r.: Pfr. Christoph, Jugendleiterin Magdalena, Sekretärin Sarah, Vikar Thomas Wir begrüßen unsere neue Jugendleiterin recht herzlich!

Advent- & Weihnachtsbasar der Handarbeitsrunde zu Gunsten der Vinzenz-Gemeinschaft Völs

am Sonntag, 15. November 2026, von 09.00 bis 16.00 Uhr im Pfarrsaal! Großes Angebot von verschiedenen Handarbeiten, Christbaumschmuck, Marmeladen, Kräutersalz, Kekse, Zelten, liebevoll gestalteten Unikaten und vielem mehr. Wir bieten auch Kuchen und Kaffee an! Wir freuen uns auf Euren Besuch! Waltraud Florineth-Lamprecht

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aus der Pfarre

Rückblick Erfolgreiches Benefizorgelkonzert am 25. Juli 2026 Auf Einladung des KBW Völs und der Evangelischen Pfarre gastierte der weitgereiste Konzertorganist Harold Willem Boog aus Zeist in Holland am 25. Juli zum dritten Mal in unserer Pfarrkirche und begeisterte die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer mit einem abwechslungsreichen und beeindruckenden Orgelkonzert. Dem Künstler gelang es mit seinem virtuosen Spiel unserer Orgel selten gehörte Klangfarben zu entlocken. Ebenso großartig ist das Ergebnis der freiwilligen Spenden dieses Abends, es konnten € 462,00 an das Hilfsprojekt „Kindern eine Chance“ überwiesen werden.

Lederhosenrunde Völs

30 Jahre Lederhosen-Sonntag Ein kleines Jubiläum, das nicht unerwähnt bleiben sollte, feierten die Mitglieder der Lederhosenrunde Völs. Vor 30 Jahren organisierte der Verein erstmals eine Bergmesse im Venntal am Brenner. Diese Tradition wird bis heute gepflegt. Der LederhosenSonntag findet mittlerweile jährlich nach Maria Himmelfahrt in der Barockkirche Maria Schnee in Afling statt. Für eine besondere Überraschung

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sorgte dieses Mal unser Pfarrer Christoph, der ebenfalls in Lederhose erschien und eine gute Figur machte. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die in diesen 30 Jahren dabei waren und mit ihrem Einsatz und Engagement zum Gelingen dieser schönen Tradition beigetragen haben. Auf viele weitere gemeinsame LederhosenSonntage! Toni Mair, Obmann

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Aus der Pfarre

50 Jahre Jugendhaus St. Sigmund

Am gleichen Tag, an dem wir 50 Jahre Vinzenzgemeinschaft feierten, fuhren Abt Leopold, Dekan Augustinus und Pfarrer Christoph nach St. Sigmund, um dort den Festgottesdienst, den Umtrunk im Jugendhaus und den Festakt in

der Gemeinde dankbar mitzufeiern. Aldiger (Aldranser) Jugendliche bauten vor 50 Jahren das alte Mesnerhaus zu einem wunderbaren Jugendhaus aus, das auch die Völser Jungschar jedes Jahr mehrmals nutzt.

Erntedank – Sonntag 27. September 2026

Für uns Gläubige sind die Erntegaben keine Selbstverständlichkeit. Wir danken Gott dafür. Er möge den Segen auf all die Menschen legen, die

unbekannterweise dafür sorgen, dass wir genügend zu essen haben.

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Aus der Pfarre / Völser Orts- & Kirchengeschichte

Kirchenchor auf Herbstausflug

Es war ein schwindelerregendes Erlebnis für die Wagemutigen im Kirchenchor und im wahrsten Sinn des Wortes der Höhepunkt unseres Chorausflugs mit Pf. Christoph und Vikar Thomas, als wir die schaukelnde 400 m lange und 114 m hohe Hängebrücke Highline 179 bei der Burg Ehrenberg in Reutte überquerten. Aber es war aufregend! Davor besuchten wir die bekannte Rokoko-Wieskirche, auf deren Schönheiten uns unser Reiseleiter Horst hinwies. Nach dem

Gottesdienst war es an der Zeit, im benachbarten Gasthaus Moser zum Mittagessen zusammenzusitzen. Der herrliche Tag endete in bester Laune und geselliger Runde im Gasthof Stiegl in Untermieming. Am späten Abend brachte uns unser Bus sicher und angenehm nach Völs zurück. So bleibt allen zu danken, die zum Gelingen dieses schönen und abwechslungsreichen Ausflugs beigetragen haben. Wilfried Posch

Kunstvolle Erinnerung an einen mächtigen Heiligen „Habt ihr mich schon einmal wahrgenommen, liebe Völserinnen und Völser?“ Ich bin ein Kirchenfenster in eurer schönen Blasius-Kirche und auf meinem Glas wird in kunstvoller Glasmalerei an einen ganz besonderen Heiligen erinnert: an Kaiser Heinrich II. den Heiligen. Von ihm soll hier ein wenig erzählt werden: Kaiser Heinrich II. der Heilige, geboren am 6. Mai 973 und verstorben am 13. Juli 1024, wurde im Jahr 1002 in Mainz zum ostfränkischen König gekrönt. Papst Benedikt VIII. krönte ihn und seine Frau

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Kunigunde im Jahr 1014 in Rom zu Kaiser und Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches. Heinrichs Heiligsprechung fand im Jahr 1146 durch Papst Eugen III. statt, Kunigunde wurde 1200 von Papst Innozenz III. heiliggesprochen. Die beiden waren das einzige heilige Kaiserpaar des Mittelalters, ihr vorbildliches christliches Leben machte sie dazu würdig. Kaiser Heinrich lebte und handelte nach dem Leitspruch: „Ne quid nimis“ (nichts im Übermaß,

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Völser Orts- & Kirchengeschichte

Maß in allen Dingen). Dazu bemerkte der bayerische Historiker Andreas Buchner, dass Heinrich diesen Grundsatz seines Lebens und Handelns nur in einem Punkt überschritten habe: in der grenzenlosen Wohltätigkeit gegen die Kirche und die Geistlichkeit. Zu diesem starken Verhältnis zur Kirche wird auch seine Erziehung bei den Bischöfen Abraham von Freising von 978 bis 985 und bei Bischof Wolfgang von Regensburg von 985 bis 990 wesentlich beigetragen haben. Heinrich machte Bamberg zu seiner zentralen Pfalz im Reich. Kurz nach seiner Krönung zum König ließ er hier den Dombau beginnen, der am 6. Mai 1012 geweiht wurde. Als König und Kaiser tat er zusammen mit Kunigunde alles, um den Klöstern Schutz und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu garantieren, damit sie ihre Lebensweise pflegen konnten. Nicht nur, dass er viele Klöster unter seinen eigenen, königlichen Schutz nahm und damit dem bischöflichen Zugriff entzog, durch reiche Güterschenkungen sorgte er dafür, dass die Abteien wirtschaftlich erstarkten. Wie intensiv sich Heinrich um den Zustand der Kirche sorgte und mit welcher Tatkraft er in kirchliche Belange eingriff, beweisen zahlreiche Synoden, die das Reichsoberhaupt mit seinen Bischöfen über eine Erneuerung des geistlichen Lebens einberief. Auch Papst und auswärtige Mächte wurden in diese Gesamtsorge mit einbezogen. So berief Heinrich während seines Krönungszuges nach Rom zwei Synoden ein, die Bestimmungen von großer Tragweite für die Kirche erließen: Ein verbindliches Weihealter für Bischöfe und Priester wurde festgelegt, das Verbot des Ämterkaufs erneuert und die Entfremdung von Kirchengut durch Verpfändung oder Schenkung unter Bann gestellt. Die römische Synode machte sogar dem Papst Vorgaben für die Feier der Liturgie: 1018 erfolgte die Übernahme eines römischen Brauches in die Liturgie der Reichskirche, als Heinrich auf der

Der Heilige, abgebildet mit Schwert und dem Modell des Doms zu Bamberg, in einem der Fenster der Blasiuskirche

Synode von Nimwegen verfügte, dass während der Messfeier die Hostien zur Linken, der Kelch zur Rechten des Priesters zu stehen haben. Nur ein kleiner Teil seiner zahlreichen Initiativen kann hier angeführt werden. Auch die Bedeutung von Heinrich Il. für die Kunst- und Kulturgeschichte ist enorm. Er hat Kunstwerke in Auftrag gegeben, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen bzw. zu den 25 bedeutendsten Kunstwerken der Mensch-heitsgeschichte überhaupt. Dazu gehört das „Perikopenbuch Heinrichs II.“, eine Sammlung von Texten aus der Bibel mit meisterhaften Illustrationen, entstanden auf der Klosterinsel Reichenau im Bodensee, um 1010 von ihm in Auftrag gegeben. Es zählt zu den bedeutendsten Kunstwerken der Menschheit. Karl Pertl Quellen: „Kaiser Heinrich II. und Kunigunde, das heilige Paar“, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg.

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Trauer darf sein

Seelenrosenkranz / Seelenandacht Trostbriefe als Begegnungsform nach dem Abschied

Zu Allerheiligen und Allerseelen besuchen viele Gläubige die Gräber ihrer Lieben. Blumen, Zeichen des Lebens und der Liebe, drücken Dankbarkeit und Erinnerung aus. Die brennenden Kerzen sind ein Symbol für Gottes Gegenwart. Der Friedhof ist ein heiliger Ort, wo man still-betend bei seinen Lieben verweilt. Seelenrosenkranz und Seelenandacht am Vorabend des Begräbnisses sind würdige Rituale, die von einem Team, das Herr Georg Rudisch koordiniert, gestaltet werden. Der Rosenkranz ist ein tröstendes Gebet, weil in allen Gesätzchen etwas vom Geheimnis Jesu und seinem Erlösungswerk aufleuchtet. Diese Anrufungen sind eingebettet in das Ave Maria,

zusammenkommen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20) Die Seelenandacht stellt in ihrem Gebetsrahmen ganz bewusst Lebensbilder der Verstorbenen in den Mittelpunkt. Besondere Talente des Verewigten sollen aufleuchten und durch kurze Erzählungen sollen Erinnerungen lebendig werden. Besuche und Trostbriefe Das Team „Trauernde trösten“, geleitet von Paul Lampl, bot vor Corona den Angehörigen der Verstorbenen einen Besuch an. Manche nahmen eine solche Begegnung an, andere wünschten keinen Besuch. Sie hofften, den Abschied im Familien-/Freundeskreis oder allein bewältigen zu können. Corona brachte eine Veränderung. Seither schreibt ein Mitglied aus dem Team an die Angehörigen im Auftrag der Pfarre einen Brief. Besuche werden jedoch gern gemacht, wenn Angehörige ein Gespräch wünschen.

sodass darin das väterlich/mütterliche Gottesbild im Menschen Resonanz findet. Im Rosenkranz betrachtet man das gesamte Heilswirken Jesu. Bischof Stecher schreibt, dass der Rosenkranz „ein Strom des Vertrauens und der Geborgenheit“ ist. Das „Ave Maria“ ist dabei wie „das Heranrauschen einer Brandung, deren Wellen immer wieder ausrollen, die uns helfen beim Geheimnis der Anrufung zu bleiben. Dabei strömen unsere Anliegen dem ewigen Meer entgegen“. Der Dienst des Vorbetens ist Nächstenliebe, denn er versammelt Menschen um den HERRN: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen

Trauer und Trauerbewältigung beanspruchen viel innere Kraft der Betroffenen, besonders wenn die „Warum-Frage“ gestellt wird, auf die es keine Antwort gibt. In dieser schmerzvollen Zeit möchten unsere Briefe, die sich an der Parte und am Sterbebild orientieren, behutsam zeigen, dass die Morgenröte der Hoffnung aufleuchten kann, weil der Tod nicht das letzte Wort hat. Trauernde dürfen und sollen ihren unterschiedlichsten Gefühlen Raum geben, sie zulassen, und so ihren eigenen Weg durch die Trauer finden. Trauer darf sein, weil die „Trauer das Heimweh unseres Herzens nach dem Menschen ist, den wir liebten“, sagt Irmgard Erath. Sieglinde & Paul im Namen des Teams


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