EMM aUs

2/2026
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2/2026

„Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! … Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. …Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.“
So lautet es im Johannesevangelium Kapitel 14. Der auferstandene Jesus nimmt a bschied von seinen Jüngern und bleibt ihnen und uns dennoch nahe. In der Osterzeit möge dies tief in unser Bewusstsein eindringen.
Papst Leo stellte bei seiner afrikareise Jesus, den auferstandenen, mit der friedensbotschaft in den Mittelpunkt und rief auf zu erkennen, dass religionen den auftrag haben, den frieden in die Welt hineinzutragen und bei unterschiedlichen Meinungen den Dialog zu fördern. s chon jetzt helfen in afrika r eligionen mit, stammesfehden zu überwinden.
Eine weitere Botschaft von Papst Leo gilt es, im Bewusstsein zu halten: Der Glaube darf niemals von Politikern missbraucht werden, um ihre Macht zu zementieren, ob in amerika, in russland oder auch in Österreich - habe ich mir dazu gedacht.
Christinnen und Christen sind verpflichtet, sich für eine humane Welt einzusetzen und dies auch öffentlich kundzutun. Ich denke hier an die zwei Jugendlichen, die in Österreich bestens integriert sind und denen trotzdem die a bschiebung droht. Wie schnell werden s portler*innen, Wissenschaftler*innen oder Menschen in Mangelberufen eingebürgert, auch wenn sie weder die deutsche sprache beherrschen noch die österreichische Geschichte kennen. Dies ist eine Ungerechtigkeit, die zum Himmel schreit!
In wenigen Tagen feiern wir Christi Himmelfahrt und beten dann 9 Tage lang um den Heiligen Geist. Dieses Gebet wird Pfingstnovene genannt. als von Gott Begeisterte gilt es, Kirche zu sein. „Kirche“ heißt übersetzt „von Gott gerufenes Volk“!
Möge der Heilige Geist die Herzen vieler „zum Brennen bringen“, damit sie gleichgültig gewordene Menschen mit ihrer freude, Hoffnung und Zuversicht anstecken, dass diese ihr Christsein wiederentdecken!
Mit dem Gebet aus einer Pfingstnovene (s. 3) wünsche ich euch eine gute Vorbereitungszeit auf Pfingsten hin.

Biblischer Witz: Feuerzungen auf dem Kopf In seiner Predigt am Pfingstfest schildert der Pfarrer, wie der Heilige Geist sich als feurige Zungen auf den Köpfen der apostel niederließ. Da flüstert Hans dem emil zu: „Jetzt weiß ich, warum die Mönche Tonsuren tragen.“
Redaktionsschluss für EMMAUS 3/2026: Mittwoch, 30. September 2026

Bildnachweis: Alle Bilder, die nicht extra ausgewiesen sind, stammen aus dem Pfarrarchiv der Pfarre Völs Offenlegung gemäß Mediengesetz: Alleininhaber röm. kath. Pfarre Völs –Informationsblatt der Pfarrgemeinde Völs, Homepage www.pfarre-voels.net, Schriftleiter: Mag. Paul Lampl (PL), Redaktionsadresse: Innsbrucker-Str. 35, E-Mail: p.lampl@chello.at – Telefon 94 02 02 – Pfarrblatt „EMMAUS“: Raiba Tirol Mitte West, Bankstelle Völs, IBAN: AT25 3633 6000 0132 0142, BIC: RZTIAT22336 – Layout & Druck: www.steigerdruck.at
Zum Titelbild: Das „Buch der Bücher“, die Hl. schrift, Grundlage jeden Betens…
Komm herab, o Heiliger Geist, komm in unsere Kirche. Komm, Heiliger Geist, erneuere in mir und in allen die Tauf- und Firmgnade. Gib dich als Geist des Vaters und des Sohnes zu erkennen, führe uns aus den Dunkelheiten zum Licht, inspiriere unser Denken und Fühlen, mache unser Inneres hell.
Mitte März dieses Jahres verstarb einer der angesehensten und einflussreichsten Denker im deutschen Sprachraum, Jürgen Habermas, im Alter von 96 Jahren. Sich selbst bezeichnete er als „religiös unmusikalisch“, er sei auch im Alter nicht „fromm“ geworden. Im Jänner bat er einen Berufskollegen, einen Professor für evangelische Theologie, den Gottesdienst zu seiner Beerdigung zu halten, und er fügte hinzu: „Sie wissen ja, dass ich nicht wirklich gläubig bin.“ Trotzdem beschäftigte er sich die letzten Jahrzehnte seines Lebens immer stärker mit dem Thema Religion. Er nahm, ohne sich als fromm zu verstehen, religiöse Überlieferungen, vor allem die biblischen, bedingungslos ernst. Von so jemandem kann man sich schon etwas sagen lassen - und das soll in dieser und den beiden nächsten Kolumnen geschehen. Habermas sah in den religiösen Überlieferungen eine Quelle für eine VERNÜNFTIGE Sicht auf das menschliche Leben. Und so galt es für ihn, sich die Inhalte des religiösen Sprechens gegenwärtig zu halten und sie weiterzugeben. Wir dürfen sie nicht vergessen, selbst wenn sie uns unverständlich geworden sind, nicht mehr einleuchten, wir ihnen keinerlei lebensdienliche Plausibilität mehr abgewinnen können, meinte er und begründete dies so: Man könne ja nicht ausschließen, dass andere Personen, spätere, in ihnen einen vernünftigen Gehalt entdecken, der weitere Fortschritte von Menschlichkeit und Freiheit ermöglicht. Hans Thalhammer


Die zentralen Gebetstexte des Christentums stammen aus der Bibel: Das Vater unser und das ave-Maria, das Magnificat und das nunc dimittis sind Gebete, die unser Beten prägen. Dazu kommen die Psalmen, die als großes Gebetsbuch die Mitte unserer Bibel bilden, und viele weitere Gebete, die in die biblischen Texte eingefügt sind.
Die Bibel möchte als Wort Gottes einen r aum anbieten, in dem die erfahrungen der Menschen mit Gott ihren ausdruck finden. sowohl im alten als auch im neuen Testament sehen wir Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit Gott ins Gespräch kommen. Beschrieben werden sowohl das Gespräch einzelner Personen mit Gott als auch gemeinschaftliche formen des Betens wie Tempel- und synagogengottesdienste. Die Treffen der ersten christlichen Gemeinden führen diese Traditionen fort: jeweils am ersten Tag der Woche, also am sonntag, treffen sich die Gäubigen, um in den schriften zu lesen, zu beten und das Brot zu brechen.
Das wohl bekannteste Gebet der Bibel ist das Vater unser (Mt 6,9-13). es beginnt mit Lob Gottes und geht dann in Bitten über: Die Bitte um das Lebensnotwendige, um Versöhnung und Befreiung von all dem, was dem menschlichen Zusammen leben nicht förderlich ist. Zusammen mit dem Vater unser ist von Jesus eine kurze einführung über das Wie des persönlichen Be tens überliefert. „Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu: dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch
ehe ihr ihn bittet.“ (Mt 6,6-8) Jesus selbst zieht sich immer wieder zum Gebet an einen einsamen Ort oder auf einen Berg zurück.
Die Psalmen bilden die Mitte des alten Testaments und sind das zentrale Lieder- und Gebetbuch des Judentums und des Christentums. schon die Kirchenväter beschreiben den Psalter als eine art Zusammenfassung der gesamten Heiligen schrift, und bis heute faszinieren diese Text durch ihre Menschlichkeit. In ihnen können die Betenden sich selbst wiederfinden und alles, was sie bewegt vor Gott tragen: not, Wut und Verzweiflung, Dankbarkeit und freude, sorgen, Zweifel und Vertrauen. In den christlichen Gottesdiensten haben die Psalmen ihren Ort zwischen Lesung und evangelium gefunden, doch besonders im stundengebet wird das Psalmenbeten intensiv gepflegt. Doch da man, wie schon der Kirchenvater athanasius meint, in ihnen wie in einem spiegel alle regungen der seele erkennt, eignen sich Psalmen auch gut für das persönliche Gebet.

Das Vater unser und die Psalmen sind zwei bewährte Möglichkeiten, mit biblischen Texten zu beten. sie bieten eine sprache an für das eintreten in den Gesprächsraum mit Gott, die über die persönlichen Möglichkeiten hinausgehen. Doch eignen sich die Texte der Bibel insgesamt, in der reflexion ausgangspunkt für ein ganz persönliches Gebet zu werden.
Eine sehr alte Weise des Betens mit der Bibel, die heute wieder verstärkt praktiziert wird, soll im folgenden vorgestellt werden:
Lectio Divina – Geistliche Schriftlesung
Es ist eine Form des Betens, bei der die Bibel oder andere geistliche s chrift langsam und meditierend gelesen wird. sie gliedert sich in vier Teile:
Lesen (lectio), Betrachten (meditatio), Gebet (oratio), Kontemplation (contemplatio). Das langsame und meditierende Lesen führt zu einem inneren Dialog, der in einen Dialog mit dem Wort Gottes mündet. In das Gespräch mit Gott haben Gedanken und anliegen aus dem alltag ebenso ihren Platz wie das stille Verweilen vor Gott.
Die Lectio Divina eignet sich sowohl für das gemeinschaftliche Gebet als auch für die persönliche
Betrachtung. Das Bibelwerk s tuttgart (www.bibelwerk.de; www.lectiodivina.de) bietet eine reihe von schriften und Behelfen vor allem für das Beten in Gruppen an und stellt diesen Zugang auch in Online-foren vor.
Maga Karin Hintersteiner Leiterin Team Bibelwerk und Glaubenskommunikation

Das Gebet ist ein element, das viele gläubige m enschen miteinander verbindet. Gebet ist sprechender Glaube und daher spricht es Gott an, an den es sich wendet. Christliches Beten gründet in der Offenheit für Gott, der durch die ganze Geschichte dem menschen entgegenkommt. er hat in Christus sein Gesicht gezeigt und sich in seiner Zuwendung zu erkennen gegeben. Gebetswege sind einmalig, wie menschen einmalig sind.
Beten heißt vor Gott sein, heißt sein „Herz ausschütten“. Das kann heißen: jubeln, danken, bitten, klagen, schreien, anklagen, richten, kämpfen, flehen, fragen, anbeten oder schweigen.
Beten heißt auch: mit Gott kämpfen, wie Jakob; vor Gott tanzen, wie m iriam; mit Gott rechten, wie Jeremias; von ihm wissen wollen, wie Hiob; Gott im Schweigen vernehmen, wie elias; seine Verheißungen im Herzen bewahren, wie maria; Gott preisen wie Jesus, in Gott schweigen, die Seele zur ruhe kommen lassen, wie der Psalmbeter. – Beten ist immer ein „Sich-Anvertrauen“.
Biblischer Witz: Neues Testament ein r abbi betet zu Gott: „Herr, mein sohn ist Christ geworden ...“ Darauf meint Gott „na und? Meiner auch.“ Der rabbi wird neugierig: „Und was hast du gemacht?“ Gott: „Ich habe ein neues Testament geschrieben.“


Der Spielenachmittag war für Völser Kinder eine feine einstimmung auf das Wochenende und den darauffolgenden sonntag. Bei fast sommerlichem Wetter versammelten sich Kinder und Jugendliche im Pfarrsaal, um (neue) spiele kennenzulernen. Zum ausklang des nachmittags haben einige Kinder die Chance wahrgenommen, sich bei der Jungscharstunde der Pfarre noch im freien zu tummeln.
Danke der Völser Verantwortlichen vom katholischen familienverband Manuela sonnweber und den spielepädagoginnen der spielebörse für diesen gemütlichen nachmittag.

In unserer Gemeinde bereiten sich 44 familien mit ihren Kindern auf den empfang der Hl. eucharistie und 34 familien auf das sakrament der firmung vor. In der Osternacht konnte eine erwachsene bei der Taufe auch die sakramente der firmung und der eucharistie empfangen. ebenso konnte ich einem erwachsenen die firmung spenden.
Mögen die familien aus den sakramenten ihr Leben und das unserer Pfarrgemeinde gestalten!

Am 14. März konnten Pfr. Christoph und Vikar Thomas rund 240 Ministrantinnen und Ministranten in Völs begrüßen.
eine Hüpfkirche , viele Bastelstationen, der spielebus, ein gutes Mittagessen in der Blaike, ein großer einzug der Kinder in Ministrantenkleidung von der Pfarrwiese in die emmauskirche ließen nicht nur die Kinderherzen höher schlagen. auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der diözesanen Jungschar und die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter von Völs und alle, die für das essen verantwortlich waren, waren am schluss des Tages begeistert und zufrieden.
Vergeltsgott allen, die diesen Tag ermöglicht haben.
Au F, I n S Fer I en LAG er! nOCH SI n D P L äTZ e F re I !

Jungschar- und Ministrantenlager am fuße des Hochkönigs vom 11.-18. Juli 2026. Kinder ab der der 1. Klasse Volksschule und schülerinnen und schüler bis 14 Jahre sind zu unserem Lager herz-
lich eingeladen. Willst du abenteuer erleben, dann komm mit! anmeldungen liegen im Pfarrheim und in der Kirche auf.

Die aktuelle Gottesdienstordnung ist auf der Pfarrhomepage –www.pfarre-voels.net – unter „Gottesdienstordnung“ zu finden.
Samstag, 9.5.
19.00 Uhr Florianigottesdienst der feuerwehr (Musikkapelle)
Sonntag, 10.5. Muttertag Caritas Kirchensammlung
10.00 Uhr Familiengottesdienst – Zupfkapelle

Montag, 11.5.
19.00 Uhr Bittgang um Frieden und Gerechtigkeit von der Pfarrkirche nach Kranebitten – dort Bittmesse
Dienstag, 12.5.
19.00 Uhr Bittgang um Bewahrung der Schöpfung vom Hörtnaglhof nach afling - dort Bittmesse
Mittwoch, 13.5.
18.15 Uhr Bittgang um Vertiefung und Ausbreitung des Glaubens vom rotentalkreuz nach Götzens, dort um 19.30 Uhr Vorabendmesse (keine Vorabendmesse in Völs!) (siehe s. 12)


Donnerstag, 14.5. Christi Himmelfahrt
8.30 Uhr Hl. Messe
9.45 Uhr Erstkommunionfeier – einzug mit der Musikkapelle vom Dorfplatz - musik. gestaltet vom Kinderchor
Samstag, 16.5.
6.00 Uhr Treffpunkt Pfarrkirche zur Fußwallfahrt nach Maria Waldrast, dort 15.00
Uhr Hl. Messe – Anmeldung in der Pfarrkanzlei mehr Infos Seite
19.00 Uhr Firmlingsmesse

Sonntag, 17.5. 10.00 Uhr Kinderwagengottesdienst (siehe s. 14)
Donnerstag, 21.5. 17.30-19.30 Uhr firmlingsbeichte – Pfarrkirche
Samstag, 23.5.
19.00 Uhr Jugendmesse und anschließend Jugendabend im Pfarrheim
Pfingstsonntag, 24.5. 08:30 Uhr Hl. Messe 10.00 Uhr Festgottesdienst (Kirchenchor)
Pfingstmontag, 25.5. 8.30 Uhr Festmesse in der Blasiuskirche
Dienstag, 26.5. 19.00 Uhr Maiandacht – alte Kirche
Donnerstag, 28.5. 18.00 Uhr firmlingsprobe
Freitag, 29.5.
Lange Nacht der Kirchen
18.00-19.30 Uhr Mal & Tattoostation vor der Pfarrkirche


18.30-20.30 Uhr Hinauf auf den Kirchturm –Treffpunkt bei der Alten Kirche
20.30 Uhr Orgelkonzert 21.45 Uhr Abendgebet (siehe s. 15)
Samstag, 30.5. 9.00 Uhr Firmung (somesing)


Sonntag, 31.5. - Dreifaltigkeitssonntag 08.30 Uhr Hl. Messe 10.00 Uhr Festgottesdienst mit Kindersegnung, Kuscheltiere können mitgebracht werden. – Pfarrkaffee nach allen Gottesdiensten
Donnerstag, 4.6. Fronleichnam
19.00 Uhr Vorabendmesse
8.30 Uhr Festgottesdienst im Garten neben der neuen Mittelschule, dann fronleichnamsprozession zur Pfarrkirche. (Musikkapelle, Kirchenchor)
Bei schlechtwetter beginnt der festgottesdienst um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche. 19.00 Uhr Abendmesse
Samstag, 6.6. Fest des Hl. Norbert (Ordensgründer der Prämonstratenser) 19.00 Uhr VaM in Völs mit fair Trade Verkauf


Sonntag, 7.6.
10.00 Uhr Familiengottesdienst
19.00 Uhr Norbertigottesdienst in der stiftskirche Wilten
Montag, 8.6.
20.00 Uhr Taufabend
Dienstag, 9.6. 19.00 Uhr anbetung



Freitag, 12.6. Herz Jesu Fest 15.00 Uhr Festgottesdienst in der Blasiuskirche 16.00 Uhr Dankesessen für Caritas-, Pfarrkalendersammler/innen, Pfarrblattausträger/innen und Schaukästenbetreuer/innen
Samstag, 13.6.
18.00 Uhr am Dorfplatz Festmesse zum Schützenjahrtag (Musikkapelle)
Sonntag, 14.6. Herz-Jesu-Sonntag 10.00 Uhr Familiengottesdienst Kuchenverkauf nach allen Gottesdiensten zu Gunsten des diesjährigen JuMi Lagers
Sonntag, 21.6.

10.00 Uhr Kinderwagengottesdienst Pfarrkaffee nach allen Gottesdiensten 13.00-17.00 Uhr Fest der Musik auf verschiedenen Plätzen in Völs

Dienstag, 23.6. Wetterherren Bittgang 18.30 Uhr Bittgang zum Schwarzen
Kreuz
Mit dem Linienbus:
18.23 Uhr Völser seesiedlung, 18.26 Uhr Völs Mitte.
Ausstiegstelle Ziegelei Haftanstalt. Dort ist um 18.35 Uhr Treffpunkt
Sonntag, 28.6.
8.30 Uhr Hl. Messe 10.00 Uhr Familiengottesdienst
Dienstag, 30.6. 19.00 Uhr Vesper – alte Kirche
Samstag, 4.7. 19.00 Uhr VaM mit fair Trade Verkauf
Sonntag, 5.7.
10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Kinderund Jugendchor; anschl. Grillen im Pfarrheim für diese Gruppen, Jungschar und MinistrantInnen
Dienstag, 7.7.
19.00 Uhr Requiem für die Letztverstorbenen des 2.Quartals (Kirchenchor)
Samstag, 11.7. bis Samstag, 18.7. JuMi-Lager in Mühlbach am Hochkönig (siehe s. 7)
Sommergottesdienstordnung ab 11.7. samstag: Vorabendmesse 19.00 Uhr
sonntag: 9.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 Uhr in der Pfarrkirche freitag: 7.00 Uhr in der Blasiuskirche
rosenkranz: Pfarrkirche: samstag 18.30 Uhr
Kanzleistunden in den Sommerferien
Mittwoch 17.00-19.00 Uhr
Donnerstag 09.00-11.00 Uhr und nach Vereinbarung Tel. 303109 oder Handy 0676-87307295
Mittwoch, 22.7. Maria Magdalena 11.00 Uhr Patrozinium in Lüsens
Sonntag, 25./26.7. Christophorussonntag
„Pro unfallfreiem Kilometer einen ZehntelCent für ein MIVa-auto“
Kirchensammlung bei allen Gottesdiensten Die MIVa austria (Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft) ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche. Ihre aufgabe ist es, für junge Kirchen und Projekte der entwicklungszusammenarbeit fahrzeuge zu beschaffen: je nach Bedarf PKW oder Geländewagen, Motorräder, fahrräder, Traktoren, landwirtschaftliche Geräte, fallweise auch Boote oder kleine schiffe, flugzeuge oder Lasttiere.


Sonntag, 9.8. Laurentiussonntag
9.00 Uhr familiengottesdienst
19.00 Uhr Festgottesdienst in der Stiftskirche Wilten
Donnerstag, 13.8.
20.00 Uhr Taufabend
Freitag, 14.8.
16.00 Uhr Kräuterbuschenbinden im Pfarrheim – HelferInnen sind herzlich willkommen!

Samstag, 15.8.
Mariä Aufnahme in den Himmel
Landesfeiertag
9.00 Uhr Festmesse mit Kräutersegnung (Kirchenchor)
19.00 Uhr VaM
Sonntag, 16.8. „Lederhosensonntag“
09:00 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche
10.30 Uhr Hl. Messe in Afling mit der Lederhosenrunde
Montag, 24.8.
19.00 Uhr festgottesdienst in st. Bartlmä / Wilten

Sonntag, 30.8. Augustinisonntag
9.00 Uhr familiengottesdienst
19.00 Uhr festgottesdienst in der stiftskirche Wilten
Donnerstag, 10.9. 20.00 Uhr Taufabend
Freitag, 18.9.
16.00 Uhr startfest der Jungschar und MinistrantInnen
Sonntag, 20.9.

19.00 Uhr Vorabendmesse
9.00 Uhr Festgottesdienst – 50 Jahre Vinzenzgemeinschaft, anschl. Agape

Sonntag, 27.9. Erntedankfest
9.00 Uhr Festgottesdienst mit segnung der erntedankkörbe in der Pfarrkirche, anschließend Prozession durch die Dorfstraße (Musikkapelle, Kirchenchor).
Freitag, 2.10. 19.00 Uhr Wallfahrt der Stiftspfarren nach Hl. Wasser Treffpunkt Olympiaexpress bei der schwellerkapelle

Freitag, 2.10 bis Samstag 3.10. Pfarrgemeinderatsklausur
Sonntag, 4.10. 9.00 Uhr Gefallenen- und Friedesgottesdienst, anschl. Oktoberfest der Musikkapelle
Dienstag, 6.10. 19.00 Uhr Requiem (VrauenVokalVöls)
Samstag, 10.10. 07.30 Uhr Abfahrt zur Männerwallfahrt

21. februar 2026 Karl schlesinger
95 J. 24. februar andrea singer 68 J. 12. März romana furtner 81 J. 26. März Gertrud Winkler 96 J. 04. april Josef eller 95 J. Den Angehörigen herzliche Anteilnahme!

21. februar 2026 Jonathan Bachmair
21. februar samuel Bachmair
21. februar Tobias Hofer
4. april ria Behla
18. april Ylvi seipelt-fasching
Wir freuen uns mit den Eltern!

Biblischer Witz: Ein Wunder? ein junger Mann eilt völlig entrüstet an einem großen Wallfahrtsort durch die Menge und schreit: „Jetzt kann ich laufen, jetzt kann ich laufen!“ nach einigen erfolglosen Versuchen gelingt es dem Pfarrer ihn anzuhalten und ihn zu fragen: „Ist denn ein Wunder an dir geschehen?“ „nein, mein fahrrad ist geklaut worden!“

In Indien ist der Mai ein sehr wichtiger Marienmonat. Jeden Tag am abend feiern wir eine Heilige Messe, vor der ein rosenkranz gebetet wird und nach der es eine Prozession gibt. es wird eine statue der Muttergottes vorangetragen. Die Menschen folgen ihr singend und betend mit brennenden Kerzen in den Händen.
Bei der Heiligen Messe segnet der Priester für jede Gebetsgemeinschaft (Menschen, die ein gemeinsames Wohngebiet haben) eine Marienstatue. Diese wird jeden Tag in ein anderes Haus getragen, wo gemeinsam gebetet und gesungen wir.
Den ganzen Mai hindurch singen die Menschen Marienlieder und es gibt eine besondere Marien nacht. Da kommen Kinder und erwachsene zusammen und hören über Maria neues durch Lieder, spiele, Quiz und auch fernsehfilme.
Am 31. Mai wird ein großes fest mit einer Heiligen Messe, einer agape und einer Prozession ge -
feiert. Danach gibt es ein unterhaltsames Programm mit spiel, Tanz und Preisverteilung für alle Wettbewerbe während des ganzen Monats.
Der Monat Mai ist der Gottesmutter Maria geweiht und alle Menschen in meiner Heimat denken an sie und danken ihr. Vikar Thomas


Von Montag bis Mittwoch vor Christi Himmelfahrt stimmen sich die Gläubigen mit drei Bittgängen auf das fest ein. Der tiefere sinn ist, dem Herrn anliegen mitzugeben, damit sie in Gottes Hand geborgen sind. Mit diesem Gebet teilen wir unsere sorgen mit und hoffen, dass Gott uns in unseren anliegen begleitet. Dieses Gebet ist auch eine suchbewegung nach Lösungsmöglichkeiten. schließlich mündet es in einen Dialog, der „frieden und Gerechtigkeit“ anspricht, der uns zur „Bewahrung der schöpfung“ einlädt und den persönlichen Glauben berührt. Beten heißt den nächsten sehen. Das Bittgebet am Weg ist ein meditierendes Gebet, das „etwas im Herzen bewegt“ und im Kopf rumoren lässt. Daher führt dieser Dialog zum persönlichen einsatz, zur aktion und zum Teilen religiöser erfahrungen.
Diese Bittgänge sind ein Zeichen für den Glauben an Gott, die Macht des Gebets und die helfende führsprache der Heiligen.
Die Pfarre lädt zu den Bittgängen mit jeweils anschließender Bittmesse ein:
Montag, 11. Mai
19.00 Uhr Bittgang um Frieden und Gerechtigkeit von der Pfarrkirche nach Kranebitten – dort Bittmesse
Dienstag, 12. Mai
19.00 Uhr Bittgang um Bewahrung der Schöpfung vom Hörtnaglhof nach afling - dort Bittmesse
Mittwoch, 13. Mai
18.15 Uhr Bittgang um Vertiefung und Ausbreitung des Glaubens vom rotentalkreuz nach Götzens, dort um 19.30 Uhr Vorabendmesse (keine Vorabendmesse in Völs!)
Das Fest Christi Himmelfahrt feiern wir 40 Tage nach Ostern. Im Glaubensbekenntnis sprechen wir aus, dass Christus in den Himmel aufgefahren ist. e r ist nicht mehr sichtbar unter den Menschen, sendet uns aber am Pfingsttag den Hl. Geist. Wir können zwischen Gut und Böse unterscheiden und als „Begeisterte“ die Welt im Guten mitgestalten. Zehn Tage danach mündet die Osterzeit in das Pfingstfest, das Geburtsfest der Kirche, ein.
Samstag, 16. mai 2026, Beten mit den Füßen.
Gibt es momentan ein wichtigeres Gebet als das für den Frieden?

Wir gehen von Völs nach Maria Waldrast. Unterwegs sind vier stationen geplant. an jedem r astplatz gibt uns Pfarrer Christoph einen Impuls mit auf den weiteren Weg.
Die etappen sind unterschiedlich lang, und müssen auch nicht alle gegangen werden. ein Begleitbus bringt unser Gepäck oder müde Pilger zur nächsten station. es wäre schön, wenn einige Völser*innen mit dem auto zur Hl. Messen um 15:00 Uhr in die Waldrast kommen und dann Pilger*innen mit nachhause nehmen könnten.
Wir bitten um Meldung. Die Bergbahnen Mieders sind bereits in Betrieb. für alle angemeldeten Teilnehmer*innen wird die rückfahrt organisiert.
Anmeldung: Toni Pittl 0680-1238828 oder Pfarrbüro 303109
Weg
Völs
Maria Waldrast 14:30 Messe 15:00

KInDerwAG enGOTTeSDIenSTe

„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht“ (mk 10, 14)

Viele von euch haben sicher schon bemerkt, dass an manchen sonntagen um 10.00 Uhr besonders viele familien mit Kindern, auch vielen kleinen Kindern, in die Kirche kommen. Die Kinder bringen einen Zugwaggon mit oder, wenn sie zum ersten Mal da sind, dann erhalten sie einen von den MitarbeiterInnen des Taufteams. Mit großer Begeisterung sausen sie zum altar, um sich dort am aufbau einer Zugstrecke zu beteiligen und v.a. ihren Waggon an die Lokomotive, die für Jesus steht, anzuhängen. Das Motto lautet: „Wir wollen mit Jesus durchs Leben gehen.“ nun beginnt der Kinderwagengottesdienst. Die Lieder laden zum Mitmachen ein, im evangelium begegnen wir Jesus, seinem Wirken auf der erde und erfahren durch ihn, wie groß Gottes Liebe zu uns Menschen ist. Die Predigt ist sehr kurz gehalten, enthält eine aktivität für die Kleinen, aber auch die Großen nehmen die frohe Botschaft mit und lernen etwas neues über unseren Glauben kennen.
Seit Herbst 2025 gibt es ungefähr einmal im Monat einen Kinderwagengottesdienst. Da diese Got-
tesdienste sehr kurz ( 35 Minuten!) und auch kurzweilig sind, geben sie familien mit kleinen Kindern und Babys die Möglichkeit, einen Gottesdienst mitfeiern zu können. selbstverständlich ist immer etwas für erwachsene mit dabei.
Bislang haben wir von vielen familien, aber auch von erwachsenen ohne Kinder, ein sehr positives feedback bekommen. alle waren begeistert!
Deshalb wollen wir euch zu den folgenden Kinderwagengottesdiensten einladen:
sonntag, 17. Mai 2026
sonntag, 21. Juni 2026
sonntag, 11. Oktober 2026
sonntag, 08. november 2026
Aufmerksam machen wir auch auf den Kindersegnungsgottesdienst am Sonntag, 31.Mai 2026, zu dem die familien der Täuflinge des vergangenen Jahres ganz besonders eingeladen werden. alle Kinder dürfen ihr Lieblingskuscheltier zum segnen mitbringen. Das Taufteam freut sich auf euer Kommen!

mAL- & TATTOO-STATIOn: 18.00 – 19.30 uHr
Die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter der Jungschar Völs zaubern lustige Bilder auf die Hände der Kinder. Das macht freude!
HInAuF AuF Den KIrCHTurm: 18.30 – 20.30 uHr
Das Hinaufsteigen auf unseren Kirchturm ist spannend und aufregend zugleich. nach vielen stufen gibt es einen großartigen Blick auf vier Glocken. für schwindelfreie geht es schnurgerade in die Turmspitze, wo man sich 30 m über Grund befindet. Dort erwarten dich die Karfreitagsratschen, die feuerwehrsirene und ein grandioser Blick auf Völs und seine Umgebung. In der Jugendsprache würde man heute sagen „ein Wow-erlebnis!“ – Kinder in Begleitung einer aufsichtsperson sind willkommen.
OrG eLKO nZer T mIT JuLIAn mAnGOTT: 20.30 – 21.30 uH r emmAuSKIrCHe Vö LS
Der junge Tiroler Organist aus serfaus wird unsere rieger-Orgel mit Werken von J.s. Bach zum Klingen bringen und sein Können unter Beweis stellen. – In Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Völs
nACHTG eBe T mIT SeG en
Wir versammeln uns vor der lebendig leuchtenden Bildskulptur von Patricia Karg und betrachten die emmauserzählung. Mit Gesang und Gebet beenden wir den Tag und bitten Gott um seinen schutz und segen.

Biblischer Witz: ein Pfarrer kommt aus dem ausland zurück und hat zwei Kilo Kaffee mitgebracht. an der Grenze packt ihn das schlechte Gewissen. Lügen will und darf er nicht. Kurzerhand klemmt er sich je ein Paket unter die arme. Bei der Kontrolle fragt ihn der Zöllner: „Herr Pfarrer, haben sie im ausland etwas eingekauft? “ „Ja, mein sohn“, erwidert er ehrlich, „Zwei Kilo Kaffee, ich habe sie unter den armen verteilt.

Karl Pechhacker feierte am Karsamstag in der Osternacht seinen 88.Geburstag und sein 30-jähriges Dienstjubiläum als Mesner im Kreise der Gottesdienstgemeinde.
Schon vor der Ministrantenprobe am Vormittag gratulierten ihm einige Mesnerinnen und Mesner und Blumenschmückerinnen und Blumenschmücker mit einem Geburtstagsständchen.
Pfr. Christoph hat ihn zu einem kurzen Interview gebeten:
Lieber Karl, wenn du auf dein Leben zurückschaust, fallen dir drei markante Ereignisse ein?
„Als junger Mann musste ich mit einer Hüftgelenksentzündung über ein Jahr im Gipsbett im Krankenhaus verbringen. Ich konnte mich kaum bewegen und habe anschließend über ein Jahr in der Knochenheilstätte mit Korbflechten die Zeit verbracht. Trotzdem war dieses Erlebnis auch positiv, denn ich habe meine liebe Juli kennengelernt, die mich gepflegt hat. 54 Jahre waren wir glücklich verheiratet“.
Du hast dich schon früh in der Pfarre eingebracht. Wie hat dies begonnen? „1975 sind wir nach Völs gezogen. 1976 war ich Gründungsmitglied bei der Vinzenzgemeinschaft, der ich 47 Jahre angehörte. Wir waren alle im Berufsleben
und fanden doch Zeit, uns für die drängenden Anliegen der Völser Bevölkerung einzusetzen.
Die Emmausstube wurde gegründet für die Seniorinnen und Senioren, wir machten Hausbesuche bei Menschen, die Hilfe zuhause brauchten. Bei finanziellen Problemen konnten wir vielen helfen. Bis zum heutigen Tag gelingt es Delogierungen zu verhindern und Familien zu unterstützen. Seit langer Zeit arbeitet die VG, die heuer ihr 50-Jahrjubiläum feiert, mit dem Sozialsprengel zusammen. Ich gratuliere jetzt schon herzlich, auch wenn das Fest erst im September gefeiert wird.“
1988 war ich beim Pfarrheimumbau als Elektriker fest eingespannt. Besonders freute ich mich über die Anerkennung des Bischofs 1989 und über das Verdienstzeichen der Gemeinde Völs 1996 für meine ehrenamtliche Arbeit in der Pfarre.
Du bist der einzige Mann in der Handarbeitsrunde. Wie bist du dazu gekommen?
„Meine liebe Frau Juli hat sich da besonders engagiert, haben doch die damaligen Mitglieder dieser Runde wöchentlich gearbeitet und 1x im Jahr ihre Handarbeiten zum Kauf angeboten. Der Reinerlös kam den Pfadfindern und der Vinzenzgemeinschaft und auch Anliegen der Pfarre zugute. Jetzt unterstützen wir seit Jahren nur die Vinzenzgemeinschaft.
Übers Jahr hin beschäftige ich mich mit der Herstellung von Weihnachtskarten und kleinen Weihnachtskrippen.“
Wie hältst du dich fit? Mit 88 Jahren ist es keine Selbstverständlichkeit so agil zu sein.
„In der Woche mehrmals auf einen Berg gehen, gesund essen, einen regelmäßigen Tagesrhythmus haben und das kirchliche Leben mitgestalten, das alles
ist mein Lebenselixier. Ich freue mich auf jeden Tag und auf meine Arbeit als Mesner, sei es in der Pfarrkirche, in der Blasiuskirche oder auch in der Alten Kirche. Wenn es gilt, meine Kenntnisse als Elektriker einzubringen, freue ich mich besonders.
Lieber Karl, danke für das Gespräch. Wir wünschen dir noch viele Jahre in unserer Gemeinschaft! Pfr. Christoph
Dieses besondere Kunstwerk wurde am 13. Mai 2016 um 19.00 Uhr im rahmen der Ökumenischen Pfingstvigil von der Künstlerin Patricia Karg vorgestellt und von abt raimund schreier gesegnet. Vor 10 Jahren hieß es in der Presseaussendung der Pfarre Völs:
„Die aus Hall in Tirol stammende Künstlerin Patricia Karg hat eigens für die emmaus-Kirche ein Kunstwerk geschaffen, das im wahrsten sinne des Wortes lebt – vom Licht, mit dem es spielt. Denn: Je nach art und Intensität der Beleuchtung werden verschiedene Teile des Bildes sichtbar“.
„Das transluzente Gemälde ist auf mehreren ebenen gestaltet und hinterleuchtet. Im auflicht bei hellem Tag ist das Bild abstrakt. In der Dämmerung und nacht addieren sich je nach Lichteinstellung verschiedene Themen“, erklärt Patricia Karg. Bei diesem Werk wurden Vorderseite und rückseite in mehreren schichten bearbeitet. Das ergibt ein Gesamtkunstwerk, dessen einzelheiten sich perfekt und immer wieder neu in zauberhaften und strahlenden farben ergänzen. außerdem ist der ausdruck des Bildes fließend und ändert sich je nach standort des Betrachters.“
Patricia Karg hat sich in hervorragender Weise auf die emmausgeschichte eingelassen und die Botschaft der Begleitung Gottes durch den auferstandenen zum Leuchten gebracht. auch wir Gläubige können den auferstandenen durch unser Leben „zum Leuchten“ bringen. Das Bild möge uns Betrachterinnen und Betrachter immer wieder anregen, mit unseren Mitmenschen schritt für schritt mitzugehen und über den Glauben ins Gespräch
ILD, DAS LeBT!“

zu kommen. es braucht aber auch den zweiten schritt, den Jesus uns vorzeigt: miteinander Mahl halten.
Als Pfarrer bin ich froh und dankbar, dass so viele Pfarrangehörige und darüber hinaus auch andere Menschen guten Willens diese schritte miteinander gehen.
Dankbar feiern wir das am Geburtsfest der Kirche, dem Pfingstfest, bei den Gottesdiensten am 23. und 24. Mai. Die Künstlerin Patricia Karg wird am Pfingstsonntag den Festgottesdienst um 10.00 Uhr mitfeiern!
Herzliche Einladung an alle, dabei zu sein! Pfr. Christoph
wILTener Herrn – SeeLSOrG er In Vö LS
eIn rüCKBLICK ALS DAnK

Der Gründer der Prämonstratenser, der Hl. norbert war eine prophetische Gestalt und lebte in der Zeit 1080 – 1134. Das fest des Hl. norbert wird am 6. Juni, seinem Todestag, gefeiert (siehe Gottesdienste seite 8/9). sein engagement galt der Glaubensvermittlung und er wurde so vom „Wanderprediger“ zum Ordensgründer. sein besonderes anliegen war es, dem frieden eine Chance zu geben, weil vielfach Gesetze der Blutrache herrschten. Dieses anliegen ist heute aktueller denn je! Umkehr zu einem besonnenen Leben und der Kampf gegen Dämonie, die uns auch heute in den Verschwörungstheorien begegnet, sind notwendig.
Der Schwerpunkt seines Ordens sollte das ge -
meinschaftliche Leben der Mitglieder und die seelsorge sein. Prämonstratenser werden nicht mit „Pater“ angesprochen, sondern mit H err. sie sind Chorherrn. Warum dies so ist, gibt unser Herr Pfarrer Christoph gerne auskunft.
Völs ist eine Pfarre, die schon Jahrhunderte von den Herren des stiftes Wilten betreut wird. sie sind bei uns Pfarrer, also Pfarrgemeindeleiter, und vor allem s eelsorger. Dies ist ein umfassendes engagement:
Seelsorge ist das Bemühen um den Menschen und dessen Beziehung zu Gott. sie ist ein Beziehungsgeschehen zwischen zwei oder mehreren Personen und ist eine kommunikative achtsamkeit zwischen Glaubenden, fernstehenden, ausgetretenen und atheisten. sie begleitet Menschen in Lebens- und Glaubensfragen durch das persönliche Gespräch, durch Zuhören, durch Gebet, durch tröstende, heilende und aufmunternde Worte, durch s egensgesten und durch soziale Unterstützung. Die s eelsorge ist immer wieder neu an den konkreten Menschen auszurichten, weil es sorge um das Menschsein in seiner Ganzheit ist.
Seelsorgliche Begegnung ist eine Zeit der aufmerksamkeit füreinander, für die Lebens- und Glaubensfragen bzw. Glaubenserfahrungen, sowie im Zuhören und im Teilen von schicksalen, Hoffnungen, sorgen, nöten und freuden. seelsorger und seelsorgerinnen lassen sich vom Leben der Menschen berühren, sie überwinden dabei auch sprachlosigkeit und verhelfen anderen, ihr eigenes Leben in Worte fassen zu können. seelsorge ist ein diakonischer Dienst.
Diesen Dienst versehen die Wiltener als Priester und Pfarrer in Völs, seitdem die Prämonstratenser das stift Wilten gegründet haben.
Für diesen Dienst sagt die Pfarrgemeinde: DANKE!
In der Pfarrkirche Völs steht eine neue Hörassistenzanlage für barrierefreies Hören zum Testen zur Verfügung.
Die sprache kann nun auf kompatible Hörgeräte oder Kopfhörer übertragen werden.
Die firma Summitwave ist nach den Hl. Messen am 16.05. und 17.05. vor Ort und beantwortet gerne fragen.
Fragen vorab oder im Nachhinein? hello@summitwave.eu

VADIS-STAn L AureL & OLIVer HArDy

QUO VADIS-Stan Laurel & Oliver Hardy waren im März in der Emmauskirche zu Gast ...
Ein schweres Gewitter zieht über die stadt, Blitz und Donner jagen sich gegenseitig durch den regensturm. stan Laurel und Oliver Hardy drängen sich an den kalten Hauswänden entlang und suchen verzweifelt einen trockenen Unterschlupf.
Zufällig öffnen sie eine schwere eichentüre, stolpern in einen dunklen und kühlen Kirchenraum. sie haben angst, sie fühlen sich unsicher und allein. Plötzlich aber spricht jemand mit ihnen. eine stimme aus dem Hintergrund Und diese stimme ist eine frauenstimme. eine ganz besondere freundschaft darf beginnen...
Mit Genuss konnten die Besucherinnen und Besucher dieses Theaterstück miterleben.
Mit dem Reinerlös werden Hilfsprojekte von Bischof reinhold stecher und pfarrliche soziale Projekteunterstützt.

Das Wort „Fronleichnam“ geht auf die althochdeutsche sprache zurück, in der „fron“ so viel wie „Herr“ heißt, während „Leichnam“ ursprünglich die Bezeichnung für jeden Leib - ob lebend oder tot - war, sodass fronleichnam dasselbe besagt wie „Herrenleib“.
Papst Urban IV. ordnete am 11. august 1264 die einführung des festes in der ganzen Kirche an, nicht ohne dass er sich vorher mit vielen hervorragenden Kirchenlehrern, darunter auch mit dem heiligen Thomas von aquin, darüber beraten hatte. Thomas war es auch, der die abfassung der Kirchengebete für diesen festtag übernahm. Von ihm stammt auch der eigentliche Triumphgesang des fronleichnamsfestes, das Pange Lingua: „Verkünde, o Zunge, das wunderbare Geheimnis des wunderbaren Leibes.“ Den Höhepunkt erreichte das fest erst durch die einführung der großen Prozession im 14. Jh.

Der vierte evangelienaltar mit dem Herz-Jesu-Bild, heute bei familie raitmair in der Kirchgasse, wurde laut anordnung von Pfarrer friedrich ab 1971 nicht mehr aufgestellt. nur beim suitner und bei der neuen Kirche wurden dann die evangelien gelesen.

Dabei war es verpflichtend, die nach den vier Himmelsrichtungen gerichteten s tationsaltäre entspre-chend aufzustellen, an denen dann die Verlesung der anfänge der vier evangelien stattfand und der feierliche segen erteilt wurde. schon lange vor einführung der fronleichnamsprozession gab es s egnungen und Umgänge, die ihrem äußeren r itus und den Gebeten nach große ähnlichkeit mit der jetzigen Gestaltung der fron-leichnamsprozession zeigten: die Wettersegen und die Wetterprozessionen. ab dem 14. Jh. wurde bei diesen Wetterprozessionen auch das heiligste sakrament mitgetragen. Mit dem allerheiligsten, dem wirksamsten und kräftigsten s chutzmittel gegen allen unheilvollen einfluss, segnete man die fluren und die Wolken, aus denen so viel Gutes, aber auch so viel Unheil kommen kann.
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Unter dem Vorsitz des Landrichters vereinbarte im Jahre 1494 die Mutterpfarre Wilten mit Vertretern der Gemeinde Völs, die fronleichnamsprozession mit den vier evangelien zu lesen und mit dem heiligsten sakrament die feldfrüchte zu segnen.
Damals wurden auch die 4 Altarstationen im freien und die r ichtung der altäre bestimmt: Der erste beim r angger weist nach Osten, der zweite beim Haselwanter/ Pol nach süden, der dritte beim suitner nach Westen - alle in der Dorfstraße - und der vierte altar in der Kirchgasse bei r aitmair nach norden. Diese Ordnung wurde 470 Jahre lang eingehalten, bis in neuerer Zeit auf Grund der Vergrößerung des Ortes die fronleichnamsprozession von der s eesiedlung zur Pfarrkirche führt.

Auf diesem Foto, das ende der 1950er-Jahre entstand, sind erika Posch, verh. Gruber, und sylvia Jordan, verh. Prem, als engel und Pilgerle vor Beginn einer Prozession zu sehen. sie stehen, wie die dahinter wartenden Mädchen in Weiß gekleidet, auf dem Kriegerdenkmal-Platz. Das gewiss schon seit sehr langer Zeit bei kirchlichen Umgängen mitgehende historische Paar, engel und Pilgere, weist auf eine lange Pilgertradition in Völs hin. Die 1463 erstmals erwähnte Kirche st. Jodok befand sich auf dem Pilgerweg, der vom norden europas über Völs nach rom führte und von zahl-reichen Pilgern begangen wurde. nach dem 2. Vatikanischen Konzil 1964 fanden viele alte Traditionen ihr ende, so auch das Pilgerle mit engel als Prozessionspaar.
Karl Pertl
Bild Links: seit 2024 wird der altar mit all seinem aus früherer Zeit stammenden liturgischen altarschmuck von der familie raitmair beim Kriegerdenkmal wieder aufgestellt. auch das altartuch ist dasselbe aus früherer Zeit. Dieser Platz eignet sich wegen seiner Größe besser für die feierliche Handlung.

Dr. Karl Neurauter
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„ e s ist schön, solche Freunde zu haben; es ist schön, nicht allein zu sein!“ - Textstelle aus dem Jungscharlied

Ich bin Hellena, 12 Jahre alt, und ministriere seit 5 Jahren.
Wir Minis leisten Dienst für Gott, die Kirche, die Pfarrgemeinde und helfen mit, die Gottesdienste zu gestalten. für mich bedeutet ministrieren, mit Gott verbunden zu sein; ihn ganz nah zu spüren. Ich habe große freude an der Gemeinschaft unter uns Minis und an den freundschaften, die ich knüpfen kann. außerdem ist das jährliche ferienlager, auf das wir fahren, total cool und ein absoluter Pflichttermin! Beim Ministrieren übernehme ich jede aufgabe gern; es bereitet mir einfach freude, zusammen mit den anderen Gott nahe zu sein.
Ich bin amelie, 8 Jahre alt, und ministriere seit 2 Jahren.
Wir Minis helfen dem Pfarrer und dienen Gott; für mich ist es eine große Verantwortung zu ministrieren, die ich gerne übernehme, vor allem auch, weil wir so eine starke Gemeinschaft sind!
Das sammeln der Kollekte bereitet mir am meisten freude, weil ich dabei echt Verantwortung übernehmen kann, und es ist mir wichtig, dass andere Unterstützung bekommen, wenn sie sie brauchen!
an Hochfesten zu ministrieren, finde ich besonders schön, weil da viele Menschen in der Kirche zusammenkommen. Wir singen und wir hören schöne Geschichten; das gibt mir das Gefühl, zu einer großen, festen Gemeinschaft zu gehören, und das macht mich froh!
Bernhard
„Wir Ministranten helfen dem Pfarrer im Gottesdienst zur freude der Menschen!“ Ich bin Bernhard, 38 Jahre alt, und bin schon lange dabei. Ich habe vor 27 Jahren angefangen zu ministrieren!
Meine Lieblingsaufgabe ist das Weihrauchfass zu schwenken, das macht mir einfach freude!
