PFARRBRIEF NR. 28 SOMMER 2026
Dreiklang
Mit Dir. Gemeinsam
Inhalt
8 Im Blick Grußwort
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Interview
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Rückblick, Einblick und Ausblick
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Erstkommunion 2026
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Firmung 2026
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Haus St. Josef
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Ukrainischer Abend
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Feuerwehr Hötting
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Lilian und Paula
Ehrenamtlich engagierte Pfarrmitglieder erzählen, was ihnen Freude bei ihrer Mitarbeit macht, wo sie Herausforderungen sehen und über eine Erfahrung, die ihnen besonders in Erinnerzung bleibt.
Lange Nacht der Kirchen 30
Pfarrliches Leben
Aufnahme Minis Hötting 32
Taufe, Trauung, Abschied 40
Mariä Himmelfahrt
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Gottesdienste
Lesetipp
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Besondere Kirchenfeste 42
Kinderseite
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Kollekte & Spende
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Wir danken herzlich
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Sponsoring
46
41
18–23
Öffnungszeiten unserer Pfarrbüros
Hötting Schulgasse 2, 6020 Innsbruck Mo., Di., Mi., Fr. 10:00–12:00 Uhr, Di. 14:00–16:00 Uhr, Do. 16:30–18:30 Uhr
Erstkommunion
18 Kinder aus den zwei Volksschulen in unseren Pfarren feierten ihre Erstkommunion, die Gemeinschaft mit Jesus im geteilten Brot. Vielen bleibt dieser Tag in besonderer Erinnerung. Denn das Fest stand unter besonderem Motto …
Tel.: 0512 28 17 11 pfarrbuero.hoetting@A1.net www.sr-hhstn.at/at/hoetting/
Hungerburg Gramartstraße 4, 6020 Innsbruck nach telefonischer Vereinbarung Tel.: 0512 28 17 11 pfarrbuero.hoetting@A1.net www.hungerburg.at/pfarre
St. Nikolaus Sankt-Nikolaus-Gasse 35, 6020 Innsbruck Di. 8:00–11:30 Uhr, Mi. 8:00–11:30 Uhr, Do. 8:00–11:30 Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung
34 Lesetipp
In jeder Dreiklangausgabe findest du seit Jahren einen Lesetipp. Verantwortlich dafür ist Brigitte Eisenstecken-Popeller, die Leiterin der Pfarrbücherei Hötting.
Während der Sommerferien vom 11. Juli bis 13. September ist das Pfarrbüro dienstags von 9:00–10:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Am 18.8., 25.8. und 1.9. bleibt das Pfarrbüro geschlossen. Tel.: 0676 87 30 70 86 pfarre-st.nikolaus@dibk.at www.pfarre-st-nikolaus.at
Seelsorgeraum Hötting – Hungerburg – St. Nikolaus, Schulgasse 2, A–6020 Innsbruck, wolfgang.geister-maehner@dibk. at, Mobil: +43 676 8730 7007, Fotos: Reinhold und Iris Sigl, Christine Renzler, Pfarrarchiv, Privatbesitz, Titelbild: Ehrenamtlich Engagierte, Jung und Alt in unseren Pfarren v.l.n.r.: Claudia Platzer, Antonella Placheta, Josef Madersbacher, Luzia Hochmuth, Hemma und Rudi Neuwirther, Klaus Kirchner sowie Maria Juranek und Enkel Simon Layout: Team Stadthaus, Redaktionsteam Dreiklang Nr. 28: Christine Renzler, Herta Peer, Klaus Spielmann, Reinhold Sigl, Wolfgang Geister-Mähner, Druck: Alpina Druck GmbH
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Liebe Höttinger, Hungerburger und St. Nikolauser, liebe Leserin, lieber Leser,
„… in der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu …“ (aus Pfingstsequenz, S. Langton, 12. Jh., Gotteslob Nr. 344)
erlebst du gerade „Ruh“ oder treibt dich „Unrast“? Was schenkt wirklich Rast? – Freie Tage und Stunden lassen „runterkommen“, zeigen aber auch, wie „rast“– und „atemlos“ wir im Alltag unterwegs sein können. Gute Balance zwischen Arbeits- und Ruhezeiten zu halten, ist wahre Lebenskunst. Sie liegt aber nicht allein in unserem Zutun. Wir werden hineingestellt in Zeiten von Berufsarbeit und Freizeit, persönlicher und familiärer Arbeit, überhaupt in den Wechsel von Werk- und Sonntagen. Ich kann diese Zeiteinteilungen als kulturelle Errungen4
schaft früherer Generationen sehen oder sie reduzieren auf die aktuelle gesetzliche Feiertagsregelung. Der Wandel der Zeit wird immer den Umgang mit der Zeit verändern. Was bleibt, ist die Erfahrung, wie Unrast den Blick für den Lebenssinn trübt und Lebensfreude raubt. Wir brauchen Zeiten zum Ruhen und Rasten. Viele suchen und finden Ruhe bei ausgedehnten Spaziergängen in schöner Natur oder auf Berggipfeln mit Blick ins Weite. Manches Bauwerk strahlt in seiner Archi-
Mosaik am Taufstein (um 1900) von Josef Pfefferle aus Zirl, Pfarrkirche St. Nikolaus
tektur Ruhe aus und lädt zum Verweilen ein, und welcher Park ist nicht zur Einkehr angelegt. Oft sind es schlicht die eigenen geschützten vier Wände, das schmackhafte Essen, ansprechende Musik oder das passende Buch, die für Unterbrechung im Hamsterrad des Alltags sorgen. Was kommt dir in den Sinn, um Ruhe und Rast zu finden? Für eine eigene Qualität des Zur-RuheKommens steht der Austausch im vertrauten Kreis, also die bewusst freigehaltene Zeit mit Partnerin oder Partner, Kindern
oder Eltern, Freund oder Freundin, lieben Mitmenschen oder langjährigen Berufskolleg:innen. Gleichzeitig sind gerade diese Nahbeziehungen am häufigsten der Grund für Aufregung und hitzige Debatten. Allzu selbstverständlich erwarte ich hier, die ersehnte Ruhe zu finden, und die Enttäuschung ist umso größer, wenn sie sich auch im Umgang mit vertrauten Menschen nicht einstellt. Trotz eigenen Bemühens bleiben Ruhe und Rast auch Geschenk. „In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in 5
Hitze Kühlung zu …“ – Wer schenkt hier Ruhe und wer „haucht Kühlung“ zu? Wer ist dieses „DU“? – Ein DU aus himmlischer Beziehung. Die Bibel spricht vom HEILIGEN GEIST. – An heißen Tagen erlebe ich es oft und werde auch darauf angesprochen, wie wohl die Kühle im Innern unserer Kirche tut. Der kurze Abstecher in den Kirchenraum wird zum Rasten in der Sitzbank. Die Stille gibt dem Platz, was in mir ist. Ich sehe es jetzt im Licht der in den Fenstern aufstrahlenden Heiligen. Sie lassen mich wie Generationen von Menschen vor mir im Schein der leuchtenden Kerzen, wie Mose beim Anblick des brennenden Dornbuschs erfahren, hier ist heiliger Boden und doch darf ich hier sein, bin angenommen und werde so gesehen und gehört wie ich bin. Ich fühle ein DU, das da ist, sich mit mir freut, mit mir leidet, mich liebt. Ich spüre mich selbst und traue mich zu glauben: DU bist mit mir in meinem Leben und ich mit DIR – gemeinsam und nicht allein. DU bist unter uns – egal, welche „Wetterlage“ herrscht, welche Gedanken mir durch den Kopf schießen, wie mein Herz schlägt, hier darf ich rasten, Trübes klärt sich, ich finde Ruhe. Einladungen zum Eintreten in solch heilige Orten gibt es viele und sie liegen oft so nah: Sichtbar verweisen ihre Türme in Himmelsrichtung, hörbar bringen uns ihre Glocken in Beziehung mit dem Himmel: Ganz nah bist DU, DEINE Gegenwart schenkt spürbar Urlaub für Leib und Seele. Diese Rast und Ruhe tun so gut. Nicht nur im Urlaub, nein, auch Sonntag für Sonntag und warum 6
nicht auch mal mitten am Tag, DU schenkst sie uns. Gemeinsam mit Pfr. Marek, Diakon Richard, unseren Pfarrsekretärinnen Ulli und Raphaela, Jugendleiterin Veronika, unseren Pfarrgemeinderatsobfrauen Claudia, Eva und Marlies wünsche ich Ihnen und euch eine gesegnete Zeit mit Rast und Ruh! Ihr Diakon Wolfgang
Kirchenglasfenster der Tiroler Glasmalerei über Heilig-Geist-Altar, Pfarrkirche St. Nikolaus
Mit Dir. Gemeinsam Interview mit Paula Nikolai und Lilian Haberl, Claudia Platzer, Antonella Placheta, Josef Madersbacher, Luzia Hochmuth, Klaus Kirchner, Hemma und Rudi Neuwirther sowie Maria Juranek und Enkel Simon Interview: Wolfgang Geister-Mähner
Viele Kirchtürme ragen in unserer Stadt Richtung Himmel und sind sichtbares Zeugnis christlichen Glaubens, auch in Hötting, Hungerburg und St. Nikolaus. Täglich sind die Kirchen geöffnet und unsere Pfarrheime regelmäßig belegt. Möglich ist das nur durch die engagierte Mitarbeit vieler Ehrenamtlicher, egal, ob im
jugendlichen oder gesetzten Alter, gemeinsam wird angepackt. Was hier Freude bereitet oder herausfordert, war meine Frage und die Antworten zeigen, Pfarren werden immer wieder zum Ort besonderer Gemeinschaftserfahrung – ganz konkret untereinander, aber auch immer mit Öffnung zum „Himmel“: 7
Paula Nikolai und Lilian Haberl
Paula Nikolai und Lilian Haberl stehen für unsere Ministrantinnen in Hötting und St. Nikolaus. – Was bereitet bei eurem En gagement Freude? „Wir spüren die Verbundenheit untereinander, eine Gemeinschaft, in der wir uns gegenseitig gern unterstützen. Nicht leicht ist dabei, Ehrenamt und Schule gut unter einen Hut zu bringen. Bei Beerdigungen zum Beispiel fehlt uns oft die Zeit, wir können nicht ohne weiteres ministrieren. Schade ist, dass wir nur wenig Gleichaltrigen sind. Besonders war für uns der Sommer 2024 – die Ministrantenwallfahrt 8
nach Rom und dort der gemeinsam gefeierte Festgottesdienst mit Papst Franziskus und rund 50.000 weiteren Ministrant:innen aus der ganzen Welt. Dieser gemeinsamen Fahrt nach Rom haben wir beide es zu verdanken, dass wir uns überhaupt kennengelernt haben, denn ich, Paula, komme aus Hötting, und ich, Lilian, aus St. Nikolaus. Manchmal liegt nicht nur die Riedgasse dazwischen bei uns ist aus dieser gemeinsamen Zeit eine feste Freundschaft gewachsen.“
😉
Claudia Platzer Neben ihrem Engagement als Pfarr gemeinderats-Obfrau begleitet Claudia Platzer die Höttinger Kinder auf ihrem Weg zur Erstkommunion. „Wenn ich glänzende Augen sehe und das Gefühl habe, ich konnte mit dem, was ich gerade gegeben habe, jemandem eine Freude bereiten, dann freut mich das auch. Und wenn sich andere freuen, gehört, gesehen oder unterstützt fühlen, dann macht auch mich das glücklich.“
Mit vielen anderen Ehrenamtliche teilt Claudia die Erfahrung, wie es herausfordernd bleibt, Familie, Berufsleben und ehrenamtliche Arbeit miteinander zu vereinbaren. Doch beschenkt fühlt sie sich immer wieder: „Erst kürzlich nach der heurigen Erstkommunion gab es neben Umarmungen und lieben Worte auch eine wirklich sehr nette Dankeskarte, die ich zu Hause in Ruhe gelesen habe und die mich sehr berührt hat.“
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Antonella Placheta
An Weihnachten werden es 10 Jahre, dass Antonella Placheta den St. Nikolauser Kinderchor leitet, sei es bei der Feier der Erstkommunion, bei Familiengottesdiensten oder bei der alljährlichen Familienmette. Einige Mütter hat die Sangeslust ihrer Kinder ansteckt, und so gibt es seit einigen Jahren ebenfalls unter Antonellas engagierter Leitung den „Pop-up-Chor“, der sich gezielt zur musikalischen Gestaltung besonderer Kirchenfeste miteinklingt. Auf meine Frage, wie sie ihr Engagement erlebt, antwortet sie: „Was mir besonders Freude macht, ist ganz klar das gemeinsame Singen – egal, ob mit Kindern oder Erwachsenen. Im Kinderchor sind meistens viel Temperament, gute Laune und ein bisschen turbulentes Chaos dabei. Mich erstaunt immer wieder, mit welcher Begeisterung und Geschwindigkeit Kinder neue Lieder lernen. Die Mädchen sind klar in der Überzahl, aber auch Burschen lassen sich zum Mitsingen begeistern. 10
Der Pop-up-Chor ist etwas ruhiger unterwegs, aber mit genauso viel guter Laune und Freude am Singen. Interessanterweise war der Pop-up-Chor bis auf ein einziges Mal ausschließlich weiblich – offenbar trauen sich die Männer noch nicht so recht. Dabei wären Männerstimmen jederzeit herzlich willkommen! Herausfordernd ist bei beiden Chören, dass die musikalischen Voraussetzungen sehr unterschiedlich sind. Nicht jede Probe klingt sofort nach großem Konzert, manchmal dauert es, bis alle Töne dort landen, wo sie sollen. Wenn aus vielen unterschiedlichen Stimmen plötzlich ein Lied entsteht, das richtig gut klingt, ist das jedes Mal ein besonderer Moment – für mich und, so hoffe ich, auch für alle Sängerinnen und Sänger! Perfektion steht gar nicht im Vordergrund. Wichtig ist, dass alle gerne kommen, mitsingen und Freude daran haben, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.“
Josef Madersbacher Josef Madersbacher engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Pfar re Hötting, speziell hier auch im Pfarr kirchenrat, der gemeinsam mit Pfr. Marek und den Verantwortlichen aus dem Stift Wilten die Kirchenverwaltung zu tragen hat. Neben dem Kontakt zu Menschen und dem Wissen, einen konkreten Beitrag für die Pfarre zu leisten, freuen ihn die positiven Rückmeldungen. Sie sind Zeichen der Wertschätzung des Ehrenamtes. „Herausfordernd“, antwortet er, „ist es als Pfarrökonom, die ganzen rechtlichen Bestimmungen zu kennen und die bürokratischen Vorgaben zu meistern. Es geht immer wieder
darum, mit den beschränkten finanziellen Mitteln in Kooperation mit dem Stift den reibungslosen Ablauf in der pfarrlichen Finanz- und Liegenschaftsverwaltung sicher zu stellen und die notwendigen Erhaltungsarbeiten durchzuführen.“ Besonders ist ihm die Einweihung des neuen Brunnens am Höttinger Bild in Erinnerung. Jahrelange Planung und Arbeiten fanden einen feierlichen Abschluss, und ein wunderschöner Kraftplatz war neu gestaltet. Entscheidend zum Gelingen trug hier bei die Zusammenarbeit mit Georg Willi, damals Bürgermeister der Stadt Innsbruck, Siegfried Ploner, Manfred Leiter und Sohn Andreas.
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Luzia Hochmuth
Nicht nur Sonntag für Sonntag, sondern oft mehrmals die Woche sind unsere Mes nerinnen und Mesner im Einsatz. Allein in unseren drei Pfarren sind es dreizehn an der Zahl, acht Frauen und fünf Männer. Luzia Hochmuth bemüht sich vor allem um die Mesnerdienste in der Alten Höttinger Kirche: „Mir bereitet es große Freude, wenn alle Vorbereitungen für die Messe gut gegangen sind und die Zusammenarbeit mit Priester oder Diakon harmonisch verläuft. Wenn auch eine einfache Werktagsmesse feierlich ist und die versammelte Gemeinde andächtig mitmacht, bin ich froh. Da ich auch Wortgottesdienstleiterin bin, ist es für mich eine große Aufgabe, das Wort Gottes ansprechend zu verkünden, Gebete vorzutragen und so gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Ich sehe es als Herausforderung, junge Menschen mit Überzeugung zum Glauben und Gebet zu gewinnen. Im Alltag gibt 12
es viele Ablenkungen, es ist deshalb wichtig, sich mehr Zeit für den Glauben und die Kirche zu nehmen. Oft entstehen Fragen zum Glauben besonders in schwierigen Momenten des Lebens. Umso wertvoller ist es, wenn dann Kirche und Gebet ein fester Bestandteil im Alltag sind. Der Glaube sollte schon im Elternhaus gelebt werden. Nicht nur, weil es ein Brauch ist, sondern weil der Glaube im Leben Halt und Gemeinschaft gibt. Ich kann nicht sagen, dass mir ein Ereignis während meiner Mesnertätigkeit besonders in Erinnerung ist, denn jede Taufe und Hochzeit, jedes Begräbnis verläuft etwas anders, eben auch nach den Wünschen der Beteiligten. Wichtig ist dabei, dass der eigentliche Sinn einer gottesdienstlichen Feier wahrgenommen und bewusst erlebt wird. Es ist schön zu sehen, dass es viele Gläubige gibt, die solche Ereignisse mit Andacht feiern.“
Klaus Kirchner Für Klaus Kirchner sind seine Mesner tätigkeiten und die weiteren Arbeiten in der neuen Pfarrkirche Hötting, im Pfarr heim und Pfarrgarten Berufung. Er berichtet: „Zuerst gemeinsam noch mit dem langjährigen Mesner Norbert Hummel, von dem ich sehr viel gelernt habe und dem ich in den letzten Jahren sehr gerne geholfen habe, bereitet die Arbeit über das gesamte Kirchenjahr in Abstimmung mit Pfarrer Marek nach wie vor sehr viel Freude – trotz des großen Zeitaufwandes. Angenehme Nebenerscheinung ist, dass ich in Hötting viel gemeinsame Zeit mit meiner Frau (Pfarrsekretärin) verbringe. Es erfüllt mich mit Freude, dass ich sehr viel Wertschätzung für die Arbeit erfahre und dass jeder, den ich für diverse Arbeiten zur Mitarbeit frage,
gerne unterstützt. Die größte Herausforderung liegt bei mir darin, als Berufstätiger alles bestmöglich zu koordinieren. Dank meines verständnisvollen Berufsschuldirektors (in Hötting aufgewachsen) kann ich für viele Begräbnisse unter der Woche in der Schule Stunden tauschen. Dafür bin ich sehr dankbar. Wenn ich mal nicht kann, dann springen unkompliziert Franz Klotz, Luzia Hochmuth oder meine Frau als Mesner ein. Als besondere Erinnerung möchte ich ein einzelnes Ereignis nicht herausgreifen, es sind sehr viele schöne Momente. Wenn alles sehr gut gegangen ist und wir im kleinen Kreis nach der liturgischen Feier noch zusammensitzen und ‚nachbesprechen‘, sind das für mich tolle Momente in der Gemeinschaft.“
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Hemma und Rudi Neuwirther
Angesprochen auf ihr ehrenamtliches Engagement als Mesnerpaar in St. Nikolaus berichteten mir Hemma und Rudi Neu wirther folgendes: Als wir nach St.Nikolaus übersiedelten, war es für uns klar, dass wir zur Kirche gehen. Mit Schulbeginn unserer Kinder, hat die Bereitschaft zur Mitarbeit in der Pfarre begonnen – bis heute. Auf die Frage an Rudi, ob er bereit sei, den Mesnerdienst zu übernehmen, fiel seine Antwort klar aus: Nur wenn Hemma mitmacht! Zurzeit sind wir ein Team von sechs, die abwechselnd ihren Dienst verrichten. Wir sind religiös und stehen zu unserem Glauben, deshalb wollen wir uns nicht nur bedienen und berieseln lassen, sondern aktiv mitarbeiten, dass Kirche lebendig bleibt. Mesner zu sein heißt, regelmäßig, pünktlich und verantwortlich seinen Dienst verrich14
ten, vertrauensvoll, freundlich und hilfsbereit sein. Es ist eine Verpflichtung, die wir anderen gegenüber haben. Sorge bereitet uns, was in ein paar Jahren sein wird? Wer übernimmt dann den Mesnerdienst und auch die Arbeit, die damit verbunden ist. Mesnerdienst ist nicht nur Vorbereitung für die Messe, sondern auch die Übernahme der Aufgabe der Lektorin und Kommunionhelferin oder des Körberlträgers. Schön sind die Momente wenn wir beim Mesnertreffen zusammensitzen, die Einteilung für die nächsten Monate besprechen und über unsere „Stolpersteine“ lachen können. Außerdem werden Erfahrungen ausgetauscht, von denen alle profitieren. Ein Highlight ist der jährliche Mesnerausflug. Mesnersein ist mehr als nur Arbeit ...
Maria Juranek und Enkel Simon Maria Juranek ist seit Jahrzehnten ehren amtlich in der Hungerburger Pfarre tätig. Mittlerweile beschränkt sie ihre Mitarbeit auf die Gestaltung des Kirchenschmucks. Freude mache alles, was zum Gelingen ihrer netten Gemeinschaft in der Kirche beitrage. Eine Herausforderung sei, dass alles zum richtigen Zeitpunkt gelingen möge. In besonderer Erinnerung habe sie „die DANKE-Flaggenparade“, als sie mit 85 Jahren in „Pension“ ging und ihre Tätigkeiten mit Ausnahme der Mitarbeit beim Kirchenschmuck an Jüngere abtrat – „Die Freude an Blumen will ich noch ein Weilchen genießen!“
Auch Marias Enkel Simon engagiert sich schon jahrelang als Ministrant und jetzt auch als Mesner. Ihm macht seine Mitarbeit Freude, weil er dabei immer wieder auch die Verbundenheit mit Jesus besonders spürt. Als Ministrant ist er ganz nah beim DankeSagen dabei, wenn Jesus im gebrochenen Brot gegenwärtig ist. Simon trägt so Jesus in seinem Herzen. Weil er alles recht machen will, stresst ihn das manchmal – gerade dann, wenn viel los ist. Das Herz-Jesu-Fest ist für ihn ein besonderes, weil es klar sichtbar macht, wie Gott die Menschen liebt – auch mich.
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Paula und Lilian stehen für die Ministrantinnen in Hötting und St. Nikolaus. Was bereitet euch bei eurem Engagement Freude? Wir spüren die Verbundenheit untereinander, eine Gemeinschaft, in der wir uns gegenseitig gern unterstützen.
Paula Nikolai und Lilian Haberl vor der Höttinger Neuen Pfarrkirche 17
Erstkommunion 2026
Text: Claudia Platzer, Bilder: Iris Sigl
„Du bist ein Schatz“ – Erstkommunion in Hötting Das Wetter meinte es zwar gut mit uns, aber schöner als die aufgeregten Erstkommunionkinder hätte auch die Sonne nicht strahlen können. Am weißen Sonntag, den 12. April, durften wir mit elf Kindern eine stimmungsvolle und fröhliche Heilige Erstkommunion feiern. Die Erstkommunion stand heuer unter dem Motto „Du bist ein Schatz“, und ich möchte 18
gerne mit einem Satz aus dem Refrain des gleichnamigen Liedes beginnen: „Du wirst geliebt von Gott, dem „Ich bin da“. Du bist ein Schatz, einzigartig, wunderbar. Du bist ein Schatz, bist unverwechselbar.“ Gemeinsam mit den Kindern haben wir die Geschichte von den wahren Kostbarkeiten erzählt und dabei darstellen können, was im Leben wirklich wertvoll ist und unser Leben
verändern kann. Am Ende erkannte jedes Kind sich selbst im Spiegel als einen Schatz Gottes. Nachdem die Kinder unter den Klängen der Stadtmusikkapelle Hötting voller Stolz gemeinsam mit Pfarrer Marek und ihrer Religionslehrerin Theresa Aukenthaler in die Kirche eingezogen waren, brachten die Kinder es in den KyrieRufen auf den Punkt: „Jesus hilft uns bei der Schatzsuche, denn manchmal sind wir unsicher. Er zeigt uns, was wichtig ist. In der Gemeinschaft dürfen wir spüren, dass jede und jeder von uns wertvoll und besonders ist.“ An dieser Stelle ein herzlicher Dank an unsere Religionslehrerin und ein großes Lob an die Kinder, die dabei mitgeholfen haben, dass der Gottesdienst ein wundervolles Erlebnis für uns alle wurde. Wir möchten uns auch bei den „Triolerinnen“ für die wunder-
schöne musikalische Gestaltung der Messe und der Musikkapelle Hötting für die musikalische Begleitung beim Einzug und Umzug bedanken. Den fleißigen Helfern während der Agape auch vielen Dank! Ein Dankeschön unserem Organisten für die Gänsehaut beim feierlichen „Großer Gott, wir loben dich“, das uns beim Auszug begleitete. Ebenfalls ein „Vergelt’s Gott“ an Iris Sigl, die als Fotografin dafür sorgte, dass die besonderen Momente noch lange in schöner Erinnerung bleiben. Die Heilige Erstkommunion war nicht nur ein wichtiger Tag im Leben der Erstkommunionkinder, sondern auch ein Fest für die Pfarrgemeinde. Danke an alle, die dabei geholfen haben, diesen Tag so besonders zu machen und ein herzliches Dankeschön an alle Tischeltern, welche bei der Vorbereitung mit viel Einsatz und Herz dabei waren!
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Text: Marlies Frolik, Bilder: Sandra Schönherr
„Jesus – unser Schatz“ – Erstkommunion auf der Hungerburg Der größte Schatz in unserem Leben ist Jesus Christus und sein Versprechen, immer bei uns zu sein und uns auf unserem Lebensweg zu begleiten und uns seinen Segen zu schenken. Unter diesem Motto bereiten sich unsere Kommunionkinder, ein Mädchen und drei Buben, seit Feber in acht Gruppenstunden auf ihren großen Tag vor. Mit viel Elan wurde Gemeinschaft wie Einzigartigkeit erlebt, Kerzen gestaltet, Brot gebacken, Kreuze zusammen mit den Höttinger Erstkommunionkindern hergestellt, das Altartuch gestaltet und die Kirche erkundet. Ein besonderes Ereignis war sicher auch die Erneuerung ihres Taufversprechens verbunden mit der Taufe eines 20
Geschwisterkindes. Endlich war der große Tag am 26. April gekommen. Nach dem gemeinsamen Anziehen der Kutten in der Bücherei zogen alle Vier dann festlich gekleidet mit Pfarrer Marek in die schön geschmückte Kirche ein. In der Gabenprozession brachten die Erstkommunikanten eine Schatzkiste, Samenkörner, Licht, Brot und Wasser zum Altar. Mit der tatkräftigen Unterstützung des Kinderchors aus St. Nikolaus wurde die Messe zu einem feierlichen Ereignis. Im Anschluss ging es zur Stärkung zur Agape in den Pfarrsaal. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Festes beitragen haben.
Text: Wolfgang Geister-Mähner, Bilder: Klaus Spielmann
„Jesus – der gute Hirte“ – Erstkommunion in St. Nikolaus Auch in St. Nikolaus freuten sich vier Kinder auf ihre feierliche Erstkommunion – zwei Mädchen und zwei Buben. Begleitet mit festlichen Bläserklängen der Musikkapelle Mariahilf-St. Nikolaus und sicher geführt von der Fahnenabordnung der Schützenkompanie St. Nikolaus-Mariahilf zogen unsere Erstkommunionkinder mit ihren Taufpatinnen und Taufpaten, Pfarrer Marek, Diakon Wolfgang, Religionslehrerin Angelika, ihren Eltern, Geschwistern und Gästen und mit unseren „Goldenen Erstkommunikanten“ vom Haus St. Josef zur Kirche. Dort wurden sie mit großem Glockengeläut empfangen, und wie jedes Jahr unterstützte der Kinderchor unter Leitung von Antonel-
la Placheta das Singen und Beten der versammelten Festgemeinde mit schwungvollfröhlichem Gesang. Die Schriftlesungen des Gottesdienstes, Verse aus dem Evangelium nach Johannes, stellten „Jesus als den guten Hirten“ vor. In den Wochen der Vorbereitung hatten die Kinder immer wieder von Jesus als „Hirten“ gehört, deshalb wurde diese Zusage auch zum Motto der heurigen Erstkommunion. Über die Aufgaben, Freuden und Sorgen eines Hirten hatten die Kinder beim Ausflug zu Fritz Hammers Schafsstall am Speckweg erfahren. Im Festgottesdienst und der anschließenden Agape erlebten unsere Erstkommunionkinder zum ersten Mal die Gemeinschaft mit Jesus im 21
geteilten Brot. Am Ende der gemeinsamen Vorbereitungszeit bleibt es der feste Wunsch der Pfarre für unsere Erstkommunionkinder und ihre Eltern, dass sie genauso mit Jesus in Verbindung bleiben wie der gute Hirt mit seinen Schafen. Der Erstkommunion-Ausflug auf die Hungerburg mit Dankgottesdienst und Überreichen der GuterHirte-Erstkommunionkreuze setzte dafür ein sichtbares Zeichen. Wie man trotz 50 Jahren Abstand von der eigenen Erstkommunion noch immer Gemeinschaft untereinander erfahren kann,
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spürten die „goldenen Jubilare“ bei ihrem angeregten Austausch im Anschluss an den Kommunion-Gottesdienst im Pfarrheim. Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen der heurigen Erstkommunion so engagiert beigetragen haben. Jesus, das Lamm Gottes – Hobby-Schäfer Fritz Hammer und Brigitte Eindrücklich in Erinnerung bleibt der heurigen Kommuniongruppe die Begegnung mit Fritz Hammer und Brigitte. Neben ihrer hauptberuflichen Arbeit halten sie
am Speckweg in Innsbruck rund 40 Schafe. Mehrfach sind sie in der Zucht reinrassiger Tiroler Bergschafe ausgezeichnet worden. Fritz ist der Umgang mit Schafen in die Wiege gelegt, er ist auf einem Bergbauerhof aufgewachsen, Gitti dagegen ist in diese Aufgabe hineingewachsen. Was die beiden in der Sorge um ihre Schafe besonders verbindet, ist die Erfahrung, wie sehr das Wohl der Schafe trotz ihres eigenen großen Einsatzes an noch Größerem hängt – für Gitti und Fritz ist das der Segen Gottes: Sie können sich noch so sehr bemühen, wenn’s an Wasser fehlt, die Heuernte schlecht ausfällt und weitere natürliche Gefahren dazu kommen wie Wolfsrudel und Bär, dann spüren sie besonders, wie alles mit allem zusammenhängt und nichts selbstverständlich ist, auch nicht das Leben ihrer Schafe. Deswegen bitten sie bewusst um Segen für ihre Herde und ihre Arbeit und versprengen zu besonderen Anlässen mit dem „Palmbesen“ Weihwasser über den Tieren – zum Beispiel, wenn im Juni die Tiere ins Stubaital auf die Alm bzw. Hochalm ziehen. Geräuchert wird an Weihnachten noch vor der Bescherung und zwar nicht nur der Schafsstall, sondern auch die landwirtschaftlichen Maschinen und die Weide um den Stall. Außerordentliche Stunden erleben Fritz und Gitti im Frühjahr, wenn die Muttertiere ihre Lämmer werfen. Gerade in den Tagen um Ostern ist der Anblick der neugeborenen Lämmer und ihr zartes Mähen auch für viele vorbeigehende Spaziergänger anrührendes
Zeichen neuen Lebens. Für Gitti und Fritz ist es auch Erinnerung an Jesus, der in jeder Heiligen Messe als Lamm Gottes angerufen wird. Die lebendige Beziehung zu Jesus lässt sie in der Achtung vor der Schöpfung Gottes – für sie sichtbar im Leben ihrer Schafe – wachsen. Sie gewinnen daraus aber auch Halt, wenn’s nicht gut läuft. 23
Text: Veronika Tatzel, Bild: Reinhold Sigl
Das Licht in unserer Mitte Unter diesem Motto starteten wir im Oktober mit 21 Firmlingen, 14 Mädels und 7 Jungs, in die Vorbereitungszeit. Neben der Teilnahme an sechs gemeinsamen Firmstunden engagierten sich unsere Firmkanditat:innen auch fleißig in unserem Seelsorgeraum: Sie zogen mit den Sternsingern von Haus zu Haus, halfen beim Palmbuschbinden, beteiligten sich aktiv im Versöhnungsraum oder besuchten das Seniorenheim Haus St. Josef am Inn und spielten und tauschten sich dort mit den Bewohner:innen aus. Ein großes Highlight war unser Besuch im Stift Wilten. Dort konnten die Jugendlichen ihren Firmspender Abt Leopold kennenlernen und das Stift mit seinen besonderen Schätzen sowie auch die Bibliothek erkunden. Am Pfingstmontag, den 25. Mai, war es endlich soweit: Unter strahlendem Sonnenschein 24
Firmung 2026 feierten in der Pfarrkirche Hötting unsere Jugendlichen gemeinsam mit ihren Patinnen und Paten, ihren Familien und Freunden mit Abt Leopold ihre Firmung. Nach vielen Fotos und einer tollen Agape am Kirchplatzl wurde natürlich noch bis zum Abend weitergefeiert und alle hatten so einen schönen Abschluss eines besonderen Tages. Ein großer Dank an alle, die für die schöne Firmung gesorgt und unsere Firmlinge auf diesem Weg begleitet haben und auch noch weiter begleiten werden. 25
Begegnungen schaffen – Haus St. Josef in St. Nikolaus
Text und Bilder: Andreas Geisler, Seelsorger im Haus St. Josef am Inn
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, so lautet ein oft zitiertes Wort von Martin Buber. Gerade im Alter sind Momente der Begegnung besonders kostbar und von unschätzbarem Wert. Seit vielen Jahren verbindet das Haus St. Josef am Inn eine enge Partnerschaft mit der Pfarre und dem Stadtteil St. Nikolaus. Gemeinsam bemühen wir uns, Begegnung zu fördern und lebendig zu halten. Ein besonderer Ort dafür ist die Pfarrkirche St. Nikolaus. Am 26. April 2026 führte uns auch heuer wieder der Weg hinauf zur Pfarrkirche, um gemeinsam den Sonntagsgottesdienst zu feiern. Dank der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Freiwilliger der Pfarre sowie der Schützenkompanie konnten unsere Bewohner sicher zur Kirche begleitet und anschließend wieder zurückgebracht werden. Die herzliche Begleitung und Fürsorge machten bereits den Weg selbst zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis. 26
Der Gottesdienst erhielt durch das eindrucksvolle Gotteshaus und die besondere musikalische Gestaltung des Sängerbundes „Harmonie“ St. Nikolaus unter der Leitung von Herrn Emmanuel Dallapozza eine feierliche und würdevolle Note. Die berührenden Klänge der Musik erfüllten die Kirche und schufen eine Atmosphäre, die viele tief bewegte. Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst lud bei herrlichem Sonnenschein eine kleine Agape zum gemütlichen Beisammensein ein. Seit mittlerweile über 25 Jahren ist es der Initiative und dem Engagement der Pfarre St. Nikolaus zu verdanken, dass dieser besondere Ort der Begegnung möglich ist. Dafür möchten wir vom Haus St. Josef am Inn allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön aussprechen. Solche gemeinsamen Stunden sind wertvolle Zeichen gelebter Gemeinschaft und schenken Freude, Nähe und Verbundenheit.
Ukrainischer Abend in St. Nikolaus Programm an traditionellen Liedern zusammen. Auch „Weltmusik“ war dabei, wie das von Oksana Kolyada einfühlsam vorgetragene „Hallelujah“. Dazu sah man Bilder von Dimitri Visyagin, der viel in St. Nikolaus gearbeitet hatte und dessen freundliche, hilfsbereite Art wir seit seiner Rückkehr an die Front in der Ukraine vermissen. Text: Georg Platzgummer Bild: Nadja Visyagina-Dubik
Unter diesem Motto fand am 24. April in der Pfarrkirche St. Nikolaus ein Abend der Begegnung statt. Ein Herz in den Farben der Ukraine, eingebettet in das große Herz Gottes, das seine Kinder verbindet, wo auch immer sie sich befinden. Ein Herz so stark, dass es durch nichts vernichtet werden kann. Ein Herz für die Hoffnung und für das Vertrauen, dass am Ende das Gute gewinnt und nur die Liebe für immer bestehen bleibt. Ein Herz, in dem uns Jesus Christus nahe ist. An diesem Abend standen nicht Krieg und Zerstörung im Vordergrund, sondern die Freundschaft, die uns mit aus der Ukraine geflüchteten Menschen verbindet. Die musikalische Leitung lag in den Händen der Organistin der Pfarre St. Nikolaus, Nina Ivanova. Sie stellte ein buntes
Höhepunkt war eine künstlerisch gestaltete Sandanimation, die Nadja Visyagina-Dubik auf einer Glasplatte live zeichnete und über Beamer auf die Leinwand zauberte. Nach und nach entstand so das wunderschöne Bild vom Herz der Ukraine und ihren Kindern in der ganzen Welt – auch hier in St. Nikolaus. Wer kam und teilnahm, erlebte einen Abend voller Herzlichkeit, gestaltet von Freunden für Freunde als Zeichen des Dankes - ein deutliches Zeichen dafür, wie Menschen in Frieden glücklich miteinander leben und feiern können. Zum Ausklang gab es Speis & Trank im Pfarrheim. Dank gilt auch Diakon Wolfgang, der dieses Treffen nicht nur ermöglichte, sondern mitgestaltete, und dem die ukrainische Gemeinschaft so viel verdankt! 27
Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr
Text: Konstantin Sagmeister, Fotos: Reinhold Sigl
Am Sonntag, den 3. Mai 2026, beging die Freiwillige Feuerwehr Hötting ihre diesjährige Floriani-Feier. Bei strahlendem Frühlingswetter stand der Festtag ganz im Zeichen von Ehrenamt, Kameradschaft und gelebter Tradition. Unter dem Kommando von Hauptbrandin spektor (HBI) und Höttinger Feuerwehrkommandanten Dr. Alois Muglach marschierte die Freiwillige Feuerwehr (FF) Hötting begleitet von zahlreichen Fahnenabordnungen und der Stadtmusikkapelle Hötting die Schneeburggasse herunter zur Neuen Höttinger Pfarrkirche. Nach dem 28
Festgottesdienst, der von Pfarrer Marek Ciesielski und Univ. Prof. Dr. Józef Niewiadomski geleitet wurde, nahmen die Formationen Aufstellung auf dem Kirchplatz. Dort erfolgte unter Teilnahme der Pfarrgemeinde die Segnung der neuen Einsatzfahrzeuge LASTA (Lastfahrzeug) und MTFA (Mannschaftstransportfahrzeug) und des kürzlich in Dienst gestellten Staplers – als moderne und wichtige Unterstützung für die vielfältigen Aufgaben der FF Hötting im Einsatz- und Katastrophenfall. Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzen gruber BSc bedankte sich mit einer
Ansprache bei der FF Hötting für den verlässlichen und unverzichtbaren Dienst. Für ihren langjährigen Einsatz und ihre besonderen Verdienste um die FF Hötting wurden Hauptverwalter (HV) Norbert Nocker und Hauptbrandmeister (HBM) Johann Heis anschließend mit der Ehrenmitglied-
schaft gewürdigt. Mit dem von Ernst Hutter für die FF Hötting komponierten Marsch „Gemeinsam für ein Ziel“ fand der Festakt seinen würdigen Abschluss. Der Nachmittag klang mit einem geselligen Frühschoppen und einem abwechslungsreichen Kinder- und Familienprogramm aus.
Zweiteilige Chronik anlässlich der 150 Jahrfeier
Text: Freiwillige Feuerwehr Hötting, Bilder: R.Sigl
Als besonderes Zeichen der Wertschätzung überreichte Kommandant HBI Dr. Alois Muglach dem Bürgermeister das erste Exemplar der neu erschienenen, zweiteiligen Chronik der FF Hötting. Diese wurde anlässlich des 150-jährigen Bestandsjubiläums von den Chronisten Hauptlöschmeis-
ter (HLM) Christian Lercher und HBM Johann Heis verfasst und liegt nun in Buchform vor. Die aus zwei Bänden bestehende Chronik ist zum Preis von 99 € erhältlich. Interessierte melden sich bitte bei Gerhard Michalek unter 0664 1602 749 oder g.michalek@feuerwehr.tirol 29
„Die Kirche ist weiblich” – Lange Nacht der Kirchen in St. Nikolaus
Text: Magdalena Welsch, Frauenbeauftragte der Diözese Linz, Bilder: Torsten Welsch
Hannah Majoni und Bernadette EmbachWoschitz von der Frauenkommission der Diözese Innsbruck haben zur gleichnamigen Wanderausstellung der Diözese Linz in die Pfarrkirche St. Nikolaus eingeladen. Vor Ort empfängt uns Diakon Wolfgang mit einem erfahrenen Team, denn in der neugoti30
schen St. Nikolauskirche werden regelmäßig Kunstinstallationen durchgeführt. Im Handumdrehen werden zwischen den Säulen Seile gespannt, an denen wie frisch gewaschene Wäsche der gesammelte Bilderschatz aufgehängt wird. 35 Stoffbahnen zu den Themenbereichen „Seelsorge ist weiblich“, „Bildung
ist weiblich“, „Führung/Verwaltung ist weiblich“, „Ehrenamt ist weiblich“ und „Caritas ist weiblich“ füllen den Kirchenraum genau für einen Rundgang aus. Liturgie auf Augenhöhe Krankenhausseelsorgerin Sibylle GeisterMähner und Ingrid Waibl, Universitätsassistentin am Institut für Praktische Theologie der Universität Innsbruck, gestalten im Altarraum eine Liturgie auf Augenhöhe: Frauen und Männer sind nicht nur dazu eingeladen, gemeinsam zu singen und die heiligen Texte zu lesen, sondern auch ihre
Gedanken dazu beizusteuern. Nach dem Abschluss der Liturgie hat es niemand eilig weiterzukommen: Wo die Gemeinde schon mal versammelt ist an diesem lauen Frühsommerabend, da bleibt sie auch versammelt, um sich auszutauschen und die Agape zu genießen. Nur der ORF Tirol, der für seine Berichterstattung aus über 100 Tiroler Veranstaltungen auch „Die Kirche ist weiblich“ ausgewählt hat, muss nach den Dreharbeiten früh wieder aufbrechen. Die nächste Station unserer Wanderausstellung ist Mariazell.
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Mit Freude und Mut
Text: Veronika Tatzel, Fotos: Pfarre Hötting
Mitte April trafen sich erstmals die motivierten Mädels Leonora Steininger, Marianne Stehlik, Magdalena Millonig und Mona Martiner in der Pfarrkirche, um bei Pfarrer Marek und Veronika das Ministrieren zu erlernen. Am Sonntag, den 17. Mai, wurden drei von ihnen während der Messe feierlich als Ministrantinnen aufgenommen. Ganz 32
stolz nahmen sie ihr Minitstrantinnengewand entgegen und konnten somit unter den „Flügeln“ unserer großen Minis schon wichtige Aufgaben während der Messfeier übernehmen. Wir freuen uns, dass ihr dabei seid, und möchten uns auf diesem Wege bei all unseren fleißigen Minis herzlich bedanken!
Mariä Himmelfahrt – Hoher Frauentag
Text und Bild: Pfarre Hötting Luzia Hochmuth, Elisabeth Riccabona, Gabi Kuen, Franz Klotz und Margrit Erlacher mit ihren duftenden Kräuterkörben vor dem Marienaltar der Neuen Höttinger Pfarrkirche.
Das Fest Mariä Himmelfahrt wird bereits seit dem 5. Jahrhundert gefeiert. Es ist also eines der ältesten Feste im Christentum. Maria wird am 15. August als Mutter Jesu und als Mutter aller Menschen verehrt. Zugleich gilt sie als Vorbild im Glauben und als Bild der Kirche. Mit dem Fest verbunden ist der alte Brauch der Kräutersegnung, auch in Hötting. Traditionell werden dafür sieben verschiedene Kräuter – als Hinweis auf die sieben Sakramente oder die sieben Schmerzen Mariens – zu einem Strauß gebunden. Häufig enthalten sind etwa Rosmarin, Salbei, Minze, Kamille, Thymian oder Basilikum. Der Brauch selbst geht auf eine alte Marienlegende zurück: Als die Apostel das Grab
Mariens öffneten, fanden sie anstelle ihres Leichnams duftende Blumen und Kräuter. Die gesegneten Kräuter werden anschließend zu Hause aufbewahrt und oft für Tees, Salben oder zum Kochen verwendet. Sie erinnern an Gottes Segen und die Fürsprache Mariens.
Gebet zur Gottesmutter Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib. Breite deinen Mantel aus, mach uns Schutz und Schirm daraus. Lass uns alle darunter stehn, bis alle Stürme vorübergehn. 33
Lesetipp aus der Bücherei
Brigittes Lesetipp!
Brigitte aus der Pfarrbücherei Hötting stellt vor ... Mit „22 Krimitouren in Europa, die man gemacht haben muss“ nehmen die Autoren Marc Voltenauer und Benjamin Amiguet ihre Leserinnen und Leser auf eine außergewöhnliche Reise quer durch Europa mit. Zwei Jahre lang waren sie mit dem Wohnmobil unterwegs und folgten den Spuren berühmter Krimiautorinnen und -autoren – daraus entstanden 22 spannende Reiserouten durch 19 Länder. Das Buch verbindet literarische Entdeckungen mit Reiselust und führt unter anderem nach Schottland zu den düsteren Schauplätzen von Ian Rankin, in den hohen Norden zu Jo Nesbø oder nach Schweden zu Henning Mankell. Auch Deutschland, Irland, Island und viele weitere Länder werden mit ihren bekannten Krimiwelten vorgestellt. Besonders spannend für Österreich-Fans: Das Buch zeigt, dass auch hierzulande Krimispannung und besondere Schauplätze eng zusammengehören. Wien mit seinem berühmten „Wiener Schmäh“, verwinkelte Altstädte oder düstere Geschichten aus den Alpen bieten die perfekte Kulisse für Krimis. Gerade österreichische Krimiautoren wie Bernhard Aichner, Ursula Poznanski, 34
22 Krimi-Touren in Europa, die man gemacht haben muss von Marc Voltenauer, Benjamin Amiguet 240 Seiten Emons Verlag 2026 Wolf Haas oder regionale Wien- und Salzburg-Krimis werden von Leserinnen und Lesern immer wieder empfohlen. Ein atmosphärisches Buch für alle, die gerne lesen, reisen und Europa einmal von seiner geheimnisvollen Seite entdecken möchten.
Eine Route startet in Innsbruck und führt nach Wien.
Bücherei Hötting Schulgasse 2, Widum Hötting Öffnungszeiten Sommerferien: Mi. 15:30 bis 18:30 Uhr (13.7. bis 13.9.2026) Aktuelle Infos unter: www.hoetting.litkatalog.eu
Steine als Glücksbringer bemalen Du brauchst: • glatt geschliffene Steine (findet man am Flussufer oder im Bastelladen) • Acrylfarben oder wasserfeste Filzstifte in verschiedenen Farben • Pinsel (falls Acrylfarben verwendet werden) • Klarlack (optional zum Schluss)
Gutes und Gelingen e! u viel Fre d
So geht’s: 1. Sammelt draußen schöne, glatte Steine oder besorgt welche. Wichtig ist, dass sie sauber und trocken sind. Wascht sie bei Bedarf gut ab und lasst sie trocknen. 2. Überlegt euch, was ihr auf euren Stein malen wollt. Das können Punkte, Streifen, Herzen, kleine Tiere oder lustige Muster sein. Auch Zahlen oder Buchstaben eignen sich gut. 3. Nehmt die Farben oder Filzstifte und beginnt, die Steine zu bemalen. Lasst eurer Fantasie freien Lauf!
Text: Sophia Wildauer
4. Wenn ihr Acrylfarben benutzt, lasst eine Seite trocknen, bevor ihr die andere Seite bemalt, damit nichts verschmiert. 5. Wenn die Farben trocken sind, könnt ihr den Stein mit Klarlack bestreichen oder besprühen. Das macht die Farben haltbarer und wetterfest – so glänzen die Steine schön und können auch draußen liegen. 6. Die bemalten Steine sind tolle Glücksbringer oder kleine Geschenke. Man kann sie im Garten verstecken, am Wegesrand auslegen oder einfach als Dekoration nutzen. 35
Wir danken herzlich … in Hötting
Wir danken ALLEN sehr herzlich, die die Osterzeit mitgefeiert und mitgestaltet haben. Erstkommunion, Firmung und Höttinger Bild Woche waren wieder wunderschöne gemeinsame Feste und Höhepunkte unserer Pfarre. Ein herzliches Vergelt’s Gott dem Mesnerteam der Kirchen Hötting und der Höttinger Bildkapelle sowie ALLEN engagierten Händen, die unser Pfarrleben mit Einsatz und Herz bereichern. 36
Wir danken herzlich … in St. Nikolaus
Auch in der Pfarre St. Nikolaus wird das Pfarrleben von so vielen getragen, und die Pfarrfamilie trägt auch uns. Unser Pfarrkirchenratsmitglied Dr. Klaus Lugger gehört nun zum Kreis derer, die für ihr außerordentliches Engagement für die Pfarre die Osterkerze des Vorjahres erhalten. Herzlichen Dank, lieber Klaus! Ganz besonders wird uns Sr. Rabellas Tanz zum Pfingstfest in Erinnerung bleiben: Wie vielfältig und bunt ist unsere Kirche und auch unsere Pfarre!
Unser besonderer Dank gilt heuer den Männern und Jugendlichen, die am Fest Fronleichnam die Fahnen getragen haben. Nach Jahrzehnten kam die sogenannte „Metzgerfahne“ mit stolzen 6,80 m Höhe wieder zum Einsatz. Gemeinsam mit den anderen Fahnen ein wunderschönes Bild und starkes Zeugnis für unseren Glauben. Danke auch allen, die beim anschließenden Festl am Wiesele mitgeholfen haben und den Schützen für die Gastfreundschaft.
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Nicht nur Sonntag für Sonntag, oft mehrmals die Woche sind unsere Mesnerinnen und Mesner im Einsatz. Luzia in der Alten Höttinger Kirche. Sie ist froh, wenn auch die einfache Werktagsmesse feierlich und die versammelte Gemeinde mit Andacht dabei ist. Klaus ist Mesner in der Neuen Höttinger Pfarrkirche. Er ist in "seiner" Kirche der Mann für alles. Die größte Herausforderung ist, das stundenintensive Ehrenamt neben dem Brotberuf zu koordinieren.
Luzia Hochmuth und Klaus Kirchner in Höttinger Sakristei 39
Taufe, Trauung und Abschied Pfarre Hötting
Pfarre Hungerburg
Taufen Natalie Winkler Leo Müller Leonora Johanna Steininger Mona Lina Martiner Paul Thomas Plank Eliana Franciska Riedl Julian Josef Weber Tony Achner Henry Alexander Lyndon Mina Knitel Leona Höpperger
Taufen Lukas Josef Schuster Emma Elsässer
Verstorbene Mara Majic Manfred Paul Witting Gerlinde Margarete Inthal Beate Simone Schneider Eva Maria Bär Emma Francisca Torggler Irmgard Maria Wotschitzky Raimund Josef Gasser Cäzilia Angermair Anna Christina Gertraud Nagele Anna Kuen Anna Regina Leiter Stephan Alois Ried Jean Derlon Margareta Horvath Rosalinde Brazda Martha Karolina Bergmann
Verstorbene Karolina Josefa Schranz Annemarie Leutschacher Duglore Margaretha Hampl Waltraud Niedrist, geb. Reinhart Dr. Robert Karl Oberforcher Sophia Maier, geb. Krismer Ingeborg Bertha Brida, geb. Gehri
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Pfarre St. Nikolaus Taufen Paul Friedrich Prochaska Tommaso Maria Alberto Leon Hilweg
Gottesdienste Sonn- und Wochentage von Juli bis November 2026
Pfarre Hötting Sonntag 10:00 Uhr Sonntagsmesse Neue Pfarrkirche 18:00 Uhr Sonntagsmesse Alte Kirche (entfällt im Juli und August) Mittwoch 8:45 Uhr Mutter-Kind-Messe (während Schulzeit) Donnerstag 16:15 Uhr Hl. Messe Wohnheim-Hötting Freitag 17:30 Uhr Anbetung 18:00 Uhr Rosenkranz Neue Pfarrkirche 18:30 Uhr Werktagsmesse (entfällt im Juli und August)
Pfarre Hungerburg Samstag 18:00 Uhr Pfarrgottesdienst Mittwoch 15:00 Uhr Seniorenmesse
Pfarre St. Nikolaus Sonntag 8:30 Uhr Pfarrgottesdienst 10:00 Uhr Sonntagsmesse im Haus St. Josef Montag bis Mittwoch 18:00 Uhr Friedensgebet (entfällt während Schulferien) Donnerstag 10:00 Uhr Werktagsmesse im Haus St. Josef (während Schulferien WortGottes-Feier oder Rosenkranz) Freitag 19:00 Uhr Werktagsmesse (entfällt während Schulferien)
Unser Angebot Hauskommunion für alle Kranken und Gehbehinderten Wir bringen gerne die Hl. Kommunion ins Haus, telefonische Vereinbarung über das Pfarrbüro.
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Besondere Kirchenfeste von Juli bis November 2026
Pfarre Hötting
Pfarre Hungerburg
Samstag, 15.8., Hoher Frauentag – Mariä Aufnahme in den Himmel 10:00 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche mit Kräuterweihe
Samstag, 15.8., Hoher Frauentag – Mariä Aufnahme in den Himmel 18:00 Uhr Pfarrgottesdienst mit Kräuterweihe
Sonntag, 4.10., Schutzengelfest 9:00 Uhr Hl. Messe in Pfarrkirche anschließend Schutzengelprozession, musikalische Gestaltung durch Stadtmusikkapelle Hötting
Samstag, 3.10. Patrozinium 18:00 Uhr Festgottesdienst
Sonntag, 11.10., Erntedank 10:00 Uhr Hl. Messe in Pfarrkirche musikalische Gestaltung durch die Stadtmusikkapelle Hötting
Sonntag, 11.10., Erntedank 10:00 Uhr Festgottesdienst
Sonntag, 1.11., Allerheiligen 10:00 Uhr Hl. Messe in der Alten Höttinger Kirche anschließend Gräbersegnung am Alten Höttinger Friedhof 14:00 Uhr Gräbersegnung am Neuen Friedhof Montag, 2.11., Allerseelen 18:00 Uhr Requiem für die verstorbenen Pfarrangehörigen musikalische Gestaltung durch die Stadtmusikkapelle Hötting Sonntag, 8.11., Schützenjahrtag 10:00 Uhr Hl. Messe in Pfarrkirche
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Samstag, 10.10. kein Gottesdienst um 18:00 Uhr!
Samstag, 31.10., 18:00 Uhr Pfarrgottesdienst mit Gedenken an die Verstorbenen des vergangenen Jahres
Besondere Kirchenfeste von Juli bis November 2026
Pfarre St. Nikolaus Samstag, 25.7., Annamesse Achtung: ein Tag früher! 8:30 Uhr Hl. Messe in der Annakapelle der Weiherburg Sonntag, 26.7., Christophorus-Sonntag 8:30 Uhr Pfarrgottesdienst mit Sammlung zugunsten der MIVA Samstag, 15.8., Hoher Frauentag – Mariä Aufnahme in den Himmel 8:30 Uhr Pfarrgottesdienst mit Kräuterweihe
Donnerstag 31.10., 18:00 bis 21:00 Uhr Nacht der 1000 Lichter Sonntag 1.11., Allerheiligen 8:30 Uhr Pfarrgottesdienst 13:00 Uhr Gräbersegnung Montag 2.11., Allerseelen 19:00 Uhr Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt 19:30 Uhr Requiem für die Verstorbenen des vergangenen Jahres
Sonntag, 20.9., Schützenjahrtag 8:30 Uhr Gottesdienst zum Schützenjahrtag Sonntag,27.9., Erntedank 8:30 Uhr Familiengottesdienst mit Segnung der Erntegaben, anschließend Agape Sonntag, 18.10., 08:30 Uhr Pfarrgottesdienst mit Krankensalbung
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Wir danken herzlich... allen Spenderinnen und Spendern für ihre großzügige Gabe: Hötting
Hungerburg
St. Nikolaus
Familienfasttag
EUR 302,50
EUR 71,71
EUR 500,65
Für Christen im Hl. Land
EUR 114,30
EUR 47,88
EUR 238,65
Sponsoren gesucht …
Spenden erbeten … für unsere DreiklangSommerausgabe
Wir freuen uns über Sponsoren, die ihr Logo zur Werbung im „Dreiklang“ abdrucken lassen. Für jedes Logo ist eine ⅛ Seite reserviert. Die Kosten für ein Sponsoren-Abo mit drei über ein Jahr verteilt erscheinenden Pfarrbriefen betragen 500 €. Nähere Informationen erteilt Josef Madersbacher (Pfarrbüro Hötting: 0512 28 17 11) oder Wolfgang GeisterMähner (Pfarre St. Nikolaus 0676 8730 7007.) Mit Sponsoring wollen wir für die Stadtteile Hötting, Hungerburg und St. Nikolaus auch zukünftig die Finanzierung unseres gemeinsamen Pfarrbriefs sicherstellen. 44
Vielen Da nk für Ihre Spende!
Weiterhin sind wir für jede Geldspende dankbar, egal, ob sie bar im Pfarrbüro abgegeben oder auf folgendes Konto überwiesen wird: Empfänger: „Pfarre St. Nikolaus“ IBAN AT16 5700 0300 5323 7549 Verwendungszweck: „Dreiklang“
Caritas Augustsammlung Wir sehen den Hunger. Wir sehen den Durst. Wir helfen. Gemeinsam. Kein Essen. Kein sicheres Zuhause. Für 673 Millionen Menschen weltweit ist das bitterer Alltag. Hunger ist kein Zufall: Konflikte und die Klimakrise vernichten Ernten und Lebensgrundlagen. Am härtesten trifft es jene, die am wenigsten dafür können – und Familien, die nicht wissen, wie sie ihre Kinder morgen ernähren sollen. Mit deiner Spende unterstützt du Menschen in Not. So wirkt deine Spende • Mit 10 Euro einen Energiesparofen ermöglichen. Er spart Brennmaterial, schützt die Umwelt und entlastet Familien im Alltag. • Mit 18 Euro einer geflüchteten Familie im Südsudan Lebensmittel für einen Monat sichern – mit Mais, Bohnen, Öl und Salz. • Mit 52 Euro einer Familie im Kongo Saatgut für ganzes Jahr schenken. • Mit 300 Euro eine Kleinbauernfamilie im Kongo dabei unterstützen, auf nachhalti-
ge Landwirtschaft umzustellen – für langfristige Ernährungssicherheit.
Wie du helfen kannst? Spendenkonto Raiffeisen Landesbank Tirol IBAN: AT20 3400 0000 0124 5000
Vielen Dank!
Deine Spende ist steuerlich absetzbar. 45
Unseren Sponsoren ... ... ein Danke!
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Gemeinsames wagen, Eigenes wahren. Motto der Pfarren Hötting, Hungerburg und St. Nikolaus
PFARRBRIEF NR. 28 SOMMER 2026