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Emmaus 1-2020 Pfarrblatt Pfarre Völs

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EMMAUS

PFARRBLATT VÖLS 1/2020


unSEr PfarrEr

liebe leserinnen, liebe leser! Ohne Worte und ohne Schriftzeichen wäre Kommunikation äußerst schwierig, auch wenn heutzutage durch die neuen Kommunikationsmittel Bilder, Schnappschüsse, Karikaturen gleichzeitig an eine große menge menschen verteilt werden. Ein schnelles Hinschauen auf einen Smiley, einen daumen nach oben oder sonst ein Zeichen und dann versinkt die nachricht, weil schon viele andere nachkommen. Worte, Bilder und eine Sprache mit vielen ausdrucksmöglichkeiten verbinden menschen miteinander. Bilder und musik nehmen eine besondere Stelle ein, sind sie doch primär nicht auf die Sprache angewiesen und somit weltweit verständlich. Wie kultivieren wir Kommunikation? Viele Menschen leiden unter der flut von informationen. ich auch. und jetzt kommt noch ein Heft von der Pfarre dazu, das auch auf der Homepage einsehbar ist! Viermal im Jahr erscheint unser Emmaus, um mit am glauben interessierten menschen zu kommunizieren. Es muss nicht auf einmal durchgelesen werden, es kann an einem besonderen Ort aufliegen und über Wochen zur Hand genommen werden. Es kann anregen zum gespräch in der familie, in der nachbarschaft, unter freunden: „Was meinst du zu dem oder jenem artikel?“ Es kann vernetzen und menschen zu verschiedenen Veranstaltungen zusammenbringen.

gottes versammeln und aus seiner Kraft leben. gott stärkt uns auch mit dem Brot des lebens, mit der Kommunion. Kommunizieren bedeutet, sich den mensch gewordenen gott im wahren Sinn des Wortes einzuverleiben. der Empfang der Kommunion und das persönliche Kommuniongebet verbinden die gläubigen weltweit miteinander und mit gottes liebe. Als Schwestern und Brüder auf dieser einen Welt stehen wir auf „gedeih und Verderb“ miteinander in Verbindung. Viele getaufte werden diese erst wieder entdecken müssen, glauben sie doch aufgrund der Prägung durch die Konsumgesellschaft, den christlichen glauben als ein Privatgut pflegen zu können. „Wenn Ich will, wenn Ich etwas von der religion brauche, hat mir die gemeinschaft dies auch so zu ermöglichen!“ dies gilt für die Sakramente der taufe, der Kommunion, der firmung, der Ehe und oft auch für Begräbnisse. da fehlt der gedanke der Kommunion, der Verbindung. lebendige gemeinschaft braucht das miteinander, die Verbindlichkeit von rechten und Pflichten. leider fehlt konsumorientierten menschen das Verständnis dafür. Die Gesellschaft, ob kirchlich oder weltlich, bricht auseinander, das miteinander-Sprechen, bei meinungsverschiedenheiten den dialog zu suchen, ist mühsam und braucht geduld. für die lösung von Problemen zwischen Staaten und für die notwendigen Veränderungen in unserer kirchlichen gemeinschaft, und damit auch in unserer Pfarre, braucht es den Willen zum dialog. Möge die Fastenzeit uns zum Dialog führen – mit Gott und miteinander

Kommunikation – ein ähnliches Wort kommt auch im Sonntagsgottesdienst vor: Kommunion – sich gemeinsam als zu gott gehörende um das Wort

Titelbild: Zum Jahresthema „Schöpfung“ ein frühlingsmotiv – aquarell, 2020, von Carmen Schneeberger, Völs

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Die „Schöpfung“ haben wir als Thema dieses Jahres 2020 ausgewählt. Ein erfahrener Experte und Biologe, Dr. Josef Weber, ehemaliger Professor an der Pädagogischen Akademie, wird uns dieses Jahr mit vier Beiträgen begleiten. EMMAUS bedankt sich dafür herzlich! PL

Vierteiliger Schöpfungszyklus 1) 2) 3) 4)

Schöpfungsbericht ohne wissenschaftlichen Anspruch: Wie kann dieser heute gelesen werden? Umwelt- oder Klimakrise: Eine Sinn- und Zielkrise Mit der Schöpfung entstand auch die Zeit: Umgang mit der Lebenszeit. Schöpfung bedeutet Diversität.

Schöpfungsbericht der Bibel Um die Bibel in ihrer Bildsprache und Aussage besser zu verstehen ist es wichtig, die damalige Welt, in der die Hebräer lebten, so zu erfassen, wie sie sich zu jener Zeit darbot. Zwischen dem heutigen Leser und der Welt der Bibel besteht eine begriffliche, kulturelle, geografische und zeitliche Kluft. Die Region des „fruchtbaren Halbmonds“, sie umfasst die Gebiete Irak, Syrien, Libanon, Israel und die Türkei, war stets ein Schmelztiegel unterschiedlicher Volksgruppen, Kulturen und Traditionen. Dort entstanden die am höchsten entwickelten Zivilisationen des Altertums, dort wurde das erste Schriftsystem entwickelt und dort entstanden die ersten richtigen Städte mit einer städtisch geprägten Zivilisation. Hier waren auch die Zentren ältesten Getreidebaus und der Viehhaltung. All diese Gegebenheiten beeinflussten den Verfasser der Bibel. Wie Gott das Universum schuf wurde zunächst mündlich überliefert. Nach der Rückkehr des Volkes Israel aus Ägypten wurden erstmals die Geschichten und Gesetze des„Auserwählten Volkes“ niedergeschrieben. In der babylonischen Gefangenschaft erhielten alle bisherigen Schriften als Texte der hebräischen Bibel ihre endgültige Form.

Die Schöpfungsgeschichte beschreibt den göttlichen Ursprung der Welt aus dem Nichts. Die Aufteilung der Geschichte von sechs von Gott geschaffenen Tagen sind als Zeitspannen oder Perioden zu verstehen. Dies kann als Hinweis auf den Entwurf der Welt mit ihrer perfekten Ordnung verstanden werden. Nachdem Gott am ersten Tag Himmel und Erde schafft, trennt er am zweiten Tag Licht und Finsternis und damit Tag und Nacht voneinander. Mit dem Menschen wird die Schöpfung am sechsten Tag vollendet. Die Bibel beschreibt den Menschen„zum Bilde Gottes“ geschaffen. Mit der Erschaffung Adams aus Erde vom Acker – Adam bedeutet auf hebräisch „der aus Erde Gemachte“ - wird dem Menschen eine besondere Rolle als Stellvertreter Gottes zugewiesen. Gott gibt Adam die Gefährtin Eva, aus der Rippe Adams gestaltet, also aus seiner Seite. Die Frau soll daher gleichberechtigt neben ihrem Partner stehen. Die Geschichte der Erschaffung des Menschen beruht auf Begriffen, Bildern und Vorstellungen, welche in einem kulturellen Umfeld vor 2500 bis 3000 Jahren verwendet wurden – die Zeit eines ackerbauenden Volkes. Erde bedeutet für den ackerbauenden Menschen Leben und Fruchtbarkeit, in die der Same gelegt wird, um zu keimen und Frucht zu tragen. Zur Erde kehrt alles Körperliche zurück. Zur Geschichte vom Baum der Erkenntnis: Gott pflanzt zwei Bäume in der Mitte des Garten Eden, den Baum des Lebens und den Baum der Erkennt-

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nis. Weil sich der Mensch nicht an das Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, hält, widersetzt er sich dem Gebot Gottes. Mit dem Biss in den Apfel von diesem Baum verliert der Mensch sein unbeschwertes Leben. Eines der Hauptthemen der Schöpfungsgeschichte ist die Aufforderung der Fortpflanzung.

Adam und Eva erfüllen diese Aufgabe. Eva, die „Mutter aller, die da leben“, bringt zunächst zwei Söhne zur Welt. Der Bruderzwist führt zum Tod Abels. Der Konflikt zwischen dem nomadisierenden Abel und seinem Bruder, dem Ackerbauer Kain, kann als Rivalität zwischen Viehzüchtern und Getreidebauern im Gebiet des „fruchtbaren Halbmondes“ gesehen werden.

Bibelillustration im Stift St. Gallen, gedruckt 1483 in Nürnberg

Vier konzentrische Kreise zeigen die gesamte Schöpfung. In der Mitte formt Gott Eva aus der Rippe Adams. In der sie umgebenden Landschaft sind Tiere und Vögel zu sehen. Der zweite Kreis enthält das Meer mit Fischen, Seehunden und Wasservögeln. Land und Meer werden vom Firmament von Sonne, Mond und Sternen umschlossen. Ganz außen wachen Engelscharen über die Schöpfung und vier Winde deuten die Himmelsrichtungen an. Gottvater ist ein zweites Mal zu sehen, ein Lichtstrahl, der vom Mund ausgeht, verbindet ihn mit der Schöpfung. Man kann dies als Schöpfungswort verstehen: Am Anfang war das Wort …..

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Schöpfung und Evolution Die Entwicklung des genetischen Codes, welcher für alle Lebewesen gilt, kann als „Geburtsakt“ allen Lebens auf der Erde angesehen werden. So kam etwas völlig Neues in die unbelebte Welt, nämlich das, was wir mit dem Begriff Information bezeichnen, und das, was mit dem Wort„sinnvoll“ aufleuchtet. Die fast 4 Mrd. Jahre währende Evolutionsgeschichte des Lebens wurde vorangetrieben durch erdgeschichtliche Ereignisse. Immer neue ökologische Freiräume entstanden, alte verschwanden. So entstand dieses wunderbare Sinngebilde der Biosphäre unserer Erde mit ihrer schier unermesslichen Vielfalt an Arten. Ein Sinngebilde ist sie, weil alle Arten in vielfältiger Balance aufeinander angewiesen sind, indem sie von und füreinander leben. Es sind nicht so sehr Wettbewerb und Kampf ums Dasein, das Grundprinzip des Lebens, sondern als Grundprinzip ist die Symbiose (Gemeinschaft zum gegenseitigen Nutzen) wichtiger und prägender. Ein weiteres Ereignis ersten Ranges war das Aufleuchten des Bewusstseins in der Geschichte des Lebens. Dass ein hoch entwickeltes Gehirn und hoch entwickelte Sinnesorgane notwendig waren, ist kaum zu bezweifeln. Eine besondere Qualität menschlicher Bewusstheit besteht darin, dass der Mensch sich seiner selbst bewusst ist, das heißt, dass er in einem selbstbezüglichen Sinn wissen kann, dass er sterben muss. Zwar kommunizieren Individuen aller Arten untereinander und entwickeln dazu auch eine Zeichensprache. Doch erst die Begriffssprache mit ihren Wortsymbolen führt zum Denken. Sie macht den Menschen zum„Homo sapiens“, denn diese Fähigkeit unterscheidet ihn von allen anderen Tieren. Deshalb war der Erwerb der Begriff-Sprache durch das Menschengeschlecht vor vielleicht 200 000 Jahren ein weiteres einschneidendes Ereignis in der Geschichte des Lebens. Es war sozusagen der Biss in den Apfel vom Baum der Erkenntnis. Er macht den Menschen zu einem erkennenden Wesen und

ermöglicht im weitesten Sinn das, was wir Kultur nennen und steht damit am Anfang der kulturellen Evolution der Menschheit. So stand der Sündenfall Adams und Evas dafür, dass sie sich als erkennende und denkende Wesen über die Schöpfung und alle lebenden Geschöpfe erhoben – der Mensch wurde selbst Schaffender. „Wo die Wiege der Menschheit stand“ (Vanessa Hayes, Fachmagazin Nature) Kosmische Evolution und Schöpfungsgeschichte. Alles entstand einst aus dem Nichts. Begonnen hat die kosmische Geschichte mit dem Urknall vor rund 13,8 Mrd. Jahren und mit diesem wurde unser gesamtes Universum innerhalb von Sekundenbruchteilen geschaffen. Diese Urexplosion legte die Grundlage allen Seins. Was an diesem Uranfang genau geschah und warum, darüber gibt es bis heute mehr Fragen als Antworten. Der Urknall ist heute auch für Gläubige ein selbstverständlicher Teil ihres Weltbildes. Noch vor 100 Jahren war die Idee des Uranfangs undenkbar und kam einer Revolution gleich. Zwar kennen Forscher einige Meilensteine auf dem Weg vom Nichts zum Etwas, noch immer aber gibt es kaum endgültige Antworten, dafür umso mehr Theorien, Vermutungen und offene Fragen. Die Idee des Urknalls hat erstmals 1931 der belgische Priester und Physiker Georges Lemaitre ersonnen und schon 1927 erkannte er, dass sich das Universum ausdehnen muss. Vielen Wissenschaftlern behagte diese Vorstellung nicht, denn diese schien zu bedeuten, dass der Schöpfungswille Gottes diesen Uranfang ausgelöst haben muss. Lemaitre vertrat aber auch die Ansicht, dass Theologie und die Wissenschaft nicht vermischt werden sollten. Die Physik fragt „wie ist etwas geschehen“ und die Theologie „warum ist etwas geschehen“. Für Lemaitre war jedenfalls klar, dass am Anfang des Kosmos ein gewaltiges Feuerwerk gestanden

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haben muss, eine Explosion, die den urkeim des universums aussäte. albert Einstein meinte 1933: „das ist die schönste und befriedigendste Erklärung der Schöpfung“. Heute sind die meisten Wissenschaftler (Quantenphysiker) der meinung, dass wir wohl nie wissen werden, was genau zur Zeit null des urknalls passiert ist. für die theologie drängt sich die frage auf: Warum entstand aus dem nichts der Kosmos, wobei ebenso ein nichts sein könnte und warum ist die Welt so, wie sie ist? die Welt ist so, wie sie ist, weil damit leben und mit ihm auch der mensch in ihr möglich ist, der als erkennendes Wesen diese Welt überhaupt erst zur Kenntnis nehmen kann. deshalb kann man mit fug und recht sowohl die kosmische als auch die biologische Evolution als Schöpfungsgeschichte verstehen.

der Schöpfungsakt von Josef Weber Am Anfang war das Wort..... Dr. Josef Weber Oberperfuss

Zum Nachdenken Wie kann man an Texte „heiliger Schriften“ herangehen, wenn sie wie auf den ersten Seiten der Bibel von Gott, dem Schöpfer, und seiner Schöpfung (dem heurigen Schwerpunkt) handeln? Gläubig, zweifelnd, ablehnend oder wie jemand, der sich gerade einen Liebesfilm anschaut. Solange der Film läuft, ist es klar, dass die Liebenden auf der Leinwand keine echten Liebenden sind, sondern zwei Schauspieler, die so tun als seien sie verliebt. Natürlich glaubt man nicht daran, dass sie wirklich real sind, für die Dauer des Films sind sie es. Wir steigen also in die Geschehnisse ein und dabei kommen uns vielleicht sogar die Tränen. Und so kann ich auch als gläubiger Christ die Texte der Bibel über die Erschaffung der Welt so lesen, dass ich Gott als eine literarische Gestalt betrachte, als den Hauptdarsteller des ganzen Geschehens. In dieser Phase setze ich meinen Glauben, dass Gott mehr als eine literarische Figur ist, einfach aus. Ich verhalte mich dabei wie jemand, der sich eine Kirche anschaut und sich dabei der Kunst und Architektur dieser Kirche widmet und sie verstehen will. Eine Frage drängt sich hier aber auf: Darf man mit einer solchen Absicht auch an einem Gottesdienst teilnehmen? Hans Thalhammer

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KirCHE iSt Jung

rorate-gotteSdienSte und frÜhStÜck im adVent auch in der vergangenen adventszeit besuchten wieder viele menschen der Pfarrgemeinde Völs die morgendlichen rorate-gottesdienste. anschließend gab es für die Schulkinder ein köstliches Frühstück im Pfarrsaal. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt den fleißigen Helferinnen, die dies jede Woche sorgsam vorbereitet haben.

dreikönigSaktion 2020

Sternsingergruppe liebevoll aufgenommen in der gärtnerei Peer. Zugleich bedankt sich EmmauS für den großen adventkranz, den die gärtnerei alljährlich für die EmmauS-Kirche spendiert. Wie jedes Jahr in der Zeit von neujahr bis dreikönigstag zogen auch heuer in Völs wieder die Sternsinger und Sternsingerinnen von tür zu tür. Zahlen, Daten und Fakten zur Aktion: 39 gruppen von insgesamt 79 Sternsingern und Sternsingerinnen wurden von 31 Jugendlichen und Erwachsenen begleitet und an 37 Jausenstationen verpflegt. die jüngste Sternsingerin war mit 5 Jahren heuer zum ersten mal dabei und damit rund 65 Jahre jünger als die ältesten Singerinnen und Singer. Mit diesem großen Team wurden mit der aktion € 22.989,57 gesammelt, viel geld, mit dem viele verschiedene Projekte unterstützt werden können. das aushängeschild der diesjährigen Sammlung ist ein Projekt für menschen in Kenias Hauptstadt nairobi. das team der dreikönigsaktion Völs bedankt sich sehr herzlich bei allen, die es durch ihren Einsatz, ihr Engagement und nicht zuletzt ihre Spende möglich gemacht haben, diese aktion so reibungslos durchzuführen und ein so gutes Ergebnis zu erreichen! Matthias Markl, Andi Stocker, Barbara Saurer, Simon Wieser und Matthias Labeck

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KIRCHE IST JUNG

Hirtenspiel

Sechzehn Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren waren wieder bereit, die Rollen für das Hirtenspiel am Christkindlmarkt einzulernen. Nur durch den Eifer und die Begeisterung der Kinder und durch die Unterstützung durch die Eltern gelang es, Zeit zumindest für Teilproben zu finden und das Tiroler Hirtenspiel aufzuführen. Die Hirten riefen die Völser und Völserinnen auf,

ihre Herzen für die Ankunft des Jesuskindes vorzubereiten. Wie jedes Jahr konnten die Kinder mit ihrem Spiel auch die Besucher und Besucherinnen der Emmausstube erfreuen. Gleich anschließend übernahmen die Kinder die neuen Rollen für das Krippenspiel in der Kirche am Heiligen Abend. Ein herzliches Danke den Kindern, den Eltern und Frau Christl Töpfer!

Jugendsynode am Samstag, den 25.01.2020 im Bildungshaus St.Michael

Am Samstag, den 25.01.2020, lud die Diözese Innsbruck alle in der Jugendarbeit tätigen Vertreter zur Jugendsynoden-Akademie ins Bildungshaus St.Michael/Matrei a.Br. ein. Nach„Mut-machenden“ Impulsreferaten von Jussuf Windischer und Bischof Hermann Glettler folgten äußerst informative Workshops sowie Gemeinschaftsaktivitäten. Im An-

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schluss daran fand ein ausgiebiger Austausch unter den Teilnehmern und Teilnehmerinnen statt. Den Abschluss des arbeitsreichen Tages bildete die Liturgie mit Bischof Hermann Glettler.

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Dipl.päd. Barbara Saurer Pfarrhelferin


Kirche ist jung

Einladungen der Pfarrjugend Völs Sa., 22.02.2020, 19.00 Uhr: Jugendmesse – gemeinsam mit den Firmlingen unter dem Motto „Beten vorm Feten“ Vom Feiern bis zum Feten – alles ist möglich! 20.00 Uhr: Jugendabend „Faschingsparty“ im Jugendraum Bar bis 22.00 Uhr geöffnet Sa., 14.03.2020,

19.00 Uhr: Jugendmesse – gemeinsam mit den Firmlingen unter dem Motto „Friedensdilemma“

20.00 Uhr: Jugendabend „Turnierabend“ im Jugendraum Bar bis 22.00 Uhr geöffnet

Auch wenn noch Schnee das Land bedeckt, hat das Schneeglöckchen schon Sehnsucht nach dem Licht

Gebetsperlen Christliches Beten ist Beten zum dreifaltigen Gott Beim Beten wende ich mich an den Vater und spreche mit Jesus das Vaterunser Ich erlebe Jesus als Vorbild, Lehrmeister und Fürsprecher Auch der Heilige Geist stärkt mein Beten Wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. (Römerbrief 8,26) Franz Troyer, Dekan in Lienz

Redaktionsschluss für EMMAUS 2/2020: 22. April 2020 Bildnachweis: Alle Bilder, die nicht extra ausgewiesen sind, stammen aus dem Pfarrarchiv der Pfarre Völs Offenlegung gemäß Mediengesetz: Alleininhaber röm. kath. Pfarre Völs – Informationsblatt der Pfarrgemeinde Völs, Homepage www.pfarre-voels.net, Schriftleiter: Mag. Paul Lampl (PL), Redaktionsadresse: Innsbrucker-Str. 35, E-Mail: p.lampl@chello.at – Telefon 94 02 02 – Pfarrblatt „EMMAUS“: Raiba Kematen, Bankstelle Völs, IBAN: AT75 3626 0000 0052 0148, BIC: RZTIAT22260 – Layout & Druck: www.steigerdruck.at

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Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen

Die aktuelle Gottesdienstordnung ist auf der Pfarrhomepage – www.pfarre-voels.net – unter Themen – „Gottesdienstordnung“ zu finden. Kreuzwegandachten Montags 08.45 Uhr Kapelle Seniorenheim Donnerstags 19.00 Uhr Pfarrkirche: 27.2., 26.3., Alte Kirche: 5.3., Freitags 14.30 Uhr zur Blasiuskirche von der Josefskapelle weg: 28.2., 13.3., 27.3. vom Dorfplatz entlang der Wegkapellen: 6.3., 20.3., 3.4. Samstags 18.30 Uhr Pfarrkirche Familien- und Kinderkreuzwege Mittwoch, 04.3., 17.00 Uhr Kinderkreuzweg Pfarrkirche Donnerstag, 12.3., 17.30 Uhr Kinderkreuzweg Pfarrkirche Freitag, 20.3., 14.30 Uhr Familienkreuzweg Dorfplatz Freitag, 27.3., 18.00 Uhr Firmlingskreuzweg Donnerstag, 02.4., 17.30 Uhr Familienkreuzweg Alte Kirche Die Familiengottesdienste am Sonntag um 10.00 Uhr werden vom Kinderliturgiekreis gestaltet. „…mehr von Gott?“ Geistliche Übungen im Alltag Begleitung Karolina Wibmer Beginn: Montag, 2. März von 09.00-10.30 Uhr Jeweils Montag: 2.3., 9.3., 16.3., 23.3., 30.3. Anmeldung im Pfarrheim (30 31 09 oder pfarre-voels@stift-wilten.at) Sonntag, 16.2. 10.00 Uhr Familienmesse mit Erneuerung des Eheversprechens, alle Ehepaare sind dazu herzlich eingeladen.

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Donnerstag, 20.2. 19.00 Uhr Abendlob 20.00 Uhr Elternabend zur Erstbeichte Freitag, 21.2. 17.00 Uhr Dankesessen für die Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger Aschermittwoch, 26.2. Fasttag: einmalige Sättigung, Verzicht auf Alkohol und teure Speisen 19.00 Uhr Ökumenischer Wortgottesdienst mit Aschenauflegung, Predigt: Pfr. Bernhard Groß Samstag, 29.2./Sonntag, 1.3. Erlebnistage der Firmlinge Mittwoch, 4.3. 19.45 Uhr Pfarrgemeinderatsitzung Freitag, 6.3. Weltgebetstag der Frauen 20.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst – evangelische Kreuzkirche Sonntag, 8.3. Fastensuppenessen im Pfarrsaal nach den Vormittagsgottesdiensten. Näheres zur Aktion: www.teilen.at 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Kosimi Dienstag, 10.3. 20.00 Uhr Taufabend Mittwoch, 11.3. 20.00 Uhr freiwilliger Eltern- und Patenbegleitabend zur Sakramentenvorbereitung Donnerstag, 12.3. 19.00 Uhr Bußgottesdienst Samstag, 14.3. Ehevorbereitung im Völser Pfarrheim

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BESOndErE gOttESdiEnStE und VEranStaltungEn

Mittwoch, 18.3. 20.00 uhr Stefanuskreis: „Die sozialen Windungen – wo steht unsere gesellschaft und wohin entwickelt sich unsere gesellschaft“ 20.00 uhr taufabend Donnerstag, 19.3. Hochfest des Hl. Josef, Landespatron 19.00 uhr festmesse (Cantilena tyrolensia) Samstag, 21.3. 15.00 uhr taufe Sonntag, 22.3. keine Hl. messe um 8.30 uhr 9.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Kreuzkirche zu Beginn der Bibelwoche (siehe S. 14) Donnerstag, 26.3. 19.00 uhr gesungene Kreuzwegandacht (Kirchenchor) Sonntag, 29.3. 14.30 uhr Familienwallfahrt nach afling, treffpunkt: tischlerei norer in der aflingerstraße (siehe S. 15) Mittwoch, 1.4. 19.45 uhr Pfarrgemeinderatssitzung Donnerstag, 2.4. 19.00 uhr requiem (Vrauen Vokal Völs) für die Verstorbenen des 1. Quartals der letzten drei Jahre Samstag, 4.4. 15.00 uhr taufe 15.00 uhr Palmbuschen binden, anmeldung in der Pfarrkanzlei 0512 / 30 31 09

Beginn der Heiligen Woche: Palmsonntag, 5.4. 09.30 uhr Segnung der Palmzweige am dorfplatz, Prozession zur Kirche und Hl. messe (musikkapelle), Erstkommunionkinder verkünden die leidensgeschichte Jesu.

Gründonnerstag, 9.4. 17.00 Uhr Kindergottesdienst (Kinderchor Kosimi) mit Vorstellung der Erstkommunionkinder 19.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst der Pfarrgemeinde (Cantilena tyrolensia), gebetsnacht in der Pfarrkirche. um 22.00 uhr Übertragung des allerheiligsten zur alten Kirche, dort meditation der abschiedsreden Jesu aus dem Johannesevangelium bis 23.00 uhr Vom Karfreitag bis zum Weißen Sonntag besteht die möglichkeit zum gebet beim Heiligen grab in der alte Kirche Karfreitag, 10.4. 07.00 uhr trauermette in der Stiftskirche Wilten 14.00 Uhr Kreuzwegandacht von der Pfarrkirche zur Blasiuskirche 14.45 uhr andacht – Kapelle Seniorenheim 19.30 Uhr Karfreitagsgottesdienst der Pfarrgemeinde (Kirchenchor) Karsamstag, 11.4. 07.00 uhr trauermette in der Stiftskirche Wilten 14.00 bis 17.00 Uhr Anbetung vor dem allerheiligsten beim Heiligen grab, alte Kirche (siehe S. 15) 17.00 Uhr Vorösterlicher Kindergottesdienst – Beginn alte Kirche (Kinderchor Kosimi) 21.00 Uhr Osternachtfeier, anschl. agape; Osterkerzen können vor der Kirche erworben werden Ostersonntag, 12.4. Hochfest der Auferstehung des Herrn keine Hl. messe um 08.30 uhr 10.00 Uhr Festgottesdienst (Kirchenchor) 17.00 Uhr Ostervesper beim Heiligen grab in der alten Kirche 19.00 Uhr Jugendmesse Ostermontag, 13.4. Emmaustag, Patrozinium unserer Pfarrkirche 06.00 Uhr Emmausgang zum Blasiusberg, treffpunkt Pfarrheim, anschließend frühstück

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BESOndErE gOttESdiEnStE und VEranStaltungEn/ttt

im Pfarrhaus 10.00 Uhr Festgottesdienst Feierliche Osterämter: dienstag, 14.4., 16.45 uhr – Haus der Senioren mittwoch, 15.4., 19.00 uhr – Pfarrkirche freitag, 17.4., 15.00 uhr – Blasiuskirche Mittwoch, 15.4. 15.00-18.00 uhr Stefanuskreis: „Humor in der literatur“, uwe Engling, Heiligkreuztal Donnerstag, 16.4. 19.00 uhr anbetung mit sakramentalem Segen 20.00 uhr abendbibelrunde Freitag, 17.4. 07.45 uhr nmS-Emmausgottesdienst 10.45 uhr Ostergottesdienst für die Volksschule Samstag, 18.4. 19.00 uhr Vorabendmesse mit firmlingsvorstellung Weißer Sonntag, 19.4. Pfarrkaffee nach allen Vormittagsgottesdiensten 10.00 uhr familiengottesdienst mit Kindersegnung anschl. im Pfarrsaal: treffen der familien, die seit Ostern 2019 eine taufe gefeiert haben 17.00 Uhr Benefizkonzert aller Chöre für die renovierung der Pfarrkirche (siehe S. 16)

Freitag, 24.4. 18.00 uhr dankesessen für Pfarrkalender- und Caritassammler/-innen Samstag, 25.4. 15.00 uhr St. Georgswallfahrt der Pfadfinder nach Hl. Wasser Mittwoch, 29.4. 20.00 uhr 2. Elternabend zur Erstkommunion Freitag, 1.5. keine hl. messe um 15.00 uhr in der Blasiuskirche 19.00 Uhr Maiandacht in der Blasiuskirche (Vrauen Vokal Völs); anschl. flursegnung Donnerstag, 7.5. 20.00 uhr 2. Elternabend zur firmung Beichtgelegenheiten nach Vereinbarung im Pfarrheim, tel. 30 31 09; in der Kirche: jeden Samstag um 18.30 uhr sonst vor den gottesdiensten am mittwoch in der Karwoche: 18.30 – 18.45 uhr Karfreitag: 18.00 – 18.30 uhr Karsamstag: 18.00 – 18.30 uhr

Mittwoch, 22.4. 14.30 uhr Bibelrunde

Bibelrunden lebensschule Bibel mittwochs um 14.30 uhr am 26.2., 22.4. abendbibelrunde um 20 uhr in Pfarrers Stube: donnerstag, 12.3., 16.4.,

taufen

todesfälle

14. dezember 2019 14. dezember 2019 14. dezember 2019

aaron Solerti luna Solerti Hannes Brunner

Wir freuen uns mit den Eltern!

09. november 2019 06. dezember 2019 07. dezember 2019 10. dezember 2019 19. dezember 2019 23. dezember 2019 21. Jänner 2020

Wilhelm Stern 89J. andreas Kranebitter 89J. irmgard Hartl 87J. margareta Perfler 80J. rosa Begher 94J. Heinz-Hermann müller 71J. Hermann Hilber 89J.

Den Angehörigen herzliche Anteilnahme!

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Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen

Messintentionen Intention heißt Absicht. Somit ist eine „Messintention“ die Absicht zu erbitten, dass in einer heiligen Messe eines besonderen Anliegens gedacht wird. Die häufigste Intention ist noch immer die Fürbitte für Verstorbene (Requiem, Seelenamt), besonders an den Jahrtagen des Sterbens. Früher waren es vor allem Anliegen des bäuerlichen Lebens (Wetter, Ernte, Gesundheit des Viehs), so sind es heute primär gesundheitliche und familiäre Anliegen: Bitte um Frieden in der Welt oder in der eigenen Familie, die Sorge um die Kinder oder der Dank für ihre Liebe. Die Anliegen werden der Gemeinde mit der Bitte, mitzubeten, mitgeteilt. Die Eucharistiefeier als „Höhepunkt und Quelle kirchlichen Lebens“ (II. Vat. Konzil / I/10 der Liturgie-Konstitution) ist der bevorzugte Ort des Gedenkens und der Fürbitte. Sie drückt die Verbundenheit als „Leib Christi“ aus, der Himmel und Erde berührt. Zudem ist sie Einladung, innig an der Messe teilzunehmen. In unserer Pfarre können zu den Kanzleizeiten Di., 09.00-11.00 Uhr, Mi., 17.00-19.00 Uhr, Do., 09.00-11.00 Uhr Messintentionen im Pfarrbüro bestellt werden.

Gebetsperlen Formulierte Gebete und frei beten Ab und zu erzählen mir Menschen, dass sie mit Gott so reden, wie sie mit vertrauten Menschen reden Sie berichten ihm, was sie erlebt haben, was ihnen wichtig ist und was ihnen Sorgen macht Manche Menschen sind froh, dass sie gewisse Gebete schon seit der Kindheit kennen Gerade in schwierigen Zeiten bewähren sie sich Dann sind sie wie ein Stiegengeländer, das beim Gehen Halt gibt und verhindert, dass ich falle. Franz Troyer, Dekan in Lienz

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auS dEr PfarrE

aktuelleS berufung der frauen Wir sind gemeinsam unterwegs und laden ein, mit uns zu gehen. An jedem 22. Tag des Monats gedenken wir der Apostolin Maria Magdalena und anderer biblischer frauen. Wir beten und singen und lassen die Bibel zu Wort kommen.

Sonntag, 22. März 2020, 17.00 Uhr – von der Pfarrkirche Petrus Canisius zum dom St. Jakob – Lydia (apg 16,11 -15,40)

Beginnend von den verschiedenen innsbrucker Kirchen gehen wir zum dom St. Jakob.

Freitag, 22. Mai 2020 , 17.00 Uhr – von der Pfarrkirche Pradl zum dom St. Jakob – Namenlose Frauen in der nachfolge Jesu (lk 8, 23-24 par)

Wir verstehen uns als synodale gemeinschaft, weil wir bewusst miteinander als gleichgestellte – frauen und männer – unterwegs sind. Wir suchen und finden die Heilsspur Jesu in unserem leben. Termine: Samstag, 22. Februar 2020, 17.00 Uhr – von der Kapelle in slw / Elisabeth-Str. 2 zum dom St. Jakob – Martha von Betanien (Joh 11)

Mittwoch, 22. April 2020, 17.00 Uhr – von der Johanneskirche zum dom St. Jakob – Frau, die Jesus salbte (mk 14,3-9)

Montag, 22. Juni 2020, 17.00 Uhr – von der dreiheiligenkirche zum dom St. Jakob – Prizilla (apg 18) Mittwoch, 22. Juli 2020, 17.00 Uhr – von der Pfarrkirche allerheiligen zum dom St. Jakob – Maria Magdalena (mk 16,9-11)

Ökumenische Bibelwoche Völs vom 22. bis 26. März 2020 „V e r g e s s t n i c h t. . .” Zugänge zum Deuteronomium… So., 22.03.2020 09.00 Uhr ökumenischer gottesdienst Kreuzkirche mit Pfarrer Bernhard groß und Pfarrer Christoph Pernter unter musikalischer mitgestaltung von Vrauen Vokal Mo., 23.3.2020 20.00 Uhr im Evangelischen Pfarrheim, friedensstraße 1, Pfarrer.i.r. Bernd Hof, innsbruck „Dies ist das Land!“ – Gott liebt sowie Einführung in das deuteronomium dtn. 34,1–12; 31,1–13

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Di., 24.3.2020 20.00 Uhr im Evangelischen Pfarrheim, friedensstraße 1, Pfarrer Bernhard groß, Völs, „Ich bin dein Gott!“ – Du sollst lieben - dtn. 5,1–22 Mi., 25.3.2020 20.00 Uhr im Evangelischen Pfarrheim, friedensstraße 1, Pfarrer richard rotter, landeck, „Treue zu Gott“ – Erinnere dich an die Liebe dtn. 6,4–9 & 20–25 Do., 26.3.2020 20.00 Uhr im Katholischen Pfarrheim, Werth 5, Pfarrer Christoph Pernter, Völs, „Wähle das Leben!“ – Liebe ist nicht schwer, dtn. 30,1–10

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aus der pfarre

Unverschämt katholisch sein… …ist eine Einladung zum diözesanen Begegnungstag heterosexueller, homosexueller, bisexueller, transidenter…Menschen. Am Freitag, 27.3.2020 von 14.00 bis 18.00 Uhr findet im Haus der Begegnung ein Treffen statt. Anmeldung bis 18.3.2020 Bernd Mönkebüscher, Pfarrer in Hamm, selbst homosexuell, gibt ein Plädoyer dafür ab, unverschämt, also ohne Scham, katholisch sein zu können. Veranstalter: Diözesaner Arbeitskreis, Homosexuellenpastoral (www.dibk.at/dahop) gemeinsam mit dem Haus der Begegnung. Eintritt frei.

Gott ist immer da

WANN? So., 29. März 2020 um 14.30 Uhr TREFFPUNKT: bei der Tischlerei Norer Aflingerstraße 38 Die Wallfahrt findet bei jedem Wetter statt!

Vorschau Karsamstag

Tag der Grabesruhe des Herrn „Wachend im Gebet vor dem Allerheiligsten beim Heiligen Grab“ in der Alten Kirche Sankt Jodok und Luzia An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten, und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei. (Joh 19. 41-42) Am Karsamstag verweilt die Kirche am Grab des Herrn und betrachtet sein Leiden und seinen Tod. (Messbuch)

Dieser Tag ist von stiller, tiefer Trauer geprägt. Der unvermeidliche Tod trifft auch unseren Gott, der in Christus den gleichen Weg gegangen ist, wie wir ihn gehen müssen. Christus selbst steigt für uns in das Reich des Todes, in den Ort der äußersten Gottverlassenheit, um uns die Erlösung zu schenken und den Tod für alle Zeit zu besiegen. Das Heilige Grab möge für uns zum Ort werden, an dem wir den Tod unseres Herrn und die Stille der Grabesruhe ganz konkret, mit allen Sinnen erfahren, betrachten und aushalten. Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe des

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Herrn. Wie es schon um 200 nach Christus irenäus von lyon bezeugt, wird die (40-stündige) grabesruhe Christi in wachendem gebet verbracht. Es ist uns ein großes anliegen, die Gebetswache am Karsamstag vor dem allerheiligsten weiter zu vertiefen. Stellt sie uns doch jene liebestat des gekreuzigten, gestorbenen und begrabenen Christus, der gott und mensch ist, unmittelbar vor augen. Wir bitten euch um euer Gebet, damit wir gemeinsam die Wache vor dem Allerheiligsten in würdiger Weise begehen und jene Spannung von tod und grab aushalten. die ausgewählten BibelUhrzeit 14.00 – 14.30 14.30 – 15.00 15.00 – 15.30 15.30 – 16.00 16.00 – 16.30 16.30 – 17.00

stellen der Propheten des alten testamentes werden uns während dieser Zeit der grabesruhe begleiten. Es sind jene Propheten, die am Heiligen grab dargestellt sind. So wird unser Heiliges grab neben einer kulturellen Völser Kostbarkeit zum Ort des lebendigen Glaubens, welcher in allem leid und im tod Hoffnung gibt. die Vereine und pfarrlichen gruppen sowie die Bevölkerung sind dazu recht herzlich eingeladen. Pfr. Christoph

Gebetswache mitglieder und angehörige der Schützen, Bibelrunden und gebetskreise, trauerbegleitung mitglieder und angehörige der lederhosenrunde, Vinzenz-gemeinschaft, Kirchenpfleger/-innen mitglieder und angehörige der musikkapelle firmteam, Kirchenchor, Emmausstube mitglieder und angehörige der feuerwehr, lektoren und Kommunionhelfer, Krippenverein mitglieder und angehörige der Völser fasnachtler, Pfarrgemeinderat, Pfarrkirchenrat mitglieder und angehörige des trachtenvereins, Stefanuskreis, taufteam, Jugend und Jungschar

Ehrenwache Schützen lederhosenrunde musikkapelle feuerwehr Völser fasnachtler trachtenverein

Benefizkonzert der Chöre – zu gunsten unserer Pfarrkirche Wann? Weißer Sonntag, 19. April, 17.00 Uhr in der Pfarrkirche im Winter eine wärmeausstrahlende Heizung, bei allen gottesdiensten eine stimmungsvolle Beleuchtung, die möglichkeit, mit den neuen medien in den gottesdiensten mittels Beamer, leinwand und musik nicht nur die Kinder und Jugendlichen zu begeistern, das alles ist nur möglich, weil die Pfarre vor zwei Jahren diese Erneuerung gestartet hat. Subventionen vom Stift Wilten und von der gemeinde Völs, Spenden einzelner Völser/-innen lassen die Schulden schon geringer werden. Kirchenchor, VrauenVokalVöls und VelleVox werden mit einem bunten liedprogramm alle musikbegeisterten Völser/-innen verwöhnen.

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Freiwille Spenden zum Schuldenabbau werden erbeten.

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WiSSenSWerteS Opferstock für die Armen Unsere Vinzenz-Gemeinschaft unterstützt in unserer gemeinde menschen in not. Vergelt´s gott allen, die mittels dauerauftrag oder mit ihren Spenden im Opferstock beim ausgang auf der taufseite in unserer EmmauS-Kirche ihren finanziellen Beitrag leisten. Sorgenkastl Suchen Sie einen rat oder brauchen Sie Hilfe? Es gibt in Völs eine gemeinschaft, die unbürokratisch hilft. in allen anliegen können Sie sich an die Vinzenz-gemeinschaft wenden. Vergessen Sie aber name und anschrift (auch tel.nr.) nicht, damit mit ihnen Kontakt aufgenommen werden kann. alle anliegen werden vertraulich behandelt. Hilfe erfolgt rasch, denn wer „rasch hilft, hilft doppelt!“ Schriftenstand auf der Orgelseite unserer Kirche gibt es hinten einen Schriftenstand. dieser wird von frau Elisabeth müller betreut. Schriftgut unserer Pfarre, folder für verschiedene Veranstaltungen und andere aktuelle Schriften zur spirituellen Bereicherung sind dort zu finden. machen Sie von diesen angeboten gebrauch!

gratulation 30 Jahre Kulturkreis Völs „Kunst und Kultur sind Balsam für die Seele“ schreibt in anlehnung an ein Zitat Picassos Obmann markus Köchle in seinem Vorwort zum Jubiläumsprogramm 2019/2020. damit im größten dorf tirols, das sich anno 2001 zur marktgemeinde wandelte, „Kunst und Kultur“ neben dem bestsehenden Kulturleben durch ausgewählte aktivitäten neue impulse bekommt, regte der damalige Kulturgemeinderat Sr reinhard Schretter die gründung eines Kulturkreises an, der das künstlerische Schaffen vieler Völserinnen und Völser vor den Vorhang holen sollte. mit dem motto „Kultur kann man nicht fordern, wohl aber fördern“ unterstützte reinhard die anliegen des neuen Vereins. mit mag. Helmut Hable, dem gründungsobmann, und vielen getreuen entstand ein sehr lebendiger Kreis kunstinteressierter und kulturbeflissener leute, die jeweils ein Jahresangebot vorlegten, das gerne angenommen wurde. Seit dreißig Jah-

ren bemüht sich nun der Vorstand um ein ansprechendes Programm, das am rande der Hauptstadt tirols ein eigenständiges, aktuelles, sehens- und hörenswertes Programm anbietet. EMMAUS gratuliert dem Kulturkreis sehr herzlich zum 30-jährigen Jubiläum, dankt für die gute Zusammenarbeit mit der Pfarre und wünscht für weitere 30 Jahre eine gute Hand, damit mit dem Kulturkreis noch viel „Balsam für die Seele“ erlebt und erfahren werden kann.

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„Cantilena Tyrolensia“ ausgezeichnet

Vlnr: landesobmann des tiroler Sängerbundes manfred duringer, Brigitte mayr-Brecher - Sopran, michaela Pletzer - mezzosopran, ursula Oberwalder - alt, lH günther Platter, lr Johannes tratter foto: reinhold Sigl

das Vokalensemble „Cantilena tyrolensia“ aus Völs erhielt am nationalfeiertag, 26.10.2019, am landhausplatz in innsbruck den Tiroler Landespreis 2019 für Vokalensembles aus den Händen von lH von tirol günther Platter und lr Johannes tratter. das Ensemble wurde im april 2002 gegründet. der name Cantilena bedeutet „das alte lied“, tyrolensia steht für „tiroler Wurzeln“

Auftritte wie messgestaltungen, mitwirkung als gastensemble bei verschiedenen Konzerten in nord-, Süd- und Osttirol, deutschland, Schweiz und Belgien / Hochzeiten / taufen / Begräbnisse / Vernissagen und finissagen zeugen vom Bekanntheitsgrad und der Qualität dieser Sängerinnen. EMMAUS gratuliert herzlich!

Das Repertoire umfasst: geistliche wie weltliche musik / renaissance -/ Barockmusik / Volkslieder, advent-, Weihnachts- und marienlieder

noch vor dem Blattaustrieb erfreut uns die forsythie mit einem Blütenmeer

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aus der pfarre

Dank Emmaus bedankt sich sehr herzlich beim scheidenden Obmann der Musikkapelle Völs, Bernhard Vantsch, für 10 Jahre gute Zusammenarbeit und wünscht dem neuen Obmann Roland Petz und seinem Team viel Freude für die bevorstehende Arbeit.

Kirchen-Krippe „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“… und unsere Krippeler stellen mit Unterstützung des Bauhofes alle Jahre wieder die Weihnachtskrippe in unserer Kirche auf, die von unzähligen Besuchern während der Weihnachtszeit betrachtet wird. Vergelt´s Gott für diesen Dienst!

Treuer Begleiter Das 20. Jahr ist Diakon Franz Hofinger von Ranggen bei den Blasiusfeiern mit den Kindergärten, den Schulen und am Blasiustag bei uns in Völs.

Blasius-Kirche unfallfrei erreichbar Der Weg auf den Blasiusberg wird rund um den Blasiustag von den Mitarbeitern des Bauhofes für die Schülerinnen und Schüler, für die Kindergartenkinder und auch für alle Wallfahrerinnen und Wallfahrer sorgsam geräumt. Vielen Dank!

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VölSEr OrtS- & KirCHEngESCHiCHtE

14 kupfern* der paSSion chriSti in der alten kirche. die Kupferstecherkunst gehört zu den zeichnenden Künsten, deren Schöpfungen sie überträgt und vervielfältigt. (Zeitung der eleganten Welt, 21.3.1808.) die 14 Stiche in der alten Kirche in Völs haben eine interessante geschichte. Sie wurden in Venedig, Ende des 18. Jh., von Joseph Wagner und seinen mitarbeitern geschaffen. Joseph Wagner, geboren 1706 zu thalendorf am Bodensee, kam 14-jährig zu Jacopo amigoni nach münchen, lernte dort die malerei und wurde bei franz Joseph Späth in die Kupferstecherkunst eingeführt. Seine weitere berufliche ausbildung, die er in vier ländern und in vier verschiedenen Sprachen absolvierte, dauerte insgesamt 19 Jahre. 1739 kam Wagner nach Venedig, wo er einen Kunstverlag mit druckerei und Kupferstecherschule gründete, aus der viele namhafte Schüler hervorgingen. Er starb 1780 in Venedig. (Allgemeine Deutsche Biographie, Leipzig 1896.) Abkupfern- ein Wort von damals für die 14 Passionsbilder (gr. 32x42 cm) in unserer Kirche dienten Werke bekannter, schon verstorbener maler, die in freier Zeichnung von den Kupferstechern auf eine entsprechende größe abgenommen und auf eine Kupferplatte übertragen wurden. die Pausen dienten als unterlagen für den Kupferstich. der Begriff eines geistigen Eigentums war damals noch nicht entwickelt und so war eben diese "methode" durchaus üblich. Schon 300 Jahre früher wurden die arbeiten von albrecht dürer, dem absoluten meister dieser Kunstrichtung, von italienischen Stechern bis auf sein monogramm nachgeahmt. mit unterstützung Kaiser maximilians erreichte er, dass zumindest sein name aus diesen fälschungen getilgt werden musste. die Kupferstecherkunst (Chalkographie) ist die Kunst, durch Eingravieren der Zeichnung in eine Kupfertafel eine druckplatte herzustellen. Wichtig für den Stich als auch für den druck ist

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die reinheit und gleichmäßige Struktur der Kupferplatte. die Platten, deren Stärke je nach der größe 1½—3 mm beträgt, werden gewalzt und durch feinen nachschliff mit lindenkohle geglättet und poliert, so dass sie eine spiegelglatte, ebene fläche bilden. das Stechen geschieht, indem der Kupferstecher mittels des grabstichels, der eine dreieckig schräg abgeschliffene Spitze hat, die Schatten und lichter der Zeichnung sowie die Schwingung der plastischen formen der figuren durch ein System von geraden und geschwungenen, teils parallelen, teils sich kreuzenden, stärkeren und schwachen lineamenten wiederzugeben versucht. Eine genaue Kenntnis der anatomie und der Perspektive ist bei Schraffierungen in rücksicht auf ihre plastische Wirkung eine unumgängliche Bedingung.

1. Station: Jesu wird zum tode verurteilt

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völser orts- & kirchengeschichte

Sorgfalt und Übung beim Druck Das Drucken geschieht auf der Kupferdruckpresse, die anders gebaut ist wie die Buchdruckerpresse; auch erfordert das Drucken viel mehr Sorgfalt und Übung als irgendeine andere Reproduktion. Zuerst wird die Platte erwärmt, die Farbe so darauf verteilt, dass alle Vertiefungen damit ausgefüllt sind, und hierauf werden alle erhabenen Stellen wieder ganz rein gemacht. Nun wird die Platte auf das „Laufbrett" mit der Zeichnung nach oben gelegt und auf diese werden das angefeuchtete Kupferdruckpapier und auf letzteres eine Filzdecke gelegt. Dann wird das Laufbrett zwischen Eisenwalzen durchgeführt und das Papier dadurch mit großer Kraft in alle Vertiefungen der Platte eingedrückt, wobei die Farbe aufs Papier übergeht. Die Zeichnung bildet jetzt auf dem Papier ein schwaches positives Relief, entsprechend dem negativen der Platte. (Die illustrierenden Künste v. Johann Rosner, 1890.) Die Betrachtung über das bittere Leiden und Sterben Jesus Christi beginnt bei der Verurteilung durch Pilatus (1. Station) und endet bei der Grablegung Jesu (14. Station) beim Kreuzweg in unserer alten Kirche. Karl Pertl * Kupfern war früher die Bezeichnung für Kupferstiche

Kreuzwegandachten Mit den Kreuzwegandachten vertiefen wir uns in einen Aspekt des Glaubens, der zur Lebensrealität der Menschen gehört, in das Leid. Auch im Leiden ist Gott gegenwärtig. Die Kraft von oben schenkt Zuversicht und Durchhaltevermögen. Der Blick auf das Leiden Christi hilft uns zum rechten Umgang mit persönlichem Leid und dem Leid in der Welt. Kreuzweg-Angebote: siehe Seite 10

Ein besonderes Detail zeigt, wie sich Pontius Pilatus von einem dunklen Buben seine Hände in Unschuld waschen lässt. Ein weiterer Bub, der ein Gefäß fürs Wasser unterhebt, schaut dieser Handlung neugierig zu.

Gebetsperlen Die Bibel unterstützt mein Beten Die verschiedensten Erfahrungen von Menschen der Bibel helfen mir, mein Leben zu deuten und im Gebet zur Sprache zu bringen Der Blick in die Zeitung sagt mir, wofür ich beten soll Die Bibel zeigt mir, wie ich beten soll. Franz Troyer, Dekan in Lienz

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Kommt und Singt! 50 Jahre Kirchenchor Völs Heuer feiert der Kirchenchor Völs sein 50-jähriges Bestandsjubiläum. Seit 1970 hat der Kirchenchor Völs mit seinen meistens 22 jährlichen Auftritten einen festen Platz im gottesdienstlichen Geschehen unserer Pfarre. In diesen fünf Jahrzehnten wurde dank des engagierten Einsatzes der

Chorleiter ein umfangreiches Repertoire an Kirchenmusik erworben. Am Beginn war Viktor Ruef Chorleiter, dann Walter Schneiderbauer bis 1984, Georg Rangger bis 1990 und wiederum Viktor Ruef bis 2010. Seither liegt die Leitung in den bewährten Händen von Richard Saxer. Ihm zur Seite ist Hans Thalhammer, der uns an der Orgel begleitet und bei den Proben korrepetiert. Rita Strobl war als Obfrau zwanzig Jahre lang unermüdlich tätig, ihr folgte 2010 Wilfried Posch als Obmann. Es ist schön und erfreulich, dass wir in unseren Reihen noch einige aktive Mitglieder haben, die seit Anbeginn des Chores dabei sind. Die Kennzeichen unseres Chores könnten mit drei „G“ beschrieben werden. Als erstes ist der Gesang zu nennen, der uns wöchentlich am Dienstagabend zu den Proben zusammenbringt. Die Begeisterung am Singen vereint und motiviert uns beim Einstudieren neuer Werke und bei den regelmäßigen, manchmal anstrengenden Proben vor unseren Auftritten. Wenn wir dann in der Kirche in unserer Chorecke stehen, freuen wir uns darauf, unsere vorbereiteten Stücke zum Klingen zu bringen. Der Glaube ist das zweite G als Merkmal des Kirchenchors. Unser treues Mitwirken im Gottesdienst

ist eine geeignete Möglichkeit, das Wort Gottes zu verkünden und den christlichen Glauben zu bekennen. Mit unserem vielstimmigen Gesang stehen wir vor Gott zu seinem Lob, zum Dank, mit Bitte um Hilfe und Trost und um seinen Segen. Uns erfüllt ein dankbares Gefühl, wenn es uns gelingt, die Herzen der uns zuhörenden Menschen im Gottesdienst zu berühren.

Das dritte G steht für Gemeinschaft. Wir 31 Chormitglieder pflegen unsere Gemeinschaft und Geselligkeit bei vielen Anlässen. Wir sitzen gerne zusammen und sind gemeinsam unterwegs auf Ausflügen und Reisen. Wir feiern Geburtstage und nehmen Anteil am Leben unserer Mitglieder. Der Höhepunkt des Chorjahres ist der Gottesdienst und die Feier unserer Patronin, der hl. Cäcilia. Als Chorgemeinschaft verstehen wir uns auch als Teil einer lebendigen Pfarre und der Marktgemeinde Völs und leisten gerne unseren Beitrag für das Zusammenleben der Menschen im Ort. Wir freuen uns über die Unterstützung und Wertschätzung der Gemeinde und der Pfarre. Dafür sind wir sehr dankbar. Zu unserem Jubiläum wünschen wir uns noch viele weitere Jahrzehnte des gemeinsamen musikalischen Auftretens in unserer schönen Kirche. Wir laden mit offenen Armen junge, sangesfreudige Frauen und Männer in unsere Chorgemeinschaft ein, um die Tradition der Kirchenmusik fortzusetzen und miteinander zu singen zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen. Wilfried Posch


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