Biber Berti | Wildbach- und Lawinenverbauung Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
www.biberberti.com
Im Schutz
des Waldes Leben mit Naturgefahren
Wanderung
Tiere
Pilze
Wald schützt
Inhalt 6
Eine schlechte Nachricht
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Die Suche nach Stani
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Besuch bei Hanne
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Gefährlicher Gegenverkehr
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Tiere im Schutzwald
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Bis zur Forsthütte
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Nachtaktive Tiere
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Pilze
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Überraschung
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Laubbäume & Nadelbäume im Bergwald
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Schutzwald, Kriechwald & Co
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Früchte des Waldes
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Auge in Auge
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Weitblick
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Höhenstufen
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Auf der Almhütte
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Lawinenverbauung im Wald
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Bizarre Baumformen an der Waldgrenze
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Kampfzone des Waldes
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Richtiges Verhalten im Wald
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Wiedersehen mit Stani
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Die Suche nach Stani
Der Kompass ist ein Messgerät, das die Himmelsrichtungen anzeigt. Sicherlich sind dir bereits die 4 Himmelsrichtungen bekannt: Norden, Süden, Osten und Westen. Der Kompass hilft dir, dich in einem unbekannten Gelände zurecht zu finden.
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Doch Berti scheint ihn nicht zu hören. Da fliegt Kilian zu Bertis Burg und stürmt hinein. „Was machst du so lange? Warum verziehst du dich in deine Biberburg und ich steh mir die Beine in den Bauch?“, entrüstet sich Kilian. „Ich soll doch mit dir mitkommen um Stani zu suchen? Deshalb muss ich noch meinen Rucksack für diese anstrengende Reise packen. Außerdem müssen wir uns überlegen, wie wir die Suche am besten beginnen. “ „Was müssen wir da lange überlegen! Wir fliegen hinauf und suchen den Berg ab“, antwortete Kilian. Noch während Kilian redet, breitet Berti seine Arme aus und macht Flugbewegungen. „Ach du meine Güte, wie konnte ich
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das nur vergessen“, sagt Kilian und ärgert sich über sich selbst, „wir müssen den ganzen Weg marschieren, du hast ja keine Flügel.“ „Richtig bemerkt! Deshalb muss ich noch einige Sachen einpacken“, meint Berti, „denn wir werden voraussichtlich ein paar Tage unterwegs sein. “ „Bei einer Bergwanderung darf man nichts vergessen. Besonders dann nicht, wenn oben auf dem Berg noch Schnee liegt. Schau, hier habe ich eine wärmende Jacke, denn Bergwandern ist schweißtreibend und beim Aufenthalt in der Höhe kann es einem schnell kalt werden. Dann packe ich noch eine Karte vom Höllenstein, einen Kompass und mein Taschenmesser in meinen Rucksack. Jetzt im Juni ist die Sonne schon sehr stark
und wir Talbewohner brauchen da unbedingt Sonnencreme und eine Sonnenbrille mit 100 % UV-Schutz. Hier ist auch noch ein Erste Hilfe-Set, um kleine Verletzungen selbst zu versorgen. “ Dann füllt Berti noch seine Feldflasche mit frischem Wasser und meldet, dass er reisefertig ist. Als die beiden bei der Tür stehen, ruft Berti Kilian zu: „Geh du voraus, ich habe noch die Taschenlampe und mein Fernrohr vergessen, die werden wir sicherlich brauchen.“ Als er die Taschenlampe eingesteckt und sich das Fernrohr umgehängt hat, geht es nun wirklich los. Am Ufer des Weidenbaches setzt Berti sein Fernrohr ans Auge und schaut hinauf zum Gipfel des Höllensteins. „Schneeballwürger und Eiszapfennuckler“, seufzt er, „da ist wirklich alles voll Schnee und der reicht herunter bis in den Wald. “ „Sag’ ich doch“, bestätigt Kilian, „wir müssen da hinauf und Stani suchen.“ Berti kramt seine Landkarte aus dem Rucksack und breitet sie auf dem Boden aus. Nachdem er sie kurz
betrachtet hat, fragt er Kilian: „Hier ist der Berggipfel eingezeichnet. Wo hast du Stani letzte Woche getroffen? Und wo überall hast du heute Morgen gesucht?“ Kilian zeigt Berti die Stelle, wo er Stani das letzte Mal gesehen hat. Seine Zeigefeder gleitet über die Karte und weist auf all die Berghänge, die er schon abgesucht hat.
Berggipfel Ein Gipfel ist der höchste Punkt eines Berges innerhalb einer gewissen Umgebung. Typisch für Gipfel sind eigene Namen. In den meisten Fällen trägt der Berg denselben Namen wie sein höchster Gipfel. Viele Berge haben mehrere Gipfel.
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Tiere im Schutzwald
Kuckuck
Tannenhäher
Dreizehenspecht
Marder Blindschleiche
Reh
Hase
Ameisen
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Tiere im Schutzwald Reichhaltig wie die Pflanzenwelt ist auch die Tierwelt im Schutzwald. Besonders die hohen Bergwälder mit ihrer abwechslungsreichen Pflanzenwelt bieten vielen Tieren Schutz und Lebensraum. Sie bewohnen den Wald in allen Stockwerken.
Habicht
Tiere in den Baumkronen Hier begegnen wir neben verschiedenen Singvögeln auch dem Kuckuck, dem Dreizehenspecht und Rabenvögeln (Tannenhäher). Von den großen Raubvögeln leben da oben Habicht und Sperber. Sie machen Jagd auf Kleinvögel und anderes Getier. In der Nacht machen Waldkauz und Waldohreule Jagd auf Mäuse und andere Kleintiere. In den Bäumen tummeln sich auch einige Säugetiere: die munteren Eichhörnchen, die flinken Steinmarder und die nachtaktiven Siebenschläfer. In der Nacht segeln auch noch Fledermäuse durch unsere Bergwälder. Tiere in der Strauchschicht Diese Schicht ist von Insekten bevölkert. Hier fliegen Bienen, Hummeln und Schmetterlinge herum. Der Alpenbock ist aufgrund seiner Färbung der auffallendste und schönste Käfer unserer Bergwelt. Der Hirschkäfer zählt zu den größten Käfern in Österreich. Tiere auf dem Boden Die Artenzahl ist bei den Säugetieren in der Bergregion bedeutend kleiner als bei den Vögeln und nimmt gegen die Höhe ab.
Eichhörnchen
Hirschkäfer
Hirsch
Alpenbock
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Höhenstufen > 3000 Gipfelregion: weitgehend schneebedeckt; Gletscher
2500 – 3000 Baumgrenze: Grenze geschlossener Vegetation; allgemein waldfrei
2000 – 2500 Waldgrenze: Lärche, Zirben sowie Krüppelwuchsformen und Zwergformen (Latschen)
1600 – 2000 Waldkampfzone: Ab etwa 1600 m wird die Fichte von einem lockeren Lärchenund Zirbenwald abgelöst.
1400 – 1600 Obergrenze des Laubwaldes: Mit zunehmender Höhe dominiert die Fichte. Sie ist durch ihren schlanken Wuchs gut an starken Schneefall angepasst, der Schnee rutscht ab.
1000 – 1400 Gipfelregion der Mittelgebirge: hauptsächlich mit Fichten, Tannen und wenigen Buchen und Bergahornen bewaldet.
500 – 1000 Bergwaldregion: Buchen und Tannen haben hier ihren Lebensraum. Je höher man kommt, desto mehr Fichten sind zu finden. Buchenwald mit Tannen, Buchen-TannenFichten-Wald, Fichten-Tannen-Wald
< 500 Tallage: Laubmischwälder
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Lawinenverbauung im Wald Klimawandel Trockenheit, hohe Ozonwerte, Klimawandel und jahrzehntelange Schadstoffbelastung aus Luft, Regenwasser und Boden bedrohen unsere Wälder. Fast ein Viertel aller Bäume haben starke Schäden. Die wichtigsten Ursachen für die Waldschäden sind Luftverschmutzung, Treibhauseffekt und Schadstoffbelastung des Waldbodens durch sauren Regen. Verursacher sind Fabriken, Landwirtschaft sowie Auto-, LKW- und Luftverkehr.
Klimawandel in den Alpen Der Alpenraum wird von den Auswirkungen des Klimawandels besonders stark getroffen. Die sich verändernden Klimabedingungen führen vermehrt zu Wetterextremen. Deshalb nehmen Berg- und Felsstürze, Lawinen, Stürme und Hochwasser in den Bergwäldern zu.
Sie marschieren in einen Wald mit großen kräftigen Nadelbäumen hinein. Hier zeigt ihnen Sebastian die Nadelbäume, die es trotz des rauen Klimas noch schaffen, eine stattliche Höhe zu erreichen. Es gibt hier Fichten, Lärchen und Zirben. Berti, der zeigen will, dass er voll fit ist und keine Konditionsprobleme kennt, trabt mit großen Schritten voran. Nach einer Weile sieht er, dass der Wald vor ihm lichter wird. Es stehen nun keine gewaltigen Bäume mehr vor ihm, sondern nur mehr zirka 2 – 3 Meter hohe Jungbäume. Allerdings wachsen sie sehr dicht und er muss sich seinen Weg durchbahnen. Plötzlich kracht er gegen eine harte Eisenstange. Voller Entsetzten und Schmerz jault er auf: „Auuuua!
Beulenpest und Eisenbieger! Was ist denn das?“ Die Freunde hören sein Jammern. Kilian ruft: „Ich werde einmal nach ihm schauen!“ Gleich fliegt er los. „Kommt!“, ruft Berry, der sofort Bertis Fährte folgt. „Wir sind auch gleich bei euch!“, ruft Sebastian dem davonfliegendem Kilian hinterher. Nach ein paar Minuten erreichen alle Berti, der auf dem Boden sitzt und sich die Stirn hält. „Was ist passiert? Hast du dich verletzt?“, sorgt sich Hanne. „Ja, ich hab mir furchtbar den Kopf angehaut“, klagt Berti, „irgendjemand hat hier mitten im Wald einen riesigen Zaun aus Eisen hergebaut.“ „Dieser Jemand war ich!“, sagt Sebastian. „Was, du?“, ruft Randy fragend. „Wozu machst du denn so etwas?“ „Meine Arbeiter und ich haben hier diese Schneebrücken, so heißen diese Zäune, aufgebaut“, erklärt Sebastian den staunenden Freunden. „Hier ist vor 15 Jahren eine Lawine abgegangen und hat eine Schneise in den Wald gerissen. Wir mussten dann den ganzen Hang neu aufforsten. Damit die jungen Bäumchen wachsen können, muss sie eine Schutzverbauung vor Schneerutschungen oder Lawinenabgängen schützen. Wenn die Bäume
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dann ungefähr 70 oder 100 Jahre alt sind, können sie selber für Schutz sorgen. Dann werden die Forstleute die Eisenkonstruktionen abbauen und woanders wieder neu aufstellen.“ „Das tut mir leid, aber ich habe nicht gedacht, dass du in den dichten Jungwald hineinmarschierst“, ergänzt Sebastian. „Also gut, ich verzeihe dir, dass du es warst, der diese Ungetüme hier hergestellt hat“, sagt Berti erleichtert und steht auf. Als Berti die Hand von seiner Stirn nimmt, entdeckt Randy sofort seine Verletzung. „Hey Berti, du blutest ja“, ruft sie, „hat jemand einen First Aid Kit mit?“ „In meinem Rucksack ist ein Verbandskasten“, antwortet Berti. Randy holt die Erste Hilfe-Tasche aus Bertis Rucksack und versorgt Bertis Wunde.
„Patienten Wald“ Bergwälder haben vieles auszuhalten. Natürliche Ereignisse wie Sturm, Schnee, Lawinen, Kälte und Steinschlag gibt es schon seit tausenden von Jahren. Doch in letzter Zeit kommen noch viele von uns Menschen verursachte Schädigungen dazu. Da bedrohen Luftverschmutzung, Monokultur, intensive Holzwirtschaft, zu viel Tourismus und ungeregelte Jagd den Wald. Ganz besonders gefährdet ist der sensible Schutzwald in den Bergen.
Monokulturen sind, wirtschaftlich gesehen, rentabler als Mischkulturen: Riesige Wälder mit nur einer Baumart lassen sich billiger und schneller bearbeiten. Monokulturen bedeuten jedoch einen radikalen Eingriff des Menschen in das Gleichgewicht. Sie laugen den Boden aus und sie sind anfälliger für Schädlinge und Krankheiten.
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Kampfzone des Waldes Gamswild oder Gämse Der ziegenartige Kletterkünstler lebt im Hochgebirge unserer Alpen. Im Sommer können wir Gämsen in Höhen bis 2500 m antreffen. Im Winter, wenn eine dicke Schneeschicht die Berge überzieht und die Nahrung knapp wird, ziehen sie sich in die Bergwälder zurück, wo sie ausreichend Nahrung finden. In den letzten Jahren finden wir das Gamswild aber immer häufiger im Schutzwald. Dort fressen sie während des ganzen Jahres die jungen Triebe der Bäume ab und die Bäumchen können nicht wachsen. Die Ursache dafür sind die Menschen. Die Gämsen flüchten vor den Bergtouristen. Besonders werden sie durch Hänge- und Paragleiter aus der Luft gestört. So suchen sie Deckung und Schutz im Wald.
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Nachdem sie nun zwei Stunden marschiert sind, wird der Wald immer lichter. Die Bäume sind klein und es liegt schon überall Schnee. Noch ein Stück weiter gibt es keinen geschlossenen Wald mehr. Sie sehen vereinzelte Bäume mit ganz seltsamen Formen. „Wir befinden uns jetzt im Bereich der Kampfzone des Waldes!“, sagt Sebastian. „Was heißt Kampfzone?“, fragt Hanne verwundert. „Wir nennen diesen Bereich deshalb Kampfzone des Waldes, weil hier die Bäume ums Überleben kämpfen. Auf dieser Seehöhe ist das Klima so rau,
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dass kein geschlossener Wald mehr wachsen kann. Der Bereich dort unten, wo der dichte Wald aufhört, wird Waldgrenze genannt. Hier seht ihr, dass die Bäume nur mehr in Krüppelwuchsformen und Zwergformen vorkommen. Außerdem wachsen auch noch Latschen, die wie ein Gebüsch aussehen. Das Gebiet ein bisschen weiter oben in dem überhaupt keine Bäume mehr wachsen können, wird als Baumgrenze bezeichnet.“ Nun stehen alle tief im Schnee und können nicht mehr weiter. „So ein Mist, jetzt stecken wir im Schnee fest“, ruft Randy ärgerlich, „wie sollen wir Stani da finden?“
„Wo hast du Stani das letzte Mal gesehen?“, fragt Sebastian Kilian. „Da oben“, zeigt Kilian durch die kleinen Bäume, „er war damals mit seiner Familie schon ganz weit oben im Hochgebirge.“ „Da müsste man doch Stani und seine Familie sehen“, gibt Berti zur Antwort und sucht mit seinem Fernrohr den Berghang ab. „Lasst uns versuchen, doch weiter hinauf zu gehen.“ „Stopp!“, ruft Sebastian. „Wir können nicht mehr höher hinauf, denn der Schnee ist viel zu matschig und wir könnten eine Lawinen auslösen. Außerdem ist er viel zu tief.“ „Hast du den ganzen Berg abgesucht?“ fragt Berry, „Stani hat mir einmal erzählt, dass die Steinböcke im
Winter und bei Schneefall im Frühling in die Südhänge wandern. Dort ist es am wärmsten.“ Berti holt seinen Kompass aus dem Rucksack und zeigt den anderen stolz, wo Süden ist. Kilian schaut ungläubig in die Richtung, in die Berti zeigt. „Ja, da drüben ist Süden“, bestätigt Sebastian Bertis Angabe. „Nein, da drüben war ich nicht! Dort habe ich Stani noch nie getroffen“, sagt Kilian kopfschüttelnd. „Also wenn das so ist, werde ich noch einmal eine Runde fliegen. Hoffentlich kann ich ihn irgendwo im Süden des Höllensteins finden.“
Eingeengter Lebensraum für das Wild Früher kam das Rotwild sowohl in den lichten Wäldern des Flachlandes als auch in den Wäldern der Bergregion vor. Der Rothirsch mit seinem breiten Geweih war sogar ein Bewohner der Lichtungen. Die Bergwälder bewohnte es nur während der heißen Vegetationszeit. Im Winter wanderten die Wildtiere ins Tal, wo ausreichend Futter zu finden war. Doch die Täler sind durch Menschen besiedelt, die Wälder von Straßen zerschnitten. Überall hindern Zäune und Skipisten das Wild am Weiterwandern. So muss sich das Rotwild das ganze Jahr über in die Bergwälder zurückziehen.
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