Biber Berti
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n Leben mit Naturgewalte
Klimawandel
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Inhaltsverzeichnis Regen und Regen Der Regenbogen Auf der Wetterstation Wetterballon Was ist Klima? Die Klimazonen der Erde Wir leben in einer Atmosphäre Die Stockwerke der Lufthülle Warm und eisig kalt Klimawandel Treibhauseffekt Treibhausgase in der Luft Rülps- und Pupsgas Was passiert jetzt? Die Pflanzen im Gebirge Die Tiere im Gebirge Gletscher Stani Steinbock Flug ins Tal
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Plötzlich hören sie ein lautes, zischendes Geräusch.
Erschrocken drehen sich alle um. „Das sind meine Mitarbeiter”, beruhigt Leonie, „sie füllen den Ballon mit heißer Luft. Denn wir werden mit dem Ballon fahren.”
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Zur Bestimmung des Luftdruckes wird ein Barometer verwendet. Das misst den Luftdruck, das Gewicht der Luft.” „Was?”, ruft Kilian, „die Luft hat doch kein Gewicht!” „Oh doch!”, antwortet Leonie, „wenn die Luft kein Gewicht hätte, könntest du gar nicht fliegen. Je nach Luftdruck gibt es Regen oder es ist Schönwetter. Wenn sich die Luft bewegt, dann nennen wir das Wind. Die Geschwindigkeit und die Richtung des Windes wird mit einem Windmesser gemessen.
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Was ist Klima? „Wenn du so viel über das Wetter weißt, dann kannst du uns sagen, warum es im letzten Winter nicht geschneit hat?”, fragt Berti. „Ja richtig!”, ergänzt Kilian, „immer nur Regen und Regen.” „Früher hat es im Winter fast immer geschneit”, sagt Leonie, „aber derzeit erleben wir einen Klimawandel. Da kommt es immer wieder vor, dass es im Winter nicht kalt genug ist. Deshalb regnet es.” „Was heißt denn das?”, fragt Randy. „Ich werde euch einmal erklären, was Klima ist”, sagt Leonie.
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„Wir Meteorologen sammeln die Werte zum Wetter über viele Jahre. Dann sehen wir, dass es einmal einen kühlen Sommer gegeben hat. Danach waren es wieder mehrere heiße Sommer. Dann errechnen wir, ob es während der vielen Jahre an einem Ort normalerweise eher warm oder eher kalt gewesen ist. Das machen wir auch mit dem Winter. Die gemeinsamen Werte des Wetters nennt man Klima.”
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Wetter ist hier und jetzt. Klima ist 30 Jahre lang Wetter beobachten. „Unglaublich”, sagt Randy, „wer beobachtet denn so lange das Wetter?” „Heute helfen uns dabei große Computer”, antwortet Leonie, „früher haben viele Meteorologen auf der ganzen Welt ihren Wetterbericht in große Bücher geschrieben.” Aus dem Wetter entsteht dann das Klima. Ohne die Sonne gäbe es aber kein Wetter. Mit ihren Strahlen erwärmt sie die Erde. Doch die Erde ist immer in Bewegung. Sie dreht sich um sich selbst, wie ein Kreisel. Dabei wird es Tag und Nacht. Außerdem zieht die Erde auch noch um die Sonne herum. Bei einer Runde um die Sonne vergeht ein Jahr. 18
Wir leben in einer Atmosphäre „Unser Planet besteht nicht nur aus dem Boden, auf dem wir stehen”, erklärt Leonie, „es gibt rund um unsere Erde eine dicke, unsichtbare Luftschicht. In diesem Meer aus Luft kann Kilian herumfliegen.” „Jawohl!”, ruft Kilian und breitet seine Flügel aus, „ich kann bis zu den höchsten Gipfeln der Berge und darüber hinausfliegen.” „Du hast recht!”, stimmt Leonie zu, „Und ohne den Sauerstoff in der Luft könnten wir alle nicht atmen und überleben.”
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Treibhausgase in der Luft Ein weiterer Teil der Wärmestrahlen trifft in der Luft auf Wasserdampf und Treibhausgase. Diese wirken wie die Glasscheibe eines Treibhauses. Sie lässt die Wärme nicht entweichen. Dadurch bleibt es warm auf der Erde. Wir Menschen verändern den Treibhauseffekt Dieser natürliche Treibhauseffekt gefällt uns Menschen sehr gut. Zu den Treibhausgasen, welche die Wärme nicht ins Weltall entweichen lassen, gehört Kohlendioxid. Das Gas haben wir schon kennengelernt. Es entsteht bei der Verbrennung, die wir Menschen verursachen. 36