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Nr. 05 - Mai - 2022
INHALT Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Osterfeiertage und das verlängerte ßen. Wären da nicht in erster Linie Wochenende vom Montag, 25. April die Genossenschaften bzw. Milchhöfe sind vorbei und damit auch der Tou- und deren Strategen gefordert, sich ristenansturm. Speziell unsere Gäste um eine angemessene Vergütung der aus dem Süden haben unseren Pragser Milchlieferanten zu kümmern? Wildsee und sich selbst arg in Bedräng- Auch „unser“ großer Stromlieferant nis gebracht. Dank unserer selbstlosen könnte die Bergbauern fördern und und gut ausgebildeten Zivilschützer auf den Milchpackungen das Logo konnte Schlimmeres verhindert werden. anbringen, anstatt kreuz und quer zu Da passt es hervorragend, dass die werben. Wozu auch? Außerdem ist es Fußballmannschaft, die sich FC Süd- schwer zu verstehen, dass gestiegene tirol nennt, obwohl von den Spielern Kraftfutterpreise die Bio-Heumilch verkaum Südtiroler dabei sind bzw. diese teuern. Wird den Kühen nicht Heu verauf der Reservebank sitzen, in die Se- füttert? Leben sie nur vom Kraftfutter? rie B aufgestiegen ist. Unser Sportlan- Was soll dann Bio daran sein? Lauter desrat meinte dazu, dass unser Land Fragen und Ungereimtheiten in einer dadurch eine große Sichtbarkeit und Zeit, wo man so langsam überhaupt Bekanntheit in ganz Italien erfahren nichts mehr versteht. Hausverstand wird, damit noch mehr Touristen unser gibt es leider nicht zu kaufen. Auch Land überschwemmen können. Nichts nicht mit Eu-Fördermillionen. gegen den Tourismus, er hat uns Wohl- Schreiben Sie uns, was Sie schon imstand gebracht und hält unsere Wirt- mer gerne sagen wollten, was Sie in schaft in Schwung. Aber irgendwann Ihrer Umgebung stört, aber auch, was ist genug, und weniger kann auch Ihnen besonders gut gefällt. Verbrinmehr sein. gen Sie eine gute Zeit und freuen Sie Mehr Gehalt für Arbeitnehmer und sich des Lebens. Es ist es wert, meint zumindest Inflationsausgleich bei am 26. April Renten wären gefragt. Dann könnten diese auch gerne ein paar Eurocent mehr für einen Liter Milch ausgeben, Ihr Walter J. Werth wjw@bezirksmedien.it anstatt den Milchbauern Millionen von öffentlichen Steuergeldern zuzuschie-
Kaltern - Unterwinkel: Zwei, Drei- und Vierzimmerwohnungen im neu sanierten Altbau
Sport
Seite 28-30
Kunst & Kultur Seiten 20-21
Titel-Thema
Seiten 4–5
TITEL-THEMA Bunker
Seiten 4–5
LOKALES
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SPEZIAL GRILLEN
18-19
KUNST & KULTUR
20-21
BÄUERINNEN
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BAUPROJEKT ST. ANTON
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WIRTSCHAFT
24-25
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TITEL
Foto © Arch. Heimo Prünster
Lücke, die im Zuge der Bunker-Bauarbeiten aus der Schlossmauer ausgebrochen wurde, um das Aushubmaterial aus dem Stollen bergab zu entsorgen.
Ein Bunker auf Schloss Sigmundskron Die Bunker im Zweiten Weltkrieg dienten bekanntlich als Verteidigungsanlage und wurden von einer Besatzung belegt. Ein im Jahr 1940 ausgearbeitetes Projekt sah die Errichtung von 67 Bunkern allein im Großraum Bozen vor, fertiggestellt wurden deren 42. Zur Sperre „Bozen Süd“ zählte auch der Abschnitt Schloss Sigmundskron – Schloss Hocheppan. Die WIR begibt sich auf einen „Ausflug“ zu diesem Bunker auf Schloss Sigmundskron.
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SIGMUNDSKRON - (pka) Es handelt sich hier um einen Bunker, der unter dem Titel „Werk Nr. 19-bis – Sperre Bozen Süd“ geführt wird. Er befindet sich im Fels der Kernburg von Schloss Sigmundskron, und zwar direkt neben der Kapelle. Beim Besuch der Ausstellung des MMM (Messner Mountain Museum) wird der Bunker begangen, er ist allerdings nicht gekennzeichnet. Zur näheren Erklärung der Verteidigungsanlagen in Südtirol allgemein sei auf die gegenüberliegende Seite verwiesen. Wie der Bunkerologe Arch. Heimo Prünster erklärt, ist der erwähnte Bunker Nr. 19-bis, etwa 40 Meter lang und war als reines Observatorium mit einem kleinen Mannschaftsraum ausgelegt. Das widerspiegelt sich auch
in der Besatzung der Anlage, die sich mit einer Stärke von 8 Mann und 2 Offizieren doch eher bescheiden gibt. Der Stollenaushub belief sich auf insgesamt rund 750 Kubikmeter Felsmaterial, die damaligen Baukosten waren aus heutiger Sicht vernachlässigbar: Sie betrugen nämlich 735.000 Lire, das sind umgerechnet keine 400 Euro (zur damaligen Zeit war dies allerdings eine beträchtliche Summe). Der Hauptzweck dieses Bunkers war als Beobachtungsstelle ausgerichtet, also diente das Observatorium dazu, um die Gegend rund um Schloss Sigmundskron nach feindlicher Bewegung von „oben aus“ leichter verfolgen und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Außenansicht Stollenzugang
Foto © Arch. Heimo Prünster
Foto © BR
Eine weitere Voraussetzung für die Errichtung eines Bunkers stellte meist auch die Erreichbarkeit einer in der Nähe befindlichen Straße dar. Die 3 Verteidigungslinien Etsch, Eisack und Rienz/Drau wurden in ebenso viele Verteidigungssysteme unterteilt: das erste davon befand sich im Grenzgebiet, das zweite und dritte System waren nach hinten verlagert, mit der Aufgabe, den Feind aufzuhalten, sollte das erste System zusammenbrechen. Die einzelnen Verteidigungslinien waren aus mehreren Verteidigungsanlagen oder Sperren zusammengesetzt, die den Namen ihrer jeweiligen Standorte trugen. Die Sperren bestanden aus mehreren Bunkern, die wiederum eine Einheit bildeten. Die Bunker selbst waren durch eine Nummer und
vielfach durch ein Kennwort versehen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden bestimmte Verteidigungsanlagen wieder in Betrieb genommen und einige Bunker wurden erst zu jenem Zeitpunkt fertiggestellt. Zur Ausstattung gehörten ortsfeste Geschütze wie Kanonen, bewegliche Waffen wie Maschinen- und sonstige Gewehre, verschiedene technische Einrichtungen wie beispielsweise Telefon-, Beleuchtungs-, Entfeuchtungs- und andere Schutzanlagen. Selbstverständlich musste auch für die Unterbringung der Truppen gesorgt werden, und zwar mit Feldbetten, Tischen, Stühlen oder Essens- und Wasservorräten, um nur einiges zu nennen.
DER BUNKER Als Bunker wird ein der Verteidigung dienendes Bauwerk bezeichnet. Der
Bunker wird entweder in den Felsen gegraben oder, sofern oberirdisch errichtet, nachträglich zugeschüttet. Er beherbergt in der Regel eine gewisse Anzahl an Soldaten und setzt sich aus mehreren Stellungen und Räumlichkeiten zusammen. Die Anlagen in den Kavernen waren in den Fels gesprengt, dann in Beton gegossen, die oberirdischen hingegen waren ausschließlich in Beton gefertigt, zwecks Tarnung anschließend mit Erde zugeschüttet. Den wichtigsten Teil der Bunker nahmen aber die Schießkammern ein, also die Kanonen- und Maschinengewehrstände. Die einzig sichtbaren Bauteile waren die Eingänge und Gefechtsstände, wobei man bemüht war, gerade den Eingangsbereich so gut wie möglich zu tarnen. Manche Bunker waren auch über mehr als einem Stockwerk verteilt, das durch Stiegen verbunden wurde. Bei einer eventuellen Umzingelung durch feindliche Truppen konnten die Verteidiger auf Vorräte zurückgreifen, die ein Überleben für etwa 8 Tage ausreichten. Es gab auch einen taktischen Plan, der bei einem Feindesangriff das Anlegen von Minenfeldern und Straßensperren beinhaltete. Derzeit wird an einem Forschungsprojekt gearbeitet, das sich mit der Grundlagenforschung zum „Vallo Alpino in Südtirol“ (Alpenwall) beschäftigt.
Quellen: Heimo Prünster, * 1976, Freiberuflicher Architekt und Forscher. Wissenschaftlicher Leiter des Forschungsprojekts „Vallo Alpino in Südtirol“. Studium der Malerei und Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien; „Bunker“, Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Abteilung Vermögensverwaltung (Josef Urthaler, Andrea Pozza, Christina Niederkofler).
Heimo Prünster ist daran federführend beteiligt. Die Forschungsergebnisse und die umfangreiche Dokumentation werden im Herbst 2022 vorliegen und anschließend der Öffentlichkeit vorgestellt. Foto_© Solveig Grothe_DER SPIEGEL
VERTEIDIGUNGSANLAGEN IN SÜDTIROL
© Foto Peter Mayr
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INFO
Ist der Mazziniplatz zum Vorzeigen? Einige Anrainer beklagen sich, dass dieser Platz vernachlässigt und verschmutzt sei – Gemeinde hält dagegen GRIES - (pka) Schon vor längerer Zeit hatten sich ein paar Anrainer des Mazziniplatzes schriftlich an die Bozner Stadtverwaltung gewandt und mehrere Missstände „ihres“ Platzes aufgezeigt. Eine Bewohnerin, Felicia Buonaspina, erklärt der Bezirkszeitung, um was es sich dabei alles handeln würde: „Vorausschicken möchte ich, dass wir nicht nur alle aus unserer Sicht vorhandenen Mängel aufgelistet haben, sondern dass wir gleichzeitig auch versuchen, nach AbhilfeMöglichkeiten Ausschau zu halten.“ Welche sind aber die Beschwerden, die Buonaspina anmahnt? Es sei in erster Linie ein allgemeiner Verlust der bisher bestandenen Wohn- und Lebensqualität rund um den gesamten Platz herum.
Konkret: Der Erholungspark vor dem RAI-Sitz diene mehr einem Hundeauslauf mit all seinen nachteiligen Folgen für die Nutzer. Auch würden immer noch öffentliche Toiletten fehlen, in der ganzen Stadt gäbe es so gut wie keine. „Diesen Umstand haben wir insbesondere im Lockdown zu spüren bekommen, als die Bars geschlossen waren.“ Was aber noch fehle, seien die so genannten Stadtviertelpolizisten, die mit der örtlichen Bevölkerung in Kontakt stehen sollten und deren „Wünsche“ auch ernst nehmen. „Da sich kaum ein Stadtpolizist hierher verirrt, werden bestimmte Regeln und Vorschriften immer weniger eingehalten. Die Radwege sind auch nicht optimal angebracht, für den Nutzer
manchmal gefährlich.“ Vizebürgermeister Luis Walcher meint diesbezüglich, dass „die Lage am Mazziniplatz insgesamt nicht so schlecht ist. Wir investieren jedenfalls rund 350.000 Euro für die Wiederherstellung beziehungsweise Sanierung der linksseitigen Platzhälfte, wo sich die Tiefgaragen befinden.
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LOKALES
Grieser Kulturheim mit neuem Vorstand Langzeitobmann Jörgl (Georg) Viehweider tritt nicht mehr an – Franz Tutzer wird neuer Obmann GRIES - (pka) Er hatte es schon seit Langem angekündigt: „Ich gebe jetzt meine Funktion als Obmann ab, ich bin ja in der Zwischenzeit seit rund einem halben Jahrhundert im Kulturheim Gries tätig, nun ist endgültig Schluss“, sagt anlässlich der kürzlich abgehaltenen Vollversammlung des Kulturheims Gries Jörgl (Georg) Viehweider, der in der Genossenschaft seit den frühen 70er Jahren mitarbeitet und dieser seit 18 Jahren als Obmann vorstand. Viele wollten oder konnten es gar nicht wahrhaben, dass der „Jörgl“ nun ausscheiden würde, gehörte er doch in „seinem“ Kulturheim fast zum Inventar. Aber auch andere Verwaltungsratsmitglieder standen für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung, eine Verjüngung war angesagt. Bei seiner allerletzten Begrüßung als Obmann, bei der schon ein wenig Wehmut mitschwang, zeigte Viehweider die wesentlichen Daten zur Bilanz und zur Erfolgsrechnung des abgelaufenen Jahres auf, die mit einem vertretbaren Fehlbetrag abgeschlossen
Der neugewählte Verwaltungsrat des Kulturheimes Gries: Georg Thaler (von links), Andreas Riegler, Stefan Kofler, Veronika Silbernagl, Obmann-Stellvertreter Franz Targa, Obmann Franz Tutzer, Barbara Pichler, Johanna Viehweider und Lorenz Pobitzer.
werden konnte. Zufrieden äußerte sich Viehweider darüber, „dass wir doch einen wesentlichen Teil unserer laufenden Kosten durch Eigenleistungen zu decken imstande waren. Aber ohne Landesbeitrag und finanzielle Unterstützung der Raiffeisenkasse hätten wir dieses insgesamt gute Ergebnis nicht erreichen können.“
Martin Pircher (von links), Jörgl (Georg) Viehweider bei seiner letzten Vollversammlung als Obmann und Sekretärin Johanna Viehweider.
Sehr bedauerlich sei jedoch, dass die Stadtgemeinde kein offenes Ohr für die Belange der Genossenschaft zeige. Das wichtigste Ziel des Kulturheims Gries bestehe in der Förderung des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens des eigenen Stadtviertels, wobei den deutschsprachigen Grieser Vereinen ein besonderes Augenmerk zukomme, erklärte Viehweider. Bei der anschließenden Neuwahl des Verwaltungsrates wurden Franz Tutzer und Franz Targa zum neuen Obmann bzw. zu dessen Stellvertreter vorgeschlagen und auch gewählt. In den Vorstand berufen wurden weiters 7 Mitglieder, nämlich: Stefan Kofler, Barbara Pichler, Lorenz Pobitzer, Andreas Riegler, Veronika Silbernagl, Georg Thaler und Johanna Viehweider. Der neugewählte Obmann Franz Tutzer dankt Langzeitobmann Viehweider für seinen unermüdlichen Einsatz
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zum Wohle der Grieser Mitbürger/ innen und weist gleichzeitig auf die Herausforderungen hin, die künftig anstünden. Ein Umtrunk, begleitet von frischen Klängen durch Bläser der Bürgerkapelle Gries, beendete die diesjährige Vollversammlung.
Der neue Obmann Franz Tutzer (links) dankt dem scheidenden Obmann Jörgl (Georg) Viehweider für seinen jahrzehntelangen Einsatz für das Grieser Kulturheim.
LOKALES
„Wir holen die 200-Jahr-Feier nach“ Bürgerkapelle Gries musste Opernprojekt auf Herbst verschieben – Trotz Corona-Pandemie einiges auf die Beine gestellt
GRIES - (pka) Obmann Roland Furgler zeigte sich anlässlich der kürzlich im Kulturheim Gries abgehaltenen Generalversammlung der Bürgerkapelle Gries zuversichtlich, dass „es uns endlich gelingt, die schon seit Langem vorbereitete und mit zahlreichen Proben bestückte Oper ‚Blasmusikpop‘ aufzuführen. Am 3. September ist es dann soweit, und wir freuen uns alle schon sehr darauf.“ Die Bürgerkapelle Gries wurde bekanntlich 1821, also vor nun mehr als 200 Jahren gegründet, und zählt mit ihren 75 aktiven Mitgliedern, 5 Marketenderinnen und 19 Ehrenmitgliedern zu den größten und bedeutendsten im ganzen Land. Bei der Versammlung anwesend waren auch die beiden Ehrenobmänner Gottfried Furgler und Franz Targa. In seinem Tätigkeitsbericht erinnert der Obmann an die schwierigen coronabedingten Einschrän-
Kapellmeister Georg Thaler.
kungen, die Proben nur in kleinen Gruppen und kaum öffentliche Auftritte zuließen. Dabei dankte er „vor allem unserem Kapellmeister Georg Thaler, der stets das große Ganze im Blick hat, die Musikanten und Musikantinnen zu motivieren imstande ist und unser Projekt nie aufgegeben hat, trotz der widrigen Umstände, die wir alle zu spüren bekommen haben.“ Bevor Kapellmeister Thaler das Wort ergreift, dankt Furgler seinem Vize Klaus Gruber, allen Vorstandmitgliedern und allen Sponsoren für deren Unterstützung. „Wir haben doch einige öffentliche Auftritte durchführen können, so haben wir unter anderem die Erstkommunion in Quirein und den Grieser Kirchtag musikalisch mitgestaltet. Bei unseren Proben mussten wir aber coronabedingt öfters in die Obstgenossenschaft Frubona ausweichen, es hat aber gut geklappt“, führt Thaler aus. Er erwähnt auch noch das Opernprojekt „Blasmusikpop“, bei dem insbesondere Obmann Furgler als Gesamtverantwortlicher immer wieder große Herausforderungen zu meistern hatte. Nach den Berichten des Stabführers Matthias Targa und des Jugendleiters Arno Rottensteiner erläutert ausführlich JuMi Waldner die Kosten und Erlöse im Kassenbericht, der von den beiden Revisoren zur Annahme empfohlen und von der Generalversammlung gutgeheißen wurde.
Ein Bläserquintett der Bürgerkapelle eröffnete die Generalversammlung im Kulturheim Gries.
Obmann Roland Furgler berichtet über das schwierige Jahr 2021; links daneben Kapellmeister Georg Thaler.
Kapellmeister Georg Thaler erläutert die durchgeführten Aktivitäten und die damit verbundenen Schwierigkeiten im Berichtsjahr.
Obmann Furgler weist abschließend noch auf die Ausstellung im Merkantilgebäude hin, in der die 200-Jährige Geschichte der Bürgerkapelle Gries Revue passiert wird.
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LOKALES
Schützenbezirk Bozen blickt zurück und nach vorne Bezirkstag mit Kompanieaufstellung, Gottesdienst in der Alten Grieser Pfarrkirche, anschließend Heldengedenkfeier mit Ansprache und Kranzniederlegung
GRIES - (pka) Zum Bezirkstag des Schützenbezirks Bozen hatte unlängst Major Lorenz Puff alle angeschlossenen 26 Kompanien bzw. Abordnungen in den Park des Grieserhofs eingeladen. Bevor die Schützen, begleitet von Marketenderinnen, Ehrengästen und zahlreichen Zaungästen sowie der Bürgerkapelle Gries mit Kapellmeister Georg Thaler, sich Richtung Alte Grieser Pfarrkirche in Bewegung setzten, nahm Bezirksmajor Puff die Meldung der angetretenen Schützenabordnungen entgegen und begrüßte unter anderem Luis Walcher, Vizebürgermeister der Landeshauptstadt, der einige Grußworte an die Anwesenden richtete. Die heilige Messe wurde von P. Reinald Romaner OFM zelebriert, der in seiner Predigt auch auf die vergangenen beiden Corona-Pandemie-Jahre hinwies, die „für uns alle nicht einfach gewesen sind. Und jetzt hat sich der lodernde Konflikt im Osten Europas zu einem gefährlichen Krieg entwickelt, dessen Ende nicht abzusehen ist. Aber trotz dieser schwierigen Lage sollten wir uns auch freuen dürfen, denn was uns Schützen verbindet, ist die Liebe und Treue zu unserer Heimat.“ In seiner Gedenkrede mit dem Titel „Hat Tirol Helden nötig?“ erinnerte Werner Neubauer, Mitglied der Kompanie Gries, an den Major Josef Eisenstecken, der als junger Schütze Seite an Seite Andreas Hofers am
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Franziska Meraner (von links), Georg Hofer, Sepp Rungger, P. Reinald Romaner OFM, Lorenz Puff, Reinhard Gaiser, Sigmar Stocker und Alexander Corradini bei der Jahreshauptversammlung in der Münzbank.
Bergisel kämpfte und der für seinen Mut und Weitblick ausgezeichnet worden war. „Diese beiden, neben vielen anderen, zählen für mich zu den Helden des 19. Jahrhunderts, sie haben Tirol, ihre Heimat, beschützt und ihr Leben dabei eingesetzt.“ Mit einer Ehrensalve und Kranzniederlegung sowie dem Abspielen der Landeshymne endete diese Feier. Viele Wortmeldungen bei der Jahreshauptversammlung Nachdem Bezirksmajor Lorenz Puff die Jahreshauptversammlung des Schützenbezirks Bozen in der Münzbank eröffnet hatte, ergreift nach der Begrüßung durch Hauptmann Alexander Corradini von der Kom-
Bezirksmajor Lorenz Puff, Vizebürgermeister Luis Walcher und 2 Marketenderinnen auf dem Weg zur Alten Grieser Pfarrkirche.
panie Gries der Landtagsabgeordnete Franz Locher das Wort. Man habe mit Rom ungute Erfahrungen bezüglich Corona-Bestimmungen gemacht, auch auf europäischer Ebene war man sich uneins und erinnerte dabei an die uneinheitlichen Auflagen: „Die Schützen aber haben immer klare Position bezogen, sie leben und pflegen ihre Werte.“ Egon Zemmer von der Kompanie St. Ulrich/Gröden weist darauf hin, dass „wir die Autonomie nicht nur erhalten, sondern ausbauen müssen, insbesondere auch, was die Ehrenamtlichkeit anbelangt.“ In diesem Zusammenhang wurde das IAZT!Projekt erwähnt, bei dem man mehrere Möglichkeiten ins Auge fasse: eine Angliederung an das Vaterland Österreich, die Bildung eines eigenständiges Staates oder eine konkrete Vollautonomie. Angesprochen wurde auch der Zusammenschluss eines gesamttirolerischen Schützenbundes. Bezirksmajor Puff berichtet noch über die Tätigkeit des abgelaufenen Jahres: der Bezirk umfasse 26 Kompanien mit rund 1000 Schützenmitgliedern, man habe 4 Ausschusssitzungen durchgeführt, an 11 Bundesleitersitzungen teilgenommen und 6 Bezirksleitersitzungen abgehal-
ten. Mehrere Gedenkveranstaltungen (Andreas-Hofer-Feiern, Jahrtag der Ermordung von Franz Innerhofer, 60 Jahre Feuernacht, Sepp Kerschbaumer in St. Pauls u.a.m.) seien begangen worden, auf dem heurigen Programm stünde unter anderem die Gedenkfeier „100 Jahre Marsch auf Bozen durch die Faschisten.“ Mit dem gemeinsamen Absingen der Landeshymne beendete Bezirksmajor Lorenz Puff die Jahreshauptversammlung.
Werner Neubauer hält die Gedenkrede.
LOKALES
Burg Karneid war Ziel der FAI-Frühlingstage Ein Kleinod öffnet für Besucher seine Tore – Großes Interesse vorhanden KARNEID - (pka) Der FAI (Fondo Ambiente Italiano) ist dafür bekannt, für seine zahlreichen Interessierten immer wieder „Neues“ zu entdecken und geschichtliche Einblicke in verborgene Schätze zu gewähren. So standen vor Kurzem deren 2 Ziele auf dem Programm, eines davon war die Bozner Dominikanerkirche, das andere der Besuch der trutzigen Burg Karneid, die sich oberhalb Kardauns am Beginn des Eggentales befindet. Es waren die Herren von Völs, die sie bereits im 13. Jahrhundert erbauen ließen und Karneid war, wie bei vielen anderen Burgen und Schlössern in unserem Land, im Laufe der Zeit immer wieder baulichen Änderungen unterworfen. Auf eine Besonderheit weist Kulturführerin Doris Pizzecco, die im Verkehrsamt Bozen tätig ist, hin, und zwar sei es „die Burgkapelle, die im 14. Jahrhundert entstanden ist. Wir können hier Fragmente von romanischen Fresken erkennen, die aus der Schule Giottos stammen. Eigene Kapellen wurden nur in jenen Burgen errichtet, die eine wichtige Bedeutung eingenommen haben. Außerdem wurde diese Kapelle so angelegt, dass sie Schutz vor feindlichen Übergriffen geboten hatte.“ Pizzecco führte weiter aus, dass die Burgbesitzer bedeutende Einkommen aus Holzund Weinhandel hatten und sie
Die stolze Burg Karneid weist eine interessante Geschichte auf.
konnten auch Steuern einheben, zudem diente die Burg einst als Gerichtssitz. Bezüglich des Turmes wies die Kulturführerin darauf hin, dass dieser kaum bewohnbar sein konnte, denn aufgrund seiner dicken Mauern – immerhin rund 2 Meter – wäre die Wohnfläche des Innenraumes viel zu gering gewesen. „Eine Tochter von Heinrich von Völs/Karneid, einer der früheren Burgbesitzer,
Doris Pizzecco (Bildmitte) erklärt den Besuchern den Werdegang der Burg.
ehelichte einen Spross der damals bekannten und wohlhabenden Bozner Kaufmanns- und Bankiersfamilie Botschen, erst später erwarb die Adelsfamilie Lichtenstein die Burg, die Ende des 16. Jahrhunderts auch erweitert wurde“, erklärt Pizzecco.. Heute ist Karneid im Besitz der Familie von Miller aus München. Tochter Renata war mit dem Generalmajor Ferdinand von Malaisé verheiratet und die Burg wird von
deren Nachkommen, allerdings nur in den Sommermonaten, bewohnt. Die Burg weist neben den Herrschaftsräumen auch eine liebliche Sonnenterrasse auf, die Gegenstände in den Räumlichkeiten sind jedoch meist neuzeitlicher Natur. Historisch wertvoll sind aber die Holzdeckengewölbe und die Kachelöfen, die noch aus der SpätRenaissance stammen.
Am Eingang zur Burgkapelle, die der heiligen Anna geweiht ist, mit den romanischen Fresken.
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LOKALES
Doppelt Grund zum Feiern ASTFELD/SARNTAL - (br) „Was wäre einer allein? Kräfte bündeln, die Last auf mehrere Schultern verteilen: Das ist Gemeinschaft, wie sie die Feuerwehr lebt“, sagte Pfarrer Basilius Schlögl beim Gottesdienst in der neuen Feuerwehrhalle von Astfeld. Es gab gleich doppelt Grund zum Feiern. Zum einen beging die Freiwillige Feuerwehr ihr 100-jähriges Bestehen, zum anderen 50 Jahre Freundschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Schmelz im Saarland.
Ganz Astfeld war auf den Beinen. Ein feierlicher Einzug – zu den Klängen der Musikkapelle Sarnthein – eröffnete das Jubiläumsfest, das schon vor 2 Jahren angefallen wären, coronabedingt aber aufgeschoben werden mussten. „Die Pandemie hat uns verzichten gelehrt; umso mehr freuen wir uns, heute feiern zu können“, sagte Kommandant Lukas Stuefer. In einem Buch hat er die Geschichte der Wehr festgehalten. Die Anfänge gehen auf das Jahr 1920 zurück. In Protokollen der Freiwilligen Feuerwehr Sarnthein ist von einer Feuerwehrfiliale Astfeld die Rede. 1924 bestand sie aus 32 Wehrmännern. 1925 wurde die Wehr unter dem Faschismus aufgelöst und 1947 wiedergegründet. Heute zählt die Freiwillige Feuerwehr Astfeld 45 aktive Mitglieder, 13 Mitglieder außer Dienst und 12 Mitglieder der Jugendgruppe. 2019 konnte die neue Halle bezogen werden.
ENGE VERBUNDENHEIT ÜBER 50 JAHRE Gefeiert wurde auch die Partnerschaft zwischen den Wehren von Astfeld und Schmelz. Die seit 5 Jahrzehnte währende Freundschaft geht auf den
Ein festlicher Einzug leitete die Jubiläumsfeier in Astfeld ein. Voraus fuhr das Oldtimer-Fahrzeug, ein Haflinger.
Kreisfeuerwehrtag 1971 zurück, an dem auch eine Wettkampfgruppe aus Astfeld teilnahm. Sie wurde von der Schmelzer Feuerwehr beherbergt. 1972 folgte ein Besuch im Sarntal, auf den noch viele folgen sollten. Auch die Astfelder Feuerwehrleute scheuten die lange Fahrt nach Schmelz nicht, so dass es immer wieder zu Besuchen und Gegenbesuchen kam. Als Zeichen der engen Verbundenheit wurde auf der Öttenbacher Alm ein Schmelzer Kreuz aufgestellt. Es ist zu einem beliebten Ausflugsziel geworden –
nicht nur für die Feuerwehrleute der beiden Wehren. Im Rahmen des Festaktes wurden auch mehrere Ehrungen verliehen, darunter an die Urgesteine der Partnerschaft: Helmuth Hoffmann, Schmelzer Kreisbrandinspektor außer Dienst, und Josef Gasser, Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Astfeld. Zu neuen Ehrenmitgliedern der Astfelder Wehr wurden Helmuth Kröss, Walter Unterkalmsteiner und Hans Trienbacher ernannt.
100 JAHRE DIENST AM NÄCHSTEN
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Neue Ehrenmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Astfeld (von links): Helmuth Kröss, Hans Trienbacher und Walter Unterkalmsteiner.
Kommandant Lukas Stuefer
„100 Jahre Feuerwehr sind 100 Jahre Dienst am Nächsten“, sagte Bürgermeister Christian Reichsigl. Mit wenig Ausrüstung hätten die Astfelder Feuerwehrleute schon früher schnell Hilfe geleistet, ein unverzichtbarer, aber alles eher als selbstverständlicher Dienst zum Schutz der Menschen und Dinge sei es heute. Reichsigl gratulierte auch zu Freundschaft, zu 50 Jahre Treue zur Feuerwehr und zu den Menschen. Die Glückwünsche zu den Jubiläen überbrachten auch der Sarner Land-
tagsabgeordnete Franz Locher und der Schmelzer Gemeindevertreter Thomas Lamberti. „Wie wir zurzeit sehen, ist der Friede in Europa alles eher als selbstverständlich. Astfeld und Schmelz leisten einen Beitrag und leben den europäischen Gedanken“, betonte Lamberti. Vom europäischen Gedanken und vom Brückenbauen sprach auch Feuerwehrbezirkspräsident Martin Künig. „Heute scheint es aber so, als wollten einige Menschen die Brücken einreißen“, meinte er. Freundschaften wie jene zwischen Schmelz und Astfeld seien Brücken, die die Welt brauche.
Urgesteine der Partnerschaft zwischen den Wehren: Josef Gasser, Astfeld (links), und Helmuth Hoffmann, Schmelz.
LOKALES
„Wir sind wieder voller Tatendrang“ Der Sportclub Neugries hält Vollversammlung ab – Vereinsbroschüre neu konzipiert BOZEN - (pka) Bei der heurigen Vollversammlung, die unlängst im Kassettensaal des Gemeinschaftszentrums Maria Heim stattfand, konnte der Präsident des SC Neugries, Roland Lahner, coronabedingt einen eher bescheidenen Tätigkeitsbericht vorlegen. „Wir haben ein schwieriges Vereinsjahr hinter uns, einige unserer Aktivitäten mussten entweder eingeschränkt oder überhaupt fallengelassen werden. In den Sommermonaten konnten wir dann mit Bergwanderungen und Rad-
Blick in den Versammlungsraum.
touren fortfahren, im Herbst holte uns dann bekanntlich wieder das Coronavirus ein.“ Was die Mitglieder anbelangt, konnte sich der SC Neugries trotz aller Schwierigkeiten mit mehr als 700 Aktiven auf dem Vor-Coronaniveau halten. Besonders freute sich Lahner, dass es gelungen sei, eine neue Vereinsbroschüre unter dem Namen „Neugries Sportkurier“ herauszugeben: „Zwei Mal im Jahr steht diese Broschüre zur Verfügung, und zwar zweisprachig. Sie enthält unsere Tätigkeitsschwerpunkte und auch aktuelle Berichte unserer 7 Sektionen. So werden unsere Mitglieder gut informiert und sind stets auf dem Laufenden.“ Lahner erwähnt weiters ein für den Sportclub Neugries wichtiges Ereignis: im September 2021 konnte die Wiederkehr der Gründung gefeiert werden, die vor genau 40 Jahren stattgefunden hatte. Anschließend erläuterten die Sektionsleiter/innen ihre durchgeführten Tätigkeiten im Jahr 2021. Der Bericht
„Leichtathletik“ wurde von Dorothea Kelderer verfasst, die „Radtouren“ sind seit jeher das Metier von Walter Gargitter, „Bergwandern“ fällt in die Kompetenz von Eva Prossliner, mit dem „Volleyball“ beschäftigt sich intensiv Oswald Vigl, das Tischtennis ist unter den Fittichen von Hugo Rautscher, für Fitness ist Kilian Bedin zuständig und die mannschaftlich stärkste Sektion „Fußball“ ist bei Gaetano Corbo in guten Händen. Lahner lobte noch das Durchhaltevermögen seiner Vorstandsmitglieder, aller Sektionsleiter und Aktiven, „denn diese beiden Pandemiejahre waren für uns alle nicht einfach. Im Vorjahr sind insgesamt 1711 ehrenamtliche Stunden angefallen, dieses Engagement ist nicht ohne und dafür gebührt euch allen mein großer Dank.“ Nach dem Kassenbericht und jenen der Revisoren, die allesamt gutgeheißen wurden, konnte Vereinspräsident Roland Lahner die Vollversammlung 2022 mit einem Umtrunk beenden.
Präsident Roland Lahner eröffnet die Vollversammlung des SC Neugries im Kassettensaal des Gemeinschaftszentrums Maria Heim.
Sektionsleiterin Eva Prossliner berichtet über die durchgeführten Wanderungen des abgelaufenen Jahres.
Auf die Bühne, fertig, los! Die Musical School Bozen startet durch BOZEN - Wie aufregend, endlich wieder auf die große Bühne zu können! Die rund 50 Teilnehmer der Musical School Bozen, alle zwischen 6 und 19 Jahren, proben bereits seit Oktober ehrgeizig an ihren drei Musicals. Der Unterricht im Pfarrheim Bozen ist angeleitet von zwei versierten Teams an Dozentinnen, die die jungen Menschen in die Welt des Musicals einführen. Am Freitag, den 13. Mai um 19.00 Uhr im „Waltherhaus“ in Bozen ist es soweit! Drei Musicals werden dargeboten, die allesamt an das weltberühmte Musical „Die Schöne und das Biest“ angelehnt sind. Die Tickets für diese einzigartige Show sind ab 26. April auf www. vivaticket.com zu erhalten. Für die Schüleraufführungen, die am Vormittag stattfinden werden, sind
noch Tickets erhältlich. Info bei Lauretta Rudat, 0471-053 853. Und jetzt schon denkt das Jugendzentrum papperlapapp an den nächsten Kurs der Musical School, der im Herbst beginnen wird. Die Anmeldungen sind bereits offen. Auf www.musicalschool.it sind alle Informationen und das onlineAnmeldeformular zu finden.
Das Projekt wird unterstützt vom Arbeits- und Sozialministerium des Staates Italien und der Stadt Bozen (Amt für Familie Frau, Jugend und Sozialförderung) sowie von weiteren lokalen Sponsoren
MUSICAL SCHOOL BOZEN AUFFÜHRUNGEN Freitag, 13. Mai 2022, 19.00 Uhr Haus der Kultur „Walther von der Vogelweide“ , Schlernstraße 1, Bozen *Der undankbare Prinz (6-8 Jahre) *Das verwunschene Schloss (9-12 Jahre) *Sei hier Gast (13-19 Jahre) Tickets auf www.vivaticket.com >> siehe QR-Code >>
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LOKALES
Blick zurück auf schwierige Jahre SARNTHEIN - (br) „Seit Ausbruch der Pandemie hat sich viel verändert, viel mehr, als wir uns vorstellen konnten“, sagte Pia Vieider, die Obfrau des Kirchenchors Sarnthein, der bei seiner Jahresversammlung auf 2 Corona-Jahre zurückblickte. 2 Jahre, in denen die Tätigkeit für längere und kürzere Zeitabschnitte unterbrochen werden musste, in denen es vielfach nur möglich war, in Kleingruppen zu singen und in denen auf Proben vielfach verzichtet werden musste. „Dank des Einsatzes unseres Chorleiters und vieler Chormitglieder konnten wir unseren Auftrag, kirchliche Feiern musikalisch zu gestalten, trotz aller Einschränkungen so gut wie möglich erfüllen“, unterstrich die Obfrau. Der große Einschnitt aufgrund des neuartigen Virus kam mit März 2020, gemeinsame Gottesdienst entfielen. Um Ostern nicht ganz ohne Lobgesang feiern zu müssen, gestalteten Chorleiter Luis Oberkofler mit einigen Sängerinnen die live übertragene heilige Messe musikalisch mit. Ab 18. Mai fanden wieder öffentlich zugängliche Gottesdienste statt. Die strengen Sicherheitsauflagen erlaubten nur Instrumentalmusik und Kantorengesang in kleinen Gruppen. Schriftführerin Elisabeth Rieder nannte auch Zahlen: 2020 gestaltete der Chor 12 Gottesdienste mit, sang bei 25 Beerdigungen und einer Hochzeit – der des Chormitglieds Markus Kemenater mit seiner Petra – und traf sich zu 8 Vollproben.
AN 57 TAGEN PROGRAMM
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Der Kirchenchor Sarnthein kann seinem Auftrag wieder nachkommen – zum Lobe Gottes und zur Freude der Kirchgänger.
Besser, aber immer noch mit Einschränkungen verlief das Jahr 2021. Der Kirchenchor Sarnthein gestaltete 21 Messen an Sonn- und Festtagen, ein Rorateamt und 25 Beerdigungen musikalisch mit und leistete freiwilligen Kantorendienst. Dier Chor traf sich auch zu 10 Proben. So war an 57 Tagen Programm mit Proben und Auftritten. Obfrau Vieider dankte dem Chorleiter Luis Oberkofler für seinen unermüdlichen Einsatz. Es war nicht immer einfach, das Niveau hoch zu halten, weil auch nur die notwendigsten Proben abgehalten werden konnten. „Dank
Der Kirchenchor Sarnthein am Cäciliensonntag mit den Geehrten Luis Oberkofler (vorne, Zweiter von links) und Carmen Haidacher (rechts). Links Obfrau Pia Vieider.
guter Vorbereitung in den vorhergehenden Jahren konnten wir aber aus einem reichhaltigen Repertoire an Liedern und Messgesängen schöpfen“, betonte Vieider. Die Gottesdienstbesucher jedenfalls waren dankbar für ein bisschen Normalität und vor allem für die Freude, die mit dem Chorgesang wieder aufkam. Vieider dankte auch den Sängerinnen und Sängern, die sich trotz schwieriger Umstände entsprechend ihrer Möglichkeiten einbrachten.
CHOR FEIERT SEINEN CHORLEITER
Ein Höhepunkt war das 40-Jahr-Jubiläum des Chorleiters am Cäciliensonntag. Zu diesem Anlass war P. Urban Stillhard, der frühere Vorsitzende des Verbandes für Kirchenmusik, nach Sarnthein gekommen, um gemeinsam mit Pfarrer P. Basilius den Festgottesdienst zu feiern und die Ehrung vorzunehmen. Geehrt wurde auch Carmen Haidacher für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Kirchenchor. 2021 waren auch einige geselligen Treffen wieder möglich, darunter eine Grillfeier, zu der Markus Kemenater auf seinen Hof geladen hatte.
Am Fest der Patronin Cäcilia: Die Bankreihen sind – coronabedingt licht. Aber die Gläubigen freuen sich über einen festlichen Gottesdienst mit schönem Chorgesang.
LOKALES
Eppan feiert 150 Jahre Tourismus EPPAN - (br) 2022 ist für den Tourismusverein Eppan ein Jubiläumsjahr, wurde doch vor 150 Jahren ein Verein gegründet, der sich die touristische Belebung des Überetschs, speziell von Eppan, zum Ziel gesetzt hat. Damit wurde ein Kapitel aufgeschlagen, das sich bis heute erfolgreich gehalten und weiterentwickelt hat. Die Gründungsversammlung fand am 25. August im Gasthof „Zur Sonne“ in St. Michael Eppan statt. „Schon damals erkannten vorausschauende Wegbereiter die Vorzüge unserer reizvollen Weindörfer“, sagt Evelyn Falser, die Präsidentin des Touris-
musvereins. Eine der Stärken der Urlaubsdestination Überetsch sei das alpin-mediterrane Klima, das einen frühen Start der Saison ermögliche. Denn zum Radfahren müssten die Urlauber nicht unbedingt an den Gardasee, sondern könnten – bereits im März – ins Überetsch kommen. Nach 2 Jahren mit coronabedingten Einschränkungen blicken die Touristiker zuversichtlich der neuen Saison entgegen. „Über Ostern waren unsere Betriebe gut ausgelastet“, betont Falser. Auch die Buchungslage für Sommer und Herbst sei gut.
VERANSTALTUNGEN ZUM JUBILÄUM
Evelyn Falser, Präsidentin des Tourismusvereins Eppan
So herrscht Aufbruchstimmung im Jubiläumsjahr, das Eppan gebührend feiern will – mit einer Veranstaltungsreihe. Im März wurde die Broschüre „Eppan kennt man“ vorgestellt. Die Autorin Wally Kössler hat darin Geschichte und Entwicklung
PASSION! Hochwertig designte Küchen, unsere Leidenschaft.
Ein historisches Foto: Urlauberinnen, die sich im Überetsch wohl fühlen (Roland Walcher).
Mit dem Weinbau verbunden war das Überetsch schon immer – wie auch der Festwagen auf dem Bild von 1952 zeigt.
des Fremdenverkehrs im Überetsch festgehalten. Zum Erzählcafé wird der Jugendtreff Jump am 10. Mai, wo es um die Anfänge des Überetscher Tourismus‘ mit den Zimmervermietungen geht. Wie sich der Tourismus in Südtirols Süden entwickelt, steht bei der Podiumsdiskussion am 1. Juni im Vordergrund. Freiluftkino mit alten Filmen wird an den Langen Mittwochabenden im Juli und August geboten. Ein historischer und für den Tourismus nicht unbedeutender Wandersteig ist der Furglau-Steig. Ihn stellt der Heimatpflegeverein Eppan in den
Fokus und bringt eine Tafel an. „Auf dem Weg zum Paradiese“ ist der Titel des Buches von Martin Hanni, der Geschichten und Anekdoten aus 150 Jahren Tourismus Eppan festgehalten hat. Vorgestellt wird das Buch am 5. August, Wanderungen und Lesungen mit dem Autor gibt es im September und Oktober. Großer Höhepunkt ist der Festakt am 25. August beim Galaabend auf Schloss Freudenstein – genau 150 Jahre nach der Gründung des Curvereins, wie der Tourismusverein damals hieß. Traubenkur und Erzählcafé stehen im Herbst auf dem Programm.
www.untermarzoner.it Tel. 0471 665948 Eppan 15
PR-INFO
Gesundheitszentrum ST. JOSEF Meran Schon seit seiner Gründung im Jahr 1190 folgt der Deutschorden einem klaren Auftrag. Er heißt „helfen und heilen“: für andere da zu sein, ihre Bedürfnisse in den Vordergrund zu rücken, sich um sie zu kümmern. Im Kur- und Pflegeheim ST. JOSEF Meran, welches am 1. September 2021 seine Tore in privilegierter Lage im Stadtzentrum in der Nähe von der Postbrücke unterhalb des Hotel „Palace“ am Marconi-Park eröffnet hat, ist ein neuer Weg eingeschlagen worden: es ist dies ein Ort der Begegnung der Genera-
tionen, ein Daheim für Seniorinnen und Senioren, ein gesellschaftlicher Treffpunkt, so liegt im Parterre des Hauses eine Bar und eine Mensa für alle öffentlich zugänglich und ab 16. Mai 2022 das neue „Gesundheitszentrum ST. JOSEF“. Hiervon profitieren nicht nur die Heimgäste, sondern jede und jeder, der eine breite Palette medizinischer und therapeutischer Leistungen sucht. Hinter diesem Konzept steckt ein renommierter Arzt, Univ.-Prof. Dr. Alfred Königsrainer. Der Chirurg mit Passeirer Wurzeln war zuletzt ärztlicher Direktor der Klinik für
Allgemeine, Viszerale und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Tübingen und zuvor stellvertretender Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemein- und Transplantationschirurgie an der Universitätsklinik Innsbruck. Er ist der Kopf und Teamleiter des Gesundheitszentrum ST. JOSEF Meran. Primärprävention: Gesund bleiben Primäre Prävention durch gesunden Lebensstil, richtige Ernährung und Bewegung. Sekundärprävention: Krankheiten vermeiden Früherkennung bestehender Risikofaktoren, dadurch Erkrankungen gezielt verhindern, durch Vorsorgeuntersuchungen und Check-ups in allen Bereichen. Tertiärprävention: Lebensqualität wiederherstellen Durch gezielte Interventionen verhindern, dass sich die Erkrankung verschlimmert, deren Verlauf zu lindern und Lebensqualität wiederherstellen Tertiärprävention hilft, wieder ins Leben zurückzufinden.
Das Leistungsspektrum am Gesundheits- und Therapiezentrum ST. JOSEF Meran • Allgemeine- und Viszeralchirurgie • Anästhesie und Schmerztherapie • Augenheilkunde • Chiropraktik • Ernährungsberatung • Gynäkologie / Geburtshilfe • Innere Medizin / Gastroenterologie • Naturheilkunde und Komplementärmedizin • Neurologie • Orthopädie
Besucherinnen und Besucher von außerhalb können ihr Auto direkt unter dem ST. JOSEF in der öffentlichen Parkgarage „Parking Meran“ abstellen. Gesundheitszentrum ST. JOSEF Meran Sanitätsdirektor Prof. Dr. Königsrainer 39012 Meran Franz-Innerhofer-Straße 2/4 T 0473 864333 gesundheitszentrum@stjosef.it www.stjosef.it Vormerkungen ab 02. Mai 2022 Eröffnung am 16. Mai 2022
EIN GESPRÄCH MIT SANITÄTSDIREKTOR PROF. DR. KÖNIGSRAINER Herr Professor Königsrainer, Sie leiten zurzeit die Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Uniklinikum Tübingen in Deutschland. Was hat Sie bewogen, zurück in ihre Heimat zu kommen? Prof. Königsrainer: Ich emeritiere demnächst und fühle mich noch zu jung, um mich von der Medizin komplett zurückzuziehen. Ich möchte gerne mein Wissen und meine Erfahrung den Menschen in Südtirol zur Verfügung stellen. Ich werde das Gesundheitszentrum ST. JOSEF als Sanitätsdirektor leiten aber auch persönlich für Sprechstunden zur Verfügung stehen
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Welche Schwerpunkte werden sie im Gesundheitszentrum ST. JOSEF
setzen? Im Gesundheitszentrum ST. JOSEF bieten wir eine ganzheitliche, fachübergreifende interprofessionelle Betreuung an. Neben der Behandlung von Krankheiten setzen wir Schwerpunkte in der Prävention: wir unterstützen und begleiten Menschen jeden Alters, ihre Gesundheit zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen, ebenso begleiten wir Frauen in der Schwangerenvorsorge; wir möchten Erkrankungen frühzeitig erkennen, einem Fortschreiten entgegenwirken und Komplikationen vermeiden. Wir sehen uns dabei nicht als Konkurrenz zum öffentlichen Gesundheitswesen, ganz im Gegenteil: wir werden ergänzend und unterstützend tätig sein.
Wie können Sie ihr internationales Netzwerk im Gesundheitszentrum ST. JOSEF nutzen? Durch meine Tätigkeit an den Unikliniken in Innsbruck und Tübingen konnte ich ein großes Netzwerk im deutschsprachigen Ausland sowie im norditalienischen Raum und auch in Südtirol aufbauen. Ich habe sehr gute Kontakte zu Kliniken und Chirurgen, die komplexe Eingriffe insbesondere im Bauchraum durchführen. Welche speziellen Herausforderungen sehen Sie auf das Gesundheitswesen in Südtirol zukommen? Das größte Problem ist sicherlich der Personalmangel insbesondere die kontinuierliche Abnahme von Fachkräften in der Pflege und bei
den Ärzten. Deshalb sollte das zur Verfügung stehende Personal effizient in den Krankenhäusern für stationäre Patienten vorgesehen werden. Viele ambulante Leistungen genauso wie die Betreuung von Patienten mit chronischen Erkrankungen und die Prävention wären Aufgaben der territorialen Versorgung.
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Zangirolami-Methode: „Jetzt macht die Jagd mehr Freude.“ Sein Übergewicht war für Markus Gschnell aus Kaltern über viele Jahre hinweg kein Thema. Erst als zwei seiner Bekannten mit ähnlicher Statur krank wurden, stieg ein Unbehagen in ihm auf. 115 Kilogramm bei einer Größe von 1,70 Meter – das musste sich ändern. Der 59-Jährige beschloss abzunehmen und entschied sich für die Zangirolami-Methode. Knapp 10 Monate später wiegt Markus Gschnell nur noch 84 Kilogramm und fühlt sich topfit. Herr Gschnell, wie ging es Ihnen, als Sie 115 Kilo wogen. Markus Gschnell: Ich war träge, alles war anstrengend. Ich kam nur noch mit Mühe auf meinen Traktor, und bei der Jagd musste ich ständig Pause machen, wenn es aufwärts ging. Das gesundheitliche Risiko, das ich mit meinem Übergewicht einging, ist mir aber erst bewusst geworden, als zwei ebenfalls übergewichtige Jagdkollegen jeweils einen leichten Herzinfarkt erlitten hatten. Auch meine Frau sagte mir, sie habe Angst, dass es mir genauso gehen könnte, und ich müsste unbedingt abnehmen.
ich Muskeln auf und Fett ab. Soeben habe ich meine „Marende“ gegessen: 15 Mandeln. Die schmecken gut und machen satt. Natürlich ist auch die Willenskraft entscheidend für den Erfolg. Und man muss sich bewusst sein: Es geht nicht um eine Diät, sondern um einen Lebensstil, den man sich aneignet und dann auch beibehält. Dr. Ivan Zangirolami Wie geht es Ihnen mit 31 Kilo weniger an den Knochen? Markus Gschnell: Sehr gut. Ich bin fit. Den Traktor besteige ich mit Leichtigkeit. Das Jagen macht auch
mehr Freude, weil das Aufwärtsgehen kein Problem mehr ist. Was mich und meine Frau aber ganz besonders freut ist die Tatsache, dass sich meine Blutwerte enorm verbessert haben, was ich auch rundum selbst fühlen kann.
Würden Sie die ZangirolamiMethode weiterempfehlen? Markus Gschnell: Auf alle Fälle. Ich hätte mir nie gedacht, dass das Abnehmen so gut funktioniert. Auch ist es hilfreich zu wissen, dass man stets unter medizinischer Kontrolle ist.
Wie sind Sie auf die Zangirolami-Methode gestoßen? Markus Gschnell: Über einen Bericht in einer Zeitung. Ich dachte mir, dass es einen Versuch wert sei. Heute kann ich sagen: Ich hatte Recht. Dr. Zangirolami und die Mitarbeiter sind sehr nett, klären mich auf und begleiten mich. Ich habe in all der Zeit auch nie Hunger gelitten. Trotzdem habe ich in knapp 10 Monaten 31 Kilo abgenommen. Jetzt fehlt mir nur noch ganz wenig bis zu meinem Wunschgewicht. Was mussten Sie in Ihrem Alltag ändern? Markus Gschnell: Eigentlich gar nicht so viel. Ich esse 5 Mahlzeiten am Tag, morgens mehr, abends weniger und dann eben keine Kohlenhydrate. Ich mache täglich einige Turnübungen und habe mir ein Heimrad gekauft, auf dem ich einige Minuten trete – mal schnell, mal langsam. Dadurch baue
Markus Gschnell wog 115 kg
Markus Gschnell hat 31 kg abgenommen
BOZEN Diätetik-Ambulatorium Line 1 GmbH S. Jakob Str., 16 Garden Village 39100 Bozen Tel. +39 0471 250144 bolzano@metodozangirolami.it Dekret der Landesrätin für Gesundheit und Sport 151/23.6 vom 22.05.2014
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SPEZIAL
Grillen und Pizza backen beliebter denn je SÜDTIROL - (PR) Die warme Jahreszeit hat uns wieder und damit steigt auch die Lust aufs Grillen. Lust auf gemeinsames Feiern im Freien, auch weil wir lange genug durch Abstandsregeln und mehr, großen Nachholbedarf an geselligem Beisammensein verspüren. Es gilt nun die Grillgeräte vom Winterstaub zu befreien oder sich im Fachhandel nach neuen Geräten und interessantem Zubehör umzusehen. Für eine perfekte Grillparty braucht es gar nicht viel: Ein bisschen Fleisch, Gemüse, Brot, ein paar Grillsoßen, Geschirr und natürlich einen Grill. Es muss deshalb nicht immer die von langer Hand geplante Party sein. Manchmal sind spontane Grillpartys an lauen Sommerabenden, zu denen jeder einfach schnell irgendetwas mitbringt, die besten. Wenn man etwas mehr Zeit zur Vorbereitung hat: umso besser!
ETWAS ZUM THEMA PIZZA Pizza ist bekanntlich weltweit eines der Trendgerichte. Die Geschichte davon begann aber in Italien als Armeleute-Essen. Ein Fladengericht mit etwas Tomatensauce. Die Pizza, wie man sie heutzutage kennt, kam erst mit dem Wohlstand hervor. Was ist wichtig für die perfekte Pizza? Das wichtigste für eine perfekte Pizza ist der perfekte Teig, gute Grundprodukte, hohe Hitze (400-500°C) und das Backen auf einem Stein. Ein hochwertiger Pizzaofen hat immer eine Backfläche aus Stein. So kann der Teig knusprig ausbacken. Solche
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Steine gibt es schon seit Langem auch für das Backrohr und den Grill. Backen im Holzofen. Das Beste für die perfekte Pizza ist sicherlich ein Holzofen. Konstante hohe Hitze mit Holzgeschmack. Dies zeichnet auch eine gute Pizzeria aus. Der Traum jedes Pizzafans ist ein gemauerter Ofen. Viele haben dafür aber nicht den Platz. Hier gibt es bei Sanftl Grill & BBQ in Bozen optimale Lösungen mehrerer Hersteller. ALFA FORNI ist sicher eine der bekanntesten Marken, welche Pizzaöfen in verschiedenen Größen herstellt, mit oder ohne Unterbau. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Verarbeitungsqualität aus. Hier findet sicher jeder sein passendes Modell. Vom kleinen Ofen für eine Pizza, wie verschiedene größere Modelle für mehrere Pizzen. Auch der Style ist ein Thema. Es stellen auch mehrere Farben zur Verfügung. Für den Kunden, der kein Feuer machen möchte oder darf, gibt es auch Hybrid-Varianten (Gas- und Holzfeuerung) oder Modelle, welche nur auf Gas laufen. Die Firma OONI Pizza Ovens stellt auch tolle Pizzaöfen her, welche tragbar sind und auch bereits für ein geringeres Geld zu haben sind. Dieser Hersteller stellt verschiedene Varianten her, von der klassischen Holzfeuerung, zu Pellets, Kohle, Gas, wie auch die Varianten „Multi-Brennstoff“. Auch diese Geräte schaffen es bereits je nach Modell, die 500°C innerhalb 10
– 15 Minuten zu erreichen. Der Vorteil dieser Geräte: sie sind relativ kompakt und auch durch die klappbaren Füße und der optionalen Tragetaschen leicht mitzunehmen oder zu verstauen. Alternativen zum Pizzaofen: Es ist bereits seit längerem üblich, Pizza auch auf dem Grill zu machen. Wichtig dafür ist, dass man über einen Gardeckel verfügt. Ein Grill-Typ, welcher sehr gerne dafür genutzt wird, sind die sogenannten Kamadogrill, auch bekannt als Keramikgrill. Hierbei sind die Marken Monolith Grill, Big Green Egg, Kamado Joe, Primo Grill usw. führend in diesem Segment. Diese Geräte zeichnen sich aus, dass der Keramikkorpus, wie bei einem gemauerten Pizzaofen die Hitze speichert und wieder abgibt. Man kommt bei diesen Geräten, mit einer relativ geringen Kohlemenge auch auf hohe Temperaturen. Wer seinen Gas- oder klassischen Kohlegrill zum Pizzaofen machen möchte findet bei Sanftl auch passende Lösungen. Die Firma Moesta-BBQ macht dafür verschiedene Aufsätze, wie den Pizzacover für Gasgrills, oder den sogenannten Pizzaring für die klassische Kohlekugel. Natürlich kann man auch mit dem originalen Deckel die Pizza backen. Diese Aufsätze haben aber den Vorteil, dass durch die geringe Öffnung, wo die Pizza entnommen wird, sehr wenig Hitze verloren geht. Das wichtigste ist aber, unabhängig vom Gerätetyp, dass die Pizza auf
einem Pizzastein gebacken wird. Durch die poröse Struktur des Materials kann die Feuchtigkeit des Teiges entweichen und der Pizzateig wird schön knusprig. Hier gibt es Pizzasteine verschiedener Marken, in verschieden Größen, passend auch für das klassische Backrohr.
Eine Pizza grillen ist nicht ganz einfach, dennoch zahlt es sich aus. (Foto by: rocharibeiro / Depositphotos)
DER BIG-GREEN-EGG VON HOLZMANN
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SPEZIAL
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Lammkoteletts am Grill Lammfleisch ist auf dem Grill äußerst vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel Lammkoteletts, Lammspieße und auch Lammfilet. Lammkoteletts können sowohl aus dem vorderen als auch dem hinteren Teil des Rückens stammen. Bei den vorderen handelt es sich um Stielkoteletts, die hinteren sind Lendenkoteletts Einsatz idealen Geräte, so auch die tollen Pizzaöfen der Firma OONI. Herr Holzmann berät Sie persönlich und kann Ihnen interessante Tipps für ein rundum gelungenes Grillen geben. Die passenden Qualitätsgeräte gibt es natürlich auch, wie den begehrten „Big-Green-Egg“, der auch in der gehobenen Gastronomie verwendet wird. Der Big Green Egg ist ein besonders interessantes Gerät. Mit Hilfe einer revolutionären NASA-Keramiktechnologie wird ein Wärmeerzeugungssystem geschaffen, mit dem Sie beim Kochen, Backen, Braten, Grillen, Schmoren und Räuchern Ihrer Lieblingsrezepte einen bisher nicht erreichten Geschmack
verleihen können. Vorzugsweise beim langsamen und daher schonenden Garen. Gutes zum Grillen vom Metzgermeister Auch der tollste Griller nützt wenig, wenn nichts Gutes auf dem Rost oder die Platte zum Garen kommt. Da kann einer bestens Abhilfe schaffen, nämlich Metzgermeister Oskar Stampfl in der Bozner Piavestraße. Er berät Sie fachkundig und weiß stets die besten Stücke für Sie auszusuchen, damit Ihr Grillfest zu einem nachhaltigen Erlebnis wird. Auch verschiedene Beilagen, wie etwas den klassischen Kartoffelsalat, finden Sie bei Metzgerei Stampfl.
Foto © Foxys Forest Manufacture/Shutterstock
Zutaten für 4 Portionen 8 Stück Lammkoteletts Olivenöl und Gewürze (siehe Zubereitung) Salz und Pfeffer
Zubereitung 1. Das Fleisch abwaschen, trocken tupfen und beiseitelegen. 2. Aus Olivenöl und Gewürzen eurer Wahl eine Grillmarinade herstellen. Insbesondere Zitrone, Minze, Knoblauch, Thymian und Rosmarin eignen sich dafür. 3. Die Koteletts mit der Marinade bepinseln und am besten zwei Stunden lang im Kühlschrank ziehen lassen. 4. Anschließend das Öl abtropfen lassen und die Lammkoteletts bei direkter Hitze von jeder Seite knapp vier Minuten grillen. Bei einer Kerntemperatur von ca. 55°C ist das Lammfleisch außen knusprig und innen noch leicht rosa. Erst anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
Und ein guter Rat zum Schluss: Terlan, Haupstr. 40/a Tel. 0471 257111 www.holzmann.it
Lassen Sie sich fachkundig beraten. Beim Metzgermeister Oskar Stampfl finden Sie die besten Zutaten für alle Arten von Fleischgerichten und viele leckere Beilagen. Wer es beim Kochen besonders eilige hat, findet verschiedene bereits kochfertig vorbereitete Spezialitäten. .
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KUNST & KULTUR
Bozen 1943: „das Osterhasi“ im Tragkorb, im Hintergrund meine Mutter
Meine ersten Ostern – aus den Tagebuchaufzeichnungen meiner Mutter zwischen Krieg und Frieden „Das erste Osterfest feierte unser Helmut heuer am 13. April 1941 1941. Wieder war es ein Sonntag wie am Tage seiner Geburt, und diesmal wurde er gerade ein halbes Jahr alt! Ostersonntag war für uns ein halbes Geburtsfest.
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Er war brav und lieb wie immer, wir machten mit ihm schon eine größere Reise: Wir fuhren mit der Guntnschnabahn den Berg hinauf und fuhren dann mit seinem Wagen gemütlich die Heinrichspromenade wieder herunter! Die beiden Festtage waren wirklich sonnige Frühlingstage. Daheim kam der Osterhas für die Großen: Trude Mazagg, für Nichte Fanny, unser Mädchen (=Haushaltshilfe), Peppi und Vati und Mutti alle waren wir beschenkt. Dank dem gütigen Geschicke!“ „Wieder war es Ostern! Diesmal
1942. Wir sind glücklich, noch in unserer geliebten Heimat zu sein, und danken dafür dem lieben Herrgott! Da unser Helmut nun bald 1½ Jahre wird, hat sich das Osterhäschen bereits versteckt und Helmut fand das Nestchen im Apfelkorbe. Er rief voller Freude „Osterhasi, Osterhasi“ und drückte das Häschen an sich! Am Ostermontag durfte er dann mit seinen lieben Eltern in Vaters Heimat nach Neumarkt fahren. Das gefiel ihm besonders gut. Erstmals Bahnfahren und dann herumtollen können auf
Neumarkt, die Heimat meines Vaters.
KUNST & KULTUR
Neumarkt: Wir werden vom „Faust“ mit einem Pferdewagen vom Bahnhof ins Ortsinnere gefahren.
Neumarkt: Vorfrühling 1943, hoch auf dem Wagen mit „Waldi“ und Felix, dem Enkel von Vaters Schwester.
Neumarkt, links Lina, die Nichte meines Vaters, mit „Waldi“, rechts meine Mutter.
grünen weiten Flächen. Er plauderte sehr viel, sah das Hundchen, die Wati-Watigänschen und den Kikeriki! Wir freuten uns mit ihm und sahen die blühenden Bäume und das
erste Grün!“ „Das Osterfest 1943 wurde schon viel verständiger aufgenommen! Ist er doch schon 2½ Jahre alt. Erst mal schon die Vorbereitung, immer frug Helmut: Mutti wann kommt dann der Osterhas? Durch den Kirchenbesuch und durch die Wanderung auf den Kalvarienberg wurde er so langsam auf das Osterfest vorbereitet. Er freute sich so richtig auf den Osterhasen und am Samstag endlich fand er verschiedene kleine Osterüberraschungen. Auch der Pate Walther G(allmetzer, gest. 1986, Sohn des Klausner Bürgermeisters und Künstlers Valentin Gallmetzer), der nun einrücken muss (kam nach Russland und kämpfte in Stalingrad), und Onkel Martl (Demetz, Engelwirt in St. Ulrich, gest. 1972) haben bei dem Osterhäschen mitgetan. Die Feiertage waren wir in Jenesien; oben war richtiger Frühling, einfach fein! Osterdienstag waren wir mit Peter Fr(anzelin, verstorben 2014) in Eppan eingeladen! Die Sonne meinte es gut und wir verbrachten zusammen gute Ostertage!“ „Ostern 1945 war noch im Zeichen der heftigsten Kriegsepoche! Das Osterhäschen brachte auch diesmal bunte Eier, worüber sich Helmut sehr freute. Alle Tage kreisten hunderte von feindlichen Fliegern über das stille Dörflein, auch so manche Abwürfe auf Bozen und Umgebung. Meistens wurde die Bahnlinie Brenner getrof-
fen. Bangen Herzens sah man der Zukunft entgegen. Im Mai 1945 kapitulierte Deutschland, die Übermacht der Alliierten siegte! Was konnte man da noch machen? Ganz still sahen wir unserem neuen Schicksal entgegen. Es ging alles ziemlich geordnet seinen Weg und wir stehen unter der Besatzung Amerikas. Alles weitere müssen wir abwarten. Die Berge sind weiter so schön und erzählen vom blutigen Märchen des Krieges. (Jenesien, 29. Juli 1945)“
Jenesien: amerikanischer Benzinbehälter, aufgefunden in Jenesien 1944, in der Mitte ich selbst mit hellem Janker, umgeben von den Nachbarn Hosp und Plankl.
Diesen Beitrag hat Univ.-H. Prof. Doz. DDr. Helmut Rizzolli, Obmann des Heimatschutzvereins Bozen/ Südtirol, für Sie verfasst.
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DEN BÄUERINNEN DAS WORT
In Zusammenarbeit mit
Es braucht den positiven Blick Alexandra Schweiggl vom Hof Unternberg am Fennberg ist eine Quereinsteigerin, eine, die das Arbeiten im Acker aus purer Leidenschaft gelernt hat und heute damit ihr Geld verdient.
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Unter der Hand von Alexandra Schweiggl gedeiht auf dem Hof Unternberg in 1000m Höhe eine Vielzahl von Gemüse. Etwas abgeschieden, neben der St. Leonhardkirche liegt der Hof, der schon vom Ansehen Geschichten erzählen kann. Zum ersten Mal wurde der denkmalgeschützte Hof im 13. Jahrhundert erwähnt. Alexandra, die eigentlich Grafikdesign in Urbino studierte, träumte schon immer von einem kleinen Selbstversorgerhof in der Toskana. Doch gelandet ist sie durch puren Zufall auf dem Fennberg und statt dem Meer hat sie einen See an ihrer Seite. 2009 erbt ihr Vater vom Onkel den Hof, verlassen und heruntergekommen. Doch ihr Vater, Alexandra und ihr jetziger Mann Peter ließen sich davon nicht abhalten und begannen ihn langsam zu sanieren, 2013 übernahm Alexandra den Hof und seit drei Jahren lebt die kleine Familie im alten Bauernhaus. Auf dem biodynamischen Selbstversorger-Hof tummelt sich neben Hühnern, Schweinen und Katzen auch der gutmütige Hofhund Kunda. Der Hof war am Anfang unbewohnbar und ohne Geräte. Ein langer Weg lag vor ihnen, den sie auf unkonventionelle Weise beschritten. Den Pflug auf dem Hof Unternberg führt heute nämlich immer noch der Esel. Fritz, wie sie ihn liebevoll nennen, mag zwar stur sein und ihnen eine Menge Geduld abverlangen, aber mit ihm geht die Arbeit voran und sie ist schonender für Boden und Pflanzen. Auch der Muli Billy steht hinten auf der Wiese, der sich aber noch in Ausbildung befindet. Neben Karotten, Kartoffeln und Kohl bauen sie verschiedene Salatsorten an, die in dieser Höhe gedeihen. Für die Tomaten gibt es einen Platz etwas weiter unten im Tal, um den Kunden die beste Qualität zu bieten. Zuerst wurden vor allem Biofachgeschäfte, Hotels und die Gastronomie beliefert. Von Juni bis Weihnachten bietet sie nun auch jeden Samstag in Mezzolombardo und jeden Dienstag in Bozen
ihre Produkte zum Verkauf an und genießt dabei den direkten Kontakt mit den Menschen. Es werden Tipps ausgetauscht und positive Energie gesammelt, um danach weiter der Arbeit nachzugehen. Erhältlich sind die saisonalen Produkte auch im Biofachgeschäft der Familie. Doch auf einem Standbein steht man wackelig, weshalb sie sich als Unternehmerin damit auch nicht begnügt. Gerade werden die letzten Wohneinheiten im Haus saniert, um Urlaub auf dem Bauernhof anbieten zu können. Das Imkerdasein würde ihr auch gefallen, ebenso ein Buschenschank steht im Rahmen des Möglichen. Auf jeden Fall werden in Zukunft aber Folientunnels genutzt, um so die doch recht kurze Saison auf dem Berg zu verlängern. „Durch Begeisterung und Genauigkeit sind wir zum Erfolg gekommen, das rate ich auch angehenden Bäuerinnen: Seid mutig und verliert die Leidenschaft nicht,“ so lautet die Botschaft von Alexandra Schweiggl.
Was ihr dabei Kraft gibt, ist die Familie: Es ist wichtig, dass man mit dem Partner an einem Strang zieht, dass man stur bleibt, aber das mit Leidenschaft mischt. Nur so kann man Rückschläge wegstecken und aus den Fehlern lernen. Und dabei ist es wichtig, bei allem auch die positive Seite zu sehen.
Ein Portrait im Rahmen der Initiative „verwurzelt & innovativ“: Zwölf Bäuerinnen zeigen ihr Unternehmen Bauernhof. Noch mehr Bäuerinnen-Porträts als Text und auch als Video gibt es Monat für Monat auf www.baeuerinnen.it
Mai: Pflanzzeit! Im Mai beginnt die Pflanzzeit. Offiziell beginnt die Gartensaison erst nach den Eisheiligen vom 12. bis zum 15. Mai. Die bei Gartenfreunden und Bauern berüchtigten „Eisheiligen“ Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „Kalte Sophie“ wurden früher mit Gebeten um gutes Wetter angerufen. Pankrazi, Servazi, Bonifazi sind drei frostige Batzi, und am Schluss fehlt sie nie – die Kalte Sophie Vor den Eisheiligen kann man Karotten setzen, Zwiebel stecken, rote Beete, Mangold können direkt ausgesät werden. Die vorgezogenen Pflanzen wie Sellerierüben, Karfiol, Lauch, Broccoli, Lerchenzungen und Kohl werden nach den Eisheiligen angepflanzt. Auch die frostempfindlichen und wärmeliebenden Pflanzen wie die Tomaten, Gurken, Zucchini, Melanzane kommen nach den Eisheiligen in den Garten. „Setsch mi in April, kimm i wenn i will. Setsch mi in Mai, kimm i glei”. Mehr Tipps für den Garten gibt es auf www.baeuerinnen.it
BAUPROJEKT
Aus alter Bausubstanz wertvollen Wohnraum geschaffen ST. ANTON / KALTERN - (PR) Es stammte aus den 1960er-Jahren, das Mehrfamilienhaus an der Dorfstraße von St. Anton, der bekannten Fraktion der Marktgemeinde Kaltern. Als es vor einiger Zeit zum Verkauf stand, hat es die Bauträgergesellschaft BAUSTEIN GmbH aus Bozen erworben. Der Zahn der Zeit hat am Gebäude seine Spuren hinterlassen und auch was die Energieklasse betraf, war so ziemlich einiges zu erneuern.
ALLE MÖGLICHKEITEN AUSSCHÖPFEN Dem Unternehmen BAUSTEIN GmbH ist es bei diesem Objekt bestens gelungen, alte Baukubatur maximal zu nutzen. Einmal durch eine optimale Planung und Berücksichtigung aller derzeitigen technischen wie bürokratisch/steuerlichen Möglichkeiten. Die Planung wurde dem bekannten Unterlandler Architekten Zeno Bampi anvertraut, der sich einen besonderen Namen bei der Sanierung auch denk-
malgeschützter Bauten gemacht hat.
EFFIZIENTE ARBEITEN DURCH LOKALE BETRIEBE Die Bauausführung lag in den bewährten Händen der Firma ARGE-Bau aus Unterrain/Eppan. Auch alle übrigen am Bau beteiligten Unternehmen kamen aus der näheren Umgebung. Dieser Umstand war auch ausschlaggebend, dass trotz der schwierigen Zeit – Corona-Bestimmungen und Lockdown fielen genau in die Bauphase – die vorgesehene Bauzeit eingehalten werden konnte. Die ursprünglich angedachte Klimahausklasse B konnte sogar noch übertroffen werden und schließlich in Klasse A gestuft werden, dank hervorragender Isolierung und Klimatechnik.
ANGENEHMES WOHNEN UND GUTE INVESTITION Die einmalig schöne Panoramalage mit unverbaubarem Blick übers Dorf und Überetsch bis zu den Dolomiten wer-
ten das Wohnen im rundum sanierten und erweiterten Mehrfamilienhaus zusätzlich auf. Alle Wohnungen sind von Ortsansässigen erworben worden, die entweder selbst hier wohnen oder die Wohnung als lohnende Investition (Dank auch durch Steuerbonus bei Sanierung) gekauft und vermietet haben. Die verkehrsgünstige Lage ist ein weiteres Plus des sanierten Objektes: eine Promenade führt in kürzester Zeit ins Zentrum des Marktes Kaltern, die Mendel-Standseilbahn liegt vor der Tür und ebenso die Bushaltestelle.
Weitere Infos: Wohnart Immobilien GmbH Bahnhofstraße 1, Neumarkt T. 0471 813 545 www.wohnart-immobilien.net info@wohnart-immobilien.net
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garantiert aufgrund der langjährigen Erfahrung eine fachgerechte rundum Betreuung im Bereich Immobilien. Der Verkauf der sieben Wohnungen in der rundum sanierten und erweiterten Wohnanlage wurde exklusiv von Wohnart Immobilien GmbH abgewickelt.
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POLITIK Brief aus Rom
Geschätzte Leser,
Spaß beiseite! von Robert Adami
Kein schöner Land(tag) in dieser Zeit? Kennen Sie den Unterschied zwischen der Fernsehserie „Dallas“ und der SVP Jahrgang 2022? Nun, das eine ist eine scheinbar nicht enden wollende Geschichte, in der sich die Hauptakteure für Geld und Macht gegenseitig bekämpfen und auf hinterhältigste Weise hintergehen, und das andere ist eben … nur eine Fernsehserie. Ok, das war jetzt ein wenig übertrieben, denn so schlimm steht es mit der Volkspartei nun (vielleicht) auch wieder nicht. Ja, jenen böswilligen Schwarzsehern, die jetzt behaupten, die SVP würde sich mit dieser Abhör- & Rücktritts-Affäre noch selbst zerlegen, möchte ich sogar entgegenrufen: Man muss auch mal die positiven Aspekte der Angelegenheit erkennen! Ich meine, wenn Sie z.B. als Vergleich die Ibiza-Affäre in Österreich betrachten: Da hat es jemanden von außen gebraucht, um die betroffene Partei in Schwierigkeiten zu bringen, da hat das ganze Parlament zusammenarbeiten müssen, um ein Chaos von biblischen Ausmaßen anzurichten. Hier bei uns hat die SVP das ganz alleine geschafft! Das ist doch eine Leistung, die man anerkennen muss, oder? Aber Spaß beiseite. Wir leben in merkwürdigen Zeiten, und das nicht nur in Südtirol. Denn es ist ja nicht so, dass außerhalb unserer Landesgrenzen politisch und sozial alles in Butter wäre. Und viele von uns stehen den aktuellen lokalen und internationalen Begebenheiten ratlos gegenüber. Wohin sollen wir uns wenden, wenn jene, die als Vorbilder dienen sollten, diese Rolle nicht mehr ausfüllen können oder wollen? Patentrezept dafür habe ich natürlich auch keines, aber …was wohl unsere Großeltern oder Urgroßeltern dazu gesagt hätten? Vielleicht das, was viele von uns noch als Kinder zu hören bekommen haben: „Schian griaßn, Bitte und Danke sogn, net liagn und net stehln“. Einfache Grundsätze, kleine Dinge. Das wäre doch ein guter Anfang. Wir brauchen keine großen Taten, um die Welt zu retten, und auch keine großen Helden. Wir müssen nur alle miteinander die kleinen Dinge wieder halbwegs richtig machen. 24
die Situation ist grotesk. Es sterben Kinder, Frauen und Männer in einem Krieg, der nicht weit entfernt von uns ist und doch immer weiter von uns abzurücken scheint. Wir sind wieder zur Tagesordnung übergegangen, liefern Waffen an den Schwächeren, beziehen nach wie vor Gas vom (zumindest vermeintlich) stärkeren Aggressor und streiten uns in der Tagepolitik mittlerweile fast täglich. Der Wahlkampf wirft seine Schatten voraus, Ministerpräsident Draghi hat immer mehr Mühe, das Ruder in der Hand zu behalten und das Staatsschiff zu steuern. Innerhalb Ende des Jahres sind noch eine Reihe von Maßnahmen und Reformen durchzusetzen und zu beschließen, damit die Wiederaufbaugelder aus Europa auch tatsächlich nach Italien gelangen, aber die Maschinerie gerät ins Stocken. Das Delegierungsgesetz für die Steuerreform steckt im Moment noch fest, die Mitte-rechts-Parteien haben sich abgeseilt, da sie die Zusicherungen von Draghi, es würde keine Steuererhöhung geben, noch nicht ausreichend finden, der Gesetzesvorschlag zum Thema Wettbewerb hängt noch im Senat und es ist bereits ein heftiger Streit darüber entbrannt, ob überhaupt und im positiven Fall in welcher Form die Abgeordnetenkammer sich mit diesem Gesetz ernsthaft beschäftigen kann, und fast täglich gibt es Mehrheitsbesprechungen unter der Führung des Ministers für die Beziehungen mit dem Parlament, Federico d’Incà, der mit Engelsgeduld versucht, zwischen unterschiedlichen Positionen zu vermitteln und einvernehmliche Vorgangs-
weisen innerhalb der Mehrheitsparteien abzustimmen. Allen ist bewusst, dass ab September auch dies kaum noch fruchten und der offene Schlagabtausch diplomatische Umgangsformen ersetzen wird. Es läuft das Gerücht, Ministerpräsident Draghi, der ausgeschlossen hat, sich bei den anstehenden Wahlen zu bewerben, würde mit dem Gedanken spielen, im Oktober das Handtuch zu werfen. Verdenken könnte man es ihm nicht, aber der Moment wäre äußerst ungünstig. Es reicht keineswegs, im Parlament die Reformgesetze durchzuboxen, da diese in vielen Fällen nur eine Delegierung an die Regierung enthalten, die Reformen durch Erlass der entsprechenden Bestimmungen auch umzusetzen. Dies ist die entscheidende Phase, die sich erst im Herbst abspielen wird. Das Dilemma wird sich somit verschärfen: mit Draghi wollen längst nicht mehr alle, ohne ihn können sie nicht. Mit diesem Dilemma, Grüße aus Rom, 22 April 2022
Manfred Schullian Kammerabgeordneter
Brief aus dem Landtag
Liebe Leserinnen, liebe Leser, Landtag, das ist nicht nur Sitzungen. Ein großer Teil meiner Arbeit ist der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern. Bei mir melden sich hauptsächlich Frauen und teilen ihre Anliegen mit mir. Oft sind auch wir Abgeordneten es, die wir uns Informationen einholen. In dieser Woche hatte ich hierzu zwei wichtige Treffen. Einmal war ich, mit anderen Kolleginnen, im Austausch mit den Betreuerinnen in den Kindertagesstätten. Dieser Sektor wird immer als „wichtig“ bezeichnet, gehe es doch um das Wichtigste, was wir haben, nämlich unsere Kinder. In Wirklichkeit ist er unterbelichtet und tragisch unterbezahlt. Für einen Hungerlohn arbeiten in den Kitas hochmotivierte Frauen und (wenige) Männer viele Stunden am Tag, um ein flexibles und auf die Familien zugeschnittenes Angebot zu bieten. Stellen Sie sich vor: Bis zu 5 Kinder sind zu betreuen. Wem das wenig vorkommt, der stelle sich nur einmal vor, ein Baby zu wickeln und nebenbei auf weitere 4 Babys und Kleinkinder aufzupassen. Unvorstellbar, eigentlich. Und dann wird noch aufgeräumt, geputzt, Kontakt mit den Familien gehalten … alles „nebenbei“. Ich finde, es muss es uns wert sein, dass diese Frauen eine angemessene Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen erhalten. Ein zweites Thema in dieser Woche war die psychische Gesundheit der Südtiroler:innen nach zwei Jahren Pandemie. Wir hatten dazu eine denkwürdige Anhörung im Landtag. Gut sieht es nicht aus. Süchte und Zwänge haben
zugenommen. Die Jugendlichen, insbesondere jene, die einen großen Teil ihres Mittelschulalters in Lockdown und Isolation verbringen mussten, sind in einer völligen Ausnahmesituation und werden aufmerksam begleitet werden müssen, so die Chefin der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die Verhäuslichung dieser Jahre macht sich auch bei uns Erwachsenen spürbar. Beziehungen leiden. Vielen kommt die Freude am Leben abhanden. Wir müssen uns selbst aufrütteln, und aufeinander schauen. In diesen Wochen dreht sich die politische Debatte um Streitereien und hässliche Auseinandersetzungen unter einzelnen Exponenten in aller Öffentlichkeit. Es scheint, als ob das jetzt das Wichtigste sei. Dabei gibt es so viel zu tun, gerade in jenen Ecken der Gesellschaft, zu denen TV-Kameras selten hinfinden. Das wollte ich Ihnen in diesen verrückten Tagen erzählt haben. Ich wünsche Ihnen einen blühenden und lebensfrohen Frühling. Es ist so schön in dieser Zeit!
Es grüßt Sie herzlich
Brigitte Foppa
WIRTSCHAFT DEM WIRTSCHAFTS-EXPERTEN DAS WORT
Aufwertung sinnvoll? Für Privatpersonen ist es bis zum 15. Juni 2022 möglich, Grundstücke und Gesellschaftsbeteiligungen unter Anwendung einer Ersatzsteuer i.H.v. 14% aufzuwerten. Die Frage, die sich jeder Steuerzahler stellen muss: ist die Aufwertung sinnvoll? Während beim Verkauf eines Baugrundstückes die Frage häufig mit ja beantwortet werden kann, erlaubt es die Anwendung der Ersatzsteuer dem Steuerzahler doch, bei einem nachfolgenden Verkauf des aufgewerteten Gutes legal die progressive Einkommensteuer zu vermeiden, welche mit
bis zu 43% generell wesentlich höher ausfällt als die Ersatzsteuer, ist die Frage beim Verkauf von Beteiligungen nicht so leicht zu beantworten: schlussendlich unterliegt der Mehrerlös dort i.d.R. einer Ersatzsteuer von 26%. Es muss also berechnet werden, ob es billiger ist, 26% Steuer auf den Mehrerlös, also der Differenz zwischen dem Verkaufserlös und dem steuerlich anerkannten Anschaffungswert zu bezahlen, oder 14% auf den erwarteten Verkaufserlös. Dies erfordert häufig eine komplexe Berechnung, da der steuerliche anerkannte
Anschaffungswert häufig nur mit einer aufwändigen Berechnung bestimmt werden kann. Gleichzeitig eröffnet die Ersatzsteuer aber auch interessante Möglichkeiten zur Steueroptimierung, die, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, durch intelligente Gestaltungen genützt werden können. Wichtig ist dabei, dass der unternehmerische Sinn aller Maßnahmen wirtschaftlich stichhaltig belegt werden kann – es ist nicht erlaubt, Maßnahmen nur Zwecks Steueroptimierung zu ergreifen. Ein solches Vorgehen könnte aberkannt und sanktio-
niert werden. Um in den Genuss der Aufwertung zu kommen, muss der Steuerzahler innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Frist ein beeidigtes Schätzgutachten vorlegen, mit dem der aufgewertete Wert bestätigt wird. Zudem muss die Ersatzsteuer in einer Einmallösung oder in drei Raten einbezahlt werden.
Nicht steuerpflichtige Tankgutscheine für Arbeitnehmer bis zu 200 Euro Die Treibstoffkosten sind letzthin förmlich explodiert – nun gibt es eine Hilfe des Staates für alle Arbeitnehmer, die unter den hohen Treibstoffkosten leiden. Neben der zeitweiligen Aussetzung der Akzisen auf Treibstoffen hat die Regierung nun eine weitere Maßnahme eingeführt, die Arbeitnehmer helfen wird - mit der Ver-
öffentlichung des Gesetzesdekrets Nr. 21/2022, dem sog. UkraineDekret, im Amtsblatt der Republik wird privaten Arbeitgebern nun die Möglichkeit eingeräumt, für jeden Arbeitnehmer 200 Euro in Form von Tankgutscheinen auszugeben. Die Maßnahme gilt beschränkt nur für das Jahr 2022. Die Gutscheine werden nicht be-
Im kommenden Winter wird am Pragser Wildsee eine Kunsteisanlage eingerichtet, damit er einbruchsicher wird.
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G.Andergassen
steuert und tragen somit nicht zur Einkommensbildung des Arbeitnehmers bei. Bis dato war es Arbeitgebern möglich, den Arbeitnehmern spezielle Zusatzleistungen und Sachbezüge (wie z.B. Einkaufsgutscheine, Sozialleistungen oder Essensgutscheine) bis zu einem Freibetrag von 258,23 Euro pro Jahr zuzugestehen. Bis zum genannten Freibetrag waren die Sachbezüge steuerfrei und waren auch nicht sozialversicherungspflichtig. Bei Übertretung des genannten Freibetrages 258,23 Euro wurde der gesamte Sachbezug dann zum steuerbaren Einkommen. Der in der Energieverordnung vorgesehene Sonderbonus summiert sich nun zu den bereits bestehenden Schwellenwerten, ohne dass dies zu einer Besteuerung führt – in anderen Worten ausgedrückt: der Wert der Tankgutscheine bis zu 200 € fließt nicht in die Berechnung des Grenzwerts von 258,23 € mit ein, sondern darf dazugerechnet werden. Unter dem Strich ist es 2022 somit den Arbeitgebern möglich, Zusatz-
leistungen und Sachbezüge bis zu einem Gegenwert von 458 Euro steuer-und beitragsfrei zu geben. Ein großartiges Geschenk, welches jedoch nur im Jahr 2022 zusteht! Auf Unternehmensseite ist anzumerken, dass die Kosten für den Erwerb von Tankgutscheinen zu den abzugsfähigen Kosten des Unternehmens gehören. Der Unternehmer kann sich die Kosten somit dementsprechend voll absetzen, während der Arbeitnehmer nichts versteuern muss – eine klassische Win-Win-Situation, die es auszunutzen gilt!
Kanzlei Gasser Springer Perathoner Eder & Oliva Bozen - Lana - Naturns gasser@gspeo.com
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SÜDTIROLER NETZWERK FÜR NACHHALTIGKEIT BERICHTET
Kinder- und Jugendpartizipation – Was sie kann und warum es sie braucht Kinder- und Jugendpartizipation bedeutet aktives Mitgestalten und Mitentscheiden junger Menschen an den sie betreffenden Entscheidungen. Kinder und Jugendliche sind Expert*innen ihrer Lebenswelt – und das unabhängig von ihren Fähigkeiten und ihrer sozialen, ethischen und religiösen Herkunft. Sie können dazu beitragen, ihr Lebensumfeld kind- und jugendgerechter zu gestalten und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Kinder- und Jugendpartizipation schafft Raum für neue und innovative Lösungsmöglichkeiten und ist zudem eine individuelle Bildungschance für junge Menschen. Aushandeln eines Konsenses, gemeinsame Beratung, gemeinsame Suche nach Lösungswegen, demokratische Bildung – all das wird durch richtig ausgeübte Kinder- und Jugendpartizipation erlernt. Sie ermöglicht, sich die für ein solidarisches Zusammenleben erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen. Die Partizipation der Kinder und Jugendlichen ist auf internationaler, nationaler, regionaler und auch Landesebene rechtlich geregelt.
RECHT AUF PARTIZIPATION Auf internationaler Ebene ist das Recht auf Partizipation in der UNKinderrechtskonvention verankert. Auf regionaler Ebene wurden die Gemeinden 2004 mit einem Regionalgesetz verpflichtet, Formen der Partizipation von minderjährigen Jugendlichen vorzusehen. Der Südtiroler
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Jugendring als Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendpartizipation stärkt die direkten Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten von jungen Menschen. Er initiiert und begleitet Partizipationsprozesse und bietet Information, Beratung und Unterstützung zum Thema. Auch in „Südtirols Netzwerk für Nachhaltigkeit“ bringt sich der Südtiroler Jugendring als Netzwerkpartner ein. Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen ist es grundlegend, Kinder und Jugendliche in die Entscheidungen einzubinden.
NIEMANDEN ZURÜCKLASSEN Nicht umsonst lautet das Leitprinzip der 2015 verabschiedeten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung „Leave no one behind“ – „Niemanden Zurücklassen“. Eine gemeinsame Strategie kann nur funktionieren, wenn wir allen eine Stimme geben und sie miteinbeziehen. Um dies zu ermöglichen, arbeitet der Jugendring auch mit Climate Action zusammen. Das Bündnis für Klimaaktion Südtirol ermutigt junge Menschen und gibt ihnen eine Plattform für Mitsprache und Gestaltungsmöglichkeiten. Engagierte Jugendliche, die sich aktiv im Kampf gegen die Klimakrise einbringen möchten, können an info@ climateaction.bz schreiben. Es braucht die Kinder- und Jugendpartizipation in allen Bereichen - vor allem in Systemen, die Kinder und Jugendliche in ihrer Reifeentwicklung
und in ihrem Sozialisierungsprozess unterstützen sollen.
KINDER- UND JUGENDPARTIZIPATION IN DER GEMEINDE führt dazu, dass sich die jungen Menschen stärker mit ihrer Gemeinde identifizieren und sich einbringen. Es gilt das Ohr bei den jungen Bürger*innen zu haben, sie nicht nur mitzudenken sondern miteinzubeziehen und ihnen altersabhängig Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen, um sie zu fördern und eine auch für junge Menschen lebenswerte Gemeinde zu schaffen.
KINDER- UND JUGENDPARTIZIPATION IN KINDERGÄRTEN UND SCHULEN ist eine Bildungschance für junge Menschen. Durch die Beteiligung eignen sich die Kinder und Jugendlichen
Kompetenzen an, die eine Voraussetzung dafür sind, Verantwortung für sich und in der Gesellschaft zu übernehmen. Wenn sie mitdenken, mitreden und auch mitentscheiden können, kann Kindergarten bzw. Schule den Bedürfnissen der jungen Menschen tatsächlich besser entsprechen, was sich wiederum positiv auf die Bildung auswirkt.
PARTIZIPATION IN VEREINEN ist eine Grundvoraussetzung für ein aktives Vereinsleben. Ehrenamtlich Tätige brauchen Verantwortungs- und Gestaltungsspielräume. Sie müssen sich einbringen können und dadurch Wirksamkeit erfahren. Durch die Mitsprache und Mitentscheidung wird schrittweise Verantwortung übernommen. Das stärkt Zugehörigkeit und schafft Verbindung. Alle Fotos: Südtiroler Jugendring
PR-INFO
Aus Pötschko wurde PITSCH NEUMARKT – (PR) Seit April dieses Jahres steht ein neuer Name auf dem Werkstattgebäude von Autoservice in der Handwerkerstraße Süd Nr.6 in Neumarkt. Ein neuer Name zwar, aber ein altbewährter Service, den Raimund Pötschko in die Hände des erfahrenen KFZ-Mechanikers Christian Pichler gelegt hat.
Neumarkt. Im Jahr 1986 übersiedelte die Werkstatt in die Handwerkerzone und Sohn Raimund übernahm den Betrieb. Heuer im April, 36 Jahre später, übergab Raimund die Firma an Christian Pichler und trat in den wohlverdienten Ruhestand. Der Betrieb ist in beste Hände gelegt worden, denn Christian Pichler ist ein kompetenter und zuverlässiger Nachfolger.
DIE NEUE FÜHRUNG
TRADITION LEBT WEITER Vor 65 Jahren eröffnete Hans Pötschko seine Autowerkstatt im Dorfkern von
Chef des nunmehr unter dem Namen AUTOSERVICE PITSCH laufenden KFZ-Betriebes ist Christian Pichler aus Girlan/Eppan, wo er mit seiner Frau und zwei Kindern zuhause ist. Christian Pichler ist über 30 Jahre KFZ-Mechaniker, hat große Freude am Reparieren von Autos aller Marken und versteht es, seine Kunden immer gut und objektiv zu beraten. In ihm findet jeder Autofahrer den Mechaniker seines Vertrauens: freundlich, kompetent und zuverlässig. Christian Pichler und der langjährige Mitarbeiter Tobias Meraner freuen sich, Sie in der Werkstatt begrüßen zu dürfen
AUTOSERVICE PITSCH - LEISTUNGSÜBERBLICK • Reparatur aller Automarken bis zu 3,5 t • Rundum-Reifenservice: Reifenhandel/Montage/Lagerung • Erledigung der Revision (Collaudo) • Ölwechsel (Service) • Montage von Anhängerkupplung für Fahrradträger oder Anhänger • Verkauf von Fahrradträgern • Einbau von Dashcam, Freisprechanlagen, Radio und Einparkhilfen • Verkauf und Einbau von Fahrwerken (Stoßdämpfer und Federn) • und vieles mehr…. Leihauto auf Anfrage möglich
AUTOSERVICE PITSCH Neumarkt, Handwerkerstraße Süd Nr.6 Tel 0471 820357 www.autoservicepitsch.it
SPORT
Das sagt das Rittner Downhill-Ass RITTEN - Hannes Alber über die neue Saison, seine Ziele und die Herausforderungen. VON MICHAEL ANDRES
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Er ist Mountainbiker aus Leidenschaft. Downhiller genauer gesagt. Rasant, mit viel Risiko und hohen Geschwindigkeiten stürzt er sich die Trails hinab. Hannes Alber, geboren am 7. März 2000, wohnhaft in Unterinn/ Ritten hat das Racefeeling im Blut. Alber wechselte im Herbst 2020 vom Enduro-Bike zurück zum DownhillSport. Der erst 22-Jährige möchte sich im Elite-Weltcup etablieren und regelmäßig im Finale mit dabei sein. Beim Weltcup-Auftakt hat er dieses Ziel verpasst. Aber: Die Saison hat gerade erst begonnen und ist freilich noch lang. Wir von der Bezirkszeitung haben mit dem Rittner Bike-Ass gesprochen. Der Downhill-Weltcup begann Ende März in Lourdes. Dort hast du die Qualifikation für das Finale der besten 60 als 101. verpasst. Wie blickst du auf das erste Weltcupwochenende zurück? Hannes Alber: An diesem Wochenende ist nicht alles nach Plan gelaufen. Es war eine anspruchsvolle Strecke mit vielen verschiedenen Sektionen, von technischen Wald-Passagen bis hin zu großen Sprüngen und schnellen Anliegern. Die Strecke gefiel mir richtig gut. Das Training lief gut und ich konnte eine gute Geschwindigkeit auf der Strecke aufbauen. Im Rennen kam dann alles anders. Ich wollte einfach zu viel, was sich dann auf meinen Fahrstil auswirkte. Ich fuhr zu aggressiv und versteift, anstatt locker über die Strecke hinunterzufliegen. Dadurch verpasste ich es, die Geschwindigkeit in den Kurven mitzunehmen und das Rad laufen zu lassen. Aber man lernt dazu und beim nächsten Rennen kann Ich einiges besser machen. Wie lief die Vorbereitung? So eine gute Vorbereitung auf eine Saison hatte ich bis jetzt noch nie. Ich arbeitete intensiv im Fitnesscenter und war viele Stunden auf dem Rad. Oft auch beides an einem Tag. Ich konnte einen großen Fortschritt in der Vorbereitung sehen. Heuer
Immer Vollgas geben: Hannes Alber.
kam zur Vorbereitung dazu, dass wir vom Team einen Techniktrainer zu Verfügung gestellt bekommen hatten. Mit ihm haben wir viel an der Fahrtechnik gearbeitet. Vor allem dies ist generell ein wichtiger Punkt in der Vorbereitung auf die Rennsaison, weil wenn die Saison erst einmal begonnen hat, dann ist meist zwischen den Rennen keine Zeit mehr, um an der Technik zu arbeiten. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Vorbereitung war das Testen des Materials. Wir testeten das Material auf verschiedenen Strecken, um die Eigenschaften und das Verhalten genau kennen zu lernen. Wichtig ist dabei vor allem die Fahrwerkseinstellung. Das macht oft den Unterschied zwischen einem alten Drahtesel und einem Ferrari. Da arbeite Ich derzeit mit der Firma Anyrace aus München zusammen, die mich dabei unterstützt. Oft genügen einige Klicks an der Gabel oder am Dämpfer und man spart sich mehrere wertvolle Sekunden. Wie sieht dein Training derzeit aus? Mein Training besteht derzeit aus
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fünf Trainingseinheiten pro Woche im Fitnesscenter, wo ich an meiner Kraft und an der Fitness arbeite, mindestens viermal pro Woche trainiere ich auf dem Rad, bevorzugt auf dem Downhill-Bike. Das Training wird
Der Rittner Biker hat noch viel vor.
dabei vielseitig gestaltet und ähnelt dem Crossfit. Ein großes Dankeschön geht an Rick Klieber für das super Training, nie langweilig und jedes Mal aufs Neue härter. Auf dem Rad ist das Ziel derzeit vor allem an meiner
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SPORT
„Ein echter Südtiroler, halt ohne Laktose!“ Mozzarella von Brimi. 100% Milch aus Südtirol, hergestellt in Südtirol.
Maximal-Geschwindigkeit zu arbeiten. Wir trainieren auf Zeit, um den Unterschied zwischen einem guten Lauf und einem schlechten Lauf feststellen zu können. Mit dem eigenen Gefühl ist dies oft nicht möglich. Wenn man zum Beispiel aggressiv und versteift fährt, fühlt man sich zwar schnell, aber schlussendlich ist man viel langsamer, als wenn man locker fährt. Und das Ziel ist es ja immer, eine so schnelle Zeit wie möglich zu erzielen. Wenn dann die Hauptsaison anfängt und fast jedes Wochenende Rennen zu bestreiten sind, dann ist es schwierig diesen Trainingsrhythmus beizubehalten. Da gehen sich meist nur zwei bis drei Trainingseinheit
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zwischen den Rennen aus. Im Elitebereich herrscht eine enorme Leistungsdichte im Downhill. Was sind die Ziele mittelfristig und langfristig? Die Athleten haben sich in den letzten Jahren enorm gesteigert und das Niveau beim Weltcup ist gewaltig. Sich nur zu qualifizieren bedeutet bereits, dass man einer der besten Fahrer der Welt ist. Bei den nächsten Rennen möchte ich meine beste Leistung erzielen und gute Resultate einfahren. Ziel dieser Saison ist es, sich konstant für die Weltcups zu qualifizieren. Für die nächsten drei Jahre wäre es mein Ziel, einer der besten 40 Athleten der Welt zu werden und langfristig
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an die Spitze zu kommen. Du studierst Sport in Innsbruck. Wie lässt sich das Studium mit Leistungssport auf diesem hohen Niveau vereinbaren? In den vergangenen Jahren hat mir das Online-Studium in die Karten gespielt. Das ist jetzt schwieriger geworden, da alles wieder in Präsenz stattfindet. Im Wintersemester ergänzt sich das Training mit dem Studium gut. Im Sommersemester bekommt der Sport Vorrang. Da kommt oft einiges zusammen und man ist viel im Auto unterwegs. Aber wenn man es sich gut einteilt, kann man auf den Reisen die Zeit gut nutzen und sich auf die Prüfungen vorbereiten. Prüfungen und Rennen dürfen nur nicht gleichzeitig stattfinden. Aber bis jetzt habe ich alles gut unter einen Hut bekommen. Bleibt neben Universität und Sport überhaupt noch Zeit für Freizeit? Freizeit bleibt meist wenig, da ich meist alle „freien Tage“ auf dem Bike verbringe. Aber wenn ich mal einen Tag was anderes mache, probiere ich gerne neue Sportarten aus oder unternehme etwas mit Kollegen. Unterstützung erhältst du vor allem auch durch Sponsoren? Das stimmt. Und damit möchte ich auch allen Sponsoren danken, die das möglich machen, ein großer Dank geht vor allem an die Raika Ritten sowie an die Südtiroler Sporthilfe. Danke für das Gespräch und noch eine gute und verletzungsfreie Saison.
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SPORT
Ein Sarner regiert am Mendelpass EPPAN - (ma) Es war wieder Zeit für das Mendelrace.
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Zwei Jahre warten hieß es für die Amateurbergradfahrer aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Nun, nach dieser coronabedingten Pause kann der Südtirol.Berg.Cup, die Rennradserie für Bergspezialisten, heuer wieder regulär über die Bühne gehen. Den Anfang machte das Mendelrace am Samstag, 9. April. Beim vom Dynamic Bike Team organisierten Bergrennen ging es die Mendelpass-Straße hinauf. 14,8 Kilometer und über 960 Höhenmeter galt es für die Bergradler zu bewältigen. Eine durchschnittliche Steigung von 6 bis 7 Prozent verlangte auch diesmal den Radsportlern alles ab. Der Sieg ging dabei an einen Mitfavoriten. Michael Spögler präsentierte sich gut gelaunt und in bester Form – als hätte es gar keine Pause gegeben. Der Sarner Favorit fühlte sich auf Anhieb wieder auf den Passstraßen pudelwohl und wie zuhause: Kein Wunder, dass er erfolgreich seinen Titel verteidigen konnte. Der 27-Jährige benötigte für Strecke exakt 39.28 Minuten und war damit um elf Sekunden schneller als der Gadertaler Franz Wieser. Der dritte Platz ging an den Italiener Simone Capelli, Rang vier holte sich der Sterzinger Radsportler Thomas Gschnitzer, der bei solchen Rennen auch immer für Top-Platzierungen gut ist. Spögler entschied das Rennen etwa zwei Kilometer vor dem Ziel, als er sich mit einer seiner Attacken von Franz Wieser (Rodes Val Badia) absetzen konnte. Bis dahin war der Gadertaler in Führung. Der Italiener Andrea Zamboni holte sich den Sieg in der Sprintwertung „DigiSprint“ nach vier Kilometern
Rennstrecke, hatte als Siebter in der Gesamtwertung aber mit dem Podest schlussendlich nichts mehr zu tun. Deutscher Sieg bei den Damen Bei den Damen holte sich Christina Rausch den Sieg. Sie stammt aus Deutschland, geht aber auch in Italien oft bei Radrennen an den Start. Hierbei trägt sie das Trikot des Trentiner Teams „UnterBraocaffè“. Insgesamt waren mehr als 120 Radlerinnen und Radler mit dabei. Auch bekannte Namen befanden sich einmal mehr darunter. So etwa ging auch ExStraßenradweltmeister Maurizio Fondriest an den Start, und zwar mit der Nummer 117 – mit dieser hatte er 1988 den WM-Titel gewonnen. Er ließ es gemütlich angehen, wollte vor allem das Panorama genießen. Schlussendlich landete er mit einer Zeit von 51.12 Stunden auf Platz 72. Der Mendelpass war erst der Anfang Im Rahmen des Südtirol.Berg.Cup 2022 stehen noch vier weitere Etappen mit wichtigen Südtiroler Radklassikern auf dem Programm, und zwar das Gampenpassrennen bereits am 7. Mai, das Rennen hinauf auf den Jaufenpass, das StilfserJoch-Radrennen sowie das große Berg.Cup-Finale am Penser Joch. Nicht nur die einzelnen Rennen sorgen traditionell für viel Prestige, sondern auch die Gesamtwertung ist durchaus relevant. Zur Erinnerung: Die besten Südtiroler mit FCI-Lizenz, die mindestens drei der fünf Rennen bestreiten, dürfen sich auch heuer
Helden des Passes (v.l.) Franz Wieser, Michi Spögler und Simone Capelli.
Packendes Rennen am Mendelpass.
Michael Spögler ist der Mendel-King.
über die Berg-Landesmeistertitel in ihren jeweiligen Kategorien bzw. Altersklassen freuen.
Die weiteren Rennen: 7. Mai:
Edelrot Trophäe Lana-Gampenpass (16 km, 1204 hm). 28. Mai: M2Bike-Trophy Jaufenpass (14,8 km, 1118 hm) 11. Juni: Radrennen Prad Stilfser Joch (24 km, 1840 hm). 20. August: Großer Preis Penser Joch (25,5 km, 1190 hm)
Alle Fotos: © Mendelrace/Veranstalter/fb
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