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Saisonbroschüre 2026/27

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Basel Sinfonietta

Saison 2026/27

ABO NOW!

Musik am Puls der Zeit


Konzertkalender 2026/27 Konzerte in Basel

Gastspiele

K1 — Looking Up Tränen der Natur Dillon, Šenk, Tan 27. September 2026 — Stadtcasino Basel

K1 — Looking Up Tränen der Natur Dillon, Šenk 2. September 2026 — Reitschule Bern

K2 — Contemporary Classics Jenseits Messiaen 28. November 2026 — Stadtcasino Basel

K4 — Crossing Borders Videokunst und Musik Varèse, Giger, Skljarov 10. April 2027 — Zagreb Fair

K3 — Female Empowerment Ukraine und Europa Tjøgersen, Korsun, Kikoutchi, Turkevych 24. Januar 2027 — Stadtcasino Basel

Basel Composition Competition 20. April 2027: Wettbewerbskonzert 23. April 2027: Finalkonzert Don Bosco Basel

K4 — Crossing Borders Videokunst und Musik Varèse, Giger, Skljarov 17. April 2027 — Stadtcasino Basel K5 — More Than a Concert Verkehr Kagel, Honegger, Ligeti, Berg, Ragués Pujol, Adams 30. Mai 2027 — Pantheon Basel K6 — Looking East Von Basel nach Bali Nemtsov, Nidecker, Pécou 13. Juni 2027 — Stadtcasino Basel

Konzerteinführungen Vor jedem Konzert in Basel findet eine moderierte Konzerteinführung statt. Komponist:innen oder Künstler:innen geben im lockeren Gespräch Einblicke in ihr Werk und erweitern damit das Konzerterlebnis. Werkbezeichnungen CH = Schweizer Erstaufführung UA = Uraufführung


Mit dem Velo auf die Konzertbühne Habitué:es, allen voran die Abonnent:innen der Basel Sinfonietta, wissen es: Das Orchester sprengt nicht erst seit gestern klassische Musik- und Konzertkonventionen. 1980 gegründet, ist und bleibt «die Sinfonietta» getragen vom Anspruch, Musik am Puls der Zeit zu realisieren. Seit 2025 tut sie das unter dem Präsidium von Fran Lorkovic. Principal Conductor Titus Engel steht in seiner vierten Saison. Fiona Stevens ist seit Sommer 2025 neue Geschäftsführerin. Zeit für eine Tour d’Horizon.

Der Ruf der Basel Sinfonietta als wegweisendes sinfonisch besetztes Orchester für zeitgenössische Musik ist ausgezeichnet. Das 50-Jahre-Jubiläum noch ein paar Jahre entfernt. Da kann man es sich gemütlich machen, oder?

Fran Lorkovic (FL): Klar! Es reicht! 46 Jahre Ungemütlichkeit sind genug! Aber im Ernst: Gemütlichkeit ist zwar schön, aber alles zu seiner Zeit. Man verändert die Musikwelt nicht mal eben gemütlich ein bisschen. Sollte es dem einen oder anderen Menschen in einem unserer Konzerte trotzdem gemütlich sein, es sei ihm verziehen. Titus Engel (TE): Einverstanden. Am Puls der Zeit bleibt nur, wer offen für Neues ist. Genau das schätze ich an unserem Orchester so: Die Musiker:innen sind in jeder Probe und in jedem Konzert bereit, das Neue zu wagen und mit grossem persönlichen Engagement an ihre Grenzen zu gehen. Das ist einmalig. Fiona Stevens (FS): Abgesehen davon verhindert die Planung für unsere Jubiläums-Spielzeiten 2029–2031, dass es zu gemütlich wird. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren; wir planen wie schon zum 40. Geburtstag eine Publikation und es stehen grosse Kooperationen an, unter anderem mit spannenden Events in Basel. Natürlich wahren wir darüber erstmal noch Stillschweigen (lacht).

Schauen wir uns also die aktuelle Saison genauer an. Was darf das Publikum erwarten?

TE: Wir starten mit der furiosen Solistin Vivi Vassileva mit Tan Duns leider sehr aktuellem Stück «The Tears of Nature». Dann geht für mich ein Traum in Erfüllung: Die Aufführung von «Éclairs sur l’au-delà…» von Olivier Messiaen, einem meiner Lieblingskomponisten. Es handelt sich dabei um ein riesig besetztes, sehr spirituelles Werk. Besonders freue ich mich auch auf das spezielle Programm im Pantheon; es beschäftigt sich mit dem Auto 3


Fran Lorkovic, Fiona Stevens und Titus Engel

und anderen Verkehrsmitteln. Das Publikum ist aufgefordert, mit dem Velo zu kommen, denn als Opener werde ich mit ihm «Eine Brise» von Maurizio Kagel aufführen. FS: Auch ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit Vivi Vassileva. Sie gehört zu den aufregendsten Ausnahmetalenten am Schlagzeug, scheut sich nicht davor, auch mal auf alten Plastikflaschen Musik zu machen. Ich erwarte einen elektrisierenden Auftritt. FL: Gutes Stichwort, Erwartung. Wir wissen, unser Publikum wäre enttäuscht, würden wir nicht Hörerlebnisse bieten, die jenseits der Kategorie «getestet und als verwendbar im Kanon zu erhaltender und pflegender Werke abgelegt» liegen. Auch diese Saison werden wir gemeinsam mit den Menschen im Publikum die Frage des Gelingens oder Scheiterns erörtern und bestenfalls beantworten. Ohne Frage bemühen wir uns, in der Auswahl der angebotenen Werke das Gelingen zu begünstigen, aber das Risiko des Scheiterns liegt in der Natur des Ausprobierens von Neuem und ist, wie wir denken, Teil dessen, was unser Publikum an unserem Konzept interessiert und anspricht.

Abgesehen von dieser Haltung: Wo experimentiert ihr? Wo geht ihr Risiken ein?

TE: Wir experimentieren vor allem bei den Uraufführungen. Besonders freue ich mich auf die neuen Stücke von Ezko Kikoutchi, Jannik Giger, Gemma Ragués Pujol und Thomas Nidecker, alles Komponist:innen, die ich sehr schätze. Was genau sie schreiben, ist für mich bei Redaktionsschluss aber noch genauso ein Geheimnis wie für das Publikum. Messiaen und Berg sind Komponisten, die ich wichtig finde, um den Orchesterklang weiter zu verfeinern und etwas sehr Besonderes ist unser Konzertprogramm für Video und Orchester, unter anderem mit einem Video von Bill Viola. 4


FS: Das Auftragswerk von Gemma Ragués Pujol ist ein Experiment, auf das ich mich ebenfalls besonders freue. Gemma setzt sich intensiv mit den Klangmöglichkeiten im Museum auseinander und ich bin gespannt, welche Rolle die dort ausgestellten Autos spielen. Dass der Auftakt des Konzertes von unseren Zuhörer:innen selber gestaltet werden soll — mit Kagels Stück für 111 Velos — finde ich sehr lustig und hoffe, unsere Zuhörer:innen machen zahlreich mit.

Wie ein roter Faden ziehen sich fünf Programmlinien durch das Programm. Das Engagement der Sinfonietta endet aber nicht am Bühnenrand?

FS: Keinesfalls. Gerade haben wir eine Kooperation mit der Music Biennale Zagreb lanciert, wo es neben der Musik auch um Know-how-Transfer geht. Bei unserer für Kinder bis drei Jahre konzipierten Konzertreihe «Die Klangfüchse» arbeiten wir aktuell an einer Erweiterung des Formats, um Kinder und Erwachsene generationsübergreifend ansprechen zu können. Jenseits der Musik engagieren wir uns im kulturpolitischen Raum mit Stellungnahmen zu aktuellen Themen, die Basel und die Schweiz bewegen, zum Beispiel im Netzwerk Kulturpolitik, bei dem ich seit Januar 2026 Co-Präsidentin bin. FL: Ein aussermusikalisches Signal sendet auch unsere basisdemokratische Organisationsstruktur. Die Herausforderungen von Demokratien sind ja derzeit allgegenwärtig und vieldiskutiert. Bei uns steht das Demokratische ausser Frage, es ist ein Teil unserer Identität und macht das Mitwirken von innen, wie auch — wie wir hoffen — die Wahrnehmung von aussen: einzigartig. TE: Ebenfalls neu ist unsere Partnerschaft mit dem Ukrainian Institute, in deren Rahmen wir etwa Werke politisch Verfolgter aus der Sowjetunion zur Uraufführung bringen, kombiniert mit aktuellen Werken aus der Ukraine. Ich finde es ganz wichtig, dass Musik sich nicht allein auf l’art pour l’art konzentriert, sondern auch gesellschaftliche und aktuelle Themen aufgreift.

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Die fünf Programmlinien More Than A Concert Die Basel Sinfonietta erforscht neue Konzertformen und ermöglicht in Zusammenarbeit mit Partner:innen aus den Bereichen Kunst, Film und Theater immersive musikalische Erlebnisse.

Looking East/West/South/North Die Basel Sinfonietta schaut in die Weite, lässt sich von anderen Kulturen inspirieren und tritt in einen musikalischen Dialog mit der ganzen Welt.

Female Empowerment In jeder Saison stellt die Basel Sinfonietta in einem ihrer Abo-Konzerte ausschliesslich Werke von Komponistinnen vor, um deren struktureller Ungleichbehandlung im Konzertbetrieb musikalisch entgegenzuwirken.

Crossing Borders Die Basel Sinfonietta überwindet musikalische Grenzen und zeigt sich mit einer grossen stilistischen Offenheit erkundungsfreudig gegenüber anderen Genres und Kulturen.

Contemporary Classics Die Basel Sinfonietta versteht es als ihre Aufgabe, den «Klassikern» der Moderne einen gebührenden Platz in ihrem Repertoire zu bieten und diesen mit dem typischen Sinfonietta-Sound in die Gegenwart zu führen.

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Abo!

Drei Wege zu Ihrem Abo — Sitzplatzgenau online buchen — Mit dem beiliegenden Talon bestellen — Ihren Lieblings-Platz für die Saison telefonisch reservieren Ihre Abo-Vorteile — 25% Rabatt gegenüber Kauf von Einzelkarten — Abo-Karte frei übertragbar — Gutschein für eine frei zu vergebende Konzertkarte — Programmheft per Post vor jedem Konzert — Shuttle-Bus an Konzerte ausserhalb von Basel — Einladung zur Saisonvorstellung

Abo (6 Konzerte in Basel*) Kategorie Normalpreis CHF AHV / IV / GGG CHF U25 / Studierende / KulturLegi CHF

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I 343 299 141

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In den angegebenen Preisen ist der Abo-Vorteil bereits eingerechnet.

* Ein Einstieg in das Abo ist jederzeit während der Saison möglich. Mit entsprechender Preisreduktion gemäss verbleibender Anzahl Konzerte. Einzelkarten Kategorie Normalpreis CHF AHV / IV / GGG CHF U25 / Studierende / KulturLegi CHF

I 76 69 39

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Der Einzelkartenverkauf startet am 18. August 2026. Für Reservationen, weitere Informationen und Beratung erreichen Sie uns telefonisch (T 061 315 10 30) oder per E-Mail (info@baselsinfonietta.ch). Rollstuhlplätze sind über das Büro der Basel Sinfonietta buchbar. Online buchen: baselsinfonietta.ch/de/abo-shop 7


K1

Tränen der Natur Dillon, Šenk, Tan

Sonntag, 27. September 2026 Stadtcasino Basel 8


Looking Up Der Saisonauftakt steht im Zeichen der Naturereignisse: So faszinierend wie unberechenbar wirken sie auf unsere Welt und ihre Lebewesen. Drei elektrisierende Werke bringen das Wechselspiel dieser Kräfte zum Klingen. Eines davon ist James Dillons «Blitzschlag» aus den 1990er-Jahren, ein Konzert für Flöte und Orchester. Nach «Überschreiten» und «Helle Nacht» ist es das abschliessende Werk seines «German Triptych» — in ihm vertonte der schottische Komponist die Idee einer Erleuchtung, die aus der Dunkelheit entspringt. Weniger abrupt geht es beim Werk der slowenischen Komponistin Nina Šenk zu. «Changing» beginnt mit einem einzelnen Ton, an den langsam und stetig neues Material «angeklebt» wird. Entstanden nach der COVID-Pandemie, beschäftigt sich die Komposition mit Instabilität und Veränderungen. Dabei bleibt die monotone Grundidee stets wiedererkennbar, aber nie identisch. In leiser Vorwärtsbewegung hebt und senkt sich das Stück wie Atemzüge — so wird das Orchester mit vielfältigen Perkussionselementen sozusagen zum organischen Atemtrakt. Die zerstörerische, tragische Kraft der Natur kommt in Tan Duns Percussion Concerto «The Tears of Nature» zum Ausdruck, das drei reale Naturkatastrophen thematisiert. Hinter dem ersten Satz «Threat of Nature» steht das Erdbeben in Sichuan 2008 und ist den vielen betroffenen Menschen gewidmet.

Auf die Brutalität der Natur, sagt der Komponist, folge das Bedauern — die Tränen der Natur. Der verheerende Tsunami in Japan inspirierte den zweiten Satz «Tears of Nature» und ist durchzogen von musikalischen Darstellungen des Wassers. Der dritte Satz «Dance of Nature» beruft sich auf Hurricane Sandy in New York und unterstreicht die Resilienz der Einwohner:innen. Denn das ganze Werk verliert trotz der Tragik eine wesentliche Botschaft nicht aus den Augen: die Stärke des menschlichen Geistes, der «nach Leben strebt, kämpft und mit der Natur tanzt». James Dillon «Blitzschlag» Nina Šenk «Changing» for Orchestra Tan Dun Percussion Concerto «The Tears of Nature» Vera Fischer, Flöte Vivi Vassileva, Schlagzeug Titus Engel, Leitung Basel Sinfonietta Konzerteinführung: 18.15 Uhr Konzert: 19 Uhr

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K2

Jenseits Messiaen

Samstag, 28. November 2026 Stadtcasino Basel 10


Contemporary Classics Das letzte grosse Werk von Olivier Messiaen aufzuführen, war ein lang gehegter Wunsch von Principal Conductor Titus Engel — so wagen wir uns mit diesem Konzert nun ins «Jenseits». Als Mammutwerk mit elf Sätzen nimmt «Éclairs sur l’au-delà…» nicht nur das gesamte Abendprogramm ein, sondern sprengt auch die herkömmliche Besetzung eines Sinfonieorchesters. Realisiert wird dieses Grossprojekt mit 50 Studierenden der Hochschule für Musik, die die Basel Sinfonietta auf der Bühne ergänzen und so diesen gewaltigen Klangkörper gemeinsam ermöglichen. Messiaen, dessen Schaffen stark mit seinem tiefen katholischen Glauben verwoben war, widmete das Werk einem monumentalen Thema: der biblischen Vorstellung des Himmels und der Ewigkeit. Mit Satztiteln wie «Erscheinung des verklärten Christus» (erster Satz), «Die Sterne und die Herrlichkeit» (achter Satz) oder «Christus, Licht des Paradieses» (letzter Satz) malt das Werk überwältigende musikalische Bilder. Denn neben der religiösen Inspiration war Messiaens Wahrnehmung von einer Besonderheit geprägt: Ihm erschienen musikalische Akkorde als Farben, was in diesem Werk besonders greifbar wird. Auch seine andere grosse Leidenschaft, die Ornithologie, ist in Messiaens Visionen des Jenseits allgegenwärtig. Die Vögel, die er als «kleine Boten der göttlichen Freude» verehrte, sind durch ein vielstimmiges, komplexes Zwitschern vertreten und wandern durch das gesamte Orchester.

Selbst erleben konnte der Komponist sein letztes Meisterwerk nicht mehr, er verstarb ein halbes Jahr vor der Uraufführung in New York im Jahr 1992. Doch sein musikalischer Abschied ins «Jenseits» ist alles andere als düster oder melancholisch — es ist ein leuchtendes, zwitscherndes Zeugnis der Hoffnung. Olivier Messiaen «Éclairs sur l’au-delà…» Studierende der Hochschule für Musik Basel Titus Engel, Leitung Basel Sinfonietta Konzerteinführung: 18.15 Uhr Konzert: 19 Uhr

In Kooperation mit dem Institut Klassik der Hochschule für Musik Basel FHNW

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K3

Ukraine und Europa Tjøgersen, Korsun, Kikoutchi, Turkevych Sonntag, 24. Januar 2027 Stadtcasino Basel 12


Female Empowerment Geprägt von unterschiedlichen Lebenswegen und Kulturräumen, stehen vier Komponistinnen im Mittelpunkt eines bedeutenden Programms, das Gastdirigentin Susanne Blumenthal zur Aufführung bringt. Der Fokus Ukraine ist dabei zentral: So bildet das Konzert den Auftakt einer fünfjährigen Zusammenarbeit mit dem Ukrainian Institute, in deren Rahmen das Schaffen verfolgter ukrainischer Komponist:innen der Sowjetzeit beleuchtet sowie jungen ukrainischen Komponist:innen eine Plattform geboten wird. Im Vordergrund steht Stefania Turkevych, die vermutlich erste ukrainische Komponistin, und ihr Symphonisches Gedicht «La Vita» (1965). Turkevych lebte von 1898 bis 1977, lernte in Berlin bei Arnold Schönberg und Paul Hindemith, schrieb mehr als hundert Werke — und wurde fast aus der Musikgeschichte gestrichen. Nach ihrer Flucht vor dem sowjetischen Regime in den Westen nach dem Zweiten Weltkrieg blieb ihre Musik in der Sowjetukraine lange Zeit verboten. Mit dieser Kooperation nimmt die Basel Sinfonietta Stellung zum Thema der Verantwortung von Künstler:innen in Zeiten, in denen die Meinungsfreiheit unter Druck steht, und hebt die Bedeutung des künstlerischen Schaffens und Teilens hervor: Denn inmitten von Krieg und Konflikt kann Kunst nicht nur Ausdruck, sondern auch Widerstand, Trost und Brücke sein. Das zeitgenössische Pendant zu Turkevych bildet die ukrainische Komponistin Anna Korsun. Ihr Werk «In einem anderen Raum» für Orchester und Smartphones aus dem Jahr 2016 vermittelt die Erfahrung gleichzeitiger Nähe und Distanz — an einem Ort sein und etwas wahrnehmen, das scheinbar anderswo hingehört.

Fernab von Technologie führt die norwegische Komponistin Kristine Tjøgersen auf eine Klangreise in den Wald: «Between Trees» thematisiert Gespräche zwischen Bäumen, Verflechtungen von Flora und Fauna sowie die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Ergänzt wird das Programm durch die Uraufführung von Ezko Kikoutchis «INOCHI 命» (japanisch für «Leben»). Der Frage nach dem Sinn des Lebens nähert sich die japanisch-schweizerische Komponistin auf eine persönliche Weise: «Zu leben und dabei Musik zu schaffen — das ist für mich das Wichtigste. Sich verirren, voranschreiten, sich freuen und manchmal trauern und Kummer empfinden. […] Wenn dieses kostbare Leben in Klang gewoben wird, wie wird es dann in den Herzen derer widerhallen, die zuhören?» Kristine Tjøgersen «Between Trees» | CH Anna Korsun «In einem anderen Raum» | CH Ezko Kikoutchi «INOCHI 命» | UA Stefania Turkevych Symphonisches Gedicht «La Vita» | UA Susanne Blumenthal, Leitung Basel Sinfonietta Konzerteinführung: 18.15 Uhr Konzert: 19 Uhr

In Kooperation mit dem Ukrainian Institute

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K4

Videokunst und Musik Varèse, Giger, Skljarov

Samstag, 17. April 2027 Stadtcasino Basel 14


Crossing Borders Wo endet das Bild, wo beginnt der Ton? Während Filmmusik und live begleitete Stummfilme deren Zusammenspiel längst verdeutlicht haben, geht dieses Konzert einen entscheidenden Schritt weiter: Es verbindet aktuelle Videokunst mit zeitgenössischer Musik. Drei Werke lassen die Grenzen zwischen Sehen und Hören nicht nur verschwimmen, sondern heben sie auf. Ein Pionier auf diesem Gebiet war Edgar Varèse: Mit «Déserts» schrieb der französische Komponist in den 1950er-Jahren eine visionäre Komposition für Blasinstrumente, Perkussion, Klavier und Tonband. Letztes tritt an drei Stellen hervor: Das Werk enthält «Interpolations», also Unterbrüche oder Einschübe, in denen diese elektronischen Aufnahmen erklingen. Mehrere Jahrzehnte nach der Entstehung seiner Komposition entdeckte das Ensemble Modern Notizen von Varèse, die darauf hinwiesen, dass für das Werk eine visuelle Komponente vorgesehen gewesen wäre. Daraufhin schuf der Videokünstler Bill Viola einen begleitenden Film, der Varèses Vision vollendet. Auch der Basler Künstler Jannik Giger hebt Ton- und Videokunst auf eine neue Ebene. Durch die Situation des anonymisierten Vorsingens beleuchtet sein Kunstfilm «Blind Audition» Machtverhältnisse im klassischen Musikbetrieb. Eigens für dieses Konzert erschafft Giger in Zusammenarbeit mit Richard Elliot Haynes eine Orchesterfassung. Die Livemusik durchbricht dabei die Isolation der medialen Ebene: Im Gegensatz zur einsamen Vorsing-Situation tritt das Orchester, sichtbar, als Kollektiv auf. So wird der gesamte Saal, inklusive Publikum, Teil des Ganzen: beobachtend, mitspielend … urteilend?

Ganz im Zeichen der Programmlinie «Crossing Borders» überschreitet das Konzert auch geografische Grenzen. Gemeinsam mit der Music Biennale Zagreb präsentiert die Basel Sinfonietta ein neues Werk der kroatischen Komponistin Helena Skljarov, die mit ihren multidisziplinären, innovativen Ansätzen weltweit begeistert. Daher ist dieses vielschichtige, interdisziplinäre Programm nicht nur in Basel, sondern auch als Gastspiel in Zagreb zu erleben. Edgar Varèse «Déserts» (mit Film von Bill Viola) Jannik Giger «Blind Audition» | CH Helena Skljarov NN für Video und Orchester | CH Titus Engel, Leitung Basel Sinfonietta Konzerteinführung: 18.15 Uhr Konzert: 19 Uhr

In Kooperation mit der Music Biennale Zagreb Kompositionsauftrag an Helena Skljarov durch MBZ

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K5

Verkehr Kagel, Honegger, Ligeti, Berg, Ragués Pujol, Adams Sonntag, 30. Mai 2027 Pantheon Basel 16


More Than A Concert Umgeben von Oldtimer-Charme und Automobilgeschichte wird das Pantheon zur Kulisse eines dynamischen Konzertprogramms rund um Musik und Mobilität. Denn es kommen nicht nur Autofans auf ihre Kosten: Die Reise führt über den Asphalt hinaus auf Schienen und Radwege. Zu Konzertbeginn werden die Konzertgäste draussen selbst zum mobilen Klangkörper: Im Rahmen von Mauricio Kagels «Eine Brise: Flüchtige Aktion für 111 Radfahrer» fährt ein Teil des Publikums — klingelnd und bimmelnd — auf Velos vor. Im Museum geht es mit Arthur Honeggers «Pacific 231» weiter, einer eindrücklichen Hommage an die Dampflokomotive, deren schiere Kraft und Rhythmus physisch spürbar werden. Kontrastiert wird diese industrielle Klanglandschaft durch die nervöse Energie der Moderne: John Adams’ «Short Ride in a Fast Machine» lässt das Orchester in einer rasanten Fahrt aufheulen. Inspiriert von einem ebenso faszinierenden wie ungemütlichen Erlebnis des Komponisten in einem Sportwagen, jagt das Stück unerbittlich voran. Mit zwei Stücken von György Ligeti wird es mitunter skurril: So nutzt die «Car Horn Prelude» der Oper «Le Grand Macabre» Autohupen als Instrumente. Für die Orchesterfassung ebendieser Oper, «Mysteries of the Macabre», konnten wir die deutsche Sopranistin Sarah Maria Sun begeistern. Beim Violinkonzert von Autoliebhaber Alban Berg glänzt hingegen ein Talent aus den eigenen Reihen: Unsere Konzertmeisterin Simone Zgraggen übernimmt den Solopart und verleiht diesem tiefgründigen Werk mit Titel «Dem Andenken eines Engels» eine ganz persönliche Note.

Als Herzstück des Programms gilt die Uraufführung des Abends: Gemma Ragués Pujol komponiert ein neues Werk ortsspezifisch für das Pantheon. Unter dem Leitgedanken «Ursache und Wirkung» erforscht sie die akustische Mechanik der Oldtimer sowie die architektonischen Besonderheiten des Raumes. Die Komposition nutzt das Museum also nicht nur als Kulisse, sondern bringt es selbst zum Klingen. Mauricio Kagel «Eine Brise: Flüchtige Aktion für 111 Radfahrer» Arthur Honegger «Pacific 231» György Ligeti «Car Horn Prelude» «Mysteries of the Macabre» Alban Berg Violinkonzert «Dem Andenken eines Engels» Gemma Ragués Pujol NN | UA John Adams «Short Ride in a Fast Machine» Sarah Maria Sun, Sopran Simone Zgraggen, Violine Titus Engel, Leitung Basel Sinfonietta Konzerteinführung: 18.15 Uhr Konzert: 19 Uhr

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K6

Von Basel nach Bali Nemtsov, Nidecker, Pécou

Sonntag, 13. Juni 2027 Stadtcasino Basel 18


Looking East Von der Dunkelheit ins Licht, vom Westen in den Osten: Das abschliessende Konzert der Saison lädt auf eine facettenreiche Reise ein. Neben Thomas Nideckers Uraufführung stehen zwei jüngere Meisterwerke auf dem Programm. Eines davon ist «Black Trees» von Sarah Nemtsov: «Es ist ein Nachtstück», sagt die deutsche Komponistin. Als Kompositionsauftrag im Rahmen des BeethovenJahres 2020 entstanden, näherte sie sich Ludwig van Beethoven auf eine ungewöhnliche Weise: über die Idee von gestapelten, skulpturalen Farbschichten, einem Bild ihrer Mutter, der Malerin Elisabeth Naomi Reuter, und Gedichten von Sylvia Plath. Durch die COVID-Pandemie und eine deswegen geplatzte Uraufführung geriet das Werk vorerst etwas in Vergessenheit. 2025 wurde es mit mehreren Aufführungen wieder zum Leben erweckt und nicht nur die Komponistin freut sich, dass es unter der Leitung von Gastdirigent Jonathan Stockhammer seinen Weg nun nach Basel findet. Thierry Pécous «Cara Bali Concerto» von 2020–21 für Klavier und Orchester führt auf eine Klangreise in den Osten. Dabei wird Pécous Begeisterung für die Musiktraditionen Südostasiens und der Gamelanmusik deutlich, deren Mechanik und musikalische Komplexität er in seinem Stück evoziert. Ein besonderes Highlight: Als Solist dabei ist Pianist Alexandre Tharaud, ein «treuer Weggefährte» Pécous, der bereits die Uraufführung des Werks mit dem Orchestre National de Lyon bestritt.

Das Kernstück zwischen Pécou und Nemtsov bildet die neue Komposition von Thomas Nidecker. Als Gründungsmitglied der Basel Sinfonietta ist der Basler Musikschaffende eine prägende Figur in der Geschichte des Orchesters sowie für die Entwicklung des lokalen Kulturschaffens. Der Saisonabschluss der Basel Sinfonietta führt also mitunter in die Ferne – und feiert gleichzeitig die eigene Geschichte in unmittelbarer Nähe. Sarah Nemtsov «Black Trees» | CH Thomas Nidecker «Tableaux 16» für Orchester | UA Thierry Pécou «Cara Bali Concerto» | CH Alexandre Tharaud, Klavier Jonathan Stockhammer, Leitung Basel Sinfonietta Konzerteinführung: 18.15 Uhr Konzert: 19 Uhr

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Besetzung Wir sind das Orchester Principal Conductor Titus Engel Assistant Conductor Joseph Sieber Violine Daniela Müller 1 Simone Zgraggen 1 David Caflisch Sontòn 2 William Overcash 2 Katarzyna Seremak 2 Martina Albisetti Cornelius Bauer Ulrich Bürgi Leonie Flaksman Simone Flück Delphine Granges Renate Hofstetter Iliana Hristova-Schierer Franziska Németi-Mosimann Sylvia Oelkrug Claudine Ostermann Alicja Pilarczyk Virginie Raemy Lisa Rieder Stephanie Ruf Mirjam Sahli Sabine Schädelin Sandra Schütz Livia Schwartz Nadia Strijbos Friedemann A. Treiber Marzena Treiber-Toczko Claudia Troxler

Viola Elise Lehec 2 Marie Stockmarr Becker 2 Benoît Morel 2 Christina Anger Sebastian Heimann Elisabeth Kappus Dominik Klauser Tatiana Kunz Anja Martin-Glatthard Anouk Obschlager Mariateresa Pagano Elia Portabales Rodríguez Carlos Vallés Garcia Anton Vilkhov Violoncello Martina Brodbeck 2 Martin Jaggi 2 Ekachai Maskulrat 2 Friederike Arnold Anna Karolina Egger Lisa Hofer Ursula Kamber-Schaub Josep Oriol Miró Cogul Aude Pivôt Kontrabass Pierre Dekker 2 Mariona Mateu Carles 2 Benedict Ziervogel 2 Lukas Burri Philippe Dreger Flöte Regula Bernath Julian Cawdrey

Klarinette Richard Elliot Haynes Hanna Langmeier Stenz Fagott Elise Jacoberger Horn Simon Kissling Carl-Philipp Rombach Udo Schmitz Christian Schweizer Trompete Jens Bracher Noé Nillni Posaune Rudi Hermann Anita Kuster Stephen Menotti Artur Smolyn Tuba Sophia Nidecker Harfe Estelle Costanzo Julia Wacker Klavier Ludovic Van Hellemont Schlagzeug Kai Littkopf Fran Lorkovic Thomas Waldner Matthias Würsch

Oboe Marita Kohler Edoardo Pezzini 1 2

Konzertmeister:in Stimmführer:in

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Basel Sinfonietta Basisdemokratie seit 1980 Besondere Organisationsform 1980 gegründet, verwaltet sich die Basel Sinfonietta bis heute selbst. Das Orchester ist als Verein organisiert und alle rund 80 Musiker:innen können sich demokratisch an der Ausrichtung und Programmierung beteiligen. Diese Organisationsform beeindruckt Aussenstehende immer wieder. Auch Fiona Stevens ist es so ergangen, als sie im Sommer 2025 als Geschäftsführerin neu zur Sinfonietta gestossen ist. In ihrer Karriere als Violinistin, Musikwissenschaftlerin und Kulturmanagerin begegnet ihr diese Art der Zusammenarbeit in Basel zum ersten Mal. Sie bezeichnet sie als «etwas, worauf die Musiker:innen mit Recht stolz sein können». Aus Alltagssicht ordnet sie die Besonderheit dennoch pragmatisch ein: «Was aus Geschäftsführungssicht als grosse Herausforderung gesehen werden könnte, ist in Realität ein agiles, auf Konsens ausgerichtetes Arbeiten, das schnell eine Vielzahl an Inputs und Perspektiven vereint. Ich bin immer wieder davon beeindruckt, wie effizient und effektiv die Arbeit mit den vielen Gremien abläuft.» Keineswegs elitär Auch aus Publikumssicht folgt die Basel Sinfonietta mit ihren Konzerterlebnissen einer freiheitlichen Idee bis hin zur Preispolitik. Der Blick ins Publikum zeigt nicht allein eine offene, interessierte und neugierige Zuhörerschaft, aber auch eine diverse. Dass das zu einer spürbaren Haltung führt, bestätigt eine kürzlich durchgeführte Publikums-Umfrage. Auf die erfreulichste Antwort auf die Frage «Was gefällt Ihnen bei der Basel Sinfonietta am besten?» angesprochen, zögert Fiona Stevens keine Sekunde: «Es ist nicht elitär.» Offenes Ohr Entsprechend wächst die Zahl junger Besucher:innen im Foyer und in den Sitzreihen und die neue Geschäftsführerin ist entschlossen, ihnen genauso wie den langjährigen Konzertbesuchenden zuzuhören. «Ich bin immer neugierig zu erfahren, welche Wünsche man an uns hat, um gemeinsam nach Umsetzungsmöglichkeiten zu suchen», sagt sie. Gelebte Beteiligung also auch hier? «Klar», lacht Stevens und ergänzt: «Das Publikum gestaltet mit uns die Zukunft des Orchesters und vielleicht sogar des Konzert-Formats überhaupt.»

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Klangfüchse Musik am Puls der Zeit für Kinder von 0 bis 3 Die «Klangfüchse» sind das Kleinkinder-Format der Basel Sinfonietta. Während rund 40 Minuten schaffen Künstler:innen des einzigen auf zeitgenössische Musik spezialisierten Sinfonieorchesters der Schweiz altersgerechte musikalische Erlebniswelten. Kinder und ihre Begleitpersonen tauchen ein in Klanglandschaften und den spielerischen nonverbalen Dialog mit der Musik und den Musiker:innen. Termine ab August online Klangfüchse 1 Lisa Hofer, Violoncello Franziska Stadelmann, Querflöte

Ort H95 Raum für Kultur Horburgstrasse 95, 4057 Basel Konzeption und Vermittlung Anita Kuster

Klangfüchse 2 Anja Martin-Glatthard, Viola Tatiana Kunz, Viola Klangfüchse 3 Matthias Würsch, Marimbaphon Tomohiro Iino, Marimbaphon Fragen? Beantworten wir schnell und unkompliziert: klangfuechse@baselsinfonietta.ch T 061 315 10 30

ERSTE KONZERTERLEBNISSE FÜR KINDER

«Kinder sind in den ersten Lebensjahren besonders bereit, ihre musikalische Begabung zu entwickeln und die angeborene Neugier für Musik auszuleben.» Edwin Gordon, Musikpädagoge und Pionier der Begabungsforschung

Alle weiteren Informationen, Termine und Tickets: baselsinfonietta.ch/de/konzerte 25


Basel Sinfonietta Förderverein Neue Musik braucht: Sie! Ein Akt der Kulturförderung. Ein Bekenntnis zur Vielfalt in der Musik. Der Förderverein macht Musik am Puls der Zeit möglich. Sie machen mit, weil das einzige auf zeitgenössische Musik spezialisierte Sinfonieorchester der Schweiz Ihnen wichtig ist. Weil klare Kante zeigen zu Ihnen passt. Weil die Basel Sinfonietta am Puls Ihrer Zeit agiert — heute und in der Zukunft.

Sinfonietta Supporter Ihre Vorteile — Einladung zur jährlichen Mitgliederversammlung mit Apéro sowie eine Freikarte für das anschliessende Abo-Konzert — Einladung zur Saisonvorstellung der Basel Sinfonietta mit anschliessendem Apéro — Spendenbestätigung für die Steuererklärung Einzelperson: CHF 100; Paar: CHF 140

Sinfonietta Club Zusätzliche Vorteile — Einladungen zu exklusiven Probenbesuchen und Gesprächen mit Komponist:innen, Dirigent:innen oder Interpret:innen — Mitreisemöglichkeit an internationale Gastspiele der Basel Sinfonietta Einzelperson: CHF 350; Paar: CHF 500

Sinfonietta Lab Zusätzliche Vorteile — Blick hinter die Kulissen bei Entstehung von Projekten — Einladung hinter die Bühne im Anschluss an ein Konzert Für eine Person mit Begleitung: ab CHF 3000

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Geschäftsstelle Basel Sinfonietta, Schützenmattstrasse 43, CH-4051 Basel, T 061 315 10 30 info@baselsinfonietta.ch, baselsinfonietta.ch Fiona Stevens, Geschäftsführung — fiona.stevens@baselsinfonietta.ch Elena D’Orta, Orchestermanagement — elena.dorta@baselsinfonietta.ch Sarina Leuenberger, Abo-Service und Ticketing, Förderverein, Fundraising und Marketing — sarina.leuenberger@baselsinfonietta.ch Luca Romiti, Notenverwaltung, Technik — luca.romiti@baselsinfonietta.ch Lina Schumacher, Kommunikation, Medienkontakt — lina.schumacher@baselsinfonietta.ch Oliver Clayton, Projektmanagement Klangfüchse — oliver.clayton@baselsinfonietta.ch

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Impressum: Gesamtauftritt, Konzeption, Gestaltung: Killer BfK | Redaktion, Texte: Lina Schumacher, Killer BfK | Organisation: Sarina Leuenberger, Killer BfK | Fotos: Hans-Jörg Walter (Seite 1 & 6), Zlatko Mićić (Seite 20), Christian Flierl (Seite 23) | Druck: Kropf & Herz GmbH | Auflage: 4550 Ex. | Gedruckt auf FSC-Recycled | Stand: 22.3.2026


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AHV / IV / GGG

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Kinder (bis 12 Jahre)

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Basel Sinfonietta Musik am Puls der Zeit Saison 2026/27

Basel Sinfonietta Schützenmattstrasse 43 4051 Basel

B

GAS/ECR/ICR

nicht frankieren ne pas affranchir non affrancare

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