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Mehr Kraft für die Abwehr Was das Immunsystem schwächt und was es stärkt

Männersache Prostata Ihr Einfluss auf die Gesundheit

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Mehr Kraft für die Abwehr Das Immunsystem braucht stabile Grundlagen – was in der kalten Jahreszeit wirklich hilft

6 Gesunde Wissenshäppchen 15 Wenn die Prostata sich meldet Welche Ursachen hinter schwachem Harnstrahl oder nächtlichem Harndrang stecken

18 Tipps & Trends Empfehlungen aus Ihrer DROPA

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21 Naturporträt Ingwer Die Arzneipflanze des Jahres 2026 wird seit Jahrhunderten genutzt

Kraftpakte aus der Natur

25 Damit kleine Schnupfennasen aufatmen Eine Erkältung kann für Kinder sehr anstrengend sein – wie Eltern sanft unterstützen können

Pilze passen perfekt in eine bewusste Herbstküche

28 Was tun an einem verregneten Wochenende? Tipps für Familien zum kreativen und kurzweiligen Zeitvertreib

30 Ambiente Einstimmung auf den Advent: Schöne Extras aus Ihrer DROPA

36 Vorher – Nachher Wir zeigen einer Leserin, wie sie sich selbstbewusst und modisch für den Herbst stylt

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41 Pflegezeit im Badezimmer Wie eine ausgedehnte Duschroutine für Körperpflege und Entspannung sorgt

Rendez-vous mit Alena Lynn Rossel

50 DROPA Persönlich Zwei DROPA Mitarbeitende geben Einblick in ihren Alltag

Die Eishockeyspielerin vom HC Davos Ladies über Trainingsalltag, Wettkämpfe auf dem Eis und das richtige Mindset

52 DROPA Wettbewerb 53 Rätselspass mit DROPALINO 55 Preisrätsel 5


GESUNDE

Wissenshäppchen Nelkenwurz (Geum urbanum)

Die Nelkenwurz ist eine mehrjährige Heilpflanze aus der Familie der Rosengewächse. Sie wächst bevorzugt an Waldrändern, in Hecken und schattigen Gärten. Charakteristisch sind ihre kleinen gelben Blüten und die kugeligen Fruchtstände. Ihren Namen verdankt sie der Wurzel, die beim Zerreiben einen nelkenähnlichen Duft verströmt. In der traditionellen Pflanzenheilkunde wird die Wurzel aufgrund ihrer Gerbstoffe bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwendet. Die Wurzeln lassen sich am besten im Herbst ernten, da die Pflanze zu dieser Zeit ihre aromatischen Inhaltsstoffe in das Wurzelwerk zurückgezogen hat.

367 Tage Schlaf – ohne Fressen? Ein australischer Schlafbeutler sorgte für einen erstaunlichen Rekord: Er hielt im Labor 367 Tage Winterschlaf. Zuvor wurde das Beuteltier gut gefüttert, danach simulierte das Forschungsteam Winterbedingungen. Der Versuch zeigt, dass auch Beuteltiere zu den ausdauerndsten Winterschläfern der Welt gehören.

WARUM GIBT ES MEHR RECHTS- ALS LINKSHÄNDER?

Etwa 90 Prozent der Menschen sind Rechtshänder. Eine eindeutige Antwort, warum das so ist, gibt es bis jetzt nicht. Vermutlich hängt das mit zwei wichtigen Schritten der Evolution zusammen: dem aufrechten Gang und dem wachsenden Gehirn. Die linke Gehirnhälfte steuert die rechte Körperseite und ist oft für Sprache sowie komplexe Bewegungsabläufe zuständig. Diese Spezialisierung könnte die Nutzung der rechten Hand begünstigt haben. Warum manche Menschen trotzdem Linkshänder sind, bleibt ein Rätsel. 6


Chaos im Kopf?

Unser Gehirn verarbeitet ständig visuelle Informationen – auch solche, die wir gar nicht bewusst beachten. Ein Smartphone auf dem Tisch, Menschen im Hintergrund oder Gegenstände im Blickfeld können unsere Wahrnehmung ablenken. Dabei spielt nicht nur die Menge der Reize eine Rolle, sondern auch ihre Position. Anders ausgedrückt: Unordnung kann das Gehirn überfordern und visuellen Stress auslösen. Denn jedes herumliegende Objekt beansprucht unbewusst mehr Aufmerksamkeit. Studien fanden heraus: Solche visuellen Ablenkungen können den Informationsfluss im Gehirn weniger effizient machen. Die Folge: Wir können uns schlechter konzentrieren und geistige Aufgaben fallen schwerer.

Myth aufg

Ist Lachen wirklich die beste Medizin? Nicht ganz – Lachen ersetzt keine Medizin, hat aber positive Effekte auf unseren Körper und macht gute Laune. Beim Lachen arbeiten 17 Gesichts- und rund 80 Bauchmuskeln zusammen. Dabei werden Endorphine freigesetzt, die unser Wohlbefinden steigern können. Auch das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System können profitieren. Spannend: Schimpansen und Bonobos lachen auch – Lachen ist also älter als die Sprache.

Tierisch beschwipst Nicht nur Menschen können einen Schwips bekommen: Wildtiere berauschen sich an vergorenen Früchten, Blütennektar oder verrottenden Pflanzen. Zedernseidenschwänze, nordamerikanische Singvögel, geraten dabei ins Taumeln, reagieren langsamer und treffen schlechtere Entscheidungen. Eine Studie von 2020 zeigt, dass sich Tierarten genetisch darin unterscheiden, wie gut sie Alkohol abbauen. Menschen sind darin besonders effizient. Erstaunlich sind dagegen Spitzhörnchen aus Südostasien: Sie trinken regelmässig alkoholhaltigen Nektar der Bertram-Palme, ohne betrunken zu wirken – offenbar eine Anpassung der Evolution.

WELCHE SERIE WIRDS HEUTE ABEND?

Minutenlanges Scrollen durch Serien und Filme und am Ende schaut man gar nichts. Dahinter steckt das «Paradox of Choice»: Je mehr Auswahl wir haben, desto schwerer fällt uns die Entscheidung. Der Trick? Entscheiden Sie sich schon früher am Tag oder schrauben Sie Ihre Ansprüche etwas herunter. So bleibt mehr Zeit zum Schauen als zum Suchen. Texte: Lea Spinatsch

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FÜR EIN FITTES IMMUNSYSTEM

Was raubt uns Energie? Im Herbst und Winter setzen Tageslichtmangel, einseitige Ernährung oder chronischer Stress und Bewegungsmangel dem Immunsystem zu. Wer die grössten Energieräuber kennt, kommt robuster durch die kältere Jahreszeit.

DROPA EXPERTIN

SYLVIE WÄSCH

Apothekerin und Betriebsleiterin in der DROPA Apotheke Brunnen in Uster

Unser Körper ist ständig damit beschäftigt, allerlei Eindringlinge abzuwehren. Dass wir trotzdem nicht ständig krank im Bett liegen, verdanken wir dem Immunsystem. Es arbeitet rund um die Uhr. Unsere Haut mit ihrem Säureschutzmantel und die Schleimhäute bilden eine physische Barriere, um Angreifer am Eindringen zu hindern. Schafft es ein Erreger dennoch durch die Hautbarriere, wird die innere Abwehr aktiv: Fresszellen machen Eindringlingen den Garaus, spezialisierte Killerzellen vernichten befallene Körperzellen. Das Immunsystem hat aber noch eine weitere Wunderwaffe zu bieten: Es produziert massgeschneiderte Antikörper, die Eindringlinge im Wiederholungsfall erkennen und sofort bekämpfen können.

In der kalten Jahreszeit ist unser Immunsystem besonders gefordert. Die trockene, kalte Luft dehydriert die Schleimhäute, wodurch sie ihre Schutzfunktion nicht mehr optimal wahrnehmen können. Zudem haben Viren und Bakterien in schlecht belüfteten Innenräumen ein leichtes Spiel. Kurz: Der Winter ist für Erkältungserreger die beste Jahreszeit, doch für unser Immunsystem die härteste. Wo lauern die mächtigsten Energieräuber und wie können wir sie bekämpfen? Energieräuber Nr. 1: Schlafmangel Wer regelmässig zu wenig oder schlecht schläft, schwächt damit nicht nur seine Tagesform. An9


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haltender Schlafmangel beeinträchtigt die Immunzellen direkt, denn der Körper braucht den Schlaf zur Regeneration. Dem Immunsystem fehlt sonst die Kraft, sich zu wehren. «Der Körper hat schlicht keine Möglichkeit zum Auftanken», sagt Sylvie Wäsch, Apothekerin und Betriebsleiterin in der DROPA Apotheke Brunnen in Uster. «Gegensteuern lässt sich vor allem mit Regelmässigkeit», empfiehlt sie. «Wer zu konstanten Schlaf- und Aufstehzeiten findet, gibt dem Körper den Rhythmus, den er braucht.» Gewohnheiten wie den Nachmittagskaffee oder das Glas Wein am Abend sollte man einschränken, denn Koffein und Alkohol verschlechtern die Schlafqualität. Und wer Smartphone, Computer und Fernseher rechtzeitig vor dem Schlafengehen ausschaltet, hilft auch dem Geist, zur Ruhe zu kommen. Denn das blaue Licht hält das Gehirn wach, auch wenn der Körper längst müde ist. Energieräuber Nr. 2: Zu wenig Tageslicht Das Tageslicht reguliert den SchlafWach-Rhythmus und beeinflusst Stimmung, Energie und Konzentration. Die UVB-Strahlung des Sonnenlichts ermöglicht der Haut ausserdem die Eigenproduktion von Vitamin D, einem Mikronährstoff, der für ein funktionierendes Immunsystem unverzichtbar ist. Im Herbst und Winter sinkt die Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden jedoch so stark, dass die körpereigene Vitamin-D-Bildung häufig nicht ausreicht – zumal die Haut durch schützende Kleidung fast vollständig bedeckt ist. Sylvie Wäsch rät daher: «Von Oktober bis Ostern sollte man die Vitamin-D-Versorgung aktiv durch Supplemente sicherstellen. Das gilt vor allem für Kinder im Wachstum und ältere Menschen.» Zudem schlägt in der dunklen Jahreszeit oft der Winterblues zu. Wer kann, geht über Mittag nach draussen, wenn das Tageslicht am intensivsten ist. Als Ergänzung eignet sich eine Tageslichtlampe: Schon eine halbe Stunde täglich vor der Lampe kann Stimmung und Energieniveau spürbar verbessern. Energieräuber Nr. 3: Zu wenig Bewegung Regelmässige körperliche Aktivität ist eine der wirksamsten Massnahmen

für ein starkes Immunsystem, nicht nur in der Erkältungssaison. Bewegung unterstützt den Stoffwechsel, stärkt das Herz-Kreislauf-System, verbessert die Schlafqualität und hilft bei der Stressregulation. Die WHO empfiehlt mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche, das sind pro Tag 20 bis 30 Minuten. Dabei muss es kein Spitzensport sein. «Entscheidend ist die Regelmässigkeit, nicht die Intensität», betont die Apothekerin. Schon ein zügiger Spaziergang über Mittag an der frischen Luft bringt doppelten Nutzen: Bewegung und Tageslicht in einem. Wer den Alltag gezielt umgestaltet, kommt leicht auf die nötige Dosis. Treppe statt Lift, Krafttraining zwei- bis dreimal pro Woche und der Spaziergang als fixer Termin im Kalender. Die DROPA Expertin hat einen weiteren Tipp: «Verabreden Sie sich mit einer Kollegin oder einem Kollegen. Gegenseitige Verbindlichkeit ist die beste Motivationshilfe.» Energieräuber Nr. 4: Chronischer Stress Dauerstress ist ein stiller Angreifer. Er schadet nicht nur der Psyche, sondern wirkt auch direkt auf Nerven-, Hormon- und Immunsystem. «Stress raubt dem Körper sehr viel, vor allem wertvolle Mikronährstoffe im Stoffwechsel», erklärt Sylvie Wäsch. «Wer dauerhaft unter Strom steht, ohne sich zu erholen – etwa durch regelmässigen Schlaf –, schwächt die körpereigene Schutzreaktion und wird anfälliger für Infekte.» Schon mit kleinen

Infektionsschutz im Alltag Selbst das stärkste Immunsystem schützt nicht vollständig vor Ansteckungsgefahr. Doch schon kleine Verhaltensanpassungen tragen dazu bei, dass wir und unser Umfeld gesund durch den Winter kommen. • Hände sauber halten: regelmässig Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen. • Viren nicht streuen: nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten oder niesen. • Regelmässig lüften: Das gilt vor allem für Räume, in denen sich mehrere Menschen aufhalten. • Mitmenschen schützen: bei Krankheitssymptomen daheimbleiben oder bei leichten Symptomen eine Maske tragen (z.B. im ÖV). 11


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Schritten kann man Gegensteuer geben. Erholungsphasen fest einplanen, soziale Kontakte pflegen und klare Grenzen setzen sind wirksame Massnahmen im Alltag und die beste Immunprophylaxe. Wer sich bewusst Zeit nimmt, tut dem Nervensystem Gutes. «Das kann eine Tasse Tee in einem Moment der Ruhe, ein Spaziergang oder ein gutes Gespräch mit Freunden sein», sagt die Apothekerin. Dazu gehört auch ein konsequenter «Digital Detox»: Wer das Handy zeitweise weglegt, gibt dem Kopf die Pause, die er braucht. Energieräuber Nr. 5: Einseitige Ernährung Was auf dem Teller landet, entscheidet mit, wie gut das Immunsystem funktioniert, denn Nährstoffmangel kann die Immunfunktion direkt beeinträchtigen. Im Winter ist das Risiko besonders gross: Viele greifen in der kalten Jahreszeit zu deftigen Mahlzeiten und essen weniger frisches Gemüse und Salat. So bekommt der Körper weniger Vitamine und weniger schützende Pflanzenstoffe. «Der Mensch ist für gesunde Mischkost gemacht», weiss Sylvie Wäsch. Wer sich abwechslungsreich ernährt und viel saisonales Wintergemüse wie Kohl, Randen oder Wurzelgemüse auf den Teller bringt, ist auf dem richtigen Weg. Wenn gesunde Ernährung doch mal zu kurz kommt, sei es durch Stress, Zeitmangel oder aufgrund eines erhöhten Bedarfs, kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein. Der Rat der DROPA Expertin: «Wer Lücken hat, kann gezielt supplementieren, am besten nach einer Beratung. In der DROPA lässt sich im Beratungsgespräch feststellen, was dem Körper fehlt und was wirklich sinnvoll ist.»

Gut versorgt mit Vitamin D3 Veractiv Vitamin D3 Wild Öl* wird angewendet zur Vorbeugung und Behandlung von Vitamin-D-Mangelerkrankungen und Störungen im Kalziumstoffwechsel. Vitamin D ist für die Kalziumaufnahme aus der Nahrung notwendig und unterstützt die normale Knochenbildung. Verfora AG

Stärkt die körpereigene Abwehr Das Frischpflanzenpräparat Echinaforce Forte* wird aus frischen Wurzeln des Roten Sonnenhuts hergestellt. Die Tabletten eignen sich zur Steigerung der körpereigenen Abwehr bei Anfälligkeit gegenüber Erkältungskrankheiten. A.Vogel AG

Text: Irene M. Wrabel

Gut versorgt mit Vitamin C Burgerstein Vitamin C retard* enthält als Wirkstoff reines Vitamin C (Ascorbinsäure) und wird zur Behandlung und Vorbeugung von Vitamin-C-Mangelzuständen angewandt. Vitamin C greift über verschiedene Mechanismen in eine Vielzahl lebenswichtiger Stoffwechselvorgänge ein. Antistress AG

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TROCKENE AUGEN

richtig behandeln Die Wintermonate können den Augen stark zu schaffen machen: Sie brennen, sind gerötet oder tränen. Oft ist trockene Luft die Ursache. Welche Möglichkeiten stehen zur Behandlung von Augentrockenheit zur Verfügung?

Trockene Augen sind unangenehm Bei fast 80 Prozent der betroffenen Personen, die an den Symptomen trockener Augen leiden, ist die Stabilität des Tränenfilms gestört. Dabei verdunstet die Feuchtigkeit leichter und das Auge wird nicht mehr ausreichend befeuchtet. Äussere Einflüsse wie Kontaktlinsen, bestimmte Medikamente oder lange Zeit vor Bildschirmen können ebenfalls trockene Augen begünstigen. Generell nimmt die Zahl der Betroffenen mit dem Alter zu.

bieten homöopathische Augentropfen, welche als Kombinationspräparate mehrere Wirkstoffe enthalten. Diese können gemäss homöopathischem Arzneimittelbild die Symptomlinderung unterstützen. Die Selbstregulation des Auges ist dabei im Zentrum: Wenn die Tränen- und die Meibomdrüsen optimal funktionieren, ist der Tränenfilm stabiler und das Auge wird mit genug Feuchtigkeit versorgt.

Typische Beschwerden Trockene Augen sind oft gerötet. Ein unangenehmes Brennen und schwere Lider gehören zu den häufigen Begleiterscheinungen. Oft wird ein Fremdkörpergefühl wahrgenommen, als befände sich Sand im Auge. Paradoxerweise ist auch eine vermehrte Tränenproduktion möglich: Das trockene Auge tränt verstärkt, weil es fortlaufend versucht, die Reizung mit Tränenflüssigkeit zu lindern. Augen zu und durch? Das muss nicht sein Häufig werden trockene Augen mit befeuchtenden Tränenersatzmitteln behandelt. Alternativen dazu 14

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. T&S Eye Care Management AG


MÄNNERGESUNDHEIT

Wenn die Prostata Druck macht Die Prostata begleitet Männer ein Leben lang und macht sich oft erst bemerkbar, wenn etwas nicht mehr stimmt. Warum die kleine Drüse im Alter Probleme verursachen kann und was Männer selbst für ihre Gesundheit tun können.

Vier- oder fünfmal pro Nacht aufstehen, obwohl man eigentlich nichts lieber möchte, als eine Nacht durchzuschlafen: Mit diesem Problem wenden sich Männer oft an Markus Arnold, dipl. Drogist HF und Inhaber der DROPA Drogerie Arnold in Grenchen. «Der häufigste Grund, weshalb Männer zu uns kommen, ist der nächtliche Harndrang», sagt er. Ebenso oft berichten Betroffene, dass sie das Gefühl haben, ihre Blase nie vollständig entleeren zu können. Hinter diesen Beschwerden steckt nicht selten eine vergrösserte Prostata. Warum sich Veränderungen der Prostata oft zuerst beim Wasserlassen bemerkbar machen, erklärt ihre besondere Lage im Körper. Kleine Drüse mit grosser Bedeutung Die Prostata ist etwa so gross wie eine Walnuss und gehört zum männlichen Fortpflanzungs15

system. Sie liegt direkt unterhalb der Harnblase und umschliesst den oberen Teil der Harnröhre. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehört die Produktion eines Teils der Samenflüssigkeit. Dieses Sekret versorgt die Spermien und unterstützt ihre Beweglichkeit. Die Prostata verschliesst beim Samenerguss die Harnröhre zur Blase und verhindert so zusammen mit dem Schliessmuskel der Blase, dass Samenflüssigkeit in die Harnblase gelangt. Beim Wasserlassen verschliesst die Prostata-Muskulatur die Gänge der Prostata, sodass kein Urin eindringen kann. Solange die Prostata gesund ist, macht sie sich im Alltag kaum bemerkbar. Weil die Harnröhre jedoch mitten durch die Drüse verläuft, können Veränderungen das Wasserlassen erschweren. Bitte umblättern


Unterstützung aus der Pflanzenheilkunde Die Pflanzenheilkunde bietet verschiedene Möglichkeiten, um die Prostata und die Blasenfunktion zu unterstützen. Kürbiskerne enthalten beispielsweise wertvolle Phytosterole, ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe wie Zink. Sie werden zur Unterstützung der Prostata und der Blasenfunktion eingesetzt. Zu den bewährten pflanzlichen Wirkstoffen zählen zudem Sägepalmenextrakt und Brennnesselwurzel. Beide werden zur Unterstützung der Prostata eingesetzt und finden sich in vielen Präparaten. Auch individuell zusammengestellte spagyrische Mischungen können angewendet werden – zum Beispiel verschiedene Pflanzenessenzen wie Sabal (Sägepalme), Goldrute oder Granatapfel. Lassen Sie sich dazu von den Fachpersonen in der DROPA beraten.

«Der grösste Risikofaktor ist das Alter», sagt Markus Arnold. Tatsächlich wächst die Prostata bei vielen Männern im Laufe der Jahre. «Das gehört bis zu einem gewissen Grad zum natürlichen Alterungsprozess.» Mit zunehmendem Alter verändert sich das Zusammenspiel der männlichen Geschlechtshormone. Diese Veränderungen gelten als ein wichtiger Grund dafür, dass die Prostata bei vielen Männern langsam wächst. Auch die genetische Veranlagung spielen dabei eine Rolle. Eine vergrösserte Prostata ist deshalb im Alter nichts Ungewöhnliches. Nimmt sie jedoch mehr Platz ein, kann sie auf die Harnröhre drücken und das Wasserlassen erschweren. Nicht jede Veränderung ist harmlos Verursacht eine altersbedingte vergrösserte Prostata Beschwerden, handelt es sich meist

Natürlich unterstützt Die Kürbiskerne von Sonnenkorn sind eine Quelle für die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Verzehrempfehlung für Männer: morgens und abends ein bis zwei gehäufte Esslöffel voll (15 bis 30 g) Kürbiskerne gemahlen oder zerkaut mit Flüssigkeit einnehmen.

um eine sogenannte gutartige Prostatavergrösserung. Sie ist die häufigste Erkrankung der Prostata und darf nicht mit Prostatakrebs verwechselt werden. Beide Erkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen, entstehen jedoch unabhängig voneinander. Daneben gibt es aber noch weitere Erkrankungen der Prostata. Eine Prostataentzündung wird beispielsweise meist durch Bakterien verursacht. Typische Anzeichen sind Schmerzen beim Wasserlassen sowie Beschwerden im Unterbauch oder Dammbereich – und teilweise tritt auch Fieber auf. Der DROPA Experte empfiehlt, Warnzeichen ernst zu nehmen. «Blut im Urin ist für mich immer ein Grund, Betroffene sofort zum Arzt zu schicken.» Grundsätzlich empfiehlt er Männern, gar nicht erst auf Warnzeichen zu warten, sondern frühzeitig zu handeln.

Bei Beschwerden Prostasan Prostata Weichkapseln* enthalten Extrakte aus den Früchten der Sägepalme zur Linderung von Beschwerden infolge beginnender Prostatavergrösserung wie Harndrang, verzögerter Beginn beim Wasserlassen, Nachträufeln, Gefühl der unvollständigen Entleerung und Probleme beim Harnlösen. A.Vogel AG

* Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

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Ab 50 Jahren gehört dazu eine regelmässige Kontrolle der Prostata. Bei einer familiären Vorbelastung rät er bereits ab 45 Jahren dazu. Zur Vorsorge gehören unter anderem die Tastuntersuchung der Prostata sowie die Bestimmung des sogenannten PSA-Werts im Blut. Dabei handelt es sich um ein Eiweiss, das von der Prostata gebildet wird. Ein erhöhter Wert kann auf Veränderungen der Prostata hinweisen und zeigen, ob weitere Untersuchungen sinnvoll sind. Neben der gutartigen Prostatavergrösserung und einer Prostataentzündung gehört auch Prostatakrebs zu den häufigsten Erkrankungen der Prostata. Nach Angaben der Krebsliga Schweiz erkranken hierzulande jedes Jahr rund 8'300 Männer daran. Damit ist Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Da Prostatakrebs im Frühstadium häufig keine Beschwerden verursacht, kann er zunächst unbemerkt bleiben. Gerade deshalb sind regelmässige Vorsorgeuntersuchungen wichtig. Das Risiko nimmt mit dem Alter zu und ist bei einer familiären Vorbelastung zusätzlich erhöht. Beschwerden nicht verschweigen Viele Männer tun sich schwer damit, über Beschwerden der Prostata zu sprechen. «Viele verbinden das Organ mit ihrer Männlichkeit oder ihrer sexuellen Leistungsfähigkeit », sagt der Drogist. Aus Scham würden erste Anzeichen deshalb oft heruntergespielt oder verdrängt. Viele Männer gewöhnen sich mit der Zeit an ihre Beschwerden und nehmen Einschränkungen im Alltag als Teil des Älterwerdens hin. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern oder ihre Ursache abzuklären. Umso wichtiger sei es, Veränderungen ernst zu nehmen und offen darüber zu sprechen. Dabei könne auch die Partnerin oder der Partner eine wichtige Unterstützung sein und dazu ermutigen, Beschwerden frühzeitig abklären zu lassen. Mit einem gesunden Lebensstil vorbeugen Älter werden lässt sich nicht verhindern. Trotzdem können Männer selbst viel für ihre Prostata tun. «Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Früchten, gesunden Fettsäuren und möglichst wenig frittierten Speisen bildet eine gute Grundlage», sagt Markus Arnold. Ebenso 17

wichtig seien regelmässige Bewegung, ein gesundes Körpergewicht und ausreichend Schlaf. Auf das Rauchen sollte möglichst verzichtet und Alkohol nur in Massen konsumiert werden. Auch beim Trinkverhalten lohnt sich ein genauer Blick. «Viele glauben, sie müssten weniger Wasser trinken. Das ist ein Trugschluss», sagt Arnold. Entscheidend sei vielmehr, die empfohlene Trinkmenge über den Tag zu verteilen. Wer am Abend grosse Mengen trinkt, muss nachts häufiger auf die Toilette. Letztlich sind es viele kleine Gewohnheiten, die zur Gesundheit der Prostata beitragen. Einen vollständigen Schutz gibt es zwar nicht, doch wer auf einen gesunden Lebensstil achtet, Warnzeichen ernst nimmt und regelmässig zur Vorsorge geht, schafft die besten Voraussetzungen, damit die Prostata möglichst lange gesund bleibt. Text: Ismail Osman


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Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Doetsch Grether AG

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Impf-Apotheke

IMPFUNGEN

Bereit für die Viren-Saison

Grippe (Influenza) und Covid-19 beginnen häufig mit plötzlichen und erkältungsähnlichen Symptomen. Daraus können sich schwere Krankheitsverläufe entwickeln. Deshalb werden Impfungen für Personen mit erhöhtem Risiko empfohlen. Eine Impfung ist wie eine Übungseinheit für das körpereigene Abwehrsystem. Der Impfstoff zeigt dem Immunsystem einen ungefährlichen Teil eines Erregers oder eine Bauanleitung dafür. So lernt der Körper bei einer Infektion den Erreger viel schneller zu erkennen und kann ihn beseitigen – im besten Fall bevor wir krank werden. Für die Immunabwehr gibt es drei besonders wichtige Arten von Zellen: Die B-Zellen bilden passende Antikörper, also Eiweisse, die Erreger abfangen können. Die T-Zellen helfen, infizierte Körperzellen zu erkennen und die Abwehr zu steuern. Gedächtniszellen merken sich den Erreger und können bei einem späteren Kontakt schneller reagieren. Der Aufbau einer funktionierenden Abwehr braucht Zeit. Der volle Schutz ist nicht sofort am Tag der Impfung vorhanden, sondern entwickelt sich über den Zeitraum von mehreren Tagen bis zu etwa zwei Wochen. Das ist der Grund, weshalb der Herbst ein guter Zeitpunkt für Impfungen ist, bevor dann im Winter viele Atemwegsviren zirkulieren. Eine Grippe ist mehr als eine «starke Erkältung» Eine Grippe sollte man auf keinen Fall auf die

gleiche Stufe wie eine Erkältung stellen, auch wenn Ähnlichkeiten bei den Symptomen bestehen. Die echte Grippe heisst Influenza und wird durch Influenzaviren verursacht. Sie wird über Tröpfchen und kleine Atempartikel beim Husten, Niesen oder Sprechen weitergegeben, kann aber auch über Hände und Oberflächen auf die Schleimhäute gelangen. Typisch für die Grippe ist ein eher plötzlicher Beginn mit Fieber, Frösteln, trockenem Husten, Kopfweh, Muskel- und Gliederschmerzen sowie starker Müdigkeit. Eine Erkältung hingegen beginnt oft schleichender, bleibt häufiger bei Schnupfen, Halsweh und leichterem Krankheitsgefühl und verursacht seltener hohes Fieber. Verantwortlich hierfür sind verschiedene Viren, beispielsweise Rhino- oder Adenoviren. Von einer Erkältung erholen sich die meisten Menschen mit Ruhe, genügend Flüssigkeit und fiebersenkenden oder schmerzlindernden Mitteln. Die Fachpersonen in der DROPA Apotheken helfen bei der Auswahl geeigneter Arzneimittel. Wichtig zu wissen: Antibiotika helfen gegen Grippeviren nicht. Auch bei der Grippe lindert man die Be-

IHRE DROPA APOTHEKE


schwerden meist mit denselben Massnahmen wie bei einer Erkältung. Bei hohem Risiko für Komplikationen oder bei schwerem Verlauf kann eine Ärztin oder ein Arzt prüfen, ob ein antivirales Medikament sinnvoll ist. Besonders gefährdet sind Menschen ab 65 Jahren, Schwangere, Personen mit chronischen Krankheiten, Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie Säuglinge und frühgeborene Kinder. Bei ihnen kann Influenza zu einer Lungen- oder Herzmuskelentzündung führen.

Impfangebot in der DROPA Apotheke In der Schweiz dürfen Apotheken auch Impfungen anbieten. Laut dem Schweizer Apothekenverband PharmaSuisse ist das Impfen mittlerweile in jedem Kanton möglich, die erlaubten Impfungen und Voraussetzungen sind aber kantonal unterschiedlich geregelt. Das Angebot richtet sich an Personen ab 16 Jahren, für die eine Impfung kein besonderes Risiko darstellt. Apothekerinnen und Apotheker, die impfen, benötigen eine entsprechende Aus- und Weiterbildung sowie eine kantonale Bewilligung. Wer sich impfen lassen möchte, sollte den Impfausweis mitbringen und vorgängig klären, welche Impfungen die gewählte DROPA Apotheke anbietet und ob die Voraussetzung für eine Impfung in der Apotheke erfüllt ist. Finden Sie eine DROPA Impf-Apotheke in Ihrer Nähe: dropa.ch/impfen.

Im Unterschied zur Erkältung kann man sich gegen die Grippe impfen lassen (siehe Infobox). Zusätzlich zu den Standardimpfstoffen steht ein HochdosisGrippeimpfstoff zur Verfügung, welcher für Personen ab 75 Jahren und für Personen ab 65 Jahren mit einem zusätzlichen Risikofaktor empfohlen ist. Auch Covid bleibt ein Thema Covid-19 wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst. Auch dieses Virus verbreitet sich über die Atemwege, besonders in Innenräumen und bei engem Kontakt. Die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein. Zu den häufigen Symptomen gehören Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Fieber, Kopfweh, Gliederschmerzen, Müdigkeit und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Covid kann mild verlaufen, aber auch schwere Atemwegserkrankungen auslösen. Halten nach der akuten Infektion die Beschwerden länger an, bezeichnet man das als Post-Covid-19-Erkrankung, umgangssprachlich Long Covid.

Die Behandlung der akuten Covid-19-Infektion richtet sich nach dem Verlauf. Bei leichten Beschwerden stehen Schonung, Trinken und Linderung von Fieber, Schmerzen oder Husten im Vordergrund. Wer ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf hat, sollte bei Verdacht früh medizinischen Rat

Wer soll sich impfen lassen? Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die Grippeimpfung für folgende Personengruppen: • Über 65-Jährige • Schwangere (ab 2. Trimenon) und Frauen, die in den letzten vier Wochen entbunden haben • Frühgeborene (vor der 33. Schwangerschaftswoche oder mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1'500 Gramm) ab dem Alter von sechs Monaten für die ersten zwei Winter nach der Geburt • Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen • Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen • Personen, die privat regelmässigen Kontakt mit Menschen aus diesen genannten Personengruppen oder mit Säuglingen unter 6 Monaten haben • Gesundheits- und Pflegefachpersonal • Mitarbeitende von Kinderkrippen, Tagesstätten sowie Alters- und Pflegeheimen • Personen, die regelmässig Kontakt zu Geflügel oder Wildvögeln haben • Die Grippeimpfung kann auch für alle Personen in Betracht gezogen werden, die ihr Risiko für eine Grippe aus privaten und/oder beruflichen Gründen vermindern möchten.

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DROPA EXPERTE

einholen. Dann kann ein Test hilfreich sein, weil damit eine frühe Behandlung geprüft werden kann. In der Schweiz wird die Covid-Impfung im Herbst und Winter vor allem Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko empfohlen, etwa Menschen ab 65 Jahren, Schwangeren sowie Personen ab 16 Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen oder Trisomie 21. Grippe- und Covid-Impfung können gut beim selben Termin verabreicht werden. Viren verändern sich Grippe und Covid haben Gemeinsamkeiten: Beide werden durch Viren ausgelöst, beide betreffen die Atemwege, beide können besonders für Risikogruppen ernst werden. Trotzdem sind sie nicht dasselbe. Influenza beginnt häufiger schlagartig und mit ausgeprägtem Krankheitsgefühl. Covid ist variabler und kann länger anhaltende Beschwerden hinterlassen. Die Grippeimpfung schützt nur vor Influenza, nicht vor Covid und nicht vor gewöhnlichen Erkältungen. Die Covid-Impfung schützt vor allem vor schweren Covid-Verläufen, jedoch nur bedingt vor einer Ansteckung. Ein weiterer Punkt verbindet beide Erkrankungen: Die Viren verändern sich. Bei Influenza zirkulieren jedes Jahr andere Stämme, deshalb wird der Impfstoff jährlich angepasst. Auch SARS-CoV-2 entwickelt neue Varianten, weshalb auch Covid-Impfstoffe regelmässig überprüft und angepasst werden. Beratung in der DROPA Apotheke Die DROPA Apotheke ist eine ideale, niederschwellige Anlaufstelle, wenn jemand unsicher ist, ob eine Impfung empfohlen ist. Die DROPA Fachpersonen können ausserdem den persönlichen Impfausweis prüfen und mit dem Schweizerischen Impfplan vergleichen. Dabei geht es auch um andere empfohlene Auffrischimpfungen und persönliche Risikofaktoren. Vor einer Impfung werden frühere Impfreaktionen, Allergien, aktuelle Erkrankungen, Medikamente, eine allfällige Schwangerschaft, eine Immunschwäche und das Alter abgeklärt (siehe Infobox links). Text & Interview: Marc Schwitter

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INTERVIEW MIT ULRICH-MICHAEL GEBHARDT

Apotheker und Betriebsleiter in der DROPA See Apotheke in Arbon

Wie läuft die Impfberatung in der DROPA Apotheke ab? Die Beratung findet diskret in einem separaten Raum statt. Dabei werden Impfstatus, Gesundheit, Risiken und offene Fragen geklärt. Danach informiere ich über Nutzen und mögliche Reaktionen. Die Impfung erfolgt vor Ort und wird dokumentiert. Welche Sorgen hören Sie häufig? Viele fragen nach Nebenwirkungen, Langzeitfolgen oder neuen Impftechnologien. Auch Informationen aus dem Internet verunsichern. Dazu kommen die Angst vor dem Stich und mögliche Kreislaufprobleme. Warum schützt eine Impfung nicht immer vor einer Ansteckung? Viren können sich an den Schleimhäuten kurz vermehren, bevor die Immunantwort greift. Deshalb sind trotz Impfung milde Symptome oder eine kurze Ansteckungsphase möglich. Impfungen sollen vor allem schwere Verläufe und Spitalaufenthalte verhindern. Welche Impfreaktionen beobachten Sie häufig? Häufig sind Schmerzen, eine Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle. Auch Müdigkeit, Kopfweh, Muskel- oder Gliederschmerzen und leichtes Fieber können auftreten. Meist klingen diese Reaktionen nach ein bis drei Tagen ab. Was hilft nach der Impfung? Bei lokalen Beschwerden kann Kühlen guttun. Wichtig sind Ruhe, genügend Flüssigkeit und keine starke Belastung. Bei Fieber oder Schmerzen können Schmerzmittel helfen. Nach der Impfung empfehle ich der geimpften Person, noch 15 Minuten bei uns in der DROPA für die Nachsorge zu warten, um seltene Sofortreaktionen fach­gerecht behandeln zu können.


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Grippe-Impfung Wir impfen mit oder ohne Voranmeldung sicher und unkompliziert gegen die saisonale Grippe. Grippe-Impfung mit Beratung: CHF 49.90 Finden Sie eine DROPA Impf-Apotheke in Ihrer Nähe:

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ERKÄLTETE KINDER

Warum Infekte zum Grosswerden dazugehören Schnupfen, Husten, Hals- und Ohrenschmerzen: Besonders während der kalten Jahreszeit gehören Erkältungen in vielen Familien zum Alltag. Die gute Nachricht: Häufige Infekte im Kindesalter sind meist ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem lernt und stärker wird. Warum Kinder häufiger erkältet sind Kinder kommen täglich mit zahlreichen Viren und anderen Krankheitserregern in Kontakt. Da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist, muss es viele Erreger erst kennenlernen. Jede Erkältung trainiert die körpereigene Abwehr und trägt dazu bei, langfristig widerstandsfähiger zu werden. Sechs bis acht Erkältungen pro Jahr gelten daher als normal. Ob ein Infekt ausbricht und wie stark er verläuft, hängt auch von der individuellen Abwehrkraft ab. Obwohl die meisten Erkältungen harmlos sind, können Komplikationen wie Mittelohrentzündung, Stirnhöhlenentzündung oder Bronchitis auftreten. Umso wichtiger ist es, die natürlichen Abwehrkräfte zu unterstützen – mit ausreichend Erholung, einer ausgewogenen Ernährung und genügend Flüssigkeit.

Speziell für Kinder: Echinaforce Junior Wenn kleine Schnupfnasen grosse Aufmerksamkeit benötigen, bietet Echinaforce Junior eine pflanzliche Unterstützung für Kinder ab 4 Jahren. Die Lutschtabletten werden aus frischem Rotem Sonnenhut hergestellt und sind speziell auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt. Vorbeugend eingesetzt hilft Echinaforce Junior, die natürliche Widerstandskraft von Kindern zu unterstützen – damit sie die Erkältungszeit möglichst unbeschwert erleben können. Hat die Erkältung bereits begonnen, wird es in höherer Dosierung angewendet, um den Heilungsprozess zu begünstigen. Für Kinder bedeutet das: schneller zurück zum Spielen, Lernen und Entdecken.

mit Orangenaroma

Bewährte Heilpflanze für die Abwehrkräfte Der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) zählt zu den bekanntesten Heilpflanzen zur Unterstützung des Immunsystems. Seine natürlichen Inhaltsstoffe können die Aktivität bestimmter Immunzellen fördern und dadurch die körpereigene Abwehr unterstützen. In der Erkältungszeit wird der Rote Sonnenhut häufig verwendet, um den Körper bei der Bewältigung von Atemwegsinfekten zu begleiten. 20

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. A.Vogel AG


INGWER

Die Kraft der scharfen Knolle Aufgrund seiner vielseitigen Anwendbarkeit und seiner langen Tradition als Heil- und Gewürzpflanze erfreut sich Ingwer weltweit grosser Beliebtheit. Kein Wunder, dass er zur offiziellen Arzneipflanze des Jahres 2026 gewählt worden ist.

Der Ingwer (Zingiber officinale) zählt zu den ältesten und bekanntesten Gewürz- und Heilpflanzen der Welt. Ursprünglich stammt er aus Südostasien, wird heute jedoch in zahlreichen tropischen Regionen angebaut. Von der Pflanze wird vor allem das unterirdisch wachsende Rhizom verwendet, das fälschlicherweise oft als Ingwerwurzel bezeichnet wird. Botanisch gesehen handelt es sich dabei um einen unterirdischen Spross, an dem feine Wurzeln wachsen. Seinen charakteristischen scharf-würzigen Geschmack verdankt der Ingwer verschiedenen Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Gingerolen oder Shogaolen. Diese sind nicht nur für sein unverwechselbares Aroma verantwortlich, sondern bilden auch die Grundlage für seine traditionelle Verwendung in der Volksheilkunde.

Anwendungsgebiete sind vorübergehende Appetitlosigkeit sowie leichte Gelenkbeschwerden. Würzige Zutat in der Küche In der Küche hat der Ingwer seinen festen Platz und lässt sich frisch, getrocknet oder gemahlen verwenden. Bevor die Chilischote aus Amerika in der Neuzeit den Weg nach Europa fand, waren der Ingwer und der Pfeffer die einzigen verfügbaren wirklich scharfen Gewürze bei uns. Er verleiht asiatischen Gerichten eine würzige Note. Darüber hinaus sorgt er in Desserts und Getränken für eine feine Schärfe und ein frisches Aroma. Text: Kurt Altermatt

Anwendung und Wirkung Wegen seiner wohltuenden Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt wird der Ingwer besonders geschätzt. Er unterstützt die Verdauung, lindert Völlegefühl und Übelkeit, beispielsweise bei Reisekrankheit oder leichten Formen von Schwangerschaftserbrechen. Dank seiner wärmenden Eigenschaften ist Ingwer zudem ein beliebtes Hausmittel in der kalten Jahreszeit. Als Tee entfaltet er eine angenehm wärmende Schärfe, unterstützt das Wohlbefinden, fördert die Durchblutung und wird gerne bei leichten Erkältungsbeschwerden eingesetzt. Weitere traditionelle 21


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Sie schmecken nach Herbst und stecken voller Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe: Pilze sind kleine Nährstoffpakete – wenn man sie richtig auswählt und schonend zubereitet.

Besonders jetzt, wenn regionale Sorten wie Eierschwämmli, Steinpilze und Champignons aus dem Waldboden spriessen, lohnt es sich, frische Pilze in den Speiseplan einzubauen. «Pilze enthalten unter anderem B-Vitamine, die für ein gut funktionierendes Nervensystem wichtig sind, sowie Kalium, das den Körper bei der Regulierung des Blutdrucks unterstützt», sagt Luana Kammerer, dipl. Drogistin HF und Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Cremer in Heerbrugg. Hinzu kommen wertvolle Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauung fördern und zu einem längeren Sättigungsgefühl beitragen. Doch die Liste der wertvollen Inhaltsstoffe ist damit noch längst nicht zu Ende. Gesunder Genuss Speisepilze liefern neben Kalium auch weitere wichtige Mineralstoffe wie Phosphor, Kupfer und Selen. Phosphor ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt, während das Spurenelement Selen dabei hilft, die Körperzellen vor schädlichen Einflüssen zu schützen, und zudem eine normale Funktion der Schilddrüse unterstützt. «Pilze enthalten pflanzliches Eiweiss und können so zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen – besonders in der vegetarischen und veganen Küche. Kombiniert man sie beispielsweise mit Eiern oder Kartoffeln, ergänzen sich die Aminosäuren der verschiedenen Lebensmittel, sodass der Körper das Eiweiss der Mahlzeit besonders gut verwerten kann», erklärt die DROPA Expertin.

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Mit rund drei Gramm Eiweiss pro 100 Gramm enthalten Pilze zwar deutlich weniger Protein als etwa Hülsenfrüchte, dafür aber mehr Eiweiss als viele klassische Gemüsesorten wie Rüebli oder Kohl. Ein weiteres Merkmal: Pilze gehören zu den wenigen pflanzlichen Lebensmitteln, die Vitamin D enthalten. Wildpilze bilden durch Sonneneinstrahlung auf natürliche Weise Vitamin D. Aber auch Kulturpilze können nennenswerte Mengen enthalten, wenn sie während der Anzucht mit künstlichem UV-Licht behandelt wurden. Schonende Zubereitung Damit Vitamine und Nährstoffe beim Zubereiten von frischen Pilzen nicht verloren gehen, sollte man beim Kochen einiges beachten. «B-Vitamine sind 22


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hitzeempfindlich und teilweise auch wasserlöslich. Deshalb sollte man Pilze schonend garen und erst gegen Ende der Kochzeit hinzufügen», betont die Drogistin. Bei einem Risotto etwa, das lange köcheln muss, empfiehlt sie zum Beispiel, die Pilze erst in den letzten 10 Minuten beizugeben. Ihr Tipp: «Das Kochwasser sollte man nicht wegschütten, sondern wegen der darin enthaltenen Nährstoffe weiterverwenden – etwa als Basis für eine Sauce oder Suppe.» Auch wenn einige Sorten wie Champignons zum Rohverzehr geeignet sind, rät Kammerer eher davon ab: «Rohe Pilze sind in der Regel schwer verdaulich.» Das liegt an dem unverdaulichen Ballaststoff Chitin, der einerseits dafür sorgt, dass man länger satt ist, andererseits aber auch ein Völlegefühl mit sich bringt. Vor allem Schwangere, Stillende und Kinder sollten davon absehen, auch mit Hinblick auf die Belastung mit Schwermetall. Luana Kammerer: «Wildpilze können je nach Standort Schwermetalle aus dem Boden aufnehmen. Darum sollte man keine zu grossen Mengen davon essen – empfohlen sind zum Beispiel nicht mehr als 250 Gramm Wildpilze pro Woche.» Wie so oft ist die gesunde Ernährung eine Sache der Balance. Deshalb empfiehlt es sich, Wildpilze in Massen und abwechslungsreich zu geniessen. Text: Julia Holleis

TIPPS ZUM SAMMELN Pilze sammelt man am besten in einem luftdurchlässigen Korb, bürstet sie vorsichtig sauber oder spült sie bei starker Verschmutzung kurz ab. Fachbücher und Apps sind zwar hilfreich, um Pilze zu bestimmen, idealerweise sollte man sie aber von einer Fachperson kontrollieren lassen. Auf der Website der Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane der Schweiz (vapko.ch) gibt es eine interaktive Karte, mit der sich die nächstgelegene Pilzkontrollstelle schnell finden lässt. Dort finden sich ausserdem wichtige Informationen zu Sammelmengen und Schonzeiten. Je nach Kanton können diese sehr unterschiedlich ausfallen. Was hingegen für die ganze Schweiz gilt: In Naturund Pflanzenschutzgebieten dürfen keine Pilze gesammelt werden.

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WENN DER HERBST

auf die Stimmung schlägt Der Wecker klingelt, doch draussen ist es noch dunkel. Der Weg zur Arbeit fällt schwerer als sonst, die Energie fehlt – und selbst kleine Dinge können plötzlich anstrengend wirken. Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn die Tage kürzer werden und sich die Sonne seltener zeigt, verändert sich bei vielen Menschen auch die Stimmung. Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder eine gedrückte Gemütslage sind in der dunklen Jahreszeit keine Seltenheit. Ein Tief gehört manchmal zum Leben Nicht jeder schlechte Tag ist gleich ein Grund zur Sorge. Verstimmungszustände können viele Ursachen haben: Stress im Beruf, Konflikte in der Familie oder belastende Ereignisse wie der Verlust eines geliebten Menschen. Im Herbst und Winter kommt ein weiterer Faktor hinzu: das fehlende Tageslicht. Typische Anzeichen einer leichten Verstimmung können sein: • Stimmungslabilität • innere Unruhe • Ängstlichkeit • Spannungszustände • damit einhergehende Ein- und Durchschlafstörungen Wann sollte man genauer hinschauen? Leichte Verstimmungen sind nicht ungewöhnlich und bedeuten nicht automatisch, dass eine Erkrankung vorliegt. Trotzdem lohnt es sich, die eigenen Gefühle ernst zu nehmen: Wie lange hält die gedrückte Stimmung bereits an? Leidet der Alltag 24

darunter? Ziehe ich mich immer stärker zurück? Oft kann schon ein Gespräch mit einer vertrauten Person entlasten. Bleiben die Beschwerden jedoch bestehen oder nehmen sie zu, sollten sie ärztlich abgeklärt werden. Auch psychologische Beratungsstellen bieten Unterstützung. Pflanzliche Hilfe mit Johanniskraut Bei leichten Verstimmungszuständen können pflanzliche Arzneimittel wie z.B. Johanniskrautextrakte die Behandlung unterstützen. Remotiv 500 mit Johanniskrautextrakt kann ausgleichend und beruhigend wirken und innere Unruhe, Ängstlichkeit und Spannungszustände lindern. Auch damit verbundene Ein- und Durchschlafstörungen können gelindert werden. Es ist ab 12 Jahren zugelassen und wird täglich einmal eingenommen (1 Filmtablette).

Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Max Zeller Söhne AG


KLEINE NASEN, GROSSE ERKÄLTUNG

Schnupfenzeit im Kinderzimmer Die Nacht im Kinderzimmer ist unruhig: Immer wieder wird das Jüngste wach, weil die Nase verstopft ist, das Atmen schwerfällt oder es ständig husten muss. Das Wichtigste in dieser Zeit? Dem Kind Sicherheit, Geborgenheit und viel Zuwendung schenken.

Eine typische Erkältung ist für Erwachsene schon mühsam und fühlt sich für die Kleinsten oft noch dramatischer an. Dabei handelt es sich meist um eine harmlose akute Infektion der oberen Atemwege. Auslöser sind in der Regel Viren. Die Ansteckung erfolgt meist über Tröpfchen oder über Hände und Oberflächen. Typische Symptome sind Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, gelegentlich Fieber, Müdigkeit und weniger Appetit.

Kein Wunder, dass viele Eltern in solchen Momenten verunsichert sind. Gerade nachts wirken die Beschwerden oft schlimmer, weil es still ist und man jedes Husten und jedes «Schnudere» stärker wahrnimmt. Erkältung als Training fürs Immunsystem Dabei gehören häufige Erkältungen bei kleinen Kindern zum Grosswerden dazu. Der Hauptgrund: 25


Ihr Immunsystem befindet sich noch im Aufbau und lernt mit jeder Infektion, Viren besser abzuwehren. Jede überstandene Erkältung ist somit ein kleines Training für die körpereigene Abwehr. Besonders in der Kita verbreiten sich Erkältungsviren schnell: Viele kleine Kinder spielen zusammen und sind eng miteinander in Kontakt. Zudem fassen sich die Kleinen häufig ins Gesicht und teilen Spielzeug – so finden Viren leicht ihren Weg. Kann man den erkälteten Nachwuchs in die Kita schicken? In der Regel sollten Kinder in den ersten akuten Tagen einer Erkältung zu Hause bleiben, besonders bei Fieber, starkem Husten oder wenn sie müde und abgeschlagen wirken. Dann braucht der kleine Körper Ruhe. Gleichzeitig ist die Ansteckungsgefahr für andere Kinder besonders hoch. Das können Eltern zu Hause tun Bei einer Erkältung brauchen Kinder vor allem eines: Ruhe, Nähe und viel Zuwendung. • Wichtig ist Ruhe, aber keine strenge Bettruhe. Viel Schlaf und ausreichend Erholung unterstützen den Körper bei der Abwehr der Infektion. • Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser, ungesüsstem Tee oder Muttermilch anbieten – am besten regelmässig kleine Mengen, besonders bei Fieber oder Husten. • Bei verstopfter Nase können Kochsalzlösung und bei Bedarf vorsichtiges Absaugen helfen. • Frische Luft und angenehm befeuchtete Räume können das Wohlbefinden verbessern.

• Bei nächtlichem Husten kann es helfen, den Oberkörper leicht erhöht zu lagern. Brust, Rücken und Füsslein eincremen mit einer Erkältungssalbe, etwa Kartoffelbalsam oder Baby-Salbe mit Thymian, wirkt oft wohltuend. Produkte mit ätherischen Ölen sollten nur nach fachkundiger Beratung in der DROPA eingesetzt werden. Zudem kann Honig lindernd wirken, allerdings erst bei Kindern ab einem Jahr. Diverse Hustenpräparate oder auch spagyrische Mischungen sind je nach unterschiedlichem Alter in der DROPA erhältlich. • Leichtes Fieber muss bei einem Kind, das sich insgesamt wohlfühlt, nicht zwingend gesenkt werden. Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers und unterstützt die Abwehr. Wichtig ist vor allem, dem Kind genügend Flüssigkeit anzubieten, Ruhe zu ermöglichen und es nah zu begleiten. Bei moderatem Fieber oder wenn sich das Kind sichtlich unwohl fühlt, können fiebersenkende Mittel wie Paracetamol nach Rücksprache mit einer DROPA Fachperson sinnvoll sein. Bei schlechtem Allgemeinzustand oder hohem und/oder länger andauerndem Fieber ist eine Ärztin oder ein Arzt zu konsultieren. Da die Jüngsten ihre Beschwerden oft nicht gut beschreiben können, braucht es Geduld und ein aufmerksames Beobachten. Eltern können sich dabei unkompliziert Unterstützung holen: Fachpersonen in der DROPA helfen gerne bei der Einschätzung der Symptome oder klären ab, ob ein Arztbesuch sinnvoll ist.

ANSTECKUNGEN IN DER FAMILIE VERMEIDEN Ist ein Kind erkältet, wandern die Viren oft schneller durch die Familie, als einem lieb ist. Mit einfachen Gewohnheiten lässt sich das Risiko reduzieren: Regelmässiges Händewaschen gehört zu den wichtigsten Massnahmen, etwa nach dem Naseputzen und vor dem Essen. Taschentücher sollten nach dem Gebrauch direkt im Abfall landen. Auch kleine Familienregeln helfen: nicht aus demselben Becher trinken oder mit demselben Besteck essen und Handtücher sowie Bettwäsche regelmässig wechseln. Kinder können spielerisch lernen, beim Husten und Niesen die Armbeuge zu benutzen und das Gesicht dabei wegzudrehen. Regelmässiges Lüften sorgt zudem für frische Luft und senkt die Menge an Viren in Innenräumen. Häufig berührte Flächen wie Türklinken kann man zwischendurch reinigen.

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Vorbeugen mit einem gesunden Alltag Auch wenn jede Infektion ein Training für das Immunsystem ist, wünschen sich Eltern natürlich, ihr Kind möglichst davor schützen zu können. Hilfreich ist etwa ein gesunder Alltag: Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung mit Gemüse und Früchten, genügend Flüssigkeit, ausreichend Schlaf und Erholung sowie Bewegung an der frischen Luft. Eine rauchfreie Umgebung ist ebenfalls wichtig. Eine übertriebene Hygiene ist in der Regel nicht erforderlich, denn das Immunsystem der Kleinen arbeitet bereits aktiv.

DROPA EXPERTIN

INTERVIEW MIT DORIS JOST

Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie Apotheke Steffisburg

Und wenn dann doch wieder eine Erkältung kommt, beginnt sie oft genauso, wie sie endet: mit einer unruhigen Nacht, einem verstopften Näschen – und vielen kleinen Momenten voller Nähe, in denen Eltern einfach versuchen, ihr Kind gut durch diese Zeit zu begleiten.

Was verunsichert viele Eltern bei Erkältungen ihrer Kinder? Vor allem die Häufigkeit und hohes Fieber. Kleinkinder haben oft sechs bis acht Erkältungen pro Jahr. Fieber von bis zu 39 Grad ist dabei nicht ungewöhnlich.

Text & Interview: Petra Koci

Wie kann man das Kind in der Nacht beruhigen? Vor allem sollte man selbst Ruhe bewahren und dem Kind Nähe geben, es vielleicht auch mal bei sich schlafen lassen. Manchmal husten Kinder, schlafen aber trotzdem weiter. Eltern können etwas zu trinken anbieten, für frische Luft sorgen und sich bei der Betreuung in der Nacht wenn möglich abwechseln. Welche Hausmittel sind sinnvoll? Bewährt haben sich etwa Zwiebelsäckchen bei verstopfter Nase. Bei Fieber können Wadenwickel oder Essigsöckchen helfen. Wichtig ist, dass diese richtig angewendet werden. In der DROPA geben wir gerne Tipps dazu. Was sind Ihre Tipps bei einer verstopften Nase? Eine Kochsalzlösung ist hier die erste Wahl. Der Schleim kann bei Bedarf auch mit einem Nasensauger vorsichtig entfernt werden. Wird das Kind noch gestillt und bekommt wegen der verstopften Nase schlecht Luft, können abschwellende Nasentropfen kurzfristig Erleichterung verschaffen. Homöopathische oder pflanzliche Präparate können sinnvoll sein. Grössere Kinder sollte man zum regelmässigen Naseputzen anhalten und auffordern, ohne grossen Druck zu schnäuzen.

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TIPPS ZUM ZEITVERTREIB

Gute Laune trotz Regen Der Regen trommelt gegen die Fensterscheiben, die Gesichter sind lang. Aber ist das wirklich ein Grund für schlechte Laune? Nein. Mit diesen Ideen wird jedes Regenwochenende zum Familienabenteuer.

Es ist Samstagmorgen. Draussen regnet es in Strömen. Die Wolken wollen einfach nicht weiterziehen, sodass der geplante Ausflug auf den Spielplatz, in den Zoo oder in die Natur buchstäblich ins Wasser fällt. Doch um aus einem verregneten Wochenende besondere Familientage zu machen, braucht es nicht viel. Mit etwas Fantasie und ohne grossen Aufwand werden Pfützen zu Abenteuern, das Wohnzimmer zum Campingplatz und die Küche zur hauseigenen Backstube.

Tipp 2

Basteln mit Naturmaterialien Aus den gesammelten Blättern, Kastanien oder Ästen lassen sich sehr gut kleine Kunstwerke basteln und gestalten. Ebenfalls beliebt ist Salzteig: Figuren formen, im Ofen trocknen und anschliessend mit Lebensmittelfarbe bemalen. So entstehen selbst gemachte Erinnerungsstücke, und die kleinen Kunstwerke verschönern das Kinderzimmer oder eignen sich als Geschenk für Familienmitglieder.

DROPA Extra-Tipp: selbst gemachte Bade-Fizzies herstellen, die nach einem regnerischen Tag für kunterbunten Spass in der Badewanne sorgen (siehe Anleitung rechts).

Tipp 1

Tipp 3

Pfützen statt Sonnenschein Mit Gummistiefeln, Regenjacke und Matschhose wird ein Spaziergang zum Abenteuer. Ein Pfützen-Gumpi-Wettbewerb sorgt für Bewegung und jede Menge Spass. Wer entdeckt die grösste Pfütze? Wer springt am weitesten? Bei wem spritzt es am meisten? Unterwegs können die Kinder Kastanien, Blätter, Steine oder Schwemmholz sammeln – perfekte Schätze für die anschliessende Bastelstunde zu Hause.

Das Wohnzimmer wird zum Campingplatz Alles, was es dazu braucht, sind ein paar Decken, Kissen und Stühle, um mitten im Wohnzimmer ein gemütliches Zelt aufzubauen. Mit Taschenlampen, spannenden Geschichten und einem Picknick auf der Decke fühlt sich der Regentag plötzlich wie kleine Ferien an. Wer mag, schaltet das Licht aus und lauscht gemeinsam den Regentropfen am Fenster. Das fühlt sich fast wie auf einem echten Campingplatz an.

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Tipp 4

Ab in die Küche! Jetzt gehts ans Backen und Kochen. Den Pizzateig zusammen anrühren, Gemüse schnippeln, feine Guetzli ausstechen oder Cupcakes verzieren – gemeinsam zubereitet schmeckt das Essen gleich doppelt so gut. Und ganz nebenbei lernen die Kinder den Umgang mit Lebensmitteln. Meist sind sie auch besonders stolz, wenn sie das fertige Werk der ganzen Familie servieren dürfen.

Tipp 5

Ein Besuch bei Grosseltern, Götti oder Gotti Ein Regentag eignet sich ideal, um liebe Menschen spontan zu besuchen. Bringt man als kleines Mitbringsel selbst gebackenen Kuchen oder frische Muffins mit, sorgt das gleich für doppelte Freude. Beim gemeinsamen Spielen oder Erzählen ist der graue Tag schnell vergessen. Vielleicht entsteht sogar spontan eine Partie «Eile mit Weile» oder ein gemeinsamer Spielenachmittag, bei dem Jung und Alt gleichermassen auf ihre Kosten kommen.

Tipp 6

Das Wohnzimmer wird zum Kino Die Kinder gestalten Eintrittskarten, in der Pfanne poppt das Popcorn und es gibt leckere Snacks für alle. Gemeinsam wählt die Familie den Film aus. Nach dem Abspann darf jedes Familienmitglied erzählen, was ihm besonders gut gefallen hat. So entsteht fast ein Gefühl wie bei einer echten Filmpremiere.

Text: Tanja Frei

Anleitung: Bade-Fizzies selbst gemacht Zutaten: • 50 g Zitronensäure • 100 g Natron • 50 g Maisstärke • 25 g Roh-Rohrzucker

• Lebensmittelfarbe nach Belieben • 10 bis 15 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl • kleine Sprühflasche und Eiswürfelform aus Silikon • Konfitüregläser als Verpackung

Die Zutaten reichen für ca. 10 Bade-Fizzies. Zeitaufwand: ca. 2 Stunden. Zubereitung: 1. Zitronensäure, Natron, Maisstärke und Roh-Rohrzucker in einer Schüssel verrühren und durch ein feines Sieb schütten. Die Masse erneut gut mischen. 2. 10 bis 15 Tropfen ätherisches Öl beigeben, bis der Duft die gewünschte Intensität erreicht. 3. Sprühflasche mit Wasser und Lebensmittelfarbe füllen und die Zuckermischung besprühen. Sofort rühren. Dies wird wiederholt, bis die Masse kleine Klumpen bildet. Nur solange befeuchten, bis sich die Mischung mit den Händen formen lässt. 4. Die Masse in die Eiswürfelform füllen und dabei gut andrücken. 5. Bei Raumtemperatur über Nacht trocken lassen. Vorsichtig aus der Eiswürfelform herauslösen und in Gläser füllen. 29


Geschenkideen

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VORHER – NACHHER

Ein herbstlicher Auftritt DROPA Balance Leserin Sandra wünscht sich typgerechte Tipps für ein frisches, natürliches Make-up und einen schicken Look für ein Abendessen mit ihren Liebsten. Wir zeigen Sandra neue und modische Ideen, die ihre natürliche Ausstrahlung unterstreichen und ihr Selbstvertrauen schenken.

Make-up Sandra aus dem Berner Oberland ist Mutter von zwei kleinen Kindern und arbeitet Teilzeit im Büro. Neben dem Familienalltag widmet sie sich gerne allgemeinen Handarbeiten und lebt so ihre Leidenschaft für das Lederhandwerk aus. Für den Alltag wünscht sich die 37-Jährige eine unkomplizierte Garderobe, in der sie sich wohlfühlt und die sowohl im Berufs- als auch im Familienleben funktioniert. Sie stellt sich alltagstaugliche Styling-Ideen mit vielseitig kombinierbaren Kleidungsstücken sowie ein natürliches Make-up vor, das zu ihrem Typ passt und ihre Sommersprossen zur Geltung bringt. 36

Estée Lauder Double Wear Stay-in-Place Matte Setting Powder Veil CHF 61.90 Der leichte Puder verfeinert das Hautbild, mattiert und verleiht ein natürliches Finish. Clarins Quatuor No 08 Amber Gradation CHF 62.90 Die Lidschattenpalette mit integriertem Primer sorgt für ein lang anhaltendes und intensives Augen-Make-up.


Tageslook Trenchcoat: Stradivarius Body: Stradivarius Bluse: Co’couture Jeans: Mango Tasche: Massimo Dutti Ohrringe: COS Kette mit Anhänger: Massimo Dutti Lange Kette: COS Kurze Kette: &OtherStories

Sommersprossen im Fokus Für das Tages-Make-up setzt Sandra auf einen selbstbewussten, natürlichen Look, der ihre Sommersprossen betont und ihre fröhliche und positive Ausstrahlung unterstreicht. Dezente Farbakzente schenken dem Gesicht Frische, während das lässige Styling mit Blue Jeans und langem Trenchcoat Sandras Auftritt harmonisch abrundet. So entsteht mit gezielten Handgriffen ein unkomplizierter Look für jeden Tag. Bitte umblättern

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Estée Lauder Pure Color Emerald Lipstick Lustre Hot Kiss CHF 49.90 Der lang anhaltende Lippenstift schenkt den Lippen eine ausdrucksstarke Farbe. Sensai Lip Pencil 01 Actress Red 1 g CHF 47.– Der Lipliner zeichnet die Lippenkontur nach und verschmilzt harmonisch mit der Lippenstiftfarbe. Clinique High Impact Gel Tech Eyeliner 02 Black Honey CHF 32.90 Die seidenweiche Gelformel sorgt mit nur einem Strich für ein intensives Farbergebnis.

Haben Sie Lust auf eine Typveränderung? Bewerben Sie sich für ein Styling mit Make-up. Wir benötigen folgende Infos: Alter, Kleider-, Körper- und Schuhgrösse sowie einen kurzen Steckbrief mit Porträt- und Ganzkörperfoto. Senden Sie Ihre Bewerbung an: redaktion@dropa.ch

Persönlicher Stil mit Eleganz Sandra zeigt, wie mit warmen, herbstlichen Farben ein eleganter Abendlook entsteht. Satte Brauntöne verleihen dem Augen-Make-up Tiefe, während ein ausdrucksstarker Lippenstift den Look selbstbewusst ergänzt. Der coole Lederrock und der kuschelige Pullover bringen eine selbstbewusste Note ins Styling – ideal für ein geselliges Dinner mit Freunden in urbanem Ambiente.

Produktion: Estelle Feusi und Slavica Akbulut Fotografie: Noemi Aeschlimann Make-up: Lea Kaufmann, DROPA Drogerie Apotheke Schönthal in Füllinsdorf Styling und Haare: Julia Jauner

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WOHLFÜHLRITUAL

Eine wohltuende und entspannte Dusche kann mehr sein als nur Reinigung. Mit der richtigen Vorbereitung wird sie zum wohltuenden HomeSpa-Ritual für Haut, Haare und Sinne – ideal, um sich im Alltag eine kleine Pause zu gönnen.

Manchmal braucht es nicht viel, um den Kopf freizubekommen. Eine warme Dusche, ein angenehmer Duft und ein paar Minuten nur für sich selbst können reichen, um den Alltag für einen Moment auszublenden. Aus dieser Idee ist in den vergangenen Jahren sogar ein Social-Media-Trend entstanden: die sogenannte «Everything Shower». Dahinter steckt keine besondere Pflegemethode, sondern eine bewusst ausgedehnte Duschroutine, bei der Körperpflege und Entspannung miteinander verbunden werden. Der Begriff ist zwar neu, die Idee dahinter jedoch nicht. Sich Zeit für die eigene Körperpflege zu nehmen und bewusst zur Ruhe zu kommen, tut in jedem Alter gut. Für eine entspannende Dusch-

routine braucht es weder unzählige Pflegeprodukte noch komplizierte Abläufe. Viel wichtiger ist, die einzelnen Pflegeschritte sinnvoll aufeinander abzustimmen. Zeit für sich reservieren Die Auszeit beginnt nicht erst mit dem ersten Wassertropfen. Wer sich etwa eine Stunde oder etwas länger bewusst freihält, schafft Raum für Erholung. Hilfreich ist es, alle benötigten Pflegeprodukte bereitzulegen und schon vor dem Duschen an die Zeit danach zu denken. Eine warme Tasse Tee, ein spannendes Buch oder ruhige Musik machen es leichter, nach der Körperpflege nicht sofort wieder in den Alltag zurückzukehren. Bitte umblättern

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Nährende Haarmaske – vor dem Shampoo Die Nuxe Masque Nutrition Avant-Shampooing bietet eine aussergewöhnliche Pflege. Diese Maske, angereichert mit fermentiertem Öl der rosa Kamelie und ohne Silikone, intensiviert die Nährstoffversorgung und Reparatur der Haarfaser. Das Ergebnis ist strahlend glänzendes und seidiges Haar.

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Wohltuendes Pflegeöl Der remederm Körperöl Spray von Louis Widmer pflegt trockene bis sehr trockene und zu Neurodermitis neigende Haut intensiv. Pflanzliche Öle aus Sonnenblume, Mandel und Jojoba versorgen sie mit Lipiden, stärken die Hautbarriere und machen sie geschmeidig. Zieht schnell ein, ohne Fettfilm.

Auch Haut und Haare lassen sich schon vor dem Duschen auf die Pflegeroutine vorbereiten. Wer längeres Haar hat, entwirrt es vor dem Waschen mit einem grobzinkigen Kamm. Das beugt Haarbruch vor. Wer mag, trägt vor dem Duschen ein Haaröl oder eine Haarmaske auf und lässt die Pflege einige Zeit einwirken. Auch eine reinigende Gesichtsmaske lässt sich gut vor der Dusche auftragen und später einfach abspülen. Manche schwören zudem auf Trockenbürsten. Dabei wird die trockene Haut mit einer weichen Bürste sanft massiert. Das entfernt lose Hautschüppchen und kann die Durchblutung leicht anregen. Ein Muss ist dieser Schritt jedoch nicht. Eine sinnvolle Reihenfolge Unter der Dusche lohnt es sich, die einzelnen Pflegeschritte aufeinander abzustimmen. Zuerst werden die Haare gewaschen. Anschliessend darf eine Spülung oder Haarmaske einige Minuten einwirken. Währenddessen bleibt genügend Zeit für die Körperpflege. Ein sanftes Körperpeeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen und sorgt für ein glattes Hautgefühl. Ein- bis zweimal pro Woche reicht dafür in der Regel aus. Wer sich rasiert, tut dies am besten nach dem Peeling. Anschliessend wird der Körper nochmals mit einem milden Duschgel gereinigt, bevor die Haarpflege gründlich ausgespült wird. Nach dem Duschen wird die Haut am besten sanft trocken getupft statt kräftig abgerieben. Das schont die Haut und bereitet sie auf die anschliessende Körperpflege vor. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für eine Bodylotion oder ein Körperöl: Die leicht feuchte Haut schliesst die Feuchtigkeit besonders gut ein. Auch die Haare profitieren von einem schonenden


Umgang: Statt sie trocken zu rubbeln, werden sie besser vorsichtig mit dem Handtuch ausgedrückt. Weniger Hitze, mehr Wohlbefinden Gerade an kalten Tagen ist die Versuchung gross, möglichst lange und heiss zu duschen. Für die Haut bedeutet das allerdings Stress. Sehr warmes Wasser löst den schützenden Fettfilm der Haut und kann sie austrocknen. Auch der Kreislauf wird durch grosse Hitze stärker belastet. Angenehmer für Haut und Wohlbefinden ist lauwarmes Wasser. Wer seine Dusche zudem mit einem kurzen kühlen Guss beendet, fühlt sich oft erfrischt und regt gleichzeitig den Kreislauf an. Kleine Extras mit grosser Wirkung Jetzt zahlt sich die Vorbereitung aus: Stehen Tee, Buch oder die Lieblingsplaylist bereits parat, lässt sich die Entspannung nach der Dusche ganz bewusst verlängern. Ein weiches Pyjama oder bequeme Kleidung, eine nährende Maske für Hände und Füsse sowie ein Moment der Ruhe lassen das Verwöhnritual entspannt ausklingen.

Auch das Ambiente spielt eine Rolle. Kerzenlicht, leise Musik oder ein angenehmer Duft schaffen eine ruhige Atmosphäre. Noch erholsamer wird die Auszeit, wenn das Smartphone im Flugmodus ist und stattdessen eine Tasse Tee auf dem Sofa genossen wird. So kann auch der Kopf abschalten und wird nicht unnötig abgelenkt. Eine ausgedehnte Duschroutine muss nicht perfekt sein: Entscheidend ist, sich bewusst Zeit zu nehmen und die eigenen Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen. Schon wenige sorgfältig gewählte Pflegeschritte können aus einer alltäglichen Dusche einen kleinen Wohlfühlmoment machen – und manchmal genau die Pause sein, die Körper und Geist brauchen. Text & Interview: Livia Cavelti

Lesen Sie in der nächsten Ausgabe der DROPA Balance, wie sich Wohlfühlmomente in der Badewanne schaffen lassen.

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eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten oder die Haut mit Nachtkerzen- und Leinölkapseln von innen unterstützen.

INTERVIEW MIT CORINNE LOTTER

Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Drogerie in Reinach

Ausgiebiges Duschen kann die Haut austrocknen. Was hilft, sie dennoch geschmeidig zu halten? Entscheidend ist die Wassertemperatur – idealerweise lauwarm oder eher kühl. Zudem empfehle ich milde, rückfettende Duschprodukte. Wer zu trockener Haut neigt, sollte auf

Welche Inhaltsstoffe unterstützen die Hautbarriere besonders gut? Bewährt haben sich Urea, Glycerin, Panthenol, Ceramide und Niacinamid. Sie binden Feuchtigkeit und stärken die Hautbarriere. Auch Sheabutter oder Thermalwasser können empfindliche Haut beruhigen. Welche Tipps geben Sie Menschen mit trockener oder sensibler Haut für eine längere Duschroutine? Je empfindlicher die Haut ist, desto einfacher und kürzer sollte die 43

Routine sein. Empfehlenswert sind pH-hautneutrale, möglichst parfümfreie Duschgels oder -öle. Ein Peeling höchstens einmal pro Woche genügt. Wichtig ist zudem, die Haut anschliessend gut einzucremen. Warum gilt das Eincremen nach dem Duschen als besonders wichtig? Beim Duschen verliert die Haut Feuchtigkeit. Eine Bodylotion oder ein Körperöl hilft, diese wieder auszugleichen und die Hautbarriere zu unterstützen. Am besten wird die Pflege direkt nach dem Duschen auf die noch leicht feuchte Haut aufgetragen. So kann die Haut das vorhandene Wasser besser einschliessen und die Feuchtigkeit länger speichern.


RENDEZVOUS

STECKBRIEF Alter: 20 Jahre Meine Rolle im Team: Als Verteidigerin gebe ich Sicherheit und baue das Spiel von hinten auf. Meine Routine vor dem Spiel: Musik hören und einen Powernap machen. Das gibt mir Energie: Genug Schlaf und Zeit mit Freunden und Familie. So beschreibt mich mein Team: Als lustige, aber auch ruhige und überlegte Persönlichkeit.


EISHOCKEYSPIELERIN

Mit Herzblut auf dem Eis Alena Lynn Rossel spielt seit ihrem vierten Lebensjahr Eishockey, nutzt ein Zwischenjahr nach der Matura, um den Fokus auf den Sport zu legen, und tut dies als Verteidigerin für die HC Davos Ladies (HCD). Im Gespräch erzählt sie uns, welche Herausforderungen der Spitzensport mit sich bringt und was ihre Ziele für die Zukunft sind.

Frau Rossel, Sie spielen seit über 15 Jahren Eishockey. Was hat Sie als Vierjährige gepackt und was fasziniert Sie heute noch? Ich bin durch meine Familie zum Eishockey gekommen, vor allem durch meinen Cousin, der Hockey gespielt hat. Mein älterer Bruder hat später ebenfalls mit Eishockey begonnen. Als kleine Schwester habe ich mich natürlich an den Grossen orientiert und wollte ihnen nacheifern. So habe ich meine ersten Trainings absolviert, und Eishockey wurde zu meiner Leidenschaft. Bis heute fasziniert mich vor allem, dass es ein Teamsport ist. Man pusht und motiviert sich gegenseitig und hat gemeinsam Spass. Sie haben im Sommer die Matura abgeschlossen, wodurch die Doppelbelastung von Ausbildung und Sport nun wegfällt. Wie hat sich Ihr Alltag seitdem verändert? Ich habe mich richtig danach gesehnt, nach der Matura mehr Zeit für meine Leidenschaft Eishockey zu haben. Zu Beginn habe ich dadurch aber auch etwas meine Routine verloren und mehr in den Tag hineingelebt. Seit dem Saisonstart habe ich wieder einen festen Ablauf und eine klare Struktur. Das tut mir gut. Gleichzeitig nutze ich das Zwischenjahr, um herauszufinden, was ich später studieren möchte.

Sie haben vorher für den SC Bern gespielt und sind letzten Sommer zu den HCD Ladies gewechselt. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen? Ausschlaggebend war vor allem die Infrastruktur. Der HCD ist ein Ausbildungsverein, bei dem die Weiterentwicklung der Spieler*innen und des Teams im Vordergrund steht. Wir haben die gleichen optimalen Trainingsbedingungen wie die Männer, wodurch ich mich wesentlich weiterentwickeln kann – auch persönlich. Es war mir wichtig, meine Komfortzone zu verlassen. Sie spielen auch für die Schweizer A-Nationalmannschaft. Wie haben Sie sich diesen Weg erarbeitet? Mein Weg in die Nationalmannschaft war mit viel Training und Zeit verbunden. Ich habe viel investiert, um mich auf dieses Niveau zu entwickeln. Angefangen habe ich in den verschiedenen Juniorinnen-Stufen der Nationalmannschaft, von der U14 über die U16 bis zur U18. Danach kam die Möglichkeit, in die A-Nationalmannschaft aufzusteigen. Dort werden die Spielerinnen aus dem Kader von den Coaches selektioniert und für die jeweiligen Spiele und Turniere aufgeboten. Der Weg in die A-Nationalmannschaft war für mich deshalb ein Prozess über mehrere Jahre, in den ich viel Zeit und Training investiert habe. Bitte umblättern

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Spitzensport braucht viel Energie und Zeit. Worauf mussten Sie dafür verzichten? Hauptsächlich auf Freizeit. Das hat bereits im Kindesalter begonnen, als ich beispielsweise Kindergeburtstage absagen musste, weil das Training für mich Priorität hatte. Am meisten leidet sicher die Zeit mit Freunden und Familie darunter, aber auf gewisse Dinge zu verzichten, war für mich nie ein Problem. Ich wusste, dass ich investieren muss, wenn ich besser werden möchte. Ich bin sehr dankbar für meine engen Freunde und meine Familie, die meine Leidenschaft für den Sport verstehen. Gab es Momente, in denen Sie daran gezweifelt haben, auf den Sport zu setzen? Ja, sicher. Es ist immer wieder ein Auf und Ab. Besonders schwierig wird es, wenn die Leistung stagniert und man nicht das Gefühl hat, besser zu werden. Wenn der Spass verloren geht, wird es schwieriger, dranzubleiben und sich selbst zu motivieren. Genau dann zeigt sich für mich auch, ob man wirklich bereit ist, weiterzumachen. Was hilft Ihnen, wenn es sportlich einmal nicht läuft? Ich versuche dann bewusst abzuschalten. Für mich bedeutet das, aus der Eishalle zu gehen und den Kopf freizubekommen. Ich versuche bewusst, nicht über

Schauen Sie Alena Rossel im Trainingsalltag über die Schulter: dropa.ch/hcd

Eishockey nachzudenken oder zu sprechen – das sage ich manchmal auch meinem Umfeld. Zusätzlich arbeite ich mit einem Sportpsychologen zusammen, der mir hilft, meine Gedanken zu sortieren und mit solchen Herausforderungen umzugehen. Welche Rolle spielt mentale Stärke für Sie im Spitzensport? Mentale Stärke spielt im Eishockey eine entscheidende Rolle. Mit zunehmender Erfahrung habe ich gelernt, besser mit schwierigen Situationen umzugehen. Ich bin sehr selbstkritisch. Das bringt mich einerseits weiter, kann mich manchmal aber auch bremsen. Deshalb arbeite ich daran, meine Selbstkritik positiv zu nutzen, ohne dabei zu hart mit mir selbst zu sein. Gleichzeitig gibt mir der Austausch mit anderen und Zeit mit meinem engen Umfeld Energie. Ich finde es zudem wertvoll, mit Menschen zu sprechen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, und zu hören, wie sie mit solchen Situationen umgehen. Bitte umblättern


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HC DAVOS LADIES Die HC Davos Ladies spielen in der höchsten Schweizer Liga, der PostFinance Women’s League. 2023 hat der HCD die Lizenz der Thurgau Ladies übernommen und das Team in die Organisation integriert. Damit gibt es nach über 100 Jahren Mannschaftgeschichte erstmals ein Frauenteam in Davos. Die Ladies profitieren von denselben Trainingsbedingungen wie die Herren und von spezialisierten Profitrainern, etwa in den Bereichen Skating, Schuss-, Torhütertraining und Athletik. Trainiert wird das Team von Evelina Raselli und Livia Altmann. Mehr über die HCD Ladies erfahren Sie auf hcd.ch/teams/ladies-team.

Frauen-Eishockey kennenlernen und sehen, wie attraktiv der Sport ist. Auch spezielle Events können helfen, mehr Familien für den Sport zu begeistern – selbst kleine Schritte können Grosses bewirken. Eishockey ist nach wie vor ein männerdominierter Sport. Wann haben Sie das selbst besonders gespürt? Als ich noch bei den Jungs spielte, weil ich meistens das einzige Mädchen im Team war. Je nach Alter hatte ich meine eigene Garderobe oder zog einzelne Teile meiner Ausrüstung bei den Jungs an. Man gewöhnt sich daran, das einzige Mädchen zu sein. Trotzdem ist es nicht immer einfach, sich gegen die Jungs durchzusetzen. Dass ich mit zwei Brüdern aufgewachsen bin, hat mir sicher geholfen. Welche Unterschiede erleben Sie zwischen Frauen- und Männer-Eishockey? Die körperlichen Voraussetzungen von Männern und Frauen unterscheiden sich deutlich. Bis zur Pubertät konnte ich bei den Jungs gut mithalten. Später hatte ich trotz gleicher Trainingsinhalte allein aufgrund der körperlichen Unterschiede weniger Kraft. Das fällt sowohl beim Spielen als auch beim Zuschauen auf. Deshalb ist Frauen- und Männer-Eishockey nicht das Gleiche, und trotzdem wird es zu oft miteinander verglichen. Viele erwarten von Frauen die gleiche Leistung wie von den Männern – was rein physiologisch nicht möglich ist. In den letzten zwei Jahren hat sich im Frauen-Eishockey jedoch viel verändert. Seit wir unseren Körper gezielter für Checks einsetzen dürfen, ist das Spiel schneller, intensiver und körperbetonter geworden. Was müsste passieren, damit Frauen-Eishockey künftig noch mehr Aufmerksamkeit erhält? Es braucht mehr Medienpräsenz, damit die Menschen

Sie haben bereits viel erreicht. Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen? Mein grosses Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Jahr 2030. Ich möchte mit den HCD Ladies erfolgreich sein und mich als Spielerin weiterentwickeln. Langfristig wäre es schön, einmal vom Eishockey leben zu können. Bitte vervollständigen Sie diesen Satz: Eishockey hat mir beigebracht, dass … … es immer wieder Höhen und Tiefen gibt. Wichtig ist es, vor allem in schwierigen Zeiten diszipliniert zu arbeiten und nicht aufzugeben. Diese Erkenntnis bringt mich auch in den übrigen Lebensbereichen weiter. Interview: Lea Spinatsch Fotos: Jessica Baumgartner

WETTBEWERB DROPA engagiert sich für den Frauensport: Wir verlosen 5 x 2 Tickets für das Spiel der HCD Ladies gegen den SC Bern am Samstag, 12. Dezember 2026, um 17 Uhr in der VAT Arena in Davos. Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Handy und nehmen Sie am Wettbewerb teil: dropa.ch/hcd-wettbewerb Teilnahmeschluss ist am 8. November 2026.

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DROPA

persönlich DROPA EXPERTIN PRIVAT

Alena Schoch Dipl. Drogistin HF und Co-Betriebsleiterin in der DROPA Apotheke Dreispitz in Basel Seit Oktober 2025 ist Alena Schoch Co-Betriebsleiterin in der DROPA Apotheke Dreispitz in Basel. Die 27-Jährige widmet sich gerne der Pflanzenwelt – sowohl privat als auch beruflich.

Deshalb wurde ich Drogistin Die Pflanzenwelt faszinierte mich schon immer – insbesondere die Anwendung und Wirkung von Heilpflanzen auf das menschliche Wohlbefinden. Lieblingsprodukt aus der DROPA Die Naturage Nachtkerzenöl Kapseln. Ich nehme sie täglich für eine gesunde Haut und das weibliche Wohlbefinden.

An einem gemütlichen Herbstabend … … spaziere ich durch einen bunten Laubwald und lausche dem Rascheln der Blätter. Zum perfekten Ausklang des Abends gehört für mich eine schöne heisse Tasse Kräutertee.

Hier kann ich am besten abschalten Auf oder am Wasser, beim Gravelbiken in der Natur oder auch beim Musikhören und Tanzen. Lieblingstour mit dem Gravelbike Ich fahre gerne den Rhein entlang – eine Strecke, die für mich nie langweilig wird. 50

Meine Lieblingsmusik Meine Playlist ist bunt gemischt: von den Klavierstücken von Ludovico Einaudi über elektronische Klänge von Rüfüs du Sol bis hin zu Mundartmusik von Plüsch.

Eine Leidenschaft von mir Zu Hause habe ich viele Zimmerpflanzen und sogar ein kleines Treibhaus. Im Sommer wird auch mein Balkon zur kleinen Oase – dort wachsen Tomaten und Gurken.


Zwei DROPA Mitarbeiterinnen geben Einblick in ihr Leben. Was bewegt sie, was empfehlen sie?

DROPA EXPERTIN PRIVAT

Karin Stehlin-Grüter Apothekerin und Betriebsleiterin in der DROPA Gotthard Apotheke Parfumerie in Baar Karin Stehlin-Grüter ist Betriebsleiterin in der DROPA Gotthard Apotheke Parfumerie in Baar. Die 58-Jährige verbringt ihre Freizeit gerne in der Natur oder geniesst einen entspannten Abend auf dem Balkon.

Mein Weg zur Pharmazie Ich schrieb mich an der Universität Basel ein und wusste zunächst nicht, ob ich Medizin oder Pharmazie studieren sollte. Mein Vater brachte mich auf die Idee, eine Münze zu werfen: Kopf bedeutete Pharmazie. Letztlich entschied also der Zufall. Meine Leidenschaft Ich backe leidenschaftlich gerne, vor allem in der Weihnachtszeit. Dann verarbeite ich rund 140 Eier für meine Guetzli, besonders gerne für Mailänderli.

Das gefällt mir an meinem Beruf Ich liebe den Apothekerberuf und schätze besonders den Kontakt mit unserer Kundschaft sowie die wertvollen Beziehungen und das Vertrauen, die über die Jahre entstehen.

Lieblingsprodukt aus der DROPA Im Frühling und im Herbst mache ich jeweils eine Kur mit Supradyn Pro Immuno. Es stärkt das Immunsystem. Meine Lieblingswanderung im Herbst Die Rundwanderung von Scuol bis zur Chamanna Lischana und wieder zurück nach Scuol.

Mein letztes Reiseziel Samos in Griechenland. So geniesse ich meinen Ferienabend Am liebsten verbringe ich die Abende mit meiner Familie oder entspanne mit Decke auf dem Balkon bei einem guten Roman. 51

Ein Traum von mir Einmal die Nordlichter mit eigenen Augen zu sehen und nochmals in die Südsee zu reisen.

Texte: Lea Spinatsch


Das Rosenalp Gesundheitsresort & Spa (Adults only) im schweiznahen Ferienort Oberstaufen verbindet ganzheitliche Health-Kompetenz mit Ärzt*innen, Physiotherapie und Ernährungsberatung mit einem breit aufgestellten Wellnessund Spa-Angebot. Wir verlosen einen Gutschein im Wert von CHF 3'000.–.

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Sie gilt als eine der besten Gesundheitsadressen im Alpenraum und als optimaler Auszeitort zum intensiven, nachhaltigen «Entstressen»: Eine (mindestens) einwöchige Rosenalp-Zeit zur Selbstfürsorge ist optimal, um in fordernden Zeiten nicht in die Stressfalle zu geraten. Aber auch dann, wenn der Dauerstress schon spürbare Zeichen der Erschöpfung hinterlassen hat. Dabei bündelt das «Stress Control»-Programm mit 17 aufeinander abgestimmten Anwendungen ärztliche, physiotherapeutische und Spa-Kompetenz sowie Ernährungsberatung und Bewegungsangebote. Das intensive Programm zur effektiven Stressbewältigung und Regeneration von Körper und Geist hat das Ziel, die Resilienz zu stärken und

einem Burnout zu entkommen. Wer dem Stress gezielt zu Leibe rückt, darf sich dabei rundum aufgehoben fühlen: Dafür sorgen in der Rosenalp nicht nur herzliche Menschen, sondern auch ein stylisches Wohlfühl-Ambiente, die Lage inmitten der sanft bergigen Allgäuer Natur und die Leichtküche, die zugleich gesund und wohlschmeckend ist. Das können Sie gewinnen Wir verlosen einen Gutschein im Wert von rund CHF 3'000.–. Darin inbegriffen sind sieben Nächte für zwei Personen im Doppelzimmer inkl. Rosenalp-Leichtküche im Rahmen der Halbpension. Weitere Informationen: rosenalp.de

So sind Sie dabei! Beantworten Sie folgende Frage und geben Sie Ihren Wettbewerbstalon bis am 7. November 2026 in Ihrer DROPA ab. Die Prostata produziert einen Teil … der Samenflüssigkeit

der roten Blutkörperchen

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gratuliert Wir gratulieren Ester Giovanoli, Kundin in der DROPA Drogerie Käch in Hochdorf, ganz herzlich zum Gewinn des Gutscheins vom Wettbewerb aus der DROPA Balance 07/26. Wir wünschen genussvolle Tage im Verwöhnhotel Bismarck in Österreich.


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ERRATE DAS QUADRAT Beobachte, was du beim Herbstspaziergang alles entdeckst. Finde diesen Ausschnitt zehnmal im Bild.

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Bei unspezifischen Verdauungsbeschwerden Bei Nervosität Bei Einschlafbeschwerden Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. www.swissmedicinfo.ch Enthält 66 Vol. % Alkohol. Melisana AG, 8004 Zürich, www.melisana.ch

Impressum

Die Auflösung des Preisrätsels aus der letzten Ausgabe finden Sie unter dropa.ch/kreuzwortraetsel

DROPA Balance November 2026 Erscheint zehnmal im Jahr Herausgeber: DR. BÄHLER DROPA AG Binzstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 284 80 80, redaktion@dropa.ch Gesamtauflage: 809'235 (WEMFbeglaubigt, Basis 2025/26) Gesamtleitung: Andrea Hofstetter Mitwirkende: Philipp Meyer, Claudia Horsch, Carola Frei, Lea Spinatsch, Johnny Schuler Bilder: Adobe Stock Druck: AVD Goldach Papier: In der Schweiz auf umweltschonendem FSC-Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt. Produkte und Angebote sind je nach DROPA Standort verschieden.

So sind Sie dabei! Diesen Talon vollständig ausfüllen und bis am 7. November 2026 in Ihrer DROPA abgeben.

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Streuung DROPA Balance Die DROPA Balance wird von der Schweizerischen Post offiziell als unadressierte Gratiszeitschrift verteilt. Sie möchten keine Ausgabe mehr erhalten? Dann schicken Sie Ihre vollständigen Adressangaben an marketing@baehlerdropa.ch.

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