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WOCHENBLATT — Schwarzbubenland und Laufental — Nr. 31 — 04. August 2022

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Donnerstag, 4. August 2022

114. Jahrgang

Nr. 31

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL

2.– 6. AUGUST 2022

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Dressurreiten ist Passion und Sport Yvonne Graf-Cathomen aus Büsserach hat zwei grosse Leidenschaften: Pferde und das Dressurreiten. Erfolge sind auf dem langen Weg nicht planbar, aber die tägliche Arbeit mit den Pferden sei mehr als nur Turniererfolge, wobei diese als «Zückerchen» natürlich willkommen seien. Edgar Hänggi Yvonne Graf-Cathomen wuchs im Kanton Graubünden auf und konnte in der Zeit, als sie das Gymnasium besuchte, jeweils während der Ferien bei ihren Grosseltern reiten. «Das Pferdevirus hatte mich erwischt. Ja, man kann dazu Leidenschaft sagen. Ich arbeitete den ganzen Tag im Reitstall und verdiente mir so jede Reitstunde.» Der Liebe wegen kam sie nach Breitenbach und beendete mit der Geburt ihres ersten von drei Kindern ihre langjährige Berufskarriere als Bankerin. Zum 45. Geburtstag kaufte sie sich ihr erstes Pferd. Dank Ausbildner und Reitlehrer Pierre-Alain Stähli aus Rodersdorf wagte sie den Kauf der dreijährigen Stute Donna Francesca. «In dem Alter kommt das Pferd von der Fohlenweide, kann noch nichts und ob es sich dereinst für Dressurreiten eignet, weiss man nicht mit Sicherheit. Aber Pierre-Alain hat natürlich ein Auge dafür, ob es eine Grundveranlagung mitbringt. Ich habe ihm vollkommen vertraut.» Mittlerweile ist die Don-Frederico-Tochter 14 Jahre alt und in den elf Jahren hat das Team PferdReiter-Trainer konstant gearbeitet. Wer mit einem Pferd arbeitet, muss genau spüren, wie viel Training gut und wie viel Hauptstrasse 27 4242 Laufen T 061 761 76 76

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Ein gutes Team: Yvonne Graf-Cathomen freut sich immer wieder, mit Donna an WettkämpFOTO: EVELYNE GFELLER fe zu fahren. eben zu viel ist. Ein motiviertes und gesundes Pferd ist Grundvoraussetzung für Leistung und Erfolg im Sport. Tage mit Arbeit im Viereck wechseln mit Tagen, an denen im Gelände spaziert wird. Auch die Reiterfitness darf nicht fehlen, weshalb Yvonne Graf-Cathomen neben dem täglichen Reiten auch Joggen und Stretching einbaut. Stähli meint im Rückblick auf den ganzen bisherigen Weg der Ent-

wicklung von Donna: «Heute können wir feststellen, dass wir alles richtig gemacht haben.» Die Kunst, aus einem Pferd ein Dressurpferd zu machen, sei die konstante Förderung, ohne dabei den individuellen Entwicklungsstand und die Gesundheit aus den Augen zu verlieren. «Donna ist charakterlich ein Goldschatz», sagt Yvonne Graf-Cathomen und blickt ihre Stute an. «Nur deshalb konnte ich

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als Anfängerin schon sehr bald mit ihr an erste Turniere fahren. Ich bin stolz darauf, dass wir den ganzen bisherigen Weg gemeinsam geschafft haben. Der Weg ist eben das Ziel.» Die Büsseracherin nimmt mittlerweile an Turnieren der Kategorie M teil, wo eine Mehrheit der Teilnehmenden Profis sind. Das Paar holt immer wieder Klassierungen an Wettkämpfen. «Ich bin ein Stück weit ehrgeizig, das muss sein, auch um mich zu motivieren. Aber das Erfolgsdenken darf nie an erster Stelle kommen. Das Pferdewohl steht immer im Vordergrund.» Wer sich dem Dressurreiten verschreibt, müsse wissen, was auf einen zukommt. Ein Turniertag ist sehr lange, obwohl vor den Richtern schlussendlich nur zwei Programme von je rund fünf Minuten zu reiten sind. Am Abend komme man todmüde mit einer vollen Ladung an Ausrüstung, die gewaschen werden muss, nach Hause, erklärt Yvonne Graf-Cathomen und ergänzt: «Du musst Pferde und die Sportart lieben, sonst geht es nicht. Die Turnieratmosphäre macht irgendwie süchtig und auch die Erfolge tragen natürlich dazu bei. Zudem ist jeder Turniertag auch immer ein Ausflug mit meiner besten Freundin Monica Steiner, die seit meinen allerersten Starts ohne Ausnahme als Turniertrainerin mitfiebert.» Donna und die jüngere Nachwuchshoffnung Demi Rose stehen in Witterswil auf der sehr gepflegten und top ausgestatteten Pferdesportanlage von Familie Lisser Thomann. «Die Pferde und ich fühlen uns sehr zu Hause hier. Die Besitzerfamilie liest uns Pensionären jeden Wunsch von den Augen ab und hat zudem ständig ein wachsames Auge über die Vierbeiner.» Mit der jungen Stute warte noch ein gehöriges Mass an Arbeit auf sie. «Demi Rose hat ihren Kopf und ist zeitweise ein Ferrari ohne Bremsen für mich, da muss noch der Profi ans Werk», lacht Yvonne Graf-Cathomen und zwinkert Pierre-Alain Stähli zu. «Wir werden sehen, wohin die Reise führt.»

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Sonntag, 07.08.2022 Am Sonntag steigt das Thermometer wieder bis auf 30 Grad. Nebst viel Sonne hat es einige Wolkenfelder.

Der Zemp soll wieder zum Treffpunkt für Jung und Alt werden. Das traditionsreiche Café und Restaurant im Stedtli tritt ab September unter dem Namen «Träff» auf.

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Inseratekombinationen · Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 167 Ex. · AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 204 378 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86 abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

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LAUFENTAL

Die Birs, Lebensader unserer Region

Cornelia Felber Ein paar Minuten nach 11 Uhr eröffnete Lilli Kuonen, die Präsidentin des Museumsvereins Laufental, die Vernissage. Rund 60 Menschen hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Helyeplatz eingefunden. Das Wetter war angenehm sonnig und nicht zu heiss und so konnte die Ansprache draussen vor dem Museum im Schatten der Bäume stattfinden. Die Ansprache war gewollt kurz und bereits mit vielen spannenden Details rund um die Birs vollgepackt. Die liebevoll hergerichteten Apéro-Häppchen gab es wegen der aktiven Wespen drinnen zum Geniessen. Ebenso wurden diverse erfrischende Getränke angeboten. Die drei Themenbereiche «Vergangenheit», «Gegenwart» und «Zukunft» sind Teil der Sonderausstellung. Im Bereich «Vergangenheit» findet man beispielsweise Informationen zur Jurabahn, deren Streckenabschnitt Basel-Delémont 1875 eröffnet wurde und die den Anschluss des Juras an die Verkehrsströme ermöglichte. So heisst es: «Die Bahn stieg der Birs ins Bett.» Dieses Geheimnis, ebenso wie jenes, wer der berühmte Erbauer der Bahnlinie war, lüften sich bei einem Museumsbesuch. Im Bereich «Gegenwart» finden sich Werke von hiesigen Künstlern wie Paul Stadler, der aus Schrott aus der Birs Skulpturen entwirft. Und welche Farbe hat die Birs? Ansichten von Stepha-

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L AUFEN

L AUFEN

Die Birs erlebbar machen und nicht nur als Hochwasserbedrohung zu sehen, ist der Grundgedanke der Sonderausstellung im Museum Laufental in Laufen. Das verrät Lilli Kuonen im Gespräch nach der Eröffnung der Vernissage.

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nie Meier, begleitet mit Texten von Niklaus Starck, widmen sich unter anderem dieser Frage. Die Ansichten entstanden bei einer einjährigen Fotoexkursion entlang der Birs. Dann sind da noch Joel und Gaudenz, zwei Gymnasiasten der 8. Klasse des Gymnasiums Laufen, die sich in einer privaten Aktion auf die Suche nach Gegenständen in der Birs gemacht haben — aus Neugierde und weil sie es spannend fanden. Playstation, Velo, Trottinett, Heckenschere, Kreditkarten, Lampen, Einkaufswagen sowie Militärschuhe gehörten zu ihren Funden, die sie, nachdem sie die Gegenstände aus der Birs gefischt hatten, entsorgten. Beim Themenbereich «Zukunft» werden zwei wichtige Projekte vorgestellt: Zum einen der Hochwasserschutz, bei welchem die Detailplanung in Laufen im Gang ist. Zum Hochwasserschutz gehören auch die Renaturierungen, beispielsweise jene im Riederwald in Liesberg, die bereits umgesetzt wurde. Das zweite Projekt ist der geplante Doppelspurausbau der SBB in Duggingen und Grellingen. Es ist vorgesehen, dass im Frühjahr 2023 mit dem Bau begonnen wird. Das Museum ist ab dem 21. August wieder jeden Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die Sonderausstellung dauert zwei Jahre. «Sie wird immer wieder mit Sonderthemen ergänzt. Es lohnt sich also, das Museum mehr als einmal zum Thema Birs zu besuchen», erklärt Lilli Kuonen. Führungen von Gruppen oder Schulklassen sind nach Vereinbarung auch ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten möglich. Neue Museumsmitglieder sind gerne gesehen. Auch freiwillige Helfer sind im Museumsteam herzlich willkommen. Sie decken die Öffnungszeiten zur Entlastung des Vorstands, der ehrenamtlich tätig ist, wann immer möglich ab.

Vor dem Museum: Lilli Kuonen (Mitte) im gemütlichen Gespräch und Austausch mit FOTO: CORNELIA FELBER Museumsbesuchenden.

Ein Blick hinter die Bühne

Organisieren die Veranstaltungen im Alte Schlachthuus: (v.l.) Ruth Hürlimann, Camille Büsser, Annemarie Otth, Mascha FOTO: ZVG Neuenschwander, Martin Kofmel, Agathe Christ, Yvonne Neuenschwander, Jeanette Büsser und Elisabeth Bauer.

Dank des Vereins Kulturforum Laufen sind im Alte Schlachthuus Berühmtheiten wie Sina oder Rob Spence zu geniessen. Meistens sind die Künstlerinnen und Künstler unkompliziert — jedoch nicht immer. Gaby Walther «Ein Bügeleisen, einen bestimmten Weisswein, spezielles Mineralwasser und einen Safe verlangte das Management der Acapickels. Vor Ort waren die vier Komikerinnen dann aber völlig unkompliziert», erinnert sich Yvonne Neuenschwander. Seit über 30 Jahren ist sie Mitglied in der Gruppe «Veranstaltung» des Vereins Kulturforum Laufen. Dank dieses freiwilligen Engagements kam sie schon mit zahlreichen Kunstschaffenden in Kontakt. «Ich bin stolz, dass ich etwas zum kulturellen Angebot der Region beitragen kann», bekräftigt sie ihren Einsatz. Sie ist nicht die Einzige, die auf eine solch lange Zeit zurückschauen kann. Auch Martin Kofmel und Camille Büsser engagieren sich seit mehr als drei Jahrzehnten für das kulturelle Leben in Laufen. «Es macht Freude, hinter die Bühne zu blicken, zu sehen, was dort

passiert, die Künstlerinnen und Künstler persönlich kennenzulernen und Newcomer zu entdecken», erzählt Büsser. Er erinnert sich an Ursus und Nadeschkin, die vor 30 Jahren ihre ersten Auftritte vor

«Ich bin stolz, dass ich etwas zum kulturellen Angebot der Region beitragen kann.» YVONNE NEUENSCHWANDER

knapp zehn Personen — damals noch im Brauereikeller — bestritten. Inzwischen würden sie nicht mehr in Laufen auftreten, der Saal ist heute viel zu klein für das berühmte Komikerduo, so Büsser.

Eine Gemüsesuppe für Anaconda

Zehn Personen sind für das Programm und die Auftritte der Komiker, Musikerinnen und Kabarettisten im Alte Schlachthuus zuständig. «Wir würden uns freuen, wenn noch ein bis zwei weitere Personen unsere Gruppe bereichern würden», sagt Büsser. Der Aufwand sei nicht so gross. Jede Person organisiere pro Jahr ein bis zwei Veranstaltungen. Dazu gehöre, den Vertrag zu erstellen, den Anlass zu organisieren und die Betreuung der Kunstschaffenden vor und nach dem Auftritt. «Dabei entstehen tolle Kontakte»,

schwärmt Ruth Hürlimann. Für Endo Anaconda, der im Januar dieses Jahres noch in Laufen aufgetreten war, hatte sie 2018 zu Hause die gewünschte Gemüsesuppe gekocht. «Er war aber anspruchslos und gesprächig», erinnert sich Hürlimann an den kürzlich verstorbenen Sänger. Allgemein seien die Künstlerinnen und Künstler sehr offen und würden gerne nach Laufen kommen. Büsser erzählt von Massimo Rocci, der jeweils bis zur letzten Minute vor dem Auftritt an der Bar im Bistro sitzen blieb, und Ruth Hürlimann erinnert sich an Patti Basler, die nach dem Auftritt noch lange nicht nach Hause gehen wollte. «Wer in unserer Gruppe mitmacht, darf alle Veranstaltungen gratis besuchen», preist Neuenschwander den Vorteil des Engagements an.

Besuch der Kleinkunstbörse

Nebst rund fünf Sitzungen im Jahr besucht die Gruppe die Kleinkunstbörse in Thun, um Ideen fürs Programm zu finden. Das Programm soll einen breiten Mix berühmter, noch unbekannter und auch regionaler Künstler beinhalten. Als Highlight stehen in der kommenden Saison zum Beispiel Mike Müller, Linard Bardill, der in Kennerkreisen bekannte und aufstrebende Bluesmusiker Flo Bauer oder die irischen Folk singende Sareena Overwater auf dem Programm. Wer gerne bei der Gruppe mitmachen möchte, darf direkt ein Mitglied ansprechen oder sich per E-Mail bei Ruth Hürlimann melden (veranstaltung@kfl.ch).

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Neustart beim Zemp — mit neuem Outfit und neuem Namen Der Zemp soll wieder zum Treffpunkt für Jung und Alt werden. Das traditionsreiche Café und Restaurant im Stedtli tritt ab September unter dem Namen «Träff» auf.

sich mehrere Bewerber angeschaut. Die Zekiris, mit ihren beiden gut laufenden Lokalen, haben ihn überzeugt. «Vom vorherigen Wirt bin ich enttäuscht», erzählt der Laufner Unternehmer, der das Lokal von der Familie Zemp im Jahr 2020 inklusiv Pächter erworben hatte. Ruedi Stroppa und Simon Dörflinger führten zuvor erfolgreich das Restaurant Rössli in Röschenz, bevor sie das Café-Restaurant mit Bäckerei in Laufen übernahmen. Am Anfang lief es auch in Laufen gut. Bis zu 50 Erdbeertorten, das Markenzeichen des Traditionslokals, wurden sonntags verkauft. Corona und vielleicht auch fehlende Motivation, so jedenfalls die Einschätzung von Schäublin, führten die Pächter schliesslich zum Konkurs.

Gaby Walther Turbulente Zeiten hat der Zemp hinter sich. Nach mehreren Wirtewechsel folgt nun im September ein weiterer Neustart. Ein Neustart nicht nur mit einem neuen Betreiber, sondern auch mit einem neuen Auftritt. Das Restaurant im Stedtli in Laufen wird zurzeit umgebaut und soll mit frischem, modernem Interieur daherkommen. Heller sollen die Räume werden. Die dunklen Holzfassaden verschwinden, das Inventar wird ausgetauscht. Die runde Galerie mit dem Kronleuchter aus den 70er-Jahren hingegen bleibt. Die neuen Betreiber sind das Ehepaar Drita und Djemal Zekiri. Sie betreiben bereits seit 2004 erfolgreich das Café-Restaurant «Am Dorfplatz» in Allschwil und seit kurzem die Bar «The Point» im Migros Dreispitz. «Ich hatte mich bereits früher für den Zemp inter-

«Wir sind nicht der Zemp»

Unter dem Leuchter: (v.l.) Unternehmer Niklas Schäublin, Geschäftsführerin Katrin Roser FOTO: GABY WALTHER sowie Geschäftsinhaber Drita und Djemal Zekiri. essiert, ihn damals aber nicht erhalten», erzählt Djemal Zekiri. Niklas Schäublin,

Liegenschaftsbesitzer und Inhaber der Terraluk Immobilien AG in Laufen, hat

Erdbeertorten wird es zwar weiterhin im Zemp geben, aber sie stehen nicht mehr so stark im Fokus. Unter dem neuen Namen «Laufen Träff» soll ein Ort der Begegnung wie zu früheren Zeiten entstehen. «Wir sind nicht der Zemp», begründet Djemal Zekiri den Namenswechsel. Von morgens um sieben bis abends um sieben an sieben Tagen hat das Restaurant offen. Gebacken wird

nicht selber. Welche Bäckerei das Restaurant im Stedtli beliefert, ist noch offen — genauso, wie die Frage, was aus der ehemaligen Backstube des Zemps werden soll. «Im Moment haben wir keine Pläne dafür», erklärt Djemal Zekiri. Geschäftsführerin wird Katrin Roser. Sie war bisher im Service im Café-Restaurant in Allschwil tätig.

«Im Stedtli ist noch viel Potenzial vorhanden»

Schäublin glaubt, dass das Restaurant mit neuem Auftritt und Konzept wieder aufblühen wird wie zu den ehemalig erfolgreichen Zeiten des Zemp. «Im Stedtli ist noch viel Potenzial vorhanden», ist der Co-Präsident der IG Laufen überzeugt. Aus diesem Grund hatte der Unternehmer vor zwei Jahren auch das Rechsteiner-Gebäude neben dem Zemp gekauft und die ehemalige Metzgerei Rechtsteiner zur Löie Bar umgebaut. Nachdem seine Mitarbeiterin Sandra Hofer zum Start die Bar geführt hatte, wird diese nun wie geplant an einen Pächter übergeben. Ab September werden Moira Mariano und Cafer Karcan von der Salmen Lounge Bar die Löie Bar betreiben.


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Donnerstag, 4. August 2022 Nr. 31

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 7. August, 11.00 Uhr Tour de Leimental Gottesdienst in Witterswil Pfarrerin Sabine Hellinger

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Donnerstag, 4. August, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, Trauerbegleiterin@gmx.ch, 079 568 74 10. Das Trauercafé ist ein offener Treffpunkt für Menschen, die mit anderen Betroffenen ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen und Unterstützung suchen. Denn: «Zusammen ist man weniger allein». Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Termine: 6. und 8. September, 18. und 20. Oktober; 8. und 10. November, 6. und 8. Dezember 2022. Sonntag, 7. August, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi Liesberg Freitag, 5. August, 12.15 Uhr Mittagstisch. Die Seniorengruppe Liesberg-Riederwald ist eine lockere Gruppe von Senioren und Seniorinnen, die sich treffen, um in gemütlicher Runde gut zu essen, zu plaudern, zu spielen und zu singen. Jeweils um 12.15 Uhr im Restaurant Rütli, Delsbergerstrasse 58 in Liesberg. Freitag, 5. August, 19.00 Uhr Meditation in der Dorfkirche Liesberg.

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, meinem Bruder, Götti, unserem Schwager, Onkel und Freund

Bruno Saner-Meier 1. Juni 1941 – 19. Juli 2022

Das Herz von Bruno hat bei seinem geliebten Schwimmsport im Bielersee unerwartet aufgehört zu schlagen. Er hatte sich sehr auf diesen Tag gefreut. Nun hat sich sein Lebenskreis geschlossen.

In stiller Trauer: Hanni Saner-Meier Madeleine Meier Esther und Willi Kunz-Meier Barbara und Fredy Ramseier-Meier Oswald Meier und Mary Widmer Bernadette Heiniger-Meier Markus Meier und Patrizia Oexle Lucie und Ruedi Jungi-Saner Verwandte, Freundinnen und Freunde

Der Volleyballclub Laufen trauert um sein Gründungsmitglied und um seinen Ehrenmitgliedspräsidenten

Bruno Saner (-Meier) 1. Juni 1941 – 19. Juli 2022

Mit Bruno verlieren wir eine der engagiertesten Persönlichkeiten vom VBC Laufen. Seit der Gründung vor 52 Jahren bis zur GV im Juni 2022 war er im Verein präsent. Über 200 mal stand er für den VBC Laufen auf dem Spielfeld. Mindestens ebenso gross sind seine Verdienste als Funktionär. Nach der Vereinsgründung (1970) übernahm er im Vorstand neun Jahre lang das Amt als Technischer Leiter. Unter seiner sportlichen Führung wurde der VBC Laufen zu einem der grössten und erfolgreichsten Vereine der Region. Unvergessen sind seine Einsätze als Trainer, bei vielen Vereinsanlässen, beim Stedtlilauf oder als Grilleur beim Stedtli-Beachturnier. Für seine Verdienste verlieh ihm der Verein 1975 die Ehrenmitgliedschaft. Lieber Bruno, wir erinnern uns dankbar an Dein Wirken. Wir werden Dich und Dein grosses Interesse am Vereinsgeschehen sehr vermissen. Unser tiefes Mitgefühl gilt vor allem seiner Ehefrau Hanni. Wir wünschen ihr in dieser schweren Zeit viel Kraft und Trost!

Volleyballclub Laufen Vorstand, Ehrenmitglieder, Mitglieder

Die Trauerfeier, zu der Sie herzlich eingeladen sind, findet am Dienstag, 9. August 2022, um 14.00 Uhr, in der römisch-katholischen Kirche, Röschenzstrasse 39, 4242 Laufen, statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Laufen beigesetzt. Anstelle von Blumen danken wir für Spenden an die Stiftung Theodora, Postkonto 10-61645-5 oder an das Tierheim an der Birs, IBAN CH28 0077 0254 2381 8200 1, Vermerk: Bruno Saner-Meier. Traueradresse: Hanni Saner-Meier, Buchenweg 7, 4242 Laufen

Wenn der Weg zu steil und die Luft zum Atmen fehlt ist es nicht ein Sterben, dann ist es eine Erlösung.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Martin Josef Meury-Steffen 22.03.1941 – 29.07.2022

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Die wir im Herzen tragen, leben in uns weiter.

Gottesdienste: Donnerstag, 4. August, 10.00 Uhr, in der Cafeteria des Alters- und Pflegeheims Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Samstag, 6. August, 10.00 Uhr, in der Kapelle des Zentrums Passwang, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth.

WIR DANKEN HERZLICH

PETER STEBLER-ALTERMATT 25.10.1959 – 29.06.2022 erfahren durften.

Donnerstag, 11. August, 15.30 Uhr, in der Aktivierung des Alters- und Pflegezentrums Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth

Tief berührt danken wir für die unzähligen Beweise der Verbundenheit, die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für eine stumme Umarmung, wenn die Worte fehlten, für die vielen Blumen, Kränze und grosszügigen Geldspenden.

Ferienpass-Aktivität – Fische gestalten: Donnerstag, 4. August, 14.00–17.00 Uhr, im Gde.-Saal vom ref. Kirchgemeindehaus, Breitenbach, Anmeldung via: https://www.ferienpass. ch/ferienpass-angebot/veranstaltungen Alter: 6–16 Jahren. Max. TN-Zahl: 10 Pers. Seniorennachmittag: Dienstag, 9. August, 15.00–16.30 Uhr, im Gde.-Saal vom ref. Kirchgemeindehaus, Breitenbach. Thema: Lavasteinzeit – Wie haben die Menschen auf der Insel La Palma (Kanaren) den Vulkanausbruch 2021 am Cumbre Vieja erlebt? Mit Zvieri. Freiwillige Anmeldung bei Pfr. Stéphane Barth, Tel. 061 781 12 50.

Elisabeth Meury-Steffen Ann König-Meury Hans König Vreni und Horst Ritter-König Christian Ritter Albert und Liselotte Steffen-Hafen und Kinder

für die überwältigende Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben

Sonntag, 7. August, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr

Sonntag, 14. August, Kein Gottesdienst (Freiwochenende / Schulsommerferienende)

Zufrieden, nach einem reich erfüllten Leben, hat er seine letzte Reise angetreten. Wir danken allen, die Martin im Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind.

Stiller Abschied im engsten Familienkreis Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Abdankung und Beisetzung statt. Traueradresse: Elisabeth Meury, Bahnhofstrasse 2, 4242 Laufen

Ein besonderer Dank geht an ….. ….. alle, die ihm im Leben ihre Zuneigung und Freundschaft schenkten ….. das Ärzteteam und Pflegepersonal der Dialyseabteilung des Kantonsspitals Baselland, Liestal ….. die Geschäftsleitung und Belegschaft der Firma Holcim Birsfelden ….. den Jahrgang 1959 ….. den Motorradclub Schwarzbueb ….. die Fläschesammler Meltingen ….. Paul Stebler für die einfühlsame Abschiedsfeier, Natalia Hofer und Kathrin Hänggi für den schönen Gesang, sowie an den Organisten Franz Ringwald ….. alle Verwandten, Freunde und Kollegen, die so zahlreich von ihm Abschied genommen und ihm so die letzte Ehre erwiesen haben. Evi und Joel Dreissigster: Samstag, 6. August 2022, 18.00 Uhr, Kirche Oberkirch Nunningen/Zullwil

TODESANZEIGE Niemand ist fort, den man liebt, Liebe ist ewige Gegenwart. (Stefan Zweig)

In Liebe und grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Eugen Steiner 4. November 1934 – 23. Juli 2022 Wir vermissen Dich! Danke von ganzem Herzen für all deine Liebe, die Du uns geschenkt hast, und all die wundervollen Momente, die wir mit Dir teilen durften.

In liebevoller Erinnerung: Pia Steiner Daniela Steiner Belinda und Guido Altermatt-Steiner mit Jessica, Sven und Salomé

Zullwil, 28. Juli 2022

Gilt als Danksagung.

Traueradresse: Langhagweg 7, 4222 Zwingen

Jesus sagt auf die Frage nach dem Tod: «Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.» Joh.-Evang. 11, 25

Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 9. August 2022 um 14.00 Uhr in der Maria Kirche in Zwingen statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Cristo Vive: IBAN CH45 0070 0110 0011 5051 2 Gilt als Leidzirkular


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AMTLICHE MITTEILUNGEN Diese Woche fand keine Stadtratssitzung statt. Baugesuche, Auflage vom 04.08.2022 bis 15.08.2022 BG-Nr. 1271/2022. Bauherrschaft: Herzog Matthias Franz / Zürcherstrasse 13 / 4143 Dornach. Projekt: Fassadenänderung, Parz. 2049, Delsbergerstrasse 230, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Matthias Herzog GmbH Dipl. Architekt ETH/SIA / Röschenzstrasse 14, 4242 Laufen

Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Temporäre Verkehrsanordnung: Es ist wieder soweit. Dieses Wochenende findet wiederum das traditionelle „Stedtli Beach“ des Volleyballclubs Laufen statt. Das bedeutet, dass es im Stedtli zu folgenden Verkehrseinschränkungen kommt: Parkverbot des Rathausplatzes am Freitag

Schützen Sie Ihre Daten!

Ihre Entscheidung: Bei der Einwohnerkontrolle können Sie die Sperrung der persönlichen FOTO: ARCHIV Daten unkompliziert beantragen.

Eine Sperrung der eigenen Adresse und der persönlichen Daten kann voraussetzungslos und ohne Grundangabe bei der Einwohnerkontrolle Laufen beantragt werden. Besteht eine Datensperre, werden grundsätzlich auch dann keine Auskünfte erteilt, wenn vermutet werden kann, dass die Herausgabe im Sinne der nachgefragten Person ist. Wie beispielsweise bei Anfragen für die Organisation von Klassenzusammenkünften oder zur Kontaktaufnahme von Verwandten oder früherer Bekannten. Eine Datensperre zur Vermeidung von Werbesendungen ist nicht nötig, da die Stadt Laufen keinen Handel mit Adressen für Werbe- oder Marketingzwecke betreibt.

Anderen Amtsstellen werden trotz der Datensperre Auskünfte erteilt, sofern sie einen Rechtsanspruch darauf haben. An private Personen und Institutionen werden Adressen und Daten gestützt auf § 22 des Informations- und Datenschutzgesetzes trotz der Datensperre mitgeteilt, sofern die gesuchstellende Person nachweist, dass die Sperrung sie an der Verfolgung eigener Rechte gegenüber der betroffenen Person hindert; wie zum Beispiel beim Vorliegen eines Kreditantrages mit Unterschrift der nachgefragten Person oder zur Erfüllung eines gesetzlichen Auftrages, beispielsweise Auskünfte an die obligatorische Krankenversicherung. Bitte beachten Sie auch, dass die Sperrung Ihrer Daten bei der Einwohnerkontrolle wenig Sinn macht, wenn Sie beispielsweise Ihre Daten im Netz offen darlegen. (stl)

5. August ab 07.00 Uhr. Ab 11.00 Uhr wird zudem die Hauptstrasse ab Wassertorgasse bis zum Obertor mit einem Parkverbot belegt. Ab 12.00 Uhr wird die Hauptstrasse zwischen der Wassertorgasse bis zum Obertor für den Verkehr gesperrt sein. Diese Sperrung bleibt bis am Montag 8. August bestehen. Wir bitten bezüglich der Einschränkungen um Verständnis und freuen uns auf einen tollen Anlass.

Zustandekommen eines Referendums Die Stadtverwaltung, gestützt auf §§ 82

Bundesfeier vom 31. Juli 2022: Ein grosses Merci! Der Stadtrat bedankt sich vielmals beim OK Bundesfeier, allen Beteiligten sowie allen Besucherinnen und Besucher für den gelungenen Anlass vom letzten Sonntag. Ein grosses Merci auch dafür, dass das relativ kurzfristig ausgesprochene Feuerwerksverbot gut aufgenommen und respektiert worden ist. Securitas unterstützt die Stadtpolizei Laufen Ab August 2022 unterstützt die Securitas AG die Stadtpolizei Laufen bei ihrer Arbeit. Dabei wird die allseits bekannte und bewährte Sicherheitsfirma (ausschliesslich) während der Zeit, in welcher die Stadtpolizisten keinen Dienst leisten, den Pikettdienst für Ruhe und Ordnung sicherstellen. Dies bedeutet, dass im Ereignisfall (z. B. Lärmstörung in der Nacht) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Securitas durch die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Basel-Landschaft aufgeboten werden können. Bei Bedarf werden ersten Schritte eingeleitet, welche

und 61 des Gesetzes über die politischen Rechte sowie auf die Prüfung der Unterschriftenlisten des am 15. Juli 2022 eingereichten Referendums, verfügt:

3. Veröffentlichung im Wochenblatt, im Aushang und Mitteilung an das Referendumskomitee. Rechtsmittelbelehrung

1. Das Referendum gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2022 betreffend Genehmigung Kredit Neubau Werkhof „Neumatt“ (Traktandum 3) ist gültig zustande gekommen, nachdem es die gemäss § 49 Gemeindegesetz verlangte Anzahl Unterschriften aufweist.

Gestützt auf §§ 172ff. des Gemeindegesetzes kann gegen diese Verfügung innert 10 Tagen seit ihrer Publikation im Wochenblatt schriftlich und begründet beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal Beschwerde erhoben werden. Das Beschwerdeverfahren kann Kostenfolgen auslösen.

2. Die Zahl der gültigen Unterschriften beträgt 523.

PS: Hinweise zum Abstimmungstermin erfolgen später.

seitens Stadtpolizei am nächsten Werktag weitergeführt werden. Diese Massnahme entlastet die beiden Stadtpolizisten, welche sich bis anhin wöchentlich mit dem 24h-Pikettdienst für Ruhe und Ordnung abwechselten. Es wird bei dieser Gelegenheit daran erinnert, dass die Bevölkerung ausserhalb der Büroöffnungszeiten direkt bei der Polizei Basel-Landschaft Meldung machen kann. Denn in stark sicherheitsbezogenen Angelegenheiten ist die Kantonspolizei ohnehin zuständig.

Stadt Laufen

Mitteilung zum Stand bei der Baustelle Amthausgasse 3 (neben Untertor) Mit der bereits erfolgten Krandemontage sind die Sanierungs- und Umbauarbeiten so weit fortgeschritten, dass Mitte nächste Woche der Fussgängerdurchgang wieder geöffnet und in der Folge das Untertor für den motorisierten Verkehr wieder freigegeben werden kann. Somit kann das Stedtli auch wieder via Baselstrasse erreicht werden. Im Bereich des Fussgängerdurchganges

kann es bis zum Bauende noch sporadisch zu geringfügigen Beeinträchtigungen kommen. Die Sicherheit für die Fussgängerinnen und Fussgänger ist aber jederzeit gewährleistet. Der Fussgängerstreifen hingegen ist vorderhand noch nicht zugänglich. Bei der Einmündung zum Untertor bleibt ein Streifen für den Materialumschlag abgesperrt. Bei der Zu- und Wegfahrt der Lieferanten und Unternehmer kann es hier zu kurzzeitigen Engpässen kommen, ebenfalls im Zusammenhang mit noch ausstehenden Tiefbauarbeiten. Es werden alle Verkehrsteilnehmenden gebeten, wieder die ursprüngliche Verkehrsführung und -signalisation zu beachten. Für die Geduld und das grosse Verständnis wird allen vielmals gedankt. Weitere Informationen folgen später. jermann architekten und raumplaner ag (Bauleitung und Planerin), Ricimmo AG (Bauherrin) und Stadtverwaltung Laufen.

Haben Sie gewusst? Das Parkhaus der EGK Gesundheitskasse im Birspark ist jeweils abends und am Samstag und Sonntag öffentlich nutzbar (gebührenpflichtig).

LAUFEN IN SCHWARZWEISS In den Sommerwochen werden auf dieser Seite Schwarzweissbilder vergange-

Auf ins Pfadilager!: Pfadfinder sind dank des BuLa in diesen Tagen in aller Munde. Es sind wohl auch heute noch die Mütter, die dafür sorgen, dass auch ja nichts vergessen wird. FOTOS: MUSEUM LAUFENTAL

ner Tage aus Laufen zu sehen sein, die in den Sommermonaten entstanden sind

und Laufnerinnen und Laufner in ihrer Freizeit zeigen. Die Fotos stammen alle-

samt aus dem Fundus des Museums Laufental. (stl)

Und los geht’s!: Stolz präsentieren sich die Kinder in ihrer Pfadiuniform.


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Donnerstag, 4. August 2022 Nr. 31

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Andreas Jost Fringeliweg 29, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Gestaltung des bestehenden Gartens mit Terrainveränderung, Sanierung Geräteschuppendach Bauplatz: Fringeliweg 29 Bauparzellen GB-Nr.: 1361 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 19. August 2022

Baupublikation

Bauherr: Felix Schaub, Dornacherstrasse 305 4053 Basel Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Erstellen eines Parkplatzes, Erstellen eines Gerätehäuschens und einer Pergola als Pflanzenstütze Bauplatz: Obere Gasse vis-à-vis 25 Bauparzellen GB Nr.: 1952 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 19. August 2022

Baupublikation

Bauherr: Gregory Steiner, Wilerstrasse 255 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Aufstellen eines Pools mit Terrainveränderungen Bauplatz: Wilerstrasse 255 Bauparzellen GB Nr.: 1635 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 19. August 2022

Grellingen, im Juli 2022 Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist gut zu wissen, wie viele Menschen ihn geschätzt haben.

Baupublikation

Baupublikation

Gesuchsteller: Naemi + Lin Bähre, Fehrenstrasse 24, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Sole-Wasser Wärmepumpe mit 2 Erdsonden Standort: Fehrenstrasse 24 Grundstück: GB 1170 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Heizungsmacher AG, Grabackerstrasse 6, 4500 Solothurn Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 19. August 2022

Baupublikation

Gesuchsteller: Priscilla Leimgruber und Daniel Mäder, Hof Fulnau, 4206 Seewen Bauobjekt: Umbau / Renovation best. Gebäude Standort: Fehrenstrasse 3 Grundstück: GB 2471 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Müller + Partner Kugelweg 25, 4222 Zwingen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 19. August 2022

Baupublikation

Gesuchsteller: Generalum GmbH, Dorfstrasse 1, 4222 Zwingen Bauobjekt: Sitzplatz und Umgebung Standort: Fehrenstrasse Grundstück: GB 90 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Müller + Partner, Kugelweg 25, 4222 Zwingen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 19. August 2022

DANKSAGUNG Herzlichen Dank für die vielen Zeichen der Anteilnahme beim Abschied von

DANKSAGUNG Die überaus grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben

Roswitha Born-Saladin erfahren durften, haben uns überwältigt. Unser besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Franz Kuhn und Albert Dani für die einfühlsame und liebevolle Gestaltung der Trauerfeier. Ein spezieller Dank dem Kirchenchor, der Dirigentin und Violinistin Stephanie Martin, der Solistin Alena Halbeisen sowie dem Organisten Gabriel Gully. Die musikalische Mitwirkung in der Feier war sehr gefühlvoll und persönlich an Roswith gerichtet. Einen grossen Dank sprechen wir dem Pflegeteam der Spitex Region Birs aus für die liebevolle Begleitung – wie auch Dr. Peter Hofer für seine jahrelange engagierte ärztliche Betreuung. Wir danken allen Verwandten, Bekannten und Nachbarn herzlich, die Roswith im Leben verbunden waren und ihr in Freundschaft, und zuletzt auch hilfreich begegnet sind. Besonderen Dank auch all jenen, die sie auf dem letzten Weg begleitet haben und für die vielen tröstlichen Zeichen und Worte der Verbundenheit. Ebenso danken wir für die grosszügige Kollekte an «Ärzte ohne Grenzen». Roswith wird immer in unseren Herzen weiterleben.

Marie Béguelin - Antenen 13.01.1929 - 06.06.2022

Es ist schön zu spüren wieviel Liebe, Freundschaft und Achtung unserer lieben Mutter entgegengebracht wurde. Herzlichen Dank an alle die Marie in ihrem Leben Gutes getan haben. Ein herzliches Dankeschön geht an: - das Pflegeteam des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach - Frau Dr. med. Luzia Huber - Herr Pfarrer Stéphane Barth - dem Organist Tobis Cramm - der Fahnendelegationen und für die vielen Karten und Spenden. Beinwil, im Juli 2022

Dreissigster: Samstag, 13. August 2022 um 17.45 Uhr in der katholischen Kirche Grellingen.

Die Trauerfamilie

Breitenbach, im August 2022 Der Schmerz vergeht und auch die Trauer. Was bleibt, ist das Licht und das Leben, das er in diese Welt brachte.

HERZLICHEN DANK

Die Trauerfamilien

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir erfahren durften.

Alban Marti Besonders möchten wir uns bedanken bei – Herrn Dr. Leupold für die langjährigen ärztlichen Dienste – Herrn Pfarrer Gschwind für seinen Abschiedsgottesdienst – dem Pflegepersonal des Alterszentrums Bodenacker, Breitenbach, für die langjährige Betreuung – den Fahnendelegationen des Turnvereins, des Schützenvereins sowie des Turnvereins Hermannstein.

Büren, im August 2022 Wenn tausend Sterne am Himmel steh’n, schau hinauf, du kannst sie seh’n, der hellste Stern, das bin ich, schau hinauf und denk an mich.

Büsserach Gesuchsteller: Ymmo AG, Zwingenstrasse 67, 4225 Brislach Bauobjekt: Neubau 3 Reiheneinfamilienhäuser Standort: Fabrikweg 1a / 1b / 1c Grundstück: GB 91 / 1452 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 19. August 2022

Das Leben ist eine Reise die heimwärts führt.

Ein zusätzlicher Dank für die zahlreichen Spenden und Karten der Anteilnahme. Traurig und mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter und Schwiegermutter, unserem herzensguten Omi, unserer Schwester, Cousine, Tante und Gotte

Allen herzlichen Dank, die Alban zu Lebzeiten mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben.

Rösli Widmer-Saladin

Die Trauerfamilien

28. Juli 1932 – 28. Juli 2022

Mit deiner Herzlichkeit, deiner Bescheidenheit, deiner Grosszügigkeit, deiner einzigartigen Lebensfreude und vorallem mit deiner Liebe und Fürsorge hast du uns durchs Leben begleitet und warst immer für uns da. Dafür danken wir dir von Herzen. In unseren Herzen wirst du für immer bei uns sein

Walter und Edith Widmer-Kilchherr Manuel, Simon und Mirjam, Angela und Rino Bernadette und Santo Alaimo Widmer Theo und Esther Widmer-Mohler Dino, Jan und Alina Niklaus und Andrea Widmer Sarah und Olivier Beat und Monika Widmer-Frei Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 11. August 2022 um 14.30 Uhr in der Martinskirche Büren statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex ThiersteinDorneckberg, IBAN CH04 0900 0000 4020 0735 9. Traueradresse: Theo Widmer, Ringweg 22, 4413 Büren Gilt als Leidzirkular.

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

Ich aber vertraue auf deine Liebe und juble darüber, dass du mich retten wirst. Psalm 13, 6

Nach langer schwerer Krankheit hat sein Herz plötzlich aufgehört zu schlagen. Er ist nun an dem Ort, an den er geglaubt und nach dem er sich gesehnt hat.

Jean-Louis Mermet-Moser 4. März 1946 – 24. Juli 2022 Wir trauern um meinen geliebten Ehemann, unseren lieben Papi, Schwiegervater und Papapa und vermissen ihn. Gleichzeitig sind wir dankbar, dass ihm längeres Leiden erspart geblieben ist. Seine Grosszügigkeit und Fürsorge, seine Tiefsinnigkeit, sein Humor und Liebe zur ganzen Schöpfung bleiben unvergessen. In unseren Herzen wirst du immer bei uns sein:

Vreni Mermet-Moser Antoinette und Jochen Grun-Mermet Elias Grun Margot Gmür-Mermet Verwandte, Bekannte und Freunde Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 11. August 2022 um 11.00 Uhr in der Evangelisch-reformierten Kirche in Laufen statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Röschenz beigesetzt. Anstelle von Blumen wäre es in Jean-Louis’ Sinn, die Stiftung Genfer Bibelgesellschaft in Romanel-sur-Lausanne zu unterstützen: IBAN: CH53 0900 0000 1201 2030 6, Vermerk: «Jean-Louis Mermet-Moser». Traueradresse: Vreni Mermet-Moser, Bündtenweg 9, 4244 Röschenz


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Ein Daheim weit weg von zu Hause

PUBLIKATION: Verkauf Baulandparzellen im «Rohrhollen» Die Einwohnergemeinde Breitenbach verkauft ab dem 8. August 2022 im Gebiet «Rohrhollen» zeitlich gestaffelt vier grosszügige, zentrumsnahe Baulandparzellen an Hanglage mit Weitsicht. Die Veräusserung der Parzellen erfolgt im Bieterverfahren, zu welchem in einer ersten Phase nur Einwohnerinnen und Einwohner Breitenbachs zugelassen sind, welche am 28. März 2022 und bis zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ihren Wohnsitz in der Gemeinde Breitenbach haben. Über die Bedingungen und Abläufe des Verfahrens orientiert die Dokumentation «Landverkauf Rohrhollen» welche elektronisch auf www.breitenbach.ch/de/politik/dokumente/rohrhollen/ zum Download bereit steht. Angebote werden nur unter Einhaltung der im Dokument aufgeführten Bestimmungen entgegengenommen. Das Dokument kann auch als Druckversion unter gemeinde@breitenbach.ch oder unter Tel. 061 789 96 96 bestellt werden. Allfällige Fragen zum Verfahren andreas.duerr@breitenbach.ch.

richten

Sie

bitte

schriftlich

Folgenden Bauvorhaben liegen ab dem 04.08.2022 zur Publikation auf. Einsprachefrist ist bis am 19.08.2022:

Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz:

FOTO: ZOE ZBINDEN

an

Publikation Baugesuche

Gesuchsteller:

Vereintes Trio: Die Gastfamilie geniesst gemeinsam den warmen Sommernachmittag.

Chachula Tibor und Indraswari Radiastuti Wahyu, Grienweg 9, 4226 Breitenbach Walter Schmidlin Architektur + Bauleitung GmbH, Steinackerstrasse 10, 4147 Aesch Umbau und Erweiterung des bestehenden EFH GB‐Nr. 2421, Grienweg 9 Richli Manfred, Alice Vogt‐Strasse 11, 4226 Breitenbach Priohaus AG, Laufenstrasse 21a, 4226 Breitenbach Neubau MFH mit Carport GB‐Nr. 2461, Alice Vogt‐Strasse 11 Fellino Jacqueline, Rohrholzweg 3, 4226 Breitenbach Karrer Pascal, Rohrholzweg 1, 4226 Breitenbach Neue Stützmauer GB‐ Nr. 3418, Rohrholzweg 3

Zum dritten Mal bilden Bernadette und Moritz Häner gemeinsam mit einer Schülerin aus dem Welschland eine Gastfamilie. Dabei achten sie besonders auf eine Sache: Die jungen Leute sollen sich wohlfühlen. Zoe Zbinden Die sechzehnjährige Inès Malnati kommt aus Porrentruy. Vor zwei Jahren entschied sie sich, die bilinguale Matur anzutreten. Es handelt sich dabei um einen bereichernden, aber auch anspruchsvollen Maturitätslehrgang. Da kann es sinnvoll sein, Zeit einzusparen, um sich besser auf die Schule konzentrieren zu können. Eine Möglichkeit hierfür ist es, bei einer Gastfamilie zu wohnen, anstatt zu

pendeln. Und für genau diese Option hat sich Inès Malnati entschieden. Denn der Unterricht findet die ersten zwei Jahre am Gymnasium in Laufen, danach währen zwei Jahre in Porrentruy statt. Bernadette und Moritz Häner stellten ihre Zeit und ihr Zuhause in Breitenbach nun zum dritten Mal zur Verfügung und heissen eine Schülerin aus dem Welschland als Gasttochter willkommen. Und voraussichtlich werden sie bald einen Gastsohn aufnehmen, da es Inès Malnati ab dem neuen Schuljahr für die letzten zwei Jahre bis zur Matur wieder in den Jura verschlägt.

Überwindung des Röstigrabens

Dem pensionierten Ehepaar aus Breitenbach liegt es besonders am Herzen, dass sich die Jugendlichen bei ihnen wohlfühlen und den nötigen Freiraum haben, aber auch dass mit der Unterstützung der Gasteltern rechnen können. Die beiden sind zwar vielseitig engagiert und so haben beispielsweise auch schon als Kochteam in diversen La-

gern brilliert. Auch wenn manchmal viel los ist, achten sie darauf, dass man sich als Gastfamilie am Tagesende immer etwas Zeit füreinander nimmt und das Abendessen gemeinsam geniesst. Nicht zuletzt hilft der kleine, familiäre Zusammenschluss bei der Überwindung des Röstigrabens. Was auch nicht fehlen darf, sind die Gespräche. Dabei leistet ein immer griff bereites Wörterbuch gute Dienste. Inès Malnati machte sprachlich schnell Fortschritte und schon bald wurde das Wörterbuch nur noch selten benutzt. Für Bernadette und Moritz Häner bedeutet die Rolle als Gastfamilie mehr als bloss die Beherbergung von Jugendlichen. Sie machen sich sogar die Mühe, Elternabende zu besuchen oder leiten der Schule Anregungen weiter. Inès Malnati konnte dank der Möglichkeit bei einer Gastfamilie zu wohnen, nicht nur Zeit gewinnen, sondern sich auch sprachlich in die Nordwestschweiz einfinden. Sie zieht sogar Erwägung, ihr zukünftiges Studium an einer deutschsprachigen Uni zu absolvieren.

Bundesfeier 2022 Im Beisein vieler Breitenbacherinnen und Breitenbacher konnte am vergangenen Sonntag die traditionelle Bundesfeier begangen werden. Hervorragend organisiert von der Guggemusig Hirzefäger und musikalisch begleitet von der Brassband und den Donna’s genossen die Anwesenden das Beisammensein bei schönsten Witterungsbedingungen. Die Gemeindebehörden bedanken sich bei allen Beteiligten für die Organi‐ sation und Durchführung dieses tollen Anlasses!

Lüssel/Krebspest: Einschränkungen aufgehoben Bei Laboruntersuchungen von Dohlenkrebsen aus der Lüssel konnten keine weiteren Ansteckungen mit der Krebspest (hochansteckender Pilzbefall) festgestellt werden. Aufgrund dieses Sachverhalts haben die kantonalen Behörden entschieden, die Mitte Juni in Kraft getretenen Einschränkungen in Bezug auf die Nutzung der Lüssel per sofort aufzuheben. Die Inhalte der offiziellen Mitteilung entnehmen Sie bitte der kantonalen Website www.so.ch. Gemeindeverwaltung

Anlässe 5. August,13h 9. August, 15h 19. August, 13h 19. August, 19‐22h

Wanderung, AHV‐Wandergruppe Seniorennachmittag, Kirchgemeindesaal, ref. Kirche Wanderung, AHV‐Wandergruppe Nothilfe bei Kleinkindern, Samariterverein

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

NUNNINGEN

«Beide Seiten sollen das Gesicht wahren können» Seit knapp einem Jahr ist Claude Lachat Friedensrichter in Nunningen. Eine sinnvolle Aufgabe, findet er und animiert bei Streitigkeiten, das Schlichtungsangebot oder ein Mediationsgespräch in Anspruch zu nehmen. Gaby Walther Der Rasenroboter quietscht, die Poolpumpe brummt, die Hecke wächst über den Zaun, der Grill qualmt und gefestet wird bis spät in die Nacht. Je näher die Menschen zusammenleben, umso schneller kommt es zu Konf likten. Manchmal hilft ein Gespräch und manchmal ist die Situation schon über Jahre so zerrüttet, dass etwas Kleines zur Eskalation führt. Hier kommt die Friedensrichterin oder der Friedensrichter ins Spiel. Ihre Aufgabe ist es, zivil- und strafrechtliche Streitigkeiten zwischen Parteien, die im selben Dorf wohnen, zu schlichten. In Nunningen hat Claude Lachat seit knapp einem Jahr dieses Amt inne. Er wurde letzten September gewählt und löste Werner Hänggi ab, der diesen Posten 28 Jahre innehatte.

Unkompliziertes Verfahren

Dienstag 08:00‐11:30 Uhr 13:30‐18:30 Uhr Mittwoch 08:00‐11:30 Uhr 13:30‐17:00 Uhr

«Gerne mache ich Werbung für das Schlichtungsverfahren. Auf unkomplizierte Art kann ein verfahrenes Thema angegangen und oft durch ein begleitetes Gespräch gelöst werden», stellt Lachat fest. Seit seinem Amtsantritt musste er sich mit drei Fällen befassen. Das erste Mal ging es um eine finanzielle Forderung, beim zweiten Mal um eine arbeits-

Friedensrichter: Claude Lachat im Gemeindehaus Nunningen, wo er die Schlichtungsverfahren durchführt. FOTO: GABY WALTHER

rechtliche und im dritten Fall um eine baurechtliche Auseinandersetzung. Wer sich ungerecht behandelt fühlt, kann ein Schlichtungsgesuch eingeben. «Ich erhalte von der Gemeinde oder von Anwälten die Unterlagen, prüfe sie, setze einen Termin fest und lade die beiden Parteien zur Schlichtungsverhandlung vor», erklärt Lachat den Ablauf. «Bei der Verhandlung bleibe ich parteilos. Es geht im Gespräch primär nicht darum, wer

Recht hat, sondern darum, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Mir ist auch wichtig, dass beide Parteien das Gesicht wahren können», erklärt der Friedensrichter seine Rolle. Er erstellt das Protokoll und die Verfügung, welche die Parteien nach dem Gespräch unterzeichnen. Wird keine Einigung erzielt, geht der Fall ans Gericht. In den drei behandelten Fällen war dies nicht nötig. Sinn und Zweck des Schlichtungsverfahrens sei es, die Parteien zu versöhnen, damit sie den Konflikt nicht zeit- und kostenaufwendig vor Gericht austragen müssen. Der Zugang und das Verfahren sind einfach, schnell und günstig. Der Grossteil der Verfahren kann auf dieser Ebene erledigt werden. Lachat gefällt die Arbeit als Friedensrichter: «Es ist eine sinnvolle Arbeit. Man braucht dazu Einfühlungsvermögen, Verhandlungsgeschick, Sozialkompetenz und man muss herausfinden, wo das wirkliche Problem steckt. Und natürlich braucht es juristische Grundkenntnisse.» Als Programmleiter des basellandschaftlichen Mentoringprogramms Tandem 50 plus und aus früheren beruflichen Erfahrungen kennt sich Lachat mit rechtlichen Themen aus. «Ich sehe mich hauptsächlich als Mediator. Ich bleibe ruhig und versuche, eine angenehme Atmosphäre zu vermitteln.» Er betont, dass man sich auch für Mediationsgespräche oder Ratschläge an ihn wenden könne. Denn Friedensrichter sind auch Ansprechpersonen für allgemeine Beratungen und erteilen Auskünfte über Fragen, die das Vorgehen bei zivilrechtlichen Klagen betreffen. Auf der Website des Schweizerischer Verbands der Friedensrichter und Vermittler (svfv.ch) sind viele weitere Infos zu finden.


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Donnerstag, 4. August 2022 Nr. 31

Erschwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Karabulut Akif und Biray Schulstrasse 14, 4228 Erschwil Bauprojekt: Gartengestaltung und Einfriedigung Bauplatz: Schulstrasse 14 Bauparzelle: 956 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 18. 8. 2022

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Scherrer Rolf, Rauracherweg 17a, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Moret-Krummenacher AG Mariasteinstrasse 8, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Wärmepumpe aussen Bauplatz: Rauracherweg 17a 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2591 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 4. August 2022 – 18. August 2022

Baupublikation

Bauherr: Schwyzer-Gschwind Alfred und Regula Flühstrasse 18, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: archutektur werk.stadt GmbH, Homelstrasse 50, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Einbau Schlafzimmer Bauplatz: Flühstrasse 18, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3179 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 4. August – 18. August 2022

Baupublikation

Bauherr: Bernauer Marco und Prisca Steinrain 27A, 4112 Flüh Projektverfasser: Steiner Energietechnik AG Baselstrasse 21, 4243 Dittingen Bauobjekt: Wärmepumpe Aussen Bauplatz: Steinrain 27a, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3856 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 04.08.2022 – 18.08.2022

Baupublikation

Bauherr: Paternale Aldo und Aline, Steinrain 27 4112 Flüh Projektverfasser: Steiner Energietechnik AG Baselstrasse 21, 4243 Dittingen Bauobjekt: Wärmepumpe Aussen Bauplatz: Steinrain 27, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3855 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 04.08.2022 – 18.08.2022

Meltingen

Baupublikation

Bauherrschaft: Tidmarsh-Gigandet Daniela Strohmeier-Gigandet Angela Olter 153 / March 208 4234 Zullwil / 4233 Meltingen Projektverfasser: Gigandet Roger Hügelstrasse 174, 4332 Fehren Bauobjekt: Parkplatz Bauplatz: March 186 Parzelle/ Zone: GB-Nr. 956 W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 19. August 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Strohmeier Angela und Philipp, March 208, 4233 Meltingen Projektverfasser: Gigandet Roger, Hügelstrasse 174, 4332 Fehren Bauobjekt: Parkplatz Bauplatz: March 208 Parzelle/Zone: GB-Nr. 929 W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 19. August 2022

Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind. Victor Hugo

Dankbar für Deine Liebe und Güte, die wir erfahren durften, nehmen wir Abschied von

Elsy Christen-Fischler 15. Januar 1932 - 29. Juli 2022

Traurig und mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine, Gotte und Freundin

Rosa Thüring-Küry 5. März 1928 – 28. Juli 2022 Uns allen bleiben wunderbare und unvergessliche Momente mit ihr. Nach einem langen und erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen.

Alice Matter-Küry Anna Thüring-Küry Verwandte und Freunde

In unseren Herzen lebst Du weiter. Susanna und René Steiner-Christen mit Michel und Tanja Elisabeth und Martin Leimgruber-Christen mit Deborah Tamara und Mario mit Len Luka Fritz und Pascale Christen-Regenass mit Fabienne Verwandte und Bekannte Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Fritz Christen, Angenstein 2, 4202 Duggingen

Die Abdankung mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 12. August 2022 um 14.00 Uhr in der kath. Kirche in Ettingen statt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Antoniushaus Solothurn, IBAN: CH73 0900 0000 4500 0676 1, mit Vermerk: Rosa ThüringKüry. Dreissigster: Dienstag, 30. August 2022 um 19.00 Uhr in der kath. Kirche in Ettingen. Traueradresse: Bettina Schneiter-Brodmann, Im Brunnacker 26, 4112 Bättwil

Dankbar für die gemeinsame Zeit und all die schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Guido Campana 23. Januar 1946 – 28. Juli 2022

Es tut weh, sagt das Herz. Es wird vergehen, sagt die Zeit. Aber ich komme immer wieder, sagt die Erinnerung. Ich bleibe, sagt die Liebe.

Du durftest friedlich einschlafen. Wir waren vorbereitet und sind doch unendlich traurig. Du fehlst. Mach’s gut auf deinem Weg. Marlies Campana-Flury Sabine Campana Schleusener mit Lia Nicole und Adrian Moser-Campana mit Leonie und Sven Rita und Raini Flück-Campana Bruno und Katrin Campana-Appenzeller Elly Campana-Küfer

Traurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Pio, Papi und Grosspapi

Pius Hänggi-Altermatt 24. 1. 1939 – 18. 7. 2022

Annemarie Hänggi-Altermatt Gabriel und Katrin Hänggi-Reinhard Elia und Jonah Alexandra Kohler-Hänggi Rebecca mit Elio Vanessa Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Die Trauerfeier findet am Samstag, 13. August 2022 um 14.00 Uhr in der Kirche Rodersdorf statt. Guido liebte die Besuche von Sozialhund Yara im Altersheim. Für Spenden gedenke man der Blindenführhundeschule Allschwil, IBAN: CH47 0900 0000 4000 1275 0, Vermerk: Guido Campana. Traueradresse: Marlies Campana, Gartenweg 4, 4118 Rodersdorf

Traueradresse: Annemarie Hänggi, Kirchmattstrasse 2, 4226 Breitenbach

Jahr- und Heimatbuch 2023 für das Schwarzbubenland und das Laufental

Dr Schwarzbueb Nekrologe im Schwarzbueb-Kalender Anfang November erscheint die 101. Ausgabe des SchwarzbuebKalenders. Wenn Sie im Nekrologenteil einen Ihrer verstorbenen Angehörigen mit Bild und einem kurzen Lebenslauf würdigen möchten, können Sie uns telefonieren und bei uns die Anmeldeformulare bestellen.

Aufnahmeschluss: Mitte September 2022

Zullwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Kohler Holzbau AG Lehengarten 247, 4234 Zullwil Bauobjekt: Überdachung Kranbahn mit Solaranlage und Vordacherweiterung Westseite Bauplatz: Bündtenackerstrasse 222 Bauparzelle GB-Nr.: 918 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 19. August 2022

Ein liebevolles, einfühlsames und grosszügiges Herz hat aufgehört zu schlagen.

CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Himmelried Gemeinde Himmelried 4204 Himmelried

Öffentliche Auflage / Rodungsgesuch Gesuch Nr. RO2021-002

Zweck der Rodung: Gesuchsteller:

Neubau Trinkwasserreservoir Bertelweg Gemeinde Himmelried, Hauptstrasse 52, 4204 Himmelried Betroffene Parzellen: GB Himmelried 1031 Rodungsfläche: 1268 m², davon 351 m² als temporäre Rodung und 917 m² als definitive Rodung Rodungsersatz: Ersatzaufforstung: 977 m², davon 351 m² an Ort und Stelle sowie 626 m² in unmittelbarer Nähe auf GB Himmelried 1576 Massnahmen zugunsten des Natur- und Landschaftsschutzes: 648 m² in unmittelbarer Nähe auf GB Himmelried 1576 Auflagezeit: 5. August 2022 bis 5. September 2022 Auflageort: – Amt für Wald, Jagd und Fischerei, Rathaus, 4509 Solothurn – Gemeindeverwaltung Himmelried, Hauptstrasse 52, 4204 Himmelried Zeit: während den ordentlichen Schalterstunden der Gemeindeverwaltung Montag 17.00 – 19.00 Uhr Donnerstag 09.00 – 11.00 Uhr übrige Zeit nach telefonischer Vereinbarung Einsprachen sind innerhalb der Auflagezeit schriftlich beim Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus, 4509 Solothurn, einzureichen. Die Einsprachen haben die Rechtsbegehren und deren Begründung zu enthalten. Auskünfte erteilt:

Amt für Wald, Jagd und Fischerei, Rathaus, 4509 Solothurn, Telefon 032 627 23 42

Himmelried, 3. August 2022

Gemeinderat Himmelried


THIERSTEIN HÜT TEN IN DER REGION

NUNNINGEN

Nationalrätin im Stäglen Die Bundesfeier im Alters- und Pflegeheim Stäglen in Nunningen war geprägt durch die Freude, endlich wieder einen gemeinsamen Anlass durchführen zu können, durch einen grossen Dank der Leitung ans gesamte Team und durch eine Rede von Nationalrätin Daniela Schneeberger, die den Bewohnern des Altersheims für die Mitgestaltung der heutigen Schweiz dankte. Carlo Lang Das sonnige Wetter passte am Sonntag 31. Juli perfekt zur gelungenen Bundesfeier im Stäglen. Bewohnerinnen, Bewohner und Gäste kamen bei feinem Essen unter schattigen Ahornbäumen in den Genuss lüpfiger Livemusik. Die Feierlichkeiten wurden durch drei Dankesreden eröffnet: Neben Livia Sommerer in der Administration und der Stiftungsratspräsidentin und Zullwiler Gemeindepräsidentin Anita Colin sprach FDP-National-

rätin Daniela Schneeberger über die Schweiz respektive über Schweizerinnen und Schweizer, die die Schweiz zu dem machen, was sie ist.

Ein Aufstieg, der sich lohnt

Ohne Engagement keine Schweiz

Schneeberger erwähnte und lobte das grosse Engagement der Schweizerinnen und Schweizer, die durch Demokratie Stabilität geschaffen haben, die so stark ist, dass die Schweiz auch schwierige Zeiten wie zum Beispiel die beiden Weltkriege meisterte. Sie dankte denjenigen Bewohnerinnen und Bewohnern, die zum Erfolg der Schweiz beigetragen und das Land mitgestaltet haben: «Sie haben einen grossen Teil des vergangenen und dieses Jahrhunderts mit daran gearbeitet, dass unser schönes Land so werden kann, wie es heute ist, dass die Institutionen heute so sind, wie sie es sind.» Sie erwähnte die AHV, das Frauenstimmrecht, die berufliche Vorsorge und weitere grosse Projekte, die alle zur Stabilität unseres Landes beitragen. Ausserdem appellierte sie an Mut, Tatkraft, Gemeinsinn und Innovationsgeist, was man im-

«Sie haben einen grossen Teil des vergangenen und dieses Jahrhunderts mit daran gearbeitet, dass unser schönes Land so werden kann wie es heute ist»

Eines der zahlreichen Hüttenwartteams: Daniel und Ruedi Meier neben der Skihütte Hohe Winde.

Wer den kurzen und teilweise steilen Weg vom Erzberg oder eine rund zweieinhalbstündige Wanderung vom Passwang auf sich nimmt, wird mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Melanie Brêchet

DANIELA SCHNEEBERGER

mer haben sollte und was unser Land weiterbringe und stärke. «Wenn wir die Schweiz feiern, dann feiern wir auch die Menschen, die unser Land zu dem gemacht haben, was es heute ist.»

Ohne Personal kein Fest

Nationalrätin Daniela Schneeberger: «Die Schweiz ist eine erfahrene und reife Demokratie.»

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Das Stäglen-Personal hat mit viel Engagement und Herzblut ein Fest organisiert, das es so seit dem Anfang der Coronazeit nicht mehr gegeben hat und das den Bewohnerinnen und Bewohnern und auch den Gästen, guttat. Verwandte von den Bewohnern waren da und Kinder sprangen herum — das Altersheim war voller Leben und blühte auf. Bleibt zu hoffen, dass bei zukünftigen Pandemien und Krisen nicht wieder alle Häuser schliessen müssen, in denen Menschen leben und die von der Aussenwelt nicht wieder abgeschottet sein wollen.

Die Skihütte Hohe Winde erreicht man lediglich zu Fuss oder mit dem Velo, im Winter auch mit Schneeschuhen oder Tourenski. Das letzte Stück, das vor Erreichen der Skihütte Hohe Winde erklommen werden muss, hat es in sich. Kurz und steil ragt der Weg nach oben, so steil, dass wohl auch die meisten E-Bikes die Segel streichen müssen. Oben angekommen, erwartet die Gäste ein wahlweise sonniges oder schattiges Plätzchen und ein kühles Getränk aus dem Keller. «Einen grossen Kühlschrank haben wir hier oben nicht», erklärt Hüttenwart Ruedi Meier. Der Strom, der von einer eigenen Solaranlage produziert wird, reicht nur für einen ganz kleinen Kühlschrank in der Küche, das Licht und einige Steckdosen. «Falls einmal zu wenig Strom produziert werden kann, verfügen wir noch über einen Notfallgenerator», ergänzt er. Auch das Wasser wird ökologisch beschafft: Genutzt wird ausschliesslich Regenwasser — jenes für die Küche wird

gefiltert und abgekocht. Ruedi Meier und sein Bruder Daniel, der in der Hütte sein Hochzeitsfest gefeiert hat, betreuen die Hütte rund sechs Mal im Jahr und bilden eines der zahlreichen Hüttenwartteams. Gebaut wurde die Hütte unter anderem von ihrem Vater, der zu den Gründungsmitgliedern des Skiclubs Thierstein gehörte. Früher habe der Club hier oben noch Skirennen durchgeführt. Das sei aber Vergangenheit, sagt Ruedi Meier. Der Verein besteht aus vier Familien, diese sind darum besorgt, dass die Hütte von April bis Dezember an jedem Wochenende betreut wird. Das Betreiben der Hütte sei ein grosser Aufwand, sagt Daniel Meier. Am meisten Spass mache es, wenn man selbst noch kleine Kinder hat, denn hier oben seien sie frei und können ungestört spielen. «Meine Kinder werden die Familientradition hier oben wohl kaum weiterführen», erklärt er. «Ruedis Kinder bekunden da schon eher Interesse, die Tradition in der Familie Meier dereinst fortzuführen.»

Beliebtes Ziel für Übernachtungsgäste

Jedes Hüttenwartteam habe seine eigenen Spezialitäten, erklärt Ruedi Meier. In erster Linie werde grilliert. Auf Vorbestellung werde auch ein feines Fondue angeboten. Ausserdem gibt es auch leckeren Rohessspeck, Trockenwürstli, eine feine Suppe oder man geniesst ein Biberli zum Hüttenkaffi und zu den vielen erfrischenden Getränken. Man könne in der Skihütte aber auch selbst kochen: «Übernachtungsgäste können gegen eine

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Makler aufgenommen zu werden, müssen herausragende Leistungen erbracht werden, die nur dank einer ausgewiesenen Fachkompetenz, einer konstanten Dienstleistungsbereitschaft sowie einem weitläufigen sozialen Netzwerk möglich sind.

Daniel Schweizer von RE/MAX Münchenstein & Laufen als «Best Agent» ausgezeichnet

Voraussetzungen, die Daniel Schweizer von RE/MAX Münchenstein & Laufen vollauf erfüllt. Tagtäglich setzt er sich mit viel Herzblut dafür ein, Häuser und Wohnungen an neue glückliche Besitzer zu vermitteln, Menschen den Wunsch nach dem ersehnten Eigenheim zu erfüllen und dabei auf jedes Kundenbedürfnis individuell und professionell einzugehen. Damit hat sich Daniel Schweizer den Titel «Best Agent» des Monats Juni 2022 mehr als verdient.

Jeden Monat zeichnet RE/MAX – die Schweizer Nr. 1 in der Immobilienvermittlung – den besten Makler des Netzwerks mit dem Titel «Best Agent» aus. Im Juni 2022 erhielt Daniel Schweizer von RE/MAX Münchenstein & Laufen die begehrte Urkunde. Über 226 Immobilienmaklerinnen und -makler, die rund 82 RE/MAX-Büros in allen Landesteilen der Schweiz angeschlossen sind, wetteifern jeden Monat um den Titel des «Best Agent of the Month». Eine Auszeichnung, die RE/MAX Switzerland nur den besten unter ihnen verleiht. Um in den exklusiven Kreis der ausgezeichneten

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FOTO: MELANIE BRÊCHET

bescheidene Gebühr die Küche benutzen. Klassisch gewirtet werde in der Skihütte Hohe Winde ohnehin nicht. Beliebt ist die Hütte besonders auch bei Übernachtungsgästen. Sie verfügt über 32 Schlafplätze in Massenschlägen. Ausserdem könne auch noch im «Gugger» übernachtet werden — das sei aber eher für Kinder geeignet, da der Zugang über eine Leiter erfolge und der Platz nur sehr beschränkt sei. Ein einfaches Frühstück rundet die Übernachtung für die Gäste ab, die insgesamt 32 Franken pro Person kostet. Eine zeitige Reservation ist zu empfehlen — gerade im Herbst sind viele Stammgäste, Vereine und Familien mit Kindern zu Gast. Weitere Informationen zur Skihütte Hohe Winde sind unter www.skihuette-hohewinde.ch zu finden.

Serie: Besenbeizen und Hütten in der Region meb. Sie sind auf jeder Wanderung eine Bereicherung und auch für spontane Ausflüge ein tolles Ziel für Jung und Alt: Besenbeizen und Hütten, wo man einkehren oder sogar auch übernachten kann. Auch in der Region laden verschiedene Besenbeizen zum Verweilen ein. Das Wochenblatt stellt diese in loser Folge vor.


Donnerstag, 4. August 2022 Nr. 31

Bärschwil

Einladung

Grellingen

zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 14. August 2022, 11 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst um 10 Uhr) Ökumenische Kirche Flüh

Baupublikation

Bauherr: Enifome und Ernest Hügli Zürcherstrasse 12, 8620 Wetzikon Projektverfasser: Jürg Gross Architekt Weinbergstrasse 7, 8700 Küsnacht Bauobjekt: Umbau ehem. Gasthof zum Himmel zu Wohnungen Bauplatz: Wolfsgartenstrasse 5 Bauparzellen GB Nr.: 1296 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 19.08.2022

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Kneubühler Eva Ischlagweg 247, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Carport Bauort: Ischlagweg 247 Bauparzelle: GB-Nr. 202 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 18. August 2022

Nuglar-St. Pantaleon

Gemeinde Grellingen

Planauflage

Waldbaulinienplan «Nunningerstrasse»; Mutation Teil West Gemäss § 31 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes führt der Gemeinderat Grellingen für die Mutation Waldbaulinienplan «Nunningerstrasse» die öffentliche Planauflage durch. Die Unterlagen liegen von Donnerstag, 4. August bis Montag, 5. September 2022 öffentlich auf der Gemeindeverwaltung Grellingen, Baselstrasse 6, 4203 Grellingen, auf und können zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden: Montag bis Donnerstag: 10.00 bis 11.30 Uhr und 16.00 bis 17.15 Uhr, dienstags bis 18.30 Uhr. Zugleich sind die Unterlagen auf der gemeindeeigenen Webseite, www. grellingen.ch, aufgeschaltet. Einsprachen sind schriftlich und begründet bis spätestens am 5. September 2022 an den Gemeinderat Grellingen einzureichen. Der Gemeinderat

Bauobjekt: 22-025 Hinterhof – Neugestaltung Grundbuch-Nr.: 2924 Adresse: Bürenstrasse 10, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Cyriak Fischer Bürenstrasse 10a, 4421 St. Pantaleon Grundeigentümer: Cyriak Fischer Bürenstrasse 10a, 4421 St. Pantaleon Planverfasser: BMS Mangold GmbH Liestalerstrasse 20, 4412 Nuglar Datum Baugesuch: 4. August 2022 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 18. August 2022 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Vescovo Ermanno und Jirina Rötelnweg 7, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Steiner Vincent Neumattstrasse 60, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Sanierung Heizungsanlage Bauplatz: Rötelnweg 7 Parzelle: GB-Nr. 2975 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 4. August bis 18. August 2022

Hofstetten-Flüh

Gemeinde Himmelried 4204 Himmelried

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Öffentliche Planauflage / Teil-GWP Reservoir Bertelweg für die Wasserversorgung Gestützt auf § 15 Planungs­ und Baugesetz (PBG) legt der Gemeinderat die Pläne für ein teilweises Generelles Wasserversorgungsprojekt (Teil­GWP) für den Neu­ bau Reservoir Bertelweg öffentlich auf. Auflagedauer: Ort der Auflage: Zeiten:

5. August 2022 bis 5. September 2022 Gemeindeverwaltung Himmelried während den ordentlichen Schalterstunden der Gemeinde­ verwaltung Montag 17.00 – 19.00 Uhr Donnerstag 09.00 – 11.00 Uhr übrige Zeit nach telefonischer Vereinbarung

Zur Auflage gelangen folgende Pläne und Unterlagen: – Ausführungs­ und Massnahmenplan – Teil­GWP Reservoir Bertelweg – Bericht Teil­GWP – Ersatz Reservoir Homberg – Situationsplan – Bauprojekt Reservoir Bertelweg – Längenprofil – Mischwasserkanalisation – Technischer Bericht – Bauprojekt Reservoir Bertelweg Gemäss § 16 Planungs­ und Baugesetz (PBG) kann während der Auflagefrist jede Person, die vom Teil­GWP Reservoir Bertelweg, resp. von dessen Umsetzung be­ rührt ist und an dessen Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat schriftlich und begründet Einsprache erheben. Allfällige Einsprachen sind bis spätestens am 5. September 2022 (Datum des Poststempels) an den Gemeinderat, Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 52, 4204 Himmelried, zu richten. Sie müssen einen Antrag enthalten. Himmelried, 3. August 2022

Wir Blinden sehen anders, z. B. mit der Nase. Obwohl Marcel Obrist mit einer Sehbehinderung lebt, steht er auf eigenen Beinen. Statt mit den Augen orientiert er sich mit allen anderen Sinnen. Damit er unabhängig seine Wege gehen kann, steht ihm der SZBLIND mit Rat und Tat zur Seite.

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Protokoll, detaillierte Jahresrechnung und Jahresbericht können im Sekretariat, Buttiweg 28, 4112 Flüh, angefordert werden. Di/Do 8.30 – 11.30 Uhr und Mi 13.30 – 16.30 Uhr, Telefon 061 731 38 86, E­Mail: sekretariat@kgleimental.ch EVANGELISCH­REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Magdalena Welten, Präsidentin

Himmelried

Baupublikation

Traktanden 1. Begrüssung, Einleitung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Genehmigung der Traktandenliste 4. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 8.12.2021 5. Jahresbericht 2021 6. Jahresrechnung 2021 – Erläuterung und Kommentare – Revisorenbericht – Genehmigung der Nachtragskredite 7. Genehmigung der Jahresrechnung 2021 8. Genehmigung Verwendung des Ertragsüberschusses 9. Jahresrechnung 2021 der Verwaltung Ökumenische Kirche – Erläuterung und Kommentare – Revisorenbericht – Genehmigung der Nachtragskredite 10. Genehmigung der Jahresrechnung 2021 der Verwaltung Ökum. Kirche 11. Informationen über unsere Aktivitäten im laufenden Jahr mit Bericht zur Retraite Team/Kirchgemeinderat 12. Varia

Gemeinderat Himmelried

Ortsplanungsrevision – Vorprüfungsbericht Am 14. Juni 2022 hat der Gemeinderat den kantonalen Vorprüfungsbericht zur laufenden Ortsplanungsrevision erhalten. Der Vorprüfungsbericht kann auf der Homepage der Gemeinde sowie auf der Bauverwaltung öffentlich eingesehen werden. Bau-, Umwelt- und Raumplanung

Seewen

Baupublikation

Bauherr: Verena Diggelmann, Jegeracker 3, 4206 Seewen Bauprojekt: Energetische Sanierung, Wärmepumpe, Ersatz Vordach, neuer Autounterstand Ausnahmegesuch: Bauen innerhalb des Waldabstandes Bauplatz: Jegeracker Bauparzelle: GB 3204 Zone: Ausserhalb Bauzone in Juraschutzzone Verantwortlicher: Edi Felber, Widlisbachstrasse 5, 4522 Rüttenen Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 18. August 2022 im Doppel an die Baubehörde, 4206 Seewen

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SPINAS CIVIL VOICES

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DORNECK/LEIMENTAL

Donnerstag, 4. August 2022 Nr. 31

SEEWEN

DORNACH

Wenn das Abwasser von Seewen nach Birsfelden soll

Kloster setzt auf Küche, Kultur und Kirche

Die Gemeinde Seewen verzichtet auf die Erneuerung ihrer eigenen ARA und investiert in den Leitungsbau. Bea Asper «Es ist der Beginn einer neuen Lösung für die gemeindeeigene ARA», sagte Gemeindepräsident Roger Weber letzte Woche am feierlichen Spatenstich in Seewen. Seit zwei Jahrzehnten ist klar, dass es eine Alternative braucht zur KleinARA, welche aus den 70er-Jahren stammt. Dank moderner Technologie im Leitungsbau ist es Seewen nun möglich, zu einer finanziell tragbaren Lösung zu kommen. Denn man will das Juragestein durchqueren und das Abwasser in Zukunft in der modernen ARA in Birsfelden reinigen lassen.

19 Jahre Planung

Damit die Kantonsstrasse nicht aufgegraben werden müsse, werde im ersten Abschnitt die Leitung im Bohrspülverfahren erstellt, erklärte der zuständige Gemeinderat Thomas Müller. Die verbleibende Strecke werde gefräst oder im konventionellen (Bagger)-Verfahren gebaut. Lange Zeit habe sich dies als problematisch erwiesen, weil die Leitung die Schutzzone des Basler Trinkwassers durchquert hätte. «Nach veränderter Ausgangslage bei der Wasserversorgung wurden vor kurzem die für uns relevanten Schutzzonen aufgehoben. Damit entfällt ein doppelwandiger Leitungsbau», sagte Müller. Trotzdem sind die Investitionskosten, welche auf die 1000-SeelenGemeinde zukommen, noch immer hoch. Sie sind veranschlagt mit 2,6 Mil-

lionen Franken. «Diesem Kredit hat die Gemeindeversammlung bereits vor einiger Zeit zugestimmt.» Insgesamt, führt Müller aus, komme es nun in den nächsten Monaten zur Realisierung eines Projektes, dessen Planung vor 19 Jahren begonnen hatte. Dabei seien drei Optionen geprüft worden: Der Ersatz der gemeindeeigenen ARA, die Ableitung der Abwässer über Hochwald oder die Ableitung über Duggingen. Dabei habe sich letztlich der Bau einer 2,2 Kilometer langen Leitung nach Duggingen als die beste Lösung abgezeichnet.

Firmen aus der Region im Einsatz

«Fundierte Abklärungen im geologischen Bereich zeigten, dass es im Spülbohrverfahren möglich ist, den Felsen ohne zusätzliche Massnahmen zu durchqueren», resümierte Pascal Thönen vom Ingenieurbüro Sutter AG. Die heutige ARA wird dabei zum Retentionsbecken umfunktioniert werden. «Von hier aus geht es dann zuerst 15 Meter bergwärts, bevor die Abwässer ins Tal geleitet werden.» Mit einem Rührwerk und einem Pumpsystem werde es der Gemeinde Seewen möglich sein, die Abwässer ohne Schlammentnahme nach Duggingen abfliessen zu lassen, veranschaulichte Thönen. Ein Grossteil der Arbeiten könne von Firmen aus der Region durchgeführt werden und auch beim Spülbohrverfahren seien Spezialisten aus der Schweiz am Werk. Die Technologie sehe vor, eine Pilotbohrung zu erstellen, anschliessend werde die Leitung geschweisst und beim Zurückziehen des Bohrgestänges in den Felsen eingezogen. Läuft alles nach Plan, kann die neue Leitung, welche die Mini-ARA von Seewen ablösen soll, im nächsten Frühjahr in Betrieb genommen werden.

Spatenstich: (v.l.) Pascal Thönen, örtliche Bauleitung, Jean-Baptiste Nadal, Gesamtleitung, Gemeinderat Thomas Müller, Gemeindepräsident Roger Weber, Bauführer Gauthier Schirmer FOTO: BEA ASPER sowie Maschinist Hamid Srhir.

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Seit dem Auszug der Ordensbrüder hat sich im Kloster Dornach viel getan. Die Umnutzung der grossen Anlage ist eine Erfolgsgeschichte. Dimitri Hofer Es braucht nur ein wenig Fantasie und die überall auf Fotos verewigten Kapuziner erwachen zum Leben. Die rauschebärtigen Brüder, die bis zum Jahr 1991 hier lebten, streifen in ihren braunen Kutten wieder durch die Klostermauern. Wahrscheinlich würde ihnen die zu spürende Verbundenheit mit der Geschichte des Ortes gefallen. Gut möglich aber auch, dass sie ins Staunen gerieten ob der vielen Veränderungen im Kloster Dornach. Nach mehr als drei Jahrhunderten im Schwarzbubenland war die weitläufige Anlage für die mit stetigen Nachwuchsschwierigkeiten kämpfenden Kapuzinerbrüder zu gross geworden. Die direkt am Bahnhof Dornach gelegene Einrichtung ereilte dasselbe Schicksal wie viele andere Klöster in der Schweiz. In den Jahren nach der Auflösung des Konvents gelang jedoch in Dornach eine erfolgreiche Umgestaltung. Das Kloster entwickelte sich zu einer Institution, die Gastronomie, Kultur und Kirche verbindet.

Wandernde, Touristen und Anthroposophen

Zu Zeiten der Ordensgemeinschaft hat wohl an einem gewöhnlichen Dienstag im Juli kaum derart viel Betrieb geherrscht. «Hier kann man die Ruhe erleben, die sich einst den Kapuzinern bot», sagt Barbara van der Meulen. Die Kunsthistorikerin leitet seit sieben Jahren das Kulturprogramm im Kloster Dornach. In einem der 30 Hotelzimmer, die den Brüdern als Klosterzelle dienten, beginnt der Rundgang durch das Kloster. Das Zimmer ist schlicht eingerichtet: ein Holzschrank, ein Nachttisch mit Lämpchen, ein Spiegel und ein Bett. Die Möglichkeit, im Kloster Dornach zu schlafen, ist beliebt. «Wir sind oft ausgebucht», erzählt van der Meulen. Wandernde, Touristen und Personen, die wegen des Goetheanums nach Dornach kommen, würden einkehren. Immer wieder höre sie von Gästen, die von der Einzigartigkeit der Location und vom historischen Ambiente schwärmen würden. Es sei wichtig, das spirituelle Andenken an die Kapuziner zu bewahren, sagt die 51-Jährige. Die Stiftung Kloster Dornach, der die Klosteranlage seit der Schenkung

Kloster Dornach: Barbara van der Meulen leitet die Kultur, Jonas Rapp die FOTO: JURY JUNKOV Gastronomie. durch den Kanton Solothurn im Jahr 1999 gehört, legt Wert darauf. Während langer Zeit waren die Klosterbrüder in Dornach präsent gewesen. Im aktuellen Jahr feiert das Kloster Dornach das 350-Jahr-Jubiläum. Entlang einer grossen Standuhr aus Holz geht es zur Holztreppe, welche die Klosterbesucher ins Erdgeschoss führt. Der Gang dorthin ist mit rotem Teppich ausgelegt. Über ihn schreiten hin und wieder auch Liebende, die sich trauen lassen. Das Zivilstandsamt für die Solothurner Amtei Dorneck-Thierstein befindet sich im Kloster Dornach. Auch die Basler Verkehrs-Betriebe besitzen eine Ruhezelle, in die sich Mitarbeitende zurückziehen können. Im Eingangsbereich des Klosters, der an die Rezeption eines Hotels erinnert, locken in einer Vitrine hausgemachte Konfitüren und in Dornach gebrannter Klosterkirsch. Das Refektorium ist geprägt von einer nahezu originalen Einrichtung mit zwei langen Tischen. Im einstigen Speisesaal der Kapuziner finden immer wieder Seminare und Retraiten statt. Das schwarze Klavier deutet darauf hin, dass manchmal auch musikalische Darbietungen zu hören sind. Das kulturelle Programm im Kloster ist vielfältig. Jazzabende im Klosterkeller gehören genauso dazu wie Kunstausstellungen und Workshops. Kulturschaffende können zwei Wochen im Kloster wohnen und dort künstlerisch tätig sein. Angebote wie diese wären ohne Zuschüsse jedoch nicht denkbar. Der Kulturbetrieb im Kloster Dornach wird jährlich durch die Stiftung Kloster Dornach unterstützt. Zudem erhält das Kloster pro Jahr aus dem Lotteriefonds des Kantons Baselland 20 000 Franken und aus demjenigen des Kantons Solothurn 25 000 Franken.

Open Air Festival

Mit dem Open Air im Klostergarten ist ein weiterer Anlass hinzugekommen (siehe Inserat unten). Im wunderschönen Garten des Klosters Dornach ist Jonas Rapp oft anzutreffen. Der 41-Jährige ist von der Stiftung des Klosters Dornach als Geschäftsführer angestellt. In dieser Funktion leitet er die Hotellerie und die Gastronomie. Im Gegensatz zum Kulturbetrieb müssen diese Sparten marktwirtschaftlich funktionieren. Seit über zehn Jahren wird das Kloster von der Basler Berest Gruppe unterstützt. Minze, Basilikum und Schnittlauch sind nur einige der Kräuter, die im Klostergarten wachsen. «Dass wir sie direkt vom Garten für die Küche verwenden können, ist toll», sagt Rapp. Kurz vor der Mittagszeit tröpfeln langsam die Gäste ein. Der Eindruck täuscht nicht: Das Restaurant im Kloster Dornach läuft. Trotz der umliegenden Konkurrenz sei das Lokal gut frequentiert. Der Kulturbetrieb und das Restaurant würden sich gegenseitig befruchten. Der grosszügig angelegte Klostergarten mit den weit verzweigten Wegen ist für die Bevölkerung zugänglich. Dasselbe gilt für die Klosterkirche, wo regelmässig Gottesdienste gefeiert werden. Nach einem Spaziergang durch den Kreuzgang des Klosters und einem letzten Blick auf den Innenhof mit der Sonnenuhr, endet hier der Besuch. Am Eingang der Kirche wirbt ein Plakat für die sonntäglichen Friedensgebete für die Ukraine. Tritt man ein, sticht zuerst der prächtige Altar ins Auge. Zwei Männer haben sich auf den Bänken niedergelassen und sind betend in sich versunken. Auch den ursprünglichen Zweck erfüllt das Kloster, neben vielen neuen, noch immer.

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HOFSTET TEN

OPENAIR Kloster Dornach

Disziplinarverfahren eröffnet Die öffentliche Gemeinderatsitzung vom Dienstag stiess auf grosses Interesse und lockte zahlreiche Einwohner an. Bea Asper An der Juni-Gemeindeversammlung von Hofstetten-Flüh wollten Einwohner, dass der Gemeinderat zum Vorwurf, auf der Verwaltung gebe es einen Fall von Mobbing, Stellung bezieht. Gemeindepräsident Felix Schenker verwies damals auf den Datenschutz und das hängige Verfahren, welches Auskünfte verunmögliche. Für die öffentliche Gemeinderatssitzung vom 2. August war nun die «Aufklärung Disziplinarfall Gemeindeverwaltung» traktandiert und stiess auf grosses Interesse. Es fanden sich mehr Einwohner ein als an der Rechnungsgemeindeversammlung zugegen waren. Schenker stellte seinen Ratskollegen die Frage, ob sie den Fall ruhen lassen oder neu aufrollen wollen. Er selber befinde sich quasi im Ausstand, weil man ihm Beschönigung unterstelle. Der Rats-

debatte war zu entnehmen, dass der Gemeindepräsident zusammen mit dem Gemeindeverwalter im Herbst 2021 der Frage nachgegangen war, ob es ein Opfer und eine Täterschaft gebe. Bei der Tat soll es sich um wiederholte Manipulationen am Computer handeln, die den Einsatz einer Computerfirma nach sich zogen und beim Opfer zu Verunsicherung führten. Schenker soll nach einer Anhörung der Betroffenen — ohne Rücksprache mit dem Gemeinderat — eine Verwarnung ausgesprochen haben. Der Gemeindepräsident habe seine Ratskollegen erst Monate später informiert «und dies auch nur, weil der Fall am Banntag viel zu reden gab», monierte Andrea Meppiel (SVP). Sie verlangte eine lückenlose Aufklärung und zwar im Rahmen eines Disziplinarverfahrens — so wie es das Gesetz des Kantons Solothurn vorsehe. Am Dienstagabend stellte sich Schenker auf den Standpunkt, dass nicht er, sondern der Gemeinderat dafür zuständig sei. Die Gemeindeordnung halte nichts anderes fest und gemäss Gemeindegesetz ist es der Gesamtgemeinderat — unter Vorbehalt des Oberaufsichtsrechts der

Freitag 26. bis Sonntag 28. August Gemeindeversammlung — der die Gemeindeverwaltung zu beaufsichtigen und bei Verstössen das Disziplinarrecht anzuwenden hat. Geregelt ist das Disziplinarverfahren im Verantwortlichkeitsgesetz. Dort ist nachzulesen, dass Personen, die vorsätzlich oder fahrlässig ihre Dienstpflichten verletzen, disziplinarisch mit Bussen, einer Freistellung oder Entlassung zu bestrafen sind. Auch kann verlangt werden, dass der Verursacher für entstandene Schäden gerade stehen muss. Bei der Abstimmung gab es vier JaStimmen für die Eröffnung eines Disziplinarverfahrens. In das Untersuchungsgremium gewählt wurden Andrea Meppiel, Kurt Schwyzer (FDP) und Thomas Zeis (SP). Meppiel erklärte sich bereit, die Leitung der Untersuchung zu übernehmen und für eine rasche Aufklärung zu sorgen. Das Gremium werde dem Gemeinderat Bericht erstatten und mögliche Konsequenzen beantragen. Schwyzer regte an, nach Abschluss des Verfahrens die Öffentlichkeit über das Ergebnis des Disziplinarverfahrens zu informieren.

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Freitag 26.8. Retro-Soul und Future-Pop mit faszinierender Stimme!

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Samstag 27.8. HipHop und Jazz at its best mit Soul&Funk der Extraklasse!

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Die nächste GVL-Seite erscheint am 1. September 2022 Für weitere Infos kontaktieren Sie uns unter: Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


SPORT

Donnerstag, 4. August 2022 Nr. 31

FUSSBALL

BEACHVOLLEYBALL

Vertrauen in das, was man hat

Ein Jubiläum, nicht nur für Sportfans

In Röschenz blickt man auf eine erfolgreiche Saison zurück und will mit dem Team, das den Aufstieg in die 3. Liga schaffte, auch eine Liga höher bestehen. Edgar Hänggi «Ich bin noch auf der Suche nach dem einen oder anderen Spieler», lacht Dominik Flury, Trainer des FC Röschenz. Damit will er eigentlich eine Anspielung darauf machen, dass noch einige in den Ferien weilen und die Kadergrösse im Training überschaubar ist. «Das ist o.k. Wir haben letzte Saison viel, sehr viel gemacht und hatten wegen Covid auch eine kürzere Pause. Es stresst mich auch nicht, dass wir im Gegensatz zu anderen Teams noch kein Testspiel austrugen.» Flury blickt lieber nochmals auf die doch etwas verrückte letzte Saison zurück. Begonnen hatte sie mit dem Hinweis des Trainers, dass er hoffe, man habe endlich mal einen erfolgreichen Saisonstart und müsse nicht schon wieder früh allfällige Ambitionen begraben. «Ja, es lief gut, weil wir hart trainierten. Wegen der ganzen Umstände, welche die Pandemie mit sich brachte, waren alle von Anfang an voll dabei, wollten endlich wieder Fussball spielen, wollten etwas reissen.» Flury sagt, dass er zusammen mit seinem Assistenten Danilo Fellino ein Team erlebt habe, das grossen Spass machte. «Klar, mit den Siegen wuchsen das Selbstvertrauen und der Glaube.» Und dann wurde Röschenz Wintermeister, mit vier Punkten Vorsprung. «Das machte uns nicht nervös, obwohl es uns so viele einreden wollten. Wir glaubten daran, den Aufstieg jetzt realisieren zu können.» Ein Trainingslager führt Röschenz im Winter immer durch. Jetzt ging es aber nach Portugal. «Das hatte nichts mit Platz eins zu tun», betont Flury. Dass dann die drei ersten Spiele zum Rückrundenstart komplett missrieten, löste beim Trainerteam Frust aus. «Wir waren enorm enttäuscht, weil plötzlich nicht mehr alle den Eindruck vermittelten, unbedingt

den Erfolg zu wollen. Es folgten eine Aussprache und ein Pizzaabend und dann lief es wieder.» Röschenz gewann die Spiele. «Wir traten allerdings nicht mehr so souverän auf wie in der Vorrunde, aber es zählten die Punkte.» Dennoch kam Röschenz nicht mehr an Laufen vorbei. Doch dann tauchte die Hoffnung auf, dass Platz zwei zu einem Aufstieg reichen könnte. «Wir waren wieder motiviert, mussten aber bis zuletzt zittern, ob es denn passen würde.» Und dann kam die Auslosung. Röschenz erwischte mit Eiken den wohl stärksten Gegner, aber dank der geringen Strafpunkte durften sie zumindest zu Hause spielen. Und es wurde eine Partie, die wohl für die Ewigkeit ist. Mittlerweile hat der Alltag den FC Röschenz längst wieder. «Wir hatten oft und lange diskutiert, wie es weitergehen soll. Holen wir externe Spieler? Wenn ja, wie viele? Der Entscheid war dann doch etwas einfacher, weil wir weiter mit unseren Junioren arbeiten wollen und weil wir den Spielern, die den Aufstieg schafften, vertrauen.» Mit José Blanco und Daniel Steiner kamen im Winter zwei neue Spieler. Jetzt ist einzig Salvatore Giganti aus den Senioren fix. Aber es passe so. «Sollten wir bedarf haben, können wir im Winter noch etwas machen.» Taktisch würde sich Röschenz in der 3. Liga nicht verändern. Das Niveau der Gegner sei, so Flury, höher, aber das müsse man nicht mit Taktik kompensieren. Der Saisonstart sei sicher wichtig, auch für die Überzeugung, mithalten zu können. Flury sieht die Gruppe eins erneut als die stärkere an. Dass es längere Reisen gebe, lasse ihn jetzt nicht in Jubelstürme ausbrechen, aber es sei o.k., wieder andere Gegner und Plätze zu sehen. «Angesprochen darauf, dass wir mit Zwingen nur ein Derby haben, sage ich einfach: Für mich stimmt es so.» Und was das Saisonziel betrifft, sieht es Flury ebenfalls pragmatisch: «Was soll ich als Aufsteiger, der mit einem praktisch unveränderten Kader in die Meisterschaft geht, auch anderes sagen, als dass wir den Klassenerhalt als Hauptziel sehen?»

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Von Freitag bis Sonntag wird im Laufner Stedtli nach zwei Jahren Unterbruch wieder Beachvolleyball gespielt. 20 Jahre Stedtli Beach — ein Jubiläum, das für sich spricht. Edgar Hänggi OK-Präsidentin Céline Saner und die PRVerantwortliche Sina Steiner können es kaum mehr erwarten. Wenn sie erzählen, was am Wochenende im Stedtli los sein wird, leuchten ihre Augen. Es hat mit Leidenschaft für den Anlass zu tun, aber auch mit der zurückliegenden, schwierigen Zeit. «Die letzten beiden Jahre erhielten wir aufgrund der Covidpandemie so viele Auflagen, dass wir nur eine Art «Lightversion» in der Badi durchführen konnten.» Saner betont, dass die Zukunft der Veranstaltung, die ja nicht nur ein sportliches Event sei, sondern Laufen auch kulturell aufwerte, an einem seidenen Faden hing. «Es brauchte natürlich Überwindung, den Anlass im letzten Jahr zu wagen. Wir wollten aber nicht aufgeben und unser Mut zum Risiko wurde belohnt.» Das OK konnte einen kleinen Gewinn verbuchen. Das sei zwar nichts Weltbewegendes gewesen, aber zumindest war es kein Verlust, wie beide betonen. «Das OK wurde dadurch gestärkt und zeigte grossen Teamgeist.» Dass es jetzt wieder ins Stedtli geht und man sozusagen auch mit dem Jubiläum alles komplett herauffahren dürfe, sei nicht ganz ohne gewesen. «Wir mussten uns wieder konzentriert einarbeiten. Dank interner Aufgaben-Rochaden und neuen Leuten wurden alle gefordert. Improvisationstalent war dennoch gefragt und es wurde ressortübergreifend gearbeitet», so Sina Steiner. Am Freitag geht es los mit dem Heinrich-Schmid-Beach-Cup. Eröffnet wird der Jubiläumsanlass um 18 Uhr mit einem

Spezielle Atmosphäre: Mitten im Stedtli wird wieder auf Sandplätzen Volleyball FOTO: EH-PRESSE gespielt. Spiel zwischen Teams der Stadtverwaltung. «Die Zusammenarbeit mit der Stadt war toll und so soll dieses Jahr auch die Stadt Laufen selbst Teil des Events sein», erklärt Saner. Es gibt an allen Tagen eine grosse Bar, Festwirtschaft und eine Tribüne. Zudem können sich in einem Jubiläumszelt der VBC Laufen (50-Jahre-Jubiläum) und das Stedtli Beach präsentieren. Dank einer Fotobox können sich die Gäste ins richtige Bild setzen. Für den Freitag wie auch den Samstag konnte eine Freinacht bis 2 Uhr morgens eingegeben werden. Danach freue sich das Exil über eine Getränkebestellung. Samstag und Sonntag gehören den Sportlerinnen und Sportlern. Am Samstag findet ab 10 Uhr das A2-Beach-Turnier statt. Vor allem bei den Herren hat es sehr starke Teams am Start. Die Halbfinalspiele beginnen ab ca. 16 Uhr, der Final um 18 Uhr. «Wir haben diesen zeitlich etwas nach vorne verschoben, denn von 21 bis 23 Uhr werden die Finalspiele des Heinrich-Schmid-Beach-Cups ausge-

tragen», so Steiner. Durch das Wochenende führt einmal mehr Daniel Studer von Radio Energy Basel als Speaker. Am Sonntag werden die Sieger im Swiss Volley Junior Beachtour U19 Masters ermittelt. Ab neun Uhr wird sowohl in der Badi als auch im Stedtli gespielt. Am Nachmittag, wenn ab ca. 13.30 Uhr die Finalspiele beginnen, kann der Beachvolleyball nur noch auf den Sandplätzen im Stedtli verfolgt werden. Das Finalspiel der Junioren wird ca. um 16.30 Uhr als letzter sportlicher Event beginnen. In die ganze Vorfreude mischte sich auch Trauer. Denn mit Bruno Saner verstarb nicht nur ein Ehrenmitglied des Vereins, sondern auch eine treue Seele des Stedtli Beach in Ausübung einer seiner geliebten sportlichen Aktivitäten. Bruno Saner wurde 81 Jahre alt. «Wir vom OK des Stedtli Beach sagen auf diesem Weg Danke für alles, was er in all den Jahren für den Volleyball in Laufen geleistet hat. Wir wünschen der Familie viel Kraft in dieser Zeit», so Céline Saner.

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ge zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch

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Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.

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Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch


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Donnerstag, 4. August 2022 Nr. 31

Donnerstag, 11. August 2022 10.00 Uhr Marbachegg im Entlebuch Car-, Gondelfahrt und Mittagessen Fr. 75.— Samstag, 13. August 2022 7.45 Uhr Furka Dampfbahn Car-, Bahnfahrt + Mittagessen Fr. 125.– Mittwoch, 17. August 2022 10.00 Uhr Mittwoch, 21. September 2022 10.00 Uhr Forellenessen in der Tannenmühle Carfahrt Fr. 35.– Mittwoch, 24. August 2022 9.00 Uhr Simmenfälle Carfahrt und Mittagessen Fr. 79.– Mittwoch, 31. August 2022 10.00 Uhr Mittwoch, 28. September 2022 10.00 Uhr Ab uff d’Alp Carfahrt und Mittagessen Fr. 69.– Dienstag, 6. September 2022 10.00 Uhr Dienstag, 4. Oktober 2022 10.00 Uhr Überraschungsfahrt 50+ Jahre Birseck-Reisen Carfahrt + Mittagessen Fr. 68.– Mittwoch, 14. September 2022 7.00 Uhr Mittwoch, 12. Oktober 2022 7.00 Uhr Wochenmarkt Luino Carfahrt Fr. 55.– Sonntag, 2. Oktober 2022 8.00 Uhr Nostalgische Dampffahrt auf die Rigi Car-, Bahnfahrt und Mittagessen Fr. 128.– 16. – 18. August 2022 3 Tage Bergparadies Samnaun Carfahrt, 2x HP + vieles mehr Fr. 525.– 19. – 25. September 2022 7 Tage Ostfriesland Carfahrt, 6x HP + vieles mehr Fr. 1‘485.– 10. – 17. Oktober 2022 8 Tage Amalfiküste und Golf von Neapel Carfahrt, 7x HP + vieles mehr Fr. 1‘425.– 20. – 23. Oktober 2022 (ausgebucht) 27. – 30. Oktober 2022 4 Tage Kultur-, Wein- und Gourmetreise ins Piemont Carfahrt, 3x HP + vieles mehr Fr. 1‘150.– 16.– 19. Oktober 2022 4 Tage Herbstzauber im Tessin Carfahrt, 3x HP + vieles mehr Fr. 890.–

Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, 7. August 2022, 9.00 – 16.00 Uhr ca. 75 Aussteller mit Kunst und Trödel, Raritäten, Antikes, Kurioses, Möbel, Figuren, Landwirtschaftsprodukte, Cüpli-Bar, Grill, Kaffee und Kuchen u. v. m. in 4112 Bättwil/Flüh, Hauptstrasse 76 (Tram 10, Tramstation Flüh aussteigen) Areal Oberstufenzentrum Leimental (OZL) Info: 079 422 55 50 www.baettwilermarkt.ch

Papier- und Kartonsammlungen Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr Papier (ohne Karton) 08. August Büsserach 24. August Brislach Papier und Karton (Bereitstellung getrennt und gebündelt) 09. August Büren, Himmelried 25. August 12. August Dittingen, Grindel, Wahlen 26. August 22. August Seewen 23. August Rodersdorf, Burg

Hofstetten-Flüh Ederswiler, Roggenburg Kleinlützel

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Den Wandel aktiv gestalten! Die Zeiten ändern sich. Nichts bleibt wie es war. Deshalb sind wir an einem neuen Standort für Sie da. Für noch besseren Service und umfassende Betreuung. Wie wir den Wandel gemeinsam mit Ihnen gestalten, möchten wir Ihnen mit unserem Tag der offenen Türe am 9. & 10. September 2022 zeigen.

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Selbstbestimmung bei Menschen mit Demenz Ein selbstbestimmtes Leben zu führen und eigene Entscheidungen zu treffen ist der Grundsatz unseres Lebens. Auch im Alter hat ein Mensch mit einer psychischen Erkrankung das Recht auf Selbstbestimmung. Einer Person, die krank ist, darf das Selbstbestimmungsrecht nicht einfach abgesprochen werden. Es muss überprüft werden, wie weit es die Person noch gesund umsetzen kann.

Dienstag, 23. August 2022, 14 – 17 Uhr CHF 30.–, Kurs-Nr. 4019.2, Laufen

Eintritt ins Seniorenheim vorbereiten Der Eintritt ins Seniorenzentrum wird als eines der herausforderndsten Lebensereignisse bezeichnet. Dies vor allem dann, wenn der Eintritt ungeplant und plötzlich erfolgt. Sich vorausschauend damit auseinanderzusetzen hilft, dass der Eintritt ins Seniorenzentrum positiv oder weniger einschneidend erlebt wird.

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«Tüğ i dì, con amoranza, smètiga e basgiòléga, tand da destrégass quant da imbasgiaa insèma cat’coss et novento, cor vall, per er vall.» Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch

Freitag, 21. Oktober 2022, 14 – 17 Uhr CHF 30.–, Kurs-Nr. 4021.3, Laufen

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MOSAIK

Donnerstag, 4. August 2022 Nr. 31

KINOTIPP

EINGESANDT

Elvis

Regionalmeisterschaft mit Wetterglück

Der Film beleuchtet das Leben und die Musik von Elvis Presley (Butler) im Kontext seiner komplizierten Beziehung zu seinem rätselhaften Manager Colonel Tom Parker (gespielt von Tom Hanks). Die Geschichte befasst sich mit der über 20 Jahre andauernden komplexen Dynamik zwischen den beiden Männern — von Presleys Aufstieg bis hin zum beispiellosen Starkult um seine Person. Der Fokus liegt dabei auf der sich entwickelnden kulturellen Landschaft und dem Verlust der Unschuld in Amerika. Im Mittelpunkt dieser filmischen Reise steht eine der wichtigsten und einflussreichsten Personen in Elvis’ Leben, Priscilla Presley (Olivia DeJonge). (Dauer 157 Minuten, FSK 12)

Vom 9. bis 12. Juli haben auf dem Flugplatz Dittingen die Regionalmeisterschaften im Segelflug stattgefunden. Trotz teils anspruchsvollen Wetterbedingungen konnte an allen vier Tagen eine Wertung geflogen werden. Es nahmen 14 Piloten teil, davon sechs Mitglieder der Segelfluggruppe Dittingen. Nach den vier anspruchsvollen Wettbewerbstagen standen gleich drei Dittinger Segelflieger auf dem Podest: Das Nachwuchstalent Fabian Durrer, dicht gefolgt von seinem Vater Philipp Durrer auf dem zweiten und Roman Misun auf dem dritten Rang. Nach zwei anstrengenden, heissen und eher aufwindschwa-

chen Tagen am Sonntag und Montag zeigte sich der Jura am letzten Wertungstag von seiner allerbesten Seite als Segelfluggebiet: Starke Aufwinde und eine sehr hohe Wolkenbasis erlaubten schnelle Flüge. Die Teilnemenden konnten an diesem Tag den Geradeausflug geniessen und das viele Kreisen in der Thermik blieb ihnen erspart. In zweieinhalb Stunden Aufgabenzeit konnten über 300 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 120 km/h zurückgelegt werden. Ein begeisterter Teilnehmer meinte nach dem Flug: «So habe ich den Jura noch nie erlebt, das Wetter war wie in Namibia!» Wenn Segel-

GEDANKENSTRICH

Ein Fussballsommer

flieger in den Urlaub gehen, steht Namibia hoch oben auf der Liste als Ziel, da dort im europäischen Winter hervorragende Wetterbedingungen herrschen u n d regelmässig Strecken von über 1000 km zurückgelegt werden können. Die Teilnehmenden und das Organisationskomitee der Segelfluggruppe Dittingen konnten nach dem offerierten Abendessen am Dienstagabend auf eine erfolgreiche Regionalmeisterschaft zurückblicken und machten sich an diesem Abend müde, aber zufrieden auf den Heimweg. Salomée Amstutz

Die Bad Guys Mastermind Mr. Wolf, Safeknacker Mr. Snake, Mr. Shark, der Meister der Verwandlung, Mr. Piranha, der Mann fürs Grobe und die geniale Hackerin Ms. Tarantula sind die «Gangster Gang», die meistgesuchten Verbrecher von allen. Als die fünf Bösewichte nach einem spektakulären Raub gefasst werden, geloben sie inständig Besserung, um dem Gefängnis zu entgehen, und merken bald, dass Gutes tun gar nicht so schlecht ist. Doch dann bedroht ein neuer Schurke die Stadt... (Dauer 100 Minuten, FSK 8)

Top Gun: Maverick Seit mehr als 30 Jahren ist Pete «Maverick» Mitchell (Tom Cruise) als Top-Pilot für die Navy im Einsatz. Als furchtloser Testflieger lotet er die Grenzen des Möglichen aus und drückt sich vor der Beförderung, die ihn auf den Boden verbannen würde. Als er eine Gruppe von Top-Gun-Auszubildenden für eine Sondermission trainieren soll, trifft er auf Lt. Bradley Bradshaw (Miles Teller) mit dem Spitznamen «Rooster», den Sohn von Mavericks verstorbenem Co-Piloten und Freund Nick Bradshaw, «Goose». Konfrontiert mit den Geistern der Vergangenheit, ist Maverick gezwungen, sich seinen tiefsten Ängsten zu stellen, denn die Sondermission wird von allen, die für diesen Einsatz auserwählt werden, das ultimative Opfer fordern. (Dauer 131 Minuten, FSK 12) Open-Air-Kino Laufen, Parkplatz Alts Schlachthuus, vom 18.-27. August. Elvis, Donnerstag, 25. August, 19.30 Uhr Die Bad Guys, Freitag, 26. August, 19.30 Uhr; Top Gun: Maverick. 27. August, 19.30 Uhr mehr Infos unter openairkinolaufen.ch.

Zufriedene Gesichter: Die Regionalmeisterschaften im Segelflug in Dittingen war ein voller Erfolg.

Bridge für Kartenmuffel worden sei, von denen einer immer Wache schieben musste, deshalb seine Karten zu gegebener Zeit für alle sichtbar auf den Tisch legte und sich auf die Runde machte. Diese Eigenheit, die mannigfaltige taktische Möglichkeiten eröffnet, ist wohl einer der Gründe, weshalb Bridge zur Königin der Kartenspiele mit einer nur noch von Schach erreichten weltweiten Verbreitung wurde. Wer eine Affinität zu anderen Stichspielen wie z. B. Jassen oder Skat hat, findet den Zugang zu Bridge leicht. Andere würden sich interessieren, befürchten aber, die Einstiegshürde sei für sie zu hoch. An diese «Kartenspiel-Muffel» wendet sich die Basler Bridge-Gesellschaft (BBG) mit dem Angebot, sie an das heran-

EINGESANDT

Pfadi Thierstein im BuLa Das zweiwöchige Bundeslager (BuLa) der Pfadibewegung Schweiz im Goms neigt sich langsam dem Ende zu. Mit 35 000 Teilnehmenden handelt es sich um das grösste Pfadilager, das es in der Schweiz je gegeben hat. Heute findet die grosse Schlussfeier statt, an der bei einigen etwas Wehmut aufkommen dürfte. Auch die Pfadi Thierstein Breitenbach hat im BuLa ihre Zelte aufgeschlagen. Hier ein paar Eindrücke. Raphael Joray

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Innovative Pfadiküche: Aus Bohrmaschine und Schwingbesen entsteht ein Mixer.

zuführen, was Stichspiele im Allgemeinen und Bridge im Besonderen so faszinierend macht. Am 25. August werden sie im Lokal der BBG Schritt für Schritt in die ersten Bridge-Geheimnisse eingeweiht. Eine Woche später, also am 1. September, begrüsst die BBG Interessierte, die bereits eine Ahnung von Stichspielen haben, zu gleicher Zeit am gleichen Ort. Beide Veranstaltungen sind kostenlos und unverbindlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss daran wird bei genügend Teilnehmenden ein Bridge-Einsteigerkurs durchgeführt. Weitere Details unter www.bridge-basel.ch. Christof Schönthal-Brêchet Liesberg

Melanie Brêchet

Letzten Sonntag ging das Finale der Fussballeuropameisterschaften der Frauen über die Bühne. Letztlich konnten die Engländerinnen das Turnier für sich entscheiden. Während fast vier Wochen zeigten jedoch alle Teams tollen Fussball auf hohem Niveau. Wer hier immer noch gebetsmühlenartig den Vergleich zum Fussball der Männer ziehen muss, langweilt mich persönlich nur noch und hat nichts verstanden. Und auch wenn die Schweizerinnen die Gruppenphase nicht überstanden haben, konnte man auch da sehen, dass der Fussball der Frauen hierzulande auf dem richtigen Weg ist und begeistern kann. Darüber, wie der Schweizer Fussball zukünftig auch bei den Mädchen und Frauen gefördert werden könnte, wurden in den letzten Wochen viele Zeilen geschrieben – jetzt müssen Taten folgen. Nur so viel: Wer auf höchstem Niveau Fussball spielt und nebenbei noch studiert oder sogar arbeitet, ist ein «Sibesiech» und gehört so entlöhnt, dass es gut zum Leben reicht – und dabei spreche ich nicht von fantastischen Gehältern, wie sie teilweise bei den Männern ausbezahlt werden. Der Schauplatz des Turniers war England, das Mutterland des Fussballs. Auf den Rängen herrschte gute Stimmung und wir zuhause konnten pünktlich zur Feierabendzeit mitfiebern. Ein richtig gelungener Fussballsommer, wie er sein sollte. Damit hat das Fussballjahr für mich persönlich seinen Abschluss gefunden. Clubfussball interessiert mich nicht (sorry Effceebee) und der vermeintliche Höhepunkt des Jahres, die WM der Männer in Katar, noch viel weniger. Natürlich würde ich auch gerne die Männer anfeuern, nur könnte ich das vermutlich keine Sekunde tun, ohne mich dafür zu schämen. Die Gründe hierfür dürften ebenfalls hinlänglich bekannt sein.

WANDERUNG

Von der Südrampe zum Gommer Höhenweg Am Samstag 6. August 2022 organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung. Diese Wanderung schliesst die Lücke zwischen der BLS Südrampe und dem Gommer Höhenweg. In Blatten durchquert man das Dorf und wandert durch die Blattnerschlucht zur Gebidembrücke. Bald wird die Suone (Wasserleitung) Riederi erreicht, erstmals erwähnt um 1385. Schon bald geniesst man die schöne Aussicht ins Rhonetal und die Walliser Alpen. Vor dem Besteigen der Gondelbahn Ried — Mörel wird noch ein «Schlummertrunk» genehmigt.

Organisatorisches

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FOTO: ZVG

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Die Basler Bridge-Gesellschaft hat ein einmaliges, originelles Angebot kreiert, um Bridge-Interessierten, die keine Erfahrung mit Kartenspielen haben, den Einstieg in dieses faszinierende Spiel zu erleichtern. Wer kennt sie nicht, die Szenen aus der englischen Literatur, in denen das Kartenspiel Bridge eine Rolle spielt? In «Karten auf den Tisch» von Agatha Christie steht Bridge sogar im Zentrum: Anhand der Bridgeabrechnung findet Poirot heraus, wer zum Zeitpunkt des Mordes Strohmann war und damit die Möglichkeit zur Tat hatte. Das Spielkonzept mit dem Strohmann soll darauf zurückzuführen sein, dass Bridge von Wachmannschaften erfunden

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Energienachschub: Die zahlreichen Aktivitäten im Freien machen hungrig.

Gut gelaunt: Die Pfadistufe bei einem Ausflug auf die Bettmeralp. Die jüngeren «Wölfli» kamen eine Woche später nach. FOTOS: ZVG

Abfahrt in Olten um 07.29 Uhr. Startpunkt: Blatten Naters (Luftseilbahn), 09.40 Uhr. Wanderzeit ca. 3 Std. Verpflegung: Aus dem Rucksack. Die Teilnehmenden lösen den Fahrausweis nach Blatten Naters und ab Ried-Mörel selber. Telefonische Anmeldung für alle Teilnehmenden: Donnerstag vor der Wanderung von 19.00 bis 21.00 Uhr an Daniel Schönenberger, Tel. 062 794 11 12 oder spätestens bis Donnerstag 21.00 Uhr: www.solothurner-wanderwege.ch. Durchführung: Auskunft bei der Anmeldung. Heinz Kamber Detailprogramm im Internet unter: www.solothurnerwanderwege.ch.


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MOSAIK ALLES, WAS RECHT IST

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Gratis zum Mitnehmen Haben Sie auch schon ein Möbelstück, Bücher oder andere Gegenstände, die Sie nicht mehr benötigen, auf das Trottoir gestellt mit dem Hinweis «Gratis zum Mitnehmen»? Ist ja eine gute Idee, vielleicht freuen sich andere Leute darüber. Nun leider ist es aber verboten, illegal Abfälle auf öffentlichem Grund stehen zu lassen (sogenanntes Littering). Man kann damit gegen das kantonale Abfallgesetz oder die Abfallreglemente der Gemeinden verstossen. Gerichtsfälle dazu haben Seltenheitswert, zumal die zuständigen Behörden in der Regel ein Auge zudrücken. Ein Fall war aber letztes Jahr vor dem Obergericht des Kantons Zürich. Was geschah? Ein Mann stellte sein altes Sofa mit dem Vermerk «Gratis zum Mitnehmen» auf das Trottoir vor seiner Wohnung. Die zuständige Gemeindebehörde sandte ihm wenige Tage später einen Bussenzettel

über 200 Franken zu. Der Mann zog vor Gericht. Das Sofa sei doch kein Abfall, sondern ein Geschenk für arme Leute gewesen, brachte er vor. Sowohl das erstinstanzliche als auch das Obergericht liessen keine Gnade walten. Der Mann hätte wissen müssen, dass Sperrgut grundsätzlich nur gegen Gebühr abgeholt wird, und er sei sich wohl auch bewusst gewesen, dass die Entsorgung, wie er sie vorgenommen habe, gegen das Gesetz verstossen würde. Es blieb bei der Busse von 200 Franken. Hinzu kamen die Gerichtsgebühren von rund 2000 Franken. Insgesamt also eine teure Entsorgung. Zum Glück gibt es viele Alternativen wie Brockenstuben, Flohmärkte oder Tauschbörsen im Internet. Damit spart man nicht nur Geld, sondern auch viel Ärger. Roman Baumann Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Hauseigentümervereins Dorneck-Thierstein und Vizepräsident des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbands.

Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

Donnerstag, 4. August 2022 Nr. 31

EINGESANDT

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MUSIK-TIPP

Ein Grümpeli nach Mass

Bryan Adams

Nach zwei Jahren Zwangspause konnte der Freizeitclub Wahlen das zur Tradition gewordene Dorfgrümpeli wieder durchführen. Mit 18 angemeldeten Mannschaften spürte man die Beliebtheit des Turniers nicht nur bei den Spielerinnen und Spielern, sondern auch die vielen Festbesucher im Waldpark-Stadion bestätigten die Wichtigkeit des Grümpelis in Wahlen. Endlich wurden wieder alte und neue Freundschaften gepflegt. Mit der Live Band «Five & me» am Samstagabend wurde die Stimmung Open Air-mässig eingeheizt. Turniersieger der Gruppe A (Aktiv) wurden «Hey there! I am using this WhatsApp Chat!» und in der Gruppe B (Plausch) freuten sich «im Päuli sini Säuli» über ihren Sieg. Nach zwei Tagen Grümpeli mit super Wetter und guter Stimmung waren am Sonntagabend schlussendlich aber alle Sieger. Freizeitclub Wahlen

EINGESANDT

Eine gute Feier braucht kein Feuerwerk

«So Happy It Hurts» (Phonag Records) heisst das aktuelle Album des seit Jahrzehnten für seinen Feelgood-Rocksound gefeierten Bryan Adams. Wie viele andere schätzte auch er es, nach Aufhebung der Coronamassnahmen wieder frei und spontan handeln zu können. Darum geht es im Titelstück, das eine optimistische Aufbruchstimmung verbreiten will. Die zwölf unterhaltsamen Songs sind gelegentlich popnah, mehrheitlich rockig bis rock’n’rollig. Typische Bryan AdamsBalladen sind ebenfalls dabei. Doch haben wir fast alles in ähnlicher Form schon gehört. Das 15. Studiowerk des Kanadiers ist daher wenig innovativ. Benno Hueber

EINGESANDT

Die Pferdezuchtgenossenschaft feiert

Auch ohne Feuerwerk ein voller Erfolg: Die 1. Augustfeier in Breitenbach lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Auch die Jungbürgerinnen und Jungbürger durften feiern. FOTO: PAUL MARK

FOTOGALERIE

Auf Nahrungssuche: Kaum war der Traktor da, eilten die beiden Störche im Laufschritt zum Futtern auf den Acker. FOTO: HILDEGARD LIEBERHERR, BÜSSERACH

Umwerfende Stimmung: Hobbyfotografinnen und -fotografen tummelten sich auf der Hohen Winde.

Manche mögen’s heiss: Dieser Segelfalter posierte auf dem Hof Mühlematt in Zullwil. FOTO: JESSICA BRUNNER

Im Jahr 1922 wurde die Pferdezucht-Genossenschaft Birstal gegründet. Den Sitz hat unsere Genossenschaft in Laufen. Unsere Kernaufgabe ist die Erhaltung und Förderung der Pferdezucht, insbesondere der Rasse des Freibergerpferdes. Die Rasse des Freibergers hat sich seit unserem Bestehen stark verändert: vom einst schwereren Arbeitspferd zum heute leichten, sportlichen und leistungswilligen Freizeit- und Sportpferd. Dank unseren engagierten Züchtern und Mitgliedern sowie deren Bereitschaft zur Veränderung können wir heute mit Stolz sagen: «Unsere Pferde entsprechen dem heute gewünschten Bild des Freibergers.» Damit trägt die Pferdezucht-Genossenschaft Birstal einen wichtigen Teil zur Erhaltung, Förderung und Vermarktung unserer vielseitigen Freiberger bei. Dieses Jahr dürfen wir unser 100-jähriges Jubiläum feiern und laden alle dazu ein, am 20. und 21. August mit uns die Freude am Freibergerpferd zu teilen. Der Anlass findet in Breitenbach auf dem Hof Arch der Familie Erich und Yvonne Wyss statt und soll allen die Vielseitigkeit unserer Pferde aufzeigen. Am Samstag wird unsere traditionelle Fohlenschau mit ca. 35 Stuten mit Fohlen inkl. der Präsentation der drei privaten Zuchthengste Chianti, Nielsen und Vartan durchgeführt. Ebenfalls wird die Zuchtfamilie Begert zu sehen sein. Als weiteres züchterisches Highlight findet am Samstagnachmittag eine Präsentation und Bewertung der Zuchtstuten unserer Genossenschaft statt. Der Sonntag ist alten Traditionen, Familien und Pferdefreunden gewidmet: Um 11.30 Uhr findet eine Pferdesegnung mit ökumenischem Gottesdienst und musikalischer Begleitung statt. Danach erfolgen diverse Auftritte durch umliegende Genossenschaften. Für die kleinen Pferdefreunde gibt es die Möglichkeit, beim Ponyreiten ihre ersten Reiterfahrungen zu sammeln oder die ganze Familie geniesst bei einer Kutschenfahrt die tolle Landschaft des Schwarzbubenlandes. Als weiteres Highlight dürfen wir verkünden, dass wir eine Verlosung eines Freibergerfohlens durchführen werden. Lose können im Vorfeld bei unseren Mitgliedern oder vor Ort gekauft werden. Anja Steiner Pferdezuchtgenossenschaft Birstal

FOTO: FAMILIEN FRINGELI UND GROLIMUND


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FOTO DER WOCHE

IN KÜR ZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Vierzwoi bitten um Verständnis

REGION

L AUFENTAL

Absolutes Fischereiverbot

Kantonsgericht stützt das erstinstanzliche Urteil

BÜSSERACH. WoS. Am Samstag steigt auf der Terrasse des Schloss Thierstein in Büsserach das einjährige Jubiläum des Vereins Vierzwoi, ein Event- und Kulturverein der Region Laufental/ Thierstein. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt hat, multikulturelle Anlässe in der Region zu fördern und die Jungen aus dem Laufental/ Thierstein wieder ein wenig zusammenzubringen, ohne dass sie dafür den weiten Weg in die Stadt auf sich nehmen müssen. Bereits wurden einige Anlässe erfolgreich durchführt. «Da auf der Schlossterrasse Musik gespielt wird, möchten wir die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Büsserach und Erschwil auf die mögliche Beschallung zwischen 14 Uhr und 22 Uhr aufmerksam machen. Das Ganze wird sich aber in Grenzen halten und wir hoffen auf das Verständnis, falls im umliegenden Gebiet dennoch etwas zu hören sein sollte», so Vereinsmitglied Elisha Borer. Der Verein dankt der Gemeindeverwaltung Büsserach für die Erlaubnis, den Anlass auf dieser schönen Anlage durchführen zu dürfen.

WoS. Der Kelsag-Verwaltungsrat hat die Aktionärsrechte verletzt, so das Urteil des Kantonsgerichts. Im Jahr 2020 hat der Verwaltungsrat der Kelsag den Aktionärsgemeinden eine revidierte Version der Statuten zur Abstimmung vorgelegt. Die Generalversammlung wurde wegen der Coronapandemie schriftlich durchgeführt. Die Gemeinden Duggingen und Brislach stellten den Antrag, die Statutenrevision von der Traktandenliste zu streichen und auf eine spätere GV zu verschieben. Der Verwaltungsrat lehnte dieses Ansinnen ab und führte die schriftliche Abstimmung über die Statuten durch. Ein weiterer Antrag der Gemeinde Liesberg wurde ebenfalls vom Verwaltungsrat abgewiesen. In der Folge reichten Brislach, Duggingen und Liesberg nach der schriftlich durchgeführten GV Klage ein. Diese wurde erstinstanzlich vom Zivilkreisgericht West im November 2021 gutgeheissen. Der Verwal-

LÜSSEL. WoS. Die Sperrmassnahmen infolge der Krebspest in der Lüssel sind aufgehoben. Die Seuchenlage hat sich beruhigt. Im Bach konnten keine weiteren Krebspest-positiven Krebse nachgewiesen werden. Somit hob der Veterinärdienst Solothurn die angeordneten Sperrmassnahmen per 2. August wieder auf. Zum Schutz der bedrohten einheimischen Krebse hatte der Veterinärdienst in Zusammenarbeit mit der zuständigen Fachstelle des Amtes für Wald, Jagd und Fischerei und den zuständigen Stellen des Kanton Basel-Land am 13. Juni den gesamten Lauf der Lüssel zum Sperrgebiet erklärt. Dabei wurden Massnahmen angeordnet, um die Verbreitung der Krebspest zu verhindern. In der Zwischenzeit hat sich die Seuchenlage soweit beruhigt, dass keine Massnahmen mehr nötig sind.

Pause am Wegrand: Zwei Schachbrettfalter ruhen sich auf einer Distel aus. FOTO: KATJA STEINER, BREITENBACH

WoS. Im Unterlauf der Birs gibt es wegen der hohen Temperaturen und des tiefen Wasserstands zurzeit ein Betretungs- und Fischereiverbot bis nach Arlesheim. Der Abfluss ist minimal und die Wassertemperatur seit Tagen nicht mehr unter 20 Grad. Dies bedeutet grossen Stress für die Fische, einzelne sind bereits verendet. Der Fischerei-Pachtvereinigung Laufental (FIPAL) gab daher ebenfalls die Empfehlung heraus, in ihrem Gebiet auf das Fischen zu verzichten. Da jedoch noch immer Fischer aktiv an der Birs sind, sieht sich der Vorstand gezwungen, bis auf weiteres ein absolutes Fischereiverbot für alle FIPA-Strecken auszusprechen. Dies betrifft die Birs von Duggingen bis Liesberg, die Lüssel von der Kantonsgrenze Solothurn bis Mündung Birs in Zwingen sowie die gesamte Strecke der Lützel. Bei Zuwiderhandlung droht Ausschluss aus dem Verein, so der Vorstand.

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tungsrat der Kelsag hat diesen Entscheid beim Kantonsgericht angefochten und unterlag nun ein weiteres Mal. Das Urteil wurde bereits am 10. Mai 2022 gefällt, den Gemeinden und der Kelsag nun Ende Juli mit der Zustellung der schriftlichen Begründung bekannt gemacht. Die Gemeinden teilen in einer Medienmitteilung mit, dass sie befriedigend zur Kenntnis nehmen, dass ihre Haltung und ihre Zweifel an der Rechtmässigkeit des Vorgehens des Kelsag-Verwaltungsrats erneut bestätigt worden sind. Bedenklich sei allerdings, dass das Unternehmen Kelsag nun richtigerweise sämtliche Kosten von mittlerweile rund 150 000 Franken tragen müsse, wobei das Anwaltshonorar der Kelsag darin noch nicht enthalten sei. Am Ende werde der Verwaltungsrat wiederum die Gebührenzahler in den Aktionärsgemeinden zur Kasse bitten und den Aufwand auf die Entsorgungsgebühren abwälzen.

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WOCHENBLATT — Schwarzbubenland und Laufental — Nr. 31 — 04. August 2022 by AZ-Anzeiger - Issuu