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Woche 35/Limmatwelle/27. August

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NEUENHOF

DAS COMEBACK FÜR DEINE RELAX GARANTIE Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 27. August 2026, 64. Jahrgang, Nr. 35

Turnhalle Seefeld renoviert

BIS ZU EINEM FAHRZEUGALTER VON 15 JAHREN

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Es kann weitergebaut werden

Wegen Rissen im Bodenbelag und Für die Dauerbaustelle veralteter Markierungen wurde der Murihof in Wettingen ist Boden in der Dreifachturnhalle Seefeld in Spreitenbach saniert. Die ein Neuanfang in Sicht. Halle verfügt neu auch über ein Grossfeld-Basketballfeld. (ihk) S. 11 Im alten Dorf kern von Wettingen waren 21 Eigentumswohnungen geplant. Zwei Neubauten wurden erstellt, sind aber teilweise unbewohnbar, weil die geplante Zufahrt direkt durch den Murihof verläuft. Doch jetzt kommt Schwung in die Die Hitze und die Trockenheit Sache: Seit Juni dieses Jahres seien machten auch dem Landwirtepaar alle offenen Punkte bereinigt, mit Oliver Rutz und Franziska Kägi vom dem Wiederaufbau des abgebrocheBürgerhof Spreitenbach zu schaf- nen Gebäudes könne gestartet werfen. Es war schwierig, Futter zu be- den, sagt Thomas Berz, stellvertreschaffen, zudem mussten Kühe ge- tender Leiter Bau und Planung Wetschlachtet werden. (ihk) S. 12/13 tingen. (ihk) S. 3 Die ewige Baustelle Murihof liegt im alten Dorfkern Wettingens.

Landwirte mussten handeln

Philippe Neidhart

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Marktnotiz

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Gemeinsam für die Kundschaft im Einsatz: Das Lebag-Team blickt stolz auf 70 erfolgreiche Jahre zurück.

Auf 70 erfolgreiche Jahre zurückblicken zu können, erfüllt das Team der Lebag Elekroinstallationen AG in Wettingen mit Stolz. Für CEO Slobodan Gjorgjiev, der das Unternehmen 2023 nach vielen Jahren als Mitarbeiter übernommen hat, ist dieser Erfolg vor allem den Mitarbeitenden zu verdanken. «Sie leisten tagtäglich hervorragende Arbeit und stehen für Qualität, Zuverlässigkeit und persönlichen Service. Das schätzt unsere Kundschaft.» Besonders gefragt seien heute Servicearbeiten. «Wir sind flexibel, können schnell reagieren. Die Kunden wissen, dass sie sich auf uns verlassen können.» Die Lebag bietet sämtliche Dienstleistungen rund um Elektroinstallationen aus einer Hand an – von klassischen Installationen bis zu modernen Lösungen wie Ladestationen oder Gebäudeautomation.

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Viele Kundinnen und Kunden begleiten das Unternehmen seit Jahren, gleichzeitig kommen neue hinzu. Auch in Zukunft setzt die Lebag auf Qualität, Flexibilität und die Ausbildung von Lernenden – damit das Unternehmen den steigenden Anforderungen und dem Fachkräftemangel erfolgreich begegnen kann. Das 70-Jahr-Jubiläum wird am Samstag, 12. September, mit einem Tag der offenen Tür von 11 bis 15 Uhr gefeiert. Besucher erhalten Einblicke in aktuelle Produkte und Dienstleistungen und können sich mit dem Team austauschen. Für Speis und Trank ist ebenfalls gesorgt. Lebag Elektroinstallationen AG Etzelmatt 5, 5430 Wettingen Telefon 056 438 18 00 www.lebag-elektro.ch

Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.

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WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026

WETTINGEN

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Hoffnungsschimmer für den Murihof tingen – und die Baustelle stand quasi still, da Ausführungsunterlagen fehlten. Hinter den Kulissen aber hat sich kürzlich viel getan: Anfang Jahr ist Sauter bei allen beteiligten Gesellschaften als Verwaltungsrat zurückgetreten, und mit dem Personalwechsel scheint das Blockademuster durchbrochen. Im Sommer kehrte Leben auf die Baustellen im solothurnischen Niederamt zurück und Handwerker machten eine Bestandsaufnahme.

Seit Jahren liegt die ewige Baustelle an der Dorfstrasse nach einem illegalen Abbruch, fehlenden Unterlagen und verfahrenen Firmenstrukturen brach. Doch nun deutet vieles auf einen Neuanfang hin. PHILIPPE NEIDHART

Der 1640 erbaute Murihof zählt zu den historisch prägendsten Gebäuden im alten Dorf kern von Wettingen. Als einstiger Lehenshof des Klosters Muri diente das ländliche Haus der Bewirtschaftung lokaler Rebgüter. Entsprechend gross war die Empörung, als im Herbst 2018 im Zuge geplanter Umbauarbeiten ein Teil der historischen Bausubstanz illegal niedergerissen wurde. Die Gemeinde verfügte einen Baustopp, woraufhin die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnahm und ein verantwortlicher Fachbauleiter verurteilt wurde. Zurück blieb eine verwaiste Bauruine. Ein Name, viele Probleme Ursprünglich sah das Gesamtprojekt 21 Eigentumswohnungen vor – als Bauherrin zeichnet die Atai AG verantwortlich. Zwar wurden zwei Neubauten im hinteren Grundstücksbereich weitgehend fertiggestellt, doch sie blieben bis heute nur teilweise bewohnbar, da die geplante Zufahrt zur Einstellhalle direkt durch den Murihof verläuft. Auch der Zugang zu den Hauseingängen durch Bauabsperrungen und über eine improvisierte Treppe aus Holzpaletten und ein Brett ist kaum zufriedenstellend.

Noch immer klafft an der Dorfstrasse 67/69 eine grosse Lücke. Dies könnte sich nun bald ändern. Philippe Neidhart

Alle Hindernisse bereinigt Auch in Wettingen zeichnet sich nach Jahren des Verharrens eine konkrete Wende ab: «Seit Juni 2026 sind alle offenen Punkte bereinigt, sodass mit dem Wiederaufbau des abgebrochenen Gebäudes begonnen werden kann», teilt Thomas Berz, stellvertretender Leiter Bau und Planung Wettingen, auf Anfrage mit. Und ein Vertreter der Bauherrschaft, der namentlich nicht genannt werden möchte, kündigt an, dass die Bauarbeiten im kommenden Herbst anlaufen werden. Trotz dieser optimistischen Signale bleibt nach den Erfahrungen der letzten Jahre eine Restskepsis bestehen. Sollte es wider Erwarten erneut zu Stockungen kommen, sind der Gemeinde rechtlich weitgehend die Hände gebunden: «Zurzeit sieht die Abteilung Bau und Planung keine Möglichkeit, den Wiederaufbau mit Massnahmen seitens der Gemeinde zu beschleunigen», so Berz. Die Verantwortung liegt nun bei der neu aufgestellten Bauherrin Atai AG. Es bleibt zu hoffen, dass tatsächlich bald die Bagger auffahren und das jahrelange Trauerspiel am Wettinger Murihof ein versöhnliches Ende findet.

Wie die Limmatwelle bereits in einem früheren Artikel berichtete, weisen die Geschehnisse um den Murihof frappierende Parallelen zu berüchtigten Dauerbaustellen im Solothurner Niederamt auf. In Dulliken steht beim Projekt «Im Bad» seit dem Spatenstich im Jahr 2011 ein roher Wohnbau samt verroste-

tem Baukran in der Landschaft, in Niedergösgen sorgt die nie fertiggestellte Überbauung «Casa 18» bei den Anwohnenden für Unmut. Hinter diesen verfahrenen Solothurner Projekten stand der Treuhänder Viktor Sauter. Im Mai 2021 übernahm dieser auch das Verwaltungsratsmandat bei der Atai AG in Wet-

bertricks gehen schief. Ungeschickt und doch voller Hingabe verleiht er dem Ensemble eine ganz eigene, chaotische Magie – und manövriert sich damit noch tiefer in Schwierigkeiten. Am Ende bleibt ihm nur der Weg zurück, um das Vertrauen seiner Mitmenschen zurückzugewinnen. So kann er doch noch reüssieren und alle in seinen Bann ziehen. Zirkuswiese, Mittwoch, 2. September, 15 und 20 Uhr sowie Donnerstag, 3. September, 14 Uhr. Weitere Daten und Tickets unter www.eventfrog.ch oder bei Ticketcorner. (zVg)

Satus-Muki/-Vaki-Turnen Am 14. Oktober startet das Elki-Turnen des Satus in der Turnhalle Altenburg in Wettingen. Die Kinder turnen zusammen mit Mami, Papi Gotti, Götti … mit/an verschiedenen Klein- und Grossgeräten in der Turnhalle Altenburg. Geeignet für Kinder ab ca. 3 Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Jeden Mittwoch ab 14. Oktober bis zu den Frühlingsferien von 16 bis 17 Uhr. Nur noch wenige Plätze frei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen ab sofort und Infos: Es hat noch wenige freie Plätze für das zVg Astrid-strebel@bluewin.ch. (zVg) Elki-Turnen.

VERMISCHTES Circus Monti – Poussière d’étoiles In seinem Zelt, umgeben von flackernden Lichtern und duftendem Rauch, verspricht ein schrulliger Wahrsager, die Geheimnisse des Schicksals zu enthüllen. Mit seiner Kristallkugel richtet er den Blick zu den Sternen und in die Herzen der Menschen – und wagt nichts Geringeres, als deren Zukunft vorherzusagen. Doch seine masslosen Ambitionen bringen alles aus dem Gleichgewicht: Akrobatische Darbietungen misslingen, artistische Choreografien zerfallen, und selbst die verblüffendsten Zau-


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WETTINGEN

Zettelkataloge und

INSERATE

Baugesuch Bauherrschaft Beat Vogel, Schartenstrasse 81a, 5430 Wettingen Bauobjekt Sitzplatzüberdachung mit PV-Anlage Baustelle Schartenstrasse 81a Parzelle 6493 Bemerkungen keine Profilierung Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 27. August bis 25. September 2026 ausschliesslich online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Abteilung Bau und Planung

Baugesuch Bauherrschaft SFER Redevelopment Properies AG c/o Swiss Finance & Property Funds AG Seefeldstrasse 275, 8008 Zürich Bauobjekt MehrSanierung und Umbau Mehr­ familienhaus Wettingen/Baden Baustelle Grenzstrasse 5/Lägernstrasse 13 (Baden) Parzelle 3059/1976 (Baden) Bemerkungen Das nachfolgende Baugesuch be­ betrifft Grundstücke beziehungsweise Gebäudeteile auf dem Gebiet der Gemeinde Wettingen und der Stadt Baubewilligungsver­ Baden. Das Baubewilligungsverfahren wird zwischen den beiden öffent­ Gemeinden koordiniert. Die öffentliche Auflage erfolgt gleichzeitig in beiden Gemeinden. Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 31. August bis 29. September 2026 ausschliesslich online über www.amtliche­nachrichten.ch. www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der BauBau­ verwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Abspra­ Absprache möglich. Allfällige Einwendun­ Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine BeBe­ gründung und einen Antrag zu entent­ halten. Abteilung Bau und Planung

Der Männerchor Liederkranz steht wieder auf der Bühne. zVg

Konzertabend der Generationen Der Männerchor Liederkranz lädt zur Soirée in die Aula Margeläcker. Gemeinsam treten sie mit dem Jugendchor Surbtal Plus auf. Ebenfalls auf der Bühne vertreten sind der Pianist André Desponds, die Violinistin Radostina Stoyanova und die Sopranistin Tabea Herzog. Der Erfolg des vergangenen Jahres habe den Männerchor Liederkranz bestärkt, zusammen mit dem Jugendchor Surbtal Plus erneut ein Generationenprojekt auf die Bühne zu bringen, heisst es in der Mitteilung. Es sei einerseits die Freude am Gesang, andererseits aber auch die Kombination der reifen Männerstimmen und der hellen Stimmen der Jugend, welche eine verbindende Atmosphäre schafften. Der Jugendchor Surbtal Plus hat beim Publikum bereits im letzten Jahr einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Geleitet wird der Chor von Chantal Spuler. Die Gäste dürfen sich auf bekannte Männerchorliteratur sowie Spiritual-Songs freuen. Auch stehen Werke von Johann Strauss, César Franck und Vangelis auf dem Programm. (LiWe/zVg)

Die Bibliothek Wettingen hat in 30 Jahren viele technische Neuerungen durchgemacht. Die Änderungen kamen bei der Kundschaft stets gut an. SABINE HOFMANN *

Am 12. August 1996 war es so weit: Die Bibliothek Wettingen verabschiedete sich vom Zettelkatalog. Fortan wurden Katalogisierung, Benutzerverwaltung und Ausleihe mithilfe eines integrierten, EDV-gestützten Bibliothekssystems abgewickelt. Vor dem Start mussten parallel zum laufenden Betrieb rund 20 000 Medien und zirka 2000 Benutzende im neuen System erfasst werden. Die damalige Leiterin Marie-Madeleine Stöckli Wetzel erinnert sich: «Der Aufwand für die Erfassung im neuen System musste genau budgetiert werden. Ich konnte dazu zwei Frauen engagieren, die waren super. Sie haben sehr exakt und effizient gearbeitet.» Der Computer übernimmt Am Tag der Umstellung war die Bibliotheksleiterin nervös. Rückblickend sagt sie: «Die erste Zeit war anstrengend, aber du bist einfach drinnen.» Und das neue System erwies sich als äusserst zuverlässig: Kein einziges Mal gab es einen Systemausfall, nie musste das Magnetband mit den Daten des Vortags zur Wiederherstellung eingesetzt wer-

Sabine Hofmann (l.) sitzt mit der früheren dem Sofa. den. Für das Personal war die Systemeinführung einschneidend. Stöckli Wetzel erzählt: «Viel Handarbeit ist weggefallen: Karten ausdrucken und einreihen, das Zählen der Buchkärtchen und Notieren der Ausleihen, Mahnen. Alles war nun im System oder wurde automatisch vom System ausgeführt.» «Beim Publikum kam die Änderung gut an», erinnert sie sich. Die Kundinnen und Kunden profitierten von schnelleren Ausleihprozessen und mehr Beratungszeit. Neu konnten sie an einer Station in der Bibliothek selbstständig den Medienbestand durchsuchen und ihr Benutzerkonto einsehen. Die neuen Benutzerkarten – teilweise noch heute im Umlauf – ermöglichten

LANDFRAUEN WETTINGEN Sonntag, 6. September, 17 Uhr, Aula Schulhaus Margeläcker. Eintritt: 30 Franken, Vorverkauf: 28 Franken, Telefon 056 222 72 37. info@papeteriewunderli.ch. INSERATE

Junge Familie sucht ein Haus in Wettingen zum Kauf Falls Sie beabsichtigen, Ihre Liegenschaft zu verkaufen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Auch für eine erfolgreiche Empfehlung, die zum Abschluss eines notariell beurkundeten Kaufvertrags führt, bedanken wir uns mit CHF 1000.– Kontakt: familienhaus-wettingen@bluewin.ch

Die Landfrauen Wettingen konnten im Café Nue’s die original Landfrauen-Öpfelchüechli backen. Trotz grosser Hitze war der Andrang der Gäste gross. zVg


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Magnetbänder

Leiterin Marie-Madeleine Stöckli Wetzel auf zVg

ein rasches Auffinden im System und eine speditivere Verwaltung der Daten. Dass die Umstellung von der Kundschaft gut aufgenommen wurde, belegen die Ausleihzahlen deutlich: Sie stiegen im Folgejahr um stattliche 18 %. Auch digital lesen, hören, schauen Die Digitalisierung der Arbeitsprozesse ging der Digitalisierung des Angebots voraus. Im 2014 trat die Bibliothek dem neu gegründeten Onleihe-Verbund der Aargauer Bibliotheken, ebookplus, bei. Seither können Bibliotheksbenutzende neben Büchern auch Zeitschriften, Zeitungen und Hörbücher digital ausleihen. Fünf Jahre später folgte ein Musik-Streaming-Angebot, das

wegen starker digitaler Konkurrenz eingestellt wurde. Seit 2023 ergänzt ein Film-Streaming-Dienst das Angebot. Die Einführung des Bibliothekssystems war ein Wendepunkt. Stöckli Wetzel sagt heute: «Das kam durch, weil es klar war: Das muss kommen.» Auch der Einwohnerrat stimmte der Finanzierung zu und bereitete so den Weg in die digitale Zukunft. Ein weiterer Schritt folgte im Herbst 2022 mit der Einführung der Selbstausleihe. Ein kleines Label und die entsprechende Technik im Haus ermöglichen seither die selbstständige Verbuchung der Medien durch die Kundschaft. Auch hier war klar: Das wird Standard in Bibliotheken. Und auch hier stimmte der Einwohnerrat der Finanzierung zu und schaffte damit die Voraussetzungen für einen weiteren wichtigen Entwicklungssprung: Erstmals seit 1989 konnten 2025 die wöchentlichen Öffnungsstunden von rund 30 auf 53 erweitert werden – dank der unbedienten Zeiten. Dass dies gut ankommt, zeigt der Besucherzuwachs von 28 % im letzten Jahr. Bibliotheksumfrage wird gestartet Die Bibliothek Wettingen hat in 30 Jahren einen tiefgreifenden Wandel erlebt. Die Bibliotheksleiterin Sabine Hofmann ruft dazu auf, die Bibliothek auf dem Weg in die Zukunft zu unterstützen, indem man an der Bibliotheksumfrage teilnimmt. Weitere Infos gibt es unter www.wettingen.ch/bibliothek * Sabine Hofmann ist Bibliotheksleiterin.

TURNVEREIN WETTINGEN

Standort Fohrhölzlistrasse: Hier sind die Batteriecontainer aufgestellt.

zVg

Strom kostet weniger Per 1. Januar 2027 senkt die Energie Wettingen die Stromtarife in der Grundversorgung. Für Privat- und Gewerbekunden sinken die Stromkosten durchschnittlich um 3,2 Prozent, schreibt Energie Wettingen in ihrer Mitteilung. Ein Vierpersonenhaushalt würde mit einem jährlichen Verbrauch von 4500 Kilowattstunden (kWh) rund 38 Franken einsparen. Die Stromtarife setzen sich aus den vier Komponenten Energie, Netznutzung, Messtarif und Abgaben zusammen. Der Tarif für die Energielieferung sinke um 14,6 Prozent. Die günstigeren Beschaffungskosten am Terminmarkt für Strom seien der Grund dafür. Trotz der zuletzt günstigeren Preisentwicklung würde es aufgrund geopolitischer Konflikte und witterungsabhängiger Produktion erneuerbarer Energien an den Energiemärkten weiterhin Unsicherheiten geben. Gemäss den gesetzlichen Vorgaben werden seit 2026 die Kosten für die Netznutzung und die Messung auf der Stromrechnung separat ausgewiesen. Der Messtarif wird unab-

hängig vom Stromverbrauch als fixe Pauschale erhoben. Wie die Energie Wettingen weiter schreibt, steigen die Kosten für Netznutzung und Messung 2027 gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt um 5,2 Prozent. Hauptgründe dafür sind die laufenden Investitionen in das Stromnetz, höhere Netznutzungskosten des vorgelagerten Netzes sowie ein gestiegener Systemaufwand. Grossbatteriespeicher Mit einer Leistung von 7,7 MW und einer Speicherkapazität von 15,4 MWh verfügt die Anlage rein rechnerisch über genügend Speicherkapazität, um den Strombedarf von ganz Wettingen im Winter während rund zweier Stunden zu decken. Eine besondere Stärke von Batteriespeichern ist ihre Geschwindigkeit: Die Anlage kann innerhalb von Sekunden auf Veränderungen im Stromnetz reagieren, Energie aufnehmen oder wieder ins Netz abgeben. Nach erfolgreichem Abschluss der Präqualifikationstests von Swissgrid kann der Batteriespeicher Systemdienstleistungen für das Schweizer Stromnetz erbringen. Darüber hinaus wird Energie Wettingen die Anlage zur Reduktion von Leistungsspitzen und zur Optimierung der Netzlast einsetzen. (LiWe/zVg)

LESERBRIEF

Der Turnverein Wettingen konnte seine Partnerschaften mit den Vereinssponsoren Kanal Total, Hächler Reutlinger AG, Tägi AG, Energie Wettingen AG und Tägerhard Kies um weitere drei Jahre verlängern. zVg

Geplanter Kunstrasen Kreuzzelg Zu den Brandlöchern im Margeläcker-Kunstrasen meint Kirsten Ernst, SP-Gemeinderätin: «Das ist unsere Gesellschaft» und «mit der längeren Nutzungszeit sollte auch eine soziale Kontrolle da sein». Wie soll denn dies funktionieren? Nur, Kirsten Ernst, das ist nicht unsere Gesell-

schaft. Hier handelt es sich um einen kleinen Teil der Gesellschaft, welcher die SP extrem viel Verständnis entgegenbringt, statt rigoros durchzugreifen im Interesse der breiten Bevölkerung, welche auch solche Schäden bezahlen muss. Eugen Thöny, Wettingen


Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof Redaktionsteam: Etzelstrasse 22 5430 Wettingen Pfr. L. Fischer Sekretariat: N. Bischof 056 437 30 30 www.ref-wett-nhf.ch

G ot tesdiens te

Ökumenischer Seniorenanlass 65+

Sonntag, 30. August 10 Uhr, Wettingen Pfr. Alex Kuzmitski Kollekte: Mission am Nil

Katholisches Pfarreiheim Neuenhof Donnerstag, 24. September, 14 Uhr, «Herbstglanz»

Sonntag, 6. September, im Anschluss Abschied vom alten Kirchgemeindehaus 10 Uhr, Wettingen Pfr. Adrian Beyeler Kollekte: Stiftung Hilfe für Mutter und Kind Sonntag, 13. September 10 Uhr, Wettingen Pfr. Lutz Fischer Kollekte: «Cartons du Cœur» Aargau 11.15 Uhr, Wettingen Fiire mit de Chliine «Am Schilfmeer» Pfr. Lutz Fischer und Verena Hitz Anschliessend Imbiss im Kirchgemeindehaus Sonntag, 20. September Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag 11 Uhr, Wettingen Ökumenischer Gottesdienst in der Klosterkirche Heiner Studer, Marcel Chopard, Hansjörg Frank und Pfr. Adrian Beyeler Musikalische Begleitung: Sylvie Chopard und Barbara Hidber (Violine), Carmen Weber (Cello) Anschliessend Apéro 10 Uhr, Neuenhof Ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche Pfr. Lutz Fischer und Don Lorenzo Bayer Mitwirkung des Gospelchores «The Colour of Gospel» Anschliessend Apéro Sonntag, 27. September 10 Uhr, Wettingen Pfr. Alex Kuzmitski Kollekte: Hospiz Brugg Gottesdienst im Alterszentrum St. Bernhard: Mittwoch, 23. September, 14.30 Uhr Andacht in der Alterssiedlung Sonnmatt: Dienstag, 15. September, 14.30 Uhr Ökumenischer SeniorenMittagstisch im Regionalen Pflegezentrum Baden: 8. und 29. September, 11.15 Uhr Das Sekretariat bleibt in der Woche vom 14. bis 18. September 2026 geschlossen.

Verabschiedung des alten Kirchgemeindehauses am Sonntag, 6. September 2026, ab 10 Uhr

Mit einem Gottesdienst in der reformierten Kirche um 10 Uhr und anschliessendem Festakt verabschieden wir uns feierlich von unserem alten Kirchgemeindehaus. Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns auf 57 ereignisreiche Jahre zurückzublicken, die seit der Eröffnung im Jahr 1969 vergangen sind. Ein Zeitzeuge wird als Gastredner spannende Einblicke geben. Historische Fotos, Rundgänge durch das Haus und eine Plakatwand für persönliche «Highlights» werden dazu beitragen, die Zeit zu würdigen, welche wir als Kirchgemeinde in diesem Haus verbringen durften. Geniessen Sie dazu einen kleinen Imbiss und nutzen Sie die Gelegenheit zum regen Austausch. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Die Kirchenpflege

Ökumenische Bettagsgottesdienste am Sonntag, 20. September

Die Seniorinnen und Senioren der Katholischen Pfarrei Neuenhof-Killwangen und der Reformierten Kirche Wettingen-Neuenhof sind herzlich eingeladen, an diesem Nachmittag gemeinsam die goldene Jahreszeit zu feiern. Das ökumenische OK freut sich auf Ihre Anmeldung bis spätestens Montag, 21. September, 10 Uhr, unter Telefon 056 416 00 90 oder per Post: Katholisches Pfarramt Neuenhof, Glärnischstrasse, 5432 Neuenhof. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität ist ein Fahrdienst vorhanden. Achtung: Bitte Telefon und Adresse angeben! Yvonne Keller

Wir haben bald ein neues Kirchgemeindehaus! Das wollen wir feiern! Am Sonntag, 1. November 2026, feiern wir die Einweihung unseres neuen Kirchgemeindehauses. Programm:

10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche 11.15 Uhr Grussworte, anschliessend Apéro 12.00 Uhr Zmittag im alten Kirchgemeindehaus mit Programm zur Einweihung des neuen Kirchgemeindehauses 15.00 Uhr Familienkonzert mit Andrew Bond Kuchenspenden herzlich willkommen

Damit wir unsere Gäste mit einem feinen Kuchenbuffet verwöhnen können, freuen wir uns über Ihre Unterstützung. Haben Sie Freude am Backen und möchten Sie einen Kuchen oder eine Torte für unser Fest beisteuern? Dann melden Sie sich bitte beim Sekretariat. Telefon: 056 437 30 30 oder sekretariat@ref-wett-nhf.ch. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe. Wir freuen uns auf ein schönes Fest mit Ihnen!

In Wettingen um 11 Uhr in der Klosterkirche

Gemeinsam mit der Römisch-katholischen, der Christkatholischen und der Evangelisch-methodistischen Kirchgemeinde feiern wir den eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag zum Thema «Dank». Musikalisch bereichert wird der Gottesdienst durch die Musikerinnen Sylvie Chopard und Barbara Hidber (Violine) und Carmen Weber (Cello). Wie jedes Jahr singen wir zum Abschluss den Schweizerpsalm. Anschliessend sind alle herzlich zu einem Apéro mit Wein aus heimischen Rebbergen eingeladen. Auf Ihren Besuch freuen sich: – Heiner Studer, Evangelisch-methodistische Kirche – Hansjörg Frank, Christkatholische Kirche – Pfarreiseelsorger Marcel Chopard, St. Sebastian und St. Anton Wettingen – Pfr. Adrian Beyeler, Reformierte Kirche Wettingen-Neuenhof In Neuenhof um 10 Uhr in der katholischen Kirche

Dieser Gottesdienst wird von Pfr. Lutz Fischer und Don Lorenzo Bayer gestaltet. Mitwirkung des Gospelchores «The Colour of Gospel». Anschliessend sind auch da alle herzlich zum Apéro eingeladen.

Billettverkauf für Familienkonzert mit Andrew Bond Billette sind über Eventfrog erhältlich zum Einheitspreis von CHF 10.–.

Fraue-Träff Jeweils am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr 10. und 24. September, 15. und 29. Oktober.

Sie sind herzlich willkommen im reformierten Kirchgemeindehaus Wettingen.


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026

NEUENHOF

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Den Bäumen geht es nicht gut Am Samstag trafen sich zahlreiche Interessierte zum Waldumgang. Der ursprünglich beim Waldhaus vorgesehene Treffpunkt wurde aufgrund der Trockenheit kurzfristig zum Schützenhaus verlegt. Revierförster Moritz Fischer führte die Gruppe zügig zur ersten Station am Waldrand. Um die auf den Informationsblättern dargestellten Statistiken anschaulich zu erklären, hielt er eine halb gefüllte Wasserflasche hoch: Seit März in diesem

«Seit März ist lediglich die Hälfte der üblichen Niederschlagsmenge gefallen.» MORITZ FISCHER, FÖRSTER

Jahr ist bislang lediglich die Hälfte der im langjährigen Mittel üblichen Niederschlagsmenge gefallen. Unter welchen Stresssymptomen die Bäume leiden und woran diese zu er-

Revierförster Moritz Fischer informierte. Nach dem Waldumgang gab es Wurst und Brot.

zVg

kennen sind, erfuhren die Besucherinnen und Besucher an der nächsten Station. Der Blick auf die gegenüberliegenden bewaldeten Hänge machte deutlich, dass es den Bäumen derzeit nicht gut geht. Viele weisen Verfärbungen auf und haben bereits einen Teil ihres Laubes abgeworfen, da sie die Blätter nicht mehr ausreichend mit Wasser ver-

sorgen können. Fischer gab auch Auskunft, welche Baumarten die Hitze und die Trockenheit möglicherweise besser vertragen als die heute heimischen Arten. Zudem appellierte Fischer zum richtigen Verhalten im Wald und an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Zurück beim Schützenhaus hatte er Zweige verschiedener Baumarten vorberei-

tet. Die Gäste waren eingeladen, die jeweiligen Arten zu bestimmen, während bereits der verlockende Duft gebratener Würste herüberzog. Mit herzlichem Applaus bedankten sich die Teilnehmenden bei Moritz Fischer und stärkten sich anschliessend bei einem Imbiss. Die Ortsbürgergemeinde hat ihn organisiert und finanziert. (zVg)

tritt auf den Zeitpunkt der Ersetzung genehmigt. Der Gemeinderat dankt Fred Hofer bereits heute für seinen langjährigen und engagierten Einsatz zugunsten der Gemeinde. Die Ersatzwahl ist auf den 28. Februar

2027 festgesetzt worden. Es wird für Zoll und Grenzsicherheit BAZG, dazu auf die amtliche Publikation in Bern, für LSVA III – Erfassungssysder Limmatwelle verwiesen. tem Strasse (ESTR), Zürcherstrasse, Parzellen Nr. 2424 + 2418, NeuenGuter Inspektionsbericht für Betrei- hof; Gisella und Daniel Küng, Neubungsamt Das Obergericht des Kan- enhof, für mobilen Ausstellungstons Aargau hat als zuständige Auf- stand und Erneuerung Fenster, sicht über das Betreibungsamt Neu- Hafnerweg 10, Parzelle Nr. 696, enhof festgestellt, dass dieses gut Neuenhof. strukturiert, übersichtlich aufgebaut und organisiert ist. Die Arbei- Termine 4. und 18. September, 12–13 ten werden demgemäss zeitnah und Uhr: unentgeltliche Rechtsausin guter Qualität erledigt und das kunft, Untergeschoss GemeindeAmt werde umsichtig und mit gros- haus; 8. September, 14 Uhr: Senioser Fachkompetenz geführt. Der rentreff, Peterskeller; 18. SeptemGemeinderat gratuliert zum guten ber: Clean-up-Day; 19. September: Ergebnis und dankt dem verant- Papiersammlung. wortlichen Personal bestens. Öffnungszeiten der GemeindeverwalStrafbefehl Aufgrund von Schulver- tung Neuenhof Die Öffnungszeiten säumnissen und Verstössen gegen und die Erreichbarkeit (Schalterschulische Verpflichtungen durch dienst) der Gemeindeverwaltung Eltern hat der Gemeinderat einen sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und Strafbefehl in Höhe von 300 Fran- 14–18 Uhr, Dienstag/Donnerstag, ken ausgestellt. 8–11.30 Uhr, Mittwoch, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Baubewilligungen Baubewilligungen Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeinsind erteilt worden an: Bundesamt dekanzlei@neuenhof.ch.

AUS DER GEMEINDE Demission von Gemeinderat Fred Hofer Leider hat Gemeinderat Fred Hofer, FDP, aus beruflichen Gründen seine vorzeitige Demission eingereicht. Das zuständige Departement Volkswirtschaft und Inneres hat den RückINSERATE

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Dipl. Ärztin Sonja Schmidt-Weigelt Seit Juni verstärkt Dipl. Ärztin Sonja Schmidt-Weigelt unser Ärzteteam und bringt langjährige Erfahrung in der Allgemeinmedizin mit. Wir freuen uns, neue Patientinnen und Patienten in unserer Praxis begrüssen zu dürfen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – wir sind gerne für Sie da.

Gestaltungsplan «Üsseri Gassächer», Neuenhof – Mitwirkungsverfahren Gemeinde: Neuenhof Die Entwürfe mit den Erläuterungen zum Gestaltungsplan «Üsseri Gassächer» (im Gebiet Güterstrasse – Chrüzlibergweg – Hafnerweg – Hinterhagweg) liegen gestützt auf § 3 des kantonalen Baugesetzes vom 31. August bis 29. September 2026 öffentlich auf. Die Unterlagen können während den ordentlichen Öffnungszeiten bei der Abteilung Bau und Planung (2. Obergeschoss), Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof eingesehen werden. Während der öffentlichen Mitwirkung findet am 22. September 2026, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Gemeindehaus, Sitzungszimmer Untergeschoss, Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof, eine Sprechstunde statt, an welcher Interessierte ihre Anliegen diskutieren können.

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Bemerkungen und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jeder interessierten Person eingereicht werden. Sie sind als solche zu Kennzeichnen und schriftlich bis spätestens 29. September 2026 (Poststempel) an den Gemeinderat Neuenhof, Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof, einzureichen. Die Mitwirkung ist kein Rechtsmittelverfahren. Neuenhof, August 2026

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Jubiläumsausstellung zum 40-jährigen Bestehen der Klosterrüti-Garage AG Neuenhof, 27. August 2026 – Was 1986 als eigenständiger Familienbetrieb begann, ist heute eine feste Grösse in Neuenhof und der Region Baden. Vom 28. bis 30. August 2026 lädt die KlosterrütiGarage AG zu ihrer Jubiläumsausstellung ein.

Qualität bilden seit 40 Jahren die Grundlage der Kundenbeziehungen und prägen den Betrieb bis heute. Die erweiterte, servicebasierte Toyota-Garantie von bis zu 15 Jahren oder maximal 250'000 Kilometern bietet zusätzlichen Schutz.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis 1967 zurück. Damals übernahmen Erhard und Eva Matter die ToyotaVertretung und legten damit den Grundstein für den heutigen Betrieb. 1984 entstand das Gebäude an der Klosterrütistrasse 17 in Neuenhof, zwei Jahre später wurde die Klosterrüti-Garage AG gegründet. Seither wird der Familienbetrieb von der Familie Huser-Matter in erster und zweiter Generation weitergeführt.

40 JAHRE

Heute stehen David und Vanessa Huser sowie Giuseppe Iacono-Huser gemeinsam mit dem zwölfköpfigen Team für persönliche Beratung und kompetenten Service. Ehrlichkeit, Transparenz, Vertrauen und

Das Team freut sich auf das Jubiläumswochenende

JUBILÄUMSAUSSTELLUNG

FREITAG 28.8. SAMSTAG 29.8. SONNTAG 30.8.

17 – 20 UHR 10 – 15 UHR 11 – 14 UHR

An der Jubiläumsausstellung können Besucherinnen und Besucher den neuen Showroom kennenlernen, aktuelle Modelle von Toyota besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen des Betriebs werfen. Ein JubiläumsGewinnspiel, ein Gelati-Stand und hausgemachte Pizzen des Klosterrüti-Teams runden das Klosterrütistrasse 17 · 5432 Neuenhof · 056 406 19 79 · klosterruetigarage.ch Programm ab.


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026

KILLWANGEN/SPREITENBACH

Herbstwanderung in die Region Mythen

Neuer Standort, altes Konzept

Die Generationen-Kultur-Kommission Killwangen lädt zur Herbstwanderung am Donnerstag, 10. September, in die Region Mythen ein.

Die Lägern Classic findet neu auf dem Areal des Shoppi Tivoli Spreitenbach statt. Historische Motorräder und Autos sind am 6. September zu sehen.

Ausgangspunkt ist Sattel Hochstuckli. Von dort führt die Wanderung über den Schwyzer Panoramaweg auf die Rothenflue. Die Gondel bringt die Teilnehmenden anschliessend hinunter nach Rickenbach. Die Wanderung umfasst 11,6 Kilometer mit 740 Metern Aufstieg und 360 Metern Abstieg. Die reine Gehzeit beträgt rund 4,5 Stunden. Die Strecke gilt mit T1/T2 als technisch einfach bis mittel, Trittsicherheit ist erforderlich. Verpflegung und ausreichend Getränke nehmen die Teilnehmenden selbst mit. Treffpunkt ist um 8.15 Uhr beim Bahnhof Killwangen. Der Zug fährt um 8.24 Uhr via Zürich HB und Arth-Goldau nach Sattel. Die Rückreise erfolgt ab Rickenbach mit dem Bus und anschliessend ab Schwyz mit dem Zug via Zug und Zürich HB. Die ÖV-Tickets sind selbst zu lösen und kosten mit Halbtax ab Fr. 38.20, exklusive Bergbahnticket; für die Bergbahn wird ein Gruppenbillett gelöst. Eine Anmeldung für die Teilnahme an der Wanderung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden der Witterung angepasste Kleidung, Wanderschuhe, Picknick und eine Sitzunterlage sowie bei Bedarf Wanderstöcke. Die Wanderung findet nur bei trockenem Wetter statt. Bei Wetterunsicherheit ist ab 7.30 Uhr unter der Telefonnummer 079 431 41 40 eine Information erhältlich. (zVg) INSERATE

GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Baugesuchsnummer: Bauherrschaft:

Grundeigent.: Bauobjekt: Bauvorhaben:

BG 2026-03 Jahija Nerimane und Kastriot Bahnhofstrasse 8 8956 Killwangen do. Bahnhofstrasse 8 8956 Killwangen (Parz. Nr. 50) Ersatzneubau Doppeleinfamilienhaus mit Einliegerwohnung

Zusatzbewilligung des Bundes/Kantons: keine Das Baugesuch liegt vom 27. August 2026 bis 28. September 2026 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten. Gemeinderat Killwangen

Historische Fahrzeuge, egal ob Motorräder oder Automobile, erfreuen sich einer grossen Beliebtheit – bei Besitzerinnen und Besitzern genauso wie auch bei einer breiten Öffentlichkeit. Das haben die vergangenen acht Austragungen der Lägern Classic eindrücklich gezeigt, welche seit 2018 in Würenlos auf dem Gelände der Huba Control stattfanden: Jeweils bis zu 1200 Autos und Motorräder sowie rund 4000 Besucherinnen und Besucher strömten an das Treffen, wie es in der Mitteilung des Organisationskomitees heisst. Aufgrund von neuen Industrie-Überbauungen genügte der verbleibende Platz am bisherigen Standort in Würenlos nicht mehr für ein Klassikertreffen in gleicher Grösse. Das Shoppi-Tivoli mit dem grossen zusammenhängenden Aussenparkplatz mit rund 500 Plätzen und weiteren Parkplätzen im anschliessenden Parkhaus auf gleicher Ebene bietet ideale Voraussetzungen. Das Konzept ist dasselbe: Gemäss Veranstalter soll es ein ungezwungenes Treffen von Old- und Young-

Die Lägern Classic steht im Zeichen der Oldtimer. timer-Fahrzeugen geben. Dies ohne Anmeldung, was zwischen 9 Uhr bis 16 Uhr zu einem stetigen «Kommen und Gehen» und damit wechselnden Fahrzeugpräsentationen führt. Offen bleibt der Anlass weiterhin ganz bewusst auch Youngtimer-Fahrzeugen (zwischen 20- und 30-jährig), was die Vielfalt der Fahrzeuge erhöht sowie die Klassikerszene für eine jüngere Zielgruppe öffnet. Damit unterscheide sich die Lägern Classic von den meisten anderen Oldtimertreffen

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zVg

und dies habe im 2023 zum Gewinn des «Swiss Classic Award» in der Kategorie Door Opener geführt. Wiederum Bestandteil des Events wird eine Festwirtschaft sein, welche die bestehenden Restaurationsbetriebe des Shoppi Tivoli ergänzt. Die Band «Steamy Joe» tritt auf, welche die Gäste mit gepflegten Blues- und Rockklassikern unterhält. Die Gäste können zudem Fahrten mit den Old- und Youngtimern absolvieren. (LiWe/zVg)

LESERFOTO Albino-Spatz – fotografiert von Leser Theo Rohner aus Killwangen. Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPGFormat und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.


Raiffeisenbank Würenlos

Es ist wieder Brunchzeit. Sonntag, 6. September

en Wir freu ren Ih f u a s un Besuch!

Geniessen Sie jeden 1. Sonntag im Monat von 9.30 bis 14 Uhr unseren feinen und reichhaltigen Sonntagsbrunch.

+41 56 417 66 66/97 Türliackerstrasse 9, 8957 Spreitenbach

GEMEINDE KILLWANGEN Gesuche um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Killwangen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Tolaj Edlira, 1997, weiblich, Nordmazedonien, Schulstrasse 3, 8956 Killwangen Tolaj Luar, 2025, männlich, Kosovo, Schulstrasse 3, 8956 Killwangen

Einweihung Grillplatz Einladung zu Wurst und Bier mit schöner Aussicht über das Furt- und Limmattal

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seiner Beurteilung einfliessen lassen.

Mittwoch, 2. September 2026 | 17.30 - 20.00 Uhr Grillplatz Rütenen, Haulistrasse, Killwangen (Weg ab Gemeindehaus markiert)

GEMEINDEKANZLEI KILLWANGEN

Marktnotiz

ParaMediForm GEMEINDEN KILLWANGEN UND SPREITENBACH Gemeinderat und Forstbetrieb Heitersberg laden alle Einwohnerinnen und Einwohner von Killwangen und Spreitenbach zum diesjährigen WALDUMGANG ein auf Samstag, 12. September 2026 Besammlung: 14.00 Uhr, beim Brunnen auf dem Schulhausplatz Killwangen Thema: Hitze und Trockenheit im Wald – Mögliche Auswirkungen – Verhaltenstipps für Waldbesucher Informationen vom Forstpersonal vor Ort, anschliessend wird um ca. 15.15 Uhr beim Werkhof Killwangen ein Imbiss offeriert. Gemeinderat und Forstbetrieb Heitersberg

Wir sind beide 60+ Jahre jung und konnten unser Gewicht bis Mitte 50 gut halten. Danach stieg es stetig an. Nichts half, um die überflüssigen Pfunde wieder zu verlieren. Auch mehr Sport zu treiben half leider wenig oder nur kurzfristig. Durch eine gute Kollegin wurden wir dann auf Paramediform aufmerksam. Ihre «Verwandlung» hat uns begeistert. Diese Ernährungumstellung hat sich rundum positiv ausgewirkt. Sicher, der Preis ist nicht ganz unerheblich – aber wir haben ein Instrument erhalten, um unser Gewicht langfristig selbständig zu kontrollieren.

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Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026

SPREITENBACH

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Sporthalle Seefeld wurde modernisiert Die Dreifachturnhalle Seefeld präsentiert sich nach der um­ fassenden Bodensanierung in neuem Glanz. Dank moderner Infrastruktur, neuer Spielfeld­ markierungen und verbesserter Ausstattung profitieren Schule und Vereine künftig von opti­ malen Bedingungen für Sport und Wettkämpfe. Ganz nach dem Motto der Gemeinde Spreitenbach «gemeinsam voraus» wurden die Bedürfnisse der Sportvereine im Vorfeld der Sanierung der Dreifachturnhalle Seefeld aufgenommen und in die Planung integriert, wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung schreibt. Während der Sommerferien konnte die umfassende Oberflächensanierung des Sportbodens durchgeführt werden. Die Arbeiten wurden notwendig, da der bestehende Bodenbelag altersbedingt Risse aufwies und verschiedene Spielfeldmarkierungen nicht mehr den aktuellen Vorgaben der Sportverbände entsprachen. In einem ersten Schritt wurden neue Bodenhülsen eingebaut, während 27 nicht mehr benötigte Hülsen fachgerecht verschlossen wurden. Anschliessend wurde die Oberfläche aufbereitet und der Boden neu versiegelt. Der neue, etwas hellere Blauton fügt sich harmonisch in

das Erscheinungsbild des Schulgebäudes ein. Zum Abschluss wurden sämtliche Markierungen erneuert und ergänzt. Neu verfügt die Halle unter anderem über ein Grossfeld-Basketballfeld. Passend dazu wurden moderne Basketballkörbe angeschafft, die von der Decke abgesenkt werden können. Damit können künftig auch wieder Basketball-Meisterschaftsspiele in Spreitenbach ausgetragen werden. Weitere Verbesserungen betreffen die Installation einer elektronischen Anzeigetafel in der mittleren Halle, die für verschiedene Sportarten zur Anzeige von Spielständen Der Bodenbelag der Turnhalle Seefeld vor der Sanierung. zVg und Spielzeiten genutzt werden kann. Zudem wurden die Böden in den Geräteräumen saniert und mit Markierungen sowie Beschriftungen versehen, um die Lagerung der Sportgeräte zu vereinfachen und für mehr Ordnung zu sorgen. Ein weiterer Schritt folgt in den Herbstferien. Im Zuschauerbereich werden Akustikelemente montiert, um die Raumakustik bei gleichzeitiger Nutzung aller drei Hallenteile zu verbessern. Für die Sanierungsmassnahmen wurden gesamthaft 260 000 Franken im Budget 2026 eingestellt. Mit den ausgeführten Massnahmen investiert die Gemeinde gezielt in eine moderne und zukunftsorientierte Sportinfrastruktur für Schule und Vereine. (zVg) Der Boden nach der Sanierung mit den erneuerten und ergänzten Markierungen.

AUS DER GEMEINDE Feuerwehr: Regionaltag – Ein Fest für die ganze Gemeinde Am Samstag, 29. August, steht Spreitenbach ganz im Zeichen der Feuerwehr: Der Bezirksfeuerwehrverband Baden-Zurzach führt seinen 55. Regionaltag durch. Die Feuerwehr SpreitenbachKillwangen hat die Ehre, den traditionsreichen Wettkampf auf der Schulanlage Zentrum auszurichten. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, diesen Anlass mitzuerleben. Insgesamt 35 Mannschaften stellen ihr Können unter Beweis und zeigen den Besucherinnen und Besuchern das Feuerwehrhandwerk hautnah. Spannende Wettkämpfe und Einblicke in die Arbeit der Feuerwehren versprechen einen abwechslungsreichen Tag. Auch abseits des Wettkampfgeschehens ist für Unterhaltung und Verpflegung gesorgt. Eine gemütliche Festwirtschaft lädt zum Verwei-

len und Geniessen ein. Für die jüngsten Gäste bietet der Kinderplausch Spiel und Spass. Als zusätzliches Highlight ist eine Helikopterlandung geplant. Der 55. Regionaltag bietet damit die ideale Gelegenheit, Feuerwehrarbeit aus nächster Nähe kennenzulernen und gemeinsam einen geselligen Tag in Spreitenbach zu verbringen. Weitere Informationen zum Anlass findet man unter www. regionaltag2026.ch. Die Gemeinde Spreitenbach und die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Sperrung Heitersbergstrasse Im Zeitraum vom Mittwoch, 2., bis Freitag, 4. September, werden auf der Heitersbergstrasse Bohrungen durchgeführt. Die Untersuchungen dienen der Ermittlung des bestehen-

den Bodenaufbaus und liefern wichtige Grundlagen für die weitere Planung. Für die Durchführung der Arbeiten muss die Heitersbergstrasse jeweils von ca. 7 bis 18 Uhr vollständig gesperrt werden. Frühmorgens sowie ab spätestens 18 Uhr kann die Strasse wieder wie gewohnt befahren werden. Die Anwohnenden auf dem Heitersberg wurden mittels eines Schreibens über die Situation informiert. Gleichzeitig wurde ihnen eine Alternativroute aufgezeigt, um die Verbindung zwischen Heitersberg und Dorf auch tagsüber zu gewährleisten. Die Blaulichtorganisationen, der Forstbetrieb die Entsorgungsdienste sowie die betroffenen Landwirte wurden ebenfalls mit einem separaten Schreiben über die Situation informiert. Die zuständigen Stellen bitten die Verkehrsteilnehmenden und An-

wohnenden um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und danken für die Geduld. Die Arbeiten werden auf das notwendige Zeitfenster beschränkt, damit die Beeinträchtigungen möglichst gering gehalten werden können. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Baubewilligung erteilt an: HABITAT 8000 AG, Limmmatstrasse 107, 8005 Zürich, Sanierung Umgebung, Rotzenbühlstrasse 39-41; Adera Immobilien AG, Boostockstrasse 7, 8957 Spreitenbach, Umnutzung Studio zu Wohnung. Öffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30– 18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr. Telefon 056 552 91 00. www.spreitenbach.ch.


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SPREITENBACH

Angebot für Familien mit Kleinkindern «Purzelbaum – Family» wird ab 1. September durch eine Vernetzungsperson ergänzt. Diese unterstützt Familien dabei, Angebote und Anlaufstellen kennenzulernen. Gemäss Mitteilung der Gemeinde Spreitenbach kann das Angebot der Mütter- und Väterberatung Bezirk Baden kostenlos, niederschwellig und ohne Anmeldung genutzt werden. Die Erweiterung erfolgt im INSERATE

Spreitenbach Kunst in Spreitenbach GEMEINDEGALERIE Ausstellung: 28. Aug. - 30. Okt. 2026

Jacqueline Brosi Mladen Cekic Marianne Federspiel

Vernissage

mit Apéro Freitag 28. August 2026 19.00 bis 21.00 Uhr Einführungsworte:

Salvatore Mainardi, Kurator Musikalische Umrahmung:

Peter Weber, keyboard

Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:

Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzbew.:

3772 Benli Treuhand GmbH Turnweg 1 8174 Stadel b. Niederglatt Gartenzaun und Terrassenbelag mit Platten Fluestrasse 32 3420 Keine

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 31. August 2026 bis 29. September 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Rahmen des Projekts «Chance Spreiti». Die Vernetzungsperson soll Familien helfen, sich in den vielfältigen Angeboten der Gemeinde zurechtzufinden. Sie unterstützt diese bei Bedarf bei der Kontaktaufnahme. Ein Brückenangebot Die Person übernimmt eine Brückenfunktion zwischen Familien, Gemeinde und Fachstellen. Sie informiert über bestehende Unterstützungs-, Förder-, Bildungs- und Freizeitangebote, erleichtert bei Bedarf die Kontaktaufnahme und kann bei sprachlichen oder kulturellen Verständigungsfragen unterstützen. Das Ziel sei es gemäss Mitteilung, Hemmschwellen abzubauen und Familien darin zu stärken, vorhandene Angebote kennenzulernen und selbstständig zu nutzen. Die Vernetzungsperson ergänzt dabei die bestehenden Fachstellen. Sie übernimmt keine fachliche Beratungs- oder Fallführungsfunktion. Teil von «Chance Spreiti» Grundlage für den neuen Einsatz ist das von der Gemeinde lancierte Projekt «Chance Spreiti – Initiative für ein gesundes Aufwachsen». Das Konzept legt einen Schwerpunkt auf die frühe Förderung und die bessere Vernetzung bestehender Angebote. Der Gemeinderat Spreitenbach hat das Konzept im April genehmigt. Dabei messe er insbesondere der frühen Kindheit im Alter von 0 bis 4 Jahren eine zentrale Bedeutung für langfristige Bildungs- und Integrationschancen bei. Im Rahmen einer Pilotphase wird die Vernetzungsperson eingesetzt. Dies läuft von August 2026 bis Juli 2028 und wird danach betreffend Wirkung, Bedarf und organisatorischer Verankerung ausgewertet. «Purzelbaum – Family» findet jeden Dienstag von 14.30 bis 15.30 Uhr im Quartierzentrum, Langäckerstrasse 11, Spreitenbach, statt. Das kostenlose Angebot richtet sich an Familien mit Kindern von 0 bis 4 Jahren. Kinder können spielen, während Eltern andere Familien kennenlernen und Kontakte knüpfen können. Die Vernetzungsperson ist ab dem 1. September vor Ort. Eine Anmeldung braucht es nicht. (LiWe/zVg)

Die Futtersuche war Die lang anhaltende Hitze und die Trockenheit haben auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Oliver Rutz vom Bürgerhof Spreitenbach sagt, welche Herausforderungen zu bewältigen sind. IRENE HUNG-KÖNIG

Die Kühe weiden auf braunen, ausgetrockneten Weiden. Rundherum sind die Zeichen des trockenen Sommers sichtbar. Mit der Trockenheit und der Hitze zu kämpfen haben auch Oliver Rutz und seine Frau Franziska Kägi, welche den Bürgerhof führen. Dieser liegt auf dem Heitersberg und ist im Besitz der Ortsbürgergemeinde Spreitenbach. Auf rund 21 Hektaren leben 21 Mutterkühe und ihre Kälber, 7 Pferde und 16 Hühner. Seit 2025 befindet sich der Betrieb in der zweijährigen Umstellung zum biologischen Landbau (Bio-Suisse). Und seit diesem Jahr baut das Paar auch vermehrt Ackerkulturen für die menschliche Ernährung an. Wie auf anderen Höfen ist auch hier das Futter knapp: «Wir haben Pensionspferde und Mutterkühe, für sie haben wir in der Regel eigenes Futter wie Gras auf der Weide, Heu oder Grassilage. Für die Pferde haben wir genug Futter, für die Kühe allerdings viel zu wenig», erklärt Oliver Rutz. Da der Bürgerhof auf Bio umgestellt wird, muss Bio-Futter bezogen werden. «Und da gibt es nochmal weniger Futter zu kaufen.» Sie hätten bereits im Juni bei einem Bekannten, einem Bio-Bauern, angefragt, dieser sagte zu, Futter zu liefern. «Er wollte von Wiesen, die er im Sommer ansät, im Herbst das Futter liefern.» Doch: «Er konnte nicht ansäen beziehungsweise als er ansäte, ist das Ganze vertrocknet. Wenn es normal laufen würde, hätten wir eine schöne Menge erhalten», ist der Landwirt überzeugt.

Die Mutterkühe des Bürgerhofs stehen mit den konventionelles Futter, maximal 20 %, dazuzukaufen. Oliver Rutz wandte sich an rund 20 verschiedene Händler, und bei einem hatte er

«Wir haben zusätzliche Kosten zwischen 15 000 und 20 000 Franken.» OLIVER RUTZ, LANDWIRT BÜRGERHOF

Glück. «Das Futter sollte nun für den Winter reichen.» Dennoch müssten drei bis fünf Kühe frühzeitig gemetzget werden. «Bevor wir die Zusage des Händlers erhalten hatten, waren wir recht nervös. Wir wussten zunächst nicht, was machen», gesteht er. Wir können nicht viele Kühe schlachten, denn ein grosser Teil ist trächtig.» Das wollten sie auch nicht machen. Dazu komme, dass man die Herde in Zukunft wieder aufbauen müsse. Finanziell sieht es auch alles andere als rosig aus: «In diesem Jahr Konventionelles Futter dazugekauft haben wir zusätzliche Kosten zwiOliver Rutz und Franziska Kägi schen 15 000 bis 20 000 Franken. mussten sich anderweitig umschauen. Zunächst brauchten sie eine «Kälber sehen gut aus» Sonderbewilligung von Bio-Suisse, Und merkt man den Mutterkühen um EU-Bio-Futter zu kaufen. Jetzt den Hitzestress an, geben sie wenisei aber das Problem in der ganzen ger Milch? «An den Kälbern merkt Schweiz so gross, dass eine schweiz- man dies nicht. Sie sehen gut aus», weite Bewilligung erteilt wurde, um sagt Oliver Rutz. Mutterkühe müss-


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026

r sehr schwierig

Kälbern auf der braunen Weide. ten sowieso weniger Milch geben als Milchkühe. Ein weiteres Problem ist der Wassermangel. Auf dem Bürgerhof wurde das Grünland, Wiese und Weiden nicht bewässert. «Dazu bräuchte es riesige Mengen an Wasser.» Ein Regenwassertank wäre eine Idee, wenn man Obst- oder Gemüse anbauen würde. «Wir denken schon darüber nach, wie man das Wasser aufs Land bringen und dieses länger

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Turnier als Dorffest Zahlreiche Teams kämpften am Faustballturnier um die Pokale. Bei den heissen Temperaturen sorgte der Kakadu-Brunnen für gewünschte Abkühlung.

an. Der Kakadu-Brunnen wurde für den Zweck genutzt, für den er gebaut wurde: Er lud über das gesamte Wochenende zum Planschen oder Baden ein.

Das traditionelle Faustball-Dorfturnier des STV Spreitenbach fand am Wochenende vom 15. und 16. August auf dem Sportplatz Ziegelei statt. Bei sehr heissen Temperaturen kämpften am Samstag 20 Mannschaften in zwei Kategorien um die begehrten Pokale. In der Kategorie A ging wiederum der «SternenClub-1» als strahlender Sieger hervor und in der Kategorie B waren es die «Krüzbandritter», sie stiegen somit in die Kategorie A auf. Am Sonntag fanden der Gottesdienst und das Twin-Turnier in drei Kategorien statt, einige Spielerinnen und Spieler traten verkleidet

Fünf Rücktritte aus dem OK Das Turnier stand ganz im Zeichen von diversen Abschieden. Einige Mitglieder des Organisationskomitees, die über Jahre dieses Turnier geprägt und aufgebaut haben, sind auf dieses Turnier hin zurückgetreten: Beat Amsler (Festwirt-Stellvertreter), Peter Muntwyler und Francesco Lienberger (Bau Team), Andy Kossner (Homepage) und Simon Huggenberger (OK Präsident). OK-Präsident Simon Huggenberger bedankte sich bei allen, die das Turnier zu dem gemacht hätten, was es heute sei: «Ein kleines Dorffest, bei dem alle Freude haben und das Miteinander leben.» (LiWe/zVg)

zVg

auf der Fläche halten kann. Das ist schon ein Thema.» «Wir wissen es ja schon lang, dass es wegen des Klimawandels in diese Richtung geht. Und dieses Jahr ist ein Beispiel, was es konkret bedeutet. Das ist schon krass», sagt Oliver Rutz. Die Menge an Regen sei nicht das Problem, sondern die Verteilung über das Jahr. «Zudem finde ich es sehr anstrengend, draussen bei dieser Hitze zu arbeiten.» Hier posiert das Organisationskomitee des Faustballturniers.

Ian Steward

Tempo 30: Geschwindigkeitskontrollen Im Frühling hat die Gemeinde Spreitenbach die neuen Tempo30-Zonen in den Wohngebieten Dorf, Boostock, West und Langäcker umgesetzt. Seither kontrolliert sie die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit regelmässig.

Franziska Kägi und Oliver Rutz bewirtschaften den Hof seit 2024.

zVg

Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal kontrollierte bisher an verschiedenen Standorten an der Dorfstrasse, der Poststrasse und der Langäckerstrasse. Dabei kamen sowohl Mess-Container als auch eine Laserpistole zum Einsatz. Bei den Kontrollen mit Mess-Containern lagen die festgestellten Übertretungsquoten zwischen 4,7 und 11,5 Prozent. Insgesamt wurden bei diesen Kontrollen 124 Bussen ausgespro-

chen und zwei Fahrzeuglenkende verzeigt. Bei einer weiteren Kontrolle mit der Laserpistole wurden vier Bussen ausgestellt. Die höchsten gemessenen Geschwindigkeiten lagen bei 51 km/h auf der Poststrasse, 50 km/h auf der Langäckerstrasse und 47 km/h auf der Dorfstrasse. Die Regionalpolizei wird die Geschwindigkeitskontrollen in den Tempo-30-Zonen weiterführen. Ab Spätsommer beziehungsweise Herbst sind zusätzlich Kontrollen mit einer SEMI-Messanlage vorgesehen. Mit den Kontrollen soll sichergestellt werden, dass die neu eingeführten Geschwindigkeitslimiten eingehalten werden und die Tempo-30-Zonen ihre Wirkung für die Verkehrssicherheit entfalten können. (zVg)


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Freitag: 19.00 – 24.00 Uhr Samstag: 11.00 – 24.00 Uhr Sonntag: 11.00 – 20.00 Uhr

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Kinderarztpraxis Spreitenbach:

Publireportage

Eine Anlaufstelle, die wächst Seit einem Jahr für Familien in der Region da Seit einem Jahr gibt es in Spreitenbach eine eigene Kinderarztpraxis. Was mit einem gut besuchten Tag der offenen Tür begann, hat sich inzwischen als wichtige Anlauf-

stelle für Familien in der Region etabliert. Die Nachfrage zeigte bereits damals: Der Bedarf an kinderärztlicher Versorgung vor Ort ist gross. Umfassende Betreuung für Kinder und Jugendliche Heute begleitet die Kinderarztpraxis Spreitenbach Kinder, Jugend-

liche und ihre Familien in allen Gesundheitsfragen. Von Vorsorgeuntersuchungen über akute Beschwerden bis hin zu Fragen rund um Entwicklung, Wachstum und Gesundheit. Zum Angebot gehören auch Entwicklungsabklärungen, beispielsweise bei Verdacht auf ADHS, sowie die Begleitung von Familien bei psychischen und psychosozialen Fragestellungen.

Mehrsprachigkeit schafft Vertrauen Ein besonderer Vorteil ist die Mehrsprachigkeit im Team. Neben Deutsch und Englisch werden auch Albanisch, Spanisch, Serbokroatisch und Portugiesisch gesprochen. Dadurch wird die Kommunikation erleichtert und Vertrauen geschaffen.

Ein fester Bestandteil in Spreitenbach Die Erfahrungen des vergangenen Jahres zeigen, dass das Angebot von vielen Familien in der Region genutzt wird. Die Kinderarztpraxis hat sich als fester Bestandteil der medizinischen Versorgung in Spreitenbach etabliert und begleitet Kinder und Jugendliche in allen Phasen ihrer Entwicklung.

Weitere Informationen Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Online-Terminbuchung finden Familien auf der Webseite der Kinderarztpraxis Spreitenbach: kinderarzt-spreitenbach.ch. Kreuzäckerstrasse 1, 8957 Spreitenbach Telefon 056 401 66 88


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SPREITENBACH

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Spreitenbach restauriert Kulturerbe Die Gemeinde Spreitenbach entwickelt die Vermittlung ihres lokalen Kulturerbes weiter. Im Zentrum stehen die Digitalisierung der Museumsbestände, neue Vermittlungsformen sowie die Prüfung einer regionalen Lösung für eine künftige physische Ausstellung. Seit ihrer Einsetzung im Mai 2025 arbeitet die Arbeitsgruppe Ortsmuseum intensiv an der Sicherung und Erschliessung des lokalen Kulturerbes von Spreitenbach. Mit dem Ziel, die Museumsbestände nicht nur zu verwalten, sondern erlebbar zu machen, hat die Arbeitsgruppe in den vergangenen Monaten bedeutende Meilensteine erreicht. Ein zentraler Punkt ihrer Arbeit ist die systematische Konservierung, Inventarisierung und Digitalisierung. Ein grosser Teil der Bestände wurde bereits erfasst. Eigens hierfür wurde eine Softwarelösung entwickelt sowie ein umfassendes Dokumentenarchiv und eine Bilddatenbank angelegt. Erste Ergebnisse dieser Arbeit konnten bereits in Form einer Sonderausstellung im Gemeindehaus einem breiten Publikum präsentiert werden. Zudem wird die Website des Ortsmuseums Spreitenbach sukzessive zu einer multime-

dialen Plattform ausgebaut und mit einer interaktiven Story-Map erweitert. Ein neues Museumskonzept Die Ortsbürgerkommission hat inzwischen das umfassende Museumskonzept der Arbeitsgruppe Ortsmuseum verabschiedet, das als Leitfaden für die weitere Arbeit dient. Ziel ist es, das Ortsmuseum künftig stärker erlebbar zu machen – vorerst aber digital. Die Arbeitsgruppe Ortsmuseum hat den Auftrag erhalten, das digitale, unmittelbar auf Spreitenbach bezogene Angebot weiterzuverfolgen – ergänzt durch zeitlich begrenzte, thematische Ausstellungen im Gemeindehaus und an anderen Orten. Weitere erlebnisorientierte Vermittlungsformen sollen im Dialog mit der Schule geprüft werden, um die lokale Geschichte für jüngere Generationen zugänglich zu machen. Blick in die Zukunft Parallel zur Digitalisierung soll die Arbeitsgruppe Ortsmuseum eine regionale Lösung für eine physische Ausstellung evaluieren und in enger Absprache mit der Ortsbürgerkommission die Vision eines Regionalmuseums initiieren und vorantreiben. Derzeit prüft die Arbeitsgruppe Kooperationsmöglichkeiten und Finanzierungsmodelle, um langfristig eine nachhaltige, physische Plattform für die Geschichte der Gemeinde zu schaffen. (zVg) Werner Hauenstein beim Auffrischen und Konservieren von Museumsgut.

Restaurierte Gegenstände in der alten Scheune.

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Rolf Härdi beim Reinigen und Restaurieren eines Ölgemäldes.

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WÜRENLOS AUS DER GEMEINDE

Füchse sind Wildtiere und sollten weder gefüttert noch an den Menschen gewöhnt werden. Sandro Büchler/Archiv Füchse im Siedlungsgebiet In letzter Zeit erreichen den Jagdaufseher und die Gemeindeverwaltung vermehrt Meldungen über Füchse im Siedlungsgebiet. Füchse sind sehr anpassungsfähige Wildtiere und finden auch in Wohnquartieren geeignete Lebensräume und Nahrung. Damit die Tiere nicht unnötig in die Nähe von Häusern und Menschen gelockt werden, wird die Bevölke-

rung gebeten, einige einfache Verhaltensregeln zu beachten: • Keine Futterteller für Haustiere draussen aufstellen. • Kein offener Kompost. • Fallobst möglichst regelmässig einsammeln. • Abfallsäcke erst am Tag der Kehrichtabfuhr bereitstellen. • Unterschlupfmöglichkeiten (beispielsweise unter Gartenhaus) verschliessen. • Beginnende Grabtätigkeiten und Löcher möglichst rasch wieder verschliessen, damit sich Füchse nicht im Garten einnisten. • Schuhe, Gartenhandschuhe, Kinderspielsachen und ähnliche Gegenstände über Nacht wegräumen. Diese sind als «Spielzeuge» vor allem bei Jungfüchsen sehr beliebt. Füchse können in unmittelbarer Nähe zum Menschen ihre natürliche Scheu verlieren. Sie bleiben jedoch Wildtiere und sollten weder gefüttert noch an den Menschen gewöhnt werden. Meldungen über kranke oder verletzte Füchse nimmt Jagdaufseher Oliver Beck, Telefon 078 915 85 82, gerne entgegen. Mit etwas Rücksichtnahme und dem richtigen Verhalten ist ein friedliches Nebeneinander von Mensch und Fuchs möglich. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Tel. 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG WÜRENLOS Folgenden Einwohnern im Alter von 80 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat September feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. René Schläpfer Hans-Ulrich Müller Nella Vollenweider Walter Schneider Peter Nuttli Elsa Flückiger Leonardo Caforio Erich Thommen Georg Waldvogel Werner Sonderegger Dora Guggenbühl Gertrud Kempf Alfred Bärtschi Kurt Beier

02.09./84 Jahre 03.09./89 Jahre 06.09./89 Jahre 07.09./80 Jahre 08.09./81 Jahre 13.09./87 Jahre 14.09./82 Jahre 14.09./80 Jahre 17.09./80 Jahre 20.09./83 Jahre 21.09./92 Jahre 24.09./85 Jahre 25.09./88 Jahre 28.09./80 Jahre

Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.

«Der Hitzesommer Roberto Cosmas Fleischgeschäft boomt: In dieser Grillsaison hat der 43-Jährige über 30 Tonnen Fleisch verkauft. Nun baut der Metzger und Gastronom sein Lokal in Würenlos aus. Im Untergeschoss entsteht ein Restaurant mit besonderer Atmosphäre. SIBYLLE EGLOFF FRANCISCO

Bei Roberto Cosma läuft es derzeit rund. Im Frühling hatte der 43-Jährige gerade die Marke von 50 Tonnen verarbeitetem Fleisch seit der Eröffnung seines Feinkostladens «Grindogballs» in Wettingen geknackt. Nur knapp drei Monate später steht der Zähler bereits bei 88 Tonnen. «Der Hitzesommer war super für mich», sagt Cosma. Trotz Feuerverbot sei die Nachfrage gross geblieben. Viele Kundinnen und Kunden seien auf Gas- und Elektrogrills ausgewichen. Besonders um den Nationalfeiertag und Mariä Himmelfahrt am 15. August, der bei Italienern besonders beliebt sei, um zusammenzukommen, habe er zahlreiche Bestellungen erhalten. «An starken Samstagen verarbeite ich bis zu 350 Kilogramm Fleisch», erzählt Cosma. Beflügelt vom Erfolg will der Metzger und Gastronom nun sein zweites Standbein ausbauen. In den Räumen der ehemaligen Bäckerei Schwab an der Landstrasse 56 in seinem Wohnort Würenlos betreibt der Italiener seit rund vier Jahren ein Steakhouse. Das Untergeschoss will er zum Restaurationsbetrieb umnutzen, wie einem Baugesuch zu entnehmen ist, das noch bis am 7. September öffentlich aufliegt. Während der obere Bereich des Lokals weiterhin auf Take-away und schnelle Verpflegung ausgerichtet ist, soll unten bewusst eine andere Atmosphäre entstehen. Cosma ist dabei, die ehemalige Backstube zu renovieren. Vintage- und Industrieelemente sowie eine spezielle Beleuchtung sollen dem Raum Charakter verleihen. «Den alten Backofen lasse ich extra stehen. Er soll als Blickfang dienen.» Rund 25 Personen sollen im Untergeschoss in ruhiger Atmosphäre Platz finden und bedient werden. «Viele Leute wissen be-

Roberto Cosma führt einen Feinkostladen in reits davon und warten darauf, dass wir öffnen», sagt Cosma. Wenn alles nach Plan läuft, soll es Mitte September so weit sein. Später möchte er den Raum auch für kleinere Gruppen und Reservationen anbieten. Piemonteser Rind als neue Spezialität Kulinarisch bleibt im «Grindogballs» das Fleisch der Hauptdarsteller. Mittags sind besonders Cosmas


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026

war super für mich»

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WÜRENLOSER FRAUEN Büchertausch Zum Büchertausch sind alle Bücherfreunde herzlich eingeladen: Kinder, Frauen, Männer. Wer Bücher tauschen möchte, bringt sie mit und stellt sie zum Tausch zur Verfügung. Bitte nur neuere Bücher, die in gutem Zustand und nicht älter als 10 Jahre alt sind. Bitte keine Sachbücher! Wer keine Bücher zum Tauschen hat, ist ebenfalls sehr willkommen. Es sind genügend Bücher für alle im Kirchgemeindehaus vorhanden und es können so viele Bücher mitgenommen werden wie gewünscht. Auf viele interessierte kleine und grosse Bücherfreunde freuen sich die «Würenloser Frauen». Reformiertes Kirchgemeindehaus, Gemeinschaftsraum, Gipfstrasse 4, Würenlos, Freitag, 4. September, 16–20 Uhr. (zVg)

LESERBRIEF

Wettingen und betreibt ein Steakhouse an seinem Wohnort Würenlos. Burger gefragt, abends kommen Apéro- und Charcuterieplatten sowie Fleisch vom Grill auf den Tisch. Dazu gehören auch seine italienischen Salsicce, die in seiner Metzgerei besonders gefragt sind. Seit rund zwei Monaten bietet Cosma zudem Fleisch vom FassonaRind aus dem Piemont an. «Es gilt als edelstes Rindfleisch Italiens», so Cosma. Seine Philosophie bleibt dieselbe: möglichst frisch produzie-

Valentin Hehli

ren und wenig lagern. Was er tags- tion, die Metzgerei öffnet regulär über nicht verkauft, tischt er erst am Nachmittag. Vorbestellunabends in seinem Steakhouse in gen sind per Whatsapp möglich. Würenlos auf. Mit dem Restaurant im Untergeschoss dürfte die «One-Man-Show» Die «One-Man-Show» geht weiter nochmals anspruchsvoller werden. Eine Herausforderung bleibt die Per- Cosma hofft deshalb, bis zur Eröffsonalsuche. Schon im Frühling nung Verstärkung zu finden. Und stemmte Cosma Metzgerei und Res- wenn nicht? Dann müsse wohl bald taurant weitgehend alleine. Wegen sein Sohn Gas geben, scherzt der der knappen Ressourcen konzent- Gastronom – der ist allerdings noch riert er sich morgens auf die Produk- nicht einmal ein Jahr alt.

Rücksicht im Strassenverkehr Am Mittwoch, 12. August, hat für mein Kind der erste Kindergarten begonnen. Am Dienstag begleitete ich es auf dem Schulweg. Dabei überqueren wir die Hauptstrasse von Würenlos. Auf der Mittelinsel warteten wir, ein Lastwagen liess uns passieren. Seine Höhe versperrte uns die Sicht auf das Trottoir dahinter. Kaum hatten wir es betreten, schoss ein Elektro-Roller mit breiten Reifen auf uns zu. Ich konnte mein Kind noch im letzten Moment auf die Strasse zurückreissen. Der Rollerfahrer überholte die wartende Autokolonne auf dem Trottoir und fuhr danach auf der Strasse weiter. Ein paar Sekunden früher und der E-Roller-Fahrer hätte uns umgefahren. Wäre mein Kind allein unterwegs gewesen, hätte der Roller es weggeschleudert. Dieser Gedanke lässt mich seither nicht mehr los. Gerade im Kindergartenalter sind Schritte in die Selbstständigkeit wichtig: Sie stärken Selbstvertrauen und Eigenverantwortung. Doch wie sollen Eltern ihren Kindern diese Freiheit mit gutem Gefühl geben, wenn selbst ein vorsichtiges Kind durch Rücksichtslosigkeit anderer gefährdet wird? Ich schreibe dies nicht aus Wut, sondern aus Sorge und Ratlosigkeit. Ich kann meinem Kind noch so gewissenhaft beibringen, sich im Strassenverkehr richtig zu verhalten: Wenn andere die Regeln missachten, bleibt es schutzlos. Damit bin ich vermutlich nicht allein. Rücksicht im Strassenverkehr ist keine Höflichkeit, sondern Verantwortung. Denn manchmal entscheiden wenige Sekunden Rücksicht darüber, ob ein Kind (sicher) nach Hause kommt. Julia Krämer, Würenlos


Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202655 Bauherrschaft: Chatziioannidis Athanasios, Schulrain 12, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Balkonteilverglasung Lage: Parzelle 377 (Plan 64), Schulrain 12 Zone: Dorfzone D – Wohnzone W2 – Wohn- und Gewerbezone WG

Baugesuch Nr.: 202669 Bauherrschaft: Stockwerkeigentümergemeinschaft Chilesteig 1 – 49 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät Luft-WasserWärmepumpe (Zusatz zur bestehenden Heizung) Lage: Parzelle 4170 (Plan 71) Chilesteig Zone: Dorfzone D

Gesuchsauflage vom 28. August bis 28. September 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

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Baugesuchspublikation

Gemeinde Würenlos

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Gesuchsauflage vom 28. August bis 28. September 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Weingut Wetzel Büntenstrasse 45 Würenlos Samstag, 29. August 11.00 – 22.00 Uhr Sonntag, 30. August 11.00 – 16.00 Uhr Festwirtschaft im WeinPanorama mit Flammkuchen und Pizza vom Steinofen. Degustation und Weinverkauf Auf Ihren Besuch freut sich das Team von Weingut Wetzel, Würenlos

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LIMMATTAL

WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026

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«Den Hinweisen sind wir umgehend nachgegangen» Die Energie Wettingen AG begründet, warum erst vor einer Woche über die Benzinrückstände im Grundwasser informiert wurde. Vergangene Woche informierten die Gemeinden Wettingen, Neuenhof und Würenlos, dass im Grundwasserstrom zwischen Würenlos und Baden Rückstände des Benzinbestandteils ETBE festgestellt wurden (die Limmatwelle berichtete). Die Gemeinden teilten mit, dass das Trinkwasser dennoch «sicher, lebensmitteltauglich und uneingeschränkt nutzbar» sei. Dennoch scheint es in der Bevölkerung Fragen dazu zu geben. Ein Leser teilte mit, dass ihm der «komische Geschmack» schon einige Wochen vorher aufgefallen sei. Er wollte er wissen, wie hoch die ETBEBelastung ist. «Die ersten konkreten Hinweise auf eine mögliche geruchliche bzw. geschmackliche Auffälligkeit wurden uns vor rund drei Wochen gemeldet. Diesen Hinweisen sind wir umgehend nachgegangen», antwortet Louis Lutz, Geschäftsführer der Energie Wettingen AG, vor einer Woche. Es seien Wasserproben entnommen und Abklärungen durch Fachlabore durchgeführt worden. Die ETBEMessung gehört nicht zu den Standarduntersuchungen. Erst wenn Laborresultate vorliegen, die fachlich beurteilt worden sind, soll wieder informiert werden. Was die Untersuchungen vor einer Woche jedoch bereits zeigten: «Die gemessenen ETBE-Konzentrationen sind derzeit sehr gering und die geltenden Höchstwerte für Trinkwasser werden deutlich unterschritten», teilt Lutz mit. Er wiederholte nochmals, dass ETBE bereits in sehr geringer Konzentration geruchlich oder geschmacklich wahrgenommen werden könne. «Gemäss der Beurteilung des Kantons ist die gesundheitliche Sicherheit des Trinkwassers gewährleistet und das Leitungswasser kann weiterhin bedenkenlos als Trinkwasser verwendet werden.» Die Wasserversorgungen von Würenlos, Wettingen, Baden und Neuenhof stünden in engem Austausch mit dem kantonalen Amt für Verbraucherschutz. «Gemeinsam wird die Situation weiter überwacht und die Ursache der Verunreinigung untersucht. Sollte sich die Situation oder die Beurteilung verändern, werden wir umgehen entsprechend informieren.» (bär)

Ein Bild aus der Ausstellung von Simone Stolz.

zVg

Die vergessenen Kinder Die mobile Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen – Fürsorge und Zwang in der Schweiz» wird in Baden gezeigt. Vom 1. bis 17. September wird die Ausstellung, die sich mit einem lange verdrängten Kapitel der Schweizer Geschichte auseinandersetzt, in Baden gezeigt. Ein Begleitprogramm in Kooperation mit dem Historischen Museum Baden beleuchtet regionale Bezüge. Das Team von ARGE Rogger, fischteich und Hänggi hat die Ausstellung konzipiert

und macht die Erfahrungen Betrof- vielschichtig nach. Die Ausstellung fener sichtbar, heisst es in der Me- besteht aus drei mobilen Häusern, dienmitteilung. die während knapp dreier Wochen auf dem Theaterplatz Baden frei zuKinder wurden fremdplatziert gänglich sind. Jedes Haus beleuchHunderttausende Kinder, Jugendli- tet das Thema aus einer anderen che und Erwachsene waren in der Perspektive. Im Zentrum stehen Schweiz von fürsorgerisch begrün- persönliche Geschichten von Betrofdeten Zwangsmassnahmen betrof- fenen sowie die Rolle von Behörden, fen. Kinder wurden fremdplatziert Institutionen und gesellschaftliund missbraucht, unbescholtene chen Rahmenbedingungen. Menschen zur Arbeit gezwungen, Die Ausstellung wird durch ein in Heimen und Psychiatrien einge- Begleitprogramm in Kooperation mit sperrt, jenische Familien gar ver- dem Historischen Museum Baden folgt. Lange blieben diese Verbre- ergänzt. Dieses vertieft den Blick auf chen gesellschaftlich weitgehend die lokale Geschichte und bezieht unbeachtet, längst sind sie verjährt, Menschen aus der Region mit ihren aber heute weiss man: Sie wirken Geschichten ein. (LiWe/zVg)

IN EIGENER SACHE: FORMATÄNDERUNG Die Limmatwelle erscheint diese Woche zum letzten Mal im kleinen Tabloid-Format. Ab nächster Woche erscheint der Anzeiger doppelt so gross im Zeitungsformat. Für die Leserinnen und Leser ändert sich ansonsten nichts. Die Limmatwelle als amtlicher Anzeiger im Limmattal erscheint wie bisher am Donnerstag in allen Briefkästen in Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. Die Redaktion ist wie gewohnt unter redaktion@limmatwelle.ch erreichbar und freut sich über Feedback. (LiWe)


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 29. August, 17.30 Uhr, Gottesdienst fällt in St. Sebastian aus wegen Pastoralraumanlass in der Kirche St. Anton, Wettingen. Sonntag, 30. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Urs Zimmermann). Mittwoch, 2. September, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 3. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Herz-Jesu-Freitag, 4. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr.

25 499 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle. Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

Es gibt Gulaschsuppe, Salat und ein grosses Dessertbuffet. Für die jüngeren Gäste stehen Pommes, Hotdogs, Zuckerwatte und Popcorn bereit. Nach dem Essen geht das Fest weiter mit einem abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm mit Spiel, Spass und Begegnungen. Die Jubla sorgt mit kreativen Aktivitäten für Unterhaltung, dazu gibt es Bingo, ein kleines Kino und weitere Überraschungen. Wer etwas zum Dessertbuffet beitragen möchte, kann sich bis zum 5. September beim Pfarreisekretariat unter 056 401 12 65 oder per E-Mail an info@kathspreitenbach.ch melden. (zVg)

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 28. August, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 29. August, Begegnungstag 2026 mit den Missionen rund um die Kirche St. Anton. Eintreffen 16–16.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen, 16.45–18 Uhr Andacht in der Kirche mit Rosenkranzgebet, 18.30–20 Uhr, Gottesdienst auf verschiedene Sprachen zu Ehren «Maria, Mutter Gottes – unsere Mutter» (Frà Martino Bernardi, Don Diego Poli, Pater Niko Leutar, Padre Manuel Lopes Tavares, Pater Juan José Gonzàlez Espada, Jean Claude Nsakala, Zacharie Wasuka, Joseph Kalamba, Claudio Tomassini, Petre Karmazichev), 20.15 Uhr, Essen und gemütliches Beisammensein auf dem Kirchplatz und auf der Wiese. Die italienisch-, kroatisch-, portugiesisch- und spanischsprachigen Missionen laden alle Pfarreiangehörigen des Pastoralraums Aargauer Limmattal herzlich zum Mitfeiern ein. Sonntag, 30. August, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle (Theo Pindl); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr,

wenn alle Wettingerinnen und Wettinger diese kleinen Möglichkeiten im Alltag nutzen, um «heute Frieden zu schliessen» und miteinander etwas zustande zu bringen. Die Produzenten freuen sich, gleichzeitig den Gästen die Feinheiten der verschiedenen Weine näherzubringen. Gastfreundschaft ist hier ein Ausdruck von Frieden. Als Musik werden am Freitag die Ore Creek Ramblers mit ihrer JazzMusik begeistern und am Samstag sorgen volkstümlichere Klänge für Unterhaltung. Im Pfarrgarten St. Sebastian, Wettingen, Freitag, 28. August, und Samstag, 29. August, jeweils von 17 bis 22 Uhr.

Wirtschaften aus anderer Perspektive Die Erwachsenenbildung des Pastoralraums Aargauer Limmattal lädt zum Vortrag «Wachstum und Wertschöpfung – Wirtschaften aus anderer Perspektive» ein. Der Sozialethiker und Hochschuldozent Thomas Wallimann hält einen zum Nachdenken anregenden Vortrag über das Wirtschaftssystem. Der Vortrag findet am Freitag, 28. August, um 19.30 Uhr im Forum St. Anton, Zentralstrasse 59 in Wettingen statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss Apéro.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch Telefon 058 200 58 07 REDAKTIONSTEAM Irene Hung-König (ihk), irene.hung@chmedia.ch Telefon 058 200 58 15 Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch Telefon 058 200 58 05 FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff Francisco (sib), Philippe Neidhart (phn) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Thomas Stadler thomas.stadler@chmedia.ch Telefon 058 200 57 73 DRUCK CH Media Print AG 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post KUNDEN-SERVICE/ ZUSTELL-MELDUNGEN E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Stichwort Limmatwelle Telefon 058 200 55 86 EIN PRODUKT DER

VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Das Patrozinium ist ein Fest für alle.

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Kirchenfest in Spreitenbach – Gemeinsam feiern am 13. September Am Sonntag, 13. September, wird um 10.30 Uhr das Patrozinium der Kirche St. Kosmas und Damian in Spreitenbach gefeiert. Dazu sind alle herzlich eingeladen. Der Tag beginnt mit einem festlichen Gottesdienst. Gemeinsam erinnert man sich an die Kirchenpatrone und nimmt sich Zeit für Besinnung, Dankbarkeit und Freude. Anschliessend sind alle zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Eine schöne Gelegenheit, bekannte Gesichter zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und die Gemeinschaft zu geniessen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt:

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Winzerfäscht – ein Friedensfest Immer wieder sagt man: «Der Frieden beginnt hier und im Kleinen». Letztes Jahr beim ersten Winzerfäscht haben einige Teilnehmende das persönlich angesprochen. Im Rückblick auf die letzten Jahre und Jahrzehnte war manchem das nicht immer konfliktfreie Nebeneinander im Rebberg und in der Weinvermarktung bekannt. So ist der Anlass des Miteinanders am Winzerfäscht nicht nur ein öffentlichkeitswirksamer Werbeanlass für Wettinger Wein, sondern auch immer Anlass, als Produzenten miteinander ins Gespräch und in den Austausch zu kommen. Es wäre schön,


WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026

Dienstag 1. September, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Alex Kuzmitski). Alters- und Pflegeheim «Senevita», Türliackerstrasse 9 Freitag, 28. August, 10 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 30. August, 10 Uhr, Kanzeltauschgottesdienst (Lutz Fischer). Donnerstag, 3. September, 7.30 Uhr, ökumenisches Morgengebet. Anschliessend gemeinsames Frühstück.

KILLWANGEN

Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 2. September, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion in der Kapelle. Donnerstag, 3. September, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet mit Eucharistiefeier und Anbetung in kroatischer Sprache in der Kapelle.

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Mittwoch, 2. September, 11 Uhr, Freitag, 28. August, 18.15 Uhr, Preghiera della terza età; 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, EuchaRosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 30. August, ristiefeier. 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie).

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Kloster Wettingen, Freitag, 28. August, 18.15 Uhr, Klosterstrasse 12 Rosenkranzgebet; 19 Uhr, EuchaSonntag, 30. August, 11 Uhr, ristiefeier mit anschliessender Eucharistiefeier (Urs Zimmermann). Anbetung. Samstag, 29. August, 16 Uhr, Tag der Missionen (BegegRef. Kirche, nungstag) in Wettingen, Kirche St. Etzelstrasse 22 Anton. Gottesdienst in SpreitenSonntag, 30. August, 10 Uhr bach um 18 Uhr fällt deshalb aus. (Alex Kuzmitski). Sonntag, 30. August, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). NEUENHOF Mittwoch, 2. September, 8.45 Uhr, Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, EuchaKath. Pfarrkirche St. Josef, ristiefeier mit anschliessend Glärnischstrasse 12 Pfarreikaffee. Sonntag, 30. August, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie); Alters- und Pflegeheim Im Brühl, 18 Uhr, Santa Messa in lingua untere Dorfstrasse 10 italiana. Montag, 31. August, Freitag, 28. August, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 30. August, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Markus Heil). Mittwoch, 2. September, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 30. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Taufe (Arnold Bilinski). Klosterkirche Fahr Sonntag, 30. August, 10 Uhr, Eucharistiefeier mit ü30-fahrwärts. Dienstag, 1. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 3. September, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Workshop: Was soll ich hier, Kirch- Zäme sii, Kirchgemeindehaus, zeigt Andreas Spöcker, wie gesprogemeindehaus, Gipfstr. 4, Würen- Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, chene und geschriebene Worte los, Montag, 31. August, 19.30 Uhr. 3. September, 14 Uhr. leichter und klarer werden können. Er erkennt intuitiv, wo Sätze Sing-Kafi, reformierte Kirche, Vortrag, Impulse und praktische Ein- sich verheddern oder unnötig komGipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 1. heiten zum Thema «Weniger reden pliziert wirken, und übersetzt sie September, 9.30 Uhr. – mehr sagen» Mit Andreas Spöcker, in einfache Formulierungen. Mit Theologe, Pfarreiseelsorger in kurzen Inputs und alltagsnahen Bridge Singers, reformierte Kirche, Wettingen-Würenlos und Entkom- Übungen erhalten die TeilnehmenGipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 1. plexer. Viele Menschen möchten so den sofort umsetzbare Werkzeuge September, 19.30 Uhr. sprechen und schreiben, dass an- für klare Gespräche und Texte, die dere sich wirklich gemeint und Verbindung schaffen. Ein Abend Kreativ-Atelier Steiacherhof, Hand- verstanden fühlen. Doch oft ver- für alle, die mit weniger Worten arbeiten erstellen und plaudern, im liert man sich in langen Formulie- mehr bewirken möchten. PfarreiGemeinschaftsraum Steiacherhof, rungen, höflichen Umwegen oder heim St. Sebastian, Schartenstrasse Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Floskeln. Das Wesentliche wird 155, Wettingen, Freitag, 4. SeptemDonnerstag, 3. September, 9–11 Uhr. schwer fassbar. An diesem Abend ber, 19.30 Uhr.

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«MEIN GOTT»

Lutz Fischer, Pfarrer Ev.-Ref. Kirchgemeinde WettingenNeuenhof

Anfang Juli war ich mit meiner Frau für fast drei Wochen in Kolumbien. Neben grossen Städten wie Bogotá und Medellín bereisten wir auch kleinere Städte und Dörfer. Wir waren in Salento, Jericó und Jardín. Orte, die für mich bis vor zweieinhalb Wochen nach Ferien, Kaffee und perfektem Klima klangen. Dann kam das Erdbeben. Plötzlich sehe ich auf Social Media eingestürzte Dächer und Fassaden an Orten, die ich gerade erst besucht habe. Und ich starre ungläubig auf diese Bilder und suche nach Fotos, die ich selbst dort gemacht habe. Besonders Jardín lässt mich nicht los. Auf den Fotos ist der Ort bunt, lebendig, unversehrt. Ich habe dort in einem Restaurant gegessen und die danebenstehende Basilika fotografiert. Jetzt ist das Restaurant eingestürzt, der Altar in der Basilika schwer beschädigt. Natürlich ist mir bewusst, dass ein Erdbeben in Kolumbien nicht schlimmer ist, nur weil ich dort war. Und natürlich berühren mich Katastrophen an anderen Orten ebenfalls. Aber in Kolumbien ist da plötzlich etwas, das über die Nachrichten hinausgeht. Ich kenne diese Strassen, habe mit Menschen gesprochen, die dort leben. Und ich habe Fotos, die genau die Orte und Strassen unversehrt zeigen, die nun, nur vier Wochen später, zerstört sind. Ich denke, genau das verändert meine Wahrnehmung von Katastrophen: Nähe macht aus einem unbekannten Ort einen persönlichen. Nähe macht betroffen. Ich fand es spannend, das an mir zu beobachten, wie gross meine Betroffenheit war und ist. Und so funktionieren auch Nachrichten. Näher, bekannter, ähnlicher. Da ist unser Interesse stärker, ebenso wie die Betroffenheit. Ich denke, grundsätzlich ist das auch nicht schlimm, solange wir die anderen Orte, an denen Menschen leiden, nicht vergessen und solange uns die Menschen dort nicht gleichgültig sind. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 27. AUGUST 2026

AGENDA

KILLWANGEN

«DAS LETZTE WORT»

Einweihung Grillplatz Rütenen Die Bevölkerung von Killwangen ist herzlich dazu eingeladen. Grillplatz Rütenen, Haulistrasse (Weg ab Gemeindehaus markiert), Mittwoch, 2. September, 17.30–20 Uhr.

Irene HungKönig, Redaktorin

NEUENHOF Sommerfest Webermühle 2026 Das Sommerfest bietet einen gemütlichen Tag mit Essensständen, Musik und einem abwechslungsreichen Familienprogramm. Webermühle, Samstag, 29. August, 12–23.59 Uhr.

SPREITENBACH Vernissage mit Apéro Ausgestellt sind Bilder und Objekte von Jacqueline Brosi, Bilder von Mladen Cekic sowie Marianne Federspiel. Einführungsworte: Salvatore Mainardi, Kurator. Musikalische Umrahmung: Peter Weber, Keyboard. Bahnhofstrasse 2, Freitag, 28. August, 19–21 Uhr. Feuerwehr Regionaltag Die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen lädt die Bevölkerung herzlich ein zu einem spannenden Feuerwehrwettkampftag mit Oldtimerausstellung, Kinderhüpfburg, Festwirtschaft und Barbetrieb sowie Livemusik am Abend. Ein Anlass für Gross und Klein. Schulareal Boostock, Samstag, 29. August, ab 8 Uhr. Weitere Infos unter: www.regionaltag2026.ch.

WETTINGEN Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren singen unter Leitung von Christine Neuhaus Volkslieder aus nah und fern. Rathaussaal, Freitag, 28. August, 14.30–15.45 Uhr. Vortrag «Wirtschaften aus anderer Perspektive» Thomas WallimannSasaki erläutert die Schwächen des wachstumsorientierten Wirtschaftens und stellt neue Perspektiven vor. Forum St. Anton, Freitag, 28. August, 19.30–21 Uhr. Messe für Körper und Geist 2025 Spiritueller Event mit Ausstellern, Vorträgen und harmonischer Stimmung. Tägi Wettingen, Samstag, 29. August, 9–19 Uhr. Schenk mir eine Geschichte – Türkisch Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der türkischen Sprache wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit

Circus Monti – Poussière d’étoiles Die neuen Monti-Inszenierung Poussière d’étoiles entfaltet sich als artistische Reise zwischen Gelächter, Staunen und Missverständnissen. In Momenten wahrer Anmut wird spürbar, dass gerade im Scheitern eine besondere Kraft liegt: Misserfolge verwandeln sich in reine Circuspoesie und lassen etwas Wunderbares entstehen. Zirkuswiese Wettingen, Mittwoch, 2. September, 15 und 20 Uhr sowie Donnerstag, 3. September, 14 Uhr. Weitere Daten und Tickets unter www.eventfrog.ch. (zVg/Foto: Felix Wey)

Begleitperson. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 29. August, 10–11 Uhr. Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Schüler diskutieren am Wochenende im Parlatorium des Klosters Wettingen generationenübergreifend über Wissen, Glaube und Philosophie. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 29., und Sonntag, 30. August, 10–17 Uhr. Quartierfest Altenburg mit Kinderflohmarkt Der Quartierverein Langenstein-Altenburg lädt zum Quartierfest auf dem Schulhausplatz Altenburg ein. Gleichzeitig organisiert das Elternteam Altenburg am Quartierfest einen Kinderflohmarkt ganz unter dem Motto tauschen, verkaufen, verschenken und Freude machen. Die Teilnahme ist für alle Schülerinnen und Schüler kostenlos. Bitte eine Decke mitbringen. Schulhausplatz Altenburg, Samstag, 29. August, 16–18 Uhr, Kinderflohmarkt; 16–20 Uhr, Tattoostand für Kids und Kinderspiele; 16–23 Uhr, Festwirtschaft; ab 18.30 Uhr, TwoMichaelsBallett. Calici sotto le stelle – Weingläser unter den Sternen Vini Sacripanti feiert das 45-Jahr-Jubiläum mit

einem stilvollen Sommerabend voller italienischer Spezialitäten und Weindegustation. Vini Sacripanti, Samstag, 29. August, 18–22 Uhr.

WÜRENLOS Pro-Senectute-Mittagstisch Menschen ab 60 Jahren treffen sich zum gemeinsamen Mittagessen. Eine Anmeldung bis Sonntag, 30. August, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34, ist dringend erforderlich. Restaurant Rössli, Donnerstag, 3. September, 12.30 Uhr. Tag im Weingut Festwirtschaft im Wein-Panorama mit Flammkuchen und Pizza vom Steinofen. Degustation und Weinverkauf. Weingut Wetzel, Büntenstrasse 45, Samstag, 29. August, 11–22 Uhr sowie Sonntag, 30. August, 11–16 Uhr.

Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch

Rekordzahlen in den Bädern, Hitzerekorde, tropische Nächte noch und noch. Wo einmal grüne Wiesen waren, sind nur noch braune Flecken. Und das Waldbild ähnelt jenem im Herbst. Das ist mit dem Kälteeinbruch von letzter Woche – bei einem Temperaturrückgang um rund 12 Grad kann man davon sprechen – vorbei. Diese Woche soll sich der Hochsommer nochmals zurückmelden, aber nur kurz. Auf die Wetterprognosen, die diversen Apps, konnte man sich sowieso nicht mehr verlassen, so das Bauchgefühl. Ganz besonders stark trafen die Auswirkungen des trockenen und hitzigen Sommers die Landwirtschaft. Oliver Rutz vom Bürgerhof Spreitenbach erklärt, wie ihn die Suche nach Winterfutter gestresst habe (Artikel S. 12). Glücklicherweise wurde er noch bei einem Händler fündig und BioSuisse erteilte den Schweizer BioBauern die Erlaubnis, auch konventionelles Futter zuzukaufen. Trotzdem muss er wegen der Futterknappheit drei bis fünf Kühe vorzeitig schlachten. Auch finanziell gibt es Einbussen. Die Hitze und die Trockenheit haben etwas mit uns gemacht: Anfangs freuten wir uns über die endlosen Tage voller Sonnenschein. Abkühlung in Badis, Seen oder Flüssen war jeden Tag möglich. Das Feriengefühl à la Süditalien stellte sich ein. Doch je länger die Hitze dauerte, umso dünnhäutiger wurden wir. Weil: Die alltägliche Routine stellt sich als äusserst beschwerlich heraus. Was sollen denn die Arbeiter auf dem Bau sagen? Auch Oliver Rutz gesteht, dass er es äusserst anstrengend fand, in der Hitze zu arbeiten. Und er hatte Mitleid mit den Menschen im Büro: Bei über 30 Grad im Büro könne man aber auch nicht mehr arbeiten, da leide doch die Konzentration. Stimmt – aber wir müssen nicht Tiere vorzeitig schlachten. Feedback an: irene.hung@chmedia.ch


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Woche 35/Limmatwelle/27. August by AZ-Anzeiger - Issuu