„Einfach klarer!“
Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 20. August 2026, 64. Jahrgang, Nr. 34
PP 5432 Neuenhof Post CH AG
Rückstände im Wasser gefunden
Laub fällt herunter wie im Herbst
Die Gemeinden Wettingen, Neuenhof und Würenlos teilen mit, dass im Grundwasser zwischen Würenlos und Baden Rückstände des Benzinbestandteils ETBE festgestellt wurden. Das Trinkwasser könne jedoch uneingeschränkt genutzt werden. «Die ETBE-Messwerte liegen deutlich unter den geltenden Höchstwerten für Trinkwasser», heisst es in der Mitteilung. (LiWe) S. 17
Nach zweieinhalb Monaten Hitze und Trockenheit geht es dem Wald sehr schlecht. Er hat Durst.
In eigener Sache Ab dem 3. September erscheint die Limmatwelle nicht mehr im TabloidFormat, sondern im TageszeitungsFormat. Die Redaktion
Von einer so noch nie dagewesenen Situation spricht Förster Peter Muntwyler vom Forstgebiet Heitersberg. Einige Bäume könnten sich dem extremen Wetter besser anpassen, andere nicht. Auf einem Rundgang durch das Gebiet in Spreitenbach zeigt er die Auswirkungen des diesjährigen Sommers und erklärt, was dies für die Landschaft und den Wald bedeutet. (ihk) S. 12/13 Das Eichenlaub mit ausgetrockneten Früchten ist heruntergefallen. Irene Hung-König
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Marktnotiz
Asmer Rama feiert 25-jähriges Dienstjubiläum
Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Pfadi durchgeführt und findet statt am Samstag, 22. August 2026. In letzter Zeit musste vermehrt festgestellt werden, dass artfremdes Material der Altpapiersammlung mitgegeben wird. Bei der Abgabe an den Papierabnehmer entstehen Folgekosten, die der Gemeinde belastet werden. Deshalb bitten wir bei der Bereitstellung auf folgende, wichtige Punkte zu achten:
Seit 25 Jahren gehört Asmer Rama zum Team der Huser Gebäudetechnik AG in Wettingen. Als engagierter Spengler hat er in dieser Zeit zahlreiche Projekte begleitet und sich bei Kunden und Mitarbeitenden mit seiner zuverlässigen, fachkundigen und hilfsbereiten Art einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Die Huser Gebäudetechnik AG ist in den Bereichen Sanitär, Spenglerei, Flachdach, Dachservice tätig. Langjährige Mitarbeitende wie Asmer Rama prägen das Unternehmen mit ihrem Fachwissen, ihrer Erfahrung und ihrem täglichen Einsatz. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass die Kundschaft seit vielen Jahren auf eine
zuverlässige und qualitativ hochwertige Ausführung vertrauen kann. Die Geschäftsleitung und das gesamte Team danken Asmer Rama herzlich für seine langjährige Treue, seinen grossen Einsatz und die angenehme Zusammenarbeit. Zum 25-jährigen Dienstjubiläum gratulieren sie ihm herzlich und wünschen ihm weiterhin viel Freude an seiner Tätigkeit, beste Gesundheit und alles Gute für die Zukunft. Huser Gebäudetechnik AG 125 Jahre Erfahrung für die Zukunft Telefon 056 426 77 50 Tägerhardmatte 2, 5430 Wettingen www.huser-gt.ch
– Der Altpapiersammlung ist nur Altpapier und Karton mitzugeben. – Papier und Karton sind getrennt zu bündeln. – Die Papierbündel sind gut zu verschnüren und sollen ein Gewicht von 5 kg nicht überschreiten. Zur Verschnürung dürfen nur die üblichen Hanfschnüre verwendet werden. Auf Plastik-, Draht- und Klebebandverschnürung ist zu verzichten. – Die Bereitstellung von Altpapier in Tragtaschen (Plastik oder Papier) und Kartonschachteln (offen oder geschlossen) ist nicht erlaubt. Weiterführende Informationen stehen auf unserer Homepage www.wettingen.ch / Entsorgung zur Verfügung. Gerne stehen wir auch telefonisch 056 437 73 00 bei Rückfragen zur Verfügung. Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen und danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
PUBLIREPORTAGE
Dank APM-Therapie zum Traumjob Die APM-Therapie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Deshalb interessierte mich nicht nur die Migräne, sondern auch alles andere, was sie belastete. So erzählte sie mir, dass sie wegen Schmerzen im rechten Knie nicht mehr joggen konnte. Obwohl sie das ärztlich hatte abklären lassen, war keine Ursache gefunden worden. Laura kam anfangs wöchentlich in die Behandlung. Bereits nach der dritten Sitzung hatte sie keine Migräne mehr. Danach arbeiteten wir daran, ihren Körper langfristig zu stabilisieren. Die Behandlungsabstände wurden grösser und wir konnten den Fokus auf ihr Knie legen.
Zum 10-jährigen Praxisjubiläum erzähle ich die Geschichte einer jungen Frau, die mich bis heute mit Freude erfüllt. Ich lernte Laura (Name geändert) im April 2024 kennen, als sie zum ersten Mal in meine Praxis kam. Sie war Mitte zwanzig. Ihr Hauptanliegen war die Migräne. Seit ihrem sechsten Lebensjahr litt sie monatlich, teilweise sogar zweimal pro Monat, unter starken Migräneanfällen. Über die Jahre hatten
ihre Eltern und später auch sie selbst vieles ausprobiert. Manches half kurzfristig, doch die Beschwerden kehrten immer wieder zurück. Irgendwann fehlte ihr die Kraft, einen weiteren Versuch zu wagen. Als Laura mir ihre Geschichte erzählte, berührte mich das sehr. Seit ihrer Kindheit bestimmten die Migräneanfälle ihren Alltag und führten immer wieder zu Ausfällen in Schule und Beruf.
In einer Sitzung erzählte sie mir, dass ihr grösster Kindheitstraum gewesen sei, Polizistin zu werden. Wegen ihres Knies hatte sie diesen Traum jedoch längst aufgegeben. Gemeinsam arbeiteten wir weiter daran. Die Migräne trat im ersten Jahr nur noch zweimal auf und verschwand später ganz. Auch das Knie besserte sich so, dass sie ihr Training wieder aufnehmen konnte. Schliesslich sagte ich zu ihr: «Jetzt ist der richtige Zeitpunkt – bewirb
dich.» Sie zögerte zuerst, wagte den Schritt dann aber doch. Einige Monate später sass sie strahlend vor mir und erzählte, dass sie angenommen worden war. Heute besucht Laura die Polizeischule und ist glücklich, ihren Traum doch noch verwirklichen zu können. Für mich ist diese Geschichte eine besondere Erinnerung daran, wie viel möglich werden kann, wenn der Mensch als Ganzes betrachtet wird.
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WETTINGEN
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Kunstrasen für 80er-Jahre-Platz? Für 3,54 Mio. Franken soll auf dem Sportplatz Kreuzzelg ein Kunstrasen verlegt, Sitzstufen erstellt und ein Cricket-Trainingsplatz gebaut werden.
rung für den Potenzialraum Aargau Ost vor den Einwohnerrat. Beim ersten Mal wollte der Rat den Standortentscheid von Hitachi abwarten. «Wettingen hat nur eine kleine Standortförderung», sagte Gemeindeammann Markus Haas (FDP). «Es ist mir wichtig, dass Wettingen mit seinen 22 000 Einwohnerinnen und Einwohnern dabei ist.» Der Standortentscheid verdeutliche die Herausforderungen im Wettbewerb um Unternehmen, Investitionen und Fachkräften und unterstreiche die Bedeutung einer gemeinsamen, abgestimmten regionalen Wirtschaftsförderung.
IRENE HUNG-KÖNIG
Der Gemeinderat Wettingen informierte am Montagmorgen über die Traktanden, die an der nächsten Einwohnerratssitzung vom 3. September zur Abstimmung kommen respektive zur Diskussion gestellt werden. Gemeinderätin Kirsten Ernst (SP) gab den Medienschaffenden die Informationen zum Sportplatz Kreuzzelg: Dieser wurde in den 80er-Jahren gebaut und muss nun saniert werden. Im Rahmen eines Gesamtkonzepts soll die Anlage in den nächsten Jahren saniert und erweitert werden. Für den Kunstrasenplatz wird die Gemeinde mit einem Betrag bis zu 400000 Franken aus dem Swisslos-Sportfonds unterstützt. Die Sportanlage soll in mehreren Etappen zwischen 2027 und 2034 umgebaut und auf den neusten Stand gebracht werden. Der Bau des Kunstrasenfeldes, von Sitzstufen für Zuschauer und eines Cricket-Trainingsplatzes soll 3,54 Mio. Franken kosten. Die Sanierung von zwei Naturrasenfeldern sowie der Bau eines zusätzlichen Trainingsfelds erfolgen später. «Die Anlage kann während rund 3700 Stunden genutzt werden, das ist mehr als doppelt so viel wie heute», sagte Kirsten Ernst. In der dritten Bauetappe sollen auch neue Garderobengebäude dazukommen.
Sportplatz Kreuzzelg: Hier soll ein Kunstrasen verlegt werden. Nicht nur gute Erfahrungen hatte die Gemeinde mit dem temporären Kunstrasenplatz im Margeläcker gemacht. Vandalen hinterliessen Brandlöcher im Rasen. «Das ist unsere Gesellschaft, leider. Doch mit der längeren Nutzungszeit sollte auch eine soziale Kontrolle da sein», so Kirsten Ernst. Nachbesserungen an Schulhaus An der Einwohnerratssitzung kommen auch Optimierungen am Schulhaus Zehntenhof aufs Tapet. Gemeinderat Martin Egloff (FDP) erklärte, dass am 2017 erstellten Schulhaus Zehntenhof Verbesserungsbedarf bestehe. Dies hätten Rückmeldungen aus dem Schulbetrieb gezeigt. Für eine verbesserte Akustik sollen Schallschutzplatten
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Claudia Laube/BT
an Wänden und Decken angebracht werden. Messungen eines Fachingenieurbüros hätten gezeigt, dass Nachhallzeiten in den Korridoren und Treppenhäusern über den empfohlenen Werten lagen. Für ein besseres Raumklima in den Sommermonaten sollen Stoffstoren durch Lamellenstoren ersetzt werden. Auch soll die Leistung der bestehenden Lüftungsanlage erhöht werden. Der dritte Punkt betrifft die Eingangstüren und deren Beschläge. Diese seien zu wenig robust und würden nun durch widerstandsfähigere Beschläge ersetzt. Dem Einwohnerrat wird für diese Nachbesserungen ein Kredit von 900 000 Franken unterbreitet. Bereits zum zweiten Mal kommt die Gemeinsame Wirtschaftsförde-
AUS DER GEMEINDE Information zur Trinkwasserqualität Im Grundwasserstrom zwischen Würenlos und Baden wurden Rückstände des Benzinbestandteils ETBE festgestellt. Das Trinkwasser ist dennoch sicher, lebensmitteltauglich und uneingeschränkt nutzbar. Die ETBEMesswerte liegen deutlich unter den geltenden Höchstwerten für Trinkwasser (weitere Infos Seite 17). Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr.
Energieprogramm weiterführen Ein weiteres Thema ist das Förderprogramm Energie. Dieses soll unbefristet weitergeführt und gezielt angepasst werden. Martin Egloff erklärte, dass bereits gegen Mitte der zweiten Jahreshälfte die verfügbaren Fördermittel jeweils ausgeschöpft seien. Im Bereich Photovoltaik ist das Interesse besonders gross, heisst es von Seiten des Gemeinderates. Das Programm wird über einen Zuschlag auf den Strompreis der Energie Wettingen AG finanziert. Nun sind Anpassungen vorgesehen: So sollen die Batteriespeicher neu gezielt unterstützt werden, um den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen. Wärmepumpen für Neubauten sollen künftig nicht mehr gefördert werden. Der Grund: «Das ist ein Selbstläufer, es geht um die Anschubfinanzierung», so Egloff. Schliesslich sollen die Förderbeiträge für Photovoltaikanlagen reduziert werden.
VERMISCHTES Quartierfest Altenburg mit Kinderflohmarkt Der Quartierverein Langenstein-Altenburg lädt am Samstag, 29. August, zum Quartierfest auf dem Schulhausplatz Altenburg ein. Gleichzeitig organisiert das Elternteam Altenburg am Quartierfest einen Kinderflohmarkt, ganz unter dem Motto tauschen, verkaufen, verschenken und Freude machen. Die Teilnahme ist für alle Schülerinnen und Schüler kostenlos. Bitte eine Decke mitbringen. Schulhausplatz Altenburg, Samstag, 29. August, 16–18 Uhr, Kinderflohmarkt; 16–20 Uhr, Tattoostand für Kids und Kinderspiele; 16–23 Uhr, Festwirtschaft; ab 18.30 Uhr, TwoMichaelsBallett. (zVg)
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WETTINGEN
68 rollende Raritäten und Das 45. Bus- und WohnbusOldtimertreffen vereint Nostalgie, handwerkliches Können und gelebte Kameradschaft. Bereits zum zweiten Mal machten historische Busse und Wohnbusse am Wochenende die Zirkuswiese in Wettingen zum Treffpunkt für Oldtimerfans.
Schäferhund und Freunden bereits am Donnerstagabend an. Trotz der sommerlichen Hitze stand am ersten Abend ein traditionelles Käsefondue auf dem Programm – mit einer eigenen Käsemischung seiner Frau Rita. «Wenn kein Feuerverbot herrschen würde, würden wir am Abend ein Lagerfeuer machen und zusammensitzen», sagt Niederer. Besonders stolz ist er auf seinen Setra-Bus aus dem Jahr 1964. Vor 47 Jahren kaufte er das Fahrzeug und baute es eigenhändig zu einer Wohnung auf Rädern um. Vieles daran Gabi und Chrigel Oberhänsli vor ihrem erzählt von der langen Geschichte Scania-Wohnlastwagen. Hinten führen GABY KOST des Busses und von der Leidenschaft sie ein Quad mit. Ab Donnerstag reihten sich auf der seines Besitzers. Zirkuswiese 68 teils Jahrzehnte alte Fahrzeuge aus der Schweiz und Postauto wird zur Ferienwohnung Süddeutschland mit einem maxi- Organisiert wird das diesjährige malen Zwischenabstand von 2,50 Treffen von Esthi und Roli Erni aus Metern ein. Für die Besitzer bedeu- Tägerig. Auch sie verbringen ihre tete dies: Bus abstellen, Vorzelt auf- Ferien in einem Wohnbus – einem bauen und sich für drei Tage ein- Volvo 8700 aus dem Jahr 2006. Das richten. Das traditionelle Treffen Fahrzeug war ursprünglich als Postfindet jedes Jahr am dritten August- auto im Wallis unterwegs und wurwochenende an unterschiedlichen de später als Fahrschulbus im Tessin Standorten statt und wird diesmal eingesetzt. Vor vier Jahren kauften bereits zum 45. Mal durchgeführt. die Ernis den Bus und begannen mit In Wettingen trafen sich die Bus- dem kompletten Innenausbau. fahrer bereits 2018 – nun also zum Heute verfügt das Fahrzeug über zweiten Mal. Sonnenkollektoren, eine Küche, Einer, der fast von Anfang an da- eine Dusche und ein eingebautes bei ist, ist der Appenzeller Ruedi WC. «Wir leben autark», erklärt EstNiederer. Zum 42. Mal nimmt er am hi Erni und zeigt die verschiedenen Treffen teil. Seit 1985 hat er keinen Einrichtungen. Dass der Umbau einzigen Anlass ausgelassen. Die nicht ohne Herausforderungen verKameradschaft, der Austausch, die lief, weiss ihr Mann Roli nur zu gut. Ein Scania-Expeditionsmobil mit gros- Geselligkeit und die Freude an neu- «Ich musste eine Elektro-Ausbilsem Wohnkabinenaufbau. en Ideen seien für ihn die wichtigs- dung machen, da ich kein Elektriten Gründe, immer wieder ans Tref- ker bin», erzählt er. Ganz fertig ist fen zu kommen. Niederer reiste das Projekt noch nicht. «Es gibt imzusammen mit seiner Familie, dem mer etwas zu tun.»
5. Bus- und Wohnbus-Oldtimertreffen auf der Unterstützt werden die beiden von ihrem 27-jährigen Sohn Joel und dessen Freundin Ricarda. Sie leben in einem MAN-Wohnbus gleich nebenan und helfen beim Organisieren des Treffens tatkräftig mit. Zwischen Technik und Gemeinschaft Je nach Jahr versammeln sich zwischen 68 und 110 Fahrzeuge. Neben Bussen sieht man auch Lastwagen – geschlossene Kastenwagen oder mit nachträglich aufgebauten Kästen – als rollende Ferienwohnung. Dem heutigen Verwendungszweck entsprechend zählen diese Fahrzeu-
Ein Plüschtier auf dem Fahrersitz ist Ein echter Hochlenker (auch bekannt als die Zürcher Giraffe), der ursprünglich Alles dabei, was man zum Campen eine Tradition. als Flughafenbus eingesetzt wurde. braucht.
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ganz viel Leidenschaft
Zirkuswiese in Wettingen.
Roger Egloff
ge ebenfalls zu den Wohnbussen. Allen Fahrzeugen gemeinsam ist, dass ihre Besitzer viel Zeit, Arbeit und Herzblut in deren Erhalt und Ausbau investieren. Auf dem Platz sorgen ein Grillstand und eine Bar für das leibliche Wohl. Die Organisatoren Esthi und Roli Erni vor dem Volvo, den sie vor vier Jahren Auch Glace ist erhältlich – eine willgekauft haben. Fotos: Gaby Kost kommene Abkühlung bei den hochsommerlichen Temperaturen. So wird das Treffen weit mehr als eine Ausstellung alter Fahrzeuge. Für drei Tage entsteht eine kleine Gemeinschaft auf Rädern, in der Erfahrungen ausgetauscht, Umbauten bestaunt Der 78-jährige Ruedi Niederer im Geund Freundschaften gepflegt werden. spräch mit seinem Sohn Silvan.
Ruedi und Rita Niederer schmücken ihren Setra für jeden Bustreff mit Blumen und passenden Fahnen. Bei Ernis: Blick in den Schlafraum.
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25 499 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle. Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch Telefon 058 200 58 07 REDAKTIONSTEAM Irene Hung-König (ihk), irene.hung@chmedia.ch Telefon 058 200 58 15 Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch Telefon 058 200 58 05 FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Roger Egloff (reg), Sibylle Egloff Francisco (sib), Gaby Kost (gk) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Thomas Stadler thomas.stadler@chmedia.ch Telefon 058 200 57 73 DRUCK CH Media Print AG 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post KUNDEN-SERVICE/ ZUSTELL-MELDUNGEN E-Mail: kkczeitschriften@chmedia.ch Stichwort Limmatwelle Telefon 058 200 55 86 EIN PRODUKT DER
VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Neues Kirchgemeindehaus Die Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof musste sich von den Infrastrukturen her verkleinern. Nun ist der Bau des neuen Kirchgemeindehauses auf der Zielgeraden. IRENE HUNG-KÖNIG
Pfarrer Lutz Fischer hält die neue Türe auf und lädt zum Rundgang: Im neuen Holzbau sind die Handwerker damit beschäftig, Wände zu streichen, die Küche fertig einzubauen oder den Lift auf seine Last zu testen. Hell und offen kommen sie daher, die neuen Räumlichkeiten. Im neuen, kleineren Kirchge- Pfarrer Lutz Fischer hält die Türe zum neuen Gebäude auf. meindesaal sind die Lampen montiert, anderes wartet noch auf die Fertigstellung. Auch auf dem offenen Vorplatz, der zur Kirche und zum neuen Eingang der reformierten Kirche führt, wird gearbeitet. «Der Eingang wurde letzte Woche auf die andere Seite verlegt», erzählt Pfarrer und Projektverantwortlicher Lutz Fischer. Man merkt es, er freut sich riesig über die neuen Räumlichkeiten, die das alte, 1969 erbaute Kirchgemeindehaus ablösen. Obwohl: Während dieses heissen Sommers ist das eher dunkle Gebäude Gold wert. Denn die Temperaturen sind hier nicht ganz so hoch. Weiter geht’s: «Die Sitzbänke wurden vorgestern platziert. Einige wurde bereits genutzt», sagt er. Das Ziel: verkleinern Da die Kirchgemeinde in den letzten Jahrzehnten Mitglieder verlor, sei es aufgrund von Austritten oder der tiefen Geburtenrate, musste sie handeln. Finanzielle Sorgen stellten sich daraufhin ein. Sparmassnahmen waren die Folge, im Personalbereich, aber auch im Bereich der Immobilien, die weniger genutzt wurden. Der Neubau ist ein Teil der Immobilienstrategie 2030 der Reformierten Kirchgemeinde WettingenNeuenhof. Das vom Brugger Architekturbüro Architheke AG Brugg gestaltete Projekt für 6,4 Millionen Franken kommt als Einheit daher. Das neue Kirchgemeindehaus ist parallel zur Lägernstrasse errichtet worden. So ist ein Ensemble mit der Kirche und dem Pfarrhaus entstanden. Für die Jugendarbeit werden
Fotos: Irene Hung-König
Der Saal ist mit neuen Lampen ausgestattet worden. im Anbau der Kirche umgebaute saal. Die Lampen sind bereits monRäumlichkeiten zur Verfügung ge- tiert, stellt er erfreut fest. Es habe stellt. Platz für 80 Personen am Tisch. «Das ist deutlich kleiner als bisher. Rotbuche sollte erhalten bleiben «Doch das ist ja das Ziel der ganzen Wichtig war der Kirchenpflege, die Geschichte.» Hängebuche an der Lägernstrasse In Mehrzweckräumen wird künfzu erhalten. «Sie markiert sowohl tig der Unterricht für die reformierden neuen Weg zur Kirche als auch ten Schülerinnen und Schüler stattden Zugang zum Kirchgemeinde- finden: «Wir sind jetzt raus aus der haus und dessen Foyerbereich. Ein Schule, da wir dort nur zu Randsanft ansteigender Treppenweg stunden unterrichten konnten. Das führt von der Etzelstrasse auf den führte zu vielen Abmeldungen.» neu gebildeten Kirchenplatz, wel- Deshalb sei klar gewesen, dass sie cher mit seinen Sitzmauern zum irgendwann raus müssten aus der Verweilen einlädt. Die Kirche erhält Schule. einen neuen, gedeckten Zugang diAuch in Sachen Nachhaltigkeit rekt auf den Kirchenplatz», heisst punktet der Neubau: Er entspricht es im Bericht der Architheke AG. dem Minergiestandard. Auf dem Lutz Fischer steht im Herzstück Dach sind liegende Photovoltaikdes Neubaus, dem Kirchgemeinde- Elemente verbaut, das Unterge-
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ist fast fertig Bei sommerlichen Temperaturen und interessanten Gesprächen wurde der Abend an der Limmat genossen. zVg
Treffen an der Limmat Der Gemeinderat Wettingen lud am 11. August zum alljährlichen Neuzuzügeranlass bei der Fischerhütte an der Limmat ein. Bei sommerlichen Temperaturen konnten die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger einen gemütlichen Abend geniessen. Der Gemeinderat Wettingen lädt jährlich zum Neuzuzügeranlass ein. Von Juni 2025 bis Mai 2026 sind rund 920 Personen in die Gemeinde Wettingen zugezogen. Davon haben am 11. August rund 80 teilgenomDer Eingang der Kirche ist auf die andere Seite verlegt worden. men. Bei der Fischerhütte des Fischerclubs Wettingen an der Limschoss ist mit Recycling-Beton er- ge durch das Haus und eine Plakat- mat wurden die Neuzuzügerinnen stellt. Zudem gibt es einen Regen- wand für persönliche «Highlights» und Neuzuzüger willkommen gewassersammeltank und mittels wird es geben. Das alte KirchgeGrundwasserwärmepumpe wird meindehaus wird ab 2027 durch die das Gebäude geheizt und Warmwas- Gemeinde für Schulraum und Ta- GEMEINDEBIBLIOTHEK ser erzeugt. gesstrukturen genutzt. Der Neubau wird am Sonntag, 1. Öffentliche Bibliotheken im Aargau Abschied und Neuanfang November, eingeweiht. Auf dem wollen wissen, was sie den Menschen Am 6. September wird das alte Programm stehen nebst anderem bedeuten Was macht eine Bibliothek Kirchgemeindehaus mit einem Got- ein Gottesdienst, Grussworte sowie eigentlich wertvoll? Ist sie vor allem tesdienst verabschiedet. Ein Zeit- am Nachmittag ein Familienkon- ein Ort zum Ausleihen von Büchern zeuge wird als Gastredner Einblicke zert mit Andrew Bond. Tickets da- – oder leistet sie noch viel mehr? geben. Historische Fotos, Rundgän- für sind über Eventfrog erhältlich. Genau das soll die europaweite Studie Sentobib zeigen, an der sich auch 16 öffentliche Bibliotheken aus dem Kanton Aargau beteiligen. Ab Montag, 24. August, sind alle Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen, an einer rund zehnminütigen Online-Umfrage teilzunehmen – ganz egal, ob sie regelmässig in die Bibliothek gehen oder schon lange nicht mehr dort waren. Gerade unterschiedliche Meinungen helfen dabei, ein umfassendes Bild zu erhalten. Die Umfrage untersucht, welchen Beitrag Bibliotheken für Bildung, Kultur, Begegnung und Lebensqualität leisten und wie die Angebote künftig noch besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abDas neue Gebäude ist aus Holz gefertigt. gestimmt werden können. Die Er-
heissen. Erste neue Bekanntschaften konnten beim Apéro geschlossen werden. Gemeindeammann Markus Haas begrüsste die Anwesenden herzlich in Wettingen und informierte kurz über die Gemeinde. Im Anschluss stellte Gemeindeschreiber Urs Blickenstorfer die sieben Gemeinderatsmitglieder mit ihren Ressorts in Form eines Reims vor. Die Anwesenden wurden durch den Fischerclub Wettingen fein verköstigt. Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Wettbewerb, mit welchem das Wissen über die Gemeinde getestet wurde. Sechs glückliche Siegerinnen und Sieger durften Wein der Gemeinde Wettingen in Empfang nehmen. (zVg)
gebnisse liefern den Bibliotheken und dem Kanton wertvolle Grundlagen für ihre Weiterentwicklung. Mitmachen lohnt sich doppelt: Für jeden vollständig ausgefüllten Fragebogen wird 1 m² Regenwald geschützt. Zudem verlost Sentobib mehrere Reisegutscheine im Wert von je 1000 Franken. Unter www.wettingen.ch/bibliothek kann man an der Umfrage teilnehmen. (zVg) Personalanlass Gemeindebibliothek Am Donnerstag, 27. August, schliesst die Bibliothek um 16 Uhr infolge eines Personalanlasses der Verwaltung. Die Gesprächsstunde Deutsch findet wie gewohnt statt. Der Rückgabekasten ist für die Medienrückgabe geöffnet. Die digitalen Angebote der Bibliothek stehen rund um die Uhr unter www.ebookplus.ch und https://wettingen.filmfriend.ch/ zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.wettingen.ch/bibliothek (zVg)
SEREM ZU UN L A N E R P D BA
Waldumgang für die Bevölkerung Zum diesjährigen Waldumgang sind die Einwohnerinnen und Einwohner von Neuenhof eingeladen auf Samstag, 22. August 2026, 13.30 Uhr, Treffpunkt Waldhaus Neuenhof Auf dem rund anderthalb bis zweistündigen Rundgang mit dem Revierförster, Herr Moritz Fischer, wird viel Interessantes über die Bewirtschaftung des Ortsbürgerwaldes vorgestellt.
Baugesuch
Baugesuch
Bauherrschaft Erbengemeinschaft Pezzullo c/o Massimo Pezzullo Roosweg 10c, 5423 Freienwil Bauobjekt Balkonverglasung Attika Baustelle Fortunastrasse 2 Parzelle 2802 Zusatzgesuche keine Profilierung
Bauherrschaft Afrim Jashari, Lindenhof 7, 5430 Wettingen Bauobjekt Marronistand Baustelle Landstrasse/Zentrumsplatz Parzelle 1357 Zusatzgesuche keine Profilierung
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 20. August bis 18. September 2026 ausschliesslich online über www.amtliche-nachrichten. ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Der Waldumgang findet bei jeder Witterung statt. Anschliessend an den öffentlichen Waldumgang wird allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein kleiner Imbiss offeriert. Ortsbürgerkommission und Gemeinderat Neuenhof
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 20. August bis 18. September 2026 ausschliesslich online über www.amtliche-nachrichten. ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Abteilung Bau und Planung
Abteilung Bau und Planung
Ersatzwahl eines Mitglieds des Wahlbüros 1. Wahlgang, Rest der Amtsperiode 2026/2029 Nachmeldefrist Innert der gesetzlichen Frist sind für das Ersatzmitglied des Wahlbüros keine Anmeldungen bei der Gemeindekanzlei eingegangen. Somit sind weniger Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind.
Baugesuch
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Bauherrschaft Grendel Immobilien AG, Sonnenbergstrasse 1, 5408 Ennetbaden Bauobjekt Neubau Wohn- und Gewerbehaus Baustelle Hardstrasse 80 a – c Parzelle 6423 Bemerkungen: 2. Auflage mit ergänzenden Unterlagen
Bauherrschaft Eduardo und Vanessa Forest Gottesgrabenweg 4, 5430 Wettingen Bauobjekt Umnutzung Gewerbelokal in Gastrobetrieb Baustelle Landstrasse 23 Parzelle 3818 Zusatzgesuche Kanton (ohne Profilierung)
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Abteilung Bau und Planung
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Gemäss § 30a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) ist eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Die Nachmeldefrist gilt ab Publikation im amtlichen Publikationsorgan (Limmatwelle). Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen von der anordnenden Behörde beziehungsweise vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt. Für allenfalls noch zu vergebende Sitze ist eine Wahl an der Urne durchzuführen. Wahlvorschläge sind von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bis am Dienstag, 25. August 2026, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen oder auf www.neuenhof.ch im Online-Schalter im Bereich der Gemeindekanzlei heruntergeladen werden.
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Baugesuch Bauherrschaft Erika und Viktor Oswald Aeschstrasse 53, 5430 Wettingen Bauobjekt Projektänderung Einbau Dachflächenfenster Baustelle Heimstrasse 9 Parzelle 3497 Bemerkungen keine Profilierung Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 20. August bis 18. September 2026 ausschliesslich online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Abteilung Bau und Planung
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Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2026-0031 Bauherrschaft: Tessarini Immobilien GmbH Zürcherstr. 25 5400 Baden Lage: Parzelle Nr. 863 Bauvorhaben: Abbruch EFH und Neubau MFH Zürcherstrasse 165 5432 Neuenhof Rechtsmittelfrist: Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 22. September 2026 Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 24. August bis 22. September 2026 im Gemeindehaus öffentlich auf. Sie können bei der Abteilung Bau und Planung bezogen und im 2. Stock eingesehen werden. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung Neuenhof
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Mehr als ein Fussballturnier Bereits zum siebzehnten Mal organisierte der Rotary-Club Wettingen-Heitersberg das Fredis Rotary-Grümpi für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Die teilnehmenden Teams hatten erneut viel Freude am Fussballspielen. Am 17. Fredis Rotary-Grümpi spielten Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen ihre jährliche Fussballmeisterschaft. Die Mannschaften traten in verschiedenen Ligen und Teamstärken gegeneinander an und begeisterten mit grossem Einsatz, Fairplay und Teamgeist. Die Spielerinnen und Spieler trotzten den hohen Temperaturen mit beeindruckendem Einsatz und ungebrochener Freude am Fussball. Für die nötige Abkühlung sorgten kühle Getränke, ein Wassersprinkler und zusätzliche Schattenbereiche. So herrschte auf und neben dem Platz während des gesamten Turniertages beste Stimmung. Die Fans unterstützten ihre Teams mit viel Begeisterung und
Voller Einsatz und grosse Spielfreude der Teams. sorgten für eine tolle Atmosphäre. Neben sportlichem Ehrgeiz prägten vor allem Kameradschaft, Respekt und gegenseitige Wertschätzung den Turniertag. Bei der Rangverkündigung wurden alle Mannschaften mit grossem Applaus und einer gemeinsamen Welle gefeiert. Sämtliche Spielerinnen und Spieler durften eine Medaille entgegennehmen und diese stolz präsentieren. Die Siegerteams ihrer jeweiligen Ligen stemmten zu-
zVg
dem unter dem Jubel der Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Pokale in die Höhe. Genau diese Momente sind es, die das Organisationsteam des Rotary-Clubs Wettingen-Heitersberg Jahr für Jahr motivieren, das Turnier durchzuführen. Die Freude, der Zusammenhalt und die vielen glücklichen Gesichter sind der schönste Dank für den Einsatz aller Beteiligten. Die Vorfreude auf die 18. Austragung im August 2027 ist bereits heute gross. (zVg)
AUS DER GEMEINDE Neubewertung Liegenschaften und Verwendung Aufwertungsgewinn Die Gemeinden haben gemäss den gesetzlichen Vorgaben alle 4 Jahre die Liegenschaften des Finanzvermögens systematisch neu zu bewerten. Diese Bewertung ist im laufenden Jahr erfolgt. Die Neubewertung des Finanzvermögens sowie die Aufwertung des Verwaltungsvermögens führen zu einem Buchgewinn von rund 12,4 Mio. Franken bei der Einwohnergemeinde. Dieser Betrag soll nicht als einmaliges Jahresergebnis wirken, vielmehr ist vorgesehen, den verbleibenden Gewinn mit dem Aufwandüberschuss der laufenden Jahresrechnung zu verrechnen. Zudem ist geplant, den verbleibenden Gewinn von ca. 10,5 Mio. Franken mittels Einlage in eine sogenannte Vorfinanzierung für künftige Investitionsprojekte abzubuchen und für die Zukunft zu sichern. Diese Verbuchung dient der künftigen Finanzierung grösserer Investitionsprojekte, welche für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben sicherzustellen sind. Mit der so genannten Vorfinanzierung können damit die finanziellen Folgen von grösseren Investitionsprojekten und die daraus resultierenden langjäh-
rigen Abschreibungen reduziert werden. Darüber hinaus trägt diese Verbuchung zur Entlastung der künftigen Generationen bei. Die für die Vorfinanzierung nachgelagert erforderlichen Verpflichtungskredite werden der Einwohnergemeindeversammlung zu gegebener Zeit zur Beschlussfassung unterbreitet. Damit dieses Vorgehen umgesetzt werden kann, wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 30. November 2026 entsprechend Antrag unterbreitet.
Fahrbahn nur ab mindestens 4,5 m Höhe, das Trottoir ab mindestens 2,5 m Höhe überragen; • Strassenlampen, Verkehrssignale, Strassennamensschilder, Hydranten sowie Hausnummern dürfen nicht verdeckt werden, sondern müssen gut sichtbar sein. Wenn der Aufforderung nicht nachgekommen wird, • können Grundeigentümer im Falle eines Unfalls haftbar gemacht werden; • ist die Gemeinde dazu berechtigt, nach angesetzter Frist in Gefahrenbereichen Sträucher und Bäume auf Kosten der/des FehlNeuer Treffpunkt Waldumgang Für den baren zurückschneiden zu lassen. Waldumgang vom Samstag, 22. August, 13.30 Uhr wurde ein neuer Information zur Trinkwasserqualität Treffpunkt festgelegt. Neu wird die Im Grundwasserstrom zwischen WüBevölkerung gebeten, am Schützen- renlos und Baden wurden Rückstänhaus Neuenhof einzutreffen. de des Benzinbestandteils ETBE festgestellt. Das Trinkwasser ist dennoch Zurückschneiden von Bäumen und sicher, lebensmitteltauglich und unSträuchern entlang öffentlichen Stras- eingeschränkt nutzbar. Die ETBEsen, Gehwegen und Plätzen Sichtbe- Messwerte liegen deutlich unter den hinderungen an Strassen sind im- geltenden Höchstwerten für Trinkmer wieder Ursache für Unfälle. Alle wasser (weitere Infos Seite 17). Eigentümer von Grundstücken an Gemeinde-/Kantonsstrassen sind Termine 21. August, 12–13 Uhr: unverpflichtet, ihre an der Strasse ste- entgeltliche Rechtsauskunft, Unterhenden Bäume und Sträucher zu- geschoss Gemeindehaus. 22. August, rückzuschneiden. • Äste von Bäu- 13.30 Uhr: Waldumgang für die Bemen und Sträuchern dürfen die völkerung, Schützenhaus Neuenhof.
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KILLWANGEN AUS DER GEMEINDE
Sanierung Grillstelle Rütenen Die Grillstelle Rütenen wird vom 24. bis und mit 28. August saniert und steht während dieser Zeit nicht zur Benutzung zur Verfügung. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten, dass die Grillstelle während dieser Zeit nicht genutzt werden kann. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: 12 bis 20 Uhr; Dienstag und Mittwoch, 8 bis 11.30 Uhr; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr.
Wölfli ist gewählt Am 12. August wurde Sandro Wölfli (parteilos) in stiller Wahl als Gemeinderat gewählt. Weil Wölf li auch nach der NachNeu: Sandro Wölfli. zVg meldefrist einziger Kandidat blieb, findet am 27. September kein zweiter Urnengang statt. Er ist per sofort für den Rest der Amtsperiode 2026 bis 2029 gewählt. (bär)
Millionenprojekte oh Während einer Podiums diskussion gab der Gemeinderat vergangene Woche Einblick in die ersten Monate der neuen Legislatur. Er wünscht sich ein bisschen mehr «gesun den Menschenverstand». MELANIE BÄR
Rund ein Dutzend Personen verfolgten am vergangenen Freitag die Podiumsdiskussion, die wegen der Hitze im kühlen Gewölbekeller statt im Werkhofgebäude stattfand. Die Exekutive erklärte, was sie GEMEINDE KILLWANGEN Bildlegende Bildlegende Bildlegende in den ersten Monaten beschäftigt hat und Bildlegende Bildlegende. Nachweis welche Ziele sie verfolgt. Moderiert wurde der Anlass vom ehemaligen Gemeinderat Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest Martin Kreuzmann, dem Präsidenten der der Amtsperiode 2026 – 2029; stille Wahl Mitte Killwangen. Es ist die einzige Partei Innert der fünftägigen Nachmeldefrist (Dienstag, 11. August 2026, 12.00 Uhr) vor Ort, die im Gemeinderat vertreten ist. konnte der zu vergebende Sitz des Gemeinderates besetzt werden. Das WahlDie Redaktion war vor Ort und fasste Frabüro Killwangen hat gemäss § 33 Abs 2. GPR für den Rest der Amtsperiode gen und Antworten zusammen.
INSERATE
2026/2029 folgenden Kandidaten als in stiller Wahl gewählt erklärt: • Wölfli Sandro, 1985, von Schangnau BE, parteilos, neu
Wahlbeschwerden gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte, GPR). Killwangen, 13. August 2026 GEMEINDERAT KILLWANGEN
GEMEINDE KILLWANGEN Ersatzwahl eines Mitglieds der Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2026 – 2029; angemeldete Kandidatur Gestützt auf § 30a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird zur Kenntnis gebracht, dass für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Finanzkommission vom 27. September 2026 innert gültiger Frist folgende Kandidatin angemeldet worden ist: • Wespi Alexandra, 1990, von Landiswil BE, Föhrenweg 1, parteilos, neu Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen als zu wählen sind, ist gemäss § 30a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) eine Publikation der Namen mit Nachmeldefrist von fünf Tagen anzusetzen, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Wahlvorschläge sind von zehn Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Killwangen bis am Dienstag, 25. August 2026, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei Killwangen bezogen werden. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen vom Wahlbüro Killwangen als in stiller Wahl gewählt erklärt. Für allenfalls noch zu vergebende Sitze wäre am 27. September 2026 eine Wahl an der Urne durchzuführen. Killwangen, 17. August 2026 GEMEINDERAT KILLWANGEN
Martin Kreuzmann, MittePräsident: Fühlt ihr euch wohl im Gemeinderat? Vizeammann Sami Hashmi (parteilos), Ressort Bildung und Musikschule: Ich Die Gemeinderäte (hinten von links): Roger Gau fühle mich sehr wohl. Es war ein Glück, dass wir zu dritt neu starten Ortsplanung, Gesundheit/Spitex und konnten. Ortsbürger: Drei neue Personen einzuarbeiten, erforderte viel KoordiGemeinderat Stefan Thomann (parteilos), nation. Inzwischen sind sie tief in Ressort Sicherheit, Öffentlicher Verkehr, ihren Themen drin. Ich bin dankbar Forst- und Landwirtschaft, Gemeinde- für diese Konstellation. liegenschaften, Hauswartung, Bauamt, Friedhof und Asylwesen: Ich fühle Was hat euch überrascht? Thomann: mich angekommen und die Arbeit Ich habe den Zeitaufwand untermacht mir Freude. Die Einarbeitung schätzt. Statt der erwarteten 20 Prowar allerdings sehr zeitintensiv. zent war er zeitweise etwa doppelt so hoch. Selbst hinter einer scheinGemeinderat Roger Gauch (parteilos), bar kleinen Angelegenheit stecken Ressort Tiefbau, Strassenverkehr, Elekt- oft umfangreiche Abklärungen. rizitätsversorgung, ARA, AbfallwirtHashmi: Deshalb können wir EMails auch nicht immer sofort be«Die Bevölkerung soll sich antworten. die Schule hatte ich zuvor melden, wenn irgendwo der vorÜber allem Negatives gehört. Dann Schuh drückt.» habe ich dort Menschen kennengelernt, die vor Elan und Motivation STEFAN THOMANN, GEMEINDERAT sprühen. Positiv sind auch die Begegnungen mit der Bevölkerung auf schaft, Natur- und Umweltschutz, Ge- Augenhöhe. wässer, Sport, Kultur und Freizeit sowie Alter: Auch ich musste viel lesen, um Gauch: Negativ überrascht haben mich einzuarbeiten. Das hat mich mich die Aggressionen gegenüber Anfang Jahr gefordert. Inzwischen dem Amt. Auch die Erwartungshaltung mancher Einwohner hat fühle ich mich wohl. mich erstaunt. Einige scheinen daGemeindeammann Markus Schmid (Mit- von auszugehen, dass wir Gemeinte), Ressort Gemeindeorganisation, Fi- deräte Vollzeit für die Gemeinde nanzen, Information, Regionale Planung, arbeiten.
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hne Steuerfusserhöhung finanzieren
uch, Stefan Thomann, Sami Hashmi und Markus Schmid gaben Auskunft. Welche Schwerpunkte habt ihr für die kommenden drei Amtsjahre? Schmid: Wir haben unsere Ziele gemeinsam und erstmals mit professioneller Begleitung erarbeitet. Daraus haben sich sechs Stossrichtungen ergeben, die wir regelmässig überprüfen werden. Als Teilzeitpolitiker müssen wir klare Prioritäten setzen. Thomann: Wichtig ist, dass die Ziele nicht nur auf dem Papier stehen. Die Bevölkerung soll sehen, was wir tatsächlich umgesetzt haben. Das tönt nach einer Politikerantwort. Was heisst das konkret? Thomann: Ein wichtiges Projekt ist die Sanierung des Schulhauses Zelgli 1. Daneben prüfen wir Synergien mit Nachbargemeinden, etwa beim Bauamt, bei der Hauswartung oder beim Einkauf. Nicht jede Gemeinde muss alle Maschinen selbst besitzen, die nur selten gebraucht werden. Man kann auch austauschen. Die Schulhaussanierung ist ein Millio nenprojekt. Wie geht es weiter? Schmid: Im November werden wir voraussichtlich einen Nachtragskredit beantragen. Im Sommer 2027 soll der Baukredit folgen, sodass die Arbeiten voraussichtlich im Som-
Melanie Bär
mer 2028 beginnen können. Die Sanierung wird rund zwei Jahre dauern und in Etappen erfolgen. Es ist ein Generationenprojekt: Das
Schulhaus soll danach wieder 40 bis Schmid: Bei mehreren Vorhaben spre50 Jahre Bestand haben. chen wir von Millionenprojekten. Unser Ziel ist, sie ohne SteuerfussHashmi: Bei der Schule verfolgen wir erhöhung zu finanzieren und die drei Phasen. Zuerst wollen wir den Verschuldung im Griff zu behalten. Betrieb stabilisieren. Ein wichtiger Gleichzeitig besteht teilweise ein InSchritt war, dass alle Klassen mit vestitionsrückstand. einer Lehrperson ins Schuljahr starten konnten. Danach wollen wir Ihr habt euch einiges vorgenommen. Strukturen und Qualität verbessern. Was wünscht ihr euch von der Bevöl Im kantonalen Vergleich sehen wir kerung? Thomann: Einen offenen für uns weiterhin etwas Potenzial. Austausch. Die Bevölkerung soll In der dritten Phase geht es um In- sich melden, wenn irgendwo der novation und Digitalisierung. Schuh drückt. Gleichzeitig braucht Ein weiteres grosses Thema ist die es Verständnis dafür, dass sich nicht Tagesstruktur. Angestrebt wird eine jedes Anliegen innerhalb eines TaContainerlösung neben der Schule. ges klären lässt. Und es braucht Wir konnten einen Produktionsslot Engagement, damit Killwangen sichern und gehen davon aus, dass lebt. die Container im Oktober eintreffen. Das Betreuungsangebot soll ab Feb- Wie lässt sich dieses Engagement för ruar starten, nachdem ursprünglich dern? Schmid: Wir möchten eine Verein Start im August geplant war. einsplattform schaffen und einen Fonds einrichten, mit dem gute Gauch: In meinen Ressorts möchte Ideen unterstützt werden können. ich unter anderem für eine saubere Zudem wollen wir den direkten Grüngutentsorgung sensibilisieren Austausch mit den Vereinen pfleund eine Veranstaltung zum alters- gen. gerechten Wohnen durchführen. Im Tiefbau sollen die verbliebenen Gauch: Ich wünsche mir ein bisschen Graugussleitungen ersetzt werden. mehr gesunden Menschenverstand Hinzu kommen Projekte im Fad- von der Bevölkerung, etwas mehr acker und an der Bahnhofstrasse, Rücksicht und weniger Egoismus. die Instandstellung des Limmat- Man sollte sich öfter fragen, ob das uferwegs sowie ein Hochwasser- eigene Verhalten auch für die Geschutzkonzept. meinschaft positiv ist.
Fäkalien, Abfall und wildes Parkieren beim Meierbädli Auch das Meierbädli war Thema am Podium. In den Jahren 2024 und 2025 wurde es für rund 155 000 Franken umfassend saniert. Wegen Fäkalien im Wasser war es letzte Woche zeitweise geschlossen. Diesmal konnte die Hauswartung mit Chemie reinigen. «Bei weiteren Vorfällen müssen wir das Bad leeren. Aufgrund der Trockenheit können wir es dann möglicherweise nicht mehr füllen», sagt Danny Simmank, Leiter Hausdienst. Er stellt immer wieder fest, dass in Unterwäsche gebadet wird, obwohl Badebekleidung Pflicht ist. Kleinkinder müssen Badewindeln tragen. Um solche Zwischenfälle zu verhindern, müssen Eltern diese bei Bedarf wechseln. Bereits Mitte Juli reagierte der Gemeinderat mit Stichprobenkontrollen, Parkbussen und Erinnerungen an die Badregeln. Das Bad steht ausschliesslich den Dorfbewohnern und -bewohnerinnen zur Verfügung. Die Zutrittsregeln werden jedoch immer wieder missachtet. Eine Anwesende wollte wissen, was man unternehmen könne, um solche Vorfälle zu verhindern, und wie die Bevölkerung reagieren soll, wenn sie Widerhandlungen beobachtet. Gemeindeammann Markus Schmid rief dazu auf, die betreffenden Personen anzusprechen und auf die Regeln hinzuweisen. «Auch die Verwaltung oder die Regionalpolizei kann kontak-
tiert und informiert werden.» Der Gemeinderat überlegt sich, künftig eine Zutrittsbeschränkung einzurichten, um zumindest die Personenanzahl unter Kontrolle zu halten. «So wie im Moment kann es nicht weitergehen», sagt Schmid. Man prüfe verschiedene Zutrittssysteme. Eine Möglichkeit wäre ein Badgesystem. Bei einer gewissen Anzahl Besuchenden könnten dann keine weiteren Personen mehr eintreten. Neben der Verschmutzung im Wasser und dem Wildparkieren ist auch Littering ein Problem. Die Reinigung führt zu grossem Mehraufwand für die Hauswartung, für die Sicherheit und Ordnung wurde ein Sicherheitsdienst aufgeboten. Die zusätzlichen Kosten muss der Steuerzahler übernehmen. «Es ist schade, denn das Meierbädli ist etwas Schönes, das wir uns leisten. Doch so kann es nicht weitergehen», sagt Schmid. Als letzte Massnahme sieht er die Schliessung des Meierbädlis vor. «Hoffentlich müssen wir das nicht durchsetzen. Bisher haben die getroffenen Massnahmen leider nur kurzfristig geholfen», so Schmid. «Die Leidtragenden sind diejenigen, die sich an die Regeln halten. Es gibt viele Einwohner, die es sehr schätzen, am Morgen in Ruhe ihre Runden zu drehen. Es ist traurig, wenn sie (bär) das nicht mehr tun können», so Simmank.
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SPREITENBACH AUS DER GEMEINDE Bei Ruhestörungen oder anderen Lärmbelästigungen wird die Bevölkerung gebeten, diese direkt der Polizei zu melden, damit zeitnah reagiert werden kann. Der Gemeinderat wird die Situation weiterhin aufmerksam verfolgen und bei Bedarf zusätzliche Massnahmen einleiten. Ziel ist es, dass die neue Schulanlage von allen Nutzerinnen und Nutzern verantwortungsvoll genutzt wird und gleichzeitig die berechtigten Ruhebedürfnisse der Anwohnerschaft respektiert werden.
Ausbildung begonnen: Die beiden Praktikanten hinten (v.l.) Hamza Günay und Rafael Ferreira Amaral sowie die Lernenden vorne (v.l.) Fabian Burger und Elisa Calabrese. zVg Neue Auszubildende bei der Gemeinde Spreitenbach Am 10. August haben vier motivierte junge Menschen ihre Ausbildung bei der Gemeinde Spreitenbach begonnen. Sie werden in unterschiedlichen Bereichen erste Berufserfahrungen sammeln und dabei einen wichtigen Einblick in die vielseitigen Aufgaben einer Gemeindeverwaltung erhalten. Folgende Nachwuchskräfte verstärken ab sofort das Team: Elisa Calabrese, Lernende Kauffrau; Fabian Burger, Lernender Kaufmann; Hamza Günay, Praktikant; Rafael Ferreira Amaral, Praktikant. Die Gemeinde Spreitenbach engagiert sich mit Überzeugung für die Ausbildung junger Menschen. Als vielseitiger und moderner Ausbildungsbetrieb bietet sie abwechslungsreiche Einblicke in die öffentliche Verwaltung und schafft die Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden heissen die neuen Auszubildenden herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Freude, spannende Erfahrungen und einen erfolgreichen Start in ihre berufliche Zukunft. Schulhaus Althau; Gemeinde reagiert auf Lärmklagen Das fertiggestellte Schulhaus Althau wurde am Montag, 10. August, von den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrpersonen bezogen. Leider gingen bereits in den ersten Tagen nach der Eröff-
Betreibungsamt – angepasste Öffnungszeiten Das Betreibungsamt Spreitenbach-Killwangen passt seine Öffnungszeiten vorübergehend an. Ziel ist es, mit den bestehenden Personalressourcen mehr zusammenhängende Arbeitszeit für die Bearbeitung von Fällen, den Abbau von Pendenzen sowie für externe Arbeiten und Pfändungsvollzüge zu schaffen. Am Montag, 31. August, bleibt das Betreibungsamt aufgrund einer internen Weiterbildung am Morgen geschlossen. Zusätzlich bleibt das Betreibungsamt ab 24. August bis Ende Oktober jeweils am Dienstag- und Donnerstagnachmittag für den Publikumsverkehr geschlossen. Diese Regelung wird zunächst im Rahmen einer Test- und Projektphase eingeführt. Vorsprachen nach vorgängiger Terminvereinbarung sind auch am Dienstag- und Donnerstagnachmittag weiterhin möglich. Für dringende oder individuell zu koordinierende Anliegen bleibt das Betreibungsamt somit nach Absprache erreichbar. Die Gemeinde Spreitenbach und das Betreibungsamt danken der Bevölkerung für das Verständnis.
Der neue Boostocksteg nimmt Gestalt an In der Nacht vom 12. auf den 13. August konnte der Boostocksteg erfolgreich auf die vorbereiteten Widerlager gesetzt werden. Die Arbeiten verliefen planmässig und ohne Unfälle. Damit ist einer der wichtigsten Meilensteine beim Bau des neuen Stegs erreicht. Am Mittwoch, 19. August, stand der nächste Arbeitsschritt an: die Betonierung der Fahrbahnplatte. Im Vorfeld wurde die erforderliche Bewehrung eingebaut, bevor anschliessend der Beton eingebracht werden kann. Mit der Betonierung der Brückenplatte geht der Bau des Stegs auf die Zielgerade. Bis zur geplanten Inbetriebnahme stehen jedoch noch weitere Arbeiten an. Über den genauen Termin der Eröffnungsfeier und der Inbetriebnahme wird zu gegebener Zeit informiert. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Baubewilligung erteilt an: Trans World AG, Limmatstrasse 31, 8957 Spreitenbach, Wechsel der Leuchtreklame, Limmatstrasse 12; Valora Schweiz AG, Hofackerstrasse 40, 4132 Muttenz, Reklamen für Fassadenbeschriftung und Stele, Willestrasse 2; Recycling-Paradies AG, Alte Aarauerstrasse 4, 5734 Reinach, PVA Angebaut auf Dach und Fassade, Aspstrasse 3; Narayan Evelyn, Poststrasse 58, 8957 Spreitenbach, Ersatz aller alten Holzfenster durch neue dreifachverglaste Kunststofffenster, Poststrasse 58; Livit AG, Altstetterstrasse 124, 8048 Zürich, Heizungsersatz: alter Gaskessel Anschluss an Regio-Fernwärme; Eisenbahner Baugenossenschaft, Poststrasse 139, 8957 Spreitenbach, Heizungsersatz: alter Gaskessel Anschluss am Regio-Fernwärme.
nung mehrere Lärmklagen aus der Nachbarschaft ein. Zudem mussten erste Vandalismusschäden an der Schulanlage festgestellt werden. Der Gemeinderat nimmt diese Meldungen ernst und hat bereits entsprechende Massnahmen ergriffen. Insbesondere wurde die Kadenz der Kontrollen auf und rund um das Schulareal erhöht. Zudem wurde die vorgesehene Videoüberwachung der Schulanlage zwischenzeitlich montiert und in Betrieb genommen. Der Gemeinderat weist ausdrücklich darauf hin, dass Vandalismus, Sachbeschädigungen und Lärmbelästigungen nicht toleriert werden. Besonders in Erinnerung gerufen wird Art. 11 des Polizeireglements betreffend Nachtruhestörung: In der Zeit von 22 bis 7 Uhr ist das Erzeugen jeglichen Lärms, der die Nachtruhe stört, insbesondere auch im Innern von gemischt genutzten Liegenschaften, Wohngebäuden etc., verboten. Eltern und Erziehungsberechtigte werden gebeten, ihre Kinder und Jugendlichen auf diese Bestimmungen sowie auf einen respektvollen Umgang mit der Schulanlage und der Nachbarschaft hinzuweisen. Vandalenakte und Sachbeschädigungen werden konsequent geahndet. Die Videoaufzeichnungen können im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zur Ermittlung der Verursacherinnen und Verursacher beigezogen werden. Lieferung des Boostockstegs am 13. August.
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WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 20. AUGUST 2026
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«Solche Situation nie dagewesen» Die lang anhaltende Hitzeperiode setzt dem Wald zu. Die Limmatwelle war mit Förster Peter Muntwyler in Spreitenbach unterwegs. IRENE HUNG-KÖNIG
Erster Halt ist die Aufforstungsfläche Althard: Im Hintergrund rauschen die Fahrzeuge auf der Autobahn vorbei. Die grosse Fläche zeigt sich trocken. «Hier haben wir enorm viele Ausfälle», sagt Peter Muntwyler. Die Ersatzaufforstung für eine Rodungsfläche sei herrlich angewachsen, konnte von der Winterfeuchtigkeit profitieren. Doch dann kamen die Hitze und die Trockenheit. In diesem Bereich hat das Team des Forstbetriebs Heitersberg verschiedene Pflanzen wie den Wolligen und den Gemeinen Schneeball im Strauchgürtel angepflanzt. Auch Holunder, obwohl etwas heikel, dazu klimaresistentere Vogelbeeren, Föhren und als Versuch Seidelbast wurden auf der grossen Fläche angepflanzt. «Allem Bewährten muss man die Möglichkeit geben, sich anzupassen. Dies aber unbedingt in Kombination mit neuen Arten», findet er. Diese Situation, lang anhaltende Trockenheit kombiniert mit grosser Hitze, sei so noch nie dagewesen, erklärt der Förster. Damit einhergehend wachsen die Unsicherheit und die Herausforderungen. Bei allem Negativen möchte Peter Muntwyler auch das Positive hervorheben. «Ich bedanke mich bei der Bevölkerung für die Einhaltung des Feuerverbotes im Wald. Auch, dass sich die Leute an das Feuer-
Das Laub am Boden zeigt, dass die Bäume kein Wasser mehr zur Verfügung haben.
Fotos: Irene Hung-König
werksverbot am 1. August hielten, zeigt, wie bewusst den Menschen die Situation ist.»
«Möchte zum Nachdenken anregen» «Der Gesundheitszustand des Waldes ist besorgniserregend», meint er weiter. Dennoch wolle er keine Panik auslösen, sondern einfach darauf aufmerksam machen. «Ich möchte zum Nachdenken und noch besser zum Handeln anregen. Hilfreich ist sicher, sein eigenes Konsumverhalten zu überdenken und wenn möglich anzupassen.» Wir fahren entlang dem Limmatuferweg. Die Natur reagiert. Pflanzen wachsen vorsichtiger, machen mehr Wurzeln und weniger Kronen. Und selbst mit diesem «Training», so Muntwyler, sehe es trotzdem an vielen Orten braun aus. Auch wenn genügend Wasser im Boden wäre: Die Trockenheit und die Hitze sind so gross, dass die Bäume nicht nachkommen, Wasser zu transportieren und zu verdunsten. Peter Muntwyler zieht den Vergleich mit einer Tomate: Auch wenn man ihr jetzt Wasser gäbe, dann lasse sie ihr Laub hängen. Jetzt sei aber die Situation im Wald noch schlimmer: Die Bäume haben nichts zu trinken. Da gibt es solche, welche sich einigermassen helfen können: Einige Bäume könnten die Spaltöffnung schliessen, dort, wo die Transpiration stattfindet, also der Gasaustausch, wo Sauerstoff und Zucker produziert werden. So wird der ganze Prozess heruntergefahren. Andere Bäume, welche das nicht so gut könnten, Förster Peter Muntwyler zeigt die hän- haben Nährstoffe aus den Blättern genden Blätter einer Buche. zurückgezogen und lassen sie fallen
Im Gebiet Althard sind neu angebaute Pflanzen vertrocknet. – damit sie nicht stehend verdursten. Auf dem Vita-Parcours-Weg sind einige Teilstücke mit Laub übersät – wie wenn es schon Oktober wäre. Auch für Förster ist Risiko gross Die Förster tauschen sich untereinander aus, beraten, wie sie die Leute informieren sollen. «Auch für uns ist es risikoreich. Es gelten waldübliche Gefahren, ein Ast kann abbrechen», sagt er. Er rät, die nötige Aufmerksamkeit walten lassen. Peter Muntwylers schätzt, dass es Jahre braucht, bis sich der Wald wieder erholt hat. Für die Bevölkerung könnten zwei Wochen Dauerregen den Eindruck erwecken, dass dies schon reiche. Doch bei den Bäumen und Pflanzen, «für all das, was die Füsse im Boden hat», brauche es bedeutend mehr, so Muntwyler und macht ein Beispiel: «Mit zwei Monaten Dauerregen, sodass der Boden das Wasser auch aufnehmen kann, würden sich die obersten Kapillaren auffüllen, sodass der Boden wieder feucht ist.»
Buche ist besonders betroffen Auch Förster Moritz Fischer, der für die Gemeinden Wettingen, Würenlos und Neuenhof verantwortlich ist, zeichnet dasselbe Bild: «Auch bei uns gibt es sehr deutliche Anzeichen für die momentan vorherrschende Trockenheit und Hitze im Wald.» Besonders sei die Hauptbaumart Buche betroffen, sagt er. In der Gemeinde Neuenhof sind Kuppen am Chrüzli- und am Buechberg betroffen. In Wettingen und Würenlos dagegen seien es die Südhänge, an welchen die Buchen ebenfalls von vorzeitiger Laubverfärbung und Laubabwurf betroffen seien. «Welche Schäden genau entstanden sind, werden wir im nächsten Frühling feststellen können», erklärt der Förster. Das Ausmass der Schäden hänge auch mit dem Wetter im Herbst, Winter und Frühling zusammen. «Der nächste Sommer wird ebenfalls entscheidend sein, je nach Hitze und Trockenheit.» Es sei ihre Hauptaufgabe, die Leute zu diesem Thema aufzuklären und zu sensibilisieren.
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Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung
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Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: 1. Hansen, Arvid Sigurd (m), geb. 1974, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Brüelstrasse 51 2. Bislimi, Enis (m), geb. 2011, nordmazedonischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 170 3. Bislimi, Emir (m), geb. 2016, nordmazedonischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 170 4. Batteri, Castrenze Emanuele (m), geb. 1972, italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Sandäckerstrasse 1A 5. Barakov, Tihomir Stefanov (m), geb. 1978, bulgarischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 93 6. Farman, Aland (m), geb. 2012, syrischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Rütistrasse 3 7. Farman, Elin (w), geb. 2014, syrische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Rütistrasse 3 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Spreitenbach
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WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 20. AUGUST 2026
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Eine Woche lang gekickt Der SV Würenlos organisierte in der letzten Schulferienwoche das KidsFussballcamp. 102 fussballbegeisterte Kinder, darunter 14 Mädchen, trainierten gemeinsam. Von den Jüngsten (5 Jahre) bis zu den Ältesten (11 Jahre) waren alle mit vollem Einsatz und viel Begeisterung auf dem Sportplatz Ländli dabei. Die Mädchen und Buben trainierten Passspiel, Ballkontrolle und Torschüsse, versuchten sich aber auch in Dribblings. Gemäss Mitteilung des SV Würenlos machten die Kinder nicht nur grosse Fortschritte, sondern wurden auch in Teamgeist, Respekt und Zusammenhalt geschult. Rund 25 Helferinnen und Helfer waren auf und neben dem Platz oder in der Küche für das Gelingen des Camps verantwortlich. Kinder, die altersmässig nicht mehr im Camp mitmachen können, wurden als Hilfstrainer engagiert. Täglich seien zehn von ihnen mit grossem Elan im Einsatz gewesen. Das Turnier zum Abschluss fand vor einer grossen Kulisse mit vielen Eltern, Geschwistern und Fans statt. Die Kinder zeigten, was sie gelernt hatten. Auch die grosse Hitze konnte sie nicht bremsen. Begleitet wur-
Fussballcamp in Würenlos: Früh übt sich, was mal ein Weltmeister wie Star Lamine Yamal werden möchte. den sie von einer ausgelassenen und positiven Stimmung. Zufrieden und doch auch ein bisschen müde verliessen die Kinder das Camp mit einem persönlichen Diplom und einem neuen Badetuch des SV Würenlos. Neu im «Quality Club» dabei Nebst dem Engagement für die jüngsten Kicker macht sich der SV Würenlos auch allgemein für den Amateurfussball stark. Der Verein
wurde durch den Schweizerischen Fussballverband (SFV) in das nationale Programm «Quality Club» zur Organisationsentwicklung aufgenommen, heisst es in einer Mitteilung. Die Grundlage des Programms bildet der Entwicklungsplan mit fünf strategischen Zielen wie «Fussball für alle», «Werte leben» oder «Verein fördern». Der SV Würenlos habe gemeinsam mit 30 anderen Schweizer Fussballvereinen den SFV überzeugen können, in den nächs-
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ten Jahren seine Abläufe und Strukturen entwickeln und professionalisieren zu können. Das Ganze wird durch Mentoren begleitet. Präsident Daniel Sieber und der Vorstand erhofften sich durch verbesserte Strukturen und Abläufe, Kräfte für die zentrale Aufgabe des Vereins zu haben – nämlich die Sport- und Jugendarbeit im Dorf. Mit 36 gemeldeten Teams ist der SV Würenlos einer der grössten Fussballvereine im Kanton Aargau. (LiWe/zVg)
AUS DER GEMEINDE Senioren-Mittagstisch Nächster Treff: Donnerstag, 3. September, 12.30 Uhr, Restaurant Rössli, Würenlos. Eine Anmeldung bis Sonntag, 30. August, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34, ist dringend erforderlich. Information zur Trinkwasserqualität Im Grundwasserstrom zwischen Würenlos und Baden wurden Rückstände des Benzinbestandteils ETBE festgestellt. Das Trinkwasser ist dennoch sicher, lebensmitteltauglich und uneingeschränkt nutzbar. Die ETBEMesswerte liegen deutlich unter den geltenden Höchstwerten für Trinkwasser (weitere Infos Seite 17). Trockenmauersanierung im Rebberg «Oberbick» Der Natur- und Vogelschutzverein Würenlos (NVVW)/
BirdLife hat im Rebberg «Oberbick» in Würenlos ein Projekt zur Sanierung von drei Trockenmauerabschnitten angestossen. Für die Instandsetzung werden die bestehenden Mauern zurückgebaut und anschliessend aus ortstypischen Kalksteinen nach traditionellem Handwerk ohne Mörtel wieder aufgebaut. Mit der Sanierung soll die langfristige Bewirtschaftbarkeit der Rebterrassen erhalten werden und gleichzeitig wird wertvoller trockenwarmer Lebensraum gefördert. Trockenmauern sind ökologisch besonders wertvoll, da sie geeignete Lebensräume für Reptilien, spezialisierte Pflanzenarten und zahlreiche Insekten bieten. Ergänzend dazu werden Kleinstrukturen erstellt und der Waldrand aufgelichtet. Künftig wird eine Informationstafel vor Ort
Aktuelle Situation im «Oberbick».
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über die Bedeutung der aufgewerte- nergemeinde Würenlos. Mit der Umten Lebensräume informieren. Die setzung des Projekts wurde die creaBauherrschaft liegt bei der Einwoh- Natira GmbH beauftragt.
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Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 202673 Bauherrschaft: MBBungert Immo AG, Buechstrasse 33, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Neubau zwei Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage (gemeinsame Einfahrt mit Parzelle 560) Lage: Parzelle 5114 (Plan 71), Buechzelglistrasse Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 21. August bis 21. September 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Würenlos
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Pereira Ferreira, Gabriel, 2012, männlich, von Portugal, wohnhaft in 5436 Würenlos, Flühwiesenweg 3 Pereira Ferreira, Martim, 2016, männlich, von Portugal, wohnhaft in 5436 Würenlos, Flühwiesenweg 3 Reif, Joachim Kevin, 1982, männlich, von Deutschland, wohnhaft in 5436 Würenlos, Müliwiseweg 1
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation beim Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinde Würenlos Gemeinderat
Abkühlung: In der Badi Wiemel Würenlos sind die
der anhaltend höheren Wassertemperaturen. «Mehrmals täglich wird kontrolliert und wenn nötig justiert.» Gleichzeitig betont sie: «Der Hitzesommer stellt uns vor neue Herausforderungen und wir sind stolz, dass wir diese so gut meistern können. Trotzdem sind wir auf das Herausforderung: Wasserqualität Verständnis der Gäste angewiesen, Die Saison 2026 sei bislang ohne dass Faktoren wie beispielsweise die grössere Unfälle geblieben. Die Gäs- Qualität des Rasens auf Grund des te zeigten auch bei hohen Frequen- Wetters nicht wie gewohnt sind.» zen viel Verständnis, Toleranz und Wohlwollen gegenüber den an- Rekord auch in der Badi Wiemel spruchsvollen Aufgaben der Teams. Auch in der Badi Wiemel in WürenEine Herausforderung ist die ein- los spricht Badmeister Simon Studer wandfreie Wasserqualität aufgrund von rekordhohen Zahlen: «Von den
VERMISCHTES WÜRENLOS
Gesuche um ordentliche Einbürgerung
Scarabelli, Luigi Ettore, 1961, männlich, von Italien, wohnhaft in 5436 Würenlos, Buechzelgliring 1
Per Ende Juli wurden im Tägi-Gartenbad weit über 50000 Gäste gezählt. «Wir steuern sowohl bei den Besucherzahlen als auch bei den Umsätzen auf eine absolute Rekordsaison seit Bestehen der Tägi AG hin», sagt Rahel Afsharian, Leiterin Marketing und Kommunikation. Aufgrund des frühen stabilen Hochsommerwetters sei der Abo-Verkauf gegenüber dem langjährigen Durchschnitt um 25 % gestiegen. Besonders erfreulich sei der hohe Anteil von 79 % an einheimischen Besucherinnen und Besuchern, die sich für ein Saisonabonnement entschieden hätten. «Dieser Vertrauensbeweis freut uns sehr», so Rahel Afsharian.
Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 202672 Bauherrschaft: Heatplan GmbH, Rädlibach 42, 9244 Niederuzwil Bauvorhaben: Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe Lage: Parzelle 4247 (Plan 73), Juchrain 6 Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 21. August bis 21. September 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Würenlos
Quartierverein Buech – Sommerfest Neben Spielen und Essen steht das Beisammensein im kühlen Wald im Zentrum des Anlasses. Wegen des Feuerverbots gibt es ein kaltes Mitbring-Buffet sowie warme und kalte Getränke. Die Teilnehmenden bringen Geschirr, Besteck und einen Beitrag zum Salat-, Kuchen- oder Dessertbuffet mit. Willkommen sind auch Noch-Nichtmitglieder aus Würenlos. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen und Auskünfte: qv.buech@gmail.com. Bei schlechten oder zweifelhaften Wetterprognosen werden die Angemeldeten über die Durchführung informiert. Beim oberen Grillplatz im Buechwald, Sonntag, 23. August, 11 Uhr. (zVg) «Würenloser Frauen» – Minigolf im Tägerhard Am Donnerstag, 27. August, um 14 Uhr lädt der Vorstand alle Würenloser Frauen ganz herzlich zu einer Runde Minigolf im Tägerhard ein. Das Spiel soll Spass
Minigolf im Tägerhard.
Archiv
bereiten und die Lachmuskeln anregen. In der Minigolfanlage kann etwas zum Trinken gekauft werden und die Organisatoren werden etwas Feines zum Knabbern bereitstellen. Der Vorstand der «Würenloser Frauen» freut sich auf viele begeisterte Mitspielerinnen. Treffpunkt: Bahnhof Würenlos, Donnerstag, 27. August, 13.30 Uhr. Fahrzeug: Velo oder Auto. Kosten für eine Runde Minigolf: 9 Franken pro Person. Anmeldung bis Samstag, 22. August, an: Eva Spühler, Telefon: 076 424 09 45, E-Mail: eva.
WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 20. AUGUST 2026
Rekorde
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LESERFOTO Sonnenfinsternis – aufgenommen von Limmatwelle-Fotograf Ian Stewart vom Heitersberg aus mit Blick auf das Reusstal. Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPGFormat und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
Besucherzahlen in die Höhe geklettert.
ihk
Besucherzahlen her haben wir soeben die Jahre 2022 und 2023 überholt. Damit wird 2026 bereits jetzt als bester Sommer seit 2003 in die Geschichte eingehen. Wie sich die Saison weiterentwickelt, wird sich zeigen.» Zudem erklärt er: «Wir freuen uns über die zahlreichen Gäste, die täglich ins Schwimmbad kommen und ihren Aufenthalt bei uns geniessen. Mittlerweile hätten wir jedoch, wie wohl die meisten von uns, nichts gegen ein paar Regentage einzuwenden.» Auch in Würenlos verlief die Saison bislang ohne nennenswerte Unfälle. Er hoffe, dass dies weiterhin so bleibe.
Benzinrückstände im Grundwasser
spuehler@swissmains.com oder per Post an Marianne Dräyer, Meisenweg 2, 5436 Würenlos senden. Achtung: Bei unsicherer Witterung erhalten die angemeldeten Im Grundwasserstrom zwischen Teilnehmerinnen eine Mitteilung, ob der Würenlos und Baden wurden Anlass durchgeführt wird. (zVg) Rückstände des BenzinbestandVorinfo Kinderartikelbörse Am Freitag, 18. September, findet die nächste Kinderartikelbörse in der Mehrzweckhalle statt. Mitgebracht und verkauft werden können Winterkleider, Skis, Schlittschuhe, Spielsachen, Kinderbücher usw. 80 % vom Erlös gehen an den Eigentümer, 20 % an eine Würenloser Organisation. Für die Annahme der Waren benötigt man eine Warenliste (für max. 67 Artikel). Diese kann bei Manuela Möckel (boerse.wuerenlos@ gmx.ch) bestellt werden. Bitte vollständige Adresse angeben. Mehrzweckhalle, Freitag, 18. September, Annahme: 9–10 Uhr; Verkauf: 14.15–16 Uhr; Abrechnung: 18–18.30 Uhr; Börsenkafi ab 13.30 Uhr. (zVg)
teils ETBE festgestellt. Das Trinkwasser ist dennoch sicher, teilen die Gemeinden mit. Kontrolluntersuchungen von Trinkwasserproben haben ergeben, dass das Grundwasser im Limmattal zwischen Würenlos und Baden Rückstände des Benzinbestandteils ETBE aufweist. Das teilten die Gemeinden Wettingen, Neuenhof und Würenlos mit. «ETBE» steht für die chemische Verbindung Ethyl-tert-butylether, die dem Benzin beigemischt wird, um die Oktanzahl zu erhöhen. «Die gemessenen Konzentrationen sind sehr gering. Die geltenden Höchstwerte für Trinkwasser werden deutlich
unterschritten», heisst es in der Mitteilung weiter. ETBE kann in Trinkwasser allerdings bereits ab einer sehr geringen Konzentration geruchlich oder geschmacklich bemerkbar sein. Die Gemeinden weisen jedoch darauf hin, dass «das Trinkwasser keine weiteren Benzinbestandteile oder Stoffe ähnlicher Herkunft aufweist. Die gesundheitliche Sicherheit des Trinkwassers ist gewährleistet». Das Leitungswasser könne deshalb weiterhin bedenkenlos, als Trinkwasser verwendet werden. Auch Lebensmittelbetriebe können es uneingeschränkt für die Produktion und Verarbeitung einsetzen. Die Wasserversorgungen von Würenlos, Wettingen, Baden und Neuenhof stehen in engem Austausch mit dem kantonalen Amt für Verbraucherschutz. Gemeinsam
Das Leitungswasser kann weiterhin unbedenklich als Trinkwasser verwendet werden. Symbolbild Pixabay wird die Situation beurteilt, überwacht und die Ursache der Verunreinigung untersucht. «Für die Bevölkerung besteht kein Handlungsbedarf. Die Wasserversorgungen informieren, falls sich die Situation verändert», teilen die Gemeinden mit. (LiWe/zVg)
Medienberatung und Verkauf: Thomas Stadler, CH Regionalmedien AG, Verkauf Limmatwelle, Stadtturmstrasse 19, 5401 Baden Tel. 058 200 57 73, thomas.stadler@chmedia.ch, www.chmediawerbung.ch Eine Publikation der Die nächste Sonderseite Mobil auf Rädern erscheint am 24. September 2026.
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Altenburg-Garage AG: die Cupra- und Seat-Garage im Bezirk Baden Die Altenburg-Garage AG in Untersiggenthal hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Mobilitäts- und Servicezentrum zwischen Turgi und Untersiggenthal entwickelt. Als offizieller Partner der Marken Cupra, Seat und Mitsubishi sowie als VW-Servicepartner präsentiert das Unternehmen ein breites Angebot rund um Verkauf, Service und Reparaturen moderner Fahrzeuge. Zudem ist die Garage ein ausgewiesenes Hochvolt-Kompetenzzentrum für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Ein eigenes Räderhotel sorgt für die fachgerechte Einlagerung von
Sommer- und Winterrädern. Rund 30 Mitarbeitende, darunter drei Lernende, setzen sich täglich für eine kompetente und persönliche Betreuung der Kundinnen und Kunden ein. Die WASCHGARAGE Mit der Eröffnung wurde das Angebot im vergangenen Jahr zusätzlich erweitert. Unter dem Motto «natürlich sauber» verbindet die moderne Waschanlage innovative Technik mit einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Rund 80 Prozent des verwendeten Wassers werden aufgefangen, aufbereitet
und wiederverwendet. Die Anlage steht Privat- und Firmenkunden von Montag bis Samstag jeweils von 7.00 bis 22.00 Uhr zur Verfügung.
Altenburg-Garage AG Schiffmühlestrasse 5 5417 Untersiggenthal www.altenburg-garage.ch
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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 23. August, 10 Uhr, Gottesdienst (Renate Bolliger König).
NEUENHOF
WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 22. August, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abt Vinzenz Wohlwend). Sonntag, 23. August, 9.30 Uhr Gottesdienst fällt aus. Stattdessen 9–13 Uhr, Landfrauenzmorge im grossen Saal des Pfarreiheims St. Sebastian. Mittwoch, 26. August, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 27. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 21. August, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Sonntag, 23. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abt Vinzenz Wohlwend); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 26. August, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 27. August, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 23. August, 11 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker).
Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 22. August, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Sonntag, 23. August, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Jean Claude Nsakala). Musikalische Begleitung durch den Gospelchor unter der Leitung von Gordana Kekenovska. Montag, 24. August, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 26. August, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier.
Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 23. August, 10 Uhr, der Gottesdienst findet in der ref. Kirche in Wettingen, Etzelstrasse 22, statt (Renate BolligerKönig). Wer einen Fahrdienst benötigt, melde sich bitte unter 079 910 28 23. Donnerstag, 27. August, 7.30 Uhr, ökumenisches Morgengebet. Anschliessend gemeinsames Frühstück.
KILLWANGEN
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 21. August, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 23. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Jean Claude Nsakala). Musikalische Sonnmatt, Begleitung durch den Gospelchor Sonnmattweg 2 unter der Leitung von Gordana Freitag, 21. August, 10 Uhr, Eucha- Kekenovska. ristiefeier.
SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 21. August, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 22. August, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Jahrzeit für Auguste Richard Ekounga. Sonntag, 23. August, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer); 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 26. August, 8.45 Uhr, Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.
WÜRENLOS
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 23. August, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker). Anschliessend Chilekafi. Mittwoch, 26. August, 10 Uhr, Eucharistiefeier. Anschliessend Mittwochskaffee. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 23. August, 17 Uhr, Taizé-Andacht (Markus Hauser).
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 21. August, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier.
Klosterkirche Fahr Sonntag, 23. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 25. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 27. August, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
Filmabend im Pfarreiheim Am Donnerstag, 27. August, um 19.30 Uhr ist wieder Filmabend im Pfarreiheim Neuenhof. Zu sehen ist der Film «Heldin». Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Handlung: Pflegefachfrau Floria arbeitet mit grosser Hingabe und Professionalität in der Chirurgie eines Schweizer Krankenhauses. Als in der Spätschicht auf der unterbesetzten Station eine Kollegin ausfällt, kümmert sie sich trotz Hektik fürsorglich um die Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten. Doch ein folgenschwerer Fehler bringt alles ins Wanken – ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Wirtschaften aus anderer Perspektive Die Erwachsenenbildung des Pastoralraums Aargauer Limmattal lädt zum Vortrag «Wachstum und Wertschöpfung – Wirtschaften aus anderer Perspektive» ein. Thomas Wallimann-Sasaki, Sozialethiker und Leiter des Instituts «ethik22», beleuchtet die Schwächen eines auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystems und die Frage, wie dessen Spielregeln anders gestaltet werden könnten. Der Vortrag findet am Freitag, 28. August, um 19.30 Uhr im Forum St. Anton, Zentralstrasse 59 in Wettingen statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Sprechstunde mit Pfarrer Alex Kuzmitski, ev.-ref. Kirche SpreitenbachKillwangen, Pfarrhaus Dorf – Bullingerstube, Chilegass 18, Spreitenbach, Freitag 21. August, 15–16.30 Uhr. Sing-Kafi, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 25. August, 9.30 Uhr. Bridge-Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 25. August, 19.30 Uhr. Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 27. August, 14 Uhr.
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«MEIN GOTT»
Markus Hauser, kirchlicher Mitarbeiter, ref. Kirche Würenlos
Die Schildkröte Ein kleiner Junge war auf Besuch bei seinem Grossvater. Sie spazierten gerade einen Weg entlang, als der Junge eine kleine Schildkröte sah. Sogleich wollte er sie untersuchen. Doch die Schildkröte zog sich in ihren Panzer zurück. Der Junge ärgerte sich, dass er nicht an sie rankommen konnte. Er hätte gerne an ihrem Kopf gezogen, um zu sehen, wie weit der Hals wohl herauskommen könnte. Mit einem Stöckchen versuchte er, den Kopf wieder herauszuholen. Der Grossvater gab ihm einen Klaps auf die Hände. «Hey!», sagte er und hinderte ihn daran, das Tier weiter zu quälen. «Das, was du tust, ist nicht okay», sagte er, «komm, ich zeig dir, wie man das macht.» Er nahm die Schildkröte und setzte sie auf einen sonnigen Stein, holte einige Kräuter und legte diese der Schildkröte hin. Bald lugte die Schildkröte hervor, steckte ihren Kopf und dann auch die Füsse heraus. Sie frass die Kräuter genüsslich und streckte ihre Beine aus, als wollte sie damit die Sonne einfangen. Beide lachten. Dann sagte der Grossvater: «Mit dem Stock und deiner Haltung hättest du die Schildkröte nicht gesehen oder vielleicht sogar verletzt. Versuche niemals, jemanden zu zwingen. Wärme ihn nur mit etwas Güte und hilf ihm, etwas zu bekommen, was er mag. Weder Mensch noch Tier möchte gerne seinen Panzer verlassen. Aber deine Haltung muss eine andere sein. Du bietest nur etwas an und akzeptierst auch, wenn die Schildkröte oder ein Mensch nicht auf dein Angebot eingeht. Versteht du das?» Der Junge nickte. «Das ist Respekt und Anstand. Überlege die Konsequenzen aus beiden Handlungen und entscheide, welcher Mensch du sein möchtest.» Römer 12;18: «Soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.» Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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WOCHE NR. 34 DONNERSTAG, 20. AUGUST 2026
AGENDA
KILLWANGEN
Alterszentrum St. Bernhard, Donnerstag, 27. August, 13.50–17.15 Uhr.
Gartenkafi Die Generationen-Kultur-Kommission Killwangen lädt herzlich dazu ein. Das Kafi sollte selbsttragend sein, es wird ein Kässeli aufgestellt. Im Garten bei Heidi Fausch, Sennenbergstrasse 11, Donnerstag, 27. August, 14–17 Uhr. Nur bei schönem Wetter.
Pro Senectute Aargau: BlockflötenEnsemble Salteba Haus am Lindenplatz, Donnerstag, 27. August, 14– 15.45 Uhr. Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Eintritt frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 27. August, 18–19 Uhr.
NEUENHOF Unentgeltliche Rechtsauskunft Untergeschoss Gemeindehaus, Freitag, 21. August, 12–13 Uhr. Waldumgang für die Bevölkerung, Schützenhaus Neuenhof, Samstag, 22. August, 13.30 Uhr. Pro Senectute Aargau: Handharmonika-/Akkordeon-Gruppe Kath Pfarreiheim, Montag, 24. August, 14–16.30 Uhr. Kaffeemorgen-Treff Der Natur- und Vogelschutzverein Neuenhof lädt zu einem ungezwungenen Kaffeetreff mit Austausch ein. Restaurant Santos, Donnerstag, 27. August, 9.30–11.30 Uhr.
SPREITENBACH Filmabend Der Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach-Killwangen zeigt einen Naturfilm. Interessierte sind herzlich willkommen. Sprützehüsli, Sternenplatz, Samstag, 22. August, 20 Uhr. Weitere Infos unter: www.nvsk.ch. Geschichtenzeit Claudia Steiner erzählt eine Geschichte. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Dienstag, 25. August, 16.30 bis ca. 17 Uhr.
WETTINGEN Pro-Senectute-Mittagstisch Mittagessen in geselliger Atmosphäre. Essen und Getränke bezahlen die Teilnehmenden selbst. Anmeldung bis Donnerstag direkt im Restaurant Zwyssighof, 056 426 57 57. Restaurant Zwyssighof, Freitag, 21. August, 11.30–14.30 Uhr. Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Rathaussaal, Freitag, 21. August, 14.30–15.45 Uhr. Schenk mir eine Geschichte Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust am Lesen wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleitperson. Gemeindebibliothek Wettingen, Freitag, 21. August, 17–18 Uhr (serbisch); Sams-
«DAS LETZTE WORT»
WÜRENLOS Rezital mit Violine und Klavier Silvan Dezini und Anna Draganov spielen ein Kammerkonzert mit Werken von Mozart, Franck und Wieniawski. Westschöpfe Kloster Wettingen, Samstag, 22. August, 19–20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. (zVg)
tag, 22. August, 10–11 Uhr, (italienisch). Der Eintritt ist frei. 42. Kantonale Meisterschaft Polysport 150 Sportlerinnen und Sportler mit einer Beeinträchtigung messen sich in verschiedenen Einzel- und Gruppenwettkämpfen. Sportanlage Margeläcker, Samstag, 22. August, ab 9.20 Uhr, Einzelwettkämpfe, 13.30 Uhr, Gruppenwettkämpfe, 15.15 Uhr, 1000-Meter-Lauf, 15.30 Uhr, Rangverlesen. Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Die Kantonsschule Wettingen lädt zum generationenübergreifenden Philosophieren im Parlatorium des Klosters Wettingen ein. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 22., und Sonntag, 23. August, 10–17 Uhr.
Open-Air-Kino: Pleasantville Der Film verbindet auf originelle Weise Popkultur der 90er mit den Familienwerten der 50er und beeindruckt mit Spezialeffekten. Zentrumsscheune, Freitag, 21. August, 21.15–23 Uhr. Therapiezentrum Gleis 1 – Sommerfest Besucherinnen und Besucher erhalten bei Führungen Einblick in die Therapieräume, können das neue Neuro-Gym testen und mit den Fachpersonen ins Gespräch kommen. Therapiezentrum Gleis 1, Grosszelgstrasse 18, Samstag, 22. August, 10–15 Uhr. Open-Air-Kino: «Wolkenbruchs wunderliche Reise . . .» Der Film zeigt den inneren Konflikt eines orthodoxen Juden zwischen familiären Erwartungen und eigener Liebesentscheidung. Zentrumsscheune, Samstag, 22. August, 21.15–23 Uhr.
Quartierverein Buech – Sommerfest Spielen, essen und gemütliches Beisammensein im Wald bei einem kalten Mitbring-Buffet. Warme und kalte Getränke stehen bereit. Mitnehmen: Geschirr, Landfrauen-Zmorge Reichhaltiger Besteck und einen Beitrag zum Brunch für Gross und Klein. Salat-, Kuchen- bzw. Dessertbuffet. Kosten: Erwachsene 30, Kinder Auch Nichtmitglieder sind willvon 7 bis 14 Jahren 15 Franken. kommen. Die Teilnahme ist kosPfarrheim St. Sebastian, Schartenstras- tenlos. Anmeldung/Auskünfte: se 155, Sonntag, 23. August, 9–13 Uhr. qv.buech@gmail.com. Beim oberen Grillplatz im Buechwald, Sonntag, 23. Heilkräuter-Workshop im Klostergar- August, 11 Uhr. ten Jeannine Blum führt im Klostergarten Wettingen durch MediAgenda-Einträge zinalgarten und zeigt, wie man einen eigenen Heiltrunk herstellt. Auf der Seite «Agenda» werden AnKlosterhalbinsel Wettingen, Mittwoch, gaben zu öffentlichen Veranstaltungen 26. August, 16–18 Uhr. von Vereinen, Gemeinden und weiteren Jasscup Jeden vierten Donnerstag findet das monatliche Jassturnier mit deutschen Karten statt, Start 14 Uhr, Anmeldung bis 13.50 Uhr.
Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch
Sibylle Egloff Francisco, Redaktorin
Dürre, Wasserknappheit und heisse Temperaturen: Der Sommer 2026 jagt einen Rekord nach dem anderen – der Klimawandel lässt grüssen. Profitiert von der anhaltenden Hitze haben die Freibäder. So vermelden sowohl das Wettinger Gartenbad Tägi als auch die Badi Wiemel in Würenlos eine Rekordsaison (siehe Artikel auf Seite 16/17). Auch meine Familie und ich gehören zu den Menschen, die angesichts dieses aussergewöhnlichen Sommers Zuflucht im Freibad suchten. Ich weiss nicht, ob ich jemals so viel in der Badi war wie diese Saison. Wenn ich all meine Freibadbesuche in den vergangenen fünf Jahren zusammenzähle, komme ich vermutlich auf weniger Eintritte als 2026. Die Badi wurde für uns zu einer Art zweitem Wohnzimmer. Denn in der eigenen Stube hielten wir es trotz Kühlen und Lüften in der Nacht und Ventilator am Tag nicht lange aus. Die Kinder zogen morgens automatisch ihre Badekleider an, weil sie bereits wussten, wo es später hingehen wird. In den Sommern zuvor zitterten wir immer, wenn wir den Wetterbericht anschauten und er fürs Wochenende oder die Ferienzeit Regen und einen Temperatursturz prophezeite. Ein Szenario, das dieses Jahr ausblieb. Mit den verdorrten und braunen Wiesen sowie den tropischen Nächten rückte der Süden zu uns nach Hause. Den Gotthard-Stau und lange Autofahrten konnte man sich sparen. Die Badi wurde zum spontanen Treffpunkt. Bekannte und Freunde, die wir seit längerem nicht mehr gesehen hatten, tauchten auf und setzten sich mit ihren Badtüechli neben uns. Die Hitze bescherte uns viele tolle Momente und unerwartete Begegnungen – auch wenn sie uns insgeheim etwas beunruhigte. Und nun hat diese Woche der lang ersehnte Regen eingesetzt. Die Abkühlung ist eine Erleichterung. Und trotzdem werde ich leicht wehmütig, dass der Sommer, in dem wir Badi-Dauergast waren, jetzt zu Ende ist. Feedback an: sibylle.egloff@chmedia.ch