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Woche 27/Limmatwelle/2. Juli

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Donnerstag, 2. Juli 2026, 64. Jahrgang, Nr. 27

Flüchtlinge ziehen in Webermühle

Die Containersiedlung in der Webermühle ist für Flüchtlingsfamilien bereit. Am Wochenende hatten Interessierte Gelegenheit, sich die Unterkunft für rund 120 Personen anzuschauen. (LiWe) S. 10/11

Gmeind für einmal im Kino

Die Gemeindeversammlung Spreitenbach fand versuchsweise im Kino Pathé statt. Aufgrund der hohen Temperaturen eine glückliche Entscheidung. Ob es ein weiteres Mal geben wird, zeigt die Umfrage, die nun läuft. (LiWe) S. 15

INSERATE

Polizei im Dialog mit Bürgern

Die Veranstaltung «Bürgerdialog» der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal kam gut an.

In Wettingen und Spreitenbach fand erstmals ein «Bürgerdialog» statt. Dabei wurde der Wunsch nach Polizeipräsenz, einer unkomplizierten Erreichbarkeit und einem offenen Ohr für alltägliche Anliegen geäussert. Die Gäste erhielten Tipps, wie man sich etwa bei Telefonbetrug verhält: «Die ‹echte› Polizei würde nie nach Bargeld, Schmuck oder Kartencodes fragen», sagt Polizist David Archer. (LiWe) S. 20/21

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Die Repol unterhält sich mit den Gästen. Roger Egloff

Einwohnerrat; Beschlüsse vom 25. Juni 2026

1. Das Postulat Fraktion SVP vom 22. Januar 2026 betreffend elektronische Unterschrift bei Referenden und Initiativen wird überwiesen.

2. Das Postulat Aebi Marcel, Die Mitte, vom 5. März 2026 betreffend Modernisierung des Steuerwesens mittels dem Projekts Taxoptima vom Kanton Aargau wird überwiesen.

3. Das Postulat Fraktion SVP vom 5. März 2026 betreffend Beschleunigung Aufschaltung der Protokolle und Vorstösse wird überwiesen.

4. Das Postulat Junker Annette, SP, Müller Heinrich, SP, und Mitunterzeichnende vom 5. März 2026 betreffend Regenwasserbewirtschaftungskonzept für das ganze Areal der Schullandschaft Margeläcker wird überwiesen.

5. Von der Beantwortung der Interpellation Bürlimann Martin, SVP, vom 15. Mai 2025 betreffend Folgekosten und gebundene Ausgaben der Limmattalbahn für die Gemeinde Wettingen wird Kenntnis genommen.

6. Von der Beantwortung der Interpellation Bürlimann Martin, SVP, vom 22. Januar 2026 betreffend Folgekosten und gebundene Ausgaben einer Konzernansiedlung für die Gemeinde Wettingen wird Kenntnis genommen.

7. Von der Beantwortung der Interpellation Bürlimann Martin, SVP, vom 22. Januar 2026 betreffend Volksabstimmung bei einer Konzernansiedlung in Wettingen wird Kenntnis genommen.

Einwohnerrat Wettingen

Verkehrsanordnung

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt:

Verfügende Behörde

Gemeinde Gemeinderat Wettingen

Name der Strasse Schönaustrasse, Winzerstrasse 5430 Wettingen

Art der Verkehrsbeschränkung

• Parkieren «beidseitig verboten» Schönaustrasse, Zentralstrasse bis Seminarstrasse

• Wendeplatz Winzerstrasse 11 «Parkieren verboten ausgenommen markierte Felder»

Einsprachen

Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation vom 2. Juli 2026 bis 3. August 2026 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Gemeinderat Wettingen

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Baugesuch

Bauherrschaft

Walter Benz, Mooshof, 5540 Wettingen Bauobjekt

Projektänderung Fangeinrichtung

Baustelle Mooshof Parzelle 2397

Zusatzgesuche Kanton

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 27. Juni bis 27. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Baugesuch

Bauherrschaft

Verein Kita Baden/Wettingen Zürcherstrasse 24, 5400 Baden Bauobjekt

Umbau Kindertagesstätte

Baustelle

Schartenstrasse 42

Parzelle 4887

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 2. Juli bis 31. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine EinsichtnahmeaufderBauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung während den Sommerferien

Die Büros der Gemeindeverwaltung sind während den Sommerferien vom 6. Juli bis 7. August wie folgt erreichbar:

Montag: 8.30 – 12.00 und 13.30 – 18.30 Uhr

Dienstag bis Freitag: 8.30 – 12.00 Uhr 13.30 – 16.00 Uhr nur telefonisch erreichbar

AUS DER GEMEINDE

Baustart Asylunterkunft Zirkuswiese Im August starten die Bauarbeiten zur geplanten temporären Asylunterkunft auf der Zirkuswiese. Die zweigeschossige Containeranlage wird Platz für 120 Personen bieten. Der kantonale Sozialdienst wird die Anlage im Dezember übernehmen und diese im Rahmen einer kantonalen Unterkunft als Familienunterkunft betreiben.

Langfristig ist vorgesehen, die Unterkunft an den definitiven Standort in der unteren Geisswies zu verlegen. Da die dafür notwendige Revision der Nutzungsplanung noch nicht rechtskräftig ist und mögliche Beschwerden zu Verzögerungen führen könnten, ist die Realisierung auf der Zirkuswiese erforderlich. Sie gewährleistet, dass keine Ersatzabgaben zu entrichten sind, und ist somit eine kostenoptimierte, zweckmässige Übergangslösung.

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung während der Sommerferien Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen sind während der Sommerferien vom 6. Juli bis 7. August wie folgt geöffnet: Montag: 8.30–12 und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag bis Freitag: 8.30–12 Uhr, nachmittags von 13.30–16 Uhr nur telefonisch erreichbar. Weitere Informationen über die Gemeinde sind online auf www.wettingen.ch zu finden.

INSERATE

HPS mit Gold belohnt

Grosse Ehre für die Heilpädagogische Schule Wettingen: Ihr Projekt für den Funkenflugwettbewerb wurde mit Gold ausgezeichnet.

«Was krabbelt, was gedeiht, was versteckt sich da?» heisst das durch den Kanton Aargau ausgezeichnete Projekt. Die Preisfeier fand am vergangenen Freitag im Kurtheater

Baden statt. 5000 Franken an Preisgeld erhielt die Schule.

Vorbereitung während Jahren

Drei Jahre lang hat Initiantin und Fachlehrerin Seraina Keller mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern der HPS Wettingen im Werkunterricht das Schulareal Stück für Stück untersucht und gestaltet. Im Rahmen des Projekts entstanden elf Hängematten, mehrere Hochbeete, ein Wegweiser, ein Igelhaus, Insektenhotels, ein Drache

PARTEINOTIZ

und eine Blumenbodenmalerei. Die Schülerinnen und Schüler führten zudem einen Drachentanz auf, feierten ein Burgfest und stellten Biodiversitätskisten zu verschiedenen Themen zusammen, wie es in der Mitteilung heisst.

Seraina Keller reichte das Projekt schliesslich beim kantonalen Wettbewerb von «Kultur macht Schule» ein. Die Goldprojekte übertreffen jeweils die Kriterien der fünfköpfigen Jury, die silbernen Auszeichnungen erfüllen diese. (LiWe/zVg)

«Bern direkt» – Heisse Diskussionen in Wettingen Dass eine Gruppe Nationalrätinnen und Ständeräte morgens um 6 Uhr ums Bundeshaus joggt, um herauszufinden, welche Fraktion am meisten Runden macht, wusste niemand im vollen Rathaussaal. Dies erfuhren die rund 50 Interessierten am Dienstagabend am Anlass von SP Aargau/SP Wettingen mit dem Namen «Bern direkt» – Heisse Diskussionen in Wettingen. Sie liessen sich durch Nationalräte Simona Brizzi, Cédric Wermuth und Gabriela Suter die wichtigsten Geschäfte der Sommersession in Bern erläutern. Und dazu einige Anekdoten.

Daneben sieht das Arbeitsprogramm der Parlamentarierinnen und Parlamentarier aber happig aus, vor allem davon berichteten die drei gemeinsam.

Im Rathaussaal: (v.l.) Cédric Wermuth, Simona Brizzi und Gabriela Suter. zVg

Passend zum Wetter wurde der Apéro bereits vor dem Podiumsgespräch offeriert. Danach konnte man mit den Nationalrätinnen und dem Nationalrat kommunizieren, es war eine gelungene Mischung aus Information und Fragerunde, die rege genutzt wurde. Glücklicherweise hatte es auch nach dem offiziellen Teil noch etwas Getränke und Apéro übrig, sodass viele Fragen an die Politprominenz noch geklärt werden konnten. Die SP freut sich über diesen gelungenen Austausch, bedankt sich bei allen Teilnehmenden und wünscht allen in Wettingen weitere erfrischende Politgespräche. (Adrian Knaup)

An der Preisfeier im Kurtheater zeigen die Kinder der HPS ihren Drachentanz. zVg

WETTINGEN

VERMISCHTES

Rap, Raclette und Wettingen-Vibes

Fleischkäsebrötli zum 60.

Act mit Rapper Dömiä. zVg

Die Männerriege bietet in der Bar Walhalla am Wettiger Fäscht nicht nur gemütliche Festatmosphäre, Raclette und Apéroplättli, sondern auch ein musikalisches Highlight aus der Region: Am Samstagabend steht der Wettinger Rapper Dömiä auf der Bühne.

Der Künstler, dessen Künstlername sich von seinem Vornamen Demian ableitet, bringt das Leben in Wettingen direkt auf die Bühne. Auf seinem Album «Chindheit» wird es persönlich: Es geht um den echten Zusammenhalt von Familie und Freunden. Egal ob die Geschwisterdynamik im Song «Grosse Brüeder», der Wert von Freundschaft in «Danke» oder das ultimative Local-Gefühl in «Im Dorf» – Dömiä bringt das Wettiger Läbe auf den Punkt und verleiht ihm den richtigen Sound. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen stimmungsvollen Abend mit regionalem Rap freuen. Bar Walhalla, Samstag, 4. Juli, 22 Uhr. (zVg)

Drei Tage Fussball, Fairplay und Teamgeist Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Platzverhältnissen fanden vom 19. bis 21. Juni die traditionellen Wettinger Fussballtage im Stadion Altenburg statt. Während drei Tagen standen Fairplay, Teamgeist und die Freude am Fussball im Mittelpunkt. Den Auftakt bildete das beliebte Firmenturnier mit zahlreichen regionalen Unternehmen. In spannenden Begegnungen setzte sich am Ende die Novais GmbH vor Nuñez Services durch.

Am anschliessenden 16. Schülerturnier vom 20. bis 21. Juni kämpften Primarschulklassen der 1. bis 6. Klasse mit viel Einsatz um die begehrten Pokale. Als Klassensieger durften sich die Cool Soccers (1. Klasse), FC Serie A (2. Klasse), Margi Legends (3. Klasse), FC Six Seven (4. Klasse) sowie Keaney’s (6. Klasse) feiern lassen.

Der FC Wettingen bedankt sich bei allen teilnehmenden Teams, Lehrpersonen, Eltern, Zuschauerinnen und Zuschauern sowie den vielen Helfenden und Sponsoren. Die Wettinger Fussballtage haben einmal mehr gezeigt, welchen wichtigen Beitrag der Fussball zum Vereinsleben und zum gesellschaftlichen Miteinander in Wettingen leistet. (zVg)

Bevor die Einwohnerratsmitglieder das 60-JahrJubiläum feierten, schwitzten sie im Rathaussaal. Und befanden es nicht «dringend», den Fall «Spezialzone Berg» aufzuarbeiten.

MELANIE BÄR

Dringlich oder nicht? Das war die Frage, die den Einwohnerrat vor einer Woche als Erstes beschäftigte. Manuela Ernst (GLP) und Martin Fricker (EVP) hatten nämlich eine dringliche Motion eingereicht, die «Verfahrensfehler zur ‹Spezialzone Berg› aufzuarbeiten». Zur Erinnerung: Das Stimmvolk hatte im März 2024 der Schaffung der «Spezialzone Berg» zugestimmt. Die Teiländerung der Nutzungsplanung hätte ermöglicht, auf einer über 4000 Quadratmeter grossen Fläche tiergestützte Therapie anzubieten. Die Zone liegt im kantonal geschützten Bereich am Südhang der Lägern in der Nähe des Therapiehofs «Begegnung mit Tieren», der dorthin umziehen wollte. Nach dem Ja des Kantons, der Gemeinde und des Volks machte das Verwaltungsgericht den Entscheid im Mai dieses Jahres rückgängig. Es äusserte Unverständnis für die «offensichtlich unzulässige Teilrevision» und kritisierte, dass die Umzonung nicht viel früher gestoppt wurde. Aufgrund «qualifizierter Rechtsfehlerhaftigkeit» müssen Kanton und Gemeinde für Gerichtskosten aufkommen. Nach dem Gerichtsurteil stellten sich viele die Frage, wie ein solcher massiver Verfahrensfehler passieren konnte. Auch die Einwohnerräte Ernst und Fricker. Damit dies nicht

nur lückenlos, sondern auch schnell aufgeklärt wird, reichten sie eine dringliche Motion ein.

Anders als Vorstösse ohne Dringlichkeit hätte der Einwohnerrat noch an der Sitzung zum Inhalt Stellung nehmen können. Doch dazu kam es nicht. Mit 19 Ja- und 21 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen wurde die notwendige Zweidrittelmehrheit verfehlt.

Zuvor hatte Ernst für die Dringlichkeit plädiert. Dies, weil der Gemeinderat die Kosten im Budget hätte aufnehmen können und es im zuständigen Departement Bau, Verkehr und Umwelt zu einem Wechsel des Regierungsrats kommt. Die SP hingegen sah keine Dringlichkeit, wie Julien Grundisch sagte: «Es handelt sich nicht um ein laufendes Verfahren.» Markus Zoller (Mitte) doppelte nach: «Wir müssen es aufarbeiten, aber eine zeitnahe Aufarbeitung reicht.» «Das Eisen muss geschmiedet werden, wenn es noch warm ist», so Judith Gähler (FDP) und fügte an: «Projektreviews werden sofort gemacht.» Die EVP hingegen warnte vor einem Schnellschuss. «Man soll die Motion normal behandeln, um sie sauber vorzubereiten.»

Weil die Dringlichkeit keine Zweidrittelmehrheit fand, wird die Motion nun erst an der nächsten Sitzung vom 3. September behandelt. Ziel der Motionäre ist die Aufarbeitung zum Fall «Spezialzone Berg» durch die Geschäftsprüfungskommission (GPK) mit externer Expertise. Regenwasser gab zu reden Drei Postulate wurden ohne Diskussion entgegengenommen und werden nun vom Gemeinderat geprüft. Sie betreffen die Themen elektronische Unterschrift bei Referenden

Ehemalige Ratspräsidentin und -präsidenten mit der amtierenden Präsidentin vor dem Rathaus. Alle zwei Jahre wird das Amt weitergegeben. sb

Einwohnerratsdebatte vor einer Woche

und Initiativen, Modernisierung im Steuerwesen, Beschleunigung der Aufschaltung von Protokollen und Vorstössen. Drei Interpellationen gingen ums Thema Ansiedlung des Energiekonzerns Hitachi. Sie haben sich nach dem Entscheid für den Standort Otelfingen erübrigt. Einzig die Überweisung des Postulats von Annette Junker und Heinrich Müller von der SP gab zu reden. Darin wurde gefordert, im Rahmen der Schulraumplanung ein Konzept für die Regenwasserbewirtschaftung zu erstellen. «Es ist wichtig, Regenwasser als Ressource zu nutzen», gab Junker zu bedenken. Der Gemeinderat war bereit, diese Prüfung vorzunehmen. Gemeinderat Martin Egloff (FDP) begründete: «Es ist zeitgemäss, diese Frage zu klären.» Markus Bader, der im Namen der SVP sprach, sah das anders. Man habe eben erst den Kredit für den Schulraum gesprochen und greife mit dem Postulat den Planern vor. «Die Nutzung von Regen-

Ratspräsidentin Ursi Depentor (Mitte) und ihr Vize Markus Bader (SVP). bär
Live

Geburtstag

wasser führt zu einer komplexen Planung», sagte Bader und wies auf Mehraufwand und Folgekosten hin.

Basil Baumgartner (SP) hingegen riet, mutig zu planen und in die Zukunft zu schauen: «Um später teure Anpassungen zu verhindern.» Lukas Rechsteiner (EVP): «Was teuer ist, müssen wir nicht umsetzen,

aber es ist wichtig, an alles zu denken.» «Wir werfen Geld raus für etwas, das es nicht braucht», sagte Martin Fricker (SVP). Die branchenüblichen SIA-Normen würden ohnehin umgesetzt. Die Abstimmung fiel am Schluss klar aus: Das Postulat wurde mit 37 Ja- und 5-NeinStimmen überwiesen.

60 Jahre Einwohnerrat Wettingen

Am 21. Januar 1966 wurde die Gemeindeversammlung durch den Einwohnerrat abgelöst. CVP-Politiker Max Knecht wurde erster Einwohnerratspräsident. Aktuell hat Ursi Depentor (Mitte) das Amt inne. Sie sprach in ihrer Festrede von einem «historischen Schritt». Die kommunale Demokratie präge bis heute das politische Leben von Wettingen. Depentor ist nach Margrit Wahrstätter (EVP) erst die zweite Frau als Präsidentin. Die Bevölkerung kann den

Ratsbetrieb von der Bühne aus mitverfolgen. «Darüber hinaus verfügt sie mit dem Initiativ- und dem Motionsrecht über wichtige Instrumente der Mitwirkung, welche unsere direkte Demokratie stärken», so Depentor. Sie bat darum, den Gedanken des Respekts gegenüber dem Parlament auch künftig zu leben. Mit Fleischkäsebrötli, Lägere-Bräu-Getränken und Eis feierten die Räte das Jubiläum nach der Sitzung im Schatten hinter dem Rathaus. (bär)

SP-Einwohnerrätinnen

-räte mit den ehemaligen

des

Christian Pauli (FDP, r.) war Einwohnerratspräsident während der Corona-Pandemie, als die Sitzungen im Tägi stattfanden. Auf dem Bild Gemeinderat Martin

l.) präsidierte, als vor

Severin Bigler
und
Vorsitzenden Josef Wetzel, Margrit Wahrstätter und Marcel Huggenberger (hinten v. l.). bär
Paul Koller (Mitte,
10 Jahren am Wettiger Fäscht gefeiert wurde. Auf dem Bild mit Gemeinderat Philippe Rey (parteilos) und Beat Brunner (FDP). bär
Egloff. bär
Erste Frau als Präsidentin
Einwohnerrats: Margrit Wahrstätter (EVP). Melanie Bär

WETTINGEN

Über 400000 Gäste

im Tägi begrüsst

An seiner Generalversammlung blickt die Tägi AG auf ein positives Geschäftsjahr 2025 zurück.

Erstmals seit der Sanierung präsentierte das grösste Freizeit-, Sport-, und Eventzentrum der Region, das Tägi, ein ausgeglichenes operatives Betriebsergebnis. An der Generalversammlung vom 25. Juni wurde auch der Wechsel im Verwaltungsrat gefeiert: Martin Hitz wurde, gemäss Mitteilung, feierlich verabschiedet und der Wettinger Finanzvorsteher Orun Palit (GLP) als Vertreter der Gemeinde Wettingen und Eigentümerin begrüsst.

Dank zahlreicher Grossveranstaltungen und einer modernen Infrastruktur blicke das Tägi auf ein er-

folgreiches Jahr zurück. «Unter anderem dank zahlreicher grosser Events durften wir über 400000 Besucherinnen und Besucher im Tägi willkommen heissen. Erstmals können wir nun auf operativer Ebene ein ausgeglichenes Betriebsergebnis präsentieren», sagte Verwaltungsratspräsident Roland Kuster (Mitte).

Schwung ins 2026 mitgenommen

Der positive Schwung aus dem Vorjahr habe nahtlos ins 2026 mitgenommen werden können, heisst es weiter im Bericht. Mit dem Ende der Eis- und Sporthallensaison sowie mehreren Open-Air-Events mit hoher Nachfrage verzeichnete das Tägi einen guten Start ins Geschäftsjahr 2026. Zwei Schönwetter- und Hitzeperioden im Mai und Juni sorgten zudem für einen Ansturm im Gartenbad. (LiWe/zVg)

Moderne Komposttoiletten installiert

Kompotois, moderne Komposttoiletten, stehen neu an der Mooshaldenstrasse und auf der Klosterhalbinsel.

Die puncto öffentliche Toiletten bisher unversorgten Standorte Mooshaldenstrasse und die Klosterhalbinsel haben Kompotois erhalten. Wie aus der Mitteilung der Gemeinde hervorgeht, sind die Komposttoiletten sauber, geruchsneutral und umweltfreundlich. Die Kabinen sind aus Schweizer Holz gefertigt und kommen ohne Wasser und Chemie aus. Urin und Kot werden mit Hobelspänen bedeckt, was die Gerüche bindet

Kompotois wurden installiert. zVg

und den Kompostierungsprozess einleitet. Zudem trennt ein Edelstahltrichter Urin und Kot. (LiWe/zVg)

Rosen und äusserst

An der Kantonsschule

Wettingen wurden die Abschlussklassen geehrt und die Maturazeugnisse überreicht.

Am 25. und 26. Juni feierten die Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler der Kantonsschule Wettingen ihren Erfolg. Unter dem Applaus der Angehörigen und der Schulgemeinschaft, der Lehrpersonen und Schulleitung wurden in der angenehm kühlen Klosterkirche 120 Sonnenblumen, 370 Rosen sowie ebenso viele Abschlusszeugnisse verteilt, heisst es in der Mitteilung der Schule.

Rektor Paul Zübli führte mit Humor durch den Anlass und amtete zudem bei der Zeugnisübergabe souverän als Blumenträger und Rektor für alles. Gemeindeammann Markus Haas sowie weitere Vertretungen der Gemeinde Wettingen, der Schulkommission, des Erziehungsrates und des Ehemaligenvereins beehrten den Anlass ebenfalls.

Besondere Leistungen prämiert

Die folgenden Schülerinnen und Schüler wurden für besondere Leistungen ausgezeichnet:

Fachmatur: 1. Platz: Silja Haller, Fachmatur Pädagogik; 2. Platz: Liara Fejzuli, Fachmatur Soziale Arbeit; 3. Platz: Antares Pandolfo, Fachmatur Gestaltung und Kunst.

Gymnasium: 1. Platz, 22.0, Cattin Cédric; 2. Platz, 21.5, Steger Lisa; 3. Platz, 21.5, Maag Seraina Leonie.

Beste Prüfung Schwerpunktfach Wirtschaft: Myles Willeke, ExPri/Preis des Ehemaligenvereins: Anna Lena Van Petegem für ihr soziales Engagement.

Die Abteilungslehrpersonen verabschiedeten ihre Klassen mit persönlichen und warmherzigen Worten. Es war spürbar, dass es ihnen ein Anliegen ist, ihre Schülerinnen und Schüler gut zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern.

Die verschiedenen hochstehenden musikalischen Beiträge der Schülerinnen und Schüler umrahmten den Anlass auf eindrückliche Weise. So interpretierten Indiana Huntley (Saxophon) und Leandro Ciaffone (Klavier) «In a Sentimental Mood» von Duke Ellington und brachten damit etwas zum Ausdruck, das – wenn auch nicht in Worte zu fassen –dennoch spürbar war.

Moment der Zeugnisübergabe: Applaus und

Prägende Mittelschulzeit

Besonders eindrücklich waren die individuellen, eloquenten, überraschenden und durchaus auch pointierten Abschlussreden der Schülerinnen und Schüler. In ihnen kam immer wieder zum Ausdruck, dass die Mittelschulzeit für sie – im positiven Sinn – als prägend empfunden wird. Nebst den fachlichen Lerninhalten sind sie auch als Schulgemeinschaft zusammengewachsen, haben sich persönlich weiterentwickelt und sich gegenseitig unterstützt. Gemeinsame Erlebnisse wie das SoNaFe/Sommernachtsfest, kulturelle und sportliche Anlässe, Spezialwochen und Förderungsgefässe wurden immer wieder als Teil der gemeinsamen KSWE-Identität erwähnt.

Und wenn man schon bei den Merkmalen der Schule sei: An die Qualität des Mensa-eigenen LinsenDal scheint kein anderes heranzureichen ...

Unter anderem dankten die jugendlichen Rednerinnen und Redner auch dem Team des Hausdienstes. Dank ihrer Arbeit konnten die 490 Blumen und Abschlusszeugnis-

Blick von oben auf das Tägi mit dem Gartenbad. zVg

pointierte Reden

freudige Gesichter in der Wettinger Klosterkirche. zVg

se tatsächlich vor Ort, in realiter, übergeben werden.

Wenn eine Schule den Raum bieten kann, damit die Schülerinnen und Schüler ihre ganz eigenen Be-

gabungen und Qualitäten entfalten können, und dies von ihnen auch so wahrgenommen wird, dann ist die Schule auf dem richtigen Weg. (LiWe/zVg)

Geschafft: Die Maturanden halten ihre Zeugnisse in den Händen. zVg

Neues Regenbecken wurde eingeweiht

Das Regenbecken «Kloster» ist nach neun Monaten Bauzeit fertiggestellt worden.

Unter der Grünfläche zwischen der Schwimmbad- und der AlberichZwyssig-Strasse befindet sich das neue Regenbecken. Mit einem Speichervolumen von 400 m3 schützt es künftig die Limmate und entlastet die Abwasserreinigungsanlage bei Starkregen, teilte die Gemeinde mit. Am letzten freitag wurde das neue Regenbecken im Beisein von Ressortleiterin Tiefbau, Kirsten Ernst, und Gemeindeammann Markus Haas eingeweiht.

Spatenstich im Herbst 2025 Mit einem symbolischen Spatenstich hatten die Bauarbeiten im

letzten September begonnen. Bereits vor Weihnachten wurde die Bodenplatte gegossen. Nach einer kurzen, kälte- und schneebedingten Pause im Januar 2026 nahm das direkt an die bestehenden Bauwerke des Abwasserverbands angebaute Rückhaltebecken Form an.

In den letzten zwei Monaten schliesslich arbeiteten diverse Unternehmen gemeinsam, um das Bauwerk mit moderner Mess- und Steuertechnik, Rohrleitungen, Belüftungs- sowie Reinigungsanlagen auszurüsten.

Ab August saniert der Abwasserverband Region Baden-Wettingen den angrenzenden Absturzschacht. Diese Bauarbeiten sollen rund ein Jahr lang dauern. Nach Abschluss dieser Bauetappe soll die Instandstellungsarbeiten vervollständigt und der Begrünung der Fläche abgeschlossen werden. (LiWe/zVg)

Klosterhalbinsel soll fix dazugehören

Als Teil des Museums Aargau soll die Klosterhalbinsel künftig figurieren. Der Regierungsrat startet eine Anhörung zur dauerhaften Integration.

Wie der Regierungsrat in seiner Mitteilung schreibt, hat das Museum Aargau auf der Klosterhalbinsel Wettingen im Rahmen eines seit 2022 laufenden Pilotprojekts erfolgreich ein museales Angebot aufgebaut. Die Klosterhalbinsel Wettingen etablierte sich seither als lebendiger Kultur-, Vermittlungs- und Begegnungsort. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat deshalb, die Klosterhalbinsel Wettingen dauerhaft als Standort von Museum Aargau weiterzubetreiben. Die öffentliche Anhörung dazu dauert noch bis zum 25. September.

Pilotprojekt von sieben Jahren

Aus dem Grossen Rat kam damals der Vorstoss, die Klosterhalbinsel als musealen Standort aufzubauen. Der Regierungsrat genehmigte schliesslich das Pilotprojekt, das ab 2022 ein Vorbereitungsjahr sowie eine sechsjährige operative Pilotphase vorsah. Das Projekt wird über den SwisslosFonds finanziert. In dessen Rahmen

Besucher stehen im Kreuzgang des Klosters Wettingen. zVg

entstand ein vielfältiges Vermittlungsangebot für Individualbesuchende, Gruppen und Schulklassen. Die Kombination aus historischer Authentizität, moderner Vermittlung, regionaler Verankerung und innovativen Formaten erzeuge ein attraktives, zeitgemässes Angebot, so der Regierungsrat.

Er beantragt dem Grossen Rat einen Verpflichtungskredit für einen jährlichen Bruttoaufwand von rund 650000 Franken. Gerechnet wird mit Einnahmen von rund 100000 Franken. (LiWe/zVg)

NEUENHOF

Die Hitze führt zu Kr

Gemeinde Neuenhof

Gemeinde Neuenhof

An der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. Juni 2026 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

An der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. Juni 2026 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

Traktandenliste

Traktandenliste

1. Genehmigung Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2025

1. Genehmigung Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2025

2. Genehmigung Rechenschaftsbericht 2025

2. Genehmigung Rechenschaftsbericht 2025

3. Genehmigung Rechnung 2025

3. Genehmigung Rechnung 2025

4. Genehmigung Kreditabrechnungen

4. Genehmigung Kreditabrechnungen

4.1 Spiel- und Pausenplatz Schulanlage Zentrum

4.1 Spiel- und Pausenplatz Schulanlage Zentrum

Die Hitze setzt besonders Menschen über 70 zu. Die Spitex Wettingen-Neuenhof empfiehlt, viel zu trinken. Bisher blieben hitzebedingte Todesfälle oder akute Notfälle aus.

MELANIEBÄR

4.2 Öffentliche Beleuchtung Hafnerweg/Hinterhagweg

4.2 Öffentliche Beleuchtung Hafnerweg/Hinterhagweg

4.3 Schulanlage Zentrum, Sanierung

4.3 Schulanlage Zentrum, Sanierung

4.4 Bushaltestelle Landhaus, Umbau «Behinderten-Gleichstellungsgesetz»

4.4 Bushaltestelle Landhaus, Umbau «Behinderten-Gleichstellungsgesetz»

4.5 Entwicklung Planungsgebiet «Härdli», Studienauftrag

4.5 Entwicklung Planungsgebiet «Härdli», Studienauftrag

5. Genehmigung Anpassung Entschädigungsreglement für Behörden und Kommissionen

5. Genehmigung Anpassung Entschädigungsreglement für Behörden und Kommissionen

6. Genehmigung Stellenantrag Gemeindekanzlei für Verwaltungsleitung

6. Genehmigung Stellenantrag Gemeindekanzlei für Verwaltungsleitung

7. Ablehnung Verpflichtungskredit über CHF 345'000 für Ersatzanschaffung Universalfahrzeug Bauamt

7. Ablehnung Verpflichtungskredit über CHF 345'000 für Ersatzanschaffung Universalfahrzeug Bauamt

Sämtliche Beschlüsse unterliegen gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 aller Stimmberechtigten innert 30 Tagen nach Veröffentlichung der Beschlüsse ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden.

Sämtliche Beschlüsse unterliegen gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 aller Stimmberechtigten innert 30 Tagen nach Veröffentlichung der Beschlüsse ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden.

Ablauf der Referendumsfrist: Montag, 3. August 2026

Ablauf der Referendumsfrist: Montag, 3. August 2026

Neuenhof, 2. Juli 2026

Die Spitex Wettingen-Neuenhof reagiert nicht erst bei Hitzewarnungen, sondern bereits, wenn die Temperaturen über 25 Grad ansteigen. Monica Schnellmann, Bereichsleiterin Kern- und Spezialdienste, sagt, was im Umgang mit der Hitze wichtig ist.

Genügend Wasser trinken im Alter ist wichtig: hat Gläser und Flyer zu Verhaltenstipps für heisse T Spitex-Organisationen verteilt.

den hohen Temperaturen. Vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen, eingeschränkter Mobilität oder einem reduzierten Durstempfinden waren stärker betroffen.

Neuenhof, 2. Juli 2026

Gemeinderat Neuenhof

Gemeinderat Neuenhof

Gab es infolge der Hitzewelle Todesfälle oder Notfälle bei Patientinnen und Patienten der Spitex WettingenNeuenhof? Monica Schnellmann, Bereichsleiterin bei der Spitex Wettingen-Neuenhof: Nein, bei uns kam es zu keinen hitzebedingten Todesfällen oder akuten Notfällen. Vereinzelt haben wir Kreislaufprobleme wie Schwindel, Schwäche, Blutdruckschwankungen oder Beinödeme festgestellt. Zudem beobachteten wir vermehrt Müdigkeit und Anzeichen von Flüssigkeitsmangel. Diese konnten wir frühzeitig auffangen und begleiten. In Einzelfällen wurde eine ärztliche Abklärung notwendig. Wir haben unseren Klientinnen und Klienten auch die vom Gesundheitsdepartement zur Verfügung gestellten Trinkgläser verteilt. Sie sollen helfen, dran zu denken, wie wichtig es jetzt ist, viel zu trinken und den Körper zu kühlen.

Warum sind ältere Menschen besonders gefährdet? Durch den Abbau von Muskelmasse kann der Körper weniger Wasser speichern und das Durstgefühl setzt oft verzögert ein. Flüssigkeitsmangel kann zu Schwindel, niedrigem Blutdruck und allgemeiner Schwäche führen. Das wiederum kann die Gangsicherheit beeinträchtigen und das Sturzrisiko deutlich erhöhen.

Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung

Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung

Welche Personen haben am meisten Mühe mit der Hitze? Ältere und alleinlebende Personen litten unter

Welche Massnahmen treffen die Spitex-Mitarbeitenden bei der momentanen Hitze? Spätestens bei anhaltend warmen Tagen ab etwa 25 Grad beginnt die verstärkte Sensibilisierung im Alltag. Wir achten auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme,

Die Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung lauten vom 6. Juli 2026 bis 7. August 2026 wie folgt:

Die Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung lauten vom 6. Juli 2026 bis 7. August 2026 wie folgt:

Sommeröffnungszeiten (6. Juli 2026 bis 7. August 2026)

Sommeröffnungszeiten (6. Juli 2026 bis 7. August 2026)

Montag 8.00 – 11.30 Uhr / 14.00 – 18.00 Uhr

Montag 8.00 – 11.30 Uhr / 14.00 – 18.00 Uhr

Dienstag 8.00 – 11.30 Uhr / Nachmittag geschlossen

Dienstag 8.00 – 11.30 Uhr / Nachmittag geschlossen

Mittwoch 8.00 – 11.30 Uhr / Nachmittag geschlossen

Mittwoch 8.00 – 11.30 Uhr / Nachmittag geschlossen

Donnerstag 8.00 – 11.30 Uhr / Nachmittag geschlossen

Donnerstag 8.00 – 11.30 Uhr / Nachmittag geschlossen

Freitag 7.30 Uhr durchgehend bis 14.30 Uhr

Freitag 7.30 Uhr durchgehend bis 14.30 Uhr

Unter vorgängiger Kontaktaufnahme ist auch während der eingeschränkten Öffnungszeiten eine individuelle Terminvereinbarung möglich.

Unter vorgängiger Kontaktaufnahme ist auch während der eingeschränkten Öffnungszeiten eine individuelle Terminvereinbarung möglich.

Ab Montag, 10. August 2026, gelten wieder die gewöhnlichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung.

Ab Montag, 10. August 2026, gelten wieder die gewöhnlichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung.

Tipps der Spitex

• Regelmässig trinken, auch ohne Durstgefühl; Getränke in ausreichender Menge in Griffweite bereitstellen

• Körperliche Anstrengung vermeiden

• Leichte, gut verdauliche Mahlzeiten bevorzugen

• Hitze meiden, sich im Schatten oder in gekühlten Innenräumen aufhalten

• Wohnräume möglichst kühl halten;

• Auf Warnzeichen wie Schwindel, Verwirrtheit oder Schwäche frühzeitig reagieren

• Den Spitex-Notruf (Notfallknopf) oder ein Mobiltelefon stets in Reichweite halten, um im Notfall rasch Hilfe rufen zu können

• Bei Unwohlsein nicht zögern, Unterstützung in Anspruch zu nehmen und sich bei Angehörigen, der Spitex oder beim Arzt zu melden.

Kreislaufproblemen

eine angepasste Tagesstruktur und beobachten den Gesundheitszustand der Klientinnen und Klienten. Daneben erinnern wir sie regelmässige ans Trinken und helfen wenn nötig bei der Flüssigkeitsaufnahme. Gleichzeitig achten wir darauf, die Wohnräume möglichst kühl zu halten, etwa durch Lüften am Morgen und Abend sowie Abdunkeln während des Tages. Leichte Kleidung und einfache kühlende Massnahmen wie feuchte Tücher sorgen zusätzlich für Entlastung. Wir beziehen auch vermehrt Angehörige ein, beim regelmässigen Trinken zu unterstützen.

Welche Rolle spielt die Ernährung bei grosser Hitze? Wir empfehlen, gelegentlich salzhaltige Lebensmittel wie Bouillon oder Snacks einzunehmen, um den Mineralstoffhaushalt

auszugleichen. Unser Mahlzeitendienst gewährleistet eine zuverlässige Versorgung mit ausgewogenen warmen Mahlzeiten auch während Hitzeperioden. Sowohl Essen als auch Getränke sollten idealerweise

«Flüssigkeitsmangel kann zu Schwindel, niedrigem Blutdruck und allgemeiner Schwäche führen.»

MONICASCHNELLMANNVONDERSPITEX

lauwarm sein. Heisses Essen wärmt den Körper zusätzlich auf, während eiskalte Gerichte und Getränke den Kreislauf belasten, weil der Körper die Temperatur ausgleichen muss.

Wie viel Flüssigkeit sollen Senioren zu sich nehmen? Gemäss den Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) sollten ältere Menschen regelmässig und ausreichend trinken. Idealerweise rund 1,5 Liter pro Tag und über den Tag verteilt. Das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) weist darauf hin, dass bereits fünf Gläser Flüssigkeit täglich eine wichtige Grundlage darstellen. Insbesondere bei Hitze empfiehlt das BAG, die Trinkmenge –sofern keine medizinischen Einschränkungen bestehen – zu erhöhen und die Flüssigkeit in kleineren, regelmässigen Portionen über den Tag verteilt aufzunehmen.

Ist ab Ende der Hitzeperiode wieder Normalbetrieb? Auch nach der offiziellen Hitzestufe bleibt die Spitex aufmerksam. Gerade bei älteren oder erkrankten Menschen kann sich die Belastung verzögert zeigen. Deshalb werden Massnahmen wie Trinkerinnerungen und Beobachtung weiterhin situativ fortgeführt. Dies ist wichtig, da Flüssigkeitsmangel auch nach Hitzetagen zu Kreislaufproblemen führen und das Sturzrisiko erhöhen kann.

Ist es dieses Jahr besonders herausfordernd oder nicht? Die wiederkehrenden Hitzeperioden waren spürbar belastend. Dank frühzeitiger Sensibilisierung, guter Vorbereitung und bewährter Abläufe konnte die Situation jedoch gut bewältigt werden. Aufgrund des engen Kontakts erkennen unsere Mitarbeitenden gesundheitliche Veränderungen frühzeitig und können rasch reagieren.

AUS DER GEMEINDE

Feuerwehr Neuenhof – Wahl Feuerwehrkommandant Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 15. Juni Philipp Faur als neuen Kommandanten der Feuerwehr Neuenhof gewählt und ihn gleichzeitig zum Hauptmann befördert. Er tritt die neue Funktion mit der Feuerwehrhauptübung am 18. September an. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit dieser Wahl eine sehr gut ausgewiesene und engagierte Persönlichkeit gefunden zu haben. Gemeinderat und Bevölkerung gratulieren Philipp Faur ganz herzlich zur Beförderung und wünschen ihm im neuen Amt als Feuerwehrkommandant viel Erfolg.

Anpassung Daten Wintereinwohnerund -ortsbürgergemeindeversammlung Der Gemeinderat hat aufgrund organisatorischer Gründe die Daten für die Wintereinwohner- und -ortsbürgergemeindeversammlung angepasst. Neu finden die Gemeindeversammlungen an folgenden Daten statt: 23. November, 19.30 Uhr, Ortsbürgergemeindeversammlung in der Alterssiedlung Sonnmatt Neuenhof; 30. November, 19 Uhr, Einwohnergemeindeversammlung in der Aula. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis.

VERMISCHTES

5. Rüsler-Cup Senioren-Tennisturnier begeistert Teilnehmer und Zuschauer Vom 22. bis 26. Juni fand bei sommerlichem Wetter auf der Anlage des Tennisclubs Neuenhof der 5. RüslerCup statt. Mit einer Beteiligung von 85 Spielerinnen und Spielern aus der Region und darüber hinaus war das Teilnehmerfeld so gross wie im Vorjahr. Erstmals wurde in einer Kategorie Herren über 80 gespielt.

Zahlreiche Spielerinnen und Spieler nutzten die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich in sportlich fairen und abwechs-

Prüfung erfolgreich bestanden: Diego Scottino und Nico Riner. zVg

Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss Mit Erfolg haben Diego Scottino und Nico Riner das Qualifikationsverfahren als Kaufmann EFZ bei der Gemeindeverwaltung Neuenhof bestanden. Diego Scottino hat mit der Berufsmaturität zudem einen weiteren Meilenstein erreicht. Gemeinderat und Personal gratulieren herzlich zu den tollen Prüfungsergebnissen und wünschen für die Zukunft alles Gute.

Termine 4. Juli bis 9. August: Sommerferien.

lungsreichen Begegnungen zu messen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten, dass Tennis auch im Seniorenalter mit viel Ehrgeiz, Technik und Freude am Spiel verbunden ist.

Neben dem sportlichen Wettbewerb stand vor allem auch das gesellige Miteinander im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Turnierleitung, das Helferteam und die Infrastruktur des Tennisclubs Neuenhof sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Spiele und unterstützten die Aktiven mit Applaus. Auch neben den Plätzen war für die Verpflegung der Gäste gesorgt.

In den einzelnen Konkurrenzen konnten sich am Ende die erfolgreichsten Spielerinnen und Spieler durchsetzen und wurden bei der Siegerehrung für ihre Leistungen auszeichnet. Alle Beteiligten waren sich einig, dass das Turnier erneut ein voller Erfolg war und einen festen Platz im Veranstaltungskalender verdient. Die Vorfreude auf die nächste Ausgabe ist bereits spürbar – der 6. Rüsler-Cup ist vom 21. Juni bis 25 Juni 2027 geplant. (zVg)

Spannende Seniorenpartien standen auf dem Programm. zVg
Das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) Tage bereitgestellt. Sie wurden durch die örtlichen zVg
Monica Schnellmann, Bereichsleiterin Spitex Wettingen-Neuenhof. zVg

So leben Flüchtlingsfamilien künftig

Die neue kantonale Asylunterkunft in der Webermühle in Neuenhof ist bezugsbereit. Vor der Inbetriebnahme konnten die zwei Containerhäuser für 120 Personen besichtigt werden.

SIBYLLE EGLOFF FRANCISCO

Wo sich bis vor Kurzem noch eine Wiese neben der historischen Villa Ermitage befand, stehen heute zwei Containerhäuser, ein Spielplatz und neu angelegte Wege. Ab Anfang Juli wird die Webermühle zum neuen Zuhause für bis zu 120 Geflüchtete. Dann ziehen die ersten Familien aus der kantonalen Asylunterkunft an der Stockstrasse in Neuenhof in die neue Siedlung um. Der Umzug erfolgt, weil am bisherigen Standort bald ein Wohnbauprojekt mit 51 Wohnungen realisiert wird. Die neue Anlage in der Webermühle ist deshalb als Übergangslösung für fünf Jahre vorgesehen. Kurz vor der Inbetriebnahme gewährt der Kantonale Sozialdienst am Samstagvormittag einen Einblick in die Unterkunft. Für Rudolf Peschel von der Altura RE AG, der Eigentümerin des Areals, ist die Zwischennutzung sinnvoll. «Bis unser Bauprojekt umgesetzt werden kann, vergehen noch einige Jahre. Es wäre schade gewesen, wenn das Gelände während dieser Zeit brachliegen würde», sagt er. Der Weg bis zur Realisierung war allerdings anspruchsvoll. Gegen das Baugesuch gingen drei Einwendungen ein, die zuerst bereinigt werden mussten.

Unterkunft ist zweckmässig Die Anlage selbst wirkt schlicht und funktional. Jede der vier Wohneinheiten bietet Platz für 15 Personen. Herzstück ist ein Gemeinschaftsraum mit Küche, Esstischen, Sofaecke und Fernseher. Daran schliessen fünf Schlafzimmer mit jeweils drei Betten an. Hinzu kommen Nasszellen und eine Nische mit Waschmaschinen und Tumbler. «Die Unterkunft ist zweckmässig, aber kein Luxus», sagt Regierungsrat Jean-Pierre Gallati (SVP), der beim Rundgang für Presse und Bevölkerung dabei ist.

Neu ist für die meisten der künftigen Bewohnenden die Wohnform. An der Stockstrasse verfügten sie

über eigene Wohnungen. Künftig teilen sich mehrere Familien Küche und Aufenthaltsraum. «Das wird für viele eine Umstellung sein», sagt Betreuer Julian Bakri. Für das Betreuungsteam bringe die neue Struktur jedoch Vorteile, weil sie eine bessere Übersicht biete.

Auf geplante Schulräume in der Villa Ermitage wird verzichtet Nach dem Umzug von der Stockstrasse bleiben vier Zimmer frei. Diese sollen möglichst noch vor Ende der Sommerferien besetzt werden. «So können neu ankommende Kinder direkt in Neuenhof eingeschult werden», erklärt Julia Ringger. Sie ist die Leiterin Betreuung der neuen kantonalen Asylunterkunft. Auf ursprünglich geplante Schulräume in der Villa Ermitage verzichtet der Kanton inzwischen. Alle schulpflichtigen Kinder besuchen bereits die Schule in Neuenhof, ein Einschulungsvorbereitungskurs ist deshalb nicht nötig. Wie lange die Familien in der Webermühle bleiben werden, lässt sich nicht vorhersagen. «Sie wohnen hier, bis über ihr Asylgesuch entschieden ist. Das kann einige Monate dauern», sagt Ringger. Damit aus der Containersiedlung möglichst rasch ein Quartier auf Zeit wird, will sich auch die Nachbarschaft engagieren. Der Quartier-

Blick in ein Familienschlafzimmer in einer Wohneinheit für 15 Personen. Die befristete Containersiedlung bietet Platz
Die Küche im Gemeinschaftsraum.

in der Webermühle

für bis zu 120 Personen und ist primär für Familien vorgesehen. Fotos: Henry Muchenberger

Bei der Besichtigung der Containersiedlung: (v.l.) Rudolf Peschel, Altura RE AG, Stephan Alexander, Leiter Unterabteilung Asyl KSD, Julian Bakri, Betreuung KSD, Alev Ünlüdere, Betreuung KSD, Gordon Dinacher, Gemeinderat Neuenhof, und Julia Ringger, Teamleitung Betreuung KSD.

verein Webermühle hat bereits seine Unterstützung angekündigt und möchte Deutschkurse sowie Begegnungsangebote organisieren. So soll

der Neustart für die Familien nicht nur unter einem neuen Dach, sondern auch in einem neuen Umfeld gelingen.

Im Gespräch: Pia Maria Brugger Kalfidis, Leiterin Kantonaler Sozialdienst (KSD), mit Landstatthalter Jean-Pierre Gallati, Vorsteher Departement Gesundheit und Soziales, anlässlich der Besichtigung.

Das Wohnzimmer mit zwei Sofas und einem Fernseher.

Die Nasszelle mit Waschmaschinen.

Blick in die Betriebszentrale der neuen Containersiedlung.

KILLWANGEN/SPREITENBACH

GEMEINDE KILLWANGEN

GEMEINDE KILLWANGEN

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden folgende Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 19. Juni 2026 veröffentlicht:

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden folgende Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 19. Juni 2026 veröffentlicht:

AUS DER GEMEINDE

Ein klares

1. Genehmigung Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 27. Juni 2025

1. Genehmigung Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 27. Juni 2025

2. Genehmigung Rechenschaftsbericht 2025

2. Genehmigung Rechenschaftsbericht 2025

3. Genehmigung Jahresrechnung 2025

3. Genehmigung Jahresrechnung 2025

4. Genehmigungs Budget 2027

4. Genehmigungs Budget 2027

5. Genehmigung Dienstbarkeitsvertrag Neubau Reservoir Häuli

5. Genehmigung Dienstbarkeitsvertrag Neubau Reservoir Häuli

6. Genehmigung Aufnahme Schmid Markus, Monica und Fabian ins Ortsbürgerrecht

6. Genehmigung Aufnahme Schmid Markus, Monica und Fabian ins Ortsbürgerrecht

7. Genehmigung Aufnahme Schmid David ins Ortsbürgerrecht

7. Genehmigung Aufnahme Schmid David ins Ortsbürgerrecht

8. Genehmigung Aufnahme Alt Urs ins Ortsbürgerrecht

8. Genehmigung Aufnahme Alt Urs ins Ortsbürgerrecht

9. Genehmigung Aufnahme Kern Elisabeth ins Ortsbürgerrecht

9. Genehmigung Aufnahme Kern Elisabeth ins Ortsbürgerrecht

Die Beschlüsse zu sämtlichen Traktanden wurden abschliessend gefasst und unterstehen somit nicht dem fakultativen Referendum.

Die Beschlüsse zu sämtlichen Traktanden wurden abschliessend gefasst und unterstehen somit nicht dem fakultativen Referendum.

Killwangen, Juni 2026

Öffnungszeiten

An der Gemeindeversammlung wurden 2,56 Mio. Franken für den Neubau des Reservoirs Häuli bewilligt. Auch die Jahresrechnung wurde angenommen.

IRENE HUNG-KÖNIG

Gemeinderat Killwangen

Killwangen, Juni 2026

Gemeinderat Killwangen

Gemeindeverwaltung in den Sommerferien Während der Sommerferien, das heisst vom 6. Juli bis 7. August, gelten für die Gemeindeverwaltung folgende reduzierte Öffnungszeiten: Montag, 12–20 Uhr; Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 Uhr; Freitag, 7–11.30 Uhr. Auf Voranmeldung können selbstverständlich auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden.

GEMEINDE KILLWANGEN

GEMEINDE KILLWANGEN

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden folgende Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. Juni 2026 veröffentlicht:

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden folgende Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. Juni 2026 veröffentlicht:

1. Genehmigung Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 26. November 2025

1. Genehmigung Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 26. November 2025

2. Genehmigung Rechenschaftsbericht 2025

2. Genehmigung Rechenschaftsbericht 2025

3. Genehmigung Jahresrechnung 2025

3. Genehmigung Jahresrechnung 2025

4. Genehmigung Kreditabrechnungen

4. Genehmigung Kreditabrechnungen

5. Kreditgenehmigung Neubau Reservoir Häuli

5. Kreditgenehmigung Neubau Reservoir Häuli

6. Kreditgenehmigung Sanierung Fadackerstrasse

6. Kreditgenehmigung Sanierung Fadackerstrasse

Sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung unterstehen gemäss § 8 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Das heisst, sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung verlangt wird.

Sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung unterstehen gemäss § 8 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Das heisst, sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung verlangt wird.

Ablauf der Referendumsfrist: 3. August 2026

Ablauf der Referendumsfrist: 3. August 2026

Killwangen, 26. Juni 2026

Wer übernimmt den MuKi-Deutschunterricht in Killwangen? Killwangen bietet seit Jahren den beliebten MuKi-Deutschkurs an: Mütter lernen Deutsch, ihre Kleinkinder sind spielerisch mit dabei und werden auf den Kindergarten vorbereitet. Da die Kursleiterin in Pension geht, wird eine Nachfolge gesucht, welche ab August den MuKi-Deutschunterricht in der Gemeinde übernimmt. Wer gute Deutschkenntnisse und Freude am Umgang mit Müttern und kleinen Kindern hat, kann sich bei der Gemeindeverwaltung Killwangen (gemeindekanzlei@killwangen.ch/ Tel. 056 418 10 60) melden.

AUS DER GEMEINDE

Die Anzahl Stimmberechtigter in der Mehrzweckhalle Killwangen war am Donnerstagabend überschaubar. Gemeindeammann Markus Schmid (Mitte) konnte 43 Stimmberechtigte zur Sommergmeind begrüssen. Er präsentierte eine positive Jahresrechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 458014 Franken. Positiv ins Gewicht fielen die Steuern, die um 3,2 Prozent besser ausfielen als im Vorjahr. Die Spitex, das «Problemkind» der letzten zwei bis drei Jahre, schloss besser ab als angenommen. Allerdings seien die Beiträge an den Kanton für die Pflegefinanzierung um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, so Schmid.

Fredi Heimann, Präsident der Finanzkommission (Fiko), gab der Versammlung einen kurzen Einblick in die Arbeit mit den Gemeinderech-

Gemeinderat Killwangen

Killwangen, 26. Juni 2026 Gemeinderat Killwangen

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Grossvater und Schwiegervater

Raffaele Cerullo

23. Februar 1937 bis 15. Juni 2026

Er wurde im 89.Lebensjahr von seinen Altersbeschwerden erlöst.

In unseren Herzen lebst du weiter

Rosina Cerullo-Clemente

Giuseppe Nicola Cerullo

Vittoria Frick-Cerullo

Alessia S. Frick

Simon Frick

Verwandte und Freunde

Die Gedenkfeier findet am Freitag, 3. Juli 2026, um 15.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche «Bruder Klaus» Killwangen statt.

Traueradresse: Rosina Cerullo-Clemente, Zelgmattstrasse 10, 8956 Killwangen

Mit grosser Freude und Stolz halten die Absolventinnen und Absolventen ihre eidgenössischen Fähigkeitszeugnisse in den Händen. zVg

Ja zu Reservoir und Strasse

nungen: «Vom Leiter Finanzen, Kevin Busslinger, erhält die Fiko die Rechnung digital. Jeder Einzelne schaut sich diese an.» Es seien 55 Ordner an Rechnungen, welche man natürlich nicht alle kontrollieren könne. Deshalb konzentriere sich die Fiko auf ein Thema. Sie trifft sich, um Fragen an Kevin Busslinger zusammenzustellen. Beim Treffen mit dem Finanzleiter konnten rund 80 Prozent der Fragen geklärt werden, so Heimann. Danach trifft man sich mit dem Gemeinderat.

Schliesslich genehmigte die Gemeindeversammlung die Jahresrechnung klar wie auch den Rechenschaftsbericht.

Klares Ja zu Millionenkredit Gemeinderat Roger Gauch (parteilos) präsentierte an diesem Abend den einzigen Millionenbrocken zur Abstimmung. Es ging um den Neubau des Reservoirs Häuli. Das jetzige Reservoir stammt aus dem Jahr 1950. Der Stand der Technik sei ungenügend und das Speichervolumen zu klein. Der Kredit von 2,56 Mio. Franken würde für ein Reservoir mit zwei länglichen Wasserkammern auf 500 Metern über Meer und einem Wasserspeicher von 1000 m3

Hände in die Höhe: Die 43 Personen stimmen in der Mehrzweckhalle über diverse

genutzt werden. «Falls es in Spreitenbach und Killwangen gleichzeitig brennen würde, würde das Wasser nicht reichen», stellte Roger Gauch fest. Die Stimmberechtigten sagten schliesslich klar Ja zum Begehren. Auch die Kreditabrechnungen zum Meierbädli, Fussweg Friedhof, zur Sanierung Kirchstrasse Ost und

zur Sanierung Rütirain wurden angenommen. Auch die Kreditabrechnung für die digitalen Wasser- und Stromzähler wurde genehmigt. Schliesslich ging es um die Sanierung Fadackerstrasse. Hierfür präsentierte der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von 845000 Franken. Nach dem Rohrleitungs-

bruch vom 14. März war herausgekommen, dass die Wasserleitung in viel schlechterem Zustand ist als angenommen. Nebst der Leitung werden auch in den Bereichen Strasse, Kanalisation und Elektrizität Neuerungen vorgenommen. Die Versammlung nahm den Verpflichtungskredit klar an.

Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeinde Spreitenbach gratulieren den vier jungen Berufsleuten herzlich zu ihren erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen: Edmond Dedaj, Kaufmann EFZ mit Berufsmatur (Praktikant), Fabienne Dubach, Kauffrau EFZ mit Berufsmatur, Laura Muscogiuri, Kauffrau EFZ und Ahash Yoheswaran, Kaufmann EFZ mit Berufsmatur (Praktikant).

Im Rahmen einer feierlichen Diplomübergabe durften die Absolventinnen und Absolventen ihre eidgenössischen Fähigkeitszeugnisse entgegennehmen.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Fabienne Dubach: Sie wurde mit dem Spezialpreis der Berufsmaturitätsschülerinnen und -schüler für die beste schulische EFZ-Prüfung ausgezeichnet. Für diese besondere Ehrung gratuliert die Gemeinde Spreitenbach herzlich.

Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung haben sie einen wichtigen Meilenstein auf ihrem beruflichen Weg erreicht und wertvolle

Grundlagen für ihre weitere Zukunft geschaffen. Die Gemeinde Spreitenbach wünscht den jungen Fachkräften für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg viel Freude, Erfolg und Zuversicht bei den kommenden Herausforderungen.

Videoüberwachung Schulhaus Seefeld Der Gemeinderat hat einen Nachtragskredit im Umfang von 22000 Franken für die Installation einer Videoüberwachungsanlage bei der Schulanlage Seefeld bewilligt. Mit der Massnahme soll Vandalismus wirksam entgegengewirkt und die öffentliche Infrastruktur besser geschützt werden.

Anfang Mai ist das totalrevidierte Reglement über die Videoüberwachung öffentlicher Gebäude und Anlagen der Gemeinde Spreitenbach in Kraft getreten. Damit wurden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, die Videoüberwachung schrittweise auf weitere sensible Standorte auszuweiten. In einem ersten Schritt wurde entschieden, die gemeindeeigenen Wertstoffsammelstellen mit Vi-

deoüberwachung auszurüsten. Nun folgt mit der Schulanlage Seefeld ein weiterer Standort.

Die Erweiterung der Videoüberwachung ist eine Reaktion auf wiederholte Vandalenakte, Sachbeschädigungen und andere sicherheitsrelevante Vorfälle an verschiedenen öffentlichen Anlagen. Trotz zusätzlicher Kontrollen und weiterer Massnahmen konnten die Probleme nicht nachhaltig eingedämmt werden. Die positiven Erfahrungen mit der bereits bestehenden Videoüberwachung bei der Schulanlage Zentrum zeigen hingegen, dass die sichtbare Präsenz von Kameras eine präventive Wirkung entfalten und die Zahl der Vorfälle reduzieren kann.

Auch auf der Schulanlage Seefeld kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Sachbeschädigungen und Vandalismus. Insbesondere die Vorfälle während der Sommermonate im letzten Jahr haben den Handlungsbedarf verdeutlicht. Zudem wurde aus der Bevölkerung mehrfach der Wunsch nach einer besseren Überwachung der Schulanlage

an den Gemeinderat herangetragen. Mit dem bewilligten Nachtragskredit werden die Installation der Anlage sowie deren Inbetriebnahme finanziert. Der Betrieb erfolgt unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sowie der datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Baubewilligungen wurden erteilt an: Umwelt Arena AG, Türliackerstrasse 4, 8957 Spreitenbach, Installation einer Hybridanlage des Typs PowerPyramid an der Türliackerstrasse 4; Yves Brise, Haldenstrasse 21, 8957 Spreitenbach, Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit Aussengerät an der Binzmattstrasse 4; Brogleworks AG, Rotzenbühlstrasse 55, 8957 Spreitenbach, Lebensturm und Blumenwiese für mehr Biodiversität an der Rotzenbühlstrasse 55; Castro Aldo, Grütstrasse 37, 8957 Spreitenbach, Ersatz Thujahecke durch Sichtschutzwand an der Grütstrasse 37; Alters- und Pflegeheim «Im Brühl», untere Dorfstrasse 10, 8957 Spreitenbach, Einbau von 2 Klimageräten an der unteren Dorfstrasse 10.

Geschäfte ab. Irene Hung-König

EinladungfürdieBevölkerung

Bundesfeier mitVolksfest

Samstag, 1.August2026

Bundesfeier SportplatzZiegelei, 10.30Uhr

Volksfest SportplatzZiegelei, ab17.00bis24.00Uhr

Mehr

Informationen:

Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gesetzes über die Einwohnergemeinden (Gemeindegesetz) des Kantons Aargau werden die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni 2026 wie folgt veröffentlicht:

1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 25. November 2025; Genehmigt

2. Rechenschaftsbericht 2025; Kenntnisnahme

3. Jahresrechnung 2025; Genehmigt

4. Kreditabrechnungen

1. Freiraumkonzept; Genehmigt

2. Teilerschliessung Wohn- und Gewerbezone Kreuzäcker (WGK); Genehmigt

3. Schulanlagen Seefeld und Zentrum; Ersatz Schliessanlagen; Genemigt

4. Limmattalbahn; Anpassung/Erneuerung gemeindeeigener Anlagen; Genehmigt

5. Untere Dorfstrasse; Werkleitungssanierung; Genemigt Die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung unterstehen dem fakultativen Referendum. Sie werden endgültig, wenn nicht innert 30 Tagen seit Veröffentlichung von 20% der Stimmberechtigten das Referendum ergriffen wird.

Auf der Kanzlei kann eine Unterschriftenliste unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung für ein Referendumsbegehren ist die Unterschriftenliste bei der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden.

Ablauf der Referendumsfrist: 3. August 2026

Ihre Botschaft dort, wo sie gelesen wird.

KunstinSpreitenbach GEMEINDEGALERIE

Ausstellung: 03.Juli- 21.August2026 Ilse Dury

Marianna Hübner MicheleRenna

Vernissage mit Apéro Freitag 03. Juli 2026 19.00bis 21.00Uhr

Limmatwelle

Tel.058 2005773 thomas.stadler@chmedia.ch

Einführungsworte: SalvatoreMainardi, Kurator

Bauausschreibung

BG Nr: 3762

Bauherr: Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach

Bauobjekt: Wärmeverbund Neumatt – Anschluss Brüelstrasse 50 – 64

Baustelle: Brüelstrasse 50 – 64

Parzelle: 1637, 2431

Zusatzbew.: Keine

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 6. Juli 2026 bis 4. August 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinde Spreitenbach

Bauausschreibung

BG Nr: 3760

Bauherr: Einwohnergemeinde Spreitenbach Bahnhofstrasse 2 8957 Spreitenbach

Bauobjekt: Sanierung 300 mSchiessanlage Wilental

Baustelle: Wilental

Parzelle: 2285

Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 6. Juli 2026 bis 4. August 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Gemeinde Spreitenbach

Im Kino Entscheidungen getroffen

Erstmals und als Versuch wurde die Gemeindeversammlung im Kino Pathé abgehalten. 131 Stimmberechtigte folgten der Einladung.

IRENE HUNG-KÖNIG

Gemeindepräsident Markus Mötteli (Mitte) begrüsste die Stimmberechtigten mit den Worten: «Wir sind hier an einem Ort, wo wir noch nie waren – im Kino Pathé und nicht in der ‹Sauna›-Turnhalle Boostock.» Dies sei ein Test, man werde aber dazu noch eine Umfrage machen. Zweifelsohne hatte es am vorletzten Dienstagabend Vorteile, im klimatisierten Kinosaal zu sitzen. Ungewohnt war es, denn die 131 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger – von insgesamt 5122 – sassen in den bequemen roten Polstersesseln und sahen wortwörtlich auf den Gemeinderat vor der grossen Leinwand herab. Zu diskutieren gab es auch nicht viel, die Traktandenliste war mit vier Geschäften relativ kurz. So wurden der Rechenschaftsbericht 2025 wie auch die Jahresrechnung mit einem Überschuss von 1,06 Mio. Franken klar genehmigt. Besonders erfreulich sei das Plus von über einer Million Franken an Steuererträgen. Auf der anderen Seite musste Markus Mötteli mitteilen, dass die Kosten für die Pflegefinanzierung um eine Million Franken höher ausfielen als 2024.

VERMISCHTES

Vernissage mit Apéro In der Gemeindegalerie Spreitenbach werden Werke von Ilse Dury (Bilder), Marianna Hübner (Objekte) und Michele Renna (Bilder) gezeigt. Einführungsworte: Salvatore Mainardi, Kurator. Musikalische Umrahmung: Renato Minamisawa, Gitarre. Zur Vernissage sind alle herzlich eingeladen. Gemeindegalerie Spreitenbach, Freitag, 3. Juli, 19–21 Uhr. (zVg)

66. Faustball-Dorfturnier Spreitenbach Am 15. und 16. August wird die Sportanlage in der Ziegelei erneut zum Zentrum des Dorflebens. Das traditionelle Dorfturnier bietet sportliche Highlights, kulinarische Köstlichkeiten und eine mitreissende Party. Ab dem 7. Juli können sich

Patrik Schmid, Präsident der Finanzkommission (Fiko), stellte das mit sechs neuen Personen bestückte Gremium vor: Nebst ihm sind Marco Weber, Vizepräsident, Aktuar Urs Schweri sowie die Mitglieder Marco Beerkircher, Michel Bisig, Veljko Nikolic und Anja Streichenberg dabei. Schmid beurteilte die finanzielle Lage der Gemeinde als positiv trotz hoher Investitionen.

Kreditabrechnungen angenommen

Die insgesamt fünf Kreditabrechnung wurden alle angenommen. Dabei handelte es sich um die Teilerschliessung Wohn- und Gewerbezone Kreuzäcker, um die Schulanlagen Seefeld und Zentrum, Ersatz Schliessanlagen wie auch um die Werkleitungssanie-

Teams jeden Dienstag in der Ziegelei auf das Turnier vorbereiten. Der STV Spreitenbach freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Einblicke ins Vereinsleben und aktuelle Infos sind auf Instagram unter @stvspreitenbach zu finden. Wer Lust hat, den Verein zu

rung an der Unteren Dorfstrasse. Bei der Wohn- und Gewerbezone Kreuzäcker stellte die Fiko fest, dass dies bereits 2019 hätte bereinigt werden können. Es entstanden Mehrkosten von 34748.55 Franken, weil man für Leitungen tiefer hatte graben müssen.

Lieferverzögerung bei Boostocksteg Unter Verschiedenem wies Gemeindepräsident Mötteli auf die Verzögerung beim neuen Boostocksteg hin: Da der Stahlbauer Probleme mit der Lieferung habe, werde der Steg erst Mitte September eingeweiht statt wie geplant am 1. August. Zum Thema Littering erklärte Markus Mötteli, dass es mühsam sei, im ganzen Gemeindegebiet Videokameras auf-

zustellen. Auch die Sammelstellen würden videoüberwacht, jedoch fehlten hier noch die Akkus. Beim Schulhaus Seefeld soll die Videokamera bis Ende Jahr installiert sein. Zum Problem mit den Fahrerinnen und Fahrern auf E-Rollern und E-Scootern, auf sogenannten Trendfahrzeugen, meinte Mötteli: «Es ist ein grosses Problem, die Polizei hat schon Fahrzeuge konfisziert.» Das Problem: Die Fahrzeuge seien nicht registriert. «Ich bin enttäuscht über die Absage aus dem Nationalrat», so der Gemeindepräsident. Die grosse Kammer hatte im Mai darüber entschieden, dass es weiterhin keine Anpassungen wie Helm-, Nummernschild- und Ausweispflicht bei Trendfahrzeugen brauche.

unterstützen oder an einem Event als Sponsor aufzutreten, melde sich per E-Mail bei sponsoring@stv-spreitenbach.ch. (zVg)

Hallenbad – Revision Das Hallenbad Spreitenbach bleibt aufgrund der jährlich stattfindenden Revisionsund Unterhaltsarbeiten vom 3. Juli bis und mit 7. August geschlossen. Während der Revisionszeit wird das Schwimmbecken vollständig entleert. Anschliessend werden umfassende Reinigungs-, Revisions- und Unterhaltsarbeiten an den technischen Anlagen und der Infrastruktur durchgeführt. Diese Arbeiten sind notwendig, um einen sicheren, hygienischen und reibungslosen Badebetrieb sicherzustellen. Ab Sams-

tag, 8. August, steht das Hallenbad wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. (zVg)

Mit dem Luchs auf Sommerabenteuer Vom 4. Juli bis 16. August lädt die Umwelt-Arena Schweiz zu ihren Family Days ein. Jeweils von Mittwoch bis Sonntag erwartet Familien ein abwechslungsreiches Sommerprogramm mit interaktiven Erlebnissen und spannenden Wettbewerben. Im Mittelpunkt der diesjährigen Sommer-Family-Days steht die aktuelle Sonderausstellung zum Luchs. Beim interaktiven Spasstrail «Auf Augenhöhe mit dem Luchs» erleben Kinder gemeinsam mit ihren Eltern die grösste Raubkatze Europas mit allen Sinnen. (zVg)

Premiere im Kino: Die Stimmberechtigten stimmen im Kinosaal über die Geschäfte ab. zVg
Ab 7. Juli können sich Teams auf das Dorfturnier vorbereiten. zVg

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202645

Bauherrschaft: Abazi Arbenita und Besnik Schliffenenweg 28 5436 Würenlos

Bauvorhaben: Erstellung Pergola, Sichtschutz, zwei Parkplätze und energetische Fassadensanierung

Lage: Parzelle 3564 (Plan 78) Schliffenenweg 28 Zone: Wohnzone W2

Gesuchsauflage vom 3. Juli bis 3. August 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Würenlos

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202490-1

Bauherrschaft: Konsortium Landstrasse c/o KMP Architektur AG Bahnhofstrasse 1 5430 Wettingen

Bauvorhaben: Neubau von einem Wohn- und Gewerbehaus, drei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage und Photovoltaikanlage, Projektanpassung: Haus 4 Lage: Parzellen 560 und 3427 (Pläne 71 und 72) Landstrasse –Buechzelglistrasse Zone: Wohn- und Gewerbezone WG und Wohnzone W2

Gesuchsauflage vom 3. Juli bis 3. August 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. GEMEINDE WÜRENLOS

AUS DER GEMEINDE

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung während der Sommerferien Während der Sommerferien gelten für die Gemeindeverwaltung reduzierte Schalteröffnungszeiten. Von Montag, 6. Juli, bis Freitag, 7. August, wird die Gemeinde wie folgt geöffnet sein: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen. Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten können mit den betroffenen Verwaltungsabteilungen direkt vereinbart werden. Das Bestattungsamt und die Gemeindekanzlei (Notfälle!) sind nachmittags bis 16 Uhr erreichbar unter Telefon 056 436 87 28.

Gemeinderat und Verwaltungspersonal wünschen eine sonnige und erholsame Sommerzeit.

Praxisänderung Fassadenanstriche Gemäss § 49 Abs. 1 lit. a der Bauund Nutzungsordnung (BNO) der Gemeinde Würenlos ist dem Gemeinderat zusätzlich zu den im kantonalen Recht vorgesehenen Vorhaben für Fassadenrenovationen, neue Fassadengestaltungen, vorgehängte Fassaden sowie Solareinrichtungen in der Dorfzone D, Kernzone K und Weilerzone Ötlikon ein Baugesuch einzureichen. Die praktische Anwendung dieser Bestimmung hat gezeigt, dass insbesondere bei reinen Unterhaltsarbeiten in Form eines identischen

Fassadenanstrichs («1:1-Ersatz») ein formelles Baubewilligungsverfahren von den betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern als unverhältnismässig wahrgenommen wird. Bei einem unveränderten Fassadenanstrich ergeben sich in der Regel keine ortsbildrelevanten Änderungen, sofern Farbton, Erscheinungsbild und Materialisierung unverändert bleiben.

Der Gemeinderat hat deshalb an seiner Sitzung vom 22. Juni Folgendes beschlossen: • Für Fassadenanstriche im Sinne eines vollständigen «1:1-Ersatzes» in der Dorfzone D sowie in der Kernzone K wird ab sofort auf die Durchführung eines ordentlichen Baubewilligungsverfahrens verzichtet. Voraussetzung für den Verzicht auf ein Baubewilligungsverfahren ist, dass Farbton, Farbwirkung und Erscheinungsbild der Fassade vollständig unverändert bleiben. Bereits geringfügige Farbtonänderungen oder Änderungen der Fassadengestaltung bleiben bewilligungspflichtig. • Die Fassadenanstriche sind der Bauverwaltung vor Ausführung der Arbeiten schriftlich zu melden. Sie sind meldepflichtig. • In der Weilerzone Ötlikon sowie bei Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone bleibt für Fassadenanstriche und Fassadenrenovationen die ordentliche Bewilligungspflicht bestehen. Bei Fragen

steht die Bauverwaltung unter Telefon 056 436 87 50 oder bauverwaltung@wuerenlos.ch gerne zur Verfügung.

Schliessung Verkaufsladen

Geschätzte Kundinnen und Kunden, aus gesundheitlichen Gründen sind wir leider gezwungen unseren Tätigkeitsbereich zu reduzieren. Wir schliessen deshalb per 11. Juli 2026 unseren Verkaufsladen dauerhaft. Alle unsere anderen Tätigkeitsbereiche werden weitergeführt.

Dies sind insbesondere:

• Wochenmarkt Baden, Belieferung von Tankstellen und Firmenkunden

• Pflanzenservice, langjährige Aufträge und Blumenabos

• Friedhofbepflanzungen und Pflanzenüberwinterung

• Bepflanzungen von Balkonkisten, Gefässen und Terrassen

• Ebenfalls sind Bestellungen von Pflanzen, Dekorationen, Trauerflor u.s.w. möglich

• Gutscheine sind weiterhin einlösbar

Wir werden weiterhin Pflanzen und Schnittblumen produzieren. Ab dem 13. Juli 2026 ist ein Selbstbedienungsverkauf für Pflanzen eingerichtet. Unter 056 424 14 84 und info@hotz-gaertnerei.ch sind wir weiterhin für Sie erreichbar.

Herzlichen Dank für Ihre langjährige Treue.

Prüfungserfolg von Amelia Distefano Amelia Distefano, Lernende bei der Gemeindeverwaltung Würenlos, hat das Qualifikationsverfahren zur Kauffrau nach der neuen Bildungsverordnung 2023 erfolgreich bestanden. Anlässlich der Diplomfeier vom 26. Juni im «Tägi» Wettingen durfte sie ihr Diplom entgegennehmen. Der Gemeinderat sowie das gesamte Gemeindepersonal gratulieren Amelia Distefano herzlich zu diesem erfolgreichen Lehrabschluss und wünschen ihr für ihre berufliche und private Zukunft viel Erfolg, Freude und alles Gute.

Arbeitsjubiläum Erich Keller Am 1. Juli konnte Erich Keller, Steueramtsvorsteher, sein 25-Jahr-Arbeitsjubiläum im Dienst der Gemeinde Würenlos feiern. Seit 25 Jahren ist er im Gemeindesteueramt tätig und führt dieses seit 2008 als Vorsteher mit grosser Umsicht und Fachkompetenz. Er wird als äusserst pflichtbewusster, genauer und zuverlässiger Mitarbeiter und Kollege geschätzt. Während seiner Tätigkeit hat sich das Steuerwesen stark gewandelt. Gesetzliche Anpassungen, die fortschreitende Digitalisierung und stetig neue Anforderungen verlangen ein hohes Mass an Flexibilität, Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit. Mit seinem grossen Sachverstand hat er diese Veränderungen stets kompetent begleitet und damit einen wertvollen Beitrag für die Gemeinde geleistet. Gemein-

derat und Gemeindepersonal gratulieren Erich Keller herzlich zu diesem besonderen Arbeitsjubiläum, danken ihm für seinen langjährigen Einsatz sowie die angenehme und wertschätzende Zusammenarbeit und wünschen ihm für die kommenden Jahre weiterhin viel Freude und Erfolg.

Personelles Technische Betriebe Die Verwaltungskommission Technische Betriebe hat Sven Graf, geb. 1980, in Spreitenbach, als neuen Systemtechniker ICT/KNW gewählt. Sven Graf hat seine Tätigkeit bei den Technischen Betrieben am 1. Juli aufgenommen. Gemeinderat, Verwaltungskommission TBW und Gemeindepersonal heissen Sven Graf herzlich willkommen und wünschen ihm viel Erfolg, Freude und Befriedigung in seiner neuen Aufgabe.

Amelia Distefano nach dem Empfang des Diploms. zVg
GemeindeammannAntonMöckel gratuliert Erich Keller zum Arbeitsjubiläum. zVg
Sven Graf wurde als neuer Systemtechniker IDT/KNW gewählt. zVg

WÜRENLOS

LESERBRIEFE

ZUM GEPLANTEN REFERENDUM GEGEN DEN KUNSTRASENPLATZ

Bitte bei Fakten bleiben Eigentlich wollte ich in diesem Leserbrief aufzeigen, dass das Referendumskomitee mit seinem Flyer ein unvollständiges Bild vermittelt. Das erübrigt sich: Der SV Würenlos und der Rugby-Club Würenlos haben auf der Homepage des SV Würenlos die Aussagen des Referendumskomitees sachlich und ausführlich richtiggestellt. Hier die wichtigsten Punkte in Kürze: Der Verpflichtungskredit von 3,84 Mio. Franken ist ein Bruttobetrag. Bereits heute stehen Fördergelder von 400000 Franken aus dem Swisslos-Sportfonds sowie ein Betrag von 100000 Franken der beiden Vereine in Aussicht. Diese Beiträge können bei einer Verzögerung des Projekts verloren gehen. Weitere Einsparungen werden geprüft. Vom Kunstrasenplatz profitieren nicht nur die beiden Vereine. Auch Schule, weitere Sportvereine und zahlreiche Familien gewinnen durch bessere Trainingsmöglichkeiten und frei werdende Hallenkapazitäten. Die Nutzung erfolgt nach dem Reglement der Gemeinde. Der Standort Ländli wurde sorgfältig geprüft. Aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen ist dort kein Kunstrasenplatz möglich. Eine Neuplanung würde das Projekt um Jahre verzögern und die Fördergelder gefähr-

INSERATE

den. Das Projekt erfüllt die heutigen Anforderungen des Umwelt- und Gewässerschutzes und wurde sorgfältig geplant. Unser Dorf braucht jetzt keine weitere Verzögerung, sondern eine gute Sportanlage für die nächste Generation. Ich bitte deshalb alle Stimmberechtigten, das Referendum nicht zu unterzeichnen. Urs Gebistorf, Würenlos

Jetzt nicht wieder verhindern Heute erhielt ich den Referendumsbogen gegen das Kunstrasenprojekt im Tägerhard. Das Projekt wurde an der Gemeindeversammlung vom 2. Juni von einer Mehrheit der Stimmberechtigten gutgeheissen. Nun soll dieser demokratische Entscheid erneut in Frage gestellt werden. Ich lebe seit über 40 Jahren in Würenlos. Schon in meiner Kindheit war der Mangel an Sportplätzen ein Thema. In all den Jahren habe ich erlebt, wie wichtige Projekte verzögert oder verhindert wurden. Die Aula scheiterte an der Urne, das Alterszentrum wurde mehrfach blockiert. Nun droht sich diese Geschichte zu wiederholen. Beim Kunstrasenplatz geht es nicht um Luxus, sondern um eine zeitgemässe Sportinfrastruktur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es geht um die vielen Freiwilligen der Sportvereine, die sich mit gros-

sem Engagement für unser Dorf einsetzen. Und es geht darum, den Sportbetrieb auch bei schlechter Witterung zuverlässig aufrechterhalten zu können. An derselben Gemeindeversammlung wurde unter anderem über eine Senkung des Steuerfusses diskutiert. Meiner Ansicht nach sollten wir uns fragen, welche Leistungen wir als Gemeinde anbieten wollen. Steuergelder sollen dort eingesetzt werden, wo sie der Gemeinschaft nachhaltig zugutekommen.

Ich bin keine Fussballerin. Aber ich bin überzeugt, dass Investitionen in unsere Jugend, den Breitensport und das Vereinsleben gut investiertes Geld sind. Deshalb bitte ich Sie: Unterschreiben Sie den Referendumsbogen nicht. Respektieren wir den Entscheid der Gemeindeversammlung und geben wir unseren Vereinen sowie den vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Infrastruktur, die sie seit Jahren benötigen. Désirée Eberle Camisani, Würenlos

Investitionen in unsere Kinder sind Investitionen in unsere Zukunft. Ich bin kein Fussballer und habe deshalb kein persönliches Interesse am Kunstrasenplatz Tägerhard. Trotzdem bin ich überzeugt, dass Investitionen in unsere Kinder und Jugendlichen zu den wichtigsten Investitionen gehören, die eine Gemeinde überhaupt

tätigen kann. Sie sind unsere Zukunft –und unsere wichtigste Investition. Ja, 3,84 Millionen Franken sind viel Geld. Die Diskussion über den Sportstandort wurde jedoch bereits vor Jahren geführt. Heute geht es nicht mehr um die Standortfrage, sondern darum, den eingeschlagenen Weg konsequent zu Ende zu gehen und die bestehende Infrastruktur sinnvoll zu ergänzen Wer das Projekt jetzt weiter verzögert, riskiert den Verlust des Lotteriefondsbeitrags von rund 400000 Franken sowie zusätzliche Mehrkosten durch die Teuerung. Selbst wenn sich durch eine erneute Planung noch Einsparungen erzielen liessen, dürften diese dadurch rasch wieder aufgehoben werden. Natürlich stehen einer Gemeinde nie unbegrenzt finanzielle Mittel zur Verfügung und Prioritäten müssen gesetzt werden. Meiner Ansicht nach sollten Investitionen in unsere Kinder und Jugendlichen dabei einen besonders hohen Stellenwert haben. Strassen können auch in wenigen Jahren noch saniert werden. Die Jugend von heute können wir nicht auf später verschieben. Gerade deshalb sollten wir den Mut haben, heute in die nächste Generation von Würenlos zu investieren. Denn manchmal kostet Abwarten am Ende mehr als Entscheiden. Beat Güller, Würenlos

Kunstrasen: Vereine wehren sich

Der Flyer der Referendumsbefürworter enthalte Fehler, sagen Vereinsverantwortliche. Sie wollen einige Dinge richtigstellen.

Das Referendumskomitee sammelt Unterschriften bis zum 4. Juli und möchte, dass alle Stimmberechtigten in Würenlos Gelegenheit haben, an der Urne darüber zu befinden. Das sei ein demokratisches Recht, schreiben die beiden Vereine SV Würenlos und Rugby-Club Würenlos in der gemeinsamen Stellungnahme auf der Website des Fussballclubs. Gleichzeitig müssten sie aber unkorrekt getätigte Aussagen des Referendumskomitees kommentieren. Dass der Platz nur für Fussball und Rugby genutzt werden dürfe, sei falsch, erklärt Daniel Zehnder. «Dass Gemeinderat Lukas Wopmann an der Gemeindeversammlung dies ausgeführt hat, war unglücklich. Wir haben es leider verpasst, an der Versammlung direkt auf diese Aus-

Befürworter könnten sich ein Benutzungsreglement wie im Zürcher Heerenschürli vorstellen. zVg

führungen von Lukas Wopmann zu reagieren», so Zehnder weiter. Bislang sei diese Thematik in den

verschiedenen Kommissionen und Arbeitsgruppen nie besprochen worden. «Für uns Sportvereine ist es selbstverständlich, dass der Kunstrasen von allen genutzt werden kann, und fänden eine Beschilderung analog derjenigen vom Sportplatz Herrenschürli in Zürich Stettbach zweckmässig.» Es brauche aber ein klares, abgesprochenes Nutzungsreglement.

Kosten klar dargelegt Des Weiteren weist Zehnder darauf hin, dass das Referendumskomitee mit den Zahlen zu den Kosten sehr salopp umgegangen sei. «Die 3,84 Mio. Franken basieren auf einem detaillierten Kostenvoranschlag, die 400000 und 100000 Franken sind gesichert, wenn bis Ende 2027 die Bewilligung vorliegt.»

Das Komitee bemängelt, dass etwa die Variante mit einem Kunstrasenplatz im Ländli nicht in die Planungen miteinbezogen worden sei. Dem widersprechen die Vereine: «Eine übergeordnete Sportplatzplanung der Gemeinde aus dem Jahr 2015 hat den Bedarf

eines zweiten Sportplatzes im Tägerhard klar ausgewiesen. Auch die Realisierung eines Kunstrasenplatzes im Ländli ist selbstverständlich gründlich erwogen worden, entfällt aber aufgrund der bekannten rechtlichen Ausgangslage in dieser Zone», heisst es in der Stellungnahme. Ein Kunstrasenplatz sollte möglichst intensiv genutzt werden können, betriebliche Einschränkungen müssten so weit wie möglich vermieden werden. «Kommt es durch das Referendum zu einer Neuplanung, ist es aufgrund des vorgelagerten Bewerbungsverfahrens unwahrscheinlich, dass die 400000 Franken aus dem Swisslos-Sportfonds auch im Ländli gesprochen würden», heisst es weiter.

Zum Schluss schreiben die Vereine unter anderem: «Wir haben in Würenlos vielfältige und schmerzliche Erfahrungen damit gemacht, Entscheide bis zur Verunmöglichung in die Länge zu ziehen. Die Zeit ist reif für eine Erweiterung der Sportanlagenkapazitäten.» (LiWe/zVg)

Musikschulkonzert begeisterte das Publikum

Die Musikschule Würenlos bespielte an ihrem Sommerkonzert die ganze Palette von Klassik über Rock bis zu Pop und bekannter Filmmusik.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung zum Konzert in die Mehrzweckhalle am letzten Sonntag. Sie erlebten ein abwechslungsreiches und hochstehendes Konzertprogramm.

Wie aus der Mitteilung der Musikschule hervorgeht, präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihr musikalisches Können mit grossem Engagement und Spielfreude. Zu hören waren unter anderem «River Flows in You» auf der Harfe, Gesangsbeiträge wie «Sign of the Times», «You Stole the Show» und «Never Ending Story», ein Klavierkarussell, bei welchem eine Gruppe von Klavierschülerinnen und Klavierschülern miteinander an einem Klavier spielten, Oboenwerke von

Daniel Hellbach und Alessandro Marcello sowie beeindruckende Solobeiträge auf Gitarre und Schlagzeug. Weitere Höhepunkte bildeten die Auftritte des Oberstufenensembles und der Rockband «Unique»: Das Oberstufenensemble überzeugte mit Werken von Georg Friedrich Händel und Filmmusik aus «Titanic», während die Rockband mit bekannten Songs wie «Come Together», «Californication» und «Knocking on Heaven’s Door» für mitreissende Stimmung sorgte.

Eindrückliche Ausdruckskraft

Die hervorragenden Leistungen der jungen Musikerinnen und Musiker zeigten eindrücklich die Vielfalt und Qualität der musikalischen Ausbildung in Würenlos, heisst es in der Mitteilung der Musikschule weiter. Ob als Solistinnen und Solisten oder im Zusammenspiel in Ensembles –die Schülerinnen und Schüler begeisterten das Publikum. Zum Abschluss trafen sich Gäste und Musiktalente beim gemeinsamen Apéro. (zVg)

WÜRENLOS/LIMMATTAL

LESERBRIEFE ZUM GEPLANTEN REFERENDUM KUNSTRASENPLATZ

Kunstrasenplatz Die Begründung für das Referendum hat mich mehr als befremdet: Wenn man die Webseite vom SV Würenlos studiert, sind total 305 Würenloser Männer und Frauen aktiv und zusätzlich 225 junge Kinder und rund gleich viele Würenloserinnen und Würenloser in benachbarten Gemeinden in diversen andern Sportarten aktiv, sei das im Eishockey, Landhockey, Handball oder Volleyball. Hier kann die Gemeinde auch profitieren. Würenlos hat von 2021 bis 2025 ca. 7 Millionen Franken mehr Steuern eingenommen als budgetiert. Im gleichen Zeitraum wurde der Steuerfuss von 103% auf 97% gesenkt, also ganze 6%, und trotzdem sind die Schulden pro Kopf bei 7068 Einwohnern von 1729 im Jahre 2021 auf 39 Franken im Jahre 2025 gesunken. Zum Vergleich: Die reiche Stadt Baden hat 9 Franken Schulden pro Einwohner bei rund 24000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Kommt dazu, dass die Gemeinde in den letzten fünf Jahren ca. 2,2 Mio. Franken abgeschrieben hat für die Planung des abgelehnten Altersheims und die Planung des Baugebiets sowie für die Sanierung des Ufers rund um die Fischerhütte. Pascal Renaud, Consuelo Senn und Olivier Ruppen sowie die FDP-Partei tun gut daran, sich Gedanken zu machen, was die Leute vom SV Würenlos, vom TV Würenlos und von allen andern Sportvereinen in die Fitness von Jung und Alt investieren, ohne irgendwelche Ansprüche zu erheben. Es ist sicher schön, wenn wir auch in Zukunft den Steuerfuss nochmals um ca. 2% senken können, und dies wird auch möglich sein, wenn wir das Projekt Kunstrasenplatz, wie an der Gemeinde beschlossen, realisieren werden. Ich bitte die Bevölkerung von Würenlos, dieses Referendumsbegehren nicht zu unterschreiben. WalterKäppeli,Würenlos

REGIONALPOLIZEI

Killwangen: Lenker von E-Roller versuchte, sich durch Flucht einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal wollte einen Jugendlichen auf einem E-Roller kontrollieren. Vorgängig fiel er der Patrouille auf, weil er während der Fahrt mit seinem Mobiltelefon beschäftigt war. Als der Lenker aufgefordert wurde, anzuhalten, versuchte er, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Er versteckte sich in einer Tiefgarage, in welcher er im Zuge der Fahndung angetroffen werden konnte. Es stellte sich heraus, dass der «Junglenker» nicht über den erforderlichen Führerausweis verfügt, welcher zwischen dem 14. bis 16. Altersjahr zwingend notwendig ist. Zwecks Überprüfung des technischen Zustandes sowie der Geschwindigkeit des E-Rollers wurde dieser sichergestellt. Die Eltern wurden über den Vorfall in Kenntnis ge-

Fairplay gilt auch im Abstimmungskampf Der Verpflichtungskredit von rund 3,8 Millionen Franken für den Kunstrasen wurde an der Gemeindeversammlung deutlich angenommen. Ja, das ist viel Geld. Dass dagegen das Referendum ergriffen wurde, ist legitim. Gerade deshalb sollte der Abstimmungskampf auf vollständigen Fakten beruhen.

Was mich stört, ist die Art der Auseinandersetzung. Der Referendumsflyer lässt aus meiner Sicht wichtige Zusammenhänge weg und vermittelt dadurch ein einseitiges Bild. Das schafft Misstrauen statt einer sachlichen Diskussion. Wer überzeugen will, sollte dies mit vollständigen Informationen tun.

Als Vater einer fussballbegeisterten Tochter erlebe ich, wie stark insbesondere der Frauenfussball seit 2020 gewachsen ist. Was mit viel Engagement aufgebaut wurde, ist heute Opfer des eigenen Erfolgs. Die bestehenden Plätze reichen längst nicht mehr aus; im Winter müssen Mannschaften sogar für Trainings in Nachbargemeinden ausweichen.

Auch Alternativen wie ein Standort im Ländli haben Konsequenzen. Ein ganzjährig nutzbarer Kunstrasen würde dort zu deutlich mehr Betrieb und Lärm führen. Solche Auswirkungen gehören ebenso zu einer ehrlichen Interessenabwägung. Die Gemeindeversammlung bot Gelegenheit, diese Fragen offen zu diskutieren. Das hätte der Meinungsbildung gutgetan.

Über dieses Projekt darf kontrovers diskutiert werden. Entscheidend ist jedoch, dass dies fair und auf der Grundlage vollständiger Informationen geschieht. Fairplay gilt nicht nur auf dem Kunstrasen, sondern auch im Abstimmungskampf. AdrianGüller,Würenlos

«Die ‹echte› Polizei

Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal zieht positive Bilanz nach dem ersten «Bürgerdialog». Und hat ein paar neue «Hotspots».

ROGEREGLOFF

«Wie Sie sich und andere vor Telefonbetrügen schützen» steht auf einem der Flyer, der am Samstag auf einem Tisch vor dem Wettinger Rathaus und dem Spreitenbacher Gemeindehaus liegt. «Ich hätte nie gedacht, dass mir so was passiert», sagt eine Wettingerin mit Blick auf den Flyer. Tatsächlich sei sie vor einiger Zeit selber von einem solchen Betrüger angerufen worden und habe sofort wieder abgehängt. «Die ‹echte› Polizei würde nie nach Bargeld, Schmuck oder Kartencodes fragen», sagt Polizist David Archer. Er ist der Initiant des «Bürgerdialogs» und ist erfreut, wie viele Anwesende dank Präventionsarbeit bereits überdurchschnittlich gut informiert waren.

Auch wenn die Besucherzahl am ersten «Bürgerdialog» in Wettingen und Spreitenbach– vermutlich aufgrund der Hitze – am Samstag etwas tiefer ausfiel als erwartet, zieht die Repol Wettingen-Limmattal positive Bilanz. Es waren vorwiegend über 60-Jährige, die bei den Polizisten Fragen klärten und Anliegen mitteilten. Der Wunsch nach einer sichtbaren Polizeipräsenz, einer unkomplizierten Erreichbarkeit und einem offenen Ohr für alltägliche Anliegen wird mehrfach geäussert.

akuten, lebensbedrohlichen Notfall handelt», weiss Archer und fügt an, dass manchmal auf den ersten Blick belanglos erscheinende Beobachtungen wichtig seien für die Polizei. Gleichzeitig wurde am Austausch aufgezeigt, wo die gesetzlichen Grenzen liegen – etwa bei rein zivilrechtlichen Nachbarschaftskonflikten.

setzt. Der «Junglenker» muss sich nun gegenüber der Jugendanwaltschaft verantworten.

Die allgemeinen Problematiken mit den E-Trendfahrzeugen beschäftigt alle Polizeikorps in der Schweiz. Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal führt aktuell Ermittlungen gegen rund 15 unbekannte, fehlbare E-Trendfahrzeuglenker, welche unter anderem bei Radarkontrollen aufgrund massiv zu hoher Geschwindigkeit aufgefallen sind. Nebst den Jugendlichen sieht die Regionalpolizei vor allem die Eltern in der Pflicht, genauer hinzuschauen, ob ein Führerausweis für das E-Trendfahrzeug erforderlich ist und ob das Fahrzeug den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, ist die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal mit einem neutralen Roller im Einsatzgebiet unterwegs.

Umgang mit Aggressivität Jemand will wissen, wie man sich gegenüber aufdringlichen, unangemeldeten Handwerkern verhalten soll, die an der Haustüre klingeln. «Wegweisen, bei einem unguten Gefühl das Kontrollschild merken und der Polizei unter 117 sofort melden», lautete der Tipp eines Polizisten. Themen waren auch rücksichtlose EScooter-Fahrer auf Trottoirs, Littering und zunehmende Aggressivität und Gewaltbereitschaft unter den Jugendlichen und gegenüber Erwachsenen. Selber nicht aggressiv zu reagieren, wirke deeskalierend, erzählt ein Polizist von seiner Erfahrung.

Die Hemmschwelle abbauen und Beobachtungen sowie Anliegen frühzeitig melden ist eines der Ziele des «Bürgerdialogs». «Viele Bürger wählen den offiziellen Notruf 117 nur, wenn es sich aus ihrer Sicht um einen

Transparenz und Verständnis fördern «Wir erhielten wertvolle Hinweise zu Örtlichkeiten in unserem Einsatzgebiet, an denen regelmässig Betäubungsmittel konsumiert werden. Diese Hotspots werden wir aufsuchen», resümiert Archer nach dem Anlass. Er und seine Polizeikollegen freuten sich auch über den Dank, den sie von der Bevölkerung erhielten. Etwa von Mitgliedern der SP Wettingen, die «ihr positives Bild der Arbeit in der Repol bestätigt bekamen», wie sie auf Facebook schrieben. Oder von der Wertschätzung des Spreitenbacher Gemeindepräsidenten Markus Mötteli, der persönlich vorbeikam. Transparenz und gegenseitiges Verständnis will die Repol mit solchen Aktionen stärken. Im August sind die Polizisten in Würenlos und im September in Killwangen und Neuenhof vor Ort.

Mario Lutz gibt der Wettinger Bevölkerung vor

würde nie nach Kartencodes fragen»

Der Spreitenbacher Gemeindepräsident Markus Mötteli mit den

dem Rathaus Auskunft.
RogerEgloff Patrick Rudolf in Spreitenbach im Gespräch mit einer Einwohnerin. zVg
Mike Locher (l.), David Archer im Gespräch mit der Spreitenbacher Bevölkerung. zVg
Polizisten. zVg
Ein Blick ins Polizeiauto vor dem Wettinger Rathaus. re

LIMMATTAL/KIRCHLICHEMITTEILUNGEN

AUFRUF FÜR FERIEN- UND LESERFOTOS

Haben auch Sie ein tolles Sujet aus der Region oder in Ihren Ferien aufgenommen?

Dann schicken Sie uns das Foto (im JPGFormat und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.

KIRCHLICHE HINWEISE

Indientag in Würenlos Am Sonntag, 5. Juli, findet der Indientag des in Würenlos ansässigen Vereins Freundschaft mit Indien statt. Die Andacht um 10.30 Uhr in der Kirche St. Maria bildet den Auftakt. Frederick Thomas, der indische Leiter der Bethsaida Ausbildungsund Sozialprojekte, wird sein Wort an die Gemeinde richten. Die Feier wird musikalisch umrahmt von Monica Angelini und Erwin Heusser. Dazu und auch zum anschliessenden Informationsteil mit Bildern über die Projekte in der Alten Kirche um 11.15 Uhr sind alle herzlich eingeladen.

Ökumenischer Gottesdienst anlässlich des «Wettiger Fäschts» mit Hanna Läng, Markus Heil, Stefan Burkhard und Hansjörg Frank. Im Rathaussaal, Sonntag, 5. Juli, 11 Uhr.

Diese Enten schwimmen gemütlich im Hallwilersee. Melanie Bär

Dieses Eichhörnchen hat sich beim Spaziergang am Franzosenweiher als Fotomotiv angeboten. Ian Stewart Die bekannte Holzfigur

Sonnenuntergang am Murtensee.

Abendgottesdienst «Klang. Stille. Segen». Liturgie: Pfarrer Theo Pindl. Musik: Crossover ClassicJazz/Miranda & Miró Jazz Project. Reformierte Kirche Baden Sonntag, 5. Juli, 18.30 Uhr.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um gemeinsam Handarbeiten zu erstellen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 9. Juli, 9–11 Uhr.

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155

Freitag, 3. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 4. Juli, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Mittwoch, 8. Juli, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 9. Juli, Eucharistiefeier.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12

Freitag, 3. Juli, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Anschliessend Anbetung. Sonntag, 5. Juli, 7.30 Uhr, Aussendung und Erteilung des Lagersegens an Jungwacht und Blauring St. Anton auf dem Kirchplatz (Andreas Spöcker); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 8. Juli, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 9. Juli, 18.30 Uhr, Gebet am Donnerstag

«Bremgarter Meitli» schaut auf die Reuss. Melanie Bär

Würenloser

Mit seinem 175-jährigen Bestehen scheint der Kirchenchor St. Maria einer der ältesten Würenloser Vereine zu sein. Dieses besondere Jubiläum und die 20-jährige Chorleitung von Eric Maier feiert der Chor mit verschiedenen über das Jahr verteilten Anlässen.

Der Jubiläums-Generalversammlung im Januar folgte im Mai der gesellige Chorabend. Im Beisein von geladenen Gästen standen die Bedeutung des Chores einst und jetzt sowie die erfolgreiche und gute Zu-

in der Kapelle. Beten um Veränderung in der Kirche und um neuen Mut für den eigenen Weg in und mit der Kirche.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12

Sonntag, 5. Juli, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba).

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12

Samstag, 4. Juli, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Jahrzeiten und Gedächtnisse. Sonntag, 5. Juli, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 6. Juli, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 8. Juli, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier.

Kirchenchor feiert

sammenarbeit mit Eric Maier im Zentrum.

Musikalische Anlässe in der katholischen Kirche St. Maria Am 4. Juli gestaltet der Chor St. Maria mit Markus Heil um 18 Uhr einen Choral Evensong. Diese liturgische Form des Abendgottesdienstes ist in der anglikanischen Kirche weit verbreitet. Die vorgegebene Struktur von Texten und Musik wird hauptsächlich vom Chor getragen.

Der Festgottesdienst am Patrozinium, am 16. August um 9.30 Uhr, wird auch in diesem Jahr vom Kir-

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9

Freitag, 3. Juli, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 5. Juli, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev).

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche

St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3

Freitag, 3. Juli, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 18 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 4. Juli, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Zacharie Wasuka). Sonntag, 5. Juli, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Zacharie Wasuka). Mittwoch, 8. Juli, 8.45 Uhr, Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18

Sonntag 5. Juli, 10 Uhr, Antritts-

Marcel Chopard, Pfarreiseelsorger, St. Anton und St. Sebastian Wettingen

chenchor feierlich mitgestaltet. Beim anschliessenden Apéro wird der Chor anlässlich seines Jubiläums eine einstige Tradition aufnehmen und Lieder aus dem weltlichen Repertoire vortragen.

Mit dem Konzert mit dem Thema «Inmitten von Leben» schliesst der Chor St. Maria am 31. Oktober um 19 Uhr sein Jubiläumsjahr ab. Mitwirkende und Zuhörende werden auf eine musikalische Reise durch die Facetten des Daseins geführt.

Der Chor St. Maria Würenlos lädt alle zum Besuch dieser Anlässe und zum Mitfeiern herzlich ein. (zVg)

gottesdienst (Alex Kuzmitski).

Sonntag, 12. Juli, 10 Uhr, Gottesdienst in der ref. Kirche Wettingen (Renate Bolliger-König). Für Fahrdienst 079 910 28 23.

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21

Samstag, 4. Juli, 18 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Markus Heil). Choral Evensong mit dem Kirchenchor St. Maria. Mittwoch, 8. Juli, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4

Sonntag, 5. Juli, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski).

Klosterkirche Fahr

Sonntag, 5. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 7. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 9. Juli, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Das innere Kind entdecken «Jetzt stell Dich mal nicht an wie ein kleines Kind» – eine gängige Aussage, die wir entweder schon über uns selbst gehört oder über andere gesagt haben, die uns mit ihrem Verhalten gegen den Strich gehen. Spannend finde ich, wie hier das Kind-Sein abgewertet und Kinder als offensichtlich unreif und unanständig abgetan werden. Als Kind hatte ich immer die Vorstellung, dass Erwachsene ganz viel wissen und die volle Vernunft erlangt haben. Heute sehe ich das natürlich anders und mache oft die Beobachtung, dass in uns mehr Kind steckt, als wir denken. Wenn Erwachsene verletzt reagieren, wenn sie etwas nicht bekommen, oder von Reaktionen anderer negativ getroffen werden, ist es das innere Kind, das sich meldet. Es sind jene Erfahrungen und Kränkungen aus unseren ersten Lebensjahren, die plötzlich wieder ganz präsent sind. Sehr stark begegnet mir das, wenn ich Geschwisterbeziehungen anschaue: Da werden alte Muster und Konflikte oft über Jahrzehnte weiterverschleppt, ohne dass sie wirklich reflektiert und bearbeitet werden. Ich bin überzeugt, dass es sich lohnt, dem inneren Kind einmal Gehör zu schenken. Wo sind in uns alte Verletzungen, bei denen wir es nicht schaffen, uns aus der Opferrolle zu lösen und unser Leben in die Hand zu nehmen? Wo verstellen wir uns, weil wir meinen, wir müssen funktionieren und eine bestimmte Rolle spielen?

Aufs innere Kind zu hören, heisst für mich auch immer, von Kindern zu lernen. Sie sagen, was sie denken, äussern ihre Bedürfnisse und sind noch nicht so sehr in Konventionen und «Das macht man nicht» hineingepresst. Wenn Jesus sagt «Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder», steckt für mich darin vor allem die Aufforderung, dass wir wieder mehr wir selber werden. Wer sein inneres Kind umarmt, verliert nicht den Verstand, sondern gewinnt seine Leichtigkeit zurück. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch

Der Kirchenchor St. Maria lädt zu verschiedenen Jubiliäumsanlässen ein. zVg
«MEIN GOTT»

25 256 Exemplare.

Erscheint jeden Donnerstag.

Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.

Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch

HERAUSGEBERIN

CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

GESCHÄFTSFÜHRER

Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch

REDAKTIONSLEITUNG

Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch

Telefon 058 200 58 07

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FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE

Sibylle Egloff Francisco (sib); Roger Egloff (reg)

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Montag, 8 Uhr

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Klavierrezital von Viktoria Kolarova

Die 14-jährige talentierte Pianistin Viktoria Boyanova Kolarova wird am 5.Juli ein Klavierrezital in der reformierten Kreuzkirche Hasel durchführen. Im Programm sind Werke von J. Haydn, W. A. Mozart, Daquin, F. Chopin, J. Sibelius, A. Chatschaturjan, N. Tsujii und Gounod.Viktoria Kolarova ist Preisträgerin des Musikwettbewerbs in Brugg. Sie hat den mCheck 5 mit Auszeichnung absolviert und sie wird in der Internationalen Sommer-Piano Akademie in der Klasse von Professor Konstantin Scherbakov in Disentis teilnehmen. ReformiertenKreuzkircheHaselSpreitenbach,Sonntag,5.Juli,18Uhr.DerEintritt ist frei – Kollekte.ImAnschluss Apéro. (zVg)

SPREITENBACH

Kunst in Spreitenbach Die Ausstellung zeigt Werke von Ilse Dury (Bilder), Marianna Hübner (Objekte) und Michele Renna (Bilder). Einführungsworte: Salvatore Mainardi, Kurator. Musikalische Umrahmung: Renato Minamisawa, Gitarre. Gemeindegalerie, Bahnhofstrasse 2, Vernissage, Freitag, 3. Juli, 19–21 Uhr.

Family Days in der Umwelt-Arena Schweiz Familien erwartet ein abwechslungsreiches Sommerprogramm mit interaktiven Erlebnissen, spannenden Wettbewerben und attraktiven Spezialpreisen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Sommer-Family-Days steht die aktuelle Sonderausstellung zum Luchs. Umwelt-Arena Schweiz, Türliackerstrasse 4, 4. Juli bis 16. August, jeweils Mittwoch bis Sonntag, 10–17 Uhr. Weitere Infos dazu sind unter www.umweltarena.ch zu finden.

Filmabend Der Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach-Killwangen zeigt einen Naturfilm. Interessierte sind herzlich willkommen. Sprützehüsli, Sternenplatz, Samstag, 4. Juli, 20 Uhr. Weitere Infos unter: www.nvsk.ch.

Shoppi-Tivoli-Jass Anmeldungen vor Ort, Shoppi-Gutscheine zu gewinnen. Shoppi Tivoli, Donnerstag, 9. Juli, 14–18 Uhr.

WETTINGEN

Technoabteil-Festival 2026 Das Festival vereint 17 internationale Künstler und verkörpert eine pure Technokultur mit dynamischer Energie. Tägi Wettingen, Freitag, 3. Juli, 17–2 Uhr.

«woah! – Wettinger Open Air» Das Wettinger Open Air «woah!» präsentiert drei Tage Gratiskonzerte mit Nomuel, Dudette, Lunar Blue und Baba Shrimps. Wettingen, Brühlwiese, Freitag, 3. Juli, 18–21 Uhr.

Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Schüler der Kantonsschule Wettingen führen im Parlatorium Gespräche über Wissen und Glauben für Museumsgäste an Wochenenden. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 4., und Sonntag, 5. Juli, 10–17 Uhr.

Rap, Raclette & Wettiger Vibes am Wettigerfäscht Die Männerriege lädt in der Bar Walhalla am Wettiger Fäscht zu Raclette, Apéroplättli und Livemusik ein. Für den musikalischen Höhepunkt sorgt der Wettinger Rapper Dömiä (Demian), der mit seinen Songs über Familie, Freundschaft und das Dorfleben regionale Geschichten auf die Bühne bringt. Bar Walhalla, Samstag, 4. Juli, 22 Uhr.

«Diskussionslabor: Frage am Sonntag» Schülerinnen und Schüler diskutieren im Parlatorium Wettingen über philosophische Fragen aus dem «Archiv der Fragen». Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 5. Juli, 14–15 Uhr.

Fit in den Ferien des Turnen für jedermann, TV Wettingen. Gymnastik – (Nordic-)Walking – Technik für Nordic Walking. Gebäude im St.-Sebastian-Park, Montag, 6. Juli, 18.30–19.45 Uhr.

WÜRENLOS

Friday Night Live Live Jazz Trio. Café Kurt am Bach, Freitag, 3. Juli, 19.30–21.30 Uhr.

«DAS

LETZTE WORT»

Irene HungKönig, Redaktorin

Es macht fast den Anschein, dass es in Würenlos ein Ding der Unmöglichkeit ist, etwas zu bauen. Nachdem schlappe 60 Jahre verstrichen sind, steht die Gemeinde noch immer ohne Alterszentrum da. Für die sportbegeisterte Jugend gab es einen Lichtblick, als der Kunstrasenplatz im Tägerhard an der Gemeindeversammlung Anfang Juni angenommen wurde. Doch nun werden Unterschriften für das Referendum gesammelt. «Das wird auch zustande kommen», meinen die Kunstrasenplatzbefürworter des SV Würenlos und des Rugby-Clubs (siehe Artikel Seite 19) Schade, schade für sportbegeisterte Mädchen und Jungen, für die Trainer und Funktionärinnen, die einen Verein wie den SV Würenlos oder den Rugby-Club am Laufen halten. Es wäre ein schönes Zeichen gewesen, diesen Platz ohne Getöse bauen zu können, der notabene auch von andern genutzt werden darf. Doch den Gegnern, vorwiegend aus FDP-Kreisen, ist das Preisschild zu hoch. Sie fordern eine andere Lösung. Und sie wollen, dass alle Stimmberechtigten über das Projekt abstimmen können. Es könne nicht sein, dass die Fussballer und Rugby-Spielerinnen dies an der Gemeindeversammlung nur dank des mengenmässig grossen Auftritts bestimmten, so ihre Aussage.

Da frage ich mich: Wo waren denn all die Gegnerinnen und Gegner an der Versammlung? Da hatte man Gelegenheit, dagegen zu stimmen. Und es sprachen sich nicht nur Direktbetroffene der Vereine für den Platz aus, sondern auch solche, die einfach das sehen, was es ist: eine Gelegenheit, damit die Kinder und Jugendlichen uneingeschränkt ihrem Sport frönen können. Feedback an: irene.hung@chmedia.ch

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