Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos
Donnerstag, 25. Juni 2026, 64. Jahrgang, Nr. 26
Referendum gegen den Kunstrasen?
Gegen das Ja zum Kunstrasenplatz in Würenlos werden Unterschriften gesammelt. Das Referendumskomitee möchte, dass die Stimmbürger an der Urne über das Projekt entscheiden können. (ihk) S. 16/17
Diese Woche mit Sonderausgabe
Dieser «Limmatwelle»-Ausgabe ist die Sonderbeilage über das Wettiger Fäscht beigelegt, das vom Freitag, 3., bis Sonntag, 5. Juli, stattfindet. Darin sind Infos zu den auftretenden Bands, den Beizen und dem Festprogramm zu finden.
INSERATE
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gerhards tr ttin gen mi l- sch mi d. ch
Tä gerhardstr .1 33, We ttingen 0564266270 ,e mil-schmid.ch
Lüftungen im Tunnel getestet
Damit Lüftungen im Ernstfall funktionieren, werden sie durch Rauchtests geprüft. In der Bareggröhre Richtung Bern funktionieren die Anlagen bestens.
Sie können Menschenleben retten, die Betriebs- und die Sicherheitsanlagen. Kommt es in einem Tunnel zu einem Brand, dann werden Lüftungen aktiv, welche im Ernstfall den Rauch in eine Richtung blasen, um diesen möglichst schnell aus dem Tunnel zu befördern. Das Astra hat die Tests in verschiedenen Tunnels durchgeführt.(LiWe) S. 18/19
Lüftung im Bareggtunnel hat funktioniert. Roger Egloff
Öffentliche Planauflage
Gestützt auf §95 BauG liegt folgendes Projekt zur öffentlichen
Einsichtnahme auf:
Umbau Bushaltestelle Rathaus nach BehiG
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 25. Juni 2026 bis 24. Juli 2026 online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme ist nach vorheriger Absprache auf der Bauverwaltung möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Öffentliche Planauflage
Gestützt auf § 95 BauG liegt folgendes Projekt zur öffentlichen Einsichtnahme auf:
Werkleitungssanierung Obstgartenstrasse
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 25. Juni 2026 bis 24. Juli 2026 online über www.amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme ist nach vorheriger Absprache auf der Bauverwaltung möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
ViniSacripanti- seit 1981 45 Jahre
Baugesuch
Bauherrschaft
Walter Berz, Mooshof, 5430 Wettingen Bauobjekt
Projektänderung Fangeinrichtung
Baustelle
Mooshof
Parzelle
2397
Zusatzgesuche
Kanton
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 25. Juni bis 24. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
AbteilungBauundPlanung
Baugesuch
Bauherrschaft
Karin und Christian Strebel
Utostrasse 31 5430 Wettingen
Bauobjekt
Klimaanlage
Baustelle
Utostrasse 31
Parzelle 3633
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 25. Juni bis 24. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
AbteilungBauundPlanung
Weindegustationam
Samstag 27.Juni2026von 10-16Uhr
Lägernstrasse 17 in Wettingen
Finden Sieden passenden Wein fürIhreGartenparty!
Die Weinproduzenten GAROFOLI -Marcheund DRAGA -Friuli werdenpersönlich anwesend sein.
BringenSie dieses Inseratmit und Siebekommen20.-CHF Rabatt aufIhren Einkaufam27. Juni 2026
Rotweiss gewinnt fünf Titel
Der Landhockeyclub Wettingen hat eine erfolgreiche Feldsaison hinter sich: fünf Schweizer-MeisterTitel und weitere Efolge konnten gefeiert werden.
Fünf Schweizer-Meister-Titel, ein Aufstieg auf europäischer Ebene sowie diverse Erfolge im Aktiv- und Nachwuchsbereich kann der Landhockeyclub Wettingen in sein Palmarès aufnehmen.
Wie der Clubmitteilung zu entnehmen ist, sorgten das Frauenund das Männerteam für Höhepunkte: beide wurden Schweizer Meister auf dem Feld. Während die Frauen im Final Servette mit 2:1 bezwangen, siegten die Männer in ihrem Endspiel gegen GC Zürich mit 2:0. Mit dem Meistertitel qualifizierten sie sich für die Euro Hockey League (EHL) und werden in der kommenden Saison auf höchster europäischer Clubstufe antreten.
Auch international top An der Europacup Club Trophy II im türkischen Alanya holten die Rotweiss-Frauen die Silbermedaille. Damit gelang der Aufstieg in die nächsthöhere europäische Spielklasse für nächste Saison. Auch der Nachwuchs brillierte: die beiden
U-18-Teams der Juniorinnen und Junioren wurden Schweizer Meister.
Auch die U15-Elite-Mannschaft sicherte sich den Titel.
Harte und Hughes verpflichtet
Das zweite Männerteam stieg in die Masterklasse auf und die U15Challenge-Mannschaft siegte im nationalen Finalturnier gegen den Berner Hockeyclub. Die U12 kam
am Finalturnier in Luzern auf den zweiten Rang. Gemäss Verein basierten die sportlichen Erfolge auf einer langfristigen und kontinuierlichen Vereinsarbeit. Als weiterer wichtiger Schritt wird die Verpflichtung der beiden Trainer Facundo Harte aus Argentinien und Mike Hughes aus England erachtet. Hughes verstärkt den Verein in einer Vollzeitfunktion
und unterstützt die sportliche Entwicklung vom Nachwuchs bis zu den Aktivteams.
Weitere Teams konnten sich im Verlauf der Saison stetig steigern. und die Turniere mit erfreulichen Leistungen abschliessen. Dies unterstreiche die Breite des Vereins und die erfolgreiche Arbeit auf allen Altersstufen, heisst es in der Mitteilung weiter. (LiWe)
Die U-18-Teams stehen hinter den beiden Pokalen der Schweizer Meisterschaft. zVg
INSERATE
Wochenmarkt
DerWettingerWochenmarktfindetan folgenden
Datenaufdem Zentrumsplatz statt:
Dienstag,30. Juni2026
Datenauf dem Juni 2026
Freitag, 3. Juli 2026
Wirfreuenunsauf IhrenBesuch.
Die letzte Sitzung des Wettinger Einwohnerrats vor der Sommerpause zeichnet sich durch eine dünne Traktandenliste aus. Statt die Sitzung ausfallen zu lassen, die Traktanden auf andere Sitzungen zu verschieben und damit Geld zu sparen, findet die Sitzung dennoch statt – erklären tut man dies mit der 60-Jahr-Feier des Einwohnerrats. Als ob man dieses Jubiläum nicht an eine andere Sitzung hätte anhängen können.
Die FDP-Fraktion nimmt die vorliegenden Postulate zur Kenntnis und würdigt die Stossrichtung hin zu mehr Effizienz, Transparenz und Digitalisierung in der Gemeindearbeit. Die Einführung elektronischer Unterschriften bei Referenden und Initiativen wird als Erweiterung der politischen Teilhabe grundsätzlich begrüsst. Die rechtliche Umsetzbarkeit klärt der Gemeinderat.
Baugesuch
Bauherrschaft
TP Holding AG
Christoph Tanner
Neuenhofstrasse 12 5430 Wettingen
Bauobjekt
Abbruch Einfamilienhaus, Neubau Generationenhaus
Baustelle
Rebbergstrasse 72
Parzelle
3214
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 25. Juni bis 24. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
AbteilungBauundPlanung
Von den traktandierten vier Postulaten unterstützt die SVP-Fraktion drei. Ein Postulat ist ein Vorstoss aus dem Parlament, dass den Gemeinderat beauftragt, ein Thema zu prüfen. Beim Mitte-Postulat zur Modernisierung des Steuerwesens ist die Fraktion SVP auf die Antwort gespannt: Eine freiwillige Abgabe von Kompetenzen an den Kanton käme für die SVP-Fraktion nicht in Frage.
Das SP-Postulat zum «Regenwasserbewirtschaftungskonzept» für die Schullandschaft Margeläcker lehnt die Fraktion SVP ab. Der Vorstoss, unterzeichnet von etlichen Mitte-Links-Einwohnerräten, gehört in die Kategorie «nicht notwendig». Eine Umsetzung würde das Schulprojekt Margeläcker signifikant verteuern. Aufgrund der Finanzlage Wettingens ist es für die SVP-Fraktion nicht nachvollziehbar, weshalb der Gemeinderat diesen Vorstoss dennoch entgegennehmen will.
Die Modernisierung des Steuerwesens zeigt in die richtige Richtung: Prozesse vereinfachen, Ressourcen besser nutzen und Synergien schaffen. Entscheidend ist eine ergebnisoffene Prüfung mit klarem Blick auf Kosten und Nutzen. Auch die schnellere Publikation von Protokollen und Vorstössen wird im Sinne der Transparenz unterstützt.
Die Motion zur Aufarbeitung der Verfahrensfehler bei der «Spezialzone Berg» wird als inhaltlich berechtigt und politisch nachvollziehbar beurteilt, insbesondere angesichts der deutlichen Kritik des Verwaltungsgerichts. Sie trägt dazu bei, Transparenz zu schaffen und die Rechtsstaatlichkeit zu stärken. Gleichzeitig gilt es, die Kosten einer externen Untersuchung im Auge zu behalten.
DieöffentlichePlanauflage erfolgt vom 25.Junibis 24.Juli2026 ausschliesslichonlineüberwww. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme aufder Bauverwaltung istnurin begründetenFällenund nach vorheriger Absprachemöglich.AllfälligeEinwendungensind demGemeinderatimDoppelwährendderAuflagefristeinzureichen. Siehaben eine Begründung und einenAntrag zu enthalten.
DieöffentlichePlanauflage erfolgt vom 25.Junibis 24.Juli2026 ausschliesslichonlineüberwww. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme aufder Bauverwaltung istnur in begründetenFällenund nach vorheriger Absprachemöglich.AllfälligeEinwendungensind
Das Anliegen des Vorstosses ist bereits jetzt durch bestehende SIANormen und weitere Vorschriften weitgehend abgedeckt; diese Anforderungen müssen in der Planung ohnehin berücksichtigt werden. Die im Postulat angeregten pädagogischen Lernorte zum Thema Wassermanagement können auch mit Retentions-, Versickerungs- oder Ruderalflächen sinnvoll geschaffen werden; dazu braucht es keine teuren Regenwasserbewirtschaftungskonzepte. Da Wettingen zudem über gute Versickerungsbedingungen verfügt, geht versickertes Regenwasser nicht einfach verloren. Auf zusätzliche konzeptionelle Vorgaben kann deshalb problemlos verzichtet werden.
Die SVP-Fraktion wünscht allen Wettingerinnen und Wettingern eine schöne, erholsame Sommerund Ferienzeit! (zVg)
Beim Thema Regenwasserbewirtschaftung anerkennt die Fraktion den gesellschaftlichen Mehrwert einer nachhaltigen Infrastruktur. Gleichzeitig wird betont, dass solche Projekte konsequent in bestehende Planungen eingebettet werden müssen, damit daraus keine zusätzlichen Mehrkosten für das Gesamtprojekt entstehen.
Das Jubiläum «60 Jahre Einwohnerrat Wettingen» steht für gelebte Demokratie auf kommunaler Ebene sowie für Verantwortung und Entscheidungsfähigkeit dort, wo politische Entscheide direkt wirken. Der Einwohnerrat ermöglicht Mitsprache, stärkt die Eigenverantwortung und schafft transparente Entscheidungsprozesse.
60 Jahre Einwohnerrat sind zugleich Auftrag: Der Rat setzt sich verstärkt mit strategisch relevanten Themen auseinander und stellt einen effizienten Einsatz der Ressourcen sicher. Damit bleibt die Gemeindepolitik schlank, wirkungsvoll und zukunftsgerichtet. (zVg)
AbteilungBau undPlanung
rend derAuflagefristeinzureichen. Siehaben eine Begründung und einenAntrag zu enthalten.
AbteilungBau undPlanung
Der Wettinger Einwohnerrat hat vor 60 Jahren zum ersten Mal getagt. Die Fraktion freut sich, dass in diesem Jubiläumsjahr Ursi Depentor aus der Mitte den Rat präsidiert. Am 14. Juni hat die Wettinger Bevölkerung den Projektierungskredit für die Schullandschaft Margeläcker mit grosser Mehrheit angenommen. Die Mitte-Fraktion freut sich über die deutliche Zustimmung. Das Bekenntnis zum Wettbewerbs-Projekt ist für alle Verantwortlichen eine grosse Motivation, die weitere Planung in Angriff zu nehmen.
Leider hat sich Hitachi gegen den Standort Wettingen entschieden. Diesen Entscheid bedauert man ausserordentlich. Dadurch entgehen der Gemeinde qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze, ganz zu schweigen von zusätzlichen Steuereinnahmen. Bedauerlicherweise haben die Nachbargemeinden nicht mitgezogen, obwohl auch sie von einer Ansiedelung profitiert hätten.
Die Entgegennahme des Postulats für elektronische Unterschriften bei Referenden begrüsst die Mitte-Fraktion. Ihr ist die Digitalisierung voranzutreiben, wo es sinnvoll ist, ein wichtiges Anliegen.
Entgegennehmen will der Gemeinderat auch das Postulat der Mitte betreffend Modernisierung des Steuerwesens mit dem Projekt Taxoptima. Taxoptima ist ein Reformprojekt des Kantons Aargau, welches im Steuerwesen die Abläufe vereinfachen, die Effizienz steigern und die Digitalisierung vorantreiben will. Mit der Prüfung durch den Gemeinderat soll eine Entscheidungsgrundlage geschaffen werden, damit Kosteneinsparungen realisiert werden können, ohne den Service für die Steuerpflichtigen zu reduzieren.
Dem Postulat betreffend Regenwasserbewirtschaftungskonzept für das Areal der Schullandschaft Margeläcker steht die Mitte-Fraktion grundsätzlich positiv gegenüber. Das wichtige Thema der oberflächlichen Versickerung («Schwammstadt») ist in der Allgemeinen Nutzungsplanung ANUP enthalten und wird bei der weiteren Planung der Schullandschaft Margeläcker berücksichtigt.
Die Mitte-Fraktion wünscht allen einen sonnigen Räbhüslisonntig, ein geselliges Wettiger Fäscht und einen guten Start in eine erholsame Sommerpause. (zVg)
Die Fraktion GLP gratuliert dem Wettinger Einwohnerrat zum 60. Geburtstag. Bereits bei der Planung des Ratshauses in den 50er-Jahren wurde vorausschauend der Ratssaal für ein zukünftiges Gemeindeparlament vorgesehen. Sechs Jahre nach der Einweihung des Rathauses wurde der Einwohnerrat gegründet –heute wird sein 60-jähriges Bestehen gefeiert. Die Postulate geben seitens GLP Fraktion wenig Anlass zur Diskussion und werden auch alle unterstützt. Was bei der GLP-Fraktion hingegen nach wie vor für rote Köpfe sorgt, ist das Thema «Spezialzone Berg». Wie das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid deutlich macht, verstösst die Planung in geradezu offensichtlicher Weise gegen geltendes Recht. Wie konnte das Vorhaben durch so viele Maschen fallen? Und wie kann es sein, dass die kantonale und die kommunale Verwaltung zu einer derart anderen Beurteilung des Vorhabens gelangt sind als nun das Gericht? Wo im Planungsprozess sind Fehler passiert? Was lernt man für die Zukunft draus? Manuela Ernst, GLP, und Martin Fricker, SVP, haben eine dringliche Motion eingereicht, um genau solchen und ähnlichen Fragen auf den Grund zu gehen. Die GPK soll vom Gemeinderat zeitnah mit der Aufarbeitung beauftragt und professionell unterstützt werden. Wären die vom Gericht beanstandeten Punkte ordnungsgemäss geprüft worden, hätten sich alle Beteiligten viel Aufwand sparen können; die Stiftung, die Parteien und auch die Gemeinde. Aus Sicht der Motionärin und des Motionärs muss auch insbesondere der Gemeinderat an einer Aufarbeitung interessiert sein, denn nebst dem Reputationsschaden steht er auch vor einem finanziellen Fiasko. (zVg)
Vor 60 Jahren wurde der Einwohnerrat Wettingen gegründet, als erstes Gemeindeparlament im Kanton Aargau. Der Einwohnerrat hat sich bewährt für die grosse Gemeinde. An der nächsten Sitzung wird dieses Jubiläum gefeiert. Die EVP war seit der Gründung immer vertreten. Stolz ist man, dass mit Margrit Wahrstätter die erste Präsidentin aus den Reihen der EVP kam.
Die vier Vorstösse, die an der kommenden Einwohnerratssitzung behandelt werden, unterstützt die Fraktion alle und stimmt der Entgegennahme durch den Gemeinderat zu. Der Umgang mit dem Wasser wird in Zukunft immer wichtiger. Das Konzept der Schwammstadt, bei dem Wasser im Boden gespeichert wird, sodass es an trockenen Tagen wieder an Pflanzen abgegeben werden kann, ist wichtig bei Neubauten wie dem Oberstufenzentrum. Die Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser im Schulgebäude erscheint uns als zu aufwendig und zu teuer. Aber es lohnt sich, alle Möglichkeiten zu prüfen.
Die EVP findet es wichtig, dass Protokolle der Ratssitzungen möglichst zeitnah veröffentlicht werden. Dies sollte mit den heutigen technischen Möglichkeiten leichter umsetzbar sein. Die Vorstösse zur Steuererhebung und den elektronischen Unterschriften sind abhängig von Projekten des Kantons und des Bundes. Nur wenn die übergeordneten Stellen die Voraussetzungen schaffen, ist die Umsetzung möglich.
Die Antworten auf die Interpellation zur Ansiedlung von Hitachi Energy zeigen, dass die Gemeinde Wettingen vor allem profitiert hätte. Nun kennt man aber den negativen Entscheid. Hitachi wird nicht nach Wettingen kommen. Dies tut weh und es macht Mühe, diese Klatsche hinzunehmen. Leider war keine Einigkeit in der Region zu spüren und auch in Wettingen gab es laute Gegenstimmen. Die EVP hofft aber, dass nach den negativen Schlagzeilen bald positive folgen werden. Es freut sie, dass der Projektierungskredit für die Schullandschaft Margeläcker klar angenommen wurde. Eine gute Schule gehört zu einer lebenswerten Gemeinde. (zVg)
Es gab einen Zeitabschnitt, da war Wettingen willens, Neuland zu betreten, hatte Pläne und Gestaltungswillen. Davon zeugt heute noch das Gebiet rund um den Rathauskreisel und die Institution Einwohnerrat, die vor 60 Jahren gegründet wurde und an der kommenden Einwohnerratssitzung gefeiert werden soll. Solche Signale vermochte die Gemeinde in der vergangenen Zeit nur spärlich auszusenden: Die stete Fokussierung auf einen niedrigen Steuerfuss führte zu einer Streich- und Verschiebungstaktik, unter der nicht nur die Infrastruktur leidet, sondern gesellschaftliche Angebote und Institutionen ganz allgemein. Dass ein internationales Unternehmen es gar vorzieht höhere Steuern in Kauf zu nehmen, statt sich im steuergünstigen Wettingen niederzulassen, sollte als deutliches Signal gewertet werden, dass es so nicht weitergehen kann: Steuerfuss als alleiniger Standortfaktor reicht nicht und lässt sich auch nicht vermarkten!
So sendet die Zustimmung der Bevölkerung für den Planungskredit Schullandschaft Margeläcker denn auch ein positives Signal: Sorgfältig aufgegleiste und geplante Projekte, eingebunden in eine vorausschauende Strategie, haben durchaus eine Chance, wenn deren Nutzen für die Gesamtbevölkerung nachvollziehbar ist. Tröstlich auch, dass sich die Stimmbevölkerung vom anonymen, populistischen Versuch das Kreditbegehren in einen Scherbenhaufen zu verwandeln, nicht beeindrucken liess. Bleibt zu hoffen, dass Gemeinderat und Einwohnerrat dies zum Anlass nehmen, wieder Gestaltungswillen zu zeigen.
Die an der Einwohnerratssitzung traktandierten Postulate greifen verschiedene Anliegen auf, die die Fraktion grossmehrheitlich begrüsst: Die Möglichkeit, Referenden und Initiativen elektronisch signieren zu können hat das Potenzial, die politische Teilhabe zu verbessern; das Projekt Taxoptima würde die Gemeinde in gewissen Steuerdomänen entlasten; ein Regenwasserbewirtschaftungskonzept fürs Areal Schullandschaft Margeläcker muss angedacht werden; das Postulat unterstreicht dessen Wichtigkeit, im Kontext von Klima und Lebensraum – vorausschauend handeln, statt hinterher zu hinken! (zVg)
Redaktionsteam:
Pfr. S. Burkhard
Pfr. L. Fischer
Gottes di enste
Sonntag, 28. Juni
10 Uhr, Wettingen
Familiengottesdienst
Pfr. Lutz Fischer
anschliessend Apéro
Kollekte: Stiftung Kinderdorf Pestalozzi
Sonntag, 5. Juli
11 Uhr, Wettingen
Ökumenischer Gottesdienst am «Wettiger Fäscht» im Rathaussaal
Gemeindeleiter Markus Heil, Pfrn Hanna Läng,
Hansjörg Frank und Pfr. Stefan Burkhard
Sonntag, 12. Juli
10 Uhr, Wettingen
Pfrn Renate Bolliger König
Kollekte: Schweizer Kirche in London
Sonntag, 19. Juli
10 Uhr, Wettingen
Pfr. Alex Kuzmitski
Kollekte: Selbsthilfe Aargau
Sonntag, 26. Juli
10 Uhr, Wettingen
Verabschiedungsgottesdienst von Pfr. StefanBurkhard anschliessend Apéro
Kollekte: Pro Infirmis
Sonntag, 2. August 10 Uhr, Wettingen
Pfrn Renate Bolliger König
Kollekte: Heimgärten Aargau
Andacht in der Alterssiedlung
Sonnmatt: Dienstag, 11 August, 14.30 Uhr
Gottesdienst im Alterszentrum
St Bernhard: Mittwoch, 12 August, 14.30 Uhr
Ökumenischer SeniorenMittagstisch im Regionalen Pflegezentrum Baden: Dienstag, 14 und 28 Juli, um 11.15 Uhr
Verabschiedungsgottesdienst von Pfarrer Stefan Burkhard
Sonntag, 26 Juli 2026, 10 Uhr, in der Kirche Wettingen
Ende Juli 2026 verabschieden wir unseren geschätzten Pfarrer Stefan Burkhard nach 36 Dienstjahren in seinen wohlverdienten Ruhestand.
Seinumfangreichestheologischesundphilosophisches Wissen,gepaartmiteineroffenen,aufmerksamenund kritischenHaltung, hatunserer Kirchgemeindeimmer wiedergeholfen,deneigenen Weg in einersichschnell wandelndenZeitnichtausden Augenzuverlierenund diechristlichen WerteimAlltaglebendigzuhalten.
MitdemAbschiedvonStefanBurkhardverlieren wir nichtnureinenengagiertenPfarrermitHerzund Verstand,sondernaucheinenwertvollenArbeitskollegen, dereinegrosseLückeim Teamund in der Kirchgemeindehinterlassenwird.
Zum Verabschiedungsgottesdienst mitanschliessendemApéroladenwirSieherzlichein.
LieberSteff, wirdankendirvonHerzenfürdeineengagierteArbeitundwünschendirfürdieZukunftund demdamitverbundenenUnruhestandnurdas Beste.
DieKirchenpflege
Fraue-Träff
Jeweils am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr, 13 und 27.August, 10 und 24 September 2026
Siesindherzlichwillkommen im reformiertenKirchgemeindehaus Wettingen.
Der Rathaussaalbefindetsichimobersten Stock des Rathauses WettingenanderAlberichZwyssigstrasse76.
Pfarrer Adrian Beyeler
kommt als Stellvertreter
Die Kirchenpflege freut sich, der Kirchgemeinde Pfarrer Adrian Beyeler vorzustellen Er übernimmt die Stellvertretung, bis eine Nachfolgelösung für Stefan Burkhard gefunden worden ist.
Adrian Beyeler stellt sich mit folgenden Worten vor:
Pfarrer Adrian Beyeler kommtalsStellvertreter.
MeinNameist Adrian Beyeler Ichhabebis zumeiner Pensionierungimletzten Februarmehrere Jahrein der reformiertenKirche FurttalalsPfarrer gewirkt. Vorherwar ich jeweils längere ZeitinKirchgemeindeninBielund Winterthurtätig. Ichbin verheiratet,habezwei erwachseneKinder und wohneseitkurzemmitmeiner Frauim KantonAargau.Gernehelfe ichalsStellvertreter in der Kirchgemeinde WettingenNeuenhofaus, biseineguteNachfolgelösungfürPfarrerStefan Burkhardgefundenworden ist. Ich freue michaufdie kommendeZeit, insbesondereaufBegegnungenmitIhnenbeiGottesdiensten undanderengutenGelegenheiten. Adrian Beyeler
LieberAdrian, wirheissendichinunseren Reihen herzlich willkommenunddankendirfür dein Engagement fürunsere Kirchgemeinde Wir wünschen direinengutenStartundfreuenunsaufdieZusammenarbeitmit dir DieKirchenpflege
PfarrerStefanBurkhardgehtinden Ruhestand.
Jugendliche bemalen Wand
Schüler der Sekundar- und Realschule (Sereal) haben die verschmierte Aussenwand im Altenburg-Schulhaus neu gestaltet.
Es ist ein Kunstprojekt, das schulhaus-übergreifend funktioniert hat. Schülerinnen und Schüler der Sereal Margeläcker gestalteten die Wände im Altenburg Süd neu. Die Primarschulkinder lieferten Ideen und Gestaltungsvorschläge. Wichtig für die Kinder war, dass das AltenburgMaskottchen «Burgo» auf dem Wandbild erscheinen würde.
Mit der Lehrerin für Bildnerisches Gestalten, Cary Timpanaro, machte sich die Oberstufe an die Umsetzung. Am 15. und 16. Juni wurden im südlichen Bereich des Pausenplatzes im Altenburg Farben ausgepackt, Bänke abgeklebt, Entwürfe vorgezeichnet, korrigiert, gemischt und gemalt. Gemäss Mitteilung der Schule beteiligten sich alle Jugendlichen mit vollem Einsatz für die Auffrischung der verschmierten Wände. Eine der Initiantinnen, Andrea Grünenfelder, erklärte: «Ihr alle seid ein grosses Vorbild für die nächste Generation von Schülerinnen und Schülern.» (LiWe/zVg)
INSERATE
Baugesuch
Bauherrschaft
Walter Berz
Mooshof, 5430 Wettingen
Bauobjekt
Projektänderung Jungtierschlupf
Baustelle
Mooshof
Parzelle
2397
Zusatzgesuche
Kanton
Eine Schülerin der Oberstufe Margeläcker bemalt konzentriert die Wand des Primarschulhauses Altenburg. zVg
VERMISCHTES
Räbhüslisunntig Zum 24. Mal findet der Wettinger Räbhüslisunntig statt. Am Sonntag, 28. Juni, können ab 11 Uhr in elf Räbhüsli die Köstlichkeiten aus dem Wettinger Rebberg genossen werden. Die Winzerinnen und Winzer bieten neben den edlen Tropfen auch kleine kulinarische Leckerbissen aus der Küche an. In den schattigen Rebparzellen lässt sich verweilen und ein gemütlicher Sonntag verbringen. Ab der Kirche St. Sebastian wird in der Zeit von 10–12.30 Uhr ein gratis Shuttle-Dienst ins Festgelände angeboten. Um 10.30 Uhr findet ein Gottesdienst am Rastplatz Reservoire statt, begleitet vom Chor Vocapella (bei schlechtem Wetter in der Kirche St. Sebastian). (zVg)
Öffnungszeiten der Gemeindebibliothek während den Sommerferien Die Gemeindebibliothek Wettingen ist vom 6. Juli bis am 8. August im Ferienmodus und wie folgt geöffnet: Montag: 10–14 Uhr (unbedient); Dienstag bis Freitag: 9–14 Uhr (bedient); Samstag: 10–14 Uhr (bedient). Die digitalen Angebote der Bibliothek stehen rund um die Uhr unter www.ebookplus.ch und https://wettingen.filmfriend.ch/ zur Verfügung. Weitere Informationen: www.wettingen.ch/bibliothek. Das ganze Bibliotheksteam wünscht allen entspannte Sommertage und freut sich über einen Besuch. (zVg)
Klösterlifest bewegt die Leute
Rund 500 Gäste besuchten das alljährliche Klösterli-Fest. Viele Ehemalige, Nachbarn und Mitarbeitende trafen sich.
Das Kinderheim «Klösterli» bietet Plätze für normalbegabte Kinder und Jugendliche an, die erhebliche soziale Beeinträchtigungen mitbringen. Das Ziel ist es unter anderem, ihre gesunde Entwicklung zu fördern.
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 25. Juni bis 24. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Sie haben eine Begründung und
AbteilungBauundPlanung
Am Fest vom 13. Juni waren diverse Angebote für die Kinder parat: Ponyreiten, Kinderschminken, und eine Hüpfburg. Besonders eindrücklich seien die Begegnungen mit Menschen gewesen, die dem Klösterli seit langer Zeit nahestehen, heisst es in der Mitteilung. «Dass Menschen, die früher im Klösterli gelebt, gearbeitet oder gewirkt haben, immer wieder an unser Fest zurückkommen, freut
Grosszügige Spende von Kiwanis Club Baden- Wettingen: (v.l.). Peter und Angela Böhnlein, Marco Zanetti, Marco Blumenthal, Thomas Widrig, Karl Peter, Stiftungsratspräsident Klösterli Wettingen, Geschäftsführerin Anita Guggisberg und Fachleitung Verena Fischer. zVg
uns sehr. Es zeigt, wie viele dem Klösterli über die Jahre nahe geblieben sind», sagte Geschäftsführerin Anita Guggisberg.
Ebenfalls am Fest dabei waren Gemeindeammann Markus Haas
und Vizeammann Christian Wassmer. Eine Überraschung gabs durch den Kiwanis Club Baden-Wettingen: Er überreichte einen Check über 1000 Franken für die Kinder und Jugendlichen. (LiWe/zVg)
NEUENHOF
Zurück in der 3. Liga
Nach einem Jahr in der 2. Liga ist der FC Neuenhof in die 3. Liga abgestiegen. «Wir sind ein Dorfverein und gehören in die 3. Liga», sagt Präsident Domenico Raosa.
IRENE HUNG-KÖNIG
Mit 24 Punkten aus 26 Spielen und dem 13. Tabellenrang steigt der FC Neuenhof nach einem Jahr wieder in die 3. Liga ab. Denselben Gang müssen auch die Nachbarn aus Spreitenbach und der FC Oftringen antreten.
Für Präsident Domenico Raosa ist der Abstieg kein Beinbruch: «Es war ein spannendes Jahr. Es gab viel Neues, wir alle im Verein waren noch nie in der 2. Liga. Es war ein spannendes und strenges Jahr. Es gab auch viel Organisatorisches zu leisten, da unsere Anlage nicht zweitligatauglich war. Heute muss man sagen, dass der FC Neuenhof ein Dorfverein ist und in die 3. Liga gehört.» Wenn man keine super Juniorenteams im A und B habe, die für die erste Mannschaft spielen können, dann sei dies sehr schwierig.
Domenico Raosa betont, es sei auch ein finanzieller Aspekt, in welcher Liga man spiele: «Wir haben dies im Vorstand so besprochen. Wir sind ein Verein für eine gesunde 3. Liga und das reicht für uns.» Deshalb peilen die Neuenhofer auch nicht den Wiederaufstieg an.
«Dies war auch der Grund, weshalb wir uns von unserem Trainer Domagoj Karadza getrennt haben. Wir haben unterschiedliche Ziele. Wir wollen junge Neuenhofer Spie-
Nach dem letzten Spiel sass man gemütlich beisammen. zVg
ler, ein
Team, das sich mit dem Verein identifizieren kann – das Spass hat, in der 3. Liga zu spielen.» Das sei das Ziel für die Zukunft.
Kleines Fest zum Abschluss
Nach dem letzten Meisterschaftsspiel gegen Oftringen, das 4:4 ausging, sass man noch gemütlich bei einem kleinen Fest zusammen. Trainer Karadza wurde mit einem grossen Banner und den Worten «Danke Domo» verabschiedet. Er wird ab nächster Saison Nachbar Spreitenbach trainieren. Einige Spieler, wie Stürmer Petar Uglijesic, Kristian Karadza und Kristijan Ramljak und andere sind dem Trainer nach Spreitenbach gefolgt. Den umgekehrten Weg zum FC Neuenhof machte der neue Cheftrainer Riccardo Scandella. Er war letzte Saison Co-Trainer beim FC Spreitenbach und übernimmt nun mit Batti Guzzo gemeinsam die 1. Mannschaft.
Die Neuenhofer wollen eine Verwaltungsleitung, stimmen der Pensenreduktion des Ammanns zu und wollen mehr Mitsprachrecht in Sachen Härdli. Zudem soll eine Fusion geprüft werden.
MELANIE BÄR
Das Thema Härdli war nur indirekt traktandiert. Die Bevölkerung musste über den Kredit von 520000 Franken befinden, der für einen Studienauftrag ausgegeben wurde. Dennoch nahm das Thema an der Gemeindeversammlung viel Raum ein. Angefangen bei dieser Kreditabrechnung, die mit knapp 200000 Franken überschritten wurde. Dafür entschuldigte sich der neue Gemeinderat Gordon Dinacher (parteilos) zu Beginn: «Leider muss ich Zahlen präsentieren, die weder Ihnen noch dem Gemeinderat gefallen und ich entschuldige mich dafür.» Zur Überschreittung geführt hatte unter anderem, dass vorgesehene finanzielle Beteiligungen des Kantons und der Stiftung Sonnmatt wegfielen. Werner Füllemann stellte einen Rückweisungsantrag und begründete: «Ich will ein Zeichen setzen und wissen, wie der Gemeinderat die weitere Entwicklung sieht.» Gemeindeammann Tobias Baumgartner (parteilos) sagte, dass man den Austausch mit der Stiftung Sonnmatt suche. Auch mit den Ortsbürgern sei man im Gespräch. Man wolle Lösungswege aufzeigen, sodass auch ohne Gestaltungsplanpflicht eine Baubewilli-
INSERATE
Der neu zusammengesetzte Gemeinderat an
gung erzielt werden könnte. Aufgrund des fehlenden Gestaltungsplans hatte der Gemeinderat das Baugesuch der Sonnmatt abgelehnt, was auf Unmut in der Bevölkerung stiess. «Ziel ist, dass wir drei Versionen zur Weiterarbeit haben», so Baumgartner. Bevor die breite Bevölkerung darüber informiert wird, will der Gemeinderat am nächsten Dienstag die Ortsbürger in Kenntnis setzen. Ihnen gehört der grösste Landanteil im Härdli. Mit 71 zu 93 Stimmen lehnten die Anwesenden den Rückweisungsantrag von Fülle mann ab. Der Kreditabrechnung stimmten 102 gegen 68 Stimmen zu.
Stiftung Sonnmatt gab zu reden Vom Tisch war das Thema jedoch nicht. Unter «Verschiedenes» entstand am Schluss nochmals eine Diskussion. Margrit Pfister ergriff mehrmals das Wort. Sie kritisierte das Siegerprojekt, das verhindert, dass die Alterssiedlung wie geplant an der Nordseite erweitern kann. «Die Alterssiedlung ist eine eigenständige Institution
Die Mannschaft bedankt sich bei Trainer Domagoj Karadza. zVg
besteht Feuertaufe
der Gemeindeversammlung vor über 200 Einwohnerinnen und Einwohnern.
und hat baulich nichts mit den Höfen zu tun», sagte sie und fügte an: «Es ist nicht nachvollziehbar, dass der vorgesehene Platz für den Annexbau als Grünausgleichsfläche für das Härdli dienen muss.» Baumgartner erklärte, dass der ganze Perimeter Härdli gestaltungsplanpflichtig ist. «So wie das Projekt jetzt eingereicht ist, würde es den Gürtel durchschneiden. Auf der anderen Seite wäre er nicht so einschneidend, dort wäre es ohne Gestaltungsplan möglich.»
Immer wieder kritisierten Anwesende, dass die Bevölkerung kaum Einfluss nehmen kann in Sachen Härdli. Das wollte Stiftungsrat Josef Höfler ändern und stellte dazu Anträge. Er wollte, dass das Siegerprojekt «Neue Höfe» abgeschrieben und neu geplant wird. Zudem verlangte er den umgehenden Teilausbau des Gestaltungsplans und eine Verpflichtung, dass der Gemeinderat der Unterversorgung von Pflegeplätzen in Neuenhof entgegenwirkt. Weil es sich dabei um materielle Anträge handelt, konnten sie nicht überwiesen werden. Stattdessen wurde ein Antrag von Francesco Tomasi mit grossem Mehr und 9 Gegenstimmen überwiesen. Der Gemeinderat wird an der nächsten Gemeindeversammlung einen umfassenden Bericht über den aktuellen Planungsstand und das weitere Vorgehen im Härdli vorlegen.
Fusion muss geprüft werden Für positive Rückmeldungen sorgte die Rechnung, die mit einem Ertragsüberschuss von 652476 Franken schloss. «Das ist erfreulich, die Hausaufgaben bei den Steuern wurden gemacht», sagte Tim Voser, Präsident der Finanzkommission (Fiko). Allerdings sei das positive Ergebnis mit Vorsicht zu geniessen. Man müsse die Personalengpässe im Auge behalten, weil sie finanziell negativ zu Buche schlagen.
Keine Diskussionen gaben die vier ersten Kreditabrechnungen, die alle unterschritten wurden. Zu einer kurzen Debatte kam es bei der Einführung einer Verwaltungsleitung sowie bei den Anpassungen im Entschädigungsreglement für Behörden und Kommissionen. Bereits im Frühjahr 2025 war eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden, die eine Verwaltungsreorganisation prüfte. Ziel: Ein Verwaltungsleiter soll die Verwaltung operativ führen, der Gemeinderat vor allem strategisch tätig sein. Mit 130 zu 45 Stimmen wurde dem Stellenantrag zugestimmt. Der Antrag von Markus Schmid, die Struktur so beizubehalten und stattdessen die Position des Gemeindeschreibers auszubauen, wurde mit 66 zu 123 Stimmen abgelehnt. Grossmehrheitlich mit 14 Gegenstimmen wurde auch die Pensenanpassung des Ammannamts mit 40 Prozent genehmigt, er wird pauschal dafür entschädigt. Ebenso wie für seine Ressorttätigkeit – so wie auch die anderen Gemeinderäte.
Deutlich mit nur 27 Ja-Stimmen wurde die Beschaffung eines Universalfahrzeugs fürs Bauamt abgelehnt. Ausschlaggebend dürfte der Preis gewesen sein sowie die Warnung, dass es nicht geeignet sei für Kurzstrecken.
Am Schluss informierte der neue Gemeinderat Marcel Gerny (SVP), dass keine neue Parkraumzone 3 geschaffen werde. Aus rechtlicher Sicht sei der Handlungsspielraum eingeschränkt. Die Exekutive nehme die Anliegen aber ernst und überarbeite das Parkierungsreglement. In einem Jahr wird darüber abgestimmt.
Auch mit dem Thema Fusion muss sich der Gemeinderat auseinandersetzen. Mit 91 Ja und 76 Nein überwiesen die Neuenhofer den Antrag von Kurt Abt. Er verlangt, dass überprüft wird, ob eine Fusion mit einer Nachbargemeinde, insbesondere Baden, angestrebt werden soll.
AUS DER GEMEINDE
Bundesfeier, 1.-August-Abzeichen Die 1.-August-Abzeichen der Stiftung Pro Patria können ab sofort bei den Einwohnerdiensten sowie bei der Gemeindekanzlei für 5 Franken bezogen werden.
Ferienzeit – sind die Ausweise noch gültig? Schon bald beginnt die Ferien- und Reisezeit. Daher ist es wichtig zu prüfen, ob Pass oder Identitätskarte noch gültig sind. Für die Beantragung einer Identitätskarte muss man persönlich am Schalter der Einwohnerdienste vorsprechen (Minderjährige und Bevormundete in Begleitung der gesetzlichen Vertretung). Dazu sind die bisherige IDK sowie ein aktuelles Passfoto (nicht älter als ein Jahr, neutraler Hintergrund, Frontalaufnahme, ge-
VERMISCHTES
Eröffnung Containersiedlung für Geflüchtete Der Kanton Aargau befindet sich im Asylbereich seit dem 11. Januar 2023 in einer Notlage. Die oberirdischen Unterbringungskapazitäten für Personen aus dem Asylund Flüchtlingsbereich sind durchgehend voll ausgelastet. Um alle dem Kanton Aargau zugewiesenen Personen unterbringen zu können, eröffnet der Kantonale Sozialdienst (KSD) neue Unterkünfte. Anfang Juli
LESERFOTO
schlossener Mund) mitzubringen. Das Passfoto kann den Einwohnerdiensten alternativ vorgängig per E-Mail zugestellt (einwohnerdienste@neuenhof.ch) oder vor Ort gegen eine Gebühr von 5 Franken erstellt werden. Die Lieferfrist für die Identitätskarte beträgt maximal 10 Arbeitstage. Der Pass bzw. das Kombiangebot (Pass und Identitätskarte) ist direkt beim Ausweiszentrum Aarau zu beantragen. Weitere Informationen dazu sind online unter www.schweizerpass.ch zu finden.
Termine 26. Juni, 12–13 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 30. Juni, 19.30 Uhr; Ortsbürgergemeindeversammlung, Waldhaus Juxital; 4. Juli bis 9. August: Sommerferien.
nimmt der KSD auf dem Areal der Webermühle eine Containersiedlung für Geflüchtete in Betrieb. Die kantonale Unterkunft bietet Platz für 120 Personen und dient der Unterbringung von Familien. Sie löst die bisherige Asylunterkunft an der Stockstrasse ab und wird ab 1. Juli belegt. Die Bevölkerung hat vor der Eröffnung Gelegenheit, die Unterkunft zu besichtigen. Areal Webermühle, Samstag, 27. Juni, 10–12 Uhr. (zVg)
Raupe oder Larve? Die Unterscheidung ist nicht ganz einfach. Hier handelt es sich um die Larve einer Blattwespe, gut erkennbar an dem einzelnen Knopfauge an der Kopfseite. Fotografiert von Leserin Bettina Schmid auf einer Wiese bei der Webermühle in Neuenhof.
Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen?
Dann schicken Sie uns das Foto (im JPGFormat und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
Melanie Bär
Gemeinden Neuenhof (2), Spreitenbach (2) und Würenlos (1)
Ab August 2027
Bei uns lernst Du den kaufmännischen Berufsalltag von Grund auf kennen. Du arbeitest aktiv im Tagesgeschäft mit, erhältst Einblicke in verschiedene Bereiche der Gemeindeverwaltung und übernimmst Schritt für Schritt Verantwortung. Während der gesamten Lehrzeit wirst du von erfahrenen Berufs- und Praxisbildenden begleitet.
folgenden Abteilungen (je nach Gemeinde)
• Einwohnerdienste
• Kanzlei
• Finanzen
• Steuern
• Planung und Bau
• Soziale Dienste
• Betreibungsamt
• Interesse an Büro- und Verwaltungstätigkeiten
• Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft
• Interesse an verschiedenen Bereichen der Gemeindeverwaltung
• Freude an Organisation und Zusammenarbeit
• Sekundar- oder Bezirksschulabschluss
GEMEINDEKILLWANGEN
Ersatzwahleines MitgliedsderFinanzkommissionfür den Rest derAmtsperiode 2026–2029
Wahltermin:Sonntag,27. September2026
Anmeldeverfahren
Fürdie Ersatzwahleines Mitglieds derFinanzkommissionkannjede in Killwangen stimmberechtigte Person vorgeschlagenwerden(§30GPR).
Wahlvorschläge sindgemäss§ 29ades Gesetzes überdiepolitischen Rechte (GPR)und §21bder Verordnungüber diepolitischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigtender Gemeinde Killwangen zu unterzeichnenundbei der Gemeindekanzleibis spätestens am 44.Tag vordem Wahltag, d.h. bisam Freitag, 14. August2026,12.00 Uhr einzureichen.
Dieerforderlichen Formularekönnen beider Gemeindekanzleibezogen werden.
Werdenbiszum44.VortagnichtmehrwählbareKandidatinnenundKandidaten vorgeschlagen, alszuwählen sind, wird mitder Publikationder Nameneine Nachmeldefristvon5 Tagenangesetzt,innertderneue Vorschläge eingereicht unddamit eine Urnenwahlerwirktwerdenkann. Werden innert dieser NachmeldefristkeineweiterenKandidatinnenoder Kandidatenangemeldet, findeteine stille Wahl statt.
Killwangen,22. Juni2026 GEMEINDERATKILLWANGEN
• Eine strukturierte und qualitativ hochwertige Ausbildung
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Bei Fragen stehen wir Dir gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung:
Würenlos, Andrea Altorfer, gemeindekanzlei@wuerenlos.ch, Tel. 056 436 87 23
Bei Interesse an einer spannenden Lehre in der öffentlichen Verwaltung freuen wir uns auf Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf mit Foto, Zeugnisse und von Vorteil S2- und S3-Check).
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Ersatzwahl eines Mitglieds des Wahlbüros 1. Wahlgang, Rest der Amtsperiode 2026/2029
Wahldatum: 27. September 2026
Wahlvorschlägesindgemäss§29adesGesetzesüberdiepolitischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Neuenhof zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei, Erdgeschoss, bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, 12.00 Uhr, d.h. bis Freitag, 14. August 2026, 12.00 Uhr, einzureichen.
Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei, Tel. 056 416 21 70, gemeindekanzlei@neuenhof.ch oder unter www.neuenhof.ch im Online-Schalter, Rubrik Wahlen und Abstimmungen,bezogenbzw.heruntergeladenwerden.
Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in Neuenhof stimmberechtigte Person vorgeschlagen werdenkann(§30desGesetzesüberdiepolitischenRechte,GPR). Neuenhof,25.Juni2026 WahlbüroNeuenhof
AUS DER GEMEINDE
Littering auf dem Schulgelände In den vergangenen Wochen ist auf dem Schulareal vermehrt Littering festgestellt worden. Trotz vorhandener Abfallbehälter und klarer Beschilderung wird zunehmend Abfall achtlos liegen gelassen. Auch wird des Öfteren das Befahren des roten Platzes mit verschiedenen Fahrzeugen (Velo, E-Scooter, Trottinett etc.) beobachtet, was ebenfalls verboten ist. Auf dem Gelände finden regelmässige Kontrollen durch die Firma Outsec AG statt. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Benutzungsordnung des Schulgeländes zu beachten und einzuhalten.
Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr.
PARTEINOTIZ
180 Tage Gemeinderat Killwangen – Rückblick und Ausblick Nach der erfolgreichen Durchführung der Podiumsveranstaltung im letzten Herbst möchte Die-Mitte-Partei die Politik auch in diesem Jahr der Bevölkerung wieder näherbringen. Am Freitag, 14. August, organisiert «Die Mitte» Killwangen einen öffentlichen Anlass mit den Mitgliedern des Gemeinderats. Sie geben spannende Einblicke in die ersten 180 Tage der neuen Legislatur, die Überraschungen und Herausforderungen sowie ermöglicheneinen Blick in die Zukunft. Der Anlass startet um 19 Uhr im Werkgebäudesaal und anschliessend an die Podiumsdiskussion wird von der Mitte-Partei ein Apero offeriert, zu dem alle herzlich eingeladen sind. (Martin Kreuzmann)
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Neuer Kulturtreffpunkt
Mit einem Fest wurde vor einer Woche das sanierte Schützenhaus eingeweiht. Es dient nun als Kulturtreffpunkt für die Bevölkerung.
MELANIE BÄR
«Fritz Rothenbühler» ist in einem der Holzstühle eingeschnitzt, der im ehemaligen Schützenhaus steht. Der Schütze war Mitglied des mittlerweile aufgelösten Militär-Schiessvereins Killwangen. Wie auch andere Vereinsmitglieder hatte er einen Stuhl gesponsert. Vergangene Woche sassen Frauen und Männer aus der Bevölkerung darauf.
Rund 80 Personen waren der Einladung des Gemeinderats gefolgt, die mit einem Fest die Wiedereröffnung der sanierten Liegenschaft feierten. Seit der Auflösung des Schiessvereins vor mehr als 10 Jahren wird nicht mehr aus dem danebenstehenden Schiessstand geschossen. Die Liegenschaft gehört der Gemeinde und diente jahrelang als Material-Lagerraum. «Alle sagten immer, es sei eine unbeheizte Bruchbude, die für viel Geld saniert werden müsste», erinnert sich Christine Gisler, Frau Vizeammann (parteilos). Sie sah das anders und setzte sich dafür ein, dass 10 000 Franken im Budget für die Sanierung aufgenommen wurden. Mit etwas Verspätung wurde die Renovation nun abgeschlossen. Ein Teil
der Inneneinrichtung, die Küche und das Täfer wurden ersetzt und ein Geländer montiert.
Reglement für Benützung entsteht Zurzeit erarbeitet der Gemeinderat ein Benutzerreglement. Klar ist schon, dass die Räume nicht für eine Privatnutzung zur Verfügung
Gemeinderat Roger Gauch grillierte knapp 100 Würste für die Bevölkerung.
stehen. Voraussichtlich sollen Killwangener Vereine den Raum nutzen können. Bei schlechtem Wetter oder im Winter findet das GartenKafi darin statt. Das nächste Generationen-Kafi im Kulturtreffpunkt ist für den 24. September geplant. Spätestens dann werden die Holzstühle wieder besetzt sein.
Der Kulturtreffpunkt hat neue Räumlichkeiten und ein neues Logo.
Freude herrscht während der Eröffnung in der sanierten Schützenstube, dem neuen Kulturtreffpunkt.
Fotos: Melanie Bär
Gemütliches Beisammensein Gemeinderat Stefan Thomann (r.) mit Bevölkerung.
KILLWANGEN/SPREITENBACH
25 256 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch
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REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch
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Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch
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LANDFRAUENVEREIN KILLWANGEN
Die interessante und abwechslungsreiche Reise ins Zeppelin-Museum wird den Teilnehmenden in bester Erinnerung bleiben. zVg
Landfrauenreise führte ins ZeppelinMuseum nach Friedrichshafen Am 4. Juni machten sich die Landfrauen zusammen mit ihren Ehemännern und Freunden auf den Weg zu ihrer diesjährigen Vereinsreise. Pünktlich um 8 Uhr startete der Reisecar in Richtung Bodensee. Der erste Halt erfolgte bei Bürgi Spezialitäten in Pfyn, wo sich die Reiseteilnehmenden bei Kaffee und Gipfeli stärken konnten. Das vielfältige Angebot an regionalen Köstlichkeiten lud zum Verweilen ein, doch der Zeitplan war eng: Die Fähre in Romanshorn wartete. Dort angekommen, fuhr der Car direkt auf die Fähre. Während der rund 45-minütigen Überfahrt nach Friedrichshafen nutzten die 30 Teilnehmenden die Gelegenheit, an Deck die Aussicht auf den Bodensee zu geniessen und miteinander ins Gespräch zu kommen. In Friedrichshafen führte ein kurzer Spaziergang zum «Wirtshaus am See», wo das Mittagessen eingenommen wurde. Am Nachmittag stand der Besuch des Zeppelin-Museums auf dem Programm. Während rund eineinhalb Stunden erkundeten die
Teilnehmenden die Ausstellung individuell. Es gab sehr interessante Informationen zu lesen und Einrichtungen vom Zeppelin wie Kabinen, Salon und weitere Originalnachbildungen wurden gezeigt. Laut Wikipedia beherbergt das Museum die weltgrösste Sammlung zu Geschichte und Technik der Luftschifffahrt, eine begehbare originalgetreue Rekonstruktion eines Teils von LZ 129 «Hindenburg», die am 6. Mai 1937 in Lakehurst beim Landemanöver in Brand geriet und abstürzte.
Bis zum Museumsbesuch zeigte sich das Wetter von seiner freundlichen Seite. Kaum hatten die Ausflügler jedoch wieder im Car Platz genommen, setzte Regen ein. Die Reise führte weiter nach Meersburg, von wo aus die Gruppe mit der Fähre in kurzer Zeit nach Konstanz übersetzte. Die Heimfahrt verlief über Frauenfeld, Bülach, Kaiserstuhl und das Höhtal zurück nach Spreitenbach beziehungsweise Killwangen. Trotz des regnerischen Abschlusses konnten die Organisatorinnen auf eine rundum gelungene Reise zurückblicken. (zVg)
Meldung der Kantonspolizei
Auf nächtlicher Diebestour festgenommen Am Sonntag, 21. Juni, beobachtete eine Anwohnerin der Rebäckerstrasse in Killwangen gegen halb eins Uhr nachts, wie zwei Personen um parkierte Autos schlichen und versuchten, diese zu öffnen. Die Anwohnerin wählte daraufhin umgehend den Polizeinotruf. Mehrere Patrouillen der Regionalpolizei Wet tingen-Limmattal und der Kantonspolizei Aargau rückten umgehend vor Ort aus. Anlässlich der Fahndung
hielten die Polizeipatrouillen zwei Männer an, die dem Signalement entsprachen. Die Melderin und ihr Ehemann konnten beobachten, wie die beiden Männer bei mindestens fünf Fahrzeugen versuchten, dieTüren zu öffnen. Entsprechende Spuren wurden gesichert. Die Kantonspolizei Aargau nahm die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest. Es handelt sich um einen 24-jährigen Marokkaner und einen 24-jährigen Algerier. Die Polizei klärt nun die genauen Umstände ab.
Durch die
Die «Tour de Spreiti» bringt Geschichte und Begegnung zusammen. Die Gesellschaftskommission führte am 13. Juni einen Rundgang durch Spreitenbach durch.
Rund 40 Personen folgten am Samstagmorgen, 13. Juni, der Einladung zur «Tour de Spreiti» – dem ersten Anlass, welcher von der Anfang 2026 neu gegründeten Gesellschaftskommission organisiert wurde. Wie die Gemeinde schreibt, führten zwischen 9 und 11 Uhr die «Tourenleiter» Jelena Perez, Leiterin Jugendarbeit, Adrian Mayr, Gemeinderat, und Valton Ajredini die Gruppe auf einem abwechslungsreichen Rundgang durch die Gemeinde – mit spannenden Einblicken in Vergangenheit und Gegenwart. Ausgehend vom Gemeindehausplatz erkundeten die Teilnehmenden auf einem Spaziergang zentrale
Sommeröffnungszeiten der Gemeinde Während den Sommerferien (6. Juli bis 7. August) gelten folgende reduzierte Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Montag, 8,30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Freitag, 8.30–13.30 Uhr, nachmittags geschlossen. Ausserhalb der Öffnungszeiten können Termine mit den jeweiligen Abteilungen im Voraus telefonisch vereinbart werden. Ab dem 10. August stehen die Mitarbeitenden der Gemeinde Spreitenbach wieder zu den gewohnten Zeiten zur Verfügung.
QR-Code für OnlineUmfrage. zVg
Umfrage Einwohnergemeindeversammlung Am 23. Juni fand die Einwohnergemeindeversammlung erstmals im Kinosaal des Pathé in Spreitenbach statt. Mit dem Pilotversuch beschritt der Gemeinderat neue Wege, um den Stimmberechtigten zeitgemässe Rahmenbedingungen mit moderner Infrastruktur, hoher Aufenthaltsqualität und optimalen Präsentationsmög-
AUS DER GEMEINDE
Quartiere geschlendert
Orte wie die katholische und die reformierte Kirche, den Sternenplatz, die Schulanlage Zentrum mit dem neuen Schulhaus Althau, das Quartierzentrum Langäcker sowie die Umweltarena und das Einkaufszentrum Shoppi Tivoli.
In den 60er-Jahren ein Bauerndorf Beim Schlendern durch die verschiedenen Quartiere wurde die vielseitige Struktur Spreitenbachs eindrücklich sichtbar. Es wurde deutlich, wie sich das einstige Bauerndorf seit den 1960er-Jahren rasant entwickelt hat und heute ein lebendiger Wohnund Arbeitsort mit internationalem Flair ist.
Neben historischen Anekdoten und überraschenden Fakten stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Tour bot Gelegenheit, neue Perspektiven auf den eigenen Wohnort zu gewinnen und unkompliziert Kontakte zu knüpfen.
Den Abschluss des Rundgangs bildete ein gemeinsamer Apéro, bei
Fakten über Spreitenbach Die Gäste erhalten auf ihrer Tour diverse Informationen.
dem die Gespräche in entspannter Atmosphäre weitergeführt wurden. Das Fazit zur Veranstaltung
war sehr positiv und wie eine langjährige Spreitenbacher Bewohnerin es formulierte «Sogar ich habe heu-
te mir bisher unbekannte Informationen zu meiner Heimatgemeinde erhalten.» (zVg)
lichkeiten zu bieten. Nach der Durchführung möchte der Gemeinderat nun erfahren, wie der neue Versammlungsort bei den Teilnehmenden angekommen ist. Die Rückmeldungen der Bevölkerung sind ein wichtiger Bestandteil der Evaluation und bilden eine Grundlage für den Entscheid, ob künftige Einwohnergemeindeversammlungen ebenfalls im Pathé Spreitenbach stattfinden sollen.
Alle Teilnehmenden der Gemeindeversammlung und auch die weiteren Stimmberechtigten, welche nicht teilnehmen konnten, sind deshalb eingeladen, an der kurzen Online-Umfrage teilzunehmen.
Der Gemeinderat bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die Unterstützung. Jede Rückmeldung hilft mit, die Einwohnergemeindeversammlung auch künftig bürgernah und zeitgemäss zu gestalten.
Bibliothek – Öffnungszeiten während Schulferien Die Sommerferien bieten die ideale Gelegenheit, in spannende Romane einzutauchen, neue Sachbücher zu entdecken oder gemeinsam mit Kindern Bilderbücher und Geschichten zu lesen. Die Gemeindebibliothek lädt alle Leserinnen und Leser herzlich ein, sich
auch während der Ferien mit passender Ferienlektüre einzudecken. Während der Sommerferien vom 6. Juli bis 9. August ist die Gemeindebibliothek jeweils zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag, 14–19 Uhr; Mittwoch, 9–12 und 14–18 Uhr; Donnerstag, 14–19 Uhr. Das Bibliotheksteam freut sich über einen Besuch und wünscht allen erholsame Sommerferien .
CaféBAR Nach der Auflösung des Vereins CaféBAR Ende März ist im Quartierzentrum Langäcker rasch neues Leben eingekehrt: Bereits einen Monat später nahmen neue und ehemalige Freiwillige unter der Leitung der Bibliothek den Betrieb wieder auf. Die Wiedereröffnung stiess in der Bevölkerung auf grosse Freude. Zahlreiche Besuchende fanden den Weg zurück in die CaféBAR, genossen Kaffee und Kuchen und zeigten sich erleichtert und dankbar, dass die beliebte Begegnungsstätte weitergeführt wird. Entsprechend positiv präsentiert sich die Stimmung sowohl unter den engagierten Freiwilligen als auch bei den Gästen.
Der ehemalige Verein CaféBAR hat der Gemeinde inzwischen das gesamte Vereinsvermögen überwie-
sen. Die Mittel werden zweckgebunden für den Weiterbetrieb der CaféBAR eingesetzt. Zusätzlich erhält das Integrationsprojekt finanzielle Unterstützung durch das Kantonale Integrationsprogramm KIP. Damit ist die Finanzierung des Pilotprojekts CaféBAR bis Ende 2027 gesichert. Der Gemeinderat bedankt sich beim ehemaligen Verein CaféBAR sowie beim Kantonalen Integrationsprogramm KIP für die grosszügige Unterstützung. Gleichzeitig freut er sich, der Bevölkerung mit der CaféBAR weiterhin einen generationenübergreifenden Treffpunkt und eine lebendige Quartierbegegnungszone anbieten zu können.
Netze Spreitenbach AG – Erste Generalversammlung Am 8. Juni fand die erste ordentliche Generalversammlung der Netze Spreitenbach AG statt. Die Einwohnergemeinde Spreitenbach als Eigentümerin der Gesellschaft genehmigte dabei den Geschäftsbericht 2025, die Jahresrechnung sowie die Verwendung des Bilanzgewinns. Das Jahr 2025 war das erste vollständige Geschäftsjahr der Gesellschaft nach der Ausgliederung der Elektrizitätsversorgung und des Kommunikationsnetzes aus der Gemeindeverwal-
tung. Trotz des Aufbaus neuer Strukturen und Prozesse schloss die Netze Spreitenbach AG ihr erstes Betriebsjahr mit einem Gewinn ab. Gleichzeitig wurden wichtige Investitionen in die Strom- und Kommunikationsinfrastruktur umgesetzt, der Ausbau des Glasfasernetzes vorangetrieben und der Rollout intelligenter Stromzähler erfolgreich abgeschlossen. Beim anschliessenden Eignergespräch wurde eine insgesamt positive Entwicklung festgestellt: Die Versorgungssicherheit, die finanzielle Stabilität und der Aufbau der neuen Gesellschaft wurden positiv bewertet. Einzelne strategische und organisatorische Ziele konnten zwar noch nicht vollständig umgesetzt werden, sollen jedoch in den kommenden Jahren schrittweise realisiert werden. Gemeinderat und Verwaltungsrat ziehen nach dem ersten Geschäftsjahr eine positive Bilanz und blicken optimistisch auf die weitere Entwicklung der Netze Spreitenbach AG.
Termine 27. Juni, 13.30–15.30 Uhr, Bürgerdialog Regionalpolizei Wettingen Limmattal, Gemeindehaus. Weitere Veranstaltungen können dem Veranstaltungskalender unter www.spreitenbach.ch entnommen werden.
Austausch mit der Bevölkerung
Die Regionalpolizei WettingenLimmattal sucht den direkten Austausch mit der Bevölkerung. Zwischen Juni und September ist sie in Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos mit einem Stand vor dem jeweiligen Gemeindehaus präsent.
Altpapier- und Kartonsammlung
Die Altpapier- und Kartonsammlung vom Samstag, 27. Juni 2026 wird von der Pafdi Riko, Spreitenbach durchgeführt.
Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8.00 Uhr separat zu deponieren. Alles, was nicht gebündelt, sondern in Tragtaschen oder anderen Behältnissen ist, wird nicht mitgenommen!
Infrastruktur und Betriebe Spreitenbach
Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal steht für einen Austausch mit der Bevölkerung zur Verfügnung. zVg
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 29. Juni 2026 bis 28. Juli 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Spreitenbach
Bauobjekt: Umbau bestehender Gewerberäume zu einer Stomatologiepraxis
Baustelle: Industriestrasse 109
Parzelle: 3644
Zusatzbew.: Departement
Zusatzbew.: Departement Volkswirtschaft und Inneres
Aargauische Gebäudeversicherung
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 29. Juni 2026 bis 28. Juli 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Die Idee zum sogenannten «Bürgerdialog» entstand im vergangenen Jahr. Angehörige der Regionalpolizei stellten mehrfach fest, dass Vorurteile und teilweise auch falsche Vorstellungen gegenüber ihrer Arbeit und den Regionalpolizeien im Allgemeinen bestehen. Teilweise ist die Bevölkerung gehemmt, Polizistinnen und Polizisten während der Polizeiarbeit anzusprechen. Zudem kontaktiert sie die Polizei beim Feststellen von verdächtigen Geschehnissen nicht immer umgehend. Mit dem «Bürgerdialog» sucht die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal bewusst den Kontakt zu den Einwohnerinnen und Einwohnern in ihrem Einzugsgebiet, beantwortet Fragen und steht für Anliegen zur Verfügung. Sie will der Bevölkerung eine niederschwellige Möglichkeit bieten, mit ihr in Kontakt zu treten und nimmt sich dafür gezielt Zeit. Abseits von Einsatzsituationen und in ungezwungener Atmosphäre. Mit dem «Bürgerdialog» will die Regionalpolizei aktuelle Probleme, allfällige Ängste und kritische Voten der Besuchenden abholen. Gleichzeitig soll die Wichtigkeit der Polizeiarbeit verdeutlicht werden. Sie will
INSERATE
aufzeigen, wie sinnvoll lokale Polizeiarbeit ist und wie stark sie sich auf das Sicherheitsgefühl der im Einzugsgebiet lebenden Bevölkerung auswirkt. Als positiven Nebeneffekt bietet der «Bürgerdialog» auch die Gelegenheit, mehr über den Polizeiberuf zu erfahren. Mitarbeitende der Regionalpolizei stehen bei Fragen zur Ausbildung und zu den Tätigkeiten im Polizeialltag zur Verfügung. Beim «Bürgerdialog» werden bewusst Erwachsene angesprochen. Deshalb gibt es kein Rahmenprogramm für Kinder. Sie werden bei anderer Gelegenheit gezielt eingebunden. Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher und interessante Gespräche. (zVg) Termine «Bürgerdialog»: Samstag, 27. Juni, 10–12 Uhr, Rathaus Wettingen, und 13.30–15.30 Uhr, Gemeindehaus Spreitenbach; Samstag, 15. August, 13.30–15.30 Uhr, Gemeindehaus Würenlos; Samstag, 19. September, 10–12 Uhr, Gemeindehaus Neuenhof und 13.30–15.30 Uhr, Gemeindehaus Killwangen.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung
Gemeinde Spreitenbach
Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 16. Juni 2026 hat folgende Beschlüsse abschliessend und damit rechtskräftig gefasst:
1. Genehmigung des Protokolls der Versammlung vom 18. November 2025
2. Kenntnisnahme Rechenschaftsbericht 2025
3. Genehmigung Jahresrechnung 2025
4. Genehmigung Verpflichtungskredit für den Erwerb Parzelle 135, Dorfstrasse 56
5. Genehmigung Reglement über die Aufnahme ins Ortsbürgerrecht
6. Genehmigung der Aufnahme ins Ortsbürgerrecht von
• Fischer, Andreas, Davide Andreas und Giulia Anna
• Huber geb. Menghini, Nicole, Huber, René, Luca und Dario
• Plapp, Markus und Plapp geb. Spillmann, Beatrice Gemeinderat Spreitenbach
WETTINGEN
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155
Samstag, 27. Juni, 17.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion – Taufelterngottesdienst (Markus Heil). Sonntag, 28. Juni, 10.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion zum Rebhüslisonntag (Markus Heil). Die Vocappella gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit. Bei gutem Wetter findet der Gottesdienst beim Grillplatz Reservoir statt. Bei schlechtem Wetter in der Kirche St. Sebastian. Mittwoch, 1. Juli, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 2. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier.
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12
Freitag, 26. Juni, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 27. Juni, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Urs Zimmermann). Musik: Thomas Räber (Flügelhorn) und Simon Frei (Euphonium). Sonntag, 28. Juni, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 1. Juli, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion, umrahmt vom Blockflöten-Trio. Donnerstag, 25. Juni, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12
Sonntag, 28. Juni, 10.30 Uhr: Eucharistiefeier, im Brudersaal der Kantonsschule Kloster Wettingen, (Theo Pindl). Im Anschluss: Kirchgemeindeversammlung; 11 Uhr, Eucharistiefeier (Urs Zimmermann).
Konzert «Stabat Mater» von Antonín Dvořák, mit Schola Cantorum Wettingensis, Solisten, Instrumentalensemble und Ensemblesolisten. Leitung: Stefan Müller, Tickets: schola.ch, Abendkasse ab 16
Fyrobigsingen der Bridge Singers Singend wird der Sommer begrüsst. Dazu werden bekannte und einfache weltliche und geistliche Lieder, die Fröhlichkeit, Frieden, Lebenslust oder Besinnlichkeit ausdrücken, gesungen. Jung und Alt sind herzlich eingeladen. Musikalische Kenntnisse wie Notenlesen braucht es nicht. Anschliessend findet ein gemütliches Beisammensein bei Getränken, Zopf und Kuchen statt. Vorplatzderref.KircheWürenlos(beinassemWetterinderKirche), Dienstag,30.Juni,19Uhr. (zVg)
Stefan Moll, Pfarrer der evangelischmethodistischen Kirche BadenWettingen
Mitgefühl Timmy, Fridolin, Hope: der gestrandete Buckelwal hatte viele Namen. Die Menschen fühlten mit ihm mit, als er zwischen Sandbänken gestrandet war.
Eine beispiellose Rettungsaktion begann. Enorme Summen wurden gesammelt, Menschen wollen helfen in der Not. So viel Mitgefühl ist bemerkenswert.
Dann kann es doch auch nicht so schwer sein, Mitgefühl für Kinder, Frauen und Männer aufzubringen, die als Asylsuchende in der Schweiz gestrandet sind. Manche von ihnen warten seit Jahren auf eine Lösung. Zurück können sie nicht, bleiben dürfen sie nicht. Mitgefühl ist die Fähigkeit, sich einzufühlen. Zu verstehen, wie Menschen leiden. Lösungen zu suchen für sie und mit ihnen –auch wenn es etwas kostet.
Samstag, 27. Juni, 16 Uhr, Firmung (Domherr Stefan Essig, Theresia Hlavka). Mittwoch, 1. Juli, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.
Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4
Sonntag, 28. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Taufe (Arnold Bilinski).
Der Historiker Rutger Bregman zeigt in seinem Buch «Im Grund gut», wie tief Mitgefühl in uns Menschen verankert ist. Seine These: Menschen sind nicht böse, sondern gut. Er weiss natürlich, dass sich das nicht unbedingt mit der Erfahrung deckt. Man erlebt viel Schlechtes. Aber er kann zeigen, wie das die Ausnahme ist. Und wie widerwillig Menschen beim Bösen mithelfen. Das Mitgefühl liegt uns im Blut. Warum also nicht dem Guten nachgeben – und mitfühlen. Gerade mit Asylsuchenden. Sie sind meist in einer schwierigen Lage. Mitgefühl lohnt sich. Forschungen zeigen: Wer mitfühlt und anderen hilft, lebt länger. Mitgefühl heisst in der Sprache der Bibel «Barmherzigkeit». Sie ist ein zentrales Anliegen von Jesus. Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich als Kolumnist. Danke, dass Sie diese Text gelesen haben.
Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
Marktnotiz
Der CUPRA Raval: das rebellische E-Stadtauto, das
Konventionen infrage stellt
WÜRENLOS
CUPRA stellt mit der Weltpremiere seines neuesten Modells wieder einmal Konventionen infrage: Denn der CUPRA Raval ist eine radikale Interpretation eines urbanen Elektroautos für all die Menschen, die mehr von jeder Fahrt erwarten. Er beweist, dass Elektrofahrzeuge Design, Leistung und Emotionen gleichermassen bieten können.
Der CUPRA Raval ist nach dem Stadtteil El Raval in Barcelona benannt, dem forschesten, kreativsten und trotzigsten Viertel der Stadt. Die Gegend ist bekannt für ihre starke jugendliche Energie und Kreativität, was sie zum perfekten Namen für ein Auto macht, das den Status quo überwinden und eine neue Generation von Fahrer*innen stärken soll.
Das Fahrzeug wird in vier verschiedenen Ausführungen erhältlich sein. Mit Batteriekapazitäten von 37 kWh bis 52 kWh und Reichweiten von 300 bis 450 Kilometer. Mit einer Gesamtlänge von nur 4.04 Metern bietet der CUPRA Raval einen überraschend vielseitigen Innen-
unter
raum und 441 Liter Kofferraumvolumen –was die urbane Dynamik mit geräumiger Praxistauglichkeit verbindet.
Die NEUE CENTRUM GARAGE AG in Würenlos freut sich, den CUPRA Raval offiziell vorstellen zu dürfen und lädt zu den Lancierungstagen vom 26. und 27. Juni ein. Am Freitag, 26. Juni, ab 17.30 Uhr wird ein Apéro offeriert und um 18 Uhr wird das Fahrzeug offiziell enthüllt. Lassen Sie sich das nicht entgehen und gehören Sie zu den Ersten, die den neuen CUPRA Raval Probefahren und vom PRIME EDITION Bonus bis CHF 5500.– profitieren.
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
Zurückschneiden von Bäumen und Hecken
Die Besitzer von Grundstücken an öffentlichen Strassen und Gehwegen werden gebeten, Hecken, Bäume und Sträucher so zurückzuschneiden, dass sie den Verkehr nicht beeinträchtigen.
– Hecken, Pflanzen und Sträucher sind auf 50 cm, gemessen vom Strassenmark, zurückzuschneiden. Bei Gehwegen hat der Rückschnitt mindestens auf die Hinterkante des Trottoirs zu erfolgen.
– In das Strassengebiet hineinreichende Bäume sind auf eine Höhe von 4.50 m, ab Fahrbahn gemessen, aufzuasten. Im Gehwegbereich muss eine freie Höhe von 2.50 m eingehalten werden. Zudem ist darauf zu achten, dass Verkehrssignale, Strassennamensschilder, Hydranten und Strassenlampen nicht verdeckt sind.
– In den Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum in einer Höhe von 60 cm bis 3.0 m gewährleistet sein. Die Sicht nicht hemmende Bäume, Stangen und Masten sind innerhalb der Sichtzonen zugelassen (§ 42 BauV).
Grundeigentümer, deren Bäume an öffentliche Strassen und Gehwege angrenzen, haften für Schäden und Verletzungen, welche durch Ihre Bäume bzw. Äste entstehen.
Das Zurückschneiden hat bis 20. Juli 2026 zu erfolgen. Besten Dank. Bauverwaltung Würenlos
Herausforderung,
Die Hitzewelle lockt viele Besucherinnen und Besucher in die Badi. Im Schwimmbad Wiemel wurden am Wochenende über 2000 Gäste gezählt.
IRENE HUNG-KÖNIG
«36 Grad und es wird noch heisser», singt Inga Humpe von der Band «2Raumwohnung». Der anhaltenden Hitzewelle lässt sich nur mit genügend Getränken, Schatten oder einem Sprung ins kühle Nass trot zen. Im Würenloser Schwimmbad «Wiemel» reihte sich am Wochenende Badetuch an Badetuch. Auch Parkplätze gab es irgendwann keine mehr. «Nach einem kühlen Start ist die Badisaison an Pfingsten so richtig gestartet», sagt Simon Studer. Er arbeitet seit zehn Jahren im Wiemel, seit 2019 ist er Betriebsleiter. Gemeinsam mit Roland Frei ist er für die Sicherheit der Badi gäste zuständig. Ihm gefällt sein Beruf nach wie vor. Was ihm allerdings Sorgen bereitet, ist der fehlende Respekt und Anstand einzelner Badigäste. An einem hitzigen Tag ist es bei einigen auch mit der Geduld nicht zum Besten bestellt. «Sagen wir mal so: wir merken, dass die Zündschnur kürzer wird – vor allem an den Wochenenden.» Dann kämen auch Leute von weiter her und die kennen die Badiregeln nicht. Andererseits: werden die Gäste auf gewisse Verbote hingewiesen, werde auch herumgemault und das Personal beleidigt. «Es ist anstrengend und wird immer herausfordernder», sagt Simon Studer. Und wenn es in diesem Masse weiterge-
Sie sitzen am Schwimmerbassin: Die beiden
he, dann wisse er nicht, ob er dies bis zur Pensionierung machen wolle. «Sicher spielen auch die unterschiedlichen Kulturen eine Rolle.»
Verantwortung für Kinder Gänzlich unverständlich ist für ihn wie auch für Badmeister Roland Frei, dass die Leute ihre eigenen Kinder nicht beaufsichtigen und stattdessen am Handy scrollen. Auszug aus der Badeordnung: «Kinder unter zehn Jahren dürfen die Badeanlage nur in Begleitung einer volljährigen Aufsichtsperson betreten. Diese trägt die volle Verantwortung für das Kind und hat für die dauern-
Baugesuchspublikation
Baugesuchspublikation
Baugesuch Nr.: 202649
Baugesuch Nr.: 202649
Bauherrschaft: Lübeck Magnus und Buob Anuschka, Bifigweg 10, 5436 Würenlos
Bauherrschaft: Lübeck Magnus und Buob Anuschka, Bifigweg 10, 5436 Würenlos
Bauvorhaben: Energetische Dachsanierung mit Einbau Dachflächenfenster und Vergrösserung von zwei Wohnzimmerfenstern
Bauvorhaben: Energetische Dachsanierung mit Einbau Dachflächenfenster und Vergrösserung von zwei Wohnzimmerfenstern
Lage: Parzelle 1 (Plan 55) Bifigweg 10
Lage: Parzelle 1 (Plan 55)
Bifigweg 10
Zone: Ausserhalb Bauzone
Zone: Ausserhalb Bauzone
Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt
Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt
Gesuchsauflage vom 26. Juni bis 27. Juli 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gesuchsauflage vom 26. Juni bis 27. Juli 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
GEMEINDE WÜRENLOS
GEMEINDE WÜRENLOS
Baugesuchspublikation
Baugesuchspublikation
Baugesuch Nr.: 202653
Baugesuch Nr.: 202653
Bauherrschaft: Reichmuth Franz und Katharina / Meier Marcel und Sauter Nathalie, Schulrain 8, 5436 Würenlos
Bauherrschaft: Reichmuth Franz und Katharina / Meier Marcel und Sauter Nathalie, Schulrain 8, 5436 Würenlos
Bauvorhaben: Balkonteilverglasung (hinter hohen Lisenen) 1. OG und 2. OG
Bauvorhaben: Balkonteilverglasung (hinter hohen Lisenen)
1. OG und 2. OG
Lage: Parzelle 377 (Plan 64) Schulrain 8
Lage: Parzelle 377 (Plan 64) Schulrain 8
Zone: Dorfzone D – Wohnzone W2 – Wohn- und Gewerbezone WG
Zone: Dorfzone D – Wohnzone W2 – Wohn- und Gewerbezone WG
Gesuchsauflage vom 26. Juni bis 27. Juli 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. GEMEINDE WÜRENLOS
Gesuchsauflage vom 26. Juni bis 27. Juli 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
GEMEINDE WÜRENLOS
wenn Badi voll ist
de Überwachung zu sorgen.» Am Wochenende suchte ein zirka 6-jähriger Junge seine Eltern. Da die Badmeister keine Zeit hatten, half ein Badegast aus und suchte mit dem Kind auf der ganzen Anlage die Eltern. Nach 45 Minuten konnte die Mutter am Telefon hantierend, gefunden werden. «Das finde ich tragisch, dass man ein Kind eine Dreiviertelstunde nicht vermisst und nicht begleitet», so Studer. Die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder – auch im Teenageralter – werde generell schlecht wahrgenommen.
Auch die Wasserqualität liegt in der Verantwortung der Badmeister:
Aufgrund der hohen Temperaturen und der vollen Becken muss die Anlage öfter rückgespült werden. Das heisst, die Filter müssen täglich gereinigt werden. «Mehr Leute halten sich länger im Wasser auf. Sie cremen sich häufiger ein, duschen aber nicht so oft, wie wir uns das vorstellen», so Simon Studer. 50000 bis 100000 Liter Frischwasser werden täglich pro Becken gebraucht, um die Wasserqualität zu gewährleisten. Das Wasser sollte nicht zu warm werden, sonst reduziert sich die Desinfektionswirkung des Chlors, um beispielsweise Keime abzutöten.
AUS DER GEMEINDE
Information über Bauarbeiten Im Rahmen der Modernen Melioration Würenlos stehen in den nächsten Monaten wichtige Infrastrukturmassnahmen an. Um die Qualität und Langlebigkeit des ländlichen Wegnetzes sowie eine funktionierende Entwässerung langfristig zu sichern, werden in der Gemeinde diverse Bauarbeiten durchgeführt. Die Massnahmen umfassen verschiedene Bereiche des Gemeindegebiets: • Instandstellung und Erneuerung: Bestehende Flurwege und in die Jahre gekommene Drainageleitungen werden saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. • Neuerstellung: An ausgewählten Abschnitten werden Flurwege sowie Drainageleitungen komplett neu gebaut, um die Bewirtschaftung der Flächen zu optimieren. • Zeitlicher Rahmen: Die Bauarbeiten werden gestaffelt ausgeführt. Der Abschluss der gesamten Massnahmen ist auf Ende September 2026 geplant.
Auswirkungen und Einschränkungen: Während der Bauphase kann es auf den betroffenen Flurwegen zeitweise zu Einschränkungen, Sperrungen oder Umleitungen für den landwirtschaftlichen Verkehr sowie für Spaziergängerinnen und Spaziergänger kommen. Das ausführende Bauunternehmen ist bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Alle Betroffenen und Passanten werden um erhöhte Aufmerksamkeit im Bereich der Baustellen sowie um Verständnis für die unumgänglichen Behinderungen gebeten. Für die Mithilfe und das Verständnis für diese zukunftsorientierten Infrastrukturmassnahmen wird gedankt.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr.
Referendum gegen Kunstrasenplatz
Ein Komitee aus vier Personen ergreift das Referendum gegen den an der Gmeind bewilligten Kunstrasenplatz. Mindestens 445 Unterschriften sind dafür nötig.
«Das Referendumskomitee sagt Ja zu guten Sportanlagen, aber Nein zu 3,84 Mio. Franken für den Kunstrasenplatz Tägerhard.» Das Komitee, mit Olivier Ruppen, Pascal Renaud, Patrick Moosbrugger und dem ehemaligen Gemeinderat Consuelo Senn findet, dass für 3,84 Mio. Franken eine Anlage entstehe, die ausschliesslich vom SV Würenlos und dem Rugbyclub genutzt werde. «Die Würenloser Bevölkerung hat keinen freien Zugang. Der Platz wird vollständig eingezäunt und abgesperrt. Die Abschreibungen und der Unterhalt belasten die Gemeindefinanzen jährlich mit rund 200000 Franken», heisst es im Text.
Zudem würden mögliche Kosteneinsparungen nicht verbindlich ins Projekt eingeplant. Bestehende Ideen wie etwa ein Kunstrasenplatz beim Schulhaus Ländli seien im Projekt des SV Würenlos nicht berücksichtigt. «So könnten auch die Schule, der Turnverein und andere den Platz nutzen», sagt Olivier Ruppen. Das Komitee findet Alternativen zum Projekt Kunstrasenplatz «Tä
gerhard» müssten ernsthaft geprüft werden. Mit dem Referendum möchte das Komitee den Weg für eine bessere Lösung ermöglichen. Deshalb sollten alle Stimmberechtigten die Gelegenheit erhalten, an der Urne über das Projekt zu entscheiden.
Mit Flyern, die an 3098 Haushalte verteilt wurden, möchte das Komitee die Leute zum Nachdenken anregen. Die Frist für die 445 Unterschriften, 10% der 4450 Stimmberechtigten, läuft am 13. Juli ab. (LiWe/zVg))
INSERATE
Sommer-Öffnungszeiten
6. Juli bis 26. Juli 3. August bis 8. August
Montag – Freitag von 6.00 – 13.30 Uhr
Samstag von 7.00 – 13.30 Uhr
Sonntag von 8.00 – 13.00 Uhr
GESCHLOSSEN VOM 27. JULI BIS 2. AUGUST
Unsere Filiale an der Weiten Gasse 4, Baden, ist von 6.30 bis 13.30 Uhr offen. Brothüsli Otelfingen ist von 5.30 bis 12.30 Uhr offen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen einen schönen Sommer
IHR BECK ARNET-TEAM
Lan dstr asse80, 5436 Wü re nlos Te le fo n:0564309232
Beck Arnet GmbH I info@beckarnet.ch Sommer
Badmeister Simon Studer (l.) und Roland Frei. Fotos: Irene Hung-König
LIMMATTAL
A1 Reusstal–Neuenhof: Rauchtests in
Heiss zu und her ging es im Bareggtunnel letzte Woche, weil mittels Rauchtests Lüftungen überprüft wurden. Fazit: die Anlagen funktionieren bestens.
Bereits Mitte April wurden die Lüftungen in der Mitte-Röhre im Baregg getestet. Im September steht dann noch die Röhre in Fahrtrichtung Zürich auf dem Programm. Vergangene Woche war die Röhre in Fahrtrichtung Bern an der Reihe. Fotograf Roger Egloff war hautnah dabei, wie die Lüftungen anhand von Rauchtests überprüft wurden. So sah er, wie das Feuer mittels Wasserbad-Propangas-Technologie entzündet und die Rauchgeneratoren für den Warmrauchversuch gestartet wurden. Beim Kaltrauchversuch hingegen wird eine Strecke abgefahren, während auf einem Anhänger Rauch aus Aggregaten austritt.
Wie aus einer Mitteilung des Bundesamts für Strassen, Astra, zu lesen ist, könnten Betriebs- und Sicherheitsanlagen im Ernstfall Menschenleben retten, insbesondere in Tunneln. Umso wichtiger sei es, dass diese Anlagen regelmässig erneuert würden und stets funktionstüchtig seien. (LiWe/zVg)
Markus Bernecker, Ingenieur AFRY Schweiz AG, zündet das Feuer mittels modernster Wasserbad-Propangasbrenner-Technologie und startet gleichzeitig die fünf Spezialrauchgeneratoren für den stationären Warmrauchversuch.
Kai Lindenthal, Versuchsingenieur bei der AFRY Schweiz AG, gibt mit dem «Daumenhoch» das Zeichen für den Startschuss für den ersten stationären Rauchtest.
Alles wird strengstens von Markus Bernecker und seinen Kollegen kontrolliert. Starker Rauch entwickelt sich während des Tests.
Fotos: Roger Egloff
den Tunnelröhren des Baregg
Die simulierte Rauchquelle auf dem Versuchsanhänger produziert pro Aggregat bis zu 340 m3/min rückstandsfreien und ungiftigen Rauch.
Beim bewegten Kaltrauchversuch fährt das Team eine vordefinierte Strecke ab, während auf dem Anhänger der Rauch aus den Aggregaten austritt.
Die aktivierte Längslüftung transportiert den Rauch in Fahrtrichtung aus dem Tunnel hinaus.
Spannende Momentaufnahme Der dichte Rauch wird gleich den ganzen Tunnel einnehmen.
Eine spektakuläre Ansicht am Ende des Portals beim Anschluss Baden West. Die Längslüftungsanlagen funktionieren in einwandfreiem Zustand und transportieren den rückstandsfreien und ungiftigen Rauch innert kürzester Zeit raus aus der Röhre.
Eröffnung Containersiedlung Anfang Juli nimmt der Kantonale Sozialdienst (KSD) auf dem Areal der Webermühle eine Containersiedlung für Geflüchtete in Betrieb. Sie löst die bisherige Asylunterkunft an der Stockstrasse ab und wird ab 1. Juli belegt. Die Bevölkerung hat vor der Eröffnung Gelegenheit, die Unterkunft zu besichtigen. Areal Webermühle, Samstag, 27. Juni, 10–12 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Handharmonika/Akkordeon Gruppe Gemeinsames musizieren mit Handharmonika/Akkordeon unter Leitung von Ueli Jundt. Kath Pfarreiheim, Montag, 29. Juni, 14–16.30 Uhr.
SPREITENBACH
Geschichtenzeit Claudia Steiner erzählt eine Geschichte. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Dienstag, 30. Juni, 16.30–17 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Unter Leitung von Christine Neuhaus Volkslieder aus nah und fern singen. Neue Sänger sind jederzeit willkommen. Rathaussaal, Freitag, 26. Juni, 14.30–15.45 Uhr.
Schenk mir eine Geschichte –Türkisch Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der türkischen Sprache wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleitperson. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 27. Juni, 10–11 Uhr.
Weindegustation Präsentiert werden passende Weine für die Gartenparty.Vini Sacripanti, Wettingen, Samstag, 27. Juni, 10–16 Uhr.
Antonín Dvořák, Stabat Mater –Schola Cantorum Wettingensis Die Schola Cantorum Wettingensis singt Dvořáks Stabat Mater in transparenter Kammerbesetzung unter Leitung von Stefan Müller. Kirche St. Anton, Sonntag, 28. Juni, 17–19 Uhr. Tickets: schola.ch, Abendkasse: eine Stunde vor Konzertbeginn.
24. Wettiger Räbshüslisunntig In elf Räbhüsli können Weine aus dem Wettinger Rebberg genossen werden. Die Winzerinnen und Winzer bieten neben den edlen Tropfen aber auch Kulinarisches aus der Küche an. Sonntag,28.Juni,ab11Uhr. Um10.30UhrfindeteinGottesdienstamRastplatzReservoirestatt,begleitetvom ChorVocapella(beischlechtemWetterinderKircheSt.Sebastian).AbderKirche St.Sebastianwirdvon10–12.30UhreingratisShuttle-DienstinsFestgelände angeboten. (zVg/Archiv)
GschichteChischte Die Gemeindebibliothek Wettingen zaubert Geschichten aus der Kiste für Kinder und ihre Begleitpersonen. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Eintritt frei, Kollekte. Gemeindebibliothek Wettingen, Montag, 29. Juni, 16.30–17 Uhr.
Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Eintritt frei/ ohne Anmeldung. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 2. Juli, 18–19 Uhr.
WÜRENLOS
Sommerparty mit ChueLee Ein stimmungsvoller Abend mit Live-Musik und sommerlicher Atmosphäre. Als musikalisches Highlight tritt die schweizweit bekannte Mundartband ChueLee auf. Mit ihren Hits sorgt sie für ausgelassene Stimmung. Werkstatt Bar, Samstag, 27. Juni, 18–23 Uhr. Tickets: www.eventfrog.ch
Vaki-Zmorgen Väter und Kinder starten gemeinsam im kinderfreundlichen Ambiente gestärkt und voller Freude in den Tag. Annexbau UG, Sonntag, 28. Juni, 9–11 Uhr. Weitere Infos:www.eventfrog.ch
Pro Senectute Mittagstisch Eine Anmeldung bis Sonntag, 28. Juni, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34, ist dringend erforderlich. Restaurant Alpenrösli, Donnerstag, 2. Juli, 12.30–15 Uhr.
Bürgerdialog Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal sucht den direkten Austausch mit der Bevölkerung. Mit dem «Bürgerdialog» will sie aktuelle Probleme, allfällige Ängste und kritische Voten der Besuchenden abholen. Samstag,27.Juni,10–12Uhr,Rathaus Wettingen;13.30–15.30Uhr,GemeindehausSpreitenbach. (zVg)
NVVW/BirdLife Würenlos – Besuch des Weinguts Lenz Die Exkursion führt ins Weingut Lenz in Uesslingen. Bei einer Wanderung durch die Rebberge erfahren die Teilnehmenden unter anderem, wie naturnaher Weinbau funktioniert. Dabei wird die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der Weinberge beobachtet. Nach der Führung gibt es ein Frühstück, bevor die Veranstaltung mit einer Degustation der Weine des Weinguts endet. Anmeldung erforderlich bis 2. Juli via Website: https://nvvw. birdlife.ch/biodiversitaetrebberg. Dort sind auch das Tagesprogramm und weitere Informationen ersichtlich. Treffpunkt: Bahnhof Würenlos, Samstag, 4. Juli, 7.05 Uhr.
«DAS LETZTE WORT»
Endlich Sommer. Wie ich mich freue. Und trotzdem bin ich froh, wenn ich ab und zu Wäsche zusammenlegen muss und dafür einen Stock tiefer in den dunklen, kühlen Keller steigen kann. So wie letzten Sonntag. Ich drinnen im Kühlen am Erfrischen, die Wäsche draussen in der Hitze am Trocknen. Perfekt. Zufrieden sortierte ich weisse, schwarze und farbige Wäscheberge und wunderte mich einmal mehr, wie hoch sie sind. «Nicht mehr lange», schiesst es mir durch den Kopf. Nächste Woche zieht mein Sohn aus. Und damit nimmt der Wäscheberg mit Sicherheit mehr als einen Drittel ab.
Doch auf einmal freue ich mich überhaupt nicht mehr darauf, weniger zu waschen, zu putzen und einzukaufen. Denn mit seinem Auszug endet eine Lebensphase, die ich geliebt habe. Ja, es wird ordentlicher im Haus – aber auch stiller. Sein «hellöw», beim Hereinkommen, ja sogar sein Türe schletzen werden mir fehlen. Sein «Mami, esch alles guet?», wenn er mit einem Blick erfasst, dass nicht alles gut ist, kurz für eine Umarmung innehält, bevor er in sein Zimmer abdampft. «Hoffentlich nimmt er dieses Wäschebrett mit, es steht im Weg», sagt mein Mann, als er sieht, wie ich darauf das rote Sweatshirt unseres Sohnes zusammenlege. Ungläubig schaut er zu mir, als er merkt, dass ich Tränen in den Augen habe. Ja, ich weiss, dass unser Sohn nicht aus der Welt ist. Aber er ist eben künftig doch ein Stück weiter entfernt von meiner Welt. Ich werde ihn vermissen. «Ist ja okay», tröstet mich mein Mann. Ich hole die nächste Ladung Wäsche aus der Maschine, steige die Treppe hoch zum Wäscheständer im Garten. Dort wo der Sommer auf mich wartet und meine Tränen trocknet. Ja, es ist okay, traurig zu sein, wenn der Sohn auszieht. Auch wenn ich mich gleichzeitig für ihn freue.