Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos
Donnerstag, 18. Juni 2026, 64. Jahrgang, Nr. 25
Stiftung Sonnmatt muss umdenken
Der Gemeinderat Neuenhof hat das Baugesuch der Stiftung Sonnmatt für einen Annexbau abgelehnt. Nun verlangt die Stiftung vom Gemeinderat, neue Wege für zusätzliche Pflegebetten aufzuzeigen. (LiWe). 11
Streiten lernen
Konflikte lösen statt eskalieren: Die Spreitenbacher Schule führt StreitRegeln für Kinder ein. Und die Drittklässler werden lernen, gewaltfrei zu kommunizieren. Schulsozialarbeiter Peter Rumpel sagt im Interview, warum man auf Prävention statt auf Pflästerli setzt. (bär) S. 14/15
INSERATE
Nicht wie geplant aufs neue Schuljahr, sondern per 2027 sollen die Tagesstrukturen mit Kita (Taki) in Killwangen starten.
An der Politinfo vom Montagabend informierte Gemeinderätin Christine Gisler (parteilos) über die Verzögerung des Taki-Starts. Aufgrund der Produktionszeit von 22 Wochen für die Container sowie auch möglicher Einsprachen zum Baugesuch kann das Taki erst im 2027 starten. Zur Überbrückung werden der Mittagstisch und neu die Nachmittagsbetreuung angeboten. (ihk) S. 12/13
Tagesstruktur muss noch warten
Bald sollen die Zahnbürsten auch in Killwangen benutzt werden. Archiv/Matthias Jurt
Neuer HPS-Pavillon eingeweiht
Die Freude war gross am vergangenen Mittwoch: Nach längerer Planungszeit aufgrund von Einsprachen konnte der HPS-Pavillon eingeweiht werden.
IRENE HUNG-KÖNIG
Als Gemeinderat Martin Egloff (FDP) seinem Gemeinderatskollegen und Vizeammann Christian Wassmer (Mitte) den überdimensionierten Schlüssel übergab, strahlten beide. Denn bis der eingeschossige Pavillon der Heilpädagogischen Schule Wettingen (HPS) eingeweiht werden konnte, galt es, einige Hürden zu überwinden.
Aufgrund von Platzmangel wurde viele Jahre der Pavillon auf dem Parkplatz beim Doppelkindergarten Langenstein für die HPS-Schülerinnen und -Schüler genutzt. Im Jahr 2001 zog die HPS in ihren Neubau an der Staffelstrasse. Zwischenzeitlich war die Nutzung im Pavillon auf dem Parkplatz aufgegeben worden, doch aufgrund immer höherer Schülerzahlen wurde er ab 2010 wieder genutzt.
2020 erarbeiteten Gemeinderat und Schule ein Projekt für mehr Schulraum auf dem HPS-Areal. Der Einwohnerrat bewilligte den Kredit von 1,675 Mio. Franken 2021. Dass es dennoch weitere fünf Jahre brauchte, bis der Bau nun einge-
VERMISCHTES
weiht werden konnte, lag auch nebst anderem an den Einsprachen durch Nachbarn.
Rosen an der Aussenwand Das Schulleitungs-Duo Anita Baumgartner und Robert Quarella zeigte sich erleichtert: «Wir sind froh um zusätzliche Räume», sagte Anita Baumgartner. Und Robert Quarella erinnerte sich angesichts der Rosen, die entlang der Aussenwand wachsen, an den Film «il postino».
Architekt Tom Hürzeler, von Hürzeler Architekten Baden, erklärte, dass die Nähe zur HPS und der direkte Zugang zum Neubau eine wichtige Rolle gespielt hätten. «Nachbarn beklagten Lärmemissionen. Deshalb
«Boccia, Grillabend und Fussballstimmung Das Quartier Langenstein-Altenburg verwandelte sich am Samstag, 13. Juni, in einen lebhaften Treffpunkt: Ob langjährige Bewohnerinnen und Bewohner oder Neuzuzüger, ob jung oder etwas älter
– der Quartieranlass des Quartiervereins zog eine erfreulich grosse
Schar an und sorgte von Anfang an für eine ausgelassene, herzliche Atmosphäre.
Im Zentrum des Abends stand Boccia – ein Spiel, das täuscht: ein-
wurde der Pavillon zehn Meter nach innen versetzt und der Hof abgeschottet.» Tom Hürzeler verwies auf die Lehmdeckenkonstruktion als kohlenstoffdioxidarme Konstruktion, da sie unter anderem ohne Bindemittel auskomme. Die Lehmdecken übernehmen auch die Feuchteregulierung und die Akustik im Pavillon.
Der Pavillon ist nordseitig direkt neben der HPS erstellt worden. Es gibt drei Schulzimmer, wovon eines als Teamzimmer genutzt wird. Eine Küche ist ebenfalls eingebaut worden. Auf das Schuljahr 2026/27 wird der Pavillon nun definitiv durch die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte genutzt.
Der Pavillon ist mit Rosen geschmückt.
fach in der Idee, anspruchsvoll in der Ausführung. Delfino und Kurt vom Boccia Club Wettingen führten die Teilnehmenden mit viel Geduld, Begeisterung und dem nötigen Fachwissen ins Spiel ein. Runde für Runde wurde es spannender: Gruppen bildeten sich, Taktiken wurden besprochen, Treffer lautstark bejubelt – und Niederlagen mit einem Schmunzeln quittiert.
Parallel dazu sorgten der Grillstand und kühle Getränke für das leibliche Wohl und manches gute Gespräch am Rande des Spielfeldes. Als dann der Anpfiff des WM-Auftaktspiels der Schweizer Nati gegen Katar ertönte, zog es viele spontan vor den Bildschirm. Mit lautstarker Unterstützung wurde mitgefiebert – während sich die hartgesottenen Bocciaspielerinnen und -spieler draussen schlicht weigerten, den
Platz zu verlassen. Dieser Abend hat gezeigt, was Nachbarschaft leisten kann: Begegnungen schaffen, Freude teilen, Gemeinschaft leben. Der Quartierverein Langenstein-Altenburg freut sich schon jetzt auf den nächsten Anlass.» (zVg)
Auszeichnung Aargauer Staatsweine Die Jury unter dem Vorsitz von Landwirtschaftsdirektor Markus Dieth hat aus einer Auswahl die fünf Siegerweine auserkoren und ihnen die Auszeichnung «Aargauer Staatswein 2026» verliehen. Unter den gekürten Weinen sind auch zwei Wettinger dabei: In der Kategorie rote Spezialitäten: Wettinger Pinot Noir Barrique 2023, BenzWeine, Wettingen und in der Kategorie Schaumwein: Victoria Blanc de Noir Brut 2023, WeinStern Wettingen AG. (zVg)
Die Gemeinderäte Martin Egloff und Christian Wassmer (l.) übergeben den Schlüssel an das Schulleiter-Duo Anita Baumgartner und Robert Quarella. ihk
Das Boccia-Spiel fand grossen Anklang. zVg
Weindegustationam
Samstag 27.Juni2026von 10-16Uhr
Lägernstrasse 17 in Wettingen
Finden Sieden passenden Wein fürIhreGartenparty!
Die Weinproduzenten GAROFOLI -Marcheund DRAGA -Friuli werdenpersönlich anwesend sein.
Die nächste Altpapiersammlung wird von SV Lägern Volleyball/ Harmonie Wettingen-Kloster durchgeführt und findet statt am Samstag, 20. Juni 2026.
Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Papier und Karton sind getrennt zu bündeln.
Wir danken für Ihre Mithilfe.
Werkhof und Entsorgung
INSTRUMENTEUNDMEHR
BringenSie dieses Inseratmit und Siebekommen20.-CHF Rabatt aufIhren Einkaufam27. Juni 2026
Marktnotiz
Sommer,Sonne, Event-Highlights im Tägi
DerSommersteht vorder Türund dasTägi Wettingen verwandelt sich in den kommenden Monatenineine pulsierendeEvent-Oasefür Gross und Klein. Einabsolutes Highlight im Kalender istdielegendäre«Zeltnacht ideBadi,presented by Aargauische Kantonalbank». Am Wochenende vom20. aufden 21.Juni 2026 (sowie einzweites Malvom 8. bis9.August) verwandelt sich dasweitläufige Gartenbad in einen idyllischen Campingplatzmit ganz besonderer Atmosphäre.Familienund Freunde könnenbis Mitternachtunterdem Sternenhimmelbaden, eine magische Kinderunterhaltungs-Abendshow erlebenund am nächsten Morgen frisch gestärkt beim «Badi-Zmorge» in denTag starten. Plätze sind begehrt, schnellesSicherndes Zeltplatzeslohntsich!
Doch dasist längst nichtalles: Der Tägi-Sommersprühtvor Abwechs-
lung.Bereits MitteJunilockendas «Latin Sunset &Afrique Festival» mit heissenRhythmensowie der«Splash Day» mitder erfolgreichenWasserspringerinMichelleHeimberg. Im Hochsommer(29.Julibis 9. August) wartet mitdem «BounceCircus» die grössteHüpfburgder Schweizauf alle Abenteuerlustigen, bevorimAugust dertraditionelle «TägiTri»Sportlerherzenhöherschlagen lässt.
Lesesommer im Tägi Gartenbad Ab dem 18. Juni stellt die Gemeindebibliothek Wettingen wieder eine attraktive Auswahl an Büchern zum Lesen und Mitnehmen gratis und solange der Vorrat reicht zur Verfügung. (zVg)
LESERBRIEF
Hitachi-Entscheid Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen der Gemeinden Würenlos und Neuenhof sich der Tragweite des Hitachi-Entscheids nicht ganz bewusst sind. Anders lässt sich ihr Widerstand gegen dieses Projekt nicht erklären. Der Wegzug dieses in der Region verankerten Industrieunternehmens ist ein enormer Verlust und wird leider auf vielen Ebenen noch lange spürbar sein. Mit der Drohung, bis vor Bundesgericht zu gehen, hat der Würenloser Ammann Anton Möckel Hitachi regelrecht vertrieben. Das ist unverantwortlich und sollte Konsequenzen haben. Zudem ist das Argument des schützenswerten Grüngürtels heuchlerisch: Würenlos wird in diesem Grüngürtel einen Kunstrasenplatz bauen und eine neue Kiesgrube eröffnen. Es ging somit nie um schützenswerte Lebensräume, sondern wohl eher um nachbarliche Missgunst. Es ist unverständlich, dass diese riesige Chance durch kleinbürgerliche Politik verhindert wurde. Rico Kiener, Wettingen
Schulkredit gutgeheissen
Aufatmen in Wettingen am Sonntagnachmittag: die Stimmbevölkerung hat dem Projektierungskredit für die Schullandschaft Margeläcker zugestimmt.
Über das äusserst klare Vertrauen der Bevölkerung zeigt sich der Gemeiderat dankbar. 63% sagten Ja zum Projektierungskredit von 7,8 Mio. Franken und gaben damit grünes Licht für den Bau eines neuen Oberstufenzentrums neben der bestehenden Schule Margeläcker. Mit dem Entscheid könne die Gemeinde Wettingen den ausgewiesenen Bedarf an zusätzlichem Schulraum nachhaltig und zukunftsgerichtet decken, heisst es in der Medienmitteilung der Gemeinde. Die Schullandschaft Margeläcker schaffe die notwendigen Kapazitäten für die kommenden Jahre und biete moderne, zeitgemässe Rahmenbedingungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen.
Planer arbeiten Bauprojekt aus Als nächstes wird der Gemeinderat das Generalplanerteam mit der Aus-
Auf der Zirkuswiese soll das Oberstufenzentrum realisiert werden.Archiv/Ardizzone
arbeitung eines Bauprojekts beauftragen. Die Abstimmung über den Baukredit durch den Einwohnerrat und das Stimmvolk ist auf Frühling und Sommer 2028 vorgesehen. Die Kosten für den Neubau werden auf rund 80 Millionen Franken beziffert. Dazu gehören Klassen- in-
klusive Gruppenräume, Schulküchen, Mehrzweckflächen, Mensa, Turnhallen, Musik- und Werkräume. Im Projekt vorgesehen sind auch Sanierungen bestehender Gebäude: hierfür sind 40 Millionen Franken grob geschätzt worden. (LiWe/zVg) Infos gibts unter zukunft.wettingen.ch
Werk entstand nach dem Tod seiner Kinder
Die Schola Cantorum Wettingensis bringt Dvořáks Meisterwerk «Stabat Mater» zur Aufführung. Der Komponist verarbeitete so seine persönliche Tragödie.
Mit seinem «Stabat Mater» betritt Antonín Dvořák verschattete Friedhofsgärten der Hochromantik. Maria, die Mutter Jesu, kniet unter dem Kreuz und klagt ihr Leid; die folgenden Stationen leiten dazu an, mit Maria das Kreuz Christi auf sich zu nehmen. Entstanden 1876 nach dem Tod seiner drei Kinder ist das Werk des tschechischen Komponisten erfüllt von persönlicher Trauer, Chromatik, aber auch von der Suche nach Trost.
Die Schola Cantorum Wettingensis bringt das «Stabat Mater» in zwei Konzerten in Baden und Wettingen zur Aufführung. Der Chor wird begleitet von Gesangssolistinnen und
Dirigent Stefan Müller führt den Chor an zwei Abenden durch das Meisterwerk «Stabat Mater» von Antonín Dvořák und sorgt damit für ein weiteres Highlight im Programm der Schola Cantorum Wettingensis. zVg
-solisten und einem Instrumentalensemble. Stadtkirche Baden, am Samstag, 27. Juni, 20.15 Uhr; Kirche
St. Anton Wettingen, am Sonntag, 28. Juni, 17 Uhr. Tickets: schola.ch, Abendkasse: eine Stunde vor Konzertbeginn;
25 Jahre lang war ich als Pflegefachfrau tätig. Während meiner Tätigkeit in Gynäkologie und Wochenbett, später im Aufwachraum, durfte ich Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen begleiten. Seit Beginn meiner Ausbildung zur Komplementärtherapeutin betrachtete ich diese Krankengeschichten mit anderen Augen. Für mich wurde immer deutlicher, dass die Beschwerden zusammenhängen.
Öffentliche
Planauflage
Gestützt auf §95 BauG liegt folgendes Projekt zur öffentlichen Einsichtnahme auf:
Werkleitungs- und Oberbausanierung
Hardstrasse und Ahornweg
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 18. Juni 2026 bis 17. Juli 2026 online über www.amtlichenachrichten.ch. Eine Einsichtnahme ist nach vorheriger Absprache auf der Bauverwaltung möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Abteilung Bau und Planung
Als ich die APM-Therapie kennenlernte, schloss sich für mich der Kreis. Ich fand zum ersten Mal einen Ansatz, der für mich alles verband. Energetisches Arbeiten, manuelle Techniken und ganzheitliches Verständnis greifen ineinander. Gleichzeitig erlebte ich an mir selbst, wie sich Beschwerden lösen können. Das hat mich tief beeindruckt und war der Grund, selbst diesenWeg zu gehen und die Ausbildung zu beginnen.
Heute begleite ich Menschen jeden Alters unter anderem bei Schmerzen, Erschöpfung, Verdauungsbeschwerden, Frauenbeschwerden sowie in Schwangerschaft und Wochenbett. Viele meiner Klientinnen und Klienten kommen mit Beschwerden, die sieschonlangebegleitenundbei denen bisher keine nachhaltige Lösung gefunden wurde. Immer wieder zeigt sich dabei, wie eng körperliches Wohlbefinden, Lebensumstände und Gesundheit miteinander verbunden sind.
Etwas vom Spannendsten finde ich die Frauenheilkunde. Durch meine Tätigkeit in Gynäkologie undWochenbett durfte ich einen grossen Erfahrungsschatz sammeln, den ich heute mit der Komplementärtherapie verbinde.
Für mich beginnt die Begleitung eines Kindes nicht erst nach der Geburt. Bereits während der Schwangerschaft kann vieles unterstützt werden. Beschwerden werden gelindert, das Becken wird beweglicher, wodurch sich die Voraussetzungen für eine natürliche Geburt verbessern.
Auch bei Babys lässt sich viel bewirken. Wenn ein Kind Mühe hat anzukommen, viel weint oder Verdauungsbeschwerdenhat,genügenoftkleineImpulse,umihm denStartinsLebenzuerleichtern.
Was ich heute besonders schätze, istdieZeit.ZeitzumZuhören.Zeit zum Verstehen. Zeit für die Menschen. Menschen dürfen bei mir ankommen. Sie dürfen erzählen,
Draussenunterwegs
mitdenJugendgruppen
was sie beschäftigt. Die positiven Rückmeldungen meiner Klientinnen und Klienten sind für mich die schönste Bestätigung. Genau diese Momente erinnern mich daran, weshalb ich diesen Weg gewählt habe.
Philipp und Fabienne Heimgartner Rebbergstrasse 15a 5430 Wettingen
Bauobjekt
Abbruch Einfamilienhaus, Neubau Einfamilienhaus
Baustelle
Rosenauweg 45 Parzelle 2751
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 18. Juni bis 17. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
DieöffentlichePlanauflage erfolgt vom 18.Junibis 17.Juli2026 ausschliesslichonlineüberwww.amt liche-nachrichten.ch.EineEinsichtnahmeauf derBauverwaltung ist nurinbegründeten Fällen undnach vorheriger Absprachemöglich.Allfällige Einwendungen sinddem Gemeinderat im Doppel während derAuflagefristeinzureichen. Sie habeneineBegründungund einen Antrag zu enthalten.
AbteilungBau undPlanung
Baugesuch
Bauherrschaft
Ines und Roman Kuhn-Rüegge Föhrenweg 2, 5442 Fislisbach Bauobjekt Abbruch Mehrfamilienhaus, Neubau Mehrfamilienhaus
Baustelle
Obere Kirchzelg 11 Parzelle 1853
Zusatzgesuche keine
Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 18. Juni bis 17. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
AbteilungBauundPlanung
Mit Schoggitafeln die Sitzordnung hergestellt
Am vergangenen Donnerstagabend fand als Pilotversuch der erste Apéro für Jungseniorinnen und Jungsenioren Wettingens statt. Eingeladen waren Personen, welche in diesem oder im letzten Jahr das ordentliche AHV-Alter erreicht hatten.
Rund 75 Jungpensionärinnen und Jungpensionäre erhielten bei ihrer Ankunft je eine Tafel Schokolade nach Wahl. Die Schokolade würde zu einem späteren Zeitpunkt noch eine zentrale Rolle einnehmen. Die Anwesenden durften sich jeweils zu viert an einen Tisch setzen.
Nach der Begrüssung durch Gemeinderat Philippe Rey (Ressortvorsteher der Abteilung Gesellschaft, Kultur und Sport) sowie dem Grusswort von Vizeammann Christian Wassmer wurde der vom Kanton Aargau zur Verfügung gestellte Kurzfilm «Prost 65+» gezeigt. Anschliessend waren die Teilnehmenden in drei Diskussionsrunden aktiv gefragt. In jeder Runde wurde der Platz gewechselt, dabei kam die Schokoladentafel zum Zug. Für die Tischwechsel nach jeder Runde mussten einmal Leute mit der glei-
PARTEINOTIZEN
SP Wettingen weiht Pocket Park ein Rund 40 Personen feierten am SP-Anlass vom 10. Juni den öffentlichen Pocket Park an der Rebhaldenstrasse, der auch unter Mitwirkung zahlreicher Bewohnerinnen und Bewohner in den letzten Jahren entstanden war. Gemeinderätin Kirsten Ernst bedankte sich bei allen und eröffnete den Park halboffiziell – offiziell wird er längst rege benutzt. Das Publikum war erfreulich gemischt und trotz schwarzer Wolken am Himmel gut gelaunt. Auch nach dem Znacht vom Grill blieben einige noch bis in die Nacht und tauschten sich aus – durchaus auch politisch und parteiübergreifend. Beim «Schnabelwetzer»-Wettbewerb siegte der Siebenjährige, welcher innert zwölf Sekunden zehn Mal «Pocket Party» sagen konnte. Derweil turnten seine Gschpänli wild und mutig an den Outdoor-Sportgeräten. Eine kleine Gruppe widmete sich dem Pétanque-Spiel.
Am Dienstag, 23. Juni, sind die SP-Nationalrätinnen Simona Brizzi und Gabriela Suter sowie Nationalrat Cédric
chen Tafel und einmal Leute mit 4 verschiedenen Schoggis zusammen an einen Tisch sitzen.
Danach erhielten acht Akteure, welche Angebote für Seniorinnen und Senioren anbieten, die Möglichkeit, sich kurz zu präsentieren: Vorgestellt wurden das Rote Kreuz des Kantons Aargau, das Vitalhaus,
Die Kinder klettern auf den Spielgeräten herum. zVg
Wermuth zu Gast im Rathaussaal. Unter dem Titel «Bern direkt» berichten sie um 19 Uhr in einem gemeinsamen Rückblick auf die Sommersession im Bundeshaus. Christian Oberholzer
SVP im Recycling-Paradies Die SVP Wettingen führte am 12. Juni einen Mitgliederanlass im Recycling-Paradies Wettingen durch. Geschäftsführerin Karin Bertschi gab einen interessanten Ein-
die Genossenschaft KISS, die Volkshochschule Wettingen, die Gemeindebibliothek Wettingen, Pro Senio Region Baden, die Pro Senectute sowie die Fachstelle Gesellschaft der Gemeinde.
Der Abend wurde mit einem Apéro und verschiedenen Marktständen der genannten Akteure ausge-
Geschäftsführerin Karin Bertschi (mit Leuchtweste) zeigt den Betrieb. zVg
blick in die tägliche Arbeit des Betriebs. Bei der Führung wurde deutlich, wie wichtig eine saubere Trennung der Materialien ist. Nur wenn Wertstoffe richtig sortiert werden, können sie sinnvoll wiederverwendet oder in den Recyclingkreislauf zurückgeführt werden. Papier, Karton, Metall, Glas, Elektrogeräte, Kunststoffe, Holz oder weitere Materialien müssen korrekt erfasst werden, damit daraus wieder Rohstoffe entste-
läutet: Man konnte sich noch detaillierter informieren oder sich einfach mit anderen Teilnehmenden austauschen.
Die Abteilung Gesellschaft, Kultur und Sport freut sich sehr über die positiven Rückmeldungen und plant, den Anlass nun im Zweijahres-Rhythmus zu wiederholen. (zVg)
hen können. Falsch entsorgte Stoffe verursachen zusätzlichen Aufwand und erschweren die Weiterverarbeitung. Ein weiterer spannender Punkt war der Gedanke der Wiederverwendung: Nicht alles, was abgegeben wird, ist automatisch Abfall. Gegenstände, die noch brauchbar sind, können unter Umständen weiterverwendet werden. Damit wird nicht nur Abfall vermieden, sondern auch der Ressourcenverbrauch reduziert. Genau hier zeigt sich der praktische Nutzen einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Besonders beeindruckend war für die Mitglieder der SVP Wettingen auch der soziale Aspekt. Das Recycling-Paradies bietet Menschen Arbeitsmöglichkeiten, die Unterstützung bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt benötigen. Damit verbindet der Betrieb ökologische Verantwortung mit konkreter sozialer Leistung. Es geht also nicht nur um Recycling, sondern auch um sinnvolle Arbeit, Struktur und Perspektiven. Christian Angst
Die Gäste unterhalten sich an den Tischen über diverse Themen. zVg
25 256 Exemplare.
Erscheint jeden Donnerstag.
Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos ist die Limmatwelle.
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Enttäuschung nach Hitachi-Entscheid
Seit einer Woche ist klar: Hitachi Energy wird den geplanten Campus in Otelfingen und nicht in Wettingen realisieren. Die Enttäuschung in Wettingen ist gross.
MELANIE BÄR
Auch vier Tage nach dem negativen Entscheid war Gemeindeammann Markus Haas die Enttäuschung anzusehen. «Es schmerzt, die bestehenden rund 1000 Arbeitsplätze in Baden, Dättwil, Turgi und Seon zu verlieren», so der sichtlich enttäuschte Ammann. In einer Mitteilung bedauerte der Gemeinderat, dass Wettingen «dadurch eine attraktive und einmalige wirtschaftliche Ansiedlung und Entwicklung für die ganze Region entgeht.» Der Hitachi-Standort in Wettingen bleibe bestehen, die laufenden Planungen für den Campus hingegen sind hinfällig. Der Energiekonzern Hitachi will die 400 Millionen Franken in einen Campus in Otelfingen investieren, dort sollen dann rund 3000 Arbeitsplätze entstehen. Damit endet die über 130-jährige Ära in der Region. Das Hochspannungsgeschäft von Hitachi nahm seinen Anfang bei der BBC und ABB. Baden war Pionier bei der Stromübertragung.
Der Entscheid sei «auf Basis spezifischer betriebsinterner Kritieren» erfolgt, schreibt die Gemeinde. Ausschlaggebend seien unter anderem die bereits bestehende S-Bahn-Haltestelle am alternativen Standort, die spezifische Logik der Bauetappen sowie eine detaillierte Risikoab-
VERMISCHTES WETTINGEN
Evakuationsübung im Einkaufszentrum Tägipark Am Dienstagmorgen, 16. Juni, wurde im Einkaufszentrum Tägipark ein Notfall simuliert und Alarm ausgelöst. Das Gebäude wurde deshalb unverzüglich geräumt. Die Übung wurde vom Coop Sicherheitsdienst VRE Nordwestschweiz Zentralschweiz Zürich organisiert.
Bei der Evakuation ging es darum, das Notfallkonzept, aber auch das Verhalten von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden im Notfall zu überprüfen. Trifft eine Evakuation
wägung zwischen einem Umbau bestehender Substanz und einem kompletten Neubau gewesen. Wettingen habe Hitachi dabei bis zuletzt eine interessante Perspektive geboten. Der Widerstand der Nachbargemeinden, insbesondere aus Würenlos, die mit Beschwerde bis vor Bundesgericht drohten, dürfte den Entscheid beeinflusst haben.
Wie gehts weiter?
Sämtliche Planungsschritte im Rahmen der Richt- und Nutzungsplanung erfolgten unter dem Vorbehalt eines positiven Standortentscheids und werden nun eingestellt, teilt die Gemeinde mit. Das Areal verbleibt in der Landwirtschaftszone. Aktuell bestehen keine weiteren Planungen für eine Entwicklung dieses Gebiets.
In einer Medienmitteilung gab die GLP Wettingen zu bedenken, dass die bereits erbrachten Planungsleistungen noch nicht beziffert sind. «Damit hat sich das Risiko verwirklicht, wenn für ein Unternehmen eigens ein planerisches Verfahren durchgeführt wird.» Aus ihrer Sicht «hätte das Projekt im Tägerhardächer das Potenzial gehabt, ein ‹grünliberales Projekt› zu werden, das sowohl wirtschaftliche Entwicklung als auch ökologischen Mehrwert kombiniert hätte».
Trotz Enttäuschung sieht der Wettinger Gemeinderat einen überregionalen Nutzen und wünscht dem Energiekonzern viel Erfolg: «Auch ohne direkten Standort in Wettingen stärkt dieses Grossvorhaben den Werkplatz Schweiz insgesamt und entfaltet positive regionale Effekte über die Kantonsgrenzen hinaus.»
Neuenhof
Rund 200 Kinder und Jugendliche rannten beim «schnellscht Neuehofer» um die Wette. Dank vielen Freiwilligen verwandelte sich die Sportanlage in einen Wettkampfort.
ROGER EGLOFF
Trotz dunkler Wolken und vereinzelter Regentropfen liessen sich die jungen Sportlerinnen und Sportler die Freude nicht nehmen. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen mit den Leiterinnen und Leitern des Jugendturnens standen die Kinder konzentriert an der Startlinie. Die Blicke nach vorne gerichtet, warteten sie gespannt auf den Startschuss. Dann wurde gesprintet, was das Zeug hielt.
ein, müssen Besucherinnen, Besucher und Mitarbeitende das Gebäude rasch und geordnet verlassen und sich zu einem Sammelplatz begeben. Insgesamt wird die gemeinsame Übung positiv bewertet. Die Evakuation lief nach Plan. Für die Kunden bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Dank den regelmässig durchgeführten Evakuationsübungen gewinnen die Mitarbeitenden des Einkaufszentrum Sicherheit im Umgang mit solchen Situationen. (zVg)
Rund 200 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und fünfzehn Jahren nahmen in diesem Jahr am Anlass teil. Für die jüngsten Teilnehmenden gab es mit dem beliebten «PfüderiRenne» eine eigene Kategorie. Organisiert wurde der Anlass bereits zum 19. Mal von Lisa Zehnder. Die engagierte Turnerin gilt als Urgestein des Turnvereins Neuenhof.
Erstmals digitale Anmeldung
Eine Neuerung brachte in diesem Jahr die Anmeldung mit sich: Dank der Klapp-App, welche an den Schulen genutzt wird, konnte die Ausschreibung erstmals digital erfolgen. Das habe die Organisation erheblich erleichtert, so die Verantwortlichen.
Entlang der Laufbahn sorgten El-
Die Teilnehmenden laufen mit viel Ehrgeiz um
im Sprintfieber
tern, Geschwister und Freunde für eine tolle Stimmung. Mit lautem Applaus und Zurufen feuerten sie die Kinder an. Viele der jungen Läuferinnen und Läufer erreichten das Ziel stolz und mit einem breiten Lächeln im Gesicht.
Für schnelle Resultate sorgte die Zeitmessung mittels Lichtschranke. Jedes Kind wurde vor dem Start mit einem persönlichen Strichcode auf einem Zettel registriert, wodurch die Ranglisten innert kürzester Zeit erstellt werden konnten. Diese wurden erstmals digital aufbereitet, ausgedruckt und anschliessend im Zentrum 6 der Schule Neuenhof ausgehängt. Damit der Anlass reibungslos über die Bühne ging, standen rund 40 Leitende des Jugendturnens im Einsatz. Ihr Engagement machte auch die diesjährige Ausgabe des «schnellscht Neuehofer» zu einem gelungenen Sportfest.
Der 11-jährige Cristian nimmt schon das fünfte Mal am Wettkampf teil.
AUS DER GEMEINDE
«Wir sind Neuenhof» Vor geraumer Zeit hat der Gemeinderat die Strategie «Vorwärts» eingeleitet und mit der Amtsperiode 2022–2025 als Ergänzung dazu den Slogan «Wir sind Neuenhof» statuiert. Im Rahmen der Festlegung der Legislaturziele 2026–2029 zeigte sich, dass sich der eingeschlagene Weg bewährt.
Nach einigen Herausforderungen in der Vergangenheit beginnt die 2018 revidierte Bau- und Nutzungsordnung Früchte zu tragen. Etliche Neubauten und Sanierungen sind bereits umgesetzt oder befinden sich mit wertsteigernden Um- oder Ergänzungsbauten in der letzten Planungsphase. Als Folge davon hat sich die durchschnittliche Steuerkraft der natürlichen Personen stetig verbessert und die Verschuldung konnte in den letzten Jahren wesentlich reduziert werden. Mit dem erfolgreichen baulichen Aufbruch darf davon ausgegangen werden, dass sich die Steuerkraft und die finanzielle Situation weiterhin positiv entwickeln.
Nebst dem baulich sichtbaren Aufschwung und dem positiven Elan im Gemeinderat herrscht auch in der Verwaltung ein guter Teamgeist und mit der Auf- und Abarbeitung von Altlasten sind bereits massgebliche Schritte erzielt worden. Die Verwaltungsreorganisation stellt die Weichen in die Richtung «Vorwärts» klar und professionell.
Der Gemeinderat ist mit Elan in die neue Amtsperiode gestartet, stellt sich Schritt für Schritt bisherigen und neuen Herausforderungen und ist überzeugt, mit der Strategie «Vorwärts» Neuenhof voranzubringen und dadurch die Eigenständigkeit zu stärken.
LESERFOTO
Leserin Bettina Schmid hat diese Felsen-Kuckuckshummel auf einer Wiese bei der Webermühle in Neuenhof fotografiert.
«Die Felsen-Kuckuckshummel dringt in die Nester von Steinhummeln ein, tötet deren Königin und legt ihre eigenen Eier ab. Die Arbeiterinnen bemerken davon nichts und versorgen die Brut. Auch wenn es grausam klingen mag: Das ist natürliche Artenregulation und trägt zum Gleichgewicht der einzelnen Arten bei» schreibt sie dazu.
Thierry Engel als Leiter Gemeindesteueramt gewählt Der 30-jährige Thierry Engel, Künten, ist mit Wirkung ab 1. November als Leiter des Gemeindesteueramtes gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Tomas Bianchi an, welcher nach langjähriger Tätigkeit in Neuenhof in einer anderen Gemeinde eine neue Herausforderung angenommen hat.
Thierry Engel hat seine Ausbildung zum Kaufmann EFZ bei der Gemeinde Neuenhof absolviert und sich sodann in verschiedenen Aargauer Gemeinden eine solide berufliche Erfahrung angeeignet. Zudem hat er sich unter anderem zum Fachmann öffentliche Verwaltung, zum Fachmann Steuerwesen sowie zum Fachmann Finanz- und Steuerwesen mit eidg. Fachausweis weitergebildet. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit Herrn Engel eine dynamische und sehr kompetente Führungskraft gefunden zu haben, welche sich mit grossem Engagement sowie Fach- und Führungserfahrung voll in den Betrieb einbringen wird.
Sie sind herzlich eingeladen, sich über aktuelle und Zukunftsthemen rund um die Ausrichtung und Projekte der Sonnmatt zu informieren. Gerne geben wir Ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und werden versuchen, diese bestmöglich zu beantworten.
Bitte melden Sie sich bis am 21. Juni an!
Falls Sie verhindert sind, stehen wir Ihnen gerne jederzeit für Fragen oder Anregungen zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Sie!
Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung der Sonnmatt Neuenhof
LESERBRIEF
Entwicklung Härdli – ausser Spesen nichts gewesen Die Kreditabrechnung für den Studienauftrag «Härdli» weist mit 717834 Franken eine Kostenüberschreitung von 197834 Franken (38%) aus. Dies wird mit nur wenigen Sätzen begründet. Für ein Projekt, welches die Gemeinde seit mehr als 10 Jahren (mind. seit Auflage der Nutzungsplanung 2016) beschäftigt, ist das ungenügend.
Zu folgenden Fragen sind Antworten zu liefern, bevor über diese Abrechnung abgestimmt werden kann: Wie sieht der bereinigte Kostenteiler zwischen privaten Grundeigentümern, Ortsbürgergemeinde und Einwohnergemeinde aus und wie hoch ist der vom Kanton erwartete Beitrag ausgefallen? Ein Baugesuch der Stiftung Sonnmatt für die Erweiterung der Pflegeabteilung wurde vom Gemeinderat abgewiesen, unter
PARTEINOTIZEN
Die Mitte Neuenhof durfte zahlreiche Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Politinfo über die kommende Gemeindeversammlung begrüssen. Gemeindeammann Tobias Baumgartner und Gemeinderat Gordon Dinacher waren ebenfalls anwesend.
Verweis auf die Gestaltungsplanpflicht und ein geplantes künftiges Kreditbegehren für einen Masterplan auf Basis des Studienergebnisses «Neue Höfe». Der Studienauftrag gilt als abgeschlossen, aber keine der Studien hat überzeugt; Wie soll es weitergehen – und vor allem auf Grundlage welcher Randbedingungen? Das Traktandum ist zur Klärung dieser Fragen an den Gemeinderat zurückzuweisen!
Noch ein Wort zur geplanten Verwaltungsreform mit neuem Verwaltungsleiter. Das bisherige Geschäftsleitungsmodell sollte meiner Meinung nach beibehalten werden. Eine Person, die sich zum Gemeindeammann wählen lässt, müsste auch bereit sein, den damit verbundenen Einsatz (auch zeitlich) zu leisten. Werner Füllemann, Neuenhof
Im Zentrum der Diskussionen standen neben der Jahresrechnung 2025 die Themen «Kreditabrechnung Härdli», die beantragte Stelle des Verwaltungsleiters sowie das Entschädigungsreglement. Die Rechnung 2025 wurde mithilfe einer übersichtlichen Bilanz und Erfolgsrechnung im Detail erläutert. Die Rechnung ist grundsätzlich erfreulich ausgefallen. Die hohen Steuererträge, vor allem aus den Vorjahren, haben die allgemeine Kostensteigerung teilweise aufgefangen. Die Gemeinde Neuenhof ist aber weiterhin finanziell unter Druck. Es wird erwartet, dass die rege Bautätigkeit die finanzielle Lage positiv verändern wird.
Die Zukunft wird es weisen.
Die Kreditabrechnung Härdli wurde im Detail vorgestellt, insbesondere die Gründe für die Kostenüberschreitung. Dabei wurde klar, dass die höheren Kosten vor allem mit zusätzlich bestellten Leistungen verbunden sind. Somit hat die Gemeinde für das zusätzliche Geld auch zusätzliche Leistungen bekommen. Zudem haben sich einzelne Partner (Stiftung Sonnmatt) aus dem Planungsprojekt und dem Kostenverteiler zurückgezogen, sodass Mehrkosten bei der Gemeinde angefallen sind. An der Gemeindeversammlung wird es wichtig sein, die Diskussion auf die Kreditabrechnung zu beschränken. Es geht an der Versammlung nicht um das Projekt «Härdli».
Zusammenhang steht auch das Entschädigungsreglement (Traktandum 5). Mit dem neuen Führungsmodell soll eine Trennung zwischen der politisch-strategischen (Gemeindeammann) und der operativen Führung (Verwaltungsleiter) erreicht werden. Diese Trennung entlastet den Gemeindeammann von administrativen Aufgaben, welche zukünftig durch den Verwaltungsleiter erfüllt werden. Entsprechend werden die Rolle und die Persönlichkeit des Verwaltungsleiters für das Funktionieren der Verwaltung entscheidend sein. Dieser Systemwechsel kann Vorteile mit sich bringen, erfordert aber einen professionellen Auswahlprozess zur Besetzung des Verwaltungsleiters. Dies liegt in der Verantwortung des Gemeinderates. Das vorgeschlagene Entschädigungsreglement wurde kritisch beurteilt. Die geplante Aufteilung der Entschädigung des Gemeindeammanns in eine Pauschale für die Gemeinderatstätigkeit (20%) und in eine Lohnkomponente für die Tätigkeit als Gemeindeammann (40%) erscheint in der Umsetzung schwierig. Hier muss der Gemeinderat Klarheit schaffen. Zudem haben sich kritische Stimmen zur Angemessenheit des 40%-Pensums des Gemeindeammanns geäussert. Eine wachsende Gemeinde wie Neuenhof erfordert ein grosses Engagement für die politischen und strategischen Aufgaben. Reicht dazu ein 40%-Pensum?
Der geplante Wechsel vom aktuell geltenden Geschäftsleitungsmodell hin zum sogenannten Verwaltungsleitungsmodell (Traktandum 6) hat zu intensiven Diskussionen geführt. In diesem
Die Info-Veranstaltung war von einer konstruktiven Grundstimmung getragen. Es ist auch die Grundhaltung der Ortspartei Die Mitte Neuenhof, dass der neue Gemeinderat sich auf die herausfordernden Aufgaben konzentrieren können soll und dass die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür richtig gesetzt werden müssen. Dies liegt im Interesse der Stimmbürger. Marco Hürsch
Pflegenotstand trifft Raumplanung
Die Stiftung Sonnmatt will zusätzliche Pflegeplätze schaffen – doch die Gemeinde hat das Baugesuch für einen Erweiterungsbau abgelehnt. Der Grund liegt im umstrittenen Entwicklungsprojekt «Neue Höfe» im Gebiet Härdli.
PHILIPPE NEIDHART
Vier von fünf Aufnahmegesuche muss die Stiftung Sonnmatt derzeit ablehnen. Mit einem geplanten Annexbau wollte die Alterssiedlung auf den steigenden Bedarf reagieren und 21 zusätzliche Pflegeplätze sowie Alterswohnungen schaffen. Doch das entsprechende Baugesuch wurde von der Gemeinde Neuenhof abgelehnt – obwohl während der öffentlichen Auflage keine Einsprache eingegangen war. Vergangene Woche wandte sich die Stiftung deshalb mit einem offenen Brief an die Bevölkerung.
Siegerprojekt blockiert Erweiterung
Der Grund für die Ablehnung liegt in der Entwicklung des Gebiets Härdli. Die Bau- und Nutzungsordnung unterstellt das Gebiet einer Gestaltungsplanpflicht. 2021 wurde ein Kredit über 520000 Franken für einen Projektwettbewerb bewilligt, als Sieger ging das Projekt «Neue Höfe» des Zürcher Planungsbüros Salewski Nater Kretz hervor. Dieses sieht auf jener Landreserve, die der Sonnmatt für eine spätere Erweiterung zur Verfügung steht, eine Grünzone vor. Der Gemeinderat begründet die Ablehnung dementsprechend nüchtern: «Das Areal der Sonnmatt befindet sich im Bearbeitungsperimeter ‹Gestaltungsplan Härdli›. Aus diesem Grund konnten wir aus rechtlicher Sicht für diesen Erweiterungsbau keine Baubewilligung erteilen.»
Für Urs Humbel, Präsident der Stiftung Sonnmatt, zeigt das vor allem eines: «Der neue Gemeinderat ist nicht unbedingt gegen unser Projekt, aber ihm sind die Hände gebunden.» Das Siegerprojekt sei für die Behörden zur verbindlichen Grundlage geworden
Kritisch sieht Humbel jedoch den bisherigen Planungsprozess: Zwar sei die Sonnmatt eingeladen worden, sich am Verfahren zu beteiligen – zumindest finanziell: «Einen Vertreter in der Jury hätten wir
nicht gehabt.» Für die Stiftung sei das keine Option gewesen. «Wir können kein Geld einsetzen, wenn wir nicht mitentscheiden können, was damit gemacht wird.» Hinzu komme die Vorgeschichte des Grundstücks. Die Baulandreserve ist der Sonnmatt einst von den Ortsbürgern überlassen worden – mit der ausdrücklichen Auflage, dass sie nur für Erweiterungen der Alterssiedlung genutzt werden dürfe. «Wenn man nun auf diesem Land nichts mehr bauen darf, kommt das einer Enteignung gleich.» Für Humbel ist das Siegerprojekt schlicht eine Fehlplanung: «Wie kommt man auf die Idee, auf einer heutigen Grünfläche verdichtet bauen zu wollen und dort, wo heute die Tennisplätze und die Gemeinschaftsgärten stehen, eine Grünfläche zu realisieren?» Das sei unverständlich, gegen Widerstände nicht realisierbar und auch nicht finanzierbar: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Stimmbürger das Projekt Härdli unterstützen werden.»
Alternative nicht umsetzbar
Auf Anfrage sagt der Gemeinderat, man stehe weiterhin mit der Stiftung in Kontakt und habe mögliche
Alternativen aufgezeigt. Konkret wurde ein Anbau auf der Südwestseite des bestehenden Gebäudes entlang der Bahnlinie ins Spiel gebracht. Für die Stiftung ist diese Variante jedoch keine Lösung: «Wir liessen Zeichnungen erstellen und sind zum Schluss gekommen, dass wir als Stiftungsrat ein solches Projekt nicht verantworten können», so Humbel. Für die Erschliessung eines derartigen Anbaus müssten bestehende Pflegezimmer zurückgebaut werden, zudem würde dieser der bestehenden Liegenschaft wortwörtlich in der Sonne stehen. Auch die unmittelbare Nähe zur Bahnlinie spreche gegen ein solches Projekt.
Showdown an der Gemeindeversammlung Nun richtet sich der Blick auf die Gemeindeversammlung vom 22. Juni. Dort soll eine Kostenüberschreitung von 200000 Franken für die bisherige Planung im Härdli genehmigt werden. Die Stiftung will diese nicht bekämpfen, fordert aber gleichzeitig einen Planungsstopp für das Projekt «Neue Höfe». Aus Sicht Humbels braucht es diesen Neustart: «Es würde dem Gemeinderat entgegenkommen, wenn ihn die
Bevölkerung aus dem Projekt entlässt.» Zudem würde eine Sistierung der Sonnmatt den Weg ebnen, einen Teilgestaltungsplan auszuarbeiten. Die Stiftung wäre bereit, die Planung selbst zu finanzieren. In einem zweiten Antrag soll vom Gemeinderat gefordert werden, Wege aufzuzeigen, wie zusätzliche Pflegeplätze zeitnah geschaffen werden können. Dass Bedarf vorhanden ist, ist allen Seiten bewusst: «Es ist bekannt, dass künftig in der ganzen Region mehr Pflegebetten benötigt werden», hält der Gemeinderat fest. Sollten die politischen Vorstösse scheitern, will die Stiftung dennoch nach Möglichkeiten suchen, zusätzliche Pflegeplätze zu schaffen – etwa durch Umnutzungen innerhalb des bestehenden Gebäudes oder durch Kooperationen mit externen Wohnangeboten. Den Bedarf vollständig decken könne man damit allerdings nicht. «Für viele ältere Menschen aus Neuenhof würde das bedeuten, dass sie im Pflegefall auf Institutionen ausserhalb der Gemeinde ausweichen müssen», sagt Humbel.
Informationsanlass Stiftung Sonnmatt: 26. Juni, 17 Uhr, im Restaurant Sonnmatt.
Die Profile stehen noch, das Baugesuch wurde abgelehnt: In naher Zukunft gibt es keine neuen Pflegebetten bei der Sonnmatt im Härdli. Philippe Neidhart
KILLWANGEN/SPREITENBACH
AUS DER GEMEINDE
Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag: vormittags geschlossen / 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mittwoch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Selbstverständlich können auf Voranmeldung auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszei-
ten vereinbart werden. Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@ killwangen.ch. www.killwangen.ch
Baubewilligung Der Gemeinderat Killwangen hat folgende Baubewilligung erteilt: Carmen und Alois Greber, Zürcherstrasse 1, 8956 Killwangen, für einen Whirlpool (halb versenkt), Parzelle Nr. 862, Zürcherstrasse 1.
GENERATIONEN-UND KULTUR-KOMMISSION KILLWANGEN
Besuch in Aargauer Enklave von Würenlos 1130 wurden die ersten Gemäuer erstellt und stehen immer noch stolz im Kloster Fahr, an der Limmat bei Unterengstringen. Es ist das einzige noch existierende Doppelkloster in Europa und gehört zu Einsiedeln. Später wurde rege stilgerecht an- und umgebaut, wobei auch der Heimatschutz manches verhinderte.
Auf Einladung der GenerationenKultur-Kommission Killwangen besuchten am 11. Juni 16 Personen aus der Region den Kräutergarten «Laudato si» inmitten der Gemäuer der ehemaligen Landwirtschaftsschule. Bereits der Rundgang entlang der Klostermauern, durch die Klosterkirche und den Hofladen bot interessante Einblicke in die Geschichte und das Leben des Klosters. Ein besonderes Highlight war jedoch die Führung durch den Kräutergarten, die sich als wahres Erlebnis für alle Sinne erwies.
Mit viel Herzblut, Humor und Fachwissen führte Schwester Bea trice die Besucherinnen und Besucher durch die Welt der Kräuter und Pflanzen. Während einer Stunde erläuterte sie deren Wachstum,
Wirkung und vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Dabei erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in das Leben im Garten mit Blumen, Gemüse und Heilpflanzen sowie in deren Essbarkeit.
Anschliessend führte Schwester Beatrice die Gruppe noch durch die Gänge des Klosters bis zum «Wohnzimmer» mit Kachelofen. Sie gewährte einen Blick in den Kräutergarten, der bis zur Limmat reichte, und auf der anderen Gangseite in den Klostergarten.
Nach der herzlicher Verabschiedung kehrte die Gruppe im Restaurant «2 Raben» ein, das nach einer mehrjährigen Sanierungszeit wieder geöffnet ist. Eine Brise Moderne auf altem Fundament.
Nach Kaffee und Kuchen sowie einem Besuch im Hofladen führte der Weg nochmals über das Klostergelände, wo bei Geissen und Schafen Abschied genommen wurde. Das Kloster Fahr bleibt ein lohnendes Ausflugsziel – sei es für einen besinnlichen Aufenthalt, einen genussvollen Rundgang oder das traditionelle Fischessen des Fischervereins Kloster Fahr am 11. und 12. Juli. (zVg)
Wasserreservoir für
Eineinhalb Wochen vor der Gemeindeversammlung informierte der Gemeinderat über Traktanden und Projekte.
IRENE HUNG-KÖNIG
Gemeindeammann Markus Schmid (Mitte) konnte am Montagabend zahlreiche Interessierte in der Aula des Schulhauses Zelgli begrüssen. Die Politinfo umfasste einerseits Traktanden der Gemeindeversammlung vom 25. Juni, aber auch Projekte wie die Tagesstruktur mit Kindertagesstätte (Taki). Hierzu hatte Gemeinderätin Christine Gisler (parteilos) einige Neuigkeiten: Die Taki kann nicht wie geplant auf das neue Schuljahr eröffnet werden. Sie rechnet mit der Eingabe des Baugesuchs bis Ende Juni. Die Produktin der Container dauert rund 22 Wochen. Mit möglichen Einsprachen und der Bauzeit, rechnet Christine Gisler mit einem Start frühestens Ende Jahr beziehungsweise auf das erste Semester 2027. Als Zwischenlösung bietet die Gemeinde weiterhin den Mittagstisch im Werkgebäudesaal an. Als
Übergangslösung soll im neuen Schuljahr eine Nachmittagsbetreuung für Kindergärtler und Primarschülerinnen im Kindergarten Zelgmatt angeboten werden. Dies würde, wie bereits der Mittagstisch und später das Taki, durch die Organisaton «Elements4kids» angeboten.
Graugussleitung soll ersetzt werden Gemeinderat Roger Gauch (parteilos) informierte über das Traktandum zur Sanierung der Fadackerstrasse. Kostenpunkt: 845000 Franken. Ein tristes Bild zeigte sich nach dem Rohrleitungsbruch vom 14. März: «Das halbe Dorf hatte kein Wasser, Strasse und Trottoir waren unterspült», sagte Roger Gauch. Dabei habe sich gezeigt, dass die alte Graugussleitung in schlechterem Zustand sei als angenommen. Auf 25 Metern – im Abschnitt Rütihalden- bis Kirchstrasse – soll die Leitung ersetzt werden. Ebenso müssen neue elektrische Liegenschaftsanschlüsse gelegt werden. Hierzu muss ein neuer EWRohrblock parallel zur Wasserleitung erstellt werden. Für 845000 den Strassenbau (386000 Franken), die Kanalisation (30 000), die Wasserleitung (195000)
Die Fadackerstrasse soll saniert werden.
Irene Hung-König
2,5 Mio.
und den EW-Rohrblock (234000 Franken) ergeben sich Kosten von 845000 Franken. Die Stimmberechtigen stimmen am 25. Juni darüber ab.
Ebenso steht ein Brutto-Verpflichtungskredit von 2,562 Mio. Franken für den Neubau des Wasserreservoirs Häuli auf der Traktandenliste. Das bisherige Reservoir stammt aus dem Jahr 1950. Das Speichervolumen sei deutlich zu klein, erklärte Roger Gauch. Das neue Reservoir hätte ein Speichervolumen von 1000 m3 , wovon 300 m3 als Löschreserve dienen.
Über die Jahresrechnung 2025 referierte Gemeindeammann Schmid. Killwangen beschloss das Jahr mit einem Ertragsüberschuss von 458014 Franken. Die Pro-KopfVerschuldung liegt erstmals wieder unter 2000 Franken.
Schliesslich sprach Gemeinderat Stefan Thomann (parteilos) über die geplante Sanierung des Schulhauses Zelgli 1. Hier steht nebst der Variante «Classic», mit Instandsetzung Gebäudehülle und Dachflächen, auch eine Variante «Mehrwert» zur Diskussion. Hier wären neue Fenster, aber auch sanierte WC-Räume eine Möglichkeit. Die Gemeinde rechnet mit Kosten über 3 Mio. Franken.
AUS DER GEMEINDE
Boostocksteg – Lieferengpässe verzögern Fertigstellung Nach Angaben der beauftragten Stahlbaufirma führen Lieferengpässe und die derzeit anspruchsvolle weltwirtschaftliche Lage dazu, dass die Brücke nicht wie vorgesehen Anfang Juli geliefert werden kann. Ursprünglich war vorgesehen, die Brücke Anfang Juli auf die neu erstellten Widerlager zu heben und zu montieren. Damit hätte der Boostocksteg wie geplant am 1. August für die Bevölkerung eröffnet werden können.
Gemäss den aktuellen Informationen der Stahlbaufirma wird die Stahlbogenbrücke voraussichtlich erst Mitte August geliefert. Anschliessend erfolgen die Montage der Brücke sowie die abschliessenden Ausbau- und Fertigstellungsarbeiten vor Ort. Aufgrund dieser Verzögerung muss die Eröffnung des Boo stockstegs verschoben werden. Die Inbetriebnahme des neuen Bauwerks ist derzeit für September vorgesehen. Die Projektverantwortlichen bedauern die Terminverschiebung, setzen jedoch alles daran, die verbleibenden Arbeiten nach der Anlieferung der Brücke effizient und in hoher Qualität abzuschliessen.
Die Bevölkerung wird über den weiteren Projektverlauf sowie das definitive Eröffnungsdatum zu gegebener Zeit informiert.
Gemeindeversammlung erstmals im Kino Die Einwohnergemeindeversammlung vom Dienstag, 23. Juni, wird erstmals im Kinosaal des Pathé Spreitenbach durchgeführt. Mit diesem Pilotversuch beschreitet der Gemeinderat neue Wege und schafft zeitgemässe Rahmenbedingungen für die Versammlung.
Die moderne Infrastruktur mit grosser Leinwand, optimaler Akustik, klimatisierten Räumlichkeiten sowie barrierefreiem Zugang bietet den Teilnehmenden einen hohen Komfort und beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Durchführung. Der Gemeinderat erinnert die Stimmberechtigten daran, den neuen Veranstaltungsort zu beachten. Die Versammlung beginnt gemäss Einladung pünktlich um 19.30 Uhr im Pathé Spreitenbach. Im Anschluss sind alle Teilnehmenden herzlich zum Apéro im Stadtsaal eingeladen. Weitere Informationen und die Unterlagen zur Gemeindeversammlung unter www.spreitenbach.ch.
Planungs- und Baukommission; Ergänzungswahl Im Rahmen der Neuorganisation der gemeinderätlichen
Kommissionen hat der Gemeinderat Spreitenbach die Planungs- und Baukommission mit zwei Ergänzungswahlen vervollständigt. Damit ist das Fachgremium für die Amtsperiode 2026–2029 vollständig besetzt und formell für seine Tätigkeit eingesetzt.
Nachdem die Kommission im ersten Wahlverfahren nicht vollständig besetzt werden konnte, wurde die Abteilung Planung und Bau beauftragt, weitere fachlich qualifizierte Persönlichkeiten mit ausgewiesener Berufserfahrung in den Bereichen Architektur, Städtebau und Raumplanung zu suchen.
Der Gemeinderat hat nun Stephan Spaar, dipl. Architekt HTL und Mitglied der Geschäftsleitung der 5 Architekten AG, sowie Ivo Lenherr, dipl. Exec. MBA HSG und Architekt FH, Inhaber der MIC.MIND.SET AG und der fsp Architekten AG, als Mitglieder der Planungs- und Baukommission für die Amtsperiode 2026–2029 gewählt.
Beide verfügen über einen fundierten fachlichen Hintergrund sowie langjährige Berufserfahrung und konnten sich bereits im Rahmen einer Kommissionssitzung einbringen. Mit ihrer Wahl wird die fachliche Kompetenz der Kommission gezielt gestärkt. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur qualitätsvollen Behandlung der zunehmend komplexen Aufgaben in den Bereichen Ortsentwicklung, Planung und Bau.
Die Planungs- und Baukommission setzt sich wie folgt zusammen: Mike Heggli, Gemeinderat (Präsidium); Markus Mötteli, Gemeindepräsident (Vizepräsidium); Lukas Nadig, Leiter Planung und Bau (Ak-
INSERATE
tuar); Claro Catania; Peter Schönmann; Jürg Rusch; Stephan Spaar und Ivo Lenherr.
Baubewilligungen wurden erteilt an: Swisscom (Schweiz) AG, Binzring 17, 8045 Zürich, Umbau und Neubau Mobilfunkanlagen für Swisscom im Tivoli 5; Pensimo Anlagestiftung c/o Regimo Zürich AG, Hohlstrasse 536, 8038 Zürich, Heizungsersatz alter Gaskessel durch Fernwärmeanschluss an der Geeracherstrasse 14-32; Stefan Muntwiler, Binzmattstrasse 8, 8957 Spreitenbach, Ersatz Elektro-Wassererwärmer an der Binzmattstrasse 8; Marijan Bubalovic, Kirchstrasse 39, 8957 Spreitenbach, Fensterersatz an der Kirchstrasse 39; Neo HAT Solution AG, Sandäckerstrasse 3, 8957 Spreitenbach, Ausbau Büro Neo HAT Solution AG, Sandäckerstrasse 3; Electronic Metals GmbH, Zweifelstrasse 2, 8957 Spreitenbach, Umnutzung zum Sammeln und Zwischenlagern verschiedener Lötzinnabfälle an der Zweifelstrasse 2; Immobilien Züri City AG, Flurstrasse 93, 8047 Zürich, Neubau Gewerbehallen mit 8 Gewerbeflächen inkl. Galeriegeschoss und Tiefgarage an der Joosäckerstrasse 12.
Termine 22. Juni, 17–18 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft; 23. Juni, 19.30 Uhr, Einwohnergemeindeversammlung, Kino Pathé.
Öffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 552 91 00. www.spreitenbach.ch.
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Die RubagTreuhandundMediation AG bietet umfassendeDienstleistungenindenBereichenTreuhand, Rechnungswesen,SteuernundMediation.Wirbetreuen KMUund PrivatpersonenundlegengrossenWertauf Vertrauen,Qualität undlangfristigeBeziehungen.Inunseremengagierten,kleinenTeamarbeitenwir respektvollmiteinander, undmoderneArbeitsmittelgestaltenunserenArbeitsalltag.
DeineAufgaben
Dubringstfundierte Erfahrungmitundbist bereit,Verantwortung zu übernehmen.Zu deinemAufgabengebiet gehörenunteranderem:
Führen vonFinanz-undLohnbuchhaltungenfürKMU
Erstellenvon Zwischen-undJahresabschlüssen
Du bringstfundierte Erfahrung mitund bist übernehmen. Zu deinem Aufgabengebiet gehörenunter anderem: vonFinanz- undLohnbuchhaltungen fürKMU Zwischen-und Jahresabschlüssen
Streitregeln statt «Pflästerli»: In Spreitenbach lernen Kinder an der Schule, Konflikte fair zu lösen.
Abnehmen durch Essen – Mein Weg zurück in meine Lieblingskleider
Abnehmen durch Essen – Mein Weg zurück in meine Lieblingskleider
Seit anderthalb Jahren gibt es an der Schule Spreitenbach eine Fachstelle Prävention. Den Primarschülern wird die gewaltfreie Kommunikation gelehrt und soeben ist ein Flyer (nebenstehende Box) mit Streitregeln erschienen. Steht das in Zusammenhang mit dem Projekt «Chance Spreiti» und den Herausforderungen an der Schule? Peter Rumpel, Schulsozialarbeiter: Nein, die Schulsozialarbeit bekam durch die Einwohnergemeindeversammlung vom 28. November 2023 zusätzliche Stellenprozente gesprochen. Sie hat sich entschieden, diese nicht für noch mehr Pflästerli einzusetzen, sondern für etwas, das präventiv wirkt. Im Tagesgeschäft fehlten die Ressourcen, um Probleme frühzeitig zu entschärfen und klein zu halten. Deshalb wurde für die ganze Schule durch die Schulsozialarbeit die Fachstelle Prävention geschaffen.
nen mit ihren Schülern die Regeln regelmässig üben. Wir empfehlen die Atemübung, sobald es unruhig wird in der Klasse. Das hilft auch der Lehrperson. Es braucht mindestens ein Jahr regelmässiges Üben, bis die Kinder weniger impulsiv reagieren. Selbst wenn sie nicht daran glauben, reagiert das Nerven-
«Die meisten Probleme entstehen, wenn Eltern versuchen, Streit für ihre Kinder zu klären.»
PETER RUMPEL, SCHULSOZIALARBEITER
system auf die Atmung. Wichtig ist, länger aus- als einzuatmen. Die Wirkung ist medizinisch erwiesen. Meine Erfahrung ist, dass etwa 80 Prozent der Schüler durch die bewusste Atmung ruhiger werden. Es dauert keine drei Minuten und kann gut als Bewegungspause genutzt werden.
Anfangs war ich skeptisch, vor allem, weil ich grosse Portionen essen konnte und mir nicht vorstellen konnte, damit abzunehmen. Doch ich wurde positiv überrascht: Es ist keine Diät, sondern ein durchdachtes Konzept mit gesunder Ernährung, Alltagstauglichkeit und persönlicher Betreuung. Besonders überzeugt hat mich, dass ich weder spezielle Produkte kaufen noch komplizierte Rezepte umsetzen musste. Alles liess sich einfach in meinen Alltag integrieren, ohne Verzicht oder Hungergefühl.
Anfangs war ich skeptisch, vor allem, weil ich grosse Portionen essen konnte und mir nicht vorstellen konnte, damit abzunehmen. Doch ich wurde positiv überrascht: Es ist keine Diät, sondern ein durchdachtes Konzept mit gesunder Ernährung, Alltagstauglichkeit und persönlicher Betreuung. Besonders überzeugt hat mich, dass ich weder spezielle Produkte kaufen noch komplizierte Rezepte umsetzen musste. Alles liess sich einfach in meinen Alltag integrieren, ohne Verzicht oder Hungergefühl.
Zuerst war ich unsicher, ob ich die Gespräche brauche. Doch Fabienne Huwiler zeigte mir, wie wertvoll die Begleitung ist. Mit ihrer Erfahrung motivierte sie mich, wieder bewusster zu essen.
Zuerst war ich unsicher, ob ich die Gespräche brauche. Doch Fabienne Huwiler zeigte mir, wie wertvoll die Begleitung ist. Mit ihrer Erfahrung motivierte sie mich, wieder bewusster zu essen.
Heute fühle ich mich fitter, gesünder und leichter. Ich habe mein früheres Gewicht wieder erreicht und halte es problemlos. Die Waage ist für mich nicht mehr wichtig, meine Kleidung zeigt mir, dass es passt.
Heute fühle ich mich fitter, gesünder und leichter. Ich habe mein früheres Gewicht wieder erreicht und halte es problemlos. Die Waage ist für mich nicht mehr wichtig, meine Kleidung zeigt mir, dass es passt.
Ich teile meine Erfahrung, weil sie zeigt: Abnehmen kann genussvoll, nachhaltig und alltagstauglich sein.
Ich teile meine Erfahrung, weil sie zeigt: Abnehmen kann genussvoll, nachhaltig und alltagstauglich sein.
«Stopp ist Stopp» lautet eine der fünf Streitregeln in einem Flyer, der künftig allen Erstklässlern und ihren Eltern abgegeben wird. Gab es einen konkreten Auslöser, diesen Flyer zu erstellen? Eine Lehrperson wollte die Streitereien in der Klasse strukturieren. Zusammen mit einer Kollegin aus der Schulsozialarbeit und Lehrperson habe ich die vorliegenden Streitregeln erarbeitet und anschliessend mit der Klasse in Rollenspielen eingeübt.
Ist die Art, wie man streitet, kulturell bedingt? Ist da Spreitenbach als Multikulti-Gemeinde besonders gefordert? Nein, es gibt in jeder Kultur emotionale Streittypen, das hängt nicht von der Herkunft ab.
Sie schreiben, Streit könne etwas Positives sein.Was meinen Sie damit? Faires Streiten hat einen positiven Effekt. Man lernt das Gegenüber kennen und fördert seine emotionale Kompetenz. Streit gehört zum menschlichen Zusammenleben. Wir haben verschiedene Meinungen und die kollidieren manchmal. In einer Projektwoche lernen die Drittklässler, gewaltfrei zu kommunizieren.
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.
Sie haben sich auf lediglich fünf Regeln geeinigt. Warum gerade diese fünf? Gemäss Rückmeldungen der Lehrpersonen sind das die grössten Problempunkte. Die Kinder reagieren sofort und impulsiv; sie akzeptieren kein Nein und kommunizieren dies manchmal nicht klar; sie sehen den eigenen Anteil am Streit nicht und wenn etwas geklärt ist, poppt die Konfliktsituation daheim oftmals wieder auf, weil sie nicht loslassen können.
Die erste Streitregel heisst: «Erst atmen, dann sprechen.» Funktioniert das in der Praxis? Es ist ein Prozess (lacht). Es braucht viel Übung. Es ist extrem wichtig, dass die Lehrperso-
Wie funktioniert gewaltfreie Kommunikation? Kommunizieren, ohne zu bewerten, keine Macht anzuwenden und kein schlechtes Gewissen auszuüben. Stattdessen freundlich, ruhig, klar und wertefrei das eigene Bedürfnis mitteilen.
Welche Regeln fallen Kindern erfahrungsgemäss am schwersten? Die Impulskontrolle ist ein grosses Problem. Laut Neurowissenschaft verändert der frühe Medienkonsum die Hirnstruktur. Man geht davon aus, dass die abnehmende Impulskon trolle damit zusammenhängt. Wird
Ursula Keller, -16 Kg
Ursula Keller, -16 Kg
positiven Effekt»
Peter Rumpel (43) hat Sozialpädagogik studiert, ist verheiratet und hat eine Tochter. zVg
ein Wunsch nicht erfüllt, folgt ein starker Gefühlsausbruch
Wenden Sie die gewaltfreie Kommunikation selber auch an? Ja. Die grössten Erfolge erziele ich im Dialog mit mir selbst. Statt mich selbst zu verurteilen, frage ich mich, warum mich die Situation triggert. Das gibt Ruhe und führt zu Klarheit.
Die Regel «Geklärt ist geklärt» klingt einfach. Was passiert, wenn ein Kind das Gefühl hat, dass ein Konflikt eben nicht geklärt wurde? Das ist unterschiedlich. Die Frage ist, ob eine Verletzung noch nicht in Ordnungg-
gebracht wurde oder ob das Kind nicht loslassen kann? Es gibt auch viele Erwachsene, die nachtragend sind. Von ihnen lernen Kinder dieses Verhalten. Niemand hat einen grösseren Einfluss als die Eltern. Sie sind die wichtigste Bezugsperson.
Reicht es, ihnen einen Flyer abzugeben? Nein, man muss es mehrmals erklären. Der Flyer ist jedoch eine grosse Hilfe, der Rückendeckung gibt. Wir bekennen uns als Schule zu diesen Grundregeln. Doch wenn sie jemand nicht akzeptiert, können wir nicht weiterhelfen. Ich drücke es mal so aus: Manche haben das Gefühl, die Schule habe andere Aufgaben, als sie hat.
Wenn Eltern nach dem Lesen des Flyers nur eine Botschaft mitnehmen, welche? Für mich ist der zweite Teil am wertvollsten: Eltern sollen versuchen, ruhig zu bleiben, wenn ihr Kind mit Streitgeschichten heimkommt. Es wäre wichtig, dem Kind beim Erzählen zuzuhören, seine Gefühle ernst zu nehmen und in Ruhe das weitere Vorgehen zu überlegen. Können wir es ruhen lassen oder rufen wir die Schulsozialarbeiter an? Das gibt dem Kind Sicherheit. Die meisten Probleme entstehen, wenn Eltern versuchen, Streit für ihre Kinder zu klären. Es ist gut gemeint, führt aber zu noch mehr Streit. Kinder kommen zu uns in die Schulsozialarbeit und haben schon lange Frieden geschlossen, wollen wieder miteinander spielen und die Eltern verbieten es.
«Dem Streit die Luft rauslassen»
Streitigkeiten gehören zum Leben dazu. Wichtig ist, dass Kinder lernen, fair miteinander zu streiten. Kommt es zum Streit, helfen dabei folgende Regeln:
• dreimal tief durchatmen, dann sprechen
• erzählen, was passiert ist, wie man sich damit fühlt und was man sich vom Gegenüber wünscht – ruhig und freundlich
• Stopp ist Stopp
• Auch der eigene Anteil ist Teil der Geschichte
• Wurden Streitereien mit Hilfe von Erwachsenen geklärt, lässt man die Geschichte ruhen und startet neu
Manchmal kommen Kinder sehr aufgewühlt nach Hause und erzählen aufgebracht von einem Streit. Dann gilt für die Eltern:
• Zuhören
• Gefühle ernst nehmen
• Sicherheit geben, Ruhe bewahren – keine schnelle Lösung
• Später gemeinsam überlegen
• Wenn immer wieder ähnliche Situationen oder Konflikte auftauchen, Klassenperson oder Schulsozialarbeit informieren (Flyer Schulsozialarbeit)
LESERFOTOA
VERMISCHTES
Schulklassen spielen gegen den Klimawandel und können eine Reise in den Europapark gewinnen Wie kann man Jugendlichen ein komplexes Thema wie Dekarbonisierung verständlich erklären? Die Umwelt Arena Schweiz setzt dabei auf einen spielerischen Ansatz. Gemeinsam mit EnergieSchweiz hat die Stiftung Umwelt Arena Schweiz das neue CO2-Game entwickelt. Das Spezialangebot richtet sich an Schulklassen und verbindet eine Führung durch die Ausstellung mit einem interaktiven Wettbewerb rund um Klimaschutz und Energiewende. Nach einer Einführung in der Ausstellungswelt «Wenn der Wind dreht» erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie CO2-Emissionen entstehen und welche Möglichkeiten es gibt, diese zu reduzieren. Themen wie erneuerbare Energien, Gebäudesanierungen, nachhaltige Mobilität und Energieeffizienz werden dabei anhand konkreter Beispiele vermittelt.
Anschliessend wird das Gelernte direkt angewendet. An mehreren Spielstationen lösen die Klassen verschiedene Aufgaben und sammeln Punkte für eingesparte CO2-Emissionen. Fossile Heizungen werden ersetzt, Solaranlagen installiert oder
«Der Bienenragwurz, eine streng geschützte Orchidee in der Schweiz. Sie kommt vor allem im Jura und im Mittelland vor, aber auch in Spreitenbach», schreibt Leser Fredy Nüesch zu seinem ein gesandten Foto.
Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
Die Klassen spielen an 7 Stationen und sammeln Punkte. zVg
Gebäude energetisch saniert. So wird sichtbar, welche Wirkung einzelne Massnahmen auf den CO2Ausstoss haben können. Neben dem Lerneffekt sorgt auch ein Wettbewerb für zusätzliche Motivation: Die Klasse mit der höchsten Punktzahl gewinnt eine gemeinsame Klassenfahrt in den Europapark. Das Angebot ist bis Ende Januar 2027 Teil eines schweizweiten Wettbewerbs und kann von Schulklassen verschiedener Altersstufen gebucht werden. Im Preis von 11 Franken pro Schüler sind Eintritt, Führung, CO2-Game sowie die Nutzung des Indoor Parcours enthalten. Weitere Informationen: https://umweltarena.ch/angebot/ schulangebote/schulangebot-spezial-co2-game/ (zVg)
Kinderarztpraxis Spreitenbach:
Eine Anlaufstelle, die wächst
Seit einem Jahr für Familien in der Region da SeiteinemJahrgibtesinSpreitenbacheineeigeneKinderarztpraxis. Was mit einem gut besuchten Tag der offenen Tür begann, hat sich inzwischen als wichtige Anlauf-
stelle für Familien in der Region etabliert. Die Nachfrage zeigte bereits damals: Der Bedarf an kinderärztlicher Versorgung vor Ort ist gross.
Umfassende Betreuung für Kinder und Jugendliche
Heute begleitet die Kinderarztpraxis Spreitenbach Kinder, Jugend-
Mehrsprachigkeit schafft Vertrauen
Ein besonderer Vorteil ist die Mehrsprachigkeit im Team. Neben Deutsch und Englisch werden auch Albanisch, Spanisch, Serbokroatisch und Portugiesisch gesprochen. Dadurch wird die Kommunikation erleichtert und Vertrauen geschaffen.
liche und ihre Familien in allen Gesundheitsfragen. Von Vorsorgeuntersuchungen über akute Beschwerden bis hin zu Fragen rund um Entwicklung, Wachstum und Gesundheit. Zum Angebot gehören auch Entwicklungsabklärungen, beispielsweise bei Verdacht auf ADHS, sowie die Begleitung von Familien bei psychischen und psychosozialen Fragestellungen.
Wirfreuenuns aufIhren Anruf. AC Uhrenankauf– IhrGeschäft 079510 9191 ·info@ac-uhrenkauf.ch www.ac-uhrenkauf.ch
Bauausschreibung
BG Nr: 3748
Bauherr: Tanner Lorenz und Tanner Nicole
Groppenackerstrasse 53 8957 Spreitenbach
Bauobjekt: Velounterstand aus Lärchenholz
Baustelle: Groppenackerstrasse 53
Parzelle: 2536
Zusatzbew.: Keine
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 22. Juni 2026 bis 21. Juli 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach.
Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
Ein fester Bestandteil in Spreitenbach
Die Erfahrungen des vergangenen Jahres zeigen, dass das Angebot von vielen Familien in der Region genutzt wird. Die Kinderarztpraxis hat sich als fester Bestandteil der medizinischen Versorgung in Spreitenbach etabliert und begleitet Kinder und Jugendliche in allen Phasen ihrer Entwicklung.
tierwelt.ch/kleinanzeigen
Weitere Informationen
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Online-Terminbuchung finden Familien auf der Webseite der Kinderarztpraxis Spreitenbach: kinderarzt-spreitenbach.ch.
Bauobjekt: Ersatz aller alten Holzfenster durch neue dreifachverglaste Kunststofffenster
Baustelle: Poststrasse 58
Parzelle: 1079
Zusatzbew.: Keine
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 22. Juni 2026 bis 21. Juli 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 22. Juni 2026 bis 21. Juli 2026 bei Planung und Bau, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Planung und Bau, Bahnhofstrasse 2, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Spreitenbach
Schulleitung vor grossem Wechsel
Sechs der acht Schulleitungsmitglieder werden bis 2029 respektive 2032 pensioniert. Mit dem Projekt «Change Schulleitung» will man vorzeitig aktiv werden.
Die Gemeinde Spreitenbach überprüft gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) die zukünftige Führungsstruktur der Schule. Bis spätestens 2032 werden sechs der heutigen acht Mitglieder der Schulleitung altersbedingt pensioniert – ein grosser Teil bereits bis ins Jahr 2029. Damit verbunden ist der Verlust von langjährigem Wissen, Erfahrung und gewachsenen Führungsstrukturen, heisst es in der Medienmitteilung der Gemeinde.
Anlässlich einer Klausurtagung der Schule im Oktober 2025 wurde erkannt, dass die Veränderungen in der Schulleitung nicht isoliert betrachtet werden sollten. Aus diesem Grund wurde die FHNW mit einer externen Organisationsanalyse beauftragt.
Eine komplexe Organisation
Im Schulhaus Hasel ist die Primarschule untergebracht.
Die Schule Spreitenbach ist mit über 1700 Schülerinnen und Schülern und rund 240 Lehrpersonen an mehreren Standorten eine komplexe Organisation. Viele Abläufe und Strukturen hätten sich über Jahre hinweg bewährt und funktionierten im Alltag gut. Zahlreiche Prozesse
Im Spielfieber
Alle zwei Jahre findet der Wald-Sportnachmittag der Kindergärten statt. Auf dem Programm standen Bewegung, Spiel und Spass.
Die Kindergärten Hasel und Schleipfe verbrachten den Nachmittag in der Natur und erkundeten den Wald auf spielerische und sportliche Weise. Die Kinder des Kindergartens Poststrasse waren im Garten aktiv und konnten sich bei verschiedenen Bewegungsaufgaben austoben, heisst es in der Gemeindemitteilung.
In der Turnhalle des Schulhauses Zentrum gab es einen vielseitigen Parcours: Dort wurde geklettert, mit Bällen gezielt geworfen und via Trampolin auf dicke Matten gesprungen. Ein besonderes Erlebnis
erwartete die Kindergartenklassen in der Dreifachturnhalle des Schulhauses Seefeld. Unter dem Motto «Piraten-Abenteuer» absolvierten die Kinder verschiedene Stationen. Nach jeder erfolgreich bewältigten Aufgabe gab es einen «Edelstein». So wurde der Sportnachmittag zu einer Schatzsuche voller Bewegung und Teamgeist. (LiWe/zVg)
Die Kinder als kleine Piraten auf ihrem Schiff. zVg/KI-generiert
hingen aber auch von einzelnen, erfahrenen Personen ab. Ein bisheriger Entwurf der FHNW zeigt, dass die Schule leistungfähig organisiert ist, teilweise aber unklare Schnittstellen aufweist. Fragen wie «Wie soll die Schulleitung künftig organisiert sein?», «Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten sollen klar geregelt werden?» oder «Wie lassen sich Effizienz, Transparenz und klare Entscheidungswege verbessern?» sollen mittels Konzept erörtert werden.
Regierungsrätin Bircher besucht KIK
Martina Bircher war zu Gast im kommunalen Integrationskurs (KIK). Sie las den Kindern aus einem Buch vor.
Der Besuch der Aargauer Bildungsministerin fand im Rahmen des Schweizer Vorlesetags statt. Da Birchers Departement Bildung, Kultur und Sport eine Integrationsstrategie für den Kanton Aargau erarbeiten will, bot der Besuch Gelegenheit, ein bereits bestehendes Modell kennenzulernen, teilt die Gemeinde mit.
Ein besonderer Moment sei das Vorlesen des Buches «Saba kommt an eine fremde Schule und findet Freunde» gewesen. Martina Bircher las das Buch vor und bezog die Kinder mit Fragen ein. Sie eröffnete damit einen lebendigen und verbindenden Dialog über Heimat, Sprache, Freundschaft und das Ankommen in einem neuen Land.
Die Regierungsrätin liest der Klasse aus einem Buch vor. zVg
Danach stellte sich die Klasse mit Kindern aus verschiedenen Ländern vor. Die beiden Lehrpersonen Lisbeth Wirth und Lukas Banier erläuterten der Regierungsrätin das KIKKonzept. Dieses unterstützt neu zugezogene Kinder und Jugendliche beim Erwerb der deutschen Sprache und beim Ankommen im Schulalltag. Nach einer intensiven Startphase im KIK beginnt die Teilintegration in die Regelklasse. (LiWe/zVg)
Baugesuchspublikation
Baugesuch Nr.: 202647
Bauherrschaft:
Bauherrschaft: Del Medico Roman und Sonja, Quellenweg 8, 5436 Würenlos
Lage: Parzelle 4782 (Plan 62), Quellenweg 8 Zone: Dorfzone D
Gesuchsauflage vom 19. Juni bis 20. Juli 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel andenGemeinderatzurichtenundhabeneinen
Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gemeinde Würenlos
Pflückfrische Kirschen aus Mellingen
Pflückfrische Kirschen aus Mellingen
«Wir werden nicht
ab22.Juni inWürenlos
Mo – Fr 17 – 19 Uhr Sa 10 – 12 Uhr vor dem Gasthof Steinhof
Mo – Fr 17 – 19 Uhr Sa 10 – 12 Uhr vor dem Gasthof Steinhof
Der Verein Alterszentrum heisst neu Seniorenforum. Ziel ist weiterhin, den Bau eines Alterszentrums voranzutreiben. Mittlerweile ist es der vierte Versuch. Der Bau ist nicht das einzige Ziel.
MELANIE BÄR
Gemeinsam statt allein
Gemeinsam statt allein
Mit 77 Jahren geniesse ich das Leben und bin neugierig auf Neues.
Diese Zeit würde ich gerne mit einem sympathischen Freizeitpartner teilen oder was sich daraus ergibt. Ich bin offen für vieles Neues zu entdecken.
Mit 77 Jahren geniesse ich das Leben und bin neugierig auf Neues. Diese Zeit würde ich gerne mit einem sympathischen Freizeitpartner teilen oder was sich daraus ergibt. Ich bin offen für vieles Neues zu entdecken.
Tel. 079/136 47 22
Tel. 079/136 47 22
Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 11. Juni 2026
Gestützt auf § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 11. Juni 2026 veröffentlicht:
1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 9. Dezember 2025; Genehmigung
2. Rechenschaftsbericht 2025; Genehmigung
3. Rechnung 2025; Genehmigung
4. Aufnahmen ins Ortsbürgerrecht; Ins Ortsbürgerrecht aufgenommen wurden:
– Spühler, Michael-Martin
– Spühler geb. Lanz, Eva
– Bienz, Martin Thomas
– Bienz, Jaron
– Bienz, Noah
Seit 1960 plant Würenlos ein Alterszentrum. 1995 scheitert mit «Falter am Bach» das erste Projekt. 2010 «Ikarus», das zweite. Und vor zwei Jahren mit «Margerite» das dritte. Zurzeit evaluiert eine vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe den Standort und sucht einen Bauträger für Projekt Nummer vier.
Seit 1990 setzt sich auch der damals gegründete Verein Alterszentrum Würenlos für den Bau eines Alterszentrums im Dorf ein. Die Mitglieder sammelten Geld dafür. Heute beträgt das Vereinsvermögen «weit unter einer halben Million Franken», wie Matthias Rufer vom Vorstand auf Anfrage der Limmatwelle mitteilt.
Neuer Name, zusätzliche Aufgaben An der Jahresversammlung Ende Mai wurde einstimmig beschlossen, die Statuten anzupassen. Der Verein heisst nicht mehr wie bisher «Alterszentrum Würenlos», sondern neu «Seniorenforum Würenlos». Weiterhin setzt sich der Verein für
«Im Grund» ist nach wie vor als Standort für ein
den Bau eines Alterszentrums und weiterer Wohnformen für Senioren in Würenlos ein, heisst es in der Mitteilung des Vereins. Weil die Federführung der Realisierung eines Alterszentrums jetzt beim Gemeinderat beziehungsweise der Alterszentrum Würenlos AG liegt, könne das aber nicht mehr alleiniger Vereinszweck sein. Auch wenn der Verein vom Gemeinderat weiterhin als Interessenvertretung der Würenloser Seniorinnen und Senioren wahrgenommen werde. «Doch der direkte Einfluss des Vereins auf ein konkretes Bauprojekt ist beschränkt», so Rufer.
LESERFOTO
Traktandum 4 (Aufnahmen in das Ortsbürgerrecht) unterliegen nicht dem fakultativen Referen-
Die Beschlüsse zu den Traktanden 1, 2 und 3 wurden abschliessend gefasst. Die Beschlüsse zu Traktandum 4 (Aufnahmen in das Ortsbürgerrecht) unterliegen nicht dem fakultativen Referendum.
Gemeinde Würenlos
Gemeinderat
Ein Naturspektakel – diese Libelle hat Leserin Katrin Moser beim Füssekühlen am Furthbach in Würenlos fotografiert.
Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
der Treiber sein»
Alterszentrum im Rennen.
Das war nicht immer so, wie die Rückblende zeigt. Nach dem Scheitern von «Falter am Bach» zog sich der Gemeinderat damals zurück. Der Verein Alterszentrum übernahm und gleiste mit «Ikarus» Projekt zwei auf. Nach dessen Scheitern entstand ein Ausschuss, bestehend aus Gemeinderat und Verein Alterszentrum. Die gemeinnützige Aktiengesellschaft entstand, in der neben Vertretern des Gemeinderats und anderen auch zwei vom Verein Alterszentrum gestellte Verwaltungsräte Einsitz hatten. Sie erarbeiteten das dritte Projekt «Margerite». Alain Cornuz und Matthias Rufer sind sowohl im Vorstand des Vereins als auch im Verwaltungsrat der Alterszentrum Würenlos AG.
Solidarität unter Senioren fördern Momentan ist die Aktiengesellschaft nicht aktiv. Gemäss Rufer steht sogar die Auflösung der Alterszentrum AG und die Realisierung durch Private zur Diskussion. Stattdessen evaluiert eine vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe einen Standort und sucht einen Bauträger für Alterszentrumprojekt Nummer vier. Rufer leitet die Arbeitsgruppe, die im Wesentlichen identisch wie der Verwaltungsrat ist. In diesem Rahmen habe der Verein weiterhin einen gewissen Einfluss. «Wir sind nach wie vor inte ressiert, in die Projektentwicklung involviert zu sein. Aber wir werden nicht der Treiber sein», schreibt Rufer auf Anfrage. Langweilig wird es dem neuen Seniorenforum aber nicht. Es will
AUS DER GEMEINDE
Würenlos ist erfreut, dass Hitachi Energy in der Region investiert und gleichzeitig den Schutz einer wertvollen Landschaft ernst nimmt Hitachi Energy wird den geplanten Hightech-Campus in Otelfingen erstellen. Der Gemeinderat begrüsst diesen Entscheid. Er erachtet es als positiv, dass der Campus auf einer bestehenden Industrieparzelle entsteht, die mit dem öffentlichen Verkehr bereits sehr gut erschlossen ist und zugleich auch raumplanungsrechtlich in der richtigen Zone liegt. Damit zeigt sich, dass Hitachi Energy das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit in der Praxis lebt.
Ian Stewart/Archiv
die Solidarität und gegenseitige Hilfe unter Senioren fördern und ihre Interessen gegenüber Behörden und Öffentlichkeit vertreten. Wie bisher durch den «Träff 55+», der seit Jahren vom Verein durchgeführt wird, will der Verein weiterhin kulturelle, gesellschaftliche und soziale Anlässe für Würenloser Senioren mitorganisieren oder sich daran finanziell beteiligen.
Wie weiter in Sachen Alterszentrum? An der Jahresversammlung des Vereins informierten Matthias Rufer und Gemeindeammann Anton Möckel Ende Mai über die Standortevaluation für das vierte Projekt. Geprüft wurden die Standorte «Wiemel» und «im Grund». Aufgrund kantonaler Bedenken zum Standort Wiemel, der in einer Freihaltezone gemäss ISOS liegt, sei der Gemeinderat im Gespräch mit den Landbesitzern «im Grund» bezüglich Landerwerb. An der Gemeindeversammlung im Dezember soll über Standort, Bauträger und Vorgehen entschieden werden.
Glaubt Rufer daran, dass es diesmal mit der Realisierung klappt? «Ja, daran glaube ich und ich verwende einiges an Zeit darauf, als Präsident des Verwaltungsrats der Alterszentrum AG und als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Standortevaluation Alterszentrum.»
Der Vorstand muss die neuen Aktivitäten nun erst noch aufbauen und sucht dazu Unterstützung. Interessierte Personen können sich unverbindlich beim Vorstand unter info@seniorenforum-wuerenlos.ch melden.
Hitachi Energy hatte zwei potenzielle Standorte in der Region in der engeren Auswahl: Das Gebiet «Tägerhardächer» in Wettingen, das heute in der Landwirtschaftszone liegt, und das nun gewählte Industrieareal in Otelfingen. Hätte sich Hitachi Energy für den Standort in Wettingen entschieden, wären mehr als 100000 m2 hochwertiges Landwirtschaftsland unwiderbringlich verloren gewesen. Es ist Land, das durch den behördenverbindlichen Sachplan «Sulperg-Rüsler» geschützt ist und einen wichtigen Teil des letzten grossen Grüngürtels zwischen den Städten Zürich und Baden bildet.
Der Gemeinderat Würenlos gratuliert Hitachi Energy zu einem Standort-Entscheid, der ohne raumplanerische Hauruck-Übung auskommt und der die jahrzehntelange Verankerung von Hitachi Energy in der Region gleichwohl weiterführt.
Baumt / Bauamtsmitarbeiter Bauamtsvorarbeiter Josef Laufe wird per 30. September in den wohlverdienten Ruhestand treten. Sein bisheriger Stellvertreter, Raffaele Squillacioti, wurde zum neuen Bauamtsvorarbeiter befördert. Die freiwerdende Stelle im Bauamt wurde zur Neubesetzung ausgeschrieben. Zur Ergänzung des Teams hat der Gemeinderat Nico Wegmüller, geb.
VERMISCHTES
Sommerkonzert der Musikschule Würenlos Die Musikschule Würenlos lädt zum Sommerkonzert ein. Mitwirkende sind das Oberstufen ensemble, die Rockband, Gesangsschülerinnen und Gesangsschüler, das Klavierensemble sowie Schülerinnen und Schüler aus den Fachbereichen Harfe, Gitarre und Schlagzeug. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein vielseitiges
Nico Wegmüller als neuer Bauamtsmitarbeiter gewählt. zVg
1998, in Mägenwil, als Bauamtsmitarbeiter gewählt. Er tritt die Stelle per 1. August an. Gemeinderat und Gemeindepersonal heissen Nico Wegmüller heute schon herzlich willkommen und wünschen ihm viel Erfolg, Freude und Befriedigung in seiner neuen Aufgabe.
Senioren-Mittagstisch Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Nächster Treff: Donnerstag, 2. Juli, 12.30 Uhr, Restaurant Alpenrösli, Würenlos. Eine Anmeldung bis Sonntag, 28. Juni, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34 ist dringend erforderlich.
Hauptreinigung Alte Turnhalle und Mehrzweckhalle Die Hauptreinigung der Mehrzweckhalle und der Alten Turnhalle wird in der Zeit vom Samstag, 4. Juli, bis und mit Sonntag, 26. Juli, durchgeführt. Die Hallen und Garderoben bleiben in dieser Zeit geschlossen. Die Garderoben der Mehrzweckhalle für den Aussensport bleiben vom Samstag, 4. Juli, bis und mit Sonntag, 12. Juli, geschlossen. Für das Verständnis wird gedankt.
musikalisches Programm mit unterschiedlichen Stilrichtungen und zahlreichen Höhepunkten freuen. Im Anschluss an das Konzert sind alle Gäste herzlich zu einem Apéro eingeladen. Die Musikschule Würenlos freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen stimmungsvollen musikalischen Sonntagnachmittag. Mehrzweckhalle, Sonntag, 21. Juni, 14 Uhr. (zVg)
LIMMATTAL
VERMISCHTES
Dank den gespendeten Fahrrädern können Jugendliche in Tansania einfacher zur Schule.
Velos für Afrika Vom 23. bis 26. Juni führt Velafrica im Dreieck AarauBaden-Wohlen eine Abholaktion für Velos durch. Wer zuhause ein Velo hat, das nicht mehr in Gebrauch ist, kann ihm ein zweites Leben in Afrika schenken. Dort sind die Fahrräder für die Menschen von grossem Wert: Sie ersetzen lange Fussmärsche oder teure Motorradtaxis und vereinfachen dadurch den Zugang zu Bildung, Märkten und Spitälern. Zudem entstehen Jobs und Ausbildungsplätze rund ums Velo.
Bewohnerinnen und Bewohner im Dreieck Aarau-Baden-Wohlen, die ein Velo an Velafrica spenden möchten, registrieren es bis am 16. Juni online unter www.velafrica.ch/ aargau2026. An den drei Aktionstagen holt Velafrica die registrierten Velos bei den Spenderinnen und Spendern kostenlos vor der Haustüre ab. Dabei darf Velafrica auf die Unterstützung der Stiftung Wendepunkt zählen. Die Stiftung und weitere soziale Betriebe in der Region reparieren die Velos, bevor sie Velafrica zu Partnerunternehmen in sieben Ländern in Afrika exportiert.
Ausserhalb der drei Abholtage können Velos, inklusive E-Bikes, ganzjährig an über 300 Sammelstellen in der ganzen Schweiz abgegeben werden. Genaue Infos dazu sind unter www.velafrica.ch/velospende zu finden. (zVg)
Sängerinnen und Sänger für Jubiläumskonzert gesucht Nächstes Jahr feiert der Gemischte Chor Otelfingen (GCO) sein rundes Jubiläum. 100 stolze Jahre gibt es ihn schon, und das soll gebührend gefeiert werden. Genau dafür werden motivierte Sängerinnen und Sänger gesucht, die gemeinsam mit dem GCO das Konzertprogramm «Festliche Klänge» zum
Leben erwecken. Verstärkung ist in allen Stimmlagen willkommen, aber ganz besonders freuen sich die Altistinnen, Tenöre und Bässe.
Unter der Leitung von Carolina Kuhlenkamp wird ein abwechslungsreiches Programm, mit Liedern aus 100 Jahren GCO erarbeitet. Projektstart ist am Mittwoch, 21. Oktober um 19.30 Uhr im Singsaal der Sekundarschule unteres Furttal, Otelfingen. Konzertdaten: Samstag, 6. und 13. November 2027. Probewochenende: Samstag/Sonntag, 18./19. September 2027 in der Propstei Wislikofen. Anmeldungen bis 8. Juli per E-Mail an: annett.hauffe@gem-chor-otelfingen.ch. Fragen zur Konzertliteratur beantwortet gerne Chorleiterin Carolina Kuhlenkamp unter Tel. 079 523 74 46 oder E-Mail: carolinaperilla@hotmail.com. Weitere Infos sind auf der Homepage zu finden: www.gem-chor-otelfingen.ch (zVg)
Alpensegler hautnah erleben Gegen Ende Juli erobern die Alpensegler wieder den Luftraum über den Städten. Die falkenähnlichen Vögel beeindrucken mit ihren rasanten Flugmanövern und brüten mittlerweile auch in Städten, in denen sie heimisch geworden sind. So brüten sie unter anderem im Dachstuhl des Landvogteischlosses in Baden. Wer mehr über die faszinierenden Flugkünstler erfahren möchte, hat die Gelegenheit, sie aus nächster Nähe kennenzulernen. Die Veranstaltung findet beim Historischen Museum Baden statt und richtet sich an Kinder, Erwachsene und Familien. Organisiert wird der Anlass von der WWF Sektion Aargau. Die Führung wird auf Deutsch durchgeführt. Historisches Museum Baden, Wettingerstrasse 2, Baden, Samstag, 4. Juli, 14–16.30 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung: https://events.wwf.ch/de/ (zVg)
Wenn die Region
Am frühen Morgen war Fotograf Roger Egloff in Wettingen, Würenlos, Killwangen und Spreitenbach unterweg, um die Natur festzuhalten.
«Noch bevor die Sonne über die schneebedeckten Berge steigt, packe ich meinen Fotorucksack, setze mich aufs Fahrrad und mache mich auf den Weg», sagt «Limmatwelle»Fotograf Roger Egloff. Seine Touren führen ihn quer durch Wettingen und die umliegenden Gemeinden – hinauf zum Sulperg, hinunter nach Würenlos oder weiter Richtung Killwangen-Spreitenbach. Immer mit dem Ziel, neue Perspektiven und bisher unentdeckte Motive festzuhalten.
Die Morgenstunden bieten fotografisch eine besondere Atmosphäre. Die Strassen sind ruhig, die Luft ist klar und das Licht geheimnisvoll. Gerade das Zusammenspiel aus den ersten Sonnenstrahlen, langen Schatten und oft leichtem Dunst verleiht der Landschaft eine fast schon mystische Stimmung. Ideale Bedingungen zum Fotografieren, findet Egloff: «Kontraste wirken harmonischer, Farben natürlicher und Szenen erhalten eine besondere Tiefe. Momente, die nur für kurze Zeit sichtbar sind und genau deshalb ihren besonderen Reiz ausmachen.»
Calvin Exaud
Eine schöne Spiegelung zeigt sich hier zwischen
Die ersten Sonnenstrahlen über Wettingen.
erwacht ...
Würenlos und Killwangen-Spreitenbach in der Limmat.
Würenlos in morgendlicher Ruhe und Kraft der Natur.
Katholische Kirche Würenlos mit der Bergkette im Hintergrund.
Auch in der Unschärfe wirkt die Morgenstimmung am Himmel über Wettingen mystisch.
Fotos: Roger Egloff
Blick von Wettingen Richtung Spreitenbach.
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Freitag, 19. Juni, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 20. Juni, 9.30 Uhr, Firmungsgottesdienst (Abt Vinzenz Wohlwend und Marcel Chopard). Sonntag, 21. Juni, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle (Theo Pindl); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 24. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle; 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana, zu Ehren von «San Giovanni Battista». Donnerstag, 25. Juni: 19.30 Uhr Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12
Sonntag, 21. Juni: 11 Uhr Wortgottesfeier mit Kommunion, Elisabeth Steiner.
Vortrag und Gespräch «Freuden eines Biobauern» Die Erwachsenenbildung des Pastoralraums Aargauer Limmattal lädt zu einer weiteren interessanten Veranstaltung ein: Vortrag und Gespräch mit Hanspeter Meier, Schreiner, Seefahrer und Bauer. Biologisch bauern heisst lebensfolgerichtig bauern. Das hat Hanspeter Meier die letzten gut 40 Jahre gemacht. Auf dem Hof, auf dem er aufgewachsen ist. Zu seiner Arbeit sagt er, dass er das Glück habe, Bauer sein zu dürfen. Pfarreiheim Neuenhof, Glärnischstrasse 12, Freitag, 19. Juni, 19.30 Uhr.
Freitag, 19. Juni, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 21. Juni, 9.30 Uhr, Chrüzli-Gottesdienst der 1.-Klässler und 1.-Klässlerinnen aus Neuenhof und Killwangen. Gestaltet von Kaplan Jean Claude Nsakala und Katechetin Gaby Rey. WÜRENLOS
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21
Samstag, 20. Juni, 18 Uhr, Familienfeier zum «Vater unser» (Theresia Hlavka und Vanessa Böbner).
Mittwoch, 24. Juni, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Anschliessend Mittwochskaffee.
Grosse Fragen/Verantwortung In der Politik verantwortungsvoll zu entscheiden, ist wohl sehr schwierig: Neben Sachfragen geht es oft um Emotionen, Vernetzung und die Bildung von Interessengemeinschaften.
Vor jeder Abstimmung stellen sich mir dieselben Fragen: Welche Argumente werden ins Feld geführt? Welche Auswirkungen hat dieser oder jener Entscheid für die Zukunft? Manchmal scheint es mir, als ob die gesammelten Informationen nur dazu dienen, meine Verunsicherung zu vergrössern. Dann bleibt der Stimmzettel leer. Oder ich verlasse mich komplett auf mein Bauchgefühl, den inneren Kompass. Für mich sind das meine christlichen Werte, mit denen ich aufgewachsen bin. Nächstenliebe und Sorge tragen zur Schöpfung. Damit lassen sich viele Fragen etwas leichter beantworten. Damit bin ich jedoch auch in den Emotionen – es fühlt sich falsch an, wenn ich anders entscheiden würde.
Dass Schweizer Bürgerinnen und Bürger abstimmen dürfen, ist ein Privileg, das weltweit vielen Menschen versagt bleibt. Dafür bin ich sehr dankbar.
Filmabend im Pfarreiheim Neuenhof Am nächsten Donnerstag, 25. Juni um 19.30 Uhr ist wieder Filmabend im Pfarreiheim Neuenhof. Gemeinsam wird der Film «Zurück nach Hause» geschaut. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Allen Frauen und Männern, die in der Politik Verantwortung tragen, wünsche ich nebst viel Sachverstand eine grosse Portion Sinn für das Gemeinwesen und den festen Willen, ihren Beitrag zu mehr globaler Gerechtigkeit zu leisten:
Unsere günstigen Steuerbedingungen ziehen internationale Konzerne an, die ihre satten Gewinne grösstenteils in anderen Ländern generieren, wo Arbeitnehmende oft unter prekären Bedingungen und mit schlechten Löhnen ihr Dasein fristen, während wir hier letztlich alle mehr oder weniger von den Steuereinnahmen profitieren. Pontius Pilatus hat seine Hände in Unschuld gewaschen, als Jesus zum Tode verurteilt wurde…
Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
24 AGENDA
NEUENHOF
Natur im Siedlungsraum Werner Hauenstein und Remo Spaltenstein zeigen den Teilnehmenden den neuen Biotopeingang am Friedhof Papprich und erklären den Beitrag zur Biodiversität. Parkplatz Friedhof Papprich, Freitag, 19. Juni, 18.30–20.30 Uhr.
Vortrag und Gespräch «Freuden eines Biobauern» Hanspeter Meier teilt seine langjährige Erfahrung als Biobauer und zeigt, wie biologischer Landbau im Einklang mit dem Leben steht. Pfarreiheim St. Josef Neuenhof, Freitag, 19. Juni, 19.30–21 Uhr.
5. Rüsler Cup Seniorentennisturnier auf der idyllischen Anlage des Tennisclub Neuenhof. Tennis Club Neuenhof TCN, Montag, 22. bis Freitag, 26. Juni, Jeweils ab 8 Uhr.
Kaffeemorgen-Treff des Naturund Vogelschutzvereins Neuenhof Kaffeetreffen mit Austausch. Restaurant Santos, Donnerstag, 25. Juni, 9.30–11.30 Uhr.
Pro Senectute Mittagstisch Für alle ab 60 Jahren. Anmeldung bis Donnerstag direkt im Restaurant Zwyssighof, Tel. 056 426 57 57 erforderlich. Restaurant Zwyssighof, Freitag, 19. Juni, 11.30–14.30 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Seniorinnen und Senioren ab 60 singen gemeinsam unter der Leitung von Christine Neuhaus Volkslieder aus nah und fern. Rathaussaal, Freitag, 19. Juni, 14.30–15.45 Uhr.
Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von SV Lägern Volleyball/Harmonie Wettingen-Kloster durchgeführt. Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist gut verschnürt bis spätestens 7 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Papier und Karton sind getrennt zu bündeln. Samstag, 20. Juni.
Zeltnacht ide Badi Das Gartenbad Tägi in Wettingen verwandelt sich an den Wochenenden vom 20./21. Juni und 8./9. August zum Campingplatz. Bei der Zeltnacht können Familien, Freunde und Campingfans im Zelt übernachten, die besondere Abendstimmung im Gartenbad geniessen und bis um Mitternacht schwimmen. Für Unterhaltung sorgt ein abwechslungsreiches Abendprogramm mit Kinderanimation und Familienaktivitäten. Verpflegung gibt es im Treffpunkt 74 bis 21 Uhr sowie in der Anker Bar bis 23 Uhr. Am Morgen wartet ein BadiZmorge auf die Gäste.Wer vorher aktiv in den Tag starten möchte, kann ab 7 Uhr beim Frühschwimmen noch ein paar Längen ziehen. WeitereInfosundTickets unterhttps://taegi.ch/agenda/zeltnacht. (zVg)
Schenk mir eine Geschichte – Italienisch Gemeinsam die Welt der Bücher entdecken und die Lust an der italienischen Sprache wecken. Für Kinder von 3 bis 6 Jahren mit Begleitperson. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 20. Juni, 10–11 Uhr.
Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Schülerinnen und Schüler diskutieren im Parlatorium des Klosters Wettingen generationenübergreifend über Wissen und Glauben. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 20. und Sonntag, 21. Juni, 10–17 Uhr.
Die Klostergärten im Wandel der Zeit Die Führung zeigt Geschichte, Restauration und Nutzung der Klostergärten auf der Halbinsel Wettingen. Start: Gästezentrum Museum Aargau. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 21. Juni, 13–14 Uhr sowie 14.30–15.30 Uhr.
«Bern direkt» - Sommersession, ein gemeinsamer Rückblick Simona Brizzi, Gabriela Suter und Cédric Wermuth diskutieren die Frühlingssession des Parlaments und sprechen mit dem Publikum. Rathaussaal, Dienstag, 23. Juni, 18.30–21 Uhr.
Jasscup Monatliches Jassturnier. Anmeldung bis 13.50 Uhr, Start 14 Uhr, Qualifikation fürs Finale am 23. Dezember. Alterszentrum
«DAS
LETZTE WORT»
Sibylle Egloff Francisco, Redaktorin
St. Bernhard, Donnerstag, 25. Juni, 13.50–17.15 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Blockflöten Ensemble Salteba Für Wiedereinsteiger ab 60 bietet Christine Neuhaus gemeinsames Blockflöten-Spiel in kleinen Gruppen an. Haus am Lindenplatz, Donnerstag, 25. Juni, 14–15.45 Uhr.
WÜRENLOS
Sommerkonzert der Musikschule Mitwirkende sind das Oberstufenensemble, die Rockband, Gesangsschülerinnen und Gesangsschüler, das Klavierensemble sowie Schülerinnen und Schüler aus den Fachbereichen Harfe, Gitarre und Schlagzeug. Die Zuhörenden dürfen sich auf ein vielseitiges musikalisches Programm mit unterschiedlichen Stilrichtungen und zahlreichen Höhepunkten freuen. Anschliessend Apéro. Mehrzweckhalle, Sonntag, 21. Juni, 14 Uhr.
Agenda-Einträge
Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass hier erscheint, bitte Veranstaltung vorzeitig online erfassen unter: www.eventfrog.ch
Ich dachte ich lese nicht richtig, als ich vergangenen Donnerstag auf dem Wiener Riesenrad durch mein Handy scrollte. Hitachi kommt nicht nach Wettingen! Hoch oben über den Dächern der Hauptstadt Österreichs sackte ich innerlich kurz in die Tiefe. Schon lange wartet Wettingen auf den Entscheid. Statt Erleichterung und Freude macht sich Enttäuschung breit. Wettingen und der Kanton haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Welt-Konzern vom Standort im Tägerhardächer zu überzeugen. In rekordverdächtigem Tempo wurde geplant, geschuftet, gekämpft. Doch Otelfingen hat nun das Rennen gemacht – mit einem Standort im bestehenden Industriegebiet mit S-Bahn-Haltestelle. Wettingen und dem Aargau entgehen nicht nur Steuermillionen, sondern auch Arbeitsplätze. Und rund 1000 Stellen in der Region gehen verloren. Denn ab 2030 werden diverse Standorte im neuen Campus in Otelfingen zusammengeführt. Und auch ein Stück Regionalgeschichte endet mit dem Wegzug von Hitachi Energy, die aus einer ehemaligen Stromnetz-Sparte der ABB hervorgegangen ist. Einzig für Neuenhof und insbesondere Würenlos dürfte der 11. Juni ein Freudentag gewesen sein. Die Nachbarn lehnten den Campus in Wettingen ab. Verlust von Grünfläche und Druck auf Immobilienpreise und Verkehr waren die Argumente. Auch wenn der Widerstand wohl nicht entscheidend für die Standortwahl Hitachis war, so hinterlässt er einen faden Beigeschmack. Denn die Verkehrsprobleme sind mit dem Standort in Otelfingen nicht gelöst. Viele der rund 3000 Hitachi-Angestellten werden mit dem Auto über die Furttalstrasse an Wettingen und Würenlos vorbei zur Arbeit fahren. Für Wettingen ist zu hoffen, dass anderen Weltkonzernen die Entschlossenheit und Tatkraft der Gemeinde nicht entgangen ist. Wie man Gas gibt, haben sie jedenfalls mehr als bewiesen.