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Woche 24/Limmatwelle/11. Juni

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Donnerstag, 11. Juni 2026, 64. Jahrgang, Nr. 24

Wettinger führt bald eine Filmagentur

Flavio Alraun führt ab 2027 mit seinem Bruder Michel «Maybaum Film». Sie ist eine der führenden Schweizer Content Agenturen im Bereich Bewegtbild. Wie der gelernte Dentalassistent zum Film kam. (LiWe) S. 4/5

Illegale Trails werden entfernt

Biker bauten im Forstrevier Heitersberg unerlaubt Schanzen, die Forstwarte bauen sie nun zurück. Damit ein Nebeneinander besser gelingt, fordert der Spreitenbacher Förster Peter Muntwyler einfachere Bewilligungsverfahren. (bär) S. 8/9

INSERATE

PP5432Neuenhof PostCHAG

Tanz, Kunst und Kreativität

Neuenhofer Primarschüler hatten im Kultur- und Kongresshaus Aarau ihren grossen Auftritt. Fünf Monate haben sie daraufhin gearbeitet.

Die sechs Primarschulklassen aus Neuenhof übten sich in den vergangenen Monaten in den Bereichen Tanz, Kunst und Kreativität. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern aus unterschiedlichen Bereichen wurden auch die experimentelle Fotografie erkundet und Videoprojektionen gemeinsam entwickelt. (LiWe) S. 6/7

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Juni 18 - 22 Uhr

Juni 11 - 23 Uhr

Juni 11 - 14 Uhr

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Seestrasse 14a, 5432 Neuenhof Parzelle 2630

Zusatzgesuche Kanton

Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 15. Juni bis 14. Juli 2026 im Gemeindehaus Neuenhof öffentlich auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen.

Baugesuch

Bauherrschaft

Agensa AG, Pünten 5, 8602 Wangen bei Dübendorf Bauobjekt Umnutzung Gewerbe zu Wohnungen

Baustelle

Hardstrasse 72

Parzelle 5889

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 11. Juni bis 10. Juli 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

DasImmoService-Teamv.l.n.r.:Andreas&ElenaBräm,MatthiasHunger,FrankKessler.

Klostergeschichte, neu erzählt

In einem halben Jahr erscheint die «Neue Klostergeschichte Wettingen». Das Buch erscheint anlässlich des Jubiläums «800 Jahre Kloster».

Am 20. November erscheint das Buch «Kloster und Schule an der Limmat: 800 Jahre Zisterzienser in Wettingen und Mehrerau». Bei Vorträgen oder via Blog und Social-Media-Kanäle lassen sich bereits jetzt viele neue Fakten zur Geschichte des 800-jährigen Klosters erfahren. Wie erforscht man die Geschichte von 800 Jahren? Diese Frage beantworten die Historikerinnen und Historiker des Projekts Neue Klostergeschichte Wettingen am Montag, 22. Juni, an einem Vortragsabend an der Volkshochschule Wettingen. An drei weiteren Abenden, am 24. August, 19. Oktober und 9. November, widmet man sich weiteren Abschnitten der Klostergeschichte. Für den Kurs «Eine Klostergeschichte schreiben – ein Blick hinter die Kulissen» kann man sich online bei der Volkshochschule Wettingen anmelden.

Blogs von Studierenden Studierende der Universität Zürich sowie der Kantonsschule Wettingen

verfassten Blogs zur Geschichte des Klosters Wettingen. «Sie zeigen einen frischen Blick auf die Quellen», sagt Projektleiterin Ruth Wiederkehr. Auch auf Instagram und Facebook wird die Wettinger Klostergeschichte unter anderem mit Quizfragen spielerisch vermittelt, heisst es in der Medienmitteilung. Hauptprodukt des Projekts Neue Klostergeschichte Wettingen ist das reich bebilderte 350-seitige Buch «Kloster und Schule an der Limmat:

800 Jahre Zisterzienser in Wettingen und Mehrerau». «Die Bebilderung macht die Geschichte auch visuell zugänglich», sagt Bruno Meier, Verleger beim Verlag Hier und Jetzt und Co-Autor. Es wird als Ergänzung zu den bisherigen Publikationen angesehen. (LiWe/zVg)

Vernissage am 20. November um 19 Uhr in der Westschöpfe der Kantonsschule Wettingen. Weitere Infos: www.klostergeschichte-wettingen.ch

Stimmzettel für die Volksabstimmung vom 14. Juni 2026

WollenSiedieVolksinitiative «Keine10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» annehmen?

LESERBRIEF

Wettingen muss Steuerfuss erhöhen Wettingens hohe Verschuldung führte in der vergangenen Einwohnerratssitzung zu kritischen Voten. Als ehemalige und langjährige Einwohnerrätin werfe ich gerne einen Blick zurück. Bereits vor vielen Jahren wurde für eine Erhöhung des Steuerfusses plädiert, da die jetzige Misere voraussehbar war. Doch die bürgerlichen Parteien wehrten sich vehement gegen höhere Steuern. Nun haben wir die Misere und Wetttingen gehört zu den höchst verschuldeten Gemeinden des Kantons.

Wettingen bietet als Wohngemeinde ausserordentlich viel: Eine funktionierende, schlanke Verwaltung, gute Schulen, eine laufend unterhaltene Infrastruktur, ein weitläufiges interessantes Naherholungsgebiet, naturnahe und gepflegte Aussenräume und interessante, kulturelle Einrichtungen. Davon profitieren alle Einwohner und diese sollen auch bereit sein, angemessen dafür zu bezahlen und einen höheren Steuerfuss zu akzeptieren.

Befremdlich ist nur, wenn der für die Finanzen zuständige Gemeinderat vorschlägt, unter anderem bei Bibliothek, Kultur und Vereinsbeiträgen zu «verzichten». Gerade in der heutigen verunsichernden Zeit bietet die Kultur den Menschen Identifikation und Sicherheit, sie spornt zum Denken an, gibt Anlass zur Freude und stärkt die Resilienz. Deswegen darf keinesfalls bei den Wettinger «Leuchttürmen» Bibliothek, Gluri-Suter-Huus und Figurentheater gespart werden.

Marianne Weber

LESERFOTO

Leserin Maria Misteli war im Tägiwald unterwegs und hat dieses Foto gemacht. Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.

Das Cover des Buchs Es erscheint im November. zVg

WETTINGEN

PARTEINOTIZEN

Was passiert mit dem gesammelten Karton hinter dem schwarzen Schlund? zVg

Besuch im Recycling Paradies WettiGrüen feiert dieses Jahr das 10-Jahr-Jubiläum als Verein. Aus diesem Grund ist die interessierte Bevölkerung eingeladen, spannende lokale Institutionen zu entdecken und einen Blick hinter die Kulissen der Wohlstandsgesellschaft zu werfen. Zum Einstieg in die Veranstaltungsreihe trafen sich am 28. Mai knapp 20 Personen zu einer Führung durch das Recycling Paradies an der Tägerhardstrasse, der konzessionierten Wettinger Wertstoffsammelstelle.

Was passiert mit den gesammelten Wertstoffen, und welche Verwertung macht ökologisch Sinn (oder eben

INSERATE

nicht)? Für welche Wertstoffe existiert ein Markt oder ein sonstiger finanzieller Sammelanreiz? Die Betreiberin des Recycling Paradies gab dazu kompetent und umfassend Auskunft, und beantwortete auch geduldig alle noch so spitzfindigen Abfalltrennfragen. Weiter erfuhren die Teilnehmenden Spannendes über die Geschichte und das soziale Engagement des Recycling Paradies und konnten sich überzeugen, dass das Ziel einer niederschwelligen, umfassenden und effizienten Wertstoffsammlung an der Tägerhardstrasse schon nahezu perfekt erreicht werden konnte. (Jürg Meier)

Gemeindeverwaltung am 19. Juni 2026 geschlossen

Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen bleiben am Freitag, 19. Juni 2026, infolge Personalausflug geschlossen. Die Polizei ist über die Telefonnummer 117 erreichbar.

Gerne sind wir am Montag, 22. Juni 2026, wieder für Sie da.

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Mit Kamera, KI und

Flavio Alraun übernimmt ab 2027 gemeinsam mit seinem Bruder die Leitung von Maybaum Film. Der Wettinger spricht über den rasanten Wandel der Filmbranche, die Chancen künstlicher Intelligenz und seine Faszination für Geschichten, die Menschen berühren.

PHILIPPE NEIDHART

Durch die verwinkelten Gänge des Merker-Areals führt Flavio Alraun vorbei an Schnittplätzen, einem Tonstudio und einem Greenscreen. Auf zwei Stockwerken entstehen hier jedes Jahr über 200 Videoproduktionen. Bald wird der 34-Jährige nicht mehr nur Produktionen begleiten, Budgets definieren und Kunden beraten – im kommenden Jahr übernimmt er gemeinsam mit seinem Bruder Michel Alraun die operative Führung von Maybaum Film, einer der führenden Schweizer Content Agenturen im Bereich Bewegtbild.

Von der Zahnarztpraxis ins Marketing Dass sein Weg einmal hierhin führen würde, war alles andere als vorgezeichnet. «Ich habe ursprünglich eine Lehre als Dentalassistent gemacht», erzählt Alraun. Doch wirklich glücklich wurde er dabei nicht: «Niemand hat gesehen, was ich eigentlich mache.» Ein Praktikum bei Maybaum Film brachte die Wende. Dort entdeckte er die Welt von Marketing, Werbung und Bewegtbild. Er absolvierte eine Ausbildung zum Kommunikationsplaner und betreute anschliessend bei Publicis während fünf Jahren die Fluggesellschaft Swiss und arbeitete dafür an internationalen Kampagnen – sein Beruf führte ihn nach New York, Peking und São Paulo.

Zwischen Filmset und Schreibtisch: Ab 2027 Film zuständig.

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Zumstein

Trotzdem blieb Alraun der Region verbunden – aufgewachsen im Surbtal, lebt er seit rund 15 Jahren in Wettingen: «Das ist meine Hood», sagt er und lacht. So kehrte er im Jahr 2019 zu Maybaum Film zurück. Das Unternehmen wollte sein Geschäftsmodell weiterentwickeln und setzte auf einen neuen Ansatz namens «Always On». Gemeinsam mit den Kunden werden Inhalte dabei langfristig geplant und laufend produziert. «Wenn du einen Film

drehst, entstehen Stunden von Material. Im fertigen Video landen oft nur wenige Sekunden», erklärt Alraun. Durch die kontinuierliche Zusammenarbeit könne dieses Material mehrfach genutzt und effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig entstehe mehr Planungssicherheit – sowohl für die Kunden als auch für das Unternehmen. Und die Strategie ging auf. Maybaum Film wuchs kontinuierlich, heute beschäftigen sie 25 Mitarbeitende am Hauptsitz in Baden und verfügen über Niederlassungen in Zürich und Bern. Und vor wenigen Tagen feierten sie ihr 20-Jahr-Jubiläum.

Anstehende Veränderungen Baseball Cap statt Anzug, Trainerjacke statt Krawatte: Flavio Alraun entspricht nicht unbedingt dem klassischen Bild eines CEOs. Das überrascht wenig, schliesslich verbringt er auch heute als «Head of

klaren Ideen in die Zukunft

Producer» noch einen beträchtlichen Teil seiner Arbeitszeit auf Filmsets – daneben führt er vier Produzenten, verteilt Aufträge und begleitet Kunden. Gerade diese Doppelrolle fordert ihn heraus: «Wenn du am Abend nach einem Dreh zurück ins Büro kommst und gefühlt noch einen ganzen Tag Arbeit vor dir hast, ist das schon heavy», sagt er. Mit dem Schritt in die Geschäftsleitung wird sich das ändern müssen. Die grösste Herausforderung sieht er darin, sich schrittweise aus dem operativen Tagesgeschäft zurückzuziehen: «Ich bin momentan noch sehr intensiv in einzelne Projekte involviert. Das loszulassen, wird sicher nicht einfach.»

Doch mit Veränderungen kennt sich Flavio Alraun bestens aus, schliesslich hat sich seine Branche in den vergangenen Jahren stetig gewandelt. Als er seine Karriere begann, wurden fertige Filme noch

auf DVDs ausgeliefert, heute läuft praktisch alles digital. Gleichzeitig sind die Ansprüche gestiegen: «Früher machte man einen Hauptfilm und passte ihn für verschiedene Kanäle an. Das funktioniert heute nicht mehr.» Jede Plattform habe ihre eigene Sprache – während auf Instagram die perfekte Selbstdarstellung gefragt sei, Facebook auf Emotionen setze und LinkedIn Professionalität verlange, bezeichnet Alraun TikTok lachend als «den Wilden Westen».

KI als Hilfsmittel

Die grössten und rasantesten Veränderungen kamen mit der künstlichen Intelligenz – allerdings müsse auch sie richtig eingesetzt werden, betont Alraun. «Viele glauben, man könne nur einen Knopf drücken und das fertige Produkt erscheint. So funktioniert es nicht.» Gute Ergebnisse entstünden erst durch Men-

schen mit Erfahrung, kreativer Vision und dem nötigen Fachwissen. Gleichzeitig ist KI längst Teil des Arbeitsalltags geworden. Sie hilft beim Zusammenfassen von Texten, unterstützt Übersetzungen und beschleunigt interne Prozesse. «Es gibt komplett neue Möglichkeiten, was sich filmisch durch KI umsetzen lässt – und das mit vergleichsweise kleinem Budget.» Dieses Wissen soll künftig auch ausserhalb der Agentur zugänglich werden: Mit der geplanten mayAcademy entsteht im Merker-Areal ein Weiterbildungsangebot auf über 500 Quadratmetern, in dem sich alles um Content Creation, Marketing und künstliche Intelligenz drehen soll.

Trotz dieser technologischen Entwicklung ist Alraun überzeugt, dass ein zentraler Teil nicht ersetzbar ist: unsere Kreativität: «Für das Emotionale braucht es weiterhin den Menschen.» Diese Haltung prägt auch seinen Blick auf das Medium Film. Obwohl er seit Jahren Werbeproduktionen realisiert, schlägt sein Herz für Dokumentarfilme: «Mich interessieren die Menschen und ihre Geschichten», sagt er. Ein guter Film müsse etwas auslösen, etwas spürbar machen. Gerade dort habe künstliche Intelligenz nach wie vor ihre Grenzen: «In einem Bergdorf funktionieren andere Stories als in einer Grossstadt. Das herauszufinden, finde ich spannend.» Ob im Studio, auf dem Set oder bald in der Geschäftsleitung: Am Ende geht es Flavio Alraun immer um dasselbe – den Moment, in dem aus Bildern eine Geschichte wird, die hängen bleibt.

INSERATE

VERMISCHTES

Die Kinder fahren mit verschiedenen Fahrzeugen den Parcours ab. zVg

Spieltag der Ludotheken Anlässlich des 11. Nationalen Spieltags der Ludotheken organisierte die Ludothek Wettingen am Samstag, 30. Mai, auf dem Zentrumsplatz einen Spielnachmittag. Die jungen Besucherinnen und Besucher konnten mit verschiedenen Fahrzeugen einen abwechslungsreichen Parcours bewältigen, zahlreiche XXL-Spiele ausprobieren und ihrer Kreativität beim Gestalten von Buttons freien Lauf lassen. Am Glücksrad und bei der Süssigkeitenschleuder gab es mit etwas Glück kleine Preise und süsse Überraschungen zu gewinnen. Hotdogs und diverse Kuchen standen für den kleinen Hunger bereit.

Es herrschten sommerliche Temperaturen, deshalb kühlten sich viele am Springbrunnen ab. Nicht nur die kleinen und grossen Gäste hatten sichtlich Freude am Anlass – auch die Mitarbeiterinnen der Ludothek Wettingen genossen den gelungenen Nachmittag. Der Spieltag bot eine ideale Gelegenheit, die Ludothek einem breiten Publikum näherzubringen und auf die Bedeutung des analogen Spielens im digitalen Zeitalter aufmerksam zu machen. (zVg)

14 20.September 2026

14. 20.September 2026

Aargauer Laienkultur-Woche

Aargauer Laienkultur-Woche

DieLaienkultur im Aargau ist aktiv, bunt undstark –wennwir zusammenspannen!

DieLaienkultur im Aargau ist aktiv, bunt undstark –wennwir zusammenspannen!

DieKoALa –Koordinationsstelle Aargauer LaienkulturlädtalleLaienkultur-Vereine,Gruppen undEnsemblesein,imSeptember dieTüren zu öffnen.OboffeneProbe,Kurz-Workshop oder Blickhinterdie Kulissen– ihrentscheidet,wieihreuchzeigt.Gemeinsam machen wir dieVielfaltder Laienkultursichtbarund ladenzum offenenKennenlernenein!

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Mitmachenin3 Schritten

1Formatwählen offene Probe, Workshop oder Blickhinterdie Kulissen 2Anmelden Angebotbei derKoALa einreichen 3Türen öffnen im SeptemberGastgebersein

Mitmachenin3 Schritten 1Formatwählen offene Probe, Workshop oder Blickhinterdie Kulissen 2Anmelden Angebotbei derKoALa einreichen 3Türen öffnen im SeptemberGastgebersein

Meldet euch an unter: ag-laienkultur.ch

Kontakt: info@ag-laienkultur.ch

Meldet euchan unter: ag-laienkultur.ch Kontakt: info@ag-laienkultur.ch

ist Flavio Alraun gemeinsam mit seinem Bruder für die operative Führung von Maybaum
Philippe Neidhart

Sonnmatt Neuenhof Sonnmattweg 2, 5432 Neuenhof 056 406 38 80 verwaltung@sonnmatt-neuenhof.ch

Einladung

Informationsanlass

«Freunde der Sonnmatt»

26. Juni 2026, 17 Uhr

im Restaurant Sonnmatt

Dauer ca. 1h, anschliessend Apéro riche

Sie sind herzlich eingeladen, sich über aktuelle und Zukunftsthemen rund um die Ausrichtung und Projekte der Sonnmatt zu informieren. Gerne geben wir Ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und werden versuchen, diese bestmöglich zu beantworten.

Bitte melden Sie sich bis am 21. Juni an!

Falls Sie verhindert sind, stehen wir Ihnen gerne jederzeit für Fragen oder Anregungen zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Sie!

Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung der Sonnmatt Neuenhof

NEUENHOF

Neuenhofer Schüler

Primarschüler aus Neuenhof standen am Wochenende in Aarau auf der Bühne. Ein Projekt, das Gemeinschaft, Verantwortung und Selbstvertrauen förderte.

ROGER EGLOFF

Vergangene Woche an einer Probe, im Saal 1 des Kultur- und Kongresshauses Aarau. Auf der gut besetzten Tribüne verfolgen Schülerinnen und Schüler aus sechs Primarschulklassen aufmerksam die Proben. Nacheinander präsentieren die Gruppen ihre Choreografien. Die künstlerische Leiterin Salomé Martins beobachtet mit Argusaugen jeden Schritt. Viel Zeit bleibt nicht mehr – die Premiere rückt näher, und jede Bewegung muss sitzen. «Ausdauer ist gefragt», sagt der Gesamtschulleiter von Neuenhof, Reto Geissmann. Seit fünf Monaten trainieren die Kinder und Jugendlichen wöchentlich mit Tanzschaffenden aus unterschiedlichen Be-

reichen. Für Geissmann umfasst das Projekt weit mehr als Tanz: «Sie erleben Gemeinschaft, Verantwortung, Ausdruck, kulturelle Teilhabe und wachsen dabei vielfach über sich hinaus. Grossartig!»

Lernen fürs Leben

Gemeinsam mit dem Künstler Sebastiano Bucca tauchen die Schülerinnen und Schüler auch in die Welt der experimentellen und analogen Fotografie ein. Die Künstlerin Viviana Gonzalez Mendez begleitet die Gestaltung weisser Kostüme mit der Cyanotypie-Technik auf Textilien, während Adriana Berwert eindrucksvolle Videoprojektionen und Schattenspiele entwickelt.

Drei Tage vor der Premiere war die Vorfreude spürbar. «Man merkt den Schülerinnen und Schülern an, dass sie nochmals richtig aufblühen», sagt Geissmann. Das Ergebnis: Eine vielseitige Aufführung, bei der Tanz, Kunst und Kreativität auf besondere Weise zusammenfanden. Sie schenkte den Schülerinnen und Schülern eine einmalige Lebenserfahrung.

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr. 2026-0003

Bauherrschaft:Sunrise GmbH Mobile Infrastructure, Thurgauerstrasse 101b, 8152 Glattpark (Opfikon)

Lage: Parzelle Nr. 2630, Seestrasse 14a, 5432 Neuenhof

Bauvorhaben: Mobilfunkanlage auf best. Dach

Rechtsmittelfrist:

Rechtsmittelfrist: Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 14. Juli 2026

Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 15. Juni bis 14. Juli 2026 im Gemeindehaus Neuenhof öffentlich auf.

Tim, Eric und Noel, alle drei 12 Jahre alt (v.l.)

Abteilung Bau und Planung Neuenhof

Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung Neuenhof

«Uns gefällt es, dass mehrere Klassen an einem grossen Projekt gemeinsam arbeiten. Wir geniessen die Zeit während den Proben und den Austausch unter den verschiedenen Klassen.»

Voll dabei: Die Schüler im Publikum und auf der Bühne.

zeigen Ausdauer

Es wird gefeilt und geübt bis die Choreografie passt. Fotos: Roger Egloff

Jana, 13 jährig, (l.) und Edanur (r.), 12 jährig

«Wir lieben das Tanzen in der Gruppe! Die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Coaches sind super nett und lustig. Wir überlegen uns, einem Tanzunterricht beizutreten.»

AUS DER GEMEINDE

Wechsel in der Zentrumskommission Daniel Schluep, Vertreter einer externen Planungsfirma, wird ab dem 1. August sein Mandat als Mitglied der Zentrumskommission nicht weiterführen. Als Nachfolger wurde Oliver Tschudin, welcher ebenfalls für die externe Planungsfirma tätig ist, gewählt. Der Gemeinderat dankt Daniel Schluep für seinen engagierten Einsatz und wünscht Oliver Tschudin viel Befriedigung im neuen Amt.

Sanierung Dorfstrasse – Vergabe Baumeisterarbeiten Mit Beschluss vom 21. November 2022 genehmigte die Einwohnergemeindeversammlung einen Bruttoverpflichtungskredit über 1,735 Mio. Franken für die Neugestaltung und Sanierung der Dorfstrasse. Die Baumeistersubmission wurde im offenen Verfahren ausgeschrieben. Dabei hat sich die Offerte der Meier Söhne Knecht AG, Brugg, als das wirtschaftlich beste Angebot herauskristallisiert. Der Firma wurde deshalb der entsprechende Auftrag erteilt.

VERMISCHTES

Natur im Siedlungsraum Gemeinsam mit Werner Hauenstein, Natur- und Vogelschutzverein Neuenhof, und Remo Spaltenstein, dem Gruppenführer der Gärtner der Gemeinde Neuenhof, schauen sich die Teilnehmenden den vor einem Jahr neu gestalteten Eingangsbereich zum Friedhof Papprich an. Dabei wird gezeigt, wie aus dem vormals eintönig und steril wirkenden Bereich ein für viele Insekten wertvolles Biotop entstanden ist. Interessant wird auch die Erkundung des kleinen Teiches werden. Wer hat sich diesen Raum zu eigen gemacht? Nebst der Beantwortung allfälliger Fragen werden die beiden Naturgärtner auch aufzeigen, womit man in Gärten und auf Balkonen zu mehr Biodiversität beisteuern kann. Parkplatz Friedhof Papprich, Neuenhof, Freitag, 19. Juni, 18.30–20.30 Uhr. (zVg)

5. Rüsler Cup Auf der idyllisch gelegenen Anlage des Tennisclub Neuenhof steht ein sportlicher Höhepunkt bevor: Der 5. Rüsler Cup lädt erneut zahlreiche Senioren-Tennisspielerinnen und -spieler nach Neuenhof ein. Das beliebte Turnier verbindet sportlichen Ehrgeiz mit kameradschaftlicher Atmosphäre.

Vom 22. bis 26. Juni kämpfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Alterskategorien um Punkte, um Preise und natür-

Baubewilligungen Die Baubewilligung ist erteilt worden an: Marco und Sabrina Fuso, Neuenhof, für die Erstellung einer Sichtschutzwand, Lagerstrasse 21, Parzelle Nr. 483, Neuenhof.

Termine 12. und 26. Juni, 12–13 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Untergeschoss Gemeindehaus; 14. Juni, 9–9.30 Uhr: Abstimmungssonntag, Urnenöffnung Gemeindehaus für persönliche Stimmabgabe; 22. Juni, 19 Uhr: Einwohnergemeindeversammlung, Aula; 30. Juni, 19.30 Uhr; Ortsbürgergemeindeversammlung, Waldhaus Juxital.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag/Donnerstag, 8–11.30 Uhr, Mittwoch, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

Freuen sich darauf, viele Teilnehmende am 5. Rüsler Cup in Neuenhof begrüssen zu dürfen. zVg

lich um den Sieg in ihrer Kategorie. Erwartet werden spannende und hochklassige Begegnungen. Ursula Voser, Turnierleitung, freut sich auf ein starkes Teilnehmerfeld: «Der Rüsler Cup ist längst mehr als nur ein Tennisturnier. Er steht für Fairness, Begegnungen und die Freude am Sport. Wir freuen uns auf viele spannende Matches und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.»

Auch für Zuschauer lohnt sich ein Besuch. Neben attraktivem Seniorentennis sorgt die Festwirtschaft für kulinarische Verpflegung und gemütliches Beisammensein. Der Tennisclub Neuenhof hofft auf gutes Wetter und viele tennisbegeisterte Gäste, die die Spielerinnen und Spieler unterstützen. (zVg)

KILLWANGEN/SPREITENBACH

Biker zwischen Verbot und Warten auf

Eine illegal gebaute Bikeschanze sorgt für Unmut. Und zeigt gleichzeitig, wie schwierig die Umsetzung auf dem offiziellen Weg ist.

MELANIE BÄR

Im Mai trafen sich die Behörden des Forstreviers Heitersberg zum Waldarbeitstag. «Es wurde einmal mehr festgestellt, dass im Waldgebiet vermehrt illegale Bauten und Einrichtungen erstellt werden», sagt der Killwangener Gemeinderat Stefan Thomann. Als Ressortverantwortlicher ist er für die Forst- und Landwirtschaft zuständig. «Die Bauten führen immer wieder zu Diskussionen zwischen Bikern und Förstern. Oft ist zudem unklar, wer den Trail gebaut hat.»

Solche illegal errichtete Bikerschanzen wurden kürzlich im Waldabschnitt «Erdbeerirai» in Remet-

INSERATE

GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuche

Baugesuchsnummer: BG 2026-09

Bauherrschaft: Massoud Zekeria & Parisa Ahmadi Dorfstrasse 25 8956 Killwangen

schwil entdeckt. «Wir sind verpflichtet, solche illegalen Trails aufzuheben», sagt Peter Muntwyler vom Forstrevier Heitersberg. Dazu gehören die Gemeinden Killwangen und Spreitenbach sowie Bellikon, Oberrohrdorf, und Remetschwil. In einer Medienmitteilung wandte sich der Forstbetrieb an die Öffentlichkeit und erinnerte an die gesetzlichen Vorgaben: Eigenbauten sind im Wald ohne Bewilligung nicht zulässig. Gemäss Waldgesetz ist es zudem verboten, abseits der offiziellen Waldstrassen zu fahren. Allerdings kann der zuständige Gemeinderat unter gewissen Voraussetzungen einzelne Strecken dafür freigeben. Deshalb setzt der Forstbetrieb auf einen Dialog und ruft Biker dazu auf, das Gespräch mit ihnen zu suchen. «Wir verstehen, dass der Wald für viele Menschen ein Ort der Erholung, des Sports und der Freiheit ist.»

Illegal erstellte Schanze in der Gemeinde Remetschwil, die zum Forstrevier Heitersberg

Grundeigent.: do.

do.

Rudaz Architekten

Projektverfasser: Rudaz Architekten Flüelastrasse 6 8048 Zürich

Dorfstrasse 25

Bauobjekt: Dorfstrasse 25 8956 Killwangen (Parz. Nr. 1101)

Zum offiziellen Weg braucht es Ausdauer Genau das machte der Vorstand des Vereins Lägern Biketrails. Er setzt sich für legale Biketrails und Akzeptanz des Mountainbikens ein. Vor drei Jahren haben sie mitgeholfen, den offiziellen «Däni-Trail» zu bauen, der vom Altberg ins Furttal führt. Die Hobbybiker wollen auch eine Verbesserung der Bikeinfra struktur rund um die Lägern. Mit offiziellen Bikewegen soll das Biken kanalisiert werden. Das soll Konflikte zwischen Wanderern, Waldbesitzern, Jägern, Forstbetrieben und Bikern entschärfen.

Bauvorhaben: Mehrgenerationenhaus (Doppeleinfamilienhaus mit Einliegerwohnung & Einstellhalle)

Zusatzbewilligung des Bundes/Kantons: keine

Bauvorhaben: keine

Baugesuchsnummer: BG 2026-13

Allerdings brauchen die Biker für den Gang auf dem offiziellen Weg viel Ausdauer. Sie haben vor zwei

Jahren ein Konzept für einen Trail um die Lägern erarbeitet. Das Vorgehen für die Umsetzung stellten sie vor einem Jahr an einem Treffen vor. Teilgenommen haben Gemeindevertreter, Jäger, Förster, Naturschutzorganisationen und der Kanton (die Limmatwelle berichtete). Nun hat der Kanton die Projektführung übernommen. «In der Zwischenzeit kam das Projekt etwas zum Erliegen», schreibt Luca Zehnder, Fachspezialist Walderhaltung beim Kanton Aargau. Das Projekt wurde nun neu aufgegleist. Die beteiligten Gemein-

den haben zugesagt, es zu unterstützen und in den Arbeitsgruppen mitzuwirken. Aktuell wird das Pflichtenheft für die Ausschreibung der Planung ausgeschrieben, später werden Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der Unterhalt diskutiert. Einen Zeitpunkt, bis wann das Bike-Lenkungsprojekt abgeschlossen ist, gibt Zehnder nicht an. «Erfahrungen aus anderen Projekten zeigen einen Zeithorizont von 2 bis 5 Jahren zwischen der ersten Anfrage und der Umsetzung, je nach Grösse und Rahmenbedingungen.»

AUS DER GEMEINDE

Bauherrschaft: Liel AG, Blerim Rexhepi Gewerbestrasse 9 6330 Cham

Grundeigent.: do.

Bauherrschaft: do.

Bauobjekt: Sennenbergstrasse 8956 KIllwangen (Parz. Nrn. 304+1177)

Bauvorhaben: Massgebendes Terrain

Bauvorhaben:

Zusatzbewilligung des Bundes/Kantons: keine

Die Baugesuche liegen vom 11. Juni 2026 bis 13. Juli 2026 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an denGemeinderatKillwangenzurichten.Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Gemeinderat Killwangen

Neue Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Gemeindeverwaltung hat seit dem 1. Januar 2026 im Rahmen eines Pilotprojektes ihre Öffnungszeiten angepasst, um insbesondere Berufstätigen einen besseren Zugang zu den Dienstleistungen zu ermöglichen. Da während der Pilotphase keinerlei negative Rückmeldungen aus der Bevölkerung eingegangen sind, hat der Gemeinderat entschieden, die folgenden Öffnungszeiten dauerhaft einzuführen: Montag: vormittags geschlossen/ 12 bis 20 Uhr; Dienstag: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Mitt-

woch: 8 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen; Donnerstag: 8 bis 11.30 Uhr sowie 13.30 bis 16 Uhr; Freitag: 7 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Selbstverständlich können auf Voranmeldung auch Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten vereinbart werden. Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@ killwangen.ch. www.killwangen.ch

Einladung ReOpening Schützenhaus Am Donnerstag, 18. Juni, ist es so weit: Der neugestaltete Kulturtreffpunkt Killwangen öffnet seine Tür. Interessierte sind herzlich eingela-

den, vorbeizukommen und eine Wurst vom Grill zu geniessen, offeriert von der Gemeinde (solange Vorrat). Der Gemeindrat begrüsst die Bevölkerung gerne zur Entdeckung des ehemaligen Schützenhauses (neben Meierbädli) bei trockenem Wetter zwischen 15.30 und 19 Uhr.

Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Daniel Surber, Föhrenweg 17, 8956 Killwangen, für den Ersatz einer Thuja-Hecke durch einen Sichtschutzzaun, Parzelle Nr. 1346, Föhrenweg 17.

offizielle Trails

gehört. zVg

Förster wünscht sich Klarheit Wie dieser Fall zeigt, kann es mehrere Jahre dauern, bis die Biker einen offiziellen Weg für sich haben. Für den Spreitenbacher Förster ist deshalb klar: «Die Diskussion und vor allem auch die Bewilligung für bestimmte Trails sollten vereinfacht werden.» Für ihn wären genau definierte Trails wünschenswert. Einerseits weil das restliche Waldareal dann für Biker tabu wäre. Andererseits wegen der Haftung, da es zwingend eine Trägerschaft braucht. «Ich hätte auch gerne eine klare Haltung

AUS DER GEMEINDE

Kommunikationsnetz Spreitenbach –neuer Provider Per 1. Mai 2026 hat die ggs netz ag, Partnerin von Quickline, das Providergeschäft der GIB-Solutions AG übernommen. Dazu gehört auch die Erbringung der TV-, Internet- und Telefoniedienste auf dem Kommunikationsnetz der Netze Spreitenbach AG. Der Betrieb erfolgt künftig und bis auf Weiteres über die Tochtergesellschaft ggs plus ag. Für Kundinnen und Kunden ändert sich aktuell nichts: Die bestehenden Anschlüsse und Dienstleistungen bleiben wie gewohnt in Betrieb. Auch Support und Service-

des Kantons zu den illegalen Trails, anstatt das Problem den Gemeinden zu überlassen.» Nicht zuletzt wegen der Haftungsfrage.

Gemäss Zehnder hat der Kanton indes eine klare Haltung und orientiert sich am geltenden Recht: «Die Kompetenz für die Bewilligung von Mountainbiketrails liegt bei den Gemeinden, nicht beim Kanton.» Im Bereich der Freizeit- und Erholungsnutzung nehme er seine Aufsichtsund Koordinationsfunktion wahr und habe in mehreren Regionen bereits massgeblich zur Lösungsfindung beigetragen. Der zukünftige

«Die Diskussion und vor allem auch die Bewilligung für bestimmte Trails sollten vereinfacht werden.»

FÖRSTER

Umgang mit dem Thema Mountainbiken im Wald wird zurzeit im Rahmen der Erarbeitung des kantonalen Mountainbikekonzepts diskutiert. Dazu haben Grossräte ein Postulat eingereicht. Ein Ziel ist, die Planung und Lenkung von Mountainbike-Angeboten zu regeln.

Das wäre im Sinne von Thomann. Auch wenn ihn diesmal die illegale Baute in Remetschwil als Gemeinderat nicht betrifft. Anders Peter Muntwyler. Das Forstteam wird die illegal gebaute Schanze im Waldabschnitt «Erdbeerirai» rückbauen und bittet darum «keine weiteren solchen Konstruktionen zu errichten und die bestehenden Waldwege zu respektieren.»

Einblick in die

Feuerwehrarbeit

Die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen lud die Vorgesetzten ihrer Offiziere und Gruppenführer zu einer Übung ein. Der Anlass bot Einblicke in die Feuerwehrarbeit und Raum für gegenseitige Wertschätzung.

Auf Einladung des Feuerwehrkommandos Spreitenbach konnten die Offiziere und Gruppenführer ihre geschäftlichen Vorgesetzten zu einer Übung mit anschliessendem Imbiss begrüssen. Mit dem Anlass wollte die Feuerwehr SpreitenbachKillwangen den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern für ihre Unterstützung danken.

Nach einem Referat des Kommandanten erhielten die Gäste an verschiedenen Posten einen praxisnahen Einblick in die vielfältigen Auf-

gaben der Feuerwehr. Dabei konnten sie selbst Hand anlegen und verschiedene Elemente des Feuerwehrhandwerks kennenlernen. So bestand unter anderem die Möglichkeit, ein Atemschutzgerät anzuziehen, Hebekissen und Stromerzeuger auszuprobieren, mit der Autodrehleiter in die Höhe zu fahren oder die Abläufe und den Führungsrhythmus in der Einsatzleitung kennenzulernen. Die Besucherinnen und Besucher erhielten dadurch einen direkten Eindruck von den Anforderungen, die mit dem Feuerwehrdienst verbunden sind, und von den Fähigkeiten, die die Angehörigen der Feuerwehr in ihrer Miliztätigkeit einsetzen und weiterentwickeln.

Beim anschliessenden Imbiss standen der persönliche Austausch und die gegenseitige Wertschätzung im Mittelpunkt. (zVg)

leistungen werden weiterhin sichergestellt. Zu beachten ist lediglich, dass künftige Rechnungen in einem neuen Layout erscheinen und eine neue Bankverbindung enthalten. Für Zahlungen ist die auf der Rechnung angegebene Bankverbindung zu verwenden.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen die Mitarbeitenden der Netze Spreitenbach AG unter info@netzespreitenbach.ch oder unter 056 552 94 80 gerne zur Verfügung.

Termine 13. Juni, 9–11 Uhr, Tour de Spreiti – ein spannender Dorfrund-

gang für alle; 16. Juni, 19 Uhr, Ortsbürgergemeindeversammlung (Rechnung); 17. Juni, 15–15.30 Uhr, Buchstart, Gemeindebibliothek; 22. Juni, 17–18 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft; 23. Juni, 19.30 Uhr, Einwohnergemeindeversammlung, Kino Pathe, Kino 2.

Öffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 552 91 00. www.spreitenbach.ch.

Einmal erleben, wie es sich in einer Atemschutzausrüstung anfühlt. zVg

SPREITENBACH

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist.

Eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine tröstliche, eine wunderbare Sache.

Hermann Hesse

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen müssen wir von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter nach einem langen und erlebnisreichen Leben Abschied nehmen.

Marie Irniger-Wallimann

20. April 1931 – 29. Mai 2026

In stiller Trauer:

Mariette Steiger-Irniger und Peter Sieber

Daniel und Renate Irniger-Käser

Dominic und Pascale Irniger-Bächli

Sascha Irniger und Selina Spiess

Leonz Irniger und Tanja Schraner

Thomas Irniger

Roman Irniger

Ulrich Irniger

Brigitte Irniger

Traueradresse: Familie Irniger, Poststrasse 23, 8957 Spreitenbach

Die Abdankung und Beisetzung finden im Familienkreis auf dem Friedhof in Spreitenbach statt.

Samariterübung mit Stromschlag und Reanimation

«Kameradschaftlich und lehrreich», kommentiert eine Samariterin die Regionalübung, die am vergangenen Samstag in Spreitenbach stattfand. Bei einem der Fallbeispiele versorgten die Ersthelfer eine beim Klettern abgestürzte Frau.

Eine junge Frau ist beim Klettertraining abgestürzt und liegt bewusstlos am Fusse eines Baumes. Die Kollegin schreit in Panik um Hilfe. Die eintreffenden Helferinnen und Helfer werden sofort aktiv. Jemand betreut die nicht verletzte, aber verstörte Sportlerin und informiert laufend über die Intervention. Andere Samariter beurteilen die Situation: Es droht keine Gefahr für die Helfenden, sodass sie sofort Erste Hilfe leisten. Die Patientin wird von Seil und Karabiner befreit, ihre Atmung und ihr Bewusstsein werden überprüft und sie wird in eine stabile Seitenlage gebracht.

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Für die Samariter ist eine durchgehende Kommunikation mit der Verletzten und Stabilisierung der Halswirbelsäule Routine, ebenso die frühzeitige Alarmierung des Rettungsdienstes für die Weiterversorgung.

Dank an die freiwilligen Helfer

Das war eines der Szenarien an der jährlichen Regionalübung der Samaritervereine Baden, Wettingen Dorf, Obersiggenthal und Würenlos. Rund 60 Samariterinnen und Samariter übten am vergangenen Samstag in Spreitenbach den Ernstfall. Gastgeber war der Samariterverein Spreitenbach. Dessen Präsidentin Heidi Sami war ebenso anwesend wie Gemeinderat Adrian Mayr. Er dankte den Freiwilligen für ihre «grosse Einsatzbereitschaft».

An realitätsnahen Fallbeispielen, stellten die vereinsübergreifenden Gruppen ihr Können unter Beweis: An einem der sechs Posten treffen sie auf einen Heimwerker, der versucht hat, den noch unter Strom stehenden Haarföhn zu reparieren. Die Gefahr wird sofort erkannt, Gerät und Verunfallte vom Netz getrennt, bevor sie sich dem Verletzten nähern. Er reagiert nicht und zeigt keine Lebens-

Reanimation an einer Übungspuppe: Herz-Lung lators.

zeichen. Zwei kräftige Helfer heben den reglosen Körper vom Stuhl und legen ihn flach auf den Boden. Parallel zur Alarmierung erfolgt eine weitere Kontrolle der Vitalzeichen und sie beginnen sofort mit Herz-LungenWiederbelebung. Schnell wird auch der Defibrillator eingesetzt.

Durch das kontinuierliche Training haben Samariter kaum Berührungsängste in solchen Situationen, packen beherzt zu und arbeiten effizient im Team. Bei Grillwurst und feinen Kuchen wird nach vollendetem Parcours die Kameradschaft gepflegt und gespannt auf die Publikation der gesammelten Punkte gewartet. (zVg) Die nächste Übung der Spreitenbacher Samariter findet am Dienstag, 30. Juni, von 19–21.30 Uhr im Werkhof Neumatt statt. Thema: Verbrennungen. Interessierte sind willkommen.

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Sturz, Reanimation Anlass «Spiel & Grill» ist beliebt

-Lungen-Wiederbelebung und Einsatz eines DefibrilzVg

Kletterunfall: Hand in Hand arbeiten die Samariterinnen zusammen. zVg

Bei sommerlichen Temperaturen feierte der Familienanlass «Spiel & Grill» sein Ein-Jahr-Jubiläum und begeisterte rund 120 Personen.

Was vor einem Jahr als gemeinschaftsförderndes Angebot ins Leben gerufen wurde, hat sich innert kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt für Familien und Kinder entwickelt und ist heute ein fester Bestandteil des Gemeindelebens.

Schon beim Betreten des Festgeländes war spürbar: Dieser Anlass lebt von Begegnung, Freude und einem friedlichen Miteinander. Überall waren Familien zu sehen, die gemeinsam den Nachmittag genossen. Ob beim Spielen, beim gemütlichen Zusammensitzen oder beim Entdecken der verschiedenen Angebote – «Spiel & Grill» bot einmal mehr Raum für Gemeinschaft und unbeschwerte Momente.

Besonders an diesem heissen Sommertag sorgte die Wasserrutsche für eine willkommene Abkühlung. Mit viel Begeisterung sprangen Kinder durch Wasserfontänen, lachten ausgelassen und genossen die spielerische Erfrischung. Ein weiteres Highlight war die beliebte Hüpfmatte, die während des ganzen Nachmittags kaum stillstand. Für besondere Begeisterung sorgte zu-

dem der Besuch der Clownin Gigeli, die mit ihrer herzlichen und humorvollen Art zahlreiche Kinder und Erwachsene in ihren Bann zog. Auch musikalisch war für eine einladende Stimmung gesorgt. Die passende Hintergrundmusik, kombiniert mit sommerlichem Wetter und kühlen Getränken, verlieh dem Anlass eine entspannte und zugleich festliche Atmosphäre.

Kulinarisches durfte selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen. Frisch zubereitete Köstlichkeiten vom Grill lockten zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Dazu gab es knuspriges Popcorn und erfrischende Glace.

Was «Spiel & Grill» besonders auszeichnet, ist seine verbindende Wirkung. Der Anlass schafft einen niederschwelligen Raum, in dem sich Familien, Kinder und Erwachsene unterschiedlichster kultureller Hintergründe begegnen können. Unabhängig von Alter, Herkunft oder Sprache entstehen hier Kontakte, Gespräche und gemeinsame Erlebnisse. Gerade in einer vielfältigen Gemeinde wie Spreitenbach sind solche Begegnungsorte von grosser Bedeutung für das soziale Miteinander und das Gefühl von Gemeinschaft, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt.

Entwickelt und begleitet wird dieses Angebot von der Jugendarbeit Spreitenbach. Ziel ist es, Familien unkompliziert zusammenzubringen, Kinder in ihrer sozialen Entwicklung zu stärken und generationenübergreifende Beziehungen im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Auch wird der Anlass tatkräftig von der Gesellschaftskommission und vielen Freiwilligen unterstützt. Dass sich dieses Angebot bereits innerhalb eines Jahres so erfolgreich etabliert hat, zeigt den grossen Bedarf an niederschwelligen und familienfreundlichen Freizeitangeboten in der Gemeinde. Viele Eltern schätzen besonders die offene Atmosphäre, die Sicherheit für Kinder und die Möglichkeit, sich in einem entspannten Rahmen mit anderen Familien auszutauschen. (zVg)

Wanderung mit vielen Höhepunkten Am 20. Mai trafen sich 30 Wanderfreunde am Bahnhof Killwangen, wo es anschliessend mit dem Zug weiter nach Koblenz ging. Von dort führte die rund zweistündige Wanderung zum Klingnauer Stausee, einem bedeutenden Naturschutzgebiet mit reicher Vogelwelt. Der schöne Wanderweg bietet Sitzgelegenheiten sowie einen Vogelbeobachtungsturm mit Ausblick auf eine Anzahl verschiedener Vogelarten.

Unterwegs überraschten Teammitglieder die Gruppe mit einem Apéro. Anschliessend ging die Wanderung weiter bis zum Restaurant Blume in Döttingen, wo das Mittagessen genossen wurde.

Die Nachmittagsetappe brachte einige zusätzliche Höhenmeter mit sich, die jedoch in gemütlichem Tempo problemlos bewältigt wurden. Unterwegs kam die Gruppe an einen

Strassenteiler, wo ein Kreuz stand. Dort erfuhren die Wandernden von einem besonderen Naturerlebnis: In den Sommermonaten treffen sich hier in den Abendstunden zahlreiche Glühwürmchen und verwandeln die Umgebung in eine faszinierende Lichterwelt. Es gibt auch organisierte Führungen. Weiter ging es über den Achenberg zum gepflegten Tierpark mit Kaffeehalt. Die schöne Anlage be-

geisterte die ganze Gruppe, und sogar ein Pfau präsentierte stolz sein prächtiges Rad. Gut gestärkt führte der letzte Abschnitt der Wanderung schliesslich zum Bahnhof Bad Zurzach, von wo die Rückreise nach Killwangen angetreten wurde.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei einer nächsten Wanderung dabei zu sein: www.wandererspreitenbach.ch (zVg)

Clownin Gigeli begeisterte mit ihrer humorvollen Art. Nachweis
Ein erlebnisreicher Tag in der Natur. zVg

WÜRENLOS

AUS DER GEMEINDE

Klares Ja

Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 2. Juni 2026 veröffentlicht:

1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 2. Dezember 2025; Genehmigung

2. Rechenschaftsbericht 2025; Genehmigung

3. Rechnung 2025; Genehmigung

4. Einführung Smart Meter; Kreditabrechnung; Genehmigung

5. Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an:

– Aziri, Almira

– Hollmann, Patrick Oliver

– Hollmann, Leo

– Jelic, Vukašin

1. 2. 3. 4. 5. Leo – Müller, Thomas Günter

– Hollmann-Weichold, Yvonne Janine

– Müller, Thomas Günter

– Müller-Treibl, Susanne

– Nastos, Stavros

– Pešić, Aleksandar

6. Teilzonenplanänderung Materialabbaugebiet «Bifig» / «Flüefeld»; Genehmigung

7. Überarbeitung Gesamtrevision Allgemeine Nutzungsplanung; Verpflichtungskredit; Genehmigung

8. Erweiterung Sportplatz «Tägerhard»; Neubau Kunstrasenplatz, Verpflichtungskredit; Genehmigung

9. Perronverlängerung Bahnhof Würenlos, ergänzende bauliche Massnahmen (Überdachung Rampe); Zusatzkredit; Ablehnung

10. Ersatz Heizung Schulanlage und Gemeindehaus, Vorprojekt; Verpflichtungskredit; Genehmigung

7. 8. 9. Perronverlängerung Bahnhof Würenlos, ergänzende bauliche Massnahmen (Überdachung 10. zwecks

Mit Ausnahme des Traktandums 5 unterstehen alle Beschlüsse dem fakultativen Referendum, d. h. sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse in der Limmatwelle verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden.

Ablauf der Referendumsfrist: 13. Juli 2026

Würenlos, 3. Juni 2026

Der Gemeinderat

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Kommunikationsnetz Würenlos: Neuer Provider Per 1. Mai hat die ggs netz ag, Oensingen, eine Partnerin von Quickline, das Providergeschäft der GIB-Solutions AG übernommen. Dazu gehört auch die Erbringung der TV-, Internet- und Telefoniedienste auf dem Kommunikationsnetz der Technischen Betriebe Würenlos. Der Betrieb erfolgt künftig und bis auf Weiteres über die Tochtergesellschaft ggs plus ag.

Für Kundinnen und Kunden ändert sich aktuell nichts: Die bestehenden Anschlüsse und Dienstleistungen bleiben wie gewohnt in Betrieb. Auch Support und Serviceleistungen werden weiterhin sichergestellt. Zu beachten ist lediglich, dass künftige Rechnungen in einem neuen Layout erscheinen und eine neue Bankverbindung gilt. Für Zahlungen ist die auf der Rechnung angegebene Bankverbindung zu verwenden.

Für weitere Auskünfte stehen Kundinnen und Kunden die Mitarbeitenden der Technischen Betriebe Würenlos unter E-Mail technischebetriebe@wuerenlos.ch oder Telefon 056 436 87 60 gerne zur Verfügung.

An der Gemeindeversammlung Würenlos waren sich die Befürworter für den Kunstrasen einig. Sie sahen zumeist Vorteile für das Projekt.

IRENE HUNG-KÖNIG

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Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 18. Juni.

ZUM GEDENKEN

Die Mehrzweckhalle in Würenlos war mit 357 Stimmberechtigten gut gefüllt. Im Laufe des Abends kamen zehn weitere Stimmberechtigte dazu, womit sämtliche Beschlüsse unter das fakultative Referendum fielen. Wie erwartet, zog Traktandum 8, der Neubau Kunstrasenplatz im Tägerhard mit einem Verpflichtungskredit von 3,84 Mio. Franken die Menschen an. Der Gemeinderat empfahl den Kredit aus finanziellen Gründen zur Ablehnung, ebenso die Finanzkommission. Wobei Christoph Schibli betonte, das zwei Herzen in seiner Brust schlagen würden. Nach den Voten von Daniel Sieber, Präsident des SV Würenlos, und Daniel Zehnder zeigte sich anhand der Meinungen aus dem Publikum: die Vorteile für die Jugend, die Vereine und die Gemeinde wiegen die Bürde des Millionenkredits auf. So befand Walter Käppeli: «Ich finde die Ansicht von Gemeinderat und Finanzkommission schade. Wir investieren hier in die Jungen. Wir

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Gesuche um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

Bharadwaj, Pratap, 1970, männlich, von Indien, wohnhaft in 5436 Würenlos, Hürdlistrasse 5 Bharadwaj, Roopa, 1975, weiblich, von Indien, wohnhaft in 5436 Würenlos, Hürdlistrasse 5 Neuber, Peggy, 1977, weiblich, von Deutschland, wohnhaft in 5436 Würenlos, Eschenweg 15 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation beim Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

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Die Nachricht kam für viele wie ein Schock und auch heute noch fällt es überaus schwer zu akzeptieren, dass Marcel Moser nicht mehr ist.

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Marcel Moser (1955–2026) Am 11. Juni ist Sommer-Gmeind der Ortsbürgergemeinde Würenlos. Der grosse Abwesende an dieser Versammlung wird Marcel Moser sein – der Ur-Würenloser und langjährige Präsident der Finanzkommission der Ortsbürgergemeinde. Ein unglücklicher Velounfall hat ihn mitten aus seinem noch sehr aktiven Leben gerissen. Er ist am 17. Mai in seinem 71. Lebensjahr verstorben.

Marcel Moser wurde am 9. August 1955 in Baden als Sohn des Würenloser Ortsbürgers Karl Laurenz Moser und der Emma Maria Moser-Bayh geboren. Würenlos war nicht nur seine Heimatgemeinde, sondern zeitlebens auch seine Wohngemeinde. Viele Würenloserinnen und Würenloser kannten ihn schlechthin als den «Notar Moser», denn als äusserst versierter Fürsprecher und Notar beurkundete er für sie in den vergangenen rund 40 Jahren nicht nur unzählige Geschäfte, sondern er stand ihnen als aufmerksamer, verlässlicher und scharfsinniger Jurist mit Rat und Tat zur Seite. Nicht nur in seinem Büro in Baden, sondern auch auf der Strasse oder wo auch immer man ihm begegnete: stets hatte Marcel Moser ein offenes Ohr, wenn es um die Klärung

zum Kunstrasen durch die Gmeind

haben eine Verschuldung pro Kopf von 39 Franken, da dürfen wir uns künftig etwas mehr verschulden.»

Maja Wanner sprach im Namen der FDP Würenlos. Sie stellte den Antrag, das Traktandum an den Gemeinderat zurückzuweisen. Dieser sollte prüfen, ob ein Kunstrasen im Ländli nicht nützlicher wäre und weiter solle man einen zweiten Naturrasenplatz prüfen. Oliver Gallisch, SVP Würenlos, bat die Anwesenden, den Rückweisungsantrag abzulehnen: «Dann verlieren wir

400000 Franken.» Er meinte damit den Betrag des Kantons Aargau im Rahmen des Schwerpunktprogramms «Kunstrasenplätze» aus dem Swisslos-Fonds. Schliesslich lehnten die Stimmberechtigen den Rückweisungsantrag ab. Der Antrag für den Verpflichtungskredit von 3,84 Mio. Franken wurde mit 263 Jagegen 70 Nein-Stimmen angenommen – inklusive Zusatzantrag. Ein separates Gremium des Gemeinderats soll sicherstellen, dass die vom SV Würenlos vorgeschlagenen Kos-

tenoptimierungen geprüft und in der Planung berücksichtigt werden.

Doch keine Überdachung

Die Perronverlängerung am Bahnhof Würenlos inklusive Überdachung der Rampe wäre mit 735000 Franken fast doppelt so hoch ausgefallen, wie dies an der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2025 angenommen worden war. Aus diesem Grund hatte der Gemeinderat den Stimmberechtigen empfohlen, auf die überdachte Rampe zu verzichten und einen Zusatz-

kredit von 385000 Franken abzulehnen. Er schlug vor, mit einem Abänderungsantrag und den bereits bewilligten 350000 Franken eine Rampenheizung und Wartehäuschen zu finanzieren. Diesem Antrag stimmten die Gäste schliesslich zu.

Neues Planerteam

Für die Überarbeitung der Gesamtrevision Allgemeine Nutzungsplanung beantragte der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von 450000 Franken. Thomas Zollinger (SVP) erklärte: «Wir sind wieder auf Feld 1 und müssen in absehbarer Zeit eine Variante präsentieren, die mehrheitsfähig ist.» Er informierte die Bevölkerung, dass mit EBP Schweiz AG, Zürich, ein neues Planerteam ausgewählt wurde. EBP Schweiz setzte sich gegen sieben Mitbewerber durch. Diesem Kredit stimmten die Anwesenden genauso zu wie demjenigen von 70000 Franken für eine neue Ölheizung für Schule und Gemeindehaus.

Ebenso gab es grünes Licht für die Teilzonenplanänderung Im Materialabbaugebiet «Bifig/Flüefeld». Die neun Einbürgerungsgesuche wurden allesamt angenommen. Mit Applaus wurden die Eingebürgerten nach der geheimen Wahl in der Mehrzweckhalle begrüsst und mit Schweizer sowie Aargauer Fahnen beschenkt.

rechtlicher Fragen ging. Auch die Gemeinde Würenlos profitierte während vieler Jahrzehnte von seinen vielfältigen Fähigkeiten. Würenlos – seine Gemeinde und ihre Bewohner – bedeutete ihm viel. Ganz besonders das Ortsbürgerwesen lag ihm am Herzen. Marcel Moser war seit dem 1. Januar 1978 bis zu seinem Tod Mitglied der Finanzkommission der Ortsbürgergemeinde Würenlos. Seit 1982 stand er ihr ununterbrochen als Präsident vor. Daneben war er für die Einwohnergemeinde von 1991 bis 2009 auch Mitglied und Vizepräsident der Vermessungskommission.

Fast ein halbes Jahrhundert lang war die Ortsbürgergemeinde Würenlos undenkbar ohne die Person Marcel Moser. Seine Verdienste um das Ortsbürgerwesen von Würenlos sind denn auch immens. Er leitete die Finanzkommission mit viel Fachund Sachverstand und engagierte

sich in zahlreichen Themenbereichen und Arbeitsgruppen. Er war unter vielem anderem massgeblich daran beteiligt, dass im «Tägerhard» viel Ortsbürgerland für Gewerbebauten, den Gemeindewerkhof sowie für Reit- und Sportanlagen im Baurecht verfügbar gemacht werden konnte. Hauptsächlich auf sein Betreiben hin entstand die Publikation «Wirchilleozha» der Ortsbürgergemeinde Würenlos, die 2024 zum nationalen Tag der Bürgergemeinden und Korporationen erschien. Als es letztes Jahr darum ging, das Buch «Würenloser Lebensgeschichten» zu finanzieren, war die Zusage namens der Ortsbürgergemeinde für ihn eine Selbstverständlichkeit, so wie er sich überhaupt für Kulturelles und Geschichtliches einsetzte.

Bei Marcel Moser flossen wichtige Fäden zusammen und an ihm führte kein Weg zur Ortsbürgergemeinde vorbei, auch nicht für den Gemeinde-

rat. Dabei erwies sich die Verbindung seines juristischen Fachwissens, seines allgemeinen Sachverstands, seines finanzpolitischen Gespürs sowie seines kulturellen und geschichtlichen Interesses als Glücksfall für die Ortsbürgergemeinde, aber auch für die Einwohnergemeinde. Mit Weitblick setzte er sich beständig, wenn nötig auch mal mit einer gewissen Vehemenz, dafür ein, dass die Ortsbürgergemeinde in ihrer Existenz auf Generationen hinaus gesichert werden konnte und dass sie sich zugleich auch als wertvolle Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde positionieren konnte. Stets war ihm dabei das Wohl aller Würenloserinnen und Würenloser das wichtigste Anliegen.

Durch seine absolute Verlässlichkeit, sein Pflichtbewusstsein und durch die Seriosität, die er ausstrahlte, war er in der Gemeinde eine Institution. Dabei rückte er sich nie in den Vordergrund, sondern er stellte

die Sache selbst ins Zentrum. Er mochte Züge von Biederkeit an sich gehabt haben – und wer ihn kannte, weiss genau, was damit gemeint ist. Allein, in Zeiten von Schnelllebigkeit, Unverbindlichkeit und Sprunghaftigkeit darf gerade dies heute durchaus als positiver Wert gelten. Marcel Moser wirkte stets echt und glaubwürdig. Sein Wort hatte Gewicht. Jetzt ist er für immer verstummt – aber die Ortsbürgergemeinde Würenlos wird fortbestehen und weiter blühen, ganz in seinem Sinn und Geiste. Am 26. Mai fand Marcel Moser unter grosser Anteilnahme der Gemeinde auf dem katholischen Friedhof Würenlos seine ewige Ruhe. Er hinterlässt eine sehr grosse Lücke. Sein jahrzehntelanger Einsatz zum Wohl der Gemeinde Würenlos war vorbildlich und verdient grossen Respekt. Marcel Moser wird dankbar in bester Erinnerung bleiben. Daniel Huggler, Gemeindeschreiber

Eingebürgerte posieren mit dem Gemeinderat: Thomas Zollinger (l.), Barbara Gerster Rytz (2.v.r.), Lukas Wopmann (r.) und Vizeammann Nico Kunz (vorne rechts). ihk

REGIONALPOLIZEI

Veröffentlichte Radarstandorte: Mehr Bussen trotz weniger Verkehr Im Mai hat die Regionalpolizei WettingenLimmattal versuchsweise zwei Standorte ihrer semistationären Geschwindigkeitsmessanlage veröffentlicht. Ziel war es, Erkenntnisse über den Einfluss der Bekanntgabe von Radarstandorten zu gewinnen. Die Messungen fanden an denselben Orten wie im Vorjahr statt. Die Auswertung zeigt, dass die Standortbekanntgabe keinen Einfluss auf die Anzahl der Ordnungsbussen hatte.

In Wettingen wurden 2026 an der Landstrasse in sechs Tagen 1482 Ordnungsbussen und 11 Verzeigungen registriert, bei einer höchsten gemessenen Geschwindigkeit von 77 km/h. Die Kontrollstelle registrierte in diesem Zeitraum 72713

Durchfahrten. Im Vergleichszeitraum 2025 fuhren 105624 Fahrzeuge durch, es kam zu 1033 Ordnungsbussen und 5 Verzeigungen. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 93 km/h.

Trotz eines Drittels weniger Fahrzeuge im Jahr 2026 wurden mehr Übertretungen festgestellt. Dies könnte mit Staus auf der Autobahn zusammenhängen, die zu Mehrverkehr auf der Ausweichroute führte.

In Spreitenbach, Industriestrasse, wurden 2026 in sechs Tagen 43601 Durchfahrten registriert, 833 Ordnungsbussen und 10 Ver-

zeigungen verzeichnet, gegenüber 767 Ordnungsbussen und 11 Verzeigungen im Jahr 2025. Die Kontrollstelle registrierte in diesem Zeitraum 37615 Durchfahrten Auch hier zeigte sich, dass weniger Verkehr zu mehr Geschwindigkeitsübertretungen führte.

Die Polizei kommt zum Schluss, dass die Bekanntgabe von Radarstandorten keinen Einfluss auf Ordnungsbussen im Bereich von 0–15 km/h hat. Ortsansässige Fahrer kennen die Standorte meist, was einen präventiven Effekt hat. Die Veröffentlichung könnte jedoch regelmässige Schnellfahrer begünstigen, die sich nach Radarstandorten erkundigen.

Die Regionalpolizei stellt sich nun die Frage, ob die Mehrheit der Bevölkerung die Veröffentlichung von Radarstandorten wünscht, wenn dies potenziell gefährliche Fahrer begünstigt. «Im Grundsatz erlässt der Gesetzgeber Vorschriften und Gesetze, und die Polizei hat den Auftrag, Widerhandlungen zu ahnden», so die Meinung der Polizei.

Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 417 92 00 erreichbar.

Kantonale Notfallübung

Wenn der Strom ausfällt, funktionieren viele Abläufe nur noch eingeschränkt. Wie die Region in einer solchen Lage handlungs fähig bleibt, haben Feuerwehr, Zivilschutzorganisation und weitere Blaulichtorganisationen in einer gemeinsamen Übung getestet.

Bei einem Stromausfall können Licht, Heizung, Kassen, Telefone und digitale Meldewege betroffen sein. Im Mittelpunkt der kantonalen Notfallübung der ZSO Wettingen-Limmattal standen die Notfalltreffpunkte. Sie werden bei grösseren Ereignissen zu Anlaufstellen für die Bevölkerung, wenn Informationen fehlen oder Hilfe benötigt wird. Dort wurden Meldungen entgegengenommen, schriftlich erfasst und an die zuständigen Stel-

Grosser Rat plant,

Die Kommission UBV des Grossen Rates befürwortet die Richtplananpassung Gebiet Tägerhardächer. Voraussichtlich am 30. Juni wird das Geschäft im Kantonsparlament behandelt.

IRENE HUNG-KÖNIG

Ende Mai berieten die Mitglieder der Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) über die Richtplananpassung Gebiet Tägerhardächer. Diese wäre für eine mögliche Ansiedlung von Hitachi Energy nötig. Gemäss Mitteilung war unbestritten, dass das Vorhaben für die Region von grosser Bedeutung sei und einen hohen wirtschaftlichen Nutzen habe. Verschiedene Kommissionsmitglieder äusserten jedoch Bedenken hinsichtlich der räumlichen, verkehrlichen und umweltmässigen Auswirkungen eines neuen zentralen Campus. Eine Kommissions-Minderheit habe deshalb beantragt, die Reduktion des Siedlungstrenngürtels auf jene Parzellen zu beschränken, die vom Campus-Bau betroffen wären. Aus der Mitteilung geht hervor, dass Regierungsrat und Verwal-

tung die Bedenken aufgrund detaillierter Abklärung ausräumen konnten. Mit 13 zu 1 Stimmen bei einer Enthaltung stimmten die Mitglieder dem Vorhaben schliesslich zu. Die Gemeinde Wettingen zeigt sich ob der Zustimmung durch die Grossratskommission erfreut: «Die Zustimmung der Kommission bestätigt die Qualität dieser Arbeiten und schafft eine wichtige Grundlage für die weiteren Verfahrensschritte», heisst es in der Mitteilung aus Wettingen.

Grundlagen würden fehlen

Der Gemeinderat Würenlos hat auf den Kommissionsentscheid aus dem Grossen Rat reagiert: In der Gemeindemitteilung ist von fehlenden zentralen Grundlagen die Rede. «Die notwendigen Abklärungen für die nötigenfalls anstehenden juristischen Anfechtungen gegen die Richtplanänderung beziehungsweise gegen ein mögliches Bauprojekt von Hitachi Energy im «Tägerhardächer» wurden eingeleitet», heisst es weiter. Der Gemeinderat findet es bedauerlich, dass der Regierungsrat inmitten der Landschaftsspange Sulpberg-Rüsler ein Industrieunternehmen ansiedeln möchte. Die Richtplananpassung würde im Schnellzugstempo und ohne hin-

len weitergeleitet. Entscheidend war dabei nicht nur die Präsenz vor Ort, sondern der sichere Informationsfluss zwischen Sammelstellen, regionalen Koordinationsposten und der Zentrale in Aarau.

Das Übungsszenario ging von einem regionalen Stromausfall aus. Im weiteren Verlauf fiel zusätzlich der Mobilfunk aus. Damit mussten die Einsatzkräfte auf alternative Kommunikationsmittel zurückgreifen. Funkverbindungen, Rapporte, Lagekarten und Auftragslisten ersetzten digitale Kanäle und bildeten die Grundlage für die Koordination. Eingespielt wurden auch Ereignisse, die während eines Stromausfalls zusätzlich auftreten können, darunter Brand- und Einbruchsmeldungen. Die Meldungen mussten beurteilt, priorisiert und an die zuständigen Blaulichtorganisationen weitergeleitet werden.

Am Notfalltreffpunkt werden Meldungen aus der Bevölkerung entgegengenommen und rapportiert. zVg

50 Personen standen im Einsatz Geübt wurde zudem die länger dauernde Lage: Nach der ersten Betriebsphase durch die Feuerwehr übernahm die Zivilschutzorganisation die Sammelstellen. Die Erkenntnisse aus der Übung werden nun ausgewertet und fliessen in die weitere Einsatzplanung ein.

Die Übung fand am 7. Mai in den Regionen Wettingen-Spreitenbach, Baden und Brugg statt. An der Übung in der Region nahmen gut 50 Angehörige von Feuerwehr, Zivilschutzorganisation und weiteren Blaulichtorganisationen teil. Insgesamt wurden sechs Notfalltreffpunkte betrieben. (zVg)

Gegner rüsten auf

reichende Abklärungen durchgedrückt. Zudem sei die Verkehrserschliessung unzureichend geklärt: Die Unterlagen Wettingens und des Kantons seien unvollständig. Sie suggerierten eine Erschliessung mit S-Bahn-Haltestelle im Tägerhard und die Verlängerung der Limmattalbahn. Beides sei, wenn überhaupt, nicht vor 2045 umsetzbar. Der Gmeinderat nimmt auch Bezug auf den Gerichtsentscheid zur Spezialzone Berg, welche durch das Verwaltungsgericht aufgehoben wurde. «Dass die Politik das Raumplanungsrecht nicht leichtfertig übersteuern kann, hat sich vergangene Woche gezeigt, interessanterweise in einem Fall, der wiederum die Gemeinde Wettingen betrifft.»

SVP Würenlos kritisiert Vorhaben Die SVP Würenlos stellt sich klar gegen die geplante Ansiedlung von Hitachi Energy im Gebiet Tägerhard ächer in Wettingen. Die Partei spricht in ihrer Mitteilung davon, «dass es an der Zeit wäre, die Akteure auszutauschen und die Sachlage neu und objektiv zu beurteilen». Schliesslich liege nach wie vor ein gültiger Sachplan Sulpberg-Rüsler auf dem Tisch, der eine Nutzung, wie von Hitachi angedacht, den beteiligten Akteuren untersage.

VERMISCHTES

Stellungnahme des Regierungsrats Was meint der Regierungsrat zum Sachverhalt? Inwieweit kann Würenlos rechtlich Einfluss nehmen? «Gegen die Beschlüsse des Grossen Rats zu Anpassungen des Richtplans können Gemeinden, die in öffentlichen Interessen besonders betroffen sind, beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau grundsätzlich Beschwerde führen», erklärt Simone Britschgi, Stv. Leiterin Kommunikation beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt. Ob das Gericht auf die Beschwerde eintreten würde, bleibe offen. Gegen einen abschlägigen Entscheid des Verwaltungsgerichts könnte eine unterlegene Gemeinde grundsätzlich Beschwerde am Bundesgericht erheben.

Kantonaler Richtplan geht vor Von den Gegnern einer möglichen Hitachi-Ansiedlung wird der Regionale Sachplan Sulpberg-Rüsler (rSP) ins Feld geführt. Der Regierungsrat findet: «Der kantonale Richtplan geht dem rSP vor, wenn und soweit der rSP abweichende Festlegungen enthält.» Nötigenfalls sei der rSP den neuen Gegebenheiten anzupassen. «Aus kantonaler Sicht ergibt sich aufgrund der beabsichtigten Ansiedlung von

Hitachi Energy kein zwingender Anpassungsbedarf für den rSP.»

Der Regierungsrat kommt zum Fazit: «Das Interesse an der Erhaltung der Landschaftsspange ist bei der Interessenabwägung hoch zu gewichten. Es geht jedoch dem geplanten Vorhaben nicht vor, da dieses den multifunktionellen Raum nicht derart tangiert, dass von einer Gefährdung von Zielen und Grundsätzen des rSP gesprochen werden müsste.» Und falls es zum Hitachi-Campus kommt: «Bei der Realisierung ist daher eine hochwertige Gestaltung der Bebauung, Aussen- und Übergangsräume sowie die sorgfältige Einbettung in das umgebende Landschaftsbild sicherzustellen. Bei der Umsetzung

des ökologischen Ausgleichs ist zu prüfen, ob Synergien mit der ökologischen Vernetzung innerhalb der Landschaftsspange genutzt werden können.» Soweit möglich, sei eine nachhaltige und energieeffiziente Bauweise anzustreben. Zum Vergleich mit dem Gerichtsentscheid zur Spezialzone Berg, heisst es: «Der Fall ‹Spezialzone Berg› ist mit der Planung Hitachi Campus Wettingen nicht vergleichbar. Dort ging es um die Absicherung einer lokalen Spezialnutzung ausserhalb des Baugebiets.» Im Fall Hitachi werde auf Stufe Richtplan eine umfassende Interessenabwägung vorgenommen und die Festsetzung von Siedlungsgebiet durch den Grossen Rat beabsichtigt.

Nachtmarsch Badener Kreisturnverband in Würenlos Dunkle Wolken hingen über Würenlos, als sich am Mittwochabend, 3. Juni, nach und nach rund 250 Turnerinnen und Turner aus vielen Vereinen des Badener Kreisturnverbands zum alljährlichen Nachtmarsch trafen. Die Wolken verhiessen zwar nichts Gutes, und doch konnte der Anlass schliesslich bei trockenem Wetter durchgeführt werden. Er wurde vom Turnverein Würenlos organisiert. 36 Gruppen aus insgesamt 18 Vereinen nahmen einen Marsch von etwa 7,5 Kilometern um die ländlich geprägten Randzonen von Würenlos unter die Füsse. Ganz zutreffend war der Begriff Nachtmarsch indes nicht, da auch die letzten Gruppen noch bei Tageslicht und inzwischen aufgeklartem Himmel zur Mehrzweckhalle zurückfanden. Unterwegs galt es, an fünf Posten bei Geschicklichkeitsspielen das Können unter Beweis zu stellen. Beim Weinzapfenspiel, einer Art Hornussen, bei dem Korkzapfen den Nouss ersetzten und Badminton-Schläger als Stecken dienten, mussten möglichst viele Korkzapfen mit einem Abwaschbecken aufgefangen wer-

Organisator des Nachtmarsches war der TV Würenlos. zVg

den. Das Eierspiel hingegen erforderte auch sportliche Kraft, musste doch ein Turner oder eine Turnerin, ein Ei auf einem Ping-PongSchläger balancierend, mit einem Schubkarren in einem Slalomlauf

so weit als möglich um Harassen gefahren werden.

Etwas weniger ausgefallen war das Kubb-Spiel, eine Mischung aus Pétanque und Kegeln. Beim letzten Posten schliesslich waren dann Kenntnisse über Eier und Hühner sowie über markante Objekte, denen man beim Lauf begegnet war, gefragt. Für alle Spiele standen, dem höheren Altersdurchschnitt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rechnung tragend, nur zwei Minuten zur Verfügung.

Nach der sportlichen Leistung traf sich die grosse Turnerschar zum gemütlichen Zusammensein und einem Nachtessen in der Mehrzweckhalle. Gespannt warteten die Teilnehmenden auf die Rangverkündigung um 22 Uhr. Gewonnen hatte die Gruppe «Märi Boys 1» der Männerriege aus Niederrohrdorf. Aufs Treppchen schafften es auch die «Polyhöfler 2» des STV Neuenhof im zweiten Rang, gefolgt von den «Männer Topper» des TV Obersiggenthal. (zVg)

Erdbeerfeld in der Landschaftsspange Sulpberg-Rüsler. zVg

LIMMATTAL

Zwischen Wasser und Land – eine Exk

Entenküken ziehen dicht hinter ihren Eltern durch das ruhige Wasser im Stausee Wettingen. Frühmorgens lassen sich entlang der Limmat besonders viele Wasservögel beobachten.

GABYKOST

Drei Jungschwäne schlafen am frühen Morgen noch friedlich in ihren Nestern, während die Eltern bereits wach sind und sorgfältig ihr Gefieder reinigen. Das Wasser ist ruhig, nur einzelne Rufe von Blesshühnern und Enten sind zu hören. Genau dann entstehen entlang der Limmat oft die eindrücklichsten Beobachtungen. Die Vögel werden nach und nach aktiv und verlassen hungrig ihre Schlafplätze für die Suche nach Nahrung. Das weiche Licht eignet sich ideal zum Beobachten und Fotografieren, während Rufen, Balzen und andere Verhaltensweisen besonders intensiv erlebt werden können.

Blick auf die Jungvögel

Im Lebensraum der Limmat sind vor allem Höckerschwäne, Blesshühner, Stockenten und Haubentaucher häufig anzutreffen. Im Frühling und Frühsommer lohnt sich der Blick besonders auf die Jungvögel. Oft verstecken sich junge Blesshühner zwischen Schilf und Uferpflanzen. Mit etwas Glück entdeckt man auch frisch geschlüpfte Schwäne oder

Haubentaucher, die auf dem Rücken ihrer Mutter mitgetragen werden. Viele meiner Beobachtungen entstehen von einem kleinen Boot aus. Vom Wasser aus eröffnen sich besondere Perspektiven auf die Wasservögel und ihre Lebensräume. Gleichzeitig ist ein vorsichtiges und respektvolles Verhalten wichtig, damit die Tiere nicht aufgeschreckt werden. Mit genügend Abstand las-

Die Blesshühner geniessen die Zweisamkeit.
Eine zwitschernde Bachstelze. Der Haubentaucher wirkt graziös.
Zwischen dem Schilf suchen Jungvögel oft

Exkursion an der Limmat

sen sich oft natürliche und eindrückliche Szenen fotografieren – etwa wenn Jungvögel gefüttert werden oder Familienverbände ruhig entlang des Ufers ziehen. Geduld ist oft entscheidend, denn viele Tiere zeigen ihr natürliches Verhalten erst, wenn sie sich sicher fühlen. Die Limmat bietet mit ihren ruhigen Uferzonen, kleinen Buchten und bewachsenen Abschnitten wertvolle

Lebensräume für zahlreiche Vogelarten. Seit vielen Jahren leben am Ufer auch einzelne nicht einheimische Wasserschildkröten. Besonders an sonnigen Tagen sitzen sie auf Ästen oder Steinen am Uferrand und sonnen sich. Auch diese Tiere lassen sich gut beobachten. Das ist ein zusätzlicher spannender Aspekt im vielfältigen Milieu entlang der Limmat.

ABWARTEN UND BEOBACHTEN

«Hände weg von Jungvögeln!» – Warum gut gemeinte Hilfe oft schadet Vogelarten wie Amseln, Meisen oder Spatzen verlassen ihr Nest oft, bevor sie fliegen können. Diese sogenannten «Ästlinge» hüpfen am Boden oder in Büschen umher. Was hilflos wirkt, hat System: Verteilt im Gebüsch sind die Jungen für Fressfeinde schwieriger zu finden als gemeinsam im Nest. Die Eltern bleiben in der Nähe und füttern ihren Nachwuchs weiterhin. Fachpersonen warnen vor übereifriger «Rettung»: Wer Jungvögel ohne Not mitnimmt, entzieht sie der Fürsorge ihrer Eltern. In den meisten Fällen ist Abwarten und Beobachten die beste Hilfe. Patricia Blum, Leiterin Tierrettung der Stiftung Tierrettungsdienst, betont in einer Medienmitteilung: «Der Drang zu helfen ist gross, wenn ein kleiner Vogel piepend am Boden sitzt. Aber in den meisten Fällen wird unsere Hilfe nicht benötigt. Wenn ich mir die Zeit nehme und beobachte, ist die

Mutter immer aufgetaucht oder der Kleine ist plötzlich davongeflattert. Das Nichtstun ist meist die grösste Hilfe. Die Aufzucht durch den Menschen ist nicht vergleichbar mit der natürlichen Aufzucht durch die fürsorglichen Vogeleltern.»

Einschreiten sollte man in folgenden Fällen: • Der Vogel ist offensichtlich verletzt oder krank (sitzt apathisch da, schliesst die Augen).• Das Nest wurde zerstört oder die Elternvögel sind tot. • Der Vogel ist noch unbefiedert (Nestling) und das Nest ist unerreichbar. Im Zweifelsfall bietet die Notrufzentrale der Stiftung Tierrettungsdienst unter 0800 211 222 schnelle Beratung. Oft hilft es, Fotos oder Videos zur Beurteilung an die Fachstellen zu senden.

Wichtig: Ein verletzter oder kranker Vogel gehört in eine der offiziellen Pflegestationen der Schweiz. Privatpersonen dürfen Wildtiere rechtlich gesehen nicht behalten oder selbst aufziehen.

(LiWe) geschützt durch Pflanzen.

Die nicht einheimische Wasserschildkröte geniesst die Sonne.
Schutz und Nahrung.
Fotos: Gaby Kost
Der Graureiher fliegt über die Wasseroberfläche.

KIRCHLICHEMITTEILUNGEN

25 256 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.

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Amtliches Publikationsorgan für die Gemeinde Wettingen ist www.amtliche-nachrichten.ch

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Pfarrer Stefan Burkhard geht in den Ruhestand. zVg

Pfarrer Adrian Beyeler wird ab 1.August die Vertretung übernehmen. zVg

Pfarrer Stefan Burkhard geht, Stellvertreter Adrian Beyeler kommt

Nach mehr als 36 Jahren in der reformierten Kirche WettingenNeuenhof geht Pfarrer Stefan Burkhard in den verdienten Ruhestand. Vorerst wird seine Stelle durch einen Stellvertreter besetzt.

In seinem letzten Gottesdienst wird Pfarrer Stefan Burkhard am Sonntag, 26. Juli, um 10 Uhr in der reformierten Kirche Wettingen von der Kirchgemeinde in den Ruhestand verabschiedet. In seiner langen Dienstzeit in der Kirchgemeinde hat er unzählige Menschen begleitet, sei es bei Taufen, im Unterricht, bei den Konfirmationen, Trauungen, Abdankungen, Seelsorgegesprächen und weiteren Begegnungen. Stefan Burkhard gab am meisten Herzblut

in seine Predigten, in denen er sein enormes theologisches und philosophisches Wissen einbringen konnte. Dort wird die Lücke für die Kirchgemeinde gross sein, wie auch bei seinen Veranstaltungsreihen der Erwachsenenbildung, von der philosophischen Runde über das Kreuzund-Quer bis hin zum Bibelkurs, schreibt die Kirchgemeinde in ihrer Mitteilung.

Stefan Burkhards 100%-Stelle wird ab dem 1. August von Pfarrer Adrian Beyeler vertreten, der nach seiner Pensionierung im Februar als Pfarrer der Kirchgemeinde Furttal mit 60% in Wettingen-Neuenhof tätig sein wird. Pfarrer Beyeler wird am Sonntag, 9. August, um 10 Uhr seinen ersten Gottesdienst in der reformierten Kirche Wettingen feiern. (zVg)

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155

Samstag, 13. Juni, 17.30 Uhr, Gottesdienst fällt aus. Sonntag, 14. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Elisabeth Steiner) – Familiengottesdienst zum «Vater unser» mit den 2.-Klässlern, mit Bibelübergabe (Sabine Thanhäuser, Elisabeth Pasa). Mittwoch, 17. Juni, 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 18. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12

Freitag, 12. Juni, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 13. Juni, 18 Uhr, PatroziniumFestgottesdienst (Joseph Kalamba, Don Diego Poli und Markus Heil). Sonntag, 14. Juni, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle (Theo Pindl); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 17. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 18. Juni, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12

Sonntag, 14. Juni, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba).

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22

Sonntag, 14. Juni, 10 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard).

Patrozinium St. Anton Am Samstag, 13. Juni, sind alle herzlich zum Festgottesdienst mit Joseph Kalamba, Don Diego Poli und Markus Heil eingeladen. Der Antonius-Chor freut sich aufs gemeinsame Singen eingängiger, mitreissender Lieder und trägt moderne Chormusik aus der Messe «So weit der Himmel ist» bei. Mit der Aufnahme der Ministrantenkandidatin Lea Wiedemeier und dem Verabschieden von Leo Bucher geht der Dank an die zahlreichen Minis und an Sakristanin Ursina Huber, welche die Schar seit fünf Jahren betreut. Die Kollekte ist deshalb für die Minis bestimmt. Das Konzert der Harmonie Wettingen-Kloster und der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung (TVWU) bildet den Übergang zum Festbetrieb mit Würsten vom Grill und Jungwacht-Bar auf dem Kirchplatz. Kath.KircheSt.Anton,Wettingen,Samstag,13.Juni,18Uhr. (zVg)

Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1

Mittwoch, 17. Juni, 14.30 Uhr, Gottesdienst.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12

Samstag, 13. Juni, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonntag, 14. Juni, 10 Uhr, Firmung (Abt Emmanuel, Mitwirkung: Jean Claude Nsakala und Petre Karmazichev). Musikalische Begleitung durch den Gospelchor Neuenhof unter der Leitung von Gordana Kekenovska-Kolarova. Mittwoch, 17. Juni, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche

St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3

Freitag, 12. Juni, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 13. Juni, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev); 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 14. Juni, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Christoph Albrecht); 18 Uhr, Santa Messa. Jahrzeit für Tarcisio und Maria Candoni. Mittwoch, 17. Juni, 8.45 Uhr, Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 15.30 Uhr, Rosenkranzgebet.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Untere Dorfstrasse 10

Freitag, 12. Juni, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 14. Juni, 10 Uhr, Gottesdienst in der ref. Kirche in Wettingen (Stefan Burkhard). Für Fahrdienst: 079 910 28 23.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9

Freitag, 12. Juni, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 14. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie). Montag, 15. Juni, 14.30 Uhr, begleitete Andacht.

Ins Sommerlager mit der Jubla Neuenhof Bald ist es so weit: Die Jungwacht/ Blauring (Jubla) Neuenhof verreist vom 6. bis 17. Juli ins Sommerlager. Alle Kinder der 1. bis 9. Klasse, welche gerne dabei sein und zwei unvergessliche Lagerwochen verbringen möchten, können sich bis zum 15.Juni anmelden. Nach diesem Datum können aus organisatorischen Gründen leider keine weiteren Anmeldungen mehr berücksichtigt werden. Weitere Informationen sind unter www.jubla-neuenhof.ch zu finden. (zVg)

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21

Samstag, 13. Juni, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Christoph Albrecht). Mittwoch, 17. Juni, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 14. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski).

Klosterkirche Fahr Freitag, 12. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 14. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 16 Uhr, vierstimmiges Abendgebet. Dienstag, 16. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 18. Juni, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

KIRCHLICHE HINWEISE

Workshop: «Was soll ich hier», Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Montag, 15. Juni, 19.30 Uhr.

Sing-Kafi, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 16. Juni, 9.30 Uhr.

Bridge Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 16. Juni, 19.30 Uhr.

Glaubensgrundkurs, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 17. Juni, 19 Uhr.

Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 18. Juni, 14 Uhr.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 18. Juni, 9–11 Uhr.

«MEIN GOTT»

Mitarbeiter, Freie Evangelische Gemeinde (FEG), Wettingen

Weltmeisterschaften Gerade mal elf Tage ist es her, seit die EishockeyWM 2026 zu Ende ging. Heute beginnt bereits die nächste WM. Diesmal kämpfen die Spieler allerdings nicht um eine kleine, runde Scheibe, sondern um einen runden Ball. Die Fussball-WM 2026 ist lanciert. Im Innern der präzis verarbeiteten WM-Fussbälle befinden sich Bewegungssensoren. Diese zeichnen jede Ballbewegung genau auf und vermitteln den Video-Schiedsrichterassistenten wichtige Informationen in Echtzeit. Die technologischen Fortschritte des 21. Jahrhunderts lassen grüssen.

Zweifellos mögen solche Errungenschaften beim Beurteilen von heiklen Situationen auf dem Spielfeld eine Hilfe sein. Dennoch bin ich froh, dass die Akteure, die versuchen, das runde HightechGerät im Tor unterzubringen, nach wie vor Menschen aus Fleisch und Blut sind. Sind es doch gerade ihre Spielzüge und Emotionen, die uns Zuschauer begeistern. Jeder einzelne Spieler versucht, sein ganzes Potenzial abzurufen und einzubringen. Denn schliesslich geht es um nichts weniger, als den Sieg zu erringen. Manchmal gelingts, manchmal nicht. Passt dann tatsächlich alles zusammen und es wird ein Sieg erzielt, gehen einzelne Spieler unterschiedlich mit diesem Erfolg um. Einer, der mich im Umgang mit seinen Erfolgen beeindruckt, ist Rubén Vargas. Der 27-Jährige spielt seit 2019 in der Schweizer Fussballnationalmannschaft und ist an der diesjährigen WM einer der Hoffnungsträger für unser Land. 2023 sagte er in einem Interview: «Ich widme Gott jeden Erfolg, zeige ihm so meine Dankbarkeit. Ohne ihn wäre ich nicht da, wo ich heute bin.» Solche Sportler vermitteln mir Zuversicht. Technologisch ausgereifte Fussbälle hin oder her, eines steht fest: Ehre, wem Ehre gebührt. Hopp Schwiiz!

Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch Godi Brun, diakonischer und pastoraler

KILLWANGEN

ReOpening Schützenhaus Der neu gestaltete Kulturtreffpunkt öffnet seine Tür. Mit Wurst vom Grill offeriert von der Gemeinde (solange Vorrat). Ehemaliges Schützenhaus (neben Meierbädli) bei trockenem Wetter, Donnerstag, 18. Juni, 15.30–19 Uhr.

NEUENHOF

Pro Senectute Aargau: Handharmonika/Akkordeon-Gruppe Einsteiger und Wiedereinsteiger ab 60 musizieren mit eigener Handharmonika oder Akkordeon. Kath. Pfarreiheim, Montag, 15. Juni, 14–16.30 Uhr.

Unentgeltliche Rechtsauskunft Untergeschoss Gemeindehaus, Freitag, 12. Juni, 12–13 Uhr.

SPREITENBACH

STV Spreitenbach – Frühlingswiesn Mit DJ, Festzelt, Essen, Kinderprogramm und Live-Übertragung des WM-Spiels Schweiz – Katar. Schulhaus Boostock, Samstag, 13. Juni, ab 12 Uhr; Plauschwettkampf: 16–19 Uhr, Public Viewing mit Barbetrieb ab 21 Uhr.

Wiesen und Gräser Der Natur- und Vogelschutzverein SpreitenbachKillwangen lädt zum Naturspaziergang ein. Interessierte sind herzlich willkommen. Treffpunkt: beim Sprützehüsli, Sternenplatz, Dienstag, 16. Juni, 9 Uhr.

Buchstart Versli, Fingerspiele, Lieder und eine Geschichte mit Sibylle Müller. Für Kinder von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Mitt woch, 17. Juni, 15 bis ca. 15.30 Uhr.

WETTINGEN

Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 60+ Gesungen werden Volkslieder aus nah und fern. Leitung: Christine Neuhaus. Rathaussaal, Freitag, 12. Juni, 14.30–15.45 Uhr.

«Latin Sunset Festival 2026» La tinbeats mit dem puerto-ricanischen Reggaeton-Star Jory Boy und weiteren DJs. Ab 18 Jahren. Tägi, Freitag, 12. Juni, 17–2 Uhr. Infos und Tickets: www.eventfrog.ch

«Musiknacht 2026-Licht» Über 100 Schülerinnen und Schüler präsentieren auf dem Klostergelände 30-minütige Konzerte mit Jazz, Latin, Kammermusik und mehr. Kantonsschule Wettingen, Freitag, 12. Juni, 18.15–23.45 Uhr.

Figura Theaterfestival: Anfang.Ziege.Ende Drei Spielerinnen führen mit Objekttheater und Live-Vertonung durch eine absurde Reise an den Rand der Welt. Ab 12 Jahren. FigurentheaterimGluri-Suter-Huus,Donnerstag,18.Juni, 19–19.45Uhr.Vorverkauf:www.eventfrog.ch (zVg)

Tickets und weitere Infos unter www. eventfrog.ch oder Abendkasse bei den Westschöpfen ab 17.30 Uhr.

Kamishibai – Nein heisst Nein, sagt die Maus Eine Mitarbeiterin der Gemeindebibliothek Wettingen erzählt auf Hochdeutsch eine Bilderbuchgeschichte mit dem japanischen Bildtheater Kamishibai. Anschliessend wird gebastelt. Für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Anmeldung über den Link: http://www.eveeno.com/ kamishibai2026. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 13. Juni, 10.30 Uhr.

Open Door Kunstatelier jhago-art Jeannette Hasler-Gobbi zeigt ihre farbintensive Malerei. Kunstatelier & Galerie jhago-art, Samstag, 13. Juni, 11–17 Uhr.

Klösterlifest Das Fest bietet einen Einblick in den Alltag und die Arbeit im Klösterli Wettingen. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Begegnungen, Einblicken in die Wohngruppen, Aktivitäten für Kinder sowie musikalischer Unterhaltung. Klösterli Wettingen, Samstag, 13. Juni, 11–17 Uhr.

Afrique Festival 2026 Afro-urbanes Open Air mit Uncle Waffles und internationalen Stars. Tägi, Samstag, 13. Juni, 14–2 Uhr. Tickets unter www.evenfrog.ch

Matinée des Senioren-Orchesters der Region Baden Ronja Kraft spielt als Horn-Solistin mit dem Senioren-Orchester Baden klassische Werke von Beethoven und Mozart. Aula Margeläcker, Wettingen, Sonntag, 14. Juni, 10.30–12 Uhr.

Pro Senectute Sonntags-Treff mit Mittagstisch Gemütliche Stunden erleben bei Spiel, Jass und Plaudern. Anmeldungen bis Freitag, 12. Juni, 17 Uhr, direkt bei der Gastronomie Alterszentrum St.Bernhard, Tel. 056 437 25 42. Alterszentrum St.Bernhard, Langäcker1 (Bus 1), Sonntag, 14. Juni, 11.30 Uhr.

Im Kloster Wettingen durch Raum und Zeit Die öffentliche Führung im Kloster Wettingen erzählt von seiner Gründung 1227 bis zur heutigen Nutzung als Bildungsort. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 14. Juni, 13–14 Uhr sowie 14.30–15.30 Uhr.

«1 vs 1 Switzerland Basketball» King of the Hill ist ein 1vs1-StreetballTurnier mit Ausscheidung, CashPreisen und exklusiver Kleidung. Tägi Wettingen, Sonntag, 14. Juni, 14–17 Uhr.

Orgelkonzert mit Kay Johannsen Kay Johannsen spielt Werke von Buxtehude, Bach und Mendelssohn und improvisiert zum Schluss in der Klosterkirche Wettingen. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 14. Juni, 17–18 Uhr.

Figura Theaterfestival: Stoffen puppenspiel.ch bringt ein wortloses Stück für Kinder ab 2 Jahren, das Stoffe lebendig werden lässt und Klang mit Bewegung verbindet. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Mittwoch, 17. Juni, 15–15.30 Uhr.

Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 18. Juni, 18–19 Uhr.

«DAS LETZTE WORT»

Irene HungKönig, Redaktorin

Winter für Winter dasselbe Hin und Her: «Wer kann wann und wo trainieren?», lautete die Frage. Der SV Würenlos wie auch der Rugby-Club und andere Vereine mussten sich oft anderweitig umsehen und auf Kunstrasenplätze sowie Turnhallen im unteren Furttal ausweichen. Dies hat nun ein Ende. Mit dem Ja zum Kredit von 3,84 Mio. Franken durch die Würenloser Stimmbevölkerung (Artikel Seite 12/13) sollte das Platzproblem deutlich entschärft werden.

Wie wertvoll ein Platz sein kann, den man während des ganzen Jahres bespielen kann, zeigte sich in Wettingen und Baden. Die sonst stets belegten Turnhallen konnten im Winterhalbjahr für andere Sportarten genutzt werden. Leider musste der mobile Kunstrasen in Wettingen wieder zusammengerollt und verstaut werden, da dieser vor Vandalen nicht sicher war. Dieses Argument brachte an der Gemeindeversammlung Würenlos eine Frau an, um gegen den Kredit zu stimmen. Doch: «Wenn man wegen Vandalismus nicht mehr baut, dann dürfte man gar nicht mehr bauen», sagte Fabio Blazevic, Mitglied der Jugendkommission. «Es wird wertvolle und unbezahlbare Arbeit in den Vereinen geleistet.» Das sei auch ein wichtiger Beitrag zur Integration, meinte der Jungwacht-Blauring-Leiter. Bis der neue Platz im Tägerhard eingeweiht werden kann, braucht es noch Geduld. Auch muss die Referendumsfrist noch abgewartet werden. Für die 40 Kinder auf der Warteliste des SV Würenlos besteht nun Hoffnung, dass sie dereinst ihren Lieblingssport ausüben können.

Feedback an: irene.hung@chmedia.ch

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