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Woche 14/Limmatwelle/2. April

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Donnerstag, 2. April 2026, 64. Jahrgang, Nr. 14

Finanzüberschüsse

Während die Wettinger vergangene Woche ein Minus bekannt gaben, schloss die Rechnung 2025 in Würenlos mit einem Überschuss von rund 2 Mio. und in Spreitenbach von rund 1 Mio. Franken. Neuenhof schloss mit einem Plus von 652000 Franken. (LiWe) S. 7, 11, 17

Wie gut sprechen Kinder Deutsch?

Eine vom Kanton Aargau durchgeführte und von der Universität Basel ausgewertete Spracherhebung zeigt: Nicht in allen LimmatwelleGemeinden sprechen Kinder gleich gut Deutsch, bevor sie in den Kindergarten eintreten. Ein Überblick. (LiWe) S. 14/15

INSERATE

6

Frohe

Ostern!

Mit einem Brauch aus der fränkischen Schweiz wollen Hortkinder die Würenloser Bevölkerung an Ostern erfreuen.

Vor einer Woche verzierten Kinder die Eierschalen, am Wochenende gestaltete Barbara Cook von der «Kinderoase» einen Kranz daraus. Seither ziert er den Brunnen am Haselplatz. «Wir mussten schon ein paar Eier ersetzen», sagt Cook. Sie geht davon aus, dass nicht Vandalen, sondern Tiere oder das Wetter der Deko schadeten. Die Aktion könnte der Anfang einer neuen Ostertradition im Dorf sein. (bär) S. 16/17

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Kinder verzierten die Eier, die nun den Brunnen am Haselplatz schmücken.

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Mitwirkung Teilrevision Nutzungsplanung «Tägerhardächer»

Die Entwürfe mit Erläuterungen liegen vom 2. April bis zum 13. Mai 2026 auf.

Auf der Webseite https://mitwirken-wettingen.ch können die Unterlagen eingesehen werden und die Mitwirkungseingaben eingereicht werden.

Zu den ordentlichen Bürozeiten können die Unterlagen auch bei der Abteilung Bau und Planung im Rathaus (3. Stock) eingesehen werden.

Gemeinderat

Wettingen, 19. März 2026

Baugesuch

Bauherrschaft

Kanton Aargau, Departement Finanzen und Ressourcen IMAG Tellistrasse 67 5430 Wettingen

Bauobjekt

Limmatufer Klosterinsel Wettingen, Ersatz Umzäunung Wiesen, Baumpflanzungen

Baustelle

Zollhausweg

Parzelle

340

Zusatzgesuche

Kanton

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 2. April bis 1. Mai 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine EinsichtnahmeaufderBauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Baugesuch

Bauherrschaft

Kanton Aargau, Departement

Finanzen und Ressourcen IMAG

Tellistrasse 67

5430 Wettingen

Bauobjekt

Alte Spinnerei Werkstattgebäude, Einbau Schulräume im Erdgeschoss

Baustelle

Klosterstrasse 42

Parzelle

325

Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 2. April bis 1. Mai 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Baugesuch

Bauherrschaft

Einwohnergemeinde Wettingen, Alb. Zwyssigstrasse 76, 5430 Wettingen

Bauobjekt

Öffentliche Toilette Kompotoi

Baustelle

Mooshaldenstrasse

Parzelle 1591

Zusatzgesuche Kanton

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 2. April bis 1. Mai 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

Baugesuch

Bauherrschaft

Hächler AG Immobilien, Tägerhardstrasse 118, 5430 Wettingen

Bauobjekt

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Zusatzgesuche keine

Die öffentliche Planauflage erfolgt vom 2. April bis 1. Mai 2026 ausschliesslich online über www. amtliche-nachrichten.ch. Eine Einsichtnahme auf der Bauverwaltung ist nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache möglich. Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat im Doppel während der Auflagefrist einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Abteilung Bau und Planung

AUS DER GEMEINDE

Glückwünsche zum Geburtstag Der Gemeinderat gratuliert Ferdinand Thüringer herzlich zum 90. Geburtstag, den er am 29. März feiern konnte, und wünscht alles Gute, Zuversicht sowie gute Gesundheit.

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen bleiben vom Freitag, 3., bis und mit Montag, 6. April, geschlossen. Informationen bei einem Todesfall (Bestattungsamt) sind über die Telefonnummer 056 437 71 11 erhältlich. Die Polizei ist in dringenden Notfällen über die Telefonnummer 117 erreichbar. Ab Dienstag, 7. April, sind alle Abteilungen zu den normalen Öffnungszeiten wieder für die Bevölkerung da.

VERMISCHTES

Wiedereröffnung der Klosterkirche Wettingen und des Museums Am Ostermontag, 6. April, öffnet die Klosterhalbinsel Wettingen ihre Tore mit einem abwechslungsreichen Spezialprogramm für die ganze Bevölkerung.

Nach einjähriger Restaurierung erstrahlen die Klosterkirche Wettingen und das Museum im neuen Glanz. Auf einer Führung können Besucherinnen und Besucher die frisch restaurierte Klosterkirche und die neu gestaltete Dauerausstellung in Kreuzgang und Mönchskirche entdecken. Im Parlatorium finden Diskussionsrunden für Erwachsene und Familien statt. Zudem können Familien Glocken basteln und ihr Glück beim beliebten Kloster-Memory versuchen. Auf der kniffligen Rätseltour «Die verborgene Botschaft» entdeckt Gross und Klein die Klosterhalbinsel Wettingen interaktiv. Mehrere Gastrobetriebe sorgen den ganzen Tag über für feine Verpflegung. Alle Infos unter www.museumaargau.ch/klosterhalbinsel-wettingen. Klosterhalbinsel Wettingen, Montag, 6. April, 10–17 Uhr.

Wiedereröffnung am 6. April. zVg

Die Artistinnen zeigten am Vertikaltuch ihr Können. zVg

«Let’s Move» begeistert

Wer am vergangenen Wochenende die Sporthalle der Kantonsschule Wettingen betrat, sah Ungewohntes: Wo sonst Bälle prellen und Sprintstarts geübt werden, pulsierte eine Bühne voller Licht, Farbe und Energie.

Seit 1992 zeigen Schüler und Schülerinnen der Kantonsschule Wettingen an der legendären Schulshow «Let’s Move» Choreografien und Ideen, die im Sportunterricht entstanden sind – mit Kreativität, tänzerischem Können und Teamgeist. Dieses Jahr zum 16. Mal. Über 300 junge Erwachsene standen auf der Bühne. Insgesamt 20 Tanz- und Akrobatiknummern füllten den

Abend – ein Programm, das vom ersten Takt an Fahrt aufnahm und das Publikum bis zum Schlussapplaus mitriss.

Das Programm war vielfältig: mitreissende Hip-Hop-Moves, epische Jazz- und Contemporary-Tänze sowie eine feurige Salsa-Rueda. Und selbstverständlich hätte niemand die berühmte Elvis-Show verpassen wollen: Mit exklusiven Kostümen und einem Hauch Nostalgie brachte die Fachschaft Sport den King stilecht wieder auf die Bühne.

Auch die akrobatischen Freifächer zeigten eindrucksvoll, was Präzision und Kraft bewirken können: Beim Geräteturnen sorgten perfekte Landungen für spontane Zwischenapplause, während die

Artistinnen am Vertikaltuch mit luftigen Drehungen die Schwerkraft herausforderten.

Gut zwei Stunden dauerte dieses abendfüllende Spektakel aus Rhythmus, Bewegung und jugendlicher Lebensfreude. Vom ersten Spot bis zum finalen Applaus blieb die Stimmung hoch und das Tempo pulsierend.

«Let’s Move» findet im Zweijahresrhythmus statt, was für das Publikum bedeutet: Schon jetzt darf man sich auf die nächste Ausgabe freuen. Wer die Show dieses Jahr verpasst hat, sollte sich den Termin für 2028 bereits merken. Denn wenn die Kantonsschule Wettingen zur Bewegung ruft, bleibt garantiert niemand lange sitzen. (zVg)

Das Finale mit Schlusstanz aller Beteiligten. zVg

BILDER IM FOKUS

von Roger

Fotografiert von Gaby Kost

Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.

Fotografiert von Gaby Kost

Fotografiert von Maria Misteli

Co-Präsidium: Mario Widmer und Alice Gartner (stehend) führten mit dem Vorstand durch

«Ich hoffe auf viele

Volle Reihen an der GV und neue Gesichter unter den Mitgliedern: Wie der Verein vom Zuwachs profitiert und warum sich Netzwerken jetzt besonders lohnt.

MELANIE BÄR

Grossaufmarsch an der ersten ordentlichen Generalversammlung des Handels- und Gewerbevereins Wettingen-Neuenhof: Rund 150 Anwesende, davon 100 Stimmberechtigte, erschienen vor einer Woche im Tägi. Im August 2025 hatten sich die Vereinsmitglieder aus Neuenhof den Wettingern angeschlossen (die Limmatwelle berichtete). «Insgesamt sind wir jetzt 289 Mitglieder», informierte Stefan Buschauer, Mitglie-

«Wir sind jetzt 289 Mitglieder. Das macht uns zu einem der grössten Gewerbevereine im Kanton.»

STEFAN BUSCHAUER, VORSTANDSMITGLIED

der-Verantwortlicher im Vorstand, und fügt an: «Das ist eine richtig starke Zahl und macht uns zu einem der grössten Gewerbevereine im Kanton Aargau.»

Einige der neuen Mitglieder nutzten die Gelegenheit, um ihre Dienstleistungen vor den Gewerblern anzupreisen. Treuhänder Patrick Croket: «Wenn ihr eure Steuererklärung nicht machen wollt, dann könnt ihr zu mir an die Schartenstrasse kommen.» «Falls du nicht alles machen kannst, bin ich auch noch da», konterte Treuhänderin Angela Harte lachend, ein weiteres Neumitglied.

Wechsel bei den Finanzen Statt Abendveranstaltungen gibt es heuer mehr Anlässe über Mittag für die Gewerbler. Dank dem Zuwachs aus Neuenhof gibt es Aufschwung beim Nachwuchs. Wenn im September die Berufsschau «Schule trifft Wirtschaft» stattfindet, werden auch Schülerinnen und Schüler aus Neuenhof dabei sein. «Ich hoffe auf viele Anmeldungen von euch», sagte Tim Voser, der im Vorstand für Projekte und Anlässe zuständig ist. Finanziell steht der Gewerbeverein trotz einem Verlust von 1184 Franken gut da. Das Eigenkapital beträgt rund 140000 Franken. Grund genug, die Mitgliederbeiträge unverändert bei 250 Franken zu belassen. Eine Stabsübergabe gab es im Vorstand bei den Finanzen. Nathalie Hauri gab das Amt ab. Als Nachfolgerin wurde Nicole Strebel gewählt. Die 43-Jährige hat vor zwei Jahren ein Unternehmen im Finanzbereich gegründet.

Fotografiert
Egloff

die Generalversammlung.

Anmeldungen»

Rund 150 Personen nahmen an der Generalversammlung teil.

VERMISCHTES

Klangwelten des Südens Ana Turkalj (Cello) und Nejc Grm (Akkordeon) konzertieren in der Kapelle Brunnwiese. Zu hören ist unter anderem der «Grand Tango» von Astor Piazzolla – ein Werk voller rhythmischer Spannung und klanglicher

Kontraste – ebenso wie «Andaluza» aus den Danzas Españolas von Enrique Granados, das die schimmernde, lyrische Seite Spaniens aufscheinen lässt. Kapelle Brunnenwiese, Wettingen, Samstag, 11. April, 18 Uhr. Freier Eintritt, Kollekte. (zVg)

PARTEINOTIZEN

EVP Wettingen-Limmattal zu Hitachi Die EVP begrüsst die Ansiedelung von Hitachi Energy im Gebiet Tägerhardächer. Damit könnten rund 1000 hoch qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze im Kanton Aargau gesichert und in einem weiteren Schritt bis zu 2000 zusätzliche Stellen geschaffen werden. Für Wettingen und die gesamte Region stellt dies eine bedeutende Investition in die wirtschaftliche Entwicklung dar. Besonders hervorzuheben ist aus Sicht der EVP das Engagement des Unternehmens im Bereich klimafreundlicher und klimaneutraler Stromproduktion. Dies passt zu den energie- und klimapolitischen Zielsetzungen der Region und stärkt deren Innovationskraft. Gleichzeitig sind positive Effekte auf die Steuereinnahmen zu erwarten. Verkehrstechnisch ist der Standort ideal gelegen. Bestehende Busverbindungen werden in Zukunft ergänzt mit der S-Bahn-Haltestelle Tägerhard. Ebenfalls liegt der Autobahnanschluss direkt neben dem zukünftigen Campus. Die neuen Arbeitsplätze werden dazu beitragen, dass der Druck auf den Wohnungsmarkt hoch bleiben wird. Dies ist aber nicht negativ zu bewerten, sondern es zeigt, wie attraktiv und lebenswert die Region ist.

Für die EVP Wettingen-Limmattal ist jedoch klar, dass die Ansiedlung mit sorgfältigen Begleitmassnahmen einhergehen muss. Zentral sind eine vorausschauende Verkehrsplanung sowie eine hochwertige Durchgrünung des Areals. Dadurch können mögliche negative Auswirkungen reduziert werden.

Die EVP setzt auf ein langfristiges Engagement mit verlässlichen Arbeitsplätzen. Lukas Rechsteiner

SP Wettingen zu GVK Raum Baden: Wichtiger Schritt, es braucht aber mehr Die SP Wettingen begrüsst das Gesamtverkehrskonzept (GVK) Raum Baden grundsätzlich. Zentral für die SP ist es, Verkehrsprobleme im Zusammenspiel von Siedlungsentwicklung, ÖV, Fuss- und Veloverkehr anzupacken. Das GVK setzt insbesondere beim ÖV und beim Veloverkehr wichtige Impulse. Es braucht aber weitere Akzente. Besonders positiv: Die geplante ÖVDrehscheibe am Bahnhof Wettingen stärkt den ÖV. Die vorgesehenen Umgestaltungen der Seminar-, Schwimmbadund Landstrasse sind ebenfalls wichtig. Sie ermöglichen sicherere Querungen für Fuss- und Veloverkehr und schaffen mehr Raum für den ÖV. Solche Massnahmen kommen allen zugute: von den Jüngsten auf dem Schulweg – bis zum Gewerbe im Umschlagverkehr.

Was es braucht: Bei der Umsetzung des GVK ist Konsequenz zugunsten von ÖV und Velos gefragt. Die Entflechtung des Brückenkopfs Ost der Hochbrücke ist nachvollziehbar. Schleichverkehr in den Quartieren gilt es generell zu verhindern. Massnahmen wie Tempo 30 müssen zwingend thematisiert werden – sie fehlen bisher.

Das grosse Potenzial des Busnetzes ist konsequent auszuschöpfen. Für die Anbindung ins Aaretal und nach Waldshut soll die S-Bahn gestärkt werden. Und: Ob mit oder ohne Hitachi – es braucht eine S-Bahn-Haltestelle Tägi Ost.

Was die SP kritisch sieht: Ohne klare Priorisierung droht dem GVK Wirkungsverlust – wegen der hohen Komplexität und der vielen Massnahmen. Auch darum muss der Mitwirkungsprozess fortgeführt werden. Andreas Freudig

Nathalie Hauri gab die Finanzen ab und trat aus dem Vorstand zurück.
Nicole Strebel wurde in den Vorstand gewählt.
Konzertabend mit Ana Turkalj und Nejc Grm.
Roberto Boasso

CHECKÜBERGABE

Rotary Club Unter dem Motto «Tanzen für einen guten Zweck» fand Anfang Jahr die 15. Ausgabe der Midlife-Party in Baden statt.Mit der Party sollten nicht nur die Gäste einen tollen Abend haben, sondern auch ein guter Zweck sollte unterstützt werden. Der Überschuss von 5000 Franken wurde der ROKJ, Rotary für Kinder und Jugendliche, überreicht. Die Organisation hilft sozial oder wirtschaftlich benachteiligten Jugendlichen in der Region, ihr Potenzial und ihre

INSERATE

Das OK der Midlife-Party übergibt den Check in Höhe von 5000 Franken an Rotary für Kinder und Jugendliche. zVg 5400Baden

Übergabe: (v.l.) OK-Mitglieder Karl Spörri und Beat Huser übergeben den Check an Arwo-Geschäftsführer Roland Meier und OK-Mitglied Christian Wassmer. zVg

Talente zu entwickeln. Die Checkübergabe fand Mitte März statt. LiWe/zVg

KAB Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) unterstützt mit ihrem Weihnachtsbaumverkauf die Arwo. Die Stiftung unterstützt Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Aus dem letztjährigen Verkauf ergab sich eine Spende von 2700 Franken. Es werden auch andere soziale Institutionen wie Brücke Le Pont, ein Hilfswerk der KAB, unterstützt. LiWe/zVg

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AUS DER GEMEINDE

Jahresrechnung 2025 Die Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde Neuenhof weist, bei einem unveränderten Steuerfuss von 112%, einen Ertragsüberschuss von 652000 Franken aus. Mit einem um 3,2 Mio. Franken höheren Betriebsaufwand fällt sie damit um rund 330000 Franken besser aus als die Rechnung 2024.

Ausserdem wurde eine Einlage in Fonds der Mehrwertabgabe von rund 3,2 Mio. Franken verbucht, wovon 1,7 Mio. Franken an Mehrausgaben auf den Transferaufwand fallen. Weitere Mehrausgaben entstanden beim Sach- und übrigen Betriebsaufwand von 450000 Franken sowie bei Abschreibungen des Verwaltungsvermögens mit 325000 Franken. Demgegenüber stehen Minderausgaben von 263000 Franken im Personal- und Finanzaufwand.

Der betriebliche Ertrag fiel um 7,5 Mio. Franken höher aus als budgetiert, wobei der Ertrag der Mehrwertabgabe von 3,2 Mio. Franken im Fiskalertrag enthalten ist. Ohne die Berücksichtigung der Mehrwertabgabe lägen die Mehreinnahmen bei den Steuern bei 2,9 Mio. Franken.

Weitere Mehreinnahmen ergab es beim Entgeld mit 665000 Franken, beim Finanzertrag mit 115000 Franken und beim Transferertrag mit 438000 Franken.

Das Ergebnis aus Finanzierung schloss schliesslich um 120000 Franken besser ab als budgetiert.

GENERALVERSAMMLUNG

Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung Am Montag, 2. März, fand die 42. Generalversammlung der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung (TVWU) statt. Präsident Martin Vogt eröffnete die Versammlung und begrüsste neben den Aktivmitgliedern auch zahlreiche Passiv-, Gönner- und Ehrenmitglieder.

Die Traktanden wurden speditiv behandelt. Die Jahresberichte von Präsident und Instruktor Urs Hunziker fielen ausführlicher aus und zeigten ein intensives Vereinsjahr mit vielen Auftritten. Die Jahresrechnung 2025 sowie das Budget 2026 wurden einstimmig genehmigt. Das Traktandum Wahlen führte Toni Möckel als Tagespräsident durch. Präsident Martin Vogt, der musikalische Leiter Urs Hunziker, Vize- und Kassierin Brigitta VogtSchmid, HWK-Vertreterin Linda Türler sowie die Revisoren Eveline Willi und Albert Sardella wurden in ihren Ämtern bestätigt. Alle nahmen die Wahl an und wurden herzlich beglückwünscht. Auch das Jahresprogramm

Ergebnis Einwohnergemeinde ohne Spezialfinanzierungen. zVg

Bei der Investitionsrechnung ergeben sich Nettoinvestitionseinnahmen in der Höhe von 869000 Franken. Die Selbstfinanzierung beläuft sich auf 6,26 Mio. Franken. Dem budgetierten Finanzierungsfehlbetrag von 320000 Franken steht ein effektiver Finanzierungsüberschuss von rund 7,16 Mio. Franken (Vorjahr Finanzierungsüberschuss von 4,53 Mio. Franken) gegenüber. Im Zuge der Überarbeitung der Anlagenbuchhaltung wurden Beträge in Höhe von 1,48 Mio. Franken vom Verwaltungsvermögen ins Finanzvermögen übertragen, was jedoch lediglich eine Verschiebung der Vermögenswerte darstellt und keinen Geldfluss zur Folge hatte.

Es präsentiert sich eine erfreuliche Jahresrechnung mit einem nicht erwarteten Ertragsüberschuss. Dies setzt ein sehr positives Zeichen. Dennoch darf der Jahresabschluss 2025

auch nicht falsche Erwartungen schaffen. Es wird daher weiterhin erforderlich sein, mit gutem Blick in die Zukunft die Budgetierung der nächsten Jahre mit Bedacht vorzunehmen und insbesondere den absehbaren Investitionen in den Unterhalt und für erforderliche Ergänzungsbauten des öffentlichen Rechts frühzeitig Rechnung zu tragen.

So ist unter Hinweis auf den Finanzplan nach wie vor davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren eine leichte Erhöhung des Steuerfusses erforderlich sein könnte, um damit die Verschuldung moderat zu halten und um kurzfristige Steuerfussspitzen zu vermeiden.

Alte Feuerwehrkleidung, Verwendung und Weitergabe Die Feuerwehr Neuenhof wurde im Sommer 2025 mit neuen Arbeitsanzügen ausgerüstet, da die bisherige Bekleidung aus

dem Jahr 2010 stammte und den aktuellen Sicherheitsanforderungen nicht mehr entsprach. Insgesamt verfügte die Feuerwehr über 65 Arbeitsjacken und 58 Arbeitshosen der alten Ausrüstung, die nicht mehr weiterverwendet werden konnten. Ein Feuerwehrangehöriger wird diese Kleidungsstücke nach Albanien transportieren, wo sie einer sinnvollen Weiterverwendung zugeführt und unentgeltlich abgegeben werden. Mit dieser Weitergabe kann die ausgemusterte Ausrüstung weiterhin genutzt werden und gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zur Unterstützung vor Ort geleistet werden.

Öffnungszeiten über Ostern – Gemeindeverwaltung geschlossen Die Türen der Gemeindeverwaltung bleiben ab Gründonnerstag, 2. April, 11.30 Uhr, bis Ostermontag, 6. April, geschlossen. Die Verwaltung ist am Gründonnerstag, 2. April von 14–16 Uhr noch telefonisch erreichbar. In dringenden Fällen sind folgende Pikettdienstnummern erreichbar: Polizei Regionalpolizei Wettingen-Limmattal: 117; Feuerwehr (Notruf): 118; Elektrizität Wasser Neuenhof (ewn), Störungsdienst: 056 200 94 00; Bauamt (Notruf); 056 416 23 33; Bestattungsamt (Todesfälle): 056 416 21 76.

Termine Karfreitag, 3. April, und Ostermontag, 6. April: Gemeindehaus geschlossen; 4.–19. April: Schulferien.

2026 wurde einstimmig angenommen. Es fällt zwar etwas weniger umfangreich aus als im Vorjahr, verspricht aber erneut attraktive Auftritte. Besonders erfreulich war die Aufnahme eines neuen Aktivmitglieds: Lucas Messmer wurde mit Applaus in den Verein aufgenommen.

Im Traktandum «Verschiedenes» standen Dank und Anerkennung im Mittelpunkt. Die Aktiven sowie Instruktor Urs Hunziker wurden für ihren grossen Einsatz gewürdigt. Zudem wurde Roman Aellig für seine 20-jährige Aktivmitgliedschaft und seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Als Zeichen der Anerkennung erhielt er einen Pullover mit Vereinslogo und Jubiläumskennzeichnung. Weitere Ehrungen gingen an Albert Sardella, der die TVWU im Oktober 2025 an die Expo in Osaka begleitete und dort engagiert als Souvenir-Verteiler im Einsatz stand. Eveline Willi wurde für 15 Jahre Tätigkeit als Revisorin mit einem Blumenstrauss geehrt. Auch Katja Möckel (Fotografie), Brigitta Vogt-Schmid (Rei-

Roman Aellig wurde zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt einen Pullover mit Vereinslogo.

seorganisation und Hintergrundarbeit) sowie Linda Türler (HWK-Vertretung) wurden für ihr Engagement mit persönlichen Aufmerksamkeiten ver-

Auch Albert Sardella wurde geehrt und erhielt ein T-Shirt mit besonderem Druck. zVg

dankt. Zum Abschluss dankte Präsident Martin Vogt allen Anwesenden. Die Versammlung wurde um 19.57 Uhr geschlossen. (zVg)

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Öffnungszeiten über Ostern –Gemeindeverwaltung geschlossen

DieTürenderGemeindeverwaltungbleibenab Gründonnerstag, 2. April 2026, 11.30 Uhr, bis Ostermontag, 6. April 2026, geschlossen.DieVerwaltungistamGründonnerstag,2.April2026von 14.00–16.00Uhrnochtelefonischerreichbar.IndringendenFällen sindfolgendePikettdienstnummernerreichbar:

Polizei RegionalpolizeiWettingen-Limmattal 117

Feuerwehr Notruf 118 ElektrizitätWasser Störungsdienst 056 200 94 00 Neuenhof(ewn)

Bauamt Notruf 056 416 23 33

Bestattungsamt Todesfälle 056 416 21 76

DiePikettdienstnummernsindebenfallsaufderWebseite (www.neuenhof.ch)aufgeschaltet.

DerGemeinderatunddasVerwaltungsteamwünschenschöne Ostertage.

Die Generationenarbeit Neuenhof organisiert für die Einwohnenden 60+ einen Ausflug mit dem Reisebus zur Glasi Hergiswil am Vierwaldstättersee

Wann: Dienstag, 9. Juni 2026

Treffpunkt: 8.00 Uhr, Gemeindeparkplatz

Abfahrt: 8.15 Uhr

Ankunft Hergiswil: ca. 10.00 Uhr

Start Museum Glasi Hergiswil: 10.30 Uhr

Mittagessen: 11.45 bis 14.15 Uhr

Schiff-Fahrt nach Luzern: 14.39 Uhr

Rückreise von Luzern nach Neuenhof: ca. 16.00 Uhr

Preis: Fr. 85.00 pro Person inkl. Carfahrt, Mittagessen, Eintritt Museum und Schiff-Fahrt

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Sie können die Anmeldung in den Gemeindebriefkasten werfen oder am Schalter am Eingang abgeben. Die Anmeldung kann auch per Post oder E-Mail geschickt werden:

Soziale Dienste Neuenhof KESD, Generationenarbeit Zürcherstrasse 107 5432 Neuenhof enza.siino@neuenhof.ch

Tel. 079 515 29 14

Sie werden dann eine Anmeldebestätigung mit Einzahlungsschein erhalten.

Anmeldeschluss ist der 30. April 2026.

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GEMEINDE NEUENHOF Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr. 2026-0006

Bauherrschaft:Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG, Taubenstrasse 16, 3003 Bern

Lage: Zürcherstrasse

Parz.Nr. 2424 + 2418

Bauvorhaben: LSVA III – Erfassungssystem Strasse (ESTR)

Rechtsmittelfrist: Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 6. Mai 2026

Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Gesuchunterlagen während der Zeit vom 7. April bis 6. Mai 2026 im Gemeindehaus öffentlich auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat, 5432 Neuenhof, schriftlich im Doppel einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung Neuenhof

Ehre und Meilenstein für Lorito

Kickboxer Fabian Lorito steht vor seinem nächsten grossen Kampf. Der Neuenhofer tritt an der K-1-Genki in Tokio an.

IRENE HUNG-KÖNIG

Er ist bereits Wako-Pro-Welt- und -Europameister: der in Neuenhof aufgewachsene Fabian Lorito. Nun steht mit dem Kampf am 11. April in Tokio ein weiterer Meilenstein an. Lorito tritt an der renommierten Organisation K-1-Genki an – «einer der traditionsreichsten und bedeutendsten Plattformen im internationalen Kickboxen. Mein Gegner ist der Deutsche Lukas Achterberg», sagt Fabian Lorito.

«Dieser Kampf hat für mich eine besondere Bedeutung: Ich gehöre zu einer sehr kleinen Gruppe von Schweizer Athleten, die jemals bei K-1 in Japan kämpfen durften. Vor mir haben unter anderem die Legende Andy Hug sowie weitere wenige Schweizer diesen Schritt geschafft. Ich bin erst der vierte Schweizer überhaupt, der diese Bühne betreten darf», erklärt er stolz.

Mehr als pure Gewalt

Fabian Lorito ist 26-jährig und gelernter Automobilfachmann EFZ. Mittlerweile geht er ganz in seinem Sport als Profi-Kickboxer auf. Kickboxen sei viel mehr als pure Gewalt: «Es steckt viel mehr dahinter, näm-

PARTEINOTIZ

Die Mitte Neuenhof Präsident der Ortspartei Die Mitte Neuenhof, Marco Hürsch, durfte rund 20 Mitglieder und Gäste zur diesjährigen ordentlichen Generalversammlung begrüssen. Im Jahresbericht fasste der Präsident das abgelaufene Wahljahr zusammen, nach welchem die Ortspartei erstmals seit vielen Jahren nicht mehr im Gemeinderat vertreten ist und nicht mehr den Gemeindeammann stellt. Diese neue Oppositionsrolle ermöglicht es der Partei, gewisse Themen gegenüber dem Gemeinderat deutlicher zu fordern und profilierter aufzutreten. Gleichzeitig ist es für die Ortspartei mit Blick auf die nächsten Wahlen wichtig, die eigene Personalplanung als Daueraufgabe zu verstehen. In diesem Sinne geht die Partei mit viel Schwung und Engagement in die neue politische Legislatur 2026–2029.

Am Schluss des offiziellen Teils durfte der Präsident verschiedene Ehrungen und Verabschiedungen durchfüh-

lich Technik, Taktik, körperliche und mentale Stärke. Sich mit anderen Athleten zu messen, gefällt mir allgemein am Kampfsport.»

Der Kampf am 11. April sei nicht nur sportlich ein grosser Meilenstein, sondern auch eine grosse Ehre, die Schweiz und insbesondere den Aargau international zu vertreten, sagt er. Lukas Achterberg, sein Gegner, ist zwei Meter gross und hat

Anfang Februar das K-1-World Championship Tournament in Tokio gewonnen. Eigentlich war der 29-jährige Deutsche als Reservist auf dem Tableau aufgeführt, bis sich einer der anderen Kämpfer verletzte. So kam Achterberg zu seinem Einsatz, den er sogleich zum Sieg nutzte.

Kein einfaches Unterfangen für Fabian Lorito. Doch an Selbstbe-

Ehrengast war der neue Gemeindeammann von Wettingen Markus Haas. zVg

ren, die Ausdruck dessen sind, was die Vertreter der Ortspartei in den vergangenen Jahren für die Gemeinde Neuenhof geleistet haben. So durften Doris Joller, Gabi Stäuble und Viviane Feuz für ihre langjährige Tätigkeit in der Finanzkommission einen schönen Blumenstrauss entgegennehmen. Guido

Schilliger als langjähriges Mitglied der Steuerkommission erhielt einen feinen Tropfen. Und schlussendlich durfte der scheidende Gemeindeammann Martin Übelhart ein schönes Präsent für sich und seine Ehefrau Brigitte entgegennehmen mit dem besten Dank der Ortspartei für die geleisteten Dienste für die Gemeinde Neuenhof. Dabei hat der Präsident die Worte zitiert, die Martin Übelhart anlässlich seiner letzten Ortsbürgergemeindeversammlung geäussert hat. Respekt und Anstand vor allem den Bürgern gegenüber, die sich für die Gemeinde engagieren, ist Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gemeinde.

Nach Abschluss des offiziellen Teils durfte der Präsident den Ehrengast aus Wettingen, Markus Haas, auf das Podium bitten. Auf die Fragen nach seiner Herkunft und seiner neuen Rolle als Gemeindeammann hat der Gemeindeammann von Wettingen elo-

wusstsein und Können mangelt es dem Champion nicht. «Ich habe meine gesamte sportliche Laufbahn in der Schweiz aufgebaut, trainiere unter anderem im David Gym Zürich West und konnte bereits internationale Erfolge feiern – unter anderem den Gewinn des Wako-ProWeltmeistertitels durch Knock-out sowie den Europameistertitel gegen einen Top-10 Glory-Kämpfer.»

quent geantwortet und dabei preisgegeben, dass sein Urgrossvater vor vielen Jahren Gemeindeammann von Neuenhof war und er während seiner Jugend viel Zeit bei seiner Grossmutter in Neuenhof verbracht hat. Darüber hinaus wurde im Verlauf des Podiumgesprächs klar, dass zwischen Wettingen und Neuenhof viel Potenzial für eine konstruktive und zukunftsgerichtete Zusammenarbeit besteht und es Aufgabe der politischen Verantwortlichen sei, dieses Potenzial zu nutzen. Denn Neuenhof und Wettingen sind bedeutende Teile einer gemeinsamen Region, deren Grenzen jeweils nicht an der Gemeindegrenze enden.

In diesem konstruktiven und positiven Sinne wurde die Generalversammlung geschlossen und die Parteimitglieder und die Gäste haben sich bis spät in die Nacht bei einem Glas Rotwein bestens unterhalten. Marco Hürsch

Fabian Lorito (r.) steht vor seinem nächsten grossen Kampf. zVg

KILLWANGEN

WANDERGRUPPE KILLWANGEN

Unter dem Motto «Wandern geht immer» traf sich am Samstag, 28. März, eine kleine Gruppe Wanderfreudiger am Bahnhof Killwangen. Mit dem Zug startete der Ausflug nach Aarburg. Bei winterlichem, wechselhaftem Wetter führte die rund dreistündige Wanderung zum 1000er-Stägeli, über den Born/Oltnerberg nach Olten. Wohlverdient war dann der warme Kaffee am Schluss der Wanderung in Olten. Ein Dank gilt Thomi Telle für die Organisation im Auftrag der Generationen-Kultur-Kommission Killwangen. Die Wandergruppe freut sich auf ein Wiedersehen bei der nächsten Wanderung am 28. Mai. (zVg)

INSERATE

Hü pp iL ed er un dT ex ti lAG

AUS DER GEMEINDE

Pikettdienst über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben von Karfreitag, 3. April, bis und mit Ostermontag, 6. April, geschlossen. Bei Todesfällen ist das Bestattungsamt via Pikettdienst unter der Nummer 079 559 73 00 erreichbar.

Gemeinderat Killwangen legt Grundlagen für erfolgreiche Zusammenarbeit und zukünftige Entwicklung Der Gemeinderat hat sich im Rahmen eines extern geführten Workshops intensiv mit der zukünftigen Ausrichtung, der Zusammenarbeit und der Umsetzung strategischer Ziele auseinandergesetzt. Ziel des Workshops war es, die Weichen für eine wirkungsvolle Gemeindearbeit in den kommenden Jahren zu stellen.

Im Zentrum der Klausur stand die Frage, woran konkret sichtbar wird, dass sich die Gemeinde in den nächsten vier Jahren positiv weiterentwickelt. Aufbauend darauf wurden gemeinsame Ziele definiert und erste Schritte zur Umsetzung erarbeitet. Ein wichtiger Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderates. In verschiedenen Arbeitssequenzen wurde reflektiert, wie Kommunikation klarer und effizienter gestaltet werden kann. Ebenso wurden Kriterien für erfolgreiche Sitzungen festgelegt, um Entscheidungsprozesse künftig verbindlicher und zielgerichteter zu gestalten.

Ziel des Workshops war es, die Weichen für eine wirkungsvolle Gemeindearbeit in den kommenden Jahren zu stellen. zVg

zu machen und bei Bedarf rasch reagieren zu können. Besonderes Augenmerk galt zudem der Führungskultur. Der Gemeinderat definierte gemeinsame Prinzipien für die Zusammenarbeit, darunter eine offene Kommunikation, klare Entscheidungsfindung sowie ein konstruktiver Umgang mit unterschiedlichen Meinungen. Ziel ist es, eine Arbeitskultur zu schaffen, die von Verbindlichkeit, Transparenz und gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. Auch der Umgang mit Fehlern wurde thematisiert: Diese sollen künftig als Lernchance genutzt werden, um Prozesse kontinuierlich zu verbessern und Innovation zu fördern.

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Ih rF ac hb et ri eb fü rL ed er un dT ex ti l

Fa hr ze ug e·W ohne n·O bj

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Ein weiterer zentraler Bestandteil war die Entwicklung einer konkreten Roadmap. In Kleingruppen wurden messbare Teilziele für die kommenden Monate erarbeitet und mit klaren Meilensteinen versehen. Dabei wurde auch festgelegt, wie die Umsetzung regelmässig überprüft wird, um Fortschritte sichtbar

Zum Abschluss des Workshops einigten sich die Mitglieder des Gemeinderates auf konkrete Massnahmen, die sie unmittelbar in ihrem Arbeitsalltag umsetzen wollen. Zudem wurden Mechanismen vereinbart, um die Zielerreichung regelmässig zu überprüfen und nachhaltig sicherzustellen.

Mit dem Workshop hat der Gemeinderat eine wichtige Grundlage geschaffen, um die zukünftige Entwicklung der Gemeinde Killwangen aktiv, strukturiert und gemeinsam voranzutreiben.

GEMEINDE KILLWANGEN

Gesuche um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei der Gemeinde Killwangen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

• Ormos Márk László, 1980, männlich, Ungarn, Rütenenstrasse 19, 8956 Killwangen

• Ormosné Rajity Szandra, 1980, weiblich, Ungarn, Rütenenstrasse 19, 8956 Killwangen

• Ormos Anna, 2016, weiblich, Ungarn, Rütenenstrasse 19, 8956 Killwangen

• Ormos Mark, 2017, männlich, Ungarn, Rütenenstrasse 19, 8956 Killwangen

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seiner Beurteilung einfliessen lassen.

Gemeindekanzlei Killwangen

INSERATE

GEMEINDE KILLWANGEN Baugesuch

Baugesuchsnummer: BG 2026-04

Bauherrschaft:

Bauherrschaft: Carine Firan, Buechbühlstrasse 11, 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Buechbühlstrasse 11, 8956 Killwangen (Parz. Nr. 421)

do. Buechbühlstrasse 11, muss einen Antrag sowie eine Begründung

Bauvorhaben: Neubau Zaun Zusatzbewilligung des Bundes/Kantons: keine Das Baugesuch liegt vom 2. April 2026 bis 4. Mai 2026 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an denGemeinderatKillwangenzurichten.Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Gemeinderat Killwangen

Ein Zeichen für die Umwelt gesetzt

Rund 50 engagierte Helferinnen und Helfer machten den Waldreinigungstag in Spreitenbach zu einem vollen Erfolg. Gemeinsam setzten sie ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein und Zusammenhalt –generationenübergreifend und mit viel Einsatz.

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Samstag, 21. März, der diesjährige Waldreinigungstag in Spreitenbach statt. Rund 50 engagierte Helferinnen und Helfer folgten dem

AUS DER GEMEINDE

Rechnungsabschluss 2025 Die Verwaltungsrechnung 2025 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1062314.61 Franken ab. Dieser wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Im Rahmen der Budgetierung war ursprünglich ein Aufwandüberschuss von 1113000 Franken vorgesehen. Damit bewegt sich die Jahresrechnung auf dem Niveau des Vorjahres 2024, in welchem ein Ertragsüberschuss von 967426.87 Franken erzielt wurde.

Zum erfreulichen Rechnungsergebnis beigetragen haben insbesondere: • tiefere Kosten der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal (350000 Franken); • ein besseres Nettoergebnis der Feuerwehr (90000 Franken); • geringere Nettokosten im Bildungsbereich (200000 Franken); • ein um 1000000 Franken besseres Ergebnis in der sozialen Sicherheit; • Einsparungen im Be-

Aufruf und setzten sich gemeinsam für eine saubere Umwelt ein. Von Gross bis Klein, von Jung bis Alt –alle Generationen waren vertreten und packten tatkräftig mit an. Nach der Begrüssung machten sich die Teilnehmenden, ausgerüstet mit Handschuhen, Greifzangen und Kehrichtsäcken, auf den Weg in den Wald. Mit viel Einsatz wurde der Unrat eingesammelt und fachgerecht entsorgt. Besonders erfreulich war die Teilnahme einer Delegation der Clean Force vom Jugendtreff Spreitenbach, die den Anlass tatkräftig

unterstützte. Auch für das leibliche Wohl war wieder bestens gesorgt: Der Männerkochclub Spreitenbach verwöhnte die fleissigen Helferinnen und Helfer im Anschluss an die Arbeit mit feinen Speisen. Ein herzliches Dankeschön gilt ihnen sowie allen Teilnehmenden, die diesen Anlass möglich gemacht haben.

Der nächste Einsatz der Nachhaltigkeitskommission steht bereits bevor: Am 2. Mai findet der Neophytentag auf der Limmatinsel statt. Helfende Hände sind auch dort herzlich willkommen. (zVg)

reich Verkehr und Nachrichtenübermittlung (500000 Franken); • ein deutlich übertroffenes Steuerergebnis (1300000 Franken).

Dem gegenüber standen höhere Belastungen, unter anderem durch planmässige Abschreibungen für das Dorffest im Kulturbereich (500000 Franken) sowie ein um rund 1000000 Franken schlechteres Ergebnis im Bereich Gesundheit infolge der kantonalen Pflegefinanzierung.

Trotz des positiven Jahresabschlusses stehen bedeutende Investitionen an, die Auswirkungen auf die Gemeinderechnung haben, insbesondere auch der Umbau des Gemeindehauses in ein Schulhaus. Gleichzeitig ist zu beachten, dass die Finanzausgleichszahlungen rückläufig sind und die Abschreibungen aufgrund abgeschlossener Investitionskredite weiter ansteigen werden.

Spezialfinanzierungen im Überblick: Wasserversorgung: Ertragsüberschuss von 308841.29 Franken (budgetiert: 283000 Franken); Abwasserbeseitigung: Aufwandüberschuss von 492699.84 Franken (budgetiert: 576000 Franken). Dank solidem Eigenkapital kann vorläufig auf eine Gebührenerhöhung verzichtet werden. Abfallwirtschaft: Ertragsüberschuss von 68788.68 Franken (budgetiert: 134500 Franken).

Der Gemeinderat hat vom Ergebnis der Rechnung 2025 Kenntnis genommen und erwartet die entsprechenden Prüfberichte. Der Jahresabschluss wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni zur Genehmigung vorgelegt.

Öffnungszeiten über Ostern Am Freitag, 3. April (Karfreitag), sowie am Montag, 6. April (Ostermontag), blei-

ben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkdienstes den ganzen Tag geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei: 117; Bestattungsamt (Todesfälle): 079 369 39 92; Störungsdienst: Elektrizitätsversorgung: 056 402 00 55, Wasserversorgung: 056 402 01 77, Kommunikationsnetz: 044 200 00 44.

Baubewilligungen wurden erteilt an: Familie Sodano, Bahnhofstrasse 125, 8957 Spreitenbach, Anpassung zweier Fenster und Zimmerausbau an der Bahnhofstrasse 125; Limeco Regiowärme, Reservatstrasse 5, 8953 Dietikon, Fernwärme/Netzerweiterung/Etappe Industriestrasse an der Bodenäcker- und Industriestrasse.

Termine 13. April, 17–18 Uhr, unentgeltliche Rechtsauskunft.

Instruktionen zum Waldreinigungstag.
zVg «Clean-Force-Team» der Jugendarbeit Spreitenbach. zVg
Ausbeute aus dem Wald. zVg

SPREITENBACH

Ein Baum für Spreitenbach

Zum Abschluss der Regionalen 2025 pflanzen Gemeinden klimaangepasste Bäume. Ein Baum in Spreitenbach steht für Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und neuen Erholungsraum im Agrarpark.

Hinter der Regionalen 2025 steht der Verein Regionale Projektschau Limmattal. Er wurde 2015 gegründet und von den Kantonen Aargau und Zürich sowie von 16 Gemeinden und Städten des Limmattals getragen. Die Regionale 2025 unterstützte Ideen und Projekte aus der Bevölkerung zur Verbesserung der Qualität ihres Lebensraums. Sie bot Projekten eine Plattform und zeigte sie an der grossen Limmattaler Projektschau im Jahr 2025.

Zum Abschluss der Regionalen 2025 erhalten die 16 Trägergemeinden ein besonderes und nachhaltiges Geschenk: Jede Gemeinde wird mit einem standortgerechten, heimischen und klimaangepassten Baum bedacht. Die Bäume tragen eine Plakette mit der Inschrift «Regionale Limmattal 2025» und stehen sinnbildlich für die gemeinsame Entwicklung der Region.

Der neu gepflanzte Baum wird künftig nicht nur Schatten für Erholungssuchende spenden, sondern auch eine symbolische Bedeutung

Die Bäume tragen eine Plakette mit der Inschrift «Regionale Limmattal 2025». zVg

tragen: Er steht für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Gemeinden im Limmattal, insbesondere in einem Gebiet, das Gemeinde­ und Kantonsgrenzen überschreitet. Gleichzeitig unterstreicht er die gemeinsame Verantwortung für eine nachhaltige

Raumentwicklung sowie den Schutz und die Aufwertung ökologisch wertvoller Landschaftsräume. Mit dieser Geste setzt die Regionale Limmattal 2025 ein bleibendes Zeichen für Kooperation, Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit in der Region. (zVg)

Jahreskonzert begeistert mit dem Klang der vier Elemente

Vor einer grossen Zahl an Besucherinnen und Besuchern fand am letzten Samstag das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Spreitenbach unter dem Motto «Die vier Elemente» statt.

Unter der Leitung von Dirigent Dominic Weber hatte der Verein für jedes Element passende Stücke ausgewählt und mit viel Engagement einstudiert. So bot der Abend feurige Energie mit Titeln wie «On Fire», «Great Balls of Fire» und dem kraftvollen «Lightning Fire». Erdige und warme Klänge setzten Stücke wie «Earth Song» oder die traditionelle «Blacksmith Polka», während «Wade in the Water» und die tiefgründigen Effekte in «Rain» das Element Wasser eindrucksvoll einfingen. Leicht und beschwingt wurde es bei luftigen Kompositionen wie «Berliner Luft» oder dem rhythmischen «Air Latino». Ergänzt

Das vielseitige Programm begeisterte. zVg

durch bekannte Melodien – etwa «Every Breath You Take» oder die energiegeladenen «Rolling Stones on Tour» – entstand ein vielseitiges Programm.

Ein besonderes Highlight bildete der Auftritt des Perkussionsensembles der Musikschule Spreitenbach unter der Leitung von Salvatore Leonardi. Mit dem Stück «La Cucara­

cha» überzeugten die jungen Musikantinnen und Musikanten das Publikum und wurden mit grossem Applaus gefeiert.

Die zahlreichen Konzertbesucherinnen und ­besucher zeigten sich begeistert von der Vielfalt des Programms und würdigten die Leistung der Musikgesellschaft mit einer langen Standing Ovation. (zVg)

Deutsch

Die Sprache als Türöffner: Deutschkurse helfen beim Einstieg in Arbeit und Alltag – doch das Verstehen des schweizerdeutschen Dialekts bleibt eine Hürde.

MELANIE BÄR

Neun Frauen sitzen am Dienstagmorgen im Quartierzentrum Langäcker in einem Zimmer im Untergeschoss. «Ist bekommen ein trennbares Verb?», fragt Regina Gregori. Sie unterrichtet im Auftrag von «machbar» Deutsch für Fremdsprachige. Das Unternehmen setzt sich seit über 20 Jahren mit Bildungsangeboten für die Integration fremdsprachiger Menschen ein. Nicht nur, was die sprachliche, sondern auch die soziale und berufliche Integration betrifft. Mit der sogenannten Integrationsagenda Schweiz haben Bund und Kantone vor sieben Jahren Massnah­

«Ich musste auch das Alphabet neu lernen.»

WIPHALAI SING-AT, KURSTEILNEHMERIN

men definiert, um Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen rascher in die Arbeitswelt und die Gesellschaft zu integrieren. So soll ihre Abhängigkeit von der Sozialhilfe reduziert werden (siehe Box).

Deutsch für die Integration Möglichst schnell eine der Landessprachen zu lernen, gilt als eine der wichtigsten Massnahmen, um sich zu integrieren. Es gibt deshalb verschiedene Deutschkurse. «Man versucht, ein passendes Angebot zu wählen. In Spreitenbach leben beispielsweise zwei sehbehinderte Personen, die einen Deutschkurs für Blinde besuchen», sagt Anja Köchli vom Spreitenbacher Sozialdienst. Zurzeit leben in der Gemeinde knapp 90 Asylsuchende. Davon erhalten 54 Personen Asylsozialhilfe. Die restlichen 36 Personen sind wirtschaftlich selbstständig und benötigen keine finanzielle Hilfe. 3 weitere Personen werden als Flüchtlinge in der ordentlichen Sozialhilfe unterstützt, da diese den B­Ausländerausweis besitzen. Abgesehen von den Kindern und Jugendlichen, die in der Schule Deutsch lernen, und

sprechen hilft bei der Integration

den Pensionären, besuchen derzeit die meisten dieser Personen einen Deutschkurs oder die Kantonale Schule für Berufsbildung (KSB) als Vorbereitung für das Berufsleben.

Unterbruch nach Kinderpause

Auch den neun Frauen in Spreitenbach ist bewusst, dass die Jobaussichten steigen, wenn sie sich in Deutsch verständigen können. «Das Lesen, Schreiben und Sprechen ist nicht das Problem, sondern die Leute zu verstehen», sagt eine der Frauen. «Vor allem, wenn sie Schweizerdeutsch sprechen», fügt eine andere an. Eine Dritte erzählt, dass sie zuerst in Sion gelebt und Französisch gelernt hat, bevor sie nach Spreitenbach kam und nun hier den Deutschkurs besucht.

Zwischen 4 und 20 Jahren leben die Ausländerinnen in der Schweiz. Sie stammen aus Nordmazedonien, Kolumbien, Thailand, Sri Lanka, Afghanistan, dem Kosovo, der Ukraine und der Türkei. Die meisten von ihnen haben Kinder. «Die Geburt meiner Tochter war der Grund, warum ich den Deutschkurs für einige Jahre unterbrochen habe», erzählt eine der Mütter. Viele von ihnen haben keine Verwandten in der Schweiz und sind auf ein Betreuungsangebot angewiesen. Deshalb bietet man in Spreitenbach gleich­

zeitig eine Kinderbetreuung an. «Ich habe vor vier Jahren auch einen Deutschkurs besucht und ihn auf Niveau B1 abgeschlossen», sagt Aleksandra Trenchovska, die in einem Raum im Untergeschoss vier Kinder von Müttern betreut, die gerade bei Gregori Deutsch lernen.

Flucht aus der Heimat

«Die deutschen Sprachkenntnisse sind sehr unterschiedlich. Es ist nicht einfach, ihnen allen gerecht zu werden», sagt die Erwachsenenbildnerin. Seit sieben Jahren unterrichtet sie, zurzeit in Wettingen und Spreitenbach. «Ich habe dabei selbst viel gelernt.» Durch ihre Arbeit will sie diese Menschen ermutigen, sich für die Schweizer Kultur und Lebensgewohnheiten zu interessieren und am Alltag teilzunehmen. «Die Sprache ist der Schlüssel, der die Tür dazu öffnet.»

Regina Gregori weiss, dass die Gründe, die diese Menschen in die Schweiz geführt hat, unterschiedlich sind. Bei Khalida Wahidi waren es die Lebensumstände in ihrem Heimatland Afghanistan, die sie zur Flucht bewogen haben. Vor 5 Jahren folgte die 26­Jährige ihrem Mann in die Schweiz. Die Menschenrechtslage sei seit der Machtübernahme der Taliban insbesondere für Frauen immer schwieriger.

Ganz anders bei Wiphalai Sing­At. Sie hat sich in einen Deutschen verliebt, der in der Schweiz arbeitet und lebt. Bereits vor ihrem Wegzug aus ihrem Heimatland lernte sie Deutsch. «Das ist gar nicht so einfach. Ich musste auch das Alphabet neu lernen», sagt die 41­Jährige. Sie ist eine der Frauen, die für die Kurskosten selber aufkommen. Denn nicht alle der Frauen sind durch

eine staatliche Integrationsmassnahme zum Deutschkurs gekommen. Trotzdem – das Ziel bleibt dasselbe: Sie wollen Deutsch lernen. Und dabei werden sie von Regina Gregori unterstützt, die sich über die richtige Antwort freut: «Ja, genau. Bekommen ist kein trennbares Verb. Nur die Verben mit auf, ab, mit ein und aus als Zusatz gehören dazu.»

Das sind Ziele der Integrationsagenda

• Persönliche Erstinformation: Damit sich Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene rasch zurechtfinden, werden sie persönlich informiert – über Gepflogenheiten, Regeln und Unterstützungsangebote.

• Potenziale erkennen und nutzen: Dank einer systematischen Potenzialabklärung wird jede Person so gefördert, dass es ihr, der Wirtschaft und der Gesellschaft am meisten bringt.

• Möglichst rasch die Sprache lernen: Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene besuchen schon kurz nach ihrer Ankunft Sprachkurse. So lernen sie rasch eine der Landessprachen.

• Gezielt begleiten und unterstüt­

zen: Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene werden von der Einreise bis zu ihrer Integration durchgehend von Fachleuten begleitet und betreut.

• Konsequent fördern und fordern: Jugendliche Flüchtlinge werden auf eine nachobligatorische Ausbildung vorbereitet. Arbeitsfähige Erwachsene eignen sich das Know­how für den Einstieg ins Arbeitsleben an (z. B. über Qualifizierungsprogramme oder Arbeitseinsätze).

• Vertraut machen mit den Lebensgewohnheiten in der Schweiz: Der Austausch mit der einheimischen Bevölkerung wird aktiv unterstützt. Quelle: Staatssekretariat für Migration (SEM)

Regina Gregori (l.) mit zwei Kursteilnehmerinnen.
Melanie Bär

SPREITENBACH/LIMMATTAL

INSERATE

Auswertung der Deutschkenntnisse

Wie gut sprechen die Kinder vor dem Kindergarteneintritt Deutsch? Das wollte man mit der Sprachstandserhebung wissen.

Kindergarten und eine erfolgreiche Schulkarriere sind gute Deutschkenntnisse sehr wichtig. In den nächsten Wochen wird die Gemeinde Wettingen den Familien bei Bedarf Handlungsempfehlungen aussprechen, damit betroffene Kinder ihre Deutschkenntnisse verbessern können.

Ausgangslage erstellt

Verkehrsanordnung Signalisation

Verkehrsanordnung Signalisation

Die Gemeinde Wettingen hatte im Januar dieses Jahres 191 Familien angeschrieben, deren Kinder in eineinhalb Jahren in den Kindergarten kommen. Eltern und Erziehungsberechtigte gaben Auskunft darüber, wie der aktuelle Stand der Deutschkenntnisse ihrer Kinder ist, erklärt die Gemeinde.

In Killwangen wurden 22 Familien angeschrieben, wovon in der Zwischenzeit 2 wegzogen und 2 die Umfrage nicht abgegeben haben. Von den 18 Kindern benötigen 6 eine Sprachförderung in Deutsch, heisst es von Seiten der Gemeinde.

Müslistrasse

Müslistrasse

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt:

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt:

Von den 191 Fragebogen wurden 176 digital oder auf Papier ausgefüllt. Dies entspreche einem Wert von 92%. Der Fragebogen lag in 14 verschiedenen Sprachen vor.

Verfügende Behörde

Verfügende Behörde

Gemeinde

Gemeinde

Name der Strasse

Name der Strasse

Art der Verkehrsbeschränkung

Art der Verkehrsbeschränkung

Verfügende Behörde

Verfügende Behörde

Gemeinderat Spreitenbach

Gemeinderat Spreitenbach

8957 Spreitenbach

8957 Spreitenbach

– Kreisel Müslistrasse / Industriestrasse bis Depot Limmattalbahn

– Kreisel Müslistrasse / Industriestrasse bis Depot Limmattalbahn

Parzelle Nr. 1581 / Müslistrasse

Parzelle Nr. 1581 / Müslistrasse

‒ Parkieren verboten beidseitig (Signal 2.50)

‒ Parkieren verboten beidseitig (Signal 2.50)

‒ Abbiegen nach links verboten (Signal 2.43)

‒ Abbiegen nach links verboten (Signal 2.43)

‒ Abbiegen nach rechts verboten (Signal 2.42)

‒ Abbiegen nach rechts verboten (Signal 2.42)

‒ Teufenstrasse

‒ Teufenstrasse

Parzelle Nr. 2435, 1590, 1556, 1221, 3620, 1573

Parzelle Nr. 2435, 1590, 1556, 1221, 3620, 1573

Ein Drittel mit Bedarf Gemäss der Auswertung der Universität Basel, welche die Befragung im Auftrag der kantonalen Abteilung Bildung, Kultur und Sport (BKS) durchgeführt hat, entspricht die Punktzahl 30 sehr guten Deutschkenntnissen. Der Wert 21,5 und weniger bedeuten, dass die aktuellen Deutschkenntnisse für den Eintritt in den Kindergarten noch nicht ausreichend sind.

In Spreitenbach wurden 150 Fragebogen verschickt und 115 beantwortet. Gemäss Verwaltungsleiter Patrick Geissmann erhalten 82 Kinder eine Empfehlung für die Sprachförderung. «Für uns ist dies die Ausgangslage für das Projekt Chance Spreiti», erklärt er. Das Projekt nimmt sich des Themas Kinder und Jugendliche an.

‒ Einfahrt verboten (Signal 2.02)

‒ Einfahrt verboten (Signal 2.02)

‒ Einbahnstrasse (Signal 4.08)

‒ Einbahnstrasse (Signal 4.08)

‒ Kreuzung Müslistrasse / Depotweg Limmattalbahn

‒ Kreuzung Müslistrasse / Depotweg Limmattalbahn

Parzelle 1581, 3108

Parzelle 1581, 3108

‒ Parkieren verboten beidseitig (Signal 2.50)

‒ Parkieren verboten beidseitig (Signal 2.50)

‒ Kein Vortritt (Signal 3.02)

‒ Kein Vortritt (Signal 3.02)

Die Auswertung hat gezeigt, dass in Wettingen 39% der Teilnehmenden diesen kritischen Wert noch nicht erreichen, 61% haben entsprechend keinen Förderbedarf: Für einen erfolgreichen Start in den

Auch die Gemeinde Würenlos hat eine Sprachstandserhebung durchgeführt und zwar für die beiden Jahrgänge 2023/2024. Die Jugendund Familienberatung hat für den Jahrgang 2023 77 Familien angeschrieben, für den Jahrgang 2024 deren 68. Bei 12 Kindern insgesamt sei noch Bedarf vorhanden, so Sozialarbeiterin Daniela Schlögl. In der Gemeinde Neuenhof wurden 111 Eltern angeschrieben. 87 füllten den Fragebogen aus. Von den 87 Kindern haben deren 65 einen Förderbedarf. (LiWe/zVg)

‒ Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen (Signal 2.01) mit Zusatztext «Landwirtschaftlicher Verkehr gestattet»

‒ Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen (Signal 2.01) mit Zusatztext «Landwirtschaftlicher Verkehr gestattet»

‒ Müslistrasse ab Depotweg bis nächste Kreuzung Richtung IKEA

INSERATE

‒ Müslistrasse ab Depotweg bis nächste Kreuzung Richtung IKEA

Parzellen Nr. 3108, 3120, 1269

Parzellen Nr. 3108, 3120, 1269

‒ Parkieren verboten beidseitig (Signal 2.50)

‒ Parkieren verboten beidseitig (Signal 2.50)

‒ Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen (Signal 2.01) mit Zusatztext «Unterhalt Gemeindefahrten»

‒ Allgemeines Fahrverbot in beiden Richtungen (Signal 2.01) mit Zusatztext «Unterhalt Gemeindefahrten»

‒ Gemeinsamer Rad- und Fussweg (Signal 2.63.1)

‒ Gemeinsamer Rad- und Fussweg (Signal 2.63.1)

Es ist wieder

‒ Kreuzung Müslistrasse bei Grundwasserschutzzone Wille Parzellen Nr. 3106, 14941 1269

‒ Kreuzung Müslistrasse bei Grundwasserschutzzone Wille Parzellen Nr. 3106, 14941 1269

‒ Kein Vortritt (Signal 3.02) für Veloweg Standort eines Fussgängerstreifens (Signal 4.11)

‒ Kein Vortritt (Signal 3.02) für Veloweg

Standort eines Fussgängerstreifens (Signal 4.11)

Einsprachen

Sonntag,5. April

Einsprachen Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Verkehrsbeschränkung wird erst nach erfolgter Signalisation rechtskräftig.

Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Verkehrsbeschränkung wird erst nach erfolgter Signalisation rechtskräftig.

Gemeinderat Spreitenbach

Gemeinderat Spreitenbach

Rechtsmittelfrist

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 4. Mai 2026

Ablauf der Frist: 4. Mai 2026

im Monat von9.30bis14 Uhr

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Bevölkerung soll sich am Verfahren beteiligen

Der Gemeinderat Wettingen startet am 2. April mit der Mitwirkung zur Teilrevision der Nutzungsplanung «Tägerhardächer».

Gemäss Mitteilung der Gemeinde soll mit der Teilrevision ein zentraler Schritt eingeleitet werden, um planerische Voraussetzungen für die mögliche Ansiedlug von Hitachi Energy und dem angestrebten Hitachi-Campus Wettingen zu schaffen. Mit Wettingen buhlt auch die Gemeinde Otelfingen um die Ansiedlung des Tech-Konzerns. Während in Otelingen das frühere Verteilzentrum von Jelmoli umgenutzt und Parzellen daneben überbaut werden könnten, muss Wettingen das Landwirtschaftsland im Gebiet Tägerhard umzonen.

Das Ansiedlungsvorhaben wird von Gemeinde, Region und Kanton gemeinsam getragen. Im Zentrum stehen die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung von bis zu 3000 Arbeitsplätzen, neue Ausbildungs- und Lehrstellen sowie zusätzliche Impulse für Innovation, Wertschöpfung und das regionale Gewerbe.

Projekt, das Fragen aufwirft Weiter schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung, dass er sich bewusst sei, dass ein Projekt dieser Grössenordnung Fragen aufwerfe

VERMISCHTES

Wirtschaft Zwei Raben öffnet wieder Ab dem 1. Mai wird in der Wirtschaft Zwei Raben wieder gegessen, getrunken, gelacht und gefeiert. Nach umfassender Erneuerung bietet das Restaurant an der Limmat ein erweitertes kulinarisches Konzept mit Stube, À-la-carte-Restaurant und Räumen für Gruppenanlässe. Die Wirtschaft der Klosteran-

– insbesondere in Bezug auf Landschaft, Landwirtschaft, Verkehr und Umwelt. Das Mitwirkungsverfahren diene dazu, diese Aspekte transparent darzulegen, Zielkonflikte offen zu benennen und aufzuzeigen, wie mit ihnen konkret umgegangen werde. Die vorliegenden Unterlagen zeigen, wie eine hochwertige und ausgewogene Entwicklung sichergestellt werden kann und welche Anforderungen an Natur, Kulturland, Verkehr und Siedlungsqualität verbindlich berücksichtigt werden – ergänzt durch zusätzliche Qualitätsansprüche, die bewusst über das Übliche hinausgehen.

FDP-Grossrat Tim Voser aus Neuenhof macht sich für den Hitachi-Bau in Wettingen stark, wie es im «Badener Tagblatt» hiess. «Wollen wir ein Pendlerkanton bleiben oder zu einem Wirtschaftskanton werden? Wollen wir industrielle Innovation und hochwertige Arbeitsplätze oder überlassen wir die Entwicklung anderen Regionen?» Die Gemeinde Würenlos lehnt das Ansinnen ganz ab wie auch Neuenhof. Killwangen ist mit Vorbehalten dabei.

Infrastrukturen werden genutzt

Die Planung folgt einem integrierten Ansatz, so die Gemeinde: Siedlung, Mobilität, Freiraum, Land-

schaft und Natur werden aufeinander abgestimmt und koordiniert mit dem bestehenden Wohnschwerpunkt gestaltet. Bestehende Infrastrukturen werden genutzt und im Sinne des Gesamtverkehrskonzepts Baden und Umgebung weiterentwickelt. Gleichzeitig werden hohe Anforderungen an Landschaftsqualität, Umweltverträglichkeit, Kompensation und den sorgfältigen Umgang mit Fruchtfolgeflächen gestellt.

Die Gemeinde lädt die Bevölkerung dazu ein, sich aktiv am Mitwirkungsprozess zu beteiligen. Die digitale Mitwirkung ist möglich unter www.mitwirken-wettingen. ch/de/ (LiWe/zVg)

lage Fahr erstrahlt in neuem Glanz: «Unsere Gäste sollen die Herzlichkeit und die Gastfreundschaft von der ersten Minute an spüren. Kulinarisch möchten wir unsere Besucher die Saison, die Landwirtschaft und die Region genussvoll auf dem Teller erleben lassen», sagen die Restaurant-Leiterinnen Andrea Hutchison und Christiane Nussbaumer. zVg)

Kurgast Hermann Hesse Das Historische Museum Baden lädt zusammen mit dem Theater im Kornhaus ThiK am Donnerstag, 2. April, zu einem Abend rund um Hermann Hesses humorvolles Werk «Kurgast» ein. Der Start in den Abend macht die Führung durch die Sonderausstellung «Mittendrin im Vergnügen», auf die eine kommentier-

te Lesung im Theater im Kornhaus (ThiK) folgt. Die Veranstaltung lässt Hermann Hesses Kurgastwelt aufleben und gibt Einblick in die Welt der Wasserkuren und Wadenwickel. (zVg) Von Schwefelbädern und Zimmernachbarn – Der Kurgast Hermann Hesse, 18 bis 20 Uhr. Tickets gibt es online oder an der Abendkasse im Thik.

Urdorf – Dietikon – Zürich

Physiotherapie – Massage – Lymphdrainage ErgotherapieEröffnunginUrdorf&Dietikon Anerkannt von der Grundversicherung.

Tel: 044 734 21 28

E-Mail: info@physiotopia.ch

Webseite: physiotopia.ch

Die Wiese im Tägerhard. Wird sie zum Standort von Hitachi Energy?
Elizabeth Desintaputri

WÜRENLOS

Osterplausch im Buechwald

Am Ostermontag, 6. April, lädt der Quartierverein Buech zum traditionellen Osterplausch im Buechwald ein.

Die Kinder dürfen sich auf die Suche nach den vom Osterhasen versteckten Eiern machen. Zum anschliessenden Eiertütsche sind auch die Erwachsenen herzlich eingeladen, ebenso zum gemeinsamen Bräteln und zum gemütlichen Beisammensein. Die Feuerstelle wird vorbereitet und ein Grillrost zur Verfügung gestellt. Getränke werden offeriert, ein Beitrag zum Buffet ist erwünscht. Auch (Noch-)Nichtmitglieder sind dazu willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung/ Auskünfte bis Freitag, 3. April, an qv.buech@gmail.com. Treffpunkt: Montag, 6. April, 10 Uhr beim Eingang zum Buechwald. (zVg)

INSERATE

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202612

Bauherrschaft: Baer Nicole und Croonen Roeland

Bauvorhaben:

Buechzelglistrasse 22 5436 Würenlos

Bauvorhaben: Erstellung Sichtschutz, Teilabbruch Balkonbrüstung mit Neubau Treppe

Lage: Parzelle 3706 (Plan 72)

Buechzelglistrasse 22 Zone: Wohnzone W2

Gesuchsauflage vom 3. April bis 4. Mai 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

GEMEINDE WÜRENLOS

Baugesuchspublikation

Baugesuch Nr.: 202615

Bauherrschaft:

Bauherrschaft: Schlup Gregor und Tresch Ursina

Bauvorhaben:

Bachstrasse 73 5436 Würenlos

Bauvorhaben: Montage AufdachPhotovoltaikanlage

Lage: Parzelle 326 (Plan 62) Bachstrasse 73

Zone: Dorfzone D

Zone: Dorfzone D

Gesuchsauflage vom 3. April bis 4. Mai 2026 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

GEMEINDE WÜRENLOS

Achtsamkeit ist gefragt, damit die Eierschale beim Bemalen nicht zerbricht. bär

Fränkischer Brauch

Seit Sonntag schmückt

eine Dekoration mit Ostereiern den Brunnen am Haselplatz. Bemalt wurden sie von Kindern in der Würenloser «Kinderoase». Geschäftsleiterin Barbara Cook will die Bevölkerung mit dem fränkischen Brauch erfreuen.

MELANIE BÄR

«Hast du all die Eier gegessen, Michelle?», fragt der Siebenjährige, der mit einem Pinsel Glitzer auf die weisse Eierschale streicht. Zusammen mit fünf anderen Kindern dekorierte er vor zehn Tagen im Untergeschoss der Kindertagesstätte «Kinderoase» in Würenlos Eier. Der Bub hat bemerkt, dass der Inhalt fehlt, die Schale leer ist. «Nein», antwortet Michelle lachend und klärt den jungen Hortbesucher auf, dass die 80 Eier zu Omeletten verarbeitet wurden. Bevor die Kinder die Eierschalen verzieren konnten, haben die KitaMitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zwei Löcher in die Schale gestochen, den Dotter mit einem Zahnstocher verrührt und den Inhalt aus der Schale gepustet. Vergangene Woche haben die Kinder die Eierschalen mit Farbe, Fingerabdruck, Glitzer und weiteren Techniken verziert. Mit der Hälfte der Eier haben die «Kinderoase»-Mitarbeitenden am Wochenende einen Grüngutkranz dekoriert und beim Brunnen am Haselplatz angebracht. «Der verzierte Brunnen soll für eine fröhliche Frühlingsstimmung sorgen», begründet Geschäftsleiterin Barbara Cook.

Osterbrauch aus Deutschland «Ich stamme aus der Fränkischen Schweiz, wo die Tradition solcher Osterbrunnen herkommt», sagt sie. Rund um Ostern werden dort Brunnen mit Girlanden aus Tannengrün sowie mit bunt bemalten Eiern, Bändern und weiteren Dekorationen geschmückt. Der Brauch entstand im frühen 20. Jahrhundert und steht sinnbildlich für den Frühling, neues Leben sowie die Bedeutung des Wassers, vermutet sie. «Wir wollen damit einen kleinen österlichen Akzent

Mithilfe der Serviettentechnik bemalen die

im Dorf setzen und der Bevölkerung eine Freude bereiten, ähnlich wie die Adventsfenster vor Weihnachten», so Cook. Sie hofft, dass mit dem diesjährigen Schmücken eines ersten Brunnens nächstes Jahr auch andere Organisationen oder Personen mitmachen und mehr als ein Brunnen dekoriert wird. «Es wäre schön, wenn die Tradition auch in Würenlos übernommen würde.»

Sie wollen Bevölkerung erfreuen Zumindest dieses Jahr müssen die Würenloser nicht nach Nordbayern oder Bischofszell fahren, um einen traditionell verzierten Brunnen zu bestaunen. Mit 40 Eiern kommt er jedoch nicht an den grössten Osterbrunnen der Welt heran, der sich in Bieberbach bei Egloffstein befinden soll. «Er hat es mit exakt 11108 liebevoll handbemalten Eierschalen in das Guinnessbuch der Rekorde geschafft», heisst es auf der Website der Touristenregion der Fränkischen Schweiz.

Cook ist bereits zufrieden, «wenn wir den Würenlosern eine kleine Freude bereiten konnten und einige einen Osterspaziergang zum Brunnen machen».

Mit Farbe und Klarlack dekoriert. bär
Der Glitzer klebt auch an den Fingern. bär
Volle Konzentration beim Dekorieren der Eierschalen. bär

in Würenlos

AUS DER GEMEINDE

Rechnungsabschluss 2025 mit 2 Mio. Franken Ertragsüberschuss Die Einwohnergemeinde Würenlos schliesst das Rechnungsjahr 2025 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 2007504.10 ab. Das Ergebnis fällt deutlich besser aus als budgetiert und unterstreicht die insgesamt stabile finanzielle Lage der Gemeinde.

Massgeblich zum positiven Ergebnis beigetragen hat die erfreuliche Entwicklung der Steuereinnahmen. Insgesamt lag der Fiskalertrag um 1016456 Franken über dem budgetierten Betrag. Insbesondere die Einkommens- und Vermögenssteuern sowie die Quellensteuern entwickelten sich sehr positiv. Demgegenüber blieben die Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen unter den Erwartungen.

Die Nettoinvestitionen der Einwohnergemeinde beliefen sich im Jahr 2025 auf Fr. 2007153.15. Dank der hohen Selbstfinanzierung konnte ein Finanzierungsüberschuss erzielt werden, wodurch sich die finanzielle Situation weiter verbessert hat.

Die Nettoschuld I konnte erneut reduziert werden und beträgt per Ende 2025 noch Fr. 276421.34. Dies entspricht Fr. 39.11 pro Einwohnerin und Einwohner und stellt im Vergleich zu den Vorjahren einen sehr tiefen Wert dar.

Der Gemeinderat beurteilt das Ergebnis der Jahresrechnung 2025 insgesamt als sehr erfreulich. Die solide finanzielle Ausgangslage schafft weiterhin Handlungsspielraum für zukünftige Investitionen und die Weiterentwicklung der Gemeinde.

Zertifikat für Musikschulleiter Roger Thommen Musikschulleiter Roger Thommen hat den Studiengang «Certificate of Advanced Studies –Schulleitung (EDK)» an der Fachhochschule Nordwestschweiz erfolgreich abgeschlossen und konnte das entsprechende Zertifikat entgegennehmen. Gemeinderat und Personal gratulieren Roger Thommen herzlich zu diesem Erfolg. Die

Zertifikatsarbeit verfasste er zum Thema «Die Musikschule im Wandel – Plan einer Reorganisation».

Zügeltermin – Mit eUmzug den Umzug zeit- und ortsunabhängig melden Am 1. April ist wieder ortsüblicher Zügeltermin. Über die nationale Plattform www.eumzug.swiss kann man einen Umzug zeit- und ortsunabhängig bequem von zu Hause aus melden. Die Meldepflicht beträgt 14 Tage ab Datum der Adressänderung. Wer den elektronischen Dienst nutzen möchte, muss volljährig und handlungsfähig sein und die genauen Voraussetzungen beachten. Die Online-Umzugsmeldung ist einfach auszuführen und in 10 Schritten aufgebaut. Es ist kein Login erforderlich. Folgende Unterlagen sind bereitzuhalten: Sozialversicherungsnummer, neuer Mietvertrag/Wohnungsausweis, Krankenversicherungskarte aller umziehenden Personen. Bei schweizerischen Staatsangehörigen wird ein allfällig deponierter Heimatschein nach erfolgter Abmeldung direkt der neuen Wohngemeinde zugestellt. Bei Fragen stehen die Einwohnerdienste (einwohnerdienste@wuerenlos.ch oder 056 436 87 00) gerne zur Verfügung.

Leinenpflicht für Hunde Die kantonale Jagdverordnung schreibt vor, dass Hunde vom 1. April bis zum 31. Juli im Wald (auch auf den Wegen) sowie am Waldrand an der Leine geführt werden müssen. Diese Leinenpflicht dient den frei lebenden Tieren zum ungestörten Brüten, Setzen (Gebären) und Aufziehen ihrer Nachkommen. Alle Hundehalter sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Hunde nicht streunen oder wildern. Nicht nur das Jagen oder Hetzen, sondern bereits das Hochscheuchen kann bei Wildtieren erheblichen Stress auslösen und sie in Gefahr bringen. Zur Vermeidung von Kulturlandschäden sollten Hunde auch nicht frei über Landwirtschaftsland laufen gelassen werden.

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Folgende Person hat bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Pešić, Aleksandar, 1994, männlich, von Serbien, wohnhaft in 5436 Würenlos, Landstrasse 38. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation beim Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinde Würenlos

Gemeinderat

Kinder die Eier.
Melanie Bär
Geschäftsleiterin Barbara Cook (r.) und Hortleiterin Luisa Zeidler beim Brunnen. zVg

WÜRENLOS/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

LESERBRIEF

Hitachi Energy Angeregt durch Baden Regio wurde mit den Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Wettingen und Würenlos «die Landschaftsspange SulpergRüsler» als schützenswerte Kulturlandschaft vertraglich abgesichert, der Vertrag 2012 unterzeichnet und vom Regierungsrat genehmigt. Er kann nur mit der Einwilligung aller vier Gemeinden aufgelöst oder abgeändert werden. Durch die Verhinderung der Steueranpassung seit Jahren durch die GLP und die SVP in Wettingen ist dieses Dorf massiv verschuldet. Wettingen könnte sich ein Beispiel nehmen an Würenlos. Aufgrund grösserer Ausgaben und Mehrverschuldung wurde der Steuerfuss in Würenlos 2012 auf 104% und 2015 auf 109% erhöht. Dadurch sank die Verschuldung und der Steuerfuss konnte 2024 wieder auf 99% und ab 2025 sogar auf 97% gesenkt werden. Es lässt sich voraussehen, dass bei einem Neubau in dieser Dimension und dem Einrichten von 3000 Arbeitsplätzen die Firma Hitachi in Wettingen ein hohes Abschreibungspotenzial aufweisen wird. Es muss damit gerechnet werden, dass über Jahre keine Steuergelder an Kanton und Gemeinde Wettingen zufliessen. Eine grosse landwirtschaftlich genutzte Grünfläche würde zerstört. Der aufkommende Bauverkehr und später der Berufsverkehr würden massiv belasten. In Otelfingen gibt es eine grosse Industriezone. Das Gebäude des ehemaligen Jelmolis ist 300 Meter lang, ideal für eine Umnutzung. Mit Zufahrten, Parkplätzen und Haltestelle der SBB ist es perfekt erschlossen. Die Firma Hitachi könnte sich in diesem Industrieraum optimal entwickeln. Deshalb sind die Tägerhardächer Wettingen keine Option für ein solches Projekt. Sigi Zihlmann, Würenlos

In eigener

Sache

Leserbriefe dürfen max. 1500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. (Red.)

INSERATE

Meldungen der Kantonspolizei

Rastplatz Würenlos: Automobilistin fährt in Fast-Food-Restaurant

Am Sonntagnachmittag, 29. März, kurz nach 16 Uhr beabsichtigte eine 42-jährige Automobilistin, auf dem Rastplatz Würenlos ihr Fahrzeug zu parken. Dabei kollidierte sie frontal mit der Fassade eines Fast-Food-Restaurants. Durch den Aufprall wurde die Fassade des Gebäudes stark beschädigt. Auch am Fahrzeug entstand Sachschaden. Die Gäste im Restaurant konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Eine Person wurde am Fuss leicht verletzt. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge dürfte die Autofahrerin beim Manövrieren das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt haben, woraufhin sie ruckartig in die Fassade fuhr.

Würenlos: Kollision zwischen Automobilistin und Fahrradfahrer Am Sonntagabend, 29. März, war ein 33-jäh-

riger Fahrradfahrer kurz vor 20 Uhr auf der Landstrasse von Wettingen in Richtung Würenlos unterwegs. Gleichzeitig fuhr eine 36-Jährige mit ihrem Hyundai auf der Furttalstrasse von der Autobahn kommend in Richtung Otelfingen. Im Kreuzungsbereich kollidierte die Automobilistin seitlich-frontal mit dem Fahrradfahrer. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte es den Fahrradfahrer zu Boden. Dort blieb er verletzt liegen. Der Fahrradfahrer erlitt durch die Kollision mittelschwere Verletzungen und musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden. Die Automobilistin blieb unverletzt. Sowohl am Fahrrad als auch am Auto entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.

Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der Fahrradfahrer am Ende der Gelbphase los. Aufgrund der Grösse der Kreuzung befand er sich auf Höhe der Spur der Autofahrerin, als die Ampel für sie auf Grün schaltete.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG WÜRENLOS

Folgenden Einwohnern im Alter von 80 feiern im Monat April Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert und wünscht ihnen gute Gesundheit.

Paul Mathys

Herbert Laufer

Karl Wiederkehr

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Karfreitag, 3. April, 10 Uhr, Kreuzweg für Familien auf den Sulperg mit der Liturgiegruppe; 15 Uhr, Karfreitagsliturgie (Joseph Kalamba). Samstag, 4. April, 21 Uhr, Osternachtfeier – Wortgottesfeier mit Kommunion (Markus Heil und Elisabeth Steiner). Anschliessend Eiertütschen am Osterfeuer. Ostersonntag, 5. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Der Chor St. Sebastian singt die «Missa brevis in B» von Christopher Tambling (4 Bläser und Orgel). Ostermontag, 6. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Musikalische Begleitung: Thomas Räber und Roman Candreia. Mittwoch, 8. April. 9 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion. Donnerstag, 9. April, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

02.04./80 Jahre

09.04./87 Jahre

10.04./80 Jahre

Gilberte Sieber 11.04./84 Jahre

Johanna Machguth

Johanna Margaretha Laube

Rudolf Schärer

Hans Ulrich Turconi

Rosa Willi

Alberto Egli

Franz Müller

14.04./80 Jahre

19.04./87 Jahre

21.04./80 Jahre

25.04./85 Jahre

29.04./84 Jahre

30.04./82 Jahre

30.04./84 Jahre

Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 3. April, 15 Uhr, Karfreitagsliturgie (Markus Heil und Elisabeth Steiner); 17 Uhr, Karfreitagsliturgie in kroatischer Sprache. Samstag, 4. April, 18 Uhr, Familiengottesdienst zu Ostern, ohne Kommunion (Susi Estermann und Fabienne Sterrantino), mit Eiertütschen am Osterfeuer; 21 Uhr, Osternachtfeier – Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Anschliessend Eiertütschen am Osterfeuer. Musik: Orgelsolomesse von Mozart, mit Antonius-Chor, Orchester und Solisten; 23 Uhr, «Veglia Pasquale» der Missione Cattolica Italiana. Sonntag, 5. April, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 8. April, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 9. April, 18.30 Uhr, Gebet am Donnerstag in der Kapelle. Gemeinsames Beten um Veränderung in der Kirche und um neuen Mut für den eigenen Weg in und mit der Kirche; 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12

Sonntag, 5. April, 11.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba und Markus Heil). Musik: Thomas Räber, Trompete.

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22

Karfreitag, 3. April, 10 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl (Stefan

Der Fahrradfahrer erlitt mittelschwere Verletzungen. zVg

Burkhard). Musik: Dmitry Smirnov (Violine) und Jonas Hablützel (Orgel). Ostersonntag, 5. April, 10 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl (Renate Bolliger König) mit dem Vokalensemble Anima aus St. Petersburg. Anschliessend Kirchenkaffee mit «Eiertütsche».

Alterszentrum St. Bernhard, Langäcker 1

Mittwoch, 8. April, 14.30 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12

Samstag, 4. April, 20.30 Uhr, Osternachtsfeier mit Beginn am Osterfeuer vor dem Pfarreiheim in Neuenhof (gesegnete Palmzweige vom letzten Jahr können mitgebracht und im Osterfeuer verbrannt werden). Essenskörbe für die Speiseweihe können in die Kirche mitgenommen werden. Die Feier wird durch den Kirchenchor Neuenhof musikalisch begleitet. Im Anschluss lädt der Pfarreirat zum Eiertütsche und OsterlammEssen im Pfarreiheim ein. Sonntag, 5. April, 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 8. April, 18.15 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.

Sonnmatt, Sonnmattweg 2

Freitag, 3. April, 10 Uhr Karfreitagsliturgie mit Kommunionfeier.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche

St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 3. April, 15 Uhr, Karfreitagsgottesdienst (Petre Karmazichev). Gesang: Gordana Kekenovska Kolarova. Samstag, 4. April, 21 Uhr, Osternachtfeier (Zacharie Wasuka und Petre Karmazichev). Gesang:

Gordana Kekenovska Kolarova. Anschliessend Eiertütsche im Pfarreiheim. Sonntag, 5. April, 10 Uhr, Osterhochamt (Jean Claude Nsakala). Anschliessend Eiertütsche im Pfarreiheim; 10 Uhr, Osterwortgottesdienst (Petre Karmazichev).

Gesang Gordana Kekenovska Kolarova. Mittwoch, 8. April, 8.45 Uhr, Rosenkranzgebet; 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 15.30 Uhr, Rosenkranzgebet.

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10

Freitag, 3. April, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst zu Karfreitag mit Kommunion.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18

Karfreitag 3. April, 10 Uhr, Gottesdienst (Mária Dòka). Ostersonntag,

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN

Kreuzweg der Gegenwart in Baden –mit den christlichen Kirchen der Stadt sowie dem Hilfswerk Hope Am Karfreitag, 3. April, findet in Baden zum zweiten Mal der «Kreuzweg der Gegenwart» statt. Der gut einstündige Weg beginnt um 12 Uhr an der reformierten Kirche Baden am Bahnhofplatz und führt über fünf Stationen zur katholischen Stadtkirche. Dort endet der Weg mit einer Besinnung. Der «Kreuzweg der Gegenwart» ist ein schwei-

gender Zug mit Kreuz, zu dem die ganze Bevölkerung eingeladen ist.

Sing-Kafi, ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 7. April, 9.30 Uhr.

Spielnachmittag in Neuenhof Alle Senioren und Seniorinnen, die gerne jassen, sind am Mittwoch, 8. April, um 14 Uhr herzlich zum Jass-Nachmittag im Pfarreiheim Neuenhof eingeladen. Für Getränke und einen feinen Zvieri ist gesorgt.

5. April, 10 Uhr, Gottesdienst (Stephan Matthias). Gründonnerstag.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 3. April, 15 Uhr, Karfreitagsliturgie. Sonntag, 5. April, 10 Uhr, Eucharistiefeier zum Osterhochamt.

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Freitag, 3. April, 15 Uhr, Karfreitagsliturgie (Andreas Spöcker). Musikalische Begleitung: Kirchenchor St. Maria und St. Sebastian. Samstag, 4. April, 21 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion (Andreas Spöcker und Theresia Hlavka). Musikalische Begleitung: Kirchenchor St. Maria. Sonntag, 5. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Fra Martino und Andreas Spöcker). Musikalische Begleitung: Monica Angelini und Erwin Heusser. Mittwoch, 8. April, 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Kommunion.

Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4

Karfreitag, 3. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Bridge-Singers, (Arnold Bilinski). Ostersonntag, 5. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl (Renate Bilinski).

Klosterkirche Fahr

Freitag, 3. April, 7.30 Uhr, Trauermette; 11 Uhr, Mittagsgebet; 15 Uhr, Karfreitagsliturgie. Samstag, 4. April, 7.30 Uhr, Trauermette. Sonntag, 5. April, 6 Uhr, Auferstehungsfeier, anschliessend Laudes; 11 Uhr, Mittagsgebet. Dienstag, 7. April, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 9. April, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

«MEIN GOTT»

Theo Pindl, Pfarrer der Christkatholischen Kirchgemeinde Baden-BruggWettingen

Karfreitag «Manchmal könnte ich nur heulen,» sagte mir neulich ein junger Mann. Es ist nichts Konkretes, was ihn belastet, es geht ihm ja gut. Er hat alles, was man zum Leben braucht: Familie, Freunde, Beruf, Gesundheit. Dennoch fühlt er ein Unbehagen: dass da etwas schiefläuft in der Welt. Sein sicheres Leben kann ihm die Ungewissheit nicht nehmen. Etwas bedrückt ihn, es ist wie «unterwegs sein mit einem Bleigürtel am Leib». Morgen am Karfreitag findet in Baden wieder der «Kreuzweg der Gegenwart» statt. Die Bevölkerung in und um Baden ist dazu herzlich eingeladen. Bei diesem Weg durch die Stadt geht es darum, die Belastungen, die Menschen wie Bleigewichte niederdrücken, miteinander zu teilen. Die Symbolik des Kreuz-Tragens: Wir gehen ein Stück Weg miteinander, wir tragen einander in unserem persönlichen Leid, wir fühlen uns getragen. Der Kreuzweg durch die Stadt ist auch eine Demonstration gegen die Mächte des Todes und des Hasses in der Welt, gegen ihre Verstrickungen, Abgründe, Finsternisse. Und das Kreuz der vielen ist eine Erinnerung an das Kreuz Jesu von Nazareth, der sich ganz dieser Welt verschrieben hat: der mitweint, mitleidet, mithungert, mitstirbt.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu erstellen und zu plaudern, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 9. April, 9–11 Uhr.

Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 9. April, 14 Uhr.

Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 9. April, 14 Uhr.

Ich finde, der Karfreitag macht gerade in unserer bleiernen Zeit Sinn: ein Tag, an dem wir kollektiv nicht die Augen vor dem Leiden und Sterben verschliessen, sondern es uns ganz bewusst vergegenwärtigen. Ein Tag, an dem wir uns mit allen Menschen solidarisieren, die nicht aufhören können zu weinen. Damit setzen wir ein unmissverständliches Zeichen: Wir geben nicht auf, für das Leben zu kämpfen, wir lassen uns nicht kleinkriegen. Wir setzen dem Tod ein kräftiges «Trotzdem» unserer Hoffnung entgegen: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Wir können aufstehen zum Leben. Jeden Morgen. Jeden Tag. Frohe Ostern!

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SPREITENBACH

«Mit dem Luchs auf Augenhöhe» In der aktuellen Sonderausstellung geht es um die Rückkehr eines Heimkehrers – den Luchs. Stiftung Umwelt-Arena Schweiz, Türliackerstrasse 4. Die Sonderausstellung kann bis zum 30. August besucht werden. www.umweltarena.ch.

Shoppi-Tivoli-Jass Jassturnier im Foodcourt, jeden zweiten Donnerstag: Einzelschieber, Start 14.30 Uhr. Preise: Shoppi-Gutscheine, Trostpreise. Shoppi Tivoli, Donnerstag, 9. April, 14–18 Uhr.

WETTINGEN

Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium Im Parlatorium des Klosters Wettingen diskutieren Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wettingen das «Archiv der Fragen» generationenübergreifend. Klosterhalbinsel Wettingen, Samstag, 4. April, 10–17 Uhr.

Diskussionslabor: Frage am Sonntag Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wettingen diskutieren im Parlatorium der Klosterhalbinsel Fragen aus dem «Archiv der Fragen». Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 5. April, 14–15 Uhr.

Wiedereröffnung Klosterkirche und Museum Die Klosterkirche Wettingen und das Museum sind nach einjähriger Restaurierung wieder regulär geöffnet. Museum Aargau feiert diese Wiedereröffnung mit einem Spezialprogramm für die ganze Bevölkerung. Alle Infos unter www.museumaargau.ch/ klosterhalbinsel-wettingen. Klosterhalbinsel Wettingen, Montag, 6. April, 10–17 Uhr.

«Hör zu, fühl mit, tanz los!» Zu einer vorgetragenen Geschichte lernen die Kinder einfache Tanzschritte. Sie üben Schleichen, Hüpfen, Drehen und bekommen ein Gefühl für Balance und Sicherheit vermittelt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung erforderlich. Die Kosten pro Kind betragen 5 Franken Tickets unter https://eventfrog.ch/Kreativer_Kindertanz. Gemeindebibliothek Wettingen, Mittwoch, 8. April, 9–10 Uhr (für Kinder von 4 bis 5 Jahren mit Begleitperson), 10.30–11.30 Uhr, (für Kinder von 6 bis 8 Jahren).

Kunstwerke aus Draht löten Unter fachkundiger Anleitung von Alain Schartner können Kinder von 8 bis 15 Jahren kleine Kunst-

Würenlos: Osterplausch des Quartiervereins Buech Die Kinder dürfen sich auf die Suche nach den vom Osterhasen versteckten Eiern machen. Zum anschliessenden Eiertütsche sind dann auch die Erwachsenen eingeladen, ebenso zum gemeinsamen Bräteln und zum gemütlichen Beisammensein. Auch Nichtmitglieder sind willkommen. Teilnahme kostenlos. Anmeldung/Auskünfte: bis 3. April an qv.buech@gmail.com. Treffpunkt:Montag,6.April,10Uhrbeim oberen Eingang zum Buechwald in Würenlos. (zVg/Foto: Archiv)

werke löten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung erforderlich. Die Kosten betragen pro Teilnehmer 20 Franken. Tickets unter: https://eventfrog.ch/ Alain_Schartner. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 9. April, 9–12 Uhr.

SeniOrient – Rio Bravo Evergreens und Filmperlen zum gemeinsam Sehen und Schwelgen. Kino Orient, Donnerstag, 9. April, 15–17.30 Uhr. Tickets unter www.eventfrog.ch oder Kinokasse.

Gesprächsstunde Deutsch Für alle, die in einer entspannten Atmosphäre ihre Deutschkenntnisse üben oder verbessern möchten. Die Gespräche moderieren Freiwillige. Es wird kein bestimmtes Sprachniveau vorausgesetzt. Der Eintritt ist frei. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 9. April, 18–19 Uhr.

WÜRENLOS

Pro-Senectute-Mittagstisch Gemütliches Mittagessen für alle ab 60 Jahren. Eine Anmeldung bis Sonntag, 5. April, an Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34, ist dringend erforderlich. Restaurant Steinhof, Donnerstag, 9. April, 12.30 Uhr

«DAS LETZTE WORT»

Irene HungKönig, Redaktorin

Seit 1981 werden in der Schweiz die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Ursprünglich gedacht, um Energie zu sparen. Alle sechs Monate wird mehr oder weniger oft gerätselt, ob die Uhr nun voroder zurückgestellt werden muss. Einige Eselsbrücken helfen dabei, das Richtige zu tun. Ich stelle jeweils gedanklich die Stühle auf den Balkon, im Herbst nehme ich sie wieder rein – ebenfalls gedanklich. Nur damit ich weiss, ob ich die Uhr vor- oder zurückdrehen muss. Die Stühle bleiben nämlich das ganze Jahr über am selben Ort.

Viele Menschen, so zeigen Umfragen, wünschten sich keine Zeitumstellung mehr. Die Schlafqualität und der Biorhythmus würden leiden, wenn die Uhren vorgestellt werden, so sagen es Schlafforscher aus England und Deutschland.

Ich finde es nur im Frühling mühsam, wenn uns eine Stunde «geklaut» wird. Über Schlafstörungen, Unkonzentriertheit oder anderes kann ich mich nicht beklagen. Ich finde es auch schön, wenn es abends länger hell ist. Vor allem je näher der Sommer rückt, desto angenehmer ist es, draussen zu sein. Das verunsicherte einst auch unseren Junior, damals etwas siebenjährig, der vom Spielen reinkam und fragte: «Müsste ich nicht längst im Bett sein?» So lange draussen spielen zu dürfen, wenn es dazu so lange hell ist, kam ihm höchst seltsam vor.

Auch Tiere wie Hunde, Katzen und Wildtiere sind von der Zeitumstellung betroffen. Sie können irritiert sein, wenn Fütterungszeiten oder Spaziergänge plötzlich eine Stunde früher stattfänden, berichtet etwa «swr aktuell». Und was löst bei Ihnen die Zeitumstellung aus?

Feedback an: irene.hung@chmedia.ch

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