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Seite 30
Verlagsbeilage 28./29. Mai 2026
Bilder: Oben (v. l.): Oliver Menge, Oliver Menge, Simon Klaus. Mitte: alle zvg. Unten: links zvg, rechts iStock.
WoAussicht Eindruckmacht.
WodieNaturmehrbietet alsdeinSmartphone.
WokleineSchrittezu grossemFortschritt führen.
WojedeEcke eineGeschichteerzählt.
WoIdeen Flügelbekommen.
WoErholungund Abenteuersichvereinen.
WoKunstdraussenund drinnenlebt.
jurasonnenseite.ch
WoInnovation dieZukunftgestaltet.
Grenchen lebt von Begegnungen
Vorwort von Susanne Sahli, Stadtpräsidentin Grenchen
Das erlebe ich in meinem Alltag immer wieder: Menschen, die sich mit Herzblut engagieren, mutig neue Ideen entwickeln, Bewährtes pflegen und unsere Stadt damit Tag für Tag mitgestalten. Diese Offenheit und dieses Miteinander machen Grenchen zu einem lebendigen und vielfältigen Ort. In den letzten Jahren hat sich unsere Stadt zudem zunehmend zu einem wichtigen Ausbildungsstandort entwickelt. Die zahlreichen Bildungsangebote am Jurasüdfuss eröffnen Perspektiven für junge Menschen, fördern Innovation und stärken Grenchen als zukunftsorientierten Lebens- und Arbeitsraum.
Der «Treffpunkt Grenchen» greift genau diese Vielfalt auf – er erzählt Geschichten aus unserer Stadt und lädt dazu ein, Grenchen aus neuen und manchmal auch überraschenden Blickwinkeln zu entdecken.
Die vorliegende Ausgabe zeigt eindrücklich, wie viel in Grenchen bewegt wird. Die Freilichtspiele bringen Kultur nahe zu den Menschen und schaffen besondere Erlebnisse unter freiem Himmel. Sie verbinden Generationen und zeigen, wie kreativ und engagiert unsere Kulturszene ist. Mit dem Jubiläum unseres Schwimmbades blicken wir auf einen Ort
zurück, der für viele von uns untrennbar mit Sommer, Begegnungen und schönen Erinnerungen verbunden ist.
Persönlich freut mich besonders, wie vielfältig der gesellschaftliche Dialog in Grenchen gelebt wird. Die Gesprächsrunde auf dem roten Sofa in der Kirche schafft Raum für Austausch und gemeinsame Reflexion. Das Grenchner Fest zeigt, wie offen, bunt und herzlich unsere Stadt feiert. Beiträge zu Vogel- und Naturschutz erinnern uns daran, wie wertvoll unsere Natur ist und wie wichtig es ist, Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen. Mit dem Waldspielplatz Wichtel Clocks wird zudem ein Ort vorgestellt, an dem Kinder lachen, entdecken und spielen können – ein Treffpunkt für Familien und ein Stück gelebte Lebensqualität. Ich danke allen, die sich mit Engagement, Kreativität und Leidenschaft für Grenchen einsetzen und diese Beilage möglich machen. Lassen Sie sich inspirieren, entdecken Sie Neues – und begegnen wir uns weiterhin offen, aufmerksam und mit Freude an unserer gemeinsamen Stadt.
Ihre
Susanne Sahli Stadtpräsidentin Grenchen
Impressum
Verlagsbeilage des «Grenchner Tagblatts», der «Solothurner Zeitung» und des «Grenchner Stadt-Anzeigers» von 28./29. Mai 2026 Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Verleger: Peter Wanner Geschäftsführer: Thomas Wegmann Werbemarkt: Thorsten Krüger Idee, Konzept, Verkaufsleitung: Lara Näf Verkauf: Birgit Priesen Redaktion: CH Regionalmedien AG, Verlagsredaktion, Marcel Habegger Redaktionelle Mitarbeit: Andréas Härry, Oliver Menge Layout und Produktion: Sandra Eggstein, CH Regionalmedien AG Anzeigen: CH Regionalmedien AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Telefon 032 654 10 60, inserate@chmedia.ch, www.chmediawerbung.ch Druck: CH Media Print AG, Aarau
Eine Publikation der
Hier werden die Fachkräfte von morgen ausgebildet
Ob Technik, Metall, Informatik oder Uhrmacherei: Grenchen hat sich am Jurasüdfuss zu einem aussergewöhnlich dichten und praxisnahen Ausbildungsstandort entwickelt.
Oliver Menge
Grenchen hat sich still, aber konsequent zu einem der wichtigsten Ausbildungsorte am Jurasüdfuss entwickelt. Auf engem Raum bündelt die Stadt Bildungsangebote, die von der klassischen industriellen Grundbildung über hochspezialisierte Technikberufe bis zur Uhrmacherei reichen. Mit dem 2025 eröffneten Campus Technik ist in Grenchen das grösste technische Ausbildungszentrum am Jurasüdfuss entstanden. Gleichzeitig prägen mit der hftm, der höheren Fachschule Technik Mittelland, Swissmechanic Solothurn, dem Berufsbildungszentrum BBZ Grenchen mit dem ZeitZentrum sowie der ETA als Lehrbetrieb seit Jahren Institutionen den Standort, die Fachkräfte für Industrie, Gewerbe und Uhrenbranche ausbilden.
Das Besondere an Grenchen ist nicht nur die Dichte der Angebote, sondern deren Nähe zur wirtschaftlichen Realität der Region. Hier werden genau jene Kompetenzen vermittelt, die am Jurasüdfuss gebraucht werden: für Maschinen
industrie und Zulieferbetriebe, für Metallverarbeitung und Präzisionstechnik, für CNC-Berufe, Informatik und Automation, aber auch für Polymechaniker, Konstrukteure, Schlosser, Spengler und die Uhrenindustrie. Während andere Regionen über Fachkräftemangel klagen, verfügt Grenchen damit über einen Standortvorteil, der weit über die Stadtgrenzen hinausreicht: ein vernetztes Ausbildungsökosystem, in dem Schulen, Verbände und Unternehmen nicht nebeneinander, sondern zunehmend miteinander arbeiten.
Leuchtturm der Aus- und Weiterbildung
Der Campus Technik wurde letztes Jahr eröffnet und ist bereits gut gestartet, wie Michel Rüfenacht, Leiter berufsbegleitende Studiengänge HF, und Enzo Armellino, Geschäftsführer von Swissmechanic, berichten. Rund 500 Studierende aus etwa 200 Firmen in einem Einzugsgebiet von Neuenburg über Bern bis Olten absolvieren an der hftm in acht Fachrichtungen ihre berufsbegleitende Ausbildung. Unterrichtet
werden unter anderem Elektro, Maschinenbau, Gebäudeautomation, Energie und Umwelt, Informatik, Wirtschaftsinformatik und Prozesstechnik. «Die Studierenden können von einer tollen Laborinfrastruktur profitieren und werden von rund 140 Dozenten, die aus der Praxis kommen, unterrichtet», erklärt Rüfenacht.
Die Ausbildung verlangt einiges ab: Zweimal pro Woche findet der Unterricht vor Ort statt, dazu kommt ein begleitetes Selbststudium. Über drei Jahre summieren sich die Lernstunden auf rund 3600, was etwa einem 35 -ProzentPensum entspricht.
Bei Swissmechanic absolvieren pro Jahr 120 bis 140 Lernende ihre überbetrieblichen Kurse. Mit seinem topmodernen Maschinenpark und einem zukunftsorientierten Bildungsmanagement sei der Campus wohl das modernste Ausbildungszentrum für handwerkliche Berufe wie Polymechaniker/in EFZ oder Produktionsmechaniker/in EFZ in der Schweiz, sagt Armellino. Ausbildner hätten hier eher
die Funktion von Coaches. Viele Firmen schicken ihre Lernenden gleich zu Beginn blockweise nach Grenchen, damit sie in einer heterogenen und speziell auf die Bedürfnisse der Lernenden abgestimmten Umgebung an ihren Fähigkeiten arbeiten können. Ab diesem Sommer werde zudem produktorientiert ausgebildet: Statt «Edelschrott» zu produzieren, sollen die Lernenden Teile herstellen, die weiterverwendet werden. Hinzu kommt ein digitales Bildungsmanagement System, das eine individuellere Förderung ermöglichen wird.
Eine wichtige Rolle spielt auch das Angebot Fokus MINT für Kinder vom Kindergarten bis in die Oberstufe. Laut Armellino haben bereits 1400 Kinder Kurse besucht. Das Angebot ist an den Lehrplan 21 angepasst und steht allen Klassen am Jurasüdfuss offen, auch kantonsübergreifend. «Im Grunde ist das das wichtigste Angebot im Campus Technik», sind sich Rüfenacht und Armellino einig. Dort werde die Zukunft gestaltet.
Grenchen bietet ein grosses Spektrum an Ausbildungen. Bilder: zvg/om
Die Swatch Group ist einer der grössten Schweizer Betriebe, die an 150 verschiedenen Standorten in der Schweiz produziert. Das be nötigte Fachpersonal wird von der Gruppe selber an diversen Standorten ausgebildet. In Grenchen allein bietet die ETA fast 20 Lehrberufe an, von Uhrmacher über Automatiker, Informatiker, Konstrukteur und Polymechaniker bis hin zu Logistiker, Kunststofftechnologe oder Produktionsmechaniker. Reto Kohli, Ausbildungsverantwortlicher der ETA, sagt: «Wir bilden die Leute aus, die wir für den Werk platz Schweiz benötigen.» Über die ganze Gruppe verteilt sind es rund 500 Lernende pro Jahr, etwa die Hälfte davon absolviert ihre Ausbildung bei der ETA. Diese Zahl sei seit rund 15 Jahren stabil. Die Ausbildung orientiere sich am technischen Wandel und an den Bedürfnissen der Gruppe. «Uhren werden schon lange nicht mehr so hergestellt, wie man sich das allgemein so vorstellt. Wir bewegen uns in einer hochkomplexen automatisierten Produktion», sagt Kohli. Die ETA sei für den Technologiewandel bereit und flexibel aufgestellt. Das ab diesem Sommer umzusetzende Revisionsprojekt für die MEM-Berufe werde auch die Ausbildung verändern. Es soll die Ausbildungen an neue Anforderungen wie Digitalisierung, Automation, Robotik und veränderte Arbeits marktbedingungen anpassen und dabei auch offen für Änderungen bei Berufsstruktur und Ausbil dungsmodell sein. Ein zentraler Teil des Projekts ist die Moderni sierung der Lernformen mit einer digitalen Lernplattform sowie neuen digitalen und gedruckten Lehrmitteln. «Anstatt zu instruieren, etwas vorzuzeigen, wollen wir die Lernenden dazu befähigen, selber eine Synthese durchzuführen und selber zu entscheiden, ob sie richtig oder falsch liegen.»
Ausbildungsort für 47 Berufe
Michel Rüfenacht, Leiter berufsbegleitende Studiengänge HF, und Enzo Armellino, Geschäftsführer Swissmechanic.
Reto Kohli, Ausbildungsleiter ETA. Bilder: Oliver Menge
gen teils berufsbegleitend, teils in Vollzeit. Rund 3400 Lernende werden an den drei Standorten von rund 335 Lehrpersonen und Berufsbildnern unterrichtet. In Grenchen liege der Schwerpunkt auf gewerblichen Berufen, erklärt Direktor Bernhard Beutler. Derzeit besuchen hier rund 800 junge Frauen und Männer den Berufsfachschulunterricht. «Wir vermitteln den jungen Menschen Skills, die heute gefragt sind», sagt Beutler. Unterricht werde heute im Entrepreneur Stil vermittelt und orientiere sich an Handlungskompetenzen.
«Das BBZ ist Drehscheibe zwischen Lernenden, Lehrbetrieben, Berufsfachschulen und der Wirtschaft in unserer Region – mit der Hauptaufgabe, die Lernenden fachlich sowie menschlich auf das Berufsleben vorzubereiten», sagt Beutler.
Das Berufsbildungszentrum BBZ Solothurn Olten Grenchen mit der GIBS und dem ZeitZentrum vermittelt Aus und Weiterbildun
Iris Schuler, Rektorin Berufsbildungszentrum BBZ Solothurn-Grenchen, GIBS Grenchen und ZeitZentrum Grenchen, und Bernhard Beutler, Direktor BBZ SOGR.
Im ZeitZentrum wiederum scheint die Zeit fast stillzustehen, es herrscht eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre. Hier arbeiten Uhrmacherlernende noch am Etabli und fertigen Uhren in Handarbeit. «Handwerk und Manufaktur sind nicht aus der Zeit gefallen, sondern heute noch immer sehr gefragt», sagt Iris Schuler, Rektorin des ZeitZentrums, der einzigen Uhrmacherschule in der Deutschschweiz, die bewusst zweisprachig unterrichtet. «Wir bieten hier eine marken und labelunabhängige Vollzeitausbildung an, die für alle Uhrenmarken der Schweiz von grossem Interesse ist.» Lernende des ZeitZentrums treten nach ihrer Ausbildung Stellen bei grossen Marken, wie IWC oder Bucherer, sowie bei kleineren Uhrenmarken an.
«Die interdisziplinäre Ausbildung richtet sich an junge Menschen, die ein Flair für Ästhetik, Präzision, Innovation und Technik haben», sagt Schuler. Das ZeitZentrum betreibt dazu auch eine eigene Reparaturwerkstätte und ein Museum. «Unsere Ausbildung ist nahe am Produkt und nahe am Menschen.»
«Berufsfachschulen sind keine Konkurrenz zur gymnasialen Ausbildung», sagt Beutler. «Das duale Schulsystem mit seiner enorm grossen Durchlässigkeit hat einen hohen Wert und ermöglicht es der Schweiz, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten.»
Vogelsang AG 2540Grenchen auto-vogelsang.ch +41326542222
Alles aus einer Hand
Die Garage Vogelsang AG repariert seit ihrer Gründung im Jahr 1954 in ihrer Werkstatt sowie
Carrosserie/Malerei Autos aller Marken.
In der Werkstatt werden alle Marken repariert: Mitarbeiter Diogo Carneiro und Werkstattleiter Janick Schär.
Obwohl die zertifizierte Garage mit ihren insgesamt 42 Mitarbeitenden sich im Verkauf auf die Marke BMW spezialisiert hat, werden in der eigenen Carrosserie und der hausinternen Lackiererei Fahrzeuge aller Marken repariert. Die Vogelsang AG ist Mitglied des Autogewerbeverbands und von Carrosserie Suisse, dem Berufsverband für die Carrosserie- und Fahrzeugbranche. Die Firma pflegt Partnerschaften mit praktisch allen Versicherungen und Leasingfirmen und setzt konsequent auf Kompetenz, Qualität und Premiumservice.
Auf die Frage, ob denn eine Reparatur bei einer so bekannten Garage nicht teurer zu stehen komme als anderswo, sagt Geschäftsführer Philipp Vogelsang: «Ganz im Gegenteil: Wir haben niedrigere Stundenansätze als viele kleinere und vermeintlich günstigere Carrosserien und Autowerkstätten.» Er weist auf einen weiteren grossen Vorteil hin: Sowohl die Carrosserie als auch die Malerei und die Werkstatt befinden sich im eigenen Haus. Die Wege sind kurz, die Wartezeiten werden so ebenfalls auf ein Minimum reduziert. Der erstklassige Service bei der Vogelsang AG beinhaltet unter anderem auch, dass der Betrieb seinen Kundinnen und Kunden schöne Ersatzwagen zur Verfügung stellt.
Matthias Vogelsang, Leiter Technik, weist auf einen weiteren Vorteil hin: «Die Vogelsang AG ist Partnerin von sympacar, dem neuen Garagenkonzept der Einkaufsorganisation für das Au -
to- und Motorfahrzeuggewerbe. Garagenkonzepte spielen eine immer wichtigere Rolle. Sie ermöglichen den Garagisten, ihren Betrieb als Mehrmarkengarage zu positionieren und die Abhängigkeit von einer einzelnen Fahrzeugmarke zu reduzieren.» Reparaturen und Service für alle Marken würden so mit garantierten Ersatzteilen ermöglicht.
17 Mitarbeitende arbeiten in der Werkstatt und 11 Mitarbeitende in der Carrosserie und der Lackiererei. Bestens ausgebildete Carrosseriespengler und Facharbeiter reparieren Schäden aller Art: Blech, Farbe, Glas, Alu, Carbon und Kunststoffe. Dazu werden Originalteile und originale Lacke verwendet. In der hauseigenen Lackiererei werden alle lackierten Oberflächen verschönert, geschützt und erneuert, Fahrzeuge, Einrichtungsgegenstände oder Erinnerungs -
stücke. «Wir verwenden wo immer möglich Originallacke und -farben», sagt Matthias Vogelsang. «Die Lackiererei ist staubfrei, die Farbe wird punktgenau anhand des Farbcodes oder mithilfe des Spektralfotometers bestimmt, und in der eigenen computergestützten Farbmischerei (MoonWalk-Farbmischroboter) werden Lackfarben genauestens gemischt.»
Philipp Vogelsang ergänzt: «Nachhaltigkeit u nd Kosten-NutzenRechnung beachten wir bei jeder Arbeit. Umweltschutz und fachgerechte Entsorgung der Materialien ist bei uns Ehrensache. Den Strom beziehen wir aus der eigenen Photovoltaikanlage.» Die Kundschaft profitiere ausserdem vom über die Jahre gesammelten Erfahrungsschatz. Die Vogelsang AG legt grossen Wert auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden, aktuell werden sechs Lernende ausgebildet.
So verbindet die Vogelsang AG seit über 70 J ahren handwerkliche Präzision mit modernem Service. Ob Carrosserie, Lackierung oder Werkstattarbeiten: Kundinnen und Kunden erhalten alles aus einer Hand. Vielleicht ist genau das bis heute das eigentliche Erfolgsrezept: dass bei aller Technik am Schluss immer noch Menschen den Unterschied machen.
Kompetenz in der Carrosserie und Malerei: Mitarbeiter Milcho Krstanovski und Leiter Syart Bala.
Jessica De Giorgi und Admir Rizvanaj arbeiten beide in der Carrosserie/Malerei. Bilder: zvg
Architektur mit Teamgeist und Verantwortung
Das Architekturbüro Bigolin + Crivelli Architekten AG wurde 2010 gegründet.
Die beiden Architekten Aldo Bigolin und Marco Crivelli realisierten mit ihrem Team im Raum Solothurn-Biel zahlreiche Bauvorhaben.
In den vergangenen 15 Jahren entwickelte sich das Unternehmen von einem kleinen Team mit vier bis fünf Personen zu einem Team mit rund 10 engagierten Mitarbeitenden. Seit der Gründung bildet das Büro Lernende aus, von denen einige dem Betrieb bis heute treu geblieben sind.
Von Beginn an setzte das Büro nicht nur auf grössere Bauvorhaben. «Wir wollten nie nur fürs Grosse da sein», sagt Marco Crivelli. «Auch kleinere Aufträge sind wichtig – etwa der Umbau eines Badezimmers oder einer Küche.» Diese Haltung prägt das Unternehmen bis heute. Der Schwerpunkt der Firma liegt im Wohnungsbau, dazu kommen Projekte für Industrie und Gewerbe sowie Aufträge der öffentlichen Hand.
Ein einschneidendes Ereignis war der Tod von Aldo Bigolin. Für Marco Crivelli bedeutete dieser Verlust weit mehr als das Ende einer langjährigen beruflichen Partnerschaft, es war auch ein persönlicher Abschied. «Aldo war nicht nur Geschäftspartner, sondern auch ein guter Freund. Trotz seiner schweren Krankheit hat er bis zuletzt gearbeitet.» Mit seinem Tod ging die Verantwortung vollständig auf Marco Crivelli über. Gleichzeitig war das Team gefordert, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen und noch enger zusammenzurücken.
Ab Juni firmiert die Firma unter neuem Namen Crivelli Architekten AG Heute führt Crivelli das Unternehmen seit fünf Jahren allein. Dieser Schritt zeigt sich ab 1. Juni 2026 auch im Namen: Das Büro firmiert neu als Crivelli Architekten AG. Der Namenswechsel soll die heutige Situation widerspiegeln und die Weiterentwicklung des Unternehmens nach aussen verdeutlichen.
Was Crivelli antreibt, bringt er selbst auf den Punkt: «Die Freude an Architektur, am Gestalten – und daran, gemeinsam mit dem Team Projekte zu entwickeln und junge Menschen im Team zu fördern.»
Aktuell realisiert das Büro unter anderem ein Projekt an der Allmendstrasse, wo 14 Eigentumswohnungen entstehen, sowie die Sanierung mehrerer Wohnungen an der Bielstrasse und den Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern an der Gibelfeldstrasse. Derzeit in Bearbeitung ist das Bauvorhaben in Lüterswil – N eubau/Umbau für 14 Wohneinheiten im Wohneigentum, Baustart ist im Herbst geplant sowie weitere Objekte.
Das Team von links nach rechts: Petra Sidler, Marco Crivelli, Marina Stephani, Fabrizio Renda, Sarina Perrot, Nico Veronica, Nicolai Bur, Fabian Obrecht | nicht auf dem Foto Annette Grossenbacher.
Gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen im Bauwesen verändert. Laut Crivelli braucht es heute mehr Projekte als früher, auch weil Bewilligungsverfahren aufwendiger geworden sind und länger dauern. Das führe dazu, dass mehrere Projekte parallel bearbeitet werden müssten und vieles schwieriger planbar sei. Während im Kanton Solothurn Bewilligungen in der Regel innert nützlicher Frist erteilt würden, könne es im Kanton Bern zu deutlich längeren Verzögerungen kommen. Als Beispiel nennt Crivelli ein aktuelles Bauprojekt in Orpund mit drei Mehrfamilienhäusern, bei dem das Büro eineinhalb Jahre auf die Vorprüfung des Kantons wartete.
Architektur soll keine Inszenierung sein, sondern alltagstauglich Architektur bedeutet für Crivelli nicht in erster Linie Inszenierung, sondern vor allem Einpassung und Alltagstauglichkeit. «Gebäude müssen sich in die Umgebung einfügen», erklärt er. Entscheidend sei jedoch, dass sich die Menschen darin wohlfühlen. «Wenn mir jemand sagt, hier fühle ich mich wohl – ich weiss zwar nicht warum, aber ich fühle mich einfach wohl, dann ist das das grösste Kompliment.»
Bauten, die vor allem als architektonisches Statement gedacht sind, stehen für ihn nicht im Vordergrund. Dennoch reizt ihn das Spannende und Ungewöhnliche – etwa bei der Fassadengestaltung der Unterkünfte beim ZeitZentrum oder bei einem aktuellen Projekt an der Gibelfeldstrasse, bei dem gezielt mit Materialien, Farben und Formen gearbeitet wird. Dabei kommt der sorgfältigen Auseinandersetzung mit Details grosse Bedeutung zu. «Das beeinflusst das Ganze entscheidend», sagt Crivelli. Generell werde heute mehr Zeit und Energie in die Materialisierung und Farbgebung investiert als früher, mit dem Ziel, die Vorstellungen der Bauherrschaft so umzusetzen, dass am Ende beide Seiten zufrieden seien. Architektur sei dabei immer Teamarbeit: Neben dem internen Team werden je nach Projekt Fachplaner und Spezialisten beigezogen, um gemeinsam die bestmögliche Lösung zu entwickeln.
Das Team legt grossen Wert auf eine sorgfältige Auseinandersetzung mit Details, Farben und Formen.
Bilder: zvg
rodania Stiftung – ein Ort der
In Grenchen gibt es einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich begegnen und
Seit über 40 Jahren begleitet sie erwachsene Menschen mit kognitiven und mehrfachen Behinderungen in allen Lebensphasen. Ziel ist es, Selbstbestimmung, Teilhabe und Lebensqualität zu fördern.
In den drei Wohnhäusern finden die begleiteten Menschen individuell angepasste Wohnformen. Am Hauptstandort bilden die Häuser A und B sieben Wohngruppen, in denen jeweils sechs Menschen unterschiedlichen Alters zusammenleben. Das Haus Chiron richtet sich an Menschen mit herausforderndem Verhalten und bietet Settings mit erhöhtem Betreuungsbedarf. Im Haus Delphin finden Menschen mit höherer Selbstständigkeit Wohnformen, die Selbstbestimmung und eigenständiges Leben gezielt fördern.
Ergänzend dazu stehen den begleiteten Menschen in den elf Ateliers der Tagesstätte vielfältige Möglichkeiten zur Mitgestaltung offen. Sie können frei wählen, in welchem Bereich sie tätig sein möchten. Dazu gehören handwerkliche Arbeiten in den Ateliers Holz, Textil, Metall, Farben, Garten, Bäckerei, Spedition und Töpferei. Hinzu kommen die basale Stimulation, das Schul und Teilhabeatelier sowie das Aussenatelier, zum Beispiel der Reithof Cutohof.
fee, das einmal im Monat an einem Freitag nachmittag vom Backatelier organisiert wird. Von 14.00 bis 16.00 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, frischen Kaffee, hausgemachte Backwaren und anregende Gespräche in entspannter Atmosphäre zu geniessen.
Der Anlass bietet Raum für Begegnungen zwischen begleiteten Menschen, Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit. Gleichzeitig unterstützt jede Tasse Kaffee die Arbeit der Stiftung: Der Erlös kommt direkt den begleiteten Menschen zugute.
rodania Kaffee Termine 2026
22. Mai 19. Juni
Juli: Pause 21. August 18. September 16. Oktober 20. November 11. Dezember
Begegnung und Teilhabe
den Alltag aktiv gestalten: die rodania Stiftung.
Öffnungszeiten Verkaufsladen
Montag–Freitag 8.00–11.30 Uhr
Montag, Dienstag, Donnerstag 13.30–16.30 Uhr
Mittwoch- & Freitagnachmittag geschlossen
Nachhaltige Geschenke im rodania-Verkaufsladen
Im Hauptgebäude der rodania, an der Riedernstrasse 8 in Grenchen, gleich neben dem Südbahnhof, befindet sich der Verkaufsladen. Dort werden handgefertigte Produkte aus den hauseigenen Ateliers angeboten. Im Farbenatelier entstehen liebevoll gestaltete Karten, im Gartenatelier kreative Blumenarrangements und im Holzatelier leuchtende Sterne. Das Töpferatelier fertigt verschiedene handgetöpferte Arbeiten,
während im Textilatelier handgewobene Abtrocknungstücher entstehen. Im Backatelier kann jeweils am Donnerstag ein frischer Bio Zopf für den Freitag bestellt werden. Auf Wunsch stellt das Speditionsatelier individuelle Geschenkkörbe zusammen und bereitet die Bestellungen des Gränchner Chischtlis vor. Hinzu kommen viele weitere Einzelstücke, die Kreativität, Sorgfalt und Freude sichtbar machen. Die Produkte entstehen
durch die begleiteten Menschen selbst, die dabei in ihrer beruflichen und sozialen Teilhabe unterstützt werden. Sie stehen exemplarisch für sinnstiftende Arbeit und nachhaltige Produktion. Ergänzend zum Verkaufsladen ist die Stiftung regelmässig auf den Monatsmärkten in Grenchen vertreten. Der Marktstand wird von begleiteten Menschen mitbetreut und ermöglicht den direkten Austausch mit der Öffentlichkeit.
Ein offener
Ort für alle
Die rodania Stiftung ist ein offener Ort, an dem alle willkommen sind. Begegnungen auf Augenhöhe, gelebte Inklusion und partizipative Angebote prägen den Alltag. Ob beim rodania Kaffee, beim alljährlichen Frühlings fest oder beim Stöbern im Verkaufsladen – Besucherinnen und Besucher werden Teil einer lebendigen Gemeinschaft, in der Kreativität, Genuss und soziales Engagement auf natürliche Weise zusammen kommen. Hier spürt man, wie Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Freu de teilen und gemeinsam etwas Sinnvolles schaffen.
Mit «Altweiberfrühling» bringt das Freilichtspiel Witz, Fallhöhe und späte Aufbrüche in den Stadtpark. Im Gespräch mit Regisseur Jens Wachholz.
Andréas Härry
Der Sommer soll nicht bloss nett werden. Nett kann jeder. Das Freilichtspiel setzt 2026 auf die umgetaufte «Die Herbstzeitlosen», bearbeitet von Hansjörg Betschart, mit Musik von Ruwen Kronenberg. Das klingt nach einem Stoff, der leicht in heiteren Charme und Altersweisheit kippen könnte. Jens Wachholz hat allerdings nicht vor, den Stadtpark bloss in eine Freiluft-Kuschelecke zu verwandeln.
Die Jungen sehen alt aus Im Zentrum steht eine Geschichte über zweite Chancen, über Frauen, die sich nicht aufs Abstellgleis schieben lassen. Und über ein spätes Aufbegehren gegen das, was gemeinhin als altersgemäss gilt. Offiziell ist von Witz, Lebenslust und berührenden Momenten die Rede. Wachholz setzt einen anderen Akzent: «Was mich interessiert, ist dieser Generationenkonflikt.» Die ältere Generation mache in diesem Stück die spannendere Entwicklung durch, während die mittlere und jüngere «nicht so grossartig dastehen». Ein hübscher Ausgangspunkt für eine Komödie: Die Alten leben auf, die anderen sehen alt aus.
Der gebürtige Berliner Wachholz, der in Solothurn seit Jahren als
literaturaffiner Theatermacher wirkt, sucht nicht den schnellen Lacher, sondern den präzisen Blick auf die Figuren. «Die ganze Komödie, das erzählt sich von selbst, da muss man nicht viel tun», sagt er. Seine Aufgabe sei es, die Schauspieler so zu führen, «dass sie spannende Figuren spielen». Denn wenn man die nachdenklicheren Töne des Stücks «nicht ernst nimmt, dann ist auch die Komödie nicht da. Dann wird es peinlich.»
Die Kerle kommen nicht gut weg
Wachholz reizt die Fallhöhe. Besonders angetan haben es ihm die Männerfiguren. «Die beiden Kerle, die kommen halt einfach nicht gut weg», sagt er mit Freude. Sie nähmen ihre eigenen Probleme derart ernst, «dass man darüber nur lachen kann». Einer davon ist Fritz, ein karrierehungriger Tausendsassa. Im echten Leben würde man wohl den Blick senken und hoffen, er spreche einen nicht an. Auf der Bühne ist so einer Gold wert.
Überhaupt liegt Wachholz’ Zugang in der Psychologie. Kein Mensch sei bloss lächerlich, sagt er, hinter jeder Figur stecke ein Grund. Das gilt erst recht für Martha, die Hauptfigur, der er «die grösste Entwicklung von allen» zuschreibt. Trauer, Trotz, Aufbruch, Sehnsucht:
Das Freilichtspiel 2026 wird unter der Regie von Jens Wachholz von 11. Juni bis 12. Juli aufgeführt.
Bild: Heinrich Breiter
«Altweiberfrühling» wird in dieser Lesart nicht zur Seniorenrevolte, sondern zu einem Stück über Menschen, die an einer Schwelle stehen und merken, dass das Leben noch nicht fertig ist mit ihnen.
Dazu passt die Spielfläche. Statt Wohnstubenbehaglichkeit kündigt Wachholz «eine sehr offene Bühne» an, mit Innen- und Aussenraum und einem «sehr schönen, transparenten Bühnenbild», gestaltet von Yves Haudenschild. Ein Freilichtspiel muss nicht aussehen wie ein Möbelhaus im Grünen. Im Stadtpark Grenchen bleibt die Bühne nach oben offen, die Spielweise ist gross, die Unwägbarkeiten auch. Denn open air
bedeutet, wie Wachholz trocken sagt: «Mal fliegt ein Flugzeug drüber oder kackt ein Vogel auf die Bühne.» Auch beim Lokalkolorit wird nicht bloss mit dem Ortsnamen gewedelt. Die kleine Stadt, in der das Stück spielt, könne «durchaus Grenchen sein», sagt Wachholz. Das Grenchner Lied taucht adaptiert auf, in der Mundart sind Herkunft und Sozialisation hörbar: Die eine träumt von Amerika und streut Anglizismen ein, die andere kommt vom Bauernhof und spricht entsprechend handfest.
Figuren, die man nicht zum Nachtessen einladen würde Für wen ist dieser Abend gedacht? Wachholz sagt: «Für die ganze Familie», besonders aber für Menschen, die das Älterwerden nicht bloss im Kalender, sondern im Leben spüren. Verluste, Trennungen, Abschiede, Neuorientierungen. Gerade die Mischung aus Typenkomik, Gesellschaftsbild und Lebenswende könnte den Reiz dieses Abends ausmachen.
Oder, um es mit dem Regisseur selbst zu sagen: «Ich möchte mich gut unterhalten wissen. Also ich persönlich. Und so inszeniere ich das auch.»
Unterhaltung also, ja – aber mit Fallhöhe, Figurenkenntnis und genug Biss für den Sommerabend hier.
Viel Aufklärungsarbeit gefragt
Der Vogel- und Naturschutz Grenchen erreicht beispielsweise durch das Projekt «Riedförderung Grenchner Witi» mit dem Kanton einiges. Aber bei der Sensibilisierung ist der Verein gefordert.
Marcel Habegger
Im Mittelland haben zahlreiche Vogel- und andere Tier- und Pflanzenarten seit den Fünfzigerjahren, seit die Landnutzung intensiviert wurde, einen schweren Stand und haben grosse Bestandeseinbussen erlitten. Feldstrukturen wurden ausgeräumt, Feuchtstellen trockengelegt, Äcker und Wiesenflächen wurden dichter, eintöniger und öfter befahren. Beispielsweise in den Achtziger- und den Neunzigerjahren war die Feldlerche in der Grenchner Witi noch weit verbreitet. «Heute muss man sich glücklich schätzen, dass man im Frühjahr in der Witi noch Lerchen singen hört», sagt Oliver Gardi, der Präsident des Vogel- und Naturschutzes Grenchen (VNSG). Als Bodenbrüter braucht die Feldlerche während rund zweier Monate einen Ort in lückiger Vegetation, wo sie in Ruhe ihren Nachwuchs aufziehen kann. Im Grasland den Nachwuchs aufzuziehen, ist heutzutage wegen der häufigen Schnitte sehr schwierig. Andere einst häufige Charakterarten der Witi wie der Feldhase, die Grauammer oder die Wachtel kämpfen mit demselben Problem.
Es gibt Erfolgsmeldungen
Auch der Kiebitz, der bis Anfang Neunzigerjahre in der Grenchner Witi zu Hause war, ist auf störungsarme Feuchtwiesen angewiesen. Im Grossen Moos bei Ins hat man es dank eines Förderprojekts von Bird Life Schweiz nun geschafft, ihn zu erhalten und zu fördern. Politisch wird der Grenchner Natur- und Vogelschutzverein auch immer wieder einbezogen, dann oft in Zusammenarbeit mit Bird Life Solothurn, dem kantonalen Verband, so beispielsweise bei der Diskussion rund um den geplanten Windpark, den es in Grenchen geben soll. Gardi macht sich dabei beispielsweise Sorgen um die Wanderfalken, die in der Wandflue seit Jahrzehnten brüten – schweizweit gibt es nur etwa 250 Brutpaare –
Feuchtstellen in der Grenchner Witi sind sehr wichtig. Bild: Walter Christen
oder wegen anderer bedrohter Tie re. Der Präsident will solche Dis kussionen nützen, um Auflagen zu stellen, welche die negativen Aus wirkungen auf die Natur minimie ren, beispielsweise ein Überwa chungssystem für Zugvögel und Fledermäuse – «da mit man mit einem Radar die Zugdichten von Vögeln und Fledermäusen erfasst und die Anlage bei erhöhtem Kollisionsrisiko kurzzeitig drosselt oder ausschaltet».
Auch engagiert sich der Verein selbst in der Naturförde rung. So werden verschiedene He cken am Jurasüdfuss oder auch in Bettlach gepflegt, wovon beispiels weise die Goldammer oder der Neuntöter profitieren, oder es werden jährlich mehrere hundert Amphibien gerettet, die sich ins Kanalisationssystem verirren und in der ARA angeschwemmt werden. Ein Erfolgsprojekt ist für Oliver Gardi die Riedförderung in der Grenchner Witi. Der Kanton hatte sich aufgrund der Untertunnelung der A5 für eine Aufwertung verpflichtet. Unter anderem bei den beiden Tunnelportalen konnten
neue Feuchtflächen geschaffen
hat den Kanton bei der Pflanzung seltener Riedpflanzenarten unterstützt. «Das war ein Superprojekt», lobt Gardi die Arbeit des Kantons. «Zugvögel und vor allem Amphibien haben sehr von den Massnahmen profitiert, auch seltene Arten wie die Kreuzkröte», berichtet er. «Der Laubfrosch wurde ausgesetzt und hat sich seither gut angesiedelt.»
Bewusstsein fördern
Die Feldlerche bräuchte mehr Ruhe. Bild: Vincent Legrand
Natürlich kann jeder und jede einen Beitrag zum Vogel- und Naturschutz leisten. Die Naturverbundenheit der Bevölkerung ist dem Verein wichtig, weshalb er auch immer wieder Kurse organisiert, in denen ein Basiswissen vermittelt wird. Der nächste Grundkurs Ornithologie beginnt am 19. August. An fünf Theorieabenden und fünf Exkursionen wird bis zum 12. Dezember ein Basiswissen vermittelt. Doch auch ohne Kurs kann etwas für die Natur getan werden: «Natürlich kann man sich auch bei den Lebensmitteln Gedanken machen. ‹Hauptsache billig› führt halt einfach zu einer intensiven Landwirtschaft, bei der die Natur unter die Räder kommt», sagt Gardi. Auch der Siedlungsraum ist ein wichtiger Lebensraum für viele Arten. «Naturnahe Gärten bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Tierund Pflanzenarten. Etwas vom Wichtigsten ist, dass man darauf achtet, dass es viele Blütenpflanzen hat, damit es den Insekten gut geht, denn die Insekten stehen ganz zuvorderst in der Nahrungskette», betont Oliver Gardi.
Vogel-Grundkurs Herbst 2026
Interessiert daran, unsere Vögel und ihre Lebensräume besser kennenzulernen? Dann besuche den Grundkurs des VNSG mit fünf Theorieabenden und fünf Exkursionen in und um Grenchen zwischen August und Dezember 2026. Kurskosten: 180 Franken. Anmeldung bis 12. Juli. Begrenzte Teilnehmerzahl.
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Seit 2020 ist die Clinique DELC in Grenchen vertreten. An der Solothurnstrasse 65 umfasst ihr ambulantes Angebot die Fachbereiche Dermatologie und Venerologie, plastische und ästhetische Chirurgie, Venenheilkunde sowie Lasertherapie.
Wer an eine Klinik für Hautmedizin denkt, hat oft zuerst klassische dermatologische Behandlungen vor Augen. Am Standort Grenchen der Clinique DELC ist das Spektrum breiter. An der Solothurnstrasse 65 werden seit 2020 verschiedene Fachbereiche unter einem Dach vereint. Für Patientinnen und Patienten aus Grenchen und der weiteren Region bedeutet das kurze Wege, fachärztliche Beratung und ein ambulantes Angebot, das medizinische und ästhetische Fragen gleichermassen abdeckt. Der Standort Grenchen beschäftigt insgesamt elf Personen: drei Ärzte und eine Ärztin, eine Kosmetikerin, drei medizinische Praxisassistentinnen sowie drei Mitarbeiterinnen in Administration und Empfang. Geleitet wird die Klinik seit drei Jahren von Dr. med. Vera El-Najjar, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie. Gemeinsam mit Dr. med. Fatih Alexander Topal behandelt sie Hauterkrankungen und übernimmt dermatologische Eingriffe. Zunehmend kommen dabei auch moderne Laserverfahren zum Einsatz, etwa beim Entfernen von Tattoos, Altersflecken oder Hautanhängseln. Rund 95 Prozent der Eingriffe werden ambulant vor Ort vorgenommen. Für komplexere oder umfangreichere Eingriffe werden Patientinnen und Patienten nach Biel überwiesen. Dort verfügt die Clinique DELC über einen Operationssaal der Klasse 1.
Hautkrebs-Behandlungen am Standort Grenchen
Ein zentraler Bestandteil des Angebots ist die Behandlung von Hautkrebs. Abklärungen, Diagnosen und Therapien werden auch am Standort Grenchen durchgeführt. Die Klinik arbeitet mit allen anerkannten Krankenkassen zusammen. Viele Patientinnen und Patienten werden von Hausärztinnen und Hausärzten überwiesen. Laut Vera El-Najjar ist die Auslastung hoch: Dermatologinnen und Dermatologen sind in der Region vergleichsweise rar, entsprechend gross ist das Einzugsgebiet, das sich von Solothurn über den Jura bis ins Seeland erstreckt. Als grossen Vorteil nennt sie die kurzen Wartezeiten, insbesondere bei akuten Eingriffen. Zudem zeigt sich immer wieder, dass Patientinnen und Patienten mit einem ästhetischen Anliegen in die Klinik kommen – und dabei zusätzliche medizinische Befunde entdeckt werden, die ebenfalls behandelt werden müssen. Gerade am Standort Grenchen wird die enge Verzahnung von medizinischer Versorgung mit ästhetischer und rekonstruktiver Chirurgie deutlich. Verstärkt wird das Team durch David Eyer, leitender Facharzt für plastische, rekonstruktive
und ästhetische Chirurgie FMH. Er behandelt und operiert Tumore an sensiblen Stellen wie dem Gesicht – ein Bereich, der höchste Präzision erfordert. Darüber hinaus deckt er ein breites Spektrum der ästhetischen Chirurgie ab. Dazu gehören Eingriffe wie Schlupflid- und Nasenkorrekturen, die Behandlung abstehender Ohren, Facelifts sowie Fettabsaugungen und Straffungen sowie Brustvergrösserungen. Ergänzt wird das Angebot durch ästhetischmedizinische Behandlungen. Dazu gehören Lippenkorrekturen mit Fillern, die Modellierung von Gesichtskonturen oder minimalinvasive Verfahren wie das Fadenlifting. Dabei verfolgt David Eyer konsequent einen zurückhaltenden Ansatz: «Weniger ist mehr.» Ziel sind harmonische Ergebnisse, die die natürliche Ausstrahlung bewahren.
Auf die Patienten zugeschnittene Behandlungsmethoden
Ergänzt wird das Angebot in Grenchen durch die Venenmedizin. Mit Dr. med. Martin Pelle arbeitet in Grenchen ein erfahrener Facharzt für Chirurgie FMH und Phlebologie. Rund
80 P rozent seiner Eingriffe sind medizinisch indizierte Venenoperationen. Jede fünfte Frau und jeder sechste Mann habe medizinische Probleme mit Venen, sagt Pelle. Die Behandlung werde auf die einzelne Person abgestimmt, wobei verschiedene Verfahren zur Verfügung stünden, um möglichst schonend und mit weniger Einschränkungen für die Patientinnen und Patienten vorzugehen.
So zeigt sich die Clinique DELC in Grenchen als Fachklinik mit breitem ambulantem Angebot. Sie verbindet klassische Hautmedizin, Venenheilkunde und moderne Lasertherapie mit plastischer und ästhetischer Chirurgie und setzt dabei auf fachübergreifende Zusammenarbeit in regionalem Rahmen.
Clinique DELC
Solothurnstrasse 65
2540 Grenchen
Telefon 032 552 33 33
E-Mail: delcgrenchen@delc.ch www.delc.ch
Das Ärzteteam in Grenchen (von links): Dr. med. Martin Pelle, Dr. med. Vera El-Najjar, Dr. med. Fatih Alexander Topal und David Eyer. Bild: zvg
Das Grenchner Fest –ein Fest für die Bevölkerung
Von 28. bis 30. August wird der Marktplatz erneut zur Festmeile. Das Organisationskomitee setzt in diesem Jahr auf Vielfalt.
Oliver Menge
Noch sind es einige Monate bis zum nächsten Grenchner Fest, doch die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Von 28. bis 30. August findet das traditionsreiche Stadtfest auf und rund um den Marktplatz statt. Das Ziel bleibt unverändert: ein Anlass für die breite Bevölkerung.
«Wir sind daran, ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt zusammenzustellen», sagt Patrick Crausaz, Vize-Stadtpräsident und Präsident des 12-köpfigen Organisationskomitees. Dieses zählt mehrere neue Mitglieder und hat für die Ausgabe 2026 eine grundlegende Entscheidung getroffen: Man verzichtet für die Ausgabe 2026 auf ein Motto.
Diese Weichenstellung sei bereits erfolgt, bevor er selbst zum Gremium gestossen sei, erklärt Crausaz. Vorausgegangen seien intensive Diskussionen. Nach den erfolgreichen Austragungen im Stil der 50er-Jahre habe sich offenbar eine gewisse Sättigung eingestellt. «Der Aufwand, um die 50er-Jahre zu zelebrieren, ist nicht gerade klein», sagt Crausaz. Schaufensterdekorationen, passende Showacts oder thematische Outfits hätten jeweils einen erheblichen organisatorischen Aufwand bedeutet. Zudem hätte das Oldtimertreffen in diesem Jahr aus terminlichen Gründen nicht durchgeführt werden können. Das OK habe deshalb entschieden, das Thema vorerst ruhen zu lassen – mit der Option, später wieder darauf zurückzukommen.
An einem unterhaltsamen Programm soll es dennoch nicht fehlen. Für die musikalische Gestaltung zeichnen Kurt Gilomen und André von Arb verantwortlich. Beide sind seit Jahren in der regionalen Musikszene verankert. Auf der grossen Bühne vor dem Festzelt
Vize-Stadtpräsident Patrick Crausaz ist Präsident des Organisationskomitees.
sind verschiedene Rock- und Folkbands sowie weitere musikalische Acts geplant. Auch die Stadtmusik Grenchen wird auftreten. Ergänzt wird das Programm durch weitere Darbietungen, etwa von der MoveDance-School.
Bikertreffen mit Custom-Bikes-Prämierung
Anstelle des bisherigen Oldtimertreffens setzen die Organisatoren dieses Jahr auf ein Bikertreffen. Dafür wird die T5, die Solothurnstrasse, gesperrt. Erwartet werden zahlreiche Custom-Bikes, die in Grenchen präsentiert werden. Die drei schönsten Fahrzeuge sollen prämiert werden. Rund um das Treffen sind zudem Verkaufsstände vorgesehen, an denen Zubehör, Kleidung und weitere Artikel ange-
boten werden. «Ich kann mir auch vorstellen, dass man mit dem Granicum zusammen etwas organisiert», sagt Crausaz.
Ein besonderes Augenmerk gilt den jüngeren Besucherinnen und Besuchern. Geplant sind unter anderem Kinderschminken sowie eine Kinderdisco mit DJ Horse. Noch offen ist der Standort. Ursprünglich war die Unterführung beim Zeitplatz vorgesehen, doch der Eigentümer Coop hat nach negativen Erfahrungen bei früheren Anlässen seine Zustimmung verweigert. Nun prüft das OK Alternativen, etwa ein Zelt auf dem Zeitplatz. Dort könnte nach der Kinderdisco am Abend ein Tanzangebot mit Musik aus den 70er- und 80erJahren folgen. Für die Kleinsten ist zudem ein Karussell vorgesehen.
Das Lindenhaus plant ausserdem eine Bar mit alkoholfreien Getränken speziell für Kinder und Jugendliche. Ebenfalls diskutiert wird ein Daydance-Event mit House- und Technomusik, auch hier ist die Standortfrage noch offen.
Food aus allen Ecken dieser Welt
Neben Unterhaltung spielt die Verpflegung eine zentrale Rolle. Zahlreiche Vereine werden auf dem Marktplatz Foodstände betreiben, rund ein Dutzend habe bereits zugesagt. Ziel sei ein möglichst vielfältiges Angebot, das die kulturelle Vielfalt der Stadt widerspiegle, sagt Crausaz. Das grosse Festzelt wird von Fotra in Zusammenarbeit mit dem FC Grenchen bewirtschaftet. Das Grenchner Fest wird von der Stadt nicht nur finanziell, sondern auch personell unterstützt. So ist etwa Feuerwehrkommandant Thomas Maritz für Sicherheits- und Bewilligungsfragen zuständig, während Kevin Delaquis zusammen mit dem Werkhof die Infrastruktur organisiert.
Auch bei den Sponsoren kann das OK auf bestehende Partner zählen. Die Baloise unterstützt den Anlass finanziell und materiell. Weitere Sponsoren sind die Regiobank, Raiffeisen Weissenstein, Gagnet, Fistra, Bolliger und weitere. Die SWG stellt Strom und Infrastruktur zu günstigen Konditionen bereit. Die Verkabelung des Marktplatzes übernehmen Lernende der Grenchner Elektrounternehmen. Zurückhaltend zeige sich derzeit allerdings die Industrie. «Die Unternehmen sind aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage noch etwas vorsichtig», sagt Crausaz. Umso wichtiger seien andere Einnahmequellen. Dazu gehört beispielsweise der Verkauf der Festbuttons. Derzeit werden dafür noch engagierte Verkäuferinnen und Verkäufer gesucht.
Bild: Oliver Menge
Mehrere Nächte des offenen Daches
Die Sternwarte Grenchen wird dieses Jahr 50 Jahre alt. Zum Jubiläum veranstalten die Verantwortlichen mehrere Führungen. Es werden aber nicht «nur» nachts Sterne beobachtet.
Marcel Habegger
Die Jurasternwarte auf dem Grenchenberg wurde in den Siebzigerjahren von Erich Wolf und Gerhard Klaus initiiert und 1976 fertiggestellt. Seitdem wird Besuchenden ermöglicht, den Sternenhimmel gemeinsam mit Fachleuten zu beobachten. Der Betrieb wird von einer Stiftung und der Astrogruppe Jurasternwarte getragen, deren rund 20 Mitglieder alle ehrenamtlich arbeiten. Viele der Mitglieder haben technische Kenntnisse, kleinere Instandhaltungen können deshalb gleich vom Verein selbst übernommen werden. Die Mitglieder kommen beruflich aus den verschiedensten Branchen. Diesen Sommer feiert die Sternwarte nun ihr 50-jähriges Bestehen. Die Nacht des offenen Daches wird jedes Jahr auf dem Grenchenberg veranstaltet. Wegen des grossen Jubiläums wird das Dach in den nächsten Monaten gleich mehrfach geöffnet. Natürlich sind die Abendveranstaltungen wetterabhängig, doch finden sie auch bei schlechtem Wetter statt. «Wir haben eine Bilder- und Lichtshow organisiert, die auch bei schlechtem Wetter gezeigt werden kann», sagt der Präsident Franz Conrad. Es wird aber nicht nur Sterne zu beobachten geben. Zum Jubiläum werden an mehreren Tagen auch Sonnenbeobachtungen veranstaltet. «Im Rhythmus von elf Jahren gibt es Sonnenflecken. Ist die Sonne aktiv, gibt es viele Flecken, diese können von der Plattform beobachtet werden. Wir haben spezielle Filter, mit denen wir Gasströme auf und am Rande der Sonne beobachten können», erklärt Franz Conrad. «Und wir können das Sonnenlicht mit Filtern in seine Einzelteile zerlegen beziehungsweise das Spektrum zeigen», so der Präsident. Die Sternenbeobachtungen sind für ihn aber weiterhin das Highlight. «Die Unendlichkeit fas-
ziniert mich. Man kann die Sterne nicht greifen, aber sie sind trotzdem da», schwärmt er. «Wenn wir uns dessen bewusst sind, was Sterne eigentlich sind, wird uns klar, wie klein wir eigentlich sind.» Seit er Präsident des Stiftungsrats ist, ist er für seinen Geschmack fast etwas zu selten auf der Plattform. «Seither bin ich nun eher am Papierproduzieren», lacht er. Wer bei einer
Nacht des offenen Daches dabei sein möchte, sollte warme Kleider und gutes Schuhwerk mitbringen. Sonnentechnisch wird der 12. August ein Highlight werden, dann gibt es eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen. Ausserhalb der Nächte des Offenen Daches können Gruppenführungen gebucht werden unter www.jurasternwarte.ch/fuehrungen-jurasternwarte/
Besuchstage und -abende
An folgenden Daten findet die Nacht des offenen Daches statt: Samstag, 13. Juni, 22 bis 23.30 Uhr
Freitag, 21. August, 21.30 bis 23.30 Uhr
Samstag, 17. Oktober, 20 bis 22 Uhr
Sonnenbeobachtung:
Sonntag, 7. Juni, 14 bis 17 Uhr
Samstag, 18. Juli, 14 bis 17 Uhr
Mittwoch, 12. August, 19 bis 21 Uhr
Sonntag, 6. September, 14 bis 17 Uhr
Für oben erwähnte Termine ist keine Anmeldung nötig, der Eintritt ist frei, Mehr Infos: jurasternwarte.ch
Die Plattform der Sternwarte ist für Sonnenbeobachtungen das nächste Mal am 7. Juni geöffnet. Bild: zvg
Den Sternen ein bisschen näher: Die nächste Gelegenheit ist am 13. Juni.
GanzGrenchen istander Glasfaser
Einmal Glasfaser, bitte!
Es ist so weit: Spätestens Ende 2026 ist der Glasfaserausbau durch die GAGNET AG in Grenchen abgeschlossen. Das bedeutet: Internet auf einem ganz neuen Level –bis zu 10‑mal schneller. Was es dazu braucht? Einen Kontakt zu GAGNET, dem Komplettanbieter von Internet, TV, Festnetz und Mobilfunk.
Joseph Weibel
Auch wenn die Fertigstellung erst in ein paar Monaten erfolgt, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, den Umstieg in aller Ruhe vorzubereiten – die GAGNET AG unterstützt bestehende oder neue Kunden gerne bei Bedarf. Sie haben bereits einen Glasfaser-Hausanschlusskasten im Keller? Wenn ja, kann der Anschluss in den Wohnräumen auch vorgenommen werden. Haben Sie darüber keine Kenntnis oder brauchen Hilfe? Kontaktieren Sie GAGNET und lassen Sie sich über die aktuelle Situation in der Liegenschaft beraten.
GAGNET-Geschäftsführer Marcel Gaggioli hat allen Grund zur Freude: «Der Ausbau des Glasfasernetzes schreitet schneller voran als geplant.» Bereits 2023 erfolgte der Spatenstich für den Technologiewechsel. Nach der Umstellung in der Stadt Grenchen werden schrittweise weitere Gemeinden mit insgesamt 12’000 Haushalten mit der neuen Technologie versorgt. In einer nächsten Etappe sind das konkret neun Gemeinden.
In der Uhrenstadt soll der Abschluss der Ausbauarbeiten im Herbst, spätestens bis Ende Jahr, erfolgen. «Jetzt ist wichtig, dass alle, die bereits unsere Kunden sind, und solche, die es noch werden wollen, mit uns Kontakt aufnehmen, damit wir die letzten Vorbereitungen treffen können», so Gaggioli.
Der Anschluss
Bis die Glasfaser bis zur OTO-Dose (Optical Telecommunications Outlet) in Haus oder Wohnung geführt ist, sind zwei Schritte erforderlich: Sobald eine Liegenschaft an die neue Technologie angeschlossen ist, informiert GAGNET ihre Kunden über den Technologiewechsel. Nach Terminvereinbarung wird der Wohnraum vom Anschlusskasten im Keller aus erschlossen. Danach heisst es: Hallo Glasfaser – ich bin bereit!
Die Information
In allen Liegenschaften werden Eigentümer und Mieter, die bei GAGNET bereits Kunden sind, über den Wechsel informiert. GAGNET freut sich natürlich, wenn der Technologiewechsel von Ihnen dazu genutzt wird, künftig auf GAGNET als Telekomanbieter zu setzen.
Der Anbieter
Ob Sie Kunde von GAGNET oder eines anderen Telekommunikationsanbieters sind, spielt für den Wechsel keine Rolle: GAGNET übernimmt die technischen Arbeiten in ihren Ausbaugebieten.
Die Glasfasertechnologie ermöglicht extrem schnelle Internetverbindungen durch Lichtsignale, die deutlich höhere Bandbreiten als Kupferkabel bieten. In Grenchen ist der Ausbau dieser Technologie bis Ende Jahr abgeschlossen. Bild: GAGNET
Die Kosten
Wenn Sie bereits Kunde sind von GAGNET oder Neukunde, bezahlen Sie für die Erschliessung der Wohnung respektive den Technologiewechsel auf Glasfaser nichts.
Schnell und zuverlässig
Auch mit der bisherigen Technologie (Kupferkabel) sorgt GAGNET für hohe Sicherheit und eine störungsarme Übertragung. Glasfaser bietet jedoch symmetrische Up- und Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und ist besonders störungsresistent. Der Umstieg ist vollständig kostenlos –unabhängig vom gewählten Anbieter.
Fazit: Unkompliziert – einfach starten und schneller surfen!
GAGNET AG Alpenstrasse 63 2540 Grenchen www.gagnet.ch
Wichtig zu wissen
GAGNET informiert seine Bestandes- und Neukunden über den in Kooperation mit Swisscom gemachten Ausbau und den Technologiewechsel und informiert bei Bedarf individuell über die weiteren notwendigen Schritte.
GAGNET beantwortet auf Wunsch Fragen zur Installation oder zur AboWahl.
Das jeweilige Abo – unabhängig vom Telekomanbieter – bestimmt das Tempo des neuen Glasfaserkabels.
Ob Neu- oder Bestandeskunde von GAGNET: Die Erschliessung der Wohnräume bzw. der Wechsel auf die neue Glasfasertechnologie ist kostenlos.
Für die Zukunft gerüstet
Volvo richtet das Angebot konsequent auf Elektromobilität aus – und die Garage V iatte-Straub AG in Biberist bleibt nahe an den Bedürfnissen der Kundschaft.
«Volvo hat einen Grundsatz gefasst: Alle neu entwickelten Modelle sind rein elektrische Fahrzeuge», erklärt Michel Corte, langjähriger Geschäftsführer der Garage Viatte-Straub AG in Biberist. «Aber: Die Modellpflege wird weiterhin betrieben», so Corte weiter. Es gebe auch noch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren im Sortiment, die nach wie vor gebaut würden. Nur Dieselfahrzeuge, die habe man komplett aufgegeben, und die Benziner seien nur noch als Mild-Hybrid oder Plug - in -Hybrid erhältlich. Der Mild-Hybrid (MHEV) kombiniert den Verbrennungsmotor mit einem kleinen Elektromotor, um den Verbrauch um ca. 10–15 Prozent zu senken und die Leistung zu unterstützen. Der E - M otor kann das Fahrzeug nicht allein antreiben, rekuperiert aber Energie beim Bremsen. Der Plug - in -Hybrid (PHEV) ist ein Hybridfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor und einem leistungsstärkeren Elektromotor, dessen Batterie extern aufgeladen werden kann. Er ermöglicht rein elektrisches Fahren von 60 bis 80 Kilometern. Dass dabei lediglich «eine schwere Batterie mitgeschleppt» werde, sei ein Mythos, sagt Corte: «Die Hochvolt-Batterie wiegt etwa 100 Kilogramm – also ungefähr so viel wie ein ausgewachsener Mann.»
Neue Modelle sind angekündigt
Noch in diesem Jahr bringt Volvo den vollelektrischen EX60 auf den Markt. Ab August soll der sportliche SUV auch in Biberist erhältlich sein, mit Reichweiten von 611 bis 810 Kilometern je nach Modell. Für 2027 ist zudem eine Cross-Country-Version mit adaptiver Luftfederung und Offroad-Modus angekündigt. Bereits seit 2024 ist der Volvo EX90 bei Viatte-Straub verfügbar. Das Flaggschiff von Volvo bietet über 600 Kilometer Reichweite, bis zu 680 PS und Platz für sieben Personen. Seit Januar dieses Jahres ergänzt die Limousine ES90 das Angebot. Auch sie kombiniert hohe Reichweite mit starker Leistung.
Bei diesen Flaggschiffen setzt Volvo auf Sicherheit. Unfallvermeidungstechnologien wie Querverkehrswarnung mit automatischer Bremsung, Safe-Space-Technologie und zahlreiche Fahrassistenzsysteme sind mit an Bord. Gleichzeitig bleibt die Ausstattung umfassend – etwa mit Parkassistenz und Infotainment-Paketen.
Doch nicht nur die grösseren Modelle werden gepflegt, sondern auch der kleine vollelektrische Volvo EX30, der bei der Kundschaft sehr gut ankommt. Der Wagen stellt mit einem möglichst kleinen ökologischen Fussabdruck einen Meilenstein in der Entwicklung dar und überrascht mit hoher Leistung und Reichweite – bis
zu 428 PS bei einer Reichweite von bis zu 476 Kilometern. Vom kleinen SUV wurde eine Version speziell für Handwerker entwickelt: Als «Worker» wird der EX30 durch einen SortimoAusbau des Innenraums in ein kompaktes, wendiges Service- und Handwerkerfahrzeug verwandelt. Dabei wird der Kofferraum für den professionellen Einsatz optimiert, mit rutschfester Bodenplatte und zahlreichen Möglichkeiten, Werkzeug und Arbeitsmaterialien festzuzurren.
Auf die Frage nach dem Geschäftsgang der Garage zeigt sich Corte sehr zufrieden: «Das Geschäft läuft tipptopp, eigentlich über den Erwartungen.» Und woran liegt das? «Wir haben nicht alles falsch gemacht», sagt der CEO mit einem Schmunzeln. Zum einen habe Viatte-Straub eine interessante Produktpalette im Angebot und sei auch preislich mit 0% - Leasing für einige Modelle interessant. Hinzu komme eine treue Stammkundschaft, die 21 gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitenden und ausgezeichnete Service-Angebote. «Mit dem Werkstattkonzept Volvo Personal Service (VPS), bei dem zwei Mitarbeiter gleichzeitig am Fahrzeug arbeiten, können wir die Arbeiten beschleunigen und der Kunde kann auf sein Fahrzeug warten. Sollte das mal nicht möglich sein, bieten wir Ersatzmobilität oder sogar ein E-Bike an.»
Konkurrenz als Ansporn
Bei Viatte-Straub fürchtet man auch die Konkurrenz nicht, die neuerdings aus China anrollt. Michel Corte: «Konkurrenz belebt das Geschäft. Volvo Cars ist selber aktiv in dem Bereich und ist ständig daran, die Entwicklung weiter voranzutreiben.»
Volvo richtet den Blick konsequent nach vorne. Neue elektrische Modelle, moderne Hybridtechnologie und ein starker Fokus auf Sicherheit, Komfort und Alltagstauglichkeit prägen die Marke. Die Garage Viatte-Straub AG begleitet diese Entwicklung seit vielen Jahren und macht sie für ihre Kundinnen und Kunden in der Region Solothurn erlebbar.
Seit 1966 ist Viatte-Straub die Volvo-Garage in Solothurn. In Biberist stehen persönliche Beratung, zuverlässiger Service und passende Mobilitätslösungen im Mittelpunkt. Neben den neusten Volvo-Modellen bietet die Garage auch eine grosse Auswahl an gepflegten Gebrauchtwagen. Das kompetente Team sorgt täglich dafür, dass Fahrzeuge, Kunden und Partner in den besten Händen sind. Persönlich, nah und mit viel Erfahrung.
Garage Viatte-Straub AG (Volvo Solothurn)
Aesplistrasse 1, 4562 Biberist
Telefon: 032 671 17 17, www.volvosolothurn.ch
Michel Corte, CEO von Viatte-Straub, Biberist, vor dem neuen Volvo EX90. Bild: zvg
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Das Grenchner Schwimmbadfeiert diese Saison den 70. Geburtstag.
Das Jubiläumsfest findet am Samstag, 6. Juni, statt.
Marcel Habegger
Das heute denkmalgeschützte Freibad wurde von 1954 bis 1956 vom bekannten SchwimmbadArchitekten Béda Hefti erbaut. Der 1981 verstorbene Hefti hatte während seiner beruflichen Karriere in der ganzen Schweiz Schwimmbäder gebaut: von Gstaad, Murten, Freiburg, Adelboden und Wengen, dem Eglisee in Basel bis eben auch in Grenchen. Ab dem 50. Geburtstag, im Jahr 2004, wurde das Bad während ganzer sieben Jahre saniert. Im Jahr 2008 wurde die Grenchner Badi als Mitgrund erwähnt, dass die Stadt Grenchen den Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes erhielt. Als «eines der schönsten Freibäder der Schweiz» wurde die Badi damals bezeichnet. Vor zehn Jahren wurde die Grenchner Badi als erstes Freibad im Kanton Solothurn unter Denkmalschutz gestellt. «Es gibt bei uns nicht nur Wasser und Beton wie an vielen anderen Orten», sagt Leiter Alexey Litvynov, seit 2023 der Leiter des Freibads in Grenchen. Tatsächlich wirkt die Badi Grenchen nur schon aufgrund
ihrer farbenfrohen Architektur aus den 1950er-Jahren äusserst einladend und bietet auch für Gäste verschiedenster Ansprüche etwas: einerseits für die Stammgäste, die quasi bei jedem Wetter ihre Bahnen ziehen, andererseits für die Gelegenheitsgäste oder «Gfrörlis», bei denen das Wasser nicht zu kalt sein darf. Das 50-Meter-Becken kann nämlich beheizt werden und ist immer mindestens 24 Grad warm. Für die weniger Gewagten gibt es ein 1-, ein 3- und ein 5-Meter-Sprungbrett, für die besonders Mutigen wird der Zugang zum 10-Meter-Sprungturm jeweils um 17 bis 17.30 Uhr geöffnet. Um diesen Sprungturm kam es vor Jahren zu intensiven Diskussionen im Gemeinderat. Dieser zog in Betracht, das Sportbecken wettkampftauglich zu machen. Dies hätte aber den Abriss des Turms zur Folge gehabt. Schliesslich entschied sich der Gemeinderat für den Turm. Für die kleineren Gäste gibt es auch ein Lernschwimmbecken und für die Kleinsten ein Planschbecken. Nicht zu vergessen ist die 70 Meter lange spiralförmige Rutschbahn.
Die Badi Grenchen ist aber nur für Wasserratten. «Das ist wirklich ein Plus für uns, genau deshalb haben wir auch bei nicht so guten Wetterbedingungen Gäste in der Badi», sagt Alexey Litvynov. Ja, auch er stellt fest, damit eine grosse Anzahl Gäste ins kühle Nass springt, müssen die Temperaturen 30 Grad übersteigen, aber es gibt eben auch Alternativen. Letztes Jahr kamen von Mai bis September 80’000 Gäste ins Freibad, im Jahr 2024 waren es wegen vieler Regentage lediglich rund 60’000.
Gäste kommen trotzdemin die Badi «Wenn es nicht regnet, kommen die Leute trotzdem zu uns, gehen dann bei unsicherem Wetter aber oft nur noch bis zu den Knien ins Wasser oder geniessen es sonst auf der Anlage», erzählt Alexey Litvynov. «Seit ich hier bin, versuche ich auf jede Saison etwas Neues zu kreieren», erzählt er. Auf die Jubiläumssaison hin ist dies ein Streetwork-out-Bereich – Fitness kann also ab dieser Saison in der Badi ausgeübt werden. Wer aber einfach nur ausspannen will, kann dies natürlich auch tun, Rasen-
fläche ist hier absolut genügend vorhanden. 3,5 Hektaren umfasst das Gelände. Es gibt auch ein Fussballfeld, ein Beachvolleyballfeld, Sandkasten inklusive Bagger und vieles mehr. Natürlich darf bei all den Aufzählungen das Restaurant nicht vergessen werden. Und für Alexey Litvynov ein zentraler Punkt, weshalb so viele Leute nach Grenchen ins Freibad reisen: «Wir haben 400 Gratisparkplätze, das gibt es heutzutage nicht mehr oft», sagt er.
Jubiläumsfeier mit der Stadtpräsidentin
Das 70-Jahr-Jubiläum wird in einem überschaubaren Rahmen gefeiert. Der Eintritt ist am Samstag, 6. Juni, für alle kostenlos. Um 10 Uhr werden die Feierlichkeiten von Stadtpräsidentin Susanne Sahli eröffnet, danach folgt ein historischer Rundgang durch das Schwimmbad. Neben Grillwürsten und einem reichhaltigen Angebot über den Mittag gibt es am Nachmittag eine Slackline, eine grosse Hüpfburg und verschiedene Wasserspiele, zu denen es dann auch eine Preisverleihung geben wird. Der ganze Tag wird mit Livemusik begleitet.
Eine riesige Fläche: Die Badi Grenchen umfasst 3,5 Hektaren.
Bild: Oliver Menge
Mit der Kamera in die Weite der Mongolei
Ein fotografisches Netzwerk zwischen Grenchen und Zentralasien.
Der Grenchner Fotograf Eric von Schulthess verbindet in seinem Projekt «Discover Mongolia» zwei Schwerpunkte, die seine Arbeit seit J ahren prägen: die sorgfältige Fotografie und das Interesse an Landschaften, Menschen und Kulturen. Die Plattform soll Reisenden, Fotografieinteressierten und Partnern einen Zugang zur Mongolei eröffnen – einem Land, das mit seinen weiten Steppen, Wüsten, Gebirgen und nomadischen Traditionen seit jeher eine starke Anziehungskraft ausübt.
Nach seinen ersten Fotoreisen in diese noch relativ unbekannte Region habe er auf Social Media Bilder veröffentlicht, und jedes habe 400 bis 450 Views pro Tag generiert, sagt von Schulthess. «Die Leute fanden die Bilder cool und wollten mehr von diesem tollen Land sehen, doch es gibt bis jetzt nur wenige Bücher über die Mongolei.» In Europa kenne man das Land wenig bis gar nicht.
Vor einem Jahr gewann von Schulthess ausserdem als erster und einziger westeuropäischer Fotograf an einem mongolischen Fotowettbewerb für Landschaftsfotografie auf Anhieb den 3. Platz. Das öffnete dem Grenchner
weitere Türen in der Mongolei, auch zur politischen Führung. Von Schulthess ist inzwischen als einziger Nichtmongole Mitglied des mongolischen Fotografenverbands und ist in diesem Sommer Ehrengast am zweitägigen nationalen Volksfest.
«In dem 1,58 Millionen Quadratkilometer grossen Land, das sehr dünn besiedelt ist, arbeiten Fotografen zu 99 Prozent als Landschafts und Wildtierfotografen, doch es gibt etwa nur zehn wirklich professionelle Fotografen.» Einer davon ist der Landschaftsfotograf Bayar Balgantseren. Zusammen mit Bayar, inzwischen auch guter Freund des Schweizer Fotografen, organisierte von Schulthess weitere Fotoreisen und lancierte das Projekt «Discover Mongolia». Bayar ist Lead F otograf bei den Fotoreisen durch die Mongolei.
Landschaften – Menschen –Lichtstimmungen
Mit «Discover Mongolia» richtet sich der Blick auf ein Land, das fotografisch besonders viel bietet. Die Website führt durch verschiedene Regionen der Mongolei – von Ulaanbaatar über
Zentral , N ord , O st , Süd und Westmongolei. Im Zentrum steht dabei nicht nur die Landschaft, sondern auch der kulturelle Kontext: das Leben in der Steppe, Begegnungen mit Menschen vor Ort, die Weite des Landes und die besonderen Lichtstimmungen, die für Fotografen eine wichtige Rolle spielen.
Das Projekt ist zugleich Plattform und Netzwerk. Auf der Website werden Fotografen vorgestellt, die mit der Mongolei verbunden sind. Neben Eric von Schulthess sind dort auch mongolische Fotografen aufgeführt, die seit Jahren Landschaften, Natur, Tierwelt und nomadische Kultur dokumentieren. Damit will «Discover Mongolia» nicht nur Reisen sichtbar machen, sondern auch lokale Erfahrung und fotografische Kompetenz einbinden.
Für von Schulthess war die Mongolei auch eine konsequente Erweiterung seiner bisherigen Arbeit. Neben seiner Galerie in Grenchen bot er Fotoreisen und fotografische Expeditionen an, unter anderem nach Kirgistan. Dabei geht es nicht um schnelle Schnappschüsse, sondern um bewusstes Sehen: Licht, Raum, Menschen und Landschaft sollen in Bildern
Mongolei
festgehalten werden, die über den Moment hinaus wirken.
«Discover Mongolia» befindet sich weiterhin im Aufbau. Gerade darin liegt aber auch der Charakter des Projekts: Es soll wachsen, neue Inhalte aufnehmen und weitere Partner einbinden. Von Grenchen aus entsteht so eine Plattform, die die Mongolei fotografisch, touristisch und kulturell sichtbar machen will – mit einem klaren Fokus auf hochwertige Bilder, sorgfältige Reisen und Begegnungen vor Ort. Im Herbst soll zudem ein rund 200 Seiten starker Bildband erscheinen, den von Schulthess zusammen mit Bayar Balgantseren realisiert.
Breites Spektrum auf verschiedenen Gebieten
Von Schulthess ist in Grenchen kein Unbekannter. Seit Mai 2023 betreibt er hier seine eigene Galerie, in der aktuell eine Ausstellung über kunstvolle Aktfotografie zu sehen ist. Seine fotografische Laufbahn begann während des ersten Corona Lockdowns im Jahr 2020. Aus einer intensiven Beschäftigung mit Landschaften und Natur entwickelte sich rasch ein brei
teres fotografisches Spektrum. Heute arbeitet von Schulthess in den Bereichen Fine Art, Porträt , kunstvolle Akt , Business , L andschaftsund Reisefotografie. 2024 schloss er den Master in Fine Art Photography ab. Mehrere seiner Arbeiten wurden in kurzer Zeit mit mehr als 100 internationalen Auszeichnungen gewürdigt. 2021 gründete von Schulthess die Firma Foto Création. Foto Création ist als Plattform und Netzwerk für professionelle Fotografie angelegt. Die Firma bietet einen Pool an Schweizer Profifotografinnen und fotografen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Angebot reicht von Business , A rchitektur , P rodukt und Porträtfotografie über Hochzeits, Schwangerschafts , A kt und Dessousfotografie bis zu Tier , Eventfotografie und Videoproduktionen. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden je nach Bedürfnis mit dem passenden fotografischen Angebot beziehungsweise der passenden Fachperson zusammenzubringen. Daneben setzt Foto Création auch auf Fotografie als Erlebnis und Weiterbildung. Unter dem Bereich Fotodreams werden Workshops und Fotoreisen angeboten. In den Workshops sollen Teilneh
mende an Schweizer Fotospots fotografisches Wissen vertiefen, etwa in der Landschafts und Wildtierfotografie. Die Fotoreisen richten sich an Anfänger ebenso wie an Fortgeschrittene und finden in kleinen Gruppen statt.
Eric von Schulthess
Kapellstrasse 26
2540 Grenchen
076 379 24 26
www.vonschulthess.ch
www.discover mongolia.com
Grenchen neu entdecken
Jurasonnenseite bietet auch diese Saison viele Gelegenheiten, Grenchen und die Agglomeration neu zu entdecken – sowohl für Einheimische wie auch für Touristen.
Christine Zumstein ist eine der Kulturvermittlerinnen von «Jurasonnenseite».
«Das wusste ich gar nicht.» – Nicht selten erzählt einem eine auswärtige Person über den eigenen Wohnort etwas, was einem zuvor nicht bekannt war. So geht es einem oft auch bei Stadtführungen, bei denen man den eigenen Wohnort auf eine andere Art entdeckt. Auf den Führungen von Jurasonnenseite wird es dem einen Grenchner oder der anderen Grenchnerin auch ergehen, wenn er oder sie eine der vielseitigen Rundgänge besucht, die der Tourismusverein in den nächsten Monaten anbietet, denn Grenchen ist eben weit mehr als der Flugplatz, das Tissot Velodrome oder die Badi: Von der Aare bis hinauf zum Grenchenberg gibt es zahlreiche Geschichten, die entdeckt werden wollen. «Während der Sommerferien durften wir im letzten Jahr wirklich auch sehr viele Einheimische begrüssen», freut sich Adriana Palermo Amacker, Geschäftsführerin von Jurasonnenseite, und hofft, dass dies in diesem Jahr ähnlich werden wird. Aber auch von Auswärtigen wurde gerade die 60-minütige Führung vom Bauerndorf zur Uhrenmetropole rege besucht. Auch die Spezialführung «Auf den Spuren der Uhrmacherin» mit der Autorin Claudia Dahinden wird wieder im Angebot sein oder
Mitte Mai fand die Führung «Bachtelenbad» mit Museumsbesuch statt. Bilder: Oliver Menge
die Exkursionen zu «Grenchen in den 1950erJahren». «Die Führungen werden nun laufend online gestellt», erklärt Adriana Palermo.
Führungen zur 70-Jahr-Jubiläum-Feier
Am 6. Juni wird es eine Führung zur 70-Jahr-Jubiläum-Feier in der Badi Grenchen geben. Die Badi Grenchen ist ein Wakker-Objekt und hat demensprechend einiges an Geschichte zu bieten. Die Führung wird auch noch an späteren D aten angeboten werden. Bei der Führung «Libertà», die am 21. Juni auf Italienisch und auf D eutsch angeboten wird, geht es um die historischen Schicksale der politischen Flüchtlinge und die Geschichte von Giuseppe Mazzini. Der Freiheitskämpfer lebte von 1835 bis 1837 im Bachtelenbad. Gemeinsam mit der Mazzini-Stiftung wird mit der neuen Führung «Grenchen und seine Italianità» ab Herbst auf die historische Zeit zurückgeblickt – und auf die Zeit der Tunnelarbeiter und der zahlreichen Uhrenfabrikarbeiterinnen und Uhrenfabrikarbeiter, die es damals in Grenchen gab, erinnert. Der Parcours beginnt beim Mazzini-Denkmal, führt oberhalb der Alpenstrasse – dort, wo früher das Tripoli-Dorf mit den Baracken stand – bis hin zur Villa Girard, die
Der Leiter der Badi Alexey Litvynov freut sich auf die Führungen in der Badi Grenchen.
1984 zum Kunsthaus Grenchen wurde. Die Führung wird bei einem Aperitivo vollendet.
Alleine oder mit dem Ranger unterwegs Die Grenchner Schlaufe der 11. Solothurner Waldwanderung ist ein Highlight für Familien und Einzelpersonen. Die interaktive Waldwanderung führ t an mehreren Holzstelen vorbei, die Themenposten bieten zum Teil QR-Codes an. Da gibt es auch für Kinder vieles zu entdecken. Beispielsweise werden die Ameisen ins Zentrum gerückt, und es wird vermittelt, welche Bedeutung die kleinen Waldarbeiter haben. Auch auf dem UNESCO-Weltnaturerbe Bettlachstock hat es markierte Wanderwege und Pfosten mit spannenden Fakten zum europäischen Buchenwald. «Klar, kann man alles allein machen, aber wenn ein Ranger begleitet, macht dies die Sache gleich nochmals interessanter», sagt Adriana Palermo. Mit dem vielseitigen Programm «Lass dich verführen» können auch Einzelpersonen die Jurasonnenseite für 10 Franken entdecken. Kinder kostenlos. Thematische Führungen für Gruppen sind weiterhin buchbar.
Weitere Infos: www.jurasonnenseite.ch
Talkrunde in der Zwinglikirche
Von Februar bis Mai lädt die Reformierte Kirche Grenchen-Bettlach jeweils am letzten Freitag zum Talk in die Zwinglikirche. Am Freitag sind neue Gäste auf dem roten Sofa.
Marcel Habegger
Eine Pfarrerin als Talkmasterin? Das geht. Die Pfarrerin der Reformierten Kirchgemeinde GrenchenBettlach, Magdalena Daum, führte zwischen März und Mai mehrere Diskussionen mit Personen aus der Region, die etwas zu erzählen hatten. Auf dem roten Sofa in der Zwinglikirche nahmen jeweils zwei Personen Platz, die man auf den ersten Blick vielleicht nicht gemeinsam sehen würde. Den Start machten beispielsweise Spitzenkoch Rolf Caviezel und Autor, Dozent und Träger des Kunstpreises des Kantons Solothurn 2023, Franco Supino. Die beiden diskutierten mit Magdalena Daum über Kreativität, Genuss, Inspiration und die Frage, wie Ideen entstehen und reifen. Das Konzept ist angelehnt an das SRF-Format «Persönlich», in dem beispielsweise kürzlich Skistar Marco Odermatt und Bundesrätin Karin Keller-Sutter aufeinandertrafen. «Die Idee zu diesem Anlass entstand aus dem Wunsch, Menschen aus unserer Region eine Plattform zu geben, um ihre Lebensgeschichten, Erfahrungen und Überzeugungen zu teilen. Persönliche Geschichten verbinden, regen zum Nachdenken an und schaffen Begegnungen», erklärt Pfarrerin Magdalena Daum.
Der Talkort: gar nicht so ungewöhnlich Ende März nahm Fritz Schlup, langjähriger Coiffeur aus Grenchen, neben Journalist André Weyermann Platz. Die Auswahl der Gäste erfolgt sorgfältig. «Entscheidend sind eine spannende Biografie, gesellschaftliches Engagement oder eine besondere Perspektive, die für die Gemeinde interessant und bereichernd ist. Wichtig ist auch, dass sich zwischen den Gästen ein lebendiger Austausch entwickeln kann», erklärt Daum die Auswahl. Für sie ist die Kirche als Ort für den Talk gar nicht so aussergewöhnlich: «Die Kirche ist ein Ort der Begegnung und des Dialogs. Auch wenn
es nicht primär um klassische Glaubensthemen geht, berühren persönliche Lebensgeschichten oft Fragen nach Sinn, Hoffnung, Verantwortung und Werten. In diesem Sinne besteht durchaus ein Bezug zu Glaubens- und Lebensthemen», sagt sie.
Ende April haben Elisabeth Egli und Thomas Wehrli auf dem Sofa Platz genommen. Elisabeth Egli ist
Präsidentin des Vereins Granges Mélanges und engagiert sich seit Jahren für Integration und interkulturellen Austausch in Grenchen. Thomas Wehrli ist katholischer Pfarreiseelsorger im Pastoralraum Wandflue und verbindet seelsorgerliche Arbeit mit theologischer Reflexion und ökumenischer Offenheit. Je nach Verlauf des Gesprächs bot sich jeweils auch die Gelegenheit, Fragen aus dem Publikum aufzunehmen und in das Gespräch einzubinden. Beim anschliessenden Apéro in der Kirche hatte das Publikum ausserdem die Gelegenheit, persönlich mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.
Abschluss am Freitag, 29. Mai
Den Abschluss der Talkrunde 2026 werden am 29. Mai Stadtpräsidentin Susanne Sahli und Bildhauer Sini (Sinisa) Stasi machen. Sie werden gemeinsam über Gestaltung, Verantwortung und die Frage, wie Gemeinschaft entsteht, diskutie-
ren. Pfarrerin Magdalena Daum zieht bereits eine positive Bilanz: «Die Talks habe ich als sehr bereichernd und gelungen erlebt. Die Gespräche waren offen, inspirierend und haben einen echten Austausch ermöglicht», so ihre persönliche Einschätzung. Sie hat aber auch aus dem Publikum erfreuliche Rückmeldungen erhalten. Das Format «Kirche mal anders» wurde von den Besucherinnen und Besuchern sehr geschätzt. «Es waren auch ganz unterschiedliche Menschen anwesend, was ich sehr bereichernd fand. Besonders schön ist, dass durch diese Begegnungen neue Verbindungen entstehen –man erkennt sich im Alltag wieder, grüsst sich und kommt leichter ins Gespräch», freut sie sich. Aufgrund des Erfolgs soll die Talkrunde auch eine Zukunft haben. «Eine Fortsetzung ist bereits geplant», sagt Daum mit Vorfreude. Die nächsten Gäste sollen voraussichtlich von Januar bis April 2027 auf dem Sofa Platz nehmen.
Auf dem roten Sofa nahmen seit Februar sechs Gäste Platz.
Bilder: zvg
Die Pfarrerin Magdalena Daum schlüpft während des Talks in die Rolle der Moderatorin.
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Das Team in Grenchen freut sich auf sie. Bilder: zvg
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Bei Wichtel Clock ist ein neues Projekt geplant: Im Frühling 2027 soll im Grenchner Wald ein Lern- und Erlebnisweg entstehen. Der Verein sucht noch Unterstützung.
Marcel Habegger
Der Spielplatz von Wichtel Clock wird seit seiner Eröffnung vor einem Jahr rege genutzt. In der Geschichte von Wichtel Clock bleibt die Uhr zunächst stehen und beginnt erst dann wieder zu laufen, als er im Wald die Zeit vergisst. Die Waldtiere, die er um Hilfe bittet, erklären ihm alle, dass er die Zeit im Wald vielleicht mal vergessen sollte. Clock versteht dies zuerst nicht, erst als er die Zeit auf der Waldlichtung tatsächlich vergisst, beginnt die Uhr wieder zu laufen. Auf dieser Waldlichtung bei der «Schweizer Familie»-Feuerstelle Allmend im Grenchner Wald steht seit einem Jahr Clocks Waldspielplatz. Entstanden ist der Waldspielplatz mangels Spielplatz-Alternativen in diesem Quartier. Ein klassischer Spielplatz ist diese Lichtung allerdings nicht. Eine Plastikschaukel oder eine Rutschbahn sucht man hier vergebens, stattdessen gibt es unter anderem einen Barfusspfad, ein Waldbett, eine Kletterstation und einen Tannzapfenweitwurf. An Infotafeln kann die Geschichte von Wichtel Clock nachgelesen oder abgespielt werden. Kreativkopf der Geschichte und des Songs ist Simon Fankhauser, Sänger sowie Kinderlieder- und Geschichtenschreiber.
Unterstützung beim Unterhalt gesucht
Für den fünfköpfigen Vorstand, der hinter Clocks Waldspielplatz steht, dreht sich der Zeiger der Uhr ebenfalls weiter. «Gerade eine Woche vor der Eröffnung im letzten Jahr war es für alle sehr intensiv», erzählt Stephanie Beer, die Initiantin von Wichtel Clock. «Ansonsten ist der Aufwand sehr überschaubar, die Besuchenden tragen zum Glück Sorge zum Spielplatz», sagt sie zufrieden. Zu einer weiteren guten Fee oder einem zusätzlichen guten Waldgeist, der den fünfköpfigen Vorstand administrativ unterstützt, würde sie allerdings nicht Nein sagen. «Freiwillige sind herzlich willkommen, aber es ist gar nicht einfach, jemanden zu finden», so Stephanie Beer.
In den kommenden Wochen will sie auf die Schulen zugehen, die den Waldspielplatz ebenfalls regelmässig besuchen. «Wenn wir keine Freiwilligen finden, helfen uns vielleicht die Schulen weiter, denn kleinere Aufräumarbeiten oder die Instandsetzung des Kletternetzes stehen immer wieder mal an», erklärt sie.
Lern- und Erlebnisweg ab Frühling 2027
In ziemlich genau einem Jahr soll die Welt von Wichtel Clock um einen 3,5 Kilometer langen Lern- und Erlebnisweg erweitert werden. Dieser soll rollstuhl- und kinderwagentauglich sein. «Wir sind derzeit am Finalisieren des Konzepts, holen die nötigen Bewilligungen ein und machen uns anschliessend auf die Suche nach Sponsoren», sagt Stephanie Beer, Präsidentin des Vereins, hoffnungsvoll. Jeder der geplanten 11 Posten verbindet ein Thema aus der Natur mit technischen Anwendungen oder beruflichen Bezügen. Der Mistkäfer steht beispielsweise für Recycling und Kreislaufwirtschaft, der Ameisenbau inspiriert Architektur und Belüftungssysteme, Blätter und Photosynthese schlagen eine Brücke zur Solarenergie. Weitere Posten thematisieren Präzision, Schall, Flugtechnik, Kommunikation, Glasfaser, Ultraschall oder Schwarmintelligenz. Für die Umsetzung des Projekts ist der Verein auf Sponsorinnen und Sponsoren angewiesen: Erste, thematisch passende Unternehmen wurden bereits identifiziert. «Bei der Sonnenuhr etwa wäre die Unterstützung einer in Grenchen ansässigen Uhrenfirma naheliegend – schliesslich arbeitet auch Wichtel Clock in der Uhrenindustrie», sagt Beer. Sie ist zuversichtlich, dass der Erlebnisweg im nächsten Frühling eröffnet werden kann, damit noch mehr Jugendliche und Erwachsene die Zeit, genauso wie Wichtel Clock, für einen Moment vergessen können.
Weitere Informationen zum Projekt, zum aktuellen Stand sowie zu den Aktivitäten des Vereins sind unter www.wichtel-clock.ch zu finden.
Der Wichtel Clock ist eine Anlehnung an die Grenchner Uhrenstadt.
Wettbewerb
Festival oder Kultur? Wir verlosen zwei 3-Tages-Pässe für das «Summerside» 2026, Tickets für das Freilichtspiel und für Stadtführungen.
Beim diesjährigen Wettbewerb werden erneut Tickets für verschiedene Veranstaltungen verlost. Beim Summerside Festival stehen ab dem 25. Juni hochkarätige Metal-Bands auf der Bühne. Den Auftakt macht am ersten Tag die deutsche Band Helloween, ein Klassiker des Genres. Die Hamburger Band gilt als Mitbegründerin des europäischen Power-Metals. Weitere Acts sind an diesem ersten Abend Doro, die US-Rockbands P.O.D. und Skindred. P.O.D. steht zusammen mit Drowning Pool für Nu-Metal und Crossover-Sound aus den 2000er-Jahren. Die kalifornische Band P.O.D. wurden bereits sechsmal für einen Grammy nominiert.
Gleich am nächsten Tag wartet mit der kanadischen Rockband Billy Talent das nächste Highlight. Die Kanadier gehören seit 25 Jahren zu den wichtigsten Alternative-Rock-Bands und liefern mit Songs wie «Red Flag» oder «Fallen Leaves» richtige Festival-Hymnen. Die Band aus Ontario war anfangs im Punk zu Hause und trat gar unter anderem Namen auf. 1993 gegründet, änderte die Band den Namen von Pezz auf Billy Talent.
Das zweite Album unter dem neuen Bandnamen wurde 2006 veröffentlicht und erreichte in Kanada dreifach Platin, ein Jahr später reichte es auch in Deutschland für den Platinstatus. Mit «Afraid of
Heights» im Jahr 2016 und «Crisis of Faith» im Jahr 2022 erreichte die Band auch in der Schweiz Nummer-1-Hits. Die Band engagiert sich auch auf sozialer Ebene. In Kanada wird jedes Jahr ein Benefizkonzert für MS-Erkrankte veranstaltet. Da die Band aufgrund von Album-Aufnahmen nicht teilnehmen konnte, liessen sich die Bandmitglieder eine Alternative einfallen: 50 Künstlerinnen und Künstler fertigten Porträts von 50 Schlagzeugern an. Die Bilder wurden in einer Auktion versteigert und der Erlös dem MS Society of Canada Scholarship Fund gespendet.
Ein weiteres Highlight am Samstag, gerade für ein jüngeres Publikum, wird Electric Callboy sein. Die deutsche Band hat ebenfalls bereits einen Namenswechsel hinter sind. 2010 wurde die Band unter dem Namen Eskimo Callboy gegründet. Die Band aus Castrop-Rauxel verbindet Metal mit elektronischen Beats und gilt aktuell als einer der prägenden Acts des modernen «Dance Metal».
Besondere Aufmerksamkeit legt das Festival auch in diesem Jahr auf die Nachwuchsförderung. Die sogenannte Rise-up Stage bietet aufstrebenden Bands sowie jungen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, vor einem grossen Publikum zu performen.
Mehr Infos: summerside.ch
Mitmachen und gewinnen
Gewinnen Sie Tickets für das Summerside Festival, das Freilichtspiel und eine Führung von Jurasonnenseite. Senden Sie uns das Lösungswort «Treffpunkt Grenchen26» mit einer Postkarte oder via E-Mail.
1. Preis:
Summerside Festival
Drei-Tages-Festivalpässe für zwei Personen fürs Summerside Festival (25. bis 27. Juni 2026) im Wert von CHF 222.50 pro Pass. Gesamtwert: CHF 445.–
2. und 3. Preis
Freilichtspiel Grenchen
2× 2 Tickets für «Freilichtspiel 2026» ab 12. Juni 2026 bis 12. Juli 2026 im Wert von CHF 40.– (2 Tickets). Gesamtwert: CHF 160.–
4. bis 6. Preis
Führung von Jurasonnenseite
3× 2 Tickets für Führungen Ihrer Wahl im Wert von CHF 10.– (2 Tickets). Gesamtwert: CHF 60.–
Mitmachen und mit etwas Glück gewinnen
So machen Sie mit: Schreiben Sie uns eine Postkarte mit dem Lösungswort «Treffpunkt Grenchen26» sowie Ihrer Adresse und Ihrer Telefonnummer an folgende Adresse: CH Regionalmedien AG, Kaspar Gruber, Treffpunkt Grenchen, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau. Oder schicken Sie ein E-Mail mit den gleichen Angaben an: verlosung@chmedia.ch. Einsendeschluss: 3. Juni 2026
Teilnahmebedingungen: An der Verlosung teilnahmeberechtigt sind in der Schweiz wohnhafte Personen, ausgenommen Mitarbeitende der CH Media. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihre Daten für Marketingzwecke und zur Kundenpflege verwendet sowie mit anderen Daten angereichert werden dürfen. Ihre Daten können zu diesen Zwecken auch zwischen gewissen Gesellschaften der CH Media oder an Dienstleistungspartner weitergegeben und von diesen verwendet werden.
Mit dem Line-up wird die Stimmung auch dieses Jahr hervorragend sein. Bild: zvg
Der neue Treffpunkt: das KulturBistro Volkshochschule
Konzerte, Fachvorträge, Partys oder einfach ein gemütliches Essen: Die Volkshochschule bleibt sich beim KulturBistro treu und bietet für alle etwas.
Konzerte, Lesungen, Jassnachmittage, Politikveranstaltungen, Kurse und Tanzanlässe: Die Liste an Veranstaltungen im KulturBistro an der Hauptbahnhofstrasse 10 in Solothurn ist enorm lang. Das Bistro der Volkshochschule (VHS) ist seit gut einem Jahr geöffnet und durfte seither ein sehr breites Publikum ansprechen – ganz nach der Philosophie der Volkshochschule: «Bildung für alle.» Dass dem wirklich so ist, zeigt schon nur ein kurzer Blick auf die nächsten Veranstaltungen (siehe Box): Ü50-Party, Linedance, ein Tangoabend oder ein Blick hinter die Kulissen der Ständerätin Franziska Roth und des Ständerats Pirmin Bischof.
Das KulturBistro lädt aber nicht nur zu Veranstaltungen, es bietet auch kulinarisch etwas: von Rindsstroganoff mit Nudeln und Zucchetti
bis zu Spargelrisotto mit geräuchertem Tofu. Von Dienstag bis Freitag gibt es jeweils zwei Tagesmenüs und einen Wochenhit. Am Feierabend ist das Bistro zu einem beliebten Treffpunkt geworden, um den Tag beispielsweise bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen. Normalerweise hat das Bistro von 8 bis 18.30 Uhr (samstags um 14 Uhr) geöffnet. Sonntag und Montag ist geschlossen, wobei bei Veranstaltungen andere Öffnungszeiten gelten.
Sitzungsräume
zu bezahlbaren Preisen
Die Seminarräume, aber auch das ganze KulturBistro können für private Veranstaltungen wie ein Geburtstagsfest, eine Tagung, Generalversammlungen oder Vorträge zu fairen Preisen gemietet werden. Die Räume sind mit einem
Soundsystem ausgerüstet, und das Bistro verfügt über einen Bühnenbereich mit einer Lichtanlage. Apéro riche oder Catering können für die private Veranstaltung dazugebucht werden.
Die Kurztexte dazu und auch längere Beschreibungen finden Sie unter: www.vhs-so.ch/kulturbistro/events/
Nächste Veranstaltungen
30. 5 2 026 Ü 50-Disco mit DJ Tomtom 5 6. 2026 L ine Dance Night 12. 6. 2026 P ub-Quiz 26. 6. 2026 Tangoabend – Milonga 30. 6 2 026 «60 Minuten Politik backstage» mit den Solothurner Ständeräten Franziska Roth und Pirmin Bischof