Donnerstag, 13. Juni 2019
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WILLKOMMEN! MARC RÜDISÜHLI Präsident IG Radsportförderung Nordwestschweiz und Chef des lokalen Organisationskomitees
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ach dreizehn Jahren ist es wieder soweit: Die Tour de Suisse kommt zurück nach Arlesheim und wird mit der Doppelschlaufe über Hochwald am Schluss für sehr viel Spannung und Spektakel sorgen. Und es kommt noch besser: In diesem Jahr bleibt der ganze Tourtross über Nacht hier und bereitet sich am nächsten Morgen für den Start in Münchenstein vor. Näher kommt man den Radprofis nicht.
IMPRESSUM TOUR DE SUISSE SPEZIAL Eine Publikation von CH Media AG und Wochenblatt für das Birseck und Dorneck. AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20 www.wochenblatt.ch Redaktion und Produktion Peter Walthard (Leitung), Tobias Gfeller (Text), Dominique Hertzeisen (Layout) Erscheinung: 13. Juni 2019 Auflage: 40 000 Ex. In Zusammenarbeit mit IG Radsportförderung Nordwest GmbH www.tdsam.ch
Aufgrund dieser doppelten Ehre, die wir im Speziellen Primeo Energie zu verdanken haben, hat sich die IG Radsportförderung Nordwestschweiz, seit Jahren verantwortlich für das Bikefestival Basel, erneut bereit erklärt, die lokale Organisation zu übernehmen und damit die beiden Etappenorte überhaupt erst möglich zu machen. Ich danke deshalb in allererster Linie dem gesamten Organisationskomitee und den über 100 ehrenamtlichen Helfern. Ohne das grosse Herzblut und vor allem ohne die riesige, rein ehrenamtliche Arbeit, wäre ein Doppelanlass in dieser Grösse undenkbar. Weiter gilt mein Dank den beiden Gemeinden Arlesheim und Münchenstein und den vielen Partner und Sponsoren – ein spezielles Merci an Primeo Energie, auch für die gute Zusammenarbeit, und an den Swisslos Sportfonds Baselland. Ich wünsche uns und Ihnen allen zwei unvergessliche Radsport-Volksfeste in Arlesheim und in Münchenstein. Für zwei Tage wird das Birseck zum Mittelpunkt der Welt, mindestens der Radsportwelt. PS. Ein allfälliger Erlös fliesst vollumfänglich zurück in Radsportprojekte der Region.
MARKUS EIGENMANN Gemeindepräsident Arlesheim
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ach 13 Jahren macht die Tour de Suisse wieder Halt in Arlesheim. Unser Gewerbegebiet entlang der Talstrasse verwandelt sich damit wiederum in ein grosses Festareal. Nicht nur Radsportbegeisterte kommen dort auf ihre Kosten; viele lokale Aussteller und Gastrostände sorgen für ein reichhaltiges Angebot für die zahlreich erwarteten Besucherinnen und Besucher. Diese können dem Renntross dank der vorgesehenen Zusatzschlaufe über den Gempen gleich zweimal zuschauen. Und auch national tritt Arlesheim nach Donnschtig-Jass und SRF bi de Lüt dank Fernsehübertragung einmal mehr in Erscheinung. Eine solche Etappenankunft organisiert sich nicht von alleine. Dem Organisationskomitee, das von der IG Radsportförderung Nordwestschweiz auf die Beine gestellt wurde, gebührt unser spezieller Dank. Dutzende von ehrenamtlichen Verantwortlichen leisten hunderte von Stunden Freiwilligenarbeit, damit die Ankunft in Arlesheim und der Start in Münchenstein stattfinden können. Ein allfälliger Gewinn soll wieder in regionale Radsportprojekte investiert werden, so z.B. in die geplante Pumptracksanierung und -modernisierung in A rlesheim. Im Namen des Gemeinderats wünsche ich allen Fahrern ein spannendes, faires und unfallfreies Rennen und heisse alle Besucherinnen und Besucher bei der Ankunft in Arlesheim willkommen!
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GIORGIO LÜTHI Gemeindepräsident Münchenstein
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ls Vertreter der Politik und Ehrenstarter einer Tour de Suisse-Etappe vergleiche ich die Politik mit dem Radsport. Radfahren macht Spass. Politik macht auch Spass – meistens jedenfalls. Wie an Radrundfahrten geht es auch in der Politik rauf und runter, über glatte und holprige Strecken. Bei beiden zählt das Durchhaltevermögen. Wer am steilen Anstieg aufgibt und umkehrt, hat verloren. Wer die Zähne zusammenbeisst und in die Pedale tritt, wird später belohnt. Was sowohl an Radrundfahrten wie in der Politik am allerlästigsten ist, sind Pannen. Wenn beim Radfahren der Schlauch ein Loch hat, ist immer der Fahrer «geschlaucht». Auch Pannen in der Politik können schlauchen. In beiden Fällen bedeutet es: Zwangsstopp, reparieren, Zeit in etwas investieren, worauf man gern verzichtet hätte. Und überhaupt: In beiden Fällen sind sogenannte Expertinnen und Experten mit Erklärungen schnell zur Hand und wissen genau, wie man es besser machen kann. In einem Radteam fahren alle für die Mannschaft. Auch in der Politik braucht man ein funktionierendes Team, wenn man besser sein will als die anderen. Bei beiden gilt: Wer sich engagiert, wer in die «Pedale» tritt, kann etwas erreichen! Wenn ich die Fahrer in Münchenstein losschicken darf, denke ich: Es geht jeden Tag von vorne los. Doch heute, genau heute, geht es ums Ganze! In diesem Sinne rufe ich allen Sportlern der Tour de Suisse, wie auch den zuschauenden Politikerinnen und Politikern zu: Auf zur nächsten Etappe!
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Individuelle Nachfolgebegleitung von A–Z. In dieser herausfordernden Unternehmensphase begleiten wir Sie mit unserem erfahrenen Expertennetzwerk im gesamten Nachfolgeprozess.
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ZWEI SPRINT- UND EINE BERGWERTUNG AUF DER DORNECKER ZUSATZRUNDE
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MIT DEN CRACKS DER VELOCLUBS DORNACH UND REINACH AUF DER ZUSATZSCHLAUFE VON ARLESHEIM ÜBER SEEWEN
WIDER DEM WETTER UND DEN MÜDEN BEINEN
UND HOCHWALD NACH DORNACH. FÜR SIE IST KLAR: WER IN ARLESHEIM GEWINNEN WILL, BRAUCHT GUTE BEINE UND EINE PRISE RISIKOBEREITSCHAFT.
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ie Bedingungen an diesem Nachmittag sind garstig. Es regnet und stürmt. Dunkle Gewitterwolken ziehen auf. Petrus lässt die milden Ostertage vehement hinter sich. Marcel Boppart, Präsident des Veloclubs Dornach, blickt sorgenvoll in den Himmel und grummelt. «Normalerweise gehe ich bei solchen Bedingungen nicht aufs Velo.» Der Gedanke, die Schlaufe per Auto abzufahren, ist aber schnell begraben. «Fahren wir los», feuert Rein-
BIRS
Münchenstein
ZIEL
Arlesheim
Reinach
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Dornach
Aesch
Duggingen
Regelmässige Steigung Gempen
Hochwald
Grellingen Seewen
BIRS
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290 M.ü.M. Reinach 280 M.ü.M. Arlesheim
301 M.ü.M. Münchenstein
377 M.ü.M. Dornach
620 M.ü.M. Hochwald
(Bergpreis 3. Kategorie)
638 M.ü.M. Ziegelschüren
300 M.ü.M. Duggingen 324 M.ü.M. Grellingen
280 M.ü.M. Arlesheim
von Murten kommend
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hard Wellig, Präsident des Veloclubs Reinach, seine Kollegen an. Auch Reinhard Schmied, langjähriges Mitglied beim VC Dornach, ist trotz der widrigen Umstände motiviert. Kräftig treten die drei in die Pedale. Boppart gibt das Tempo vor, Wellig und Schmied profitieren von dessen Windschatten. Es ist klar: den erfahrenen Radcracks muss man nichts mehr vormachen, wie sie als kleine Gruppe im Flachen Tempo machen können. Sie trotzen Wind, Regen und Kälte und erreichen schon bald das Schloss Angenstein. Zeit für Sehenswürdigkeiten bleibt aber keine. Ans Limit gehen sie aber bewusst nicht. «Zu gefährlich bei diesen Bedingungen», konstatiert der gebürtige Walliser Reinhard Wellig. Die erste kurze Steigung in Richtung Grellingen meistern die drei problemlos. An der Gemeindegrenze zwischen Duggingen und Grellingen biegen sie scharf links in die Seewenstrasse ab.
30 km
Zusatzschlaufe 4. Etappe: Karte und Höhenprofil. GRAFIK: ZVG
Die nächsten vierzig Minuten geht es praktisch nur noch bergauf. Marcel Boppart macht weiterhin das Tempo. Den grossen Gang tretend schwankt er von links nach rechts. Immer wieder geht er dabei aus dem Sattel, um die Muskulatur zu entlasten. Reinhard Schmied dagegen mag es den Berg hoch in einer kleinen Übersetzung. Seine Trittfrequenz ist entsprechend hoch. «Eine angenehme Steigung. Man kann einen regelmässigen Rhythmus fahren», analysiert er ruhig atmend. Ans Limit muss er nicht. Seine Bestform sei im Frühling sowieso noch weit weg. Die komme erst im Spätsommer. Reinhard Wellig wählt beim Aufstieg bei der Übersetzung die goldene Mitte. Das Tempo halten sie konstant. Von den vorbeifahrenden Autos lassen sie sich nicht beirren. Den Waldausgang vor Seewen erreicht, können sie kurz durchatmen. Die Beine hängen lassen kommt aber
nicht in Frage. Gerade jene Fahrer im Wind draussen können es sich nicht erlauben, nicht mehr voll in die Pedale zu drücken. Wer auf der Talstrasse in Arlesheim um den Sieg mitfahren will, muss auf der knapp 30 Kilometer langen Zusatzschlaufe ans Limit gehen. Ideales Terrain für eine Ausreissergruppe?
Mit über vierzig Stundenkilometern rollen Marcel Boppart, Reinhard Wellig und Reinhard Schmied vorbei an der Pony Ranch in Richtung Seewen. Kurz vor dem Dorfeingang biegen sie links ab nach Hochwald. Nachdem der Regen zuvor kurz ausgesetzt hat, lässt es Petrus wieder nieseln. «Vom Aufstieg sind die Muskeln schon einigermassen warm geworden. Doch klar machen einem diese Bedingungen zusätzlich zu schaffen», klagt Reinhard Wellig. Der Aufstieg nach Hochwald setzt den drei nochmals zu, auch wenn dieser wie zuvor nach Seewen angenehm regelmässig ansteigt. Einen Sprint um die imaginären Bergpreispunkte lassen sie sein. Kurz vor der Abfahrt nach Dornach steigen sie vom Rad und analysieren den zurückliegenden Aufstieg. «Was meint Ihr, können sich einzelne Fahrer absetzen und die Sprinter distanzieren?», fragt Reinhard Schmied. Die drei sind sich einig: Die Etappe von Murten herkommend, über den Passwang und die Zusatzschlaufe über Hochwald ist wie gemacht für eine Ausreissergruppe. Die eben gerade absolvierte Steigung sei für Profis aber zu einfach, um grosse Zeitabstände herauszufahren. «Wenn sie genügend Unterstützung bei sich haben, sollten hier hinauf auch die schweren Sprinter mithalten können», glaubt Boppart. Die Abfahrt als Herausforderung
Die Steigung nach Hochwald ist trotzdem das «Pièce de résistance»
des Rundkurses. Nicht zu vernachlässigen sei aber auch die darauffolgende Abfahrt nach Dornach. «Gute Abfahrer könnten hier schon eine Differenz herausfahren», glaubt Reinhard Wellig. Falls eine Fluchtgruppe oder sogar ein einzelner Fahrer beim Bergpreis in Hochwald das Feld deutlich distanziert hätte, würde dies wohl ziemlich sicher eine Vorentscheidung bedeuten. «Diese schwierige Abfahrt mit wenigen Fahrern zu bewältigen ist ein Vorteil», sagt Marcel Boppart. Die Abfahrt von Hochwald nach Dornach ist steil und der Belag unruhig. Reinhard Schmied zeigt, was einen guten Abfahrer ausmacht. «Man braucht natürlich eine gute Fahrtechnik und man muss die verschiedenen Passagen richtig einschätzen können. Aber klar, wer nicht gewillt ist, etwas zu riskieren, wird hier Probleme haben, mit den Schnellsten mitzukommen.» Schmied ist als geübter
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ountainbiker das Abfahren geM wohnt. Mit über 55 Stundenkilometern braust er bei nasser Strasse an Boppart und Wellig vorbei in Richtung Dornach. Die zwei sehen ihren Kollegen erst wieder bei der Pizzeria Mondial in der Gempenstrasse, wo sie durchnässt gemeinsam einen Kaffee trinken. Die letzten Kilometer nach Arlesheim sparen sie sich aufgrund der nächsten aufziehenden Gewitterfront. Solche grossen Unterschiede beim Abfahren gebe es bei Profis und auch Amateuren, versichert Marcel Boppart. Er selber fahre seit über zwanzig Jahren Strassenvelo. «Aber wirklich gut den Berg runter fahren kann ich immer noch nicht.» Für Reinhard Wellig gilt das Motto: «Lieber Letzter, dafür sicher.» Die Birsecker Hobbyfahrer freuen sich auf die Zielankunft in Arlesheim und den Start in Münchenstein tags darauf. Marcel Boppart wird sich mit seinen Enkeln geschützt in der Kurve, wo die Strecke von der Hochwaldstrasse in die Gempenstrasse einbiegt, platzieren. «Da werden die Fahrer am Limit sein und versuchen, das Tempo nach Dornachbrugg hinunter mitzunehmen.» Reinhard Wellig wird sich an eine lange Gerade beim Aufstieg nach Grellingen stellen. «Da sieht man die Fahrer am längsten.» Doch «lang» sei bei den Besten der Welt auch bergauf relativ. «Die werden auch den Berg hoch an uns vorbeibrausen.» Für die Profis ist der Aufstieg halt doch nur eine kurze Rampe.
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INTERVIEW MIT PETER SAGAN
«FÜR DIE HOHEN BERGE BIN ICH ZU SCHWER» Peter Sagan, Sie kommen seit Jahren an die Tour de Suisse. Was macht das Rennen für Sie so attraktiv?
DER DREIFACHE WELTMEISTER, SIEGER
Das Rennen passt perfekt in meine Vorbereitung in Richtung Tour de France. Dazu kommt, dass ich hier von Beginn an sehr erfolgreich war. Ich habe über die Jahre das Rennen und die Schweiz lieben gelernt. Die Schweiz ist ein schönes Land. Die Tour de Suisse ist gut organisiert und es gibt sehr gute Hotels. Da fährt man gerne Radrennen.
DER KLASSIKER IN FLANDERN UND ROUBAIX UND MEHRFACHE GEWINNER DES GRÜNEN TRIKOTS AN DER TOUR DE FRANCE
Warum ist die Tour de Suisse die bessere Vorbereitung für die Tour de France als die Dauphiné in Frankreich?
PETER SAGAN IST DAS AUSHÄNGESCHILD DER
Ich schiebe immer noch einen Trainingsblock für die nationalen Meisterschaften ein. Darum passt die Tour de Suisse vom Termin her perfekt.
TOUR DE SUISSE.
Was macht für Sie die Tour de Suisse aus?
Schnelle Sprints und harte Bergetappen. Besonders die Berge brauche ich als Vorbereitung für die Tour.
Fotos zVg
Sie haben den Radsport in den letzten Jahren auf
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ein neues Level gehoben. Sie können Sprints an der Tour gewinnen, Pavé-Klassiker und Weltmeisterschaften, wenn es leicht bergauf geht. Wie trainieren Sie diese Vielfältigkeit? Sieht das Training im Frühling anders aus als im Sommer vor der Tour de Suisse?
Natürlich ist die Vorbereitung auf die Klassiker-Saison anders als jene für die Tour. Aber da geht es eher um die Art von Intervallen. Die Anforderungen sind andere, daran muss das Training angepasst sein. Aber grundlegend ist der Aufbau schon ähnlich. Dass ich selbst vielseitig bin, ist wohl einfach Glück. Sie haben schon so viel gewonnen in Ihrer Karriere. Was fehlt, ist ein Sieg bei einer Rundfahrt. Wäre es für Sie möglich, wenn es der Parcours zulässt, dass Sie sogar mal um den Sieg an der Tour de Suisse mitfahren könnten, wie Fabian Cancellara 2009, als der Parcours relativ einfach war.
Ich denke nicht, dass das möglich ist. Ich kann Rundfahrten wie zum Beispiel die BinckBank Tour in den Niederlanden und Belgien gewinnen, wo hügeliges Terrain vorherrscht. Die Tour de Suisse ist da ein anderes Kaliber. Für die hohen Berge bin ich zu schwer.
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ETAPPENORT MÜNCHENSTEIN
19. JUNI 2019
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ZEITPLAN 19. JUNI 2019 10:00 Öffnung Ausstellung, Kidsattraktionen und VIP-Zone
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PUBLI-REPORTAGE
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PRIMEO ENERGIE GEHT AUF TOUR MIT IHREM PREMIUM-SPONSORING DER TOUR DE SUISSE SETZT PRIMEO ENERGIE WEITERE NATIONALE ZEICHEN.
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nergie, Tempo und Flexibilität sind Attribute, die im Radrennsport zum täglichen Brot gehören. Mit diesen Attributen identifiziert sich auch Primeo Energie als cleveres, inspirierendes und zukunftsorientiertes Energieversorgungsunternehmen. Primeo Energie engagiert sich mit einer drei Jahre vereinbarten Partnerschaft bis 2020 erstmals beim nationalen Sponsoring. Damit will Primeo Energie ihren Bekanntheitsgrad in der Schweiz breitenwirksam aufbauen und bis zur vollständigen Markt-
öffnung etablieren. Zudem wird das Sponsoring als Plattform genutzt, um Promotionsmassnahmen und Kundenaktivitäten durch zu führen.Neben der Tour de Suisse sponsert Primeo Energie im Bereich Radsport verschiedene
Elite- und Amateurveranstaltungen. Der Start der 5. Etappe der Tour de Suisse am 19. Juni 2019 um 12.25 Uhr, im Areal der Primeo Energie dürfte für Radsportfreunde zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
DREI FRAGEN AN PROJEKTLEITER RETO SCHALTENBRAND (Corporate Marketing Communications bei Primeo Energie)
Warum ist Primeo Energie bei der Tour de Suisse eingestiegen?
Die Tour de Suisse bildet für Primeo Energie eine optimale Plattform mit Sport und Events, ihren Bekanntheitsgrad branchenexklusiv zu steigern. Die Tour de Suisse ist ein grosses Volksfest, das sich jedes Jahr an anderen Orten in der ganzen Schweiz abspielt. Wie attraktiv ist denn Radsport als Werbeplattform?
Radfahren und Wandern befinden sich in der Schweiz auf den ersten beiden Plätzen der beliebtesten Sportarten. Radsport verbindet Natur mit Energie und Leistung und ist eine ideale Kombination von Mensch und Technik. Fahren Sie persönlich auch Velo?
Reto Schaltenbrand: «Radsport verbindet Natur mit Energie und Leistung». FOTO ZVG
Ich bin zwar Ballsportler, bin aber ab und zu im Wald mit dem Mountainbike anzutreffen. Auch gibt es Kindheitserinnerung, wie die Tour de Suisse damals durchgefahren ist und man als Kind gespannt auf den Werbetross gewartet hat.
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DIE BREITE VERGRÖSSERN, UM WIEDER SPITZE ZU WERDEN DER RADSPORT IN DER REGION HAT SCHWIERIGE ZEITEN HINTER SICH. DIE VERANTWORTLICHEN HABEN DIE SCHLÜSSE DARAUS GEZOGEN UND DIE SCHALTER AUF AUFSCHWUNG GESTELLT.
Foto Flurin Leugger
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ie Gesellschaft ist individueller und schnelllebiger geworden und will sich vor allem nicht mehr verpfl ichten. Das spüren auch die Radsportvereine in der Region. Es fehlte in den vergangenen Jahren vielerorts an Jungen und in der Breite. Ein Phänomen, das aber viele Sportvereine mit Ausnahme des Fussballs kennen. Beim Radsport kommt hinzu, dass man das Hobby auch ohne Vereinsmitgliedschaft betreiben kann. Nur gut 30 Prozent aller Radsportler seien in Vereinen aktiv, glaubt Hubert Schwab, Geschäftsführer des Radsportzentrums Nordwest (RZN). Marc Rüdisühli, Geschäftsleiter der IG Radsportförderung Nordwestschweiz, ist überzeugt, dass heute insgesamt sogar mehr Menschen Radsport betreiben – sei es mit dem Rennvelo auf der Strasse oder mit dem Mountainbike im Gelände – als vor zwanzig Jahren. «Die Menschen möchten raus in die Natur und sich bewegen. Dafür ist der Radsport ideal.» Mit dem Aufkommen des Mountainbikes Ende der 1990er Jahre und in den Nullerjahren wurde der Radsport vielseitiger. Dass der Strassenradsport unter dieser neuen Konkurrenz gelitten hat, glaubt Rüdisühli indes nicht. Er sehe sogar wieder mehr Sportler auf dem Strassenvelo als auch schon. Er ist überzeugt: Die beiden Radsportdisziplinen profitieren mehr voneinander als sie sich schaden. «Mountainbike ist für Junge sicherlich attraktiver, da es sehr viel mehr Abwechslung bietet. Die daraus resultierende Ausbildung ist vor allem im technischen Bereich hervorragend.» Wichtig sei, so Rüdisühli, dass die Durchlässigkeit zwischen Rennvelo und Mountainbike funktioniert. «Es gibt viele Beispiele, auch solche im Leistungssport wie Peter Sagan, die mit dem Mountainbike begonnen haben und heute auf der Strasse Rennen
fahren.» Zudem absolviere jeder professionelle Mountainbiker zwei Drittel seiner Trainingskilometer auf dem Rennvelo, um «Kilometer zu bolzen und so Wettkampfhärte zu erlangen». Dass Junge über das Mountainbike für den Radsport zu begeistern sind, beweist der Veloclub Reinach. Der neue Vorstand um Präsident Reinhard Wellig hat innerhalb eines Jahres mit einem neuen Nachwuchsprogramm ein gutes Dutzend Kinder und Jugendliche ansprechen können. Auch er ist überzeugt: «Die Jungen sind heute fast nur noch übers Mountainbike zu packen.» Dafür brauche es aber Engagement, Geld und Mut, um so etwas auf die Beine zu stellen. Auf der Strasse fahren auch beim VC Reinach eher
die älteren Mitglieder. So auch beim Veloclub Dornach, der sich seit Gründung auf den Breitensport konzentriert. Die Mitgliederzahl sei relativ konstant, der Durchschnitt aber auch schon älter, verrät Präsident Marcel Boppart. Zunehmender Verkehr als Problem
Dass Mountainbike-Veranstaltungen wie das Bikefestival auf dem Schänzli boomen und Strassenrennen in den vergangenen zwanzig Jahren immer mehr verschwanden, kann aber auch Marc Rüdisühli nicht verneinen. Auch Andreas Wild, Präsident von Cycling beider Basel, spürt die Entwicklung von der Strasse in den Wald und kann diese auch nachvollziehen. Gerade für Junge sei das Mountainbike attraktiver. «Auf der Strasse sind viel grössere Trainingsumfänge nötig, um auf die nötige Ausdauer zu kommen.» Zudem sei der Radsport auf der Strasse gefährlicher. Der zunehmende Verkehr mache dem Strassenradsport aber nicht nur aufgrund der Sicherheit zu schaffen, sondern auch den Rennen, da es immer schwieriger wird, für Strassensperrungen durchzuführen, klagt Andreas Wild. Für den ehemaligen Profi Hubert Schwab ist aber auch klar, dass der Radsport mit den ganzen Dopinggeschichten sehr vieles selber zerstört hat. Aufgrund dessen und der Sicherheit könne er Eltern verstehen, die ihre Kinder nicht gerne auf der Strasse fahren sehen. Deshalb sieht auch er das Mountainbike als willkommene Ergänzung und sogar als Chance für den Strassenradsport, um Junge überhaupt für den Radsport zu begeistern. Die Begeisterung der Jungen brauche es, um die einst stolze Radsportregion Nordwestschweiz wieder auf Vordermann zu bringen und die dafür nötige Breite wieder zu erreichen. Bemühungen tragen Früchte
Denn diese ging verloren, sind sich die Experten einig. Andreas Wild spricht sogar von einer «Delle». Die Probleme wurden aber erkannt und entsprechende Massnahmen ergriffen, die bereits erste Früchte tragen. Grosse Hoffnungen hegen sie in Jonas Mundwiler, der Peter Wyss als Nachwuchskoordinator bei Cycling beider Basel abgelöst hat. Wyss hat sich aus Zeitgründen zurückgezogen. Mundwiler ist mit einem
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zehn Prozent Pensum ausgestattet und soll die Arbeit in und zwischen den Vereinen in der Region noch stärker koordinieren und ihre Angebote bei den Jungen bekannter machen, in dem er unter anderem Schulen besucht und so direkt mit dem potenziellen Nachwuchs in Kontakt kommt. In der Region – unter anderem in Gelterkinden, Allschwil und Riehen – sind vereinzelt wieder Nachwuchszellen entstanden, in denen gemeinsam auf hohem Niveau trainiert wird. Der Grundstein für eine bessere Zukunft in der Radsportregion Basel ist jedenfalls gelegt. Marc Rüdisühli, Andreas Wild und Hubert Schwab sind sich einig, dass es wieder aufwärts gehen kann. Denn nur wenn die Breite stimmt, ist Spitzenradsport aus der Region Basel wieder möglich.
AUCH DER SPORT WIRD ELEKTRISCH Der Verkauf von Elektro-Mountainbikes ist in die Höhe geschnellt. Waren es schweizweit 2016 noch gut 20 000 verkaufte Elektro-Mountainbikes, waren es im vergangenen Jahr bereits über 43 000. Damit hatten 2018 fast ein Drittel aller verkauften Mountainbikes einen Motor. Das zeigt die Statistik des Verbands Schweizer Fahrradlieferanten. Der Elektromotor werde auch im Strassenradsport immer beliebter, weiss Marc Rüdisühli. So auch beim Veloclub Dornach. Rüdisühli sieht dies positiv. «Wenn damit mehr Menschen aufs Velo sitzen und sich bewegen, ist das doch toll.» Dass der von ihm zuletzt festgestellte Aufschwung auf der Strasse zutrifft, zeigt der Blick auf die verkauften Rennvelos ohne Motor. Mit 17 900 war diese Zahl 2018 so hoch wie nie in den 13 von «velosuisse» aufgeführten Jahren zuvor. Bei den Mountainbikes ging der Verkauf aber markant zurück. Im vergangenen Jahr wurden lediglich noch 94 000 Bikes ohne Motor verkauft. 2008 waren es noch über 140 000 gewesen. Die motorisierte Konkurrenz zeigt Wirkung. Gesamthaft wurden die Rekordzahlen der Nullerjahre aber fast schon wieder erreicht.
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Einmal Luft anhalten abtauchen und möglichst viele Muscheln finden. An der Poolbar gibt es Cocktails und Musik. Das Jugendhaus, der Kindertreff und Pooljam freuen sich auf kleine und grosse Gäste. Badehose nicht vergessen! Schraubengame Laufradparcours, Kunstvelo, Velogutzidekorieren, Kinderschminken, Glücksrad, SchokokussSchleuder Modellauto Rennbahn Rad auf Rolle zum Fahren Slackline Zeichnungswettbewerb Ballone
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Dank grosszügiger Unterstützung dürfen wir namentlich folgende Highlight präsentieren: Von keinem Radsportfest mehr wegzudenken ist ein Pumptrack, auf dem mit Laufvelos und allem anderen was rollt, genüssliches Auf-und-Ab erlebt werden kann. Die dort trainierte Geschicklichkeit kann am Primeo Energie-Kids Race oder auf dem Geschicklichkeitsparcours direkt angewendet werden. Primeo Energie, unser wichtigster Partner, ist der E rmöglicher dieser Aktivitäten. Ebenfalls eine Erfahrung auf Rädern, aber in einer ganz anderen Dimension, bietet das Goldwurst-Skybike von Jenzer Fleisch + Feinkost. Schwereloses Pedalieren hoch in der Luft. Und wer zeitweilig etwas Ablenkung von den vielen Velos und Rädern sucht, findet sie im Speziellen in der Haifisch-Hüpfburg (präsentiert von Weleda), auf dem Riesentrampolin (präsentiert von Endress + Hauser Management AG) oder an der Kletterwand (präsentiert von der Rofra AG). Wir bedanken uns bei unseren Partnern und wünschen den Kleinsten ganz viel Vergnügen! FOTOS: ZVG
MEGATRAMP
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Jahren organisiert. Die Gewinne der GmbH fliessen vollumfänglich in die Förderung des Radsports. So auch bei Ankunft und Start der Tour de Suisse in Arlesheim und Münchenstein: Das eingenommene Geld wird in den Bau eines Pumptracks in Arlesheim investiert, ein Teil kommt ausserdem der Renovierung des «Trail Nord» in Münchenstein zu Gute.
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