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ObZ vom 29. Oktober 2026

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Nr. 44 27. Jahrgang Donnerstag, 29. Oktober 2026

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750 Konzerte in 25 Jahren

Auf «Wolke Sieben»

Für Ohren und Gaumen

Esther und Werner Leupin haben vor einem Vierteljahrhundert die Kulturscheune ins Leben gerufen. Seite 7

Der Frauenverein Gelterkinden genoss zwei Tage Innsbruck, Bad Häring und Wattens.

«Ratatouille»: Lustiger Abend für ein gut gelauntes Publikum.

Seite 11

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Sissach «Frölein Da Capo» und ihre «Episödali» Capo». Sie benutzt die Sprache, abwechslungsweise mal auf Hochdeutsch, mal in Dialekt, um für etwas mehr als eine Stunde im Blick-Austausch mit den Zuhörenden imaginär ein gemeinsames Erleben als Unikat zu zelebrieren. Humorvolle (Herbst-)Gedichte und Geschichten, wie die von jemandem, der nach dem unabsichtlichen Trinken eines Entkalkers nicht mehr schnarcht, sorgten immer wieder für Lachsalven.

Sander van Riemsdijk

Auf Einladung der Gemeindebibliothek Sissach, welche bis 2006 im alten Schulhaus vis-à-vis beheimatet war und dieses Jahr ihr 20-Jahre-Jubiläum an der Kirchgasse feiern kann, erzählte die Schweizer Musikkabarettistin und Allroundkünstlerin Irene Brügger, besser bekannt als «Frölein Da Capo», am Dienstagabend letzter Woche «Episödali» aus ihren Büchern und humorvolle Geschichten aus ihrem alltäglichen Leben. Dies im Rahmen einer «Lesung mit Seiten und Saiten», die auch autobiografische Erlebnisse und Vorkommnisse in ihrer Familie umfasste. Lebendig, manchmal berührend und stets voller Bedeutung liess sie das Publikum im voll besetzten Bibliotheksraum in einigen Episoden daran teilhaben. Schnell hatte die Kabarettistin eine unsichtbare Verbindung zu den 50 Zuhörenden aufgebaut und begab sich in ihrem knallroten Kleid mit ihnen authentisch und nahbar auf eine gemeinsame Reise in die Epik, welche sie so meisterhaft beherrscht. Seit 2015 schreibt die 46-Jährige, ebenfalls unter dem Pseudonym «Frölein Da Capo», Kolumnen für die Familienzeitschrift Schweizer Familie. Ein gemeinsames Erlebnis als Unikat Schon rasch füllte die Künstlerin den Raum mit ihren amüsant luftigen Gedankengängen, ihre Stimme mal kräftig, mal flüsternd wirkend. Gleichzeitig griff sie zu Papier und illustrierte ihre sonderbaren Episoden mit heiteren, hintergründigen Zeichnungen, welche das Publikum zum Schmunzeln brachten. Nur wenige beherrschen die Kunst des Geschichtenerzählens so wie «Frölein da

Künstlerische Vielseitigkeit Zwischen den Buchzeilen griff sie in die Saiten – sie bezeichnet sich wegen ihrer Multi-Instrumentalität auch als «EinFrau-Orchester» – und gab auf der Gitarre mit einer Prise Humor einige musikalische «Episödali» zum Besten. Dabei hat «jedes Programm ein Frühlingslied dabei», wie sie sagte. Es ist diese künstlerische Vielseitigkeit der Kabarettistin, welche sie mit ihrer ausdrucksstarken Mimik als Allroundkünstlerin so einmalig erscheinen lässt. Sie braucht auf der Kleinbühne keine Technik, keine Kostüme und keine Masken, sie setzt nur ihre Sprache ein. Zwei Zugaben rundeten einen Abend ab, welcher das Publikum in unserer schnelllebigen Zeit mal stillstehen liess, um einfach mal zu sein und sich Zeit zu nehmen, um die «Episödali» von «Frölein Da Capo» mit ihren berührenden und humorvollen Momenten entspannt auf sich einwirken zu lassen. Bevor die Zuhörerschaft in die Sissacher Nacht entlassen wurde, bedankte sie sich für den unterhaltsamen Abend mit einem grossen Applaus.

Frölein Da Capo unterhielt das Publikum mit den lustigen «Episödali» aus ihren Büchern bestens. Foto: S. van Riemsdijk

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Das 20-Jahre-Jubiläum der Bibliothek an der Kirchgasse wird am 5. Dezember 2026 von 11 Uhr bis 13.30 Uhr mit einem Apéro gefeiert.

Es könnte ein Curry mit Muskat-Kürbis gewesen sein, dass ich gerade am Kochen war (der tamilischen Dorfladenbesitzerin sei Dank für dieses Rezept …), als ich im Radio etwas von einem modernen Riesenrad mit klimatisierten Gondeln hörte. «Klimatisierte Gondeln»! Ich weiss nicht … Was fällt uns denn noch alles ein, bis dass wir unser Leben endgültig «entmenschlicht» bzw. unserem Menschsein gänzlich das Leben ausgetrieben haben?! Gehe ich denn mit Freunden in einen Freizeitpark, auf ein Riesenrad, um dort von einer Gondel mit wohliger Zimmertemperatur empfangen zu werden?! Oder ist das nicht gerade der «Reiz an der Sache», bei herbstlichkühlen Temperaturen – eingepackt im schottischen Schafswollpullover und schiefsitzender Mütze – ein wenig Abenteuerliches, meinetwegen «Fröstelnd-Windiges» zu erleben? Wo man halt kurz den Kragen hochstellen muss, und man sich vielleicht sogar aneinander kuschelt? Und während ich mir ein Schlückchen vom neben der Currypfanne stehenden Weinglas auf der Zunge zergehen liess, kamen mir Epikurs und Schopenhauers Betrachtungen über das wahre Endziel jeglichen menschlichen Tuns in den Sinn, nämlich möglichst schmerzfrei zu leben, sowohl physisch als auch seelisch («Friede, Freude, Eierkuchen» würden wir heute dazu sagen). Auf der Sonnenseite des Lebens gehen, wo der Himmel blau ist, und einem – umgeben von ewig blühendem Frühling – alles gelingt. Unterdessen haben The Mamas and the Papas im Radio zu singen begonnen: «All the leaves are brown and Daniel Matzenauer the sky is grey» …

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Aus dem Landrat

ObZ

Donnerstag, 29. Oktober 2026

EVP

Die Mitte

BLKB-Monsterdebatte Teil 2 und Salzstängeli

Eine verpasste Chance für unsere KMU

Geschätzte Leserinnen und Leser Langsam geht mein erstes Jahr im Landrat dem Ende zu. Im Grossen und Ganzen habe ich mich gut eingelebt und mit den Abläufen angefreundet. Beeindruckend finde ich an jeder Sitzung die grosse Fachkompetenz vieler Landrätinnen und Landräte sowie teilweise ihre rhetorischen Fähigkeiten. Wobei bei guter Rhetorik gelegentlich das Wissen etwas in den Hintergrund tritt. Wir hatten dieses Jahr einige Debatten. Was ich noch nicht ganz verstehe: Weshalb muss oft bereits Gesagtes wiederholt werden? Da fliesst wohl viel Wahlkampf und Präsentationslust mit ein. Wieder mussten wir uns mit weiteren Änderungsanträgen zum Gegenvorschlag der Gesetzesinitiative «BLKB – die Bank für’s Baselbiet» von Peter Riebli und Christine Frey befassen. Sie

Jahr für Jahr überweist das Baselbiet viele Millionen Franken an die Universität Basel. Das Geld ist gut investiert, denn die Uni leistet in Lehre und Forschung ausgezeichnete Arbeit. Doch wer so viel bezahlt, darf fragen, ob sie für die Arbeitswelt von morgen ausbildet. Unsere Betriebe suchen händeringend Ingenieurinnen, Mathematiker und Naturwissenschaftlerinnen und finden sie oft nicht. Genau diese Frage stellt die Initiative «Universität Basel besser am Arbeitsmarkt ausrichten». Letzte Woche hat der Landrat sie mit 75 zu 10 Stimmen zur Ablehnung empfohlen. Das Resultat ist klar. Zufrieden bin ich trotzdem nicht. Die Initiative hat Schwächen. Wer sie aber deshalb ganz verwirft, macht es sich zu einfach. Mein Fraktionskollege Marc Scherrer hat die eigentliche Frage auf den Punkt gebracht: Wie

erinnern sich: Die ersten chancenlosen Anträge wurden bereits am 22. September allesamt mit höchstens acht Stimmen unterstützt. Zuvor wurde jedoch stundenlang darüber debattiert. In Erwartung der weiteren Anträge, musste auch ich mich das erste Mal zu Wort melden (und ja, man ist schon nervös), und beantragte diese «Täubeli-Politik» der Initianten nicht zu unterstützen, und alle 11 Anträge abzulehnen, was dann bis am Nachmittag (trotz kurzer Spannung beim Lohndeckel für den BLKB CEO, wo der LR-Präsi Stichentscheid zur Anwendung kam) Realität war. Bei einer weiteren Wirtschaftskammerinitiative, ging es darum, die Uni Basel bei ihrem Lehrplan besser auf den lokalen Arbeitsmarkt auszurichtet (Eingriff in die Lehrfreiheit). Andrea Heger EVP, verglich hier die Initianten mit einem zwängelndem

Kind, welches nicht weiss, was es möchte. Zuerst Schokolade, wenn die Eltern dies verneinen, will es halt Salzstängeli. Im Initiativtext wird eine direkte Steuerung der Lehre gefordert. Das Komitee scheint jedoch vielmehr eine vertiefte Auseinandersetzung der Studieninteressierten mit den beruflichen Perspektiven einzelner Studiengänge anzustreben. Also erst Schoggi, dann doch Salzstängeli. Das Anliegen an sich ist nicht unberechtigt. Wer ein Studium beginnt, sollte sich auch Gedanken über die späteren beruflichen Möglichkeiten machen. Am Ende wurde die Initiative mit 75:10 abgelehnt. Jetzt habt ihr als Stimmbürger das letzte Wort.

Stimme der KMU Gewicht hat. Der Landrat sagte mit 63 zu 22 Nein. Wer die Initiative für zu einseitig hält, hätte hier die Chance gehabt, sie besser zu machen. Niemand will die Uni zur Fachkräftefabrik umbauen. Aber eine Universität, die den Puls der regionalen Wirtschaft nicht spürt, verschenkt Chancen für unsere junge Generation. Wer jahrelang studiert, soll danach auch eine gute Stelle finden. Mit dieser Abstimmung ist das Thema nicht erledigt.

Dario Rigo, Landrat Die Mitte, Ormalingen

Danny Stucki, Landrat EVP, Pratteln

SVP

Grüne

BLKB, Radicant und die politische Kontrolle

Die Wika möchte auch noch die Uni kapern NO: Interessant, dass ausgerechnet Martin Dätwyler sagte, dass die formulierte Gesetzesinitiative «Universität Basel besser an die Nachfrage am Arbeitsmarkt ausrichten» der Wirtschaftskammer Baselland (WIka) keinen Mehrwert schafft, sondern nur Bürokratie. Da sind wir von den Grünen mit dem Direktor der Handelskammer beider Basel für einmal gleicher Meinung. FD: Klar die Lehre & Forschung an der Uni soll auch der Wirtschaft dienen. Aber es gibt genauso andere Bedürfnisse, welche die Uni abdecken muss, diejenigen der Gesellschaft und der Wissenschaft selbst. NO: Zudem soll die Uni langfristig ausgerichtet sein. Nur so kann sie neues Wissen entwickeln, unabhängig von den aktuellen Wünschen der Wirtschaft. Auch wenn die Grundlagenforschung kurzfristig nicht direkt in Geld umgemünzt werden kann, kann sie sehr wohl längerfristig einen immensen Nutzen für die

erfährt die Uni, was die KMU brauchen? Die Grosskonzerne haben ihre Drähte zur Uni. Der Industriebetrieb im Waldenburgertal oder das Ingenieurbüro in Sissach haben sie nicht. Dabei stellen gerade die KMU viele UniAbgänger ein. Scherrer verwies auf die Berufsbildung. Braucht ein Betrieb keine Polymechaniker mehr, bietet er keine Lehrstelle mehr an. So reguliert sich der Ausbildungsmarkt selbst. Die Universität überprüft ihr Angebot dagegen im Vierjahresrhythmus. In Zeiten von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz ist das zu träge. Die Mitte hat deshalb Hand geboten. Mit einem Rückweisungsantrag wollten wir einen Gegenvorschlag ausarbeiten lassen, der die Schwächen der Initiative behebt und ein breit abgestütztes Gremium schafft, in dem die

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Lösung unserer Probleme haben, sei es z.B. im Klimaschutz, in der Biodiversitätsförderung oder im Gesundheitswesen. FD: Als Albert Einstein 1905 seine Arbeit zum photoelektrischen Effekt, für die er 1921 den Nobelpreis erhielt, veröffentlichte, war dies eine theoretische Erkenntnis ohne direkten wirtschaftlichen Nutzen. Heute wird dies anders beurteilt. Diese Arbeit war die Basis für die Photovoltaik, welche nicht nur einen wesentlichen Beitrag für zukunftsfähige Energie liefert, sondern auch ein Milliardenmarkt ist. NO: Ähnliche Beispiele gibt es aus allen wissenschaftlichen Disziplinen von der Chemie über die Biologie bis zur Medizin. Selbst geisteswissenschaftliche Studien wie die Philosophie liefert mit ihrem kritischen Denken in neuen Bahnen einen wesentlichen Beitrag damit unsere Gesellschaft und damit auch die Wirtschaft zukunftsfähig bleibt.

FD: Als ich vor über 40 Jahren Physik studierte, war der Bezug zur Wirtschaft höchstens am Rande ein Thema. Heute ist der Austausch mit der Wirtschaft und ihren Bedürfnissen viel stärker. Diese gegenseitige Befruchtung erachte ich als wertvoll. Aber ganz wichtig ist auch, dass Lehre & Forschung durch konkrete Bedürfnisse der Wirtschaft nicht eingeschränkt wird. Die Freiheit muss bestehen bleiben! NO: So bin ich sehr froh, dass der Landrat diesen Vorstoss abgelehnt hat.

Natalie Oberholzer und Fredy Dinkel, Landrätin und Landrat der Grünen

Der Fall BLKB und Radicant wirft grundlegende Fragen auf: zur Verantwortung, zur Aufsicht und zum Umgang mit öffentlichen Institutionen. Statt sachlicher Aufarbeitung und wirksamer Konsequenzen scheint man bereit, Gesetze übermässig anzupassen. Gleichzeitig wird gefordert, die Oberaufsicht stärker an den Landrat zu binden. Das wirft unbequeme Fragen auf. Wer die parlamentarische Kontrolle ausbauen will, muss sich fragen, ob die bestehenden Kontrollinstrumente ernst genommen und kompetent besetzt werden. Seit Beginn der Legislatur wählt und entsendet der Landrat politische Neulinge in die Geschäftsprüfungskommission (GPK) Baselland. Doch eine Kommission mit anspruchsvollen Aufsichtsaufgaben braucht mehr als guten Willen: Sie braucht Erfahrung, Fachwissen, Urteilsvermögen und den Mut,

auch der eigenen politischen Mehrheit unbequeme Fragen zu stellen. Wer solche Aufgaben mit wenig Erfahrung und institutionellem Wissen besetzt, riskiert, dass aus einem wichtigen Kontrollorgan ein zahnloser Tiger wird: eine Kommission, die zwar auf dem Papier kontrolliert, aber nicht über die nötige Durchsetzungskraft verfügt. Und ausgerechnet dieser Landrat soll bei der Oberaufsicht noch stärker in die Verantwortung genommen werden? Das ist ein Widerspruch, den keine Gesetzesänderung allein beseitigt. Mehr politischer Einfluss garantiert keine bessere Aufsicht. Entscheidend ist, ob Kontrollorgane fachlich dazu in der Lage sind und ihre Aufgaben unabhängig wahrnehmen. Der Fall Radicant muss sorgfältig aufgearbeitet werden. Unklare Verantwortlichkeiten müssen geklärt und versagende Kon-

trollmechanismen gezielt verbessert werden. Eine übermässige Gesetzesanpassung darf die ehrliche Analyse politischer Verantwortung nicht ersetzen. Bevor der Landrat seine Oberaufsicht ausbaut, sollte er zuerst die eigene Kontrollarbeit stärken. Dazu gehören eine kompetente Besetzung der GPK, klare Verantwortlichkeiten und eine Aufsicht, die ihren Namen verdient. Wer mehr Kontrolle fordert, muss zuerst beweisen, dass er die bestehende Kontrolle ernst nimmt. Alles andere ist politische Symbolik und schafft keine bessere Aufsicht im Kanton Baselland.

Nicole Spiegel-Roth, Landrätin SVP, Allschwil

FDP SP

Von Abberufungen, Lohndeckeln und mehr

Was lange währt … Liebe Leserinnen, liebe Leser Manchmal wird die Geduld von uns Parlamentsmitgliedern schon etwas auf die Probe gestellt. So geschehen an den letzten beiden Landratssitzungen. Wir berieten den Gegenvorschlag zur eingereichten BLKB-Initiative. Obwohl dieser Gegenvorschlag in der Finanzkommission gebührend diskutiert wurde, gelangten 15 Anträge an den beiden Sitzungstagen an den Gesamtlandrat. Der Antragssteller erhielt bis auf zwei Ausnahmen kaum Unterstützung aus dem Parlament. Und dies war bereits nach der Kommissionsberatung uns allen im Vorhinein ziemlich klar. Aber natürlich darf jede und jeder bei einer Beratung Anträge einbringen, selbst wenn diese aussichtslos sind. Und natürlich müssen diese dann diskutiert und darüber abgestimmt werden. Über jeden einzelnen. So zog sich die Debatte vom Vor-

mittag bis in den Nachmittag hinein – nachdem wir mit dieser 1. Lesung wie oben geschrieben bereits an der letzten Landratssitzung vor den Herbstferien begonnen hatten. Schlussendlich hatte keiner der 15 eingereichten Anträge eine Chance. Sie merken, schon etwas geduldsstrapazierend – aber das gehört zur Arbeit eines Parlamentmitgliedes eben dazu. Ebenfalls am letzten Donnerstag konnten wir aus Sicht der SP eine ungewünschte Beeinflussung der Uni Basel durch die Wirtschaftskammer erfolgreich verhindern. Die Wirtschaftskammer Baselland hat bekanntlich mehrere Initiativen eingereicht. Von diesen sind die eine oder andere nicht unbedingt handwerkliche Meiserleistungen. So auch die am Donnerstag diskutierte Gesetzesinitiative «Universität Basel besser am Arbeitsmarkt

Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502

Auflage: 42 282 Exemplare (WEMF beglaubigt). Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags. Abonnement: Fr. 58.– jährlich Fr. 31.– halbjährlich

ausrichten». Die Initiantinnen und Initianten fordern eine grössere Einflussnahme der Wirtschaftskammer bei der Ausrichtung der Fächer und Studiengängen. Was wir von der SP entschieden abgelehnt haben. Dieser Meinung war auch ein Grossteil des gesamten Landrates und es wurde von der Regierung nicht einmal ein Gegenvorschlag ausgearbeitet, der noch beraten hätte werden müssen. Somit wird das Volk bald über diese aus meiner Sicht unnötige Initiative abstimmen dürfen – Sie, liebe Leserinnen und Leser, werden dann gefragt sein, dem Begehren auch an der Urne eine Abfuhr zu erteilen. Sandra Strüby-Schaub, Landrätin SP, Buckten

An der Landratssitzung vom 24. September 2026 musste bekanntlich die erste Lesung der formulierten Gesetzesinitiative «BLKB – die Bank fürs Baselbiet» aus Zeitgründen unterbrochen werden. Lediglich fünf der insgesamt sechszehn Anträgen des Initiativkomitees konnten bis kurz vor Schluss des Landratstages im Stadtsaal Liestal behandelt werden. Die Initianten lehnen den von Regierung vorgelegten und von der Finanzkommission einstimmig gutgeheissenen Gegenvorschlag grossmehrheitlich ab. In der Folge hat das Komitee insgesamt sechszehn Änderungsanträge zu verschiedenen Paragraphen formuliert. Also eine Wiedererwägung ihrer Forderungen. Es war damit zu rechnen, dass an der heutigen Parlamentssitzung nochmals viel Zeit für Diskussionen aufgewendet werden muss. Diese Befürchtung ist eingetreten. Geschlagene drei Stunden hat der Rat nochmals damit ver-

Muriel C. Degen, muriel.degen@chmedia.ch Telefon 061 927 26 98

Herausgeberin CH Regionalmedien AG Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)

Lisa Kwasny, lisa.kwasny@chmedia.ch Telefon 061 927 26 99

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CH Media Print AG

bracht, die verbleibenden elf Anträge zu besprochen. Der Ablauf bei der Beratung der einzelnen Komitee-Anträge war praktisch identisch. Der Hauptsprecher des Komitees formulierte bei den entsprechenden Paragraphen seine Forderungen. Danach folgten teils sehr ausführliche Diskussionen von Seiten Befürworter wie auch von den Gegnern über Themen wie: Organisation der Bank, Staatsgarantie, Löhne und Vergütungen, Wahl des Bankrats und so weiter. Die Abstimmungen zeigten ein in etwa immer gleiches Bild. Die Anträge wurden plus/minus mit 60 Stimmen ablehnt. Die Zustimmung lag in der Regel zwischen 15 bis 20 Stimmen. Dies bei nur jeweils wenigen Enthaltungen. Doch ein Antrag wurde sehr kontrovers diskutiert und bewegte die Gemüter im Saal. Es ging bei dieser Abstimmung um die Deckelung der Vergütung an den CEO – also an den Vorsitzen-

den der Bankleitung. Die Forderung lautete, dass der Maximallohn des CEO auf das doppelte Gehalt eines Regierungsrats begrenzt wird. Die 38 JA und 38 NEIN-Stimmen hielten sich just die Waage. Dies bei fünf Enthaltungen. Der Landratspräsident und Parteikollege Andreas Dürr kam somit zu seinem ersten Stichentscheid. Er lehnte den Antrag ab. An der nächsten Landratssitzung wird die zweite Lesung dieses Geschäftes stattfinden. Dann wird auch darüber abgestimmt, ob die Initiative dem Volk vorgelegt wird oder ob der Gegenvorschlag doch noch eine Mehrheit findet.

Inserate

Eine Publikation von

CH Regionalmedien AG Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch

Inserateschluss: Todesanzeigen: Redaktionsschluss:

Montag, 16.00 Uhr Dienstag, 10.00 Uhr Montag, 10.00 Uhr

Heinz Lerf, Landrat FDP, Liestal

www.oberbaselbieterzeitung.ch


Oberbaselbiet

ObZ

Donnerstag, 29. Oktober 2026

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«Wenn sie jubeln, juble ich mit» Buchvernissage «Freiwillig Engagiert» porträtiert zwölf Menschen aus der Nordwestschweiz, die Freiwilligenarbeit machen antwortung für 20 Angestellte, muss sich aber auch mit Freiwilligen auseinandersetzen. Diese müssten sich bewusst sein, dass es um mehr gehe, als eine schöne Zeit mit einem Hund zu haben: Sie müssten ihn bis ins Erwachsenenalter begleiten, auch durch die «Teenagerjahre» hindurch, und am Schluss komme «sowieso alles anders, als man denkt», und irgendwann komme auch der traurige Tag, an dem man den Hund abgeben müsse. Es sei wichtig, regelmässigen mit den Freiwilligen in Kontakt zu bleiben und dafür zu sorgen, dass sie fachlich immer auf dem, neusten Stand seien, ergänzte Martin Madörin, der für die Programmleitung bei «Mentoring für Jugendliche» zuständig ist. Was er sich wünschen würde, wären mehr Leute aus dem handwerklichen Bereich – die meisten Freiwilligen hätten einen höheren Bildungsabschluss. Das habe aber mit der Tatsache zu tun, dass Handwerker nach einem Arbeitstag körperlich erschöpfter seien und deshalb vielleicht nicht dieselben Kapazitäten hätten.

Marc Schaffner

Was bringt Menschen dazu, Freiwilligenarbeit zu leisten? Das Buch «Freiwillig Engagiert» zeigt anhand von zwölf Freiwilligen in der Nordwestschweiz, welches Interesse sie antreibt und was ihnen diese unbezahlte Arbeit zurückgibt. Drei der porträtierten Personen waren an der Buchvernissage von letzter Woche in Liestal zugegen und gaben bereitwillig Auskunft. Begeistert erzählte Thomas Schwarb vom Repair Café Binningen-Bottmingen, das er mitgegründet hat: «Der ‹Flow›, der für die ganze Gruppe im Saal im Saal entsteht, ist ein Erlebnis, das ich sonst nirgends erlebt habe.» Das Repair Café funktioniert so, dass Leute ihre kaputten Gegenstände bringen und zuschauen, wie technisch versierte Freiwillige sie flicken. 40 bis 45 Reparaturen seien an einem Tag möglich, bei einer Erfolgsquote von über 80 Prozent, «da sind wir ziemlich stolz drauf», meinte Thomas Schwarb. Er gehe immer mit einem positiven Gefühl heim. Dominik Steiner engagiert sich seit zehn Jahren bei «Mentoring für Jugendliche». Für ihn ist es «absolut faszinierend, Jugendliche von 15 bis 25 aus verschiedenen Nationalitäten zu begleiten», wie er dem Publikum an der Buchvernissage mitteilte. Wenn Jugendliche in einer so wichtigen Lebensphase trotz zahllosen Bewerbungen keine Lehrstelle fänden, nehme ihn das persönlich mit. Im Gespräch stelle sich aber meistens heraus, wo der nötige «Kniff» liege. Etwa, wenn die mit ChatGPT erstellte Bewerbung zwar perfekt sei, aber der Name falsch geschrieben sei. Umgekehrt betonte Dominik Steiner, dass er die Generationen Z und Alpha äusserst

Freiwillig engagiert: Verena Gysin mit der angehenden Autismusbegleithündin Freya; Dominik Steiner und Martin Madörin, Mentoring für Jugendliche; Moderatorin Hanna Girard; Thomas Schwarb, Repair Café Binningen-Bottmingen; Peter Kaufmann, Blindenhundeschule Liestal (v. l.). Foto: M. Schaffner

interessant finde und dass die Älteren von ihnen lernen könnten. Und die Freude sei gross, wenn es dann mit der Bewerbung klappe: «Wenn die Eltern und Jugendlichen jubeln, dann juble ich zuhause mit!» Viel Lob und Dankbarkeit Verena Gysin hat als Freiwillige der Blindenhundeschule Liestal eine Hündin aufgezogen, vom Welpenalter bis zum Ausbildungsalter, das jetzt beginnt. Zwar hat «Freya» den Anforderungstest nicht bestanden, aber das bedeutet einfach, dass sie jetzt nicht als Blindenhündin, sondern als Autismus-Begleithündin ausgebildet wird. Verena Gysin wollte immer schon einen Hund, wie sie an der Buchvernissage erzählte. Sie sei dann an einen Probetag der Blindenhun-

deschule Liestal gegangen und habe sich entschieden mitzumachen – und auch ihr Mann habe zugesagt «für ein Projekt auf Zeit». Schön sei der Austausch mit anderen Freiwilligen, mit den Instruktoren und Büromitarbeitenden der Blindenhundeschule und mit blinden und sehbehinderten Personen. Sie bekomme viel Dankbarkeit zu spüren und erhalte viel Lob für ihre Arbeit. «Es ist anders, als wenn man für Geld arbeitet, es ist erfüllender», unterstrich Verena Gysin. Die Journalistin Hanna Girard, die den Anlass moderierte, interviewte auch zwei Personen aus Institutionen, die mit Freiwilligen arbeiten. Peter Kaufmann, CEO der Blindenhundeschule Liestal, beschrieb die mehrschichtige Rolle, die solche Institutionen einnehmen. Die Blindenhundeschule trägt Ver-

Uno-Jahr der Freiwilligen Das Buch «Freiwillig Engagiert» ist im Christoph Merian Verlag erschienen, Herausgeber sind die Organisationen GGG Benevol in Basel, «benevol Aargau» und «benevol Baselland». Anlass ist das Uno-Jahr der Freiwilligen 2026: Das Ziel sei, die Freiwilligenarbeit in der Region vorzustellen und ein «Zeitdokument» zu erstellen, erklärte Bruno Imsand, Präsident von «benevol Baselland». Leider habe der Dachverband «benevol Schweiz» kein Projekt zum UNO-Jahr der Freiwilligen geplant, deshalb sei er umso dankbarer dafür, dass GGG Benevol die Initiative ergriffen und «benevol

Aargau» und «benevol Baselland» zu dem gemeinsamem Projekt eingeladen habe. Iris Becher, Verantwortliche Lektorat/ Herstellung beim Christoph Merian Verlag und Mitautorin der Porträts, erzählte davon, wie das Buch mit einem ambitionierten Zeitplan in wenigen Monaten entstanden ist. Was die Arbeit erleichtert habe, sei die unglaubliche Offenheit der Freiwilligen gewesen: «Die Begeisterung hat sich unmittelbar auf uns übertragen», meinte Iris Becher. Gleichzeitig sei klar, dass es sich um Beispiele handelt, die stellvertretend für die Freiwilligenarbeit stehe, die insgesamt geleistet werde. Klar sei auch, dass sich das Buch auf die formelle Freiwilligenarbeit beschränke, also die informelle Freiwilligenarbeit in der Familie oder Nachbarschaft ausklammere, ebenso den Sportbereich, wo andere Gesetzmässigkeiten gälten. Mit wenig Zeit viel bewirken «Oft passiert Freiwilligenarbeit wie selbstverständlich, im Hintergrund, aber ohne sie würde vieles nicht funktionieren», sagte Regierungsrätin Kathrin Schweizer in ihrem Grusswort an der Buchvernissage. Sie werde nicht bezahlt – aber sie sei auch unbezahlbar, «weil sie das Leben von vielen Menschen heute erleichtert und dazu beiträgt, dass es morgen für viele besser wird.» Oder um es mit den Worten von Dominik Steiner zu sagen: «Man kann mit wenig Zeit viel erreichen. Gerade in unsicheren Zeiten haben Jugendliche Zukunftsängste und sind orientierungslos, und wir können ihnen unsere wertvolle Zeit schenken, damit sie in eine gute Zukunft gehen können.» benevol-baselland.ch

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Gemeinsam singen

Öffentliche Chorkonzerte Ab 13.30 Uhr gehört die Stadtkirche den Chören: Verschiedene Chöre treten nacheinander auf und präsentieren ihr musikalisches Repertoire. Die Konzerte sind öffentlich und für alle Interessierten frei zugänglich. Eine Anmeldung für die Chorauftritte am Nachmittag ist nicht erfor-

derlich. Wer gerne Chormusik hört oder selbst mitsingen möchte, kann spontan im Stedli und in der Stadtkirche vorbeikommen und die besondere Atmosphäre des Singtags miterleben. Ein besonderer Akzent des Baselbieter Singtags wurde bereits lange vor dem eigentlichen Fest gesetzt: Im Vorfeld schrieb die Reformierte Kirche Baselland einen Kompositionswettbewerb aus. Gesucht wurde ein neues Lied für das Jahr der Musik innerhalb der Dodekade Reformationsjubiläum. Am Singtag wird das Geheimnis gelüftet: Um 16.45 Uhr werden die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs bekannt gegeben. Das ausgezeichnete Stück erhält dabei gleich seine grosse Bühne: Es wird vom Chor der 31 reformierten Kirchgemeinden des Baselbiets vorgetragen. So verbindet der Singtag musikalische Tradition mit Neuem – und lässt aus dem Reformationsjubiläum und dessen «Jahr der Musik» etwas entstehen, das über den Festtag hinaus weiterklingen kann. Festgottesdienst zum Abschluss Um 17 Uhr beginnt in der Stadtkirche der Festgottesdienst mit musikalischer Begleitung. Grussworte überbringen Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, Dr. Anton Lauber, Regierungsrat und Finanz- und

Wer bestimmt deinen Wert und Würde? Kirchendirektor des Kantons Basel-Landschaft, sowie Pascale Meschberger, Vizestadtpräsidentin von Liestal. Bereits ab dem 23. Oktober lädt die Ausstellung «500 Jahre Kirchengesangbuch» in der Kantonsbibliothek Baselland zu einer Reise durch die Geschichte des reformierten Singens ein. Historische Gesangbücher, Hörstationen und interaktive Elemente machen 500 Jahre Musikgeschichte erlebbar. Am Singtag selbst werden von 10 bis 12 Uhr Führungen angeboten. Claudia Spahr, Reformierte Kirche Baselland

Weitere Informationen und Anmeldung: www.refbl.ch – Baselbieter Reformierter Singtag

Chöre: • Jugendchor beider Basel • Singstimmen BL • Kammerchor Arlesheim • Vokalensemble Waldenburg • Kammerchor Munzach • Kirchenchor Gelterkinden/Kirchenchor Sissach • Boxitos • Martinochor Liestal & Vogelchor Reigoldswil

Todesfälle Trauern ist liebevolles Erinnern.

Gelterkinden Silvano Artemio Besenzoni, geb. 1949. Beisetzung auf dem Friedhof Gelterkinden.

Frey-Minder Willi, geb. 1938. Beisetzung mit anschl. Abdankung in der Evangelisch-reformierten Kirche Gelterkinden am Freitag, 6. November 2026. Besammlung: Friedhof Gelterkinden um 14.30 Uhr Oberdorf Elfriede Blättler-Holenstein, geb. 23. März 1931, von Wolfenschiessen NW (wohnhaft gewesen an der Hauptstrasse 71). Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof St. Peter findet im engsten Familienkreis statt. Anna Stohler, geb. 7. Mai 1946 von Pratteln BL. Wurde bestattet. Wenslingen Börlin Margrit, geb. 11. November 1930, von Wenslingen (wohnhaft gewesen an der Hauptstrasse 7). Urnenbeisetzung am Mittwoch 11. November 2026 Besammlung: 13.30 Uhr Friedhof Wenslingen, Trauerfeier: 14 Uhr Gemeindesaal Wenslingen.

Elfriede Blättler-Holenstein

Bemerkenswert ist, was dort nicht steht. Nicht Leistung verleiht dem Menschen seinen Wert. Nicht Erfolg, Schönheit oder Status. Der Wert des Menschen liegt tiefer. Er ist ihm geschenkt. Die Bibel beschreibt den Menschen als Ebenbild Gottes. Das bedeutet: Jeder Mensch trägt etwas von der Würde seines Schöpfers in sich. Deshalb ist die Würde eines Menschen nicht abhängig von Alter, Herkunft, Gesundheit oder Lebensgeschichte. Sie gilt dem ungeborenen Kind ebenso wie dem alten Menschen im Pflegeheim. Dem erfolgreichen Unternehmer ebenso wie dem Geflüchteten. Dem Menschen mit Behinderung ebenso wie dem Sportstar. Diese Sicht hat eine befreiende Konsequenz: Unser Wert muss nicht ständig bewiesen werden. Wir müssen ihn nicht durch Leistung verdienen oder durch Anerkennung absichern. Natürlich prägen uns die Urteile anderer Menschen. Doch sie entscheiden letztlich nicht darüber, wer wir sind. Vielleicht lohnt es sich in den kommenden Tagen, beim Spaziergang durch den Herbstwald oder beim Blick in einen klaren Abendhimmel einen Moment innezuhalten. Die Grösse der Welt kann uns klein erscheinen lassen. Der Psalm erinnert jedoch an etwas anderes: Der Mensch ist gesehen. Gewollt. Mit Würde ausgestattet. Oder anders gesagt: Auch ein zerknittertes Leben verliert seinen Wert nicht. Denn unser Wert beginnt nicht bei dem, was wir leisten. Er beginnt bei dem, was wir sind: Geschaffen als Ebenbild von unserem Schöpfer. Lukas Wäfler, Pastor der Chrischona Waldenburgertal

23. 3.1931 – 17.10.2026 Nach einem kurzen Spitalaufenthalt ist unser Omi friedlich eingeschlafen. Mit unermüdlicher Kraft, grossem Fleiss und einem grossen Herzen war sie stets für die Familie da. In unseren Herzen bleibt die Erinnerung an einen besonderen Menschen, der unser Leben bereichert hat und dessen Fehlen eine grosse Lücke hinterlässt. In Liebe und Dankbarkeit Ruth Aebi und Josef Winter Hans Blättler und Lourdes Rodrigues Edith und Silvio Schaffner Margrit und Rolf Schneider Grosskinder und Urgrosskinder

Aus dem Leben bist du genommen, aber nicht aus unseren Herzen.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder und Schwager

Hansruedi Notz-Grauwiler 15. Mai 1939 – 23. Oktober 2026 Am Ende eines langen und erfüllten Lebens ist er, nach einem kurzen Spitalaufenthalt, friedlich eingeschlafen.

Susanne und René Hofmeier-Notz mit Tanja und Martina Max und Galina Notz-Zakula mit Mirko und Lara Karin und Marco Gehrig-Notz Verwandte, Freunde und Bekannte

Die Urnenbeisetzung mit Abdankung findet findet im engsten Familienkreis statt. Traueradressen: Ruth Aebi, Reigoldswilerstrasse 1, 4436 Liedertswil Edith Schaffner, Rosenweg 2, 4455 Zunzgen

Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Trauerfeier findet am Freitag, 6. November 2026, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Lausen statt. Besammlung bei der Friedhofshalle. Traueradresse: Max Notz, Tiergartenstrasse 23, 4415 Lausen

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Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Gross-/Urgrossvater und Bruder.

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Eine alte Banknote kann zerknittert, verschmutzt oder jahrelang durch viele Hände gegangen sein. Trotzdem verliert sie ihren Wert nicht. Niemand würde eine 200-Franken-Note wegwerfen, nur weil sie nicht mehr makellos aussieht. Ihr Wert hängt nicht von ihrem Zustand ab. So eine Note kann auch ein Bild für uns sein: Denn nicht wenige fühlen sich selbst manchmal wie eine zerknitterte Banknote: Enttäuschungen hinterlassen Spuren. Fehler - die man bereut, Worte - die verletzt haben auch. Und dann sind noch Erfahrungen von Ablehnung, Mobbing oder Scheitern. Schnell entsteht die Frage: Bin ich überhaupt noch etwas wert? Dabei leben wir in einer Zeit, die einerseits viel von Menschenwürde spricht und sie andererseits ständig infrage stellt. Im ersten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heisst es, dass alle Menschen frei und gleich an Würde geboren sind. Das klingt selbstverständlich. Doch ein Blick in die Nachrichten oder in die sozialen Medien genügt, um zu erkennen, wie oft Menschen herabgesetzt, ausgegrenzt oder entwürdigt werden. Nicht selten verlieren Menschen dabei auch den Blick für ihre eigene Würde. Der biblische Psalm 8 stellt eine erstaunliche Frage: «Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?» Wer nachts unter einem klaren Sternenhimmel steht, kann diese Frage gut nachvollziehen. Angesichts der Weite des Universums erscheint das einzelne Menschenleben klein und unscheinbar. Die Antwort des Psalms überrascht jedoch: Der Mensch ist nicht bedeutungslos. Er ist mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt.

Wir nehmen Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermami, unserem Omi und Urgrosi

Dreier-Handschin Otto, geb. 14. Januar 1931, von Ettingen (Aufenthalt im APH zum eibach Gelterkinden). Beisetzung mit anschl. Abdankung in der Evangelisch-reformierten Kirche Gelterkinden am Donnerstag, 5. November 2026. Besammlung: Friedhof Gelterkinden um 14.30 Uhr

Alle 30 Minuten explodiert weltweit eine Mine. Betroffen sind oft spielende Kinder sowie Bauern, die ihre Felder bestellen. Wir räumen Minenfelder und schulen die Bevölkerung im Umgang mit der Minengefahr. Bitte helfen Sie mit einer Spende, das Leben von Kindern zu retten.

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Betrachtung zur Woche

Reformierte Kirche Baselbieter Singtag 2026 Liestal wird am 31. Oktober zum Treffpunkt für Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen Baselbiet. Unter dem Motto «Ein Fest zum Reformationsjubiläum für Chöre und alle, die gerne singen» bringt der Baselbieter Singtag Menschen aus den reformierten Kirchgemeinden und darüber hinaus zusammen. Das gemeinsam Singen, unterschiedliche musikalische Traditionen zu entdecken und die verbindende Kraft der Musik zu erleben: Diese Dinge stehen im Zentrum des Tages. Der Singtag beginnt um 9.30 Uhr mit einer gemeinsamen Eröffnung in der Stadtkirche Liestal. Ab 10 Uhr finden im Kirchgemeindehaus Martinshof verschiedene Workshops statt. Das musikalische Angebot reicht von Gospel und Jodeln über Lieder aus dem «Rise up» bis zu mehrstimmigen Psalmen aus der Reformationszeit. Für die Workshops am Vormittag ist eine Anmeldung erforderlich.

Donnerstag, 29. Oktober 2026

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1. März 1937 – 6. Oktober 2026 ist nach einem langen und erfüllten Leben friedlich eingeschlafen. Die Berge waren deine Leidenschaft, nun wirst du eins mit ihnen.

Florina Spinnler-Klotz Edgar und Elsa Spinnler-Räuftlin Beatrix und Markus Hämmerle-Spinnler Stefan und Cornelia Spinnler-Theler Tabea und Timon Hämmerle Dominique, Yannick und Cédric Spinnler Lean, Noah und Joel Spinnler In Liebe haben wir im engsten Kreis Abschied genommen. Danke für eure Freundschaft und Verbundenheit. Traueradresse: Florina Spinnler-Klotz, Gitterlistrasse 12, 4410 Liestal

Naturschutztag am Team-OL konnte 31. Oktober nicht stattfinden Am letzten Samstag des Oktobers findet zum 32. Mal findet der traditionelle Baselbieter Naturschutztag statt. Organisiert wird er von «BirdLife Baselland» und Pro Natura Baselland. In verschiedenen Gemeinden werden am 31. Oktober (oder etwas früher oder später) Arbeitseinsätze angeboten, die von den kommunalen Natur- und Vogelschutzvereinen, sonstigen Vereinen oder Einwohner- und Bürgergemeinden organisiert werden. Eine Übersicht ist auf www. naturschutztag.ch zu finden. ObZ

Wegen dem stürmischen Wetter am vergangenen Sonntag konnte der Baselbieter Team-OL nicht stattfinden. Das Sportamt Baselland hat am Freitag alle Teamverantwortlichen, Helferinnen und Helfer, Standortgemeinden und Lieferanten über die Absage informiert. Das Organisationskomitee hatte sich zu diesem Schritt entschieden, um die Sicherheit der rund 1400 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu schützen. Ein Ersatzdatum für den Anlass ist ObZ derzeit nicht geplant.


Oberbaselbiet

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Die Wohngemeinschaft Falkennest wird 30 Die WG Falkennest feiert ihren 30. Geburtstag, das Restaurant Falken ist sogar noch ein Jahr älter. Gleichzeitig übergibt der langjährige Falkennest-Leiter Lukas Spinnler die Leitung an seinen Stellvertreter Laurent Marti. 1995 erhielt das Jugendwerk des Blauen Kreuzes ein Geschenk, das für seine weitere Entwicklung richtungsweisend war: den «Falken» in Liestal. Das war der Startschuss für das Restaurant Falken, ein wichtiges Aushängeschild der Stiftung Jugendsozialwerk, die später aus dem Jugendwerk entstand. Ein Jahr später, 1996, öffnete in den oberen Räumen die Wohngemeinschaft Falkennest. Sie war ursprünglich als vorübergehendes Zuhause für Jugendliche in einer Krisensituation gedacht und sollte ihnen Stabilität und Ruhe bieten. Der Brand war nicht das Ende Die grösste Krise der WG war der Dachstockbrand vom 8. Juni 2004. Glücklicherweise konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Doch die WG-Räume waren zerstört, die Bewohnerinnen und Bewohner mussten vorübergehend anderweitig untergebracht werden. Das Restaurant erlitt einen grossen Wasserschaden und musste ebenfalls saniert werden. Nach dem Wiedereinzug wurde das Profil des Falkennests Schritt für Schritt geschärft und den Bedürfnissen angepasst. Heute richtet es sich an junge Erwachsene mit einer Suchterkrankung oder psychischen Beeinträchtigung. Die Bewohnerinnen und Bewohner erhalten

Parteien

gezielte Einzelförderung sowie Unterstützung bei der schrittweisen Integration in die Arbeitswelt. Neuer Leiter fürs Falkennest 27 Jahre lang leitete Lukas Spinnler die WG Falkennest. Im September 2026 übergab er die Leitung an seinen Stellvertreter Laurent Marti. Der 46-jährige Sozialpädagoge arbeitet bereits seit 2013 im Falkennest, zunächst als Student, später als Mitarbeiter. «Fachlich fand ich das Falkennest seit Studienbeginn immer interessant, weil das Klientel sehr verschieden ist und man nie weiss, was einen bei der nächsten Bewohnerin oder dem nächsten Bewohner erwartet. Man lernt nie aus und ist sozusagen ständig in Weiterbildung, weil jeder Fall komplett anders sein kann.» Lukas Spinnler bleibt der Stiftung Jugendsozialwerk als Ressortleiter Wohnen und pädagogischer Leiter erhalten. Auch als Berater und Coach ist er weiterhin tätig. Die Wohngemeinschaft Falkennest und das Restaurant Falken sind Angebote der Stiftung Jugendsozialwerk. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration. Stiftung Jugendsozialwerk

Finanzierbar und Familien werden entlastet

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Ryf und Oser Die Mitte Basel-Landschaft hat Landrat und Fraktionspräsident Pascal Ryf zum Ständeratskandidaten nominiert. Kandidat für die Regierungsratswahl ist Remo Oser. Er setzte sich gegen Piero Grumelli und Simon Oberbeck durch. Zudem fasste der Parteitag die Parolen: Ja zur Änderung des Kriegsmaterialgesetzes; Stimmfreigabe bei «Für eine Einschränkung für Feuerwerk»; Nein zur kantonalen Initiative «Fairer Arbeitsmarkt», ja zur U-Abo-Initiative. Das Ja zur Fairnessinitiative und zur AHV-Zusatzfinanzierung hatte die Mitte schon ObZ im August gefasst.

Liechti nominiert

Die Initiative «für ein bezahlbares U-Abo für Kinder und Jugendliche im Kanton BaselLandschaft» fordert, dass Personen unter 25 Jahren im Kanton Baselland anstatt 542 Franken künftig nur noch 365 Franken pro Jahr für das U-Abo zahlen, wie es in BaselStadt der Fall ist. An einer Medienkonferenz in Liestal stellten die Jungparteien Juso, Junge Grüne beider Basel, Junge Grünliberale, Junge EVP und Die Junge Mitte ihre Argumente vor, gemeinsam mit Landrat Jan Kirchmayr, Nationalrätin Florence Brenzikofer und GLP-Präsident Thomas Tribelhorn. Unter anderem brachten sie an, dass 2025 in Basel-Stadt rund 40 Prozent mehr Jugend-U-Abos verkauft wurden als vor der Umstellung auf 365 Franken. Ausserdem würde das Klima und Familien entlastet und die Investition sei finanzierbar. ObZ/Foto: zVg

Blaues Kreuz BL

Bundesrätin referierte im Elefantehuus

www.jsw.swiss www.falkennest.swiss www.restaurant-falken.ch

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Die SVP Baselland hat an ihrem Parteitag in Aesch Matthias Liechti als Regierungsratskandidat nominiert. «Die SVP Baselland steht geschlossen hinter Matthias Liechti und ist überzeugt, mit ihm eine engagierte und kompetente Persönlichkeit für die Baselbieter Regierung zu präsentieren», schreibt die SVP in einer Medienmitteilung. Das klare Ziel bleibe, dass die grösste Partei des Kantons auch weiterhin in der Regierung vertreten sei. Ausserdem hat die SVP Baselland ihre Parolen gefasst. Nein sagt sie zur Zusatzfinanzierung der AHV durch die Mehrwertsteuererhöhung und zur Feuerwerksinitiative, Ja sagt sie zur Abschaffung der Heiratsstrafe und zur Änderung des Kriegsmaterialgesetzes. Die kantonale Initiative «Fairer Arbeitsmarkt» befürwortet sie, die U-Abo-Initiative lehnt sie ab. ObZ

Eigenmann und Frey Die FDP Baselland hat Markus Eigenmann und Christine Frey für die Regierungsratswahlen nominiert. Zudem fasste sie die Parolen: Nein zur AHV-Zusatzfinanzierung, Nein zu «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare», Nein zu «Für eine Einschränkung von Feuerwerk», Ja Änderung des Kriegsmaterialgesetzes; Ja zur Arbeitsmarktinitiative, ObZ Nein zur U-Abo-Initiative.

EVP fasste Parolen

1996 wurde in den Räumen oberhalb des Restaurants Falken in Liestal die Wohngemeinschaft Falkennest eröffnet.

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Foto: zVg

Auf Einladung der SP Baselland hat Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider m Montag im Elefantehuus in Liestal die Vorlage zur Finanzierung der 13. AHV vorgestellt. Der öffentliche Info-Anlass wurde von Nationalrätin und Präsidentin der SP-BundeshausObZ/Foto: zVg fraktion Samira Marti moderiert.

Die EVP Baselland fasste an ihrer gut besuchten Parteiversammlung Ja-Parolen zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare, zur Zusatzfinanzierung der 13. AHV, für eine Einschränkung von Feuerwerk und zur kantonalen U-AboInitiative. Ein deutliches Nein erhielten die Änderung zum Kriegsmaterialgesetz und die verlangten KMU-Arbeitsbedingungen beim Kanton. EVP Baselland


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ObZ Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Region Liestal

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Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Verbunden mit Musikschaffenden und Publikum Liestal Vor 25 Jahren haben Esther und Werner Leupin die «Kulturscheune» ins Leben gerufen Marc Schaffner

Esther und Werner Leupin haben in den vergangenen 25 Jahren Tausende von Stunden für die «Kulturscheune» aufgewendet. Rund 750 Konzerte und 15 Ausstellungen haben sie in dem historischen Gebäude an der Kasernenstrasse in Liestal veranstaltet, das Werner Leupin während der Konzertsaison als sein «Wohnzimmer» bezeichnet. Denn es ist ja nicht nur die Präsenz an den Konzerten, die nötig ist, sondern das ganze Drumherum. Die Kommunikation mit den Musiker/-innen beispielsweise. Täglich bewerben sich Bands für einen Auftritt in der Kulturscheune – zum Beweis zeigt Werner Leupin den Posteingang seines Smartphones, der sich an diesem frühen Nachmittag bereits mit Anfragen gefüllt hat. Und nach den Konzerten, noch bevor es ans Aufräumen geht, wird bei einem kleinen «Plättli» noch zusammengesessen, manchmal bis in die frühen Morgenstunden. «Das ist schweizweit bekannt», sagt Werner Leupin. Die Verbindung mit den Musikern auf menschlicher Ebene sei etwas Besonderes und glücklich machend. «Als Ehepaar ist es natürlich toll, so etwas zu realisieren», fährt Werner Leupin fort, «ohne Esthi wäre das Kulturscheune-Projekt nicht möglich gewe-

Esther und Werner Leupin auf der Kulturscheune-Bühne.

sen.» Seit dem Corona-Jahr hat sich Esther Leupin zwar aus dem Betrieb zurückgezogen. Früher, vor allem, als Werner Leupin noch am Gymnasium Liestal unterrichtete, war sie unter anderem für «das Kaufmännische», für die Bar und die Küche verantwortlich. «Ich dachte, es ist wie ein Job, einfach ohne Lohn, aber es war ja selbst gewählt und wir haben es immer gern gemacht», sagt Esther Leupin. Bis etwa 2004 war sie zudem stark in der Kleingalerie «Kunstkeller» an der Kanonengasse engagiert, den sie zu-

Foto: M. Schaffner

sammen mit ihrem Mann neun Jahre lang führte. Im Jahr 1999 gab Andreas Rüegg von Otto Partner Architekten den Hinweis, dass am Rande eines Areals mit neuen Wohnbauten eine Scheune aus dem Jahr 1852 leer steht, die nicht abgerissen werden darf und die sich als zum Beispiel als Kulturlokal eignen würde. Aus zehn Bewerbenden erhielten sie den Zuschlag und dank eines elterlichen Zustupfs konnten sie ihr neues Projekt in Angriff nehmen. Im Jahr 2000 renovierten sie die Scheune, die bisher unter anderem als

Showroom der Firma Paul Holinger Natursteine gedient hatte. Der Marmorboden bei der Bar erinnert noch daran, wie auch ein kleines Sichtfenster im Boden, in dem einst die erste Bodenheizung von Liestal präsentiert wurde, damals noch mit Kupferrohren. Die gestaffelten Zwischenböden – die aus heutiger Sicht zweifellos zum Charme des Konzertlokals beitragen – behielten sie bei, mussten aber einen Notausgang einbauen. Auf dem abgerissenen, obersten Boden mussten «30 bis 40 Zentimeter Taubendreck und Taubenskelette» entfernt werden, erinnert sich Werner Leupin. 2001 begannen die beiden mit Ausstellungen in der Kulturscheune, 2002 dann mit Konzerten. Nach den ersten erfolgreichen Betriebsjahren bemühten sie sich auch um Subventionen, so wird das Projekt heute vom Kanton und der Stadt unterstützt. 300 Gönner/-innen tragen mit Einen wesentlichen Teil trägt zudem der Gönnerverein der Kulturscheune bei, der vor 20 Jahren auf Anregung von Edy Riesen gegründet wurde. Die rund 300 Personen seien mit der Kulturscheune verbunden und würden sich zum Teil auch untereinander kennen, erzählt Esther Leupin. «Wenn wir beim Gönnerapéro zusammenkommen, ist das jeweils sehr schön.» Aus dem weiteren freund-

Von Vergessen, Fremdsein und Abschiednehmen Liestal Theater der besonderen Art mit Texten von Karl Valentin Sander van Riemsdijk

In einem unterhaltsamen Theaterabend im Kulturhaus Palazzo in Liestal brachten die beiden Künstler Priska Elmiger und Joseffo Olivero letzten Donnerstag in etwas mehr als einer Stunde unter dem Übertitel «Der Himmel ist blau» die gelegentlichen Absurditäten unseres Alltags näher. Die zwei zarten Figuren in ihren Krankenhaushemden begegneten auf der Bühne den Texten vom deutschen Komiker und Sprachkünstler Karl Valentin (1882 – 1948) und gerieten lebensnah mit seinem absurdem Sprachwitz und Gesangsstücken mitten hinein in diese widersinnige und zugleich verblüffend alltägliche Sprachwelt mit philosophischer Tiefe: «Was bedeutet es fremd zu sein? Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.» und «Was bleibt, wenn Erinnerungen verblassen und Abschiede unausweichlich werden?» Theater der besonderen Art Hinter dem manchmal scheinbaren Unsinn steckt eine feinsinnige Beobachtung menschlicher Eigenheiten und die Einladung, die Welt für einen Moment mit anderen Augen zu betrachten. Ein Theater

der besonderen unterhaltsamen Art mit feinsinnigen musikalischen Pointen über das Fremdsein, die Vergesslichkeit und das Abschied nehmen. «Hörst es ned, wie die Zeit vergeht?» Die Schweizerin Elmiger und der Österreicher Olivero insze-

nierten und spielten selbst und verbanden diesen Sprachwitz mit einer eigenen poetischen und clownesken Bühnensprache und versuchten sich dabei humorvoll in einer Realität zurechtzufinden, die längst nicht mehr die ihre ist. «Was ist, wenn Du

Priska Elmiger und Joseffo Olivero brachten die Absurditäten des Alltags näher.

Foto:S. van Riemsdijk

wirklich tot wärst? Dann muss es eine schöne Grabrede in einem Meer von Blumen geben.» Obwohl der begnadete Humorist Karl Valentin schon mehr als ein halbes Jahrhundert tot ist, haben seine überarbeiteten Dialoge und Reden, seine Lieder und Couplets nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Poetische Bühnensprache Die beiden Künstler entwickelten mit einer reduzierten, feinsinnigen Bühnensprache auf Hochdeutsch aus Valentins Texten – «Heute ist die gute alte Zeit von morgen» – und ihrer Mimik in der Positionierung als Theaterstück eine eigene szenische Form, welche auf berührender Weise Anlass gab zum Lachen, Nachdenken und Wiedererkennen. Nach der Manier himmeltrauriger Clowns mit als einzigen Bühnenattributen einen Stuhl und einen Holzrahmen beeindruckten Elmiger und Olivero mit ihrem bewegten, zarten und der Welt entrückten Spiel, das bei den Zuschauenden noch lange nachhallen wird. Diese bedankten sich am Schluss bei den beiden Schauspielenden für den clownesken und zugleich ergreifenden Theaterabend mit einem grossen Applaus.

schaftlichen und teils auch familiären Umfeld rekrutieren sich ausserdem Helfer/-innen, die nach Bedarf einspringen. Alter Traum – neue Kooperationen Für Werner Leupin sind die letzten 25 Jahre schneller vorbeigegangen, als er gedacht hätte, resümiert er. Mit der Kulturscheune erfüllte er sich damals einen langjährigen Traum: Als er in den 80erJahren in Südkalifornien lebte und arbeitete, besuchte er dort oft ein «Old Time Café», in dem immer wieder Musiker auftraten und das auch von einem Ehepaar geführt wurde. «So etwas wollte ich auch einmal machen.» Zusätzlich zum eigenen Programm bietet die Kulturscheune auch Platz für die «Baselbieter Konzerte» oder das Ensemble «ApérOHR» und ist an anderen Orten selber «zu Gast», etwa beim «Jurtensommer» der katholischen Kirche Liestal, in der Oberen Mühle in Oltingen oder neu im Hof Ullmatt in Lauwil. Ausserdem veranstaltet die Kulturscheune das «Hear&Now Musikfestival Liestal» mit, ist an weiteren Kooperationen beteiligt und arbeitet mit den anderen Kulturschaffenden im Verein Liestal Kultur zusammen. Jubiläumskonzerte: 31. Oktober, Vokalensemble «famm»; 1. November, Stewy von Wattenwyl und Alex Hendriksen (Kulturpreisträger Baselland Sparte Musik 2026) Weitere Infos: kulturscheune.ch

Kühlschrank gegen Food Waste Am 18. November installiert die Evangelisch-methodistische Kirche EMK bei ihrem Standort an der Kasernenstrasse 37 einen «Madame Frigo»-Kühlschrank. Ein Projekt gegen Food Waste: Alle können Gemüse, Früchte, Brot und verschlossene Lebensmittel, die noch konsumierbar sind, hineinstellen und herausnehmen. Infos zu Madame Frigo: www.madamefrigo.ch. Die EMK sucht neben Privatpersonen auch den Kontakt zu Bäckereien und Lebensmittelgeschäften, die den Kühlschrank regelmässig bestücken möchten. Ansprechperson: Christiane Rheinfälder, ch.rheinlaender@gmx.net. Zentrums-Management Liestal

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Duo Calva: Zwei Comedians am Cello Beat Eglin

Alain Schudel und Daniel Schaerer spielten als Duo Calva ihr Best-of-Programm «Zwei Celli für ein Halleluja». «Lausen Kulturell» traf mit diesem Engagement und dem Start in die 77. Saison den Geschmack des Publikums. Der Saal war voll und die Besucher erlebten einen Abend mit ausgezeichneter Cellomusik, kombiniert mit viel Comedy. Die beiden Musiker spielten in renommierten Orchestern. Seit 2007 verbinden sie virtuoses Cellospiel mit feinem Humor, Selbstironie und absurden Einlagen. Das Konzert startete mit dem absolut grösstem Hit, der für zwei Celli geschrieben wurde. Es sei aber auch das einzige! Von der Sonate von Jean Barriere spielten sie zwei Sätze. Da eine Oper viel zu lange dauert – für Publikum und Musiker – kondensierten sie Mozarts Zauberflöte auf 63 Sekunden. Barock zum Jubiläum Zum 77er-Jubiläum spendierten die Cellisten Barockklänge, in denen Schweizer Themen versteckt sind. Plötzlich ertönte das Burebüebli oder das Guggisberglied.

Die Klang- und Mimikvirtuosen «Duo Calva» spielten für ein Halleluja.

Zwischen den Stücken lieferten sich die beiden amüsante Wortduelle. Dann folgte eine lehrreiche musikalische Satire durch die Welt der Komponisten. «Ou, Wilhelm Tell-Ouvertüre vom Giacomo Rossini», sagte Schudel. Und plötzlich gings im Westernstil weiter.

Foto: B. Eglin

Wer erfreute sich schon an Niccolò Paganini mit Variationen auf einer Saite? Es war amüsant, den beiden zuzuhören: wunderbare Musik und passende Sprüche! Da es vom besinnlichen «Ave Maria» viele Versionen gibt, spielten sie alle miteinander, gegen Schluss sogar

zusammen auf einem Cello. Wortlos traten sie nach der Läckerli-Pause auf die Bühne, ergriffen ihre Instrumente und liessen die kleine Nachtmusik von Mozart erklingen. Händel war zu seiner Zeit ein Superstar mit einem Vermögen von umgerechnet 80 Millionen. Sie arrangierten seine ChampionsleagueHymne «We are the Champions» und besserten die noch leicht auf. Das Cello ist das Instrument der Liebe und besteht aus Bogen, Klang und Körper. Lange blonde Haare berühren den kalten Stahl. Daraus entstehen Vibrationen. Enthusiastisch ereiferte sich Schudel, Schaerer übernahm den trockeneren Part. Beide interpretierten ihre unterschiedlichen Rollen perfekt und das sind sie auch musikalisch. Zur Erfüllung des Vertrages sollte der ganz in weiss gekleidete Schaerer Bach im schwarzen Frack spielen. Um die Gage trotzdem zu erhalten, bekamen sie auf wundersame Art Unterstützung von einem Engel. Und schon wurde mit «Music» von John Miles ihr letztes Stück angekündigt. Aber das Publikum erklatschte sich eine Zugabe.

Tourneedaten Tourneedaten So. 15.11.2026, 15 Uhr So. 15.11.2026, 15 Uhr Breitenbach (Gemeindesaal Grien) Breitenbach (Gemeindesaal Grien) So. 22.11.2026, 11 und 15 Uhr So. 22.11.2026, 11 und 15 Uhr Gelterkinden (Marabu) Gelterkinden (Marabu) Sa. 28.11.26, 15 Uhr Sa. 28.11.26, (Kuspo) 15 Uhr Münchenstein Münchenstein (Kuspo) So. 29.11.26, 15 Uhr So. 29.11.26, 15 Uhr Hölstein (Mehrzweckhalle Rübmatt) Hölstein (Mehrzweckhalle Rübmatt) So. 13.12.26, 11 und 15 Uhr So. 13.12.26, undKleine 15 UhrBühne) Basel (Theater 11 Basel, Basel (Theater Basel, Kleine Bühne) Sa. 19.12.26, 15 Uhr Sa. 19.12.26, Pratteln (Kuspo)15 Uhr Pratteln (Kuspo) So. 20.12.26, 11 und 15 Uhr So. 20.12.26, 11 und 15 Uhr Liestal (Elefantehuus) Liestal (Elefantehuus)

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Region Liestal

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Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Eine Nacht voller Glitzer

Spass an der Musik Bubendorf Traditionelles Gemeinschaftskonzert der Jugendbläser Sander van Riemsdijk

Alle Jahre wieder. Das traditionelle Gemeinschaftskonzert aller Jugendblasorchester der Musikschule beider Frenkentäler unter der Leitung von Reto Vogt und Valérie Seiler sorgte am letzten Freitag mit einer abwechslungsreichen musikalischen Darbietung auch dieses Jahr für Blasmusik vom Feinsten. Das 19. Gemeinschaftskonzert in der Mehrzweckhalle in Bubendorf bot den jungen Musikerinnen und Musikern die Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren und das gemeinsam erarbeitete Repertoire vor grossem Publikum aufzuführen. Dabei stand bei den drei Jugendblasorchestern, Beginners, Mezzo und Jugend Band, nicht nur die Musik, sondern ebenso der Teamgeist, die musikalische Kreativität und der Spass am gemeinsamen Musizieren im Mittelpunkt. Musik ist ein wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Eine frühzeitige musikalische Förderung stimuliert unbestritten die kognitive und emotionale Entwicklung. In Gemeinschaft als Orchester wird zudem die soziale Interaktion gepflegt und gelebt. In diesem Sinne bietet die Musikschule der beiden Frenkentäler mit Schulleiter Andreas Jörin seit Jahren musikbegeisterten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichsten Instrumenten unter fachlicher Leitung der Lehrpersonen musikalisch weiterzuentwickeln und in Form von Konzerten wie dies am letzten Freitag konzentriert und zugleich auf einer echten Bühne gemeinsam mitreissende Erfolgserlebnisse zu feiern. Voll mit dynamischen Rhythmen Eröffnet wurde der Musikabend durch die Beginners Band Frenkentäler mit dem «Swedish March» von Kees Vlak, einer Performance inspiriert durch den feierlichen Wachwechsel der königlichen Palastwache in Stockholm. Lenn Kalbermatter liess als Solist auf der gros-

Lenn Kalbermatter zeigte sein Rhythmusgefühl auf der grossen Trommel.

Stimmen-Spektakel mit Fourtastic.

Die Jugendband Frenkentäler hatte Filmmusik im Repertoire.

Fotos: S. van Riemsdijk

grell schillernde Momente: eine funkelnde Nachtlandschaft aus Stimmen, traumhaften Szenen und überraschenden Wendungen. Daniel Koller, Tiziana Sarro, Balz Aliesch und Sabine Schädler führten Sie durch die Nacht voller Glitzer und charmantem Witz. Es war ein grossartiger Konzertabend! Eric Rütsche

Inspiriert vom Zeitgeist der 90er-Jahre Die Mezzo Band Frenkentäler sorgte für so manches Highlight.

sen Trommel mit viel Mut seine rhythmischen Fähigkeiten beim zutreffenden Song «Big Fun on the Bass Drum» von William Vean aufblitzen. Die Mezzo Band entführte als absolutes Highlight das Publikum mit dem Musikwerk «Celtic Air and Dance» in die Welt der keltischen Folklore voller dynamischen Rhythmen mir stetig wechselndem Tempo. Abgerundet wurde ihre musikalischen Darbietungen von beeindruckender Qualität mit dem Soundtrack von «Pirates of the Caribbean», ein episches und dynamisches Musikstück, das immer wieder von Ensembles gerne gespielt wird. Erklärungen waren hilfreich Ein Publikumserfolg beim Auftritt der Jugend Band Frenkentäler und zugleich beeindruckend vorgetragen war zweifellos das dramatische Werk mit gewichti-

gen Klangeffekten «Inspire – Journey of a Child’s Dream» des Japaners Satoshi Yagisawa. Ein Musikstück, das zwar in der Melodie Schönheit versprüht, jedoch auch unberechenbar und dadurch anspruchsvoll ist. Hilfreich für das Publikum waren jeweils Text und Erklärungen zu den Performances, welche die Jugendlichen zwischen den Darbietungen vermittelten. Die Massed Band, ein Zusammengehen der Mezzo Band und der Jugend Band Frenkentäler, rundete schliesslich den erfolgreichen Konzertabend mit dem Rockklassiker «Livin’on a Prayer» von der amerikanischen Band Bon Jovi würdig ab. Das Publikum bedankte sich nach der obligaten Zugabe bei den jungen Musikerinnen und Musikern und den beiden Dirigenten für das an musikalischen Höhepunkten gebündelte Konzert mit einem warmen Applaus.

Vereinsnotizen

Die Vitaswiss-Sektion Liestal genoss ein Lama-Erlebnis in Allschwil Am Sonntag, 11. Oktober, boten wir einen besonderen Ausflug, bei dem nicht Personen, sondern Lamas im Mittelpunkt standen. Mit dem ÖV oder per Auto erreichten 26 Erwachsene und 2 Kinder den Lörtzbachmühlehof in Allschwil, wo ab 10 Uhr das Lama-Erlebnis gestartet wurde. Elisabeth Mosimann erzählte uns viel über diese wunderbaren Tiere, wie man mit ihnen umgeht, was sie gerne haben und warum sie z. B. spucken. Wir durften sie streicheln, mit Blättern füttern und auch striegeln. Dann gings los mit dem Spaziergang, wobei der Mensch so laufen muss, dass das Lama ihn sieht und es spürt, wohin der Weg führt. Alles geschieht sehr ruhig, von den Lamas hört man keinen Laut vom Laufen, höchstens etwas vom Wiederkäuen. Durch Feld und Wald, auch über die Hauptstrasse, genossen wir mit 13 Lamas während einer Stunde die Wanderung. Dann bot sich uns eine tolle Überraschung – der Apéro im Wald, den Ruedi Mosimann bereitgestellt hatte. Vor allem der für alle unbekannte Erdbeerschaumwein, aber auch die herrlichen Backwaren, erfuhren reichlich Zuspruch. In dieser Zeit verpflegten sich

Fourtastic, die etwas andere A-cappelaBand, gastierte am vergangenen Donnerstag im Elefantehuus mit ihrem neuem Programm «round midnight». Das Publikum erlebte ein fulminantes Stimmen-Spektakel in den verrücktesten Farben des nächtlichen Spektrums. Musik aus verschiedensten Stilrichtungen in aussergewöhnlichen Arrangements trafen auf poetisch verspielte bis

Foto: zVg

auch die Lamas in der Natur und nach einem Becher voll «Guddis» führten wir sie wieder zum Hof zurück. Die liebenswerte Art dieser aussergewöhnlich ruhigen Tiere beeindruckte uns alle sehr. Man fühlt sich sehr geborgen bei ihnen und kann sich wunderbar entspannen. Nach dem gemeinsamen Essen auf dem Hof kehrten alle Teilnehmer/ -innen mit vielen sehr schönen Eindrücken nach Hause zurück. Vielen herz-

europas gespielt, darunter ausgedehnte Tourneen in Russland, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien, Polen, Ungarn, der Tschechischen und Slowakischen Republik und Dänemark gemacht. Sie traten auf vielen Festivals auf, darunter das Montreux Jazz Festival, das Sziget Festival, das Floss-Festival, das St. Gallen Open Air, das Gampel Open Air, das T In The Park, das Royal Open Air und die Fete de la Musique. Eine Band aus London zu verpflichten war für das Team von 4410nights ein Wagnis, welches sicher aber sehr gelohnt hat. Eric Rütsche, 4410nights

The Tarantinos spielten die bekannten Hits aus den Tarantino-Filmen. Foto: zVg

Unter neuer alter Führung

lichen Dank an Familie Mosimann, die uns diesen herrlichen Tag ermöglichte. Dieser Anlass unterstützte besonders das eine Ziel von Vitaswiss, die Förderung der Lebensfreude! Er trug zudem – wie alle unsere Kurse (Gymnastik, Pilates, Yoga, Aquagym und Wandern) – dazu bei, durch Bewegung fit und gelenkig zu bleiben. Mehr über die Sektion Liestal der vitaswiss erfahren Sie unter Monika Vogelsanger www.vitaswiss.ch.

Die liebenswerte Art der Lamas beeindruckte alle sehr.

Die neue Konzertserie «Tribute nights» vom Verein 4410nights lancierte mit den beiden Bands The Tarantinos und 21st Century Abba Tribute alte Klassiker im Elefantehuus. Sieben Musiker aus London bilden die Tarantinos. Sie liessen sich von ihrer obsessiven Faszination für den 90erJahre-Zeitgeist Quentin Tarantinos inspirieren. Sie spielten die bekanntesten Hits aus den Kultfilmen Kill Bill, Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown, Dusk Til Dawn über Deathproof, Inglorious Basterds bis zu den neueren Tarantino-Filmen wie Django Unchained, The Hateful Eight und Once Upon a Time in Hollywood. Die Band verkörpert den Stil und das Lebensgefühl der Filme und mischt die Musik mit Filmsoundtracks, nachgestellten Szenen, ausgefeilten Choreografien und scharfen Kostümen. Auf dem Programm standen die Rock ’n’Roll-/Surf-Klassiker Miserlou, Never Can Tell, Bang Bang, Woo Hoo, Green Hornet, das von Funk und Latin Rock geprägte Don’t Let Me Be Misunderstood, Jungle Boogie, 110th Street und die Soulballade Son Of A Preacher Man. Die Tarantinos haben erfolgreiche Konzerte im Vereinigten Königreich und in den meisten Teilen Mittel- und Ost-

Foto: zVg

Vegi-Restaurant Beatrice Rieder übernimmt «Herzlich» Im Januar 2027 übernimmt ein Team um die Gründerin Beatrice Rieder das Restaurant Herzlich wieder. Dies als Folge des Abschieds von Christian Krebs und Nora Reddy, welche den Betrieb Anfang 2026 von ihr übernommen hatten. Die Ankündigung der benachbarten Raiffeisenbank, demnächst einen eineinhalb Jahre dauernden Innenumbau zu starten, bewog das Gastronomen-Paar zu dieser Entscheidung. Nach einem anspruchsvollen ersten Aufbaujahr mit guten Aussichten für die Zukunft rechnen sie nun aufgrund der Bauarbeiten im Nachbarhaus und einer verringerten Aussenbestuhlung mit hohen Umsatzeinbussen. Selbstbedienung, die auf Vertrauen basiert Beatrice Rieder wird gemeinsam mit dem früheren Küchenchef Mina Seifein das Herzlich durch diese Phase führen. Das Team bietet weiterhin das bewährte vegetarische Mittagsbuffet für Inhouseund Takeaway-Gäste an. Um den Betrieb schlank zu halten, öffnet der Betrieb von Montag bis Freitag von 11 bis 15 Uhr

und nur am Samstag ganztags. Die Gäste werden sich vermehrt selbst bedienen. Allerdings mit «Selbstbedienung auf Herzlich-Art», wie Beatrice Rieder betont: Die Gäste holen sich im Restaurant selbstständig alles, was sie gluschtet und nennen am Schluss ihres Besuchs ihre Konsumationen an der Kasse. «Ein familiäres Konzept, das komplett auf Vertrauen basiert.» Die Eröffnung des Herzlich mit der neuen alten Crew ist auf 11. Januar geplant. Zukunftsszenario vorgezeichnet Im Anschluss an den Raiffeisen-Umbau wird Mina Seifein das Restaurant gemeinsam mit seiner Frau Evelyne in die Zukunft führen. Beide sind Gastronomie-erfahren. Mina Seifein wuchs schon vegetarisch auf und hat viele Jahre Erfahrung als vegetarisch-veganer Koch. Dass die Raiffeisenbank sich mit ihrem geplanten Umbau zum Standort im Stedtli bekennt, wird von Beatrice Rieder trotz vorübergehender Betriebs-Einschränkungen ausdrücklich begrüsst. Restaurant Herzlich


Region Liestal

ObZ

Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Der umarmende Vollblut-Musiker Bim Törli Hansi Rudin, Gründungsmitglied der Steppin Stompers, die ihr 60-Jahre-Jubiläum feiern Maurizio Matiz

Mit Hansi Rudin durch das Stedtli zu schlendern, ist ein Erlebnis. Hier ein kurzer Schwatz, dort ein aufmunterndes Wort. Ein Regierungsrat liess sich bei einem gemeinsamen Spaziergang zum Satz verleiten: «Lass doch du dich wählen!» Das hat was: Volksnah ohne anzubiedern, echt, ein Sympathieträger, der ausserordentlich gut kommuniziert und musiziert. Hansi Rudin ist im Stedtli aufgewachsen. Mit der Blockflöte fing es an. Auf einem gezeigten schwarz-weiss Foto kommen die damaligen prekären Wohnverhältnisse zum Vorschein. Der Vater hat im Wald mit einer Metallkugel am geworfenen Seil die dürren Äste von den Bäumen gezogen. Die Holzheizung musste befeuert werden. Oder der Verkehr stand still, als der Trauerzug durchs Stedtli zog. Unvorstellbare und prägende Zeiten. Eine Schuhverkäuferin im damaligen Konsumverein (Coop Stabhof, der seit vier Jahren ein Gerüst trägt) schenkte dem stets pfeifenden Jungen eine Blockflöte. So begann die musikalische Karriere. Man stelle sich dies heute vor. Überhaupt ist Hansi dankbar, in einer Zeit ohne digitale Medien aufgewachsen zu sein. Als der Rhein 1963 gefror, musizierte er nun – wie sein Grossvater auch an der Klarinette – mit Freunden zu jeder freien Minute und die Band nahm ihren Lauf. Das erwünschte Konservatorium stand im damaligen gesellschaftlichen Kontext leider nicht zur Diskussion. Zu-

Hansi Rudin trifft den guten Ton.

erst musste eine «rechte» Hochbauzeichner-Lehre her und anschliessend war Hansi viele Jahre in der Baubranche tätig. Man gibt ihm vielleicht nicht auf Anhieb, dass er zuvor 14 Monate mit behinderten Kindern auf dem Seltisberg arbeitete.

Foto: M. Matiz

Eines Tages klopfte die Polizei an – nicht wegen eines Delikts – und er avancierte zum Mediensprecher. Die Polizei-Musik mit Uniform liess er aber bleiben. Doch als mitten in einem Stompers- Konzert der Pager ständig piepste, wechselte er zum Einbruchschutz und zur Drogen-

Prävention. Die Stelle als Präventionsbeauftragter der Polizei war ihm auf den Leib geschnitten. Diese übte Hansi Rudin aus, bis er sich aus Rücksicht auf seine erkrankte Frau früher pensionieren liess. Der Spagat Familie, Beruf und Musik ist ihm zeitlebens gelungen. Pensionierung, Stillstand? «Unermüdlich weiter» steht auf der 60-Jahre-Steppin-Stompers-Festbroschüre. Eine etablierte Dixie-Band in der Deutschschweiz mit Fernsehauftritten, unzähligen Konzerten in Spanien und auf Kreuzfahrtschiffen. In früheren Jahren 60 Auftritte pro Jahr, jetzt «nur noch» 25 wie er mit einem Augenzwinkern sagt. Der Schalk sitzt ihm im Nacken. Er gerät ins Schwärmen, wenn er vom Austausch mit arrivierten MusikerKollegen (Schöre Müller, Span) erzählt und wie man sich bei so viel Seelenverwandtschaft und musikalischem Talent anschliessend in die Arme fällt. Diese Musiker-Jahre sind eine Fundgrube, ein Reichtum, aus der er unendlich schöpfen kann. Rudin ist kein Fähnchen im Wind. Precht, sein Podcast-Philosoph, spricht gewisse Missstände im Schulsystem und Schulbauten an, die Hansi teilt. Wenn er Stadtpräsident wäre, hätte der neue Bahnhof einen angepassten Baumbestand und einen behindertengerechten Lift. Der Kantonshauptort Liestal verfügt leider über keinen ausgestatteten, grossen Saal. Die 60-Jahr-Feier der Steppin Stompers wird nun am 15. November im hoffentlich ausverkauften Stadtcasino Ba-

sel über die Bühne gehen. Eine entsprechende Wertschätzung zu ihrem jahrzehntelangen kulturellen Beitrag in Liestal wäre ihnen zu gönnen. Die Virtuosität kennt in der Musik und in der Kommunikation kein Alter. Das Gespräch war wie ein Musikstück, dem man ununterbrochen gerne lauscht und zuhört. Hansi Rudin trifft den guten Ton – den unermüdlichen Steppin-Stompers-Ton. Und dies seit 60 Jahren!

schungen konfrontiert, etwa durch verborgene Stahlträger, fehlende Betonböden im Erdgeschoss, wo Holzböden direkt auf der Erde gelegen haben».

Haustechnik, die sanitären Anlagen, und von aussen am Ende des Tages gut sichtbar, der Eingang zum Gebäude. Kipfer sagte zudem, dass das Gebäude ein vollständig neues Dach erhalten werde. Dieses werde gedämmt und mit einem Unterdach versehen werden. Wiederverwendet werden dort die alten Ziegel, die sorgfältig abgetragen und dieser Tage am Dach wieder befestigt wurden. Der neue Eingang zum Gemeindehaus wird dort sein, wo bis in die die 1960er-Jahre regelmässig die «Gemeinde Mosti» durch die damalige Milchgenossenschaft betrieben wurde.

Wie goht’s? Beim Einkaufen und Flanieren im belebten Stedtli erkennt man bekannte Gesichter, aber ein Gespräch findet in der Eile der Zeil kaum statt. Hinter dem Projekt «Bim Törli» steht die Idee, innezuhalten und diesen vertrauten Gesichtern eine dazugehörende Geschichte zu verleihen und den Bezug zu Lieschtel herzustellen.

In diesem Haus ist Hansi Rudin aufgewachsen (Foto von 1963). Foto: zVg

Eine Grossbaustelle im Dorfzentrum Lupsingen Seit drei Monaten wird am ehemaligen Schulhaus gebaut und saniert Willi Wenger

Seit Mitte Juli ist das ehemalige Lupsinger Schulhaus respektive bis vor drei Monaten der Sitz der Gemeindeverwaltung eine Baustelle. Die Sanierungs- und Umbauarbeiten am Gebäude, eingepackt in Gerüste und Planen, schreiten planmässig voran. Durch die Einwohnergemeinde werden dabei 1,34 Millionen Franken investiert. Gemäss Architekt Roger Kipfer soll die zurzeit im ehemaligen Pfarrhaus untergebrachte Gemeindeverwaltung Ende März 2027 an ihren angestammten Ort zurückkehren. Die bisherige Bezeichnung «Gemeindeverwaltung» wird künftig Geschichte sein. Ab Frühjahr trage, so Verwaltungsleiter Thomas Hamann, das Gebäude den Namen Gemeindehaus. «Damit wollen wir es stärker für die Bevölkerung öffnen. Der Umbau wird das Haus in einen Verwaltungsbereich, den Bereich des Gemeinderats sowie einen öffentlich nutzbaren Teil für Kommissionen, Vereine und die Bevölkerung gliedern», kommentiert Hamann weiter. Echter Mehrwert Er legt zudem explizit Wert auf die Feststellung, dass es dem Gemeinderat wichtig war, neben zeitgemässen Arbeitsplätzen und einer modernen digitalen Infrastruktur auch die Schaffung von Räumen mit einem echten Mehrwert für die Bevölkerung, beispielsweise für vertrauliche Gespräche, anzubieten. Letztlich

erwähnt Hamann, dass es das erklärte Ziel der Gemeinde war, ein offenes, flexibles und zukunftsfähiges Gemeindehaus zu schaffen, das den Bedürfnissen der Bevölkerung ebenso gerechte wird wie jenen der Mitarbeiterinnen. Behindertengerecht Am alten Schulhaus im Zentrum von Lupsingen, das 1822 erbaut wurde und das in den vergangenen Jahrzehnten Standort der Gemeindeverwaltung war, wird aktuell intensiv gearbeitet. Mit dem durch die Gemeindeversammlung im vergangenen Dezember 2025 genehmig-

ten Investitionskredit in der Höhe von 1,34 Millionen Franken wird bis im März 2027 ein Bau entstehen, welcher auch alle Auflagen des Behindertengleichstellungsgesetzes erfüllt, so etwa durch den Einbau einer Liftanlage, eines Treppenlifts im Eingangsbereich oder automatische Türöffnungen. Der barrierefreie Zugang zu den kommunalen Dienstleistungen wird garantiert sein. Architekt Roger Kipfer sagte im Gespräch mit der ObZ, dass am ambitionierten Leuchtturmprojekt in Herzen von Lupsingen bislang alles gut verlaufen sei. «Wir wurden nur mit wenigen Überra-

Anspruchsvoll Die Arbeiten sind anspruchsvoll. Vieles muss neu gestaltet respektive gebaut werden. So müssen an der Fassade, am Dach, in den Innenräumen (mit unterschiedlichen Niveaus der Böden) oder an der Kanalisation umfangreiche Sanierungen beziehungsweise Neubauten vorgenommen werden. Neu erstellt werden auch die Elektroinstallationen, die

Der künftige Eingang zum Gemeindehaus von innen.

Über 200 Jahre alt

Das alte Schulhaus war bis im Sommer (noch) Standort der Gemeindeverwaltung.

Der ehemalige Eingang zum Gebäude mit der Jahreszahl des Baus im Jahr 1822 und jedem einer Sanierung im Jahre 1952. Fotos: W. Wenger

Früher wurden die Böden noch anders verlegt als dies heute der Fall ist ...

Auch das Treppenhaus ist eine «echte» Baustelle.

«Unbekannte» Stahlträger sorgten für Überraschungen ...

Das vor 204 Jahren erstellte Gebäude enthielt ursprünglich eine Lehrerwohnung und eine Schulstube. Das zweigeschossige Haus wurde seit dem Bau 1822 vielseitig genutzt, unter anderem als Hauswartwohnung, Schul- und Turnraum, als Austragungsrot für Gemeindeversammlungen oder in jüngerer Vergangenheit als Treffpunkt für Spiel- und Krabbelgruppen sowie für Gemeinderats- und Verwaltungszwecke. Die Glocke im Dachreiter stammt von 1826 und enthält unter anderem den Namen des damaligen Ziefner Pfarrers Johannes Linder, der als Initiator des Schulhausbaus und «eifriger Förderer des Schulwesens» auf der alten Landschaft Basel galt. Linder anderseits war auch der führende Kopf des Widerstandes gegen die Trennung des Kantons Basel, speziell im Reigoldswilertal. Wegen seiner stadttreuen Haltung musste er am 4. August 1833 Ziefen fluchtartig verlassen. Das Pfarrhaus wurde in jener hitzigen Revolutionszeit zerstört.


Region Liestal

ObZ

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Zünftiger Besuch auf dem Land

Parteien

Liestal 42. Bannerherren-Möhli

Meschberger bewirbt sich um Nomination

Zum 42. Bannerherren-Möhli luden dieses Jahr die fünf Talzünfte nach Liestal ein. Die Gäste besuchten eine Weinkellerei kurz vor ihrem Umzug und assen in der Stadtmühle. Bei jeder Zunft trägt ein Bannerherr das Zunftbanner. Einmal im Jahr treffen sich die Bannerherren der Basler Zünfte, Vorstadt-Gesellschaften und Feuerschützen sowie der Talzünfte zum gemeinsamen «Möhli». Am Freitag, 16. Oktober, waren die fünf Talzünfte die Gastgeber und luden «aufs Land»: die Zunft zu Wein- und Herbergsleuten Aesch, die Säulizunft Arlesheim, die Magdalenerzunft Dornach, die Zunft zum Stab Liestal und die Zunft zu Rebmessern Reinach. 25 Bannerherren und Alt-Bannerherren kamen nach Liestal. Zum Auftakt gab es in der Allee am Orisbach einen Apéro mit Wein der Zunft zum Stab aus dem eigenen Rebberg in Liestal und einem eigens gebrauten Bannerherrenbier aus Aesch. Gastgeber Andreas Barth, Bannerherr der Zunft zum Stab, hiess die Gäste aus Stadt und Land in Liestal willkommen. René Umher, Vorsitzender Meister der Talzünfte und Meister der Dornacherzunft, und Dr. Hans Vogt, Meister der Zunft zum Stab, überbrachten die besten Grussworte. Sie betonten das gute Miteinander unter den Zünften und die Bedeutung des Banners als Symbol für Gemeinschaft, Identität und Ehre. Danach ging es zu Fuss zur Kellerei Siebe Dupf. Nicolas Neuhaus aus der Geschäftsleitung führte die Gäste durch die Gewölbe, und Bojan Fischer begleitete die Degustation der Baselbieter Weine. Für viele war es die letzte Gelegenheit, die Kellerei am angestammten Ort zu sehen: Nach über 150 Jahren in Liestal zieht sie nach Lausen.

Grussbotschaften der Meister.

Fotos: Frank Bühler

Zum Nachtessen ging es in die Stadtmühle, die bereits 1316 urkundlich erwähnt ist. Ihr Mühlerad wurde einst mit Wasser aus dem Orisbach angetrieben, an dem der Abend begonnen hatte. Heute ist das Haus das Zunftlokal der Zunft zum Stab. Zwischen den Gängen stellte Stefi Meier von der Säulizunft die fünf Talzünfte vor. Am Ende des Abends ging die Stabübergabe für das nächste Bannerherren-Möhli an Daniel Oberer von der E. E. Zunft zu Schuhmachern in Basel über. Zum Abschied erhielt jeder Gast ein «Drachenfutter» mit Spezialitäten der Talzünfte: Zunftwurst aus Arlesheim, Bannerherrenbier aus Aesch, Tresterbrot aus Reinach und «Schwarzbuebe»Gebäck mit Baselbieter Kirschen der Dornacher. Andreas Barth, Tischgespräche in der Stadtmühle.

Zunft zum Stab Liestal

Sport

Turnveteranen stellten die Weichen für die Zukunft Diegten Ortsgruppenleiter-Versammlung der Baselbieter Turnveteranen

Die Geräteturnriege des TV Diegten begeisterte die Zuschauer am Stufenbarren.

Präsident Kurt Althaus (Frenkendorf) kündet seinen Rücktritt für das Jahr 2027 an und die Kommunikation mit den rund 2000 Mitgliedern soll vermehrt elektronisch erfolgen. Als möglicher Nachfolger steht Vizepräsident Freddy Keller (Gelterkinden) in den Startlöchern. Steigende Preise für den BriefpostVersand zwingt die Vereinigung, vermehrt per E-Mail zu kommunizieren. Dazu erhalten alle einen Auszug mit ihren persönlich gespeicherten Angaben. Nach Zustimmung jedes einzelnen Mitglieds sollen die mit der E-Mail-Adresse ergänzt werden können. Auch der Austausch mit den Ortgruppenleitern soll der kostengünstigen und modernen Form angepasst werden. 72 Stimmberechtigte und neun Gäste nahmen an der Ortsgruppenleiter-Versammlung in Diegten teil. Vertreten waren nur 45 der total 63 Sektionen der

Baselbieter Turnveteranenvereinigung. Die Mitgliederzahl liegt mit aktuell 1966 nur wenig unter der 2000-er Marke, die seit Jahren knapp nicht erreicht wird, Tendenz leicht fallend. Nach wie vor liegen die Freundschaftsdienste der Ortgruppen im Fokus. Mitgliedern mit hohen Geburtstagen, erstmals mit 75, wird mit kleinen Präsenten gratuliert. Aber auch Krankenbesuche oder die Weihnachtsaktion erfüllen den riesigen sozialen Wert dieser Vereinigung. Die Vereinigung legt auch grossen Wert auf die finanzielle Unterstützung turnerischer Jugendanlässe. All dies mit nur 10 Franken jährlichem Mindestmitgliederbeitrag. Das Budget für 2027 wurde einstimmig gutgeheissen. Es sieht einem Mehraufwand von etwa 10’570 Franken vor. Im nächsten Jahr werden rund 400 Geburtstagsgeschenke verteilt werden, so viele wie noch nie. Neben dem angekün-

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Foto: Markus Graf

digten Wechsel auf E-Mail muss wohl längerfristig auch über eine Beitragserhöhung diskutiert werden. Das Jahresprogramm 2027 sieht am 17. April die Mitgliederversammlung in Bennwil und am 23. Oktober die Ortsgruppenleiter-Versammlung in Röschenz/Wahlen vor. Angeboten werden auch gemeinsame Besuche der KMVW am 30. Mai in Lausen, das regionale Jugendturnfest am 6. Juni in Zunzgen und am 19./20. Juni die Kunstturn Juniorinnen-Schweizermeisterschaft in Liestal. Die nachmittägliche Versammlung wurde durch den Musikverein, der Geräteturnriege und einer eindrücklichen Irish Dance Vorführung umrahmt. Die einheimische, mehrfache Europa- und Weltmeisterin Jael Senn und Cinja Gebert begeisterten zu der irischen Folkmusik.

Mit dem Frauenticket zur ersten Liestaler Regierungsrätin: Stadträtin Pascale Meschberger bewirbt sich um die Nomination der SP Baselland und möchte gemeinsam mit Kathrin Schweizer in den Regierungsrat einziehen. SP Liestal und Umgebung/Foto: zVg

Sport

Zum ersten Mal mit Jugend-Teams Indiaca Nicht nur im Oberbaselbiet beliebt Am vergangenen Samstag, 19. Oktober, hat die Männerriege Tecknau zum 19. Eital Indiacaturnier eingeladen. Mit 56 eingeschriebenen Teams war das Interesse einmal mehr sehr gross. Erstmals ist es gelungen, eine Jugendkategorie ins diesjährige Turnier aufzunehmen. Fünf Teams im Alter von elf bis 19 Jahren haben sich dem zahlreichen Publikum präsentiert. Die erstmals ins Turnier integrierte Jugendkategorie ist noch ein zartes Pflänzchen, das zukünftig bestimmt noch wachsen wird. Tecknau und Chiasso stellten je zwei Teams und Zunzgen war mit einem Team dabei. Die Mädels und Jungs zeigten grosses Engagement und hatten sichtlich Spass am Spiel mit der fliegenden Feder. Dieser Trend zeigt auch, dass diese Randsportart nicht durchwegs unter älteren Spieler/-innen beliebt ist und dass es sich lohnt, in den Nachwuchs zu investieren. Den mit Abstand grössten Anteil des Teilnehmerfelds stellte die Nordwestschweiz, ergänzt durch Teams aus den Kantonen Tessin und Solothurn. Sehr beliebt ist das Turnier auch bei Teams aus dem benachbarten Deutschland. Insgesamt hat sich das Teilnehmerfeld gegenüber 2025 jedoch nicht spürbar verändert. Am zahlreichsten vertreten waren die Teams der Kategorie Mixed 35+. Erfreulich auch die Teilnahme bei der Kategorie Mixed offen. Hier hat sich die Teilnehmerzahl gar verdoppelt. Ein starker Rückgang wurde bei der Kategorie Männer 35+ verzeichnet. Hier haben sich gerade mal vier Teams, allesamt aus dem Oberbaselbiet, eingeschrieben.

Im wie bisher in sechs Kategorien ausgetragen Turnier haben die Teams aus der Nordwestschweiz insgesamt zehn Podestplätze, davon drei Kategoriensiege, belegt. Bei den Frauen 35+ sicherten sich die Frauen vom Team Tecknau 1 den Titel vor Gretzenbach. Ein weiterer Titel ging in der Kategorie Männer 35+ an die MR Buckten und in der Kategorie Männer offen siegte der TV Ormalingen 1. Bei den Tessiner Teams – vertreten durch Chiasso, Bioggio, Melide und Valle del Vedeggio – holte sich in der Kategorie Frauen offen Chiasso den Turniersieg. Bei den beiden Mixed-Kategorien standen deutscheTeams zuoberst auf dem Podest. Bei den Mixed 35+ ging der Titel an Malterdingen, vor Tecknau und Eggenstein, das exäquo mit Buckten den dritten Rang belegte. Hochstehenden Indiacasport erlebten die Zuschauer in der Kategorie Mixed offen. Hier lieferten sich Blankenloch und Niedergösgen ein Spiel auf höchstem Niveau. Letztlich setzten sich die Gäste aus Blankenloch durch und sicherten sich den Turniersieg vor Niedergösgen. Über das gesamte Turnier gesehen waren die Teilnehmer/-innen aus der Nordwestschweiz am erfolgreichsten, gefolgt von den Gästen aus Deutschland, die mit sechs Podestplätzen glänzten. Einen persönlichen Erfolg durften sich jedoch alle Spieler/-innen auf die Fahne schreiben, die mit Engagement und Herzblut für den Indiacasport zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben. Hans Hofer Männerriege Tecknau

Markus Graf, Thürnen, OGL Sissach

Die jungen Ormalinger mit einem Smash in der Partie gegen Bodelshausen.

Foto: zVg


Region Gelterkinden

ObZ

Was gehört auf unseren Teller? Beat Eglin

Am Tag der Agrarökologie im Sissacher Ebenrain wurde erklärt, was zu einem Ernährungssystem mit Zukunft gehört. Wichtig sind Vielfalt im Boden, auf den Feldern und auf dem Teller. Aber auch die Vielfalt von Wissen, Menschen, Perspektiven und Erfahrungen spielen eine Rolle. Die Agrarökologie verbindet ökologisches Wissen mit sozialer Gerechtigkeit und stärkt lokale Gemeinschaften und gegenseitiges Lernen. PD Dr. med. Timur Liwinski erklärte den Zusammenhang von Darm und Psyche und den Einfluss der Ernährung. Er forscht an der UPK Basel und zeigte, dass Ernährung und Darm die psychische Gesundheit – insbesondere Depressionen – beeinflussen.

Diverse Informationsbanner anlässlich des Tages der Agrarökologie.

nen vielfältigen Effekt auf die Darmflora. Ein Apfel bring 100 Millionen Bakterien. Die meisten davon sind im Kerngehäuse. 30 oder mehr verschiedene Pflanzen pro Woche bewirken eine deutlich vielfältigere Darmflora als nur zehn. Neben der Ernährung haben auch Bildung, Bewegung, Nichtrauchen, Freundschaften einen Einfluss auf Depressionen. Es gibt Studien, die Heilung durch richtige Ernährung (ca. 32 Pro-

zent nach zwölf Wochen) zeigen. Aber auch durch Ernährungsberatung werden Besserungen erzielt (acht Prozent). Ernährungsempfehlung Liwinski empfiehlt auf den Teller: Die Hälfte saisonale, eventuell regionale Gemüse und Früchte, ein Viertel Vollkorn und Kartoffeln (Vollkornbrot, Haferflocken, Naturreis), ein weiteres Viertel Eiweiss (Hülsenfrüchte, Nüsse, Eier, Milchprodukte, Fisch). Dazu soll man

Foto: B. Eglin

Wasser trinken und Raps- oder Olivenöl verwenden. Studien zeigen, dass es in Australien, Japan und im Mittelmeerraum weniger Depression und Angst gibt, da dort traditionelle Kost gegessen wird. Unsere westliche, oft hochverarbeitete Standardkost, bewirkt mehr psychische Belastung und die entzündungsfördernde Kost erhöht das Depressionsrisiko. Zudem wird mehr gegessen, was zu Übergewicht und Beschwerden führt.

«Miteinander auf Wolke Sieben» Frauenverein Gelterkinden Zwei Tage Innsbruck, Bad Häring und Wattens

Gemeinsam geniessen.

Fotos: zVg

Ein erlebnisreiches Wochenende voller Sonnenschein, guter Stimmung und unvergesslicher Eindrücke durften 38 Frauen des Frauenvereins Gelterkinden vom 17. bis zum 18. Oktober erleben. Mit dem Sägesser Car ging die Reise nach Innsbruck – und schon bald schwebten alle gemeinsam auf Wolke Sieben! Bei strahlendem Sonnenschein stand am Samstag zunächst die wunderschöne Innsbrucker Altstadt auf dem Programm. Das berühmte Goldene Dachl durfte dabei natürlich nicht fehlen. Die gemütlichen Gassen, die eindrucksvollen Häuserfassaden und das schöne Wetter luden zum Flanieren und Geniessen ein. Anschliessend führte die Reise zur Bergisel-Skisprungschanze. Dort erwartete die Frauen eine spannende und eindrückliche Führung. Zwei Skispringer gaben interessante Einblicke in ihren Sport und zeigten eindrücklich, was es braucht, um von der Schanze abzuspringen. Mehrere Sprünge konnten live miterlebt werden und sorgten für Staunen und Begeisterung. Beim anschliessenden Apéro hoch oben bei der Schanze im Restaurant genossen die Frauen die herrliche Aussicht über Innsbruck und die umliegende Bergwelt.

einen Spaziergang durch den Park. Anschliessend liessen sie das Wochenende bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Mit vielen schönen Erinnerungen und zahlreichen Eindrücken kehrten die 38 Frauen nach Hause zurück. Das abwechslungsreiche Programm, die herzliche Gemeinschaft und die vielen gemeinsamen Erlebnisse machten dieses Wochenende zu etwas ganz Besonderem. Ein rundum gelungenes Frauenvereinswochenende, das seinem Motto «Miteinander auf Wolke Sieben» mehr als gerecht wurde und allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben wird!

Bergisel-Schanze: Skispringer live erleben.

Eine fast 50 köpfige Reisegruppe weilte von 12. bis 19. September in den Seniorenferien in Serfaus (Tirol). Bereits auf der Anfahrt mit dem Sägesser-Bus über den Arlberg stimmte der gewiefte und bis ins letzte Detail vorbereitete Reiseleiter, Xaver Tonazzi, in die kommenden Ferientage ein, indem er auf die verschiedenen Aktiv-Möglichkeiten aufmerksam machte, die uns in den kommenden Tagen offen stünden. In der Tat, hat er in seinen Ankündigungen total richtig gelegen. Unzählige Bergbahnen und einige wunderbare Bergseen konnten benutzt bzw. besucht werden. Die sich in bestem Zustand befindlichen Wanderwege gaben Möglichkeiten für alle, von leichten Spaziergängen bis zu fast alpinen Höhenwanderungen. Und dies bei bestem herbstlichem Bergwetter. Nicht angekündigt, aber und dennoch erinnerungswürdig, war das Mitverfolgen der Alm-Abfahrt. Welch schöne Bilder und welch eine fröhliche Stimmung dieser Älpler mit ihren zum Teil sehr schön bekränzten Tieren. Das zentral gelegene Hotel, nahe der U-Bahn, trug mit bestem Service ebenfalls dazu bei, dass diese Woche als voller Erfolg betrachtet werden kann. Auf jeden Fall gab es unzählige AktivMöglichkeiten für gut und für weniger gut trainierte Senioren und Seniorinnen. Natürlich durfte auch der fast obligate Jass am Abend nicht fehlen. Zusammengefasst, es hat für alle gestimmt! Und zum Abschluss der Ferienwoche kippte dann leider die Stimmung: Während des feinen Abschlussessens am Freitag musste die Reisegruppe die traurige Botschaft zur Kenntnis nehmen, dass der allseits beliebte und auch bestens trainierte Reiseleiter, Xaver Tonazzi, während eines kurzen Biker-Ausfluges total unerwartet verstorben ist. Trotz spontanem Einsatz der Rettungskräfte und Überflug ins Spital in Innsbruck kam leide Hilfe leider zu spät. Ein Blitz aus heiterem Himmel. Diese Nachricht traf die Gesellschaft wie ein Schock und drückte auch auf die Stimmung der ganzen Rückreise. Lieber Xaver, wir vermissen Dich! Deine letzte von Dir vorbereitete Seniorenreise wird uns allen unvergesslich bleiben. Ruhe in Frieden. Paul Hug, Ziefen

Bürgergemeinde Ormalingen

Irène Persson

Einladung zur Bürgergemeindeversammlung Freitag, 13. November 2026 20.15 Uhr im Bürgersaal Traktanden: 1. Protokoll 2. Beitrag an die Jägerhütte im Wischberg 3. Budget 2027 und Revisorenbericht 4. Verschiedenes

Funkeln in Wattens Danach ging die Fahrt weiter nach Bad Häring ins Hotel Das Sieben. Nach einem feinen gemeinsamen Abendessen liessen die Frauen den erlebnisreichen Tag in gemütlicher Runde ausklingen. Es wurde geplaudert, gelacht und die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genossen. Auch am Sonntag wartete ein glanzvoller Höhepunkt: der Besuch der Swarovski Kristallwelten in Wattens. Überall funkelte und glitzerte es. Die faszinierenden Kunstwerke und beeindruckenden Kristallwelten luden zum Staunen ein und boten zahlreiche besondere Eindrücke. Heinweg über Schloss Wartegg Auf der Heimreise Richtung St. Gallen wurde noch ein Zwischenhalt am Rorschacherberg eingelegt. Im schönen Schloss Wartegg genossen die Frauen

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Ferienwoche des SAV: Unvergesslich

Sissach Gesunde Ernährung beeinflusst unsere Seele

Psyche beeinflusst Lebensdauer Menschen, die an psychischen Erkrankungen leiden, leben etwa zehn Jahre weniger. Bei den Suiziden haben zwei von drei eine körperliche Ursache wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ernährung, Bewegung und Rauchen sind zentrale und veränderbare Stellschrauben. Die Stimmung und das Essen sind ein Teufelskreis, da sie sich gegenseitig beeinflussen. Verdauung, Stoffwechsel und Immunsystem sind keine isolierten Systeme, sondern stehen in Wechselwirkung zueinander. Der Darm und das Hirn bilden eine Achse und sie stehen in einem ständigen Dialog. Der Darm ist das grösste Immunsystem und er trainiert es. Eine grosse Rolle spielen die etwa 38 Billionen Darmbakterien. Wenn wir mehr pflanzliche Nahrung essen, hat das ei-

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Freundlich lädt ein: Der Bürgerrat Ormalingen www.ormalingen.ch/Bürgergemeinde Anzeige

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Innsbruck: Goldenes Dachl und Altstadt.


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ

Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Einwohnergemeinde Gelterkinden

Biometrische Identitätskarte (ID) ab 2. November 2026 erhältlich Wer braucht eine biometrische Schweizer ID? • Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, die innerhalb der EU reisen, wird eine biometrische ID empfohlen. • Es besteht kein Zeitdruck: Nicht biometrische IDs, die vor dem 2. November 2026 ausgestellt werden oder wurden, können bis zum Ablaufdatum für Reisen in die EU benutzt werden (max. zehn Jahre ab Ausstelldatum für Erwachsene, 5 Jahre für Minderjährige). • Wenn die Karte ausschliesslich als Ausweis in der Schweiz verwendet wird, genügt die nicht biometrische ID. Was heisst «biometrische ID»? Wie der biometrische Pass wird auch die biometrische Identitätskarte mit einem Chip versehen sein, der die persönlichen Daten, ein Foto und zwei Fingerabdrücke, enthält. Die auf dem Chip gespeicherten und digital signierten Daten schützen zusätzlich vor Fälschung und Identitätsdiebstahl. Zudem garantiert die biometrische ID, dass Schweizer Bürgerinnen und Bürger auch langfristig ohne Einschränkung innerhalb der EU reisen können. Die biometrische ID ist ein physisches Ausweisdokument und darf nicht verwechselt werden mit der e-ID, welche voraussichtlich 2027 eingeführt wird. Die e-ID wird nicht für Auslandreisen verwendet werden können. Weitere Informationen zur e-ID werden folgen. Wo erhalte ich die biometrische Schweizer ID? Die biometrische ID kann nur beim Kantonalen Passbüro beantragt werden, nicht bei den Gemeinden. Für die Erfassung der Biometriedaten muss zwingend ein Termin an einem der zwei Standorte vereinbart werden: • Hauptstandort Liestal • Aussenstelle Basel-Stadt

Musizierstunde Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Klavierklassen von Christine Seiffert und Art Marika sowie der Violinenklasse von Patrick Huck. Sie dürfen sich auf ein stimmiges Herbstkonzert freuen! Eintritt frei – Kollekte

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Hohe Dienstjubiläen Nadia Piaia (rechts), Abteilung Finanzen, und Silvana Ricci, Reinigungsdienst, konnten in diesem Jahr hohe Dienstjubiläen feiern. Nadia konnte am 1. September 2026 ihr 35-Jahr-Dienstjubiläum begehen. Sie ist damit die dienstälteste Mitarbeiterin aller Gemeindeangestellten. Silvana feierte am 15. Oktober 2026 ihr 30-Jahr-Dienstjubiläum. Am 12. Oktober 2026 gratulierte ihnen der Gesamtgemeinderat anlässlich eines Apéros und unter Anwesenheit der Linienvorgesetzten zu den Jubiläen. Er dankte den beiden ganz herzlich für ihren langjährigen tollen Einsatz für die Gemeinde und wünschte ihnen alles Gute.

Donnerstag, 29. Oktober, 19 Uhr APH zum Eibach, Turnhallenstrasse 1, Gelterkinden

Musizierstunde Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Saxofonklasse von Klaus Pfister. Eintritt frei – Kollekte Freitag, 30. Oktober, 19 Uhr RMSG, grosser Saal, Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Vereinbarung des Erfassungstermins für die biometrische Schweizer ID www.schweizerpass.ch oder Tel. 061 552 58 69 Was kostet die biometrische Schweizer ID und wie lange ist sie gültig? • Erwachsene: CHF 70.–, gültig für 10 Jahre • Kinder/Jugendliche: CHF 35.–, gültig für 5 Jahre Die Kosten verstehen sich inkl. Porto. Weitere Informationen zur ID: www.fedpol.admin.ch/laufende-projekte Nicht biometrische IDs können weiterhin bei der Gemeinde beantragt werden. Wer eine ID nicht für Auslandreisen benötigt, sondern lediglich, um sich in der Schweiz ausweisen zu können, kann weiterhin bei der Gemeindeverwaltung einen Antrag stellen. Die Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft können selbst entscheiden, ob sie diese Dienstleistung anbieten. In Gelterkinden wird dies möglich sein. Die Kosten für eine nichtbiometrische ID sind gleich wie eine biometrische ID.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Metall-Sammlung Samstag, 7. November 2026, 10 bis 12 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden Metalle (Kleinmengen) von Privatpersonen werden kostenlos entgegengenommen. Bitte befreien Sie die Metallabfälle vor der Abgabe von Fremdmaterialien wie Holz, Plastik usw. und führen Sie diese den entsprechenden Entsorgungsketten zu.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Die RMSG sucht Schülerinnen und Schüler (Kinder und Erwachsene) mit 3 bis 4 Jahren Musikunterrichterfahrung auf ihrem Instrument. Gesucht werden Blechbläser sowie Saxofon, Gitarre, Klavier, E-Bass oder Tuba und Drums. Wir freuen uns sehr!

Samstag, 7. November 2026, 9 bis 12 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wiederverwertet werden.

Wer dunkel gekleidet ist, wird leicht übersehen. Abhilfe schafft helle Kleidung. Die erkennt man in der Dunkelheit bereits aus doppelter Entfernung. Noch besser sind Reflektoren: Damit wird man bereits aus dreifacher Entfernung gesehen. Und reflektierende Bänder an Hand- und Fussgelenken erhöhen den Faktor sogar auf vier bis fünf.

Folgendes Material kann nicht angenommen werden: • Jegliche Form und Art von Verpackungschips • Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw. • Verschmutztes Isoliermaterial • PU-Schaum-Material Bitte beachten Sie: • Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden. • Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von CHF 15.– pro Sack beziehen. Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Wer zu Fuss oder auf einem Zweirad unterwegs ist, macht sich also am besten mit leuchtenden Farben, reflektierenden Materialien und heller Kleidung sichtbar – auch am Tag. Mit Trottinett und Co. muss man bei schlechter Sicht oder Dunkelheit darauf achten, dass man sich selbst oder das Gefährt zusätzlich mit Lichtern ausrüstet: vorne weiss, hinten rot. Beim Velo und E-Bike helfen neben der vorgeschriebenen Beleuchtung hinten und vorne Speichenreflektoren und reflektierende Pneus. Im Auto, auf dem Motorrad, E-Bike und E-Trottinett ist Licht am Tag und in der Nacht vorgeschrieben. Und: saubere Scheinwerfer leuchten am besten. Die wichtigsten Tipps: • Helle Kleidung mit leuchtenden Farben tragen – auch am Tag. Nachts sind Reflektoren am effektivsten – besonders an Hand- und Fussgelenken. • Auf dem Velo und E-Bike eignen sich Leuchtwesten besonders gut. • Lichter und Reflektoren an Velo und E-Bike anbringen. • Auto, Töff, E-Bike und E-Trottinett: mit Licht fahren und Scheinwerfer sauber halten. • Auch auf Trottinett, Skateboard und Co. nachts und bei schlechter Sicht Lichter verwenden. Mehr zum Thema gibts im Ratgeber auf bfu.ch/sichtbar. Die Kampagne «Nur wer leuchtet, wird von Weitem gesehen» sensibilisiert zum Tag des Lichts vom 5. November 2026 ebenfalls für mehr Sichtbarkeit im Strassenverkehr. Alles zur Kampagne mit Wettbewerb finden Sie auf: www. bfu.ch/de/die-bfu/kampagnen/leuchten

Dienstag, 3. November, 19 Uhr, grosser Saal, RMSG, Rünenbergerstrasse 35, Gelterkinden

Big Band mit Bandleader Gergo Szax!

(Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum)

Mehr Sichtbarkeit im Strassenverkehr bedeutet mehr Sicherheit. Denn gerade bei Dunkelheit oder schlechter Sicht sind Farben und Details schlecht erkennbar. Aber auch am Tag ist sichtbarer sicherer – egal, wie Sie unterwegs sind.

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Klavierklasse von Christine Seiffert. Eintritt frei – Kollekte

Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Styropor-Sammlung

Sichtbar im Strassenverkehr: Nur wer leuchtet, wird von Weitem gesehen

Musizierstunde

Start Big Band: 18. Januar 2027, jeweils 14täglich montagabends, 19.15 Uhr, in der RMSG Schnupperkurs: 7. November, 14.30–16 Uhr, nur mit Anmeldung bis 5. November Infos und Anmeldung: info@msgelterkinden.ch, 061 985 70 80, www.msgelterkinden.ch Anmeldeschluss: 15. November Regionale Musikschule Gelterkinden, Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Weiterführung der Verbotsmassnahmen beim Wasserbezug Die zuständigen Gemeinderäte von Gelterkinden, Ormalingen und Rothenfluh haben an einer gemeinsamen Besprechung am 20. Oktober 2026 festgehalten, dass die momentanen Einschränkungen beim Wasserbezug für Privatpersonen weiterhin gelten sollen. Die Regentage der letzten Wochen sind hoch willkommen, haben aber noch nicht zu einer markanten Zunahme der Quellschüttungen geführt. Die drei Hauptquellen von Gelterkinden liefern aktuell rund 200 m3 pro Tag. Das entspricht einer leichten Zunahme von 10 m3 pro Tag, ist aber weit weg von der normalen Schüttung (800–1000 m3 pro Tag). Nach wie vor nutzen wir für den täglichen Bedarf vor allem unser Grundwasser. Immerhin gibt es hier eine leichte Entspannung, der Pegel hat sich stabilisiert und ist in den letzten Tagen sogar wieder leicht gestiegen. Für eine Lockerung der Massnahmen ist es aber nach unserer Einschätzung zu früh. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für das Einhalten der Massnahmen. Seit der Einführung der Verbote am 21. August 2026 kam es nur zu zwei Meldungen. Bussen mussten bis dato keine ausgesprochen werden. Herzlichen Dank für das Verständnis und die gemeinsame Sorge um unser Trinkwasser.

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Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Entführung in die Welt der Märchen Gelterkinden Unterhaltsamer Altersnachmittag BUCHSTART Värsli- und Gschichtli-Morge mit de Chlinschte

Manuela Stalder widmet sich den kleinsten Zuhörer:innen und ihren Begleitpersonen. Mit Versen, Liedern und Geschichten begeistert sie Klein und Gross. Wir freuen uns auf euren Besuch! Montag, 2. November 2026, 10 bis 10.45 Uhr Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20, 4460 Gelterkinden Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch

Am Donnerstag, 5. November, um 14 Uhr im Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8 in Gelterkinden, findet der Altersnachmittag, organisiert von der reformierten Kirche Gelterkinden, Tecknau, Rickenbach und dem Frauenverein Gelterkinden, statt. Urs Volkert und Ingrid Gauer werden die Anwesenden in die Welt der Märchen entführen. Volker ist ausgebildeter Märchenerzähler und Ingrid Musikerin

auf verschiedenen Instrumenten. Man kann sich also auf einen märchenhaften Nachmittag, umrahmt mit Musik freuen. Alle sind herzlich eingeladen! Das Organisationsteam der Altersnachmittage freut sich auf viele Gäste und auf einen stimmigen, gemütlichen Nachmittag. Fahrdienst: Vreni Dehning 079 963 41 53, Kontakt: Lotti Oldani 078 768 72 19 Vreni Dehning, Organisationsteam

Einwohnergemeinde Gelterkinden Für die Sommersaison 2027 mit der Öffnung unseres Freibads suchen wir zur Verstärkung unseres Teams aufgestellte und zuverlässige Personen als

Badangestellte/r Aufsicht (befristet)

«MÄRLI und GSCHICHTE»-Nachmittag 2026 Die beliebte Erzählstunde für Kinder ab 4 Jahren. Unsere Erzählerinnen Salome Minder, Muriel Thommen, Karin Thommen und Cindy Thommen beschenken euch mit lustigen und spannenden Geschichten. Kommt vorbei und lasst euch ins Reich der Fantasie entführen! Begleitpersonen sind willkommen, entweder zum Mithören oder zum Schmökern in Zeitschriften oder Büchern. Jeden Mittwoch bis 30. Dezember 2026 von 14.00–14.45 Uhr Kostenloses Angebot, ohne Anmeldung. Wir freuen uns auf euch! Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch Instagram: bibliothek_gelterkinden

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 29. Oktober 17.30 Uhr Teenagerclub Unterrichtshüsli mit Acts - Apostelgeschichte 20 Uhr Living Room zum Thema «Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben», im Unterrichtshüsli, Raum Joker Samstag, 31. Oktober 10 bis 18 Uhr Reformierter Baselbieter Singtag in Liestal 10 Uhr Kurs Bibelgrafix für angemeldete Teilnehmer im KGZ 14 Uhr Jungschar und PiJu Sonntag, 1. November 10.15 Uhr Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl in Kirche Gelterkinden

Café international für Flüchtlinge im Lindenhof; donnerstags: 18.00 Sprachcafé im Marabu und 18.30 Eucharistiefeier Sonnenhof, freitags 10.30 ökumenischer Gottesdienst im Altersheim «zum eibach»

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 1. November 9.30 Schulkindergottesdienst (Eucharistie) zu Allerheiligen und Totengedenken Montag, 2. November 18.00 Eucharistiefeier zu Allerseelen Dienstag, 3. November 12.15 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bis Montag ans Pfarramt: Tel. 061 981 11 25

Leitung: Pfarrerin Annina Völlmy

18.00 Eucharistiefeier

Orgel: Adrian Schäublin

Donnerstag, 5. November

Text: Ri 9,7–21 (Jotam-Fabel)

17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit

Thema: Vierte Wahl? Egal! Wie ein Dornbusch König wird

18.00 Eucharistiefeier

Kollekte: Kantonale Reformationskollekte (Conveniat Bundeslager Cevi 2027)

9.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetun

Fahrdienst: Regin Polsini, 079 352 75 58

Jeden Dienstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25

Mittwoch, 4. November 8.30 Uhr Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 19.10 Uhr Taizé Gebet, Kirche Gelterkinden Donnerstag, 5. November 14.00 Uhr Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum Urs Volkart und Ingrid Gauer (Musik) entführen uns in die Welt der Märchen, Fahrdienst: Vreni Dehning 079 963 41 53 Freitag, 6. November 18.45 Uhr Helfer- und Mitarbeiteressen «Wiener Abend»

Amtswochen 26. Okt. bis 1. Nov.: Pfrin. Annina Völlmy Allgemein Montags: Deutschkurs im KGZ, und 19.45 Kirchenchorprobe; dienstags: 19.30 Gospelchor im KGZ, mittwochs: 8.30 Mittwuch-Zmorge im KGZ und um 14.00

Freitag, 6. November

Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden Freitag, 10.30 – Altersheim Ormalingen Donnerstag, 10.00

Katholische Kirche Sissach Samstag, 31. Oktober 11.00 Tauffeier 19.00 Eucharistiefeier mit Jugendlichen, anschliessend Treffen im Centro Sonntag, 1. November 9.30 Eucharistiefeier ital. 11.00 Eucharistiefeier zu Allerheiligen mit den Schulkindern und Totengedenken Mittwoch, 4. November 9.15 Ökumenische Morgenfeier 17.30 Beichtgelegenheit

Einsatzdauer

Mai bis September 2027

Pensum

flexibel zwischen ca. 20 bis 100%

Einsätze

Montag bis Sonntag gemäss Absprache (auch tageweise Einsätze möglich)

Das vollständige Stelleninserat finden Sie auf unserer Website www.gelterkinden.ch > Gemeinde > Aktuelles > Aktuelle Mitteilungen > Offene Stellen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Das Hallen-Freibad Gelterkinden lädt zum Aktivsein, zum Relaxen und zum Verweilen ein: • 25 Meter-Schwimmbecken mit fünf Bahnen • Innenrutschbahn • Kinderplanschbereich • Variobecken mit Hubboden • Zweimal wöchentlich Frühschwimmen (Dienstag und Freitag ab 6.00 Uhr) • Finnische Sauna • Bio Sauna • Tauchbecken • Erlebnisduschen • Ruheraum Die Wassertemperaturen betragen 27 °C im Schwimmbecken und 31 °C im Kinderplanschbecken, Variobecken und bei der Innenrutschbahn. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Badi-Team

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hiki hilft hirnverletzten Kindern. 18.00 Eucharistiefeier Freitag, 6. November 10.15 Ökumenischer Gottesdienst, APH Mülimatt, Sissach 18.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung Jeden Mittwoch 13 bis 15.30 Uhr Sozialberatung ohne Anmeldung, im Pfarrhaus, Tel. 076 261 31 25

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 1. November 10:15 Uhr: Gottesdienst mit Christine Preis zum Thema: 16 gegen einen. So geht das Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch

Seit 1986 unterstützen und entlasten wir Familien mit hirnverletzten Kindern niederschwellig, unbürokratisch und rasch. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Spendenkonto: IBAN CH69 0900 0000 8546 1012 9

Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 5. November 10 Uhr Pfarrer Andreas Marti

Kirchgemeinde Schafmatt-Wisenberg (Anwil, Kienberg, Kilchberg, Oltingen, Rothenfluh, Rünenberg, Wenslingen, Zeglingen) Samstag, 31. Oktober 9.30-18 Uhr, Ref. Kirche & Kirchgemeindehaus Martinshof Liestal Baselbieter Singtag der Ev. Ref. Kirche BL Programm siehe auf Website www.refbl.ch Samstag, 31. Oktober Jungschi Wenslingen

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Details siehe www.gate44.ch/kinder

Sonntag, 1. November 10 Uhr, Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl in der Kirche Maisprach mit Pfarrer Daniel Hanselmann, dem Frauenchor Maisprach und Doris Haspra, Orgel.

9.30 Uhr (bis 5. Kl.), 10.40 Uhr (ab 6. Kl.)

Rund um meine Kirche 55 +/-: Mitenand unterwägs. Mittwoch, 28. Oktober, 14 Uhr beim Dorfbrunnen Maisprach. Wanderung ca. 90’ und anschliessend Zvieri

Sonntag, 1. November Unterrichtszimmer Pfarrhaus Oltingen Sonntagsschule Oltingen mit Silvia Eschbach Sonntag, 1. November, Reformationssonntag 10 Uhr, Kirche Oltingen Gottesdienst & Abendmahl mit Pfr. Andreas Marti und Pfrn. Gabriella Schneider Amtseinsetzung durch Dekan Pfr. Ueli Dällenbach, Roberto Travella, Klarinette, Franziska Baumgartner, Orgel. Apéro in der MZH Oltingen

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken

Donnerstag, 5. November

Sonntag, 1. November

Gottesdienst mit Pfr. Andreas Marti

10 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl zum Reformationssonntag in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke. KGV im Anschluss an den Gottesdienst. Dienstag, 3. November 14 Uhr, Kaffeetreff Strickgruppe im Pfarrhaus Ormalingen Mittwoch, 4. November 14 Uhr, Seniorenkaffee Plus im Zentrum Ergolz

10 Uhr, Zentrum Ergolz Ormalingen

Amtswoche 26.10. – 08.11. Pfrn. Gabriella Schneider, Weitere Infos: www.schafmatt-wisenberg.ch

Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau Donnerstag, 22. Oktober Kinderkirche, Jugendangebot mit Lea

Strickler, Grusel-Nachmittag Läufelfingen. Donnerstag, 29. Oktober, 15.00 Uhr Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrerin Trude Bernoulli. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen! Samstag, 31. Oktober 1 0 Uhr bis 16 Uhr, Chinderchilletag Sonntag, 01. November 10.30 Uhr, Rümlingen: Familiengottesdienst mit der Kinderkirche, Kinderkirchenteam mit Susanne Wernli. Orgel Yvonne Yiu. Kollekte für das CEVI-Jugendlager 2027. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen. Mittwoch, 04. November 18.05 Uhr, Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen. Sonntag, 08. November 14.00 Uhr, Rümlingen: Abschiedsgottesdienst Pfarrer Markus Enz, Mitwirkung Chorprojekt und weiteren musikalischen Überraschungen. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Apéro eingeladen. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für das Obdachlosenheim in Olten.

KONTAKT Pfarrämter Läufelfingen und Rümlingen Pfarrer Markus Enz 062 299 12 33 markus.enz@kirche-laru.ch Sozialdiakonin/Katechetin: Susanne Wernli 077 526 64 80 susanne.wernli@kirche-laru.ch Sekretariat: Karin Joseph sekretariat@kirche-laru.ch

Homepages www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch www.ref-kirche-laeufelfingen.ch


Region Gelterkinden

ObZ

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Energie und Lebensfreude mit Musik

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Gelterkinden Musikverein und GelterKinderchor grooven zusammen grossartig gesungen und gespielt wurden und ihren Vater. Die elfjährige Emma hat Geburtstag und muss statt der geplanten Party mit dem Vater, (Raphael Brunner) zu einem Konzert, das er moderiert, mitgehen. Erst widerwillig hilft sie mit und entdeckt mit wachsender Begeisterung die Freude und Energie, die die Popmusik mit Swing, Reggae und mehr, bei ihr und allen Mitwirkenden auslöst. Sie singt mit dem Kinderchor mit und wird dafür von der Dirigentin des Musikvereins gelobt und darf sich dafür zwei Musikstücke wünschen zum Mitsingen und -tanzen.

Ursula Handschin

«Groove» heisst das Singspiel des Komponisten Mario Bürki, das der Musikverein Gelterkinden unter der Leitung der Dirigentin Céline Pellmont mit dem Kinderchor der Regionalen Musikschule Gelterkinden mit der Leiterin Nathalie Tollardo am Sonntag aufführten: eines der originellen Projekte der Musikkommission des Musikvereins. Und ein weiterer Erfolg, wie die voll besetzte Mehrzweckhalle zeigte. Nicht nur bei den Musizierenden, sondern auch im Publikum waren alle Generationen vertreten und liessen sich von den groovenden Rhythmen mitreissen.

Den ganzen Text auswendig Erstaunlich, wie die 14 Mädchen im Alter zwischen Erst- und Sechstklässlerinnen auswendig den ganzen Text interpretierten unter der spürbar ansteckenden Begeisterung ihrer Leiterin. Mit viel Stolz

Konzert statt Party Im Theaterstück geht es um Emma, die von den beiden Mädchen Sola und Noemi

Kinderchorleiterin Nathalie Tollardo (l.), 14 Mädchen und die Dirigentin Céline Pellmont mit dem Musikverein Gelterkinden groovten zusammen

Fotos: U. Handschin

«Von der einsamen Insel träumen viele. Einsam alt werden werden will will niemand.» niemand.»

mit Mikrofonen wie Stars, damit sie sich gegen die kraftvollen Klänge des Blasorchesters behaupten konnten. Geübt hatten sie seit dem Frühling. Instrumente zum Ausprobieren Patrick Thum, Präsident der Musikkommission und die Vize-Präsidentin des Musikvereins, Martina Crameri, hatten nicht zu viel versprochen bei der Begrüssung, dass das gemeinsame Musizieren eine besondere Atmosphäre von Freude und Energie schaffen würde und versicherten zudem, dass nach Ende des Konzerts die Kinder die Instrumente ausprobieren dürfen, was dann auch eifrig befolgt wurde. So erhofft man sich natürlich musikalischen Nachwuchs, ganz nach dem Vorbild des Musikvereins, in dem erfreulicherweise auch mehrere Generationen mitspielen.

Noemi zeigte solistisches und schauspielerisches Können.

Ihre Spende Ihre Spende hilft. hilft. Merci. Merci.

Nach dem Konzert durften die Kinder Instrumente ausprobieren.

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eh. schweiz. Curlerin (Mirjam)

Abk.: vergleiche

dauerhaft Wortteil: auf

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frz.: Torte

kürzen, Karotte stutzen (Dialekt)

Arktisvogel

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frz.: Osten

Schutzkleidung

mutige Retter

Teil des Lichts

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A F B G K R A K A U E S C H E A K R A N K E H K U D U I I N R I B O S K O P S T U R L A S U N C I O N E S C R M H D W E I T R A E U M I G E N I E T H U D A E N I S C H E R B T R U S T I D U O E T N A A K Z E N T T R A G B A R P E N LÖSUNG A P O L L O 41/2026: S E T A K E N T A U R A E L F E PORTAL N E R V E N


Region Waldenburg

ObZ

Gebt mir einen Fussball und ich bin glücklich Langenbruck Diego Armando Maradona als Bühnenprogramm von Pedro Lenz Beat Eglin

Wort- und Tonkünstler Pedro Lenz stellte in der Revue Thommen in Langenbruck sein Buch über Diego Armando Maradona vor. Am Klavier begleitete ihn Komponist Simon Hosi. Lenz beleuchtet in seinem Buch «Mit linggs» das facettenreiche und turbulente Leben des argentinischen Superstars Diego Armando Maradona. Er bleibt in Süditalien und in seiner Heimat unvergessen. Der knapp über 2 Meter grosse und schlanke Lenz betrat die Bühne im voll besetzten Saal und stellte sich hinter das Mikrophon. Braune Schuhe, Blue Jeans, dunkles T-Shirt mit dem Bild von Maradona, weinroter Kittel. Mit abgedunkelter Brille las er aus seinem Buch. Die Biographie über Maradona beginnt am Ende seines Lebens. Lenz erzählte zur Musik, die dramatisch bis sanft oder traurig wirkte, teilweise halb singend fast wie ein Rapper. «E trurige chranke Ma mit eme Gmüet vome Bueb», begann er. Maradona wurde nur 60, erlebte aber viel mehr als mancher Ältere. Er starb einsam und allein. Weit und breit war niemand, der seine Hand hielt, die langsam kälter wurde. Die Musik wirkte traurig. Dann wechselt sie in einen flotteren Rhythmus und Lenz erzählte von Diegos Geburt als fünftes von acht Kindern. Und er war der erste Bub! Der Ball bestimmte sein ganzes Leben und er verleidete ihm nie. Kurz vor 16 absolvierte er sein erstes Profispiel. Jetzt wurde er nicht mehr verspottet wegen seiner ärmlichen Herkunft, denn er war nun der Goldjunge, dem der Ball immer am linken Fuss klebte. «Er dribbelte und schoss Tore und das Militär folterte und mordete.» Diego lebte zwar im gleichen Land, aber in einer anderen Welt. Er war der

Pedro Lenz (rechts) mit Simon Hosi.

leuchtende Stern, den man nicht vom Himmel holte. «Gebt mir einen Fussball und ich bin glücklich», war seine Aussage. Wegzug nach Europa In Barcelona war sich Maradona seiner Qualität bewusst und er stellte Forderungen, die sein Freund und Manager Jorge gegenüber den gierigen Fussballbossen vertrat. Im hellblauen Trikot von Napoli schoss er Tore und 1986/87 wurde sein Team zum ersten Mal Meister. «Das waren die besten Jahre meiner Fussballkarriere. Ich hatte Napoli gern und ich habe Napoli gesehen» sagte er dazu. 1986 wurde das Balltalent Weltmeister in Mexico. Man kennt aus der argentinischen Mannschaft keinen anderen Namen als seinen. Auch die «Hand Gottes» beim Torschuss bleibt unvergessen. In Napoli hatte er kaum mehr etwas vom

Fotos: B. Eglin

unbeschwerten argentinischen Bub. Sein Begleiter Kokain machte ihn immer mehr kaputt. Nach neun Jahren kehrte er zurück in seine Heimat nach Buenos Aires. Inzwischen fehlte ihm die Kraft. Alle wollten ihn besser kennen als er sich selbst. Nie konnte er seine Ruhe haben. Es wurde zu viel für ihn. Auf dem Platz war alles gut, ausserhalb aber nichts mehr. Er starb schon ein wenig an dem Tag, an dem er nicht mehr spielen konnte. Der Kopf wusste noch, wies geht, aber die Beine wollten nicht mehr! Mit 37 hörte seine Karriere auf. Er bekam Herzprobleme und begann eine kurze und erfolgreiche Karriere als TVModerator mit höchsten Einschaltquoten. Zurück ins Leben fand er aber nicht mehr. Maradona machte Fehler wie andere Menschen auch. Er bleibt aber wegen seinem einmaligen Talent unvergesslich.

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«Das Lied der Heimkehr» Chor-Konzert Die Legende des Will aus Bamburgh Dieses Konzert ist eine Premiere. Zum einen weil der Chor con fuoco aus Langenbruck zum erstenmal mit dem Vokalensemble totalVocal aus Rheinfelden ein Konzert gestaltet, zum anderen weil die Lieder und Instrumentalwerke eine Erzählung «Back to Bamburgh» des Autors Geoffrey Le Lancier umrahmen. Hinter dem Romanautor Geoffrey Le Lancier verbirgt sich ein Einwohner aus Langenbruck, der seit Jahren als Geoffrey Holder im Bass von con fuoco mitsingt. Bamburgh ist ein Dorf in Northumbrien im Nordosten von England, überragt von einer Festung, Bamburgh Castle, von uralter geschichtlicher Bedeutung. Will ist die Hauptfigur dieses Romans, welcher im Jahre 1344 spielt. Wilfrid, so heisst er mit vollem Namen, ist ein junger bäuerliche Sattler, der im Schatten der königlichen Burg im Dorf aufgewachsen ist. Er wird naiv und ahnungslos in die Suche nach dem Reich Gottes hineingezogen, so die Legende, in eine Geschichte, in der himmlische Ideale mit ganz irdischen individualistischen und geopolitischen Begierden verschmelzen. Von den Ufern der Nordsee über das vom Krieg zerrissene Frank-

Festung Bamburgh Castle.

reich bis hin zu den grandiosen Berggipfeln Helvetiens wird Will zum Träger einer geheimnisvollen Reliquie und Träger der Hoffnung in einer enttäuschend wirren Welt. Sein Umgang mit Rückschlägen, seine Begegnungen mit schillernden Persönlichkeiten, seine romantischen Interessen und Berührungen mit dem Tod formen ihn. Er kehrt nach Bamburgh heim und verdient sich seinen Platz in der grossen Burg. Der Schauspieler, Autor und Theologe, Luca Vito liest Episoden von Wills Reise. Der Chor wird diese Episoden musikalisch umrahmen. Ulrike Noffke, die Instrumentalisten Theresa Ortner und Thomas Weiss wählten dafür Chorwerke, Lieder und Instrumentalmusik aus unterschiedlichen Epochen, Gattungen und Stilen vom Mittelalter bis heute aus, die thematisch und in ihrer Stimmung zu den einzelnen Szenen und Erlebnissen von Will und seinen Begleitern passen. Samstag, 7. November um 19,30 Uhr, Ref. Kirche Langenbruck. Sonntag, 8. November um 17 Uhr, Ref. Kirche Gelterkinden, freie Platzwahl mit Kollekte Margrit Felix Horbaty, Präsidentin Chor con fuoco

Foto: zVg

Ratatouille für Ohren und Gaumen Niederdorf Ein gut gelauntes Publikum erlebt einen lustigen Abend Beat Eglin

Dirigent Patrick Schlumpf stellt sich zum letzten Mal auf die Bühne und legte los. Die Bläserinnen und Bläser starteten die sehr unterhaltsame Show mit «Marche Lorraine». Schwarze Hosen, weisse Hemden und Blusen mit gelber Krawatte waren das Tenue des Corps. Mit voller, lauter Stimme begrüsste Präsident und Moderator Roman Bader sein Publikum. «Es git nüt schöners as e bretschvolli Halle», sagte er freudig. Dann übernahm Co-Moderator Claude Plattner die Bühne. Zu ihm trat die Air France Stewardess Madame Weber. Ihr Sketch thematisierte das Sicherheitskonzept in der Halle auf sehr lustige Weise. Das Publikum lachte. Vom Dschungel zum Duett Musikalisch ging es in die Wildnis mit «Dixie in the Jungle». Nach der fetzigen Melodie wurde es romantischer mit «Tête à Tête». Ein wunderschönes Duett mit Euphonium und Cornett, begleitet von der Rhythmusgruppe und Bläsereinsätzen zeigten die Vielfältigkeit der Dorfmusik. Während «Selections from Ratatouille» fuhren plötzlich zwei Ratten auf ferngesteuerten Autos über die Bühne und auf der Leinwand lief der bekannte Film dazu.

«Berggeiss» Claude Plattner tritt zum Finale an.

Mitsingen und Sprachlabor Zu «Mon Amour» von Hecht wurde das Publikum zum Mitsingen des Refrains aufgefordert. Das Publikum meisterte die Aufgabe souverän und spendete sich und dem Corps viel Applaus. Das Französisch-Sprachlabor und der damalige Lehrer Paul Thüring wurden ausgespielt. Conférencier Plattner lief zur Höchstform auf, als er erzählte, wie ihr Lehrer, der im Publikum sass, an der Nase herumgeführt wurde. «Les

Fotos: B. Eglin

Gendarmes de St. Tropez» leitete musikalisch und als Film (1964) den zweiten Teil ein. Louis de St. Tropez wurde auf die Bühne gerufen und Bader scherzte mit ihm als Rüdi de Niederdorf. Danach referierte Plattner über «Vive la France», denn er genoss neben französisch auch Geschichte bei Thüring. Fast wie Empereur Napoleon ereiferte er sich auf der Bühne und bewies mit einem Experiment, dass es zwischen

Cancan in/im Niederdorf.

den Ausdrücken «Vive l’empereur» und «Pfyffelampeöl» keinen Unterschied gibt. Jetzt kam das Publikum in den Genuss eines Querschnitts durch bekannte französische Melodien. Mit der Verabschiedung von Dirigent Patrik Schlumpf und dem Marsch «C‘est la Vie» ging ein musikalisch hochstehender und sehr unterhaltsamer Abend seinem Ende zu. Der Musikverein bewies wieder einmal, dass man keine auswärtigen Conférenciers braucht,

wenn es aus eigenem Boden viel besser geht. Zum Abspann legte sich Präsident Bader nochmals voll ins Zeug. Wie eine «Berggeiss» stieg auch Claude nochmals vom Podest und kündigte das letzte Stück an: «Can Can» von Jacques Offenbach. Dazu tanzten vier Girls vom Moulin Rouge in Originalkostümen. Nach einer Zugabe und dem Baselbieter Lied wurde in der Halle und an der Bar bis nach Mitternacht weitergefeiert.

Herbergssuche – «Wir freuen uns auf den Besuch von Maria und Josef» Wer klopft an – Maria und Josef unterwegs – ab 29. November 2026 um 17 Uhr beginnt die Reise. Maria denkt oft an den Besuch des Engels und freut sich auf das Kind. Ihr Bauch ist schon ganz rund. «Josef, bald ist es mit unserem Kind so weit», sagt Maria. Doch dann kommt der Befehl, der Befehl des römischen Kaiser Augustus. Alle müssen in ihre Heimatstadt und sich

zählen lassen. Kann man Menschen zählen wie Schafe oder Geld? Doch es nützt alles nichts. Maria und Josef müssen aufbrechen und nach Bethlehem, ihrem Heimatort reisen. Ein weiter Weg liegt vor ihnen. Sie werden einige Tage unterwegs sein. Maria packt Orangen und frischgebackenes Brot in ihre Tasche, auch Windeln für das Kind. Josef nimmt seine Laterne mit. Früh am Morgen ge-

hen sie los. Schritt für Schritt. Marias Beine werden schwer, schon bald ist sie müde. Der Weg ist lang. Unterwegs reden sie viel miteinander und teilen ihre Fragen und Sorgen. «Was, wenn das Kind jetzt kommt? Wo finden wir Platz?» Josef sagt: «Mach dir keine Sorgen, liebe Maria. Gott sorgt für uns.» So oder ähnlich könnte es gewesen sein, als Maria und Josef unterwegs wa-

ren. Die beiden haben sich damals auf den beschwerlichen Weg gemacht. Heute machen sich unserer Krippenfiguren auf die Reise. Was werden sie erleben? Finden sie offene Türen, wenn sie anklopfen? Wer lädt die beiden zu sich ein? In jedem Haus bleiben die Krippenfiguren über Nacht und werden am nächsten Tag weitergereicht. Das ist unsere Idee. Wer macht mit?

Anmeldung bis Mittwoch, 25. November via SMS | WhatsApp auf die Nummer: 079 433 52 40 oder per E-Mail: s.brantschen@rkk-oberdorf.ch mit der Nachricht: «Wir freuen uns auf den Besuch von Maria und Josef» Melanie Goossen Katholische Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal


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Der Jodlerclub Spitzeflüeli begeistert einmal mehr Waldenburg Jodlerabend in der gut besetzten Turnhalle, zum Schluss wurde getanzt Am Samstag, 17. Oktober, fand in der Turnhalle Waldenburg der jährliche Jodlerabend des Jodlerklubs Spitzeflüeli Waldenburg statt. Unter dem Motto «Festumzug» spielten sie auf das diesjährige Eidgenössische Joderfest in Basel und dem anschliessenden Festumzug an. Einige Gäste standen schon erwartungsvoll vor den verschlossenen Türen. Sobald diese geöffnet wurden, konnte man sich mit dem feinen Menu Hackbraten und Knöpfli oder etwas Kleinem, zubereitet vom Küchenchef Ernst Heinimann verpflegen lassen. Die grosse

Halle war sehr gut besetzt, als der Jodlerklub uns mit dem Lied «Wach uf und sing» von Paul Müller-Egger auf den Abend einstimmte. Nach der Begrüssung durch den Präsidenten Jeremias Heinimann, durften man den Stimmen der Gastformation Yodelduett A-Stimmig lauschen. Berührend gaben sie bekannte Lieder wie «Rosmarie» oder «Scharlachrot» zum Besten. Hier wurde auf hohem Niveau und hochsensibel musiziert! Auch der Jodlerklub, unter der gekonnten Leitung der Dirigentin Sabine

Gemeinsam auf der Bühne: Der Jodlerklub Spitzenflüeli Waldenburg. Fotos: Roman Degen

Voranzeige Martini-Gottesdienst Sonntag, 8. November, 11 Uhr, Turnhalle Niederdorf

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langenbruck-Waldenburg-St. Peter Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck 062 390 11 52 pfarreramling@bluewin.ch Pfarrerin Sonja Glasbrenner 079 893 56 07 sonja.glasbrenner@posteo.de Manuela Wahl, Sekretariat Winkelweg 2, 4435 Niederdorf 077 470 29 30 sekretariat@ref-wb.ch www.ref-wb.ch

Agenda Sonntag, 1. November 10.00 Friedhof Waldenburg. Totengedenken mit Pfarrer Torsten Amling. Musikalische Begleitung durch die Musikgemeinschaft.

Mit Pfarrer Torsten Amling und Pfarrerin Sonja Glasbrenner. Anschliessendes Mittagessen und musikalische Unterhaltung. Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 15. November, 11 Uhr, Kirche Waldenburg Traktanden: 1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 7. Juni 2026/ 2. Kenntnisnahme des Finanzplans 2027 – 2030/ 3. Budget 2027/ 4. Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege - Vorschlag der Kirchenpflege: Frau Ursula Jenni/ 5. Ersatzwahl einer Revisorin/ eines Revisors - Vorschlag der Kirchenpflege: Frau Alena Müller/ 6. Informationen aus der Pfarrwahlkommission/ 7. Jahresbericht des Präsidenten/ 8. Jahresbericht aus dem Pfarramt/ 9. Varia Amtswoche 19. Oktober bis 13. Dezember: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52

Bader, zeigte sein Können und bezauberte mit seinen harmonischen Klängen. Wehmütig wurden wir zuerst durch das schöne Lied «Äti sing mit mir» von Bruno Mathys. Danach ging es über den Ozean mit Peter Rebers «D’Chinder vom Kolumbus». In der Pause konnten sich die Gäste nochmals kulinarisch verwöhnen lassen und sich an einem reichhaltigen Kuchenbuffet erfreuen. Und natürlich durften auch die Lösli nicht fehlen. Nach der 30-minütigen Pause ging es mit einem kleinen Einblick in den Fest-

umzug vom Eidgenössischen Jodlerfest in Basel weiter. Mit viel Witz und auch einem selbstgedichteten Schnitzelbangg führten, wie auch schon die Jahre zuvor, Pascal Regenass und Martin Baumgartner durch das Programm und sorgten so neben den schönen musikalischen Momenten für Abwechslung und viel Schmunzeln. Nachdem der Jodlerklub mit ihren letzten Liedern «Heizue» (Hans W. Schneller) und «Seele chli loh bambele loh» (Ruedi Bieri) das offizielle Pro-

Michael Bürgin, Martin Baumgartner, Pascal Regenass (v.l.).

Das Yodelduett A-Stimmig: Marina Kaufmann, Désirée und Ädu Gehri am Schwyzerörgeli.

ihrer Betreuungsperson. Wir singen gemeinsam einfache Lieder, beten, erleben eine Geschichte aus der Bibel, basteln, spielen, essen ein offeriertes Znüni und haben viel Spass zusammen. Das Vorbereitungsteam freut sich auf euch!

Für Kinder und Jugendliche Freitag, 30. Oktober 19.00 - 22.00 BLü13 Regio-Teenie-Club - Let’s Fätz, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Samstag, 31. Oktober 9.00 - 12.00 MBG Hölstein & die Minions - Kochchaos, wir treffen uns beim Kinderkarten Neumatt Samstag, 31. Oktober 14.00 - 17.00 Jungschi Bämbel - Vorbereitung Gottesdienst. Treffpunkt auf dem Chesiplatz Montag, 2. November 17.00 - 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Donnerstag, 5. November 9.30 - 10.30 Krabbelgruppe in Hölstein im Sunnewirbel

Veranstaltungen Anlässe Gebet in der Kirche Waldenburg Jeden Samstag, 9.00. Dauer ca. eine halbe Stunde Offenes Abendsingen Dienstag, 03. November, 19:00 Uhr in der Pfarrscheune Waldenburg. Musikalische Leitung und Auskünfte: Gabriela Freiburghaus, Tel. 076 546 62 19 Bibelgruppe Donnerstag, 05. November, 09:00 bis 10:30 Uhr, «Lesung des Johannesevangeliums». Pfarrscheune Waldenburg. Kontakt: Christine Pfister, Tel: 061 961 10 35 Frauengesprächsgruppe Donnerstag, 12. November, 09:00 bis 11:00 Uhr, Wir treffen uns zu einem gemütlichen Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus. Kontakt: Isabelle Werder, Tel: 061 961 82 48 Vokalensemble Proben am Dienstag, 20:00 bis 21:30 Uhr im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen: Gabriela Freiburghaus, 076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com.

lespresso Öffnungszeiten Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch, von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, 17.00 bis 19.00, Samstag, von 9.00 bis 12.00. www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Infos unter 061 961 01 55

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Silvia Bolatzki 076 458 58 98 s.bolatzki@ref-behoela.ch Pfarrer Raphael Hadorn 077 520 76 60 raphael.hadorn@ref-behoela.ch Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein 061 951 20 27 info@ref-behoela.ch www.ref-behoela.ch

Agenda Freitag, 30. Oktober 19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Sonntag, 1. November Reformationssonntag 10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit Pfarrerin Silvia Bolatzki und der Jungschi Bämbel. Am Flügel spielt Karin Jauslin. Reformationskollekte Dienstag, 3. November 9.30 Hölstein, Fiire mit de Chliine. Herzlich willkommen zum Kleinkindergottesdienst für Kinder von 0-4 Jahren zusammen mit

Baselbieter Reformierter Singtag 2026, Samstag, 31. Oktober Reformationstag, 9.30-18 Uhr, Liestal, Reformierte Kirche & Kirchgemeindehaus Martinshof. Ein Fest zum Reformationsjubiläum für Chöre und alle, die gerne singen. Mehr Infos und Anmeldung zu den Workshops unter www. refbl.ch. Um 17 Uhr (Stadtkirche) findet der gemeinsame Abschlussgottesdienst mit dem extra für diesen Anlass zusammengestellten ad-hoc-Chor statt. Jede Kirchgemeinde wurde vorgängig eingeladen, für diesen Chor zwei Personen zum Mitsingen zu melden. Marianne und Roland Schläfli werden unsere Kirchgemeinde in diesem Chor vertreten - vielen herzlichen Dank! Trauercafé Mittwoch, 4. November, 9-11 Uhr im Hofmattschulhaus in Tenniken. Ort für Begegnungen und Kraftquelle für alle, die Ähnliches erlebt haben. Kontakt: Christin Blatter, 078 942 50 78. Adventliches Recycling-Basteln Mittwoch, 4. November (14-16 Uhr) oder Donnerstag, 26. November (18-20 Uhr) oder Samstag, 28. November (14-16 Uhr) im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein (je maximal 8 Personen). Aus Wegwerf-Materialien wie PET, Tetrapack oder Gläser kreieren wir neue Deko-Objekte. Für alle ab 14 Jahren die gerne kreativ sind. Christin Blatter freut sich auf eine kreative Zeit mit euch! Anmeldung unter: christinblatter@bluewin.ch / 078 942 50 78

gramm beendeten, konnte sich das Publikum wieder verpflegen lassen und die tollen Gewinne bei der Tombola abholen. Das Schwyzerörgelitrio Schattsittämuser spielten zum Tanz auf. Mann und Frau liess sich nicht zweimal bitten und schwang fröhlich das Tanzbein. Es war einmal mehr ein musikalischer und kulinarischer erfolgreicher Abend. Freuen wir uns jetzt schon auf den nächsten Joderabend des Jodlerklubs Spitzeflüeli! Andrea Heinimann

Gemeinsam unterwegs

s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Donnerstag, 5. November. Alle Wanderbegeisterten sind herzlich eingeladen gemeinsam unterwegs zu sein. Wir werden an diesem Tag die Wolfsschlucht in Welschenrohr durchqueren und anschliessend das aussergewöhnliche Bärenloch aufsuchen. Details zur Route und zur Anmeldung finden Sie auf unserer Website. Bei Fragen melden Sie sich bei Pfarrer Raphael Hadorn, 077 520 76 60. Kollekte

Kinga Bär, Religionsunterricht k.baer@rkk-oberdorf.ch

Voranzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 7. November, 9.30, Kirche Hölstein. Kontakt: Roland Steinle, 061 951 10 83 Pastaplausch Sonntag, 8. November, 11.00 bis 15.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Buffet mit diversen Saucen, Kaffee und Kuchen. Preis nach eigenem Ermessen – die Einnahmen kommen der MBG Hölstein und der Jungschi Bämbel zugute. Mitteilungen HEKS-Weihnachtspäckliaktion Mit einem kleinen Päckli können Sie einem Kind, das weniger begünstigt ist, eine Weihnachtsfreude machen. Wir sammeln die Päckli an den Primarschulen in Bennwil, Hölstein und Lampenberg und im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Das kommt alles in ein Päckli: 1 Tafel Schokolade – 1 kleines Weihnachtsbaumkerzli (Alternative: eine Rechaud-Kerze) – 1 kleine Schachtel Farbstifte – 1 Block Papier (A4 oder A5) – evtl. persönliche Weihnachtskarte. Spätester Abgabetermin ist im Sunnewirbel am Donnerstag, 29. Oktober oder in den Schulen am Freitag, 30. Oktober. Vielen herzlichen Dank! Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30 Amtswochen 26. bis 8. November: Pfarrerin Silvia Bolatzki, 076 458 58 98

Annik Freuler, Diakonie, Jugend a.freuler@rkk-oberdorf.ch Melanie Goossen, Sekretariat sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30 Dienstag bis Donnerstag, 9.00 bis 11.30 www.rkk-oberdorf.ch

Agenda Donnerstag, 29. Oktober 14.00 KrabbelKäfer in der Arche Treff für KrabbelKinder und Eltern Freitag, 30. Oktober 10.30 Ökum. GrittGottesdienst 11.30 FriedensGebet 12.15 MittagEssen in der Arche Anmeldung bis Do. 16 Uhr 19.00 TaizéGebet in der Kapelle Hölstein Samstag, 31. Oktober 18.00 Santa Messa Sonntag, 1. November 17.00 Gedenkgottesdienst der Verstorbenen unserer Pfarrei mit SingWälle und MiniAufnahmen Kollekte: LaufeHuus Umtrunk nach dem Gottesidenst Montag, 2. November 9.30 SprachCafé in der Arche r Arc

Mitteilungen Gedenken an die Verstorbenen Liebe Familien, liebe Angehörige Mit Ihnen sind wir traurig und teilen Ihr Leid. Durch Gebet und Fürbitte wird den Verstorbenen gedacht. Im letzten Jahr in unserer Pfarrei verstorben: Viktor Amiet, Margrith Martha Dux, Rosa Kurth-Hümbelin, Beatrix Thelen, Eugen Kamber, Casimir Wyser-Casura, Margit Scheiblechner, Marino Sasso, Lotty Allemann, Elisabeth Aerni und Claudio Lupi.

Leiter/in Finanzen und Administration (40%) gesucht Alle Details zu unserer Vakanz finden Sie auf unserer Website www.rkk-oberdorf.ch/ news-archiv. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge Futtersteigweg 1a, 4436 Oberdorf

Sonntag, 1. November 10 Uhr, Kirche Diegten, Regionalgottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl, Pfr. R. Frische, Pfr. U. Dällenbach und Team. Mittwoch, 4. November 9 Uhr, Hofmattschulhaus Tenniken, Trauercafé.


Region Waldenburg Hölstein Ausblick Gemeindeversammlung Die nächste Gemeindeversammlung findet am Montag, 23. November, um 19.30 Uhr, in der Turnhalle Rübmatt statt.

Niederdorf Neue biometrische Identitätskarte ab dem 2. November erhältlich Blindtext Lorem ipsum. Ab dem 2. November ist die biometrische Identitätskarte (ID) erhältlich und kann nur beim Kantonalen Passbüro beantragt werden. Die bisherige nicht-biometrische ID, die vor dem 2. November ausgestellt wird, kann bis zum Ablaufdatum benutzt werden. Wie der biometrische Pass wird auch die biometrische ID mit einem Chip versehen sein, der die persönlichen Daten, ein Foto und zwei Fingerabdrücke enthält. Die auf dem Chip gespeicherten und digital signierten Daten schützen zusätzlich vor Fälschung und Identitätsdiebstahl. Zudem garantiert die biometrische ID, dass Schweizer Bürgerinnen und Bürger auch langfristig ohne Einschränkung innerhalb der EU reisen können. Für die Erfassung der Biometriedaten muss zwingend ein Termin an einem der Standorte des Passbüros (Hauptstandort Liestal oder Aussenstelle Basel-Stadt) vereinbart werden. Die Preise bleiben unverändert. Gemeinde stellt ab 2. November 2026 keine Identitätskarten mehr aus Infolge der vorgenannten Einführung der neuen biometrischen Identitätskarte nimmt die Gemeinde ab dem 2. November 2026 keine Identitätskartenanträge mehr entgegen. Ab diesem Zeitpunkt müssen sämtliche Identitätskarten – unabhängig davon, ob sie biometrisch sind oder nicht – beim kantonalen Passbüro beantragt werden. Termine Gemeindeversammlungen 2027 Der Gemeinderat hat die Termine für die Einwohnergemeindeversammlungen im Jahr 2027 festgelegt: 12. April, 21. Juni (Jahresrechnung 2026), 20. September und 22. November (Budget 2028). Herzliche Einladung zum IMW-Flash vom Industriemuseum Waldenburgertal – Ein Mann aus Liedertswil wollte fliegen Jakob Degen verliess als Kind das Waldenburgertal und wurde später als Flugpionier und Erfinder in ganz Europa bekannt. Der Schriftsteller Rolf von

ObZ

Siebenthal hat sich für seinen neuen historischen Roman «Der Erfinder» auf Degens Spuren begeben. Am 30. Oktober 2026 um 19.30 Uhr berichtet er im Allzweckraum Niederdorf mit Bildern von seinen Recherchen und Reisen. Rémy Suter liest dazu ausgewählte Stellen aus dem Roman. Eintritt frei. Kollekte. Anschliessend Bücherverkauf und Signierung durch den Autor. Platzzahl beschränkt. Im Anschluss an die Veranstaltung Apéro im Industriemuseum. Kreativ-Märt am 31. Oktober Der Kreativmärt findet dieses Jahr am 31. Oktober von 10 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle in Niederdorf statt. Bistro mit warmer Verpflegungsmöglichkeit.

Klassenkasse sammeln, damit sie dann ins Lager reisen können. Sie freuen sich bereits jetzt schon über jede Spende in der Suppenkasse. Über zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strasse und am Ende des Umzugs auf dem Pausenplatz der Primarschule würden wir uns sehr freuen! Das Primarschulteam Oberdorf

Entlang der Umzugsroute wird die Strassenbeleuchtung während des Umzugs ausgeschalten. Wir bitten um Verständnis! Räbeliechtliumzug in Oberdorf Der Gemeinderat Oberdorf schreibt die Parzelle 1400 am Talweg/Mittlerer Weg zum Verkauf aus.

OK Kreativ-Märt

Oberdorf Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 14. Oktober 1. Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. August 2026 wird genehmigt. 2. Die Versammlung genehmigt das totalrevidierte Wasserreglement. 3. Die Versammlung genehmigt das totalrevidierte Abwasserreglement. 4. Die Versammlung genehmigt den Nachtragskredit über 49 158.30 Franken inkl. MwSt. und die Schlussabrechnung für die Revision Zonenvorschriften Siedlung über 189 158.30 Franken inkl. MwSt. Die Beschlüsse 2, 3 und 4 unterliegen gemäss § 49 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist von 30 Tagen seit Beschlussfassung läuft am 13.11.2026 ab. Die Beschlüsse, die keinem Referendum unterstehen, werden mit dem Tag der Einwohnergemeindeversammlung rechtskräftig. Räbeliechtliumzug in Oberdorf Am Dienstag, 10. November findet der traditionelle Räbeliechtliumzug des Kindergartens und der Primarschule in Oberdorf statt. Der Umzug startet um 18 Uhr auf dem unteren Pausenplatz der Primarschule und endet nach etwa einer halben Stunde auf dem oberen Pausenplatz der Primarschule. Route: Weidentalweg – Baumgartenweg – Breitenweg – Trottenweg – Milcherweg – «Schnäggewegli» – Dorfmattstrasse – Schulstrasse - Primarschule. Für alle Anwesenden gibt es am Räbeliechtliumzug eine Suppe. Die Kinder der 5. Klasse werden die Suppe kochen und am Abend ausschöpfen. Sie möchten mit dieser Aktion bereits Geld für die

• Bauzone W3 • Parzellenfläche 1’543 m2 • Mindestpreis pro m² CHF 650.00 Verkaufsdokumentation inkl. Bieter-formular können unter info@bl-ober-dorf. ch bestellt werden. Auskünfte zur Parzelle erteilt der Leiter Bauwesen der Gemeinde Oberdorf (Tel: 061 965 90 94).

Waldenburg Herzlich willkommen, Catherine Regez Am 1. Dezember übernimmt Catherine Regez die Leitung der Gemeindeverwaltung Waldenburg mit einem Pensum von 80 Prozent. Frau Regez ist derzeit als Bereichsleiterin Gesellschaft und Mitglied der Geschäftslei-tung der Gemeinde Therwil tätig. Damit bringt sie wertvolle Führungs- und Verwal-tungserfahrung für ihre neue Aufgabe in Waldenburg mit. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam heissen Frau Regez bereits jetzt herzlich willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit. Wir wünschen ihr einen guten Start sowie viel Freude und Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Waldenburg

Langenbruck Adventsfenster 2026 Auch in diesem Jahr möchte der Frauenverein Langenbruck die Adventszeit in unserem Dorf verschönern. Haben Sie Lust ein Adventsfenster zu gestalten? Wir suchen für den 6., 9., 23. und 24. Dezember noch Mitwirkende. Anmeldungen mit Ihrem Wunschtag nimmt Marie-Louise Hartmann 079 756 99 93 gerne bis am

03.November entgegen. Wir würden uns freuen, alle 24 Fenster zu besetzen. Frauenverein Langenbruck.

Erstes Kürbisfest im Gerstel

• Kronenberg Marliese, Hintere Hüslimatt 3, 4438 Langenbruck • Müller Stefan, Bärenwil 191, 4438 Langenbruck • Rossi Claudio, Hintere Hüslimatt 1, 4438 Langenbruck Die Ersatzwahl für den freien Sitz im Gemeinderat wurde auf den 29. November festgelegt. Weitere interessierte Personen dürfen sich bei Fragen zum Amt eines Gemeinderates gerne bei der Gemeindeverwaltung oder beim Vizepräsidium melden. Die Stille Wahl ist gem. Art. 5 der Gemeindeordnung ausgeschlossen. Wählbar sind sämtliche stimmberechtigte Personen von Langenbruck. Weitere Kandidaturen werden fortlaufend bekannt gegeben. Werbung und Wahlkampf sind Sache der Kandidierenden. Wassersparen Trotz des Regens hat sich unser Grundwasser noch nicht erholt. Aus diesem Grund gelten weiterhin die angeordneten Sparmassnahmen und Verbote. Feuerverbot Das Feuerverbot im Wald und an Waldrändern wurde per 22. Oktober 2026 vom Kanton aufgehoben.

Was läuft in Langenbruck Donnerstag, 29. Oktober Tag der Pausenmilch, Frauenverein, Schule, 10 Uhr Jeden Montag • Stricknachmittag für alle, Vereinslokal 14 bis ca. 17 Uhr • Yoga, Schnuppernde jederzeit willkommen, Revue 19 bis 20.15 Uhr Jeden Dienstag • Krabbelgruppe, Vereinslokal 9 bis ca. 11 Uhr Jeden Mittwoch • Yoga mit und auf dem Stuhl, Revue 10 bis 11 Uhr • Family-Fit, mit Musik, Spannung und Kraft, CHF 12.–/Lektion, Turnhalle, 20 bis 21.15 Uhr Jeden Donnerstag • Kaffitreff für alle, Vereinslokal 9.45 Uhr • Aktiv und beweglich mit 60+, Turnhalle 9.15 bis 10.15 Uhr

Bäume, Hecken und Sträucher zurückschneiden

Bei Regen und Schnee hängen Äste deutlich tiefer als bei trockenem Wetter. Das Schnittgut kann über die ordentliche Grüngutabfuhr entsorgt werden. Die

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Kandidaturen Gemeinderat Es haben sich bis anhin folgende Personen für den freien Sitz gemeldet und bieten ihre Dienste für das Amt des Gemeinderates an:

Gemeinde Waldenburg

Bäume, Hecken und Sträucher entlang von Strassen, Trottoirs und Fusswegen dürfen den Verkehr weder behindern noch gefährden. Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer werden gebeten, ihre Bepflanzungen bis spätestens Montag, 9. November, zurückzuschneiden. Bitte beachten Sie: • Lichte Höhe von mindestens 4,50 m über der Fahrbahn und 3,00 m über Trottoirs und Fusswegen freihalten. • Keine Äste in den Fahrbahn- oder Trottoirbereich ragen lassen. • Strassenbeleuchtung, Signale und Verkehrsschilder müssen gut sichtbar bleiben. • Morsche Äste entfernen, die bei Sturm oder Schneelast herabfallen können.

Donnerstag, 29. Oktober 2026

nächsten Abfuhrdaten sind (gemäss Abfallkalender 2026): • 30. Oktober, Grüngut • 5. November, Baumschnitt • 27. November 2026, Grüngut Besten Dank für Ihre Mithilfe. Gemeinderat Waldenburg

Die Namensgeber des Festes.

Foto: zVg

Was für Wetterprognosen für das erste Kürbisfest vom Samstag, 17. Oktober, des Frauenvereins Waldenburg! Regen, Regen und nochmals Regen. Da kam schon kurz die Frage auf, ob am Ende wohl mehr Helferinnen und Helfer als Gäste den Weg in den «Gerstel» finden würden. Doch unter dem Motto «Machen wir das Beste draus!» liess sich das OK nicht entmutigen. Mit viel Einsatz wurde ein Crêpe-Wagen organisiert, ein Raclette-Stübli, eine gemütliche Kaffeeecke, ein Marktstand, zwei grosse Zelte und sogar eine beheizte Festhütte aufgebaut und liebevoll dekoriert. Trotz der wenig vielversprechenden Wetterprognosen war alles bereit für ein gemütliches Fest mit kulinarischen Genüssen, musikalischer Unterhaltung und einem abwechslungsreichen Programm für Gross und Klein. Ob die attraktiven Tombolapreise, die tollen Darbietungen der Musikschule beider Frenkentäler, die Volksmusik von «abap» oder der musikalische Auftritt von Janis Eric Thommen, bekannt als «Jet» und aktueller Teilnehmer von «The Voice of Germany», zum Erfolg beitrugen? Oder waren es doch die feinen Kürbisgerichte, das Kürbisbier vom Leue oder die vielfältigen Attraktionen für die kleinen Gäste wie Ponyreiten, Kinderschminken oder der Kürbis-Schnitz-Wettbewerb mit Siegerehrung? So genau lässt sich das Erfolgsrezept auch für das OK nicht bestimmen. Eines steht jedoch fest: Das erste Kürbisfest war ein voller Erfolg! Trotz der Wetterkapriolen fanden zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Weg nach Waldenburg und trugen zu einem rundum gelungenen Anlass bei. Das OK des Frauenvereins Waldenburg bedankt sich von Herzen bei allen Festbesucherinnen und Festbesuchern, den zahlreichen fleissigen Helferinnen und Helfern, den grosszügigen Sponsorinnen und Sponsoren sowie Gönnerinnen und Gönnern und allen beteiligten Dienstleistern. Dank ihrer Unterstützung, ihres Engagements und ihrer tatkräftigen Mithilfe wurde das erste Kürbisfest zu einem unvergesslichen Tag. Der Frauenverein Waldenburg sagt herzlichen Dank – und bis zum nächsten Mal! Manuela Aebi-Birrer,

Abfuhrmöglichkeit

Sponsoring-Verantwortliche, OK Kürbisfest, Frauenverein Waldenburg

von Baum- und Strauchschnitt am Donnerstag, 5. November Anmeldungen sind erbeten bis Montag, 2. November, 17 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung (061 965 96 00 oder per Mail an gemeinde@waldenburg.ch) Verspätete Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden!

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Jeder Wasserhahn zählt Im Bericht über die Einwohnergemeindeversammlung Oberdorf vom 14. Oktober (ObZ vom 22. Oktober) war von einem Schulhausneubau die Rede. Ein Neubau ist nicht geplant. Es geht um die Brandschutzertüchtigung der beiden Schulhäuser, des Primarschulhauses und des Neumattschulhauses. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. ObZ


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Reise-Reportage

ObZ

Donnerstag, 29. Oktober 2026

19

Via Francigena – Pilgern in Bella Italia Teil 2 Auf dem Weg nach Rom durch Kampanien und das Latium ten von Rom nach Brindisi und dienten militärisch der schnellen Truppenverlegung und wirtschaftlich als wichtige Handelsachse. Die heutige Staatsstrasse Via Appia Nuova folgt in weiten Teilen der antiken Route. Sie überdeckt oft den historischen Strassenverlauf. An einigen Stellen ist diese Römerstrasse aber noch in ihrem ursprünglichen Zustand. Ich pilgere auf Steinen, die vor 2’300 Jahren verlegt worden sind.

Fritz Kammermann, Lausen

So wie der erste Teil meiner diesjährigen Pilgerreise mit einem frühlingshaften Apulien in Verbindung steht, so erlebe ich den zweiten Teil in Kampanien und im Latium mit heissen Sommertemperaturen. Obwohl es nach meiner Sommerpause in der Schweiz bereits September ist, herrschen bei meiner Ankunft in Benevento immer noch 35 Grad. Erst gegen Ende des Monats wird die Hitze langsam nachlassen. Benevento ist eine geschichtsträchtige Stadt im Hinterland von Neapel. Abseits der grossen Touristenströme findet man hier ein authentisches Italien und dazu viele Überreste von Bauten aus zwei Jahrtausenden. Darunter der Arco di Traiano aus dem Jahr 114 n. Chr., der den Beginn der antiken Handelsstrasse Via Traiana markiert. Die Stadt liegt im Apennin, dem über tausend Kilometer langen Gebirgszug durch ganz Italien. Meine Pilgerstrecke führt jetzt nicht mehr entlang dem Meer sondern verläuft im Landesinnern und immer wieder über kleinere und grössere Erhebungen. Das fordert Energie speziell bei den hohen Temperaturen am Nachmittag. Die schönste Vase der Welt Das mittelalterliche Montesarchio liegt auf einem Hügel über der heutigen modernen Stadt. Neben dem trutzigen Turm einer alten Burganlage finde ich

Giardino di Ninfa – ein Landschaftsgarten wie aus einem alten Gemälde.

ein interessantes Museum. Die Ausstellung zeigt unzählige sogenannte KraterVasen, Grabbeigaben jener Epoche. Eine davon erhielt von renommierten Kunsthistorikern das Prädikat «il vaso più bello del mondo» - die schönste Vase der Welt. Mit ihr ist eine regelrechte Krimi-

nalgeschichte verbunden. Darüber werde ich an meinen Vorträgen mehr erzählen können. Bella Italia Italien besticht durch viele Orte und Städte mit historischem Kern, wo man

Fotos: F. Kammermann

auf enge Gassen, kleine Plätze und beeindruckende Fassaden trifft. Zeugen der römischen Vergangenheit, wie die Ruinen von Foren, Thermen und Amphitheatern, sind ebenfalls in fast jeder mittelalterlichen Stadt anzutreffen. Ganz zu schweigen von den unzähligen Kirchen und Kathedralen, die einem mit ihrer Pracht manchmal fast den Atem nehmen. Mein Weg durch Kampanien und später durch das Latium führt durch ausgedehntes Landwirtschaftsgebiet. Alte Olivenhaine herrschen aber neben modernen Gemüse- und Obstplantagen immer noch vor. Dem Pilger bietet sich viel Abwechslung und vor allem viel Historisches. Ich spüre fast den Puls der Geschichte. Nicht unerwähnt bleiben darf die Küche Italiens. Und das ist längst nicht nur Pizza und Pasta – auch wenn selbstverständlich vorherrschend und unglaublich köstlich in allen Variationen. Ich habe einen Klassiker der süditalienischen Küche versucht: Fave e Cicoria – Zichoriee auf Püree von weissen Bohnen. Hervorragend.

Pilgerpause Nach zwei Wochen und nahezu dreihundert Kilometern mache ich einen Stopp in Neapel. Die Hauptstadt des einstigen Königreichs beider Sizilien wird von zehntausenden von Touristen besucht. In den Gassen ist es richtig eng. Ich entfliehe ins dreissig Kilometer entfernte Caserta. Dort hat 1752 der damalige Bourbonen König den Bau einer königlichen Schlossanlage in Auftrag gegeben. Die Reggia di Caserta, ganz im Stil von Versailles. Die Ausmasse der Gebäude sind gigantisch und auch der Park misst an seiner Hauptachse rund drei Kilometer. Die Sommerhitze, die jetzt langsam zurückgeht, hat die Landschaft braun gefärbt. Jetzt reifen die Oliven und die Weintrauben. Italienischer Wein aus dem Süden des Landes hat zu Recht einen hervorragenden Ruf. Stille Oasen Die religiöse Verwurzelung Italiens zeigt sich nicht nur anhand vieler Kirchen sondern auch an kleineren und grösseren Klosteranlagen. Das bescheidene Monastero di San Magno oder die beeindruckende Abtei Fossanova haben mich sehr berührt. Ich bin in stiller Einkehr etwas länger geblieben. Eine absolute Besonderheit ist der Landschaftsgarten Giardino di Ninfa, der angeblich romantischste Garten der Welt. Die paradiesische Anlage wurde von einer Adelsfamilie auf den Ruinen einer verlassenen mittelalterlichen Stadt aus dem 14. Jahrhundert erschaffen. Farbenprächtige Kletterrosen, Glyzinien und über tausend exotische Pflanzenarten umschlingen die alten Stadtmauern, Kirchenruinen und den markanten Festungsturm.

Von der Adelsfamilie Caetani auf den Ruinen einer mittelalterlichen Stadt angelegt.

Die Via Appia, die Königin aller Strassen, angelegt im 3. Jhd. vor Chr.

Rom – die ewige Stadt Beim Vorbeigehen am päpstlichen Sommerpalast in Castel Gandolfo wird mir bewusst, dass es nicht mehr weit ist bis zu meinem Ziel. Als Pilger mit Rucksack wandere ich durch die geschäftige Grossstadt Rom, einst Nabel der Welt. Bald habe ich die Engelsburg erreicht und dann geht der Blick nach links. In einiger Entfernung erkenne ich den Petersdom. Hunderte von Menschen sind auch heute hier auf dem Petersplatz versammelt und stehen in langen Schlangen an für einen Besuch der Basilica di San Pietro. Mit meinem Pilgerausweis darf ich an den Reihen vorbei direkt ins Pilgerbüro, wo ich meine Urkunde in Empfang nehmen kann. Anschliessend darf ich an der Schweizer Garde vorbei ohne weitere Umwege in die Peterskirche. Es gibt noch viel mehr zu erzählen über meine Wanderung durch den Süden Italiens vom Absatz bis zur Hauptstadt. Vorträge mit vielen Bildern sind auf April geplant.

Die stattliche Abbazia Fossanova bei Priverno.

Die schönste Vase der Welt. Grabbeigabe aus dem 3. Jhd. vor Chr. Der Raub der Europa durch Zeus in Gestalt eines weissen Stiers.

Das Ziel erreicht nach rund 1100 Kilometern zu Fuss.

Auf der Via Appia Die Via Appia gilt als Königin aller Strassen und ist mit Regina Viarum bezeichnet. Baubeginn war im Jahr 300 vor Christus. Fünfhundert Kilometer führ-

Das bescheidene Monastero San Magno in der Nähe von Fondi.

Fave e Cicorie – Bohnenpürree mit Zichoriee – schmeckt herrlich.


Veranstaltungen

ObZ Donnerstag, 29. Oktober 2026

Das der

Chor con fuoco, Ulrike Noffke, Leitung Ensemble totalVocal, Julia Palac, Leitung

20

Marktnotiz

22 neue Elektro-LKW für OTTO’S

Thomas Weiss, Perkussion Theresa Ortner, Flöte Luca Vito, Sprecher

7. November 2026, 19.30 Uhr reformierte Kirche Langenbruck

8. November 2026, 17.00 Uhr reformierte Kirche Gelterkinden

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Eintritt: Kollekte

G ER EBE B ÖZ BU

14 der 22 neuen Elektro-LKW am Hauptsitz in Sursee.

Auch in diesem Jahr bei uns:

vom 1. – 30. November 10 % Rabatt auf alle Kerzen (ausgenommen Amnestykerzen) claro Weltladen Gelterkinden Bohnygasse 3 4460 Gelterkinden Tel. 061 981 43 46

OTTO’S ersetzt seine gesamte Lastwagenflotte durch 22 vollelektrische Mercedes-Benz eActros 600. Damit setzt der familiengeführte Detailhändler ein starkes Zeichen für nachhaltige Logistik. Vom Hauptsitz in Sursee werden täglich über 140 Filialen in der ganzen Schweiz beliefert. Die neuen Fahrzeuge verfügen über eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern pro Batterieladung und decken damit

Metzgete im

rund 80 Prozent aller täglichen Transporttouren ab. Geladen werden die LKW am Hauptsitz, wobei ein grosser Teil des Stroms aus den eigenen Photovoltaikanlagen stammt. «Mit der vollständigen Elektrifizierung unserer Lastwagenflotte erreichen wir einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Logistik», sagt CEO Mark Ineichen.

Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter thomas.stadler@chmedia.ch, Tel. 058 200 57 73.

Rössli Oberdorf 5. - 8. November 061 599 02 03

roessli-oberdorf.ch

Sperlingskauz Stefan Bachmann Bild: Bild: Stefan Bachmann

Mittwoch, 11. November 2026 Einladung zum Vortragsabend: «Sperlingskauz» Zeit: 20.00 – 21.30 Uhr Ort: Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8, Gelterkinden Referent: Nicolas Strebei: Leiter Situation der Vogelwelt, Vogelwarte Sempach Der Sperlingskauz (Glaucidium passerinum) ist die kleinste Eule Europas – klein, wendig und überraschend wehrhaft. Obwohl er oft unentdeckt bleibt, verrät er sich im Frühjahr und Herbst manchmal durch seinen charakteristischen Gesang. Erfahre an diesem Vortragsabend mehr über die faszinierende Lebensweise, die besonderen Verhaltensweisen und den Lebensraum dieses geheimnisvollen Waldkauzes im Baselbiet.

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Öffentliche Besichtigung: Dienstag, 3. November 2026, 15.00 – 16.00 Uhr


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ObZ vom 29. Oktober 2026 by AZ-Anzeiger - Issuu