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LBA 24 / 2026 vom 18. Juni

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Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

Leutwil und Dürrenäsch schreiten Richtung Traualtar

Leutiwl Eine mögliche Fusion der beiden Gemeinden löste in Leutwil keine Diskussionen aus. Der Gemeinde ist ihre angespannte Situation bewusst.

■ ANJA SUTER

SALZKORN

Abseits

Georg Me tg er

Gemeindeammann Lukas Spirgi wirkte am Abend dieser Gemeindeversammlung fast ein wenig verdattert. Soeben hatte er 64 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern präsentiert, wieso der Gemeinderat sich für einen Kredit für die Abklärungen eines Zusammenschlusses mit Dürrenäsch ausspricht. Anschliessend erwarteten den Gemeinderat weder eine Diskussion noch Fragen zum Projekt. Das dürfte vor allem daran liegen, dass die Sachlage sehr klar ist. Oder wie es Spirgi ausdrückte: «Noch steht uns das Wasser nicht zum Hals, aber in vier bis fünf Jahren wird die finanzielle Situation in der Gemeinde schwierig.»

und Dürrenäsch werden die Fusionsbestrebungen vertiefen. Foto:

Nun tschutten sie also wieder. Seit einer Woche läuft ennet dem grossen Teich die 23. Fussball-Weltmeisterschaftsendrunde, offiziell «Fifa World Cup» geheissen. Scheinbar versammelt sich die gesamte Menschheit vor Bildschirmen, um die total 104 Spiele zu verfolgen. Zweimal elf Männer, die einem Ball hinterherjagen, als modernes Lagerfeuer der Erde. Die Befürchtung, dass der sportliche Gehalt des Anlasses mit der monetär bedingten Aufplusterung auf 48 teilnehmende Nationalteams auf das Niveau eines globalen Grümpelturniers tauchen könnte, hat sich bisher nicht bestätigt.

In jenen 48 Ländern, deren Vertretungen den Sprung an die Endrunde geschafft haben, dominiert aktuell, also bis zum Ausscheiden, der Tunnelblick. Die Medien berichten in erster Linie über ihre eigene Nationalelf und deren Umfeld. Hat der Zeugwart im Vorbereitungscamp eine Erkältung eingefangen? Zwickts den dritten Torwart in der Wade?

Leutwil braucht mehr Stabilität Doch Leutwil kämpft nicht nur mit dem Geld. Auch die politische Stabilität gerät regelmässig ins Wanken. Nach dem Tod von Gemeinderätin Brigitta BaumannSuter im April gibt es zwei vakante Sitze im Rat. Die Erfahrung, dass diese schwer zu besetzen sind, hat Leutwil bereits in den letzten Jahren machen müssen. Zudem sprach der Gemeindeammann auch den politischen Einfluss der Gemeinde an. Diese sei derzeit sehr klein, nach einer Fusion mit Dürrenäsch würde die Situation wieder andcccccccccers aussehen. «Wir sind überzeugt, dass wir durch diesen Zusammenschluss stärker werden und künftig effizienter arbeiten können», erklärte er. Dabei sprach Spirgi auch die Möglichkeit einer Fusion mit mehreren Gemeinden an. «Ich sehe die Fusion von zwei Gemeinden als ersten Schritt. Wir wissen nicht, was in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren passiert.» Fakt sei aber, dass die Zusammenarbeit zwischen Leutwil und Dürrenäsch bereits heute gut betreffend Schule und Feuerwehr funktioniere.

Doch nicht nur der Gemeinderat ist an einer Fusion interessiert, auch der Kanton unterstützt das Vorhaben – auch finanziell. Der erste Entscheid zur Fusion ist gemäss Leutwiler Gemeinderat für die Gemeindeversammlungen 2028 vorgesehen. «Wenn wir das Geschäft für die Gmeind traktandieren, unterstützt der Kanton uns mit 35000 Franken.» Stimmen beide Gemeinden der Fusion zu, kommt es zu einem obligatorischen Referendum. Die Urnenabstimmung ist derzeit für Frühling 2028 vorgesehen. Sagen sowohl Leutwil als auch Dürren äsch Ja zum Zusammenschluss, gibt es nochmals Geld vom Kanton. «Bei einem Ja können wir mit einem Fusionsbeitrag von 3,5 Millionen Franken für beide Gemeinden rechnen», erklärte Spirgi. Da-

mit wären sowohl Leutwil als auch Dürrenäsch nicht mehr verschuldet. Nach diesen Ausführungen äusserte sich ein Votant doch noch zum Geschäft. «Ich möchte mich recht herzlich beim Gemeinderat bedanken. Ich bin von diesem Geschäft überzeugt und hoffe, möglichst viele stimmen dem zu», erklärte er. Seiner Hoffnung folgten alle anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Der Projektierungskredit von 80000 Franken wurde ohne Gegenstimmen angenommen. Nach dem verkündeten Resultat gab es Applaus. Und auch vom Nachbardorf Dürrenäsch gab es gute Nachrichten. Gemeindeammann Joseph Willi schickte Spirgi einen Daumen nach oben. Dürrenäsch hat dem Fusionskredit ebenfalls zugestimmt.

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Ansonsten treibt der Chauvinismus vor den Fernsehgeräten, wie bei allen Meisterschaften, fröhliche Urständ. Irgendwann wurde es dem ehemaligen Sportredaktor zu viel und ich boykottiere die Partien der Schweiz weitgehend und erfahre von der 1:1-Startniederlage gegen Katar erst mit Verzögerung. Ich verlagerte meine Sympathien in unser südliches Nachbarland. Nun, Italien fiel sogar durchs aufgestockte 48er-Raster und steht in Amerika im Abseits. Spott hatten nicht nur die Spieler und Verantwortlichen der italienischen Squadra auszuhalten, sondern auch ich in meinem persönlichen Umfeld. Nun, «wir» sind nicht dabei. Also bin ich neutral und verpasse heute Donnerstag die zweite Partie der Schweiz gegen Italien-Bezwinger Bosnien und Herzegowina. Ich freue mich stattdessen auf ein Bankett mit mittelalterlicher Musik im Hof von Schloss Hallwyl.

Fritz Thut, ehemaliger Redaktionsleiter

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Fritz Thut
Leutwil
Raphaël Dupain / CH Media

Baugesuch

Bauvorhaben: BG 2026-0047; Sanierung

Gebäudehülle und Wohnungen MFH

Bauherrschaft: ACP Invest AG c/o Qualis AG Neuhofstrasse 5a 6340 Baar

Bauplatz: Dufourstrasse 1/3/5/7, 5600 Lenzburg, Parz. Nr. 2548

Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg und zusätzlich in digitaler Form unter www.lenzburg.ch vom 19. Juni bis 20. Juli 2026.

Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen.

Stadt Lenzburg, Bau & Umwelt Der Stadtrat

•Hauswartung

•Solarreinigung

•FensterundStoren

In

Impressum

Gegründet 1901

Gegründet 1866

Ortsbürgergemeindeversammlung

An der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 8. Juni 2026 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

1. Das Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 1. Dezember 2025 wurde genehmigt.

2. Aufnahme in das Ortsbürgerrecht:

· Dennys Mayer, von Lenzburg AG und Gaiserwald SG und Linda Herzog, von Lenzburg AG und Beromünster LU, mit der gemeinsamen Tochter Ella Charlotte, von Lenzburg AG und Gaiserwald SG

· Edith Frischknecht geb. Toma, von Lenzburg AG und Kaltbrunn SG

· Thomas Card Royston Albrecht, von Lenzburg AG und Winterthur ZH

· Matthias Reto Horisberger mit den Kindern Gianna Livia, Mauro Flurin und Joris Nicolas, alle von Lenzburg AG und Auswil BE

· Philippe Minnig mit seiner Tochter Elena Leonor, beide von Lenzburg AG, Bitsch VS und Riederalp VS

3. Der Jahresbericht und die Rechnungen der Ortsbürgergemeinde sowie der Forstdienste Lenzia für das Jahr 2025 wurden einstimmig genehmigt.

Veröffentlichung der Ortsbürgergemeindeversammlungsbeschlüsse vom 12. Juni 2026

Gestützt auf § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden inVerbindung mit § 26 Abs.2 des Gemeindegesetzes werden die Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 12. Juni 2026 veröffentlicht. Hinsichtlich der dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse kann zwecks Einreichung eines Referendumsbegehrens bei der Abteilung Kanzlei eine Unterschriftenliste unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden.

Sämtliche Beschlüsse der Ortsbürgergemeinde wurden positiv und endgültig gefasst. Es handelt sich um folgende Traktanden:

1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 13. Juni 2025

2. Rechenschaftsbericht 2025

3. Ortsbürgerrechnung 2025

4.Beratung und Genehmigung des Budgets 2027 Staufen, 18. Juni 2026

Baugesuch

Bauherr: Dejan und Nadine Paunovic Bündtenweg 1, 5704 Egliswil

Bauobjekt: Egalisierung Terrain und Erstellung einer Stützmauer (ohne Profilierung)

Bauplatz: Bündtenweg, Parzelle Nr. 463

Auflage: vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026 in der Gemeindekanzlei Egliswil und der Abteilung Bau, Planung und Umwelt in Seon

Zusätzliche

Bewilligung: keine

Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5704 Egliswil, einzureichen.

Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherr: Einwohnergemeinde Egliswil

Baugesuch

Bauherr: Sandra Hauri

Ammerswilerstrasse 4 5704 Egliswil

Bauobjekt: Dachsanierung mit PV-Anlage

Bauplatz: Ammerswilerstrasse 4 Parzelle Nr. 515

Zus. Bewilligung: keine

Auflage vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026 in der Gemeindekanzlei Egliswil und der Abteilung Bau, Planung und Umwelt in Seon Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5704 Egliswil, einzureichen.

Der Gemeinderat

Einbürgerungsgesuch

Folgende Person hat bei der Gemeinde Egliswil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

– Krasniqi,Viola, w, 2004, Kosovo, Seonerstrasse 8, 5704 Egliswil

Die Beschlüsse Ziffer 1 und Ziffer 2 unterliegen nicht dem fakultativen Referendum. Dem Beschluss Ziffer 3 haben weniger als ein Fünftel der 537 stimmberechtigten Ortsbürgerinnen und Ortsbürger beigepflichtet. Dieser Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist läuft am 20. Juli 2026 ab. Der Stadtrat

Gemeinderat

Baugesuch

Gegründet 1922 Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen.

Zusatzverteilung: Beinwil am See und Bettwil.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG

Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg

www.lba.chmedia.ch

Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

Erscheinungsweise

1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag

Auflage

40 185 Ex. (Wemf-beglaubigt 2024) Verlagsleitung

Stefan Biedermann

stefan.biedermann@chmedia.ch

Telefon 058 200 58 10

Redaktion

E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch

Telefon 058 200 58 12

Redaktionsleitung: Rinaldo Feusi (rf) rinaldo.feusi@chmedia.ch

Redaktorin: Romi Schmid (rsc) romi.schmid@chmedia.ch

Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Verena Schmidtke (VSc), Debora Hugentobler (DHu), Julia Anliker (JAn), Carolin Frei (CFr), Karin Jakob (KJa), Alexander Studer (ASt), Andreas Walker (awa) Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi)

Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr

Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge

Inserateabteilung

E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch

Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21

Verkaufsleitung: Claudia Marti

claudia.marti@chmedia.ch Telefon 058 200 58 67

Verkaufsmitarbeiterin: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28

Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 9 Uhr)

Abo-Service und Zustellung

E-Mail: abo@chmedia.ch

Einwohnerrat

4. Sitzung des Einwohnerrats (öffentlich) am 25. Juni 2026, 19.30 Uhr, in der Aula Bleicherain

Traktanden:

1. Mitteilungen

2. Vorzeitige Inpflichtnahme und Vereidigung

Fabian Bertschinger (FDP)

3. Gesuche um Zusicherung des Gemeindebürgerrechts

4. Jahresbericht und Rechnungen Einwohnergemeinde 2025 5. Postulat; SP, Grüne, GLP,Veloverbindung Schützenmatte-Bahnhof; Überweisung

6. Ringstrasse; Verlängerung; Kreditabrechnung; Genehmigung

7. Schriftliche Anfrage SP; Digitale Souveränität der Stadt Lenzburg; Beantwortung des Stadtrats

8.Varia

Das Einwohnerratspräsidium

Die Stadtkanzlei stellt interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern die Einwohnerratsvorlagen auf Verlangen gerne zur Verfügung. Diese sind auch im Internet unter www.lenzburg.ch abrufbar.

Bauherrschaft: Wacker Holzbau GmbH Oholten 25, 5703 Seon Bauvorhaben: Ersatzneubau EFH Standort: Parzelle Nr. 973, Neudörfli 7 Öffentliche Auflage vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes, schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden.

Bauverwaltung Staufen

Baugesuch

Baugesuch Nr.: 2026-0022

Bauherrschaft: Margrit und Christoph Widmer Kulmerweg 10 5603 Staufen

Bauvorhaben: Ersatzneubau EFH

Standort: Parzelle Nr. 972, Neudörfli 6

Öffentliche Auflage vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes, schutzwürdiges Interesse geltend machen kann. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden.

Bauverwaltung Staufen

Baugesuch

Baugesuch

Bauvorhaben: BG 2026-0044; Ersatz Gasheizung durch Wärmepumpe Luft/Wasser aussenaufgestellt

Bauherrschaft: René und Brigitte Weiss, Wolfsackerstrasse 20, 5600 Lenzburg

Bauplatz: Wolfsackerstrasse 20, 5600 Lenzburg, Parz. Nr. 852

Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg und zusätzlich in digitaler Form unter www.lenzburg.ch vom 19. Juni bis 20. Juli 2026. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen.

Stadt Lenzburg, Bau & Umwelt Der Stadtrat

Bauherrschaft: Genossenschaft Migros Aare Industriestrasse 20 3321 Schönbühl

Bauvorhaben: Mieterausbau Migros Supermarkt

Standort: Parzelle Nr. 906

Aarauerstrasse 60b

Zusätzl.

Bewilligung: Departement Bau,Verkehr und Umwelt,Abteilung für Baubewilligungen,Aarau

Öffentliche Auflage vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Legitimiert zur Einwendung ist nur, wer ein eigenes, schutzwürdiges Interesse geltend machen kann.Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden.

Bauverwaltung Staufen

Mitteldorfstrasse 3 5704 Egliswil

Bauobjekt: Pétanque-Feld

Bauplatz: Bündtenweg, Parzelle Nr. 545

Auflage: vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026 in der Gemeindekanzlei

Egliswil und der Abteilung Bau, Planung und Umwelt in Seon

Zusätzliche

Bewilligung: keine

Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5704 Egliswil, einzureichen.

Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherr: Erbengemeinschaft Fritz Suter, Häbniplatz 1 5704 Egliswil

Bauobjekt: Energetische Steildachsanierung (ohne Profilierung)

Bauplatz: Häbnigasse 5,Parzelle Nr.232

Auflage: vom 19.6.2026 bis 20.7.2026 in der Gemeindekanzlei Egliswil und der Abteilung Bau, Planung und Umwelt in Seon

Zusätzliche

Bewilligung: keine Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5704 Egliswil, einzureichen. Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherr: François Wipf Gässli 2, 5704 Egliswil

Bauobjekt: Neubau Spielturm mit Rutsche und Schaukeln

Bauplatz: Gässli, Parzelle Nr. 501

Auflage: vom 19.6.2026 bis 20.7.2026 in der Gemeindekanzlei Egliswil und der Abteilung Bau, Planung und Umwelt in Seon

Zusätzliche

Bewilligung: keine

Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5704 Egliswil, einzureichen.

Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherr: Einwohnergemeinde Egliswil, Mitteldorfstrasse 3 5704 Egliswil

Bauobjekt: Neubau Quellwasserpumpwerk Mühlematt

Bauplatz: Eichholzstrasse Parzelle Nr. 715

Auflage: vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026 in der Gemeindekanzlei Egliswil und der Abteilung Bau, Planung und Umwelt in Seon

Zusätzliche

Bewilligung: Departement Bau,Verkehr und Umwelt; Abteilung für Baubewilligungen

Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5704 Egliswil, einzureichen. Der Gemeinderat

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Egliswil (Mitteldorfstrasse 3, 5704 Egliswil) eine schriftliche Eingabe zu den oben aufgeführten Personen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Personenunterführung Kornweg –Einbau Deckbelag

Die Cellere Bau AG wird die Abschlussarbeiten im Zusammenhang mit der Personenunterführung Kornweg ausführen und den Deckbelag einbauen.

Aus diesem Grund müssen die Schulstrasse bei der Einmündung Blumenrain/Kornweg, der Kornweg und die Dottikerstrasse 3 bis 11 (gutes Wetter vorausgesetzt) für sämtlichen Verkehr von Dienstag, 30. Juni 2026, 7.00 Uhr, bis Mittwoch, 1. Juli 2026, 7.00 Uhr, gesperrt werden. Zu Fuss sind die Liegenschaften jederzeit erreichbar.

Die Umleitung für Fussgänger und Velofahrer zum Eisplatz oder in den Wald erfolgt über den Dahlienweg, das Berghölzli und den Bändliweg. Das Befahren der Waldwege mit Motorfahrzeugen ist nur mit Bewilligung des Gemeinderates zulässig.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Othmarsingen, 16. Juni 2026 Gemeinderat

Gemeindeversammlungsbeschlüsse Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werdendieBeschlüssederEinwohnergemeindeversammlung vom 10. Juni 2026 veröffentlicht.

1. Genehmigung des Protokolls vom 24. November 2025

2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2025

3. Genehmigung der Rechnung 2025

4. Genehmigung von drei Kreditabrechnungen

5. Genehmigung der Leistungsvereinbarung betreffend Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex)

6. Genehmigung des Verpflichtungskredits für die Planung der Nutzungsanpassungen am bestehenden Oberstufenschulhaus von CHF 160'000.00

Hinsichtlich der dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse kann zwecks Einreichung eines Referendumsbegehrens auf der Gemeindekanzlei eine Unterschriftenliste unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden.

Ablauf der Referendumsfrist: 20. Juli 2026

Möriken, 11. Juni 2026

Gemeinderat

Ersatzwahl eines Mitglieds der Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2026/2029; Ergebnis 1. Wahlgang

Absolutes Mehr 671 Stimmen

Gewählt ist:

• Schwan Felix Roman, Stoffelweg 7, Möriken 703 Stimmen Nicht gewählt ist:

• Jseli Renate, Gugelweg 45, Möriken 622 Stimmen Wahlbeschwerden gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen.

Möriken, 16. Juni 2026

Wahlbüro

RaphaelSchweizer

Veröffentlichung der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachstehenden Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlungen vom 11. Juni 2026 veröffentlicht:

A: EINWOHNERGEMEINDEVERSAMMLUNG

1. Genehmigung des Protokolles der Einwohnergemeindeversammlung vom 28. November 2025

2. Genehmigung der Kreditabrechnung «Werkleitungserneuerungen Zelglistrasse/ Delle»

3. Genehmigung der Jahresrechnung 2025

4. Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichtes 2025

Es unterstehen sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung dem fakultativen Referendum. Ein solches kann von 1/4 der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Publikation ergriffen werden. Zwecks Einreichung eines Referendumsbegehrens sind die von der Gemeindekanzlei erstellten Unterschriftslisten zu beziehen. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann der Wortlaut des Begehrens der Gemeindekanzlei zurVorprüfung eingereicht werden.

Ablauf der Referendumsfrist: Montag, 20. Juli 2026

B: ORTSBÜRGERGEMEINDEVERSAMMLUNG

1. Genehmigung des Protokolles der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 28. November 2025

2. Genehmigung der Jahresrechnung 2025

3. Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichtes 2025

Alle Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung wurden abschliessend gefasst und unterstehen nicht dem fakultativen Referendum. Sie sind endgültig.

Hallwil, 12. Juni 2026

Gemeinderat Hallwill

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Folgende Person hat bei der Gemeinde Hallwil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

• Tremmel, Sean Adrian, geb. 2008, männlich, deutscher Staatsangehöriger, in 5705 Hallwil, Engenbühl 228

Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Hallwil eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten.Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Hallwil, 18. Juni 2026

Gemeinderat Hallwil

Baugesuch

Bauherrschaft: Gebhard Amin und Isabelle Breiten 354, 5705 Hallwil

Bauvorhaben: Neubau Gartenhaus, Pool, Whirlpool und Garage

Bauplatz: Breiten 354 Parzellen Nrn. 1180 und 1327

Zone: Wohn- und Arbeitszone WA

Auflagefrist: 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026 Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. 15. Juni 2026 Gemeinderat Hallwil

Veröffentlichung von Gemeindeversammlungsbeschlüssen

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die Beschlüsse der Einwohner­ und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 11. Juni 2026 veröffentlicht.

Einwohnergemeinde

1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 21. November 2025; Genehmigung

2. Rechenschaftsbericht 2025; Genehmigung

3. Jahresrechnung 2025 inklusive Bilanz und Investitionsrechnung; Genehmigung

4.Austritt REPLA Lebensraum Lenzburg Seetal LLS; Zustimmung

5.Aufnahme in das Einwohnerbürgerrecht bzw. Verleihung Ehrenbürgerrecht an das Ehepaar

Dr. Thomas Furrer und Ruth Furrer

6. Einbürgerungen; Zusicherung Einwohnerbürgerrecht an: Antunes Edgar mit Sohn

Antunes Liam Manuel

7. Kreditabrechnung Anschaffung Pionierfahrzeug Feuerwehr (PIF3); Genehmigung

8. Verpflichtungskredit über 2'900'000 Franken für den Umbau eines Naturrasens in ein Kunstrasenfeld Bühlmoos; Genehmigung

Ortsbürgergemeinde

1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 21. November 2025; Genehmigung

2. Rechenschaftsbericht 2025; Genehmigung

3. Jahresrechnung 2025 inklusive Bilanz; Genehmigung

4.Aufnahme in das Ortsbürgerrecht bzw. Verleihung Ehrenbürgerrecht an das Ehepaar

Dr. Thomas und Ruth Furrer

SämtlicheBeschlüsse,ausgenommenTraktanden 5 und 6 der Einwohnergemeindeversammlung, unterstehen dem fakultativen Referendum. Das Referendum kann gemäss Ziffer IV./2. der Gemeindeordnung von einem Zehntel der Stimmberechtigten bis zum Ablauf der Referendumsfrist ergriffen werden. Zwecks Einreichung eines Referendumsbegehrens kann bei der Gemeindekanzlei unentgeltlich eine Unterschriftenliste bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Die Beschlüsse der Ortsbürgergemeinde sind rechtskräftig, da das Quorum erreicht wurde. Ablauf der Referendumsfrist: 20. Juli 2026 Sarmenstorf, 18. Juni 2026 Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft: Nadezda Makhankova

Bächlerstrasse 55 8046 Zürich

Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport

Ortslage: Ebnetweg 14 Parzelle Nr. 2095

Ort der Planauflage Die öffentliche Auflage findet elektronisch statt. Das Baugesuch kann gemäss §60 Abs.2 BauG vom 19. Juni bis 20. Juli 2026 unter dem Link www.fahrwangen.ch/amtlichepublikationen öffentlich eingesehen werden.

Einwendungen

Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen,Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen einzureichen.

Baugesuch

Bauherrschaft: Amara Sanders Parkweg 1, 5610 Wohlen

Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport

Ortslage: Ebnetweg 18 Parzelle Nr. 2093

Ort der Planauflage Die öffentliche Auflage findet elektronisch statt. Das Baugesuch kann gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 19. Juni bis 20. Juli 2026 unter dem Link www.fahrwangen.ch/amtlichepublikationen öffentlich eingesehen werden.

Einwendungen

Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen,Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen einzureichen.

Wassersparen

Da seit Wochen nur wenig Niederschlag zu verzeichnen war, sind die Grundwasserstände tief und Quellen weisen nur geringe Zuflüsse auf.

Der Gemeinderat Fahrwangen bittet die Bevölkerung, mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen. Folgende Massnahmen tragen dazu bei:

• Keine automatischen Rasensprenger benutzen, Hecken und Sträucher wenn möglich nicht bewässern

• Keine Neubefüllungen von Poolanlagen durchführen

• Kein Waschen von Autos und Vorplätzen

• Toilettenspülung nur kurz betätigen

• Beim Zähneputzen, Händewaschen und Einseifen usw. zwischendurch den Wasserhahn schliessen

• Duschen anstatt baden

Baugesuch

Bauherrschaft: Wasserfahrverein Rupperswil Industriestrasse 9 5102 Rupperswil

Bauvorhaben: Erweiterung Vereinsdepot (Projektanpassung)

Baugrundstück: Parzelle 1976, Industriestrasse 9 Zus. Bewillig.: Departement Bau,Verkehr und Umwelt,Abt. für Baubewilligungen, Amt für Wirtschaft

Öffentl. Auflage: 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026

Das Baugesuch kann bei der Bauverwaltung

Rupperswil im Stapfenackerhaus (Obergeschoss), Poststrasse 9, während den Büroöffnungszeiten eingesehen werden.Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat Rupperswil während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Gemeinderat Rupperswil

Baugesuch

Bauherrschaft: Ahmeti Ariana und Mergim Amselweg 3 5102 Rupperswil

Bauvorhaben: Balkonverglasung

Baugrundstück: Parzelle 2481 Amselweg 3

Öffentl. Auflage: 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026

Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 12. Juni 2026 veröffentlicht:

1. GenehmigungdesProtokollsderOrtsbürgergemeindeversammlung vom 19. November 2025

2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2025

3. Genehmigung der Jahresrechnung 2025

4. Zustimmung zur Änderung einer Dienstbarkeit (Last) auf der Parzelle Nr. 1047 (Holzschnitzelheizung Föhrenweg)

Sämtliche Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung wurden abschliessend gefasst und sind mit der Beschlussfassung in Rechtskraft erwachsen.

Gemeinderat Dintikon

Das Baugesuch kann bei der Bauverwaltung

Rupperswil im Stapfenackerhaus (Obergeschoss), Poststrasse 9, während den Büroöffnungszeiten eingesehen werden.Allfällige Einwendungen sind dem Gemeinderat Rupperswil während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Gemeinderat Rupperswil

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Baugesuch

Bauherr: Cornelia Iapello

Kindergartenstrasse 8 5703 Seon

Bauobjekt: Photovoltaikanlage

Bauplatz: Kindergartenstrasse 8 Parzelle Nr. 3404

Auflage: vom 19.6.2026 bis 20.7.2026 in der Abteilung Bau,Planung und Umwelt in Seon

Zusätzliche

Bewilligung: keine

Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5703 Seon, einzureichen.

Baugesuch

Bauherr: Sarah und Claudio Negro Häbnistrasse 5, 5704 Egliswil

Bauobjekt: Sanierung und Aufstockung EFH

Bauplatz: Breitenrainweg 24 Parzelle Nr. 2668

Auflage: vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026 in der Abteilung

Bau, Planung und Umwelt in Seon

Zusätzliche Bewilligung keine

Sollte sich die Situation mit der Trockenheit über längere Zeit nicht verbessern, behält sich der Gemeinderat vor, einschränkende Massnahmen zu verfügen.Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für die Unterstützung beim Wasser sparen.

Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat, 5703 Seon, einzureichen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Brunnenmeister Ingo Weber, Tel. 079 611 41 45. Fahrwangen, 15. Juni 2026 Gemeinderat Fahrwangen

Obligatorische Schiesstage 2026

Die obligatorischen Schiesstage 2026 finden in der Schiessanlage Uezwil-Sarmenstorf in Uezwil an folgenden Daten statt:

Mittwoch, 1. Juli 2026, 18.00 bis 20.00 Uhr

Freitag, 28. August 2026, 18.00 bis 20.00 Uhr

Veröffentlichung von Gemeindeversammlungsbeschlüssen

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 10. Juni 2026 veröffentlicht:

1.Protokoll Gemeindeversammlung vom 20. November 2025

2.Jahresrechnung 2025

3.Kenntnisnahme Rechenschaftsbericht 2025

Es konnten keine abschliessenden Beschlüsse gefasst werden, weil weniger als ein Fünftel der Stimmberechtigten anwesend waren. Sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung unterliegen deshalb dem fakultativen Referendum. Eine allfällige Urnenabstimmung kann von einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seitVeröffentlichung schriftlich verlangt werden.

Ablauf der Referendumsfrist: 20. Juli 2026

Formulare für ein Referendumsbegehren können bei der Gemeindekanzlei Holderbank bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste mit dem formulierten

Begehren der Gemeindekanzlei zur Vorprüfung unterbreitet werden.

Holderbank, 11. Juni 2026

Gemeinde Holderbank

Baugesuch

Bauherr: BK SUMO c/o Suter Architekten AG Lenzburgerstrasse 12 5507 Mellingen

Bauobjekt: Abbruch Gebäude Nr. 168, Neubau Wohnhaus mit 5 Einheiten und Tiefgarage

Objektadresse: Am Bach 1 Parzelle 114 Gebäude Nr. 168

Weitere

Bewilligung: Departement Bau,Verkehr und Umwelt,Abteilung für Baubewilligungen

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 19. Juni bis Montag, 20. Juli 2026 bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist, zu richten an den Gemeinderat, 5604 Hendschiken.

Baugesuch

Bauherrschaft: Restaurant Riviera AG Stritengässli 48 5000 Aarau

Bauvorhaben: Umgebungsgestaltung/ Erstellen zusätzliche Parkplätze

Lage: Seetalstrasse Parz. Nr. 1302

Geb. Nr. 28 (AGV-Nr. 13)

Auflagefrist: 19. Juni bis 20. Juli 2026

Zusätzliche

Bewilligungen: Departement Bau,Verkehr und Umwelt,Abteilung für Baubewilligungen

Einwendungen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten und sind innert der Auflagefrist schriftlich dem Gemeinderat Birrwil einzureichen. Die Baugesuchsunterlagen können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Gemeinderat Birrwil

Gemeindeversammlungsbeschlüsse vom 12. Juni 2026

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die Beschlüsse der Einwohnerund Ortsbürgergemeindeversammlung vom 12. Juni 2026 veröffentlicht.

Einwohnergemeindeversammlung

1. Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 28. November 2025 wird genehmigt.

2. Der Rechenschaftsbericht 2025 wird genehmigt.

3. Die Rechnung 2025 der Einwohnergemeinde wird genehmigt.

4. Für die Sanierung des Mehrzweckgebäudes wird ein Verpflichtungskredit von CHF 5'100'000.00 (inkl. MWST, Kostenstand März 2026, zuzüglich teuerungsbedingte Mehrkosten) bewilligt.

5. Für den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Mehrzweckgebäudes wird ein Verpflichtungskredit von CHF 100 000.00 (inkl. MWST, Kostenstand April 2026, zuzüglich teuerungsbedingter Mehrkosten) bewilligt.

6. Der Zuschlag zur Benützungsgebühr gemäss § 51 Abs. 7 des Abwasserreglements von CHF 120.00 wird abgeschafft.

7. Die Teilrevision von § 27 Abs. 3 des Strassenreglements wird beschlossen.

Ortsbürgergemeindeversammlung

1. Das Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 28. November 2025 wird genehmigt.

2. Der Rechenschaftsbericht 2025 wird genehmigt.

3. Die Jahresrechnung 2025 der Ortsbürgergemeinde wird genehmigt.

Gegen die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung kann innert 30 Tagen seit der Publikation von einem Fünftel der Stimmberechtigten das Referendum ergriffen werden. Ablauf der Referendumsfrist: Montag, 20. Juli 2026. Die Beschlüsse der Ortsbürgergemeinde wurden endgültig gefasst. Gemeinderat Birrwil

Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Seengen

Die Gemeindeverwaltung hat von Montag, 6. Juli 2026 bis Freitag, 7. August 2026, folgende

Sommeröffnungszeiten:

Montag, 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Dienstag bis Freitag, 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Abteilung Soziale Dienste

Montag, 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Donnerstag, 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen auch einen individuellen Termin ausserhalb der Öffnungszeiten.

Ab Montag, 10. August 2026 gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal wünschen allen eine schöne Sommerferienzeit.

Sorgsamer Umgang mit Wasser

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit bittet die Gemeinde die Bevölkerung, mit dem Wasser achtsam und verantwortungsvoll umzugehen.

Bitte verzichten Sie nach Möglichkeit auf das Waschen von Fahrzeugen, reduzieren Sie den Wasserverbrauch im Haushalt und giessen Sie Pflanzen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden – idealerweise mit Regenwasser. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.

Ergebnis der Ergänzungswahl eines Mitglieds des Gemeinderats Leutwil für den Rest der Amtsperiode 2026/2029 vom 14. Juni 2026

Absolutes Mehr 142 Stimmen

Gewählt ist:

Bernasconi, Mirko 266 Stimmen Weiter haben Stimmen erhalten:

Vereinzelte 17 Stimmen

Da die Wahl zustande gekommen ist, findet kein zweiter Wahlgang statt.

Gemäss §§ 66 ff des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind Wahlbeschwerden innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tage nach Veröffentlichung der Ergebnisse, an den Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, zu richten. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Wahlbüro Leutwil

Veröffentlichung

Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die Beschlüsse der Einwohner­undOrtsbürgergemeindeversammlungvom 10. Juni 2026 veröffentlicht:

Einwohnergemeinde

1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 28. November 2025

2. Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde

3. Rechenschaftsbericht 2025 der Einwohnergemeinde

4. Projektierungskredit von CHF 80'000 für die Fusionsabklärungen der Gemeinden Dürrenäsch und Leutwil Ortsbürgergemeinde

1. ProtokollderOrtsbürgergemeindeversammlung vom 28. November 2025

2. Jahresrechnung 2025 der Ortsbürgergemeinde

3. Rechenschaftsbericht 2025 der Ortsbürgergemeinde

Sämtliche Beschlüsse wurden positiv gefasst und unterstehen dem fakultativen Referendum. Dieses kann von einem Fünftel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen, gerechnet ab Veröffentlichung, ergriffen werden. Zwecks Einreichung eines Referendumsbegehrens kann bei der Gemeindekanzlei eine Unterschriftenliste unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 20. Juli 2026 Gemeinderat Leutwil

Publikation der Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden hiermit die Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 10. Juni 2026 veröffentlicht:

A. ORTSBÜRGERGEMEINDE

1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 20. November 2025

2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2025

3. Genehmigung der Erfolgsrechnung und Bilanz 2025

B. EINWOHNERGEMEINDE

1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 20. November 2025

2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2025

3. Genehmigung der Erfolgsrechnung und Bilanz 2025

4. Zustimmung zu den Fusionsabklärungen der Gemeinden Leutwil und Dürrenäsch und Genehmigung des Anteils der Gemeinde Dürrenäsch von CHF 80‘000.00 am Projektierungskredit von insgesamt CHF 160‘000.00 (inkl. MWST)

Sämtliche Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung unterliegen dem fakultativen Referendum. 1/5 der Stimmberechtigten bei der Einwohnergemeinde bzw. 1/10 bei der Ortsbürgergemeinde kann innert 30 Tagen seit Publikation schriftlich die Urnenabstimmung verlangen. Formulare für ein Referendumsbegehren können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Auf Wunsch prüft die Gemeindekanzlei den Wortlaut des Begehrens vor der Unterschriftensammlung.

Ablauf der Referendumsfrist: 20. Juli 2026

Dürrenäsch, 11. Juni 2026 Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft: Hächler Ernst Oberdorfstrasse 13 5502 Hunzenschwil

Projektverfasser: Sterki Doris Oberdorfstrasse 15 5502 Hunzenschwil

Bauobjekt: Neubau Carport, Rückbau bestehender Carport

Bauplatz: Oberdorfstrasse 13 Zone: Einfamilienhauszone E2

Parzelle: 4

Öffentliche Auflage vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten, auf der Gemeindekanzlei.

Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

Jugendfest 2026

Über das Wochenende vom 26. – 28. Juni 2026 findet in Hunzenschwil das traditionelle Jugendfest statt. Die Bevölkerung wird gebeten, die Häuser zu beflaggen und entlang der Umzugsroute keine Fahrzeuge zu parkieren. Während des Jugendfestes ist im Dorf mit verschiedenen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Folgende Parkverbote und Strassensperrungen wurden erlassen:

– Strassensperrung Schulgasse zwischen der Verzweigung Gärtliackerweg / Friedhofweg und der Einmündung Mizeligasse, Freitag, 26. Juni 2026, ab 8.00 Uhr, bis Montag, 29. Juni 2026, 12.00 Uhr

– Parkverbot Bahnhofstrasse Süd Samstag, 27. Juni 2026

– Parkverbot Gemeindehaus Freitag, 26. Juni 2026, ab 11.00 Uhr, bis Sonntag, 28. Juni 2026, 16.00 Uhr Herzlichen Dank für das Verständnis. Gemeinderat Hunzenschwil

Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 15. Juni 2026

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung veröffentlicht.

1. ProtokollderOrtsbürgergemeindeversammlung vom 17. November 2025

2. Protokoll der a. o. Ortsbürgergemeindeversammlung vom 22. Dezember 2025

3. Rechenschaftsbericht 2025

4. Rechnung 2025

5. Erwerb der Liegenschaft Hauptstrasse 24 (Parzellen 142 und 143) zum Preis von CHF 1790000

6. Bewilligung der Erschliessungsbeiträge Römerweg und Thujaweg über gesamthaft CHF 300611.75 inklusive MWST, zuzüglich Teuerung nach dem Baupreisindex Nordwestschweiz sowie Zustimmung zum Landerwerb durch die Einwohnergemeinde

7. Dienstbarkeitsvertrag mit der AEW Energie AG (Parzellen 666, 667, 668, 1041, 1042 und 1050)

Sämtliche Beschlüsse wurden positiv gefasst. Sie unterstehen dem fakultativen Referendum. Dieses kann von einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen, gerechnet ab der Veröffentlichung im Lenzburger Bezirks­Anzeiger, schriftlich verlangt werden.

Für die Einreichung eines Referendumsbegehrens kann bei der Gemeindekanzlei unentgeltlich eine Unterschriftenliste bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann der Wortlaut des Begehrens der Gemeindekanzlei zur Vorprüfung eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 20. Juli 2026

Gemeinderat Niederlenz

2. Neophyten-Arbeitsmorgen 2026

Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die seit der Entdeckung Amerikas 1492 gezielt oder zufällig in Gebiete eingeführt wurden, in denen sie natürlicherweise nicht vorkamen. Neophyten, die Schäden verursachen und einheimische Arten bedrängen, werden als «invasive Neophyten» bezeichnet. Ihre weitere Ausbreitung soll deshalb eingedämmt werden.

Packen wir's gemeinsam an: Der Arbeitstag zur Bekämpfung der Neophyten ist für alle Interessierten und für Familien mit Kindern geeignet.

Treffpunkt:

Samstag, 20. Juni 2026, um 9 Uhr Besammlung beim ehemaligen Schützenhaus –Einteilung in kleine Gruppen

Ausrüstung: gutes Schuhwerk, lange und wetterfeste Bekleidung

Arbeitshandschuhe, Insektenschutzmittel, Kopfbedeckung Als Dankeschön für die Mithilfe bräteln wir anschliessend um die Mittagszeit bei der Waldhütte Niederlenz.

Auskunft: Martin Baumgartner, Telefon 079 321 79 08

E-Mail: gartenmartin@hotmail.com Jede helfende Hand ist herzlich willkommen. Landschaftskommision der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde

Verkehrsbeschränkung

Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und die zugehörigeVerordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 (SSV; SR 741.21) wird folgende Verkehrsbeschränkung verfügt:

• Auf der Hardstrasse ab der Einmündung des Tannenwegs bis zur Einmündung des Lenzhardwegs,parkieren verboten,Signal 2.50 mit «Wiederholungstafel» Signal 5.04

Hinweis: Die frühere Publikation dieser Verkehrsanordnung erfolgte irrtümlicherweise mit einer zeitlichen Begrenzung.Sie wird mit der vorliegenden Publikation revoziert. Bei der vorliegenden Veröffentlichung handelt es sich um die neue und massgebende Ausschreibung.

Einsprachen

Gegen diese Verkehrsanordnungen kann jeder Betroffene innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung im kantonalen,digitalenAmtsblatt vom 18. Juni 2026, beim Gemeinderat Niederlenz schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Niederlenz, 18. Juni 2026 Gemeinderat Niederlenz

Lehrstelle ab August 2027

Die Gemeinde Schafisheim hat ab August 2027 eine Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann

EFZ zu vergeben. Weitere Informationen zur Lehrstelle und zur Gemeinde können unter www.schafisheim.ch entnommen werden.

Baugesuch

Bauherrschaft: Salman und Melike Ünlügedik

Seetalstrasse 20 5503 Schafisheim

Planverfasserin: Architex GmbH

Industriestrasse 30B 4542 Luterbach

Bauplatz: Seetalstrasse 20 Parz. Nr. 856

Zus. Bewillig.: Departement Bau,Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau

Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mailadresse) einzureichen. Der Gemeinderat Schafisheim

Baugesuch

Bauherrschaft: Sylvia und Michael Rothenberger Rösliacherweg 6 5503 Schafisheim

Planverfasserin: Wildi naturnahe Gärten Lenzburgerstrasse 30 5503 Schafisheim

Bauobjekt: Neubau Sichtschutzwand

Bauplatz: Rösliacherweg Parz. Nr. 1249

Zus. Bewillig.: keine Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 19. Juni 2026 bis 20. Juli 2026.

Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mailadresse) einzureichen. Der Gemeinderat Schafisheim

Veröffentlichung von Gemeindeversammlungsbeschlüssen Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werdendieallesamtpositivgefasstenBeschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 9. Juni 2026 veröffentlicht.

DienachstehendenBeschlüssemateriellerNatur unterstehen dem fakultativen Referendum (mit Ausnahme der Einbürgerung, Traktandum 8). Unterschriftenlisten zur Einreichung eines Referendums können bei der Gemeindekanzlei unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der GemeindekanzleizurVorprüfungdesWortlautes des Begehrens eingereicht werden. Einwohnergemeindeversammlung

1.als positive Beschlüsse (Zustimmung)

1.Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. November 2025

2.Gemeinderechnung 2025

3.Rechenschaftsbericht 2025

4.Teiländerung Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland (BNO­Teilrevision); Gebiet Bodenacher, Tanzmatt

5. Verpflichtungskredit über brutto Fr. 600'000.– inkl. MWST für den Heizungsersatz altes Schulhaus, Kindergarten und Gemeindehaus (Pelletheizung)

6.Genehmigung neuer Konzessionsvertrag für die Elektrizitätsversorgung der Gemeinde Boniswil mit der AEW Energie AG

7. Verpflichtungskredit über brutto Fr. 1'200'000.­ inkl. MWST für den Erwerb der Liegen­schaft Seetalstrasse 21, Boniswil

8.Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an Kirez Barth Gül, geb. 1971, türkische Staatsangehörige, Boniswil 9. Verpflichtungskredit über brutto Fr. 50'000.– inkl. MWST für den Ersatz der Weihnachtsbeleuchtung im Dorf

2.als negative Beschlüsse (Ablehnung) Keine

Ablauf der Referendumsfrist:

Freitag, 17. Juli 2026, 12.00 Uhr Boniswil, 18. Juni 2026 Gemeinderat Boniswil

Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2026/2029; Ergebnis; 1. Wahlgang

Ergebnis: Mitglied des Gemeinderates Total Stimmen 105 Total gültige Stimmen 60 Leere Stimmen 40 Ungültige Stimmen 5 Absolutes Mehr 31 Stimmen haben erhalten: Suter Roland 8 Graf Helena 7 Reyeg Fabian 5 Hasler Patrik 4 Schmidli Beatrice 4 Wettstein Sascha 4

Vereinzelt gültige Stimmen 28 Es wurde damit im 1. Wahlgang niemand gewählt. Sofern keine stille Wahl zustande kommt, findet ein 2. Wahlgang statt. Dabei ist nur wählbar, wer innert 10 Tagen nach dem ersten Wahlgang, d.h. bis am (23. Juni 2026) 12.00 Uhr,durch mindestens 10 Stimmberechtigte bei der Gemeindekanzlei zuhanden des Wahlbüros angemeldet wird (§ 32 Abs. 1 GPR). Das entsprechende Formular kann auf der Gemeindekanzlei bezogen werden.

Wahlbeschwerden gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen.

Wahlbüro

Gemeindeversammlungsbeschlüsse Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 11. Juni 2026 veröffentlicht: Ortsbürgergemeindeversammlung 1.Genehmigung Protokoll vom 13. November 2025

2.Kenntnisnahme Rechenschaftsbericht 2025

3.Genehmigung Jahresrechnung 2025 Einwohnergemeindeversammlung 1.Genehmigung Protokoll vom 6. Mai 2026

2.Kenntnisnahme Rechenschaftsbericht 2025

3.Genehmigung Jahresrechnung 2025

4.Ablehnung Alternativanträge zur Finanzierung Elternbeiträge der Musikschule ab Schuljahr 2026/27

Die Beschlüsse der Ortsbürger- und Einwohnergemeindeversammlung unterstehen dem fakultativen Referendum.

PositiveundnegativeBeschlüssederGemeindeversammlung sind der Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen, gerechnet ab Veröffentlichung, schriftlich verlangt wird. Die entsprechenden Unterschriftenbögen können bei der Gemeindekanzlei unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Begehrens eingereicht werden.

Ablauf der Referendumsfrist: 20. Juli 2026

Gemeinderat Meisterschwanden

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztemAblauf der Referendumsfrist sind alle Beschlüsse der ausserordentlichen Einwohnergemeindeversammlung vom 6. Mai 2026 in Rechtskraft erwachsen.

Gemeinderat Meisterschwanden

Nur noch eine neue Kanti? Lenzburg muss wieder zittern

Kantonsschule Gemäss einer Medienmitteilung des Kantons will der Regierungsrat nichts mehr wissen von Windisch und Lenzburg. Neu heisst es: Windisch oder Lenzburg.

■ RINALDO FEUSI

Der Kanton verschickte vergangene Woche eine Medienmitteilung, die es in sich hatte. Der Mittelschulstandort Lenzburg wird offiziell infrage gestellt. Weniger Kantischüler als ursprünglich prognostiziert, stagnierende bis abfallende Mittelschülerzahlen und der Bau eines neunten Schulstandortes auf 2050 wird als «nicht mehr erforderlich» genannt. Die konservativen Fraktionen im Einwohnerrat dürften sich bestätigt fühlen. Weniger wollen an die Kanti: nur noch ein neuer Standort nötig Während man an den Mittelschulen weiterhin mit steigenden Lernendenzahlen rechnet, nimmt der Anstieg der Kantischüler weniger schnell zu als vom Kanton angenommen. Dieser Anstieg verläuft tiefer, als dies bei der Festsetzung von Lenzburg und Windisch als neue Mittelschulstandorte im Sommer 2024 noch prognostiziert worden war. Zwar sieht man den zukünftigen zusätzlichen Mittelschulstandort Mitte der 2030er-Jahre noch immer als dringend, nur halt nur noch einen der beiden. Während man in Lenzburg einen verbindlichen Vorvertrag garantiert, gehört das Bauland in Windisch bereits dem Kanton. Die Synergien zwischen den bestehenden Schulen und einer potenziellen Kanti in Windisch sind nicht von der Hand zu weisen.

Von handzahm bis hässig:

Das meint die Politik

Am 30. März präsentierte Grossrätin Jeanine Glarner (FDP Möriken-Wildegg) eine breit abgestützte Interpellation. Es ging den Verfassern um eine aktualisierte Schülerzahlentwicklung und die Notwendigkeit von zwei neuen Mittelschulstandorten. Am 10. Juni kam die Antwort. Ein zweiter Mittelschulstandort sei wohl nicht notwendig. In elegantem Verwaltungssprech wurde verkündet, es entscheide sich zwischen Windisch und Lenzburg. Der Entscheid soll im August gefällt werden. Für Philippe Minnig,

Ortsparteipräsident FDP, legitim. Nur: «Und was soll das heissen?», fragt er sich. Schon wieder zuwarten macht ihm keine Freude. Er sieht die Stadt in der Pflicht, bei der Schülerzahlprognose noch einmal über die Bücher zu gehen. «Wenn der Kanton die Schülerzahlen korrigiert, muss das Lenzburg auch tun. Wie viel Schulraum brauchen wir wirklich?»

Ebenso ist die SVP «not amused». Präsident Martin Stücheli sieht sich – leider – bestätigt: «Wir waren von Anfang an skeptisch gegenüber den Plänen. Wir befürchten, Recht zu behalten.»

Die Mitte war der Kanti auf dem Zeughausareal grösstenteils wohlgesonnen. Dass der Kanton nun die Pläne infrage stellt, findet hier kein Anklang. Vize-Präsidentin Cécile Kohler: «Wir haben uns immer mehrheitlich hinter den Kantistandort Lenzburg gestellt.» Sollte es zu einem «Nein» kommen, erwartet die Mitte, dass die Schulraumplanung neu ausgelegt wird. «Die bestehenden Schulen dürfen unserer Meinung nach nicht noch stärker verdichtet oder aufgestockt werden. Aber für einen dritten Schulstandort brauchen wir exakte Schülerprognosen.

Es wäre zudem zu prüfen, welche nachhaltigen modularen Bauweisen möglich wären, um den schwankenden Schülerzahlen gerecht zu werden» Zu den bereits angelaufenen Kosten der Planung äussert sie sich kritisch. «Wir fordern, dass alles Mögliche getan wird, mindestens einen Teil der Gelder zurückzuerhalten.»Thomas Schaer (SP) begrüsst das Vorgehen des Kantons. Er findet nicht, dass sich der Kanton beim Kanti-Entscheid von der Lokalpolitik beeinflussen lassen sollte. Der Kanton soll eigenständig befinden. «Der Kanton muss für die gesamte Bevölkerung entscheiden.» Sollte dieser auf Windisch fallen, erwartet die SP, dass die Schulraumplanung neu ausgelegt und analysiert wird. Grünen-Politikerin Sigrid Schärer sieht es ähnlich wie er. Nur fügt sie noch an, dass bei einem «Nein» zu Lenzburg im Rahmen einer neuen Auslegeordnung der Schulraumplanung eine weitere Schülerzahlenprognose kein Tabu sein dürfe. «Wir müssen nichts Neues bauen, wenn Bestehendes sinnvoll aufgestockt werden kann.» Zu grosse Schulstandorte will sie aber keine: «Die Schulen dürfen nicht zu anonym wer-

Brassband Imperial Lenzburg und die Musikschule Kelleramt laden zu gemeinsamen Konzerten

Musik Am Samstag, 20. Juni, lädt die BBand der Brass Band Imperial Lenzburg zu einem besonderen Konzerttag ein. Gemeinsam mit der Musikschule Kelleramt am Nachmittag und der Swiss Armed Forces Brass Band am Abend spielt die B-Band zwei unterschiedliche Konzerte, wobei die Jugend im Zentrum steht. Um 14 Uhr präsentiert die Nachwuchsformation der BBI gemeinsam mit den Sound Rebels, einem Jugendensemble der Musikschule Kelleramt, ein

Kinderkonzert in der Turnhalle Oberlunkhofen. Nach der Eröffnung durch die Sound Rebels stehen die abenteuerlichen Ermittlungen von Detektiv Allegro im Zentrum. Die Instrumente der Brass Band werden dabei spielerisch vorgestellt, Kinder und Jugendliche aktiv miteinbezogen und die Zuhörenden vom Erzähler durch das Werk geführt. Als Abschluss wird gemeinsam mit der Musikschule Kelleramt, den Sound Rebels und der B-Band ein Stück vorgetragen.

Am Abend um 19.30 Uhr steht ein besonderes Highlight auf dem Programm: im Rahmen der Youth Tour 2026 ist die Swiss Armed Forces Brass Band zu Besuch im Gemeindesaal Möriken. Nach dem ersten Konzertteil der BBI B-Band zeigt die SAFBB als eine der besten Brass Bands der Schweiz ihr Können. Im Zentrum steht dabei das mitreissende musikalische Märchen «Once Upon a Time…», welches eigens für die Youth Tour 2026 geschrieben wurde. (pd)

den.» Ändert sich nichts, hält sie an einem drittten Schulstandort fest. Manuel Egli erklärt, dass die GLP hinter der Kanti steht. Man müsse nun zuwarten. Allerdings sieht es die Partei gleich wie die anderen: Keine Kanti würde bedeuten, die Schulraumplanung nochmals zu überprüfen. «Wir müssen mit den Prognosen arbeiten, die wir haben, und anhand derer entscheiden.» Man befürworte weiterhin den Standort Schützi für die Regelschule, sollte die Kanti nach Lenzburg kommen.

Stadtammann Andreas Schmid (FDP) vertritt den Standpunkt, dass der Kanton die beiden Standorte für die beste Lösung selbst beurteilen muss. Auch er warte ungern bis August. «Was wir in Lenzburg brauchen, ist Planungssicherheit. Wir haben sie dem Kanton auch gegeben.» Die Stadt stünde mit dem Kanton in diesem Geschäft in engem Austausch.

Zufrieden ist in Lenzburg niemand. Nach Jahren der Zusicherungen und hohen Planungskosten auf Stadt- und Kantonsebene steht man nun vor der grossen Unsicherheit.

BLICKPUNKT

Und nichts mehr ist klar Die Euphorie im Rathaus dürfte sich in Grenzen halten. Grund ist eine unscheinbare Konjunktion in einer am Freitag verschickten Medienmitteilung des Kantons: «Oder». 2024 hiess es noch: «Die Kanti Lenzburg kommt!» So titelte ein Bericht aus dem Grossen Rat im Lenzburger Bezirks-Anzeiger. Ein Jahr später titelte ein Artikel der Aargauer Zeitung «Windisch first?». Und nun heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons: «Bedarf für zwei neue Mittelschulen wird fraglich». Das entscheidende «oder» ist in folgendem Satz zu finden: «Auch die Inbetriebnahme eines neuen Standorts in Lenzburg oder Windisch Mitte der 2030er-Jahre ist nach wie vor dringend notwendig.» Doch es kommt noch dicker: «Der Schulraumbedarf wächst danach moderat weiter und könnte mit einem Ausbau der Alten Kantonsschule Aarau (AKSA) per 2040 gedeckt werden.» Aufgrund des Rückgangs des Interesses an der Informatikmittelschule (IMS) und der Wirtschaftsmittelschule (WMS) stellt der Kanton den Bau eines neunten Mittelschulstandortes per 2050 grundsätzlich infrage. Was heisst das bei einem «Nein» zu Lenzburg? Zuwarten bis 2050? Die neue Ausgangslage dürfte für den Stadtrat Fragen aufwerfen. Quo vadis mit der Schulraumplanung? Welche Priorität misst Lenzburg dem eigenen Schulraum und dem Zeughausareal bei, wenn gleichzeitig die Perspektive einer Kantonsschule unsicherer wird? Im August entscheidet der Kanton, ob es Windisch oder Lenzburg wird. Nun ja, vielleicht heisst es im August ja wieder anders? Man weiss es ja offenbar nie so genau. Muss man auch nicht, solange die Gemeinden und Ortsbürgerschaften mitspielen müssen.

Ein Bus voller Töne

Schule Der Klängbus war vergangene Woche an der Oberstufe Lenzhard in Lenzburg zu Gast. Während mehrerer Tage erhielten verschiedene Klassen Einblick in die besondere Klangwelt des Musikers und Klangforschers Phi lipp Läng. Auf kleinstem Raum zeigte er eine Vielzahl eigen- und einzigartiger Instrumente und Installationen, die er im Laufe vieler Jahre für unterschiedliche Projekte entwickelt hat. Im Bus wurde hör- und sichtbar, wie aus Geräuschen Musik entsteht. Die Nähe zum Geschehen machte das Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler besonders eindrücklich; zugleich faszinierten die Klangobjekte nicht nur akustisch, sondern auch visuell. (rsc)

Lehrer Julian Häusermann (links) mit Schülerinnen und Schülern sowie Musiker und Klangforscher Philipp Läng (rechts) vor dem Klängbus. Foto: Romi Schmid
Was passiert mit dem Zeughausareal? So klar ist das nicht mehr.
Foto: Michael Küng
Rinaldo Feusi
Das Konzert verspricht Einmaliges. Die Swiss Armed Forces Brass Band spannt mit der BBI und der Musikschule Kelleramt zusammen. Foto: zvg

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Lenzburg

Sonntag, 21. Juni 2026

10.15 Uhr Gottesdienst, Stadtkirche, Pfr.A. Bilinski

Dienstag, 23. Juni 2026

18.30 Uhr Meditation im Alltag, Stadtkirche

Mittwoch, 24. Juni 2026

18.00 Uhr CommuniApp-Gottesdienst (online)

Donnerstag, 25. Juni 2026

6.30 Uhr Morgengebet, Kirchgemeindehaus

Othmarsingen

Sonnstag, 21. Juni 2026

9.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe und anschliessendem Kirchenkaffee, ref. Kirche, Pfr.A. Bilinski

Donnerstag, 25. Juni 2026

19.30 Uhr Gebet am Ort, Kirchgemeindehaus

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Sonntag, 21. Juni

11.00 Uhr Ökum. Gottesdienst am Jugendfest, Mittelgang des Sereal-Schulhauses

Pfrn. S. Wüthrich

Musikalisch umrahmt von der JugendBand

Anschliessend kleines Apéro. Das Kirchentaxi kann bestellt werden bis Freitagabend, 18 Uhr: 062 842 31 31. www.suhu.ch

Versammlung der Reformierten Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil

Wahlen an der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni 2026 der reformierten Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil

PastoralraumpfarrerRolandHäfliger Tel.0628850560 r.haefliger@kathlenzburg.ch

Siefindensämtliche Gottesdiensteund Veranstaltungen sowie weitereInformationen derdreiKatholischenKirchenstandorte Lenzburg,WildeggundSeonaufunserer Website www.pastoralraum-lenzburg.ch \r§y?1arƒ§¢¥r}¥r¤~1cvxz¢¡1]v¡›s¤¥x

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Sonntag, 21. Juni 2026

9.45 Chelefescht mit Brunch-Gottesdienst in Dürrenäsch.Mitwirkung der 6.Klässler.Mit Sozialdiakonin Regula Fässler und Pfr.Michael Freiburghaus.Mit Band.

Reformierte Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch

Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode

2027–2030

Die Kirchenpflege publiziert die Gesamterneuerungswahlen wie folgt (3. Publikation): Rechtsgrundlagen

Kirchenordnung (KO, SRLA 1.2-1)

Reglement über Wahlen und Abstimmungen an der Urne in den Kirchgemeinden (RWA, SRLA 3.5-1)

Wahltermine

27. September 2026 (1. Wahlgang)

29. November 2026 (2. Wahlgang)

Kirchenpflege, Präsidium der Kirchenpflege, Synode, Rechnungsprüfungskommission

Das Wahlbüro erklärt als in stiller Wahl gewählt: Kirchenpflege: Daniel Leutwiler, 1959, von Reinach AG Jan Baumgartner, 1985, von Rüderswil BE Christian Munz, 1978, von Erlen TG Nadia Zobrist, 1979, von Hendschiken AG, Ueken AG Kirchenpflegepräsidium: Jan Baumgartner, 1985, von Rüderswil BE Synode: Daniel Leutwiler, 1959, von Reinach AG Evelyne Tschanz, 1957, von Zürich ZH, Schlosswil BE Rechnungsprüfungskommission: Andrea Kuzma, 1976, von Dürrenäsch AG, Ehrendingen AG Willi Braun, 1951, von Rothrist AG Carlo Vercelli, 1960, von Welschenrohr SO Ordinierte Dienste Es wurde keine Urnenwahl verlangt und es wurden keine freien Wahlvorschläge eingereicht. Das Wahlbüro erklärt als in stiller Wahl gewählt: Pfarramt: Michael Freiburghaus, 1986, von Neuenegg BE, 70% Sozialdiakonie: Regula Fässler, 1984, von Oberthal BE, 10% Gegen die Wahlen kann gemäss § 146 der Kirchenordnung (SRLA 1.2-1) innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses beim Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau, Stritengässli 10, 5001 Aarau, Beschwerde eingereicht werden. Eine allfällige Beschwerde ist schriftlich einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Leutwil, 18. Juni 2026

Kirchenpflege und Wahlbüro

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Sonntag, 21. Juni 10.00 Uhr, Kirche Egliswil Fiire mit de Chliine «Zachäus» Anschl. Zusammensein bei Sirup, Kaffee und Zopf Pfarrerin Susanne Meier-Bopp und Fiire Team Mittwoch, 24. Juni 19.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Bibelworkshop Pfarrerin Katharina Thieme Öffnungszeiten Café Foyer, Kirchgemeindehaus Seengen: Montag, 9.00 – 11.00 Uhr und Donnerstag, 14.00 – 16.00 Uhr. In den Schulferien geschlossen. www.kirche-seengen.ch

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Sonntag, 21. Juni 11.00 11i-Praise-Gottesdienst im KGH mit Mini-/Chinderträff, anschl. Teilete

Die Kirchenpflege der Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil gibt folgendes Wahlergebnis der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni 2026 bekannt:

Ersatzwahl Kirchenpflege

Gewählt ist mit 33 Stimmen, bei einem absoluten Mehr von 18: Jochaim Förster, Suhr

Wahlen können mit Beschwerde beim Kirchenrat angefochten werden. Die Beschwerdefrist beträgt 3 Tage seit der Bekanntgabe (§ 146 Kirchenordnung, SRLA 151.100).

Suhr, 14. Juni 2026

Präsidium ad interim: Martin Junghans

Aktuariat: Rachel Kusche

Versammlung der Reformierten Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni 2026 der reformierten Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil

Die Kirchenpflege gibt folgende Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni 2026 bekannt:

1. Genehmigung des Beschlussprotokolls der Kirchgemeindeversammlung vom 20. November 2025

2. Genehmigung der Jahresrechnung 2025

Gegen Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann das Referendum ergriffen werden. Es ist innert 10 Tagen seit Beschlussfassung anzumelden und innert 30 Tagen seit Beschlussfassung einzureichen (§ 152 Kirchenordnung).

Beschlüsse können mit Beschwerde innert 3 Tagen seit Bekanntgabe beim Kirchenrat angefochten werden (§§ 146, 147 Abs. 1 Kirchenordnung).

Beschlüsse unterstehen auch der Stimmrechtsbeschwerde (§ 145 Kirchenordnung).

Suhr, 14. Juni 2026

Präsidium ad interim: Martin Junghans

Aktuariat: Rachel Kusche

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Amtswoche für Abdankungen

Pfrn. R. Schäfer, Tel.-Nr. 076 637 87 52

Sonntag, 21. Juni 2026 10.15 Uhr Kirche Ammerswil: Krea-Gottesdienst mit den Schülern des AUF KURS-Programms

Dienstag, 23. Juni 2026

19.30 Uhr Oekumeneraum, Dottikon: Kirchgemeindeversammlung

Mittwoch, 24. Juni 2026 14.30 Uhr Oekumeneraum, Dottikon: Kafi 22 www.kirchgemeinde-ammerswil.ch

Donnerstag, 25. Juni 15.00 Andacht im Alterszentrum Eichireben, Sarmenstorf

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Donnerstag, 18. Juni 19.00 Uhr Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche

Freitag, 19. Juni 18.30 Uhr Jugendraum Underground mit Schnupperabend für alle 5. Klässler

Sonntag, 21. Juni 10.00 Uhr Gottesdienst mit Guido Ducret in der Pfarrkirche www.pfarreibruderklaus.ch

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Bereitschaft 21. – 27. Juni:

Pfrn. Regula Blindenbacher, Tel. 076 690 14 11

Sabbatzeit: Unser Chile-Velo ist fast täglich ca. 1 Stunde im Dorf unterwegs. Wir freuen uns auf Begegnungen mit euch! Freitag, 19. Juni 18.00, Kirche Möriken: Sommerfest Fiire mit de Chliine, Pfr. Martin Kuse und Team, Musik: Slava Kästli

Sonntag, 21. Juni Kirche Holderbank, Kurzgottesdienst und Kirchgemeindeversammlung 9.30, von der Grosspfarrei Staufberg zu den heutigen reformierten Kirchgemeinden, Pfr. Martin Kuse, musikalisch begleitet von Slava Kästli 10.00, Kirchgemeindeversammlung Die Traktandenliste wurde am 28. Mai 2026 im Lenzburger Bezirksanzeiger publiziert und ist auf der Webseite abrufbar. Anschliessend sind alle zu einem kleinen Apéro eingeladen. Infolge Strassensanierung sind die Zufahrten zur Kirche Holderbank gesperrt! Die Kirche kann nur zu Fuss erreicht werden. Bitte benützen Sie die öffentlichen Parkplätze bei der Gemeindekanzlei Holderbank oder beim Restaurant Felsgarten.

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Sonntag, 21. Juni 9.15 Uhr Gottesdienst mit Sozialdiakon Röbi Nyfeler, Organistin: Christina Heuking, Kollekte: HEKS 10.00 Uhr Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 24. Juni 9.30 Uhr Die Krabbelgruppe «Zwärgemorge» trifft sich im Seitenschiff Amtswoche: Pfrn. Elisabeth Berger-Weymann www.kirche-niederlenz.ch

Sonntag, 21. Juni

10.00 Uhr Gottesdienst, Pfr. Jürg Steiner www.ref-rupperswil.ch

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Sonntag, 21. Juni

10.00 Uhr Familiengottesdienst mit RW 1 & 2

Pfr.Pavel Roubik und Katechetin Monika Kläuser

Voranzeige: Samstag, 27. Juni

10.00 Uhr Bibleart-Journaling, Bibeltexte kreativ gestalten.

Anmeldung an: regina.gloor@ref-kirche-seon.ch

www.ref-kirche-seon.ch

Sonderseiten «Gr

Erscheinung

Donnerstag, 22 Juli 2026

Donnerstag, 9 Juli 2026

Donnerstag 16 Juli 2026

Inserateschluuuss jeweils eine WW Woche vor Erscheinen

Formate

Engagiert für junge Menschen und ihre Zukunft: 20 Jahre Verein Wohnen 16plus

Jubiläum Vor 20 Jahren wurde in Baden der Verein Wohnen 16plus gegründet, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen in schwierigen Umständen während der Ausbildung eine Wohngelegenheit zu bieten.

Im Interview geben Daniela Oehrli, Toni Meier und Bea Taubert Auskunft über die Vergangenheit, die Gegenwart und auch einen Ausblick.

Wie hat vor 20 Jahren alles begonnen und was war die ursprüngliche Vision?

Daniela Oehrli: Beim Sozialdienst Baden tauchten immer wieder Jugendliche und junge Erwachsene auf, welche Schwierigkeiten in der Berufsausbildung, in der Schule und/oder mit den Eltern hatten. Es gab keine passenden Wohnangebote für selbstständiges, kostengünstiges Wohnen, ausser solche mit Heimstrukturen. So wurde die Idee geboren, ein neues selbstfinanziertes Wohnangebot zu schaffen.

Im Jahr 2005 haben wir als Interessengemeinschaft gestartet. Dabei waren die Leiterin Soziale Dienste Baden, der Leiter des Kantonalen Sozialdiensts, André Roth der gleichnamigen Immobilienfirm, und ich als Stadträtin. Der Regierungsrat investierte auf Antrag 500000 Franken aus dem Lotteriefonds zur Anstossfinanzierung des Projekts Wohnen 16plus. Das Ziel war ein Wohnkonzept mit individuellem, günstigem Wohnen ohne Heimcharakter für Jugendliche und junge Erwachsene. Die Wohnungsmiete sollte durch Lohn, Stipendien und Elternunterhalt selbstfinanziert werden können. Bei Bedarf wollte man eine modulare pädagogische Unterstützung ermöglichen, auch mit dem Ziel, allfällige Abbrüche zu vermeiden. Gesucht wurden 8 bis 10 Wohnungen mit 1.5 bis 2 Zimmern, plus Räume für gemeinsame Aktivitäten.

Wie gelang es, Leute von der Idee zu überzeugen und die finanziellen Mittel zu finden?

Es wurden viele Gespräche geführt. Zentral war, dass wir schon für die Interessengemeinschaft Schlüsselpersonen vom Kanton Aargau gewinnen konnten. Im Januar 2006 wurde der Verein mit sieben Mitgliedern, welche auch den Vorstand ausmachten, gegründet. Neben den öf-

fentlichen Vertretungen waren auch kirchliche, schulische und wirtschaftliche Vertretungen dabei. Ein gutes Netzwerk war dabei zentral. Bei diesem Projekt zeigte sich sehr schön, dass etwas Nachhaltiges entstehen kann, wenn die richtigen Menschen zusammenkommen, die keine Angst haben, Entscheide zu fällen, auch wenn vieles noch sehr unklar war.

Welche besonderen Momente oder Meilensteine sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Ich habe bis heute noch nie so schnell eine Idee zu einem konkreten Angebot umgesetzt. Das ist und war einmalig. Es ging Schlag auf Schlag: Im Januar 2006 wurde der Verein Wohnen 16plus gegründet. Bereits am 15. März 2006 konnte die Liegenschaft am Kirchweg 30/32 in Nussbaumen erworben und das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Resonanz war sehr positiv. Für die Bewirtschaftung wurde die Firma André Roth AG beauftragt. Nach der Sanierung konnte am 1. Juni 2006 die erste Wohnung vermietet werden. In den folgenden Monaten wurden weitere Mietverträge abgeschlossen, unter anderem mit der Spielgruppe Bärentatze, der Gemeinde Obersiggenthal und Alstom.

Zusammen mit HEKS Wohnen wurde ein Angebot zur Förderung von Wohnund Lernkompetenzen aufgebaut. Bis Ende 2006 traten dem Verein 13 Gemeinden bei. Unterstützung erhielt Wohnen 16plus zudem von Stiftungen und Unternehmen wie der Aargauischen Kantonalbank und dem Casino Baden. Ab November 2006 waren alle 22 Wohnungen vermietet.

Wie kam es dazu, das Angebot mit einem zweiten Standort zu erweitern?

2010 kam André Roth mit der Information, dass die SBB in Lenzburg nahe am Bahnhof ein Stück Land zum Verkauf ausgeschrieben haben. Da die Wohnungen in Nussbaumen stets ausgebucht waren und die Warteliste immer länger wurde, haben wir uns überlegt, dass der Standort Lenzburg, aufgrund der geografischen Lage und der Berufsschule etc., ein idealer Ort ist zur Ausweitung des Wohnen 16plus. Nach zähem Ringen konnten wir dann im Jahr 2011 das Landstück kaufen.

Vor 10 Jahren kam die Liegenschaft in Lenzburg dazu. Was waren die grössten Herausforderungen beim Neubau?

Rotary Lunch zum Thema «invasive Neophyten»

Serviceclub Am vergangenen RotaryLunch informierten Rotarierin Brigitte Vogel und Markus Dietiker (Neophytenbeauftragter Stadt Lenzburg) über invasive Neophyten und deren Auswirkungen auf Natur und Landwirtschaft. Zur Veranschaulichung brachte Brigitte Vogel einen Strauss verschiedener Neophyten mit und zeigte damit eindrücklich, wie unterschiedlich diese Pflanzenarten auftreten. Ein zentrales Thema war die frühzeitige Bekämpfung invasiver Pflanzen. Entscheidend sei das vollständige Entfernen der Pflanzen samt Wurzeln. Oft genüge bereits ein Messer, um junge Pflanzen wirksam zu beseitigen. Das Fazit von Brigitte Vogel: «Nicht in Panik geraten, aber handeln. Prävention ist deutlich einfacher als spätere Bekämpfung.»

Markus Dietiker ergänzte, dass sich die Stadt Lenzburg seit Jahren aktiv gegen invasive Arten engagiere. Gemeinsam mit Schulklassen wurden bereits zahlreiche Flächen bearbeitet. Gleichzeitig würden laufend neue problematische Arten auftreten, darunter die Lupine oder das Drüsige Springkraut. Am Samstag wurde das Thema dann ganz praktisch umgesetzt: Bei einem Hands-on-Einsatz am steilen Gofi unterstützten zahlreiche Rotarierinnen und Rotarier Brigitte Vogel bei der Bekämpfung

Die Baustelle entlang der SBB-Bahnlinie und die direkt angrenzenden Umschaltanlagen erforderten erhöhte Sicherheitsmassnahmen. Es gab eine Phase, in der unsicher war, ob die erforderlichen Schutzmassnahmen überhaupt finanzierbar sind. Anstelle einer teuren, hohen Schutzwand konnte das Problem dann aber mit geringeren Schutzmassnahmen und einem verhältnismässigen Aufwand gelöst werden. Nach dem Bezug zeigte sich eine weitere Herausforderung: Die spezielle Architektur mit dem offenen Laubengang führte zu höheren Lärmemissionen für die Nachbarschaft, was hin und wieder Konflikte auslöste. Wir mussten als Verein zeitweise sogar Sicherheitspersonal aufbieten, um die Hausordnung durchzusetzen.

Was bedeutet «Wohnen 16plus» für die Jugendlichen, die in den Liegenschaften leben?

Freiheit! Aber auch eine neue Verantwortung. Nicht alle sind darauf vorbereitet beziehungsweise haben die notwendigen Fertigkeiten in ihrem bisherigen Leben (Elternhaus und Schule) erlernen können. Die allermeisten schaffen dies jedoch, auch mit Unterstützung von Sozialdiensten und Institutionen. Die wenigen, die es nicht schaffen, verursachten dem Verein und der Verwaltung teilweise viel Aufwand (etwa durch Mietzinsrückstände oder verwahrloste Räume).

Was waren die Herausforderungen des Vereins und der Verwaltung?

Es gab eine Zeit, da war die Nachfrage nach dem Angebot des Vereins weniger gross, was zu Leerständen führte. Das verursachte Unsicherheit bezüglich der Finanzierung. Schliesslich müssen über die Mietzinseinnahmen die noch immer hohen Hypothekarschulden bedient werden können.

Welche besonderen Momente oder Meilensteine sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben? Die Inbetriebnahme und die Einweihung des neuen Gebäudes in Lenzburg waren bestimmt der grösste Erfolg während meiner Tätigkeit im Verein. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand sowie mit der Verwaltung empfand ich als sehr angenehm. Da im Vorstand Personen mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund tätig sind, führte dies stets zu sehr konstruktiven und interessanten Diskussionen.

invasiver Pflanzenarten. Bei sommerlich warmen Temperaturen ging es dem Einjährigen Berufskraut ebenso an den Kragen wie dem Jakobskreuzkraut sowie den wuchernden Brombeeren. Mit Handschuhen, Gartenscheren und Messern sowie viel Einsatz wurden Pflanzen entfernt und Flächen freigelegt. Trotz der schweisstreibenden Arbeit war die Stimmung ausgezeichnet und der gemeinsame Einsatz wurde von allen Beteiligten sehr geschätzt. Nach getaner Arbeit stärkten sich die Helferinnen und Helfer bei Cervelat vom Grill und liessen den gelungenen Arbeitseinsatz in geselliger Runde ausklingen. (pd) Waren für die Umwelt im Einsatz. Foto: zvg

Wo sehen Sie den Verein in den nächsten 10 Jahren? Jugendliche und junge Erwachsene, welche Schwierigkeiten in der Berufsausbildung, in der Schule und/oder mit den Eltern haben, gibt es nach wie vor. Mit dem Bevölkerungswachstum nimmt auch diese Bevölkerungsgruppe zu. Zudem nimmt der bezahlbare Wohnraum stetig ab. Angebote wie das des Vereins Wohnen 16plus sind wichtig und gesucht. Auch Organisationen wie HEKS, Töpferhaus und Trinamo sind ständig auf der Suche nach bezahlbaren Wohnungen. Deshalb ist es wichtig, dass der Verein Wohnen 16plus noch lange bestehen kann. In 10 Jahren sind sämtliche Wohnungen der Liegenschaft in Nussbaumen saniert und die finanziellen Mittel für die bis dahin anstehende Sanierungen der Wohnungen in Lenzburg gesichert. Die Erzeugung von Strom und Wärme geschieht mit erneuerbaren Energien und wer weiss, vielleicht können wir das Wohnungsangebot in einer dritten Standortgemeinde ausbauen. Welche neuen Projekte oder Ideen stehen in den Startlöchern?

Nach der Sanierung der Wohnungen in der einen Liegenschaft in Nussbaumen müs-

Kreativer Spray-Workshop gegen Vandalismus

Jugend Mit einem partizipativen SprayWorkshop hat die Jugendarbeit am 6. Juni gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Schulanlage Angelrain in Lenzburg eine rund 40 Meter lange Wand kreativ gestaltet. Das Projekt steht für Mitwirkung, Kreativität und die aktive Mitgestaltung des öffentlichen Raums. Ausgangspunkt waren wiederkehrende Schmierereien auf dem Schulareal. Ziel war es, die betroffene Fläche gemeinsam mit Jugendlichen neu zu gestalten und zukünftige Schmierereien zu reduzieren. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Abteilung Immobilien, der Schule Angelrain und der Kulturgesell-

schaft Lenzburg umgesetzt. Die Kulturgesellschaft «Aufwind» unterstützte das Vorhaben finanziell. Alle vier 6. Klassen der Schule Angelrain mit rund 100 Schülerinnen und Schülern wurden in die Entwicklung des Wanddesigns einbezogen. Bei der Umsetzung vor Ort wirkten zwölf Kinder aktiv mit und setzten ihre Ideen gemeinsam mit dem Künstlerduo «Tony’s Tones» um. Der Workshop stärkte die Identifikation mit dem öffentlichen Raum und förderte die Kreativität. Die gemeinsam gestaltete Wand trägt zudem zu einer attraktiven Umgebung und einem positiven Schulhausklima bei. (pd)

sen wir nun zuerst wieder finanzielle Mittel ansparen. Wir prüfen momentan die Erstellung einer PV-Anlage auf der Liegenschaft in Lenzburg und haben uns für den Fernwärmeanschluss in Nussbaumen angemeldet.

Was wünschen Sie sich für den Verein Wohnen 16plus und die Jugendlichen und jungen Erwachsenen?

Die Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand, der Verwaltung und HEKS Wohnen ist nach wie vor sehr gut. Viele Jugendliche und junge Erwachsene benötigen Begleitung in Wohn- und Lebensfragen und werden durch HEKS beim Bezug der Wohnung eingeführt. Ich wünsche mir, dass diese Zusammenarbeit so bestehen bleibt und noch viele Jugendliche und junge Erwachsene mit diesem Angebot in eine solide Selbstständigkeit finden werden. Auch die Arbeit der Verwaltung André Roth AG ist zentral und wichtig. Da die Jugendlichen nach dem Abschluss der Ausbildung eine neue Wohnung finden müssen, gibt es stetig Wechsel bei den Mietenden. Zudem wünsche ich, dass die finanziellen Mittel gesichert werden können, um das Angebot zu erhalten und allenfalls auszubauen. (pd/rfb)

LESERINNENBRIEF

Nur Nein heisst Nein: Nein! Antwort auf das Salzkorn vom 11. Juni Tausend Dank an Kathrin Steinmann, die im Salzkorn mutig berichtet, was ihr widerfahren ist. Ihre Geschichte macht uns wütend und betroffen. Wie so oft bei sexualisierter Gewalt gegen Frauen muss sie als Opfer nicht nur mit den psychischen und sozialen Auswirkungen klar kommen, sondern sie erfährt bei der Kapo auch noch, dass eine Anzeige gegen unbekannt nicht zu strafrechtlichen Konsequenzen führen würde, selbst wenn der Täter ermittelt werden könnte, da dieser kein Nein übergangen habe. Wie bitte?! Um das ein für alle Mal klar zu stellen: Wir, die unterzeichnenden Frauen, erklären hiermit öffentlich, dass wir weder jetzt noch zukünftig belästigt werden wollen. Nein! Weder durch anonyme Pakete mit Sexspielzeug noch durch Dick-Pics noch durch Catcalling noch durch irgendeine andere der unzähligen Formen sexualisierter Gewalt gegen Frauen: Nein! Die Unterzeichnenden Frauen: Anja Kroll, Susanne Haeder, Noemi Landini, Laura Lier, Edith Lüscher, Kristina Schärer, Silvia Schneider, Nina Sehn, Bea Taubert, Simone Walser, Ursa Weiss, Salome Zindel, Marion Sonderegger, Isabelle Dacre, Nicole Burgermeister und Susanne Leiberg.

■ Den vollständigen Text zum Salzkorn finden Sie unter: kathrinsteinmann.ch/das-paket/

Im Interview: Daniela Oehrli, Toni Meier und Bea Taubert
Foto: zvg

Lenzburg,imJuni2026

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend insDunkelder Trauerleuchten.

InLiebe undDankbarkeit nehmen wirAbschiedvon

Otto Vögtli-von Wartburg

6. März 1930bis 6. Juni 2026

Nacheinemerfüllten Lebenhaben ihnseine Kräfte in den letzten Monatenzusehends verlassen.

Wirsinddankbar fürdie gemeinsame Zeit:

Lotty Vögtli-vonWartburg

Ursula undRolfWoodtli mit DavidundFamilie

Martin Vögtli undDoris Stücheli mit TizianaundFamilie

Sophia undYannik

Die Abdankungund Urnenbeisetzungfinden im engsten Familienkreis statt.

Anstelle vonBlumenunterstütze mandie Städtische Hilfsgesellschaft, 5600 Lenzburg, IBANCH300830700005214430 5, Vermerk: Otto Vögtli-vonWartburg.

Traueradresse:MartinVögtli, Schlossgasse 28,5600 Lenzburg

AlsGottsah,dassderWegzulang, derHügelzusteilunddasAtmenzuschwerwurde, legteeinEngelseinenArmumihnundsagte: Kommwirgehenheim.

In stillerTrauer undtieferDankbarkeitnehmen wirAbschiedvon unserem lieben

Rudolf Stutz-Ferrari

11.April 1949 bis11. Juni 2026

Nach langenund geduldig ertragenenKrankheitendurfte er in Frieden dieletzteReiseantreten.

In Liebe: Trudy Stutz-Ferrari Jasmin undMauriceSchaffter-Stutz Rahel undSimon SamuelundAlina Floria,Carlottamit Dariound Elsa Verwandte, Anverwandte undFreunde DieAbdankung findet stattam Freitag, 26.Juni2026, um 11.00Uhr in derReformiertenKircheinOthmarsingen. Eserfolgtkeine Urnenbeisetzung.

Anstelle von Blumenunterstützeman dieLungenligaAargau, 5001 Aarau,CH2009000000500007820,Vermerk:RudolfStutz.

Traueradresse:Trudy Stutz-Ferrari,Stäpfliweg4, 5504 Othmarsingen

Wenn Gastfreundschaft zur Prüfung wird

Lenzburg Im Prüfungsrestaurant Bellavista von GastroAargau fanden kürzlich die praktischen Prüfungen der angehenden Restaurantfachfrauen und Restaurantfachmänner der Region HGf Mittelland statt. 53 Lernende treten dieses Jahr zum Qualifikationsverfahren an. Dabei zählen nicht nur korrekt ausgeführte Serviceabläufe, sondern auch Fachwissen, Gästebetreuung und die Fähigkeit, unter Zeitdruck Gastgeberin oder Gastgeber zu bleiben.

■ ROMI SCHMID

Die Aussicht über die Dächer von Lenzburg ist an diesem Mittag nur Kulisse. Im Mittelpunkt stehen die angehenden Restaurantfachfrauen und Restaurantfachmänner EFZ, die im Prüfungsrestaurant Bellavista von GastroAargau, gleich neben dem Bahnhof Lenzburg, ihre praktische Prüfung absolvieren. Noch bevor die Gäste eintreffen, ist vieles vorbereitet: Tische sind aufgedeckt, Gläser poliert, Servietten gefaltet, Speise- und Getränkekarten bereitgelegt. Doch erst mit den Gästen beginnt jener Teil der Prüfung, der dem Berufsalltag am nächsten kommt. Zur praktischen Prüfung gehört nicht nur die Vorbereitung im Hintergrund. Am Mittag kommen auch Gäste ins «Bellavista». Sie sind eingeladen, dort zu essen und den Lernenden damit eine möglichst echte Servicesituation zu ermöglichen. Für die angehenden Restaurantfachfrauen und Restaurantfachmänner beginnt damit der sichtbarste Teil der Prüfung: Sie empfangen die Gäste, begleiten sie an den Tisch, beraten sie, nehmen Bestellungen auf, servieren das Menü und rechnen am Schluss korrekt ab. Damit die Prüfung für alle vergleichbar bleibt, bestellen die Gäste nicht völlig frei. Die Prüfungsexpertinnen und -experten geben vor, welche Speisen und Getränke an den einzelnen Tischen bestellt werden. Die Gäste essen und trinken also wie in einem normalen Restaurant – zugleich geben sie den Lernenden die Möglichkeit zu zeigen, wie sie mit Beratung, Service, Verkauf, Gästebetreuung und Rechnungsstellung umgehen. Für die Kandidatinnen und Kandidaten bedeutet das: Sie müssen vom

ersten Moment an präsent sein. Sie begrüssen die Gäste, begleiten sie an den Tisch, erklären das Menü, beantworten Fragen, empfehlen passende Getränke und sorgen dafür, dass der Ablauf stimmt. Gleichzeitig behalten die Prüfungsexpertinnen und -experten im Hintergrund genau im Blick, ob Servicegrundregeln eingehalten werden, ob die Beratung fachlich überzeugt, ob die Produktekenntnisse stimmen und ob die Gästebetreuung natürlich wirkt. Was für die Gäste angenehm und selbstverständlich erscheinen soll, ist für die Lernenden eine konzentrierte Leistung unter Zeitvorgabe. Ein Viergangmenü muss serviert werden, für alle Kandidatinnen und Kandidaten gleich. Dazu kommen je nach Ergänzungskompetenz weitere Pflichtaufgaben: eine kleine Bankettbesprechung mit Weindegustation beim Jung-Sommelier, Flambieren und Tranchieren am Tisch beim Jung-Chef de rang, ausgefallene Kaffeespezialitäten und exklusive Tees beim Jung-Barista oder Cocktails, Mixgetränke und Spirituosen beim JungBarkeeper.

Ein Tag mit klarer Struktur Insgesamt treten 2026 in der Region HGf Mittelland 53 Lernende zum Qualifikationsverfahren an. Der Prüfungstag beginnt mit der Begrüssung und Einführung durch Urs Kohler, Chefexperte und Direktor von GastroAargau. Danach folgt die Gegenüberstellung der Prüfungsexpertinnen und -experten mit den Lernenden. Dabei werde darauf geachtet, dass die Zuteilung fair sei, erklärt Kohler. Anschliessend werden bei einem Rundgang alle Prüfungsörtlichkeiten gezeigt, die Prüfungsaufgaben abgegeben und die einzelnen Arbeiten besprochen. Danach erhalten die Kandidatinnen und Kandidaten persönliche Vorbereitungszeit, bevor sie an die Prüfungsexpertinnen und -experten übergeben werden.

Zur ersten Aufgabe gehört das Aufdecken von zwei Tischen inklusive Dekoration und Bereitstellung sämtlichen Materials. Nach den Vorbereitungsarbeiten erklärt der Chefexperte die Tagesspezialitäten und die Gerichte, die angeboten werden. Danach essen Prüfungsexpertinnen, Prüfungsexperten und Kandidierende gemeinsam zu Mittag. Im Zentrum des Tages steht anschliessend der Mittagservice: die Gäste empfangen, Bestellungen aufnehmen, Empfehlungen aussprechen, Speisen und Getränke servieren, aufmerksam bleiben, korrekt abrechnen. Danach räumen die Lernenden auf und reinigen

ihre Arbeitsstationen. Zum Abschluss findet eine Feedbackrunde mit dem Chefexperten statt, während die Prüfungsexpertinnen und -experten die Protokolle finalisieren und die Noten berechnen. Eine weitere Prüfung, die sogenannte Kürprüfung mit selbst erstellten Speisen und Getränken, fand bereits an einem anderen Tag statt. Dabei stellen die Lernenden ihr Produkt zuerst vor, führen es anschliessend vor oder setzen es um. Danach folgt ein Fachgespräch über die Arbeit und zum Schluss eine Reflexion: Was ist gut gelaufen? Was nicht? Was könnte man besser machen?

Mehr als Teller tragen

Die praktische Prüfung bildet einen wichtigen Teil des Qualifikationsverfahrens. Bewertet wird nicht nur, ob ein Teller korrekt serviert oder ein Getränk fachgerecht eingeschenkt wird. Entscheidend ist das Zusammenspiel: Gastgeberrolle, Fachwissen, Organisation, Hygiene, Verkauf, Kommunikation, Teamfähigkeit und Auftreten. Die Prüfungsexpertinnen und -experten achten laut Urs Kohler besonders auf Servicegrundregeln, gekonnten Verkauf und Beratung am Tisch, Produktekenntnisse, «schmackhaftes Empfehlen», Gästebetreuung und korrekte Rechnungsstellung. Und das alles unter Zeitvorgabe. Der Beruf ist anspruchsvoll und vielseitig. Restaurantfachleute EFZ arbeiten in Restaurants, Hotels sowie in Betrieben der System- und Gemeinschaftsgastronomie. Sie beraten Gäste bei der Wahl von Speisen und Getränken, richten Tische her, servieren, kassieren, kontrollieren und lagern Waren und koordinieren ihre Arbeit mit Küche und weiteren Betriebsbereichen. Die Lehre dauert drei Jahre und findet im Lehrbetrieb, in der Berufsfachschule und in überbetrieblichen Kursen statt.

Nach den jüngsten Zahlen des Bundesamts für Statistik wurden 2024 schweizweit 364 EFZ-Abschlüsse als Restaurantfachfrau oder Restaurantfachmann verzeichnet.

Ein Beruf mit Zukunft

Die Branche ist auf gut ausgebildeten Nachwuchs angewiesen. Urs Kohler stellt fest, dass sich an Berufsmessen und Informationsveranstaltungen wieder vermehrt Schülerinnen und Schüler für Gastronomie- und Hotelberufe interessieren. Auch GastroAargau-Mitglieder berichteten von mehr Anfragen für Schnupperlehren. «Gute Lehrbetriebe, die seit Jahren erfolgreich ausbilden, haben wenig Mühe, die Lehrstellen zu besetzen», sagt Kohler. In den Berufs-

Die Elektrifizierung des Verkehrs

■ MAX CHOPARD-ACKLIN

bildnerkursen im GastroBildungsZentrum sässen zudem oft junge Berufsleute, die sich in der Ausbildung engagieren möchten. Viele davon kenne man noch aus ihrer eigenen Zeit am Qualifikationsverfahren. Der Besuch eines Berufsbildnerkurses ist obligatorisch, wenn ein Betrieb Lernende ausbilden will; erst damit erhält er die Ausbildungsbewilligung der kantonalen Lehraufsicht.

Gleichzeitig kämpft die Branche weiterhin mit Vorbehalten. Immer wieder würden sich Eltern, Familienangehörige oder Lehrpersonen gegen Gastronomieund Hotelberufe aussprechen, sagt Kohler. Gerade diese Personen seien für junge Menschen wichtige Meinungsmacher. Mit der Präsenz von Mitgliedern und Lernenden an Berufsmessen und Berufsinfotagen versuche GastroAargau deshalb, Gegensteuer zu geben und Aufklärungsarbeit zu leisten.

Ab Herbst lanciert GastroAargau ein neues Projekt unter dem Namen «Klassengastro». Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen erhalten dabei die Möglichkeit, an einem Nachmittag oder Abend in einem Restaurant praktische Erfahrungen zu sammeln. Unter Anleitung wird gekocht und aufgedeckt, am Abend werden richtige Gäste – Eltern, Lehrpersonen und Freunde – eingeladen, bekocht und serviert. Für den Einsatz erhält die Klasse zudem einen finanziellen Zustupf in die Klassenkasse.

Für Urs Kohler liegt in der Gastronomie gerade in Zeiten des Wandels eine Chance. «KI wird die Arbeitswelt verändern», sagt er. Er glaube, dass «Menschenberufe» wieder an Attraktivität gewinnen werden. GastroAargau rede schon lange nicht mehr in erster Linie von den Nachteilen, sondern von dem, was in der Branche einzigartig und toll sei. Natürlich werde oft die Wochenendarbeit erwähnt, sagt Kohler. Dafür habe man frei, wenn andere arbeiten müssen – und die Skipiste oder die Badi seien leer. Dazu kämen Erfahrungen mit anderen Kulturen, die Möglichkeit, Sprachen im Alltag zu lernen und zu nutzen, sowie sehr gute Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Nach der Lehre könne man zudem praktisch überall auf der Welt arbeiten. Für die Kandidatinnen und Kandidaten im «Bellavista» ist der Prüfungstag vor allem eines: die Gelegenheit zu zeigen, dass sie bereit sind für den Beruf. Sie müssen Gastgeberinnen und Gastgeber sein, Fachpersonen, Organisatorinnen und Verkäufer zugleich. Am Ende zählt nicht nur, was auf dem Teller liegt oder im Glas ist. Es zählt, wie sich die Gäste fühlen.

Infolge fehlender landeseigener fossiler Energien und um die Effizienz der Bahn zu steigern, wurde in der Schweiz schon früh mit der Elektrifizierung von Bahnstrecken begonnen. Parallel dazu wurde in die Wasserkraft und damit in die einheimische Stromproduktion investiert. Die Weltkriege bestärkten die Schweiz dabei, denn durch die Elektrifizierung wurde die Schweiz unabhängiger (Wikipedia, «Geschichte der Schweizer Eisenbahn»). Dazu kam, dass Elektroloks effizienter, umweltfreundlicher und schneller waren als kohle- oder dieselbetriebene Schienenfahrzeuge. Heute, rund 90 Jahre später, wird nach dem Schienenverkehr zunehmend auch der Strassenverkehr elektrifiziert. Es gibt klare Vorteile, die für die Elektrifizierung des Strassenverkehrs sprechen: 1. Ein Elektromotor hat einen Wirkungsgrad von rund 90% und ist somit rund dreimal so effizient wie ein Verbrennungsmotor.

2. Der Strom für Elektroantriebe kann aus einheimischer, erneuerbarer Energie gewonnen werden. Bei den endlichen fossilen Energien für die Verbrennungsmotoren ist die Schweiz zu 100% von Auslandimporten abhängig.

3. Elektrisch angetriebene Verkehrsmittel verursachen weniger Lärm und keine Geruchsemmissionen.

4. Vergleicht man betreffend Grösse und Gewicht zwei gleichwertige Fahrzeuge, ist das Fahrzeug mit Elektroantrieb durch die höhere Effizienz pro Fahrkilometer wesentlich umweltfreundlicher. Wird das Fahrzeug auch noch mit Naturstrom betrieben, erhöht sich der positive Effekt zusätzlich. Die Antriebsart und die Art der genutzten Energie ist also entscheidend für die Umweltbilanz.

Die umweltfreundlichste Fortbewegungsmöglichkeit ist es, wenn wir zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind. Das geht aber nur bei guter Gesundheit und bei eher kürzeren Strecken. Ansonsten bietet die Nutzung des öffentlichen Verkehrs eine umweltfreundliche Alternative. Wer aber nicht ganz auf seine Individualmobilität verzichten möchte oder kann, hat die Möglichkeiten, Carsharing-Angebote zu nutzen oder beim Fahrzeugkauf auf die Antriebsart zu achten. Unabhängig von der Antriebsart lohnt sich jedoch auch ein Blick auf die Energieetikette. Denn energieeffiziente Fahrzeuge benötigen weniger Antriebsenergie. Das schont die Umwelt und das eigene Portemonnaie.

■ Energie & Umwelt: Hier schreibt Max Chopard-Acklin, Umweltberater und Mitarbeiter der Fachstelle Umwelt in Lenzburg, zu Nachhaltigkeitsthemen.

Praktische Prüfung: Eine angehende Restaurantfachfrau bereitet im Prügungsrestaurant Bellavista ein Gericht direkt am Gästetisch zu.
Foto: zvg
E-Auto an der Ladestation. Foto: zvg INSERAT
Max Chopard Acklin

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Einweihung «VIRGIN» in Lenzburg – «LENZIA» verbindet

Am 11. Juni wurde das Büro- und Dienstleistungszentrum VIRGIN an der Ringstrasse Nord 42 in Lenzburg im Beisein von rund 160 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Mieterschaft und Nachbarschaft feierlich eingeweiht. Grussbotschaften überbrachten Regierungsrat Dieter Egli und Stadtammann Andreas Schmid.

VIRGIN:daswohlmodernsteBüro-undDienstleistungszentrumvonLenzburg.

Foto:zvg

«VIRGIN» wurde von der LENZIAAG entwickelt und nach den Vorgaben der neuen Bau- und Nutzungsordnung der Stadt Lenzburg realisiert. «Das Gebäude vereint ein modulares Raumkonzept mit hoher Nutzungsflexibilität für Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen», sagt Bauherr und Eigentümer Adrian Schlatter. Besonderes Gewicht wurde auf Nachhaltigkeit gelegt. Die Fassaden-undDach-PhotovoltaikanlagenerreichenzusammeneineLeistung von über 500 kWp. Ergänzt wird das Energiekonzept durch einen Batteriespeicher mit rund 2,5 MWh Kapazität sowie eine Grundwasser-Wärmepumpe mit Betonkernaktivierung zum Heizen und Kühlen. «VIRGIN» steht damit nicht nur für Energieeffizienz, sondern auch für einen suffizienten und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Die ersten Mieter haben bereits mit ihrenAusbauten begonnen. In Kürze werden die Hauptflächen an Mammut übergeben. Damit kehrt die traditionsreiche Firma an ihren historischen Standort Lenzburg zurück. Mit Spannung erwartet wird zudem die Eröffnung des Stores im Erdgeschoss. Unter dem Motto LENZIA verbindet, würdigte Adrian Schlatter die Zusammenarbeit mit Behörden, Nachbarschaft, Unternehmern, Handwerkern, Planern und Mietern.

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«Dieser Bau ist ein Zeichen für wirtschaftliche Entwicklung – nicht irgendwo, sondern hier in Lenzburg. Wer baut, baut nicht für zwei Jahre, sondern für Jahrzehnte. So bietet dieser Unternehmer eine Zukunft und setzt gleichzeitig Impulse für die Region. Es gäbe im Moment auch für Unternehmen Tausende Gründe zuzuwarten, sich defensiv zu verhalten. Deshalb zählt es doppelt, wenn Unternehmen und Investoren mutig nach vorne arbeiten», hielt Regierungsrat Dieter Egli in seiner Rede fest. Und Stadtammann Andreas Schmid betonte: «Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass private Bauherrschaften in dieser Grössenordnung investieren, Risiken tragen und damit Standortentwicklung betreiben, von der die ganze Stadt profitiert. Und – das modernste Gebäude unserer Stadt ist zugleich jenes, das am wenigsten von aussen braucht. Das ist Nachhaltigkeit nicht als Etikett, sondern als Haltung.»

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Dieter Egli (li.) und Andreas Schmid (re.) überbrachtenAdrian Schlatter die Grussbotschaften. Foto:cfr

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Vom hässlichsten Kasten zur schönsten Trafostation in der Region

Brunegg Ein RegionalcenterLeiter mit einer Idee, ein Graffiti-Künstler mit der Spraydose, ein Schulleiter mit offenen Ohren und eine Lehrperson mit dem vorhandenen Willen – und schon ist der Weg offen für ein tolles Projekt.

■ PETER WINKELMANN

Lukas Mösch, Leiter AEW-Regionalcenter Lenzburg, beschäftigte sich schon länger mit dem Gedanken, wie die Trafostation hinter der Vianco Arena in Brunegg wieder anschaulicher werden könnte. «Es war die hässlichste Trafostation im ganzen Kanton», meinte er an der Eröffnungsfeier vom Montag, 8. Juni, «aber was nun hier entstanden ist, macht mich richtig glücklich.» Offene Ohren fand Mösch bei Patrick Geiger, Schulleiter der Heilpädagogischen Sonderschule Lenzburg (HPS) und vor allem beim bestbekannten Graffiti-Künstler Raphael Fahrni aus Tennwil. In diversen VorbereitungsWorkshops machte sich Fahrni mit zwei Klassen der obersten Schulstufe (Zyklus 3) der HPS, geführt von Lehrperson Jonathan Geiger, an die für ihn erlebnisreiche Aufgabe ran. «Das Arbeiten mit den Schulkindern der HPS war herausfordernd, aber auch sehr lehrreich für mich», bestätigte er vor Ort. Auch Patrick Geiger stiess ins gleiche Horn: «Als Schule für Jugendliche mit kognitiver Beeinträchtigung war das ein riesiges und sehr schönes Projekt, das wir hier nun zu sehen bekommen.»

«Zäme om d’Wält und om de Planet» Als kurz nach halb drei Uhr die Umhüllung entfernt wurde, gab es viel Applaus von den Anwesenden, die Augen der jungen Künstler glänzten und einige tanzten wild herum. Nach kurzen Ansprachen und dem gemeinsam gesungenen Lied «Zäme om d’Wält» von Fraui erzählten vier der jungen Sprayer, wie sie die lange Zeit vom Start bis zum heutigen Tag erlebt haben. «Das Sprayprojekt war cool, Raphael Fahrni ist auch cool», meinte Almir, «ich habe

sehr coole Sachen gesprayt, was mir Spass machte.» Für Georgios war der Tag, als sie das Trafohäuschen besprayen durften, am spannendsten: «Wir hatten vier Gruppen, zwei sprayten am Freitag, 29. Mai, die anderen am Montag darauf und es war sehr heiss, aber für mich war es gut, weil ich so malen gelernt habe.» Für Simon ist Raphi, der ihnen das Graffitisprayen beibrachte, eine tolle Person: «Das Wetter war schön, die Sonne schien und Raphi war immer sehr lustig.» Genau auf den Punkt gebracht hat es Schüler Lukas: «Es war toll zu sprayen, es hat aber keinen Spass gemacht, sondern es hat sehr, sehr, sehr viel Spass gemacht.» Ein kurzer Spaziergang der Bahnlinie und der Vianco Arena entlang lohnt sich – denn dort steht nun die schönste Trafostation im Aargau.

«Zäme om d’Wält»: Der Eingang in die Trafostation.

Vogelschutzverein Schafisheim: Arbeitstag am Waldweiher

Schafisheim Die Mitglieder des Vogelschutzvereins Schafisheim setzen sich auf vielfältige Weise für die Natur ein. Ihr Engagement gilt nicht nur der heimischen Vogelwelt, etwa durch die regelmässige Kontrolle und Reinigung der Nistkästen.

Auch die Pflege des Waldweihers gehört fest zum Jahresprogramm des Vereins. Am vergangenen Samstag stand das kleine Paradies im Wald deshalb erneut im Mittelpunkt eines gemeinsamen Arbeitseinsatzes.

Rund um den Weiher gab es einiges zu tun. Der Sandfang, der während des ganzen Jahres den angeschwemmten Sand des kleinen Bachs zurückhält, wurde entleert. Auch die Umgebung des Weihers wurde gepflegt: Das Gras wurde geschnitten, damit sich der Platz wieder ordentlich und einladend präsentiert. Zudem entfernten die Helferinnen und Helfer Holz aus dem Wasser, das von unachtsamen Besucherinnen und Besuchern hineingeworfen worden war.

Ein wichtiger Teil des Arbeitseinsatzes war die Erneuerung der Sitzgelegenheiten. Die alten Holzbänke waren morsch geworden und mussten komplett ersetzt werden. Für die neuen Sitzgelegenheiten stellte die Gemeinde die erforderlichen aufgeschnittenen Holzstämme zur Verfügung. So konnten die Mitglieder des Vogelschutzvereins den beliebten Aufenthaltsort am Waldweiher wieder instandstellen.

Nach den erledigten Arbeiten blieb auch Zeit für den geselligen Teil. Bei Wurst vom Grill und einem kühlen Bier wurde auf den gelungenen Einsatz angestossen.

Nach dem Arbeitstag präsentiert sich das Waldparadies nun wieder gepflegt und von seiner besten Seite. (akr/rsc)

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Roger Bühler verlässt Gemeinde Rupperswil

Rupperswil Der Gemeinderat Rupperswil und Roger Bühler haben sich laut einer Mitteilung vom Freitag darauf verständigt, das bestehende Arbeitsverhältnis per 30. Juni zu beenden. Weitere Details nannte die Gemeinde auf Nachfrage keine. Roger Bühler war früherer Geschäftsführer der Gemeinde Rupperswil. Anfang Februar dieses Jahres hatte der Gemeinderat über die neuen Führungsstrukturen informiert. Per 1. Mai würden Ivan Brigante als neuer Geschäftsführer und Bianca Fuchs als Gemeindeschreiberin ihre Funktionen aufnehmen, hiess es damals. Mit diesem Führungsduo stelle sich die Gemeinde organisatorisch und personell zukunftsorientiert auf. In der Mitteilung vom Freitag würdigt der Gemeinderat Bühlers Arbeit für die Gemeinde. Mit seiner engagierten Mitarbeit und seiner hohen Fachkompetenz habe er in den vergangenen Jahren wesentlich zur positiven Entwicklung der Gemeindeverwaltung beigetragen. Zudem habe Bühler «mit seiner konstruktiven Haltung und seinem Mitwirken den Weg für das neue Führungsduo in der Gemeindeverwaltung Rupperswil ermöglicht».

Bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses wird Roger Bühler laut Mitteilung die laufenden Projekte weiterführen, geordnet abschliessen und eine saubere Übergabe der noch offenen Geschäfte an seinen Nachfolger sicherstellen. Der Gemeinderat dankt ihm für seinen Einsatz zugunsten der Gemeinde Rupperswil und wünscht ihm für die berufliche und private Zukunft alles Gute. (gkr/az)

Nur zufriedene Gesichter: Die Verantwortlichen des gelungenen Projekts sind stolz auf die schönste Trafostation.
Fotos: Peter Winkelmann
Waldidylle mit Weiher. Foto: zvg
Die Graffiti können sich sehen lassen.

Abschied von einer aussergewöhnlichen Schule

Niederlenz Die Sonderschule Niederlenz für ukrainische Kinder und Jugendliche mit Sonderschulbedarf endet diesen Sommer. Was als pragmatische Lösung begann, wurde für viele Familien zu einem wichtigen Ort der Stabilität, Entwicklung und Gemeinschaft.

■ ROMI SCHMID

Als die temporäre Sonderschule in Niederlenz im Frühling 2023 eröffnet wurde, war vieles offen. Das Angebot war für ukrainische Kinder und Jugendliche mit Sonderschulbedarf geschaffen worden, die in der Schweiz Schutz suchten. Es war eine kurzfristige Massnahme, entstanden in einer ausserordentlichen Situation. Nun findet dieses Kapitel seinen Abschluss: Die Schule wird im Sommer geschlossen, die Schülerinnen und Schüler wechseln an andere Sonderschulen, die Mitarbeitenden müssen sich neu orientieren.

«Die Schule wurde vom Departement Bildung, Kultur und Sport initiiert, für Sonderschulkinder mit Schutzstatus S», sagt Johannes Elderhorst, Bereichsleiter Sonderschule Niederlenz, Bereich der Rudolf Steiner Sonderschule Lenzburg. Dieser Schutzstatus sei verlängert worden –und nochmals verlängert. Doch das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) wolle das Provisorium nicht weiterführen. In einer Stellungnahme hält das BKS fest, die Sonderschule in Niederlenz sei als kurzfristige Massnahme geschaffen worden, um der Situation von Kindern mit einer Beeinträchtigung aus der Ukraine rasch gerecht werden zu können. Aufgrund von Ausnahmeregelungen sei eine einfache und pragmatische Lösung möglich gewesen, die jedoch nicht den rechtlichen Grundlagen des Kantons Aargau und der Schweiz entspreche. Deshalb müssten die Sonderschulplätze nun in eine dauerhafte Lösung überführt werden. Diese «einfache und pragmatische Lösung» bestand laut Elderhorst darin, dass die Stiftung Rudolf Steiner Sonderschule Lenzburg bereit war, als Trägerschaft zu fungieren – und er selbst als Bereichsleiter einsprang.

Eine Schule wächst zusammen Ursprünglich war die Schule für zwölf Kinder gedacht. Weil weitere Anmeldungen dazukamen, wurden später 16 und schliesslich 20 Schülerinnen und Schüler bewilligt. Insgesamt haben seit dem Start 25 ukrainische Kinder und Jugendliche die Sonderschule besucht. Für fünf sind schon zwischenzeitliche Lösungen gefunden. Aktuell besuchen noch 20 Kinder und Jugendliche die Schule. Sie werden in fünf Lerngruppen unterrichtet: für kognitiv beeinträchtigte, für mehrfach-beeinträchtigte, stark autistisch sowie zwei Gruppen im sozial-emotionalen Bereich. Neun Lehrpersonen sind von der Schliessung betroffen und müssen sich eine neue Stelle suchen.

Von Anfang an sei klar gewesen, dass die Schule temporär sei, sagt Elderhorst. Dass sie schliesslich dreieinhalb Jahre bestehen durfte, habe dazu geführt, «dass wir eine immer verbundenere Schulgemeinschaft geworden sind». Gerade deshalb ist der Abschied schwierig. Die Kinder besuchten die Schule gerne, fühlten sich wohl, lernten gemeinsam und näh-

Neuer Elektrotransporter für den Werkhof

Rupperswil Der Werkhof der Gemeinde Rupperswil ist seit Anfang Jahr mit einem neuen, vollständig elektrisch betriebenen Transportfahrzeug unterwegs. Der kompakte Elektrotransporter des Typs Goupil G4 wird für verschiedene Arbeiten im Gemeindegebiet eingesetzt – vom Unterhalt der Grünanlagen bis zu Transportaufgaben im Werkhof. Das neue Fahrzeug verursacht im Betrieb keine direkten Emissionen und trägt damit zur Reduktion der Umweltbelastung in der Gemeinde bei. Dank leistungsfähigem Lithium-Akku, einem Energieverbrauch von rund 8 kWh auf 50 Kilometer und leisem Elektroantrieb können zahlreiche Arbeiten künftig umwelt- und lärmschonender erledigt werden. Der Elektrotransporter verfügt über eine vielseitige Kippbrücke mit Gitteraufsatz und Zurrhaken. Dadurch eignet er sich für unterschiedliche Einsätze, etwa für Grüngut, Materialtransporte oder kleinere Entsorgungsaufgaben. Auch im Arbeitsalltag des Werkhofs bringt das Fahrzeug Vorteile: Die kompakte Bauweise, die gute Wendigkeit und die Lenkhilfe erleichtern den Einsatz im Siedlungsgebiet sowie auf engen Werkhofflächen. Mit der Anschaffung setzt die Gemeinde Rupperswil auf Langlebigkeit, einen hohen Qualitätsstandard und eine zukunftsgerichtete Mobilität im kommunalen Betrieb. (gkr/rsc)

men mit Freude an Aktivitäten teil. Für viele sei die Schule nicht nur ein Lernort, sondern auch ein wichtiger sozialer Raum geworden, in dem Freundschaften entstanden seien.

Gleichzeitig spürten die Kinder Traurigkeit und Unsicherheit. Einige verstünden noch nicht vollständig, dass sie nach der Schliessung nicht mehr gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden lernen und ihren Schulalltag verbringen werden. Auch für die Eltern ist die Situation belastend. «Sie haben bei uns Vertrauen bekommen und sind sehr zufrieden», sagt Elderhorst. Nun fürchteten einige, dass es am neuen Ort anders zu und her gehen könnte. Zu Beginn seien viele Eltern skeptisch gewesen. Sie seien erst kurz zuvor in die Schweiz gekommen, in ein unbekanntes Land, in eine unbekannte Schullandschaft – und hätten ihre Kinder nun einer Schule anvertrauen sollen, die selbst erst im Aufbau war. Elderhorst erinnert sich an ein Elternpaar, das lange skeptisch blieb. «Es brauchte einige Monate, und jetzt, wo auch dieser Schüler uns verlassen muss, flossen bei den Eltern die Trä-

nen.» Das zeige, wie stark dieses Projekt mit Emotionen verbunden sei – bei Eltern, Lehrpersonen und allen Beteiligten.

Ein Ort der Entwicklung

Die Anschlusslösungen werden vom BKS organisiert. Für einige Kinder sei der bevorstehende Schulwechsel nachvollziehbar und gut bewältigbar, sagt Elder horst. Manche Eltern hätten die künftigen Schulen bereits besucht und einen positiven Eindruck gewonnen. Gleichzeitig gebe es Familien, bei denen noch viele Fragen offen seien. Für ein Kind sei noch kein geeigneter Platz gefunden. Die vergangenen Jahre waren geprägt von Aufbauarbeit, Anpassung und viel Engagement. «Eine ukrainische Schule in der Schweizer Bildungslandschaft ist schon ziemlich einzigartig», sagt Elder horst. Besonders gewesen sei auch, dass hauptsächlich ukrainische Mitarbeitende im Team tätig waren, fast alle selbst geflüchtet, begleitet von einer nicht-ukrainischen Schulleitung und einigen erfahrenen Sonderschullehrerinnen vom Standort Lenzburg. Die Annäherung der

beiden Kulturen habe Zeit gebraucht. Am Anfang seien viele Mitarbeitende unsicher gewesen, wie sie handeln sollten. Sie hätten aus der Ukraine andere Arten des Umgangs mit Lernstoff, mit Kindern, Eltern und Schulleitung gekannt. Immer wieder seien Fragen aufgetaucht wie: «Dürfen wir …?» oder «Müssen wir …?» Mit der Zeit habe sich vieles verändert. «Am Anfang musste ich der Direktor sein, erst später wurde es möglich, kollegial miteinander die Schule und den Schulbetrieb zu gestalten», sagt Elder horst. Selbstverantwortliches Handeln habe immer mehr entstehen können. Die Motivation und die Zusammenarbeit im Team seien von Anfang an enorm gewesen. Herausfordernd war vieles: der Aufbau, die unsichere Zukunft, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder, die Verbindung verschiedener pädagogischer Ansätze und die emotionale Belastung. Die Schule stand mehrfach vor einem möglichen Ende – auf Sommer 2024, auf Sommer 2025 und nun endgültig auf Sommer 2026. Zwei Mal wurde die Schliessung nochmals verschoben. Für Eltern, Mitarbeitende und auch für ihn selbst sei das nicht einfach gewesen, sagt Elderhorst. Gleichzeitig sieht er grosse Fortschritte. Die Kinder seien von Beginn an von Fürsorge, Wärme und Unterstützung umgeben gewesen. Viele hätten sich sozial, sprachlich und emotional deutlich entwickelt. Besonders auffällig seien die positiven Veränderungen in der sozialen Interaktion gewesen. Viele Kinder hätten Freundschaften aufgebaut, sich als Teil einer Gemeinschaft erlebt, mehr Selbstständigkeit und Selbstvertrauen gewonnen. Auch im Deutschen seien deutliche Fortschritte erzielt worden.

Was bleibt, ist ein grosser Erfahrungsschatz. «Wir haben gelernt, Problematiken zu erkennen und geeignete Lösungswege zu finden», sagt er. Heute sei man im Unterrichtsprozess flexibler und könne sich unterschiedlichen Situationen besser anpassen. Vor allem aber bleibe die Erfahrung, jedes Kind in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen und einen individuellen Zugang zu suchen. Persönlich blickt Elderhorst mit Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. «Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Herausforderung annehmen durfte und konnte. Dabei habe auch ich viel Neues gelernt und es war mir eine grosse Freude mit diesem Team arbeiten zu dürfen.»»

Unverzichtbare Weiterbildung

Möriken-Wildegg Der von der Vereinigung Aargauer Jagdaufseher VAJ durchgeführte Weiterbildungsanlass für die Aargauer Jagdaufseher und -aufseherinnen bietet jedes Jahr die Gelegenheit, sein Wissen aufzufrischen, Neuerungen genauer erklärt zu bekommen und auch Fragen zu stellen.

■ PIA WEBER

Stete Weiterbildung ist für die Jagdaufsicht unerlässlich, um ihre umfangreichen Aufgaben mit bestem Wissen und nach Vorschrift wahrnehmen zu können.

Mit seinem fundierten Wissen erklärte Urs Meyer von der Vogelpflegestation Oftringen anschaulich, wie man sich beim Umgang mit verletzten Vögeln verhalten soll, was man beim Auffinden eines flugunfähigen Vogels tun soll und was nicht. Ruedi Angst, Verantwortlicher für das Nachsuchewesen beim Aargauischen Jagdschutzverein, betonte, die Nachsuche sei ein gesetzlicher Auftrag und müsse in jedem Fall durchgeführt werden, und zwar ausschliesslich mit einem geprüften Schweisshund. In jedem Fall muss das verletzte Wild, zum Beispiel bei einem Unfall auf der Strasse, sofort und zu jeder Zeit gemeldet werden. Kantonstierärztin

Eine regelmässige Weiterbildung ist für Jagdaufseher- und aufseherinnen essentiell. Foto: Pia Weber

Barbara Thür informierte über den Stand der Dinge bei der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest, welche bis jetzt noch ein Stück vor der Schweizer Grenze Halt gemacht hat. Auch hier sind speziell und streng ausgebildete Hunde involviert. Sie wissen, wie sie sich beim Aufspüren eines infizierten Wildschweines verhalten müssen, ohne sich selbst in Gefahr zu begeben. Umfassende Erklärungen zu Sarkophydien beim Jagdwild gab Sigrid Böttcher, Tierärztin beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen und Jägerin. Die Befallsrate mit diesen Parasiten ist weltweit hoch. Säugetiere, also auch der Mensch, Vögel und Reptilien sind dafür empfänglich. Wildfleisch als Lebensmittel oder Tierfutter vor Gebrauch ein paar Tage einzufrieren und gut

durchzubraten sind gute Prophylaxen. Kurt Amstag von der Firma Grubatec stellte ein neues Wildwarngerät mit Solarzellen vor, das im Gegensatz zu seinem Vorgänger Tag und Nacht funktioniert. Er erklärte die Technik, Möglichkeiten und Kosten, während Martin Willi vom Jagdverein Wegenstetten die dort gemachten Erfahrungen mit den Geräten erläuterte. Mit der Zeckenforschung befassen sich Tierärztin Prof. Manuela Schnyder, Prof. Niels Verhulst und Doktorandin Alexandra Hickey, alle am Institut für Parasitologie Zürich. Sie klärten auf über die verschiedenen Stadien, die Entwicklung, das Vorkommen und ihre Forschungsarbeit, für die sie mit Hilfe der Bevölkerung Zecken aus der ganzen Schweiz sammeln.

Schliesst im Sommer ihre Tore: Die Sonderschule für ukrainische Kinder in Niederlenz.
Foto: Romi Schmid
Auf dem Bild oben v.l.: René Brettschneider, Alain Hauenstein, Roy Hofmann (Team Werkhof). Unten v.l: Michael Holliger, Daniel Zumbühl (Aebi), Raphael Wyder, Marcel Ehlers. Foto: zvg

Staufen steigt bei der SWL Energie AG ein

Staufen Staufen ist neu Aktionärin der SWL Energie AG. Mit der Vertragsunterzeichnung an der Generalversammlung ist die Integration des Elektrizitätswerks Staufen abgeschlossen. Staufen hält künftig 6,16 Prozent der Aktien und nimmt mit Thomas Schöb auch Einsitz im Verwaltungsrat.

Mit der Vertragsunterzeichnung an der Generalversammlung der SWL Energie AG ist der Zusammenschluss des Elektrizitätswerks Staufen mit der SWL Energie AG abgeschlossen. Die Gemeinde Staufen hält neu 6,16 Prozent der Aktien der SWL Energie AG und ist künftig auch im Verwaltungsrat vertreten.

Nachdem die Jahresabschlüsse des Elektrizitätswerks Staufen und der SWL Energie AG vorlagen, konnte die definitive Beteiligung der Gemeinde Staufen festgelegt werden. Die Stadt Lenzburg hält neu 93,84 Prozent der Aktien, die Gemeinde Staufen 6,16 Prozent. Damit ist die bereits im vergangenen Jahr angekündigte Integration des Elektrizitätswerks Staufen in die SWL Energie AG definitiv vollzogen.

An der Generalversammlung wurde Thomas Schöb als Vertreter der Gemeinde Staufen in den Verwaltungsrat der SWL Energie AG gewählt. Gleichzeitig folgt Christina Bachmann-Roth auf Barbara Portmann. Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats wurden für eine weitere Amtsdauer von vier Jahren bestätigt. Durch den Einsitz im Verwal-

Mit dem Zusammenschluss bündeln die Gemeinde Staufen und die SWL Energie AG ihre Kompetenzen. Foto: zvg

tungsrat bleibt die Gemeinde Staufen direkt in die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens eingebunden. Die operative Umsetzung des Zusammenschlusses läuft seit Anfang 2026. In den vergangenen Monaten wurden die Systeme des EW Staufen und der SWL Energie AG zusammengeführt. Anfang Mai wurde die erste Quartalsrechnung für die Kundinnen und Kunden in Staufen über das System der SWL Energie AG erstellt. Die wichtigsten In-

tegrationsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen. In den kommenden Monaten sollen nun die Prozesse weiter standardisiert und optimiert werden, damit die Synergien des Zusammenschlusses möglichst gut genutzt werden können. Auch die Gemeindeverwaltung Staufen wurde durch die Übertragung der Aufgaben im Bereich der Stromversorgung entlastet. Die letzten administrativen Arbeiten konnten in den vergangenen Wochen abgeschlossen oder

an die SWL Energie AG übergeben werden. Mit dem Zusammenschluss bündeln die Gemeinde Staufen und die SWL Energie AG ihre Kompetenzen. Gleichzeitig soll damit die Grundlage für eine langfristig sichere, effiziente und nachhaltige Energieversorgung in der Region geschaffen werden. Die SWL Energie AG wird als regionaler Energiedienstleister gestärkt und kann ihre Dienstleistungen künftig gezielter weiterentwickeln. (gkl/rsc)

Brunegg im Seifenkistenfieber

Brunegg Rasante Fahrten, kreative Rennwagen und viele Zuschauerinnen und Zuschauer: Das traditionelle Seifenkistenrennen in Brunegg bot am Wochenende vom 6. und 7. Juni beste Unterhaltung. Bei idealen Wetterbedingungen wurden Geschwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern pro Stunde gemessen.

Am Wochenende vom 6. und 7. Juni fand in Brunegg das traditionelle Seifenkistenrennen statt. Bei besten Witterungsbedingungen konnten am Samstagnachmittag drei Trainingsläufe durchgeführt werden. Vor dem ersten Lauf wurden alle Rennwagen durch ein Spezialistenteam auf vorschriftsgemässen Bau und insbesondere auf die Sicherheit geprüft. Alle Fahrzeuge bestanden diese Kontrolle. Am Sonntagmorgen hatten die Rennfahrerinnen und Rennfahrer nochmals Gelegenheit, sich in zwei Trainingsläufen auf das Rennen am Nachmittag vorzubereiten. Die Stimmung war ausgezeichnet: Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer aus Brunegg und Umgebung verfolgten das Geschehen entlang der Strecke. In der Kurvenbeiz konnten sich die Besucherinnen und Besucher mit Speis und Trank verpflegen und gleichzeitig das Renngeschehen beobachten. Das Rennen wurde in zwei Läufen ausgetragen. Die Teilnehmenden lieferten sich spannende Duelle. Besonders interessant waren die familieninternen Kämpfe. Bei den rasanten Fahrten wurden Geschwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern pro Stunde gemessen. Auch beim Bau der Seifenkisten zeigten sich die Teilnehmenden einfallsreich: Einige fuhren mit Blaulicht und Sirene, andere mit laufender Musik oder fantasievollen Motiven.

Gestartet wurde in vier Kategorien. Bei den Jüngsten gewann Nora Schaffner auf «Jaguar». Das Podest komplettierten

Mattia Urech auf «Haiko» und Nino Steiner auf «Roadrunner». In der zweiten und stärksten Kategorie siegte Noah Zurlinden auf «Bergblitz». Ebenfalls aufs Podest fuhren Tim Schaffner auf «Jaguar» und Leo Steiner auf «Roadrunner». Die dritte Kategorie gewann Jana Spiess vor ihrem Bruder David Spiess. Beide waren mit der «Musicbox» unterwegs. Dritte wurde Sophie Krafscik auf «Flamme Runner». In der Kategorie Ol-

dies gewann Martin Spiess auf «Musicbox» vor Dieter Graf und dessen Sohn Leon auf «Chiquita».

Zum Schluss gilt nicht nur den Rennfahrerinnen und Rennfahrern ein grosser Dank, sondern auch dem gesamten Organisationsteam, der Festwirtschaft, der Rennleitung und dem Speaker. Besonders erfreulich war, dass die beiden Renntage unfallfrei durchgeführt werden konnten. (rch/rcs)

Rupperswiler Ortsbürger gehen über Bücher

Rupperswil An einer Informationsveranstaltung wurden Vorschläge des Gemeinderats und der Ortsbürgerkommission zur Optimierung der Immobilienstrategie sowie zur Übernahme zusätzlicher Aufgaben vorgestellt und diskutiert. Der eingeschlagene Weg fand breite Unterstützung.

Die Ortsbürgergemeinde Rupperswil ist neben dem Erlös aus der eigenen Kiesgrube Oberbann und der Beteiligung am regionalen Forstbetrieb bestrebt, ihr Vermögen möglichst ertragreich anzulegen. Aufgrund der aktuellen Finanz- und Wirtschaftslage stehen Investitionen in Liegenschaften und Bauland sowie die Vermietung von Liegenschaften im Vordergrund.

An der von über 60 Personen besuchten Informationsveranstaltung stellte das externe Planungsbüro Porta AG das Inventar der ortsbürgerlichen Liegenschaften vor – mit aktuellem Wert, Nutzung, Ertrag und möglicher Entwicklung. Die sieben Besitzstände in der Gemeinde sind mit einem Wert von rund 20 Millionen Franken in den Büchern ausgewiesen. Nach Betriebskosten, Unterhaltsarbeiten und Rückstellungen bleiben jährlich rund 60000 Franken für die Unterstützung von Projekten.

Eine grosse Mehrheit der Anwesenden sprach sich in einer Konsultativabstimmung dafür aus, den vorgeschlagenen Weg weiterzuverfolgen. Auch die mögliche Übernahme zusätzlicher Aufgaben – insbesondere die Organisation der Bundesfeier und der Betrieb des Dorfmuseums – stiess auf grossen Zuspruch. Weiterverfolgt werden soll zudem die Idee, die Ortsbürgergemeindeversammlung künftig in den traditionellen Ortsbürgerhock zu integrieren, um Partizipation und Mitwirkung zu stärken.(gkr/rsc)

Die Teilnehmenden strahlten auf dem Podest um die Wette.
Grosse Freude bei der Rangverkündigung.

Dieter Pfister über die Qualität des Unauffälligen

Egliswil Das Museum Aargau stellte am 10. Juni den dritten Band der «Aargauer Industriegeschichten» in der Sammlung in Egliswil vor. Autor Dieter Pfister gibt darin einen Einblick, wie Aargauer Firmen die Wohnkultur in der Schweiz prägten.

■ VERENA SCHMIDTKE

Gleich zu Beginn der Vorstellung seines Buches erklärte Dieter Pfister, Autor und Möbelhistoriker aus Basel: «Ich freue mich hier zu sein und obwohl man es nicht hört – ich bin ein halber Aargauer.» Seine Mutter stamme ursprünglich aus der Nähe von Bremgarten. Damit schlug er gewandt die Brücke zum dritten Band der «Aargauer Industriegeschichte».

Zuvor gab Museumsdirektor Marco Sigg einen Einblick zur Entstehung der Reihe. Diese sei ein Produkt der CoronaZeit. «Lanciert 2021, Ziel war und ist es, mit dieser Reihe die aargauische Industrie- und Technikgeschichte zu vermitteln», führte er aus. «Sowie unsere musealen industriegeschichtlichen Sammlungsobjekte zugänglicher und schweizweit bekannter zu machen.» Zudem sammle das Museum Aargau seit 15 Jahren schwerpunktmässig Produkte, Nachlässe und Dokumentationen von Aargauer Firmen. Die vorgestellten Publikationen geben dazu vielfältige Einblicke. Im Band 3 wählte Autor Dieter Pfister den

Untertitel «Die Qualität des Unauffälligen». «Dabei zeigt der Autor, dass es nicht nur primär um gefeierte Design-Ikonen geht», stellt Sigg den Band näher vor, «sondern um jene Möbel, die den Schweizer Alltag in Wohn- und Büroräumen über Jahrzehnte prägten.» Damit werde ein Kapitel Schweizer Kulturgeschichte sichtbar, das in seiner Selbstverständlichkeit bislang wenig Beachtung fand, gleichwohl aber das Verständnis von Wohnen, Gestalten und Produzieren geprägt hat. Textil und Maschinenbau seien traditionell wichtige Industriezweige des Kantons, doch ebenso gehören Holzund Möbelgewerbe zu den prägenden Branchen.

Der Wert der Unauffälligkeit

In seiner Rede griff Dieter Pfister den Untertitel gekonnt wieder auf. Dieser sei durchaus positiv gemeint. «Das Unauffällige sei doch etwas Normales», so der Autor und ergänzte humorvoll: «Aus medizinischer Sicht ist man ja froh, wenn man unauffällig ist.» Allerdings habe das Auffällige im Laufe der Zeit an Bedeutung gewonnen, während Unauffälligkeit im 20. Jahrhundert zunehmend weniger positiv konnotiert worden sei. Dabei habe gerade das Unauffällige seinen Wert. Damit lenkte Pfister den Fokus auf die Möbelsammlung des Museums Aargau. «Es ist eine tolle Sammlung mit Möbelstücken aus dem 20. Jahrhundert – das ist nicht unbedingt üblich», merkte er an.

Möbel aus verschiedenen Jahrzehnten dienten als gelungener Hintergrund für die Vernissage. Anhand derer erläuterte Dieter Pfister die Qualität der Stücke, wie gekonnt Material, Farbgebung, Proportionen und eben besonders das Handwerk harmonierten. Eleganz und Schlichtheit, welche keineswegs banal seien, zeichneten sie ebenso aus. Auf diese Weise prägten die Möbel unauffällig, funktional und dabei von hoher Qualität den Alltag. Schon Marco Sigg verwies in seiner Rede darauf, dass nicht wenige dieser Stücke als Aussteuer gedacht waren und jahrzehntelang in Familien verblieben.

Im Buch fanden Firmen wie Simmen, Woodtly, Thut, um eine Auswahl zu nennen, ihren Platz. Pfister schloss seine Buchvorstellung mit dem Wunsch: «Das ist nun ein Einstieg. Ich hoffe, dass es Nachfolgende gibt, die sich weiter mit dem Thema befassen und Forschungen vertiefen werden.» Ausserdem dankte er allen, die am Vorhaben mitgewirkt hatten. «Die eineinhalb Jahre Arbeit an diesem Buch sind schnell vergangen», bekundete Dieter Pfister.

Sammlungsleiter im Gespräch Als weiteren Aspekt des Abends führte Sammlungsleiter Rudolf Velhagen ein Gespräch mit Anita Simeon Lutz, Architektin und Expertin für Bau- und Wohnkultur. Im Gespräch ging es dann darum, dass es sowohl ein wachsendes Bewusstsein für Wertigkeit und Qualität gebe –ebenso aber auch günstige Wohnlösungen ihre Berechtigung hätten. Weiterhin kamen Themen wie Smartwohnen zur Sprache. Anita Simeon Lutz gab zudem den Tipp, sich hin und wieder zu fragen, ob etwas wirklich benötigt werde und wie schön es sein könne, auf ein besonderes Möbelstück zu sparen. Zum Schluss richtete Velhagen einen herzlichen Dank an Konservator Peter Brack. Dessen Einsatz und Engagement habe die Möbelsammlung des Museums massgeblich geprägt und ein Buch wie das vorgestellte erst möglich gemacht.

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Das Turnfest Seengen ist eröffnet

Stellten das Werk vor: Rudolf Velhagen, Dieter Pfister, Anita Simeon Lutz und Marco Sigg.
Foto: Verena Schmidtke
Dieter Pfister gibt einen Einblick in das soeben erschienene Buch. Foto: Verena Schmidtke
Museumsdirektor Marco Sigg begrüsst die Besuchenden. Foto: Verena Schmidtke
Die Flying Gym Boys begeisterten nicht nur die Damenwelt. Foto: Leandra Sommaruga
Das Aerobic-Duo Daniel Häusermann und Sophie Bruder aus Egliswil Foto: Leandra Sommaruga

1,2 Millionen Franken investiert: Boniswil sichert sich eine nachhaltige Immobilie für die Zukunft

Boniswil Die Boniswilerinnen und Boniswiler sprechen sich für den Kauf einer Liegenschaft für 1,2 Millionen Franken aus. Daneben genehmigten sie die Teilrevision der Nutzungsplanung sowie einen neuen Konzessionsvertrag mit der AEW Energie AG.

■ RINALDO FEUSI

Blockbuster unter den Traktanden war wohl die Nummer Sieben. Es ging an der Gemeindeversammlung um einen Kredit von 1,2 Mio. Franken für den Kauf einer Liegenschaft. Initialzündung zu diesem Entscheid des Gemeinderates war die zu niedrige Anzahl Flüchtlinge im Dorf. Ab Sommer 2026 beherbergt Boniswil zu wenig Geflohene und es drohen Strafzahlungen. Doch das ist nur eine Seite der Münze. Gemeinderätin Rebecca Leiser erläuterte an der Versammlung, dass der Erwerb der Immobilie auch gedacht sei, um «langfristig Räume für Gemeindezwecke» zu haben. Obschon der vorübergehenden Nutzung als Flüchtlingsbeherbergung Skepsis entgegenschlug, waren vermehrt andere Stimmen im Saal zu hören. Das Haus an der Seetalstrasse 21 biete nämlich auch die Möglichkeit für Tagesstrukturen oder Raum für Instrumentalunterricht, wie eine Stimmbürgerin anmerkte. Ein weiterer Einwohner meinte, dass ihn der Preis der Liegenschaft überzeuge. «Ein Haus an dieser Lage zu diesem Preis: Das ist nichts!», meinte er. Natürlich müsse die Gemeinde dieses Gebäude kaufen. Das Traktandum wurde grossmehrheitlich angenommen.

Die Entwicklung «Tanzmatt» wird weiter forciert

Ebenfalls entschied die Versammlung grossmehrheitlich für die Teilrevision

Dürrenäsch will Fusion vertieft prüfen

Dürrenäsch Eine Zusammenarbeit besteht. Die Gemeinderäte in Leutwil und Dürrenäsch wollen nun einen Schritt weitergehen und eine Fusion prüfen. Denn beide Gemeinden stehen vor den gleichen Herausforderungen. Die Anforderungen an Behörden, Verwaltung und Infrastruktur steigen. Nach nur einer Wortmeldung mit verschiedenen Fragen hat die Gemeindeversammlung in Dürrenäsch den Projektierungskredit von 80000 Franken für vertiefte Abklärungen mit grosser Mehrheit bewilligt. Diese sollen eine fundierte Entscheidungsgrundlage liefern für eine spätere Fusion. Weiter diskussionslos angenommen in nur gerade einer halben Stunde haben die 84 anwesenden – von insgesamt 945 – Stimmberechtigten die Jahresrechnung 2025. Diese schliesst mit einem Plus von knapp 7,69 Millionen Franken ab. Das ausserordentlich hohe Ergebnis ist auf Buchgewinne aus dem Verkauf des Elektrizitätswerks zurückzuführen. (mhu)

der Nutzungsplanung der Gebiete Tanzmatt und Bodenacher. Auf dem Areal Tanzmatt erstrecken sich rund 2,5 Hektaren unberührtes Bauland. Es ist das grösste noch unbebaute Gebiet in Boniswil. Diese Fläche soll künftig überbaut werden. Hinzu kommt durch die Teilrevision die Gestaltungsplanpflicht. Damit will die Gemeinde die Qualität der Überbauung, die Erschliessung sowie Fuss- und Radwegverbindungen steuern. Ebenfalls sollen Fristen dazu dienen, das Gebiet nicht langfristig unbebaut zu lassen. Das Gebiet Bodenacher soll der Landwirtschaftszone zugewiesen werden. Entlang von Bächen, dem Aabach und dem Hallwilersee werden gesetzlich vorgeschriebene Schutzräume festgelegt. Dies dient dem Gewässer- und Hochwasserschutz. Auch gelten Einschränkungen bei Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie bei baulichen Nutzungen. Mit den vorgestellten Plänen will der Gemeinderat ein langes Seilziehen beenden. Die Vorlage geht auf offene Punkte ein, die Boniswil seit der Gesamtrevision der Nutzungsplanung 2015 beschäftigen.

Konzessionsvertrag wird erneuert

Die AEW und ihre Partnergemeinden haben einen neuen Konzessionsvertrag ausgearbeitet. Aufgrund des Auslaufens des Normkonzessionsvertrages mit Ende 2027 musste der Souverän daher über eine Erneuerung entscheiden. Die neue Vereinbarung soll 25 Jahre gelten. Das sind fünf Jahre mehr als beim bisherigen Vertrag. Die wichtigste Änderung betrifft die Konzessionsabgabe. Neu wird diese nicht mehr von den Netznutzungsgebühren abhängig sein, sondern direkt nach Stromverbrauch berechnet werden. Vorgesehen sind 0.65 Rappen pro Kilowattstunde im Niederspannungsnetz und 0.2 Rappen im Mittelspannungsnetz. Auch hier waren sich die Anwesenden einig und nahmen die Vorlage grossmehrheitlich an. Um Energie ging es auch beim Ersatz der

Ölheizung für die Liegenschaften im Dorfzentrum – namentlich im alten Schulhaus, im Kindergarten und im Gemeindehaus. «Die Heizung läuft auf dem letzten Zacken», meinte Gemeindeammann Rainer Sommerhalder. 600000 Franken sollen investiert werden. Rund 120000 Franken würden aber von Kanton und anderen Institutionen an die Gemeinde rückerstattet. Die Bevölkerung stimmte den Räten zu. Geplant sind Pelletheizungen. Andere Varianten wie der Einbau einer Wärmepumpe wurden geprüft. Aufgrund technischer Voraussetzungen wäre eine solche gemäss dem Gemeinderat weder geeignet noch bewilligungsfähig gewesen. Auch eine gemeinsame Heizzent-

rale für beide Gebäude wurde untersucht, jedoch wegen hoher Baukosten nicht weiterverfolgt. Ebenfalls sprach sich der Souverän für den Kreditantrag von 50000 Franken für die neue Weihnachtsbeleuchtung aus – obschon die präsentierten Sujets einigen Einheimischen nicht sonderlich gefielen.

Stabile Finanzen unter genauer Beobachtung Finanziell steht Boniswil stabil da. Seit den letzten beiden Steuerfusssenkungen kann mit Ausnahme von 2019 ein stabiles Wachstum in der Steuerentwicklung beobachtet werden. Gewichtige Mehreinnahmen resultierten gemäss Gemeinderat Ruedi Sandmeier aus hohen Nachträgen und einmaligen Steuern auf Liquidationsgewinnen. Die Mehreinnahmen bei den Sondersteuern kämen nur einmalig in die Bücher. Insgesamt nahm die Gemeinde knapp 5,24 Mio. Franken durch Steuern ein. Fast 500000 Franken mehr als erwartet. Die Erfolgsrechnung dürfte die Boniswiler ebenfalls erfreuen. Geringere Kosten bei der Bauverwaltung, ein höherer Besoldungsanteil für die Oberstufe, höhere Beiträge an die kantonalen Schulen sowie ein tieferer Gemeindeanteil an den stationären Pflegekosten führten zusammen mit weiteren Faktoren zum Ertragsüberschuss. Die Gemeinde verzeichnet auf Dezember 2025 ein Eigenkapital von etwa 10,5 Mio. Franken.

Aargauer Operettenensemble spielt mit der Macht der Musik

Niesenberg Mit «Tylla spielt mit der Macht der Musik» bringen die «Die Fledermäuse» ihre 19. Produktion auf die Bühne. Diese könnte gleichzeitig das letzte Kapitel des Operettenensembles einläuten.

■ PHILIPP FELLNER

Regisseurin Hanna Matti weiss, wie eine Operette schmackhaft wird: «Man nehme: eine Handvoll schönster Operettenmelodien, erfinde dazu eine amüsante, makabre oder brisante Geschichte. Würze sie mit ein wenig Lokalkolorit, Romantik oder gar Frivolität. Dann sämtliche Zutaten wochen-, wenn nicht gar monatelang kneten. Guten Appetit!» Wem jetzt das Wasser im Mund zusammenläuft, bekommt schon bald die Möglichkeit, seinen Heisshunger zu stillen. So bleibt das fünfköpfige Aargauer Operettenensemble «Die Fledermäuse» auch heuer seinem Konzept treu: musikalischer und kulinarischer Genuss im Doppelpack. Zwischen dem 2. und 7. August führt das Operettenensemble zusammen mit dem Salonorchester «La Jalousie» in der Wirtschaft Niesenberg das neueste Stück auf: Zwischen den vier Akten gibt es einen Dreigänger. «Tylla spielt mit der Macht der Musik» heisst das Werk aus der Feder von Hanna Matti, die selbst auch auf der Büh-

ne steht. Die Aufführung ist bereits die 19. Produktion der Fledermäuse. Nach Auftritten im Schloss Lenzburg und auf Seebühnen siedelten sie 2009 an die Wirtschaft Niesenberg über und haben dieser bis heute die Treue gehalten. Tylla, die Protagonistin des Stücks, ist an die Romanfigur Till Eulenspiegel angelehnt – ein Stoff, zu dem Matti aufgrund ihrer eigenen Geschichte fand: «Als Kind wurde ich häufig ‹Till› genannt», erinnert sie sich. «Ich konnte zwar nicht Seiltanzen, aber ich hatte Freude an der Organisation und nahm gerne Sachen selbst in die Hand.» Wahrscheinlich habe sie diesem organisatorischen Geschick den Spitznamen zu verdanken, vermutet Matti. Es folgte eine längere Recherche zur Romanfigur. Diese führte sie immer weiter weg vom ursprünglichen Till Eulenspiegel und immer näher hin zu Tylla.

Die Figur tritt im Stück als Strassensängerin in Erscheinung, die durch das vom Dreissigjährigen Krieg zerrüttete Europa reist. Auf ihrem Weg begegnet sie neben Gauklern und Musikanten auch der «Alten» – einer betagten Dame, die von Matti gespielt wird. Zusammen reisen die zwei durch Raum und Zeit und «wagen musikalische Sprünge durch die Jahrhunderte». Die Gäste dürfen sich auf Stücke des Walzerkönigs Johann Strauss und auf Chansons aus den 20er-Jahren freuen. «In meinem neuen Stück geht es um das Gute», sagt Hannah Matti. Die Hauptaussage liege in der Kraft der Mu-

Das Operettenensemble zeigt «Tylla spielt mit der Macht der Musik» in der Wirtschaft Niesenberg mit Ulrich Fischer, Hanna Matti, Sven Bachmann, Jürg Meyer, Sabine Bachmann. Foto: Philipp Fellner

sik. Matti fasst es so zusammen: «Man soll besser mit der Macht der Musik spielen als mit den Waffen.»

Die letzte Vorstellung der Fledermäuse? Ganze neun Inszenierungen hat das Ensemble in der Wirtschaft Niesenberg bisher gezeigt – meist im Abstand von zwei Jahren. «Wir fühlen uns einfach verbunden», so Matti. «Es ist ein Superpackage», findet

auch Klarinettist Sven Bachmann vom Salonorchster La Jalousie. «Hier kann man in Ruhe proben, das Essen ist hervorragend und wir verstehen uns allesamt wunderbar.»

Wer das Operettenensemble miterleben möchte, erhält dieses Jahr womöglich die letzte Gelegenheit. Nach «Tylla» könnte sich der Vorhang am Niesenberg endgültig schliessen. Eine Zugabe ganz ausschliessen möchte Matti heute jedoch nicht.

Die Gmeindeversammlung erteilt der Gemeinde den Auftrag, die Liegenschaft zu erwerben.
Foto: RInaldo Feusi

Ein Tauziehen um die Komplettsanierung: Sommergmeind legitimiert das Grossprojekt

Birrwil 8 Traktanden und 14 Abstimmungen. Die Birrwiler sagen «Ja» zur Gebäudesanierung von 5,1 Mio. Franken.

■ RINALDO FEUSI

Etwas verdutzt schauten die Birrwiler beim Traktandum 4 auf ihre Unterlagen. Stand doch da ein anderer Antrag als in der Präsentation. Doch der Reihe nach: Beim Geschäft 4 ging es um die Komplettsanierung des Mehrzweckgebäudes. Diese sei dringend, erklärte Gemeinderat Stephan Läuchli: «Auf der Toilette fallen schon die Plättli von den Wänden.» Das war nicht metaphorisch gemeint. Nach der Diagnose zur Bausubstanz erarbeitete der Gemeinderat mit den Nutzern und der Baureag Architekten AG drei Szenarien: «Mini», «Midi» und «Max». Nachdem am Informationsabend Stimmen für einen Neubau laut wurden, erarbeitete der Gemeinderat eine abgeänderte Vorlage über 4,9 Mio. Franken mit einigen Abstrichen. Diese erhielt den Namen «Optima». Dass man Anträge auch abändern kann, ermunterte die Anwesenden zu eigenen Vorstössen. So entstanden neben einem chancenlosen Rückweisungsantrag auch zwei Änderungsanträge. Nun hatte man also vier Vorlagen. Zunächst wurde die Rückweisung grossmehrheitlich abgelehnt. Anschliessend wurden der ursprüngliche Antrag und die beiden Änderungsanträge gegeneinandergestellt. Die Variante mit den meisten Stimmen sollte es dann zur Schlussabstimmung schaffen. «Optima»

für 4,9 Mio. Franken bekam 39 Stimmen. Eine Variante für 5 Mio. Franken bekam 14. «Max» schaffte es auf 44. Somit schied ein Änderungsantrag aus. Jetzt hiess es «Optima» gegen «Max». Hier obsiegte mit 49 gegen 48 Stimmen «Max», also die Ursprungsvariante. Es folgte die Schlussabstimmung über die bereinigte Vorlage – unterstützt auch von den Gemeinderäten. Der Kredit von 5,1 Mio. Franken wurde gesprochen. «Jetzt bin ich ein wenig müde», meinte Stephan

Läuchli im Anschluss und erntete zustimmendes Lachen und Applaus. Mit dem Dach rückte gleich das nächste Thema in den Fokus. Geht es nach dem Gemeinderat, muss noch eine Photovoltaikanlage darauf. Die heutige Dachfläche beträgt 648 Quadratmeter. Somit ist eine PV-Anlage bei einer Sanierung optional. Der Gemeinderat wünscht sie jedoch und erachtet sie energetisch als sinnvoll. Hier war sich der Saal aber von Anfang an einig und

der Vorstoss wurde grossmehrheitlich angenommen. Die Gemeinde budgetiert 100000 Franken für die Anlage. Davon werden aber rund 23000 Franken rückvergütet. Die Akte «Mehrzweckgebäude» war damit aber nicht abgeschlossen. Da dieses auch von der Feuerwehr genutzt wird, wird in absehbarer Zukunft wohl noch ein weiteres Grossprojekt auf die Gemeinde zukommen. Das bestehende Tanklöschfahrzeug muss zukünftig er-

Meisterschwanden und Kanton mit Konzept für den Freizeitverkehr

Meisterschwanden Gemeinsam erarbeiteten die Gemeinde und der Kanton ein «Konzept Freizeitverkehr Meisterschwanden». Hauptmassnahme ist dabei die Einrichtung einer direkten Busverbindung zum Seeufer.

An schönen Wochenenden im Sommerhalbjahr sind die bestehenden Parkplätze in Meisterschwanden am Hallwilersee oft schon vor dem Mittag vollständig besetzt. Dies führt dazu, dass Fahrzeuglenkende ihre Fahrzeuge oft an irregulären Orten auf Wiesen, am Waldrand und in Quartierstrassen abstellen. Damit wird die lokale Bevölkerung und die geschützte Natur rund um den Hallwilersee beeinträchtigt. Zudem werden Rettungswege für Ambulanz und Feuerwehr blockiert. Trotz des von der Gemeinde Meisterschwanden eingesetzten Verkehrsdienstes zeichnet sich keine Lösung für die zunehmende Problematik ab.

Vor diesem Hintergrund beantragte die Gemeinde Meisterschwanden im Jahr 2023 beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) eine Buslinie bis direkt ans Seeufer. Dies, um damit den SeeBesuchenden eine alternative Anreise zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit der Gemeinde hat der Kanton die Situation des Freizeitverkehrs in Meisterschwanden gesamtverkehrlich betrachtet. Dabei sind verschiedene Handlungsmöglichkeiten geprüft worden – auch die Frage der Verlängerung einer Buslinie bis an den See. Das gemeinsam zwischen Kanton und Gemeinde erarbeitete «Konzept Freizeitverkehr Meisterschwanden» liegt nun

rvor. Das Konzept hält unter anderem sechs Ziele für die Verbesserung der Freizeitverkehrssituation in Meisterschwanden fest. Im Fokus steht dabei die Verlagerung des motorisierten Freizeitverkehrs auf verträglichere Verkehrsmittel wie den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr.

Direkte Busverbindung zum Seeufer

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden im Konzept verschiedene Massnahmen er-

arbeitet. Hauptmassnahme ist dabei die Einrichtung einer direkten Busverbindung zum Seeufer. Als am besten geeigneter Ort für diesen öV-Anschluss sowie die Einrichtung einer behindertengerechten Haltestelle und Buswendeschlaufe wurde der Seezugang Seerose eruiert. Dort – auf dem heutigen Parkplatz des Seerose Resorts sowie des Strandbades – könnte die neue öV-Infrastruktur realisiert werden, ohne das Hallwilerseeschutzdekret (HSD) zu verletzen. Die Buserschliessung der Seerose

setzt werden. Da die momentane Sonderanfertigung nicht mehr produziert wird, wird auch das Magazin für das neue Fahrzeug zu klein sein. Somit wird früher oder später auch über ein neues TLF und einen neuen Vorbau am Mehrzweckgebäude entschieden werden müssen. Der neue Vorbau dürfte gegen 800000 Franken kosten. Gemäss Feuerwehr habe das TLF aber noch eine Nutzungsdauer von etwa 5 Jahren. Somit wird das Geschäft die Birrwiler erst später beschäftigen.

Finanzen erlauben Abschaffung eines Zuschlags Die Finanzen der Gemeinde sind stabil. Statt des budgetierten Defizits von 181575 Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von 58266 Franken. Nicht nur mehr Einnahmen sorgen für zufriedene Gesichter. Bei den Investitionen wurde weniger ausgegeben als erwartet. Anstatt knapp 705000 Franken standen Ende 2025 rund 243000 Franken in den Büchern. Mauro Mungo lobte die Gemeinde im Namen der Finanzkommission für die äusserst sorgfältig geführte und nachvollziehbare Aktenführung. Das Abwasserreglement kann angepasst werden. Seit 2010 erhob die Gemeinde mit Beschluss der Novembersitzung 2009 einen Zuschlag für die Abwassergebühren als Benützungsgebühr von 120 Franken. Aufgrund des angewachsenen Nettovermögens der Abwasserbeseitigung von 1,2 Mio. Franken ist vorerst Schluss damit. Zudem beschloss die Gemeinde eine Teilrevision des Strassenreglements. Zukünftig werden alle Strassenaufbrüche neu einer Bewilligungsund Gebührenpflicht unterstellt.

Zufreidene Teilnehmer am Seniorenreisli

Seon Bei leider verhangenem Himmel trafen die reisewilligen Seniorinnen und Senioren beim Seetalschulhaus zum diesjährigen Ausflug ein, und der Reisebus konnte pünktlich um 08.00 Uhr starten.

wurde entsprechend bereits im öV-Angebotskonzept berücksichtigt, das pa rallel im Rahmen der öV-Studie Seetal vom Kanton erarbeitet wurde.

Parkierungskonzept wird von der Gemeinde erarbeitet Um sicherzustellen, dass das neue Busangebot von den See-Besuchenden auch tatsächlich in Anspruch genommen wird, sind gemäss «Konzept Freizeitverkehr Meisterschwanden» verschiedene Massnahmen im Bereich Parkierung unabdingbar. In einem Parkierungskonzept wird die Gemeinde in einem nächsten Schritt genauer ausarbeiten, um welche Massnahmen es sich hierbei handelt. Neben der Reduktion von (Überlauf-) Parkfeldern wird sich dies in erster Linie um die Erhöhung und Vereinheitlichung der Parkgebühren bei den verschiedenen öffentlich zugänglichen Parkplätzen in der Gemeinde handeln.

Umsetzung und Ausweitung auf andere Seegemeinden Nach Abschluss des Konzepts beginnt nun die Phase der Massnahmenumsetzung. Neben der Weiterplanung der öVErschliessung und des Parkierungskonzepts gehören dazu auch die weiteren Massnahmen im Bereich des Fuss- und Veloverkehrs, der Mobilitätskonzepte und insbesondere der Kommunikation, um die potenziellen Nutzerinnen und Nutzer über die neuen Mobilitätsangebote zu informieren. Die Massnahmen wurden aktuell nur für die Gemeinde Meisterschwanden, bzw. die dortigen Seezugänge entwickelt. Eine Weiterentwicklung der Massnahmen für die weiteren Seegemeinden ist jedoch denkbar und wird insbesondere vom Regionalplanungsverband Lebensraum Lenzburg Seetal als dringend notwendig erachtet. (pd)

In der ersten Etappe ging die Fahrt bis nach Kaiserstuhl, wo im Restaurant Kreuz Kaffee und Gipfeli aufgetragen wurden. Weiter ging die Fahrt in Richtung Rhein, der bei Eglisau überquert wurde. Vom Fahrer gabs Erläuterungen zu Ortschaften und zur Landschaft, beispielsweise am Rafzer Feld entlang und auch im Zürcher Weinland, das anschliessend auf dem Weg nach Schaffhausen durchfahren wurde.

Das nächste Ziel war Hallau. In Kellers Winzerstube wurde ein feines Mittagessen serviert. Und dann wurde es fast etwas abenteuerlich: die Familie Keller bietet als Attraktion eine Rebenbummelfahrt an. Vom Traktor gezogen auf zwei offenen Wagen fährt man durch die Weinberge mit informativen Erläuterungen zu Traubensorten, Weinbau und Landschaft. Das Wetter war leider nicht optimal für dieses Unternehmen, aber Familie Keller war dafür eingerichtet: auf den Wagen gabs Kisten mit Decken, die dankbar und mit Humor benützt wurden, es gab einiges zu lachen.

Zurück bei der Gaststube konnte noch Kaffee getrunken und Wein gekauft werden, bevor der Reisebus für die Heimfahrt bestiegen wurde. Trotz des Wetters wars ein gemütlicher Tag mit ausgiebiger Gelegenheit für anregende Gespräche. (pd)

Das Mehrzweckgebäude wird komplett saniert. Nach langem Hin und Her entschied sich die Gemeinde für den Kredit. Foto: zvg
Mit dem neuen Vekehrskonzept soll die Gemeinde entlastet werden. Foto: zvg

Agenda vom 19. bis 25. Juni 2026

«So

FREITAG, 19. JUNI

Hallwil, Haubu-Huus

15 bis 21 Uhr: Spiel und Spass für alle. Das Haubu-Huus lädt jeden 3. Freitag von 15 bis 17 und 19 bis 21 Uhr zu Spielen mit Verpflegung gegen Kollekte ein, Anmeldung bis Mittwoch 18 Uhr.

Lenzburg, Altstadt

13 bis 17 Uhr: Lenzburger Wochenmarkt. In der Lenzburger Altstadt bieten Produzenten frische Früchte, Gemüse, Eier, Fisch, Fleisch und Backwaren an.

Lenzburg, Schloss Lenzburg

19.30 bis 21.30 Uhr: Lenzburgiade. Argovia philharmonic meets Sina! Sina singt ihre Hits mit dem argovia philharmonic und Akkordeonistin Patricia Draeger in symphonischen Arrangements.

Lenzburg, Metzgplatz

20 bis 22 Uhr: Kinimode. Dominik Flückiger und Kinimode verbinden Schweizer Volksmusik mit Funk und Jazz zu einem virtuosen, humorvollen Klangkosmos.

Lenzburg, Baronessa

20.30 bis 23.30 Uhr: Wyna West CountryRock. Wyna West spielt am 19. Juni in der Baronessa Lenzburg energiegeladenen Country-Rock mit Klassikern wie «Sweet Home Alabama».

Lenzburg, Angelrainstrasse 13

20.40 bis 20.40 Uhr: Singen und Stille. Singen von einfachen ein- und mehrstimmigen Herzens- und Kraftliedern aus allen Ländern, ohne Noten, kurze Stille nach den Liedern. Offen für alle singfreudigen Menschen. Kollekte.

Seengen, Hotel-Speiserestaurant Hallwyl 12.30 bis 15 Uhr: Pro Senectute Mittagstisch. Jeden dritten Freitag treffen sich ab 60-Jährige im Restaurant Hallwl in Seengen zum Mittagstisch von Pro Senectute. Seon, reformierte Kirche

19.30 Uhr: Jugendorchester Freiamt - Fiesta Mexicana. Das Jugendorchester Freiamt spielt unter David Hubov traditionelle mexikanische Lieder und Tänze, arrangiert von Alberto López.

Staufen, Staufberg

20.15 bis 22.30 Uhr: Freilichttheater Staufen «HERO Geschichten mit Herz». Das Freilichttheater Staufberg erzählt mit 35 Darstellern und Live-Musik die 140-jährige Geschichte der Firma Hero.

SAMSTAG, 20. JUNI

Bettwil, Erushof

9 bis 18 Uhr: Besenbeiz offen.

Hallwil, Haubu-Huus

16 bis 23 Uhr: Mittsommer im Haubu-Huus. Am längsten Tag grillt das Haubu-Huus ab 16 Uhr; Gäste bringen Speisen fürs gemeinsame Buffet mit. Anmeldung nötig.

Hendschiken, Restaurant El Loco

17 bis 23.30 Uhr: Velvet Smoke – Summer Edition.

Lenzburg, Herz Jesu Kirche

10.40 bis 12 Uhr: Sommerkonzert. Die Kinder der Lenzburger Kantorei laden zu ihrem traditionellen Sommerkonzert mit freiem Eintritt ein.

Lenzburg, Metzgplatz 11 bis 11.50 Uhr: Lenzburgiade. Familienkonzert: Tierisch abgefahren! Fränzi Frick erzählt ein tierisches Abenteuer, begleitet von Jesper Gasseling (Violine) und Marija Bokor (Klavier).

Lenzburg, Schloss Lenzburg

19.30 bis 21.30 Uhr: Lenzburgiade. Stargeiger Daniel Hope und das AIR Ensemble «Irish Roots Gala». Daniel Hope und das AIR Ensemble spielen irische und barocke Musik im Rittersaal von Schloss Lenzburg.

Lenzburg, Stadtkirche

19.30 bis 20.45 Uhr: The Peaceable Kingdom. Unter Ruben Banzers Leitung verbindet das Chorkonzert zeitgenössische und romantische Musik a cappella und mit Orgelbegleitung.

Lenzburg, Met-Bar 20 bis 23.45 Uhr: Finsterforst & TylangirAlbumtaufe! Tylangir taufen ihr neues Album bei einem Konzert mit Finsterforst.

Lenzburg, Metzgplatz 20 bis 22 Uhr: Lenzburgiade. Moira x Otrava verbinden in «Planet Moirava» Chansons, Folk-Pop und Balkanrhythmen zu einem farbenfrohen, einzigartigen Klanguniversum.

Möriken-Wildegg, Gemeindesaal 19.30 bis 21.30 Uhr: Galakonzert Youth Tour 2026. Die Brass Band Imperial Lenzburg B-Band und die Swiss Armed Forces Brass Band spielen gemeinsam Werke inklusive einer Uraufführung.

Seon, Lichtanker 17 bis 20 Uhr: Naria live - zurück zu Dir selbst. Mit Meditation und Energiearbeit zu innerer Ruhe, Klarheit und Stabilität.

Seon, reformierte Kirche 19 Uhr: Cello Night mit Senja Rummukainen bei SeetalClassics. Senja Rummukainen und sechs Cellisten spielen Schostakowitschs erstes Cellokonzert und TschaikowskysfünfteSinfoniealsKammermusik.

Staufen, Staufberg 20.15 bis 22.30 Uhr: Freilichttheater Staufen «HERO Geschichten mit Herz».Das Freilichttheater Staufberg zeigt die 140-jährige Geschichte der Firma Hero als Theaterstück mit Live-Musik.

SONNTAG, 21. JUNI

Lenzburg, Yoga Circle

10 Uhr: 108 Sonnengrüsse.

Lenzburg, Schloss Lenzburg

11.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 14.30 Uhr: Stein für Stein: 900 Jahre Baugeschichte. Eine Führung im Schloss Lenzburg zeigt neun Jahrhunderte Baugeschichte mit mittelalterlichen und neugotischen Bauteilen.

Lenzburg, Schloss Lenzburg 19.30 bis 21.30 Uhr: Lenzburgiade. Mozart.

Beethoven. Schubert, Oliver Schnyder und Kammerorchester I Tempi spielen Beethovens Klavierkonzert und Schuberts Sinfonie, inspiriert von Mozarts Einfluss.

Möriken-Wildegg, Schloss Wildegg 13 bis 14 Uhr: Führung durch den Barockgarten, ProSpecieRara-Expertinnen führen durch den Barockgarten und zeigen seltene Gemüsesorten mit historischen und aktuellen Einblicken.

Möriken-Wildegg, Schloss Wildegg 15 bis 16 Uhr: Führung durch den Barockgarten. Im Schloss Wildegg entdecken Besuchende seltene Gemüsesorten. Julie von Effinger und ein Gärtner teilen Wissen zu Geschichte und Pflege.

Seengen, Castle Brestenberg 9.30 bis 20 Uhr: Weltyogatag – Community-Event. Das Community-Event am Weltyogatag bietet Meditation, Yoga, Breath work, Icebathing und musikalischen Ausklang in vielfältigen Sessions an.

Seengen, Schloss Hallwyl 11.30 bis 12.10 Uhr und 13 bis 13.40 Uhr: Wilhelmina. die Sammlerin, Wilhelmina von Hallwyl erzählt in einer szenischen Führung von ihrer Verbindung und ihrem Wirken am Schloss Hallwyl.

MONTAG, 22. JUNI

Boniswil, Saalbau 14 bis 15.30 Uhr: Internationale Tänze. Personen ab 60 Jahren sind eingeladen, in Boniswil kostenlos internationale Tänze auszuprobieren.

Meisterschwanden, Kirchgemeindehaus 9.30 bis 11 Uhr: Internationale Tänze. Senioren ab 60 tanzen zu Musik aus aller Welt und geniessen eine kostenlose Schnupperstunde in Meisterschwanden. Schafisheim, Spielgruppe Tazzelwurm 16.30 bis 17.30 Uhr: Tonie-Tauschbörse.

DIENSTAG, 23. JUNI

Lenzburg, Altstadt

7.30 bis 11 Uhr: Lenzburger Wochenmarkt. Der Wochenmarkt in Lenzburg bietet frische, regionale Produkte von Produzentinnen und Produzenten in der Altstadt. Lenzburg, Villa Sonnenberg 18.30 bis 21 Uhr: Das Zeichenbuch - Workshop mit Künstlerin Julia Holtmann. Julia Holtmann leitet einen kreativen Zeichenbuch-Workshop in der Villa Sonnenberg, Lenzburg, mit spielerischer Gartenerkundung.

Seon, Hallenbad 9 bis 10.15 Uhr: Nordic Walking. Personen 60plus stärken bei Nordic Walking in Seon schonend Ausdauer und Herz-Kreislauf mit kostenlosem Schnupperangebot.

Seon, FC Seon Parkplatz

13 bis 16 Uhr: Pro Senectute Aargau Mountainbikegruppe. Die Mountainbikegruppe von Pro Senectute Aargau unternimmt Touren im Gebiet Rombachtäli. Kontakt: Fritz Mathys.

Seon, Gasthof Sternen 19.30 bis 21.30 Uhr: Sektionsversammlung SP Unteres Seetal mit kleinem Apéro. News aus den Gemeinden Seon/Hallwil/ Boniswil/Egliswil.

Staufen, Linde 19 bis 22.30 Uhr: Partner-Jass in Staufen. Das Partnerschieber-Jassturnier in Staufen startet am vierten Dienstag um 19:30 Uhr mit Preisen und Trostpreisen.

MITTWOCH, 24. JUNI

Lenzburg, Familie+ 14.30 bis 16 Uhr: Schenk mir eine Geschichte – Italienisch.

Lenzburg, Gloria Coworking 16.30 bis 18.30 Uhr: Lerntreff Lenzburg. Lenzburg, Wisa Bar 19 bis 23 Uhr: Sews, Knits & Rock’n’Roll –Strickstammtisch. Der Strickstammtisch verbindet Stricken, Rockmusik, Essen und Bier zu einem gemütlichen und kreativen Beisammensein.

Lenzburg, Wisa Bar 20 bis 23.59 Uhr: Heartline Open Air Konzert.

Othmarsingen, Turnhalle 13.30 bis 14.30 Uhr: Fitness und Gymnastik. Personen ab 60 trainieren ihre körperliche und geistige Fitness in vielseitigen Lektionen mit dem Motto lachen, lernen, leisten.

DONNERSTAG, 25. JUNI

Bettwil, Restaurant Bauernhof 11.30 bis 14 Uhr: Pro Senectute Mittagstisch Fahrwangen. Pro Senectute Aargau organisiert monatlich einen Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren. Lenzburg, Alterszentrum Obere Mühle 9 bis 10.15 Uhr: Nordic Walking. Personen ab 60 können Nordic Walking in Lenzburg kostenlos testen und schonend Ausdauer und Herz-Kreislauf trainieren.

Lenzburg, Familie+ 14.45 bis 16.15 Uhr: Krabbelgruppe mit Elterncafé.

Rupperswil, Länzerthus 11.45 bis 14 Uhr: Pro Senectute Mittagstisch. Der Mittagstisch der Pro Senectute in Rupperswil lädt Personen ab 60 Jahren jeden ersten und letzten Donnerstag zum gemeinsamen Essen ein.

Staufen, Staufberg

20.15 bis 22.30 Uhr: Freilichttheater Staufen «HERO Geschichten mit Herz». Das Freilichttheater Staufberg zeigt mit 35 Mitwirkenden und Live-Musik die 140-jährige Geschichte der Firma Hero.

AUSSTELLUNGEN / MUSEEN

Lenzburg, Schloss Lenzburg Ritter- und Drachenschloss. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.

Lenzburg, Museum Burghalde Urgeschichte, Stadtgeschichte, Industriekultur. Mit Kinderspur. Schlossgasse 23, Lenzburg. Internet: www.museumburghalde.ch. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14 bis 17 Uhr; Sonntag, 11 bis 17 Uhr.

Auf den Spuren von Clara Müller. Im Rahmen des thematischen Fokus rund um 200 Jahre Frauenpower wird das Œvre von Clara Müller im Forum des Museums Burghalde vorgestellt.

Gillian White. Mit gleich zwei Ausstellungen wird die Künstlerin Gillian White, die im Aargau lebte, geehrt: «Wolken». Ausstellung bis 1. November.

Pionierinnen, Künstlerinnen, Denkerinnen. Diese Sonderausstellung beleuchtet Lenzburgs Pionierinnen, Künstlerinnen und Denkerinnen der letzten 200 Jahre. Ihr Wirken blieb teils still und unentdeckt, strahlte aber teils in die Welt hinaus.

Lenzburg, Stapferhaus Hauptsache gesund. Eine Ausstellung mit Nebenwirkungen. Ausstellungsdauer: bis Juni 2026.

Möriken-Wildegg, Schloss Wildegg Barockes Schloss mit schönem Garten. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.

Sarmenstorf, Alpinit

Miriam Bennouna. Miriam Bennouna hat mit ihrer preisgekrönten Foto-Serie der «Leu(ch)te» bereits international ausstellen können. Ihre im eigenen Druckstil erstellten Werke pointieren Alltagsszenen auf eine ungewöhnliche erzählerische Weise und regen zum tieferen Reflektieren an. Ausstellung bis 27. Juni.

Seengen, Schloss Hallwyl Eines der schönsten Wasserschlösser der Schweiz.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.

Agenda-Einträge

In der Agenda werden öffentliche Veranstaltungen publiziert.

Damit der Anlass in der Zeitung erscheint, müssen die Daten auf «Eventfrog» erfasst werden. Es gibt keine Garantie auf Veröffentlichung.

www.eventfrog.ch

Fragen oder Anmerkungen an: redaktionlba@chmedia.ch

klingt der Sommer»: Die Lenzburgiade ist in vollem Gange.
Foto: zvg

Marktnotiz

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FRISCHEKOCH-IDEE VONIHREMVOLG

DasheutigeRezept:

Zwiebel-Bier-Chutney

für 2Gläser à3dlInhalt

2verschliessbareGläser à3dlInhalt

2ELRapsöl

500 gZwiebeln,geviertelt,infeinenStreifen

100 gZucker

0,5dlAcetobalsamico

2dlAmber-Bier 1Lorbeerblatt 4ZweigeThymian,Blättchengezupft 1TLSalz

½TLPfeffer

Zubereitung

1.Gläsergründlichreinigenundca. 10 Minutenin siedendem Wasserkochen.Aufeinem sauberen Tuchabtropfenlassen.

2.ÖlineinerPfanneerhitzen,Zwiebelnca.15Minutenandämpfen,bissieleichtbraunwerden.Zucker beigeben,rühren,bisersichvollständigaufgelöst hat.MitAcetobalsamicoablöschen.Bierund die restlichenZutatenbeigeben.BeimittlererHitzeca. 20-25Minutenköcheln,bisdieFlüssigkeitsirupartigist.

Jetzt im Volg: das grosse Gewinnspiel «Volg Treffer»

In allen rund 600 Volg-Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz gibt es ab dem 15. Juni 2026 über zwei Millionen Sofort- und Wochenpreise zu gewinnen. Attraktiver HauptpreisisteinElektro-Auto.

Für jeden Einkauf im Volg erhalten Kundinnen und Kunden vom 15. Juni bis 19. Juli 2026 ein «Volg Treffer»-Los. Damit haben sie die Chance auf einen der über zwei Millionen Preise, die es insgesamt zu gewinnen gibt. Alle Lose berechtigen zur Teilnahme an der Verlosung von 60

Wochenpreisen sowie des attraktiven Hauptpreises auf vier Rädern.

Bei den Sofortpreisen handelt es sich um süsse und herzhafte Snacks, Erfrischungsgetränke, Teigwaren, Milchprodukte und weitere Lebensmittel, die in jedem Volg sofort an der Kasse eingelöst werden können.

Zu denWochenpreisen zählen unter anderem Küchenmaschinen, Haushaltsgeräte, Freizeit- und Sportartikel sowie VolgGeschenkkarten.

Als Hauptpreis winkt ein SUZUKI e VITARA Compact Top 4x4 mit 184 PS im Wert von 39'990 Franken. Das Gewinnspiel findet während der Fussball-Weltmeisterschaft statt und dauert bis 19. Juli 2026.

3.HeissindievorbereitetenGläserabfüllen,sofort verschliessen.

Tipps: DasChutneyistungeöffnetaneinemkühlen, dunklenOrt2-3Monatehaltbar.Einmalgeöffnet,im Kühlschrankaufbewahrenundinnertdrei Wochen konsumieren. PasstzuSchweinefleisch, Brot, Würsten,Käse,kaltenPlattenundinBurgern. WeitereRezeptefindenSieauf www.volg.ch/rezepte/

PIPE IT UP!

ORGELTRIFFTJUGEND

Sonntag,28.Juni2026, 17:00Uhr

TalentierteKinderund Jugendlichespielen mitund an derneuen Rieger-Orgel Herz Jesu Kirche Lenzburg

Orgel Orgelschüler derKlasseYun Zaunmayr

Instrumente Instrumentalistenaus derRegionLenzburg Gesang Solisten derLenzburgerKantorei

«RanandieTasten!»

JungeKonzertgästesindeingeladen, nach demKonzert dieneueRieger-Orgelselbstauszuprobieren. Eintrittfrei,Kollekte

WeitereKonzerteundAnlässe:

19.September,19:30 UhrBettagskonzertmit Orgelund Akkordeon

8. November,17:00 UhrFamilienkonzert –Karnevalder Tiere

5.Dezember, 18:15Uhr Orgelführung fürKindermit YunZaunmayr

EST SOMM FER

Aufdem Chärneberg

Weitere Informationen und Gratisteilnahme unter: www.volgtreffer.ch

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kann auch renovationsbedürftig sein. Übergabetermin: zwischen 2026 bis 2029 möglich.

Tel. 079 125 10 30*

Spielund Spass fürGross undKlein!

Marktstände Workshops im Atelier, der GärtnereiundaufdemBauernhof Brunch, Grill& Wok,Waffelnund vielesmehr

Wirfreuenunsaufeuch!

27.Juni 2026 l9:00- 18:00Uhr Konzert

Die Welt mit anderen Augen sehen

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Diabetes um die Welt wie geht das?

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