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Lenzburger Bezirks-Anzeiger

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Ammerswil (Foto: zvg)

Magazin vom 23. Dezember 2021


Impressum

Editorial

Magazin zum «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» «Der Seetaler / Der Lindenberg»

Auflage 35 327 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Leiter Wochenzeitungen Stefan Biedermann Redaktion Fritz Thut (Redaktionsleiter) Carolin Frei Hanny Dorer Verkauf CH Regionalmedien AG Susanne Basler Leiter Verkauf Michael Kraft Gestaltung CH Regionalmedien AG Sandra Lebitsch Korrektorat CH Regionalmedien AG Druck CH Media Print AG, Aarau

Eine Publikation der

Hoffnung aufs Ende Und wieder prägen drei Silben die Eindrücke, wenn auf das vergehende Jahr zurückgeblickt wird: Co-ro-na. Auch 2021, im dritten Jahr seit der ersten Feststellung des Covid-19-Virus, waren weite Teile des öffentlichen Lebens von der Pandemie beeinflusst. Auch in unserer Region. Doch im Gegensatz zum letzten Jahr ist nun die Hoffnung grösser, in absehbarer Zeit wieder zum Normalleben zurückkehren zu können. Wer will, kann sich und sein persönliches Umfeld mit Impfungen gegen die Pandemie oder zumindest gegen schwere Krankheitsverläufe schützen. Hoffnung gibt auch, dass Medizin und Gesellschaft vor gut 100 Jahren die viel verheerendere Spanische Grippe nach gut drei Jahren in den Griff bekamen. Anders als damals sind heute Massenmedien präsenter und schneller. Und heizen mit unqualifizierten Meldungen die Hysterie immer wieder neu an: Konjunktivtitel, widersprüchliche Statements von Heerscharen von meist selbst ernannten Experten, hektische statt durchdachte Entscheide von Politikern aller Stufen tragen zur Verunsicherung bei. Dem einzelnen Corona-Betroffenen ist doch egal, ob sein Käfer zur Delta-, Omikron-, Omega- oder Kappa-Familie gehört. Wer bewusst auf den Impfschutz verzichtet, verzichtet freiwillig oder auf Geheiss der Behörden auf die Teilnahme an Menschenansammlungen. Dank der Erfindung des Covid-Zertifikats hat sich für die Mehrheit der Vernünftigen das öffentliche Leben wieder eine Spur weit normalisiert. In und um Lenzburg gab es in diesem Jahr

Zusätzlichen Schutz geholt: Redaktionsleiter Fritz Thut bei der dritten Covid-Impfung. Foto: tf

wieder mehr Veranstaltungen, wenn auch vor allem die öffentliche Hand reflexartig sehr schnell mit dem Absagen von Anlässen ist, auch wenn mit wenig Mehraufwand eine kontrollierte Durchführung möglich gewesen wäre. Vor lauter Corona geht oft unter, dass das Wetter etwa mit Rekordschneemengen und Überschwemmungen 2021 vielerorts für Ausnahmesituationen gesorgt hat. Die Demokratie spielt trotz Pandemie: Überall wurden die Gemeinderegierungen neu be-

stellt. Die teilweise mühsame Suche nach Kandidaten wurde durch das Ende Jahr auslaufende Schulpflege-Modell etwas entschärft. Nahezu alle Posten sind inzwischen besetzt und das politische Leben in der Region nimmt 2022 seinen Lauf. Mit einem Schuss Hoffnung aufs Ende der gröbsten Einschränkungen. Fritz Thut Redaktionsleiter

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Wir möchten die Gelegenheit nutzen und allen ein herzliches Dankeschön aussprechen, für das Interesse, für Unterstützung, für Anerkennung und Kritik, welche wir das ganze Jahr erfahren durften. Wir wünschen frohe Festtage sowie ein gesundes und zufriedenes neues Jahr.


Wir wünschen Ihnen besinnliche Feiertage und ein glückliches neues Jahr. Es freut uns, auch im 2022 Ihr Partner in ImmobilienFragen zu sein. Telefon 062 552 11 33 lenzburg@remax.ch

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Das tiefverschneite Ammerswil genoss die Ruhe ohne Autolärm.

Anstelle von Weihnachtskarten und Geschenken haben wir folgenden Institutionen eine Barspende überwiesen: Kinderheim St. Benedikt, Hermetschwil Integra Stiftung für Behinderte im Freiamt, Wohlen Stiftung für Behinderte, Lenzburg Stiftung Gärtnerhaus, Meisterschwanden Wir wünschen allen Lesern schöne Festtage sowie zahlreiche Sternstunden im neuen Jahr.

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Ammerswil

Foto: mho

Auenstein

So stellte sich Urs Buchmann das Museum für asiatische Kunst vor.

Beinwil am See

Vom Rest der Welt abgeschnitten

Kein Museum für asiatische Kunst

Frau Holle hatte es im Winter gut gemeint und eine gehörige Menge Schnee vom Himmel geschüttelt. So viel, dass Ammerswil total eingeschneit und für eine Weile von der Welt abgeschnitten war. Einige nervten sich zwar darüber, aber die meisten freuten sich ob der weissen Pracht und des strahlenden Wetters, das sich später dazugesellte. Die absolute Ruhe – ohne jeglichen Autolärm – sei eine schöne Erfahrung gewesen, hiess es allgemein. Doch bereits am nächsten Tag war die Strasse wieder befahrbar. (cfr)

Kunstsammler Urs Buchmann respektive die von ihm zu gründende Stiftung «Seven Seas Art Foundation» wollte am Hang im oberen Teil der Widenmatt für rund 3 Millionen Franken ein Museum erstellen. In einem Neubau wollte er seine immense Sammlung an vorwiegend asiatischer Kunst der Öffentlichkeit zugänglich machen. Im November wurden dann vom Souverän allerdings sowohl der Baurechtsvertrag für ein privates Museum als auch die Modifikation der Nutzungsordnung abgelehnt. (ft)

Treffsicherer Jungschütze gewann Gold Die besten acht der angetretenen 46 U21-Finalschützen qualifizierten sich für den Ausstich. Der Ammerswiler 300-Meter-Gewehrschütze Joshua Dahl bewahrte beim Stechen die Ruhe und sicherte sich damit die Goldmedaille. Auf dem dritten Platz landete mit Adrienne Wellinger ein weiteres Mitglied der Schützengesellschaft Ammerswil. (wry)

Während der Sanierungsarbeiten war die ganze Kirche eingerüstet, die Glocken blieFoto: AG ben still.

Aussensanierung der reformierten Kirche Die 1302 erstmals erwähnte Kirche, die seit 1948 unter kantonalem Denkmalschutz steht, musste aussen renoviert werden. Es galt, Fassadenschäden auszubessern und die Natursteine zu restaurieren. Zudem wurden die gesamte Fassade und die Holzteile neu gestrichen. Ausserdem waren Steinmetzarbeiten an Fenster- und Türlaibungen nötig. Nach diesen Sanierungsarbeiten, für die ein Bruttokredit von 112 000 Franken bewilligt wurde, sollte die Kirche für die nächsten 25 bis 30 Jahre gerüstet sein. (AG)

Visualisierung: zvg

Hallwilerseelauf mit Covid-Zertifikat Dem OK des Hallwilerseelaufs ist es gelungen, auch dieses Jahr einen stimmigen Event in der wunderbaren Seetaler Natur zu organisieren, der den Laufbegeisterten trotz Schutzmassnahmen ein Stück Normalität brachte. Der Halbmarathon wurde in verkleinerten Blocks im lauschigen Strandbad gestartet. Die 10-Kilometer-Läufer starteten ab Schloss Hallwyl auf der Originalstrecke, die Kinder kämpften beim Strandbad um Sekunden. (lba)

Die Fenster im Neubau geben den Blick auf Foto: ast den Hallwilersee frei.

Stiftung Dankensberg weihte ihren Neubau ein Um Platz für den Neubau zu schaffen, mussten die Häuser A und B abgebrochen und ihre Bewohner vorübergehend auswärts untergebracht werden. Umso grösser war ihre Freude, als sie im Sommer den 14,5 Millionen teuren Neubau beziehen konnten. Die 36 neuen Zimmer sind grösser, haben eigene sanitäre Anlagen und sind mit WLAN ausgerüstet. Eine wunderschöne Gartenanlage mit Tieren, Biotop und Ruhebänken rundet den ausgezeichneten Eindruck dieses Neubaus ab. (ast)

Abbauzone darf ein letztes Mal erweitert werden

Sieger am Jungschützen-Final 2021 wurde Joshua Dahl, die Bronzemedaille gewann Foto: zvg Adrienne Wellinger.

Der Steinbruch Jakobsberg-Oberegg ist grösstenteils von Wald umgeben und grenzt teilweise an Landwirtschaftszonen. Im Steinbruch befinden sich ein Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung, das Betriebsgelände und ein Zwischenlager der Jura-Cement-Fabriken AG. Mit der vom Regierungsrat genehmigten Teilnutzungsplanung «Abbaugebiete» wurden die planungsrechtlichen Grundlagen für die letztmalige Erweiterung der Abbauzone geschaffen. (PWi)

Weniger Teilnehmer als in anderen Jahren, aber alle waren mit vollem Einsatz dabei. Foto: awa

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Schulkinder von Birrwil feierten die Aufrichte ihres neuen Schulhauses mit fröhlichen Liedern. Foto: tf

Bettwil

info@rwidmer.ch

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2022

Das Grundwasserpumpwerk Moosmatten gehört nun der Gemeinde Gemäss Vertrag von 2008 wird das Grundwasserpumpwerk Moosmatten von Bettwil und Sarmenstorf gemeinsam benutzt, wobei allerdings rund 95 Prozent des Wassers in Bettwiler Haushalte fliessen, Sarmenstorf jedoch 60 Prozent der Kosten trägt. Da der Vertrag bereits Ende 2020 ausgelaufen ist, musste eine neue Lösung gefunden werden. Das Resultat: Bettwil kauft das Grundwasserpumpwerk Moosmatten für 250 000 Franken; dies wurde an den beiden Gemeindeversammlungen beschlossen. (lba)

Unser Geschäft bleibt über die Festtage ✰ vom 25. 12. 2021 bis 9. 1. 2022 geschlossen. Wir wünschen unserer geschätzten Kundschaft fröhliche Weihnachten ✰ und ein glückliches neues Jahr. ✰

Eine Investition in die Jugend Zusammen mit den Gemeinden Meisterschwanden, Fahrwangen und Sarmenstorf hat Bettwil beschlossen, ein dreijähriges Pilotprojekt einer gemeinsamen offenen Jugendarbeit mit Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche durchzuführen. Die offene Jugendarbeit soll die wichtigsten Bedürfnisse – Jugendtreffpunkt, Anlaufstelle und mobile Jugendarbeit – abdecken. Die jährlichen Kosten von 220 000 Franken werden nach Anzahl Einwohner auf die vier Gemeinden verteilt. Der Start ist für August 2022 vorgesehen. (lba)

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Neu

Birrwil

Auf der Parzelle 208 im Dorfteil Alliswil soll die Arealüberbauung entstehen (Visualisierung). Foto: zvg

Boniswil

Schulhausneubau ist auf gutem Weg

Arealüberbauung Alliswil ist einen Schritt weiter

Nach einem nicht planmässigen Bauunterbruch Ende März aufgrund von Qualitätsmängeln am Sichtbeton konnten die Arbeiten am neuen Schulhaus wenige Wochen später wieder aufgenommen werden. Die Aufrichte im August wurde, wie bereits der Spatenstich, zusammen mit den Schulkindern gefeiert. Der Enthusiasmus, mit dem die künftigen Benutzer des Schulhauses das 5,5 Millionen Franken teure Bauwerk besangen, zeigte die Bedeutung dieses Projekts für die Gemeinde. Man sei im Zeitplan, sagte Projektleiter Patrick Butscher. Höchstens die «leicht erschwerten Bedingungen wegen Lieferengpässen» könnten den vorgesehenen Bezugstermin im Frühling 2022 verhindern. Das Einweihungsfest soll im Frühsommer stattfinden. (do)

Die geplante Arealüberbauung hatte vor gut einem Jahr viele Emotionen ausgelöst, nicht nur bei Anwohnern, sondern auch beim Landschaftsschutz und bei Pro Natura. In der Folge wurde das Projekt überarbeitet und ein neues Baugesuch eingereicht. Gegen das neue Vorhaben mit zwei Baukörpern statt einem, 20 statt wie vorher 29 Wohnungen, einer Tieferlegung um einen halben Meter und einer um über 400 Quadratmeter reduzierten Bruttogeschossfläche gingen noch 8 (vorher 16) Einwendungen ein. Dem überarbeiteten Projekt hat der Gemeinderat die Baubewilligung erteilt. Mit einer Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) wollten die Gegner die von ihnen «Staumauer» genannten Überbauung trotzdem verhindern. Die BNO-Revision wurde jedoch an der Gemeindeversammlung vom 16. November, wie vom Gemeinderat empfohlen, grossmehrheitlich abgelehnt. Damit befindet sich die Arealüberbauung Alliswil nun politisch auf gutem Weg. (do)

Das Ried soll endlich mit Pufferzonen geschützt werden Obwohl seit 30 Jahren eine gesetzliche Verpflichtung besteht, ist das Boniswiler Ried, das grösste Flachmoor im Aargau, immer noch nicht mit Pufferzonen geschützt. Das angrenzende Kulturland wird noch immer bis unmittelbar an die Reservatgrenze mit Mist und Jauche gedüngt. Dabei ist das Boniswiler Moor nicht nur für Pflanzen wichtig, sondern auch für die Tierwelt. Aufrufe an die Landwirte für freiwillige Bewirtschaftungsvereinbarungen blieben über die Jahre leider ebenso erfolglos wie etliche Kaufangebote des Kantons für betroffene Parzellen oder freiwillige Landumlegungen zur Schaffung einer Pufferzone. Der Gemeinderat verlangt deshalb vom Kanton, endlich eine gesetzliche Regelung für die Einhaltung von Gülle-Pufferzonen am Rand des geschützten Rieds zu schaffen, indem er das Hallwilersee-Schutzdekret entsprechend ergänzt. (do)

Denise Moser bei der Lesung, die auf Bücher Foto: zvg gluschtig machen sollte.

Erfolgreicher erster Büchermärt

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Mit dem Jugendmobil wurde in den vier teilnehmenden Gemeinden Reklame für das Foto: zvg Projekt gemacht.

Zusammen mit dem traditionellen Dorfmärt fand im September der erste Büchermärt statt. Märtbesucher konnten Bücher, die sie nicht mehr benötigten, gegen neue, spannende Lektüre eintauschen. Vom Kinderbuch bis zum Krimi, vom Koch- bis zum Fitnessbuch war alles dabei. Auch die Bibliothek Birrwil war mit einem eigenen Stand vertreten, um ausrangierte Bücher gratis abzugeben. (cfr)

Das Boniswiler Ried, mit 44 Hektar das grösste im Aargau, soll mit einer Ergänzung des Foto: zvg Hallwilersee-Schutzdekrets geschützt werden.

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Dintikon Der «Bären» ist endlich wieder offen

Der Mattacher kann vorläufig nicht eingezont werden, weil der Kanton ein Veto eingelegt hat. Foto: zvg

Brunegg Mattacher kann nicht wieder eingezont werden Als vor rund 15 Jahren das Gebiet Mattacher ausgezont wurde, geschah dies mit dem Versprechen, den Mattacher bei Bedarf später wieder einzuzonen. Dieser Bedarf ist inzwischen gegeben, die Gemeinde wollte deshalb ihr Versprechen einlösen und zonte einen Teil des Gebietes ein. Als Kompensation sollte ein Teil des Gebiets Unterbändli/Lyri ausgezont und ein Teil von der Arbeits- zur Übergangszone werden. Dagegen legte der Kanton ein Veto ein, unter anderem mit der Begründung, das Instrument der Übergangszone sei nicht mehr gesetzeskonform. Für die nächsten 15 Jahre bleibt also der Mattacher wohl oder übel ausgezont. (do)

450 Traubeneichen und 200 Hagebuchen gepflanzt Die Fläche beim Brötliplatz, die im April von einem Waldbrand zerstört wurde, sollte wieder aufgeforstet werden. Rund 80 Personen folgten der Einladung von

Gemeinderat Peter Schmid und Förster Micha Plüss, sich an der Aufforstung zu beteiligen. Grosse und Kleine machten sich begeistert an die ungewohnte Arbeit und pflanzten, unter der Anleitung von Förster und Forstwart, die jungen Bäumchen. So fanden 450 Traubeneichen und 200 Hagenbuchen an 21 markierten Stellen ihren neuen Standort. (pwi)

«Bausatz» für die Muttertagstorte Vor drei Jahren bot die Bäckerei Lehmann erstmals einen Tortenbacktag für Kinder und Väter an. Über 60 Kinder konnten auf diese Weise ihren Müttern eine süsse Überraschung bereiten. Auch 2019 wurde das Angebot rege gebucht, doch dann kam Corona. Was tun? Zusammen mit der Konditorin entschied sich Geschäftsführerin Tamara Lehmann, den Klassiker unter den Muttertagstorten – die Erdbeervariante – als «Do-it-yourself-Paket» anzubieten. Auch dieses Jahr fand der «Torten-Bausatz» regen Zuspruch. (cfr)

Unter fachgerechter Anleitung wurden die jungen Bäumchen an den vorgesehenen Stellen Foto: pwi gesetzt.

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In den letzten Jahren ging es mit dem 1834 erbauten «Bären» ständig bergab, bis er im März 2020 mangels Pächter geschlossen wurde. Dintikon ohne Beiz? Das geht gar nicht, sagten sich etliche Dintiker und riefen die Genossenschaft «Freunde des Bären Dintikon» ins Leben. Diese kaufte das Gebäude Anfang Jahr und unterzog es im Laufe des Sommers einer sanften Renovierung. Als neue Pächterin wurde mit Claudia Züblin eine ausgewiesene Fachfrau gewonnen. Sie war Leiterin des als Truckerbeiz bekannten Landgasthofs Pflug in Othmarsingen, der zugunsten einer Überbauung abgerissen wird. Sie konnte ihre Ideen bereits im Laufe der Renovierung einbringen, so dass der «Bären» heute ein Restaurant ist, das nicht nur von Dintikern in Zukunft gerne besucht wird. Das Motto «Bären» zieht sich übrigens sowohl durch die Räume als auch durch die Speisekarte: So gibt es ein «Bärestübli», die Säle im Obergeschoss heissen «Kleiner Bär» und «Grosser Bär» und das Schweinsschnitzel läuft unter der Bezeichnung «Bärentatze». (do)

Im «Bären» ist wieder Leben eingezogen. Seit November ist er wieder offen. Foto: zvg

Langelen-Kreisel ist das neue Nadelöhr Nachdem der Knoten Neuhof samt Autobahnzubringer saniert und der neue Tunnel befahrbar ist, wird der Verkehr aus dem und ins Freiamt deutlich schneller fliessen. Wenn da nicht der Langelen-Kreisel zwischen Dintikon und Dottikon wäre. Dort werden in Spitzenzeiten seit Jahren Staus von mehreren hundert Metern Länge gemessen, sowohl in Richtung Lenzburg (am Morgen) als auch in Richtung Wohlen (am Abend). Die Planung für eine Lösung läuft. So soll aus acht geprüften Varianten die «Variante tief» weiterverfolgt werden. Diese sieht vor, den Kreisel Langelen in auf zwei Ebenen getrennte Verkehrsknoten umzubauen. Bis zu deren Realisierung dürften allerdings noch einige Jahre vergehen. (to/do)

Projektleiterin Anita Weder (rechts) führte die Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins durch die Fläche, die zugunsten der Natur rund um den Neubau herum hergeFoto: tf richtet wurde.

Dürrenäsch

Es waren wahre Artisten, die auf dem Saltotrampolin ihre Fähigkeiten bewiesen.

Egliswil

Zusammenschluss ist vorläufig vom Tisch

Jugendfest unter dem Motto «Mission E» wie Egliswil

Um die Gemeindestrukturen zu koordinieren, wollten die Gemeinden Dürrenäsch, Hallwil und Seon unter dem Motto «zämevorwärts – regional verbunden» ein Projekt zur Zusammenarbeit ins Leben rufen. Das Projekt sollte durch Externe, den Kanton, die Bevölkerung und Facharbeitsgruppen begleitet werden, mit dem Ziel, die Bereiche Finanzen, Verwaltung, Infrastruktur, Bildung, Kultur und Soziales zu analysieren. Noch bevor die anderen beiden Gemeinden über den Projektierungskredit von 240 000 Franken befinden konnten, wurde er von Dürrenäsch abgelehnt. Damit wird es den Zusammenschluss in der vorgesehenen Form – jedenfalls vorläufig – nicht geben. (cfr)

Coronabedingt war das Jugendfest stark auf den Aussenbereich angelegt. Trotzdem fand bei schönstem Wetter ein fröhliches Jugendfest statt. Bereits am Freitag vergnügten sich Kinder und Jugendliche mit Spiel und Spass auf dem Schulareal, bevor mit dem Zapfenstreich die offizielle Eröffnung folgte. Statt eines Umzugs gab es dieses Jahr eine Chesslete, die Darbietungen in der Mehrzweckhalle konnten nicht an Ort, sondern nur über Livestream verfolgt werden. Das tat der Freude aber keinen Abbruch. (awa)

Während der Bauarbeiten an der Seetalstrasse mussten sich die Automobilisten in Geduld üben. Foto: zvg

Fahrwangen

Hallwil

Die Schulanlagen können saniert und erweitert werden Zwar verliert Fahrwangen nach dem Entscheid des Kantons die Bezirksschule, doch sind die Gemeinden Meisterschwanden, Sarmenstorf und Bettwil bereit, ihre Sekundar- und Realschüler künftig nach Fahrwangen zu schicken, sofern die Gemeinde den dazu nötigen Schulraum zur Verfügung stellt. Das tut sie und bewilligte an einer ausserordentlichen Gmeind den beantragten Kredit von 13,3 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage. Ziel ist es, die erweiterte Schulanlage im Sommer 2023 zu beziehen. (lba)

Nur noch 16 statt 24 Einfamilienhäuser in der «Hohliebi»

Chance genutzt, etwas für die Natur zu tun Im Herbst unternahm der Natur- und Vogelschutzverein eine Exkursion zur Firma Bertschi AG, die bei ihrem Neubau den Bedürfnissen der Natur Rechnung trug. Anita Weder, die zuständige Projektleiterin der beauftragten SKK Landschaftsarchitekten, führte durch die ökologischen Ausgleichsflächen, die hier mehr als die verlangten zehn Prozent ausmachen. Erdbewegungen rund um Neubauten herum seien immer eine Chance, etwas für die Natur zu machen, betonte die Umweltingenieurin. Diese Chance sei hier offensichtlich genutzt worden: Hecken, Krautzäune und Ruderalflächen dienen Flora und Fauna als Lebensraum. «Je vielfältiger der Lebensraum, desto vielfältiger die Arten, die hier dereinst leben werden», sagte Weder. Wichtig sei die Pflege in den Folgejahren. Nur so könne der Wert für die Natur erhalten werden. (tf)

Foto: awa

Das ursprüngliche Projekt der Immovesta AG für die Überbauung der Hohliebi umfasste 24 Einfamilienhäuser; nach Einspra-

Sanierte Seetalstrasse mit Kleintierdurchlass

Der Stangenwald in der Hohliebi vermittelt einen Eindruck von der geplanten ÜberbauFoto: zvg ung.

chen wurde das Baugesuch zurückgezogen. Neu sollen nun zwischen dem Ebnetweg und der Alten Bettwilerstrasse nur noch 16 Einfamilienhäuser entstehen. Im Gegensatz zur früher geplanten Tiefgarage wird nun jedes Haus seine eigene Garage erhalten. Laut Plan sollen die Bauarbeiten im Januar beginnen und bis Dezember 2023 abgeschlossen sein. (lba)

Schulkinder halfen beim Pflanzen der jungen Eiche, die von drei Findlingen umgeben ist. Foto: zvg

Die Baumstämme, die den letzten Winterstürmen zum Opfer gefallen sind, werden zu Foto: zvg Holzschnitzeln verarbeitet.

Zur Einweihung des neuen Werkhofs wurde eine Eiche gepflanzt Der neue Werkhof ersetzt den fast 80-jährigen Geräteschuppen, der bisher als Werkhof gedient hatte. Wegen der Pandemie musste allerdings die Einweihung verschoben werden. Zur Erinnerung an diesen speziellen Moment wurde eine junge Eiche gepflanzt, die von drei Findlingen bewacht wird. Der bestehende Entsorgungsplatz wurde in das neue Areal des Bauamtswerkhofs integriert und eingezäunt. (lba)

Mit dem Beginn der Sommerferien startete die Sanierung der Seetalstrasse zwischen Hallwil und Seon. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurde der Abstand zur Seetalbahnlinie vergrössert und die Fahrspuren leicht verbreitert. Bei dem Projekt ging es nicht nur um die Sanierung der Strasse, sondern auch um einen sicheren Übergang für Tiere. Dazu wurde die Eindolung des Retterwilerbachs zu einem Kleintierdurchlass ausgebaut. (do)

Holzschnitzel aus Sturmholz

Die Schulanlage in Fahrwangen wird saniert und erweitert, um die Sekundar- und Realschüler Foto: zvg der Nachbargemeinden aufzunehmen.

Das Sturmholz aus dem letzten Winter ist für die Sägereien nicht verwendbar. Wird das Schadholz liegengelassen, freut sich der Borkenkäfer, der sich mit Vorliebe am Nadelholz gütlich tut. Um ihm keine Angriffsfläche zu bieten, werden die Wälder gesäubert. In Hallwil wurden so an einem einzigen Tag rund 140 Kubikmeter Stammholz zu 400 Kubikmeter Holzschnitzeln gehäckselt – willkommenes Heizmaterial für die Region. (lba) 9


Hendschiken

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Umwelt-McDonald’s im Fokus der Welt Wo einst der «Horner» stand, wartet nun das erste Umweltrestaurant von McDonald’s auf Gäste. Es handelt sich um einen Pionierbetrieb für die Schweiz, ja für die ganze Welt. Was in Bezug auf Nachhaltigkeit angewendet wird, soll im nächsten Jahr schweizweit umgesetzt werden. Die Gäste werden in diesen Prozess einbezogen und dazu angehalten, die Abfälle in neu gestalteten Entsorgungsstationen separat zu entsorgen. Die Trinkbecher wie auch andere organische Abfälle werden hier zu Kompost und Biogas. Frittieröl wird zu Biodiesel recycelt. Die Anlieferung in Hendschiken erfolgt mit einem wasserstoffbetriebenen Lastwagen emissionsfrei. (ft)

Heinz Hänni, Umweltmanager von McDonald’s Schweiz, präsentiert nachhaltige VerFoto: tf packung im Umweltrestaurant.

Sanierte Brücke über die Bünz Die Brücke zwischen Hendschiken und Dottikon wurde 1963 als Ersatz für die ursprüngliche Brücke aus dem 19. Jahrhundert erstellt und 1978 erstmals saniert. 1992 wurde der Belag erneuert und 2005 die Brücke statisch überprüft. Aufgrund der in den letzten Jahren ermittelten Defizite wurde die Brücke diesen Sommer saniert und die bestehende Brückenplatte mit einer sogenannten UFHB-Schicht verstärkt. Ausserdem wurden die Geländer durch massive Leitplanken ersetzt, was die Sicherheit bei der Durchfahrt über die Brücke enorm verstärkt. (pwi)

Die Viertklässler mit Lehrerin Karin Fosco und Gemeinderätin Sonja Gygli an der Grundsteinlegung für das neue Schulhaus.

Holderbank

Hunzenschwil

Der Schulhausneubau ist auf gutem Weg

Start zur Sanierung der Hauptstrasse

Mitte Januar wurde der Neubau des Schulhauses mit zehn Klassenzimmern, dazugehörigen Gruppenräumen, einer Einfachturnhalle sowie einem Mehrzweckraum mit Küche in Angriff genommen. An der Grundsteinlegung im Mai durften die 4.-Klässler auf der Baustelle eine Zeitkapsel im Beton deponieren. Bereits im Oktober konnte der zweistöckige Holzbau hochgezogen werden. Mit der Aufrichte am 21. Oktober wurde somit eine Punktlandung erzielt. Dem Bezugstermin Mitte August 2022 steht somit nichts mehr im Weg und die Sechstklässler, die aktuell noch die Schulbank in Möriken-Wildegg drücken, können ihr nigelnagelneues Schulhaus beziehen. (lba)

Das Sanierungsprojekt, für das ein Gemeindebeitrag von 4,6 Millionen Franken gesprochen wurde, ist in vier Bauabschnitte unterteilt. Während der Bauzeit wird der Durchgangsverkehr mit einem grossräumigen Einbahnsystem gelenkt. Die ganze Sanierung dauert rund zwei Jahre. Ziel des Projekts ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Lärmbelastung zu reduzieren und die Bushaltestellen behindertengerecht zu gestalten. Gleichzeitig sollen das Strassenbild aufgewertet und das Gehwegnetz ergänzt werden. (AG)

Aus dem «Frohsinn» wird ein Haus für Tagesstrukturen Mit dem von der Gemeindeversammlung bewilligten Kredit von 475 000 Franken soll das im Herbst 2020 von der Ortsbürgergemeinde erworbene Restaurant und Hotel Frohsinn umgebaut werden. Damit entsteht Platz für Tagesstrukturen mit mehreren Räumen und vier Wohnungen, vornehmlich für Asylbewerberfamilien. In der Folge werden im Pavillon zwei Schulräume frei, die gegenwärtig für Tagesstrukturen gebraucht werden. Das entsprechende Baugesuch läuft bereits. (lba)

Alles andere als trocken – die Premiere des Fyrobig-Apéros

Gemeindeversammlung ausgelagert Nach dem Brand der Turnhalle im Dezember 2019 verfügte Holderbank für die Gemeindeversammlung über keine Räumlichkeiten, in denen die geltenden Coronavorschriften eingehalten werden konnten. Die Gemeinde Möriken-Wildegg war in freundnachbarlicher Weise bereit, der Nachbargemeinde Gastrecht zu gewähren. Das dürfte das erste Mal gewesen sein, dass eine Gemeindeversammlung in einer anderen Gemeinde abgehalten wurde. (lba)

Foto: cfr

Während zweier Jahre muss sich der Verkehr im Einbahnsystem durch Hunzenschwil beFoto: fwi wegen.

Die fünfte Ausgabe der Tischmesse, ein Anlass zur Wirtschaftsförderung in der engeren Region, sollte bereits im Mai 2020 in Hunzenschwil stattfinden, musste jedoch wenig überraschend verschoben werden. Neuer Termin war im März 2021, doch auch daraus wurde nichts. Um «nicht nichts zu tun», veranstaltete man kurzerhand einen virtuellen Fyrobig-Apéro. Die Idee fand Anklang, man traf sich online, freut sich aber trotzdem, im nächsten Jahr hoffentlich wieder eine richtige Tischmesse durchzuführen. (ft/lba)

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Für die Sanierung der Brücke zwischen Hendschiken und Dottikon wurde parallel dazu ein Foto: pwi Hilfsgerüst erstellt.

Auch online kann man sich zuprosten und Gespräche führen.

Foto: zvg

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Zwei Bisherige und drei Neue: Der Lenzburger Stadtrat ab 2022 am Wahltag mit Vizeammann Andreas Schmid (FDP, bisher), Barbara Portmann Foto: tf (GLP, neu), Stadtammann Daniel Mosimann (SP, bisher), Beatrice Taubert (SP, neu) und Sven Ammann (FDP, neu).

Sieger am Aargauer Kantonalschwingfest in Lenzburg: Schwingerkönig Christian Stucki mit Siegerrind Bärbeli. Foto: key/awa

Ein grosser Moment: Stadtammann Daniel Mosimann, Landammann Stephan Attiger und Grossratspräsident Pascal Furer zerschneiden im Foto: AG Neuhof-Tunnel das Band.

Lenzburg Linksrutsch in Stadt- und Einwohnerrat Die Stadt Lenzburg tauscht am bevorstehenden Jahreswechsel mehr als die Hälfte des Stadtrats aus. Gleich drei der fünf Mitglieder der Exekutive traten im September zu den Gesamterneuerungswahlen nicht mehr an. Die Bisherigen – Stadtammann Daniel Mosimann (SP) und Andreas Schmid (FDP) neu als Vizeammann – wurden bestätigt. Aus einem Quintett von neu Kandidierenden machten Sven Ammann (FDP), Barbara Portmann (GLP) und Beatrice Taubert (SP) das Rennen. Auf der Strecke blieben Sabine Sutter-Suter (Die Mitte) und Corin Ballhaus (SVP), zwei ausgewiesene Finanzspezialistinnen. Der Stadtrat setzt sich somit aus Vertretern von nur noch drei Parteien zusammen und ist mit dem Verlust des SVP-Sitzes nach links gerutscht. Ähnliche Tendenzen machte man auch bei

den Einwohnerratswahlen im November aus: Grüne und Grünliberale gewannen je zwei Sitze; die SVP verlor zwei Sitze und SP und EVP je einen Sitz, während FDP und Die Mitte stabil blieben. (tf)

antwortlichen um Kommissionspräsidentin Franziska Möhl unternahmen jedoch alles, um vor allem den Schulkindern einen möglichst schönen Anlass zu bieten. Gewisse Elemente wurden angepasst: Das Manöver wurde wegen limitierten Teilnehmerzahlen auf fünf Tage aufgeteilt, wobei die Freischaren für einmal gar einen Teilsieg feiern konnten. Schlussfeiern in der Stadtkirche gab es gleich deren vier, der Lunapark dislozierte auf den Seifiparkplatz und zur Unterstützung der örtlichen Gastronomie konnte man von der Stadt gesponserte Gutscheine für ein Jugendfestznacht erwerben. (tf)

Schnee in Hülle und Fülle Mitte Januar verwandelt sich die Stadt Lenzburg zur Wintertraumlandschaft. Zur Freude von Kindern und Wintersportlern fällt Schnee in Hülle und Fülle. 38 Zentimeter werden offiziell gemessen. Dies bedeutet für die Räumungskräfte viel Mehrarbeit und fordert den Automobilisten oft Geduld ab. (tf)

Bronzemedaille für Nora Meister

Viel Weiss: Tief eingeschneite «Lenzburg»-Tafel am Bahnhof.

An den Paralympics in Tokio gewinnt die Lenzburger Behindertensportlerin Nora Meister eine Bronzemedaille. Die Schwim-

merin wird über 400 Meter Freistil nur von der Chinesin Jiang und der Ukrainerin Mereshko geschlagen. Zurück in der Heimat

Foto: awa

wird die sympathische 18-Jährige von Stadtrat und Bevölkerung vor dem Rathaus empfangen. (tf)

Königlicher Sieger am Schwingfest Das Aargauer Kantonalschwingfest auf der Schützenmatte war der erste Grossanlass im Kanton unter dem Coronaregime und mit etlichen Restriktionen verbunden. Das Organisationskomitee unter der Leitung des umtriebigen Erich Renfer leistete einen Rieseneffort, um die Auflagen einzuhalten. Und wurde belohnt dafür. Am ersten Kranzschwingfest seit dem «Eidgenössischen» im Jahr 2019 gewann auch in Lenzburg mit Christian Stucki der Schwingerkönig von Zug. (tf)

Neuhof-Tunnel eröffnet Im August wurde der Strassentunnel Neuhof eröffnet. Er bildet das Kernelement des A1-Zubringers Lenzburg und bindet die Verkehrsströme aus dem Raum Lenzburg und dem Bünztal zügiger an die Autobahn A1 an. Nach 40 Monaten Bauzeit durchschnitten Landammann und Baudirektor Stephan Attiger, Stadtammann Daniel Mosimann und Grossratspräsident Pascal Furer das Band und übergaben das Bauwerk dem Verkehr. Als «bedeutender Meilenstein für Lenzburg» bezeichnete Stadtammann Mosimann den Tunnel. (tf)

Hohe Auszeichnung: Stapferhaus-Leiterin Sibylle Lichtensteiger mit dem «Museum oft Foto: tf he Year»-Award.

Ehre für das Stapferhaus Pandemiebedingt mit der Verzögerung von einem Jahr wurde das Stapferhaus im Mai mit dem Europäischen Museumspreis 2020 ausgezeichnet. Bei der lediglich virtuell abgehaltenen Preisverleihung wurde das Stapferhaus, dessen laufende Ausstellung «Geschlecht. Jetzt entdecken» ebenfalls grossen Zuspruch erfährt und verlängert wurde, als «Laboratorium für Lebenskunst, wie es alle Museen sein müssten» gewürdigt. Das Konzept des Hauses sei dabei «innovativ, kreativ, und zukunftsorientiert», hiess es. Eine kleine Übergabefeier mit Kulturminister Alain Berset wurde im Dezember nachgeholt. (tf)

Jugendfest mit fünf Manövern Verabschiedung an der letzten Einwohnerratssitzung: Stadtrat Martin Steinmann (FDP), Foto: tf Vizeammann Franziska Möhl und Stadtrat Martin Stücheli (SVP).

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Mit Bronze aus Tokio zurück: Behindertensportlerin Nora Meister wird von Stadtammann Foto: tf Daniel Mosimann vor dem Rathaus empfangen.

Der höchste Feiertag im gesellschaftlichen Leben von Lenzburg, das Jugendfest, litt erneut unter der Coronapandemie. Die Ver-

Limitierte Teilnehmerzahlen auf dem Gofi: Jugendfest-Freischarenmanöver an einem Wochentagsabend.

Foto: jdr

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Meisterschwanden

Noch immer hat uns die Pandemie im Griff – das Asana Spital Menziken blickt trotzdem auf ein aufregendes Jahr zurück ... Schulunterricht regelmässig ausgefallen ist und die jungen Leute gezwungen waren, sich den Schulstoff zuhause selbst beizubringen. Zwar gab es konstante Unterstützung durch die Lehrpersonen und die Lehrbetriebe, aber Fernunterricht ersetzt den normalen Unterricht halt nicht vollumfänglich. Gerade in diesem jungen Alter ist eine persönliche Betreuung vor Ort sehr wichtig und wertvoll. Unsere sieben Lernenden haben alle erfolgreich ihre Lehrabschlussprüfung bestanden. Unter ihnen waren zwei KV Lernende, 3 Fachangestellte Gesundheit und zwei Assistentinnen Gesundheit & Soziales.

«Taxito Seetal» startete zur dreijährigen Einführungsphase

Sanierungsarbeiten an der Kantonsstrasse zwischen Leutwil und Boniswil.

Foto: AZ/vaj

Ausblick 2022 Vertiefte Zusammenarbeit mit dem KSA Im November 2021 konnten die beiden Spitäler weitere gemeinsame Weichen für die Zukunft stellen. Das Kantonsspital Aarau und das Asana Spital Menziken vertiefen per Januar 2022 die Zusammenarbeit in den Bereichen Chirurgie und Kardiologie. Impfzentrum am Asana Spital Menziken Im Februar dieses Jahres wurde offiziell das Impfzentrum am Asana Spital Menziken eröffnet. Der Impfcontainer wurde am 22. Februar eingeweiht. Die Nachfrage, so bald als möglich eine Impfdosis zu bekommen war riesig. Wir mussten uns aber an die Vorgaben des Kantons halten, der die Impfung nur für Personen über 65 Jahre freigegeben hatte. Ab April war dann eine Impfung für alle Personengruppen möglich. Es schien, als würde man sich durch die Impfung einen Schritt weiter in die Normalität begeben. Im September wurde der Impfcontainer aufgrund der rückläufigen Nachfrage abgebaut und das Impfzentrum in die Spitalstruktur integriert.

«Cook & Chill»-Prinzip. Die Mahlzeiten werden frisch gekocht und sofort in die dafür vorgesehenen Behälter abgefüllt. Sie enthalten keine künstlichen Zusätze welche das Essen länger haltbar machen.

Im November wurden in den Impfzentren die ersten Termine zur Auffrischungsimpfung aufgeschaltet. Die Nachfrage war auch hier sehr gross, weshalb die Booster-Impfung (Auffrischungsimpfung) vorerst wieder nur der Altersgruppe über 65 Jahren zugesprochen wurde. Man geht davon aus, dass im Januar und Februar alle Booster-Impfungen durchgeführt sind. In unserem Impfzentrum wurden bis Ende November über 31'000 Impfdosen verabreicht.

Unsere Mahlzeiten sind im Kühlschrank bis zu 10 Tage haltbar. Aufwärmen kann man das Essen entweder in der Mikrowelle oder im Backofen/Steamer. Bestellungen nehmen wir über die Webseite mahlzeitendienst.asana.ch oder telefonisch entgegen.

Einführung eines Take-Away Angebotes aus der Spitalküche Gerade richtig zum Zeitpunkt wo Home Office und Home Schooling Hochkonjunktur hatten, hat unsere Spitalküche den Mahlzeitendienst ins Leben gerufen. Innerhalb weniger Wochen wurde das Take- Away-Angebot in der Region bekannt und rege genutzt! Das Tolle an diesem Mahlzeitendienst ist, dass die Menüs individuell und frisch zubereitet werden – in dem sogenannten

Die Chirurgen des KSA (insbesondere PD Dr. Michael Kremer und Dr. Alexander Gräfitsch) werden zusammen mit Stefan Wichmann und Michael Kettenring die viszeralchirurgische Versorgung am Asana Spital Menziken sicherstellen. Der chirurgische Hintergrunddienst wird mit Unterstützung des KSA sichergestellt. Ausbau ambulante Sprechstunden Mit der Erweiterung des Leistungsangebots der Kardiologie, einem Fachgebiet in dem das Asana Spital Menziken bereits seit Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem KSA pflegt, können der Bevölkerung der Region künftig noch mehr medizinische Dienstleistungen vor Ort angeboten werden. Das Sprechstundenangebot wird von bisher zwei auf neu drei wöchentliche Termine ausgeweitet.

Das Smartphone-basierte Mitfahrsystem wurde an der Eröffnung als «Autostöpple 4.0» bezeichnet. Anstelle des erhobenen Daumens sorgt moderne Technik für die Verbindung von Gast und Fahrer. Taxito ist kantonsübergreifend und verbindet die Ortschaften am rechten Hallwilerseeufer bis nach Hochdorf und Buttwil miteinander. An bezeichneten Standorten in den beteiligten Gemeinden kann per SMS-Nachricht das gewünschte Fahrziel eingegeben werden. Autofahrer sehen die Wunschdestination, halten bei Übereinstimmung an und nehmen den Gast mit. (tf)

Leutwil Sanierung der Strasse nach Boniswil Für rund 2 Millionen Franken wurde die Kantonsstrasse zwischen Leutwil und Boniswil saniert. Sie erhielt eine neue Entwässerung und einen neuen Belag. Für die Sanierung wurde die Strasse ausserorts gesperrt. Ausgenommen waren der landwirtschaftliche Verkehr, Zubringerdienste und der öffentliche Verkehr. Da die Arbeiten zügig vorankamen, konnte die Sanierung etwas früher als geplant abgeschlossen werden. (lba)

Wintersportvergnügen im Leutwiler Moos Der Januar bescherte der Region wenigstens vorübergehend eine märchenhafte Winterlandschaft. Auf der drei Kilometer langen Langlaufloipe herrschte deshalb während einiger Tage Hochbetrieb. «So viel Schnee hatten wir seit 15 Jahren nicht

mehr», freute sich Loipenmeister Beni Gloor. Wegen Corona musste allerdings sowohl auf Garderobe und Verpflegungsraum als auch auf die traditionellen Abendrennen am Mittwoch verzichtet werden. (wr)

Seewasser darf zu Trinkwasser werden Die Gemeinde will ihren Wasserbedarf durch ein Seewasserwerk im Hallwilersee decken. Dazu wurden bereits 2019 rund sieben Millionen Franken bewilligt, doch Einsprachen gegen die Konzession verzögerten die Realisierung. Im Mai hat der Kanton grünes Licht gegeben, sodass die Planung des Seewasserwerks – allerdings nur für den eigenen Bedarf – nun zügig vorangehen kann. (tf)

Die Feuerwehr Oberes Seetal hat nun First Responders

Gemeinderat immer noch ein Vierer-Gremium Seit längerem war der Gemeinderat nur zu viert, hätte aber nach den Wahlen wieder vollzählig sein sollen. Nachdem Vizeammann Rudolf Sturzenegger nicht mehr zur Wahl antrat, brauchte es zwei neue Mitglieder für den Gemeinderat. Drei Bisherige stellten sich zur Wiederwahl: Gemeindeammann Lukas Spirgi, Brigitta Ursula Baumann (neu Vizeammann) und Eva-Christina Hammesfahr Vercelli. Schliesslich konnte mit Hans-Rudolf Senn im zweiten Wahlgang wenigstens eine der zwei Vakanzen besetzt werden. (lba)

300 Meter vor der «Seerose» soll das Wasser Foto: zvg entnommen werden.

Per SMS kann das Wunschziel an bezeichneten Standorten angezeigt werden – in der Hoffnung, dass ein Automobilist in diese Foto: tf Richtung fährt.

Die First-Responder-Gruppe hat ihre Ausbildung abgeschlossen und wird ab Neujahr einsatzbereit sein. Die First Responder werden vom Notrufzentrum aufgeboten, sobald eine Meldung die Stichworte Atemnot, Brustschmerz, Bewusstlosigkeit, leblose Person oder Kreislaufstillstand enthält – und zwar gleichzeitig mit dem Rettungsdienst. Der Vorteil der First Responder: Sie sind sehr schnell vor Ort und können die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit Erster Hilfe überbrücken. Die 13 First Responder sind auf alle drei Gemeinden, Bettwil, Fahrwangen und Meisterschwanden, verteilt und sind Angehörige der Feuerwehr und der Samaritervereine. Sie alle haben ein persönliches Einsatzset einschliesslich Defibrillator erhalten. (lba)

Neu werden im Spital Menziken auch verschiedene kardiologische Spezialuntersuchungen angeboten. Durch die erweiterte Präsenz einer Fachärztin/eines Facharztes aus dem Team der KSA-Kardiologie ist die nachgelagerte Vor-Ort-Betreuung unserer Patientinnen und Patienten gewährleistet. Ebenso können unsere stationären Patientinnen und Patienten mit kardiologischen Krankheitsbildern noch besser hier vor Ort betreut werden. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unseren Spitaldirektor, Daniel Schibler via Direktionssekretariat. (062 765 31 59)

Erfolgreiche Lehrabschlüsse trotz Homeschooling und Pandemie Unsere Lernenden wurden auch in diesem Jahr vor grosse Herausforderungen gestellt zumal der

Auf der Langlaufloipe im Leutwiler Moos herrschte einige herrliche Tage lang sportlicher Foto: wr Hochbetrieb.

Die First Responder der Feuerwehr Oberes Seetal wurden sorgfältig auf ihre Aufgabe Foto: zvg vorbereitet.

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Die Immobilien-Treuhänder Straub & Partner AG, Lenzburg Der gelungene Wechsel zu den drei Ypsilons Hardy und Lise Straub gelang, wovon viele träumen: Ihre 1995 gegründete Firma «Die Immobilien-Treuhänder Straub & Partner AG» führen die Kinder weiter. Gemeinsam! Oliver, Katja und Sarah kombinieren ihre neue Verantwortung mit den Ambitionen der Y-Generation. Freude an der Arbeit ist wichtig, Selbstverwirklichung genauso. Auch innerhalb des Familienunternehmens. Und was das Leitungstrio für sich in Anspruch nimmt, gilt ebenso für die Crew. Katja Dillier-Straub behauptete sich vor mehr als fünfzehn Jahren als Ersteinsteigerin im elterlichen Betrieb. Mitdenken statt mittrotten lautete der Anspruch. Also kreierte sie ihre eigene Rolle in der Verkaufsabteilung. Die diplomierte Immobilien-Vermarkterin teilt die Leidenschaft für Bauten und Grundstücke mit Hardy, dem GründerVater. Dieser engagierte sich mit Haut, Haar und Freizeit. Ganz dem Credo seines Jahrgangs verpflichtet: vorwärts, aufwärts! Als Teilzeit-Co-Leiterin ist Dillier-Straub genauso engagiert, zieht einen Teil ihrer Einsatzfreude aus Hobbys, die mit Immobilien-Management nichts gemein haben. Und aus ihrer eigenen Familie. Wächst bereits die dritte Führungsgeneration der Straub & Partner AG heran? Sie wehrt ab: «Druck machen wir gewiss nicht, meine Geschwister und ich durften uns frei entscheiden. Auch darin sind die Eltern uns Vorbild.»

Oliver Straub, Katja Dillier-Straub, Sarah Straub

trend Digitalisierung – sein persönliches Steckenpferd. Den Bachelor in Betriebökonomie und das Wirtschaftsprüferdiplom ergänzte er mit dem Wissen aus dem SVIT-Lehrgang zum ImmobilienTreuhänder. Weil die Digitalisierung analog dem Immobilien-Management zwei Richtungen kennt, die interne und externe, arbeitet Straub mit Applikationsentwicklern an Tools, die beidseits vieles vereinfachen. Digitale Werkzeuge und Assistenten, die sowohl den eigenen Immobilien-Experten wie auch Nutzern ausserhalb dienen: Auftraggebern, Eigentümern, Mietern und Lieferanten. Seinen Kopf trägt er dennoch in keiner Cloud. Der neue Geschäftsführer der Straub & Partner AG steht mitten im Tagesgeschäft.

Lise und Hardy Straub

Geschwistern. Folgerichtig trat die jüngste Tochter Mutters Nachfolge an und übernahm die Stabsstelle Finanzen und Personaladministration. «Innerhalb der familieneigenen Firma ist diese Position eine Herzensangelegenheit», kommentiert Lise die Idealbesetzung. Sarah Straub selbst sieht ihre Ressorts als sinnvolle Ergänzung zur bisherigen Tätigkeit. Was einem weiteren Aspekt ihrer Generation entspricht: Ypsilons haben gerne die Wahl. Fehlen Optionen, werden welche geschaffen. Das ist derzeit unnötig: Gepaart mit der Co-Leitungsaufgabe ist Abwechslung garantiert und das Teilzeitpensum gefüllt.

Der Straub’sche Generationenwechsel ging schrittweise voran. In Gestalt eiVor über einem Jahr stiess Sarah Straub nes monatelangen, sogar jahrelangen Ihr Bruder Oliver Straub trat 2017 ins hinzu. Ihr breit gefächertes Wissen Prozesses statt einer Hauruckübung. Unternehmen ein. Mit ihm der Mega- macht sie zur Generalistin unter den Den Wandel trug die mehr als 25-köpfige

PUBLIREPORTAGE

Belegschaft mit. Zuverlässig und flexibel – das sind keine Floskeln innerhalb der Firmenphilosophie, wie das Team bewies. Weil die aufgebauten Strukturen und das Expertenwissen der Straub & Partner AG Bestand haben, geniessen die künftigen Jungpensionäre Hardy und Lise ihren neuen Alltag. Momentan häppchenweise, denn die beiden stehen dem jungen Leitungsteam zur Seite. Ohnehin übernimmt Hardy weiterhin Beratungsmandate und bleibt Verwaltungsratspräsident. Und Lise ist bereits als perfekte Stellvertreterin gesetzt, sollte die dritte Führungsgeneration erweitert werden. Die Kundschaft freut der gelungene Wechsel gleichermassen, denn das Leitungstrio bestätigt: «Professionell sowieso, aber auch leidenschaftlich gerne betreuen wir jeden Aspekt Ihres Auftrags.» Das sind zahlreiche. Ob Grundstück oder Gebäude: schätzen, verkaufen, vermieten, verwalten, bewirtschaften, beraten, … Bei Straub & Partner AG sind Immobilien-Themen auch künftig in kompetenten Händen.

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Nebst 800 Traktoren warteten zahlreiche andere Oldtimer und diverse Attraktionen auf die Foto: do rund 10 000 Besucher.

Möriken-Wildegg Tuckernde Traktoren und andere Oldtimer sorgten für Begeisterung Dem 10. Internationalen Oldtimer-Traktorentreffen im August war ein voller Erfolg beschieden. Das sommerliche Wetter leistete dazu einen nicht unerheblichen Beitrag. Obwohl wegen Corona auf ein Rahmenprogramm verzichtet werden musste, fanden rund 10 000 Besucher den Weg nach Möriken – etwa 20 Prozent weniger als vor vier Jahren. Wer die lange Reihe von Traktoren begutachtet, den Demonstrationen wie Eggen, Stämmerücken oder Steinebrechen beigewohnt und sowohl die riesige Dampfwalze als auch die Feuerwehrdampfspritze besichtigt hatte, konnte danach gemütlich durch den Handwerkermarkt in Richtung gedeckte FreiluftFestwirtschaft flanieren. Dort waren die Bierzapfer und Glacenverkäufer dem Ansturm zeitweise kaum gewachsen. (do)

«Pop-up-Operette» präsentierte «Wiener Blu(e)t» auf Schweizerdeutsch «Künstlerisch ein Erfolg, finanziell jedoch nicht»: So lautete das Fazit nach den acht Aufführungen der auf die Schweiz zugeschnittenen Version der Operette «Wiener Blut» von Johann Strauss. Der Projektverein «Pop-up-Operette» wollte damit die Pause

Der Ad-hoc-Chor und die Solisten Andrea Hofstetter, Simon Burkhalter, Raimund Wiederkehr, Flurina Ruoss, Stefanie Frei und Foto: do Erwin Hurni in «Wiener Blu(e)t.»

Gemeinderat Anton Grob, Martin Stücheli, Präsdent a.i. Kies Lenz AG, Jürg Link, GemeindeamFoto: AG mann, und Michael Sutter, Geschäftsführer Kies Lenz AG.

Niederlenz überbrücken, die wegen Corona in der Möriker Operetten-Tradition entstanden war, indem die geplante Produktion «Eine Nacht in Venedig» um zwei Jahre verschoben werden musste. Die Besucher wurden von einer Operette auf Schweizerdeutsch überrascht, die aus der Feder von Regisseur Simon Burkhalter stammt. Anders als das Original spielte «Wiener Blu(e)t» im aargauischen Längwyligen und in die Musik eingeflochten waren immer wieder bekannte Schweizer Melodien. Gleich wie im Original hingegen waren die amüsanten Irrungen und Wirrungen einer klassischen Operette. (do/cfr)

Ein Stahltunnel sichert den weiteren Kiesabbau

Der Aabach hat sich seinen neuen Weg selber gesucht

Die stark benutzte Herrengasse trennt die beiden Kiesabbaugebiete Neumatte und Herrengasse. Um sie zu verbinden, ist eine Überquerung der Herrengasse nötig. Dazu gab es drei Möglichkeiten: Eine Überführung, eine Unterführung oder gar die Verlegung der Herrengasse. Als zweckmässigste Lösung erwies sich schliesslich die Unterführung, die in Form eines Stahltunnels realisiert wurde. Um alle Kiesvorkommen im Raum Herrengasse-Länzert abbauen zu können, muss der Stahltunnel rund 50 Jahre herhalten. (AG)

Im letzten Winter hat die grosse Schneemenge in der Aabachmatte zahlreiche Bäume zu Boden gedrückt. Durch die umgestürzten Bäume hat sich die Uferzone verändert, das Bachprofil wurde teilweise gestaut, das Wasser suchte sich einen neuen Weg und überschwemmte streckenweise das Kulturland samt dem kantonalen Wanderweg. Die Landschaftskommission kam zum Schluss, dass der von der Natur geschaffene Zustand, mit wenigen begründeten Eingriffen, belassen werden soll. (AG)

Ein naturnaher Dorfplatz mitten in Niederlenz

Christoph Nyfeler beim Banddurchschnitt an der Eröffnung der ersten Schweizer Foto: tf Mälzerei in Wildegg.

Im Rahmen des Projekts «Natur findet Stadt» wurden die vier Baumscheiben vor dem Gemeindehaus mit einer überwiegend einheimischen Wildstaudenmischung bepflanzt. Die eigens für trockene und warme Standorte im Siedlungsraum konzipierte heimische Waldsaummischung bietet nun Lebensraum und Nahrung für Wildbienen, Heuschrecken, Käfer und Schmetterlinge. (PWi/AG)

Anstelle des verschwundenen Wanderwegs ist in der Aabachmatte ein Trampelpfad Foto: AG entstanden.

Die erste Schweizer Grossmälzerei steht in Wildegg Schweizer Bier mit Schweizer Malz: Das gibt es dank Christoph Nyfeler, der in Wildegg in Rekordzeit die erste Schweizer Mälzerei realisierte. Nebst nachhaltiger Materialwahl (Baustoff Holz aus Lenzburger Wäldern) und Energieversorgung (Photovoltaikanlage auf dem Dach) überraschten bei der Schweizer Mälzerei Drive und Tempo. Dies sei möglich gewesen, so Nyfeler, weil alle Beteiligten, bis hin zu den Landwirten, die vermehrt Braugerste ansäen, am gleichen Strang zogen. Damit ist ein Manko in der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie ausgemerzt. (ft)

Die Bevölkerung half tatkräftig bei der Bepflanzung von vier Baumscheiben mit.

Foto: PWi

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Der Landgasthof «Pflug» muss der Grossüberbauung Mattenpark weichen.

Foto: zvg

Othmarsingen Den Landgasthof «Pflug» gibt es nicht mehr Schon länger war klar, dass die Tage des «Pflugs» gezählt sind. Er muss der Grossüberbauung Mattenpark weichen. Neben Restaurantleiterin Claudia Züblin bedauerten auch die Gäste von nah und fern, dass mit der Schliessung des weit über die Grenzen bekannten Landgasthofs eine Beizenära zu Ende ging. Denn es gibt nicht mehr viele Restaurants, in denen Lastwagenchauffeure mit ihren Brummern vorfahren und parken können. Dies haben nicht nur inländische Chauffeure geschätzt, sondern auch solche aus den Niederlanden, Italien, Frankreich, Grossbritannien oder Deutschland. So erstaunt nicht wirklich, dass der «Pflug» unter den Top 5 der Aargauer Truckerbeizen war. Wenn man den Betrieb hätte weiterführen wollen, hätten sich allerdings bauliche Anpassungen aufgedrängt. Dazu ist es nun nicht mehr gekommen. Claudia Züblin hat inzwischen die Führung des «Bären» in Dintikon übernommen. (cfr)

Die Überbauung Mattenpark ist auf gutem Weg Gegen das Baugesuch der Bauherrschaft Fortimo AG für den «Mattenpark» sind keine Einwendungen eingegangen. Einer Realisierung des Bauprojekts auf dem

Visualisierung der geplanten Grossüberbauung Mattenpark auf dem ehemaligen Foto: zvg Centravo-Areal.

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Georges Hächler beim Start in seine 40. und letzte Saison als Badmeister.

Foto: cfr

Rupperswil 24 750 Quadratmeter grossen ehemaligen Centravo-Areal steht deshalb nichts mehr im Weg. Geplant sind neun Wohngebäuden und zwei Mischbauten mit Wohnen, Gewebe und Dienstleistungen. Insgesamt werden 171 Wohnungen entstehen. Gebaut wird in den Jahren 2022 bis 2025 – für rund 63 Millionen Franken. So geht eine längere Geschichte zu Ende. (AG/lba)

Statt schnurgerade und in Beton eingezwängt soll die Bünz in Zukunft wieder mäandrierend Foto: AG durch die Landschaft fliessen.

Die Bünz darf wieder mäandrieren Mit dem Kredit von 341 000 Franken, dem die Gemeindeversammlung im Sommer zugestimmt hat, kann die Bünz nun von der Brücke Falkenmattstrasse bis zur südlichen Bauzonengrenze revitalisiert werden. Heute ist sie begradigt und kanalisiert, seitlich mit Betonelementen gesichert, ohne Niederwassergerinne, mit einer monotonen Fliessgeschwindigkeit und wenig Unterständen für die Fische. Nun werden die Bachverbauungen abgebrochen, das Bachbett wird strukturiert, der Querschnitt ausgeweitet, die Böschungen abgeflacht und der Bachlauf mäandrierend gestaltet. Mit Unterständen und einer Niederwasserrinne werden Forellen und Äschen gezielt eingeladen, sich anzusiedeln. Mit der Revitalisierung wird eine attraktive Bachlandschaft gestaltet, die den Naherholungswert erheblich steigert. (AG/lba)

Der Lindenplatz wird für rund 500 000 Franken saniert.

Sarmenstorf

40 Jahre Badmeister im Schwimmbad Rupperswil-Auenstein

Juniorinnen- und Frauenfussball als Selbstverständlichkeit

Der Start in seine 40. und zugleich letzte Saison als Badmeister liess Georges Hächler schon etwas wehmütig werden. Der 64-Jährige war mit Leib und Seele Badmeister, schätzte nicht nur den Kontakt zu den Badegästen, sondern auch die Abwechslung, die sein Beruf mit sich bringt. So eine Badi bringt viel Arbeit mit sich, nicht nur während der Saison, wenn die Sicherheit der Gäste und die Hygiene im und ums Wasser im Vordergrund stehen. Zweimal konnte er Leben retten, indem er Menschen mit einem Herzstillstand half – just in dem Jahr, in dem die Badi endlich einen Defibrillator bekam. In den Wintermonaten werden kleinere Instandstellungen vorgenommen, Bäume geschnitten und – wie letzten Winter – eine neue Absperrung erstellt. Hächler nimmt viele schöne Erinnerungen mit in den Ruhestand und wird – wer weiss – der Badi auch mal einen Besuch als Gast abstatten. (cfr)

Der FC Rupperswil verfügt als einer der wenigen Vereine über eine komplette Juniorinnen- und Frauenfussballstruktur. Der Startschuss für den Frauenfussball fiel vor gut sieben Jahren, als die kleine Tochter Chiara von Trainer Thomas Wassmer ihn fragte, weshalb sie nicht auch Fussball spielen könne. Bald darauf startete das erste Training mit fünf Mädchen. Inzwischen gehören 55 Juniorinnen zum Verein, ausserdem konnte eine 20-köpfige Frauenmannschaft aufgebaut werden. Das Training hat sich gelohnt: Bereits sind drei Juniorinnen in einem Förderprogramm des Aargauer Fussballverbandes, eine Juniorin steht gar in der Vorselektion für die Schweizer Nationalmannschaft. Stolz ist man auf den Aargauer-Cup-Siegertitel 2021 in der Kategorie FF15 und den dritten Pltz beim Schweizer Cup. Die nächsten Einsätze werden die Fussballerinnen in nigelnagelneuen gesponserten Trikots leisten können. (cfr)

Der Lindenplatz kann endlich saniert werden Zwei Projekte zur Sanierung des Lindenplatzes haben die Stimmberechtigten 2018 und 2020 abgelehnt. Die darauf eingesetzte Planungskommission hat in kurzer Zeit eine Kompromisslösung ausgearbeitet, die rund 500 000 Franken kosten soll. Diese Variante wurde nun gutgeheissen. Mit der Neugestaltung wird ein neues Parkregime mit Kostenpflicht eingeführt. Im Übrigen wird die Begegnungszone rollstuhl- und kinderwagentauglich gebaut. (lba)

Foto: zvg

Melanie Bucheli, Frank Arnold und Joseph Hess präsentieren das Modell.

Foto: cfr

Schafisheim «Weidende Schafe auf dem Hügel» werden den Kreisel schmücken Es hat Jahre gedauert, bis sich die Schofiser Bevölkerung auf einen Kreiselschmuck auf dem Kehrbrunnenplatz einigen konnte. Nun ist es entschieden: Zehn kleine und grosse Schafe aus rostigen Stahlblechscheiben werden auf einem mit Saatgut aus dem Bettenthal begrünten Hügel «grasen». Für die Realisierung des Kreiselschmuckes wurden 61 200 Franken bewilligt. (lba)

geordnet. Dem Bau von Alterswohnungen im Dorfzentrum dürfte damit nichts mehr im Wege stehen. (AG)

Spielplatz Holzerplatz muss nur noch eingeweiht werden Zusammen mit dem ehemaligen Entsorgungsplatz wurde der Lindenplatz umgebaut, sodass der kleine Spielplatz vorüber-

gehend nicht benützt werden konnte. Dafür wurde am Holzerplatz emsig an der Schaffung eines neuen Spiel- und Begegnungsplatzes gearbeitet. Mit Findlingen als Sitzgelegenheiten, Holzspielgeräten, einem hölzernen Brunnen und einem Bächlein wird er vielen Kindern Freude bereiten. Die offizielle Einweihung findet allerdings erst nächstes Jahr statt. (lba)

Dank «Stapfe II» können die Alterswohnungen gebaut werden

Unterzeichnung der neuen Anstaltsordnung im dunklen Wald; auf dem Bild Michael Foto: tf Grauwiler und Ueli Haller.

Wegen umstrittener Zonenkonformität scheiterte ein erstes Projekt für den Bau von Alterswohnungen im Gebiet Stapfe, obwohl das Bedürfnis für ein altersgerechtes Wohnangebot durchaus vorhanden war. Dank der Teiländerung Nutzungsplanung Siedlung Stapfe II wurden rund 0,87 Hektaren der Dorfzone DZ mit massgeschneiderten Zonenbestimmungen zu-

Der scheidende Gemeindeammann Roland Huggler auf dem neuen Spielplatz.

Foto: lba

Der Forstbetrieb Lindenberg wird erweitert

Stolz präsentieren die Juniorinnen des FC Rupperswil ihre neuen Trainingssets.

Foto: zvg

Seit dem Jahr 2011, seit sich Sarmenstorf dem Forstbetrieb Lindenberg anschloss, bestand diese Organisation aus den vier Ortsbürgergemeinden Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf. Neu dazu gekommen sind nun Büttikon und Uezwil, deren Waldungen bereits bisher vom Forstbetrieb Lindenberg betreut wurden. Mit der Integration der neuen Gemeinden wurde der Forstbetrieb in eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt (bisher unselbstständige) umgewandelt. Diese neue Form verkürzt die Entscheidungswege und räumt dem Förster Urs Meyer etwas mehr Kompetenzen ein. (tf)

Im Gebiet Stapfe sollen dereinst Seniorinnen und Senioren ein altersgerechtes Zuhause finden.

Foto: zvg

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Gemeindewappenmosaik als Bijou: Gemeinde- und Kantonsvertreter an der Einweihung der Foto: tf sanierten Schulstrasse.

Infoanlass zum Projekt «zäme vorwärts» mit Hans Peter Dössegger (Seon), Vroni Merz Foto: cfr (Dürrenäsch), Walter Gloor (Hallwil) und Projektbegleiter Peter Weber.

Jahresrückblick 2021

Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben. Wilhelm von Humboldt

Seengen

Obige Lebensweisheit drückt gerade in der aktuell anspruchsvollen Zeit etwas Wichtiges aus. Auch in der Arbeitswelt spielen die Verbindungen zwischen Menschen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Der gute Kontakt zu unseren Lieferanten und zu unseren Partnerfirmen ist die tragende Verbindung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Die offene und transparente Kommunikation mit unseren Kundinnen und Kunden ist die wichtige Verbindung, dass ein Bauvorhaben anhand dem Kundenwunsch und zusammen mit unserer langjährigen Erfahrung in Planung geht. Die mit grosser Fachkenntnis ausgeführten Arbeiten unserer treuen und motivierten Mitarbeiter sind die überaus wichtige Verbindung, dass Sie als Bauherrschaft Freude am vollendeten Bauobjekt haben. Wir sind dankbar für diese zahlreichen und schönen Verbindungen und wünschen allen eine friedvolle Weihnachtszeit und alles Gute für 2022!

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Abschluss Sanierung Schulstrasse Nach 14 Monaten Bauzeit wurde die sanierte Seenger Schulstrasse im September offiziell eingeweiht. Prunkstück der vier Millionen Franken teuren Arbeiten sind die Bsetzistein-Trottoirs und -Vorplätze. Man habe hier nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht und mit dem noch einzubauenden Flüsterbelag die Lärmemissionen massiv reduziert, sondern auch etwas Schönes realisiert, war am Anlass zu hören. Ein Gestaltungselement ragt heraus: Auf dem Platz vor dem ehemaligen Bezirksschulhaus ist das Seenger Wappen, schwarzer Adler auf weissem Grund, als Mosaik in den Boden eingelassen. (tf)

«Rebstock» geht in neue Hände ■ Ihr Spezialist für Solaranlagen

Für das Familienunternehmen stehen seit mehr als 70 Jahren massgeschneiderte Lösungen und zufriedene Kunden im Zentrum. Nebst Sanitär-, Spengler- und Heizungsarbeiten gehören Solar- und Photovoltaikanlagen zu unseren Spezialgebieten. Nutzen Sie die natürlichen Ressourcen der Sonneneinstrahlung für eine umweltverträgliche und nachhaltige Energieversorgung. Wir bieten Planung, Erledigung aller Formalitäten und komplette Installationen für Privat- und Grosskunden aus einer Hand.

■ Badumbau vom Fachmann

Sie möchten Ihr Bad renovieren und suchen nach der idealen Raumnutzung und höchstem Komfort? Damit Ihr Bad zur Wohlfühloase wird, beraten wir Sie gerne und suchen gemeinsam die passende Lösung. Dazu verfassen wir für Sie eine Zusammenstellung inklusive Platten-, Maurer- und Malerarbeiten und koordinieren branchenübergreifend alle Arbeiten bis zur Fertigstellung. Wir begleiten Sie professionell bei kleineren Änderungen sowie der kompletten Neugestaltung Ihres Traumbades.

Im Oktober wurde bekannt, dass Restaurant und Metzgerei Rebstock am zentralen Kreuzplatz Mitte 2022 in neue Hände übergehen. Die aktuellen Inhaber, Hans-Peter Hauri und seine Schwestern mit Partnern, Irène und Erich Gloor-Hauri und Christine und Peter Bachmann-Hauri, haben sich

Seon entschlossen, den gut laufenden Betrieb zu verkaufen und zwar an die in der Region bestens bekannten Rolf Kasper (Gastronomie) und Philipp Gloor (Immobilien). Die neuen Eigentümer wollen das gastronomische Aushängeschild des Seetals im bisherigen Stil weiterführen. (tf)

Fahne für die Freischaren Seit September haben die Seenger Freischaren eine eigene Fahne. An einer stimmungsvollen Fahnenweihe beim Tanzplatz wurde das edle Tuch enthüllt. Die Freischarenkommission ist jeweils verantwortlich für die Durchführung des Freischarenmanövers bei jedem zweiten Jugendfest. Seit 2014 ist diese Trägerschaft als Verein organisiert. Nun wurde er von Musikgesellschaft, Turnverein, Sportschützen, Sängern und den Kollegen der Freischaren-Commission aus Lenzburg in den Kreis der fahnentragenden Vereine aufgenommen. «Das Fehlen einer Fahne hat dazu geführt, dass die Freischaren noch nie gewonnen haben», zeigte sich Fahnengötti Brecht Fischer überzeugt. Ob’s nur daran gelegen hat, zeigt sich am nächsten Manöver im Jahr 2024. (tf)

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Einweihung Doppelkindergarten Acht Monate nach dem Spatenstich konnte im Frühling der neue Doppelkindergarten Schönbühl seiner Bestimmung übergeben werden. Baukommissionspräsident und Gemeindeammann Hans Peter Dössegger lobte die «top Arbeit», die hier geleistet worden ist. Mit dem mehrheitlich in Holz gehaltenen einstöckigen Zweckbau bekommt die Gemeinde Seon wieder Luft bei den Kindergärten, denn seit dem laufende Schuljahr werden wieder sechs Abteilungen geführt. Ein Drittel der Kindergärtler besucht das «Schönbühl», das mit seiner Lage hoch über dem Dorf eine traumhafte Sicht übers Seetal in die Alpen bietet. (tf)

Neuer Betriebsplan für den Wald

■ Heizsysteme

Wir danken unserer treuen Kundschaft für ihr Vertrauen.

Die Gemeinde Seon wollte in grösserem Stil abklären, ob sich auf Verwaltungs- und Exekutivstufe Synergien nutzen liessen und sondierte bei andern Gemeinden das Interesse. Nachdem verschiedene Dörfer den Avancen früh einen Korb gaben, verblieben Dürrenäsch und Hallwil. Unter dem Namen «zäme vorwärts» sollte das Projekt vorangetrieben werden. Nach einem gemeinsamen Orientierungsabend in der Dreifachturnhalle bewilligte jedoch nur Hallwil an der Herbstgmeind den Kredit für die Ausarbeitung weiterer Grundlagen. Dürrenäsch und selbst Seon (mit 79 Nein zu 54 Ja) lehnten die Vorlage ab. Zu gross schien die Angst, dass die Abklärungen direkt in eine Fusion münden würden. (tf)

schiedenen Beispielen erläuterte er diesen ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz. Der bis zum 30. September 2035 laufende Betriebsplan und das Leitbild der Betriebskommission sollen gemäss dem Seoner Gemeindeammann Hans Peter Dössegger «kein Papiertiger sein, sondern ein Werk, nach dem man lebt». (tf)

Arbeitsgrundlage bis 2035: Kantons- und Gemeindevertreter unterzeichnen den Betriebsplan der Forstbetriebsgemeinschaft Foto: tf Region Seon.

■ Boilerentkalkungen, Service und Unterhalt Wir erledigen für Sie alle Reparaturen in Küche, WC, Dusche, Bad, Keller oder Gartenanlage im Zusammenhang mit Wasserversorgung und -entsorgung. Boilerentkalkungen und Unterhalt von Wasserfiltern werden ebenso fachmännisch von uns erledigt, wie auch ein tropfender Siphon, ein undichter Aussenhahn oder verstopfte Küchen- und WC-Anlagen. Unsere spezialisierten Servicetechniker können in nützlicher Zeit bei Ihnen sein und viele Reparaturen gleich vor Ort vornehmen. Als Spezialist für alle Heizungssysteme bieten wir Offerte, Montage, Ersatz oder Austausch für Wärmepumpen, Holz-, Gas- und Ölheizungen an. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite, wenn es um die Erneuerung Ihrer Heizungsanlage geht und binden auch Ihre Solar- oder Photovoltaikanlage sinnvoll mit ein. Service und Unterhalt, sowie die Kontrolle von Fussbodenheizungen und Heizkörpern, erledigen wir gerne für Sie. Kontaktieren Sie uns – wir wissen Rat.

Projekt «zäme vorwärts» gescheitert

Erkennungszeichen: Fahnengotte Joland Holliger und Fahnengötti Brecht Fischer enthüllen Foto: tf die Fahne der Freischarenkommission Seengen.

Ende Juni wurde nach einem kurzen Waldrundgang der neue Betriebsplan der Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon von Gemeinde- und Kantonsvertretern unterzeichnet. Betriebsleiter und Revierförster Marcel Hablützel machte dabei auf die Besonderheiten des hier angewandten Dauerwald-Systems aufmerksam. An ver-

Einweihung acht Monate nach dem Spatenstich: Kommissionspräsidenten, Architekten und Kindergärtnerinnen vor dem DoppelFoto: tf kindergarten Schönbühl.

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Ausblick 2022

Dritter Anlauf für «Ueli de Pächter» Kindergärtler und Viertklässler beim Spatenstich für die neue Doppelsporthalle.

Foto: AG

Staufen

Foto: AG

Veltheim

Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung: eine neue Sporthalle

kann, muss auf das Schuljahr 2022/2023 bezogen werden können. (AG)

Eine neue Turnhalle war schon vor über 20 Jahren ein Thema, eine Realisierung scheiterte jedoch immer wieder. Nun ist es endlich so weit: Zusammen mit den Kindergärtlern und den Viertklässlern konnte im Juli der Spatenstich für die neue Doppelsporthalle erfolgen. Das ursprüngliche Ziel, den Neubau im Sommer 2022 in Betrieb zu nehmen, dürfte allerdings nicht mehr gewährleistet sein. Gemäss Planung sollte die Sporthalle aber Ende September 2022 – vor den Herbstferien – an die Gemeinde übergeben werden. (AG)

Wie einst auf der Teufelsbrücke Ein neuer Steg über den Aabach ersetzt zwei alte Stege. Im Lenzburger Wil erfolgte der gemeindeübergreifende Brückenschlag zwischen Lenzburg und Staufen. Ähnlich wie laut Legende seinerzeit auf der Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht führte zwar kein Geissbock, aber immerhin eine Geiss den Zug über die neue Brücke an. Damit und mit dem neu angelegten Wanderweg ist die Querverbindung zwischen den Naherholungsgebieten Lenzburg und Staufen sichergestellt. (AG)

Noch eine Baustelle: Das neue Schulhaus Zopf Kein Vierteljahr nach dem Spatenstich für die neue Sporthalle wurde auch die Baustelle des neuen Schulhauses Zopf eröffnet. Auch diesmal durften Kindergärtler und Unterstufenkinder aktiv mithelfen, indem sie schaufelten und gruben, was das Zeug hielt. Und es eilt tatsächlich, denn der Neubau Zopf, der sowohl als Schulhaus als auch als Kindergarten genutzt werden

Der neue Kindergarten kommt direkt neben den alten Kindergarten zu stehen.

Absagen eintreffen. Bereits fest gebeutelt wurde in den letzten beiden Jahren der Verein Freilichttheater Staufberg. Die ursprünglich für das Jahr 2020 vorgesehene Produktion «Ueli de Pächter 2020» musste schon zweimal abgesagt werden. Nun nimmt man in Staufen einen dritten Anlauf. Vom 2. bis 25 Juni 2022 sind 13 Vorstellungen von «Ueli de Pächter 2022» anberaumt.

März 31. Einweihung saniertes Schulhaus Rothbleicherain in Niederlenz

April 22. bis 24. Gewerbeausstellung Möriken-Wildegg

17. bis 19. Jugend- und Dorffest Beinwil am See 21. bis 26. Lenzburgiade in Lenzburg 24. Fest für die Kinder in Meisterschwanden (statt Jugendfest) 24. bis 26. Jugendfest Kreisschule Chestenberg in Möriken-Wildegg 24. bis 26. Jugendfest Hunzenschwil 24. bis 26. Jugendfest Seon

Juli Mai

1. bis 3. Jugendfest Niederlenz 1. bis 3. Jugendfest Staufen 7./8. Jugendfest Lenzburg

11. Maimarkt Lenzburg

Juni 2. bis 25. Freilichttheater «Ueli de Pächter 2022» in Staufen

August 12. bis 14. Gauklerfestival Lenzburg 14. Staufberglauf in Staufen 19. bis 4. September Musikalische Begegnungen Lenzburg 19. bis 23. September Freilichttheater Grabenstorf Sarmenstorf

September 3. Einweihungsfest Schulhaus Birrwil 24. 5-Schlösser-Lauf Holderbank

Oktober 15. Hallwilerseelauf 26. Joggeliumzug Lenzburg

November 26. Christchindlimärt Seengen Die Vorfreude auf den neuen Kindergarten war den Kindern anzusehen.

Foto: zvg

Dezember 25 Kindergärtler legten Hand an für ihren neuen Chindsgi

Als erste überquerte die Geiss «Fräulein Foto: zvg Olga» die neue Holzbrücke.

Der bestehende Kindergarten ist rund 50 Jahre alt und zu klein, um alle Kinder aufzunehmen, weshalb zusätzlich ein Raum an der Wildeggerstrasse benützt wird. Für den Kindergarten wurden 1,47 Millionen Franken budgetiert, wovon 100 000 Franken für die Sanierung des bestehenden blauen Baus verwendet werden. Da die 80-jährige Linde beim Kindergarten in einem sehr guten Zustand und somit auch als Schattenspender erhaltenswert ist, wurde der Neubau entsprechend geplant. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen die Kinder tatkräftig am Spatenstich teil und freuen sich nun auf ihren neuen Kindergarten, der nach den Sportferien 2022 bezugsbereit sein soll. (cfr)

meinderat leitete umgehend Sofortmassnahmen ein. Als provisorische Massnahme wurde im Steinbitz an der Stelle, wo das Oberflächenwasser zusammenläuft, ein Aushub mit einem Fassungsvermögen von rund 200 Kubikmetern vorgenommen. Für eine definitive Lösung wurde ein Ingenieurbüro beauftragt ein Bauprojekt für ein Regenauffangbecken auszuarbeiten. (AG)

Kindergärtler und Unterstufenkinder freuen sich auf das neue Schulhaus.

Foto: AG

Im Juni und Juli verursachten ausserordentlich starke Regenfälle grosse Schäden an zahlreichen Liegenschaften. Der Ge-

Auf zum dritten Anlauf: Das Freilichttheater «Ueli de Pächter 2022» ist im Juni auf dem Staufberg geplant.

Foto: zvg

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Sofortmassnahmen gegen Hochwasserschäden

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Es sind spezielle Zeiten – und vor allem die Veranstalter von Kulturveranstaltungen müssen sich extrem flexibel zeigen. Wie alle andern von den Gemeindekanzleien gemeldeten Anlässe im nächsten Jahr müssen insbesondere die Daten der grossen Publikumsveranstaltungen wie Jugendfeste als nicht in Stein gemeisselt betrachtet werden, können doch aufgrund von Coronaauflagen Verschiebungen oder

Termine 2022

Zum Schutz der Liegenschaften im Ortsteil Au wurde ein provisorischer Wasserentlastungsteich ausgehoben. Foto: zvg

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2. bis 4. Wiehnachtsmärt Schloss Wildegg 8. Chlausmärt Lenzburg 11. Regionaler Chlausklöpf-Wettbewerb in Staufen 30. Jubiläumsfest 750 Jahre Brunegg 31. Silvesterfeuer Egliswil 31. Silvesterfeuer Staufen


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