AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL


![]()
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL


Ein Bürger von Liesberg macht sich Sorgen rund um die ehemalige Abfalldeponie beim Seemättli. Einerseits fliesst der Mülibach eingedolt durch die Altdeponie, andererseits weist die Asphaltabdeckung über der Deponie Risse auf. Kanton und Gemeinde nehmen Stellung.
Gaby Walther
Der Teerplatz vor der Mehrzweckhalle Seemättli ist sanierungsbedürftig. Zahlreiche Risse sowie Senkungen sind gut sichtbar. «Sonne und die Nutzung, nicht nur als Sportplatz, sondern bei grossen Anlässen auch als Parkplatz, sind für die Schäden dieser grossen Fläche verantwortlich. Jährlich werden die immer wieder entstehenden Risse mit Flüssigteer aufgefüllt. Eine Sanierung ist auf 2033 geplant. Vorher stehen diverse Renovationsarbeiten in der 1997 gebauten Mehrzweckhalle an», erklärt Liesbergs Gemeinderat Rolf Nussbaumer, zuständig fürs Ressort Umwelt.
Ein Einwohner von Liesberg macht sich jedoch Sorgen. Unter dem Gebiet Seemättli befindet sich eine alte Mülldeponie, die in den 1970er-Jahren geschlossen wurde. Seiner Meinung nach entstehen die Risse durch Gase und Absenkungen des gelagerten Abfalls. Ebenso macht er sich Sorgen um den Mülibach, der eingedolt durch die Deponie fliesst. Er befürchtet, dass Wasser in die Deponie fliessen könnte und in der Folge das Grundwasser beziehungsweise die Birs schwerwiegend verunreinigt würden. Zudem fragt er sich, ob ein Über-


Im Boden: DerMülibachfliessteingedoltunterdemMergelplatz,derSpielwiese,demSportplatzbiszumFeuerwehrmagazindurch dieAltdeponiehindurch.
wachungskonzept für diesen Standort vorliegt. Denn Altdeponien aus den 1970er-Jahren verfügen in der Regel über keine moderne Abdichtung.
Kanton sieht aktuell keinen Handlungsbedarf
Das basel-landschaftliche Amt für Umwelt und Energie (AUE) schreibt auf Anfrage des «Wochenblatts»: «Der frühere Ablagerungsstandort Seemättli ist im Kataster der belasteten Standorte eingetragen. Da aber aus altlastenrechtlicher Sicht am Standort keine Massnahmen notwendig sind, liegen weder chemische Daten zu Grund- oder Oberflächengewässern vor, noch existiert ein altlastenrechtliches Überwachungskonzept. Solange der Boden in diesem Bereich versiegelt ist, ändert sich an der Beurteilung nichts. Voraussetzung dafür ist, dass der Platz stets in gutem Zustand gehalten wird, damit kein Meteorwasser
in den Untergrund dringen und möglicherweise Schadstoffe mobilisieren kann. Für den Unterhalt des Platzes ist die Gemeinde zuständig.» Das AUE hat der Gemeinde empfohlen, die schadhaften Stellen zu reparieren.
Eingedolter Mülibach soll offen geführt werden
Das zweite Thema des besorgten Bürgers ist der Mülibach, der in Liesberg umgangssprachlich «Sägibächli» genannt wird. Das Tiefbauamt schätzt die Gefährdung einer Verschmutzung durch den Mülibach insgesamt als gering ein. Sollte die Eindolung verstopft sein, wären in diesem Bereich nicht Erosion, sondern Schlammablagerungen die Folge. Somit würde auch kein Deponiematerial abtransportiert.
Da dieser Fall aber nicht komplett ausgeschlossen werden kann, sollte nach Einschätzung des Tiefbauamts das Ge-
FOTO: GABY WALTHER
wässer offen geführt und entsprechend gesichert werden.
Umsetzung offen Gemäss Regierungsratsbeschluss vom 30. Mai 2017 zur Revision der Zonenvorschriften wurde die Gemeinde Liesberg verpflichtet, im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens für einen Werkhof und ein Feuerwehrmagazin die Ausdolung des Mülibachs im Bereich Seemättli zu prüfen und ein Ausnahmegesuch zu stellen, falls eine Ausdolung nicht möglich wäre. Die Gemeinde verzichtete damals auf einen Ausnahmeantrag und zeigte auf, wie der Bach offen geführt werden kann. Die Baubewilligung wurde am 27. März 2019 erteilt. Werkhof und Feuerwehrmagazin wurden gebaut — der Bach jedoch bis heute nicht ausgedolt. Er verläuft weiterhin in einer unterirdischen Leitung durch die ehemalige Deponie. Fortsetzung Seite 3


Am Lehrlingsdinner im Seniorenzentrum Rosengarten richteten die Lernenden für einmal mit der grossen Kelle an und verwöhnten die Gäste mit einem mehrgängigen Menü.

Auf der Hohen Winde in Beinwil wurde kürzlich ein Wolf gesichtet (Symbolbild). Den ansässigen Bauern bereitet dies Sorge.






– Bauspenglerarbeiten – Flachdacharbeiten
– Servicearbeiten
Tel. 079 522 40 40
E-Mail: info@spenglerei-roth.ch
Standorte: 4112 Bättwil | 4225 Brislach
Goldschmied
Ihrfeiner Goldschmied im Stedtli MarkusBrasche
Markus Brasche
Individuelle Schmuckanfertigung Reparaturen, Altgoldankauf Restaurierung antikerGrossuhren Di bisFr, –18.00 Uhr Sa aufTermin 07951632 23 Hauptstrasse 22, Laufen
IndividuelleSchmuckanfertigung Reparaturen,Altgoldankauf RestaurierungantikerGrossuhren DibisFr, 13.30 –18.00Uhr SaaufTermin 0617019726• 0795163223 Hauptstrasse22,Laufen www.brasche.ch






Wirkümmern









Ich repariere noch alte, mechanische Wand- und Standuhren, Pendulen. Telefon 061 311 66 69, Hr. Durandi
Ich repariere noch alte, mechanische Wand- und Standuhren, Pendulen. Telefon 061 311 66 69, Hr. Durandi
Computerprobleme?
Computerprobleme?
Biete PC-Support vor Ort mit viel Erfahrung! Telefon 079 644 50 50, alduro@sunrise.ch
Biete PC-Support vor Ort mit viel Erfahrung! Telefon 079 644 50 50, alduro@sunrise.ch
Markenmöbel zum Best-Preis gratis Lieferung und Montage










vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten zu schützen!


CH13
Spendenkonto



Boxspringbett180x200cm inkl.KS-Topper jetztnetto Fr.2‘875.-


Alle Marken undJahrgänge,zufairem Preis. Kilometerund Zustand sind egal, auchmitMotor-und Getriebeschaden. Barzahlung,schnelle Abholung. Telefon079 4151046 Dankefür Ihren Anruf, auch SA/SO.




ErscheinungsweiseüberPfingsten2026
BittebeachtenSiedie vorgezogenen Annahmeschlusszeiten.
AusgabeAnzeigenschluss fürInserate undReklamen
WochenblattfürdasBirseckunddas Dorneck
Donnerstag,28.Mai 2026 Freitag, 22.Mai 2026 16Uhr
WochenblattfürdasSchwarzbubenlandunddasLaufental Donnerstag,28.Mai 2026
OberbaselbieterZeitung
Donnerstag,28.Mai 2026
Birsigtal-Bote
Donnerstag,28.Mai 2026
Freitag, 22.Mai 2026 16Uhr
Freitag, 22.Mai 2026 16Uhr
Freitag, 22.Mai 2026 16Uhr

Traueranzeigen könnenonlineüberwww.gedenkzeit.choderper E-Mail auftodesanzeigen@chmedia.chaufgegeben werden. Gemälde• Lithographien •Stiche• allesGerahmte Porzellan• Keramik• Bücher •Pelzmode •Wohnaccessoires •Möbel •Teppiche• Bronze• Statuen •Asiatika Ikonen• ArtDeco• SilberallerArt •Zinn• Fastnacht Nähmaschinen
CHRegionalmedien AG
Rathausstrasse 24,4410Liestal Tel.058 2005353,inserate@chmedia.ch www.chmediawerbung.ch
Marktnotiz Reissen SieIhreFensterundTürennicht heraus, wirsanierensie!
Spezialabdichtungfür Fensterund Türen. DieFirmaF+T FensterabdichtunginMuttenz,erreichtdurcheinespezielle Verfahrensweisenichtnureinefachgerechte Sanierungdes Fensters,darüber hinaus kannetwa Lärmum ca.50%,Wärmeverlustedurchden Einbaueinesspeziellen Dichtungsprofilsam Fensterundan Türen aus Holzdeutlich reduziertwerden.Die Fenster werden komplettüberarbeitet,
d.h.die Bedienbarkeitder Beschläge wird eingestellt,geölt undgefettet. DieFenster und Türenwerden vorOrt begutachtetund eineunverbindlicheOfferteerstellt.
F+T FensterabdichtungGmbH Eptingerstrasse48 4132Muttenz Telefon0617630470 www.fensterabdichtung.ch


SeiTeilvon TastetheFuture–deinBeitrag zählt!
GemeinsammitLandwirtschaftsbetriebenunddir entdeckenwirneueWegeinunseremEssalltag–aufdemHofundaufdemTeller.

StartimJuni2026.MeldedichjetztanundsicheredirdeinenPlatz! → Anmeldungunterwww.taste-the-future.ch

bettenhaus-bellaluna ch Mühlemattstr 27 4104 Oberwil 061 692 10 10
Gut schlafen ist kein Zufall
AmtlichesPublikationsorgan derGemeindenin
denBezirkenLaufen(BL)sowie Thierstein und Dorneck(SO)–mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch
Erscheintwöchentlich (Donnerstag)
Herausgeberin
CH Regionalmedien AG
Viehmarktgasse 30,4242Laufen
Redaktion 061789 93 38
redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Redaktionsleitung
Gaby Walther(gwa)
Redaktion
MelanieBrêchet(meb)
Redaktionsschluss
Montag,12.00 Uhr
Inserate 061927 26 70 inserate.laufen@wochenblatt.ch
Anzeigenleiterin
JessicaGlanzmann,061 7899335 jessica.glanzmann@chmedia.ch
Inserateschluss Montag,16.00 Uhr
Inseratetarife www.wochenblatt.ch
BeglaubigteAuflage 23 287Ex. Verlagsangabe2025
Inseratekombinationen
Inseratetarifeals PDF
·Birs-Kombi: Inseratekombinationmit Wochenblatt(Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt(Birseck/Dorneck) undBirsigtal-Bote
Auflage: 78 578Ex. Verlagsangabe2025
·AnzeigerKombi 31:Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, OberbaselbieterZeitung, AllschwilerWochenblatt,Muttenzer undPrattler
Anzeiger,BirsfelderAnzeiger
Auflage: 166397 Ex. Verlagsangabe2025
Druck
CH MediaPrint AG
Copyright
CH Regionalmedien AG
Abonnemente CH Regionalmedien AG,Aboservice Neumattstrasse 1, 5001 Aarau
058200 5555
aboservice@chmedia.ch
1JahrCHF 120.–, ½JahrCHF 60.–
Eine Publikationvon www.chmedia.ch
OBERWIL FÜLLINSDORF
Einfach clever renovieren

Bauleitung auseinerHand
Ausstellungen inderSchweiz
LAUFEN
Statt Braten und Kartoffelstock mit Saucenseeli verlassen im Seniorenzentrum Rosengarten Dutzende perfekt arrangierte Teller die Küche. Das Lehrlingsdinner überzeugt nicht nur handwerklich, sondern vor allem als beeindruckender Ausdruck der Freude am Lehrberuf.
Sabine Asprion
Daniil verflucht die Zwiebel, die er geschickt in Streifen schneidet. Seine Augen tränen, die Nase läuft. Beruhigend, dass auch Profis dagegen kein Rezept kennen. Daniil absolviert seine Lehre als Koch zwar im Zentrum Passwang in Breitenbach, steht aber während einer Woche in der Küche im Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen. Zusammen mit den drei Lernenden aus Laufen bereitet er das zweite Lehrlingsdinner vor. Die Idee dazu stammt von Kevin Kaufmann, dem Co-Küchenchef im Rosengar-


ten. Der Anlass und seine Vorbereitung sind quasi das Superfood der Ausbildung: Es liefert Bankettwissen und schult die Lernenden in wichtigen Fertigkeiten wie dem unfallfreien und effizienten Filetieren von Fischen oder der Zubereitung von Lebensmitteln, die das Altersheim im Küchenalltag nicht verwendet. Schliesslich, und nicht nur an diesem Punkt leuchten Kevin Kaufmanns Augen, soll diesem tollen, aber immer seltener nachgefragten Beruf eine würdige Bühne geboten werden.
Unter der Leitung von Aion, der im zweiten Lehrjahr steht, haben die vier Lernenden gemeinsam das Menü entworfen, nach Rezepten gesucht, kalkuliert und Waren bestellt, es wird getestet, abgeändert und verworfen. Grundrezepte aus populären Portalen werden ebenso ausprobiert wie solche von Starkoch Andreas Caminada.
Durch die Küche schweben am Montag vor dem Dinner die gegensätzlichsten Düfte: Aion setzt einen Essigsud für die erwähnten Zwiebeln auf, Vlada rührt eine Karamellsauce. Sebastians Hände kleben an einem Flammkuchenteig, der sich etwas zickig verhält. Töpfe klappern, Fragen werden beantwortet, die Atmosphäre ist konzentriert und professionell.
Geheimes Menü kommt gut an Am Freitagabend gilt es ernst, 60 neugierige und hungrige Gäste sitzen an liebevoll gedeckten Tischen, das Menü bleibt geheim. Für jeden Gang sollen Geschmack, Konsistenz, Optik und Temperatur benotet werden. In der Küche perfektionieren die Lernenden den Musterteller für die kalte Vorspeise: Eignet sich für die Emulsion der Dressiersack oder doch eher der Dressiertrichter? Alle
können sich einbringen, von Hierarchie keine Spur. Ein Amuse-Gueule und fünf Gänge später präsentieren sich die gelösten Lernenden unter grossem Applaus den satten Gästen. An jedem Tisch sammeln sie Lob und Bewertungsblätter ein und teilen Menüblätter aus. Nicht alles war so offensichtlich wie die sauer eingelegte Zwiebel, die ihren grossen Auftritt in der kalten Vorspeise hatte: Die Fleischsauce wurde mit Kaffee aromatisiert, das Macaron verdankt sein frisches Grün dem modischen Matcha. Den grössten Auftritt an diesem Abend hatten aber verdientermassen die Lernenden. Sie machten bei allen Anwesenden Appetit auf das dritte Lehrlingsdinner. Wer das Lehrlingsdinner verpasst hat und beim nächsten Mal unbedingt dabei sein möchte: Die dritte Ausgabe findet am 16. Oktober statt.

Thomas Brunnschweiler
FORTSETZUNG VON SEITE 1
Nussbaumer verweist auf besondere Umstände in der Gemeindeverwaltung: Nach dem unerwarteten Tod des langjährigen Gemeindeverwalters im Sommer 2016 musste die Verwaltung über längere Zeit mit externen Dienstleistern und häufig wechselnden, teils kurzfristigen Besetzungen organisiert werden. Diese instabile Situation führte dazu, dass laufende Geschäfte priorisiert werden mussten und andere liegen blieben. Erst mit der Neubesetzung der Stelle im Jahr 2021 und nach einer entsprechenden Einarbeitungszeit konnten offene Dossiers wieder aufgearbeitet werden. In diesem Zusammenhang wurde 2022 auch der Antrag zur teilweisen Eindolung des Mülibachs eingereicht. Zudem wurde die geplante Ausdolung im Dezember 2021 auf einer Gemeindeversammlung vorgestellt. Die mehrheitlich ablehnenden Reaktionen aus der Bevölkerung hätten den weiteren Verlauf ebenfalls beeinflusst. Da sich für die Bau- und Umweltschutzdirektion keine wesentlichen neuen Aspekte ergeben haben, ist aus fachlicher Sicht und unter Beachtung der Rechtsgrundlagen weiterhin an der vollständigen Offenlegung des Mülibachs festzuhalten.
Nutzungskonflikte erschweren Lösung «Im Bereich des Ausdolungsperimeters besteht eine Vielzahl von Nutzungskonflikten», erklärt Nussbaumer. Der Bach entspringt oberhalb des Sportplatzes Truschletten. Ab dem Sportplatz ist er

eingedolt und verläuft unter diesem, unter der Strasse, unter dem Mergelplatz, durch die ehemalige Abfalldeponie und weiter bis in die Birs. Ausgedolt werden sollte er vom Sportplatz bis zum Ende des Feuerwehrmagazins. «2024 wurde eine Zustandserhebung mittels Kanal-TV durchgeführt mit dem Ergebnis, dass in gewissen Abschnitten keine Massnahmen erforderlich sind, in anderen Abschnitten eine Bestandessanierung möglich ist und in weiteren Abschnitten keine Bestandessanierung möglich sein wird und Massnahmen erforderlich werden», erläutert Nussbaumer. «In der Zwischenzeit wurden durch eine externe Firma Varianten der Ausdolung beziehungsweise Verlegung erarbei-
tet und durch die Gemeinde geprüft. Aktuell wird eine dieser Varianten zu einem Vorprojekt ausgearbeitet», ergänzt er. «Liesberg ist ein Dorf am Hang und hat wenige ebene Flächen. Durch die Ausdolung würde der Sportplatz Truschletten beträchtlich verkleinert. Dem Gemeinderat ist es ein grosses Anliegen, dass möglichst viele Anlässe im eigenen Dorf durchgeführt werden können und die Vereine nicht auf Zentrumsgemeinden ausweichen müssen. Darum ist es ihm auch so wichtig, die vorhandenen Anlagen zu erhalten. Der Bach soll dort eingedolt bleiben und erst beim Mergelplatz ausgedolt werden.» Anschliessend soll der Bach umgeleitet und statt durch die
ehemalige Deponie unter der unbelasteten Strasse «Seemättliweg» geführt werden. Würde der Bach offen neben der Strasse weiterfliessen, gingen die Parkplätze entlang dieser Strasse verloren. Entscheid steht noch aus In diesem Jahr soll das Vorprojekt für eine Ausnahmebewilligung dem Kanton vorgelegt werden. Anschliessend müsste die Gemeindeversammlung die Kosten bewilligen. Ob sich der Kanton daran beteiligen wird, ist derzeit offen. Ob und wann der Mülibach tatsächlich offengelegt wird, ist somit weiterhin offen.

Jeder kennt das Wort «Idiot». Es stammt aus dem Griechischen, wo «idios» eigen oder privat bedeutet. Im alten Griechenland waren die «idiotes» Privatpersonen, die sich aus der Politik heraushielten. Das Lateinische entlehnte das Wort, das zu «idiota» wurde und einen Laien, Stümper oder unwissenden Menschen meinte. Bis ins 18. Jahrhundert blieb diese Bedeutung auch im Deutschen. Erst im 19. Jahrhundert setzte sich in der Medizin die Bedeutung «Blödsinniger» oder «Schwachsinniger» durch. Die Wortbedeutung hat also einen langen Weg hinter sich. Es gibt noch andere Wörter mit idio-, etwa das Idiofon, ein Musikinstrument, das durch Eigenschwingung klingt. Der Idiolekt ist eine individuelle Sprachform eines Menschen und der Idiotismus bedeutet in der Sprachwissenschaft eine sprachliche Eigentümlichkeit, die für eine bestimmte Sprache oder Mundart typisch ist. Das Schweizerische Idiotikon ist nicht die Sammlung der Namen aller Schweizer Idioten, sondern der Eigenarten des lebenden und historischen schweizerdeutschen Wortschatzes. Das Institut gleichen Namens ist in Zürich. Die erste Lieferung des ersten Bandes wurde 1881 herausgegeben. Im Augenblick erscheint der 17. Band in Einzellieferungen, was bedeutet, dass das Jahrhundertwerk noch nicht ganz abgeschlossen ist. Das Idiotikon ist nicht normalalphabetisch angeordnet, sondern folgt dem Konsonantengerüst. Das macht die Suche nach einem Stichwort manchmal etwas schwierig. Für Sprachinteressierte ist das Schweizer Idiotikon eine wahre Fundgrube. Man erfährt etwa, dass es in der Mundart für Ameise rund 40 Wörter gibt, von «Äbese» bis «Wurmwasle»! Wenn man unter dem Lemma «lisme» nachschaut, kann man lustige Anekdoten lesen, wie die vom Soldaten, der zugleich rauchte und einen Strumpf strickte. Wer in einem alten Dokument auf das Wort «fromm» stösst, muss aufpassen; es bedeutet nicht dasselbe wie heute, also fromm im spirituellen Sinne. Früher bedeutete es tüchtig, rechtschaffen, ehrlich, redlich oder integer. Bei Kindern oder Dienstboten konnte es auch ruhig und treu bedeuten. «Ein frommes Ross» war ein tüchtiges Pferd und ein «fromm Härlein» eine schlichtes, kurzes und beim Kämmen nicht widerspenstiges Haar. In Buchform ist das 17-bändige Werk kaum erschwinglich. Aber heute hat man im Internet unter www.idiotikon.ch Zugriff auf den ganzen Bestand. Das Stöbern im Schweizerischen Idiotikon ist lehrreich und unterhaltsam.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste:
Donnerstag, 21. Mai, 14.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Trauergottesdienst für die Angehörigen und Freunde von Frau Esther Schelker-Jenny (20.08.1926–13.04.2026), Pfr. Stéphane Barth, Org. Hanna Syrneva. Anschl. Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Breitenbach.
Samstag, 23. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle Zentrum Passwang, ökumenische Totengedenkfeier im Frühjahr, Pfarrer Stéphane Barth, Pfarreiseelsorgerin Carmen Stark, Organist Sebestyén Nyirö, Aktivierungsteam des Zentrums Passwang.
Samstag, 23. Mai, 14.00 Uhr, Aktivierungsraum des Wohnheims Sunnefäld, Breitenbach, Pfingstsamstags-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth, Organist Sebestyén Nyirö.
Sonntag, 24. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfingstsonntagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth, Org. Elias Taglang, Sigr. Diana Klasnic.
Donnerstag, 28. Mai, 14.00 Uhr, kath. Kirche Witterswil, Trauergottesdienst für die Angehörigen und Freunde von Frau Ingeburg Frick-Bluhm (17.09.1938–28.04.2026), Pfr. Stéphane Barth, Org. Elam Rotem. Urnenbeisetzung im engsten Fam.-Kreis, zu späterem Zeitpunkt.
Sonntag, 31. Mai, 10.15–11–45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation zum Thema: «Drogen gestern und heute». Von den Fliegenpilzen der Schamanen über das mittelalterliche Antoniusfeuer bis zum Platzspitz und heutigem Elend rund ums Fentanyl. Konfirmiert werden: Nadine Dietler, Nuningen; Jamie Ditzler, Fehren; Merlin Herzog, Nunningen; Andrin Korntheuer, Büsserach und Nic Lüscher, Nunningen. Pfarrer Stéphane Barth, Organist Tobias Cramm, Gitarristin Carmen und «Könfis». Mit Kinderhütedienst der SoSchule/ChinderChilche. ChinderChilche/Sonntagsschule:
Sonntag, 31. Mai, 10.15–11.45 Uhr: Kinderhütedienst während der Konfirmation. Leitung: Gesamtes Team. Sagemattzmorgen:
Dienstag, 26. Mai, 8.00–9.30 Uhr, Untergeschoss der Alterssiedlung Sagematt, Breitenbach. Leitung: Lotti Gygli und Christine Sasse. Strickkreis:
Dienstag, 26. Mai, 14.00–16.00 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Leitung: Esther Rudin, Anmeldung: 061 791 10 28 oder estherrudin@sunrise.ch
Konfirmandenunterricht/ Konfirmationsvorbereitung:
Mittwoch, 27. Mai, 17.30–19.00 Uhr, Konf.Unti im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Pfr. Stéphane Barth. Letzte Konfirmationsvorbereitung.
Samstag, 30. Mai, 14.00–17.00 Uhr, Hauptprobe zur Konfirmation, im Gde.-Saal und in der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Git. C. Gerber, Org. T. Cramm, Fotografen-Ehepaar: P. und Th. Mark (15.30 Uhr).
Samstag, 31. Mai, Konfirmation: 9.00 Uhr: Eintreffen fürs Fotoshooting. 9.30 Uhr: Mikrofonprobe und Einsingen. 10.15 Uhr: Beginn: Konfirmation. 11.45 Uhr: Ende.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch
Laufen
Donnerstag, 21. Mai, 14.30 Uhr Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Lottomatch – wir spielen mit Einsatzvon2FrankenproKarte.Esgibtviele kleine Preise zu gewinnen.Anschliessend wird ein Zvieri serviert.
Freitag, 22. Mai, 10.00 Uhr
Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal.
Sonntag, 24. Mai, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Pfingstgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Leila Thöni. Gleichzeitig ist Chinder-Sunntig mit separatem Programm.
Dienstag, 26. Mai, 11.45 Uhr ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde Laufen an der Viehmarktgasse. Anmeldung bis Donnerstag, 21. Mai, 12.00 Uhr, Sekretariat ref. Kirchgemeinde, Stv. Corinne Züllig, 061 761 40 43 / 077 436 28 26.
Mansieht dieSonne langsamuntergehen underschricktdoch, wenn es plötzlichdunkelist.
Johann Schnell-Jorai
13 05 1940 – 10 04 2026
Herzlichen Dank


für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben, für einen Händedruck, wenn Worte fehlten, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für Blumen, Kranz- und Geldspenden, für die Anteilnahme bei der Trauerfeier
Im Namen der Familie

Traurig, aber voller schöner Erinnerungen müssen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen Schützenkameraden und Präsidenten.

6. Mai 1963 bis 30. April 2026
Du warst ein wunderbarer Mensch und Freund.
«Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.»
In stiller Trauer: Schützengesellschaft Zullwil

FürMenschen, dieeinsamsind.
Weinet nicht, dass ich von euch gehe, seid dankbar, dass ich so lange bei euch war.
Nach einem reich erfüllten Leben ist unsere Mamä, Schwiegermamä, Grossmamä, Urgrossmamä, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte
9.12.1929 – 12.5.2026 im Alterszentrum (AZB) friedlich eingeschlafen.

In stiller Trauer: Marietta und Hansruedi Vogt-Borer Rebecca und Stefan Jannine und Markus Patricia und Marcel mit Anna und Sophia Christa und Toni Hess-Borer Carlo Borer
Verwandte und Bekannte
Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 5. Juni 2026, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Büsserach statt.
Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Dreissigster: Sonntag, 28. Juni 2026, in der Pfarrkirche Büsserach Traueradresse: Marietta Vogt-Borer, Erzstrasse 5, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch
Samstag, 23. Mai, 17.30 Uhr
Hoffnungsfunke – zämme für Friede, Monika Stöcklin-Küry und Pfarrer Chris Tornes, Kirche Hofstetten
Sonntag, 24. Mai, 10.00 Uhr Gottesdienst an Pfingsten mit Abendmahl, Pfarrer Michael Brunner
Freitag, 29. Mai, 19.30 Uhr
Jugendtreff JTF, Yannik Stebler, UG Kirche


«InderDunkelheitderTrauerleuchtendieSternederErinnerung.»
In vielen Erinnerungen verabschieden wir uns von meinem Ehemann, unserem Vater, Bruder, Onkel und Cousin
9. Dezember 1956 – 13. Mai 2026
Dein Lebenswille blieb dir bis zum Ende erhalten. Deine humorvolle Art und die gemeinsame Zeit werden uns fehlen, doch sie werden in unserem Herzen weiterleben.
LarisaFürst CelinaundLucieFürst MargaretaundBrunoLettera NataschaundLuzian ClaudiaundAlbanmitJaël
Der Abschied findet zu einem späteren Zeitpunkt im Familienkreis statt. Gilt als Leidzirkular.
Zeitung für die Region Basel
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden.
► bz Zeitung für die Region Basel
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Rathausstrasse 24, 4410 Liestal
Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh
Borer Druck AG, W ahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch
Annahmeschlusszeit: Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr.
Annahmeschlusszeit:
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck
► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr
Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr




Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.

Aus der Stadtratssitzung vom 18. Mai 2026
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:
– Das Geschäftsverzeichnis der bevorstehenden Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2026 wurde verabschiedet.
– Von den Traktanden der 5. Generalversammlung der Sport- und Freizeitregion Laufental Thierstein wurde Kenntnis genommen.
– Es wurden zwei Arbeitsvergaben am neuen Bierkellerweg vergeben (Baumeisterarbeiten und Rohrlegearbeiten).
– Von den Traktanden der bevorstehenden Betriebskommissionssitzung vom Regionalen Führungsstab (RFS) und der ZIKOLA (Zivilschutzkompanie Laufental) wurde Kenntnis genommen und Beschlüsse gefasst.
– Ein Konzept zur «Frühen Sprachförderung» wurde besprochen.
– Mehrere Gastwirtschaftsgesuche wurden besprochen und bewilligt.
– Die Traktanden der bevorstehenden Betriebskommissionssitzung der Stützpunktfeuerwehr Laufental wurden besprochen und zur Kenntnis genommen.
Öffnungszeiten
Pfingstmontag
Bitte beachten Sie, dass die Stadtverwaltung am Pfingstmontag, 25. Mai 2026, geschlossen bleibt. Ab Dienstag, 26. Mai 2026, sind wir wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen ein schönes Pfingstwochenende.
Einladung zur Gemeindeversammlung
Am Donnerstag, 11. Juni 2026 um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Laufental-Thierstein
Protokoll der Gemeindeversammlung vom 11.12.2025
TRAKTANDEN
1. Jahresrechnung 2025
2. Einbürgerungen
3. Antrag aus der Bevölkerung zum Thema «Neue Grüngutsammlung» – Erheblicherklärung
4. Neues Reglement zur Erhebung einer Konzessionsabgabe Stromversorgung
5. Verschiedene Kreditabrechnungen
6. Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge
Alle Stimmberechtigten von Laufen sind zur Teilnahme an der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und sachliche Diskussionen.
Laufen, 18. Mai 2026
STADTRAT LAUFEN
Präsident: Pacal Bolliger Stadtverwalterin: Alexandra Buser
Auflage
Die detaillierten Unterlagen zu den Traktanden liegen während den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bei der Präsidialabteilung ab Donnerstag, 21. Mai 2026 zur Einsicht auf und können ebenfalls ab diesem Zeitpunkt auf der Website der Stadt Laufen eingesehen werden.
Mit dem nebenstehenden Code gelangen Sie direkt auf die Website, von der Sie die Details zu den Geschäften herunterladen können.

GESCHÄFTSVERZEICHNIS UND ANTRÄGE
Traktandum 1: Jahresrechnung 2025
Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Die Jahresrechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss in Höhe von CHF 857023.60 sei zu genehmigen.
Traktandum 2: Einbürgerungen
Für diese Gesuchsteller ist die kantonale Bewilligung zur Einbürgerung durch die Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft erteilt worden:
Kassa Tesema
15.01.2005
Seit Geburt in der Schweiz
Seit Geburt in Laufen
Berisha Fanol
18.03.1986
In der Schweiz seit 02.02.2008
In Laufen seit 02.02.2008
Meyer Karin
27.12.1958
In der Schweiz seit 30.08.2006
In Laufen seit 01.01.2009
Villar Agustin
10.09.1965
In der Schweiz seit 01.09.2000
In Laufen seit 01.09.2000
Der Banntag 2026 der Einwohnergemeinde Laufen fand am letzten Donnerstag bei deutlich besserem Wetter statt als ursprünglich prognostiziert. Trotz unsicherer Wetterlage blieb es während des Anlasses grösstenteils trocken. Rund 50 Personen nahmen an der Wanderung teil, insgesamt waren etwa 80 Gäste am Banntag anwesend. Los ging es beim Restaurant Loki, wo sich die Wandergruppe am frühen Nachmittag versammelte. Die rund zweistündige Route führte unter anderem am Wasserreservoir «uf Sal» vorbei, das sich noch im Bau befindet und von Stadtrat Michael Schwyzer kurz vorgestellt wurde. Insgesamt bot die kinderfreundliche Strecke viel Zeit für angeregte Gespräche. Nach Ankommen auf der Reitanlage auf Saal sorgten Turmbläser während rund einer halben Stunde für musikalische Stimmung. Die Darbietung kam bei den Anwesenden gut an – bei einem Stück wurde sogar spontan das Tanzbein geschwungen. Auf dem Festplatz herrschte anschliessend eine ausgelassene und gesellige Stimmung. Sowohl die Wandertruppe als auch die direkt Angereisten konnten sich mit einer kostenlosen Wurst und Brot und einer Auswahl an Getränken verpflegen. Für die Fest-
Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Den Einbürgerungen der genannten Personen sei zuzustimmen.
Traktandum 3: Antrag aus der Bevölkerung zum Thema «Neue Grüngutsammlung» - Erheblicherklärung
Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Der Antrag von Bernard Wasem vom 23. Februar 2026 auf Teilrevision des Abfallregelements der Stadt Laufen wird als erheblich erklärt.
Traktandum 4: Neues Reglement zur Erhebung einer Konzessionsabgabe Stromversorgung
Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Das neue Reglement zur Erhebung einer Konzessionsabgabe Stromversorgung sei zu genehmi-gen. Der Stadtrat wird gemäss Reglement dazu legitimiert, mit den Energieversorgungsunter-nehmen (EVU) entsprechende Konzessionsverträge abzuschliessen.
Traktandum 5: Verschiedene Kreditabrechnungen
Kreditbeschluss: 12.12.2024
Kontonummer: 7201.5030.30
Bezeichnung: Abwasser Sanierungsprogramm Abrechnung Sanierungsprogramm 2025
Kreditsumme Abrechnung: CHF 148261.35
SR-Beschluss: 1689-2026 vom 02.03.2026
Kreditbeschluss: 12.12.2024
Kontonummer: 7101.5030.70
Bezeichnung: Abwasser Sanierungsprogramm Abrechnung Sanierungsprogramm 2025
Kreditsumme Abrechnung: CHF 212864.00
SR-Beschluss: 1726-2026 vom 02.03.2026
Kreditbeschluss: 12.12.2024
Kontonummer: 6150.5010.70
Bezeichnung: Abwasser Sanierungsprogramm Abrechnung Sanierungsprogramm 2025
Kreditsumme Abrechnung: CHF 224151.60
SR-Beschluss: 1163-2026 vom 02.03.2026
Der Stadtrat beantrag der Gemeindeversammlung, folgenden Beschluss zu fassen: Die Abrechnungen dieser Verpflichtungskredite seien zu genehmigen.
Traktandum 6: Verschiedenes, Mitteilungen, Anträge
Am Samstag, 30. Mai 2026, öffnet das Schwimmbad Nau in Laufen seine Tore. Betriebsleiter Thomas Wittmer mit Team und das Kioskteam von Margrith und Georgios Kazantzas heissen Sie herzlich willkommen.
Kauf von Saisonabonnements Webshop Seit letzter Woche können sämtliche Eintritte und Abonnemente bequem über den Webshop gekauft werden. NEU sind die Saisonabos für das Schwimmbad und auch die Eissport+Freizeithalle 365 Tage ab Kauf gültig Besitzen Sie noch eine Plastikkarte aus dem Vorjahr, können Sie Ihr neues Abo direkt online auf diese Karte laden und anschliessend über das Drehkreuz ins Schwimmbad gelangen, ohne an der Kasse anzustehen.
Vorverkauf an der Kasse Zusätzlich findet ein Vorverkauf direkt an der Kasse des Schwimmbads an folgenden Terminen statt:
– Freitag, 22. Mai, 10.00–14.00 Uhr
– Samstag, 23. Mai, 10.00–14.00 Uhr
Nutzen Sie diese Gelegenheit und profitieren Sie besonders über Pfingsten von einem besonderen Vorteil: Mit dem Saisonabonnement können die Partnerbäder Aesch-Pfeffingen und Reinach BL jeweils fünfmal kostenlos besucht werden.
Sicherheit und Sanierungsarbeiten
In die Sanierungsarbeiten wurde viel Zeit und Sorgfalt investiert. Der Badebetrieb ist jederzeit sicher, und einem unbeschwerten Badevergnügen steht nichts im Wege.
Wir freuen uns auf eine sonnige und erfolgreiche Badesaison und auf Ihren Besuch!
Link zum Webshop:


Die Politik liebt klare Zuständigkeiten. Die Realität kennt sie selten. Gerade auf Gemeindeebene beginnt dort das Spannungsfeld, wo Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass der Gemeinderat gestaltet – aber bitte nicht zu viel. Denn sobald eine Entscheidung spürbare Veränderungen bringt, taucht die Frage auf: Darf der Gemeinderat das überhaupt oder müsste das Volk darüber abstimmen? Nehmen wir das Beispiel der Grüngutabfuhr. Jahrzehntelang funktioniert sie gleich: zentrale Sammelstelle, übervolle Container, missbrauchsanfällige Finanzierung; ansonsten bewährt, gewohnte Abläufe eben. Nun kommt der Stadtrat mit einer innovativen Idee: digitale Anmeldung mit Gewichtserfassung, Abholung vor Ort statt Individualverkehr, sicher vor Missbrauch, verursachergerecht, ökologischer. Moderner, aber auch teurer, eben. Sofort regt sich Widerstand. Nicht unbedingt gegen die Idee selbst, sondern gegen den Weg dorthin. «So etwas muss vors Volk!», heisst es dann schnell. Aber stimmt das?
wirtschaft zeichnete die Stadtmusik Harmonie Laufen verantwortlich. Schliesslich richtete auch Stadtrat Damien Jermann einige Worte an die Gäste. In seiner Rede ging er auf die Bedeutung und Herkunft des Banntages ein und
sprach über das Thema Grenzen in all seinen Facetten.
Alles in allem war es ein gelungener Anlass. Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Banntag im 2027.

Vom 22. Mai bis 9. Juni 2026 werden die Entwürfe der Fahrpläne 2027 (gültig ab 13. Dezember 2026) im Internet publiziert auf www.oevinfo.ch. Während der Publikationsfrist haben Sie die Möglichkeit, über ein Online-Formular eine Stellungnahme abzugeben. Anschliessend überprüft der Kanton die Stellungnahmen zusammen mit den Transportunternehmen in Bezug auf Zweckmässigkeit, Machbarkeit und Finanzierbarkeit. Je nach Ergebnis werden die Fahrpläne überarbeitet. Wir danken Ihnen für die Mitarbeit für einen attraktiven öffentlichen Verkehr in unserer Region. Weitere Angaben und eine Übersicht finden Sie auch auf unserer Website unter:

Die Antwort liegt meines Erachtens im Kern demokratischer Exekutivarbeit. Ein Gemeinde- oder Stadtrat ist nicht bloss Verwalter des Bestehenden. Er wurde gewählt, um innerhalb seiner gesetzlichen Kompetenzen Entscheidungen zu treffen. Dazu gehören operative Fragen, organisatorische Anpassungen und die Umsetzung politischer Ziele. Würde jede Veränderung zwingend vors Volk müssen, wären die Exekutive und die Verwaltung kaum mehr handlungsfähig. Spielräume entstehen deshalb nicht nur durch Gesetze oder Budgets, sondern auch durch Vertrauen. Eine Behörde, die glaubwürdig arbeitet, gewinnt Handlungsspielraum. Eine Behörde, die primär verwaltet statt gestaltet, verliert sie. Gleichzeitig gibt es Grenzen. Sobald Grundsatzentscheide betroffen sind – etwa hohe neue Ausgaben, Steuererhöhungen, grundlegende Reglementsänderungen oder Eingriffe in Rechte der Bevölkerung – ist die demokratische Entscheidung durch das Volk zentral. Dann genügt ein Exekutivbeschluss nicht mehr. Das Problem: Dazwischen liegt, zumindest aus meiner Sicht, eine grosse Grauzone. Ist die neue Grüngutabfuhr nun eine organisatorische Optimierung? Oder verändert sie den Service public so stark, dass die Bevölkerung mitentscheiden muss? Juristisch lässt sich vieles beantworten. Politisch bleibt es oft Ermessenssache. Wir Stadträte dürfen uns jedoch nicht hinter Zuständigkeiten verstecken. Denn die Frage ist nicht nur: «Dürfen wir das?», sondern auch: «Wird unser Entscheid von unseren Bürgerinnen und Bürgern auch akzeptiert?» Denn rechtlich zulässige Entscheide können politisch vor dem Volk trotzdem scheitern. Umgekehrt darf politische Führung nicht permanent aus Angst vor Kritik auf Volksabstimmungen ausgelagert werden. Wer gewählt ist, hat auch den Auftrag, Verantwortung zu übernehmen – gerade bei innovativen Ideen und Veränderungen.
Demokratie bedeutet deshalb nicht, dass immer alle über alles abstimmen. Demokratie bedeutet auch, Verantwortung zeitweise zu delegieren. Die Kunst eines Gemeinde- oder Stadtrates besteht darin, zu erkennen, wann Führung gefragt ist – und wann Mitsprache unverzichtbar wird.
Ärztlicher Notfalldienst
Telefon 061 261 15 15
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken
Thierstein und Dorneck
Telefon 0848 112 112
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Baupublikation
Bauherr: Steven Steiner, Steinweg 390, 4252 Bärschwil
Projektverfasser: dito Bauherr
Bauobjekt: Umgebungsgestaltung mit Terrainauffüllung, Blockwurfstützmauer und Sichtschutz
Bauplatz: Steinweg 390
Bauparzellen GB Nr.: 1772
Planauflage: Gemeindeverwaltung
Einsprachefrist: 10. Juni 2026
Baupublikation


Einwohnergemeindeversammlung

Gesuchsteller/in: Rudolf Christ, Mühleweg 28, 4228 Erschwil, Daniela Anita Christ, Mühleweg 28, 4228 Erschwil
Grundeigentümer/in: Gesuchsteller
Projektverfasser/in: Dreier Korntheuer Architekten AG, Markus Korntheuer, Wydenmattstrasse 2, 4227 Büsserach
Bauvorhaben: Anbau an EFH mit Werkstatt und Pergola, Wärmepumpe aussen aufgestellt
Adresse: Mühleweg 28, 4228 Erschwil
Grundstücksnummer: 1245
Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage».
Einsprachefrist bis am: 10. Juni 2026
Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet per Post an die Gemeinde Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil, einzureichen.
Baupublikation
Bauherrschaft: KaRö GU und Immobilien AG
Stermelstrasse 4c, 6552 Dagmersellen
Bauobjekt: Projektänderung WÜB 8 EFH ohne
Profilierung, aussen aufgestellte Wärmepumpen anstelle Erdsondenheizung
Projektverfasser: Akton AG, Gewerbe Brunmatt 9 6264 Pfaffnau
Standort: Hofmattweg
Grundstück: GB 1159–1162, 1611–1617, 1628, 1629
Planauflage: Gemeindeverwaltung Erschwil
Schulstrasse 21, 4228 Erschwil
Einsprachefrist: 10. Juni 2026


Mit grossem Bedauern haben wir vom Hinschied unseres Mitarbeiters undArbeitskollegen
Jörg Hänggi
6. Mai 1963 – 30.April 2026
Kenntnis nehmen müssen.



Ort: Grellingen, Gemeindesaal, Baselstrasse 6
Zeit: Dienstag, 2. Juni 2026, 20.00 Uhr
Traktanden
1. Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 2.12.2025
2. Genehmigung der Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde Grellingen inkl. Kenntnisnahme des Prüfungsberichts 2025 der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission 3. Diverses
Die Gemeindeversammlungsakten liegen vom 19. Mai – 2. Juni 2026 am Schalter der Gemeindeverwaltung, zu den ordentlichen Öffnungszeiten, zur Einsichtnahme auf. Die Unterlagen finden Sie auch unter www.grellingen.ch/Politik/ Einwohnergemeindeversammlung oder via QR-Code. Grellingen, im Mai 2026 Gemeinderat Grellingen
Baupublikation


Bauherrschaft: Anita Borer, Guntiacker 682, 4245 Kleinlützel
Bauobjekt: Wärmepumpe (Aussenmodul) Grundeigentümer: Bauherrschaft
Projektverfasser: Haener AG, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach
Bauplatz: Kleinlützel, Guntiacker 682
Bauparzelle: 1290
Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel
Einsprachefrist: 10. Juni 2026

Jörg Hänggi war seit 2021 im Gebäudeunterhalt für unser Unternehmen tätig. Nun ist er völlig unerwartet verstorben.
Mit Jörg Hänggi verlieren wir einen sehr freundlichen, hilfsbereiten Kollegen, der von allen sehr geschätzt wurde. Wir werden ihm ein ehrendesAndenken bewahren.
Seinen Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit.
LAUFEN SchweizAG Geschäftsleitung und Mitarbeitende




SPORT
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30–11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch
Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch
Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch
vitaswiss Sektion Laufental-Thierstein. Bewegungsprogramm unter professioneller Anleitung. Für einen gesunden Rücken: Funktionelle Gymnastik: Mi 17.45–18.45, Turnhalle Sek.-Schule, Laufen. Atemgymnastik für eine gute gesundheitliche Verfassung. Mit Qualitätslabel «sichergehen.ch» Kath. Pfarreiheim, Breitenbach: Di 16.30–17.30. Kath. Pfarreiheim Laufen: Mo 16.20–17.20, Mo 17.30–18.30,Di9.00–10.00.Infos:www.vitaswiss.ch, 077 521 75 00.
KAMPFKUNST
Dojo Laufental-Thierstein. Grienackerweg 13 in Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein: Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Erwachsene und Jugendliche: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30, ü50 Mi 9.00–10.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen: Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch: Unterricht in Karate, Kick Boxen, KungFu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene jeden Alters. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–21.00, Mi 17.00–21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60. Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84. Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Judo Club Nunningen. Training Kinder: Mo, 18.00–19.15; Kinder+Jugendliche: Mi/Fr, 18.45–20.00; Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com 078 662 44 78, mail@chor-nunningen.ch, www.chor-nunningen.ch/mitmachen wald-geniessen/natur-wald-zeit. Waldbaden/Shinrin-yoku Gesundheitstraining für alle, in und mit der Natur. Kurs-Anmeldung und mehr Infos auf www.natur-wald-zeit.ch. Freue mich auf Sie herzlichst. Jacqueline Schneebeli. Yoga am Sonntagmorgen – NEU Drop-in. Ort: Dojo Kungfu 21, Hagenbuchenstrasse 2, 4244 Röschenz. Zeit: Sonntag, 8.00–9.30. Mitbringen:
FAMILIEN
Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19, Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch
Spielgruppe Windrädli. Weststrasse 19, Laufen. Für Kinder 1 bis 2 Jahre von dem Kindergarteneintritt. Informationen und Anmeldungen: 077 521 35 94, https://spielgruppewindraedli.ch
MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG
Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch
Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch
KINDERTAGESSTÄTTE
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242
Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende
Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch
KiTa Hirzenkäfer, Spitalstrasse 34, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20 od. hirzenkaefer@bluewin.ch. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre. Mittagstisch. www.hirzenkaefer.ch
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch
PRO SENECTUTE UND SPITEX
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch
Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.prosenectute.ch, info@so.prosenectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil».
SPITEX Thierstein/Dorneckberg. Tel. 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.
SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.
Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch
LAUFEN
Umleitungen, Baulärm und eine Totalsperre sind der Preis für die neuen Bahnunterführungen. Stadt und Kanton versprechen sich dadurch eine «Infrastruktur, die für alle besser und sicherer» wird. Noch gibt es Zweifelnde.
Michael Meury
Eine deutliche Mehrheit der Baselbieter Stimmbevölkerung sagte am 30. November 2025 Ja zum Bau der neuen Naubrücke in Laufen. Diese erlaubt es dem Kanton, die Birs am Standort der heutigen Naubrücke im Zuge der laufenden Hochwasserschutzmassnahmen zu verbreitern. «Zentral für das Projekt sind aber auch die neuen Bahnunterführungen beim Schliffweg und der Eishalle», erklärte Andrea Tschopp, Sprecherin der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion. Über die Unterführungen informierten Kanton und Stadt am Dienstagabend im kantonalen Zentrum für Hochwasserschutz in Laufen.
«Eine Verbreiterung der bestehenden Schliffweg-Unterführung ist nötig», führte Projektleiter Boris Kunze aus. Nur so könnten Fahrzeuge, die künftig von der Naustrasse auf den Schliffweg abbiegen mit auffahrenden Fahrzeugen kreuzen. Die neue Unterführung werde mindestens 3,70 Metern hoch — 50 Zentimeter höher als die heutige. Parallel werde eine neue Fussgänger- und Velounterführung auf Höhe der Eishalle gebaut. Der Langsamverkehr führe künftig vom Schliffweg aus am Fussballplatz vorbei und unter Bahn und Naustrasse hindurch zum Uferweg.
LAUFEN

Infoanlass: ProjektleiterBorisKunze(l.)stelltdieneueBahnunterführungbeim Schliffwegvor.DerenHöhesorgtefürDiskussionen.Rechts:StadtpräsidentPascal BolligerundAndreaTschopp(BUD).
Während der Bauzeit von Mai 2027 bis Februar 2028 ist die Schliffweg-Unterführung mit Ausnahme des Velo- und Fussverkehrs gesperrt. Die Umleitung führt über die Bahnhof-, Brislach– und Diebachstrasse. «Um die Brückenelemente einzuschieben und einzuheben ist schliesslich eine zehntägige Totalsperre zwischen 22. November und 2. Dezember 2027 geplant», erläuterte Kunze. In dieser Zeit gäbe es einen Bahnersatz und die Unterführung sei auch für den Langsamverkehr gesperrt. «Uns stehen harte Jahre mit Baulärm und Verkehrsumleitungen bevor», hielt Stadtpräsident Pascal Bolliger fest. «Doch sobald diese Projekte umgesetzt sind, haben wir eine Infrastruktur, die für alle besser und sicherer ist.» Das gelte insbesondere auch für den Schulweg.
«Vier Meter werden es nie» Noch nicht alle wollten diesen Versprechen Vertrauen schenken. Für Unmut sorgte am Dienstag vor allem die Höhe der Unterführung. «Der Schliffweg bedient ein Industriegebiet, 3,70 Meter sind
also immer noch zu wenig», wurde aus der Versammlung kritisiert. Es brauche mindestens 4 Meter, ansonsten müsse ein Kranlastwagen oder ein Salztanker, der den Werkhof bediene, weiterhin über die Brislachstrasse fahren. Ohnehin müsse die Stadt dort die Erhöhung der Verkehrssicherheit besser ins Auge fassen, meinte eine Anwohnerin. «Viele Lastwagen fahren schon heute zu schnell und gefährden die Schulwegsicherheit.» Eine weitere Ausdehnung der Unterführungshöhe werde derzeit geprüft, beteuerte Kunze. «Doch wir sind oben durch die Bahntrasse und unten durch die Leitungen limitiert.» Zudem würde das Gefälle der Strasse irgendwann zu hoch. «Vier Meter werden es nie.»
Die öffentliche Planauflage und Einsprachefrist für das Teilprojekt Unterführungen laufe laut Kunze vom 1. bis zum 30. Juni 2026. Das Teilprojekt Naustrasse und Brücke sei aber noch in Bearbeitung. Deren öffentliche Planauflage ist im Frühling 2027 vorgesehen, wofür der Kanton eine weitere vorgängige Informationsveranstaltung ankündigte.
Der Herz-Jesu-Chor feiert dieses Jahr sein 150-Jahr-Jubiläum. Der Autor hat hier Geschichtliches zusammengetragen.
Linard Candreia


Der Herz-Jesu-Chor wurde 1876 als «Gemischter Chor Cäcilia» aus der Taufe gehoben und war ein Kind des Kulturkampfes. Vierzehn Sängerinnen und Sänger gestalten 1877 den Einweihungsgottesdienst in der neuerbauten Notkirche an der Baselstrasse. Das Übungslokal war die Spengler-Werkstätte des Chorsängers Josef Hof.
Bisher nur sieben Dirigenten Der erste Dirigent, Albert Bohrer, «Mühlemacher», übte die geistlichen Lieder mithilfe seiner Klarinette ein. Ihm folgten bis heute nur gerade sechs Dirigenten: Anton Schuhmacher-Frey (1881–1898), Sohn Richard Schumacher (1898–1928), Hans Ebner (1928–1974), Georg Frey (1974–2000), Isidor Lombriser (2000–2022) und Reiner Schneider-Waterberg (ab 2023).
Neben intensiven Proben und zahlreichen Auftritten an Gottesdiensten gönnten sich die Chormitglieder im Gesangsjahr auch lockere Momente des Zusammenseins. So zum Beispiel anlässlich eines Herbstbummels am 28. September 1930. «Über Wahlen ging es dem versteckt gelegenen Grindel zu, wo wir unserem früheren Vikar, Herrn Pfarrer Studer, eine Visite machten. Ein Ständchen lockte ihn aus seinem schönen Pfarrgarten hervor, und bald befanden wir uns in demselben, wo uns seine dienstbaren Geister einen feinen Tropfen kredenzten, was die schon hervorgerufene Fröhlichkeit noch erhöhte.»

ubiläum: DasältesteArchivfotodesVereinsträgtdenNamen«GemischterChorCäcilia LaufenSennenfahrten1912».
Von den früheren strengen Regeln
Die Statuten aus dem Jahre 1936 widerspiegeln ein grosses Mass an Strenge, aus heutiger Sicht nicht mehr vorstellbar.
Unter anderem ist zu lesen: «Ausgeschlossen kann werden ein Mitglied, das 1. durch seinen Lebenswandel dem Ansehen des Vereins schadet; 2. seinen religiösen Pflichten nicht nachkommt; 3. durch unentschuldigten ungenügenden Besuch der Proben und Anlässe sich dem Verein entfremdet.» Texte mit profanem Charakter mussten vor einer Aufführung dem Pfarrer vorgelegt werden.
Anspruchsvolle Kirchenmusik
46 Jahre lang, beinahe ein Drittel der bis heute gezählten Chorjahre, stand der Basler Musiker Hans Ebner am Dirigentenpult. Der aktive Komponist wählte nicht selten anspruchsvolle Kirchenmusik und der Chor sang an zwölf Radioauf-
führungen. Sein Nachfolger Georg Frey, Musiklehrer am Gymnasium Münchenstein, feierte das Jubiläum zum 100. Geburtstag des Chors mit Werken von Haydn und Beethoven und Orchesterbegleitung. Isidor Lombrisers Dirigentenzeit war ebenfalls gekrönt von Erfolgen. Ein Höhepunkt stellte die Feier «725 Jahre Stadt Laufen» dar, wo mit selbstverfassten Texten und passender Musik die reiche Geschichte Laufens nähergebracht wurde.
Seit drei Jahren steht der 34 Mitglieder zählende Herz-Jesu-Chor unter der Leitung von Reiner Schneider-Waterberg. Am kommenden Sonntag anlässlich des Festgottesdienstes, der in der Herz-JesuKirche um 9.45 Uhr beginnt und mit einem Apéro endet, singt der Chor aus dem Repertoire der letzten Jahre mit Instrumentalisten und Solisten. Diesen Herbst wird auch eine Chronik erscheinen.



Ob Zeitungen,Magazineoder Werbeprospekte –wirberatenundunterstützenSieimgesamten Produktionsprozess.Mehrnoch:WirhabeneinoffenesOhrfürIhre innovativenIdeen.MitmassgeschneiderterLogistik,kreativerGestaltung,effizientem Adressmanagementundauffallenden Sonderwerbeformenentstehen individuelle Lösungen,dieaufganzerLinieüberzeugen. Wirproduzieren heutedie Zeitung vonmorgen:www.chmediaprint.ch.


Beschlüsse des Gemeinderats vom 18.05.2026
Der Gemeinderat diskutierte eine für das Jahr 2027 vorgeschlagene Pensenerhöhung im Bereich Schulsozialarbeit. Der Rat stimmte der vorgeschlagenen Anpassung im Grundsatz zu. Da die Schulsozialarbeit auf regionaler Ebene erbracht wird, ist die Zustimmung weiterer beteiligter Gemeinden erforderlich.
Der Rat befand über die Vertretung der Gemeindebehörden im Vorstand des Kinderhort Hirzenkäfer. Neu im Gremium Einsitz nehmen wird Gemeinderätin Anja Studer.
Der Rat fasst die Parolen für die anstehenden Versammlungen der Regionalen Musikschule, des Kreisschulverbandes Thierstein-West und des Vereins Sport- und Freizeitregion Laufental Thierstein. Den Gemeindevertretern wurde Stimmfreigabe erteilt.
Jahresrechnung 2025 – eine schwarze Null
Die Jahresrechnung 2025 der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 92‘133.52. Die vereinbarten Budgetwerte konnten im Wesentlichen eingehalten werden. Im Bereich Steuern und Finanzen konnten gegenüber dem Vorjahr (2024) Mehreinnahmen im Umfang von CHF 340‘000.- erzielt werden.
Die Nettoinvestitionen beliefen sich im Vorjahr auf CHF 433‘662.36. Dank hoher Einnahmen aus Perimeterbeiträgen und Anschlussgebühren reduzierte sich die Pro-Kopf-Verschuldung von CHF 1‘602.auf neu CHF 1‘172.-. Weiterhin in gesunder Verfassung präsentieren sich die Spezialfinanzierungen Wasser, Abwasser und Abfall. Weitere Informationen erhalten Sie in der demnächst erscheinenden Spezialausgabe des Infoblatts. Gerne informiert Sie der Gemeinderat auch an der Gemeindeversammlung vom 15. Juni.


Ein herzliches Dankschön für einen schönen Banntag an den organisierenden Verschönerungsverein. Weitere Merci’s an die Brass Band für die musikalische Begleitung sowie Paul Mark für das zur Verfügung gestellte Fotomaterial (Facebook und Homepage).
BEINWIL


Dienstag
Besucher der Skihütte Hohe Winde in Beinwil haben einen Wolf entdeckt und filmten ihn. Die Jagdverwaltung des Kantons Solothurn wertete das Videomaterial aus und benachrichtigte die Landwirte.
Bea Asper
«Es war sehr eindrücklich, den Wolf in der freien Wildbahn zu beobachten», schildert die Familie das Ereignis vom Sonntagmorgen auf der Hohen Winde — nahe der Hütte des Skiclubs Thierstein, der an den Wochenenden Gäste bewirtet. Ist der Wolf im Schwarzbubenland auf der Durchreise oder könnte er sich hier niederlassen? Darüber wird spekuliert. Nachgefragt bei der Schweizer Stiftung Kora sagt Mitarbeiterin Saskia Mäder: «Wölfe sind sehr anpassungsfähig. Bisher beschränken sich die Wolfsrudel in der Schweiz auf den Alpenraum und den Jura. Der Lebensraum im Solothurner Jura wäre grundsätzlich geeignet für den Wolf und auch die Bildung eines Rudels wäre denkbar.» Jungwölfe würden im Alter von zehn bis 24 Monaten ihr heimisches Rudel verlassen und sich auf die Suche nach einem Territorium machen. «Sowohl Männchen als auch Weibchen wandern ab. In der Tendenz wandern Männchen weiter ab als Weibchen», erklärt Mäder.
Die Wolfsbeobachter von der Hohen Winde wandten sich an die kantonale Jagdverwaltung. «Basierend auf der vorliegenden Meldung wird derzeit von einem einzelnen Wolf ausgegangen. Anhand des Bildmaterials lässt sich das Geschlecht nicht bestimmen», erklärt Natanael Guggisberg, Wildbeauftragter geschützter Arten beim Amt für Wald, Jagd und Fischerei, gegenüber dem «Wochenblatt». In den vergangenen drei Jahren seien im Kanton Solothurn jährlich einzelne Wolfsnachweise registriert worden. «Der letzte bestätigte Nachweis erfolgte im März dieses Jahres als ein Wolf in Biberist von einem Zug erfasst wurde.»
Das Monitoring der Populationsentwicklung von Grossraubtieren erfolge über die Stiftung Kora. «Um die Tierhalter bei einer Wolfssichtung oder einem Nutztierriss zeitnah informieren zu können, hat das Amt für Wald, Jagd und Fischerei zusam-
BREITENBACH

Wolfssichtung: BeiderSkihütteHohe WindewurdeeinWolfgesichtet.DenBauern bereitetdasSorgen. FOTO: ZVG
men mit dem Bildungszentrum Wallierhof einen kostenlosen SMS-Infodienst eingerichtet», führt Guggisberg aus und hält fest: «Im Kanton Solothurn sind bisher keine bestätigten Nutztierrisse durch Wölfe bekannt.» Wie Nutztiere auf den Weiden vor Wolfsangriffen geschützt werden müssten, sei gesetzlich geregelt, stellt Guggisberg klar. «Der Herdenschutz spielt eine zentrale Rolle, um das Risiko von Übergriffen auf Nutztiere, insbesondere auf Schafe und Ziegen, durch Grossraubtiere längerfristig gering zu halten und ist auch in Zukunft unabdingbar», heisst es aus der Amtsstube. Analog zur Anpassungsfähigkeit des Wolfes seien die Landwirte gefordert, sich auf Veränderungen einzustellen. «Die Wölfe wandern bereits seit den Neunzigerjahren in die Schweiz ein. Seit sich 2012 das erste Rudel am Calanda (GR) gebildet hat, ist der Wolfsbestand stetig gewachsen. Gemäss Bund leben in der Schweiz Wölfe in 30 Rudeln, die vollständig in der Schweiz sind, sowie in 10 grenzüberschreitenden Rudeln. Daneben sind zahlreiche Einzelwölfe unterwegs. Während sich Rudel auf bestimmte Regionen konzentrieren, können Einzelwölfe grundsätzlich in der ganzen Schweiz auftreten», stellt Guggisberg klar und verweist darauf, dass Informationen zu Herdenschutzmassnahmen seit geraumer Zeit umfassend zur Verfügung stünden.
Solche Massnahmen können allerdings die Idylle trüben — mit welcher die Tourismusverbände aktiv für das Naherholungsgebiet werben — wenn Schutzhunde Wandersleute und Biker verängstigen. Guggisberg hält dem entgegen: «Für einen wirksamen Herdenschutz ist in den wenigsten Fällen ein Herdenschutzhund nötig. Die Installation eines fachgerechten und wirksamen Elektrozaunes ist meistens das empfohlene Mittel der Wahl.» Sollte ein Landwirtschaftsbetrieb den Herdenschutz mit anerkannten Herdenschutzhunden vornehmen, werde dies überprüft. «Mit einem Sicherheitsgutachten der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) wird aufgezeigt, mit welchen Massnahmen mögliche Konflikte minimiert oder verhindert werden können.» Beispiele dafür seien die fachgerechte Signalisation der Einsatzgebiete der Hunde und Verhaltensempfehlungen für Erholungssuchende sowie die Umleitung oder Auszäunung von Wanderwegen, so Guggisberg.
Bedrohung für Tierhaltung Beim Solothurnischen Bauernverband hingegen spricht man von einem «grossen Konfliktpotenzial». Der Wolf sei eine Bedrohung für die heimische und traditionelle Tierhaltung, die wichtig für die Produktion als Existenzsicherung und für die Freihaltung der offenen Landschaft sei, gibt Geschäftsführer Edgar Kupper zu bedenken. «Das Risiko wird immer grösser und bereitet den Tierhaltern grosse Sorgen. Der Wolf kann Kleinwiederkäuer, Kälber und sogar Kühe und Pferde angreifen.» Das führe zu schlaflosen Nächten. «Jeder Verlust eines Nutzoder Hobbytieres ist mit viel Emotionen für den Tierhalter verbunden», so Kupper. Mit einem Zaun einen wirksamen Schutz zu erreichen, sei einfacher gesagt als getan. «Der Schutz aller Weiden ist schlicht nicht möglich», weiss Kupper aus der Praxis. Gerade, wenn die hohen Schutznetze so angelegt werden müssten, dass die Wander- und Bikerouten frei bleiben, sei dies in unwegsamen Geländen eine Illusion. Auch der Einsatz von Herdenschutzhunden sei nur mit enormem Aufwand möglich und stelle eine Gefahr dar, dass die Hunde Menschen verletzen könnten. Der Bauernverband Solothurn prüfe derzeit, mit welchen Massnahmen die Tierhalter bei der Wolfsproblematik besser unterstützt werden können, führt Kupper aus.
Aus Sicherheitsgründen werden Nutzerzahlen reduziert
Der Gemeinderat von Breitenbach erlässt für den Grien-Saal neue Regeln und reduziert die Nutzerzahlen. Die einschneidenden Massnahmen dienen dem Brandschutz.
Bea Asper
Vereine und Verbände, die im Grien-Saal von Breitenbach grössere Veranstaltungen geplant haben, müssen sich auf neue Regeln gefasst machen. Der Gemeinderat hat seinen Brandschutzplan überarbeitet. Daraus geht hervor, dass es im GrienSaal keinen Anlass mehr geben wird mit 1000 Personen. Die bisherige Höchstgrenze für die Nutzerzahl in der Dreifachturnhalle wird auf 750 Personen reduziert. Auch die Veranstaltungen, die sich auf den Grien-Saal beschränken, sind von den Massnahmen betroffen. Der eigentliche Saal dürfe nur noch von 300 Personen genutzt werden, erklärt Gemeindeverwalter Andreas Dürr. Bisher lag die Höchstgrenze für den Gemeindesaal bei 450 Personen. Auslöser ist die Solothurnische Gebäudeversicherung, die beim Brandschutz die Anforderungen verschärft hat. In Breitenbach suchte der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit den Fachpersonen nach Lösungen, die finanziell zu verant-
worten seien. Auch habe man versucht, die Auflagen zuhanden der Organisatoren so tief zu halten wie möglich, resümiert Dürr. Letztlich sei aber nicht von der Hand zu weisen: «Die Auswirkungen des neuen Brandschutzplanes sind erheblich».
Aufpasser vor Ort Die Auflagen sehen vor, dass bei Grossveranstaltungen eine auf Brandschutz geschulte Fachperson vor Ort sein müsse, führt Dürr aus. Die Mitarbeitenden der Gemeinde mit der Zusatzausbildung Sicherheitsbeauftragte Brandschutz seien zuständig für die periodische Kontrolle der Gegebenheiten in allen Räumlichkeiten. «Bei einer Belegung der Räumlichkeiten mit über 300 Personen muss der Betreuer zwecks Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen während des Anlasses dauerhaft vor Ort sein. Der Veranstalter hat die daraus resultierenden Kosten zu tragen ». Diese neue Vorgabe im Brandschutz sei für die Gemeinden herausfordernd, gab Dürr zu bedenken. Die Brandschutzvorschriften für öffentliche Anlagen beinhalten grundsätzlich: «Das Abschalten der Brandmeldeanlage ist unzulässig. Sämtliche Aktivitäten, welche einen Brandalarm auslösen könnten, zum Beispiel Nebelmaschinen oder künstlicher Rauch, sind untersagt». Weiter gilt ein striktes Verbot für Pyro-
technik. Die Organisatoren und Besuchenden müssen auf jegliche Art von Feuerwerk (Wunderkerzen, Vulkane, Tischbomben) verzichten. Auch brennende Tischkerzen und offenes Feuer an Kochgerätschaften seien infrage zu stellen, hiess es an der Gemeinderatssitzung. Weiter gelte es beim Dekomaterial zu berücksichtigen, dass nur schwer entflammbare Materialien verwendet werden dürfen, die unter Hitze oder bei einem Brand nicht abtropfen. Die neue Regelung soll noch diesen Sommer in Kraft treten, ist dem Beschluss des Gemeinderates zu entnehmen. Die Verwaltung wurde mit dem Vollzug beauftragt — mit der Anpassung der Reglemente und der Nutzungsverträge. Für die zu einem früheren Zeitpunkt abgeschlossenen Mietverträge gelte die Besitzstandswahrung, also die bisherigen Regelungen, erklärt Dürr.
Die vom Wochenblatt angesprochenen Vereinsmitglieder zeigten sich nicht erfreut über die neuen Auflagen, wollten sich aber öffentlich noch nicht konkret äussern. Im Moment seien die Konsequenzen schwierig abzuschätzen. Grundsätzlich sei nicht ausgeschlossen, dass Breitenbachs neuer Brandschutzplan für die eine oder andere Veranstaltung das Aus bedeuten könnte oder dass man umdisponieren müsse, lautet eine erste Einschätzung.
VieleMenschenerleben im Alltag, dass Gespräche zunehmendanstrengendwerden. BesondersinGesellschaft oder beiHintergrundgeräuschen fälltdas Verstehen schwer,obwohl dasGehör insgesamt noch alsgut empfunden wird.Wörtersind hörbar,verlieren jedoch anKlarheit.




















LarsHampel(Hörgerätakustiker,Hörsystemspezialistmit eidg. FA)unterstreicht,wiewichtig zeitgemässeHörsystemefür einentspanntesundklaresVerstehen sind. Fürgutes SprachverstehenreichtLautstärkeallein nichtaus.Entscheidendist,wiefeinSprachanteileim OhraufgenommenundimGehirnverarbeitetwerden. BestimmteKonsonantensinddafürbesonderswichtig. FehlendieseInformationen, versuchtdasGehirn,sie ausdemZusammenhangzuergänzen.Dasgelingteine Zeitlang,kostetjedochzunehmendKonzentrationund Energie.
EinezentraleRollespielendabeidieäusserenHaarsinneszellenimInnenohr.Sie verstärkenleise Töne und dämpfenlauteTöne.Siesindsomit Spezialistinnen fürdie Feinabstimmungund Verstärkung desSchalls.
WerdendieseZellenimLaufederZeitgeschädigt,bleibt Sprachezwarhörbar,wirdjedochschwererverständlich –voralleminanspruchsvollenHörsituationen.Datiefe Töneweiterhingutwahrgenommenwerden,bleibtdiese Veränderungoftlangeunbemerkt.
NeuerKI-Hörchiphilft
AufGrundlagedieserErkenntnissewurdenuneinKIHörchipentwickelt,dernichtalleslautermacht,sondern dasVerstehen gezieltunterstützt. DasSystem nutztkünstlicheIntelligenz,umHörsituationeninEchtzeit zu erkennen. Es wurdedarauf trainiert, Sprache undNebengeräuschezuverlässigzuunterscheidenund
relevanteGesprächsinhaltehervorzuheben.Unwichtige GeräuschetretenindenHintergrund,währendSprache klarerunddi�erenzierterwahrgenommenwerdenkann. SosetztdieTechnologiegenaudortan,wodienatürlicheLeistung derHörverarbeitung nachlässt,und entlastetdadurchdasGehirnbeimZuhören.Derneue KI-Hörchip stehtabsofortinallenNeuroth-HörcenternimRahmeneinesunverbindlichenPraxistestszur Verfügung.IndieserpersönlichenProbephasekönnen InteressierteimeigenenAlltagheraus nden,wiederKIHörchipdasVerstehenspürbarerleichtert.EineKaufverp ichtungbestehtnicht.













































































Hörsystemederneuesten Generation mitkünstlicher Intelligenz zurVerbesserung des Sprachverständnisses,auchinlauterUmgebung.
Anmeldung zum kostenlosenPraxistest: 061761 8000
Neuroth-Hörcenter
Bauerngasse6 4242Laufen
Interesse sich für das Gemeinwesen zu engagieren?
Das Milizsystem benötigt immer wieder Personen, welche die Bereitschaft zeigen, sich für unsere Gemeinschaft zu engagieren. Aktuell suchen wir Einwohnerinnen und Einwohner, welche sich in folgenden Tätigkeitsbereichenengagierenmöchten:
MitgliedderWasserkommission
VertretungderGemeindein derSozialhilfekommissionder SozialregionThierstein.
Delegierte/r der Gemeinde für die Lüsseltaler Wasserversorgung LWV
Sind Sie an der Ausübung eines Amts interessiert? Benötigen Sie zusätzliche Informationen? Gemeindeverwalter Andreas Dürr freut sich aufIhreKontaktaufnahme(andreas.duerr@breitenbach.ch).
Anlässe
22.Mai,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe 23.Mai Firmung,Röm.-kath.Kirche
25Mai Pfingstmarkt,Einwohnergemeinde 26.Mai OffenesStricken,Saal,Evang.-Ref.Kirchgemeinde
30.-31.Mai KantonaleEinkampfmeisterschaften,Sportanlagen Grien,LTALaufentalThiersteinAthletics
31.Mai Konfirmation,Evang.-Ref.Kirche 3.Juni Mittagsclub,RestaurantWydehof 3.Juni Tanzcafé,Restaurants’Zäni,ProSenectute 5.Juni,13h Wanderung,AHV-Wandergruppe
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

GemeindeverwaltungBreitenbachaufFacebook!
Dienstag
08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Die bei Velofahrern und Ausflüglern beliebte Passstrasse zwischen Beinwil und Nunningen ist seit März gesperrt. Noch ist unklar, wann sie saniert werden kann.
Yann Schlegel
BÄRSCHWIL
Die «Alti Chäsi» in Bärschwil zeigt sich neuerdings als architektonisches Bijou. Hier spielte am letzten Samstagabend der Gitarrist Dominik Gürtler auf und begeisterte das zahlreich erschienene Publikum.
Thomas Brunnschweiler
Neben der Blockflöte gehört die Gitarre wohl zu den meistunterschätzten Musikinstrumenten. Abwertend als Klampfe bezeichnet oder als Schrammelkasten verspottet gehört sie im Bewusstsein der meisten eher zu einem Lagerfeuer als in ein Konzert. Der Gitarrist Dominik Gürtler, dessen Lehrer und Mentor einst Ernst Schöpfer war, widerlegte am Samstag alle Vorurteile gegen die akustische Gitarre.
Durch alle Klangfarben

Julie Choque Schöpfer und Emilie Jacquemai begrüssten zum zweiten Abend im renovierten Kulturhaus. Gürtlers Programm führte von der Romantik bis zur modernen Avantgarde und durch alle Klangfarben, vom warmen und erdigen Klang bis zu sphärischen Elementen und Flageolettönen, die nur durch Antupfen der Saiten entstehen. Dominik Gürtler begann mit Francisco Tárregas «Capriccio», einem berühmten Stück der romantischen Gitarrenliteratur. Es ist träumerisch, elegant und enthält orientalisch klingende Harmonien und Verzierungen. Eine flexible Agogik und der Gesangston sind hier wichtig. Es folgten die «5 Préludes» von Heitor Villa-Lobos, die zu den wichtigsten Werken der neueren Gitarrenliteratur gehören. Die berühmte Prélude Nr. 1 ist weit ausschwingend und erinnert an brasilianische Volksmusik. Die dritte erscheint dagegen feierlich mit einer würdigen Atmosphäre; und wirkt
KLEINLÜTZEL
gestein seien Frost oder Tauschäden jederzeit möglich. Bereits 2020 kam es zu einem Felsabbruch im oberen Teil des Bergwegs. Aufgrund dieser wurde die Böschung mit Netzen verankert und gesichert. «Es scheint wahrscheinlich, dass wir an der nun betroffenen Stelle die gleiche Sicherungsmassnahme weiterziehen müssen», so Gudenrath.

Die Stelle wenige Meter unterhalb des höchsten Punkts Müelti am Nunningerberg ist bekannt dafür, dass gelegentlich Steine abbrechen. Mit Netzen ist der Felshang gesichert. Wenige Meter unterhalb ereignete sich in der Nacht auf den 20. März jedoch ein grosser Felsabbruch. Über 60 Kubikmeter Felsmaterial – damit liesse sich ein mittelgrosser Swimmingpool füllen – lösten sich und überschütteten die schmale Passstrasse.
Seither ist die Strasse, die von Ortskundigen gern auch als Schleichweg zum Passwang benutzt wird, zwischen der Berghütte Nunningen und dem Neuhüsli in Beinwil gesperrt. Während die Gemeinde von einem «Felssturz» spricht, bezeichnet der Kanton Solothurn das Ereignis auf Anfrage als «grösseren Ausbruch aus der Strassenböschung». Am Nunningerberg bestehe somit auch keine Naturgefahr, schreibt das Baudepartement. Ein Felssturz wäre mit über 100 Kubikmetern Abbruchmaterial bedeutend grösser und bringt deshalb oft grössere Gefahren mit sich.
Ein Ereignis, das an 2020 erinnert Von der Sperrung sind auch die Veloroute und der Wanderweg betroffen. «Aus Sicherheitsgründen», wie der Nunninger Bauverwalter Stephan Gudenrath sagt. «Wir wissen nicht, ob sich noch mehr Gestein lösen könnte.» Im karstigen Jura-
Bund und Kanton beteiligen sich an Kosten
Derzeit lassen Kanton und Gemeinde ein geologisches Gutachten erstellen. Dieses sei notwendig, um vor der Wiederinstandstellung der Strasse die richtigen Massnahmen zu eruieren. Daher lässt sich derzeit nicht sagen, bis wann die Strasse wieder befahrbar sein wird.


Feinfühlig, erzählerisch, klangorientiert und dynamisch subtil:
wie eine Hommage an Bach. Nach dem vierten melancholischen und intimen Präludium folgte als Abschluss ein tänzerisches Stück mit Walzercharakter und rhythmischen Verschiebungen.
Zwischen Europa und Lateinamerika Agustin Barrios Mangoré komponierte die «Mazurka Apassionata», ein virtuoses Konzertstück, in dem sich slawischer Tanzrhythmus und lateinamerikanisches Feuer vereinen. Hier waren die schnellen Läufe und die grossen Lagenwechsel zu bewundern. Stark beklatscht wurde das komplexe Werk «El Decamerón Negro» von Leo Brouwer, eines der wichtigsten modernen Gitarrenwerke. Inspiriert sind die drei Stücke von afrikanischen Erzählungen. «Die Harfe des Kriegers» klang erzählerisch und heldenhaft; «Die Flucht der Liebenden durch das Tal der Echos»
Grossaufmarsch zur spannenden
Seit einigen Jahren hat auch die Bürgergemeinde Kleinlützel auf alljährliche Durchführung ihres Banntages und auf den Auffahrtstag umgestellt. Trotz nicht allzu guter Wetteraussichten begaben sich schätzungsweise 200 Personen auf die rund acht Kilometer lange Wanderung.
Martin Staub
war stärker atmosphärisch und klangmalerisch. Als emotionaler Höhepunkt erwies sich «Die Ballade der verliebten Jungfrau», die zwischen Meditation und Leidenschaft wechselt. Die dreisätzige virtuose «Sonatina» von Jorge Morel ist technisch anspruchsvoll, charmant und lebendig, aber insgesamt für das Hörempfinden zugänglicher als Brouwer. Dominik Gürtler überzeugte an diesem Abend nicht nur durch virtuose Technik, verschiedenste Klangfarben und echte Emotionalität, sondern auch durch eine authentische Musikalität, die allen Stücken ihren eigenen Charakter verlieh. Als Dank für den langen Applaus spielte er noch «Tango en Skaï» des Franzosen Roland Dyens und ein südamerikanisches Folklorelied, bei dem mehr rhythmisch geschlagen als gezupft wurde. Danach wurden Tische aufgestellt, an denen die Spaghetti à la Ernesto serviert wurden.

Auffahrt ist Banntag. Für zahlreiche Gemeinden im Schwarzbubenland und im Laufental ist das Tradition. Eine kürzere oder längere Wanderung, Wurst, Bier, Wein sowie Softgetränke gehören ebenso dazu wie musikalische Unterhaltung durch einen Musikverein. Letzterer kann in Kleinlützel wegen «Personalmangel» leider nicht mehr aufgeboten werden. Der Banntag selbst erfreut sich trotzdem zunehmender Beliebtheit. Nebst den bereits erwähnten Wanderern und Wanderinnen füllten am letzten Donnerstag gut hundert weitere Personen die Halle des FC Kleinlützel bis auf den letzten Platz. Die Fasnachtsclique Litzler Chnertsch, die für die Bewirtung zuständig war, konnte sich also über Beschäftigungsmangel nicht beklagen. Für echte Banntagteilnehmende gehört die von der Bürgergemeinde vorgegebene Wanderroute aber unbedingt dazu. Beginnend nach einer kurzen Begrüssung durch Bürgerammann Stefan Borer um 13.30 Uhr vor dem Gemeindehaus, führte der Weg dieses Mal Richtung Kundmatt über den neuen Weg durch Guntisrütti (keiner kennt den Ursprung dieses Namens), über den steilen Ringweg zum Ring und auf der bequemen Teerstrasse zum neuen Kinderspielplatz Huggerwald. Hier begrüssten bereits ein paar Cliquenmänner (Frauen sind bei der Fasnachtsclique nicht erwünscht) für einen wohlverdienten Apéro, der ausgiebig genossen wurde. Die aufziehenden schwarzen Wolken bewegten die Menge dann zum Aufbruch und zum Abstieg in die Niedermatt, wo die Fasnachtsclique beim Publikum nicht nur mit einer ausgiebigen Festwirtschaft, sondern auch mit einem Wettbewerb — «wie viele Hörnli sind in diesem Glas?» —, Dessertbuffet und Darts-Anlage punktete. Zuerst aber wurde selbstverständlich von allen Teilnehmenden die von der Bürgergemeinde offerierte Wurst mit
Der Banntagtross: AufdemWeginGuntisrütti,RichtungRingundHuggerwald.
Bier oder einem anderen Getränk verzehrt. Der Banntag hat einen weiteren interessanten Aspekt: die Informationen über Wald und Land im Gebiet der Bürgergemeinde Kleinlützel. Da der zuständige Förster Gerhard Walser wegen gleichen Anlasses in Liesberg engagiert war, übernahm nebst Präsident Stefan Borer Andy Zuber, Präsident der Forstgemeinschaft Laufental-Thierstein West, diesen Part. So erfuhren die «Mitgelaufenen» unter anderem, dass pro Jahr allein im Revier Kleinlützel rund 8000 bis 10000 Bäume gefällt werden, während 1000 bis 1500 Neupflanzungen getätigt würden. «Eine kostspielige Sache», wie Zuber erwähnte, müssten doch 30 bis 40 Franken pro Neupflanzung gerechnet werden.

Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, inserate.laufen@wochenblatt.ch Eine Publikation der


Lokal verwurzelt, qualitativ überzeugend
www.roderis.ch
... auch am Sonntag für Sie da!
Aktuell bis Ende Mai Geschmortes Ossobucco Kutteln an Tomatensauce Hausgemachte Ravioli mit Röschenzer Chüngeli-Füllung
Wir freuen uns auf Ihre Reservation. Das Roderis-Team
Öffnungszeiten: Mittwoch – Samstag 11.00 – 14.00 Uhr, 17.00 – 23.00 Uhr, Sonntag 11.00 – 22.00 Uhr

Breitenbachstrasse 19
Telefon 061 781 11 85, Telefax 061 781 11 08
E-Mail: info@traube-buesserach.ch Internet: www.traube-buesserach.ch
Geniessen Sie über Mittag oder am Abend ein paar genüssliche Stunden in stilvollem Ambiente oder bei schönem Wetter auf unserer himmlischen Terrasse. Wenn Sie es eilig haben oder einfach zu Hause das Essen geniessen wollen, bieten wir auch Take-away an.

Wer Schweizer Wein kauft, greift oft zu bekannten Gewächsen aus dem Wallis oder dem Tessin. Doch auch im Mittelland entsteht Jahr für Jahr Erstaunliches, allen voran im Kanton Aargau.
Markus Fuchs
Weinakademiker, Swiss Wine Aargau
Mit rund 390 Hektaren RebflächeisternachZürich,Schaffhausen und Graubünden der viertgrösste Weinbaukanton der Deutschschweiz. Trotzdem begegnet man Aargauer Weinen ausserhalb der Kantonsgrenze relativ selten. Der Grund liegt weniger in der Qualität als in strukturellen Verhältnissen.
Im Aargau treffen 390 Hektaren Reben auf rund 730 000 EinwohnerinnenundEinwohner,in Zürich620Hektarenauf1,6Millionen Menschen. Beide Kantone können ihre Produktion weitgehendselbstkonsumieren.
Anders die grossen Weinregionen:ImWallisstehen4600Hektaren Reben nur 370 000 Einwohnern gegenüber, in der Waadt 3800 Hektaren rund 850 000Menschen.DieseWeinmengen müssen überregional vermarktet werden.
Das erklärt auch, weshalb Namen wie Yvorne oder Fendant landesweit präsent sind, während Aargauer Gewächse meist direkt ab Hof oder in regionalen Fachgeschäften verkauft werden. In Graubünden und im Tessin ist zudem der Tourismus ein wesentlicher Absatztreiber.
Die Schweiz produziert jährlich rund 95 Millionen Liter Wein, decktdamitabernuretwa35Prozent des Eigenkonsums. Entsprechend konzentriert sich der Absatz auf den Heimmarkt; weniger als zwei Prozent der SchweizerWeinewerdenexportiert.

Das passende Restaurant für Familienfeste, Taufe, Kommunion & Hochzeiten sowie für Geschäftsessen und Seminare.
Herzliche Grüsse Das Chez Georges Team
Baselstrasse 58, 4203 Grellingen www.restaurant-chezgeorges.ch info@schindelholz-immobilien.ch 061 741 17 00
Die Feinschmecker Gastro-Tipps aus der Region
Die nächste Sonderseite erscheint am 18. Juni 2026.
Unterschiedliche Gefühlslage bei den interregionalen 1.-Liga-Teams des TC Breitenbach: Zwei Equipen spielen um den Aufstieg, zwei gegen den Abstieg. Die Damen 1 um Captain Jolanda Marti setzten sich gegen Grenchen mit 5:1 durch und spielen gegen Münsingen um den Aufstieg in die Nationalliga. C. Julia Stegmüller und Veronica Haber blieben auf den Positionen 1 und 2 im Einzel weiterhin ungeschlagen. Die Herren Ü65 gewannen auch das dritte Gruppenspiel auswärts gegen Aarau mit 4:2, wobei Captain Stefan Scherrer, Dario Ugolini und David Hunziker ihre Einzel gewannen; den entscheidenden 4. Punkt steuerten die bestens harmonierenden Kuno Simonetti und Renzo Bernasconi im Doppel bei. Der Gegner der ersten Aufstiegsrunde steht noch nicht fest. Die Herren 1 um Captain Elia Hänggi mussten das
Spiel in Lyss wetterbedingt verschieben, werden aber die Abstiegsspiele bestreiten müssen. Die Herren Ü35 um Benjamin Lutz verloren gegen Zollikofen mit 3:6, auch ihr Gegner im Spiel gegen den Abstieg in die regionale 2. Liga ist noch nicht bekannt.
In der zweiten Liga gewann die sehr junge zweite Herrenmannschaft um Captain Alexander Tontsch in Füllinsdorf mit 7:2 und steht damit in den Aufstiegsspielen. Das ebenso junge zweite Frauenteam um Captain Lea Borer verlor daheim gegen Arlesheim mit 0:6.
In der dritten Liga spielten die Damen Ü50 des TCB gegen Angenstein 3:3 und gewannen die Partie dank des besseren Satzverhältnisses. Dabei gewannen Daniela Walker und Bernadette Bieli jeweils ihr Einzel und zusammen das Doppel. Hans-Peter Marti

Die jüngste Mannschaft des TC Laufen mit Kian Lienhard, Fiodor Haber und Grischa Haber zeigte letzte Woche grossen Einsatz. Zuerst stand zuhause die Begegnung gegen den TC Sissach auf dem Programm. Trotz starkem Wind lieferten die Jungs spannende Spiele und überzeugten mit viel Kampfgeist und tollen Ballwechseln. Am Ende durfte sich der TC Laufen über einen starken 3:0-Heimsieg freuen. Nur zwei Tage später ging es direkt weiter mit dem Auswärtsspiel gegen den TC Old Boys Basel. Wieder zeigten die Nachwuchsspieler tolles Tennis, viel Einsatz und grosse Freude am Spiel. Dieses Mal reichte es knapp nicht zum Sieg, und die Partie endete 2:1 für den TCOB. Mit diesen beiden IC-Begegnungen ist die IC-Saison für die Kids 10&U bereits zu Ende, sie werden aber sicher am einen oder anderen Turnier weitere Wett-
kampf-Praxis sammeln. Die gezeigten Leistungen machen auf jeden Fall Lust auf mehr, und man darf gespannt sein, wie sich die jungen Spieler bis zur nächsten Saison weiterentwickeln werden.
Mit dem 6:3 gegen Möhlin erzielte das 2. Liga Team den angestrebten Sieg. Ob dies für die Aufstiegsspiele reicht, hängt vom Resultat von Arlesheim ab, das bei Berichterstellung noch nicht bekannt war.
Gleich 6:0 gewann das 60+ 2L-Team gegen Novartis Basel. Das Wettkampfglück stand dieses Mal auf der Seite Laufens, denn man brachte die beiden Punkte der Doppelpartien mit engen Champions-Tiebreaks ins Trockene. Das 45+ 3L-Team unterlag Sissach, das mit vier R7-Spielern ein starkes Team am Start hatte, 5:2.
Vero Haber


die
Der Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental machte in der vergangenen Woche in der Deutschschweiz Schlagzeilen. Dies vor allem wegen Valentin Scherz, der innert zwei Wochen drei Kränze gewann und in Basel Sensations-Zweiter wurde.
Edgar Hänggi
Schwingen ist ein Traditionssport. Da schreckt man auch nicht davor zurück, einen «König» wegen unerlaubter Werbung zu massregeln. Wie es am Auffahrtstag am Baselstädtischen Schwingfest mit Kilian Wenger, der als Experte für Swiss 1 arbeitet, passierte. Es gibt die Spitzenschwinger, die über das ganze Jahr in den Schlagzeilen stehen, die an jedem grossen Schwingfest in den Spitzenpaarungen separat herausgehoben werden. Über andere wird weniger bis nichts geschrieben. Schwingen ist jedoch auch eine Sportart, die, so eigen vieles ist, immer populärer wird. Viele Firmen schichten ihr Werbebudget um. Grössere Schwingfeste werden mit Anfragen für
Sponsoring überrannt. Die Zuschauerzahlen wachsen. Und in diesem Umfeld macht der «kleine» Schwingklub mit Sitz (Schwingkeller) in Nunningen Schlagzeilen. Klar, diese hängen aktuell am erst 18-jährigen Valentin Scherz aus Kleinlützel. Aber im selben Mass, wie die vergangenen zwei Wochen den jungen Schwinger in die Schlagzeilen katapultierten, profitiert auch der Klub in einem Ausmass, wie es wohl keine PR-Aktion erreichen würde. Es ist auch das Ergebnis guter Arbeit im Klub. Am 3. Mai gewann Scherz am Solothurner Kantonalen seinen ersten Kantonal-Kranz. Am Auffahrtstag folgte nicht nur die Bestätigung, Scherz landete einen Exploit, der ihn in sämtliche Deutschschweizer Medien brachte: Er bodigte Eidgenosse Adrian Odermatt und kam hinter Sieger Nick Alpiger auf den zweiten Platz. Romeo Freund betreut Scherz und unterstützt ihn. Auch dank ihm hat der junge Schwinger im Winter derart grosse physische und mentale Fortschritte gemacht. Scherz ist in den nationalen Fokus der Schwinger wie der Medien geraten — und damit auch der Schwingklub DorneckThierstein-Laufental.
Am Sonntag beim Basellandschaftlichen Schwingfest in Oberdorf wurde Scherz bereits in die Spitzenpaarungen aufgenommen. Nach zwei Gestellten rutschte Scherz in der Rangliste zwar nach hinten, aber das verunsicherte ihn nicht. «Ich habe gelernt, mich nur noch
auf mich zu fokussieren und Gang für Gang zu nehmen.» Es folgten drei Siege mit der Maximalnote. Als «Dank» teilte man ihm für den Schlussgang Nick Alpiger zu. Alpiger stand in Stüsslingen im Schlussgang und gewann in Basel mit sechs Siegen. Mit einem Erfolg mit der Maximalnote hätte er einen weiteren Festsieg im Sack. Scherz wehrte sich prächtig, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern. Alpiger wurde schliesslich zusammen mit Sinisha Lüscher Festsieger. Scherz kam auf Rang 7d. Einen ganz starken Auftritt in Oberdorf hatte Dario Christ. Ihm teilte man im fünften Gang Eidgenosse Lars Voggensperger zu. Weil der Baselbieter nicht mit der Note 10 gewinnen konnte, kam er für den Festsieg nicht mehr infrage. Christ holte auf Rang 6b den Kranz. Mit Marino Christ,und Niklaus Scherer hat der DTL weitere Schwinger, die um Kränze schwingen können. Dank der jüngsten Erfolge wird Schwingen in unserer Region attraktiver und im Vorfeld des Solothurner Kantonalen 2027 in Breitenbach dürften einige Kinder/Jugendliche Freude an diesem Sport bekommen. «Wer einmal sehen möchte, wie das so ist, darf zu uns nach Nunningen in den Schwingkeller kommen», sagt Guido Halbeisen vom DTL. Und wer weiss, dann sind vielleicht auch Valentin Scherz oder Dario und Marino Christ im Sägemehl und zeigen, wie Schwingen geht.
Spannende Ausgangslage nach der Vorrunde der Korbball-Regionalmeisterschaft
In der Korbball-Regionalmeisterschaft der Region 2 ist die Vorrunde abgeschlossen. Nach jeweils zwei Spieltagen in den Kategorien Herren, Damen sowie Jugend U14 und U17 zeichnet sich bereits ab, welche Teams im weiteren Saisonverlauf um Spitzenplätze, Medaillen und die Qualifikation für die Schweizermeisterschaften mitreden dürften. Gleichzeitig bleibt in mehreren Kategorien noch vieles offen.
In der 1. Liga der Herren hat sich STV Nunningen 3 mit einer makellosen Vorrunde an die Tabellenspitze gesetzt. Mit acht Siegen aus acht Spielen und dem Punktemaximum von 16 Zählern unterstreicht das Team seine Ambitionen eindrücklich. Dahinter folgt der STV Nunningen 2 mit 14 Punkten ebenfalls in aussichtsreicher Position. Eng dahinter
lauern STV Grindel 2, STV Bözberg und STV Erschwil, die in der Rückrunde den Kampf um die Podestplätze spannend machen dürften. Auch bei den Damen ist das Rennen um die Spitze völlig offen. Büsserach führt die Rangliste mit 16 Punkten knapp vor Nunningen mit 14 Zählern an. Bereits dieses Duell verspricht für die Rückrunde zusätzliche Spannung. Dahinter hält Meltingen-Zullwil mit zehn Punkten Anschluss an die Spitzengruppe, während Nennigkofen-Lüsslingen auf einen erfolgreichen zweiten Saisonabschnitt hofft. Im Nachwuchsbereich zeigt sich die erfreuliche Breite des regionalen Korbballsports. Bei den U17-Mädchen führt Büsserach-Meltingen 1 mit 14 Punkten die Tabelle an, dicht gefolgt von Nunningen und Erschwil. Die Ausgangslage ver-
spricht einen offenen Kampf um die Spitzenplätze. Noch enger präsentiert sich die U17-Knaben-Kategorie: Erschwil und Grindel liegen punktgleich an der Spitze, wobei Erschwil dank der Direktbegegnung aktuell die Nase vorne hat. In der U14-Kategorie führt bei den Knaben Nennigkofen-Lüsslingen das Feld nach einer starken Vorrunde an. Dahinter folgen Meltingen-Zullwil 1 und Nunningen in Schlagdistanz. Bei den Mädchen liegt Grindel nach den ersten Spielen an der Spitze vor Büsserach und Nennigkofen-Lüsslingen. Die Vorrunde hat damit bereits zahlreiche spannende Geschichten geschrieben. Klar ist: In der Rückrunde ist in fast allen Kategorien noch alles möglich. KBK-Region 2 Michèle Emmenegger
Öffentlich eF üh ru ng On ko logie

Mit tw och,3.Juni2026
17 .30 –1 8.30Uhr
Tr effpunkt: Fo ye rH aus We gman, KlinikAr le sheim
OhneAnmeldung
•Misteltherapie
•Hyperthermie
•Chemot he ra pie
•Biographiearbeit
•Künstlerisc he Th erapien
•undmehr…



Donnerstag


in Zusammenarbeit mit:

WirkaufenIhreUhren
PatekPhilippe, Cartier, Heuer, Rolex,Omega,usw. Armbanduhren,Taschenuhren, Chronographen, usw. Egal ob defekt oder funktionstüchtig Aktion im Mai Wirzahlen20% über Marktpreis Wirfreuenuns aufIhren Anruf
AC Uhrenkauf–Ihr Uhrengeschäft 079510 9191,info@ac-uhrenkauf.ch www.ac-uhrenkauf.ch

«DasGewitterin meinemKopfzieht raschweiter.»
NadjaBrönnimann
GratulierenSie im Wochenblatt. DieRubrikfür alle Familienanlässe!
Tarife
1Feld (52× 33 mm)
CHF52.–exkl. MwSt. 2Felder (52×69mm)
CHF104.– exkl.MwSt.
3Felder (52×106 mm) CHF219.– exkl.MwSt.
Auskunft 061789 93 33 jessica.glanzmann@chmedia.ch
MeinepileptischerAnfall istkurz–helfenisteinfach. Mehrerfahrenaufepi.ch

Restaurant ROSENGARTEN


55JahreRosengarten–Sommerfest
amSamstag,6.Juni2026,16:00bis21:00Uhr
MitBigBand,kulinarischenKöstlichkeitensowieSpielenfür GrossundKlein.
ErzählenSieesweiter,undkommenSievorbei! WirfreuenunsaufSie.
SeniorenzentrumRosengarten Schützenweg11,4242Laufen www.sz-rosengarten.ch

JetztKinderschützen!

InvielenSchweizerSchulklassenkönnenmehralsdieHälfte derKinderkeineunsererLandessprachen.
DieFolgen:
DasBildungsniveausinkt.
AlleKinderhabenschlechtere Zukunftschancen.
nachhaltigkeitsinitiative.ch
Am 14 Juni ein Zeichen setzen und Kinder schützen



GratulierenSie im Wochenblatt. DieRubrikfür alle Familienanlässe!
Tarife
1Feld (52×33mm)
CHF52.–exkl. MwSt.
2Felder (52×69mm)
CHF104.– exkl.MwSt.
3Felder (52×106 mm)
CHF219.– exkl.MwSt.
Auskunft 061789 93 33 jessica.glanzmann@chmedia.ch
FUSSBALL
In der Region gab es am Sonntag einiges zu feiern. Um 15 Uhr stand der Aufstieg des FC Zwingen in die 2. Liga fest und eine Stunde später lagen sich in Rheinfelden die Fussballerinnen des FC Breitenbach in den Armen. Auch sie steigen in die 2. Liga auf.
Edgar Hänggi
Die beiden Aufstiege sind nicht vergleichbar, aber gewisse Parallelen sind da. Beide eilten von Sieg zu Sieg. Zwingen blieb 20 Runden ohne Punktverlust, die Breitenbacherinnen haben aktuell ebenfalls in 20 Begegnungen keinen Punkt abgegeben. Die Entwicklung des Frauenteams in Breitenbach beleuchten wir in der Ausgabe vom 4. Juni, nachdem das letzte Heimspiel gegen Telegraph am 29. Mai zur Aufstiegsparty bestimmt wurde.
1978 stieg der FC Zwingen erstmals in die 2. Liga auf und wurde zu einer führenden Equipe. Der Gang ins Eichhölzli war bei den Gegnern gefürchtet. Die Laufentaler spielten erfolgreich, hatten in der Saison 1980/81 die sportlich erfolgreichste Zeit. Im Basler Cup gewann Zwingen den Final 1:0 gegen Breite Basel und kam in der Meisterschaft hinter den Old Boys auf Platz zwei. Danach pendelten die Laufentaler zwischen der dritten und vierten Liga, mit fünf Promotionen in die 3. Liga. Am Sonntag durften Spieler, Staff und Funktionäre nach dem 5:0-Sieg in Basel gegen Concordia und der gleichzeitigen Heimniederlage von Nordstern gegen Rossoneri den Aufstieg feiern — aus Sicht aller Beteiligten absolut verdient. «Das Spiel war bereits um 15 Uhr vorbei, und weil Sonntag war, hielten wir uns etwas zurück. Zeit zum Feiern hatten wir trotzdem genug», sagte Trainer Tobias Fumagalli. Nach den beiden Niederlagen zu-

Meisterlich: DerFCZwingensteigtzumzweitenMalinderVereinsgeschichteindie2.Ligaauf.
letzt sei niemand nervös geworden. «Wir wussten, dass wir es schaffen, und mussten uns nur auf unser Leistungsvermögen fokussieren.» Der ehemalige Topstürmer will keine Spieler hervorheben, auch sich selbst nicht. «Wir waren als Team stark, die Mischung stimmt ganz einfach.» Er sagt, dass er anfänglich Bedenken hatte, jenseits des Eggfluetunnels mit den als speziell bezeichneten Leuten aus dem Laufental und Schwarzbubenland klarzukommen. Heute sagt er, dass es eine ganz tolle Zeit gewesen sei. «Der Zusam-
menhalt in diesem Klub ist beeindruckend, alle sind füreinander da. Es gab immer wieder gute Gespräche und trotz der Zeit als klarer Leader hob niemand ab.» Fumagalli meint auch, dass sein Anspruch an sich, was Leistung betrifft, immer höher war als an die Spieler. «Das Feedback kommt von aussen, und wenn man Erfolg hat, ist man immer ein guter Trainer», lacht er. Dann wechselt Fumagalli plötzlich in die Vergangenheit. «Es war eine unglaubliche Zeit in Zwingen und ich werde den Klub immer in mei-
LEICHTATHLETIK
Starker Teamgeist
nem Herzen haben.» Am Freitag traf er sich zu einem ungezwungenen KaffeeGespräch, dann bereitete er das Spiel gegen Concordia vor. Nach der Aufstiegsparty ging alles sehr schnell. «Am Montagmorgen sagte ich dem Sportverantwortlichen von Amicitia Riehen mündlich zu. Ein Vertrag ist keiner unterschrieben. Es ist ein Bauchgefühl, ich spüre jedoch, dass es richtig ist, eine Station weiterzuziehen.» Danach wurden die Vereinsführung und das Team informiert. «Ich bin für klare Verhältnisse und kann so etwas
nicht lange mit mir herumtragen.» Zwingen brauche die eine oder andere Verstärkung, aber eine solche, die zum Verein passe. Der Klassenerhalt sei machbar, zumal auf dem Eichhölzli der Sieg nicht einfach zu holen sei. Er wird mit seinem neuen Team ebenfalls ins Eichhölzli fahren müssen.
In der 2. Liga besiegte Breitenbach Amicitia Riehen 6:3 und hat Platz drei auf sicher. In der 3. Liga verlor Laufen gegen Leader Timau 1:4 und Röschenz holte gegen Möhlin-Riburg ein 2:2.
Der Zwingenlauf 2026 fand bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen statt und sorgte von Beginn an für eine tolle Stimmung. Bereits am Start war die Vorfreude gross — es wurde viel gelacht, miteinander gesprochen und die letzten Vorbereitungen getroffen. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nahmen motiviert am Lauf teil und zeigten auf der Strecke grossen Einsatz sowie beeindruckende Leistungen. Die abwechslungsreiche Strecke verlangte den Teilnehmenden einiges ab, doch trotz der Anstrengung gaben die meisten bis zum Schluss ihr Bestes. Besonders in den anspruchsvolleren Abschnitten war der Kampfgeist deutlich spürbar. Für zusätzliche Motivation sorgten die Lehrpersonen und Streckenposten, welche die Läuferinnen und Läufer entlang der Strecke lautstark anfeuerten und immer wieder für neuen Schwung sorgten. Diese Unterstützung half vielen, durchzuhalten und mit einem Lächeln ins Ziel zu laufen. Nach dem Zieleinlauf wartete auf alle Teilnehmenden ein wohlverdientes Glace, das bei den angenehmen Temperaturen natürlich besonders gut ankam. Insgesamt war der Zwingenlauf 2026 ein rundum gelungener Anlass mit hervorragender Stimmung, sportlichem Einsatz und vielen starken Leistungen.
Beatriz & Alina 3EeL, Sek Laufen


Bei kühlen, aber lange Zeit freundlichen Bedingungen trafen sich am vergangenen Mittwoch 16 Teams aus neun regionalen Vereinen auf der Leichtathletikanlage Grien in Breitenbach zum regionalen Leichtathletik- Mannschaftsmehrkampf (LMM). Erst ganz zum Schluss, bei den letzten Läuferinnen und Läufern über 1000 Meter sowie während der Rangverkündigung, setzte Regen ein — und da auch gleich mit kräftigem Seitenwind. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Die Athletinnen und Athleten zeigten während des ganzen Abends
grossen Einsatz, Teamgeist und starke Leistungen. In den verschiedenen Kategorien wurde in den klassischen LMM-Disziplinen um Punkte, Medaillen und Platzierungen gekämpft. Besonders in den Sprints über 80 und 100 Meter sorgte der Rückenwind für schnelle, teils rekordverdächtige Zeiten. Auch in den Sprung- und Stossdisziplinen zählte jeder Zentimeter, ehe der abschliessende 1000-Meter-Lauf nochmals Spannung brachte. Bei der Rangverkündigung durften sich alle Teams über Auszeichnungen und Medaillen freuen. Besonders erfolg-
Beim 100 m-Sprint: Diespäteren Tagessiegerder AktivenHerrendesTV Kleinlützel FOTO: ZVG
reich war erneut der TV Kleinlützel: Der Titelverteidiger sicherte sich vier Siege in vier Kategorien. Ebenfalls Grund zum Feiern hatten der TV Laufen bei den Frauen sowie der TV Blauen im MixedWettkampf, die jeweils Gold holten. Der Anlass zeigte einmal mehr, wie lebendig die Leichtathletik in der Region ist.
Mischa Meier RTVDT
Fotos und Rangliste: sotv.ch/rtvdt

IhrAuftrag ermöglicht Menschen mitBehinderung einequalifizierteArbeit und sichert130 agogisch begleitete Arbeitsplätze.
UnsereDienstleistungenund Produktesindvielfältig,orientierensichamMarktundschaffen einensozialenMehrwert:
Grafisches Service-Zentrum, ElektronischeDatenverarbeitung,Treuhand,kreativAtelier, Gastronomie,Flohmarkt WirfreuenunsaufIhrenAuftrag!
Ihre Spende in gutenHänden Spendenkonto 40-1222-0
Oldtimer/Youngtimer gesucht
Bevorzugte Marken: Mercedes-Benz, BMW, Porsche, Volkswagen, Audi, etc.
Besonders interessant: Mercedes-Benz SL/ SLC Modelle (R129/R107) (AMG-Modelle)
SEC/SEL (Coupé & Limousine, W126/W140) z. B. S500 W123 (z. B. 230E – 280E) W124 (z. B. 320E/500E)
Gerne auch andere Fahrzeuge anbieten!
Tel./WhatsApp: +41 77 944 73 76, J. Laubinger




Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe erfüllt Herzenswünsche von Kindern mit einer Krankheit oder Behinderung.








BREITENBACH
Neue Lesegruppe in Breitenbach
Lesen ist an sich schon spannend. Gemeinsam das gleiche Buch zu lesen noch interessanter, weil man sich darüber austauschen kann. Nichtverstandenes kann geklärt, weitere Aspekte diskutiert werden. Carmen Stark und der Unterzeichnende haben darum geplant, die Lesegruppe «Nimm und lies» ins Leben zu rufen. Die Einladung dazu geht an alle, die Freude am Lesen und am Diskutieren haben. Die Gruppe ist interkulturell und interkonfessionell. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wir werden uns am Freitag, 29. Mai, um 19.30 Uhr im katholischen Pfarreiheim treffen. In einem vierteljährlichen Turnus wird die Lesegruppe zusammenkommen. Beim ersten Treffen werden einige Bücher zu verschiedenen Themen zur Auswahl vorgestellt; die Gruppe entscheidet dann, welches wir zuerst lesen. Ausser den Kosten für das Buch ist das Ganze unentgeltlich. Es gibt aber ein Kässeli für einen Beitrag an die Getränke. Eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail ist erforderlich bei Thomas Brunnschweiler, t.brunnschweiler@bluewin.ch oder 079 773 68 91, oder bei Carmen Stark, carmen. stark@pr-thierstein oder 061 781 11 54. Wir freuen uns über die Teilnahme von möglichst vielen Interessierten.
Thomas Brunnschweiler
VERANSTALTUNG
Musik von den Alpen bis nach Amerika
Konzert mit dem Vokalensemble Apella am 29. Mai um 19.30 Uhr in der Kirche in Brislach.
Wir trotzen mit diesem Konzert den aktuellen Spannungen und verbinden romantische Chormusik des Schweizer Komponisten Joachim Raff mit (un)bekannten Schweizer Volksliedern und amerikanischen Barbershop-Arrangements. Ein Konzert abseits der Politik und mit der Botschaft, dass Musik Brücken bauen kann.
Mit: Gabriela Glaus, Sopran, Olivia Mariscotti, Alt, Timothy Löw, Tenor, und Simon Haldemann, Bariton. Eintritt frei, Kollekte Timothy Löw
BÄRSCHWIL
Einweihung Blockhütte
Trotz der hartnäckigen «kalten Sophie», die ihren Wintermantel noch nicht ablegen wollte, konnte auf der Burgholle in Bärschwil die neue Blockhütte feierlich eingeweiht werden. Zahlreiche Ehrengäste aus Gemeinde und Region, Mitwirkende sowie viele Besucherinnen und Besucher nahmen an der stimmungsvollen Feier teil und nutzten die Gelegenheit, den nun noch schöner gestalteten Ort zu besichtigen. Gemeindepräsidentin Karin Guntern würdigte in ihren Dankesworten das grosse Engagement aller Beteiligten. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von Schwyzerörgeli-Klängen, Alphorn und Jodel — ein Rahmen, welcher der Feier eine besonders herzliche Note verlieh. Die Einweihung der Blockhütte Burgholle war ein rundum gelungener Anlass — ein Fest, das hoffentlich zu vielen weiteren Begegnungen auf unserem Hausberg inspiriert.
Alban Henz Bärschwil
Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Vor dem Schloss Thierstein: Nico Piazzalonga präsentiert sein Buch. FOTO: ZVG
VERANSTALTUNG
Nach mehr als zwei Jahren intensiver Recherche und Arbeit präsentiert SchlossSchryber Nico Piazzalonga sein neues Buch «der vesten Tirstein — Die Geschichte des Schlosses Neu-Thierstein». Das 439-seitige Werk beleuchtet die rund 1000-jährige Geschichte des Schlosses Thierstein und enthält zahlreiche Abbildungen, ein Faltblatt (Karte/Stammbaum) sowie ein digital abrufbares 3DModell.
Die Buchvernissage findet am Sonntag, 31. Mai, von 11.30 bis 17 Uhr auf Schloss Thierstein in Büsserach statt. Besucherinnen und Besucher erwartet neben der Buchpräsentation auch die Möglichkeit, archäologische Fundstücke zu besichtigen und das Schloss zu erkunden. Für das leibliche Wohl sorgt die Schlosskommission Büsserach. Interessierte können das Buch zudem direkt an der Vernissage erwerben.
Der Schloss-Schryber Nico Piazzalonga, die Gemeindebehörde Büsserach und die Schlosskommission freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen unvergesslichen Tag auf dem Schloss.
Cathrin Schmid Büsserach
Pfingstmarkt in Breitenbach lädt
Am Pfingstmontag, 25. Mai, verwandelt sich das Zentrum von Breitenbach wieder in einen lebendigen Marktplatz: Der traditionelle Pfingstmarkt lädt von 9 bis 18 Uhr Gross und Klein zum Bummeln, Geniessen und Verweilen ein.
Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein vielfältiges Angebot freuen: Kulinarische Köstlichkeiten, handwerklich gefertigte Produkte und zahlreiche Marktstände bieten Gelegenheit zum Entdecken und Staunen. Auch für Unterhaltung ist gesorgt: Die Gruppe «Vocabella» sorgt mit zwei Konzerten um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr im
«Kaffistübli» (Pfarreisaal) für musikalische Höhepunkte. Für die jüngsten Gäste gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Karussell, «Putschauteli» und Trampolin. Ein besonderes Erlebnis ist zudem das Ponyreiten, das von 10 bis 12 Uhr angeboten wird. Die Marktkommission Breitenbach freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher und einen stimmungsvollen Markttag im Herzen des Dorfes.
Anja Studer
Marktkommission Breitenbach
Pfingsten steht für Verständigung, Hoffnung und Frieden. Es erinnert daran, dass Verständigung trotz Grenzen, Generationen und Unterschieden möglich ist.
Daran knüpft die Friedensvigil an. In einer Zeit wachsender Spannungen lädt sie zum Innehalten ein und fragt, wie Verständigung heute gelingen kann.
Kunst spielt dabei eine besondere Rolle: Sie baut Brücken, wo Worte nicht ausreichen, und macht Erinnerung, Mahnung und Hoffnung erfahrbar.
Die Autorin Tanja Arx liest aus ihrem unveröffentlichten Debütroman «Zwischen Haut und Himmel». Aus verschiedenen Perspektiven zeigt sie, wie Kriegserfahrungen nachwirken und bis in die Gegenwart reichen. Auch Iris Balbach
VERANSTALTUNG
greift in «Das Erbe unserer Ahnen» das Weiterwirken von Krieg und Schweigen über Generationen hinweg auf. Ihre Bilder machen verdrängte Geschichte sichtbar.
Musikalisch begleitet wird der Abend vom Ensemble VoceViva und der Sopranistin Clara Rueff. So entsteht ein Raum, in dem Kunst, Spiritualität und Reflexion zusammenkommen.
Die Friedensvigil findet am Samstag, 23. Mai 2026, um 18.00 Uhr in der Schlosskapelle in Burg im Leimental statt. Der Eintritt ist gratis. Ein Abend, der zeigt, worum es an Pfingsten im Kern geht: dass Verständigung möglich ist.
Iris Balbach
Kultureller Vorsommer-Ausklang
WoS. Zum Abschluss der Vorsommer-Saison lädt «Events im Egge» in Büren zu zwei besonderen Kulturabenden ein.

Auffahrtslager der Evang. Reformierten Kirchgemeinde Laufental: Die Gruppe verbrachte das lange Wochenende im Emmental.
Ein wunderbares Auffahrtslager «Villa Kunterbunt» liegt hinter uns. Trotz regnerischem Wetter durften wir viele spannende, entspannte, lustige und glückliche Momente erleben. Im Ferienhaus Melli in Wyssachen verbrachten Gross und Klein unvergessliche Tage voller Gemeinschaft, Kreativität und Abenteuer. Zu den Höhepunkten gehörten unter anderem eine Schnitzeljagd und der Besuch der Emmentaler Schaukäserei, wo wir spannende Eindrücke rund um die Geschichte des traditionellen Emmentaler Käses erhielten. Am Samstag stand auf der Maagfarm eine Bauernhof-Olympiade auf dem Programm. Mit viel Einsatz kämpften die Teilnehmenden um möglichst viele Punkte. Bei der anschliessenden Hofführung erfuhren wir Inter-
BREITENBACH
essantes über den Biobetrieb und die riesigen Holunderfelder für die RicolaProduktion.
Auch das kreative Gestalten kam nicht zu kurz: Beim Batiken entstanden farbenfrohe T-Shirts und bunte Kunstwerke passend zur Villa Kunterbunt. Dazu wurde gebastelt, gespielt und gemeinsam gelacht. Besonders die Geschichte von Jona im Fischbauch begleitete uns durch die Tage. Eine unvergessliche Zeit mit wunderbaren Menschen bleibt uns in bester Erinnerung, jede und jeder Einzelne, so wie er oder sie ist, gemeinsam als grosses Ganzes. Evang. Reformierte Kirchgemeinde Laufental Corinne Züllig, Sozialdiakonin i.A.
Am Morgen des 8. Mai versammelten sich 14 AHV-Wanderer beim Postplatz Breitenbach. Das Wetter zeigte sich noch neblig kühl, die Stimmung aber war trotzdem fröhlich. Per Auto ging’s auf die Windentalhöhe nahe Liestal und von dort mit dem Postauto nach Hersberg Dorf. Die anschliessende Wanderung, unter einem stahlblauen Himmel, führte uns durch eine wunderschöne Landschaft. Unterwegs verwöhnten uns die drei Wanderleiter mit einem kühlen, feinen Weisswein und Knabbereien. Bald darauf erreichten wir unser Ziel in Magden, den Landgasthof «Dornhof». Zwei Kameraden, für welche die Wanderung zu anstrengend war, fuhren mit dem Auto di-
rekt zum Gasthof, um mit uns zu essen und gemeinsame Zeit zu verbringen. Nach dem Mittagessen machten wir uns gestärkt auf den zweiten Teil der Wanderung. Diese führte uns durch prächtige Blumenwiesen, wo wir mittels einer App unsere Botanik-Kenntnisse prüften und erweiterten. Von Olsberg wanderten wir nach Giebenach, wo wir nach einer kleinen Rast mit dem Postauto nach Liestal bzw. mit den Autos nach Breitenbach fuhren. Den Abschluss bildete das obligate Bier in einem Restaurant in Breitenbach, wo wir zwar müde, aber voller schöner Eindrücke den Tag ausklingen liessen. Alfred Dreier

Marlise Müller schreibt seit rund 25 Jahren literarische Texte und veröffentlichte mehrere Bücher mit Erzählungen. Priska M. Thomas Braun, ehemalige Journalistin aus Basel, lebte und arbeitete unter anderem in Australien, Israel, Kenia und Italien und veröffentlichte nach ihrer Pensionierung drei Romane. Beginn des Abends ist ebenfalls kurz nach 19 Uhr. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch sowie zum Kauf der Bücher.
«Events im Egge», Liestalerstrasse 6, 4413 Büren, Türöffnung jeweils um 18.30 Uhr - Eintritt frei, Kollekte für die Künstler, Open End.
Den Auftakt macht am Freitag, 29. Mai, die «Lounge Stage» mit dem Indie-FolkDuo The Friend-Ship. Die beiden jungen Musiker verbinden akustische Gitarre, Cajón und Ukulele zu einem warmen und persönlichen Sound zwischen Freude, Nostalgie und leisen Zwischentönen. Ihre Musik schafft eine intime Atmosphäre und lädt zum Zuhören und Verweilen ein. Konzertbeginn ist kurz nach 19 Uhr. Am Freitag, 12. Juni, folgt mit «Autorinnen auf dem Sofa» ein literarischer Abend mit Marlise Müller und Priska M. Thomas. Die beiden Autorinnen geben Einblicke in ihr literarisches Schaffen, ihre Lebenswege und ihre Erfahrungen als Schriftstellerinnen.
Dank der Leserschaft des Wochenblatts hat der Permakulturgarten Grüner Zweig beim BLKB-Wettbewerb den 2. Platz erreicht. Wir sind berührt vom grossen Rückhalt durch die Bevölkerung und freuen uns, mit dem Zustupf neue Projekte im Garten anzupacken. Kommt an
einem Samstag vorbei und schaut, was dank eurer Unterstützung alles entsteht und gedeiht! Unter www.gruenerzweignw.ch findet ihr einen Lageplan.
Peter Seeberger Vereinspräsident
Wohnungen
2 – 2½-Zimmer
Zu vermieten in Therwil
2-Zimmer-Dachwohnung mit Cheminée
Nähe BLT-Haltestelle
«Känelmatt»
Wohnung (Fläche ca. 75 m2) verfügt über einen hellen Wohnbereich mit Parkett und Wintergarten.
Miete CHF 1500.–exkl. NK ca. CHF 200.–Mietvertrag nach Vereinbarung.
Vermietung einer Garage CHF 120.– pro Mt. möglich.
Auskunft und Besichtigung:
Futuro-Immobilien Arlesheim
Telefon 061 705 50 34 oder per E-Mail ssoder@futuro-immobilien.ch
4 – 4½-Zimmer und grösser
Zu vermieten in Therwil
4-Zimmer-Dachwohnung mit Wintergarten
Nähe BLT-Haltestelle «Känelmatt»
Wohnung (Fläche ca. 94 m2) verfügt über einen Wohnbereich mit Parkett; zusätzliches WC.
Miete CHF 1960.–exkl. NK ca. CHF 200.–Mietvertrag nach Vereinbarung.
Vermietung einer Garage CHF 120.– pro Mt. möglich.
Auskunft und Besichtigung: Futuro-Immobilien Arlesheim Telefon 061 705 50 34 oder per E-Mail ssoder@futuro-immobilien.ch


Laufen
zu vermieten im Stedtchen, an ruhiger, zentraler Lage 4½-Zimmer-Wohnung
Gr. Lift, Balkon, gehbehindert geeignet. Per 1. September 2026. Fr. 1450.– plus Fr. 250.– NK. Parkplatz kann dazu gemietet werden. Tel. 079 531 60 10
Zu vermieten ab 1. September 2026 oder nach Vereinbarung in Laufen im Stedtli, Hintere Gasse 18, ruhige Lage
5-Zi.-Maisonette-Wohnung
120 m², antiker Ausbau, Loggia, Estrich, Veloabstellplatz, Parkplatz nach Wahl
Miete Fr. 1700.– + NK Fr. 240.–Parkplatz Fr. 100.–
Tel.: 061 783 88 88 / 079 620 60 32
Diverses
Zu vermieteninLaufen:
Büro-, Hobby- oder Lagerräume von30m2 bis60m2
BeiInteresse:079 6598688
Birsmill AG
Zu vermieten:
Hobbyräume | Lager Ab 40 m2 (Ilbachstrasse 39, Erschwil)
ZWILA IMMOBILIEN AG BOHA IMMOBILIEN AG
Matthias Hänggi
Tel. WhatsApp 076 434 04 08 info@zwila.ch www.alti-papiri.ch

Wohnungen

Dieletzten 3.5-und4.5 Zimmer-Wohnungen wartenaufSie. «lejardin» Ettingen
Attraktive Eigentumswohnung in




AcamaImmobilienAG info@acama.swiss www.acama.swiss jardin-ettingen.ch
Mehrfamilienhaus-Neubau mit 6 Eigentumswohnungen an zentraler Lage in Biel-Benken zu verkaufen 4½ Zimmer-Wohnung im Obergeschoss mit 116 m2 WFL inkl. Wintergarten. VP: CHF 1'140'000.-Bezugsbereit per sofort Biel-Benken Autoeinstellplatz CHF 45'000.--




Dieletzten 3.5-und4.5 Zimmer-Wohnungen wartenaufSie. «lejardin» Ettingen
AcamaImmobilienAG info@acama.swiss www.acama.swiss jardin-ettingen.ch

HAUSBESICHTIGUNG
Samstag, 23.Mai 2026 10.00–14.00Uhr Spitzlerweg1,4466Ormalingen
Besuchen SieunsereHausbesichtigungund werfen Sieeinen Blickinein fertiggestelltes PM-Haus. Dieses Einfamilienhaussteht nichtzum Verkauf. Gernezeigen wir es Interessierten,die ebenfallsbauen möchten. Wirfreuenuns aufSie. www.pm-holzbau.ch
Wi rs uche ninB asel un dU mg eb ung



Wirsindein Sozialunternehmen mit26Plätzen in stationärerSozialtherapie mitTagesstätten.
Wirsuchen: Mutterschaftsvertretung auf f WG (80%)
Arbeitszeit unregelmmässig (24/7) per1.8.26(ca.6 Mnt)
Mitarbeiter*in Kochen 50-60 %
Arbeitszeit Montag bis Freitag per1.12.26
Aushilfe als Springer*in auf WG
Arbeitszeit unregelmmässig / Std. Lohn /per sofort
DieInseratesindaufderHomepage ersichtlich www apolloniastiftung ch

Fürdie Senevita Birsgarten (Pflege undbetreutes Wohnen) suchen wirfür unserneues Team ab sofort oder nach Absprache:
Pflegepersonal(40 –100%)
•Dipl. Pflegefachfrau/PflegefachmannHF/FH
•Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ(FaGe)
•Assistent/inGesundheitund Soziales EBA
Jetzt bewerben!





•Pflegehelfende SRK
Senevita Birsgarten
Im Bruggrain6| 4153 Reinach birsgarten@senevita.ch |www.birsgarten.senevita.ch
Zu den offenen Stellen:

AUS DEM KANTONSRAT
Beratungshotline 142
Der Kantonsrat hat sich in der Mai-Session mit der Umsetzung der Istanbul-Konvention befasst. Die Istanbul-Konvention ist ein Übereinkommen des Europarats, das Frauen und Mädchen vor verschiedenen Formen von Gewalt schützen. Am 1. April 2018 ist die Konvention in der Schweiz in Kraft getreten. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) ist die nationale Koordinationsstelle für die Umsetzung der Istanbul-Konvention. Mit dem Nationalen Aktionsplan der Schweiz zur Umsetzung der Istanbul-Konvention wurden 2022 von Bund, Kantonen und Gemeinden konkrete Massnahmen festgelegt. In einer Interpellation wurde gefragt, wo der Kanton Solothurn bei der Umsetzung steht. Im Namen der SP/ junge SP-Fraktion des Kantonsrates, nahm ich Stellung zur Interpellation. Ganz grundsätzlich soll bei allen Arten der Gewalt eine NullToleranz-Haltung gelten. Der Kanton Solothurn hat sich mit dem Schwerpunktprogramm den Gewaltthemen bereits umfassend angenommen. Es wurde eine kantonale Koordinationsstelle installiert. Sie kümmert sich um die verschiedenen Themen der Gewalt. Auf der kantonalen Webseite «Häusliche Gewalt — Kanton Solothurn» finden sich viele nützliche Grundlagen. Die Koordinationsstelle arbeitet innerkantonal und ausserkantonal, nutzt alle Möglichkeiten, die vom Bund für das Thema Gewalt bereitgestellt wird, holt sich Fachinformationen und pflegt die Zusammenarbeit. Besonders wirkungsvoll ist dies beim kantonalen Fachzirkel Gewalt, der breit aufgestellt ist. Zum Kreis zählen Vertretungen des Bedrohungsmanagement, die Koordinationsstelle Kinder und Jugend, die Bewährungshilfe, die Opferhilfe, das Frauenhaus, das Migrationsamt, die Richterämter, die Sozialregionen, die Schulsozialarbeit, der Verband Lehrerinnen/Lehrer, die Pro Senectute und noch einige mehr. Das Thema der Notfallunterkünfte wird im Fokus behalten. Besonders wichtig ist die neue Beratung bei Gewalt: die kostenlose und anonyme Beratungshotline 142, die allen zugänglich und rund um die Uhr erreichbar ist. Ida Boos Kantonsrätin SP, Breitenbach
LESERBRIEF
Energiepolitik nur mit der Bevölkerung
Wenn dieses Gesetzt angenommen wird, werden weiterhin Öl- und Gasheizungen durch Öl- und Gasheizungen ersetzt. Für die Vermietenden ist es die günstigste Variante, eine Heizung zu ersetzen, sie brauchen sich nicht um die Kosten von Öl und Gas zu kümmern, denn diese werden von den Mietenden bezahlt. Der Heizölpreis ist innerhalb eines Jahres um ca. 40 Prozent gestiegen — Sie werden es dann an der Nebenkostenabrechnung sehen. Sie werden bezahlen müssen, ohne dass Sie auf den Einkaufspreis einen Einfluss haben. Das kümmert unsere Vermietenden überhaupt nicht. Deshalb ein klares Nein zur Initiative «Energiepolitik nur mit der Bevölkerung».
Rolf Stöcklin Landrat SP Laufen

DieInitiativeklingteinfach, istabergefährlich.SiegefährdetdenbilateralenWeg unddamitdirektArbeitsplätze undunserenWohlstand. DeshalbsageichNein.
AUS DEM KANTONSRAT
Solothurner MaiSession
Wichtige Gesetzesrevisionen standen im Zentrum der Parlamentsdebatten. Das 65-jährige Gesetz über die Motorfahrzeugund Schiffssteuer bedurfte einer Totalrevision. Neu werden die Steuern nicht mehr nach Hubraum, sondern unabhängig ihrer Antriebsart nach Gewicht und Leistung der Fahrzeuge erhoben. Die Steuerbefreiung von emissionsarmen Elektrofahrzeugen fällt deshalb ab 2027 weg. Bis ans Lebensende selbstbestimmt handeln zu können ist ein bedeutungsvolles Anliegen von Menschen. Mit der Änderung des Gesundheitsgesetzes dürfen künftig öffentlich-rechtliche Altersund Pflegeheime den externen Sterbehilfeorganisationen den Zugang zu ihren Räumlichkeiten nicht mehr verweigern.
Diese Duldungspflicht für die Heime bedeutet jedoch nicht, dass das Personal Beihilfe zum Suizid leisten muss. Gleichzeitig werden mit weiteren Anpassungen im Spital- sowie im Sozialgesetz die ganzheitliche und würdevolle Palliativpflege unheilbar kranker Menschen ausgebaut und die Ausbildung im Pflegebereich gefördert. Das Solothurner Gesundheitswesen ist stark auf Personal aus dem europäischen Raum angewiesen. Eine allfällige starre Deckelung der Bevölkerungszahl in der Schweiz würde einen noch gravierenderen Fachkräftemangel bei Gesundheitseinrichtungen, Heimen und ambulanten Versorgern verursachen.
Schliesslich war sich der Rat einig, dass eine Personalaufstockung unserer bescheiden dotierten Kantonspolizei zur Stärkung der Sicherheit in Solothurn unabdingbar sei. Karin Kälin Kantonsrätin SP, Rodersdorf
LESERBRIEF
Umwelt wird Schaden nehmen
Die Schweiz steht vor grossen Herausforderungen: Steigende Bevölkerungszahlen, zunehmender Druck auf Wohnraum, Bildungswesen, Gesundheitswesen, soziale Sicherheit, Polizeiwesen, Natur, Verkehr und Kultur. Wenn wir jetzt nicht handeln, riskieren wir, dass unsere Lebensqualität und unsere Umwelt unwiederbringlich Schaden nehmen. Die Nachhaltigkeitsinitiative setzt hier an. Sie will das Bevölkerungswachstum auf ein nachhaltiges Mass begrenzen und damit sicherstellen, dass unsere Infrastruktur, unsere Ressourcen und unsere Natur nicht überlastet werden. Es geht nicht um Abschottung, sondern um verantwortungsvolle Planung – damit auch kommende Generationen in einer intakten Schweiz leben können. Benötigte Fachkräfte aus dem Ausland werden Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt behalten, auch wenn die Personenfreizügigkeit eingeschränkt und neu verhandelt werden müsste. Auch der Lohnschutz wird gewährleistet bleiben. Dafür hat der Bundesrat und das Parlament zu sorgen. Wer heute Ja sagt, sagt Ja zu einer Politik, die langfristig denkt, statt kurzfristig Probleme zu verschieben. Wir alle profitieren von einer Schweiz, in der Lebensqualität, Umwelt und soziale Stabilität Vorrang haben. Darum stimmen wir am 14. Juni klar Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative zur Abwendung einer baldigen 10 Millionen-Schweiz und für eine lebenswerte Zukunft.
Alexander Geigy Bättwil
AUS DEM KANTONSRAT
Aus der Mai-Session
Am längsten diskutierte der Kantonsrat die Totalrevision des Gesetzes über die Motorfahrzeug- und Schiffssteuer und die Änderung des dazugehörenden Gebührentarifs. Hauptsächlich ging es darum, dass elektrisch angetriebene Fahrzeuge neu Strassenverkehrssteuern bezahlen sollen. Alle Personenwagen mit Verbrennungsmotor werden zukünftig nach Gesamtgewicht und Leistung besteuert (alt nach Hubraum). Elektrofahrzeuge nach Gesamtgewicht. Die Motorfahrzeugkontrolle wird zum Strassenverkehrsamt.
Viel zu reden gab die Revision des Gesundheitsgesetzes. Nun müssen alle Pflegeheime die Sterbehilfe in ihrem Heim zulassen, aber ohne Verpflichtung zur aktiven Mithilfe durch ihr Personal. Damit soll verhindert werden, dass sterbewillige Menschen am Lebensende in ein Heim verlegt werden müssen, das die Sterbehilfe erlaubt. Des Weiteren hat der Kantonsrat drei Aufträge an die Regierung überwiesen. Einen zur Personalerhöhung der Kantonspolizei, einen zur Einführung von Ordnungsfristen bei Planungs- & Bewilligungsverfahren und einen, um die Grundlagendaten zur Energieplanung zu aktualisieren. Ein Fünftel der vorhandenen Daten sind über 20 Jahre alt.
Vier Aufträge hat der Rat abgelehnt. Die Einführung eines kantonalen Monitorings zu sexualisierter Gewalt. Einen für Monitoring zur Gewalt gegen das Gesundheitspersonal. Einen Auftrag zur Mitsprache des Rats bei Personal-Pensen sowie einen zu Standesinitiative für faire Netzgebühren für grosse Stromverbraucher.
Kuno Gasser, Kantonsrat, Die Mitte
LESERBRIEF
Was meint Mathias Liechti dazu?
Letzten Sonntag nahmen auf Telebasel drei Politiker zu den Abbauplänen bei der Notfallversorgung im Laufental Stellung — keiner davon stammt aus dem Laufental. SVP-Präsident Peter Riebli behauptete dabei, die Konsenspapier-Vereinbarung sei nicht gebrochen worden. Er erklärte sogar, es stehe «klipp und klar» im Konsenspapier, die Laufentaler hätten eine Notfallversorgung ohne 24-StundenBetrieb mit einer rein digitalen «Alternative» akzeptiert. Das Konsenspapier ist auf unserer Website www.bezirksrat-gesundheit.ch aufgeschaltet. Dort kann man jederzeit selbst nachprüfen: Das ist haltloses Dahergerede. Darum, Herr Riebli: «Klipp und klar», was Sie vor laufender Kamera behauptet haben, ist nicht wahr! Als langjähriger SVP-Wähler stelle ich mir deshalb die Frage, wie der SVPRegierungsratskandidat Mathias Liechti dazu steht? Würde er dieselben Abbaupläne auch im Oberbaselbiet vertreten und das Spital Liestal durch ein Gesundheitszentrum in einem Einkaufszentrum beim Bahnhof ersetzen, welches lediglich eine Notfallversorgung von 7 bis 22 Uhr anbietet — wohlgemerkt ohne Möglichkeit einer Notfalloperation! Eine solche wäre im besten Fall erst rund 20 Minuten entfernt auf dem Bruderholz verfügbar.
Ich erwarte hierzu eine klare Stellungnahme gegenüber der Laufentaler Bevölkerung.
Guido Karrer Röschenz
LESERBRIEF
Fragwürdiger Umgang
Ein Vorstandsmitglied der SVP Hofstetten-Flüh wurde von der Gemeindepräsidentin und der Finanzverwalterin angezeigt. Auslöser war ein Artikel über die Budgetdebatte, der auf der SVP-Website veröffentlicht wurde. Noch bevor überhaupt ein Dialog möglich gewesen wäre, wurde der SVP von der Gemeindepräsidentin mündlich gedroht, dass der Artikel sofort gelöscht werden muss, ansonsten würden rechtliche Schritte folgen. Der Präsident der SVP Hofstetten-Flüh suchte daraufhin den Dialog per E-Mail — jedoch einmal mehr ohne Erfolg. Die Gemeindepräsidentin und die Finanzverwalterin reichten eine Strafanzeige wegen Ehrverletzung ein. Die Staatsanwaltschaft wies diese richtigerweise ab. Die Finanzverwalterin wollte diese klare Schlappe jedoch nicht akzeptieren und zog den Fall weiter ans Obergericht. Auch dort unterlag sie klar.
Vor dem Hintergrund dieses Trauerspiels stellt sich der SVP die grundsätzliche Frage: Weshalb zeigt eine Gemeindepräsidentin einen einfachen Bürger wegen Nichtigkeiten an? In der Zeitung erklärte sie, es sei ihr klar gewesen, dass die Anzeige nicht fruchten wird. Sie wollte lediglich «ein Zeichen setzen». Was für ein Zeichen soll das sein?
Ein solches Vorgehen wirft grundlegende Fragen zum Umgang mit Macht und Verantwortung auf. Wir dürfen doch erwarten, dass die politische Führung unserer Gemeinde ihre Position verantwortungsvoll wahrnimmt, die Bedeutung ihres Amtes richtig einschätzt und im Interesse der gesamten Bevölkerung handelt — nicht im Interesse einzelner Personen. Eine besonders kompromisssuchende Brückenbauerin scheint sie jedenfalls nicht zu sein. Benjamin Cecil Thoma Hofstetten-Flüh
LESERBRIEF
Wertschätzung muss man leben
Als Bevölkerung von Hofstetten-Flüh schätzen wir unsere lebendige Gemeinde: Vereine, Anlässe wie Fasnacht, Banntag, Maibaumstellen oder die Sportwoche prägen unser Dorfleben. All dies wird ermöglicht durch den grossen Einsatz der Vereine, Kommissionen, vieler Freiwilliger und dank unseren engagierten, hilfsbereiten und lösungsorientierten Gemeindemitarbeitenden, die unkompliziert unterstützen. Durch dieses Zusammenspiel bleibt unsere Gemeinde attraktiv und lebenswert. Danke! Gerade weil wir verantwortungsvoll mit unseren Finanzen umgehen müssen, ist es wichtig, Sparmassnahmen sorgfältig abzuwägen, sowohl auf Gemeindeebene als auch bei regionalen Angeboten wie der Musol (Musikschule Solothurnisches Leimental). Diese bietet namentlich Kindern und Jugendlichen ein breites bezahlbares Musikangebot, getragen durch die solidarische Finanzierung der Gemeinden. Ein Austritt könnte möglicherweise Kosten etwas senken, aber das qualitative und quantitative Angebot gefährden. Wenn wir in der Gemeinde umsichtig sparen wollen, sollten wir auch bei Zweckverbänden wie Musol, ZSL, Jasol, Wasserverbund usw. prüfen, wo Einsparungen sinnvoll sind. Der Nutzen der Zweckverbände sollte Zusammenarbeit und Kostenersparnis sein. Besonders Familien mit kleinerem Einkommen wären von einem Angebotsabbau betroffen. Wir stehen zu den Angeboten, die Hofstetten-Flüh stark machen, und sind nicht willens, Sparen um jeden Preis zu unterstützen.
Die Volksinitiative «Keine 10-MillionenSchweiz!», über die wir am 14. Juni abstimmen, ist der x-te Versuch, das Bevölkerungswachstum «nachhaltig» zu begrenzen — gemäss SVP zum Wohle der Schweiz oder wie es Erika Mendelin in ihrem Leserinnenbrief mit Nachdruck formuliert: «Wir müssen unser Land unbedingt schützen». Mit der Schwarzenbach-Initiative (7. Juni 1970) wollte man die Schweiz auch schützen vor Überfremdung, indem der Anteil der ausländischen Bevölkerung in jedem einzelnen Kanton die 10-Prozent-Hürde nicht hätte überschreiten dürfen. Schon damals war die Zahl 10 das Mass aller Dinge. Längst aber ist sich die demografische Wissenschaft einig, dass nur durch Zuwanderung eine Überalterung der Gesellschaft verhindert werden kann, da die Geburtenrate 2025 in der Schweiz pro Frau auf den tiefsten Stand seit 1876 gesunken ist, nämlich auf 1,29 Kinder. Die «Nachhaltigkeitsinitiative» ist ein zweischneidiges Schwert: Sie verspricht zwar, alle von Erika Mendelin aufgelisteten Probleme in naher Zukunft zu lösen — besonders eines: der «Verlust der Identität unserer Heimat», zu deutsch: die alte Angst vor Überfremdung. Aber kurzfristig ändert sich durch eine Annahme dieser Initiative nichts. Im Gegenteil: Sie verschärft mit ihrer Radikalität bloss die Eintrittswahrscheinlichkeit neuer Probleme. Und da ist die Überalterung, die das Rentensystem, den Arbeitsmarkt und das Gesundheitswesen vor immense Herausforderungen stellt, nur eines davon. Alle anderen stehen im Abstimmungsbüchlein. «Wir müssen unser Land schützen», darin gehe ich mit Frau Mendelin einig. Aber «besonnen». Deshalb Nein zur Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!».
Daniel Seeberger Grellingen
LESERINNENBRIEF
Solidarität mit Birsfelden
WANDERN
Vorstände SP und Mitte Hofstetten-Flüh Franziska van Deurse Markus Stöckli

Pirmin Bischof StänderatDieMitte




WoS. Die Naturfreunde Baselbiet laden am Freitag, 5. Juni zur Wanderung ein. Mit dem Zug geht es über Bern nach Schwarzwasserbrücke. Von hier aus geht es zu Fuss zum Flüsschen Schwarzwasser, das nur einige Meter weiter in die Sense fliesst, die beide in einem wunderschönen Naturschutzgebiet liegen. Es folgt ein längerer Anstieg auf eine Hochebene mit schönen Ausblicken. Schliesslich wird nach Schwarzenburg gewandert. Wanderzeit: ca. 4 Stunden. T1 und
T2, gute Wanderwege — Stöcke empfehlenswert. Treffpunkt: 8.15 Uhr Bahnhof Basel SBB, Treffpunkt in der Schalterhalle. Abfahrt: 8.30 Uhr Richtung Bern. Verpflegung: aus dem Rucksack, Einkehr am Ende der Wanderung. Rückkehr: 18.30 Uhr. Leitung: Johanna Speiser. Anmeldung: bis Montag, 1. Juni, an j-speiser@bluewin.ch.
Weitere Infos auf www.naturfreunde-bl.ch.
Die Ortsdurchfahrt Birsfelden teilt das Los vieler Agglomerationsgemeinden. Die Pendlerströme schlängeln sich mitten durchs Dorf, um möglichst schnell zur Arbeit oder wieder nach Hause zu kommen. Ausser Stau und Immissionen hat dieses Dorf wenig davon. Die bestehende Strasse muss nun saniert und den heutigen gesetzlichen Bestimmungen angepasst werden. Die Haltestellen des Trams müssen behindertengerecht umgebaut werden. Auch die Kanalisation-, Wasser- und Elektroleitungen sind aus Altersgründen zu erneuern. Planbare und koordinierte Bauarbeiten sind sinnvoller, als wenn bei einem Rohrbruch oder einem Lotter-Tramgleis plötzlich und rasch reagiert werden muss. Allein der Ersatz der bestehenden Anlagen und das Umsetzen der gesetzlichen Vorgaben kosten rund 50 Millionen. Gleichzeitig nutzt der Kanton die Gelegenheit, um die Sicherheit der Velofahrenden zu erhöhen und die Aufenthaltsqualität im Dorfzentrum zu verbessern. Der Mehrwert rechtfertigt meiner Meinung nach die Mehrkosten ganz eindeutig. Die Bau- und Planungskommission und die grosse Mehrheit des Landrates haben den Nutzen für die Gemeinde Birsfelden erkannt und dem Projekt mit grossem Mehr zugestimmt. Es wäre nur fair, wenn die Stimmenden des Kantons dem Projekt ihren Segen geben. Birsfelden erhält damit ein attraktiveres Dorfzentrum, das letztendlich allen zugutekommt. Bei der Abstimmung über die neue Naubrücke hat sich der Kanton solidarisch mit dem Laufental gezeigt. Zeigen wir uns nun solidarisch mit der Gemeinde Birsfelden und sagen am 14. Juni Ja zur Ortsdurchfahrt Birsfelden. Margareta Bringold Landrätin GLP, Wahlen b. Laufen
WANDERN
Wer war Niklaus von Flüe wirklich?
WoS. Am Mittwoch, 27. Mai organisiert der Verein Solothurner Wanderwege eine geführte Wanderung von Stans nach Flüeli Ranft. Wanderzeit ca. 5 1/4 Std. An-
meldung und weitere Infos für alle Teilnehmenden: bis Samstag, 23. Mai direkt über die Homepage: www.solothurnerwanderwege.ch.

REGION. WoS. Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft bereiten sich auf die nächste Saison des Japankäfers vor. Wie sie in einer Medienmitteilung informieren, werden ab Ende Mai wieder Lockstofffallen installiert, erste Funde werden ab Juni erwartet. Mit dem Auftreten des Schädlings tritt eine neue Allgemeinverfügung in Kraft, die verschiedene Massnahmen vorsieht. Der gebietsfremde Käfer stellt zwar keine Gefahr für Menschen oder Tiere dar, kann jedoch erhebliche Schäden an Pflanzen und Kulturen verursachen. Nach Angaben der Behörden blieb der Befall im Jahr 2025 unter Kontrolle und auf niedrigem Niveau stabil. Auch Bodenproben in Riehen lieferten keine Hinweise auf Larven. Dennoch wird die Überwachung fortgesetzt. Für die Bevölkerung gelten weiterhin Vorschriften, etwa beim Transport von Oberboden oder Schnittgut. Auf ein generelles Bewässerungsverbot wird vorerst verzichtet, dennoch wird empfohlen, Grünflächen während der Flugzeit möglichst trocken zu halten, um die Eiablage zu erschweren. Die Behörden raten zudem von privaten Fallen ab, da sie die Ausbreitung fördern können.
Bis ins Detail: Ein regennasser, goldener Rosenkäfer, der auf einer Blüte des Vogelbeerbaums übernachtet hat. FOTO: CHRISTIAN SPAAR, BÜSSERACH AUS
LAUFEN. WoS. Beim Avec-Shop an der Bahnhofstrasse in Laufen BL ist es am Montagmorgen, 11. Mai, kurz vor 5.30 Uhr, zu einem Raubüberfall gekommen. Verletzt wurde dabei niemand. Die Polizei Basel-Landschaft konnte inzwischen einen Tatverdächtigen festnehmen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei betrat der mutmassliche Täter den Shop beim Bahnhof am frühen Morgen und bedrohte die anwesende Angestellte. In der Folge entwendete der Mann mehrere Zigarettenpackungen und flüchtete anschliessend zu Fuss in unbekannte Richtung. Unmittelbar nach
dem Überfall leitete die Polizei BaselLandschaft Ermittlungen ein. Diese führten schliesslich zur Identifikation eines Tatverdächtigen. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 35-jährigen Schweizer. Weitere Angaben zur Person machten die Behörden zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft BaselLandschaft hat ein Strafverfahren eröffnet. Zudem wurde beim zuständigen Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt. Die Hintergründe der Tat sowie der genaue Ablauf des Raubüberfalls sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat die diesjährigen Kulturpreise in den Bereichen Musik sowie Choreografie/Tanz vergeben. Ausgezeichnet wurden die Sängerin Nicole Bernegger, der Saxofonist Alex Hendriksen, der Choreograf und Tänzer Muhammed Kaltuk sowie die Harfenistin Vera Schnider. Die Preise sind mit jeweils 20000 Franken dotiert. Die öffentliche Preisverleihung fand letzte Woche in der Aula des Gymnasiums Oberwil statt. Zahlreiche Gäste aus Kultur, Gesellschaft und Politik nahmen daran teil. Regierungsrat Markus Eigenmann, Vorsteher der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion, sowie Landratspräsident Reto Tschudin würdigten in ihren Ansprachen die Bedeutung der ausgezeichneten Kunstschaffenden für die Kulturlandschaft des Kantons und darüber hinaus. Mit den Kulturpreisen würdigt der Kanton Basel-Landschaft jährlich herausragende Leistungen im zeitgenössischen Kunstschaffen und in den Geisteswissenschaften. Finanziert werden die Preise aus dem Swisslos-Fonds Basel-Landschaft.
KT. SOLOTHURN. WoS. Am Dienstag, 12. Mai wurde in Solothurn der Führungswechsel bei der Kantonspolizei gefeiert: Kommandant Thomas Zuber übergab im Alten Spital im Beisein von Politik und Polizei das Kommando an seine Nachfolgerin Fabienne Holland. Zuber tritt Ende Juni nach 18 Jahren im Amt in den Ruhestand. Holland übernimmt bereits am 18. Mai die Leitung. Landammann Susanne Schaffner würdigte Zubers langjährigen Einsatz und begrüsste Holland, die künftig die Geschäfte der Polizei Kanton Solothurn führen wird.
NUNNINGEN. WoS. Am letzten Donnerstag geriet gegen 20.35 Uhr ein führerloser Gelenkbus auf der Zullwilerstrasse in Nunningen bei der Posthaltestelle «Post» aus noch zu klärenden Gründen ins Rollen. In der Folge überfuhr der Bus zunächst eine Verkehrsinsel und prallte anschliessend in die Hausfassade der örtlichen Bankfiliale, wo er zum Stillstand kam. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Die Polizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
ZWINGEN. WoS. Am letzten Samstagabend kam es kurz vor 22.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Reckholderstrasse zu einem Wohnungsbrand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits Rauch aus der Wohnung im zweiten Obergeschoss. Die Feuerwehr konnte den Brand im Wohnzimmer rasch löschen. Die Bewohnerinnen und Bewohner verliessen das Gebäude selbstständig, lediglich der Bewohner der betroffenen Wohnung wurde durch die Feuerwehr evakuiert. Er erlitt Verletzungen und wurde ins Spital gebracht. Die Brandursache wird untersucht.
Wir empfehlen
Genfersee von Gabriela Kasperski «Endstation Genfersee» ist ein Kriminalroman, der in der Schweiz handelt. Gabriela Kasperski absolvierte ein Studium der Anglistik, war als Radio/TV-Moderatorin und Schauspielerin tätig und schreibt heute Krimis und Romane. Sie lebt und arbeitet in der Schweiz, England und der Bretagne und gewann 2024 den Zürcher Krimipreis. Als die Rentnerin Libby Andersch mit dem Nachbarsbub Noah einer Einladung an den Genfersee folgt, merkt sie schnell, dass ihre Gastgeberin Hintergedanken hat. Und tatsächlich macht sich Odette Meisner, für die Libby einst als Kindermädchen gearbeitet hat, Sorgen, dass ihr kürzlich verstorbener Mann Charles ermordet worden sei. Offenbar besteht ein Zusammenhang mit örtlichen Streitereien um den öffentlichen Zugang zum See. Die Sprecherin Serenella Balmelli der Genossenschaftssiedlung setzt sich tatkräftig dafür ein, aber einige Villenbesitzer wollen den See für sich allein. Als bei einem Konzert auf einem Dampfschiff ein Anschlag passiert, fällt der Verdacht auf Balmelli. Der Roman ist unterhaltsam und spannend und hat den Zürcher Krimipreis zu Recht erhalten. Christine Eckert
JetztnochvonSteuerersparnissenprofitieren!







ProfitierenSiejetztbeimKaufIhrer neuenHaushaltsgeräte Ab einemEinkaufswertvon CHF3‘000.– schenken wirIhnen ZubehörimWertvon CHF250.– dazu.
ProfitierenSiejetztbeimKaufIhrerneuenHaushaltsgeräte vonunseremexklusivenFrühlings-Special: AbeinemEinkaufswertvonCHF3‘000.–schenkenwirIhnen ZubehörimWertvonCHF250.–dazu.
GültigbeimKaufvom1.Maibis 30.Juni2026.
GültigfüralleMarken. LassenSiesichjetztberaten –ganzpersönlich. *GültigbeimKaufvom1.Maibis30.Juni2026. Passwangstrasse3| 4226Breitenbach 0617837272| baumannoberwil.ch
Zubehör im Wert von Jetztnochvon Steuer-
Zubehörim Wertvon Fr.250.–* GRATIS































