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51_20201217_WOZ_WOSANZ.PDF

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Donnerstag, 17. Dezember 2020

112. Jahrgang Nr. 51

usgabe Keine A d 31. n am 24. u r 2020 e Dezemb

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Frohe Weihnachten Freitag, 18.12.2020 Am Morgen wenig Nebel möglich, sonst recht sonnig. 3 ºC 7 ºC Samstag, 19.12.2020 Weiterhin am Morgen etwas Nebel, sonst sonnig. 3 ºC 11 ºC Sonntag, 20.12.2020 Der Sonntag zeigt sich bewölkt und zeitweise fällt auch Regen. 4 ºC 10 ºC

Blauen

3 Blauen erlebte eine geschichtsträchtige Gemeindeversammlung. Die Stimmberechtigten mussten auswählen zwischen Prinzipien und Zukunftsaussichten.

Breitenbach

9 Die Reformierte Kirchgemeinde Thierstein hat für die Weihnachtsfeiertage ein kleines Filmprojekt auf die Beine gestellt.

FOTO: MARTIN STAUB

Liebe Leserinnen, liebe Leser Bereits halten Sie die letzte Wochenblattausgabe des Jahres 2020 in den Händen. Es war ein spezielles Jahr und speziell werden auch die Weihnachtstage werden. Die einen werden es bedauern, dass sie nicht ein gros-

ses Fest feiern dürfen, andere, dass sie nicht in der Kirche singen können, und wieder andere vermissen die vielen Anlässe rund um Weihnachten. Unsere Gedanken sind aber speziell bei jenen Menschen, die einsam und alleine die Feiertage verbringen

müssen und auch bei jenen, die nicht wissen, wie sie finanziell über die Runden kommen sollen. Ihnen allen wünschen wir viel Kraft, Ausdauer und Hoffnung. Es wird wieder eine einfachere, fröhlichere, unbekümmerte Zeit kommen. Davon sind wir

überzeugt. In diesem Sinn wünschen wir allen frohe Adventstage, wunderbare Weihnachten und einen guten Rutsch in ein neues Jahr voller positiver Überraschungen. Das Redaktionsteam

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Erscheinungen und Abschlusszeiten Am Donnerstag, 24. und 31. Dezember erscheint kein Wochenblatt. Am Donnerstag, 7. Januar, erscheint die erste Ausgabe im neuen Jahr. Redaktionsschluss: Montag, 4. Januar, 12.00 Uhr. Inseratenschluss: Montag, 4. Januar, 16.00 Uhr.

Tel. 061 761 71 00 0 Öffnungszeiten: Ö www.tewis.ch Mo-Fr 8.00-12.00/13.00-18.00 4246 Wahlen b. Laufen Sa 8.00-12.00/13.00-16.00

Bitte beachten Sie, dass unser Schalter vom 24. bis 31. Dezember geschlossen ist. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage! CH Regionalmedien AG Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch redaktion.laufen@chmedia.ch www.wochenblatt.ch

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Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

BRISL ACH

BL AUEN

Standortwechsel sorgt in Brislach für Furore

Die Gemeinde Blauen springt über ihren Schatten

In Brislach ist ein Streit um den Standort der Sammelstelle entbrannt. Der Gemeinderat muss nochmals über die Bücher. Bea Asper Brislach sucht seit geraumer Zeit eine Alternative zur heutigen Sammelstelle am Laufenweg. Die Einrichtungen genügen den Gewässerschutzvorschriften nicht mehr. Ausserdem geben die knappen Platzverhältnisse immer wieder Anlass zu Reklamationen. Vor allem an Samstagen bilden sich Wartekolonnen. Dabei sei es auch schon zu emotionalen Auseinandersetzungen gekommen, gab Gemeindepräsident Hannes Niklaus an der Gemeindeversammlung vom letzten Mittwoch zu bedenken. Diese zählte mehr Stimmberechtigte als frühere Budgetversammlungen. Das Thema Sammelstelle bewegt in Brislach. Wegen der Abgeschiedenheit und der fehlenden Kontrolle sind auch immer wieder illegale Entsorgungen am Laufenweg zu beklagen, die dem Werkhof viel Ärger bescheren. All diese Probleme sowie die Lärm- und Geruchsbelästigung sind wohl die Gründe, warum es der Gemeinde schwer fällt, eine neue Lösung zu finden. Der Gemeinderat hatte zur Unterstützung eine Arbeitsgruppe «Sammelstelle» ins Leben gerufen. Präsident Dominik Hügli und die zuständige Gemeinderätin Liliane Keller konnten nun dem Souverän die Ergebnisse vorstellen. Es gebe Pläne für eine «Sammelstelle light» beim Studerhaus mitten im Dorf, sagte Hügli. Die hauptsächliche Sammelstelle solle aber auf dem Areal des Werkhofs und des Feuerwehrmagazins eingerichtet werden. Dieser Standort habe sich aus zahlreichen Optionen als der beste herauskristallisiert. Die Nähe zum Werkhof bringe viele Vorteile und das natürliche Gefälle mache einen ebenerdigen Zugang zum Grüngutcontainer möglich. Damit entfalle das Hochheben der privaten Behälter beim Auskippen.

Externe Unterstützung

Bei den Abklärungen, insbesondere bei der Frage, welche Anforderungen in Zukunft auf die Gemeinden zukommen werden, sei man von der erfahrenen Unternehmung «Swiss Recycling» unterstützt worden, informierte Keller. So sei später auch ein Ausbau denkbar. Der Gemeinderat habe die Variante «Standort Werkhof» für gut befunden und möchte das Projekt nun ausarbeiten lassen. Der dafür notwendige Planungskredit von 10 000 Franken liege in der Kompetenz des Gemeinderates. Der Gemeinderat sei sich aber der Brisanz des Geschäftes be-

wusst, möchte Leerläufe verhindern und bringe deswegen die Frage, ob er die Planung vorantreiben und eine entsprechende Projektvorlage ausarbeiten könne, vor die Gemeindeversammlung, informierte Niklaus. Er wusste wohl warum.

Widerstand unverkennbar

«Wir werden uns gegen den Standort beim Feuerwehrmagazin wehren», hatten Angehörige der Feuerwehr den Gemeinderat vorgewarnt und demonstrierten an der Gemeindeversammlung ihre Stärke mit einem Grossaufmarsch. Die Platzverhältnisse am Standort Werkhof/ Feuerwehmagazin seien nicht ausreichend, um zu gewährleisten, dass die Feuerwehr jederzeit hindernisfrei zu Einsätzen ausrücken könne, lauteten die Argumente, welche die Feuerwehrangehörigen an der Versammlung vorbrachten. Der Lärm ihrer Maschinen veranlasse sie immer häufiger dazu, Übungen beim Feuerwehrmagazin durchzuführen anstatt im Dorf. «Wir sind auf einen störungsfreien Betrieb beim Feuerwehrmagazin angewiesen», betonten die Feuerwehrleute. Sie hätten dem Gemeinderat im Vorfeld ihre Bedenken mitgeteilt und angeregt, dass das Volk den Standort aus verschiedenen Varianten auswählen kann. Gemeindepräsident Hannes Niklaus wies darauf hin, dass die Arbeitsgruppe sehr viele Standorte geprüft und dabei festgestellt habe, dass es eben nicht viele Möglichkeiten gäbe. Bei anderen Varianten seien gewisse Voraussetzungen nicht erfüllt oder sie befänden sich zu nah an Wohnhäusern, stellte Niklaus klar. Er gab zu bedenken, dass der Gemeinderat verschiedene Massnahmen eingeplant habe, um beim neuen Standort der Sammelstelle die Verkehrsführung in geordneten Bahnen zu halten. «Die Zufahrt ist für die Feuerwehr jederzeit gewährleistet.» Es sei auch vorgesehen, dass man die Öffnungszeiten der Sammelstelle an die Übungszeiten der Feuerwehr anpassen könne. Ausserdem, sagte Niklaus, sei der Fortbestand des Feuerwehrmagazins nicht in Stein gemeisselt, dies habe auch die Gebäudeversicherung durchblicken lassen. Die Feuerwehrleute blieben dabei, dass sie mit dem jetzigen Vorschlag des Gemeinderates nicht leben könnten und setzten durch, dass die Gemeindeversammlung Nichteintreten beschloss. Der Entscheid war knapp, er fiel mit 22 zu 21 Stimmen. Der Gemeinderat wird an seinen nächsten Sitzungen das weitere Vorgehen besprechen. Dominik Hügli sagte gegenüber dieser Zeitung, dass sich die Arbeitsgruppe auch ihre Gedanken machen werde, wie man aus der jetzigen Sackgasse herauskommen könnte.

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Blauen erlebte letzten Donnerstag eine geschichtsträchtige Gemeindeversammlung. Wegen des Baustopps auf dem Areal der ehemaligen Baudokumentation mussten die zahlreich erschienenen Stimmberechtigten auswählen zwischen Prinzipien und Zukunftsaussichten. Bea Asper Auf dem Areal der ehemaligen Baudokumentation am Fusse der Blauener Weide soll eine luxuriöse Überbauung entstehen, die künftigen Bewohnern wunderschöne Aussicht und der Gemeinde Blauen mehr Steuereinnahmen verspricht. Zu haben ist dies alles nur noch unter gewissen Bedingungen. Diese Bedingungen legten einige Stimmberechtigte an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag als «Druckmittel und Verstoss gegen das Prinzip der Rechtsgleichheit» aus. Der Grund dafür liegt in der Geschichte des zwölfjährigen Verfahrens. So musste der Souverän nun zum dritten Mal über den für die Überbauung notwendigen Quartierplan entscheiden. Und dieses Mal, um das Fehlverhalten des Bauherrn zu legitimieren. Dieser war im Verlauf der Bauarbeiten von den bewilligten Plänen abgewichen und erstellte die Tiefgarage in seinen eigenen Dimensionen. Das Bauinspektorat des Kantons Basel-Landschaft wurde jedoch auf die Verfehlung aufmerksam gemacht und verhängte einen Baustopp und eine Busse. Diese betrug nach Angaben des Bauherrn fast 50 000 Franken. Für die Konsequenzen büsste er noch um ein Vielfaches mehr, sagte der Bauherr. «Der Baustopp kostete mich Millionen von Franken.» Seine Botschaft war unmissverständlich: Verweigere ihm die Gemeindeversammlung die Genehmigung des angepassten Quartierplans, sei Blauen für ihn Geschichte. Dann sollten jene Einwohner, die ihm vorschreiben würden, wie er zu bauen habe, ihre Wünsche und Träume auf dem Areal verwirklichen — auf ihre eigenen Kosten. «Seit zwölf Jahren mache ich auf meinem Areal nichts anderes als mich nach den Vorstellungen anderer zu richten», gab er zu bedenken.

Nichteintreten hatte keine Chance

Die Schuld für den Baustopp könne er keineswegs auf andere abschieben, son-

Tiefgarage genehmigt: Auf dem Areal der ehemaligen Baudoku entsteht eine luxuriöse Überbauung. FOTO: BEA ASPER dern dies sei auf sein eigenes Fehlverhalten zurückzuführen, stellten Votanten klar. Auch ihre Botschaft war klar: Blauen solle nicht die Seele verkaufen, sondern den Prinzipien von Rechtsgleichheit treu bleiben. Ein Antrag auf Nichteintreten auf die Vorlage wurde von der Mehrheit der Versammlung aber abgelehnt. Ein aus dem Plenum eingereichter Antrag verlangte, dass man die Anpassung des Quartierplans zumindest einschränken sollte, nämlich auf das, was schon geschehen sei. Die nicht bebaute Fläche solle man weiterhin schützen, dafür brauche es für die Bauten im Untergrund einen Grenzabstand von sechs Metern. Der Bauherr entgegnete, dies stehe im Widerspruch zum technisch Machbaren. Das Betonwerk der Tiefgarage verschaffe zudem auch der Strasse mehr Stabilität. Diese Argumentation überzeugte Kanton und Gemeinderat. Dieser machte sich stark für eine «pragmatische Lösung» und wollte nichts wissen von der Moralkeule.

Aufgeheizte Stimmung

Gemeindepräsident Michael Fuchs sagte dem Souverän, dass der Bauherr von der zuständigen Rechtsstelle seine Strafe erhalten habe. Die Gemeinde könne sich auf das Abwägen der Vor- und Nachteile konzentrieren, die aus der Quartierplananpassung hervorgehen. «Der Gemeinde-

rat hat alle Faktoren geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass die Vorteile überwiegen. Deswegen beantragt er der Versammlung die Genehmigung», erläuterte Fuchs. Er gab im Verlauf der Diskussion zu verstehen, dass er Verständnis habe für mögliche Bedenken. «Es geht jetzt aber um die Zukunft Blauens.» Fuchs gelang es auf eindrückliche Weise, die Situation zu entschärfen. Im Saal waren die unterschiedlichen Lager und die Tendenz zu emotionalen Ausschweifungen spürbar. Ohne Anpassung des Quartierplans müssten bei einem Rückbau Hunderte Kubikmeter Beton abgetragen werden, hielt Fuchs fest. Dies wäre mit erheblichen Immissionen verbunden. Ausserdem schätze der Gemeinderat die Gefahr hoch ein, dass ohne Quartierplananpassung die Bauarbeiten nie mehr fortgesetzt werden könnten und Blauen eine Bauruine drohe. Ausserdem profitiere die Gemeinde von Durchgangsrechten im Leitungswesen und von der Erneuerung der Strasse, deren Hauptkosten zu Lasten des Bauherrn gehen würden. In der Abstimmung obsiegte der Antrag des Gemeinderates deutlich. So wurde der Änderungsantrag (unterirdischer Grenzabstand sechs Meter) mit 77 zu 36 Stimmen abgelehnt und die Genehmigung des neuen Quartierplans mit 61 Jazu 29 Nein-Stimmen beschlossen.

L AUFEN

Finanziell schwierige Zeiten für die Stadt Das Budget der Stadt Laufen sieht im nächsten Jahr einen Fehlbetrag von 1,4 Millionen Franken vor. Als Gründe werden die coronabedingten Steuerausfälle genannt. Thomas Immoos

Platz für Sammelstelle gesucht: Zum Beispiel beim Areal des Werkhofs und beim Feuerwehrmagazin. FOTO: BEA ASPER

Stadtpräsident Pascal Bolliger zeichnete ein düsteres Bild für die Finanzen der Stadt Laufen in den kommenden Jahren. Schon im laufenden Jahr 2020 rechnet man mit einem Verlust von rund einer Million Franken, womit das Ergebnis um über 900 000 Franken unter den Erwartungen liegt. So verzeichneten das Schwimmbad und die Eishalle wegen der Coronamassnahmen viel weniger Besucherinnen und Besucher. Im nächsten Jahr sieht das Budget gar einen Verlust von 1,4 Mio. Franken vor. Nicht nur der Steuerrückgang — zurückzuführen auf die Massnahmen der Coronakrise — machen der Stadt zu

schaffen. Es sind auch die Kürzungen des kantonalen Ressourcenausgleichs (der bis vor kurzem noch Finanzausgleich hiess) sowie der Wegfall von Bundesbeiträgen bei den Sozialhilfekosten.

Vorerst keine Steuererhöhung

Der Stadtrat und die Kommissionen seien mehrfach über die Bücher gegangen, um zu erreichen, dass das Budget nicht ins Uferlose steigt. Viel Spielraum bleibt den Gemeinden nicht; sie können nur über rund 15 Prozent ihrer Ausgaben frei befinden. Der Hauptteil ist festgelegt durch Bundes- und kantonale Gesetze (Soziales, Bildung etc.). Trotzdem will der Stadtrat auf eine Steuererhöhung verzichten. Der Finanzplan der nächsten fünf Jahre biete Anlass zu vorsichtigem Optimismus, betonte Bolliger weiter. Zwar werde das Eigenkapital von rund 6,6 Millionen Franken fast halbiert. «Wir wollen mit einem Massnahmenplan Gegensteuer geben.» Deshalb wolle man bei den Investitionen besonders genau hinsehen und allenfalls

einige geplante Projekte (etwa den Bau des neuen Werkhofs) hinausschieben. Mittelfristig sei es aber möglich, einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren, betonte der Stadtpräsident weiter. Vorrang hätten die dringlichen Aufgaben wie der Hochwasserschutz, samt der Sanierung der Brücken, oder das Reservoir auf Fluh. Erst ab 2022 umgesetzt werden sollen der Bau des neuen Werkhofs, die Erschliessung Dürrenboden oder die Ortsplanrevision. In der dritten Priorität (umzusetzen ab 2026) ist die Sanierung des Strassennetzes innerhalb und ausserhalb des Stadtkerns sowie der Ersatz von Kommunalfahrzeugen. Von Seiten den anwesenden Stimmberechtigten kamen keine Voten. Auch der Sprecher der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission, Urs Peter Hübscher, zeigte sich zuversichtlich, «dass man die Finanzen in den nächsten Jahren in den Griff kriegt». Die Versammlung stimmte dem Budget 2021 einstimmig zu.


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Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 20. Dezember, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Musikalischer Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner mit Band und Predigt von Pater Ludwig Ziegerer Donnerstag, 24. Dezember, 16.00 und 17.00 Uhr, Familienheiligabend, Pfarrer Stefan Berg und Martina Hausberger 22.30 Uhr, Stille Nacht – Christnachtfeier, Pfarrer Stefan Berg

DANKSAGUNG (statt Karten)

Von der Erde gegangen im Herzen geblieben.

Traurig und mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwiegermutter

Rösli Jermann-Jeker 17. September 1934 – 9. Dezember 2020

Marcel Jermann und Christina Mendelin Géraldine und Heiko Ylva und Matti Lucien Bruno und Maria Jermann-Farias Alexander und Federica Stefan und Brigitte Jermann-Steiner Lisa, Hanna und Lena Rainer Jermann und Roswitha Derendinger Anisha, Noée und Yanik

Freitag, 25. Dezember, 10.00 und 11.00 Uhr, Weihnachtsgottesdienst, Pfarrer Stefan Berg Sonntag, 3. Januar, 10.00 Uhr Neujahrsgottesdienst, Pfarrer Michael Brunner Bitte melden Sie sich für unsere Anlässe unter info@oekumenische-kirche.ch an.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste (die maximale Teilnehmerzahl: jeweils 15/30 Personen. Es gilt die Maskenpflicht!): Mittwoch, 16. Dezember, 6.30 Uhr, kath. Kirche Breitenbach, ökum. Rorategottesdienst, Kat. S. Isepponi und Kat. P. Malerba, Thema: «Der Schlüssel zur Liebe», anschl.: Zmorge im Pfarreiheim. Anmeld. im kath. Pfarramt: max. 15 Pers. (Tel. 061 781 11 54)! Sonntag, 20. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum 4. Advent, Pfr. Stéphane Barth, Anmeld. bis Fr. 18.12.2020: max. 15 Pers. (Tel. 781 12 50). Donnerstag, 24. Dezember, 17.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Heiligen Abend, Pfr. St. Barth, Org. B. Abgottspon. Vorführung eines Weihnachts-FilmPotpourris. Anmelden hierfür können sich die Sonntagsschulkinder und eine Begleitperson derselben: max. 30 Pers. Anmeldungsentgegennahme: Mo. 21.Di. 22.12. (Tel. 061 781 12 50). Freitag, 25. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Weihnachtsgottesdienst, Pfr. St. Barth, Org. B. Abgottspon. Vorführung eines Weihnachts-Film-Potpourris. Anmelden hierfür können sich die Gemeindeglieder: max. 30 Pers. Anmeldungsentgegennahme: Mo. 21. – Di. 22.12. (Tel. 061 781 12 50). Freitag, 1. Januar, 17.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Neujahrsgottesdienst, Pfr. St. Barth, Org. I. Mayr, anschl.: Neujahrs-Take-Away. Anmeld. erbeten, max. 30 Pers. (Tel. 061 781 12 50). Sonntag, 3. Januar, kein Gottesdienst. Sonntag, 10. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. St. Barth, Org. B. Abgottspon, Anmeld. erbeten, max. 15 Pers. (Tel. 061 781 12 50). Anschl.: Kirchenkaffee oder Take-Away Sonntag, 17. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, ökum. Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, Pfr. St. Barth, Pfr. M. Fellmann, Anmeld. erbeten, max. 15 Pers. (Tel. 061 781 12 50). Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00-19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do. 17. Dez.: alle: Festlegung des Konfirmationsthemas. Do. 7. Jan.: Gr. 1. Do. 14. Jan.: Gr. 2. Strickkreis:

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wird die Abschiedsfeier mit Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis stattfinden. Traueradresse: Marcel Jermann, Steinackerweg 52, 4242 Laufen

Di. 12.01.2021, 15.00 – 16.30 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Thema: Hornochsen und Deckwürmer. Anmeldung bei St. Barth: Tel. 061 781 12 50, max. 15 Pers. Kirchgemeinderat: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).

Sigmund (Sigi) Cueni-Haudenschild erfahren durften. Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Aber es tut gut zu wissen, wie viele ihn schätzten und gerne hatten. Danke allen, welche Sigi in seinem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihm Gutes getan haben. Herzlich danken wir auch für die vielen mitfühlenden und tröstenden Worte und Gedanken auf den Trauerkarten. Ein besonderes Dankeschön an Diakon Christoph Klingenbeck für den schön gestalteten Trauergottesdienst, dem Feldschützenverein Dittingen mit Fahnendelegation und allen Verwandten und Freunden, die Sigi auf seinem letzten Weg begleitet haben.

Laufen, im Dezember 2020

Die Trauerfamilien

Dreissigster: Freitag 15. Januar 2021 um 19.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche Laufen

«Ich werde diejenigen wiedersehen, die ich geliebt habe und jene erwarten, die ich liebe»

Traueranzeige und Danksagung statt Karten

Herzlichen Dank Für die grosse Anteilnahme, die vielen tröstenden Worte, die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit sowie die zahlreichen Spenden, die wir beim Abschied von

Hedi Hagenbuch-Bommer erfahren durften.

Sein Lebenskreis hat sich geschlossen. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Clemens «Mänzi» Thomann-Steiner 5. August 1942 bis 10. Dezember 2020

Nelly Thomann-Steiner Petra Thomann Sonja Thomann und Aldo Hammel Daniel und Sudaporn Thomann mit Yannic und Cédric

Besonders danken möchten wir Hr. Dr. Leupold und der Spitex Thierstein für die grosse Unterstützung. Danke auch Herr Pfarrer M. Fehlmann, Herr Pfarrer P. Rutz und Herr Lombriser für die feierliche Abdankungsfeier. Unser Dank geht auch an Nachbarn und Freunde für die wertvolle Hilfe und persönliche Unterstützung. Die Trauerfamilie

Breitenbach, 7.12.2020

Ein Dankeschön allen, die «Mänzi» mit Freundschaft in seinem Leben begegnet sind. Dem Praxis-Team von Dr. Bütikofer, dem Spital Dornach und dem Unispital Basel danken wir für die aufmerksame und fürsorgliche Betreuung. Wird im engsten Familienkreis verabschiedet. Anstelle von Blumen, Spenden berücksichtige man bitte: St. Anna-Stiftung «Home-Office-Gottesdienst Röschenz», PC 60-733261-1,Vermerk: Clemens Thomann. Röschenz, im Dezember 2020.

Nunningen, im Dezember 2020

Du zeigst mir den Pfad zum Leben. Vor deinem Angesicht herrscht Freude und Fülle, zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit. Psalm 16, 11

Mo. 11.01.2021, 14.00 – 16.00 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Anmeldung bei: S. Rodella: Tel. 079 548 18 90, max. 15 Pers. Seniorennachmittag:

Herzlichen Dank für die vielen Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Bestattungen Heinrich Käch AG 061 706 56 55 www.bestattungen-kaech.ch

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Als der Herr sah, dass der Weg zu lang, die Berge zu hoch und der Atem zu schwach wurde, legte er seinen Arm um seine Schulter und nahm ihn mit in seine neue Welt.

Am Samstagabend ist Albert nach kurzem Aufenthalt im Kantonsspital in Liestal verstorben. Traurig nehmen wir nun Abschied von unserem Bruder, Onkel, Götti, Cousin, Schwager und Freund

Albert Hänggi «Bärtel» 12. 6. 1953 – 12. 12. 2020

Nach langer Krankheit wurde er von seinen gesundheitlichen Leiden erlöst. Wir vermissen Dich, in unseren Herzen wirst Du immer sein. Im Gedenken Geschwister mit Familien Weitere Verwandte und Freunde Der Abschiedsgottesdienst findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen spende man an das Alters- und Pflegeheim «Stäglen» in Nunningen, IBAN CH25 8092 4000 0022 5890 1. Traueradresse: Sigisbert Hänggi, Leimbankweg 12, 4223 Blauen Gilt als Leidzirkular.


Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

Ein Dankeschön – im Voraus?

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 14.Dezember 2020 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Legislaturplanung 2020 bis 2024 wurde überarbeitet und beschlossen.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2020 Gemäss § 60 des Gemeindegesetzes und § 3 des Organisationsreglements sind die Gemeinde-versammlungsbeschlüsse der Bevölkerung bekannt zu geben. Die 49 anwesenden Stimmberechtigten fassten folgende Beschlüsse: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 22. September 2020 wurde diskussionslos ge¬nehmigt. Traktandum 1: Einbürgerungen Die Gemeindeversammlung hat einstimmig

beschlossen: ://: Den Einbürgerungen folgender Personen wird zugestimmt: • Ismaili Laura • Dimova Natalia • Pilenza Cosimo • Maske Sören-Nico Harry • Polat Aytaç • Polat Faté • Polat Enes Traktandum 2: Budget 2021; Festlegung des Steuerfusses für natürliche und juristische Personen sowie der Gebührenansätze. Genehmigung des Budgets. Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: ://: Die Gemeindesteuern für das Jahr 2021 betragen: - Natürliche Personen: 59% der Staatssteuer: wie bisher - Juristische Personen: 4.5% des

steuerbaren Ertrags als Ertragssteuern (§58 StG): wie bisher - Juristische Personen: 0.55‰ des steuerbaren Kapitals als Kapitalsteuern; mind. CHF 165.00 (§ 62 StG): wie bisher ://: Das Budget 2021, bestehend aus der Erfolgsrechnung mit einem Verlust in der Höhe von CHF 1 405 273.15 und der Investitionsrechnung mit Nettoinvestitionen von CHF 1 739 000.00 wird genehmigt. Traktandum 3: Aufgaben- und Finanzplan, Kenntnisnahme Der Aufgaben- und Finanzplan 2021–2026 wurde zu Kenntnis genommen. Traktandum 4 Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: ://: Die Abrechnungen der Verpflichtungskredite werden genehmigt. NAMENS DER GEMEINDEVERSAMMLUNG In fidem, der Sekretär: Walter Ziltener, Stadtverwalter

Öffnungszeiten der Verwaltung über die Feiertage Die Stadtverwaltung ist am Donnerstag, 24. Dezember 2020 (Heiliger Abend), ab 11.30 Uhr und Freitag, 25. Dezember 2020 (Weihnachten) den ganzen Tag geschlossen. Ab Montag, 28. Dezember 2020 sind wir wieder für Sie da. Die Stadtverwaltung bleibt ebenfalls am Donnerstag, 31.Dezember 2020 ab 11.30 Uhr und Freitag, 1. Januar 2021 den ganzen Tag geschlossen. Ab Montag, 4. Januar 2021 sind wir wieder für Sie da. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen frohe Festtage!

Verschiebung Wochenmarkt Der Wochenmarkt in der Weihnachtswoche wird bereits am Mittwoch, 23. Dezember 2020 durchgeführt. Der erste Markt im neuen Jahr findet wieder wie gewohnt am Freitag, 8. Januar 2021 statt. Die Marktkommission

725 Jahre Stadtrecht in Laufen an der Birs Mittelalter

Herrschaftliche Rechte wurden durch die Gründung von Städten oder durch Erteilen von Privilegien konsolidiert. Ab dem Jahr 1000 lenkten die Bischöfe von Basel ihre Interessen vermehrt gegen Westen. War der Einfluss der Burgunder und Franken wichtiger, als die politische und religiöse Herrschaft über die Pfarrei von Basel und deren Umlande dem Fricktal und Teile des Breisgaues? Bischof Ragnacharius im 7. Jh. war ein ehemaliger Mönch aus Luxeuil Haute-Saône. Bruno von Egisheim, der 1049 als Papst gewählt, den Namen Leo IX annahm, war ein Adeliger aus der Diözese Basel. Eine Schenkung beim Übergang vom ersten zum zweiten Jahrtausend beeinflusste die Tätigkeiten der Bischöfe von Basel nachhaltig.

Zwei Anlässe

Im Jahre 999 schenkte der König Rudolf III (993–1032) von Burgund auf Anraten seiner Gattin Ageltrude, ohne direkte Erben geblieben, dem Bischof Adelbero II von Basel (999-1025) das Kloster St. Marie et St. Germain de Moutier-Gandval. Die zahlreichen Besitztümer von Porrentruy bis Orvin gingen auf das Fürstbistum über. Die weltliche Oberhoheit wurde 1149 ergänzt durch die Schenkung der Vogtei Zwingen- Laufen durch Kaiser Heinrich II. Neben der geistlichen Oberhoheit verfügte der Fürstbischof somit in bestimmten Territorien auch über die weltliche Macht.

Der Feudalismus

Im Spätmittelalter lebten ungefähr 80 Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft. 20 Prozent kümmerten sich

um Verwaltung und Machtverhältnisse. Der Austausch von Ideen und Waren nahm zu. Die Ausdehnung der Herrschaftsrechte, die Sicherung von Handelswegen. Macht und Einfluss führten oft zu Konflikten. Die mündliche Tradition und die Bestätigung durch Akten und Dokumente einer übergeordneten Autorität spielten entscheidende Rollen. Tausch von Herrschaftsrechten war ein bewährtes Mittel um Konflikte zu lösen. 1141 zum Beispiel entschied das Fürstengericht in Strassburg, dass der Fürstbischof auf St Blasien verzichtet und als Tausch Rechte im Birstal übernehmen soll unter andern auch Laufen.

Ende der Konflikte im Elsass als Voraussetzung für die Gründung der Stadt Laufen

Der energische Fürstbischof Heinrich IV von Neuenburg, gewählt im Jahre 1262, kaufte im Elsass mehrere Dörfer und setzte ad hoc militärischer Mittel ein. Die Ansprüche an Breisach, Neuenburg am Rhein und andern Orten richteten sich vor allem gegen die Habsburger Familien, die im Elsass seit Generationen ihre Stammlanden besassen. Solange der Fürstbischof im Elsass beschäftigt war, konnte er sich nicht um die Ausdehnung seines Einflusses der Birs entlang konzentrieren. Nach der Verwüstung und Brandschatzung der Basler Vorstadt Zum Kreuz heute St. Johann durch die Habsburger schlossen beide einen Waffenstillstand. 1274 starb Heinrich IV von Neuenburg. Im gleichen Jahr besuchte König Rudolf und seine Gattin Anna mit vier Töchter Basel. Der Nachfolger Heinrich V von Isny bat Rudolf von Habsburg, der in Colmar beschäftigt war, Porrentruy

Baustelle Korrektion Schliffweg Vom 18. Dezember 2020 bis zum 18. Januar 2021 geht die Baustelle Schliffweg in die Winterpause. Die Durchfahrt der Unterführung wird während dieser Zeit für den Verkehr freigegeben, wodurch die Umleitung über die Brislachstrasse und die Bahnhofstrasse entfällt. Die Fussgänger können bereits heute auf dem neuen Trottoir die Unterführung passieren. Am 18. Januar 2021 werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Dann muss die Unterführung wieder gesperrt werden und die Umleitung über die Brislachstrasse und die Bahnhofstrasse wird wieder notwendig. Je nach Wetter werden die Bauarbeiten bis ca. Anfang März 2021 abgeschlossen. Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich an den Projektleiter Tiefbau, Roger Meier, Tel. 061 766 33 46 oder per E-Mail roger.meier@laufen-bl.ch Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld. Bau und Planung

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Das alte Stadtsiegel von Laufen.

FOTO ZVG

zurück zu erobern, das von Renaud de Bourgogne besetzt worden war. Nach einer Belagerung von 6 Wochen war es soweit. 1283 verlieh Rudolf den Bürgern von Porrentruy die gleichen Rechte wie er sie den Stadtbewohner von Colmar gewährt hatte. Als Rudolf von Habsburg König wurde, konnte sich der Fürstbischof wieder mit der Ausdehnung nach Westen beschäftigen. Er beauftragte Pla-

ner einen Ort ausfindig zu machen, für das Erstellen eines Städtchens halbwegs zwischen der Residenz in Basel und der Verwaltung in Delémont. Giuseppe Gerster Burger von Laufen-Stadt Die Fortsetzung lesen Sie am 7. Januar 2021: «Die Wahl des Ortes, das städtebauliche Konzept, Stadtrecht und tägliches Leben in der Stadt?»

PASCAL BOLLIGER, STADTPRÄSIDENT STADT LAUFEN

Liebe Laufnerinnen und Laufner, das Jahr 2020 neigt sich einem Ende zu. Für viele von euch war es wohl ein enttäuschendes Jahr. So viele Pläne konnten nicht umgesetzt werden, so viele Reisen nicht unternommen. Wir musste uns mal mehr, mal weniger einschränken, wir mussten uns an ein öffentliches Leben mit Masken und Abstand gewöhnen und viele gesellige Anlässe mussten abgesagt werden. In Laufen hat das Jahr 2020 besonders viele Anlässe gekippt. Denn unsere Stadt wurde nämlich 725 Jahre alt, was wir eigentlich gebührend hätten feiern wollen – und dann wurde der grösste Teil dieser Veranstaltungen einfach abgesagt. Wie niederschmetternd für die vielen beteiligten Organisatoren von Vereinen, Unternehmen, Dienstleistern und Geschäften. Sie haben unzählige Stunden mit der Planung und Vorbereitung verbracht – um dann doch wieder verschieben und absagen zu müssen. Ich möchte all diesen engagierten Menschen an dieser Stelle meinen herzlichen Dank aussprechen: Eure Arbeit bekommt leider nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient hätte. Am 9. Januar 2021 trifft sich ebendieses Organisationsteam wieder, um gemeinsam mit den Beteiligten zu beraten, wie es mit dem Jubiläum weitergeht. Viele der Veranstaltungen wurden bereits auf 2021 verschoben, andere werden vermutlich folgen. Wie der Terminplan für das kommende Jahr aussieht, sehen Sie auf www.laufen725.ch. Dort können Sie auch verfolgen, wie bisher gefeiert wurde – wenn auch reduziert und in einem ganz kleinen Rahmen. Wir erhalten also die Gelegenheit, 725+1 Jahre Stadt Laufen zu feiern und ich freue mich schon jetzt, dass wir trotz allem noch viele Gelegenheiten haben werden, uns zu begegnen und unsere Stadt zu geniessen. Bis dahin wünsche ich Ihnen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2021. Ein Jahr, das uns hoffentlich all die Freuden zurückbringen wird, die wir dieses Jahr missen mussten.

725 Jahre Stadt Laufen Grusswort von Regierungspräsident Dr. Anton Lauber Vorsteher der Finanz- und Kirchendirektion Schon im Jahr 1295 konnte Laufen auf mindestens tausend Jahre turbulente Geschichte zurückblicken, bevor dem Ort das Stadtrecht verliehen wurde. Es erstaunt mich immer wieder, wieviel Geschichte in diesem weltweit gesehen eigentlich winzigen Stück Erde «drinsteckt»! Und welche Kraft in diesem Ort liegt: die Kraft des Wasserfalls, welcher Laufen seinen klingenden Namen gegeben hat; die Kraft der Bevölkerung, die sich seit der Antike immer wieder mit neuen Völkern auseinandersetzen muss; die Kraft des Bürgertums mit seinem seit 725 Jahren tadellos funktionierenden System der Burgergemeinden. Heute feiern wir den halbrunden Geburtstag unserer geschätzten Stadt Laufen. An erster Stelle möchte ich dem Organisationskomitee meinen Dank

aussprechen für die vielen Monate Arbeit, die Sie hatten, um diese Geburtstagsfeier vorzubereiten. Auch bei Ihnen gab es wegen der aktuellen Pandemie viel Wirbel und Ungewissheit. Aber ich tröste Sie: Allzulange dauert es nicht mehr bis zu Laufens nächstem runden Geburtstag – dann hoffentlich wieder live anstatt im Internet! Viel Wirbel soll es aber zu diesem Jubiläum trotzdem geben, nämlich um die Preisverleihung der «Stillen Helden» der Stadt Laufen. Ich finde dieses Projekt mit seinem zukünftigen Preis der Stadt Laufen und seinem Wanderpokal sehr gelungen, denn nachhaltiges Engagement zugunsten einer Baselbieter Stadt befürworte ich in hohem Masse. Ich bin gespannt, wie sich dieses soziale und kulturelle Projekt weiterentwickeln wird. Was Laufen in der Zukunft bewegen wird, steht zu einem grossen Teil wohl in den Sternen. Denn heutzutage kann man leider immer schlechter langfris-

tig planen, wie die aktuellen Geschehnisse uns lehren. So ist es auch nicht leicht vorauszusagen, was in 50 Jahren mit der Stadt Laufen sein wird. Ich bin aber überzeugt, dass wir mit unseren in die Zukunft gerichteten Projekten im Kanton und im Laufental wie zum Beispiel dem Doppelspurausbau der Bahn, den diversen Verkehrsprojekte sowie der erfolgreichen Wirtschaftsförderung die Weichen richtig gestellt haben. Ich glaube an das, was sich lange bewährt hat. So kann ich auch an die Stadt Laufen glauben, die Stadt aus dem westlichsten Zipfel des Kantons Basel-Landschaft, die mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Ich bin sicher, dass die Bewohnerinnen und Bewohner dieses wunderschönen und prosperierenden Städtchens weiterhin alles geben, dass Laufen auch in Zukunft so begehrensund liebenswert wie eh und je ist und bleibt! Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!


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Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Abwesend: 24. Dezember 2020 bis 3. Januar 2021 Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch www.dr-schoen.ch

Die Praxis bleibt ferienhalber

vom 24.12.2020 bis 3.1.2021 geschlossen.

Gerne nehmen wir auch im neuen Jahr wieder Patienten an. Bretzwilerstrasse 9 *** 4208 Nunningen *** Tel: 061 791 92 11

Und immer sind da Spuren deines Lebens. Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

2. April 1933 – 1. November 2020

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den wechselnden BAG-Massnahmen ist die Durchführung aller Gottesdienste und Anlässe unsicher. Wir bitten Sie daher vorher das Wochenblatt oder die Homepage der reformierten Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch zu konsultieren.

Donnerstag, 24. Dezember, 17.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Heiligabendfamiliengottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, Pfarrerin Regine Kokontis, Konfirmanden und Freiwilligen, Christian Müller, Saxophon, Querflöte und Klavier. Der Gottesdienst wird mit drei Stationen durchgeführt: in der Kirche mit Musik, im Kirchgemeindehaus mit Weihnachtsgeschichte und Gedanken, vor der Kirche mit lebendiger Krippe und Weihnachtsliedern. Donnerstag, 24. Dezember, 22.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, Christian Müller, Flügel, Saxophon, Querflöte.

Grellingen Freitag, 25. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Weihnachtsgottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Fabienne Studer, Orgel, Annina Frey, Querflöte. Mitfahrgelegenheit 9.30 Uhr, ab Alts Schlachthuus Laufen. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten! Es gilt die Maskenpflicht!

3. August 1934 bis 10. Dezember 2020 Sie wurde nach langer Leidenszeit und schwerer Krankheit im Altersheim Rosengarten von ihren Beschwerden erlöst.

Urs und Eduvigis Scherrer-Veiga Ronald Scherrer und Barbara Diehl mit Lenny Pia und Tobias Ackermann-Scherrer mit Amélie und Ennio Elsa Scherrer-Brandenberg Patrick und Robyn Scherrer mit William, Elliot und Kim Ariane Cavin-Scherrer mit Christophe und Sébastien Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier am Freitag, 18. Dezember 2020 um 14.30 Uhr in der Kirche und Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Dittingen finden im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Urs Scherrer-Veiga, Bromberg 39, 4242 Laufen

allen Freunden, Bekannten und Nachbarn welche ihr im Leben ihre Freundschaft, Zuneigung und Hilfe schenkten, ihr Achtung und Wertschätzung entgegenbrachten, mit ihr lachten, vielleicht auch weinten und ihr im Tode Ehre erwiesen haben durch Spenden für Blumen und heilige Messen sowie für liebe Gedanken und Worte an uns.

Gilt als Leidzirkular.

Lieben Dank auch an Herrn Paul Stebler für die besinnliche und würdevoll gestaltete Abschiedsfeier und Frau Fuog für das gefühlvoll umrahmende Orgelspiel. VERGELTS GOTT! Grindel, im Dezember 2020

Marianne und Anna, und Familie

Der Körper wird verbraucht, nicht das Herz.

Laufen, 10. Dezember 2020

Zulu, Südafrika

Wir trauern um

Helene Julia Imhof-Gerster

DANKSAGUNG Wir bedanken uns herzlich für die zahlreichen Trauerkarten, die tröstenden Worte, die grosszügigen Spenden und schönen Kränze und Blumen, die wir zum Abschied von unserem lieben Papi

René Studer-Marti erhalten haben. Es gibt uns Trost und Kraft, dass unser Papi von so vielen Menschen geschätzt wurde. Wir danken allen, die ihn ein Stück auf seinem Weg begleitet haben. Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Dr. Leupold und sein Team für die langjährige Betreuung.

Die Trauerfamilie

Sonntag, 27. Dezember Findet kein Gottesdienst statt! Sonntag, 3. Januar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, Andy Küng am Schwyzer Örgeli und Georges Tissot an der Orgel.

Susanne Ackermann-Scherrer

WIR DANKEN HERZLICH

Laufen Donnerstag, 17. Dezember, 18.00 Uhr, Austausch offline, offene Gesprächsrunde im kleinen Saal des ref. Kirchgemeindehauses Laufen, bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis, Anlass von 18.00 bis 19.30 Uhr.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Schwester, Gotte, Tante und Schwägerin

In Liebe und Dankbarkeit

Ann nna Sch chmidlin-Mau auerl le echner

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Menschen die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Der Tod hat dich uns weggenommen. Doch was er uns nicht nehmen kann, ist die Liebe zu dir und all die wunderschönen Erinnerungen an dich.

Peter Borer – Schmid 05.02.1948 – 11.12.2020

Nach geduldig ertragener Krankheit durftest du, so wie es dein Wunsch war, zu Hause friedlich einschlafen. In unseren Herzen lebst du weiter. Wir vermissen dich … Ruth Borer – Schmid Fabienne Borer mit Alexandra Miriam Ryser mit Lara und Nevio Geschwister und Anverwandte Auf Wunsch des Verstorbenen wird keine Abdankung und Beisetzung stattfinden. Traueradresse: Ruth Borer – Schmid, Schmelzistrasse 27, 4228 Erschwil

genannt Helen 28. November 1925 bis 6. Dezember 2020

Ein grossartiger Mensch, eine liebende und geliebte Frau und Mutter, eine herzensgute Grossmama und stolze Urgrossmama, eine mit gütigem Herzen für Familie und Gerechtigkeit eintretende Persönlichkeit, ist still und friedlich eingeschlafen, nachdem sie uns in den letzten Monaten auf dem Weg in ihre eigene Welt immer mehr entglitt. Ihre Liebe und ihre Energie, ihr Familiensinn und ihre Musikalität werden in uns weiterleben. Wir danken dir für alles. Du fehlst uns. Regina Imhof, Winterthur Christina mit Sohn Vincent Patrick Markus und Adrienne Imhof-Oertli, Schaffhausen Thomas und Brigitta Imhof-Manser, Speicher Damian und Sibille Michèle und Pinto Gabriel Donata C. Imhof, Turgi David Die Beerdigung und das anschliessende Beisammensein finden zu Beginn des Jahres 2021 in der Herz Jesu-Kirche Laufen und dem Altersheim Rosengarten statt. Wir werden an dieser Stelle darüber informieren. Anstelle von Blumenschmuck danken wir für die finanzielle Unterstützung der Arbeit von Lothar Zagst in Ecuador. Verein Freunde und Gönner El Laurel, Postkonto 40-000061-4 oder Basler Kantonalbank, 4002 Basel IBAN CH20 0077 0016 0483 3029 4, Vermerk: Todesfall Helene Imhof Traueradresse: Donata C. Imhof, Bachweg 2, 5300 Turgi

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10


LAUFENTAL LOK ALHISTORISCHES

L AUFEN

Vom Heimweh unserer Auswanderer

Das ändert sich ab Januar auf den Strassen

Auswandererbriefe sind Zeitdokumente. Darin kommt nicht selten die Sehnsucht nach der geliebten Heimat vor, die oft verklärt dargestellt wird. Vor allem in der Weihnachtszeit. So ist auch ein Brief von Albert Schmidlin zu verstehen, der am 26. Dezember 1934 von Vernonia Oregon an seine Familie in Blauen gerichtet ist. Linard Candreia Der Ausgewanderte erinnert sich an die Kirche, wo er die erste heilige Kommunion empfangen habe, an die Kirchenglocken, an den Friedhof, wo seine lieben Eltern, Verwandten und Freunde begraben seien, und ans Schulhaus, wo er den ersten Unterricht und verdiente Tatzen erhalten habe. Blauen wird durch und durch in überschwänglicher Manier beschrieben: «Es ist der Ort, wo die Kirschen besser sind, die Luft reiner, der Himmel blauer, die Leute besser, arbeitsamer und einiger als sonst wo.» Er sei vielleicht weiter in der Welt herumgekommen als die meisten Blauner, aber habe noch nie einen Flecken Erde gesehen, der schöner gelegen und vor Wind und Hagel geschützt sei als sein geliebtes Blauen. Es sei auch kein Nachteil, am Berghang zu wohnen, im Gegenteil, bergauf und bergab laufen stärke die Glieder und die Lunge. In Amerika sei halt vieles schon anders. Da müsse man sich alleine zu helfen wissen nach dem Prinzip «Hilf dir selbst, hilft dir Gott». Am liebsten würde er seine beiden Farmen verkaufen und heim-

kehren: «Leider aber hat unser Geld in der Schweiz den frühern Wert verloren, so dass ich die Hoffnung auf ein Wiedersehen aufgebe.»

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Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

Zum Thema Heimweh

Aus der Ferne und der nötigen Distanz zur Heimat wird einem bewusst, was man zurückgelassen hat. Im Falle des Blauner Albert Schmidlin kommen im Brief die positiven Seiten und Erfahrungen in der zurückgelassenen Heimat zum Vorschein. Er drückt darin auch sein grosses Heimweh aus. Kürzlich bin ich auf einen ähnlichen Heimwehbrief gestossen, wo sich eine Bündner Amerikaauswanderin unter anderem auch nach gepressten Blumen aus ihrer Heimat sehnt: «Ich habe noch eine Bitte an Dich: Wenn dieser Brief noch hinaus kommt, bevor die Alpenblumen verblüth haben, dann sei doch so gut, mir eine in einem Buch zu pressen, zu dörren und sie mir dann in Deinem nächsten Brief zu übersenden. Ich habe eine gedörrte mit hinein, die ist mir aber erst kürzlich verloren gegangen, ich weiss nicht wie und ich möchte so gerne wieder eine Alpenrose haben, nicht wahr Du thust mir diesen Gefallen? Jetzt wird es schön sein bei Euch und wenn die Alpenrosen blühen, dann ist es geradezu entzückend. O könnte ich sie noch einmal blühen sehen!» (Wabashaw, 9.5.1880)

Weiterführende Literatur: «Amerika, «Gelobtes Land» – Die Auswanderungsgeschichte der Familie Schmidlin aus Blauen», Thibault Meier, Maturarbeit Gymnasium Laufental-Thierstein, 2019. «Das wahre Heimweh ist sprachlos», Christina Schumacher, Walservereinigung Graubünden, 2019. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.

Expertenteam: Tobias Schmidlin, Markus Räbsamen, Karin Anklin, Christian Frey und Philippe Hügli (von links).

Ab dem neuen Jahr gelten einige neue Bestimmungen im Strassenverkehr. Um weiterhin sicher und informiert unterwegs zu sein, hat das Team der «Schaltzentrale — Das Verkehrskompetenzzentrum» in Laufen das Wichtigste zusammengefasst. Zoe Zbinden Seit Juni 2018 dient das Amtshaus in Laufen auch als Kurslokal für die «Schaltzentrale». Die Fahrlehrerin Karin Anklin sowie die Fahrlehrer Philippe Hügli, Tobias Schmidlin, Christian Frey und Markus Räbsamen bilden das fünfköpfige Team, welches dank seines Engagements und seiner langjährigen Erfahrung die Schaltzentrale auf die Beine gestellt hat. Angeboten wird alles rund um die Ausbildung für zukünftige Verkehrsteilnehmer: Nothelferkurse, Vorbereitung zur Theorieprüfung, Verkehrskundeunterricht (VKU), Auto-, Motorrad- und An-

hängerausbildung, Zweiphasenkurse und mehr. Neu wird der VKU auch an Samstagen angeboten, um den Kursteilnehmern mehr Flexibilität einzuräumen.

Neue Bestimmungen

Der Bundesrat hat einige neue Bestimmungen verabschiedet, welche ab 1. Januar 2021 in Kraft treten. Welche muss man nun kennen? «Hat man den Führerschein erst einmal erlangt und den Zweiphasenkurs abgeschlossen, ist man dazu verpflichtet, sich selbst über die neusten Regelungen zu informieren», erklärt Karin Anklin. Einige wichtige Neuerungen nennt sie dem «Wochenblatt».

Reissverschlussprinzip und Rettungsgasse

Wird auf einer Strasse mit mehreren Fahrstreifen eine Spur abgebaut, so ist man dazu verpflichtet, auf beiden Spuren aufzuschliessen und das Reissverschlussprinzip anzuwenden. Den Fahrzeugen auf der abgebauten Spur muss der Spurwechsel ermöglicht werden. Bei Stau oder stockendem Verkehr auf Autobahnen und Autostrassen gilt die Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden. Wer den Bestimmungen nicht Folge leistet, kann jetzt gebüsst werden.

FOTO: ZOE ZBINDEN

Autofahren ab 17 Jahren

Neu kann der Lernfahrausweis für die Kategorie B (Auto) mit 17 Jahren beantragt werden. Eine zwölfmonatige Lernphase ist vorgeschrieben. Die Führerprüfung kann also frühestens nach dem 18. Geburtstag absolviert werden. Eine Ausnahmeregelung gilt für den Jahrgang 2003, bei welchem sich die Lernphase verkürzen kann. Kinder bis 12 Jahre dürfen mit dem Fahrrad auf dem Trottoir fahren, sofern kein Radstreifen oder Radweg vorhanden ist. Dies ist zum Beispiel bei der Naustrasse in Laufen der Fall. Eine neue Bestimmung gibt es ebenso für das Rechtsvorbeifahren auf Autobahnen und Autostrassen. In gewissen Fällen (zum Beispiel Kolonnenverkehr) darf nun rechts vorbeigefahren werden, das Rechtsüberholen bleibt weiterhin untersagt. Zum Schluss möchte das Team noch auf das Befahren der neugestalteten Röschenzstrasse in Laufen hinweisen. Aufgrund der schmalen Verkehrsfläche sollen bergwärts fahrende Autofahrer den Radstreifen befahren, um das Kreuzen zu ermöglichen. Allfällige Zweiradfahrer auf dem Radstreifen dürfen weder behindert noch gefährdet werden.

REGION

Weihnachtsaktion «Die Region steht zusammen»

August Cueni (1883-1966): Blauen-Dorf im Winterschlaf um 1925, Öl. FOTO: CHRISTOPH SÜTTERLIN, MUSEUM LAUFENTAL

WoS. Mit der Weihnachtsaktion «Die Region steht zusammen» sammelt der Verein Freunde RefLaufental Geld, um Menschen, denen es nicht so gut geht, ein Geschenk zu machen (Das Wochenblatt berichtete). Bis am letzten Dienstag wurden 3961 Franken gespendet. Davon steuerte der Verein Freunde RefLaufental 2000 Franken bei. 21 Adressen von Menschen, welche beschenkt werden

sollen, wurden bis jetzt gemeldet. Spenden sind weiterhin möglich über Twint oder Freunde RefLaufental, Schutzrain 7, 4242 Laufen: CH22 8080 8004 1769 9004 0. Weitere Informationen auf: https://freundereflaufental.ch/weihnachten2020.

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Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

Andy Matter

Mit grossem Bedauern nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Ehrenmitglied und Fahnengötti

10. 5. 1966 – 10. 12. 2020

Wenn ich die Augen schliesse sehe ich Dich vor mir, so als ob Du nie gegangen wärst.

Anton Schnell 2. Mai 1934 bis 9. Dezember 2020

Wir vermissen Dich Joe, Töms, Sonja, Simon, Marlon Garage Cardream

Wir werden Anton in bester Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Deine ehemaligen Schützenkollegen Schützen Röschenz

Tief traurig nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Cousine

Verena Vogt-Hügli 20. Februar 1930 – 15. Dezember 2020 Sie hat nach langer, geduldig ertragener Krankheit und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte die Augen für immer geschlossen. Wir vermissen sie unendlich.

Markus und Monique Vogt-Leclère mit Joël und Sandrine Monika Vogt Hammel und Harald Hammel mit Julia und Vera Clara Marti-Hügli Gertrud Kupferschmid-Hügli Verwandte, Freunde und Bekannte Der Trauergottesdienst und die Urnenbeisetzung finden aufgrund der gegenwärtigen Situation im engsten Familien- und Freundeskreis in Erschwil statt. Traueradresse: Markus Vogt-Leclère, Morystrasse 33, 3970 Salgesch

…Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren. Das Leben ist begrenzt, doch die Erinnerung unendlich…

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater und Nonno Con amore e gratitudine diamo l’addio al mio amato marito, nostro papà, suocero e nonno

Francesco Conte-Di Lemme 10. Juni 1948 – 14. Dezember 2020 Wir werden dich immer in unseren Herzen tragen. Ti porteremo sempre nei nostri cuori.

Maria Conte-Di Lemme Domenico und Gabriela Conte mit Chiara, Ilaria, Sophia und Matteo Katja und Juan Romero-Conte mit Enea, Gael und Elia Debora Conte Verwandte und Freunde / parenti e amici Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Il funerale si svolgerà nel cerchio dei familiari e amici piu stretti. Traueradresse: Maria Conte-Di Lemme, Alice-Vogt-Strasse 2, 4226 Breitenbach

Anstelle von Blumen- oder Geldspenden gedenke man im Sinne der Verstorbenen dem Benediktiner-Kloster Mariastein: IBAN CH13 0900 0000 4000 2800 9

Immer schwächer und ganz leise ging vorbei die Lebenszeit. Es führte ihre letzte Reise in die erlösende Ewigkeit.

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir traurig Abschied von unserer lieben Mame, Schwiegermutter, Grossmame, Schwester und Schwägerin

Therese Wehrli-Anklin 28. 9. 1939 – 14. 12. 2020 Still und leise bist du entschlafen. In Liebe und Dankbarkeit denken wir an die gemeinsame, schöne Zeit und an alles, was du uns gegeben hast. Du bleibst in unseren Herzen.

In liebevoller Erinnerung Sabina und Heinz Jäggi-Wehrli Mathias und Katrin Wehrli-Bossart Andrin mit Tiziana, Flavia Andreas und Sandra Wehrli-Neyerlin Samira mit Pascal, Anna-Sophia Petra und Thomas Spanò-Wehrli Alessio, Lara mit Andrin Rösly und Ruedi Mehmann-Anklin Hanny Bohrer-Anklin und Familie Trauerfeier und Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Dreissigster:

Freitag, 22. Januar 2021, 19.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche, Laufen

Traueradresse: Sabina Jäggi-Wehrli, Gehrenweg 23, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.

Jesus sagt auf die Frage nach dem Tod: «Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.» Joh.-Evang. 11, 25


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Digital statt analog feiern Beschlüsse Gemeindeversammlung vom 14.12.2020 x x x

Die Versammlung verabschiedete das Budget 2021, welches einen Aufwandüberschuss von CHF 386‘704.- vorsieht. Der Souverän stimmte dem Beitritt zur Zivilschutzregion DorneckThierstein zu. Die bisherigen Organisationen des Dornecks und des Thiersteins sollen im kommenden Jahr fusioniert werden. Zugestimmt wurde der Integration eines Vaterschaftsurlaubes in die DGO. Damit erfolgte der Nachvollzug der neuen eidgenössischen Gesetzgebung. Im Weiteren stimmte der Souverän einer moderaten Erhöhung der Bezüge des Dorfweibels zu. Zur Überarbeitung an den Gemeinderat zurückgewiesen wurde die Schaffung einer Tagespauschale im Rahmen von CHF 500.- für milizbasierte Projektmitarbeitende, welche von ihrem Arbeitgeber nicht für ganztätige Engagements bezahlt freigestellt werden.

Nutzung gemeindeeigene Infrastrukturen Bestimmungen zu COVID-19 (Stand 11.12.2020) Folgende übergeordneten Grundsätze sind einzuhalten: x x

Einhaltung der Hygieneregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) Social-Distancing (1.5m Mindestabstand zwischen allen Personen; 10 m2 pro Person). Falls dies aufgrund nachvollziehbarer Gründe nicht möglich ist, sind die Teilnehmer zwecks Nachverfolgung von Infektionsketten schriftlich zu erfassen (contact tracing).

Auf der Basis der Verschärfungen der COVID-19-Regeln des Kanton Solothurn wurden für die Gemeinde Breitenbach folgende Neuregelungen vorgenommen:

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Sämtliche Turnhallen sowie die Schwimmhalle Breitgarten bleiben ab Freitag, 11. Dezember 2020, für die nichtschulische Nutzung geschlossen. Gleiches gilt für die Nutzung des Griensaals durch Vereine/Institutionen im Sinne der Sportausübung.

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Für das gesamte Schulareal gilt das Schutzprinzip «Cocon». Dieses definiert den Campus Breitenbach als nicht zugänglichen Raum. Der Zutritt für nicht berechtigte Personen ist somit grundsätzlich untersagt.

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Für Veranstaltungen gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 15 Personen. Die Hygieneregeln und Schutzvorschriften des Bundes sind zwingend einzuhalten. Zu prüfen ist im Bedarfsfall die Erarbeitung eines Schutzkonzepts.

Die Regelungen gelten bis auf Widerruf. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung

Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:

Bujaku Ekrem, Kirchmattstrasse 38, 4226 Breitenbach Haustec GmbH, Gässliackerweg 14, 4226 Breitenbach Wärmepumpe Kirchmattstr. 38 2962 17.12.2020 04.01.2021

PUBLIKATION: Rekrutierung Feuerwehr 2020 Aufgrund der besonderen Lage war die Feuerwehr gezwungen, die Rekrutierung 2020 online durchzuführen. Alle Teilnehmenden, welche in die Feuerwehr eingeteilt wurden, haben bereits eine entsprechende schriftliche Mitteilung erhalten. Teilnehmende ohne Bescheid bis zum heutigen Tag sind vom persönlichen Feuerwehrdienst befreit. Damit werden Sie ersatzabgabepflichtig. Die Höhe der Ersatzabgabe richtet sich nach dem Einkommen und beträgt zurzeit 12 % der Staatssteuer bzw. maximal CHF 400.- jährlich. Die Gemeindeverwaltung wird den Betrag zu gegebener Zeit mit einer Rechtsmittelbelehrung in Rechnung stellen. Gegen diesen Entscheid auf der Basis des Feuerwehrreglements (§ 78 und 79) kann bis zum 31.12.2020 schriftlich mit Begründung Rekurs eingelegt werden. Der Rekurs ist zu senden an: Einwohnergemeinde Breitenbach, zu Handen Herrn David Häner, Fehrenstrasse 5, 4226 Breitenbach.

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Arbeiten am Filmprojekt mit: (v.l.) Die Geschwister Philippe, Johanna und Nicolas Landuydt aus Breitenbach. Johanna Landuydt liest gemeinsam mit ihrer Mutter eine Geschichte, Philippe und Nicolas Landuydt rezitieren Gedichte. Ausserdem wünschen sie den Leuten auf Niederländisch eine frohe Weihnacht. FOTO: PAUL MARK

Wie viele andere Gemeinden auch hat sich die Reformierte Kirchgemeinde Thierstein für die Weihnachtsfeiertage etwas Besonderes einfallen lassen und ein kleines Filmprojekt auf die Beine gestellt. Melanie Brêchet Geschäfte, Restaurants, Museen, Bibliotheken und andere Freizeiteinrichtungen müssen aufgrund der Corona-Pandemie ihre Türen bereits um 19 Uhr schliessen. Und mit Ausnahme der Restaurants bleiben diese Einrichtungen an Sonntagen sogar ganz zu. Veranstaltungen sind ausserdem komplett untersagt. Eine Ausnahme bilden hier die Gottesdienste. Im Kanton Solothurn dürfen diese von 15, an Weihnachten und Silvester von 30 Personen besucht werden. An

Krippenspiele, wie sie sonst zur Weihnachtszeit üblich sind, ist darum nicht zu denken, das sei schon früh klar gewesen, sagt der Gemeindepfarrer Stéphane Barth. Die Reformierte Kirchgemeinde Breitenbach hat sich darum dazu entschlossen, mit den Kindern und Jugendlichen der «ChinderChilche» einen Film mit verschiedenen Darbietungen aufzunehmen und diesen an den Festtagen in der Kirche zu zeigen.

mengeschnitten und ergeben schliesslich einen Film, welchen wir an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag in der Kirche zeigen möchten», erklärt Stéphane Barth. Die Kinder und Jugendlichen haben sich für den Zusammenschnitt Verschiedenes überlegt. So finden sich in ihm Gesangs- oder Instrumentalbeiträge, Gedichte und Geschichten. Ausserdem wird bei jedem Beitrag erklärt, wie er zustande gekommen ist.

Vielfältige Beiträge

Schwierige Umstände

Bereits Mitte November trafen sich die rund 10 bis 15 Kinder und Jugendlichen im Alter von 4 bis etwa 14 Jahren in der Sonntagsschule ein erstes Mal und begannen damit, diverse Darbietungen aufzuzeichnen. Letztes Wochenende wurden dann die weiteren Episoden für das Filmprojekt aufgenommen, dieses Mal jedoch unter noch strengeren Vorkehrungen: Die verschiedenen Beiträge wurden hintereinander aufgezeichnet, sodass sich nie zu viele Leute aufs Mal begegneten. Teilweise wurden die Beiträge bereits schon digital zugesandt. «Die Darbietungen der Kinder werden zusam-

Der Gottesdienst an Heiligabend um 17 Uhr werde vor allem für die Eltern jener Kinder reserviert sein, welche am Film mitgewirkt haben. Der Film soll aber auch Bestandteil des Gottesdienstes vom 25. Dezember sein, welcher um 10.15 Uhr stattfindet. Stéphane Barth hat ausserdem im Sinn, die Gottesdienste vom 24. und 25. Dezember in einer gekürzten Fassung zu digitalisieren und diese auf der Website der Kirchgemeinde www.refkirchethierstein.ch zugänglich zu machen, so dass möglichst viele davon profitieren können.

BREITENBACH

Tempo 30 nicht generell An der Gemeindeversammlung von Breitenbach erfuhren die wenigen Stimmberechtigten, dass der Gemeinderat bezüglich Einführung von Tempo 30 Abklärungen getroffen hat. Bea Asper Die Motion von Rolf Grütter zur Frage, ob Breitenbach auf den Gemeindestrassen Tempo 30 einführen soll, wird derzeit vom Gemeinderat bearbeitet, informierte Gemeindepräsident Dieter Künzli an der Gemeindeversammlung vom Montag. Der Gemeinderat habe bereits vor längerer Zeit das Thema aufgegriffen und die Verkehrssituation überprüfen lassen. Noch seien die Abklärungen am Laufen, sagte Künzli. Er könne aber beruhigen, alarmierende Anzeichen gebe es nicht. Die Messungen hätten gezeigt, dass die Geschwindigkeiten deutlich unter den erlaubten Werten liegen und die Statistik weist aus, dass Unfälle selten sind. Grundsätzlich sei der Gemeinderat von Breitenbach gegen zusätzliche Regelverschärfungen. Der Sicherheit werde aber eine hohe Priorität eingeräumt, betonte Künzli. Deswegen möchte die Exekutive eine Lösung anstreben, die nicht generell Tempo 30 fordert, sondern punktuell angepasste Massnahmen vorsieht. Denn die Situation sei nicht auf allen Quartierstrassen gleich. Ausserdem sei es auch ein finanzielles Abwägen.

Vom Kanton her sei die Einführung von Tempo 30 mit baulichen Massnahmen verknüpft. Die Bauten an den Strassen würden insgesamt Kosten von 300 000 Franken verursachen. Aufgrund der angespannten Finanz-Situation und dem Auftrag, sparsam mit den Steuergeldern umzugehen, brauche es weitere sorgfältige Abklärungen bevor eine solche Vorlage vor eine Gemeindeversammlung kommen könnte. Wie Künzli weiter informierte hat sich der Gemeinderat auch beim Wunsch aus der Bevölkerung nach einem Polizeireglement dafür entschieden, ein solches noch nicht zur Abstimmung zu bringen. «Bereits innerhalb des Rates zeigte sich, dass man sich hier über viele Details streiten kann», gab Künzli zu bedenken. Regelverschärfungen würden mehr Kontrollen nach sich ziehen und dies wiederum sei mit Aufwand und Kosten verbunden. Dies alles stehe im Widerspruch zum Grundsatz, den Staat schlank zu halten. Der Rat unterstütze aber ganz klar das Einhalten von Ruhezeiten. Diese Zeiten und der Appell zur gegenseitigen Rücksichtnahme werden auf dem Kalender, der an die Haushaltungen verschickt wird, den Einwohnern ans Herz gelegt, sagte Künzli. Künzli hatte zudem noch einen guten Tipp zum obligatorischen Tragen des Mund-Nasenschutzes im Kampf gegen Corona. Es gebe in der Schweiz eine Firma, die einen Corona-Blocker entwickelt habe. Das Start-Up, hervorgegangen aus

der ETH Zürich, heisst HeiQ und bietet mit Viroblock NPJ03 eine antivirale und mikrobenhemmende Behandlungsmethode an. Textilien, die damit behandelt werden, können das Coronavirus blockieren. Die Unternehmung wirbt auf der Homepage damit, dass im Testverfahren Gesichtsmasken, die mit HeiQ Viroblock NPJ03 behandelt wurden, das Coronavirus 229E zu 99,99 Prozent blockieren. Mit der Behandlung waren Masken damit mehr als 150 Prozent effektiver als ohne. Künzli nannte HeiQ auch als gutes Beispiel dafür, dass in einer Krise auch immer eine Chance steckt. Der Gemeinderat bedankte sich bei den zwei Dutzend Anwesenden für das Erscheinen. Wegen der Coroana-Krise hatte der Rat keine heissen Themen traktandiert. Das Budget wurde von der Gemeindeversammlung diskussionslos genehmigt, ebenso der Beitritt zur fusionierten Zivilschutzorganisation Dorneck-Thierstein. Traktandiert war auch die Teilrevision der Dienst-und Gehaltsordnung. Formell ging es um den vom Schweizer Volk beschlossenen Vaterschaftsurlaub, sowie um eine Einführung einer ausserordentlichen, vom Gemeinderat bewilligungspflichtigen Tagespauschale von 500 Franken. Fragen aus der Versammlung zeigten dann, dass es eine Ausformulierung braucht, was der Rat nachholen will. Die Tagespauschale war gedacht für Spezialaufträge im Ehrenamt, die nicht über Sitzungsgelder abgegolten werden.


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Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

Beinwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Karol Kovacovsky Klosterplatz 16, 4115 Mariastein Bauobjekt: Um- und Ausbau teils ausgebauter Scheune zu Wohnhaus Bauplatz: Schopf Neuhüsli Nr. 130 Bauparzelle: GB.-Nr. 284 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: Bis 31. Dezember 2020

Grindel

Baupublikation

Bauherrschaft: Peter Treier, Traugott Meyer Strasse 8b, 4147 Aesch Bauobjekt: Einfriedung Bauplatz: Eichackerweg 261 Bauparzelle: GB-Nr. 866 & 1081 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 31. Dezember 2020

Publikation des Zweckverband Oberstufenzentrum Dorneckberg OSZD

Bättwil

Anlässlich der Sitzung vom 22. Oktober 2020 hat die Delegiertenversammlung folgenden Beschluss gefasst: Für den Ersatz der Hackschnitzelheizung und die Sanierung der Wärmeverteilung wird ein Investitionskredit in der Höhe von Fr. 465'000.– gesprochen. Diese Ausgabe wird den Verbandsgemeinden nach § 8 der Statuten weiterverrechnet.

Öffentliche Planauflage Gestützt auf § 15 ff kantonale Verordnung über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren (GBV) vom 03.07.1978 legt der Gemeinderat während 30 Tagen öffentlich, vom 17. Dezember 2020 bis am 3. Februar 2021

Dieser Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum. 3 Verbandsgemeinden oder 300 Stimmberechtigte der Verbandsgemeinden können innert 30 Tagen ab vorliegender Publikation die Abstimmung an der Urne verlangen.

Auflageort:

Das Protokoll kann im Sekretariat des OSZD eingesehen werden.

Gemeindeverwaltung Bättwil Rebenstrasse 31, 4112 Bättwil

Öffnungszeiten:

Montag und Mittwoch: 16.00 – 18.00 Uhr Dienstag und Donnerstag: 9.30 – 11.30 Uhr Freitag: ganzer Tag geschlossen

Hofstetten-Flüh

zur Einsichtnahme auf: Beitragsplan und Beitragstabelle Erschliessung «Im Zielacker»

Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten über Weihnachten / Neujahr.

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Kommunale Erneuerungswahlen

Rechtsmittel: Während der Auflagefrist kann jedermann, der durch den Beitragsplan berührt ist, beim Gemeinderat Bättwil schriftlich und begründet Einsprache erheben. Der Gemeinderat

Der Gemeinderat der Gemeinde Hofstetten-Flüh, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 2 i.V.m. § 32 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) vom 22. September 1996 (BGS 113.111), beschliesst: 1. In der Gemeinde Hofstetten-Flüh finden die Erneuerungswahlen für den Gemeinderat am 13. Juni 2021 statt. 1.1. Die Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis Montag, 26. April 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen.

Büsserach

Kommunale Erneuerungswahlen 2021

1.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 28. April 2021 bis Freitag, 30. April 2021, bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt. 1.3. Das Wahlpropagandamaterial darf gefaltet höchstens ein Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 g wiegen. Das Wahlpropagandamaterial ist spätestens bis Montag, 10. Mai 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. In der Gemeinde Hofstetten-Flüh finden die Erneuerungswahlen für das Gemeindepräsidium sowie das Friedensrichteramt am 26. September 2021 statt. 2.1. Die Wahlvorschläge für das Gemeindepräsidium sowie das Friedensrichteramt sind bis Montag, 09. August 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2. Das Wahlpropagandamaterial darf gefaltet höchstens ein Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 g wiegen. Das Wahlpropagandamaterial ist spätestens bis Montag, 23. August 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.3. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 28. November 2021 statt. 4114 Hofstetten, 17. Dezember 2020

Der Gemeinderat

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Einberufung der Stimmberechtigten zur kommunalen Volksabstimmung vom 31. Januar 2021 Gestützt auf das Gesetz über die politischen Rechte und die Verordnung 2 zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Gemeinden aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (CorGeV 2) beruft der Gemeinderat die Volksabstimmung vom Sonntag, 31. Januar 2021 ein. Abstimmungsvorlagen – Baubewilligungsgebührenreglement – Neubau Werkhof, Salzsilo, Soleanlage sowie Sammelstelle – Wydenweg: Ersatz Wasserleitung, Strassensanierung und Ersatz öffentliche Strassenbeleuchtung – Talstrasse: Ersatz Wasserleitung und Sanierung öffentliche Strassenbeleuchtung – Talbächli: Massnahmen Hochwasserschutz und Revitalisierung – Budget 2021

Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Büsserach, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 2 i.V.m § 32 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996, (BGS 113.111), beschliesst: 1. In der Gemeinde Büsserach finden die Erneuerungswahlen für den Gemeinderat am 25. April 2021 statt. 1.1 Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen sind bis am Montag, 8. März 2021, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2 Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März 2021 bis Freitag, 12. März 2021 bei der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegt. 1.3 Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 22. März 2021, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. In der Gemeinde Büsserach findet die Erneuerungswahl für den Gemeindepräsidenten oder die Gemeindepräsidentin am 13. Juni 2021 statt. 2.1 Wahlvorschläge für die Wahl des Gemeindepräsidenten oder der Gemeindepräsidentin sind bis Montag, 3. Mai 2021, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2 Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 10. Mai 2021, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.3 Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 26. September 2021 statt. 3. In der Gemeinde Büsserach finden die Erneuerungswahlen für die Rechnungsprüfungskommission am 26. September 2021 statt. 3.1 Wahlvorschläge für die Wahl der Rechnungsprüfungskommission sind bis Montag, 9. August 2021, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 3.2 Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 11. August 2021 bis Freitag, 13. August 2021, bei der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegt. 3.3 Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 23. August 2021, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 4. In der Gemeinde Büsserach findet die Wahl des Friedensrichters in der Kompetenz des Gemeinderates am 14. Juni 2021 statt. Interessierte für das Amt melden sich bis am 31. Mai 2021 bei der Gemeindeverwaltung.

Versand des Stimmmaterials Das amtliche Stimmmaterial wird den Stimmberechtigten bis spätestens Samstag, 2. Januar 2021 zugestellt.

5. In der Gemeinde Büsserach finden die Kommissionswahlen in der Kompetenz des Gemeinderates am 27. September 2021 statt. An diesem Datum wählt der Gemeinderat folgende Kommissionen:

Persönliche Stimmabgabe Die Stimmlokale befinden sich im Foyer der Mehrzweckhalle Mammut, Büneweg 2 und im Schulhaus Primarschule, Flüh. Die Lokale sind am Abstimmungssonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.

Bau- und Planungskommission, Feuerwehrkommission, Forst- undAllmendkommission, Umwelt- und Bachkommission, Wahlbüro

Briefliche Stimmabgabe Das Zustellcouvert muss mit unterschriebenem Stimmrechtsausweis spätestens am Samstag, 30. Januar 2021 bis 18.00 Uhr in den Briefkästen der Gemeinde eingetroffen sein. Zu spät eingegangene Zustellcouverts können nicht berücksichtigt werden. Bitte stimmen Sie aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie wenn möglich brieflich ab. Gemeindekanzlei

Büsserach, 14. Dezember 2020

Der Gemeinderat


THIERSTEIN

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WEIHNACHTSWET TBEWERB

Glückliche Gewinnerin: Angela Hänggi aus Erschwil (r.) ist die Gewinnerin des Wochenblatt Weihnachtswettbewerbs. Sabine Renz, Kundenberaterin des Wochenblatts, überreichte den Geschenk-Gutschein im Wert von 500 Franken der Firma U. Baumann, Haushaltsapparate FOTO: GABY WALTHER Breitenbach.

Absage Neujahrsapéro Aufgrund der aktuellen Infektionslage kann der alljährliche Neujahrspéro in diesem Jahr nicht stattfinden. Wir bedanken und für Ihr Verständnis und wünschen allen Leserinnen/Lesern des Wochenblatts auf diesem Weg viel Erfolg und Gesundheit für das kommende Jahr. Die Gemeindebehörden

Bürgergemeinde Breitenbach WEIHNACHTSBAUMVERKAUF 2020 Freitag, 18. Dezember 2020, 16:00-18:30 Uhr und Samstag, 19. Dezember 2020, 09:30-11:00 Uhr auf dem Eugen Saner Platz in Breitenbach

Adventsfenster 2020 18.12. *Pfadi-Thierstein & Ch. Thomann Blattenackerweg 4, 18-21h 19.12.- Kein Fenster 22.12. Kein Fenster 23.12. Maria Teresa Zeugin, Archweg 38 24.12. Römisch-Katholisch Kirche, Fehrenstrasse, am Altar An den mit einem Stern versehenen Tagen, sind Sie zu den angegebenen Zeiten zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

Anlässe 18. Dezember, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 19. Dezemb., 14-16h Museum geöffnet, Rundbau Schulhaus Breitgarten 25. Dezember, 10h Weihnachtsgottesdienst, Kirchenchor Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

SESSIONSKOMMENTAR

Rote Zahlen Die letzte Session im Jahr ist traditionell dem Budget gewidmet. Der Kantonsrat hat sich während zwei Tagen vertieft mit den sogenannten Globalbudgets verschiedener Dienststellen auseinandergesetzt. Das Budget sieht ein Defizit von 21,5 Mio. Franken vor, bei Netto-Investitionen von doch ansehnlichen 114 Mio. Franken. Daraus resultiert eine Finanzierungslücke von 48 Mio. Franken. Die Verschuldung des Kantons steigt somit weiter an. Ohne den budgetierten vierfachen Nationalbankgewinn von 85 Mio. Franken wäre das Resultat tiefrot! Leider konnten sich die Politischen Akteure nicht zusammenraufen, um bei den Globalbudgets Korrekturen vorzunehmen. Die SP und die Grünen sahen überhaupt keinen Handlungsbedarf, irgendwas zu ändern. Es wurde im Gegenteil der chancenlose Antrag gestellt, den Kantonsbeitrag für die Prämienverbilligungen von 77 Mio. um 14 Mio. Franken zu erhöhen, was eine weitere Verschuldung zur Folge gehabt hätte. Die SVP beantrage alle Globalbudgets «einzufrieren», passend zur winterlichen Kälte. Als Freisinniger Sprecher plädierte ich für Korrekturen im Bereich Polizei. Das Globalbudget sah eine Erhöhung um 10 Mio. auf rund 260 Mio. Franken vor. Wir

erachteten diesen Anstieg als aktuell nicht angebracht, insbesondere das Stellenwachstum und der zusätzliche Sachaufwand für wiederkehrende Anschaffungen. Mit 44 zu 49 Stimmen wurde unser Antrag verworfen. Der Graben verlief in der Mitte. Die CVP, SP und Grünen lehnten alle Änderungsanträge für Korrekturen ab, d.h. folgte brav der Regierung. Selbst für kleinere Reduktionen der Budgets fand es im Kantonsrat keine Mehrheiten. Kann es sein, dass der Kantonsrat vor den Wahlen im kommenden März niemanden verärgern möchte? Die Aussichten sehen miserabel aus, die Verschuldung steigt auf knapp 7000 Franken pro Kopf. Die neue Regierung und das Parlament haben dann die Aufgabe, radikale Änderungen vorzunehmen. Die Auswirkungen der Covid-19Epidemie werden sich besonders im Gesundheits- und Sozialbereich niederschlagen. Die Volksvertreter des Kantons müssen nun Prioritäten setzen und den Mut haben, «Nein» zu sagen. Bekanntlich macht man sich damit keine Freunde. Das Jahr 2020 wird unbestritten in die Geschichtsbücher eingehen. Leider konnte der diesjährige Präsident des Kantonsrates, der Dornacher Daniel Urech, seine Aufgaben in der Öffentlichkeit nur beschränkt wahrnehmen. Zur zweiten Vice-Präsidentin wurde sodann Susanne Koch aus Erschwil gewählt. Die Schwarzbuben sind diesbezüglich also gut vertreten. Christian Thalmann Kantonsrat FDP, Breitenbach

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Seewen Einberufung der Stimmberechtigten zur kommunalen Volksabstimmung vom 31. Januar 2021 anstelle der ordentlichen Gemeindeversammlung Volksabstimmung anstelle Beschlussfassung an der Gemeindeversammlung Aufgrund der Einschränkungen und Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus findet die Budget-Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2020 nicht statt. Gemäss § 14 der Verordnung 2 zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Gemeinden aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (CorGeV 2) vom 30. Oktober 2020 (BGS 102.2) kann der Gemeinderat sämtliche Geschäfte über Sachfragen in der Kompetenz der Gemeindeversammlung ohne vorgängige Beratung durch diese direkt zur Schlussabstimmung an der Urne bringen.

© Yann Arthus-Bertrand

Für kranke Menschen gehen wir bis ans Ende der Welt.

SPINAS CIVIL VOICES

Der Gemeinderat gestützt auf § 14 CorGeV 2 beschliesst: Am 31. Januar 2021 findet eine kommunale Volksabstimmung statt. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Seewen werden zu diesem Urnengang einberufen. Kommunale Vorlagen / Abstimmungsvorlagen 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 7. September 2020 2. Leistungsvereinbarung Zweckverband Forstbetrieb Schwarzbubenland / Gemeinde Seewen 3. Investitionskredit Direkteinspeisung Reservoir Bannholz / Wasserverbund Dorneckberg 4. Investitionskredit Ringleitung Lehmgrubenstrasse / Strassensanierung Lehmgrubenstrasse 5. Investitionskredit Ufersanierung im Gebiet Strick – Grenze Bretzwil 6. Investitionskredit Ufersanierung und Sohlenaushub im Bachabschnitt Welschhans 7. Investitionskredit Leitungskataster und Genereller Entwässerungsplan 8. Senkung der Verbrauchsgebühr Wasser 9. Senkung der Grundgebühr Kehricht 10. Senkung des Steuerfusses 11. Budget 2021 inklusive Finanzplan Zustellung des Stimmmaterials Die Gemeinde Seewen stellt dieses den Stimmberechtigten spätestens bis Samstag, 9. Januar 2021 zu. Briefliche und persönliche Stimmabgabe Das Stimmrecht kann ab Erhalt des Materials bis zum Samstag, 30. Januar 2021, 18:00 Uhr, wie gewohnt bei nationalen und kantonalen Abstimmungen, brieflich ausgeübt werden. Später eingegangene Zustellkuverts werden nicht entgegengenommen. Die Stimmzettel sind offen in das Zustellkuvert zu legen. Der Stimmrechtsausweis ist zu unterschreiben. Der Briefkasten für das Abstimmungsmaterial befindet sich im Eingangsbereich der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden die Stimmberechtigen gebeten, ihre Stimme, wenn möglich brieflich (frankiert per Post oder unfrankiert im Abstimmungsbriefkasten der Gemeinde Seewen) abzugeben. Bitte denken Sie daran, den Stimmrechtsausweis zu unterschreiben. Das Wahllokal befindet sich im Schulhaus Zelgli. Es ist am Abstimmungssonntag von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr geöffnet. Namens des Gemeinderates Seewen, 17. Dezember 2020

Simon Esslinger Gemeindepräsident

Claudia Castañal Bouso Leiterin der Verwaltung

Gesundheit für die Ärmsten: fairmed.ch

Weitere Informationen unter: www.bag-coronavirus.ch corona.laufental.swiss www.facebook.com/RFSLaufental/

0800 800 112 Kantonale Notfall Hotline An Werktagen von 9 bis 16 Uhr

061 553 54 54 Corona-Hotline der Psychiatrie Baselland täglich von 9 bis 16 Uhr

Ansprechpartner während der Pandemie für betriebliche und weitere Fragen, die nicht durch die kantonalen Stellen abgedeckt werden.

Liesberg 061 775 97 97 info@liesberg.ch

Blauen 061 761 17 73 gemeinde@blauen.ch

Nenzlingen 061 741 19 08 verwaltung@nenzlingen.ch

Brislach 061 789 92 92 gemeinde@brislach.ch

Roggenburg 032 431 15 82 verwaltung@roggenburg.ch

Dittingen 061 766 25 50 pandemieteam@dittingen.ch

Röschenz 061 766 90 10 pandemie@roeschenz.ch

Kleinlüt zel 061 775 90 00 gemeinde@kleinluetzel.ch

Wahlen 061 766 50 50 info@gemeinde-wahlen.ch

Laufen 061 766 33 33 info@laufen-bl.ch

Zwingen 061 766 96 36 gemeinde@zwingen.ch

Stüt zpunktfeuerwehr Laufental

365 Tage / 24 Stunden für Sie da!

Schutz für sich selber und für die Bevölkerung ist seit jeher die oberste Pflicht und Tugend aller Angehörigen der Feuerwehr (AdF). Deshalb ist das Befolgen der jetzigen Schutzmassnahmen auch nichts Aussergewöhnliches für uns. Drei organisatorische Dinge haben wir während dieser Pandemie konkret geändert. Zum Ersten wurde die Gruppengrösse während Übungen auf maximal 15 Personen beschränkt. Dies hat nebst der Minimierung der Ansteckungsgefahr den Zusatzeffekt, dass der einzelne AdF mehr und intensiver üben kann. Diese Gruppengrösse beizubehalten ist auch nach der Corona-Zeit eine Überlegung wert. Zum Zweiten die Anmeldung und Durchführung der Rekrutierung. Dieses

schub an Fahrzeugen und Personen an den Einsatzort muss beachtet werden. Mit all diesen gelebten Schutzmassnahmen kann die Stützpunktfeuerwehr mit ihrer rund 80 AdF umfassenden Mannschaft ihren Auftrag zu Gunsten der Bevölkerung jederzeit sicherstellen. Dies während 365 Tagen während 24 Stunden. Und falls doch mal alle Stricken reissen sollten und das sogenannte Worst-Case-Szenario bezüglich des Virus einträffe, gäbe es noch die überörtliche oder sogar ausserkantonale Nachbarschaftshilfe. Dem Kommandant Major Markus Burger, der beruflich im IFA (interkantonales Feuerwehr-Ausbildungszentrum) in Balsthal tätig ist, ist jedoch bis anhin kein solcher Fall bekannt.

Kommunale Erneuerungswahlen 2021 Der Gemeinderat Seewen SO, gestützt auf § 30 Absatz 1, Buchstabe c des Gesetzes über die politischen Rechte, beschliesst:

1. Wahl des GEMEINDERATS am 25. April 2021 Am 25. April 2021 finden die Erneuerungswahlen für den Gemeinderat statt. 1.1 Die Wahlvorschläge sind bis Montag, 8. März 2021, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2 Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März 2021, 8.00 Uhr bis Freitag, 12. März 2021, 17.00 Uhr im Anschlagkasten ausgehängt, bei der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme aufgelegt und auf der Webseite als auch auf der Gemeinde-News-App publiziert. 1.3 Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 22. März 2021, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen.

2. Wahl des/der GEMEINDEPRÄSIDENTEN/IN am 13. Juni 2021 Am 13. Juni 2021 finden die Erneuerungswahlen für den Gemeindepräsidenten oder die Gemeindepräsidentin statt. 2.1 Die Wahlvorschläge für die Wahl des Gemeindepräsidenten oder der Gemeindepräsidentin sind bis Montag, 3. Mai 2021, 17.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2 Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 5. Mai 2021, 8.00 Uhr bis Freitag, 7. Mai 2021, 17.00 Uhr im Anschlagkasten ausgehängt, bei der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme aufgelegt und auf der Webseite als auch auf der Gemeinde-News-App publiziert. 2.3 Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 10. Mai 2021, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen.

3. Amtseinsetzung für die Legislatur 2021–2025 Gemeinderat, Gemeindepräsident/in, Gemeindevizepräsident/in

Termin:

1. November 2021

(Vorbehaltlich der Wahl des Gemeindepräsidiums im 1. Wahlgang)

Andere Gemeindebehörden, Zweckverbände, Institutionen und Kommissionen

Termin:

1. Oktober 2021

(Vorbehaltlich der Wahl des Gemeindepräsidiums im 1. Wahlgang)

Ein allfälliger zweiter Wahlgang zur Wahl des Gemeindepräsidenten oder der Gemeindepräsidentin findet am 26. September 2021 statt. Die dabei notwendigen Fristen werden rechtzeitig bekannt gegeben. GEMEINDE SEEWEN Namens des Gemeinderates Seewen, 17. Dezember 2020 Simon Esslinger Gemeindepräsident

Claudia Castañal Bouso Leiterin der Verwaltung

Major Markus Burger, Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Laufental Jahr wurden die etwa 500 Einladungen zur obligatorischen Rekrutierung als Flyer mit QR-Code verschickt. Nur die wirklich Interessierten nahmen dann physisch am Informationsabend teil und beginnen im 2021 ihr Rekrutenjahr. Alle anderen werden, wie vorher auch schon, ihre Feuerwehrpflicht in Form der Feuerwehrersatzabgabe leisten. Diese vereinfachte Lösung war übrigens bereits Ende 2019 angedacht und konnte nun infolge der Schutzmassnahmen erstmals durchgeführt werden. Der dritte geänderte Punkt betrifft die Beförderungskapazität bei Einsätzen. Hier wird die Anzahl Feuerwehrleute auf den Fahrzeugen minimiert. Vorher waren es auf einem Löschfahrzeug sechs AdF, heute sind es nur noch vier, so wird der Abstand im Fahrzeug eingehalten. Dies bedingt eine Anpassung bei der Einsatzlogistik, sprich der genügende Nach-

Fazit «In Krisen Köpfe kennen» ist eine wichtige Erkenntnis auch für die Zusammenarbeit der Stützpunktfeuerwehr Laufental mit dem Regionalen Führungsstab (RFS). Zielführend, unkompliziert, praxisbezogen und kompetent schildert Markus Burger diese Zusammenarbeit. Zusammen stark – im Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung! Ausblick und Aufforderung Damit Sie die Feuerwehr in den nächsten Tagen erst gar nicht brauchen; Hier unsere Aufforderung im Umgang mit Kerzen beim Adventskranz und Weihnachtsbaum: Vorsicht im Umgang mit dürren Zweigen, nie Kerzen unbeaufsichtigt brennen lassen und idealerweise eine Löschdecke oder sogar einen Feuerlöscher griffbereit halten.


DORNECK/LEIMENTAL DORNACH

NUGL AR-ST. PANTALEON

Budget 2021 — das Glanzlicht Nuglar-St. Pantaleon wird neu Gebergemeinde im Kanton. Der Finanzausgleich im kommenden Jahr wird um rund 300 000 Franken geringer ausfallen wird. Willi Wenger Die Gemeindeversammlung von Nuglar-St. Pantaleon hat vor Wochenfrist allen Anträgen des Gemeinderats zugestimmt. Der wesentliche Teil der «Gmeini», das Budget 2021, war in keiner Phase der Versammlung in Gefahr. Dieses sieht bei einem Aufwand von 7,415 Millionen Franken ein Minus von 260 000 Franken vor. Der Souverän hiess den Voranschlag letztlich ohne Wortmeldungen einstimmig gut. Nicht gerüttelt haben die Stimmberechtigten am Steuerfuss. Aufgrund der stabilen Steuereinnahmen bleibt dieser auf moderatem Niveau bei 121 Prozent. Der Gemeinderat erachtete es, auch aufgrund der aktuellen Pandemie, nicht für angezeigt, der Bevölkerung mehr Steuern abzuverlangen. Gemeindepräsident Daniel Baumann hat das Budget 2021 ausführlich und kompetent vorgestellt. Er wies auf die solide Finanzsituation hin, die aufgrund des guten Steueraufkommens der vergangenen Jahre erfreulich ist. Er hielt fest, dass aufgrund des in den letzten Jahren erwirtschafteten Eigenkapitals von rund 1,5 Millionen Franken auch ein vorübergehender Abbau des Eigenkapitals in Kauf genommen werden könne. Der Souverän nahm zudem zur Kenntnis, dass Nuglar-St. Pantaleon neu Gebergemeinde im Kanton ist und dass der Finanzausgleich im kommenden Jahr um rund 300 000 Franken geringer ausfallen wird. Quasi nicht «steuerbar» sind auch in Nuglar-St. Pantaleon mehrere Posten im Voranschlag 2021. Baumann erwähnte hier die nicht beeinflussbaren Kostensteigerungen bei den Beiträgen an die

Alters-, Kranken- und Pflegeheime. Der grösste Budgetposten bleibt aber die Bildung, die mit 43 Prozent den Löwenanteil der Ausgaben der Schwarzbuben-Gemeinde ausmacht. Auch der Investitionsund Finanzplan bis 2025 dokumentierte, dass der Gemeinderat seriös arbeitet. Die Exekutive zeigte dabei auf, dass bis in voraussichtlich drei Jahren der «Höhepunkt» erreicht werden wird. Gemeindepräsident Baumann sagte, dass dann, 2023, wohl gegen 4,5 Millionen Franken investiert werden müssen. Dies in den Bereichen Abwasserentsorgung, Wasserleitungen, Verwaltung, Schule, Werkhof und Feuerwehr. Die gut dreissig anwesenden Frauen und Männer haben am vergangenen Donnerstag zudem das Räumliche Leitbild der Gemeinde gutgeheissen. Dieses bildet den Grundstein der künftigen Entwicklung und zeigt die Zielvorstellungen für die nächsten zwanzig Jahr auf. Es ist die unverzichtbare Grundlage für die künftigen Arbeiten zur Revision der Ortsplanung. Sie wird dereinst aufzeigen, wie die knappe Ressource Boden in den kommenden zwei Jahrzehnten genutzt werden soll. Im Rahmen der anstehenden Diskussionen soll unter anderem auch verstärkt der Fokus auf die Innenentwicklung sowie auf eine massvolle Verdichtung geschaut werden. Gutgeheissen worden sind in der Nuglarer Mehrzweckhalle zudem mehrere Reglemente, darunter jene über den schulärztlichen Dienst und die Schulzahnpflege. Keine Diskussionen lösten überdies die Zustimmungen zum Fusionsvertrag der Bevölkerungsschutzregion Dorneck-Thierstein und die Rechnung des Forstbetriebs Dorneckberg 2019 aus. Die schwach besuchte Einwohnergemeindeversammlung war reich befrachtet mit vielen konstruktiven und wertvollen Dialogen. Mit den besten Wünschen zu den Festtagen und zum neuen Jahr schloss Baumann die Veranstaltung nach gut drei Stunden Dauer.

Die Gemeindeversammlung in Nuglar war schwach besucht. Nichtsdestotrotz: Die Stimmberechtigten diskutierten, vor allem beim Leitbild, sehr engagiert. FOTO: WILLI WENGER

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Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

Premiere und Zwangspause

Die Fledermaus: Ein erfolgreicher Auftritt, der auf eine Fortsetzung wartet.

Seit 20 Jahren existiert das Neue Theater in Dornach. Zum Jubiläum wurde die Operette «Die Fledermaus» wie zu Anfangszeiten in Eigenproduktion inszeniert. Am letzten Donnerstag war Premiere. Die Fortsetzung folgt hoffentlich im Januar.

des Bundes bereits wieder in die Pause gehen muss. Ein harter Schlag — Premiere und bereits wieder Zwangspause. Seit 20 Jahren existiert das von Georg Darvas und Johanna Schwarz geleitete Theaterhaus in Dornach. Über die Region hinaus bekannt, bietet das Theater zahlreiche Produktionen des Sprech- und Musiktheaters sowie Tanz, Konzerte, Lesungen, Podien und Weiteres an. Die erste Musiktheaterproduktion, die damals noch im ehemaligen Kino Dornach als «Das neue Theater am Bahnhof/ NTaB» gezeigt wurde, war «Die Fledermaus» von Johann Strauss. 20 Jahre später wird die Operette wieder aufgeführt.

Gaby Walther

Corona-konform angepasst

Laut schwoll der Applaus an und wollte nicht mehr enden, und dies, obwohl nur 30 Personen im Saal sassen. Diese grosse Anerkennung galt nicht nur der hervorragenden Aufführung, sondern war auch ein Dankeschön. Ein Dankeschön dafür, dass die Aufführung überhaupt möglich war. Keine Selbstverständlichkeit, waren doch bereits zu diesem Zeitpunkt die Auflagen des Kantons hoch und der 200 Plätze fassende Theatersaal des neuestheater.ch auf 30 Eintritte beschränkt. Der Applaus war im Weiteren auch ein Zeichen des Mitgefühls für das Ensemble, welches wegen der neusten Massnahmen

Am letzten Donnerstag lud das neuestheater.ch, wie das Theater im neuen Gebäude am Bahnhof seit fünf Jahren heisst, zur Jubiläumsproduktion ein. Inszeniert wurde «Die Fledermaus» mit dem Leitungsteam Georg Darvas und Bruno Leuschner wie vor 20 Jahren, jedoch mit neuer Besetzung und mit neuem Konzept. Um den herrschenden Umständen bezüglich Anzahl Personen auf der Bühne und dem kleinen Publikum gerecht zu werden, wurde zwar eine vollständige, aber mit neuen und gekürzten Sprechtexten gestaltete Vorführung gestaltet. Anstelle des Orchesters übernahm Bruno Leuschner am Flügel die gesamte Musik.

FOTO: LUCIA HUNZIKER

Bühnenbild und Kostüme wurden zusammengesetzt aus dem Fundus erfolgreicher Aufführungen. Dank der pausenlosen Spieldauer von 90 Minuten sollten zwei Aufführungen pro Abend möglich sein und somit 60 Personen zugänglich gemacht werden. Das Ergebnis liess sich sehen.

Covid-19-Salat

Professionell und doch mit viel Witz sangen und spielten sich die acht Schauspielerinnen und Schauspieler in die Herzen des Publikums. Das Stück, 1874 uraufgeführt, wurde in die heutige Zeit transferiert. Der Gefängniswärter, genannt der Frosch, liess immer wieder Anspielungen auf Corona aufkommen. Gerade auch den «Covid-19-Salat» der Kantone prangerte er an. Im Kanton Solothurn liessen die Bestimmungen Auftritte für 30 Personen zu, ein paar Meter weiter im Kanton Baselland waren Anlässe mit 50 Personen möglich. Inzwischen hat sich diese Differenz erübrigt. Nach der Premiere ist nun vorübergehend Schluss mit den Aufführungen. Aufgrund der bundesrätlich verordneten Schliessung finden bis mindestens am 22. Januar 2021 keine Vorstellungen statt. Voraussichtlich ab Samstag, 23. Januar 2021, sollte die Operette wieder zu sehen sein. Weitere Infos unter www. neuestheater.ch.

METZERLEN

HOFSTET TEN

Mit dem Bus von Metzerlen über Burg, Biederthal nach Rodersdorf

Werkhof-Entscheid fällt an der Urne

bea. Im oberen Leimental soll eine neue Busverbindung eine erhebliche Verbesserung im öffentlichen Verkehr bringen. Geplant ist, die Gemeinden MetzerlenMariastein, Burg, Biederthal (F) und Rodersdorf mit einem Kleinbus miteinander zu verbinden. Dafür müsse in Metzerlen vom Postauto auf einen Kleinbus umgestiegen werden, erläutert Gemeindepräsident Silvio Haberthür. Es entstehe eine neue Anschlusslösung an das Tram in Rodersdorf. Das Konzept wurde von den Gemeinden bisher begrüsst. Für die Umsetzung ab Fahrplanwechsel 2021/22 braucht es noch die Genehmigung von Basel-Landschaft, Solothurn und Frankreich. Es existiere bereits eine Haltestelle «Biederthal, Mairie», die von einer französischen Schulbuslinie bedient werde. «Diese Haltestelle müsste in die schweizerischen Datenbanken (Grundlage für Fahrplanauskünfte und Tarifbildung) aufgenommen und vom TNW bewilligt werden», ist dem Mitwirkungsbericht des Kantons Solothurn zu entnehmen. Weiter soll die Buslinie 69 in Metzerlen verlängert werden. Die Gemeindeversammlung stimm-

te am Montagabend dem dafür notwendigen Investitionskredit von 160 000 Franken zu. Die neue Haltestelle «Allmend» soll barrierefrei werden. Einige wenige Stimmberechtigte forderten den Gemeinderat auf, das Projekt noch zu optimieren. Man wünscht sich bei der Mehrzweckhalle Allmend eine Ersatzlösung für die Parkplätze, aus denen der neue Wendebereich für das Postauto wird. Zwischen Flüh und Metzerlen Allmend kann neu phasenweise ein Halbstundentakt angeboten werden. Richtung Laufen gibt es derzeit keinen Ausbau. Die Challhöchi wird nur mit einzelnen Kursen bedient. Die Nachfrage sei am Wochenende höher als unter der Woche. Der Ausflugsverkehr ins Wanderparadies Chall-Remel soll weiterhin ganzjährig möglich bleiben. Der Fahrplanentwurf sieht von Montag bis Freitag drei Fahrten bis Challhöchi vor und am Wochenende jeweils fünf Fahrten. Die Linie 113 Laufen–Mariastein beschränkt sich weiterhin auf Fahrten an Sonn- und Feiertagen, an Markttagen (erster Dienstag im Monat) sowie auf Pilgerfahrten (erster Mittwoch im Monat).

bea. Die IG Flüh bat den Gemeinderat von Hofstetten-Flüh, das Geschäft Werkhof von der Gemeindeversammlung beraten zu lassen. Für die Genehmigung des Budgets sei die beschlossene Urnenabstimmung wegen der Corona-Schutzmassnahmen nachvollziehbar, hält der Vorstand der IG Flüh in einem offenen Brief an den Gemeinderat fest. Anders sei dies bei den nicht dringenden Geschäften. «Diese können rein formal betrachtet an die Urne gebracht werden, allerdings würden wir es als sinnvoll erachten, wenn die Mitwirkung der Stimmberechtigten mittels einer geeigneten Vernehmlassung sichergestellt würde.» Kritische Vorlagen, die einen hohen Diskussionsbedarf aufweisen, könnten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Der Gemeinderat ging an seiner Sitzung vom Dienstagabend auf Antrag von Thomas Zeis auf das Schreiben der IG Flüh ein. Nach kurzer Diskussion waren sich alle Mitglieder einig, dass aus Sicht des Gemeinderates «keine Zweifel an den Vorlagen bestehen». Der geplante Neubau Werkhof an der Talstrasse in Flüh soll jetzt an die Urne kommen. «An der Gemeindeversammlung hätte ebenfalls die Urnenabstimmung von einem Drittel der

Anwesenden bestimmt werden können», meinte Domenik Schuppli. Seiner Meinung nach muss sich der Gemeinderat aber dafür einsetzen, dass die verschiedenen Meinungen einen Platz finden und die Diskussion auf breiter Ebene geführt wird. Gemeindepräsident Felix Schenker versicherte, dass man dafür einen besonderen Effort erbringen werde. Die Gemeinde richtet eine Plattform ein. Alle in Hofstetten-Flüh wohnhaften Stimmberechtigten könnten sich darauf verlassen, dass ihre Stellungnahme zu den einzelnen Vorlagen veröffentlicht werden sofern sie rechtzeitig als PDF-Dokument bei der Gemeindeverwaltung eingereicht wurden. Weiter plant der Gemeinderat, alle Unterlagen im Netz aufzuschalten aber auch in einem Raum aufzulegen und Fragen zu beantworten. Eine solche Ausstellung ist geplant für den 17. Januar. Zuvor wird es eine Videopräsentation geben mit Beteiligung der Bevölkerung, und zwar am 12. Januar. Schenker stellte klar, dass vor allem Fragen gestellt werden können. Das Verfahren der Urnenabstimmung sehe zu den Vorlagen keine Änderungsanträge vor wie man dies von der Gemeindeversammlung her kennt.


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SPORT

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FUSSBALL

FUSSBALL

Wegen Corona weiterhin auf Torjagd Seit 16 Jahren spielt Daniel Stegmüller in der ersten Mannschaft des FC Zwingen. Er ist einer jener selten werdenden Spezies Spieler, für die Klubtreue noch sehr wichtig ist. Wegen Corona ist er jetzt aber noch immer auf dem Platz. Edgar Hänggi Der 34-jährige Stegmüller glänzte stets mehr mit Taten statt grossen Worten. In Brislach aufgewachsen, war Fussball schon früh ein Thema für ihn, obwohl es in seinem Dorf damals (noch) keinen Fussballklub gab. Er schloss sich dem FC Breitenbach an. Nachdem das Team wegen eines Trainerwechsels aufgelöst wurde, wechselte Stegmüller zum FC Zwingen. «Da alle Vereine in der Region damals in der Vereinigung «SixUnited» zusammengeschlossen waren, konnte ich einfach wechseln. Mir gefiel es dann auf dem Eichhölzli so gut, dass ich blieb und ein Wechsel nie mehr zum Thema wurde.» Dass ein Fussballer 16 Jahre lang das Dress derselben Mannschaft trägt, ist in der heutigen Zeit längst zur Ausnahme geworden. Zehn Jahre führte Stegmüller das Team als Captain auf den Platz und gab erst vor zwei Saisons das Band an Sandy Sprunger ab. Das sei so o. k., denn es brauche auch wieder frischen Wind in der Mannschaft. Er sei jedoch happy gewesen, als er im Sommer am Corti-Cup als Captain den Final bestreiten und anschliessend den Pokal in Empfang nehmen durfte. Auch als Torjäger tritt er etwas kürzer. «Das ist vielleicht auch dem Alter geschuldet», lacht er. Er sei mittlerweile verletzungsanfälliger, konnte diese Saison nicht mehr in jedem Spiel dabei sein. «Ich mach schon noch meine Tore, aber es ist auch ein Vorteil, dass wir mehrere Spieler im Team haben, die torgefährlich sind. Allen voran Dominik Studer.»

Am 28. Oktober, kurz vor 22 Uhr, beendete Zwingen auf dem Grien in Breitenbach unter Ausschluss von Publikum das Derby gegen Kleinlützel mit einem 4:1-Erfolg und übernahm die Tabellenspitze von Nachbar Laufen. Daniel Stegmüller erzielte in der 77. Minute das in dieser Saison bisher letzte Tor des FC Zwingen und der 4. Liga. «Es wäre ein ungewollter Eintrag in die Geschichtsbücher, sollte es so bleiben.» Dass Stegmüller mit der für einen Stürmer ungewöhnlichen Nummer vier spielt, sei zwar zufällig entstanden, habe aber mittlerweile eine Bedeutung erlangt. «Als ich in Zwingen begann, war ich Innenverteidiger und damals hattest du als Neuling keine Ansprüche zu melden. Es war nur die Nummer vier frei, also nahm ich sie. Später machte mich Trainer Markus ‹Hofi› Berger zum Stürmer», schmunzelt Stegmüller. Fussball bedeute Stegmüller sehr viel, auch die Kameradschaft, sodass er es derzeit sehr vermisse, nach einem Spiel mit den Kollegen und Zuschauern noch ein Bier zu trinken und über das Geschehen auf dem Platz zu diskutieren. Im Sommer war er allerdings kurz davor, seine Fussballschuhe an den Nagel zu hängen. «Ich spürte, dass alles nicht mehr so einfach geht. Dass ich mich öfters verletze und als Zuschauer am Rand zuschauen musste. Das machte mir Mühe. Ich war bereit aufzuhören, doch dann sagte ich mir: So hörst du nicht auf! Ich will noch eine normale Saison bestreiten, möchte noch einen Aufstieg mit dem tollen Team mitfeiern.» Stegmüller blickt zurück und sagt: «Ich habe das Richtige getan. Der FC Zwingen hat sich unter der Führung toller Menschen sehr positiv entwickelt. Das darf ich ruhig beurteilen, nach 16 Jahren. Und ich finde, in unserer Region wird im Fussball gut gearbeitet. Wir müssen uns nicht verstecken vor dem Rest der Nordwestschweiz. Breitenbach beweist, dass wir in der 3. Liga mithalten können. Das trifft für Laufen wie auch für uns zu.»

Beim FC Zwingen läuft es derzeit rund

Optimismus: Die neue Führung des FC Zwingen mit dem Vorsitzenden Gianluca Lanzetta (Mitte) ist trotz Pandemie optimistisch. FOTO: ZVG

Ausgerechnet in diesem schwierigen Jahr läuft es beim FC Zwingen rund. Sportlich schnuppert die erste Mannschaft am Aufstieg in die 3. Liga und auch sonst ist man im Eichhölzli zufrieden, wäre eben nicht Covid-19. Edgar Hänggi

Letztes Tor: Geht Daniel Stegmüllers Tor gegen Kleinlützel in die Geschichtsbücher ein? FOTO: EH-PRESSE

Es ist ruhig und vor allem dunkel, wenn man sich derzeit aufs Eichhölzli wagt. «Zumindest das ist ein Stück weit Normalität», sagt Gianluca Lanzetta, das seit August ranghöchste Mitglied des FC Zwingen. «Wir befinden uns auch von der Jahreszeit her in der Winterpause. Nur mussten wir diese halt schon früher antreten.» Zwingen hat, wie viele Vereine, die geforderten Schutzmassnahmen voll und ganz umgesetzt und liess die Jüngsten noch trainieren. «Wir haben es aber jedem einzelnen überlassen, ob er das wollte. In den Schulen gab es positive Fälle und das wiederum verunsicherte viele Eltern.» In der Vereinsleitung herrscht keine Hektik. «Wir haben gemacht, was zu tun war und warten, pandemiebetreffend, jetzt einmal ab. Es wird ja laufend neue

Informationen geben, so dass wir gar nicht viel mehr tun können.» Im März musste Präsident Rolf Boss beinahe in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die vorgesehene GV verschieben. Covid-19 sorgte für den Lockdown. Der Boss des Vereins hatte nach zehn Jahren auf diese GV hin seinen Rücktritt erklärt. Durch die Verschiebung in den August konnte Rolf Boss doch gebührend verabschiedet werden. Die neue Vereinsleitung hat eine Geschäftsleitung, der Lanzetta, Simon Lombriser und Sandro Schütz angehören. Lanzetta, zuvor unter Boss fast zehn Jahre Vizepräsident, übernahm den Vorsitz. Sandra Furler, Simon Schmidlin, Mike Hänggi, Luca Labhart und Michel Brodmann bilden mit ihnen den Vorstand. Auch der FC Zwingen kam und kommt nicht darum, Anlässe abzusagen. Das KiFu-Turnier, der vor drei Jahren eingeführte Penalty-Cup oder der Bänzenjass konnten nicht durchgeführt werden. Eben wurde auch das Ski-Weekend abgesagt. «Da hast du ja gar keine Wahl. Es geht letztlich um die Gesundheit aller. Auch wenn uns diese Ausfälle finanziell sicher schmerzen.» Von der Existenz sei der Laufentaler Verein jedoch nicht bedroht. «Wir haben und hatten immer sehr gute Finanzchefs. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass uns die Sponsoren und Mitglieder nicht im Stich lassen. Wir dürfen viel Goodwill und Support erfahren, und das freut uns.» Auf Lanzettas Stirn zeigen sich dennoch Sorgenfalten. «Ein solches Jahr können

wir überstehen. Was aber, wenn sich das zieht, wenn ein zweites Jahr dazukommt, wenn kein Ende abzusehen ist?» Doch dann kommt ein Lächeln in sein Gesicht. «Es gibt auch viel Erfreuliches.» Neben dem 2017 erbauten neuen Garderobengebäude mit Restaurant, das allen viel Freude bereitet, macht der Vereinsführung auch die sportliche Aktualität Spass. «Wir sind mit der ersten Mannschaft so gut unterwegs wie schon lange nicht mehr. Aber auch in der zweiten Equipe geht es voran und die Senioren wie der Nachwuchs machen derzeit Freude, auch wenn noch viel Arbeit zu tun ist.» Mit dem Sieg in Breitenbach gegen Kleinlützel übernahm Zwingen vor dem Unterbruch die Führung in der 4.-LigaGruppe. Es fehlt eigentlich noch ein Spiel, damit die Saison zählen würde. «Ja, es sieht gut aus, aber wir wollen gar nicht an dieses Szenario denken. Wir wollen die Saison grundsätzlich korrekt zu Ende spielen und dann soll der Bessere aufsteigen. Jeder Fussballer will den Erfolg auf dem Rasen herausspielen und wenn immer möglich auf den grünen Tisch verzichten.» Es wäre der fünfte Aufstieg in die 3. Liga in der jüngsten Zeit. Gianluca Lanzetta schaut trotz Pandemie positiv in die Zukunft. «Bisher lief es erfreulich, aber es gibt immer etwas zu tun, zu verbessern. So selbstkritisch sind wir. Aber es macht nach wie vor grossen Spass für den FC Zwingen zu arbeiten, wir haben noch einiges vor.»

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DORFPLATZ

Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE

GEDANKENSTRICH

Clarice und Jesús: Christsein in Zeiten von Corona tem Fluchen. Die Mitglieder des Chors bedanken sich beim Ordnungsdiener für den Dienst. Clarice nimmt ihren Bruder auf den Arm, überquert flink die fünf Spuren der Avenue, steigt über die Leitplanke, setzt den Kleinen liebevoll auf dem schmalen Grün ab und beginnt ihn wie eine Mutterseele zu trösten.

Brief ans 2020

des Platzregens zum nahen Hotel. Schwer atmend, in einer sich weitenden Wasserlache, stellt er sich entrüstet vor der Rezeption auf und beginnt von «zwei Kindern da draussen allein im Regen» zu erzählen. Da brechen die umstehenden Leute, Personal und Gäste, welche die kurze, vom Himmel gespendete Erfrischung in ihren Polstersesseln geniessen, hinter ihren Hygienemasken in freimütiges Lachen aus. «Machen Sie sich keine Sorgen», beruhigt ihn eine junge Frau mit Schürze und Kopftuch, die sich auf einen Besen stützt, «die Mutter der Kinder weiss genau, dass mehr Geld reinkommt, wenn sie nicht dabeisteht.» «Auch ich habe die zwei auf dem Weg hierher gesehen, ein Mädchen mit einem kleinen nackten Buben, der Kleine hustet», gibt ein aus Kragen, Gürtel und geflochtenem Schuhwerk quellender Mann zu bedenken. «Das tut der doch schon seit Tagen», meldet sich der fantasievoll uniformierte Angestellte hinter der Rezeption zu Wort. «Wenn die lumpigen Kleider, der Schmutz und Schorf nicht reichen, dann bringt ’s vielleicht der Husten. Ich möchte nicht wissen, was die brave Mutter tut, während sie ihre Kinder auf der Strasse zurücklässt. Doppelverdienst nennt sich das. Was die wohl mit dem vielen Geld anfängt?» Als der Regen nach einer guten Stunde nachlässt, die Sonne hervorbricht, eilt er zurück zum Warenhauseingang gegenüber dem Strandsektor D. Die zwei Kinder sind nicht mehr da, der Bauplastik ist an einem Stapel Strandstühle hängen geblieben. Auch der Chor und der Weihnachtsmann sind verschwunden. — Feierabend. Im Schnellimbiss nebenan erfährt er vom Mann an der Kasse, dass mitten im strömenden Regen eine beleibte schwarze Frau vorbeigekommen sei, in farbigen Kleidern, wie sie die Leute aus den Quilombos tragen, die Abkömmlinge der Sklaven. «Die Mutter?» «Wohl eher die Grossmutter. Die Kinder haben sie offensichtlich wiedererkannt und sind mit ihr gegangen.» «Wohin?» «Sehr wahrscheinlich in jene Quilombola, wo sie hergekommen sind.» «Quilombola?» «Zurück zu den Nachkommen geflüchteter Sklaven, die zusammen mit den Indios in den

Bergen und im Dschungel Lebensgemeinschaften gebildet haben.» «Und die Mutter?» «Eine junge, ausgehungert und krank wirkende Frau. Sie hat sich heute Morgen mit ihren Kindern hier auf die Kartons gesetzt. Ist aber bald wieder verschwunden.» «Wohin?» «Wahrscheinlich zum Vater. Auf die Suche nach ihm. Zu ihm, der versprach, sein Glück in der Stadt zu suchen und verschwunden ist.» «Und warum ist er wohl von zu Hause weggegangen?» «Die Quilombolas stehen immer mehr unter Druck. Für den Staat existieren die Millionen von Menschen, die über das ganze Land in tausenden solcher Gemeinschaften leben, nicht. Jetzt, in Zeiten der Pandemie, sehen die Regierung und ihre evangelikalen Berater die Zeit gekommen, mit diesem ‹heidnischen Lumpenpack› aufzuräumen und ihr Land für grossräumige landwirtschaftliche Nutzung oder Ausbeutung von Bodenschätzen freizugeben.» «Christen?» «Wer Christen? Wen meinst du? — Die Evangelikalen? Sie sind Christen nur dem Namen nach. Sie zerstören die afrobrasilianische Kultur überall, wo sie nur können.» «Und die Leute aus den Quilombolas?» «Ja, das sind wirklich Christen. Menschen, die ihre afrikanische Herkunft nicht vergessen haben. Christen, die ihre religiösen Traditionen mit der Lebenshaltung von Jesus zu verbinden wissen.» «Dann hat also die Grossmutter ihren zwei Enkelkindern das Leben gerettet?» «In der Gemeinschaft von Sklavennachfahren haben solche Kinder trotz des Überlebenskampfs in der Natur sicher eine bessere Zukunft als hier in der Grossstadt, wo sie früher oder später in einer Favela oder einem Gefängnis landen. Und die drei, die Grossmutter und ihre zwei Enkelkinder, werden ihre Hoffnung nicht aufgeben, dass auch Maria und José bald zurück in ihre Quilombola kommen werden.» Piero Onori Roggenburg

EINGESANDT

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Wir schenken Ihnen ein Licht!

Buchpräsentation «Kindheiten» abgesagt

Steuersenkung in Beinwil

In den letzten Jahren haben sich Autorinnen und Autoren aus dem Thierstein und Laufental regelmässig getroffen. Mit der Zeit entstand die Idee, ein gemeinsames literarisches Projekt zu lancieren. Die Gruppe entschied sich für das Thema «Kindheiten». Eva Allemann, Linard Candreia, Piero Onori, Ursula Pecinska, Michail Schischkin sowie Walter Studer haben sich an die Arbeit gemacht. Entstanden sind ganz unterschiedliche verschriftlichte Kindheitserinnerungen von unterschiedlichen Menschen. Die verbrachten Kindheitsjahre reichen von Russland über Graubünden, Basel/Italien, Winterthur bis hin zu Kleinlützel und Breitenbach. Am Donnerstag 7. Januar wären die Autoren im grossen Saal/Alts Schlachthuus aufgetreten. Wegen den Coronamassnahmen muss der vom Kulturforum organisierte Anlass abgesagt werden. Das Buch ist im Verlag Petit-Lucelle erschienen und kann unter info@petit-lucelle.com bestellt werden. Linard Candreia

Am Montag 7. Dezember konnte Hans Baur, Gemeindepräsident von Beinwil, 28 Stimmberechtigte in der Mehrzweckhalle zur Rechnungs- und Budgetgemeindeversammlung begrüssen. Im ersten Teil genehmigten die Stimmberechtigten die Jahresrechnung 2019 mit einem Überschuss von 151 735 Franken. Der Voranschlag 2021, die Reglemente über den schulärztlichen Dienst und die Schulzahnpflege sowie der Vertrag über die Fusion Bevölkerungsschutz Dorneck-Thierstein bildeten den zweiten Teil. Der Voranschlag 2021 sieht Anpassungen in der Gehaltsordnung vor und basiert auf einem Steuerfuss von neu 125 Prozent, das ist eine Senkung um 7 Prozentpunkte. Der Gemeinderat rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 14 737 Franken. Das Budget 2021, die Reglemente und die Fusion wurden alle einstimmig genehmigt.

Über allem, im gleissenden Tropenlicht, die monumentale Christusfigur, die ihre Arme ausbreitet. Vom Gipfel über das Meer, die dschungelüberwachsenen Inseln, die mondänen Strände, die Favelas an den Flanken, über die sechs Millionen Einwohner der Stadt. Am Fuss des Corcovado sind nur wenige Touristen unterwegs, kleinlaut stehlen sie sich durch die Hochhausschluchten zum Strand, wo reiche Fremde einheimische Schöne suchen, jedoch zurzeit kaum finden. Corona hat die Trommeln in den Hinterhöfen, wo sonst eifrig geübt wird, zum Schweigen gebracht. Der Carneval 2021 wird ebenso wie 2020 nicht stattfinden. Kaum Autos auf der fünfspurigen Strandavenue, dafür ist, wie seit einem halben Jahrhundert nicht mehr, der Meereswind zu hören, wenn er durch Wedel der Königspalmen weht. Das achtjährige Mädchen, nennen wir es Clarice, sitzt in einem abgerissenen gelben Kleid neben ihrem dreijährigen Bruder auf f lachgetretenen Kartonschachteln vor dem Shoppingcenter Parque Olímpico. Der Kleine, nennen wir ihn Jesús, ist nackt, hat fiebrige Augen, seine Nase läuft. Müde lehnt er seinen schweren Kopf an die Schulter der Schwester, als wäre die Schwester Mutter. Der hünenhafte Weihnachtsmann im Purpurmantel, mit Gesichtsmaske und Einweghandschuhen, der vor dem Warenhaus Zuckerherzen an die Kinder verteilt, die in Begleitung ihrer Eltern zur Drehtür streben, schwitzt. Kein Wunder bei einer Temperatur von 38°C im Schatten. Neben ihm in glitzernden Kostümen — goldig die Frauen, silbrig die Männer – stellen sich Evangelikale auf, ziehen sich die Hygienemasken unter das Kinn und beginnen amerikanische Weihnachtslieder zu singen, die niemand versteht. Trotzdem lassen einige der wenigen eiligen Passanten Münzen und verknüllte Noten in den Kollekte-Topf fallen. In der ersten Gesangspause erscheint ein stämmiger Wachmann, zieht mit einer kraftvoll ausholenden Bewegung den Karton unter den zwei Kindern weg. Jesús purzelt weg und beginnt zu weinen. Der Uniformierte verscheucht die beiden Kinder mit angewiderter Mine und lau-

Corcovado: Die Christusfigur breitet ihre Arme über die Stadt aus. FOTO: ZVG Wolken ziehen sich über dem Corcovado zusammen, verschlucken die monumentale Christusfigur. Warmer Nieselregen setzt ein. Der Kleine beginnt zu husten. Clarice holt einen Fetzen Bauplastik von einem nahen Abfallhügel an der Strandpromenade. Deckt damit ihren Bruder und sich selber zu, bevor das Gewitter losbricht. Unterdessen haben auch der Weihnachtsmann und die Mitglieder des silbrig-goldigen Chors im Entrée des Einkaufszentrums Schutz vor dem Regen gefunden. Draussen auf dem Grünstreifen beim Strandsektor D flattert Bauplastik wie eine Fahne im böig auffrischenden Meereswind. Er, der Betrachter des Geschehens, rennt unter dem Sturzbach

Lichttüte: Viele Häuser in Blauen und Nenzlingen erstrahlten im Glanz der gebastelten Laternen. FOTO: ZVG

Seit über zwanzig Jahren führt die Primarschule Blauen in der Vorweihnachtszeit ihre «Dorfweihnacht» durch. Ein Anlass, an welchem der Schulrat die Festwirtschaft organisiert und die Primarschulkinder das Publikum mit einem weihnachtlichen Programm verzaubern. Doch dieses Jahr kam bekanntlich alles anders. Schliesslich musste diese Feier aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Es kam jedoch die Idee auf, den Leuten in Blauen und Nenzlingen ein Licht in dieser dunklen Zeit zu schenken. Ein Zeichen zu setzen und einander eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit zu wünschen. So bemalten und dekorierten die Kinder vom Kindergarten bis zur ANZEIGE

6. Klasse Lichttüten, welche in alle Haushalte der beiden Dörfer verteilt wurden. Am letzten Freitag haben schliesslich die Leute ihre Lichttüten mit den brennenden Kerzen auf die Fenstersimse gestellt und so einander ein «weihnachtliches» Zeichen gegeben. Wer an diesem Abend einen Spaziergang durch die Dörfer machte, konnte diese Solidarität sehen und spüren. Überaus viele Häuser, auch solche ohne eigene Schulkinder, erstrahlten im Glanz der wunderschönen Laternen. Gerne geben wir auch Ihnen diese guten Wünsche weiter! Rose-Marie Huber Primarschule Blauen/Nenzlingen

Der Schriftsteller und Musiker erzählte die Geschichte während der Adventszeit in der Kirche in Zwingen, Dittingen und Blauen und hat sie dem Wochenblatt exklusiv zur Verfügung gestellt.

Petra Christ Gemeindeschreiberin Beinwil

EINGESANDT

Melanie Brêchet

Liebes 2020 Wir müssen reden. Soviel vorneweg: Auf meine Anrede brauchst du dir rein gar nichts einzubilden. Du bist nämlich alles andere als lieb. Im vergangenen Januar hast du dich völlig unauffällig in unser aller Leben geschlichen. So wie vor dir schon viele andere Jahre auch, am 1. Januar mit Korkenknallen, Umarmungen (Umarmungen!), Küsschen (!!) guten Wünschen und zwecklosen Vorsätzen. Business as usual halt. Im Februar liessen wir es an der Fasnacht so richtig krachen, ohne uns darüber im Klaren zu sein, dass es für lange Zeit das letzte Mal gewesen sein würde. Keine Woche später wurde uns plötzlich bewusst, dass du ein bisschen sonderbar bist und alles andere als ein gewöhnliches Jahr. Nämlich da, als in unserer Nachbarschaft keine Fasnacht stattfinden durfte, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das keinesfalls mal eben so mir nichts dir nichts abgesagt wird, ausser die Lage wäre richtig ernst. Von da an war Fertigschluss mit Business as usual. Fast nichts mehr war so, wie es einmal war. Es folgte eine schwierige Zeit. Wir wähnten uns im falschen Film, mussten aber wohl oder übel mit dir und insbesondere mit uns selbst klar kommen. Im Sommer durften wir uns kurz erholen, ich begann dich sogar ein wenig zu mögen und beschloss mit dir Frieden zu schliessen. «Womöglich könnte dieses Jahr doch noch was werden», habe ich mir gedacht. Aber nichts da! Wir können keine normalen Weihnachten oder Silvester feiern. Im besten Fall, weil wir keine grossen Partys schmeissen können, im schlimmsten, weil eine geliebte Person fehlt. Zudem ist das Land so uneins wie schon lange nicht mehr. Der Gipfel der Traurigkeit ist erreicht – hoffe ich zumindest. Jedenfalls denke ich, dass es besser ist, wenn sich unsere Wege jetzt trennen. In genau zwei Wochen ist es soweit. Ich kann es kaum erwarten und eins sei dir versichert: Ich werde dir keine einzige Träne nachweinen. Schon bald übernimmt das Jahr 2021 das Zepter. Neues Spiel, neues Glück? Mitnichten. Das kommende Jahr wird so beginnen, wie du aufgehört hast. Mit Entbehrungen und schmerzlichen Verlusten, aber auch – und das ist der grosse Unterschied – mit der Hoffnung auf bessere Zeiten. Um dir in diesem Brief doch noch ein paar versöhnliche Worte mit auf den Weg ins Nirvana zu geben, sei dir noch Folgendes gesagt: Von Zeit zu Zeit sind auf deinem Misthaufen auch wundersame und hübsche Pflänzchen gewachsen. So vermochtest du aus den Menschen immer wieder Gutes herauszuholen: Solidarität, Mitgefühl, Fantasie und nicht zuletzt Demut. Sie sind es, die bleiben dürfen. Damit du nicht nur als Coronajahr in die Geschichtsbücher eingehen wirst, sondern auch als das Jahr der Besinnung auf die wichtigen Dinge. Auf Nimmerwiedersehen Melanie

Ein Zeichen der Liebe In dieser nicht ganz einfachen Zeit haben sich die Lehrpersonen des Kindergartens und der Primarschule March Meltingen/ Zullwil dazu entschlossen, mit ihren Kindern den älteren Personen aus den beiden Dörfern ein besonderes Geschenk zu machen. An einem Adventsmorgen hat jedes Kind eine Weihnachtskarte gebastelt und darin einen persönlichen Brief verfasst. Es wurden verschiedene «Liechtli» hergestellt und eine Menge Weihnachtsguetzli gebacken. Diese wurden schön verpackt und mit liebevoll ge-

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bastelten Sternen der Kindergartenkinder geschmückt. All diese Geschenke wurden dann von den Kindern in die 140 Briefkästen verteilt. Es war wunderschön mitanzusehen, mit welcher Freude die Kinder an diesem Morgen am Werk waren. Licht und Liebe zu schenken, scheint gerade jetzt sehr wichtig zu sein. Wir hoffen sehr, dass diese Freude in den Herzen der Menschen ankommt und sie über diese Tage ein wenig begleiten wird. Natalia Hofer

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Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

Die Firma Heinis AG ist spezialisiert auf Leitungsbau und technische Dienste im Bereich Trinkwasser. Sie stellt von drei Standorten aus die Trink- und Löschwasserversorgung in mehreren Gemeinden in der Nordwestschweiz sicher. Das renommierte Unternehmen sucht nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als

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Die Firma Heinis AG ist spezialisiert auf Leitungsbau und technische Dienste im Bereich Trinkwasser. Sie stellt von drei Standorten aus die Trink- und Löschwasserversorgung in mehreren Gemeinden in der Nordwestschweiz sicher.

SCHULPROFIL Die International School of the Basel Region AG ist eine internationale Tagesschule für derzeit ca. 1'400 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren, verteilt auf 3 Standorte, zwei in Reinach (BL) und einer in Aesch (BL).

WIR SUCHEN: HAUSWART / TEAMLEITER REINIGUNG (100%) BEWERBUNGSSCHLUSS: 10. Januar 2021

WIR SUCHEN: Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir einen Hauswart mit Fachausweis, der einerseits unsere Hauswarte unterstützt und andererseits das Reinigungsteam führt. Die Arbeitseinsätze richten sich nach dem Schulbetrieb und die Arbeitszeiten sind in der Regel montags bis freitags zwischen 11.00 und 21.00 Uhr. Sie verfügen über einen Fachausweis als Hauswart oder über eine abgeschlossene AusbildungineinemtechnischenBerufmiteinerberufsspezifischenWeiterbildung.Sie verfügen über fundierte Erfahrung in der Reinigung (Ausbildung als Gebäudereiniger oder Kursbesuche mit Zertifikaten) und haben erfolgreich Reinigungsteams geführt. Sie sind ein Organisationstalent, sind aufgeschlossen und arbeiten gerne im Team. Sie helfen auch selber bei der Reinigung mit, sprechen und schreiben Deutsch und Englisch und sind sich gewohnt, Ihre Administration am Computer zu erledigen. Zudem verfügen Sie über einen Führerausweis der Kategorie B sowie über ein eigenes Auto um kurzfristig bei Pikett-Einsätzen vor Ort zu sein. Ebenso erwarten Sie gelegentliche Wochenend- und Abendeinsätze. Wohnsitz Nähe Aesch/Reinach ist von Vorteil. Die ausführliche Stellenausschreibung finden Sie auf unserer Homepage www.isbasel.ch.

UND

Das renommierte Unternehmen sucht zur Verstärkung des Teams im Laufental per sofort oder nach Vereinbarung eine engagierte und wissbegierige Persönlichkeit als

Mitarbeiter/in in der Wasserversorgung Standort Zwingen (100 %) In dieser vielseitigen Funktion mit viel Entwicklungspotential erwartet Sie folgende Aufgaben: • Betriebs- und Instandhaltungsarbeiten an Wassergewinnungsanlagen • Unterhalt- und Reparaturarbeiten im Trinkwasser-Leitungsnetz • Reservoirunterhalt • Pikettdienst in Zwingen mit einer Erreichbarkeit von 30 Minuten (1 x monatlich) Was Sie mitbringen: • Sie besitzen eine Grundausbildung (im handwerklichen Bereich) mit EFZ oder EBA Abschluss • Sie sind Praktiker, arbeiten gerne selbständig und im Freien • Sie verfügen über ein hohes Qualitäts- und Sicherheitsbewusstsein • Sie haben Interesse an einer Weiterbildung im Bereich Trinkwasser • Führerausweis Kategorie B Wir bieten Ihnen: • Attraktives und spannendes Arbeitsumfeld • Dynamisches und offenes Team • Weiterbildung im Bereich Trinkwasser («on the job» / Ausbildungen) • Zeitgemässe Entlöhnung und gute Sozialversicherungen Sind Sie bereit, in eine neue Branche einzutauchen und sich dieser spannenden Herausforderung zu stellen? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Mail an: yardena.moser@hr-andrist.ch. Auskunft zum Bewerberprozess unter 061 723 00 37

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DIES UND DAS LESERBRIEF

Impfen oder nicht?

Ein aussergewöhnliches Jahr geht zu Ende. Was wir noch vor einem Jahr uns nicht vorstellen konnten, ist eingetreten. Das Gewerbe wurde zum Teil schwer getroffen. Der Vorstand vom GVL ist sich dieser Tatsache bewusst und möchte weiterhin das Gewerbe nach Möglichkeiten unterstützen.

Von links nach rechts: Daniel Borer, Melanie Schneider, Christoph Merckx, Dieter Bienek, Willi Spaar und Markus Würsch

Wir wünschen allen Gewerbetreibenden und ihren Familien trotz den besonderen Zeiten erhellende und besinnliche Festtage und vor allem ein positives 2021. Verschiebung GAB2021: Das OK der GAB21 und der Vorstand vom GVL haben einstimmig entschlossen, die Gewerbeausstellung um ein Jahr zu verschieben. Die Gewerbeausstellung GAB2022 wird neu vom 23. bis 25. September 2022 stattfinden. LESERINNENFOTO

Das ist die Frage, die zurzeit sehr viele Mitmenschen beschäftigt. Sollte das Impfen obligatorisch sein? Bleibt es bei der Freiwilligkeit? Wann und wo kann ich mich impfen lassen? Das BAG hat die Haltung und Betreibung von Corona-Impfzentren an die Kantone delegiert. Zur Planung und Durchführung möglicher Impfungen im Kanton Solothurn hat die Fraktion der FDP.die Liberalen der Regierung einige Fragen gestellt. Wo und wie viele solcher Impfzentren sind vorgesehen? Ist der Kanton bereit, mit verschiedenen Impfzentren die entsprechende Durchführung dieser 2-Phasenimpfung zeitnah zu garantieren? Ab welchem Zeitpunkt, nachdem man weiss, dass der entsprechende Impfstoff zur Verfügung steht, ist der Kanton mit seinen Zentren bereit? Nach welchen Grundsätzen wird der Kanton entscheiden, wer zuerst geimpft werden soll? Sind mobile Impfzentren für Alters-und Pflegeheime, Heime für Behinderte, Gefängnisse etc. vorgesehen? Sind interkantonale Zentren in Planung (z.B. Thierstein/Laufental) und wenn ja, mit welchen Kantonen steht man in Kontakt? Und nicht zuletzt die Kosten. Welche Kosten sind im Zusammenhang mit den Coronaimpfungen für den Kanton zu erwarten? Aus liberaler Sicht muss das Impfen auf freiwilliger Basis erfolgen. Wir müssen uns jedoch im Klaren sein, dass wir bei Auslandreisen in gewisse Länder, innerhalb und ausserhalb Europas, zur Impfung verpflichtet werden können. Es ist zu erwarten, dass verschiedene Staaten die Einreiseerlaubnis von einer gültigen Coronaimpfung abhängig machen werden, wie das zum Beispiel heute schon in vielen Ländern Afrikas für Gelbfieber obligatorisch ist. Ob man sich impfen lassen will, kann man im Moment in der Schweiz noch frei entscheiden, und das ist gut so. Wo, wann und wie die Impfzentren geschaffen werden, ist Sache der Kantone. Wir warten gespannt auf die Antworten der Regierung. Mark Winkler Kantonsrat, FDP.die Liberalen

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DENKPAUSE

Für ein modernes Gesundheitszentrum in Laufen Die Laufentaler Landräte und Gemeindepräsidien Kürzlich hat der Landrat zur Ausgabenbewilligung für die Jahre 2021-2024 zur Finanzierung der ungedeckten Kosten des 7/24 Notfall-Walk-In beim regionalen Gesundheitszentrum in Laufen einstimmig Ja gesagt und das Vorhaben mit einem zusätzlichen Landratsbeschluss bestätigt. Dies war ein wichtiger Schritt für die Realisierung eines bedarfsgerechten, attraktiven und zukunftsorientierten Gesundheitszentrums, dessen medizinisches Angebot in Kürze die folgenden Bereiche umfasst: 24h-Notfallversorgung mit ärztlicher Betreuung rund um die Uhr, Hausarztmedizin, Therapien, Diagnostik inklusive Radiologie, Spezialsprechstunden und Rettungsdienst vor Ort. Aufgrund der Kommunikation der neuen KSBL-Strategie Ende Oktober 2019 und der damit höchst unsicheren Zukunftsperspektive unseres Spitals in Laufen entschieden sich die Gemeinden des Laufentals der bestehenden Verhandlungsdelegation, zusammengesetzt aus Landräten und Gemeindevertretern, die Legitimation zu erteilen, die zukünftige Gesundheitsversorgung im Laufental in einem sehr schwierigen Umfeld sicherzustellen: unter anderem sinkende Nachfrage, hohe Spitaldichte im Raum Basel, neue gemeinsame Spitalliste BL/BS ab 2021, Strategie des KSBL, in welchem der Standort Laufen eine Nebenrolle spielte. In den Verhandlungen musste festgestellt werden, dass beim Feningerspital keine Zukunft auszumachen war. Am Status quo festzuhalten und vor Gericht zu ziehen, stand nicht im Aufgabenbereich der Delegation und war aufgrund der hohen Risiken für die Versorgung unserer Bevölkerung mit erheblichen Nachteilen verbunden. Der Konsens innerhalb der Verhandlungsdelegation in Absprache mit allen

Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten war, sich in dieser Phase auf die Konzeption eines ambulanten Gesundheitszentrums zu fokussieren — eine Lösung, welche die Versorgung in unserem Tal langfristig sicherstellt und insbesondere auch im Landrat, der die Finanzierung sichert, eine mehrheitsfähige Lösung darstellte. Die Transformation in ein Gesundheitszentrum hat sich also als Kompromiss herauskristallisiert. Der Verein Pro Spital Laufen kritisiert nun heftig die Haltung der Verhandlungsdelegation und der sechs Laufentaler Landräte, die, gestützt auf die einstimmige Empfehlung des Laufentaler Tages vom 26. Oktober 2019, konsequent für ein modernes Gesundheitszentrum einstehen. Hätte die Verhandlungsdelegation keine Alternative zum Feningerspital vorgelegt, würde sie zu Recht wegen ihrer Passivität kritisiert, denn wir stünden heute vor einem Scherbenhaufen. Zu guter Letzt gilt es noch einen Aspekt zu bedenken: Basel-Stadt investiert weiterhin enorm viel Geld ins Spitalwesen und konkurrenziert damit das KSBL mit den Standorten Liestal und Bruderholz. Das KSBL wird es in Zukunft nicht leicht haben, denn es steht ohne die gescheiterte Fusion mit Basel-Stadt weiterhin im harten Wettbewerb. Die Delegation hat für das Laufental-Thierstein eine gute Lösung gefunden, denn wir bekommen ein modernes Gesundheitszentrum, das die Bedürfnisse unserer Region abdeckt und, wenn es benutzt wird, grösste Überlebenschancen haben wird. Es bleibt deshalb weiterhin wichtig, das Gesundheitszentrum in den kommenden Jahren eng zu begleiten und dessen Angebote und Vorzüge zu kommunizieren. Dafür werden wir uns auch in Zukunft mit viel Engagement einsetzen.

MUSIK-TIPP

Andrea Bocelli

Spezieller Fund: Das Phänomen nennt sich Haareis oder Eiswolle, ein mystischer wie auch wunderschöner Anblick. FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL

Der italienische Tenor Andrea Bocelli hat sein aktuelles Album «Believe» (Universal Music) als echtes Herzensprojekt mit spirituellem Charakter bezeichnet. Es deckt von klassischen Kompositionen über sakrale Werke und Filmmusik (darunter ein bisher unveröffentlichtes Stück von Ennio Morricone) bis hin zu populären Volksweisen ein breites Spektrum ab. «Pianissimo» und «I Believe» mit der Mezzosopranistin Cecilia Bartoli sind wie «Amazing Grace» mit der Bluegrass-Ikone Alison Krauss Duette, die in

dieser Besetzung nicht unbedingt zu erwarten waren. Nach dem Anhören aller 14 Lieder bleibt wohl nicht nur bei mir ein zwiespältiger Eindruck zurück. Andrea Bocelli gelingt es nicht bei allen Aufnahmen, gesanglich zu brillieren und eine berührende Stimmung aufzubauen. Insofern ist «Believe» kaum ein Album, das in nachhaltiger Erinnerung bleiben wird. Benno Hueber

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Beratung Quickline- und Zusatzprodukte mit aktivem Verkauf im Quickline-Shop Support und Services zu Produkten und Endgeräten inkl. Garantiehandling Administrative Prozesse im Shop (u.a. Anmeldungen, Adresse, Produkte, Umzug, CRM-Workflows, Ticketing) Buchhalterische Prozesse im Shop (u.a. Rechnungsauskunft, Kassensystem) Gestaltung der Verkaufsfläche inkl. Umsetzung von Aktionen / Werbemittel und Sortimentsentwicklung Einsätze bei Messen (3-4x jährlich)

Ihr Profil: n n n n n n n

Lehre als Detailhandelsfachmann/frau oder gleichwertige Ausbildung Berufserfahrung Telekommunikation und Consumer Electronics Freude im persönlichen Umgang mit Kunden Verhandlungsgeschick und Abschlussstärke Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität, Eigenverantwortung, Anpassungsfähigkeit Erweiterte EDV-Kenntnisse Erweitertes Netzwerk in der ggsnet-Region

Ihre Zukunftsperspektiven: Mitarbeit in einem innovativen und zukunftsorientierten Unternehmen. Es erwartet Sie eine moderne Infrastruktur, ein aufgestelltes Team, abwechslungsreiche und interessante Aufgaben und die Chance, Ihr Potential und Ihre Erfahrung einzubringen.

Im Auftrag von 32 Aktionärsgemeinden des Laufentals, des Schwarzbubenlandes und der jurassischen Gemeinde Ederswiler erbringt die Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG KELSAG diverse Dienstleistungen in der ganzen Kette der modernen Entsorgungslogistik. Im Dienstleistungszentrum in Liesberg nehmen wir Wertstoffe und Abfälle von Industrie, Gewerbe und Privaten entgegen. Des Weiteren verarbeiten wir Bio-Abfälle zu Kompost und Biogas. Infolge Pensionierung der langjährigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. Mai 2021 oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als

Leitung Verwaltung (m/w) 80 – 100% Ihre Aufgaben – Ansprechperson für Gemeinden, Behörden- und Kommissionsmitglieder, EinwohnerInnen und Auftragsnehmer – Verwaltung der Entsorgungsdienstleistungen und Erstellen der internen Statistik – Personaladministration und Versicherungswesen – Planung und Umsetzung der Unternehmenskommunikation – Vorbereitung und Protokollierung von VR-Sitzungen, Generalversammlungen – Erstellung von Jahresberichten für Behörden und Organisationen – Unterstützung des Geschäftsführers in organisatorischen und administrativen Aufgaben respektive Projekten Ihr Profil – Kauffrau/Kaufmann mit Abschluss Berufsmatura, Weiterbildungen im Bereich Personalwesen und Finanzcontrolling und/oder im Bereich Marketing von Vorteil – Mehrjährige Berufserfahrung in adäquater Position – Sehr gute mündliche und schriftliche Kommunikation in Deutsch, Französischkenntnisse mündlich – Fundierte Anwenderkenntnisse von MS Office-Produkten, ERP-Systemen – Hohe Belastbarkeit, selbständige und exakte Arbeitsweise – Grosse Flexibilität, gute organisatorische Fähigkeiten, vernetztes Denken – Freude am Kontakt mit der Bevölkerung, Kunden und Behörden Interessiert und motiviert? Dann freuen wir uns auf Ihr vollständiges Bewerbungsdossier mit Foto an Geschäftsführer Edmund Frey Kuron per E-Mail an: e.frey-kuron@kelsag.ch Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG KELSAG Delsbergstrasse 2A, 4253 Liesberg

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail. Ihr Ansprechpartner: Adrian Kummli, Bereichsleiter Multimedia ggsnet schwängimatt, Human Resources, Solothurnstrasse 80, 4702 Oensingen / Telefon: 062 530 40 50 / E-Mail: hr@ggsnet.ch

Controller/in

Wir pflegen Persönlichkeit.

Maler/in

Das ist das Credo des Zentrum Passwang. Zur Ergänzung unseres Pflegeteams suchen wir infolge Pensionierung ab 1. März 2021 oder nach Vereinbarung eine

Pflegefachperson 70 – 100% (HF, DNII, AKP, PsyKP, BSc) Sie bringen mit: Selbständige und unkonventionelle Arbeitsweise, vorzugsweise im Umgang mit Menschen mit Demenz Flexibilität und Belastbarkeit Gute EDV-Kenntnisse sowie Anwenderkenntnisse in ePDok und RAI Idealerweise Führungserfahrung und Erfahrung in der Berufsbildung Wir bieten: Spannendes und anspruchsvolles Aufgabengebiet Wertschätzende und offene Kultur Fortschrittliche Anstellungsbedingungen Vielseitiges internes Fortbildungsprogramm Kostenlose Parkmöglichkeiten Wir freuen uns auf Ihre schriftliche, vollständige Bewerbung an: Zentrum Passwang, Personalwesen, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach oder per E-Mail an christine.holzherr@zentrumpasswang.ch.

Verkaufsleiter/in


DIES UND DAS

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LESERBRIEF

Wir sind jederzeit für Sie da. AUCH WÄHREND DER FESTTAGE

GESCHÄF TSWELT

Notfallversorgung, Sprechstunden, Therapien, Beratungen Der Notfall in Laufen ist rund um die Uhr geöffnet und behandelt alle hausärztlichen Notfälle ohne Voranmeldung. Dank moderner Medizindiagnostik (EKG, Ultraschall, Labor, Röntgen) liegen die wichtigen Resultate für die Beurteilung und Weiterbehandlung sehr rasch vor. Sollte die Verlegung in ein stationäres Spital erforderlich sein, ist der Rettungsdienst umgehend vor Ort. Da in lebensbedrohlichen Situationen jede Minute zählt, nehmen die Rettungssanitäter die Erstversorgung und wichtige Vorabklärungen bereits unterwegs vor. Sie stehen mit den zuständigen Fachspezialisten auf der Fahrt in Kontakt, sodass diese sich bereits auf die Behandlung vorbereiten können. Dadurch wird lebensrettende Zeit gewonnen. Die Kliniken des Kantonsspitals Baselland (KSBL) sind mit einem breiten Angebot an Spezialsprechstunden in Laufen präsent und stehen Ihnen mit ihrem ganzen Spektrum an den Standorten Bruderholz und Liestal zur Verfügung. Zögern Sie nicht, sich im «Ambulanten Zentrum

Laufen» oder über die Website des KSBL zu informieren: www.ksbl.ch . Im 2021 wird das «Ambulante Zentrum» vom KSBL noch am heutigen Standort betrieben, bevor anfangs 2022 das neue Gesundheitszentrum von KSBL und Medbase an zentraler Lage eröffnet wird. Das Projekt ist weit fortgeschritten, was die kollegiale Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern unterstreicht. Im zukünftigen Zentrum werden die Notfallversorgung 24/7 unter ärztlicher Betreuung und das umfassende Sprechstundenangebot der KSBL-Kliniken fortgesetzt und bezüglich moderner Familienmedizin erweitert. KSBL und Medbase wünschen sich die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzten und freuen sich, dass bereits erste konstruktive Gespräche geführt werden konnten. Kantonsspital Baselland Notruf: in lebensbedrohlichen Fällen: Sanitätsnotruf Nr. 144. In nicht lebensbedrohlichen Fällen: Medizinische Notrufzentrale: 061 261 15 15 oder Notfall Laufen: 061 400 80 80.

Wieder in den Schlagzeilen Ich habe die verschiedenen Presseberichte über unsere Gemeinde in den letzten Tagen mit gemischten Gefühlen gelesen. Es ist zwar unbestritten, dass wir in einer misslichen Lage sind, welche wohl durch das Zusammentreffen verschiedener unglücklicher Umstände entstanden ist. Davon wird sich unsere Gemeinde nur mit viel Anstrengung erholen können und dieser Prozess verlangt von uns Einwohnern und Einwohnerinnen Geduld und Rücksichtnahme, ganz im Sinne der im Wochenblatt zitierten Aussage von Christian Wunderlin, Präsident unserer Rechnungsprüfungskommission: «Es ist Zeit, dass wir wieder zusammenstehen

Denkpause von Georges Thüring

Gelungene Überraschung

Mit grossem Interesse las ich seinen Artikel und kann seine Enttäuschung verstehen. Bei der Schlussabstimmung im Landrat hoffte er, dass sich unsere sechs Landräte gemeinsam der Stimme enthalten würden, nein, sie haben gemeinsam mit Ja gestimmt. Herr Thüring hat sich seit Jahren für das Laufental eingesetzt und wollte mit allen Mitteln verhindern, dass man uns das Spital wegnimmt. Schon die Schliessung des Amthauses hat ihn geärgert, und dass es dann noch jahrelang leer stand, macht ihn noch heute wütend. Vorgängig hielten einige Verantwortliche im Laufental Sitzungen ab und entwarfen Pläne, wie das Spital vor der endgültigen Schliessung gerettet werden kann. Der Plan war, dass man die Notfallstation weiterhin dort lässt und dass man den Rest der Liegenschaft zu Alterswohnungen umbaut. Die Teilnehmer begrüssten diesen Plan. Doch aus

unerklärlichen Gründen scherten zwei bis drei Teilnehmer aus und unterstützten die Politik aus Liestal. Somit war der Entschluss, das Spital zu schliessen, besiegelt. Von den ca. 90 Arbeitsplätzen, die das Spital hatte, ist nichts mehr geblieben. Seit einigen Wochen ist es leer und steht wie ein Fremdkörper am schönen Südhang von Laufen. Unser Laufental ist nun um eine weitere Infrastruktur ärmer geworden. Ich dachte mir, jetzt hat uns Liestal alles genommen, was uns als Region wichtig war, jedoch habe ich dabei nicht an unseren Feuerwehrstandort gedacht. Nun höre ich, dass dieser nach Reinach verlegt wird und Laufen geschlossen wird. Ich kann es den Bewohnern nicht verübeln, wenn sie nach 27 Jahren Baselland wieder vom Kanton Bern träumen. Nandor Frey Roggenburg

LESERBRIEF

Frohe Festtage! Im Namen der SVP-Amtei wünsche ich allen Mitgliedern und ihren Angehörigen, aber auch allen anderen Schwarzbuben, geruhsame und besinnliche Festtage und einen wunschgemässen Start ins neue Jahr 2021! Seit dem Auftreten des neuen Covid-19 Virus ist Politisieren nicht einfacher geworden. Im Jahr 2020 wurden uns fast keine Möglichkeiten geboten, politische Veranstaltungen durchzuführen. Dies wurde von der Basis vermisst, fusst doch unser Zusammengehörigkeitsgefühl auf einem persönlichen und bodenständigen Kontakt. Das Virtuelle liegt dabei nicht allen, im Gegenteil: viele Leute wenden sich davon ab, denn sie sehnen sich nach dem persönlichen Austausch. Trotzdem haben wir es ge-

Mir fehlt die Logik

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Paul Stebler Zullwil

LESERBRIEF

schafft, für die Kantonsratswahlen eine beeindruckende Wahlliste mit 13 hochmotivierten Kandidaten für die Wahlen vom 7. März zusammenzustellen. Unser Ziel: Mit uns wird das Schwarzbubenland «äne am Bärg» ernst genommen! Dürfte ich beim Christkind eine Wunschliste unter den Weihnachtsbaum legen, würde ich mir wünschen, dass bald wieder Normalität einkehren mag und wir uns alle wieder auf eine Art und Weise begegnen dürfen, wie dies noch vor Corona-Zeiten möglich war. Den Kandidierenden wünsche ich im kommenden herausfordernden Kantonsrats-Wahlkampf gutes Gelingen und von Herzen viel Erfolg. Sibylle Jeker Präsidentin SVP Schwarzbubenland

Redaktionsschluss Chaos ist endlich perfekt und der normale Mensch hat nur noch die Möglichkeit sich zu entscheiden zwischen «Sein oder Nichtsein»! Bin und bleibe ich noch Mensch mit den eingangs erwähnten Eigenschaften und werde ich dadurch als unverantwortlicher Aussenseiter abgestempelt, oder passe ich mich in der Einheitsmasse an, um ja nicht aufzufallen? Das ist nun nur noch die Frage. Kritisches Hinterfragen und das Suchen nach der Logik in dieser «neuen Welt» ist nicht erlaubt. Es wird entweder staatlich unterbunden oder von den noch

glaube und vertraue darauf, dass es andere, bessere Wege aus diesem Desaster gibt. Ich glaube auch nicht, dass in unserem beschaulichen Dorf «hinter jedem Türspalt das Chaos hervorschaut», wie ich das gelesen habe. Ich kenne Türen in unserem Dorf, wo der Wille für ein gutes und angenehmes Miteinander zuhause ist. Bemühen wir uns, den Verantwortlichen in dieser schwierigen Aufgabe unser Vertrauen zu schenken, damit über unserem Dorf die Sonne wieder aufgeht und unsere Gemüter erfreuen kann.

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Der gesunde Menschenverstand, das sichere Bauchgefühl und das natürliche Gespür für normale Lebensabläufe sehe ich seit Beginn der «tödlichen Pandemie» vehement schwinden. Besonders hierzulande müssen wir — wie auf einer Achterbahn — Höhen und Tiefen erdulden, die sämtlicher Logik entbehren. Die behördlichen Stellen, angefangen unten, also kommunal bis ganz nach oben in Bern handeln nach Willkür einiger sogenannter «Experten», die sich wiederum auf zweifelhafte Informationen einer Weltorganisation stützen. Das

und nach vorne schauen». Unter diesem Zusammenstehen verstehe ich ein Miteinander das in einem anderen Stil vor sich geht, als diesen die Berichterstatter in der Presse anwenden. Es scheint mir, als ob man einem Patienten, der schwach und krank darniederliegt, ganz bewusst noch einen Hieb auswischen möchte. Etwas mehr Rücksichtnahme und Feingefühl wäre hier durchaus angebracht. Oder ist es vielleicht lukrativer für die Zeitung, wenn die Berichterstattung «reisserisch» daherkommt und vollgestopft ist mit Schuldzuweisungen, die an der Situation doch nichts zu ändern vermögen? Ich

mehrheitlich desinteressierten Mitmenschen beargwöhnt. Die Denunzierung anderslautender Stimmen nimmt zu. Das freiheitliche und natürliche Nebeneinander unterschiedlicher Ansichten mündet in das Diktat einer einzigen Meinung, gefördert durch Massenbeeinflussung feinster Güte. Ein Kompliment denen, die es schafften, dass wir Menschen nicht mehr logisch denken können, wollen oder sollen. Die «neue Normalität» lässt grüssen. Rolf Meyer Kleinlützel

Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Ein grosses Dankeschön geht an die Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen der Schule March. Sie haben den älteren Menschen von Zullwil, mit den am letzten Donnerstag bei eisiger Kälte verteilten Geschenken viel Freude bereitet. Vielen Dank und schöne Festtage Fredy Kohler

LESERBRIEF

Altersvorsorge Selten hat sich die Politik mit einem Thema dermassen schwergetan, wie mit der Sanierung der Altersvorsorge. Die Debatte ist geprägt von Tabuthemen und ideologischen Grabenkämpfen. Der AHV fehlen in den nächsten 25 Jahren rund 200 Milliarden Franken und in der beruflichen Vorsorge werden nicht eigen finanzierte Leistungen bezogen. Wer soll diese Finanzierungslücken stopfen? Zum ersten dürfen wir nicht das «Verbrechen» begehen und das bewährte 3-Säulen-System aufweichen. Das Kapitaldeckungsverfahren in der beruflichen Vorsorge und das Umlageverfahren in der AHV haben sich bewährt und eine Vermischung der beiden Finanzierungsarten ist zu vermeiden. Wollen wir mit mutloser «Pflästerlipolitik» die Altersvorsorge für alle kommenden Generationen an die Wand fahren? In der aktuellen wirtschaftlichen Situation verteuern Beitragserhöhungen den Produktionsfaktor «Arbeit» zusätzlich. Das schwächt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen massiv und ist zu verhindern. Darum ist die Erhöhung des Rentenalters eine zwingende Notwendigkeit — dadurch leistet jede Generation ihren Beitrag an die Sanierung der Vorsorgewerke. Folgen Sie dem Aufruf der Jungfreisinnigen und unterstützen die Renteninitiative: www.renten-sichern.ch. Darf zur Sanierung der Altersvorsorge auch über die Kürzung von Leistungen diskutiert werden? Die heutige Rentnergeneration hat tatsächlich zum Wohlstand in unserem Land massiv beigesteuert. Gleichzeitig profitiert diese Bevölkerungsschicht aus aktueller Betrachtung von teilweise überhöhten Leistungen. Wie solidarisch und gerechtfertigt ist eine Besitzstandswahrung wirklich? Seien wir endlich mutig und überlassen unseren Nachkommen keinen Scherbenhaufen! Andreas Bringold Kantonsratskandidat FDP.Die LiberalenBeinwil


Seewen Fotos: Martin Staub

Laufen

Duggingen


Röschenz

Grellingen

Laufen

Zwingen

Breitenbach

Fröhliche Weihnachten gin. In dieser Weihnachtszeit haben wir ein besonderes Geschenk für Sie alle, liebe Leserinnen und Leser. Romantiker können einfach die schönen Fotos betrachten und sich freuen, dass unsere Region so festlich und fröhlich geschmückt ist. Nunningen

Bodenständige hingegen lösen dieses Blatt raus und verpacken damit das Geschenk für den heimatliebenden Onkel oder die ökofundamentale Nichte der Familie. Das macht garantiert doppelt Freude! Fröhliche Weihnacht an alle! Ihr Wochenblatt


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Tipps zur Vorbeugung von Arthrose • Täglich mindestens 30 Minuten moderate Bewegung (WHO-Richtlinien) • Ausgewogene Ernährung • Übergewicht vermeiden • Über-, Fehl- und Unterbelastungen meiden • Rauchfrei leben

zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und vielen weiteren Beschwerden.

ARTHROSE – SCHMERZENDE GELENKE SIND EINE VOLKSKRANKHEIT Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkskrankheit und kann alle Gelenke betreffen. Sie beginnt mit fortschreitendem Knorpelverlust und führt über Jahre zu einer Zerstörung der Gelenke. Mit zunehmendem Alter sind praktisch alle Menschen davon betroffen. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge.

Der Gelenkknorpel hat einige einzigartige Eigenschaften. Seine Reibung an der Oberfläche ist kleiner als diejenige von Glatteis. Bei Verletzungen oder Abnutzung kann er allerdings nicht vollständig heilen. Bei zunehmender Abnutzung des Gelenkknorpels kommt es zu Entzündungen im Gelenk. Dies äussert sich mit schubweisen Gelenkschmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung.

das

Ursachen Sehr oft kann bei einzelnen Patienten nicht gesagt werden, weshalb gerade sie an einem bestimmten Gelenk eine fortgeschrittene Arthrose entwickelt haben. Es werden aber grundsätzlich drei Gruppen von Ursachen unterschieden. Dazu gehören entzündliche Grunderkrankungen (Rheuma, Gicht), Überbelastung der Gelenke (Schwerarbeit, Verletzungen, Übergewicht, Bewegungsmangel, Fehlstellung) und angeborene Knorpelstörungen (familiär gehäufte Arthrose).

Behandlung der Arthrose In Schmerzphasen können physikalische Anwendungen wie Wärme, Kälte, Gleichstrom oder Massagen helfen. Unterstützend können Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente sowie alternative Behandlungen (pflanzliche Schmerzmittel, Akkupunktur usw.) eingesetzt werden. Eine gute Muskulatur stabilisiert die Gelenke, vermindert die Schmerzen und erhält die Beweglichkeit. Physio- oder Ergotherapie sind deshalb wichtig. Bei orthopädischen Behandlungen arbeitet die crossklinik AG eng mit dem Spital Dornach zusammen. So profitieren Patientinnen und Patienten von einer breiten Palette operativer Eingriffe. Zum Beispiel von Gelenk erhaltenden Massnahmen oder auch von künstlichen Gelenken.

Prof. Dr. med. Marcel Jakob, crossklinik AG, Basel/Dornach

Folgen der Arthrose Schmerzhafte Funktionseinschränkungen der Gelenke führen zu einer Einschränkung der Lebensqualität bis hin zum Verlust der Selbständigkeit im Alltag. Körperliche Aktivität ist jedoch eine wichtige Voraussetzung

www.solothurnerspitaeler.ch solothurnerspitaeler

Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert

Lösung 48/2020:

das

Sudoku im Wochenblatt

WINDROSE

Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

CH Regionalmedien AG, Laufen

mittel


DIES UND DAS

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VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-

nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,

Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00–19.00. www.ludolauthi.ch

KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-

sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!

Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org

SPORT Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport

Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.

Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227

Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.

Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch

Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30–20.00 in Nun-

ningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die

Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung.

Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Kleinlützel Eich 17.00–19.00. Tel. 079 504 30 60.

Regula Esposito, 079 564 61 45.

Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu

Cho Taekwondo-Schule Nunningen. Olympisches

+ traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30–21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse

an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34.

Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomo-

In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.

Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel und unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für

das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tisch-

tennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung, Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer Interclub-Teams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch Unbeschwert Fussball spielen in Breitenbach: Purer Spass, kein Leistungsdruck, keine weiteren Verpflichtungen; jeweils am Freitag ab 19.30. Komm doch vorbei oder rufe unverbindlich an auf: 079 334 27 27 (P. Graber).

NATUR Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com, 076 442 16 69).

KAMPFKUNST Dojo Laufental-Thierstein. Grienackerweg 14 in

Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen. Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch. Unterricht in Karate, Kick Boxen, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, Kobudo, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–21.00, Mi 17.00–21.30, Sa 9.30–11.30, Do in

tion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84

Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditio-

neller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch

KURSANGEBOT Malwerkstatt. Erna Hofmann, Fehrenstrasse 12,

Breitenbach. Mal- und Zeichenkurse für Erwachsene. Kleingruppen und Einzelunterricht. Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Besuche nach Vereinbarung. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch oder 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an

das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana und Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch

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tänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9.00 / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30.

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Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander- und Wellness-Ferienwochen: info@nordicwalkinglaufental.ch, www.nordicwalking-laufental.ch.

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Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223

Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stundenund Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@ blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

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MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnort-

SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach

Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch

gemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch

Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch

KINDERTAGESSTÄTTE Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch

Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch

Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil»

SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch

SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine

Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreu-

ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch

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ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

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EINGESANDT

Ein Hoch auf die Wegmacher-Zunft

Unser Team braucht Verstärkung! Sarah Schwyzer machte ihre Ausbildung zur Pharma-Assistentin in der Schwarzbuebe-Apotheke. Nach zwei Berufsjahren kehrte sie am 1. Dezember zurück in die Schwarzbuebe-Apotheke und ist glücklich über ihre neue Stelle. Was war der Grund für Ihre Rückkehr in die Schwarzbuebe-Apotheke? Sarah Schwyzer: Ich wäre nach dem Lehrabschluss gerne in der SchwarzbuebeApotheke geblieben, aber damals war keine Stelle frei. Jetzt endlich hat sich die Gelegenheit ergeben und ich sagte mit grosser Freude Ja. Sie machten während Ihrer Ausbildung zur Pharma-Assistentin die Berufsmatur. Hat sich diese Zusatzausbildung gelohnt? Ja, dieses Wissen ist eine gute Grundlage. Ich schliesse demnächst den ersten Teil einer Weiterbildung zur Teamleiterin ab und setze diesen Ausbildungsgang im Januar fort, um den Titel Betriebsassistentin zu erwerben. Welche Aufgaben kann eine Betriebsassistentin in der Apotheke übernehmen? Das Einsatzgebiet reicht von Marketing und Betriebsorganisation über Personalführung und Lehrlingsbetreuung bis zu Sicherheit und Buchhaltungsarbeiten. In der Schwarzbuebe-Apotheke bin ich die einzige Mitarbeiterin mit dieser Zusatzausbildung. Mit meinem Wissen kann ich das Team also gut unterstützen. Wie gefällt es Ihnen, wieder in Breitenbach zu arbeiten? Ich bin in einer Nachbargemeinde aufgewachsen und wohne dort, kenne also viele Leute, und die Kunden der Schwarzbuebe-Apotheke sind viel gelassener, nicht so gehetzt wie in manchen städtischen Gebieten. Das gefällt mir. Und Sie sind bereits eingearbeitet. Ich kenne die meisten meiner Kolleginnen von früher, aber ein wenig Einarbeitungszeit brauche ich trotzdem noch. Wir sind momentan die einzige Apotheke der Region, die Corona-Schnelltests anbietet. Daraus ergibt sich eine zusätzliche Aufgabe, die mit viel Aufwand und grosser Verantwortung verbunden ist. Aber wie gesagt, ich freue mich sehr, dass ich zurückkommen durfte.

Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44

SCHWARZBUEBE APOTHEKE BREITENBACH Bi euis wirdsch guet beroote!

Seit Jahren verfolge ich die Arbeiten unserer «Wegmacher» und bin immer wieder von ihrer Arbeit begeistert. Sie sind für mich Landschaftsgärtner, die immer alles in Ordnung halten. Dieses Jahr waren sie besonders fleissig bei ihrer Arbeit. Auf der Strecke Röschenz-Kleinlützel bis Roggenburg wartete für sie eine Herkulesaufgabe. Kaum zog der Herbst ins Land, wurden die Böschungen auf der Südseite gemulcht (mit einer speziellen Maschine wurden die Böschungen gemäht und das Unterholz geschnitten), anschliessend wurde das Grünmaterial entsorgt, eine zweite Gruppe war zuständig das Material abzuführen. Als nächster Schritt kam die Reinigungsmaschine zum Einsatz, welche den entstandenen Abfall einsammelte und die Strasse reinigte. Diese Arbeiten waren zeitaufwendig, und vor allem mussten sie auf den Verkehr Acht geben, denn auf der Strecke Porrentruy-Laufen gibt es regen Lastwagenverkehr. Ein Zöllner schätzte, dass täglich ca. 100 LKW diese Strecke befahren. Kaum waren die Arbeiten erledigt, wurde am Unterhalt der Strasse gearbeitet. Seit ca. zehn Tagen wird die ganze Böschung ab Röschenzmühle bis zur

Redaktionsschluss

Harte Bedingungen: Die Wegmacher säubern die Böschung. Französischen Grenze, Chlösterli, auf einer Länge von sieben Kilometer komplett runtergeputzt, so dass im Frühjahr die Wildblumen wieder genug Platz und Sonne haben, um sich uns wieder in schönster Pracht präsentieren zu kön-

FOTO: ZVG

nen. Für all die Arbeiten, die unsere Wegmacher verrichten, möchte ich mich bei ihnen recht herzlich bedanken und wünsche der ganzen Besatzung schöne Festtage. Nikolaus Jeker Roggenburg

LESERFOTO

Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Farbenprächtig: Der schöne Eisvogel verweilte beim Weiher und den Kalköfen bei Bärschwil Strittenen. FOTO: FRIEDRICH HÄNGGI


Ein Interview mit Adrian Albert (Servicemonteur für Sanitär und Heizung) Von wo bist du, wo wohnst du? Ich bin ursprünglich von Aesch und bin mit meiner Frau Julia vor fünf Jahren auf Röschenz gezogen. Was schätzt du am Landleben? Ich schätze die Ruhe, die gute Luft und keine Hektik. Man kann sich frei bewegen, fühlt sich nicht eingeengt.

Wie organisierst du deine Arbeit? Unser Servicedisponenten-Team sendet mir die täglichen Arbeits-Aufträge auf mein Tablet. Am Vorabend verschaffe ich mir eine Überblick des nächsten Tages, bestelle vorgängig das benötigte Material, sofern ich dieses nicht bereits im Auto habe.

Als was arbeitest du? Ich arbeite als Servicemonteur im Bereich Sanitär und Heizung. Ich habe mittlerweile 18 Jahre Berufserfahrung.

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Was ist für dich wichtig an der Arbeit? Meine grösste Befriedigung ist, dass ich die Wünsche des Kunden erfüllen kann. Der Kunde muss zufrieden sein, dass ist das Wichtigste. Wie bringst du das Familienleben in Einklang? Ich bin glücklicher Familienvater. Am 17. November 2019 ist unser Sohn Nelio zur Welt gekommen. Dies hat den Tagesablauf von mir und meiner Frau Julia ein wenig durcheinandergewirbelt. Ist bei euch zu Hause alles «Baby Proof» eingerichtet, respektive sind sämtliche Ecken und Kanten mit Schoner abgedeckt? Langsam müssen wir uns dem Annehmen, da Nelio nun begonnen hat zu krabbeln. Er ist momentan auf Entdeckungsreise und will jegliche Gegenstände in den Mund nehmen. Wir müssen alles immer versorgen oder verstecken.

Was sind deine täglichen Aufgaben? Diese sind sehr vielfältig. Die WC Spülung ist das meistgenannte Übel sowie tropfende Leitungen. Meist fallen auch Reparaturarbeiten an Armaturen an oder ein herkömmlicher Filterservice. Erkläre uns deine berufliche Laufbahn: Ich habe vor rund 18 Jahren meine Lehre als Sanitärinstallateur absolviert. Ich lernte durch die tägliche Arbeit auch das Knowhow des Heizungsmonteurs. Durch meine langjährige Erfahrung kann ich somit auf ein grosses Wissen zurückgreifen.

Was sind die schönsten Momente Vater zu sein? Wenn man von einem strengen Arbeitstag nach Hause kommt und in ein lachendes Kindergesicht schaut, dies erfüllt mich mit Glück.

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Corona-Krise zum Trotz – wir verstärken und bauen unser Team weiter aus! Hochmotiviert und zuverlässig, engagiert und kreativ sind wir auch im nächsten Jahr für Sie da. Der Corona-Krise zum Trotz haben wir unser Team für Sie weiter verstärkt und ausgebaut. Seit der zweiten Jahreshälfte unterstützen uns Selim Karatekin (dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling) und Aleksandar Rmus (Student der Betriebsökonomie an der Fachhochschule Nordwestschweiz) tatkräftig in allen Treuhandbereichen. Ab Januar 2021 stösst zudem Gëzim Shabanaj (Sachbearbeiter Treuhand) zur ONLINE TREUHAND AG dazu. Zusammen mit unseren langjährigen Mitarbeitenden verfügen wir somit über eine grosse Kompetenz und Erfahrung in der Treuhandbranche. Als qualitätsgeprüftes Mitglied der EXPERTsuisse sowie der TREUHAND|SUISSE bieten wir umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechnungswesen und Unternehmensberatung an. Für Ihre Belange setzen wir uns zuverlässig und kompetent ein und unterstützen Sie mit unserem Know-how.

Von links nach rechts: Aleksandar Rmus (Student der Betriebsökonomie an der Fachhochschule Nordwestschweiz), Selim Karatekin (dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling), Gëzim Shabanaj (Sachbearbeiter Treuhand) Unseren Kunden und Geschäftspartnern danken wir ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und das in uns gesetzte Vertrauen. Wir wünschen Ihnen allen frohe Festtage und ein erfolgreiches neues Jahr. Bleiben Sie gesund!

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Wir bedanken uns bei Ihnen für das Vertrauen, welches Sie uns während des ganzen Jahres entgegengebracht haben.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein erfolgreiches neues Jahr!

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Donnerstag, 17. Dezember 2020 Nr. 51

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Sonntagsverkauf abgesagt

LAUFEN. WoS. Der Bundesrat hat letzte Woche entschieden, dass Geschäfte an Sonntagen vorerst nicht mehr öffnen dürfen. Aufgrund dieser neuen Massnahme, welche zur Eindämmung des Covid-19-Virus ergriffen wurde, kann in Laufen der geplante Sonntagsverkauf vom 20. Dezember nicht stattfinden.

Koch ist 2. Vizepräsidentin

Rushhour: Die Passwangstrasse ist immer noch eine wichtige Verbindung des Bezirks Thierstein in die Stadt Solothurn. FOTO: FRANZ SCHWEIZER, BRETZWIL

ERSCHWIL. WoS. Die Kantonsrätin und Erschwiler Gemeindepräsidentin Susanne Koch (CVP) wurde zur 2. Vizepräsidentin des Solothurner Kantonsrates gewählt. Sie erhielt glanzvolle 83 von 96 möglichen Stimmen. Als Kantonsratspräsident 2021 wurde Hugo Schuhmacher aus Luterbach gewählt. Er erhielt 75 Stimmen und übernimmt die Nachfolge von Daniel Urech (Grüne, Dornach).

Gospel in der Kirche

SCHWEIZ

NOTFALLDIENST

BASELL AND

«2x Weihnachten»

Schmerzlinderung

Neue Staatsarchivarin

WoS. Die Aktion «2 x Weihnachten» ruft die Bevölkerung dazu auf, Pakete mit Artikeln des Grundbedarfs für notleidende Menschen in der Schweiz zusammenzustellen. Vom 24. Dezember 2020 bis am 11. Januar 2021 können die Pakete portofrei per Post verschickt werden. Die Online-Pakete zur Unterstützung von armutsbetroffenen Menschen in vier Ländern Osteuropas und Zentralasiens können jederzeit getätigt werden. Ein Paket zusammenzustellen ist einfach und ermöglicht es jeder Person, sich solidarisch zu zeigen und entsprechend ihrer Möglichkeiten einen Beitrag zur leisten. Die gefragtesten Artikel sind Mehl, Zucker, Konfitüre, Honig, Kakao, Trockenprodukte wie Linsen, Beutelsuppen, Salz, Mayonnaise und Senf, Schokolade, Tee sowie Körperhygieneprodukte. Letztes Jahr wurden fast 60 000 Postpakete mit Grundbedarfsartikeln und zusätzlich über 1700 Online-Pakete gespendet.

WoS. Zahnschmerzen können leider auch während Fest- und Feiertagen auftreten. Der zahnärztliche Notfalldienst ist unter der Telefonnummer 061 261 15 15 rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Schnell vermittelt dieser den schmerzgeplagten Patientinnen und Patienten die Telefonnummer und Adresse der zuständigen Notfall-Zahnarztpraxis, bei der sofort ein Konsultationstermin vereinbart werden kann. Die diensthabende Notfall-Zahnarztpraxis gewährleistet die wichtigsten Massnahmen wie Schmerzlinderung und die Erstversorgung geschädigter Zähne. Falls weitere Eingriffe oder eine Nachbehandlung nötig sein sollten, werden diese durch den persönlichen Zahnarzt oder die persönliche Zahnärztin erfolgen. Die Zahnärztegesellschaften SSO beider Basel bieten diese Dienstleistung im Auftrag der Behörden und in Zusammenarbeit mit den Ärzten für die ganze Region an.

WoS. Der Baselbieter Regierungsrat hat Dr. Jeannette Rauschert zur Staatsarchivarin des Kantons Basel-Landschaft gewählt. Sie werde ihre Stelle am 1. April 2021 antreten, heisst es in einer Mitteilung. Jeannette Rauschert arbeitet seit 2004 beim Kanton Aargau, zuletzt als stellvertretende Staatsarchivarin. Dort leitet sie seit 2016 das Ressort Sammlungen und Bestände der Sektion Bibliothek und Archiv Aargau. Sie ist Lehrbeauftragte an der Universität Basel im Rahmen des Moduls «Archive, Medien und Theorie» am Departement Geschichte der Universität Basel. Die bisherige Staatsarchivarin Regula Nebiker Toebak wird damit nach 20-jähriger Tätigkeit abgelöst. Der Regierungsrat dankt Nebiker für ihren langjährigen, engagierten Einsatz. Unter ihrer Leitung habe sich das Staatsarchiv Baselland als Dienstleisterin für die Öffentlichkeit, für den Kanton und die Gemeinden etabliert.

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RÖSCHENZ. WoS. Die Weihnachtsfeierlichkeiten in der Katholischen Kirche in Röschenz werden wie folgt abgehalten: Die Christmette findet am Donnerstag 24. Dezember um 22.30 Uhr statt. Am Freitag 25. Dezember um 10 Uhr ist der Weihnachtsgottesdienst. Dieser wird auch als Online-Gottesdienst angeboten. Am Samstag 26. Dezember ist der Gottesdienst um 10 Uhr. Aufgrund der 50-Personen-Grenze ist eine Anmeldung unter 061 761 62 34 zwingend.

Cay Rademacher Weihnachten rückt näher und doch ist vieles anders in diesem Jahr. Es ist für alle keine einfache Zeit und ein Buch ist immer eine schöne und positive Möglichkeit, den Alltag zu vergessen. Cay Rademacher wurde 1965 geboren und ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schreibt Kriminalromane und Sachbücher zu historischen Themen. Das vorliegende Buch ist ein Kriminalroman und passt schon vom Titel her gut in die aktuelle Weihnachtszeit. Andreas und Nicola verbringen den Winter in Miramas-le-Vieux, einem schönen mittelalterlichen Dorf in der Provence. Sie freuen sich auf die Weihnachtszeit und auch darauf, neuen Schwung in ihre erstarrte Ehe zu bringen. Doch dann fällt sehr viel Schnee und der Ort wird von der Aussenwelt abgeschnitten. Als Andreas am Morgen aus dem Haus tritt, entdeckt er ein eingestürztes Kellergewölbe mit einem Sarg samt Skelett. Er rennt ins Dorf und auf seine Rufe hin kommt Milène, eine Künstlerin mit ihm zum Haus zurück. Doch das Skelett ist inzwischen spurlos verschwunden. Es ist eine unterhaltsame und spannende Geschichte. Andreas und Nicola erleben letztendlich doch noch eine „stille Nacht in der Provence“. Ein gutes Buch für lange WinterabenChristine Eckert de.

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Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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FLÜH. WoS. Gospel-Groove lässt trotz Corona die Ökumenische Kirche Flüh swingen. Der Gottesdienst am Sonntag 20. Dezember, 10 Uhr, dreht sich musikalisch um zwei Nachfahren des Gospels: Jazz und Soul. Die Musik wird von einer vierköpfigen Band gespielt und nicht vom ursprünglich geplanten Gospel-Chor gesungen. Die Predigt zu diesem vierten Advent hält Pater Ludwig Ziegerer vom Kloster Mariastein. Melden Sie sich an, reservieren Sie sich Ihren Platz für diesen Gottesdienst mit ökumenischem Groove unter info@oekumenische-kirche.ch.

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Wir wünschen frohe Festtage und ein gesegnetes neues Jahr

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