Donnerstag, 20. Dezember 2018
110. Jahrgang – Nr. 51
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Klingende Weihnachten mit Ida-Lin
Freitag, 21. Dezember 2018 Stark bewölkt und zeitweise kräftiger Regen. Bis 12 Grad. Starker bis stürmischer Südwestwind.
6ºC 10ºC
Die Laufner Sängerin IdaLin Hübscher hat mit ihren Erfolgen rund um den Kleinen Prix Walo von sich reden gemacht. Am kommenden Heiligen Abend wird sie bestimmt auch das Schweizer Fernsehpublikum mit einem stimmungsvollen Lied aus dem Film «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» bezaubern.
Samstag, 22. Dezember 2018 Viele Wolken, gelegentlich nass. Mit mässigem Südwestwind.
8ºC 12ºC
Sonntag, 23. Dezember 2018 Sehr nasses Wetter. Die Sonne dürfte sich kaum zeigen.
8ºC 13ºC
Laufen
3 Die Gemeindeverwaltung hat dem Quartierplan Nau zugestimmt. Damit kann die EGK ihren neuen Hauptsitz bauen.
Roland Bürki
S
ie ist auf Anhieb sympathisch, offen, bescheiden: Ida-Lin Hübscher (18), eine aufstrebende Popsängerin, die sich am E-Piano selbst begleitet und die in den vergangenen zwei Jahren mit ihrer schönen, ausdrucksstarken Stimme zunehmend auf sich aufmerksam gemacht hat. «Ida-Lin war schon als Kind ständig am Singen», erinnert sich Papa Kilian Schmidlin. Um gleich beizufügen, dass das musikalische Talent wohl auf Grossvater Charles Schmidlin zurückgehe, zumal die ganze Familie Schmidlin der Musik sehr stark verbunden sei. Dieses Musikvirus hat Ida-Lin nie mehr losgelassen. «Seit acht Jahren nehme ich an der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein wöchentlich Gesangs- und Klavierunterricht», erklärt die Gymnasiastin, die eineinhalb Jahre vor der Matura steht und dort auch schon als talentierte Schauspielerin aufgefallen ist. So in der Rolle der Barblin in Max Frischs Drama «Andorra». Nein, Freizeit bleibe ihr auch mit Blick auf ihre Auftritte samt der Vorbereitung nicht
Breitenbach Ida-Lin Hübscher: Trotz Fernweh und Reiselust sind der Sängerin Laufen und die Region ganz fest ans Herz gewachsen. viel, sagt Ida-Lin. Während sie sich zu Hause auf dem Hometrainer fit halte, geniesse sie in den Ferien mit der ganzen Familie ferne Länder mit anderen Kulturen wie etwa China, freue sich aber jedes Mal über die Rückkehr nach Laufen: «Ich bin eben mit dem Laufental verwurzelt.» «Alli springe» Ida-Lin hat an zahlreichen Auftritten in der Region mit ihrer gefühlvollen Stimme, von zart bis kraftvoll, berührt und begeistert. So beispielsweise an Bildervernissagen, an Hochzeiten, zweimal am Laufner Open-Air-Kino oder in der Wandelbar im «Schlachthuus», wo sie
sich zum ersten Mal mit ihrer Eigenkomposition «Who I am» erklärt hat. Gut 80 Titel umfasst ihr gesamtes Repertoire, dazu kommt eine ganze Familie, welche sie mit allen Kräften unterstützt, wie die Pointe eines FamilienSchnitzelbanks offenlegt: «Alli springe, wenn d Ida-Lin duet singe.» Alle, das sind mit Herzblut Mutter Pia, Vater Kilian sowie die Schwestern Evita-Lea und Clivia-Laura. Mut gemacht haben der jungen Sängerin zwei Auftritte vor einem Jahr in der SRF-Sendung «Happy Day» und an einer Hochzeit, an der ein begeisterter Gast, der Schauspieler Anatole Taubman, sie zur Teilnahme am Kleinen Prix Walo animiert hat.
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Wir möchten uns für Ihre Treue bedanken und wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.
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Ab sofort
In Mariastein gab es am Wochenende einen Weihnachtsmarkt der ganz besonderen Art.
FOTO: ROLAND BÜRKI
Dass Ida-Lin in diesem Jahr sowohl auf dem Sprungbrett zum Prix Walo als auch im Final um den Kleinen Prix Walo in der Sparte Gesang obenaus schwang, hat die Newcomerin mächtig überrascht und gefreut, doch sie will bescheiden «auf dem Boden» bleiben. Dies auch mit Blick auf den Heiligen Abend, wo sie im Fernsehen das Lied «Küss mich – halt mich – lieb mich» aus dem Film «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» in einem unglaublich märchenhaften Kleid singen darf, begleitet zur Freude von Ida-Lin am Klavier von der begabten Laufner Pianistin Zoe Zbinden. Montag, 20.10 Uhr auf SRF 1.
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Nächste Ausgabe: 10. Januar 2019 Am 27. Dezember 2018 und 3. Januar 2019 erscheint kein Wochenblatt!
Wir bedanken uns bei Ihnen für das Vertrauen, welches Sie uns während des ganzen Jahres entgegengebracht haben.
Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein erfolgreiches neues Jahr! Kater Leon
Seit September 2018 suchen wir unseren Kater Leon. Er ist getigert, hat grüne Augen, ist kastriert und gechipt. Wir freuen uns auf eine Nachricht. Fam. Trachsel, Laufen, 061 761 74 66
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IMPRESSUM
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Publizistische Gesamtleitung Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Peter Walthard, Tel. 061 789 93 36 peter.walthard@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch mm sw Fr. –.86, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt.
Beglaubigte Auflage 21901 Ex. (WEMF 2017) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76505 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 206272 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@chmedia.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–
Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner
www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.
wünscht frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr 2019.
Öffnungszeiten Weihnachten/Neujahr 2018/2019 Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag/Freitag
24. Dezember 2018 25. Dezember 2018 26. Dezember 2018 27./28. Dezember 2018
Samstag Montag Dienstag
29. Dezember 2018 31. Dezember 2018 1. Januar 2019
geöffnet 7.00 bis 11.45 Uhr geschlossen geschlossen geöffnet 7.00 bis 11.45 Uhr und 13.00 bis 16.30 Uhr geöffnet 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet 7.00 bis 11.45 Uhr geschlossen
Ab 2. Januar 2019 ist das Entsorgungscenter wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.
Wir wünschen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
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LAUFENTAL GRELLINGEN
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LAUFEN
Defizit und steigende Kosten wap. Mit einem grossen Rucksack erschien Gemeindepräsident Alex Hein an der Grellinger Gemeindeversammlung. Das schwarze Trumm auf dem Rücken ist zum Markenzeichen der Initianten der Lastenausgleichsinitiative geworde, die er zusammen mit seinen Laufner und Liestaler Kollegen Alex Imhof und Daniel Spinnler lanciert hat. Sie verlang mehr finanzielle Solidarität für Zentrumsgemeinden, die aus strukturellen Gründen in viel stärkerem Ausmass von Zahlungen an Arme und Geflüchtete betroffen sind. Ums Geld ging es auch an der Gemeindeversammlung. Die Stimmberechtigten verabschiedeten das Budget 2019. Dieses weist erneut ein Defizit aus, dieses mal macht die Gemeinde bei
Einnahmen von rund 8 562 000 ein Minus von 95 900 Franken. Kostenintensivster Bereich ist die soziale Wohlfahrt. Da es seit 2018 eine Obergrenze für die Heimtaxen von Bezüger von Ergänzungsleistungen gibt, fällt dieser Bereich schwer ins Gewicht. Ein Thema sind auch Flüchtlinge, hier rechnet die Gemeinde weiterhin mit einem Anstieg der Sozialhilfekosten, da die Gemeinde aufgrund günstiger Wohnungen und guter öV-Verbindungen zu einem beliebten Wohnort für Personen mit B-Status geworden ist. Genehmigt wurden die Verpflichtungskredite von 150 000 Franken für die Abwasserleitungen in der Nunningerstrasse und 130 000 für die erste Etappe des Ringschlusses ebendort.
Weihnachten ist Tradition Drei Atheistinnen und ein Pfarrer bereiten das Weihnachtsfest vor. Dass es dabei zu verschiedenen Diskussionen kommen muss, ist vorbestimmt. Das Basler Kabarettensemble La Satire continue befasste sich sprachlich und gesanglich mit dem Fest der Liebe. Gaby Walther
WEIHNACHTSWETTBEWERB
Die Glücklichste von sagenhaften 1577 Teilnehmenden
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ie Begeisterung, ein Weihnachtsfest für die Verwandten vorzubereiten, ist nicht sehr gross. Trotzdem übernehmen die vier Geschwister diese Aufgabe, denn Weihnachten ist schliesslich Tradition. La Satire continue standen am letzten Samstag mit ihrem Programm «Es weihnachtet quer» auf der Bühne des Schlachthuus. Dabei thematisierte das Basler Kabarettenensemble die verschiedenen Facetten der Weihnachtszeit. Gabriela Freiburghaus, Bettina Urfer und Barbara Schneebeli spielten drei Atheistinnen, Ueli Ackermann übernahm den Part des Pfarrers. Natürlich kam beim Aufstellen der Krippenfiguren die Frage auf, welche Rolle der Josef eigentlich innehat. Von der Kindes- und
La Satire continue: Bettina Urfer, Gabriela Freiburghaus, Ueli Ackermann und Barbara FOTO: GABY WALTHER Schneebeli singen Lieder zur Weihnachtszeit. Erwachsenenschutzbehörde wird er aufgeboten und muss Fragen zur Familiensituation beantworten. Das Quartett hinterfragte aber nicht nur die religiöse Darstellung des Weihnachtsfestes, sondern brachte auf satirische Art Themen zu Samichlaus, Konsumwahn und Bescherung auf die Bühne. Herausragend spielte Ueli Ackermann den ärmlichen, leicht beschränkten Nachtwächter, der sich Gedanken zur politischen Lage der Welt und zum Frieden auf Erden macht; er trällerte anschliessend als cooler Sänger «Dreaming of White Christmas». Witzig war auch die Szene mit Ackermann und
Gabriela Freiburghaus. Das Ehepaar hatte sich vorgenommen, Weihnachten auszulassen – ein Ding der Unmöglichkeit. Mit rauer, sexy Stimme sang Barbara Schneebeli einen Weihnachtsblues. Schade, dass er auf Englisch war, auf Deutsch wäre die Wirkung noch besser gewesen. Viele Ideen, die La satire continue aufgriffen, waren im Ansatz gut, hätten sich aber noch stärker und pointierter ausbauen lassen. Die Lieder, welche die Theaterstückchen umrahmten, waren schön, teilweise aber zu schwermütig und besinnlich. Etwas mehr Pep hätte der zweistündigen Vorstellung gutgetan.
LAUFEN
Wirbel um den Quartierplan für Neubau EGK Preisübergabe: Anzeigenleiter Markus Würsch überreicht Helena Baechler als Hauptpreis einen Gutschein über 500 Franken. FOTO: GINI MINONZIO gin. «Ich konnte es kaum glauben, als ich den Telefonanruf vom Wochenblatt erhielt!», freut sich Helena Baechler. Sie hat den diesjährigen Hauptpreis des Weihnachtswettbewerbes des Wochenblattes gewonnen. Es haben sagenhafte 1577 Wochenblattleserinnen und -leser teilgenommen und die Anzeigen genau studiert. Der
Hauptpreis ist ein Geschenk-Gutschein im Wert von 500 Franken von Ruf Mode in Laufen. Sie freue sich sehr, Kleider einkaufen zu können, sagt die Nunningerin dem Anzeigenleiter Markus Würsch. Das Wochenblatt wünscht ihr viel Freude beim Einkaufen und beim Tragen ihres Gewinnes!
VERANSTALTUNG
Bachs Weihnachtsoratorium wos. Der Jurassische Kammerchor tritt wieder mal in Laufen auf. Am Sonntag, dem 23. Dezember, wird das Ensemble aus dem Nachbarkanton um 17 Uhr das Weinachtsoratorium von Johann Sebastian Bach (Kantaten 1 bis 3) in der Katharinenkirche aufführen.
Orchester (das Ad-hoc-Orchester der Hochschule für Musik Lugano) und Chor stehen unter der Leitung von Mark Kölliker. Solisten sind : Anna Piroli, Sopran, Lucrezia Lucas, Alt, Livio Schmid, Tenor, und Giovanni Baraglia, Bass. Eintritt frei, Kollekte.
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jjz. Das Areal Nau soll für zukunftsgerichtete Projekte der Stadt Laufen genutzt werden. An der Ecke NaustrasseSchliffweg hatte die EGK Gesundheitskasse das Kaufrecht für eine Parzelle von 3500 m2 erhalten und an der Budget-GV wurde nun der dazugehörende Quartierplan genehmigt. Stadträtin Sabine Asprion brachte es auf den Punkt: «Wir wollen dem ansässigen Traditionsunternehmen EGK Gesundheitskasse die Treue halten und die Arbeitsplätze in Laufen erhalten». Damit widersprach sie an der Gemeindeversammlung Laufen einem Antrag von Landrat Rolf Richterich, das Geschäft Quartierplan Neubau EGK an den Gemeinderat zurückzuweisen. Richterich monierte, die Verkehrssituation bei der Einmündung Schliffweg in die Naustrasse sei ungeklärt und der Kanton Basel-Landschaft hätte der Stadt unnötigerweise fünf Meter geklaut, um die Kantonsstrasse zu verbreitern. Er vermisse auch den Quartierplanvertrag mit der EGK und Aussagen, was mit der Restfläche des Areals Nau geschehe, so Richterich. Die Anpflanzung von hohen Bäumen sei überdies illusorisch, falls die Tiefgarage unter dem Neubau zugunsten der Stadt erweitert werden sollte. Ruf nach Sportanlagen für Vereine Asprion erinnerte daran, dass es darum gehe, den Quartierplan für den Bau eines Geschäftshauses in der Zone für öffentliche Werke und Anlagen zu genehmigen. Die Verkehrssituation am Schliffweg mit der Erschliessung der Einstellhalle und der Einmündung in die Kantonsstrasse sei im Detail noch zu planen. Im Areal Nau sei der Neubau an der richtigen Stelle und tangiere den Hochwasserschutz der Birs nicht. Eine weitere Überbauung des Areals sei noch nicht festgelegt. Die Parkplatzsituation müsse vertieft geprüft werden, da beim Schlachthuus die Hälfte der 64 Plätze wegen des Hochwasserschutzes wegfalle. Der Rückweisungsantrag von Richterich wurde von den 147 Stimmberechtigten mit 79 zu 17 abgelehnt. In der Detailberatung sagte der ehemalige Unternehmer Urs Bieli, dass er nicht grundsätzlich gegen den Neubau sei, aber für einen anderen Standort. Das Naugelände solle für gemeinschaftliche Aufgaben wie Werkhof oder wirt-
Vergangenheit: Die Villa auf dem ehemaligen Steiner-Areal ist mit der Genehmigung des Quartierplans für das Areal Nau zum Abbruch verurteilt. FOTO: JÜRG JEANLOZ schaftsfördernde Projekte bestimmt sein. Er vermisse Sportanlagen für andere Laufner Vereine und habe Mühe mit dem geplanten Kunstrasen für den FC Laufen. Mit grossem Mehr wurde der Quartierplan EGK-Neubau mit Planungs- und Begleitbericht genehmigt. Gemäss Asprion sollte der Quartierplan im Frühling 2019 vom Regierungsrat bewilligt, die Villa Nau im Sommer abgerissen und im Herbst mit dem Neubau angefangen werden. Ein sportlicher Terminplan für den Bezug des Neubaus im Frühling 2021. Kunstrasen kommt durch Mit grossem Mehr wurde an der Gemeindeversammlung der Kredit von 1,6 Mio. Franken für einen Kunstrasen des FC Laufen bewilligt. Stadtrat Pascal Bolliger setzte sich für diese Ausgabe ein, weil der Platz auch im Winter nutzbar ist und Trainings im Winter nicht mehr in den Hallen von Laufen stattfinden müssen. Die jährlichen Unterhaltskosten würden sich von 75 000 auf 15 000 Franken reduzieren. Schiffbruch erlitt Roland Roth mit seinem Antrag, den Kredit nicht zu bewilligen und über denselben an der Urne abstimmen zu lassen. Der Ruf nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung blieb ebenso chancenlos. Steuersenkung abgelehnt Wie Stadtpräsident Alex Imhof ausführte, beziffert sich der budgetierte Gewinn für 2019 auf 1,26 Mio. Franken. Dabei ist natürlich der Landverkauf im Nau für den hohen Betrag verantwortlich. Mehreinnahmen von 816 000 bei den
Steuern werden allerdings durch stark steigende Sozialaufwendungen und Mehrausgaben wieder wettgemacht. Das hinderte Rolf Richterich nicht, einen Antrag auf Steuersenkung von 59 auf 57 Prozent der Staatssteuer zu beantragen. «Es ist zu früh, es ist nicht zu verantworten», rief Imhof in den Saal. Die Zentrumslasten und zunehmenden Sozialfälle würden das nicht zulassen. Die neue Unternehmenssteuerreform vom Bund lasse zu viele Fragen offen. Mit 108 zu 14 Stimmen wurde die beantragte Steuerreduktion abgelehnt. Mit einem überdimensionierten Rucksack warb schliesslich Stadtpräsident Alex Imhof für die Ausgleichsinitiative, die die Verteilung der Sozialkosten des ganzen Baselbiets zu 70 % nach Anzahl Einwohnern und 30 % zulasten der Wohnsitzgemeinden verteilen möchte. Der Gegenvorschlag des Landrats sei abzulehnen. «Laufen ist eine der stark belasteten Gemeinden, weshalb diese Initiative unbedingt angenommen werden muss», liess Imhof verlauten.
Mittwoch, 2. Jan. 2019, 16.00 Uhr
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Gottesdienste Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Hab ich dort eine Bleibe gefunden, bin ich immer bei euch. Antoine de Saint-Exupéry
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 23. Dezember, kein Gottesdienst. Montag, 24. Dezember, 17.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Heiligabend-Gottesdienst, Aufführung des Krippenspiels der Sonntagsschule: «So ein Kamel», Pfr. Stéphane Barth, Org. Monika Hoffmann, Git. Carmen Gerber. Dienstag, 25. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr. Sonntag, 30. Dezember, kein Gottesdienst. Dienstag, 1. Januar, 17.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Neujahrsgottesdienst mit Apéro, Pfr. Stéphane Barth. Donnerstag, 3. Januar, 10.00 Uhr, Dachkapelle, Altersheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 6. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Dreikönigstagsgottesdienst mit Rückblick auf die Sonntagsschulkrippenspiele, Pfr. Stéphane Barth, Kirchenkaffee und Dreikönigskuchen nach der Feier im Gde.-Saal. Freitag, 11. Januar, 14.00 Uhr, Behindertenwohngruppe Bad Meltingen, Andacht für die Hausbewohner/-innen, Pfr. Stéphane Barth. ChinderChilche-Sonntagsschule: Mo, 24. Dezember, 15.30 Uhr: Einrichten in der Kirche, 16.15 Uhr: Zvieri, 17.00 Uhr: Aufführung in Hl.-Abend-Gottesdienst. So, 6. Januar, 10.15–11.15 Uhr, Teilnahme am Gottesdienst: Rückblick auf die Krippenspielzeit, anschl. Kirchenkaffee mit Dreikönigskuchen im Gde.-Saal. Sonntag, 13. Januar, kein Gottesdienst. Konfirmandenunterricht: Donnerstags von 18.00–19.30 Uhr im Gde.-Saal im ref. KGH, Breitenbach. Alle am 20. Dez.: Festlegen des Konfirmationsthemas. Gr. 1 am 10. und 24. Jan., Gr. 2 am 17. und 31. Jan. Seniorennachmittag: Dienstag, 15. Januar, 15.00 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH, Breitenbach. Thema: «Leben im Elsass – gestern und heute». Anschl.: Zvieri
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
Laufen Freitag, 21. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende im ökumenischen Geist. Freitag, 21. Dezember, 18.30 Uhr, Jugendtreff. 18.30 Uhr–22.00 Uhr, unterhalb der kath. Kirche Laufen für alle Jugendlichen ab 7. Klasse. Sonntag, 23. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, offenes Weihnachtssingen mit Pfarrerin Regine Kokontis und dem Projektchörli unter der Leitung von Tatjana Fuog (Piano) und Reina Abe (Flöte). Montag, 24. Dezember, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Familiengottesdienst, gestaltet mit der Konfirmandenklasse unter der Leitung von Pfarrerin Regine Kokontis und Vikar Kim Dällenbach, Familie Küng und Tatjana Fuog (Musik). Montag, 24. Dezember, 22.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Feier mit Abendmahl, Vikar Kim Dällenbach und Pfarrerin Regine Kokontis, Tatjana Fuog (Orgel), Sergio Marrini (Cello) und Michele Marrini (Geige). Dienstag, 25. Dezember: Kein Gottesdienst, siehe Grellingen! Freitag, 28. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende im ökumenischen Geist. Sonntag, 30. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Markus Wagner. Freitag, 4. Januar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende im ökumenischen Geist. Sonntag, 6. Januar: Kein Gottesdienst, siehe Grellingen! Dienstag, 8. Januar, 10.00 Uhr, Offene Kirche, Bistro am Markttag. In der Katharinenkirche sind wir für Sie da am Monatsmarkt von 10.00–12.00 Uhr und von 13.00–15.00 Uhr. Um 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt. Dienstag, 8. Januar, 16.00 Uhr, Jugendtreff. 16.00–19.00 Uhr, unterhalb der kath. Kirche Laufen für alle Jugendliche ab 7. Klasse. Grellingen Dienstag, 25. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Feier mit Abendmahl, Pfarrerin Regine Kokontis und Vikar Kim Dällenbach, Ursula Nussbaumer (Orgel) und Annina Frey (Flöte). Sonntag, 6. Januar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrerin Béatrice Lutz. Liesberg Freitag, 4. Januar, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch. Kleinlützel Sonntag, 6. Januar, 17.00 Uhr, draussen beim Fischerhüsli (Sägimatte) in Kleinlützel, Dreikönigsfeier mit Pfarrer Gernot Mayer, Anschliessend Königskuchen-Teilete.
Du hast bis zum Schluss und stets mit viel Optimismus gekämpft – und doch verloren. Tieftraurig, zugleich in grosser Dankbarkeit für die wunderbare gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied. Deine liebevolle, gewinnende und fröhliche Art haben wir geliebt und du hast in unseren Herzen für immer eine Bleibe.
Es falten sich der Mutter Hände, die stets gesorgt für unser Wohl, die fleissig waren bis zum Ende, nun ruhen sie still und friedevoll.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem liebevollen Mami, unserer Schwester und Freundin
Käthi Jeger-Borer 4. 12. 1946 – 13. 12. 2018 Nach einem langen Leidensweg durfte sie in meinen Armen friedlich einschlafen.
Heiri Ming
In liebevoller Erinnerung David Jeger Marianne Borer Franz Borer Anverwandte und Bekannte
13. Dezember 1960 – 17. Dezember 2018
In Liebe Karin Schwerzmann Ming Theres und Bruno Simonetti-Ming mit Familie Verena Ming mit Familie Heidi und Jon Breit-Ming mit Familie Anna Ming und Beatrice Sorgen Christine und Jürg Gege-Ming mit Familie Helen Ming mit Familie Fritz Ming mit Familie Marianne von Roll Ming mit Familie Vreni Ming-Vögtli mit Familie Dominic Ming mit Familie Margret Schwerzmann Beat und Inge Schwerzmann mit Familie Urs und Elvira Schwerzmann mit Familie Die Abschiedsfeier findet am Samstag, 22. Dezember 2018, um 11 Uhr in der Mehrzweckhalle in Himmelried statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga beider Basel, IBAN CH11 0900 0000 4002 8150 6, oder der Schweizer Hirntumor Stiftung, IBAN CH66 0077 0253 5322 3200 1, mit dem Vermerk: Heiri Ming. Traueradresse: Karin Schwerzmann Ming, Latschget 198, 4204 Himmelried
Der Trauergottesdienst findet am 4. Januar 2019 um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Breitenbach statt. Der Dreissigste findet am 1. Februar 2019 um 18.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Breitenbach statt. Traueradresse: David Jeger, Im Hängler 6A, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.
Wir sind traurig, dass wir viel zu früh und unerwartet Abschied nehmen müssen von meiner lieben Ehefrau, unserem Mami, Schwiegermami, unserer Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und unserem Gotti
Lisbeth Fürst-Hirsiger 5. März 1953 bis 15. Dezember 2018 Wir sind unendlich dankbar für alles, was du uns gegeben hast.
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Wir vermissen dich: Mario Fürst-Hirsiger Walter und Laetitia Fürst Manuela und Martin Schaad-Fürst Elisabeth Hirsiger-Ruckstuhl Geschwister, Verwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 21. Dezember 2018, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Zwingen statt. Dreissigster: Sonntag, 27. Januar 2019. Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man die Stiftung Denk an mich, Postkonto 40-1855-4. Traueradresse: Mario Fürst-Hirsiger, Kugelweg 15, 4222 Zwingen Gilt als Leidzirkular.
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Sonntag, 23. Dezember 2018 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 25. Dezember 2018 10.00 Uhr Familien-Gottesdienst Sonntag, 30. Dezember 2018 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 21. Dezember, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Martina Hausberger und Team, ökum. Kirche Flüh Sonntag, 23. Dezember, 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Stefan Berg Montag, 24. Dezember, 17 Uhr Familien-Heiligabend mit Krippenspiel und Familien-Ensemble, Pfarrer Michael Brunner, Martina Hausberger und Jasmine Weber 22.30 Uhr Stille Nacht – Besinnliche Weihnachtsfeier zur späten Stunde, Pfarrer Michael Brunner und Sharon Prushansky, Orgel, und Pauline Tardy, Flöte Dienstag, 25. Dezember, 10 Uhr Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stefan Berg, Ref. Kirchenchor, Jugend-Ensemble, Leitung: Jasmine Weber Montag, 31. Dezember, 23 Uhr Meditative Feier zum Jahreswechsel, Basilika Mariastein Sonntag, 6. Januar, 10 Uhr Gottesdienst zum Dreikönig, Pfarrer Armin Mettler und gemischter Chor «Inspiratione», Basel. Anschl. Apéro mit Dreikönigskuchen Donnerstag, 10. Januar, 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger
Todesanzeigen
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch
Jesus sagt zu seinen Jüngern: Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben.
Johannes 3, 36
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Das Jahr geht zu Ende
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 17. Dezember 2018
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Am 15. Dezember 2016 bewilligte die Gemeindeversammlung für den Umbau und die Sanierung des Kindergartens Langhag einen Kredit von CHF 1100000.00. Die Bauarbeiten waren ursprünglich von Sommer bis Herbst 2017 geplant. Aufgrund im Herbst aufgetretener Mängel am Gebäude verzögerten sich die Bauarbeiten um ein halbes Jahr. Im Frühling 2018 wurde die Sanierung schliesslich zur Zufriedenheit fertiggestellt. Auf die Stadt Laufen sind bezüglich der aufgetretenen Baumängel keine Folgekosten zugekommen. Abschliessend erfolgte am 13. April 2018 die feierliche Einweihung des neuen Kindergartengebäudes Langhag. Die Abrechnung über CHF 1069806.20 mit einer Kostenunterschreitung von CHF 30193.80 wurde zuhanden der Gemeindeversammlung genehmigt. • Im Schwimmbad Nau wurde festgestellt, dass die Eschen vom Eschentriebsterben betroffen sind. Hat ein Baum das Eschentriebsterben, gibt es keine Möglichkeit mehr ihn zu retten. Er muss gefällt werden. Ein Baum ist so stark geschädigt, dass er gefällt und ersetzt werden muss. Ein Ahorn vor der Badi ist von einem Anprall vor Jahren so stark verfault, dass auch er gefällt und ersetzt werden muss. Die Kosten für die Baumfällungen inkl. Wurzelstockentfernung betragen gemäss Offerte CHF 7200.00. Die Neupflanzungen rechnen wir mit CHF 3500.00 pro Baum. Zulasten Stadtratskompetenz wurde der Baumersatz im Schwimmbad Nau für CHF 14200.00 bewilligt. • Die Standaktionen der SP Laufental vom 9. und 23. März 2019 wurden bewilligt. • Vom Gesuch für eine provisorische Bewilligung an Frau Moira Mariano, Röschenzstrasse 49, zur Führung des Restaurants Lounge&Bar», Rampenweg 2, wird zustimmend Kenntnis genommen. • Vom Gesuch für eine Bewilligung zum Führen des Restaurants Loki, Güterstrasse 26, an Markus Stebler, Kirchgasse 9, 4227 Büsserach, wird zustimmend Kenntnis genommen. • Am 15. Dezember 2016 bewilligte die Gemeindeversammlung für die Sanierung der Schliffmatt (Strasse, Wasser, Abwasser) einen Kredit über insgesamt CHF 250000.00. Die Abrechnung über CHF 188878.50 mit einer Kostenunterschreitung von CHF 61121.50 wurde zuhanden der Gemeindeversammlung genehmigt. • Am 14. Dezember 2017 bewilligte die Gemeindeversammlung im Rahmen des Budgets für Ausrüstung mit dem vollautomatische Leckortungssystem Zonescan Alpha einen Kredit von CHF 95000.00. Die Abrechnung über CHF 104006.95 mit einer Kostenüberschreitung von CHF 9006.95 wurde genehmigt.
• Die Schlussrechnung vom Investitionskredit 3411.5040.01 im Betrag von CHF 151825.60 für Sanierungen im Schwimmbad Nau und die Dienstwohnung, bei einer Kostenüberschreitung von CHF 3025.60, wurde genehmigt. Es betrifft die Arbeiten und Massnahmen in den Jahren 2015, 2016 und 2017. Somit ist die Gesamtkreditvorgabe um 2% überschritten. • Die Gemeindeversammlung bewilligte am 28. März 2017 für die Sanierung des Reservoirs Fluh einen Kredit in der Höhe von CHF 410000.00. Die Abrechnung über CHF 374213.85 mit einer Kreditunterschreitung von CHF 35786.15 wurde zuhanden der Gemeindeversammlung genehmigt.
Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2018
Traktandum 2: Aufgaben- und Finanzplan 2019–2024 Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: ://: Der Aufgaben- und Finanzplan wird zu Kenntnis genommen. Traktandum 3: Quartierplan EGK-Neubau Die Gemeindeversammlung hat mit 79 zu 13 Stimmen beschlossen: ://: Der Antrag auf Rückweisung wird abgelehnt. Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: ://: Der Planungs- und Begleitbericht wird in den Antrag des Stadtrates aufgenommen.
Gemäss § 60 des Gemeindegesetzes und § 3 des Organisationsreglements sind die Gemein- Die Gemeindeversammlung hat mit grossem deversammlungsbeschlüsse der Bevölkerung Mehr beschlossen: bekannt zu geben. Die 148 anwesenden ://: Der Quartierplan EGK-Neubau wird mit Stimmberechtigten fassten folgende Beschlüsse: folgenden Unterlagen beschlossen: – Situation und Schnitt 1:500 – Reglement Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom – Planungs- und Begleitbericht 18. September 2018 wurde diskussionslos genehmigt. Traktandum 1: Budget 2019; Festlegung des Steuerfusses für natürliche und juristische Personen sowie der Gebührenansätze. Genehmigung des Budgets Die Gemeindeversammlung hat mit 82 zu 22 Stimmen beschlossen: ://: In die Investitionsrechnung werden CHF 50000.00 für ein Alarmierungssystem im Primarschulzentrum aufgenommen. Die Gemeindeversammlung hat mit 108 zu 14 Stimmen beschlossen: ://: Der Antrag, den Steuersatz auf 57% zu senken, wird abgelehnt. Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: 1. Die Gemeindesteuern für das Jahr 2019 betragen: – Natürliche Personen: 59% der Staatssteuer – Juristische Personen: 4,50% des steuerbaren Ertrages als Ertragssteuern (§ 58 StG) – Juristische Personen: 2,75‰ Kapitalsteuer (§ 62 StG)
Traktandum 4: Kunstrasen Nau, Kredit über CHF 1,6 Millionen Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Der Antrag, den Gemeinderat zu beauftragen, eine Vereinbarung zu erarbeiten, die dem FC Laufen erlaubt, einen Kunstrasen in Eigenregie zu erstellen, ohne substanzielle finanzielle Beteiligung der Gemeinde Laufen, wird abgelehnt. Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Der Antrag, auf Kosten des FC Laufen eine UVP bezüglich Lärm- und Verkehrsemission durchzuführen, wird abgelehnt. Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Der Kredit von CHF 1.6 Mio. für den Kunstrasen im Nau wird beschlossen.
Traktandum 5: Vereinbarung FC Laufen; Genehmigung Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Die Vereinbarung mit dem FC Laufen betr. Fussballplatz Nau, das Nutzungsrecht der Stadt Laufen und der Schulen, die Unter2. Das Budget 2019, bestehend aus der stützungsleistungen der Stadt Laufen, das Erfolgsrechnung mit einem Gewinn in der Kunstrasenfeld sowie den Sportplatz Müsch Höhe von CHF 1257633.95 und der wird genehmigt. Investitionsrechnung mit Nettoinvestitionen von CHF 1.485 Mio., wird genehmigt.
Traktandum 7: Reglement über die Kinder- und Jugendzahnpflege Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: ://: Das Reglement über die Kinder- und Jugendzahnpflege wird beschlossen. NAMENS DER GEMEINDEVERSAMMLUNG In fidem, der Sekretär: Walter Ziltener, Stadtverwalter
Öffnungszeiten der Verwaltung über die Feiertage Die Stadtverwaltung ist am Montag, 24. Dezember 2018 (Heiliger Abend), Dienstag, 25. Dezember 2018 (Weihnachten), und Mittwoch, 26. Dezember 2018 (Stephanstag), den ganzen Tag geschlossen. Ab Donnerstag, 27. Dezember 2018, sind wir wieder für Sie da. Die Stadtverwaltung bleibt ebenfalls am Montag, 31.Dezember 2018, Dienstag, 1. Januar 2019, und Mittwoch, 2. Januar 2019 (Berchtoldstag), den ganzen Tag geschlossen. Ab Donnerstag, 3. Januar 2019, sind wir wieder für Sie da. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen frohe Festtage!
Wochenmarkt Der letzte Markt im alten Jahr ist am 21. Dezember 2018. Dann macht der Markt 2 Wochen Pause. Der erste Markt im neuen Jahr findet am 11. Januar 2019 statt. Die Marktkommission
Weihnachtsbaumabfuhr Die Entsorgung der Weihnachtsbäume wird am Montag, 7. Januar 2019, als Spezialabfuhr durchgeführt. Bitte stellen Sie die Bäume bis spätestens 7.00 Uhr an der Strasse zur Abholung bereit. Die Sammlung ist kostenlos. Die Bäume müssen vollständig vom Schmuck befreit sein und dürfen die max. Länge von 2,5 Metern nicht übersteigen.
THOMAS HOFER, STADTRAT
Es ist kaum zu fassen, wie schnell doch die Zeit vergeht. Schon wieder ist bald ein Jahr zu Ende. Die Weihnachtszeit kommt in grossen Schritten und das neue Jahr rückt immer näher. Der Übergang vom alten zum neuen Jahr ist immer wieder die Zeit des Rückblickes, aber auch des Ausblickes und natürlich die Zeit der guten Vorsätze. Mit den guten Vorsätzen ist aber Vorsicht geboten, denn es ist vielfach so, wie Johann Nestroy gesagt hat: «Gute Vorsätze sind wie grüne Früchte, die abfallen, bevor sie reif sind.» «Jeder Mensch kann mit seinem Leben beitragen, dass die Welt ein bisschen besser wird.» Ein Satz mit grosser Kraft und Ausstrahlung. Jeder Mensch, nicht nur Vorgesetzte, Chefs, Politiker, nicht die Medienschaffenden, sondern alle können ihren Beitrag leisten. Nicht alle den gleichen, aber alle können im eigenen Umfeld wirken, nach den persönlichen Möglichkeiten. Eine bessere Welt zu erschaffen, kann nicht einfach delegiert werden! Hier einige Beispiele. Anerkennende Worte, ein «Grüezi», Wertschätzung durch den Chef, in der Familie, ein echtes Lob, sich freiwillig einsetzen und einen Beitrag leisten. Aber auch: Nicht wegschauen, Zivilcourage zeigen, mit Mut auf die Missstände hinweisen und Klarheit schaffen und das Einhalten der Regeln verlangen, sich rücksichtsvoll im Verkehr bewegen, einmal verzichten, solidarisch mit den Schwächeren sein usw. «Jedes von uns kann mit seinem Leben, mit seinem Wirken einen Beitrag leisten, dass die Welt ein bisschen besser wird.» Letztlich eine edle Aufgabe! Nun wünsche ich allen, auch im Namen des Stadtrats, schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr, Glück, Gesundheit, Frieden, Zuversicht und Mut sollen ihre Begleiter sein im Jahr 2019!
Abbrennen von Knallkörpern und Feuerwerk
Neujahrsapéro mit den Turmbläsern
Bei der Stadtverwaltung gehen alljährlich Reklamationen ein über unerlaubtes Abbrennen von Knallkörpern und Feuerwerk aller Art, bereits Tage vor und ebenfalls Tage nach den traditionellen Anlässen. Gerne machen wir auf das Polizeireglement der Stadt Laufen aufmerksam, in § 20 «Abbrennen von Feuerwerk, Himmelslaternen» Abs. 1 ist Folgendes festgehalten:
Die Stadt Laufen lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner herzlich zum traditionellen Neujahrsapéro ein. Die Turmbläser werden den Anlass musikalisch begleiten. Gerne begrüssen wir Sie am 1. Januar 2019 ab 15.30 Uhr beim Emil-Richterich-Beck-Stiftungsbrunnen vor dem Untertor (Basler Tor). Im Anschluss an die musikalische Darbietung wird ein Apéro offeriert. Der Stadtrat freut sich, mit Ihnen aufs neue Jahr anzustossen!
Traktandum 6: Mutation Gewässerraum Diebach Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Die Mutation Gewässerraum Diebach wird mit folgenden Unterlagen beschlossen: – Zonenplan Siedlung und Teilzonenplan Siedlung Tschambol – Zonenreglement – Teilzonenreglement Tschambol
Der Stadtrat und die Stadtverwaltung wünschen den Einwohnerinnen und Einwohnern von Laufen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
«Ausserhalb von traditionellen Anlässen (Silvester, Neujahr, Bundesfeier 31. Juli und 1. August) ist es ohne ausdrückliche Erlaubnis des Stadtrates untersagt, Knallkörper und Feuerwerk jeder Art abzubrennen.»
Wir bitten um Rücksichtnahme auf MitbürgerInnen, Tiere und die Umwelt. Stadtpolizei Laufen
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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15
Hofstetten-Flüh
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Gemeinde Hofstetten-Flüh
Mutation im Gemeinderat / Nachnomination Ersatzgemeinderat
Dr. med. Heinz Schön
Für die gemäss § 127 Absatz 4 und 4bis vorzunehmende Wahl eines Ersatzmitgliedes in den Gemeinderat der Gemeinde HofstettenFlüh für die Amtsperiode 2017–2021 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt.
FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Abwesend 25. Dez. 2018 bis 1. Jan. 2019 Praxis geöffnet am 24. Dez. morgens und ab 2. Jan. 2019. www.dr-schoen.ch
Als Ersatzmitglied des Gemeinderates ist gewählt: CVP Obrecht Michael, 1972, Buchhalter, Hollenweg 31, 4114 Hofstetten Hofstetten, 17. Dezember 2018
Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh Verena Rüger-Schöpflin Gemeindeschreiberin
Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl (§§ 160 und § 49 Abs. 2 GpRm i.V.m. § 21 Abs. 1 Bst. d VpR).
Hofstetten-Flüh Büren
Baupublikation
Bauherr: Schwyzer Bau GmbH Flühstrasse 24, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Schwyzer Bau GmbH Flühstrasse 24, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Gesuch um Ausnahmebewilligung; Unterschreitung Grünflächenziffer Befestigung Bodenbelag Parkplatz Bauplatz: Büneweg 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4010 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 3. Januar 2019
BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Verkehrsbeschränkung in Büren Seewenstrasse ausserorts Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Holzfällerarbeiten (Schutzwaldprojekt) sind auf der Seewenstrasse im Abschnitt «Mühle, Büren» bis «Löhr, Seewen» folgende Verkehrsmassnahmen nötig: – Tagsüber wird die Seewenstrasse für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt via Nuglar – Gempen – Hochwald. Der Postautodienst bleibt gewährleistet. Dauer:
Zullwil
7. Januar bis 25. Januar 2019 gesperrt werktags von 8.00 bis 17.00 Uhr
Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.
Baupublikation
Bauherr: Raiffeisenbank Laufental Thierstein, Bahnhofstrasse 17, 4242 Laufen Bauobjekt: Umnutzung Filiale in Wohnung Bauplatz: Hauptstrasse 63, Bauparzelle, GB-Nr.: 733 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 11. Januar 2019
Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 21. Dezember 2018
Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. 1. Mose 2, 15
Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch
Laufen
Einladung
Sonntag, 13. Januar 2019, 10.15 Uhr Gottesdienst in der ref. Kirche Laufen:
Pfarrkandidat stellt sich vor Anschliessend findet um 11.00 Uhr die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus Laufen statt
Traktanden 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Feststellung des absoluten Mehrs 2. Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 18. November 2018 3. Vorstellung des Budgets für das Jahr 2019 Die Kirchenpflege beantragt die Genehmigung des Budgets 2019 4. Bericht des Präsidenten der Pfarrwahlkommission, Erläuterungen des Wahlverfahrens 5. Vorstellung des Kandidaten 6. Diskussion und allfällige Vorschläge durch die Versammlung 7. Nomination 8. Beschluss über Wahlvorgang: Stille Wahl. Kritischer Montag: 28. Januar 2019; fiktiver Wahltag: 24. Februar 2019 9. Ergänzungswahl von Kirchenpflegemitgliedern – allfällige Vorschläge durch die Versammlung – Beschluss über Wahlvorgang: Stille Wahl. Kritischer Montag: 28. Januar 2019; fiktiver Wahltag: 24. Februar 2019 10. Verschiedenes und Anregungen (können bis 2. Januar 2019 auch schriftlich eingereicht werden)
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07
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zur ausserordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental
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BREITENBACH
Einer, der den Leuten seit jeher aufs Maul schaut Beschlüsse des Gemeinderats vom 17.12.2018
Der Rat befasste sich in der letzten Sitzung des Jahres mit der Zusammensetzung der Ressorts. Während die Verteilung der Ressorts unverändert bleibt, wurden vereinzelt Arbeitsbereiche anderen Ressorts zugeteilt. Diskutiert wurden die technische Ausrüstung des Mehrzweckraumes im neuen Primarschulhaus (Audio/Video) sowie der Bau von Unterständen auf dem unteren Pausenplatz des Schulhauses Mur. Der Rat verschob seinen Entscheid auf den Januar des kommenden Jahres, um zusätzliche Informationen einholen zu können.
Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
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Öffnungszeiten während den Festtagen Die Gemeindeverwaltung bleibt vom 24.-26. Dezember und vom 31. Dezember bis und mit 2. Januar 2019 geschlossen. Während den übrigen Tagen steht Ihnen die Gemeindeverwaltung zu den ordentlichen Öffnungszeiten zur Verfügung.
Adventsfenster 2018 20.*Carrosserie Remo Schmid, Passwangstr. 45, 17:00-20:00 Uhr 21. Kein Fenster 22. Kein Fenster 23.*Borer Monika und Kilian, Breitgartenstr. 22, 18:00-20:00 Uhr 24. Römisch katholische Kirche, Fehrenstrasse, am Altar An den mit einem Stern versehenen Tagen sind Sie zu den angegebenen Zeiten zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Man darf die eigenen Tassen mitnehmen. Allen Mitwirkenden im Voraus ganz herzlichen Dank und gutes Gelingen!
Die Schaffenskraft von Walter Studer scheint ungebrochen. Ein Jahr nach der Vorstellung seiner Weihnachtsgeschichten «Alle Jahre wieder» bat er erneut zur Präsentation eines neuen Buches mit dem Titel «Religion aus der Region» Roland Bürki
E
ingebungen kommen urplötzlich», begrüsste Walter Studer (91) vergangenen Freitagabend gut 80 Damen und Herren zur Vorstellung seines neusten Buches «Religion aus der Region». Die Idee dazu sei wie aus dem nichts über ihn gekommen; in einem anregenden Gespräch mit dem reformierten Pfarrer Stéphane Barth. Demnach tauschten Studer und der Pfarrer beim Mittagessen der hiesigen reformierten und römisch-katholischen Kirchgemeinde Erfahrungen, Erlebnisse oder Anekdoten über das regionale kirchliche Leben, die in früheren Jahrzehnten praktisch inexistente Ökumene oder auch Geschichten zum Schmunzeln über Pfarrherren, verspätete Kirchgänger oder bauernschlaue Schwarzbuben aus. «Da habe ich gewusst, dass alle meine bisher veröffentlichten Geschichten mit religiösem Hintergrund zusammen mit den unveröffentlichten ein Buch zum herzerfrischenden Lesen ausmachen würden», verriet der Autor einem ihm am Mund hängenden, erwartungsvollen Publikum. Dass ihm Regierungsrat Remo Ankli in einem Beiwort zum Buch attestiert habe, ganz im Sinne von Martin Luther den Menschen im Schwarzbubenland und Laufental «auf das Maul sehen» zu können, erfülle ihn mit besonderer Freude und auch Stolz, so Studer. «Ich
Buchvernissage: Walter Studer liest aus seinem brandneuen Buch «Religion aus der Region», ein Rückblick auf die letzten 100 Jahre. FOTO: ROLAND BÜRKI möchte Sie heute Abend aber richtig schmunzeln sehen», machte sich der Autor eiligst hinter das Vorlesen oder Erzählen aus den 183 reich bebilderten Seiten. Von Bärschwil bis Zullwil Gut eine Stunde lang präsentierte er gut gelaunt mal in der Schriftsprache, mal im träferen Dialekt religiös angehauchte Geschichten. So soll jemand in Bärschwil einen «Bärschbler» gefragt haben: «Du, waär isch eigentlich bi euch dr Chilchepatron?» Sagte der so Befragte: «Jo, s letscht Johr isch’s dr Meier Schorsch gsi und das Johr weiss ig’s nit.» Das Lachen und der Beifall im zum Thema passenden Pfarreisaal beflügelten den Autor, eine Anekdote oder Geschichte nach der andern unter das Publikum zu bringen. So etwa auch die Nunninger Sprüche, welche Rosa, die Schwester von Bischof Anton Hänggi, erzählt habe. So meinte «s Chemifäger Lini» damals häufig: «Vergällt’s Gott oder choscht’s öppis?» Ebenso kurz war das Nachtgebet des «Heiri vo Nunni-
gä»: «Chumm o Jesus – ig by bereit – aber s pressiert nit.» Und selbstverständlich vergass der Autor auch Zullwil und dessen früheren Pfarrer Paul Stebler nicht. Dieser habe einmal in bestem Elsässisch die Geschichte jenes Elsässer Buben erzählt, der sich zu Weihnachten sehnlichst ein «Mopeddle» gewünscht, aber unter dem Baum kein solches vorgefunden habe. Sein Vater habe ihm ein grosses Paket gezeigt: «Säll isch dys Mopeddle!» Der Bub habe daraus enttäuscht einen Pot de chambre, einen Nachthafen, ausgepackt, worauf der Vater ihn belehrt habe: «Dört chausch druff sitze, Gas gäh und ‹s loh fahre, fir meehr hat’s Gäld nit glangt.» Der Applaus am Ende und die Nachfrage nach dem Buch waren beide sehr stark. Die gute Nachricht: Es hat noch Bücher! Das Buch zu Fr. 19.– kann bezogen werden bei Bäckerei Sutter, 4226 Breitenbach, oder beim Autor Walter Studer, Fehrenstrasse 68, 4226 Breitenbach, Tel. 061 781 13 85, oder unter stuwa2@bluewin.ch.
BEINWIL
Ein Adventskonzert, das diesen Namen verdient
Die nächsten amtlichen Publikationen erscheinen am 10. Januar 2019. Wir wünschen Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr!
Anlässe im Dezember / Januar 24. Dezember 25. Dezember, 10h 28. Dezember, 13h 31. Dezember 1. Januar, 17h 1. Januar, 18h 5. Januar, 14-16h 9. Januar, 14-17h 11. Januar, 13h 12. Januar, 12:12h
Verschiebedatum Hauskehricht Begleitung Weihnachtsgottesdienst, Kirchenchor Wanderung, AHV-Wandergruppe Verschiebedatum Hauskehricht Begleitung Neujahrsgottesdienst, Kirchenchor Neujahrsempfang, kath. Parreisaal Industrie-Museum geöffnet, Rundbau Breitgarten Tanzcafé für SeniorInnen, Landgasthof W. Kreuz Wanderung, AHV-Wandergruppe Plagetten-Taufe, Wydehof, Fasnachtskomitee
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch). Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
bü. Die besondere Ausstrahlung der weihnachtlich ausgeschmückten Klosterkirche und die wie aus einem Guss gespielten weihnachtlichen Melodien der Musikgesellschaft Beinwil liessen wohl manchen Alltagskummer vergessen. Schon der weihnachtlich-festliche Auftakt «Joy to the World» der verstärkten Young Bones Brassband, der Jungmusikanten, unter der umsichtigen, präzisen Leitung von Peter Christ zeigte an diesem Vorabend des dritten Advents die Richtung dieses Adventskonzertes an: «Joy to the World, the Lord is Come». Und schon folgte mit «In the Bleak Midwinter» ein weiteres Weihnachtslied, das ebenso die Geburt Jesu mitten im kalten Winter zum Thema hatte. Nach Mark Knopflers stark beklatschtem «Going Home» konnte das erfrischend kurz und prägnant moderierende Duo Chantal Bieli und Jasmin Saner mit der nach einem alten Volkslied geschriebenen «Weihnachtsfreude» als Zugabe nochmals Vorfreude auf eine geschmückte Stube und Geschenke aufkommen lassen. Starker Auftritt der MG Beinwil Weit weg von der warmen Stube manövrierte sich dann die eben einmarschierte MG Beinwil mit «Deep Space Nine» in den Weltraum, beflügelt von einem schönen Solo von Janick Roth (Soprano-Cornet). Mit «Share my Yoke» oder «Teile mit mir die Bürde» klang eine beruhigende, wunderschöne Melodie mit dem Solisten Manuel Roth (Soprano-Cornet) durch die Kirche, bevor dann John Lennons einzigartiges «So this is Christmas» die Herzen berührte und erneut Weihnachtsgefühle
«Gaudete, gaudete, Christus est natus»: Mit dieser christlichen Frohbotschaft tröstet der im Sommer 2019 scheidende Dirigent Manuel Borer Publikum und Brass Band über FOTO: ROLAND BÜRKI seinen Weggang hinweg. weckte. Das bislang reichlich Beifall spendende Publikum in der voll besetzten Klosterkirche geriet bei «The Gaël», einem zündenden, donnernden Stück um den letzten Mohikaner, während dem die ganze Kirche zitterte, mit Beifallklatschen und Pfiffen völlig aus dem Häuschen. Dirigent Manuel Borer hatte alles im Griff und holte das Letzte aus seiner Band heraus. Im Gegenzug glänzte Peter Christ mit seinem herrlich-warmen Flügelhornsound in «La Basilica di San Marco» ebenso wie das Bariton- und Eufonium-Quartett, das im barock anmutenden «Palladio» aus dem Jahr 1996 mit verrückten Tonabfolgen verblüffte. Nach einem Riesenapplaus für Miriam Jeker und Mathias Roth (Eufonium) sowie
Marlis Saner-Borer und Dirigent Manuel Borer (Bariton) folgte Weihnachten pur mit Variationen um «O du fröhliche», «Driving home for Christmas» und einem grossen Dankeschön des neuen Präsidenten Stefan Bader an Publikum und Mitwirkende. An sein «Gaudete» oder «Freuet euch auf die Weihnachtszeit» knüpfte Dirigent Manuel Borer die Kunde über sein letztes Adventskonzert im «Beibel» an. Mit Worten des Trostes zum Thema «Verlust» bedankte er sich bei seiner Band für die bisherige erfreuliche Zusammenarbeit, um dann beim besinnlichen «Little Pray» Raum für ganz persönliche Gedanken von Besuchern und Musikanten zu schaffen.
THIERSTEIN/DORNECK
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RODERSDORF
MARIASTEIN
Gwidem Haus aus dem Jahre 1660 wird restauriert
Ein Markt für Körper und Seele
bea. Dank der Unterstützung der Gemeinde Rodersdorf kann der Besitzer sein Gwidem Haus doch noch retten, das als Fideikommiss eine besondere Geschichte hat. Der wohlhabende Pfarrer Marx Aeschi hatte dieses im Jahre 1660 erneuern lassen und bot Pilgern ein Dach über dem Kopf. Er legte den Schutz des Fideikommiss über die Baute, das heisst die Liegenschaft ist nicht veräusserbar und unterliegt einer bestimmten Erbfolge und darf nicht mit Bankschulden belastet werden. 1948 verfügte der Solothurner Regierungsrat, dass das Haus, das sich in privatem Besitz befindet, auf die Liste der geschützten Bauten kommt. An die heute dringend notwendigen Sanierungsarbeiten will der Kanton nun auch einen Betrag von 84 000 Franken leisten, auch der Bund hat eine Unterstützung von 60 000 Franken in Aussicht gestellt. Die restlichen Kosten von 140 000 Franken muss aber der Liegenschaftsbesitzer aus
der eigenen Tasche berappen, wobei er aus rechtlichen Gründen nicht auf die Hilfe einer Hypothek zählen kann. Die Gemeinde hilft nun mit einem Darlehen von 50 000 Franken. Dieses sei befristet auf fünf Jahre und müsste unverzüglich beglichen werden, sofern der Liegenschaftsbesitzer die Rechtsform des Fideikommiss ändern würde, erklärte Gemeindepräsidentin Karin Kälin. Die grosse Mehrheit der Gemeindeversammlung stimmte dem Antrag ohne Einwände zu – und zeigte sich ausserdem auch bei der Sanierung des Pfarrhauses, das ebenfalls unter Denkmalschutz steht, grosszügig. Der Gemeinderat hatte vorgeschlagen, dass die Einwohnergemeinde das Sanierungsprojekt der Kirchgemeinde im Dorfkern mit 10 000 Franken unterstützen sollte, weil die Kirchgemeinde die Last nicht alleine stemmen könne. Letztlich wurde auf Antrag aus der Versammlung der doppelte Betrag bewilligt.
HOFSTETTEN-FLÜH
Steuerfuss auf 110 Prozent gesenkt bea. In den letzten Jahren stellten Exponenten der FDP Hofstetten-Flüh an der Budget-Versammlung immer wieder den Antrag auf Steuersenkung – doch die Mehrheit der Stimmberechtigten folgte jeweils der Empfehlung des Gemeinderates und liess Vorsicht walten. Dieses Mal war es anders. Der Antrag der FDP, den Steuerfuss von 116 auf 110 Prozent der Staatssteuer zu senken, setzte sich durch. Dabei hatte der Gemeinderat von sich aus eine Steuersenkung vorgeschlagen - auf 113 Prozent. Den Freisinnigen ging dies zu wenig weit, sie hoben hervor, dass andere Solothurner Gemeinden mit ähnlicher Finanzstärke bedeutend tiefere Steuersätze vorweisen als Hofstetten-
Flüh. «Und wenn jetzt Witterswil mit einem Steuerfuss von 110 Prozent auskommt, dann schafft Hofstetten-Flüh dies auch», hiess es aus der Versammlung. Diese liess sich vom Rat nicht mehr umstimmen– mit dem Versprechen auf eine weitere Steuersenkung zu einem späteren Zeitpunkt. So hatte der Rat für eine Politik der kleinen Schritte plädiert, denn mit der Umnutzung des alten Schulhauses und einem Neubau für einen Werkhof habe die Gemeinde wichtige Investitionen zu stemmen. Finanzchef Peter Gubser( FDP) sagte im Gespräch mit dieser Zeitung, dass die Steuersenkung nur die eine Seite sei, jetzt werde man mit den Konsequenzen leben müssen.
Weihnachtlich sind sie alle, die Adventsmärkte landauf, landab. Wer aber zugleich etwas Feierliches, Besinnliches sucht, der musste schon nach Mariastein gehen. Gini Minonzio
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ekord! Der Mariasteiner Adventsmarkt hat eine neue Rekordmarke gesetzt. So schnell wanderten Chrömli, Sterne und Co. noch nie von den Marktständen in die mitgebrachten Einkaufstaschen. Der unerwartet bissige Wind machte der Entschlusskraft der Marktbesucherinnen und Marktbesucher Beine. Statt lange nachzulesen, ob es unter den angebotenen Beschreibungen der Basler Wappen vielleicht Doubletten gibt, kaufte ein älterer Herr der Bibliothek Kloster Mariastein gleich den ganzen Bestand ab. Und er wartete nicht einmal die Herausgabe des Wechselgeldes ab. Zu gross war sein Wunsch, die klammen Hände wieder in den Manteltaschen zu vergraben. Solche und ähnliche Szenen spielten sich am Wochenende an etlichen der 40 Aussenstände ab. Zum Glück gab es noch den warmen Saal im Hotel Post, wo an 15 Ständen Handarbeiten und Antiquitäten angeboten wurden. So konnte man doch noch gemütlich Neuigkeiten mit alten Bekannten austauschen – ist das doch seit je die Hauptaufgabe eines Marktes. Ein Urgestein des Mariasteiner Adventsmarktes ist das Ehepaar Robi und Doris Goldstein-Hänggi aus Bättwil. Der pensionierte Gymnasiallehrer ist leidenschaftlicher Drechsler und seine Frau sorgt für den Verkauf der ausserordentlich schönen Dosen. «Das Holz kaufe ich
Lebt sein Hobby : Robi Goldstein drechselt mit Leidenschaft. oder bekomme es von Freunden geschenkt, wenn sie im Garten einen Ast absägen», erklärt Robi Goldstein. Ein wahres Erlebnis Wundervolles verkaufen auch Andreas und Christine Riss. Das Ehepaar liebt es, an Flohmärkten Dinge aufzustöbern, die ihre wahre Schönheit unter dicken Farbschichten verbergen. Und dann holen sie diese Schönheit Schicht um Schicht wieder hervor. «Ich habe schon mein Studium mit der Restauration von Möbeln finanziert», berichtet alt Kantonsrat Andreas Riss. Und nach seiner Pensionierung hat er wieder viel Zeit für dieses Hobby. Christine Riss hingegen widmet sich den Feinheiten des Metiers: «Ich liebe es, die Kerzenstän-
FOTO: GINI MINONZIO
der zu polieren, bis das Messing schöner als Gold glänzt.» Ein wahres Erlebnis war auch der Stand der Wahlner Borkenhaus-Besitzerin, die unter ihrem Künstlerinnennamen Christine weitherum bekannt ist. Aus ihrem riesigen Fundus hat Christine Weihnächtliches zusammengetragen. Und Kennerinnen wissen, dass das noch lange nicht alles war. Ebenfalls ein Publikumsmagnet waren die zehn Stände, die Klosterprodukte anboten. Vor allem die Schwestern des Kapuzinerinnenklosters Jakobsbad, Appenzell Innerrhoden, boten nicht nur ihre Waren, wie selbst gemachte Salben, an. Hier erhielten die Marktgängerinnen auch einfühlsame Beratung: Pflege von Körper und Seele.
BREITENBACH
KLEINLÜTZEL/SEEWEN
BEINWIL
Viel Philosophie an der letzten Sitzung
Grosser Auftritt für die Landjugend
Steuern um zwei Prozent gesenkt
bü. Nach Debatten um Schulhausneubauten, KELSAG AG und Feuerwehr zog Gemeindepräsident Dieter Künzli eine erfreuliche Bilanz zum verflossenen Gemeinderatsjahr. Gemeinderat David Häner stellte zur Diskussion, warum Angehörige der Feuerwehr (AdF) Breitenbach in ihren Wohngemeinden der Umgebung immer noch zu Feuerwehr-Ersatzabgaben gezwungen würden: «Im Kanton BaselLandschaft hat man das abgeschafft.» Häner bedauerte, dass sich diese Gemeinden hinter Paragraphen versteckten, anstatt den Mehrwert solcher AdF, meist Spezialisten, bei allfälligen Hilfeleistungen der Breitenbacher Feuerwehr in ihren Gemeinden zu erkennen. Auf Anraten des Gemeinderats soll Häner nun erneut das Gespräch mit den betreffenden Verantwortlichen suchen. Schreiben an die Kelsag Klarheit verschaffen wollte sich auch der Gemeinderat bei der Kelsag mit einem einstimmig verabschiedeten Schreiben. Darin bittet Breitenbach um Beantwortung von Fragen um die Begleichung der Gerichtskosten im Streitfall Büsserach-Duggingen, um die tiefe-
ren Sackgebühren in Duggingen und einen möglichen weiteren Rechtstreit mit Duggingen in Sachen KVA-Rückzahlungen. Die Diskussionen um den Umfang einer Audio-Video-Einrichtung im Mehrzweckraum des neuen Schulhauses «Artegna» lösten neue Fragen und Zweifel aus, die nach einer erneuten vertieften Abklärung mit Fachleuten verlangten. Dasselbe gilt auch für Art und Kosten der Pausenplatzunterstände für die Kreisschule Thierstein West (KTW), über die nochmals beraten werden muss. Am Ende der Sitzung blickte Gemeindepräsident Dieter Künzli mit viel Lob und Dank an Gemeinderat und Verwaltung zurück: «Wir haben 2018 viel geleistet etwa in Sachen Ortsplanrevision, Schulhausneubauten, Eröffnung von Coop und Raiffeisenbank sowie bald sanierter Fehrenstrasse, haben hart diskutiert, kreative Lösungen gesucht und sind auch mal über unsern Schatten gesprungen.» Künzli bezeichnete die Diskussionen als wertvoll, eine Einheitsmeinung sei nach dem britischen Philosophen Bertrand Russell gefährlich: «Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.»
Werden für Stimmung sorgen: Die Landjugend mit Urs Tschan (2.v.r.) wap. Das neue Jahr beginnt für die Region mit einem grossen Auftritt der Landjugend. Am12. und 13. Januar präsentiert sie im Tellsaal in Kleinlützel ihr neues Stück «Bauer ledig sucht.». Am 18. und 19. Januar später wird der Schwank in Seewen zu sehen sein. Die acht Schauspielerinnen und Schauspieler, darunter Sängerin Corinne Mendelin, sind bereits fleissig am üben. Regie führt Urs Tschan aus Kleinlützel, der bislang mehr als ein Dutzend Stücke erfolgreich auf die Bühne gebracht hat. Er hatte eigentlich altershalber aufhören wollen, liess sich nun aber doch noch einmal einspannen. Es sei eben nicht
WoS. Die Stimmberechtigten der Einheitsgemeinde Beinwil genehmigten am 10. Dezember die Investitionsrechnung mit Nettoinvestitionen von . 160 056 Franken. Das Budget 2019 sieht einen Gesamtaufwand von Fr. 1 319 082 Franken und einen Gesamtertrag von Fr. 1 322 213 Franken vor. Dies ergibt einen Ertragsüberschuss von Fr. 3 131.00 Franken. Die Steuersenkung um 2 Prozentpunkte auf 132 Pozent der Staatssteuern wurde einstimmig genehmigt. FOTO: ZVG
einfach, heute Regisseure zu finden, sagt Andreas Kübler von der Landjugend. Deshalb sei man froh um den erfahrenen Theatermacher. Das Stück von Autorin Cornelia Amstutz widmet sich dem Leben auf dem Bauernhof. Drei Bauern suchen eine Frau, die ihnen auf dem Hof hilft – aber nicht eine fürs Leben. Wie dieses aber so spielt, kommt alles anders als gedacht. Plätze können ab dem 7. Januar reserviert werden, jeweils von 19.30 bis 21.00 Uhr bei Christine Hügli (079 598 06 69). Die Vorstellungen sind jeweils um 20.15, die Nachmittagsvorführung um 13.30. Danach gibt es Tombola und Festwirtschaft.
VERANSTALTUNG
Dreikönigstreffen WoS. Die FDP. die Liberalen DorneckThierstein lädt am Dreikönigstag 2019 zum traditionellen Treffen mit Dreikönigskuchen. Wie in jedem Jahr wird ein bekannter Politiker zu einen von ihm gewählten Thema sprechen. Der Solothurner Nationalrat Kurt Fluri wird sich zur «Vereinnahmung und Bekämpfung des Liberalismus von links und rechts» äussern. Der Anlass ist öffentlich und findet am 6. Januar 19 um 1600 Uhr im Pfarreiheim Breitenbach statt.
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Donnerstag, 20. Dezember 2018 Nr. 51
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Wiederum knappe Niederlage gegen GC
Geschenke gibt es erst an Weihnachten Der EHC Laufen hat in der Zweitliga-Meisterschaft am Samstag mit einem 4:2 Sieg in Bern gegen RotBlau Bern-Bümpliz sein erstes Saisonziel erreicht. Die Playoff-Qualifikation ist gesichert. Edgar Hänggi
Abwehr der SG (weiss): Janick Leuzinger und Simon Kohler packen zu. 2. Liga SG Wahlen Laufen – GC Amicitia Zürich 19 : 21 (06:10) us. Nachdem man in der Vorrunde auswärts gegen die Zürcher nur knapp verloren hatte, rechneten sich die Laufentaler im Heimspiel doch einige Chancen aus, das Spiel zu gewinnen. Dies gelang leider nicht, da man eine zu schwache erste Halbzeit hinlegte. Die SG Wahlen Laufen erzielte lediglich 6 Tore und 3 davon auf sieben Meter. Beim Team Time-Out drei Minuten vor Halbzeit stand es noch 6:8 für die Zürcher und die Gastgeber wollten auf ein Tor herankommen. Aber unnötige Abschlüsse und techn. Fehler verhinderten dies, so dass man mit einem 4 Tore Rückstand in die Pause musste. Die Zweite Hälfte konnte man ausgeglichener gestalten und verbesserte vor allem die Schussauswertung auf 68 Prozent. Die Gäste kamen gar noch ins Zittern und lagen 15 Sekunden vor Schluss nur noch mit einem Tor in Führung.
FOTO: ZVG
Nun setzten die Laufentaler alles auf eine Karte und öffneten die Deckung, um das Unentschieden zu erzielen. Leider ging die Rechnung nicht auf und man verlor das Spiel mit 19:21. Bereits am 5. Januar 2019 geht es mit der Partie gegen den TV Kleinbasel auswärts in der Meisterschaft weiter. 3. Liga SG Wahlen Laufen II – TV Muttenz II 31:23 (15:10) Das «Zwei» setzte sich klar gegen den TV Muttenz II durch. Die Laufentaler zeigten sich von ihrer besten Seite. Vor allem auch die jungen Spieler vermochten zu überzeugen, sei dies in der Verteidigung oder im Angriff. Mit ein wenig mehr Cleverness wäre noch das eine oder andere Tor mehr zu erzielen gewesen. Die SG Wahlen Laufen liegt nun in ihrer Gruppe auf dem hervorragenden 4. Tabellenplatz, welchen es in der Rückrunde zu verteidigen gilt.
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m Grunde war es ja nur eine Pflichtaufgabe. Jedenfalls, wenn man sich die Tabelle zu Gemüte führte und die Formkurve der beiden Teams in Erinnerung rief. Doch Trainer Christof Amsler mahnte – einmal mehr – zu Vorsicht. «Richtig, Rot-Blau hat 10 Spiele verloren und wir haben 16 Punkte. Aber im Heimspiel haben wir gesehen, was passiert wenn wir nachlassen. Die Berner brachten uns ins Schwitzen, ehe wir alles klarmachen konnten.» Amsler, der in der Woche vor dem Match seinen von Sportchef Stefan Keller vorgelegten Vertrag für eine weitere Saison bereits unterschrieb, dürfte wohl auch an den Auftritt der Berner letzte Woche in Rheinfelden gedacht haben. Da führte Rot-Blau nach dem Startdrittel 4:1, verlor aber 4:6. Die Laufentaler waren im ersten Spielabschnitt konzentriert und top motiviert. Mit 3:0 (wie im Heimspiel) durften sie auch zufrieden die erste Pause geniessen. Danach wurde es harzig, denn die vielen verhängten Strafen liessen keinen wirklichen Rhythmus mehr aufkommen. Am Ende reichte es zu einem verdienten 4:2 Erfolg und der ebenso verdienten PlayoffQualifikation. Bereits gestern Mittwoch ging es wieder aufs Eis. Bei ZunzgenSissach, Co-Leader nach Verlustpunk-
Auf dem Erfolgsweg: Laufens Captain Andreas Keller führt sein Team in die Playoffs. FOTO: EH-PRESSE
ten, durften die Laufner keine Punkte budgetieren. Anders am Samstag, wenn es, nur zwei Tage vor den Weihnachtstagen, nochmals um Punkte geht. Gegner Meinisberg belegt mit zwei Verlustpunkten Rückstand auf Laufen Platz sechs. Das Amsler Team hält den fünften Rang und will diesen auch nicht mehr abgeben. «Auch wenn die Playoffs sicher sind lassen wir die Beine nicht baumeln», meint Amsler. «Jetzt geht es darum den Rhythmus hoch zu halten und noch den einen und anderen Punkt zu holen. Bis jetzt haben wir alle Partien gegen die Teams hinter uns gewonnen. Nach Möglichkeit soll das auch so bleiben.» Die Seeländer sind unberechen-
bar. So brachten sie Rheinfelden an den Rand einer Niederlage und besiegten Bucheggberg. Auch das kürzliche 9:1 gegen Rot-Blau müssen die Laufner als Warnung werten. Dass Laufen letzte Saison beide Spiele verlor kann nicht als Gradmesser genommen werden. Das Team ist motiviert und kann befreit aufspielen. Mit dem von Rheinfelden gekommenen Louis Maillard haben die Laufentaler einen Topskorer (neun Tor) in ihren Reihen. Der beste Meinisberger hat bisher fünf Tore erzielt. Die Spieler meinten an einem gemeinsamen Nachtessen nach dem Sieg gegen Rot-Blau: «Geschenke gibt es erst an Weihnachten!»
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Bibliotheken
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Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411
Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
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Donnerstag, 20. Dezember 2018 Nr. 51
LAUFEN
Jugendliche zu Besuch im Altersheim Am Montag, 26. November ging eine Gruppe der 8. Klasse der Schulanlage Zwingen mit Herrn Kofmel von 13:15 bis 16:15 Uhr in das Seniorenzentrum Rosengarten auf Berufserkundung. Wir lernten den Beruf FaBe besser kennen und erlebten den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch der Angestellten hautnah. Im Heim empfing uns Herr Sumi in einem Sitzungszimmer. Dort wurden uns viele Informationen über die Betreuungsberufe in der Medizin vermittelt. Das war sehr spannend und informativ. Uns wurde mitgeteilt, was die eigentliche Aufgabe im Altersheim ist: Den Menschen den letzten Abschnitt des Lebens so schön wie möglich zu gestalten. Nach einer Weile wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und auf die verschiedenen Stockwerke verteilt. Das erste Stockwerk konnten wir nicht besuchen, weil dort die dementen Seniorinnen und Senioren wohnen. Uns begrüsste Laura, eine Lernende im dritten Lehrjahr. Sie führte uns durch die Gänge und erklärte uns die verschiedenen Räume und Orte im Altersheim. Wir durften sogar zu einem älteren Herrn in ein Einzelzimmer und in ein Doppelzimmer zu zwei Damen. Laura zeigte uns auch den gemeinsamen Waschraum, in dem die Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit haben, sich beim Baden helfen zu lassen. Man kann natürlich auch in der eigenen Dusche duschen, die jedes Zimmer besitzt, jedoch haben viele alte Leute Mühe damit. Als der Rundgang abgeschlossen war, setzten wir uns mit Laura, Rosa und einer Arbeitskollegin hin. Jetzt konnten wir alle Fragen stellen, die wir hatten. Durch unsere Fragen erfuhren wir, dass es verschiedene Gruppen gibt, die zu unterschiedlichen Zeiten 24 Stunden zum Arbeiten eingeteilt sind, damit die Rundumbetreuung der Seniorinnen und Senioren gewährleistet ist. In einer Tabelle wird genau festgehalten, wann welche Person spezielle Betreuung beansprucht und welche Medikamente verabreicht bekommt. Die Zeit verging wie im Flug, und wir mussten auch schon wieder hinunter zu Herrn Sumi. Zuletzt wurde uns gezeigt, wie man Medikamente verordnet und sie verteilt. Die Medikamente müssen jeden Dienstag wieder frisch eingeräumt werden. Wir beide können uns sehr gut vorstellen, diesen Beruf zu lernen, weil die Arbeiten sehr abwechslungsreich sind und jeder Tag anders werden kann. Der Nachmittag im Alterszentrum war sehr interessant, kurzweilig und lehrreich. Wir hatten viel Spass! Mona und Svenya Klasse 2EfZ, Zwingen)
LAUFEN
Schule und Wirtschaft vernetzen Zu einer gesunden regionalen Wirtschaft gehört eine optimale Bildung. Mit der Initiative «Die Region macht Schule» unterstützt Promotion Laufental die Vernetzung von schulischer und beruflicher Ausbildung in der Region.
DORFPLATZ
LAUFEN/ZWINGEN
GEDANKENSTRICH
Schule lässt die Jugendlichen bei der Berufswahl nicht im Regen stehen Die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Sekundarschule Laufental stehen mitten in ihrem Berufsfindungsprozess. Deshalb stellt sich den Jugendlichen bereits jetzt die Frage, ob sie weiterhin eine Schule besuchen oder doch lieber eine Lehre beginnen wollen. Dieter Henz und Matthias Kressig
ressiere ich mich noch mehr für den Beruf des Gärtners.» Yanick, 2EeL «Gestern durften wir drei Präsentationen besuchen. Alle waren sehr interessant und einfach erklärt. Für uns war es hilfreich, einen Einblick in diese Berufe zu erhalten, und wir können uns jetzt sogar vorstellen, den einen oder anderen Beruf näher kennenzulernen.» Milena und Zora, 2AaL «Der Nachmittag war für mich spannend und informativ. Ich fand es schade, dass wir immer auf die Zeit achten mussten beim Wechsel in eine andere Präsentation. Ich kann mir vorstellen, Bäcker zu lernen, weil ich auch sehr gerne backe.» Miguel, 2AaL
und Wissen ausgetauscht werden», erklärte Mitorganisatorin Dora Brunner. Auch Marcel Schwyzer war am Ende sehr zufrieden: «In Laufen bieten wir den Schülerinnen und Schülern Berufspräsentationen an, die meistens von den Lehrmeistern durchgeführt werden. So hören die Jugendlichen aus erster Hand, was im Berufsleben von ihnen verlangt wird. Die Nachmittage sind ein wichtiger und wertvoller Schritt, bevor unsere Schülerinnen und Schüler zu den Firmen hingehen, um ausgewählte Berufe in der Praxis zu erfahren und zu erleben.» In Zwingen besuchten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der von Jenny Baumgartner und Ivana Kilian
W
elche weiterführende Schule soll es allenfalls sein? Oder führt mich mein Weg doch in die Berufswelt? Mache ich eine EFZoder EBA-Lehre? Ist mein Ziel gar die Berufsmatura? Oder bietet sich doch eher ein Praktikum an? Auch Sprachaufenthalte stehen bei den Jugendlichen immer wieder hoch im Kurs. Damit die Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl optimal unterstützt werden können, bietet die Sekundarschule Laufental den Lehrstellensuchenden während des achten Schuljahrs verschiedene Angebote an. Diese sollen den Jugendlichen helfen, einen Schritt Richtung Wunschberuf zu machen. Im November fanden deshalb in beiden Schulanlagen Spezialanlässe statt. Während in Zwingen die Jugendlichen Berufe vor Ort – das heisst in den Unternehmen selber – kennen lernen konnten, kamen die Laufner Schülerinnen und Schüler in den Genuss von Berufspräsentationen in den Klassenzimmern. Folgende Rückmeldungen gaben die Schülerinnen und Schüler in Laufen nach dem Besuch der Präsentationen: «Der Beruf, der mich am meisten interessierte, war Bio- und Chemielaborant. Um in diesem Beruf arbeiten zu können, braucht man gute Kenntnisse in Mathematik und in den Naturwissenschaften. In den Berufen kann man forschen und Medikamente herstellen. Nun bin ich mir sicher, dass ich Laborant werden möchte.« Anjeh, 2EeL
«Die eine Präsentation hat mich so interessiert, dass ich mich dort gleich für eine Schnupperlehre beworben habe. Dieser Job gilt als mein neuer Wunschberuf.» Heaven, 2EeL «Der Beruf Metallbauer interessiert mich seit der Präsentation, da man in diesem Beruf Teile aus Metall anfertigen und dann auf der Baustelle montieren muss. Etwas Tolles ist auch noch, dass man jeden Tag sieht, was man gemacht hat und man auch mit Glas arbeiten kann.» Jonas, 2EeL «Weil ich so viele Berufe kennen lernen konnte, wird es für mich immer schwieriger, mich zu entscheiden, welchen Beruf ich lernen möchte. Neu inte-
Kurze Wege: Schule und Wirtschaft nutzen in Laufen beim Apéro die Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen. FOTO: ZVG
«Wir fanden den Nachmittag sehr informativ, und wir finden es toll, dass die Schule so etwas organisiert hat. Die Präsentatoren und Präsentatorinnen gaben uns sehr viele Informationen über ihren Beruf und das Bewerbungsverfahren. Die kleinen Geschenke haben uns sehr gefreut!» Laura und Nadja, 2AaL Zufriedene Initianten Auch die Initianten zogen ein positives Fazit: «Die diesjährigen Berufspräsentationen waren wiederum ein voller Erfolg. Mit grossem Engagement haben die Referenten den Jugendlichen ihr Berufsfeld vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler haben interessiert zugehört, Fragen gestellt und viel Neues erfahren dürfen. Am geselligen Abschluss mit Apéro konnten neue Kontakte geknüpft
auch dieses Jahr hervorragend organisierten Berufserkundungen die Betriebe: «Wir fuhren am Dienstagvormittag um 7.50 Uhr mit dem Zug und Tram zur Firma Kestenholz nach Pratteln. Dort begrüsste uns Frau Siebold und brachte uns in ein Zimmer. Da zeigte sie uns eine Präsentation, in der sie uns die verschiedenen Berufe vorstellte: Automobil-Fachmann, Automobil-Mechatroniker, Carrosseriespengler und Carrosserie-Lackierer. Nach der Präsentation machten wir einen Rundgang durch den Betrieb. Sie zeigten uns die Lastwagen, Busse und die Autos. Später gingen wir noch zu einer anderen Garage und durften dort in die schönen Autos reinsitzen und sie von innen betrachten. Wir beide fanden den Tag sehr spannend und könnten uns einen Beruf in der Autowelt vorstellen.» Kevin und Loris (2AaZ)
Fröhliche Weihnachten
An Kurts Geburtstagsfest trafen wir unseren alten Freund Paul. «Zu Weihnachten habe ich alle Geschwister samt Nachkommen drei Tage in mein Ferienhaus eingeladen!», erzählte er begeistert. Er habe vollkommen recht, pflichtete ich ihm bei. Was gebe es Schöneres, als Weihnachten im Pulk der ausgelassenen Verwandtschaft zu verbringen. Mein Mann schaute mich an, konnte aber nichts sagen, weil Paul den Wein suchen ging und Anna zu uns stiess und sofort losredete: «Dieses Jahr mache ich ü-b-e-r-h-a-u-p-t nichts. Ich bleibe an Weihnachten allein zu Hause und schliesse mich ein!» Sie habe vollkommen recht, pflichtete ich ihr bei. Was gebe es Schöneres als ganz bei sich selbst zu sein. Mein Mann hatte schon den Mund aufgemacht, wurde aber abgeklemmt. Denn Sonja berichtete, welche Geschenke sie schon gekauft habe und dass sie als Nächstes den spanischen Rohschinken in Zürich besorgen wolle, während die Erdbeeren noch warten müssten, die langen Lichterketten hingegen den Garten abwechselnd blau-rot erhellten, während . . . Dabei strahlte sie so schön, dass ich ihr beipflichtete. Was gebe es Schöneres als das Beste aus Küche und Keller aufzutischen und das ganze Haus einzuglitzern Bevor mein Mann mich schräg anschauen konnte, ging ich schnell an einen leeren Platz und setzte mich zu Carla, die uns sofort von ihren Weihnachtsplänen berichtete: «Dieser grässliche Kommerz! In unserer Familie werden wir an Weihnachten bei Kerzenschein über die Geburt Jesu nachdenken!» Sie habe vollkommen recht, pflichtete ich ihr bei. Was gebe es Schöneres als Besinnlichkeit. Als sie aufstand, konnte ich mich endlich um die Blicke meines Mannes kümmern: «Was ist? Wurde etwa die Weihnachtspolizei wieder eingeführt? Das Schöne an Weihnachten ist doch, dass jeder so feiern kann, wie es ihn glücklich macht. Und glückliche Menschen sind nun mal der Hauptzweck von Weihnachten!» In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser: Wie auch immer Sie diese Tage verbringen, ich wünsche Ihnen viel Erfüllung! Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Ihre Wochenblatt-Redaktorin Gini Minonzio
DIES UND DAS GESUNDHEITSTIPP
EINGESANDT
Urväter/Urmütter
Kleine Helden
Theophrast von Eresos, geboren 371 v. Chr., war ein Schüler von Platon und Aristoteles. Durch seine Abhandlung über die Pflanzen gilt er als Vater der Botanik. Plinius der Ältere aus Como, 23 n. Chr. geboren, schrieb 37 Bände über die Naturgeschichte und erwähnte bereits die damals gebräuchlichen Arzneipflanzen. Galen aus Pergamon, 130 n. Chr. geboren und gestorben 202 in Rom, war einer der berühmtesten Ärzte der Antike. Bis ins 17. Jahrhundert genossen seine Schriften höchstes Ansehen. Noch heute verwenden wir den Namen Galenik für die pharmazeutische Zubereitung und Herstellung von Arzneimitteln. Hildegard von Bingen, 1179 gestorben als Benediktiner-Äbtissin im Rupertus Kloster bei Bingen in Deutschland, veröffentlichte als eine der wenigen Frauen ihrer Zeit wichtige Werke über die Arzneipflanzen. Leonhard Fuchs, ein deutscher Arzt und Botaniker, geboren 1501, bearbeitete in wunderbarer Weise die Werke von Galen und Hippokrates. Seine Pflanzenzeichnungen sind einfach eine Augenweide. Das alte Wissen hat noch heute Bestand. Es ist empirisch. Das heisst durch praktische Erfahrung und Wiederholung begründetes Wissen. Aus dieser Kenntnis und neuer wissenschaftlicher Forschung werden in der modernen Pharmazeutik Arzneistoffe isoliert und daraus chemische Strukturen zur Herstellung synthetischer Medikamente abgeleitet. Das Wissen kommt aus demselben Pool, wird jedoch anders genutzt. Pflanzliche Arzneimittel werden heute in die medizinische Anwendung integriert, wenn sie evidenzbasiert sind. Das bedeutet, sie müssen neben der Erfahrung auch durch die auf eine Theorie aufgebaute, begründete nachvollziehbare Ordnung des Wissens belegt werden. Bei noch nicht wissenschaftlich bewerteten Naturheilmitteln zählt also immer noch die jahrhundertalte Erfahrung. Wissen ist wichtig. Erfahrung auch. Es gibt noch viel Arbeit zu tun. Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch. Danke unseren Urvätern und Urmüttern. Danke der Natur mit ihrem unerschöpflichen Reichtum den es zu bewahren gilt! Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen
Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch
DENKPAUSE
Über einen alten sizilianischen Weihnachtsbrauch
Engagement für einen guten Zweck: Die Kinder an ihrem Stand.
FOTO: ZVG
Linard Candreia, Landrat, Laufen Elf Kinder, im Alter von knapp 2 bis 8 Jahren, haben sich zusammengetan und für Jeder Rappen zählt gebacken. Es sind schöne Weihnachtsguetzli und Grittbänze entstanden, die unsere Kinder am 8. Dezember, an ihrem eigenen Stand, verkauft haben. Das Motto war: Jeder Rappen zählt! Jede/r durfte so viel geben, wie er/sie wollte. Die Kinder sind eisern den ganzen Tag hinter dem Stand gestanden, haben Leute angesprochen und sind sogar mit einem Korb voller Selbstgebackenem losgezogen und ha-
ben am Weihnachtsmarkt direkt Menschen angesprochen. Es war für uns Eltern herzerwärmend zu sehen, wie sich unsere Kinder mit vollster Motivation für die gute Sache engagieren. Am kommenden Montag werden die Kinder den stolzen Betrag von Fr. 2000.- an «Jeder Rappen zählt» überweisen. Eigentlich wollten wir den Betrag persönlich mit den Kindern in Luzern vorbeibringen, aber die vollen Kalender liessen es nicht zu. Anja Vitorino-Gass
EINGESANDT
Jodeln im Advent Jodeln ist nicht nur Singen, es ist viel mehr. Es ist Lebensfreude, es ist Fröhlichkeit. Dies bewiesen die Chlylützler Jodlspatze gleich zu Beginn ihres Adventssingens. Frisch, munter, fröhlich, motiviert kamen ihre Klänge daher. Es war eine wahre Freude dieser aufgestellten Truppe zuzuhören. Im Lied «Lass die es Bitzli Zyt» formulierte Barbara Borer – die Leiterin der Jodlspatze gleich ihren Wunsch für die zahlreichen Zuhörer fürs Jahr 2019. In der heutigen Zeit, wo oft alles schneller, grösser und höher sein müsse, fast alles möglich sei, sei es wichtig, sich wieder auf die Wurzeln zu besinnen, einen Schritt zurückzutreten und etwas für das Seelenwohl zu tun. Dies sei sowohl mit Jodeln, wie auch mit Klavier spielen möglich. Klavierspielen – damit war die Überleitung zu Vinzenz Stich gemacht. Der engagierte Musiker ist für verschiedenste Projekte offen, musiziert an der Orgel, gibt Klavierkonzerte an diversen Anlässen, und unterrichtet Klavierschüler zwischen 5 und 99 Jahren. Eine Kostprobe von seinem Wirken gab Juliette Meier mit ihrer Interpretation von «Was soll das bedeuten» und er selber mit dem grossartigen Titel MUSIC von John Miles. Mit einem von Herzen vorgetragenen Naturjutz, dem Chilchlijutz und einem Weihnachtslied der Jodelkomponistin Hanni Bracher wurde in den besinnlicheren Teil des Konzertabends übergeleitet. Ein Muster des vierhändigen Spiels auf dem Klavier bekamen die Zuhörer von Lorena Tschan. Nachdem es bei «Schneeflöckchen Weissröckchen», in-
Von 1986-1989 durfte ich an der Schweizerschule in Catania/Sizilien unterrichten, wo sich Landsleute niedergelassen haben: die Bündner Caflischs, Caviezels, die Baselbieter Brodbecks, die Zürcher Ritters und so weiter. Für meine Frau und mich war’s eine spannende Zeit und sehr prägend für später. In der Freizeit beschäftigten wir uns auch mit der Geschichte und Geografie dieser faszinierenden Mittelmeerinsel. Unter anderem verfasste ich Texte über gefährdete Bräuche. Vor genau dreissig Jahren ist der folgende Text, nun aus dem Rätoromanischen ins Deutsche übersetzt, entstanden: Die Weihnachtszeit in Catania ist wie überall von Hektik geprägt. Vor allem auf den Strassen nimmt das Chaos zu. Überall leuchtet’s und blinkt’s, Catania ist in weihnachtlicher Festlaune. Rote Teppiche mit Bäumchen und Geschenkpackungen vor den Geschäften laden die Menschen zum Konsum ein.
Mehr als nur singen: Den Chlylützler Jodlspatze gelang es, das Publikum mit frischen und munteren Klängen in den Bann zu ziehen. FOTO: ZVG terpretiert mit Jodel, zum Vergnügen aller Beteiligten Schokolade schneite, verzauberte Céline Thomann die Ohren der Zuhörer nochmals mit zwei bei Vinzenz gelernten Titeln. Und auch der Meister selbst kam nochmals zum Zug. Mit «em Stärn vo Bethlehem» und «Was isch das für ne Nacht» liessen die Kinder einen besinnlichen und gelungenen Abend ausklingen. Sie wurden dementsprechend mit tosendem Applaus belohnt. Als Zugabe wurde «Stille Nacht» angestimmt, jedoch zuvor noch Textblätter verteilt, damit alle mitsingen konnten. So erklang aus über hundert Kehlen das bekannteste Weihnachtslied aller Zeiten. Barbara Borer
LESERBRIEF
Bunte Säckli am Wegesrand In den letzten zwei Jahren kam es in der Zubler Lungele immer wieder vor, dass wie aus dem Nichts RobiDog Säckli mit original Hundekotfüllung den Wegesrand zierten. Und dort auch noch jeweils ein paar Tage lang stehen blieben. Eine Frechheit fanden einige, andere Einwohner beschwerten sich bei unserem Gemeindearbeiter und Brunnmeister Peter Stebler mit der dringlichen Bitte, er möge die Säckli doch möglichst gleich entfernen. Des Rätsels Lösung ist folgende: Es stört mich ungemein, dass Jahr für Jahr wird in der Zeit der Schneeschmelze, auch die Lungele im wahrsten Sinne des Wortes, zu einem beschissenen Weg mutiert. Offenbar gibt es Hundehalter, welche den Kot ihrer Hunde nicht zusammennehmen, wenn Schnee liegt. Auch mir wurde in meinen Kinder- und Jugendjahren beigebracht, dass der Kot von unseren Hunden, wie jener der Wildtiere, durch die Winterkälte bröselig gemacht und dann schon mit den schmelzenden
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Donnerstag, 20. Dezember 2018 Nr. 51
Schneemassen verflüssigt abfliessen würde. Viel Schnee fällt in unseren Breitengraden jedoch nicht mehr, weshalb das bisschen Schmelzwasser auch nicht reicht, um die Kothaufen von mittelgrossen bis grossen Hunden weg zu schmelzen. Ja, und dann liegen sie so absolut unschicklich am Wegesrand, welcher, wie jeder andere Weg, immer unser Lebensweg ist. Deshalb mein Aufruf an alle Hundehalter und Hundeausführer: Bitte nehmt möglichst jeden Haufen Eurer Vierbeiner zusammen. Denn ein Weg, von Hundekot gesäumt, oder noch schlimmer, von Hundekot bepflastert macht aus manchem, erst friedlichen Menschen vielleicht einen Hundehasser, welche sich durchaus auch mit Giftködern gegen die Wegbeschmutzung wehrt.Wir wären sehr traurig, wenn unser Golfi und unsere Bella elendiglich an einem Giftköder, oder dergleichen, zugrunde gingen. Katharina Hänggi-Kirchner, Zullwil
Vom 16.12. – 24.12. sind neben dem modernen Lärmteppich auch ungewohnte Dudelsacktöne auszumachen. Bei der «Ciaramella» handelt es sich um ein antikes Hir-
teninstrument. Aber im Unterschied zu den Schotten tritt der sizilianische Dudelsackbläser nur um die Weihnachtszeit in Aktion. Es ist eine alte Tradition, dass sich einige Männer vom Ätna-Dorf Maletto hinunter ans Meer in die Handelsmetropole begeben, um da für neun Tage/nove giorni zu bleiben und vor den Geschäften sowie in Privathäusern die sogenannte Novena zu spielen. Die uralten Melodien, welche die Malettesi zum Besten geben, haben sie von ihren Vorfahren geerbt. Es gehört auch zur Tradition, dass die Catanesi für die Vorführungen einen Obulus geben. Früher bedeutete diese Spende sicher einen willkommenen finanziellen Zustupf für die Bauern von Maletto, welche in prekären materiellen Verhältnissen lebten. Das ÄtnaDorf ist geografisch abgeschieden, gebirgig. Viele Bewohner hat’s ins Ausland getrieben, unter anderem auch nach Basel. Die Abwanderung von jungen Leuten gefährdet die alten Bräuche: So ist es leider auch mit dem «Suonare la novena». Wir haben Maletto besucht, vor allem mit dem Ziel, einen Ciaramellaro (Dudelsackbläser) zu finden und zu befragen. Antonio Caserta war gerade im Begriff, ein wichtiges Element des Instrumentes zu richten, nämlich den Sack, der aus getrockneter Schafs- oder Ziegenhaut besteht. Dieser muss im Gegensatz zu den alten, preziösen Pfeifen von Zeit zu Zeit ersetzt werden. Neben dem sizilianischen Ausdruck «Ciaramella» hört man noch ein weiteres Synonym, nämlich «la capra che canta», die Ziege, die singt. Nicht nur der alte Brauch hatte uns an Weihnachten in Süditalien überrascht: Die bekannte Melodie von «Oh du fröhliche», in ihrem Ursprung ein Marienlied, stammt ebenfalls aus Sizilien.
VERANSTALTUNG
EINGESANDT
Das Nunninger Symbol für Demokratie ist aufgetaucht
Gospelchor startet Konzertreihe
25 Jahre Dorfmuseum: Aber wir gehen 188 Jahre zurück! Am 22. Dezember 1830 marschierten rund 1000 Schwarzbuben nach Balsthal. Sie unterstützten dort Josef Munzinger, der sich auf der Treppe des Rössli zum Widerstand gegen den Verfassungsentwurf der Patrizier in Solothurn auflehnte. Diese Versammlung von über 3000 Männern aus den Landbezirken des Kantons (zu jener Zeit eine unglaubliche Zahl!) bewirkte ein Einlenken der Obrigkeit. Ein Jahr später wurde die neue Verfassung mit 11 091 gegen 613 Stimmen vom Volk angenommen. Auch Männer aus Nunningen haben damals an diesem Protestmarsch teilgenommen. Urs Josef Hänggi und Josef Alter warben für den Zug nach Balsthal, auch wenn der Gemeindestatthalter Johann Gasser sich geweigert hatte, eine Delegation nach Balsthal zu senden. Im tiefen Winter marschierten dann aber doch viele Leute nach Balsthal. Als Talisman und Ausdruck ihres starken Willens zu Reform hatten sie auch einen «Revisionsknüttel» mit dabei – einen schwungvoll verdrehten Stock. Dieser Revisionsknüttel ist wiederaufgetaucht und das Dorfmuseum stellt ihn neu in seiner Ausstellung auf. Zum ersten Mal wird er am Apéro vom 6. Januar öffentlich zu sehen sein! Ambros Hänggi Dorfmuseum Dorfmuseum im Altersheim Stäglen in Nunningen, Sonntag 6. Januar, 14.00. Aus Anlass des 25-Jahr-Jubiläums offeriert das Museum einen kleinen Apero. Das Museum ist bis 17.00 Uhr geöffnet.
Der Gospelchor Free Voices startet Anfang Jahr 2019 seine Konzertreihe. Erneut hat der Chor, unter der Leitung von Ruth Peter, ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Programm einstudiert – Gospelsongs wie man sie kennt, liebt und immer wieder gerne hört. Mit den Songs will der Chor in frischer und unkomplizierter Weise dem Publikum eine Freude und ein unvergessliches Erlebnis bereiten: Mitsingen, Mitklatschen oder auch Mittanzen, alles ist erlaubt! Musikalisch begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von Raymond Bohler (Schlagzeug und Perkussion), Markus Cueni (Bassgitarre), Andy Schlaich (Gitarre) und natürlich von Ruth Peter am E-Piano. Die Konzertreihe startet am Freitag, 11. Januar 2019, 19.00 Uhr, in der Dorfkirche Riehen. Der Eintritt ist frei. Die Besucher werden um eine Kollekte zur Deckung der Unkosten gebeten. Erfreulicherweise kann jeweils ein grosser Teil der Einnahmen an gemeinnützige Institutionen gespendet werden. Regina Fringeli Fehren
Empfehlungen
Gipsergeschäft – 60 Jahre Am 1. Dezember 2018 durfte das Holzherr Gipsergeschäft mit allen Mitarbeitern und Firmengründer Ruedi Holzherr seinen 60. Geburtstag feiern.
Wir sind ein zukunftsorientiertes Bauunternehmen mit Transport und Aushub. Wir suchen per 14. Januar 2019 oder nach Vereinbarung
Sachbearbeiter/in Buchhaltung 50% Ihr Aufgabengebiet umfasst: – Finanzbuchhaltung inkl. Abschlusswesen, Lohnwesen, Kreditorenbuchhaltung, Mahnwesen – Telefondienst Anforderungsprofil: Sie haben eine kaufmännische Ausbildung und eine Weiterbildung im Finanz- und Rechnungswesen abgeschlossen oder Treuhanderfahrung Sie sind bilanzsicher, haben idealerweise Erfahrung im KMU Sie verfügen über mindestens fünf Jahre Erfahrung im Buchhaltungswesen in einer ähnlichen Funktion Sie sind eine motivierte sowie offene Person mit einer präzisen sowie selbstständigen Arbeitsweise. Wir bieten Ihnen: Eine herausfordernde, verantwortungsvolle Tätigkeit in einem zukunftsorientierten Bauunternehmen. Arbeitsstelle: Zwingenstrasse 74 in Brislach Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns, über die Zustellung Ihrer Bewerbungsunterlagen per Mail an: d.zuber@zuber-zwingen.ch oder Post an: Zuber Aushub + Transport AG, z. Hd. Daniel Zuber Dorfstrasse 18, 4222 Zwingen
1958 gründete Ruedi Holzherr das Holzherr Gipsergeschäft und etablierte sich erfolgreich in der Region. Bereits 1968 arbeiteten über 20 Mitarbeiter für die Firma. Ruedi und sein Team waren bekannt für eine hohe Arbeitsqualität. 1980 stiess Remo, der Sohn von Ruedi und Heidi Holzherr zum Team und arbeitete sich gründlich in alle Geschäftsbereiche ein. 1996 übernahm Remo Holzherr die Leitung des Gipsergeschäftes und Ruedi konnte den wohlverdienten Ruhestand antreten. Unter der Leitung von Remo Holzherr konnte das Angebot weiter ausgebaut werden und so bietet das Gipsergeschäft heute folgende Arbeiten in gewohnt hoher Qualität an: – – – – – –
Verputzarbeiten innen und aussen Sanierungen in Alt- und Neubauten Leichtbau Wand- und Deckenkonstruktionen Fassadensanierungen Aussenisolationen akustische Wohnraumoptimierung Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir unseren Weg für Sie weiter gehen werden. Ab 2019 wird unser langjähriger und erfahrener Mitarbeiter, Herr Jugoslav Radojkovic, am Holzherr Gipsergeschäft beteiligt mit dem Ziel der späteren Firmenübernahme. Herzlichen Glückwunsch!
Wir danken Ihnen, liebe Kundschaft, für das langjährige Vertrauen in unsere Firma und wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten und für das Jahr 2019 nur das Beste!
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DIES UND DAS STEDTLICOIFFEUR
LESERBRIEF
EINGESANDT
Help-Point schönes Haar
Keine Deponien auf wertvollen Fruchtfolgeflächen!
Adventskonzert in der Kirche
2019 – ein Paukenschlag zum Start! Unser sehr innovativer Produkte-Partner Schwarzkopf beglückt uns gleich zum Start ins neue Jahr mit einer sensationellen neuen Coloration mit 68 Nuancen für alle Farbtöne. Die neue Tönung ermöglicht uns tolle neue Farbkreationen und ein bisher womöglich noch nie dagewesener Glanz für Ihr schönes Haar. Bereits die neue Pflegebehandlung Fibre Clinix – seit Herbst tagtäglich bei uns im Einsatz – hat unseren Kunden eine umgehend spürbar bessere Haarstruktur beschert. Nun werden wir diese beiden neuen hochwertigen Produktekreationen kombinieren können und unseren Kundinnen ein ganz neues Gefühl von schönem Haar schenken dürfen. Damit wir dies auch in entsprechend hoher Qualität anwenden können, startet das Stedtlicoiffeur-Team am Morgen des 2. Januar 2019 mit einer intensiven fachlichen Schulung in das neue Jahr, bevor wir uns dann ab dem Nachmittag wieder unserer kreativen Kundenarbeit widmen werden. Über das ganze Jahr verteilt werden wir Ihnen immer wieder neue Anwendungen anbieten dürfen und voraussichtlich im März wird unser Salon eine farbliche Umgestaltung erhalten. Lassen Sie sich überraschen! Wir möchten uns bei unseren Kundinnen und Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen im 2018 ganz herzlich bedanken und Ihnen – sowie den Leserinnen und Leser des Wochenblatts – ganz schöne Festtage und einen guten Start ins neue Jahr wünschen. Unser Einsatz gilt auch 2019 Ihrem schönen Haar – versprochen!
Florence Brenzikofer (Grüne) hat im Juni 2018 ein Postulat eingereicht mit der Forderung, dass auf wertvollen Fruchtfolgeflächen auf die Planung von Deponiestandorten verzichtet werden soll. Dieses Postulat wurde am 13.12.2018 vom Landrat leider abgelehnt. Dies ist aus mehreren Gründen bedauerlich. Erstens wachsen Fruchtfolgeflächen über mehrere Jahrzehnte und es ist im Moment nicht möglich, von Menschenhand dieselbe Qualität in kürzerer Zeit zu erzielen. Der Boden kann zwar nach einer Aufschüttung wieder genutzt werden, jedoch wird die Qualität des Bodens nie mehr dieselbe sein. Weiter begründet der Regierungsrat seine Ablehnung damit, dass er das Aushub- und Bauschuttkonzept aus dem Jahre 1998 immer noch für korrekt und zweckmässig hält. Wir erinnern uns an die Abstimmung im Jahr 2016 betreffend der De-
poniestandorte im Laufental. Damals wurden die 10 Teilregionen in zwei Grossregionen zusammengefasst mit der Begründung, dass ein solches Konzept den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden müsse. Diese zwei unterschiedlichen Argumentationen erwecken den Eindruck, dass Regierungsrat und BUD nach Bedarf dieses Konzept anwenden und anpassen, wie es gerade nützlich erscheint. Zu guter Letzt argumentiert der Regierungsrat, dass der Ausschluss dieser Nutzungskategorie das Evaluationsverfahren unnötig einschränken würde. Irgendwann wird BUD, Regierungsrat und Landrat entscheiden müssen, was wichtiger ist: Lebensgrundlagen wie Wasser und wertvolle Böden oder Deponiestandorte! Remo Stebler Landratskandidat CVP
GESCHÄFTSWELT
Einheimisches Schaffen wird geschätzt PR. Tag für Tag haben uns im beinahe vergangenen 2018 unsere Kunden und Partner gezeigt, dass sie einheimisches Schaffen schätzen. Dadurch fühlen wir uns bestärkt in dem, was wir tun und wir sehen uns bestätigt, auch in der Zukunft Fachleute auszubilden und für unsere Kunden Neues zu wagen. Oft schwimmen wir gegen den Strom, tagtäglich fragen wir uns, was wir für unsere Kunden noch besser machen können, welche neuen Produkte ihnen Nutzen bringen können. Durch dieses ständige Hinterfragen kann Neues entstehen oder Bestehendes wird verbessert. So werden wir auch im kommenden Jahr unseren Weg weitergehen und hochwertige Produkten aus dem GlasMetallbau wie Wintergärten, Verglasungen für Balkon und Sitzplätze, Carports, Geländer, Schraubfundamente und vie-
les mehr herstellen und anbieten. Wir werden Lehrlinge ausbilden und wir werden versuchen, unsere Qualität in allen Bereichen des Alltages zu verbessern. Und wir werden auch in der Zukunft immer mal wieder mit einer Überraschung für unsere Kunden aufwarten. Was bleibt ist, dass Wahl Glas- und Metallbau weiterhin der kompetente Partner für hochwertige Produkte und Dienstleistungen in der Region ist. Dass wir das sein können, verdanken wir unseren Kunden. Dafür bedankt sich das gesamte Team von Wahl Glas- und Metallbau AG ganz herzlich bei Ihnen.
Interessiert Sie unsere Arbeit? Kontaktieren Sie uns, wir sind gerne für Sie da. Wahl Glas- und Metallbau AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal Tel 061 926 90 20, www.wahl-ag.ch, info@wahl-ag.ch
Amzweiten Advent durften der Musikverein Duggingen und der Jodlerklub Mis Dörfli Duggingen ein schönes Adventskonzert geben. Es gab viel Neues zu sehen und zu hören, so zum Beispiel das schöne Jodel-Duett «D’Winterzyt» von Jacky Breitenmoser, gesungen von Maya Thürkauf und Bruno Vaterlaus. Und der Musikverein Duggingen spielte sein vielseitiges Programm unter ihrem neuen Dirigenten Daniel Imhof, der souverän sein erstes Adventskonzert mit dem MVD leitete. Eine besondere Freude waren die Solo-Auftritte von Olivia Borer-Steiner mit der klassischen Gitarre. Mit «Capricho Arabe» von Francisco Tarrega und «La Catedral» von Augustin Barrios Mangoré verzauberte Olivia das Publikum in der Dugginger Kirche. Bevor alle ge-
meinsam «Stille Nacht» einstimmten, verabschiedete sich Jeannette Schneider als langjährige Ansagerin zum letzten Mal vom Publikum. Auf eigenen Wunsch übergibt sie das Mikrofon in andere Hände. Leider war die Kirche nicht ganz voll besetzt, wohl auch deshalb fiel die Kollekte dieses Jahr mit CHF 1’281.70 nicht ganz so hoch aus wie in anderen Jahren. Doch die Stiftung «Denk an mich» wird sicher auch diesen Betrag gut gebrauchen und sinnvoll einsetzen können. Das nächste Adventskonzert in Duggingen findet voraussichtlich wiederum am 2. Advent, also am 08.12.2019 statt.
VERANSTALTUNG
LESERBRIEF
Mittagskonzert Menu Musica
Antwort auf Ermando Imondi
wos. Die Menu Musica Mittagskonzerte widmen sich hauptsächlich klassischer aber auch zeitgenössischer Musik regionaler Musikerinnen und Musiker, die den Zuhörern und Zuhörerinnen während 30 Minuten eine inspirierende wie auch erholsame Mittagspause in der mit zeitgenössischer Kunst bespielten Klosterkirche bieten. Einige der Konzerte richten sich thematisch nach dem Jahresthema des Kulturprogramms Kloster Dornach aus: «Aussteigen». Nach dem Konzert Mittagessen im Klosterrestaurant möglich. Das nächste Mittagskonzert Menu Musica findet am Dienstag, 25. Dezember, um 12.30 bis 13.00 Uhr im Kloster Dornach statt. es wird eine Kollekte gesammelt. Eine Reservation ist erwünscht.
Eine Antwort auf den Leserbrief von Gemeindepräsident und Landratskandidat der SVP Ermando Imondi:
Mittagskonzert Menu Musica, Kloster Dornach, 25.12.2018, 12.30 bis 13.00 Uhr, Reservation: info@klosterdornach.ch oder 061 705 10 80, Kollekte Weitere Infos unter: www.klosterdornach.ch
PRO SENECTUTE
Fahrdienst s’Mobil – freiwillige Fahrer gesucht!
Christian Hamann Coiffeur-Unternehmer & Lehrmeister
Im Rahmen der Freiwilligenarbeit bietet die Pro Senectute einen kostengünstigen Fahrdienst für Senioren. Der Fahrdienst steht unter dem Motto: s’Mobil bringt Sie kostengünstig und sicher ans Ziel. Die Fahrerinnen und Fahrer begleiten Menschen im Pensionsalter zum Einkaufen, zum Coiffeur oder zur Coiffeuse, zur Fusspflege, zur Aerztin, zum Zahnarzt, ins Spital oder sonst wo hin. S’Mobil – auch rollstuhlgängig – kann über die Fachstelle in Breitenbach – Daten unten - oder direkt unter der Nummer 061 781 12 75 von Montag bis
Freitag von 8 Uhr bis 11 Uhr gebucht werden. Buchen Sie die Fahrt mindestens 2 Tage vorher und melden Sie auch evtl. Begleitpersonen. Der kostengünstige Fahrdienst ist nur für Personentransporte von Senioren, die in den Thiersteiner Gemeinden wohnhaft sind. Sind Sie auf der Suche nach einer sinnvollen Freiwilligenarbeit, sind kontaktfreudig und bei jedem Wetter sicher auf den Strassen unterwegs? Im Normalfall kommen Sie 14-täglich zum Einsatz. Sie werden eingeführt und jährlich
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weitergebildet. Das Engagement kann bis maximal zum 75. Lebensjahr ausgeübt werden. Entschädigt werden sie mit viel Dankbarkeit und Anerkennung ihrer Kunden. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Toni Stebler Pro Senectute Pro Senectute Kanton Solothurn, Fachstelle für Altersfragen Dorneck-Thierstein, Bodenackerstrasse 6, 4226 Breitenbach Tel. 061 781 12 75 www.so.prosenectute.ch
Walter Saladin Organisation Adventskonzert Duggingen
So, so, die SP torpediert solide Finanzpolitik des Kantons. Unverschämt 22 Anträge soll sie zugunsten der Schwächsten im Budget 2019 beantragen. Wie kann man nur den Kanton so schwächen. In der Vernehmlassungs-Antwort zum Steuer-Gesetz und der Steuervorlage 17 (nachzulesen auf der SVP-BL Internetseite), ist es die SVP, die die Vorlage des Regierungsrates (Reduktion der Gewinn- wie der Kapitalsteuer für juristische Personen) als zu wenig weitgehend, ablehnt. Auf eidg. Ebene findet die SVP die Erhöhung des Familienausgleiches eine unnötige Mehrbelastung. Auf kantonaler Ebene gehen ihr die von der Regierung vorgeschlagnen Reduktionen der Gewinn- und Kapitalsteuer zu wenig weit. Bei der Gegenfinanzierung (Dividendenbesteuerung) würde zuviel Gegensteuer gegeben. Diese Vernehmlassung zeigt einmal mehr, wessen Kind Ihr seid. Die sogenannte «Volkspartei» im Dienste der Besitzenden. Das Volk interessiert Euch nicht. Blocher lässt grüssen. Toni Fricker Zwingen
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Frohe Festtage und alles Gute für das neue Jahr Alfons Hänggi GmbH, Gipsergeschäft 4208 Nunningen Telefon 061 793 04 00
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Turnverein
Breitenbach
061 781 11 21
Seit 1923
2019.
Zu den kommenden Festtagen und für das Jahr 2019 wünschen wir allen unseren Vereinsmitgliedern, Gönnern, Sponsoren und Freunden alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen.
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KALEIDOSKOP
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F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE
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LAUFEN
KANTON SOLOTHURN
Entsorgungscenter: Temporäre Änderungen und Neuerungen
Sozialhilfequote stabil
wos. Nach nunmehr fast 20 Jahren Betrieb wird es Zeit für eine Generalüberholung des Entsorgungscenters in Laufen. Erste, temporäre Änderungen sind seit Anfangs Dezember zu sehen: Auf dem Gelände steht neu eine Zelthalle für Gratisanlieferungen. Hier können bequem und wettergeschützt Karton, Papier, Glas, PET, Alu- und Weissblechdosen, Altmetalle, Nespresso-Kapseln, Kunststoffsammelsäcke, Elektronikschrott, Batterien, abgeben werden. Für die Annahme von kostenpflichtigen Abfällen erfolgt die Einfahrt über eine Boden-Waage, um die transparente Berechnung der Gebühren für die Anlieferer sicherzustellen. Es ergibt sich eine neue Verkehrsführung auf dem Areal, die mit Schildern und Markierungen ausgewiesen ist.
Die Mitarbeiter des Entsorgungscenters stehen hilfsbereit vor Ort zur Verfügung, helfen bei der Orientierung, beantworten gerne auftretende Fragen und kümmern sich um die Anliegen aller Anlieferer. Beide Massnahmen sind erste Schritte in die Neugestaltung des Areals und der Modernisierung des Entsorgungsbetriebs, die im kommenden Jahr unter anderem ein System mit Einwurf-Luken für die Gratisanlieferungen vorsieht. Zur Entsorgung von gebührenfreien Materialien sind die Anwohner im Einzugsgebiet dann weitestgehend unabhängig von den Betriebszeiten. Auf www.entsorgungscenter-laufen.ch finden Sie Informationen rund um den Betrieb, aktuelle Öffnungszeiten sowie Hinweise zu den Materialien, die abgeliefert werden können.
wos. Im Kanton Solothurn haben letztes Jahr 9958 Person Sozialhilfe bezogen. Das sind 48 Personen mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Dossiers ist um 51 auf insgesamt 6485 angestiegen. Die Sozialhilfequote beträgt unverändert 3,7 Prozent. Dies entspricht der Entwicklung der schweizerischen Quote. Kleine Gemeinden und ländliche Regionen weisen gegenüber Städten und Zentrumsgemeinden eine deutliche tiefere Quote aus. Auffallend ist die Entwicklung bei der Gruppe der Alleinerziehenden und die Zunahme des Langzeitbezugs. Von allen Privathaushalten im Kanton wurden 5449 mindestens einmal mit Sozialhilfeleistungen unterstützt. Besonders betroffen sind Alleinerziehende mit ihren Kindern. Fast 30 Prozent der unterstützten Personen sind Kinder zwischen 0 bis 18 Jahren.
Totalschaden bei Kollision LAUFEN. wos. Auf der Delsbergstrasse in Laufen prallten am Wochenende zwei Personenwagen frontal ineinander. Beide Fahrzeuge erlitten dabei Totalschaden. Der Unfall ereignete sich am 15. Dezember kurz nach 15 Uhr auf der Deslbergstrasse. Ein 70-jähriger Lenker war mit seinem Fahrzeug in Richtung Delémont unterwegs. Auf der Höhe der Einmündung Grienweg geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen. Er wurde bei der Kollision verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Die zerstörten Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert werden. Männerchor Keramik singt im Birs Center LAUFEN. wos. Zur Einstimmung auf die bevorstehenden Festtage singt der Männerchor der Keramik Laufen AG unter der Leitung des Dirigenten Myron Ackermann traditionelle Weihnachtslieder im Birs Center in Laufen am Freitag, 21. Dezember, um 17.00 Uhr. Dabei wird dem Publikum und weiteren Interessierten die Möglichkeiten zum Mitsingen geboten. Zudem wird ein Weihnachtsengel Süssigkeiten an das Publikum verteilen. Letzter Dorfpolizist BRISLACH. wos. Die Namengebung «Polizist» ist mittlerweile geschützt. So gilt Simon Grolimund als letzter Dorfpolizist in Brislach. Seine Aufgabe, die er nun abgibt, wird neu eine «Kontrollperson Ruhe und Ordnung» übernehmen.
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Die Landratskandidaten der SVP Laufental wünschen Ihnen frohe Festtage.
Von links: Ermando Imondi, Jacqueline Wunderer, Christian Steg, Patrick Portmann, Nandor Frey, Cédric Jeanbourquin (krankheitshalber abwesend).
Sommergelächter Gesammelte Gedichte Von Franz Hohler
Warum nicht in der dunkelsten Zeit des Jahres über ein Sommergelächter schreiben? Es handelt sich dabei um die gesammelten Gedichte von Franz Hohler. Franz Hohler ist 1943 in Biel geboren und lebt heute in Zürich. Bekannt ist er als Kabarettist, aber er ist auch Schriftsteller und Lyriker. So erhielt er schon viele Preise, zum Beispiel den Literaturpreis für grotesken Humor und den Kunstpreis der Stadt Zürich. Schon seit fast fünfzig Jahren schreibt Franz Hohler Gedichte. Die drei bisherigen Gedichtbände wurden nun in dem einen Buch zusammengefasst. Hohlers Gedichte sind das, was Bertolt Brecht «Gebrauchslyrik» genannt hat – klar und verständlich formuliert. Manche wirken in ihrer Kürze und Schärfe auch kabarettistisch : «In unserem Lande/komme ich mir manchmal vor/als sei schon lange/ein Alarm im Gange/und alle meinen/man läute bloss/den Sonntag ein.» Ich mag den Franz Hohler. Er ist ein kreativer, lebenskluger Mann, der sowohl als Kabarettist als auch als Schriftsteller einfach gut ist! Christine Eckert