Donnerstag, 10. Dezember 2020
112. Jahrgang Nr. 50
usgabe Keine A d 31. n am 24. u r 2020 e Dezemb
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Parkbänke, die stummen Zeugen Aus der Idee, die Schülerinnen und Schüler einer Sek-Klasse aus Laufen während des Lockdowns im Frühjahr zu etwas Bewegung an der frischen Luft zu motivieren, ist ein Buch mit Texten aller Art entstanden. Letzte Woche fand die Vernissage statt.
-1 ºC 3 ºC
Freitag, 11.12.2020 Von Westen her Bewölkungsverdichtung, im Laufe des Nachmittags erste Tropfen oder Flocken. Samstag, 12.12.2020 Den ganzen Tag ist es trüb und immer wieder nass.
2 ºC 6 ºC Sonntag, 13.12.2020 Der Sonntag zeigt sich bewölkt und zeitweise wird es auch regnen. 4 ºC 7 ºC
Melanie Brêchet Wenn Sitzbänke Ohren und Münder hätten, würde das zum einen sehr seltsam aussehen, zum anderen hätten sie dann wohl so einiges zu erzählen. Bänke erleben während ihres Daseins vielerlei: Romanzen, Dramen, Trauer, Freude und vor allen Dingen dankbare Menschen, die auf ihnen Rast machen können. Rund um solche Parkbänke im Laufental und der näheren Umgebung ist nun ein Buch entstanden, welches die Leserinnen und Leser zum Schmunzeln, zum Nachdenken und bisweilen auch zum Gruseln bringt.
Aus der Not eine Tugend gemacht
Am 16. März dieses Jahres veränderte sich unser Alltag massiv. Sämtliche nicht lebensnotwendigen Einrichtungen wurden vom Bundesrat geschlossen. Dazu zählten auch die Schulen. Die Schülerinnen und Schüler wurden im Homeschooling unterrichtet und verbrachten somit den Grossteil ihres Alltags in ihren eigenen vier Wänden. Die Lehrpersonen unterrichteten auf digitalem Weg, Eltern wurden zu Ersatzlehrpersonen. Eine herausfordernde Zeit für alle! Diesen Zustand auf irgendeine Weise zu verbessern und den Alltag vor dem Bildschirm zu unterbrechen, war das Ziel von Denise Jost-Cueni, Mathias Kressig,
Laufental Der Verein RefLaufental sammelt Geld für Menschen, die in diesem Jahr in finanzielle Not geraten sind. Vorschläge sind willkommen.
Vernissage im Freien: Letzten Donnerstag wurde das Klassenprojekt «Beliebte Parkbänke im Laufental und in der näheren Umgebung» coronakonform unter freiem Himmel vorgestellt. Die Jungautorinnen und -autoren lasen aus dem Buch vor, die Gäste lauschten den Geschichten in kleinen Gruppen. FOTO: MELANIE BRÊCHET Petra Müller und Lukas Reinhard, den Lehrpersonen der damaligen Klassen 1EeL und 1EfL der Sekundarschule Laufental. Die Schülerinnen und Schüler erhielten darum den Auftrag, eine Sitzbank in der Region auszuwählen und rund um diese eine Bank eine Geschichte zu schreiben. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Bank als Protagonistin oder als Schauplatz fungierte. Sie sollte einfach Bestandteil der Story sein. Die Jungschriftstellerinnen- und schriftsteller durften sich zudem nicht nur beim Schreiben einer Kurzgeschichte austoben, sondern hatten auch die Möglichkeit, ein Gedicht rund um oder über eine Sitzbank zu verfassen oder einen Dialog
zu schreiben. Entstanden ist eine gelungene Sammlung von spannenden und berührenden Texten, die in diesen kalten Tagen zum Lesen einladen. Bebildert sind die Geschichten und Gedichte mit Fotos der jeweiligen Bänke. Diese zu fotografieren war ebenfalls Bestandteil der Aufgabe. Wen es zu den beschriebenen Bänken zieht, kann mittels eines QR-Codes im Buch den genauen Standort der «Bänkli» herausfinden. Die Schülerinnen und Schüler haben entsprechende Skizzen gezeichnet.
Vernissage unter freiem Himmel
Letzten Donnerstag stellten die verantwortlichen Lehrpersonen und einige
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Schülerinnen und Schüler ihr neues Buch gleich selber vor. Der Anlass konnte aufgrund der aktuellen Situation nur unter besonderen Vorkehrungen durchgeführt werden. Dennoch erschien eine erfreuliche Anzahl von Interessierten, um die Arbeit der Jugendlichen zu würdigen. Auf Parkbänken in Laufen lasen die Autorinnen und Autoren den Vernissagegästen unter freiem Himmel aus dem Buch vor — dies in kleinen Gruppen. Das Buch «Beliebte Parkbänke im Laufental und Umgebung», ist ab sofort erhältlich. Bestellt werden kann es auf der Website von Mathias Kressig www.kressigbooks.com unter Produkte zum Preis von 24.90 inklusive Versandkosten.
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Fehren
11 Der Kindergarten in Fehren soll erhalten bleiben. In der Hoffnung, dass dereinst wieder grössere Jahrgänge folgen, nimmt die Gemeinde grosse Mühen auf sich.
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Erscheinungen und Abschlusszeiten Am Donnerstag, 24. und 31. Dezember erscheint kein Wochenblatt. Am Donnerstag, 7. Januar, erscheint die erste Ausgabe im neuen Jahr. Redaktionsschluss: Montag, 4. Januar, 12.00 Uhr. Inseratenschluss: Montag, 4. Januar, 16.00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass unser Schalter vom 24. bis 31. Dezember geschlossen ist. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage! CH Regionalmedien AG Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch redaktion.laufen@chmedia.ch www.wochenblatt.ch
LAUFENTAL
Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
L AUFEN
L AUFEN
WAHLEN
Spital Laufen wird zum Gerichtsfall
Weihnachtsaktion «Die Region steht zusammen»
Anlaufstelle für Senioren startet
Der Verein Pro Spital Laufen kämpft weiter. Elf Personen haben beim Baselbieter Kantonsgericht eine Beschwerde gegen das Dekret zur Schliessung des Spitals eingereicht. Es wird wohl zu einem langen Rechtsstreit kommen. Dimitri Hofer Was sie mehrfach angekündigt hatten, setzen die Kämpfer für den Erhalt des Laufner Spitals in die Tat um: Wie der Verein Pro Spital Laufen in einer Mitteilung schreibt, haben elf Personen beim Baselbieter Kantonsgericht eine Beschwerde gegen das Dekret zur Schliessung des traditionsreichen Krankenhauses eingereicht. Damit kommt es wohl zu einem langen Rechtsstreit, der letztlich bis vor Bundesgericht führen könnte. Der Landrat hatte am 19. November einstimmig ein Dekret zu den künftigen Spitalstandorten des Kantonsspitals Baselland genehmigt. In diesem sind nur noch die beiden Standorte Bruderholz und Liestal erwähnt. Das 1953 gebaute Spital Laufen wird hingegen geschlossen und durch ein ambulantes Gesundheitszentrum ersetzt. Selbst die sechs Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus dem Laufental stimmten den Plänen des Kantons Baselland zu. Für den Verein Pro Spital handelt es sich beim Entscheid des Landrats um einen Verstoss gegen den Laufentalvertrag. Der Vertrag war für den Übertritt des bernischen Laufentals zum Kanton Baselland ausgearbeitet worden. Im Schriftstück ist der Bestand des Laufner Spitals «dauernd gewährleistet». In der Mitteilung des Vereins heisst es: «Die Schliessung des Spitals Laufen tangiert einen gültigen Staatsvertrag und wurde nie in der Justiz- und Sicherheitskommission des Landrats beraten.» Nun beschreitet der Verein Pro Spital Laufen den Rechtsweg, um die Gültigkeit des Laufentalvertrags von Gerichten abklären zu lassen. Zu den elf Personen, welche die Beschwerde beim Kantonsgericht eingereicht haben, gehören auch ehemalige Politikerinnen und Politiker sowie frühere Pro-Baselbieter und Pro-Berner.
L AUFEN
Finanzen Stadt Laufen WoS. In einer Medienmitteilung drückt die FDP Laufen ihre Besorgnis über den prekären Finanzhaushalt der Stadt Laufen aus. «Die Ausgaben übersteigen die Einnahmen und auch zukünftig werde einen jährlicher Verlust von rund einer Million Franken auszuweisen sein. Aufgrund dieses strukturellen Defizits schmilzt das Eigenkapital und tendiert mittelfristig gegen Null», schreibt die FDP. Ein weiteres Problem sei das viel zu geringe frei verfügbare Geld. Notwendige Investitionen können nicht mehr aus der laufenden Rechnung bezahlt werden. Sämtliche Investitionen müssen über die Erhöhung der Schulden finanziert werden. Bis im Jahr 2026 steige gemäss Prognosen die Verschuldung von heute 28 Mio. auf 56 Mio. Franken. «Diese finanzielle Misere liegt weniger an fehlenden Einnahmen. Es sind die in fast allen Bereichen stetig steigenden Ausgaben, die uns Sorgen bereiten. Bildung und Soziale Sicherheit beispielsweise produzieren zusammen jährlich einen Ausgabenüberschuss von knapp 13 Mio. Franken», schreibt die FDP weiter. Auch wenn hier nicht mit eiserner Hand saniert werden könne und dies auch nicht gefordert sei, wäre ein vertiefter Blick in diese Bereiche angezeigt. Die FDP empfiehlt dem Stadtrat, so rasch als möglich das Budget vertieft zu analysieren und zu überarbeiten. Wenn nötig sollen externe Berater beigezogen werden. Nicht notwendige Investitionen müssen annulliert oder zumindest zurückgestellt werden. Der FDP ist klar, dass die Ausgangslage für den Stadtrat unerfreulich sei und schwierige Entscheide erfordere. Die Partei seit bereit, mitzuarbeiten.
Der Zweckverband Versorgungsregion für die Alten im Laufental ist vergangene Woche gegründet worden.
Menschen, denen es finanziell nicht so gut geht, sollen ein Geschenk erhalten. Der Verein Freunde RefLaufental sammelt Geld und Vorschläge, wer beschenkt werden soll.
Thomas Immoos
Gaby Walther Es ist für viele ein schwieriges Jahr, finanziell wie auch sozial. Ausbleibende Weihnachtsfeiern, kaum Adventsfenster und wenig soziale Kontakte bescheren einigen eine traurige, triste, einsame Weihnachtszeit. Einige Menschen haben mit Existenzängsten zu kämpfen. Der Verein Freunde RefLaufental möchte Personen, die in einer finanziell schwierigen Lage sind, mit einem Geschenk überraschen. Das Geschenk beinhaltet 200 Franken in bar, selbst gemachte Weihnachtsguetzli und ein handgeschriebenes Kärtchen.
Personen melden
Nicht der Verein liest aus, wer beschenkt werden soll, sondern jede Person kann jemanden melden, den ein solches Geschenk freuen würde. Online oder per Post wird dem Verein die Person gemeldet, die ein schwieriges Jahr hatte und finanziell eher schlecht dasteht. «Man erfasst sich selber mit Namen und Natelnummer sowie die Person oder die Familie mit Namen und Adresse, für welche man sich ein Geschenk wünschen würde. Selbstverständlich werden keine Daten veröffentlicht oder anderweitig verwendet», erklärt Thomas Boillat. «Wir haben keine Einsicht, ob jemand das Geld wirklich benötigt. Ausser der Adresse wissen wir nichts über die Personen», fügt der Präsident des Vereins weiter an. Die Coronazeit treffe vor allem jene, die vorher schon wenig hatten. Mit den 200 Franken könne sich jemand etwas leisten, zum Beispiel mit der Familie Pizza essen gehen und noch etwas auf die Seite legen. Natürlich bestehe die Gefahr von Missbrauch. Aber er habe Vertrauen in die Menschen und ihm ist es wichtiger, zu helfen und ein Risiko einzugehen, als nichts zu machen.
Per Losentscheid wird verteilt
Geld spenden können alle, die Höhe des Betrags ist nicht festgelegt. Auch kleine Beträge sind willkommen. Der Verein Freunde RefLaufental wird je nach Resonanz zwischen 2000 und 3000 Franken beisteuern. Das gespendete Geld wird per Losentscheid zuerst an alle gemelde-
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200 Franken und Guetzli: Ein Geschenk für Menschen in schwierigen Situationen. FOTO: ZVG
ten Personen aus der Region Laufental und Schwarzbubenland verteilt, danach an Personen in der restlichen Schweiz. Falls noch Geld übrig bleibt, wird dieses der Heilsarmee gespendet. Bis am 23. Dezember um 24 Uhr läuft die Frist zur Spende und zur Nennung von Personen. Die Vereinsmitglieder werden nach Weihnachten die Geschenke persönlich in die Briefkästen der ausgelosten Personen legen. «Bewusst werden wir nicht an der Haustüre klingeln. Wir möchten, dass die Aktion einfach, niederschwellig und diskret verläuft», sagt Boillat. Alle Adressen werden nach der Aktion sofort gelöscht.
kugel für den Helyeplatz finanziert und nun diese Weihnachtsaktion initiiert. «Transparenz ist uns ganz wichtig. Auf der Homepage www.freundereflaufental. ch ist genau aufgelistet, was wir machen und wie das Geld der Mitglieder und Gönner eingesetzt wird», so Boillat. Auch alle weiteren Informationen zur Weihnachtsaktion sind auf der Website zu finden. Nun hofft der Verein auf viele Spenden, und wer Weihnachtsguetzli beisteuern möchte, kann sich ebenfalls beim Verein melden. Spenden an: Freunde RefLaufental, Schutzrain 7, 4242 Laufen: CH22 8080 8004 1769 9004 0 oder via Twint (die Angaben der Personalien ist freiwillig).
Der Verein unterstützt soziale Projekte
Der Verein Freunde RefLaufental wurde erst vor einem Monat gegründet (das Wochenblatt berichtete). Er steht allen Menschen offen. Die Mitglieder- und Gönnerbeiträge werden für soziale Projekte und Projekte mit gemeinnützigem Gedankengut eingesetzt. Bereits wurde der ReMarkt in Büsserach unterstützt, eine Licht-
LESERFOTO
Das Altersbetreuungs- und Pflegegesetz des Kantons Baselland (APG) verpflichtet die Gemeinden, sich zu Altersregionen zusammenzuschliessen. Auch im Laufental war eine Arbeitsgruppe während rund zwei Jahren an der Arbeit. Die Arbeitsgruppe bildeten Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden und von Pro Senectute. Im Gemeindesaal Wahlen trafen sich letzte Woche die Delegierten aus elf Laufentaler Gemeinden (Duggingen und Burg im Leimental schliessen sich anderen Versorgungsregionen an). Cécile Jenzer, die Präsidentin der vorberatenden Arbeitsgruppe, zeigte sich «erleichtert und froh, endlich diesen Schritt tun zu können». Zuvor hatten im Verlauf dieses Jahres alle Gemeinden an Gemeindeversammlungen dem Beitritt zur Altersregion zugestimmt. Unter der Leitung des Tagespräsidenten, des Wahlner Gemeinderates Andreas Stich, waren die Geschäftsordnung, das Budget sowie Leistungsvereinbarungen mit der Spitex Laufental und Pro Senectute beider Basel zu beraten und zu genehmigen. Es ist vorgesehen, eng mit diesen Organisationen zusammenzuarbeiten. Vorgesehen ist auch die Zusammenarbeit mit Organisationen zu vertiefen, die Freiwilligenarbeit für Seniorinnen und Senioren (etwa die Kirchgemeinden) anbieten. Insbesondere sollen die entsprechenden Angebote koordiniert werden. Das Budget sieht für das erste Betriebsjahr gut 330 000 Franken vor. Die Kosten werden auf die elf Gemeinden auf der Grundlage der Einwohnerzahlen verteilt. Die Laufner Stadträtin Carole Seeberger betonte, dass es ein Anliegen sei, dass die Seniorinnen und Senioren möglichst lange selbstständig in ihrem Haus oder ihrer Wohnung bleiben können. Gerade deshalb sei die Koordination der verschiedenen Angebote wichtig. An der Geschäftsstelle der Versorgungsregion wird auch eine zentrale Informationsund Beratungsstelle (IBBS) eingerichtet. Nach baulichen Anpassungen der Räumlichkeiten wird diese im Verlaufe des Frühlings 2021 mitten im Stedtli an der Hauptstrasse 37 ihre Arbeit aufnehmen. Die Arbeitsgruppe hat auch eine Umfrage an zahlreiche Institutionen und Organisationen im Laufental geschickt. Diese zeigte, dass schon heute ein gutes und breites Angebot an Freiwilligenarbeit besteht. Die Umfrage soll nun detailliert ausgewertet werden, wie Seeberger weiter ausführte. Zwar wisse man in den Dörfern, was man für die Senioren brauche. Trotzdem sei ein Überblick sehr wichtig. An der Gründungsversammlung wurde auch der Vorstand gewählt. Er setzt sich zusammen aus Cécile Jenzer (Brislach, Präsidentin), Carole Seeberger (Laufen, Vizepräsidentin), Andreas Stich (Wahlen), Edmond Bernard (Dittingen) und Therese Conrad (Nenzlingen). Zudem wurde, als Fachperson Pflege, Katharina Borer in den Vorstand gewählt. ANZEIGE
Mit der Sekundarschule in Laufen geht es endlich massiv voran: Sogar die Aussenarbeiten werden manchmal noch zu Ende geführt, wenn es schon lange dunkel geworden ist. Stimmungsvoll steigt der Dampf vom eingebrachten Teerbelag empor. FOTO: MARTIN MEURY
Ausführliche Informationen www.kfl.ch KINDERKINO
GT A S Ein witziger Kinderkrimi einer liebensB G Ein dermitHauptrolle! werten AAnti-Heldin Samstag, 12. Dezember, 15.00 Uhr
Kommissar Gordon & Buffy
Regie: Linda Hambäck Kinderfilm; Schweden, 2017, 65 Min.
Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen
Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
EVANG-REF. KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 13. Dezember, 10.00 Uhr Gottesdienst zum dritten Advent, Pfarrer Stefan Berg, Kirche Rodersdorf Bitte unter info@oekumenische-kirche.ch anmelden
ADIEU UND DANKE Mit schwerem Herzen mussten wir viel zu früh Abschied nehmen von meinem innig geliebten Ehemann, unserem lieben Vater und Grossvater, von unserem Bruder, Schwager, Onkel, Götti und Freund
Alois François Weber Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den wechselnden BAG-Massnahmen ist die Durchführung aller Gottesdienste und Anlässe unsicher. Wir bitten Sie daher vorher das Wochenblatt oder die Homepage der reformierten Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch zu konsultieren. Laufen Donnerstag, 10. Dezember, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag, ref. Kirche in Laufen. Wir feiern zusammen die Adventszeit mit Geschichten und Musik, Pfarrer Claudius Jäggi und Team, Tatjana Fuog, Flügel. Sonntag, 13. Dezember, kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Donnerstag, 17. Dezember, 18.00 Uhr, Austausch offline, offene Gesprächsrunde im kleinen Saal des ref. Kirchgemeindehauses Laufen, bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis, Anlass von 18.00 bis 19.30 Uhr.
7. 11. 1941 – 12. 10. 2020
Wir sind unendlich dankbar für all die Liebe und Fürsorge und die schöne gemeinsame Zeit, die du uns geschenkt hast. In unseren Herzen und Gedanken lebst du weiter. Wir vermissen dich so sehr.
Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten! Es gilt die Maskenpflicht!
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste (Die maximale Teilnehmerzahl: jeweils 30 Personen. Es gilt die Maskenpflicht!): Mittwoch, 9. Dezember, 6.30 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, ökum. RorateFrüh-Gottesdienst, Pfr. Markus Fellmann und Rel.-Päd. Marion Ackermann, Thema: «Welchen Schlüssel wählst Du?» Anschl.: Zmorge im Pfarreiheim. Anmeldung im kath. Pfarramt erbeten (061 781 11 54)! Donnerstag, 10. Dezember, um 18.00 Uhr, kath. Kirche, Fehren, Abend-Adventsfeier, Kat. Pat. Gisler, Sakr. Isa. Grolimund, Pfr. St. Barth, Anmeld. nur für Konfirmand-inn-en möglich (noch 3 Pers.)! Sonntag, 13. Dezember, kein Gottesdienst. Die Sonntagsschule / ChinderChilche nutzt die Kirche. Mittwoch, 16. Dezember, 6.30 Uhr, kath. Kirche Breitenbach, ökum. Rorate-Früh-Gottesdienst, Kat. Susanna Isepponi und Kat. Patrizia Malerba, Thema: «Der Schlüssel zur Liebe», Anschl.: Zmorge im Pfarreiheim. Anmeldung im kath. Pfarramt erbeten (061 781 11 54)! Sonntag, 20. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum 4. Advent, Pfr. Stéphane Barth, Anmeldung erbeten (st.barth@bluewin.ch / 061 781 12 50). Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Donnerstag, 10. Dezember: Advent-Abendfeier um 18 Uhr in der kath. Kirche Fehren. 3 Könfis können sich noch anmelden. Mit Unterschrift auf GD-Pass. Teilnahme verbindlich! Donnerstag, 17. Dezember: Alle. Sonntagsschule/ChinderChilche: Sonntag, 13. Dezember, 11.30 – 14.00 Uhr, in der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Material einrichten und Filmen! Seniorennachmittag: Dienstag, 15. Dezember, Thema: Eine Überraschungs-Adventsgeschichte aus dem Fundus neuerer Weihnachtsgeschichtenbücher. Zum Zvieri: Etwas feines Abgepacktes und ein PET-Fläschli dazu. Pfr. St. Barth Kirchgemeinderat: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
Josef von Eichendorf
Mit schwerem Herzen müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben Schwester, Gotte, Tante und Cousine
Beatrice Gloor
30. Dezember 1964 – 1. Dezember 2020 Wir sind sehr traurig und vermissen Dich. Deine Zeit war zu kurz um alle Träume zu leben.
Infolge der jetzigen lnfektionsgefahr kann leider keine Abdankung stattfinden.
René Gloor mit Simon Gloor und Beatriz Berlinger mit Dominic Gloor Katharina und Heinz Straumann-Gloor mit Lukas Straumann mit Laura Straumann Christoph Gloor mit Claudia Gloor Freunde und Anverwandte
Herzlichen Dank – für die grosse Anteilnahme durch mündliche, schriftliche Beileidsbezeugungen und Spenden. – unserem Hausarzt Dr. med. M. Cueni für seine Hilfe und seinen Beistand. – den Ärzten und dem Pflegepersonal des Universitätsspital Basel für die liebevolle Pflege. Nelly Weber-Kohl Dominique Weber Jasmine Weber Talley und Jeff Talley Frédéric und Monika Weber-Buser Miriam und Martin Zuan-Weber Anverwandte und Freunde
Grellingen Sonntag, 13. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi.
Und meine Seele spannte weit die Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Hause
Laufen, im November 2020
Wenn ich tot bin, darfst Du gar nicht trauern. Meine Liebe wird mich überdauern. Und in fremden Kleidern Dir begegnen. Und Dich segnen! Joachim Ringelnatz
Am Montag in der frühen Morgenstunde ist unsere Anna im Bruderholzspital verstorben. Schweren Herzens nehmen wir nun Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwägerin, Tante und Grosstante
Anna Doppler-Higy 30. Oktober 1934 – 30. November 2020 Anna war die letzten Tage nicht mehr ansprechbar. Daher sind wir dankbar, konnte sie sich von ihrem Erdenleben lösen und in die himmlische Welt hinübergleiten. Jvo und Katharina Doppler-Ankli mit Salome und Soraja Marisa Doppler und Jeremiah Odiba Thomas Doppler Verwandte und Anverwandte
Die Verabschiedung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Katharina Straumann, Bürenstrasse 21, 4206 Seewen
TODESANZEIGE Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich umfangen, so, als wärst du nie gegangen.
Tief erschüttert und schweren Herzens müssen wir Abschied nehmen von unserer geschätzten Mitarbeiterin, Arbeitskollegin und Freundin
Beatrice Gloor
30. Dezember 1964 – 1. Dezember 2020 Sie ist infolge eines tragischen Verkehrsunfalles ihren schweren Verletzungen erlegen. Wir sind traurig und betroffen, dass Beatrice nicht mehr unter uns ist. Wir verlieren mit Beatrice eine sehr liebenswürdige, hilfsbereite und kompetente Kollegin und behalten Beatrice in bester Erinnerung. Sie hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Wir wünschen der Trauerfamilie in diesen schweren Stunden des Begreifens und des Abschiednehmens viel Kraft und Trost. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei ihnen. In stiller Trauer BDO AG Regionaldirektion Nordwestschweiz und Niederlassungen Liestal, Basel und Laufen
Der Abschiedsgottesdienst findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Familie Doppler, Hutmattweg 7, 4114 Hofstetten
Du lebst und wirst weiter leben, du wirst bleiben, nicht weniger als du bist. Lord B.
Hans Baumgartner-Ackermann 8.8.1936 – 29.11.2020
In deinem geliebten Zuhause durftest Du in meinen Armen für immer einschlafen. Du wirst mir und uns allen fehlen. Wir sind sehr traurig. Heidi Baumgartner-Ackermann Jürg und Aline Baumgartner mit Julia und David Urs Baumgartner Lou Die Verabschiedung findet zu einem späteren Zeitpunkt im Familienkreis statt. Traueradresse: Heidi Baumgartner, Spitzackerstrasse 238, 4232 Fehren
«Wie erkläre ich meinen Kindern, dass Opa tot ist?»
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AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 7. Dezember 2020 • Der Präsentationsentwurf wurde zuhanden der Gemeindeversammlung vom 10. Dez. 2020 verabschiedet. • Vom Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewilligung des Restaurants La Luna Bar wurde zustimmend Kenntnis genommen. • Der Mittagstisch ist sehr gut besucht und hat die Kapazitätsgrenze überschritten. Geplant wurde mit 30 Kindern, aktuell sind es bis 45 Kinder. Diese Kinder finden keinen Platz mehr zum Essen. Teile der
Schulküche im Gebäude Allmendweg 19 werden ausgebaut, um Platz zu schaffen. • Die Submittentenliste für den Innenausbau des Stadthauses wurde genehmigt.
Baugesuche, Auflage vom 10. bis 21. Dezember 2020 BG-Nr. 1953/2020. Bauherrschaft: Carlo Bernasconi AG / Station 111 / 4252 Bärschwil. Projekt: Erweiterung Lagerhalle, Parz. 185, Glashütte 4, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Scherrer Architekt GmbH / Amthausgasse 27, 4242 Laufen
Papiersammlung des Tennisclubs Laufen am 12. Dezember Die Förderung des Tennissports, insbesondere die Förderung unserer TennisJunioren, liegt uns sehr am Herzen. Deshalb werden die Einnahmen der Papiersammlung zu Gunsten unserer Juniorenabteilung eingesetzt. Wir danken der Laufner Bevölkerung für die Unterstützung unseres Vereins. Tennisclub Laufen, Auf Saal 13, 4242 Laufen. Internet: sites.google.com/site/tennisclublaufen/home, E-Mail tcl@huebscherag.ch
BG-Nr. 1944/2020. Bauherrschaft: Ademi Faik / Langhagweg 6 / 4242 Laufen. Projekt: Um-, An- und Ausbau Wohnhaus, Parz. 4247,1954, Langhagweg 4, 4242 Laufen. Projektverfasser: Priohaus GmbH Laufenstrasse 21a, 4226 Breitenbach BG-Nr. 1981/2020. Bauherrschaft: Aliu Rrustem u. Ibadete, Wahlenstrasse 66, 4242 Laufen. Projekt: Zweckänderung; alt Keller in neu Hobbyraum, Fassadenänderung, Terrassenüberdachung mit Sichtschutzwand, Schwimmbad, Bio-Teich, Parz. 1171, Wahlenstrasse 66, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Aliu Rrustem, Wahlenstrasse 66, 4242 Laufen
Durch die Corona-Pandemie können in diesem Jahr die Wasserzähler der einzelnen Haushalte nicht wie gewohnt durch unsere Wasserableser abgelesen werden. Wir werden für das Jahr 2020 eine Mittelwertberechnung der letzten drei Bezugsjahre vornehmen und in Rechnung stellen. Die effektiven Wasserverbrauchsstände werden wir wieder Ende 2021 ermitteln. Für Fragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte an Frau Claudia Dietler, Finanzabteilung, Telefon 061 766 33 80 (Dienstag und Donnerstag). Stadtverwaltung Laufen
Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Hauskehricht- und Weihnachtsbaumsammlung Die Hauskehrichtsammlung in der Weihnachtswoche findet am Donnerstag, 24. Dezember 2020 statt. Die Hauskehrichtsammlung in der Neujahrswoche findet am Donnerstag, 31. Dezember 2020 statt. Die Weihnachtsbaumsammlung findet am Freitag, 8. Januar 2021, als separate Sammlung statt. Bitte stellen Sie die Bäume bis spätestens 7 Uhr des Sammeltags an der Strasse zur Abholung bereit. Die Sammlung ist kostenlos. Das eingesammelte Material wird in der Kelsag-Kompostieranlage verwertet.
Wir wünschen Ihnen allen frohe und besinnliche Festtage. Vielen Dank für Ihre wertvolle Mithilfe. Technische Dienste
Abfallkalender 2021 der Stadt Laufen Der Hauskehricht ist jeweils bis um 7 Uhr am Abfuhrtag bereitzustellen. An den Verschiebedaten bereits um 6 Uhr. Frühestens jedoch am Vorabend. Besten Dank für Ihre wertvolle Mithilfe.
SABINE ASPRION, STADTRÄTIN
BG-Nr. 0237/2019. Bauherrschaft: Lo Piccolo Antonella u. Fabio, Allmendweg 40, 4242 Laufen. Projekt: Neuauflage: geändertes Projekt, Parz. 2594, Birkenweg 9, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Swisshaus AG, Bahnhofstrasse 4, 5600 Lenzburg 1
Die Bäume müssen vollständig vom Schmuck befreit sein und dürfen die max. Länge von 2,5 Meter nicht übersteigen. Längere Bäume müssen auf dieses Mass gekürzt werden. Wir bitten um Einhaltung dieser Vorgaben.
Ablesung der Wasserzähler 2020
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Bei Fragen stehen Ihnen die Technischen Dienste der Stadt Laufen gerne zur Verfügung. Tel. 061 766 33 40, E-Mail bau@laufen.bl.ch, Internet www.laufen bl.ch.
MIT ELISABETH LÜDI, EHEM. GYMNASIALLEHRERIN UND ERWACHSENENBILDNERIN Liebe Elisabeth Du hast mir neulich erzählt, dass du dich mit Migration befasst und einen Text dazu geschrieben hast. Der Begriff «Migration» löst in allen Menschen etwas aus, häufig negative Gefühle. Was hältst du von diesem Begriff? Migration kennt viele Formen: Binnenmigration, saisonale Migration, Arbeitssuche z.B. der Wandergesellen, Auslandaufenthalte (heute Studierende und Expats) und natürlich auch illegale Migration oder Flucht vor Krieg, Folter und Hunger. Als ich jung war, war der Begriff nur unter Wissenschaftern gebräuchlich. Entweder sprach man von der Auswanderung und war stolz auf die Schweizer Auslandkolonien in Nord- und Südamerika. Oder man sprach von Einwanderung und meinte die Fremdarbeiter: dunkelhäutige, laute, faule, für (junge) Frauen gefährliche «Tschinggen». Die politische Diskussion flammt ja immer wieder auf, auch immer mit ähnlichen Ängsten in der Bevölkerung. Wie hast du das erlebt? Als Lehrerin getraute ich mich aus Angst um meine Stelle nicht, mich politisch zu engagieren. Ich führte aber den internationalen Schüleraustausch ein und ermutigte die Schüler/innen, ein Jahr im Ausland in die Schule zu gehen. Ausländische Schülerinnen (meistens Mädchen) kamen vor allem aus Mittelund Südamerika, Asien und Australien nach Laufen. Und ich habe im Unterricht nicht nur Literatur von weissen Briten und Amerikanern gelesen, sondern auch von Afroamerikanern, Native Americans, und englischsprachigen Autoren aus der Karibik, Afrika und Asien. Literatur ist der beste Zugang zu Menschen einer anderen Kultur. Ich finde es immer wieder überraschend, wie «Migranten» auch in den Augen von Leuten, die der Migration kritisch gegenüber stehen, zu Menschen, ja Freunden werden, wenn sie erst einmal jemanden persönlich kennen lernen. Man muss die Menschen unbedingt zusammenbringen! Ich erinnere mich an eine Standaktion, als wir vorher mit den Männern Apéro-Gebäck herstellten und dann direkt hinter dem Tor an einem Stand verteilten. Wir stellten nur eine Schuhschachtel für Spenden auf. Zuerst trauten sich fast nur Lehrer*innen und gute Bekannte, zu probieren. Immer mehr Leute kamen und die Schachtel füllte sich mit Geld. Offenbar war es uns gelungen, bei vielen Leuten ein Bewusstsein zu wecken, dass das Menschen sind wie wir, und dass sie ihnen danach mit weniger Angst begegneten. Wenn von fehlender Integration die Rede ist, erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass die vielen Schweizer/innen in Spanien auch abgeschieden von den Einheimischen leben, mit eigenen Läden, ja sogar eigenen Schweizer Handwerkern – häufig auch kaum Spanisch sprechen. In der Schweiz sind fast alle Einwanderergruppen organisiert. Vielleicht müsste man von Zeit zu Zeit die eine und die andere (nicht alle gleichzeitig!) bitten, an einem Stand im Stedtli ihre Kultur vorzustellen? Das finde ich auch eine gute Idee, etwas in der Art war für das Jubiläumsjahr auch geplant gewesen. Aber eben, 2020 ist leider unberechenbar!
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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Die Praxis
Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbach bleibt über die Feiertage vom 24.12.2020 bis 1.1.2021 geschlossen.
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Jones-Boenink Mark & Nienke, Bertelweg 13, 4204 Himmelried Projektverfasser: Jones-Boenink Mark & Nienke, Bertelweg 13, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Einbau Dachflächenfenster Bauort: Bertelweg 13 Bauparzelle: GB-Nr. 992 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 24. Dezember 2020
Du bist nicht mehr da, wo du warst, doch du bist überall, wo wir sind.
Herzlichen Dank für die vielen, vielen Zeichen der Anteilnahme, der Verbundenheit und des Trostes, die wir zum Abschied von
Carli Giger-Henz
2. November 1925 – 10. November 2020
erfahren durften. Danke für die kompetente und geduldige ärztliche Unterstützung. Danke für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung durch die Spitex, Team Passwang, und das Pflegeteam im Altersheim Bodenacker, Breitenbach. Danke für die seelsorgerliche Begleitung zuhause und im Altersheim sowie für die würdige Gestaltung der Abdankung. Danke für die grosszügigen Spenden und die Kollekte zugunsten der Schweizer Berghilfe. Danke für die Begleitung auf dem letzten Weg oder das Entzünden einer Kerze als Zeichen der Verbundenheit. Danke allen, die Carli im Leben mit Liebe, Freundschaft, Wohlwollen, Wertschätzung und Respekt begegnet sind und sich gerne immer wieder an ihn erinnern werden. Büsserach, im Dezember 2020
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Sonntag, 13. Dezember 2020, 09.30 Uhr, Kirche Büsserach
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Schweizer Therese und Tissot Claude, Talstrasse 23, 4112 Flüh Projektverfasser: Tissot Claude, Talstrasse 23, 4112 Flüh Bauobjekt: Neubau EFH mit Doppelgarage Bauplatz: Alte Hofstetterstrasse , 4112 Flüh Bauparzelle: GB-Nr. 3183 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 10. Dezember 2020 – 23. Dezember 2020
Baupublikation
Bauherr: Marquis-Erzer Beatrix und Andreas, Baselweg 32, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Gaugler Daniela, Brühlstrasse 47, 4415 Lausen Bauobjekt: Poolanlage mit Technikraum Bauplatz: Baselweg 32, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr. 2287 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 10. Dezember 2020 – 23. Dezember 2020
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
Bauherr: Sasha und Markus Erb Challstrasse 14a, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Neubau Pool Bauort: Challstrasse 14a, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1993 (W2b) Projektverfasser: Sasha und Markus Erb Challstrasse 14a, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 28. Dezember 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Benjamin Meier Rodersdorfstrasse 2, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Verkaufsautomat Bauort: Rodersdorfstrasse 2, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1616 Projektverfasser: Benjamin Meier Rodersdorfstrasse 2, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 28. Dezember 2020
Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren.
Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, meinem Mami, unserem Grossmami und Urgrossmami
Wir sind traurig und vermissen Dich. Du bleibst in unseren Herzen und in unserer Erinnerung.
Deine Primarschule Laufen
Hilda Klötzli-Ryser
Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Schulleitung und der Schulrat
3. August 1939 – 24. November 2020
In einer klaren Herbstnacht im November hat sich dein Lebenskreis geschlossen. Wir vermissen dich und behalten dich immer in unserem Herzen. In Liebe und Dankbarkeit: Roland Klötzli Martin Klötzli und Brigitte Hueber Jennifer Klötzli und Valentin Thommen mit Leona Priska Klötzli Die Abdankung findet am Freitag, den 11. Dezember 2020 um 14.00 Uhr in der Katholischen Kirche in Kleinlützel statt. Es gelten die Hygiene- und Schutzmassnahmen des Kantons Solothurn. Traueradresse: Martin Klötzli, Grabenacker 739, 4245 Kleinlützel
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Elisabeth (Bethli) Jeger-Hänggi 12. 10. 1933 bis 5. 12. 2020 In unseren Herzen wirst Du weiterleben. Monika und Urs Hinni-Jeger Fabian, Olivia, Mahalia und Bruno Margreth und Dominik Hänggi-Jeger Claudine und Yannick Dora Jeger Rita und Alfred Jeger Selim Veronika und Röbi Husistein-Jeger Larissa, Irina und Nick, Samuel Michaela und Christian Jeger Müller
Baupublikation
Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Veronika Husistein-Jeger, Mariasteinstrasse 25, 4116 Metzerlen Gilt als Leidzirkular.
Jesus sagt auf die Frage nach dem Weg: «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.» Johannes-Evangelium 14, 6 Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines, dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben, drum wird dies Blatt allein, uns immer wieder fehlen. (Rainer Maria Rilke)
TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen haben wir von meinem Bruder, meinem Cousin, unserem Grosscousin Abschied genommen.
Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.
Witterswil
Bauherrschaft: Caroll Robert, Dorneckweg 4, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-41 Gartenschwimmbad Projektverfasser: Aqua Emotion AG Kreuzackerstrasse 3, 4622 Egerkingen Bauplatz: Dorneckweg 4 Bauparzelle: GB-Nr. 1611 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 24. Dezember 2020
Liebe Laura Du fehlst uns!
René Meyer 27. 11. 1953 – 14. 11. 2020
Wir danken der ganzen Nachbarschaft für die grosse Anteilnahme. Auch für die gespendeten heiligen Messen. Herrn Pfarrer Sabo für die tröstenden Worte im Gottesdienst. Ein herzliches Dankeschön geht nach Meltingen für die gute Betreuung der letzten Jahre. Wir danken allen, die ihm im Leben Gutes getan haben.
Die Trauerfamilie Dreissigster: Sonntag, 13. Dezember 2020, um 10.00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Anna in Röschenz.
THIERSTEIN
Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
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KLEINLÜTZEL
Zustimmung für dringende Investitionen
20:00 Uhr, Gemeindesaal Grien
Trotz budgetiertem Aufwandüberschuss und hohen Investitionskosten verlief die Kleinlützler Gemeindeversammlung ruhig und auffallend zügig.
Traktanden:
Martin Staub
EINLADUNG Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2020
1.
Beschlussfassung über das Budget 2021, die Steuersätze sowie den Investitions- und Finanzplan
2.
Genehmigung des Beitritts zur Zivilschutzregion Dorneck-Thierstein
3.
Teilrevision der Dienst- und Gehaltsordnung DGO
4.
Verschiedenes
Für die Durchführung des Anlasses wurde ein Schutzkonzept erarbeitet. Dieses sieht entsprechend den Vorgaben für Gemeindeversammlungen eine Maskentragpflicht vor. Die Anträge und Unterlagen können ab dem 30.11.2020 während den Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Interessierten mit Internet-Anschluss stehen die Dokumente zum gleichen Zeitpunkt auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch) zur Verfügung.
Beschlüsse Gemeinderat vom 10.12.2020 x
x x
Die Planungskommission orientierte den Gemeinderat über die Ergebnisse ihrer Vorstudie betreffend die Schaffung eines Waldfriedhofs. Der Rat wird in den ersten Monaten des kommenden Jahres über dieses Vorhaben entscheiden. Der Rat befasste sich in erster Lesung mit der Totalrevision des Reglements Schulzahnpflege. Der Rat wählte Frau Nadja Schacher und Herrn Thomas Stebler zu Mitgliedern der Fachkommission Schulen.
Bürgergemeinde Breitenbach WEIHNACHTSBAUMVERKAUF 2020 Reichhaltige Auswahl an Weiss- und Rot- sowie Nordmannstannen.
Eine elektronische Schliessanlage für die Schule (32 500 Franken) und der Einbau einer UV-Anlage für das Pumpwerk Neumatt als Sofortmassnahme zur Aufbereitung des Trinkwassers (84 000 Franken) waren nur zwei der dringend nötigen Investitionen, welche die Stimmberechtigten an der Budgetgmeini vom 3. Dezember zu genehmigen hatten. Ferner wird die Erschliessung des Baulandes Ölibächli mit 245 000 Franken und ein unumgänglicher Kredit für die Umsetzung des Generellen Entwässerungsplans (GEP) mit 130 000 Franken zu Buche schlagen. Und weil diverse bereits im vergangenen Jahr genehmigte Investitionen aufgeschoben werden mussten, belaufen sich die Brutto-Investitionskosten 2021 auf insgesamt 3,9 Millionen Franken. Darunter fallen unter anderem die Schutzmassnahmen an den Felsen der Dorfholle, mit denen in Kürze begonnen wird. Finanzexpertin Monika Probst vermeldete in ihren Ausführungen zudem einen Aufwandüberschuss in der laufenden Rechnung von voraussichtlich 219 000 Franken und eine markante Pro-Kopf-Verschuldung von knapp 4000 Franken. Diese falle aber wegen der er-
Schutzbauten Dorfholle: In diesen Tagen wird damit begonnen. Es ist eine Investition von einer halben Million Franken. FOTO: MARTIN STAUB wähnten Verschiebungen von Investitionen voraussichtlich besser aus, beruhigte sie. Die gut vorbereiteten Gemeinderätinnen und -räte konnten die wenigen auftretenden Fragen zur Zufriedenheit beantworten, sodass sämtliche Geschäfte und das gesamte Budget 2021 mit jeweils keinen oder nur wenigen Gegenstimmen genehmigt wurden. Zur wohlwollenden Aufnahme beim Souverän trug sicher auch die Botschaft des Gemeindepräsidenten Martin Borer bei, dass nämlich sämtliche Gebühren im nächsten Jahr unverändert bleiben sollen. So nickten die 46 Stimmberechtigten den gleichblei-
benden Steuersatz von 131 Prozent der Staatssteuer einstimmig ab. Im Budget 21 fallen zwar einige Mehrkosten auf, welche aber ebenfalls kaum Diskussionen auslösten. Darunter fallen die Löhne der Exekutive mit plus 10 500 Franken. Hier bemerkte ein Votant, dass es an der Zeit wäre, die ganze Dienst- und Gehaltsordnung zu überprüfen und anzupassen. Ein einmaliger Beitrag von 20 000 Franken wird auch dem Projekt «Wiederaufbau Weidstall Blauenstein» zugutekommen. Bereits um 21 Uhr, nach lediglich einer Stunde, durfte Präsident Martin Borer den Versammelten schöne Festtage wünschen.
BREITENBACH
Standort für Waldfriedhof gefunden
Freitag, 18. Dezember 2020, 16:00-18:30 Uhr und Samstag, 19. Dezember 2020, 09:30-11:00 Uhr auf dem Eugen Saner Platz in Breitenbach Wegen Corona müssen wir dieses Jahr leider darauf verzichten, Glühwein und Gutzeli anzubieten. Wir bitten Sie, während dem Verkauf Sicherheitsmassnahmen (Abstand, Maskenpflicht) gegen die Ansteckung durch Corona einzuhalten.
Der Gemeinderat prüft derzeit, ob er einen Waldfriedhof in das Angebot von Breitenbach aufnehmen will. Bea Asper
tümer und Betreiber würden einen Dienstbarkeitsvertrag abschliessen und es gäbe einen Eintrag im Grundbuch. Einem Waldfriedhof als Ort der Ruhe und Besinnung sehe man seine Verwendung nicht an. «Es sind nur kleine Merkmale sichtbar, zum Beispiel ein Nummernschild», erklärte Bammert. Das dazugehörende Namensregister könnte bei der Gemeinde aufbewahrt werden. Im Unterschied zum normalen Wald werde ein Friedwald strenger ausgelichtet, um die Zugänglichkeit und das Wachstum der Friedbäume zu fördern, respektive nicht zu behindern. Der Blick auf bestehende Waldfriedhöfe (Dornach, Nuglar-St Pantaleon) zeige, dass die Nachfrage nach Friedbäumen gross sei. Am ausgesuchten Standort in Breitenbach stünden rund 60 Bäume zur Verfügung. Ein Baum könne auch als Familiengrabstätte genutzt werden, wobei auch Haus-
tiere nicht ausgeschlossen wären. Die Asche der Verstorbenen werde in den Bodenbereich eines gewachsenen oder neu gepflanzten Friedbaumes eingebracht. Die Graböffnung erfolge durch eine Waldfachperson. Im Kanton Solothurn gebe es bereits acht Waldfriedhöfe. Die Kosten pro Baum, der für 25 bis 99 Jahre gemietet werden kann, betragen zwischen 1000 und 5000 Franken. Komme ein Baum durch Naturereignisse zu Schaden (zum Beispiel durch Blitzschlag, Sturm), sodass er gefällt werden müsse, werde ein Baum derselben Art neu gepflanzt. Der Rat will Anfang des nächsten Jahres darüber entscheiden, ob und wann ein Waldfriedhof zum Angebot von Breitenbach mit dazugehören könnte. Bis dann trifft er noch weitere Abklärungen bezüglich einer möglichen Gestaltung des Eingangsbereichs sowie einer Ergänzung im Friedhofsreglement.
10.12. Bürgerhaus Breitenbach, Fehrenstrasse 3 11.12. Andrea Häner-Fanton, Im Hängler 3 12.12. *Daniela und Rogelio Maceiras, Grienweg 8, 18-21h 13.12. Züger Judith Praxis für Körpertherapie & Klang, Passwangstr. 15 14.12. Kein Fenster 15.12. Fabienne Borer, Fridolinsweg 8 16.12. Delia und Roman Brunner, Isenbachweg 21 17.12. Nadja und Christian Schacher, Ollenweg 20A 18.12. *Pfadi-Thierstein & Ch. Thomann Blattenackerweg 4, 18-21h
Der Breitenbacher Gemeinderat nahm die Idee eines Waldfriedhofs vor zwei Jahren auf, liess ein Vorprojekt erstellen und beauftragte die Planungskommission mit der Standorteruierung. Markus Bammert teilte am Montag dem Gemeinderat mit, dass die Planungskommission ihre Arbeit erledigt habe. Das Waldstück oberhalb des Parkplatzes des Zentrums Passwang würde alle Voraussetzungen erfüllen. Vom Eigentümer, dem Kanton, liege das Einverständnis schriftlich vor und die Fragen der Umsetzung seien mit dem Förster besprochen worden. Eigen-
An den mit einem Stern versehenen Tagen, sind Sie zu den angegebenen Zeiten zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Man darf die eigenen Tassen mitnehmen. Allen Mitwirkenden im Voraus herzlichen Dank!
BÜSSER ACH
Anlässe
Büsserach steht vor hohen Investitionen
Adventsfenster 2020
14. Dezember, 20h Gemeindeversammlung, Griensaal 16. Dezemb., 14-15h Trauercafé für Erwachsene, Judith Züger, Praxis für Körpertherapie und Klang 18. Dezember, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 19. Dezemb., 14-16h Museum geöffnet, Rundbau Schulhaus Breitgarten Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Im nächsten Jahr werden mehrere Strassen in Büsserach saniert. Dafür sind über 3,9 Millionen Franken Investitionen vorgesehen. Die Gemeindeversammlung genehmigte alle Geschäfte einstimmig. Thomas Immoos
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Im nächsten Jahr rechnet der Gemeinderat von Büsserach mit einem Fehlbetrag von knapp 160 000 Franken. Gemeindepräsident Josef Christ wies an der Gemeindeversammlung auf die Gründe dafür hin. Zum einen belaste die Coronakrise auch die Gemeindekasse, zum andern stünden erhebliche Investitionen an. Diese betreffen, wie Gemeinderat Iwan Künzli ausführte, vor allem diverse Gemeindestrassen, die sanierungsbedürftig sind und in die auch neue Wasserleitungen eingebaut werden müssen. «3,9 Millionen in einem Jahr sind schon
viel», räumte Künzli ein. Aber man stehe unter Zugzwang. Trotz dieser hohen Ausgaben bleibe der Steuersatz unverändert. Dieser sei mit 111 Prozent noch immer der tiefste im Bezirk Thierstein und liege auch unter dem kantonalen Durchschnitt. Künzli und Finanzverwalter Roger Strohmeier rechnen aber mit einer Erholung der Gemeindefinanzen, sodass die Pro-Kopf-Verschuldung danach nicht weiter ansteigen dürfte und auch der tiefe Selbstfinanzierungsgrad von 44 Prozent in den nachfolgenden Jahren wieder deutlich höher liegen werde. Nebst den grossen Ausgaben für die Strassen sind 2021 auch kostengünstigere Investitionen geplant. Dazu gehören etwa die Sanierung der Beleuchtung der Sportplätze, die Sanierung eines Zimmers im Gemeindehaus, des Kindergarten-Pavillons und der Unterhalt des Schlosses. Im Weiteren gibt sich die Gemeinde ein neues räumliches Leitbild. «Daran ist in den letzten Jahren, auch unter Einbezug der Bevölkerung, gearbeitet wor-
den», sagte Künzli. Das Dorf will sich moderat weiterentwickeln. Bis 2040, dem Planungshorizont des Leitbilds, geht man von maximal 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern aus. Grossräumige Umzonungen sind nicht geplant. Das Gebiet «Unteri Sagi» behält man als strategische Reserve im Auge. In der Planung will man auch mit den Nachbargemeinden, insbesondere Breitenbach, zusammenarbeiten. Wie schon das Budget genehmigte die Versammlung auch dieses Leitbild. Nun erfolgt die Submission der Ortsplanung. Im Juni nächsten Jahres wird die Gemeindeversammlung über einen Kredit für die Umsetzung zu befinden haben. Dann wird sich eine Planungskommission an die Arbeit machen, die Ortsplanrevision anpacken, Parzellen schaffen und die weiteren Vorgaben des Leitbilds umsetzen. Die Gemeindeversammlung stimmte auch dem Schularzt- und dem Schulzahnarzt-Reglement zu. Beide sind revidiert und dem kantonalen Recht angepasst worden.
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Erschwil
Baupublikation
Bauherr: Philipp und Renate Straumann Passwangstrasse 1, 4228 Erschwil Verantwortlicher: doppler und saner GmbH Riedstrasse 6, 4222 Zwingen Bauprojekt: Erweiterung Gasthof, Einbau Lift und Gästezimmer, Heizungssanierung Bauplatz: Passwangstrasse 1 Bauparzelle: 130 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 10.12.2020 – 24.12.2020
Himmelried
Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. Franz Kafka
Tief traurig nehmen wir Abschied von unserem Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Götti, Onkel und Cousin
Ruedi Emmenegger-Ackermann 30. März 1942 – 5. Dezember 2020 Nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit ist er friedlich und sanft eingeschlafen. In unseren Herzen und Gedanken wird er immer bei uns sein.
Wir vermissen dich: Alex und Denise Emmenegger-Plattner mit Nadja, Luca, Jana und Elia Felix und Sibylle Emmenegger-Huber mit Jasmin und Melanie Iris und René Schmidli-Emmenegger Verwandte und Bekannte
Baupublikation
Bauherrschaft: Cybermanagement AG, Röschenz-strasse 21, 4053 Basel Projektverfasser/-in: R. Haesler Heizungen, Wyhlenstrasse 41, 4133 Pratteln Bauvorhaben: Luft/Wasser-Wärmepumpe Bauort: Talstrasse 381 Bauparzelle: GB-Nr. 1338 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 24. Dezember 2020
Kleinlützel
Die Trauerfeier und Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Iris Schmidli, Reben 164, 4234 Zullwil Gilt als Leidzirkular.
Baupublikation
Bauherrschaft: Meyer Rolf, Huggerwald 510, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Pavillon Bauplatz: Huggerwald 510 Bauparzelle: 1921 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 29. Dezember 2020
Nunningen
Baupublikation
Gesuchsteller: Andrea Studer Rheinparkstrasse 13, 4127 Birsfelden Projektverfasser: Scherrer Architekt GmbH Amthausgasse 27, 4242 Laufen Bauobjekt: Abbruch Wohnhaus / Scheune, Neubau Einfamilienhaus Bauplatz: Riseten 23 Parzelle: GB-Nr. 641 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 24. Dezember 2020
Weitere Informationen unter: www.bag-coronavirus.ch corona.laufental.swiss www.facebook.com/RFSLaufental/
Auf einmal bist du nicht mehr da und keiner kanns verstehen. Im Herzen bleibst du uns ganz nah bei jedem Schritt, den wir nun gehen.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem «Mumu»
Agnes Künzli-Jeger 31. 1. 1938 – 5. 12. 2020
Nach einem kurzen Spitalaufenthalt bist du von uns gegangen. Schön, dass es dich gab und wir viele wunderbare Momente mit dir hatten, die wir ewig in unseren Herzen tragen. Wir vermissen dich Dolores und Christoph Halbeisen-Künzli Marc und Evi Halbeisen-Hürzeler mit Nino und Leandro Natalie und Sebastian Fretz-Halbeisen Sandrine Halbeisen und Luca Romano Petra Vögtli-Künzli und Martin Alter Markus Vögtli Jonas Vögtli
0800 800 112 Kantonale Notfall Hotline An Werktagen von 9 bis 16 Uhr
061 553 54 54 Corona-Hotline der Psychiatrie Baselland täglich von 9 bis 16 Uhr
Ansprechpartner während der Pandemie für betriebliche und weitere Fragen, die nicht durch die kantonalen Stellen abgedeckt werden.
Liesberg 061 775 97 97 info@liesberg.ch
Blauen 061 761 17 73 gemeinde@blauen.ch
Nenzlingen 061 741 19 08 verwaltung@nenzlingen.ch
Brislach 061 789 92 92 gemeinde@brislach.ch
Roggenburg 032 431 15 82 verwaltung@roggenburg.ch
Dittingen 061 766 25 50 pandemieteam@dittingen.ch
Röschenz 061 766 90 10 pandemie@roeschenz.ch
Kleinlüt zel 061 775 90 00 gemeinde@kleinluetzel.ch
Wahlen 061 766 50 50 info@gemeinde-wahlen.ch
Laufen 061 766 33 33 info@laufen-bl.ch
Zwingen 061 766 96 36 gemeinde@zwingen.ch
KELSAG: «Mengen von Abfall und keiner sammelt ein?»
Edmund Frey Kuron, Geschäftsführer der KELSAG, erklärt wieso Abfall systemrelevant ist
Der Erstkontakt mit dem RFS Am Freitag, 28. Februar 2020 wurde die KELSAG telefonisch und schriftlich vom «Regionalen Führungsstab» kurz RFS kontaktiert. Dieser Erstkontakt war sehr nachhaltig. Unmissverständlich teilte der RFS den KELSAG Verantwortlichen die aktuelle Lage mit. Es war eine ungefilterte Kernbotschaft, direkt vom Krisenstab in Liestal: «Die Aktivitäten der KELSAG sind systemrelevant. Man muss damit rechnen, dass die Hälfte der Belegschaft ausfällt. Die Erstellung eines Pandemieplans mit Schutzmassnahmen ist sofort umzusetzen!»
feurs? Wie schütze ich meine Abfall-Lader? Nehmen die Abfallmengen zu? Muss ich einen Ferienstopp verfügen?
Die «Diagnose» war bekannt – rasches Handeln war angesagt Die vom RFS zur Verfügung gestellten Musterunterlagen für die Erstellung eines Pandemieplans waren sehr hilfreich. Der Pandemieplan verfolgt zwei Hauptziele: Es sind die betrieblichen Vorbereitungen zu treffen um einerseits die Mitarbeitenden und das Umfeld zu schützen und andererseits die Fortführung aller betrieblichen Leistungen sicherzustellen. Eine der ersten Massnahmen bei der KELSAG war die Bildung eines Pandemieteams und die stufengerechte Weiterleitung von Information an alle Mitarbeitende. Klare, offene und rasche Information sind entscheidende Faktoren in einer Krise. Des Weiteren wurden die Partner der KELSAG, welche für die Sammlungen und den Transport von Hauskehricht, Glas, Dosen, Biomüll, Grüngut, etc. beauftragt sind, umgehend instruiert und aufgefordert Massnahmen zur Sicherstellung der erteilten Transportaufträge einzuleiten. Wie reagiere ich auf einen Ausfall eines Chauf-
Das Einsammeln und Transportieren des Hauskehrichts musste ja auch während des landesweiten Stillstandes wie gewohnt weitergehen. Stell sich einer vor, wir hätten Türme von Abfällen in unseren Städten und Gemeinden, direkt vor unserer Haustür? Und keine Kapazitäten, diese einzusammeln? Nein, diese Bilder wollen wir nicht sehen.
D e r L o c k d o w n u n d d i e f l e i s s i g e n Ke h richtsammler Oft wurde im Team diskutiert und abgewogen was zu tun ist. Hygienemassnahmen wurden beschlossen, umgesetzt oder aufgrund neuer Erkenntnisse angepasst. Alles war neu und fremd. Nicht immer greifbar. Haben wir alles gemacht was nötig ist? Haben wir es auch richtig gemacht? Wichtig war und ist nach wie vor: Flexibilität bei den Mitarbeitenden.
Die Trauerfeier findet aufgrund der Corona-Situation im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Dolores Halbeisen, Selmattweg 39, 4246 Wahlen
Jesus spricht: «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben.» Johannes-Evangelium 5, 24
Fazit «Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied». Der Informationsfluss ist so wichtig wie rasches, bewusstes Helfen und Handeln. Der RFS Laufental arbeitet im Hintergrund und unterstützt die Unternehmen und die Bevölkerung die Ausnahmesituation zu meistern. 2007 war es beim Jahrhunderthochwasser. 2020 beim Coronavirus. Was wird es morgen sein? Ein Strom-Blackout? Bereiten wir uns auf die nächste Krise vor, in der Hoffnung, diese wird uns nie einholen.
THIERSTEIN
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LOK ALHISTORISCHES
Ein tapferer Kleinlützler unter Napoleon Ein Kleinlützler, geborener Hammel, kämpfte im Winter 1812 unter Napoleon in Russland. Es war ein harter und zermürbender Kampf gegen die eisige Kälte, den grossen Hunger und die mörderischen Kugeln. Nach dem Brand von Moskau blieb Napoleon und seiner Grande Armée kein anderer Ausweg mehr übrig, als Richtung Westen zu fliehen. Linard Candreia Soldaten starben wie die Fliegen. Die übrig Gebliebenen nahmen ihnen Schuhe und Mäntel ab. Am Grenzfluss Beresina kam es zum letzten katastrophalen Kampf auf russischem Territorium. Eines Tages verlor der Kleinlützler seine Kameraden aus den Augen und be-
Napoleon Bonaparte: Ein Porträt des Delsberger Künstlers Ignace Tavanne, 1808. FOTO: ZVG
gann, gefolgt von Kosaken, in der ihm fremden Gegend herumzuirren, bis er einen Hof mit einem Schweinestall fand. Bei den grunzenden Tieren versteckte er sich unter dem Stroh. Am andern Tag war die Gefahr gebannt, von den Kosaken erwischt zu werden. Tagelang nahm der tapfere Kleinlützler Schweinenahrung zu sich, die ein älteres Mädchen dreimal täglich brachte. Es dauerte aber nicht lange, bis er von diesem entdeckt wurde. «Ich flehte es jedoch durch Zeichen und Gebärden an, mich nicht zu verraten.» (Dr Schwarzbueb, 1933) So geschah es auch. Und es kam noch besser: Die beiden, der Schwarzbube aus dem fernen Schweizerlande und die polnische Magd, schworen sich die ewige Treue und flüchteten via Deutschland in die Schweiz. Daheim war man zuerst froh den verlorenen Sohn wieder glücklich und gesund anzutreffen. Aber sogleich konfrontierte man ihn mit dem Vorwurf: «Hier gibt es viel schönere und reichere Mädchen, die dich nehmen würden», meinten sie, «du brauchst keine aus der Fremde zu bringen und dann noch so eine!» Die Eltern hörten sich die ganze Geschichte an, dann «zogen sie freundlichere Saiten auf». Nach einigen zivilrechtli-
chen Stolpersteinen durften die Glücklichen heiraten und blieben ein glückliches Paar.
Mündlich überliefert, festgehalten im Schwarzbubenkalender
Auf diese Geschichte bin ich im Schwarzbubenkalender von 1933 gestossen. Erwin Walter zeichnet als Autor. Sein Onkel habe sie mehrmals erzählt, das letzte Mal 1910 im Alter von 83 Jahren. Letzterer habe sie Ende der vierziger Jahre vom heimgekehrten Kleinlützler aufgeschnappt. Genau so entsteht mündliche Überlieferung. Der Autor meint gegen Ende seines ausführlichen Berichts: «Solch bescheidene Lebensläufe kleiner Leute sind schliesslich gerade so interessant und lehrreich wie diejenigen Grosser, die im Leben mit Ehren überschüttet worden sind, die aber selten ein so reines, stilles Glück geniessen konnten, wie unser einfache Schwarzbub.» Weiterführende Literatur: «Seltsames Erlebnis eines Schwarzbuben im Jahre 1812», Erwin Walter, in: Dr Schwarzbueb, Jahrgang 1933, S. 59-62, Jeger-Moll Druck und Verlag AB. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.
ZULLWIL
Dorfpolitik hat ihren Preis und «Streit kostet immer etwas» Die Gemeinde Zullwil kann sich keinen Streit mehr leisten und braucht eine neue Strategie. Sie ist im Gilgenberg nicht die einzige Gemeinde mit zu hohen Ausgaben und zu tiefen Einnahmen. Bea Asper Die Gemeindeversammlung von Zullwil fand ohne die Gemeindepräsidentin, Sandra Christ-Helfenfinger, statt. «Wegen Coronabedingter Quarantäne», informierte Vizepräsident Lukas Vögtlin. Er musste sich zusammen mit den Ratskollegen Christine Helfenfinger, Anita Colin und Markus Saner an diesem Abend viel anhören, auch den Vorwurf, schlecht vorbereitet zu sein und keinen Plan zu haben. In der Tat waren die Worte des Finanzverantwortlichen Markus Saner nicht sehr aufschlussreich: «Ich weiss nicht, wie Zullwil aus diesem Scheissdreck rauskommen kann.» Die Steuerzahler erfuhren, dass die Erfolgsrechnung im Budget 2021 ein Defizit von 469 000 Franken ausweist, obwohl die Steuern um elf Prozentpunkte erhöht werden sollen. Weil die Jahresrechnung 2019 mit einem Defizit von 700 000 Franken ein riesiges Loch in die
Kasse riss, läuft Zullwil Gefahr, nicht mehr aus den Schulden rauszukommen. Die Jahresrechnung 2019 wurde im zweiten Anlauf genehmigt. Christian Wunderlin von der Rechnungsprüfungskommission konnte die Differenzen zum Budget aufzeigen. Die Gemeinde verzeichnet einen starken Anstieg bei den Zweckverbänden und Rückgänge bei den Steuereinnahmen. Bei den Steuern gibt es Ausstände in der Höhe von mehreren Hunderttausend Franken. Und es gibt offene Fragen zu Grundeigentümer-Beiträgen. Wunderlin versicherte, alle Forderungen werden erledigt werden, auch wenn er einräumte, dass die Situation nicht leicht sei durch Betroffenheit im Gemeinderat. Der Vater der Gemeindepräsidentin hatte sich bis vor Bundesgericht gegen die Beiträge gewehrt, den Prozess aber verloren. Er war nicht anwesend. Gemeinderätin Christine Helfenfinger beteuerte, ihre Beiträge bezahlt zu haben. Noch offen ist der Gemeinderatsbeschluss zum definitiven Beitragsplan Sonnenfeldstrasse. Saner meinte, er könne sich dazu nicht äussern, weil er erst seit kurzem (wieder) im Amt sei. Die Zullwiler könnten sich auf die Kompetenz der neuen Finanzverwalterin Monika Probst verlassen. Sie trete ihre Stelle in der Finanzverwaltung für Nunningen, Meltingen und Zullwil im Januar an.
Den Ratsmitgliedern wurde zugute gehalten, dass sie in der aktuellen Krise Zullwil vor einer erneuten Zwangsverwaltung bewahren würden. Der Aufruf im Hinblick auf Neuwahlen vom April 2021 war aber unmissverständlich, ausgesprochen vom ehemaligen Gemeindepräsidenten Roger Hänggi. Er und seine Ratskollegen hatten vor drei Jahren ihren «ewigen Kritikern» das Feld überlassen. Hänggi erinnerte daran, dass die Gemeinde unter seiner Führung Schulden abbauen und ein Eigenkapital von einer Million Franken bilden konnte. Die Opposition habe den Druck auf ihn mit einer Steuersenkung von 138 auf 128 Prozent ohne seriöse Abklärung der künftigen Finanzentwicklung erhöht. Ein Steuerrückgang (200 000 Franken) bei den juristischen Personen habe sich schon vor Jahren abgezeichnet.
ne. Die Gemeinde Nunningen rechnet im Budget 2021 mit einem Aufwandüberschuss von 550 000 Franken. Die Gemeindeversammlung von Zullwil verweigerte die Genehmigung des Budgets 2021. Der Rat soll nochmals über die Bücher. Gleichzeitig gab es den Appell: Die alten Streitereien sollen begraben werden. «Die Zullwiler müssen nun zusammenstehen», meinte Wunderlin. Aus dem Plenum ging der Wunsch hervor, den Rat zu unterstützen. Richten soll dies eine «Taskforce mit Zullwilern, die Erfahrung haben im Bereich der Finanzsanierung», forderte Jürg Hamburger. Wunderlin vermeldet inzwischen, dass die Taskforce gegründet sei. Namen will er keine nennen. Für die ausserordentliche Gemeindeversammlung Mitte Februar erwarte man zudem Aussagen vom Kanton.
Zusammenstehen
Das schwarze Schaf im Kanton
Dies alles flog den Zullwilern um die Ohren. Die damaligen Antragssteller auf Steuersenkung nahmen nicht teil an der Gemeindeversammlung von letzter Woche. Die 40 Anwesenden wollten nichts wissen von einer Steuererhöhung — «zumindest nicht ohne Sanierungskonzept». Saner wies darauf hin, dass die Finanzprobleme strukturell bedingt seien. Die Ausgaben seien einfach höher als die Einnahmen. Damit ist Zullwil nicht allei-
In Solothurn nachgefragt, begrüsst André Grolimund, Leiter des Amtes für Gemeinden, die Idee des Zusammenraufens. «Streit kostet immer etwas.» Im Sinne der Autonomie gelte: «Die Gemeinden sind gefordert, selber einen Ausweg zu finden.» Almosen vom Kanton können die Zullwiler nicht erwarten. «Würden alle Gemeinden eine Erwartungshaltung an den Tag legen, mehr Geld vom Finanzausgleich zu beziehen, geht die Rech-
nung nicht auf. Denn der Topf muss ja auch von Gemeinden gefüllt werden.» Seit Jahren machen verschiedene Departemente in Solothurn die Schwarzbuben darauf aufmerksam, dass sie auf zu grossem Fuss leben. Vorschläge zur Reduktion der Kosten durch Zusammenlegungen seien bisher immer entschieden zurückgewiesen worden, gibt Grolimund zu bedenken. Die Schwarzbuben sind im Kanton das schwarze Schaf. Aus der Statistik der Gemeindefusionen geht hervor, dass es in allen Bezirken positive Beispiele gibt, ausser im Dorneck und im Thierstein. Das ländliche Buechiberg schaffte es sogar, elf Gemeinden zusammenzuschliessen und sich damit finanziell die Zukunft zu sichern. In diesen Fällen dürfen die Gemeinden auf Geld vom Kanton zählen, bestätigt Grolimund. Diese Regelung wurde vor kurzem verlängert. Dass Zusammenschlüsse weiterhin finanziell unterstützt werden — dieser Vorstoss kam aus dem Schwarzbubenland, eingereicht von Kantonsrat Mark Winkler (FDP, Witterswil). Grolimund gibt klar zu verstehen: «Der Kanton bietet mit Sanierungskonzepten seine Hilfe an. Der Anstoss dazu muss aber von der Gemeinde kommen.» Wie hoch der Preis für die Steuerzahler ist, hängt von der Strategie ab. Solange man an bisherigen Strukturen festhält, wird kein Weg an einer Steuererhöhung vorbeiführen.
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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
Neues N eues Coronavirus Coronavirus
Fehren
Aktualisiert A ktualisiert am a 1. 1.12.2020 .112.2020
EINWOHNERGEMEINDE 4232 FEHREN
Teil-GWP Ersatz Wasserleitung Bölsberg Umfassend folgende Unterlagen: – Situationsplan 1:500 Dem Erschliessungsplan Teil-GWP Ersatz WL Bölsberg kommt gleichzeitig die Bedeutung einer Baubewilligung gemäss § 39 Abs. 4 PBG, zu. Auflagezeit:
Die Auflage erfolgt vom 11.12.2020 bis 22.01.2021
Auflageort:
Gemeindeverwaltung, Kirchstrasse 215, 4232 Fehren, zu den offiziellen Öffnungszeiten. Die Unterlagen können auch auf der Homepage der Gemeinde unter www.fehren.ch eingesehen werden. Verbindlich sind jedoch die in der Gemeindeverwaltung aufliegenden Exemplare des Teil-GWP Ersatz Wasserleitung Bölsberg.
Einsprachen:
Innerhalb der Auflagefrist kann jedermann, der durch die vorgenannte Planung berührt ist und an deren Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat, Kirchstrasse 215, 4243 Fehren, Einsprache erheben. Die Einsprachen sind schriftlich zu begründen und haben einen Antrag zu enthalten.
Fehren, 8. Dezember 2020
Der Gemeinderat
Kleinlützel
Bürgergemeinde 4245 Kleinlützel
Kommunale Erneuerungswahlen 2021 Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Kleinlützel und der Bürgerrat Kleinlützel haben, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 2 i.V.m. § 32 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 (BGS 113.111) die nachfolgenden Termine für die Kommunalwahlen 2021 beschlossen. 1.
In der Gemeinde Kleinlützel finden die Erneuerungswahlen für den Einwohnergemeinderat und den Bürgerrat am 25. April 2021 statt. 1.1. Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahlen und die Bürgerratswahlen sind bis spätestens Montag, 8. März 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März 2021 bis Freitag, 12. März 2021 im Anschlagkasten bei der Gemeindeverwaltung ausgehängt. 1.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 22. März 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen.
2. In der Einwohnergemeinde Kleinlützel finden die Erneuerungswahlen für das Gemeindepräsidium, das Vize-Präsidium, das Friedensrichteramt und die Kommissionen am 26. September 2021 statt. 2.1. Wahlvorschläge für die Wahlen des Gemeindepräsidiums, des Vize-Präsidiums, des Friedensrichteramtes und für die Kommissionen sind bis spätestens Montag, 9. August 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 11. August 2021 bis Freitag, 13. August 2021 im Anschlagkasten bei der Gemeindeverwaltung ausgehängt. 2.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 23. August 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 3. In der Bürgergemeinde Kleinlützel finden die Erneuerungswahlen für das Bürgergemeindepräsidium und das VizePräsidium am 26. September 2021 statt. 3.1. Wahlvorschläge für die Wahl des Präsidiums und des Vize-Präsidiums sind bis spätestens Montag, 9. August 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 3.2. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 11. August 2021 bis Freitag, 13. August 2021, im Anschlagkasten bei der Gemeindeverwaltung ausgehängt. 3.3. Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 23. August 2021, 12.00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Einwohnergemeinderat Kleinlützel
Bürgerrat Kleinlützel
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Öffentliche Planauflage Gestützt auf das Kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) §15 ff legt die Gemeinde Fehren folgende Planungsunterlagen öffentlich auf:
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THIERSTEIN
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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
FEHREN
Harte Kalkulationen — ausser beim Kindergarten Fehren investiert, um den Kindergarten im Dorf halten zu können. Ansonsten muss der Rotstift gespitzt werden, denn die Einnahmen aus dem Finanzausgleich sinken und sinken. Gini Minonzio Nur noch fünf Fehrner Kinder müssen nächstes Schuljahr den Kindergarten besuchen. «Eine so kleine Gruppe macht pädagogisch keinen Sinn», erklärte Gemeindepräsidentin Nicole Ditzler den 25 Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom Montag. Ziel sei es aber, den Kindergarten im Dorf zu erhalten; vor allem, weil später wieder grössere Jahrgänge in Sicht seien. Zur Rettung des Kindergartens hat die Ge-
Rot markiert: Der sinkende Finanzausgleich macht der Finanzverwalterin Christine Karrer und der Gemeindepräsidentin Nicole Ditzler Sorgen. FOTO: GINI MINONZIO
meinde zwei Eisen im Feuer. In Zusammenarbeit mit dem Primarschulkreis Meltingen und Zullwil hat sie dessen Familien angefragt, ob sie ihre Kinder in den Fehrner Kindergarten schicken wollen. «Festgelegt ist noch nichts, aber es sieht hoffnungsvoll aus», freute sich Ditzler. Sollte das nicht klappen, so hat die Versammlung einstimmig einen Kredit von 35 000 Franken bewilligt. Die Gemeinde könnte damit im Kindergarten ein weiteres Schulzimmer gewinnen. Dieses ist Voraussetzung, um den Zyklenunterricht gemäss Lehrplan 21 einzuführen. Damit werden im 1. Zyklus die Kindergärtler, die erste und die zweite Klasse zusammen unterrichtet. Auch sonst lässt sich Fehren den Kindergarten einiges kosten. Obwohl der Dorfspielplatz mit Spielgeräten wenige Meter neben dem Kindergarten ist, hat die Versammlung einstimmig einen Kredit von weiteren 35 000 Franken gesprochen, um den alten Kindergarten-Spielturm zu ersetzen.
Dabei sieht die finanzielle Zukunft Fehrens nicht gerade rosig aus. Die voraussichtlichen Nettoinvestitionen der nächsten fünf Jahre betragen jährlich zwischen 200 000 und 400 000 Franken. Allein schon die Schützengesellschaft mit 17 lizenzierten Schützen hat ein Finanzierungsgesuch über 200 000 Franken gestellt, um das Schützenhaus und die Trefferanzeige zu sanieren. Der Gemeinderat will nächstes Jahr Varianten ausarbeiten, um eventuell Geld sparen zu können. Denn obwohl der Steuerfuss wiederum bei 130 Prozent liegt, sieht das Budget für 2021 bei der Erfolgsrechnung einen Aufwandüberschuss von 300 000 Franken vor. Ein Punkt dabei ist der Finanzausgleich, der in den letzten Jahren stetig gesunken ist. 2021 wird er noch 260 000 Franken betragen. Vier Jahre zuvor war er 227 900 Franken höher! Der Grund für den tiefen Finanzausgleich ist das gestiegene Staatssteueraufkommen. Zum Vergleich: Der Nettoaufwand für das Budget beträgt 3 Millionen.
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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
Breitenbach BÜRGERGEMEINDE BREITENBACH
Kommunale Erneuerungswahlen 2021 Der Bürgerrat der Bürgergemeinde Breitenbach, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 2 i.V.m. § 32 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 (BGS 113.111), beschließt: 1. In der Bürgergemeinde Breitenbach finden die Erneuerungswahlen für den Bürgerrat am 25. April 2021 statt. 1.1 Wahlvorschläge für die Bürgerratswahlen sind bis Montag, 8. März, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 1.2 Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März 2021, bis Freitag, 12. März 2021, bei der Gemeindeverwaltung aufgelegt (§ 47 GpR i.V.m. § 19 VpR1). 1.3 Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 22. März 2021, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2. In der Bürgergemeinde Breitenbach findet die Erneuerungswahl für den Gemeindepräsidenten oder die Gemeindepräsidentin sowie den Gemeindevizepräsidenten oder die Gemeindevizepräsidentin am 13. Juni 2021 statt. 2.1 Wahlvorschläge für die Wahl des Gemeindepräsidenten oder der Gemeindepräsidentin sowie des Gemeindevizepräsidenten oder der Gemeindevizepräsidentin sind bis Montag, 3. Mai 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.2 Das Wahlpropagandamaterial ist bis spätestens Montag, 10. Mai 2021, 12.00 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung einzureichen. 2.3 Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am Sonntag, 22. August 2021 statt. 3. In der Bürgergemeinde Breitenbach finden die Kommissionswahlen in der Kompetenz des Bürgerrates am 20. September 2021 statt. An diesem Datum wählt der Bürgerrat die Mitglieder der Allmendkommission. Stimmberechtigte können sich bei der Präsidentin (b.halbeisen@bluewin.ch) melden. Anmeldeschluss ist der 31. August 2021, 17.00 Uhr. Breitenbach, 10. Dezember 2020 Bürgerrat Breitenbach
Rodersdorf
Einberufung der Stimmberechtigten zur kommunalen Volksabstimmung vom 31. Januar 2021 1. Volksabstimmung anstelle Beschlussfassung an der Gemeindeversammlung Aufgrund der Einschränkungen und Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus findet die Gemeindeversammlung nicht statt. Gemäss § 14 der Verordnung 2 zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Gemeinden aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (CorGeV 2) vom 30. Oktober 2020 (BGS 102.2) kann der Gemeinderat sämtliche Geschäfte über Sachfragen in der Kompetenz der Gemeindeversammlung ohne vorgängige Beratung durch diese direkt zur Schlussabstimmung an der Urne bringen. Der Gemeinderat gestützt auf § 14 CorGeV 2 beschliesst: Am 31. Januar 2021 findet eine kommunale Volksabstimmung statt. Die Stimmberechtigten der Einwohnergemeinde Rodersdorf werden zu diesem Urnengang einberufen. 2. Kommunale Vorlagen 1. Feuerwehr Chall, Beschaffung eines Modulfahrzeugs 2. Bahnhofplatz: Erstellung Velounterstände und WC-Anlage 3. Generelle Entwässerung ausserhalb Bauzone: Kanalisation 4. Geoportal WebGIS Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung 5. Revision Nutzungsplanung 6. Budget 2021
CHF 88'000 CHF 160'500 CHF 630'000 CHF 50'000 CHF 39'000
3. Zustellung des Stimmmaterials Die Einwohnergemeinde stellt dieses den Stimmberechtigten spätestens bis Samstag, 9. Januar 2021, zu. 4. Briefliche Stimmabgabe Das Stimmrecht kann ab Erhalt des Materials bis zum Samstag, 30. Januar 2021, 18.00 Uhr brieflich ausgeübt werden. Der Briefkasten für das Abstimmungsmaterial befindet sich in der Türe des alten Wachtlokals auf der Westseite des Schulhauses Dorf vis-à-vis Kirche. Später eingegangene Zustellkuverts werden nicht entgegengenommen. Die Stimmzettel sind offen in das Zustellkuvert zu legen. Der Stimmrechtsausweis ist zu unterschreiben. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden die Stimmberechtigen gebeten, ihre Stimme wenn möglich brieflich abzugeben. 5. Persönliche Stimmabgabe Das Stimmlokal befindet sich im Gemeindesaal. Es hat am Abstimmungssonntag von 10.00 bis 11.00 Uhr geöffnet. Rodersdorf, 10. Dezember 2020 EINWOHNERGEMEINDE RODERSDORF Der Gemeinderat
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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
HOFSTET TEN - FLÜH
FLÜH
Politisch heikel
Zigarrenrauch in der Kultur-Schmiede
Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh beschloss, die Gemeindeversammlung vom kommenden Dienstag abzusagen. Nicht alle Mitglieder waren damit einverstanden. Bea Asper Wegen Corona beschloss der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh die Gemeindeversammlung vom kommenden Dienstagabend abzusagen und die Traktanden an die Urne zu bringen, also auch den 5,5 Millionen Franken teuren Neubau eines Werkhofs in Flüh. Domenik Schuppli und Andrea Meppiel kämpften vergebens dagegen an. Sie warnten: Die Stimmberechtigten würden in ihren politischen Rechten beschnitten, also in der Möglichkeit Anträge zu stellen (zum Beispiel auf Rückweisung zur Überarbeitung oder Redimensionierung der Vorlage). Politisch sei das Weglassen der Gemeindeversammlung heikel. Bekanntlich kämpft die IG Flüh um mehr Mitbestimmung. Ob und in welcher Art es zu einem Dialog kommen wird (vielleicht mit Videobotschaften), will der Rat an seiner nächsten Sitzung besprechen. Die Urnenabstimmung soll Ende Januar stattfinden. Der Antrag von Gemeindepräsident Felix Schenker, die Gemeindeversammlung abzusagen, war für die Ratssitzung
nicht traktandiert gewesen, sondern erfolgte unter Verschiedenem. Schuppli und Meppiel suchten im Verlauf der angeregten Diskussion nach Möglichkeiten, wie man die Gemeindeversammlung retten könnte unter Berücksichtigung höchster Schutzmassnahmen. Sie verwiesen auf die Covid-Verordnung des Bundes, wonach Gemeindeversammlungen erlaubt seien. Schuppli schlug vor, den Souverän auf zwei Standorte zu verteilen, auf die Mammut-Halle in Hofstetten und auf die Turnhalle in Flüh. Die Verbindung könnte elektronisch erfolgen. Die digitalen Möglichkeiten zu nutzen, war auch der Appell von Meppiel. Ihre beiden Anträge wurden deutlich abgelehnt. Das Risiko, dass die Versammlung vor Ort abgesagt werden müsse, weil mehr Personen teilnehmen als das Schutzkonzept zulasse, sei gross, gab Schenker zu bedenken. Im Rat setzte sich die Meinung durch, die Gesundheit gehe vor. Schuppli wollte mit dem fliegenden Wechsel von der Gemeindeversammlung zur Urnenabstimmung zumindest die Traktandenliste ändern. Dies wurde von der Ratsmehrheit abgeblockt mit dem Argument, man könne nicht einzelne Themen herauspicken, sondern müsse die gesamte Traktandenliste an die Urne bringen. Schuppli fordert diesbezüglich Abklärungen. Das Gemeindegesetz sieht vor, dass die beantragende Behörde Geschäfte zurückziehen kann.
K ANTON SOLOTHURN
Sich Zeit nehmen zum Rauchen: Romeo Brodmann zündet sich in der Schmiede seine Zigarre an.
Kanton Solothurn unterstützt Härtefälle Der Kanton Solothurn beteiligt sich am Härtefallprogramm des Bundes. Gemeinsam mit der Unterstützung des Bundes sollen voraussichtlich insgesamt 28,3 Millionen Franken zur Unterstützung von besonders stark betroffenen Betrieben zur Verfügung stehen – dies in Form von A-fonds-perdu-Beiträgen und Bürgschaften. WoS. Der Regierungsrat hat eine Covid-19-Härtefallverordnung erlassen. Er legt damit die Grundlage, um die von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Unternehmen zu unterstützen. Insbesondere Unternehmen der Eventbranche, Gastronomie, Hotellerie, aber auch Schausteller, Dienstleister der Reisebranche und touristische Betriebe haben infolge der von den Behörden verordneten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus unverschuldet massive Umsatzeinbussen zu verzeichnen. Bereits vor rund sechs Wochen hat die Fachstelle Wirtschaftsförderung mit der Ausarbeitung einer Covid-19-Härtefall-
verordnung begonnen. Diese tritt am 1. Januar 2021 in Kraft und lehnt sich grossmehrheitlich an die Bundesverordnung an. Anspruch auf Härtefallmassnahmen hat, wer einen Umsatzrückgang von mindestens 40 Prozent gegenüber den Vorjahren 2018 und 2019 ausweisen kann. Dies ist die Hauptvoraussetzung. Im Kanton Solothurn wird die Kurzarbeitsentschädigung dabei nicht an den Jahresumsatz angerechnet. Für die Härtefallmassnahmen stehen voraussichtlich 28,3 Mio. Franken zur Verfügung: 19,2 Mio. trägt der Bund, 9,1 Mio. der Kanton. Der Kanton Solothurn entrichtet die Unterstützung in Form von nicht zurückzuzahlenden Beiträgen in der Höhe von max. 100 000 Franken sowie als Bürgschaften in der Höhe von max. 500 000 Franken. Der Kantonsrat wird in der Dezember-Session über den Kredit befinden. Das Gesuchsformular steht ab Anfang Januar 2021 online zur Verfügung. Unternehmen mit Sitz im Kanton Solothurn können ihre Gesuche bis spätestens 30. Juni 2021 einreichen. Die Website https:// corona.so.ch/wirtschaft wird laufend ergänzt — auch mit Informationen rund um die Härtefallmassnahmen.
Pia und Albert Brodmann sind unermüdlich. Sie wollen die Kultur-Schmiede JetztOderNie wieder mit Leben füllen und laden an drei Tagen zum Besuch ein. Mit dabei Sohn Romeo, der seine Kreationen vorstellt. Gaby Walther Während es andere mit zunehmendem Alter ruhiger nehmen, brennt es Pia Brodmann wieder unter den Nägeln, wie sie in ihrer Einladung schreibt. Trotz Corona möchten sie und ihr Mann Albert die Galerie Kultur-Schmiede JetztOderNie in Flüh wieder mit Leben füllen. Am Sonntag 13. Dezember, Samstag 19. Dezember und Sonntag 20. Dezember laden sie deshalb, unter Einhaltung der Schutzmassnahmen, von 11 bis 15 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Wenn es die Witterung zulässt, wird am 19. Dezember um 14 Uhr auf dem Vorplatz «des Dudels Kern» aufspielen. Nebst den Karten und Büchern von Pia und den Kreationen vom Altschmiede-
meister Albert bietet auch Sohn Romeo Brodmann seine Produkte an.
Leidenschaft für Zigarren
Leidenschaft ist das Wort, das einem einfällt, wenn man sich mit Romeo Brodmann unterhält. Der Koch, Autor, Journalist und Verleger von OnionMedia ist als Weiteres noch in das Geschäft der Zigarrenherstellung eingestiegen: «Ich erfülle mir damit einen Lebenstraum.» Das Zigarrenrauchen verbinde er stark mit seiner Kindheit. Als Kind sei er oft im Kiosk seine Grossmutter gewesen, und sein Vater rauche auch heute noch Zigarren. Vor zwei Jahren erhielt Romeo Brodmann die Möglichkeit, Tabak von höchster Qualität zu kaufen. Angepflanzt und in einer kleinen Manufaktur gerollt, getrocknet und fermentiert werden die Zigarren in der Dominikanischen Republik. Das Ganze erfolgt in Handarbeit und der Aufwand ist gross. Von der Pflanze bis zum fertigen Produkt braucht es 300 handwerkliche Schritte. In Brodmanns Sortiment befinden sich sechs Zigarrensorten. Als gelernter Koch habe er ein gutes Gefühl für Geschmack und Kompositionen, sagt der Lebemann und zündet sich genüsslich mit einem im Schmiedefeuer erhitztem Eisen die grosse, 17 Franken teure Zigarre an. «Je grösser der Durchmesser und je länger die Zigarre, um so mehr Duft entwickelt sich durch
FOTO: GABY WALTHER
die durchströmende Luft», erklärt Brodmann. An den folgenden zwei Wochenenden können die Zigarren in der Kultur-Schmiede in Flüh erworben werden.
Die Kunst des Suppenkochens
Zu erwerben ist auch das soeben erschienene Buch «Die Suppen der klassischen französischen Küche». «Eine Suppe ist mehr, als gekochtes Gemüse zu pürieren», lacht Brodmann und durchschaut die Kochkünste der Journalistin. Bereits vor 8000 Jahren seien Suppen gekocht worden. Auf 400 Seiten hat Brodmann das Thema Suppe historisch aufgearbeitet, die Rezepte und Anleitungen in verschiedenen Themenkreisen angeordnet, illustriert und mit Bildabfolgen visualisiert. Während vier Jahren hat Brodmann recherchiert. «Es geht nicht um Rezepte, sondern darum, das System zu verstehen. Zum Beispiel, wie eine Bouillon aufgebaut ist. Ich habe keinen Anspruch auf Kreativität, sondern ich bereite altes Wissen auf und transferiere es in die heutige Zeit», erklärt der Autor. So richtet sich das Buch hauptsächlich an Kochprofis und interessierte Laien. Nebst der Kaufmöglichkeit in Flüh sind sowohl Zigarren wie auch das Buch online erhältlich. Tag der offenen Tür: Kultur-Schmiede JetztOderNie, Talstrasse 57 in Flüh, Sonntag, 13. Dezember, Samstag, 19. Dezember, Sonntag, 20. Dezember, jeweils 11 bis 15 Uhr.
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SPORT
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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
SPORTPREIS
FUSSBALL
Mario Dolder gewinnt den 35. BLSportpreis
Mit Sinani wieder eine lokale Lösung
Der Biathlet Mario Dolder erhielt am vergangenen Freitag anlässlich einer kleinen Feier im Schloss Ebenrain in Sissach den 35. Baselbieter Sportpreis. Caroline Spies aus Zwingen durfte einen von drei Förderpreisen in Empfang nehmen. Edgar Hänggi Dolder setzte sich nach einem bz-Online-Voting gegen den Leichtathletik Club Therwil sowie den Turnverein Gelterkinden durch. An diesem Voting nahmen 4600 Personen teil. Bei der Gewichtung der Abstimmung machte das bz-Voting 30 Prozent aus. Die restlichen 70 Prozent kamen von der Vereinigung der Baselbieter Sportjournalisten sowie den Mitgliedern der Interessensgemeinschaft Baselbieter Sportverbände. Es wurde eine recht knappe Angelegenheit. Auf Dolder entfielen 36,81 Prozent der stimmen; der LC Therwil erhielt 33,71 Prozent und der TV Gelterkinden 29,48 Prozent. Für Dolder sei dieser Preis ein krönender Abschluss seiner Karriere, wie er in seiner Dankesrede verlauten liess. Seine Leistungen brachten ihn bis an die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Wenn die Unterlegenen bei einem so knappen Ausgang enttäuscht gewesen wären, wäre dies verständlich gewesen. Die Freude über die Nomination war aber
bei allen drei Nominierten grösser. «Für uns ist bereits die Nominierung eine grosse Ehre», bestätigten die beiden Vereinsverantwortlichen des LC Therwil und des TV Gelterkinden im Kurzinterview mit dem Leiter des Baselbieter Sportamts Thomas Beugger. Erstmals erhielten auch die Unterlegenen noch einen finanziellen Zustupf. Für Dolder gab es 15 000 Franken, für Therwil 6000 Franken und für Gelterkinden 4000 Franken.
Ein Förderpreis geht ins Laufental
Caroline Spies aus Zwingen meinte, es sei eine grosse Ehre, in Sissach den Förderpreis zu erhalten. Wer weiss, vielleicht schafft sie es als Torhüterin des Schweizer Frauen Eishockey Nationalteams 2022 an die Olympischen Winterspiele in Peking. Mit Elvis Schläpfer aus Sissach erhielt ein weiterer Eishockeyspieler diese Auszeichnung. Der Sohn von «Hockey-Gott» Kevin Schläpfer spielt aktuell bereits in den obersten Schweizer Ligen. Die dritte Auszeichnung erhielt Julian Pagel. Er betreibt die doch noch nicht so bekannte Sportart Streetworkout. Der Aescher nahm bereits an zwei Weltmeisterschaften teil. Anerkennungspreise erhielten der Sissacher Jürg Chrétien und Willi Wenger aus Lupsingen. Die Feier wurde in drei Teilen durchgeführt und konnte so die Schutzkonzeptauflagen erfüllen. Ursprünglich war der Anlass noch mit Publikum und grossem Unterhaltungsteil in Laufen vorgesehen. Covid-19 verunmöglichte auch das.
Förderpreis: Caroline Spies aus Zwingen mit dem Förderpreis.
FOTO: FOTODESIGN-HALLER
Der FC Laufen hat sich bei der Nachfolge von Trainer Davide Fellino wieder für eine lokale Lösung entschieden. Per sofort soll Sehid Sinani dafür sorgen, dass die erste Mannschaft nicht absteigt und danach endlich wieder eine Saison in der ersten Tabellenhälfte abschliessen kann. Edgar Hänggi Der Verein hat die offene Trainerfrage der ersten Mannschaft geregelt, will mit einer erneut lokalen Lösung kurzfristig vom letzten Rang wegkommen und sich dann in der Tabelle nach oben, in die erste Hälfte, verabschieden. Mit Sehid Sinani (38) fiel die Wahl auf einen Laufner, der bereits im Frühling zur Diskussion stand. Sinani schaffte es beim FC Basel als gross gewachsener Innenverteidiger ins Kader der ersten Mannschaft, wurde dann jedoch zum FC Thun ausgeliehen. Eine Fussverletzung beendete den Abstecher. Wieder in Basel und genesen, stand ein Wechsel zum FC Zürich zur Diskussion. Sinani verletzte sich jedoch am Knie und suchte Hilfe bei einem Arzt in Barcelona. «Nach einer Woche fragte ich ihn, ob ich wieder Fussball auf höchstem Niveau spielen kann. Als er mir sagte, dass es im Leben keine Garantien gebe, beendete ich meine Profilaufbahn.» Sinani stand und steht mit beiden Füssen auf dem Boden. «Meine Frau war damals zum ersten Mal schwanger, sodass ich das Risiko nicht eingehen konnte und wollte.» Als das Knie wieder einigermassen hielt, zog es Sinani wieder zum runden Ball. Zuerst drei Saisons beim FC Allschwil, dann eine halbe Saison beim FC Bassecourt und nochmals Allschwil. Nach einer Saison beim FC Laufen holte ihn Marcel Hottiger für die Innenverteidigung zum SC Dornach. Dort übernahm er dann für zwei Saisons das Team als Spielertrainer. Auf Platz eins klassiert trennte man sich sechs Runden vor Saisonende. Ein Entscheid, den Aussenstehende damals nicht verstanden. «Als mich Six Pavkovic bat, beim FC Aesch die
Zuversicht: Sehid Sinani freut sich auf seinen Trainerjob beim FC Laufen. FOTO: EH-PRESSE
Defensive zu stabilisieren, sagte ich zu, obwohl ich eigentlich eine Pause einlegen wollte.» Nach einer halben Saison wurde Sinani Trainer. Er führte den Zweitligisten in den Final des Basler Cups. Aber es lief nicht so, wie er es sich vorstellte, sodass die Zusammenarbeit beendet wurde. Der in Laufen wohnhafte Sinani verfolgte den FC Laufen stets, sah sich letzte Saison mehrere Spiele an. «In dieser Spielzeit fehlte mir die Zeit, da ich meinen Sohn (12), der bei Old Boys spielt, begleitete. Es reizte mich nach zweieinhalb Jahren wieder ein Team zu trainieren.» Im Frühling hatte er Gespräche mit dem FC Laufen, aber die Vereinsleitung entschied sich für Fellino. «Letztlich entscheidet immer der Verein, in welche Richtung und mit wem er den Weg in die neue Saison geht. Als sich Sportchef Jonny Walthert wieder meldete, legte ich nochmals meine Ideen vor, und jetzt war die Zeit dafür reif.» Sinani betont aber, dass die Ausgangslage nicht mehr dieselbe ist wie im Frühling. «Da niemand weiss, wann und wie die Saison fortgesetzt wird, müssen wir zuerst einmal
alles auf die ersten Partien legen und die Punkte holen, die uns über den Strich führen. Danach können wir für das langfristige Ziel arbeiten.» Sinani kennt ein paar Spieler, hat fast mit jedem schon gesprochen. «Ich verlange, dass jeder mit voller Überzeugung mitzieht.» Aufgrund der Situation und der Erfahrung will der Verteidiger auch zuerst hinten anfangen. «Wir müssen mit der Defensive das Fundament legen. In der Offensive haben wir Spieler, die durchaus Spiele entscheiden können.» Sinani bringt mit Ejup Demiri den Assistenten mit. «Demiri hat eine professionelle Einstellung, ist integer, bringt seine Meinung ein und denkt immer mit. Ich freue mich, mit ihm zu arbeiten.» Obwohl Sinanis Bruder Berat mit ihm zuvor in Aesch als Goalietrainer tätig war, bleibt Franco Salsano auf diesem Posten. «Ich möchte nicht etwas ändern, das bereits funktioniert hat. Franco macht eine sehr gute Arbeit.» Sinani will am 4. Januar den Betrieb auf dem Kunstrasen wieder aufnehmen. Er ist überzeugt, dass er mit dem Team und der Vereinsleitung eine Basis schaffen kann, um die Ziele zu erfüllen.
für den Nachwuchs. «Es ist ja irgendwie nicht ganz logisch, dass Firmen in einer Zeit, wo keine Spiele stattfinden, Werbeflächen im Nau kaufen. Ich habe momentan aber mehr dafür zu schauen, dass ich für die Nachfragen auch genügend Flächen anbieten kann.» Niederberger macht sich über die Auswirkung von Covid-19 aber auch noch andere Gedanken. «Mir fehlen die Spiele am Wochenende. Mitfiebern mit unseren Teams, auch wenn es momentan sportlich nicht so läuft, wie wir es uns wünschten. Auch das Treffen von bekannten Gesichtern ist für mich eine willkommene Abwechslung zum Alltag.» Aber auch für die Zukunft macht sich Niederberger so seine Gedanken. «Ich versuche mich etwas in die Köpfe der Spieler und auch der Trainer zu versetzen. Wenn ich jetzt
zum zweiten Mal eine längere Zeit nicht trainieren darf und auch keine Spiele habe und nicht weiss, wie lange das geht, beschäftige ich mich anders. Mit anderen Sportarten oder auch anderen Freizeitbetätigungen. Plötzlich finde ich dann, dass es ja noch anderes gibt als Fussball und auf einmal fehlen dann zahlreiche Spieler und Trainer.» Sicher sei, dass viel verloren gehe ohne Fussball. Aber auch in Sportarten, die noch Spiele austragen können. Das Publikum fehle und damit der soziale Kontakt der Menschen untereinander. «Wir gewöhnen uns schnell an etwas. Aber die Unterstützung aus der Bevölkerung macht mir Freude und stimmt mich zuversichtlich, dass wir alle gestärkt aus diesem Jahr herauskommen. Den sportlichen Weg machen wir dann auch noch.»
FUSSBALL
Ausfälle von Anlässen bereiten Sorgen Beim FC Laufen fehlen wegen Covid-19 die Einnahmen aus zahlreichen Anlässen und aus dem Restaurant. Dafür ist die Situation bei Supportern oder im Sponsoring erfreulich — genauso wie die Unterstützung aus der Bevölkerung. Edgar Hänggi Für Geschäftsleitungsmitglied Roland Niederberger hat die Pandemie zwei Aspekte. Einerseits macht ihm das Ausfallen zahlreicher budgetierter Einnahmen im Verein gewisse Sorgen. Auf der anderen Seite macht er dieselbe Erfahrung mit seinem Geschäft. «Zum Glück läuft ANZEIGE
der Laden gut. Aber ausfallende Lieferungen an Firmen und Restaurants reissen mir auch ein Loch in die Kasse.» Niederberger ist im täglichen Gespräch mit seinen Vorstandskollegen. «In der ersten Jahreshälfte hatten wir noch Glück. Es konnten all unsere Anlässe durchgeführt werden. Jetzt fiel jedoch das Pampers-Turnier flach und wir mussten 15 Anlässe in unserem Restaurant absagen. Das spüren wir.» Gemäss Niederberger ist das Vereinsbudget auf drei Beine gestellt. Mitgliederbeiträge, Sponsoring und Anlässe. Man könne jetzt erkennen, wie sehr die Pandemie den Verein trifft. Eine Existenzfrage müsse man sich aber nicht stellen. «Wir wissen zwar nicht, wie sich die Sache entwickelt. Ich hoffe doch, dass es absehbar wird, wann wieder Normalität einkehrt. Aber mo-
mentan kommen wir zurecht, auch weil wir enorm grossen Rückhalt erfahren dürfen.» So hätten Supporter, Inserenten der Nau-Zeitung und auch die Firmen mit Werbetafeln praktisch alle schon die Rechnungen beglichen. «Ich stell viel Goodwill gegenüber dem FC Laufen, aber auch gegenüber dem Volleyball Club oder dem EHC, fest. Das ist das Tolle in dieser Pandemie. Laufens Bevölkerung steht zu ihren Vereinen. Ich weiss nicht genau, woher dieser Zusammenhalt kommt. Vielleicht hat auch das Hochwasser damit zu tun, aber es ist schön und gibt einem doch ein gutes Gefühl.» Niederberger meint, dass die Menschen nicht mehr so stark Anteil am sportlichen Verlauf nehmen wie früher. Aber viele würden die Arbeit schätzen, die der Verein leistet, gerade auch im und
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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
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Schuhkarton fürs nächste Jahr
Der Samichlaus ehrt die Pflegenden
Während des ganzen Novembers waren die Wichtel intensiv für «Weihnachten im Schuhkarton» am Werk. Dank unzähliger fleissiger Helfenden dürfen sich nun 5907 Kinder in Rumänien auf ein Geschenk aus der Schweiz und Liechtenstein freuen. Während des ganzen Jahres wurde gestrickt, genäht, gebastelt, gesammelt und noch vieles mehr. Vom 9. bis am 16. November konnte man dann seine Päckli an einer Sammelstelle in der Nähe abgeben. In der Weihnachtswerkstatt in Muttenz füllten sich die Räume mit Päckli und Sachspenden aus der ganze Schweiz. Während zweieinhalb Wochen herrschte dort emsiges Treiben, um die Geschenke endzuverpacken. Da die Gesundheit von allen Wichteln jederzeit Vorrang hatte, wurde dieses Jahr in Schichtbetrieb gearbeitet. Und wurde es wegen offenen Fenstern einmal gar zu kalt, dann wurde kurzerhand das Tanzbein geschwungen. Falls Sie in den nächsten Tagen ein paar Schuhe kaufen, nehmen Sie doch gleich den Schuhkarton mit nach Hause. Füllen Sie ihn während des Jahres mit
GEDANKENSTRICH
Weihnachtskonzept
Weihnacht im Karton: So könnte der Inhalt einer Schachtel aussehen. FOTO: ZVG
Gaby Walther
«Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt…» Wie oft habe ich diesen Satzanfang in den letzten Monaten gehört oder ausgesprochen! Und weil er immer noch gültig ist, hier weitere Versionen davon: Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass ich für die Weihnachtsfeier ein Schutzkonzept ausdenke, welches die Grosseltern vor den Enkeln schützt, hätte ich gesagt: «Du spinnst!»
Sammelangeboten wie zum Beispiel einem süssen Stofftier, Murmeln, gestrickten Mützen, aus Reststoff gearbeiteten Taschen, Schreibblöcke eines Vertreters, und frischer Schokolade, Zahnbürsten und Zahnpasta. Schon ist Ihr Karton bereit zum Abgeben im November 2021. Unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org finden Sie nützliche Hinweise. Für Fragen steht Ihnen 079 402 83 16 oder wisschweiz@bluewin.ch zur Verfügung. Isabelle Grolimund Fehren
EINGESANDT
Überraschung: Im Alterszentrum Bodenacker verteilte der Samichlaus allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwas Süsses. FOTO: ZVG
Grüne nominieren ihre Kandidierenden für Kantonsrat
Hallo Samichlaus. Das war Spitze! Der altehrwürdige Niggi-Näggi hat am 4. Dezember in den beiden Breitenbacher Altersheimen einen überraschenden Besuch gemacht. In seinem Sack hatte er leckere Vorspeisen, die wahlweise auch als Dessert verwendet werden können. Im Alterszentrum Bodenacker und im Zentrum Passwang verteilte er insgesamt 1500 Süssigkeiten, bestehend aus runden Schoggi-Grüssen aus Breitenbach, aus
heimischen Hirzechäfern und Sutterbeckerlis. Er tat dies als kleines Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Auftrag der Alice-Vogt Stiftung Breitenbach. Eine tolle Geste, die ich über die kommenden Festtage herzlichst zur Nachahmung empfehle. Urs Spielmann Breitenbach
EINGESANDT Wollen in den Kantonsrat: v.l.n.r.: Ramon Glatz, Aline Kurth, Denise Vasella, Daniel Urech, Florian Lüthi, Tobias Kühn, Remo Morand, Alicia Rüegg, Janine Eggs, Dieter Grass, Franziska Borer. FOTO: ZVG
Neues Angebot und Gewinnerinnen des Malwettbewerbs
Am Freitag führten die Grünen DorneckThierstein ihre Nominationsversammlung für die Kantonsratswahlen 2021 in hybrider Form durch. Die Kandidierenden waren mit Masken und Abstand im neuestheater.ch in Dornach, während sich die Mitglieder und Gäste per Videokonferenz zuschalteten. Nach einem Grusswort der Kantonalpräsidentin Laura Gantenbein richteten Frau Landammann Brigit Wyss sowie unser Nationalrat Felix Wettstein motivierende Worte an die Kandidierenden. Im Anschluss wurden alle Kandierenden per Akklamation nominiert. Wir freuen uns ausserordentlich, mit einer vollen Liste und folgenden Kandidierenden in den Wahlkampf zu gehen: Daniel Urech (1983, bisher), Jurist aus Dornach; Janine Eggs (1993), Geografin
Aus einem Stück Bambusrohr wird mit wenig Werkzeug eine schön klingende Querflöte gebaut. Es wird gesägt, gebohrt, geölt, gefeilt und verziert. Anschliessend lernen die Kinder auf der Flöte zu spielen und die Flöte wächst mit ihren Fortschritten mit. Denn je mehr Töne sie lernen, desto mehr Löcher braucht die Flöte. Hörschulung und Zusammenspiel sind ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Zudem fördert die Kombination von kognitiven und handwerklichen Tätigkeiten die ganzheitliche Entwicklung des Kindes. Die Bambus-Querflöte eignet sich als Einstiegsinstrument. Danach kann auf die Metall-Querflöte mit Klappen gewechselt werden. Wer jedoch den feinen und warmen Ton der Bambusflöte liebt, kann weiterführend eine grössere Flöte bauen. Der Unterricht findet in Zweiergruppen oder einzeln statt. Information und Schnupperstunde bei Regula Bernath 079 519 72 69 oder im Sekretariat der
und Raumplanerin aus Dornach; Franziska Borer (1963), dipl. Sozialbegleiterin FA aus Grindel; Aline Kurth (1986), Lehrperson ISM aus Witterswil; Alicia Rüegg (1987), Direktionsassistentin aus Metzerlen; Marielle Pannier (1998), Velokurierin aus Dornach; Denise Vasella (1983), Lehrerin aus Gempen; Florian Lüthi (1992), des. Geschäftsführer Grüne SO und Velokurier aus Dornach; Tobias Kühn (2001), Lernender Koch EFZ aus Dornach; Remo Morand (1976), Jurist und Logopädiestudent aus St. Pantaleon; Ramon Glatz (1982), Primarlehrer und Familienmann aus Dornach; Matthias Bertschinger (1968), Landschaftsgärtner und Jurist aus Nunningen; Dieter Grass (1956), selbständiger Handwerker aus Dornach. Florian Lüthi Präsident Grüne Dorneck-Thierstein
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Gewinnerinnen Malwettbewerb
Beim diesjährigen Malwettbewerb für die Weihnachtskarte der Musikschule haben 40 Kinder und Jugendliche teilgenommen und wunderschöne Bilder abgegeben. Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben! Die Jury hat die Bilder in vier Alterskategorien eingeordnet und je Alterskategorie ein Bild ausgewählt. Hier sind die vier Gewinnerinnen in den verschiedenen Alterskategorien. Die vier ausgewählten Bilder werden auf unserer Weihnachtskarte abgedruckt. Alle eingereichten Bilder werden ausserdem bis zu den Weihnachtsferien im Eingang vor dem Sekretariat im Kulturforum Alts Schlachthuus in Laufen aufgehängt. Wir wünschen allen eine schöne, gesunde und musikalische Adventszeit! Ulrich Thiersch Regionale Musikschule Laufental-Thierstein
Kategorie 10 bis 12 Jahre: Leonie Heizmann (11) aus Laufen.
Kategorie 13 bis 15 Jahre: Anja Bugmann (13) aus Nunningen.
Kategorie 7 bis 9 Jahre: Leonie Graf (8) aus Zwingen.
Kategorie 16 bis 18 Jahre: Lia Karrer aus Fehren. FOTOS: ZVG
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Nun, das Schutzkonzept ist in Bearbeitung. Zur Auswahl steht zum Beispiel das Feiern im Wald. Doch wer erinnert sich noch an Lothar? Dieser brauste mit Sturmgeschwindigkeit am 26. Dezember durchs Land. So lauert draussen die Gefahr zwar nicht vom Virus, dafür von herabfallenden Ästen. Da verteilen wir uns lieber mit Distanz drinnen. Statt im jährlich wechselnden Turnus bekommt der Haushalt mit der grössten Wohnstube den Zuschlag als Weihnachtsort. Um den Aerosolen keine Chance zu geben, werden wir die Fenster aufreissen, als wäre es Sommer. Und da die Vorstellung an die Hitze leider nicht genügen wird, ziehen wir statt das kleine Schwarze Jacke, Mütze und Winterstiefel an. Das Festessen reduziert sich auf Suppe und Glühwein, damit wir es bei eisiger Kälte etwas länger zusammen aushalten. Speis und Trank soll in das selbstmitgebrachte Geschirr abgefüllt werden, denn ein Gewusel in der Küche ist in diesem Jahr untersagt. Lange Vorbereitungszeit und Abwasch entfallen – dies darf zumindest als positiver Punkt gewertet werden. Bei den von Kleinkindern selbst gebackenen Guetzli hatte ich schon immer meine Vorbehalte betreffend Hygiene. In diesem Jahr wird sich der Vorbehalt auf die von Erwachsenen gebackenen Guetzli ausdehnen. Das Singen wie auch der Gang in die Mitternachtsmesse entfällt. Die einen freut’s, den anderen wird der letzte Bezug zu Jesus fehlen. Die möglichen Ideen zum Feiern von Weihnachten sind aufgelistet, Desinfektionsmittel und Masken bereitgestellt. Bevor wir uns definitiv festlegen, warten wir die letzten Anweisungen des BAG ab. Schliesslich kann sich alles noch ändern. Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, zwei Wochen vor Weihnachten weiss die ganze Familie noch nicht, wie sie Weihnachten feiern wird, hätte ich gesagt: «Unmöglich.» Wird mir jemand in einem Jahr sagen, dass wieder Normalität herrscht, werde ich diese Person kräftig umarmen.
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DIES UND DAS
NACHRUF
Wechsel im Präsidium des HEV Dorneck-Thierstein
Alfons «Funs» MartiCueni, 13. März 1938 — 8. November 2020
hört seit bald zwei Jahren dem Vorstand des HEV an und ist motiviert, den Verein zusammen mit seinen Vorstandskolleginnen und -Kollegen im Interesse der Hauseigentümer weiterzuführen. Erfreulicherweise haben rund 430 Mitglieder an der schriftlichen GV teilgenommen. Die Jahresrechnung 2019 schloss mit einem kleinen Gewinn von 1725 Franken ab. Für das Jahr 2020 wurde ein praktisch ausgeglichenes Budget präsentiert. Der Vorstand schlug vor, die Mitgliederbeiträge für das Jahr 2020 unverändert zu belassen. All diese Traktanden wurden mit grosser Mehrheit genehmigt. Schliesslich standen Gesamterneuerungswahlen des Vorstandes auf dem Programm. Alle bisherigen Mitglieder stellten sich zur Wiederwahl und wurden in ihrem Amt bestätigt. Es sind dies: Iris Studer (Grindel), Susanne Spies (Nunningen), Ruth Saladin (Seewen), Heidi Halter (Witterswil), Annabelle Lutgen (Dornach), Mark Winkler (Witterswil) und Thomas Boillat (Nunningen). Ebenfalls wurden die Rechnungsrevisoren Roger Meier und Meinrad Huber wiedergewählt. Der Vorstand dankt den Mitgliedern des HEV DorneckThierstein für die Teilnahme an der schriftlichen Generalversammlung. Er würde sich freuen, wenn er im kommenden Jahr alle Mitglieder wieder physisch und bei bester Gesundheit begrüssen dürfte. Vorstand HEV Dorneck-Thierstein
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Mary Ann Born Weihnachten wird dieses Jahr wohl anders, als wir es uns gewohnt sind. Viele Familien fürchten den Weihnachtsstress bereits im Dezember. Da wird der stimmungsvollen Weihnachtsbeleuchtung in den Strassen nicht mehr viel Aufmerksamkeit geschenkt, weil doch noch dieses und jenes Geschenk besorgt werden muss — dazu kommen die vielen Feierlichkeiten im Kindergarten, in der Schule, am Arbeitsplatz und im Sportverein… Es ist verständlich, wenn so viel Programm irgendwann zu viel wird. Schliesslich soll der Advent doch auch eine Zeit der Besinnung sein, des Innehaltens und des Genusses. Die Corona-Pandemie zwingt uns das Innehalten dieses Jahr förmlich auf. Wir werden nur im kleinen Kreis feiern können. Einerseits macht es das Fest ohne die übliche Weihnachtshetzerei besinnlicher. Andererseits wird es aber — besonders für grosse Familien — auch kom-
LESERBRIEF
plizierter. Vielen stellt sich die Frage, wie man besonders gefährdete Grosseltern miteinbeziehen kann, denn ein einsames Weihnachtsfest möchte niemand seinen Lieben zumuten. Es sind individuelle Lösungen nötig. Und dabei muss immer die Sicherheit im Auge behalten werden. Ich fühle mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Auch für meine Familie ist die Organisation dieses Jahr nicht ohne Hürden. Und damit wären wir wieder beim Schenken. Warum nicht für einmal Sicherheit verschenken? Unzählige zufriedene Kunden der EGK-Gesundheitskasse haben unsere Produkte bereits ihren Verwandten, Bekannten, Freundinnen und Freunden weiterempfohlen und haben von uns als Dankeschön einen Zustupf erhalten, mit dem sie sich zum Beispiel ein besonderes Weihnachtsgeschenk gönnen konnten. Fühlen auch Sie sich rundum geschützt von der EGK? Dann besuchen Sie www.egk.ch/egkempfehlen und teilen Sie Ihre Zufriedenheit mit Ihren Liebsten. Bleiben Sie gesund. Mary Ann Born Agenturleiterin Laufen
Was, wenn wir nur Luft verkaufen? Frohe Botschaften zur Adventszeit gelangen in unsere guten Stuben, die auch durch subventionierten Strom gewärmt sind. Botschaft Nr. 1 ist eine beachtenswerte Doku von RTS zur besten Sendezeit in der vergangenen Woche mit dem sinngemäss gleichlautenden Titel wie das hier Überschriebene. «Temps présent» berichtete in «Éoliennes, et si on nous vendait du vent?» sehr kritisch und eindrücklich über das «risikolose Geschäft» mit Strom aus Windkraft! Durch die vom Bund hochsubventionierte Energie kann dieser Industriezweig eigentlich sorglos in eine rosige Zukunft blicken. Dies auch mit der unverfrorenen Aussage: «Wir wissen, dass die Schweiz kein Windkraftland ist.» Mit Botschaft Nr. 2 bläst aber in Kleinlützel den Befürwortern von Industrieturbinen auf dem Chall harter Wind
entgegen. Vom Amt für Raumplanung erhielten die «Einwender/Innen der Richtplananpassung 2019» endlich Post in Form des Einwendungsberichts. 16 «Aktivisten» aus Kleinlützel, mit anderen 223 Einwendungen, wurden darüber informiert, dass das weitere Vorgehen mit zusätzlichen Auflagen versehen ist. Auflagen, welche die leichte «Windernte» vielleicht «geschmacklos» machen! In Gesprächen mit den dialogbereiten Gemeindepräsidenten von Röschenz, Metzerlen und Burg sowie dem Abt vom Kloster Mariastein konnte festgestellt werden, dass diese nicht so erfreut waren über den «Alleingang» von Kleinlützel. Rolf Meyer, Leiter Aktionskomitee «Den Chall als Naherholungs- und Naturgebiet belassen»
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EINGESANDT
Gleich zwei Mal musste der Hauseige nt ü me r ve re i n (HEV) DorneckThierstein die angesetzte Generalversammlung wegen behördlichen Covid-19-Massnahmen absagen. Im Tritt ab: Andreas November wurde Hänggi aus Nunningen. dann eine schriftliche Generalversammlung (GV) durchgeführt. Im Fokus der GV stand die Wahl eines neuen Präsidenten. Der bisherige Präsident, Andreas Hänggi aus Nunningen, führte den HEV DorneckThierstein während Übernimmt die Nachfolge: Roman 16 Jahren und gehörte zuvor bereits Baumann aus Gempen. FOTOS: ZVG vier Jahre dem Vorstand an. Seine Verdienste für den Verein wären gerne an einer physischen GV gewürdigt worden, aber eben, da war Corona. Es ist geplant, die Verabschiedung von Andreas Hänggi im kommenden Vereinsjahr im Beisein der Mitglieder nachzuholen. Die Versammlung wählte als neuen Präsidenten Roman Baumann aus Gempen praktisch einstimmig. Der 44-jährige Anwalt ge-
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Wir alle sind fassungslos, dass unser lieber Freund Funs plötzlich aus unserer Mitte gerissen wurde. Funs hatte ein reicherfülltes Leben. Er engagierte sich auf diversen Ebenen für die Gemeinde, Vereine und Freunde. Korrektheit und Hilfsbereitschaft zeichneten ihn aus. Viele schöne und unvergessliche Stunden durften viele mit dem lieben Verstorbenen bei manchen Skiabfahrten in den Kreisen des Skiclubs geniessen. Kein Hügel, kein Eis hat ihn je zu Fall gebracht. Eine Schar von Schutzengeln benötigte er jedoch bei einem Absturz mit dem Deltasegler anfangs der Achtzigerjahre. Sein enormer Wille hat ihn stets begleitet und geprägt. Als langjähriger Gemeinderat, Mitglied der Baukommission wie auch der Planungskommission leistete er für uns Breitenbacher über Jahrzehnte enorme Arbeit. Die heutige Strassenführung des Kreisels ist bei ihm «gewachsen». Er war ein Schaffer und Denker. Im Jahre 1996 durften Funs und ich mit anderen Freunden Mitgründer des Kiwanis-Clubs Breitenbach sein. Seine liebenswerte Art, sein Humor wie auch das Verhalten gegenüber Mitmenschen werden uns Kiwanern sehr fehlen. Jahre zuvor war Funs auch Mitgründer des Gewerbevereins Breitenbach (heute Gewerbeverein Lüsseltal). Er war Gewerbler der ersten Stunde und unter anderem bei manchen Gewerbeausstellungen Mitverantwortlicher an vorderster Front. Durch die Baumaterialhandlung mit eigenen Lastwagen, Marti+Co. war er in der Region weit und breit bekannt. Auch der Museumsverein in Breitenbach wird all seine vielfältigen Dienste sehr vermissen. Wir werden ihm für alle Zeit ein ehrendes Andenken bewahren. Funs du warst eine riesige Bereicherung für uns alle. Den Hinterbliebenen spreche ich im Namen vieler Freunde und Bekannten mein tiefempfundenes Mitgefühl aus. Seiner Ehefrau Marie-Louise und den drei Töchtern mit Familien wird Funs sehr fehlen. Mir auch! Willi Spaar Breitenbach
LESERBRIEF
Bekennende Kirche — ein Dankeschön Die Abstimmung zur Konzernverantwortungsinitiative gehört der Vergangenheit an. Das Volksmehr hat der KVI zugestimmt. Die Anliegen der Initianten konnten nicht mehr überhört werden. Viele Menschen in unserem Land haben sich engagiert, auch viele Kirchen, die deutlich sichtbar die Fahnen angebracht hatten. Die Kirchen haben sich damit auf die Seit der Schwachen und Ausgebeuteten gestellt, sie wurden zur „bekennenden Kirche“! Dafür möchte ich Ihnen allen meinen herzlichen Dank aussprechen. Inge Buser Laufen
MUSIK-TIPP
Bruce Springsteen «Western Stars» war mit üppigem Orchesteranstrich dem Country-Pop zugewandt. Dagegen tönt das mit der grandiosen E Street Band in nur wenigen Tagen aufgenommene 20. Studioalbum «Letter To You» (Sony Music) wieder rockiger. Neun Songs sind neu, die drei zuvor unveröffentlichten «If I Was The Priest», «Janey Needs A Shooter» und «Songs For Orphans» stammen aus den 1970er-Jahren. Trotzdem wirkt das ohne Stilexperimente produzierte neue Springsteen-Opus wie aus einem Guss und versprüht die Kraft guter Rockmusik. Die Politik spielt
dieses Mal nur eine marginale Rolle, ansatzweise in «House Of The Thousands Guitars». Springsteen beschäftigt sich primär mit seinem Dasein, mit der Magie der Musik, mit Erinnerungen, mit der Zukunft und zentral mit dem Thema Sterblichkeit. So bedauert er in den Songs «Ghosts», «One Minute You’re Here» und «Last Man Standing» den Tod von Musikerkollegen und anderen Lebensgefährten, währendem er in «One Minute You’re Here» über die eigene Vergänglichkeit sinniert. Benno Hueber
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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DIES UND DAS
Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
REGION
GESCHÄF TSWELT
Das Schwarzbueb-Poster
Grosse Weihnachtsausstellung In weihnachtlichem Ambiente präsentiert Möbel Eichler diesen Freitag, Samstag und Sonntag 11., 12. und 13. Dezember aktuelle Möbeltrends und Wohnideen. Für Schnäppchenjäger gibt es einmalig Möbel direkt ab Ausstellung mit bis zu 50 Prozent Rabatt. Polstermöbel und Relaxsessel, luftig und leicht in allen Variationen, edle Tisch- und Stuhl-Kombinationen oder das neue Bettenstudio laden zum Verweilen ein. Auch Möbel nach Mass, speziell für kleine Räume, sind bei Möbel Eichler dank eigener Möbelwerkstatt erhältlich. Für die Beratung und Planung der Inneneinrichtung stehen qualifizierte Wohnberater und Wohnberaterinnen zur Verfügung und helfen das Zuhause
Das Cover von «Dr Schwarzbube» zeigt zwölf Motive vom Laufental und Schwarzbubenland und kann als Poster erworben werden. Thomas Brunnschweiler Ein Wimmelbild der renommierten Grafikerin und Illustratorin Patrizia Stalder ziert das Cover von «Dr Schwarzbueb 2021». Dieses Bild kann als hochwertig gedrucktes Poster (42 × 25 cm) bestellt werden. Inklusive Versand (mit Rechnung) kostet das Poster 50 Franken. Es eignet sich sowohl als Wohnzimmerschmuck als auch als Bild für ein Kinderzimmer. Es gibt zwölf Motive zu entdecken, die im Kalender für das Schwarzbubenland und für das Laufental jeweils einem Monat zugeordnet sind. Ganz oben ist Mariastein zu sehen, daneben der Gempenturm; unten die Höhlen im Kaltbrunnental, die Burg Rotberg mit dem Klezmer-Ensemble Bait Jaffe und das Goetheanum mit einer Pianistin. Es gibt also vieles zu entdecken auf diesem Wimmelbild. Patrizia Stalder aus Basel ist Designerin mit Leib und Seele. Ihre Spezialgebiete sind Illustration, Grafikdesign, Webdesign und Fotocomposing. Sie hat über acht Jahre Agenturerfahrung als Art Direktorin bei Crome Communications. Dort arbeitete sie unter anderem für die Muba, Swisstech, Migros, TNW und Ron-
zu verschönern. Die Serviceleistung beinhaltet die kostenlose Lieferung, Montage und Entsorgung der alten Möbel, welche garantiert fachgerecht und sauber durchgeführt wird. Während diesen drei Ausstellungstagen erhalten die Besucherinnen und Besucher spezielle Sonderangebote. Weihnachtsausstellung bei Möbel Eichler an der Hauptstrasse 42 in Wolfwil. Öffnungszeiten: Freitag, 11. Dezember von 10–18.30 Uhr; Samstag, 12. Dezember von 10-17 Uhr; Sonntag, 13. Dezember von 10-17 Uhr.
Grosse Auswahl: Möbel Eichler in Wolfwil lädt dieses Wochenende zur Weihnachtsausstellung ein. FOTO: ZVG
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Wimmelbild: Mariastein, Kaltbrunnental, Burg Rotberg und noch einiges mehr ist auf dem Bild zu entdecken.
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da. Aufenthalte in Kuba und Los Angeles haben ihren Designhorizont erweitert. Ein Porträt von Patrizia Stalder lief auf SRF 1 in «Glanz und Gloria». Bestellen kann man das Poster bis 15. Januar 2021. Nach Eingang aller Bestellungen werden Poster gedruckt und versandt. Bestellung bei t.brunnschweiler@bluewin.ch oder unter 079 773 68 91.
Patrizia Stalder: Die Designerin hat das Wimmelbild gezeichFOTOS: ZVG net.
REGION
Grösster Schweizer Schmetterling
Grosser Eisvogel: Der Schmetterling wurde 2007 von Revierförster Josef Borer, Förster im Revier Thierstein, auf der Südseite von Nenzlingen entdeckt und fotografiert. FOTO: JOSEF BORER
WoS. Das freut den Baselbieter Naturschutz. Zuerst wurde der grösste Schweizer Schmetterling nur vereinzelt in der Region gesichtet. Nun hat sich der Grosse Eisvogel bei Pfeffingen eine dauerhafte Population aufgebaut. Dies unter anderem dank gezielter Fördermassnahmen, schreibt Pro Natura Baselland in einer
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Mitteilung. Trotz seiner Grösse ist der Tagfalter nur schwer zu entdecken: Er hält sich vorwiegend in den Baumwipfeln auf und nicht – wie andere Schmetterlinge – auf Blüten. Die Raupen ernähren sich ausschliesslich von Espenblättern und ziehen sich im Winter in ein selbst gebautes Gehäuse zurück.
schweiz
Schutz unserer «Alten» in Einzelhaft?
Dr. Bruno H. Dalle Carbonare Molekularbiologe und Unternehmer ANZEIGE
Unsere Artikel haben sehr viele Leser erreicht und viele Reaktionen ausgelöst. Die meisten davon sind positiv und viele Menschen danken uns, dass wir den Mut haben, diese Berichte zu publizieren. Beängstigend ist, dass man als mutig taxiert wird, wenn man anhand offizieller Wochenberichte und Statistiken des BAG die in den Medien pausenlos verbreitete Panik relativiert. Die Zahlen zeigen auf, dass die Anzahl PCR positiv-Getesteter und Hospitalisationen in der letzten Oktoberwoche sowie die Covid-19 Opfer in der zweiten Novemberwoche den Höchststand erreicht haben. Der von der Taskforce vorausgesagte Kollaps der Intensivstationen ist (zum Glück) wieder einmal mehr nicht eingetreten. Die Auslastung der Intensivbetten hat landesweit 75% nie überschritten. Die Frage stellt sich immer klarer, ob es die repressiven Massnahmen unserer Regierung braucht und ob diese auch etwas Positives bewirken. Selbst für die schutzbedürftige Gruppe der älteren Menschen in unserem Land müssen die Massnahmen sehr kritisch hinterfragt werden. Lesen Sie dazu zwei verzweifelte Fallbeispiele, die uns erreicht haben:
Guten Tag Mein Vater (1931) sitzt seit fast vier Wochen im APH Langmatten in Binningen fest. Er wohnt dort, weil er an Demenz erkrankt ist, eine 24-Std. Betreuung benötigt und es zu Hause leider nicht mehr möglich war. Nach angeblichen "Corona-Fällen" wurde am 1. November das ganze Heim für Besucher geschlossen. Meine Mutter wurde vor der Türe abgewiesen und mein Vater, erwartungsvoll im Café auf seine Frau wartend, sitzen gelassen. Mein Vater wurde seither drei Mal auf Corona getestet. Der zweite Test wurde ihm abgenötigt. Der verantwortliche Stationspfleger drohte ihm mit der Polizei, als mein Vater den Test verweigern wollte. Die Tests fielen alle negativ aus, mein Vater zeigt keine Krankheitssymptome. Trotzdem wird mein Vater seit gut vier Wochen auf der Station isoliert. Zwei Mahlzeiten muss er ganz alleine in seinem Zimmer einnehmen. Die meiste Zeit verbringt er, ebenfalls alleine, in seinem Zimmer. Aktivitäten finden keine statt. Er sieht fast nichts mehr und hört zudem schlecht. Menschen mit einer Demenzerkrankung können ab einem gewissen Stadium ihrer Erkrankung nicht mehr alleine sein, so auch mein Vater. Er leidet sehr unter der Abschottung und ruft uns bis zu 90mal am Tag an. Täglich beklagt er sich, wie schlecht es ihm gehe und ob ich ihm nicht helfen könne. Mehrmalige Gespräche mit dem Heimleiter haben bis dato keine Veränderung der unerträglichen Situation gebracht. Es wird auch nicht kommuniziert, wie lange diese Tortur noch weitergehen soll. Zudem bekomme ich keine befriedigende Antwort darauf, ob es überhaupt Krankheitsfälle auf der Station gibt. Die Antworten sind "wischiwaschi" und ausweichend. Ich habe von der Heimleitung eine schriftliche Erklärung gefordert, in der mir die gesetzliche Grundlage dieses "Schutzkonzepts" mitgeteilt wird. Ich habe bis heute keine Antwort darauf erhalten. Die Situation ist für mich als Tochter unerträglich geworden. Mit freundlichen Grüssen, B.B.
Hallo! Dank meiner Schwester (Ärztin im Ruhestand) habe ich genau im richtigen Moment den offenen Brief von Dr. Meffert-Ruf zu lesen bekommen und bin so auf «Corona differenziert» gestossen. Endlich ein "Forum", das meinen Ansichten entspricht, ohne auf irgendeine Seite "extrem" zu sein. Es hat mich in meinem Entschluss gestärkt, meinen Mann (80) gegen die Überzeugungsversuche eines Spitalarztes und nach 13tägiger Corona-Isolation im Spital nach Hause zu nehmen und nicht ins Pflegeheim zu geben. Er kam als Pflegefall vollkommen abwesend nach Hause. Das Einzige, was er immer wiederholte, war, dass seine Hände über mein Gesicht glitten, es festhielten, als hätte er Angst, es könnte verschwinden. Beim Besuch von zwei sehr netten Mitarbeiterinnen der Spitex mit Maske reagierte mein Mann panisch. Ich versuchte, ihn zu beruhigen, sagte ihm, dass sie ihn nicht mitnehmen, dass er hier bei mir bleiben werde. Da wurde mir bewusst, wie traumatisch für ihn die 13 Tage Spital gewesen sein mussten mit lauter maskierten Menschen um ihn, ohne Besuch von Angehörigen, nicht ein einziges ganzes menschliches Antlitz!!! Am 7. November bekam ich den "offenen Brief" zu lesen. In der Folge organisierte ich einen Besuch unserer Enkelin mit ihren Eltern für Sonntag (ohne Maske). Es war die beste Entscheidung!!!!! Mein Mann blühte zusehends auf. Heute, am 26. November, ist mein Mann zu 95% der "Alte", geniesst die menschliche Nähe und Umarmungen von uns Familienmitgliedern und seine neu gewonnene Selbständigkeit. Aber an die 13 Tage Spital-Isolation kann er sich absolut nicht erinnern, sie sind wie ausgelöscht. Ich bin heute zu 100% davon überzeugt, dass im Falle meines Mannes nicht das Virus für seinen desolaten Zustand verantwortlich war, sondern das Fehlen jeglicher emotionaler, familiärer, zärtlicher Zuneigung und Umarmung von den nächsten Angehörigen. Wie Dr. Meffert sagt, der Mensch ist ein Herdentier! Dies kann die beste Medizin nicht ersetzen. Freundliche Grüsse Ursula Syz, Volketswil Kommentar: Die beiden Beispiele sind nur die Spitze des Eisberges an Irrsinn und Auswirkungen der verhängten Massnahmen. Diese Massnahmen haben leider nicht nur Auswirkungen auf die zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern tangieren unsere persönlichen Grundrechte wie unsere Bewegungsfreiheit (Quarantäne, Treffen von weniger als 5 Leuten, Grenzschliessungen), die Unversehrtheit unserer Körper (Testen, Maskenpflicht und Impfen), unsere Existenzgrundlage (Zwangsschliessungen von Betrieben, Arbeitslosigkeit, Konkurse), unsere finanzielle Sicherheit (drohender Banken- und Finanzcrash) etc. etc. Wenn man dann noch bedenkt, dass diese Massnahmen auf einem höchst zweifelhaften PCR-Test (bis zu 97% Falschpositive und keine infektiösen Erreger erkennend) beruhen und schlussendlich die Sterblichkeit mit 0,23% bis 0.5% (Stanford Universität/WHO) der einer normalen Grippe entspricht, dann muss man sich ernsthaft fragen «Wollen wir das?» oder haben sich die Experten und Politiker in etwas verrannt, aus dem sie nicht mehr alleine rauskommen und wir als Souverän die Verhältnismässigkeit wieder herstellen müssen?
Darum unterstützen wir unter anderem das Referendum gegen das verlängerte Notrecht und bitten Sie, dieses so schnell wie möglich zu unterschreiben:
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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50
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Zunahme von Autoaufbrüchen
Samichlaus mal anders: In Wahlen kam der Samichlaus zum Schulhaus und zur Lourdesgrotte.
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BASELL AND
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Herzliche Gratulation!
Rotes Kreuz Baselland legt vielseitiges Kursprogamm auf
WoS. Das Wochenblatt gratuliert seinem freien Autor Willi Wenger. Er hat den diesjährigen Baselbieter Anerkennungspreis Sport gewonnen. Er leistete jahrzehntelange Freiwilligenarbeit und setzte sich für den Baselbieter Sport ein, wie Regierungsrätin Monica Gschwind letzte Woche an der Feier sagte. Willi Wenger war und ist viel im Namen des Sports unterwegs, sei es als wortgewandter Sportjournalist, pflichtbewusster Funktionär und Organisator oder selber als ehrgeiziger Sportler. Der ehemalige stellvertretende Leiter des Sportamts Baselland zeigte sich gerührt über die Ehrung und versprach, der Baselbieter Sportszene auch in Zukunft noch erhalten zu bleiben. Küche & Bad Innenausbau Türen
WoS. Das Rote Kreuz Baselland hat das Bildungsangebot fürs 2021 ausgebaut und 16 neue und aktuelle Angebote entwickelt. Das Programm enthält beliebte und bewährte Angebote im Bereich Pflege wie die Lehrgänge Pflegehelfer/in SRK, weiterführende Zertifikate und Kurse sowie Fortbildungen, welche Trends und Entwicklungen im Bereich Pflege und Betreuung aufweisen.
Kurs zum Thema
Zudem finden auch Eltern interessante Kurse für sich selbst oder für ihre Kinder im Jugendalter. So zum Beispiel der neue Kurs «Genuss Lust – Frust Sehn-SUCHT». Der interaktive Vortrag nimmt den Suchtmittelmissbrauch unter die Lupe und informiert Eltern, welchen Stellenwert Suchtmittel wie Alkohol, Rauchen, Cannabis und Partydrogen in unserer Gesell-
schaft haben und wie sich der Konsum auf den jugendlichen Körper und auf die Psyche auswirkt.
Umgang mit Demenz
Angehörige, die eine an Demenz erkrankte Person pflegen und betreuen, können Kurse in Binningen, Laufen und Liestal besuchen. Eine Demenzerkrankung kann für die betroffene Person aber auch für die Angehörigen eine grosse Herausforderung bedeuten. In unseren Kursen vermitteln wir Hintergrundwissen, damit die Begleitung gut gelingt. Alle Kurse sind unter www.srk-baselland.ch/bildung abrufbar und man kann sich auch online anmelden. Auf Wunsch sendet das Rote Kreuz auch ein gedrucktes Exemplar zu. Bestellung unter bildung@srk-baselland.ch oder telefonisch unter 061 905 82 00.
Gelassenheit beginnt im Kopf
KT. SOLOTHURN. Zwischen Freitag, 4. Dezember und Dienstag, 8. Dezember sind der Kantonspolizei Solothurn rund ein Dutzend Fahrzeugaufbrüche gemeldet worden. Entwendet wurden unter anderem Handtaschen, Portemonnaies und diverse Wertgegenstände. Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen. Sie bittet die Bürgerinnen und Bürger, keine Wertgegenstände im Fahrzeug liegenzulassen. Sichtbare Gegenstände können für Diebe einen Anreiz für eine Straftat sein. Verdächtige Feststellungen sollen unverzüglich via Notrufnummern 112 oder 117 der Polizei gemeldet werden.
Von Thomas Hohensee
«Nicht die Dinge selbst, sondern ihre Vorstellung von den Dingen beunruhigt die Menschen.» Das Zitat des Philosophen Epiktet nimmt der Verhaltenscoach Thomas Hohensee als Grundlage für diese Anleitung zur Gelassenheit. Denn ebenso wie wir uns mit Sorgen, Ärger, Schuldzuweisungen oder düsteren Zukunftsvisionen Stress bereiteten, seien wir auch in der Lage, mit Hilfe unserer Gedanken innere Gelassenheit zu schaffen. Wie man das lernen kann, erklärt der Autor in diesem Buch und zeigt auf, wie sich negative Denkgewohnheiten ändern lassen und innere Ruhe auch unter schwierigen äusseren Umständen geübt werden kann. Hohensee orientiert sich dabei an Grundsätzen der antiken Stoiker und des Buddhismus. «Gelassenheit zu entwickeln, ist ein ehrgeiziges aber kein unmögliches Vorhaben», beschreibt er sein Verhaltenstraining. Und gerade jetzt können wir doch eine Extra-Portion Gelassenheit wirklich gut gebrauchen. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
Intensive Verkehrskontrollen
BASELLAND. Nach der Grundregel «Wer fährt, trinkt nicht; wer trinkt, fährt nicht» führt die Polizei Basel-Landschaft bis zum 13. Dezember auf dem gesamten Kantonsgebiet zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten intensive Verkehrskontrollen in Bezug auf die Fahrfähigkeit durchführen. Diese Kontrollen finden im Rahmen der internationalen Roadpol-Vereinigung europaweit statt und werden durch das Polizeikonkordat Nordwestschweiz unterstützt. Das Ziel dieser Kontrollen ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Auswertung über die letzten Jahre zeigt, dass die Problematik Alkohol, Drogen und Medikamente am Steuer von Motorfahrzeugen eine häufige Unfallursache darstellt.
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