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Donnerstag, 10. Dezember 2020

111. Jahrgang – Nr. 50 www.pira.ch

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Die Aescher Tennisspielerin Jalena Meyer ist in ihrem Jahrgang die Nummer 5 der Schweiz. Neben dem Platz glänzt sie in den sozialen Medien mit Humor und Kreativität.

Für interessierte und eilige Leser: Ein neues Buch von René Salathé zeigt die Geschichte der Region anhand bildhafter Bausteine. Das Wochenblatt hat sich mit dem 93-jährigen Historiker unterhalten.

Tobias Gfeller

J

alena Meyer ist auf dem Vormarsch: Mit 14 Jahren ist sie aktuell bei den Frauen gesamthaft in den Top 100 der Schweiz und die Nummer 5 in ihrem Jahrgang. Chancen, sich mit Resultaten zu verbessern, boten sich ihr in den letzten Wochen aber keine. Sämtliche Turniere in ihrer Altersklasse wurden aufgrund des Coronavirus abgesagt. Für die Aescherin kein Grund für Frust, im Gegenteil. Sie nimmt die Situation mit einer Mischung aus sportlicher Lockerheit und dem Bewusstsein, dass die Wettkampfpause auch ihr Gutes haben kann. «Jetzt gilt es, im Training alles zu verbessern, was möglich ist, und in allen Bereichen genau hinzuschauen.» Als Sportlerin müsse man mit allem klarkommen, sagt Jalena schon ganz routiniert. Die 14-Jährige weiss genau, woran sie noch am meisten arbeiten muss. «Beinarbeit und Physis», sagt sie wie aus der Pistole geschossen. Sie lebe von ihrer Power, der Offensive und dem steten Willen, die Gegnerin mit schnellem und präzisem Spiel in Schwierigkeiten zu bringen. Jalena Meyer ist keine, die auf dem Platz zögert. Das zahlt sich mehr und mehr aus. Verlor sie vor Jahren noch gegen Gegnerinnen, die defensiv stark waren und vorwiegend auf Sicherheit spielten, kann sie diese heute dank ihrer Power dominieren. Sie ist überzeugt: «Langfristig setzt sich ein offensi-

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Aesch

Mit 14 Jahren schon sehr erfolgreich: Jalena Meyer punktet auf dem Court und in den sozialen Medien. ver Spielstil durch.» Auf das offensive Spiel wird in ihrer Trainingsakademie TIF in Allschwil viel Wert gelegt. Die Basis dafür legt sie mit dem Aufschlag, der für ihr Alter überdurchschnittlich stark ist. Nach dem Aufschlag geht sie ins Feld hinein – teilweise sogar ans Netz, was heutzutage gerade im Frauentennis nur noch selten zu sehen ist. Krachende Vorhand in die Schutzmaske Doch Jalena Meyer ist mehr als Aufschlag, Vorhand und Rückhand. Spätestens seit dem Corona-Lockdown im Frühjahr ist sie auch Nicht-Tennisinsidern ein Begriff. Mit ihren Instagram-Videos schaffte sie es weltweit in die Medien. Sogar die Weltnummer eins Novak Djokovic reagierte auf einen Clip, der sie angeblich mit vier Schlägern beim Spiel an die Wand zeigt. Ob

bei Wimbledon im eigenen Garten, dem Tennisspiel mit sich selber um die Welt oder die krachende Vorhand von hinten in Papis Schutzmaske – natürlich neben dem Gesicht, die Aescherin punktet dabei weit über ihre Followerinnen und Follower in den sozialen Medien hinaus. Dabei kann sie auf die Hilfe von Vater Alexander Meyer zählen, der selber Tennis spielt und Jalena auf und neben dem Platz berät. Als Inhaber einer Agentur für digitale Kommunikation kennt er sich bestens aus mit den Möglichkeiten von Instagram und Co. Bei sämtlichen Videos gehe es darum, auch über sich selber lachen zu können. «Es soll ja nicht zu ernst rüberkommen», betont Alexander Meyer. Die Kurzvideos während des Lockdowns erhielten jeweils mehrere hunderttausend Klicks. Erwartungen dahingehend hätten sie

FOTO: ZVG

aber nie. «Wir machen dies vorwiegend zum Spass für uns», stellt Jalena klar. Lachen nach Niederlagen Die eigene Website und das Auftreten in den sozialen Medien sehen Vater und Tochter auch als Möglichkeit, künftigen Sponsoren etwas zurückzugeben. Denn gute Sportlerinnen und Sportler gebe es viele, erinnert Alexander Meyer. «Aber es geht darum, sich auch irgendwie präsentieren zu können.» Der Vater sieht dies auch als Lebensschule, wovon Jalena einst auch im Berufsleben – ob als Tennisprofi oder sonst – profitieren kann. Die 14-Jährige hat längst Gefallen am Schauspielern gefunden. Sie habe dadurch an Selbstvertrauen gewonnen, was ihr bei der Medienarbeit zugutekomme. Diese in den Videos demonsFortsetzung auf Seite 2

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Athlet durch und durch: Am vergangenen Freitagabend erhielt der Aescher Julian Pagel den Förderpreis Sport 2020 des Kantons Basel-Landschaft. Seine Sportart: Calisthenics.

Agenda

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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

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Fortsetzung von Seite 1 trierte Lockerheit wolle sie auch auf dem Platz zeigen. Als sie einst nach einem verlorenen Final lächelnd vom Platz ging, weil sie trotz Niederlage gut gespielt hatte, kam der Turnierdirektor verwundert auf ihren Vater zu. «Ich habe noch nie ein Mädchen gesehen, das nach einem verlorenen Final lacht.» Für Jalena ist das ganz normal. Sie geht ihre Tenniskarriere zwar ehrgeizig, aber ohne Verbissenheit an. Das lebt ihr auch der Vater vor. «Ehrgeizige Eltern bringen nichts. Sie setzen das Kind nur unter Druck», meint Jalena und macht über ihr Verhältnis zum Vater klar: «Er ist und bleibt mein Papi.»

GESCHÄFTSWELT

Hausbootferien PR. Die Corona Pandemie hat das Alltags- und Freizeitleben grundlegend geändert und dem Reisen einen völlig neuen Stellenwert eingeräumt. Gefragt sind nun «corona-konforme» Reisearten, die es unter Berücksichtigung der besonderen Lage erlauben, trotzdem die Welt zu entdecken und schöne Momente zu geniessen. Hausbootferien eignen sich für Familien, Paare oder Freunde besonders gut, um neue Regionen kennenzulernen und gleichzeitig grossen Menschenansammlungen aus dem Weg gehen zu können. Nicols bietet Hausbootrouten für jeden Geschmack in den schönsten Regionen Frankreichs, Deutschlands, Ungarns und der Niederlande sowie auf dem Lago Alqueva in Portugal an. Die meisten Abfahrtsstationen sind leicht und unkompliziert zu erreichen und einmal an Bord, lassen sich die wunderschönen Landschaften vom Wasser aus entspannt geniessen und man kann sich völlig ungezwungen dem eigenen Ferien-Rhythmus hingeben. Sowohl Neulinge als auch erfahrene Crews finden unter den fünf Produktlinien von Nicols garantiert das für sie passende Boot. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Hausboote ohne Vorkenntnisse und ohne Bootsführerschein leicht zu navigieren. Die Hausboot-Flotte von Nicols wird laufend modernisiert und den Bedürfnissen der Kunden angepasst. Bei der neuesten und innovativen Fly-Reihe, die mit einem gut durchdachten Grundriss und hohem Komfort punktet, gibt es neben dem grössten und luxuriösen Modell Octo Fly C für acht Personen neu auch zwei Modelle, die sich besonders für Familien oder zwei bis drei Paare eignen. Alle Boote verfügen über grosszügige Aussenbereiche, die zum Entspannen und Sonnenbaden einladen. Auf der Spezial-Website für Hausboote von Media Reisen findet man spannende Routenvorschläge und detaillierte Informationen über die verschiedenen Bootstypen. Katalogbestellung und weitere Informationen bei Media Reisen Basel: Tel: 061 260 92 60 oder unter www.hausbootferien.ch.

WEIHNACHTSAKTION

Lesestoff für die Festtage PR. Leserinnen und Leser des Wochenblatts können «Sarah Penrose – Auf fremden Wegen» zum Vorzugspreis von 20 Franken und «Der gestrandete Wassermann» für 18 Franken von Priska M. Thomas direkt bei der Autorin kaufen, per Telefon unter 061 751 63 10. Gerne signiert die Autorin ein persönliches Exemplar für Sie bei sich zuhause in Pfeffingen. Priska Thomas ist in Basel geboren und aufgewachsen und mit knapp 20 Jahren in die französische Schweiz gezogen. Danach lebte und arbeitete sie in Australien, Cornwall, Israel, Kenia und Italien. Von 1988 bis zu ihrer Pensionierung war sie Redaktorin beim Migros Magazin Basel/Jura. Heute lebt sie in Pfeffingen.

Renommierte Illustratorin: Patrizia Stalderhat das bunte Wimmelbild gestaltet. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

tet das Poster 50 Franken. Es eignet sich sowohl als Wohnzimmerschmuck als auch als Bild für in ein Kinderzimmer. Es gibt zwölf Motive zu entdecken, die im Kalender für das Schwarzbubenland und für das Laufental jeweils einem Monat zugeordnet sind. Ganz oben ist Mariastein zu sehen, daneben der Gempenturm; unten die Höhlen im Kaltbrunnental, die Burg Rotberg mit dem Klezmer-Ensemble Bait Jaffe und das Goetheanum mit einer Pianistin. Es gibt also vieles zu entdecken auf diesem Wimmelbild. Patrizia Stalder aus Basel ist Designerin mit Leib und Seele. Ihre Spezialgebiete sind Illustration, Grafik Design, Webdesign und Fotocomposing. Sie hat über acht Jahre Agentur-Erfahrung als Art Direktorin bei Crome Communications. Dort arbeitete sie unter anderem für die Muba, Swisstech, Migros, TNW und Ronda. Aufenthalte in Kuba und Los Angeles haben ihren Design-Horizont erweitert. Bestellen kann man das Poster bis zum 15. Januar 2021. Nach Eingang aller Bestellungen werden Poster gedruckt und versandt. Bestellung bei t.brunnschweiler@bluewin.ch oder unter 079 773 68 91.

bru. Ein Wimmelbild der renommierten Grafikerin und Illustratorin Patrizia Stalder ziert das Cover von Dr Schwarz-

bueb 2021. Dieses Bild kann als hochwertig gedrucktes Poster (42 x 25 cm) bestellt werden. Inklusive Versand kos-

BASELLAND

KANTON SOLOTHURN

«Grosser Eisvogel» in Pfeffingen heimisch

Einführung frühe Sprachförderung

WOB. Der Grosse Eisvogel wurde in der Region bisher nur sehr selten und in wenigen Exemplaren beobachtet. Nun konnte die Pro Natura Arbeitsgruppe Tagfalterschutz BL nachweisen, dass er, wohl nicht zuletzt dank gezielten Fördermassnahmen von Forst und Naturschutz, bei Pfeffingen eine dauerhafte Population aufgebaut hat. Thomas Stalling von der Pro NaturaArbeitsgruppe hat an einer kleinen Espe (Zitterpappel) in Pfeffingen ein Blatt entdeckt, welches zweifelsfrei beweist, dass hier der Grosse Eisvogel lebt. Er ist ein Beleg dafür, dass sich der Eisvogel im Baselbiet wohl dauerhaft niedergelassen hat. Immerhin handelt es sich bei diesem prächtigen Schmetterling um die grösste Art der Schweiz und einen der seltensten im Kanton Baselland. Der Grosse Eisvogel ist trotz einer Spannweite von bis 9 cm schwer zu beobachten, da er oft im Bereich der Baumwipfel unterwegs ist.

WOB. Das Projekt «Deutschförderung vor dem Kindergarten» ist abgeschlossen. Zukünftig sollen alle Gemeinden im Kanton Solothurn ein bedarfsgerechtes Angebot für die vorschulische Sprachförderung führen. Mit diesem Modell sollen bessere schulische Startbedingungen für Kinder mit Förderbedarf geschafft werden. Die Sprachkompetenzen von Kindern, die im Vorschulalter nur über geringe oder keine Deutschkenntnisse verfügen, sollen aufgebaut und gestärkt werden. Identifiziert die Gemeinde bei einem Kind einen Förderbedarf, spricht sie eine Empfehlung für einen Angebotsbesuch aus. An den Kosten des Besuchs beteiligen sich Gemeinde und Eltern. Für die Einführung einer kantonsweiten frühen Sprachförderung ist eine Aufbauphase von zwei Jahren vorgesehen. So kann den kommunalen Gegebenheiten Rechnung getragen werden. Dabei unterstützt der Kanton die Gemeinden mit einer Anschubfinanzierung. Parallel dazu wird die gesetzliche Grundlage im

Sozialgesetz geschaffen. Das Amt für soziale Sicherheit ist in Zusammenarbeit mit den Gemeinden mit der Umsetzung der kantonsweiten Einführung beauftragt. Der Regierungsrat ist überzeugt, dass mit dem Modell bessere Startvoraussetzungen für die schulische Laufbahn von Kindern mit Förderbedarf geschaffen werden könne. In Anlehnung an das Modell des Kantons Basel-Stadt führten die vier Gemeinden bzw. Regionen Dorneckberg, Dulliken, Olten und Solothurn die vorschulische Sprachförderung als Pilotprojekt «Deutschförderung vor dem Kindergarten» durch. Zwischen 2017 und 2019 wurde in einer Fragebogen-Erhebung bei insgesamt 125 Vorschulkindern ein Förderbedarf festgestellt. Die Kinder wurden für einen Besuch in einer Spielgruppe angemeldet. Mit einer Auswertung wurde die sprachliche Entwicklung durch die Spielgruppenbesuche analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass ein grosser Teil der Kinder Grundkenntnisse der deutschen Sprache erwerben konnte.

Weihnachtsferien

Erscheinungen und Abschlusszeiten Am Donnerstag, 24. und 31. Dezember erscheint kein Wochenblatt. Am Donnerstag, 7. Januar, erscheint die erste Ausgabe im neuen Jahr. Redaktionsschluss: Dienstag, 5. Januar, 9.00 Uhr. Inseratenschluss: Montag, 4. Januar, 16.00 Uhr. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage! CH Regionalmedien AG Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13 4144 Arlesheim Tel. 061 927 26 70 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch redaktion.arlesheim@chmedia.ch www.wochenblatt.ch


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch

Baupublikationen

Baugesuch Nr. 2020-1934 Projekt: Schwimmbad – Standort: Parzelle Nr. 933, Waldstrasse 60, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Christoph Kopp, Waldstrasse 60, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Christoph Kopp, Waldstrasse 60, 4144 Arlesheim

Baugesuch Nr. 2020-1952 Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen – Standort: Parzelle Nr. 1075, Baselstrasse 108, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Therese Aeschlimann-Giger, Baselstrasse 108, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Therese Aeschlimann-Giger, Baselstrasse 108, 4144 Arlesheim

Baugesuch Nr. 2020-1956 Projekt: Umbau Einfamilienhaus / Fassadenänderung / Photovoltaikanlage – Standort: Parzelle Nr. 1511, Bodenweg 10, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Sabrina Fischer-Engelhardt, Gotthelfweg 5, 4144 Arlesheim – David Fischer, Gotthelfweg 5, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Ansgar Staudt Architekten GmbH, Allschwilerstrasse 35, 4055 Basel

Baugesuch Nr. 2020-1979 Projekt: Vordach – Standort: Parzelle Nr. 203, Ermitagestrasse 1, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Stiftung Werkstar c/o Ch. Jermann, Ermitagestrasse 1, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Sebastian Ecknauer, Ziegelackerweg 5, 4144 Arlesheim Auflagefrist 10.12.2020 bis 21.12.2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. Weihnachten 2020

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Verwaltung bleibt vom Donnerstag, 24. Dezember 2020 bis am Sonntag, 3. Januar 2021 geschlossen. Am Mittwoch, 23. Dezember sind die Schalter wie gewohnt bis um 16.30 Uhr geöffnet. Und am Montag, 4. Januar 2021 begrüssen wir Sie gerne von 9.30 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 16.30 Uhr. In Notfällen erhalten Sie über Tel. 061 706 95 55 bezüglich Pikettdienst Auskunft. Sie haben ausserdem jederzeit die Möglichkeit, uns eine E-Mail (gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch) oder einen Fax (061 706 95 65) zu schicken, die wir gerne ab dem 4. Januar beantworten. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage. Die Gemeindeverwaltung Gebiet Hagenbuchen

Ersatz exotischer Bäume durch einheimische Pflanzen, die erst seit der Entdeckung von Amerika bei uns gepflanzt werden oder sich auch ungewollt durch Warentransporte eingeschleppt wurden, nennt man Neophyten. In der Schweiz haben sich so etwa 550 Arten angesiedelt. Einige dieser Pflanzen finden bei uns ideale Bedingungen vor, sie vermehren sich stark und teilweise sehr rasch. Sie verdrängen dabei die einheimische Flora. Diese Arten werden als invasive Neophyten bezeichnet. Die

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Aus altem Buchenholz wird ein neues Spital

Stiftung «Info Flora» führt eine schweizerische schwarze Liste mit den invasiven Arten. Auch im Arlesheimer Wald verbreiten sich diese Arten, wie zum Beispiel der Trompetenbaum. Dieser steht zwar noch nicht auf der schwarzen Liste. Die Gemeinde hat aber beschlossen, diese fünf Neophyten am Schwimmbadweg und im Gebiet Hagebuchen zu fällen und als Ersatz einheimische Bäume zu pflanzen. Die Fäll- und Pflanzarbeiten starten ab dem 10. Dezember 2020 und sollten, vorausgesetzt die Witterungsverhältnisse spielen mit, bis am 17. Dezember abgeschlossen sein. Die Gemeindeverwaltung Termine

Gemeindeversammlungen 2021 Für das kommende Jahr sind folgende Daten für die Gemeindeversammlungen festgelegt worden: − Mittwoch, 21. April 2021 − Donnerstag, 24. Juni 2021 (Rechnung) − Mittwoch, 22. September 2021 − Donnerstag, 25. November 2021 (Budget) Gerne machen wir Sie darauf aufmerksam, dass Sie die detaillierten Erläuterungen zu den Versammlungen jeweils rechtzeitig auf unserer Internetseite www.arlesheim.ch (Rubrik «Politik/Gemeindeversammlung/Einladungen») finden. Sie können sich die Unterlagen aber auch nach Hause schicken lassen. Dazu füllen Sie das Formular aus, das Sie auf der Homepage unter Verwaltung Formulare/Downloads finden, oder Sie bestellen das Abo bei den Einwohnerdiensten (061 706 95 55 oder einwohnerdienste@arlesheim.bl.ch). Die Gemeindeverwaltung neuestheater.ch

Gratistickets zum Jahresbeginn Die Gemeinde Arlesheim unterstützt neuestheater.ch mit einem jährlichen Kulturbeitrag. Nun schenkt neuestheater.ch den Einwohnerinnen und Einwohnern insgesamt 12 Gratistickets für die Vorstellungen am Samstag, 2. Januar 2021, 17 Uhr und 20 Uhr: «Die Fledermaus» nach Johann Strauss. Dieses Jahr – in Zeiten von Corona – folgt eine besondere Eigenproduktion: Einerseits ist es die Jubiläumsinszenierung «20 Jahre neuestheater.ch» und andererseits die Abschlussproduktion von Georg Darvas und Johanna Schwarz. Wenn Sie Interesse an Tickets haben, bitten wir Sie uns dies per E-Mail (inklusive Angabe Ihrer Kontaktdaten) an einwohnerdienste@arlesheim.bl.ch oder telefonisch 061 706 95 55 bis spätestens am 21. Dezember 2020 zu bekunden. Sie ersparen sich damit einen Behördengang (begrenzte Anzahl Tickets). Pro Person können maximal 2 Tickets bezogen werden. Gerne senden wir Ihnen dann die Tickets per Post zu. Wir weisen Sie darauf hin, dass wir neuestheater.ch Ihre Kontaktdaten weiterleiten müssen, diese aber 14 Tage nach der Vorstellung wieder gelöscht werden. Die Gemeindeverwaltung

(Fortsetzung auf Seite 4)

Verabschieden sich vom alten Baum: Philipp Schneider (l.), VR-Präsident, und Lukas Schöb, ärztlicher Leiter.

Im Park der Klinik Arlesheim wurde gestern eine rund 100 Jahre alte Buche gefällt, deren Holz später für den Neubau verwendet wird. Das hat viel Symbolcharakter. Tobias Gfeller

S

ie war prägend für das Bild der Klinik und bedeutend für viele Mitarbeitende. Die Buche im nördlichen Teil des Parks gleich neben dem Parkplatz war aus vielen Gründen besonders, wie Lukas Schöb, Ärztlicher Leiter der Klinik, verrät. «Viele Mitarbeitende verbrachten unter dem Baum regelmässig ihre Pausen und verbinden so mit ihm ganz viele persönliche Geschichten.» Gestern wurde die Buche gefällt. Am vergangenen Freitag haben knapp 30 Mitarbeitende und Vertreter der Klinikleitung im Rahmen einer kleinen Zeremonie Abschied genommen. Auch am Montagnachmittag, als Schöb zusammen mit Verwaltungsratspräsident Philipp Schneider nochmals den massiven Stamm begutachtete, sassen zwei Klinik-Mitarbeiterinnen am Häuschen nebenan und genossen die wenigen Sonnenstrahlen des Tages.

Neubau mit gleichem Quartierplan Die Klinik-Verantwortlichen haben die Nachbarschaft und die Gemeinde über die Fällung informiert. Die Buche musste aufgrund der Neubaupläne der Klinik weichen. Denn diese bestehen immer noch, betont Schneider, der den Bauausschuss leitet. Der Bedarf an modernen Spitalräumlichkeiten sei nach wie vor gegeben. Das Neubauprojekt erfuhr eine Verzögerung von gut einem Jahr, weil der Vertrag mit dem bisherigen Generalplaner gekündet werden musste, da die geplanten Kosten nicht eingehalten werden konnten. Der Neubau soll nun mit Vollholz realisiert werden und orientiert sich am gleichen Quartierplan, in dem auch die Fällung der Buche vermerkt ist. Höhe und Fussabdruck bleiben identisch. Die Planungen befinden sich aber erst am Beginn der Vorprojektphase. Die gestern gefällte Buche soll an prominenter Stelle Teil vom Neubau werden. Mondphasen beinflussen das Holz Der gestrige Fällungszeitpunkt war bewusst gewählt und orientierte sich an der Mondphase. Schon Anthroposophie-Begründer Rudolf Steiner bestätigte frühere Erkenntnisse, wonach der Mond Einfluss auf Pflanzen und deren Ernte habe. Gemäss der Theorie des Mondholzes beeinflusst der Zeitpunkt der Fällung eines Baumes im Zusam-

FOTO: TOBIAS GFELLER

menhang mit dem Mond das Trocknungsverhalten und die daraus resultierende Holzdichte. «Das Holz wird durch diesen Prozess stabiler», ist auch Klinik-Verwaltungsratspräsident Philipp Schneider überzeugt. Langwieriger Trocknungsprozess Obwohl erst in rund zwei Jahren mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, musste die Buche schon jetzt gefällt werden, weil ihr Holz auf natürliche Art und Weise ganz ohne Chemie getrocknet wird und dies viel Zeit beansprucht. Die Trocknungsphase beginnt gleich vor Ort im Klinikpark. Erst im Frühling oder Sommer wird der Stamm an einem anderen Ort gelagert. Dass die Klinik Arlesheim nun mit Holz bauen will, sei kein Zufall, betont Lukas Schöb. «Anthroposophie und Holz als Baustoff passen zusammen. Die Anthroposophie und so auch wir als Klinik sind sehr mit der Natur verbunden und setzen auf Nachhaltigkeit.» Mit dem Zeremoniell und der damit verbundenen Respekterweisung gegenüber der rund 100 Jahre alten Buche hat dies die Klinik vergangene Woche deutlich gemacht. Dass der gestern gefällte Baum Teil des Neubaus werden soll, hat zusätzlichen Symbolcharakter. Im dann entstehenden Park werde es eine Ersatzbepflanzung für den gefällten Baum geben.

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ARLESHEIM

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Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch (Fortsetzung von Seite 3)

Birsstadt-TV

Nächste Sendung In der Sendung von kommender Woche zeigen wir Ihnen einen Beitrag über die Aufführung Fledermaus nach Johann Strauss im neuestheter.ch. Die Eigenproduktion ist einerseits die Ju-

biläumsinszenierung «20 Jahre neuestheater.ch» und andererseits die Abschlussproduktion von Georg Darvas und Johanna Schwarz. Birsstadt-TV besuchte neuestheater.ch. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf www.arlesheim.ch aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung

VEREIN «GEMEINSAM GEGEN KINDSMISSBRAUCH»

und Sonstiges abzunehmen. Zu diesem Zweck wurde Ende November eine Geldsammelaktion gestartet. Jeder noch so kleine Betrag hilft und grössere Beträge sind natürlich auch willkommen. Bitte helfen Sie mit, möglichst viele Menschen zu erreichen. Im Internet: wemakeit – Hilfe für Nathalie. Im Namen des Vereins bedanken wir uns für die Unterstützung. Für den Vorstand E. Dietrich und M. Brunner

REFORMIERTE KIRCHE

Leitbild wird Anfang 2021 präsentiert Die rund 40 anwesenden Mitglieder der Reformierten Kirchgemeinde Arlesheim haben am Sonntag, 6. Dezember, unter der Leitung von Präsidentin Kathrin Meffert-Ruf das von Oliver Ehinger präsentierte Budget 2021 einstimmig gutgeheissen. Dieses weist bei einem Ausgabenniveau von 1 589 000 Franken ein Defizit von 8000 Franken aus. Ebenfalls ohne Gegenstimmen wurde der Antrag der Kirchenpflege auf Beibehaltung der bisherigen Kirchensteuersätze (0.53% vom Einkommen und 0,053% vom Ver-

mögen) angenommen. Ausserdem bestätigte die Kirchgemeindeversammlung Kathrin Meffert-Ruf im Kirchenpflegepräsidium für die kommende Amtsperiode 2021-24. Die Kirchenpflege informierte zudem über das in Entwicklung befindliche Leitbild der Kirchgemeinde. Ein von der Leitbildkommission erarbeiteter Entwurf soll anfangs 2021 präsentiert und im Rahmen eines öffentlichen Workshops am 6. Februar zur Diskussion stehen. Für die Kirchenpflege, Dominique von Hahn

LESERBRIEF

Weniger Dichtestress beim Heiraten Eigentlich ist es ja schön, dass sich so viele Brautpaare in unserem malerischen Dorfkern das Ja-Wort geben. Allerdings: So ganz freiwillig tun sie das nicht. Genau genommen besteht gar keine andere Wahl, weil mit der Zentralisierung der Baselbieter Zivilrechtsverwaltung in Arlesheim auch ein exklusiver Standesamts-Standort geschaffen wurde. Dies führt dazu, dass sich die Heiratswilligen in den beliebten Traumonaten im Halbstundentakt die Türklinke in die Hand geben. Arlesheim wurde zum Las Vegas von Baselland. Auch wenn hin und wieder mal eine Hochzeitsgesellschaft die lokale Gastronomie berücksichtigt, dominieren

die negativen Effekte dieser Hochzeitsflut. Viele Gewerbebetriebe beklagen das Verkehrschaos und die Dauerbesetzung der Parkplätze durch Hochzeitsgäste. Ich habe deshalb mit einem Vorstoss im Landrat die Regierung zum Handeln aufgefordert. Letzte Woche wurde nun bekannt, dass die Regierung schnell etwas unternimmt und ein zusätzliches Traulokal in Binningen eröffnen wird. Damit wird die Anzahl der Hochzeiten in Arlesheim auf ein vernünftiges Mass gesenkt, was zu weniger Dichtestress beim Heiraten führt. Balz Stückelberger, Landrat FDP.Die Liberalen Arlesheim

AGIV

Es gibt neue Arleser Bons PR. Im Frühjahr durften der Arlesheimer Gewerbe- und Industrieverein mit «mir-sin-arlese» und Unterstützung des Gemeinderates die Arleser Bon+20 Prozent ins Leben rufen. Der Arleser Bon+20 Prozent ist nur noch bis am 31. Dezember bei allen AGIV-Mitgliedern einlösbar. Nun gibt es neue Arleser-Bon,

siehe www.mir-sin-arlese.ch. Wie wäre es mit einem Arleser Bon als Geschenk für Ihre Liebsten oder Ihre Mitarbeiter? Sie sind unbeschränkt bei allen AGIVMitgliedern gültig. «Dänk ans Gwärb und blyb lokal. Dänk an Arlese.» Für den AGIV Tanja Hauck

AGIV

Dank ihnen leuchten mehr Bäume Am Freitag, 27. November wurde die Weihnachtsbeleuchtung im Dorf eingeschaltet. Ein grosses Danke geht an die Sponsoren: Gemeinde Arlesheim, alltech Installationen AG, ars musica HiFi/TV/Multimedia, Basellandschaftliche Kantonalbank BLKB, Bogie AG Men’s Fashion, Coiffure RF Robert Forcella, FDP Arlesheim, FotoGraf & Graf GmbH, Hautarztpraxis Arlesheim, Heinz Burgener, Huber Schuh, Jenzer Fleisch + Feinkost AG, Kosmetik DF

Arlesheim Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144 Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, EMail boccia@boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www.boccia-arlesheim.ch Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontakt: Werner Rudin, Dornach, 079 373 53 25. Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Arlesheim. Kontaktadresse: Markus Dudler, Vizepräsident, 079 709 96 52. www.cvp-arlesheim.ch, info@cvp-arlesheim.ch Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.00–21.30 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00. Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem

Hilfe für «Natalie» Unser Verein «Gemeinsam gegen Kindsmissbrauch» ist sehr erschüttert vom Fall Nathalie, von dem in verschiedenen Zeitungen berichtet worden ist. In BaZ-Online oder Pressetext kann man die Artikel unter «Fall Nathalie» wiederfinden. Wie man sich vorstellen kann, hat die Mutter eine enorme Last zu tragen und wir möchten ihr helfen, wenigstens die finanziellen Sorgen für eine juristische Aufarbeitung, Therapien

VEREINSNACHRICHTEN

Dorothée Forcella, Modeva AG, PEVO GmbH, PrimaNatura, Raiffeisenbank Arlesheim, Stiftung Landruhe, Strobel Uhren & Schmuck, Treyer & Zihlmann Advokatur + Notariat. Dank ihnen sind zehn weitere Bäume weihnachtlich dekoriert. Geniessen Sie während der Adventszeit auch unsere Adventsbänggli. Informationen finden Sie unter www.mir-sin-arlese.ch Mit vorweihnachtlichen Grüssen für den AGIV Tanja Hauck

Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m Schiessen. Trainings jeweils Do, 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (Apr. bis Sept.). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. Infos: www.fsg-arlesheim.ch Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere HomepageAdresse lautet: www.frauenverein-arlesheim.ch Frischluft Arlesheim für ein lebendiges Dorf. Nicole Barthe Seelig, Co-Präsidentin, nicole.barthe@bluewin.ch; Thomas Arnet, Co-Präsident,

thomas.arnet@intergga.ch; frischluft4144.wordpress.com GGA Arlesheim. Präsident: Karl-Heinz Zeller, 061 701 34 62. Geschäftsstelle: Postfach, 4144 Arlesheim, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz: 062 386 80 20 (7×24h), WD RegioNet AG, 4710 Balsthal. Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Ermitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr. glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim, 4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www.arlesheim.grunliberale.ch; Präsident: JeanClaude Fausel, Mobile 079 222 80 84. Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat und Rechtsberatung: Niklaus Widmer, Futuro Immobilien AG, Telefon 061 702 01 10, E-Mail nwidmer@futuro-immobilien.ch

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Schutz unserer «Alten» in Einzelhaft?

Dr. Bruno H. Dalle Carbonare Molekularbiologe und Unternehmer

Unsere Artikel haben sehr viele Leser erreicht und viele Reaktionen ausgelöst. Die meisten davon sind positiv und viele Menschen danken uns, dass wir den Mut haben, diese Berichte zu publizieren. Beängstigend ist, dass man als mutig taxiert wird, wenn man anhand offizieller Wochenberichte und Statistiken des BAG die in den Medien pausenlos verbreitete Panik relativiert. Die Zahlen zeigen auf, dass die Anzahl PCR positiv-Getesteter und Hospitalisationen in der letzten Oktoberwoche sowie die Covid-19 Opfer in der zweiten Novemberwoche den Höchststand erreicht haben. Der von der Taskforce vorausgesagte Kollaps der Intensivstationen ist (zum Glück) wieder einmal mehr nicht eingetreten. Die Auslastung der Intensivbetten hat landesweit 75% nie überschritten. Die Frage stellt sich immer klarer, ob es die repressiven Massnahmen unserer Regierung braucht und ob diese auch etwas Positives bewirken. Selbst für die schutzbedürftige Gruppe der älteren Menschen in unserem Land müssen die Massnahmen sehr kritisch hinterfragt werden. Lesen Sie dazu zwei verzweifelte Fallbeispiele, die uns erreicht haben:

Guten Tag Mein Vater (1931) sitzt seit fast vier Wochen im APH Langmatten in Binningen fest. Er wohnt dort, weil er an Demenz erkrankt ist, eine 24-Std. Betreuung benötigt und es zu Hause leider nicht mehr möglich war. Nach angeblichen "Corona-Fällen" wurde am 1. November das ganze Heim für Besucher geschlossen. Meine Mutter wurde vor der Türe abgewiesen und mein Vater, erwartungsvoll im Café auf seine Frau wartend, sitzen gelassen. Mein Vater wurde seither drei Mal auf Corona getestet. Der zweite Test wurde ihm abgenötigt. Der verantwortliche Stationspfleger drohte ihm mit der Polizei, als mein Vater den Test verweigern wollte. Die Tests fielen alle negativ aus, mein Vater zeigt keine Krankheitssymptome. Trotzdem wird mein Vater seit gut vier Wochen auf der Station isoliert. Zwei Mahlzeiten muss er ganz alleine in seinem Zimmer einnehmen. Die meiste Zeit verbringt er, ebenfalls alleine, in seinem Zimmer. Aktivitäten finden keine statt. Er sieht fast nichts mehr und hört zudem schlecht. Menschen mit einer Demenzerkrankung können ab einem gewissen Stadium ihrer Erkrankung nicht mehr alleine sein, so auch mein Vater. Er leidet sehr unter der Abschottung und ruft uns bis zu 90mal am Tag an. Täglich beklagt er sich, wie schlecht es ihm gehe und ob ich ihm nicht helfen könne. Mehrmalige Gespräche mit dem Heimleiter haben bis dato keine Veränderung der unerträglichen Situation gebracht. Es wird auch nicht kommuniziert, wie lange diese Tortur noch weitergehen soll. Zudem bekomme ich keine befriedigende Antwort darauf, ob es überhaupt Krankheitsfälle auf der Station gibt. Die Antworten sind "wischiwaschi" und ausweichend. Ich habe von der Heimleitung eine schriftliche Erklärung gefordert, in der mir die gesetzliche Grundlage dieses "Schutzkonzepts" mitgeteilt wird. Ich habe bis heute keine Antwort darauf erhalten. Die Situation ist für mich als Tochter unerträglich geworden. Mit freundlichen Grüssen, B.B.

Hallo! Dank meiner Schwester (Ärztin im Ruhestand) habe ich genau im richtigen Moment den offenen Brief von Dr. Meffert-Ruf zu lesen bekommen und bin so auf «Corona differenziert» gestossen. Endlich ein "Forum", das meinen Ansichten entspricht, ohne auf irgendeine Seite "extrem" zu sein. Es hat mich in meinem Entschluss gestärkt, meinen Mann (80) gegen die Überzeugungsversuche eines Spitalarztes und nach 13tägiger Corona-Isolation im Spital nach Hause zu nehmen und nicht ins Pflegeheim zu geben. Er kam als Pflegefall vollkommen abwesend nach Hause. Das Einzige, was er immer wiederholte, war, dass seine Hände über mein Gesicht glitten, es festhielten, als hätte er Angst, es könnte verschwinden. Beim Besuch von zwei sehr netten Mitarbeiterinnen der Spitex mit Maske reagierte mein Mann panisch. Ich versuchte, ihn zu beruhigen, sagte ihm, dass sie ihn nicht mitnehmen, dass er hier bei mir bleiben werde. Da wurde mir bewusst, wie traumatisch für ihn die 13 Tage Spital gewesen sein mussten mit lauter maskierten Menschen um ihn, ohne Besuch von Angehörigen, nicht ein einziges ganzes menschliches Antlitz!!! Am 7. November bekam ich den "offenen Brief" zu lesen. In der Folge organisierte ich einen Besuch unserer Enkelin mit ihren Eltern für Sonntag (ohne Maske). Es war die beste Entscheidung!!!!! Mein Mann blühte zusehends auf. Heute, am 26. November, ist mein Mann zu 95% der "Alte", geniesst die menschliche Nähe und Umarmungen von uns Familienmitgliedern und seine neu gewonnene Selbständigkeit. Aber an die 13 Tage Spital-Isolation kann er sich absolut nicht erinnern, sie sind wie ausgelöscht. Ich bin heute zu 100% davon überzeugt, dass im Falle meines Mannes nicht das Virus für seinen desolaten Zustand verantwortlich war, sondern das Fehlen jeglicher emotionaler, familiärer, zärtlicher Zuneigung und Umarmung von den nächsten Angehörigen. Wie Dr. Meffert sagt, der Mensch ist ein Herdentier! Dies kann die beste Medizin nicht ersetzen. Freundliche Grüsse Ursula Syz, Volketswil Kommentar: Die beiden Beispiele sind nur die Spitze des Eisberges an Irrsinn und Auswirkungen der verhängten Massnahmen. Diese Massnahmen haben leider nicht nur Auswirkungen auf die zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern tangieren unsere persönlichen Grundrechte wie unsere Bewegungsfreiheit (Quarantäne, Treffen von weniger als 5 Leuten, Grenzschliessungen), die Unversehrtheit unserer Körper (Testen, Maskenpflicht und Impfen), unsere Existenzgrundlage (Zwangsschliessungen von Betrieben, Arbeitslosigkeit, Konkurse), unsere finanzielle Sicherheit (drohender Banken- und Finanzcrash) etc. etc. Wenn man dann noch bedenkt, dass diese Massnahmen auf einem höchst zweifelhaften PCR-Test (bis zu 97% Falschpositive und keine infektiösen Erreger erkennend) beruhen und schlussendlich die Sterblichkeit mit 0,23% bis 0.5% (Stanford Universität/WHO) der einer normalen Grippe entspricht, dann muss man sich ernsthaft fragen «Wollen wir das?» oder haben sich die Experten und Politiker in etwas verrannt, aus dem sie nicht mehr alleine rauskommen und wir als Souverän die Verhältnismässigkeit wieder herstellen müssen?

Darum unterstützen wir unter anderem das Referendum gegen das verlängerte Notrecht und bitten Sie, dieses so schnell wie möglich zu unterschreiben:

www.notrecht-referendum.ch


ARLESHEIM KATHOLISCHE KIRCHE

Weihnachtsgottesdienste Am Heiligabend entfallen die Gottesdienste mit Krippenfeier und Krippenspiel. Wir bieten am Nachmittag von Heiligabend sowohl in Arlesheim wie auch in Münchenstein für Familien einen ökumenischen Krippenweg bzw. Weihnachtsweg an. In Münchenstein ist der ökumenische Weihnachtsweg mit sechs Stationen auf dem Gelände der katholischen Kirche zwischen 15 Uhr und 18 Uhr offen. Der Eingang ist vor der Kirchentür. In Arlesheim findet der ökumenische Krippenweg zwischen 14.30 Uhr und 17.30 Uhr statt. Der Weg beginnt beim Brunnen des Dorfplatzes. In der Heiligen Nacht entfallen die Mitternachtsmessen. Wir feiern sechsmal kurze Weihnachtsandachten (ca. 20 Minuten) in unseren Kirchen: Feierliches

Weihnachtsevangelium, Impuls, Segen und Musik. Somit ermöglichen wir insgesamt 300 Teilnehmenden das liturgische Mitfeiern der Heiligen Nacht. In Münchenstein sind die Weihnachtsandachten um 21 Uhr; 22 Uhr und 23 Uhr und in Arlesheim um 22 Uhr; 23 Uhr und 24 Uhr. Am Weihnachtstag feiern wir die Eucharistie wie an Sonntagen. Am Stefanstag ist um 11.15 Uhr eine Eucharistie in Arlesheim. Für die Andachten und die Eucharistiefeiern an Weihnachten gilt nach heutigem Stand eine Beschränkung auf maximal 50 Personen (Anmeldung ist unerlässlich, bis spätestens 23. Dezember beim Pfarramt Münchenstein, Telefon 061 411 01 38). . Seelsorgerinnen und Seelsorger in Arlesheim und Münchenstein

Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

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Plattform Trotte: 32 Kunstschaffende stellen aus

AGIV

Sonntagsverkauf am 20. Dezember PR. Am Sonntag, 20. Dezember sind für Sie viele Arlesheimer Fachgeschäfte von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Nutzen Sie den zusätzlichen Einkaufstag, um in aller Ruhe Ihre Einkäufe zu tätigen und die letzten Weihnachtsgeschenke zu erstehen. Geniessen Sie auch eine Auszeit

und einen Glühwein to go auf unseren Adventsbänggli. Im Inserat zum Arlesheimer Sonntagsverkauf und auf www.agiv.ch können Sie entnehmen, welche Geschäfte für Sie geöffnet sind. AGIV Arlesheimer Gewerbe- und Industrieverein Liebevoll-komisch: Claudia Schornos Balletttänzerin.

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Die Weihnachtsausstellung der Arlesheimer Freizeitkünstler und -künstlerinnen in der Trotte öffnet zum siebten Mal ihre Tore. Thomas Brunnschweiler

W Beweglich bleiben - Ganzkörpertraining für Menschen im besten Alter Montag, 18. Januar bis 22. März 2021, ausser 15. und 22. Februar 2021 (8 Termine) Anmeldung und Information therapiesekretariat@klinik-arlesheim.ch

klinik-arlesheim.ch Pfeffingerweg 1, Arlesheim

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 12. Dezember 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 13. Dezember 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier und Kinderfeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier zum Patrozinium, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Dienstag, 15. Dezember 6.00 Arlesheim: Rorate 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 16. Dezember 6.00 Münchenstein: Rorate 7.30 Arlesheim: Laudes 15.30 Arlesheim, Landruhe: kath. Gottesdienst Donnerstag, 17. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Freitag, 18. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff und Fiire mit de Chline Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Samstag, 12. Dezember 10.30 bis 12.00 Öffentliche Hauptprobe in der Kirche – Anmeldung erforderlich bei c.laager@ref-kirchearlesheim.ch oder per Telefon 079 371 58 34

Sonntag, 13. Dezember 10.00 Predigtgottesdienst – 3. Advent mit Pfarrer Markus Wagner. Anschliessend Kirchenkaffee nach Ansage 17.00 Krippenspiel in der Kirche Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und Team mit einer ökumenischen Kindergruppe. Die begrenzten Plätze sind für die Familien der beteiligten Kinder reserviert. Livestream auf unserer Homepage Dienstag, 15. Dezember OASE Krabbelgruppe – Die Krabbelgruppe findet wieder wöchentlich am Dienstag Morgen ab 9.00 bis 11.00 an der Blauenstrasse 12 statt. Anmeldung unter der Tel. 079 371 58 34 bei Claudia Laager-Schüpbach erforderlich. Die Platzzahl ist auf 4 bis 5 Familien beschränkt. 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus, max. 15 Personen, Maskenpflicht Mittwoch, 16. Dezember 15.30 Ökumenischer Gottedienst in der «Landruhe» mit Pfarrer Markus Wagner und NN 17.30 bis 19.00 Im Dialog mit einer Pfarrperson Einzelgespräche im Retraitenraum der Kirche Freitag, 18. Dezember 9.30 Krabbel-Gottesdienst in der Kirche «D’Wiehnachtsgschicht» mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und Team 16.00-17.30 Trauercafé im Kirchgemeindehaus Zeit und Raum für trauernde Menschen mit Ursula Meier-Thüring, Trauerbegleiterin Für alle coronabedingten Anpassungen verweisen wir auf unsere Webseite: www.ref-kirchearlesheim.ch – sie wird laufend aktualisiert.

ie alle drei Jahre ist auch heuer die Schau eine veritable Wundertüte. Das Faszinosum der Weihnachtsausstellung liegt in der Tatsache, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die, die es naturalistisch mögen, sind ebenso angesprochen wie die, welche eher das Abstrakte oder Skurrile suchen.

Von der Hommage an den Finkelerweg … Der Holzkünstler Patrick Rapp nennt seinen Beitrag zur Weihnachtsausstellung «In memory of Finkelerweg 60». In der Gartenoase an dieser Adresse standen schöne Bäume, die gefällt und binnen weniger Stunden verhäckselt wurden. Rapp gelang es, einige Stücke zu retten und daraus Objekte zu drechseln, die noch die Spuren der Rindenstruktur aufweisen. Genau diese zufällig entstandenen Asymmetrien machen den Reiz dieser Objekte aus. Manuela Hofer zeigt mit ihrem grossformatigen Acrylgemälde «Hysteria Land» ein beklemmendes

FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Endzeitbild, das die Ängste unserer Gesellschaft widerspiegelt: Ein Stadtteil wird von einem gigantischen Tsunami und einer Atomexplosion bedroht. Ein giftgrüner Fluss mäandert durchs Bild. Im Wasser kämpfen Menschen und Tiere um ihr Leben; ein Boot mit Flüchtenden ist ebenfalls zu sehen. Im unteren Teil wird das Gemälde zum Wimmelbild, auf dem man Schreckliches wie Versöhnliches entdecken kann. … bis zu verspielten Tonfigürchen Im ersten Stock begeistert die technische Akkuratesse von Peter Young in

fast hyperrealistischen Bergbildern. Das Weisshorn in einer Morgenstimmung lädt den Betrachter zum längeren Verweilen und Betrachten ein. Young hat eine extrem feine und kunstvolle Pinselführung. Seine beiden Bergbilder in Goldrahmen haben etwas Altmeisterliches an sich und fügen sich sowohl in ein klassisches wie auch modernes Ambiente ein. Claudia Schorno ist mit ihren liebevoll-komischen Tonfigürchen ein fester Wert der Weihnachtsausstellung. Ob Flötenspieler, Ballerina oder Strandtourist – sie nähert sich allen Motiven mit derselben Sorgfalt. Frauen in der Überzahl Vielleicht liegt es an der Musse in der Corona-Krise, dass dieses Jahr mehr Kunstschaffende an der Ausstellung teilnehmen als 2017. Von den 32 Teilnehmenden sind 72 Prozent Frauen; 3 der Ausstellenden wohnen zwar nicht in Arlesheim, haben aber doch einen starken Bezug zum Ort. Am 4. Dezember konnte die Kuratorin Svetlana EhingerDoneva die Ausstellung in Anwesenheit der Kunstschaffenden eröffnen. Am Samstag waren schon einige Werke verkauft, aber es ist noch Luft nach oben.

«Lady in Red»: Eine Skulptur von Vreni Herzog.

Weihnachtsausstellung der freizeitschaffenden Künstlerinnen und Künstler, Trotte Arlesheim, geöffnet Di bis Fr, 13.30 bis 18.30 Uhr, und Sa/ So, 11 bis 17 Uhr. Bis 20. Dezember

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Ein grosses Danke geht an die Sponsoren der Weihnachtsbeleuchtung. Gemeinde Arlesheim alltech Installationen AG ars musica HiFi / TV/Multimedia Basellandschaftliche Kantonalbank BLKB Bogie AG Men’s Fashion Coiffure RF Robert Forcella FDP Arlesheim FotoGraf & Graf GmbH Hautarztpraxis Arlesheim Heinz Burgener Huber Schuh AG Jenzer Fleisch + Feinkost AG Kosmetik DF Dorothée Forcella Modeva AG PEVO GmbH PrimaNatura Raiffeisenbank Arlesheim Stiftung Landruhe Strobel Uhren & Schmuck Treyer & Zihlmann Advokatur + Notariat Vinothek Vis-à-Wyy

Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit.


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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

TODESFÄLLE Meine Heimat ist das Licht, heller Himmel meine Freude! Tod und Leben wechseln beide, aber meine Seele nicht. Waldemar Bonsels

Jürg Andreas Saboz-Ryffel 10. 12. 1937 – 29. 11. 2020 isch iigschlofe.

Reto, Karin, Jonas, Sophie, Noemi Katrin, Joe, Lucas, Roman, Corina Serena, Ariane, Elinor Ladina, Hans Christian Matthias, Carolin, Felix Verwandti und Fründe D’Abschidsfiir findet wäge Corona im ängschte Familie- und Fründeskreis statt. Wer möchti, cha s’Diabetische Kind berücksichtige, CH64 0900 0000 4001 6405 5. Druuradrässe: Reto Saboz-Brülhart, Gempenstrasse 2, 4142 Münchenstein Katrin Saboz Gyger, Neubergweg 1, 4106 Therwil

Ex Deo nascimur In Christo morimur Per Spiritum Sanctum reviviscimus «Der Tod ist Lebenswandlung»

Christa Jörk-von Rosenberg * 10. Dezember 1922

Um die Mittagszeit des 5. Dezember 2020, wenige Tage vor iRrem 98. Geburtstag, durfte CRrista Jörk-von Rosenberg iRr Erdenkleid in Frieden ablegen. In tiefer VerbundenReit und Dankbarkeit: Gabrielle und Hermann Spindler mit Cedric, Muriel und Andrea Die ScRwesterngemeinscRaft der Ita Wegmann Klinik Der Freundeskreis Die Abdankung findet am Donnerstag, dem 10. Dezember 2020, um 15.00 URr, auf dem FriedRof BromRübel, ArlesReim statt. Die Urnenbeisetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt auf dem FriedRof BromRübel sein.

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe.

Maria Wehrli-Tubacki *19.11.1928

† 6.12.2020

In stiller Trauer: Inge und Karl Raymann Anita Wilhelm Röösli und Bruno Röösli mit Ollin Röösli Felix und Susi Wehrli Susanne Steiner-Wehrli und Willy Heizmann mit Nicole Steiner und Marc Steiner Die Abdankung und Urnenbestattung finden im engsten Familienkreis statt.

Aesch Arnold Schenker-Sutter, geb. 29. März 1937, gest. 3. Dezember 2020, von Basel, Gretzenbach SO (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 121). Wird im engsten Familienund Freundeskreis beigesetzt. Dieter Strahm, geb. 8. Juni 1953, gest. 5. Dezember 2020, von Aesch BL, Röthenbach i. E. BE (wohnhaft gewesen Im Linsacker 3). Wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Kurt Walser, geb. 21. August 1930, gest. 3. Dezember 2020, von Wald AR, Winterthur ZH (wohnhaft gewesen Gartenstrasse 21). Wird im engsten Familienkreis verabschiedet. Maria Wehrli geb. Tubacki, geb. 19. November 1928, gest. 6. Dezember 2020, von Klosters-Serneus GR (wohnhaft gewesen Pfeffingerstrasse 10). Wird im engsten Familienkreis verabschiedet. Arlesheim Christa Jörk-Von Rosenberg, geb. 10. Dezember 1922, gest. 5. Dezember 2020, von Deutschland (c/o Stiftung Obesunne, 4144 Arlesheim). Trauerfeier im engsten Familienkreis.

Münchenstein Charlotte Irène Brodbeck-Pahud, geb. 17. März 1918, gest. 2. Dezember 2020, von Basel, Lausen BL (wohnhaft gewesen in Arlesheim, Stiftung Obesunne, Bromhübelweg 15. Gemeldet in Münchenstein). Bestattung im engsten Kreis auf dem Wolfgottesacker in Basel. Franz Lenherr-Wöss, geb. 4. August 1930, gest. 6. Dezember 2020, von Gams SG, Münchenstein BL (wohnhaft gewesen in Münchenstein). Abschied im engsten Familienkreis. Reinach René Engeler-Tschopp, geb. 6. Januar 1932, gest. 17. November 2020, von Basel (wohnhaft gewesen Birseckstrasse 4). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Monika Johanna Gunti-Friedli, geb. 21. September 1956, gest. 4. Dezember 2020, von Kleinlützel SO (wohnhaft gewesen Neuhofstrasse 6). Beisetzung im engsten Familienkreis. Theo Kuhn-Simon, geb. 10. April 1929, gest. 2. Dezember 2020, von Basel, Lindau ZH (wohnhaft gewesen Gruthweg 7). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Gertrud Müller-Bohlmann, geb. 18. April 1933, gest. 4. Dezember 2020, von Reinach BL (wohnhaft gewesen Talackerstrasse 3). Beisetzung im engsten Familienkreis. Hans Heinrich Remund-Brieske, geb. 15. März 1937, gest. 5. Dezember 2020, von Riehen BS, Wohlen bei Bern BE (wohnhaft gewesen Mischelistrasse 25). Beisetzung und Trauerfeier im engsten Familien- und Freundeskreis. Jürg Andreas Saboz, geb. 10. Dezember 1937, gest. 29. November 2020, von Reinach BL, Mathon GR (wohnhaft gewesen Pantelweg 8). Trauerfeier und Beisetzung im engsten Familienkreis. Charlotte Schneider, geb. 16. Februar 1929, gest. 7. Dezember 2020, von Nenzlingen BL (wohnhaft gewesen Ermitagestrasse 40, Arlesheim). Trauerfeier und Beisetzung im engsten Familienkreis, Friedhof Fiechten, Reinach. Rachida Pierrette Tyralla-Khelifa, geb. 17. März 1953, gest. 25. November 2020, von Reinach BL (wohnhaft gewesen Im Reinacherhof 37a). Trauerfeier im engsten Familienkreis.

Dornach Thomas Jensen, geb. 28. Januar 1925, gest. 3. Dezember 2020, von Arlesheim BL (wohnhaft gewesen RuchtiWeg 11). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Heinrich Jakob Schmid, geb. 2. August 1920, gest. 7. Dezember 2020, von Davos GR (wohnhaft gewesen Herzentalstrasse 28). Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Johanna Teuber, geb. 27. Juli 1925, gest. 4. Dezember 2020, von Dornach SO, Gansingen AG (wohnhaft gewesen Ruchti-Weg 11). Abschied im engsten Familienkreis.

WIR DANKEN HERZLICH

Gempen Max Boller, geb. 16. März 1941, gest. 3. Dezember 2020, von Turbenthal ZH (Traueradresse: Erika Graf, Blacheweg 7, 4104 Oberwil). Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

allen Freunden, Bekannten und Nachbarn welche ihr im Leben ihre Freundschaft, Zuneigung und Hilfe schenkten, ihr Achtung und Wertschätzung entgegenbrachten, mit ihr lachten, vielleicht auch weinten und ihr im Tode Ehre erwiesen haben durch Spenden für Blumen und heilige Messen sowie für liebe Gedanken und Worte an uns.

Und immer sind da Spuren deines Lebens. Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

A[[ [[ S!A !AWF%SF[˝M⁄ ⁄.oS. S.!A[.o 2. April 1933 – 1. November 2020

Lieben Dank auch an Herrn Paul Stebler für die besinnliche und würdevoll gestaltete Abschiedsfeier und Frau Fuog für das gefühlvoll umrahmende Orgelspiel. VERGELTS GOTT! Grindel, im Dezember 2020

Marianne und Anna, und Familie


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch

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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

Basel — ein Rundgang durch die Geschichte

Mo –Do 8.30 –11.30 Uhr, Fr 8.30 –14.00 Uhr durchgehend sowie nach Vereinbarung nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, Termine ausschliesslich auf tel. Voranmeldung

Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

AUS DEM EINWOHNERRAT Einladung zur 481. Sitzung des Einwohnerrates vom Montag, 14. Dezember 2020, 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Weiermatten

Büroantrag: Überweisung an eine 5-köpfige Spezialkommission 8. Allfällige neue persönliche Vorstösse 9. Diverses und Mitteilungen Einwohnerrat Reinach Jörg Burger, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin

Es besteht eine Maskenpflicht! TRAKTANDENLISTE: 1. Beschlussprotokoll der 480. Sitzung vom 23. November 2020 2. Vorlage Nr. 1223/20 des Gemeinderates Jahres- und Entwicklungsplan 2021–2025 Bericht der Planungskommission PlaKo DETAILBERATUNG Beratung des Voranschlages und der Anträge zum JEP Festsetzung der Steuern 2021 3. Vorlage Nr. 1224/20 des Gemeinderates Kabel-/ Glasfasernetz Reinach - Netzverkauf Büroantrag: Überweisung an die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM 4. Vorlage Nr. 1220/20 des Gemeinderates Revision des Organisations- und Verwaltungsreglements (OVR) Büroantrag: Direktberatung 5. Postulat Nr. 485 von Sven Leisi, Planungskommission zum SSP 9 Finanzierung Erhöhung der Genauigkeit von Steuereinnahme-Prognosen der juristischen Personen 6. Antrag der Grüne- und SVPFraktion an das ER-Büro Totalrevision des Geschäftsreglements für den Einwohnerrat Büroantrag: Überweisung an eine 5-köpfige Spezialkommission 7. Antrag von Marie-Therese Müller CVP/BDP/GLP an das ER-Büro Präzisierung des Geschäftsreglements für den Einwohnerrat

Um die Abstände einhalten zu können, ist die Sitzung NICHT öffentlich! Auf das traditionelle Weihnachtsessen wird aufgrund der aktuellen Lage verzichtet.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Abstimmungen vom 7. März 2021 Am 7. März 2021 werden folgende Vorlagen zur Abstimmung gelangen: • Kommunale Vorlage: a) Referendum zum «Quartierplan BuchHain» • Kantonale Vorlagen: b) Formulierte Gesetzesinitiative «Die gigantische und unerfüllbare Anzahl von 3’500 Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen auf ein vernünftiges Mass reduzieren» vom 29. August 2019 c) Revision des Gesetzes über die Bekämpfung der Schwarzarbeit (GSA) d) Revision des Arbeitsmarktaufsichtsgesetzes (AMAG) • Eidgenössische Vorlagen: e) Volksinitiative vom 15. September 2017 «Ja zum Verhüllungsverbot» f) Bundesgesetz vom 27. September 2019 über elektronische Identifizierungsdienste (E-ID-Gesetz, BGEID) g) Bundesbeschluss vom 20. Dezember 2019 über die Genehmigung des Umfassenden Wirtschaftspartnerschaftsabkommens zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien Versand von Abstimmungsempfehlungen Die Abstimmungsempfehlungen für die kommunale Abstimmung werden wie gewohnt durch das Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ), Aumattstrasse 70-72, 4153 Reinach verpackt und zum Versand gebracht. (Fortsetzung auf Seite 9)

Abfuhrdaten

15. Dezember Grünabfall Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Interessiert und kreativ: René Salathé beschäftigt sich auch im hohen Alter noch intensiv mit der Geschichte der Region. FOTO: CASPAR REIMER

Ein neues Buch von René Salathé zeigt die Geschichte der Region anhand bildhafter Bausteine. Das Wochenblatt hat sich mit dem Historiker unterhalten. Caspar Reimer

N

icht jeder kann mit Historik etwas anfangen, Geschichten jedoch hören und lesen die meisten von uns gerne. Ganz in diesem Sinne hat der Reinacher Historiker und Publizist René Salathé neulich ein mit vielen Bildern versehenes Buch «Basel. 100 Bausteine zur Geschichte von Stadt und Land» veröffentlicht. Sein Werk richtet sich an «den interessierten, aber eiligen Leser, der sich einen Eindruck über die Geschichte unserer Region verschaffen will», erzählt Salathé dem Wochenblatt. Der 93-Jährige erhofft sich, auf diese Weise bei den Lesern «das Interesse an Geschichte zu wecken». Das Buch ist quasi eine reich illustrierte Reise durch die Region, während dieser einzelne Bausteine aufgenommen und die Informationen dahinter, in Form von kleinen Geschichten, präsentiert werden. «Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Ich ging assoziativ vor, von einem Thema zum nächsten. Am

Schluss ergab sich daraus ein ganzes Puzzle.» Mit Bausteinen meint Salathé nicht nur Denkmäler oder Gebäude, sondern etwa auch Spuren von Heiligen oder aus der Natur, Erzählungen von Heim- und Fernweh und sogar Liebesgeschichten. «Der Bogen ist sehr weit gespannt, und die Bausteine sind in verschiedene Rubriken unterteilt.» Auch den gesellschaftlichen und kulturellen Wandel zeichnet Salathé nach, etwa das Verschwinden der Seidenbandweberei im Baselbiet oder das Aufkommen elektronischer Geräte wie Kühlschrank und Staubsauger. Bereits vor drei Jahren hat Salathé ein Buch zur Geschichte der Region veröffentlicht, allerdings nicht auf der Basis von Bausteinen, sondern von Lebensgeschichten: «Bleibende Spuren, Biografien aus Basel – Stadt und Land.» Ein wandelndes Lexikon Mit stolzem Alter und stets wachem Geist ist Salathé ein dankbarer Zeitzeuge der Grenzregion Basel: Tagebucheinträge, die er als Kind während der Zeit des Nationalsozialismus gemacht hat, sind an der Ausstellung «Grenzfälle» im Historischen Museum Basel zu sehen. Salathé kennt die Geschichte der Region mindestens so gut wie seine Westentasche: Bereits während seiner Zeit als Rektor des Gymnasiums Oberwil stand er der Aufsichtskommission der sechsbändigen Geschichte des Kantons Basel-Landschaft vor. Seit seiner Pensionierung 1993 hat Salathé 17 Bücher

geschrieben, die meisten mit historischem Bezug. Ein weiteres aktuelles Werk trägt etwa den Titel «Pratteln an der Schwelle zur Moderne» und zeichnet den Weg vom Weindorf zum Industriestandort nach. Trotz seines Alters ist Salathé also keineswegs müde, auch über körperliche Beschwerden weiss er nichts zu klagen: «Es müssen meine Gene sein. Und meine gute Ehe», sagt er an die Adresse seiner Lebensgefährtin und mehrfach ausgezeichneten Künstlerin, Ursula Salathé. Dabei kann Salathé die Annehmlichkeiten des Pensionsalters durchaus geniessen: «Ich schreibe dann, wenn ich Lust dazu habe.» Trennung von Stadt und Land Fragt man den Historiker, wie er den derzeitigen Zustand der Region Basel beurteile, muss er nicht lange überlegen und wird plötzlich energisch: «Sehr bedauerlich finde ich die nach wie vor herrschenden Spannungen zwischen Basel und Baselland. Dabei verdanken ich und andere Baselbieter der Stadt doch so viel.» Es sei ihm «unerfindlich, dass man sich nicht zusammenraufe.» Auf die weitere Frage, woran das liegt, meint Salathé: «Einerseits an der Mentalität der Baselbieter, aber auch an der Zurückhaltung der Stadt.» «Basel. 100 Bausteine zur Geschichte von Stadt und Land», von René Salathé; Friedrich Reinhardt Verlag, Basel. 38 Franken. www.reinhardt.ch. Auch im Buchhandel erhältlich.

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Amtliche Publikationen

REINACH

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Die Kosten für die Verpackung und den Versand gehen zu Lasten der Gemeinde. Die Empfehlungen werden jedem Haushalt zugestellt. Damit die Empfehlungen rechtzeitig bei den Stimmberechtigten eintreffen, sind wir mit dem WBZ übereingekommen, dass diese in einer Auflage von 10000 Exemplaren bis Donnerstag, 21. Januar 2021, 12.00 Uhr an das WBZ geliefert werden. Die Empfehlungen werden vom 21. Januar 2021 bis 2. Februar 2021 verpackt und versandt. Für den Inhalt und das Format der Empfehlungen gelten die Bestimmungen der §§ 13–17 des Reglements über Wahlen und Abstimmungen sowie das Nachrücken in Behörden und Kommissionen vom 29. März 2004. Verantwortlich für die fristgerechte Ablieferung der Empfehlungen sind die beteiligten Parteien und politischen Gruppierungen. Zu den kantonalen und eidgenössischen Abstimmungsvorlagen wird kein Empfehlungsversand angeboten. Reservation von gemeindeeigenen Plakatständern Die Gemeinde stellt bei jedem kommunalen Urnengang Plakatständer zur Verfügung. Sollten nicht alle Plakatständer beansprucht werden, können diese auch für die kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen vergeben werden.

Gesuche für die Benützung von gemeindeeigenen Plakatständern sind via eMail bis Donnerstag, 31. Dezember 2020 an regula.fellmann@reinach-bl.ch zu richten. Bitte geben Sie darin die Bezeichnung der politischen Gruppierung sowie Name, Vorname und Anschrift der zuständigen Person an. Über die Zahl der Plakatständer kann erst entschieden werden, wenn bekannt ist, wie viele Parteien und politische Gruppierungen sich an den Wahlen und Abstimmungen beteiligen. Gemäss geltender Praxis werden die Plakatständer den Parteien und politischen Gruppierungen durch die Gemeinde zugelost. Die Bekanntgabe der Standorte erfolgt bis Dienstag, 5. Januar 2021. Die Ständer stehen in der Zeit vom 23. Januar 2021 bis 7. März 2021 zur Verfügung. Die bei der Gemeindeverwaltung akkreditierten Parteien wurden informiert. Alle übrigen Vereine und Organisationen bitten wir um Verständnis, dass wir für diese Periode nur in eingeschränktem Umfang Plakatständerreservationen genehmigen können.

Vernehmlassung Anpassung Strafvollzugsgesetz Der Kanton Basel-Landschaft hat am 9. September 2020 die Vernehmlassung betreffend Anpassung des Strafvollzugsgesetzes eröffnet. Der Verband Basellandschaftlicher Gemeinden (Fortsetzung auf Seite 11)

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rage Zivilcou Beweise rede mit: und

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KESB: zwischen Wohltat und Tragödie Einleitend halte ich fest, dass die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) im Grundsatz wichtig und unverzichtbar ist. In ihr engagieren sich Frauen und Männer zum Wohle von Menschen in schweren Lebenssituationen. Sie erfüllen eine schwierige Aufgabe. Den vielen Beiständen, die das Feingefühl, Offenheit wie auch Respekt für ihr Gegenüber haben, danke ich ganz herzlich. Leider gibt es auch jene, die mit ihrer Arbeit in der KESB Unmut, ja Ängste auslösen. Einer dieser Fälle, der in seiner menschenverachtenden Dimension die Grundsätze unserer Demokratie und unser Verständnis einer offe-

nen, sozialen Gesellschaft krass missachtet, sorgte in diesem Jahr mehrfach für Schlagzeilen. Eine Tragödie, die sprachlos macht! Die Rede ist von der achtjährigen Nathalie in Dornach. Sie wurde, wie Recherchen zeigen, von ihrem Vater wiederholt auf schrecklichste Art missbraucht. Die zuständige KESB und weitere Instanzen schützen den Vater, nicht aber Nathalie und ihre Mutter. Auf wemakeit.com und dem Stichwort Nathalie finden Sie Hintergrundmaterial. Zugleich können Sie das laufende Crowdfunding für Nathalie und der rechtlichen Klärung der Missstände unterstützen. Heiner Leuthardt

www.reinach-bl.ch/reinach-redet

BÜRGERGEMEINDE

2000 Franken für «offene Weihnacht» In diesem Jahr ist irgendwie alles anders. Zwar erleuchten Lichterketten und Kerzen die Dunkelheit, doch die Weihnachtsstimmung bleibt vielerorts aus. Weihnachtsmärkte mussten abgesagt werden. Auch die Türen zum traditionellen «Bürgerrotsbeizli» blieben infolge der aktuellen Massnahmen leider geschlossen. Traurig genug, finden wir im Bürgerrat, und haben somit beschlossen, trotzdem eine karitative Institution zu unterstützen. Aus diesem Grunde überweisen wir der reformierten Kirche Reinach für die «offene Weihnacht» den Betrag von 2000 Franken. Wir sind überzeugt, dass diese Weihnachtsfeier vielen Alleinstehenden Freude und Trost schenkt. Ein Anlass, der gerade in der aktuellen Zeit sehr wichtig ist, und den wir deshalb gerne mit einer Spende unterstützen. Der Bürgerrat wünscht Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleiben Sie gesund! Der Bürgerrat ANZEIGE

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Ski-Club Reinach BL. www.ski-club-reinach-bl.ch. Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse! Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www.spreinach.ch, Co-Präsident Claude Hodel, 061 711 62 83, hodel@intergga.ch und Co-Präsidentin Bianca-Maag-Streit, 061 711 55 86, bianca.maag@-bluewin.ch SPITEX Reinach. Gemeindekrankenpflege: Kägenstrasse 17, 061 711 29 00. Sprechstunden: Mo–Do 14.30–15.30, Telefonsprechzeit: Mo–Fr ANZEIGE

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LESERBRIEF

Immer diese Ausländer!

Rein

Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

WOHN- UND BÜROZENTRUMS FÜR KÖRPERBEHINDERTE

Wechsel im Präsidium Der Stiftungsrat des Wohn- und Bürozentrums für Körperbehinderte (WBZ) hat Roman Jermann zum neuen Stiftungsratspräsidenten gewählt. Er tritt am 1. Januar 2021 die Nachfolge von Dr. Peter E. Burckhardt an, der sich dazu entschieden hat, per Ende 2020 zurückzutreten. Gleichzeitig verstärkt neu Jörg Thomas Felix als Mitglied und Kassier den Stiftungsrat. Dr. Peter E. Burckhardt war seit 2002 im Stiftungsrat, seit 2007 als Präsident. Der Stiftungsrat bedauert seinen Rücktritt sehr. In all den Jahren hat er sich immer mit viel Herzblut, Motivation und Überzeugung für die Anliegen des WBZ und der Menschen mit Behinderung eingesetzt. Mit seinem Wirken hat er die Stiftung massgeblich entwickelt und geprägt. Als Nachfolger von Dr. Peter E. Burckhardt hat der Stiftungsrat Roman Jermann gewählt. Er ist seit 2013 als Kassier im Stiftungsrat und bringt als Ökonom in lei-

tender Funktion im Finanzwesen beste Voraussetzungen für das Präsidium mit. Zudem kennt er das WBZ aufgrund seiner bisherigen Stiftungsratsarbeit bereits bestens. Im Zusammenspiel mit dem langjährigen Direktor Stephan Zahn und der weiteren Geschäftsleitung ist damit die vom Stiftungsrat bei der Neubesetzung des Präsidiums hoch gewichtete Kontinuität auf höchster Leitungsebene gewährleistet. Ebenfalls an seiner letzten Sitzung hat der Stiftungsrat den 47-jährigen Ökonomen Jörg Thomas Felix aus Röschenz als neues Mitglied und neuen Kassier zur Wahl vorgeschlagen. Mit seinen fachlichen und menschlichen Fähigkeiten ergänzt und verstärkt Jörg Thomas Felix den Stiftungsrat optimal. Der Stiftungsrat dankt Dr. Peter E. Burckhardt und wünscht Roman Jermann und Jörg Thomas Felix viel Freude und Erfolg in ihren Ämtern. WBZ Reinach

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Donnerstag, 10. Dezember 19.00 Eucharistiefeier Freitag, 11. Dezember 6.30 Roratefeier Samstag, 12. Dezember 17.30 Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 13. Dezember, 3. Advent 9.00 Wortgottesfeier mit Kommunion 10.30 Wortgottesfeier mit Kommunion Mittwoch, 16. Dezember 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 13. Dezember 10.30 Musik-Gottesdienst zum Thema «Licht» in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Hebräer 1, 1–4 Montag, 14. Dezember 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli Dienstag, 15. Dezember Mittagstisch Der Mittagstisch wird wegen Covid-19 kurzfristig entschieden, bitte mit Anmeldung (Die Platzzahl ist begrenzt) bis jeweils am Samstag vorher an bistrogloeggli@refk-reinach.ch oder Natel 079 315 02 42 Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag Vormittag geschl./14.00–18.30 Mittwoch 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Donnerstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Freitag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Samstag

9.00–12.00 und 14.00–18.30

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Samstag, 12. Dezember 14.00 Jungschi 18.00 Youthchannel Sonntag, 13. Dezember 10.00 Gottesdienst, Predigt: Joel Beyeler, Schatzinsel & Kidstreff Montag, 14. Dezember 6.00 Männergebet Mittwoch, 16. Dezember 18.00 Musikworkshop Donnerstag, 17. Dezember 14.30 60+ Nachmittag BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 13. Dezember 10.00 Gottesdienst, evt. nur per Zoom − Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen. − Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch − Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular. Mittwoch, 16. Dezember 14.30 Uhr Senioren-Nachmittag 55+ Infos siehe Homepage Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 13. Dezember 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 16. Dezember 20.00 Gottesdienst


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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

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(VBLG) hat eine entsprechende Vernehmlassung an die Gemeinden geschickt. Der Gemeinderat hat in der Folge seine Vernehmlassung beim Kanton eingereicht.

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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

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Dreh den Sound lauter! Baugesuch

Öffnungszeiten Stadtbüro und Bestattungsbüro über die Feiertage Das Gemeindehaus ist vom 24. Dezember 2020 bis am 3. Januar 2021 geschlossen. Ab dem 4. Januar 2021 gelten weiterhin die reduzierten Öffnungszeiten des Stadtbüros: Montag-Donnerstag 8.30-11.20, Freitag 8.30-14 Uhr durchgehend. Die Abteilungen sind zurzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung zugänglich. Auch das Bestattungsbüro ist an den genannten Tagen geschlossen. Bei einem Todesfall können Sie sich am 24., 28., 29. und 30. Dezember 2020 von 8.30-11 Uhr an den Pikettdienst wenden: Tel. 079 322 37 80. An den anderen Tagen wenden Sie sich bitte an ein Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl.

Wasserverbrauch selbst ablesen In diesen Tagen erhalten alle Hauseigentümerinnen und -eigentümer eine Karte mit der Aufforderung zur Meldung des Wasserverbrauchs ihrer Liegenschaft. Den Wasserstand können Sie der Gemeinde entweder mittels Online-Formular «Wasserzähler ablesen» auf der Gemeinde-Website mitteilen oder die ausgefüllte Karte zurückschicken. Bitte melden Sie uns den Wasserverbrauch bis spätestens Ende Dezember 2020. Wassermesser, die in einem Schacht installiert sind, werden von der Gemeinde Reinach selbst abgelesen. Für Auskünfte: Michael Kron, Tel. 061 511 63 65, EMail michael.kron@reinach-bl.ch. Falls Ihnen während des Ablesens ein ungewöhnliches Geräusch auffällt, melden Sie dies bitte der Wasserversorgung Reinach, Tel. 061 511 65 34.

Vergaben Sportzone Fiechten Der Auftrag für die Erd- und Tiefbauarbeiten der Sportzone Fiechten geht an die Fa. Tozzo aus Bubendorf und der Auftrag für den Kunstrasenbau an die Fa. A. Müller aus Freidorf.

Gratistickets für «Die Fledermaus» im neuestheater.ch Das neuestheater.ch verschenkt den Reinacher Einwohnerinnen und Einwohnern je 6 Gratistickets für die Vorstellungen von «Die Fledermaus» nach Johann Strauss für den Samstag, 2. Januar 2021 um 17 und um 20 Uhr. Die Gratis-Tickets erhält die Gemeinde Reinach als Dankeschön für ihren jährlichen Kulturbeitrag an das Theater in Dornach. Die Tickets können ab dem 14. Dezember im Stadtbüro abgeholt werden. ‹S hett so lang ’s hett!

Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online Im Fokus der Sendung vom 7. Dezember 2020 stehen Voten aus der Reinacher Bevölkerung zur Adventszeit. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.

Anlässe in Reinach • 11.12., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz • 13.12., 17-18.30 Uhr, Konzert: Von Hirten und Engeln. Infos auf www.kir-bl.ch, St. Nikolaus-Kirche

102/20 Gesuchsteller - Gemeinde Reinach, Schutz und Rettung, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach – Projekt - Erweiterungsbau Feuerwehrmagazin Parz. 2564, Pfeffingerstrasse 1 – Projektverfasser - Gemeinde Reinach, Schutz und Rettung, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 103/20 Gesuchsteller - Campisi Visnja, Im Stockacker 34, 4153 Reinach – Projekt - Balkonverglasung Südseite, 2. OG – Parz. 4894, Habshabstrasse 4 – Projektverfasser - Wahl Glas- und Metallbau AG, Lausenerstrasse 20, 4410 Liestal 104/20 Gesuchsteller - Widmer Stefan, Binningerstrasse 54a, 4153 Reinach – Projekt - Balkonerweiterung inkl. Überdachung – Parz. 2220, Binningerstrasse 54a – Projektverfasser - Dettwiler Architekten GmbH, Baslerstrasse 15, 4102 Binningen 105/20 Gesuchsteller - Römisch-katholische Kirchgemeinde, Pfarrei St. Niklaus, Hartmann Thomas, Kirchgasse 7, 4153 Reinach – Projekt - Zweckänderung Pfarreiheim St. Marien in Kindertagesstätte – Parz. 3392, Stockackerstrasse 36a – Projektverfasser - Römisch-katholische Kirchgemeinde, Pfarrei Str. Niklaus, Kirchgasse 7a, 4153 Reinach Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 11.12.2020 bis 21.12.2020 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen beantwortet werden.

Baugesuch mit Bearbeitung durch das Bauinspektorat Liestal K 1969/2020 Gesuchsteller - HRS Real Estate AG, Diacon Yves, Siewerdtstrasse 8, 8050 Zürich – Projekt - Wohn- und Gewerbeüberbauung Stöcklin Areal mit integrierter Transformatorenstation und Autoeinstellhallen – Parz. 2589, 2588, 2584, 2586, 7509, 7510, Dornacherstrasse, Fluhstrasse, Bruggstrasse – Projektverfasser HRS Real Estate AG, Diacon Yves, Siewerdtstrasse 8, 8050 Zürich Einsprachen gegen dieses Baugesuch, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 11.12.2020 bis 21.12.2020 (Poststempel) an die Bau- und Umweltschutzdirektion, Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen beantworten.

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SATURDAY SPORTS

Kein Saturday Sports bis Mitte Januar Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, leider muss ich Ihnen mitteilen, dass aufgrund der neuen kantonalen Verordnung, die diesen Freitag, den 11. Dezember, in Kraft treten werden, die Durchführung der Saturday Sports Veranstaltungen bis auf weiteres und sicher bis 17. Januar 2021 nicht mehr zulässig ist. Seit Oktober durften wir sieben tolle Veranstaltungen mit unserem Schutzkonzept durchführen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Teilnehmenden und dem Team für die tollen Sportnachmittage trotz Pandemie bedanken, wir haben das Beste daraus gemacht. Nun hoffe ich, dass wir die Veranstaltungen Mitte Januar 2021 wieder aufnehmen können, sofern es die epidemiologische Situation zulässt. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit! Lucio Sansano Präsident Saturday Sports Reinach

Evangelisch

Reinach

REINACH

11 Reformierte

Amtliche Publikationen

Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

Kirchgemeinde

REINACH

Weihnachten 2020 findet statt! Sind der Familiengottesdienst und die Christnachtfeier an Heiligabend tatsächlich abgesagt? Kein Gottesdienst am 24. Dezember also? Doch, aber ganz anders. Statt gemeinsam in der Kirche zu feiern (was wir wegen der viel zu hohen Anzahl Gäste nicht machen dürfen), laden wir Sie zu einem individuellen Gottesdiensterleben von 12 bis 24 Uhr ein: in und um die Mischelikirche werden Stationen aufgebaut, die Sie alleine oder mit Ihrer Familie begehen können: in der Kirche kann man unter dem riesigen Tannenbaum ruhigen Gottesdienstgedanken folgen und einen Weihnachtssegen mitnehmen, vor dem Paradiso stehen Fürbittkerzen zum Entzünden bereit, in der Pfarrhausgarage können Kinder die Weihnachtsgeschichte sehen und hören, im öffentlichen Bücherschrank findet man für einmal keine Bücher, sondern Engel, im Foyer des Reformierten Zentrums ist ein gefüllter Riesenadventskalender zu bestaunen und ein Abendmahl-to-go-Säckli für Sie vorbereitet. Damit feiern wir das Wunder, das Weihnachten ausmacht: Weihnachten kann man nicht absagen, Weihnachten findet so oder so statt. Gott kommt auf die Welt, um Mensch zu werden und sein Erlösungswerk zu beginnen. P.S. Unsere katholische Schwesterkirche macht auch mit beim Stationengottesdienst. Schauen Sie doch auch bei der Dorfkirche vorbei. Florence Develey

VEREINSNACHRICHTEN 7.15–8.00, 14.00–16.00, in der Zwischenzeit automatischer Telefonbeantworter. Hauspflegevermittlung: Kägenstrasse 17, 061 711 29 01, Telefonsprechzeit: Mo–Fr, 7.30–11.30, übrige Zeit automatischer Telefonbeantworter. SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 355, 4153 Reinach 1, Präsident Csaba Zvekan, Zihlackerstrasse 54, 4153 Reinach. Die SVP Reinach trifft sich jeweils vor der Fraktionssitzung um 18.00 im Restaurant Cucina Amici; Daten jeweils auf www.svp-reinach.ch Tageszentrum für Betagte Reinach. Stockackerstrasse 36A, Mo, Mi und Fr, 9.00–17.00. Betreuung pflegeabhängiger, älterer Mitmenschen. Zentrumsleiterin: Rosmarie Nebel, 079 433 40 67; Präsident: Robert Heimberg, 061 711 70 06. Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach 1. Probe jeden Di, 19.30–22.00: Weiermatthalle; Präsident: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Esther Jundt, Tel. 078 698 36 39; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Turnen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und Leichtathletik-Jugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Di, 20.00, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49. ANZEIGE

Kunstprojekt in der Mischelikirche Eine Leinwand, ein Korb mit Buntstiften, eine warme Lichterkette, eine stimmungsvolle Holzdekoration. Das finden Sie zur Zeit in unserer Mischelikirche. Es handelt sich dabei um ein Kunstprojekt des Jugendcafis Paradiso: Kinder und Jugendliche können auf die Leinwand ihren Wunsch für Weihnachten schreiben. Es soll kein materieller Wunschzettel werden, sondern ein ideeller. «An Weihnachten 2020 wünsche ich mir Gesundheit für alle» oder «… keinen Streit mehr zuhause» oder «… dass mein Hund wieder laufen kann». Oder ein Kind malt eine Kerze, ein Haus, ein Herz … Kommen Sie mit ihren Kindern in die Kirche und lassen sie der Kreativität freien Lauf. Die Kirche ist von Dienstag bis Samstag von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Aufgrund der verschärften Massnahmen zur Eindämmung der Epidemie müssen die Sonntagsgottesdienste bis 17. Januar 2021, sowie das Mischelikonzert und die Offene Weihnacht abgesagt werden. Eine Ausnahme bildet der 25. Dezember 2020: an diesem hohen religiösen Feiertag darf Gottesdienst gefeiert werden mit maximal 50 Personen. So findet also dieser Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Mischelikirche statt. Auch wenn es wehtut: wir halten uns an diese Massnahmen, damit möglichst bald das Virus besiegt werden kann. Florence Develey und Team Agenda Mittwoch, 16. Dezember Dynamis, 10.30 Uhr, Mischelikirche Freitag, 18. Dezember Film, Brot und Chees, 17 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli Donnerstag, 24. Dezember Individuell begehbare Gottesdienststationen, 12– 24 Uhr, in und um die Mischelikirche und die Dorfkirche Freitag, 25. Dezember Weihnachtsgottesdienst, 10.30 Uhr, Mischelikirche (beschränkt auf 50 Personen) Gestorben Am 9. November 2020 Weber-Helios Jytte, geboren am 4. Dezember 1931 Am 14. November 2020 Isabella Studer, geboren am 18. März 1956 Am 26. November 2020 Ruth Iten-Theilkäs, geboren am 2. Mai 1939 Fürchte Dich nicht, denn ich bin mit Dir. Jesaja 41, 10 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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Aus der Gemeinderatssitzung vom 1. Dezember 2020 In seiner Sitzung vom 1. Dezember 2020 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat den Terminplan der Gemeindeversammlung vom 15.06.2021 für die Jahresrech-nung 2020 beschlossen. • Der Gemeinderat hat die Inputs der Gemeinde Aesch zum «Korridorbericht Birstal Aggloprogramm 4. Generation» zuhanden der RPLG (Regionalplanungsgruppe) Birsstadt und der Geschäftsstelle Agglo Basel verabschiedet. • Des Weiteren hat der Gemeinderat von folgenden Unterlagen Kenntnis genommen: − Protokoll Fachgremium Ortsentwicklung und -gestaltung vom 5.11.2020 − Protokoll Fachgremium Ortsentwicklung und -gestaltung vom 12.11.2020 − Protokoll Fachgremium Ortsentwicklung und -gestaltung vom 16.11.2020 Gemeinderat Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 1943/2020 Parzelle(n) Nr.: 2210 – Projekt: Vordach / Carport / Wintergarten mit Sitzplatzüberdachung, Eggfluhweg 23, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Thomas Huber, Eggfluhweg 23, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Furrer Metallbau AG, Kanalstrasse 1, 4415 Lausen Baugesuch Nr.: 1949/2020 Parzelle(n) Nr.: 839 – Projekt: Sitzplatzverglasung, Hauptstrasse 54, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Nesligül und Mustafa Demir, Hauptstrasse 54, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Mustafa Demir, Hauptstrasse 54, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 1951/2020 Parzelle(n) Nr.: 451 – Projekt: Photovoltaikanlage, Hauptstrasse 105, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Solarville AG, Neulichedl Daniel, Klosterstrasse 34a, 8406 Winterthur – ProjektverfasserIn: Solarville AG, Neulichedl Daniel, Klosterstrasse 34a, 8606 Winterthur

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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

«Schon als 5-Jähriger habe ich Handstand gemacht»

Baugesuch Nr.: 1969/2020 Parzelle(n) Nr.: 1257, 1256, 2812, 1254, 3243, 1259 – Projekt: Wohn- und Gewerbeüberbauung Stöcklin Areal mit integrierter Transformatorenstation / Autoeinstellhalle, Dornacherstrasse, Fluhstrasse, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: HRS Real Estate AG, Diacon Yves, Siewerdtstrasse 8, 8050 Zürich – ProjektverfasserIn: HRS Real Estate AG, Diacon Yves, Siewerdtstrasse 8, 8050 Zürich Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 21. Dezember 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Birsstadt TV zur Absage der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2020 In der aktuellen Birsstadt TV-Sendung erklärt Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher, warum sich der Gemeinderat im Rahmen einer – so vorgesehenen – erneuten Beurteilung der allgemeinen COVID-19 Situation dazu entschieden hat, die Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2020 abzusagen. Anlass für die Absage geben die neusten Corona-Fallzahlen und insbesondere der Entwicklung im Kanton Basel-Landschaft. Der Gemeinderat verfolgt die Entwicklung betreffend Corona-Virus weiterhin aufmerksam und informiert über das weitere Vorgehen, sobald es die Situation zulässt. Seinen Entscheid gefällt hat der Gemeinderat im Rahmen seiner Klausur am vergangenen Wochenende. Dabei wurden vor allem auch die Legislaturziele für die Amtszeit 2020-2024 behandelt. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch (Fortsetzung auf Seite 15)

Preisträger: Der 22-Jährige Julian Pagel gehört zur ersten Generation von Calisthenics-Athleten.

Am vergangenen Freitagabend erhielt der Aescher Julian Pagel den Förderpreis Sport 2020 des Kantons Basel-Landschaft. Seine Sportart: Calisthenics. Axel Mannigel

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um Gesprächstermin am letzten Samstagmittag auf der Aescher Sportanalage Löhrenacker kommt Julian Pagel zwar mit dem Auto, aber doch ein wenig ausser Puste. «Der Termin heute Morgen bei SRF hat etwas länger gedauert», sagt der 22-Jährige lächelnd. Treffpunkt ist die Streetworkout-Anlage zwischen der Mehrzweckhalle und dem Jugendhaus Phoenix. Auf 99 Quadratmetern stehen dort Stangen in allen Höhen als «Ersatz» für Reck und Barren. Das Wetter ist kalt, das Gestänge feucht. Pagel ist dennoch bester Stimmung: «Zum ersten Mal habe ich einen grösseren Anerkennungspreis bekommen, und das in der Schweiz. Das freut mich sehr, zeigt es doch auch, dass der Sport in der Schweiz inzwischen mehr aufkommt.» Bisher habe er hauptsächlich internationale Anerkennung erhalten, weil Calisthenics in der Schweiz noch nicht so bekannt und vertreten sei. Das sei auch der Tatsache geschuldet, dass der Sport selbst noch in den Kinder- oder Jugendschuhen stecke und bisher nicht wirklich beurteilt werden konnte. «Wir sind so ziemlich die erste Generation, die das macht», so der Preisträger zufrieden.

Arbeit mit dem Eigengewicht Calisthenics lässt sich mit den griechischen Worten kalos (schön, gut) und sthenos (Kraft) übersetzen. Training, Übungen und Wettkämpfe finden an den genannten Stangen statt und beinhalten die Arbeit mit dem Eigengewicht des Körpers. «Es geht darum, möglichst schöne Elemente zu haben, etwa den einarmigen Handstand. Wir trainieren nicht für den Körper, sondern dafür, was man mit dem Körper machen kann.» Calisthenics hat eine grosse Schnittmenge mit dem Kunstturnen, allerdings, so der Sportler, sei das Turnen deutlich festgelegter. Beim Streetworkout seien die Athleten freier, könnten so ihre Stärken deutlicher zeigen und dadurch hervorstechen, erklärt Pagel, der sich bereits als Junge früh für Akrobatik interessierte. «Schon als 5-Jähriger habe ich Handstand gemacht. Das ist das, was ich immer lernen wollte und was ich intuitiv

Harte Arbeit: Julian Pagel trainiert 20 Stunden pro Woche.

FOTOS: ZVG

sehr schnell in mich aufnehmen konnte.» Ein kleiner Umweg übers Breakdance führte schliesslich zum Calisthenics. Da war Pagel 16 Jahre alt. Seither hat er an drei Weltmeisterschaften teilgenommen mit einer Top-15- und einer Top-17-Platzierung unter über 60 Teilnehmenden. Er war 2019 und 2020 Schweizer Meister, hat 2019 den Sportpreis Aesch erhalten und jetzt eben einen mit 5000 Franken dotierten Förderpreis Baselland. «Habe mir einen strengen Plan gemacht» Um zum Erfolg zu kommen, empfiehlt Pagel sinnvolles, sprich schlaues Training. «Intensiv, motiviert und diszipliniert», ist sein Motto. Wichtig sei, die jeweiligen Figuren richtig zu lernen und auf seinen Körper zu hören. Pagel trainiert 20 Stunden pro Woche. Zusätzlich hat er in diesem Herbst ein Studium als Betriebsökonom begonnen und nebenbei arbeitet er noch 20 Stunden als Buchhalter. Viel anderes hat da keinen Platz. «Die Woche ist komplett voll, aber ich habe mir einen strengen Plan gemacht», lächelt der 22Jährige. Zu diesem Pensum kommt, dass die Wettkämpfe bisher im Ausland stattgefunden haben: «Ich war schon auf jedem Kontinent, ausser Afrika.» Zu den Highlights zählen zweimal Moskau für die Weltmeisterschaft und Guadeloupe in der Karibik für den Worldcup. Pagel: «Bei einem Wettkampf geht es darum, in zwei Minuten mit seinen Übungen möglichst viele Punkte zu sammeln. Sind es genug, winkt die nächste Runde.» Nach Preisverleihung und Interviews winkt für den jungen Athleten jetzt erst mal das Wochenende, bevor es dann am Montag mit dem intensiven Programm weitergeht.

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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

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Textilsammlung: Einstellung der Strassensammlungen per Ende 2020 Die beliebten Strassensammlungen für Kleider und Schuhe werden per Ende Jahr eingestellt. Die Organisationen TELL-TEX und TEXAID haben die verschiedenen Systeme der Textilsammlungen nach ökologischen und ökonomischen Kriterien evaluiert und sind zum Schluss gekommen, dass die erzielten Mengen bei den Strassensammlungen den ökologischen und ökonomischen Ansprüchen nicht mehr genügen. Aus diesem Grund stellt die Koordinationsstelle Textilsammlung per Ende 2020 die Strassensammlungen in den Gemeinden ein. Damit Sie weiterhin Ihre alten Kleider und Schuhe bequem abgeben können, stehen Ihnen die bisherigen Altkleidercontainer in Aesch mit den Standorten bei den Wertstoffsammelstellen Gemeindehof, Birspark, Schwimmbad, Jurastrasse (Kübler) und Fiechtenacker zur Verfügung. In die Altkleidercontainer können Sie saubere, noch tragbare Kleider, Schuhe (paarweise zusammengebunden), saubere Tisch-, Bett- und Haushaltswäsche, Taschen sowie Feder- und Daunenduvets einwerfen. Nicht in den Altkleidercontainer gehören textilfremde Materialien, defekte und verschmutzte Kleider, Teppiche und einzelne Schuhe. Eine möglichst lange Nutzung von Kleidern und Schuhe ist sehr wichtig, da ihre Herstellung häufig umweltbelastend und ressourcenintensiv ist. Textilien können dank den folgenden Tipps lange genutzt werden und im Stoffkreislauf erhalten bleiben: • Langlebige Kleider in guter Qualität kaufen • Kleider sorgfältig behandeln • Nicht mehr gewollte Kleidung einer sinnvollen Wiederverwendung zuführen: Suchen Sie bei einer Kleiderbörse, in einem Secondhand-Laden oder in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach einer neuen Besitzerin oder einem neuen Besitzer. • Gut erhaltene Kleider und Schuhe können u.a. auch bei der Caritas abgegeben werden, welche die Textilien für die Katastrophenhilfe und für Benachteiligte in der Schweiz und im Ausland sammelt. Weitere Informationen zur Textilsammlung finden Sie auf der Website der Gemeinde Aesch unter der Abfallart Textilien und Schuhe. Bauabteilung Aesch

Neuestheater.ch: Gratis-Tickets für die Operette «Fledermaus» Die Gemeinde Aesch unterstützt die Dornacher Institution neuestheater.ch mit einem jährlichen Kulturbeitrag. Nun offeriert neuestheater.ch den Einwohner*innen von Aesch zum Jahresanfang Tickets für die Operette «Die Fledermaus» nach Johann Strauss. Als Folge der Corona-bedingten Zuschauer-Begrenzung wird das Ensemble zwei Mal pro Abend singen und spielen. Deshalb werden je 4 Tickets für die Vorstellungen vom Samstag, 2. Januar 2021, um 17 Uhr und 20 Uhr verschenkt. «Die Fledermaus» ist eine besondere Eigenproduktion: Einerseits handelt es sich um die Jubiläums-Inszenierung zum 20-jährigen Bestehen von neuestheater.ch; andererseits ist es die Abschlussproduktion von Georg Darvas und Johanna Schwarz. Entstanden ist eine «Fledermaus», die alles hat, was eine Operette braucht: ausgezeichnete Sänger*innen, einen Regisseur, der mit auf die Bühne springt und einen musikalischen Leiter als glanzvollen Arrangeur am Flügel – dies alles auf einer fantasievoll gestalteten Bühne mit ebensolchen Kostümen. Die Tickets können bis am Dienstag, 22. Dezember 2020, während der Schalteröffnungszeiten bei der Einwohnerkontrolle, Hauptstrasse 23, bezogen werden. S’het, solang s’het! Ihr Neuestheater.ch-Team

90. Geburtstag Am 8. Dezember durfte Herr Neukom Alfred seinen 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

Eiserne Hochzeit Am heutigen 10. Dezember darf das Ehepaar Thomann-Agostini Arnold und Leonilda das Fest der eisernen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

Der Aescher Gemeinderat hat die Lands-Gemeindeversammlung vom kommenden Samstag aufgrund der hohen CoronaFallzahlen nun doch abgesagt. Tobias Gfeller

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m Samstagmorgen hat der Gemeinderat entschieden, die in den letzten Wochen intensiv diskutierte Lands-Gemeindeversammlung auf dem Kunstrasenfeld Löhrenacker abzusagen. Grund dafür ist die Corona-Situation in der Region, erklärt Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher (SP). «Die Fallzahlen im Kanton Baselland und auch in Basel-Stadt sind entgegen unserer Hoffnung zuletzt nicht gesunken. Wir ha-

Am Sonntag, 13. Dezember, um 17 Uhr laden wir alle Kinder von 2 bis 6 Jahren mit ihren Eltern/ Grosseltern zur ökumenischen Chinderfiir in die kath. Kirche in Aesch ein. Am 3. Adventssonntag wollen wir uns gemeinsam auf Weihnachten einstimmen, hierzu bringt der

Chillebär die Geschichte von der goldenen Weihnachtsfeder mit (Maskenpflicht für Erwachsene). Für die Ökumenische Vorbereitungsgruppe Regula Häring, Simone Jungo und Carmen Roos

ben immer gesagt, dass wir die Situation laufend beobachten und entsprechend auch kurzfristig entscheiden werden.» Mit ein Grund für die Absage sei auch die deutliche Ansage des Bundesrats an die Kantone mit noch immer steigenden Fallzahlen gewesen, schärfere Massnahmen zu beschliessen. Zu den Adressaten gehörte auch der Kanton Baselland. Keinen Einfluss hatte die vehemente Kritik von mehreren Präsidenten von Aescher Ortsparteien. «Wir erhielten auch zahlreiche positive Rückmeldungen zur geplanten Lands-Gemeindeversammlung», sagt Sprecher. Dom-Entscheid an der Urne? Nun wartet der Gemeinderat die Entscheidung des Landrats von kommender Woche ab, ob künftig über Geschäfte, die eigentlich zuerst an der Gemeindeversammlung diskutiert werden müssten, auch direkt an der Urne abgestimmt werden darf. Das wäre gemäss Eveline Sprecher dann eine Option für das Pro-

jekt Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker Dom. Dann wäre auch eine Gemeindeversammlung mit dem Budget als Haupttraktandum in der Mehrzweckhalle möglich. Falls der Landratsentscheid negativ ausfällt, bleibe eine Lands-Gemeindeversammlung eine Option. «Aber nur, falls sich die Situation verbessert», stellt Sprecher klar. So oder so startet nun Aesch ohne verabschiedetes Budget ins neue Jahr. Kurzfristig ist das gemäss der Gemeindepräsidentin kein Problem. «Der laufende Betrieb kann funktionieren. Aber die Gemeinde ist nur eingeschränkt handlungsfähig, da einmalige Investitionen, die ins Budget eingestellt werden, nicht ausgelöst werden können, ohne dass sie demokratisch bewilligt wurden.» Langfristige mit Verträgen vereinbarte Ausgaben seien davon aber nicht betroffen. Das Ziel sei, die Gemeindeversammlung «so schnell wie möglich» durchzuführen, bekräftigt Sprecher. «Wir werden aber nichts durchstieren.»

BÜRGERGEMEINDE

François Fiechter nach 15 Jahren verabschiedet Bürgergemeindepräsident Peter Schneider freute sich, trotz Corona-Massnahmen, 27 Bürgerinnen, Bürger und Gäste zur «Budget-Gmeini» vom 4. Dezember zu begrüssen. Der geschmückte Weihnachtsbaum verbreitete eine festliche Stimmung. Zu Beginn wurden einer eingebürgerten Familie die Bürgerrechtsurkunden und die Heimatkunde von Pfeffingen überreicht. Anschliessend präsentierte Finanzchef Thomas Oser das Budget 2021: In der Verwaltung ist ein Verlust von 13 900 Franken budgetiert, wobei ein Betrag von 5000 Franken als Rückstellung für das Jubiläumsfest 50 Jahre Bürgergemeinde Pfeffingen im

2022 berücksichtigt ist. Im Forst resultiert ein Verlust von 12 000 Franken und die Liegenschaftsrechnung schliesst mit einem Überschuss von 24 300 Franken ab. Dies ergibt für die gesamte Bürgergemeinderechnung einen Verlust von 1600 Franken, berücksichtigt darin sind 60 000 Franken Abschreibungen und 10 000 Franken Rückstellungen in den Liegenschaftsfonds. Die Revisoren haben das Budget 2021 geprüft und empfehlen es zur Genehmigung. Die Stimmberechtigten folgten dieser Empfehlung und genehmigten das Budget 2021 einstimmig. Im Anschluss wurde François Fiechter ver-

PARTEIEN

TRACHTENVEREIN DORFBÜHNI AESCH

Umsichtiger Entscheid

Heimat- und Theaterobe fällt aus

Der Gemeinderat hat entschieden, die Gemeindeversammlung vom kommenden Samstag aufgrund der allgemeinen Covid-19-Situation abzusagen. Zu gross waren die Sorgen aus der Bevölkerung, die uns in den vergangenen Wochen mitgeteilt wurden. Zu unsicher ist die Covid-Entwicklung im Kanton Baselland. Wir begrüssen diesen umsichtigen, besonnenen und vernünftigen Entscheid des Gemeinderats sehr. Zu hoffen wäre, dass die Vorlagen der Gemeindeversammlung ausnahmsweise an der Urne beschlossen werden könnten. Dafür muss jedoch noch ein Gesetz verabschiedet werden. Wir wünschen allen eine frohe und besinnliche Adventszeit. Präsidenten Aescher Ortsparteien Marco Agostini (Grüne), Christian Helfenstein (CVP), Jan Kirchmayr (SP), Ueli Siegenthaler (SVP)

Die gemütlichen Samstagabende und Sonntagnachmittage bei uns im Pfarreiheim Aesch, an denen Sie, liebe Zuschauer, sich bei einem lustigen Theaterstück, bei fröhlichen Liedern, bei einer reichhaltigen Tombola amüsieren und mit kulinarischen Spezialitäten verwöhnen lassen konnten, müssen wegen Corona leider ausfallen. Diese Absage fällt

Gitarrenkonzert zur Vorweihnachtszeit

Chinderfiir für Chli und Gross

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Lands-Gmeini abgesagt: Aesch startet ohne Budget ins neue Jahr

MUSIKSCHULE

ÖKUMENE

Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

Regelmässig in der Vorweihnachtszeit erfreut uns die Gitarrenklasse von Dominik Boehrer mit einem kurzweiligen Konzert von vielfältiger, stilistischer Bandbreite. Weihnachtliche Musik, rassige, südamerikanische Klänge und auch Popmusik werden das anwesende Publikum erfreuen. Das Konzert findet am Freitag 11. Dezember, um 19 Uhr im Saal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschule Trakt C) statt. Leider sind nur wenige Personen im Publikum zugelassen, weshalb wir ein Ticketing eingeführt haben. Näheres dazu ist über die Lehrperson oder die Schülerinnen und Schüler zu erfahren. Im Weiteren werden alle verlangten Schutzmassnahmen eingehalten und sogar erweitert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. A.Kirschner, Schulleitung

abschiedet, der 15 Jahre lang Bürgerrat war. Wegen Covid-19 war das traditionelle Zusammensitzen bei «Nüssli und Mandarinen» leider nicht möglich. Der Überraschungs-Anlass war dennoch möglich: Priska Thomas Braun hat eine Lesung von ihrem neuen Buch «Sarah Penrose» vorgetragen und anschliessend die Bücher persönlich signiert. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer der Versammlung wurde mit einem «Grättimaa» verabschiedet, der zu Hause noch etwas «Niggi-Näggi»-Stimmung brachte. Bürgergemeindekanzlei Cornelia Meyer

uns schwer. Doch wir hoffen sehr, dass wir Sie im Januar 2022 ohne Corona, aber mit viel Engagement wieder unterhalten dürfen. Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Treue. Mögen Sie von Corona verschont bleiben, damit Sie Weihnachten und das neue Jahr bei bester Gesundheit geniessen können. Martin Studer, Präsident

GESCHÄFTSWELT

Eröffnung neuer Kundenzone PR. Ihre neuen Perspektiven stehen mit dem erfolgreichen Umbauende unserer Kundenzone bereit! Ab 21. Dezember begrüssen wir Sie am altbekannten Ort in neuer Aufmachung in unserer Raiffeisenbank. Neu können Sie zudem jederzeit Ihre Bargeldgeschäfte an benutzerfreundlichen Ein- und Auszahlungsautomaten sowie an einem Münzeinzahlungsgerät in unserer 24-Stunden-Zone abwickeln. Lassen Sie sich in einer einladenden Bank mit heimeliger, offener Atmosphäre von unseren Mitarbeitenden beraten, zum Beispiel im Beratungsraum «Räbe», «Chlusbach» oder «Ruine». Geniessen Sie einen feinen Kaffee, Espresso, Cappuccino oder Schokokaffee. Als genossenschaftliche Bank freuen wir uns, dass wir für unseren Umbau wo immer möglich die Handwerkeraufträge an unsere Kunden und das lokale Gewerbe vergeben konnten. Der Umbau konnte trotz Corona und weiteren Bauherausforderungen pünktlich fertiggestellt werden. Leider ist in der aktuellen Situation nicht möglich, ein Eröffnungsfest durchzuführen. Aus diesem Grund werden wir Sie jedoch auf digitalem Weg in unsere neuen Bankräumlichkeiten mitnehmen. Ein Video finden Sie in den nächsten Wochen auf www.raiffeisen.ch/aesch-pfeffingen. Aufgrund von Umzugsarbeiten bleibt der Bankschalter am Freitag, 18. De-

zember, geschlossen. Der Aussen-Bancomat steht über das ganze Wochenende für Bargeldbezüge zur Verfügung. Andreas Mohn, Vorsitzender der Bankleitung, Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen

Ihre neuen Perspektiven

Wir machen den Weg frei! Andreas Mohn

Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen Hauptstrasse 107 4147 Aesch www.raiffeisen.ch/ aesch-pfeffingen


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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Einladung Gemeindeversammlung Gerne erinnern wir Sie daran, dass am nächsten Dienstag, 15. Dezember 2020, um 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle die «Budget-Gemeindeversammlung» stattfindet. Die Traktanden entnehmen Sie bitte der per Post in alle Haushalte verteilten Einladung oder unserer Homepage www.pfeffingen.ch Bitte beachten Sie die in der Einladung ausführlich beschriebenen Schutzvorkehrungen COVID-19. Zudem erleichtern Sie uns die Organisation des Anlasses, wenn Sie sich vorgängig anmelden: telefonisch unter 061 756 81 22 oder per E-Mail an gemeinde@pfeffingen.bl.ch Wir laden Sie herzlich ein, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen. Gemeinderat Pfeffingen

Skonto und Verzugszins 2021 Der Gemeinderat hat für das Jahr 2021 den Skonto auf 1% und den Verzugszins auf 5% unverändert festgesetzt. Für die Gemeindesteuern 2021 wird der Skonto für Zahlungen bis zum 31. Mai 2021 gewährt. Bei einer Steuerfälligkeit per 30. September 2020 entspricht dieser Skonto einem sehr attraktiven Jahreszins von rund 3 %. Der Verzugszins wird bei Steuern, Gebühren sowie anderen Rechnungen erhoben, die nicht fristgerecht bezahlt werden. Die Vorausrechnungen «Gemeindesteuern 2021» werden im Laufe des Monats Februar 2021 verschickt. Gemeinderat Pfeffingen

Adventsfenster «Werkhof-Team» vom 17. Dezember 2020 Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation, verzichtet das Werkhof-Team in diesem Jahr auf den am Donnerstag, 17. Dezember 2020, geplanten traditionellen Umtrunk vor dem Werkhof Pfeffingen. Besten Dank für Ihr Verständnis. Werkhof-Team Pfeffingen

Hundehaltung Die Verwaltung bittet alle Hundehalterinnen und Hundehalter, sämtliche Mutationen (z.B. wenn ein Hund verstorben ist und dies noch nicht gemeldet wurde, Neuanmeldungen etc.), welche ihren Hund betreffen, bis am 6. Januar 2021 telefonisch, schriftlich oder persönlich zu melden damit die Rechnungsstellung der «Hundesteuer» für das kommende Jahr möglichst korrekt vorgenommen werden kann. Für Ihre Mitarbeit danken wir Ihnen bereits im Voraus. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Winterdienst 2020/2021 Auch dieses Jahr lautet das Motto für den Winterdienst: «So wenig Auftaumittel wie möglich – so viel wie nötig!». Das schont die Umwelt. Deshalb wird auf dem Gemeindegebiet ein reduzierter Winterdienst durchgeführt. Die Strassen werden nur teilweise schwarz geräumt. Salz, bzw. Salzsole, wird punktuell eingesetzt, um bei extremen Temperaturschwankungen oder Eisregen die Gefahr von Schnee-, Eis- und Reifglätte entgegenzuwirken. Priorität haben die Strassen in Hanglage.

abzustellen. Sollte dies nicht möglich sein, sind sie gebeten eine Durchfahrtsbreite von mindestens 3.7 Metern zu gewährleisten. Diese Massnahmen ermöglichen einen effizienten Winterdienst. Werkhof-Team Pfeffingen

Dankeschön und herzlichst eingeladen – Gratisticket! Die Gemeinde Pfeffingen unterstützt das neuestheater.ch in Dornach mit einem jährlichen Kulturbetriebsbeitrag. neuestheater.ch schenkt den Einwohnerinnen und Einwohnern zum Jahresanfang die Vorstellung am Samstag, 2. Januar 2021, 17.00 und 20.00 Uhr: «Die Fledermaus» nach Johann Strauss. Dieses Jahr – in Zeiten von Corona – folgt eine besondere Eigenproduktion: Einerseits ist es die Jubiläumsinszenierung «20 Jahre neuestheater.ch» und andererseits die Abschlussproduktion von Georg Darvas und Johanna Schwarz. In der jetzigen Situation hat Flexibilität höchste Priorität: entstanden ist eine «Fledermaus» von Johann Strauss die alles hat, was eine Operette braucht, nämlich ausgezeichnete Sänger und Sängerinnen, den Regisseur der mit auf die Bühne springt, den Musikalischen Leiter als glanzvollen Arrangeur am Flügel, der ein ganzes Orchester vertritt … und dies alles auf einer fantasievollen Bühne aus der erfolgreichen Geschichte von neuestheater.ch mit ebensolchen Kostümen. Die beschränkte Anzahl von Tickets können auf der Gemeindeverwaltung bis 21. Dezember 2020 abgeholt werden. «S’het solang’s het». neuestheater.ch

Baupublikation Baugesuch Nr. 1984/2020 Gesuchsteller/in: Vaccaro-Porcello, Veronika u. Marco, Alter Kirchweg 19, 4148 Pfeffingen – Projekt: Schwimmbad, Parz. 1435, Alter Kirchweg 19, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Poolprofi AG, Wahlenstrasse 4, 4242 Laufen Auflagefrist: 21. Dezember 2020 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.00 erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag – Freitag von 10.00 – 11.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Die Autobesitzerinnen und Autobesitzer sind gebeten, bei Schneefall oder Glatteisbildung ihre Fahrzeuge ausserhalb des Strassenareals

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Metall

findet statt am Dienstag, 15. Dezember 2020 Mittwoch, 16. Dezember 2020 Mittwoch, 23. Dezember 2020 Mittwoch, 30. Dezember 2020 Montag, 1. Februar 2021 Mittwoch, 5. Mai 2021

Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

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LESERBRIEF

PFADI MÖNCHSBERG

Unsolidarisches Verhalten der Pfeffinger

Mit Home-Scouting Abenteuer erlebt

Die Aescher Gemeindeversammlung vom 12. Dezember wurde abgesagt. An der nächsten GV, sollte in der kommenden Zeit eine stattfinden, beantrage ich, dass der Dom nur gebaut werden kann, wenn die Pfeffinger, die Gemeinde oder private Investoren mindestens eine Million Franken an die Baukosten beisteuern. Der Dom mit der regionalen Ausstrahlung ist in Pfeffingen nicht, noch nicht angekommen. Dass sich die Pfeffinger nicht an den Baukosten des Doms beteiligen, stösst vielen Aeschern sauer auf. Die Pfeffinger profitieren seit mehreren Jahren ausgiebig von den Aescher Zentrumsleistungen. Und nun wollen Sie nicht einmal das Projekt Dom unterstützen, von dem auch ihr Volleyball-Verein am meisten profitieren wird. Gruss aus Aesch, René Gerwer

LESERBRIEF

Eben keine «Mondlandschaft» Es ist richtig: Unser Wald steht vor grossen Herausforderungen. Besonders zugesetzt haben ihm die ungenügenden Niederschläge in den vergangenen Jahren. In der ganzen Region mussten rasch Massnahmen getroffen werden. In Absprache mit den Waldeigentümern beantragte der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 einen Kredit für Massnahmen als Folge der Trockenschäden, der einstimmig angenommen wurde. Auf den am stärksten geschädigten Flächen müssen 3700 m3 Holz geschlagen und 10 000 Jungbäume gepflanzt werden. Die Kosten für diese Massnahme: 723 500 Franken. Die Einwohnergemeinde trägt davon 265 000 Franken. Mit diesem zukunftsorientierten Entscheid nimmt Pfeffingen eine Pionierrolle im Kanton ein (vgl. Wochenblatt vom 6.8.2020). Eins war klar: Die Eingriffe, wie beispielsweise am Burgengratweg, dessen Baumbestand besonders gelitten hat, würden schmerzen. An einem eigens dafür organisierten Informationsanlass konnte jeder vor Ort einem Experten Fragen stellen. Er erklärte, warum die Aufforstung auch mit uns noch fremden Baumarten erfolgt, um unseren Wald auf die kommenden Jahrzehnte vorzubereiten. Wir werden weitere Sicherheits-Holzungen sehen, wie im Eichberg. Wir verstehen die Trauer und Bestürzung über diese Veränderungen, aber wir dürfen uns nicht von spontanen Emotionen allein leiten lassen. Gehen wir die Herausforderung objektiv an, werden wir zwei Ziele erreichen. Zum einen erhalten wir die sichere Begehbarkeit des Waldes, jetzt und heute, zum anderen machen wir unseren Wald fit, für die nächsten Generationen. Was wir in jedem Falle vermeiden, ist eine traurige Mondlandschaft. Pia Hägeli, Waldchefin Bürgergemeinde Pfeffingen Ruben Perren, Vizepräsident Gemeinderat Pfeffigen

REFORMIERTE KIRCHE

Weihnachtslieder online zum Mitsingen Da wir in diesem Jahr nicht gemeinsam, sondern nur im Familienkreis Weihnachtslieder singen dürfen, haben Regula Bänziger, die Dirigentin vom Neuen Chor Aesch, mit Johannes Schild, Klavier und Mariann Widmer, Orgel, bekannte Weihnachtslieder zum Hören und Mitsingen aufgenommen, dazu Lieder, die der Neue Chor Aesch gemeinsam mit dem Projekt-Kinderchor in den Weihnachtsspielen der vergangenen Jahre gesungen hat. Die Lieder sind ab sofort auf der Website der Reformierten Kirchgemeinde www.erkap.ch abrufbar. Sie werden auch als CD in den Gottesdiensten am vierten Advent und an den Weihnachtsfeiertagen in der Kirche aufliegen. Die Ref. Kirchgemeinde Aesch-Pfeffingen wünscht Ihnen damit eine besinnliche und stärkende Adventsund Weihnachtszeit. Inga Schmidt

Das Jahr 2020 hat vielversprechend begonnen. Doch dann hat Corona unsere Pläne durchkreuzt. Die Welt stand still und herkömmliche Pfadiaktivitäten waren nicht mehr möglich. Doch wir haben uns nicht unterkriegen lassen! Wie viele andere Pfadis sind wir im April auf «Home Scouting» umgestiegen und mussten dadurch nicht vollständig auf die Pfadi verzichten. In dieser Zeit haben wir uns zusammen mit der Piratin Stummschnabel und ihrer Crew auf eine Schatzsuche begeben und viele grossartige Abenteuer erlebt. Rechtzeitig zum Sommerlager konnten wir uns schliesslich wieder treffen und die Pfadistufe hat

ein tolles Sommerlager erlebt. Auch wenn wir jetzt wieder etwas mehr eingeschränkt sind, hält uns das nicht davon ab, spannende Nachmittage miteinander zu verbringen. Vieles in diesem Jahr war anders, als wir es gewohnt sind, doch es hat uns auch gelehrt, dass mit ein wenig Kreativität vieles trotzdem möglich ist. Wir blicken nun auf ein Jahr zurück, dass wahrscheinlich niemand ein zweites Mal erleben will und trotzdem sind wir aus Pfadi-Sicht recht zufrieden. Wir haben unser Möglichstes getan und trotz allem viele schöne Momente miteinander geteilt Celine Moser, Pfadi Mönchsberg

ÖKUMENE

Träumen und Warten Träumen gehört zum Menschsein. Nicht nur nachts. Nicht nur im Schlaf. Träumen von einer besseren Welt. Einer Welt ohne Schmerz, ohne Hunger, ohne Gewalt. Träume halten diese Hoffnung wach. Träume geben dieser Hoffnung Bilder: Von einer gerechten Welt, in der alle Menschen ihr Leben in Frieden geniessen können. In der sich alle Menschen an ihrem Leben und ihren Mitmenschen freuen dürfen. Im Traum sehen wir diese Welt schon vor uns. Und wenn wir unsere Träume teilen und in Worte fassen, dann bekommen auch andere diese Welt in den Blick. Behalten

sie vor Augen. «Ich habe einen Traum!» sagte Martin Luther King in seiner berühmten Rede. Von einer Zukunft, in der die Hautfarbe, die Menschen nicht mehr trennt. Diese Zukunft ist noch immer nicht da. Aber die Hoffnung ist wach. Menschen setzen sich dafür ein. Konzentrieren sich auf dieses Ziel. Das ist Advent: Das Ziel im Blick behalten, sich auf das Ziel konzentrieren. Träumen und Warten. Wir wünschen Ihnen eine traumhafte Adventszeit! Seelsorgeverband Angenstein Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Aesch-Pfeffingen

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Mo um 20.15. FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch. -Besuchen Sie unsere Website unter www.fdp--pfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15.00–19.00, Di 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00, Do 15.00–18.00, Fr 15.00–19.00, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr

Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, EMail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.-gruenereinach.ch Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70. Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 12. Dezember 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion 3. Advent – Sonntag, 13. Dezember 10.15 Buss- und Versöhnungsfeier 17.00 Ökum. Chinderfiir für Chli und Gross Montag, 14. Dezember 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche Dienstag, 15. Dezember 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 16. Dezember 6.00 Roratefeier in der Kirche 6.00 Roratefeier im Pfarreiheim 16.00 Seelsorgegespräch in der Kirche 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche 19.00 Buss- und Versöhnungsfeier Donnerstag, 17. Dezember 16.30 Rosenkranzgebet 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche Freitag, 18. Dezember 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche

Ref. Kirche Aesch. Pfarrer Ingo Koch. Kollekte: Anlaufstelle Sans papiers 17.00 Ökumenische Chinderfiir für Chli und Gross. Kath. Kirche Aesch. Regula Häring und Carmen Roos Amtswoche: 12. bis 18. Dezember Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 13. Dezember – 3. Adventssonntag 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt von Pfarrer Reinhard Möller: «Ausserordentlich verwunderlich!» Sonntagsschule und Kinderbetreuung nach Bedarf Mittwoch, 17. Dezember 19.30 Besinnliches zur Adventszeit und Gebetsversammlung

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 12. Dezember Kein Vorabendgottesdienst 3. Advent – Sonntag, 14. Dezember 11.30 Buss- und Versöhnungsfeier Dienstag, 16. Dezember 16.15 Rosenkranzgebet 18.00 Schülergottesdienst in Aesch Freitag, 18. Dezember 9.15 Wortgottesdienst mit Kommunion Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 13. Dezember 10.00 Gottesdienst zum dritten Advent.

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienste vor Ort wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Ab sofort gilt während des Gottesdienstes Maskenpflicht. Weitere Info über www.chz.ch Der Gottesdienst wird per livestream übertragen. Sonntag, 13. Dezember 10.00 Familiengottesdienst per livestream Kein Gottesdienst vor Ort Donnerstag, 17. Dezember 6.00 bis 7.00 Frühgebet


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Baupublikationen Nr. 2020-1939 Gesuchsteller: Heidi Straessle, Birseckstrasse 3, 4142 Münchenstein – Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle: 1606, Birseckstrasse 3, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Heinz Stich, dipl. Arch. ETH, Dorfstrasse 44b, 4245 Kleinlützel Nr. 2020-1988 Gesuchsteller: Cheryl und Thomas Gysel, Heiligholzstrasse 116, 4142 Münchenstein – Projekt: Erweiterung Keller / Wintergarten, Parzelle: 3942, Heiligholzstrasse 116, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Heinz Stich, dipl. Arch. ETH, Dorfstrasse 44b, 4245 Kleinlützel Auflagefrist: 21. Dezember 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Einladung zur Gemeindeversammlung Montag, 14. Dezember 2020, 19.30 Uhr im KUSPO Bruckfeld, Loogstrasse 2 Zum Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gemeindeversammlung ist gemäss COVID-19-Schutzkonzept das Tragen von Schutzmasken während der gesamten Dauer der Gemeindeversammlung obligatorisch. Schutzmasken werden am Eingang zum KUSPO abgegeben. Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 28. Oktober 2020 2. Aufgaben- und Finanzplan 2021 bis 2025 3. Budget 2021 4. Mutation «§ 9 Gebäudeprofil in Gewerbeund Industriezonen» zum Zonenreglement Siedlung Münchenstein 5. Mutation Strassennetzplan Siedlung Passerelle Gstad 6. Verschiedenes Der ausführliche Ratschlag kann kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Der Ratschlag liegt zudem in den Poststellen und in der Apotheke Zollweiden auf. Der Ratschlag und die weiterführenden Dokumentationen können ebenso auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Organisation ››› Politik ››› Gemeindeversammlungen ››› 14. Dezember 2020 Gemeindeversammlung» heruntergeladen werden. Der Gemeinderat

Gemeindeverwaltung über die Festtage geschlossen Ab Donnerstag, 24. Dezember 2020, bis und mit Sonntag, 3. Januar 2021, bleiben sämtliche Schalter der Gemeindeverwaltung geschlossen. Gerne sind wir im neuen Jahr ab Montag, 4. Januar 2021, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da. Pikettdienst Bestattungswesen: 079/569 99 56 (erreichbar am Donnerstag, 24. Dezember 2020, Montag, 28. Dezember 2020 und Donnerstag, 31. Dezember 2020, jeweils zwischen 9.00 und 11.00 Uhr). Pikettdienst Wasserversorgung: 079/8 416 416 Die Gemeindeverwaltung

Münchensteiner Weihnachtsbäume von der Bürgergemeinde Leisten Sie über die Festtage einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und berücksichtigen Sie beim Kauf eines Weihnachtsbaumes die Tannen der Bürgergemeinde Münchenstein. Diese stammen teils aus der Region, teils aus der Kultur beim Schiessplatz Au. Der Weihnachtsbaumverkauf der Bürgergemeinde findet in diesem Jahr an folgenden Terminen statt: − Freitag, 11. Dezember 2020, 13.00 bis 14.30 Uhr an der Lehengasse 18 beim Werkhof Forstbetrieb − Samstag, 12. Dezember 2020, 9.30 bis 11.00 Uhr auf dem Schulhausplatz Loog an der Loogstrasse 17 − Samstag, 12. Dezember 2020, 13.30 bis 15.30 Uhr beim Sportplatz Au (hier kann der Baum ausgesucht und selber geschlagen werden. Die Gemeindeverwaltung

Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

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Gewerbeverein initiiert den Münchensteiner Batzen

Weihnachtsverkauf der Primarschulklassen Am kommendem Samstag, dem 12. Dezember 2020, sind zwischen 10.00 und 16.00 Uhr wieder verschiedene Primarschulklassen mit einem Verkaufsstand im Aussenbereich des Restaurants Gartenstadt (beim Pavillon) an der Emil Frey-Strasse 164 präsent. Nach der Absage des Weihnachtsmarktes im Dorf freuen sich die Schulkinder auf die Möglichkeit, ihre selbstgebastelten Produkte zum Kauf anbieten zu können. Die Schulleitung

Entsorgungstermine 2021 online und im Offiziellen Münchensteiner Kalender Im Verlauf der Woche wird der Offizielle Münchensteiner Kalender 2021 in alle Haushalte verteilt. Neben vielen Informationen rund um die Gemeinde sowie einem aktuellen Ortsplan können dem Kalender die Entsorgungstermine des kommenden Jahres entnommen werden. Die Termine für die verschiedenen Sammlungen wurden ebenso auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Gemeinde» / «Entsorgung» aktualisiert. Es besteht die Möglichkeit, sich via E-Mail oder per SMS an die Entsorgungstermine nach individueller Auswahl erinnern zu lassen. Hierfür wird im Kopfbereich der Startseite der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch das Personen-Symbol oben rechts angewählt. Nach der Einrichtung eines Benutzerkontos können die Erinnerungsfunktion – sowie viele weitere Online-Dienstleistungen – aktiviert werden. Die Erinnerungsfunktion sowie das Benutzerprofil können jederzeit auch wieder deaktiviert werden. Die Gemeindeverwaltung

Jahresvignetten 2021 für Bioabfall-Abfuhr erhältlich Die roten respektive blauen Zeitvignetten, die im laufenden Jahr 2020 auf die Container für Bioabfall geklebt werden mussten, sind noch bis zum 31. Januar 2021 gültig. Die neuen Jahresvignetten sind hellgrün (für Container mit 80, 140 und 240 Litern) respektive pink (für 770 bis 800 Liter). Sie sind vom 1. Januar 2021 bis 31. Januar 2022 gültig und können beim Empfang der Gemeindeverwaltung Münchenstein an der Schulackerstrasse 4 zu folgenden Preisen bezogen werden: − 80 Liter: CHF 40.00 (1 hellgrüne Vignette) − 140 Liter: CHF 80.00 (2 hellgrüne Vignetten) − 240 Liter: CHF 120.00 (3 hellgrüne Vignetten) − 770/800 Liter: CHF 400.00 (1 pinke Vignette) Die hellgrünen respektive pinken Vignetten sind spätestens bis am Abfuhrtag vom 4. Februar 2021 auf den Containern für Bioabfall anzubringen – andernfalls werden die Container nicht geleert. Die Bauverwaltung

Unterstützen das lokale Gewerbe: Peter Schmidt, Präsident Gewerbeverein KMU Münchenstein, und Vorstandsmitglied Stefan Lips, Leiter Geschäftsstelle Raiffeisenbank Münchenstein. FOTO: BEA ASPER

Für die schwierigen Zeiten hat sich der Vorstand des Gewerbevereins KMU Münchenstein eine besondere Aktion einfallen lassen: Er lässt Geldscheine drucken.

Gewerbebetriebe, die auf der Website nicht aufgeführt sind, sich aber noch für eine Mitgliedschaft beim KMU Münchenstein entscheiden, kommen ebenso in den Genuss der Aktion», sagt Schmidt. «Die Gewerbebetriebe wiederum können die Gutscheine, die bei ihnen eingelöst wurden, bei der Raiffeisenbank in Münchenstein gegen Geld eintauschen», erklärt Vorstandskollege Stefan Lips.

Bea Asper

Batzen im «10er-Päggli» Die neuen Batzen seien noch nicht im Umlauf, sondern befinden sich ganz kurz vor dem Druck, ist Schmidt zu entlocken. Mit dem Gutschein-Rabatt und mit weiteren Aktionen möchte der Gewerbeverein KMU Münchenstein bei den Kunden, aber auch beim Gewerbe stärker ins Bewusstsein treten und seinen Mitgliedern Gutes tun, führt Vorstandskollege Stefan Lips aus. Gedruckt werden die Münchensteiner Batzen als 10-Franken-Gutscheine. Diese werden in 10er-Päcklein für 80 Franken an alle Interessenten verkauft. Mit der Aktion sendet der Vorstand auch ein deutliches Signal aus, dass der Gewerbeverein gerade in der aktuell schwierigen Zeit das Vereinsleben keineswegs vernachlässigen möchte. So mussten zwar alle gemeinsame Treffen

I

n der jetzigen Krise kann jede Unternehmung und jede Person ein wenig Geld gebrauchen», meint Peter Schmidt, Präsident von KMU Münchenstein. Der Weihnachtsmann, der für das Münchensteiner Wunder besorgt ist, hat einen grossen Tresor. Dank einem Sponsoring der Raiffeisen bezahlen die Kunden, die mit dem Münchensteiner KMU-Batzen einkaufen, nur 80 Prozent. Für die restlichen 20 Prozent kommt die Raiffeisenbank in der Gartenstadt Münchenstein auf. Der Münchensteiner Batzen ist gültig bei allen Mitgliedern des Gewerbevereins KMU Münchenstein, die Betriebe seien mit einem Kleber an der Tür gut erkennbar. Die Liste findet man auch auf der Website von KMU Münchenstein. «Die

PARTEIEN

Steuererhöhung während Pandemie?

Beschlüsse der Bürgergemeindeversammlung vom 4. Dezember 2020

(Fortsetzung auf Seite 20)

Den Mut nicht verlieren Das Münchensteiner Unternehmertum liege ihm einfach sehr am Herzen, sagt Schmidt, deswegen möchte er nicht nur in seinem Geschäft, sondern auch im Verein einiges bewegen. Dass er dabei immer wieder auf grosse Unterstützung und neue Inputs stosse, bestätige die Richtung: «Der Gewerbeverein KMU Münchenstein wird noch viel erreichen.» Den Mut nicht verlieren, ist weiterhin seine Devise, nachdem diese Woche die Kantonsregierung die Corona-Massnahmen verschärft hat. Der Gewerbeverein steht den Mitgliedern mit Rat und kostenlosen Werbeflächen auf der Website und in den sozialen Medien zur Seite und ruft dazu auf, die Möglichkeiten von Take-way, Hauslieferungen, Online-Service und telefonischen Bestellungen zu nutzen. Der Münchensteiner Batzen ist eine gute Möglichkeit, das lokale Gewerbe zu unterstützen. Die Gutscheine sind bei der Raiffeisenbank Gartenstadt, bei Blumendufour, bei Gebrüder Loeliger und online erhältlich.

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Bürgergemeinde Münchenstein

Die Bürgergemeindeversammlung vom 4. Dezember 2020 hat mit einer Präsenz von 52 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern folgende Beschlüsse gefasst, die hiermit gemäss § 46b Publikationen des kantonalen Gemeindegesetzes veröffentlicht werden. 1. Protokoll der Bürgergemeindeversammlung vom 24. September 2020 wird genehmigt. 2. Es werden eine Bürgerrechts-Urkunde an eine Schweizerin sowie zwei Bürgerrechts-Urkunden an ausländische Staatsbürger, die durch die Bürgergemeindeversammlungen vom 29. November 2019 und 14. Februar 2020 rechtswirksam geworden sind, übergeben. Drei Bürgerrechts-Urkunden werden an ausländische Staatsbürgerinnen übergeben, die durch Artikel 24a des Bürgerrechtsgesetztes erleichtert eingebürgert wurden.

wegen der Corona-Massnahmen abgesagt werden. Doch mit Peter Schmidt hat der Gewerbeverein KMU Münchenstein derzeit einen Profi für die OnlineKommunikation an seiner Spitze.

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Corona überrollt uns gerade mit einer zweiten Welle, eine dritte könnte noch bevorstehen. In dieser schwierigen Zeit, in der viele Menschen und Firmen am Anschlag stehen, weil sie nicht mehr wissen, wie es weiter gehen soll oder wo Pflegende an vorderster Front bis zur Erschöpfung für unsere Gesundheit kämpfen, liegt eine Steuererhöhung – und damit eine weitere Belastung – quer in der Landschaft. Es gab eine Zeit, da wurde der Gemeinde selbst die 1.-August-Feier zu teuer. Offensichtlich hat sich der Gemeinderat von diesem Pfad der Vernunft weit entfernt. Schon werden jetzt Stimmen laut, dass der Steuerzahler diesen Scherbenhaufen mit einer Steuererhöhung aufwischen soll. So nicht! Zuerst einmal erwarten wir vom Gemeinderat eine Auslegeordnung und darauf gestützt einen Weg, der uns aus dem strukturellen Defizit hinausführt. Dieses Vorgehen hat der Gemeinderat nun auch eingeschlagen, was wir sehr

begrüssen und unterstützen. Damit die Wachstumsstrategie weiter gehen soll, dürfen neue Zuzüger ganz sicher nicht mit einem noch höheren Steuersatz abgeschreckt werden. An alle, die in den bereits schwierigen Zeiten, nicht auch noch eine höhere Steuerrechnung möchten, bitte ich höflichst an der nächsten Gemeindeversammlung vom 14. Dezember teilzunehmen und dem Antrag des Gemeinderates zu folgen und das Budget wie vorgeschlagen mit bisherigem Steuersatz zu genehmigen. Besten Dank. Im Namen der SVP Sektion Münchenstein Co-Präsident, Stefan Haydn


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

KATHOLISCHE KIRCHE

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Weihnachtsgottesdienste

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THEATER MÜNCHENSTEIN

Am Heiligabend entfallen die Gottesdienste mit Krippenfeier und Krippenspiel. Wir bieten am Nachmittag von Heiligabend sowohl in Arlesheim wie auch in Münchenstein für Familien einen ökumenischen Krippenweg bzw. Weihnachtsweg an. In Münchenstein ist der ökumenische Weihnachtsweg mit sechs Stationen auf dem Gelände der katholischen Kirche zwischen 15 Uhr und 18 Uhr offen. Der Eingang ist vor der Kirchentür. In Arlesheim findet der ökumenische Krippenweg zwischen 14.30 Uhr und 17.30 Uhr statt. Der Weg beginnt beim Brunnen des Dorfplatzes. In der Heiligen Nacht entfallen die Mitternachtsmessen. Wir feiern sechsmal kurze Weihnachtsandachten (ca. 20 Minuten) in unseren Kirchen: Feierliches Weihnachtsevangelium, Impuls, Segen und Musik. Somit ermöglichen wir insgesamt 300 Teilnehmenden das liturgische Mitfeiern der Heiligen Nacht. In Münchenstein sind die Weihnachtsandachten um 21 Uhr; 22 Uhr und 23 Uhr und in Arlesheim um 22 Uhr; 23 Uhr und 24 Uhr. Am Weihnachtstag feiern wir die Eucharistie wie an Sonntagen. Am Stefanstag ist um 11.15 Uhr eine Eucharistie in Arlesheim. Für die Andachten und die Eucharistiefeiern an Weihnachten gilt eine Beschränkung auf wenige Personen. Eine Anmeldung ist unerlässlich. Bitte melden Sie sich frühzeitig und bis spätestens 23. Dezember beim Pfarramt Münchenstein an 061 411 01 38 an. Seelsorgerinnen und Seelsorger in Arlesheim und Münchenstein

Start in die Theatersaison 2021

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(Fortsetzung von Seite 19)

3. Die Jungbürginnen und Jungbürger das Jahrganges 2002 wurden mit persönlichem Schreiben zur Bürgergemeindeversammlung eingeladen. Zwei Personen durften wir an der Versammlung persönlich begrüssen. 4. Der Voranschlag 2021 wird, mit einem Aufwandüberschuss von CHF 9288.65, einstimmig genehmigt. 5. Wahlen Kulturkommission und Rebbaukommission a) Wahl der Mitglieder der Kulturkommission für die Amtsperiode 2020–2024 Für die Wahl resp. Wiederwahl stellen sich folgende Personen zur Verfügung: − Frau Therese Mathys, Präsidentin (bisher) − Frau Christa Egli, Protokollführerin (bisher) − Herr Stephan Naef, Delegierter des Bürgerrates (neu) − Frau Sonja Salathé (bisher) − Frau Mareva Spichty (bisher) − Herr Loris Vernarelli (bisher) b) Wahl der Mitglieder Rebbaukommission für die Amtsperiode 2020–2024 Roland Egger tritt nach langjähriger Tätigkeit von seinem Amt zurück. Der Bürgerrat

Liebe Theaterfreunde, nachdem unsere Pläne für das Jahr 2020 der CoronaPandemie zum Opfer gefallen sind, rüsten wir uns für eine umso fulminantere Theatersaison 2021. Gespielt wird die wunderbare Komödie «Des Esels Schatten» (Ludwig Fulda), die keinem Geringeren als Friedrich Dürrenmatt als Vorlage für ein berühmtes Hörspiel diente. Es ist ein fulminantes Stück voller Komik und Weisheit, und du kannst dabei sein! Für das rollenreiche Stück suchen wir noch Verstärkung. Das stattliche Ensemble mit lauter sympathischen

dankt ihm für seine Arbeit in der Rebbaukommission. Für die Wahl resp. Wiederwahl stellen sich folgende Personen zur Verfügung: − Herr Ruedi Ankli, Präsident (bisher) − Frau Silvia Bätscher, Delegierte des Bürgerrates (bisher) − Frau Silvia Riesen (bisher) − Herr Jean-Marc Schraner (neu) − Frau Verena Wehrli (bisher) Die Bürgergemeindeversammlung bestätigt die bisherigen und wählt die neu zur Wahl gestellten Mitglieder der Kulturkommission sowie der Rebbaukommission einstimmig. 6. Unter Traktandum 6, Verschiedenes, werden die Bürgerinnen und Bürger über diverse bürgergemeinde-interne Themen informiert. Es wurden keine Beschlüsse gefasst, die dem fakultativen Referendum unterstehen. Rechtsmittelhinweis: Allfällige Beschwerden gegen Beschlüsse der Bürgergemeindeversammlung gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte sind spätestens bis am 3. Tag seit der amtlichen Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, einzureichen. Der Bürgerrat

Menschen heisst gerne neue Mitspielerinnen und Mitspieler willkommen, besonders (aber nicht nur!) jüngere Damen und Herren. Dank eines ausgeklügelten Probeplans bieten wir komfortable Probenbedingungen und enge Begleitung auch für unerfahrene Spieler. Du siehst dich eher hinter der Bühne? Auch hier ist jede zusätzliche Hand herzlich willkommen! Interessiert? Melden Sie sich unverbindlich bei Regisseur: Danny Wehrmüller, Telefon 061 461 33 20, danny.wehrmueller@bluewin.ch. Ihr Theater Münchenstein

VEREIN ZUM SCHWANEN

Zeit — das grösste Geschenk Der eigentliche Wert des Schenkens ist die Aufmerksamkeit. Kein festlich geschmücktes Kuspo, keine Gästeschar, keine Helferinnen und Helfer, die sich auf den Weg gemacht haben, um an Heiligabend zusammen zu feiern. Eine ganz neue Situation für alle Beteiligten und für uns stellte sich die Frage, was wir für unsere Gäste tun können, um deutlich zu signalisieren, dass wir sie auch in dieser schwierigen Zeit nicht vergessen haben, und wir den Kontakt nicht abreissen lassen wollen. Wir haben als Geschenk einen Weihnachts-

stern und ein Bhaltis organisiert, alles in festliche Taschen verpackt, mit Adressen etikettiert und zur Auslieferung bereitgestellt. Jedem Gast von Aesch bis Oberwil, von Birsfelden bis Allschwil, von Arlesheim bis Münchenstein und Basel wurden die Geschenke kurz vor dem 1. Advent von unseren Helfenden und einem Blumenkurier persönlich abgegeben. Das Echo der Gäste auf unsere Aktion war unglaublich, strahlende Gesichter und viele freundliche Worte des Dankes durften die Geschenkboten entgegennehmen. . Jürgen Rath

WOB. Das Chemieunternehmen vanBaerle mit Sitz in Münchenstein hat sein Hygienegeschäft per 1. Dezember an Ecolab, den weltweit führenden Anbieter von Hygienelösungen, verkauft. vanBaerle will sich mit diesem Schritt ganz auf den Geschäftsbereich Silikate fokussieren. Durch den Zusammenschluss mit der vanBaerle Hygiene AG wird Ecolab zum führenden Anbieter professioneller Hygiene in der Schweiz. Beide Unternehmen werden zunächst ihre Arbeit unverändert fortsetzen, man

werde sich Zeit lassen, «um zusammenzuwachsen und einen reibungslosen Übergang für Mitarbeitende, Kunden und Partner zu gewährleisten», teilt vanBaerle mit. Das durch den Verkauf freigewordene Kapital soll unter anderem für Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte und die Erforschung neuer Anwendungsgebiete für Silikate sowie für den geplanten Neubau in Schweizerhalle investiert werden. Dieser soll im Frühling 2022 bezugsbereit sein.

PARTEIEN

Ein Finanzplan im roten Gewand Ob man die Farbe Rot mag oder nicht ist Geschmackssache. In einem Finanzplan steht die Farbe allerdings für Verluste und ist entsprechend zu vermeiden. Der Gemeinde Münchenstein dürfte die Farbe allerdings noch lange erhalten bleiben. Der neuste Finanzplan 2021 bis 2025 ist seriös aufgebaut und zeigt eindrücklich die nicht nachhaltige Ertragslage auf. Das zu erwartende, kumulierte strukturelle Defizit in der Höhe von über 23 Mio. Franken ist beängstigend und nicht nachhaltig. Der Gemeinderat muss das Ruder in den kommenden Jahren herumreissen und die Lage in den Griff bekommen, damit die Situation langfristig nicht ausser Kontrolle gerät. Unsere politischen Mitstreiter müssen sich bewusst sein, wie ernst die Lage ist und dass es keine Spiel-

räume zur Erfüllung finanzieller Träumereien gibt. Aus diesem Grund begrüssen wir das Projekt «Stabilisierung der Gemeindefinanzen», auch wenn die ersten Angaben dazu noch vage sind und nicht viel Fleisch am Knochen bieten. Die FDP weist seit Jahren auf die prekäre Situation und die mangelnde finanzielle Perspektive der Gemeinde hin. Papier ist bekanntlich geduldig, wir sind es mittlerweile nicht mehr, werden dem Gemeinderat genau auf die Finger schauen und an den Gemeindeversammlungen die finanzielle Situation wieder ins Bewusstsein der Anwesenden rufen, falls dies vergessen geht. Dies immer im Sinne der Gemeinde und unserer Nachkommen, welche Anrecht auf eine nachhaltige Finanzpolitik haben. Ihre FDP Münchenstein

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein

Die Praxis von Frau Dr. J. Safranek ist vom 23. Dezember 2020 bis 3. Januar 2021 geschlossen.

REFORMIERTE KIRCHE

Eröffnung Adventsfenster Am Sonntag, 13. Dezember eröffnen wir um 18 Uhr beim Reformierten Kirchgemeindehaus das Adventsfenster. Dieses Jahr dürfen Sie sich auf eine bunte Engelsschar freuen, die Marianne Reber, ein Mitglied unsere Kirchgemeinde, für uns hergestellt hat. Eine wahre Künstlerin! Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Für das Team Annina Liechty, Sozialdiakonin

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20.

www.refk-mstein.ch Sonntag, 13. Dezember, 3. Advent 10.00 Kirchgemeindehaus, Gebetszeit 10.15 Uhr Kirchgemeindehaus und Kinderkirche. Predigt: Pfarrer Markus Perrenoud. Kollekte: Oesa (ökumenischer Seelsorgedienst für Asylsuchende) Anlässe: Donnerstag, 10. Dezember 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer 12.00 KGH, BaDuBa, Kidds-Treff Freitag, 11. Dezember 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Donnerstag, 17. Dezember Herrenjass fällt aus 14.30 Uhr KGH, Kaffeetreff Amtswoche: 12. bis 18. Dezember Pfarrer Markus Perrenoud, 077 493 21 36 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 12. Dezember 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 13. Dezember 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier und Kinderfeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier zum Patrozinium, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Dienstag, 15. Dezember 6.00 Arlesheim: Rorate 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet,

anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 16. Dezember 6.00 Münchenstein: Rorate 7.30 Arlesheim: Laudes 15.30 Arlesheim, Landruhe: kath. Gottesdienst Donnerstag, 17. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Freitag, 18. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff und Fiire mit de Chline

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedenster Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 13. Dezember 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Gedanken zur Weihnachtszeit: Fürchte dich nicht» zu verschiedenen Zeiten an. Es findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

HÄCKSELDIENST Am Freitag und Samstag, 18. und 19. Dezember 2020 ist der Häckseldienst wiederum in Betrieb. Das Häckselgut muss am Freitagmorgen, d.h. spätestens um 7.00 Uhr, gut sichtbar bereitgestellt werden. Anmeldungen bitte bis Mittwoch, 16. Dezember 2020 um 11.30 Uhr über den OnlineSchalter unter www.dornach.ch oder unter der Tel. 061 706 25 10 an die Bauverwaltung. Zu späte Anmeldungen werden nicht berücksichtigt. Bauverwaltung

WINTERDIENST Unsere Werkhofmitarbeiter sind, wie in den letzten Jahren, beauftragt, die Bestrebungen für einen möglichst umweltgerechten Winterdienst umzusetzen. Nach Möglichkeit verzichten wir auf den Einsatz von Salz. Trottoirs und Fusswege werden nur entsprechend den Möglichkeiten der Werkhofequipe geräumt. Wir appellieren an die Eigeninitiative und bitten die Liegenschaftsbesitzer, die Trottoirs vom ersten Schnee zu befreien. An besonders kritischen Stellen werden Streubehälter aufgestellt. Wir bitten Sie, sich bei prekären Strassenverhältnissen mit Splitt zu bedienen. Unsere Werkhofequipe wird sich bemühen, Ihnen auch diesen Winter ein möglichst sicheres aber doch auch dem Umweltschutz gerecht werdendes Strassennetz zur Verfügung zu stellen. Unsere Werkhofmitarbeiter sind allen Automobilisten dankbar, wenn sie ihre Fahrzeuge bei Schneefall nicht auf dem Strassenareal abstellen. Bei Unfällen und Beschädigungen, die aus Nichtbeachtung dieser Aufforderung entstehen, lehnt die Gemeinde jede Haftung ab. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen einen unfallfreien Winter. Werkhof / Bauverwaltung

«Die Farbe hat ein Eigenleben»

DANKESCHÖN: KOSTENLOSE TICKETS FÜR DIE EINWOHNERINNEN UND EINWOHNER VON DORNACH Die Gemeinde Dornach unterstützt das Neue Theater am Bahnhof mit einem jährlichen Kulturbeitrag. Als kleines Dankeschön stellt das Neue Theater den Einwohnerinnen und Einwohnern von Dornach zum Jahresanfang Tickets für die Vorstellung «Die Fledermaus» nach Johann Strauss am Samstag, 2. Januar 2021, 17 Uhr und 20 Uhr gratis zur Verfügung. Dieses Jahr – in Zeiten von Corona – folgt eine besondere Eigenproduktion: Einerseits ist es die Jubiläumsinszenierung «20 Jahre neuestheater.ch» und andererseits die Abschlussproduktion von Georg Darvas und Johanna Schwarz. In der jetzigen Situation hat Flexibilität höchste Priorität: entstanden ist eine «Fledermaus» von Johann Strauss, die alles hat, was eine Operette braucht, nämlich ausgezeichnete Sänger*innen, den Regisseur, der mit auf die Bühne springt, den musikalischen Leiter als glanzvoller Arrangeur am Flügel, der ein ganzes Orchester vertritt… und dies alles auf einer fantasievollen Bühne aus der erfolgreichen Geschichte des «neuestheater.ch» mit eben solchen Kostümen. Die Tickets werden in der Reihenfolge der eingegangenen Anfragen vergeben. S’het, solang s’het! Interessentinnen und Interessenten melden sich bitte mit Angabe von Namen und Adresse unter der E-Mail-Adresse info@dornach.ch. Pro Person werden maximal 2 Billette vergeben. Wir freuen uns auf Sie! Neues Theater am Bahnhof

Erinnerungen: Dem Wochenblatt erzählt die 97 Jahre alte Elisabeth Wagner Bruchstücke aus ihrem bewegten Leben. FOTO: CASPAR REIMER

Das Goetheanum zeigt unter dem Titel «Form aus Farbe» das Lebenswerk der Künstlerin Elisabeth Wagner. Caspar Reimer

PARTEIEN

Engagement statt Frust Eine Mehrheit der Dornacher Stimmbügerinnen und Stimmbürger hat die beiden Initiativen vom 29. November unterstützt. Und trotzdem hat es nicht gereicht! Wie gehen wir mit einer solchen Situation um? Da muss ich an meine politischen Anfänge zurückdenken. Angesichts des Vorrückens der Republikaner und Schweizer Demokraten bei den Eidgenössischen Wahlen 1971 war ich frustriert. Meine Konsequenz daraus: Ich trat im Frühling 1972 der SP bei und bin seit 1974 fast ununterbrochen aktiv. Ich habe dabei unglaublich viel gelernt und unvergessliche Momente erlebt. Nach der Niederlage bei den eidgenössischen Abstimmungen, bei denen sich

viele Dornacherinnen und Dornacher stark engagiert haben, könnte sich Ähnliches abspielen. Aller Enttäuschung zum Trotz wollen manche ihr Engagement fortsetzen und aus der Zuschauer-Rolle ausbrechen. Warum nicht die Gelegenheit beim Schopf packen und sich bei der SP Dornach melden? Das Wahljahr 2021 steht vor der Tür, Gemeinderat und Kommissionen sind neu zu besetzen. Wir heissen alle willkommen, die gewillt sind, zum Wohl von Dornach und des ganzen Landes mit zu arbeiten. Hanspeter Ruesch, Präsident SP Dornach, hanspeter.ruesch@bluewin.ch

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Bitte für alle Termine ab 24. Dezember das Pfarrblatt beachten, das am 24. Dezember erscheint. Auch zu diesem kann es Corona-bedingt aktuelle Änderungen geben. Sie werden auf www.dogeho.ch aufgeschaltet und per Aushang bei den Pfarrkirchen bekannt gegeben. Sonntag, 13. Dezember 9.15 Gottesdienst mit Kommunion 10.30 Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Mittwoch, 16. Dezember 19.00 Taizé-Gebet Donnerstag, 17. Dezember 6.00 Roratefeier 19.30 Bussandacht Katholische Gottesdienste in Gempen

Samstag, 12. Dezember 18.30 Gottesdienst mit Kommunion Sonntag, 13. Dezember 16.00 Andacht bei der Kapelle Mittwoch, 16. Dezember 19.30 Bussandacht Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 13. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 3. Advent im Timotheus-Zentrum mit Pfarrer Siegfried Bongartz. Musik Raouf Mamedov Anschliessend Kirchgemeindeversammlung im Gemeindschaftssaal Einladung und Traktanden finden Sie im Kalender auf unserer Homepage: www.refkirchedornach.ch

Bitte für alle Termine ab 24. Dezember das Pfarrblatt beachten, das am 24. Dezember erscheint. Auch zu diesem kann es Corona-bedingt aktuelle Änderungen geben. Sie werden auf www.dogeho.ch aufgeschaltet und per Aushang bei den Pfarrkirchen bekannt gegeben.

Nächste Schatzsucher: Samstag, 12. Dezember 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Sonntag, 13. Dezember 10.30 Gottesdienst mit Kommunion

Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:

Katholische Gottesdienste in Hochwald Bitte für alle Termine ab 24. Dezember das Pfarrblatt beachten, das am 24. Dezember erscheint. Auch zu diesem kann es Corona-bedingt aktuelle Änderungen geben. Sie werden auf www.dogeho.ch aufgeschaltet und per Aushang bei den Pfarrkirchen bekannt gegeben.

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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 13. Dezember 9.00 Wortgottesfeier

E

lisabeth Wagner-Koch ist 97 Jahre alt und blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Die Malerin, Dichterin, Eurythmistin, Lehrerin und Autorin verbringt ihre Zeit meist in ihrem heimeligen Haus am Brosiweg, denn ihre körperlichen Kräfte haben nachgelassen: «Meine Augen sind nicht mehr die besten. Aber schliesslich bin ich fast 100. Das ist schon etwas», sagt sie mit einem sinnhaften Lächeln auf dem Gesicht. Ihr künstlerisches Werk aus sechs Jahrzehnten ist derzeit an der Ausstellung «Form aus Farbe» im Goetheanum zu sehen. Das ist kein Zufall, denn ihr Leben war schon in jungen Jahren von der Anthroposophie geprägt. Im Alter von 27 ist sie per Autostopp mutterseelenallein aus dem zerbombten Nachkriegsdeutschland nach Dornach gekommen, mit 40 Mark in der Tasche und dem Willen, mehr über die Lehren Rudolf Steiners zu erfahren. Bittet man Frau Wagner, etwas von früher zu erzählen, erscheint wieder dieses Lächeln auf

ihrem Gesicht und sie sagt: «Das waren noch Zeiten.» Der Krieg und die Reise nach Dornach Elisabeth Wagner-Koch wurde 1923 auf einem Bauernhof im Norden Deutschlands geboren: «Die Kindheit auf dem Land hat mich geprägt. Ich bin nie ein Stadtmensch geworden.» Ihre Schulzeit und damit die Kriegsjahre erlebte sie mit ihrer Mutter in Hannover. Als sie davon erzählt, verfinstert sich ihr Gesicht: «Der Krieg, die Bomben, die Schule. Wenn man es nicht erlebt hat, kann man sich kaum vorstellen, wozu Menschen im Stande sind. Diese Erinnerungen sind noch vollständig präsent.» Trotz des Krieges war es in Hannover, wo sich ihre Begabung mehr und mehr entfaltete: «Vieles mochte ich an der Schule nicht. Aber das Malen gefiel mir von Anfang an.» Ihr künstlerischer Weg begann mit einer Bildhauerausbildung. Das Studium von Farbvorträgen Rudolf Steiners führte sie schon damals zu der Frage: «Wie entsteht aus der Farbe die Form?» Die Antworten darauf suchte sie in Dornach. Über ihre Autostopp-Reise durch das Nachkriegsdeutschland in die Schweiz sagt sie, wieder lächelnd: «Der Weg war etwas weit, deshalb musste ich unterwegs in Kuhställen übernachten.» Mentor und Ehemann Gerard Wagner Ein Gespräch mit Frau Wagner braucht Zeit, nicht immer hat sie gleich eine

Antwort parat. Spricht man sie aber auf den Titel der aktuellen Ausstellung an, schliesst sie die Augen, beginnt zu erzählen und begleitet ihre Worte mit der Gestik einer Dirigentin: «Die Farbe hat einen Ausdruck, einen Impuls, sie hat ein Eigenleben. Die grosse Frage in der Malerei ist: Wie entsteht aus der Farbe eine Form? Dazu muss ich spüren, was eine Farbe mit mir macht, in mir auslöst. So kann eine Form aus der Farbe hinaus entstehen.» Ihren künstlerischen Mentor, Wegbegleiter und späteren Ehemann Gerard Wagner lernte sie nach ihrer Ankunft in Dornach kennen: «Bei ihm habe ich gelernt, meine Empfindungen zu stärken, weiterzuentwickeln. Sie sind entscheidend, um das Eigenleben der Farben zu spüren.» Das Studium der Malerei bei Gerard Wagner führte unter anderem zur Begründung einer gemeinsam geleiteten Malschule. Nach seinem Tod 1999 baute sie das Archiv für die über 5000 Bilder, Zeichnungen und Manuskripte auf, das heute dem Gerard-und-Elisabeth-Wagner-Verein übergeben ist. Auch wenn ihre körperlichen Kräfte nachgelassen haben, freut sich Frau Wagner quasi von zu Hause aus über das Interesse an ihrer Ausstellung. Auf die Frage, was die Besucherinnen und Besucher an ihrer Ausstellung erwartet, sagt sie lachend: «Das kann ich Ihnen nicht sagen. Gehen Sie hin und finden Sie es heraus.» Die Ausstellung ist bis zum 7. März 2021 zu sehen.

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Spuren ins Innere mit GESCHICHTEN UND MUSIK Besinnlicher Abend mit Weihnachtsgeschichten von Ulrich Knellwolf, musikalisch mitgestaltet von Sandra Thomi, Orgel und Annina Frey, Querflöte Sprecher: Ernst Eggenschwiler

Samstag, 19. Dezember 2020 17.15 Uhr Kath. St. Mauritiuskirche Dornach Organisation: Kath. Seelsorgeverband und ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Bitte Corona-Schutzmassnahmen beachten 30 Personen können am Anlass teilnehmen

HEV

Roman Baumann ist neuer Präsident Gleich zwei Mal musste der Hauseigentümerverein (HEV) DorneckThierstein die angesetzte Generalversammlung wegen der behördlichen Covid-19-Massnahmen absagen. Im November wurde dann eine schriftliche Generalversammlung durchgeführt. Im Fokus der GV stand die Wahl eines neuen Präsidenten. Der bisherige Präsident, Andreas Hänggi aus Nunningen, führte den HEV DorneckThierstein während 16 Jahren und gehörte zuvor bereits vier Jahre dem Vorstand an. Seine Verdienste für den Verein wären gerne an einer physischen GV gewürdigt worden. Es ist geplant, die Verabschiedung von Andreas Hänggi im kommenden Vereinsjahr im Beisein der Mitglieder nachzuholen. Die Versammlung wählte als neuen Präsidenten Roman Baumann aus Gempen praktisch einstimmig. Der 44-jährige Anwalt gehört seit bald zwei Jahren dem Vorstand des HEV an und ist motiviert, den Verein zusammen

mit seinen Vorstandskolleginnen und -kollegen im Interesse der Hauseigentümer weiterzuführen. Die Jahresrechnung 2019 schloss mit einem kleinen Gewinn von 1725 Franken ab. Für das Jahr 2020 wurde ein praktisch ausgeglichenes Budget präsentiert. Der Vorstand schlug vor, die Mitgliederbeiträge für das Jahr 2020 unverändert zu belassen. All diese Traktanden wurden mit grosser Mehrheit genehmigt. Schliesslich standen Gesamterneuerungswahlen des Vorstandes auf dem Programm. Alle bisherigen Mitglieder stellten sich zur Wiederwahl und wurden in ihrem Amt bestätigt. Es sind dies: Iris Studer (Grindel), Susanne Spies (Nunningen), Ruth Saladin (Seewen), Heidi Halter (Witterswil), Annabelle Lutgen (Dornach), Mark Winkler (Witterswil) und Thomas Boillat (Nunningen). Ebenfalls wurden die Rechnungsrevisoren Roger Meier und Meinrad Huber wiedergewählt. Vorstand HEV Dorneck-Thierstein


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Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

DORNACH GEMPEN HOCHWALD JUGENDMUSIKSCHULE

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail: floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www.refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00–21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach

kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49. Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen. Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III.

Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi. Turnverein Dornach. Training. Mutter und KindTurnen: Do; Kinderturnen: Mo; Jugendriege: Do; Hip-Hop (Kinder): Di; Badminton (Kinder): Mi; Unihockey (Kinder): Fr; ActiFit Frauen: Do; ActiFit Männer: Fr; GymFit Frauen: Do (Fitness), Di (50+); GymFit Männer: Mo (Fitness und Spiel), Mo (Fitness); Volleyball (Frauen): Mi; Faustball (Männer): Mi; Aerobic: Mo; Yoga: Di – www.tvdornach.ch Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

Adventskonzert und Adventsfenster Wir alle sind aufgrund der neuen Lebensumstände von den massiven Einschränkungen in der Durchführung von kulturellen Veranstaltungen betroffen. Manche Events mussten sogar abgesagt werden. Gerade in dieser Zeit ist es umso wichtiger, dass Musik weiter erklingt und hörbar gemacht wird. Nicht zu vernachlässigen ist der Aspekt, dass live erklingende Musik vielen Menschen zur Aufrechterhaltung ihres seelischen Gleichgewichts beiträgt. Wir halten daher fest an der Durchführung unseres traditionellen Adventskonzerts in der Katholischen Kirche am Sonntag, 13. Dezember um 16.30 Uhr. Eine Anmeldung ist zwingend notwendig. Wegen der Einschränkungen können sich in

erster Linie Eltern der ausführenden Schülerinnen und Schüler zum Konzert anmelden. Da nur wenige Personen im Kirchenschiff dem Konzert zuhören dürfen, werden die Konzertbesucher unter den Anmeldungen ausgelost. In Planung ist eine Live-Übertragung über ein soziales Netzwerk für die übrigen angemeldeten Personen. Bei der musikalischen Eröffnung des Adventsfensters an der JMS im Anschluss an das Adventskonzert, können ausschliesslich Gäste der teilnehmenden Schüler dabei sein. Wir bitten um Verständnis und hoffen fest, dass in einem Jahr die Türen wieder für alle offen stehen werden! Simon Reich, Leiter der JMS

PARTEIEN

Ja zum Budget 2021 Im Wochenblatt Nr. 47 analysierten wir die Vorlagen zur Urnenabstimmung. Wir gaben, bis auf das Budget, unsere Wahlempfehlungen ab. Dornach legt ein Budget mit einem sehr hohen Verlust von 1.6 Millionen Franken vor. Damit Dornach aber handlungsfähig bleibt, empfehlen wir ein Ja! Da sich allerdings die nachlassende Steuerkraft und der Steuer-Minderertrag in der nächsten Zeit fortsetzt, die Verwaltung weiterhin leichtfertig mit Steuerkapital umgeht und bereits für die nächsten fünf Jahren mit Bilanzfehlbeträgen kalkuliert wird, werden Steuererhöhungen (aktuell bei 88 Prozent) in Betracht gezogen, um grösseren Schaden abzuwenden. Der Gemeinderat hat bisher nicht alles dafür getan, die Ausgaben in einem vernünftigen Rahmen anzupassen und sorgsam

mit den Ressourcen umzugehen. Unsinnige Grossinvestitionen gehören überdacht, dort wo möglich verzögert oder abgelehnt. Die Empfehlungen der restlichen Vorlagen lauten somit: Nein zur Teilrevision Gemeindeordnung/Ressortsystem, da ein System- und somit ein Richtungswechsel in diesen schwierigen Zeiten nicht angebracht ist; ein Wechsel beim Gemeindepräsidenten wird angestrebt. Nein zum Baukredit Mehrzweckhalle Brühl, eine überarbeitete und redimensionierte Schulsporthalle mit Tagesstruktur wäre wünschenswert. Nein zum Liegenschaftsgeschäft Käch: Für 2.6 Millionen Franken ein zu teurer Kauf sowie zu tiefe Mieteinnahmen (siehe Petition der FDP und der SVP Dornach). Ihre SVP Dornach

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Zäme uf Distanz ou düre win ter

corona.so.ch


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Zeitweise Strassensperrung

Die Umleitungen sind ausgeschildert. Ein Verkehrsdienst ist vor Ort. Wir danken für Ihr Verständnis. Einwohnergemeinde Gempen, Die Verwaltung

MAGDALENEN-ZUNFT DORNACH

350 Päckli für den Samichlaus

Bea Asper

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er Kanton Basel-Landschaft kündigte für die Beschulung der P-Schüler von Dornach das Ende an. Das Solothurner Bildungsdepartement zeigte sich in den bilateralen Verhandlungen bereit, für Dornach eine Ausnahme zu machen und dafür zu sorgen, dass die Progymnasiasten nicht nach Büren ins bestehende Oberstufenzentrum fahren müssten, sondern vor Ort unterrichtet werden könnten. Erstaunt nahm der Kanton Solothurn nun zur Kenntnis, dass der Dornacher Gemeinderat an seiner Sitzung letzte Woche den Antrag der örtlichen Schulleitung, die Betriebsbewilligung für den P-Standort in Solothurn einzuholen, zurückwies.

Samichlaus mit Schmutzlis und Esel Ronja: Die Klassen des Kindergartens und der Unterstufe der Primarschule freuten sich über den hohen Besuch. FOTO: ZVG Vergeblich suchte man am vergangenen Wochenende den traditionellen Weihnachtsmarkt in Oberdornach. Die Organisatoren mussten aus verständlichen Gründen auf die Durchführung des Anlasses verzichten. Um zur vorweihnachtlichen Stimmung etwas beizutragen, liess sich die Magdalenen-Zunft Dornach etwas Besonderes einfallen. Fleissige Zunft-Hände füllten auf der «Schlossalp» über 350 Chlausenpäckli für den Samichlaus ab. In Absprache mit der Dornacher Schulleitung konnte der Zunft-Samichlaus mit seinen Begleitern, den beiden Schmutzlis und dem Esel Ronja, die Klassen des Kindergartens und die Unterstufe der Primarschule auf der Möschlerwiese corona-konform besuchen. Von den Lehrerinnen angeführt, kamen die Kinder klassenweise im «Gänselimarsch» auf die Wiese und reihten sich respektvoll im Halb-

kreis vor dem Samichlaus und seinen Helfern auf. Sie gaben Verslein und Lieder zum Besten und beantworteten brav die Fragen. Zum Dank erhielt jede Klasse einen Sack mit vielen Chlausensäckli. Auch die Zunftfamilie wurde gleichentags vom Samichlaus beschert und der Werkhof freute sich über die unerwartete Gabe. In der Alterssiedlung Rainpark konnte in Zusammenarbeit mit der Siedlungsleitung den Bewohnern ein Chlausenteller mit Grättimann, Nüssen, Mandarinen, Äpfeln und Schöggeli überreicht werden. Getreu nach dem Motto «Auch in schweren Zeiten lebt die Magdalenen-Zunft ihre Traditionen», hoffen wir, mit unserer Aktion in dieser speziellen Adventszeit ein paar glückliche Momente bereitet und etwas Licht ins Dunkle gebracht zu haben. Magdalenen-Zunft Dornach, Daniel Müller, Schreiber

CHLAUSENVEREIN

Samichlaus sorgt für Überraschung In leichtem Nieselregen war am Sonntagabend der Samichlaus in Dornach unterwegs. Aufgrund der Einschränkungen konnten wir die Kinder nicht wie gewohnt in ihrem Zuhause besuchen. Um die Tradition dennoch weiterzuführen, gingen wir, der Chlausenverein, in diesem Jahr neue Wege. So entstanden tolle und spontane Begegnungen auf der Strasse: Familien sangen uns vom Balkon zu, andere winkten uns in den Garten zum Feuer oder aus dem Fenster zu

sich und konnten so ihr Versli vortragen. Natürlich beschenkte der Samichlaus die Kinder mit Mandarinli und Nüssli. Seit Jahren unterstützen wir mit Spenden ein Schulprojekt in Ladakh in Nordindien. Auch in diesem Jahr wollen wir diese Tradition weiterführen und den bedürftigen Kindern eine Schulbildung in ihrem Dorf ermöglichen. www.samichlaus-dornach.ch Chlausenverein Dornach, Oberchlaus Benjamin Pachlatko

GRUPPE DORNACH 2021

Käch-Areal und Schulplanung Die Schulplanungsvorlage wurde vom Gemeinderat am 30. November zu Recht zurückgewiesen. Dass Dornach die Oberstufenschulen neu organisieren muss, ist unbestritten. In Anbetracht der Schülerzahlen ist aber ein Alleingang für unser Dorf nicht sinnvoll. Insbesondere kann ein eigenes Progymnasium die Qualitätsanforderungen in keiner Art und Weise erfüllen. Wenn pro Jahrgang nur knapp eine Klasse geführt werden kann, haben die Lehrkräfte zu kleine Pensen, um alleine in Dornach zu unterrichten. Pläne, wie die Zusammenarbeit mit Privatschulen oder den Schulzentren in Büren und Bättwil, sind unrealistisch. Anzustreben ist eine gemeinsame Oberstufe B/E und P mit den umliegenden Gemeinden in BL . Dies hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sowohl in Bezug auf Qualität und Kosten mehr

als bewährt. Die Kosten lassen sich, gemäss bestehendem Regionalem Schulabkommen der Kantone BS/BL/SO/ AG/BE/FR/LU/VS genau beziffern. Was im Spitalbereich möglich ist, müsste auch bei den Schulen zu realisieren sein. Im ganzen Kanton SO gibt es bewährte regionale Oberstufenzentren. Fazit: Bis ins Jahr 2025 ist der Bau von neuen Schulgebäuden so oder so nicht möglich. Das Areal ist durch Miete blockiert. Sinnvoll wäre ein Vorkaufvertrag gewesen. Einmal mehr stehen wir vor vollendeten Tatsachen: Bereits unterschriebene und für die Gemeinde unvorteilhafte Kauf- und Mietverträge lassen keinen Spielraum mehr zu. Wir wollen zuerst ein Schulraumkonzept, das nachvollziehbar ist und lehnen deshalb den Kauf des Käch-Areals zum jetzigen Zeitpunkt ab. Gruppe Dornach2021

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Wo gehen die Schüler des P-Zuges in Zukunft zur Schule? Der Gemeinderat weist den Antrag der örtlichen Schulleitung, die Betriebsbewilligung für den P-Standort in Solothurn einzuholen, zurück.

Aus Sicherheitsgründen wird wegen Baumfällarbeiten die Liestalerstrasse in Gempen am Dienstag, 15. Dezember 2020, zeitweise gesperrt.

Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

Kanton zahlt 6840 Franken pro Schüler Gemeinderat Daniel Urech (FWD) hatte seinen Rückweisungsantrag damit begründet, dass die Entscheidungsgrundlagen für die Gemeinderäte ungenügend seien – besonders die Informationen über die Kosten. Schulleiter Reto Fehr machte im Verlauf der Diskussion die

Aussage, Dornach müsse die Vollkosten für die P-Schüler in Basel-Landschaft alleine tragen – ohne Staatsbeiträge von Solothurn. Daniel Urech hakte nach und wollte wissen, ob Fehr damit sage, dass Dornach für die P-Schüler keine Schülerpauschalen erhalten würde. Fehr antwortete darauf mit Ja. Nachgefragt bei Regierungsrat Remo Ankli, erklärt dieser, dass Dornach vom Kanton Solothurn eine Schülerpauschale für die P-Schüler erhalte. Der Bezug auf das Nichtbezahlen des Kantons liege aus der Sicht der Gemeinde Dornach an dem zusätzlichen Betrag, den der Kanton Basel-Landschaft von der Gemeinde verlangt. «Hier zahlt der Kanton effektiv nichts. Die Gemeinde Dornach bezahlt dem Kanton Baselland 21 200 Franken pro Sek-P-Schüler. Gemäss regionalem Schulabkommen für ausserkantonalen Schulbesuch beträgt das Schulgeld für einen Sek-P-Schüler 18 000 Franken. An diesen Betrag zahlt der Kanton Solothurn 38 Prozent der Kosten als Staatsbeitrag, folglich 6840 Franken pro Schüler.» Kosten sind im Baselland höher An der Gemeinderatssitzung hatte sich auch die für die Bildung zuständige Gotte, Annabelle Lutgen (FDP), dafür starkgemacht, den Entscheid zu vertagen. Sie sagt auf Anfrage: «Ich hatte am 6. November einen ersten Entwurf des Antrags gesehen und kommentiert. Als das Geschäft dann allerdings traktandiert wurde, erkannte ich, dass für die Ratskollegen viele Fragen unbeantwortet blieben, was

mich veranlasste, für eine Rückweisung zu stimmen.» Präsidium wird neuen Antrag stellen Gemeindepräsident Christian Schlatter hält fest, dass Dornach heute den Vollkostenbeitrag für alle Dornacher Sek-PSchüler bezahle. «Diese Kosten liegen über dem Betrag aus dem regionalen Schulabkommen. Das hat damit zu tun, dass die Vollkosten für die Beschulung eines Schülers im Kanton Basel-Landschaft höher sind als im Kanton Solothurn.» Im Umkehrschluss heisst das, dass die Gemeinde in der Lage sein dürfte, seine Schüler in Dornach etwas günstiger zu beschulen. Angesprochen auf die Rückweisung des Antrags antwortet Schlatter: «Die Gotte Bildung war an der Rückmeldung des Volksschulamtes vom 22. Oktober anwesend und hat die mündliche Zusage ebenfalls entgegengenommen. Der schriftliche Antrag an den Gemeinderat wurde ihr durch die Schulleitung am 5. November zugestellt und beantwortet. Was zwischen diesen Termin und der Behandlung im Gemeinderat geschehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Etwas gestaunt hab ich aber schon.» Schlatter erklärt, er werde in einem neuen Antrag auf die Anliegen des Gemeinderates eingehen. Immerhin habe der Gemeinderat quasi «zwischen den Zeilen» zu erkennen gegeben, dass er an seinem bereits früher erfolgten Gemeinderats-Beschluss festhalten dürfte, einen eigenen Sek-PStandort aufzubauen. «Wir haben nach wie vor ein vitales Interesse, eine vollwertige Sek mit allen drei Stufen zu führen.»

LESERBRIEF

Zur Pensionierung des Amtsgerichtspräsidenten Zum anstehenden 100. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt habe ich mich wieder an sein Hörspiel «Der Prozess und des Esels Schatten» erinnert: Ein Zahnarzt stellt für die Reise in die Stadt einen Eseltreiber samt Esel an. Unterwegs entsteht ein Streit darüber, ob in der Miete des Esels auch das Recht, sich in seinen Schatten zu setzen, enthalten ist – es kommt zum Prozess vor dem Dorfrichter und darauffolgenden Tumulten. Markus Christ, der Ende Oktober nach 18 Jahren als Amtsgerichtspräsident pensioniert wurde, hatte manchmal auch solch eher abstruse Fragen zu entscheiden, mehrheitlich ging es aber um ernsthafte, für manche Parteien existenzielle Fragen: Ist das Testament gül-

tig? Hat der Beschuldigte gestohlen? Wem sind in der Scheidung die Kinder zuzuteilen? Der Amtsgerichtspräsident hat sowohl im Zivil- wie auch im Strafrecht vielfältige, komplexe Fragestellungen zu bearbeiten. Markus Christ tat dies mit Umsicht und Engagement, er scheute den oft schwierigen Entscheid nicht, suchte aber vielfach den Mittelweg des Vergleichs, einer Vermittlung. Ich kenne keinen Richter, der bis um acht Uhr abends im Gerichtssaal weiterverhandelt hätte, bis in einem jahrelangen Scheidungskampf eine tragfähige Kompromisslösung ausgehandelt war – er hat dies getan. Vereinzelt wurde ihm vorgeworfen, auf Vergleiche zu drängen, wo dies geschah, ging es nicht um die

Erledigung des Prozesses, sondern um die für alle Beteiligten bessere, rasche Lösung. Die meisten Personen stehen nur einmal im Leben vor Gericht. Allen begegnete Markus Christ mit Verständnis und Geduld, bei aller Routine bereit, sich des einzelnen Falles anzunehmen. Aufgrund seines grossen Arbeitseinsatzes und der Unterstützung durch ein gut eingespieltes, engagiertes Team war das Funktionieren des Gerichtes immer sichergestellt, die Dauer der Verfahren angemessen. Markus Christ hat über Jahre ohne Allüren eine wichtige und schwierige Aufgabe für unser Gemeinwesen umsichtig erfüllt. Es gebührt ihm dafür grosser Dank. Dr. Roland Müller, Dornach

Haben Sie gewusst, dass schöne, hohe und ästhetisch eingerichtete Räume auf das menschliche Denken einen positiven Einfluss haben? Haben Sie gewusst, dass Kinder, die sich neben dem Schulunterricht und über Mittag aktiv bewegen, eine höhere kognitive Leistungsfähigkeit erzielen? Haben Sie gewusst, dass Menschen beim Singen, Theater spielen und regelmässigen Bewegen und Sporttreiben sich glücklicher fühlen? Solche Feststellungen gehören heute zur Selbstverständlichkeit. Selbstverständlich braucht Dornach endlich

Raum dazu. Seit Jahrzehnten warten Lehrpersonen, aktive Vereinsmitglieder und insbesondere Kinder auf einen Erweiterungsbau am richtigen Ort. Endlich haben wir ein tolles Projekt, das geradezu alles in überzeugender Manier vereinen mag. Das Bauvorhaben ist solide geplant, die so dringend notwendige Mehrfachnutzung berücksichtigt und die Kosten im Rahmen. Wer sich für eine starke Schule Dornach mit Tagesstruktur, für ein aktives Vereinsleben im Dorf einsetzt, der hat an der kommenden Abstimmung leichte Wahl. Es ist zu

wünschen, dass zukünftig der neue Gemeinderat, Parteiversammlungen, Jodlerinnen und Jodler und neu entstandene Gruppen von den neuen, hohen und schön gestalteten Räumen profitieren können und diese fleissig nutzen werden. Denn darin kann sich ein weites, zukunftsorientiertes Denken entfalten. Darin kann sich eine grundsätzliche Lebenszufriedenheit manifestieren. Und daraus wächst ein fröhliches Miteinander in unserem Dorf. Ein Ja für das Projekt SuSI – ein Ja für Dornach! Andreas Steinegger

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LESERBRIEF

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Ein Ja für Dornach

Ja, wir brauchen sie jetzt!

Schub LADEN auf Unsere Schub LADEN stehen im Gewölbekeller Bürgergemeinde, Dornach und laden an folgenden Tagen noch zum Einkaufen ein: Freitag, 11.12., 14 – 20 Uhr und Samstag, 12.12., 10 – 20 Uhr. Gerne ermöglichen wir den Einkauf auch nach Vereinbarung: 079 818 46 23. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Über die Mehrzweckhalle und deren Kosten für das Neubauprojekt beim Schulhaus Brühl wurde schon viel geschrieben, gesprochen und gestritten. Für uns steht die Turnhalle mit ihrem grossen Nutzen für unsere Kindergarten- und Primarschulkinder und für die Vereine sowie die bisher fehlende Tagesstruktur im Vordergrund. Diese schulergänzende Betreuung ist in Dornach überfällig. Dort werden Kinder nach Bedarf vor und nach der Schule professionell betreut und verpflegt. Dass die Schulinfrastruktur der

Oberstufe in Dornach nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht, ist längst erkannt. Indem wir jetzt diese Turnhalle bauen, ebnen wir den Weg für die dringend notwendige Erneuerung der Räumlichkeiten der Sekundarschule. Die Ausstellung im Foyer der Aula Brühl dokumentiert den gradlinigen Prozess, der zu dieser Lösung geführt hat. Wird dieses Bauvorhaben abgelehnt, verlieren wir sehr viel Planungsgeld, Zeit und ein wirklich gutes Projekt für eine zeitgemässe Schule. Claudia und Robert Alge


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AGENDA

Donnerstag, 10. Dezember 2020 Nr. 50

ACHTUNG: Es kann kurzfristig zu Absagen von Veranstaltungen kommen. Informieren Sie sich vorgängig am besten online über Durchführung und Anmeldung oder Reservation. Ihre Redaktion

Donnerstag, 10. Dezember Dornach l «Die Fledermaus»: Operette von Johann Strauss. Libretto von Karl Haffner und Richard Genée. Eigenproduktion zum 20-Jahr-Jubiläum von neuestheater.ch. 17 und 20 Uhr. l Tänze aus aller Welt; Siedlung Rainpark Dornach, Rainweg 17, 9.30 bis 11 Uhr; Leitung: Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Freitag, 11. Dezember Arlesheim l Konzert der Gitarrenklasse von Dominik Boehrer. Musikschulzentrum Aesch (Schützenmattschule Trakt C, 19 Uhr.

Samstag, 12. Dezember Arlesheim l Weihnachtslieder aus Venezuela mit El Grupo Vaivénr. Ref. Kirche. Aufführungen: 18.30 Uhr und 20 Uhr. l Film: Midnight Traveler. Hassan Fazili – Afghanistan – 2019. Mit vorgängigem Essen (18.30 Uhr), passend zum Filmland. Gasthaus zum Stärne. 20.15 Uhr. Aesch l Eurythmie-Aufführung: Das Traumlied des Olaf Åsteson. Norwegisches Volksepos mit einem weihnächtlichen Vorspann. Eurythmeum CH, Apfelseestrasse 9a. 20 Uhr.

Sonntag, 13. Dezember Arlesheim l Klavierrezital mit Hristo Kazakov. Programm nach Ansage. Freier Eintritt, Kollekte. Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1, Therapiehaus. 19.30 Uhr. Aesch l Chinderfiir für Chli und Gross. Katholische Kirche. 17 Uhr. Dornach l «Die Fledermaus»: Operette von Johann Strauss. Libretto von Karl Haffner

und Richard Genée. Eigenproduktion zum 20-Jahr-Jubiläum von neuestheater.ch. 15 Uhr und 18 Uhr. l «Jubilent Omnes». Marion Ammann and Friends. Dritt-Adventskonzert. Kloster. 16 Uhr.

Donnerstag, 17. Dezember Dornach l Tänze aus aller Welt; Siedlung Rainpark, Dornach, Rainweg 17, 9.30 bis 11 Uhr; Leitung: Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Ausstellungen Aesch l «Schiff ahoi!» – Modellschiffe des Modell-Schiffbau-Clubs Basel. Heimatmuseum. Jeweils am 1. Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr, 15 bis 17 Uhr. Voranmeldung auch ausserhalb der Öffnungszeiten: Tel. 061 756 77 54. Arlesheim l «Gerard Wagner. Weihnachtsmotive». Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1. Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, Sonntag, 9 bis 20 Uhr. Bis 10. Januar 2021. l Weihnachtsausstellung Arlesheimer Freizeitkünstler. Trotte Arlesheim. Di bis Fr, 13.30 bis 18.30 Uhr, Sa bis So, 11 bis 17 Uhr. Bis 20. Dezember. Dornach l «Die vier Erzengel und die Jahreszeiten»: Bilderausstellung von Sandra Lo Noce Wagner. Atelierhaus, Brosiweg 41. Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Bis 13. Dezember. l «Bilderwelten» von Susanne Smajic. Kloster Dornach, Kreuzgang und innerer Chor. Frei zugänglich von 8 bis 20 Uhr. Bis 31. Januar 2021. l Skulpturen im Klostergarten von Fritz Balthaus. Kloster Dornach. Von 8 bis 20 Uhr frei zugänglich. Münchenstein l «Regionale 21 – Expanded Video Works». HeK – Haus der elektronischen Künste, Freilager-Platz 9. Samstag, 12. Dezember, 9.30 12.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr, BitFabrik – Programmierclub; Sonntag, 13. Dezember, 15 bis 16 Uhr Öffentliche Führung; Sonntag, 13. Dezember, 16 bis 17 Uhr in Englisch: Regionale 21 – Expanded Video Works. Hek geöffnet Mi, Do, Fr, Sa, So, 12 bis 18 Uhr. Bis 3. Januar 2021.

Spiegelung: Diese wunderschöne Aufnahme gelang Katrin Stebler aus Reinach bei der Nepomukbrücke, einem Wahrzeichen Dornachs.

Schon gelesen? Der Bider & Tanner Buchtipp

Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 3. Dezember 2020

Buch des Monats Feine Gemüserezepte

Agnes Hauser Gstadstrasse 28 4153 Reinach In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 14. Dezember 2020, bei uns eintreffen.

1.

-MINU: Macht ihr einen Baum? Weihnachtsgeschichten, Friedrich Reinhardt Verlag

TANJA GRANDITS: Tanja Vegetarisch Grüne Lieblingsrezepte für jeden Tag, einfach & genussvoll Kochbuch, AT Verlag

2.

CHF 31.90 statt CHF 39.90

Claudio Del Principe: all’orto

BARACK OBAMA: Ein verheissenes Land Autobiographie, Penguin Verlag

3.

DIETER PFISTER / GARCIA BARRIO: 150 Jahre Schiesser Café, Tea Room, Confiserie zum Rathaus in Basel Basiliensia, edition gesowip

4. ELKE HEIDENREICH: Männer in Kamelhaarmänteln Geschichten, Carl Hanser Verlag 5.

«Orto» heisst Gemüsegarten auf Italienisch. Ohne «Ortaggi» – gutes Gemüse aus dem Garten oder vom Markt – ist der Italiener hoffnungslos verloren. Virtuos zaubert er daraus bittersüsse Salate, süchtig machende Antipasti, perfekte Pastabegleiter, sättigende Suppen oder Beilagen, die eigentlich auch ganz gut für sich alleine stehen könnten. Jede Menge Gemüsesorten und unvergleichliche Zubereitungsarten sorgen für Abwechslung und Geschmacksvielfalt. Der Starkoch Claudio Del Principe pflückt sich die besten italienischen Rezepte heraus, erklärt Herkunft, Tradition und Zubereitungsvarianten und ergänzt sie mit zeitgemässen Eigenkreationen und inspirierenden Gedanken. AT Verlag, 2020

2.

HELEN LIEBENDÖRFER: Nun erst recht! Roman, Friedrich Reinhardt Verlag ANNA STERN: das alles hier, jetzt Roman, Salis Verlag

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung 48/2020: WINDROSE

1.

ANNE GOLD: Im Sinne der Gerechtigkeit Basler Kriminalroman, Friedrich Reinhardt Verlag 6. CELINE GEISER: Mein Wimmelbuch Basel Basler Bilderbuch, Werd & Weber Verlag 7. PEDRO LENZ: Primitivo Roman, Cosmos Verlag 8. JEFF KINNEY: Gregs Tagebuch 15 – Halt mal die Luft an! Kinderbuch, Baumhaus Verlag

3.

4. YOTAM OTTOLENGHI: Flavour Mehr Gemüse, mehr Geschmack Kochbuch, Dorling Kindersley Verlag 5. MARTIN JENNI: Aufgegabelt 2021 Stimmungsvolle Beizen. Authentische Produkte. Besondere Retreats. Restaurantführer, AT Verlag 6. Losungen Schweiz 2021 Religion, Friedrich Reinhardt Verlag 7. CLAUDIO DEL PRINCIPE: all’orto Grandiose Gemüsegerichte. Authentisch italienisch. Erfrischend zeitgemäss. Kochbuch, AT Verlag 8. HEINO FALCKE: Licht im Dunkeln Schwarze Löcher, das Universum und wir. Astronomie, Klett Cotta Verlag

9.

9.

MENA KOST / UELI PFISTER: Dino und Donny Basler Bilderbuch, Friedrich Reinhardt Verlag

PROZENTBUCH Basel 2020/21 Entdecke Deine Stadt Gutscheinbuch, pro100 network Verlag

10. MELY KIYAK: Frausein Roman, Hanser Verlag

10. ESSEN GEHN! Basel 2020/21 Gutscheinbuch, René Grüninger PR Verlag


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