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Donnerstag, 26. November 2020

111. Jahrgang – Nr. 48

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Die ins Freie verlegte Aescher Gemeindeversammlung sorgt für Misstöne. Das Traktandum «Dom» solle nochmals verschoben werden, fordern Kritiker.

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Tobias Gfeller

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er Aescher Gemeinderat verschob die ursprünglich auf den 3. Dezember angesetzte Gemeindeversammlung auf den Nachmittag des 12. Dezembers. Die Versammlung soll aufgrund der Corona-Pandemie nicht in der Mehrzweckhalle, sondern wie schon im Juni auf dem Kunstrasenfeld stattfinden. «Wir erwarten aufgrund der Abstimmung über den Dom besonders viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Um grösstmöglichen Schutz bieten zu können, wollen wir die Gemeindeversammlung unter freiem Himmel durchführen», erklärt Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher (SP). Neben dem Traktandum «Dom» steht auch das Budget 2021 auf der Traktandenliste. Sprecher ist sich bewusst, dass eine Gemeindeversammlung im Freien Mitte Dezember eine Herausforderung darstellt. «Aber man weiss, dass es kalt werden könnte, und kann sich dementsprechend kleiden. Für einmal nicht chic, dafür in Skihosen.» Wolldecken würden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Den warmen Tee muss man aber selber mitbringen. Der Gemeinderat lässt sich aber eine wetterbedingte Option für eine Verschiebung auf Sonntag offen. «Wir werden frühzeitig über die Gemeindehomepage, auf Plakaten und im Wochenblatt informieren», verspricht Gemeindepräsidentin Sprecher.

Hochwald

Im Baselbieter Landrat steht kurz nach der neu angesetzten Aescher Gemeindeversammlung die finale Diskussion an, ob aufgrund der Pandemie über Traktanden von Gemeindeversammlungen auch an der Urne abgestimmt werden kann. Doch darauf will der Gemeinderat nicht warten. Als Gründe für die Durchführung der Winter-Landsgemeinde nennt Sprecher das Ziel, bis 1. Januar ein genehmigtes Budget und Klarheit zum «Dom»-Projekt zu haben: «Der Gemeinderat ist der Meinung, dass genau jetzt der Zeitpunkt richtig ist, eben solche Entscheide zu fällen.» Damit könne Vereinen in Aesch der langersehnte Platz für Aktivitäten

wieder zur Verfügung gestellt werden. «Zudem könnte Aesch der aktuell stark gebeutelten Wirtschaft Aufträge erteilen und so einen Teil dazu beitragen, dass gerade jetzt Arbeit generiert wird.» Halb Aesch zum Corona-Test? Die Verschiebung nach draussen und überhaupt die Durchführung der Gemeindeversammlung sorgt für Kritik. Die Präsidenten der Ortsparteien SP, CVP, SVP und Grüne, Jan Kirchmayr, Christian Helfenstein, Ueli Siegenthaler und Marco Agostini, drücken in einem gemeinsamen Leserbrief in dieser Zeitung ihr Unverständnis aus. Sie hätten viele Zuschriften besorgter Aescherin-

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nen und Aescher erhalten. Landrat Jan Kirchmayr kann nicht nachvollziehen, dass Gemeindeversammlungen mit möglicherweise mehreren hundert Personen durchgeführt werden sollen, wenn andere Veranstaltungen gleicher Grösse untersagt sind. Er wisse von mehreren Personen, die Angst hätten, in der aktuellen Situation an die Gemeindeversammlung zu kommen. «Da frage ich mich schon, wie demokratisch eine solche Gmeini überhaupt noch ist.» Kirchmayr regt an, das Traktandum «Dom» zu verschieben oder den Landratsentscheid abzuwarten, ob womöglich an der Urne darüber Fortsetzung auf Seite 2

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Mit Wolldecke an LANDLESEN 2021 Wettbewerb: Schreiben Sie? die Gmeini? Fortsetzung von Seite 1 abgestimmt werden kann. «Man könnte die Gemeindeversammlung auch auf das Budget reduzieren, damit dieses durch ist. Dafür kämen viel weniger Leute.» Aber auch das Budget könne gemäss Gesetz warten, erinnert Kirchmayr. Ein Vergleich mit den Gemeindeversammlungen im Juni und September tauge nicht, da die Fallzahlen damals viel tiefer und die Temperaturen höher waren. Der SP-Landrat befürchtet, dass sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkälten könnten. «Und dann muss halb Aesch zum Corona-Test. Das kann es ja auch nicht sein.» «Falsches Signal» Für SVP-Präsident Ueli Siegenthaler ist klar: «Die Durchführung der Gmeini – ob drinnen oder draussen – ist nicht richtig.» Er befürchtet, dass viele Leute aufgrund der Pandemie von einer Teilnahme ausgeschlossen werden. «Und das ist zu einem gewissen Grad schon undemokratisch.» Auch Christian Helfenstein, Präsident der CVP Aesch-Pfeffingen und Mitglied der Gemeindekommission, ist skeptisch. Er hätte es vorgezogen, mit dem Dom-Traktandum auf den Landratsentscheid zu warten oder es gleich auf die Gemeindeversammlung im März zu verschieben. «Es ist ein falsches Signal, wenn man den Leuten sagt, sie sollen niemanden treffen, dann aber eine Gemeindeversammlung durchführt.» Ein kleiner Hoffnungsschimmer dürfte den Gegnern der Winter-Versammlung bleiben: Die Gemeinde beobachte die Situation laufend, so Sprecher. «Erfolgen seitens Bund oder Kanton neue Vorgaben, wird der Gemeinderat diese berücksichtigen.»

PR. Nach den beiden schönen Erfolgen von 2017 und 2019 findet nun die dritte Runde des Landlesen-Schreibwettbewerbes für das untere Baselbiet, das Laufental und das Schwarzbubenland statt. Bis zum Einsendeschluss am 31. März 2021 können Texte aus den Bereichen Lyrik und Prosa per Mail an text@landlesen.ch eingesandt oder direkt in der Birsig Buchhandlung an der Hauptstrasse 104 in Binningen abgegeben werden. In der Sparte Lyrik können maximal zwei Gedichte eingereicht werden, in der Sparte Prosa Texte mit höchstens 9000 Zeichen. Die Fachjury unter der Leitung des Schriftstellers Alain Claude Sulzer sichtet die zuvor anonymisierten Einsendungen und entscheidet über die Preisvergabe in den zwei Alterskategorien 14 bis 20 Jahre und 20 bis 100 Jahre. Es steht eine Preissumme von 3000 Franken zur Verfügung. 2021 lautet das Thema des Wettbewerbs «Insel». Weitere Informationen gibt es auf www.landlesen.ch und auf facebook.com. Schreiben tut gut!

«Insel»: ist das Thema des diesjährigen Schreibwettbewerbs.

FOTO: ZVG

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Goldene Verantwortung Seit Jahrzehnten steht die Goldgewinnung wegen massiver Umweltverschmutzung und Verschmutzung des Trinkwassers mit Quecksilber und Cyaniden, wegen Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit, Urwaldabholzung, Frauen- und Mädchenhandel sowie wegen Enteignung ganzer Dörfer in der Kritik. Das sind keine wilden Behauptungen, sondern Feststellungen aus unzähligen Berichten und Zeugenaussagen (zitiert nach Prof. Mark Pieth, Strafrechtsprofessor

Universität Basel). Vier Schweizer Firmen importieren rund 70 Prozent der Weltgoldproduktion. Kaum jemanden ist klar, aus welchen, oft illegalen Quellen das Gold stammt und unter welchen Bedingungen es geschürft wurde. Mit einem Ja zur Unternehmensverantwortungsinitiative wird endlich sichergestellt, dass in der Schweiz domizilierte Firmen, die im Ausland die Umwelt schädigen oder Menschenrechte verletzen, sich vor einem Schweizer Gericht verantworten müssen.

Wie bei der Aufhebung des Bankgeheimnisses stärkt das den Wirtschaftsstandort Schweiz. Der Schweizer Finanzplatz hat enorm profitiert und ist heute hoch profitabel. Der Gegenvorschlag bringt nichts, was seriöse Firmen nicht heute schon machen. Die OECD meint dazu, es fehle den Verfassern solcher Berichte an professionellem Wissen und an der notwendigen kritischen Distanz. Ausführliche Informationen: www.swissinfo.ch. Arnold Amacher, Münchenstein

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Unter Bäumen und Brücken WOB. Der Verein Surprise lanciert am 2. Dezember mit der Tour «Obdachlos in Basel» schweizweit die erste Stadtführung zu Überlebensstrategien sogenannter Rough Sleeper. Der ehemals obdachlose Benno Fricker zeigt, wie er unter Bäumen und Brücken gelebt hat, welche Institutionen ihm auf der Gasse geholfen haben und welche Auswirkungen die Corona-Massnahmen auf Obdachlose haben. Vier Jahre lebte Benno Fricker als Obdachloser in Basel – das ganze Hab und Gut in einem 30-Kilo-Rucksack verstaut. Wie es dazu kam und wie er seinen Alltag auf der Gasse organisiert hat, erklärt der Surprise-Stadtführer im Stadtrundgang. Die Besucherinnen und Besucher erhalten einen persönlichen Einblick in seinen jahrelangen Kampf gegen den sozialen Abstieg und seine Strategien des Überlebens. Auf der Tour erfährt man auch politische Hintergrün-

de und Fakten zur Lage von Obdachlosen in Basel. Und er erzählt, weshalb die aktuellen Corona-Massnahmen für Obdachlose und Armutsbetroffene besonders gravierend sind. «Durch dieses Jahr der Ausbildung bei Surprise habe ich eine noch tiefere Sicht auf die Armut und Obdachlosigkeit in der Schweiz erhalten», sagt er. «Ich hoffe, ich kann die Tourbesucher sensibilisieren, dass auch sie lernen, eine andere, verständnisvollere Sicht auf Menschen in schwierigen Lebenslagen aufzubringen.» Sybille Roter, Angebotsverantwortliche Soziale Stadtrundgänge, hat Benno Fricker zum Stadtführer ausgebildet und ihn ein Jahr lang intensiv begleitet. Führungen ab 2. Dezember, täglich zwischen 12 und 18 Uhr (nach Vereinbarung auch morgens). Start: Solitude-Park (Spielplatz). Anmeldung: www.surprise.ngo oder Paloma Selma, Telefon 061 564 90 40, paloma.selma@surprise.ngo.

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EBM wählte ihre Delegierten WOB. Bei den diesjährigen Wahlen wurden in 57 Gemeinden nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten als zu wählende Delegierte vorgeschlagen. Folglich erklärte das Büro der Delegiertenversammlung alle vorgeschlagenen Kandidierenden als in stiller Wahl gewählt. In den Gemeinden Aesch, Balsthal, Binningen, Breitenbach, Dornach, Hofstetten-Flüh, Lostorf, Münchenstein, Niedergösgen, Reinach, Schönenwerd, Seewen, Starrkirch-Wil, Therwil und Wangen bei Olten gab es mehr Kandidierende als verfügbare Sitze. Für die insgesamt 64 Sitze in diesen 16 Gemeinden wurden 109 Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen. Die entsprechend notwendige Wahl der Delegierten wurde vom Büro der Delegiertenversammlung organisiert und unter dessen Aufsicht durchgeführt. Ein von

ihm gewähltes zentrales Wahlbüro unter der Leitung von Walter Märki, Birsfelden, überwachte die Stimmabgabe und ermittelte am 20. November die Wahlergebnisse. Die Wahlbeteiligung betrug 16.7 (2016: 13.1) Prozent. Die Delegiertenversammlung der EBM umfasst neu insgesamt 333 (bisher: 314) Mitglieder. Die neue Delegiertenversammlung für die Amtsperiode 2021 bis 2024 besteht aus 218 gewählten Delegierten. Davon sind 136 Bisherige und 82 Neue. Komplettiert wird die Delegiertenversammlung mit 115 Vertretern von öffentlich-rechtlichen und privaten Grosskunden und den 9 Mitgliedern des Verwaltungsrates. Die Wahlprotokolle der einzelnen Gemeinden werden allen Kandidatinnen und Kandidaten sowie dem jeweiligen Gemeinderat in diesen Tagen zum öffentlichen Aushang zugestellt.

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Baugesuch Nr. 2020-1856 Projekt: Produktionserweiterung Gebäude A / Kältemaschine – Standort: Parzelle Nr. 2720, Dychweg 14, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Weleda AG, Dychweg 14, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Lüönd & Partner, Brunnrainstrasse 4, 4411 Seltisberg Auflagefrist: 26.11.2020 bis 7.12.2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Gemeindeversammlung 19. November 2020

Beschlüsse der Gemeindeversammlung Die Gemeindeversammlung vom 19. November 2020 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2020 wird genehmigt. 2. a) Das Budget 2021 der Einwohnergemeinde Arlesheim wird mit folgenden Änderungen gegenüber der Vorlage genehmigt: • «Beitrag an Besuch von Tages- und Nachtstätten» und «Beitrag an Pflege zu Hause»: Der Tagessatz wird bei CHF 30.– belassen und nicht auf CHF 20.– gekürzt. • Weiterbeschäftigung Lernende: Ein Betrag von CHF 17350.– wird ins Budget aufgenommen. b)Festsetzung der Gemeindesteuersätze Einkommens- und Vermögenssteuer natürlicher Personen (§ 19 StG): Steuerfuss: 45% der Staatssteuer (wie bisher) Ertrags- und Kapitalsteuer juristischer Personen (§§ 58 Abs. 2 und 62 Abs. 1 StG): Ertragssteuer, Steuersatz: 4% des Reinertrages (wie bisher) Kapitalsteuer, Steuersatz 0,55‰ des Kapitals (wie bisher) 3. Der Finanzplan 2021–2028 wird zur Kenntnis genommen. 4. Für die Planung und Ausführung der Sanierung der Aufbahrungshalle Friedhof Bromhübel wird ein Kredit in der Höhe von CHF 823000.- genehmigt. 5. Der Quartierplan Schneckenbündten II und das dazugehörende Reglement werden abgelehnt. Der Beschluss Nr. 4 untersteht dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beträgt 30 Tage ab dem 19. November 2020. Die Gemeindeverwaltung Friedhof Bromhübel

Grabaufhebung Nach Ablauf der reglementarischen Ruhedauer von 20 Jahren werden per 3. April 2021 auf dem Friedhof Bromhübel in Arlesheim folgende Gräber aufgehoben: • Feld A (Erdbestattungen), Gräber Nr. 101–110 Bestattungszeit: 21. April 2000 bis 3. April 2001

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Markante Veränderungen in unseren Wäldern

• Feld C (Urnenbestattungen), Gräber Nr. 1–7 und 505–518 Bestattungszeit: 21. April 2000 bis 3. April 2001 Die Angehörigen werden gebeten, für die Abräumung der Gräber bis zum 28. Februar 2021 besorgt zu sein und weitere Familienangehörige entsprechend zu informieren. Angehörige werden nach Möglichkeit durch die Verwaltung persönlich angeschrieben. Grabmäler und Pflanzen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgeholt sind, werden ohne Entschädigungsanspruch durch die Gemeinde entfernt. Wir bitten Sie, bei der Abräumung Nachbargräber und Anlagen nicht zu beschädigen. Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Tel. 061 701 38 48. Die Gemeindeverwaltung Waldgang

Interessante Einblicke Am letzten Samstag, 21. November 2020 fand der alljährliche Waldgang statt. Der Bürgerrat, der Gemeinderat, Vertreter der Stiftungsräte Burg Reichenstein sowie Ermitage und Schloss Birseck (alles Waldbesitzer) nahmen daran teil und lauschten den interessanten Ausführungen von Förster Fredy Hügi, der die Tätigkeit des Forstbetriebs an verschiedenen Orten aufzeigte. Der Fokus beim diesjährigen Waldgang lag auf dem Waldgebiet der Stiftung Burg Reichenstein. Der Gemeinderat dankt der Bürgergemeinde für die einwandfreie Organisation des Anlasses. Der Gemeinderat Corona

Behördengänge Nach wie vor ist es sinnvoll, zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus möglichst wenig Kontakt mit andern Menschen zu haben. Steht bei Ihnen ein Behördengang an, kontaktieren Sie vorab die Gemeindeverwaltung telefonisch. Viele Dienstleistungen erfordern nicht zwingend ein persönliches Erscheinen sondern können telefonisch oder online erledigt werden. Angaben zu den Dienstleistungen und unseren Mitarbeitenden finden Sie auf unserer Website www.arlesheim.ch / Telefon 061 706 95 55. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung. Die Gemeindeverwaltung Beratende Kommissionen des Gemeinderates

Neue Kommissionsmitglieder gesucht Am 1. Januar 2021 beginnt die neue Amtsperiode der beratenden Kommissionen des Gemeinderates. Auf diesen Zeitpunkt hin muss der Gemeinderat alle ihn beratenden Kommissionen für weitere vier Jahre neu wählen. Alle bisherigen Kommissionsmitglieder sind angefragt worden, ob sie ihre Tätigkeit auch in der neuen Amtsperiode fortsetzen möchten. Aufgrund der eingegangenen Rückmeldungen sind in folgenden Kommissionen noch freie Sitze zu besetzten: • Finanzplankommission • Kinder- und Jugendkommission • Naturschutz-, Umwelt- und Energiekommission • Verkehrskommission (Fortsetzung auf Seite 5)

«Der Wald leidet»: Höhere Temperaturen und weniger Niederschläge setzten den Bäumen zu, erklärte Revierförster FOTO: HEINER LEUTHARDT Fredi Hügi.

Der Klimawandel und seine Folgen für den Wald waren ein Thema beim diesjährigen Behördenwaldgang. Heiner Leuthardt

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ir reden heute nicht mehr von Waldsterben, wie das in früheren Jahren der Fall war», antwortete Revierförster Fredi Hügi auf die Frage, wie es um unseren Wald steht. «Heute reden wir von einer Waldveränderung und der Tatsache, dass der Wald leidet.» Dabei spiele der Klimawandel eine wesentliche Rolle. In diesem Punkt waren sich Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderates, des Bürgerrates, der Stiftung Ermitage und der Stiftung Burg Reichenstein sowie Fachpersonen einig. Der Revierförster betonte zugleich, dass das Thema weiter gefasst werden muss. Auf dem Fussmarsch vom Bachrechen in Richtung Burg Reichenstein erläuterte er, wie in diesem Waldabschnitt unterschiedliche Schutz- und Nutzungszonen ausgeschieden worden sind, die vom Naturreservat mit keinen Eingriffs-

möglichkeiten, in verschiedenen Stufen, bis zur regulären Nutzung reichen. «Bei der Nutzung streben wir eine möglichst naturnahe Waldbewirtschaftung an mit dem Naturwald als Vorbild.» Gleichzeitig führt der aktuelle Waldzustand zu Zwangsnutzungen, etwa aus Sicherheitsgründen, die die Umsetzung erschweren. Gemeinderat Felix Berchten anerkannte die Bemühungen, «die sich gut mit den Anliegen des Naturschutzes vereinbaren lassen.» Besucherlenkung in Vorbereitung Ein weiterer Themenkreis betraf die Nutzung des Waldes als Erholungs-, Sport- und Freizeitraum. Bürgerrat Bruno Holzer verwies auf die neu ausgehandelte Leistungsvereinbarung der Bürger- mit der Einwohnergemeinde hin, bei der verbindlich die Pflege des Wegnetzes und der Freizeitinstallationen, wie etwa öffentliche Feuerstellen, und weitere Aufgaben definiert sind. Darin einbezogen sind auch die Stiftungen Ermitage und Burg Reichenstein mit ihren Waldanteilen. Diese werden vom Forstrevier Arlesheim/Münchenstein gepflegt und bewirtschaftet. Ebenfalls sprach Bruno Holzer die Besucherlenkung an, die in Vorbereitung ist und ab März 2021 eingeführt werden wird. Dabei werden Hinweis- und Gebots-

schilder zur Lenkung des Besucherstroms und zum korrekten Verhalten im Wald installiert. Die Buche verliert, die Eiche gewinnt Immer wieder kommt es zu Konflikten, wenn waldbauliche Eingriffe vorgenommen werden müssen, um etwa die Sicherheit bei den Wegnetzen zu gewährleisten, oder zukunftsorientierte Eingriffe im Wald vorgenommen werden oder reguläre Nutzungen erfolgen. «Da ist viel Aufklärungsarbeit nötig und dies auf verschiedenen Stufen, wie etwa mit Schulprojekten, bei denen wir uns beteiligen», erklärte Fredi Hügi. «Das, was wir heute nach dem heutigen Wissensstand vornehmen, wird sich erst in 50 oder 100 Jahren soweit entwickelt haben, um deren Wirksamkeit einschätzen zu können.» Die Klimaveränderung mit höheren Temperaturen und Tendenz zu weniger Niederschlägen führe zu einem Wandel, bei dem es bei den Baumarten Gewinner wie Verlierer gebe. Zu den Verlierern gehört zum Beispiel die Buche, zu den Gewinnern die Eiche. Darauf müsse der Forst reagieren. «Zudem wird bei der Waldpflege weniger auf die Holzqualität geachtet, sondern die Vitalität der Bäume, damit wir den folgenden Generationen einen vitalen Wald übergeben können.»

COOP

Coop Filiale wurde modernisiert PR. Der Coop am Gartenweg 4 in Arlesheim wurde erweitert und modernisiert. Nach dem mehrwöchigen Umbau bei stets geöffneter Verkaufsstelle präsentiert sich die neue Verkaufsstelle ab heute Donnerstag, 26. November, im neuen Kleid. Heller, grosszügiger und mit Beschriftungen im Arlesheimer Dialekt versehen, garantiert der modernisierte Supermarkt ein angenehmes Einkaufserlebnis. Von der grossen Früchte- und Gemüseabteilung mit saisonalen und frischen Produkten, über das Backwa-

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Offener Brief im letzten Wochenblatt Vergangene Woche ist im Wochenblatt für das Birseck und Dorneck im Arlesheimer Teil ein offener Brief von Frau Dr. med. Kathrin Meffert-Ruf erschienen. Dabei handelte es sich um eine bezahlte Publireportage, nicht um einen redaktionellen Artikel. Bei Anmerkungen oder Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Frau Meffert-Ruf. Die Redaktion

ren- und Molkereisortiment bis hin zur Fisch- und Fleischabteilung erwartet die Kundschaft ein vielfältiges Angebot. Im Zuge der Modernisierung wurde die Ladenfläche um rund 100 Quadratmeter erweitert, wodurch der Laden noch geräumiger wirkt. Auch der Kassenbereich wurde umgestaltet: Neben zwei bedienten Kassen verkürzen drei Self-Checkout-Kassen allfällige Wartezeiten. Und den verbreiterten Durchgang werden gerade Kundinnen und Kunden mit Rollstuhl und Kinderwagen schätzen.

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«Für uns Baselbieter Politikerinnen und Politiker eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne Menschenrechte verletzen oder die Umwelt zerstören, sollen sie auch dafür geradestehen.»

Doris Vögeli Diese Parteien empfehlen ein JA am 29. November

Astrid Kaiser

Markus Dudler

Samira Marti


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch (Fortsetzung von Seite 3)

Die Mitarbeit in den Kommissionen ist nicht primär parteiabhängig, sondern steht allen interessierten Personen offen. Im Vordergrund stehen Fachwissen, Interesse an den entsprechenden Sachthemen und die Bereitschaft zur aktiven Kommissionsarbeit inklusive der regelmässigen Teilnahme an den Kommissionssitzungen. Wenn Sie in einer der oben genannten Kommissionen mitwirken möchten, können Sie sich gerne bei uns melden. Schicken Sie uns einfach ein kurzes Motivationsschreiben mit den Angaben zu Ihrer Person (inkl. Ausbildungen und beruflichen Tätigkeiten) und warum Sie in der jeweiligen Kommission mitwirken möchten. Bitte senden Sie Ihre Unterlagen bis spätestens Freitag, 4. Dezember 2020, schriftlich an die Gemeindeverwaltung, Stabsdienste, Domplatz 8, 4144 Arlesheim, oder per E-Mail an rainer.faessli@arlesheim.bl.ch Der Gemeinderat Weihnachtsferien 2020

Tageslager für Kindergartenund Primarschulkinder Daten: Montag, 21.12.2020 bis Mittwoch, 23.12.2020 (1. Schulferienwoche) Keine Mindestbelegung Thema: Weihnachtszauber Anmeldeschluss: 4.12.2020. Spätere Anmeldungen können aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt werden. Weitere Auskünfte und Anmeldeunterlagen unter Telefon 061 701 49 25 oder administration@sunnegarte.org sowie www.sunnegarte.org, im Downloadbereich der Tagesbetreuung. Die Gemeindeverwaltung Spitalholz

Forstlicher Eingriff Die Bürgergemeinde Basel führt als Waldeigentümerin im Spitalholz forstliche Eingriffe durch. Auch im Bereich der «Altholzinsel», in welcher alte Bäume aus Naturschutzgründen abseits von den Waldstrassen verschont werden, müssen kleinere Bäume gefällt werden. Diese kleinen Bäume, die dicht neben den alten Eichen aufkommen, wachsen in die Kronenbereiche der alten Bäume und bedrängen diese. Um die Naturschutzziele für diese Altholzinseln zu erreichen, werden zudem auch «minderwertige» Baumstämme und Äste als Totholz unter den alten Eichen verteilt. Das Totholz dient einerseits den Larven der seltenen Hirschkäfer als Nahrung, soll aber auch verhindern, dass sich Personen unter den alten Eichen aufhalten, da dort abgestorbene Äste herunterfallen könnten. Wir danken für Ihr Verständnis. Die Gemeindeverwaltung

Die Angst vor dem grossen Wachstum überwog

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Am Sonntag, 6. Dezember 2020 findet im Anschluss an den Gottesdienst die Kirchgemeindeversammlung (KGV) statt. Aus Platz- und Abstandsgründen wird die KGV in der Kirche durchgeführt. Es gelten die aktuellen Richtlinien von Bund und Kanton. Für KGV gelten keine Beschränkungen der Teilnehmerzahlen. Es braucht ein Schutzkonzept. Traktanden 1. Begrüssung 2. Regularien a. Wahl der Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler b. Genehmigung der Traktandenliste c. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 14. August 2020 3. Aktuelles 4. Finanzen 2021 a. Budget – Beratung und Genehmigung – Revisorenbericht b. Genehmigung der Steuersätze (wie bisher: 0.53% vom Einkommen, 0.053% vom Vermögen) 5. Information Leitbildentwicklung 6. Bericht aus der Synode 7. Personelles KIPF, Wahl Präsidium 8. Varia a. Aussprache b. Mitteilungen Das Protokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung und das Budget 2021 liegen in der Geschäftsstelle der Kirchgemeinde auf. Beide Unterlagen können auch bestellt werden und sind im Internet abrufbar unter www.ref-kirchearlesheim.ch. Kirchenpflege der reformierten Kirche Arlesheim

Birsstadt-TV

Nächste Sendung In der Sendung von kommender Woche sehen Sie einen Beitrag über die soeben montierte Weihnachtsbeleuchtung in Arlesheim. Der Arlesheimer Gewerbe- und Industrieverein (AGIV) zeichnet für diese verantwortlich. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung

Weltgebetstag der Frauen Texte, Gebete und Lieder aus. Diese werden dann in weltweiten Gottesdiensten auf 88 Sprachen in über 100 Ländern gefeiert. In Pfarreien und Gemeinden werden diese Gottesdienste gemeinsam vorbereitet von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen. Für das 2021 haben Frauen aus der Ukraine die Texte für den Gottesdienst vorbereitet. Haben Sie Lust und Zeit den Gottesdienst am Weltgebetstag 2021, am 5. März, mitzugestalten, dann melden Sie sich bitte per E-Mail bei s.hardegger@rkk-arlesheim.ch oder unter der Nummer 061 706 86 59. Die bestehende Gruppe freut sich auf Verstärkung. Sibylle Hardegger, Pfarreiseelsorgerin

EIDG. ABSTIMMUNG

Abgelehnt: Die Pläne für Schneckenbündten II sind nun obsolet.

Die Gemeindeversammlung lehnte den Quartierplan Schneckenbündten II knapp ab. Kommt jetzt eine Asylunterkunft als Zwischennutzung? Tobias Gfeller

S

chneckenbündten II ist Geschichte – wenigstens in dieser Form. Mit 109 zu 97 Stimmen lehnte die Gemeindeversammlung nach einer intensiven Debatte das Wohnprojekt der Basler Leben AG an der General-Guisan-Strasse für rund 80 Wohnungen ab. Die Nervosität auf beiden Seiten war von Beginn weg spürbar. Die für Raumplanung und Finanzen zuständige Gemeinderätin Ursula Laager (Frischluft) versuchte in einem langen Votum, die bekannten Ängste zu mindern. Sie wies unter anderem daraufhin, dass dank der hohen Ausnützungsziffer mehr Grünfläche möglich werden und die Bauherrschaft zugesichert hat, die Mietparteien mit einem Auto vertraglich dazu zu verpflichten, einen unterirdischen Autoeinstellhallenplatz zu nehmen, um oberirdisch keinen Suchverkehr zu verursachen. Als danach Markus Tschanz, der sich in Arlesheim immer wieder gegen Entwicklungs- und vor allem Wachstumspläne zur Wehr setzt, die Geduld der Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer stark strapazierte, wurde die

Rednerinnen- und Rednerzeit per Ordnungsantrag aus dem Plenum auf drei Minuten beschränkt. «Seit 18 Jahren kein Wachstum» Tschanz warf dem Gemeinderat vor, trotz Rückweisung an der Gemeindeversammlung im Juni den Quartierplan nicht angepasst zu haben. Er warnte vehement vor der Wachstumsstrategie des Gemeinderats. Mehrfach unterbrach ihn Gemeindepräsident Markus Eigenmann (FDP), um von Tschanz aufgeführte Zahlen zu korrigieren. «Arlesheim hat seit 18 Jahren kein Wachstum», stellte Eigenmann klar. Votantin Kathrin Meffert, die vor einer städtischen Entwicklung in Arlesheim warnte, entgegnete Eigenmann, der Anteil 20- bis 40-Jähriger sei in Arlesheim in den letzten 20 Jahren um ein Drittel gesunken. Diese Entwicklung gelte es zu stoppen. Ursula Laager erinnerte daran, dass in einer Umfrage zum neuen Leitbild das Bedürfnis nach mehr und vor allem nach preisgünstigerem Wohnraum deutlich wurde. Während sämtliche Ortsparteien den Quartierplan unterstützten, war bei einem Grossteil der Rednerinnen und Redner die Angst vor Wachstum spürbar – in der Umgebung von Schneckenbündten II aufgrund des allgegenwärtigen Masterplans und ganz allgemein in Arlesheim. Diese Angst obsiegte am Ende knapp. «Nun kommt im ehemaligen Schulungszentrum eine Zwischennutzung», so Laager. Möglich sei zum Beispiel eine Asylunterkunft, habe ihr der Vertreter der Basler Leben AG er-

FOTO: WOB ARCHIV

klärt, sagte die Gemeinderätin kurz vor der Abstimmung. Als Drohung wollte sie dies nicht verstanden haben. «Ich bin vorhin danach gefragt worden.» Steuererhöhung ab 2022? Im Vergleich zu anderen Baselbieter Gemeinden kommt Arlesheim bisher mit einem blauen Auge durch die Corona-Krise. Dies zeigt das verabschiedete Budget für das kommende Jahr, das einen Verlust von gut 300 000 Franken aufweist. Der verhältnismässig geringe Verlust ist aber nur dank Einsparungen möglich. Denn der Gemeinderat korrigiert die Steuereinnahmen für das kommende Jahr nach unten, auch weil er diese 2019 und wohl auch für das laufende Jahr zu hoch budgetiert hat. Die Einsparungen stiessen aber auf Widerstand. Auf Antrag der Gemeindekommission wurden die Kürzungen für die Pflege von Angehörigen zu Hause und für Besuche von Tages- und Nachtstätten gestrichen. Auf Antrag der SP wurde die Möglichkeit für Lernende der Gemeinde, nach der Lehrabschlussprüfung noch ein halbes Jahr bei der Gemeinde weiterzuarbeiten, bis sie eine neue Stelle gefunden haben, nicht wie vom Gemeinderat geplant gestrichen. Die von der Frischluft beantragte -Erhöhung des Steuerfusses von aktuell 45 Prozent auf 47 Prozent wurde aber klar abgelehnt. Gemäss Finanzplan sieht der Gemeinderat diese für 2022 vor. Dies bekräftigte auch Gemeinderätin Ursula Laager. Der Selbstfinanzierungsgrad für das kommende Jahr beträgt gerade mal 22 Prozent.

VINZENZVEREIN

Zu Weihnachten etwas Gutes tun Der Vinzenzverein Arlesheim, der schon mehrere Jahrzehnte als soziale Institution in Arlesheim tätig ist, unterstützt Familien und Einzelpersonen in einer finanziellen Notlage. Nebst der Soforthilfe während des Jahres findet dies vor allem auch im Rahmen der traditionellen Weihnachtsaktion statt. Die finanziellen Beiträge sollen Familien und Einzelpersonen eine Entlastung in der Weihnachtszeit ermöglichen, was

insbesondere auch in der heutigen Zeit mit Covid-19, mit der zunehmenden Arbeitslosigkeit und Verunsicherung der Bevölkerung wichtiger denn je ist. Damit der Vinzenzverein Arlesheim sozial aktiv sein kann, ist er von den Spenden der Arlesheimer Bevölkerung abhängig. Nur durch die teilweise über Jahre treue Spenderschaft ist es möglich, hier diese Aktion jedes Jahr durchführen zu können. Sollten Sie die Mög-

lichkeit haben, einen finanziellen Beitrag leisten zu können, wäre der Vinzenzverein Arlesheim Ihnen äusserst dankbar. Senden Sie hierzu eine SMS mit dem Stichwort «Vinzenzverein an die Nummer 078 728 29 27. Sie erhalten darauf umgehend die Information zu den Überweisungsmöglichkeiten. Caroline Krieg, Präsidentin Mathias Treyer, Kassier

SCHULKLASSE 4C

Ja zur KVI! Zur Qualitätssicherung und zur Verbesserung seiner Produkte ist es für ein Unternehmen schon heute zwingend notwendig, seine Zulieferkette lückenlos zu kennen. Für die Einhaltung von gängigen Qualitätsstandards ist es vorgeschrieben, Lieferantenaudits durchzuführen, also vor Ort diese Qualität zu überprüfen. Die Überprüfung der Einhaltung von Menschenrechten und Um-

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Reformierte Kirche

KATHOLISCHE KIRCHE

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur grössten Basisbewegung christlicher Frauen. Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball und verbindet Frauen in mehr als 150 Ländern der Welt miteinander! Immer am ersten Freitag im März beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Christliche Frauen, z. B. aus Ägypten, Kuba, Malaysia oder Slowenien wählen

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weltstandards bei Tochterfirmen und Zuliefern baut also auf einem bewährten, etablierten System auf - das Rad muss nicht neu erfunden werden! Darum können verantwortungsvolle Unternehmen, welche diese Standards einhalten, möglichen Rechtsstreitigkeiten dank zumutbaren zusätzlichen Massnahmen gelassen entgegenschauen. Markus Dudler, Landrat CVP

Kinder haben Rechte Liebe Leserinnen und Leser, wir sind die Klasse 4c aus dem Domschulhaus. Wir waren am Herbstmarkt in Arlesheim und haben Kinderrechtkarten verkauft. 10 Karten kosten 15 Franken. Viele Leute haben mehr gespendet. Jede Gruppe hat mindestens eineinhalb Stunden Karten verkauft, extra für die armen Kinder. Wir haben auch Buttons

gemacht mit Kinderrechten. In Syrien haben sie schon über 10 Jahre Krieg. Alle Kinder dort haben keine Rechte. Sie haben kein Essen und Trinken. Sie flüchten und jetzt, wo der Winter kommt, könnten sie erfrieren. In Kongo müssen die Jungs schon mit 10 Jahren in den Krieg. Die Mädchen werden sehr schlecht behandelt. In Jemen gibt es ver-

grabene Minen. Wenn die Kinder spielen, treten sie vielleicht drauf und es explodiert. Darum spenden wir, die 4c für diese Kinder. Haben Sie vielleicht auch Lust zum Spenden? Das wäre sehr toll. Klasse 4c vom Domschulhaus, Marisa, Sanja, Dean, Elio, Louan, Lian und Belal


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PARTEIEN

ARLESHEIM GESCHÄFTSWELT

Antrag auf Erhöhung des Steuerfusses Satte Rabatte am Black Friday Die Frischluft hat an der Gemeindeversammlung vom 19. November eine Steuerfusserhöhung für «Natürliche Personen» von 45 auf 47 Prozent beantragt. Diese wurde von der GV nach Diskussion abgelehnt. Welche Überlegungen haben uns zum Vorschlag für eine Erhöhung geführt? Die Finanzen der Gemeinde sind an einem Punkt angelangt, wo ausgeglichene Ergebnisse nur mit einer Reduktion der Kosten (mit entsprechendem Leistungsabbau) oder mit einer Erhöhung der Steuern (bei gleichbleibendem Leistungsniveau) erzielt werden können. Für das Budget

2021 wurden erhebliche Einsparungen vom Gemeinderat beantragt. Rechnung 2019 und das aktuelle Budget 2021 erfüllen die vom Gemeinderat selbst auferlegten Finanzkennzahlen mehrheitlich nicht. Die Steuereinnahmen stagnieren. Investitionen der nächsten sechs Jahre können nur teilweise aus eigenen Mitteln finanziert werden. Die Schulden der Gemeinde steigen von aktuell 20,8 Mio. Franken auf 32,2 Mio. Franken bis Ende 2024 bei einer Erhöhung des Steuerfusses auf 47 Prozent ab dem Kalenderjahr 2022. Ohne diese Erhöhung dürften die Schulden bis auf über 35 Mio. Franken per Ende 2024 anwachsen. Dieser Antrag um Erhöhung der Steuern ist uns nicht leichtgefallen. Wichtig für uns ist, dass die Gemeinde eine nachhaltige Finanz- und Steuerpolitik betreibt. Wir werden die Entwicklung der Gemeindefinanzen gut im Auge behalten. Ihre Frischluft

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Wir hoffen, Mitte Dezember noch einmal Grippe-Impfstoff zu erhalten. Wenn Sie noch Interesse an einer Impfung haben, lohnt es sich, dann nochmals bei uns anzufragen. Leider können wir keine Vorreservierungen annehmen. Amavita Apotheke & Drogerie Schneeberger

EIDG. ABSTIMMUNG

Firmen werden an Pranger gestellt Die Herren D. Jositsch und M. Landolt wurden bei ihren Auftritten nicht müde zu erklären, dass sich viele oder die meisten Schweizer Unternehmen korrekt verhalten und es für Geschädigte schwierig sein wird in der Schweiz zu klagen, unter anderem weil das Geld für einen Prozess fehlen würde. Daraus lassen sich zwei mögliche Schlüsse ziehen. Entweder braucht es eine solche über-

triebene Initiative mit Beweislastumkehr gar nicht oder aber soll mit diesen Aussagen die nicht harmlosen Auswirkungen auf unsere Unternehmen heruntergespielt werden. Man kann davon ausgehen, dass sogenannte NGOs bereitstehen und mögliche Geschädigte für ihre Zwecke instrumentalisieren werden, um gegen Schweizer Unternehmen wegen skrupelloser Ausbeutung

und Menschenrechtsverletzungen vorgehen zu können. Es ist wesentlich einfacher, weniger aufwändig und medienwirksamer, Unternehmen in der Schweiz an den Pranger zu stellen statt in den betroffenen Ländern selbst etwas gegen mögliche Vergehen, auch von nichtschweizerischen Firmen, zu unternehmen. Honi soit qui mal y pense! Bruno Theiler

EIDG. ABSTIMMUNG

Gegner greifen zu kriminellen Mitteln Seit Mitte September hat eine unbekannte Täterschaft insgesamt sechs Mal einen Banner für die Konzernverantwortungsinitiative, den ich jeweils mit Kabelbindern an meinem Gartenzaun befestigt habe, abgeschnitten und gestohlen. Nach dem ersten Diebstahl hatte ich in der Hoffnung nachbestellt, dass die Person, der meine Einstellung nicht passt, den Banner nun hängen lässt. Doch das üble Spiel ging weiter: Kaum hatte ich neue Banner aufgehängt, waren sie auch wieder verschwunden. In Gesprächen wurde mir mitgeteilt, dass auch in Arlesheim, Münchenstein und Reinach systematisch orangefarbene

Banner abgeschnitten wurden. Ich schrieb ja im September im Wochenblatt nichts ahnend: «Ein Schelm, der denkt, dass dahinter System steckt». Jetzt ist es aber klar: Die Gegner der Initiative greifen zu kriminellen Mitteln, um zu versuchen, die Stimmung im Volk noch zu kippen. Mir scheint es jedoch, als würden Bürgerinnen und Bürger nun für die Initiative stimmen, die vorher unsicher waren und jetzt einen Grund für ein «Ja» sehen, weil die Gegner mit illegitimen Mitteln vorgehen. Mein Gefühl sagt mir, dass die KVI angenommen wird. Stimmen Sie auch mit «Ja»? Paul Heuberger

REFORMIERTE KIRCHE

Orgelvesper zum Advent «Nun komm, der Heiden Heiland, der Jungfrauen Kind erkannt, dass sich wunder alle Welt, Gott solch Geburt ihm bestellt.» Das bis heute beliebte Weihnachtslied, jahrhundertelang das lutherische Hauptlied der Adventszeit, steht im Zentrum der von Thilo Muster, Orgel und Thomas Mory, Liturgie, gestalteten Orgelvesper zum Advent vom Samstag, 28. November, 17.30 Uhr in der Reformierten Kirche. Das siebenstrophige Lied Martin Luthers wurde 1524 erstmals veröffentlicht. Es geht zurück auf den Hymnus «Veni redemptor genti-

g n u r e i s i n r e d Mo

um» des Kirchenvaters Ambrosius, Bischof von Mailand (339–397). Der Text formuliert die Bitte um das Erscheinen des Erlösers, blickt auf dessen Menschwerdung und die mit dem Kreuzestod und der Auferstehung verbundene Heilsgeschichte und mündet in der Bekräftigung des Vertrauens auf das Licht in der Krippe. Das Lied ist vor allem in der Barockzeit unzählige Male bearbeitet worden. In der Orgelvesper erklingen die drei höchst unterschiedlichen Choralbearbeitungen BWV 659, 660 und 661 von J. S. Bach. Ausserdem

bringt uns Thilo Muster weitere, nicht weniger reizvolle Fassungen aus der Zeit des Frühbarocks zu Gehör, so von J. Bull (1562-1628), S. Scheidt (15871654) und N. Bruhns (1665-1697). Die musikalischen Werke treten in Dialog mit Passagen aus den alttestamentarischen Propheten sowie dem Neuen Testament. Lassen Sie sich auch dies Jahr mit Musik und Wort in der von Dieter Günthart stimmungsvoll erleuchteten reformierten Kirche in die Adventszeit einstimmen. Dominique von Hahn, Ref. Kirchenpflege

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ARLESHEIM PARTEIEN

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ARLESHEIMER GEWERBE- UND INDUSTRIEVEREIN

Ablehnung «QP Schneckenbündten II» Der Dorfkern erstrahl in weihnachtlichem Glanz Wie weiter? Die Frischluft hat die Ablehnung des Quartierplans QP Schneckenbündten II mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Wir sind weiterhin der Meinung, es hätte sich ein aus raumplanerischer, ökologischer und energetischer Sicht schöner Musterbau realisieren lassen. Die architektonische Verknüpfung zwischen Schneckenbündten II (dem Baloise Ausbildungszentrum) und der aktuellen Wohnsiedlung Schneckenbündten I via Masterplan stellt sich im Nachhinein wohl als

zu grosser Stolperstein dar. Doch nun gilt es vorwärts zu schauen. Es haben sich viele Menschen im Dorf engagiert und im Rahmen der beiden letzten Gemeindeversammlungen deutlich eingesetzt. Dabei war viel Engagement und Herzblut zu spüren. Genauso stellen wir uns eine lebendige Dorfpolitik vor. Das zählt und ist wichtig, auch wenn Entscheide anders ausfallen als gewünscht. Nach der Ablehnung des QP beginnt nun erst die Arbeit. Niemand will eine Bauruine an bester Lage. Kreative Zwischennutzungen sind gefragt und sollen möglich werden. Die Frischluft wünscht sich vom Gemeinderat, dass er aktiv bleibt und sich beim Entscheid über die möglichen Zwischennutzungen einbringt. Es müssen dabei die Interessen der Gemeinde und der einzelnen Menschen gleichermassen berücksichtigt werden. Ihre Frischluft

EIDG. ABSTIMMING

Banner unrechtmässig entfernt Bereits zum zweiten Mal ist ein Banner der Konzernverantwortungsinitiative zuerst am Gartenzaun und danach an einer Rotbuche in unserer Liegenschaft in Arlesheim unrechtmässig entfernt und gestohlen worden. Es ist bedauerlich, dass sich Gegner dieser Initiative zu solch undemokratischen Handlun-

gen gegen die Meinungsäusserungsfreiheit hinreissen lassen. Dies hat mich nun bewogen, die traurige Angelegenheit beim Polizeiposten in Reinach zu deponieren. Dort wurde mein Anliegen kompetent und freundlich entgegengenommen. Die nötigen Schritte sind nun eingeleitet worden. Markus Hausheer

THEATER AUF DEM LANDE

Kleiner Prinz und wilde Liedermacher Für Gross und Klein stehen am Samstag 28. November die Türen der Trotte Arlesheim weit offen. Um 14 Uhr wird «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry als zeitloses Märchen aufgeführt. Musikalisch begleitet vom Ensemble Zefirino stellt der kleine Prinz etliche Fragen an seine Gegenüber, die er auf seiner Reise durch das Universum kennenlernt. Freundschaft, Menschlichkeit und Mut sind die grossen Themen dieses Kinderprogramms, geeignet für Alle ab fünf Jahren. Abends um 20 Uhr geht es weiter mit dem Liedermacher Markus Schönholzer und seinen schönen Liedern und wilden Gedankengängen. Im Programm

«Schönholzer & Schönholzer» streiten sich zwei um die Sicht der Dinge. Und natürlich um die Gunst des Publikums, das mit gehörigem Schalk umgarnt wird. Geniessen Sie Kultur mit Abstand, Maske und Contact Tracing. Aufgrund der beschränkten Zuschauerzahl empfehlen wir den Ticketkauf online unter www.tadl.ch zu tätigen. Ebenso können Tickets à 15/10 Franken bzw. 30/25 Franken unter reservationen@tadl.ch vorbestellt und an der Kasse abgeholt werden ab 13.30 bzw. 19.30 Uhr. Es gibt Musikalisches für Alle an diesem «Theatersamstag» des Theaters auf dem Lande! Barbro Hartmann Theater auf dem Lande

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 28. November 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 29. November 9.45 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Dienstag, 1. Dezember 6.00 Arlesheim: Rorate 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Mittwoch, 2. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, Adventsgottesdienst Frauenverein Donnerstag, 3. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper entfällt! 19.00 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier entfällt! Freitag, 4. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff

10.15 Arlesheim: Obesunne: ref. Gottesdienst Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Samstag, 28. November 17.30 Orgelvesper in der Kirche «Nun komm, der Heiden Heiland» Thilo Muster, Orgel und Pfarrer Thomas Mory, Lesung Sonntag, 29. November 10.00 Predigtgottesdienst – 1. Advent mit Pfarrer Thomas Mory. Situationsbedingt bitten wir Sie für diesen Gottesdienst um Anmeldung bis am Donnerstag, 26. November, per E-Mail an sekretariat@ref-kirchearlesheim.ch oder Telefon 061 701 25 29. Anschliessend Kirchenkaffee nach Ansage Dienstag, 1. Dezember OASE Krabbelgruppe – Die Krabbelgruppe findet wieder wöchentlich am Dienstag Morgen ab 9.00 bis 11.00 Uhr an der Blauenstrasse 12 statt. Anmeldung unter der Tel. 079 371 58 34 bei Claudia Laager-Schüpbach erforderlich. Die Platzzahl ist auf 4 bis 5 Familien beschränkt 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus, max. 15 Personen, Maskenpflicht Mittwoch, 2. Dezember 6.00 Ökumenischer Rorate Gottesdienst in der reformierten Kirche. Aufgrund der aktuellen Lage fällt das gemeinsame Morgenessen auf. TEILNHAME NUR MIT ANMELDUNG per E-Mail an c.laager@ref-kirchearlesheim.ch oder über die Webseite www.ref-kirchearlesheim.ch/jugend Für alle coronabedingten Anpassungen verweisen wir auf unsere Webseite: www.ref-kirchearlesheim.ch – sie wird laufend aktualisiert.

Kein gemeinsames Anstossen: Das Dorf strahlt dafür mehr den je. re und vervielfachen Sie den weihnachtlichen Gedanken! Der AGIV wünscht allen eine schöne Weihnachtszeit.

Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.

FOTO: ARCHIV

Bleiben Sie gesund! AGIV Arlesheimer Gewerbe- und Industrieverein Andrea Hänggiund Tanja Hauck

WOHNHEIM WYDEHÖFLI

Kommt zum Mini-Weihnachtmarkt! Der wohl schönste Weihnachtsmarkt der Welt auf dem Arlesheimer Domplatz musste, wie so viele andere Weihnachtsmärkte, abgesagt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheims Wydehöfli, welche seit einiger Zeit Advents- und Weihnachts-Produkte herstellen, waren über diese Nachricht besonders traurig. Daher haben sie sich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für dieses Jahr etwas Besonderes einfallen lassen: So soll am Samstag, 28. November, ein Mini-Weihnachtsmarkt mit Schutzkonzept vor dem Wydehöfli an der Birseckstrasse 82 stattfinden. Bei weihnachtli-

cher Atmosphäre werden zwischen 8.30 Uhr und 20 Uhr unter anderem Adventskränze, Türkränze, Artikel aus unserer Holzwerkstatt sowie Lebkuchen, Gutzli und Zöpfe angeboten. Kommt vorbei – wer diesen Zeitungsartikel ausschneidet und mitbringt, bekommt einen Glühmost von uns offeriert. Wer am Samstag bei unserem Mini-Weihnachtsmarkt nicht persönlich vorbeikommen kann, hat ab sofort die Gelegenheit jeden Tag zwischen 9 Uhr und 20 Uhr unser Weihnachtszelt zu besuchen. Gerne erfüllen wir auch Ihren persönlichen Wunsch, so können Sie bei uns Ihren eigenen Adventskranz von uns gestalten

lassen, Grättifrau- und Grättimann für sich persönlich oder das Geschäft bestellen oder sonst eine Geschenkidee deponieren. Schreiben Sie uns einfach ein Email auf verkauf@wydehoefli.ch oder besuchen Sie uns auf Facebook. Wohnheim Wydehöfli

heim die Fahnen der Befürworter der Initiative in nachtbubenartigen Aktionen in einer konzertierten Aktion von Zäunen und Fassaden weggerissen. Wer keine Argumente hat, muss offensichtlich zu solch primitiven Mitteln greifen. Gewisse Schweizer Konzerne ausserhalb der Schweiz meinen, sich nicht um geltende Gesetze und Umweltauflagen

kümmern zu müssen. Meinen diejenigen, welche diese Machenschaften befürworten im Ernst, dass sie mit solchen Nacht-und-Nebel-Aktionen eine Abstimmung gewinnen werden? Sicher ist, dass die von diesen Vandalenakten Betroffenen nun mit noch grösserer Überzeugung ein Ja zur Initiative einlegen werden. Markus Heizmann

EIDG. ABSTIMMUNG

Fahnen abgerissen Die Gegner der Konzernverantwortungsinitiative sind in Arlesheim anscheinend sehr aktiv. Sie handeln genau so wie wir es von den Konzernen, auf welche die Initiative abzielt, gewohnt sind: gegen aussen konziliant und gesprächsbereit, im Kern jedoch feige und hinterhältig. Bereits zum zweiten Mal wurden im Bereich Mattweg in Arles-

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VEREINSNACHRICHTEN Stiftung Sunnegarte. Familienergänzende Kinderbetreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch.

Zum Weihnachtsauftakt lud der Arlesheimer Gewerbe- und Industrieverein AGIV letztes Jahr die lokale Bevölkerung zu einem Advents-Apéro ein. Der festlich geschmückte und leuchtende AGIV-Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz läutete die Adventszeit ein. Dieses Jahr ist alles anders. Aufgrund der aktuellen Situation entfällt das gemeinsame Anstossen. Doch Arlesheim erstrahlt dennoch mehr denn je: Zehn zusätzliche Bäume tauchen den Arlesheimer Dorfkern ab dem 27. November in weihnachtlichem Glanz. Dem AGIV ist es ein Anliegen, trotz Corona für eine festliche Stimmung im Dorf zu sorgen. Er startete einen Spendenaufruf, dem zahlreiche AGIV-Mitglieder und Privatpersonen folgten. Die Gemeinde Arlesheim verdoppelte den Betrag. Der AGIV dankt allen für ihren grosszügigen Beitrag. Getreu dem Sprichwort «Geteilte Freude ist doppelte Freude» lädt der AGIV alle ein, morgen Freitag dem Beleuchtungsauftakt beizuwohnen, wenn auch nur im übertragenen Sinn. Mit Ihrer Mithilfe vermögen die Weihnachtsbäume im Zentrum das ganze Dorf zu erhellen. Tun Sie es ihnen gleich: Tragen Sie das Licht in die Arlesheimer Quartie-

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Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

TODESFÄLLE Und immer sind da Spuren Deines Lebens, Gedanken, Bilder, Sprüche und Augenblicke.

Sie werden uns an Dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und Dich nie vergessen lassen.

In Liebe und grosser Dankbarkeit haben wir Abschied genommen von

Rösli Ensner

geb. Rosalia Aschwanden * 13. 2. 1944 † 4. 11. 2020 Münchenstein Ganz unerwartet, leise und ohne ein Wort, gingst du für immer von uns fort. Trotz grossem Schmerz sind wir dankbar für die vielen schönen Erinnerungen an gemeinsame glückliche Zeiten.

Wir vermissen Dich: Felix Ensner Gregor Ensner und Familie Matthias Ensner und Familie Christoph Ensner Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Anstelle von Blumen bitten wir, unter Vermerk «Rösli Ensner», die Pro Juventute, IBAN CH68 0900 0000 8079 4402 9, zu unterstützen. Traueradresse: Felix Ensner, Loogstrasse 12, 4142 Münchenstein

Aesch, 23. November 2020 Dein Leben war voller Energie Deine lieben Hände ruhten nie Immer warst Du für alle da Wir lieben Dich und sind Dir nah

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater und Grossvater

Walter Grossenbacher-Oesch 22. 9. 1932 – 23. 11. 2020 Nach einem langen Leben wollte dein Körper nicht mehr. Dein starkes Herz hatte keine Kraft mehr und hat aufgehört zu schlagen. Wir sind sehr traurig aber auch dankbar, dass du deinen Weg gehen konntest. In unseren Herzen lebst du weiter.

Margot und Peter Sartoris-Grossenbacher Markus und Rachel Grossenbacher-Seilnach Rita und Peter Schnell-Grossenbacher Roman Schnell und Maya Lehman Patrick Schnell Caroline Grossenbacher-Sidler Stephanie und Dominik Thüring-Grossenbacher Tobias und Katrin Grossenbacher-Von Rohr Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Markus Grossenbacher, Hauptstrasse 115, 4147 Aesch

Aesch René Dougoud, geb. 1. September 1938, gest. 18. November 2020, von La Folliaz FR (wohnhaft gewesen St.-Jakob-Strasse 42). Abschied im engsten Familienkreis. Walter Grossenbacher-Oesch, geb. 22. September 1932, gest. 23. November 2020, von Hasle BE (wohnhaft gewesen Pfeffingerstrasse 10). Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Pius Kramer, geb. 23. September 1929, gest. 20. November 2020, von Aesch BL, Berg TG (wohnhaft gewesen Pfeffingerstrasse 10). Wird im engsten Familienkreis verabschiedet. Rösli Meury-Sprecher, geb. 20. März 1945, gest. 21. November 2020, von Aesch BL, Blauen BL (wohnhaft gewesen Herrenweg 18). Wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Willy Michel, geb. 10. Februar 1932, gest. 18. November 2020, von Aesch BL, Glarus (wohnhaft gewesen Bahnhofstrasse 16). Wird im engsten Familienkreis verabschiedet. Maria Pirelli-Bibione, geb. 11. Juli 1954, gest. 17. November 2020, von Italien (c/o Stiftung Obesunne, Bromhübelweg 15, 4144 Arlesheim). Wird im ganz engsten Familienkreis beigesetzt. Bruno Schreiber, geb. 5. August 1930, gest. 14. November 2020, von Aesch BL (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 121). Arlesheim Franz Dollinger, geb. 9. November 1942, gest. 22. November 2020, von Reinach BL (wohnhaft gewesen Kirchgasse 8). Trauerfeier im engsten Kreis. Elsa Müller, geb. 6. April 1935, gest. 23. November 2020, von WildhausAlt St. Johann (wohnhaft gewesen Im oberen Boden 11). Trauerfeier im engsten Kreis. Gempen Barbara Kaiser-Hunziker, geb. 7. Oktober 1949, gest. 19. November 2020, von Grellingen BL (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 9). Trauerfeier und Beisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Münchenstein Jacqueline Colussi, geb. 3. Mai 1958, gest. 19. November 2020, von Pfeffingen BL, Genf, Linden BE (wohnhaft gewesen Emil-Frey-Strasse 145). Wurde bestattet. Reinach Hansruedi König, geb. 28. September 1926, gest. 17. November 2020, von Wiggiswil BE (Aufenthalt: Seniorenzentrum Schönthal, Parkstrasse 9, Füllinsdorf). Trauerfeier im engsten Familienkreis. Christian Oeschger, geb. 10. Juni 1964, gest. 19. November 2020, von Mettauertal AG (wohnhaft gewesen Colmarerweg 14). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Montag, 7. Dezember 2020, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Astrid Saner, geb. 10. März 1936, gest. 22. November 2020, von Therwil BL (wohnhaft gewesen Habshagstrasse 6). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Isabella Studer, geb. 18. März 1956, gest. 14. November 2020, von Fraubrunnen BE (wohnhaft gewesen Schönenbachstrasse 12). Wurde bestattet.

Bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm. Psalm 130, 7

Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus. J. v. Eichendorff

In tiefer Verbundenheit nehmen wir Abschied von unserem Vater, Lebensgefährten, Baccala und Freund

Peter Künzler

3. September 1949 – 16. November 2020 Nun bist Du den grossen Schritt über die unermessliche Schwelle gegangen. Es war eine tief berührende Reise, auf der wir Dich so weit es ging begleiteten und gleichzeitig stetig loszulassen lernten. Diese unendliche Dimension zu spüren, die sich vor Dir eröffnete, ist ein Geschenk. Jetzt bist Du frei! Anja, Mathis, Lilian und Ruth Flurin, Till, Valentine, Moritz und Frederik Sonja, Mich, Annelies und Emil Die Abdankung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Anja Künzler und Familie, Dammstrasse 66, 4142 Münchenstein

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.

Schweren Herzens, aber unendlich dankbar für die schöne, lange und gemeinsame Zeit, müssen wir Abschied nehmen von meinem allerliebsten Rösli, unserem lieben Mami, Schwiegermami, Omi, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotti

Rösli Meury-Sprecher 20. März 1945 – 21. November 2020

Nach langer Krankheit ist sie erlöst worden und durfte in ihrem geliebten Ferienhaus in der Lenk friedlich einschlafen. Adrian Meury-Sprecher Sandra Meury und Hanspeter Felix mit Nicola, Marco und Alyssa Jaqueline und Rolf Blatter-Meury René und Ursula Sprecher-Nussbaumer Guido und Anita Meury-Häring Verwandte, Freunde und Bekannte Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Adrian Meury-Sprecher, Herrenweg 18, 4147 Aesch


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

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Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

«Wir stecken in einer schwierigen finanziellen Situation»

Mo –Do 8.30 –11.30 Uhr, Fr 8.30 –14.00 Uhr durchgehend sowie nach Vereinbarung nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, Termine ausschliesslich auf tel. Voranmeldung

AUS DEM EINWOHNERRAT BESCHLÜSSE DES EINWOHNERRATES VOM 23. NOVEMBER 2020 1. Betreffend Vorlage Nr. 1223/20 beschliesst der Einwohnerrat Eintreten auf den Jahres- und Entwicklungsplan 2021–2025. 2. Die Vorlage Nr. 1216/20 «Teilrevision Bestattungs- und Friedhofreglement» wird an die Sachkommission Bevölkerungsdienste, Wirtschaft und Kultur BWK überwiesen. 3. Die Motion Nr. 144/20 von Christoph Layer GLP «Tempo 30 Kägen» wird erheblich erklärt. 4. Das Postulat Nr. 483/20 von Csaba Zvekan SVP «Digitalisierung des Einwohnerrates» wird nicht überwiesen. 5. Das Postulat Nr. 484/20 von Claude Hodel SP «Anspruch auf Mietzinsbeiträge für AlimentenbezahlerInnen und Working Poors» wird nicht überwiesen. Einwohnerrat Reinach Jörg Burger, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin Beschlüsse des Einwohnerrates unterliegen gem. § 121 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beginnt am 26. November 2020 und dauert bis zum 28. Dezember 2020.

AUS DEM GEMEINDERAT Gesamtrevision II der Bauund Strassenlinienpläne Am 17. November 2020 hat der Gemeinderat die Gesamtrevision II der Bau- und Strassenlinienpläne beschlossen. Das öffentliche Planauflageverfahren wird gestützt auf § 31 des Raumplanungs- und Baugesetzes des Kantons Basel-Landschaft vom 26. November 2020 bis zum 5. Januar 2021 durchgeführt. Die Bauund Strassenlinienpläne können während der Auflagefrist im Foyer des Gemeindezentrums (während der Öffnungszeiten) oder im Internet unter www.reinach-bl.ch eingesehen werden. Allfällige Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen an: Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach

DIE GEMEINDE INFORMIERT Öffnungszeit des Wahllokals Für Stimmberechtigte, die ihre Stimme persönlich abgeben wollen, steht das Wahllokal im Gemeindehaus am Abstimmungssonntag vom 29. November 2020 von 9.30 Uhr bis 11 Uhr offen.

Anmeldung der neu eintretenden Kindergartenschülerinnen und Kindergartenschüler Eltern/Erziehungsberechtigte von Kindern, die zwischen dem 1. August 2016 und dem (Fortsetzung auf Seite 11)

Abfuhrdaten

1. Dezember Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 2. Dezember Papierabfuhr Kreis Ost 2. Dezember Kartonabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Sparen statt ausgeben: Die Stadt vor der Stadt rechnet für 2021 mit einem Verlust von 11,017 Mio. Franken.

Reinach budgetiert für 2021 einen hohen Verlust. Auf die Gemeinde kommt eine Kombination aus Sparmassnahmen und Steuererhöhungen zu. Caspar Reimer

W

irklich überraschend kam es nicht, was am Montag im Einwohnerrat anlässlich der Eintretensdebatte zum Jahres- und Entwicklungsplan, der auch das Budget für das kommende Jahr beinhaltet, offenbart wurde: Für 2021 rechnet Reinach mit einem Verlust von 11,017 Mio. Franken. «Wir stecken in einer schwierigen finanziellen Situation und dies nicht nur wegen der Pandemie. Schon in der Ergebnisrechnung 2019 haben wir einen höheren Verlust als vorgesehen. Dieser war vor allem tieferen Steuereinnahmen geschuldet», so Gemeindepräsident Melchior Buchs (FDP). Und gleich am Anfang liess er die Katze aus dem Sack: «Eine Steuer-

erhöhung ist unbedingt nötig. Die Frage ist aber, wann diese erfolgen soll.» Der Gemeinderat hatte vorgeschlagen, wegen der Pandemie bis 2022 zuzuwarten und dann die Steuern in einem Schritt zu erhöhen, während sich andere für eine stufenweise Erhöhung per sofort starkmachten. FDP-Einwohnerrat und Präsident der Planungskommission, Sven Leisi, sprach sich dafür aus, die Einkommens- und Vermögenssteuer für natürliche Personen bereits auf 2021 von 52,5 auf 54,5 Prozent zu erhöhen. Er sprach von einem «nie da gewesenen Verlust», der sofortiges Handeln erfordere. Das Finanzproblem sei in den vergangenen Jahren «mit Landverkäufen und positiven Neubewertungen beschönigt worden». Es sei zudem versäumt worden, notwendige Sanierungs- und Umbauarbeiten an öffentlichen Gebäuden zu tätigen, was nun hohe Kosten zur Folge hätte – so seine Anspielung auf den Neubau Schulhaus Surbaum. Präsident der FDP-Fraktion, Thierry Bloch, sparte nicht mit dramatischen Worten: «Seit Jahren beobachten wir, wie vor allem die Kosten steigen, die für uns als Gemeinde nicht beeinflussbar sind, so etwa beim Finanzausgleich. Reinach ist zur Wohlfahrtsgemeinde ge-

FOTO: PIXABAY.COM

worden. Es wird Zeit, dass die Reissleine gezogen wird.» Einen Seitenhieb an die Bürgerlichen gab es von Seite der SP: «Wir haben vor sechs Jahren sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es eine Steuererhöhung braucht. Damals wurden wir dafür belächelt», so Einwohnerrat Claude Hodel. Was Reinach bevorstehe, sei eine Kombination aus Sparmassnahmen und Steuererhöhungen, die allen wehtun würde, hiess es von Seite der SVP. Die Entscheidung über das Budget 2021 und den Steuerfuss für das kommende Jahr fällt der Einwohnerrat in seiner Dezembersitzung. Andere Themen stehen hinten an Das Sparschwein warf seinen Schatten noch auf andere Debatten, die am Montag geführt wurden: Zwei Postulate, eines zur Prüfung der «Digitalisierung des Einwohnerrates» und ein anderes über «Mietzinsbeiträge für Alimentenbezahler und Working Poor» wurden mit dem Hinweis auf die schwierige Situation der Gemeinde verworfen. Weiter zu reden geben wird hingegen die Motion von GLP-Einwohnerrat Christoph Layer, die eine «Einführung von Tempo 30 im ganzen Gebiet Kägen» fordert.

NATUR- UND VOGELSCHUTZ

Fast Zweitausend Amphibien wurden gerettet Leider fällt auch unser für den 29. November geplanter Wintervogelausflug Covid-19 zum Opfer. Unser 80. Jubiläumsjahr haben wir uns wirklich erlebnisreicher vorgestellt. Im Laufe des Jahres mussten neun Anlässe abgesagt werden. Wir blieben aber aktiv. Im Januar fand eine Generalreinigung des Storchen-Horstes beim Erlenhof statt. «Unser» Weissstorchenpaar brütete danach im sauberen Nest vier Eier aus. Zwei Küken, Sophia und Kuno, wurden flügge und traten ihre erste Reise nach Sü-

den an. Anfang März retteten wir während eines 12-tägigen Einsatzes sagenhafte 1923 Amphibien. In der Nähe des NSG Holi Gass war ein Baustellengraben für sie zum unüberwindbaren Hindernis auf ihrem Laichzug geworden. Auch die drei von uns betreuten Mehlschwalbenkolonien waren mit 60 Nestern gut besetzt. Etliche Paare wagten sogar eine zweite Brut. Im Jahr 2021 sind Sie wiederum herzlich eingeladen unsere Anlässe zu besuchen. Erneut bieten wir Naturspaziergänge unter fachli-

cher Leitung an. Mit Kursen und Vorträgen informieren wir Sie zu Naturthemen. An den Arbeitseinsätzen ist ihr Mit-Tun geschätzt. Vielleicht möchten Sie als Naturfreund unseren Einsatz zugunsten der Reinacher Natur auch mit Ihren Talenten direkt unterstützen? Ob organisatorisches, handwerkliches oder Schreibtalent, für alle Fähigkeiten gibt es Gelegenheiten zur Mitarbeit. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören! www.vnvr.ch. Irene Rüegg Verein für Natur- und Vogelschutz

Aktionswoche 25.-30.11.2020

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SAMSTAG, 28. NOVEMBER Vom 8-fach Cumulus ausgenommen sind: Migros Restaurant, Migros Take Away (Gourmessa), Bike World, Gebührensäcke und -marken, Vignetten, Depots, Ersatzteile, Service- und Dienstleistungen des Migros-Service, E-Loading, iTunes/App-Karten, SIMKarten, Gutscheine, Geschenkkarten, Smartboxen, Online-Shop und alkoholische Getränke sowie rezeptpflichtige Medikamente und Medikamente der sensiblen Gruppe bei der Apotheke Zur Rose im Migros Claramarkt. Nicht gültig für Catering Services.

Sind Sie schon Cumulus-Mitglied? Nein? Dann melden Sie sich noch heute an und profitieren Sie von den zahlreichen Cumulus-Vorteilen. Gratis-Anmeldung unter migros.ch/cumulus oder an jedem Kundendienst Ihrer Migros Filiale.


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 9)

31. Juli 2017 geboren sind, erhalten Ende November 2020 ein Anmeldeformular per Post zugestellt. Bitte melden Sie Ihr Kind bis Donnerstag, 17. Dezember 2020 schriftlich an. Weitere Formulare können Sie im Sekretariat Primarstufe, Hauptstrasse 12, 4153 Reinach, Tel. 061 511 69 00, beziehen.

Montage der vier E-Ladestationen Die Gemeinde Reinach möchte zur Förderung der E-Mobilität beitragen und montiert aus diesem Grund vom 7. bis 20. Dezember 2020 öffentliche E-Ladestationen an vier Standorten in Reinach: beim Parkplatz Fiechten, beim Gemeindezentrum, an der Hauptstrasse sowie am Christoph Merian-Ring. An den Ladesäulen kann mit der easycharge Ladekarte bezahlt werden.

Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online Im Fokus der Sendung vom 22. November 2020 steht die «IAG Reinach», die Unterstützung bei der Vermietung und Miete von geeigneten Räumlichkeiten bietet. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.

Anlässe in Reinach • 27.11., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

GESCHÄFTSWELT

Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

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AUS DER GEMEINDE

Neue Kurse an der Musikschule Reinach Ab Januar 2021 können im Stil Pop/Rock die Kurse «Songwriting und Producing» und «Tontechnik» belegt werden. Wie komponiere ich eigene Songs? Wie lassen sich meine musikalischen Ideen am Computer verwirklichen? Wie wird ein Soloprojekt geplant und was muss beim Musizieren in einer Band beachtet werden? Oder stand vielleicht die Frage, wie eine Band tontechnisch begleitet werden kann, schon lange im Raum? Die Musikschule Reinach erweitert ihr Angebot und schafft so zwei neue Kurse, die den Fokus genau auf diese Thematiken legen. Die Kurse «Songwriting und Producing» und «Tontechnik» starten ab Januar 2021. Songwriting und Producing im Stil Pop/Rock Dieser Kurs richtet sich an alle, die Lieder komponieren, arrangieren und texten möchten. Mithilfe von gängigen Musikprogrammen werden die Musikstücke am Computer oder Tablett produziert und umgesetzt. Aber auch das Arbeiten mit elektronischen Instrumenten und Effektgeräten ist ein wichtiger Be-

Blick eines Tontechnikers auf das Mischpult. FOTO: GEMEINDE REINACH standteil dieses Kurses. Musikalische Vorkenntnisse im Pop/Rock sind nicht zwingend notwendig, es wird aber ein Interesse an populären Musikrichtungen sowie an der Arbeit mit Computer und neuen Medien vorausgesetzt. Für Fortgeschrittene steht ausserdem die Produktion einer Demo-CD oder das Planen und Realisieren eines einfachen Videoclips auf dem Programm. Geleitet wird der Kurs von Beat Kappeler.

Tontechnik Auch der Kurs «Tontechnik» von Edgar Jäggi, der den Schwerpunkt auf die Verstärkung von Bands legt, gehört zu den erweiterten Angeboten der Musikschule. Ein fundiertes Wissen im tontechnischen Bereich zu erhalten und Bands der Musikschule bei ihren Konzerten zu verstärken und aufnehmen zu können, sind wesentliche Ziele dieses Kurses. Ein Mischpult und diverse Computerprogramme gehören zu den Werkzeugen eines Tontechnikers oder einer Tontechnikerin, weshalb ein Interesse an Computer und Technik im Allgemeinen vorausgesetzt wird. Dieser Lehrgang ist ideal für Schülerinnen und Schüler, die Musik machen möchten, aber nicht unbedingt ein Instrument erlernen wollen. Anmeldung und Informationen Die Kurse starten ab 18. Januar 2021. Anmeldeschluss ist der 11. Dezember 2020. Jeder Kurs kostet CHF 480 im Semester. Beide Kurse werden ab einem Alter von zwölf Jahren empfohlen. Weitere Informationen und Anmeldung sind auf der Homepage der Musikschule www.musikschulereinach.ch zu finden.

18 Jahre claro Weltladen PR. Am kommenden Samstag, 29. November, feiern wir unsern Geburtstag. Leider können wir Sie nicht, wie gewohnt und traditionell zum Auftakt in den Advent gehörend, zum kleinen Brunch mit unserem köstlichen Glühwein und Zopf einladen. Aber trotzdem lohnt es sich wie immer, den kleinen und feinen Fair- Trade-Laden mit seinem breiten und vielfältigen Angebot zu besuchen. Sie finden bei uns verschiedene Weihnachtsdekorationen, wunder-

Der Weltladen am Strittgässli 2 zwischen Raiffeisenbank und Milchhüsli

Unsere Öffnungszeiten im Advent Montag

15.00 – 18.00 Uhr

Dienstag – Freitag

09.00 – 12.00 Uhr 15.00 – 18.00 Uhr

Samstag

09.00 – 16.00 Uhr

Ein zentrales Anliegen im Zentrum

schöne farbige Kerzen aus dem Weizenkorn-Sortiment. Aus Peru gibt es Stirnbänder und Amedysli aus feiner Alpakawolle, die Sie während den kalten Tagen wunderbar wärmen. Ein Geschenkkorb mit verschiedenen erlesenen Lebensmitteln, köstliche Weihnachtsschoggi oder Spiele für die ganz Familie sind ebenfalls tolle Geschenkideen. Kleine Geschenke mit grosser Wirkung, denn «claro Fair Trade», aber auch unsere weiteren Lieferanten arbeiten mit Herstellenden zusammen, welche sich an ethischen Grundsätzen ausrichten und faire Arbeitsbedingungen fördern. Lassen Sie sich von unserem vielfältigen Angebot inspirieren. Der bekannte Faire-Trade-Laden im Zentrum von Reinach am Strittgässli 2 bietet immer wieder Gelegenheit, Neues zu entdecken. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich überraschen! Während der Adventszeit werden wir unsere Öffnungszeiten wieder etwas verlängern. Details sehen Sie im Inserat. Für das Weltladenteam, Bianca Maag-Streit

PARTEIEN

Renommierte Journalistin zu Gast In der digitalen Veranstaltungsreihe «Zukunftsfragen» stellt die FDP Persönlichkeiten ins Zentrum, die selbstbestimmt ihr eigenes Leben gestalten, Risiken eingehen und Verantwortung für ihre Handlungen und die Gemeinschaft übernehmen. Wir diskutieren über Politik, Gesellschaft, Arbeit und das alltägliche Leben. Wir freuen uns über unseren ersten Gast Patrizia Laeri, eine renommierte (Wirtschafts)-Journalistin und Moderatorin. Sie kennen sie sicher vom Schweizer Fernsehen, wo sie viele Jahre arbeitete. Sie gewann mehrere Auszeichnungen, u. a. Kolumnistin des Jah-

res, Digital Female Leader Award und #top100 der women in business. Patrizia Laeri setzt sich für digitale Aufklärung sowie für die Gleichstellung von Mann und Frau im Arbeitsleben ein. Moderatorin Anja Sciarra, Co-Redaktionsleiterin von Prime News, führt durch die Veranstaltung. Stellen Sie Patrizia Laeri Fragen – wir freuen uns auf eine spannende Diskussion. Die Teilnahme ist kostenlos, es können sich alle Interessierten anmelden. Informationen und Anmeldemöglichkeit: www.zukunftsfragen.ch. Gerda Massüger, FDP Reinach

LESERBRIEF

Dreidrittels-Lösung hilft nur wenigen «Gesetz über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen an die Mieterinnen und Mieter von Geschäftsräumlichkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19) vom 27. August 2020.» Auf den ersten Schein klingt das neue Gesetz, ganz in Ordnung, jedoch hilft das vorliegende Gesetz nur ganz wenigen. Die bereits vom Regierungsrat ausbezahlte Soforthilfe würde damit angerechnet werden. Es würden nur Unternehmen mit einem Jahreszins von über 90 000 Franken davon profitieren können. Dies betrifft im

Kanton Baselland nur etwa 10 Prozent, die übrigen 90 Prozent erhielten bereits mit der Soforthilfe mindestens einen Drittel der drei Monatsmieten ausbezahlt. Damit fallen sie nicht unter das Gesetz und erhalten keinerlei weitere Beiträge. Auch bedarf es vorab einer Einigung zwischen Mieter und Eigentümer. Findet keine Einigung statt, so geht man leer aus. KMU, die ihre eigenen Liegenschaften besitzen, können von diesem Gesetz nicht Gebrauch machen und gehen leer aus. Gemäss Bundesverfassung Art. 94

Abs. 1 soll die Wirtschaftsfreiheit und Wettbewerbsneutralität bewahrt werden. In diesem Falle bestünde eine ungleiche Behandlung zwischen Mieter und Eigentümer und wäre daher wettbewerbsverzerrend und meines Erachtens auch verfassungswidrig. Abgesehen davon, soll das neue Gesetz, rückwirkend nur auf die Monate April, Mai und Juni gelten. Der Regierungsrat lehnt dieses Gesetz ab und ich empfehle Ihnen, ebenfalls ein Nein in die Urne zu legen. Csaba Zvekan, Präsident SVP Reinach

EIDG. ABSTIMMUNG

Die GSoA-Initiative schadet AHV und Pensionskassen Die GSoA-Initiative für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten ist ein Angriff der Armee Gegner auf die soziale Sicherheit und die Nationalbank. Sie schadet AHV, Pensionskassen und KMU. Die Initiative gefährdet nicht nur die militärische, sondern auch die soziale Sicherheit. Sie schadet der Wirtschaft und kostet Arbeitsplätze. Die Gruppe Schweiz ohne Armee will die Armee abschaffen. Das Vorhaben ist an der

Urne mehrmals gescheitert. Nun versuchen es die Armee-Gegner mit einem Verbot der Finanzierung von Rüstungsgütern. Dafür sieht die Initiative für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten eine starre Quote vor: AHV, IV, EO und Pensionskassen, Stiftungen und Nationalbank wird die Finanzierung von Unternehmen untersagt, die mehr als 5 Prozent ihres Umsatzes mit der Herstellung von Rüstungsgütern erwirtschaften.

Für Banken und Versicherungen sollen die gleichen Bedingungen gelten. Letztlich will die GSoA, dass sich der ganze Finanzplatz nach den Vorgaben richtet. Die bürokratische Initiative schwächt unsere AHV und schadet vielen KMU. Sie verteuert die Anlagemöglichkeiten der Sozialwerke und erhöht die Risiken. Die Initiative verdient ein klares Nein! Ronny Ankli, Einwohnerrat SVP Reinach

EIDG. ABSTIMMUNG

RAIFFEISENBANK

Moral über Vernunft

Heute vorsorgen — Pläne verwirklichen

Die Initianten der von ihnen genannten «Konzernverantwortungsinitiative» fordern, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz die volle Verantwortung für ihr weltweites Tun bei den Themen Menschenrechte und Umwelt übernehmen. Hinzu kommt die Verantwortung für ausländische Lieferanten, Tochterfirmen, Subunternehmen bis zum Bauern in Nairobi. Bei Firmen wie Nestlé sind das tausende Unternehmen und Zulieferer. Gleichzeitig müssen Firmen mit Sitz in der Schweiz bei einer allfälligen Anklage ihre Unschuld beweisen. Solch eine Initiative kann nur aus der Feder von Leuten stammen, die die globalen Zusammenhänge nicht kennen und sich das alles als sehr einfach umsetzbar vorstellen. Die Schweiz wird zum moralischen Hüter von Unternehmern bis ins letzte Tal am Ende der Welt. Es geht hier nicht um Menschrechte und Umweltschutz, diese sind unverhandelbar, sondern um die Tatsache, dass eine solche Kontrolle für viele Betriebe in der Schweiz nicht machbar ist. Im Zweifelsfall ziehen sich Schweizer Unternehmen aus Krisenregionen zurück und überlassen das Feld den Chinesen oder Russen, die andere Vorstellungen von Menschenrechten und Umwelt haben. Darum Nein zur KVI. Adrian Billerbeck Fraktionspräsident SVP Reinach

PR. In Zeiten zunehmender Ungewissheit rückt die private Vorsorge immer mehr in den Fokus. Was in den Überlegungen vielfach vergessen geht: Die freiwillige private Vorsorge ist mehr als das «Sparen fürs Alter»; sie legt den Grundstein für die finanzielle Sicherheit von morgen und «überüberübermorgen». Damit Wünsche wahr werden, lohnt sich eine frühzeitige Investition in die dritte Säule. Jeder Betrag, der für die private Vorsorge in die Säule 3a einbezahlt wird, kann vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dies muss nicht der maximal mögliche Betrag von derzeit jährlich 6826 Franken für Erwerbstätige mit Pensionskasse oder für Erwerbstätige ohne Pensionskasse 20 Prozent des Erwerbseinkommens (maximal 34 128.00 Franken) sein. Sie bestimmen die Höhe der jährlichen Einlage, denn auch geringere Beträge summieren sich über die Jahre. Profitieren Sie von Ihren Vorsorgegeldern! Das Kapital auf dem Vorsorgekonto 3a kann auch in Vorsorgefonds angelegt werden. Diese erlauben es, von den Ertragschancen an den Finanzmärkten zu profitieren. Bei steigenden Märkten profitieren Sie von der Wertentwicklung der Wertschriftenanlage, bei sinkenden Märkten können mehr

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Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 29. November 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrer Benedikt Schölly Montag, 30. November 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli Dienstag, 1. Dezember Mittagstisch Der Mittagstisch wird wegen Covid-19 kurzfristig entschieden, bitte mit Anmeldung (Die Platzzahl ist begrenzt) bis jeweils am Samstag vorher an bistrogloeggli@refk-reinach.ch oder Natel 079 315 02 42 Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag Vormittag geschl./14.00–18.30 Mittwoch 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Donnerstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Freitag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Samstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 29. November 17.30 Abend-Gottesdienst, evt. nur per Zoom − Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen − Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch − Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 29. November 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 2. Dezember 20.00 Gottesdienst

01.12. 02.12. 03.12. 04.12. 05.12. 06.12.

07.12. 08.12. 09.12. 10.12. 11.12. 12.12. 13.12. 14.12. 15.12. 16.12. 17.12. 18.12. 19.12. 20.12. 21.12. 22.12. 23.12. 24.12.

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Dieses Jahr findet aufgrund des COVID-19 kein Umtrunk statt. Wir bitten Sie, beim Begehen des Adventskalender to go, sich an die BAG-Vorschriften zu halten. Vielen Dank! Wir danken: Quart r ierv r erein Reinach Nord und Leuthardt & Part r ner!

Heimvorteil

Adventskalender «to go» in Reinach Nord

Reinach hat Hunderte von leistungsstarken Unternehmen. Darum: Wer sucht, wird auch in der Nähe fündig. Zum Beispiel im Unternehmensverzeichnis auf der Webseite der Gemeinde – reinach-bl.ch – oder im KMU-Mitgliederverzeichnis: kmu-reinach-bl.ch

Dorfkirche St. Nikolaus Donnerstag, 26. November 19.00 Eucharistiefeier Samstag, 28. November 17.30 Eucharistiefeier zum 1. Advent Sonntag, 29. November, 1. Advent 10.30 Eucharistiefeier Mittwoch, 2. Dezember 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 3. Dezember 19.00 Eucharistiefeier Freitag, 4. Dezember 6.30 Roratefeier

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Samstag, 28. November 14.00 Jungschi 18.00 Youthchannel Sonntag, 29. November 10.00 Gottesdienst, Predigt: Joel Beyeler, Schatzinsel & Kidstreff Montag, 30. November 6.00 Männergebet Mittwoch, 2. Dezember 18.00 Musikworkshop Donnerstag, 3. Dezember 14.30 Nachmittagsbibelkreis

Was auf dem Sportplatz gilt, zählt auch im Geschäftsleben: Wer vor Ort ist, ist näher am Geschehen und hat als Auftragnehmer Kenntnisse, über die Auswärtige nicht verfügen. Kluge Auftraggeber nutzen das seit je. Und jetzt in Zeiten von Corona erst recht. Denn lokale Lieferanten heisst kurze Wege, individuellen Service und hohe Qualität.

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Evangelisch

Reinach

und Problemlösungsfähigkeit des Kindes fördern. Diese Themen werden im Step-Kurs (Elternkurs / Lehrerkurs separiert) angeschaut und anhand von einigen Beispielen erarbeitet. Vielleicht wünschen Sie sich insbesondere in der aktuellen Zeit, in der die Kinder vermehrt zu Hause sind, die Freizeitangebote minimiert wurden und die Kinder gegebenenfalls zunehmend streiten, unterstützende, respektvolle und wertschätzende Möglichkeiten zu kennen. Wenn Sie sich also auch bewusst mit der Beziehung zu Ihrem Kind auseinandersetzen möchten, haben Sie noch die Möglichkeit zur Anmeldung bis 8. Januar 2021 bei Frau Petra Rudin (petra.rudin@bman.ch oder per Telefon 079 273 14 27). Das Angebot gilt für die Gemeinden Münchenstein und Reinach. Infos: www.gemeinsamstark-bl.ch. Nicole Kunz-Locher Projektleiterin «Gemeinsam stark»

13 Reformierte

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Erziehungskompetenz stärken Im Angebot von «Gemeinsam stark» lernen die Erwachsenen die Perspektive der Kinder zu verstehen, ihre Haltung und Reaktion zu verändern, und das Kind durch Ermutigung zu motivieren und seine Stärken zu fördern. Das verbindende Konzept «Gemeinsam stark» ermöglicht eine gemeinsame Sprache und Verständigungsgrundlage. Lehrpersonen und Eltern können Schritt für Schritt konstruktive Verhaltensweisen wie Impulskontrolle, Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Durchhaltevermögen

Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

Kirchgemeinde

REINACH

Sei Licht im Dunkeln. Bild Florence Develey

MUSIK-GOTTESDIENSTE IM ADVENT

Gott erhellt Ich möchte kein Lamento über das sehr dunkle Jahr, das bald hinter uns liegt, loslassen. Meine Gedanken kreisen aber um die Frage – warum lässt Gott das zu? Warum vernichtet er das Virus nicht einfach? Was will er uns damit sagen? Oder ist das Virus am Ende die Strafe Gottes? Wenn ja – wofür? Es ist ebenso menschlich wie einfach, Gott verantwortlich zu machen, wenn die Dinge nicht so laufen, wie man sich das wünscht. Wie oft haben wir uns schon gefragt, wenn etwas schiefgeht, warum Gott das nicht verhindert hat. Aber wenn es gut läuft, verschwenden wir kaum je einen Gedanken daran, ob Gott das wohl möglich gemacht hat und womit wir all das Gute verdient haben … Die Frage danach, warum Gott Leid zulässt, ist so alt wie die Theologie selbst. Und die Antworten darauf sind so vielfältig, wie die Denkerinnen und Denker der vergangenen Jahrhunderte waren. Meine persönliche Antwort ist schlicht. Sie entspringt meinem Glauben, dass Gott nichts anderes ist als Liebe, Wärme und Licht. Und alles, was von Gott kommt, ist mit dieser Liebe, Wärme und diesem Licht umgeben. So trägt also jeder Mensch einen Funken dieser Göttlichkeit in sich. Auf der Welt gibt es aber auch Dinge, die nicht von Gott kommen und die nicht nach seinem Willen geschehen. Diese Dunkelheiten gab es seit Menschengedenken und wird es immer geben, solange wir auf Erden leben. Auch Gott löst diese nicht auf. Aber er vermag sie zu erhellen. Wenn wir sein Licht sehen, vermögen wir das Schwere zu tragen, uns ihm entgegenzustellen und es im besten Fall zu verwandeln. Gott ist das Licht, das die Finsternis hell macht. In diesem Sinne widmet sich die Musikgottesdienstreihe an allen Adventssonntagen dem Thema Licht. Der Kirchenmusiker Marc Meisel beschenkt uns mit einer breiten Palette an lichtdurchfluteter Musik im Gottesdienst vom 29. November, 6., 13. und 20. Dezember, jeweils um 10.30 Uhr in der Mischelikirche. Florence Develey Statt des Santiglaus-Familiengottesdienstes Den grossen Familiengottesdienst zum Santiglaus mit anschliessendem Eselreiten können wir dieses Jahr leider nicht durchführen. Die Kinder bekommen ihr Päckli aber trotzdem: wenn sie mit einem selbstgemalten Bild ins Bistro Glöggli (im Reformierten Zentrum Mischeli, Bruderholzstrasse 39) kommen, erhalten sie dort vom Santiglaus ein Niggi-Näggi-Geschenk: Am Freitag, 27.11. und Samstag, 28.11., jeweils von 9 – 12 und von 14 – 18 Uhr – sowie Dienstag bis Samstag, 1. bis 5.12. jeweils von 9 – 12 und von 14 – 18 Uhr. Wiederaufnahme «Denk-mal» Wir nehmen unser Onlineangebot «Denk-mal» ab sofort wieder auf. Einmal im Monat können Sie sich auf unserer Homepage https://mischeli.refk-reinach.ch Gedanken aus christlicher Sicht anhören. Das «Denk-mal» im Dezember wird von Pfarrer Beni Schölly verantwortet. Im Januar dann von Pfarrerin Florence Develey und den Februar gestaltet Pfarrerin Gabriella Schneider. Herzlichen Dank im Voraus an den Kirchenpfleger Adrian Brüngger für die mediale Aufbereitung. Musikgottesdienst vom 29. November Im Gottesdienst diesen Sonntag um 10.30 Uhr in der Mischelikirche steht das Thema Licht in der Interpretation von Händel im Zentrum. «Händel gehört zu denjenigen Komponisten, denen es gelingt, mit wenigen Tönen Weite zu schaffen. Mit ihm springen wir quasi in einen Fluss der Emotionen. Wie glänzend strahlt das Licht, wenn man die Arien «Eternal source of light divine» oder «The Lord is my light and my salvation» hört, schwärmt unser Kirchenmusiker Marc Meisel. Zusammen mit dem Geigenduo Eva Bohri und Peter Barczi sowie der Sängerin Saskia Salembier lässt er das Licht musikalisch aufgehen. Agenda In allen Räumen muss der Abstand eingehalten, ein Mundschutz getragen und die Hände desinfiziert werden. Darüber hinaus gilt eine Beschränkung der Teilnehmendenzahl. – Sonntag, 29. November Musik-Gottesdienst, 10.30 Uhr Mischelikirche – Montag, 30. November Streetdance für Mädchen, ab 17 Uh, Paradiso – Dienstag, 1. Dezember Mittagstisch, 12.00 Uhr Bistro Glöggli mit Anmeldung unter 079 315 02 42 Regelmässig stattfindende Anlässe und Gottesdienstzeiten und -themen siehe auch unter «Kirchenzettel» auf der Reinacher Seite dieser Wochenblattausgabe Gestorben Am 9. November 2020 Frida Ottorina Dätwyler-Monigatti, geboren am 4. März 1927 Nun lässt Du mich, Gott, in Frieden scheiden. Lukas 2, 29 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 17. November 2020 In seiner Sitzung vom 17. November 2020 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat die aktuelle CoronaLage besprochen. • Im Anschluss an die Gemeinderatssitzung vom 17. November 2020 hat die zweite Sitzung der Gemeindekommission zur BudgetGemeindeversammlung vom 12. Dezember 2020 stattgefunden. • Der Gemeinderat hat beschlossen, die traditionelle Aescher Fasnacht im Jahr 2021 auf Antrag des Aescher Fasnachtscomités abzusagen. Über die Durchführung des Fasnachtsfeuers wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. • Der Gemeinderat hat den Jahresplan 2021 verabschiedet, welcher ab sofort unter www.aesch.bl.ch ››› QuickLinks ››› Jahresplan 2021 abrufbar ist. • Der Gemeinderat schliesst sich der Stellungnahme des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) zur Vernehmlassung betreffend «Anpassung des Strafvollzugsgesetzes» an. • Der Gemeinderat delegiert Andreas Spindler

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«Ich verliere den Mut nicht»

als Vertretung des Gemeinderates in die Versorgungsregion Alter Birsstadt und wählt als dessen Stellvertreter Stephan Preiswerk. • Von folgenden Unterlagen hat der Gemeinderat Kenntnis genommen: − Aktuelle Übersichtsliste der kantonalen Vernehmlassungen; − Traktanden und Erläuterungen der BudgetGemeindeversammlung vom 12. Dezember 2020; − Protokoll der Vorstandssitzung Birsstadt vom 30. Oktober 2020; − GV-Protokoll des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) vom 29. Oktober 2020; − Protokoll der Kommission Entwicklungshilfe Ausland vom 19. Oktober 2020; − Protokoll der konstituierenden Sitzung des Musikschulrates Aesch vom 16. Oktober2020; − Protokoll der konstituierenden Sitzung des Sekundarschulrates Aesch vom 22. Oktober 2020; − Protokoll der konstituierenden Sitzung des Primarschulrates Aesch vom 21. Oktober 2020. Gemeinderat Aesch (Fortsetzung auf Seite 17)

Vor einem Jahr war noch alles anders: Isabelle Wipf (l.) und Franziska Albrecht von «Attraktives Aesch» mit dem Samichlaus.

Am kommenden Wochenende hätte Aesch mit dem Weihnachtsmarkt die Vorweihnachtszeit eingeläutet. OK-Chefin Isabelle Wipf vom Verein Attraktives Aesch will aber kein Trübsal blasen. Tobias Gfeller

W

ochenblatt: Isabelle Wipf, der traditionelle Weihnachtsmarkt fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Was geht Ihnen persönlich und ganz Aesch dadurch verloren? Isabelle Wipf: Der Weihnachtsmarkt ist alljährlich ein grosser Treffpunkt von ganz Aesch und läutet die für die Läden im Dorf wichtige Vorweihnachtszeit ein. Viel schlimmer ist es aber für die Teilnehmenden mit ihren Ständen. Sie mussten sich so vorbereiten, als fände der Markt statt. Wir konnten erst am 2. November absagen, nachdem der Bundesrat die Corona-Massnahmen verschärft hatte, obwohl ein detailliertes Schutzkonzept mit CoronaEngeln, die zum Rechten geschaut hätten, ausgearbeitet wurde. Die Auflagen waren für uns aber nicht mehr umsetzbar. Die Teilnehmenden hatten schon das meiste produziert und sitzen nun auf ihren Waren fest – wie so oft in diesem für sie schwierigen Jahr. Gibt es Alternativen – für die weihnachtsmarktliebenden Aescherinnen

und Aescher und die Ausstellerinnen und Aussteller? Wir haben in unseren Inseraten und auch im Internet dazu aufgerufen, dass man sich bei uns melden kann, wenn man einen Lieblingsstand hat und dort etwas kaufen möchte. Wir haben dadurch sechs Kontakte hergestellt. Alternativen für das Dorf können wir leider nicht bieten. Wir haben schlichtweg nicht die Kapazitäten, um zum Beispiel jedes Wochenende bis kurz vor Weihnachten einzelne Stände aufzustellen. Etwas Weihnachtsmarktstimmung gibt es im Rahmen des samstäglichen Frischmarkts. Die Generalversammlung im April, der Flohmarkt im Mai, der Vereinsanlass im Sommer und der Kunsthandwerkermarkt im September – fast sämtliche Anlässe des Attraktiven Aesch mussten heuer abgesagt werden. Ist das für den Verein, der sich derart stark über das soziale Zusammentreffen definiert, eine Gefahr? Ich denke nicht. Alle wissen ja, weshalb diese Anlässe nicht stattfinden

Äusserst beliebt: Der Aescher Weihnachtsmarkt. FOTO: ZVG

FOTO: ZVG

konnten, und sind selber zumeist zu Hause. Wir sind bereit, all diese Anlässe im kommenden Jahr durchzuführen. Ist die Energie bei Ihnen als Vorstandsmitglied und Zuständige für die Veranstaltungen ungebremst vorhanden? Auf jeden Fall, und nicht nur bei mir. Der Vorstand und sämtliche Mitglieder, die sich regelmässig im Verein Attraktives Aesch engagieren, sind für die Zukunft motiviert. Wir haben sogar im Vorstand Zuwachs erhalten. Schwieriger ist es eher, externe Teilnehmende für unsere Anlässe zu finden, weil wir halt auch nicht garantieren können, dass diese dann jeweils stattfinden. Ich verliere den Mut nicht, auch wenn ein Anlass im schlimmsten Fall sogar auf 2022 verschoben werden müsste. Ihr Sohn Cyril ist neu der Kopf der Kulturnacht. Was können die Aescherinnen und Aescher Anfang Juli 2021 erwarten? Seit vergangenem Sommer laufen die Planungen. Wir planen zurzeit, als gäbe es Corona nicht, und würden dann spontan Anpassungen vornehmen, wenn es nötig sein sollte. Neu wird der Kunsthandwerkermarkt, der abgesagt werden musste, in die Kulturnacht integriert. Aber nicht mit den bekannten Häuschen, sondern im Pfarreiheim und auch noch als Koffermarkt, damit die finanziellen Auswirkungen einer allfälligen Absage weniger gross wären. Wir sind jedenfalls gewillt, den Aescherinnen und Aeschern schon bald wieder unvergessliche Stunden zu bieten. Möchten Sie auch bei Ihrem Lieblingsstand etwas kaufen? Melden Sie sich bei: isabelle.wipf@attraktivesaesch.ch

PARTEIEN

Weder demokratisch, noch zu verantworten In den vergangenen Tagen und Wochen haben uns Präsidenten der Aescher Ortsparteien CVP, Grüne, SP und SVP viele Zuschriften erreicht. Die Sorgen in der Aescher Bevölkerung gegenüber der vom Gemeinderat geplanten Landsgemeindeversammlung sind gross. Ist es nötig, dass sich zu Pandemiezeiten tatsächlich mehrere hundert Personen treffen, um über das Budget und den Dom zu bestimmen? Gibt es keine sinnvolleren Alternativen? Ist es demokratisch, wenn pandemiebedingt vernünftige und gefährdete Menschen von der Demokratie ausgeschlossen werden? Wir sind der Ansicht, dass aktuell nicht der passende Moment ist, um sich zu mehreren Hundert im Dezember zu einer Landsgemeindeversammlung zu treffen und über Projekte abzustimmen. Viel mehr erwarten wir, dass man die Sorgen und

Anregungen aus der Bevölkerung ernst nimmt und hört. Zudem ist es unserer Meinung nach unverantwortlich, Aescherinnen und Aescher über längere Zeit in der Dezemberkälte still auf einem Stuhl frieren zu lassen. Die Bevölkerung möchte sich vor Weihnachten sicher keine Erkältung einfangen wie auch keine Corona-Infektion. Wir regen an, den Gesetzgebungsprozess des Landrats bezüglich Urnenabstimmungen statt Gemeindeversammlungen abzuwarten und je nach Beschluss des Landrates eine Urnenabstimmung über Budget oder Dom durchzuführen. Der Meinungsbildungsprozess zum Dom ist unserer Meinung nach abgeschlossen, so wurde an verschiedenen Gemeindeversammlungen und öffentlichen Veranstaltungen das Projekt vorgestellt. In der umfassenden

Vorlage der Gemeinde zum Budget 2021 kann sich die Bevölkerung detailliert informieren und dann darüber abstimmen. Falls der Gemeinderat jedoch der Ansicht ist, an einer Gemeindeversammlung über das Budget beschliessen zu wollen, so bitten wir darum, nur eine Gemeindeversammlung zum Budget durchzuführen und den Entscheid über den Dom zu vertagen. Es ist aus unserer Sicht weder demokratisch noch zu verantworten, aktuell eine Gemeindeversammlung mit mehreren hundert Personen – sowohl drinnen als auch draussen – durchzuführen. Die Präsidenten der folgenden Aescher Ortsparteien: Marco Agostini (Grüne) Christian Helfenstein (CVP) Jan Kirchmayr (SP) Ueli Siegenthaler (SVP)


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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 15)

Baupublikation Baugesuch Nr.: 1868/2020 Parzelle(n) Nr.: 2271 – Projekt: Schwimmbad, Klusstrasse 17, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Schwegler Ralph, Klusstrasse 17, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Deluxepool, Gugger Roger, Hauptstrasse 34, 4127 Birsfelden Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 7.12.2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Wahlen Technische Kommission sowie Umweltschutz- und Energiekommission Für die Amtsperiode 2020 – 2024 sind folgende Personen von der Wahlbehörde (Gemeinderat zusammen mit der Gemeindekommission) an der gemeinsamen Sitzung vom 03.11.2020 gewählt worden: Technische Kommission Stephan Preiswerk (FDP) – Nadja BertesaghiStuder (SVP) – Thomas Schmidli (CVP) – Rolf Gass (FDP) – Karl Stöcklin (SP) – Ronald Rotzler (SP) – Roland Stöckli (SVP). Umweltschutz- und Energiekommission Christine Koch (SP) – Jean-Pierre Müller (SP) – Hanspeter Keller (CVP) – Doris Glatz (FDP) – Tina Saladin-Sforzini (FDP) – Ulrich Siegenthaler (SVP) – Hansjörg Dill (SVP). Der Gemeinderat gratuliert allen Gewählten herzlich zu ihrer Wahl und wünscht ihnen alles Gute bei der Ausübung ihres Amtes. Gemeinderat Aesch

Ein herzliches Dankeschön an Erich Wyss

In der Gemeinde Aesch gilt die ungeschriebene Regel, dass das Präsidium der Gemeindekommission nicht von jener Partei ausgeübt wird, die auch das Gemeindepräsidium innehat. Seit der neuen Legislatur ist Eveline Sprecher (SP) neue Aescher Gemeindepräsidentin. Aus diesem Grund wird ihr Parteikollege Erich Wyss (SP) sein Amt als Präsident der Gemeindekommission per 1. Januar 2021 an Dominik Häring (FDP) übergeben. Am 17. November hat Erich Wyss seine letzte Sitzung als Präsident der Gemeindekommission geleitet. Dabei durfte er von Gemeindepräsidentin Eveline Sprecher ein kleines Dankeschön in Empfang nehmen. Erich Wyss bleibt weiterhin Mitglied der Gemeindekommission. Der Gemeinderat Aesch bedankt sich ganz herzlich bei Erich Wyss für seinen langjährigen und erfolgreichen Einsatz als Präsident der Gemeindekommission. Gemeinderat Aesch

Regierungsrat genehmigt revidiertes Aescher Hundereglement An der Gemeindeversammlung vom 23.09.2020 wurde die Teilrevision des Reglements über das Halten von Hunden angenommen. Nun hat der Regierungsrat Basel-Landschaft das neue Aescher Hundereglement vorbehaltslos genehmigt. Das erneuerte Hundereglement ermöglicht unter anderem den Einsatz von «Sozialhunden» an der Schule. Gemeinderat Aesch

Papier- und Kartonsammlung am Dienstag, 1. Dezember 2020 Am Dienstag, 1. Dezember 2020, findet in Aesch die nächste Papier- und Kartonsammlung statt. Die Sammlung beginnt um 7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Bündel oder Container werden nicht abgeführt. Bitte Papier und Karton am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereitstellen – gebündelt oder in einem deutlich beschrifteten Container. Sollten Papier oder Karton nicht abgeholt worden sein, kann dies unter der Tel. 061 332 00

22 (Anton Saxer AG, Pratteln) gemeldet werden. Wir danken für die Mitarbeit. Im neuen Jahr findet die erste Papiersammlung am Dienstag, 5. Januar 2021 statt. Bauabteilung Aesch

Grüngutsammlung im Werkhof Aesch bis Ende November Noch bis Ende November – letztmals am 28. November 2020 – ist die Grüngutsammlung samstags von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet (Werkhof, Langenhagstrasse 9). Im neuen Jahr sind wir rechtzeitig zum Frühling (ab 6. März 2021) wieder für Sie und Ihr Grüngut da. Die beste Lösung zur Verwertung von Grüngut ist natürlich immer noch die Kompostierung im eigenen Garten. Sollten Sie sich dazu entschliessen und noch Fragen haben, wenden Sie sich an unsere Kompostberater Erich Wyss (kompostaesch@gmx.ch) oder Urs Büeler (079 /235 99 17). Beide helfen Ihnen gerne und kompetent weiter. Bauabteilung und Werkhof Aesch

Birsstadt TV: Alternative Angebote der Weihnachtsmarkt-Teilnehmenden Der Aescher Weihnachtsmarkt kann dieses Jahr wegen Corona nicht stattfinden. Deshalb bieten viele Standbetreiber*innen ihre Produkte auf anderem Weg an – etwa zur Abholung oder als Lieferservice. In der aktuellen Birsstadt TV-Sendung werden drei ausgewählte alternative Weihnachtsmarkt-Angebote genauer vorgestellt. Der Gemeinderat wünscht allen Gewerbetreibenden viel Erfolg und Zuversicht in dieser nicht einfachen Zeit und ermuntert die Bevölkerung, bei ihren Weihnachtseinkäufen an die vielen tollen Angebote der lokalen Anbieter zu denken. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Absage Aescher Weihnachtsmarkt 2020 Nach sorgfältigem Abwägen aller Aspekte, hat sich der Verein «Attraktives Aesch» dazu entschlossen, den Aescher Weihnachtsmarkt 2020 abzusagen. Wir bedauern dies sehr und hoffen auf euer Verständnis. Falls jemand seinen Lieblingsstand kontaktieren möchte, darf er sich gerne unter isabelle.wipf@attraktivesaesch.ch melden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.attraktivesaesch.ch. Bleiben Sie gesund und auf ein besseres 2021. Verein «Attraktives Aesch» OK-Weihnachtsmarkt

Energiestadt – Info 11/20

Solarvignette – Dein Stück Energiewende Um etwas zur Energiewende beizutragen braucht es nicht unbedingt ein eigenes Haus mit Solarpanel. Mit der Solarvignette der Primeo Energie AG (ehemals EBM) kann man ganz einfach eine neue Solaranlage mitfinanzieren. Diese sorgt für so viel zusätzlichen Schweizer Solarstrom wie ein Gerät (z.B. Handy) durchschnittlich pro Jahr verbraucht. Mit jeder verkauften Solarvignette wird die Solaranlage grösser und produziert entsprechend mehr Strom. Der Erlös der Solaranlage fliesst in die gemeinnützigen Projekte von Solafrica. Die Solarvignette 2021 gibt es für Handy, Computer, E-Bike, Kühlschrank und E-Auto und kann unter www.solarvignette.ch bestellt werden. Neben der Solarvignette bietet Primeo Energie auch die Möglichkeit, Solarstrom einzukaufen. Eine Solarvignette lässt sich auch gut verschenken – zum Beispiel zu Weihnachten. Bauabteilung Aesch

(Fortsetzung auf Seite 19)

Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

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AUS DER GEMEINDEKOMMISSION

Stimmempfehlungen zu den Traktanden der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2020 Die Gemeindekommission (GK) hat die Aufgabe, im Vorfeld jeder Gemeindeversammlung (GV) die Geschäfte zu beraten, die der Gemeinderat (GR) dem Souverän vorlegen wird. Dazu lässt sie sich durch den GR informieren. Nach ausführlicher Beratung stimmen die 15 GK-Mitglieder aus den verschiedenen Parteien über die Vorlagen ab und geben eine Abstimmungsempfehlung. Die Beratung über die Geschäfte der GV vom 12. Dezember 2020, 14 Uhr, Sportanlage Löhrenacker (Ausweichdatum: 13. Dezember 2020, 14 Uhr) hat vergangene Woche stattgefunden. Gerne informiert die GK (anwesend an den Abstimmungen waren 14 Mitglieder) über ihre Empfehlungen. Die Gemeindekommission diskutierte kontrovers den Entscheid des Gemeinderates, dass die Gemeindeversammlung durchgeführt wird. Sie beschliesst mit einer Mehrheit, das die Durchführung der Gemeindeversammlung am 12. Dezember 2020 nicht dies ist, was wir uns gewünscht haben. Die Mehrheit der Gemeindekommission hätte lieber auf den Entscheid der Regierung BaselLandschaft gewartet, ob eine Urnenabstimmung möglich ist. Traktandum 2: Investitionskredit Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «DOM» Der Gemeinderat hat der Gemeindekommission den Investitionskredit von CHF 19.5 Mio. für das Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «DOM» in diversen Sitzungen vorgestellt. Die Fragen wurden zufriedenstellend beantwortet.

Da dieses Geschäft ja die Gemeindekommission seit dem Frühjahr 2020 in diversen Sitzungen schon beschäftigt hat, sind jetzt kaum noch Fragen aufgetaucht, ausser z.B. die Küche, ob sie am richtigen Ort mit der nötigen Grösse vorhanden ist. Die Gemeindekommission lehnt den Investitionskredit Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «DOM» von CHF 19.5 Mio. – davon wird CHF 1 Mio. aus dem Fonds Standortentwicklung entnommen und zusätzlich max. CHF 1.25 Mio. für die Anschlussgebühren – bei 9 Nein-Stimmen zu 5 Ja-Stimmen und keiner Enthaltung ab und empfiehlt dem Souverän die Vorlage zur Ablehnung. Traktandum 3: Budget 2021 Der Gemeinderat hat der Gemeindekommission das Budget ausführlich er-

klärt. Die Fragen wurden vom Gemeinderat alle beantwortet. Umstritten war hauptsächlich der Kredit Planung See, ob dieser jetzt schon sein muss. Zuerst das Projekt «DOM» abhandeln und dann Planung vom See als Sondervorlage an einen der nächsten Gemeindeversammlung bringen. Die Gemeindekommission stellt folgenden Antrag: Budget-Position «7900.5290.19; Planung See Aesch» in der Höhe von CHF 110 000 ist ersatzlos zu streichen. Dieser Antrag wurde von der Gemeindekommission einstimmig angenommen. Die Gemeindekommission stellt einstimmig den Antrag, die Budget-Position «7900.5290.19; Planung See Aesch» in der Höhe von CHF 110 000.00 ersatzlos zu streichen und stimmt im Weiteren dem Budget 2021 einstimmig zu und empfiehlt dem Souverän die Vorlage zur Annahme zu. Die Gemeindekommission freut sich auf eine rege Teilnahme der Stimmberechtigten an der GV vom Samstag, 12. Dezember 2020, auf dem Kunstrasenfeld Löhrenacker um 14.00 Uhr und hofft mit ihren Informationen zur Meinungsbildung beigetragen zu haben. Gemeindekommission Aesch

LESERBRIEF

Hängt das Wohl der Gemeinde einzig vom Holzpalast ab? Jetzt sollen wir also mit Decke und Thermoskanne ausgerüstet in der Kälte ausharren, um ein unnötiges, überteuertes Prestigeobjekt durchzuwinken? Wer bisher nicht an Corona erkrankt ist, hat zumindest jetzt eine gute Chance, sich eine Erkältung, Grippe oder Blasenentzündung zu holen. Gesundheitlich angeschlagenen Personen wird die Teilnahme an dieser GV gleich ganz verunmöglicht. Kann man mit dieser überflüssigen Vorlage nicht auch erst in ein paar Monaten, wenn es draussen wieder wärmer und Corona eventuell kein Thema

mehr ist, kommen? Das Budget kann man ja problemlos an der DezemberGV in der Halle präsentieren. Meines Wissens hat keine einzige Gemeinde in unserem Kanton zwei Dreifachhallen! In der jetzigen Corona-Situation über 20 Millionen für etwas auszugeben, was man nicht wirklich braucht, zeugt nicht gerade von Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein. Dazu kommen neben der hohen Neuverschuldung auch noch wiederkehrend jedes Jahr ein paar 100 000 Franken Betriebs- und Unterhaltskosten hinzu. Geld, das an anderer

PARTEIEN

LESERBRIEF

FDP: Ja zum Dom und Budget

Undemokratische Zwängerei

Anlässlich der am Montag abgehaltenen Mitgliederversammlung wurde der Dom grossmehrheitlich angenommen. Die FDP Aesch ist überzeugt, dass Stillstand einem Rückstand gleichkommt. Die dringend benötigten Kapazitäten für lokale Vereine ist sachlich erhoben worden und es besteht in naher Zukunft so oder so Bedarf für eine weitere Halle. Bauprojekte werden mit dem Zuwarten nicht billiger. Ausserdem ist das Fremdkapital so günstig wie noch nie. Investieren wir daher in die Zukunft, schliesslich hätte man heute kein Schwimmbad oder auch keine Mehrzweckhalle, wenn bei jedem Vorhaben die ewiggestrigen Argumente hervorgebracht werden. Hinsichtlich Budget wurde von der Gemeindekommission ein Antrag gestellt, die Investition zum Planungskredit für den See über 110 000 Franken zu streichen. Das hierbei verlangte Einzelgeschäft erweist sicht als wenig sinnhaft, denn schliesslich würde man über ein Planungskredit befinden, was zum Status quo führt. Demzufolge beantragt die FDP, nur die Jahrestranche für 2021 über 60 000 Franken in das Budget aufzunehmen. Ansonsten war das Budget unumstritten, was zur einstimmigen Parolenfassung zur Genehmigung führte. Zuletzt wurden von verschiedenster Seite einzelne Voten laut, wonach der Dom von der anstehenden Gemeindeversammlung erneut zu streichen sei. Die FDP empfindet dies als erneute Zwängerei, das Schutzkonzept hat sich bewährt und nun soll endlich darüber abgestimmt werden. Denn wer kann schon die Zukunft voraussagen und wissen, dass wir nicht im nächsten Jahr noch länger mit der Pandemie konfrontiert sind? Cristian Manganiello FDP.Die Liberalen Sektion Aesch

Meidet soziale Kontakte, trefft keine Leute, dann können wir einen Lookdown verhindern. Das sind die Schlagwörter von Bund, Kanton und Gemeinde, welche uns Bürger tagtäglich eingetrichtert werden. Nun bekommen wir eine Einladung an eine Winter-Gemeindeversammlung im Freien, in welcher ausser dem Budget auch über das «Nice to Have Projekt» Dom in der Höhe von 21,75 Mio. abgestimmt wird. In der Einladung will der Gemeinderat uns weismachen, dass keine Gefahr für eine Ansteckung vom Virus besteht. Man hat ja ein super Konzept! Die Versammlung sei ja draussen mit Abstand. Wenn die Ansteckungsgefahr so unbedenklich ist, frage ich mich, wieso im Joggeli der FCB nur vor 50 Zuschauern spielen darf. Trotz Konzept! In der Einladung steht auch, wenn man krank ist, soll man zu

Stelle fehlt. Man würde lieber einen Bruchteil des Betrags für sinnvolle, notwendige Projekte ausgeben. Macht doch endlich vorwärts mit der Verschönerung des Zentrums! Wie wäre es mit einer flächendeckenden Begrünung? Wieso nicht ein kleines, aber feines Kulturzentrum im Dorf? Der Gemeinderat scheint sich hier lieber ein Denkmal setzen zu wollen. Man bekommt den Eindruck, als ob das Wohl der Gemeinde einzig von diesem Holzpalast abhängt. Nein zum überdimensionierten Luxusbau. Dr. Paul Svoboda, alt Gemeinderat

Hause bleiben. Denn Du gehst in Quarantäne, falls es zu einer Ansteckung kommt. Dieses Vorgehen, welches ältere Leute, Risikopatienten und Stimmbürger, die sich keine Quarantäne leisten können, von der Abstimmung fernhält, ist meiner Meinung nach verantwortungslos und undemokratisch. Den Entscheid des Landrates abwarten, den Dom direkt an die Urne bringen. Dass keine Eile besteht, bestätigt der Gemeinderat ja selber in Punkt 4 der Vorlage: «Start Planung Bauprojekt erst dann auslösen, wenn Beiträge von Dritten in Höhe von mind. 4 Mio. vorliegen». Die haben sie aber noch nicht. Ob wir nun im Dezember oder später darüber abstimmen spielt also keine Rolle. Wer steckt hinter dieser Zwängerei? Die Gesundheit der Bevölkerung geht vor! Andreas Hübscher

PARTEIEN

Mitwirkung für alle Die SVP Aesch-Pfeffingen hat an Ihrer letzten Sektionsversammlung befunden, dass die Gemeindeversammlung zum jetzigen Zeitpunkt weder in der Mehrzweckhalle Löhrenacker noch als Winter-Landsgemeinde auf dem Kunstrasenfeld Löhrenacker stattfinden soll. Jede Aescherin und jeder Aescher soll die Möglichkeit haben, sich zum Budget 2021 und zum Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» äussern zu können und mitzuentscheiden. Mit Corona und den auferlegten Massnahmen ist dies für Risikopersonen, Personen in Quarantäne oder Isolation, und Personen, die Rücksicht nehmen müssen gegenüber ihren Angehörigen und Nächs-

ten nicht möglich. Jede und jeder hat das Recht seine Meinung zu äussern und über ein Bauprojekt abzustimmen, dass zu einem der Grössten und Teuersten der letzten Jahrzehnte werden wird. Dieser Entscheid ist für die nächsten Jahrzehnte von grosser finanzieller Bedeutung. Der Gemeinderat Aesch wird aufgefordert, die Gemeindeversammlung vom 12. Dezember abzusagen und zu einem späteren Zeitpunkt oder per Urnenabstimmung durchzuführen. Wir wollen eine repräsentative Abstimmung, die die Meinung der Aescherinnen und Aescher aufzeigt. Ueli Siegenthaler Präsident


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Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

(Fortsetzung von Seite 17)

Ev.-Ref. Kirchgemeinde Aesch-Pfeffingen

Sonderausstellung «Schiff ahoi»

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung

Aufgrund der positiven Resonanz zur aktuellen Sonderausstellung «Schiff ahoi» hat der Stiftungsrat beschlossen, das Heimatmuseum ebenfalls am kommenden Sonntag, 29. November 2020, zu öffnen. Es sind über 40 Schiffsmodelle ausgestellt. Überdies gewährt die Ausstellung einen Einblick in die Technik von Fernsteuerungen. Das Heimatmuseum wird in diesem Jahr noch an folgenden Tagen zu den üblichen Zeiten geöffnet sein: − Sonntag, 6. Dezember 2020 − Sonntag, 20. Dezember 2020 Neben der Sonderausstellung erzählt das Heimatmuseum Aesch seit über 40 Jahren viele bewegte und wissenswerte Geschichten aus der Aescher Vergangenheit und beherbergt wunderbare Schätze. Lassen Sie sich in die Vergangenheit der über 750-jährigen Geschichte unseres Dorfes entführen. Sie finden dabei viel Spannendes aus dem Arbeitsalltag früherer Zeiten. Hunderte Gegenstände und Bilder sind als Zeugen der Zeit ausgestellt und warten auf interessierte Besucherinnen und Besucher. Für eine Corona-gerechte Durchführung hat das Heimatmuseum ein Schutzkonzept erarbeitet. Dieses kann auf der Website des Heimatmuseums www.heimatmuseum-aesch.ch eingesehen werden. Grundsätzlich gelten die aktuellsten Vorschriften von Bund und Kanton. Es besteht eine Maskenpflicht. Besuchen Sie uns am 29. November 2020 sowie am 6. und 20 Dezember jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 17.00 Uhr im Heimatmuseum. Der Stiftungsrat freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen dabei viel Spass. Stiftungsrat Heimatmuseum

Mittwoch, 9. Dezember 2020 um 20 Uhr in der Reformierten Kirche Aesch Traktandenliste 1. Protokoll Kirchgemeindeversammlungen* Protokoll ordentliche KGV vom 23.06.2020 - Genehmigung 2. Budget 2021* a. Budget 2021: Information, Fragenbeantwortung b. Steuersätze 2021: Unveränderter Steuersatz von 0.7% vom Einkommen Unveränderter Steuersatz von 0.06% vom Vermögen Antrag und Genehmigung c. Revisorenbericht d. Budget 2021 und Revisorenbericht: Genehmigung 3. Finanzplan 2022-2026 Information 4. Informationen aus der Kirchenpflege / Pfarramt / Kirchgemeinde 5. Informationen aus der Synode 6. Verabschiedungen / Begrüssungen 7. Mitteilungen und Varia *Anträge zu Handen der KGV sind schriftlich bis am 29. November 2020 an das Präsidium, Herr Urs David – u.david@erkap.ch – einzureichen. *Die Unterlagen liegen ab Donnerstag, 26. November 2020, bis hin zur Kirchgemeinde-versammlung im Sekretariat auf und können abgeholt werden.

Geld für Pink Ribbon Nun starten die Spielerinnen eine TShirt-Verkaufsaktion zugunsten Pink Ribbon Schweiz, einer Organisation, die sich für die Früherkennung von Brustkrebs einsetzt. «Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Mutter nach Hause kam

EIDG. ABSTIMMUNG

LESERBRIEF

Was ist Wohlstand?

Die Glocken dürfen weiter läuten

Die Gegner der Konzernverantwortungsinitiative behaupten, dass die Annahme der Initiative unseren Wohlstand reduzieren wird. Ist das so und wenn ja, welchen WohlMarco Agostini (Grüne) stand? Kann sein, dass es den finanziellen BIP-Wohlstand beeinträchtigt, aber wenn dann wohl nur gering. Den «anderen» Wohlstand – Glück, Zufriedenheit, Gesundheit, Freiheit, Demokratie, Geborgenheit, Liebe, Ansehen, Selbstverwirklichung etc. – den wird die Annahme der Initiative meiner Meinung nach sogar stärken und verbessern. Marco Agostini Landrat Grüne, Pfeffingen

Liebe Frau Meyer, Ihre Zeilen im Wochenblatt vom 19. November bedürfen der Klarstellung eines Mitbürgers, der vom Entscheid, das Schlagwerk der Dorfkirche nachts nicht abzustellen, ausgeschlossen war. Wie übrigens die Mehrheit der Pfeffinger Stimmberechtigten. Viele Kirchgemeinden in der näheren Umgebung haben sich entschieden, ihre Glocken und Schlagwerke von 22 bis 6 Uhr abzustellen, um einen Beitrag zur Nachtruhe zu leisten. Dass die

Mountainbiker schwer verletzt gefunden

Haupteingang beim kath. Pfarreiheim in Aesch aufstellen. Dort können die Kinder Zeichnungen oder Briefe an den Samichlaus einwerfen. Der Samichlaus wird sich anschliessend bemühen alle Briefe zu beantworten. Adresse nicht vergessen. Wir freuen uns bereits auf den Samichlaus 2021 und wünschen Ihnen viel Gesundheit eine besinnliche Adventszeit. Samichlaus und seine Schmutzli

MUSIKSCHULE

Vortragsabend Violine und Klavier vember, um 18.30 Uhr im Saal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschule Trakt C) statt. Leider sind nur maximal 50 Personen im Publikum zugelassen, weshalb wir ein Ticketing eingeführt haben. Im Weiteren werden alle verlangten Schutzmassnahmen eingehalten und sogar erweitert. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse. Andreas Kirschner, Schulleitung

GESCHÄFTSWELT

Ihr Heimlieferdienst im Birseck PR. «heimbestellen.ch» entstand durch die Initiative regionaler Unternehmen im Frühjahr 2020. Diese wollte der Bevölkerung einen Heimlieferdienst für Lebensmittel mit kurzen Lieferfristen anbieten. Was kann ich bestellen? Von Teigwaren, über Gemüse, Früchte, Fleisch, Teige oder Öle bis hin zu Milchprodukten und Getränken. Als regionale Firmen setzen wir, wo immer möglich, auf regionale Produkte. Aufgrund der grossen Nachfrage liefern wir auch WC-Papier. Bestellungen können Sie im Webshop auf www.heimbestellen.ch tätigen. Alternativ können Sie die Bestel-

WOB. Der 3:2-Krimi von vergangenem Sonntag gegen Volley Düdingen ist gleichbedeutend mit dem Ende der NLA-Hinrunde. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Sm’Aesch gewinnt neun von neun Spielen – und steht damit auf Platz 1. «Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf, dürfen jetzt aber nicht nachlassen», sagt Headcoach Andi Vollmer. Weiter geht es bereits nächsten Sonntag mit einem Auswärtsspiel gegen Kanti Schaffhausen. Die Volleyballerinnen wollen in diesen aussergewöhnlichen Zeiten aber nicht nur auf dem Feld Zeichen setzen,

DIE POLIZEI MELDET

Der Samichlaus freut sich über Post

Der Vortragsabend der Violinklasse von Simone Schmidlin wird bereichert durch einige Beitrage aus der Klavierklasse von Roland Schmidlin, welcher gleichzeitig auch als Korrepetitor fungiert. Dieser Abend ist vor allem den jüngeren Schülerinnen und Schüler gewidmet, welche ihre lange geübten Stücke nun endlich vortragen möchten. Das Konzert findet am Freitag, 27. No-

Sm’Aesch sammelt Spenden für Brustkrebspatientinnen

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Ihre Kirchenpflege

SAMICHLAUS

Die schwierige Situation mit Covid-19 geht auch am Samichlaus und seinen Schmutzlis nicht spurlos vorbei. Aufgrund der aktuellen Situation bleiben der Samichlaus und seine Schmutzlis schwereren Herzens im Schwarzwald. Leider können wir unter den gegebenen Umständen die Kinder mit unserem Besuch nicht erfreuen. Alternativ werden wir für die Kinder vom 1. bis 8. Dezember einen grossen Briefkasten vor dem

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SM’AESCH PFEFFINGEN

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Heimatmuseum Aesch am Sonntag, 29. November 2020, geöffnet

Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

lung telefonisch über die Nr. 061 690 90 60 aufgeben (Mo bis Fr: 7 bis 12 Uhr, 13 bis 16.30 Uhr). Wann und wie erhalte ich meine Bestellung? Bestellen Sie heute vor 17 Uhr, erhalten Sie die Ware am darauffolgenden Tag (Di bis Fr, auf Wunsch auch später) geliefert. Es besteht die Möglichkeit, die Ware in Aesch abzuholen. Die Bezahlung erfolgt bar oder via EC-Karte bei Lieferung resp. Abholung. Ab einem Warenwert von 150 Franken liefern wir gratis (sonst 25 Fr. Lieferpauschale pro Bestellung). MIBA Milchprodukte AG Aesch BL und Partnerunternehmen

WOB. Seit vergangenem Freitagnachmittag wurde im Raum Aesch ein Mountainbike-Fahrer als vermisst gemeldet. Dank einer grossangelegten Suchaktion der Polizei wurde der Biker am Samstagmittag in der Nähe von Hochwald schwer verletzt aufgefunden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft war der 59-jährige Mountainbike-Fahrer am Freitagmittag im Gebiet DornachHochwald unterwegs und stürzte dabei aus noch unklaren Gründen. Angehörige hatten den Mann am Freitagabend als vermisst gemeldet. Die Polizei löste in der Folge eine grosse Suchaktion im Raum Aesch aus. Dabei kam es am frühen Samstagmorgen auch zu einem Helikoptereinsatz. Des Weiteren waren Personenspürhunde im Einsatz. An der Suche waren mehrere Dutzend Einsatzkräfte beteiligt. Der Mountainbike-Fahrer konnte schliesslich am Samstagmittag in der Nähe von Hochwald lebend aufgefunden werden. Die Rega flog den Schwerverletzten ins Spital.

EIDG. ABSTIMMUNG

Ja zu Gerechtigkeit Ziel der KVI ist, dass sich Schweizer Unternehmen an die internationalen Gesetze, wie Menschenrechte und Umweltstandards, halten. Die weitaus meisten Konzerne arbeiten korrekt, fair und nach den vorgegebenen Gesetzen. Für mich ist der Faktor Gerechtigkeit ebenfalls sehr entscheidend. Eine Selbstverständlichkeit. Leider gibt es Unternehmen, welche diese Bestimmungen ignorieren. Diese Konzerne müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Nur mit einem Ja werden Unternehmen verbindlich zur Rechenschaft gezogen. Nur mit einem Ja kann verhindert werden, dass weiterhin Menschenrechte verletzt und Umweltstandards nicht erfüllt werden. Und nur mit einem Ja schützen wir unsere Schweizer Unternehmen, die Menschenrechte und Umweltstandards, wie auch die Sorgfaltspflicht, einhalten und korrekt wirtschaften. Dieter Gehrig, Aesch

sondern auch daneben. Im März lancierten sie während der ersten CoronaWelle eine Einkaufsaktion für Menschen der Risikogruppe, im Sommer brauten sie ein eigenes Bier für die Fans und letzten Freitag unterhielten sie rund 40 spielfreudige Teams mit einer virtuellen Quiz-Show.

und sagte, dass sie Brustkrebs habe», erzählt Luisa Schirmer in einem Video in den sozialen Netzwerken, «zum Glück haben sie ihn früh erkannt.» Und Medizinstudentin und Capitaine Madlaina Matter ergänzt: «In der medizinischen Forschung hat sich einiges getan». In der Schweiz erkrankt jede achte Frau an Brustkrebs. Auf Wunsch der Spielerinnen verkauft Sm’Aesch seit dieser Woche pinke T-Shirts für 15 Franken (inkl. Porto) und spendet den Erlös an Pink Ribbon Schweiz. Die T-Shirts können mit Angabe von Adresse und Grösse unter «pink@smaesch.ch» bestellt werden.

Kirchgemeindeversammlung in Pfeffingen einen entsprechenden Antrag nur knapp abgelehnt hat, finde ich ein gutes Zeichen für die Zukunft. Die Bettler für eine ruhigere Nacht werden St. Martin weiterhin um Verständnis bitten. Wie er, oder sogar Jesus, in diesem Fall entschieden hätte, sei dahingestellt. Liebe Frau Meyer, ich wünsche Ihnen eine frohe Adventszeit und ein bisschen mehr Verständnis für Andersdenkende. Hans Buser, Pfeffingen

LESERBRIEF

Glockenläuten: keine Nachtruhe Zum Leserbrief von Cornelia Meyer: Es stimmt, dass das Geläut der Kirchenglocken Tradition ist. Traditionen sind sehr wichtig und gehören beschützt. Nur dreht sich die Welt halt auch weiter und Bedürfnisse können sich ändern. Ich denke, die meisten, die für das nächtliche Geläut sind, müssen nicht früh morgens aufstehen und ausgeruht zur Arbeit erscheinen. Die Nacht ist dazu da, vom Lärm und Stress abschalten zu können.

Und das geht halt einfach schlichtweg nicht, wenn die Glocken läuten. Es sagt ja niemand etwas, wenn die Glocken von 6 Uhr morgens anfangen zu läuten, aber in der Nacht gehört dies abgeschafft. Das würde ich unter «Verständnis haben» verstehen. Ich glaube kaum, dass durch das Weglassen, jemand weniger gut schlafen wird. Ich denke, da wäre auch der Heilige Martin einverstanden. Stefan Sigrist

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, EMail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.-gruenereinach.ch

Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 28. November 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion 1. Advent – Sonntag, 29. November 10.15 Wortgottesdienst mit Kommunion Dienstag, 1. Dezember 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche 18.00 Schülergottesdienst in Pfeffingen Mittwoch, 2. Dezember 6.00 Roratefeier in der Kirche 6.00 Roratefeier im Pfarreiheim 16.00 Seelsorgegespräch in der Kirche 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche Donnerstag, 3. Dezember 16.30 Rosenkranzgebet 17.30 Adventsgeschichte in der Kirche Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 28 November Kein Vorabendgottesdienst 1. Advent – Sonntag, 29. November 11.30 Wortgottesdienst mit Kommunion Dienstag, 1. Dezember 16.15 Rosenkranzgebet 18.00Schülergottesdienst Freitag, 4. Dezember 6.00 Roratefeier, mitgestaltet von Frauen Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 29. November 10.00 Gottesdienst «50 Jahre Steinackerhaus». Ref. Kirche Aesch. Mit Pfarrer Ingo Koch und Beiträgen von Jugendlichen und Zeitzeugen. Kollekte: Mission21

18.00 Jugendgottesdienst. Ref. Kirche Aesch. Mit Pit Schmied, Pfarrer Ingo Koch und Jugendlichen der 8. Klasse. Kollekte: Mission21 Amtswoche: 28. Nov. bis 4. Dez. Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 29. November – 1. Adventssonntag 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt: Dipl. Ing. Oswald W. Hahn. Sonntagsschule und Kinderbetreuung nach Bedarf Mittwoch, 3. Dezember 19.30 Besinnliches zur Adventszeit und Gebetsversammlung.

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienste vor Ort wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Ab sofort gilt während des Gottesdienstes Maskenpflicht. Weitere Info über www.chz.ch Der Gottesdienst wird per livestream übertragen. Sonntag, 29. November 10.00 Predigt: Martin Hoppe-Boeken Parallel Kindergottesdienst Dienstag, 1. Dezember 9.30 bis 10.30 Frauengebet Donnerstag, 3. Dezember 6.00 bis 7.00 Frühgebet


Guetzli-Rezept mit Gelinggarantie Kokosherzen ERGIBT etwa 60 Stück VORBEREITUNGSZEIT: 20 Minuten KOCH-/BACKZEIT: 15 Minuten RUHEZEIT: 30 Minuten

TEIG: 1 unbehandelte Zitrone, 150 g kalte Butter 1 Prise Salz, 100 g Zucker, 300 g Mehl, 1 Ei MAKRONENMASSE: 2 Eiweisse, 50 g Zucker, 1 Esslöael Zitronensaft 100 g Kokosnussraspel 1 Die Schale der Zitrone fein abreiben. Die Butter in Würfel schneiden. In einer Schüssel beide Zutaten zusammen mit dem Salz, dem Zucker und dem Mehl mit den Fingern zu einer bröseligen Masse reiben. Dann das Ei beifügen und alles nur so lange kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Sollte der Teig zu trocken sein, 1−2 Esslöael Wasser oder Milch beifügen. 2 Den Teig zwischen Backpapier 5 mm dick zu einem Rechteck auswallen. 30 Minuten kühl stellen. 3 Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. 4 In einer Schüssel die Eiweisse fast

Weisse Zimtsterne ERGIBT etwa 80 Stück VORBEREITUNGSZEIT: 35 Minuten KOCH-/BACKZEIT: 2–3 Minuten RUHEZEIT: 12 Stunden

TEIG: 90 g Eiweiss, entspricht ca. 3 Eiweiss 300 g Zucker, 2 Esslöael Zimtpulver abgeriebene Schale von 1 Zitrone ½ dl Zitronensaft 500 g gemahlene geschälte Mandeln etwas Zucker zum Auswallen GLASUR: 200 g Puderzucker, 35 g Eiweiss 1 Für den Teig die Eiweisse halb steif schlagen. Dann löaelweise unter Weiterrühren den Zucker beifügen und alles noch so lange weiterschlagen, bis eine steife, glänzende Masse entstanden ist. 2 Den Zimt, die Zitronenschale, den Saft sowie die Mandeln beifügen und alles zu einem festen Teig zusammenfügen. Sollte der Teig noch leicht klebrig sein, 10–20 g gemahlene geschälte Mandeln beifügen.

3 Den Teig auf der mit etwas Zucker bestreuten Arbeitsfläche 1 cm dick auswallen. Sterne ausstechen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. 4 Für die Glasur den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Mit dem Eiweiss verrühren. Dann mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine so lange aufschlagen, bis eine cremige Glasur entstanden ist. 5 Die Sterne sorgfältig mit der Glasur bestreichen. Vor dem Backen die Zimtsterne am besten über Nacht antrocknen lassen. 6 Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. 7 Die Zimtsterne im 220 Grad heissen Ofen auf der untersten Rille 2–3 Minuten backen; die Glasur darf dabei keine Farbe annehmen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Pro Stück 2 g Eiweiss, 3 g Fett, 6 g Kohlenhydrate; 61 kKalorien oder 257 kJoule, Glutenfrei, Lactosefrei

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steif schlagen. Dann den Zucker langsam unter ständigem Schlagen einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis ein fester, feinporiger, glänzender Eischnee entstanden ist. Den Zitronensaft und die Kokosraspel unterheben. 5 Die Makronenmasse auf dem Teig ausstreichen. Dann aus dem Teig möglichst eng aneinander Herzen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (Teigreste siehe Punkt 8). 6 Die Kokosherzen im 180 Grad heissen Ofen auf der mittleren Rille etwa 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. 7 Die Teigresten mitsamt Belag kurz durchkneten. Dann aus dem Teig knapp baumnussgrosse Kugeln formen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einer Gabel flach drücken. Ebenfalls im 180 Grad heissen Ofen auf der mittleren Rille etwa 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Die Kokosherzen sind gut verpackt 10−14 Tage haltbar. Pro Stück 1 g Eiweiss, 3 g Fett, 6 g Kohlenhydrate; 59 kKalorien oder 246 kJoule


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Gemeindeversammlung vom 15. Dezember 2020

Die Versorgungsregion Alter Birsstadt startet pünktlich

Für die kommende Gemeindeversammlung vom 15. Dezember 2020 hat der Gemeinderat die Traktandenliste festgelegt. Nebst der Beschlussfassung über das Budget 2021, inkl. der Festlegung der Steueransätze, werden den Stimmberechtigten Sondervorlagenkredite im Bereich «Tiefbauprojekt Klusweg» sowie «Kanalsanierungsprogramm 2021» vorgelegt. Angesetzt ist die Wahl der Mitglieder der Sozialhilfebehörde Pfeffingen für die Amtsperiode 2021–2024. Im Weiteren informiert der Gemeinderat über den Stand des Projekts, betreffend die Einführung «Familienergänzende Kinderbetreuung Pfeffingen» und den damit verbundenen Einbau der benötigten Infrastruktur in das alte Schulhaus Pfeffingen. Abschliessend werden die Stimmberechtigten über die Erheblicherklärung des selbständigen Antrages gemäss § 68 des Gemeindegesetzes «Definierung eines Finanzbetrages durch den Gemeinderat, zur Unterstützung einer neuen Sporthalle im Löhrenacker / Aesch durch die Gemeinde Pfeffingen» befinden. Gemeinderat Pfeffingen

Im Sommer 2020 haben alle sieben Gemeinden dem Beitritt zur Versorgungsregion Alter Birsstadt zugestimmt. Ein Vertrag regelt die Zusammenarbeit und Vorgaben durch das Gesetz zwischen den beteiligten Gemeinden.

Ersatz/Optimierung der öffentlichen Strassenbeleuchtung in der Allmendgasse und im Schollenackerweg

Gemeinderat Sacha Ursprung wird die Gemeinde Pfeffingen in der Delegiertenversammlung der Versorgungsregion Alter Birsstadt vertreten. Versorgungsregion Alter Birsstadt

In der Allmendgasse und im Schollenackerweg wird die öffentliche Strassenbeleuchtung erneuert und optimiert. Anstelle der bisherigen Strassenlampen des Typs «Huber» werden moderne, energieeffiziente LED-Leuchten mit autonomer Nachtabsenkung installiert. Die Bauarbeiten starten ab dem 26. November 2020 und dauern voraussichtlich bis zum 18. Dezember 2020. Aufgrund der eingeholten Offerten hat der Gemeinderat die Baumeisterarbeiten an die Firma Ziegler AG, Liestal, vergeben. Die Installation der neuen Strassenbeleuchtung erfolgt durch die Primeo Netz AG. Während der Bauzeit kann es in der Allmendgasse und im Schollenackerweg zu kleineren, temporären Verkehrsbehinderungen kommen. Bauunternehmung und Bauleitung werden bemüht sein, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Gemeinderat Pfeffingen

Ablesen der Wasseruhren Ab nächsten Montag, 30. November 2020, werden alle noch nicht funktauglichen Wasseruhren in den Strassen Bergmattenweg, Bünenmattweg, Grübelackerweg, Hangelimattweg, Im Jürtli, Kreuzackerweg, Schollenackerweg, Schlosshof und Bachackerhof abgelesen und mit einem Funkablesemodul ergänzt. Die Ablesungen werden durch unsere Gemeindemitarbeiter vorgenommen. Wir bitten die betroffenen Liegenschaftsbesitzer, den Zugang zu den Wasseruhren von Hindernissen frei zu halten und unseren Mitarbeitern den Zugang zur Liegenschaft zu gewähren. Alle übrigen Liegenschaftsbesitzer, die noch nicht über eine funktaugliche Wasseruhr verfügen, erhalten in den nächsten Tagen eine Ablesekarte zugestellt. Bitte tragen Sie darauf den aktuellen Zählerstand der Wasseruhr ein und senden Sie die Karte bis spätestens am 31. Dezember 2020 zurück an die Gemeindeverwaltung. Die Wasserzählerstands-Meldung können Sie uns auch über den «Online-Schalter» auf unserer Homepage «www.pfeffingen.ch» zukommen lassen. Für Ihre Mithilfe danken wir Ihnen bereits im Voraus. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Garten- und Küchenabfälle Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Papier-/Kartonsammlung Metall

Die Versorgungsregion Alter Birsstadt gemäss Alters- und Pflegegesetz (APG/SGS 941) wird gemäss Zeitplan am 1.1.2021 ihre Arbeit aufnehmen. Die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Duggingen, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach haben in beispielhafter Zusammenarbeit gezeigt, wie regionale Planung funktioniert.

Die Gemeinden werden innerhalb der Versorgungsregion eine Bedarfsabklärungsstelle anbieten, welche insbesondere Abklärungen vor dem Ersteintritt in eine stationäre Pflegeeinrichtung vornimmt und geeignete Angebote vermittelt. Ab 1. Januar 2021 werden diese Aufgabe in der Region Birsstadt die beiden Spitexorganisationen Spitex Region Birs GmbH und Spitex Birseck übernehmen.

Baupublikation Baugesuch Nr. 1842/2020 Gesuchsteller/in: Caviezel Simon, Hauptstrasse 8, 4148 Pfeffingen – Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Parz. 664, Hauptstrasse 8, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Kachelofen + Cheminéebau, Hügin Hanspeter, Ettingerstrasse 12, 4108 Witterswil Auflagefrist: 7. Dezember 2020 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3’000.00 erheben. Die Baugesuchs-Pläne können unter folgendem Link online eingesehen werden: https://bgauflage.bl.ch/2772 Zudem liegen die Pläne auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, während den ordentlichen Schalterstunden (Montag – Freitag von 10.00 – 11.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) zur Einsicht auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

findet statt am Dienstag, 1. Dezember 2020 Montag, 7. Dezember 2020 Mittwoch, 9. Dezember 2020 Mittwoch, 16. Dezember 2020 Mittwoch, 30. Dezember 2020 Mittwoch, 5. Mai 2021

Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

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VEREINSNACHRICHTEN Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70. Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel@bluewin.ch Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen.

Laufträff Birsegg Aesch. Lauf+Nordic WalkingTraining jeden Do um 19.00; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch

MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19.00–21.00, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Tel. 061 751 52 69.

Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag von 20.00 bis 22.00 im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin a. i.: Tanja Häring, Mobile 079 945 38 57 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch

Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19.00–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, 077 505 31 34.

Pfadi Bärenfels. Für Jungen von 6 bis 16. Wölfe, 6 bis 10 J. Pfadis, 10 bis 16 J. Kontaktpersonen: Frodo und Sponge. info@pfadibaerenfels.ch, www.-pfadibaerenfels.ch

corona differenziert

www.coronadifferenziert.ch

schweiz

Mehr Optimismus und weniger Panik

Thomas Boillat Unternehmer, Nunningen

Die Grafik des BAG zeigt eindrücklich seit Woche14 ein konstantes Bild. Die Zahl der freien IPS-Betten verharrt bei fast 200 oder mehr Betten. Als während des Lockdowns im März die Spitaleinweisungen und damit auch die Belegung der Betten auf der Intensivstation kontinuierlich zunahmen, wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Seither sehen wir sowohl bei der Zahl der freien IPS-Betten als auch bei der Belegung auf den normalen Stationen das fast gleiche Bild. Die Auslastung bleibt stabil. Alle negativen Prognosen der letzten Tage und Wochen, wonach die IPS-Betten und Spitalbetten sehr bald „voll“ wären, haben sich zum Glück nicht bewahrheitet.

Deshalb wünschen wir uns eine wahrheitsgetreue Berichterstattung Patrik Doppler Unternehmer, Breitenbach und Transparenz sowohl durch die Behörden als auch durch die Medien. Wir lehnen eine angstverbreitende Informationspolitik ab. Denn in der Schweiz haben wir ein gut funktionierendes Gesundheitssystem mit hervorragendem Fachpersonal. Die medizinische Versorgung ist wohl in keinem anderen Land so effizient und gut organisiert. Das sollte uns Mut machen. Volkswirtschaftlich wäre es doch sinnvoller, bei Bedarf die Kapazitäten in den Spitälern weiter zu erhöhen, anstatt diverse Wirtschaftsbranchen wie Gastronomie, Reiseveranstalter und Kulturschaffende mit tiefgreifenden Massnahmen in den Ruin zu treiben und damit viele Stellen verschwinden zu lassen. Die Jobsicherheit gehört zu einer der Yves Burgener Unternehmer, Breitenbach stärksten Einflüsse auf das psychische Wohlbefinden. Dieses wiederum wirkt sich auch auf Gesundheit und Immunsystem aus. Nach 8 Monaten sind die Kollateralschäden (gesundheitlich und wirtschaftlich) viel gravierender, als dass es Covid-19 je hätte verursachen können.


Geschenkbücher im Friedrich Reinhardt Verlag Esther Keller, Sigfried Schibli Stadtcasino Basel – Gesellschaft, Musik und Kultur ISBN 978-3-7245-2436-6 CHF 44.80

Anne Gold Im Sinne der Gerechtigkeit ISBN 978-3-7245-2439-7 CHF 29.80

-minu Macht ihr einen Baum? Etwas schräg gesponnene Weihnachtsgeschichten ISBN 978-3-7245-2426-7 CHF 24.80 Mena Kost, Ueli Pfister Dino und Donny ISBN 978-3-7245-2420-5 CHF 24.80

René Salathé Basel – 100 Bausteine zur Geschichte von Stadt und Land ISBN 978-3-7245-2417-5 CHF 38.–

Helen Liebendörfer Nun erst recht! Matthäus Merian und seine Familie ISBN 978-3-7245-2434-2 CHF 24.80

Erhältlich im Buchhandel oder unter www.reinhardt.ch


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Nr. 2020-1857 Gesuchsteller: Devoise-Lambert Gabriel, Schmidholzstrasse 60, 4142 Münchenstein – Projekt: Kamin für Holzofen, Parzelle: 2762, Schmidholzstrasse 60, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Devoise-Lambert Gabriel, Schmidholzstrasse 60, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 7. Dezember 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Einladung zur Gemeindeversammlung Montag, 14. Dezember 2020, 19.30 Uhr im KUSPO Bruckfeld, Loogstrasse 2 Zum Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gemeindeversammlung ist gemäss COVID-19-Schutzkonzept das Tragen von Schutzmasken während der gesamten Dauer der Gemeindeversammlung obligatorisch. Schutzmasken werden am Eingang zum KUSPO abgegeben. Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 28. Oktober 2020 2. Aufgaben- und Finanzplan 2021 bis 2025 3. Budget 2021 4. Mutation «§ 9 Gebäudeprofil in Gewerbeund Industriezonen» zum Zonenreglement Siedlung Münchenstein 5. Mutation Strassennetzplan Siedlung Passerelle Gstad 6. Verschiedenes Der ausführliche Ratschlag kann kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Der Ratschlag liegt zudem in den Poststellen und in der Apotheke Zollweiden auf. Der Ratschlag und die weiterführenden Dokumentationen können ebenso auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Organisation › Politik › Gemeindeversammlungen › 14. Dezember 2020 Gemeindeversammlung» heruntergeladen werden. Der Gemeinderat Abstimmung vom 29. November 2020

Öffnungszeiten Wahlbüro Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) wurden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Eventuell fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06/71/77) angefordert oder auch direkt im Wahllokal verlangt werden. Für die persönliche Stimmabgabe ist das Wahllokal in der Gemeindeverwaltung an der Schulackerstrasse 4 wie folgt geöffnet: • Samstag, 28. November 2020: 18.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag, 29. November 2020: 9.00 bis 11.00 Uhr

Jungunternehmer: Die Theorie in die Praxis umsetzen

Der Briefkasten vor der Gemeindeverwaltung wird letztmals am Samstag, 28. November 2020, um 17.00 Uhr geleert. Die Gemeindeverwaltung Waldbaulinienplan «Dammstrasse» und Baulinienplan «Im Berg», Mutation «Kirchgasse»

Öffentliche Planauflage Mit Beschluss vom 28. Oktober 2020 hat die Gemeindeversammlung dem Waldbaulinienplan «Dammstrasse» und dem Baulinienplan «Im Berg», Mutation «Kirchgasse», zugestimmt. Gemäss § 31 RBG BL (Raumplanungsund Baugesetz Basel-Landschaft) werden die Planungsakten von Donnerstag, 26. November 2020, bis Montag, 11. Januar 2021, auf der Bauverwaltung öffentlich aufgelegt. Die Unterlagen sind zusätzlich unter www.muenchenstein.ch einsehbar (siehe «News»). Allfällige Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist bis spätestens Montag, 11. Januar 2021, (Poststempel A-Post) schriftlich und begründet an den Gemeinderat, Schulackerstrasse 4, 4142 Münchenstein zu richten. Die Bauverwaltung

Neues Sozi-Mobil sucht Sponsoren

Das «Bijoulery»-Team: Annika Jermann, Thesia Kisuka, Luca Moll, Lara Kaufmann (v. l.). Es fehlt Sarah Sütterlin.

Den verschiedenen Abteilungen der Gemeindeverwaltung Münchenstein steht seit rund zehn Jahren mit dem «Sozi-Mobil» ein Fahrzeug zur Verfügung, das für verschiedenste Zwecke wie z. B. den Transport von Kindern zum Mittagstisch, Botengänge etc. eingesetzt wird. Ermöglicht wird die Finanzierung des Fahrzeugs durch verschiedene Unternehmen, die eine Werbefläche auf dem Fahrzeug sponsern (siehe Abbildung). Aufgrund der Tatsache, dass das Sozi-Mobil täglich in Münchenstein und Umgebung unterwegs ist, wird die Werbebotschaft im wahrsten Sinne des Wortes transportiert. Nun wird das bestehende Fahrzeug in rund sechs bis acht Monaten durch ein neues ersetzt. Aus diesem Grund sucht die Gemeinde Münchenstein – bzw. das verantwortliche Unternehmen – zurzeit nach Interessenten für die Werbeflächen. Interessierte Unternehmen melden sich unverbindlich für weitere Informationen oder zur Interessensbekundung bis Freitag, 18. Dezember 2020, bei Andreas Hänggi, Leiter Allgemeine Dienste & Sicherheit: andreas.haenggi@muenchenstein.ch Die Gemeindeverwaltung

(Fortsetzung auf Seite 24)

Im Rahmen eines Spezialprogramms haben fünf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Münchenstein die Firma Bijoulery gegründet. In Zusammenarbeit mit dem WBZ Reinach produzieren und verkaufen sie Modeschmuck. Benedikt Kaiser

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hesia Kisuka, Annika Jermann, Luca Moll, Lara Kaufmann und Sarah Sütterlin können sich seit kurzem offiziell Unternehmerinnen und Unternehmer nennen. Zusammen haben sie die Firma Bijoulery gegründet. Möglich wurde dies durch die sogenannten Pool-Lektionen des Gymnasiums Münchensteins. «In diesen Lektionen machen alle Klassen ihrem Schwerpunkt entsprechend etwas Spezielles», erklärt Jermann. Die Wirtschaftler haben so beispielsweise die Möglichkeit, in Kleingruppen Firmen zu gründen. Für Kisuka, Jermann, Moll, Kaufmann und Sütterlin war schnell klar, dass sie dies gemeinsam tun wollen. Die Suche nach einem geeigneten Produkt, dass ihre Firma produzieren könnte, gestaltete sich

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hingegen schwieriger. «Viele klassische Produkte wie etwa Stofftaschen werden beinahe jedes Jahr produziert. Wir wollten etwas komplett Neues probieren», sagt Jermann. Die Gruppe entschloss sich deshalb, Modeschmuck zu produzieren. Ihr Angebot besteht momentan aus verschiedenen Ohrringen und Halsketten für Frauen sowie Armbändern für Männer. Dieses Angebot ist nicht zufällig so gewählt. In der Vorbereitung hat sich das «Bijoulery»-Team vertieft mit verschiedenen Produktoptionen beschäftigt. Basierend auf ihrer Marktforschung und im Sinne der Realisierbarkeit haben sich die fünf Firmengründer dann für ihr jetziges Angebot entschlossen. Zusammenarbeit mit dem WBZ Reinach Auch für die Herstellung der Produkte hat sich das «Bijoulery»-Team etwas Spezielles überlegt. Es arbeitet mit dem Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ) Reinach zusammen, das die Produktion zur Hälfte übernommen hat. Diese Zusammenarbeit sei relativ spontan entstanden und bewähre sich, sagt Kisuka. «Zusätzlich hat unser Projekt so noch einen weiteren Sinn», ist die 19-Jährige überzeugt. Die Entlastung, die diese Zusammenarbeit mit sich bringt, ist bei allen fünf Firmengründern willkommen. Ihr Aufwand übersteige auch so die zwei Schulstunden, die sie pro Woche offiziell zur Verfügung hät-

FOTO: BENEDIKT KAISER

ten, bei weitem, sagt Moll und lacht. Das «Bijoulery»-Team hofft, diesen Aufwand durch erfolgreichen Verkauf ihrer Produkte kompensieren zu können. Die Zeichen dafür stünden ziemlich gut, meint Kaufmann: «Obwohl wir gerade erst unsere Marketingkampagne gestartet haben, konnten wir schon einige Artikel verkaufen.» Aufgrund der aktuellen Situation findet der Verkauf in erster Linie über die Website des «Bijoulery»Teams statt. Unterstützung durch YES In seinem Werdegang als Firma wird das «Bijoulery»-Team von der Organisation Young Enterprise Switzerland (YES), die der führende Anbieter von praxisorientierten Wirtschaftsbildungsprogrammen für Schulen in der Schweiz ist, unterstützt. Zusätzlich zu dieser Unterstützung organisiert YES eine Handelsmesse, wo sich die verschiedenen Schülerfirmen präsentieren können und professionell bewertet werden. Die fünf Firmengründer hoffen, dass dieser Anlass trotz Corona stattfinden kann und sagen aber gleichzeitig, dass sich das Projekt auch ohne Messe sowieso gelohnt habe: «Viele Dinge, die wir sonst nur aus der Theorie kennen, konnten wir praktisch erleben. Ausserdem haben wir viel über Team- und Organisationsfähigkeit, Selbstständigkeit und Verantwortung gelernt», ist sich das «Bijoulery»-Team einig.

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*Mit dem Jahresabo 12 Monate fahren und 10 Monate bezahlen

Baupublikationen

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Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 23)

Münchensteiner Adventsfenster 2020 Ab kommenden Dienstag, 1. Dezember 2020, lädt die Arbeitsgruppe für Freizeit Münchenstein (AGFF) die Bevölkerung wieder zur Begehung des Münchensteiner Adventskalenders ein. 24 Münchensteiner Familien und Institutionen öffnen jeweils an «ihrem» Tag feierlich ihr eigens geschaffenes Weihnachtsfenster. Wo die Fenster zu finden sind, kann dem Adventsflyer der Gemeinde Münchenstein entnommen werden, der Mitte November in alle Haushalte verteilt wurde. Ebenso sind die Adressen auf dem Online-Veranstaltungskalender der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch zu finden. Die AGFF wünscht viel Freude beim adventlichen Bummel durch die Gemeinde und dem Entdecken der Fenster. Wo immer möglich, bleiben die Münchensteiner Weihnachtsfenster bis und mit Dreikönigstag, Mittwoch, 6. Januar 2021, beleuchtet. Aufgrund der Corona-Pandemie wird auf die bisher übliche Bewirtung bei den Fensteröffnungen verzichtet (vorbehältlich der Fensteröffnungen von Einrichtungen mit Schutzkonzept). Die Schutzvorschriften des BAG sind auf jeden Fall zu beachten. Die Gemeindeverwaltung

Bürgergemeinde Münchenstein

Einladung Bürgergemeindeversammlung Freitag, 4. Dezember 2020, 19.30 Uhr im KUSPO Traktanden: 1. Protokoll der letzten BGV vom 24. September 2020 2. Übergabe Bürgerrechts-Urkunden 3. Begrüssung Jungbürgerinnen und Jungbürger 4. Voranschlag 2021

5. Wahlen Rebbaukommission und Kulturkommission 6. Verschiedenes Der Bürgerrat

Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 6. Dezember, 11.30 Uhr im Kirchgemeindehaus anschliessend an den Gottesdienst Traktanden 1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 28. Juni 2020 2. Vergabungen 2020 3. Finanzen - Erläuterungen 3.1. Umgesetzte und geplante Massnahmen 3.2. Steuerfuss 3.3. Budget 2021 3.4. Revisorenbericht zu Budget 2021 4. Finanzen – Beschlüsse 4.1. Steuerfuss 4.2. Budget 2021 5. Nomination Mitglieder Kirchenpflege und Synode 6. Wahl Pfarrwahlkommission 7. Berichte aus den Ressorts 8. Berichte aus der Synode 9. Personelles 10. Verschiedenes Änderungen der Traktandenliste vorbehalten. Der Ratschlag zur Versammlung liegt ab dem 24. November 2020 in der Dorfkirche, im Kirchgemeindehaus und in der Gemeindeverwaltung auf oder kann auf unserer Website heruntergeladen werden. www.refk-mstein.ch Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme Ihre Kirchenpflege

AUS DER GEMEINDE

«Bäumchen schmück dich» – Ab Sonntag leuchten die Tannen! Weit über 100 Bastelsets wurden für die Adventsaktion auf der Gemeindeverwaltung bezogen. In der Folge ist in den Münchensteiner Bastelstuben bunter Weihnachtsschmuck entstanden, der ab dem kommenden 1. Advent-Sonntag unsere Quartiertannen schmückt. Ein Teil der Werke kann auch auf der Online-Fotogalerie bestaunt werden. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung luden anfangs November für einmal zu einem ganz speziellen Adventsschmücken ein: zum Basteln in der eigenen Stube. Ein Ruf, der in diesen herausfordernden Zeiten auf ein hoch erfreuliches Echo gestossen ist. Die seit Freitag, 6. November, zur Verfügung stehenden Bastelsets waren im Nu vergriffen. Schnell wurde reagiert bzw. weitere Sets bereitgestellt. Schlussendlich gingen gut 120 Bastelsets weg – und die kreativen Resultate wurden in den Folgetagen nach und nach retourniert. Auch dem Aufruf, sowohl das Wirken und das Werk fotografisch festzuhalten und zu teilen, wurde eifrig nachgekommen. Viele bunte Eindrücke sind auf der

Initiative gefährdet Rechtssicherheit So sympathisch das Anliegen der Unternehmensverantwortungsinitiative auch sein mag, so sehr hapert es bei der konkreten Umsetzung der Vorlage. Ein Hauptproblem sind die juristisch fragwürdigen Instrumente, dazu gehört insbesondere die Beweislastumkehr. Diese hätte zur Folge, dass Schweizer Unternehmen fortan für rechtlich eigenständige Töchter und Lieferanten in aller Welt haften müssten. Eine solche Regelung geht viel zu weit und ist darüber hinaus kaum umsetzbar. Ebenfalls nicht vergessen gehen sollte, dass Unternehmen bereits heute für ihre Verfehlungen haften. Dies jedoch nur für sich selbst, und nur dort, wo sie einen Schaden angerichtet haben. Die Initiative will nun, dass Schweizer Recht von Schweizer Gerich-

ten auf komplexe Sachverhalte in anderen Ländern angewendet werden. Das ist ein massiver Eingriff in die Souveränität anderer Staaten und untergräbt die Bemühungen, den Rechtsstaat und die Institutionen vor Ort zu stärken. Es ist damit absolut anmassend und deshalb ganz und gar unschweizerisch. Die Initiative gefährdet die Rechtssicherheit in der Schweiz und Arbeitsplätze im Ausland. Anders verhält es sich mit dem indirekten Gegenvorschlag, der bei einem Nein automatisch in Kraft tritt. Dieser sieht ebenfalls zusätzliche Verbindlichkeiten für Schweizer Unternehmen vor, verzichtet aber auf die radikalen Instrumente der Initiative. Deshalb: Nein zur UVI! Marc Oliver Bürgi, Präsident BDP Basel-Landschaft

EIDG. ABSTIMMUNG

Umkehrung der Beweislast? Von den Gegnern der Konzernverantwortungsinitiative wird immer wieder behauptet, dass die Initiative eine Umkehr der Beweislast verlange. Nicht die Schuld müsse bewiesen werden, sondern die Unschuld. Wenn wir z. B. eine Auffahrkollision im Strassenverkehr betrachten, so haftet in der Regel, wer von hinten ins vorausfahrende Fahrzeug auffährt. Er kann sich von der Haftpflicht befreien, wenn er nachweisen kann, dass er einzig durch die Wucht des Aufpralls in den Vordern aufgefahren ist. Dieser Nachweis ist aber so schwierig, dass er meistens den Heckschaden des Vordern bezahlen muss, auch wenn er gar nicht schuld ist. Ist das eine Umkehr der Beweislast? Nein! Wie sieht das nun bei der Konzernverantwortungsinitiative aus? Sie verlangt,

dass Konzerne und die von ihnen kontrollierten Unternehmen für Schäden haften, die sie verursacht haben. Ein Kläger muss nachweisen, dass der Angeklagte der Verursacher ist, die Schuld muss bewiesen werden. Das Unternehmen haftet aber nicht, wenn es beweisen kann, dass es die nötigen Sorgfaltspflichten wahrgenommen hat. Wenn also der Schaden bewiesen ist aber ebenso die nötige Sorgfaltspflicht, dann entfällt die Haftung! Ist das nun eine Umkehrung der Beweislast? Nein. Es ist sogar ein Zugeständnis. Umso schlimmer finde ich, dass der Vorwurf der Beweisumkehr immer wieder erhoben wird. Die Wiederholung macht den Vorwurf nicht wahrer. Daher Ja zur Konzernverantwortungsinitiative! Anton Bischofberger Grüne Münchenstein

− Quartierbaum Gstad: auf dem Walzwerk-Areal, Tramstrasse 66 − Quartierbaum Zollweiden / Neuewelt: vor dem TSM Schulzentrum, Hardstrasse 23 − Quartierbaum Dreispitz: auf dem Freilagerplatz Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Verwaltung bedanken sich herzlich bei allen Teilnehmenden des Adventsbastelns. Sie alle haben zur bunten und einmaligen Vielfalt an unseren Quartier-Weihnachtsbäumen in dieser aussergewöhnlichen Vorweihnachtszeit beigetragen. Gleichwohl freuen wir uns natürlich schon heute darauf, das 5. Adventsschmücken im kommenden Jahr hoffentlich wieder gemeinsam im geselligen Rahmen im KUSPO erleben zu dürfen.

EIDG. ABSTIMMUNG

Ist der gute Ruf in Gefahr? Dass die Schweiz gute Noten in der Korruptionsbekämpfung erhält, zeigt, dass uns verantwortungsvolles Wirtschaften wichtig ist. Dies sollte nun auch im Bereich Menschenrechte und Umweltschutz möglich sein. Die Konzernverantwortungsinitiative schafft gleich lange Spiesse für die Schweizer Wirtschaft, in dem sie verbindliche Regeln einführt: Während die allermeisten Schweizer Un-

AbẀ*ą¸¸ċ,ŮẀĤaŤAcB, ćdĻ NA¨B¸bBŤ EIDG. ABSTIMMUNG

Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch/ fotoalbum zu finden. Pünktlich zum 1. Advent, dem kommenden Sonntag, 29. November, erstrahlen die von der Bürgergemeinde gesponserten und von den Mitarbeitenden des Werkhofs aufgestellten QuartierWeihnachtsbäume im neuen Schmuck. Die Tannen sind an folgenden Standorten zu finden: − Quartierbaum Loog / Gartenstadt: Schulackerstrasse 4 (vor der Gemeindeverwaltung) − Quartierbaum Lange Heid: beim Schulhaus, vor dem Glockenturm − Quartierbaum Dillacker / Heiligholz: auf dem Schulareal − Quartierbaum Dorf: vor der Liegenschaft Dorfplatz 8

Ja

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Ja

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Ja

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ternehmen anständig wirtschaften, verschmutzen einige wenige Grosskonzerne und vereinzelte KMU ganze Landstriche. Nur diese sind von der Initiative betroffen. Skrupellose Geschäftstätigkeiten dürfen keinen Wettbewerbsvorteil mehr darstellen. Bei der Initiative geht es um die international anerkannten Menschenrechte und internationale Umweltstandards. Der indirekte Gegenvorschlag zur

Initiative ist ein zahnloser Papiertiger, der in der Realität für die Menschen vor Ort zu keinen Verbesserungen führen wird. Setzen wir den guten Ruf der Schweiz nicht fahrlässig aufs Spiel, indem wir die Initiative bachab schicken. Stärken wir unsere Reputation und unsere Wirtschaft durch ein klares Ja zur KVI! Rosmarie Giese Lokalkomitee KVI Münchenstein

KATHOLISCHE KIRCHE

Weltgebetstag der Frauen Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur grössten Basisbewegung christlicher Frauen. Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball und verbindet Frauen in mehr als 150 Ländern der Welt miteinander! Immer am ersten Freitag im März beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Christliche Frauen, beispielsweise. aus Ägypten, Kuba, Malaysia oder Sloweni-

en wählen Texte, Gebete und Lieder aus. Diese werden dann in weltweiten Gottesdiensten auf 88 Sprachen in über 100 Ländern gefeiert. In Pfarreien und Gemeinden werden diese Gottesdienste gemeinsam vorbereitet von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen. Für das 2021 haben Frauen aus der Ukraine die Texte für den Gottesdienst vorbereitet. Haben Sie Lust und Zeit den Gottesdienst am Weltgebetstag 2021 (am 5. März) mitzugestalten, dann melden Sie sich bitte bei s.hardegger@rkk-arlesheim.ch oder unter der Nummer 061 706 86 59. Die bestehende Gruppe freut sich auf Verstärkung. Sibylle Hardegger, Pfarreiseelsorgerin

Samstag, 28. November 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 29. November 9.45 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim

Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier entfällt! Freitag, 4. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Freitag, 27. November 20.15 Niklauskapelle Münster Basel. Iona Spirituality, Liturgical Evening Prayer. Liturgie: Rev. Mathias Kissel Sonntag, 29. November (modern), 1. Advent 10.00 Kirchgemeindehaus, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Tabitha Walther. Kollekte: Mission 21 Anlässe: Freitag, 27. November 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Samstag, 29. November 10.00 bis 12.00 KGH, Adventskranzverkauf Amtswoche: − 28. bis 30. November Pfarrerin Tabitha Walther, 061 411 94 77 − 1. bis 4. Dezembef Pfarrerin Bea Root Bächtold 079 884 40 53 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

11.15Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Dienstag, 1. Dezember 6.00 Arlesheim: Rorate 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Mittwoch, 2. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, Adventsgottesdienst Frauenverein Donnerstag, 3. Dezember 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper entfällt! 19.00 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen

9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim: Obesunne: ref. Gottesdienst Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedenster Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 29. November 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Fürchte dich nicht» zu verschiedenen Zeiten an. Es findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

INFORMATIONSVERANSTALTUNG ZUM PROJEKT SUSI Am 10. Januar 2021 findet in Dornach eine Volksabstimmung zu mehreren Vorlagen statt. Die entsprechenden Unterlagen werden rechtzeitig an alle Stimmberechtigten verschickt. Zum Projekt «Mehrzweckhalle mit Tagesstruktur am Standort Brühl» (SuSI) wird eine virtuelle Informationsveranstaltung organisiert, an der das Projekt vorgestellt und Fragen der Einwohnerinnen und Einwohner beantwortet werden können. Aufgrund der Corona-Pandemie findet keine Gemeindeversammlung statt. Die fehlende Debatte an der Gemeindeversammlung soll durch diese Möglichkeit aufgefangen werden. Wir freuen uns, möglichst viele Interessierte am 8. Dezember 2020 von 19.00 bis ca. 20.00 Uhr online begrüssen zu dürfen. Bitte melden Sie sich über die Mailadresse info@dornach.ch mit dem Vermerk «Informationsveranstaltung zu SuSI» an. Sie erhalten die Zugangsdaten per E-Mail zugestellt. Gemeindepräsidium

GEMEINDEVERWALTUNG IST GESCHLOSSEN: TERMINE NUR AUF TELEFONISCHE VORANMELDUNG Seit Montag, 2. November 2020 ist aufgrund der aktuellen Lage rund um das Corona-Virus der Zugang zur Gemeindeverwaltung bis auf Weiteres eingeschränkt. Viele unserer Dienstleistungen können Sie elektronisch über die Website, telefonisch oder auf dem Korrespondenzweg abwickeln. Für weitere Informationen werfen Sie einen Blick in unseren Online-Schalter auf der Website www.dornach.ch. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeiten. Für Dienstleistungen, die ihr persönliches Erscheinen vor Ort erfordern, stehen wir nach telefonischer Voranmeldung weiterhin gerne zur Verfügung. Von Donnerstag, 24. Dezember 2020 bis und mit Freitag, 1. Januar 2021 (Neujahr) ist die Verwaltung ganz geschlossen. In dieser Zeit können keine Dienstleistungen der Verwaltung bezogen werden, auch keine SBB Tageskarten. Ab Montag, 4. Januar 2021 sind wir wieder für Sie da. Gemeindepräsidium

HERZLICHEN DANK! René Wyder und Marc Etterlin verlassen die Einwohnergemeinde Dornach per 30.11.2020. René Wyder geht in den wohlverdienten Ruhestand, Marc Etterlin hat eine neue Herausforderung angenommen. Gemeinderat und Verwaltung bedanken sich für deren Einsatz und wünschen beiden auf ihrem weiteren Weg alles Gute. Gemeindepräsidium

BAUPUBLIKATION Dossier-Nr.: 2020-0133 Bauherr: Schnieper Tanja und Stefan – Adresse: Schledernweg 18e/18E, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Schnieper Tanja und Stefan, Schledernweg 18e/18E, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen einer neuen Natursteinmauer, einbringen eines Regenwassertanks – Bauplatz: Schledernweg 18e – Parzelle GB Dornach Nr.: 2952 – Projektverfasser: Dobler Gärtnerei AG, Langjurtenstrasse 10, 4132 Muttenz Dossier-Nr.: 2020-0134 Bauherr: Flury Verena und Hugo – Adresse: Bifangweg 2, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Flury Verena und Hugo, Bifangweg 2, 4143 Dornach – Bauobjekt: Ersatz Elektrospeicherheizung durch Gasheizung, Kaminbau Warmwasser mit Wärmepumpenboiler – Bauplatz: Bifangweg 2 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1121 – Projektverfasser: Flury Verena und Hugo, Bifangweg 2, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2020-0135 Bauherr: Wyss Stäuble Jolanda – Adresse: Stüdliweg 11, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Stäuble Thierry, Stüdliweg 11, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Geräteschopf – Bauplatz: Stüdliweg 11 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2177 – Projektverfasser: Wyss Stäuble Jolanda, Stüdliweg 11, 4143 Dornach

Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

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Restwärme sorgt nun für Holz mit gutem Brennwert

Publiziert am 26. November 2020 Einsprachefrist bis 10. Dezember 2020 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10) eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung

KABELNETZ (GGA) GEMEINDE DORNACH Verstärkerersatz Von Montag 7. Dezember bis Freitag 18. Dezember 2020 werden durch die Firma Saphir Group Networks AG diverse Signalverstärker im GGA-Ortsnetz ersetzt. Dies wird tagsüber zeitweise zu Unterbrüchen im Empfang (TV/Radio, Internet, Kabelnetz-Telefonie) führen. Pro Anschluss ist in der Regel mit maximal zwei Unterbrüchen von je einer halben Stunde zu rechnen. Die Arbeiten am Netz dienen der Qualitätserhaltung des Empfangs. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Saphir Group Networks AG, Telefon 061 926 77 99, Bürozeiten Bauverwaltung

BÜRGERGEMEINDE DORNACH

Einladung zur ordentlichen Gemeindeversammlung Donnerstag, 10. Dezember 2020 20.00 Uhr in der Aula Brühl, Dornach Traktanden 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung der Jahresrechnung 2019 a) Gemeinderechnung b) Forstrechnung c) Abschreibungen 3. Genehmigung des Budgets 2021 4. Informationen 5. Verschiedenes Der Antrag des Bürgerrates mit den dazu erforderlichen Unterlagen liegt bei unserem Verwalter, Hansruedi Götz, Hauptstrasse 25 (Bürgerhaus), 4143 Dornach, vom 27. November bis 10. Dezember 2020 zur Einsichtnahme auf. Bitte telefonische Voranmeldung unter Tel.-Nr. 061 701 66 00. In der Aula Brühl kann der Abstand eingehalten werden, es besteht Maskenpflicht und es liegt ein Schutzkonzept vor. Der Apéro anschliessend an die Versammlung muss leider entfallen. Wir bitten Sie um Anmeldung unter E-Mail info@buerger-dornach.ch oder Tel. 061 701 32 69. Bitte geben Sie an: Name, Vorname, Strasse und Telefonnummer (wegen der Kontaktverfolgung). Bürgergemeinde Dornach Der Bürgerpräsident, Bernhard Meister Die Bürgerschreiberin, Barbara Voegtli

FAHRPLANWECHSEL 2020 Am 13. Dezember 2020 erfolgt der jährliche Fahrplanwechsel. Auch im Gebiet Nordwestschweiz gibt es verschiedene Fahrplananpassungen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter postauto.ch/fahrplan oder in der SBB Mobile App. Postauto und SBB

Kreativ und innovativ: Landwirt und Biogas-Unternehmer Seppi Vögtli (l.) und Markus Stocker, Holzverarbeiter.

Die vielen Buchen, die wegen Trockenheitsschäden vor kurzem gefällt wurden, können bereits jetzt als Cheminéeholz für warme Zimmertemperaturen sorgen. Möglich macht dies ein verkürzter Trocknungsprozess. Bea Asper

D

as Erscheinungsbild im Dorneckberg hat sich auffällig verändert. Die Trockenheitsschäden im Wald führten zum Kahlschlag und überschwemmten den Markt mit Buchenholz. Ein Teil davon kann tatsächlich in der Region verwertet werden und sorgt bereits jetzt für angenehme Temperaturen in den Wohnhäusern, aber auch für das perfekte Gelingen der Pizza im Holzofen. Eigentlich dauert es zwei Jahre, bis aus einer frisch geschlagenen Buche qualitativ hochwertiges Brennholz wird. Dank einer Kooperation zwei innovativer Unternehmer der Region konnte der Trocknungsprozess, für den nicht Energie aufgewendet werden muss, sondern die Abwärme der Biogasanlage in Hochwald genutzt wird, auf einige wenige Wochen verkürzt werden. «Ist das Holz zu nass, lässt sich das Feuer kaum entfachen, ausserdem kommt es zu einer geruchs-

starken Rauchentwicklung», erklärt Fachmann Markus Stocker. Er hat in den letzten Jahren dem Trend entgegengewirkt. Während grosse Sägewerke aus der Schweiz verschwunden sind und der grösste Teil des Schweizer Holzes nach China exportiert wird, hat Stocker in Dornach einen Betrieb aufgebaut mit bewährten Maschinen, deren Funktionalität er in Eigenregie auf die Bedürfnisse des regionalen Marktes anpasste. «Das Holzgeschäft ist meine Passion» Hier, an der Gempenstrasse 46, entstehen in seiner kleinen Produktionshalle aus den ganzen Baumstämmen verpackte Bündel gespaltener Holzstücke mit dem perfekten Brennwert. Dabei geht Stocker mit der Zeit und hat für den Holzverkauf einen Onlinehandel eingerichtet. Das Sägemehl (als Nebenprodukt) gibt er interessierten Tierhaltern als Einstreumaterial gratis ab. Die massgeschneiderte Bestellung des Brennholzes liefert er innert Wochenfrist dem Endverbraucher nach Hause oder in die Restaurants. «Bekanntlich schmeckt es aus dem Holzofen am besten», meint Stocker schmunzelnd. Holz faszinierte ihn schon als Kind. «Das Holzspalten wurde in der Schulzeit zu meinem wichtigsten Ferienjob.» Noch heute ist das Holzgeschäft vor allem seine Passion. Hauptberuflich repariert Stocker Autos in einer Werkstatt in Muttenz. 800 Ster Holz hat Stocker dieses Jahr verkauft, ohne den dafür notwendigen Lagerplatz. Die Zeitersparnis von zwei Jahren für den Trocknungsprozess holt

FOTO: BEA ASPER

er aus der Abwärme der Biogasanlage des Landwirtschaftsbetriebes von Seppi Vögtli in Hochwald. Den spontanen Einfall dazu verdankt Stocker seiner Freundin Carola Bläsi. Ihr war in der Berichterstattung im Wochenblatt aufgefallen, dass die Biogasanlage in Hochwald aus Kuhmist zwar sauberen Strom entstehen lässt und ein ganzes Dorf mit Elektrizität versorgt. «Doch, dass die Restwärme – vor allem im Sommer – nicht genutzt wird.» «Ich rannte offene Türen ein» Aus einer spontanen Idee wurde ein ausgeklügeltes System. Einmal mehr griff Stocker auf sein bewährtes Konzept zurück: Aus Alt wird Neu. Für den Trocknungsraum setzt er auf einen ausrangierten, isolierten Anhänger und bei der Technik auf das System einer Heizung. Dabei strömt 75 Grad heisses Wasser durch die Rohre im Trocknungsraum und sorgt für eine Lufttemperatur von 50 Grad. Diese Wärme lässt im Holz das Restwasser verdunsten, in kurzer Zeit 300 Liter Wasser. «Der Ster Holz geht mit einem Gewicht von 800 Kilogramm in den Trocknungsraum und verlässt diesen nach drei Wochen mit einem Gewicht von 500 Kilogramm», erklärt Stocker. Möglich machte dies alles Seppi Vögtli mit einem Kooperationsvertrag für die Restwärme seiner Biogasanlage. «Ich hatte das Glück, offene Türen einzurennen», resümiert Stocker. «Derzeit ist die Kapazität des Trocknungsraumes auf 20 Ster ausgerichtet. Diese zu erhöhen, ist Teil der Zukunftsplanung.

GOETHEANUM

Bach-Konzert vom 29. November abgesagt Aufgrund der aktuellen Bundesratsbeschlüsse kann das Konzert des Studienchores Leimental mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium nicht stattfinden. All die entworfenen Schutzkonzepte, Vorsichtsmassnahmen und unzähligen administrativen Bemühungen waren somit vergebens. Praktisch alle Konzertvorbereitungen wären erledigt gewesen: Das Orchester und die Solis-

ten sahen sich engagiert, die Flyer, Plakate und die Konzerthefte waren gedruckt. Für den gesamten Kulturbetrieb und ganz besonders für die professionellen Kunstschaffenden sind die verhängten Massnahmen ein Desaster und werden auch nicht überall verstanden, denn an den wieder stattgefundenen Konzerten sind offenbar keine Infektionen aufgetreten. In der so trüben Corona-Zeit

wäre ein helles, aufbauendes Konzert mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium eine wunderbare Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit gewesen. Der Studienchor Leimental hätte seinem Publikum gerne einige sinnliche Momente geboten. Nun bleibt die Hoffnung, dass der Kulturbetrieb nicht ganz erlöscht! Urs Berger, Präsident Studienchor Leimental

LESERBRIEF

Kein Weihnachtsmarkt in Dornach KORREKTUR Vergangene Woche ist unter den amtlichen Publikationen von Dornach fälschlicherweise die Einladung zur Bürgergemeindeversammlung in Gempen erschienen. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Fehler.

Anlässlich seiner Sitzung vom 16. Oktober hat das OK Team Dornacher Weihnachtsmarkt über die Durchführung beraten. Basierend auf dem Corona Konzept analog zum Flohmarkt am 5. September, hatte das Team der Gemeinde ein Gesuch eingereicht. Die Vorarbeiten waren schon weit gediehen und über 50 Aussteller haben sich ange-

meldet. Zudem hatte man Zusagen für das Rahmenprogramm von der Musikschule Dornach, der Magdalenen Zunft, und weiteren Personen, die uns unterstützen wollten. Die zunehmenden Einschränkungen durch Bund und Kantone führten zu einer Abwägung der Auswirkungen auf den Dornacher Weihnachtsmarkt. Schweren Herzens ent-

schied das OK Team, den Anlass dieses Jahr abzusagen. Zahlreiche Reaktionen belegen, dass der Entscheid auf grosses Verständnis stösst. Wir danken allen, insbesondere auch der Gemeinde, die sich für die Durchführung des Weihnachtsmarktes engagiert hatten. Für das OK Team Ludwig Binkert, Marktchef


26

Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Weihnachts-

gutzi

Dornacher Adventsfenster 2020

Im Mandatsverhältnis suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung

Organisatorische Leitung des Vereins

(Administration und Koordination, ca. 300 JahresstundenZ

Sie unterstützen den Vorstand in koordinativen und administrativen Aufgaben. Wir suchen eine engagierte, speditive, selbständige und flexible Persönlichkeit, die Freude an einer abwechslungsreichen Tätigkeit hat und gemeinsam mit dem Vorstand den Verein weiterentwickelt. Voraussetzung für diese eigenverantwortliche und selbständige Aufgabe sind ein sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen sowie gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten. Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung bis 6. Dezember 2020 an info@schwarzbubenland.info. Für telefonische Auskünfte steht Ihnen Christian Schlatter unter der Nummer 078 795 09 06 gerne zur Verfügung.

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Zielweg 39 Schledernweg 6 Gempenring 36 Ingelsteinweg 23 Gempenring 34

Mittwoch Donnerstag

9. Familie Hefti 10. Mathis Fleisch & Feinkost 11. Haus Engel 12. Familie van Randwyk 13. JMS Musikschule Dornach (im Anschluss an das Adventskonzert in der kath. Kirche 14. Familie Saladin und Jäger 15. Spielgruppe Carol Enderli 16. Kindergarten Schnäggehuus und Mariechäfer 17. Familie Gasser 18. Jugendhaus Dornach 19. Familie Curty 20. Evelyn Borer 21. A. Hauser, Schatzsucher 22. Familie Meier 23. Fam. BrodbeckHummel 24. Katholische Kirche Dornach

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Schlossweg 11b Hauptstrasse 41 Hauptstrasse 22 Saffretweg 21 Quidumweg 25

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18.00 Uhr Ohne Eröffnungsanlass Ohne Eröffnungsanlass 18.00 Uhr 19.00 Uhr 18.00 Uhr 18.00 Uhr Ohne Eröffnungsanlass 18.00 Uhr Ohne Eröffnungsanlass 19.00 Uhr Ohne Eröffnungsanlass 18.00 Uhr

Schlattweg 18

18.00 Uhr

Oberer Brühlweg 18

18.00 Uhr

Gempenring 27

Ohne Eröffnungsanlass

Schmiedegasse 24 Werbhollenstr. 56 Mattenweg 52 Grundackerstr. 7 Gempenring 18

18.00 Uhr Ohne Eröffnungsanlass 18.00 Uhr 18.00 Uhr 18.00 Uhr

Saffretweg 7a Schulgartenweg 21

17.30 Uhr 19.00 Uhr

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Das Forum Schwarzbubenland macht sich stark für eine positive Entwicklung der beiden Solothurner Kantonsbezirke Thierstein und Dorneck. Der Verein fördert Tätigkeiten in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Tourismus und regionale Zusammenarbeit. Er vernetzt die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für eine Heimat mit Gewicht und Strahlkraft W nach innen wie über die Grenzen hinweg.

Liebe Dornacherinnen und Dornacher Wir freuen uns sehr, dass trotz der schwierigen Situation und erst recht deswegen das Dornacher Adventsfenster weitergeführt wird. Schon zum 24. Mal verwandelt sich Dornach auch in diesem Dezember in einen grossen Adventskalender. Sie sind herzlich eingeladen, beim Öffnen der verschiedenen Kunstwerke dabei zu sein oder einfach vorbeizuschauen. Wir weisen Sie darauf hin, die Regeln im Zusammenhang mit der Coronapandemie einzuhalten. Wir empfehlen den Veranstaltern auf Verkostungs- und Getränkeangebot zu verzichten. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, Passantinnen und Passanten. Wir wünschen Ihnen einen lichterfüllten Adventsfenstergang durch unser Dorf und eine ruhige und besinnliche Adventszeit. Vielen Dank den Organisatorinnen Barbara Hockenjos und Bettina Gschwind.

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen Einwohnergemeinde Gempen

Donnerstag, 10. Dezember 2020, 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der Rechnungs-Gemeindeversammlung vom 3. September 2020 3. Statuten der Stiftung Wollmatt 4. Budget 2021 4.1 Erfolgsrechnung 4.11 Steuern und Gebühren: 4.12 Wiederkehrende Ausgaben: a) Unterstützung «Chinderpunkt» Stiftung Brüggli 4.2 Investitionsrechnung a) OSZD; Investitionsbeitrag (Kenntnisnahme) b) Primarschule Gempen; Schulmobiliar c) Revision Ortsplanung d) Sanierung Büelackerweg e) Nachtragskredit Sanierung Verfahrenstechnik Pumpwerk Ramstel 5. Fusionsvertrag Bevölkerungsschutzregion Dorneck-Thierstein 6. Verschiedenes Die Anträge des Gemeinderates wie auch das Protokoll der letzten Gemeindeversammlung

GEMPEN

liegen während der gesetzlichen Frist in der Gemeindeverwaltung auf. Das vollständige Budget sowie zusätzliche Unterlagen und Informationen können bei den Ortsparteipräsidien oder auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Bitte telefonisch anmelden. Alle für die GV relevanten Unterlagen können ausserdem auf der Homepage www.gempen.ch abgerufen werden. An der Gemeindeversammlung herrscht Maskenpflicht. Es werden vor Ort Hygienemasken abgegeben. Für besonders gefährdete Personen stehen FFP2 Masken zur Verfügung. Bitte melden Sie sich bei Bedarf bis zum 7. Dezember 2020 auf der Verwaltung. Der Gemeinderat Gempen Umwelt- und Gesundheitskommission Gempen

Letzte Grüngutsammlung in 2020 Mittwoch, 2. Dezember 2020, 13.00 bis 19.00 Uhr UGK Gempen

KORREKTUR Vergangene Woche ist unter dem amtlichen Publikationen von Dornach fälschlicherweise die Einladung zur Bürgergemeindeversammlung in Gempen erschienen. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen Fehler.

CVP: Nominationen für die Kantonsratswahlen Die CVP Dorneck-Thierstein nominierte am vergangenen Dienstag ihre Kandidierenden für die Kantonsratswahlen 2021. Die Ortsparteipräsidenten sowie die Kandidierenden trafen sich im Hobelträff in Hochwald, so konnte das 30Personen-Limit eingehalten werden. Für die breitere Öffentlichkeit war die Versammlung derweilen online oder über Telefon zu verfolgen. Die CVP nominierte einstimmig: Carmen Ackermann-Seiler aus Fehren, Lara Christina Alkan aus Witterswil, Andreas Fritschi aus Dornach, Kuno Gasser aus Nunningen (bisher), Janine Graber aus Breitenbach, Michael Grimbichler aus Gempen, Susanne Koch

Hauser aus Erschwil (bisher), Inge Pesenti aus Rodersdorf, Pius Spaar aus Meltingen, Glenn Steiger aus Bättwil, Bruno Vögtli aus Hochwald (bisher) und Lukas Vögtlin, aus Zullwil. Das Amteipräsidium erhielt ausserdem die Kompetenz für den 13. Platz auf der Liste nachnominieren zu dürfen. Zwei Tage später konnte es dies mit Nadine Eichmann, Familienfrau, 1984 aus Hochwald. Die CVP Dorneck-Thierstein freut sich sehr mit einer nach Regionen, Geschlechtern und Altersgruppen sehr ausgeglichenen und mit hervorragenden Persönlichkeiten besetzten, vollen Liste bei den Kantonsratswahlen antreten zu können. Ziel ist es wie bereits

Präsidialsystem: Werte statt Experimente Die Elektronik-Handelskette Saturn löschte im 2007 den Slogan «Geiz ist Geil» und besann sich gemäss Wirtschafts-Trends auf Altbewährtes, auf den Servicegedanken und somit auf mehr Qualität statt Quantität. Ein Systemund somit ein Richtungswechsel weg vom altbewährten Präsidialsystem hin zum Ressortsystem wäre ein Experiment mit offenem Ausgang. Die SVP Dornach orientiert sich nicht primär auf Sparmassnahmen, sondern auf zuverlässige Werte und Strukturen, statt auf Experimente. Denn die

Bevölkerung will wieder Vertrauen in die Verwaltung, in die Behörden und in die Beamten haben. Dieses Vertrauen kann man durch die Wahl eines führungsstarken neuen Gemeindepräsidenten und einem konsensorientierten und sachlich arbeitenden Gemeinderat wieder zurückgewinnen – davon sind wir überzeugt. Seit einiger Zeit beobachten wir, dass man nun parteiübergreifend positive Aspekte im Präsidialsystem erörtert. Zum Meinungsumschwung beigetragen hat auch die Verunsicherung der

LESERBRIEF

Käch: Parteiübergreifende Petition

Ohne fixe Bühne geht es nicht

Franken Nebenkosten) abgeschlossen wurde, wären das für fünf Jahre 300 000 Franken Netto-Mieteinnahmen. Man kann aber von einem Mietpotenzial zwischen 10 000 und 14 000 Franken monatlich ausgehen. Dies würde auf 60 Monate berechnet eine potenzielle Mieteinnahme von 600 000 bis 840 000 Franken betragen. Die Differenz von rund 300 000 bis 540 000 Franken wäre ein Geschenk des Dornacher Steuerzahlers an die aktuelle Besitzerschaft. Wurde das Mietpotenzial extern berechnet? Warum wird der Kaufpreis nicht nach dem Bruttoprinzip mit 2,6 Millionen Franken kommuniziert (statt 2,3 Mio.)? Alle Fragen sind im Detail öffentlich auf www.svp-dornach.ch und www.fdp-dornach.ch einsehbar. SVP Dornach und FDP.Die Liberalen Dornach

FREISCHÜTZEN

«Bänzenschiessen» wird verschoben Aufgrund der derzeitigen Entwicklung der Covid-19-Pandemie müssen wir das Bänzenschiessen vom 28. und 29. November leider absagen. Wir bedauern es sehr, unseren traditionellen Anlass unter den gegebenen Umständen nicht durch-

führen zu können, freuen uns jedoch umso mehr, Euch im nächsten Jahr wieder bei uns begrüssen zu dürfen. Das Bänzenschiessen 2021 findet am 27. und 28. November statt. Hans Iseli Freischützen Dornach

Katholische Gottesdienste in Dornach

18.30 Zusätzlicher Gottesdienst mit Eucharistie in unserer Kirche Sonntag, 29. November 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie 10.30 Ökumenische Rägebogechirche vor und im kath. Pfarreiheim. Mittwoch, 2. Dezember 13.30 Sternsingerprobe im Pfarreisaal 15.15 Mittwochstube im Timotheus-Zentrum Donnerstag, 3. Dezember 6.00 Roratefeier Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 29. November 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 29. November 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent im

Was wäre wohl passiert, wenn der heutige Gemeinderat 1986 im Amt gewesen wäre? Die Sportanlage Gigersloch würde zwar bestehen, aber leider ohne Umkleidekabinen. Die Sportler müssten sich wohl hinter einem Baum umziehen! Beim Projekt Mehrzweckhalle baut man nun eine Halle ohne feste Bühne. Unsere Nachkommen werden den Kopf schütteln ab so viel Schwachsinn. Wir brauchen keine Halle für Flohmarkt, Seifenkistenrennen oder Weihnachtsmarkt. Ein Mitglied der Pla-

nungsgruppe meint: Wenn Grossanlässe anstehen, kann im Einbahnverkehr der Gempenring passiert werden; die andere Hälfte der Strasse steht als Parkplatz zur Verfügung. Ist dies den Anwohnern vom Gempenring zumutbar? Als Präsident wurde ich mehrfach vom Verband angefragt, ob eine Delegiertenversammlung oder ein Jodlerfest in Dornach durchgeführt werden kann. Dornach als Zentrumsgemeinde würde dies gut anstehen. Ich musste antworten, dass wir keine passende Halle haben. Dies wür-

Stimmbevölkerung über das aktuelle strukturelle Defizit in Dornach, welches unweigerlich zu Steuererhöhungen führen wird. Nach dem Experimenten-Fieber gibt es ein verbreitetes Gefühl, dass die reine Orientierung in theoretisch neu aufzubauenden Strukturen (Ressortsystem) keine Lösung darstellt. Heute geht es um Werte und Menschen, statt um theoretische auf dem Schachbrett gezeichnete Polit-Strukturen. Tatsächlich ein Argument für ein funktionierendes Präsidialsystem. Der Vorstand der SVP Dornach

de sich auch mit der neuen Halle nicht ändern. Wir bauen zwar nicht nur für Grossanlässe eine neue Halle. Trotzdem muss dies bei einem Neubau von 15 Millionen mitberücksichtigt werden. Finanziell geht es der Gemeinde nicht gut und Steuererhöhungen sind absehbar. Fehlplanungen wie das Hallen-Projekt werden den zukünftigen Steuersatz zusätzlich in die Höhe schnellen lassen. Darum legt am 10. Januar 21 ein «Nein» in die Urne! Klaus Boder

EIDG. ABSTIMMUNG

Respektvoller Umgang mit Mensch und Natur Der Natur- und Vogelschutzverein Dornach setzt sich mit viel Begeisterung für Umweltanliegen ein und konnte auf lokaler Ebene schon viel Positives bewirken. Wir alle wissen aber, dass der Schutz der Umwelt ein globales Thema ist. Unsere heimische Natur, die wir lieben und schützen, ist schlussendlich dieselbe Natur, die andernorts zerstört wird – leider auch aufgrund rücksichtsloser Praktiken einiger in der Schweiz

sesshafter Konzerne. Das dürfen wir weder ignorieren noch tolerieren. Die Konzernverantwortungsinitiative verlangt eine Selbstverständlichkeit: Global agierende Konzerne sollen ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung auch dort gerecht werden, wo Menschenrechte und Umweltgesetze zu leicht umgangen werden können. Entgegen vieler Behauptungen, betrifft das tatsächlich nur wenige Unternehmen und stellt für

jene, die respektvoll mit der Natur und den Menschen umgehen, keinerlei Gefahr dar. Die Initiative bietet im Gegenteil sogar die Chance eines zusätzlichen Qualitätsprädikats für schweizerische Unternehmen. Mit einem Ja zur Konzerninitiative können wir ein Zeichen setzen und zeigen, dass man hierzulande bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Für den Vorstand des NVD Martin Schmalenberg

SCHUBLADEN

Lade uff statt fertig luschtig!

GOTTESDIENSTE Samstag, 28. November 15.30 Gottesdienst mit Kommunion im Saal der Alterssiedlung am Rainweg 17

2017 den Wähleranteil zu steigern, die drei CVP-Sitze zu verteidigen und wenn möglich einen vierten Sitz ins Mitte-Lager zu holen. Ein grosses Wahlziel ist auch die Verteidigung der beiden Regierungsratssitze der CVP. In Hochwald stellten sich die beiden Kandidierenden Sandra KollyAltermatt, Kantonsrätin und Kantonalpräsidentin sowie Thomas A. Müller, alt Kantonsrat und Gemeindepräsident, vor. Beide fühlen sich dem Schwarzbubenland stark verbunden und kennen die Anliegen und Bedürfnisse der Bevölkerung auch durch ihre langjährigen Erfahrungen im Kantonsrat gut. CVP Dorneck-Thierstein

PARTEIEN

PARTEIEN

Da wegen den Covid-Massnahmen zum Liegenschaftsgeschäft Käch keine Detailberatung an einer Gemeindeversammlung möglich ist, haben die SVP Dornach und die FDP.Die Liberalen Dornach parteiübergreifend beim Dornacher Gemeinderat eine Petition mit elf Fragen eingereicht. Dieser soll der Öffentlichkeit Hintergründe über das Liegenschaftsgeschäft Käch darlegen. Auszug der Fragen: Mit welcher Legitimation wurde der Gemeindepräsident durch den Gemeinderat ermächtigt einen Kauf zu verhandeln? Auf welchen Wert wurde die Liegenschaft geschätzt? Wurde tatsächlich schon ein Kaufvertrag (!) statt eines Vorkaufvertrages unterzeichnet (was keinen weiteren Verhandlungsspielraum zulässt)? Falls bereits ein Mietvertrag von monatlich 5000 Franken (sowie pauschal 1200

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PARTEIEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Einladung zur Gemeindeversammlung

Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

Timotheus-Zentrum mit Pfarrer Haiko Behrens. Musik Raouf Mamedov und Violinist Cyrill Rüttimann. Anschliessend Kirchenkaffee Sonntag, 29. November 10.30 Ökum. Familiengottesdienst Rägebogechirche bei der kath. Kirche Dornach. Katechet Ruedi Grolimund und Rägebogeteam Nächste Schatzsucher: Samstag, 12. Dezember 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Freude herrscht, denn trotz der Absage des Weihnachtsmarktes können wir die Dornacher Schubladen gleich an zwei Orten präsentieren: Im Haus am Hain, Arlesheim, Freitag, 4. Dezember, 14 bis 20 Uhr und Samstag, 5. Dezember, 10 bis 20 Uhr und im Gewölbekeller, Dornach am Mittwoch, 9. Dezember, 9 bis 11 und 14 bis 17 Uhr, am Freitag, 11. Dezember, 14 bis 20 Uhr, und am Samstag,

Dornach

Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:

Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50.

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 29. November 9.00 Wortgottesfeier

Tante-Emmma-Laden», stets mit Abstand und gemäss den geltenden Schutzbestimmungen (Maske, Desinfektion, Lüften). Apropos Tante-Emmma-Laden: Viele der Schubladen sind mit den Kontaktangaben bereits unter www.emmma.ch › Schubladen aufgeschalten. Anmeldungen bitte per E-Mail an schubladen.dornach@gmail.com. Team Schubladen

Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www.refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00–21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch

Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch

VEREINSNACHRICHTEN

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00

12. Dezember, 10 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung. In den grosszügigen Räumlichkeiten bieten die verschiedenen Kreativen ihre selbst hergestellten, genähten, gebastelten, kreierten Produkte in einer Schublade an. Im Unterschied zum Koffermarkt müssen die Teilnehmenden aber nicht den ganzen Tag selbst verkaufen. So veranstalten wir zusammen eine Art «temporärer

Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail: floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach.

Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener

Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.


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AGENDA

Donnerstag, 26. November 2020 Nr. 48

14 Uhr. Abendprogramm: «Schönholzer & Schönholzer» von Markus Schönholzer. Trotte. 20 Uhr. l Orgelvesper zum Advent. Thilo Muster, Orgel und Thomas Mory, Liturgie. Reformierte Kirche. 17.30 Uhr. Dornach l Hänsel und Gretel. Märchen der Brüder Grimm. Tischpuppenspiel mit Stehfiguren/Kleine Märchenbühne Felicia. Für Kinder ab 5 Jahren. GoetheanumBühne. 15 Uhr. l Das Spiel mit dem Status – ein Workshop zur Selbstsicherheit. Sprachkunst mit Angelina Gazquez. Goetheanum, Haus Schuurmann I. 10 Uhr. l «Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtet». Märchen-Ensemble Eurythmeum Stuttgart. Goetheanum, Grundsteinsaal. 17 und 19 Uhr. Reinach l Tanzabend in Rynach. Kirchgemeindesaal der Mischeli Kirche. 19 Uhr.

Sonntag, 29. November

17 Uhr. Voranmeldung auch ausserhalb der Öffnungszeiten: Tel. 061 756 77 54.

Arlesheim l «Tierbegegnung». Bilder und Stelen von Franziska Burkhardt. Klinik Arlesheim. l «Gerard Wagner. Weihnachtsmotive». Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1. Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, Sonntag 9 bis 20 Uhr. Bis 10. Januar 2021. Dornach l Die vier Erzengel und die Jahreszeiten. Bilder-Ausstellung von Sandra Lo Noce Wagner. Atelierhaus, Brosiweg 41. Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Vom 20. November bis 13. Dezember. l «Bilderwelten» von Susanne Smajic. Kloster Dornach, Kreuzgang und innerer Chor. Frei zugänglich von 8 bis 20 Uhr. Bis 31. Januar 2021. l Skulpturen im Klostergarten von Fritz Balthaus. Kloster Dornach. 8 bis 20 Uhr frei zugänglich.

Münchenstein l «Regionale 21 – Expanded Video Works». Eröffnung am 28. November (Führungen mit Kurator Boris Magrini um 13, 15, 17 und 19 Uhr). Sonntag, 29. November, öffentliche Führung von 16.30 bis 17 Uhr. HeK – Haus der elektronischen Künste, FreilagerPlatz 9. Geöffnet Mi, Do, Fr, Sa, So, 12 bis 18 Uhr. Bis 3. Januar 2021.

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Aesch l Gastspiel – Eurythmie-Aufführung des Lichteurythmie-Ensembles Arlesheim «Erde du Himmelsstern». Kollekte Eurythmeum CH, Apfelseestrasse 9a. 16.30 Uhr.

«Schönholzer & Schönholzer»: Zu sehen am Samstag, 28. November, um 20 Uhr in der «Trotte» Arlesheim FOTO: ZVG ACHTUNG: Es kann kurzfristig zu Absagen von Veranstaltungen kommen. Informieren Sie sich vorgängig am besten online über Durchführung und Anmeldung oder Reservation. Ihre Redaktion

Donnerstag, 26. November Dornach l Jazz & Soul Afterwork mit Ben Zahler. Kloster Dornach. 18.30 bis 20 Uhr. l Tänze aus aller Welt. Siedlung Rainpark Dornach, Rainweg 17, 9.30 bis 11 Uhr. Leitung: Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71. l Eine Art von Heim – Die Familie Specht. Rudolf Steiners Wiener Jahre 1884–1890, Menschenbegegnungen und

innere Entwicklungen. Goetheanum, Schreinereisaal. 19.30 Uhr. l Sternenabende mit Charles Trefzger. Mond und Mars, die Herbststernbilder, die Galaxie in der Andromeda. Vortrag mit anschliessender Führung. Goetheanum, Haus Schuurmann II. 20 Uhr.

Freitag, 27. November Aesch l Vortragsabend Violine und Klavier. Saal Musikschulzentrum. Schützenmattschule, Trakt C. 18.30 Uhr.

Samstag, 28. November Arlesheim l Theatersamstag. Kinderprogramm: «Der kleine Prinz», Ensemble Zefirino.

Dornach l Hänsel und Gretel. Märchen der Brüder Grimm. Tischpuppenspiel mit Stehfiguren/Kleine Märchenbühne Felicia. Für Kinder ab 5 Jahren. GoetheanumBühne. 11 Uhr.

Dienstag, 1. Dezember Dornach l Überraschend Unterhaltsames. Kabarettistische Ausflüge mit Musik. Mit Isabelle Fortagne, Angelina Gazquez, Andrea Pfaehler u.a. Veranstaltung der Sektion für Redende und Musizierende Künste. Goetheanum, Holzhaus. 19.30 Uhr.

Ausstellungen Aesch l «Schiff ahoi!» Modellschiffe des Modell-Schiffbau-Clubs Basel. Heimatmuseum. Jeweils am 1. Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr, 15 bis

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Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 19. November 2020 Rolf Brunner Blumenstrasse 8 4142 Münchenstein

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