Donnerstag, 25. November 2021
113. Jahrgang Nr. 47
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Projekt Doppelspurausbau gestartet Die SBB macht vorwärts. Bis Ende 2025 soll die Doppelspur zwischen Grellingen und Duggingen ausgebaut sein. Dadurch können die Schnellzüge im Halbstundentakt auf der Linie Biel-Delémont-Basel verkehren.
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Samstag, 27.11.2021 Oft bewölkt und tagsüber zunehmend nass. 2 ºC 5 ºC
Gaby Walther Der Doppelspurausbau zwischen Grellingen und Duggingen bringt all jenen, die in Laufen einsteigen, eine Verbesserung betreff Fernverkehr. Der Schnellzug wird im Halbstundentakt auf der Linie BielDelémont-Basel fahren. An der Medienkonferenz in Grellingen vom letzten Freitag wurde das Projekt, das aktuell das Baubewilligungsverfahren durchläuft, vorgestellt. Bis am 14. Dezember liegt das Projektdossier in Zwingen, Grellingen und Duggingen öffentlich auf. Baustart ist für Frühling 2023, die Inbetriebnahme für Ende 2025 geplant. «Diese Verbindung ist sehr wichtig für den Jura», freut sich David Asséo, öV-Delegierter des Kantons Jura. Auch Daniel Schoop, Verkehrsplaner Kanton Basel-Landschaft, begrüsst die Direktverbindung in die Westschweiz und den zusätzlichen Zug zwischen Basel und Biel jeweils zur vollen Stunde. Auftrag- und Geldgeber des 133-Millionen-Franken-Projekts ist der Bund. Der Ausbau ist Teil des Bahnausbauschritts 2035. Dieser beinhaltet bis im Jahr 2035 ein Wendegleis in Aesch, um einen SBahn-Viertelstundentakt Aesch-Basel zu ermöglichen, eine neue Haltestelle Dornach-Apfelsee sowie mit der Bahnanbindung des EuroAirports 2030 einen S-Bahn-Halbstundentakt von Laufen zum Flughafen. v3
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Freitag, 26.11.2021 Trüb und wenig Niederschlag mit nassem Schnee oder Schneeregen bis in tiefere Lagen.
Sonntag, 28.11.2011 Der Sonntag zeigt sich sehr trüb und nass. Dazwischen auch Schneeregen möglich.
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Laufen
Loredana Galeoto wurde von ihrem Mann niedergestochen. Sie möchte am «Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen» auf das Thema aufmerksam machen.
Bahnübergang wird verlegt und Felsen abgebaut: Andreas Jäger, Gesamtprojektleiter SBB, erklärt vor Ort in Grellingen einige Details, die wegen des Doppelspurausbaus zwischen Grellingen und Duggingen geändert werden müssen. FOTO: GABY WALTHER
Grellingen verliert einen Bahnübergang
Gemeindepräsident Alex Hein steht dem Projekt Doppelspur Grellingen-Duggingen positiv gegenüber, auch wenn sich für Grellingen im Fahrplan nichts ändern wird. Ein Viertelstundentakt für die SBahn ins Laufental ist auch in Zukunft kein Thema, wie Schoop bestätigt. Hein ist enttäuscht, dass die Strassenüberführung von Seewen und Nunningen herkommend Richtung Baselstrasse nicht realisiert werden konnte. Er befürchtet, dass die Wartezeiten bei den Bahnübergängen durch den Mehrverkehr der Züge länger werden. Andreas Jäger, Gesamtprojektleiter SBB, erklärt, dem werde nicht so sein, die Sperrzeiten würden bei 20 Minuten pro Stunde etwa gleich blei-
Fünfmonatige Totalsperre
Jäger zeigt auf, dass wegen dem engen und unwegsamen Gelände zwischen Duggingen und Grellingen umfangreiche Massnahmen nötig sind. Nebst Nachtund Wochenendsperren kündigt er vom 27. April bis 29. September 2025 eine fünfmonatige Totalsperre zwischen Laufen und Aesch an. Mit Bussen wird die Verbindung nach Laufen und die weiteren Bussanschlüsse sichergestellt. «Wir haben ein gutes Konzept ausgearbeitet», versichert Jäger. Auch Schoop beruhigt: «Das Konzept wurde bereits 2017 für einen Monat getestet und funktionierte gut. Besser eine Totalsperre als immer wieder Ausfälle auf längere Zeit, wodurch dann die Anschlussbusse in Laufen verpasst werden.»
Breitenbach
12 An der Delegiertenversammlung des Zweckverbands Alterszentrum Bodenacker wurde unter anderem eine Lohnerhöhung für die Angestellten beschlossen.
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ben. Die Züge werden sich zwischen Grellingen und Duggingen auf dem vier Kilometer langen Doppelspurabschnitt kreuzen können. In Grellingen werde der Bahnübergang Nunningerstrasse neu gebaut und der Bahnübergang Bahnhofstrasse rund 40 Metern Richtung Bahnhof verlegt. Der dritte Bahnübergang wird aufgehoben. Dafür wird der Bahnweg bis zum Areal Ziegler Papier verlängert — ein Mehrwert für Fussgänger und Velofahrerinnen. In Duggingen wird die Haltestelle mit einem zusätzlichen Aussenperron ausgebaut. Eine neue behindertengerechte Personenunterführung ersetzt die bestehende, dunkle und enge Unterführung. Diese wird als Hochwasserentlastungskanal für den Dugbach umfunktioniert.
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Umbau Debrunnerhaus — Untertor muss vier Monate gesperrt werden
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Im Rahmen des Abschiedskonzertes für Raphael Ilg — musikalischer Leiter des Orchesters LaufentalThierstein — gaben am Wochenende in der St. Katharinenkirche drei Nachwuchsmusiker ihr Debüt. Thomas Brunnschweiler
Umweg: Die Durchfahrt durch das Untertor wird ab Januar bis Ende April 2022 gesperrt. Grund sind die Umbauarbeiten an der Amthausgasse 3. FOTO: MELANIE BRÊCHET
Die ehemalige Stedtlibibliothek beim Untertor soll umgebaut werden (das Wochenblatt berichtete letzte Woche). Die Ricimmo AG möchte im Gebäude ein Ladenlokal und eine Wohnung realisieren. Für den Umbau ist die Sperrung des Untertors unumgänglich. Melanie Brêchet Die Ricimmo AG hat bei der Stadt Laufen den Antrag zur Allmendbenutzung für die Bauplatzinstallation für den Umbau und die Sanierung der Liegenschaft an der Amthausgasse 3 gestellt. Diesem wurde letzten Montag stattgegeben. Betroffen ist die Zufahrt Untertor, der Vorplatzbereich Untertor, Teile des Trottoirs und die Rasenfläche bei der St. Katharinenkirche. Das Untertor werde von Januar bis Ende April 2022 gesperrt, heisst es im Stadtratsbeschluss. Die Baustelleninstallation beginnt ab dem 10. Januar. Diese Zeitspanne sei bewusst gewählt, erklärt Stadtverwalter Thomas Locher auf Anfrage: «Uns ist wichtig, dass die Vorweihnachtszeit bzw. Weihnachtszeit nicht tangiert werden. Ebenso soll die Durchfahrt durch das Untertor spä-
testens am 1. Mai-Markt wieder offen sein — man hoffe natürlich, dass dieser wieder stattfinden könne. Der Durchgang beim Törli bleibe für Fussgängerinnen und Fussgänger dank der Strassenfläche dauernd gewährleistet: «Ein sicherer Weg vom Stedtli zum Schulhaus, insbesondere für die Primarschülerinnen und -schüler, aber auch für alle anderen Fussgängerinnen und Fussgänger, hat absolute Priorität. Beim Manövrieren auf der Baustelle, die somit ausserhalb des Stedtlis bleibt, muss darum jeweils eine Zweitperson zur Überwachung anwesend sein. Dank dieser Sperrung wird es im Stedtli aber keinen Baustellenverkehr geben», sagt Thomas Locher weiter. Geplant sei unter anderem das Stellen eines Kranes ausserhalb des Untertors, eine Durchfahrt sei daher ausgeschlossen. Die Ricimmo AG sei dazu angehalten worden, Rücksicht auf die Umgebung zu nehmen. So müsse der Baum vor der Amthausgasse 3 geschützt werden und auch die Rabatten und Grünflächen müssen nach Bauende wieder hergestellt werden. Thomas Locher ist bewusst, dass dies ein grosser Einschnitt für den Verkehr im Stedtli bedeutet, die Sperrung liesse sich aber nicht vermeiden. Er hofft darum auf das Verständnis aller Beteiligter.
Den Auftakt machte das Orchester mit der Ouvertüre von Händels Feuerwerksmusik. Das als Französische Ouvertüre gestaltete Eröffnungsstück mit punktierter Rhythmik sowie Trompeten und Pauken in strahlendem D-Dur wirkt sehr festlich. Der Klangkörper erwies sich in allen vier Teilen als homogen und intonationssicher. Es folgten drei solistische Beiträge. Angesichts des jugendlichen Alters der Talente wäre es unfair, auf kleine Patzer und Intonationsschwächen hinzuweisen; noch ist kein Meister vom Himmel gefallen. Timo Wohlgemuth (*2006) spielte das Hornkonzert Nr. 2 D-Dur von Joseph Haydn. Schon im Allegro moderato zeigte er einen guten Ansatz und meisterte in der Kadenz die schwierigen Tonsprünge. Im Legato des Adagios schien er sich wohl zu fühlen, ebenso im kraftvollen Allegro mit der Kadenz mit Echoeffekten. Eine beachtliche Leistung mit erkennbarem Steigerungspotenzial. Lionel Zingg (*2002) von der Musikschule Reinach spielte das mittelschwere Kontrabasskonzert in A-Dur des frühklassischen Komponisten Domenico Dragonetti, dem «Paganini des Kontrabasses». Schon im Allegro moderato bewies Zingg seine Vir-
Beachtliche Leistung: Timo Wohlgemuth am Horn.
Dirigent Raphael dirigierte stets klar und dezidiert und hielt den Kontakt zu den Solisten. Elias Taglang (*2006) wagte sich an das anspruchsvolle Violinkonzert Nr. 5 A-Dur von Wolfang A. Mozart. Taglang überzeugte mit klarem, sicherem Strich, Intonationssicherheit und technischer wie musikalischer Reife. Das Adagio kam leicht und innig daher. Taglang arbeitete im Rondeau das düster-bedrohliche Alla turca in a-Moll als Gegensatz zum galant-rokokohaften Thema bestens heraus. Er erntete verdientermassen viel Applaus. Den Abschluss bildeten Mendelssohns facettenreiche und dramatische Ouvertüre Ruy Blas und eine Zugabe aus der Feuerwerksmusik.
Virtuos und kraftvoll: Lionel Zingg am Kontrabass.
Die Musik Mozarts in den Genen: Elias Taglang.
Dirigent Raphael Ilg: Sichtlich zufrieden mit dem Orchester und den Solisten.
Das Orchester Laufental-Thierstein: Dirigiert von Raphael Ilg. tuosität in allen Lagen. Im leise beginnenden Andante erklingt im Kontrabass eine getragene Kantilene. Neben Flageo-
FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER
lett-Tönen gibt es eine warme und innige Kadenz. Auch im spritzigen Allegro giusto mit seinen schwierigen Saitensprüngen fühlte sich Zingg ganz in seinem Element.
Begeisternder Mozart
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L AUFEN
Laufen plant die Zukunft der nächsten 10 bis 15 Jahre Per Video beteiligten sich rund 40 Einwohnerinnen und Einwohner an der Diskussion über den Räumlichen Entwicklungsplan der Stadt für die nächsten 10 bis 15 Jahre. Thomas Immoos Bereits zum dritten Mal fand ein öffentliches Forum über die Entwicklung Laufens statt. Coronabedingt geschah dies über eine Videoschaltung, zu der sich rund 40 Personen angemeldet hatten. Moderiert wurde der informative Anlass über das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) von Adeline Gass von der Stadtverwaltung. Beat Suter vom Planungsbüro Metron umriss das Vorgehen, die Massnahmen und die planerischen Instrumente für die Umsetzung des REK. Man geht davon aus, dass im Jahr 2035 rund 6500 Personen in Laufen leben werden, gut 700
mehr als heute. Suter betonte, dass es sich dabei um eine Prognose, nicht um ein Ziel handle. Angestrebt wird ein guter Mix aus Einund Mehrfamilienhäusern und Miet- und Eigentumswohnungen. «Die Stadtverwaltung will dazu möglichst gute Rahmenbedingungen bieten.» Im Mittelpunkt stehen Wohn- und Stadtraum, Industrie- und Wirtschaftsraum, der Verkehr sowie Freiräume. Betont wurde, dass die bestehenden Bauzonen ausreichen, um 700 neue Einwohnerinnen und Einwohner aufzunehmen.
Erholungsraum an der Birs
Wo möglich und sinnvoll, wird verdichtet gebaut, zum Beispiel durch Aufstockungen. Auf der anderen Seite sollen bestehende Strukturen, die sich bewährt haben, unverändert bleiben, etwa das Stedtli oder die Siedlungen in der Bleiholle. Einige Massnahmen stehen im Zusammenhang mit den geplanten Hochwasser-
schutzmassnahmen. Entlang der Birs sollen Freiräume mit Erholungsanlagen entstehen: Liegeplätze, Grillstationen, Spielwiesen. Vor allem die Jugend, so wurde festgestellt, vermisst in Laufen ein breites Sport- und Freizeitangebot. Deshalb soll unter anderem die Beachvolleyball-Anlage beim Schwimmbad künftig ganzjährig genutzt werden können. Noch offen ist der Verlauf der künftigen Birsbrücke. Wie Suter weiter ausführte, soll auch das Velowegnetz ausgeweitet werden. Denkbar sind Unterführungen, Tunnels und dergleichen in Bahnhofsnähe. Hier soll die Bahnhofsunterführung aufgewertet werden. Die Überquerung der Birs im Bereich der Eishalle soll durch eine neue Fussgänger- und Velobrücke garantiert werden.
Bevölkerung soll mitreden können
In Arbeitsgruppen von acht bis zehn Personen diskutierten die Forumsteilnehmer über die geplanten Massnah-
men. Vor allem wurden auch Wünsche geäussert. Einige Teilnehmende vermissten Verbesserungen im Stedtli; angeregt wurde etwa, dieses verkehrsarm bis verkehrsfrei zu gestalten. Zumindest sei die Zahl der Parkplätze zu verringern, wurde gewünscht. Vonseiten der Stadt teilte man mit, dass die Parkplatzbewirtschaftung etwa durch ein Parkleitsystem optimiert werden soll. Man geht aber davon aus, dass die bestehenden Parkplätze «prinzipiell ausreichen».
Vorschläge einreichen
Ab 2. Dezember läuft nun das Mitwirkungsverfahren, das am 22. Januar 2022 endet. Bis dahin können sich Interessierte zum Räumlichen Entwicklungskonzept äussern und Vorschläge einreichen. Diese wird der Stadtrat anschliessend beraten und dazu einen Bericht verfassen, wie Stadträtin Sabine Asprion betonte. Auch wird die Gemeindeversammlung vermutlich über einige Punkte beraten können.
Ausführliche Informationen www.kfl.ch AUSSTELLUNG
26. November–12. Dezember Vernissage: Freitag, 26. November, 19 Uhr
Elianne Friedli, Alenka Müller, Eliane Schaffner
Junge Künstlerinnen zeigen ihr Talent KINO
Donnerstag, 2. Dezember, 20.30 Uhr
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Sonntag, 5. Dezember, 10.30 Uhr
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind hat es im grossen Saal des Kirchgemeindehauses einen Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man eingeladen ist zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch. www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 26. November, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Sonntag, 28. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Sonntag, 28. November, 11.00 Uhr, Kirchgemeindeversammlung in der ref. Kirche Laufen.
Den Garten des Lebens hast du verlassen, doch deine Blumen blühen weiter.
Blauen, im November 2021 Wir danken von ganzem Herzen
DANKSAGUNG Für die liebevollen Beweise der Verbundenheit und Anteilnahme, die wir beim Abschied unseres lieben
Siegfried Meury-Marquis
Ein herzliches Vergelt’s Gott für die vielen Spenden, Karten und tröstenden Worte.
Von ganzem Herzen danken wir für die tröstenden Worte, die vielen Trauerkarten, die heiligen Messen und die Gaben für den späteren Grabschmuck.
Wir haben einen wunderbaren Menschen verloren, aber die Erinnerung lebt weiter.
Die Trauerfamilie
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel
Traurig nehmen wir Abschied von
Pascal Herzog
Eduard Renato Handschin-Müller Wir vermissen dich Ursi Jeger und Deborah Verwandte und Bekannte
Sonntag, 5. Dezember: 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, 2. Adventsgottesdienst, Pfr. St. Barth. Gesucht: Aktuar/in, für den Ev.-ref. Kirchgemeinderat Thierstein. Für folgende Aufgaben: Protokollführung an Ratssitzungen und Versammlungen; Führung der Mutationen in der Kirchenkartei; allgemeine Korrespondenz des Pfarramtes. InteressentInnen senden ihre Bewerbung bitte schriftlich an: Ev.-ref. Kirchgemeinde Thierstein, Fehrenstrasse 46, 4226 Breitenbach oder per E-Mail an: rkg-thierstein@bluewin.ch. Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1 am 25. Nov. Am Do., 2. Dez.: kein Konf. im ref. KGH, dafür: Für Gr. 1 und Gr. 2 ist am Do., 2. Dez. um 18.00 Uhr in der kath. Kirche Fehren eine ökum. Licht-Feier, an der man freiwillig teilnehmen kann (mit Unterschrift auf GD-Pass) = GD mit Cov.-Zertifikat! Dieser GD wurde 1 Woche vorverschoben! Der auf dem Datenblatt angegebene Termin (Lichtfeier: 9.11.) gilt nicht mehr! Gr. 1 am Do., 9. Dez. und Gr. 2 am Do., 16. Dez.: Wahl d. Konf.-Themas. Sonntagsschule/ChinderChilche: So., 28. Nov.: 10.15–11.15 Uhr, im Gde.-Saal: Einüben der individ. Rollen. So., 5. Dez.: keine Sonntagsschule/ ChinderChilche (Samichlaustag). Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50.
18. Juni 1933 – 20. November 2021 Liebevoll umsorgt starb er nach kurzer geduldig ertragener Krankheit im Zentrum Passwang Breitenbach. Er wird in unseren Herzen weiterleben.
In stiller Trauer: Silvia und Tom Seiler-Handschin mit Fabrice und Lorraine Katharina und Daniel Girod-Handschin mit Thierry und Veronique Doris Flury-Handschin Urs Handschin Verwandte und Freunde
Der Trauergottesdienst findet am 7. Dezember 2021 um 14.00 Uhr in der Kirche Fehren statt. Es gilt Zertifikatspflicht. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Ursi Jeger, Sonnenfeld 299, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular
Sonntag, 28. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, 1. Adventsgottesdienst, Pfr. St. Barth, anschl.: Kirchenkaffee (mit Cov.-Zertifikat) im Gde.-Saal od. Take Away.
Donnerstag, 2. Dezember: 18.00 Uhr, kath. Kirche Fehren, ökum. Licht-Feier (mit Cov.-Zertifikat), Thema: Von der Wurzel zur Kerze, Pfr. St. Barth und Kat. I. Grolimund, anschl. etwas Warmes auf dem Kirchenplatz.
Dreissigster: Sonntag, 28. November 2021 um 10.45 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch
«Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergänglichkeit, der Tod ist nur die Wende, der Beginn der Ewigkeit.»
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Mittwoch, 1. Dezember: 6.30 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, ökum. Rorate-GD, Thema: Königskerzen und Kerzen der Nacht, Pfr. St. Barth und Kat. P. Malerba, anschl. Zmorgen im Gde.-Saal (mit Cov.-Zertifikat) od. Take Away.
Die Trauerfamilien
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
Für uns völlig unerwartet hat sich sein Lebenskreis für immer geschlossen.
Freitag, 26. November, 14.00 Uhr, Bad Meltingen, Gottesdienst für die Hausbewohner/-innen, Pfr. St. Barth.
erfahren durften.
Einen ganz besonderen Dank richten wir an Herrn Albert Dani für die einfühlsam und persönlich gestaltete Abschiedsfeier.
16.6.1974 – 13.10.2021
Donnerstag, 25. November, 10.00 Uhr, Dachkapelle v. Alters- und Plegeheim Stäglen in Nunningen, ref. Gottesdienst, Pfr. St. Barth.
Pia Altermatt-Hänggi Es hat uns tief bewegt, spendet uns Trost und gibt uns Kraft.
Kleinlützel
Gottesdienste: Maskenpflicht! Bis 50 Personen ohne Covid-Zertifikat!
für die liebe und herzliche Anteilnahme, die wir in den Tagen des Abschieds von unserer lieben Mutter, Gross- und Urgrossmutter
erfahren durften, möchten wir allen ganz herzlich danken.
Dienstag, 30. November, 11.45 Uhr, ökumenischer Mittagstisch für SeniorInnen, 11.45 bis 14.00 Uhr, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde an der Viehmarktgasse, Anmeldung bis 29. November, um 12 Uhr beim Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Sabine Freund: 061 761 40 43. Es können maximal 14 Personen teilnehmen. Zertifikatspflicht!
Samstag, 27. November, 19.00 Uhr, Pfadiheim in Kleinlützel, abendliche Einstimmung auf den Advent mit Pfarrerin Regine Kokontis.
Nunningen, im November 2021
Keiner geht ganz von uns, er geht nur voraus.
Unsere liebe Tante, unsere Gotte, Grosstante, Urgrosstante und Schwägerin
Maria Bohrer-Franz 15. August 19
Zur Abdankung treffen wir uns am 1. Dezember 2021 um 14.30 Uhr in der Kapelle im Zentrum Passwang, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach. Es gilt die 3G-Regelung. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Dornach statt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Zentrum Passwang, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, IBAN CH98 0833 4000 0S51 0588 A.
Traueradresse: Katharina und Daniel Girod, Heimine 816, Chalet Sira, 3925 Grächen VS
2021
ist nach einem kurzen Aufenthalt im Spital für immer sanft und friedlich eingeschlafen. In stiller Trauer nehmen wir Abschied Verwandte Bekannte Freunde Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 3. Dezember 2021, um 14.30 Uhr in der Kirche in Liesberg statt (Zertifikat notwendig). Anstelle von Blumenspenden bitten wir, die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz, PC 30-31935-2, zu berücksichtigen.
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Dreissigster: Sonntag, 9. Januar 2022, 10 Uhr, in der Kirche in Liesberg. Traueradresse: Thomas Steiner-Hess, Weiherweg 18, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular
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AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 22. November 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Mit Freude hat der Stadtrat von der erfolgreichen Rezertifizierung der Stadt Laufen als Energiestadt durch den Trägerverein «Energiestadt» Kenntnis genommen. • Ein Allmendbenutzungsgesuch im Stedtli wurde bewilligt, so dass für den grossen Umbau der Liegenschaft Amthausgasse 3 (ehemalige Stedtlibibliothek) die Baustelleninstallation eingerichtet und betrieben werden kann: Damit der
Fussgängerverkehr, die Zu- und Wegfahrt zur Baustelle aber auch der Standort des Krans jederzeit sicher gewährleistet werden können, muss hierfür ab 10. Januar 2022 bis spätestens Ende April das Untertor für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. • Der aktuelle Stand betreffend Anfrage zur Erneuerung eines Mobilfunkantennenstandorts wurde zur Kenntnis genommen. • Die Anträge für die DV des Zentrums Passwang wurden behandelt. • Die Anträge der nächsten Betriebskommissionssitzung Regionaler Führungsstab / Zivilschutzkompanie Laufental wurden behandelt.
• Der aktuelle Stand zum Projekt Sport- und Freizeitregion Laufental-Thierstein wurde zur Kenntnis genommen.
Öffentliche Mitwirkung Überbauungsordnung Bruckersgarten, Mutation Waldbaulinie Gemäss § 7 des kantonalen Raumplanungsund Baugesetzes wird über die Mutation der Waldbauline innerhalb der Überbauungsordnung Bruckersgarten das Mitwirkungsverfahren eingeleitet. Der Bevölkerung wird Gelegenheit gegeben, innerhalb der Mitwirkungsfrist vom 25. November bis 17. Dezember 2021 in
die Unterlagen Einsicht zu nehmen, Einwendungen zu erheben oder Vorschläge zu unterbreiten. Die Auflage erfolgt während den ordentlichen Bürozeiten bei der Abteilung Bau und Planung der Stadt Laufen, Stadthaus, 2. Stock, Büro Nr. 24. Die Unterlagen können auch auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden: www.laufen-bl.ch. Eingaben sind zu richten an die Stadtverwaltung Laufen, Bau und Planung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, oder an bau@laufen-bl.ch mit dem Vermerk «Öffentliche Mitwirkung Mutation Waldbaulinie Bruckersgarten». Abteilung Bau und Planung
Baugesuch, Auflage vom 25.11. bis 6.12.2021 BG-Nr. 2137/2021. Bauherrschaft: Mazlum Azun / Heimgartenweg 14 / 4123 Allschwil. Projekt: Zweckänderung: alt Gewerbefläche in neu Imbiss / Take-Away / Abluftkamin, Parz. 423, Viehmarktgasse 25, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Mazlum Azun / Heimgartenweg 14, 4123 Allschwil. Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Der Laufner Christchindlimärt soll stattfinden Nach einem Jahr ohne den weitherum beliebten Laufner Christchindlimärt soll er nun dieses Jahr wieder stattfinden. Stand jetzt kann der Markt am 4. und 5. Dezember wie gewohnt durchgeführt werden. Unsicherheiten bleiben jedoch bestehen.
Vorführung verzichten. Das Kerzenziehen jedoch solle stattfinden. Den Standbetreibern, zu denen eine beachtliche Anzahl an Vereinen gehört empfiehlt er, auf den Aufbau des Stands zu achten: Stelle man ein Zelt oder dergleichen auf, dürften maximal zwei Seiten geschlossen sein. Ab drei geschlossenen Seiten gelte das Gebilde als geschlossener Raum und es dürfe nur noch mit Zertifikat Zutritt gewährt werden. Es gebe dieses Jahr jedoch auch Vereine, die auf eine Teilnahme verzichtet hätten.
Für Marktchef Wolfgang Imhof ist es der erste Christchindlimärt, den er begleiten darf. Seine Premiere im letzten Jahr wurde ihm von Corona vermiest. Und obwohl die Zeiten immer noch unsicher sind ,hofft er, dass der Markt in rund anderthalb Wochen endlich wieder durchgeführt werden kann. «Wir können einen fast ganz normalen Christchindlimärt durchführen», ist Wolfgang Imhof überzeugt. Selbstverständlich bestehe ein Schutzkonzept, so seien die Gäste gebeten, wenn immer möglich Abstand zu halten und sich die Hände regelmässig zu desinfizieren. Eine Maskenpflicht besteht momentan nicht, selbstverständlich stehe es aber jedem und jeder frei, eine Maske zu tragen. Bei zu engen Verhältnissen sicher eine angebrachte Massnahme. Er selbst wisse von einigen Standbetreibern, die auf freiwilliger Basis eine Maske tragen, da sie den ganzen Tag mit vielen Leuten in Kontakt kämen und das Einhalten des Abstands nicht immer möglich sei. Manche würden auch
Bei allen Einschränkungen, die durch Corona verursacht werden, sei man froh, wieder einen Christchindlimärt, der weit über die Region hinaus bekannt ist, durchführen zu können. «Wir haben über 70 Anmeldungen von regionalen Ausstellern erhalten, der Markt ist somit gut besetzt wie eh und je», sagt Imhof. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten sich für dieses Jahr zwar abgemeldet, aber man habe rasch Ersatz gefunden. Viele der Abmeldungen seien aus Unsicherheit erfolgt. Die Produktion von Verkaufsware nehme viel Zeit in Anspruch und da man lange nicht gewusst habe, ob und wie der Markt durchgeführt werden könne, wurde teilweise auf eine Teilnahme verzichtet. Er selbst sei positiv eingestellt, sagt Wolfgang Imhof. Was vom Kanton oder gar vom Bund vorgegeben werde, könne aber auch er nicht beeinflussen. Eine gewisse Unsicherheit bezüglich Massnahmen oder der Durchführung bliebe darum bestehen.
Vielfältiges Angebot
Bringt Hell ins Dunkel: Der Christchindlimärt darf dieses Jahr endlich wieder durchgeführt werden. Nach einem Jahr Zwangspause dürfen sich die Besucherinnen und Besucher wieder auf ein reichhaltiges Angebot freuen. FOTO: STL mit Plexiglas arbeiten, um den Kontakt zu vermeiden.
Keine Zertifikatspflicht am Christchindlimärt
Sonstige Massnahmen seien — Stand 23. November — keine vorgesehen, sagt Imhof weiter. Eine Zertifikatspflicht wie in Basel sei kein Thema gewesen. «Wir können unseren Platz gar nicht auf diese
Weise absperren wie in Basel», erklärt er. Der Markt in Laufen finde im Herzen des Stedtlis mit mehreren Zugängen statt. Ausserdem würden da zahlreiche Personen wohnen oder die Geschäfte besuchen. Diesen müsste man den Zugang auch ohne Zertifikat ermöglichen — dies alles zu kontrollieren, sei fast unmöglich, so Imhof weiter. Der Christchindlimärt sei in diesem Sinne auch keine Veranstal-
tung, sondern werde als Markt durchgeführt. Darum sei die Durchführung — wie beim Monatsmarkt — ohne Zertifikat möglich. Verzichtet würde dieses Jahr jedoch voraussichtlich auf den Streichelzoo beim Untertor und das Karussell, «um nicht plötzlich doch als Veranstaltung zu gelten», erläutert der Marktchef. Auch der Glasbläser werde dieses Jahr auf eine
Sperrung Rebenhöheweg ab 29. November Die Stadt Laufen führt wichtige Massnahmen für die Instandhaltung des Rebenhöheweges aus. Die Bauarbeiten starten am 29. November 2021 und dauern ca. 2 Wochen. Während dieser Zeit ist der Re-
benhöheweg zwischen Räbe-Spielplatz und Lochbruggstrasse gesperrt und auch für Fussgänger nicht passierbar. Umleitungen werden signalisiert. Alle Beteiligten versuchen die Behin-
derungen so gering wie möglich zu halten und bitten um Ihr Verständnis. Für allfällige Fragen steht Ihnen die Abteilung Bau und Planung (061 766 33 46) zur Verfügung.
Ablesung der Wasserzähler 2021 Während den Monaten Dezember 2021 und Januar 2022 wird der Wasserverbrauch in den privaten Haushaltungen und gewerblichen Betrieben registriert. Alle Wasserableser tragen einen Ausweis der Stadt Laufen auf sich. Zögern Sie nicht, sich diesen Ausweis vor dem Eintritt in Ihre Liegenschaft vorweisen zu lassen. Nach zweimaligem erfolglosem Besuch wird eine Ablesekarte in den Briefkasten gelegt. Bitte füllen Sie die pauschalfrankierte Antwortkarte aus und retournieren diese an die Stadtverwaltung Laufen. Für Fragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte an Frau Claudia Dietler, Finanzabteilung, Telefon 061 766 33 80 (Di./Do.)
Stadtverwaltung Laufen Sperrung: Der Rebenhöhenweg muss saniert werden, eine Sperrung ist unumgänglich.
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Donnerstag, 25. November 2021 Nr. 47
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.
Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Der Lebenskreis unserer Schwester, Tante, Gotte und Grosstante hat sich geschlossen. Du warst so lieb, so herzensgut und hast deine langjährige Krankheit mit Zuversicht und Würde getragen. Jetzt wurdest du erlöst und kehrst in Frieden heim.
Bärschwil
Helena Bucher-Karrer
Baupublikation
22. Juli 1941 – 22. November 2021
Bauherr: Mario Calvetti Bodenackerstrasse 520, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Knecht GmbH Bretzwilerstrasse 66, 4208 Nunningen Bauobjekt: Anbau einer verglasten Pergola Bauplatz: Bodenackerstrasse 520 Bauparzellen GB Nr. 883 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 10. Dezember 2021
In stiller Trauer Marc und Alessandra Stebler Eléna Stebler und Sandro Stüssi Anna Stebler und Paul Plüss Rosa Hollenstein-Karrer Auf Wunsch der Verstorbenen findet keine Trauerfeier statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Büren
Traueradresse: Marc Stebler, Brunnhollenweg 8, 4244 Röschenz
Baupublikation
Bauherrschaft: Mertz Urs, Rebenweg 48, 4413 Büren Bauobjekt: Installation einer Luft / WasserWärmepumpe Projektverfasser: Mons Solar AG, Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Bauplatz: Rebenweg 48, 4413 Büren Grundbuch-Nr.: 2368 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 10. Dezember 2021
Gilt als Leidzirkular.
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Labaras Georgios und Jolanda, Kastelstrasse 329, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Kübler Haustechnik AG, Industriering 45, 4227 Büsserach Bauvorhaben: Wärmepumpe Bauort: Kastelstrasse 329 Bauparzelle: GB-Nr. 1281 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 9. Dezember 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Flück Simon und Dominique, Kastelhöhe 517, 4204 Himmelried Projektverfasser: Flück Simon und Dominique, Kastelhöhe 517, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Kleintiergehege Bauort: Kastelhöhe 517 Bauparzelle: GB-Nr. 1453 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 9. Dezember 2021
Gemeinde Grellingen
Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderats Nach der Demission von Gemeinderat Hans Raithofer wurde die Ersatzwahl für ein Mitglied des Gemeinderats angeordnet. Für den Rest der Amtsperiode 2020 – 2024 wurde diese Wahl auf den
13. Februar 2022 angesetzt. Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorz). Allfällige Wahlvorschläge sind bis Montag, 27. Dezember 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die offiziellen Formulare können auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Stille Wahl: Wenn am 34. Tag vor dem Wahltag die Zahl der Vorgeschlagenen gleich gross ist wie die Zahl der zu Wählenden, widerruft der Gemeinderat die Urnenwahl und erklärt die vorgeschlagene Person als gewählt (§ 30 Gesetz über die politischen Rechte, § 6 Gemeindeordnung). Eine allfällige Nachwahl wird auf Sonntag, 15. Mai 2022, angesetzt. Die Eingabe der Wahlvorschläge für die Nachwahl muss bis spätestens am 8. Tag nach dem Wahltag, also am Montag, 21. Februar 2022, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung eintreffen. Der Gemeinderat
Breitenbach
Baupublikation
Bauherrschaft: Meier Daniel, Gässli 6, 4413 Büren Bauobjekt: Neuer Spritzenwaschplatz und Mistlager, mit Stützmauer und Umgebungsgestaltung Projektverfasser: Lösbar GmbH, Neuhof 122, 4418 Reigoldswil Bauplatz: Im Grund, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 545 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 10. Dezember 2021
Grellingen
Laufen
Einladung Römisch – katholische Kirchengemeinde Breitenbach – Fehren – Schindelboden Bodenackerstrasse 3, 4226 Breitenbach
EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Mittwoch, 8. Dezember 2021, um 19.00 Uhr im Pfarreiheim Breitenbach Gemäss den bestehenden Regeln des BAG gilt Maskenpflicht Traktanden: 1. Begrüssung durch den Präsidenten 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der KGV vom 23. Juni 2021* 4. Pastoralraum; Änderung des öffentl. rechtl. Vertrags – Anhang 1 – Anstellung 5. Budget 2022 5.1 Festsetzung Steuerfuss 5.2 Beratung und Genehmigung der Erfolgsrechnung 6. Pastorale Arbeiten 7. Mitteilungen 8. Verabschiedungen 9. Verschiedenes Der Voranschlag 2022 inkl. Traktanden und Anträge wurde am 8. November 2021 vom Kirchgemeinderat genehmigt und liegt ab 25. November 2021 gemäss KGV – Beschluss vom 23.11.1993 im Schriftenstand der Kirchen Breitenbach und Fehren, im Gemeindehaus Breitenbach und im Pfarreisekretariat zum Bezuge auf. Auch kann der Voranschlag 2022 auf der Homepage eingesehen werden.
zur ordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental Sonntag, 28. November 2021, 11.00 Uhr (nach dem Gottesdienst) in der Kirche Laufen Traktanden 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Feststellung des absoluten Mehrs 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 13. Juni 2021 3. Finanzen – Vorstellung des Budgets 2022 – Bericht der Revisoren zum Budget 2022 – Antrag: Die Kirchenpflege beantragt die Genehmigung des Budgets 2022 – Antrag: Steuerfuss 2022 0,7% des Einkommens / 0,07% des Vermögens (wie bisher) 4. Personelles – Aktueller Stand bezüglich Weiterbildung von Corinne Züllig zur Sozialdiakonischen Mitarbeiterin 5. Retraite 2021 – Vorstellung der von der Kirchenpflege erarbeiteten Themen anlässlich der Retraite 2021 6. Grüner Güggel – Vorstellung Grüner Güggel und Vision der Kirchenpflege zur Unterstützung der ökologischen Nachhaltigkeit in unserer Kirchgemeinde 7. Verschiedenes, Anregungen und Diskussionen
* Das Protokoll kann im Pfarreisekretariat oder auf der Homepage www.kath-breitenbach.ch eingesehen, resp. bezogen werden. Der Kirchgemeinderat
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauherrschaft: Stefan Schäfter, Doris Moser, Ackerbodenweg 260, 4204 Himmelried Projektverfasser: Stefan Schäfter, Doris Moser, Ackerbodenweg 260, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Gartenschwimmbad Bauort: Ackerbodenweg 260 Bauparzelle: GB-Nr. 1201 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 9. Dezember 2021
GEMEINDE NUGLAR-ST. PANTALEON 4412 NUGLAR
Büren
Gemeinde 4413 Büren Publikation des Zweckverbands Oberstufenzentrum Dorneckberg OSZD
Publikation des Zweckverbands Oberstufenzentrum Dorneckberg OSZD
Anlässlich der Sitzung vom 21. Oktober 2021 hat die Delegiertenversammlung folgenden Beschluss gefasst:
Anlässlich der Sitzung vom 21. Oktober 2021 hat die Delegiertenversammlung folgenden Beschluss gefasst:
Die Delegierten genehmigen einen Investitionskredit für die Sanierung Fassade, Fenster, Rafflamellenstoren mit Baujahr 1976 in Höhe von CHF 620'000 (respektive CHF 480'500 netto zulasten des ZV OSZD). Die Ausgaben werden den Verbandsgemeinden gemäss § 8 der Statuten weiterverrechnet.
Die Delegierten genehmigen einen Investitionskredit für die Sanierung Fassade, Fenster, Rafflamellenstoren mit Baujahr 1976 in Höhe von CHF 620'000 (respektive CHF 480'500 netto zulasten des ZV OSZD). Die Ausgaben werden den Verbandsgemeinden gemäss § 8 der Statuten weiterverrechnet.
Dieser Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum. 3 Verbandsgemeinden oder 300 Stimmberechtigte der Verbandsgemeinden können innert 30 Tagen ab Vorliegen der Publikation die Abstimmung an der Urne verlangen. Büren, 25. November 2021
Dieser Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum. 3 Verbandsgemeinden oder 300 Stimmberechtigte der Verbandsgemeinden können innert 30 Tagen ab Vorliegen der Publikation die Abstimmung an der Urne verlangen.
Gemeinde Büren
Das Protokoll kann im Sekretariat des OSZD eingesehen werden.
Das Protokoll kann im Sekretariat des OSZD eingesehen werden.
LAUFENTAL Z WINGEN
RÖSCHENZ
Röschenz investiert in die Schule Der Gemeinderat von Röschenz geniesst das Vertrauen seiner Bevölkerung. Zur Budgetgemeindeversammlung erschienen nur wenige Stimmberechtigte. Bea Asper Somit habe quasi jeder Anwesender rund eine halbe Million Franken bewilligt, meinte Finanzchef Remo Oser. Die Erfolgsrechnung rechnet für das 2022 mit einem Aufwandüberschuss von 295 806 Franken. Bisher sei es immer besser gekommen als angenommen, relativierte Christian Mamie von der RPK. Die Finanzprüfer sehen keinen Grund, Massnahmen zu verlangen. Auch seitens der Versammlung gab es keinen Einwand. Das Budget 2022 wurde einstimmig verabschiedet. Oser meinte, dass man den Steuerfuss bei 54 Prozent der Staatssteuer belassen und ein oder zwei weitere Jahresabschlüsse abwarten sollte, bevor eine Steuererhöhung aktuell werden könnte. Dank der bedachten Ausgabenpolitik stehe die Gemeinde Röschenz finanziell solide da — und könne den geplanten Investitionen zuversichtlich entgegenblicken. Gemäss Finanzplan sind in den nächsten fünf Jahren Vorhaben geplant, die rund 15 Millionen Franken kosten und deren Abschreibungen grössere Auswirkungen auf die Erfolgsrechnung haben. Sie seien nur mittels Steuererhöhung nachhaltig finanzierbar, heisst es in den Erläuterungen. Auf dem Programm stehen die Sanierung des Primarschulgebäudes inklusive der technischen Anlagen sowie die Sanierung von Aula und Turnhalle. Zudem ist der Bau einer zweiten Turnhalle geplant. Die entsprechenden Planungsarbeiten seien in vollem Gang. Im Verlauf des nächsten Jahres soll die Bevölkerung über die bis dann entwickelte Variante informiert werden, sagte Oser. Der Finanzplan sieht zudem die Sanierung von Garderoben und Bistro des Fussballclubs und die Erneuerung der Werkleitungen in der Oberdorfstras-
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Donnerstag, 25. November 2021 Nr. 47
se vor — dies zusammen mit der vorgesehenen Strassensanierung durch den Kanton Basel-Landschaft. Zur Kreisschule Röschenz-Roggenburg sagte Oser, dass die Mehrkosten für die sechste Klasse derzeit über den Finanzausgleich des Kantons laufen (Aufgabenverschiebungen). Für den Kindergarten wurde neu ein Zusatzpensum einer Lehrperson einberechnet, da infolge hoher Kinderzahl eine dritte Kindergartenklasse nötig wird. Für die Führung einer zusätzlichen Kindergartenklasse müsste noch Schulmobiliar (zum Beispiel Kinderstühle) angeschafft werden. Durch die Gleichbehandlung der Röschenzer und Roggenburger Schulkinder im Rahmen der gemeinsamen Kreisschule Röschenz-Roggenburg werden die SchülerTransportkosten gemeinsam getragen. Der Schüler-Transportbus soll das ganze Jahr über fahren, deshalb falle der Betrag höher aus als im Vorjahr, führte Oser aus. Ebenfalls ins Budget aufgenommen wurden die Kosten für ein Skilager, in der Hoffnung, dass dieses wieder stattfinden kann. Beim Mittagstisch geht man ebenfalls davon aus, dass dieser trotz CoronaMassnahmen durchgeführt werden kann und mehr Anmeldungen hat als im Vorjahr.
In neuem Gewand
Stramm stehen in Rot-Schwarz: Die BBKZ mit neuem Dirigenten und neuer Uniform.
Die Brass Band Konkordia Zwingen präsentierte am Wochenende nicht nur ihren neuen Dirigenten, sondern auch ihre neue Uniform. Eine Doppelsechs auf hohem Niveau. Martin Staub
Grosse Investitionen: Röschenz plant neben der Sanierung des Schulhauses den Bau einer zweiten Turnhalle. FOTO: SCHULEROESCHENZ.CH
Bereits das Eröffnungsstück der 30-köpfigen Band kündigte — zwar noch im alten, fast 30-jährigen edlen Grau — ein neues Zeitalter an: «A New Age» von Armin Kofler. Der Einstand von Reto Borer als neuer musikalischer Leiter war somit bereits im Trockenen. Gewählt wurde der Laufentaler, der bereits einige Erfolge mit regionalen Musikvereinen auf seinem Konto hat, bereits im Sommer 2020. Auch die Neuuniformierung war in jenem Jahr geplant. Die Gründe für die Verschiebung zu erwähnen, erübrigt
sich. «Im Juni dieses Jahres konnten wir mit Proben beginnen», erklärte Borer, und das Resultat durften die zahlreichen Gäste an zwei Abenden im Gemeindesaal Zwingen live miterleben. Ein doppelter Erfolg in musikalischer und in modischer Hinsicht. Das Zepter, respektive das Mikrofon für die Moderation, nahm die Präsidentin gleich selbst in die Hand. Cornetistin Bianca SchnellStrauss begrüsste das Publikum und führte durch die 13 Nummern, die eine gut verdauliche Mischung aus traditioneller Unterhaltungsmusik («Music of the Night», «Big Spender» ...) über Klassiker («French Can Can», «Unter dem Doppeladler» ...) bis zu zeitgenössischem Funk alles enthielt. Als besondere Highlights erwiesen sich die Stücke «Celtic Force» von Mario Bürki — hier durften verschiedene Interpreten mit atemberaubenden Soli brillieren — und passend zum Anlass «New Fashion», das Dirigent Reto Borer in den 1990er-Jahren für seinen damaligen Verein komponiert hatte. Dass diese festli-
FOTO: MARTIN STAUB
chen Tonfolgen perfekt zur Neuuniformierung passten, zeigte sich nach der Pause, nachdem der vorher geschlossene Vorhang gelüftet wurde: In edles Anthrazit gehüllt, eröffneten die rund 30 Frauen und Männer mit der «Olympic Fanfare And Theme» den zweiten Teil im neuen Stoff, der wohl für die nächsten zwanzig Jahre die BBKZ durch Höhen und Tiefen begleiten soll, wie Erwin Borer, während der dreijährigen Evaluation «Uniformenpräsident», verkündete. Für Oliver Häberlis Beschreibung des gelungenen Kombis stellte sich der Bassposaunist Colin Tresch als Model zur Verfügung. Der Vertreter des Herstellers Schuler Manufaktur in Rothenthurm stellte die Feinheiten des neuen Repräsentationsteils exakt und mit Humor vor. Danach ging es weiter mit Musik und die Zwingner Musikantinnen und Musikanten liefen im neuen Kleid zur Hochform auf, was schliesslich in zwei Zugaben mit enthusiastischen Klatschrhythmen des Publikums gipfelte.
L AUFEN
«Komm aus der Opferrolle heraus und wehre dich» Loredana Galeoto wurde von ihrem Mann brutal niedergestochen. Mit dem Erzählen ihrer Geschichte möchte sie heute, am «Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen», auf das Tabuthema aufmerksam machen. Gaby Walther Loredana Galeoto strahlt bewundernswert viel Lebensenergie, Freude und Kraft aus. Selbstverständlich ist dies nicht. Vor drei Jahren, am 27. Dezember 2018, wurde sie von ihrem damaligen Ehemann in einer Boutique in Laufen mit einem Messer niedergestochen. Seither ist die Laufnerin im Rollstuhl. Vor drei Wochen verurteilte das Baselbieter Strafgericht den Italiener wegen versuchten Mordes zu 15 Jahren Zuchthaus und 12 Jahren Landesverweis. Nun wendet sich Loredana Galeoto ans Wochenblatt. Sie möchte mit ihrer Geschichte anderen Frauen und auch Männern, die Gewalt in der Partnerschaft erleben, Mut machen: «Macht die Augen auf. Lasst Euch nicht schlecht behandeln und unterdrücken. Opfert nicht euer Leben für solche Menschen. Wehrt Euch, kämpft, holt Hilfe.» Ihre eigene Leidensgeschichte hat lange gedauert. 27 Jahre war Loredana Galeoto verheiratet. Anfangs seien sie sehr verliebt gewesen. Doch nach dem ersten Kind folgte bald die erste Ohrfeige. Immer öfters musste sie vom Ehemann Gewalt und Drohungen hinnehmen. Dabei managte sie fast alles allein. Sie arbeitete in der Pflege und schaute abends auf die beiden
Kämpft für ein gutes Leben: Loredana Galeeoto wurde vor drei Jahren von ihrem damaligen Ehemann in Laufen mit einem Messer niedergestochen. Seitdem ist sie gelähmt. Sie möchte Opfer von häuslicher Gewalt dazu ermutigen, sich trotz Angst FOTO: FOTOSTUDIO AMADEO ESTERIORE zu wehren. Mädchen. Der Mann ging selten länger einer Arbeit nach und auch zuhause war kein Verlass auf ihn. Zweimal zeigte Lo-
redana ihn bei der Polizei an. Doch seine Drohungen waren so massiv, dass sie die Anzeigen zurückzog. «Ich hatte Angst um
meine Kinder. Was sollten sie machen, wenn ihre Mutter tot und der Vater im Gefängnis ist? Aus diesem Grund blieb ich bei ihm und liess alles zu. Ich wusste, dass ich ihn verlassen werde, sobald meine Töchter erwachsen sind», schildert die 50-Jährige die damalige Situation. Im Juli 2018 spitzte sich die Situation zu. Der Mann sperrte seine Ehefrau in der Wohnung ein und nahm ihr Natel, Schlüssel und Kreditkarte weg. Mit Hilfe der Töchter gelang ihr nachts die Flucht und am Morgen erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Der Mann wurde in die Psychiatrie in Liestal eingeliefert. Während des eineinhalbmonatigen Aufenthalts floh er zweimal. Beim zweiten Mal wurde er nicht mehr inhaftiert. Er wurde als gesund erklärt. «Inzwischen war ich nach Röschenz gezogen und obwohl er sich mir nicht nähern durfte, stalkte er mich. Er tauchte ständig überall auf. Ich lebte die ganze Zeit unter extremer Angst. Ich wusste, er hört nicht auf, bis er mich umgebracht hat», erzählt Loredana Galeoto. Die Angst wurde so gross, dass sie zu einem Kollegen zog und niemanden die Adresse verriet. Die 18-jährige Tochter blieb allein in der Wohnung zurück. «Ich gab ihr Geld, rief sie täglich an und sorgte aus der Ferne für sie.» Wegen der Tochter kehrte die Mutter vor Weihnachten zurück nach Röschenz. Am 26. verbrachten sie gemeinsam einen schönen Tag. Am 27. wurde Loredana Galeoto niedergestochen. Hätte das Drama verhindert werden können? Solange kein Verbrechen passiert, kann die Polizei wenig unternehmen. Sie kann bei einer Anzeige den Mann für 24 Stunden in Gewahrsam nehmen und ihm verbieten, sich der Frau zu nähern. «Die Polizei riet mir, ins Frauenhaus zu gehen. Doch ich konnte mich doch nicht für den Rest des Lebens dort verstecken.» Loredana wünscht sich
mehr Hilfe für die Opfer. Nicht nur vonseiten der Polizei. Auch im Bekanntenkreis hätten die Leute weggeschaut oder Angst gehabt, ihr zu helfen. «Gewalt gegen Frauen wird in der Schweiz und weltweit zu oft verharmlost und tabuisiert. Ich möchte mit dem Erzählen meiner Geschichte mithelfen, etwas daran zu ändern», so Loredana Galeoto. Sie spricht vor allem die Opfer an. «Wir sind auch Menschen. Komm aus der Opferrolle heraus. Es ist nicht deine Schuld. Nimm dein Leben in den Griff. Wehre dich, sage nein. Wir leben nur einmal», betont sie noch einmal. Sie selbst geniesst das Leben wieder und hat sich noch nie so frei gefühlt. Während fast eines Jahres war sie in der Reha. Dort lernte sie einen neuen Partner kennen. Inzwischen lebt sie in Laufen in einer rollstuhlgängigen Wohnung, kann den Haushalt allein erledigen und kämpft um jeden gesundheitlichen Fortschritt.
16 Tage gegen Gewalt an Frauen
Im Schnitt wird in der Schweiz jede zweite Woche eine Frau durch ihren Partner getötet. Die Dachorganisation der Frauenhäuser Schweiz und Liechtenstein zeigt in einer repräsentativen Studie auf, dass 42 Prozent der befragten Frauen in der Schweiz schon Gewalt in einer Paarbeziehung erlebt haben. Häusliche Gewalt ist somit ein gesellschaftliches Problem. Die Kampagne «16 Days of Activism Against Gender Violence», welche 1991 vom Women‘s Global Leadership ins Leben gerufen wurde, leistet mit vielfältigen Veranstaltungen einen Beitrag dazu, genauer hinzuschauen und geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen. Die 16 Tage beginnen stets am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Abschluss ist am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.
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Donnerstag, 25. November 2021 Nr. 47
Hofstetten-Flüh
Seewen
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherr: Hill Andreas, Neuer Weg 39, 4114 Hofstetten SO Hill Barbara, Neuer Weg 39, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Schwyzer Bau GmbH, Hofstetten Bauobjekt: Parkplatzrückbau, Gartenerweiterung, Einfriedigung Bauplatz: Neuer Weg 39, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3302 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 25.11.2021 – 09.12.2021
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
Bauherrschaft: Pieter Voermans, Paradiesweg 7, 4115 Mariastein Bauprojekt: Neubau Schwimmbad und gedeckter Sitzplatz Bauort: Paradiesweg 7, 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 2094 (W2a Paradies) Projektverfasser: Lösbar GmbH, Neuhof 122, 4418 Reigoldswil Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 9. Dezember 2021
Baupublikation
Oberstufenzentrum Dorneckberg (OSZD) Investitionskredit für die Sanierung Fassade, Fenster, Rafflamellenstoren Anlässlich der Sitzung vom 21. Oktober 2021 hat die Delegiertenversammlung folgenden Beschluss gefasst: Die Delegierten genehmigen einen Investitionskredit für die Sanierung – Fassade, Fenster, Rafflamellenstoren mit Baujahr 1976 – in Höhe von CHF 620'000.00 (resp. CHF 480'500.00 netto) zu Lasten des Zweckverbands OSZD. Die Ausgaben werden den Verbandsgemeinden gemäss § 8 der Statuten weiterverrechnet. Dieser Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum. Drei Verbandsgemeinden oder 300 Stimmberechtigte der Verbandsgemeinden können innert 30 Tagen, ab Vorliegen der Publikation, die Abstimmung an der Urne verlangen.
Das Protokoll kann im Sekretariat des Oberstufenzentrums Dorneckberg eingesehen werden. Adresse: Kilpenweg 1, 4413 Büren, Telefon 061 915 95 25, E-Mail: sekretariat@oszd.ch.
Baupublikation
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: B. & S. Fuschetto Amselweg 25, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-44 Einfriedung (Sichtschutz) Projektverfasser: B. & S. Fuschetto Amselweg 25, 4108 Witterswil Bauplatz: Amselweg 25 Bauparzelle: GB-Nr. 1712 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 9. Dezember 2021
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Noëmi Bachmann und Markus Räber, Landskronstrasse 11, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Velohaus Bauort: Landskronstrasse 11, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 267 (W2a) Projektverfasser: Alabor Gartenbau AG, Paradieshofweg 29, 4102 Binningen Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 9.12.2021
Baupublikation
Nuglar-St. Pantaleon
Bauobjekt: 21-058 Einbau Kanonenofen und Kamin Grundbuch-Nr.: 1845 Adresse: Sonnhaldestr. 12, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Daniel Weiss Sonnhaldestr. 12, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 25.11.2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 9. Dezember 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Bauherrschaft: Einwohnergemeinde, Huggerwaldstrasse 175, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Hochwasserschutzdamm auf Parzelle 626 für Gebäude 279 auf Parzelle 2929 Grundeigentümer: Jörg Tschan, Vordere Rütti 279, 4245 Kleinlützel Projektverfasser: Bauherrschaft Bauplatz: Vordere Rütti Bauparzelle: 626 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 25. November 2021 bis 10. Dezember 2021
Mutation im Gemeinderat/Nachnomination und stille Wahl Infolge des plötzlichen Verlustes von Kuno Trösch (im Amt verstorben) kann der CVP-Sitz durch allfälliges Nachrücken nicht besetzt werden. Kann ein Sitz nicht durch Nachrücken besetzt werden, hat die Eingabestelle die Listenvertretung aufzufordern innert Frist einen Wahlvorschlag einzureichen (§ 127 Abs. 1 GpR). Gemäss § 127 Absatz 3 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) gilt die vorgeschlagene Person als in stiller Wahl gewählt. Gemäss Wahlvorschlag der Liste 2 (CVP), eingegangen am 14. September 2021 wird somit für den Rest der Amtsperiode 2021 – 2025 per 19. November 2021 als ordentliches Ersatzmitglied des Gemeinderates der Gemeinde Seewen SO als gewählt erklärt: Kurt Stress, Jahrgang 1957, Elektromonteur Namens des Gemeinderates Seewen, 19. November 2021 Roger Weber Gemeindepräsident
Claudia Castañal Bouso Gemeindeschreiberin
Rechtsmittel Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl mit öffentlichem Anschlag (oder im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 157 und 160 GpR).
Bauherr: Andreas Stalder, Stockackerstrasse 32, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Nachträgliches Baugesuch für Wärmetechnische Sanierung Fassade und Dach Bauort: Stockackerstrasse 32 Bauparzelle: GB-Nr. 385, (W2a) Projektverfasser: Bauherrschaft Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 9.12.2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Hausirain GmbH, Gerberstrasse 5, 4410 Liestal Bauprojekt: Einfriedung entlang Metzerlenstrasse und Absturzsicherung bei Haus Nr. 52 Bauort: Metzerlenstrasse 40, 42, 52 Bauparzelle: GB-Nr. 912, 913, 918 (W2a) Projektverfasser: Buser + Mitarbeiter Architekten AG, Gerberstrasse 5, 4410 Liestal Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 9.12.2021
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Dreier Guido, Alice Vogt-Strasse 6, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Wärmepumpe (aussenstehend) und Sichtschutz Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Müller Toni, Botschenrütti 79, 4245 Kleinlützel Bauplatz: Hellacker 625 Bauparzelle: 908 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 25. November 2021 bis 10. Dezember 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Stich AG, Schulstrasse 339, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Lagerhalle mit Büro Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Brunner Zimmerei & Bedachung AG, Schulstrasse 409, 4245 Kleinlützel Bauplatz: Obere Frohmatt Bauparzelle: 3381 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 25. November 2021 bis 10. Dezember 2021
Standortförderung Laufental Schwarzbubenland
Region vereint im Kampf gegen Verkehrsengpässe Bevölkerung und Wirtschaft im Laufental und Schwarzbubenland leiden unter immer mehr Staustunden. Die dringend nötige Entlastung würde eine Berücksichtigung der N18 im Nationalstrassen-Entwicklungsprogramm bringen. Zu diesem Zweck bündelt das Komitee N18 Basel– Jura die Kräfte in der Region, um in Bundesbern Gehör zu finden. Die Verkehrssituation im Laufental stösst je länger je mehr an ihre Grenzen: Während die Einwohnerzahlen zunehmen und die Wirtschaft wächst, stecken immer mehr Pendlerinnen und Pendler, Dienstleister, Transportunternehmen und weitere Reisende täglich im Stau. Die Wirtschaft verliert mit jeder Minute, die sie unnötig auf der Strasse verbringt, Geld. Herrscht dichter Verkehr und es ereignet sich ein Unfall, geht gar nichts mehr. Der beherzte Einsatz für die Verbesserung der Ver-
«Um das Entwicklungspotenzial des Laufentals nachhaltig zu nutzen, brauchen wir eine bessere Erreichbarkeit auf Strasse und Schiene.»
Martin Dätwyler, Landrat FDP BL, Direktor Handelskammer beider Basel
kehrsinfrastruktur der Region ist so alt wie die Problematik selber. Nun hat sich neu ein Komitee mit Mitgliedern aus der ganzen Nordwestschweiz formiert, dass sich dafür einsetzt, dass die N18 zwischen Basel und Delémont ins Nationalstrassen-Entwicklungsprogramm aufgenommen wird. Konkret sollen die Engpässe beim Angenstein zwischen Aesch und dem Eggfluetunnel, die Ortsdurchfahrt Zwingen-Laufen sowie die Durchfahrt Delémont zwischen dem Autobahnanschluss
Delémont-Est und dem Ortsende behoben werden. Ziel ist es, ins Entwicklungsprogramm Step 2022 Projektstudien zu integrieren sowie in der Folge Realisierungskredite für das Programm Step 2026. Weniger Durchgangsverkehr «Im 2020 wurden über 700 Staustunden gemessen – mit entsprechenden volkswirtschaftlichen Folgen», erläuterte Landrat Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, anlässlich einer Medienfahrt des Komitees.
«Damit sich das Laufental als Arbeits-, Wohnund Freizeitregion weiterentwickeln kann, braucht es eine zeitgerechte und sichere Verkehrserschliessung.» Franz Meyer, Landrat Die Mitte BL
Damit eine Entlastung erreicht werden kann, müssen die Engpässe zwischen Basel und Delémont endlich beseitigt werden und die Nationalstrasse dürfe nicht durch die Dörfer Laufen und Zwingen geführt werden, begründet Landrat Franz Meyer sein Engagement im Komitee. Unter den Engpässen auf der N18 leidet auch das Schwarzbubenland. «Die Bevölkerung steigt kontinuierlich an und somit auch der Verkehr. Es ist dringend nötig, dass das überlastete Strassennetz effizient ausgebaut wird, damit die betroffenen Gemeinden vom Durchgangsverkehr entlastet werden», sagt KomiteeMitglied und Kantonsrat David Häner.
Nationale Bedeutung Neu ist der Bund für den Betrieb, den Unterhalt und den Ausbau der Nationalstrassen zuständig. Die N18 verbindet die Agglomeration Basel mit dem Jura und schliesst das Laufental, das
«Mir liegt die Region, Bevölkerung und Wirtschaft am Herzen. Ein Ausbau wirkt sich positiv auf alle drei Bereiche aus.» David Häner, Kantonsrat FDP SO, Gemeinderat Breitenbach
Traurige tägliche Prominenz in den nationalen Staumeldungen: Die Achse Basel–Delémont.
Schwarzbubenland und die Region Delémont an die Wirtschaftsregion Basel sowie ans Mittelland an. «Die N18 ist nicht nur für die Region eine wichtige Verkehrsachse. Wenn die Engpässe behoben und die Sicherheit erhöht werden, verbessert sich die Funktionalität des gesamten Schweizer Strassennetzes», sagt Martin Dätwyler. Weil die weiteren nationalen Ausbauschritte in den kommenden Wochen geplant und in Vernehmlassung gegeben werden, kommen die Forderungen des Komitees N18 Basel–Jura in Richtung Bern zum richtigen Zeitpunkt. Neben zahlreichen National-, Land-, Gross- und Kantonsräten sind dem Komitee auch mehrere Gemeinden und Wirtschaftsverbände beigetreten.
Adrian Schmidlin e. Geschäftsleiter Promotion Laufental und Komitee «Pro Bundesstrasse Basel–Jura» Nach 10-jähriger Arbeit hatte das damalige Komitee «Pro Bundesstrasse Basel–Jura» sein Ziel erreicht: 2012 beschlossen die eidgenössischen Räte die Aufnahme der H18 ins Nationalstrassennetz. Die daran gekoppelte Finanzierung (Vignettenabstimmung) scheiterte. Statt 2015 erfolgte die Übernahme durch den Bund erst 2020. Das Laufental und das Schwarzbubenland sind Wachstumsregionen. Im Laufental liegt das Bevölkerungswachstum seit 2000 mit 16,7 % deutlich über dem Kantonsmittel. Diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren noch verstärkt durch die Realisierung grosser Wohnbauprojekte mit starken Auswirkungen auf den Verkehr. Gut, dass ein neues Komitee Basel– Jura wieder aktiv wird und höchste Zeit, die schon lange anstehenden Probleme konkret anzugehen, damit die Strecke Basel–Jura ihrer nationalen Bedeutung gerecht wird. Die Nordwestschweiz ist gefordert. Wir stehen im gesamtschweizerischen Wettbewerb um die Zuteilung der Gelder. Nur ein gemeinsames, engagiertes Handeln führt zum Erfolg. Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenl
Doppelspurausbau hat wieder Fahrt aufgenommen Die Taktverdichtung zwischen Laufen und Basel soll endlich Realität werden. Grundlage hierfür ist der Bau der zweiten Spur zwischen Grellingen und Duggingen. Gemäss aktueller Planung soll der Betrieb im Dezember 2025 aufgenommen werden. Vier Bahnkilometer halten die regionale Politik und Wirtschaft seit über 30 Jahren gehörig auf Trab. «Erstmals angedacht war der Doppelspurausbau zwischen Duggingen und Grellingen im Rahmen des Projekts «Bahn 2000». Das war im Jahr 1987», blickt Franz Meyer zurück. Der Landrat aus Grellingen ist eine treibende Kraft für die Verbesserung der Verkehrssituation des Laufentals. Da die Bahnstrecke Delémont–Laufen– Basel grösstenteils einspurig ist, verkehrt die S-Bahn zwischen Basel und Laufen nur im Halbstundentakt, zwischen Basel und Delémont im Stundentakt. Ebenfalls einmal stündlich nutzen
Ein zweiter Schnellzugshalt in Laufen ist in Sicht.
Fernverkehrszüge von Basel nach Biel die Linie. Die Nachfrage macht eine Taktverdichtung schon seit langem erforderlich, aufgrund mangelnder Kreuzungsmöglichkeiten ist diese aber nicht realisierbar. Deswegen engagieren sich die regionale Politik und Wirtschaft –
namentlich auch die Promotion Laufental – seit Jahren intensiv für die Doppelspur. Eine Hiobsbotschaft erfuhren die Bestrebungen 2020: Die SBB teilte mit, dass sich die Realisierung des Projekts um zwei Jahre verzögern werde aufgrund fehlender Kapazitäten im
Bahnhof Basel und zusätzlicher Planungsarbeiten. Mittlerweile ist man wieder auf Kurs: Seit Mitte November ist in den betroffenen Gemeinden das Bauprojekt zur öffentlichen Einsicht aufgelegt. Im Frühling 2023 ist der Baustart angedacht, so dass im Dezember 2025 die Doppelspur in Betrieb gehen kann. Die Bauphase beinhaltet aber einen Wermutstropfen: 2025 ist eine fünfmonatige Totalsperrung der Bahnstrecke zwischen Grellingen und Duggingen vorgesehen. «Eine Sperrung wird sich wohl nicht vermeiden lassen», sagt Franz Meyer, der sich im Dialog mit der Projektleitung befindet. «Wir werden aber alles daransetzen, dass diese so kurz wie möglich ausfällt und der Bus-Ersatzverkehr reibungslos funktioniert», so Meyer. Angesichts dessen, wie voll die N18 jeweils zu den Stosszeiten ist, ist nur schwer vorstellbar, dass ein pünktlicher Bustransfer angeboten werden kann.
DIE GEWERBE SEITE AUS DEM LAUFENTAL
www.kmu-laufental.ch
Der Laufentaler Gewerbeverein
Wieder vereint
Für mehr Verkehrsfluss
Christian Borer Vorstandsmitglied Gewerbeverein KMU Laufental
Kennen Sie die Situation? Man feiert seinen Geburtstag in der heimischen Stube mit einem «Tag der offenen Türe», und auf einmal treffen doppelt so viele Leute ein, wie erwartet. Vor diese organisatorische Herausforderung wurde am Mittwochabend, 3. November, die EGK Gesundheitskasse gestellt – und hat sie bravourös gemeistert! Über 130 Anmeldungen gingen für den Anlass ein, an dem sich sonst jeweils zwischen 50 bis 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Behörden sowie Mitglieder des Gewerbevereins KMU Laufental treffen – und dies trotz 3G-Regelung. Ein Zugpferd war sicherlich das brandneue innovative Geschäftsgebäude, das auf fachkundig geführten Rundgängen entdeckt werden durfte. Der grosse Andrang und die hervorragende Stimmung zeugten auch davon, wie sehr es die Gäste genossen, sich auszutauschen und am eigenen Netzwerk zu knüpfen. Mit Feuereifer arbeiten wir nun an den Vorkehrungen zum Neujahresempfang am 7. Januar 2022. Mehr demnächst an dieser Stelle.
25. Jahrgang, Nr. 11
Marc Scherrer Präsident Gewerbeverein KMU Laufental
Ein Laufentaler Handwerksbetrieb hat Feierabend nach dem Einsatz auf einer Baustelle im Unterbaselbiet. Nach getaner Arbeit geht es mit dem Geschäftsauto wieder retour Richtung Laufen. In aufgeräumter Stimmung wird ein Mitarbeiter in Aesch verabschiedet, doch dann folgt das Nadelöhr Angenstein... Mit einem augenzwinkernden Kurzfilm – zwei weitere werden noch folgen – greift die Mobilitätskampagne der Konferenz der Gewerbe- und Industrievereine KGIV die frappante Verkehrssituation im Baselbiet und insbesondere jene im Laufental auf. Zu den Stosszeiten geht zwischen Aesch und Laufen der Verkehr, wenn überhaupt, nur schleppend voran. Was im Spot mit Humor aufgegriffen wird, ist für die Gewerbetreibenden und Pendler, aber auch für den weiteren privaten Verkehr, bitterer Alltag. Mit der Mobilitätskampagne bringt die KGIV der Bevölkerung und der Politik die Betroffenheit und die täglichen Herausforderungen der KMU näher und schärft das Bewusstsein, dass dringender Handlungsbedarf besteht.
Adventsshopping
Forderungskatalog Aus den Stunden, die Handwerker, Dienstleister und das weitere Gewerbe im Stau verbringen, resultieren markante wirtschaftliche Einbussen. Die KGIV-Mobilitätskampagne greift aber neben der Stauproblematik auch weitere Einschränkungen auf, die der KMU-Wirtschaft das Leben schwer machen – und natürlich auch deren Kundschaft: Der Abbau und die Bewirtschaftung von Parkplätzen, ungenügende Kommunikation in Sachen Baustellen, übertriebene Massnahmen zur Verkehrsberuhigung etc. Der Forderungskatalog beinhaltet konkret die folgenden fünf Punkte: - Baustelleninformationen rechtzeitig kommunizieren - Verkehrsfluss wahren - Echtzeit-Verkehrsinformationen ausbauen - Parkplätze sicherstellen - Verkehrs-Neubauprojekte zügig vorantreiben
Was den letzten Punkt betrifft, stehen im Laufental die Behebung der Engpässe beim Angenstein zwischen Aesch und dem Eggfluetunnel sowie bei der Ortsdurchfahrt Zwingen-Laufen klar im Vordergrund.
Offene Fragen Flankierend zur Mobilitätskampagne habe ich – als politischer Vertreter des KGIV – am 4. November im Landrat eine Interpellation eingereicht, denn seit Jahren fordern Wirtschaft und Politik vom Kanton Basel-Landschaft eine Verkehrspolitik, die diesen Namen auch verdient.
Anfang Oktober 2021, mehr als zwei Jahre nach der Lancierung der Mobilitätskampagne, hat sich Regierungsrat Isaac Reber in einem Interview im «Standpunkt der Wirtschaft» erstmals zu den Forderungen geäussert. Seine Antworten sind allerdings wenig konkret und voll von verallgemeinernden und nicht greifbaren Aussagen. Im Vorstoss werden fünf Fragen an die Regierung gerichtet, um die Dringlichkeit der Verkehrsproblematik im Baselbiet zu untermauern. Eine davon lautet: „Eine Vision des Kantons Basel-Landschaft im Bereich der Verkehrspolitik liegt nicht vor, obwohl seit Jahren darüber gesprochen wird. Wann wird der Regierungsrat diese Lücke schliessen und einen detaillierten Masterplan präsentieren?“ Die Antworten werden sehnlichst erwartet. Zum Kurzfilm und weiteren Informationen der KGIV-Mobilitätskampagne: www.kgiv.ch/mobilitaetskampagne
Endlich wieder verkaufsoffene Sonntage! Am 5. und 19. Dezember, also am 2. und 4. Adventssonntag, dürfen die Läden im Laufentaler Stedtli ihre Türen für die Kundschaft öffnen. Viel Betrieb und vorweihnachtliche Stimmung dürfte im Stedtli vor allem am Wochenende vom 4. und 5. Dezember herrschen, wenn zeitgleich der Christchindlimarkt im Stedtli stattfindet. Am 19. Dezember wird hingegen die Gelegenheit geboten «Last Minute» noch das passende Geschenk zu finden oder einfach noch etwas Vorweihnachtsstimmung zu tanken.
Die Möglichkeit, an zwei Sonntagen im Advent die Läden zu öffnen, war dem Laufental jahrelang verwehrt geblieben aufgrund der Sonderreglung am 1. Mai. Dank einem politischen Vorstoss des Laufentaler Landrats Franz Meyer im Jahr 2019 wurden die zwei verkaufsoffenen Sonntage wieder Realität. Allerdings: Die Neuregelung kam zu knapp, um die Adventsverkäufe 2019 gebührend zu bewerben. Ein Jahr darauf herrschte im Dezember der Lockdown und so war es erneut nicht möglich, den erweiterten Adventsverkauf zu zelebrieren. 2021 ist es nun soweit: Die Läden im Zentrum freuen sich auf möglichst viele Besucherinnen und Besucher.
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25. Jahrgang, Nr. 11 Donnerstag, 25. November 2021
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THIERSTEIN
Donnerstag, 25. November 2021 Nr. 47
NUNNINGEN
Optimale Region fürs E-Bike Die 6. Regionale Tourismuskonferenz drehte sich rund um das E-Bike-Land Nordwestschweiz. Publikation Baugesuche
Gaby Walther In Kooperation mit Baselland Tourismus, Promotion Laufental und Kanton Solothurn Tourismus fand am letzten Donnerstag im Landgasthof Roderis in Nunningen die 6. Regionale Tourismuskonferenz Laufental/Schwarzbubenland statt. Thema des Abends war «E-BikeLand Nordwestschweiz». «Ein imposantes Projekt, welches das Gebiet zwischen Rheinfelden und Passwang erschliesst», lobte Walter Straumann, Präsident von Kanton Solothurn Tourismus. «Die EBike-Routen, die immer unter einem Thema stehen, verbinden Sport, Landschaft und Kulturen und bringen für die Region einen touristischen Mehrwert.» Marcel Schenker, Geschäftsführer Tourismus Forum Schwarzbubenland stellte das überregionale Projekt kurz vor. 300 000 Franken und 1000 Projektstunden wurden in das E-Bike-Land Nordwestschweiz investiert. Am 7. September wurden die zehn Touren offiziell eröffnet. Die 20 Ladestationen auf den drei- bis fünfstündigen Touren laden zum Genussstopp ein. Mit dem Angebot wird ein Trend aufgegriffen. Dies zeigte Regula Blättler, Geschäftsführerin vom Sportshop Karrer, in ihrem Vortrag eindrücklich auf. Waren es vor ein paar Jahren noch eher ältere Personen, welche auf E-Bike umstiegen, begann kurz vor Corona eine Trendwende. Ehepaare, die gemeinsam etwas unternehmen wollen, aber auch jüngere Menschen entdecken die Vorteile des EBikes. Durch Corona erhielt dieser Aufschwung nochmals einen Schub. Der Verkauf stieg um 60 Prozent. Inzwischen
Adventsfenster 2021
Aussicht vom Gempen: Die 42 Kilometer lange Tour Nummer sechs steht unter dem Motto «E-Bike-Aussichtstour». BILDRECHT: BASELLAND TOURISMUS/FOTO JAN GEERK ist die Liefersituation für Velohändler wegen Lieferengpässen schwierig. Bei der Frage nach den Chancen und Herausforderungen einer E-Bike-Region kommen Regula Karrer und Kevin Suhr von Bikeplan, Büro für bikespezifische Destinationsentwicklung und Raumplanung, auf ähnliche Antworten. E-BikeFahrerinnen und -Fahrer gehören zu einem Kundensegment, das sich etwas gönnt. Erkennen Restaurants und Hotels die Bedürfnisse und bieten etwas mehr als das Minimum, ergebe das eine Winwin-Situation. Veloständer, Ladestation, vielleicht einen Schlauch, um das Fahrrad abzuspritzen, einen Velokeller, Reparatur-Tools und Tourenvorschläge würden von den Gästen geschätzt. Einer, der in dieser Hinsicht sicher vieles richtig macht, ist Franco Pittaro, Wirt des Hotels Landgasthof Roderis. Mit verschiedensten Ideen sorgt er dafür, dass sich die Gäste bei ihm wohlfühlen. Eine Vermietung von E-Bikes ist ein weiteres Projekt, das er anpacken möchte.
Im letzten Referat sprach Michael Kumli, Geschäftsführer Baselland Tourismus, über die Weiterentwicklung des E-Bike-Lands Nordwestschweiz. Man sei im Austausch mit dem Kanton Baselland und SchweizMobil betreffend Signalisation. Die Karte und die Onlineversion seien für die E-Bike-Touren sehr hilfreich, aber auch Wegweiser seien wichtig. Toll wäre es, wenn zwei bis drei Touren auf SchweizMobil aufgeschaltet würden.
Auszeichnung von «Innovationen im Tourismus 2020»
Der Tourismus im Schwarzbubenland entwickelt sich aber auch in anderen Bereichen erfolgreich weiter. So wurde letzte Woche die Kulinarik-Wanderung im Schwarzbubenland vom Gastgeber Roger Henz vom Restaurant Frohsinn in Nunningen als einer von acht Betrieben mit dem Preis «Innovationen im Tourismus 2020» vom Kanton Solothurn Tourismus ausgezeichnet.
BREITENBACH
Coronafälle im AZB — alle sind wohlauf An der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Alterszentrum Bodenacker AZB in Breitenbach sprachen die Delegierten der Führung ihr Vertrauen aus. Alle Traktanden wurden praktisch diskussionslos und einstimmig angenommen, so auch das Budget 2022.
Anlässe
Melanie Brêchet Mit wohlklingendem Klavierspiel wurden die Delegierten — es erschienen 16 von 28 — im grossen Saal im AZB Breitenbach willkommen geheissen. Und ohne Unstimmigkeiten sollte auch die ganze Versammlung vonstattengehen. Es gebe nichts schönzureden, sagte die Präsidentin des Zweckverbands Wally Allemann jedoch zu Beginn der Versammlung. Man habe eine schwierige Zeit hinter sich, und zwar für Bewohner und Bewohnerinnen und Mitarbeitende gleichermassen. Besuche seien nur eingeschränkt möglich gewesen und man habe viele Anlässe absagen müssen. Und auch die Zukunft sei, in Anbetracht der wieder steigenden Corona-Fallzahlen, ungewiss. Sie wolle denn auch gar nicht verheimlichen, dass es auch im AZB wieder Fälle von Corona gebe. Es hätten sich insgesamt sechs Personen angesteckt, wie zu erfahren war. Allen Betroffenen ginge es aber gut, zwei davon seien gar komplett asymptomatisch.
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Neue Berechnung Taxordnung
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Neu werden im Kanton Solothurn die Taxen aufgrund des jeweiligen Heimbudgets berechnet. Dieses Budget werde jeweils im Herbst eingereicht, man könne darum noch nicht sagen, wie hoch die Taxen im nächsten Jahr ausfallen würden, erklärte Geschäftsführer Heinz Zenhäusern. Man müsse nun von einem Wert ausgehen und hoffen, dass er sich
Einigkeit: So wie hier bei der Abstimmung zur Taxordnung präsentierte sich das Bild während der ganzen DV. Die Delegierten schenkten der Leitung des AZB ihr volles Vertrauen. FOTO: MELANIE BRÊCHET
nicht gross ändere. Man sei aber zuversichtlich, dass das nicht passiere. Die Delegierten segneten die Taxordnung schliesslich einstimmig ab.
Weniger Investitionen, mehr Lohn
Für das kommende Jahr seien keine grösseren Investitionen geplant, führte Zenhäusern weiter aus. Der grösste Posten sei die Anschaffung einer neuen Schliessanlage. So soll zukünftig mit Badges gearbeitet werden. Man könne damit einfach programmieren, wer wann Zutritt habe. Diese Investition schlägt mit rund 275 000 Franken zu Buche. Ausserdem werde auch der 30-jährige Warenlift ersetzt, der nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entspreche. Auch in die Datensicherung werde investiert und ausserdem in ein Fest anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums des AZB geplant, das Anfang Juni über mehrere Tage durchgeführt werden soll, zum einen für geladene Gäste, für die Angestellten und für die breite Öffentlichkeit. Die Delegier-
ten zeigten sich mit diesen Punkten restlos einverstanden und segneten die Investitionen für das nächste Jahr ohne Gegenstimme ab. Des Weiteren wurde die Lohnsumme um drei Prozent erhöht, die Coronazeit bedeute in verschiedenen Bereichen mehr Aufwand, es hätte darum weitere Leute eingestellt werden müssen. Ein Lohnprozent soll ausserdem direkt den Angestellten zugutekommen. «Zum einen wollen wir mit unseren Löhnen konkurrenzfähig bleiben, zum anderen haben es unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfach verdient», begründete Wally Allemann die Entscheidung des Vorstands. Sie betonte auch, dass, wer im AZB 100 Prozent arbeite, mindestens 4000 Franken verdiene. «Die Leute mit den niedrigsten Löhnen verrichten nicht die einfachsten Arbeiten», stellte sie fest. Das Budget 2022 weisst bei einem Aufwand von rund 7,5 Millionen Franken ein Betriebsergebnis von minus 55 868 Franken aus. Die Delegierten beschlossen dieses ebenfalls einstimmig.
THIERSTEIN BREITENBACH
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KLEINLÜTZEL
Gesund essen im FC-Beizli Die Schülerinnen und Schüler des Heilpädagogischen Schulzentrums HPSZ Breitenbach essen täglich im FC Beizli bei der Leichtathletikanlage Grien zu Mittag. Seit vielen Jahren verköstigt Vassilis Selimis gemeinsam mit seinem Team die Kinder mit vielfältigen und leckeren Speisen. Mal griechisch, mal schweizerisch, mal exquisit, mal einfach. Vassilis kocht mit Freude und Leidenschaft — und das geniessen die Kinder. Gemeinsam mit Fachpersonal aus dem HPSZ bewarb sich das FC-Beizli für das Label «Fourchette verte». «Fourchette verte» ist ein Qualitäts- und Gesundheitslabel für Restaurationsbetriebe, die ausgewogene Mahlzeiten anbieten. Kindgerechtes, gesundes Essen ist eine Voraussetzung für lernfreudige, kleine Entdeckerinnen und Entdecker. «Fourchette verte hat mir viel gebracht», sagt Vassilis Selimis mit Stolz und lacht herzlich. Die gesamte Menü-
Donnerstag, 25. November 2021 Nr. 47
planung überdenken, die Zutaten bewusst wählen und die langfristigen Auswirkungen der Ernährung miteinzubeziehen, sei zuerst eine Herausforderung, bald jedoch spannende, neue Routine geworden. Im neuen Jahr will sich das FC-Beizli für eine Erweiterung des Labels «Ama terra» bewerben. Dabei werden Nahrungsmittel aus ökologischer, sozial verträglicher und tierfreundlicher Produktion bevorzugt. Dadurch werden saisonale und regionale Nahrungsmittel verarbeitet. Bereits heute bezieht das FC-Beizli diverse Produkte aus der Region. «Vorerst ist aber mal gut, nächstes Jahr geht’s dann weiter mit Ama terra!», lacht Vassilis erleichtert und geniesst die lachenden Schülerinnen und Schüler, die ihm eine würdige Feier bereitet haben. Andreas Haefliger Schulleitung HPSZ Breitenbach
Das FC-Beizli in Breitenbach wurde ausgezeichnet: (v.l.) Rita Hutter, Pädagogische Mitarbeiterin HPSZ, Vassilis Selimis, FC-Beizli, Michelle Bur, Fourchette Verte, Wallierhof, Riedholz. FOTO: ZVG
Drechslerei baut Solarstromanlagen Die Arbeitsgruppe Wirtschaft des Forum Schwarzbubenland verbindet seine regelmässigen Sitzungen immer mit einer Firmenbesichtigung. Am Dienstag vergangener Woche war die Stich AG in Kleinlützel an der Reihe. Martin Staub Der etwas bildhafte Titel könnte zu einiger Verwirrung führen. Und doch ist er nicht ganz falsch. Die Drechslerei Stich wurde vor 80 Jahren als Pfeifen- und Stockfabrik gegründet. Noch heute beschäftigen Markus Roth und Alex Meier drei gelernte Holzhandwerker EFZ in der Drechslerei, die auch in Zukunft erhalten bleiben soll. «Es ist unser traditionelles Kerngeschäft und einer der letzten Betriebe seiner Art in der Schweiz», erklärte Alex Meier, technischer Leiter und 1984 hier als Drechslerlehrling eingestiegen. «Weit mehr Absatz haben wir aber mit unserer Sparte ‹Stichsolar›», informierte Markus Roth, der vor einigen Monaten als kaufmännischer Fachmann die Geschäftsführung der Firma Stich AG übernommen hat. Die sechs Mitglieder der Gruppe Wirtschaft — Leiter Mark Winkler musste sich gesundheitsbedingt entschuldigen — interessierten sich vorwiegend für dieses zweite Standbein, mit dem die Firma vor elf Jahren gestartet hat und das mittlerweile 15 Personen beschäftigt. «Und der Trend zeigt deutlich nach oben», freute sich Alex Meier, der mit vielen Beispielen die Arbeiten seiner Solarteure und Monteure dokumentierte. Da die steigenden
Drechslerei: Alex Meier und Markus Roth (v.r.) zeigen der Gruppe Wirtschaft den Traditionsbetrieb. Martin Vogel, Thomas Boillat, Ives Burgener, Markus Gasser und Remo Holzherr (v.l.) staunen über die Vielfalt der Firma. FOTO: MARTIN STAUB Aufträge wegen mangelnder Lagerkapazität immer häufiger LKW-Zulieferungen nötig machen, plant Stich AG eine neue Lagerhalle. «Das wird die Effizienz des Lieferprozesses stark verbessern», sagte Roth und Meier ergänzte: «Als positiven Nebeneffekt können wir mit vielen weiteren Solarpanels unsere eigene Stromproduktion ausbauen.» Die beiden Geschäftsleiter sind von der Zukunft der Photovoltaik überzeugt und sehen noch viel Kapazität, um den zur Zeit prophezeiten Stromengpass zu minimieren. Natürlich werde auch das Energiesparen zum Thema, aber mit besserer Ausnützung der modernen Technologien — LED, Batterien, Minergie-Bauen, effizientes Heizen — sei noch sehr viel mehr zu erreichen, sah Alex Meier in die Zukunft. Auch zeichnete der Solarfachmann mit einfachen Grafiken auf, dass eine Solarstromanlage, die mindestens 25 Jahre lang Strom liefert, sich auch
ohne die heute noch geltenden Subventionen nach spätestens 18 Jahren amortisiert wäre. Und auch die Legende von der grauen Energie bei der Produktion von Solarpanels wusste er deutlich abzuschwächen: «Heutige Produkte sind nach einem Jahr energieneutral, egal wo sie hergestellt werden.» Der Bereich Photovoltaik der Stich AG findet fast ausschliesslich im Aussenbereich auf den Baustellen statt. Grösstenteils «in house» arbeitet die Drechslerei. Die Gruppe Wirtschaft liess sich auf einem Rundgang mit den beiden Geschäftsleitern die modernen Maschinen, die Arbeitsplätze, an denen auch noch Handarbeit gefragt ist, und die exklusiven Produkte zeigen, die den Weg von hier in die ganze Schweiz finden. «Pfeifen machen wir allerdings keine mehr», sagte Markus Roth, bevor die Wirtschaftsleute im Show-Raum ihre obligate Sitzung abhielten.
LOK ALHISTORISCHES
Lucelle-Stierva einfach: Der Weg eines gusseisernen Ofentürchens cken lassen? — Ach so, die hätte man essen können… ich habe sie unten im Garten in der Erde vergraben. Tgi semna, raccolta — wer sät, der erntet. Aber gewachsen ist leider nichts.» Und dann ging einmal mehr ein grosses Gelächter los. Die Margreta hatte halt noch nicht viel von der Welt gesehen und alles Fremde und Unbekannte war schnell einmal des Teufels Werk. So auch der kürzlich installierte elektrische Strom. Dass man einfach einen Schalter drehen kann und der Raum dann hell wird, nein, da geht doch etwas nicht mit rechten Dingen zu und her… Eigentlich geht’s mir in Stierva ordentlich. Ich kann mich nicht beklagen. Auch hier ist Welt. Das Französische in Lucelle habe ich schon lange nicht mehr in meinen Ohren. Die hiesige Sprache, das Rumantsch, klingt ähnlich. Auch hier braucht man «nondedieu», einfach ein wenig anders ausgesprochen, nämlich «nomdadia». Und «Adia» entspricht dem Französischen «Adieu».
Bündner Bergdorf: Stierva, ein Bündner Bergdorf oberhalb von Tiefencastel. Die Vorfahren des Autors lebten im Haus mit angebautem Stall ganz unten rechts. FOTO: ZVG
In Grosslützel/Lucelle florierte im 19. Jahrhundert die Fabrikation von Eisenprodukten. Der Autor dieser Zeilen staunte nicht schlecht, als er vor ein paar Jahren in der Küche seiner Grosseltern in Stierva/Graubünden ein gusseisernes Ofentürchen mit der Inschrift «Lucelle» entdeckte. Der Fund hat zu einer Kurzgeschichte inspiriert. Linard Candreia Das Feuer im Specksteinofen knistert. Ich bin ein gusseisernes Türchen, halte Hitze, Wärme, Kälte, einfach alles aus. Fabriziert hatte man mich im fernen Franzosenlande, in Lucelle an der eid-
genössisch-jurassischen Grenze. Wie viele andere Türchen gelangte auch ich nach Graubünden. In einem stark beladenen Fuhrwerk, das mit zahlreichen Pausen und Übernachtungen quer durch das Schweizerland kutschierte. In Tiefencastel wurde ich auf einen kleinen Holzschlitten geladen. Steil aufwärts ging’s nun bis ins 1375 m hoch gelegene Bergdorf Stierva. Mein neuer Besitzer, ein wild aussehender Kerl mit einem struppigen Bart, weiss wie ein Schaf, lud mich im Quartier Dimvei ab. Im kleinen Hause der Candreias, die gerade mal ein paar Ziegen und eine Kuh im angebauten Stall besitzen, lebe ich nun schon ein paar Jahrzehnte. Die Familie zählt nicht zu den Ärmsten im Dorf, denn zu essen haben sie immer genug. Der Linard geht zwischendurch auf die Jagd und versteckt das erlegte Wild vor
den Gendarmen. Gute Geschäfte scheint er auch mit der Fuchsjagd zu machen. Der begehrte Pelz hat in den Städten seinen Preis. In meiner Küche sind die Wände schwarz vor Rauch, ab und zu, vor allem in der Nacht, wenn meine Familie schläft, klettern Mäuse vom Keller hoch und suchen nach kleinen, am Boden liegenden Essensresten. Im Hause der Candreias erzählt man sich von morgens bis abends Geschichten. Kürzlich kam die Barbara aus Genua heim. In einem Hotel in Nervi bedient sie seit Jahren während der Wintersaison die noblen Gäste. «Haben die Bananen, die ich euch kürzlich per Post geschickt habe, geschmeckt?», war eine der ersten Fragen. Die alte Margreta reagierte zögernd: «Du meinst damit wohl die grünen krummen Dinger, die sich leicht zerdrü-
Worterklärung: Dimvei heisst im unteren Teil des Dorfes, Mezvei im mittleren und Sumvei im oberen Teil. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.
Grosslützel – Lucelle im Industriefieber «Auf dem industriellen Höhepunkt leben 320 Einwohner im Tal, die in zwei Hochöfen, zwei Hammerschmieden, einer Drahtzieherei, zwei Sägereien, einer Gerberei, einer Glashütte und Lagerhallen arbeiten. Die Eisen- und Gussproduktion wird zum Teil an Ort und Stelle gefertigt: Messer, Werkzeuge, Gewehre, Öfen, Kreuze usw., während der Rest an die Waffenschmiede von Versailles geliefert wird. Infolge der Konkurrenz der ausländischen Eisenherstellung und in Ermangelung effizienter Transportmittel beginnt nach 1860 der Niedergang.»
QUELLE: INFOTAFEL AM SEEUFER IN LUCELLE (SUNDGAU)
Fund im Kanton Graubünden: Das gusseiserne Ofentürchen trägt die Inschrift Lucelle/Grosslützel (Sundgau). FOTO: L. CANDREIA
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DORNECK/LEIMENTAL
Donnerstag, 25. November 2021 Nr. 47
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BÄT T WIL
Gelungener Weihnachtsmarkt in Bättwil Der 25. Bättwiler «Wiehnachtsmärt» vom letzten Wochenende fand fast ausschliesslich draussen statt. Farbenfrohe Stände liessen dem teilweise trüben Novemberwetter keine Chance. Dampfender Glühwein und warme Speisen wärmten den Bauch und sorgten für herzliche Gespräche. Franziska Fasolin Der Bättwiler «Wiehnachtsmärt» ist für die Menschen der Region ein Begriff. Schon zum 25. Mal fand er statt, jedoch feierte er dieses Jahr dennoch eine Premiere: Die Stände waren nämlich zum ersten Mal auf dem Aussengelände des Oberstufenzentrums Leimental OZL aufgestellt. Ausgerüstet mit Mütze, Handschuhen und Stiefeln ging man von Stand zu Stand, um die vielfältige Auswahl an weihnachtlichen Dekorationen, Kerzen und Schmuck auf sich wirken zu lassen. Bei der zweiten Runde wurde dann eingekauft: Ein stimmungsvoller Adventskranz von Simone und Marina Fortunato, Wollmützen von Verena Blättler, eine umfunktionierte lichtvolle Weinflasche von Zwyylicht und natürlich jede Menge Kerzen, Weihnachtsgebäck und Dekoartikel fürs Fest. Nebst hübschen Kunstartikeln aus Holz gab es auch einen
Keine zu klein, eine Künstlerin zu sein: Die Jüngsten durften mit Renata und Nicolas Wolf basteln und sich kreativ austoben. FOTOS: FRANZISKA FASOLIN
Der Stand für warme Winterkleidung: Vreni Blättler verkaufte ihre Strickwaren.
Stand mit Bubble Tea-Zutaten zum Selbermachen. Auch handgemachte Kleidchen für die Kleinen konnte man kaufen, ebenso originelle Bilder mit Motiven aus bemalten Steinen. Wurden dann die Füsse trotz Winterstiefeln kalt, schaute man im Innenbereich am Bastelstand von Renata und Nicolas Wolf vorbei, wo die Kinder Teelichter und Tontöpfchen bemalen und dekorieren konnten. Gleich daneben befand sich der Stand der Ludothek Hofstetten. Spielen und Aufwärmen war hier angesagt. Wieder draussen steuerte man nun hungrig auf den Burgerstand zu oder holte sich einen Risotto. Zum Dessert gab es ein feines Stück Kuchen aus dem schier unerschöpflichen Fundus süsser und farbiger Backkreationen. Mit einem
Vorboten für Weihnachten: Simone und Marina Fortunato verkauften ihre Adventskränze.
Kaffee und einer wärmenden Decke bewaffnet, setzte man sich draussen an die Tische und genoss die warmen Speisen und Getränke sowie ein herzliches Gespräch mit den Tischnachbarn, bis auch die Zehen wieder beweglich wurden. Wer noch nicht genug hatte, konnte eine eigene Kerze ziehen oder sich mit dem feuerroten Oldtimer «Witterswilli» vom Feuerwehrverein herumchauffieren (und erneut aufwärmen) lassen. Der Bättwiler «Wiehnachtsmärt» ist zwar klein, jedoch stecken viele grosse Herzen hinter der Organisation. Wer weiss, vielleicht wird nächstes Jahr an der erfolgreichen Freiluftvariante festgehalten, auch wenn man hoffentlich wieder uneingeschränkt drinnen sein darf.
DORNACH
DORNACH
«Die Krise als Chance nutzen» — und dies unter neuem Namen
Theaterabend
Der Wirteverein Schwarzbubenland reagiert auf die schweren Zeiten mit neuen Angeboten — unter anderem mit der Kulinarik-Wanderung. Bea Asper «Bisher konnten die allermeisten Gastrobetriebe durchhalten», sagte Roger Henz, Präsident des Verbandes Gastro Schwarzbubenland. Doch die grösste Krise in der Geschichte der Gastronomie sei noch nicht vorbei, waren sich die Wirte an ihrer Generalversammlung vom Montagabend im Schlosshof Dornach einig. «Wir hatten in den letzten 22 Monaten 21 Schutzkonzepte umzusetzen und mussten uns mit einer vom Staat verordneten Schliessung der Restaurants zurecht finden, deren Ende immer wieder hinausgezögert wurde», resümierte Henz. «Und die Auszahlung der versprochenen Härtefallgelder — zwölf Prozent des Umsatzes — innert nützlicher Frist mussten wir uns erstreiten.» Der Kampf gehe weiter, meinte Gastredner Peter Oesch. Er präsidiert den Kantonalverband Gastro Solothurn und setzt sich derzeit gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik dafür ein, dass weitere Gelder fliessen, um die Wirte für die neusten Umsatzeinbussen zu entschädigen. Mit den Zugangsbeschränkungen, welche das Zertifikat verursache, müsse der Staat Verantwortung ANZEIGE
Der Vorstand des Verbands Gastro Schwarzbubenland: (vl.) Denis Barriopedo, Vizepräsident; Roger Henz, Präsident; Ueli Eisenhut, Sekretär und Kassier. FOTO: BEA ASPER übernehmen und eine Lösung finden. Bisher sei man mit dem Regierungsrat noch nicht in einen konstruktiven Dialog gekommen, räumte Oesch gegenüber dieser Zeitung ein. «Doch wir bleiben dran», betonte er. Trotz aller Schwierigkeiten herrschte am Montagabend an der Generalversammlung Auf bruchstimmung. Man konnte einige Mitglieder für
ihren unermüdlichen Einsatz für die Anliegen der Wirte und das Leben, das damit verbunden ist, ehren und man zeigte sich fest entschlossen, «den neuen Herausforderungen mit Flexibilität und Kreativität zu begegnen.» Die drei Vorstandsmitglieder Roger Henz, Denis Barriopedro und Ueli Eisenhut gingen mit gutem Beispiel voran. Sie hatten sich vor
zwei Jahren dazu bereit erklärt, in die Bresche zu springen, in einer Zeit, in der man nicht mal ahnte, wie sich die Welt quasi über Nacht verändern würde. Doch sie begegneten der Herausforderung mit Mut. «Unser Motto: Die Krise als Chance nutzen», brachte es Eisenhut auf den Punkt. Der Vorstand schlug eine Anpassung der Statuten vor, die auch eine Namensänderung beinhaltet. Mit Applaus begrüssten die Mitglieder den aufpolierten Verein «Gastro Schwarzbubenland», der in den nächsten Wochen mit einer neuen Homepage daherkommen wird. Auf einer übersichtlichen Karte wird auch ein Porträt der Mitglieder-Betriebe zu finden sein. «Dafür kommen wir gerne bei Euch vorbei und machen Fotos», offerierte Barriopedro. Er hatte bereits anfangs der Coronakrise dafür gesorgt, dass die Take-away-Angebote der Wirte im Internet besser zur Geltung kamen und schaffte für die Konsumentinnen und Konsumenten Übersicht. Ausserdem kreierten die Vorstandsmitglieder die Kulinarik-Wanderung und sind daran, deren Möglichkeiten weiter auszubauen und über die Region hinaus zu vermarkten. Für diese Innovation erhielten sie nun auch einen Anerkennungspreis vom Tourismusverband Solothurn. Mit der Kulinarik-Wanderung schafft Gastro Schwarzbubenland für Familien, aber auch für Gruppen eine spannende Entdeckungsreise durch die Natur und die Gaststuben der Region.
WoS. Das neue Team im Neuen Theater in Dornach präsentiert mit dem Schauspiel «Der Theatermacher» von Thomas Bernhard seine erste umfassende Eigenproduktion. Das hausproduzierte Stück bittet den bisherigen künstlerischen Leiter des Theaters, Georg Darvas, auf die Bühne. Als Figur des Theatermachers Bruscon nimmt Georg Darvas Abschied von den Brettern in Dornach, die für ihn die Welt bedeuten. Inszeniert wird das Schauspiel von seinem Sohn Jonas Darvas, der Teil des neuen Leitungsteams am Dornacher Theater ist. Zahlreiche Anspielungen auf das Dorf Dornach und die eigene Familiengeschichte rund um «die Dornacher Theatermacher» verwandeln den Bühnenklassiker in ein sehr persönliches Stück. Premiere ist am Samstag 27. Noember um 19.30 Uhr. Alle weitere Informationen inklusive weiterer Vorstellungszeiten sind unter www.neuestheater.ch zu finden.
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Vortrag im Klosterhotel WoS. Am Sonntag 28. November findet eine weitere Ausgabe der Mariasteiner Dialoge statt. Im Klosterhotel Kreuz referiert Urban Fink-Wagner ab 16 Uhr zum Thema «Zwischen Anziehung und Abstossung —der Kanton Solothurn und das Kloster Mariastein». Der Eintritt ist frei.
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Donnerstag, 25. November 2021 Nr. 47
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FUSSBALL
Frozen — passend zur Jahreszeit Mit dem Playmaker-Projekt der Uefa mit Unterstützung von Disney gibt der Schweizerische Fussballverband über seine Vereine Mädchen zwischen fünf und acht Jahren die Gelegenheit, mit Fussball näher in Kontakt zu kommen. In der Nordwestschweiz führt der FC Breitenbach diese Kurse durch.
3. Liga – Gruppe 1 Samstag, 27. November 2021,
EHC Laufen – EHC Herrischried 20.15 Uhr, Eishalle Laufen eh. – Mit dem EHC Herrischried kommt erstmals jener deutsche Verein in einem Meisterschaftsspiel nach Laufen, der seit Jahren in der Swiss League mitspielen darf und der auch in der Nachwuchsarbeit mit den drei Nordwestschweizer Vereinen zusammenarbeitet. Herrischried liegt auf knapp 900 Meter über Meer im Landkreis Landshut. Mit den White Stags, wie sich die erste Mannschaft nennt, kommen auch zwei «alte» Bekannte nach Laufen zurück. Im Tor steht Daniel Mendelin und in der Verteidigung räumt Alain Willemin auf. Aktuell habe die Equipe Probleme wegen des verschärften Corona-Gesetzes. Weil 2G gilt, muss Herrischried die Heimspiele in der Schweiz austragen, so dass auch die nur getesteten Spieler eingesetzt werden dürfen. Man wolle erneut ganz vorne mitspielen und schauen, was dabei herauskomme. Dass der EHC Laufen jetzt in der 3. Liga spiele, nahm man zur Kenntnis und schätzte ihn entsprechend hoch ein. Ob das nach den ersten Runden auch noch so ist? Auf jeden Fall kommen die White Stags mit dem Vorhaben, drei weitere Punkte auf das Konto zu laden, ins Laufental.
Edgar Hänggi
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Tabelle 3. Liga – Gr. 1 2021/22 Spiele Punkte 1. EHC Herrischried
6
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2. EHC Binningen
5
12
3. Argovia Stars
5
11
4. HC Wohlen-Freiamt 6
11
5. SC Reinach
6
6. EHC Rheinfelden
8
6
6
7. Fischbach-Göslikon 6
4
8. EHC Laufen
2
6
Motivierte Mädchen: Spass wird bei den Mädchen und auch dem Staff gross geschrieben. FOTO: EH-PRESSE hätte das eigentlich gar nicht erwähnen müssen, denn es wurde offensichtlich. Erzählten Romina und Caroline aus dem Handbuch — ein Regieplan, der peinlichst genau umgesetzt werden muss — und stellten Fragen zum Film, wurde eifrig mitgemacht und es herrschte Ruhe in der Halle. Sobald aber die Übungen am Laufen waren, nahm bei vielen der Mädchen eine Eigendynamik Oberhand. «Ich bin Primarlehrerin, allerdings unterrichte ich in der 5. und 6. Klasse. Von da her ist mir das nicht fremd. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass man eine gewisse Ruhe hinbekommt, was gerade jetzt in der Halle nicht so einfach ist.» Elena und Alessia sind zwei der Teilnehmerinnen. «Für mich ist das Spielen wichtig, auch wegen der Geschichte. Aber Fussball macht mir viel Spass, denn ich spiele auch mit meinem Bruder», erklärt Elena, während es für Alessia bis jetzt vor allem die Kombination ist, die sie interessiert. «Ich kenne den Film und es macht Spass, Fussball zu spielen und die Geschichte zu hören.» Bei der Auswahl der Trainerinnen, welche Stich rekrutierte, sind auffallend viele dabei, welche in einem pädagogischen Beruf arbeiten. Alle mussten eine praktische Ausbildung sowie einen Onlinekurs absolvieren und auch der Kinder- und Jugendschutz ist dem SFV sehr wichtig. «Es ist oft etwas wild und fordert uns heraus, aber es macht Spass. Dank dem
Kurs sind wir aber vorbereitet.» Für Jenzer ist wichtig, dass man spontan ist. «Wir haben zwar das Buch mit dem Ablauf der jeweiligen Trainings, aber das lässt sich nicht immer exakt umsetzen. Mal reicht die Zeit nicht aus, mal läuft es perfekt und du bist zu früh durch. Dann gilt es kreativ zu sein.» Caroline muss auch für etwas mehr Konzentration sorgen und die eine oder andere Übung deswegen mehrmals erklären. «Gute Nerven sind gefragt», lacht sie. «Es geht ja auch nicht primär darum, die Mädchen so weit zu bringen, dass sie bald im Verein eine Rolle spielen können. Klar ist der Fussball der Beweggrund und auch der Hintergedanke. Es soll ihnen aber vor allem Spass machen, sich zu bewegen.» Hari Stich lächelt immer wieder, greift auch mal ein, um Fragen zu beantworten. «Ich bin für die Mädchen und Eltern hier.» Der «Mister Frauenfussball» in der Region war Feuer und Flamme für die Aktion. «Klar ist es in meinem Sinn, dass man auch Mädchen möglichst früh die Möglichkeit gibt, Fussball zu spielen. Mädchen wollen spielen, aber es ist eine andere Art und es braucht mehr, um mit ihnen zu arbeiten. Wir sind immer offen, wenn sich Mädchen dafür interessieren, Fussball zu spielen. Eltern dürfen sich stets beim FC Breitenbach melden, wenn sie eine Tochter haben, die Fussball spielen oder vorerst auch einfach nur mal schnuppern will.»
EISHOCKEY
KORBBALL
Laufner Debakel in Rheinfelden
U21 sichert sich den ersten Platz Die U21-Mannschaft des Turnvereins Erschwil sichert sich in der Vorrunde der Korbballschweizermeisterschaft den ersten Platz. Mit 13 von 16 möglichen Punkten liegen die Erschwiler Junioren gleichauf mit dem TV Madiswil (BE), jedoch konnte man das hart umkämpfte Direktduell mit 12:7 für sich entscheiden. Nach einem sensationellen Auftakt mit vier Siegen und acht Punkten in der ersten Runde in Schaffhausen erkämpfte man sich mit viel mentaler Stärke jeden einzelnen Punkt am zweiten Spieltag in Aarwangen. Das erste Spiel im Bernbiet verlor man gegen Oberaach (TG) mit 5:7
In der Turnhalle Breitgarten in Breitenbach sitzen 14 Mädchen zwischen fünf und acht Jahren im Kreis und lauschen den Worten der Trainerinnen Romina Jenzer und Caroline Mona. Zuvor begrüsste der Frauenfussballverantwortliche des FCs Breitenbach, Hari Stich, die Mädchen und stellt ihnen kurz den zweiten Teil der Ausbildung vor. Besser gesagt, er erklärt ihnen, welcher DisneyFilm in den kommenden Wochen die Basis der Ausbildung ist: «Frozen II» respektive «Die Eiskönigin II». Was wäre bei den aktuellen Temperaturen passender als dieser Film? Rund acht bis zehn Trainingseinheiten pro Thema (Trainingsblock) stehen den Mädchen bevor. «Wir sind zeitlich etwas unter Druck, weil wir erst im Sommer statt schon im Frühling mit dem ersten Block starten konnten. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir bald à jour sind», erklärt Stich. Die Anzahl der Mädchen halte sich im Rahmen des Machbaren. «14 bis 16 Mädchen in einer Gruppe sind optimal. Wird die Gruppe grösser, müssen wir mit einer Trainerin mehr arbeiten.» Der Aufwand ist gross: Der FC Breitenbach, genauer Stich und die eine und andere Trainerin, besuchten im Vorfeld einige Schulen in der Region, organisierten Fussballtrainings und versuchten so, bei den Mädchen das Interesse an diesem Kurs zu wecken. «In diesem Alter ist das spielerische Moment enorm wichtig und oft auch die einzige Möglichkeit, die Aufmerksamkeit so weit zu erreichen, dass auch der Lernprozess einsetzt.» Stich
ungünstig und musste sich gleich im nächsten Spiel gegen Derby-Gegner Nunningen mit einem Unentschieden zufriedengeben. Danach fasste sich das Juniorenteam wieder, sicherte sich wichtige zwei Siege und zeigte übliche Stärke. Der überaus zufriedenstellende Zwischenrang nützen die Erschwiler nun, um sich vorzubereiten auf die Rückrunden im Januar. Der Saisonhöhepunkt findet am 22. Januar 2022 am Regionalen Gymnasium in Laufen statt. Sebastian Borer TV Erschwil
Erfolgreich in der Vorrunde: Die U21-Mannschaft des Turnvereins Erschwil. FOTO: ZVG
Der EHC Laufen verlor das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten EHC Rheinfelden unerwartet deutlich mit 2:11 und bekommt es am Samstag nun mit Tabellenführer Herrischried zu tun. Edgar Hänggi Kaum war die Sirene, die das Ende der Begegnung signalisiert, verstummt, schritt Laufens Trainer Stefan Schwander grimmigen Blickes Richtung Kabine. Er war sichtlich bedient. Sein Team erlitt ein veritables Debakel. Entschieden war die Partie bereits nach knapp 16 Spielminuten, als die Gäste mit 0:5 hinten lagen. Schwander zog bereits jene beiden Joker, die ein Trainer in Momenten, wo es nicht läuft, ziehen kann. Nach knapp vier (!) Minuten nahm er bereits sein Time-out und nach dem fünften Gegentreffer stürmte Goalie Dominik Imhof entnervt vom Eis. Sven Bieli bekam die undankbare Aufgabe, für den Rest des Spieles zwischen die Torpfosten zu stehen. Auch wenn beide beim einen oder anderen Treffer nicht die allerglücklichste Figur machten, lag es keinesfalls an ihnen. Das gesamte Defensivverhalten war schlicht mangelhaft. Und wenn man von Defensive redet, dann fängt die ja bei den Stürmern an. «Schwander musste bis dato bereits 28 Spieler einsetzen, weil aus den unterschiedlichsten Gründen immer wieder welche fehlen», schildert Coach Alex
Zum Vergessen: Der Auftritt der Laufentaler in Rheinfelden war von A bis Z ungenüFOTO: EH-PRESSE gend. Hamann. Die Laufentaler waren nach Spielbeginn nicht konzentriert und kassierten immer wieder frühe Gegentore. «Es ist etwas, woran wir arbeiten. Aber mehr als Reden geht nicht. Wenn ich wüsste, wieso das so ist, würden wir es korrigieren», sagt Schwander. Auch in Rheinfelden war es so. Nach 39 Sekunden jubelte das Heimteam erstmals und als Julian Lötscher nach 206 Sekunden auf 2:0 erhöhte, war die Messe schon fast gelesen. Laufen gab allerdings nie auf, kämpfte bis zuletzt, aber es fehlte an vielem. Bei Überzahlphasen konnte nie richtig Druck gemacht werden. In der Vorwärtsbewegung und bei Scheibenverlusten hatte Rheinfelden immer offenes Eis und das führte dann mehrmals zu Gegentreffern. Als Roger Stähli
Anfang Mitteldrittel zum 1:5 traf, schien es, als würden die Laufentaler wie so oft wieder ins Spiel zurückfinden. Eine Minute später war dann aber auch das erledigt. Nach einem Bandencheck von Andreas Jermann entlud sich der aufgestaute Frust bei den Gästen in einer Massenschlägerei, die dem Laufner Sven Büttel und dem Einheimischen Hans Engel je fünf Minuten plus Matchstrafe einbrachte. Die Schiedsrichter verhängten insgesamt 98 Strafminuten, davon 51 gegen Laufen. Im Schlussdrittel wehrte sich Laufen kurz gegen das «Stängeli», doch auch das konnte nicht verhindert werden. Hamann zog das einzig richtige Fazit. «Am besten legen wir über diesen Auftritt den Mantel des Schweigens und machen es am Samstag und in Zukunft besser.»
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Amtlicher Anzeiger für das Birseck und das Dorneck
Langenbruck
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Die regionale Wochenzeitung für das Fricktal und angrenzende Gemeinden
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Donnerstag, 25. November 2021 Nr. 47
EINGESANDT
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GEDANKENSTRICH
Mutiger Männerchor in beinahe toter Stadt
Uns geht es gut
28. November 2021
Volleyball total am Sonntag in Laufen. Grosse Heimrunde im Gymnasium Laufen Melanie Brêchet
ub. Am kommenden Sonntag kommen die Volleyballfreunde im Laufental auf ihre Rechnung. In der Gymnasiumhalle in Laufen findet eine grosse Heimrunde des VBC Laufen statt. Neun Teams des Vereins kämpfen um Siege, wobei das Damen 1 und das Herren 1 die Aushängeschilder sind. Damen 1 Das Damen 1 befindet sich nach dem freiwilligen Abstieg aus der 1. Liga auf Erfolgskurs. In der 2. Liga gab es bisher sechs Siege. Am Samstag treffen die Laufentalerinnen auf den SC Uni Basel, die bis jetzt fünf von acht Partien gewonnen haben. Diese Partie verspricht ein Kopf-an-KopfRennen. Herren 1 Die 1. Herrenmannschaft spielt ein weiteres Cup-Spiel in der 5. Runde und trifft dabei auf Pallavollo Kreuzlingen aus der NLB, die momentan auf dem zweitletzten Platz in ihrer Liga liegen. Sollte bei den Laufentalern alles gelingen, liegt ein Sieg nicht ausser Reichweite. Folgende Spiele finden am Sonntag im Gymnasium Laufen statt: 13.00 13.00 13.00 15.00 15.00 15.00 17.00 17.00 17.00
Damen U15 (4.) Damen 4 (7.) Damen 3 (4.) Damen 1 (1.) Damen 5 (3.) Herren 2 (4.) Herren U23 (6.) Damen 6 (8.) Herren 1 (2 Liga.)
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Zu Besuch im Ahrtal: Der Männerchor Dittingen.
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VB Therwil (3.) VBC Bubendorf 1 (6.) KTV Riehen 4 (7.) SC Uni Basel 1 (4.) SV Lausen (6.) Traktor Glaibasel 3 (2.) VBC Gelterkinden (3.) KTV Riehen 5 (3.) Pallavollo Kreuzlingen (Nat. B.)
Gemäss BAG benötigen alle Besucher ab 16 Jahren für den Zutritt auf die Tribüne und zu den Hallen ein gültiges Covid-19-Zertifikat mit amtlichem Ausweis. Die Kontrolle erfolgt am Eingang zur Tribüne.
Grellingerstrasse 19a, 4208 Nunningen Tel. 061 791 90 78, Fax 061 791 96 70 schwarzbuebe-garage@bluewin.ch www.schwarzbuebe-garage.ch
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Der VBC Laufen freut sich trotz Zertifikatspflicht auf Ihre Unterstützung!
ALLES, WAS RECHT IST
Die Thujahecke In einem FacebookPost des Kantons Aargau war folgendes zu lesen: «Die Thuja gehört zu den beliebtesten Heckenpflanzen der Schweiz, doch ihre Tage sind gezählt. Der Klimawandel macht ihr zu schaffen, Krankheiten und Fressfeinde suchen die geschwächten Lebensbäume heim.» War’s das also mit der Thujahecke? Thujahecken sind nicht nur Teil der hiesigen Gartenkultur, sondern auch beliebte Streitobjekte zwischen Nachbarn. Sie beschäftigen Schweizer Gerichte immer wieder. Zuweilen schrecken auch Baubehörden vor Thujahecken nicht zurück, so geschehen im Kanton Solothurn. Die Baukommission einer Gemeinde eröffnete ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren für eine Thujahecke. Dies brachte
den Eigentümer in Rage, so dass er sich beim Bau- und Justizdepartement wehrte. Auf ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren sei zu verzichten. Eine Thujahecke sei schliesslich keine Baute und Anlage, die einer Baubewilligung bedürfe, argumentierte er. Erst das Bundesgericht gab ihm Recht. Die Pflanzung von Hecken entlang von Grundstücksgrenzen sei weit verbreitet und in aller Regel nicht mit so wichtigen räumlichen Folgen verbunden, dass ein Interesse der Öffentlichkeit oder der Nachbarn an einer vorgängigen Kontrolle bestehe. So verhalte es sich auch im vorliegenden Fall, resümierte das Bundesgericht. Die Beschwerde wurde gutgeheissen und der Eigentümer mit 3000 Franken entschädigt. Seine Hecke war damit rechtens. «Mit der Thuja geht es zu Ende», titelte jüngst eine Zeitung. Aber Achtung, wie sagt man so schön: «Totgesagte leben länger». Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach
VER ANSTALTUNG
Livetagung mit regionalen Rednern Die Gemeinde von Jehovas Zeugen in Dittingen lädt zur digitalen Livetagung am 27. November ab 9.30 Uhr ein. Die Kongressserie 2021/2022 von Jehovas Zeugen dreht sich um das Thema Glaube. Darum lautet das Motto der nächsten Tagung: «Habt Glauben!» Das Liveprogramm beinhaltet mehrere Symposien und Vorträge mit Rednern aus der Region.
Das Programm kann bereits jetzt auf der Website jw.org unter «Bibliothek»/ «Bücher & Broschüren» eingesehen werden. Weitere Informationen sowie den kostenlosen Zugang zur Tagung können über die Kontakttelefonnummer 061 761 47 02 erfragt werden. Annika Rüesch Jehovas Zeugen aus dem Laufental
Schon die Ankunft im Katastrophen-Ahrtal ist sehr ungewöhnlich. Über wiederhergestellte Strassen auf angeschwemmtem Schotter, durch zerstörte Dörfer, vorbei an Häuserruinen, fahren wir zum ersten Ort unserer Tournee — Mayschoss. Uns empfängt die freundliche Frau des Oberbürgermeisters und entschuldigt seine Abwesenheit. Dann stellen wir uns auf zum ersten Konzert, vor einem Zelt von Helfern, mit Blick ins nun wieder friedliche Ahrtal. Auf dem der Ahr gegenüberliegenden Talseite ist die Flussschleife bereits wieder hergestellt und es wächst, in herrlichem Grün, schon frisch gesätes Gras. Ortswechsel: Das Fahrverbot in die Innenstadt Ahrweiler steht immer noch, wir beachten es nicht und parkieren unsere beiden Busse auf dem Marktplatz. Keine Menschenseele ist zu sehen, düster scheinen die provisorischen Strassenlaternen. In einer Seitengasse diskutieren zwei Männer: «Wir suchen ein Restaurant, um etwas zwischen die Zähne zu bekommen», sprechen wir sie an. «Da gibt es nur noch die Pumpe». Wir treten dort ein, schummriges Rotlichtmilieu, eine Bar und dahinter ein Gastraum, eine Hexe hängt über dem Tschutikasten, zwei Flipperkästen, Ske-
FOTO: ZVG
lette und Totenköpfe zieren den Raum. Getränke gibts und Frikadellen mit Brot, das wars — in einer Stadt mit vormals 20 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Wieder in der Gasse wenden wir uns zum Marktplatz, dem Ort unseres Auftrittes. Am Boden liegen Stromkabel, sie kommen aus «fliegenden» Schalt- und Verteilkästen. Vornübergebeugt begrüsst uns der Organist der Kirche. Wir können nicht hinein, sie wurde zwei Meter hoch überschwemmt, das Gestühl ist zerstört, man hört von drinnen die Bautrockner brummen. Immer noch, nach fast vier Monaten? Es wird 20 Uhr, ein Ehepaar und ein junger Mann mit Namen Daniel sind gekommen. Der Organist hat es befürchtet, die Stadt ist entvölkert, wer will denn hier noch sein? Die Häuser sind feucht, zu wenig Strom für Licht, Heizung und Bautrockner. Kein gewerbliches Leben mehr, eine tote Stadt. Wir singen für die vier Zuhörer ein Ständeli, ein paar aufmunternde Lieder. Weiteres entnehmen Sie der Website www.mcdittingen.ch. Wir danken, im Besonderen der Firma Ricola für ihre grosszügige Spende. Christoph Angst Männerchor Dittingen
EINGESANDT
Erster Song in Mundart Auf den Tag genau ein Jahr nach dem Hinschied ihrer geliebten Grossmutter Marie widmete ihr Ida-Lin Hübscher unter dem Titel «Domarie» ein eigen komponiertes und geschriebenes Lied, das tief berührt. Es ist ihr allererster Song im heimischen Dialekt. Die Laufner Sängerin, die neben grossen Auftritten wie etwa am Schweizer Fernsehen ebenso gerne an Hochzeiten, Familienanlässen oder Trauerfeiern singt, will auch weiterhin auf dem Boden bleiben, wie sie versichert. So hat sie sich nach der Matura am Gymnasium Laufen entschlossen, nicht spartengerichtet Musik, sondern mit Blick in die Zukunft Englisch und Medienwissenschaft an der Uni Basel zu studieren. «Das eröffnet mir die Möglichkeit, weiterhin Gesangsunterricht zu nehmen, mich aber gleichzeitig fit zu machen für die in der heutigen Musikwelt unabdingbaren Voraussetzungen wie Beherrschung der englischen Sprache und Umgang mit den Medien», erklärt Ida-Lin gegenüber dem Wochenblatt. Schwer zu schaffen gemacht hat ihr aber im verflossenen Jahr der Hinschied von Grossmami Marie. «Als Kleinkind nannte ich Grossmami in meinen ersten gesprochenen Wörtern kurzerhand ‹Domarie› und das ist so geblieben», beschreibt die Sängerin den Beginn einer langen, innigen Verbundenheit. Das Haus der Grossmutter, in welchem sie zeitweise fast gewohnt habe, erinnere sie noch heute immer wieder an die gemeinsame und unbeschreiblich schöne Zeit. Der von ihrer Mutter Pia in die Todesanzeige eingefügte Gedanke «Mir gseh ä Stärn i dr Nacht, eine, wo über ois wacht» inspirierte sie zu Beginn des Jahres 2021, diese tröstliche Erkenntnis in ein Lied in Laufner Mundart einfliessen zu lassen. «Mein allererstes Dialektlied», wie sie heute mit Nachdruck betont. Am E-Piano suchte sie die passenden Akkorde und am PC galt es, die Gefühle um ihre «Domarie» am Himmelszelt in die passende, aussagekräftige Versform zu bringen. Ihre Familie agierte als kritisches Publikum, freute sich über die eingängige Me-
Vor dem Haus ihrer Grossmutter: Ida-Lin Hübscher überrascht mit gefühlvollem Mundart-Song. FOTO: ROLAND BÜRKI lodie, befand den Text für den Dialektsong aber schliesslich als zu kurz. So setzte sich Ida-Lin erneut hin und kam in der neuen dritten Strophe zur Erkenntnis: «Du wirsch für immer bi mir si, wirdsch wache über mi Die Ziit mit Dir isch wunderbar, die beschti für mi gsi». Und am Ende versichert sie: «Ig gseh ä Stärn i dr Nacht, Domarie, euse Stärn!» Auf den Tag genau ein Jahr nach dem Hinschied ihrer Grossmutter, am 16. November 2021, veröffentlichte die sympathische, auf dem Boden gebliebene Sängerin den Mundartsong «Domarie» als Hommage an ihre Grossmutter. «Ich freue mich riesig, wenn ‹Domarie› auch die Herzen meiner Hörerinnen, Hörer und Fans erwärmen kann», ist Ida-Lin jetzt gespannt. Der Song ist über die gängigen Plattformen erhältlich. Alles über die Sängerin und Songwriterin: www.ida-lin. ch.
Roland Bürki
Kürzlich hatte ich einen Traum. Es war einer von der unangenehmen Sorte, wobei das Wort «unangenehm» untertrieben ist. Ich befand mich vor einem Haus, nicht meinem Haus notabene, sondern irgendeinem Haus, von welchem ich Aussicht auf vertraute Landschaften hatte. Es war aber trotzdem mein Zuhause und ich stand auf einer Terrasse und genoss die Aussicht und das schöne Wetter. Urplötzlich erblickte ich am Horizont eine Art Feuerball, welcher hinter den Hügeln verschwand – ein abstürzendes Flugzeug?. Ich rief meine Familie herbei und ich kann mich noch genau erinnern, wie erleichtert ich in meinem Traum war, dass alle angerannt kamen, dass also alle zuhause waren. Bevor ich das Geschehene erzählen konnte, folgten dem einen Feuerball weitere und ich begriff nun, worum es sich handelte: Es waren Raketen, die unweit von meinem Zuhause auf die Erde fielen. Panisch rannten wir los, um uns in Sicherheit zu bringen. Zack! Wach. Ungläubig blickte ich in unserem Zimmer herum. Beruhigende Dunkelheit und Ruhe. So langsam dämmerte mir, dass alles in Ordnung war. Meine liebsten Menschen schliefen im Haus und waren in Sicherheit, ein neuer Morgen würde in etwa zwei Stunden anbrechen. Alles gut. Der Traum liess mich trotzdem nicht los. Warum zum Henker träumte ich von einem Raketenangriff? Ich liess die Bilder aus meinem Traum Revue passieren – kurz nach dem unsanften Aufwachen war dies ja noch möglich – und versuchte das Geträumte einzuordnen. Als erstes schoss mir durch den Kopf, dass ich eigentlich absolut keine Ahnung hatte, wie ein Raketenangriff aussieht. Natürlich hatte ich schon zig Bilder in den Nachrichten und Dokumentationen gesehen. Aber ich habe keine Vorstellung davon, wie es aussieht, geschweige denn wie es sich anfühlt, wenn man angegriffen wird, wenn einem nach dem Leben getrachtet wird, wenn die Liebsten in Lebensgefahr sind. Mich überkam eine grosse Dankbarkeit, die ruhige Nacht bot diesem Gefühl den verdienten Raum. Nach meinem Albtraum, der wohl nur wenige Sekunden gedauert hat, und einer guten halben Stunde Grübeln und Nachspüren schlief ich wieder ein. Manchmal sind es Träume, die gewisse Dinge wieder zurechtrücken und uns wissen lassen: Uns geht es gut.
EINGESANDT
Eröffnung der Krippen in Blauen und Zwingen Pünktlich am Vorabend des 1. Advents am Samstag 27. November um 17 Uhr wird in Blauen die Krippe von Paul Stadler eröffnet. Dazu wird ein Adventsprogramm mit anschliessendem Apéro angeboten. Paul Stadler wird anwesend sein. Teilnahme ohne Anmeldung. Am Donnerstag 2. Dezember um 19 Uhr wird dann die Krippe in Zwingen von Markus Chrétien eröffnet. Musikanten aus der Region werden die Anwesenden musikalisch unterhalten und etwas zum Trinken wird angeboten. Auch hier ist eine Teilnahme ohne Anmeldung möglich. Pastoralraum am Blauen
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Wenn es draussen kalt und neblig ist, sind Sie in unserem Landgasthof Roderis herzlich willkommen. In unserer gemütlichen Gaststube schmeckt es nach auserlesenen Speisen. Unsere frischen Forellen sind weitherum bekannt und kommen unten knusprig, oben blau und mit reiner Butter übergossen auf den Tisch. Ebenso beliebt sind die leckeren Mistkratzerli auf Kräuterbiersud. Selbstverständlich können auch Wildspezialitäten aus heimischer Jagd angeboten werden. So empfehlen wir Rehragout mit Pflaumen, Kürbis und Pilzen. Auf Vorbestellung servieren wir gerne Kalbsläberli, Chateaubriand oder Rehrücken. Für Vegetarier haben wir immer etwas im Angebot. Zum Dessert locken selbst gemachte Kuchen, Vermicelles oder Gaspariniglace. Für eine reiche Auswahl an auserwählten Weinen und Gebranntem ist gesorgt.
Gemütliches Schmausen im ehemaligen Bienenhaus Als einmalige Attraktion servieren wir in der heimeligen Stube des ehemaligen Bienenhauses gediegene Abendessen für 8 Personen. Käsefondue, Raclette oder Fondue chinoise mit hausgemachten Saucen schmecken einfach himmlisch. Verbringen Sie einen unvergesslichen Festtag in diesem aussergewöhnlichen Ambiente.
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Vom 03. bis 05. Dezember gibt´s wieder Muscheln mit Pommes Frites.
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DIES UND DAS
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Donnerstag, 25. November 2021 Nr. 47
EINGESANDT
Endlich durfte das Jahreskonzert vorgeführt werden Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen
2. Liga
Samstag, 27. November 2021 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN Zu Hause gegen den Spitzenreiter
2. Liga Gegen die starken Fricktaler werden es die Gastgeber definitiv nicht einfach haben. Am letzten Wochenende gewann die SG Magden/Möhlin das Spitzenspiel gegen die SG HSC Suhr Aarau II mit 24:21 und sicherte sich damit den unangefochtenen Spitzenplatz in der momentanen Tabelle. Die Aargauer sind zurzeit die spielstärkste und ausgeglichenste Equipe in dieser Gruppe 3. Sie werden sicherlich auch anstreben, in der kommenden Partie beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. Es wird sich zeigen, wie die Laufentaler auf diese Situation reagieren werden. Die Zuschauer dürfen sich auf eine hoffentlich spannende Auseinandersetzung freuen. Tabelle 2. Liga – Gruppe 3 Spiele/Punkte 01 SG Magden/Möhlin 07 14 02 SG HSC Suhr Aarau II 08 13 03 SG Binningen 08 11 04 SG ATV/KV Basel 09 10 05 STV Basel 2 07 08 06 SG Wahlen Laufen 07 08 07 TV Birsfelden II 07 06 08 Handball Birseck 1 07 06 09 TV Kleinbasel 06 04 10 HSG Ehrendingen Rookies 1 08 04 11 TSV Frick 2 07 02 12 HC Vikings Liestal 05 0 Gemäss den Vorgaben des Bundesrates und des SHV benötigen alle Zuschauer (ab 16 Jahren) für den Zutritt auf die Tribüne ein gültiges CovidZertifikat. Die Kontrolle erfolgt am Eingang (gültiges, offizielles CovidZertifikat und amtlicher Ausweis)! Neue Teambildung Junioren U11 Wir sind eine Gruppe von 15 Kindern (Buben und Mädchen) aus der Region und suchen noch etwa 5–7 Mitspieler/ innen. Hast du Freude an einer dynamischen Hallensportart in einem gut geführten Team (Jahrgang 2012–2014), so komme jeweils am Montag in ein Schnuppertraining in die Turnhalle Wahlen (17.30–19.00 Uhr) – komme vorbei und mache mit!! Das Leiterteam freut sich auf dich!
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21 Freuten sich, wieder auftreten zu dürfen: Dirigent Matthias Kümin und die Stadtmusik Laufen musizierten im Serafin. Nach viel zu langer Konzertabstinenz durfte die Stadtmusik Laufen letzten Samstag endlich wieder einmal ihr Jahreskonzert durchführen. Mit Stücken wie «Blues for a Killed Kat», «St.-LouisBlues March», «Wrong Note Rag» und «Sugar Blues» wurde die Jazz- und Bluesszene für einen Abend in die Mehrzweckhalle Serafin gebracht, bis wortwörtlich die Taktstöcke und Trommelschlägel flogen. Dies unter der Leitung von Matthias Kümin. Zu den Höhepunkten des Abends gehörte der «Dixie-
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Hervorragende Teams: Hundesportteams aus der Region holten sich an den Schweizermeisterschaften Edelmetall. FOTO: ZVG Wie bereits schon in den vergangenen Jahren, konnten sich auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreiche Hundesportlerinnen und -sportler an den Schweizermeisterschaften in Mont Coeuve (JU) in der Kategorie «Bikejöring» und «Canicross» in Szene setzen und bestätigen. In der Kategorie «Bikejöring Veteranen» erreichte Urs Stalder (Breitenbach) mit Aiyana und TAO den 2. Rang. In Kategorie «Canicross Veteranen» erreichte Sandra Baschung (Blauen) mit Aiyana
und PepSy den 3. Rang. Auch Patrick Bucher (Blauen) erreichte in seiner Kategorie «Canicross Veteranen» mit TAO und Ceava den 3. Rang. Herzlichen Glückwunsch diesen Teams zu diesen tollen Ergebnissen. Es zeigt, dass mit viel Bewegung, Freude und Training mit den Hunden als Team etwas Tolles erreicht werden kann. Patrick Bucher Gruppenleiter Leistungen Unfall/Zahn/ Taggeld
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Weihnachtsaktion — die Region steht zusammen lerin Mägie Ceccon. Die Geschenke sollen noch vor Weihnachten verteilt werden. Sie kennen jemanden, dem es finanziell nicht gut geht und der/dem wir mit 200 Franken eine Freude machen können? Dann melden Sie diese bis am 12. Dezember bei Regine Kokontis unter 076 582 37 24. Sie möchten gerne einen Betrag für die Weihnachtsaktion spenden (jeder Betrag ist möglich)? Alle Informationen dazu finden Sie auf www.freundereflaufental.ch/weihnachten. Spenden können Sie über das Konto: Freunde RefLaufental, Schutzrain 7, 4242 Laufen, IBAN: CH22 8080 8004 1769 9004 0 Vermerk: Weihnachten.
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WoS. Viele Menschen leiden unter den Folgen von Einsamkeit und Armut. Gerade die Weihnachtszeit ist für die Betroffenen oftmals eine Belastung. Die Freunde RefLaufental wollen hier Abhilfe schaffen und Menschen, die finanziell eine schwierige Zeit haben, mit einem Geschenk überraschen. Verschenkt werden sollen Bargeld (200 Franken), selbstgemachte Weihnachtsguetzli und eine Karte der Künst-
wieder einmal ihr Können präsentieren. Moderiert wurde das Ganze von der Saxofonistin Sonja Essig und vom Posaunisten René Lutz, die Olivier Borer, der vor nun bald zwei Jahren die Jubiläumsgala der Stadtmusik moderiert hatte, grosse Konkurrenz machten. So konnte das zahlreich erschienene Publikum mit einigen Ohrwürmern nach Hause gehen, die wohl bis zum nächsten Konzert halten dürften. Auf welches hoffentlich nicht mehr so lange gewartet werden muss. Noemi Hübscher ANZEIGE
Samstag, 27. November 2021 15.00 Uhr Junioren U19 SG Wahlen Laufen – SG Handball Basel-Stadt 17.00 Uhr 2. Liga SG Wahlen Laufen – SG Magden/Möhlin Matchballsponsor: Prodega Markt AG, Reinach
land Jam», gespielt von einem Bass-Posaunen-Saxofon-Trompeten-KlarinettenQuintett, sowie weitere tolle Solos der Posaunen, Saxofone und vieler mehr. Ein weiteres grosses Highlight war die Tambouren-Gruppe, die wie immer mit einer abwechslungsreichen und musikalisch wie auch koordinativ absolut beeindruckenden Darbietung überzeugte. Ausserdem durfte auch das Jugendblasorchester Fortissimo, die Nachwuchsförderung der Stadtmusik Laufen unter der Leitung von Reto Vogt,
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WoS. Die Theatergruppe Reinach bringt auf der Weihermattbühne in Reinach das charmante Märchen «Der kleine Muck» zur Aufführung. Muck ist ein Tausendsassa, der am Hof nur Neider hat. Die abenteuerliche Handlung birgt Spannung, Witz und Vergnügen. Das Märchen wird kindgerecht in Szene gesetzt. Nebst dem guten Spiel sind das einfache, aber wirkungsvolle Bühnenbild und die stimmigen Kostüme hervorzuheben. Ein wunderbares Märchenerlebnis! Theater Reinach: «Der kleine Muck», Weihermattschulhaus Reinach. 28.11/1.12./4. u. 5.12./8.12./ 11. u.12.12., jeweils 15.00 Uhr, 3. 12., 20.00 Uhr. Zertifikat/Ausweis ab 16 Jahren. Tickets: www.theatergruppereinach.ch.
Charmant: Das Märchentheater kleiner Muck in Reinach. FOTO: ZVG
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SESSIONSKOMMENTAR
SESSIONSKOMMENTAR
LESERBRIEF
Diskussion um Solothurner Holz
Jugendliche im Kantonsrat
Der Solothurner Kantonsrat genehmigte an seiner letzten Session den Bericht über die Erfüllung des Leistungsauftrages 2018-2020 der Fachhochschule Nordwestschweiz einstimmig. Mehr zu reden gab die Verlängerung der Beteiligung der Einwohnergemeinden an den Kosten der Sonderpädagogik. Diese Kosten werden in Zukunft ganz vom Kanton übernommen. Bis 2026 ist ein schrittweiser Abbau der Gemeindebeiträge vorgesehen. Ursprünglich war vorgesehen, die Gemeinden früher zu entlasten. Schliesslich stimmten 58 Kantonsrätinnen und Kantonsräte der Vorlage zu, 37 votierten dagegen und 3 enthielten sich der Stimme. Noch heftiger wurde der Auftrag zur Förderung von Solothurner Holz diskutiert. Wer beim Bau auf Solothurner Holz setzt, soll in Zukunft einen Förderbeitrag erhalten. Nachhaltigkeit, Eingriff in die freie Marktwirtschaft, etc. waren nur einige Schlagwörter die zu hören waren.
Auch wenn die 14. Jugendpolittage, die während der Novembersession des Kantonsrates stattgefunden haben, nicht Teil des offiziellen Ratsbetrieb waren, waren sie ein zentrales Ereignis dieser Session. 100 Jugendliche aus dem ganzen Kanton konnten im Rathaus ihre Anliegen, Wünsche und Fragen vorbringen. Von August bis Oktober wurden junge Einwohnerinnen und Einwohnern gefragt, was ihnen unter den Nägeln brenne. Der Rücklauf war gross. Insgesamt 74 Einzelthemen, zusammengefasst zu 10 Themenbereichen, waren von Interesse und wollten diskutiert werden. Ein wichtiger Punkt aus den breit gefächerten Anliegen war etwa die digitale Anbindung der Schulen des Kantons. Während die allgegenwärtige digitale Transformation auch im Unterricht immer weiter voranschreitet, bleibt die Internetanbindung und Infrastruktur der Schulen hinter den steigenden Anforderungen zurück. Sowohl hinsichtlich der Pläne für einen Glasfaserausbau oder Alternativen wie 5G ist bisher wenig bekannt. Die Kantonsrätinnen und Kantonsräte haben versprochen, dieses Anliegen der Jugendlichen ernst zu nehmen. Mit einer «kleinen Anfrage» bei der Regierung soll über den Stand der Dinge
Klarheit geschaffen werden. Die Antwort wird zeigen, ob und welcher Handlungsbedarf bei der Infrastruktur der Schulen im Kanton besteht. Auch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln wünschen sich die Jugendlichen Verbesserung. Dies primär in Form eines kostenlosen Schülerabos. Um dies zu erreichen, will die Jugend einen «Volksauftrag» zuhanden der Regierung eingeben. Die Bereitwilligkeit ist gross, um für einen solchen Volksauftrag auf die Strasse zu gehen, um die nötigen Unterschriften zu sammeln. Grosse Themen wie das Wahlalter oder die Offenheit der Gesellschaft in unserem Kanton waren für die Solothurner Jugend ebenfalls von Bedeutung. Diese beiden Anliegen wurden in spannenden Gesprächen und Workshops diskutiert und behandelt. Sowohl für die Parlamentarierinnen und Parlamentarier wie auch für die jungen Menschen war dieser Nachmittag in Solothurn eindrücklich und wertvoll. Nun geht es im Kantonsrat darum, die Anliegen aufzunehmen, zu prüfen und wo immer sinnvoll und möglich in die Tat umzusetzen. David Häner Kantonsrat FDP, Breitenbach
Nein zum Integrationsprogramm
LESERBRIEF
VER ANSTALTUNG
Frauenstimmrecht
Bänzenschiessen 2021
In meiner Kindheit galt ein anderer Wertekanon als heute. Die traditionelle Familie war Trumpf. Es ist nicht alles falsch, was die Männer zusammen mit den noch nicht stimmberechtigten Frauen seit 1848 und auch im II. Weltkrieg geleistet hatten. Die Frauen hatten mehrheitlich andere Funktionen; tatsächlich definierten sie sich durch ihre Männer. Das änderte sich erst mit der 68er-Bewegung. Wir kämpften gegen die alten Traditionen und für das Frauenstimmrecht, für die sexuelle Befreiung. Mit der Zeit zogen viele Frauen ins Parlament. Nach etwa 10 Jahren gab es fast jedes Mal bei den Bundesratswahlen ein Gezeter, wenn eine Frau aufgestellt wurde. Statt Lilian Uchtenhagen von der SP wurde Otti Stich aus Dornach gewählt. Fast die ganze Partei täubelte. Niemand von den Sozis wollte die Feier in Dornach organisieren. Der Gemeindepräsident von der FdP, Hans Walter, organisierte dann den Anlass, welchen ich als Sozi unter Anwesenheit der Regierungsräte und von Amteiprominenten moderierte. Später wurde eine nationale Delegiertenversammlung abgehalten, an der Otti Stich doch bestätigt wurde. Bei den nächsten Wahlen wurde Christiane Brunner der SP auch nicht gewählt. Eine Woche später wählte die Bundesversammlung Francis Matthey aus Neuenburg. Die SP zwang ihn, die Wahl abzulehnen. Darauf wurde Ruth Dreifuss nominiert, die aber zufolge der Kantonsklausel in der BV ihre Papiere resp. ihren Wohnsitz von Bern nach Genf verlegte, damit sie überhaupt gewählt werden konnte. Eigentlich verfassungswidrig. Was die Wahl von Ruth Gisi als Regierungsrätin betrifft, so hatte das weniger mit der Wahl einer Frau gegen einen Mann, namens Willi Pfund zu tun, als mit einem Linksrutsch innerhalb der FdP. Ruth Gisi ist eine sehr sympathische Frau und keine Frauenrechtlerin im heutigen Sinn. Nun haben wir soeben eine Frauensession unter Führung der Allianz F im Nationalratssaal erlebt mit üppigen Forderungen ohne Verpflichtungen. Man bemängelt die lange Dauer bis endlich dieses Stimmrecht von den Männern den Frauen erteilt worden ist, anstatt sich den jetzigen Realitäten zu stellen und gemeinsam mit den Männern die Schweiz voran zu bringen. Man instrumentalisiert alles um zu beweisen, wie schlecht es den Frauen geht, wie wenn es sich hier um eine anonyme Masse handelte. Die Schweizer Männer müssen sich nicht schämen; sie sind weltweit die einzigen, die sich direktdemokratische Elemente bereits 1874 erkämpft hatten, an denen jetzt auch die Frauen teilhaben. Es wäre an der Zeit, den Geschlechterkampf zu beenden und sich gemeinsam für unser wunderbares Land einzusetzen. Peter M. Linz, Büsserach früher Mitglied der SP, heute SVP
Am 27. und 28. November findet im Schiessstand Ramstel in Dornach das Bänzenschiessen statt. Den Siegern der Kategorie A (Sportwaffen), D (alle Armeewaffen) und der besten Dame wird je ein extra grosser Bänz abgegeben. Zusätzlich erhält auch der/die beste Jugendliche einen Spezialpreis.
Der Kantonsrat überwies diesen Auftrag mit 46 Ja gegen 38 Nein bei 9 Enthaltungen. Somit wird der Absatz von Bauholz aus Solothurner Wäldern in den nächsten zwei Jahren gefördert. Einig war sich hingegen der Rat, dass der Kanton die Entschädigung für Biberschutzmassnahmen und die Haftung bei Biberschäden in einem Gesetz regeln muss. Der Biber ist eine geschützte Tierart. Biberdämme führten schon zur Flutung von ganzen Schulanlagen. Die Vorlage für ein neues eidg. Jagdgesetz wurde vom Volk abgelehnt, deshalb muss der Kanton nun handeln. Insgesamt hat der Kantonsrat während dieser Session 27 Geschäfte behandelt. Aber 19 Vorstösse wurden neu eingereicht. Kuno Gasser Kantonsrat CVP Nunningen
SESSIONSKOMMENTAR
Mehr Bäume entlang der Strassen Auch diese Session wurden einige für die Grünen wichtige Anliegen angenommen, andere leider abgelehnt. Der Auftrag des Grünen Christof Schauwecker forderte, dass bei Lichtsignalanlagen geprüft wird, ob Rechtsabbiegen bei Rot für Velofahrende möglich ist. Der Auftrag wurde angenommen — und gleichzeitig abgeschrieben, weil der Kanton bereits an dieser Prüfung dran sei. Jetzt hoffen wir, dass es wirklich vorwärts geht und die Ampeln entsprechend ausgerüstet werden. Sehr schade ist, dass die Erstellung eines «Aktionsplan Gleichstellung» abgelehnt wurde. Dieser hatte Massnahmen für Lohngleichheit, gegen Altersarmut bei Frauen, für bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder für die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen und in der Politik gefordert. Es überrascht, wie viele Menschen nicht erken-
nen, dass wir in Gleichstellungsthemen noch einen weiten Weg vor uns haben. Erfreulich war, dass ein Auftrag für mehr Bäume entlang von Kantonsstrassen angenommen wurde. Mehr Bäume sind ein Gewinn für Klima, Biodiversität, Dorf- und Landschaftsbild. Ebenfalls erfreulich ist, dass die Verwendung von Solothurner Holz als Baumaterial in den nächsten zwei Jahren finanziell unterstützt wird. Das ist extrem wichtig, denn die Beton- und Zementindustrie ist eine der grössten Klimasünder, Holz hingegen ist ein klimaneutraler Baustoff. Besonders wenn Solothurner Holz verwendet wird, sind die Transportwege kurz und die lokale Wertschöpfung wird gestärkt. Janine Egg Daniel Urech Kantonsrat Grüne
LESERINNENBRIEF
Menschlichkeit oder Kantönligeist Wir sitzen alle im selben Boot im Laufental und Thierstein. Corona macht an der Kantonsgrenze keinen Stopp. Seit Freitag 19. November hat der Kanton Baselland beschlossen, nur noch Besucher mit 3G in das Altersheim Rosengarten BL zu lassen. Letztes Jahr war das ganze Heim für alle Angehörigen geschlossen. Dies war eine sehr schwere Zeit für beide Seiten. Später durften alle Leute mit den nötigen Vorsichtsmassnahmen wieder zu Besuch gehen: Mit Zertifikat ins Restaurant; ohne Zertifikat in die Zimmer der Bewohner oder in die Lounge. Jetzt müssen sich Leute ohne 3G für
Geld testen lassen, um ihren eigenen Vater zu besuchen (ein Schnelltest würde genügen). Im Zentrum Passwang in Breitenbach, Kanton Solothurn, das die gleiche Geschäftsleitung wie der Rosengarten hat, darf man weiterhin ohne 3G hinein. Ist unser Verstand so tief gesunken? Wo bleibt da die Menschlichkeit in dieser vorweihnachtlichen Zeit? Ist ein solcher Kantönligeist noch menschenwürdig? Brauchen wir so eine Zertifikatspflicht? Ich finde nein. Eine besorgte Tochter Patricia Lötscher
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Kürzlich hatten Sie einen schönen Flyer im Briefkasten. Anders als erwartet sind darauf keine «lachenden Chürbisse» , geschweige denn schon «Weihnachtsgutzi» aufgeführt. Darauf sind «gluschtigi Chiirsi» zu sehen, die auf einem goldenen Löffel serviert werden. Da wollte man doch gleich reinbeissen, wenn diese schon so nett serviert werden. Aber « Chiirsi» im November! Das passt doch gar nicht. Genau so ist es auch mit dem Integrationsprogramm des Kantons Baselland. Es wird immer mehr Geld für Unnützes ausgegeben, so etwa für Apéros, Zertifizierungen von Dolmetschern oder Willkommensbroschüren. Anstatt mit der Giesskanne das Geld ohne Konzept zu verteilen, soll mit einer klaren Strategie eine gelungene Integration umgesetzt werden. Dabei soll nicht immer nur gefördert, sondern vor allem auch gefordert werden. Denn dass eine gelungene Integration wichtig ist, zeigt allein schon die Tatsache, dass über ein Drittel unserer Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat. Durch die Ablehnung des Integrationsprogrammes entsteht die Chance, dass ein neues und wirksames Programm erarbeitet werden kann, in welchem mit gezielten Massnahmen und einer Erfolgskontrolle eine erfolgreiche Integration ermöglicht wird. Der Wegfall der verbundenen Beiträge aus der Bundeskasse wäre eine Entlastung und nicht eine Bereicherung für den Steuerzahler. Mehrere Bankkonti führen schliesslich auch nicht zu mehr Reichtum, aber bei der Steuererklärung definitiv zu mehr Aufwand. Darum empfehle ich Ihnen ein Nein zum missratenen Integrationsprogramm. Cédric Jeanbourquin SVP Laufen
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Mit gestärktem Immunsystem durch den Winter Die menschlichen Immunzellen beseitigen mögliche Krankheitserreger, und dies in der Regel, ohne dass wir etwas davon merken. Damit das Immunsystem seine Aufgabe zuverlässig wahrnehmen kann, braucht es unter anderem Zink. Auskunft dazu gibt Manuela Mühlethaler, Pharma-Assistentin in der SchwarzbuebeApotheke. Wer sollte ein Zink-Präparat einnehmen? Manuela Mühlethaler: In der kalten Jahreszeit lohnt es sich für die meisten Menschen, zusätzlich Zink einzunehmen, denn Zink spielt eine Schlüsselrolle im Immunsystem. Darum haben wir vom 29. November bis 4. Dezember 2021 eine Aktionswoche mit zwei bewährten Zink-Präparaten von Burgerstein. Wann sollte man mit der Einnahme von Zink-Präparaten beginnen? Am besten jetzt. Die Erkältungssaison hat begonnen, und es gibt mehrere Faktoren, die das Immunsystem schwächen. Dazu gehören Stress, einseitige Ernährung, harte körperliche Arbeit. Auch nach einer Krankheit oder einer Operation sind die Vitalstoff-Speicher unter Umständen leer. Es ist ratsam, diese Lücke rasch zu füllen, um mit einem gestärkten Immunsystem seinen gewohnten Aufgaben nachzugehen. Wie lange braucht es die zusätzliche Einnahme von Zink? Wir empfehlen, die Präparate während den kommenden Wochen täglich einzunehmen. Darum bieten wir während unserer Aktionswoche Burgerstein Zink-C Toffees und Burgerstein Zinkvital Tabletten im Doppelpack zu einem vergünstigen Preis an. Worin liegt der Unterschied dieser beiden Präparate? Die Zinkvital Tabletten enthalten die empfohlene Tagesdosis von 15 mg. Die Zink-C Toffees sind mit 10 mg etwas niedriger dosiert, enthalten zusätzlich 80 mg Vitamin C und eignen sich auch für Schulkinder. Angebot während der Aktionswoche vom 29. November bis 4. Dezember 2021: Zinkvital, 2 Packungen für CHF 43.– statt CHF 48.–; Zink-C Toffees, 2 Packungen für CHF 20.– statt CHF 24.–
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 25. November 2021 Nr. 47
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IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Neuer Leiter Bewilligungen
KT. BASELLAND. WoS. Dominik Hänggi Maini wird auf den 1. Dezember neuer Leiter Bewilligungen in der Sicherheitsdirektion. Er folgt auf Raffael Kubalek, der seit dem 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär ist. Der Jurist Dominik Hänggi Maini stiess bereits am 19. Juli 2021 zur Sicherheitsdirektion und war bislang für die Bewilligung von Veranstaltungen im Zusammenhang mit den Covid-19-Massnahmen zuständig. Davor hatte er als Gerichtsschreiber am Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West gearbeitet. Dominik Hänggi Maini ist 53 Jahre alt und lebt in Röschenz.
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Steigende Preise
WoS. Die Fachstelle für Jugendarbeit der Ref. Kirche Baselland bietet kostengünstige Ski- und Snowboardlager für Kinder ab 9 Jahren an. Die Lager sind sehr beliebt und für Jedermann. Familien mit einem kleinen Budget können von Subventionsangeboten Gebrauch machen. Das Kind könne angemeldet werden, auch wenn das Gesuch noch nicht entschieden sei. So habe jedes Kind oder Jugendliche die Chance, in ein Winterlager zu gehen, teilen die Veranstalter mit. Die Ski- und Snowboardlager für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 18 Jahren finden vom 26. Februar bis 12. März 2022 statt. Für die Lager hat es nur noch wenige Plätze frei. In der ersten Woche für die Lager in Madulan und Braunwald, in der zweiten für die Lager in Braunwald und Grächen. Weitere Informationen zu den Lagern und den Subventionen gibt es unter www.faju.ch.
WoS. Seit mehreren Monaten steigen die Preise von diversen Rohstoffen (u.a. für Holz, Papier, Kunststoff, elektrische Komponenten) markant an. Ein Ende der Preissteigerungen sei vorerst nicht in Sicht, schreibt die Arbeitsgruppe Wirtschaft des Forums Schwarzbubenland. Ebenso hätten sich die Transportkosten für einen Container aus Asien und/oder den USA um das fünf- bis zehnfache erhöht. Die Lieferfristen der Produkte hätten sich zudem teilweise um ein Vielfaches verlängert. In der Zeitspanne vom Zeitpunkt der Bestellung bis zur Lieferung, können die Produktpreise weiter ansteigen. Diese Situation könne dazu führen, dass sich auch die Preise der von der regionalen Wirtschaft hergestellten oder vertriebenen Produkte teilweise massiv erhöhen. Man hoffe darum, dass auch die hiesigen Konsumentinnen und Konsumenten Verständnis für steigende Preise haben.
Richter urteilen über Laufner Spital
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hof. Verstösst der Landrat gegen den Laufental-Vertrag? Mit dieser Frage wird sich das Baselbieter Kantonsgericht Anfang nächsten Jahres beschäftigen. Wie das Gericht auf Anfrage bestätigt, kommt es am 12. Januar zur lang erwarteten Verhandlung. Elf Personen aus dem Umfeld des Vereins Pro Spital Laufen hatten Beschwerde gegen das Landratsdekret vom Herbst 2020 zur Schliessung des Laufner Krankenhauses erhoben. Für den Verein hat der Landrat den Laufental-Vertrag gebrochen. In diesem wurde der Erhalt des Spitals «dauernd gewährleistet». Von der Gegenseite werden der Rechtsdienst des Landrats sowie Vertreter des Kantonsspitals Baselland (KSBL) vor Gericht für die Schliessung argumentieren. Das Spital wurde geschlossen und soll im nächsten Jahr durch ein ambulantes Gesundheitszentrum ersetzt werden.
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DORNACH. WoS. Alte Wirtshausschilder sind Zeugen kunsthandwerklicher Fertigkeit und Dokumente volkstümlichen Kulturgutes, die für die Nachwelt interessant sind. Das Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach sucht zur Ergänzung seines Bestandes historische Wirtshausschilder aus dem Schwarzbubenland, sei es als Dauerleihgabe oder zur definitiven Übernahme, unbesehen des Erhaltungszustandes. Kontaktaufnahme via Dr. Hans Voegtli, Stiftungspräsident: Tel. 076 340 75 44 oder E-Mail: hansvoegtli@bluewin.ch.
Danke für die Blutspende
BREITENBACH. WoS. 95 Menschen aus Breitenbach und Umgebung spendeten am 16. November ihr Blut. Sie retten damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und den freiwilligen Helferinnen und Helfern des Samaritervereins Breitenbach gebühre grosser Dank, schreibt die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel in einer Mitteilung. Die Spitäler in der Region seien täglich auf Blutspenden angewiesen und es würden immer noch rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte fehlen. Die nächste Möglichkeit in Breitenbach Blut zu spenden ist am 15. März 2022.
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Liebe ist ewig – doch nicht immer beständig Von Eveline Hasler Eveline Hasler ist 88-jährig und wohnt in Ronco sopra Ascona. Sie studierte Psychologie und Geschichte. Durch ihren Roman «Anna Göldin letzte Hexe» wurde sie bekannt und hat seither über zwanzig Bücher geschrieben. Das Buch beinhaltet zwölf Geschichten. Es sind eigentlich Romane in Kleinstformat und zeigen ein breites Spektrum der Liebe. Da gibt es zum Beispiel «Eine andere Art von Liebe», wo die Beziehung von Hermann Hesse und Emmy Hemmings beschrieben wird. Er sagt, dass er diese Frau bewusst als Gefährtin gewählt habe, weil sie beide immer unterschiedliche Wege gegangen seien, und doch liege ein gemeinsames und überraschendes Stück Weg vor ihnen. Oder «Eine offene Ehe» , wo Aline und Wladimir Rosenbaum eine Liegenschaft im Onsernonetal entdeckten und kauften. Sie bewohnten das Haus aber meist getrennt und führten eine sogenannte «offene Ehe». Das Buch ist kurzweilig und auch spannend. Man kann es nach einer Geschichte weglegen und einen Tag später die nächste lesen. Man spürt darin auch die Liebe zum Tessin, wo Hasler seit 25 Jahren lebt. Christine Eckert