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Donnerstag, 19. November 2020

111. Jahrgang – Nr. 47

P.P. A 4144 Arlesheim Post CH AG

Nach 27 Jahren nimmt sie ihren Hut

Arlesheim

Wollten Sie schon immer einmal ein Hutgeschäft übernehmen? Dann ist dies Ihre Chance: KultHutverkäuferin Svanette Belka aus Dornach sucht einen Nachfolger für ihren Laden.

Ein Planer durch und durch: Philippe Wälle hat sich als Architekt regional und überregional einen Namen gemacht – als Degenfechter zählt er national wie international zu den erfolgreichen Schweizer Fechtern. Was macht den Reiz an dieser Sportart für ihn aus?

Fabia Maieroni

W

ann haben Sie das letzte Mal einen Hut getragen? Das muss wohl zu einer Hochzeit, einer Mottoparty oder vielleicht sogar zu einem ganz exklusiven Galaevent gewesen sein. Aber so im Alltag passt ein Hut doch nicht. Oder doch? Die meisten Menschen tragen selten bis nie einen Hut. Wieso? Weil sie sich unwohl fühlen, weil sie denken, die Augen aller Menschen seien plötzlich auf sie gerichtet – kurz, weil Herr und Frau Schweizer es in der Regel nicht mögen, allzu auffällig durchs Dorf zu spazieren. Dabei haben schmucke Kopfbedeckungen einen wunderbaren Effekt: «Trägt man einen Hut, steht man automatisch aufrechter. Die hängenden Schultern straffen sich, das Selbstbewusstsein wird gleich grösser. Ein ‹gekröntes› Haupt ist eben das Tüpfelchen auf dem ‹i›», weiss Svanette Belka, die seit über 27 Jahren einen Hutladen mit Atelier in Dornach betreibt. Die 62-Jährige ist Feuer und Flamme für Kopfbedeckungen aller Art – und das schon seit 45 Jahren. Noch immer kommt die gebürtige Odenwälderin ins Schwärmen, wenn sie von ihren Werken erzählt. «Diesen Herrenhut hier hat mir ein Stammkunde zum Flicken gebracht. Er war ganz speckig und das Hutband hat sich gelöst. Ich habe ihn gründlich ge-

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Aesch

Stylisch und aussergewöhnlich: Mit den selbst gemachten Ziernadeln verschönert Svanette Belka jede Kopfbedeckung. reinigt und repariert.» Svanette Belka zeigt auf den grauen Hut und ergänzt, dass sie das Innenfutter jetzt nochmals kleben müsse. «Nicht dass der Kunde gleich in den Laden kommt und der Hut ist nicht fertig!» Mut zum (richtigen) Hut Svanette Belka ist Hutdesignerin, Verkäuferin und Modeberaterin. Einen Hut verkauft sie nur, wenn sie überzeugt ist, dass er dem Käufer dient. «Es bringt nichts, wenn sich meine Kundinnen einen extravaganten Hut kaufen, den sie dann nie tragen», betont sie. Eine Beratung sei inklusive, denn die wenigsten Kunden wüssten, was ihnen wirklich stehe. «Viele Menschen tendieren dazu, einen zu kleinen Hut zu kaufen, weil sie nicht auffallen wollen oder denken, in ihrem Gesicht sei sowieso alles schon zu

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‹gross›. Doch das ist gerade falsch – bei Gesichtern mit einer ausgeprägten Wangenknochenpartie beispielsweise muss die Kopfbedeckung ausladender sein, so schmeichelt sie dem Gesicht.» Wenn Svanette selbst ohne Hut unterwegs ist, werde sie oft gefragt, weshalb sie denn keinen trage. Manchmal stehe auch ihr nicht der Sinn nach «Hut», denn: «Ich habe keinen Huttick, nur einen Hutladen», lacht Belka. «Zu pompös, zu auffällig» Vor genau 30 Jahren stellte Svanette während der Herbstmesse zum ersten Mal ihren Hutstand auf dem Petersplatz in Basel auf. Es gibt wohl kaum einen Marktbesucher, der dieses Hutparadies gegenüber dem Eingang der Universität Basel nicht kennt. Und viele werden sich genau da auch schon den einen oder

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FOTO: FABA MAIERONI

anderen Kopfschmuck aufgesetzt und gekauft haben. Acht Jahre später, 1998, folgte der Basler Weihnachtsmarkt. Doch ihr Stand entsprach so gar nicht dem, was sich die ‹Marktpolizei› gewohnt war. «Meinen Stand dekorierten wir damals als Erste auch oben auf dem Dach weihnächtlich. Kaum hatten wir ihn aufgebaut, da kam die ‹Marktpolizei› und teilte mir schroff mit, dass ich diesen Stand so nicht aufbauen könne.» Zu pompös, zu auffällig und nicht regelkonform; so argumentierte der Aufseher und Belka musste die selbst gebastelte Dekoration wieder abmontieren. Doch bereits im Jahr darauf lockerten die Verantwortlichen die Bestimmungen, üppige Stände wurden ein Muss, denn: «Ich habe mit dem damaligen Messepapst, wie alle markttreibenden Fortsetzung auf Seite 2

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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

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Nach 27 Jahren nimmt sie ihren Hut

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe.

Fortsetzung von Seite 1 Standinhaber den Marktverantwortlichen nennen, das Gespräch gesucht und darauf hingewiesen, dass jedes Kaufhaus mehr Ambiente hat. Der Basler Markt würde durch die Dekoration viel attraktiver und lebendiger werden. Und offenbar hat meine Idee Gefallen gefunden», sagt die Hutdesignerin zufrieden.

Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

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Hüte für das kleine Budget Als junge Frau verkaufte Svanette an einem Flohmarkt am Mainufer in ihrer Heimat selbst gemachten Schmuck aus einem Bauchladen. Damit sie in der Masse nicht unterging, setzte sie sich einen grossen weissen Hut mit einer Straussenfeder auf. Die Leute bewunderten den Hut und wollten ihn der jungen Frau abkaufen. Da bemerkte Svanette das erste Mal, welche Wirkung ein Hut haben kann. Fasziniert von diesem Medium, fuhr sie nach Florenz, da dort viele Hutmanufakturen angesiedelt waren, um sich

mit Materialien einzudecken und den Hutmachern über die Schulter zu schauen. Auf den Wochenmärkten und Stadtfesten begann sie – völlig ohne Ausbildung oder Vorwissen – Hüte herzustellen, einzukaufen und wieder zu verkaufen. Von Frankfurt zog es Belka zum Studium in die Schweiz, nachdem sie ihren Mann kennen gelernt hatte. Heute blickt die sympathische Frau mit dem ansteckenden Lachen auf ein Lebenswerk zurück. Nur wenige Geschäfte mit einem so spezifischen Angebot überleben über vier Jahrzehnte lang. «Es ist nicht ganz einfach, ein solches Geschäft zu betreiben», gibt Svanette Belka zu. Denn Luxusgüter, wie etwa die extravaganten Hüte in England, sind ihre Exponate nicht. Zwischen 50 und 350 Franken kosten die Hüte und Mützen, die Faszinators und Onko-Caps, von denen Svanette Belka einige tausend im Angebot hat. «Ich bin selbst eine Mutter von vier Kindern. Ich hätte mir nie einen teuren Hut leisten können.

Deshalb habe ich meine Preise nicht hoch angesetzt – jeder und jede soll bei mir einkaufen können.» Neues Ziel – neue Herausforderung Anfang des Jahres hat sich Svanette Belka entschieden, für ihren Laden einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu suchen. Die 62-Jährige sagt von sich, altershalber nicht mehr genug Energie für den Laden zu haben. Kaum zu glauben, denn die Hutspezialistin strahlt noch immer voller Begeisterung, wenn sie von ihrer Arbeit erzählt; ja, sie kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Ihre kommunikative Art sei vermutlich ihrer Hyperaktivitätsstörung (ADHS) geschuldet, wie sie offen erzählt. Die Diagnose erhielt Belka erst mit 50 Jahren, als sie nach ihrem letzten Weihnachtsmarkt ein Burnout erlitt. «Deshalb möchte ich nun kürzertreten und zur Ruhe kommen.» Sie wünsche sich eine jüngere Person, die genug Energie und Motivation mitbringe, den

Laden zu übernehmen – die Einarbeitungszeit durch Svanette Belka ist inklusive. «Man muss wirklich keine Vorkenntnisse mitbringen – etwas Kreativität und Freude am Metier reichen», ist Svanette überzeugt. Und Sie?

Hutgeschäft sucht Nachfolger fam. Svanette Belka sucht einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Ihren Hutladen in Dornach. Das Ladengebäude wird geräumt und die Räumlichkeiten anderweitig genutzt. Potenzielle Käufer übernehmen das Inventar, das Atelier und gegebenenfalls den Namen des Ladens. Weitere Informationen finden Sie unter www.svanette.com/ verkauf-hut-laden.html

VEREIN BIRSSTADT

CORONA PANDEMIE

Cyclomania: Der Gewinner steht fest

Teststationen in der Region WOB. Die bisherige Covid-19-Abklärungs- und Teststation im Spenglerpark in Münchenstein wurde per Samstag, 14. November, durch die Abklärungsund Teststation Feldreben an der Stegackerstrasse 2 in Muttenz abgelöst. Der Umzug auf ein grösseres Areal erfolgte, um den steigenden Testzahlen gerecht zu werden. Die neue Teststation in Muttenz kann einer maximalen Tages-Kapazität von über 1000 Personen nachkommen. Der neue Standort Feldreben ist mit dem öffentlichen Verkehr über die Bushaltestellen «Fachhochschule» und «Genossenschaftsstrasse» erreichbar. Auch sind genügend Parkplätze vorhanden. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert von: Montag bis Freitag von 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 13 Uhr.

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Corona-Test machen: In Muttenz und FOTO: ZVG Dornach möglich. Auch im Spital Dornach steht eine Teststation zur Verfügung. Das Testzentrum befindet sich in einem Nebengebäude des Spitals. Die Öffnungszeiten sind auf jene der übrigen Testcenter in der Region nördlich des Juras abgestimmt: Montag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag, 9 bis 13 Uhr.

HOME INSTEAD

Weihnachtswichtel unterwegs Sieger: Giovanni Garbellini aus Muttenz erhielt ein Brompton Faltrad. WOB. Vom 1. bis zum 30. September fand in der Energie-Region Birsstadt die Velo-Challenge Cyclomania statt (das Wochenblatt berichtete). Rund 1600 Personen haben schweizweit an der Challenge teilgenommen. Den Hauptpreis in der Birsstadt hat Giovanni Garbellini aus Muttenz gewonnen und zwar ein Brompton Faltrad im Wert von 1710 Franken. Eine Umfrage in den Gemeinden zeigt, dass die Aktion bei den Teil-

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nehmenden gut angekommen ist. 40 Prozent gaben an, das Velo nach der Cyclomania häufiger zu benutzen. Das Mobilitätsverhalten wurde durch die Challenge positiv beeinflusst. Aus diesem Grund ist geplant, die Cyclomania im 2021 wieder durchzuführen. Die Arbeitsgruppe Energie-Region hat die Mobilitätsdaten der Challenge erhalten und wird diese in zukünftige Planungen einbeziehen.

WICHTIGE INFORMATION Neuer Anzeigenschluss ab 19. Oktober 2020 Durch die Einführung eines neuen Produktionssystems verschiebt sich der Anzeigenschluss im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental, Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck, dem Birsigtal-Boten sowie dem Birs-Kombi ab dem 19. Oktober 2020

jeweils auf Montag, 16 Uhr.

Der Redaktionsschluss bleibt unverändert. Für Inserate mit Probeabzügen verschiebt sich der Anzeigenschluss auf Freitag, 16 Uhr. Wir danken für Ihr Verständnis.

Freude schenken: Die «Weihnachts-Wunsch-Bäume»-Aktion findet in diesem Jahr an verschiedenen Orten statt. FOTO: ZVG WOB. Die Aktion «Gschänkli für Seniore» jährt sich heuer zum vierzehnten Mal. Das Prinzip ist ganz einfach: Senioren, unter anderem der umliegenden Alters- und Pflegeheime, Tagesstätten oder Vereine, dürfen einen Weihnachtswunsch aufschreiben und dieser wird dann an den Wunschbaum im M-Parc am Dreispitz und neu auch in der Pauluskirche Basel, im Café Tante im Schorenquartier und in der Manor in Liestal aufgehängt. Besucher, Kunden und Gäste dürfen diese Wünsche erfüllen. Die Mitarbeitenden von «Home Instead Seniorenbetreuung Basel» sind begeistert. Innerhalb von eineinhalb Wochen hing im letzten Jahr kein einziger Wunsch mehr am Baum. Dies hat «Home Instead» veranlasst, die Aktion auszuweiten. Ab 21. November (Pauluskirche ab 29. November) stehen die «WeihnachtsWunsch-Bäume» an den unterschiedlichen Standorten. Die Idee: «Sie suchen sich einen Wunsch aus, den sie erfüllen

wollen und kaufen das Geschenk. Schön ist, wenn Sie noch ein paar persönliche Zeilen dazuschreiben. Das Geschenk wird dann unter den Baum gelegt». Die Geschenke werden dann zur Weihnachtszeit durch Mitarbeitende von «Home Instead Seniorenbetreuung Basel» an die Seniorinnen und Senioren überreicht. «In diesem Jahr dürfen wir sage und scheibe 450 einsamen Senioren Freude schenken», berichtet Matthias A. Wirz, Geschäftsführer von Home Instead. «Die Geschenke und die lieben Wünsche lösen bei den Beschenkten strahlende und staunende Gesichter aus, dies sind sehr berührende Momente. Vom wärmenden Schal bis zu einem Puzzle mit genau dem gewünschten Sujet bringen all diese liebevoll ausgesuchten Geschenke grosse Freude, erzählt Beatrice Borer, Leiterin Aktivierung Pflegehotel St. Johann, begeistert, und fügt an: «Das ist Weihnachten.»


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Beratende Kommissionen des Gemeinderates

Neue Kommissionsmitglieder gesucht Am 1. Januar 2021 beginnt die neue Amtsperiode der beratenden Kommissionen des Gemeinderates. Auf diesen Zeitpunkt hin muss der Gemeinderat alle ihn beratenden Kommissionen für weitere vier Jahre neu wählen. Alle bisherigen Kommissionsmitglieder sind angefragt worden, ob sie ihre Tätigkeit auch in der neuen Amtsperiode fortsetzen möchten. Aufgrund der eingegangenen Rückmeldungen sind in folgenden Kommissionen noch freie Sitze zu besetzten: • Finanzplankommission • Kinder- und Jugendkommission • Naturschutz-, Umwelt- und Energiekommission • Verkehrskommission Die Mitarbeit in den Kommissionen ist nicht primär parteiabhängig, sondern steht allen interessierten Personen offen. Im Vordergrund stehen Fachwissen, Interesse an den entsprechenden Sachthemen und die Bereitschaft zur aktiven Kommissionsarbeit inklusive der regelmässigen Teilnahme an den Kommissionssitzungen. Wenn Sie in einer der oben genannten Kommissionen mitwirken möchten, können Sie sich gerne bei uns melden. Schicken Sie uns einfach ein kurzes Motivationsschreiben mit den Angaben zu Ihrer Person (inkl. Ausbildungen und beruflichen Tätigkeiten) und warum Sie in der jeweiligen Kommission mitwirken möchten. Bitte senden Sie Ihre Unterlagen bis spätestens Freitag, 4. Dezember 2020, schriftlich an die Gemeindeverwaltung, Stabsdienste, Domplatz 8, 4144 Arlesheim. Oder per E-Mail an rainer.faessli@arlesheim.bl.ch Der Gemeinderat

Tag der Kinderrechte

«Was wolltest du den Erwachsenen schon lange Mal sagen?» Gibt es etwas, was du den Erwachsenen in deinem Umfeld oder an deinem Wohnort schon lange einmal sagen wolltest? Etwas, was du nicht in Ordnung findest oder du gerne ändern würdest? Vielleicht hast du auch seit Längerem einen Wunsch oder eine Idee, die du schon immer einmal den Erwachsenen mitteilen wolltest? Dann schreibe oder zeichne dein Anliegen auf und schicke es bis am 23. Dezember 2020 an die Gemeindeverwaltung, Abteilung Familie, Bildung und Kultur, Domplatz 8, 4144 Arlesheim oder wirf es in den Briefkasten in der Gemeindebibliothek. Am 20. November ist der internationale Kinderrechtstag. Dieses Jahr möchte UNICEF Schweiz und Liechtenstein dem Recht auf Achtung vor der Meinung gemäss Art. 12 der Kinderrechtskonvention besondere Aufmerksamkeit schenken. Dieses bietet Kindern die Möglichkeit, ihre eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen. Dazu wurde von UNICEF Schweiz und Liechtenstein die Kinderrechtsaktion #meinemeinung gestartet. Die Gemeinde Arlesheim trägt das Label «kinderfreundliche Gemeinde» und fördert die Partizipation von Kindern und sorgt mit ihrem Handeln und Denken dafür, dass Kinder ihre Rechte jederzeit ausleben können. Die Gemeindeverwaltung Werkhof

Der Winterdienst in der Gemeinde Obwohl die aktuellen Temperaturen wohl niemanden an den Winter denken lassen, hat der Winterdienst für den Werkhof offiziell anfangs November begonnen. Während 20 Wochen, bis Ende März 2021 stehen jeweils zwei Werkhofmitarbeiter eine Woche lang auf Pikett. In der Nacht und an den Wochenenden steht zusätzlich ein externer Meldedienst im Einsatz. (Fortsetzung auf Seite 5)

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«Fechten ist wie Schach in Sekundengeschwindigkeit» Philippe Wälle ist ein Planer durch und durch. Als Architekt hat er sich regional und überregional einen Namen gemacht – als Degenfechter zählt er national wie international zu den erfolgreichen Schweizer Fechtern. Marianne Vetter

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hilippe Wälle führt zusammen mit seiner Frau das Architekturbüro «Fox Wälle Architekten SIA» in Arlesheim. Projekte wie das «Culinarium» oder das «Weleda»-Bürogebäude gehören zu seinen Aushängeschildern. Ästhetik und Schönheit sind ihm wichtig, das spiegelt sich auch in «seinen» Gebäuden wider. Ein Macher und Planer, der auch als Vorstandsmitglied und Spieler bei der Fechtgesellschaft Basel sehr aktiv ist. Als Veteranenfechter hat er sich national an die Spitze gekämpft und auch auf der Weltrangliste bewegt er sich im oberen Drittel. Bei den Wettkämpfen des Circuit National Vétérans Suisse war er letztes Jahr mit 1. Rängen in Bern oder Küssnacht wieder ganz vorne dabei.

Herausforderung für Körper und Geist Was macht das Fechten für ihn aus? «Es ist das Zusammenspiel aus körperlicher und mentaler Stärke, das mich fasziniert», erzählt Philippe Wälle. «Der Umgang mit dem Degen erfordert Körperbeherrschung, Konzentration und Schnelligkeit. Die ideale Ergänzung zum Beruf.» Früher duellierte man sich um Ehre und Macht. Mann gegen Mann. Intuitiv laufen Filme wie Zorro oder die drei Musketiere vor dem inneren «Laien»-Auge ab. Kämpfe um Leib und Leben. Philippe Wälle lacht: Beim Sportfechten gehe es weniger dramatisch zu. «Vergleichbar eher mit einem Schachspiel in Sekundengeschwindigkeit. Ich stehe permanent im Dialog mit meinem Gegner, versuche jede seiner Bewegungen zu interpretieren, seine Absichten zu erkennen, um dann innert Sekunden zu reagieren. Es geht um Aktion und Reaktion, und man weiss nie, wie diese ausfallen. Das ist das Faszinierende an diesem Sport.» Durch

Liebt die Ästhetik: Architekt und Degenfechter Philppe Wälle vorm «Culinarium», eines seiner Projekte, das seit 2017 in Arlesheim die Blicke auf sich zieht. FOTO: MARIANNE VETTER die Zweikampfsituation sei Fechten immer spannend. «Der Kopf braucht eine Pause» Beim Degenfechten ist der gesamte Körper des Gegners Trefferfläche, anders als beim Fechten mit dem Florett oder Säbel. Jedes einzelne Gefecht dauert nicht länger als etwa drei Minuten. Philippe Wälle drückt es so aus: «Selbst dann, wenn man körperlich noch weiterfechten könnte, der Kopf braucht eine Pause. Die Anspannung ist enorm, jeder Treffer ein Adrenalinkick.» Um den Kampfsport zu beherrschen, braucht es viel Übung und Geduld. «Letzteres war nie meine Stärke. Hier hat mir das Fechten enorm viel gebracht», verrät Wälle. Er selbst hat als

Zehnjähriger mit dem Fechten begonnen und ist überzeugt: «Fechten ist der perfekte Ausgleich, um die Balance zu halten.» Philippe Wälle trainiert in der Regel zweimal die Woche. Gefährlicher als andere Sportarten ist Fechten nicht: Die Waffen sind abgestumpft und die Schutzanzüge haben Einlagen aus Kevlar, ein spezieller Stoff, der auch zur Herstellung von kugelsicheren Westen verwendet wird. Zudem ist Fechten eine «LonglifeSportart», die von Jung und Alt ausgeübt werden kann. Manager buchen Fechtseminare, um sich mental zu stärken, Schauspielschüler lernen fechten, weil es das Körpergefühl schult. Für Architekten ist es die Kombination aus beidem, zumindest für Philippe Wälle. En garde!

KAMMERMUSIK ARLESHEIM

Venizianische Barockmusik Am Sonntag, 22. November, findet das letzte Konzert dieses Jahres der diesjährigen Reihe der Kammermusik Arlesheim statt. Leider musste die Sängerin Nuria Rial aufgrund der Corona-Situation absagen. Das das ohnehin für diesen Termin engagierte Ensemble «La Floridiana» bietet nun ein alternatives Pro-

Schweizer Gewerbe zerstören?

Arlesheim aufgeführt und zwar um 17 und 19 Uhr. Das erste Konzert ist bereits ausverkauft. Für die zweite Aufführung gibt es noch wenige Karten, die unter Tel. 061 701 79 61 bestellt werden können. Freuen wir uns auf eine lichterfüllte Stunde. Kammermusik Arlesheim Ursula Bischof

Das sind nur einige Folgen der linken Unternehmens-Verantwortungs-Initiative: Schweizer KMU zum Klage-Freiwild machen? Mit der Initiative kann jede Firma, die auch im Ausland tätig ist, im Schadensfall ohne Belege für ein Verschulden eingeklagt werden. Neu müssten die KMU zudem für ihre massgeblichen Zulieferer geradestehen. Damit werden unsere KMU-Betriebe zum Freiwild für die ausländische Klage-Industrie! Schweizer Gewerbe weltweit benachteiligen? Die Initiative führt zu grenzenloser Bürokratie und benachteiligt unsere KMU-Betriebe gegenüber ihren ausländischen Konkurrenten. Denn kein einziges Land auf der Welt drangsaliert sein Gewerbe mit solch unsinnigen Gesetzen! Schweizer Arbeitsplätze zerstören? Mit der Initiative müssen unsere Unternehmen ständig Klagen aus dem Ausland befürchten. Ausländische Unternehmen können hingegen weiterhin ohne Auflagen in die Schweiz liefern. Dies schadet unserer Wirtschaft und zerstört Arbeitsplätze.

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gramm mit venezianischer Barockmusik an. Dies ermöglicht den Musikerinnen und Musikern, wieder einmal zu konzertieren, und wir erfreuen uns an Werken von B. Marcello, A. Vivaldi, T. Albinoni u.a. Da die Zuhörerzahl auf 50 Personen beschränkt ist, wird das Konzert zweimal in der reformierten Kirche

Deshalb:

Linksradikale UnternehmensVerantwortungsInitiative

NEIN

Mit einer Spende auf PC: 30-8825-5 unterstützen Sie unsere Kampagne für ein starkes Schweizer Gewerbe und sichere Arbeitsplätze.


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ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch (Fortsetzung von Seite 3)

Dieser ist beauftragt, bei den Rundgängen in der Gemeinde Eisbildung und Schneefall sofort an den Werkhof zu melden. Nach erfolgter Meldung wird vom Pikett-Team vor Ort entschieden, wie der Arbeitseinsatz geplant wird und wie viele Mitarbeiter aufgeboten werden müssen. Ziel der Einsätze ist, die Strassen vor Beginn des Arbeitsverkehrs befahrbar zu machen. Drei Kommunalfahrzeuge, die mit Pflug und Salzstreuer ausgerüstet sind und zwei Kleintraktoren sorgen für geräumte Strassen, Trottoirs und Plätze. Trotz der effizienten maschinellen Hilfe, ist es jedoch nicht möglich, die gesamten 51 km Gemeindestrassen gleichzeitig vom Schnee zu befreien. Erschwerend kommt hinzu, dass alle kleineren Fusswege, Bushaltestellen, diverse Zugangstreppen, Fussgängerübergänge und Einmündungen in die Kantonsstrassen mit Muskelkraft und Schneeschaufeln bearbeitet werden müssen.

Um die Arbeit der Werkhof-Mitarbeiter zu erleichtern, wird die Bevölkerung gebeten, in schmalen Strassen nur einseitig zu parkieren, sämtliche Trottoirs frei zu halten und dort, wo provisorische «empfohlene Parkverbotssignale» stehen, keine Autos abzustellen. Für Ihre Unterstützung im Dienste der Verkehrssicherheit danken wir Ihnen. Die Gemeindeverwaltung Birsstadt-TV

Nächste Sendung In der Sendung von kommender Woche sehen Sie einen Beitrag über die Gemeindeversammlung vom 19. November 2020. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf www.arlesheim.ch aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung

ARLESER MÄRT

Adventsmarkt findet nicht statt Das Arleser Märt-Team hat Anfang Monat schweren Herzens den Arlesheimer Adventsmarkt vom 28. November abgesagt. Lange haben wir gehofft, dass wir diesen doch noch in angepasster Form durchführen können. Mit den neuen Auflagen des Bundesrates wären der Aufwand und das Risiko für uns als eh-

ABGESAGT

28. November

renamtliches Organisationsteam aber zu gross gewesen, diesen nun auf Biegen und Brechen durchzuführen. Zudem sprachen auch die Fallzahlen nicht für eine Durchführung. Aus diesen Gründen haben wir uns dazu entschlossen, zur Verbesserung der Covid19-Situation beizutragen und haben deshalb den Adventsmarkt abgesagt. Nun möchten wir aber den angemeldeten Teilnehmern des Adventsmarktes noch einen kleinen Gefallen machen, denn diese sind teilweise schon seit dem Sommer am Basteln und Werken und bleiben nun auf ihren schönen Produkten sitzen. Deshalb haben wir auf unserer Homepage eine Liste von diesen publiziert. Somit können potenzielle Kunden vielleicht doch noch etwas bei dem einen oder anderen Standbetreiber beziehen. Die Liste finden Sie auf www.arlesermaert.ch unter «Markt» und dann unter «Adventsmarkt 2020». Wir vom Arleser Märt-Team hoffen ganz fest, dass wir unsere beliebten Märkte im nächsten Jahr wieder im gewohnten Rahmen durchführen können. Für den Moment wünschen wir Ihnen trotz allem eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Ihr Arleser Märt-Team (eine Arbeitsgruppe des AGIV)

WELTGRUPPE ST. ODILIA

Kranzaktion 2020 im Domhofkeller Was braucht es mehr als Licht und Wärme in dieser schwierigen Zeit? Das ist ein Grund, weshalb die Weltgruppe der Pfarrei St. Odilia alles daran setzt, die schöne Tradition des Adventskranzbindens zu bewahren und durchzusetzen. Die Räumlichkeiten des Domhofs können wir optimal ausnutzen und die Vorschriften des BAG erfüllen. Neben den üblichen Öffnungszeiten haben Sie die Möglichkeit, Ihren Platz am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag, von 9 bis 11 Uhr, telefonisch unter 076 675 89 95 zu reservieren (Zaia). Bringen Sie Ihre ei-

gene Maske mit, wenn vorhanden auch ihre eigene Gartenschere. Wir sind auf Ihre Mithilfe und Unterstützung angewiesen und danken Ihnen herzlich. Montag, Dienstag, Mittwoch: 23. bis 25. November, von 13.30 bis 21 Uhr; Donnerstag: 26. November, von 13.30 bis 18 Uhr. Direktverkauf im Domhofkeller bei grösster Auswahl! Verkauf im Dorf am 27. November, Gemüsemarkt/Postplatz; 28. November auf dem Postplatz. Auskünfte erteilt das Sekretariat, Tel. 061 706 86 51. Claire Zaia, Pfarrei St. Odilia

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TURNVEREIN ARLESHEIM

PARTEIEN

«TVA – Wir bewegen das Dorf» fällt aus

Budget Ja – Steuererhöhungen Nein

Am 21. November sollte unter dem Motto «TVA – Wir bewegen das Dorf» zum fünften Mal der Turnevent in der Sporthalle Hagenbuchen in Arlesheim stattfinden. Leider lassen die aktuellen Beschränkungen eine solche Veranstaltung im Moment nicht zu. Unseren Jubiläums-Anlass, mit Super-Zehn-KampfAbendprogramm, holen wir hoffentlich im nächsten Jahr nach — gesellig, miteinander und ohne Abstand und Masken. Sportliche Grüsse. OK Turnevent Jacqueline Hasler, Heike Stolte, Moni Berger, Stefan Roos

EIDG. ABSTIMMUNG

Für Menschenrechte und Umwelt Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass international tätige Unternehmen mit Sitz in der Schweiz Massnahmen zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen und Verstössen gegen internationale Umweltstandards verbindlich in sämtliche Geschäftsabläufe einbauen. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht. Die Initiative will, dass Schweizer Firmen die Menschenrechte und die internationalen Umweltstandards auch im Ausland einhalten. Eine Selbstverständlichkeit, oder? Menschenrechte und Einhaltung von Umweltstandards für alle statt für wenige. Deshalb empfehle ich, der Konzernverantwortungsinitiative am 29. November zuzustimmen. Lea Mani, Co-Präsidentin der SP Arlesheim

LESERBRIEF

Schneckenbündten II – höher als Umgebung Der QP Schneckenbündten II wird unverändert zum 2. Mal zur Abstimmung vorgelegt. Eine Zustimmung mit den 10und 8-stöckigen Bauten würde das Bild massgeblich prägen und als ReferenzBau zur Rechtfertigung der weiteren Quartierentwicklung dienen. Die Argumentation der Befürworter liegt heute schon in der Vergleichbarkeit, obwohl es im Dürrmatt-Quartier keine 10-geschossigen Bauten gibt. Der grundlegende Masterplan wird nun vom Gemeinderat als Meisterleistung für den 15-jährigen Bauverzicht der Coop/CPV angeführt, obwohl es sich hierbei um eine rechtlich unverbindliche Absichtserklärung handelt und Absichten können bekanntlich ändern. Einer Umnutzung des Ausbildungszentrums zu Wohnungen stimmen wir grundsätzlich zu. Nicht aber einer Hochhaussiedlung in diesem Quartier. Wenn der Gemeinderat weiterhin solche Master- und Quartierpläne erstellt und unverändert, wiederholt an den Gemeindeversammlungen traktandiert, sehe ich die zuträgliche und bürgernahe Entwicklung unserer Gemeinde gefährdet. Darum Nein zum QP Schneckenbündten II in unveränderter Form. Christian Schüpbach Aktionskomitee pro-4144

Liebe Arlesheimerinnen, liebe Arlesheimer, ein Besuch der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 19. November (19.30 Uhr, Turnhalle Hagebuchen) lohnt sich. Neben dem vieldiskutierten Thema «Schneckenbündten II» wird wohl auch das Budget 2021 zu reden geben. Es sieht einen Verlust von rund 200 000 Franken vor. Dieser Fehlbetrag wäre ohne sorgfältige und gewissenhafte Budgetierung des Gemeinderats deutlich grösser. Verschiedene markante und von der Gemeinde nicht beeinflussbare «Brocken» wie die Kosten im Pflegebereich und die Ergänzungsleistungen nehmen stark zu. Um das Budget dennoch einigermassen im Lot zu halten, bedarf es einer disziplinierten Ausgabenpolitik, die naturgemäss auch unpopuläre Massnahmen beinhaltet. In einer solchen Situation ist ein Budget

immer auch als insgesamt ausgewogener Kompromiss zu sehen. Die FDP Arlesheim vertraut dem Gemeinderat und wird dem Budget wie beantragt zustimmen und einzelne Anträge ablehnen, die das Budget als Gesamtpaket aufschnüren wollen. Ebenso wird die FDP, dem im Dorf bereits hörbaren Ruf nach Steuererhöhungen, nicht folgen. Ihre FDP.Die Liberalen Arlesheim Balz Stückelberger, Landrat, Präsident

PARTEIEN

Zweimal Ja am 29. November Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass Unternehmen die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Die traurige Realität ist noch immer, dass Konzerne Menschenrechte verletzen und selbst minimale Umweltstandards missachten können, ohne dafür geradestehen zu müssen. Dies muss sich ändern! Die Grosskonzerne versuchen mit gezielten Lügen die Stimmberechtigten auf ihre Seite zu ziehen. Diese Falschaussagen sind Teil einer Strategie einer starken Konzernlobby. Falsch ist z.B., dass die Initiative auch KMU betreffen. Damit soll suggeriert werden, dass man hier Jagd auf den kleinen Mann machen würde. Die Initiative betrifft jedoch nur international tätige Grosskonzerne. Eine zweite Unwahrheit ist, dass Konzerne nun für alle ihre Zulieferer und Lieferanten haften

müssen. Die Wahrheit ist hingegen, dass die Haftung des Konzerns nur so weit reicht, wie deren Kontrolle über die Arbeit vor Ort reicht – also bis zu Tochterfirmen. Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen – dies sollte für alle Konzerne selbstverständlich sein. Unsere Empfehlung: Stimmen Sie der Initiative mit einem kräftigen «Ja» zu. Die Volksinitiative «für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» verlangt, dass Institutionen (Nationalbank, Stiftungen usw.) Investitionen in eine Firma, die Kriegsmaterial produziert, untersagt werden, und setzt somit ein starkes Zeichen für gewaltfreie Lösungen von Konflikten. Die neutrale Schweiz kann nur für dieses Verbot sein, sonst verliert sie ihre Glaubwürdigkeit. Darum auch hier ein deutliches «Ja»! Ihre Frischluft

THEATER AUF DEM LANDE

Theatersamstag für Klein und Gross Noch stehen die Türen offen: Treten Sie ein! Am Samstag 28. November findet erstmals ein «Theatersamstag» in der Trotte Arlesheim statt. Um 14 Uhr wird das moderne Märchen «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry vom Ensemble Zefirino mit wundersamen Klängen ausgemalt. Auf seiner Reise durch das Universum stellt der kleine Prinz etliche Fragen an seine Gegenüber: dem merkwürdigen König, dem eifrigen Laternenanzünder, dem scheuen Fuchs und der schönen Rose. Freundschaft und Mut sind die grossen Themen dieses Kinderprogramms, geeignet für Alle ab 5 Jahren. Abends um 20 Uhr geht es weiter mit dem Liedermacher Markus Schönholzer und seinen schönen Liedern und wilden Gedankengängen. Im Programm «Schönholzer & Schönholzer» erlebt man ganz sinnbildlich die Widersprüchlichkeit der «zwei Stimmen in einer Brust». Die eine will die Welt retten. Die andere will lieber ausschlafen. Wer gewinnt? Maskenpflicht ab 12 Jahren, persönliche Kontaktdaten werden erfasst. Aufgrund der

beschränkten Zuschauerzahl empfehlen wir den Ticketkauf online unter www.tadl.ch zu tätigen. Ebenso können Tickets unter reservationen@tadl.ch vorbestellt werden und liegen zur Abholung an der Kasse bereit (Öffnung jeweils 30 Minuten vor Beginn). Theater auf dem Lande, Barbro Hartmann

7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier

oder Telefon 061 701 25 29. Anschliessend Kirchenkaffee nach Ansage

Samstag, 28. November 2020, Theatersamstag, Trotte Arlesheim 14 Uhr Kinderprogramm Ensemble Zefirino

«Der kleine Prinz»

20 Uhr Abendprogramm Markus Schönholzer

«Schönholzer & Schönholzer»

Tickets: www.tadl.ch | reservationen@tadl.ch

GOTTESDIENSTE LESERBRIEF

Katholische Gottesdienste in Arlesheim

Für junge Menschen und Familien? Mit Interesse habe ich einige Leserbriefe zum Traktandum Quartierplan II Schneckenbündten gelesen. Auf einen möchte ich gerne antworten. Wo der Verfasser in diesem Projekt einen Focus auf bezahlbaren Wohnraum, eine eh fiktive Grösse, ausgemacht hat, ist mir nicht ersichtlich, das ist aber gar nicht der Punkt. Dass sich Attraktivität in Bezug auf Schulen, öV und grüne Umgebung nicht gerade senkend auf Mietpreise auswirkt, ist in der ganzen Schweiz zu beobachten. Das wird auch in Arlesheim nicht plötzlich anders werden. Die Bauherrin ist keine Wohnbaugenossenschaft oder eine soziale Stiftung, sondern eine Versicherung, die ein Renditeobjekt plant. Das ist ihr Recht und sogar ihre Pflicht in Anbetracht der ihr

anvertrauten Gelder. Sie wird ihre als attraktiv eingeschätzten Wohnungen sicher nicht unter Wert vermieten. Dass der Gemeinderat für die Durchsetzung seiner Pläne ein paar «Zückerli» für Bedenkenträger eingehandelt hat – ein Schelm, der Böses dabei denkt – wird der Rentabilität des Objektes sicher keinen Abbruch tun. Den jetzt viel gepriesenen Weg entlang des Waldsaums gibt es übrigens schon sehr lange. Das eigentlich Perfide ist aber, dass dieser QPII mit der hohen Ausnützungsziffer von 0.99 in Zukunft auch als Blaupause für die angrenzenden Quartiere gelten wird. Hoffen wir, dass der Traum von Einigen nicht zu einem Albtraum für Viele wird. Deshalb Nein zum QPII. Bernhard Schärer

www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 21. November 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 22. November 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 18.00 Dornach: Regionaler Gottesdienst entfällt! Dienstag, 24. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 25. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier Donnerstag, 26. November

Freitag, 27. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Donnerstag, 19. November 19.30 Die Erzählungen der Chassidim in der Kirche Lesung aus Martin Buber mit Roswitha Schilling, Pfarrer Thomas Mory, Musik: Carmen Ehinger Freitag, 20. November 10.15 Reformierter Gottesdienst in der Obesunne Sonntag, 22. November 10.00 Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Pfarrerin Claudia LaagerSchüpbach. Situationsbedingt bitten wir Sie für diesen Gottesdienst um Anmeldung bis am Donnerstag, 19. November, Mail sekretariat@ref-kirchearlesheim.ch

Dienstag, 24. November OASE Krabbelgruppe – Die Krabbelgruppe findet wieder wöchentlich am Dienstag Morgen ab 9.00 bis 11.00 an der Blauenstrasse 12 statt. Anmeldung unter der Tel. 079 371 58 34 bei Claudia Laager-Schüpbach erforderlich. Die Platzzahl ist auf 4 bis 5 Familien beschränkt. 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus, max. 15 Personen, Maskenpflicht Sonntag, 29. November 10.00 Predigtgottesdienst – 1. Advent mit Pfarrer Thomas Mory. Situationsbedingt bitten wir Sie für diesen Gottesdienst um Anmeldung bis am Donnerstag, 26. November, sekretariat@ref-kirchearlesheim.ch oder Telefon 061 701 25 29. Anschliessend Kirchenkaffee nach Ansage Für alle coronabedingten Anpassungen verweisen wir auf unsere Webseite: www.ref-kirchearlesheim.ch – sie wird laufend aktualisiert.


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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

ARLESHEIM

Offener Brief (Stand 5. November 2020) Als «brave Bürgerin» und praktizierende Kinderärztin halte ich mich an die Vorgaben von Bund und Kanton. Ich verfolge aufmerksam die Entwicklung im Zusammenhang mit Corona in der Realität (Praxis, Alltag), im Gespräch mit betroffenen Menschen und in den Medien. Eine Demokratie zeichnet sich aus durch ausgewogene Berichterstattung. Corona ist eigentlich ein medizinisches Thema. Corona beeinflusst und bestimmt jedoch das gesamte gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben. Staatlich angeordnete Verbote von Versammlungen, Gottesdiensten, Hochzeiten, Beerdigungen, Konfirmationen, Besuchsverbot in Altersheimen – das gab es in der Geschichte bisher noch nie. Insofern ist Corona schon längst auch zu einem gesellschaftlichen Thema geworden. Im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung sollen auch mutmachende Stimmen ihren Platz bekommen.

«Corona ist schon längst auch zu einem gesellschaftlichen Thema geworden.» Mein Mann und ich sind Ärzte und haben täglich mit kranken Menschen zu tun. Für mich als Kinderärztin sind Schnupfen, Husten, Fieber mein tägliches Brot. Mittlerweile wissen die Meisten, dass Covid-19 für Kinder nicht gefährlich ist, nicht mal für solche mit einer Grundkrankheit (ausgenommen schwere Immunschwäche) und nicht mal für Säuglinge (im Unterschied zur Grippe). Bei den Erwachsenen stelle ich fest, dass die wenigsten mitbekommen haben, dass das BAG schon im April ihre Liste mit den Risikokrankheiten angepasst hat. So haben gut eingestellte Diabetiker, Asthmatiker oder Hypertoniker ohne Endorganschäden kein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19 Verlauf (BAG, Kriterien für besonders gefährdete Personen). Die Medien haben diese Präzisierung aber kaum aufgenommen, mit dem Resultat, dass sehr viele Menschen mit einer gut eingestellten arteriellen Hypertonie, einem Asthma bronchiale oder Diabetes mellitus sich seit Monaten in grosser Gefahr wähnen – ohne Grund. Wie sieht es mit den Patienten meines Mannes, der Nierenarzt ist, aus? Die meisten von ihnen sind Hochrisikopatienten, einige davon an der Dialyse. Im Schweizer Dialyseregister Stand 31.3.2020 wurden 48 Covid-19-Patienten erfasst, von denen 40 wieder gesund wurden. Covid-19 bedeutet somit bei Hochrisikopatienten in den überwiegenden Fällen kein Todesurteil. Diese guten Verläufe sind sicher auch den Vorsichtsmassnahmen und der kompetenten medizinischen Betreuung geschuldet. Wir kennen viele Menschen, die in den letzten Monaten Corona gehabt haben. Wir sind zum Schluss gekommen, dass SARS-CoV-2 kein Killervirus ist.

SARS-CoV-2 ist ein neues Virus. Das ist in der Natur aber nicht neu Viele Viren mutieren ständig (Influenza, Corona), alle paar Jahre springen Viren vom Tier auf den Menschen (Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS, MERS). Die Panikmache mit der Aussage, das Virus sei neu, ist unbegründet, denn der Mensch hat ein Immunsystem, das auch auf sogenannt neue Viren vorbereitet ist. Neben der humoralen Immunantwort (also spezifische Antikörper), gibt es auch die zelluläre Immunantwort, welche man im Blut nicht messen kann. Der bei den meisten Infizierten milde oder asymptomatische Verlauf beweist das Funktionieren der Immunantwort auf dieses sogenannt neue Virus. Auch Säuglinge, welche nach dem Nestschutz der ersten 3 Monate mit allen, ihnen unbekannten Viren und Bakterien fertig werden müssen, schaffen das praktisch immer problemlos. Bei Betagten und Kranken gibt es leider auch schwere Verläufe und Todesfälle, ganz selten mal auch bei Jüngeren. Zu Beginn der Pandemie ist man von 5% schweren Verläufen mit IPS-Bedarf oder Tod ausgegangen. Überlastung des Gesundheitssystems und 20’000-30’000 Tote in der Schweiz wurden prophezeit. Dies ist zum Glück bei Weitem nicht eingetreten. SARSCoV-2 ist zum Glück nicht das Killervirus, was man initial befürchtet hat. Dies wird nun auch von der WHO bestätigt mit der Aussage, dass die Infektionstodesrate von Covid-19 bei 0,14% liege und somit nicht gefährlicher sei als die saisonale Grippe (8.10.2020 Bulletin of the WHO, Article ID BLT.265892). Diese Todesfallrate sei 24 x niedriger als die von der WHO im März angegebene geschätzte Todesfallrate von 3,4%. Diese Zahl sei lediglich auf Basis von Modellen errechnet worden, die dann zur Rechtfertigung von Lockdowns und anderer politischer Massnahmen herangezogen worden sind. Die Massnahmen wie Testen, Isolation, Quarantäne, Reisebeschränkungen, eingeleitet zur Bekämpfung eines Killervirus, werden aber fortgesetzt, als ob es ein Killervirus wäre. Noch nie dagewesene Reisebeschränkungen werden durchgesetzt. Ob diese einen Sinn machen ist sehr fraglich angesichts der Tatsache, dass das Virus in allen Ländern vorhanden ist. Coronaviren verursachen eine saisonale Atemwegserkrankung. Jetzt im Herbst nehmen deshalb – wie jedes Jahr – die Erkältungskrankheiten auch wieder zu. Trotz wieder ansteigender Fallzahlen, zumindest teilweise sicher eine Folge der massiv zugenommenen Testung von 30’000 Tests pro Tag, — bleiben die Todesfälle auf einem tiefen Niveau. Die Hospitalisationen von Covid-19 positiven Patienten haben zugenommen, bewegen sich im Vergleich mit der Gesamtzahl der täglich hospitalisierten Menschen aber auf einem tiefen Niveau. Die aktuelle Auslastung der Intensivstationen von 76% liegt im normalen Bereich. Einen sehr guten Überblick über die aktuellen Zahlen, auch aufgeschlüsselt nach Kanto-

nen, auch mit Angabe der Belegung der Intensivstationen gibt die Seite https://www.srf.ch/news/schweiz/ coronavirus-so-entwickeln-sich-die-corona-zahlen-inder-schweiz. Wichtig wäre auch die Differenzierung, wer von den positiv Getesteten auch Symptome hat und krank ist und wer asymptomatisch ist. Im Erfassungsformular werden diese Fragen gestellt, die Daten wären vorhanden. Wieso sie nicht publiziert werden, kann man sich denken. Soeben habe ich erfahren, dass das BAG von den Arztpraxen ab sofort nicht mehr wissen will, wie der klinische Befund von ambulanten Covid-19 Patienten lautet. Meine Befürchtung: Die zentrale Frage ist ja, wie gefährlich Sars-CoV-2 wirklich ist im Vergleich mit anderen Atemwegsviren. Um diese Frage zu beantworten, wäre es wichtig zu wissen, wie viele der positiv PCR-Getesteten überhaupt krank sind und respektive wie schwer krank sie sind. Ich befürchte, dass das BAG diese Frage der Gefährlichkeit des Virus gar nicht wirklich wissen will resp. die Antwort scheut. Probleme in den Spitälern entstehen durch den Personalmangel infolge isolations- und quarantänebedingten Ausfällen von positiv getestetem Gesundheitspersonal respektive, wenn sie Kontakt mit positiv Getesteten hatten. Zudem ist die Arbeit in Schutzmontur eine grosse Zusatzbelastung.

«Probleme in den Spitälern entstehen durch den Personalmangel.» Die einzigen Massnahmen, welche nachweislich etwas bringen sind Händewaschen und Abstand (physical distancing, nicht social distancing). Die anderen Massnahmen mit generellem Maskentragen, Massentesten, Isolation und Quarantäne verursachen bei weitem mehr Schaden an der Gesellschaft als dass sie nutzen. Ihre Wirksamkeit ist umstritten.

Eine schwere Erkrankung definiert sich über die Anzahl Hospitalisationen und Todesfälle, nicht über die Anzahl positiv getesteter Personen Die Zählung und Addition von Neuinfizierten und die tägliche Publikation dieser Zahlen in den Medien gab es bisher noch nie und steuert nur zur Beunruhigung in der Bevölkerung bei. Um diese Zahlen beurteilen zu können, müssten sie in ein Verhältnis gesetzt werden. Zum Bespiel müsste verglichen werden, wie viele Atemwegserkrankungen mit Hospitalisation und Todesfällen es denn in anderen Jahren gegeben hat. Man müsste die überfüllten Intensivstationen in Italien und auch in der Schweiz vergleichen mit anderen Grippewintern – z.B. 2015 und 2017 – und wird feststellen, dass sie jedes Jahr überfüllt sind. Nur hat das bisher nie jemand gekümmert. Gemäss Bundesamt für Statistik sterben in der Schweiz jedes Jahr durchschnittlich 180 Personen pro Tag (Zahlen von 2017). Gesamtschweizerisch sind in den Wochen 1-39 diesen Jahres 500 Todesfälle weniger zu beklagen als im Vorjahr, wir haben somit eine negative Übersterblichkeit. Dies spricht gegen eine aussergewöhnlich schwere Erkrankung. Einen guten Überblick über die Zahlen im Verhältnis zu den Gesamtzahlen gibt www.medinside.ch. Dort ist zum Beispiel zu lesen, dass 38 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 in der Woche 42 verstorben sind bei einem Total der Todesfälle in dieser Woche in der Schweiz von 1082. Was primär als viel tönt, entspricht in Relation somit nur 3,5%. Von allen Todesfällen in der Schweiz in dieser Woche sind 96,5% an etwas anderem als Covid-19 gestorben. Das Medianalter der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist von 84 auf 86 Jahre gestiegen und liegt somit über der durchschnittlichen Lebenserwartung (bei Frauen 85,5 J., bei Männer 81,7 J.). Die Zunahme der täglich neu gemeldeten Covid-19 positiven Todesfälle auf 60 tönt nach viel. Wenn man die Kurven der zu erwartenden wöchentlichen Todesfälle anschaut, sieht man, dass die Zahlen für die Jahreszeit normal sind (ca 1200 Todesfälle in der Altersgruppe Ü65 pro Kalenderwoche). «Die Auslastung der Intensivstationen ist eine der wichtigsten Kennzahlen der Pandemie. An dieser Zahl lässt sich ablesen, wie gut ein Land die Krise bewältigt. In der ersten Welle ist die Schweiz in dieser Hinsicht glimpflich davongekommen, die Intensivstationen waren zu keiner Zeit komplett ausgelastet.» (NZZ 4.11.2020). Die Zahl der Covid-19-IPS-Patienten nimmt zwar zu (279 Stand 3.11.2020), die Zahl der freien IPS-Betten hat sich aber nur unwesentlich verändert (335 Stand 3.11.2020). Dies wegen Verschiebung von Wahleingriffen. Dabei geht es vor allem um die Verschiebung von Wahleingriffen, welche nach der Operation eine IPS-Betreuung nach sich ziehen, also bariatrische, neurochirurgische und kardiochirurgische Eingriffe. Die Kapazität der IPS-Betten könnte von normal ca. 1080 auf maximal 1500-1800 erhöht werden (NZZ 4.11.2020). Beatmungsgeräte gibt es genug, Problem ist der Mangel an qualifiziertem Personal. Bei vollen Intensivstationen werden weitere IPS-pflichtige Patienten zuerst regional in Spitäler in der Nähe verlegt. Falls dies nicht mehr möglich ist, werden die Patienten zwischen den sieben Grossregionen landesweit verlegt, koordiniert durch die Einsatzzentrale der Rega. Erst wenn alle bestehenden und neu geschaffenen IPS-Plätze belegt seien, müssten die Ärzte triagieren, also entscheiden, welchen Patienten sie einen IPS-Platz geben. Zum Glück sind wir davon noch weit entfernt. Ein weiterer Punkt, welcher seit Jahren beklagt und politisch zu wenig beachtet wird, ist der notorische Pflegenotstand in der Schweiz. Regelmässig müssen Betten

in Spitäler gesperrt werden, weil zu wenig Pflegepersonal da ist. In der Pandemie-Krise wird dieser Missstand nun erst recht manifest. Zu Beginn der Pandemie in der Schweiz war der Verlauf nicht abzuschätzen. Unsere Behörden haben rasch gehandelt und mit den umliegenden Ländern nachgezogen. Die Strategie war, die drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Nun ist über ein halbes Jahr vergangen. SARS-CoV-2 ist kein Unbekannter mehr. Es bedarf einer Neubeurteilung der Situation und der effektiven Gefährlichkeit des Virus. Was ist die jetzige Strategie mit grossflächigem Testen, Isolation und Quarantäne von Tausenden Arbeitnehmern wegen eines positiven PCR-Tests, obwohl viele von ihnen keine oder milde Symptome haben?

«Die Strategie war, die drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.» Was ist der Endpunkt der aktuellen Massnahmen? Die Impfung kann es nicht sein. Impfungen sind grundsätzlich ein grosser Segen für die Menschheit. Deren Entwicklung dauert normalerweise 4 bis 5 Jahre. Eine Abkürzung des Zulassungsprozederes unter Ausserachtlassen der Langzeitverträglichkeit sollte kritisch hinterfragt werden. Speziell wenn es sich um einen Genimpfstoff handelt, wie es bei einigen der SARS-CoV-2 Impfstoffen, die aktuell in Entwicklung sind, der Fall ist. Krankheit und Tod gehörten immer schon zum Leben. In anderen Bereichen nimmt die Gesellschaft sie einfach in Kauf. Zum Beispiel im Verkehr oder beim Bergsteigen. Trotz vieler Todesfälle jedes Jahr kommt niemand auf die Idee, den Verkehr oder das Bergsteigen zu verbieten. Betagte und Kranke sollen sich schützen, so wie es in jedem Grippewinter sinnvoll ist, das steht nicht zur Diskussion. Was ist mit den Begriffen Lebensqualität, Selbstbestimmung, freie Meinungsäusserung? Wo ist der gesundheitsfördernde, weil glücksbringende Aspekt von Gemeinschaft, Singen, Kultur, Musik, Tanz, Mannschaftssport etc? In was für einer Gesellschaft leben wir, wo Aspekte von (vermeintlicher) Sicherheit und Krankheitsvermeidung alles dominiert? Wollen wir das? Was bewirken die Massnahmen mit Testen, Quarantäne, Isolation, Reduktion der Personenzahl bei Veranstaltungen, Reisebeschränkungen etc? Eine relevante Beeinflussung der Neuinfektionszahlen offensichtlich nicht, sonst würden die Zahlen nicht unbeirrt ansteigen. Was sie leider definitiv bewirken ist eine Schädigung von ganzen Wirtschafts- und Kulturzweigen. Restaurantund Hotelbesitzer, Caterer, Musiker, Entertainer, Künstler, Sportclubs, Reisebüroinhaber, Lagerhausbetreiber und viele mehr verlieren ihre Existenzgrundlage – ohne eigene Schuld. Von den psychischen und medizinischen Kollateralschäden wegen nicht wahrgenommenen Kontrollen oder zu spätem Aufsuchen des Spitals ganz zu Schweigen. In der Diskussion um Corona fehlt mir auch der Punkt, was unsere Massnahmen für die Armen der Welt bedeuten. Ich habe diese Woche in der NZZ gelesen, dass ein zweiwöchiger Lockdown 5,5 Milliarden Franken kosten würde. Man darf gar nicht daran denken, was man mit solch einem Betrag alles Gutes tun könnte. In der aktuellen Krise trifft es die Armen am härtesten. In den Industrieländern bestehen Strukturen, die das Schlimmste auffangen und Unterstützung leisten. In den Entwicklungsländern sind diese staatlichen Dienstleistungen nicht vorhanden. Wer keine Arbeit mehr hat, hat nichts zu essen. Angesichts wirtschaftlicher Not in der ersten Welt brechen die Unterstützungsgelder für die dritte Welt ein mit katastrophalen Folgen. Was macht auf die Dauer das «social distancing» und das Maskentragen mit uns? Mit der Gesellschaft? Der Mensch ist von Natur aus kein Einzelgänger, sondern ein Herdentier. Hautkontakt ist wichtig. Nach der Geburt ist in unseren Geburtskliniken Standard, dass das Neugeborene nackt sofort der Mutter auf die Brust gelegt wird, genannt «Bonding». Trinkverhalten, Bindung zur Mutter, Immunabwehr und vieles mehr werden dadurch positiv beeinflusst. Was ist mit den vielen Menschen in Einpersonenhaushalten ohne Familie? Sogar der Handschlag ist jetzt nicht mehr möglich. Zunahme von Vereinsamung, Depression und Suiziden sind die Folge (Bundesamt für Statistik: 16 von 1000 Todesfällen in der Schweiz sind durch Suizid).

«Der Mensch ist von Natur aus kein Einzelgänger.» Was macht die Maske mit der Gesellschaft? Dass sie medizinisch in der Öffentlichkeit etwas bewirken soll, ist sehr umstritten. Im März und April haben wir vom BAG gehört, dass chirurgische Masken nicht vor einer Ansteckung schützen und nicht allgemein empfohlen sind. Die anderslautende Weisung nur 6 Monate später, welche von allen geglaubt und ohne zu hinterfragen umgesetzt wird, irritiert mich. Ein Blick nach Schweden zeigt, dass es auch sehr gut ohne geht. Möglicherweise ist der Hauptzweck der Maske, dass wir nicht vergessen, dass immer noch Corona-Zeit herrscht. Denn wenn man nicht die Medien konsultieren würde und täglich mit den neuen Zahlen und den Infos über bald überlasteten Intensivstationen konfrontiert werden würde, könnte man das noch glatt vergessen. Das Schlimmste ist mei-

ner Ansicht nach aber, dass die Maske aus deinem Nächsten eine potentielle Gefahr macht, der es am besten auszuweichen gilt. Die Schweiz ist eine Demokratie. Freie Meinungsäusserung ist eine Selbstverständlichkeit, ohne dass Repressionen befürchtet werden müssen. Dies ist ein grosses Privileg, welches leider in anderen Ländern nicht der Fall ist. Aus diesem Grunde wage ich es, solch einen offenen Brief zu schreiben. Zudem habe ich das Privileg, dass ich selbständig bin und mir niemand künden kann. Aus Spitalkreisen weiss ich, dass den Ärzten gesagt wurde, dass es einen Mediensprecher gebe und persönliche Stellungnahmen zu Corona zu unterlassen seien. Ich habe vollstes Verständnis, dass man sich da nicht exponieren möchte. Es gibt genügend Beispiele aus Deutschland und auch aus der Schweiz und anderswo, wo Ärzte, welche ihre kritische Haltung zu Corona geäussert haben, ihren Job verloren oder sonst diskreditiert worden sind. Umso mutiger ist es, dass international renommierte Professoren aus den Universitäten Harvard, Standford und Oxford eine Deklaration veröffentlicht haben, in welcher gefordert wird, dass die vulnerable Bevölkerung fokussiert geschützt wird, dass aber der grosse Rest respektive Mehrheit der Bevölkerung wieder normal leben kann (https://gbdeclaration. org/). Die Coronakrise hat die Schweiz in zwei Lager gespalten. Seither schwankt das Land zwischen der Angst vor einer zweiten Welle mit Kollaps des Gesundheitssystems und der steigenden Skepsis gegenüber den Massnahmen der Behörden.

Hauptproblem ist der fehlende Dialog Seit Ausbruch der Pandemie versuchen Zehntausende in der Schweiz und vermutlich Millionen auf der ganzen Welt mit den verantwortlichen Politikern in einen Dialog zu kommen. Ohne Erfolg. Ein Beispiel unter unzähligen: Hundert Schweizer Ärzte haben im Frühjahr einen detaillierten Brief mit ihren Sorgen, Beobachtungen und wissenschaftlichen Grundlagen an den Bundesrat geschrieben. Keine Antwort. Die Diskussionsverweigerung ist eine alte Methode der Ausgrenzung. Wer sich für die Thematik interessiert, dem sei der Film «Unerhört!» vom ehemaligen SRF-Redaktor Reto Brennwald sehr empfohlen. Ziel des Filmes ist der Dialog zwischen Menschen mit unterschiedlichen Haltungen zur Coronakrise. Dieser Film fragt kritisch nach und gibt auch denen eine Stimme, die bisher praktisch unerhört geblieben sind. Der Film ist seit dem 23.10.2020 online zu sehen, auf www.unerhoert-der-film.ch, in voller Länge und kostenlos. Ich verharmlose das Virus nicht. Es ist etwa so gefährlich wie eine schwere Grippe, welche es alle paar Jahre mal gibt. Die Gefährdeten sollen geschützt werden. Für den Grossteil der Bevölkerung ist es aber nicht gefährlicher als andere Grippen. Deshalb sollten wir uns auf den Schutz der Gefährdeten beschränken und alle aussergewöhnlichen Massnahmen für den Rest der Bevölkerung stoppen. Möglicherweise gehören Sie zur Gruppe, welche sich grosse Sorgen macht und welche ich mit diesem Schreiben verärgert habe. Das tut mir leid. Mein Ziel ist, Ihnen die Angst vor dem Virus zu nehmen, das kein Killervirus ist.

Was sollen wir tun? In Gesprächen versuche ich, Leute zu sensibilisieren und zu ermuntern, sich ein eigenes Bild über die Lage zu machen (zum Beispiel via unten genannte Quellen). Immer wieder treffe ich Menschen, welche grosse Angst haben und sich seit Monaten isolieren. Diese versuche ich zu beruhigen und ihnen die Angst, zu nehmen, was aber nicht immer gelingt. Wenn Massnahmen medizinisch keinen Sinn machen, wie zum Beispiel das Verbot von Klassenlagern (in den Klassen herrscht reger Virenaustausch, Kinder sind nicht gefährdet), schreibe ich an die zuständigen Entscheidungsträger, welche häufig auch nur ein Rad im System sind und ihre Arbeit machen. Es ermutigt mich enorm, wenn ich gleichgesinnte Menschen treffe, welche zu den gleichen Schlüssen wie mein Mann und ich gekommen sind. Als optimistischer Mensch bin ich überzeugt, dass bald auch die Mehrheit der Politiker einsehen wird, dass die Massnahmen im März nachvollziehbar waren, dass aber nun eine Neubeurteilung der Situation und der effektiven Gefährlichkeit des Virus dringend nötig ist, um eine Rückkehr zum normalen Leben zu ermöglichen. Dr. med. Kathrin Meffert-Ruf Empfehlenswerte Quellen https://coronadifferenziert.ch/ https://www.srf.ch/news/schweiz/coronavirus-so-entwickelnsich-die-corona-zahlen-in-der-schweiz Guter Überblick über Zahlen und Grafiken, auch Auslastung der Intensivbetten https://corona-transition.org/ Faktenbasierte Berichterstattung ausserhalb des Medien-Mainstream, Newsletter abonnieren https://www.insidecorona.ch/ Unabhängige Plattform von UnternehmerInnen und Experten https://notrecht-referendum.ch/ Referendum gegen das im September verabschiedete neue Covid-19-Gesetz, dass dem Bundesrat die Notrecht-Kompetenzen auch ausserhalb von Epidemien sichert bis Ende 2021. Unterschriftenbögen ausdrucken und unterschreiben. https://gbdeclaration.org/ Grosse Barrington-Erklärung von Professoren aus Harvard, Standford und Oxford. Lesen, unterschreiben und weiterleiten. https://aletheia-scimed.ch/Uber-uns Netzwerk von praktizierenden Ärzten, Wissenschaftlern, Gesundheitsfachpersonen https://www.unerhoert-der-film.ch/ Film von Reto Brennwald zur Förderung des Dialogs über Corona


ARLESHEIM LESERBRIEF

BUNDESGERICHTSENTSCHEID

Es braucht sichere Schulwege

Überbauung «La Colline»: Baustopp aufgehoben

Am Montag, 9. November, ereignete sich bei der Kreuzung Basel-/Birseckstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Tram. Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe des Gerenmatt-Schulhauses und wird von Schülern täglich passiert. Auch zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich Schüler beim Tramübergang. So wurde leider auch ein unbeteiligter Schüler verletzt. Die Risiken der Kreuzung sind bereits bekannt. Gemäss einer Umfrage des Elternrates bei der Elternschaft ist die Birseckstrasse in puncto Schulwegsicherheit mit ihren Kreuzungen zur Basel- und Talstrasse sowie zum Stollenrain eine Herausforderung. Die stetige Zunahme des Verkehrs verstärkt diese Risiken erheblich. Die Ergebnisse der Umfrage sind der Gemeinde bekannt. Der Schulweg gehört zu einem

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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

wichtigen Erlebnisfeld für die Schüler, da sie dabei die Selbstständigkeit erlernen, die Beweglichkeit fördern und soziale Kontakte knüpfen. Damit dies möglich ist, braucht es sichere Wege. Gefährliche Schulwege führen zum Einsatz der «Elterntaxis», was für alle Beteiligten nicht von Interesse sein kann. Im Gegenteil führt dies in der Umgebung der Schulen zu mehr Risiken. Der Schulrat und Elternrat Kindergarten/Primarschule wendet sich deshalb an den Gemeinderat mit der eindringlichen Bitte, sich mit allen verfügbaren Mitteln auf kommunaler und kantonaler Ebene für die Einleitung der Verbesserungsmassnahmen an den Risikostellen einzusetzen. Igor Batarelo, Präsident Schulrat Roger Fox Eichmann, Vorsitzender Elternrat

EIDG. ABSTIMMUNG

Jetzt geht es um jede Stimme Vor vier Jahren wurde die Initiative (KVI) eingereicht. Sie will Menschen helfen die zur Zwangsarbeit gezwungen werden oder unter Umweltzerstörungen leiden. Seither wird taktiert, lobbyiert, verzögert und abgeschwächt. Die neuste Reportage von Public Eye dokumentiert, wie Glencore in Bolivien Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Ungeachtet der Diskussion in der Schweiz. Nachzulesen unter «stories.publiceye.ch». Die Konzerne verlassen sich auf ihre Fürsprecher in Bern, auf ihre Lobbyisten, auf den Bauernverband, Economiesuisse, Handelskammern und auf Bundesrat Maurer. Diese Allianz hat Tradition und beruht offensichtlich auf Gegenseitigkeit. Mit Schlagwörtern wie Weltpolizei, Knebelverträge, leidtragende KMU, Alleingang

oder Sonderweg der Schweiz, Benachteiligung von Schweizer Konzernen, Beweislastumkehr usw. werden die Stimmberechtigten verwirrt. Warum dabei auch Lokalpolitiker, Kirchenpfleger und kirchliche Würdenträger mitmachen kann ich nicht nachvollziehen, vermute aber einen Zusammenhang mit Steuergeldern oder Parteitreue. Die Initiative will eine Selbstverständlichkeit. Wer Schaden verursacht oder Menschenrechte verletzt, soll dafür geradestehen. Kaiseraugst macht Mut, da sang Aernst Born: «... ein vo däne weiche Brieder singt no eins vo syne Lieder, aber numme no die Schtrophe will jo doch die meiste schlofe.» Er täuschte sich. Auch heute sind viele wach und stimmen Ja! Weil sie mit Betroffenen mitfühlen! Heinz Heller

Umstritten: Die Visualisierung zeigt, wie das neue Wohngebiet aussehen soll. WOB. In Zusammenhang mit dem Bauvorhaben «La Colline» in Arlesheim hat sich die «Stiftung Helvetia Nostra» seit Ende 2019 an sämtliche Rechtsmittelinstanzen und an den Baselbieter Regierungsrat gewandt. Sie sieht das Feuchtgebiet beim Goetheanum durch die Bauarbeiten bedroht. Anfang Oktober erhob die Stiftung deshalb Beschwerde beim Bundesgericht gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 28. September und ersuchte um Gewährung der aufschiebenden Wirkung. Zuletzt hatte das Bundesgericht einen provisorischen Baustopp bis zum Entscheid über das Gesuch verfügt. Nun hat das Gericht das Gesuch von Helve-

FOTO: WOB / ARCHIV

tia Nostra um aufschiebende Wirkung der Beschwerde und um Anordnung vorsorglicher Massnahmen abgewiesen. Dies hat zur Folge, dass das Bauvorhaben «La Colline» auch während der Dauer des Beschwerdeverfahrens fortgesetzt werden kann. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft begrüsse den Entscheid des Bundesgerichts, schreibt er in einer Mitteilung. «Hauptverhandlung steht noch aus» Die Fondation Franz Weber hält in ihrer Stellungnahme fest: «Ein Bundesrichter hat sich bloss nach summarischer Prüfung zum Antrag betreffend Bauverbot während des Verfahrens ausgesprochen.

Das Bundesgericht wird nun die Sache materiell prüfen und dann ein Urteil in der Sache fällen. Die Hauptverhandlung steht also noch bevor.» Falls das Bundesgericht den Naturraum Goetheanum schützt, müsse die Bauherrschaft den ursprünglichen Zustand wiederherstellen. Das bedeutet: Das Risiko eines für Helvetia Nostra positiven Endurteils trägt die Bauherrschaft. Aufgrund der rechtlichen Ausgangslage sei Helvetia Nostra zuversichtlich, dass das Bundesgericht nach eingehendem Studium des Falles den durch die Bundesverfassung und durch das Natur- und Heimatschutzgesetz garantierten Schutz gewährt, schreibt die Stiftung.

BIBLIOTHEK EIDG. ABSTIMMUNGEN

Starkes Zeichen setzen: Zweimal Ja Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass Unternehmen die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Die traurige Realität ist noch immer, dass Konzerne Menschenrechte verletzen und selbst minimale Umweltstandards missachten können, ohne dafür geradestehen zu müssen. Dies muss sich ändern! Die Grosskonzerne versuchen, mit gezielten Lügen die Stimmberechtigten auf ihre Seite zu ziehen. Diese Falschaussagen sind Teil einer Strategie einer starken Konzernlobby, welche für ihre Geschäfte keine Rechenschaft ablegen will. Falsch ist z. B., dass die Initiati-

z Rynach isch D i e n s t a g , 24. Nov. neu bis 20.00 h

ve auch KMU betreffen. Damit soll suggeriert werden, dass man hier Jagd auf den kleinen Mann machen würde. Die Initiative betrifft jedoch nur international tätige Grosskonzerne. Eine zweite Unwahrheit ist, dass Konzerne nun für alle ihre Zulieferer und Lieferanten haften müssen. Die Wahrheit ist hingegen, dass die Haftung des Konzerns nur so weit reicht, wie deren Kontrolle über die Arbeit vor Ort reicht – also bis zu Tochterfirmen. Unsere Empfehlung: Stimmen Sie der Initiative mit einem kräftigen «Ja» zu. Die Volksinitiative «für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» verlangt, dass Institutionen Investitionen in eine Firma, welche Kriegsmaterial produziert, untersagt werden, und setzt somit ein starkes Zeichen für gewaltfreie Lösungen von Konflikten. Die neutrale Schweiz kann nur für dieses Verbot sein, sonst verliert sie ihre Glaubwürdigkeit. Darum auch hier: «Ja»! Sabine Scherrer für die Frischluft Arlesheim

Erzählnacht: Achtung, Lesefieber ist ansteckend! Lesefiebervirus mit Musik: Lassen Sie sich für einmal anstecken, nicht von Corona, sondern vom Lesefieber, und kommen Sie am Freitag, 4. Dezember um 19.30 Uhr ins reformierte Kirchgemeindehaus Arlesheim, Stollenrain 20 a. Dem Buch mit Haut und Haaren verfallen, stellt Manuela Hofstätter ihre Favoriten unter den Neuerscheinungen 2020 vor. Sie ist Buchhändlerin und leidet an chronischem Lesefieber. Sie bestückt nicht nur jede Woche die eigene Home-

page mit neuen Rezensionen, sie twittert ihre Tipps und Trouvaillen auch an Tausende Follower in der ganzen Welt. In der Zwischenzeit folgen ihr weit über 10 000 Interessierte auf Twitter, Instagram und Facebook und ihr Blog www.lesefieber.ch ist bei Bücherwürmern bestens bekannt. Nach dem Motto: «Alle Bücher um mich herum rufen: Nimm mich!» stellt sie analog zur digitalen Welt in Bibliotheken und Buchhandlungen in der ganzen Schweiz Neuerscheinungen auf eine sehr unkon-

Zeit für die Rosenp.ege! Viva Gartenbau 061 302 99 02 Severin Brenneisen, Heinz Gutjahr www.viva-gartenbau.ch

LESERBRIEF

Mängel können endlich behoben werden. Hier wurde ebenfalls die Ja-Parole gefasst. Traktandum Nr. 5 / Quartierplan Schneckenbündten II. Hier haben wir doch eine Zweidrittel-Mehrheit erhalten für die Ja-Parole. Die Zukunft beschäftigt uns sehr. Wir dürfen die Familien nicht vergessen, die in unserem Dorf eine Zukunft aufbauen wollen. Wir wollen ein Dorf bleiben. Ab und zu müssen wir auch Neues zulassen. Der Finanzplan 2021-2028 sieht eine Steuererhöhung von 2 Prozent vor. Dabei wird für die Periode 2021-2028 mit einem Selbstfinanzierungsgrad von 180 Prozent gerechnet. Wir bekommen auch mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 45 Prozent die Schulden abgebaut. SVP – Münchenstein/Arlesheim Sektion Arlesheim, Roger Pfister

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Parolen für Gemeindeversammlung Die Corona Situation zwang uns, an die Gesundheit unserer Mitglieder zu denken. Dank dem Internet haben wir die Lösung gefunden, alle nach der Meinung zu fragen. Somit konnte der Verzicht der Mitgliederversammlung verschmerzt werden. Unsere Mitglieder verdankten es mit einer erfolgreichen Mitwirkung. Bis zu 75 Prozent gaben Ihre Stimme ab. Dass die Parolen im Sinne unseres Gemeinderates und Gemeindekommission abgegeben wurden belegt eindeutig unsere Zusammenarbeit in der Dorfpolitik. Unsere Parolen. Traktandum Nr. 2 / Budget 2021. Wir müssen sparen. Darum wird hier die JaParole unterstützt. Traktandum Nr. 4 / Sanierung Aufbahrungshalle ist dringend notwendig. Die Planung bringt Wärme in die Halle und die technischen

ventionelle Weise vor. Gönnen Sie sich einen kurzweiligen Abend mit Literatur und Musik. Georg und Thomas Jäschke werden diesen Abend mit Cello und Klarinette musikalisch bereichern. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Der Anlass findet unter Einhaltung der coronabedingten BAG-Vorschriften statt. Die Platzzahl ist auf 50 Personen beschränkt. Es gilt die Maskenpflicht. Eintritt frei – Kollekte. Für das Bibliotheksteam Kathi Jungen

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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

TODESFÄLLE Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Schwager und Onkel

Arnold Koch-Ley 24. Januar 1933 – 10. November 2020 Nach schwerer Krankheit ist er für immer eingeschlafen. Wir werden nie vergessen, was er alles für uns getan hat und ihn dafür in liebevoller und dankbarer Erinnerung behalten.

Ruth Koch-Ley Marcel und Marianne Koch-Imboden mit Familie Doris und Ueli Fankhauser-Ley mit Familie Verwandte und Freunde Aufgrund der aktuellen Lage findet die Abdankungsfeier zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Vogelwarte Sempach, IBAN CH47 0900 0000 6000 2316 1 oder PK 60-2316-1, Vermerk: Arnold Koch. Traueradresse: Ruth Koch-Ley, Hauelweg 6, 4147 Aesch

Aesch Arnold Koch-Ley, geb. 24. Januar 1933, gest. 10. November 2020, von Müllheim TG, Homburg TG (wohnhaft gewesen Hauelweg 6). Wird im engsten Familien- und Freundeskreis verabschiedet. Pascal Strub-Häberli, geb. 4. April 1965, gest. 12. November 2020, von Hauenstein-Ifenthal SO (wohnhaft gewesen Im Häslirain 85). Abschied im engsten Familienkreis. Dornach Sonja Olloz, geb. 5. Juli 1931, gest. 16. November 2020, von Augst BL (APH Wollmatt, Wollmattweg 10, 4143 Dornach). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Alma Marie Studer, geb. 29. August 1919, gest. 12. November 2020, von Dornach SO (APH Wollmatt, Wollmattweg 10, 4143 Dornach). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt statt. Erika Tosch-Tosch, geb. 21. Juli 1940, gest. 15. November 2020, von Basel (wohnhaft gewesen Unterer Zielweg 12). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familien- und Freundeskreis in Basel statt. Hochwald Tomas Sandor Juhasz, geb. 16. März 1936, gest. 14. November 2020, von Hölstein BL (wohnhaft gewesen Bündtenackerweg 13b).

Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil der Tod dir nahm die Kraft. Was du an Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein, all dies zu schätzen, wissen nur wir allein. Autor unbekannt

Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Katharina Schmutz-Komminoth

30. Januar 1927 – 10. November 2020

Im 94. Lebensjahr durfte sie während eines kurzen Spitalaufenthaltes ruhig und friedlich einschlafen. In stiller Trauer Willi Schmutz Urs und Gabriela Schmutz-Oertle Tanja Schmutz und Matthias Forster mit Alea Fabienne Schmutz Adrian Schmutz

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Willi Schmutz, Loogstrasse 8, 4142 Münchenstein

D A N K S A G U N G (statt Karten) Wir möchten DANKE SAGEN!

Münchenstein Katharina Schmutz, geb. 30. Januar 1927, gest. 10. November 2020, von Vechigen BE (wohnhaft gewesen Loogstrasse 8). Abschied im engsten Familien- und Freundeskreis. Heinrich Scholer, geb. 24. Mai 1930, gest. 8. November 2020, von Basel, Zunzgen BL (wohnhaft gewesen in Münchenstein). Abschied im engsten Familienkreis. Reinach Frida Burkard-Gröbli, geb. 22. Juni 1934, gest. 13. November 2020, von Sempach LU, Emmetten NW (wohnhaft gewesen Habshagstrasse 4). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Frida Ottorina Dätwyler-Monigatti, geb. 4. März 1927, gest. 9. November 2020, von Staffelbach AG (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Stille Beisetzung im engsten Familienkreis. Fanny Schaub-Rychen, geb. 26. Mai 1925, gest. 1. November 2020, von Diepflingen BL, Basel (wohnhaft gewesen Alters- und Pflegeheim «Im Brüel», 4147 Aesch). Wurde im engsten Familienkreis beigesetzt. Jytte Weber-Helios, geb. 4. Dezember 1931, gest. 9. November 2020, von Basel (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung ihm entgegengebracht wurde.

Rolf Wenger-Lüdi Danke allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten. Reinach, im November 2020

Die Trauerfamilie

Wie sich der Himmel über die Erde wölbt, so umgibt Gottes Lieb alle, die ihn verehren. Psalm 103,11

Ein Engel warst Du schon auf Erden, immer wenn wir von Dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen auf unsere Seelen.

Tief traurig, aber unendlich dankbar für die schönen Momente mit Dir, nehmen wir Abschied von

Benno Wetzel-Schumacher 27. Juli 1954 – 12. November 2020

Sein grosses Herz hörte unerwartet auf zu schlagen. Wer ihn kannte, weiss, was wir verloren haben. In liebevoller Erinnerung Regina Wetzel-Schumacher Martina und Claude Kasper mit Elena und Julia Celina und Patrick Amrein mit Noemi und Anina Tobias Wetzel und Simone von Büren mit Zoé Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung und die Abdankungsfeier finden im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Capriccio Barockorchester, Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden, IBAN: CH82 0076 1501 7583 2200 1. Traueradresse: Regina Wetzel-Schumacher, Rauracherweg 28, 4114 Hofstetten Gilt als Leidzirkular.

Du bist nicht mehr dort, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind. Victor Hugo

Nach einem langen und erfüllten Leben durfte unser Mami, Omi und Uromi

Ottorina Dätwyler-Monigatti 4. März 1927 – 9. November 2020 friedlich und ruhig einschlafen. Uns bleiben Liebe, Dankbarkeit und schöne Erinnerungen.

Für immer in unseren Herzen Sylvia Mayer-Dätwyler Patricia Mayer mit Pino Dominik Mayer Yvonne und Robert Weber-Dätwyler Roman und Gabriel Rafaèle und Urs, Mia Ann und Noée Lynn Yves und Isabelle mit Vivienne Aufgrund der speziellen Situation findet keine Abdankung statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Sylvia Mayer-Dätwyler, Aumattstrasse 124, 4153 Reinach Yvonne Weber-Dätwyler, im Grüene 8, 8610 Uster


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www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch Mo –Do 8.30 –11.30 Uhr, Fr 8.30 –14.00 Uhr durchgehend sowie nach Vereinbarung nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, Termine ausschliesslich auf tel. Voranmeldung

Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

AUS DEM EINWOHNERRAT

8. Allfällige neue persönliche Vorstösse

Einladung zur 480. Sitzung des Einwohnerrates vom Montag, 23. November 2020, 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Weiermatten

9. Diverses und Mitteilungen Einwohnerrat Reinach Jörg Burger, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin Um die Abstände einhalten zu können, ist die Sitzung NICHT öffentlich!

Es besteht eine Maskenpflicht! Zur Einhaltung der BAG-Hygienerichtlinien wird von einer Pause abgesehen

AUS DEM GEMEINDERAT

TRAKTANDENLISTE: 1. Beschlussprotokoll der 479. Sitzung vom 26. Oktober 2020 2. Vorlage Nr. 1223/20 des Gemeinderates Jahres- und Entwicklungsplan 2021–2025 − Erläuterungen des Gemeinderates − Berichte der Kommissionen − Festsetzung der Steuern 2021 EINTRTETENSDEBATTE Einreichung der Änderungsanträge zum Jahresplan (bis Ende der Sitzung) 3. Vorlage Nr. 1216/20 des Gemeinderates Teilrevision Bestattungs- und Friedhofreglement Büroantrag: Überweisung an die Sachkommission Bevölkerungsdienste, Wirtschaft und Kultur BWK 4. Vorlage Nr. 1220/20 des Gemeinderates Revision des Organisations- und Verwaltungsreglements (OVR) Büroantrag: Direktberatung 5. Motion Nr. 144/20 von Christoph Layer GLP Tempo 30 Kägen 6. Postulat Nr. 483/20 von Csaba Zvekan SVP Digitalisierung des Einwohnerrates 7. Postulat Nr. 484/20 von Claude Hodel SP Anspruch auf Mietzinsbeiträge für AlimentenbezahlerInnen und Working Poors

Anhörungen im Bildungsbereich: Variable Führungsstrukturen für die kommunalen Schulen Der Gemeinderat befürwortet die Wahlmöglichkeiten der Führungsstrukturen. Für Reinach verfolgt er die Zielsetzung, das Grundmodell umzusetzen. Beim Grundmodell ist die Schulleitung direkt dem Gemeinderat unterstellt. Dieser nimmt die strategischen Aufgaben und das Controlling wahr; der Schulrat als bisherige übergeordnete Behörde würde dabei abgeschafft. Der Gemeinderat beantragt beim Kanton, einen Passus im Gemeindegesetz lediglich zu ergänzen, damit über die Beibehaltung des Schulrats der Einwohnerrat befinden kann. Im Übrigen schliesst er sich der Vernehmlassungsantwort des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden an.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Mietprovisorium Surbaum Der Gemeinderat hat den Auftrag zur Erstellung und Vermietung des Schulhausprovisoriums für den Neubau des Schulhauses Surbaum auf dem Weiermattparkplatz an die Fa. Avescorent aus Murten vergeben.

Pilzsaison 2020: 54 Pilzkontrollen durchgeführt Die Pilzkontrolleurin der Gemeinde Reinach hat dieses Jahr von Mitte August bis Ende Oktober 2020 insgesamt 54 Pilzkontrollen durchgeführt und dabei 43kg essbare Pilze, 12kg ungeniessbare Pilze, 3kg giftige Pilze und keine tödlich giftigen Pilze (gemäss der Giftpilzliste der Schweizerischen Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane VAPKO) registriert. Die Pilzkontrolle wird jedes Jahr während der Pilzsaison kostenlos von der Gemeinde Reinach angeboten. (Fortsetzung auf Seite 11)

Abfuhrdaten

24. November Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 25. November Häckseldienst Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Von Komplizen, «Kuh-Konzerten» und Kleinbasler Bordellen Das neuste Buch des Schweizer Liedermachers und Autors Aernschd Born heisst «Der Musikant am Strassenrand». Es sind seine Erinnerungen an die wilden Jahre von 1967 bis 1973. Thomas Brunnschweiler

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nde der 1960er-Jahre, als Aernschd Born eine Lehre als Reproduktionsfotograf machte, entstanden seine ersten Lieder. Die Welt war im Umbruch. Der Vietnamkrieg eskalierte, die Jugend hatte sich «Freedom, Love and Peace» auf die Fahnen geschrieben. Der heute Siebzigjährige erlebte die Studenten- und Antikriegsproteste aus nächster Nähe. Damals trugen die meisten bewegten Männer lange Haare; die Frauenröcke wurden immer kürzer. Eltern und Staat waren ratlos. Es war der Protest gegen eine verkrustete Generation. Damals zog Aernschd Born durch Europa. Mit dem Interrail war dies günstig. Born erinnert sich: «Es waren turbulente Jahre, die ich als Musikant intensiv miterlebte. Ich zog damals mit Gitarre und Schnuuregyyge durch die Städte Europas und improvisierte über die Hits der damaligen Zeit. Dass das Buch gerade jetzt erscheint, ist eher zufällig.»

Unterhaltsame Anekdoten Sein neues Buch enthält 50 Kurzgeschichten. «Zum Beispiel sollte ich in Paris als bärtiger Hippie mit einer flämischen Millionärin verheiratet werden. Oder ich erzähle, warum ich in einem Bauernhof bei Strassburg elsässischen Kühen ein abendfüllendes Konzert gab. Da ist zum Beispiel auch die Story vom Drogenschmuggler, der mich zu seinem Komplizen machen wollte, oder der misslungene Versuch, in einem Kleinbasler Bordell meine Weltkarriere zu starten. Die meist humorvollen Anekdoten geben die Atmosphäre vor einem halben Jahrhundert wider», fasst Born zusammen. 1968 war Born 18 Jahre alt. «Mich faszinierte der Prager Frühling. Umso mehr schockierte mich der militärische Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten. Erschüttert war ich auch über die Ermordung von Martin Luther King und Robert Kennedy. Die damaligen Studentenproteste verfolgte ich mit grossem Interesse, als Lehrling blieb ich jedoch Beobachter.» Aktivist, Texter, Konzepter Born hat eine lange Laufbahn als Politaktivist und Atomkraftgegner hinter sich. Mitte der 1970er-Jahre war er bei

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Humorvolle Anekdoten: Aernschd Born erzählt in seinem neuen Buch Geschichten aus seiner Zeit als Strassenmusiker. FOTO: ZVG der Besetzung des AKW-Baugeländes in Kaiseraugst dabei und wurde als «Haussänger» der Schweizer Anti-AKW-Bewegung bekannt. Bis Ende 2014 war er Geschäftsführer des Vereins «Nie wieder Atomkraftwerke Schweiz». Danach kuratierte er die «Dokumentationsstelle Atomfreie Schweiz.» Er erklärt: «Selbstverständlich bin ich heute noch engagiert, auch kulturell. Das ist auf www.borninbasel.com detailliert nachzulesen. Mit ‹Der Musikant am Strassenrand› habe ich jedoch bewusst kein politisches Buch geschrieben, wenn ich auch auf einige damalige Ereignisse Bezug nehme. Viel mehr biete ich einen unterhaltsamen Rückblick auf eine spannende Zeit meiner jungen Jahre.» Born arbeitet bis heute als Liedpoet, Texter und Konzepter. Mit seiner Berliner Frau Barbara Preusler betreibt er das Projekt Kulturduo Born Preusler. Der bekannte Soziologe und Philosoph Ueli

Mäder stand dem Buch Pate. «Ueli Mäder lernte ich nach meiner Strassenmusiker-Zeit kennen», sagt Born. «Als Streetworker in der Drogenszene beteiligte ich mich an seinen Ausbildungsseminaren. Im Vorwort stellt Ueli Mäder meine Erlebnisse in einen grösseren gesellschaftlichen Zusammenhang.»

Exklusiv zwei Bücher gewinnen WOB. Das Wochenblatt verlost zwei signierte Bücher «Der Musikant am Strassenrand» von Aernschd Born. Einfach bis zum 24. November eine E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch senden. Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer nicht vergessen! Viel Glück!

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Das Gemeindehaus einschliesslich Bauinspektorat ist über Weihnachten/Neujahr geschlossen (24. Dezember 2020 bis 1. Januar 2021). Die letzte Publikation von Baugesuchen in diesem Jahr erfolgt am 10. Dezember 2020. Es gelten die folgenden Fristen: − 3. Dezember 2020 (11 Uhr): Annahmeschluss der Baugesuche für die letzte Publikation 2020 − 10. Dezember 2020: letzte Publikation vor Weihnachten Für die erste Publikation im neuen Jahr gelten die untenstehenden Termine: − 23. Dezember 2020 (11 Uhr): Annahmeschluss der Baugesuche für die erste Publikation 2021 − 7. Januar 2021: erste Publikation 2021

Bauarbeiten General GuisanStrasse In der General Guisan-Strasse stehen Erneuerungsarbeiten an Werkleitungen und der Fahrbahn bevor. Diese Arbeiten gliedern sich in zwei Phasen: 1. Phase von 10. November bis 15. Dezember 2020, 2. Phase von 18. Januar bis 16. April 2021. Infolge der engen Platzverhältnisse können Behinderungen nicht vermieden werden. Während der Phase 1 bleibt das Trottoir gesperrt. Ein gesicherter Fussgängerkorridor wird auf der Seite «Neubau WBZ» zur Verfügung gestellt. Für weitere Auskünfte steht die Bauleitung gerne zur Verfügung: Ingenieurbüro Märki AG, Daniel Gschwind, Bahnhofstrasse 21, 4106 Therwil, Tel. 061 726 93 32.

Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online Im Fokus der Sendung vom 16. November 2020 stehen die Reinacher Gastrobetriebe, die in der Corona-Krise mit der Ungewissheit kämpfen, aber viel Geduld und Zuversicht zeigen. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu je-

Anlässe in Reinach • 20.11., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Haftung gehört zur Marktwirtschaft

Die Sektionsversammlung der SVP Reinach im Zusammenhang für die kommenden Abstimmungen am 29. November wurde wegen der Pandemie abgesagt. Die SVP Reinach übernimmt die gefassten Parolen der SVP Baselland und empfiehlt dreimal ein Nein abzugeben. Bei den eidgenössischen Abstimmungen empfehlen wir ein Nein für die «Konzernverantwortungsinitiative» und ein Nein für die «Kriegsmaterialproduzenten». Weiter empfehlen wir bei den kantonalen Abstimmungen ein Nein für die «Mietzinsbeiträge» abzugeben. SVP Reinach, Csaba Zvekan

Heute gilt die Schadenhaftung in der Marktwirtschaft als fundamentales Prinzip der Eigentumsfreiheit. Jede Firma haftet für Schäden, die sie oder ihre Tochterfirma Werner Strüby verursachen. Doch ausgerechnet gewisse multinationale Konzerne verweigern eine Haftung für die Schäden ihrer Tochtergesellschaften in jenen Ländern, in denen die Armen keinen Rechtsschutz haben. Der Widerstand einiger Konzerne und verschiedener kantonaler Handelskammern wie Economiesuisse ist völlig gegen den internationalen Trend. Er ist gleichermassen anachronistisch und paradox, wie seinerzeit die sture und unbe-

100/20 Gesuchsteller - Bott Nicolas und Stéphanie, Igelweg 42, 4153 Reinach – Projekt – Sitzplatzüberdachung, Parz. 7224, Igelweg 42 – Projektverfasser - W.Lauper AG, Lohweg 17, 4107 Ettingen Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 20.11.2020 bis 30.11.2020 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen zum Baugesuch beantworten.

Wir sind in der Verantwortung rechtigkeiten zu bereichern? In den letzten Tagen ist die Serie «Frieden» im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt worden. Es ist eine kritische Aufarbeitung der Rolle der Schweiz am Ende des 2. Weltkriegs. Sie macht uns allen klar, wie wichtig es ist Stellung zu beziehen. Sie zeigt auch auf, wie viel Mut und Rückgrat es braucht in einer solch schwierigen Situation. Und doch wissen wir alle im Herzen, was richtig ist. Wir sind jetzt nicht im Krieg. Es braucht nicht so viel Mut und Rückgrat wie damals für eine gerechtere und bessere Welt. Die Welt braucht jeden Einzelnen. Wir, in der Schweiz, haben die direkte Demokratie. Nutzen wir sie. Wir haben diesen einen Planeten und wir teilen uns diese Erde, das Wasser und die Luft und wir sind alles Menschen, vergessen wir das nie! Sandra Schädler

EIDG. ABSTIMMUNG

Das Ziel ist lobenswert, der Weg falsch Die Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» trägt einen verführerischen Titel. Sie soll Schweizerische Unternehmen dazu verpflichten, die international anerkannten Menschenrechte und Umweltstandards auch im Ausland einzuhalten. Dabei wären nicht nur die tatsächlichen, sondern auch die potenziellen Auswirkungen zu identifizieren. Die Initiative heisst offiziell nicht Konzernverantwortungsinitiative; sie wird aber unter diesem Titel diskutiert. Dies ist eine perfide List! Die Haftungspflicht, weltweit einzigartig, würde sich nicht nur auf ausländische Niederlassungen und Tochterfirmen, sondern auch auf Geschäftspartner und sogar auf Lieferanten beziehen. Die vorgeschlagene Beweislastumkehr bedeutet für Schweizer Firmen einen riesigen

Dreimal ein Nein

Baugesuch

EIDG. ABSTIMMUNG

«Helfen ja, aber doch nicht so», heisst es auf dem Plakat der Gegner der Konzernverantwortungsinitiative. Es geht hier nicht ums Helfen, dafür gibt es Hilfsprojekte. Es geht darum als Schweizer unsere Verantwortung wahrzunehmen. Finde ich es richtig, dass schweizerische Grosskonzerne im Ausland Menschenrechtsverletzungen begehen und internationale Umweltstandards missachten? Ein Unrecht bleibt ein Unrecht. Es spielt keine Rolle, wo es begangen wird. Es sind Konzerne mit Sitz in der Schweiz, die dieses Unrecht begehen. Wir, als Bürgerinnen und Bürger, stehen am 29. November in der Verantwortung, eine zukunftsweisende Entscheidung zu fällen. Was ist die Aussage vom Plakat «der Hund, der sich in den eigenen Schwanz beisst»? Werden wir aufgefordert uns an diesen Unge-

EIDG. ABSTIMMUNG

Aufwand, um vielleicht das letzte Prozent Fehlerwahrscheinlichkeit, falls überhaupt möglich, auszumerzen. Die Schweiz hat eine bestehende Rechtsordnung, die genügend der angestrebten Punkte angemessen regelt. Was wäre übrigens unter den Begriffen «international anerkannte Menschenrechte» und « internationale Umweltstandards» zu verstehen? Die vorgeschlagene Beweislastumkehr öffnet einer Klageflut Tür und Tor. Die «Klage-Industrie» würde es freuen. Der massvolle Gegenvorschlag des Parlaments ist ein gutes und international abgestimmtes Instrument. In einer Gegenwart voller Unwägbarkeiten und Fragezeichen brauchen wir jetzt keine schädlichen Experimente. Nein zur «Unternehmensverantwortungsinitiative». Paul Wenger, e Landrat SVP, Reinach

lehrbare Verteidigung des Bankgeheimnisses und der ausländischen Steuerflucht. Die damaligen Exponenten Konrad Hummler von der Bank Wegelin und Peter Wuffli (UBS) firmieren im sog. «Ethik-Komitee» gegen die Konzernverantwortungsinitiative des Werbebüros «furrerhugi». Es geht nicht an, dass Schweizer Unternehmen hiesige Vorteile nutzen, im Ausland aber in einer Weise tätig sind, die wir hier nie akzeptieren und tolerieren würden. Für Menschenrechtsverletzungen und krasse Umweltschäden in Afrika und Südamerika gilt es, die schwarzen Schafe in die Pflicht zu nehmen. Darum unterstützen wir mit einem überzeugten Ja die Volksinitiative für verantwortungsvolle Unternehmen. Wir sind dies dem Ruf der Schweiz als Gründungsmitglied des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz schuldig. Werner Strüby

LESERBRIEF

Ordnung und Sicherheit Ende August habe ich im Einwohnerrat eine Motion zum Thema Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum eingegeben. Das Thema Vandalismus und Littering ist leider sehr aktuell und es macht mich hässig, wenn ich sehe, was gewisse Leute alles hinterlassen. Im Moment sind es auffällig viele Einweg-Masken, die herumliegen. Es hätte in Reinach genügend Abfallkübel und die Mitarbeiter des Werkhofes haben Besseres zu tun als die Sauereien immer wieder wegzuputzen. Deshalb habe ich in meiner Motion eine Anpassung unseres Polizeireglements gefordert, um an gewis-

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sen Hotspots Kameraüberwachung möglich zu machen, wie dies bereits in anderen Gemeinden schon geschieht. Nun gibt es aber das Gesetz auf kantonaler Ebene schon, das Videoüberwachung unter gewissen Umständen ermöglicht. Deshalb habe ich meine Motion zurückgezogen. Ich hoffe nun trotzdem, dass der Gemeinderat unser Anliegen aufnimmt und ein entsprechendes Reglement aufsetzt. Wir wollen alle ein sauberes und attraktives Reinach. Danke, wenn auch Sie dazu beitragen. Marie-Therese Müller, Einwohnerrätin BDP

ADVENTSAUSTELLUNG

Seidentücher, Engeli und Glasobjekte

RYNACHER MÄRT

Es weihnachtet am Novembermarkt Zuerst einmal wollen wir uns bei Euch allen bedanken für die Unterstützung für unseren Markt. Auch für Euer zahlreiches Erscheinen und die tolle Stimmung trotz erschwerten Bedingungen. Das neue Konzept und die neuen Zeiten sind auf Anklang gestossen. Nun bitten wir Euch ein letztes Mal, auf dem Märt die Schutzbestimmungen einzuhalten. Ihr wisst ja, wie es geht, bis jetzt ist alles vorbildlich abgelaufen. Die Marktstände werden das Schutzkonzept noch einmal vertiefen und mit Eurer Mithilfe gibt das noch einmal einen super Märt. Was dieses Mal anders sein wird: Auf dem Markt-Areal ist Maskenpflicht. Bitte haltet Euch auch daran. Danke schon im voraus. Speziell am nächsten Dienstag wird sein, dass wir bei uns ein paar Weihnachtsstände integrieren konnten, der erste Advent steht ja auch vor der Tür. Und ganz neu am Märt: Das Märtkaffi wird von einer Schulklasse bewirtschaftet. Der Lehrer Herr Angst und seine Schüler der Klasse 6a vom Aumattschulhaus freuen sich auf diesen Anlass. Sie ha-ben in der Schule Konfitüre , Kuchen , Cup-Cakes und diverse andere Leckereien für Euch vorbereitet. Nun freuen wir uns auf den letzten Märt am Dienstag in diesem Jahr. Märt Verein Reinach, Michel Mumenthaler

Dienstag

23 Nov

Reinach

Publikationen der Baugesuche 2020/2021

der ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.

ABSTIMMUNGEN

entlang der Hauptstrasse und in der Kirchgasse

(Fortsetzung von Seite 9)

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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

Nicht abgesagt ist meine Adventsausstellung im «Schürli». Es gibt viele selbst geblasene Weihnachtskugeln und andere Glasobjekte, diverse Adventsgestecke, Seidentücher und Nespresso-Engeli. Ich hoffe, trotz Corona viele Besucherinnen und Besucher an der Ausstellung begrüssen zu dürfen. Selbstverständlich gilt: Abstand halten, Maske tragen. Vreni Schultheiss

Ausstellung Verkauf Objekte aus Glas, Seidentücher, Adventsgestecke von Vreni Schultheiss 20.11.– 22.11. jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr 27.11.–29.11. jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr oder nach tel. Vereinbarung: 061 711 48 91 Ausstellung und Verkauf im «Schürli», Rüttenenweg 5, 4153 Reinach

VEREINSNACHRICHTEN Reinach KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger. Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinachbl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL.

kultur in reinach. Kulturelle Anlässe wie Konzerte von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Auskunft auf www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: Co-Präsidium, Postfach 803, 4153 Reinach.

Koffermarkt Reinach. Präsidentin: Evelyn Herbert, Oerinstrasse 83, 4153 Reinach, E-Mail info@-koffermarkt-reinach.ch. Veranstaltungen immer auf unserer Website www.koffermarktreinach.ch

Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.45 in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch

ABSCHALT.BAR

Keine «Abschalt.bar» mehr Die 10. Ausgabe der Reinacher «Abschalt.bar» im September konnte immerhin – wenn auch in etwas aussergewöhnlichem Rahmen – noch stattfinden; für den Rest des Jahres haben die Organisatoren nun aber den Stecker gezogen. Aufgrund der behördlichen Corona-Massnahmen ist die Durchführung eines Konzertabends in gemütlichungezwungenem Rahmen bis auf weiteres kaum realisierbar. Das ursprünglich für 19. November geplante Konzert wird deshalb abgesagt bzw. verschoben. Nun setzen wir unsere Hoffnung voll und ganz aufs 2021! Sofern die Situation es wieder zulässt, werden wir möglichst bald mit neuem Elan loslegen. Folgende Daten sind im Frühjahr vorgesehen: 4. Februar, 25. März und 20. Mai. Reserviert Euch diese Termine schon mal fett in Eurer Agenda – aktuelle Infos findet Ihr rechtzeitig unter www.abschalt.bar! Die Abschalt.bar findet jeweils im «Paradiso» an der Bruderholzstrasse 39 in Reinach statt. Der Eintritt ist gratis, eine Kollekte freut sich stets

über jegliche Spenderinnen und Spender. Die Konzertreihe soll ab nächstem Jahr wieder regelmässig alle zwei Monate stattfinden. Frank Linhart

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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

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Als erst 10. Schweizer Gemeinde erhielt Reinach 2012 erstmals das UNICEF-Label «Kinderfreundliche Gemeinde. Seither hat sich die Gemeinde Reinach immer neuen «kinderfreundlichen» Themen angenommen und vieles realisiert. Die UNICEF erneuert daher nun das Label schon zum 3. Mal und würdigt damit das Engagement der Gemeinde. Reinach setzt sich seit mehreren Jahren bewusst und systematisch mit den Rahmenbedingungen des Aufwachsens auseinander und ist bestrebt, diese kinderfreundlich zu gestalten. UNICEF Schweiz und Liechtenstein fokussieren mit ihrem Label «Kinderfreundliche Gemeinde» vor allem, wie die Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Verwaltung und Politik, in der Schule, bei der familienergänzenden Betreuung, beim Kinder- und Jugendschutz, in der Gesundheit und Freizeit und im Wohnumfeld umgesetzt werden. Dazu gehören eine altersgerechte Information der Kinder, ihre Einbindung in Planungsund Entscheidungsprozesse und die Förderung von Mitgestaltungsmöglichkeiten. Reinach ist mit der Zeit gegangen Die von der Gemeinde Reinach umgesetzten Massnahmen aus den ersten Jahren sind nicht zu übersehen: Viele Spielplätze wurden neu gestaltet und entsprechen den heutigen Bedürfnissen der Kinder, im Gartenbad steht eine grosse Wasserrutschbahn und dank des Engagements der Bevölkerung auch ein Sprungturm. Der Natur- und Erlebnisweiher auf dem ehemaligen ARA-Gelände am Birsufer lädt Kinder zum Spielen und Jugendliche zum Verweilen ein. In Reinach wissen die Kinder dank der Markierung mit gelben Füssen, wo sie die Strasse am besten und sichersten überqueren können. Dies sind nur eini-

In Reinach wissen die Kinder dank der gelben Füsse, wo sie die Strasse am sichersten überqueren können. FOTO: GEMEINDE REINACH

ge von vielen Massnahmen, die die Gemeinde Reinach in den vergangenen Jahren umgesetzt hat. Worauf liegt der Fokus in den kommenden Jahren? In nächster Zeit sollen nachhaltige Grundlagen geschaffen werden. Im Rahmen des so genannten «Aktionsplan 3» sind folgende Massnahmen geplant: a) Information 1. Schaffung eines Kinder- und Jugendleitbildes 2. Kindgerechte Öffentlichkeitsarbeit für Primarschülerinnen und -schüler 3. Bekanntmachung der Kinderbeauftragten bei Schlüsselpersonen, Eltern und Kindern 4. Website für Kinder b) Anhörung Die Abläufe der Kindsanhörungen im gesetzlichen Kindesschutz werden evaluiert und Handlungsanweisungen und Qualitätsstandards zusammen mit der Kinderanwaltschaft Schweiz entwickelt. c) Mitwirkung/teilweise Mitbestimmung 1. Wände zum legalen Sprayen von Graffitikunstwerken werden zur Verfügung gestellt.

2. Für die Zielgruppe von Kindern zwischen 8 und 12 Jahren wird ein Robinsonspielplatz geschaffen, vorausgesetzt Gemeinde- und Einwohnerrat stimmen einer Einführung zu. 3. Die Gemeinde Reinach lanciert eine Kampagne zum Thema Klimawandel. 4. Die Gemeinde Reinach führt eine kindgerechte Sensibilisierung zu Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Recycling fort. Würdigung der UNICEF Die UNICEF Schweiz und Liechtenstein hat in ihrem Evaluationsbericht festgehalten, dass der Rückhalt der Initiative Kinderfreundliche Gemeinde innerhalb der Verwaltung als sehr hoch eingestuft wird; das Bekenntnis für das Label sei klar spürbar. Das Engagement der Teilnehmenden sei als sehr hoch einzustufen. Die Bereiche informierten sich gegenseitig und die Projekte seien bereichsübergreifend miteinander verbunden. Als erfreuliches Merkmal wird im Bericht auch die Vernetzung der Akteure im Kinder- und Jugendbereich festgehalten. Reinach nimmt die Anliegen der Kinder und Jugendlichen ernst In Zukunft soll – sofern dies die aktuelle Coronapandemie zulässt – weiterhin zweimal jährlich die Veranstaltung «Jetzt bist du dran – was willst du» durchgeführt werden. Dies ermöglicht den direkten Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen zu den Einwohnerund Gemeinderätinnen und -räten und den Fachverantwortlichen der Gemeinde Reinach. An dieser Veranstaltung können die Kinder und Jugendlichen ihre Anliegen, Fragen und Wünsche nennen. Und sie erfahren aus erster Hand, ob und wie die bereits früher gewünschten Veränderungen umgesetzt werden konnten.

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Donnerstag, 19. November 19.30 Kirchgemeindeversammlung (kein Gottesdienst) Samstag, 21. November 17.30 Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 22. November, Christkönig 10.30 Wortgottesfeier mit Kommunion Mittwoch, 25. November 9.15 Eucharistiefeier Donnerstag, 26. November 19.00 Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Ewigkeitssonntag, 22. November 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Lukas 2, 29–32 Montag, 23. November 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli Dienstag, 24. November Mittagstisch

Der Mittagstisch wird wegen Covid-19 kurzfristig entschieden, bitte mit Anmeldung (Die Platzzahl ist begrenzt) bis jeweils am Samstag vorher an bistrogloeggli@refk-reinach.ch oder Natel 079 315 02 42 Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag Vormittag geschl./14.00–18.30 Mittwoch 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Donnerstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Freitag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Samstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30

20.00 Hauskreise und Kleingruppen

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 22. November 10.00 Gottesdienst, evt. nur per Zoom − Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen − Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Donnerstag, 19. November 14.30 60+ Nachmittag Sonntag, 22. November 10.00 Gottesdienst, Predigt: Joel Beyeler, Schatzinsel & Kidstreff Montag, 23. November 6.00 Männergebet Mittwoch, 25. November

− Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 22. November 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 25. November 20.00 Gottesdienst

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Reinach wird bereits zum 3. Mal mit dem UNICEF-Label «Kinderfreundliche Gemeinde» ausgezeichnet

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Reformierte

AUS DER GEMEINDE

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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

Kirchgemeinde

REINACH

Das Siegesbild des Wettbewerbs: Mein Weihnachtsstern. Bild von Daria Vukčević (9)

DIE BEDEUTUNG DES WEIHNACHTSSTERNS

«Welche Aufgabe erfüllt der Stern in der Weihnachtsgeschichte?» Diese Frage habe ich in der letzten Woche zufällig ausgewählten Personen gestellt: Besucherinnen unseres Bistros Glöggli, Freunden, Konfirmandinnen. Als Pfarrerin ist man geneigt zu glauben, die meisten Menschen lebten genauso mit den biblischen Erzählungen wie man selbst. Dass dem nicht so ist, haben mir die verschiedenen Antworten gezeigt. «Der Stern ist die Dekoration des Krippendachs» oder «Der Stern war am Himmel, um Maria und Josef den Weg nach Jerusalem (!) zu weisen». Aber auch: «Der Stern war ein Geschenk für Jesus» und «Der Weihnachtsstern ist einfach schön, darum findet man ihn bei jeder aufgestellten Weihnachtskrippe. Ohne ihn würde etwas fehlen.» Tatsache ist, dass der «Stern von Bethlehem» in der Erzählung der Geburt von Jesus nicht vorkommt (Lukasevangelium 2, 1–20 und Matthäusevangelium 1, 18–25). Er tritt erst auf, als die drei Weisen das Neugeborene besuchen und es als neuen König ehren wollen. «Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. … Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.» (Matthäus 2, 1). Der Stern ist das himmlische Zeichen, dass eine neue Ära angebrochen ist. Mit dem Eingehen Jesu in die Welt übernimmt die Liebe das Szepter. Es ist die Anziehungskraft der Liebe, die Menschen aus der ganzen Welt wachrief, sich aufzumachen und neue Wege zu gehen. Wir haben Schulkinder mit einem Wettbewerb gebeten, «ihren» Weihnachtsstern zu malen. Es sind über 100 wunderbare Bilder zusammengekommen, 14 Bilder haben es in die engere Auswahl geschafft und eines haben wir schliesslich zum Siegesbild gekürt. Es wurde von Daria Vukcevic ˇ ´ (9) angefertigt. Nicht, weil es schöner oder besser gezeichnet ist als die anderen, sondern wegen seiner Aussage. Es ist Nacht. Dunkel, aber nicht beängstigend. Sterne erhellen unaufdringlich und liebevoll die Szene. Der «Stern von Bethlehem» hat Platz genommen über einem schlichten Haus, das meines oder deines sein könnte. Er ist nicht über dem Stall vor 2000 Jahren stehen geblieben, sondern ist da – heute, jetzt und hier. Sein Licht reflektiert in allen anderen Gestirnen und erleuchtet auch das Haus, so dass die Grenzen zwischen innen und aussen verwischen; darum braucht das Haus gar keinen Ein- oder Ausgang. Innen leuchtet dasselbe Licht wie aussen. Jesus ist in dieses Haus eingegangen, seine Liebe erfüllt es – hier ist er präsent und lebendig. Schöner, so entschieden wir, könne man die Botschaft von Weihnachten nicht ausdrücken. Wir bedanken uns bei allen Kindern, die am Wettbewerb teilgenommen haben und ganz besonders bei Daria Vukcevic ˇ ´ für ihr meisterhaftes Kunstwerk. Alle eingesandten Bilder hängen in der Mischelikirche und können dort täglich ausser Montag von 8 bis 17 Uhr bestaunt werden. Florence Develey Ländermittagstisch Wir freuen uns sehr, Sie zum Ländermittagstisch einladen zu dürfen. Kommen Sie am Freitag, den 27. November um 12.00 Uhr ins Bistro des Reformierten Zentrums Mischeli und geniessen Sie Spezialitäten aus Sri Lanka. Wie immer werden wir alles für Sie frisch zubereiten. Aus aktuellem Anlass dürfen wir maximal 28 Gäste bewirten. Für diejenigen, die sich nicht mehr anmelden konnten, oder wenn Sie lieber zuhause geniessen möchten, bieten wir Ihnen zusätzlich einen Takeaway-Service an. Für die Gäste im Bistro werden wir statt des bisher üblichen Buffets einen Tellerservice bieten. Melden Sie sich auch für den Takeaway-Service bis zum 25.11. an unter wolbeck@ refk.reinach.ch oder telefonisch unter 061 711 77 63. Bitte hinterlassen Sie bei Ihrer Anmeldung Ihre Telefonnummer. Agenda In allen Räumen muss der Abstand eingehalten, ein Mundschutz getragen und die Hände desinfiziert werden. Darüber hinaus gilt eine Beschränkung der Teilnehmendenzahl. – Freitag, 20. November Film, Brot und Chees, 17.00 Uhr, Reformiertes Zentrum Mischeli mit Anmeldung unter 079 379 2816 – Samstag, 21. November Mischeliforum, 15.00 Uhr, Mischelikirche – Sonntag, 22. November Gottesdienst, 10.30 Uhr Mischelikirche – Sonntag, 22. November Kirchgemeindeversammlung, 11.30 Uhr, Mischelikirche – Montag, 23. November Streetdance für Mädchen, ab 17.00 Uhr, Paradiso – Dienstag, 24. November Mittagstisch, 12.00 Uhr Bistro Glöggli mit Anmeldung 079 315 02 42 – Mittwoch, 25. November Dynamis, 10.30 Uhr, Mischelikirche – Mittwoch, 25. November Champions-League-Übertragung, 18.30–22.45 Uhr, Paradiso – Freitag, 27. November Ländermittagstisch, 12.00 Uhr, Bistro Glöggli, mit Anmeldung 061 711 77 63 Gestorben Am 9. November 2020 Frida Ottorina Dätwyler-Monigatti, geboren am 4. März 1927 Behüte mich wie den Stern im Auge, im Schatten Deiner Flügel berge mich. Psalm 17,8 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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AESCH PFEFFINGEN

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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

20 Jahre Sm’Aesch Pfeffingen: Eine erfolgreiche Kombination aus Spitzen- und Breitensport Vor 20 Jahren fusionierten der VBC Aesch und der VBC Pfeffingen zum heutigen Volleyball-Krösus Sm’Aesch Pfeffingen. Der Verein ist aber weit mehr als nur Ligaspitze. Tobias Gfeller

E

s war eine Win-win-Situation für beide Seiten», erinnert sich der langjährige Präsident Werner Schmid an die Fusion, die am 27. Januar 2000 den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Sm’Aesch Pfeffingen legte. «Der VBC Pfeffingen brachte den sportlichen Mehrwert vor allem im Erwachsenenbereich mit ein, der VBC Aesch die Infrastruktur, die in Pfeffingen aufgrund der Hallengrösse längst an ihre Grenzen gestossen war.» War Sm’Aesch Pfeffingen zu Beginn noch ein Volleyballverein für Frauen und Männer, konzentrierte sich Werner Schmid immer mehr auf den Frauensport. «Frauenvolleyball ist aus meiner Sicht einfach attraktiver, da es aufgrund der geringeren Power längere und damit spannendere Ballwechsel gibt.» Zudem habe Volleyball bei Frauen im Vergleich zu Basketball, Handball und damals noch Fussball eine grössere Beliebtheit genossen – vor allem in der Region Basel. Zwischen 2003 und 2005 marschierte Sm’Aesch von der ersten Liga direkt in die Nationalliga A. Spitzenvolleyball im Birseck war geboren, das Dörfchen Pfeffingen auf der nationalen Sportlandkarte angekommen, wobei schon in Zeiten des VBC Erfolge gefeiert werden konnten, präzisiert Schmid. Dem grosszügigen Garagisten war es aber stets wichtig, dass Sm’Aesch nicht nur für Spitzensport, sondern auch als Breitensportverein bekannt ist. Wer «nur» zum Plausch Volleyball spielen wollte, sollte bei Sm’Aesch Pfeffingen genauso Platz haben wie die Profis in der Nationalliga A. Schmid trieb auch die Nachwuchsförderung mit grossem Elan voran. Dort wird der Leistungsgedanke gelebt. Das Ziel vieler Mädchen ist klar: irgendwann in der Nationalliga um Pokale spielen.

liche. «Für einen fast reinen Frauenverein sind wir im Volleyball schon sehr gross», betont Co-Präsidentin Alexandra Böhm. Sämtliche regionalen Ligen und sämtliche Altersklassen beim Nachwuchs werden abgedeckt. Das Führen von mehreren Teams im Erwachsenenbereich macht es allen möglich, bei Sm’Aesch zu bleiben, auch wenn sie sich betreffend Trainingsumfang und Ambitionen etwas zurücknehmen wollen, stellt Alexandra Böhm klar. «Die Mehrheit der Sm’Aesch-Mitglieder betreibt Breitensport.»

Leistungsgedanke in der Academy Vom Wunsch Schmids, dass auch Hobbysportlerinnen bei Sm’Aesch Platz haben sollen, zehrt der Verein noch heute. Was viele nicht wissen, hinter dem Profiteam, das in einer GmbH ausgegliedert wurde, verfügt Sm’Aesch über einen grossen Breitensportbereich mit gegen 200 Mitgliedern, davon 86 Kinder und Jugend-

Wieder mehr Schweizerinnen Zwischen Spitzen- und Breitensport besteht ein erfolgreiches Geben und Nehmen. Madlaina Matter und Co. sind für die Mädchen Vorbilder und beliebte Foto- und Autogrammsujets, während viele Vereinsmitglieder den Spitzensportbetrieb erst ermöglichen, in dem sie an allerlei Stellen mithelfen. Der lokale Sm’Aesch-Nachwuchs hatte es

Supercup-Gewinnerinnen: Für das Nationalliga-A-Team von Sm’Aesch Pfeffingen wurde der Traum dieses Jahr Realität.

bei wenigen Ausnahmen wie Livia Saladin zuletzt aber schwer, den Sprung ins NLA-Team zu schaffen. Ein Grossteil des Kaders des aktuellen Tabellenführers besteht aus Ausländerinnen. Die Co-Präsidentin des Profibereichs, Esther Keller, ist sich dessen bewusst. In Zukunft soll der Anteil an jungen Schweizerinnen und im besten Fall an regionalen Talenten im NLA-Team wieder steigen. Dafür soll die Zusammenarbeit zwischen erster und zweiter Mannschaft (1. Liga) vertieft werden. Keller gibt aber zu bedenken, dass im Grenzraum Basel das Einzugsgebiet für Spitzenvolleyballerinnen kleiner sei als zum Beispiel im Raum Zürich. «Es sind längst nicht alle Schweizer Volleyballerinnen gewillt, den Aufwand, der bei uns betrieben wird, auf sich zu nehmen.» Für Esther Keller ist die lokale Verankerung von Sm’Aesch Pfeffingen aber ein wichtiger Faktor für den sportlichen Erfolg. «Und dafür ist auch der Breitensport essenziell. Sm’Aesch ist Spitzen- und Breitensport.»

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Das grosse Wochenblatt-Quiz zum Jubiläum 1. Wann fand die Fusion zwischen dem VBC Pfeffingen und dem VBC Aesch statt? S 27. Januar 2000 A 13. März 2002 E 31. Dezember 1995 2. Wie heisst der aktuelle Trainer des NLA-Teams? U Andi Vollmer I Timo Lippuner S Werner Müller 3. Auf welcher Position spielt Livia Saladin? F Mittelblock I Pass P Libera 4. Welchen runden Geburtstag durfte Vereinsgründer Werner Schmid dieses Jahr feiern? A 60. E 70. F 80. 5. In welcher Saison gelang Sm’Aesch der Aufstieg in die höchste nationale Liga, der NLA? R 2004/05 S 2000/01 T 2018/19 6. In welcher Gemeinde ist NLA-Capitaine Madlaina Matter aufgewachsen? A Reinach O Aesch C Pfeffingen

Gewinnen Sie ein Top-Scorer-T-Shirt! Sie wissen alles über Sm’Aesch Pfeffingen? Dann schicken Sie uns das richtige Lösungswort bis zum 24. November per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch. Mit etwas Glück gewinnen Sie ein T-Shirt, unterschieben von allen Spielerinnen des Profiteams. So geht’s: Beantworten Sie alle acht Fragen und tragen Sie die richtigen Lösungsbuchstaben in die Felder ein. Pro Frage gibt es jeweils nur eine richtige Antwort. 7. Wie heisst das neue Bier von Sm’Aesch Pfeffingen? U Time-out O Sm’Aesch-Bräu I Angriffspunkt 8. Welche Farbe hat der neue Teambus des NLA-Teams? Q Blau P Pink T Schwarz

Lösungswort:

Der Vorstand (v. l.): Fabio Back, Sabrina Häring, Catherine Hollinger, Simone Sarasin, Monika Meyer, Thomi Kalt, Olivia Fust und Alexandra Böhm.

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Amtliche Publikationen

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 10. November 2020 In seiner Sitzung vom 10. November 2020 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat die aktuelle CoronaLage besprochen. • Des Weiteren hat der Gemeinderat die Wasser- und Abwasserbeitragsrechnungen genehmigt. • Der Gemeinderat hat beschlossen, während der neuen Legislatur in verschiedene Arbeitsgruppen des VBLG (Verband Basellandschaftlicher Gemeinden) Vertreter aus dem Gemeinderat und der Verwaltung zu entsenden. • Der Gemeinderat hat von folgenden Unterlagen Kenntnis genommen: • Protokoll der Gemeindekommissionssitzung vom 3. November 2020; • Präsentation des Mitgliederanlasses von Basel-Land Tourismus vom 22. Oktober 2020; • Stellungnahme des Vereins Birsstadt zur öffentlichen Mitwirkung «Mutation Zonenvorschriften Landschaft – Windenergieanlagen» Gemeinderat Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 1212/2020 NA Parzelle(n) Nr.: 1761 – Projekt: 3 Reiheneinfamilienhäuser mit Carport, Neuauflage: geändertes Projekt, Reinacherstrasse 24, 24a, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Imfeld & Partner Architekten GmbH, Hauptstrasse 91, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Imfeld & Partner Architekten GmbH, Hauptstrasse 91, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 1807/2020 Parzelle(n) Nr.: 2153 – Projekt: Anbau Wohnhaus, Meisenweg 7, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Hidber-Häring Christine und Christian, Meisenweg 7, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Jacques Krapf Architekt, Klusstrasse 7, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 1821/2020 Parzelle(n) Nr.: 2053 – Projekt: Wintergarten, Sempacherstrasse 14, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Fazzari Germano, Sempacherstrasse 14, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Walter Schmidlin Architektur + Bauleitung GmbH, Steinackerstrasse 10, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 1827/2020 Parzelle(n) Nr.: 977 – Projekt: Doppeleinfamilienhaus, Fasanenweg 3, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: E. + Th. Schmidli Architektur + Immobilien GmbH, Hauptstrasse 88, 4147 (Fortsetzung auf Seite 17)

AUS DER GEMEINDE

Aesch lädt zu einer «Winter-Landsgemeinde» an neuem Datum Die Gemeindeversammlung in Aesch wird zur «Winter-Landsgemeinde». Sie findet neu am Samstag, 12. Dezember 2020, um 14 Uhr auf dem Kunstrasenfeld der Sportanlage Löhrenacker statt. Der Gemeinderat hat diesen Beschluss im Kontext der sich laufend verändernden Corona-Situation und im Sinn der Sicherheit aller Teilnehmenden gefasst. Vor allem ist ihm aber wichtig zu gewährleisten, dass die Bevölkerung ihre politischen Rechte auch während der Pandemie wahrnehmen kann und Rechtssicherheit betreffend Budget 2021 geschaffen wird. Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Massnahmen. Deshalb findet die Budget-Gemeindeversammlung (GV) nicht wie geplant am 3. Dezember in der Mehrzweckhalle Löhrenacker statt. Der neue Termin am Samstag, 12. Dezember 2020, um 14 Uhr, ermöglicht dank dem Standort im Freien und den grosszügigen Platzverhältnissen den maximalen Schutz aller Teilnehmenden.

Zentrum Löhrenacker «Dom» stehen wichtige Entscheide an. Der Gemeinderat benötigt die Zustimmung der Stimmbevölkerung, um das kommende Jahr mit einem demokratisch legitimierten Budget starten zu können. So herrscht Rechtssicherheit. Auch das Projekt Kultur + Sport Zentrum Löhrenacker «Dom» mit dem dringend benötigtem Raum für die Vereine ist beschlussreif.

Im Dezember kann es kalt sein und es wird früh dunkel. Darum findet der Anlass am Nachmittag statt.

Kantonale Regelung verunmöglicht Abstimmung an der Urne Für eine direkte Urnenabstimmung fehlt im Kanton Basel-Landschaft aktuell die gesetzliche Grundlage. Hierfür wäre ein entsprechender Beschluss des Kantons Basel-Landschaft nötig. Ein solcher ist bisher ausgeblieben. Die persönliche Teilnahme an der Gemeindeversammlung bleibt zur Wahrnehmung des Stimmrechts wie bis anhin unabdingbar.

Der Gemeinderat beobachtet die aktuellen Entwicklungen mit Sorge. Einerseits müssen politische Entscheidungen gefällt werden, andererseits geniessen Sicherheit und Schutz der Bevölkerung höchste Priorität. So reagiert der Gemeinderat mit seinem Entscheid auch auf Rückmeldungen aus der Bevölkerung, von einer Durchführung in einem Innenraum abzusehen. Wichtig scheint ihm aber, dass die Gemeindeversammlung überhaupt stattfindet. Nur so kann die Bevölkerung ihre politischen Rechte auch in Zeiten der Pandemie ausüben. Mit der Verabschiedung des Budgets 2021 und des Projekts Kultur + Sport

Der Gemeinderat hat die Anliegen und Bedenken aus der Bevölkerung aufgenommen und versichert allen, dass der Schutz und die Gesundheit aller Teilnehmenden oberste Priorität haben. Es liegt ein Schutzkonzept vor, das laufend den aktuellen Entwicklungen angepasst wird. Vor Ort gilt eine durchgehen-

Landsgemeinde: Bereits die GV vom Juni 2020 hat auf dem Kunstrasenfeld Löhrenacker stattgefunden. de Maskentragpflicht. Die Sitzabstände werden strikt eingehalten. Schutzmasken und Desinfektionsmittel werden vor Ort abgegeben. Ausweichdatum: Für den Fall, dass am Samstag, 12. Dezember 2020, das Wetter eine Durchführung der GV nicht zulässt, findet diese am Sonntag, 13. Dezember 2020, 14 Uhr, statt. Die aktuellsten Informationen dazu finden Sie unter www.aesch.bl.ch. Wir bitten die Bevölkerung schon jetzt, sich den winterlichen Temperaturen entsprechend zu kleiden und auszurüsten. Dazu gehören beispielsweise eine Thermoskanne mit warmem Tee und eine warme Decke. Der Gemeinderat bedankt sich bei allen für das Verständnis für die ungewöhnlichen Massnahmen, damit die Demokratie und das Dorfleben auch während Corona nicht zum erliegen kommen. Wir freuen uns auf eine einmalige «Winter-Landsgemeinde» in Aesch bigott. Gemeinderat Aesch

KIRCHE ST. MARTIN PFEFFINGEN

Die Glocken dürfen weiter läuten Seit hunderten von Jahren läuten die Kirchenglocken zu christlichen Anlässen und um die Uhrzeit anzuzeigen. Pfeffingen hat mit der Kirche St. Martin eine wahrhaft altehrwürdige Kirche: Sie ist das älteste Gotteshaus im ganzen Birseck. Ihr Ursprung geht zurück ins 7. Jahrhundert, auf eine frühkarolingische Kirche. Im 11. Jahrhundert folgte der Bau einer romanischen Kirche. Die heutige, gotische Kirche wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Die Gemeinden Reinach und Nenzlingen waren bis ins 16. Jahrhundert und die Gemeinden Aesch, Grellingen und Duggingen bis ins 19. Jahrhundert «kirchgenössig» in Pfeffin-

gen, das heisst, die Gläubigen dieser Gemeinden gingen alle in Pfeffingen zur Kirche. Die Glocken unserer Kirche läuten seit Menschengedenken und viele Einwohnerinnen und Einwohner erfreuen sich am Glockengeläut. An der letzten Kirchgemeindeversammlung wurde ein Antrag gestellt, dass die Kirchenglocken nachts und zur Betzeit am Morgen um 6 Uhr nicht mehr läuten. Gott sei Dank wurde dieser Antrag mit einem knappen Entscheid abgelehnt! Das Glockengeläut unserer Kirche gehört zu unserem Dorf und unserer Geschichte, es ist ein erhaltenswertes Brauchtum, das Teil unserer

MUSIKSCHULE

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Die Klavier-und Keyboardklasse von Stephan Wolf hat sich etwas Besonderes für ihren Auftritt ausgedacht. Jedes Kind hat sich vom gewählten Stück zu einem Bild inspirieren lassen. Das «Selbstgemalte» wird dann zum Vortrag aufgestellt und anschliessend noch kommentiert. Augen und Ohren treffen sich hier zu einem Gesamtkunstwerk, welches die eigene Kreativität der Kids fördert. Der Vortragsabend findet statt am Freitag, 20. November um 18.30 Uhr im Saal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschule Trakt C). Der Anlass wird gemäss der Schutz-und Hygienebestimmungen des Bundes durchgeführt. Andreas Kirschner, Schulleitung

PR. Das Coronavirus hält die Welt und die Finanzmärkte in Atem. Viele Unsicherheiten beherrschen die täglichen Nachrichten: Wann steht ein Impfstoff zur Verfügung? Wann kommt eine mögliche zweite Welle? Wie schnell kann sich die Konjunktur weiter erholen? Es stellen sich aber auch andere globale Fragen: Wer wird der nächste Präsident der USA? Gibt es noch ein Abkommen zum Brexit bis Ende Jahr? Um diesen Fragen und Unsicherheiten entgegenzuwirken, macht es Sinn, nicht alles auf einmal zu investieren. Wir bieten Ihnen dafür, im Rahmen einer Anlage-Aktion während unseres Umbaus, zwei ideale Lösungen. Einerseits bieten wir Ihnen unsere bekannte Combi 50/50 Lösung an, mit der Sie eine Anlage, passend zu Ihrer Anlagestrategie mit einem attraktiv verzinsten Termingeld kombinieren. Andererseits haben wir eine andere spannende Lösung vorbereitet: Sie eröffnen ein Raiffeisen Investitions-Sparkonto und tätigen eine einmalige Einlage, welche wir mit 1.10 Prozent verzinsen. Ihr Kapital wird monatlich in einen Raiffeisen Anlagefonds oder Ihre persönliche Raiffeisen Vermögensverwaltung investiert. Nach zwei Jahren sind 100 Prozent der eingebrachten Mittel angelegt. Durch den gestaffelten Einstieg reduzieren Sie das Risiko eines ungünstigen Investitionszeitpunkts. Beide

Kultur ist. Ich bin überzeugt, dass ich mit dieser Meinung nicht allein dastehe und ich hoffe, dass unsere Kirchenglocken noch viele weitere Jahre läuten. Nehmen wir doch den Schutzpatron unserer Kirche, den heiligen Martin, als unser Vorbild: Er hat mit seinem Schwert seinen Mantel in zwei Hälften zerschnitten und teilte ihn mit einem armen Bettler, der ohne ihn erfroren wäre. Verständnis füreinander ist leider in der heutigen Zeit nicht mehr sehr gefragt. Für viele Menschen stehen nur noch ihre eigenen Bedürfnisse im Vordergrund. Alles andere muss sich diesem Dekret unterordnen. Cornelia Meyer

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Birsstadt TV: Wintersport in der Aescher Patengemeinde Unterschächen

Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 30. November 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Herzlich willkommen! Der Gemeinderat freut sich, eine neue Mitarbeiterin auf der Gemeindeverwaltung begrüssen zu dürfen: Frau Sabrina Scheidegger hat per 1. November 2020 ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin in der Abteilung Recht & Zentrale Dienste mit einem 80%-Arbeitspensum aufgenommen. Ursprünglich absolvierte Frau Scheidegger eine Ausbildung zur Pharma-Assistentin. Vor mehr als 10 Jahren holte Sie die kaufmännische Ausbildung nach und war seither in diversen kaufmännischen Funktionen tätig. Das breit erworbene Wissen und Können wird sie nun gewinnbringend in Aesch einsetzen. Wir wünschen Frau Scheidegger eine gute Einarbeitung und viel Freude und Befriedigung in ihrem anspruchsvollen Aufgabenbereich. Gemeinderat Aesch

Servicearbeiten am GGA-Netz der Gemeinde Aesch Von Montag, 23. November 2020, bis Freitag, 11. Dezember 2020, werden durch die Firma Saphir Group Networks AG Servicearbeiten am GGA-Ortsnetz durchgeführt. Dies wird tagsüber zu kurzen Unterbrüchen im Empfang (TV/Radio, Internet, GGA-Telefonie) führen. Pro Abonnent ist in der Regel während dieser Zeit mit maximal 2 bis 3 kurzen Unterbrüchen von maximal je einer halben Stunde zu rechnen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte zu Bürozeiten an: Saphir Group Networks AG Tel. 061 926 77 99 Die Arbeiten am Netz dienen der Qualitätserhaltung des Empfangs und werden periodisch durchgeführt. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bauabteilung Aesch

Konzertreihe in der Kirche Aesch PR. Musik tut der Seele gut! Deshalb offeriert die Berta-Sprecher-Stiftung eine lose Konzertreihe in der Kirche in Aesch. In dieser Zeit geht es auch darum, jungen Künstlern die Möglichkeit für einen Auftritt (und ein Einkommen!) zu schaffen. Das erste Konzert findet am 23. November um 19 Uhr statt. Es spielt das Duobitatio mit Antonio Viñuales Perez (Violine) und Rosalía Gomez Lasheras (Klavier) unter dem Titel «Moderne Zeiten» Werke von Gaos, Sibelius, Britten, Bartók und Ravel. Der Eintritt ist frei, aufgrund der Platzbeschränkungen wird eine Anmeldung beim Pfarreisekretariat (061 756 91 51) empfohlen.

Konzertreihe ēđ/ēĒ In der aktuellen Birsstadt TV-Sendung geht es nach Unterschächen, wo bald der erste Schnee zu winterlichen Aktivitäten abseits des Massentourismus einlädt. Die Aescher Patengemeinde bietet mit ihrer Langlauf-Loipe und dem Schneeschuh-Wandern im Brunnital zwei Wintersport-Aktivitäten, denen auch in Zeiten von Corona gut nachgegangen werden kann. Im Birsstadt TV wird das sanfte Tourismusangebot der Aescher Patengemeinde genauer vorgestellt. Und es wird verraten, wie es überhaupt zur langjährigen Freundschaft zwischen Aesch und Unterschächen gekommen ist. Die aktuelle Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch A18 Vollanschluss Aesch

Wochenendsperrung 20. bis 23. November Wegen der Bauarbeiten zum Autobahn-Vollanschluss Aesch müssen am kommenden Wochenende auf der A18 weitere Belagsarbeiten ausgeführt werden. Deshalb ist wird die Autobahn A18 zwischen Aesch Süd und Aesch Nord vom Freitag, 20. November, ab 20.00 Uhr bis am Montag 23. November, um 5.30 Uhr komplett gesperrt. Die Belagsarbeiten sind witterungsabhängig. Bei Regen werden die Arbeiten um eine Woche auf das Wochenende vom 27. November bis 30. November 2020 verschoben. Verkehrsteilnehmende von Delémont her sind gebeten, die Ausfahrt Aesch-Angenstein zu (Fortsetzung auf Seite 17)

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www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17)

benutzen. Verkehrsteilnehmende von Basel her sind gebeten, die Ausfahrt Aesch-Mariastein zu benutzen. Die Autobahneinfahrt Basel kann von Aesch her normal befahren werden. Die Vorbereitungs- und Belagsarbeiten werden den gesamten Zeitraum der Wochenendsperrung sowohl tags als auch nachts in Anspruch nehmen. Aufgrund der möglichst kurz zu haltenden Sperrzeiten ist es nicht möglich, die lärmintensiven Arbeiten ausschliesslich auf die Tagstunden zu legen. Deshalb muss auch in den Nächten mit Lärmimmissionen gerechnet werden. Wir sind bemüht, die nächtlichen Lärmemissionen auf ein Minimum zu reduzieren, bitten um Kenntnisnahme und danken für Ihr Verständnis. Tiefbauamt Basel-Landschaft

Absage Aescher Weihnachtsmarkt 2020 Nach sorgfältigem Abwägen aller Aspekte, hat sich der Verein «Attraktives Aesch» dazu entschlossen, den Aescher Weihnachtsmarkt 2020 abzusagen. Wir bedauern dies sehr und hoffen auf euer Verständnis. Falls jemand seinen Lieblingsstand kontaktieren möchte, darf er sich gerne unter isabelle.wipf@attraktivesaesch.ch melden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.attraktivesaesch.ch. Bleiben Sie gesund und auf ein besseres 2021. Verein «Attraktives Aesch» OK-Weihnachtsmarkt

LESERBRIEF

Holzdom zu Aesch TRACHTENVEREIN AESCH

«Corona greift unser Vereinsleben an» Nichts ist mehr, wie es einmal war, kein Chorsingen, keine Theaterproben, keine Hocks, keine Ausflüge. Alles Interessante und Schöne wird abgesagt – nur Zuhause bleiben, ist noch erlaubt. Auch die Weihnachtsfeier fällt aus, aber dafür sollen unsere Aktivmitglieder ein Weihnachtsgeschenk in Form von AescherBons erhalten. Das darf als kleiner Trost wirken und soll die Aescher Geschäfte und Läden unterstützen. Mit viel Freude und guten Mutes schauen wir voraus und planen unsere Aktivitäten fürs 2021 – in der Hoffnung, wegen Corona nicht wiederum alles absagen zu müssen. Martin Studer, Präsident

ÖKUMENE

«Chinderfiir»mit der alten Laterne So eine alte Laterne! Der kleine Hase Pip ist gar nicht begeistert, als Papa Hase sie anzündet. Doch Pip erlebt, wie viel Gutes ihr Licht anderen bringt. Alle 2- bis 6-jährigen Kinder sind herzlich mit ihren Eltern und kleineren und grösseren Geschwistern am Sonntag, 22. Januar, um 17 Uhr, in die reformierte Kirche Aesch zur ökumenischen «Chinderfiir» eingeladen. Es werden Geschichten gehört und Windlichter gebastelt. Der Chilebär ist mit dabei und freut sich auf Euch! Nicole Jöhr, Inga Schmidt

EIDG. ABSTIMMUNG

Dreidrittels-Lösung ist nur halbbatzige Sache Die Dreidrittels-Lösung ist in Wahrheit nur eine halbbatzige Sache. Darum lege ich am 29. November ein Nein in die Urne. Die Dreidrittels-Lösung löst die Probleme nicht wirklich, die wegen der Coronakrise entstanden sind. Die von der Dreidrittels-Lösung vorgesehene Mietzinsreduktionen betreffen nur die Monate April, Mai und Juni 2020. Ausserdem ist sie nur für jene KMU eine Lösung, die sich mit ihren Vermietern bereits geeinigt haben. Betriebe, die in ihren eigenen Räumen arbeiten, gehen hingegen leer aus. Schliesslich nimmt die Lösung den Vermieterinnen und Vermietern willkürlich einen Teil des betrieblichen Einkommens weg. Eine ganzheitliche Lösung bietet dagegen die Härtefall-Hilfe. Der Vorstoss wurde am vergangenen 22. Oktober vom Landrat überwiesen. Die Regierung hat nun bis im Januar Zeit, ein Hilfspaket auszuarbeiten, das Unternehmen zugutekommt, die grundsätzlich gesund sind, wegen der Coronakrise aber in eine finanzielle Notlage geraten. Heidi Häring-Franz Präsidentin HEV Aesch-Pfeffingen

19 500 000 Franken sind für das Gebotene reichlich viel – ganz zu schweigen von den immensen jährlich wiederkehrenden Betriebs- und Unterhaltskosten! Zudem ist ein beträchtlicher Mehrverkehr zu erwarten, nicht nur während der geplanten nationalen Anlässe. Die Frage sei erlaubt, ob dieses Gebäude wirklich das ist, was Aesch derzeit am dringendsten braucht. Tag für Tag sind wir mit überfüllten Zügen, Trams und Bussen sowie überlasteten Strassen konfrontiert. Grossüberbauungen wie Spitzenrain, Häslirain, Stöcklin-Areal etc. tragen dazu bei, dass der Verkehr sowie der Bedarf an Schulen weiter zunehmen werden. Die Corona-Krise ist – sowohl was die medizinischen wie auch die wirtschaftlichen Folgen anbelangt –

noch lange nicht überstanden. Ein Blick auf unsere dürren Wälder lässt uns schmerzlich bewusst werden, dass der Klimawandel längst nicht mehr etwas ist, was sich vielleicht irgendwann fern von uns ereignen wird. Es ist zu hoffen, dass wir und unsere Kinder dereinst wieder eine Aufbruchstimmung erleben dürfen, wie sie vielleicht viele von uns in vergangenen Jahrzehnten bisweilen verspürt haben. Heute gilt es jedoch nicht, Prestige- und Luxusbauten zu errichten, sondern die politische Energie und unsere finanziellen Mittel vollumfänglich für die Lösung der wichtigen Aufgaben aus Umwelt- und Klimaschutz, Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen sowie Raum- und Verkehrsplanung einzusetzen. Pascal Hauser, Aesch

LESERBRIEF

Gemeindeversammlung an die Urne Die direkte Demokratie ist ein hohes Gut und macht die Schweiz einzigartig. Sie setzt mündige Bürgerinnen und Bürger voraus, welche beispielsweise hinterfragen: Ist es sinnvoll, dass sich mehrere hundert Personen trotz Schutzkonzept zu einer In- oder Outdoor-Gemeindeversammlung treffen? Empfinden es im Hinblick auf die hohe Inzidenzrate der Schweiz alle Aescherinnen und Aescher vernünftig, ihre Stimmabsichten an einer Gemeindeversammlung kundzutun? Bestehen keine Alternativen? Am Donnerstag vor zwei Wochen haben wir im Landrat der Regierung den Auftrag erteilt, möglichst rasch auf Gesetzesebene zu ermöglichen, dass Gemeindeversammlungen direkt an der Urne durchgeführt werden können. Da-

mit könnte die Bevölkerung wie bei gewöhnlichen Abstimmungen über die Vorlage entscheiden. Der Landrat hat diesen Auftrag einstimmig verabschiedet. Das Gesetz steht hoffentlich bis Mitte Dezember. Es wäre mehr als angebracht, dass Aesch und auch andere Gemeinden aufgrund der aktuellen Situation auf die Durchführung der Gemeindeversammlung verzichten. Die Vorlagen (Budget und DOM) können direkt an die Urne gebracht werden. Denn es macht die direkte Demokratie in unserer Schweiz einzigartig, dass man in ausserordentlichen Situationen eine ausserordentliche Lösungen findet - am besten eine, bei der die Stimme jedes Aeschers und jeder Aescherin zählt. Jan Kirchmayr, Landrat SP


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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

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NEIN zur extremen Initiative. Weg frei für den Gegenvorschlag.

Jec=c ĊĢ BĊĖe WŁăĒd, PăacceĒÎ

IĢ AÝ÷abaàĊĒea, PăacceĒÎ

Laetitia Block Präsidentin JSVP BS

Manuela Brenneis-Hobi Vizepräsidentin CVP BS

Noëmi Emmenegger Vorstandsmitglied GLP BS

Eileen Fischer Mitglied JGLP beider Basel

Victoria Grüninger Mitglied GLP BS

Barbara Gutzwiller Direktorin Arbeitgeberverband Basel

Gianna Hablützel-Bürki Grossrätin SVP BS, Präsidentin SVP-Frauen BS

Andrea Knellwolf Grossrätin CVP BS, Fraktionspräsidentin

Nicole Roth Präsidentin JSVP BL

Karin SartoriusBrüschweiler Grossrätin FDP BS

Saskia Schenker Präsidentin und Landrätin FDP BL

Daniela Schneeberger Nationalrätin FDP BL

Elisabeth SchneiderSchneiter Nationalrätin CVP BL

Nicole Strahm-Lavanchy Präsidentin LDP RiehenBettingen

Sandra Sollberger Nationalrätin SVP BL

Milena Vidali Mitglied JFBS wirtschaftskomitee.ch

Patricia von Falkenstein Präsidentin LDP BS

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Christina Wicker-Hägeli Landrätin GLP BL

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Liebe Sm’Aesch-Fans Wir dürfen im Moment leider keine Fans im Löhrenacker begrüssen. Als Alternative könnt Ihr das SpitÆenspiel im Livestream auf www.telebasel.ch oder auf www.swiss-sport.tv verfolgen. Wünschen Euch allen gute Gesundheit! Euer Sm’Aesch-Team

Stephan Hohl – für Sie da in Aesch. Generalagentur Aesch Hauptstrasse 70 T 061 756 56 56 aesch@mobiliar.ch


AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

Amtliche Publikationen

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Sonderabfälle aus Haushalten – wohin damit? Sonderabfälle aus Haushaltungen dürfen nicht über den Kehrichtsack entsorgt werden! Daher bestehen für diese Abfälle verschiedene Abgabemöglichkeiten: • 1. Priorität: Zurück an die Verkaufsstelle Alle Verkaufsstellen in den beiden Basel sind verpflichtet, Sonderabfälle aus ihrem Produktesortiment (Altfarben, verbrauchte Lösungsmittel, etc.) kostenlos zurückzunehmen. Daher sind Produkte, deren Herkunft klar erkennbar ist, an die Verkaufsstellen (Do-it-Yourself, Fachgeschäfte, etc.) zurückzubringen. Diese müssen

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Metall

die Sonderabfälle entgegennehmen und korrekt entsorgen. Für Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen gilt eine umfassende Rücknahmepflicht wie bei den elektrischen und elektronischen Geräten: Wer derartige Produkte verkauft, muss entsprechende Altgeräte jeglicher Marke kostenlos zurücknehmen. Ebenso können Batterien an jeder Verkaufsstelle zurückgegeben werden. • Ergänzende permanente Sammelstellen: Drogerien und Apotheken Dank einer Vereinbarung mit den kantonalen Stellen nehmen die meisten Drogerien in der Region kleinere Mengen an Sonderabfällen aus Haushalten kostenlos zur Entsorgung entgegen,

findet statt am Dienstag, 24. November 2020 Mittwoch, 25. November 2020 Mittwoch, 25. November 2020 Montag, 7. Dezember 2020 Mittwoch, 16. Dezember 2020 Mittwoch, 5. Mai 2021

auch wenn die Produkte nicht dort gekauft wurden. Bei Altmedikamenten und quecksilberhaltigen Abfällen (Thermometer, etc.) sind die Apotheken die Rücknahmestellen. In unserer Nachbarschaft ist folgendes Geschäfte an diesem System beteiligt: Apotheke Kunz GmbH, Hauptstrasse 105, 4147 Aesch. • Für dringende Entrümpelung: Kantonale Sonderabfall-Sammelstelle Wenn bei einer Haushaltsauflösung grössere Mengen an Sonderabfällen auftauchen, die nicht über einen der vorangehend beschriebenen Wege entsorgt werden können, sind diese unter der Telefonnummer 061 552 55 05 (Amt für Umweltschutz und Energie, Fachstelle Betriebe) anzumelden. Diese gibt dann Zeitraum und genaue Adresse für die Anlieferung bei der kantonalen Sammelstelle bekannt. Die beste Lösung Problematische Produkte bereits beim Einkauf vermeiden und nur so viel kaufen, wie wirklich benötigt wird! Heute gibt es für viele Anwendungen gute Alternativen, die unnötige Sonderabfälle vermeiden helfen und meist auch weniger Gefahren für die Anwender mit sich bringen. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Holzschläge im Gebiet Eichberg und Burgengratweg Im Zusammenhang mit den Trockenheitsschäden im Pfeffinger Wald, wird die Bürgergemeinde Basel Ende dieser Woche im Gebiet Eichberg mit der Sicherheitsholzerei entlang der Strassen und Wege beginnen. Voraussichtlich nächste Woche wird auch das Forstrevier mit Fällarbeiten entlang des Burgengratwegs beginnen. Zusätzlich wird es Mitte Dezember in diesem Gebiet zu einem Helikoptereinsatz kommen, damit die Bäume ganz herausgeflogen werden können. Während der Dauer der Arbeiten wird es zu Absperrungen und Behinderungen für die Waldbesucher kommen. Wir bitten alle Waldgänger, die örtlichen Informationstafeln und Absperrungen zu beachten. Besten Dank schon im Voraus für Ihr Verständnis. Forstrevier Angenstein

Baupublikation Baugesuch Nr. 1803/2020 Gesuchsteller/in: Buder René, Im Herrengarten 1, 4148 Pfeffingen – Projekt: Schwimmbad, Parz. 61, Im Herrengarten 1, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Magicpool AG, Frobenstrasse 57, 4053 Basel Auflagefrist: 30. November 2020

Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.00 erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag – Freitag von 10.00 – 11.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

CHRISTLICHES BEGEGNUNGSZENTRUM

WOW! Ihre Mithilfe hat uns begeistert Vor zwei Wochen haben Sie im Wochenblatt gelesen, dass im Christlichen Begegnungszentrum, Nordring 2,

z Rynach isch D i e n s t a g , 24. Nov. neu bis 20.00 h

Aesch, eine Aktion stattfindet. Weihnachtspäckli sollen gepackt werden, um Menschen aus armen Ländern zu erfreuen. Sie sind aufgerufen worden mitzumachen. Es war uns bewusst, dass auch bei uns in der Schweiz vieles auf dem Kopf steht. Corona hinterlässt Spuren, die uns herausfordern und Befürchtungen sind nicht unberechtigt. Trotzdem, wow, Sie haben mitgemacht. Ihre Anteilnahme, Mithilfe und Spenden haben uns begeistert und tief berührt. Herzlichen Dank Ihnen allen. Über 140 Päckli sind nun fertig und werden bald

über die Grenzen gehen. Sie, liebe Wochenblattleser, haben dazu beitragen, dass Menschen wieder Hoffnung haben und ganz real erleben, dass sie nicht vergessen sind. Wir als Kirche möchten auch Ihnen zusichern, dass wir, wenn Sie es möchten, für Sie da sind. Unter www.cbz.ch finden Sie unsere Angebote. Jeden Sonntag, können Sie um 10 Uhr auch online per Livestream an unseren Gottesdiensten teilnehmen. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit. Ihr CBZ Aesch, Hanny Dill

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 751 56 81.

Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Offener Treff: Mo+Mi 14.00–17.00, Fr 8.30–11.30. Kinderbetreuung: Do 14.00–17.00. Spielgruppen, Eltern-Kindgruppen uvm. Infos: www.faz-brueggli.ch. Kontakt: Valerie Lauper, 077 415 67 20.

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Aqua-Training Aesch. Von Oktober bis Juni im Lehrschwimmbecken, Schützenmattschulhaus Aesch, Montag und Donnerstag. Auskunft: Sylvia Fringeli, Tel. 061 751 27 50. Attraktives Aesch. Präsident: Andreas Stäheli -andreas.staeheli@attraktivesaesch.ch. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch. www.attraktivesaesch.ch

Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Do, 20.00 bis 21.45 im Pfarreiheim, bei der Kirche. CVP Aesch-Pfeffingen. 4147 Aesch. Präsident: Christian Helfenstein, 079 473 23 87. Besuchen Sie unsere Hompage: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch. Kontakt: christian.helfenstein@cvp-bl.ch

Bacchanal-Chor Aesch. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (siehe www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Mo, 20.00 in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05.

Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Telefon 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch

Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Do, 18.30. Aktiventraining: Do, 20.00. bcaesch@outlook.com oder www.bcaesch.ch

Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06.

Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51.

Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45.

Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Mo um 20.15. FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch. -Besuchen Sie unsere Website unter www.fdp--pfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15.00–19.00, Di 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00, Do 15.00–18.00, Fr 15.00–19.00, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61.

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 21. November 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 22. November 10.15 Eucharistiefeier 17.00 Ökumenische Chinderfiir für Chli und Gross in der reformierten Kirche Aesch Dienstag, 24. November 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 25. November 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 26. November 16.30 Rosenkranzgebet Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 21. November Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 22. November 9.00 Eucharistiefeier Dienstag, 24. November 16.15 Rosenkranzgebet 18.00 Schülergottesdienst in Aesch Freitag, 27. November

9.15 Gottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 22. November 10.00 Gottesdienst. Ref. Kirche Aesch. Mit Pfarrerin Inga Schmidt. Kollekte: One Happy Family, Flüchtlingshilfe Lesbos Hinweis: Der ursprünglich geplante ökumenische Familiengottesdienst wird wegen der Pandemiemassnahmen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. 17.00 Chinderfiir für Chli und Gross. Ref. Kirche Aesch. Mit Nicole Jöhr und Pfarrerin Inga Schmidt Donnerstag, 26. November 19.00 Atempause. Ref. Kirche Aesch. Text – Musik – Stille. Gestaltet von der Gruppe Atenpause Amtswoche: 21. bis 27. November Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02 Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch

Sonntag, 22. November – Ewigkeitssonntag 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt: Pastor Arnold Muggli. Sonntagsschule und Kinderbetreuung nach Bedarf Mittwoch, 25. November 19.30 Bibelabend

Christliches Begegnungszentrum CBZ

Dominik Graf Unternehmer Büsserach

«Mach’s eifach»! Wie wirksam sind die Corona Massnahmen? Das BAG gibt Millionen unseres Geldes aus, um in Presse und Fernsehen für die Umsetzung der Corona-Massnahmen zu werben. «Mach’s eifach» – heisst es da. Also brav gehorchen und ja nicht hinterfragen. Das hat auch Dr. Wiler, Chef des deutschen RKI, gefordert: «Diese Massnahmen dürfen nie hinterfragt werden.» Damit bin ich gar nicht einverstanden. Massnahmen müssen in Wirtschaft und Gesellschaft immer auf Sinn und Wirksamkeit überprüft werden. Man hat einen Plan, fällt Entschlüsse, leitet Massnahmen ein und muss dann laufend überprüfen, ob die Massnahmen auch die gewünschten Resultate liefern. «Mach’s eifach» und «Diese Massnahmen dürfen nie hinterfragt werden» sind eine dumme und gefährliche Strategie. Schweden: Schweden ist das einzige europäische Land, welches seinen Bürgern Mündigkeit zutraut und auf einen Lockdown komplett verzichtet hat. Man hat Empfehlungen aber keine Verbote erlassen. Schulen und Restaurants blieben offen. Maskenpflicht gibt es bis heute nicht. Schweden hat bis Ende Oktober fast doppelt so viele Corona-Tote pro 1 Mio. Einwohner wie die Schweiz, aber doch deutlich weniger als die Länder mit den restriktivsten Massnahmen wie Frankreich, Italien, Spanien und England. Belgien, eines der restriktivsten Länder, beklagt bei gleicher Bevölkerungsgrösse wie Schweden doppelt so viele Covid-19 Tote. Schweden hatte zu Beginn der Epidemie Fehler beim Schutz der Altersheime gemacht, welche Chef-Epidemiologe Anders Tegnell auch eingestanden hat. In der ersten Welle sind vor allem Menschen in Altersheimen gestorben. Das Medianalter betrug 86 Jahre. Die erste Welle dauerte in Schweden 4 Monate - bei uns nur 2 Monate. Schweden steht aber heute viel besser da als alle anderen europäischen Länder. Im November (Stand 12.11.) beklagt Schweden nur so viele Covid-19 Tote wie im Juli. In den europäischen Ländern sind es im Schnitt 30 – 100-mal mehr. Die Medien-Berichte vom Juli über das «katastrophale Versagen des schwedischen Weges» sind verschwunden. Das Model Schweden existiert nicht mehr im «Blick».

Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienste vor Ort wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Ab sofort gilt während des Gottesdienstes Maskenpflicht. Weitere Info über www.chz.ch Der Gottesdienst wird per livestream übertragen. Sonntag, 22. November 10.00 Predigt: Martin Hoppe-Boeken Parallel Kindergottesdienst Dienstag, 24. November 9.30 bis 10.30 Frauengebet Donnerstag, 26. November 6.00 bis 7.00 Frühgebet

Daten: Johns Hopkins University, Stand 12.11.20

Spanien: In Spanien sterben täglich 25 Personen an den Folgen von Diabetes und 320 Personen an Krebs. Spanien hatte im Juli nur 3 Covid-19 Tote pro Tag. Trotzdem wurde Mitte Juli bei Temperaturen von über 30° eine allgemeine Maskenpflicht – also drinnen und draussen – eingeführt.

Das hat offensichtlich nichts gebracht. Die tägliche Opferzahl ist von 3 (im Juli) kontinuierlich angestiegen bis auf 382 im November (Stand 12.11.). In Schweden ist die Opferzahl mit 15 Toten pro Tag konstant tief geblieben. Die Frage muss erlaubt sein: Was bringen diese Massnahmen? Was sie mit Sicherheit bewirken ist ein wirtschaftlicher Supergau und eine tiefe Spaltung unserer Gesellschaft. Das Bruttosozialprodukt ist im 2. Quartal in Schweden um 8.6%, in der Schweiz um 10%, in Spanien um 22% und im Euroraum um 15% gefallen.

Erinnern Sie sich? Im März und April waren Masken noch verpönt. Frau Martullo-Blocher wurde am 2. März 2020 wegen ihrer Maske aus dem Sessions-Saal des Bundeshauses verwiesen! Nur 8 Monate später sind Masken überall Pflicht. Im April hatten wir pro Tag 43 Covid-19 Tote, im Mai 6 und im Juni 1. Dieser Rückgang gelang ohne Maskenpflicht. Die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr wurde nämlich erst Mitte Juli – im Tiefpunkt der Epidemie - bei 0.6 Covid-19 Toten pro Tag eingeführt. Wieviel Sinn macht das denn? Mein Fazit: – «Mach’s eifach» ist ein frecher Slogan. Wir sind keine kleinen, unerzogenen Kinder. Die Schweiz gehört nicht dem BAG und nicht den Politikern – sondern uns Bürgern. – Das Virus lässt sich mit den Massnahmen nicht aufhalten – siehe Schweden und Spanien. Das Beispiel China, wo die Opferzahl bei 4’800 verharrt, zeigt nicht die Effektivität von Lockdowns, sondern nur, dass man in China seit April einfach nicht mehr testet und wieder ein normales Leben führt. Wären dort nur 0.1 % der Bevölkerung gestorben (Die WHO gibt eine globale Corona-Mortalitätsrate von 0,23% an), wären das über 1,3 Mio. Tote. Eine solche Anzahl kann auch das kommunistische China nicht verstecken. – Aktuell liegen wir bei 69 mit und an Corona Verstorbenen pro Tag. Die Zahlen werden in den kommenden Tagen, wie schon im April, deutlich sinken. Unser Gesundheitssystem hat auch diesen Peak gut bewältigt. Das Virus wird bleiben – wir werden damit leben müssen und es dank unserem Immunsystem auch können. Dominik Graf Unternehmer Büsserach


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MÜNCHENSTEIN

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Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen 2020-1809 Gesuchsteller: Da Silva-Imhof Andrea u. Da Silva Anibal, Zelgweg 8, 4142 Münchenstein – Carport, Parzelle: 4504, Zelgweg 8, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: NM Holzbau GmbH, Miesch Dominik, Hauptstrasse 70, 4425 Titterten 2020-1822 Gesuchsteller: Schaller-Meyer Sabine u. Schaller Maurus, Schaulistrasse 9, 4142 Münchenstein – Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle: 3720, Schaulistrasse 9, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Füürparadies GmbH, Hertnerstrasse 17, 4133 Pratteln Auflagefrist: 30. November 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Zur Abstimmung vom 29. November 2020 Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) werden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Stimmberechtigte, die bis Dienstag, 24. November 2020, nicht im Besitz des Stimmrechtsausweises sind, werden gebeten, diesen bis spätestens Donnerstag, 26. November 2020, persönlich bei der Gemeindeverwaltung anzufordern. Eventuell fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06/71/77) angefordert oder auch direkt im Wahllokal verlangt werden. Für die «Briefliche Stimmabgabe» wird auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen. Die Stimmrechtsausweise können bis spätestens Dienstag vor der Abstimmung unfrankiert der Post (B-Post) übergeben werden. Öffnungszeiten Wahllokal Gemeindeverwaltung, Schulackerstrasse 4: • Samstag, 28. November 2020: 18.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag, 29. November 2020: 9.00 bis 11.00 Uhr Die Gemeindeverwaltung

Schutz- und Schonzonenplanung: Öffentliche Planauflage Mit Beschluss vom 23. September 2020 hat die Gemeindeversammlung der Schutz- und Schonzonenplanung mit Änderungen zugestimmt. Gemäss § 31 Raumplanungs- und Baugesetz BL (RBG) werden nun die Planungsakten vom 19. November 2020 bis 19. Dezember 2020 auf der Bauverwaltung öffentlich aufgelegt. Die Planungsakten sind ebenso auf der Gemeindewebsite www.muenchenstein unter dem Projekt «Schutz- und Schonzonen» einsehbar. Allfällige Einsprachen sind innert der Auflagefrist bis spätestens 19. Dezember 2020 (Poststempel A-Post), schriftlich und begründet an den Gemeinderat, Schulackerstrasse 4, 4142 Münchenstein zu richten. Die Bauverwaltung

Jahresvignetten 2021 für Bioabfall-Abfuhr erhältlich Die roten respektive blauen Zeitvignetten, die im laufenden Jahr 2020 auf die Container für Bioabfall geklebt werden mussten, sind noch bis zum 31. Januar 2021 gültig. Die neuen Jahresvignetten sind hellgrün (für Container mit 80, 140 und 240 Litern) respektive pink (für 770 bis 800 Liter). Sie sind vom 1. Januar 2021 bis 31. Januar 2022 gültig und können ab sofort beim Empfang der Gemeindeverwaltung Münchenstein an der Schulackerstrasse 4 zu folgenden Preisen bezogen werden:

− 80 Liter: CHF 40.00 − 140 Liter: CHF 80.00 − 240 Liter: CHF 120.00 − 770/800 Liter: CHF 400.00

«Für Oskar mache ich es» — Tierische Helfer im Alters- und Pflegeheim

(1 hellgrüne Vignette) (2 hellgrüne Vignetten) (3 hellgrüne Vignetten) (1 pinke Vignette)

Die hellgrünen respektive pinken Vignetten sind spätestens bis am Abfuhrtag vom 4. Februar 2021 auf den Containern für Bioabfall anzubringen – andernfalls werden die Container nicht geleert. Die Bauverwaltung

Aufruf zur Prüfung der Gültigkeit der Parkierkarten Gemäss Gemeindeversammlungsbeschluss vom 30. Oktober 2019 werden die Parkierkarten in Münchenstein seit rund einem Jahr ausschliesslich elektronisch ausgestellt, so dass keine physischen Karten mehr existieren. Auch ohne diese papierene Erinnerung ist die Bevölkerung dazu aufgerufen, die Gültigkeit ihrer aktuellen Parkierkarten zu prüfen und im Bedarfsfall eine neue Karte zu lösen. Die Gültigkeit der aktuellen Parkierkarte ist einerseits in der Bestätigungs-E-Mail aufgeführt, die nach der Online-Bestellung zugestellt wurde. Andererseits figuriert die Laufzeit auch auf der entsprechenden Rechnung. Sollten diese Angaben nicht mehr eruiert werden können, steht die Gemeindepolizei gerne für die Auskunft zur Verfügung: E-Mail polizei@muenchenstein.ch Tel. 061 416 11 02/08/67. Die Verlängerung der Gültigkeit der Parkierkarte kann unkompliziert im Online-Schalter auf der Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch erfolgen. Überdies besteht auch die Möglichkeit, die Parkierberechtigung schriftlich via Formular oder persönlich am Schalter der Gemeindepolizei zu den üblichen Öffnungszeiten zu bestellen. Die Gemeindepolizei

Gemeindebibliothek: Märlistunde und Lesefieber Heute Donnerstag, 19. November 2020, findet um 14.00 Uhr die Märlistunde statt. Kinder ab vier Jahren lauschen gemeinsam einer spannenden Geschichte und basteln. Die Begleitpersonen können derweil in der Bibliothek schmökern oder sich eine kleine Auszeit gönnen. Achtung: Es besteht eine Anmeldepflicht und die Anzahl Kinder wird auf 10 beschränkt. Kurzentschlossene melden sich heute Donnerstag an, persönlich zwischen 9.00 und 11.00 Uhr, telefonisch via 061 411 13 13 oder per E-Mail an gemeindebibliothek@muenchenstein.ch Es besteht während der ganzen Veranstaltung eine Maskenpflicht für Personen ab 12 Jahren. Die nächste Märlistunde findet am Donnerstag, 17. Dezember 2020, statt. Am Sonntag, 29. November 2020, findet wieder die beliebte Veranstaltung «Lesefieber» in der Gemeindebibliothek statt, dieses Mal unter dem Motto: «Mit Büchern gestärkt durch den Winter». Literaturbloggerin Manuela Hofstätter präsentiert auf ihre einzigartige Weise Buchneuheiten für jeden Geschmack. Aufgrund der aktuellen Situation wird die Veranstaltung zwei Mal durchgeführt: − 11.00 bis 12.15 Uhr − 14.00 bis 15.15 Uhr Der Eintritt ist frei, es besteht die Möglichkeit für einen Beitrag in die Kollekte. Die Anzahl Teilnehmende ist auf je 20 begrenzt. Bitte melden Sie sich an via Telefon 061 411 13 13 oder per E-Mail an gemeindebibliothek@muenchenstein.ch. Es gilt eine Maskenpflicht während der ganzen Veranstaltung. Planen Sie bitte genügend Zeit für die Kontrolle der Kontaktdaten ein. Die Bibliothek wird jeweils 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet sein. Das Team der Gemeindebibliothek

Mensch und Tier: Minischwein Oskar fühlt sich in der «Hofmatt» sauwohl.

In der Stiftung Hofmatt bringen neue Hausbewohner viel Abwechslung in den Alltag und wecken die Lebensgeister. Bea Asper

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ie Szene könnte aus einem Film stammen: Im modernen Glasbau geht die Türe auf und nach den Passagieren steigt ein Schwein aus dem Fahrstuhl. Minischwein Oskar würde wahrscheinlich für seine Trainerin Gaby Zbinden auch das Treppenlaufen lernen. Auf jeden Fall ist Oskar gehorsamer als mancher Hund. Geduldig begleitet er die Bewohner der Stiftung Hofmatt auf ihrem Spaziergang vom Garten in die Wohnbereiche. «Zuchtschweine sind stubenrein», erklärt Zbinden. Deswegen darf Oskar auch mit auf die Zimmer. Oskar weckt Erinnerungen, ist Teil des Gedächnistrainings, regt zu Gesprächen an, sorgt für Schmunzeln und zaubert den Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Die Be-

wohner erinnern sich an frühere Emotionen und sprechen darüber. Gaby Zbinden leitet den tiergestützten Bereich der Stiftung Hofmatt und weiss aus ihrer langjährigen Erfahrung, dass die Liebe der Tiere den Menschen noch einmal eine ganz besondere Motivation verleiht. So heisst es dann nicht selten aus den Zimmern: «Ich mag jetzt nicht aufstehen, aber wenn Oskar mich braucht, dann komme ich natürlich mit, um ihm sein Futter zu geben.» «Bewohner sind in ihrem Element» Die Arbeit mit den Tieren ist in der Stiftung Hofmatt nicht neu. Katzen gehören hier schon lange dazu und auch Hunde von Mitarbeitenden bringen die Bewohner auf andere Gedanken. Da vor 80 Jahren auch Nutztiere eine wichtige Rolle spielten im Leben der Menschen, die heute in der Stiftung Hofmatt leben und teilweise an Demenz leiden, stiess Gaby Zbinden mit ihren Vorschlägen für die Anschaffung von Hühnern und Schweinen auf offene Ohren. Heimleiter Marc Boutellier erklärt warum: «Mit der Fütterung und dem Saubermachen der Ställe kommen bei der Mobilisierung und Aktivierung für die

FOTO: BEA ASPER

Bewohner Tätigkeiten ins Spiel, die ihnen von früher her bekannt vorkommen und in ihren Augen Sinn machen.» Die Bewohner sind dann wie in ihrem Element und man hört sie sagen: «Das habe ich schon immer so gemacht.» Dass die vier Minischweine, die seit diesem Sommer im Heim leben, hier alt und schwach werden dürfen, gehöre zu den neuen Erfahrungen, welche die Bewohner nun machen dürfen, führt Boutellier aus. Mit den Zeiten hat sich auch das Bewusstsein verändert. Die Hühner haben in der Hofmatt ein Recht auf ein lebenslanges Dasein. «Ihre Eier verwerten wir aber», hält Boutellier fest. Begonnen hatte alles mit Schafen im Garten der Hofmatt. Diese gehören Gaby Zbinden; sie kommen auch heute noch einmal pro Woche zu Besuch und erfreuen die Bewohnerinnen und Bewohner. Von den Zimmern aus kann man jetzt den Minischweinen beim genüsslichen Suhlen zuschauen. Mit den liebevoll gestalteten Stalltrakten im Innenbereich des Heims wurde nun für alle einen Mehrwert geschaffen. Und wenn Oskar dann wieder in den Lift steigt, ist es die Szene aus dem Alltag in der Hofmatt.

VEREIN ZUM SCHWANEN

Dieses Jahr keine Weinachtsfeier an Heiligabend Nach unserer Absage der Carfahrt und der Banntagsbeiz im Mai hat der Verein zum Schwanen als Ersatz der traditionellen Carfahrt unseren ersten Begegnungsanlass im September organisiert und durchgeführt; dies unter dem Motto «Zusammenkommen und Beisammensein». Ein sehr erfolgreicher Anlass, wenn auch

unter nicht ganz einfachen Bedingungen. Ende Oktober hat der Bundesrat einschneidende Verhaltensregeln erlassen, die die Durchführung unserer 34. Schwanen-Weihnachtsfeier für Alleinstehende und Alleingebliebene leider unmöglich machen. Ende Oktober wurden unsere Pläne Makulatur: keine Weihnachtsfeier

an Heiligabend. Eine schlimme Nachricht für unsere Gäste und alle Helfenden. Unsere Planungen laufen dennoch weiter. Vielleicht können wir vorgesehene Carfahrt im Frühjahr durchführen oder wieder einen Begegnungsanlass organisieren, so wie es die Situation zulässt. Wir danken für das Verständnis. Jürgen Rath

IG DORF / GSTAD MÜNCHENSTEIN

40. Weihnachtsmarkt abgesagt Maroni, Crêpes, Schoggi, schöne Geschenkideen, das Trottenbeizli des Frauenvereins und der Santiklaus sind schöne Erinnerungen an den Münchensteiner Weihnachtsmarkt von 2019. Alle diese Dinge wollten wir am kommenden Sonntag zum 40. Jubiläum des Weihnachtsmarktes ganz besonders feiern und hatten ein tolles Rahmenprogramm mit vielen Beteiligten organisiert. 52 Standbetreiber hatten sich angemeldet und ebenfalls ihre Vorbereitungen getroffen. Alles war bereit und wir haben lange gehofft den Weihnachtsmarkt trotz Corona mit Abstand und Schutzmassnahmen durchführen

zu können. Angesichts der aktuellen Situation und unter Berücksichtigung der Verantwortung für die Gesundheit der Standbetreiber, der Besucher und der Organisatoren haben uns dazu bewogen schweren Herzens den 40. Münchensteiner Weihnachtsmarkt am 22. November im Dorf abzusagen. Somit reiht sich der Münchensteiner Weihnachtsmarkt in die lange Liste der diesjährigen Absagen ein. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Unterstützern, Programmgestaltern und Standbetreibern für ihre bereits geleisteten Vorarbeiten bedanken und würden uns freuen, wenn wir im kommenden Jahr wieder auf Sie

bauen dürfen. Die IG Dorf & Gstad macht weiter und hat bereits entschieden mit dem 41. Münchensteiner Weihnachtsmarkt, am Sonntag 21.11.2021, die Tradition fortzusetzen. IG Dorf & Gstad Münchenstein

z Rynach isch D i e n s t a g , 24. Nov. neu bis 20.00 h


MÜNCHENSTEIN

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PARTEIEN

PRIMEO ENERGIE

Unterstützung für KMU

Über Fünfzig Laubbäume für die Artenvielfalt

Im Frühling blieben die Coiffeur-Geschäfte zu, die Kleiderläden und Beizen auch. Sie blieben ohne Umsatz auf hohen Mietkosten sitzen. Bundesbern hat leider noch keine Lösung für die Mietthematik gefunden. Deshalb haben wir von der SP im Baselbiet eine Lösung lanciert, die überparteiliche Unterstützung gefunden hat: Der Kanton zahlt einen Drittel der Geschäftsmiete, wenn der Vermieter seinerseits auf einen Drittel der Miete verzichtet. Das KMU muss dann nur noch ein Drittel übernehmen. Vor allem die Gastro- und Eventbranche steht stark unter Druck, weil sie hohe Mieten und fast keinen Umsatz hat. Die Lage ist aber für alle schwierig: Gemäss aktuellen Schätzungen des Bundes haben rund 2/3 der

WOB. Bäume leisten einen Beitrag zur CO2-Reduktion. Primeo Energie bepflanzt darum ihr südliches Firmenareal und will damit die Artenvielfalt fördern. Insgesamt wurden 52 Laubbäume gesetzt, die Gemeinde Münchenstein hat dabei das Patronat für zwei Bäume übernommen. Primeo hat für die Neubepflanzung des Areals Süd Bäume ausgewählt, die dem Standort entsprechen und sich Klimaschwankungen anpassen. Bevorzugt wurden standortgerechte Arten, die im Zusammenhang mit dem Lebensraum der Birs stehen, so sind dies Erlen, Birken, Eschen und Pappeln. Bäume schaffen Wohlbefinden, verbessern das Mikroklima, bieten Lebensraum für viele Lebewesen, binden CO2, filtern Feinstaub, produzieren Sauerstoff und steigern so die Lebensqualität. Die Bäume seien so ausgewählt, dass sie einer grossen Zahl heimischer Vögel, Insekten und Kleintiere Platz bieten, schreibt Primeo.

Schaufeln gemeinsam (v.l.): Andreas Berger (Leiter Raum und Umwelt Gemeinde Münchenstein) Conrad Ammann (CEO Primeo Energie), Gemeindepräsidentin Jeanne Locher und Stephan Naef (CFO Primeo Energie). FOTO: ZVG

EIDG. ABSTIMMUNG

EIDG. ABSTIMMUNG

KVI: Stimmen Sie mit Ja

Schweiz: Zwerg oder Grossmacht?

Viele Bürgerliche unterstützen das Anliegen der Initiative — so zum Beispiel die Parteien BDP, EVP, JEVP, JCVP und EDU. Dass sich nun auch die GLP und die SVP Unterwallis für die Initiative aussprechen, ist logisch, denn diese verlangt eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne wie Glencore oder Syngenta Menschenrechte verletzen, sollen sie dafür geradestehen. Die Schweiz ist kein Sonderfall, denn auch andere Länder fordern von Konzernen, dass sie Menschenrechte und Umweltstandards in der Lieferkette respektieren. Unsere Schweizer Konzerne sind auch deshalb so erfolgreich, weil sie ihre wirtschaftlichen Freiheiten und die Chancen der Globalisierung zu nutzen wissen. Doch zur Freiheit, global zu wirtschaften, gehört auch Verantwortung. Die KVI nimmt die von vielen Konzernen bereits heute angewendeten Sorgfalts- und Risiko-Management-Prozesse auf. Stimmen Sie mit Ja. Susanne Kaufmann, Grüne

In keinem Land der Welt gibt es pro Kopf gemessen mehr globale Konzerne als in der Schweiz. Aber wir sehen uns immer noch als kleines Land, die Asymmetrie zwischen geografischer Grösse und ökonomischem Gewicht widerspricht unserm Selbstbild fundamental. Wenn wir aber anerkennen, dass die Schweiz ökonomisch weltweit grossen Einfluss hat, so müssen wir auch eingestehen, dass die Verantwortung weltweit zu gelten hat. Mit der Konzernverantwortungsinitiative will die Schweiz nicht Weltpolizist spielen, es sollen «nur» die internationalen Standards für Umwelt und Menschenrechte eingehalten werden. Zugegeben: die meisten Unternehmen tun das. Aber es gibt schwarze Schafe, die sich Wettbewerbsvorteile erwirtschaften auf Kosten der korrekt handelnden Unternehmen, der

Geschäftsmietenden keine Einigung mit ihren Vermietenden erzielt, was für viele dieser Betriebe schwierig ist. Die kantonale Unterstützung, ein Drittel der Miete zu übernehmen, kann ein Anreiz für Vermieter sein, doch noch für eine Einigung bereit zu stehen. Ansonsten wird es wohl unzählige Gerichtsfälle geben. Das vorliegende Gesetz ist leider so ausgestaltet, dass nur die am stärksten betroffenen Mieter Hilfe erhalten. Die SP hätte gerne mehr KMU unterstützt. Die bürgerliche Mehrheit lehnte das im Landrat leider ab. Die Vorlage hilft als Kompromiss aber immerhin den stark betroffenen Betrieben. Deshalb sage ich Ja zum «Gesetz über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen» im Baselbiet! Adil Koller, Landrat SP,

EIDG. ABSTIMMUNG

Gefährdete KMU? Die Gegner der Konzernverantwortungsinitiative setzen zurzeit alles daran, Falschbehauptungen zu verbreiten und die Stimmbevölkerung zu verunsichern. Es ist deshalb sehr wichtig, dass ich jetzt reagiere und daran erinnere, weshalb es die Initiative so dringend braucht. Wir sagen, dass im Wesentlichen Grossunternehmen von der Initiative betroffen sind und nur in Ausnahmefällen kleine und mittlere Unternehmen. «Stimmt nicht», sagen die Gegner, denn aus ihrer Sicht hätte die Initiative «potenziell» für 80 000 Schweizer Firmen schwerwiegende Folgen. Diese Zahl, die sie immer wieder zitieren, stammt aus einer Studie der Forschungsstelle Sotomo, die von Succèsuisse beauftragt wurde. Eine Organisation, die sich für ein Nein zur Initiative

einsetzt. Zufall? Wohl nicht. Denn die Autoren haben sich gar nicht mit der KVI selbst befasst, sondern mit dem harten Gegenvorschlag, der sich im Parlament nicht durchgesetzt hat. Martin Landolt hat also recht, wenn er sagt, dass die Zahl von 80 000 aus den Fingern gesogen sei. Die Initianten haben kürzlich einen Vorschlag für die Umsetzung der Initiative auf Gesetzesebene präsentiert. Demnach wären maximal 3500 grössere Unternehmen und um die 100 KMU betroffen. Entscheiden tut das von uns gewählte Parlament nach Annahme der Initiative! Freiwillige Massnahmen reichen nicht aus, damit sich Konzerne an Menschenrechte halten. Aus diesem Grund brauchen wir ein Ja zur KVI. Lothar Schmid, Lokalkomitee KVI Münchenstein

EIDG. ABSTIMMUNG

Unser Geld für Atombomben? Bewaffnete Konflikte wüten überall auf der Welt. Viele der Konflikte gehen in der Flut der Berichterstattung unter. Sie werden aber sichtbar, wenn man den stetig steigenden Umsatz der Rüstungsindustrie betrachtet: Das Geschäft mit dem Tod floriert. 2019 gab es weltweit 152 Kriege und bewaffnete Konflikte. Die in diesen Konflikten eingesetzten Waffen werden entweder an die Konfliktparteien verkauft oder gelangen durch die Hintertür in die Konfliktgebiete. Bevor diese Waffen hergestellt werden können, brauchen die Konzerne, wie jede andere Firma auch, Geld. Und hier kommt die Schweiz ins Spiel: Der Schweizer Finanzmarkt ist einer der wichtigsten Finanzplätze der

Welt, ein Viertel des weltweiten Vermögens wird hier gelagert. Gleichzeitig gibt es in der Schweiz kaum verbindliche Regeln, in welche Unternehmen investiert werden darf und in welche nicht. So kommt es, dass die Schweizer Nationalbank, und Pensionskassen 2018 mindestens neun Milliarden US-Dollar in Atomwaffenproduzenten investierten. Ich möchte nicht am Leid von tausenden Menschen mitschuldig sein, da mein Geld in Atombomben investiert wird. Mit der Kriegsgeschäfte-Initiative wird der Rüstungsindustrie der Geldhahn zugedreht. Darum Ja zur Kriegsgeschäfte-Initiative! Thomas C Fetsch, Co-Präsident Grüne Münchenstein

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 22. November, Ewigkeitssonntag 10.00 Kirchgemeindehaus, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrer Martin Stingelin. Kollekte: Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care BL Anlässe: Donnerstag, 19. November 12.00 KGH, Kids Treff 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer Freitag, 20. November 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff und Fiire mit dä Chline Samstag, 21. November 10.00 KGH, Flohmarktartikelannahme Dienstag, 24. November 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe Donnerstag, 26. November 14.00 KGH, Arbeitskränzli Amtswoche: 21. bis 27. November Pfarrer Martin Stingelin, 079 957 23 95 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 21. November 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 22. November 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 18.00 Dornach: Regionaler Gottesdienst entfällt!

Dienstag, 24. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 25. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier Donnerstag, 26. November 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Freitag, 27. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedenster Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 22. November 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Fürchte dich nicht» zu verschiedenen Zeiten an. Es findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org

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Umwelt und der ausgebeuteten Menschen. Diese Unternehmen müssen zur Rechenschaft gezogen werden können. Den Befürwortern der Initiative wird vorgeworfen, dass sie immer wieder die gleichen wenigen Konzerne nennen. Ich möchte daher ein anderes Beispiel anführen: die Textilindustrie. Die Missachtung international anerkannter Menschenrechte ist in der ganzen Textilindustrie weit verbreitet: Armutslöhne, unsichere Gebäude, Einsatz giftiger Stoffe ohne geeignete Schutzmassnahmen, Verfolgung von Gewerkschaften. Ein Ja zur Konzernverantwortungsinitiative würde jenen Unternehmen den Rücken stärken, die bereits heute ihre Verantwortung für Menschenrechte und internationale Umweltnormen wahrnehmen. Anton Bischofberger, Grüne Münchenstein

LESERBRIEF

Passt das zusammen? Zum Leserbrief «Einsprachen Ausbau und Umbau 5G»: «Antennen müssen meines Wissens auf 5G ausgebaut werden, weil immer mehr Datenvolumen über das Handynetz läuft. Familie Viva stellt sich gegen jeden Aus- und Umbau einer Handyantenne. Demgegenüber wurde von Sergio Viva an der Gemein-

deversammlung der Antrag gestellt, die Kontrolle der Parkkarten müsse über Handy erfolgen. Damit werde vermieden, dass eine nicht sichtbar im Fahrzeug platzierte Parkkarte eine Busse nach sich ziehe. Wie passt das zusammen: Gegen einen Ausbau – für mehr Datenvolumen?» Elisabeth Stutz

EIDG. ABSTIMMUNG

Wie haben Sie es mit dem Frieden? Der Wunsch danach, der Wunsch nach einer friedlicheren Welt, ist sicher auch der einen oder dem anderen von Ihnen ein Anliegen. Auch für mich ist er sehr wichtig. Und doch lässt sich sagen, dass wir in unserer Gesellschaft diesen Wunsch aus einer komfortablen Situation heraus äussern können. Bei uns gibt es schon seit Jahren keine kriegerische Auseinandersetzung mehr. Der Grossteil unserer Gesellschaft kennt Kriege und bewaffnete Konflikte in erster Linie aus der medialen Berichterstattung, oder je nach dem noch aus Erzählungen der Grosseltern. Millionen Menschen auf der Welt geht es dabei anders. Sie werden durch Kriege und Konflikte getötet, verletzt und aus ihrer Heimat vertrieben. Von Kriegen und Konflikten, in denen auch Schweizer Geld eine Rolle spielt. Denn das Geschäft mit Waffen und somit das Geschäft mit dem Tod, floriert. Bevor Rüstungskonzerne diese Waffen herstellen können, muss Geld fliessen. In der Schweiz wird ein Viertel des weltweiten Vermögens gelagert. Zusammen mit der Tatsache, dass es in der Schweiz keine verbindlichen Regeln gibt, in welche Konzerne investiert werden darf, führt dies dazu, dass Finanzinstitute wie die UBS oder die Nationalbank Milliarden in Waffenproduzenten investieren. Das ist nicht nur ethisch völlig verwerflich, es schadet auch der

Neutralität der Schweiz. Deshalb gehören diese Investitionen in Kriegsmaterialproduzenten verboten. Mir persönlich liegt sehr viel an einer friedlichen Welt, deshalb halte ich es auch mit dem Satz: Kein Schweizer Geld für die Kriege dieser Welt. Aus diesem Grund stimme ich am 29. November aus voller Überzeugung Ja zur Kriegsgeschäfte Initiative. Miriam Locher, SP Münchenstein

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Einsenden an: CH Regionalmedien AG, Hauptstrasse 37, 4242 Laufen


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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

DORNACH GEMPEN HOCHWALD Die Gemeinde Seewen SO mit rund 1000 Einwohnerinnen und Einwohnern schreibt folgende Dienstleistung per sofort oder nach Vereinbarung aus

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Ausschreibung Winterdienst auf Gemeindestrassen (Schneeräumung und Streuung), Teilgebiet West

im Offenverkauf

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Ersetzt alle bisherigen Ausschreibungen. Die Ausschreibungsunterlagen (aktuelle Winterdienst-Verordnung inkl. Orts- und Einsatzpläne) können auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Leiter der Bauverwaltung, Roland Baumgartner (061 911 93 16), gerne zur Verfügung. Interessenten werden eingeladen, sich bis 03.12.2020, 12.00 Uhr schriftlich zu bewerben. Die Offerten sind im verschlossenen Couvert mit der Aufschrift «Ausschreibung Winterdienst» auf der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die Offertöffnung findet am 04.12.2020, 9.00 Uhr auf der Gemeindeverwaltung statt. .

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Am Mittwoch, 25. November 2020, findet in Dornach die Kartonsammlung (ohne Papier) im Auftrag der KELSAG statt. Bitte stellen Sie den Karton bis spätestens 7.00 Uhr gebündelt und gut sichtbar an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit.

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Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken oder Containern verborgen. Keine verschlossenen Behältnisse.

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Wir bitten zu beachten, dass das Sammelfahrzeug nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren kann.

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

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AUS DEM GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 16. November 2020 hat der Gemeinderat: • eine Präsentation von Hanspeter Ruesch, Präsident der Alters- und Gesundheitskommission, zu den Resultaten aus der Umfrage der Pro Senectute zur Altersfreundlichkeit von Dornach zur Kenntnis genommen. Im Mai 2020 hat die Pro Senectute in der Gemeinde Dornach eine Umfrage zum Thema «Wie altersfreundlich ist Dornach?» durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage sind in einem ausführlichen Bericht dokumentiert, der ab Donnerstag, 19.11.2020 auf der Website der Gemeinde eingesehen werden kann; • das Pandemieteam ermächtigt, auch weiterhin die behördlichen Anordnungen und Empfehlungen des Bundesrates und des Kantons zur aktuellen Pandemie in der Gemeinde umzusetzen, um die betriebliche Handlungsfähigkeit sicherzustellen. Der Gemeinderat hat dem Pandemieteam dafür ausdrücklich sein Vertrauen ausgesprochen und zudem einen Nachtragskredit für die Massnahmen in der Höhe von CHF 50000 genehmigt; • die Bauprojekte zur Sanierung des Schlattwegs, des Gempenrings, der Friedensgasse, des Fluhwegs und des Ramstelwegs genehmigt und den Gemeindepräsidenten und den Bauverwalter ermächtigt, die Arbeitsvergaben im Rahmen der bewilligten Kredite und gemäss den vorgegebenen Kriterien vorzunehmen. Speziell wurde auch die Frage der Bepflanzung mit Bäumen und der Versickerung thematisiert; • den Antrag auf Einführung einer verursachergerechten Grüngutgebühr debattiert und im Grundsatz mit Anpassungen bei der Containerpflicht und einem Prüfauftrag zu Sammelstellen für Bioabfälle gutgeheissen. Mit diesem Vorhaben soll das gesetzlich geforderte Verursacherprinzip auch bei dieser Abfallgattung umgesetzt werden. Heute ist die Grüngutentsorgung für die Bevölkerung von Dornach kostenlos. Im Jahr 2019 wurden aus Privathaushalten 450 Tonnen Grünabfälle gesammelt. Dafür wurden mit dem heutigen kombinierten Bring- und Holsystem der Gemeinde Dornach für die Entsorgung von Grünabfällen aus Haushalten ca. CHF 100000 zulasten der Grundgebühr aufgewendet. Dieser Betrag wird neu in Form von Gebührenmarken und Jahres-Containermarken nach Verbrauch erhoben; • die Stellungnahme der Finanzkommission zum Finanzplan zur Kenntnis genommen; Der Gemeinderat

EINBERUFUNG DER ABSTIMMUNGEN VOM 10. JANUAR 2021 Gestützt auf das Gesetz über die politischen Rechte und die Verordnung 2 zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der Gemeinden aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (CorGeV 2) beruft der Gemeinderat die Volksabstimmung vom Sonntag, 10. Januar 2021 ein. Abstimmungsvorlagen: − Teilrevision der Gemeindeordnung: Einführung des Ressortsystems − Projekt Schul- und Sportinfrastruktur (SuSI): Baukredit für die Mehrzweckhalle Brühl − Budget 2021 mit Stellenplan und Finanzplan − Liegenschaftsgeschäft: Kauf der Parzelle 169 (Käch) Versand des Stimmmaterials Das amtliche Stimmmaterial wird den Stimmberechtigten bis spätestens Samstag, 19. Dezember 2020 zugestellt. Persönliche Stimmabgabe Das Stimmlokal befindet sich im Foyer der Aula Brühl am Gempenring 34. Es hat am Abstimmungssonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Briefliche Stimmabgabe Das Zustellcouvert muss mit unterschriebenem Stimmrechtsausweis spätestens am Samstag, 9. Januar 2021 bis 18.00 Uhr bei der Gemeindekanzlei eingetroffen oder in einem der vier Gemeindebriefkästen (grün) für das Abstimmungsmaterial bei der Gemeindeverwaltung, beim Bahnhof Dornach-Arlesheim, bei der Busstation «Goetheanum» oder bei der Busstation «Apfelsee» eingeworfen sein. Zu spät eingegangene Zustellcouverts können nicht berücksichtigt werden. Bitte stimmen Sie aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie wenn irgendwie möglich brieflich ab. Gemeindekanzlei

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Senioren in Dornach: Viel Lob und wenig Kritik

OFFENE STELLEN Zurzeit sind folgende Stellen ausgeschrieben: − Sozialarbeiter/in 80–100% − Stv. Leiter Wasserversorgung (Brunnmeister) Weitere Informationen finden Sie unter www.dornach.ch Gemeindepräsidium

GEMEINDEVERWALTUNG NUR AUF TELEFONISCHE VORANMELDUNG GEÖFFNET Seit Montag, 2. November 2020 ist aufgrund der aktuellen Lage rund um das Corona-Virus der Zugang zur Gemeindeverwaltung bis auf Weiteres eingeschränkt. Viele unserer Dienstleistungen können Sie elektronisch über die Website, telefonisch oder auf dem Korrespondenzweg abwickeln. Für weitere Informationen werfen Sie einen Blick in unseren Online-Schalter auf der Website www.dornach.ch. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeiten. Für Dienstleistungen, die ihr persönliches Erscheinen vor Ort erfordern, stehen wir weiterhin gerne nach telefonischer Voranmeldung zur Verfügung. Gemeindepräsidium

BAUPUBLIKATION Dossier-Nr.: 2020-0127 Bauherr: Dobó Désirée – Adresse: Luzernerstrasse 39, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Dobó Désirée, Luzernerstrasse 39, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erweiterung Dach West, Windschutz Süd – Bauplatz: Luzernerstr. 39 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1262 – Projektverfasser: Dobó Désirée, Luzernerstrasse 39, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2020-0128 Bauherr: Greiner Cecilia – Adresse: Dorneckstrasse 58a, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Greiner Cecilia, Dorneckstrasse 58a, 4143 Dornach – Bauobjekt: Anbau Balkon an bestehendes Mehrfamilienhaus, Südfassade – Bauplatz: Dorneckstr. 58a – Parzelle GB Dornach Nr.: 2824 – Projektverfasser: Greiner Cecilia, Dorneckstrasse 58a, 4143 Dornach Publiziert am: 19. November 2020 Einsprachefrist bis 3. Dezember 2020 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10) eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung

GANZES DORF: KARTONSAMMLUNG Am Mittwoch, 25. November 2020 wird die Kartonsammlung (ohne Papier), Haus-zu-Haus, durchgeführt. Der Karton muss am Mittwoch gebündelt und bis spätestens um 7.00 Uhr bereitgestellt werden. Bitte deponieren Sie den Karton an der gleichen Stelle, wo normalerweise auch der Hauskehricht zur Abfuhr bereitsteht. Bauverwaltung

Einladung zur Bürgergemeindeversammlung Mittwoch, 2. Dezember 2020, 20.00 Uhr Feuerwehrmagazin Traktanden: 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der Bürgergemeindeversammlung vom 9. September 2020 3. Beschlussfassung Rechnung 2019 a. Bürgerrechnung b. Forstfonds c. Forstbetrieb 4. Beschlussfassung Budget 2021 a. Bürgerrechnung b. Forstfonds c. Forstbetrieb 5. Beschlussfassung Allmendreglement 6. Wahlen 2021 7. Verschiedenes Die Anträge liegen während der gesetzlichen Frist beim Bürgerpräsidenten Heiner Meier zur Einsicht auf. Der Bürgerrat

Zufrieden im Alter: Die meisten Seniorinnen und Senioren in Dornach stellen ihrer Gemeinde ein gutes Zeugnis aus. FOTO: SYMBOLBILD / PIXABAY

Am Montag wurden im Gemeinderat die Ergebnisse einer Pro-SenectuteUmfrage zur Altersfreundlichkeit von Dornach präsentiert. Caspar Reimer

A

n der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montag präsentierte Hanspeter Ruesch, Präsident der Alters- und Gesundheitskommission, die Ergebnisse der Befragung «Wie altersfreundlich ist Dornach?». Die Umfrage hatte Pro Senectute im vergangenen Mai bei allen Dornacherinnen und Dornachern ab 65 Jahren durchgeführt. 1566 Personen, also 23 Prozent der Gesamtbevölkerung, wurden befragt. «Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Seniorinnen und Senioren mit dem Wohnort Dornach zufrieden sind. Die meisten von ihnen gaben an, in Dornach bleiben zu wollen», so Ruesch. Geschätzt werde etwa die gute Erschliessung mit dem ÖV, die analogen Dienstleistungen der Gemeinde, die grüne Umgebung und die Einkaufsmöglichkeiten. Auch kulturelle Angebote und die Nähe zum Goe-

theanum werden als positiv wahrgenommen. Moniert wurde dagegen, dass es bei Tram- und Bushaltestellen teilweise zu wenig Sitzgelegenheiten und nur einen mangelnden Wetterschutz gäbe. Auch die digitalen Kanäle wie etwa die Website der Gemeinde werde wenig genutzt. «Auffallend ist zudem, dass viele Seniorinnen und Senioren altersspezifische Angebote nicht kennen, wie etwa die Pro-Senectute-Fachstelle in Breitenbach.» Als lästig empfinden einige Ältere auch den Wochenendverkehr nach Gempen oder die nicht klare Trennung zwischen Geh- und Fussweg. «Viele sind subjektive Empfindungen. Aber aus der Umfrage lässt sich doch einiges ablesen, was in Dornach noch verbessert werden kann.» Aus den Ergebnissen wird nun ein neues Altersmodell, das früher Altersleitbild hiess, entwickelt: «Einige Massnahmen können aber vielleicht auch kurzfristig umgesetzt werden. Dies wird nun mit den zuständigen Stellen geklärt.» Gebühr ohne Containerpflicht Für eine längere Debatte sorgte weiter die geplante Einführung einer «verursachergerechten Grünabfuhr». Bis heute ist die Grüngutentsorgung für die Bevölkerung kostenlos. «Im Jahr 2019 wurden aus Privathaushalten 450 Tonnen Grünabfälle gesammelt», so der Gemeinderat. Rund 100 000 Franken

mussten für die Transport- und Entsorgungskosten zulasten der Grundgebühr aufgewendet werden. Gemäss der Vorlage soll dieser Betrag nun «verursachergerecht verteilt werden». Es kam schon vor, dass eine Sammelaktion anstelle des üblichen Mittwochs auf den Donnerstag erweitert werden musste, weil die Menge an Grüngut an einem Tag nicht zu bewältigen war. Für Kontroversen sorgte die im Antrag vorgeschlagene «Containerpflicht». «Das kommt einer Bevormundung der Bürger gleich», so Gemeinderat Daniel Müller (FDP). Man könne nicht Gebühren anheben und die Leute zum Kauf von Containern zwingen. Daniel Urech (FWD) entgegnete: «Wir sind nicht die einzige Gemeinde, die eine Containerlösung einführt.» Nach langer Debatte überwogen die Zweifel an der Containerpflicht – sie wurde aus dem Antrag entfernt. Für die Einwohnerinnen und Einwohner bedeutet der nun beschlossene zweijährige Pilotversuch, dass der Takt der Haussammlungen verdichtet wird – von April bis November im Wochen- und die restliche Jahreszeit im Zweiwochenrhythmus. «Diese Änderung geht einher mit der Einführung einer Gebührenpflicht, sowohl für Haussammlungen wie auch auf der Sammelstelle Ramstel», so Gemeindepräsident Christian Schlatter (FWD) gegenüber dem Wochenblatt.

EIDG. ABSTIMMUNG

Für Renten ohne Blutvergiessen Könnten Sie ihre Rente mit gutem Gewissen in Anspruch nehmen, wenn Blut daran klebte? Ich nicht, und ich bin sicher, den meisten Menschen geht es gleich wie mir. Genau das ist jedoch aktuell der Fall. Unsere Vorsorgeeinrichtungen wie AHV und Pensionskassen sowie die Nationalbank investieren in Firmen, die Kriegsmaterial produzieren und damit unermessliches Leid und Blutvergiessen ermögli-

chen. Dies zu verhindern ist das Ziel der Kriegsgeschäfte-Initiative. Es gibt genügend Anlagemöglichkeiten, die ohne Rüstungsfirmen auskommen. Da wirkt es wie ein Hohn, wenn die Gegnerinnen und Gegner der Initiative mit der Sicherheit unserer Renten argumentieren. Sind Menschenleben denn wirklich weniger Wert als der kleine Aufwand, um auf eine ethische Investitionsstrategie zu wech-

seln? Wer wirklich vorausschauend und intelligent investiert, hat Kriegsmaterialproduzierende schon längst aus dem Portfolio geworfen und legt sein Geld zum Beispiel in nachhaltige Energietechnologien an. Stimmen Sie deshalb Ja zur Kriegsgeschäfte-Initiative, damit wir unsere Renten ohne schalen Beigeschmack geniessen können. Florian Lüthi, Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

LESERBRIEF

Geiz ist geil – ob Dornach das guttut? Die SVP scheint sich über meinen Artikel «Ressortsystem im Vergleich» mächtig aufgeregt zu haben. Sie bringt nun Gemeinden mit ähnlicher Bevölkerungszahl in Vergleich zu den vorgeschlagenen Gemeinderatsentschädigungen in Dornach. Allerdings werden da zum Teil Äpfel mit Birnen verglichen. Derendigen kennt kein Ressortsystem, fällt also ausser Betracht. Balsthal hat neun Gemeinderätinnen und Gemeinderäte und damit ein

Ressortsystem «light». Trimbach hingegen hat tatsächlich ausserordentlich tiefe Entschädigungen. Im Gespräch mit dem Gemeindeschreiber habe ich erfahren, dass die Gemeinde das Ressortsystem effektiv erst seit Kurzem lebt. Er selber war in Bubendorf Gemeinderat. Er erhielt eine Entschädigung von 24 000 Franken im Jahr (ca. 4400 Einwohner). Es fragt sich also, wohin die Vergleiche der SVP führen. 21 500 Franken für ein 20-Pro-

zent-Amt scheinen auf den ersten Blick viel Geld. Es ist aber kaum möglich, dieses Pensum, ohne Reduktion des ordentlichen Arbeitspensums, zu realisieren. Dabei muss beachtet werden, dass Beiträge an die AHV und Pensionskasse abgezogen werden müssen. Niemand will wegen einem politischen Amt die Alterssicherung gefährden. Geiz ist geil — ob das der Gemeindepolitik von Dornach guttut? Hanspeter Ruesch


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Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

Amtliche Publikationen

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Swingender Groove mit Ben Zahler

www.hochwald.ch sekretariat@hochwald.ch

Baupublikationen Bauherrschaft: Susanne Kalt, Christian Vögtli, Thomas Vögtli, Roger Weber, v.d. Roger Weber, whft. Tannenstrasse 10, 4206 Seewen – Bauobjekt: Umgestaltung Vorplatz, Ergänzung um 2 Parkplätze – Bauplatz: Hauptstrasse 22, GB 3328 – Projektverfasser: dito Bauherrschaft

Planauflage: Schalter Gemeindeverwaltung, sowie jeder 1. und 3. Montag im Monat von 19.00 bis 20.00 Uhr bei der Baukommission. Einsprachefrist bis 3. Dezember 2020 Baukommission Hochwald

EIDG. ABSTIMMUNG

Wenn Ungerechtigkeit nicht entrüstet Wir in der Schweiz wissen, dass wir bei allem was wir tun, Verantwortung übernehmen müssen. Und genau dies erwarte ich auch von unseren Schweizer Firmen und deren Tochterfirmen im Ausland. Dick Marti, Mitbegründer der Initiative, sagt: «Wenn Ungerechtigkeit

nicht mehr entrüstet, schwimmt man nur noch wie ein toter Fisch im Strom.» Diese moralische und ethische Haltung überzeugt mich. Daher stimme ich für diese Initiative und bitte Sie, das gleiche zu tun. Vielen Dank. Rudolf Hartmann Gempen

LESERBRIEF

Bewegend: Der Song «Quietly Cold» von Songgoing wurde vom Tagesanzeiger in die Liste der besten 100 Songs aufgenommen. FOTO: ZVG

doch im Zentrum steht immer der Song. 2018 ist das erste Album der Band «Quietly Cold» bei TCB Records erschienen, der Titelsong «Quietly Cold» wurde vom Tagesanzeiger in die Liste der besten 100 Songs aufgenommen. Der Schweizer Kulturjournalist Steff Rohrbach schreibt über das Album:«Quietly cold – der Titel könnte leicht irreführen, so ruhig und kalt wie er suggerieren mag, ist die Musik dieses Albums nicht: Starke Songs, eine mädchenhaft-frische, unschuldig klingende Stimme, die prägnante Flöte des Bandleaders und ein überzeugend swingender Groove – das sind die herausragenden Ingredienzen des durchaus bewegenden, schlagzeuglosen Quartetts Songgoing.» Wir bitten um Reservation unter Tel. 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch, da wir auf genügend Abstand achten und eine Gästeliste führen. Im Kloster ist Maskenpflicht. Es erwartet Sie ein Konzert im kleinen Rahmen bei maximal 30 Personen gegen eine freiwillige Kollekte, mit der sie die Musikerinnen direkt unterstützen. Barbara van der Meulen

Am Donnerstag, 26. November, 18.30 bis 20 Uhr, sorgen wir uns um musikalischen Höchstgenuss trotz viral schwierigen Zeiten. Die noch junge und aufstrebende Band rund um Ben Zahler aus Sissach an der Querflöte, Isabelle Ritter Gesang, Iannis Obiols Perkussion und Marco Nenniger am Bass spielt im Re-

fektorium des Klosters Dornach. Wir wollen gerade wegen den erschwerten Bedingungen insbesondere für die Musikerinnen und Musiker unserer Region aber auch für unser treues Publikum weiter Konzerte anbieten. Ben Zahler lotet mit seinem Projekt Songgoing neue Formen aus, erkundet Klangwelten,

PARTEIEN

LESERBRIEF

Käch-Areal: Offene Fragen

Infos aus erster Hand verboten?

Fiasko unserer Gemeindefinanzen Das Budget 2021 weist einen substantiellen Verlust von 0,3 Mio. Franken auf, dies mit einem buchhalterischen Kniff bei Auflösung von Bewertungsreserven von 1,3 Mio. Franken. Diese «Bewertungsreserven» sind nichts anderes als ein Teil unseres Eigenkapitals. Effektiv beträgt der Verlust 1,6 Mio. Franken. Weitere, noch bedeutendere Verluste infolge zu hoher, ausgabenwirksamer Aufwendungen sowie überrissenen Investitionsprojekten und deren Abschreibung werden folgen. Von Behördenmitgliedern mit Erfahrung als Jugendhaus-Manager wird denn auch ganz banal vermeldet, «dann erhöhen wir halt den Steuersatz». Dabei wird verkannt, dass auch die Gemeinderechnung eine Soll- und eine Habenseite hat. Nicht nur Steuererhö-

hungen auf der Habenseite reduzieren potentielle Verluste, sondern auch rigoroser Kostenabbau und die Redimensionierung von luxuriösen Investitionsprojekten. Damit vermindern sich auch die Kosten für Abschreibungen. Reduktionen auf der Sollseite sind aber mühsamer und verlangen smartes Arbeiten, deshalb werden diese Massnahmen vom Präsidium und der Mehrheit der Gemeinderäte vernachlässigt. Jüngste Beispiele sind neu das zu teure SuSI-Projekt oder kein kostenneutrales Ressortsystem mit einem aufgeblasenem Präsidialamt (50-Prozent-Stelle). Welche Erhöhung des Steuersatzes ist nötig, damit die Einwohnerschaft das Versagen der aktuellen Behörde mit dem heutigen Präsidenten erkennt? Gruppe Dornach2021

LESERBRIEF

Ressorts-System des Gemeinderates Verschiedentlich habe ich an Infoveranstaltungen über das bewährte Ressortsystem teilgenommen. Die GemeindeBehörden haben diese Variante in Betracht gezogen, nach einer breiten Diskussion über deren Einführung und die richtige Entschädigungsskala wurde die Lösung gefunden. Unsere Gemeinderätin, Marisol Fürst (SVP) bemühte sich um einen vernünftigen Rahmen, vergleichbar mit ähnlichen solothurnischen Gemeinden. Sie lehnte vehement die teurere Höhe der Entschädigungen aus dem Rat. Bei der öffentlichen Sitzung im Schulhaus stand Sie alleine im Kollegium da, bekam aber doch stille Zustimmung aus dem Publikum. Kantonalen Vergleichen zeigten aber bald die Richtigkeit der Argumentation von Frau Fürst und führten zu einem Kompromiss. Zu den Spesen und Sitzungsgelder

wird den jährlichen Entschädigungssatz ausbezahlt. Der Vize-Ammann bekommt zusätzlich 4500 Franken ausbezahlt. Nach Rücksprache mit Frau Fürst hat sich der Gemeinderat auf den Festbetrag von 15 000 Franken jährlich geeinigt! (Ihre Partei, besteht gemäss Presse auf die 12 000-Franken-Entschädigung). Die Entschädigung des Gemeindepräsidenten wird noch im Stillschweigen gehüllt! In Einsicht den soliden Entschädigungen unseren Gemeinderäten schlage ich eine Anpassung auf kantonalem Durchschnitt von 85 000 Franken, Spesen nicht inbegriffen. Ich unterstütze die Arbeit und die Zielstrebigkeit unserer Gemeinderätin Marisol Fürst für Ihre Arbeit in dieser Sache. Ihr Vorschlag, durch den Gemeinderat endlich bewilligt, verdient unsere volle Unterstützung. Gérald Donzé

Die SVP wünschte eine Urnenabstimmung, nun steht der Termin! Am 10. Januar 2021 sollen folgende Vorlagen zur Wahl kommen: 1. Teilrevision Gemeindeordnung/Einführung Ressortsystem (unsere Empfehlung: Nein), 2. Baukredit Mehrzweckhalle Brühl (unsere Empfehlung: Nein), 3. Budget 2021 (Empfehlung: folgt), 4. zu unserer Überraschung wird dem Steuerzahler gemäss amtlicher Publikation versucht, den «beabsichtigten Kauf der Liegenschaft Käch» schmackhaft zu machen. Bekanntlich müssen gemäss Gemeindeordnung Liegenschaftskäufe im Einzelfall an einer Gemeindeversammlung beschlossen werden. Die ehem. SVP Gemeinderäte, nicht grundsätzlich gegen strategische Käufe, hinterfragen die sehr tiefe monatliche Miete von nur 5000 Franken (zzgl. 1200 Franken mtl. Nebenkosten), welche nicht verrechnet werden soll. Ferner machen sie darauf aufmerksam, dass nicht dargelegt wurde, wer etwaige Altlasten nach ÖREBKataster (wertmindernde Bodenverunreinigungen usw.) übernimmt; zudem kennt der Souverän keine unabhängige Kostenschätzung für den Rückbau der Liegenschaft, sofern diese einem SuSIErweiterungsbau weichen sollte. Auch sprachen einige SVP Mitglieder ihre Sorgen aus, ob das Käch-Gebäude künftig durch die Jugendarbeit Dornach, geleitet von Gemeinderat Thomas Gschwind (FWD) beansprucht werden könnte. Die SVP wird über den Liegenschaftskauf debattieren und demnächst Stellung nehmen. Der Vorstand der SVP Dornach

Darf man sich nicht mehr informieren aus erster Hand? Lieber René, der Turnverein Dornach hat ein grosses berechtigtes Interesse an einer neuen Sporthalle. Die beiden Hallen Bruggweg und Gwänd sind sehr gut ausgelastet und insbesondere im Winter besteht Bedarf nach mehr gedeckten Sportflächen. Die verantwortlichen Organe des TVD nutzten deshalb die Gelegenheit, mit den Architekten und dem Gemeindepräsidenten eine nur für TVD-Mitglieder organisierte Infoveranstaltung zu organisieren. Ich war selbst Teilnehmer an einer der beiden Infoveranstaltungen. Mir genügten die Infos der im Wochenblatt erschienen Leserbriefe betreffend dieses Turnhallenprojekts nicht. Mir war es ein Anliegen mich umfassend und, wie geschehen, aus erster Hand über das Turnhallenprojekt zu informieren, dies auch, weil die Gemeindeversammlung ausfällt. Mit der objektiven Vorstellung des Projekts seitens der Architekten und Beantwortung der

Teilnehmerfragen durch die Architekten und den Gemeindepräsidenten (Mitglied des TVD) bin ich nun über den Bau der Mehrzweckhalle informiert. Die Anschuldigung, dass sich damit der Turnverein politisch einmischt, ist völlig absurd. Weder die Präsidentin des TVD, noch der Gemeindepräsident, noch die Architekten hatten jegliche (politische Haltung?!) Äusserungen erwähnt. Meinungsbildung finde ich wichtig, ob dies am Stammtisch, im Verein selbst oder auch in politischen Parteien geschieht, spielt keine Rolle. Ich denke, dies dürfte auch im Interesse von dir, René, sein. Ob ich nun dafür oder gegen diese neue Mehrzweckhalle bin, habe ich mich noch nicht entschieden, aber zur selbstkritischen Meinungsbildung, wie es SVP-Beisitzer René Umher im Leserbrief vom 12. November nennt, hat der Anlass allemal beigetragen. Der TVDPräsidentin danke ich für die Organisation des Anlasses. Marcel Boppart, Mitglied Turnverein Dornach

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail: floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www.refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00–21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16,

reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.

KANTONALE ABSTIMMUNG

EIDG. ABSTIMMUNG

Wie bitte, Frau Regierungsrätin?

Über die Konzerninitiative

Am 29. November stimmt das Solothurner Stimmvolk über eine Änderung des Polizeigesetzes ab. Grosse Teile des Gesetzes sind unbestritten. Die Vorlage enthält aber einige Instrumente, die aus einer liberalen und rechtsstaatlichen Sicht meines Erachtens nicht in der vorgesehenen Form gesetzlich verankert werden sollten. Es betrifft die verdeckte Vorermittlung, die verdeckte Fahndung sowie die automatisierte Fahrzeugfahndung. Die Polizei hätte die Möglichkeit, ohne richterliche Genehmigung und ohne konkreten Tatverdacht geheim zu ermitteln oder eben, wie die Gegner der Vorlage sagen, zu «schnüffeln». Man kann von der Vorlage halten, was man will, aber wie sich Frau Regierungsrätin Schaffner in einem Interview in der Solothurner Zeitung vom 7. November geäussert hat, darf nicht unwidersprochen

Klar sind wir alle voneinander abhängig. Wenn ich das Bild vom Hund betrachte, der die Schweiz umklammernd sich in den Schwanz beisst und dabei sich abkapselt, so sehe ich da ein starkes Spiegelbild einer Neutralität, die uns weismachen möchte, dass wir Privilegien und Wohlstand einbüssen werden, wenn wir nicht alle dicht hinter unserer Wirtschaft stehen. Jetzt bekomme ich vielleicht Angst, werde offen für Manipulation und lasse mich gefangen nehmen. Ich frage mich: Können wir noch andere Fragen stellen oder sie uns anders stellen? Was für eine zukunftweisende, tragfähige Abhängigkeit wollen wir zusammen gestalten? Solange eine Technik, sei sie noch so umweltfreundlich, mit Profitgier auf Kosten anderer einhergeht, entwickelt sich Verhängnisvolles für den Einzelnen sowie für die

bleiben. Sie unterstellt den Gegnern des Gesetzes, namentlich den Anwälten, ihnen sei der Täterschutz wichtiger als der Opferschutz. Die Kritik der Gegner an der Vorlage ist jedoch sachlich begründet und hat nichts mit «Täterschutz» zu tun. Eine Regierungsrätin, die notabene selbst Anwältin ist, sollte objektiv und ausgewogen über eine Vorlage informieren und nicht die Gegner herabsetzen. Solche Äusserungen eines Regierungsmitglieds sind einem demokratischen Meinungsbildungsprozess abträglich. Immerhin hat die Sache nun ein Nachspiel im kantonalen Parlament. Die Regierung muss sich zu den Äusserungen ihres Mitglieds erklären. Ich selbst bleibe jetzt erst recht bei einem Nein zur Änderung des Polizeigesetzes. Roman Baumann, Rechtsanwalt, FDP.Die Liberalen Gempen

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Gesellschaft: Der menschliche Kern geht verloren, verloren die Möglichkeit einer tieferen Verbundenheit mit sich selber und mit den Anderen. Es ist Zeit – und da kommt uns die Pandemie entgegen – dass wir zusammen suchen, möglichen Antworten lauschen und den grossen Balanceakt wagen, den das Leben uns abverlangt. Die Konzerninitiative ist ein erster Schritt in diese Richtung. Christine Barfuss

z Rynach isch D i e n s t a g , 24. Nov. neu bis 20.00 h


DORNACH GEMPEN HOCHWALD GOTTESDIENSTE 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie

Freitag, 20. November 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Nachhaltung für Heini Stadler; Gisela Borer-Hänggi. JM für Anna StockerBoder; Maria u. Giacomo Castelli-Ermacora 19.45 Gottesdienst mit Eucharistie. Nachhaltung für Werner Ciocarelli; Peter Jäggi-Jeker. JM für Gertrud Zeltner-Geisert; Gest. JM für Leontine u. Eugen Heitz-Christe, Marcel Heitz

Samstag, 21. November 18.30 Gottesdienst mit Kommunion

Freitag, 27. November 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Gest. JM für Rosa Kunz-Vögtli; Bruno Vögtli; Blasius Vögtli-Walliser; Hans ZeuginKunz u. Martin Zeugin-Schmidt Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 22. November 9.15 Gottesdienst mit Kommunion Katholische Gottesdienste in Hochwald Donnerstag, 19. November

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AUS DER GEMEINDE DORNACH

Katholische Gottesdienste in Dornach

Sonntag, 22. November 10.30 Gottesdienst mit Kommunion

Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 22. November 10.00 Gottesdienst im TimotheusZentrum mit Pfarrer Haiko Behrens. Musik Raouf Mamedov. Anschliessend Kirchenkaffee Nächste Schatzsucher: Samstag, 21. November 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 22. November 9.00 Wortgottesfeier

SCHNAPPSCHUSS

Projekt Schul- und Sportinfrastruktur (SuSI)

Eine zeitgemässe Mehrzweckhalle für Dornach Am Schulstandort Brühl plant die Gemeinde den Bau einer Mehrzweckhalle mit Tagesstruktur für Kinder und Jugendliche. Aufgrund der Höhe des Baukredits unterliegt das Geschäft der Volksabstimmung, die am 10. Januar 2021 durchgeführt wird. Die Mehrzweckhalle Brühl dient als vollwertige Turnhalle für die Sportnutzung. Sie erfüllt aber auch weitere Zwecke für die Schulen, die Gemeinde und die Vereine. Mit diesem Projekt kommt eine jahrzehntelange Planung zum erfolgreichen Abschluss. Welche Räumlichkeiten stehen heute in der Gemeinde für Veranstaltungen und Anlässe zur Verfügung? Das Raumangebot in Dornach für Anlässe oder Veranstaltungen ist sehr reichhaltig. Zu diesen Räumen zählt der Gewölbekeller im Kloster, die beiden Säle der katholischen und der reformierten Kirchgemeinde, das Neue Theater am Bahnhof, die Schreinerei oder auch der Veranstaltungssaal des Goetheanums, der mit rund 1000 Plätzen der grösste in dieser Aufzählung ist. Auch die Einwohnergemeinde selbst verfügt über grosse Räumlichkeiten. Neben der Aula Brühl mit rund 200 Plätzen sind das der Saal der Jugendmusikschule mit 80 Plätzen und der Treff 12, in dem bis zu 400 Plätze geboten werden können. Letzterer ist baulich jedoch in einem äusserst schlechten Zustand. Die Mehrzweckhalle am Bruggweg steht noch bis zur Realisierung des Neubaus der Sekundarschule in ein paar Jahren zur Verfügung. Was sind die Bedürfnisse der Dornacher Vereine? In der Erarbeitung des Projekts für die Mehrzweckhalle wurde eine Umfrage unter allen Dornacher Vereinen durchgeführt. Von diesen wurden verschiedene Ansprüche zurückgemeldet. Diese decken sich mit dem Bild aus den bisherigen Hallenreservationen:

Visualisierung einer Podiumsveranstaltung in der Mehrzweckhalle. − Der Turnverein und der Sportclub nutzen die Hallen regelmässig für den Trainingsbetrieb. − Der Turnverein und die Pfadfinder nutzen die Hallen ein bis mehrere Male jährlich für weitere Vereinsprogramme. − Der Musikverein Concordia und der Jodlerclub Schwarzbubenland organisieren jährlich je einen Unterhaltungsabend. Für diese Anlässe wird die Bühne genutzt. Was ist der Bedarf der Gemeinde Dornach? Die heutige, veraltete Mehrzweckhalle am Bruggweg aus den 1930er Jahren soll aus verschiedenen Gründen aufgegeben werden. Für den Ersatz dieser Halle sorgt das Projekt am Standort Brühl. Dieses kann die aufgezeigten Ansprüche erfüllen. Sehr überzeugt hat die Begleitgruppe die Lösung mit einer mobilen Bühne. Sie eröffnet wesentlich mehr Möglichkeiten zur Nutzung, als die heutige feste Bühne am Bruggweg. Die mobilen Bühnenelemente erlauben verschiedene Anordnungen im klassischen Festbetrieb, in gestaffelter Höhe beispielsweise für Chöre, aber auch für Nutzungen wie Bankette, Laufstege und weitere.

Was kostet die Mehrzwecknutzung? Am Standort Brühl kann eine Mehrzweckhalle innerhalb des vorgesehenen Baus durch die Kombination verschiedener Nutzungen einfach und günstig realisiert werden. Ausschliesslich für die Mehrzwecknutzung müssen eine Küche, ein Lagerraum für die mobilen Bühnenelemente und ein Lagerraum für die Vereine vorgesehen werden. Die Gemeinde verfügt über keine Möglichkeit, günstiger eine Mehrzwecknutzung zu realisieren. Am Standort Bruggweg käme eine neue Mehrzweckhalle bedeutend teurer zu stehen, denn für sie müsste ein eigenständiger Bau vorgesehen werden. Die Baukosten für die Mehrzweckhalle mit Tagestruktur betragen total rund CHF 14.9 Mio. Der Anteil der Tagesstruktur an den Gesamtkosten des Projekts im Brühl liegt bei knapp 45%. Diese Investition ist für die Gemeinde sinnvoll, zukunftsgerichtet und finanziell verkraftbar. Die Gemeinde erhält im Gegenzug für die Schule, die Vereine und das Dorf einen bedeutenden Mehrwert. Im Foyer der Aula Brühl können Erläuterungen, Abbildungen und Pläne sowie ein Modell des Projekts und Elemente einer mobilen Bühne während der Schulöffnungszeiten angesehen werden. Für Gruppen werden gerne Führungen organisiert.

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen. Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren,

Denksport: Wissen Sie, welchen Baum man hier auf diesem Bild erkennen kann? Wochenblatt-Leser André Schneider aus Arlesheim verrät das Geheimnis hinter seinem Bild: «Die Lösung wird erkennbar, wenn man das Bild um 90 Grad nach rechts dreht.» Viele Bäume ergeben einen Baum. Erstaunlich, nicht? Haben auch Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Wir freuen uns auf Ihren Schnappschuss! Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

gruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

Turnverein Dornach. Training. Mutter und KindTurnen: Do; Kinderturnen: Mo; Jugendriege: Do; Hip-Hop (Kinder): Di; Badminton (Kinder): Mi; Unihockey (Kinder): Fr; ActiFit Frauen: Do; ActiFit Männer: Fr; GymFit Frauen: Do (Fitness), Di (50+); GymFit Männer: Mo (Fitness und Spiel), Mo (Fitness); Volleyball (Frauen): Mi; Faustball (Männer): Mi; Aerobic: Mo; Yoga: Di – www.tvdornach.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt.

Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärke-

Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen

Fr. 93.– pro Jahr Fr. 186.– pro Jahr Fr. 279.– pro Jahr

CH Regionalmedien AG www.wochenblatt.ch inserate@wochenblatt.ch


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AGENDA

Donnerstag, 19. November 2020 Nr. 47

Montag, 23. November Aesch l Gastspiel – Zum 100. Geburtstag von Paul Celan. Peter Selg, einleitender Vortrag, Brigitte Kowarik, Sprache, Dirk Heinrich, Sprache, Milena Kowarik, Cello. Eurythmeum, Apfelseestrasse 9a. 20 Uhr.

vember bis 13. Dezember. l «Bilderwelten» von Susanne Smajic. Kloster Dornach, Kreuzgang und innerer Chor. Frei zugänglich von 8 bis 20 Uhr. Bis 31. Januar 2021. l Skulpturen im Klostergarten von Fritz Balthaus. Kloster Dornach. 8 bis 20 Uhr frei zugänglich.

Dienstag, 24. November Dornach l Menu Musica «Sonaten für Klavier und Violine» mit Martin Masan, Kloster Dornach, Kirche. 12.30 bis 13 Uhr.

Mittwoch, 25. November Dornach l Literatur im Foyer: «Nach Ohio», Lesung mit Benedikt Meyer. neuestheater.ch. 19.30 Uhr.

Donnerstag, 26. November Dornach l Tänze aus aller Welt. Siedlung Rainpark, Rainweg 17, 9.30 bis 11 Uhr Leitung: Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71. l Jazz & Soul Afterwork mit Ben Zahler’s Songgoing. Kloster Dornach, Refektorium. 18.30 bis 20 Uhr.

Ausstellungen Ungewöhnliches Vogeltreffen: Wochenblatt-Leserin Brigitte Ballmer aus Reinach ist ein besonderer Schnappschuss geglückt. Grünspecht und Elster beim Schwätzchen im Garten FOTO: BRIGITTE BALLMER ACHTUNG: Es kann kurzfristig zu Absagen von Veranstaltungen kommen. Informieren Sie sich vorgängig am besten online über Durchführung und Anmeldung oder Reservation. Ihre Redaktion

Donnerstag, 19. November Dornach l Tänze aus aller Welt. Siedlung Rainpark, Rainweg 17, 9.30 bis 11 Uhr Leitung: Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Freitag, 20. November Aesch l Eurythmie-Aufführung: Feier für die

Verstorbenen. Eurythmeum, Apfelseestrasse 9a. 20 Uhr. Dornach l «Erlernte Hilflosigkeit. Zur Pathogenese des ökonomischen Systems». Vortrag von Wernfried Hübschmann. KunstRaumRhein, Dorneckstr. 37. 19 bis 21 Uhr. l Elternstammtisch. Bar «alte Liebe», Hauptstrasse 43. 19 Uhr.

Samstag, 21. November Dornach l «Erlernte Hilflosigkeit. Zur Pathogenese des ökonomischen Systems». World-Café mit Wernfried Hübschmann. KunstRaumRhein, Dorneckstr. 37.

9 bis 12.30 Uhr. l «All you can be! Eurydike und Orpheus». neuestheater.ch. 19.30 Uhr.

Sonntag, 22. November Aesch l Gastspiel – Vom Barock bis zur Moderne – Ludwig van Beethoven, Frederic Chopin. Konzertreihe mit Hristo Kazakov. Eurythmeum, Apfelseestrasse 9a. 16.30 Uhr. Dornach l «All you can be! Eurydike und Orpheus». neuestheater.ch. 18 Uhr. l «Die Bremer Stadtmusikanten». Goetheanum. 15 und 16.30 Uhr.

Aesch l «Schiff ahoi!» Modellschiffe des Modell-Schiffbau-Clubs Basel. Heimatmuseum. Jeweils am 1. Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr, 15 bis 17 Uhr. Voranmeldung auch ausserhalb der Öffnungszeiten: Tel. 061 756 77 54. Arlesheim l «Tierbegegnung». Bilder und Stelen von Franziska Burkhardt. Klinik Arlesheim. l «Gerard Wagner. Weihnachtsmotive». Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1. Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, Sonntag 9 bis 20 Uhr. Bis 10. Januar 2021. Dornach l Die vier Erzengel und die Jahreszeiten. Bilder-Ausstellung von Sandra Lo Noce Wagner. Atelierhaus, Brosiweg 41. Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Vom 20. No-

Schon gesehen?

Herzlichen Glückwunsch

Treue lohnt sich doppelt!

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 12. November 2020 Emanuel Schleyerbach Hügelweg 45 4143 Dornach

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 23. November 2020, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

1. HEINO FALCKE: Licht im Dunkeln Mehr Gemüse, mehr Geschmack Naturwissenschaft, Klett Cotta Literatur Verlag 2. 2. ANNE GOLD: Im Sinne der Gerechtigkeit THOMAS STEINFELD: Italien Basler Kriminalroman, Portrait eines fremden Friedrich Reinhardt Verlag Landes 3. Reisen, Rowohlt Verlag

-MINU: Macht ihr einen Baum? Weihnachtsgeschichten, Friedrich Reinhardt Verlag

ANNE WEBER: Annette, ein Heldinnenepos Roman, Matthes + Seitz Verlag

Unser Weihnachtsgeschenk

4.

Ihre Weihnachtseinkäufe und

ELKE HEIDENREICH: Männer in Kamelhaarmänteln Roman, Carl Hanser Verlag

sammeln Sie im November

5.

für Sie: Tätigen Sie in Ruhe

2020 die doppelte Anzahl Kundenkartenpunkte (auch auf Rechnung und Online-Einkäufe).

CHARLES LEWINSKY: Der Halbbart Roman, Diogenes Verlag 6.

Auch telefonisch

CELINE GESER: Mein Wimmelbuch Basel Bilderbuch, Werd & Weber Verlag

(061 206 99 99),

7.

per E-Mail

BERNHARD SCHLINK: Abschiedsfarben Erzählungen, Diogenes Verlag

(info@biderundtanner.ch) und über unseren Webshop www.biderundtanner.ch nehmen wir Ihre Bestellungen gerne entgegen. Lösung 45/2020: GEDICHT

1.

Wir liefern schweizweit portofrei (B-Post).

8. MISCHA HAUSWIRTH: Hitlers Astrologe Biographischer Roman, Die Informationslücke Verlag 9. PEDRO LENZ: Primitivo Roman, Cosmos Verlag 10.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche und gesunde Vorweihnachtszeit.

KRISTIN FRANKE: Das Geheimnis der Wichteltür Kinderbuch, Tinyfoxes Verlag

3. RUEDI GRÜRING/DANIEL KOCH: Daniel Koch. Stärke in der Krise Biographie, Werd & Weber Verlag 4. MARJOLEIN BASTIN: Naturkalender 2021 Garten-Agenda, Landwirtschaftsverlag 5. ANNEMARIE WILDEISEN: Seelenwärmer. Lustvoll kochen und geniessen Kochen, AT Verlag 6. CLAUDIO DEL PRINCIPE: all’orto Grandiose Gemüsegerichte. Authentisch italienisch. Erfrischend zeitgemäss. Kochbuch, AT Verlag 7. NIKLAUS STARCK: Die Birs Regionalia, Porzio Verlag 8. DANIELE GANSER: Imperium USA Die skrupellose Weltmacht Politik, Orell Füssli Sachbuch Verlag 9. YOTAM OTTOLENGHI: Flavour. Mehr Gemüse, mehr Geschmack Kochbuch, Dorling Kindersley Verlag 10. JAN SULZER: Abgeriegelt Schweizer Grenzen im Corona-Lockdown 2020 Fotobildband, Benteli Verlag


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