Donnerstag, 11. November 2021
113. Jahrgang Nr. 45
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Beweis einer lebendigen Heimat Seit 100 Jahren nimmt sich «Dr Schwarzbueb» der Region an. Die Heimat war dem Gründer Albin Fringeli ein hoher Wert. Wie lebendig diese Heimat, das Schwarzbubenland und das Laufental, ist, zeigt auch die neuste Ausgabe des Kalenders.
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Freitag, 12.11.2021 Am Vormittag Nebelfelder, sonst viel Sonnenschein mit ein paar Schleierwolken. Samstag, 13.11.2021 Gebietsweise Nebel, gegen Nachmittag Bewölkungszunahme und am Abend oder in der Nacht auf Sonntag etwas Regen. Sonntag, 14.11.2021 Der Sonntag zeigt sich eher bewölkt, und teils auch nass.
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Gaby Walther Da unterrichtete ein 22-jähriger Mann in Grindel 70 Kinder von der ersten bis zur achten Klasse und gründete nebenbei noch ein Jahr- und Heimatbuch. Die Heimatliebe wollte er fördern. Diese können wir aber nur fördern, «wenn wir wissen, was wir lieben, wenn wir die Heimat kennen», war Fringeli überzeugt. Inzwischen sind 100 Jahre vergangen. Der Kalender überstand turbulente Zeiten und erschien lückenlos, Jahr für Jahr. Am letzten Donnerstag präsentierte der ehemalige Solothurner Regierungsrat Klaus Fischer in Breitenbach die 100. Ausgabe vom «Dr Schwarzbueb»: «Diese Kontinuität spricht für die nie abnehmende Motivation der Kalenderverantwortlichen und der unzähligen Autorinnen und Autoren, aber auch für unsere vielseitige Region, die jedes Jahr eine Fülle von spannenden Beiträgen ermöglicht.» Zusammen mit Thomas Brunnschweiler ist Fischer seit fünf Jahren für die Entstehung des Kalenders verantwortlich. Vier Artikel sind in der neusten Ausgabe Albin Fringeli gewidmet. «Er wollte alles aufzeigen, was Land, Leute und die Natur in Leben und Kultur hervorbringen», beschreibt Ulla Fringeli ihren Schwiegervater. Nach der 70. Ausgabe übernahm sie als Kalenderfrau die Verantwortung für 25 Jahre. Sie sagt: «Das
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Region
3 Ob und wie die Fasnacht 2022 durchgeführt werden kann, ist noch unklar. Die Fasnachtskomitees in der Region stecken jedoch bereits mitten in der Planung.
«Dr Schwarzbueb»: Im Laufe der letzten 100 Jahre wurde das Layout farbiger und moderner. FOTO: GABY WALTHER
Jahrbuch ist ein dokumentierter Beweis einer lebendigen Heimat.» Die lebendige Heimat ist dann auch in den Schwerpunktthemen des «Schwarzbueb» zu finden. Zwei Artikel setzen sich mit der Aufarbeitung der Vergangenheit auseinander. Einerseits geht es um die Einführung des Frauenstimmrechts vor 50 Jahren. Gab es einen Geschlechterkampf auf dem Land und welche Dörfer wollten keine Frauen in der Politik? Anderseits wird die Geschichte des Klosters Mariastein unter die Lupe genommen und die Frage gestellt, wie die Zukunft der Mönchsgemeinschaft aussehen könnte. Aber auch die aktuellen Problematiken werden im Kalender thematisiert. Beschrieben wird aus verschiedenen
Blickwinkeln Covid 19 als grosse Herausforderung im Zentrum Passwang. Eindrücklich wird im Bericht erzählt, wie Pflegerinnen und Patienten mit der schwierigen Situation umgehen. Die andere grosse Krise unserer Zeit kommt mit dem Artikel «Wald und Klimawandel im Schwarzbubenland» zur Sprache. Die Lesenden erfahren, dass in der Nordwestschweiz die Schäden an den Buchen im Vergleich zum Rest der Schweiz deutlich erhöht sind.
Die ETH Zürich soll «Dr Schwarzbueb» digitalisieren
Wie jedes Jahr bietet «Dr Schwarzbueb» eine Fülle verschiedenster Rubriken: Eine Chronik über Ereignisse des ver-
gangenen Jahrs, Rezept, Fortsetzungskrimi, Quiz mit Preisen, Marktverzeichnis, Kolumne und den Nekrolog. «Ich habe alle 100 Kalender zuhause. Eine Schatztruhe, aber nicht brauchbar. Klappe ich einen Kalender auf, finde ich zwar immer etwas Spannendes über die Region, aber spezifisch nach etwas suchen, ist schwierig», stellt Fischer fest. Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden. Alle Ausgaben der letzten hundert Jahre sollen bis Ende 2022 digitalisiert werden. Die ETH Zürich bietet diesen Dienst an und übernimmt Zweidrittel der Kosten. «Dr Schwarzbueb» ist an Kiosken und im Buchhandel erhältlich. Er kann auch per E-Mail bestellt werden unter: kontakt@schwarzbueb.ch
Breitenbach
9 Ein Team der Steiner Investment Foundation entwirft auf dem ehemaligen Isola-Areal Planungsvarianten. Verwirklicht wird das Szenario wohl erst nach 2029.
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LAUFENTAL
Donnerstag, 11. November 2021 Nr. 45
LOK ALHISTORISCHES
REGION
Ein Mord für vier Franken — es geschah an einem Sonntagabend
Bereit für die grosse Sause
Am linken Strassenrand zwischen Wahlen und Büsserach sind die zwei prächtigen Tuyas kaum zu übersehen. Dazwischen etwas versteckt steht ein steinernes Kreuz mit der leicht verblichenen Schrift: «Hier wurde E. BOHNISCH d. 27. Aug. 1893 Abd. 6 Uhr ermordet v.d. Fabrikarbeiterinnen gestiftet.»
Die Absage der letzten Fasnacht schmerzte insbesondere die Aktiven. Es ist daher verständlich, dass hüben wie drüben versucht wird, nächstes Jahr so etwas wie Fasnacht stattfinden zu lassen. Das Wochenblatt hat nachgefragt.
Linard Candreia Ein 21-jähriger Schuhmachergeselle aus Böhmen, der in Büsserach eine Anstellung fand, wurde Opfer eines brutalen Raubmordes. Man fand die Leiche noch am Tatabend auf offener Strasse, maltraktiert mit neunzehn Messerstichen, die «Taschen umgewendet». Der Täter, ein 18½-jähriger Schmiedgeselle aus dem Kanton Aargau, in Laufen wohnhaft, konnte schon am Montagmittag festgenommen werden. Er gestand die Tat sofort. «Die Solothurner haben nun ohne Zweifel das Vergnügen, dieses Scheusal eine schöne Reihe von Jahren zu füttern. Hier wäre die Todesstrafe am rechten Ort», schreibt der «Der Birsthaler» am 30. August über das tragische Ereignis, das im Thierstein und Laufental zum Thema Nummer eins wurde. Fragen über Fragen. Die gleiche Zeitung bringt am 9. September dann auch das Tatmotiv ins Spiel: Der Täter habe seinen Kameraden überfallen «in der Absicht, ihm seines
Geldes [4 Franken!] zu berauben, damit er den nächsten Sonntag genügend Mittel zu einer geplanten Reise nach Basel habe». Das liberale Blatt «Der Birsbote» nimmt sich ebenfalls dem Fall an. Es kommt auf die Beerdigung in Büsserach zu sprechen, wo Engelbert Bohnisch «unter ungewöhnlich starker Beteiligung seitens der hiesigen Bevölkerung» zur letzten Ruhestätte geleitet wurde. «Wenige Augen blieben thränenleer und kein Herz ungerührt. Wer den friedsamen stillen Bürger gekannt, im Bewusstsein, fern in fremdem Lande, hunderte von Stunden von seinen Angehörigen, Eltern und Geschwistern, hingeschlachtet auf solch schreckliche Weise, dem musste das Herz bluten vor Schmerz und Entrüstung. Doch der schändliche Täter wird seiner wohlverdienten Strafe nicht entgehen.»
Das Urteil
Am 23. Dezember berichtete «Der Birsthaler» über das Urteil des solothurnischen Schwurgerichtes, das während zwei Tagen verhandelt hatte. J. A. B. erhielt eine Zuchthausstrafe von 15 Jahren. Das Gericht machte mildernde Umstände geltend, auch wegen «verminderter Zurechnungsfähigkeit». Der Aargauer hatte bei der Ausübung seiner Tat noch nicht die Volljährigkeit erlangt. Weiterführende Literatur: Die Ausgaben «Der Birsthaler» vom 30.8., 9.9., 18.11. und 23.12.1893 und «Der Birsbote» vom 30.8. und 2.9. 1893. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.
Mahnmal: Zwischen den zwei Tuyas steht ein altes Kreuz und erinnert an einen tragischen Raubmord. FOTO: LINARD CANDREIA
Melanie Brêchet Ein, zwei oder gar drei Tage Ausnahmezustand. Umzüge, buntes Treiben, gemeinsam musizieren, festen, tanzen, lachen — das ist Fasnacht. Doch auch für die Ausgabe im nächsten Jahr sind die Aussichten ungewiss. Das Virus setzt uns allen weiterhin Grenzen und wird den Aktiven möglicherweise auch im 2022 einen völlig unbeschwerten Fasnachtsjahrgang vermiesen. Im Gegensatz zum letzten Jahr dürften — Stand heute — aber dennoch einige fasnächtliche Aktivitäten möglich sein.
Vorsichtige Planung in Laufen
«Im Hintergrund läuft einiges», sagt zum Beispiel der Präsident des Laufner Fasnachtskomitees Beat Jermann. Man sei bereits mit den Cliquen zusammengesessen und habe Ideen gesammelt, wie eine Fasnacht 2022 aussehen könnte. «Wir wollten dabei auch herausfinden, wozu die Cliquen bereit sind und wie sie ihren Beitrag zu einer allenfalls speziellen Fasnacht leisten können und wollen», erklärt er weiter. Auch mit den Verantwortlichen der Stadt Laufen habe man sich getroffen und die Möglichkeiten ausgelotet. «Klar ist, dass die Vorgaben vom Kanton kommen und wir da kaum Handlungsspielraum haben. So wie es jetzt aussieht, können Grossanlässe im Freien nur mit einer Zertifikatspflicht stattfinden. Das Stedtli können wir nicht einzäunen, wir prüfen aber Alternativen», versichert Jermann. Im Raum stehe beispielsweise ein abgesperrtes Fasnachtsgelände auf dem Brandplatz an der Wahlenstrasse. Dies sei aber insbesondere mit hohen Sicherheitskosten verbunden, gibt er zu bedenken. Ende November folge eine weitere Sitzung mit den Vereinen, dann müsse man auf jeden Fall konkreter werden, denn die Zeit dränge. Auf jeden Fall wird es für die Fasnacht 2022 eine Laufner Plakette geben. Man werde diese aber in kleinerer Auflage und auf Vorbestellung, voraussichtlich im Januar, herausgeben. Beat Jermann
Bilder, die bei Vielen Sehnsucht wecken: Nachdem die Fasnacht 2021 ausfallen musste, hoffen viele Fasnächtlerinnen und Fasnächtler, dass es dieses Jahr wieder bunt zu und her geht. Hier ein Bild vom Laufner Umzug 2015. FOTO: ARCHIV appelliert an die Aktiven durchzuhalten. «Wir hoffen sehr, dass die Vereine nicht auseinanderbrechen. Die Gefahr, dass Nachwuchs abspringt oder ältere Mitglieder eine Clique verlassen, ist definitiv da.»
sei schliesslich auch ein Kinderumzug mit anschliessendem Fest in der Halle geplant. Auch hier müsse mit Zertifikat gearbeitet werden, anders gehe es nicht, sagt Gschwind. Und: Auch eine Plakette wird es in Hofstetten geben.
Strassenfasnacht ohne Umzug
Optimistisches Breitenbach
«Wir machen auf jeden Fall Fasnacht», sagt Christina Gschwind vom Fasnachtskomitee Hofstetten-Flüh. «Zuerst glaubten wir auch noch daran, einen Umzug durchführen zu können. Aber obwohl wir eine kleinere Gemeinde sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die erlaubte Maximalzahl von Leuten nicht überschritten wird. Einen Umzug wird es darum wohl nicht geben, so wie die Covid-Zahlen momentan aussehen», bedauert Gschwind. Man habe sich darum dazu entschlossen, am Samstag eine Strassenfasnacht mit anschliessendem Fest durchzuführen. «Dafür werden wir einen Teil des alten Dorfteils absperren und Zutritt nur mit Zertifikat gewähren.» Geplant sei auch ein Guggenkonzert mit auswärtigen Guggenmusiken. Man sei sich bewusst, dass Hofstetten hier über eine gute Ausgangslage verfüge, da die Gemeinde nicht so gross ist. Dass die Fasnacht neu am Samstag stattfinden soll, sei bereits zuvor beschlossene Sache gewesen. «Die Leute nehmen für die Fasnacht nicht unbedingt frei, darum ist der Samstag der bessere Tag. Es ermöglicht unseren Vereinen ausserdem die Teilnahme an anderen Umzügen, welche am Sonntag stattfinden. Bei allen Plänen, die bereits geschmiedet seien, sei man aber auch auf die Mithilfe der Vereine angewiesen, welche beispielsweise ein Bierzelt oder eine Bar betreiben könnten. Am Montag
«Eine Absage ist für uns momentan genauso kein Thema wie eine Fasnacht light» sagt Claudio Spaar, Präsident des Hirzebacher Fasnachtskomitees bestimmt. «Bleiben die Vorgaben so, wie sie jetzt sind, können wir eine ganz normale Fasnacht durchführen, schliesslich soll die Zertifikatspflicht am 24. Januar 2022 fallen.» Auch die Gemeinde stehe hinter diesem Entschluss. Man plane darum die Durchführung der kompletten Fasnacht von der «Chesslete» über die Kinderfasnacht und das Guggekonzert bis zum Umzug am Samstag. Die Putzmaschinen würden reserviert und der Verkehrsdienst provisorisch aufgeboten, zeigt sich Spaar zuversichtlich. Auch eine Plakette sei selbstverständlich in Arbeit. Sollten die Zahlen weiter steigen und die Zertifikatspflicht weitergeführt werden, habe man aber auf jeden Fall einen Plan B. «In diesem Fall würden wir alle Veranstaltungen mit Zertifikatspflicht durchführen — mit Ausnahme des Umzugs, welcher unter diesen Umständen abgesagt werden müsste. Alle drei angefragten Fasnachtskomitees sind sich also einig, dass die Fasnacht in irgendeiner Form stattfinden soll. Und — da pflichten Laufen und Hofstetten den Breitenbachern zu — sollte es möglich sein, eine normale Fasnacht durchzuführen, wären alle bereit, zu reagieren und auch kurzfristig Umzüge zu organisieren. ANZEIGE
Z WINGEN
Vom Lebenszyklus der Liebe — die Circle Singers treten wieder auf Die Circle Singers überraschten die Gäste mit der Uraufführung des Lieds «The Circle of Love», sangen bekannte und beliebte Gospels und überzeugten mit einem Abba-Medley aus den Siebzigerjahren. Jürg Jeanloz Gleich zu Beginn des Konzerts warteten die Circle Singers mit einer Weltpremiere auf: «The Circle of Love» lautete das attraktive Lied. Pianist Jonathan Stich hatte es für das Ensemble komponiert und es sollte eigentlich schon 2020 uraufgeführt werden, was aus bekannten Gründen nicht geschah. Nach einem kurzen Pianoauftakt setzten die Solistin Fabienne Jäggi und der Chor ein und entzückten die Gäste mit einer herrlichen Melodie. Mitreissend war auch die instrumentale Begleitung durch den Pianisten Jonathan Stich, den Schlagzeuger Max Liebenberg und den Bassisten Alberto Jeger. Der Vortrag kam sehr gut an und bewog die Gäste dazu, den beeindruckenden Rhythmus mit Klatschen zu begleiten. Auf Englisch gesungen erin-
nerte uns das Lied daran, dass die Liebe unser Leben doch viel angenehmer und leichter machen könnte, würde sie auch gesucht und gelebt. Frenetischer Applaus prasselte auf den Chor nieder, der hier eine musikalische Kostbarkeit ausbreitete.
Ausführliche Informationen www.kfl.ch LESUNG
Donnerstag, 11. November, 20.00 Uhr
Buchpräsentation «Kindheiten»
Traditionelle und moderne Gospels
Wer kennt ihn nicht, den bekannten Gospel «Down by the Riverside». Unter der Leitung von Monika Sturm-Schmid lieferten 36 Sängerinnen und Sänger ein eigenwilliges und gekonntes Arrangement dieses Klassikers ab und überzeugten mit famosen Rhythmen. Im Lied «Let your Light shine» oder «Lasse dein Licht leuchten» machte die Solistin Fabienne Jäggi so richtig Stimmung. Wie in den amerikanischen Gospelchören sang sie eine kurze Passage vor, worauf der Chor in den Refrain einsetzte. Ihre angenehme und kräftige Stimme und ihr ausserordentliches Engagement gaben dem Vortrag einen brillanten Touch.
Abba-Medley
Der Zeitpunkt hätte nicht günstiger gewählt werden können, um die Gruppe Abba mit einem Medley zu würdigen. In diesen Tagen ist nach 40 Jahren ein neu-
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Uraufführung «The Circle of Love»: Circle Singers in der katholischen Kirche in Zwingen.
KABARETT
Freitag, 12. November, 20.00 Uhr
Patti Basler – Nachsitzen * KINO
FOTO: JÜRG JEANLOZ
Donnerstag, 18. November, 20.30 Uhr
es Abba-Album erschienen, das auf den Namen «Voyage» getauft wurde. Die Circle Singers begannen mit «I have a Dream» und brachten Nostalgie pur in die katholische Kirche von Zwingen. Sie träumten den Traum wacker weiter, schickten «Mamma Mia», «SOS» und «Take a Chance on me» nach und schlossen mit der «Dancing Queen». Die hinreissenden und schlichten Melodien animierten die Gäste dazu, mitzuklatschen oder sogar mitzusummen. Den grossen Beifall verdankten die Circle Singers mit der Wiederho-
lung ihres Lieds «The Circle of Love», den die Gäste gerne noch einmal entgegennahmen. Mit «Vater unser» servierte das Ensemble zuletzt eine wunderbare Melodie, die einfach zu Herzen ging. Der andächtige Vortrag und die behutsame Begleitung des Pianisten, Drummers und Bassisten zauberten veritable Adventsstimmung in die Kirche. Weitere Konzerte der Circle Singers: Samstag, 13. November um 19 Uhr in der reformierten Kirche Mischeli in Reinach und Sonntag, 14. November um 17 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach.
Criminales como nosotros Abenteuer; Arg./Spanien 2019, 115 Min. DISCO
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Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen
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Donnerstag, 11. November 2021 Nr. 45
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind hat es im grossen Saal des Kirchgemeindehauses einen Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man eingeladen ist zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch.
Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets sein Bestes hat gegeben, für immer bleibt er uns ein Licht.
In stiller Trauer und grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, unserer Schwägerin, Gotte und Tante
Hedy Allemann-Bieli
www.ref-laufental.ch Laufen Donnerstag, 11. November, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im reformierten Kirchgemeindehaus Laufen. An diesem Nachmittag zeigen wir die Filmkomödie basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Harpe Kerkeling, in dem er seine Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg beschreibt. Zertifikatspflicht! Freitag, 12. November, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Samstag, 13. November, 17.00 Uhr, Abendmusiken in der reformierten Kirche Laufen, «Der singende Gärtner», Eric Kilcher, Gesang, Gitarre. Eintritt frei, Kollekte, Zertifikatspflicht!
(Berthold Auerbach)
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Götti, Onkel und Schwager
Fridolin Jeger-Jeger
24. Juni 1931 – 4. November 2021 Nach einer kurzen, geduldig ertragenen Leidenszeit bist du friedlich eingeschlafen. Wir vermissen dich.
In Liebe: Esther und Franz Holzherr-Allemann mit Rahel und ]osua Fredy Allemann Verwandte
Organist und Dirigent
29. Juli 1935 – 03. November 2021 Nach einem reich erfüllten Leben ist Deine Kraft zu Ende gegangen. Wir vermissen Dich. Anton und Jolanda Jeger Roman, Joyce, Ethan Gertrud und Lorenz Vögtlin-Jeger Thomas, Daniel, Lukas und Jasmin mit Anna, Leandro, Annika, Florian, Jan Rita Jeger-Stebler Sascha Martin und Petronela Jeger Alissa Bruder und Anverwandte
Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 18. November 2021, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Erschwill statt. Dreissigster: Sonntag, 12. Dezember 2021, um 10.30 Uhr Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Antoniushaus, 4500 Solothurn, Postkonto 45-676-1, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1, Vermerk: Hedy Allemann-Bieli.
Sonntag, 14. November, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen!
Traueradresse: Fredy Allemann, Ilbachstrasse 18, 4228 Erschwil
Grellingen
Gilt als Leidzirkular.
Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 23. November 2021, um 14:30 Uhr in der Pfarrkirche Meltingen statt. Auf Grund der Corona-Situation gilt Zertifikatspflicht für die Teilnahme an der hl. Messe.
Sonntag, 14. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Kleinlützel Sonntag, 14. November, 14.00 Uhr, Gemeindesaal oberhalb Restaurant Tell in Kleinlützel, Andacht mit anschliessender Kirchgemeindeversammlung, mit Pfarrerin Regine Kokontis.
„Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden. Da spricht Seele zu Seele.“
Mir si tief berührt vo dä viele Zeiche vo dr Ateilnahm wo eus bim Abschied vom Daddy begleitet hei. DANKSAGUNG
Dreissigster: Sonntag, 19. Dezember 2021, um 10:45 Uhr, in der Pfarrkirche Meltingen. Traueradresse: Gertrud Vögtlin-Jeger, Branstel 244, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular
für Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Bis 50 Personen ohne Covid-Zertifikat! Freitag, 12. November, 14.00 Uhr, Bad Meltingen, ref. Gottesdienst im Heim für die Bewohner-innen, Pfr. St. Barth. Samstag, 13. November, 19.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit mystischem Touch, anschl.: Glühwein- und PunschStand draussen (alles ohne Zertifikat). Anmeldung erbeten! Pfr. St. Barth, Org. Giulia Ricci und Harfe: Mina Schmitt. Kirchgemeinderat: Zelt-Catering im Carport.
Kurt Willy Thomann
Sonntagsschule/ChinderChilche: Sa., 13. Nov., 19.00 bis max. 21.00 Uhr, in der Kirche u. im Gde.-Saal: Gottesdienst mit mystischem mystischem Touch, anschl. Punsch-Stand draussen (freiw. Teilnahme!). So., 14. Nov.: Keine SoSchule. So., 21. Nov.: 10.15–11.15 Uhr, im Gde.Saal: Einüben der individ. Rollen. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50.
Fridolin Jeger-Jeger Josephine Thomann und Familie
ist gestern 3. November unerwartet im Alters- und Pflegeheim Stäglen in Nunningen verstorben. Noch vor 10 Tagen durften wir Fridolin in unserer Mitte zum eidgenössischen Ehrenveteranen ernennen und ihn mit unserem Gesang erfreuen. Für Dein unermüdliches, grosses Schaffen in unserem Verein werden wir Dich, lieber Fridolin, in guter Erinnerung behalten.
Pally Bestattungen
Mittwoch, 17. November, 16.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine zum Bilderbuch: Die vergessene Kreide. Pfr. St. Barth, Org. Giulia Ricci und Helferinnenteam. Mit Basteln und Zvieri.
Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr, Gde.Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1 am 11. Nov., Gr. 2 am 18. Nov.
Unser Freund, Sängerkamerad, Ehrendirigent und Ehrenmitglied
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Sonntag, 14. November, kein Gottesdienst.
Sonntag, 21. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag. Im Gedenken an die im vergangenen Jahr in der Kirchgemeinde Verstorbenen zünden wir eine Kerze an. Pfr. St. Barth., Org. Blandine Abgottspon.
Meltingen, 4. November 2021
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Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Sonntag, 14. November, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Bettina Kitzel Dienstag, 16. November, 19.30 Uhr Gesprächsabend: Öffentlichkeit und Matthäusevangelium (Matthäus 28,16-20), Gustav Ragettli und Mariano Tschuor, Pfarreizentrum Hofstetten (Zertifikatspflicht) Mittwoch, 17. November, 13.45 Uhr Ausflug in die Basler Papiermühle (für Kinder), Anita Violante und Evelyne Standke. Anmeldung und weitere Infos unter www.kgleimental.ch
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Donnerstag, 11. November 2021 Nr. 45
Herbstbräuche
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 8. November 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Das Budget 2022 und die Investitionsrechnung wurden zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. • Der Winterdienst zählt zu den Kernaufgaben des Werkhofs und entsprechend wurde ein schriftliches Konzept erstellt und genehmigt.
• Ab Sommer 2022 wird im Aussendienst (Werkhof) eine zusätzliche Lehrstelle Betriebsfachmann Unterhalt angeboten.
Abstimmungen und Friedensrichter-Wahlen vom 28. November 2021 Die Unterlagen zu den Abstimmungen und Wahlen vom 28. November 2021 wurden den
Stimmberechtigten per Post zugestellt. Für die briefliche Stimmabgabe wird auf die Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Die Stimmabgabe ist nur gültig, wenn die Anleitung befolgt wird. Stimm- bzw. Wahlzettel ausfüllen, in den Umschlag mit der Aufschrift «Stimm-/Wahlzettel» stecken. Achtung: Bitte nicht vergessen, den Stimmrechtsausweis zu unterschreiben. Stimmrechtsausweis in Antwortkuvert legen, Adresse der Stadtverwaltung muss ersichtlich sein. Antwortkuvert zukleben und in der Stadtverwaltung abgeben, in deren Briefkasten einwerfen (bis spätestens
17.00 Uhr des Tages vor dem Wahltag) oder bei einer Poststelle unfrankiert (B-Post) aufgeben. Bei Postaufgabe unbedingt rechtzeitig der Post übergeben, spätestens am Dienstag vor dem Wahl-/Abstimmungstag. Verspätet eingegangene Stimm- und Wahlzettel sind ungültig! Das Wahllokal im Stadthaus ist geöffnet am Wahlsonntag, 28. November 2021, von 10.00 bis 11.30 Uhr.
Laufner Vereine im Einsatz Sind Sie eine engagierte und interessierte Persönlichkeit, welche ab August 2022 bei unserer Stadtverwaltung eine
Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ Werkdienst absolvieren will? Die Ausbildung dauert drei Jahre und richtet sich an Jugendliche, welche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen haben und eine vorwiegend praktische Tätigkeit ausüben möchten. Freude am Arbeiten im Freien und in der Natur, Interesse an Pflanzen und Maschinen sowie Zuverlässigkeit und handwerkliches Geschick sind wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf. Fachleute Betriebsunterhalt kennen sich in den verschiedensten Gebieten im Aussendienst und bei der Haustechnik einer Gemeinde aus. Ihre vielfältigen Tätigkeiten umfassen den Unterhalt und die Pflege von Grünanlagen, Wegen und Strassen. Einfache Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten und Servicearbeiten auf dem Gebiet der Entsorgung gehören ebenfalls zu ihrem Aufgabenbereich. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann senden Sie bitte Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto, Lebenslauf und Zeugniskopien (der letzten 2 Jahre) bis am 30. November 2021 an die Stadtverwaltung, Hr. Daniel Neuschwander, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Hr. Christian Richli, Tel. 061 766 33 50, gerne zur Verfügung.
Arbeitseinsatz der Vereine: Dank dem Arbeitstag, an welchem dieses Jahr acht Vereine teilgenommen haben, ist die Finnenbahn wieder in gutem Zustand. Hier drei Mitglieder des FC Laufen. FOTO: STL
Letzten Samstagmorgen trafen sich knapp 40 Personen, um die Finnenbahn in Laufen wieder auf Vordermann zu bringen. Alle Vereine, welche in Laufen eine Halle oder andere Räumlichkeiten fast kostenlos nutzen dürfen, werden im Zweijahresrhythmus dazu aufgeboten, bei der Instandstellung der Finnenbahn zu helfen. Dieses Jahr nahmen Mitglieder des Badminton Clubs, des Basketballclubs, der Chläbber Pfludde, des EHC, des FC, des HC Gymnasium, des Schwimmklubs und des VBC teil. Vor zwei Jahren fiel der Anlass aus, weil die Finnenbahn keine Auffrischung nötig hatte. Letztes Jahr konnten die Ver-
eine coronabedingt nicht mitanpacken, weshalb der Werkhof die Arbeiten alleine verrichten musste. Aber auch dieses Jahr standen Mitarbeiter der Verwaltung und des Werkhofs den Vereinen mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam wurden die Holzschnitzel innerhalb von drei Stunden auf der einen Kilometer langen Finnenbahn verteilt, sodass dem winterlichen Joggingvergnügen nun nichts mehr im Weg steht. Nachdem letztes Jahr ein Teil der Bahneinfassung ersetzt wurde, werden im kommenden Frühjahr die restlichen Hölzer ausgetauscht. Die Stadt Laufen dankte den fleissigen Helferinnen und Helfern mit einem Znüni und im Anschluss mit einem Zmittag in Form einer feinen Wurst vom Grill und Getränken. (stl)
Geschwindigkeitskontrollen Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat Oktober 2021 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt: Datum
Messort
9.10.2021 11.10.2021 14.10.2021 19.10.2021 26.10.2021 26.10.2021 28.10.2021 30.10.2021
Brislachstrasse Schützenweg Diebachstrasse Amthausgasse Hinterfeldstrasse Schützenweg Langhagweg Schliffweg
V max (km/h)
30 30 30 20 30 30 40 30
Kontrolle von – bis
13.55 – 15.25 14.50 – 16.20 16.15 – 17.45 16.00 – 17.30 13.45 – 15.15 15.50 – 17.20 16.25 – 17.55 13.20 – 14.55
Gemessene Fahrzeuge
78 65 73 86 75 63 156 104
Anzahl Übertretungen und in %
17 resp. 21.79% 11 resp. 16.92% 27 resp. 36.99% 14 resp. 16.28% 7 resp. 9.33% 9 resp. 14.29% 13 resp. 8.33% 51 resp. 49.04%
Stadtpolizei Laufen
Räumliches Entwicklungskonzept Laufen Einladung zum 3. Forum am 16. November 2021
BEGEGNUNGSZONE ALTSTADT
Eine verkehrsberuhigende Massnahme für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Stedtli Laufen
Wissen Sie Bescheid? In einer Begegnungszone beträgt die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.
Machen Sie mit und bringen Sie sich in die künftige Entwicklung der Stadt Laufen ein! Im April 2021 fand das 2. Forum zum Räumlichen Entwicklungskonzept in virtueller Form statt. In einem guten und intensiven Austausch wurden dort Stossrichtungen der Entwicklung diskutiert. Nun stellt die Stadt Laufen im 3. Forum die räumlichen Strategien und Massnahmen vor. Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung!
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Im Fokus stehen nun die konkreten Massnahmen, u.a. in den folgenden Bereichen:
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Entwicklungsstrategien Wohnquartiere und Areale
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Entwicklung Industrie Wahlenstrasse
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Aufwertung öffentliche Freiräume
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Optimierung Fuss- und Radwegenetz
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Ausblick auf Vorhaben im Strassennetz
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Angebot Parkierungsanlagen
INFOS ZUM FORUM Dienstag, 16. November 2021, 18:30−21:00 Uhr, Eintritt ab 18:15 Uhr als digitale Videokonferenz (Software ZOOM) Melden Sie sich an bis Freitag, 12. November 2021 mit Name, Adresse und Email-Adresse an bau@laufen-bl.ch Sie erhalten dann eine Einladung mit weiteren Informationen und dem Teilnahmelink.
MATHIAS CHRIST, STADTRAT
In den Tagen nach der Zeitumstellung brauche ich meistens etwas länger, um in die Gänge zu kommen. Ich staune jedes Jahr, was die Zeitumstellung von Kopf und Körper abverlangt, bis man sich an die Umstellung gewöhnt hat. Die Umstellung der Zeit ist ein Brauch, der sich aufgrund der Steuerung der Energieeffizienz etabliert hat, in den letzten Jahren aber auch immer wieder diskutiert wird. Allgemein finden in dieser Jahreszeit viele Herbstbrauchtümer statt, die unser gesellschaftliches Leben begründen, deren Ursprung und Sinnhaftigkeit in der Öffentlichkeit aber zu wenig Beachtung finden. Möglicherweise mag es daran liegen, dass sich einige, im Gegensatz zum aufkommenden Halloween, nicht so gut vermarkten lassen und sie sich dadurch weniger in den Umsatz-Reportings wiederfinden. Mit Allerheiligen und Allerseelen gedenken wir in den ersten Tagen des Novembers den Verstorbenen. Ein kirchlicher Brauch, für den Angehörige die Gräber ihrer Liebsten für die kalten Tage bereitstellen und Familie und Freunde im Rahmen einer Messe den Gräberbesuch vornehmen. Weltlicher geht es auf den auffallend vielen Märkten in dieser Zeit zu und her. Nebst dem berühmten «Häfelimärt» in Basel gilt auch der «Zibelemärit» in Bern als einer der Grössten seiner Art. In vielen Teilen der Schweiz finden rund um den gleichnamigen Tag auch Martinimärkte statt. Gemäss meinen Recherchen haben diese ihren Hintergrund im bäuerlichen Leben: Im Herbst wurde Unnützes verkauft und Notwendiges für den Winter eingekauft. Traditionell finden in der Schweiz an einigen Orten die Räbeliechtli-Umzüge statt. Ursprünglich aus dem Mittelalter stammend, feierte man die Ernte der Räben als damals wichtiges Grundnahrungsmittel. In Laufen findet der Räbeliechtliumzug am heutigen Martinitag statt. Im Anschluss an den Umzug wird in Gedenken an den heiligen Martin ein Rollenspiel aufgeführt. Ein schöner Anlass, an den ich mich noch aus Kindertagen erinnern kann: Wir haben die Rüben geschnitzt und diese anschliessend durch die kalte Novembernacht getragen. Natürlich finden sich auch im kulinarischen Bereich einige Bräuche wieder: Die Jagdsaison ist in vollem Gange und der Kürbis findet höchste Beachtung, ob als Dekoration geschnitzt oder zu einem feinen Gericht gekocht. Auch die traditionelle Hof- und Hausmetzgete wird in vielen Beizen angeboten und erinnert daran, dass es sich die Bauernfamilien früher nicht leisten konnten, die Tiere durch den Winter zu füttern. Bestimmt gibt es noch sehr viele weitere Bräuche, die passend zur Jahreszeit stattfinden. Welchen Brauch auch immer Sie in dieser Zeit leben, ich wünsche Ihnen viel Freude dabei.
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Donnerstag, 11. November 2021 Nr. 45
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Büsserach
Grellingen
Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der SBB betreffend AS35 Grellingen – Duggingen Doppelspur, Projekt mit UVP-Pflicht Gesuchstellerin
Schweizerische Bundesbahnen SBB, Infrastruktur, Ausbau- und Erneuerungsprojekte, Bahnhofstrasse 12, 4600 Olten
Gegenstand
Das Bauprojekt sieht im Wesentlichen den Ausbau von rund 4 km Einspurstrecke von Duggingen nach Grellingen zur Doppelspur vor. Zusätzlich wird im Bahnhof Grellingen das Perron 1 auf P55 erhöht und in Duggingen werden ein neues Aussenperron sowie eine neue Personenunterführung erstellt, um die Bahnhöfe an die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes anzupassen. Ausserdem werden die Bahnübergänge Nunningerstrasse und Bahnhofstrasse angepasst und der Bahnübergang Bahnweg wird aufgehoben. Das Projekt ist Bestandteil des Kapazitätsausbaus Delémont – Basel gemäss dem Bundesbeschluss über den Ausbauschritt 2035 für die Eisenbahninfrastruktur (SR 742.140.5) und es unterliegt der Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach Art. 10a des Umweltschutzgesetzes (USG; SR 814.01). Das Vorhaben erfordert eine temporäre Rodung mit Wiederaufforstung von 7312 m² und eine definitive Rodung mit Ersatzaufforstung von 2684 m² Wald sowie eine technische Ausnahmebewilligung. Einen Überblick zum Projekt finden Sie unter www.sbb.ch/ grellingen-duggingen. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.
Bauherr: Verena Saner, Grienstrasse 16, 4227 Büsserach Bauobjekt: Gartenhaus Standort: Grienstrasse Grundstück: GB 759 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Gesuchstellter Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 26. November 2021
Erschwil
Baupublikation
Verfahren
Öffentliche Auflage
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Walter Dominik, Seewenstrasse 50, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Kleintiergehege Bauort: Seewenstrasse / GB-Nr. 1138 Bauparzelle: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 25. November 2021
Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Claudia u. Claude Volonté, Hof Tal 1, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Claudia u. Claude Volonté, Hof Tal 1, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Gartenanlage, Schwimmteich Bauplatz: Hof Tal 1 Parzelle: GB-Nr. 803 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Besonderes: Ausserhalb Bauzone Hinweis: Anlage ausgeführt Einsprachefrist: 25. November 2021
Enteignungsbann
Die Abdankung und Beisetzung haben auf Wunsch der Verstorbenen im engsten Familienkreis stattgefunden.
Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen Ist die Spur, die seine Liebe In unseren Herzen zurückgelassen hat. Irmgard Erath
Pia Altermatt-Hänggi Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen.
Wir vermissen dich sehr Urs und Bernadette Altermatt-Zbinden Doris und Ruedi Hänggi-Altermatt Ruedi und Sibylle Altermatt-von Wyl Marlise Lo Sciuto-Altermatt Christoph und Tarja Altermatt-Antti Jörg und Teresita Altermatt-Reyes mit Grosskindern und Urgrosskindern Anverwandte und Freunde Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 11. November 2021, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch, Nunningen statt (Zertifikatspflicht). Traueradresse: Marlise Lo Sciuto-Altermatt, Bretzwilerstrasse 13, 4208 Nunningen Gilt als Leidzirkular.
Mit der Zustellung der persönlichen Anzeige oder des Enteignungsgesuchs an den zu Enteignenden dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen mehr getroffen werden (Art. 42 EntG). Für den aus dem Enteignungsbann entstehenden Schaden hat der Enteigner vollen Ersatz zu leisten (Art. 44 Abs. 1 EntG).
Bern, 11. November 2021
Nunningen
Baupublikation
In stiller Trauer Daniel und Béatrice Trösch mit Jarno und Sina Adrian und Karin Trösch mit Lia und Yanis
25. 10. 1925 bis 31. 10. 2021
Wer nach den Vorschriften des VwVG Partei ist, kann während der Auflagefrist bei der Genehmigungsbehörde Einsprache erheben. Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1930 über die Enteignung (EntG; SR 711) Partei ist, kann während der Auflagefrist sämtliche Begehren nach Art. 33 EntG geltend machen (Einsprachen gegen die Enteignung, Begehren nach den Art. 7–10 EntG, Begehren um Sachleistung nach Art. 18 EntG, Begehren um Ausdehnung der Enteignung nach Art. 12 EntG, die geforderte Enteignungsentschädigung nach Art. 16 und 17 EntG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Einwände gegen die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen (Art. 18c Abs. 2 EBG).
Meltingen
Wir sind dankbar für die vielen schönen Momente, die wir mit dir verbringen durften.
Die Planunterlagen können vom 15. November 2021 bis 14. Dezember 2021 während den ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Stellen eingesehen werden: – Gemeindeverwaltung Grellingen, Baselstrasse 6, 4203 Grellingen – Gemeindeverwaltung Duggingen, Kirchstrasse 17, 4202 Duggingen – Gemeindeverwaltung Zwingen, Araweg 5a, 4222 Zwingen – Bau- und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal (nach Absprache)
Einsprachen
Bauherr: Maron Helen und Stöcklin Niklaus, Römerstrasse 52, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Maron Helen und Stöcklin Niklaus, Römerstrasse 52, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Umbau EFH mit Heizungsersatz Wärmepumpe Bauplatz: Homelstrasse 50, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: 3428 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 11. – 25. November 2021
Nunningen
14. 12. 1951 – 1. 11. 2021
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mutti
Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert (z. B. Terrainveränderungen, Rodungen, Rechtserwerb, etc.).
Baupublikation
Bauherrschaft: Jeger Rainer, Graben 34, 4233 Meltingen Bauobjekt: Rückbau Gewächshaus / Neubau Blockhaus/Gartenhaus Bauplatz: Graben 223 Parzelle / Zone: GB-Nr. 508 / Kernzone Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 25. November 2021
Jlona Trösch-Schmidli
Das Plangenehmigungsverfahren richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021), soweit das Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 1957 (EBG; SR 742.101) nicht davon abweicht. Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr BAV.
Aussteckung
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Traurig nehmen wir Abschied von
Gemeinden Grellingen, Duggingen und Zwingen
Baupublikation
Bauherrschaft: Erzer Daniel, Passwangstrasse 4, 4228 Erschwil Bauprojekt: Umbau bestehendes Dachgeschoss in Wohnung Verantwortlicher: Bauherrschaft Bauplatz: Passwangstrasse 4 Bauparzelle: GB-Nr. 872 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 11.11.2021 – 25.11.2021
Möge dein Herz jenen Ort der Ruhe finden, den die Welt nicht zu schenken vermag.
Gesuchsteller/-in: David und Susanne Ganz, Leisibühl 16, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: David und Susanne Ganz, Leisibühl 16, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Vordach Eingang / Vergrösserung Balkon Bauplatz: Brügglistrasse 19 Parzelle: GB-Nr. 1418 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 25. November 2021
Bundesamt für Verkehr BAV, 3003 Bern
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Abt Christoph, Stallenstrasse 8, 4103 Bottmingen Bauobjekt: Sanierung der bestehenden Boccia-Bahn Bauplatz: Bannholz 5 Projektverfasser: HAWA-Holz GmbH (Walser), Studen 127, 4717 Mümliswil Bauparzelle: GB 778 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 26. November 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Butcher Jonathan James und Blum Butcher Brigitte, Lehmgrubenstrasse 7, 4206 Seewen Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Bauplatz: Rüdenbüschelistrasse 12d Projektverfasser: hesshaus, Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen Bauparzelle: GB 3586 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 26. November 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
LAUFENTAL
Donnerstag, 11. November 2021 Nr. 45
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50 JAHRE FR AUENSTIMMRECHT
Als Frau in einer Männerwelt bestehen Jacqueline Wunderer bewegt sich als SVP Landrätin, Wirtin und ehemalige Ermittlerin bei der Bundeskriminalpolizei eher in männlichen Domänen. Wie sich das anfühlt und wie sie zu Frauenfragen steht, erzählt sie im Interview. Gaby Walther Wochenblatt: In diesem Jahr feiert die Schweiz 50 Jahre Frauenstimmrecht. Was bedeutet Ihnen das? Jacqueline Wunderer: Ich war zwar erst sieben Jahre alt, aber ich kann mich gut daran erinnern, wie sich meine Mutter über den Sieg freute. Sie war im Gegensatz zu meinem Vater politisch interessiert und ging danach immer abstimmen. Sie ermutigte mich und meine Schwester später, ebenfalls abstimmen zu gehen und uns für die Politik zu engagieren. Ich finde es extrem wichtig, dass sowohl Männer wie Frauen in Politik und Arbeitswelt Einfluss haben. Denn Männer und Frauen denken verschieden, haben andere Ansichten. Sie bewegen sich beruflich in von Männern dominierten Branchen. Wie kam es dazu und wie fühlt es sich an? Ich war als junge Frau zwar sehr schüchtern, aber auch sehr sportlich und verspürte einen starken Gerechtigkeitssinn. So besuchte ich nach meiner ersten Ausbildung die Polizeischule in Basel. Es war
liebend. So finde ich gute Ansätze bei den Grünen und sogar von der SP bin ich beeinflusst, denn Helmut Hubacher war Nachbar meines Elternhauses und ich ging mit seinem Sohn Simon zur Schule.
der zweite Jahrgang, bei dem Frauen zugelassen wurden. Die Ausbildung war hart. Wir Frauen mussten auch sportlich das Gleiche leisten wie die Männer. Gerade von den älteren Herren spürten wir teilweise Ablehnung und mussten mit derben Sprüchen klarkommen. Später wechselte ich zur Sondereinheit der Bundeskriminalpolizei. Bei Einsätzen, zum Beispiel bei häuslicher Gewalt, war es von Vorteil, wenn eine Frau dabei war. Frauen vermitteln diplomatischer.
Die SVP gilt nicht als frauenfreundlich. Tatsächlich finde ich es schade, dass die SVP Frauen Schweiz aufgelöst wurde. Es fehlt vor allem an jungen Frauen in der bürgerlichen Politik. Ich bin Präsidentin der SVP Frauen Baselland und spüre, dass wir Frauen in gewissen Punkten anders politisieren als Männer. Wir sprechen uns klar für einen anständigen Umgangston aus und sind gegen jegliche Diskriminierung. Ich finde es wichtig, Kompromisse einzugehen und lösungsorientiert zu politisieren.
Sie waren alleinerziehend und arbeiteten zu 100 Prozent. Wie managten Sie das? Bis mein Sohn in den Kindergarten kam, arbeitete ich in einem Haushalt und konnte ihn mitnehmen. Ich wollte ihn nicht in eine Kindertagesstätte geben. Bei meinem Job bei der Polizei war die Organisation schwierig, da es keine Teilzeitstellen gab. Mein Sohn wurde von Freundinnen, welche selbst Kinder hatten, gehütet. Ich konnte zum Glück auf ein grosses Netzwerk zurückgreifen. Ich erlebte aber auch finanziell schwierige Zeiten, wo ich Ende Monat nicht wusste, wie ich die Rechnungen bezahlen sollte. Heute sind Sie Wirtin in einem Restaurant in Röschenz. Weshalb dieser Wechsel? Mein Sohn ist gelernter Koch. Vor acht Jahren, damals war er 22 Jahre alt, wollte ich ihn bei der Übernahme des Restaurants Sonne unterstützen. Nach 30 Jahren Polizeiarbeit freute ich mich auf eine neue Aufgabe. Zu kämpfen habe ich hier nicht wegen der Männerdominanz, sondern wegen Lärmklagen, welche sich allerdings gelegt haben, und aufgrund der Situation mit Corona.
Kämpferin: Jacqueline Wunderer engagiert sich gerne. Auch politisch bewegen Sie sich in einer Partei, die von Männern dominiert wird. Weshalb sind Sie bei der SVP? Da war einerseits der Einfluss meiner Mutter. Sie war ein Fan von Christoph Blocher. Anderseits bin ich ein freiheits-
Sie haben viele Ämter inne: Nebst Landrätin sind Sie Gemeinderätin, Präsidentin der Stützpunktfeuerwehr Laufental, Präsidentin der Justiz- und Sicherheitskommission Baselland, Präsidentin der Umweltschutzkommission in Röschenz und waren Asylkoordinatorin auf einem Sozialdienst. Was treibt Sie an? Ich bin gerne mit Menschen zusammen, bin eine Kämpferin und engagiere mich mit Leidenschaft. In letzter Zeit verspüre ich jedoch den Wunsch, weniger Ämter zu übernehmen. FOTO: GABY WALTHER
liebender Mensch. Ich schätze die Neutralität, die Sicherheit und den hohen Standard in der Schweiz. Ebenso setze ich auf Eigenverantwortung. Diese Leitsätze finde ich bei der SVP. Aber ich bin auch gerne in der Natur und sehr tier-
Wo sehen Sie für die Gleichstellung noch Handlungsbedarf? Ganz klar ist es wichtig, dass für gleiche Arbeit gleicher Lohn bezahlt wird. Ich finde es aber auch wichtig, dass Frauen nicht abgewertet werden, wenn sie sich für die Rolle als Hausfrau und Mutter entscheiden.
L AUFEN
Das Café Kern gewinnt an der Swiss Bakery Trophy zweimal Gold Alle zwei Jahre messen sich Bäckerei- und Konditoreibetriebe an der Swiss Bakery Trophy. Coronabedingt fand der Anlass das letzte Mal im Jahr 2018 statt. Heuer war es wieder so weit. Unter den Ausgezeichneten findet sich erneut das Laufner Café Kern.
Produkte ausgezeichnet, wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Den Wettbewerb nutzen wir aber natürlich auch, um in Bewegung zu bleiben, er spornt uns an, Neues auszuprobieren.»
Zwei Mal Gold
Melanie Brêchet Die Swiss Bakery Trophy fand dieses Jahr bereits zum neunten Mal statt, Austragungsort war Bulle im Kanton Freiburg. Annähernd 1300 Produkte wurden vorgängig für den Wettbewerb eingereicht — wobei es sich nicht um einen Wettbewerb im klassischen Sinn handle, sagt Stefan Kern, der gemeinsam mit seinem Bruder Christoph Kern wie bei jeder Ausgabe der Swiss Bakery Trophy das Maximum von zehn Produkten eingereicht hat. «Wer eine hohe Anzahl Punkte erreicht, wird für sein Produkt mit einer Medaille ausgezeichnet. Es werden also in jeder Kategorie mehrere Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen vergeben», erklärt er. Es gebe jedoch immer einen Gesamtsieger, das sei jener Konkurrent mit der höchsten Punktezahl. Auch das Café Kern konnte sich diesen bereits einmal sichern: im Jahr 2012 mit den Whisky Truffes. Ausgezeichnet würden Produkte und KreaANZEIGE
Freuen sich über zwei Goldmedaillen: Christoph und Stefan Kern mit Bäcker Dylan Allenbach, welcher das Sauerteigbrot kreiert hat. FOTO: MELANIE BRÊCHET tionen in den Sparten Bäckerei, Konditorei und Confiserie. «Wir müssen bei der Anmeldung jeweils alle Zutaten unserer Kreationen angeben, die Mengenangaben behalten wir jedoch für uns, ganz alles wollen wir ja nicht verraten.» Man
reiche neben neuen Produkten auch immer Altbewährtes ein, so hätte das Mandelgebäck «Sweet Kernli» dieses Jahr erneut eine Auszeichnung gewinnen können. «Für uns ist das auch eine Art Qualitätskontrolle. Werden auch ältere
Ein neues Produkt, das mit Gold ausgezeichnet wurde, ist zum einen das Bauernbrot aus Sauerteig, kreiert von Bäcker Dylan Allenbach. Sauerteig sei momentan hoch im Kurs, bestätigt Stefan Kern. Es sei lange haltbar, in der Regel bekömmlicher und besteche auch durch einen sehr feinen Geschmack. «Lange war unsere Brotkultur im Laufental durch Frankreich geprägt, es wurde eher Weissbrot konsumiert. Das Sauerteigbrot geht in eine andere Richtung.» Sauerteig sei in der Produktion jedoch aufwendiger, er müsse länger aufgehen und ausserdem gehegt und gepflegt werden. «Dylan Allenbach hat den Teig sogar mit nach Hause genommen, damit er nach den Ferien wieder bereit ist», beschreibt Kern die aufwendige Prozedur. In der Sparte Confiserie überzeugte das 13-Kräuter-Praliné, welches unter anderem mit dem berühmten Laufner Ricola-Kräuterzucker hergestellt wird. «Dieses Praliné ist — wie so vieles — Geschmacksache. Nur wer die Kombination von Kräutern und Schokolade mag, kommt auf seine Kosten.» Stefan Kern freut sich, dass man mit diesem Produkt den Geschmack der Jury, bestehend aus
Fachleuten und Konsumentinnen und Konsumenten, getroffen hat. Das sei nämlich nicht immer der Fall. «Wir sind auch schon voller Überzeugung mit Produkten in den Wettbewerb gegangen, die bei der Jury nicht so grossen Anklang fanden. Als Beispiel nennt Stefan Kern eine Torte mit Banane, Passionsfrucht und Pfefferminze, welche er dieses Jahr eingereicht hatte. «Ich fand die super, die Jury offenbar nicht, aber das gehört dazu.»
Kleine Schmuckstücke: Das 13-KräuterPraliné des Café Kern hat ebenfalls Bestnoten erhalten. FOTO: ZVG
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Donnerstag, 11. November 2021 Nr. 45
Bärschwil
Liesberg
Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen SBB betreffend Ersatz der Birsbrücke Gemeinden
Bärschwil (SO), Liesberg (BL)
Gesuchstellerin
Schweizerische Bundesbahnen SBB
Gegenstand
Das Bauvorhaben umfasst im Wesentlichen den Ersatz der Brücke über die Birs, die Aufweitung der Birs im Bereich der neuen Brücke sowie die Ufergestaltung der Birs. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.
Verfahren
Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711).
Öffentliche Auflage
Die Planunterlagen können vom 15. November 2021 bis 14. Dezember 2021 während der ordentlichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Bärschwil und in der Gemeindeverwaltung Liesberg sowie nach telefonischer Vereinbarung bei der Bau- und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, eingesehen werden.
Aussteckung
Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen (Terrainveränderungen, Rodungen, Rechtserwerb etc.) werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert.
Einsprachen
Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35 – 37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen.
Enteignungsbann
Vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (vgl. Art. 42 EntG).
Bern, 11. November 2021
Bundesamt für Verkehr, 3063 Ittigen
Unser dynamischer Familienbetrieb steht seit 1999 für Erfahrung und Kompetenz im gesamten Haustechnik- und Schwimmbadbereich sowie Regenwasser- und Bewässerungsmanagement und Planung Gebäudetechnik. Unser Marktgebiet umfasst die Stadt Basel, das untere Baselbiet, das Leimental sowie das Laufental und das Schwarzbubenland.
Breitenbach
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine fachkundige, teamfähige und professionell denkende Persönlichkeit als
Servicetechniker/-in Sanitär und/oder Heizung EFZ Wir bieten: Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Kirchgemeindeversammlung Einladung zur 141. ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 23. November 2021, 19.00 Uhr, in der Kirche, Fehrenstrasse 46 in 4226 Breitenbach. Traktanden 1. Präsenzfeststellung 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 15.06.2021 3. Genehmigung Reglement über die Anlage von flüssigen Mitteln und die Beschaffung von Fremdkapital 4. Beschluss über den Voranschlag 2022 und Festsetzung der Kirchensteuer 2022 5. Verschiedenes Der Voranschlag 2022 und das erwähnte Reglement liegen im Kirchgemeindehaus und an der Kirchgemeindeversammlung auf. Ebenfalls liegt das Protokoll vom 15.06.2021 an der Kirchgemeindeversammlung auf. 4226 Breitenbach, 11. November 2021
Der Kirchgemeinderat
• Ein interessantes und vielseitiges Tätigkeitsfeld mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten • Gründliche und sorgfältige Einarbeitung • Eigenes ausgerüstetes Fahrzeug sowie eine moderne Infrastruktur (Werkzeug und Maschinen) • Ein kompetentes und intaktes Team • Interne und externe Schulungen • Angenehmes und familiäres Arbeitsklima • Faire Entlöhnung und gute Sozialleistungen • Ein gesundes Unternehmen mit einer grossen Stammkundschaft Sie bringen: • Abgeschlossene Berufsausbildung als Heizungs- und/oder Sanitärinstallateur/in EFZ • Sie setzen sich engagiert für Kunden ein und pflegen einen professionellen Umgang mit Lieferanten und Geschäftspartnern. • Sie sind zuverlässig, flexibel, verantwortungsvoll, loyal, belastbar und sind es gewohnt selbständig, aber auch im Team zu arbeiten. • Praktisches Organisationstalent • Führerschein Kat. B, evtl. BE • Gute Umgangsformen und gepflegte Erscheinung • Fundierte Fachkenntnisse, hohes technisches Verständnis und handwerkliches Geschick Ihre Aufgaben: • Selbständige Ausführung der zugeteilten Aufträge • Vielseitiges Aufgabengebiet, Rapportwesen, Lieferantenbestellungen • Heizungs- und Sanitärinstallationen bei Service- und Wartungsarbeiten bis Umbauten und Badsanierungen. Direkter Kontakt mit unserer Kundschaft, mit den zuständigen Projektleitern und anderen Partnern • Pikettbereitschaft Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen auf elektronischem Weg mit Foto. O. Jeker AG Haustechnik + Schwimmbad Neumattstrasse 60 CH-4226 Breitenbach www.jeker-haustechnik.ch
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THIERSTEIN
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BREITENBACH
Ehemalige Isola-Kantine wird zum Herzstück Beschlüsse Gemeinderat vom 08.11.2021 x
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Der Gemeinderat behandelte die Anträge zu den Delegiertenversammlungen der Lüsseltaler Wasserversorgung und der ARA Zwingen. Den Delegierten der Gemeinde wurde Stimmfreigabe erteilt. Die Angestellten der Einwohnergemeinde sind im Rahmen des BVG bei der Pensionskasse Solothurn versichert. Aufgrund des Ziels der Pensionskasse, die Kundenbasis zu erweitern, werden ab dem 1. Januar des kommenden Jahres drei neue Vorsorgepläne angeboten. Der Rat entschied, die Angestellten in Zukunft mittels des Vorsorgeplans „Basis“ zu versichern. Dieser Vorsorgeplan entspricht bezüglich der zu erwartenden Kosten und Leistungen weitestgehend der heutigen Lösung. Für die noch nicht vereidigten Kommissionsmitglieder wurde ein zweiter Vereidigungstermin fixiert. Dieser findet am 29. November im Gemeindehaus statt. Die betroffenen Kommissionsmitglieder werden schriftlich über diesen Termin orientiert.
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Ehemaliges Isola-Areal: Ein von der Steiner Investment Foundation zusammengestelltes Team entwirft Planungsvarianten. Verwirklicht wird das Szenario wohl erst nach 2029. FOTO: ARCHIV/BEA ASPER
Die Steiner Investment Foundation will für ihr 114 000 Quadratmeter grosses Areal in Breitenbach vorerst in die Planung investieren und bei der Bevölkerung Goodwill schaffen. Bea Asper Wie sieht die Welt im Jahr 2029 aus? Mit welchen Angeboten wird man dann die Menschen für das Wohnen auf dem ehemaligen Isola-Areal begeistern können? Welche Erschliessung wird es brauchen für die künftige Mobilität? Ein von der Steiner Investment Foundation zusammengestelltes Team sucht Antworten auf diese Fragen und entwirft Planungsvarianten. «Wir prüfen alle denkbaren Möglichkeiten. Letztlich werden wir wohl mehrere Elemente aus verschiedenen Vorschlägen auswählen und zum Projekt der Zukunft weiterentwickeln, sagte Stefan Gabriel, Teamleiter Immobilienentwicklung bei der Steiner AG, gegenüber dem Gemeinderat von Breitenbach. Die Planungsbehörde liess sich
im Rahmen ihrer öffentlichen Sitzung über die Gedanken der Investorin informieren und unterstützte die Idee einer ersten, offiziellen Information. Die Bevölkerung soll erfahren, welche Schritte auf Breitenbach zukommen werden. Noch sei alles in der Schwebe und doch brauche es Mitteilungen. Aufgrund der Dimension des Areals — es sind 114 000 Quadratmeter — sei sich die Steiner Investment Foundation im Klaren, dass es um Veränderungen gehe, welche für den Thierstein prägend sind — wie es eben auch die Vergangenheit dieses Ortes war. «Die Ansprüche seien so hoch wie im Spiel der Champions League», hielt Gabriel fest. Die Planung wird fast ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen. Sie soll Wohnen, Natur — insbesondere die Lüssel-, Gewerbe und Dienstleistungen, Freizeit und Kultur in einer Symbiose vereinen und die Grundlage bilden, den perfekten Ort zu schaffen, wo man sich zuhause fühlt. Verwirklicht wird das Szenario wohl erst nach 2029. Dabei soll eine Etappierung helfen, die Bevölkerungszunahme verträglich zu machen, denn die Gemeinde wird die Infrastruktur anpassen müssen. Mit einer Mehrwertabgabe auf der Zonenanpassung wird die Gemeinde zu finanziellen Reserven kommen. Das dafür notwendige Reglement ist bereits unter Dach und Fach.
Nur gemeinsam mit der Bevölkerung möglich
Die Steiner Investment Foundation macht keinen Hehl daraus, dass sie für die Umsetzung ihrer Pläne die Behörden braucht. Gabriel drückte es so aus: «Es geht nur gemeinsam, gemeinsam mit der Bevölkerung und den kommunalen und kantonalen Stellen.» Voraussetzung ist nämlich die Erarbeitung eines Räumlichen Teilleitbildes, welches von der Gemeindeversammlung genehmigt werden muss. Dieser Prozess beginnt voraussichtlich im nächsten Frühjahr und soll ein Jahr später abgeschlossen sein. Gabriel kündigte an, dass man den gegenseitigen Gedankenaustausch fördern wolle, aber auch die Öffnung des Areals für die Bevölkerung. Man tausche sich aus mit bestehenden und neuen Mietern und suche den Kontakt zu Vereinen und Kulturschaffenden. Nebst der Möglichkeit von Zwischennutzungen gehe es um die Belebung des Ortes mit Events und Gastronomie. Das dafür notwendige Herzstück existiert und ist zudem das verbindende Element zwischen der Vergangenheit und der künftigen neuen Nutzung des Areals. Es geht um die ehemalige Isola-Kantine mittendrin. Sie soll im Jahr 2022 saniert und mit einem «pfiffigen Gastronomie-Konzept» ausgestattet werden, stellte Gabriel in Aussicht.
BREITENBACH
Magische Momente im Pfarreisaal Der zweite Saisonanlass des Kultur- und Lesevereins Breitenbach entführte das Publikum in die Welt der Magie. Daniel Kalman ist aber nicht nur Zauber, sondern auch ein charmanter Entertainer.
.…und no meh Märt!
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Am Anfang denkt man: «Alles klar. Das durchschaue ich. Die Bowlingkugel, welche auf den Boden fällt, ist an der Rückseite des Buchs in einem Netz befestigt.» Doch je länger der Abend dauert, um so mehr beginnt man sich zu wundern. «Wie ist das nur möglich?» Am letzten Freitag stand Daniel Kalman auf der Bühne im Pfarreisaal in Breitenbach. Der Kultur- und Leseverein Breitenbach hatte den Zauberer eingeladen. Zahlreiche Familien mit Kindern, aber auch Paare waren gekommen, um sich vom Magier in die Welt der Illusion entführen zu lassen. Um kein Wort verlegen, unterhielt der Zürcher, bekannt aus verschiedenen Fernsehshows, mit Charme und Witz seine Gäste. Eines echten Zauberers würdig, liess er mit viel Fingergeschick die Karten durch die Hände rieseln, zauberte Markierstifte hinter Ohren hervor und liess Geld verschwinden beziehungsweise in Zitronen wieder auftauchen. Sich bequem zurücklehnen lag an diesem Abend nicht drin. Immer wieder forderte Kalman das Publikum zum Mitmachen auf oder holte sich eine Person auf die Bühne. Einem Holzpuzzle
Verwandelt Papier in Geld: Daniel Kalman holt für seinen Trick ein kleine Zuschauerin zu Hilfe. FOTO: GABY WALTHER fügte ein Mädchen eine Holzform nach der anderen hinzu und immer wieder schob der Zauberer die Teile zu einem Quadrat zusammen. Und Überraschung — am Schluss hatte das Quadrat immer noch die Anfangsgrösse und passte in den Rahmen. Und irgendwann tauchte an diesem Abend die Frage auf, ob der Magier vielleicht doch Gedanken lesen kann. Oder wie war es möglich, Zahlen,
welche sich jemand aus dem Publikum ausgedacht hatte, zu erraten? Oder die richtige Anzahl Murmeln in der Hand einer Zuschauerin herauszufinden? Oder die richtige Farbe aufs Plakat des Traummanns zu pinseln? Staunen bei Klein und Gross. Eine Comedy Zaubershow war angekündigt und wurde erfüllt — eine Show mit bester Unterhaltung zum Staunen und Lachen.
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THIERSTEIN/DORNECK
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BREITENBACH
Die Geschichte einer aussergewöhnlichen Baslerin Glasperlen-Workshop im Industriemuseum
Thomas Brunnschweiler erzählt erstmals die ganze Geschichte einer aussergewöhnlichen Baslerin. Fabia Maieroni
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
New York 1921. In einem winzigen, ärmlichen Appartement brennt eine Bienenwachskerze. Caroline Weldon sitzt auf ihrem alten Sessel und lässt ihr Leben Revue passieren. Zeiten, in denen sie nicht einsam war. Die Jugend im fernen Basel, der Umzug nach Amerika, die Hochzeit, die Geburt ihres unehelichen Sohnes. Ihre Zeit bei den Sioux, die enge Freundschaft mit dem Chief Sitting Bull. Alles fliegt an ihr vorbei, scheint auf einmal zu verschmelzen. War es das? Das Feuer brennt. Ihr Licht geht aus. Genau 100 Jahre nach dem Tod Caroline Weldons ist Thomas Brunnschweilers Buch «Die Zwischengängerin» erschienen. Caroline Weldon, mit gebürtigem Namen Susanna Carolina Faesch, wurde 1844 im Kleinbasel geboren. Nachdem sie ihre Jugend in der Region Basel und unter anderem im französischen Biederthal verbrachte, reiste sie 1852 mit ihrer Mutter zu deren neuen Ehemann nach New York. Caroline zeigte rasch grosses Talent für Sprachen und Kunst. Nach einer gescheiterten Ehe lernte sie Christopher J. Stevenson kennen, mit dem sie einen unehelichen Sohn zeugte. Bald verliess Stevenson sie jedoch wieder und Caroline stand mit ihrem Sohn alleine da.
Enge Vertraute von Sitting Bull
Früh entdeckte die Baslerin ihr Interesse an der Kultur und Lebensweise der Native Americans. 1888 reiste sie das erste Mal in das Dakota-Territorium und wurde Mitglied der National Indian Defense Association, die sich gegen die faktische Enteignung der Indianer einsetzte. Zwischen dem Sioux-Chief Sitting Bull und Caroline, die sich zu jener Zeit ihren Künstlernamen zulegte, entstand bald eine Freundschaft. Weldon wurde eine enge Vertraute Sitting Bulls, engagierte sich als dessen Advokatin, übersetzte Texte, malte Porträts des Chiefs und war ein geschätztes Mitglied des Stammes. Doch ihr offener Widerstand gegen die weissen Siedler machte sie unbeliebt. Sie wurde verleumdet und geschmäht. Der sich ausbreitende Hass auf die Indianer sollte Caroline schliesslich dazu zwingen, eine folgenschwere Entscheidung zu tref-
Rechercheintensives Werk: Thomas Brunnschweiler hat seinen Roman «Die Zwischengängerin» veröffentlicht. FOTO: FABIA MAIERONI fen. Und für Sitting Bull endete die Zeit des Widerstands mit dem Tod.
Weldons Bezug zur Region Basel
2015 war Thomas Brunnschweiler auf das Thema gestossen, als er im Hause einer Vertreterin der Familie Faesch zu Gast war. Ein Jahr später begann er mit den Recherchen. Während vier Jahren trug der Autor unzählige Informationen über das Leben von Susanna Carolina Faesch zusammen. Brunnschweiler arbeitete sich dazu durch die Tiefen des Staatsarchivs und besuchte jene Orte, an denen Carolina Faesch vermutlich gelebt hatte. Die meisten seiner Quellen stammten von Daniel Guggisberg, einem Genealogen aus den USA, der ebenfalls über das Leben der Baslerin forscht. In diesen Unterlagen fand Brunnschweiler schliesslich auch eine Scheidungsurkunde der Mutter von Carolina — Brunnschweiler war der erste, der die Urkunde entziffern konnte. So fand er heraus, dass Carolina zusammen mit ihrer Mutter eine Zeit lang in Biederthal gelebt haben muss. Anhand seiner umfangreichen Recherchearbeit hat der Autor das Leben der Protagonistin nachgezeichnet und teilweise mit fiktiven Anekdoten angereichert. Als Erster hat er den Bezug zur Region Basel — zu Carolina Faeschs Wurzeln — herausgearbeitet. Er zeigt Weldon nicht im hol-
lywoodesken Stil wie der aus historischer Sicht fehlerhafte Film «Die Frau, die vorausgeht» von 2017, sondern porträtiert sie als starke, selbstständige und moderne Frau des 19. Jahrhunderts. Wer gerne kurze, knackige Romane liest, der wird bei Brunnschweilers Buch nicht auf seine Kosten kommen. «Die Zwischengängerin» stellt zuweilen hohe Ansprüche an die Aufmerksamkeit seiner Leserschaft. Brunnschweiler plante erst, ein Sachbuch über Weldon zu schreiben, wählte dann aber aufgrund grosser biografischer Lücken das Genre des Romans. Das ist dem Buch stellenweise anzumerken — es ist gespickt mit historischen Fakten und vermittelt viel Hintergrundwissen. Die Erzählung ist dadurch manchmal etwas schleppend. Der Autor selbst sagt: «Das Buch ist geeignet für all jene, die Interesse an der Geschichte einer Frau haben, die aus den von Männern geprägten Normen ausbricht und sich auf eine Suche nach sich selbst begibt. Es ist ein Roman für Menschen, die sich mit der Geschichte der Indianer auseinandersetzen wollen und gerne ein dichtes Buch lesen.» Lesung mit Thomas Brunnschweiler: 23. November, 18.30 Uhr, Bibliothek Schmiedenhof, Basel. Thomas Brunnschweiler arbeitet als freier Autor für das Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental und wohnt in Breitenbach.
REGION
Die Staupe wurde im Hinteren Leimental, neulich aber auch in Seewen vermeldet Die tödliche Fuchskrankheit ist im Schwarzbubenland aufgetaucht. Für Menschen ist sie harmlos, nicht aber für Hunde. Michel Ecklin Wer in diesen Tagen im Hinteren Leimental oder am Dorneckberg durch Wälder und Wiesen streift, stösst auf Plakate an den Waldeingängen. Sie warnen vor Staupe, eine Nervenkrankheit, die vermehrt festgestellt worden ist. Das ist kein Grund zur Panik: Die Viruserkrankung befällt nicht den Menschen, sondern nur Tiere, hauptsächlich Füchse, aber auch Dachse. Staupe attackiert ihr Nervensystem, sie bedeutet für die Tiere meistens den Tod, oft einen qualvollen. Fälle von Staupe vermeldet wurden neulich in Seewen und Büren, aber auch im Hinteren Leimental, etwa in Hofstetten, Metzerlen-Mariastein und Flüh. «Wir stellten einige Füchse fest, die im Kreis herumrannten und wirr aussahen», sagt Thomas Karlin, Wildhüter in Metzerlen. Ein Kadaver wurde zur Überprüfung an ein Labor geschickt. Dieses bestätigte: Die Staupe ist wieder in der Region. Auch die Fälle in Hochwald sind eindeutig belegt.
Für beide tödlich: Füchse können die Staupe an Hunde übertragen. FOTO: ZVG
Tote Tiere sollte man den Behörden melden
Neu ist das nicht, denn Staupe taucht immer wieder in Wellen auf. Das Solothurner Amt für Wald, Jagd und Fischerei hat jetzt den Jagdverantwortlichen in den betroffenen Gemeinden ein Merkblatt für den Umgang mit Staupe zukommen las-
sen. Viel kann man allerdings nicht dagegen unternehmen. Spaziergänger und Jäger können einen Beitrag gegen die Ausbreitung leisten, indem sie tote Füchse melden, etwa dem zuständigen Wildhüter. Staupe überträgt sich über die Luft und über Körperflüssigkeiten wie Speichel und sonstige Ausscheidungen.
«Je mehr Kadaver eingesammelt werden, desto weniger stark breitet sich die Krankheit aus», sagt Urs Kilcher, Jagdaufseher in Hochwald und Büren. Jäger sind aufgerufen, kranke Tiere zu erlegen – wobei das gar nicht einfach ist, weil die Krankheit oft nicht zu erkennen ist. Auch Hundehalter sollten sich in acht nehmen. Staupe kann sich nämlich von Füchsen auf Hunde übertragen, die meist daran sterben. Man sollte sein Tier deshalb nicht in die Nähe von Fuchsbauten oder Füchsen lassen – was leicht geschehen kann, weil von Staupe befallene Füchse zutraulich und langsam sind. Hunde kann man mit einer regelmässigen Impfung schützen. Diese ist zwar nicht obligatorisch, wird aber gerade jetzt dringend empfohlen – insbesondere für Jagdhunde, die fast zwangsläufig mit Füchsen in Berührung kommen. Bis ins Baselbiet scheint die aktuelle Staupewelle bisher nicht gelangt zu sein. Jedenfalls wurden in den vergangenen Monaten keine Fälle gemeldet – in den vergangenen Jahren gab es allerdings hin und wieder Erkrankungen, wie Daniel Zopfi sagt, Mitarbeiter der Abteilung Jagd- und Fischereiwesen im Baselbieter Amt für Wald: «Wir hatten eigentlich den Eindruck, dass es jetzt mit der Staupe
ruhiger werde. Jetzt gibt es in der Nähe doch einen neuen Herd.»
Tödliche Verbreitung über Muttermilch
Und der könnte sich ausweiten wie Zopfi vermutet: «Während der Fortpflanzungszeit Anfang Jahr sind die Männchen mobiler. Da wird sich die Staupe schneller ausbreiten.» Auch der Fortpflanzungsakt selber wird zur Verbreitung beitragen, weil dann die Männchen die Weibchen mit einem Nackenbiss fest halten, inklusive Verletzungen. Kilcher gibt zu bedenken, dass die Mütter das Virus mit der Milch weitergeben. «Dann sterben die Jungen elendiglich.» Eigentlich ist die Verbreitung der Staupe abhängig von der Grösse einer Population. Je grösser diese ist, desto eher schlägt das Virus zu. Allerdings sind die Fuchsbestände in den vergangenen Jahren bereits durch Räude und den Fuchsbandwurm stark dezimiert worden. Füchse halten in der Landwirtschaft die Mäuse in Schach, und im Wald wirken sie als Aufräumer, indem sie zum Beispiel tote Vögel wegfressen. Sie sind also wichtig fürs Ökosystem. Doch die drohende Staupe-Welle ist kein Anlass zur Sorge, wie Zopfi erklärt:«Fuchspopulationen sind dynamisch und erholen sich rasch.»
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DORNECK/LEIMENTAL
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RODERSDORF
«Wohnen und Arbeiten wachsen zusammen» Rodersdorf plant Massnahmen zur Förderung von Arbeitsplätzen und der Ansiedlung neuer Steuerzahler.
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Hohes Defizit
Bea Asper «Die Botschaft lautet: Rodersdorf macht glücklich», meint Gemeindepräsident Thomas Bürgi auf Anfrage dieser Zeitung. Der Gemeinderat hat sich Gedanken zur lokalen Wirtschaftsförderung gemacht und hat beschlossen, der Gemeindeversammlung zu beantragen, den Steuerfuss für juristische Personen von 120 auf 90 Prozent der Staatssteuer zu senken. Der Verlust würde knapp 7000 Franken betragen. Bürgi zeigt sich zuversichtlich, dass es nicht zum Ertragsausfall kommen werde, sondern dazu, dass man zusätzliche Steuerzahler gewinnen könne. In Rodersdorf lasse es sich nicht nur schön wohnen, sondern die wundervolle Landschaft sei Ort der Inspiration und fördere die Kreativität, ist Bürgi überzeugt. «Wohnen und Arbeiten wachsen zusammen, das liegt im Trend: Stichwort Homeoffice», so Bürgi. Mit verbesserten, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werde es gelingen, Unternehmungen anzuziehen, die online von überall aus betrieben werden können. Gleichzeitig gebe es im Rahmen der Zonenplanrevision die Möglichkeit, kleinere Gewerbebetriebe anzusiedeln. «Ver-
Rodersdorf: Arbeitsplätze vor Ort würden zur Belebung eines Dorfes beitragen, ist der Gemeindepräsident Thomas Bürgi FOTO: BEA ASPER überzeugt. kehrstechnisch ist Rodersdorf für Firmen mit grösserem Transportvolumen herausfordernd. Doch gibt es ja auch andere Unternehmungen oder Bedarf nach Ateliers.» Arbeitsplätze vor Ort würden zur Belebung eines Dorfes beitragen, führt Bürgi aus. Gewerbe und Wohnen nebeneinander ist aber auch ein Thema, das im Solothurnischen Leimental spaltet. Das zeigt die Standortfrage der Rupp Getränke AG.
Der Familienbetrieb hat in Metzerlen mit Platzproblemen zu kämpfen und stiess bei seinen Plänen, sich in Flüh anzusiedeln auf erbitterten Widerstand. Letztlich droht der Region die Abwanderung eines Betriebes, der hier verwurzelt ist und mit einem Stellenangebot für Menschen in schwierigen Situationen soziale Verantwortung wahrnimmt. Der Gewerbeverein Hinteres Leimental (GHL), welcher der Bevölkerung regelmässig Gross-
anlässe bietet, macht seit längerem darauf aufmerksam, dass man dem Wirtschaftsstandort «Hinteres Leimental» Sorge tragen soll. Arbeitsplätze vor Ort würden die Pendlerströme reduzieren. Auf der anderen Seite des Schwarzbubenlandes gebe es für kleinere und mittlere Unternehmungen diverse Gewerbezentren, zum Beispiel in Nunningen und Meltingen und neu auch in Zullwil. Die Wirtschaftsförderung setzt hier
Zusätzliche Steuerzahler gewinnen zu können, ist in den meisten Gemeinden die grosse Hoffnung. In Rodersdorf hatte die Gemeindeversammlung vor zwei Jahren den Steuerfuss für natürliche Personen von 125 auf 120 Prozent der Staatssteuer gesenkt. Bürgi sagt, dass es nun auch nicht das Ziel sei, den Steuerfuss wieder zu erhöhen. Allerdings hat man finanziell zu kämpfen. Im Budget 2022 rechnet man mit einem Aufwandüberschuss. «Wir konnten in mehreren Schritten ein vorgesehenes Defizit von 1,2 Millionen Franken auf nunmehr rund 450 000 Franken senken», hält Bürgi fest und meint: «Ich bin unserer Finanzverwalterin sowie meinen Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat sehr dankbar für diese nicht immer einfache Zusammenarbeit. Wir haben konzentriert und fokussiert gearbeitet und alle haben Verständnis dafür gezeigt, dass wir sorgfältig und achtsam mit unseren Steuergeldern umgehen müssen.» Es müsse betont werden, führt Bürgi aus, dass viele Ausgaben gebunden seien, beispielsweise für den wichtigen Bereich der Bildung. «Hier liegt auch unsere Zukunft. Bei allen nicht gebundenen Ausgaben haben wir versucht, keinen Bereich zu privilegieren. Alle haben solidarisch dazu beigetragen, dass wir eine akzeptable Erfolgsrechnung aufweisen können», resümiert Bürgi.
HOFSTET TEN
Neue Optionen für die Gemeinde — eine Parzelle soll gekauft werden Die Gemeinde Hofstetten-Flüh hat die Möglichkeit, das letzte unverbaute Gewerbeland in Flüh zu erwerben. Bea Asper Die Stella Montana AG hatte vor einem Jahr ein Baugesuch eingereicht für den Bau einer grossen Gewerbehalle. Diese sollte in Flüh auf der grünen Wiese an der Strasse nach Hofstetten zu stehen kommen. Gegen den geplanten Handelsbetrieb für Getränke gab es 37 Einsprachen, unter anderem vom Gemeinderat. Die Baukommission verfügte im Juni dieses Jahres, die Baubewilligung nicht
zu erteilen. Die Parzelle liege zwar in der Gewerbezone, das Zonenreglement lasse aber die angestrebte Nutzung nicht zu, hiess es. Das Verfahren wurde an den Kanton weitergezogen, ist jetzt aber hinfällig geworden, erfuhr man an der Gemeinderatssitzung vom Dienstagabend. Gemeindepräsident Felix Schenker verkündete: «Die Unternehmung hat sich entschieden, das Projekt in Flüh nicht weiter zu verfolgen. Und sie will das 6853 Quadratmeter grosse Landstück verkaufen.» Der Gemeinderat liebäugelte bereits im Sommer mit dem Kauf des Areals. Mit den Verantwortlichen der Stelle Montana AG — sie befindet sich im Besitz der Rupp Getränke AG — sei man sich nun handelseinig geworden, und so beschloss der
Gemeinderat an seiner Sitzung vom Dienstagabend, das Geschäft dem Souverän vorzulegen. Es sei eine Frage der strategischen Planung, meinte Domenik Schuppli. «Die Gemeinde würde sich mit dem Kauf der Parzelle riesige Vorteile in allen Belangen verschaffen. Sie kann das Land, das in der Gewerbezone liegt, als langfristige Reserve einsetzen, für Infrastrukturprojekte nutzen oder sich einen Investor suchen, dessen Projekt ihr gefallen würde.» Felix Schenker erinnerte daran, dass die früheren Gemeinderäte, die das Land für die heutige Mehrzweckhalle und das Schulhaus gesichert hatten, sich auch jeweils von mittel- bis langfristigen Überlegungen leiten liessen. «Der Kauf dieser unverbauten Gewerbezone
an wunderschöner Lage in Flüh ist eine riesige Chance für die weitere Entwicklung der Gemeinde», zeigte sich Thomas Zeis überzeugt. «Damit erweitern wir die Optionen, die früher gar nicht zur Debatte standen.» Die Ideenbörse zur Nutzung des Landes könne demnächst oder auch erst in Jahren lanciert werden. Der Kauf des Areals sei losgelöst von Projekten. «Jetzt geht es lediglich darum, eine riesige Chance nicht zu verpassen.» Für die Gemeinderäte war denn klar, dass man das Geschäft nicht auf die lange Bank schieben könne, sondern vorwärts machen will. «Es besteht das Risiko, das Land an einen anderen Käufer zu verlieren. Es braucht ein entschlossenes Handeln», meinte Schenker. Der Rat ver-
abschiedete das Geschäft zuhanden der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember. Bis dann, so hofft Schenker, liege die erste Vorprüfung durch den Kanton vor. Der Gemeinderat hatte in Solothurn angefragt, ob es grundsätzlich möglich wäre, das unverbaute, knapp 7000 Quadratmeter grosse Gewerbeland von der G1 in die Zone für öffentliche Bauten umzuzonen und ausserdem einen Teil des 3717 Quadratmeter grossen Gewerbelandes, welches die Gemeinde bereits an der Talstrasse besitzt, zur Wohnzone aufzuwerten. «Damit würde es Hofstetten-Flüh gelingen, in der laufenden Zonenplanrevision die Bauzone grösser zu machen als der Kanton ursprünglich zugestehen wollte», meinte Schuppli.
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SPORT
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FUSSBALL
Der Aufstiegsfahrplan stimmt Obwohl die Hinrunde längst nicht optimal lief, führt Laufen die Gruppe 1 mit drei Punkten vor Therwil an. Aufsteiger Zwingen ist auf gutem Weg zum Klassenerhalt. Breitenbach muss sich noch steigern.
3. Liga – Gruppe 1 Samstag, 13. November 2021,
EHC Laufen – SC Reinach 20.15 Uhr, Eishalle Laufen eh. – Nachdem Laufen den ersten Sieg, wenn auch erst in der Overtime, realisiert hat, geht es weiter mit dem Heimspiel gegen den SC Reinach. Die Aargauer haben mit vier Spielen fünf Punkte geholt. Ausser beim Heimsieg gegen Rheinfelden (4:0) gingen alle Partien sehr knapp aus. Zum Start setzte es eine 3:4-Niederlage in Binningen ab. In Herrischried verlor Reinach in der Overtime und auch am Samstag musste Reinach zu Hause im Aargauer Duell gegen Wohlen Freiamt in die Verlängerung und verlor 3:4. Dem Team fehlt es noch an Konstanz in den Spielen. Mal gelingt das Startdrittel, dann ist das Spielende erfolgreicher. Parallelen mit Laufen sind feststellbar. Die Begegnung Argovia Stars gegen Binningen wurde spät noch abgesagt, da die Aargauer zu wenig Spieler zur Verfügung hatten. Dennoch bleiben die Baselbieter mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze. Herrischried ist, mit einem Spiel mehr, jedoch auf gleicher Höhe. Das Team aus Deutschland gilt auch als Hauptanwärter auf den Aufstieg. Für Laufen geht es vorerst darum, die Gegner im Tabellenumfeld im Griff zu haben. Das wäre neben Fi-Gö auch der EHC Rheinfelden.
Edgar Hänggi
Tabelle 3. Liga– Gr. 1 2021/22 Spiele Punkte 1. EHC Binningen
3
9
2. EHC Herrischried
4
9
3. Argovia Stars
3
8
4. HC Wohlen Freiamt 4
8
5. SC Reinach
4
5
6. EHC Rheinfelden
4
3
7. EHC Laufen
4
2
8. Fischbach-Göslikon
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Beim FC Laufen wurde nach dem Abstieg nicht lange Trübsal geblasen. Hatten die Verantwortlichen anfangs Bedenken, dass es zum grossen Abwandern kommt und damit der sofortige Wiederaufstieg gefährdet wäre, kam es ganz anders. Mit Liridon Osmanaj, Florent Pepsi, Fabien Alain Freiberger und Arthur Akong verpflichtete man vier Spieler, die mit Concordia in der 2. Liga spielten. Cédric Cueni ist ebenfalls ein erfahrener Spieler und mit Alexander Rothen kam ein bei Congeli ausgebildeter junger Spieler. Wenn die Equipe einigermassen komplett spielen konnte, vor allem im Nau, war keine Equipe der Gruppe in der Lage, etwas gegen Laufen auszurichten. Doch gerade der letzte Match zuhause gegen Gelterkinden zeigte, wo das Problem lag. 13 Spieler standen auf der Absenzenliste, darunter alle Ex-Concordia-Spieler. Was auch nicht planmässig lief: Mitten in der Hinrunde entliess der Tabellenführer Trainer Sehid Sinani. Die Laufner trennten sich einmal mehr wie in den vergangenen Jahren vorzeitig von einem Trainer. Assistent Rishi Suhanthan rückte auf zum Cheftrainer. Assistiert wurde er vom verletzten Pepsi. Laufen gewann die beiden regionalen Duelle, allerdings mit viel Dusel gegen Breitenbach, nach einem 0:2 und dem Siegestreffer zum 3:2 in der Nachspielzeit. In Zwingen führte Laufen 2:0, musste in den Schlussminuten aber noch zittern. Zwingen glückte der Anschlusstreffer und der Ausgleich wurde wegen Abseits aberkannt. Dennoch lief eigentlich alles für die Laufner und das Projekt Wiederaufstieg. Binningen, ein oft genannter Gegner im Aufstiegskampf, nahm sich nach einem Eklat gleich selbst aus dem Rennen. Ebenfalls nicht die erwartete Rolle spielen konnte Black Stars, weil man bei den Baslern nicht mit Promoti-
Aufgefallen: Anuchan Jeyaseelan ist einer der neuen Spieler, welche das Team weiterbringen. FOTO: EH-PRESSE on-League-Spielern den Wiederaufstieg schaffen will. In der Rückrunde wird sich das Team jedoch stark verändern. Unerwartet stark spielte Rossoneri mit Marcel Hottiger als Trainer. Eng wurde es, als Laufen in der vorletzten Runde in Bubendorf verlor und nur noch einen Punkt Vorsprung hatte. Doch in der letzten Runde entspannte sich die Lage. Laufen gewann gegen Gelterkinden, derweil Therwil in Breitenbach nicht über ein 1:1 hinauskam. Drei Punkte Reserve — nicht viel, aber doch genug, um die Pause und die Vorbereitung ruhig zu bestreiten. Allen ist klar: Wenn Laufen im Frühling komplett und eingespielt auflaufen kann, wird das Team kaum zu bezwingen sein. Eigentlich kann sich das Team nur selbst am Aufstieg hindern. Der FC Zwingen kann auf eine gute Hinrunde blicken. Das letzte Spiel gegen Oberwil wurde am Sonntag verschoben und soll nun heute Donnerstag (20 Uhr) ausgetragen werden. Neun Punkte waren es vor dem Match — eine beruhigende Reserve zu den Abstiegsplätzen. Trainer Peter Sprenger meinte zwar, dass der Klassenerhalt oberstes Ziel sei. Wer den erfolgsorientierten Trainer kennt, kann sich vorstellen, dass für ihn der Abstieg
kein Thema ist. Er kennt die Qualitäten seines Teams und weiss, dass da mehr möglich ist. Mit Sandro Piatti hat Zwingen den Liga-Topskorer in den eigenen Reihen. Zwingen gewann auch ein bis zum Abpfiff hochspannendes Derby in Breitenbach. Die Schwarzbuben können und dürfen mit ihrer Hinrunde nicht zufrieden sein. Rang 10 mit 14 Punkten sind zwar in Sachen Abstiegskampf ausreichend, um nicht darin verwickelt zu werden, aber das dürfte kaum das sein, was man sich vorgenommen hat. Das Team zeichnet zwar aus, dass es auf den Punkt liefern kann, wenn es um die Wurst geht. So gewann man gegen die drei letzten Teams, wenn auch nicht überzeugend. Bedenklich ist, dass Breitenbach mit 59 Strafpunkten mit Abstand die schlechteste Bilanz aller Drittligisten aufweist. Allerdings kämpfte das Team von Shtjefen Frrokaj mit Verletzungspech, was bei den vielen jungen Spielern ins Gewicht fällt. Dass Qualität im Team steckt, beweisen die Spiele gegen die beiden Spitzenteams. Dennoch muss etwas gehen im Grien. Das Team muss stabiler werden. Der eine und andere erfahrene Spieler würde den jungen Spielern guttun.
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Eine Sekunde für das Glück verhinderte ein dramatisches Ende Der EHC Laufen stand beim Schlusslicht Fischbach-Göslikon vor einer folgenschweren Niederlage, dann landete der Puck eine Sekunde vor Spielende zum 4:4 im Tor. In der Overtime erlöste Stefan Henz die Laufentaler. Edgar Hänggi Die Equipe von Stefan Schwander musste beim Tabellenletzten Fischbach-Göslikon unbedingt den ersten Sieg holen. Beide Teams waren bis da ohne Punkte. Lange Gesichter dann aber bei den Laufentalern. Das Startdrittel endete mit einem 0:4 und selbst zwei Überzahlphasen brachten nichts Zählbares. Im Normalfall ist bei einem solchen Spielstand die Stimmung in der Kabine gedrückt. «Es war effektiv seltsam. Wir lagen 0:4 hinten, dennoch waren wir positiv, spornten uns an. Wir waren überzeugt, dass wir das Ding noch drehen», blickt Roger Stähli zurück. «Wir spielten ja im Startdrittel gut, bis zum ersten Gegentor. Das Heimteam war dann sehr effizient. Bei den Toren liessen wir den Schützen zu viel Raum. Da gab es für Dominik Imhof nichts zu halten», erklärt Statistiker Alex Hamann. Dennoch wechselte der Trainer den Goalie, schickte Sven Bieli aufs Eis. «Wir mussten
Dreifach: Stefan Henz brachte Laufen in buchstäblich letzter Sekunde mit seinem dritten Treffer in die Overtime. ein Zeichen setzen, ist halt ein psychologischer Kniff», sagt Stähli, der auch Sportchef ist. Ihm gelang im Mitteldrittel zumindest das Tor zum 1:4.
Laufen spielte auch im Schlussabschnitt nur noch im Drittel von Fi-Gö. «Die standen nur noch vor ihrem Tor, liessen uns die Angriffe aufbauen und
FOTO: EH-PRESSE
erwarteten uns erst an der blauen Linie.» Doch es war schwierig, eine Lücke zu finden. In der 53. Minute gelang Sebastian Huber der zweite Treffer und der
war so etwas wie das Signal zum totalen Angriff. Drei Minuten vor Ende verwertete Stefan Henz ein Zuspiel von Andreas Keller. Auf der Bank wurde man unruhig. Schwander puschte seine Spieler, motivierte sie, daran zu glauben, dass noch nichts verloren ist. Sieben Sekunden vor Spielende gab es noch ein Bully im Drittel der Aargauer. Der Puck schien weg, da behauptete ihn Henz und brachte ihn nach einer Drehung Richtung Tor. «Ich stand vor dem Gehäuse, inmitten von etwa vier Gegnern. Der Goalie sah nichts und der Puck rutschte an allen vorbei ins Tor. Eine Sekunde blieb noch auf der Matchuhr», schilderte Stähli das dramatische Ende. Schwander musste nun auf die Euphorie-Bremse treten, denn blindes nach vorne Laufen in der Overtime hätte alles zunichtemachen können. Tatsächlich traf Fi-Gö den Pfosten. Nach 95 Sekunden in der Overtime erzielte Henz das 5:4. «Es ist toll, dass wir dieses nicht einfache Spiel noch für uns entscheiden konnten. Das gibt Selbstvertrauen. Aber mit etwas Abstand müssen wir feststellen, dass wir einen Punkt verschenkten», meint Stähli nüchtern. Ihm war auch anzumerken, dass sein Bruder Marc mit einer Knieverletzung ausschied und, so Roger Stähli, es sehe gar nicht gut aus. Ebenfalls nicht mehr weitermachen konnte Thomas Bieli nach einem Check gegen den Kopf. Er sollte jedoch am Samstag gegen Reinach wieder einsatzfähig sein.
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Laufentaler Team überzeugte Das Suzuki-Team aus Laufen blickt auf eine turbulente und heikle, am Ende aber erfolgreiche Saison zurück — mit einem starken Auftritt zuletzt auf dem Nürburgring. Jetzt kreisen die Gedanken um einen Fahrzeugwechsel.
13. November 2021 Heimrunde im Gymnasium Laufen ub. Am kommenden Samstag findet im Gymnasium Laufen die dritte Heimrunde des VBC Laufen statt. Sechs Teams des Vereins spielen zwischen 13 und 17 Uhr um Siege. Das Damen 1 sowie sie anderen Teams wollen zeigen, was sie können und wünschen sich Unterstützung von möglichst vielen Zuschauern. Damen 1 Der Start in der 2. Liga nach dem freiwilligen Abstieg ist dem Team von Dominik Imark bestens gelungen. In der 2. Liga gab es bisher vier Siege und eine knappe Niederlage. Am Samstag treffen die Laufentalerinnen auf Traktor Glaibasel, die bis jetzt erst ein Spiel zu ihren Gunsten gewinnen konnten. Herren 1 Die Herren haben ihr Meisterschaftsspiel am Samstag verschoben und können sich somit ganz ihrem nächsten CH-Cupspiel widmen. Im Rahmen der 4. Cup-Runde steht am Sonntag die erste Herrenequipe auswärts in Zürich auf dem Platz gegen den Zweitligisten KSC Wiedikon.
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100 Jahre Regionalturnverband Vergangenen Samstag trafen sich knapp 100 Turnerinnen und Turner in Büren zur Delegiertenversammlung des Regionalturnverbandes Dorneck-Thierstein. Darunter nebst den Ehrenmitgliedern, Vorstandsmitgliedern, Vereinsvertretern und geladenen Gästen auch Regierungsrat Remo Ankli. Nach einem Rückblick auf die drei einzigen Events im vergangenen Jahr und Ehrungen der erfolgreichsten Vereine wurden feierlich zwei ehemalige Vorstandsmitglieder als Ehrenmitglied aufgenommen: Patrizia LutzWohlgemuth und Jacqueline HänggiLutz. Zudem übernimmt Tanja Bloch per sofort das Ressort Geräteturnen und komplettiert damit wieder den Verbandsvorstand. Da das sportliche Programm im vergangenen Jahr eher schmal ausgefallen war, wurde schnell in den Jubiläumsteil übergegangen.
Peter Borer, als ältestes anwesendes Ehrenmitglied, eröffnete die Festlichkeiten mit lustigen Anekdoten und Geschichten rund um die Vergangenheit und den Turnsport, gleich gefolgt von Sigisbert Hänggi mit einem Rückblick auf die letzten Jahre. In diesem Rahmen wurde auch das in den letzten Monaten erarbeitete Jubiläumsbuch vorgestellt, in welchem die Geschichte des Verbandes und des Turnsportes in der Region eindrücklich aufgezeigt wird. Wir bedanken uns beim TV Büren für die Bewirtung und Dekoration der Aula, der Gemeinde Büren für den von ihr offerierte Apéro sowie der Musikgesellschaft Büren für ihre musikalischen Beiträge. Mischa Meier Das Buch ist Online Verfügbar unter sotv.ch/rtvdt
Delegiertenversammlung: Knapp 100 Turnerinnen und Turner trafen sich in Büren.
FOTO: ZVG
Nachdem Ende Juli das geplante Rennen auf dem Nürburgring wegen dem verheerenden Unwetter abgesagt wurde, machten sich Andreas Saner und Igor Rodella vom kleinen Suzuki-Team aus Laufen Gedanken, wie es weitergehen soll. «Zum Glück war der Veranstalter der Langstrecken-Rennserie aber flexibel und so konnten vom 24. bis 26. September auf dem Lausitzring gleich zwei Rennen der NES 500 ausgetragen werden. Deshalb setzte sich auch Gilbert Denzer, unser Teamchef, ins Auto», erklärt Saner. Am Samstagmorgen bestritt Rodella das Qualifying für das Team «Saner Performance» und holte die Poleposition. Den Rennstart und den ersten Stint bestritt Denzer. Nach einer unverschuldeten Kollision mit einem NES 5 BMW und Problemen mit der Kupplung übergab er den Swift auf Platz zwei liegend an Rodella. Dank des starken Einsatzes der Boxencrew konnte der zweite Stint ohne Probleme absolviert werden. Das «Saner Performance»-Team holte in der NES 1 den Kategorien-Sieg. Für das zweite Rennen wurde das Auto soweit es ging instandgesetzt. «In einer Nacht- und Nebelaktion haben wir noch die eine und andere Anpassung vorgenommen. Das Auto war mechanisch einwandfrei», betont Rodella. «Optisch hingegen waren Spuren von Berührungen und einem Abflug nicht zu übersehen, aber wir hatten gar keine Zeit, um alles zu beheben.» Auch das zweite Rennen am gleichen Wochenende konnte das Team für sich entscheiden. Beim Saisonfinale auf dem Nürburgring wurde das Feld der NES und die 318er BMWs zusammengelegt. «Nach dem Start fuhren beide vorerst getrennt, doch nach den ersten Boxenstopps wurde das Feld durchmischt. Als ich ins Rennen stieg, kam ich mitten in einem BMWPulk auf die Strecke. Da wurde verbissen
Erfolgreich: Andreas Saner (links) und Igor Rodella freuten sich über die erkämpfte Auszeichnung. FOTO: DENIS PETERMANN um jeden Platz gekämpft. Das macht dir dann schon Eindruck», lacht Rodella. Er hielt sich gut mit dem Suzuki und als Saner den letzten Stint fuhr, lagen die Laufentaler auf Rang 17 von 60 Fahrzeugen! «Mir wurde in meinem ersten Einsatz das Gerangel um jeden Meter Asphalt zu viel», gab Saner zu. Doch als er für den Schlussteil wieder ins Auto stieg, erwachte in ihm das Kämpferherz. «Ich fuhr ganz anders. Es war mir bewusst, dass es zu Berührungen kommen konnte, aber liess mich nicht wegdrängen. Natürlich fuhr ich nie über den Verhältnissen, denn die Gesundheit ist uns heilig.» Saner hielt sich im vorderen Teil bis fast zum Ende. Gilbert Denzer berechnet jeweils exakt die Benzinmenge, denn wo gespart werden kann, mache man das auch. Das wäre aber beinahe schief gegangen. «Nachdem ich feststellte, dass ich mithalten kann, wurde ich euphorisch und begann um den Platz zu kämpfen. Als ich in die letzte Runde ging, war ich mir sicher, dass wir diesen Platz halten werden. Dann fuhr ich in eine langgezogene Kurve und als ich beschleunigen wollte, kam nichts. Sofort fiel mir das rote Benzinlämpchen auf. Der Tank war leer.» Noch fehlten jedoch etwa zwei Kilometer. Da es leicht abwärts ging und Saner äusserst ökonomisch fuhr, kam er
ins Ziel und wurde dabei nur noch von einem Fahrzeug überholt. So durften sich die beiden über den Sieg in ihrer Kategorie NES 1, über den beeindruckenden 18. Rang im Gesamtfeld und über die Tatsache, dass man sich mitten im BMWFeld behaupten konnte, freuen. Das Schweizer Suzuki-Team ist ein Farbtupfer in der Serie. Im Feld mit deutschen Marken fährt das Team als einziges ein japanisches Auto. Mit den gezeigten Leistungen haben Saner und Rodella gesehen, was möglich ist. Sie haben die Chance gepackt und Respekt erlangt. Nun kreisen die Gedanken um ein Upgrade. «Wir möchten auf einen stärkeren Suzuki Swift wechseln. Das ist jedoch eine Frage der Kosten und Zeit. Wir diskutieren das. Doch auf die kommende Saison kommt das nicht schon in Frage. Wir arbeiten jetzt sicher an unserem bestehenden Fahrzeug. Es muss repariert werden, was Schaden genommen hat, und auch an der Karosserie muss einiges gemacht werden. Im Winter müssen wir auch weiter auf Sponsorensuche gehen. Eine Saison kostet Geld, weshalb wir für jegliche Unterstützung dankbar sind. Mit den letzten Rennen haben wir auf jeden Fall gezeigt, dass wir keine Spasstruppe sind, sondern dass wir Leistung bringen.»
HANDBALL
SG Wahlen Laufen bestätigt Aufwärtstrend 2. Liga: SG Wahlen Laufen — SG Binningen 31:26 (9:12)
us. Die Einheimischen begannen diese Partie am Sonntag mit mehreren nicht genutzten 100-Prozent-Chancen und etlichen technischen Fehlern. Nur dank einer sehr guten Torhüterleistung konnte der Schaden bis zur 16. Minute mit einem Dreitorerückstand in Grenzen gehalten werden. Zwischen der 20. und der 23. Minute verschossen die Laufentaler ganze drei Siebenmeter und versäumten es damit, die Unterbaselbieter frühzeitig in den Griff zu bekommen. Da auch die Abwehr der SG nachlässig wurde, musste man mit drei Toren Rückstand in die Kabine. Auch die zweite Hälfte begannen die Platzherren wenig versprechend und unkonzentriert, sodass Binningen gar die Tordifferenz bis zur 35. Minute auf fünf Tore erhöhen konnte. Nun legten die Laufentaler aber den Schalter endlich um und zeigten, was sie mit dem nötigen Kampfgeist zu leisten im Stande sind. Dank einer makellosen Schussauswertung und einer konzentrierten und konsequenten Abwehrleistung konnte man innert fünf Minuten den Gleichstand erzielen. Die Zuschauer sahen nun eine lange vermisste Teamleistung, wo jeder für jeden arbeitete, und sich jeder über die erzielten Tore freute. Die SG Binningen hatte dem Feuerwerk der Heim-
Schlagkräftig: Gabriel Ender setzt sich durch. mannschaft nichts mehr entgegenzusetzten und verlor die Partie am Ende klar. Diese zweite Halbzeit war wohl in dieser Saison die bisher beste Leistung der immer noch unter vielen Verletzungsabsenzen leidenden Laufentaler. Nächsten Sonntag muss die SG Wahlen Laufen auswärts (18.30 Uhr Sporthalle Au Baden) gegen die auf dem zehnten Platz liegende HSG Ehrendingen Rookies antreten. Wie-
FOTO: FREDY SCHMIDLIN
der ein wegweisender Match mit der Chance, in der Tabelle weiter vorzurücken.
3. Liga: HB Blau Boys Binningen — SG Wahlen Laufen II 25:30 (13:12)
Bereits am Samstag spielte die zweite Mannschaft auswärts und konnte in Binningen zwei Punkte holen. Damit machte man in der Tabelle einen weiteren Sprung nach vorne.
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Donnerstag, 11. November 2021 Nr. 45
DORFPLATZ
VER ANSTALTUNG
EINGESANDT
Nachsitzen mit Patti Basler
Lesefieber in der Stedtlibibliothek
Schlagfertig: Patti Basler hat zu allem etwas zu sagen. Begleitet wird sie von Pianist Philippe Kuhn. FOTO: ZVG Wie schon bei ihrem ersten abendfüllenden Programm «Frontalunterricht» tritt Patti Basler in «Nachsitzen» mit dem Pianisten Philippe Kuhn auf. Die Schule ist der Ausgangspunkt für alle Gedankengänge rund um unser modernes, zuweilen absurdes Leben. Beim Thema Schule können wir alle mitreden, das gilt besonders auch für Patti Basler — war sie früher doch einmal Lehrerin. Sie kann aus dem Vollen schöpfen und jeder und jede fühlt sich angesprochen. Patti Basler beleuchtet mit
ihrem neuen Programm ein breites Themenspektrum — Fragen zu Politik, Gesellschaft, Gleichberechtigung der Geschlechter — nichts wird ausgelassen. Sie mischt dabei anspruchsvolle Sprachspiele mit gelungenen Sprüchen. Sie reimt und singt, und sie bringt das Publikum dazu, mal leise zu schmunzeln oder schallend zu lachen.
EINGESANDT
VER ANSTALTUNG
Neue Ansichten in Schwarz-Weiss
Märchentheater in Reinach
Bereits in diesem Frühjahr wagte Richard König mit seinen Fotos unter dem Titel «Bilder voller Licht und Schatten» den Schritt an die Öffentlichkeit. Im Zentrum Passwang, im Durchgang zwischen den beiden Häusern Sana und Cura, wo Richard König täglich als Pfleger in der Demenzabteilung arbeitet, präsentierte er seine digitalen Bilder in SchwarzWeiss. Und er kündigte gegenüber dem Wochenblatt eine Fortsetzung seiner feinfühligen Bilder an. Vor einigen Tagen kontaktierte mich Richard König und lud mich zur neuen Ausstellung ein. Er habe sich diesmal auf zwei wichtige Orte konzentriert: auf Trier, seine Heimatstadt im Westen Deutschlands, und auf Solothurn, eine seiner Lieblingsstädte in der Schweiz. «Ansichten und Standpunkte» nennt der passionierte Freizeitfotograf seine Serie, die dank traditionellem Schwarz-Weiss den Fokus auf Licht und Schatten, statt auf ablenkende Farbgebung richtet. Eine unbedingt sehenswerte Ausstellung mit über 30 Bildern, vorwiegend in A3. Das Zentrum Passwang ist täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Martin Staub Kleinlützel
WoS. Die Tage werden kürzer, es wird langsam kälter und die Uhren sind auf Winterzeit gestellt. Eine gute Zeit für den Besuch eines Märchentheaters also. Die Theatergruppe Reinach führt am nächsten Sonntag 14. November um 15 Uhr in der Weiermatthalle das Märchen «Der kleine Muck» auf, ein Märchen von Wilhelm Hauff, bearbeitet vom Laufentaler Regisseur Georges H. Wolf. Total gibt es zwölf Vorstellungen. Es empfiehlt sich ein Besuch zu Anfang der Spielzeit, gegen Ende gebe es erfahrungsgemäss grösseren Andrang. (Mittwoch 17. November ist für ganze Schulklassen und Gruppen vorgesehen.) Die traditionelle Benefiz-Abendvorstellung — dieses Jahr zugunsten «GSR Autismuszentrum für Kinder Aesch / BL» — findet am Freitag 3. Dezember um 20 Uhr statt. Hierfür gibt es keinen Vorverkauf, sondern einen freiwilligen Austritt. Die Kaffeestube mit selbstgebackenen Kuchen und die Cüpli-Bar sind bereits ab 19 Uhr offen.
ihr Publikum schon mit dem ersten Titel in den Bann und, passend zum vorgestellten Buch, erst einmal gedanklich an die Giessbachfälle im Berner Oberland. Selbst nach bald zehn Jahren auf Tour habe sie vor Auftritten noch Lampenfieber, gestand Manuela Hofstätter kurz vor dem Anlass — kaum hält sie vor versammelten Lesefans ein Buch in die Höhe, ist davon keine Spur mehr. Wasserfallgleich sprudeln ihre Worte über Inhalt und Autoren, packend verwebt sie literarische Inhalte mit privaten Eindrücken und Gedanken und man kann gar nicht anders, als ins — zum Glück gesundheitlich absolut unbedenkliche — Lesefieber zu verfallen. Mit dem regelmässig im Herbst durchgeführten Literaturanlass will die Stedtlibibliothek Laufen Lesebegeisterten im Rahmen eines gemütlichen SonntagsApéros Gelegenheit bieten, Neues aus dem Bücherherbst zu erfahren und die Bibliothek an der Amthausgasse mit ihrem vielseitigen Medienbestand kennenzulernen. Der Anlass wurde unter Berücksichtigung der aktuellen 3G-Schutzmassnahmen durchgeführt. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
Patti Basler und Philppe Kuhn treten am 12. November um 20.00 im Kulturforum Laufen auf. Vorverkauf: Blütenwerkstatt, Delsbergerstrasse 14, 4242 Laufen oder online www.kfl.ch bei Eventfrog.
Für Erwachsene ab 16 Jahre gilt an allen Vorstellungen: Einlass nur mit Covid-Zertifikat und amtlichem Ausweis. Alle Aufführungsdaten und Vorverkaufsmöglichkeiten sind unter www.theatergruppereinach.ch zu finden.
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Konzert in Zwingen
Adventsverkauf in Bärschwil
WoS. Die Brass Band Konkoria Zwingen veranstaltet am Wochenende vom 19. / 20. November ein Konzert. Unter der Leitung von Reto Borer werden verschiedene Musikperlen serviert. Zu einem gelungenen Auftritt einer Band gehört auch ein elegantes und einheitliches Erscheinungsbild. Die Brass Band Konkordia Zwingen freut sich darum besonders darauf, dem Publikum die neue Uniform zu präsentieren. Das Konzert findet im Gemeindesaal Zwingen statt, Konzertbeginn ist jeweils um 20.15 Uhr. Platzreservationen montags, mittwochs und donnerstags von 19.30 bis 20.30 Uhr und dienstags von 13 bis 14 Uhr unter Telefon 061 761 26 78. Eintritt nur mit Covid-Zertifikat und ID.
Bis auf den letzten Platz besetzt war die Stedtlibibliothek Laufen am letzten Sonntag im Oktober, als Buchbloggerin Manuela Hofstätter am traditionellen Literaturapéro endlich neuen Lesestoff für Buchbegeisterte vorstellte. Nach anderthalb Jahren CoronaZwangspause ist sie endlich wieder da: Buchbloggerin Manuela Hofstätter. Hinter einem Tisch voller Neuerscheinungen und mit gewohntem Esprit und Leidenschaft fürs Lesen stellte sie am Literaturapéro der Stedtlibibliothek Laufen endlich wieder Neuerscheinungen aus dem Bücherherbst vor und fesselte die Zuhörenden mit Hintergrundinfos zu den einzelnen Titeln und Anekdoten aus ihrem Alltag als Bloggerin. Mehr als 60 Literaturbegeisterte begrüsste Bibliotheksleiterin Petra Rentsch am Sonntagmorgen in der Leselounge der Bibliothek und den meisten von ihnen musste sie Manuela Hofstätter nicht mehr ausführlich vorstellen: Bereits zum siebten Mal war die Buchhändlerin mit ihrem «Lesefieber»-Programm, mit dem sie durch die Bibliotheken tourt, in Laufen zu Gast. Auf dem gleichnamigen Blog stellt sie laufend Rezensionen, Lesetipps und News aus der Literaturszene online. Auch diesmal zog die Lesebotschafterin
WoS. Am 13. und 14. November laden die Frauen der Bastelgruppe Frauengemeinschaft Bärschwil zum alljährlichen Adventsverkauf im Gemeindehaus ein. Verkauft werden allerlei handgefertigte Arbeiten, darunter auch Arbeiten der Juniorgruppe. Kaffee und Kuchen werden nur bei schönem, warmem Wetter vor dem Gemeindehaus angeboten. Der Erlös ist für das WBZ in Reinach, die Tagesstätte in Laufen und den Hirsacker in Liesberg bestimmt. Adventsverkauf in Bärschwil, Öffnungszeiten des Verkaufs: Samstag 13. November von 14-18 Uhr. Sonntag 14. November von 10-16 Uhr (durchgehend).
Volles Haus: Am Literaturapéro durfte die Stebi Laufen über 60 Gäste begrüssen. Buchbloggerin Manuela Hofstätter zog alle in ihren Bann. FOTO: ZVG
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Kaffistübli am Martinimarkt in Breitenbach WoS. Am Samstag 13. November findet der Martinimarkt in Breitenbach statt. Im Mittelalter war der Martinitag der eigentliche Zahltag des Jahres und wurde von der ländlichen Bevölkerung für den Einkauf vor dem Winter genutzt. Der Martinimarkt ist aber auch ein Ort der Begegnung. So bietet beispielsweise das «Kaffistübli» des Kirchenchors im Pfarreiheim der kath. Kirche eine grosse Auswahl an selbstgebackenen Kuchen. Auch auf ein besonderes Ambiente wird Wert gelegt: Der Wintergarten von Margrit Roth, Präsidentin des Kirchenchors, sieht zurzeit eher wie ein Blumenladen aus. Es wird fleissig gebastelt, um das «Kaffistübli» herbstlich zu schmücken. Der Kirchenchor freut sich auf zahlreiche
Besucherinnen und Besucher. Zutritt ins Kaffee ist nur mit einem Covid-Zertifikat möglich.
Mein Fahrrad aus dem 3D-Drucker
Franziska Fasolin
Überall liest man jetzt von bewohnbaren Gebäuden und begehbaren Brücken aus dem 3D-Drucker. Das finde ich spannend, denn schon vor ein paar Jahren habe ich eine Reportage über «Fleisch aus dem Drucker» gesehen. Nein, das sind keine leicht bekleideten Damen aus dem Internet, sondern Frikadellen und mehr – nur halt ungeschlachtet. Wie das geht? Eben mit Druck(er). Ja, der Druck auf die Fleisch verspeisende Bevölkerung nimmt stetig zu. Wegen steigender Nachfrage aus aller Welt und wegen veganer Gegenbewegung. Der Platz auf dem Planeten wird knapp und knapper, auch Weideflächen müssen weichen. Doch unglückliche Tiere aus schlimmster Gefangenschaft will auch keiner mehr essen. Also warum nicht ein frisch gedrucktes Steak auf den Teller? Schmeckt wie echt und bringt niemanden um. Auch den Menschen nicht. Schwarz-weiss-Denker brauchen übrigens nicht mal einen Farbdrucker. Anstatt ein Haus oder eine Brücke aus dem Drucker habe ich mir letzthin ein 3D-Fahrrad gekauft. Nicht gleich das teuerste, da meine Geldscheine aus dem 3D-Drucker noch nicht überall akzeptiert werden. Da war ich also an einem sonnigen Tag mit atemberaubender Geschwindigkeit unterwegs, schnitt eine Kurve… und lag am Boden. Mit zerbrochenem Fahrrad und gebrochenem Arm. Von der Fleischwunde ganz zu schweigen. Ich hätte es zwar noch bis zum nächsten Krankenhaus geschafft, entschied mich jedoch für die Lebensmitteldruckerei gleich um die Ecke, wo ich mir ein Schnitzel aus dem 3D-Drucker holte und auf meine Wunde klebte. Auch das hat funktioniert. Bloss bei den gedruckten Fahrrädern braucht es technisch noch etwas mehr Fleisch am Knochen.
VER ANSTALTUNG
Wanderung zum Grossholz
Fleissig: Die Vorbereitungen für das «Kaffistübli» am Martinimarkt laufen auf Hochtouren. FOTO: ZVG
WoS. Am 21. November laden die Naturfreunde Baselbiet zu einer Wanderung ein. Von Rothenfluh wird über Chorn bis zum Grossholz gewandert. Über Weidhof und Chillenhöldeli geht es wieder hinunter nach Ormalingen. Wer will, kann weiter bis Gelterkinden wandern. Die Strecke ist 7,7 Kilomter lang, die Anforderungen sind leicht. Dauer: knapp drei Stunden. Treffpunkt: Bahnhofhalle SBB. Anmeldung bei Leiter Nik Pfister: Tel. 061 361 70 76 oder 079 724 33 08 am Wandertag, oder E-Mail n. gasser.1@gmx.ch. Anmeldeschluss ist Mittwoch 17. November.
VER ANSTALTUNG
Glasperlen selber herstellen Sie waren bis weit in die Neuzeit beliebte Handelsware im Geschäft mit den Eingeborenen in Afrika und Amerika. Sogar afrikanische Sklaven seien mit Glasperlen gekauft worden. Das Industriemuseum in Breitenbach, mit der derzeitigen Spezialausstellung über vergangene Waldglasproduktion im Laufental und im Thierstein (das Wochenblatt berichtete darüber), bietet am Samstag 20. November einen Workshop an, mit der Möglichkeit selbst Glasperlen herzustellen. Die Glaskünstlerin Lucia Zbinden-Segura wird sie dabei anleiten und auch die nötigen Materialien und die Ausrüstung zur Verfügung stellen. Neben Perlen kann man andere Gegenstände, zum Beispiel einen Schlüsselanhänger, ein Arm-
GEDANKENSTRICH
band oder ein Amulett kreieren. Sie erleben dabei, vielleicht zum ersten Mal, wie man mit dem faszinierenden Material Glas arbeiten kann. Aus organisatorischen Gründen benötigen wir Ihre Anmeldung bis am 18. November. Erfolgen kann diese bei unserer Präsidentin per E-mail: cajochenmarie@ gmail.com oder unter der Telefonnummer 078 753 23 17. Glasperlenkurs: Samstag 20. November von 14-15.30 Uhr im Industriemuseum in Breitenbach, Breitgartenstrasse (Aula der Primarschule). Willkommen sind alle wissbegierigen Erwachsenen und Kinder. Selbstverständlich ist dabei auch unser Museum mit der Ausstellung zum Waldglas von 14-16 Uhr offen, wie auch am 4. und am 12. Dezember.
Willi Thalmann Breitenbach
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
DIES UND DAS
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EINGESANDT
FOTOGALERIE
Rotary Club Laufen im Dienst der Jugend und des Sports
Kühe an der Lüssel: Eine wunderbare Tränke für die Schlosshofkühe. FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL
Mystisch: Besondere Aussicht von der Skihütte Hohe Winde. FOTO: CHRISTIAN HALBEISEN
Baum in der Abendsonne: Aufgenommen Mitte Oktober auf einer Biketour oberhalb Brislach. FOTO: DIETER GRAF, WAHLEN
Farbenspiel: Ein Tannenzapfen im Wasser.
FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL
Der Rotary Club Laufen unterstützt seit Jahren verschiedenste humanitäre, soziale und kulturelle Projekte regional und weltweit. Unterstützungsbeiträge für die globale Poliobekämpfung, für den Aufbau von Selbsthilfe-Projekten in Afrika, für eine Geburtseinrichtung in Kaliningrad, für elementare Schul-Infrastrukturen in Brasilien, den Philippinen etc. werden ergänzt durch regionale Engagements. So unterstützte man die Sanierung des Heimatmuseums Dornach, das Kulturprojekt Movie Mania in Zullwil oder aber die Restaurierung der Ruine Landskron. Anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums erfolgte nun die bisher grösste Förderaktion des Clubs: Mit insgesamt 60 000 Franken beteiligte er sich am Grossprojekt des Vereins Laufental Thierstein Athletics LTA. Dies mit der klaren Absicht, ein starkes Zeichen für die regionale Jugend und den regionalen Sport zu setzen. Auch dank dieser substanziellen Unterstützung konnte die LeichtathletikAnlage in Breitenbach in der nun vorliegenden Form erstellt werden. Die Anlage setzt einen Meilenstein in der regionalen und bikantonalen Sport- und
Jugendförderung. Sie ist Ausdruck des Engagements vieler Gemeinden aus den Bezirken Laufen, Thierstein und sogar des Dornecks. Diese haben sich neben verschiedenen Sponsoren finanziell am Ausbau der regionalen Leichtathletikanlage in Breitenbach beteiligt. Mit seinem Unterstützungsbeitrag möchte der Rotary Club Laufen seine Verbundenheit zur gesamten Region zeigen. Der Rotary Club Laufen ist überzeugt, dass mit diesem neuen LeichtathletikZentrum unsere Jugend in vielerlei Hinsicht gefördert wird. Die Arbeit des LTA zielt auf die sportliche Entwicklung der Jugendlichen. Dabei setzt der LTA zentral auf die Freude an der Bewegung, fördert dabei aber auch Werte wie Einsatzbereitschaft und Durchhaltewillen, Kameradschaft und Umgangsformen. Mit der Leichtathletikanlage in Breitenbach ist ein über die Region hinaus strahlendes Zentrum für Breiten- und Spitzensport entstanden. Neben eigentlichen Leichtathletik-Meetings können nun verschiedene Anlässe wie Sporttage und Turnfeste in einer zeitgemässen, tollen Infrastruktur veranstaltet werden. Isidor Huber
Die beiden Hauptakteure hinter dem Grossprojekt des LTA: Tobias Holliger (Präsident und Trainer des LTA, links) und Daniel Allemann (Unternehmer, Rotary Club Laufen). FOTO: ZVG
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,
(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-
nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.
Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,
Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00–19.00. www.ludolauthi.ch
KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-
sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com
Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!
Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org
SPORT Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport
Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.
Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227
Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.
Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch
Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30–20.00 in Nun-
ningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch
Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die
Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch
Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für
das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tisch-
tennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung, Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch
NATUR Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com, 076 442 16 69).
Verein Permakulturgärten Grüner Zweig. Der Gar-
ten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch
KAMPFKUNST Dojo Laufental-Thierstein. Grienackerweg 14 in
Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen. Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch. Unterricht in Karate, Kick Boxen, Kung Fu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–22.00, Mi 17.00– 21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.
Cho Taekwondo-Schule Nunningen. Olympisches
+ traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30–21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch
Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84
Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditio-
neller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns
Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
Judo Club Nunningen. Training Kinder und Jugendliche: Mo/Mi/Fr, 18.45–20.00; Training Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, 4208 Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com
KURSANGEBOT Malwerkstatt. Erna Hofmann, Fehrenstrasse 12, Breitenbach. Mal- und Zeichenkurse für Erwachsene. Kleingruppen und Einzelunterricht. Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Besuche nach Vereinbarung. Info: ehofmann@mal-werkstatt.ch oder 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch
BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an
das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana und Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch
Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volks-
tänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9.00 / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30.
Nordic Walking Treff: Di, 18.30 / Do, 9.00 in der
Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander- und Wellness-Ferienwochen: info@nordicwalkinglaufental.ch, www.nordicwalking-laufental.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.
Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse
an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34.
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In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.
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2 stündige Einführung Einzelunterricht. Drechselbank-Werkzeug-Holzkunde-Oberflächenbehandlung Vorbereiten Runddrehen Bohrungen. ad.minder@bluewin.ch, 079 882 70 21, Bärschwil.
Auszeit in Bärschwil. Erholung in der Natur. Pola-
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11. November 2021
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Donnerstag, 11. November 2021 Nr. 45
DIES UND DAS
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Jahresanlass des Business Parks
Gemeindedelegiertenversammlung in Zeiten von Covid-19
Beim Jahresanlass des Business Parks Oberbaselbiet | Laufental | Thierstein erfolgte die offizielle Übergabe der Leistungsvereinbarung des Kantons BaselLandschaft an den Präsidenten Marc Scherrer und den Geschäftsführer Thomas Bretscher. Wir bedanken uns bei Thomas Kübler, Standortförderung Baselland, für das Vertrauen in die Stiftung. Es freut uns sehr, dass die Leistungsvereinbarung um weitere drei Jahre verlängert wurde und der Business Park neu
auch Nachfolgeplanungen bei Unternehmen begleiten darf. Dies ist ein wichtiger Schritt, um das Unternehmertum noch mehr fördern zu können, und eine Bestätigung dafür, dass der Business Park auf dem richtigen Weg ist. Der Business Park ist zweifellos ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Kanton Basel-Landschaft und den Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern. Tanja von Allmen Assistentin der Geschäftsleitung
Übergabe der verlängerten Leistungsvereinbarung: (v.l.) Marc Scherrer, Thomas Kübler, Thomas Bretscher. FOTO: ZVG
Am 4. November wurde den Delegierten der 13 Spitex-Vertragsgemeinden das Budget 2022 unterbreitet. In vielen Gemeinden wurden neue Delegierte für die Simone Benne Spitex gewählt. Da wir auch in Zeiten von Covid-19 persönlich und transparent informieren wollen, führten wir die Versammlung ein weiteres Mal online via Zoom durch. Die Gemeinden finanzieren als Auftraggeber einen Teil der SpitexLeistungen. Zweimal im Jahr werden die Delegierten eingeladen und von Simone Benne detailliert informiert. Im Jahr 2022 kommen zum ersten Mal die vom Kanton bestimmten Höchsttaxen zum Tragen. Das heisst, dass die Spitex den Gemeinden einen nach oben limitierten Betrag pro Spitexstunde als Restfinanzierungsbeitrag weiter verrechnen darf. Glücklicherweise muss die Spitex Thierstein/Dorneckberg nicht den ganzen Betrag ausschöpfen. Die Preise bleiben auf einem stabilen Niveau. Die Spitex Thierstein/Dorneckberg steht finanziell und personell auf soliden Beinen. Simone Benne veranschaulichte anhand des Organigramms, wie gut «ihre»
Spitex aufgestellt ist, um der zunehmenden Komplexität der Einsätze Rechnung zu tragen. So steht den Teams zum Beispiel eine Wundexpertin zur Seite, welche punktuell Wunden beurteilt und das Material auf die jeweilige Wundsituation abstimmt, damit Wunden rasch und schmerzfrei heilen. Die Psychiatriepflege ist ebenfalls ein wichtiger Bereich, welcher in den vergangenen zwei Jahren stetig gewachsen ist. Zusammen mit der Spitex Gäu wurde ein Kompetenzteam gebildet, welches aus eigenen und Mitarbeitenden der Spitex Gäu besteht. Auf diese Weise wird rasch auf Anfragen reagiert und Menschen, die in Not sind, bekommen sofort Hilfe. Durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden, das strikte Einhalten der Hygieneregeln sowie einen hohen Anteil an geimpften Mitarbeitenden konnte die Spitex Thierstein/Dorneckberg die Covid-Pandemie auch im Jahr 2021 erfolgreich bewältigen. Wir danken allen auftraggebenden Gemeinden sowie dem Klientel für das Vertrauen, welches sie seit Jahren in unsere Organisation setzen. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Mitarbeitenden, die in dieser herausfordernden Zeit mit dem gewohnten Engagement unterwegs sind. Simone Benne Geschäftsleiterin
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LESERBRIEF
Besuchen Sie den Mobilfunklehrpfad in Wahlen! Wahlen verkauft gerade sein mobilfunkantennenfreies Herz. Und das aus voller und falscher Überzeugung. Offenbar basiert die Annahme, dass «eine Mehrheit» der Einwohner diese Antenne mitten im Dorf will, auf einem «Gefühl». Dieses leitet den Gemeinderat erstaunlicherweise soweit fehl, dass er aus dem Antennenbau im Kirchturm und der daraus resultierenden Dauerstrahlung auf eine erhöhte «Attraktivität» des Dorfes schliesst. So hat er sich auf jeden Fall in einem kürzlich in einer Zeitung erschienenen Bericht zitieren lassen. Es soll sogar einige EinwohnerInnen in Wahlen geben, die sich über den «schlechten» Handyempfang im eigenen Haus aufregen. Statt sich aufzuregen, lade ich Sie ein, den Mobilfunklehrpfad zu besuchen. Sie erfahren auf der Tafel 4 eine einfache Lösung dafür, die jedes Smartphone von sich aus mitbringt. Spannend finde ich auch, dass wir es aus der Zeitung erfahren, dass die Antenne nun gebaut werden soll. Offenbar scheint der Kirchenrat auf dieses Geschäft nicht stolz genug zu sein, dies über die sonst für eine Kirchgemeinde übli-
chen Kanäle publik zu machen. Den Segen des Bischofs werden Sie für dieses Bauvorhaben im Kirchturm auf jeden Fall nicht erhalten, denn dieser spricht sich klar gegen den Einbau von Mobilfunkantennen aus. Auch das erfahren Sie auf dem Mobilfunklehrpfad. Offenbar stiessen unsere Einladungen zur Eröffnungsführung bei den Gemeinde- und Kirchenräten aus Wahlen auf so wenig Interesse, dass es diesen nicht mal eine Rückmeldung wert war. Die kritische Auseinandersetzung mit den Risiken von Mobilfunkantennen ist erfreulicherweise ein Thema, das die Behörden auf kantonaler Ebene interessiert. Und zwar so fest, dass sie uns zumindest auf die Einladung geantwortet oder diese gerne angenommen haben. Es war ein Aufsteller, dass an den bisher angebotenen drei Führungen über den Lehrpfad auch Landräte teilgenommen und damit einem Anliegen Vieler ein wichtiges Ohr geschenkt haben. Danke! Florian Jaton Wahlen
LESERINNENBRIEF
Auch im Notfall immer für Sie da Lebensbedrohliche Notfälle: Sanität Notruf
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Nicht lebensbedrohliche Notfälle: Medizinische Notrufzentrale
Ambulantes Zentrum Laufen T +41 (0)61 400 80 80
Fortsetzung eines Erfolgsprogramms zur Integration Um es gleich vorneweg klar zu stellen: Es geht in diesem Programm nicht um Geld für neue Leistungen des Kantons Baselland. Es geht um die Fortsetzung von bestehenden Programmen und Projekten zur Integration der fremdsprachigen Wohnbevölkerung. Am 28. November stimmen wir im Kanton Baselland über einen Kredit zur Weiterführung des kantonalen Integrationsprogramms (KIP) ab. Dieses Programm besteht seit sieben Jahren und hat sich bewährt. Insbesondere die sprachliche Integration der ausländischen Wohnbevölkerung ist dabei wichtig — nicht nur für die betroffenen Migrantinnen und Migranten, sondern auch für die Schweizer Wohnbevölkerung. Ebenfalls ist die frühe Kindheit ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil des kantonalen Integrationsprogramms. Bereits heute engagiert sich der Kanton für Angebote, die in diesem Bereich wirksam sind. Ein weiteres Projekt ist die Förderung der Angebote für Familien für Schwanger-
schaftsberatung, Hebammen, Elternberatung und Kitas. Wollen wir diese Angebote wirklich aufgeben? Das kantonale Parlament hat der Weiterführung des erfolgreichen Programmes mit grossem Mehr gegen die Stimmen der SVP zugestimmt. Diese hat nun gegen den erneut nötigen Kreditbeschluss das Referendum ergriffen. Ein Abbruch des Integrationsprogrammes schafft aber auf allen Seiten nur Verlierer. Eine stärkere Teilhabe der fremdländischen Bevölkerung am gesellschaftlichen Geschehen dient allen und hilft nicht zuletzt, soziale Folgekosten zu verhindern. Ausserdem würden mit dem Abbruch des kantonalen Programms auch 1,7 Mio. aus der Bundeskasse, die an die kantonalen Ausgaben in diesem Bereich gekoppelt sind, wegfallen. Deshalb: Ja zur Fortführung des kantonalen Integrationsprogrammes am 28. November! Esther Wüthrich Wahlen
Diskretion: Dank abschliessbaren Sicherheitsbehältern werden heikle Dokumente bis zu ihrer Entsorgung vor der Einsicht Dritter geschützt. FOTO: ZVG PR. Wohin bloss mit den Akten und Datenträgern, die nach zehn Jahren zu vernichten sind? Entsorgen via Hauskehricht oder Altpapier kommt nicht infrage, zu gross ist das Risiko, dass Geschäftsgeheimnisse in falsche Hände geraten. Sensible Daten von Personalabteilungen, Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Spitälern, Architekturbüros, Altersheimen, kantonalen und kommunalen Verwaltungen, generell von jedem Unternehmen, das eine Buchhaltung führt und eine Steuererklärung ausfüllt, gehören in die Hände professioneller Aktenvernichter. In den abschliessbaren Sicher-
heitsbehältern von discard.swiss sind Papierakten und Datenträger schon im Betrieb des Kunden vor der Einsicht durch Dritte geschützt. Discard.swiss ist als zertifizierte Abteilung der WaserGruppe dafür besorgt, Papierakten und Datenträger von der Annahme bis zur Entsorgung fachgerecht zu transportieren, gleichentags zu vernichten und die Reststoffe zu recyceln. So geht beispielsweise das geschredderte Papier zurück in den Stoffkreislauf — meist in die Herstellung von Hygienepapier wie Taschentücher, Toiletten- und Haushaltpapier.
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Hilfe im Alltag Auch wenn viele ältere Menschen in vielen Belangen noch selbstständig sind, gibt es Dinge, bei denen sie gerne Hilfe in Anspruch nehmen würden. Allerdings fehlt es im Laufental derzeit an genügend Helferinnen und Helfer. Deshalb sucht die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle (IBBS) helfende Hände. Diese Hilfe kann ganz unterschiedlich sein: einfache Botengänge, Besuche zur Unterhaltung und für Gesellschaftsspiele oder für gemeinsame Spaziergänge oder die Begleitung zu kulturellen Veranstaltungen. Denkbar ist auch die Unterstützung bei kleineren Gartenarbeiten oder bei der Pflege der Balkonpflanzen. Gefragt sind aber auch kleinere Reparaturen oder die Unterstützung bei der Entsorgung von Glas, Altpapier oder PET. Ist die Mobilität eingeschränkt, sind ältere Personen auch für
Hundespaziergänge dankbar. Aber auch die Bewohnerinnen und Bewohner im Seniorenzentrum Rosengarten freuen sich über jüngere Personen, die sie — mit oder ohne Rollstuhl — bei Spaziergängen begleiten oder mit ihnen jassen oder Eile mit Weile spielen. Wer gerne älteren Mitmenschen in unterschiedlicher Weise helfen möchte oder wer Hilfe braucht, melde sich bei der IBBS an der Hauptstrasse 37 in Laufen (Mail: beratung@ibbs-laufental.ch; Tel. 061 763 85 15). Das Angebot steht älteren Menschen der Versorgungsregion Laufental zur Verfügung. Zu dieser Versorgungsregion gehören die Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Grellingen Laufen, Liesberg, Nenzlingen, Röschenz, Roggenburg, Wahlen und Zwingen. Thomas Immoos
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WoS. Im Kanton Solothurn finden vom 17. bis 20. November 2021 die ersten Kinder- und Jugendtage statt. Diese stehen im Zeichen der Beteiligung und des Mitmachens von Kindern und Jugendlichen. Während vier Tagen wird die Aufmerksamkeit auf den vielfältigen Kinder- und Jugendbereich gerichtet und es finden im ganzen Kanton verschiedene Veranstaltungen zum Thema statt. Die Kinder- und Jugendtage haben zum Ziel, für spezifische Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu sensibilisieren. Sie richten sich in erster Linie an Fachpersonen, Politik, Verwaltung aber auch an Kinder und Jugendliche. Dazu gehören beispielsweise Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Projekte zur Stärkung der Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden. Programm und Informationen sind unter www.kinderjugendpolitik.so.ch zu finden.
Wos. Vor knapp drei Jahren stach ein Mann seiner Ex-Frau mit einem Messer in den Nacken. Das Baselbieter Strafgericht verurteilte den 51-jährigen Mann am letzten Donnerstag zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren und verhängte einen anschliessenden Landesverweis von zwölf Jahren. Die Richter stuften den Angriff des Mannes im Dezember 2018 im Laufner Stedtli auf seine Ex-Frau als versuchten Mord ein. Er hatte kurz zuvor in der Migros ein Universalmesser gekauft. Als nach einem kurzen Streit klar war, dass die Frau nicht zu ihm zurückkehren werde, packte er das Messer aus und stach ihr von hinten tief in den Nacken und liess sie blutend liegen. Der Mann muss seiner Ex-Frau eine Genugtuung von 100 000 Franken bezahlen, die Frau ist gelähmt und sitzt heute im Rollstuhl. Der Tochter sprach das Gericht eine Genugtuung von 10 000 Franken zu.
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4226 Breitenbach 061 781 28 28 E-Mail: helfenfinger@bluewin.ch E-Mail: info@helfenfinger.ch
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Stille Wahl
DITTINGEN. WoS. Bis zum 1. November wurde auf der Gemeindeverwaltung in Dittingen ein gültiger Wahlvorschlag abgegeben. Da die Wahlvorschläge gleich hoch sind wie die der zu Wählenden, ist Charlotte Bickel-Christ in stiller Wahl für den Rest der Amtsperiode vom 1. Januar 2022 bis 30. Juni 2024 als Gemeindepräsidentin gewählt.
Präsident/Präsidentin gesucht
DORNECK. WoS. Der Gewerbeverein Dorneckberg sucht eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten. Der aktuelle Präsident Roman Baumann gibt sein Amt nach knapp zehn Jahre ab. Interessierte können sich direkt bei Roman Baumann unter baumann@abs-law.ch melden.
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von Silvia Götschi In der dunklen Jahreszeit sind Krimis die passende Lektüre. Silvia Götschi ist 1958 in Stans geboren. Sie schloss zuerst eine kaufmännische Berufslehre ab, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Kriminalromanen widmete. Inzwischen hat sie Dutzende Romane geschrieben. Am Ufer der Insel Schwanau wird eine bewusstlose Frau gefunden, die erst vor einigen Tagen ein Kind geboren hat. Doch vom Neugeborenen fehlt jede Spur. Für die Ermittlerin Valerie Lehmann beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem es um das Überleben des Kindes geht. Dann wird die Mutter im Spital getötet und auf ihrem Körper wird eine rätselhafte Tätowierung in Form einer Ameise entdeckt. Diese gibt den Ermittlern den entscheidenden Hinweis und führt die Schwyzer Kriminalpolizei in die Tiefen einer Sekte. Handelt es sich bei dem Mord um ein Menschenopfer oder musste die Frau mit ihrem Kind verschwinden, weil sie zu viel wusste? Valerie Lehmann steht vor vielen ungelösten Rätseln. Deren Spur führt sie zu einer Glaubensgemeinschaft, die ganz in der Nähe ihr Unwesen treibt. Dort geschehen unheimliche Dinge. Der Krimi überrascht und ist unheimlich spannend und gruselig. Man kriegt Lust, noch weitere Götschi-KriChristine Eckert mis zu lesen!
Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 – 12.00 / 13.00 – 18.15 Uhr Sa 9.00 – 12.00 Uhr baumannoberwil.ch
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WoS. Ab heute werden im Kanton Baselland an Personen ab 65 Jahren und Personen mit chronischen Krankheiten Auffrischimpfungen verabreicht. Bei der Terminvergabe ist mit kurzen Wartezeiten von wenigen Tagen zu rechnen. In gewissen Arztpraxen und Apotheken sind Auffrischimpfungen mit Moderna ab dem 15. November verfügbar. Interessierte könnten sich direkt bei ihrer Praxis oder Apotheke nach dem Angebot erkundigen, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Ganz besonders gelte die Empfehlung einer Auffrischimpfung, gemäss Eidgenössischer Kommission für Impffragen, für Personen ab 75 Jahren. Sie sollte frühestens sechs Monate nach der Zweitimpfung erfolgen. Die Auffrischimpfungen von Bewohnerinnen und Bewohnern von Altersund Pflegeheimen werden wieder durch mobile Teams in den Heimen vorgenommen.
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RÖSCHENZ. WoS. Die Probezeit der Picke-Bikes in Röschenz hat gezeigt, dass die Bikes vor allem ausserhalb der Gemeinde unterwegs sind: nach Laufen, nach Kleinlützel, in die Umgebung. Einen Verkehr im Dorf selber gibt es kaum. Gleichzeitig sind die Velos immer wieder für längere Zeit eingangs Burgstrasse abgestellt worden, für den Bereich des Unterdorfs viel zu weit weg. Aus diesem Grund wurde für die verbleibenden zwei Testmonate das System in Röschenz geändert: Neu können die Velos von Pick-e-Bike nur noch am Dorfplatz abgestellt und abgeholt werden.
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30. November 20221
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