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45_2020_Stadtanzeiger_Olten

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Heute mi Ausstellun t g Rückblick s

im neu E MOV

GLA:D mit Arthrose gut leben

Wo sich Freundlichkeit nicht nach dem Kontostand richtet, bin ich am richtigen Ort.

Das spezifische Training für Patientinnen und Patienten mit Arthrose

Olten, Donnerstag, 5. November 2020 | Nr. 45 | 88. Jahrgang | Auflage 34 402 | Post CH AG

Urs Bloch

Huber im Home Office

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Uhrmacherei Lauper

Urs Bloch, Mediensprecher.

Wir ziehen um! Wir schliessen unser Geschäft in Olten am 22. November und eröffnen am 1. Dezember 2020 NEU an der Bachstrasse 52 in Hägendorf. Wir freuen uns Sie am neuen Ort begrüssen zu dürfen. Uhremacherei Lauper | Ziegelfeldstrasse 12 4600 Olten | Telefon & Fax 062 212 10 02 info@uhrmacherei-lauper.ch www.uhrmacherei-lauper.ch

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Mutter Irene und Sohn Roland Küpfer hoffen, dass sie trotz geschlossenem Freizeitbereich in den nächsten Wochen Gäste für ein Fondue-chinoise oder einen Tischgrill in Trimbach begrüssen können. (Bild: mim)

Bangen und Hoffen BOWLINGCENTER TRIMBACH Wir sprechen mit der Familie Küpfer über ihr geschlossenes Bowlingcenter, die neusten Massnahmen und das Führen des Restaurantbetriebes. MIRJAM WETZSTEIN

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Neu im Zentrum von Olten RM Personal AG | Ringstrasse 16 | 4600 Olten +41 62 288 55 00 | rmpersonal.ch

m 1. April dieses Jahres hätten Irene und Markus Küpfer Jubiläum gefeiert. Vor 20 Jahren eröffnete das Ehepaar ihr Bowlingcenter in Dulliken mit anfänglich acht Bowlingbahnen und sechs Billardtischen. Es sei ein lang gehegter Traum seines Vaters gewesen, erzählt Roland Küpfer, der jüngere der beiden Söhne, der vor neun Jahren in den elterlichen Betrieb eingestiegen ist. Markus Küpfer war bei der einstigen Dulliker Firma Rihm tätig, die zuerst Kegel- und schliesslich ab 1996 auch Bowlingbahnen herstellte und unterhielt. Mit dem Namen Fun-Bowl oder auch Disco-Bowling brachte sie die erste Bowlingbahn im Baukastensystem auf den Markt, die Markus Küpfer verkaufte und mit deren Technik er sich bestens auskannte. 2001 eröffneten die Küpfers zusätzlich das Bowlingcenter in Sursee. Vor zehn Jahren zog das hiesige Center von Dulliken nach Trimbach um und ein halbes Jahr später wurde das Restaurant «The Grillhouse» eingeweiht.

Stetig erweitert

Sowohl das Bowlingcenter in Sursee, als auch das in Trimbach wurden über die Jahre ständig erweitert. In Trimbach umfasst der gesamte Bereich rund 3000 Quadratmeter. Auf dieser Fläche befinden sich neben einem grosszügigen Restaurant- und Barbereich 14 Bowlingbahnen, 19 Billardtische und 1 Snookertisch. Ausserdem kamen vor zwei Jahren ein Dart-Raum mit 7 Dart-Automaten sowie ein Loungebereich hinzu. Seit vier Jahren bieten die Küpfers zudem im ersten Stock Konferenz- und Sitzungsräume an. «Wir haben stets versucht, das Angebot breiter und die Atmosphäre gemütlicher zu gestalten», betont Irene

Küpfer. Auch die zweite Generation habe dabei neue Ideen eingebracht. «Im Bezug auf Wünsche, Mach- und Finanzierbarkeit ist es jedoch nicht immer einfach, alles unter einen Hut zu bringen», fügt Irene Küpfer an. «Der Gast steht bei uns im Vordergrund und wir möchten seine Wünsche wenn möglich erfüllen.» Deshalb werde ein Familienfest schon mal unterbrochen, wenn der Anruf wegen einer defekten Bowlingbahn eingehe. Trotzdem habe er nicht seine ganze Jugend im Bowlingcenter verbracht, meint Roland Küpfer und ein Schmunzeln zeichnet sich unter der Maske ab. Und dies obwohl er während der Center-Eröffnung als 9-Jähriger sieben Stunden auf der Bowlingbahn gespielt habe.

Unbegreiflicher Lockdown

Doch anstatt nach 20 Jahren mit einer Feier auf das Erreichte zurückblicken zu können, musste sich die Familie Küpfer und ihre insgesamt gegen 45 Voll- und Teilzeit-Mitarbeitenden Mitte März in Trimbach und Sursee in den Lockdown begeben. «Für mich war es ein Schock und einfach unbegreiflich. Wir hatten das Wochenende zuvor mit Einschränkungen hinter uns gebracht und dann hiess es von einem auf den anderen Tag, dass das gesamte Center geschlossen werden muss», erinnert sich Irene Küpfer. Die Hauptsaison dauere in der Regel von Oktober bis April, da die Besucherzahlen in den Sommermonaten sehr wetterabhängig seien. «Mit der verfrühten Schliessung Mitte März fiel unsere Reserve für die Sommermonate weg. So war uns bereits zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass eine halbjährige Trockenphase bevorsteht», betont Roland Küpfer und fügt an: «Da ein Teil des Betriebes in den Bereich Freizeit fällt, gehörten wir schliesslich auch zu den letzten, die im Juni wieder eröffnen durften.» Sie hätten sich während der Lockdown-Zeit als Familie Unterhaltsarbeiten gewidmet. «Diese haben wir wo möglich selbst vorgenommen, da wir in dieser einnahmefreien Zeit möglichst kein Geld ausgeben durften», zeigt Küpfer auf. Schliesslich mussten auch weiterhin Miete, Strom und Versicherungen bezahlt werden. Für die Mitarbeiter hatte das Unternehmen Kurzarbeit eingereicht.

Plötzlich erneut geschlossene Bereiche

«Seit Anfang Oktober hatten wir das Gefühl, dass der Start in die neue Saison funktionieren könnte und waren positiv gestimmt», erzählt Roland Küpfer. Mit den vergangene Woche erfolgten Verschärfungen vonseiten des Kantons und Bundes mussten die Küpfers, kaum in die neue Hauptsaison gestartet, die Bowlingbahnen und alle anderen Bereiche wieder schliessen. Einzig das Restaurant bleibt geöffnet. «Gerade bei unserem Betrieb sind die Weisungen teilweise schwierig zu deuten. Der Bowlingbereich hat keinen Verband und der Gastronomie-Verband fühlt sich ausschliesslich für den Gastro-Bereich verantwortlich. Dies macht es noch zeitintensiver, sich mit den ständig wechselnden Verordnungen auseinanderzusetzen», erzählt Roland Küpfer und fügt an: «Wir hätten am Barbetrieb festhalten können, was jedoch aufgrund der Sperrstunde um 23 Uhr und des geschlossenen Freizeitbereichs aus finanzieller Sicht leider keinen Sinn gemacht hätte. Wir müssen nun sparen, wo es möglich ist.» Nachdem nun alle Dart- und Bowlingreservationen abgesagt werden mussten, dürften auch für den Restaurantbereich die sonst üblichen Weihnachtsessen wegfallen. «Trotz aller Widrigkeiten und verschärften Regelungen, versuchen wir das Restaurant weiterhin zu den Sommeröffnungszeiten offen zu halten.» Mit Reserven und schlussendlich dem Coronakredit, der eine Verschuldung darstelle, könne man die Situation notdürftig tragen. «Es stellt sich aber die Frage, wie lange diese erneute Durststrecke anhalten soll», betont Roland Küpfer und sinniert, ob ein einmonatiger kompletter Lockdown für ihre Situation besser gewesen wäre. «Schön ist es, dass auch die Mitarbeiter zusammenrücken und hinter dem Betrieb stehen, trotzdem fühlt man sich hilflos. Ich sehe alles, was wir die letzten 20 Jahre aufgebaut haben in ernster Gefahr, zumal ein Überleben im Gastronomie-Bereich bereits zuvor kein Zuckerschlecken war», betont Irene Küpfer. Dabei schwebt über der Familie stets das Damokles-Schwert eines zweiten Lockdowns. b ow l i n g ce n te r- t r i m b a c h . c h

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uber hatte Glück. Beim Online-Quiz seines Teams gewann er einen Platz für das Weihnachtsessen. Zusammen mit dem Chef und den Kollegen Moser und Schmid darf er nun im Restaurant an einen Vierertisch. Die lustige Betschart vom Marketing wäre ihm lieber gewesen als der Langweiler Schmid, aber sie hatte während des Quiz WLAN-Probleme im Home Office. Dumm gelaufen. Mal schauen, ob Moser überhaupt dabei sein wird, der war schon dreimal in Quarantäne und führt damit die Büro-Rangliste an. Huber überlegt sich, ob er auch mal ein paar Tage in Quarantäne soll, nicht so richtig, einfach ein bisschen Auszeit vom Home Office. Die Gelegenheit wäre günstig. Das Contact Tracing durch die örtliche ZivilschutzTruppe sei nämlich am Anschlag, erzählt man sich im Dorf. Vorläufig ist er noch dabei, an den Videokonferenzen und virtuellen Apéros seines Teams. Obwohl im Frühling alles noch lustiger war, inzwischen ist es oft so zäh. Und dann die Pantomime des Chefs bei der Videokonferenz, wenn er vergisst, das Mikrofon einzuschalten. Doch der hats auch nicht leicht – ein Team leiten ohne zu wissen, was seine Leute gerade machen zu Hause. Oder ob sie überhaupt etwas machen, so wie manchmal bei Huber. Von der Geschäftsleitung gab es auch ein Lebenszeichen. In einer Videobotschaft dankte sie den Mitarbeitenden für ihren Einsatz. Gefilmt hat jeder zu Hause. Dass beim Finanzchef, diesem Erbsenzähler, IKEA-Möbel in der Stube stehen, hat Huber nicht erstaunt. Hinter der Personalchefin Fischer war ein Geweih zu sehen. Moser schrieb im Team-Chat, Fischer sei wohl in der Ferienwohnung auf der Lenzerheide. Diese Krise hat doch auch etwas Gutes, dachte Huber. Man lernt sich einfach besser kennen.


Amtliches

Donnerstag, 5. November 2020 | Nr. 45

Öffentliche Bauausschreibung

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Die Direktion Bau Olten, Tiefbau, und die a.en Aare Energie AG Olten, eröffnen die freie Konkurrenz über die Tiefbauarbeiten für folgenden Bauauftrag: a Name und Anschrift der Auftraggeber – Einwohnergemeinde Olten, Direktion Bau, Abteilung Tiefbau, Dornacherstrasse 1, 4601 Olten – sbo, Städtische Betriebe Olten, vertreten durch die a.en Aare Energie AG Olten, Solothurnerstrasse 21, 4601 Olten

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• Alte Pelze • Mode-Schmuck • Zinn • Uhren • Silberbesteck • Musikinstrumente • Velos • Antiquitäten • Münzen usw., Telefon 078 912 77 55

b Art des Verfahrens Offenes Verfahren, Vergabeverfahren in Deutsch c Gegenstand und Umfang des Auftrags: Stadt Olten «Sanierung Hübelistrasse Nord in Olten» Allgemeiner Tiefbau Siedlungsentwässerung > Mischwasserleitung Ø 300 – Ø 400 mm – Strassenbau > Strassenfläche > Randabschlüsse > Bäume Werkleitungsbau Grabarbeiten für Werkleitungen > Elektro-Kabelblock > Rohrlänge Wasserleitung > Rohrlänge Gasleitung

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d Voraussichtlicher Zeitpunkt der Ausführung/Lieferung ab Mitte Januar 2021 bis September 2021, Deckschicht 2022

ORDENTLICHE KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG

e Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen f Anschrift und Frist für den Bezug der Ausschreibungsunterlagen Die Unterlagen können ab Montag, 9. November 2020, per E-Mail bestellt werden bei: OSTAG Ingenieure AG, Leberngasse 1, 4600 Olten E-Mail: roman.baerfuss@ostag-ing.ch Die Unterlagen werden gemailt. Auf Anfrage wird eine Unternehmerliste zugestellt. g Eignungs- und Zuschlagskriterien sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. Das Nachreichen von Unterlagen ist nicht statthaft. Fehlende Unterlagen führen zum Ausschluss. h Anschrift und Frist für die Einreichung des Angebotes Die Offerten sind verschlossen mit der Aufschrift «Hübelistrasse Nord Olten» bis Freitag, 27. November 2020 (Einschreiben), an die Einwohnergemeinde Olten, Direktion Bau, Abteilung Tiefbau, Dornacherstrasse 1, 4601 Olten, einzureichen. i Preisverhandlungen sind ausgeschlossen. Es sind Netto-Angebote einzureichen. k Verfahrensgrundsätze: Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Lohngleichheit für Mann und Frau. Die Erstellung der Angebote wird nicht vergütet. Die Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Die Öffnung der Angebote ist nicht öffentlich. Die Bauherrschaft erstellt ein Offertöffnungsprotokoll. l Rechtsmittel: Gegen die Ausschreibung kann innert 10 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Solothurn beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde muss einen Antrag und eine Begründung enthalten; die Beweismittel sind anzugeben. Fehlen diese Erfordernisse, wird auf die Beschwerde nicht eingetreten. Olten, 5. November 2020 Einwohnergemeinde Olten Direktion Bau Aare Energie AG Olten

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Samstag, 7. November 10 Uhr, Pauluskirche Fiire mit de Chliine J. Flückiger, Sozialdiakonin Sonntag, 8. November 10 Uhr, Friedenskirche Gottesdienst unter Mitwirkung des Musikteams Pfr. U. Kaiser

ca. 1440 m² ca. 335 m ca. 16 St ca. ca. ca.

Gottesdienste

Mittwoch, 25. November 2020 19.30 Uhr Zwinglikirche Dulliken Traktanden 1. Begrüssung und Einleitung 2. Ordnungsanträge 3. Präsenz, Beschlussfähigkeit, Wahl Stimmenzähler 4. Protokoll der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 26.08.2020 5. Wahl neue Revisionsstelle 6. Investitionen 7. Verkauf STWEG Jurastrasse 20, Olten 8. Budget 2021 8.1 Erfolgsrechnung 8.2 Teuerungsanpassung 8.3 Investitionsrechnung 8.4 Finanzierungsüberschuss 8.5 Steuerfuss Musikalisches Zwischenspiel, anschliessend Interessantes aus der Kirchgemeinde ¾ Gemeinsamer Gottesdienstplan Olten Stadt-Dulliken-Walterswil, Pfarrer Sascha Thiel und Pfarrer Uwe Kaiser ¾ Palliative Care Begleitung, Pfarrer Andi Haag 9. Verschiedenes Die Versammlung wird musikalisch umrahmt von Florian Kirchhofer, unserem neuen Kirchenmusiker/Organisten im Pfarrkreis Olten. Das Protokoll der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 26.08.2020 sowie die Unterlagen zu Traktandum 8 (Budget 2021) liegen ab 16. November 2020 in den Zentralen Diensten der Kirchgemeinde Olten an der Jurastrasse 20 auf. Die Unterlagen können während den Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag – nach telefonischer Voranmeldung – von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr eingesehen werden. Das Budget 2021 liegt ab 16. November 2020 in den Kirchen der Pfarrkreise auf. Unterlagen zu den einzelnen Geschäften werden an der Kirchgemeindeversammlung abgegeben. Diese können auch per E-Mail bestellt werden (info@ref-olten.ch). Das Protokoll ist auf unserer Homepage ref-olten.ch einsehbar. Die Kirchgemeindeversammlung findet unter Einhaltung der Vorschriften des BAG statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Der Kirchgemeinderat


Stadt

Nr. 45 | Donnerstag, 5. November 2020

«Nume nid gsprengt» HAUS DER MUSEEN Ohne Vernissage wurde am vergangenen Freitag, 30. Oktober die neue Sonderausstellung «Pionierinnen. Eine Würdigung» im Haus der Museen eröffnet. MIRJAM WETZSTEIN

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ass das Haus der Museen trotz der verschärften Massnahmen von Kanton und Bund weiterhin geöffnet bleiben und damit auch die neue Sonderausstellung «Pionierinnen. Eine Würdigung» gezeigt werden kann, sorgte für grosse Erleichterung bei Luisa Bertolaccini. Die Museumsleiterin des Historischen Museums hatte gemeinsam mit ihrem Team die neue Sonderausstellung konzipiert. Anpassungen der Massnahmen mussten jedoch vorgenommen werden. Neben der bereits bestehenden Maskenpflicht im Haus der Museen wurde die Besucherzahl beschränkt. Zugelassen zum allgemeinen Museumsbetrieb sind maximal 60 Besucherinnen und Besucher. Bei Vorträgen sind es maximal 25 Personen und bei Führungen maximal 15 Personen. Kindergeburtstage werden momentan keine durchgeführt.

Schaffner mit deutlichen Worten

Die Vernissage wurde bereits im Vorfeld vorsorglich abgesagt, weshalb die Rede von Regierungsrätin Susanne Schaffner am Donnerstag per Video aufgezeichnet wurde. Sie begann diese mit einem Erlebnis: «Im Herbst dieses Jahres, also vor ein paar Tagen auf einer Zugfahrt von Solothurn nach Olten, unterhalte ich mich mit einem bürgerlichen Exponenten über die Regierungswahlen im März

Luisa Bertolaccini, die Museumsleiterin des Historischen Museums, hat gemeinsam mit ihrem Team die Beiz konzipiert und zeigt damit die Entwicklung der Frau in der Gesellschaft auf. (Bild: mim) 2021, also in einigen Monaten. Wir rätseln, wer denn da welche Chancen haben wird und er bemerkt: «Die CVP-Kandidatin wird es sehr schwer haben. Der Kanton Solothurn ist nicht bereit für drei Frauen in der Regierung.» Die Zeit sei einfach noch nicht reif.» Etwas später fügt Schaffner in ihrer Rede an: «Nume nid gsprengt», scheint das Motto zu lauten, wenn wir auf die Geschichte des Einbezugs der Frauen in die Politik zurückblicken.» Und tatsächlich wird einem beim Gang durch die Sonderausstellung bewusst, wie lange gewisse Entwicklungen für die Frau tatsächlich benötigt haben. Schaffner mahnt: «50 Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts wird es weiterhin Pionierinnen brauchen, die ihre Frau stehen und Vorbilder sind, auch für künftige Generationen.»

Von der Stube in die Beiz

Die Arbeiten zur neuen Sonderausstel-

lung, die sich im vierten Stock direkt unter dem Dach des Museums befindet, waren sehr umfangreich, wie ein Augenschein bestätigt. Bis Anfang April des kommenden Jahres ist die Sonderausstellung, die sich dem Solothurner Frauenleben widmet, zu sehen. Sie beginnt chronologisch, indem anhand von Möbelstücken das Wirken der Frau im 19. Jahrhundert zwischen Küche und Stube mit Nähtischchen aufzeigt wird. Zudem werden Oltner und Solothurner Vereine und Organisationen, die sich mit dem Anliegen der Frau auseinandersetzten, kurz vorgestellt. So beispielsweise der Gemeinnützige Frauenverein Olten, der 1946 gegründet wurde. Von der inszenierten Stube führt ein Gang mit ausgestellter Literatur in den nächsten Raum. Darunter befindet sich das Oltner Hausbuch, welches jede Frau bei ihrer Eheschliessung erhalten hat. Aber auch das von Autorin Virginia Wolf 1929 geschriebene Buch «Ein Zimmer für sich allein», welches thematisiert, dass es keine weiblichen Genies gibt, sondern es um kreativ zu werden, unter anderem einen eigenen Raum benötigt. «Die Frauen haben sich damals von mancher Lektüre inspirieren, aber teilweise auch abschrecken lassen», erzählt Bertolaccini und weist auf einen Auszug aus dem Zivilgesetzbuch von 1907 hin, der beinhaltet, dass Frau die Einwilligung des Mannes benötigt, wenn sie arbeiten möchte.

Frauengeschichten

Da die Vernissage abgesagt werden musste, wurde die Rede von Regierungsrätin Susanne Schaffner aufgezeichnet. (Bild: mim)

Der auf den Durchgang folgende grosse Hauptraum wurde stilecht einer Beiz nachempfunden und zeigt anhand der

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TERMINE runden Stammtische Schritt für Schritt die zunehmende Sichtbarkeit der Frau auf. «Mit dieser Inszenierung einer Beiz wollten wir die Frauen in einem Raum zeigen, der ihnen früher nicht zustand. Kurzbiografien über die Frauen und die ganz wenigen Männer sind auf einer Tafel neben einem Bierglas zu lesen. Ein Bier zu trinken ziemte sich früher nicht, Frauen tranken Tee», erklärt die Museumsleiterin. Die Auswahl der Frauen, die namentlich alle auf einem Stuhl verewigt wurden, sei willkürlich getroffen worden. Sie reicht von Barbara von Roll, einer Heilerin aus dem 16. Jahrhundert, über die Medizinerin und Redakteurin der Oltner Neujahrsblätter Maria Felchlin bis zu Christiane von May, die 2005 die Stiftung «pro pallium» gründete, welche Familien mit schwerstkranken Kindern begleitet, entlastet und vernetzt. Daneben sind auf Bierdeckeln Gerüchte oder Aussagen über die jeweiligen Frauen festgehalten. Manche Porträts wurden zudem durch ein Videointerview ergänzt, so auch eines am Tisch «Politisieren» mit der einstigen Nationalrätin Ruth Grossenbacher-Schmid, die 84-jährig erzählt, wie sehr ihre Generation von den Vorkämpferinnen profitieren konnte.

Geschichte zu den Gemälden gesucht

Im Gegensatz zu den Leben der Frauen an den Tischen, die mit Dokumenten nachgezeichnet wurden, bleiben die alten Gemälde aus dem Bestand des Historischen Museums, die seitlich aufgehängt sind, nicht selten geschichtslos. «Wir hoffen, dass uns vielleicht eine Besucherin oder ein Besucher die Geschichte einer der porträtierten Frauen erzählen kann», so Bertolaccini, während sie zu einer Vitrine führt, die sich einem zentralen Anliegen der Frauenbewegung ab den 1960er Jahren widmet. Nämlich dem, dass Frauen selber über den eigenen Körper bestimmen wollen. Anhand eines Spiegel-Artikels werden so die Themen Abtreibung und Fristenlösung aufgegriffen. Den Abschluss der Ausstellung bildet ein weiterer Durchgang, der die beiden Frauenstreiks, aber auch die «MeToo»-Debatte aufzeigt und ein letzter Raum, der die nichtbinäre Geschlechtsidentität mit der Erklärung von Begriffen und Aussagen thematisiert. Betreffend der Veranstaltungen, welche die Sonderausstellung die nächsten Monate begleiten, gilt es sich zuerst via Webseite zu informieren, ob diese tatsächlich stattfinden können. w w w. h a u s d e r m u s e e n . c h

DONNERSTAG, 5. NOVEMBER 07.00-11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse Kartonsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite

SAMSTAG, 7. NOVEMBER 07.00-11.30 Wochenmarkt. Bifangstrasse

MONTAG, 9. NOVEMBER Grünabfallsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite Grünabfallsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite

DIENSTAG, 10. NOVEMBER Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite

MITTWOCH, 11. NOVEMBER Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite

DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 07.00-11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse Kartonsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite

GEBURTSTAGE Der Stadtanzeiger gratuliert der folgenden Jubilarin herzlich zum Geburtstag: 08.11. Heidi Fluri-Späti, 90 Jahre

IN MEMORIAM ANNA-KATRIN GERBER-THIES, gestorben 30. Oktober, 83-jährig.

Auch das Badi-Sprungbecken wird mit Edelstahl ausgekleidet OLTNER BADI Auch das Sprungbecken der Oltner Badi soll mit einer Edelstahlauskleidung versehen und zudem die Technik des Badewasserkreislaufes Schwimmer-/Sprungbecken ersetzt werden. Dazu legt der Stadtrat dem Gemeindeparlament an dessen Budgetsitzung im November einen Kredit von 3,75 Mio. Franken zur Genehmigung vor. Durch die Einwirkung des Chlorwassers ist die Betonoberfläche im Sprungbecken ausgewaschen und die Betonrauigkeit hoch. Für die Badegäste besteht dadurch ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Zudem bildet sich trotz Imprägnierung und Reinigung immer wieder starker Algenbewuchs an den Beckenwänden und am Beckenboden. Aufgrund der Algenbelastung ist es sinnvoll, das Becken mit einer höheren Umwälzleistung als vorgegeben betreiben zu können: Das Volumen des Sprungbeckens ist innerhalb von drei Stunden vollständig umzuwälzen. Zudem soll das Sprungbecken analog Schwimmerbecken mit einer Edelstahlauskleidung ausgestattet werden. Ferner müssen die Geländer der Sprunganlage erneuert

Auch das Sprungbecken der Oltner Badi soll mit einer Edelstahlauskleidung versehen werden. (Bild: Archiv/vwe) werden, welche den bfu-Empfehlungen nicht mehr genügen. Des Weiteren wird in diesen empfohlen, ab der Höhe des 3-Meter-Sprungbrettes eine Schikane auf den Plattformen zu erstellen, durch deren Einbau der Anlauf zum Abspringen eingeengt und die Sicherheit erhöht wird. Die Sprungbretter wurden 2016 ersetzt und sind in einem guten Zustand.

Investieren in die Energieeffizienz

Die Traglast der Betonplatten im Beckenumgang liegt aktuell bei 300 kg/ m2. Zum einen entspricht die Traglast

gemäss Nutzlastverordnung nicht dem üblichen Wert für Schwimmbäder, zum anderen können die Platten nicht mit der grossen Reinigungsmaschine befahren werden. Die Traglast der Elemente soll auf 500 kg/m2 erhöht werden. Aufgrund der Nähe zur Aare werden die Becken regelmässig von Algen befallen. Aus diesem Grund erfordert der Betrieb eine gegenüber den SIA-Vorgaben erhöhte Umwälzleistung. Somit wird der Filter durch einen neuen Druckanschwemmfilter mit grösserem Durchmesser ersetzt. Dabei muss auch die

Verrohrung inklusive Armaturen der erhöhten Umwälzleistung angepasst werden. Erneuert werden müssen auch die Filterpumpen, mit denen das Badewasser aus dem Ausgleichsbecken angesogen und durch die Filtersiebe gedrückt wird: Sie sind nicht mit einem Frequenzumformer zur bedarfsgerechten Steuerung (Nachtmodus, Eco-Betrieb bei geringer Belegung) ausgestattet und entsprechen somit nicht mehr den heutigen Standards der Energieeffizienz. Sie zeigen zudem deutliche Abnutzungserscheinungen und haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Und auch die Pumpe für die Druckerhöhung der Chlordosierung muss aufgrund des hohen Ausfallrisikos ersetzt werden, ebenso der Plattenwärmetauscher für die Erwärmung des Badewassers. Erweitert und saniert wird zudem das Ausgleichsbecken aus Beton, das für die geplante Nachtabsenkung von Schwimmer- und Sprungbecken zusätzliches Aufnahmevolumen benötigt. Der beantragte Kredit von 3,75 Mio. Franken ist im Finanz- und Investitionsplan 20212027 enthalten. Die Umsetzung der Bauarbeiten soll jeweils ausserhalb der Badesaison ab Herbst 2021 bis Frühjahr 2024 erfolgen. sko w w w. o l te n . c h

FRIEDHOF MEISENHARD

Kremationsofen braucht Revision Das Referendum zum Beschluss des Oltner Gemeindeparlaments vom 24. September betreffend Reglementsänderungen im Hinblick auf eine Stilllegung des Kremationsofens ist zustande gekommen. Damit besteht die Verpflichtung, den Betrieb der Ofenlinie bis auf weiteres aufrecht zu erhalten, einen Ausfall möglichst zu vermeiden und auch die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten. Mit Blick auf eine baldige Stilllegung wurden indessen die Kosten für den Jahresservice in der Höhe von voraussichtlich rund 25’000 Franken nicht ins Budget 2020 aufgenommen. Der Stadtrat hat aus diesem Grund einen entsprechenden Nachtragskredit für die Revision Ende November gesprochen. sko w w w. o l te n . c h


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Amtliches

Donnerstag, 5. November 2020 | Nr. 45

Es droht ein Dominoeffekt

Liefer Kette vert

ach tun g: betrof fe n ist Je der zul ief ere r

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KMU können innerhalb der gesamten Lieferkette für das Verhalten anderer Firmen haftbar gemacht werden.

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KMU geraten durch Lieferkettenverträge unverschuldet in den bürokratischen Sog der Initiative.

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Die Initiative zwingt alle Unternehmen zu Knebelverträgen mit ihren Lieferanten, um sich selber gegen erpresserische Klagen zu schützen.

leere-versprechen-nein.ch

NEIN

zur UnternehmensVerantwortungs-Initiative

Der Industrie- und Handelsverein Region Olten befürwortet den vernünftigen GEGENVORSCHLAG, der beim NEIN zur Initiative automatisch in Kraft tritt.

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Stadt

Nr. 45 | Donnerstag, 5. November 2020

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Mehr Plätze für die Intensivmedizin COVID-19 Der Kanton Solothurn setzt die Bundes-Massnahmen um und führt punktuell strengere Massnahmen ein. Das Departement des Innern hat die Solothurner Spitäler AG angewiesen, die Zahl der Intensivbetten von aktuell 14 auf 25 zu erhöhen. Zudem gilt ab Montag an den Schulen der Sekundarstufe 1 eine generelle Maskenpflicht. Nachdem der Bundesrat vergangene Woche neue Massnahmen vorgestellt und heute vor einer Woche in Kraft gesetzt hat, bekräftigt der Kanton Solothurn seinen Kurs: Die punktuell strengeren Massnahmen gelten weiterhin. «Die Lage im Kanton erfordert es, dass wir an diesen Punkten festhalten», erläutert die zuständige Regierungsrätin Susanne Schaffner. «Die Lage im Kanton Solothurn ist ernst. Jeder und jede muss jetzt Verantwortung übernehmen.»

Im Kanton Solothurn gilt, anders als auf Bundesebene: •

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Shishabars, Clubbetriebe sowie Erotik- und Sexbetriebe sind geschlossen In Barbetrieben dürfen insgesamt höchstens 30 Gäste gleichzeitig anwesend sein. Take-away- und Imbissbetriebe müssen zwischen 23 und 6 Uhr geschlossen bleiben. Es ist verboten, Veranstaltungen mit über 30 Personen durchzuführen. Personen, welche im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mitwirken, und Personen, die bei der Durchführung der Veranstaltung mithelfen, werden nicht mitgezählt. Für nicht ausschliesslich an einem bestimmten, eingegrenzten Ort stattfindende Veranstaltungen und Aktivitäten, bei welchen sich die teilnehmenden Personen in regel-

BAHNHOF OLTEN

Velostation erweitert Die SBB hat das Grundstück, auf dem sich die Park+Rail-Anlage beim Bahnhof Olten befindet, verkauft. Deshalb ist die Anlage per Montag, 2. November neben die SBB Betriebszentrale an die Gösgerstrasse verlegt worden. Das Angebot bleibt mit 99 Parkplätzen nahezu identisch. Die fünf Mobility- und die beiden Invalidenparkplätze werden nicht an den neuen Standort verschoben, sondern befinden sich neu neben der Velostation West. Gleichzeitig wird die Velostation West modernisiert und vergrössert. Die Arbeiten hierfür beginnen am 9. November und dauern bis voraussichtlich Ende Februar 2021. Das Angebot wird von bisher rund 400 auf 550 kostenlose Veloabstellplätze erweitert. Der kostenpflichtige überwachte Bereich umfasst wie bisher rund 100 Plätze. Während des Umbaus kann die Velostation nicht genutzt werden. Den Velofahrerinnen und Velofahrern steht stattdessen ein Provisorium unmittelbar nördlich davon mit kostenlosen Veloabstellplätzen auf der Fläche der bisherigen Park+Rail-Anlage zur Verfügung. Die Stadt Olten und die SBB investieren in die Erneuerung der Velostation West rund 750’000 Franken. ZVG

Investition in die Velostation. (Bild: vwe) w w w. s b b . c h

Bei der Solothurner Spitäler AG gilt seit letzter Woche: Eine Besucherin oder ein Besucher pro Patientin oder Patient pro Tag. (Bild: Archiv / B. Beyeler) mässiger Bewegung befinden, gelten in belebten Bereichen von urbanen Zentren und Dorfkernen sowie in weiteren Bereichen des öffentlichen Raums, in welchen aufgrund der dort vorhandenen Konzentration von Personen der Mindestabstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann, die folgenden Vorgaben: Die Grösse der Gruppen darf höchstens fünf Personen betragen. Zwischen den verschiedenen Gruppen gilt ein Mindestabstand von drei Metern. Die Änderung ist am 30. Oktober 2020 in Kraft getreten und gilt längstens bis zum 31. Januar 2021. Vorbehalten ist die Genehmigung des Kantonsrates.

Maskenpflicht an den Sekundarschulen

Angesichts der aktuell sehr labilen epidemiologischen Lage treten auch für die Volksschule im Kanton Solothurn weitere Massnahmen in Kraft. Das Maskenobligatorium gilt ab dem 2. November 2020 neu auch für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen (Sekundarstufe I, 7. bis 9. Klasse). Dieser Schritt erfolgt in Analogie zu den erlassenen Massnahmen des Bundesrates und in Koordination mit den Nachbarkantonen. Die Durchführung von Schullagern ist bis 31. Januar 2021 sistiert.

Angepasster Sportunterricht auf der Sekundarstufe II

Die per 29. Oktober in Kraft gesetzte Covid-19-Verordnung wurde per 2. No-

vember 2020 an den Kantonsschulen und Berufsbildungszentren umgesetzt. Die bereits seit dem 17. August 2020 eingeführte Ausdehnung der Maskenpflicht und weitere Massnahmen auf der Sekundarstufe II, die in den Schutzkonzepten der Kantonsschulen und Berufsbildungszentren bereits integriert sind, werden mit den entsprechenden Massnahmen für den Präsenzunterricht ergänzt. Die Maskenpflicht und Einhaltung der Distanzregeln gelten kumulativ auf dem ganzen Schulareal.

Weiter gilt: •

Verzicht auf alle Schullager und Reisen auch innerhalb der Schweiz vorerst bis Ostern 2021 (4. April 2021). Alternative Bewegungs- und Unterrichtsformen statt Sportunterricht: Der Sportunterricht kann nicht in der bisher üblichen Form durchgeführt werden. Infolge des engen Körperkontakts sind jegliche Unterrichtssequenzen im Zusammenhang mit Kontaktsportarten untersagt. Speziell die Situation in den Garderobenbereichen, die intensivierte Atmung bei körperlicher Anstrengung und die Risiken von zu engen Kontakten lassen das nicht zu.

Der Sportunterricht wird ab 2. November auf der Grundlage alternativer Bewegungs- und Unterrichtsformen geführt, beispielsweise reduzierte Intensität, Bewegungsmöglichkeiten im Freien, Theorie wie Ernährungs- oder Trainingslehre, beaufsichtigte Lernzeit. Es gilt Maskenpflicht und Einhaltung der Distanzregeln. Die Schulen stellen aufgrund ihrer schulspezifischen Infrastrukturen eigene Konzepte für alternative Bewegungs- und Unterrichtsformen auf. Es gibt keinen Ausfall ohne Alternativen, um das Ansteckungsrisiko von Gruppen unbeaufsichtigter Lernenden zu minimieren.

Mehr Betten auf den Intensivstationen

Im Kanton Solothurn sollen statt der aktuell 14 neu 25 Intensivpflegeplätze mit Beatmungsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Das Gesundheitsamt hat

die Solothurner Spitäler AG, soH, beauftragt, die entsprechenden Schritte einzuleiten. Damit wird, wie in der Allgemeinverfügung vom 5. Juni 2020 vorgesehen, vom Normalbetrieb auf die erste Eskalationsstufe umgestellt. Die «Begleitgruppe IPS-Kapazitäten» mit Vertretern der soH sowie Vertreter des Kantons (insbesondere auch der Kantonsarzt) hatte diesen Schritt bei der Vorsteherin des Departements des Innern, Regierungsrätin Susanne Schaffner, beantragt. Die Intensivpflegestationen der soH im Kantonsspital Olten und im Bürgerspital Solothurn hatten in den letzten Tagen ihre Kapazitätsgrenzen teilweise bereits erreicht: Die Covid-19 Fallzahlen nehmen an den Standorten Solothurn und Olten laufend deutlich zu, sowohl auf den Abteilungen als auch in der Intensivpflege. Die Erfahrung zeigt, dass Covid-Patienten auf der IPS häufig längere Zeit behandelt werden müssen. Der Ausbau soll rasch und flexibel erfolgen, so dass die Aufnahmebereitschaft bei steigenden Zahlen weiterhin gewährleistet werden kann aber keine unnötigen Vorhalteleistungen entstehen. Der reguläre Spitalbetrieb muss so weit als möglich aufrechterhalten werden können. Das bedeutet, dass die elektiven Behandlungen zum jetzigen Zeitpunkt entsprechend angepasst, jedoch nicht vollumfänglich gestoppt werden

Besuche in Spitälern, sowie Alters- und Pflegeheimen

Der Kanton setzt alles daran, dass Besuche in Spitälern, sowie Alters- und Pflegeheimen weiterhin möglich sind. Allerdings sind dazu weitere Schutzmassnahmen nötig. Das Amt für Soziale Sicherheit hat zusammen mit der GSA, der Gemeinschaft Solothurnischer Alters- und Pflegeheime, folgende Punkte festgelegt: • Ab sofort sind keine Angehörigenbesuche auf den Zimmern mehr möglich. Besuche können nur noch in definierten Sektoren, unter Anwendung strenger Schutzmassnahmen stattfinden. • Bistros und Cafés von Alters- und Pflegeheimen sind für Externe ausnahmslos geschlossen.

Zuschlag für Parkleitsystem wurde erteilt

die Schützenmatte in einer ersten Phase des Parkleitsystems nicht mit der Parkplatzzahl zu signalisieren. Vorgesehen ist vorderhand eine dynamische Signalisation, die Beschriftungen wie «offen» oder «besetzt» erlaubt. Eine vollständige Integration ist in einem zweiten Schritt geplant, wenn die Zukunft der Schützenmatte und der Sanierungsbedarf des Belags geklärt sind und allenfalls neue Technologien zur Verfügung stehen.

PARKLEITSYSTEM OLTEN Das Parkleitsystem für die Stadt Olten ist einen Schritt weitergekommen: Der Stadtrat hat der Firma Swarco Schweiz AG in Glattbrugg den Zuschlag für dessen Lieferung und Montage erteilt.

Bereits im Dezember 2018 hatte das Gemeindeparlament einstimmig einen Kredit von rund 1,7 Mio. Franken für die Realisierung eines Parkleitsystems und die Belegungserfassung auf den städtischen oberirdischen Parkfeldern genehmigt; die Finanzierung erfolgt teilweise durch die Entnahme aus dem Fonds Parkplatzgebühren, welcher derzeit rund 1,47 Mio. Franken enthält. Die Weiterbearbeitung des Projektes wurde in der Folge durch das Budgetreferendum 2019, durch die aufwändigen Verhandlungen mit den Parkhausbetreibenden und durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie verzögert.

Einmaliger Beitrag von maximal 4000 Franken

Im August entschied der Stadtrat, zur Förderung des Projekts in den Verträgen für die anzuschliessenden Parkhäuser eine ergänzende Bestimmung aufzunehmen: Die Einwohnergemeinde leistet an allfällige Kosten, die auf Seiten der Parkhausbetreibenden entstehen, um die erforderlichen Daten einwandfrei an die Parkleitsystem-Zentrale zu liefern, einen einmaligen Beitrag von maximal 4000

Die Ausführung soll voraussichtlich im 1. Quartal 2021 beginnen

Ein Schritt vorwärts: Das Oltner Parkleitsystem ist bestellt und die Ausführung soll voraussichtlich im ersten Quartal 2021 beginnen. (Bild: Fotolia) Franken pro Anlage. In der Zwischenzeit steht fest, dass die Parkhäuser Sälipark und Winkel definitiv nicht am Parkleitsystem teilnehmen werden. Bisher haben acht Parkhausbetreiber den Anschlussvertrag unterzeichnet, so dass das Projekt ausgeführt werden kann.

Schützenmatte wird im Parkleitsystem nicht mit der Parkplatzzahl signalisiert

Ebenso wurde vom Stadtrat festgelegt, aus technischen Gründen, aber auch aufgrund offener Fragen betreffend künftiger Nutzung der Allmend Schützenmatte/Rötzmatt, die im Rahmen der Ortsplanrevision geklärt werden sollen,

Mitte Mai wurde das eigentliche Parkleitsystem, das heisst die Lieferung und Montage eines Parkleitsystems mit aktuell rund 60 Signalkästen an 17 Anzeigestandorten, inklusive Leitrechner und Datenerfassung der Parkinganlagen, öffentlich ausgeschrieben. Den Zuschlag hat nun die Firma Swarco Schweiz AG in Glattbrugg zu einem Angebotspreis von rund 345’000 Franken erhalten. Derzeit wird die definitive Festlegung der Signalstandorte entlang der Kantonsstrassen mit dem Kanton abgeschlossen. Eine separate Beschaffung wird für die Bodensensoren durchgeführt, welche auf dem Munzingerplatz und den Amthausquai/Klosterplatz installiert werden sollen. Beschafft werden zudem noch die elektrischen und baulichen Erschliessungen. Die Ausführung soll voraussichtlich im 1. Quartal 2021 beginnen. sko w w w. o l te n . c h

Bewegungen von Bewohnenden ausserhalb des Heim-Areals sind möglichst stark einzuschränken.

Für die Standorte der Solothurner Spitäler AG gilt: •

Eine Besucherin oder Besucher pro Patientin oder Patient pro Tag. Spezielle Regelungen gelten für sterbende und intensivmedizinisch betreute Patientinnen und Patienten: Ab Montag, 2. November gilt auf den Intensivpflegestationen (IPS) sowie den Intermediate Care (IMC) ein Besuchsverbot. In besonderen Situationen werden Ausnahmen in Absprache mit Patientinnen und Patienten sowie den Angehörigen gerne ermöglicht. Spezielle Regelungen gelten auch in Frauenkliniken: Bei der Geburt kann die Mutter von einer Person begleitet werden, zum Beispiel vom Ehemann/Partner. Dies gilt auch bei einem Kaiserschnitt (Sectio). Da es gerade nach der Geburt wichtig ist, dass zwischen dem Vater und einem neugeborenen Kind eine Bindung entstehen kann, ist nach der Verlegung der Mutter aufs Wochenbett ein Besuch des Ehemanns/Partners zeitlich unbeschränkt zwischen 14 und 20 Uhr möglich. Die Geschwisterkinder dürfen auch mitkommen. Eine zusätzliche Besuchsperson ist hingegen untersagt.

Schnelltests

Die vom Bund empfohlenen Antigen-Schnelltests werden in das kantonale Testkonzept integriert. Dieses wird der Begleitgruppe «Testkapazitäten» mit den wichtigsten Partnern (Grundversorger, Spitäler, Testcenter, Apotheker und mobile Einsatzteams) erarbeitet. Die entsprechenden Planungsarbeiten wurden bereits aufgenommen. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wer diese Tests durchführen kann und will und wie der Kanton dies am besten unterstützen kann. Unter anderem ist bereits diese Woche ein Einführungskurs zu den Schnelltests geplant. ZVG w w w. co ro n a . s o. c h

CHARTA SOZIALHILFE SCHWEIZ

Olten unterzeichnet Charta Sozialhilfe

Der Stadtrat von Olten hat beschlossen, die Charta Sozialhilfe Schweiz als Schulterschluss für eine solide und faire Sozialhilfe in der Schweiz zu unterzeichnen. Die Charta Sozialhilfe Schweiz wurde Ende März 2019 durch die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK), den Schweizerischen Städteverband, die Städteinitiative Sozialpolitik und das Schweizerische Rote Kreuz (SRK), die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) und die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS iz) lanciert. Die Sozialhilfe ist ein zentrales Element zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz. Die Organisationen, welche die Charta unterzeichnen, sprechen sich für eine solide und faire Sozialhilfe aus, die ein Leben in Würde ermöglicht und den Betroffenen die Chance gibt, wieder in die finanzielle Selbstständigkeit zurückzufinden. sko

Olten hat die Charta Sozialhilfe unterzeichnet. (Bild: Print Screen / ZVG) w w w. o l te n . c h


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Stellenmarkt / Diverses

Donnerstag, 5. November 2020 | Nr. 45

Einwohnergemeinde 4657 Dulliken

Infolge Pensionierung des langjährigen Stelleninhabers hat die Einwohnergemeinde Dulliken SO (Vorortgemeinde von Olten mit 5100 Einwohnern) die

Verwaltungsleitung mit Gemeindeschreiberei (100%) neu zu besetzen. Wir suchen deshalb einen vernetzt denkenden und unternehmerisch handelnden Generalisten (m/w) für ein interessantes und sehr weitreichendes Arbeitsgebiet.

Aktuell und kundennah – so profiliert sich der «Stadtanzeiger» als amtliches Publikationsorgan der Stadt Olten und auflagenstärkste Zeitung in der Region Olten. Jeden Donnerstag wird der «Stadtanzeiger», als einzige Zeitung, in alle Haushaltungen der Region Olten verteilt und ist damit ein wichtiger Treffpunkt für Anbieter und Nachfrager.

Redaktionsleiter 100% (w/m) Ihre Aufgaben

Ihr Profil

• Bereichsleitung Gemeindeschreiberei • Geschäftsvorbereitung, Beratung und Berichterstattung zu Gunsten von Gemeindeversammlung, Gemeinderat und Gemeindepräsidium • Mitwirkung in der Finanzkommission speziell bei strategischen und finanzpolitischen Fragestellungen • Beratung von Fachkommissionen und Verwaltungsabteilungen in organisatorischen und finanziellen Belangen • Protokollführung für Gemeindeversammlung und Gemeinderat mit Korrespondenz und Berichterstattung in den Medien • Personelle Gesamtleitung der Verwaltung mit angeschlossenem, regionalem Sozialdienst (total 30 Personaleinheiten verteilt auf 40 Angestellte) • Vertretung der Gemeindeinteressen in kantonalen, regionalen und kommunalen Gremien

• Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen in und um die Region Olten ist Ihre Welt. • Sie berichten über Neuigkeiten, stellen Zusammenhänge her und zeigen Hintergründe auf. • Als Chronist bzw. faktenorientierter Berichterstatter greifen Sie Themen auf, welche die Menschen in der Region bewegen. • Sie pflegen den Kontakt zu den publizistisch relevanten Ansprechpartnern und stellen eine kundennahe und gewerbefreundliche Berichterstattung sicher. • Sie redigieren zudem Berichte, fotografieren und layouten daraus selbständig die fertigen Artikel und Seiten.

• Sie verfügen über mehrjährige Erfahrung im Lokaljournalismus. • Ihr Interesse ist breit gefächert und Sie sind in der Region zu Haues und besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk (u.a. Gemeinden/ Gewerbe/ Vereine). • Sie haben die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten und diese lesernah aufzuarbeiten. • Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbständigkeit. • Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab.

Anforderungen

Ihre Zukunft

Nach einer gründlichen Einarbeitung durch Ihren Vorgänger übernehmen Sie folgende Zuständigkeiten und Aufgaben:

Abgeschlossenes Studium, höhere Fach-Ausbildung oder ähnliche Voraussetzungen, ausgesprochenes Flair für betriebswirtschaftliche, finanzielle, organisatorische und rechtliche Belange, gepaart mit Kommunikationstalent in Wort und Schrift, einige Jahre Führungserfahrung (vorzugsweise in ähnlicher Funktion), gute IT-Anwenderkenntnisse, Freude am Umgang mit der Bevölkerung sowie mit Mitarbeitenden, politischen Gremien und Amtsstellen.

Besoldung und Sozialleistungen

Die Besoldung wird je nach Ausbildung und bisheriger beruflicher Tätigkeit festgelegt. – Moderne Arbeitszeitregelung mit gleitender Arbeitszeit. – Fortschrittliche Personalvorsorgeeinrichtung.

Stellenantritt

Sommer 2021 oder nach Vereinbarung Bewerberinnen und Bewerber, die Freude an diesem sehr selbständigen Aufgabengebiet haben, wollen bitte ihre Bewerbung mit Foto, Lebenslauf, Zeugniskopien, Angaben über den bisherigen beruflichen Werdegang bis 30. November 2020 an die Verwaltungsleitung der Einwohnergemeinde Dulliken, Alte Landstrasse 3, 4657 Dulliken oder an andreas.gervasoni@dulliken.ch richten. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Gemeindepräsident Walter Rhiner (062 285 57 50) oder Verwaltungsleiter Andreas Gervasoni (062 285 57 70) gerne zur Verfügung.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und journalistisch vielseitige Tätigkeit in einem kleinen eingespielten Team. Wenn Sie gewillt sind auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und Wochenendarbeit nicht scheuen, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie.

Arbeitsort Ziegelfeldstrasse 60, Olten, Schweiz

Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre OnlineBewerbung unter www.chmedia.ch/jobs Für allfällige Fragen steht Ihnen, Stefan Biedermann, Leiter Wochenzeitungen, unter 058 200 58 10 gerne zur Verfügung. Alle offenen Stellen und Online-Bewerbung auf: chmedia.ch/jobs

Journalismus, der orientiert. Unterhaltung, die bewegt. Medien, die verbinden.

MARKTPLATZ

Teilzeitstelle im Stundenlohn

DIVERSES Französisch-Unterricht, privat, mit Lehrerin aus Frankreich, für alle Niveaus, jedes Alter und alle Zwecke: Intensiv-Konversationskurs in Kleingruppen; Einzeltraining Wirtschaftsfranzösisch, Lehrerfortbildung, Sekretariat, Reisen, Crash-Kurse; Intensivkurse zur Vorbereitung auf Oberstufe, Matura und LAP. Telefon 062 295 51 22

Sie suchen eine sinnvolle Tätigkeit als Abwechslung zu Ihrem jetzigen Aufgabengebiet oder als Zustupf zum Haupteinkommen? Wir suchen Mitarbeiter, welche Senioren unterstützen, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben. Anforderungen: einwandfreier Leumund, mind. 30 Jahre alt, Deutschkenntnisse mind. B1, für Quereinsteiger geeignet. Tel: 032 511 11 85 www.hi-jobs.ch/Olten


Stadt / Vereine

Nr. 45 | Donnerstag, 5. November 2020

Regierung genehmigt Gestaltungsplan USEGO Der Regierungsrat ist dem Antrag des Oltner Stadtrates gefolgt und hat eine Beschwerde gegen den Gestaltungsplan Solothurnerstrasse (Usego) abgewiesen und diesen genehmigt. Ergänzt werden müssen die Sonderbauvorschriften im Bereich Lärmschutz. Die Grundeigentümerin und die Stadt Olten wollen das zwischen Bahn und Kantonsstrasse gelegene Grundstück im Sinne einer qualitätsvollen Innenentwicklung einer ortsgerechten Dichte zuführen. Den Brennpunkt des Areals wird weiterhin das Usego-Gebäude bilden. Nördlich davon ist ein zur Strasse hin zweigeschossiger und zum Usego-Gebäude hin dreigeschossiger Baukörper geplant. Den Übergang zur Solothurnerstrasse bildet eine Vorzone mit einer Baumreihe. Nordöstlich davon kann zur Strasse hin ein 20 Meter hohes, sechsgeschossiges Gebäude platziert werden. Dieses liegt ebenfalls parallel zum Usego-Hauptgebäude. Noch weiter im Osten ist an der Solothurnerstrasse ein dreigeschossiges Gebäude angedacht, welches mittels eines Sockelgeschosses mit einem möglichen siebengeschossigen Gebäude mit 21,5 Metern Höhe zusammengebunden wird. Dort ist eine Mischnutzung (Gewerbe, Dienstleistungen, Parkhaus) möglich. Zum bestehenden Gebäude schliesst sich der «Usego-Garten» an, ein ruhiger und lärmgeschützter Aussenraum für die Bewohnerinnen und Bewohner des Areals.

Kein Eingriff in in die «Substanz»

Die Beschwerde hatte sich gegen die Kubatur, die Höhe und den Standort der vorgesehenen Bauten gerichtet. Der Regierungsrat hält dazu in seinem Beschluss fest, der Altbau Usego sei im Bundesinventar der schützenswerten

LESERBRIEF

Wer bestimmt über die Ortsplanung? Für die Novembersession des solothurnischen Kantonsrates sind zwei interessante Vorstösse traktandiert. Sie verlangen mehr Rechte für die Bürgerinnen und Bürger bei der Ortsplanung. Diese sollen nicht nur wie bisher bei einem allgemeinen räumlichen Leitbild mitreden dürfen. Neu sollen sie an der Gemeindeversammlung oder an der Urne konkret und verbindlich mitentscheiden, wo wie hoch gebaut wird, wo die Gewerbezone hinkommt, welche Vorschriften in der Kernzone gelten und wo nicht gebaut werden darf. Bis anhin wird bei uns in den Gemeinderäten, den Exekutiven, abschliessend über die Ortsplanung entschieden. Das ist ein Relikt aus der Zeit der gnädigen Herren mit den gepuderten Perücken, die wichtige Entscheide lieber im kleinen Kreis fällten, statt sie dem einfachen Volk vorzulegen. In allen umliegenden und in den allermeisten Kantonen in der Schweiz liegt die Kompetenz, über die Ortsplanung zu beschliessen bei den Legislativen, also bei der Gemeindeversammlung. Und das funktioniert seit Jahrzehnten problemlos. Die genannten Vorstösse werden es im Kantonsrat nicht leicht haben, weil da auch viele Gemeinderäte sitzen, die – über alle Parteigrenzen hinweg – ungern Privilegien abgeben. Ihnen möchte ich mit Josef Munzinger (auf den sich ja mehrere Parteien berufen) zurufen: Die Souveränität des Volkes soll ohne Rückhalt ausgesprochen werden (auch in der Ortsplanung)! Georg Hasenfratz, Olten

Der Regierungsrat hält fest, dass das im Gestaltungsplan vorgesehene USEGO-Überbauungskonzept aus Sicht des Ortsbildschutzes und der Denkmalpflege eine gute Lösung darstelle. (Bild: Bruno Kissling) Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als ortsbildprägendes Einzelobjekt vermerkt und mit dem Erhaltungsziel Substanzerhalt belegt. Er stehe aber weder unter kantonalem noch kommunalem Schutz. Dass die Einsehbarkeit – und damit die optische Präsenz – des historischen Altbaus bei der vorgesehenen Überbauung beschnitten werde, könne nicht in Abrede gestellt werden. Die Realisierung des neuen Gestaltungsplanes werde aber nicht zu Eingriffen in die «Substanz» des Altbaus führen, an dem keine Veränderungen vorgesehen seien.

«Guter Kompromiss»

Hinzu komme, dass die architektonische Güte des Altbaus über alle vier Fassaden dieselbe sei: Die künftig teilweise verdeckte Nordfassade sei zwar die Hauptfassade, hebe sich aber qualitativ nicht von den anderen Fassaden ab. Das im Gestaltungsplan vorgesehene Überbauungskonzept stelle daher aus Sicht des Ortsbildschutzes und der Denkmalpfle-

Das Info-Treffen findet am Dienstag, 24. November das Casting am Sonntag, 6. Dezember statt. Interessierte melden sich bitte bei der Regieassistentin Regula Felder unter der E-Mail-Adresse karo@bluewin.ch an.

Zum Stück «Lysistrata - Liebesstreik»

Überraschend und frech ist die über 2000-jährige Komödie «Lysistrata - Liebesstreik». Es entsteht eine zeitgemässe Inszenierung mit packenden Bildern, spannungsvoller Musik und Tanz unter der professionellen Leitung von Käthi Vögeli (Regie), Fabian Capaldi (Musik), Malou Meyenhofer (Tanz-Choreografie) und in einer neuen Übersetzung von Adi Blum und Ueli Blum. Im Ensemble können von sehr erfahrenen Amateurspielende bis hin zu Spielenden ohne bisherige Bühnenerfahrung und in grossen, mittleren und kleineren Rollen alle dabei sein. Um das Casting und die gesamte Produktion vor dem Coronavirus zu schützen, werden laufend die Weisungen des BAG und des Kantons berücksichtigt und mit einem Schutzkonzept umgesetzt. «Wir begegnen der Corona-Situation mit Schutzmass-

Offen für weniger Publikum STADT OLTEN Die Stadt Olten bemüht sich, auch unter strengen Auflagen ihre Angebote für die Bevölkerung vorderhand aufrechtzuerhalten. Der Stadtrat hat beschlossen, das Hallenbad der Kantonsschule Olten weiterhin geöffnet zu lassen, obwohl die aktuellen Covid-Vorschriften die Zahl der gleichzeitig dort zugelassenen Badegäste auf noch 15 beschränken. Die Anzahl wird über nummerierte «Platzkarten» geregelt. Von sämtlichen Benutzerinnen und Benutzern, auch von Vereinen und Schwimmschulen, müssen die Kontaktdaten erfasst werden. Für den Zutritt ist ab Schulalter eine Schutzmaske erforderlich, die mit Ausnahme von Duschen und Schwimmen immer getragen werden muss. Am Samstag ist das Hallenbad aufgrund der Schwimmschulen erst ab 13 Uhr geöffnet. Für die Besucherinnen und Besucher offen bleiben auch die städtischen Museen, wenn auch hier die Zahl der gleichzeitig anwesenden Personen zu deren Schutz

beschränkt wird und die Kontaktdaten erfasst werden müssen. Auch Führungen werden weiterhin mit einer definierten Maximalzahl von Personen mit Voranmeldung durchgeführt. Hingegen ist eine Absage von mehreren Veranstaltungen unvermeidlich, über welche die Museen via ihre Informationskanäle orientieren. Die Eröffnung der Ausstellung «Memory. Über die Erinnerung und das Vergessen in ungewöhnlichen Zeiten» im Kunstmuseum wird wegen der personalintensiven Aufbauarbeiten zum Schutz der Beteiligten um zwei Monate von Ende November auf Ende Januar verschoben. Offen bleibt grundsätzlich auch die Stadtverwaltung zu den üblichen Öffnungszeiten. Die Bevölkerung wird jedoch aufgefordert, nach Möglichkeit auf das persönliche Erscheinen im Stadthaus zu verzichten und die Dienstleistungen online über die Webseite zu beziehen beziehungsweise Auskünfte per E-Mail oder telefonisch einzuholen, um die Zahl der Kontakte zu reduzieren. sko w w w. o l te n . c h

ge eine gute Lösung dar: Die Anordnung der Baufelder stelle das prägende Usego-Gebäude hinreichend frei; insbesondere der «Usego-Garten» sichere die Präsenz des Altbaus als allseitig freistehend und räumlich weitherum wahrnehmbares Objekt. Im Ergebnis garantiere der neue Gestaltungsplan einen guten Kompromiss zwischen angemessener innerer Verdichtung und hinreichender Sicherung der optischen Präsenz des Usego-Altbaus. Ergänzt werden müssen hingegen die Sonderbauvorschriften im Bereich Lärmschutz. Der Regierungsrat hält dazu fest, die darin enthaltene Vorschrift, dass die Immissionsgrenzwerte einzuhalten seien, sei unpräzis. Zu ergänzen sei, dass zudem der Nachweis zu erbringen sei, «dass keine neuen, Lärm erzeugenden Anlagen die Planungswerte gemäss Art 7 und Anhang 6 der Lärmschutz-Verordnung überschreiten». sko w w w. o l te n . c h

Theater-Casting für «Lysistrata - Liebesstreik» SCHLOSSSPIELE FALKENSTEIN Am Dienstag, 24. November findet der Neustart für das Freilichttheater «Lysistrata Liebesstreik» der Schlossspiele Falkenstein in Niedergösgen statt. Gesucht werden Theaterspieler und -spielerinnen ab 16 bis über 80 Jahren. Das Info-Treffen und das Casting unterstehen speziellen Auflagen.

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Wie 2018 soll auch im Sommer 2021 ein Freilichtspiel im Schloss Falkenstein stattfinden. (Bild: Archiv/Dieter Graf) nahmen und mit Flexibilität, um auch bei diesen erschwerten Bedingungen die Freude am Theaterspielen zu pflegen. Spass am Theaterspiel und gleichzeitig Schutz und Vorsicht – dies ist eine Herausforderung, der wir uns stellen wollen», erklärt Regisseurin Käthi Vögeli. Die Schlossspiele sind zuversichtlich, «Lysistrata» im Sommer 2021 trotz Corona auf die Bühne zu bringen, da ein Freilichttheater im Freien aufgeführt wird. Die Proben für das Stück starten im Januar 2021. Wann immer es das Wetter erlaubt, sollen die Proben etwa ab März auch draussen stattfinden. Vorgeführt wird «Lysistrata - Liebesstreik» vom 12. August bis 4. September 2021 im Schlosshof Falkenstein in Niedergösgen. ZVG Info-Treffen «Lysistrata-Liebesstreik» Dienstag, 24. November, 19.30 bis 21.30 Uhr Mehrzweckraum 2, Schlosshof Niedergösgen Casting «Lysistrata-Liebesstreik» Sonntag, 6. Dezember, 10 bis 16.30 Uhr Gemeinderatssaal Schlosshof Niedergösgen Bitte Samstag, 5. Dezember als Zusatzdatum freihalten. s c h l o s s s p i e l e - fa l ke n s te i n . c h

Welchen Sport darf ich wo noch machen. (Bild: ZVG)

V E R E I N S N AC H R I C H T E N

Märli 2020 muss leider ausfallen MÄRLIBÜHNI TRIMBACH «Es war einmal…», so beginnt jedes gute Märchen. In der aktuellen Situation würden wir uns alle wünschen, wenn wir mit «Es war einmal…» die Zeiten mit dem Coronavirus in Verbindung bringen könnten. Leider ist dem nicht so, wie wir alle jeden Tag schmerzlich erfahren müssen. So verwundert es wohl auch nicht, dass die Märlibühni Trimbach sich schweren Herzens dazu durchgerungen hat, auf die diesjährige Märliaufführung im Mühlemattsaal zu verzichten. Die Durchführung unter Vorlage eines Schutzkonzeptes ist für einen Verein kaum leistbar und viele lieb gewonnene und wichtige Bestandteile dürften nicht stattfinden. So wäre beispielsweise die beliebte Begegnung der Kinder mit den Schauspielerinnen und Schauspielern nach dem Märli nicht möglich und auch einen Kiosk liesse sich nicht führen. Schlussendlich arbeiten wir auch nicht mit Doppelbesetzungen und könnten so einen möglichen Ausfall nicht kompensieren. So bleibt nur eines: Im kommenden Jahr – wenn sich die Situation hoffentlich wieder normalisiert hat – werden die Mitglieder der Märlibühni wieder aufstehen, ihre Krone richten und mit ZVG einem neuen Märli aufwarten. www.maerlibuehni-trimbach.ch

jegliche Hausbesuche zu verzichten. Er und seine Begleiter können die vorgegebenen Schutzmassnahmen nicht oder nur bedingt einhalten. Die Salzhüslizunft nimmt seine Verantwortung als Vorbilder wahr und bedauert diesen Entscheid ausserordentlich. Die Verantwortlichen hoffen, im nächsten Jahr den Brauch des Samichlauses wieder uneingeschränkt durchführen zu können. Der Samichlaus möchte es jedoch nicht unterlassen, alternativ am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Dezember, auf www.gunzgen.ch eine Geschichte zu erzählen. Er ruft aus «Schaut doch rein, es lohnt sich!» und wünscht der ganzen Bevölkerung dennoch eine möglichst stimmungsvolle Adventszeit ohne Ansteckungen und dankt für das Verständnis. Samichlaus und Schmutzli freuen sich, im Jahr 2021 wieder für die Kinder und die Familien da zu sein. ZVG

Samichlaus kommt – aber online GUNZGER SALZHÜSLIZUNFT Der Samichlaus der Gunzger Salzhüslizunft hat beschlossen, aufgrund der speziellen COVID-19-Situation in diesem Jahr auf

Der Samichlaus der Gunzger Salzhüslizunft verzichtet dieses Jahr auf jegliche Hausbesuche. (Bild: ZVG)


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Im Gespräch

Donnerstag, 5. November 2020 | Nr. 45

Die naturverbundene Fotografin ANNA-LENA HOLM ist selbstständige Fotografin und interessiert sich insbesondere für Themen, wo sich Mensch und Natur treffen.

für den Verlag bebildern. Auch bei diversen bekannten Firmen wie unter anderem Weleda oder dem Welt Vegan Magazin hatte sie bisher Aufträge. Beim Photostream in Olten hat sie über ihre Sichtweise zur Portraitfotografie in der Natur sowie über ihre Faszination von Mensch und Natur referiert. Sie versuche stets, dies auf eine ansprechende Art zu machen und die Leute auf positive Art und Weise zu einem achtsamen Umgang mit der Umwelt zu inspirieren.

JENNY BRUPBACHER

A

nna-Lena Holm ist direkt am Waldrand in Trimbach aufgewachsen. Ihre Eltern, welche beide studierte Biologen sind, sowie ihr naturnahes Umfeld haben ihr Interesse zur Nachhaltigkeit sowie der Botanik geweckt. Als Kind liebte sie es, zu zeichnen und alle möglichen kreativen Dinge auszuprobieren. Bereits als Neunjährige hat sie analog fotografiert und die Fotografie entwickelte sich mit den Jahren zu ihrem grossen Hobby.

Verbunden mit der Natur

Der Weg zur Outdoorfotografie

Nach der Primarschule in Trimbach besuchte Holm die Kantonsschule in Olten. Bereits dort, als 16-Jährige, nahm sie erste Aufträge für Fotografien entgegen. So wurde ihr geliebtes Hobby schon früh zum Nebenberuf. Darauf folgten zwei Semester Jurastudium, die ihr bestätigten, die Fotografie hauptberuflich zu verfolgen. Sie absolvierte danach den künstlerischen Vorkurs an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und startete ein Fotografie-Studium in Ham-

I M G E S P RÄC H In der Reihe «Im Gespräch» porträtieren wir Personen aus Olten und der Region. Wer als Nächstes an der Reihe ist, bestimmt in der Regel die interviewte Person.

Die kreative Arbeit liegt der Oltnerin Anna-Lena Holm bereits seit Kindertagen im Blut. (Bild: ZVG) burg, welches sie 2018 erfolgreich abschloss. Nachdem sie sich früher der klassischen Studiofotografie widmete, ist sie heute vor allem in der Outdoorfotografie tätig. Die natürliche Ästhetik draussen fasziniert sie. Sie liebt die Abwechslung und die vielen Eindrücke, die sie dank den vielfältigen Bereichen der Fotografie hat. Sie hat oft die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken und neue Leute kennen zu lernen. Sehr bereichernd sei es für sie, den Menschen eine Freude mit den Fotografien machen zu können.

Learning by doing

Mit der beruflichen Selbstständigkeit konnte Holm ihren Wunsch nach selbst-

bestimmtem Arbeiten erfüllen. «Learning by doing» hat sie weitergebracht und aus jedem Fehler konnte sie viel lernen. Sie ist sehr dankbar für die Leute, die bereits früh an sie geglaubt haben und Vertrauen in sie hatten. Besonders schwierig beim Einstieg in die Selbstständigkeit waren für sie die Selbstvermarktung und das Selbstbewusstsein, hinter den Preisen zu stehen.

Inspiration durch positive Art

Für Holm ist die Zusammenarbeit mit dem Ulmer Verlag, einem der grössten nachhaltigen Verlage in Deutschland, besonders interessant. Sie konnte unter anderem schon die Bücher «Wildkräuterküche» sowie «Zero Waste Kosmetik»

«Das ultimative Ziel im Leben ist es doch, innere Ruhe und Verbundenheit zu finden. In meinen frühen Zwanzigern merkte ich, dass mir das alles noch fehlte. Ich sehnte mich insbesondere sehr nach einer tiefen Verbundenheit zur Natur, denn für mich fühlte es sich so an, als hätte ich diese verloren», erzählt die 27-Jährige. Diese Erkenntnis schürte zwar erst Unzufriedenheit, führte dann aber dazu, dass sich Holm intensiv damit beschäftigte. Sie merkte, dass viele Menschen dasselbe Bedürfnis haben. Sie machte sich also auf die Suche nach eigenen Wegen, um diese Verbindung wiederherzustellen und das hiess für sie auch, die Natur in den Alltag zu integrieren. Es sei zum Beispiel spannend zu lernen, welche Wildpflanzen wir nutzen und wie wir uns in der Natur verhalten können. So entschied sie sich, eine Ausbildung zur Wildkräuterpädagogin zu machen und sich für den Naturschutz zu engagieren. Holm ist klar, dass wir diesbezüglich dringend handeln müssen. Sie selbst versucht, ihren Lebensstil möglichst ressourcenschonend zu halten sowie ihre alltäglichen Entscheidungen dementsprechend zu treffen.

aktuellen Situation etwas weniger Projekte als sonst. Durch die gewonnene Zeit kann sie ihr Business als Komplettpaket sowie die Buchhaltung verbessern und einen Onlineshop aufbauen. Für die Zukunft hat sie viele neue Ideen für freie Projekte. Sie möchte sich intensiver damit beschäftigen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen über die Verbundenheit zur Natur weiterzugeben. Dafür sieht sie viele Wege, wie zum Beispiel Videos oder künstlerische Installationen in der Natur.

Work-Life-Balance

In absehbarer Zeit möchte Holm Wildkräuterwanderungen anbieten, welche den Leuten näherbringen, was um sie herum wächst und wie man Wildkräuter nutzen kann. Wissen weiterzugeben ist ihr wichtig, deshalb biete sie auch Coachings für Fotografen an. Ein grosses Thema für Holm ist zudem die WorkLife-Balance. Es sei wichtig, dass die Arbeit nicht überhandnehme, denn sie sei nicht das ganze Leben. Sie habe natürlich viel Freude daran und gerade dadurch sei es schwierig, die Balance zu finden. Privat möchte sie weiterhin ihr Wissen zur Botanik weiterentwickeln. Die Freude, neue Dinge zu lernen und weiterzugeben möchte sie unbedingt behalten.

Zeit für neue Projekte

Dieses Jahr hat Holm aufgrund der

STECKBRIEF Name: Anna-Lena Holm Geburtstag: 22. Februar 1993 Wohnort: Olten Zivilstand: verlobt Beruf: selbstständige Fotografin Hobbies: Wildkräuter sammeln, Spaziergänge in der Natur www.annalenaholm.com

RÜCKBLICK VON DER VERNISSAGE ZUR AUSSTELLUNG «LANGUAGE OF COLOR» MIT WERKEN VON MAYA ROCHAT AM SAMSTAG, 31. OKTOBER 2020

Die Natur als Inspirationsquelle Den Geschmack von Lily Costa aus Zürich trifft Rochats Kunst haargenau. Bei jeder erneuten Betrachtung eines Werkes gewinne sie einen neuen Aspekt dazu.

Initiator und Aussteller Christoph Oeschger mit Künstlerin Maya Rochat. Er betitelt ihre Zusammenarbeit als «Perfect Match». DENISE DONATSCH

D Immanuel Witschi aus Horgen kennt Christoph Oeschger persönlich. Er staunte über die tolle Umsetzung des Ausstellungskonzepts.

ie Interaktion zwischen Erkenntnissubjekt und Erkenntnisobjekt erachtet Maya Rochat, die international bekannte Künstlerin mit Jahrgang 1985, als ein zentrales Element ihres Wirkens. Sie bringe ihre Geschichten in jedes ihrer Werke ein, was der Betrachter daraus mache, überlasse sie ganz ihm, so die junge Frau. Der Werdegang zur Künstlerin habe ihr einiges an Durchsetzungsvermögen abverlangt, um sich gegen männliche Konkurrenten durchzusetzen, aber sie sei froh, nicht aufgegeben zu haben. Die Initiative für die Ausstellung «Language of Color», die am 31. Oktober in Olten eröffnet wurde, ergriff Christoph Oeschger, der es sich zum Ziel setzt, mit seinem Künstlerlabel «Nomadic Art Projects» visuelle Dar-

stellung und auditive Komponenten in Einklang zu bringen. So ist die Ausstellung nicht nur ein farbgewaltiges Erlebnis, sondern auch das Gehör kommt zum Zug – mit auserlesener Musik. «Menschen sind für mich eine grosse Inspirationsquelle», so die Künstlerin, und unter der momentanen Distanz leide sie sehr. Um diesem Missstand Ausdruck zu verleihen, habe sie darum gemeinsam mit Christoph Oeschger beschlossen, die Werke nicht auf perfekt weissen Wänden zu präsentieren. Glücklicherweise finde sie aber auch andernorts genügend Ideen. «Die Natur ist für mich eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration und eigentlich auch alles andere, was eine Zeichnung in sich trägt», ergänzt Rochat zum Abschluss. Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Dezember zu sehen. www.nomadicartprojects.com

Ihre Bilder, so Rochat, sollen gefallen, Menschen in ihren Bann ziehen, aber auch Kraft und Wut sollen spürbar werden.

Isabelle Oeschger aus Zürich ist die Tochter von Christoph Oeschger und findet, die Ausstellung sei sehr eindrücklich und wirkungsstark.


Vereine

Nr. 45 | Donnerstag, 5. November 2020

Für die Zukunft gerüstet SPORTVEREIN OLTEN Der SV Olten organisierte sich vor drei Jahren neu. Die Coronapandemie stellte die neue Vereinsstruktur auf eine Bewährungsprobe. Der Verein meisterte sie. FRANZ BEIDLER

S

chutzkonzept, Trainings in kleinen Gruppen und Desinfektionsmittel: Wie alle Vereine musste auch der Sportverein Olten im vergangenen März Corona-Schutzmassnahmen ergreifen. «Das lief bei uns alles reibungslos», sagt Vereinspräsident Luis Geiser. Eine zwölfköpfige Task-Force habe die Massnahmen koordiniert und die knapp dreihundert Vereinsmitglieder informiert. Rund hundert Stunden Arbeit habe das gekostet. «Unsere Organisationsstruktur ist darauf ausgelegt, Probleme effizient zu lösen», erklärt Geiser. Der 32-Jährige amtet seit gut drei Jahren als CEO des SV Olten. Im Februar 2017 übernahm er das Amt von Franco Giori, der dem Verein 35 Jahre lang vorgestanden hatte. «Es war unklar, wer auf ihn folgen sollte», erinnert sich Geiser. «Es kann nicht sein, dass es nicht weitergeht», habe er damals zu sich gesagt. Geiser gehört dem Verein seit seiner Kindheit an. Er durchlief alle Volleyball-Juniorenteams und fungierte später auch als Mannschaftsverantwortlicher der ersten Volleyballmannschaft. «Ich habe als Sportler und als Mensch so viel vom Verein profitiert, da will ich etwas zurückgeben.» Also übernahm er das Präsidentenamt. Bald wurde klar, dass sich der SV Olten neu aufstellen muss, denn er kämpfte mit jenem Problem, dem so mancher Verein gegenübersteht: Sinkende Mitgliederzahlen bei steigendem Durchschnittsalter. «Ausserdem waren viele Ämter unbesetzt», erläutert der CEO. Das überrascht wenig: Die drei Sportarten, die im SV Olten vertreten sind, Volleyball, Faustball und Fitness, verfügten alle je über einen eigenen Vorstand. Dazu kam ein Gesamtvorstand.

Mit gemeinsamem Ziel zum Gemeinschaftsgefühl: Die einzelnen Teams des SV Olten arbeiten zum Beispiel an der Kilbi oder am Schulfest zusammen. (Bild: ZVG) selber.» So würden Sitzungen, an denen alle teilnehmen müssten, seltener. «Nun sprechen vor allem Jene zusammen, die beim jeweiligen Thema gefragt sind.» Ausserdem wurde die Buchhaltung verschlankt. «Und wir haben die Bezeichnungen angepasst.» So ist Geisers Funktion nun eben mit Chief Executive Officer oder CEO betitelt. «Es ist nur ein anderer Name. Vom Vereinspräsidenten zu sprechen, ist auch in Ordnung», erklärt Geiser schmun«Ich habe als Sportler zelnd. und als Mensch so viel

«Alles in allem waren das um die 35 Ämter, die es zu besetzen galt», fasst Geiser zusammen. So rief er mit seinem Amtsantritt eine Arbeitsgruppe ins Leben, die allen Vereinsmitgliedern offen stand.

«Den SV Olten für die Zukunft rüsten»

Im Verlauf des Jahres 2017 traf sich die Arbeitsgruppe an fünf Sonntagnachmittagen und entwarf eine neue Vereinsstruktur. «Wir wollten den SV Olten für die Zukunft rüsten», erklärt Geiser das Ziel. Er selber nahm an den Workshops teil, war aller- vom Verein profitiert, da «War ein Generatiowill ich etwas zurücknenwechsel» dings nicht federführend. An einer ausser«Das war auch ein Gegeben.» ordentlichen Generalnerationenwechsel», LUIS GEISER, VEREINSPRÄSIDENT SV OLTEN blickt Geiser zurück. versammlung im Sein Vorgänger Giori Sommer 2018 konnte Geiser die Resultate präsentieren. Neu gehört dem Vorstand weiterhin als Ververfügt der SV Olten über einen Gesamt- antwortlicher Faustball an. «Menschen vorstand mit 15 Stellen. «Viel Organisa- mit so viel Leidenschaft im Verein zu torisches übernehmen seither die Teams haben, ist wahnsinnig wertvoll», kom-

mentiert er seinen Vorgänger. Im Wandel musste der SV Olten aber auch schwierige Entscheidungen treffen. 2017 verfügte der Verein noch über eine Indiacaund eine Lacrosse-Abteilung. Während erstere den Betrieb einstellte, spalteten sich die Lacrosser damals vom SV Olten ab. «Da wurde uns klar, dass sich ein Gemeinschaftsgefühl über die einzelnen Sportarten hinaus nicht automatisch ergibt.» Das wolle der SV Olten in Zukunft angehen. «Das ist eine Frage der Vereinskultur, das braucht etwas Zeit», so der Präsident. Chancen, dies zu entwickeln, sieht er bei den Engagements, die der ganze Verein gemeinsam eingeht: «Die Tombola und der Food-Stand an der Oltner Kilbi, der Food-Stand am Oltner Schulfest, der Helferhock und natürlich die GV», zählt Geiser auf. Gerade das gemeinschaftliche Vereinsleben leide nun sehr unter der Coronapandemie. «Vorher war es Gang und Gäbe, nach einem Training noch etwas trinken zu gehen», erzählt Geiser. «Das geht im Moment natürlich nicht.» Und die Oltner Kilbi wurde abgesagt. «Das ist auch eine grosse finanzielle Einbusse für uns.» Im Moment stehe der SV Olten aber noch auf solidem Boden.

EHC OLTEN Seit am Sonntag, 25. Oktober ein Spieler positiv auf Covid-19 getestet wurde, befindet sich die 1. Mannschaft des EHC Olten bis Mitte dieser Woche in Quarantäne. Vergangene Woche liessen sich zudem alle weiteren Spieler sowie der gesamte Staff auf eine Infektion testen, was zu mehreren weiteren positiven Covid-19-Befunden geführt hat. Schon bald kann der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden. Am Mittwoch, 28. Oktober hat der Bundesrat weitere Massnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie verhängt. Profisport bleibt weiterhin erlaubt, allerdings sind nur noch 50 Zuschauer an den Spielen zugelassen, was de facto zu Spielen ohne Publikum führen wird. Was dies für den Meisterschaftsbetrieb in der Swiss League bedeutet, wird mit der Ligaführung und den Clubs beraten. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Pandemie und der Quarantäne der 1. Mannschaft bleibt die Geschäftsstelle des EHC Olten ab Donnerstag, 29. Oktober als weitere Schutzmassnahme für gut eine Woche geschlossen. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle werden dringende Anliegen im Home Office bearbeiten. www.ehco.ch

Die etwas andere Chabishoblete OBST-UND GARTENBAUVEREIN LOSTORF Der gesellige Herbstanlass des Obst-und Gartenbauvereins auf dem Areal der Gemüse Grob in Lostorf lockte bereits

Der Obst-und Gartenbauverein Lostorf führte heuer eine etwas andere Chabishoblete durch. (Bild: ZVG) zum sechsten Mal zahlreiche Besucher an die diesjährige Chabishoblete. Dieses Jahr war es aber etwas anders als all die vorangegangenen Jahre. Wegen Corona hat der Vereinsvorstand den Anlass mit einem Schutzkonzept durchgeführt. Gesichtsmasken, Einweghandschuhe, Abschrankungen, Präsenzlisten und viel mehr Platz zum Chabiskneten war die Devise. Mit all diesen Massnahmen konnte sichergestellt werden, dass die Chabishoblete mit ruhigem Gewissen durchgeführt werden konnte. Bisher konnte bloss ein Anlass in diesem Vereinsjahr stattfinden, deshalb war es ein grosser Wunsch, den Mitgliedern und der Bevölkerung in Lostorf und der Region wieder einmal etwas zu bieten. Gross war dann die Freude der Organisatoren, dass die Bevölkerung der Einladung gefolgt ist. Wenn auch einige den gehobelten Chabis mit nach Hause nahmen und dort verarbeiteten, so war es ein gutes Gefühl zu sehen, dass sogar noch etwas mehr Weisskohl verarbeitet wurde, als im Vorjahr. Es gab sogar Be-

sucher aus Engelberg (OW) und Bern, die extra zu diesem Anlass nach Lostorf pilgerten. Mit einem grossen Chabishobel war man dann auch für einen Grossansturm gewappnet, um das gesunde Gemüse in Sekundenschnelle fein säuberlich zu schneiden. Es wurde gestampft und geknetet und das Matschen im frischen Chabis bereitete allen sichtlich Vergnügen. Es gab aber noch mehr zu sehen, denn nebst Sauerkraut wurden auch frische Äpfel zu leckerem Süssmost gepresst. «Die Kinder erhalten hier einen Einblick in die traditionelle Herstellung von Süssmost und Sauerkraut. Das Wissen über die Produktion dieser Nahrungsmittel soll nicht verloren gehen, sondern an die jüngere Generation weitergegeben werden», so Stefan Schenk, Präsident des Obst- und Gartenbauvereins Lostorf. Auf die Festwirtschaft wurde dieses Jahr aus Sicherheitsgründen verzichtet. Es gab aber trotzdem eine kleine Verpflegungsmöglichkeit auf Spendebasis. So konnte der kleine Durst gestillt und unter Einhaltung der Hygienemassnahmen trotzdem die Geselligkeit gepflegt werden. Der Vorstand bedankt sich für das Vertrauen und die Treue, welche die Bevölkerung der Vereinsführung entgegen bringt. ZVG www.ogv-lostorf.com

Wangner Fasnacht im Home-Office WANGNER FASNACHT Den Wangner Fasnächtlern war klar, dass die Durchführung der Fasnacht 2021 mit der traditionellen Chesslete, Hilari, Kindermaskenball, Schnitzelbank-Singen und Maskenball wegen Corona nicht durchführbar sein wird. Aber gänzlich ab-

SPORTAGENDA MITTWOCH, 11. NOVEMBER EISHOCKEY 19.45 Uhr: EHC Olten – EHC Kloten Herren, Swiss League Olten, Kleinholz www.ehco.ch

Am Mittwoch, 11. November soll der EHC Olten gegen den EHC Kloten antreten. (Bild: Archiv) Bitte informieren Sie sich vor jedem Besuch zeitnah über die aktuellen Coronamassnahmen bei den jeweiligen Veranstaltern. Besten Dank für ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Offen für neue Sportarten

Davon, dass Indiaca und Lacrosse beim SV Olten nicht überdauerten, lässt sich der Verein nicht entmutigen. «Wir sind immer offen für neue Sportarten», sagt Geiser. «Wir unterstützen alle, die ein Team unter der Flagge des SV Olten gründen wollen.» Der Verein verfüge über Erfahrung in der Organisation von Anlässen und entsprechende Kontakte zu Infrastruktur, Behörden und Entscheidungsträgern. Seit Jahren liebäugle der SV Olten damit, ein E-Sports-Team ins Leben zu rufen. «Im vergangenen Frühling nahmen ein paar Leute aus dem Vorstand des Vereins an einem Online-Turnier teil», erzählt Geiser. «Im Moment fehlt aber noch jemand, der die Zeit und Energie investiert und die Sache vorantreibt.» Das Interesse daran sei im Verein aber vorhanden. w w w. svo l te n . c h

S P O R T- U N D V E R E I N S N AC H R I C H T E N

Nach wie vor in Quarantäne

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schreiben wollte man die Fasnachtstage nicht einfach so. Ganz nach dem Motto «Mer mache ned nüt» wurde die Idee einer Fasnachtszeitung geboren. Der Fasnachts-Virus der Wangner FasnachtsCliquen Tüpflischiisser, Bäredräckeler, Bärezwicker, Steichlopfer und der Wagenbau-Clique übertrumpft den Corona-Virus und sie gestalten zusammen die Wangner-Fasnachts-Zeitung 2021. Diese wird dann über die Fasnachtstage per Post in alle Haushaltungen verteilt. Die Wangner Bevölkerung muss also im 2021 nicht gänzlich auf den Fasnachts-Schalk verzichten, er wird ihnen sogar in die Wohnstube geliefert. Home-Office pur. Unter der E-MailAdresse Fa-Zi-Wa@ggs.ch nehmen die Verantwortlichen auch gerne Inputs für Beiträge entgegen. ZVG

Guggilari abgesagt GUGGI ZUNFT ZU OLTEN Die Guggi Zunft zu Olten hat in den letzten Monaten intensiv an einem Schutzkonzept gearbeitet, um am 16. Januar 2021 einen Fasnachtsanlass in Olten zu ermöglichen. Das umfangreiche Konzept und die Möglichkeit, trotz schwieriger Umstände einen Event zu organisieren, verdanke sie nicht zuletzt ihren langjährigen Event-Partnern, welche mit ihnen gemeinsam Lösungen erarbeitet hätten, schreibt die Guggi Zunft und bedankt sich dafür herzlich. Schweren Herzens musste die Gugge aufgrund der jüngsten Massnahmen und der herrschenden Unsicherheit die Durchführung des Guggilari sowie Hilari-Nachmittag 2021 absagen. Sie würden sich aber umso mehr auf die 22. Ausgabe des Guggilari im Januar 2022 freuen. ZVG www.guggizunft.ch

TIERISCHES OLTEN

Rusty-Wallace Alter: 12-jährig (2008) Geschlecht: männlich, kastriert Rasse: Europäische Hauskatze Wesen: Rusty-Wallace kam nach dem Tod seines Besitzers ins Tierdörfli und wartet nun auf ein liebevolles neues Zuhause. Der rüstige Senior zeigt sich noch etwas zurückhaltend, nimmt aber Aufmerksamkeiten dankend an, wenn er merkt, dass man es gut mit ihm meint. Auf die Gesellschaft von Artgenossen kann der Eigenbrötler liebend gerne verzichten und auch Kinder sollten nicht im Haushalt leben. Impfungen: Rusty hat Leucosetest neg., ist geimpft gegen Katzen-Seuche, Katzen-Schnupfen und Leucose. Er ist entwurmt und mit Microchip ausgestattet. Anforderungen an den neuen Besitzer: Rusty wünscht sich geduldige und katzenerfahrene Menschen, die ihm die nötige Zeit geben, um Vertrauen zu fassen und seinen Verlust zu verkraften. Da Rusty immer Freigang geniessen durfte, wäre es natürlich schön, wenn er auch zukünftig wieder draussen umherspazieren dürfte. Auskunft und Adresse: Tierdörfli Aspweg 51 4612 Wangen bei Olten T 062 207 90 00 www.tierdörfli.ch Bitte vereinbaren Sie zwischen 10 und 11.30 Uhr telefonisch oder via dem Kontaktformular auf der Webseite einen Termin.


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Freizeit

Donnerstag, 5. November 2020 | Nr. 45

REZEPT

Marronibrot und gefüllter Hackbraten Marronibrot Zubereitung Mehl und Salz in Schüssel mischen, in der Mitte eine Vertiefung eindrücken. Hefe mit wenig Milchwasser auflösen, beigeben. Marronipüree mit restlicher Milch verrühren und dazu giessen. Alles zu einem Teig zusammenfügen. Teig gut kneten. Marroni grob schneiden und unter den Teig kneten. Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur ca. 1 Std. aufs Doppelte aufgehen lassen. Ofen auf 200 °C vorheizen. Teig in 2 Portionen teilen und je auf wenig Mehl zu runden Broten formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der unteren Ofenhälfte 30 bis 40 Min. backen. Gefüllter Hackbraten Zubereitung Milchwasser aufkochen, 1/2 TL Salz beigeben und die Polenta einrühren. 2 Min. unter Rühren bei kleiner Hitze köcheln. Leicht auskühlen lassen. Ei teilen. Eigelb mit Polenta mischen und mit Hilfe einer Haushaltfolie zu 20 cm langer Rolle formen. Zwiebeln, Knoblauch und Peterli in wenig Bratbutter dünsten, auskühlen lassen. Brot mit Bouillon übergiessen. Ofen auf 220 °C vorheizen.

> E I N K AU F S Z E T T E L Marronibrot für 2 Brote Zutaten 800 g Ruchmehl 1 EL Salz 1 Hefewürfel 6 dl Milchwasser (halb-halb) 200 g Marronipüree, aufgetaut 300 g Marroni, ganz, aufgetaut Mehl zum Formen

Hackfleisch und Brät in Schüssel geben, 1 TL Salz beigeben und mit Pfeffer, Muskat, Paprika und Cayenne gut würzen. Brot ausdrücken, zerzupfen und mit Eiweiss zum Fleisch geben. Zwiebelmischung dazugeben. Mit feuchten Händen die Masse gut durchkneten. Die Masse zu einem ca. 28 cm langen Braten formen. Mit kalt abgespültem Löffel längs eine Rille eindrücken. Rohschinken längs darauflegen, Polentarolle aus Folie nehmen und darauflegen. Rohschinken über Rolle schliessen. Mit Fleischmasse einpacken, Enden verschliessen. Braten im Paniermehl wenden. Blech mit wenig Bratbutter einfetten.

Braten auf Blech legen. In der unteren Ofenhälfte ca. 20 Min. braten. Bratensatz mit wenig Bouillon auflösen. Gemüse in grosse Stücke schneiden, Champignons frisch anschneiden und alles neben Braten legen. 40 Min. mitgaren. Bratensatz regelmässig mit Bouillon auflösen und den Braten damit begiessen. Hackbraten in Tranchen schneiden und mit dem Gemüse servieren. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte

Gefüllter Hackbraten für 6 Personen Zutaten 2 dl Milchwasser (halb-halb) Salz, Bratbutter, Paniermehl zum Wenden 50 g 2-Minuten-Polenta 1 Ei 2 Zwiebeln, fein geschnitten 1 Knoblauchzehe, fein geschnitten 1 Bund Peterli, fein geschnitten 100 g Brot, altbacken, entrindet 2 dl Bouillon 600 g Hackfleisch, gemischt 200 g Brät Pfeffer, Muskatnuss, Paprikapulver, Cayennepfeffer 3 Tr. Rohschinken 3 dl Bouillon 800 g Gemüse, z.B. Lauch, Peperoni 150 g Champignons


Kino

Nr. 45 | Donnerstag, 5. November 2020

Premieren vom 5. bis 11. November

Das Leben frei gestalten KINO LICHTSPIELE «RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit»: 5. November, 20.30 Uhr

In «Clara und der magische Drache» macht sich Clara zusammen mit einem Waschbären und einem grummeligen Zwerg auf ein Abenteuer. (Bild: MovieBizFilms)

Olten / Oftringen Lockdown All’Italiana Ein Film von Enrico Vanzina Giovanni hat seine Frau Marielle mit Tamara betrogen. Neben Marielle ist auch Tamaras Freund Walter ausser sich und will die Trennung. Doch dann bricht Covid-19 aus, und die beiden Paare sehen sich wegen des Lockdowns gezwungen, zusammenzubleiben.

Oftringen / Aarau Clara und der magische Drache Ein Film von Oleksandr Klymenko Nur einmal in tausend Jahren wird ein magischer Drache geboren. Aufgrund seiner aussergewöhnlichen Fähigkeiten, die Welt heller und bunter werden zu lassen, wird er von bösen Mächten entführt, um seine Magie zu zerstören. Durch einen glücklichen Zufall misslingt die Entführung und das Drachenbaby landet bei einem gut gelaunten Waschbären und einem

grummeligen aber gutherzigen Zwerg. Auf der Suche nach der Heimat des kleinen Babydrachen, holen sich die beiden Hilfe bei Clara. Gemeinsam macht sich die ungleiche Gruppe auf einen abenteuerlichen Weg.

Aarau Der Grüffelo und andere Monstergeschichten

Ein Film von Jakob Schuh, Max Lang, Johannes Weiland und Uwe Heidschötter Ein Drache, ein Monster oder ein Wolf – aber kennst du ein Grüffelo? Er hat krumme Ohren, eine hässliche Warze auf der Nasenspitze, scharfe Krallen und Zähne in einem Kiefer aus Stahl. Beängstigend, nicht wahr? Doch mit ihm hat sich das Mäuschen getroffen. Traust Du Dich ihr zu folgen? Diese Adaptation eines grossen Bestsellers, wurde 2011 für einen Oscar nominiert und beim Festival von Annecy 2010 ausgezeichnet. Quelle: www.movies.ch

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Von rechts wurde sie angefeindet, von Feministinnen als Ikone verehrt; kürzlich ist sie verstorben. Ruth Bader Ginsburg (1933-2020) hat immer polarisiert. Die Juristin entstammt einer jüdischen Familie aus Brooklyn und hatte es anfänglich in einer ausgesprochenen Männerdomäne nicht leicht. In den Siebzigern setzte sie sich erfolgreich gegen Geschlechterdiskriminierung ein, unter Bill Clinton wurde sie schliesslich als erst zweite Frau in den Obersten Gerichtshof gewählt. Über Interviews und Dokumentaraufnahmen zeichnen Julie Cohen und Betsy West das Bild einer aussergewöhnlichen Frau, die konsequent ihre politische Linie verfolgt, dabei aber Humor bewahrt hat und für Menschen jeglicher Couleur offen blieb.

«Persischstunden»: 6. November, 20.30 Uhr

Im besetzten Frankreich wird Gilles, ein belgischer Jude, von der SS aufgegriffen und in ein Lager gebracht. Der Erschiessung entgeht er, indem er sich als Perser ausgibt. Zum Beweis kann er ein Buch auf Farsi vorlegen. In der Folge zieht er das Interesse des Lagerkommandanten (Lars Eidinger) auf sich, der nach dem Krieg nach Teheran auswandern möchte. Gilles soll dem Hauptsturmführer Persisch beibringen, das er selbst nicht spricht. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als eine Kunstsprache zu erfinden. Ins Zentrum stellt der Regisseur Vadim Perelman die Beziehung seiner höchst gegensätzlichen Protagonisten: Über der Intimität einer geteilten Geheim-

sprache baut sich zwischen ihnen mehr und mehr Nähe auf.

«La Bonne Épouse»: 7. und 9. November, 20.30 Uhr

Irgendwo im Elsass führen Paulette (Juliette Binoche) und Robert Van der Beck eine Haushaltschule. Hier soll jungen Mädchen beigebracht werden, was die traditionelle Hausfrau ausmacht: Da wäre etwa das korrekte Bügeln von Hemden und eine gutbürgerliche Kochkunst, vor allem aber geziemende weibliche Zurückhaltung. Doch dann stirbt Paulettes Mann ganz plötzlich und sie muss feststellen, dass sie auf einem Schuldenberg sitzt. Zugleich beginnt der aufmüpfige Geist von 68 auch in der Provinz zu wehen. Mit ausgezeichneten Schauspielerinnen und viel Situationskomik inszeniert der Regisseur Martin Provost den Anbruch einer neuen Zeit.

«Bis ans Ende der Träume»: 9. November, 18 Uhr

Eigenständig bleiben, das Leben frei gestalten, davon träumen Katharina von Arx (1928-2013) und Freddy Drilhon (1926-1976), als sie sich, von «Fernmut besessen», in den Fünfzigern begegnen. Gemeinsam reisen sie für die «Sie+Er» in die Südsee, verlieben sich und tun sich zusammen. Aber die Enge im gemeinsamen Haushalt bringt sie auseinander – bis kurz vor Drilhons Tod. Diese unkonventionelle Doppelbiographie erzählt Wilfried Meichtry, zum Teil mit Material aus dem Archiv von Katharina von Arx, zum Teil mit nachgestellten Szenen.

«The Wall of Shadows»: 10. November, 18 Uhr Nepal im Frühjahr 2019. Die Familie von Ngada Sherpa braucht Geld, um

dem Sohn ein Studium zu ermöglichen. Gelegenheit bietet eine Expedition zum Gipfel des Kumbhakarna (7711 m). Doch dieser Berg gilt den Einheimischen als heilig und ist für Besteigungen tabu. Die Polin Eliza Kubarska, selbst eine erfahrene Alpinistin, hat diese Tour begleitet. In überwältigenden Bildern dokumentiert sie die extreme Situation der Bergsteiger, doch im Mittelpunkt steht das Dilemma der Sherpas: Sollen sie dem Geld westlicher Exzentriker ihre Überzeugungen, ihre Tradition und Spiritualität opfern?

«Zürcher Tagebuch»: 10. November, 20.30 Uhr

Man sieht Zürich aus unterschiedlichen Perspektiven, mal vom fahrenden Zug aus, mal aus der Luft. Dazwischen Interviews: Die Kinder und die Eltern des Regisseurs kommen zu Wort, aber auch einzelne Politiker sowie ein Flüchtling aus Afghanistan. Mit assoziativen Montagen versucht Stefan Haupt, eine Grundstimmung einzufangen, welche die Bankenstadt aktuell bewegt. Dabei steht letztlich die Frage im Raum, wohin die Reise gehen könnte. Entstanden ist so ein filmisches Graffiti, das eine Ahnung von Aufbruch vermittelt. www.lichtspiele-olten.ch

«Zürcher Tagebuch» versucht eine Grundstimmung einzufangen. (Bild: ZVG)


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Veranstaltungen

Donnerstag, 5. November 2020 | Nr. 45

TERMINE DONNERSTAG, 5. NOVEMBER

WIRTSCHAFT/BILDUNG/POLITIK

BÜHNE

MITTWOCH, 11. NOVEMBER

BÜHNE

OLTEN

DÄNIKEN

BÜHNE

DÄNIKEN

20.00–21.10, Takatuka, Alte Landstr. 6: «Vogljodl – Ein Abgesang auf die letzen Dinge». Theater von Kapelle Sorelle. Premiere. Anm. zwingend unter: www.takatuka.ch

20.00–21.30, Historisches Museum, Konradstrasse 7: Foto-Vortrag des Reiseleiters und Naturfotografs Daniel Mauerhofer. Anm.: T 062 206 18 00. www.historischesmuseum-olten.ch

SAMSTAG, 7. NOVEMBER

FÜHRUNGEN

BÜHNE

OLTEN

OLTEN

17.00–18.10, Takatuka, Alte Landstr. 6: «Vogljodl – Ein Abgesang auf die letzen Dinge». Theater von Kapelle Sorelle. Anm. zwingend unter: www.takatuka.ch.

MONTAG, 9. NOVEMBER

20.00, Schwager Theater, Industriestrasse 78: 9. Oltner Kabarett-Casting Final. www.schwager.ch

Olten Tourismus bietet neue Führungen für den Winter 20/21 an. (Bild: ZVG)

FREIZEIT

FREIZEIT

REGION OLTEN TOURISMUS

OLTEN

OLTEN

14.00–15.00, Kunstmuseum, Kirchgasse 8: Kunst für Seniorinnen und Senioren. Anm. oblig.: T 062 212 86 76 oder E empfang@kunstmuseumolten.ch. www.kunstmuseumolten.ch

20.15, Theater Studio, Dornacherstrasse 5: «Effi Briest». Inszenierung des Theater Ariane.

14.00–15.30, Cultibo, Aarauerstr. 72: Schenk mir eine Geschichte in Kurdisch. 14.30–15.30, Pro Senectute, Jurastr. 20: Pro Senectute: Englisch Vertiefung.

FREIZEIT

DIENSTAG, 10. NOVEMBER

FREIZEIT

OLTEN

BÜHNE

OLTEN

13.30–17.00, Robi Vögeligarten: Kerzenziehen. Nur für Schulklassen. www.robiolten.ch 13.45–15.15, Pro Senectute, Jurastr. 20: Pro Senectute: Französisch. 14.00–15.00, Kursraum QiArt, Jurastr. 17: Pro Senectute: Hatha Yoga. 15.00–16.30, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Schenk mir eine Geschichte in Tamilisch. www.cultibo.ch 19.00–20.30, Jugendwerk, Rötzmattweg 8: «Roundabout». Tanzkurs für junge Frauen zwischen 12 und 20 Jahren. Anmeldung bis am Vortag: E olten@roundabout-network.org. www.jugendwerk-olten.ch

FREITAG, 6. NOVEMBER BÜHNE OLTEN

20.15, Theaterstudio, Dornacherstr. 5: «Effi Briest». Inszenierung des Theater Ariane. www.theaterstudio.ch

10.30-12.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Café International am Wochenende. 14.45–16.15, Cultibo, Aarauerstr. 72: Schenk mir eine Geschichte in Arabisch.

OLTEN

SONNTAG, 8. NOVEMBER

19.30, Stadttheater, Frohburgstr. 1: «1. KulturTupfer»: Konzert des Galatea Quartett. Das Streichquartett spielt Beethoven und Górecki.

FÜHRUNGEN

FREIZEIT

OLTEN

OLTEN

13.30–14.30, Alte Holzbrücke, rechte Aareseite: Öffentliche Führung «Historische Altstadt». www.oltentourismus.ch

FREIZEIT OLTEN

14.00–17.00, Turnhalle Schulhaus Bifang, Aarauerstr. 68: «Open Sunday». Spiel und Sport für Kinder von der 1. bis 6. Klasse. www.ideesport.ch 16.00, Kunstmuesum, Kirchgasse 8: Finissage der Ausstellungen «Jeder Schnitt etwas Bestimmtes... » und «In Holz geschnitten».

OLTEN

09.00–10.00, 10.15–11.15, Kursraum QiArt, Jurastrasse 17: Pro Senectute: Qi Gong. 09.430–11.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Café International am Vormittag. 13.30–17.00, Robi Hagberg: Spiel «Insel Tuwas». 14.00–17.00, Pro Senectute, Jurastr. 20: Pro Senectute: Gemeinsames Bridge spielen. 16.00–18.00, Jugendwerk, Rötzmattweg 8: «Girls only». Mädchentreff für Oberstufenschülerinnen.

WIRTSCHAFT/BILDUNG/POLITIK OLTEN

09.00–12.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Mütter- und Väterberatung. 09.30–11.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Elterntreff. 10.00–17.00, Historisches Museum, Konradstr. 7: Geschichtswerkstatt. Der Numismatiker Florian Hürlimann erschliesst die Medaillensammlung des Historischen Museums Olten. www.hausdermuseen.ch 15.30–17.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Schenk mir eine Geschichte in Englisch. 18.00–20.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Abend-Café International.

19.00–20.30, Kantonsspital, Baslerstrasse 150: «Meine Mutter hatte Krebs, ist Krebs erblich?». Genetische Beratung bei Krebs.

DONNERSTAG, 12. NOVEMBER BÜHNE DÄNIKEN

20.00–21.10, Takatuka, Alte Landstr. 6: «Vogljodl – Ein Abgesang auf die letzen Dinge». Theater von Kapelle Sorelle. Anm. zwingend unter: www.takatuka.ch.

13.45–15.15, Pro Senectute, Jurastr. 20: Pro Senectute: Französisch. 14.00–15.00, QiArt, Jurastrasse 17: Pro Senectute : Hatha Yoga. 19.00–20.30, Jugendwerk, Rötzmattweg 8: «Roundabout». Tanzkurs für junge Frauen zwischen 12 und 20 Jahren. Anmeldung bis am Vortag: E olten@roundabout-network.org.

20.00–21.10, Takatuka, Alte Landstr. 6: «Vogljodl – Ein Abgesang auf die letzen Dinge». Theater von Kapelle Sorelle. Anm. zwingend unter: www.takatuka.ch. www.takatuka.ch

FREIZEIT OLTEN

16.00 und 17.00, Buchhandlung Klosterplatz, Munzingerplatz 2: Geschichtenstunden mit Sylvia Aspinall. Für Kinder zwischen 5 und 9 Jahren. Anm. oblig.: T 062 206 13 60 oder E jugendbibliothek@olten.ch. www.winmedio.net/oltenjb

WICHTIGER HINWEIS

Mona Petri und Antonio da Silva vom Theater Ariane stehen am Freitag, 6. November in «Effi Briest» auf der Bühne des Theaterstudio Olten. (Bild: ZVG)

Die öffentlichen Führungen von Region Olten Tourismus werden plangemäss durchgeführt. Die auf fünf Personen festgelegte Gruppengrösse garantiert ein exklusives und familiäres Erlebnis. So ist es dem Guide zum Beispiel möglich, auf Fragen der Gäste noch detaillierter einzugehen und eine speziell interessante Route zu wählen. Zudem wurden die Daten und vor allem Inhalte erweitert: Es stehen neu sechs spannende Themen zur Auswahl: «Historische Altstadt», «Altstadt im Advent», «Stadtkirche», «Fang die Maus!» (Familien-Tipp), «Bahnstadt» und «Oltner Autoren». Die Rundgänge erfolgen nur auf Anmeldung im Tourist Center. Es gilt ein entsprechendes Schutzkonzept und die Anzahl Plätze ist begrenzt. Die Kosten pro Person ab 6 Jahren betragen 15 Franken. Der Rundgang dauert eine Stunde. Wer keine der öffentlichen Führungen besuchen kann, hat jederzeit die Möglichkeit, bei Region Olten Tourismus einen Rundgang für eine private Gruppe zu buchen. ZVG w w w. o l te n to u r i s m u s . c h

FREIZEIT OLTEN

DÄNIKEN

Öffentliche Führungen in Olten

Die aufgeführten Anlässe finden wegen kurzfristigen Coronamassnahmen möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt oder gar nicht statt. Bitte informieren Sie sich vor jedem Besuch zeitnah bei den jeweiligen Veranstaltern. Besten Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

ZEICHEN- UND MALWETTBEWERB

Ausstellung in Lostorf eröffnet

Dass Zusammenhalt und souveränes Miteinander auch heute und jetzt keine Ausnahme sind, beweist die Gemeinde Lostorf. So arbeiteten die Gemeindeverwaltung, die Bauverwaltung und die Kultur-und Sportkommission zusammen, damit die Ausstellung des ersten Lostorfer Zeichen- und Malwettbewerbs den ständig schärferen Massnahmen des Bundes- und Kantonsrates entspricht. Es brauchte Fantasie, guten Willen und eine beherzte Umsetzung. Anstelle wie ursprünglich geplant, werden die Bilder nicht im Gemeindehaus ausgestellt. Nein, sie wurden kurzerhand an den Fenstern im Durchgang zwischen dem Gemeindehaus und der Post aufgehängt. Dort können alle Einwohnerinnen und Einwohner aus und um Lostorf diese nun bis Ende November besichtigen. Das Gemeindehaus muss dazu nicht betreten werden. ZVG

I N U N D U M O LT E N AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kunstmuseum Olten, Kirchgasse 8: «Jeder Schnitt etwas Bestimmtes...» Meinrad Peiers Werk im Dialog mit Holzschnitten von Alois Lichsteiner, Scarlet Mara, Josef Felix Müller und Selina Zürrer. «In Holz geschnitten». Werke aus der Sammlung. Bis 8. November. Di/Mi/Fr 14.00-17.00, Do 14.00-19.00, Sa/So 10.00-17.00. Dienstraum #11, Perron 7, Bahnhof: «Wind» von Raphael Stucky. Frei zugänglich. Bis 22. November. Kunstverein Olten, Hübelistr. 33: Ausstellung von Regina Graber und Wädu Nützi. Do/Fr 14.00-17.00, Sa/So 10.00-17.00. Bis 29. November.

Galerie 23, Baslerstr. 23: Vorübergehend geschlossen. Infos über spontane Öffnungen unter www.galerie23olten.com. Stadtarchiv, Werkhofstrasse 5: Dokumente und Urkunden der Stadt Olten, Archive von Firmen, Vereinen und Privatpersonen. Di 13.30-17.30. Haus der Museen, Konradstr. 7: Dauerausstellungen Naturmuseum Olten, Historisches Museum Olten, Archäologisches Museum Kanton Solothurn. Sonderausstellung: «Pionierinnen. Eine Würdigung». Bis 5. April 2021. Di-So 10.00-17.00. Kantonsspital Olten, Baslerstr. 150: Kunstausstellung von Ilse Zeller. Frei zugänglich. Bis 4. Dezember.

Mokka-Rubin, Ringstr. 16: «Experimente – pas de deux». Ausstellung von Claudia Vogel und Karin Heinrich. Do/Fr 16.30-20.30, Sa 15.30-19.30. Bis 8. November. Nomadic Art Space, Baslerstr. 9: «Language of Color». Werke von Maya Rochat. Fr 17.00-19.00, Sa/So 12.00-17.00 oder nach Vereinbarung. Bis 12. Dezember. Galerie am Bach, Hauptstrasse 90, Erlinsbach: Werke von Marcel Wagner, Carmen Caceres-Wittwer und Gianni Poretti. Di bis Fr 13.30-18.30, Sa 09.00-16.00, So 11.00-16.00. Bis 15. November.

BIBLIOTHEKEN/LUDOTHEK

ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN

FHNW Bibliothek, von Roll-Strasse 10: Mo-Fr 09.00-16.00.

Robi Hagberg, Baslerstrasse 89: Mi/Fr/Sa 13.30-17.00. Für Kinder im Primarschulalter. Bis 7. November geschlossen.

Stadtbibliothek, Hauptgasse 12: Di-Fr 10.00-11.30 und 15.00-18.00, Sa 10.00-16.00. Jugendbibliothek, Dornacherstrasse 1: Di-Fr 10.00-12.00 und 14.00-17.00, Sa 10.00-16.00. Ludothek, Rötzmattweg 8: Mi 14.00-17.00, Do 18.00-20.00, Sa 09.00-12.00. Offene Bücherschränke, beim Gryffe und Bifangplatz: Jederzeit zugänglich.

Robi Vögeligarten: Winterpause. Jugendwerk Olten, Rötzmattweg 8: Mi 14.00-16.00 oder online unter www.jugendwerk-olten.ch Hallenbad Kantonsschule Olten, Hardfeldstr. 51: Di/Mi/Fr 18.00-22.00 Sa 09.00-22.00, So 09.00-18.00. Momentum, Skate- und Kletterhalle, Industriestrasse 142: Mo/Di/Do 17.30-21.30. Mi 14.00-21.30. Sa/So 14.00-18.30. Montags skatefrei.


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