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Donnerstag, 4. November 2021

113. Jahrgang Nr. 44

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Projekte für Jugend und Sicherheit Liesberg konnte am letzten Samstag gleich zwei Bauten einweihen: die Aufstockung und Renovation des Kindergartens und das neu erstellte Feuerwehrmagazin. Trotz nasser Witterung kam die Bevölkerung in Scharen und besuchte gleichzeitig das Museum, um Fotos aus vergangenen Zeiten anzugucken.

Freitag, 05.11.2021 Wolken und etwas Sonne, dazu wenig Regen möglich. 2 ºC 7 ºC

1 ºC 8 ºC

4 ºC 10 ºC

Alter Kindergarten aufgestockt

Das Obergeschoss ist komplett neu und mit einer heimeligen Holzkonstruktion versehen. Jeden Morgen versammeln sich dort die Kinder in einem Kreis, singen, erzählen und hören den Geschichten der Kindergärtnerin zu. Wer möchte

den Tag nicht so beginnen und dank einer neuen Wärmepumpe die wohlige Geborgenheit geniessen. Eine kleine Küche ermöglicht es den Leiterinnen, die Kinder fürs Backen und Kochen zu begeistern. Auf der Gegenseite befindet sich ein Büro für die beiden Kindergärtnerinnen. Gemeinderätin Andrea Odermatt, zuständig für das Schulwesen, strahlte über das ganze Gesicht, als sie den vielen Gästen den eleganten Bau zeigte. Sie hat das Projekt begleitet und mit dem Büro G3 Architektur und den Kindergärtnerinnen viele Planungsstunden verbracht. «Trotz zweier Jahre Verspätung wegen Einsprachen ist alles gut gelungen», erklärt sie stolz. Das Budget von 600 000 Franken sollte nur wenig überschritten werden.

Neues Feuerwehrmagazin

Der auf Besuch weilende Baselbieter Regierungsrat Anton Lauber nannte Kindergarten und Feuerwehrmagazin eine tolle Sache und gratulierte der Liesberger Bevölkerung für die weitsichtigen Investitionen in die Jugend und Sicherheit. Er dankte den Feuerwehrleuten für ihre Bereitschaft und den Mut, Menschenleben zu retten und Bauten zu schützen. Vor einer grossen Zuschauerkulisse und leichtem Nieselregen segnete Pater Paul schliesslich das Feuerwehrmagazin und das Tanklöschfahrzeug Neptun — dem römischen Wassergott gewidmet — mit Weihwasser und lobte Kameradschaft und Einsatz der Mannschaft mit der Lebensweisheit «Einer für alle, alle für einen».

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Feuerwehrkommandant Silvan Schweizer erklärte, dass sich das vom Büro Eggenschwiler Perroud AG geplante Feuerwehrmagazin bestens bewährt habe und im Jahr 2021 20 Einsätze geleistet wurden. Im Erdgeschoss befindet sich die Fahrzeughalle, wo ein Mannschaftstransporter, das Tanklöschfahrzeug, vier Anhänger und zwei Motorspritzen untergebracht sind. Für die Mannschaft stehen Garderobe, Duschen und WCs zu Verfügung. Nasse Kleider können im Warmluftraum getrocknet werden. Im ersten Stock sind zwei Büros, ein Theorieraum sowie Materialräume angesiedelt. Ein kleiner, schmucker Bau mit hellen Räumen und Fenstern, die sogar von anderen Räumen den Blick in die Fahrzeughalle ermöglichen.

3 «Örgelifarb und Pinselstrich» heisst das Werk von Schwyzerörgeli-Virtuose Andy Küng aus Blauen. Die CD wird am kommenden Samstag in Laufen getauft.

Freuen sich über das gelungene Projekt: (v. l.) Kindergärtnerin Barbara Linder, Gemeinderätin Andrea Odermatt und Kindergärtnerin Andrea Furler. FOTO: JÜRG JEANLOZ

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Studienchor Leimental amici musici, Orchester für Alte Musik Sebastian Goll, Leitung

Sonntag, 07.11.2021 Der Sonntag zeigt sich etwas wolkig, dazwischen erscheint aber auch die Sonne.

Blauen

Jürg Jeanloz Seit zwei Wochen besuchen die Jüngsten den erneuerten Kindergarten im Westen von Liesberg und sie tun es gerne, wie Kindergärtnerin Barbara Linder bestätigt. Verständlich, denn die neuen Räume sind hell, freundlich und mit warmem Holz ausgestattet. Rund um das Haus hat es Spielgeräte und sogar eine Wiese, wo Schafe gestreichelt werden können. Vor dem Eingang befindet sich ein gedeckter Pausenplatz, um auch bei Regenwetter einen Augenblick draussen zu verweilen. In der schlichten Garderobe können Kleider und Schuhe ordentlich abgelegt werden. Zwölf Kinder sind gegenwärtig angemeldet und können im Gruppenraum mit Herzenslust spielen. Zwei Kindertoiletten mit halbhohen Türchen sorgen für saubere und unkomplizierte Erleichterung.

Samstag, 06.11.2021 Unterhalb von rund 1000 Metern mindestens teilweise Hochnebel, sonst sonnig.

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«Packt die Wildkatze aus!»

Melanie Brêchet Zehn junge Frauen im Alter ab 13 Jahren (die ältesten waren in ihren frühen Zwanzigern) standen am Samstagmorgen im Kirchgemeindehaus der Reformierten Kirche in Laufen bereit, um mehr zum Thema Selbstverteidigung zu lernen — in Theorie und Praxis. Gekleidet in lockerer Sportkleidung, lauschten sie gespannt den Ausführungen von Ruedi Wenk, selbst Mitglied bei den Freunden RefLaufental, welcher den Kurs leitete. Er selbst hat 20 Jahre Erfahrung in Kampfkunst.

Was ist Selbstschutz?

Dass es in diesem Kurs nicht nur darum gehen sollte, sich im Notfall verteidigen zu können, wurde schnell klar: In erster Linie sei es wichtig, gefährliche Situationen zu vermeiden, so Ruedi Wenk. Das beinhalte beispielsweise die Auswahl des Nachhausewegs, das Erkennen von Gefahren. Komme es jedoch trotz allem zu einer übergriffigen Situation, sei es wichtig, sofort Grenzen zu setzen. «Sagt, wenn ihr etwas nicht wollt! Sagt Nein! Dabei braucht ihr nicht immer höflich zu sein», schärfte er den Teilnehmerinnen ein. Wenn immer möglich sei eine Flucht aus einer gefährlichen Situation die richtige Entscheidung: «Kein Kampf ist der beste Kampf.» Werde man angegriffen oder belästigt, solle man sich lautstark bemerkbar machen. Ein Kampf sei schliesslich der letz-

te Schritt. Dabei könne man sich mit allerlei «Waffen» wehren: Kugelschreiber, Handtasche, Handy, Schlüsselbund — alles sei besser, als sich mit blossen Händen zu wehren. «Packt dabei die Wildkatze aus, wehrt euch wie Furien!»

Da, wo es wehtut

In praktischen Übungen zeigte Ruedi Wenk den jungen Frauen auch, wo sie ihre Angreifer oder auch Angreiferinnen — denn nicht längst alle Täter seien Männer — empfindlich treffen und körperlich soweit ausser Gefecht setzen können, dass sie selbst die Flucht ergreifen können. Weiche Teile seien dabei die bevorzugten Ziele: Augen, Kehle, Nase, Ohren, Hoden. Auch ein gezielter Schlag auf Gelenke könne Täter stoppen. Dabei sei aber auch immer Verhältnismässigkeit gefragt — ein Stich oder ein Schlag am falschen Ort könnten lebensgefährlich verletzen. «Es ist aber euer gutes Recht, dem Angreifer Schmerzen zuzufügen, denn er tut bei euch das Gleiche.» Beim dreistündigen Kurs handle es sich um einen Crashkurs, sagte Ruedi Wenk im Anschluss. Denn auch in der Selbstverteidigung sei Übung wichtig. Er bietet darum in Breitenbach Selbstverteidigungskurse an. Ein Kurs in Kampfkunst laufe zurzeit am Montagabend. «Interessierte — sowohl Männer als auch Frauen jeden Alters — sind herzlich willkommen. Körperliche Voraussetzungen gebe es nicht.» Mit seiner Kampfkunstschule hatte Ruedi Wenk Anfang 2020 beginnen wollen — Corona verunmöglichte einen reibungslosen Start. Die Schule befinde sich darum noch im Aufbau, er sei darum auch dafür offen, weitere Kursabende anzubieten. Weitere Informationen zu Ruedi Wenk und seiner Kampfkunstschule sind unter www.tetsuari-kampfkunst. ch zu finden.

«Nichts tun ist keine Lösung»: Ruedi Wenk zeigte den jungen Frauen, wie sie sich im Fall eines Angriffs verteidigen können. FOTO: MELANIE BRÊCHET

«Auf der CD verarbeite ich meine Geschichte» Es ist nicht die erste CD, die Andy Küng veröffentlicht. Nach dem Gemeinschaftsprojekt «Nachtheueli», welches er mit Familie und Freunden verwirklicht hat, ist «Andy’s Musigwält — Örgeli, Farb und Pinselstrich» aber um einiges persönlicher. Melanie Brêchet Es gehe um nichts Geringeres als seine Wurzeln, sagt Andy Küng von seiner neuen CD «Andy’s Musigwält — Örgeli, Farb und Pinselstrich». Stolz hält er sein «fünftes Kind», wie der Familienvater selber sagt, in seinen Händen. Bereits «Nachtheueli» sei für ihn ein wichtiges Projekt gewesen. Aber bei seiner neuen CD gehe es um seine Welt. Entsprechend seien neun Tänze von ihm selbst komponiert worden — auf der ersten CD war es noch einer. Zwei weitere Tänze auf «Örgeli, Farb und Pinselstrich» steuerte Stefan Bühler bei. Weitere acht Kompositionen seien bestehende Stücke, vier davon stammen von Eugen Marti, Andy Küngs Mentor und Örgelilehrer. «Er wurde für mich mit den Jahren so etwas wie ein Grossvater», sagt Küng. Stefan Bühler habe er bereits seit rund 25 Jahren auf dem Radar. Der Berneroberländer könne von der Musik leben und bereits früh wünschte sich Andy Küng, mit ihm dereinst eine CD aufnehmen zu können. Vor rund drei Jahren entschloss er sich, Stefan Bühler endlich anzurufen und eine Zusammenarbeit vorzuschlagen. Bühler sagte bereits beim ersten Gespräch zu, vertröstete ihn aber noch eine Weile, da er mit anderen Projekten beschäftigt war. Bei «Andy’s Musigwält» ebenfalls mit von der Partie sind Jrène Wallimann (Obwalden) und Kilian Steiner (Berner Oberland), welche beide ebenfalls sofort zugesagt hätten. Aus der Zusammenarbeit sei schliesslich eine Freundschaft entstanden. Die Übungs-

Ein ganz persönliches Werk: Mit «Andy’s Musigwält – Örgeli, Farb und Pinselstrich» erfüllt sich Andy Küng einen Traum. FOTO: MELANIE BRÊCHET wochenenden in Faulensee seien anstrengend gewesen. Andy Küng bezeichnet den kreativen Prozess rückblickend als ähnlich intensiv wie eine Schwangerschaft. «Man arbeitet rund ein Jahr auf etwas hin — und plötzlich ist es da.»

«Musik ist mein Leben»

Andy Küngs Interesse gilt heute den unterschiedlichsten Stilrichtungen der Schweizer Volksmusik. Traditionen zu bewahren sei ihm ein grosses Anliegen. Gerne mache er aber auch Abstecher zur irischen oder nordischen Volksmusik, was auf der CD «Nachtheueli» zum Ausdruck kam. Das vorliegende Album führe nun aber wieder zurück zur traditionellen Volksmusik, zu Schwyzerörgelimusik im Berner Stil. «Vor allem führt es zu meiner ganz eigenen Musik, es sind zum grossen Teil meine Kompositionen und ich den-

ke, dass meine Art zu komponieren, einzigartig ist.» Der Titel der CD «Örgeli, Farb und Pinselstrich» ist René Viani gewidmet, einem Schriftenmaler aus Allschwil, welcher in seiner Firma immer ein mit Farbe verschmiertes Schwyzerörgeli liegen hatte, um damit kreative Pausen zu füllen. Das Cover präsentiere sich sehr szenenuntypisch. «Es ist alles andere als traditionell, man kann es wohl genauso wenig einordnen wie mich selbst», analysiert Küng. Die Fotos entstanden im Schulhaus in Blauen, wo Andy Küngs Frau arbeitet. Geschossen hat sie Cédric Bloch, das Cover gestaltet hat Alessio Schnell. Am kommenden Samstag wird Andy Küngs CD getauft. Ort: Restaurant-Clubhaus Nau, Schliffweg 5, Laufen. Konzertbeginn: 20 Uhr. Ebenfalls dabei ist die Formation Follchlore. Letzte Tickets und die CD sind bei Andy Küng unter Tel. 079 461 12 14 oder E-Mail andreas.kueng2@ gmail.com erhältlich.

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Ausnahmepianistin spielt in der St. Katharinenkirche Bereits vor zwei Jahren gab die schweizerisch-chinesische Pianistin Mélodie Zhao Konzerte mit dem Neuen Orchester Basel. Nun tritt sie zum ersten Mal in Laufen auf mit einem Programm von Bach und Gershwin. Thomas Brunnschweiler Das Publikum des Konzerts des Neuen Orchester Basel darf sich auf das Konzert mit Mélodie Zhao freuen. Die heute 27-jährige Pianistin spielt nach 2019 zum zweiten Mal in der Region. Sie begann bereits mit sechs Jahren Konzerte zu geben, mit zehn Jahren auch als Solistin mit Orchester. Danach trat sie etwa mit dem Moskauer Tschaikowsky-Symphonieorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Zürcher Kammerorchester und dem China National Orchestra auf. Mit ihrem Debüt in den USA und der Einspielung eines Albums mit Howard Griffiths hatte sie 2019 vor Corona ein gutes Jahr hinter sich. Mélodie Zhao legte schon im Alter von 13 Jahren eine Einspielung der 24-Etüden von Chopin vor, die man auf Youtube anhören kann. Mit 19 Jahren spielte sie alle Klaviersonaten von Beethoven ein. Die Aufnahme wird von Kennern sehr geschätzt. Eine weltweite Konzertkarriere führte Zhao unter anderem in die Tonhalle Zürich, das

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BL AUEN

L AUFEN

Frauen sollen sich zu verteidigen wissen. Unter diesem Motto organisierten die Freunde RefLaufental letzten Samstag einen kostenlosen Schnupperkurs in Selbstverteidigung, welcher grossen Anklang fand.

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Extravagant und bescheiden zugleich: Die Pianistin Mélodie Zhao. FOTO: ZVG

NCPA Peking, die Victoria Hall Genf, das Casino Basel, das Théâtre du Châtelet Paris und das LAC Lugano. Sie trat auch wiederholt bei grossen internationalen Festivals auf, unter anderem bei den Tiroler Festspielen in Erl. Als Komponistin erhielt sie Aufträge von verschiedenen Orchestern und Ensembles. Sie schreibt Filmmusik, Kammermusik, Orchesterwerke und Sakrale Musik wie auch hochvirtuose Solo-Klavierliteratur. Im Januar 2019 konnten 100 Millionen Zuschauer am Fernsehen eine Dokumentation über Mélodie verfolgen, die sich dem Wettbewerbszirkus entzieht und ihren ganz eigenen Weg geht. In China ist sie ein Megastar. Das Programm des NOB-Konzerts in der St. Katharinenkirche Laufen, das am Samstag, 13. November, stattfindet, trägt den Titel «American Dream». Auf dem Programm stehen Johann Sebastian Bach und George Gershwin. Für Mélodie Zhao ist die kontrapunktische Kraft der Bach’schen Musik an tiefe emotionale Werte gebunden. Gershwin wurde, wie alle Komponisten, letztlich auch von Bach beeinflusst, wobei er «die Geheimnisse der klassischen Musik in eine völlig neue, vom Jazz abgeleitete Klangsprache verwandelt» hat, wie die Pianistin sagt. Mélodie Zhao hat etwa 70 Klavierkonzerte im Repertoire. Als sie vor zwei Jahren in Aesch Ravels Klavierkonzert und eigene Improvisationen spielte, erhielt sie am selben Abend zusammen mit dem Neuen Orchester Basel dreimal stehende Ovationen. Die

Pianistin entwickelt beim Spiel eine unglaubliche Virtuosität. Sie kann sowohl zart und leise wie auch kraftvoll und laut spielen. Aber in allen Stücken offenbart sich die grosse Musikalität dieser Musikerin, die sich ohne Berührungsängste auch in die moderne Popmusik vorwagt. Während der Corona-Pandemie gab sie Online-Rezitals, um mit ihrer Fangemeinde im Kontakt zu bleiben.

Ausführliche Informationen www.kfl.ch AUSSTELLUNG

22. Oktober –7. November

Evelyn Dönicke – Malerei Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr. KINO

Donnerstag, 4. November, 20.30 Uhr

Under the Tree Regie: Hafsteinn Gunnar Sigurôsson Schwarze Komödie; Island 2017, 89 Min. JAZZ-MATINEE

Freitag, 5. November 2021, 20.00 Uhr Katholischer Pfarreisaal Breitenbach

Comedy Zaubershow Daniel Kalman Der 29-jährige Zauberer gehört zu den erfolgreichsten Magiern und Gedankenlesern der Schweiz. Eintritt: Mitglieder: Fr. 20.– Nichtmitglieder: Fr. 25.– Kinder, Jugendliche, Lehrlinge und Studenten: Fr. 10.–

Sonntag, 7. November, 10.30 Uhr

Nico Brina LESUNG

Donnerstag, 11. November, 20.00 Uhr

Buchpräsentation «Kindheiten» KABARETT

Freitag, 12. November, 20.00 Uhr

Patti Basler – Nachsitzen * * Vorverkauf: Blütenwerkstatt, Delsbergerstrasse 24, Laufen oder www.kfl.ch

Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind hat es im grossen Saal des Kirchgemeindehauses einen Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man eingeladen ist zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch. www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 5. November, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Sonntag, 7. November, 10.00 Uhr, reformierte Kirche Laufen, Reformationssonntag mit Pfarrer Markus Wagner, Christian Müller, Klavier, Querflöte, Saxophon. Donnerstag, 11. November, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im reformierten Kirchgemeindehaus Laufen. An diesem Nachmittag zeigen wir die Filmkomödie basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Harpe Kerkeling, in dem er seine Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg beschreibt. Zertifikatspflicht!

Grellingen, im November 2021

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Bis 50 Personen ohne Covid-Zertifikat!

Wir danken herzlich allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben

Erna Wenger-Kaiser erfahren durften.

Samstag, 13. November, 19.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst mit mystischer Komponente, anschl.: Glühwein- und Punsch-Stand draussen (alles ohne Zertifikat). Anmeldung erbeten! Pfr. St. Barth und der Kirchgemeinderat. Sonntag, 14. November, kein Gottesdienst.

Seniorennachmittag: Di., 09. Nov. 15.00–16.30 Uhr, im Gde.-Saal des ref. KHG Thierstein, Breitenbach. Thema: Graues Gold für graue Tage! Schieferabbau im Enstligental zw. Frutigen und Adelboden (ohne Zertifikat!). Anschl.: Zvieri (mit Zertifikat!). Anmeldung bei Pfr. Stéphane Barth, Tel. 061 781 12 50. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50.

In tiefer Trauer:

Waltraud Zindel-Maier mit Familie Markus Zindel und Gabriela Maag mit Familie Beat und Gabi Zindel-Schenk mit Familie Doris Zindel-Rudin mit Familie Verwandte, Freundinnen und Freunde

Herzlichen Dank allen Ärzten für die jahrelange Betreuung. Danke an alle, die unserer lieben Erna im Leben Gutes getan und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Die Trauerfamilie

Trauerfeier: Donnerstag, 11. November 2021, um 14.00 Uhr in der Pauluskirche Basel, Steinenring 20, 4051 Basel. Gerne laden wir Sie dazu ein. Es gilt die Zertifikatspflicht. Traueradresse: Waltraud Zindel, Finkenweg 6, 4147 Aesch. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Kreis statt.

Meine Reise ist beendet, der letzte Hafen erreicht. Ich danke allen, die mich ein Stück auf dieser Reise begleitet haben, es war eine wunderschöne Zeit.

Ein reich erfülltes Leben hat auf dieser Erde seinen Abschluss gefunden. In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager und Cousin

Erich Jermann-Cattin 10. 2. 1931 – 22. 10. 2021

Statt Blumen zu spenden, bitten wir die Gassenküche Basel, IBAN CH81 0900 0000 4002 1806 9, oder Ärzte ohne Grenzen, IBAN CH18 0024 0240 3760 6600 Q, zu berücksichtigen. Vermerk: Josef Zindel.

Wenn die Sonne untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

Herzlichen Dank an alle für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

der in seinem 91. Lebensjahr friedlich einschlafen durfte.

In stiller Trauer Jacques und Diana Jermann Joel Jermann und Julia Sina Jermann und Patrick mit Luana Tanja Jermann und Joshua Lucy Fürst Celina Fürst und Verwandte Aus Coronagründen wird die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung am Freitag, 5. November 2021, um 14.00 Uhr in der röm. kath. Kirche in Zwingen im Familien- und engsten Freundeskreis stattfinden.

Oretta Gaier-Mariot erfahren durften. Lieben Dank allen, die Oretta in ihrem Leben Gutes getan und ihr mit Liebe und Wertschätzung begegnet sind. Ein grosses Dankeschön dem Pflegepersonal ZEPA in Breitenbach für die liebevolle und fürsorgliche Pflege. Herzlichen Dank an Dr. P. Albrecht und Dr. C. Rosamilia. Wir danken allen herzlich für die vielen tröstende Worte, Karten, Spenden und die vielen Zeichen des Mitgefühls, welche wir beim Abschied von Oretta erfahren durften.

Die Trauerfamilie Kleinlützel, November 2021

Wer den lieben Verstorbenen ehren möchte, unterstütze bitte das Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen, IBAN: CH86 0076 9016 9100 0789 8, mit Vermerk: Erich Jermann. Traueradresse: Jacques und Diana Jermann, Kurzer Zweig 10, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular.

Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr, Gde.Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 2 am 04. Nov., Gr. 1 am 11. Nov. Sonntagsschule/ChinderChilche: So., 07. Nov. und 21. Nov. 2021, 10.15–11.15 Uhr, im Gemeinde-Saal: Rollenfestlegung und erstes Üben. Sa., 13. Nov. 2021, 19.00–21.00 Uhr, in der Kirche u. im Gde.-Saal: Gottesdienst mit mystischer Komponente (freiwillige Teilnahme!).

Wir trauern um einen eindrücklichen Menschen, der uns in seiner knapp bemessenen Lebenszeit immer am Herzen lag. Er war leidenschaftlich und grosszügig, er war feinsinnig und fürsorglich. Er mochte es, in der Sonne zu stehen – und sorgte sich um jene im Schatten. Niemand, der von ihm nicht berührt war. Josef, wir vermissen dich!

Speziellen Dank entbieten wir dem Pflegepersonal des Seniorenzentrums Rosengarten in Laufen.

Samstag, 6. November, 10.00 Uhr, Kapelle, Zentrum Passwang, ökumenische Totengedenkfeier, Pfr. Stéphane Barth, Pfr. Andreas Gschwind, Sakr. Rita Jeger und Aktivierungsteam.

Freitag, 12. November, 14.00 Uhr, Bad Meltingen, ref. Gottesdienst im Heim für die Bewohner-innen, Pfr. St. Barth.

6. Februar 1953 – 24. Oktober 2021

Besonders danken möchten wir Herrn Pfarrer Büttiker Sanar für die einfühlsamen, tröstenden Abschiedsworte.

Donnerstag, 4. November, 15.30 Uhr, Grosser Saal, Alterszentrum Bodenacker, ökumenische Totengedenkfeier, Pfr. Stéphane Barth, Pfr. Andreas Gschwind, Sakr. Rita Jeger und Aktivierungsteam.

Sonntag, 7. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Reformations-Sonntag, mit Männerchor-Gesang und Abendmahl, anschl.: Apéro (mit C.-Zertifikat), Pfr. St. Barth.

Josef Zindel

DANKSAGUNG

Liesberg Freitag, 5. November, 12.15 Uhr, Mittagstisch und Spielnachmittag. Die Seniorengruppe Liesberg-Riederwald ist eine lockere Gruppe von Senioren und Seniorinnen, die sich treffen, um in gemütlicher Runde gut zu essen, zu plaudern, zu spielen (z.B. Lottomatch mit kleinen Preisen) und zu singen. Es ist jeweils am ersten/zweiten Freitag des Monats, um 12.15 Uhr im Restaurant Coni’s Träff, Delsbergerstrasse 9a in Liesberg. Zertifikatspflicht!

Wir nehmen Abschied von

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

ZUM GEDENKEN

Doris Stücklin-Neff 12. September 1946 – 27. Oktober 2021

Bewohner, Betreuer und der Vorstand der Betreuten Wohngemeinschaft Seidengarten in 4232 Fehren

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 7. November > *Reformationsgottesdienst mit Vereidigung des neuen Kirchgemeinderats, Pfarrer Stefan Berg, Jasmine Weber und Ref. Kirchenchor > 10 Uhr Kirchweihsonntag mit anschl. ökum. Totengedenken, Pfarrer Günter Hulin, Kirche/Friedhof Hofstetten > 14 Uhr Ökum. Totengedenken, Pfarrer Michael Brunner, Kirche Rodersdorf > 14 Uhr Ökum. Totengedenken, Pater Armin Russi, Friedhof Witterswil Donnerstag, 11. November, 19 Uhr *Kreatives Schreiben als Antwort auf Matthäus 8, 23–27, Monika Stöcklin-Küry *Zertifikatspflicht


Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

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BG-Nr. 2000/2021. Bauherrschaft: Jeker Architekten SIA AG, Jeker Heinz L./ Freie Strasse 88 / 4051 Basel. Projekt: Provisorium Verkaufsraum Grillcenter, Parz. 1065, Delsbergerstrasse 103, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Jeker Architekten SIA AG / Freie Strasse 88, 4051 Basel. BG-Nr. 2025/2021. Bauherrschaft: Stähli David + Tobias u. Michael / Bruggmattweg 26 / 4242 Laufen. Projekt: Um-, An- und Ausbau Wohnhaus/Carport, Parz. 2513, Delsbergerstrasse 196, 4242 Laufen. Projektverfasser/ in: g3 Architektur GmbH / Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

ANMELDETALON FÜR HÄCKSELDIENST

Baugesuche, Auflage vom 4. bis 11. November 2021

Der Häckseldienst findet von Montag bis Mittwoch statt. Unangemeldete Haushalte werden nicht berücksichtigt. Stellen Sie das zu häckselnde Material an gut zugänglicher und sichtbarer Stelle an der Strasse bereit. Wir häckseln nur Baum- und Strauchschnitt (feuchtes und verrottetes Material verstopft die Häckselmaschine). Kosten: 10 Minuten gratis, jede weitere angebrochene Viertelstunde kostet CHF 50.00, begrenzt auf 40 Minuten pro Kunde. Die maximale Häckseldauer beträgt daher 40 Minuten. Anmeldung: Mittels Anmeldetalon bis spätestens Freitag, 5.11.2021, 12.00 Uhr an die Stadtverwaltung Laufen, Bauabteilung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder elektronisch an: bau@laufen-bl. ch und über den Online-Schalter der Homepage www.laufen-bl.ch. Auskünfte: Erhältlich bei der Stadtverwaltung Laufen, Technische Dienste, Daniel Neuschwander,

ganze Familie kann an diesen Tagen für 20 Franken inklusive Schlittschuhmiete auf die Eisbahn. Und auch den nächsten und für dieses Jahr letzten Familien-Eislauftag können Sie sich bereits in die Agenda einschreiben. Er findet am 4. Dezember statt. Sollten Sie trotz warmer Kleidung und Bewegung frieren, bietet sich eine Pause im Eishallenkiosk an. Wärmen Sie sich mit einem Kaffee oder einem Punsch auf und gönnen Sie sich einen Snack! Bitte

PASCAL BOLLIGER, STADTPRÄSIDENT

Adresse

Wohnort

Telefon

Unterschrift

Achtung: Bitte beachten Sie, dass das Häckselmaterial nicht abgeführt wird.

Jetzt ist Eiszeit! — Gesunde Freizeit auf Schlittschuhen Die vermutlich letzten milden Herbsttage liegen gerade erst hinter uns. Die bunten und teilweise schon kahlen Bäume lassen es aber zumindest erahnen — es ist Herbst und der Winter ist nicht mehr weit.

beachten Sie in dieser Saison das Covid19-Schutzkonzept der Eissport- und Freizeithalle. In der Eishalle gilt die Zertifikatspf licht für Personen ab dem 16. Geburtstag. Das Schutzkonzept ist auf der Homepage www.laufen-bl.ch publiziert. Dort finden Sie auch alle Informationen zu den Öffnungszeiten. Neu ist, dass Mitglieder von Fitpass® die Eishalle benützen können. Informationen dazu finden Sie unter www.fitpass.ch/de/fitness-club/558. (stl)

Räbeliechtli am St. Martinstag Die Pfadi Laufen lädt Dich herzlich dazu ein, beim Räbeliechtliumzug im Stedtli dabeizusein. Bringe am besten ein Räbeliechtli und Deine Eltern, Geschwister oder wen Du sonst noch mitnehmen möchtest, mit. Nach dem Umzug wird die St. Martinsgeschichte von den Teilnehmenden der Pfadi Laufen aufgeführt. Im Anschluss gibt es Suppe und heissen Tee für alle.

Zur kalten Jahreszeit gehört das Eislaufen dazu. Bereits seit Mitte Oktober ist dies in der Eissport- und Freizeithalle in Laufen wieder möglich. Eislaufen macht dabei nicht nur Spass, sondern ist auch ausgesprochen gesund. Es regt das HerzKreislauf-System an und trainiert Ausdauer, Koordination und Gleichgewicht. Zudem schonen die gleitenden Bewegungen Bandscheiben und Gelenke. Eislaufen ist somit etwas für die ganze Familie, einmal im Monat wird aus diesem Grund der Familien-Eislauftag durchgeführt — am 6. November ist es wieder soweit. Die

Einreichung Jugendförderungsbeiträge 2021

Räumliches Entwicklungskonzept Laufen Einladung zum 3. Forum am 16. November 2021

Wie jedes Jahr dürfen die berechtigten Laufner Vereine die Jugendförderungsbeiträge bis zum 12. November 2021 einreichen. Die Berechnungsperiode ist vom 01. November 2020 bis 31. Oktober 2021.

Machen Sie mit und bringen Sie sich in die künftige Entwicklung der Stadt Laufen ein! Im April 2021 fand das 2. Forum zum Räumlichen Entwicklungskonzept in virtueller Form statt. In einem guten und intensiven Austausch wurden dort Stossrichtungen der Entwicklung diskutiert. Nun stellt die Stadt Laufen im 3. Forum die räumlichen Strategien und Massnahmen vor. Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung!

Im Fokus stehen nun die konkreten Massnahmen, u.a. in den folgenden Bereichen:

•

Entwicklungsstrategien Wohnquartiere und Areale

•

Entwicklung Industrie Wahlenstrasse

•

Aufwertung öffentliche Freiräume

•

Optimierung Fuss- und Radwegenetz

•

Ausblick auf Vorhaben im Strassennetz

•

Angebot Parkierungsanlagen

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INFOS ZUM FORUM Dienstag, 16. November 2021, 18:30−21:00 Uhr, Eintritt ab 18:15 Uhr

Das Formular zur Abrechnung sowie das Deckblatt können auf der Website heruntergeladen werden: www.laufen-bl.ch.

als digitale Videokonferenz (Software ZOOM)

Wichtig: Das Deckblatt muss auch eingereicht werden!

Melden Sie sich an bis Freitag, 12. November 2021 mit Name, Adresse und Email-Adresse an bau@laufen-bl.ch

Bei Rückfragen steht Ihnen die Präsidialabteilung unter der Telefonnummer 061 766 33 33 gerne zur Verfügung. (stl)

Sie erhalten dann eine Einladung mit weiteren Informationen und dem Teilnahmelink.

Vor zwei Wochen habe ich mich mit meinen drei Töchtern einer ganz besonderen Herausforderung gestellt: Wir haben am 69. Baselbieter TeamOL im Gebiet Stürmechopf teilgenommen und sogar alle Posten gefunden! Es war teilweise eine abenteuerliche Angelegenheit. Ich und meine Rasselbande sind zwar viel draussen, aber unsere OL-Erfahrung ist bisher wirklich bescheiden. Das Terrain am Stürmechopf ist, wenn man nicht gemütlich spaziert, sondern über Stock und Stein läuft und Hindernisse überspringen muss, sehr anspruchsvoll. Simone NiggliLuder ist ebenfalls um den Stürmechopf gesprungen und erfreute sich über das fordernde Terrain. Beim zweiten Posten haben wir dann etwas Zeit eingebüsst, weil nach einem Sturz zwei Dornen mit viel Zeter und Mordio aus einer Kinderhand operiert werden mussten. «So etwas gehört zu diesem tollen Sport», meinte ich nach erfolgter Operation motivierend. Trotzdem musste ich zuerst das Versprechen abgeben, dass wir die Brombeergestrüppe meiden werden, bevor wir uns wieder dem Wesentlichen zuwenden konnten. Es war ein richtiges Abenteuer. Und wie wurden wir für unsere Mühen belohnt! Nicht nur der Triumph des Zieleinlaufs war gross. Auch die Farbenpracht des herbstlichen Waldes war überwältigend. Meine drei Mädchen schwärmen heute noch mit leuchtenden Augen von diesem erlebnisreichen Tag. Der Baselbieter Team-OL war für uns alle ein HerbstHighlight, das Sportamt hat sich bei der Organisation selber übertroffen. Und dafür möchte ich an dieser Stelle allen Beteiligten ganz herzlich danken. Mit den zwar goldenen, aber kürzer werdenden Tagen und den immer längeren Nächten, mit den sich verfärbenden Wäldern wird mir einmal mehr bewusst, dass sich wieder ein Jahr dem Ende zuneigt. Orientiert man sich am Sortiment der Detailhändler, hat die Vorweihnachtszeit längst begonnen. Im vergangenen Jahr waren wir alle etwas ratlos, wie diese besinnlichen Wochen werden würden — all jene liebgewonnenen Traditionen, die uns normalerweise durch den Advent begleiten, waren abgesagt. Und auch die private Weihnachtsfeier musste gerade bei Grossfamilien abgespeckt werden, um überhaupt den damaligen Covidvorschriften zu entsprechen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass dieses Jahr in Laufen wieder ein Weihnachtsmarkt stattfinden wird. Die Normalität scheint zurückzukehren. Es kann wieder mehr sozialer Austausch stattfinden. Und genau dieses gemeinsame Innehalten und Geniessen inspiriert mich dazu, mich auf all das Schöne zu besinnen, das auch in manchmal schwierigen, konfliktgeladenen Zeiten vor uns liegt. Und es zeigt mir, wie einfach manchmal das Glück zu finden ist. Trotz (oder vielleicht gerade dank) dem ein oder anderen Dorn in der Handfläche.

www.-laufen-bl.ch


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Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Christoph Schiltknecht, Wilerstrasse 107, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Christoph Schiltknecht, Wilerstrasse 107, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Erstellen eines Sitzplatzes mit Stützmauern aus Blocksteinen (in Ausführung) Bauplatz: Wilerstrasse 107, 4252 Bärschwil Bauparzelle: GB.-Nr. 1537 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 19.11.2021

Kleinlützel

Büren

EVANG.-REF. KIRCHGEMEINDE KLEINLÜTZEL

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

im Gemeindesaal

Sonntag, 14. November 2021, 14.00 Uhr Traktanden: 1. Begrüssung, Festlegen des absoluten Mehr, Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der Kirchgemeindeversammlung vom 2. Mai 2021 3. Präsentation des Budgets 2022 und gemäss des Antrags des Kirchenrates: Genehmigung des Budgets 4. Genehmigung des Steuerreglementes 5. Genehmigung der Vereinbarung mit der politischen Gemeinde 6. Wahl eines/r Synodalen/in, Nachfolger/in von Julia Hofmann Vorschlag des Kirchenrates: Barbara Borer-Stähli 7. Pläne für das neue Jahr 8. Verschiedenes Evang.-ref Kirchgemeinde Kleinlützel Sekretariat Julia Hofmann

Büsserach

Baupublikation

Fehren

Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der SBB betreffend Stellwerkersatz Zwingen Gemeinden Zwingen, Brislach Gesuchstellerin

Schweizerische Bundesbahnen SBB, 4600 Olten

Gegenstand

Das Bauvorhaben umfasst den Ersatz des Stellwerks Do55 inkl. Sicherungsaussenanlagen und die Erstellung eines Bahntechnikgebäudes an einem geeigneten Standort. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren

Das Plangenehmigungsverfahren richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG; SR 172.021), soweit das Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 1957 (EBG; SR 742.101) nicht davon abweicht. Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV).

Öffentliche Auflage

Die Planunterlagen können vom 5. November 2021 bis 6. Dezember 2021 während den ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Stellen eingesehen werden: • Gemeindeverwaltung Zwingen, Araweg 5, 4222 Zwingen • Gemeindeverwaltung Brislach, Breitenbachstrasse 7, 4225 Brislach • Bau- und Umweltschutzdirektion BL, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal (nach telefonischer Vereinbarung 061 552 55 45)

Aussteckung

Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert.

Einsprachen

Wer nach den Vorschriften des VwVG Partei ist, kann während der Auflagefrist bei der Genehmigungsbehörde Einsprache erheben. Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über die Enteignung vom 20. Juni 1930 (EntG; SR 700) Partei ist, kann während der Auflagefrist sämtliche Begehren nach Art. 33 EntG geltend machen (Einsprachen gegen die Enteignung; Begehren nach den Art. 7 – 10 EntG; Begehren um Sachleistung nach Art. 18 EntG; Begehren um Ausdehnung der Enteignung nach Art. 12 EntG; die geforderte Enteignungsentschädigung nach Art. 16 und 17 EntG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen (Art. 18c Abs. 2 EBG).

Baupublikation

Bauherrschaft: Walid und Tabea HamadaSteffen, Lämmlismattstrasse 89, 4232 Fehren Projektverfasser: Karl Jahn, Lämmlismattstrasse 85, 4232 Fehren Bauobjekt: Ersatz Heizung durch Wärmepumpe aussen aufgestellt Bauplatz: Lämmlismattstrasse 89, 4232 Fehren Bauparzelle: GB-Nr. 330 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 18. November 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Martin Holdener, Stutzmattstrasse 255, 4232 Fehren Projektverfasser: Dreier Korntheuer Architekten Wydenmattstrasse 2, 4227 Büsserach Bauobjekt: Erweiterung Garage Bauplatz: Stutzmattstrasse 255 Bauparzelle: GB-Nr. 568 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 18. November 2021

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Ammann-Ruchti Hans-Jakob und Regula, Gartenhagweg 318, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: A.Architektur, Christian Ammann, Talstrasse 514, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Neubau Carport Bauort: Rüttiweg / Gartenhagweg 318 Bauparzelle: GB-Nr. 523 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 18. November 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Bieli Peter, Hauptstrasse 45, 54426 Malborn, DEUTSCHLAND Projektverfasser/-in: Mons Solar AG, Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Bauvorhaben: Luft-/Wasser-Wärmepumpe Bauort: Talstrasse 378 Bauparzelle: GB-Nr. 1335 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 18. November 2021

Enteignungsbann

Bauherrschaft: Meier Felix, Thalackerweg 4, 4413 Büren Bauobjekt: Sichtschutzwand, bereits erstellt Projektverfasser: Meier Felix Bauplatz: Thalackerweg 4, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1547 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 19.11.2021

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Engler Richard, Talstrasse 10, 4112 Flüh Projektverfasser: Engler Richard, Talstrasse 10, 4112 Flüh Bauobjekt: Anbau mit Glaswetterschutz Bauplatz: Hollenweg 43, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4084 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 4.11.2021 – 18.11.2021

Metzerlen-Mariastein

Zwingen Gesuchsteller: Özlem und Edin Hasani Lehnhollen 179, 4233 Meltingen Bauobjekt: Neubau EFH mit Garage Standort: Industriering 42b Grundstück: GB 2663 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Altermatt Hausbau AG Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 19. November 2021

Baupublikation

Mit der Zustellung der persönlichen Anzeige oder des Enteignungsgesuchs an den zu Enteignenden dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen mehr getroffen werden (Art. 42 EntG). Für den aus dem Enteignungsbann entstehenden Schaden hat der Enteigner vollen Ersatz zu leisten (Art. 44 Abs. 1 EntG).

Bern, 4. November 2021

Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern

Baupublikation

Bauherrschaft: Jens und Eliane SchindelholzRudolph, Mariasteinstrasse 4, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Dachsanierung Bauort: Mariasteinstrasse 4b, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1653 (Kernzone) Projektverfasser: Jens und Eliane SchindelholzRudolph, Mariasteinstrasse 4, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 18. November 2021

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Jürg Matter-Schmidli, Rohracker 2, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-22, Kompostmieten / Feldrandkompostierung Projektverfasser: Jürg Matter-Schmidli, Rohracker 2, 4108 Witterswil Bauplatz: Langackerweg Bauparzelle: GB-Nr. 5132 und 5137 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 18. November 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: E. und K. Kilcher, Im Höchiacker 13, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-42, Luft-/Wasser-Wärmepumpe Projektverfasser: Bouygues E6S InTech Schweiz AG, Allmendweg 8, 4528 Zuchwil Bauplatz: Im Höchiacker 13 Bauparzelle: GB-Nr. 1564 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 18. November 2021

Zullwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Markus Suck und Susanne Kargl Winkelstrasse 328, 4234 Zullwil Bauobjekt: Terrassenüberdachung, Gartengestaltung, Einfriedung Bauplatz: Winkelstrasse 328 Bauparzelle GB-Nr.: 1126 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 19. November 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Ueli Hänggi-Linz Winkelstrasse 267, 4234 Zullwil Bauobjekt: Anbau Bauplatz: Winkelstrasse 267 Bauparzelle GB-Nr.: 871 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 19. November 2021

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LAUFENTAL REGION

L AUFEN

Schäfeler auf Reisen Die Vereinsreise 2021 des Schafzuchtvereins Baselland führte auf einen Schafzuchtund Ziegenmilchbetrieb ennet der Grenze. Benildis Bentolila Die Vereinsreise 2021 des Schafzuchtvereins Baselland und Umgebung (SZV-BLU) führte am letzten Samstag nach Bermersbach, einer Ortschaft nahe Gengenbach auf 225 Meter über Meer, am Rande des Mittleren Schwarzwalds. Auch hier gibt es immer weniger Bauernbetriebe. Auf dem Hof der Familie Reinhard und Cornelia Bischler traf die Reisegruppe auf ein hochkarätiges Empfangskomitee, allen voran der Ortsvorsteher von Bermersbach, Manfred Armbruster. Der Vorsitzende des Landesschafzuchtverbands Baden-Württemberg, Siegbert Lamparter, nahm 180 Kilometer unter die Räder, um die Schweizer zu begrüssen. Vom Tiergesundheitsdienst der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg war Tierarzt Holger Axt anwesend und vom Landschaftserhaltungsverband Kreis Ortenau Geschäftsführerin Regina Ostermann. Sogar die Badische Zeitung hatte einen Journalisten delegiert, um über den Besuch aus der Schweiz zu berichten.

Hochkarätiges Empfangskomitee

Die persönliche Vorstellung dieser Personen liess die Schäfeler und Schäfelerinnen aus der Schweiz staunen, wie viel Wert die Politik in Baden-Württemberg auf das gute Einvernehmen mit den Bauernfamilien legt, wie die Beratung hoch angesiedelt ist, wie die Landwirtschaft angehört wird und wie wichtig die Schaf-

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Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

und Ziegenhaltung für den Naturschutz ist in diesem Bundesland. Selbstverständlich war der Wolf ein grosses Thema. Bis jetzt haben sich nachweislich vier Wölfe im Bundesland niedergelassen, nämlich im Schwarzwald und im Odenwald-Gebiet. Reinhard Bischler ist ein vehementer Gegner von Grossraubtieren und tat dies auch scharfzüngig kund. An der Reise nahmen auch Mitglieder aus unserer Gegend teil, nämlich Friedrich Stegmüller, Präsident Schafzuchtverein Schwarzbubenland, sowie Zuchtbuchführer Thomas Henz und seine Frau Eveline aus Bärschwil. Aus St. Pantaleon gesellte sich Schafzüchter Erhard Wyss dazu. Grosses Interesse weckte der vorgestellte rückenschonende, mobile Klauenpflegestand, der gemietet werden kann. Gesprochen wurde über Preise von Lamm und Schaf, lebend und franko Schlachthof. Nachdem die Preise von den Schweizern dargelegt worden waren, meinte Bischler: «Ihr kriegt ja das Doppelte! Da muss ich mir überlegen, ob ich die Tiere zukünftig nicht über die Grenze spedieren will.»

200 Bunte Deutsche Edelziegen

Nachmittags ging’s weiter Richtung Freiburg zur Betriebsbesichtigung des BioZiegenmilchbetriebs der Familie Otto und Barbara Rees in Horben im Katzental. Dort halten die Rees auf 500 Meter über Meer auf dem Ringlihof 200 Bunte Deutsche Edelziegen, die zweimal täglich gemolken werden und deren Milch auf dem Hof zu rund zehn Sorten Frischkäse verarbeitet wird. Daneben wird auch Yoghurt und Weichkäse hergestellt. Die Produkte werden auf verschiedenen Märkten in der Stadt Freiburg verkauft oder an Gastronomiebetriebe geliefert.

Kleiderfabrik schliesst — Kleiderladen zieht ein

Kleider verkaufen statt Kleider herstellen: Silvia Seeger (l.) und Angela Di Pinto in den Produktionshallen der ehemaligen Spilag AG. FOTO: MARTIN STAUB

Bis vor kurzem produzierte die Spilag AG an der Baselstrasse 80 noch ihre Berufskleider. Am letzten Samstag eröffnete ein bekanntes Modegeschäft seinen OutletLaden genau in diesen Produktionsräumen. Martin Staub

Auf die Reise kamen mit: (v.r.) Friedrich Stegmüller, Präsident Schafzuchtverein Schwarzbubenland, sowie Zuchtbuchführer Thomas Henz und seine Frau Eveline, Bärschwil. FOTO: BENILDIS BENTOLILA

Von der Umgebung kaum bemerkt, hat die Laufner Firma Spilag AG, Spezialistin für Berufsbekleidung, ihre Produktionsräume an der Baselstrasse 80 aufgegeben. «Das Angebot, hier unseren OutletLaden einzurichten, hat uns auf Anhieb begeistert», erklärt Silvia Seeger. Am vergangenen Freitag, nur zwei Monate nach dem Angebot, lud die Geschäftsleiterin von Nordberg ihre Stammkundschaft zur «Preview» des riesigen Sortiments ein. Am Samstag eröffnete der Laden offiziell. Herren- und Damenmode, aber auch spezielle Haushaltsartikel und Möbel sind hier zu finden. «Fast alles mit einer Reduktion von mindestens

50 Prozent», wie die Geschäftsleiterin versichert. Sämtliche Artikel seien neu, aber — unter anderem aufgrund der Pandemie — etwas länger liegen geblieben.

Dank Hochwasserschutzprojekt

Die Zwischennutzung im Gebäude der ehemaligen Spilag AG ist vorerst bis Ende 2022 befristet. Die gesamte Betriebsliegenschaft wurde vor rund zwei Jahren vom Kanton Basel-Landschaft gekauft. «Dies als Resultat aus Verhandlungen zwischen der Spilag AG und dem Kanton im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutzprojekt, welches ab 2023 in die Bauphase startet», teilt Andrea Bürki mit. Während der Bauphase dieses Grossprojektes, mit Gesamtkosten von rund 62 Millionen Franken (Kanton 33, Bund 18, Laufen 11 Mio.), sollen die Gebäude Baselstrasse 80, wo sich der Outlet-Laden befindet, und Baselstrasse 78 als Infocenter und örtliches Baubüro genutzt werden, wie die Mediensprecherin der Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft weiter informiert. Was nachher mit diesen Liegenschaften passiert, steht noch offen. Im Rahmen des Bauprojekts Hochwasserschutz in Laufen, welches seit Sommer 2020 rechtsgültig ist, seien einige Landerwerbsgeschäfte, vor allem im Uferbereich, vertraglich vereinbart und

zum Teil bereits vollzogen worden, so Andrea Bürki.

Beziehungen spielten

Silvia Seeger und ihre langjährige Mitarbeiterin Angela Di Pinto, die künftig das «Pop Up Outlet by Nordberg» an der Baselstrasse 80 betreut, freuen sich auf baldige Kundschaft, welche übrigens laut Seeger zu einem guten Teil bereits vorher aus der Region Laufen und Umgebung stammte. «Natürlich hoffen wir, dass auch Kundinnen und Kunden unseres Ladens in Muttenz ab und zu den Weg zu uns nach Laufen unter die Räder nehmen», sagt die Geschäftsleiterin, die in den vergangenen Wochen mit ihrem Team vollumfänglich mit dem Transportieren und Installieren des riesigen Sortiments beschäftigt war. Dass es zu dieser idealen Zwischennutzung in den perfekt passenden Räumlichkeiten gekommen ist, verdankt das Nordbergteam Alain Chevrolet aus Laufen, welcher als Bauingenieur im Auftrag des Kantons das Laufner Hochwasserschutzprojekt begleitet und vom Bedürfnis einer Zwischennutzung Kenntnis hatte. Und da Chevrolet mit dem Partner von Silvia Seeger in einer regionalen Rockband spielt, war die Umsetzung dieser Idee nicht mehr weit.

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LAUFENTAL

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L AUFEN

Nach eigenen Regeln leben Der neue Kia Rio

126 Läuferinnen auf dem Eis Bereits zum 17. Mal fand der Dreiländercup in Laufen statt. Vom EC Laufen nahmen 25 Läuferinnen teil und holten sich elf Podestplätze. Gaby Walther «Wir sind überglücklich, dass wir letzten Sonntag den Dreiländercup durchführen konnten», erzählt Esther Egli. Im letzten Jahr musste der Anlass coronabedingt eine Woche zuvor abgesagt werden. «Das war hart, denn hinter diesem Anlass steckt viel Organisationsaufwand», fügt die Präsidentin des Eislaufclubs Laufen an. 122 Läuferinnen aus der ganzen Schweiz, dazu noch 4 Läufer, nutzten den regionalen Cup, um je nach Alter und Können sich in einer der 22 Kategorien zu messen. Coronabedingt fehlten die Läuferinnen aus Frankreich und

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Emma Christie, 1. Platz Intergold jüngere: Sie wird an den Swiss Cups und an der Schweizer Meisterschaft Kategorie Mixed age starten.

Karin Weber, 1. Platz Intergold ältere: Sie holte sich auch den 3. Platz an der letzten Schweizer Meisterschaft in der Kategorie Mixed age. FOTOS: ZVG Deutschland. Aus Laufen hingegen nahmen 25 Läuferinnen erfolgreich daran teil. Sie holten in vier verschiedenen Kategorien den ersten Platz, viermal den zweiten Platz und dreimal den dritten Platz. Gewinnerinnen waren aber alle, erhielt doch jede Läuferin eine Glasmedaille. «Der Anlass war ein voller Erfolg. Alle drei Stunden erfolgte eine Rangverkündigung. Für die Verpflegung im Aussenbereich der Eishalle sorgten mit feinen Flammenkuchen die Familie Kohler von Ch. Kohler Ofenbau sowie Thaifun2000 mit asiatischen Gerichten. Auch mit der Kontrolle der Zertifikate hatten wir keine Probleme», schwärmt Esther Egli. Ein Kränzchen widmet sie der Trainerin Anita Oel-Teuber, welche sich seit über 20 Jahren intensiv für den Verein engagiert. Damit dem Verein der Nachwuchs nicht fehlt und jedes Kind die Möglichkeit hat, Eislaufen zu erlernen, finden jeweils am Samstag die Kinderkurse statt. Von 9.30 bis 10.30 Uhr werden im Moment 60

Kinder hauptsächlich von jungen Eisläuferinnen zwischen 14 und 18 Jahren und den J&S Leiterinnen ausgebildet. Rangliste und weitere Infos unter www.eclaufen.ch

Lena Taddio: In der Kategorie Intersilber erreichte sie am Sonntag den 2. Platz.

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(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

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THIERSTEIN

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Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

BÄRSCHWIL

Im Bärschwiler Chatzeloch sind neue Biotope entstanden Vereinstermine bereits erfasst? Die Aktivitäten der Vereine nehmen wieder zu, die Tätigkeitsprogramme erhalten wieder vermehrt Beachtung. Hat Ihr Verein/Ihre Institution die eigenen Termine auf der Homepage der Gemeinde Breitenbach erfasst? So werden diese gleich mehrfach in den gemeindeeigenen Publikationen veröffentlicht.

Hallenbad Breitgarten wieder geöffnet! Das Hallenbad Breitgarten steht Interessierten ab sofort wieder zur Verfügung. An folgenden Tagen ist das Hallenbad für den öffentlichen Betrieb geöffnet: Dienstag bis Donnerstag, jeweils 19:00 bis 21:00 Uhr Wir wünschen allen Badegästen viel Vergnügen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis, dass die Dienstleistung der bundesrätlich verordneten Zertifikatspflicht (ab 16 Jahren) untersteht. Gemeindeverwaltung

Neuer Lebensraum: Gerhard Walser, Revierförster des Forstbetriebs Laufental-Thierstein, am unteren Chatzelochtümpel. FOTO: NIKLAUS STARCK

Anlässe 12. November, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 13. November Herbstkonzert Brass Band, Griensaal 13. November Martini-Markt, Einwohnergemeinde Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Die Umweltkommission Bärschwil lud am letzten Samstag zur Feier des Abschlusses der ersten Bauphase des Projektes «Aufwertungs- und Pflegemassnahmen von Amphibienlebensräumen in der Gemeinde Bärschwil» ein. Niklaus Starck

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Im April dieses Jahres berichtete das Wochenblatt über die Planung der Erd- und Wasserarbeiten, die nun konkrete Formen angenommen haben. Stefanie Gehringer, Präsidentin der Umweltschutzkommission Bärschwil, begrüsste rund dreissig Gäste — Sponsoren, Landbesitzer und Gemeindevertreter. Unter der kundigen Führung der Projektverantwortlichen Christophe Berney, Biologe, und Gerhard Walser, Revierförster des Forstbetriebs Laufental-Thierstein, ging es in den «Chatzeloch» genannten Talabschnitt, wo zwei neue Tümpel und, zuoberst, ein Weihersystem angelegt worden sind. Als Tümpel bezeichnet man ein stehendes Gewässer, das jeweils im Herbst jeden Jahres trockengelegt wird, der Weiher hingegen ist ein Fliessgewässer mit einem Zu- und Abfluss, das permanent Wasser führt. Mit der neuen An-

lage wurden Lebensräume für Amphibien und Reptilien wie die Geburtshelferkröte, den Grasfrosch, die Erdkröte, die Zauneidechse und die Ringelnatter geschaffen. Aber nicht nur. Auch die Fauna wurde ins Projekt miteinbezogen. So soll zum Beispiel durch die Pflanzung von Weiden der Weidenbohrer, eine Raupenart, angesiedelt werden, die wiederum als Leibspeise für den Kuckuck gilt. Damit soll ein Beitrag zur Erhaltung dieser Vogelart geleistet werden. Roy Laffer, Gemeindepräsident von Bärschwil, steht dem Projekt durchwegs positiv gegenüber. Erstens sei es zu 85 Prozent über Sponsoren finanziert worden, was eine höchst erfreuliche Sa-

che sei, und zweitens stehe es jeder Gemeinde gut an, sich in einem Umweltschutzprojekt zugunsten der Biodiversität zu engagieren. Die einzige Sorge, die er mit den Projektverantwortlichen teilt, sind die Folgen einer «touristischen Belagerung» der neuen Idyllen im «Chatzeloch». Zweck der Biotope sei es nicht, hier Feuerstellen zu bauen, Picknickplätze einzurichten und Abfälle zu hinterlassen, sie seien primär zur Unterstützung einer intakten Natur angelegt worden. Nach Abschluss des gesamten Projekts wird der Öffentlichkeit Gelegenheit gegeben, sich an einer festlichen Einweihungsfeier selbst ein Bild der neu entstandenen Landschaften zu machen.

Der Flurname «Chatzeloch» Das «Chatzeloch» als Flurname besteht in der Schweiz knapp ein Dutzend Mal. Ausser in Bärschwil taucht er auch in Hofstetten und in vier weiteren Schweizerkantonen auf. Die Flur- und Namensforscher haben herausgefunden, dass es sich in der Regel um «schwer zugängliche, schlecht nutzbare oder von Wildkatzen bewohnte Geländevertiefungen» handelt, die häufig auch in einem Zusammenhang mit Gewässern stehen. Sie gehen davon aus, dass es sich bei diesem Namen um ein

herabsetzendes Attribut handelt, denn die Katze hat keinen Nutzen, wurde oft als wertlos angesehen. So weisen Flurnamen mit «chatz» oft auf Orte mit als «wertlos» erachteten Pflanzen hin oder auf «geringe» Pfade, Brücken oder Stege. Im Gegensatz dazu deutet der Flurname «Chatzenstrick», er kommt in der Schweiz sechzehn Mal vor, auf einen steilen Weg hin, «dessen Begehung die Wendigkeit einer Katze erfordert». In Dittingen gibt es eine entsprechende «Chatzestäge», in Röschenz ein «Chatzewägli».

BREITENBACH

Beim neuen Waldgesetz mitwirken Die Waldbesitzer und Bürgergemeinden das Kantons Solothurn stehen vor grossen Herausforderungen. An ihrer GV in Breitenbach bekundeten sie ihren Willen, bei der Beratung des neuen Waldgesetzes mitreden zu können.

GV des Verbands Bürgergemeinden und Wald, Kanton Solothurn: Präsident Peter Brotschi (Mitte) flankiert von den abtretenden Vorstandsmitgliedern (v.l.) Peter Zimmermann, Beatrix Halbeisen, Martin Staub und den neu gewählten Carmen Oruc-Haberthür aus Breitenbach, Thomas Furrer und Patrick Friker.

Thomas Immoos Turnusgemäss fand die Generalversammlung der Bürgergemeinden und Waldbesitzer des Kantons Solothurn (BWSo) im Bezirk Thierstein statt. Es war dies die erste physische Versammlung seit anderthalb Jahren, wie Präsident Peter Brotschi einleitend festhielt. Die Arbeit des Vorstandes habe stark zugenommen, da man in diversen Gremien mitwirke: «Unsere Anliegen sollen gehört werden.» Deshalb zählt der BWSo darauf, mitzuwirken, wenn es darum geht, das kantonale Waldgesetz zu revidieren.

Zweiter Waldtag im Jahr 2024

Nach einem eher ruhigen Jahr steht dem Verband ein reichbefrachtetes 2022 be-

FOTO: ZVG

vor, wie Geschäftsführer Patrick von Däniken festhielt. Ausserdem will man die Vorarbeiten für den zweiten kantonalen Waldtag im Jahr 2024 in Olten vorantreiben. Die erste Durchführung 2014 sei bei der Öffentlichkeit auf grosses Interesse gestossen. Was den Holzmarkt angeht, so stehen Waldbesitzer und Bürgergemeinden vor grossen Herausforderungen, denn Stür-

me und die Klimaveränderung setzten den Wäldern in der Vergangenheit stark zu: «Die Forstbetriebe sind dauernd als Feuerwehr unterwegs.» Positiv sei, dass dank der regen Nachfrage der Holzpreis gestiegen sei. Die Waldbesitzer wollen auch zukünftig vermehrt an Bauherren und Institutionen appellieren, Schweizer Holz zu verwenden und dies mit einem Zertifikat zu kennzeichnen.

Im Mittelpunkt der Generalversammlung des einzigen Schweizer Verbandes, in dem Waldbesitzer und Bürgergemeinden verbunden sind, standen Statutenänderungen. Wie Brotschi ausführte, sei der aktuelle Name «etwas kompliziert». Mit einer Vereinfachung soll der Verband sichtbarer werden. Künftig heisst der Verband BWSO (mit grossem O, und «Beweso» ausgesprochen), Bürgergemein-

den und Wald, Kanton Solothurn. Verbunden ist diese Änderung mit einem neuen Logo und der Überarbeitung der Website. Im Weiteren wurde die Amtszeit der GRPK-Mitglieder jener der Vorstandsmitglieder angepasst und beträgt nun ebenfalls 16 Jahre (bisher 8 Jahre). Beide Statutenänderungen wurden einstimmig angenommen. Zu wählen waren zudem drei neue Vorstandsmitglieder. Zurückgetreten sind Beatrix Halbeisen (Thierstein), Martin Staub und Peter Zimmermann. Neu wählte die Versammlung Patrick Fricker, Thomas Furrer und die Breitenbacher Bürgerpräsidentin Carmen Oruc in den Vorstand. Kantonsoberförster Rolf Manser blickte auf ein nicht leichtes vergangenes Jahr zurück. Zwar hätten die grossen Niederschläge dem Wald eher genützt. Wegen Corona hätten sich aber auch mehr Menschen im Wald aufgehalten: «Das führte vermehrt zu Nutzungskonflikten zwischen Wanderern, Familien, Velofahrern und Jägern.» Im Auftrag des Regierungsrates habe er das neue Waldgesetz vorformuliert. Manser sicherte dem BWSO zu, in der zu schaffenden Begleitgruppe für die Beratung des Gesetzes den Verband zur Mitwirkung einzuladen.


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DORNECK/LEIMENTAL

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REGION

Vom Schicksal des künftigen Mischwaldes Die Behörden der Leimentaler Gemeinden waren zu Gast bei der Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen — und staunten.

tigungstour und den Grillplausch für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch nutzen.

Schnitzelholz verwenden

Bea Asper Die Mitarbeitenden der Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen mussten im letzten Jahr zahlreiche Bäume fällen, die ausgetrocknet waren oder unter Schädlingsbefall litten. «Da sich diese Bäume entlang beliebter Spazierwege befanden, diente dieser grossflächige Eingriff der Sicherheit der Bevölkerung», stellte Revierförster Christoph Sütterlin fest. «Doch das war gar nicht so klar, wie wir dachten.» Anstatt Dank bekamen die Mitarbeitenden böse Worte zu hören. Spaziergänger zeigten sich erbost und erhoben den Vorwurf, man wolle den Wald ausbeuten, resümierte Sütterlin. «Dabei ist es so, dass die Forstbetriebsgemeinschaft seit Jahrzehnten sehr sparsam umgeht mit den Ressourcen. Der Holzschlag liegt weit unter der Menge, die erlaubt wäre.» Man habe dann vor Ort Infotafeln errichtet — seither hätten die Anrufe deutlich abgenommen, berichtete Sütterlin. An den gelichteten Stellen liegt nun auch die Hoffnung für eine neue Zukunft.

Waldgang mit Behördenmitgliedern: Der Holzschlag dient zur Sicherheit der Bevölkerung. Entstehen soll ein Mischwald. Die Förster haben mit verschiedenen Massnahmen die Grundlagen geschaffen, dass sich hier verschiedene Baumarten entwickeln können, zum einen mit Neubepflanzungen, zum andern, indem man auf die natürliche Verjüngung setzt. Die Ent-

wicklung sei abhängig vom Wetter, jedoch auch vom Wildbestand. Es gebe zu viele Rehe und Gämse, welche die neuen Pflänzchen vernaschten, gab Sütterlin zu verstehen und richtete den Fokus auf die Jäger. Diese würden mit ihrer Abschussquote einen Beitrag zum Gelingen leis-

FOTO: BEA ASPER

ten. Die Zusammenhänge im Wald zu verstehen, liegt Sütterlin am Herzen. Deswegen hat er für alle Interessierten immer ein offenes Ohr und lädt regelmässig zum Waldgang ein. Diesmal galt die Einladung den Behördenmitgliedern. Sie konnten letzten Samstag die Besich-

Die Erfolgsgeschichte der Holzfeuerungsanlage der Gemeinde Witterswil zeigt auf, wie man Privathaushaltungen motivieren kann, von Öl auf Holz umzusteigen. Sütterlin verlieh dabei seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Kloster Mariastein für die Zukunft ebenfalls auf ein Fernwärmesystem setzen wird, das mit Schnitzelholz aus dem lokalen Wald betrieben wird. Dies hätte im doppelten Sinn einen nachhaltigen Effekt: «Unser Holz müsste nicht nach China exportiert werden, sondern könnte wieder hier verwertet werden.» Der Export resultiere auch aus der Schliessung der Sägewerke in der Schweiz. Einige Forstbetriebsgemeinschaften hätten dieser Entwicklung mit der Inbetriebnahme einer eigenen Holzverarbeitung entgegenwirken wollen. Sie seien an Vorschriften gescheitert, da ihnen die Ausdehnung der Geschäftsfelder untersagt worden sei. Sütterlin zeigte sich überzeugt, dass die regionale Verarbeitung und Vermarktung durchaus Chancen habe. Die Forstbetriebsgemeinschaft Am Blauen spürt dies an der zunehmenden Nachfrage nach Brennholz, welches sie beim Werkhof zwischen Ettingen und Hofstetten in praktischen Bündeln zum Verkauf anbietet.

HOFSTET TEN

Die Strukturen geringfügig verändern Der Gemeinderat von Hofstetten-Flüh verabschiedet die Teilrevision der Gemeindeordnung und nimmt bei den Ressorts und den Kommissionen Anpassungen vor. Bea Asper In Hofstetten-Flüh befindet sich die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde auf dem Prüfstand. Fragen zu den Ressourcen und Kompetenzen sowie zu den Abläufe im Milizsystem führten zu Diskussionen. An Gemeindeversammlungen kritisierten Einwohner, dass sie bei Anfragen oder Baugesuchsverfahren zu lange auf Antworten oder Entscheidun-

gen warten müssten. Gemeinderat und Verwaltung nahmen sich der Thematik an. In der Auslegeordnung zeigte sich, dass sich über die Ursachen und Massnahmen streiten lässt. Der Vorschlag von Domenik Schuppli, den Gemeinderat mit zwei weiteren Mitgliedern zu verstärken, wurde von der Ratsmehrheit abgelehnt. Hingegen setzte sich die Meinung durch, die Verwaltung zu stärken und bei den Ressorts und den Kommissionen Anpassungen vorzunehmen. Der Gemeinderat einigte sich auf folgende sieben Sachgebiete: Präsidiales und Öffentlichkeitsarbeit; Bildung; Soziales; Finanzen und Sicherheit; Hochbau und Raumplanung; Digitalisierung, Kultur, Freizeit und Sport; Tiefbau, Energie und Umwelt. Bei den Kommissionen sprach sich der Ge-

meinderat dafür aus, die Kommission für öffentliche Bauten und Anlagen aufzuheben. Ihre Zuständigkeiten, unter anderem das Benutzungsreglement, gehen an die Verwaltung über. Weiter wird die Werkkommission mit der Energie- und Umweltkommission zusammengelegt. Die Entscheidungen des Gemeinderates stiessen nicht überall auf Begeisterung. Einige Parteivertreter und Kommissionsmitglieder meldeten schriftlich Bedenken an. Der Abbau des Milizsystems und die Stärkung der Verwaltung seien nicht die richtigen Lösungsansätze. Der Gemeinderat liess sich vom eingeschlagenen Weg nicht abbringen und verabschiedete an seiner Sitzung vom Dienstagabend die Teilrevision der Gemeindeordnung sowie der Dienst- und

Gehaltsordnung zuhanden der Gemeindeversammlung. Gehaltserhöhungen für die neuen Ratsmitglieder sind nicht vorgesehen. Bei der Dienst- und Gehaltsordnung gab es bisher aber eine Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis. Festgehalten war, dass der Gemeinderat jährliche Gehaltsanstiege der Mitarbeitenden beurteilt — nach Leistung, Eignung, Verhalten und Dienstjahren. Wie Schuppli bemerkte, war dies bisher nicht eingehalten worden. Er verlangte, dass der Gemeinderat in Zukunft gefragt werde und man abkomme von Automatismen. Die Ratsmehrheit beschloss jedoch den Passus zu ändern. Sie folgte dem Antrag von Gemeindepräsident Felix Schenker, die Zuständigkeit an das Gemeindepräsidium abzutreten.

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Weiterhin Patrouillen im öffentlichen Raum

Erneute Diskussionen im Rat gab es am Dienstag zudem im Rahmen des Budgets mit einem Aufwandüberschuss von 860 000 Franken» beim Ausgabenposten «Sicherheitsdienst». Gemäss Schuppli könne man sich dies sparen, es sei Augenwischerei. Das Sicherheitsgefühl sei vorgetäuscht. In Tat und Wahrheit dürfe die Security nicht mal Ausweiskontrollen durchführen und könne nächtliche Ruhestörungen oder Einbrüche nicht verhindern. Die Ratsmehrheit zeigte sich hingegen überzeugt, dass mit zusätzlichen Patrouillen im öffentlichen Raum nachts wieder mehr Ordnung einkehren wird und Beschwerden abnehmen werden.


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SPORT

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Laufen muss die Fehler abstellen Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen

2. Liga

Sonntag, 7. November 2021 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN Bewährungsprobe zu Hause

2. Liga Nun gilt es, die gute Leistung in der ersten Halbzeit vom vergangenen Samstag zu bestätigen und in der zweiten Spielphase nicht abzubauen, sondern noch zuzulegen. Dies wird gegen die starken Unterbaselbieter aus Binningen auch nötig sein, um Erfolg zu haben. Ein Sieg wäre sehr wichtig und würde den Laufentalern das Vorstossen ins Mittelfeld der Tabelle ermöglichen. Tabelle 2. Liga – Gruppe 3 Spiele/Punkte 01 SG Magden/Möhlin 05 10 02 SG HSC Suhr Aarau II 05 09 03 STV Baden 2 07 08 04 SG Binningen 05 07 05 TV Birsfelden II 05 06 06 SG ATV/KV Basel 05 06 07 TV Kleinbasel 05 04 08 SG Wahlen Laufen 05 04 09 Handball Birseck 1 06 04 10 HSG Ehrendingen Rookies 1 06 04 11 TSV Frick 2 05 02 12 HC Vikings Liestal 05 0 Gemäss den Vorgaben des Bundesrates und des SHV benötigen alle Zuschauer (ab 16 Jahren) für den Zutritt auf die Tribüne ein gültiges CovidZertifikat. Die Kontrolle erfolgt am Eingang (gültiges, offizielles CovidZertifikat und amtlicher Ausweis)!

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darf keine Rolle spielen, wie der Gegner heisst. Wir müssen in der Lage sein, uns gegen jeden durchzusetzen. Das Potenzial ist vorhanden.» 43 Zuschauer wollten sich das zweite Heimspiel ansehen und die wähnten sich, sofern sie auch bereits gegen Binningen in der Halle waren, in einer Wiederholung. Nach 74 Sekunden brachte Christoph Frei die Gäste in Führung. Kopfschütteln auf der Laufner Bank. Es kam dann noch schlimmer. In der 12. Minute fassten die Gäste die erste Strafe des Spiels und keine Minute später erzielte Frei mit einem Shorthander das 2:0. Laufen kam trotz allem mit neuer Hoffnung aus der ersten Pause zurück und hatte Chancen. Es brauchte aber Christoph Imhof und seine Routine im Gehäuse, dass der Rückstand nicht noch grösser wurde. In der 26. Minute konnte aber auch er das 0:3 durch Nils Jones nicht verhindern. Danach hagelte es Strafen für die Einheimischen. Wohl eine Form von umgesetzter Frustration. Sechs Minuten musste das Team in Unterzahl spielen, was Kraft kostete. Roger Stähli sass gar zwölf Minuten wegen einem Check von hinten draussen. In der 45. Minute erhöhte Dominik Gross auf 4:0. Die Entscheidung, dachte man in der

Halle. Doch statt zu resignieren, bäumten sich die Laufentaler auf. Andrea Stöckli traf auf Zuspiel von Sebastian Huber nur 28 Sekunden später und nachdem Laufen eine doppelte Unterzahl überstanden hatte, waren es die Gebrüder Stähli, die mit dem 2:4 für neue Hoffnung sorgten. Marc verwertete das Zuspiel von Roger. Doch die bisherigen Auftritte der Laufentaler bringen laufende Wiederholungen. Man versuchte, das Anschlusstor zu erzielen, doch stattdessen machte Samuel Rechsteiner wenig später mit dem 5:2 alles klar. Keine zwei Minuten später traf Marc Stähli zum 3:5. Zu spielen waren noch knapp drei Minuten. Ging denn da noch etwas? Laufen riskierte alles und kassierte sechs Sekunden vor Schluss durch Nick Hartmann das 3:6. Drei Spiele, Null Punkte — dies die bittere Bilanz. Am Sonntag (20 Uhr) muss gegen Fischbach-Göslikon der erste Sieg Tatsache werden. Die Aargauer haben bisher erst fünf Tore erzielt. Es muss den Spielern zu denken geben, wenn man sieht, dass Binningen mit dem Punktemaximum auf Rang eins steht. Der EHC Rheinfelden wurde mit 8:1 von der Margarethen geräumt. Dabei spielte Laufen durchaus auf Augenhöhe mit, wären da nicht die teils ärgerlichen Fehler gewesen.

Starke Halbzeit genügte für zwei Punkte

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2. Liga: SG Wahlen Laufen – TSV Frick 2 35:27 (19:11)

us. Die SG Wahlen Laufen begann dieses wichtige Spiel sehr konzentriert und auch mit der nötigen Aggressivität. Das Team war durch das Trainerduo gut eingestellt und wollte zeigen, dass man nach drei Niederlagen in Folge das Glück auf seine Seite ziehen will. Mit schnellem und sauberem Spiel im Angriff zeigte man den Aargauern ihre Abwehrlücken schnell auf. Auch in der eigenen Vertei-

digung agierte man recht zuverlässig und absolut einsatzfreudig. Bis zur zehnten Minute lag man bereits mit 7:3 in Front — musste dann den Gegner nochmals etwas aufholen lassen — bevor die Gastgeber wieder zum Pausenstand von 19:11 zulegen konnten. Dies war wieder einmal eine starke Halbzeit mit auch für die Zuschauer sehr spannendem Handball. Wer sich nun auf eine zweite gute Halbzeit freute, hatte die Rechnung ohne das Heimteam gemacht. Zwar vermochte

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Curling-Aktionen in Laufen Curling ist wirklich eine coole und witzige Sportart. Diese Aussage haben schon viele Vereine und Firmen nach einem Plausch-Curling-Anlass beim CC Laufen mit Freuden und strahlenden Gesichtern gemacht. Vorkenntnisse sind nicht nötig, um zwei spassige und kurzweilige Stunden auf dem Curling-Eis selbst zu erleben und sich der Sportart näherzubringen. Für das Firmen-Plausch-Turnier vom Sonntagmorgen 14. November sucht der Curling Club Laufen immer wieder neue 4er-Gruppen, welche sich, unter kundi-

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HANDBALL

Handball

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Auch nach drei Spielen steht der EHC Laufen weiter ohne Punkte da. Das Heimspiel gegen die Argovia Stars endete mit einer 3:6-Niederlage. Nun steht das Team von Stefan Schwander am Samstag beim punktgleichen Fischbach-Göslikon unter Erfolgszwang.

Sowohl in Wohlen als auch gegen Binningen waren die Laufentaler nicht chancenlos. Das Problem war, dass es dem Team nicht gelang, über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte und effiziente Leistung zu bringen. Vor allem gegen Binningen tat die Niederlage weh, weil man dem Leader die Tore sozusagen auf dem silbernen Tablett offerierte. Gegen die Argovia Stars, die stärker eingeschätzt werden, musste Laufen nicht zwingend gewinnen, aber auch Schwander meint: «Es

Neue Teambildung Junioren U11 Am 30.10. hat ein Probetraining mit 15 Kindern aus der Region stattgefunden. Es werden nun weitere 4 Probetrainings angeboten. Das nächste am kommenden Montag , 8.11., von 17.30 bis 19.00 Uhr für Kinder mit den Jahrgängen 2010, 2011, 2012 und 2013 in der Turnhalle Wahlen – komm vorbei und mache mit! Das Leiterteam freut sich auf dich!

Sonntag, 7. November 2021 15.00 Uhr Junioren U19 SG Wahlen Laufen – SG Liestal/Sissach 17.00 Uhr 2. Liga SG Wahlen Laufen – SG Binningen

Doppelt: Die Gebrüder Marc (links) und Roger Stähli harmonieren und sollen Laufen die nötigen Punkte bringen.

ger Anleitung, in dieser Sportart versuchen wollen. Das können Firmen sein, aber auch Gruppen aus Vereinen, Familien oder Kollegenkreisen, alle sind herzlich willkommen. In einem ähnlichen Rahmen ist ein spezieller Nikolausabend am Mittwoch 8. Dezember geplant. Paare, welche dem «Chlaus» mal auf dem Eis begegnen möchten, werden zwei Clubmitgliedern zugelost, und los geht der Spass! Christoph Borer Spiko CC Laufen

man die Fricktaler auf Distanz zu halten — aber auch nicht mehr. Statt ohne Resultatdruck das Zusammenspiel zu fördern, agierte man nun weitgehend unkonzentriert und eigensinnig und war nicht in der Lage, bei nummerischer Überlegenheit schöne Tore herauszuspielen. Auch in der Abwehr klappte gegen einen immer schwächer werdenden Gegner nicht sehr viel. Dies spiegelte sich auch im Unentschieden in der zweiten Halbzeit wieder – sehr zum Leidwesen der Zuschauer! Aber die zwei wichtigen Punkte blieben in Laufen und man konnte einen Sprung auf den achten Tabellenrang machen. Am nächsten Sonntag (siehe Vorschau in dieser Ausgabe) wird mit der SG Binningen ein anderes «Kaliber» in Laufen zu Gast sein.

3. Liga: SG Wahlen Laufen II – GTV Basel 31:29 (14:17)

Mit nötiger Aggressivität: Nino Wohlgemuth mit Flügeltor.

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Das Zwei kam in diesem sehr wichtigen Spiel am Tabellenende zu einem nicht unverdienten Sieg. Wohl hatte man in der ersten Spielhälfte etwas Mühe mit den körperlich überlegenen Städter und musste mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause. Doch dank einer stärkeren Leistung in der zweiten Spielphase konnte das Spiel gedreht werden und mit diesem Sieg gelang der Sprung in die Tabellenmitte.


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FUSSBALL

Schwarze Runde aus regionaler Sicht Die 3. Liga hat eine Wochentags-Runde hinter und die letzte Runde vor sich. Die vorletzte Runde endete aus regionaler Sicht mit Niederlagen. Dadurch wird es oben wie unten eng.

3. Liga Samstag, 6. November 2021

FC Laufen – Gelterkinden 15.30 Uhr, Sportplatz Nau, Laufen eh. – Am kommenden Samstag kommt es bereits zum letzten Vorrundenspiel. Der FC Laufen kann dabei ein Heimspiel austragen. Ausnahmsweise wird die Begegnung gegen Gelterkinden bereits um 15.30 Uhr angepfiffen. Aus Sicht der Laufentaler hätte der letzte Auftritt vor der Winterpause nochmals eine Bestätigung für die Saison werden sollen, um mit einer eindrücklichen Bilanz und der «halben Miete» den ersten Teil des Projektes «sofortiger Wiederaufstieg» abzuschliessen. Die Niederlage in Bubendorf hat die Ausgangslage nun aber verändert. Da der Tabellenzweite Therwil in Form ist und am Samstag in Breitenbach der 10. Saisonerfolg zugetraut werden kann, ist, bei noch einem Punkt Reserve, plötzlich Druck vorhanden. Gelterkinden konnte mit Sicht auf die AbstiegsRegion am Samstag einen wichtigen Sieg landen. Zu Hause wurde Schlusslicht BCO Alemannia gleich mit 7:2 bezwungen.

Edgar Hänggi

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Tabellenführer Laufen setzte sich unter der Woche zu Hause gegen die US Olympia klar und mühelos 6:0 durch. Hätte die Equipe von Rishi Suhanthan und Florent Pepsi die Partie konzentriert durchgespielt, wäre ein zweistelliges Ergebnis durchaus möglich gewesen. Suhanthan meinte jedoch folgerichtig: «Egal wie hoch wir gewinnen, es gibt immer nur drei Punkte. Wichtig ist, dass wir konstant unsere Leistung bringen und so nach Möglichkeit jedes Spiel gewinnen.» Zwingen gewann in Gelterkinden 3:1 und konnte so weiter Distanz zu den Relegationsplätzen legen. Breitenbach hingegen bezog im Grien gegen die mit fünf Spielern aus dem Promotion-League-Team angetretenen Black Stars eine 3:4-Niederlage. Nach acht Minuten war auf der Anzeigetafel bereits 0:2 zu lesen, da die Schwarzbuben bei Eckbällen nicht im Bilde waren. Doch die Spieler von Shtjefen Frrokaj kamen besser ins Spiel und glichen noch vor der Pause durch Felix Rappo und Tobias Oesch aus. In der Schlussphase machten die Basler jedoch noch die Tore zum Sieg, auch wenn er knapp ausfiel und die Leistung dezent war. Am Samstag schien Laufen in Bubendorf den nächsten Erfolg zu holen. Zuvor setzte jedoch Verfolger Therwil mit dem

Knapp voraus: Der FC Zwingen ist dem FC Breitenbach eine Nasenlänge voraus. FOTO: MANON STICH

7:2 gegen Schwarz-Weiss b ein Ausrufezeichen. Ob sich die Laufentaler durch dieses Ergebnis irritieren liessen? Der Beginn war wie erwartet. Dominante Laufner und zwei, drei gute Torchancen. Doch die Oberbaselbieter kamen immer besser ins Spiel. Kurz vor der Pause verlor Laufen vor dem Strafraum den Ball und Roger Niederhauser traf mit einem platzierten Schuss. Bubendorf konnte jedoch nicht mit einer Führung in die Pause. Mit einem herrlich herausgespielten Tor durch Enrique Morera glichen die Gäste in der Nachspielzeit noch aus. Beide Teams hatten im zweiten Durchgang Möglichkeiten, aber der Kampfgeist des Heimteams liess die Laufner nie richtig ins Spiel kommen. In der 72. Minute war man sich in der Laufner Defensive nicht einig, wer das Spielgerät übernimmt, Briag Adler fuhr dazwischen und brachte das Heimteam wieder in Führung. Nur drei Minuten später nickte Joel Vögtli einen Flankenball im Fünfer problemlos ein. «Es war keine gute Leistung von uns, aber man soll jetzt auch nicht in Panik geraten, weil es die erste Niederlage war

und wir nur noch einen Punkt Vorsprung haben», meinte Suhanthan. Am Samstag um 15.30 Uhr sollte jedoch das Heimspiel gegen Gelterkinden gewonnen werden, will man als Wintermeister in die Pause gehen. Zwingen verlor am Sonntag auf dem Buschweilerhof gegen die Black Stars 2:5. Dabei begann es ideal, sorgte doch Sandy Sprunger nach neun Minuten für das Führungstor. Dino Babovic war mit seinen drei Toren Hauptverantwortlicher, dass die Punkte in Basel blieben. Zwingen empfängt am Sonntag (13 Uhr) den FC Oberwil und will versuchen, zum Abschluss noch ein positives Ergebnis zu realisieren. Der FC Breitenbach muss sich vorsehen, denn der Spielplan bringt die Schwarzbuben unter Druck. Gegen Ende hat man es mit den Top-Teams der Gruppe zu tun. So setzte es am Montagabend in Oberwil eine 1:4 Niederlage ab. Damit kann man sich nicht aus der heissen Tabellenregion verabschieden. Am Samstag (18 Uhr) spielt Breitenbach zu Hause gegen den Tabellenzweiten Therwil.

harzte es gegen Ende der Hinrunde. Die Leichtigkeit, die Überzeugung, jedes Spiel gewinnen zu können, nahm ab. Zweimal konnte Laufen eine Niederlage verhindern, doch in Aesch reichte es nicht mehr. Die Vorstellung von Röschenz dürfte auch nicht gänzlich unbeachtet geblieben sein. Kleinlützel 3:0, Riederwald 6:0, Brislach 5:1 und zuletzt ein 8:0 gegen Münchenstein. Eine beachtliche Bilanz, die in Laufen durchaus zum Nachdenken geführt haben dürfte. «Für uns ist jetzt wichtig, dass wir das letzte Spiel gegen Kleinlützel gewinnen und so mit einem positiven Ergebnis in die Pause gehen. Danach werden wir die Hinrunde analysieren.» Das gelang. Laufen ging durch Patrik Berger früh in Führung und baute diese durch Eric Anklin auf 3:0 aus. Nach dem Gegentreffer durch Patrick Wagner machte Beat Spinnler alles klar. Riederwald ritt lange auf einer Erfolgswelle, baute gegen Ende jedoch ab. «Wir haben viele Verletzte und sind nicht in der Lage, die Absenzen zu kompensie-

ren», erklärt Spielertrainer Hiram Mondragon. Der Mittelfeldplatz ist der richtige Ort für Riederwald, wobei die 0:4-Pleite zum Abschluss gegen Brislach doch schmerze, wie Mondragon meint. Auf der anderen Seite zeigt es, dass Brislach sich nicht aufgibt. Nach 14 Minuten führte das Team von Roman Bieli 3:0 und in der 61. Minute bedeutete das 4:0 durch Endrit Duraku die Entscheidung. Die neun Punkte sind zwar noch keine Beruhigung, halten aber die Chancen auf den Ligaerhalt am Leben. Dass Therwil am Sonntag den SC Dornach besiegte und nun ebenfalls sechs Punkte hat, wird den Spielern von Brislach kaum gefallen haben. Der Kampf um die beiden Relegationsplätze dürfte von vier Teams ausgefochten werden. Dabei haben Brislach und Kleinlützel mit 38 Strafpunkten eine ungünstige Ausgangslage. Es wird sich jedoch weisen, wie die Spieler es aufnehmen, dass nach zwei Jahren wieder eine ganze Saison gespielt wird. Es kann durchaus entscheidend sein, wie ein Team aus der Pause kommt.

FUSSBALL

Röschenz ist oben — Kleinlützel ist unten Der FC Röschenz geht mit vier Punkten Vorsprung auf Laufen in die Winterpause. Im Abstiegsbereich stecken mit Brislach und Kleinlützel zwei regionale Teams. Edgar Hänggi Die Tabellenführung von Röschenz ist kein Zufall. Das Team von Dominik Flury und Danilo Fellino war das konstanteste; hat eine mit 41 Toren starke Offensive und mit 10 Gegentoren die beste Defensive. Viele meinen, dass Röschenz über den Verhältnissen spiele, dass einfach alles gelinge. Ganz so einfach ist es nicht. Flury sagte in den vergangenen Saisons stets, dass es schwierig sei, mit dem Team Erfolg zu haben, weil vieles wichtiger respektive der Fussball nicht so wichtig sei. Immer gab es längere Hänger während der Saison. Jetzt fehlen die. Die Qualität stimmt, es ist ein echtes Team auf dem Platz, mit Spielern, die sich gut

Gespräche: Die Hinrunde muss aufgearbeitet werden. Trainer Tobias Schnell wird einiges an Gesprächen führen müssen. FOTO: EH-PRESSE ergänzen. Es werden junge Spieler eingebaut, die ihren Part gut erledigen, und man hat genügend Routiniers, die jeweils für den Unterschied sorgen können. Die Erfolgswelle sorgt zudem dafür, dass der eine und andere jetzt plötzlich konstante Leistungen bringt, bringen will. Und das ist ein wesentlicher Unterschied. Auch wenn die Pause vieles verändern kann —

den FC Röschenz sollte man nicht unterschätzen, wenn man aufsteigen will. Für Laufen ist die Lage nicht einfach. Seit drei Jahren steht die Equipe von Tobias Schnell ganz oben. Zuerst wurden sie von der Pandemie gebremst und dann wurde man in der Halbsaison Zweiter hinter Zwingen, wobei auch diese Spielzeit nicht für Laufen ablief. Und jetzt

KORBBALL

TV Erschwil, nach wie vor Titelverteidiger, hat hohe Ambitionen Endlich ist es wieder soweit: Die Besten U21-Korbballer der Schweiz starten am kommenden Wochenende in die nationale Meisterschaft. Da die letzte Saison aufgrund der Pandemie nicht gespielt werden konnte, ist die Mannschaft vom TV Erschwil nach wie vor Titelverteidiger und hat hohe Ambitionen. Der Kern der Mannschaft blieb grössenteils unverändert und man hatte altersbedingt nur wenige Abgänge zu beklagen. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase ist man bereit für die kommenden Aufgaben. Die 1. Runde findet am 6. November in Schaffhausen statt. Aus der Region sind bei den Herren neben Erschwil auch Nunningen und die KG Hochwald-Gempen vertreten. Danilo Roth, TV Erschwil

Die Junioren: (hinten v.l.) Fabian Borer (Coach), Sebastian Borer, Nicola Borer, Mike Erzer, Janis Borer, Elias Borer, Adriano Bologna, Maurice Humair (Coach); (vorne v.l.) Nino Wohlgemuth, Raphael Schütz, Janick Erzer, Mokhtar Aliturki, Riyane Aliturki; Joel FOTO: ZVG Wohlgemuth.


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Lise Davidsen

Lise Davidsen ist kein Nachwuchsstar mehr, sondern zu einer der weltbesten Sopranistinnen gereift. Auf ihrem mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Mark Elder aufgenommenen zweiten Album «Beethoven-Wagner-Verdi» (Universal) stellt die Norwegerin ihr breit gefächertes Repertoire und ihre klangfarbige Gesangskunst erneut unter Beweis. Es ist beeindruckend, wie sie einigen grossen Heldinnen der deutschen und italienischen Oper ihren Tribut zollt, zum Beispiel Leonora aus «La forza del destino», Desdemona aus «Otello» und Leonore aus dem «Fidelio». Die zum Schluss präsentierten fünf Wesendonck-Lieder Wagners sind von gleicher vokaler Qualität. Was Davidsens Stimme so besonders macht, ist laut Urteil von Klassik-Experten «die Leuchtkraft ihrer Höhe bei gleichzeitiger Wärme und Fülle der tieferen Register».

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

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Vortrag über die kleinsten Rüsseltiere

Und jetzt sind wir da

WoS. Über die grössten Rüsseltiere, die weit weg von uns in Asien und Afrika leben, wissen schon die Kinder bestens Bescheid. Über die nur gerade 1,3 bis 20 mm grossen Rüsseltiere, die uns, sobald wir einen Fuss vor die Tür setzen, meist unbemerkt umgeben, wissen wir hingegen praktisch nichts. Die Rede ist von den Rüsselkäfern, der grössten Käferfamilie. Über 1000 der weltweit rund 60 000 Rüsselkäferarten konnten in der Schweiz schon nachgewiesen werden. Zu den bekannten und wenig geliebten Rüsselkäferarten gehören der Dickmaulrüssler und der Borkenkäfer, die beide durch ihren Hunger grosse Schäden in der Land- bzw. Forstwirtschaft anrichten können. Viele Rüsselkäferarten haben sich auf jeweils eine Pflanzenart spezialisiert, was sich in ihren Namen aus-

drückt: zum Beispiel Raps-Zahnrüssler, Apfelblütenstecher oder Paprikarüssler. Für das Loch in der Haselnuss ist der Haselnussbohrer, ein brauner, 6-8 Millimeter langer Käfer mit nochmals so langem Rüssel verantwortlich. Rüsselkäfer sind aber nicht nur Schädlinge: Dank ihrer Spezialisierung auf einzelne Pflanzenarten werden gewisse Rüsselkäferarten auch eingesetzt, um invasive Pflanzen zu bekämpfen. Einen spannenden Einblick in die Welt der Rüsselkäfer gibt Dr. Christoph Germann, Kurator der Käfersammlung am Naturhistorischen Museum Basel, am 9. November um 19.30 Uhr im Restaurant Frohsinn in Nunningen. Der Vortrag wird organisiert vom Naturschutzverein Gilgenberg und ist kostenlos. Im Restaurant besteht die Zertifikatspflicht.

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The Circle of Love

WoS. Was macht man, wenn man niemanden kennt, auch nicht das Land, in dem man angekommen ist? Wie gelingt Integration? Wie fasst man Fuss an einem Ort, wo man von niemandem erwartet wurde und alles fremd ist? Wie fange ich an, am neuen Ort im Heute zu leben und nicht im Gestern und in der alten Heimat zu verharren? Man sucht sich einen Ort, wo man willkommen ist. Das Theater Niemandsland ist ein solcher Ort. Jeder und Jede ist willkommen. Jeden Freitag um 19 Uhr kann im öffentlichen Theatertraining die eigene Geschichte erzählt, gespielt und getanzt werden. Die Teilnehmenden sind Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft mit unterschiedlicher Geschichte. Am Freitag 12. November um 19.30 Uhr in der katholischen Kirche in Zwingen teilen sie ihre Geschichten mit dem Publikum. Davide Maniscalco, der Regisseur und Leiter des Theaters Niemandsland und die Schauspielerinnen und Schauspieler nehmen alle Interessierten mit in ihre Welten, gespickt mit eigenen Erfahrungen und Erlebnissen. Anschliessend folgt ein Gespräch, das sich zentral um die Frage bewegen soll, was Menschen, die bei uns fremd sind, brauchen, damit sie heimisch werden? Musikalisch wird der Abend von Marco Babic mit der Harmonika umrahmt. Die Moderation übernimmt Verena Gauthier Furrer. Im Anschluss an den Anlass wird ein Apéro offeriert. Anmeldung bis am 7. November an albert.dani@ kircheamblauen.ch oder Telefon 061 763 9128. Pastoralraum am Blauen und die Fachstelle Diakonie, Katholisch BL freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher.

Benno Hueber

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Buchpräsentation «Kindheiten»

Marisa Minder zu Gast in Zwingen

WoS In den letzten Jahren haben sich Autorinnen und Autoren aus dem Thierstein und Laufental regelmässig getroffen. Die Treffen waren von gemütlichem Zusammensein und inspirierendem Ideenaustausch geprägt. Mit der Zeit entstand die Idee, ein gemeinsames literarisches Werk zu lancieren. Die Gruppe entschied sich für das Thema «Kindheiten». Eva Allemann (Kleinlützel), Linard Candreia (Laufen), Piero Onori (Roggenburg), Ursula Pecinska (Blauen), Michail Schischkin (Kleinlützel) sowie Walter Studer (Breitenbach) haben sich an die Arbeit gemacht. Entstanden sind ganz unterschiedliche Kindheitserinnerungen von unterschiedlichen Menschen. Die verbrachten Kindheitsjahre reichen von Russland über Graubünden, Basel, Italien, Winterthur bis hin zu Kleinlützel und Breitenbach. Kulturforum Laufen im Alts Schlachthuus Laufen, Donnerstag, 11.11.2021 um 20.00 Uhr. Eine Buchpräsentation mit musikalischen Intermezzi.

Die Circle Singers: Endlich darf der Chor wieder auftreten. WoS. Nachdem das Jubiläumskonzert im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte, ist die Vorfreude bei den Circle Singers auf die Konzerte in diesem Jahr umso grösser. So darf der Chor den von Jonathan Stich für das 20-jährige Bestehen komponierten Gospel «The Circle of Love» zur Uraufführung bringen. Die Circle Singers möchten mit dem diesjährigen Programm die Freude und die Liebe an der Musik und dem Singen

zum Ausdruck zu bringen. Geboten werden traditionelle und moderne Gospels. Musikalisch begleitet werden die Konzerte von Fabienne Jäggi, Jonathan Stich, Max Liebenberg und Alberto Jeger, unter der Leitung von Frau Monika SturmSchmid. Konzertdaten: Sonntag, 7. November, 15 und 18 Uhr in der Katholischen Kirche in Zwingen; Samstag, 13. November, 19 Uhr in der Reformierten Kirche Mischeli in Reinach; Sonntag, 14. November, 17 Uhr in der Katholischen Kirche in Breitenbach.

EINGESANDT

Treffen der Sekundarschüler mit Jahrgang 1944/45 Von überall her reisten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufen zum Treffpunkt Bahnhof. Bei einem Rundgang durch Vorstadt und Stadt wurden all die sichtbaren baulichen Veränderungen kommentiert — auch der Verkehr! Das schmucke und beflaggte Städtchen erhält von den Ehemaligen nach wie vor ein ganz gutes Zeugnis. Ein echtes Kleinod. Dagegen bedauerte man die teilweise Verlagerung des Einkaufs

Gemeinschaftswerk: Die Autorinnen und Autoren von «Kindheiten». FOTO: ZVG

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

FOTO: ZVG

Klassentreffen: Ausreichend Gesprächsstoff beim gemeinsamen Mittagessen. FOTO: ZVG

zum Bahnhof. Im Hotel Restaurant Central fand beim Mittagessen ein reger Austausch statt. Mann und Frau öffneten den Lebensrucksack. Mit dabei eine prominente Persönlichkeit: Stefan Funk. 1956 flüchtete er als Zwölfjähriger mit seinem Vater aus Ungarn in die Schweiz. Grund war ein blutiger Volksaufstand gegen die kommunistische Herrschaft. Er besuchte in Laufen die Sekundarschule, machte Karriere in Beruf und Politik und fand in der Schweiz eine neue Heimat. In Zollikofen wurde er zum ersten vollamtlichen Gemeindepräsidenten der Schweiz über drei Amtsperioden gewählt. Funk ist schweizerisch-ungarischer Doppelbürger und lebt jetzt wieder in Budaperst. Er blickt mit überaus grosser Dankbarkeit auf die damalige Willkommenskultur zurück. Selbstbestimmung, Enkelkinder, Hobbys, Reisen, aber auch zunehmend gesundheitliche Einschränkungen bildeten breiten Gesprächsstoff an den Tischen. Erinnerungen an die Schulzeit von 1956 bis 61 lösten Schmunzeln, ja sogar schallendes Gelächter aus. Der Klassenchef, Urs Asprion, durfte für die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung dieses aparten Anlasses warmen Beifall entgegen nehmen. Mit dem geflügelten Wort: Carpe Diem — Nutze den Tag — kehrten Mann und Frau an ihre Wohnorte zurück. Ruedi Howald, Teilnehmer

WoS. Die international tätige und mehrfach ausgezeichnete klassische Gitarristin Marisa Minder konzertiert am 13. November um 19.00 Uhr bereits zum dritten Mal in Folge in der Kirchgemeinde Zwingen. Nach den beiden Kammermusikkonzerten in den vergangenen beiden Jahren folgt in diesem Jahr ein Solo-Rezital. Den bekannten Werken von Bach (Cellosuite), Chopin (Mazurkas) und Albeniz (Asturias, Torre Bermeja, Sevilla) stellt die Gitarristin kontrastreich die zeitgenössischen Stücke des Berliner Komponisten Art-Oliver Simon (Waldszenen, Estado) und des brasilianischen Komponisten Arthur Kampela (Percussion Study II) gegenüber. Marisa Minder gewann bereits im Jugendalter verschiedene Wettbewerbe und begann ihr Studium im Alter von 17 Jahren am Conservatoire Superieur et Académie de Musique Tibor Varga in Sion. Nach einer Station am Royal Conservatoire in Den Haag, schloss sie an der Musik Akademie Basel in der Solistenklasse mit dem Master of Arts in Specialised Music Performance ab. Seitdem ist sie als freiberufliche Konzertgitarristin in ganz Europa tätig.

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GEDANKENSTRICH

Ein Auslaufmodell?

Melanie Brêchet

Herbst. Draussen ist es wieder kühler und – seit letztem Wochenende – wieder sehr früh dunkel. Das ist so gar nicht meins und trotzdem hat es doch was, abends ohne schlechtes Gewissen ein paar Stunden TV zu schauen. Alternativ kann man sich natürlich in funktionelle und im Idealfall reflektierende Kleidung hüllen und eine Runde joggen oder spazieren gehen. Item. Nur, schauen Sie überhaupt noch TV? Ich meine so richtig, nicht Netflix, Disney+, Amazon Prime Video und wie die kostenpflichtigen Streamingplattformen alle heissen, wo man sich seine Filme und Serien aussuchen und werbefrei geniessen kann. Ich spreche vom guten alten Fernsehen. Studieren Sie das TV-Programm und entscheiden sich dann für eine Sendung? Setzen Sie sich noch unentschlossen vor ihre Kiste und zappen wahl- und ziellos durch Tatort, versteckte Kameras und Kochduelle? Gehören Sie gar noch zur Spezies, die sich an die vorgegebenen Sendezeiten und damit auch die aufgezwungenen Pinkel- bzw. Snackholpausen hält? Dann sind Sie höchstwahrscheinlich über 40 Jahre alt oder einfach total altmodisch. Seltsam eigentlich. Da haben wir mittlerweile Hunderte TV-Sender aus aller Herren Länder zur Auswahl und verschmähen diese zusehends. Nur selten lasse ich mich durch ein TV-Format dazu hinreissen, wöchentlich, geschweige denn täglich, den gleichen Sender zur gleichen Zeit zu schauen. Und wenn, dann handelt es sich meistens um das gute alte SRF, wo ich mich als News-Junkie ganz gut aufgehoben fühle. Wenn es die Zeit zulässt, schaue ich mich durch die üblichen Vorabendinfosendungen, die schon bei meinen Grosseltern zum Pflichtstoff gehörten, und freue mich anschliessend auf eine spannende Doku oder die allseits bekannte Konsumentensendung – Nostalgie pur! Wer braucht da schon 236 Kanäle?

EINGESANDT

Steimeyer & Roli war ein Erfolg

Konzert am 13.11. um 19 Uhr in der Katholischen Kirche in Zwingen, Kirchweg 6. Eintritt frei — Kollekte zu Gunsten der Musikerin.

Sorgten für viele Lacher: Steimeyer & Roli. FOTO: ZVG

Preisgekrönt: Marisa Minder konzertiert in der Katholischen Kirche in Zwingen. FOTO: ZVG

Drei Abende, in dieser pandemiegeprägten Zeit, an denen sich das Publikum begegnen und köstlich amüsieren durfte. Die zwei Protagonisten suchten und fanden satirisch, wie musikalisch den Weg durch unsere Region. «Wir Laufentaler sind die Wessi’s und ab Angenstein beginnt das Ossi-Land» zog sich wie ein roter Faden durch das Programm. Bereits ist das nächste Programm an gleicher Stelle geplant, das zweite «Fasnachts-Chiechli». Die Vorstellungen finden am 18., 19. und 20. Februar 2022 statt. Erzählt werden neue Geschichten über Land und Leute.


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Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

DIES UND DAS

LESERBRIEF

GESCHÄF TSWELT

VER ANSTALTUNG

ALLES, WAS RECHT IST

Integration ist keine Einbahnstrasse

Die aktuellen Mode-Highlights im Dessous- und Sanitätsgeschäft

Hoffnungsfest

Barhocker

PR. Die evangelische Freikirche FMG Laufental-Thiersten in Breitenbach lädt Interessierte zu einer Veranstaltungsreihe über den christlichen Glauben ein — dies unter dem Motto «Hoffnungsfest — Gott erleben, Jesus begegnen». An sieben Abenden vom 7. bis 13. November werden jeweils um 20 Uhr Talkabende mit Prof. Dr. M. Kim (urspr. Südkorea) und Dr. Y. Eric (urspr. Sudan) übertragen. Im Mittelpunkt der 60-minütigen Sendung stehen persönliche Lebensgeschichten, biblische Berichte und die Einladung zum christlichen Glauben. Die Talkabende sind zeitgleich auch auf Bibel TV und https://hoffnungsfest.eu/uebertragung zu sehen. Die Veranstaltung findet gemäss Schutzkonzept von freikirchen.ch statt (ohne Zertifikat, aber max. 50 Personen, Maskenpflicht, Abstand, KontaktTracing).

Es geschah an einer Bar in einem Kurhotel im Kanton Aargau. Als sich Frau Z. vom Barhocker erheben wollte, stürzte sie unglücklich und hielt sich reflexartig an ihrer Sitznachbarin, Frau G., fest. Diese wurde dadurch zu Boden gerissen und erlitt Hand-, Rückenund Beckenverletzungen. Die Unfallversicherung übernahm die Heilungskosten, lehnte aber weitergehende Leistungen ab. In der Folge klagte Frau G. gegen Frau Z. beim zuständigen Zivilgericht auf Schadenersatz von 100 000 Franken. Schadenersatz setzt nach dem einschlägigen Art. 41 des Obligationenrechts voraus, dass den Schädiger ein sogenanntes Verschulden am Schaden trifft. Dabei reicht schon leichte Fahrlässigkeit. Verschulden kommt nur in Frage, wenn der Schadenseintritt durch gehörige Sorgfalt auch vermeidbar gewesen wäre. Das Gericht kam im vorliegenden Fall zum Schluss, Frau Z. hätte ihr Verhalten eben gerade nicht vermeiden können. Es sei Erfahrungstatsache, dass ein Mensch bei einem plötzlichen Sturz aus einem Reflex heraus nach irgendetwas greife, das ihm Halt biete. Das Gericht hielt weiter fest, dass nichts darüber bekannt sei, dass Frau Z. wegen einer besonderen Veranlagung dazu neige, oft das Gleichgewicht zu verlieren. Die Klage wurde folglich abgewiesen. Nicht ganz unwichtig scheint mir die Tatsache, dass es sich um eine Kaffeebar handelte. Wer also an einer «konventionellen» Bar dazu neigt, sich einen Schnaps nach dem anderen zu genehmigen, kann sich am Ende nicht auf die fehlende Vermeidbarkeit berufen. Man weiss ja, jedenfalls im Zeitpunkt der Nüchternheit, dass man früher oder später wieder vom Barhocker steigen muss. Roman Baumann

Die SVP des Kantons Basel-Landschaft hat mit über 2500 Unterschriften erfolgreich das Referendum gegen die Ausgabenbewilligung für das kantonale Integrationsprogramm 2 ergriffen. Unumstritten ist und bleibt Integration eine wichtige staatliche Aufgabe. Diese staatliche Aufgabe soll nicht etwa in Frage gestellt werden und es soll auch keine Ausländerdiskussion entfacht werden. Thema und Grund dieser Rückweisung sind mangelnde präzise Formulierungen und die fehlende Messbarkeit des Erfolges in Bezug auf die investierten staatlichen Mittel. Der Bericht lässt jegliche Instrumente zur Messbarkeit und Wirksamkeit des Erfolges dieser Massnahmen vermissen. Integration ist und darf nicht zu einer Einbahnstrasse werden. Unser Fokus richtet sich vorwiegend auf diejenigen, die keinen Integrationswillen zeigen und insbesondere diejenigen, die dafür verantwortlich sind, diesen Menschen und deren Einstellung durch falsch verstandene Willkommenskultur zu bestätigen. So beinhaltet das Integrationsprogramm eine falsche Priorisierung, indem zunächst die Offenheit der Schweizerinnen und Schweizer und erst nachfolgend diejenige der Ausländerinnen und Ausländer angesprochen wird. Weiter setzt sich das Programm nicht mit der Problematik der Parallelgesellschaften auseinander, nachdem immerhin bereits 36,4 Prozent des Bevölkerungsanteils im Kanton Baselland Personen mit Migrationshintergrund sind. Umso wichtiger wäre es, Integrationsprogramme zu entwickeln und zu finanzieren, welche Förderungsmassnahmen klar mit entsprechenden Kontrollmechanismen verbinden. Wir sind nicht bereit, neue einmalige Ausgaben von immerhin CHF 1.5 Mio. zu bewilligen, solange nicht sichergestellt wird, welche messbaren Erfolge mit diesen Ausgaben erzielt werden können. Ermando Imondi Landrat SVP

LESERBRIEF

Morsches Wegkreuz in Nunningen ersetzt Als Wanderer in der näheren und weiteren Umgebung gönne ich mir gerne auf einer Bank bei einem Wegkreuz eine Pause, denn Wegkreuze sind kleine Denkmäler, die meist aus einem bestimmten Grund aufgestellt wurden. In den meisten Fällen ist dort etwas vorgefallen. Manchmal ist ein Unfall geschehen, manchmal dient das Kreuz zum Schutz oder dazu, himmlische Hilfe zu bekommen. Kürzlich habe ich festgestellt, dass das morsche Kreuz auf der Anhöhe Wolf in Nunningen durch ein neues Kreuz ersetzt wurde. Leider kenne ich die Geschichte nicht und weiss nicht, wer das neue Kreuz aufgestellt hat. Vergessen wir nicht: Kreuze und all die historischen Bauwerke sind sichtbare Zeichen unserer Vergangenheit. Deshalb möchte ich einmal allen danken, die unsere wertvollen Kulturdenkmäler pflegen, denn sie leisten mit ihrem Engagement einen Beitrag, diese Schätze auch für die nächsten Generationen zu erhalten. Erfreulich ist, dass auch heute viele Menschen in einer Kirche, Kapelle oder bei einem Wegkreuz mitten im Trubel der Welt innehalten und die Stille geniessen. Als Kunstliebhaber bewundere ich all die geschichtsträchtigen historischen Bauwerke, aber auch die einfachen Wegkreuze. Rolf Gerber Füllinsdorf

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

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GESCHÄF TSWELT

Zwischenbilanz des Pick-e-Bike Sharing Angebots im Laufental PR. Seit dem 15. Juni kann das E-BikeSharing-Angebot von Pick-e-Bike in den Laufentaler-Gemeinden Blauen, Dittingen, Grellingen, Laufen, Liesberg, Röschenz, Roggenburg und Zwingen genutzt werden. Nach den ersten vier Monaten Testbetrieb ziehen die teilnehmenden Gemeinden und Pick-e-Bike ein durchwegs positives Fazit. Insgesamt wird das Sharing-Angebot von rund 230 Laufentalerinnen und Laufentalern genutzt. In den teilnehmenden Gemeinden konnten bislang insgesamt über 420 Fahrten, 7600 Ausleihminuten und 1780 Fahrkilometer verzeichnet werden. Die Nutzung in den Laufentaler Gemeinden ist sehr unterschiedlich. Während es in einigen Ortschaften viele Bewegungen mit den Pick-e-Bikes gibt, ist die Nutzung andernorts tief ge-

blieben. Nach Beendigung des Testbetriebs und der finalen Auswertung der Nutzungsdaten im Dezember werden die Partner sowie die teilnehmenden Gemeinden entscheiden, ob und in welcher Form das Sharing-System weiter betrieben wird. Der sechsmonatige Testbetrieb wurde über Beiträge von der Promotion Laufental sowie der GASAG (Erdgas AG Laufental-Thierstein) finanziert. Die Investitionspartner sowie die teilnehmenden Gemeinden sind über die gewonnenen Erkenntnisse erfreut. Die Fahrzeuge von Pick-e-Bike können über die Pick-e-Bike-App geöffnet und genutzt werden. Nach der Fahrt müssen die Fahrzeuge wiederum in der Pick-e-Bike-Zone oder an einer Pick-e-Bike-Station abgestellt werden.

GESCHÄF TSWELT

Telemedizin und freie Arztwahl? Das ist möglich!

Mary Ann Born Wie jeden Herbst werden auf Online-Portalen, in Zeitungen und Zeitschriften Möglichkeiten erklärt, wie sich die Krankenkassenprämie für das kommende Jahr reduzieren lässt. Dabei werden gerne spezielle Grundversicherungsmodelle empfohlen, bei denen sich die Versicherten bewusst einschränken sollen. Dabei sind diese je nach Modell gar nicht mit Einschränkungen verbunden: Mit EGK-TelCare zum Beispiel kommen Sie in den Genuss von mehr Service. Sie verpflichten sich zwar — wie bei telemedizinischen Modellen üblich — bei gesundheitlichen Problemen oder Fragen als erstes bei Medgate anzurufen. Dort werden Sie aber durch einen ausgebildeten Arzt oder eine ausgebildete Ärztin beraten und können sich oft einen zeitintensiven Gang in die Praxis sparen. Denn die Medgate-Ärzte können am Tele-

Ort: Saal der FMF Laufental-Thierstein, Bodenackerstrasse 21, Breitenbach, Eintritt frei, Parkplätze hinter dem Haus, Infos: Pfr. M. Gerber (044 303 09 77), https:// hoffnungsfest.eu, www.fmglt.ch

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Zeit für echte Veränderungen PR. Jehovas Zeugen in Dittingen stellen im November das Thema Zukunft und Veränderung in den Mittelpunkt. Jehovas Zeugen sind davon überzeugt, dass die Bibel eine echte Perspektive für die Zukunft bietet. Darauf machen sie im November mit der Wachtturm-Ausgabe «Bald eine bessere Welt» aufmerksam. Pandemiebedingt verzichten Jehovas Zeugen nach wie vor auf die von ihnen bekannten Hausbesuche. Stattdessen bemühen sie sich, kontaktlos über den Themenschwerpunkt zu informieren. Die Glaubensgemeinde in Dittingen schickt darum jedem, den dieses Thema interessiert, die gleichnamige Zeitschrift auf Anfrage zu. Ausserdem können auf der Website jw.org alle Artikel der Ausgabe als Text- oder Audiodatei in rund 300 Sprachen heruntergeladen werden.

Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.

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Der neue «Schwarzbueb»-Kalender ist ab 12. November an Kiosken, im Buchhandel, in Papeterien und weiteren Verkaufsstellen erhältlich! Ganz besonders aber auch bei den nachstehenden lokalen Verträgerinnen und Verträgern (ab 5. November) Der «Schwarzbueb» kann auch per E-Mail bestellt werden: kontakt@schwarzbueb.ch (zusätzlich 3 Franken Versandgebühr)

100 Jahre – und kein bisschen müde

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 4. November 2021 Nr. 44

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Danke für die Blutspende

BÄRSCHWIL. WoS. 54 Menschen haben an der letzten Spendeaktion ihr Blut gespendet und retten damit ihren Mitmenschen nach Operationen oder Unfällen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Kleinlützel gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Nächste Spendemöglichkeit in Bärschwil ist am 31. Januar 2022. Weitere Informationen unter www.blutspendebasel.ch.

Endlich wieder ein Konzert

David gegen Goliath: Trotz Grössenunterschied schnappt sich die kleinere Spinne die Wespe.

FOTO: CHRISTIAN BÜTIKOFER BRISLACH

L AUFEN

Z WINGEN

K T. SOLOTHURN

Auf zur Schnitzeljagd!

Birsputzete in Zwingen

November-Einbruch

WoS. Gewöhnlich veranstaltet die Ludothek Laufental-Thierstein zu diesem Zeitpunkt einen Spieltag im Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach. Da dies nach wie vor wegen der unsicheren Coronalage nicht möglich ist, haben sich die Verantwortlichen spontan dazu entschlossen, eine spannende Schnitzeljagd im Zentrum von Laufen zu organisieren. Die Schnitzeljagd richtet sich hauptsächlich an Familien mit Schulkindern, es können selbstverständlich aber auch alle anderen Interessierten mitmachen. Die Teilnahme ist kostenlos und der Anlass wird bei jedem Wetter durchgeführt. Benötigt wird ein internetfähiges Smartphone, um die Actionbound-App herunterzuladen. Mittels dieser App werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Aufgabe zu Aufgabe weitergeleitet. Dauer: ca. vier Stunden. Anmeldeschluss ist heute! Anmeldung unter bewerbung@ ludolauthi.ch.

WoS. Am Samstag 23. Oktober begannen frühmorgens zwei Teams der FIPAL (Fischerei-Pachtvereinigung des Bezirks Laufen) mit der Säuberung beider Birsufer zwischen der Fussgängerbrücke beim Schulhaus Zwingen und der Einmündung des Schällochbachs. Die Vielfalt der Sammelstücke reichte von A wie Auspufftopf bis Z wie Zelt. Zu den weiteren Trouvaillen gehörten wie gewohnt Gartengrills, PC-Tastaturen, Schaufeln aller Art, Stossstangen und Event-Plakate, lauter Sachen, für die es umweltfreundlichere Entsorgungsmöglichkeiten gäbe. Um solche Aufgaben auch in Zukunft erfüllen zu können, ist die FIPAL auf Nachwuchs angewiesen. Mädchen und Knaben können beispielsweise einen Jungfischerkurs absolvieren und sich dadurch in ihrer Freizeit mit einer spannenden Tätigkeit an der frischen Luft beschäftigen. Infos auf www.fipal-laufental.ch.

WoS. Mit Beginn der Winterzeit nimmt die Zahl der Einbrüche tendenziell zu. Einbrecher nutzen die früh einsetzende Dämmerung und verschaffen sich Zutritt in Häuser. Mit der schweizweiten Kampagne «bei Verdacht Tel. 117 — Gemeinsam gegen Einbrecher» will die Polizei des Kantons Solothurn die Bevölkerung sensibilisieren. So müssen Einbrecher keineswegs immer Männer sein, auch Frauen und Kinder verüben Einbrüche. Die leuchtenden Plakate der Kampagne erinnern noch bis Mitte Februar 2022 daran, bei verdächtigen Wahrnehmungen im Wohnquartier sofort die Alarmzentrale unter der Telefonnummer 117 anzurufen. Der Anruf sowie der Einsatz der Polizeipatrouille hat keine Kostenfolge für die Melderinnen und Melder. Zum Schutz vor Einbruch wird empfohlen, alle Fenster und Türen abzuschliessen und bei Abwesenheit das Licht anzulassen.

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Aktive Einbindung von Jugendlichen

KT. BASELLAND. WoS. Zur Stärkung der Freiwilligenarbeit und Zukunftssicherung der Sportvereine möchte das Sportamt Baselland im Rahmen einer Kampagne ältere Jugendliche dazu animieren, sich in ihren Sportvereinen freiwillig zu engagieren. 50 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren gingen mit gutem Beispiel voran: Sie absolvierten am Wochenende die 1418coach-Ausbildung und dürfen ab sofort Sportangebote ihres Vereins mitleiten. Die Jugendlichen können nach Absolvierung der Ausbildung selber entscheiden, welche Funktion sie in ihrem Verein ausüben wollen. Diese kann im administrativen Bereich sein, wie zum Beispiel in der Betreuung der vereinseigenen Homepage oder der Social MediaKanäle, im sporttechnischen Bereich als Hilfsleiterin oder Hilfsleiter, aber auch in der Projektleitung oder Veranstaltungsorganisation.

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GRINDEL. WoS. Die Musikgesellschaft Grindel lädt am 13. November in der Turnhalle zum Jahreskonzert ein. Bereits um 19 Uhr werden die Türen zur Prüfung der Zertifikate geöffnet, Konzertbeginn ist um 20 Uhr. Unter der Leitung der Dirigentin Anja Steiner wird ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto «4 Elemente» geboten. Die MG Grindel freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.

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Der Enkeltrick Von Franz Hohler

Was passiert, wenn Frank sein altes Handy durch ein neues iPhone ersetzt? Oder Eduard seinen Lebenssinn plötzlich nicht mehr als Buchhalter, sondern als Verfasser von Geburtstagsgratulationsbriefen findet? Renates Gespräch mit ihrer Mutter erst von Katzen handelt und dann unversehens ein Familiengeheimnis zutage fördert? Auch in seinem neuen Buch fangen die Geschichten von Franz Hohler mitten im ganz normalen Alltag an – bei der Maturafeier der Tochter, am Telefon, einige Wochen nach der Pensionierung oder eben an der Haustür, an der bei der 88-jährigen Amalie die titelgebende Enkeltrickbetrügerin klingelt. Aber dann kommt das Hohler’sche Überraschungsmoment: Sein Personal gerät plötzlich in unerwartete Situationen oder handelt ganz anders, als vermutet. Kaum lässt man sich auf eine der Geschichten ein, wird die Gemütlichkeit von der ersten abrupten Wendung gekippt. Denn Hohler ist ein Meister darin, das Erzählenswerte, Absonderliche immer wieder im Normalen und Einfachen zu finden – und uns damit immer von Neuem grossartig zu überraschen. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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