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Donnerstag, 28. Oktober 2021

112. Jahrgang Nr. 43

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«Mein Antrieb: die Bilder in meinem Kopf» «Die Ideen? Habe ich einfach immer und überall.» Markus Alexander Metz ist Agile Coach, Visual Facilitator und Cartoonist.

Region

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Marianne Vetter Zeichnen, Illustrieren und Karikieren sind seine Passion. Nicht nur beruflich. Mit seinem Erstlingswerk «Klimaheuchler» realisierte Markus Alexander Metz aus Reinach seinen Jugendtraum vom ersten eigenen Comic. Metz bevorzugt die breite Palette. Es gibt kaum etwas, mit dem er sich nicht auseinandersetzt. «Mich inspiriert grundsätzlich alles, ob beim Einkaufen, vorm Fernseher oder in der Natur.» Dabei bedient sich Metz verschiedener Situationen oder Gegebenheiten. Betrachtet diese dann aus einem anderen Blickwinkel heraus, überzeichnet, verzerrt oder wandelt ins Gegenteil um. Zu seinem Repertoire gehören auch aktuelle Themen wie Umwelt oder die «schonungslose Abrechnung mit dem Coronavirus und seinen Schöpfern». Mit seinen humoristisch-satirischen Ausflügen hält er der Gesellschaft den Spiegel vor. Eine Karikatur zeigt Fehler und Schwächen auf und übt nicht zuletzt Kritik am Menschsein. «Sie sollte aufrütteln und berühren», so Metz. «Ob ein Cartoon Lacher, nichtssagendes Kopfschütteln oder gar Wut auslöst, kommt oftmals auf den Standpunkt des Betrachters an. Und natürlich ist Humor immer individuell.» Und er fügt lachend an: «Was meinen Humor betrifft, sehe ich mich immer noch in der Findungsphase.» Es ist die Kombination aus Bild, Text und Charakteren, die seine Karikaturen zum Leben erwecken. Dabei nutzt Metz die Vorteile des digitalen Zeichnens. Stift

A18-Zubringer: Variante Nord ist die favorisierte Lösung – zu diesem Schluss kommt eine Studie, die vom Verein Birsstadt in Auftrag gegeben wurde. Solothurn und Baselland wollen vom Korridor Mitte deshalb «Abstand nehmen». Für das Wydeneck-Areal ist der Zubringer aber nach wie vor wichtig, erklärt die Arealentwicklerin Hiag.

Aesch

Kreativer Kopf: Markus Alexander Metz in seinem Element. und Papier hat er dennoch nie zur Seite gelegt.

«Stillstand ist tödlich»

Metz brennt für sein Metier. Stillstand gibt es nicht. Die Gedanken fliessen, die Ideen sprudeln. «Das lässt sich nicht abstellen, selbst wenn ich es wollte. Ich muss mich kreativ austoben können.» Comics gehören schon seit frühester Jugend zu seinem Leben. Zweifellos eine frühkindliche Inspirationsquelle. Seine Sammlung LTBs (Lustige Taschenbücher von Walt Disney) beläuft sich mittlerwei-

PA S S B I L D E R , B E W E R B U N G S FOTO S UND PORTRAITS

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FOTO: MARIANNE VETTER

le auf über 300 Exemplare. Von Tim und Struppi besitzt er alle Ausgaben und natürlich fehlen in seinem Bücherregal auch Asterix und Obelix nicht.

«Erfüllung ist mein innerer Treiber»

Erfolg ist für Metz harte, leidenschaftliche Arbeit. Architekturstudium, Informatikstudium, Meditationsausbildung – um nur einige seiner beruflichen Stationen zu nennen. Als Visual Facilitator leitet er Workshops in Firmen. Auch hier ist der Stift sein Transportmittel, mit dem er die Teilnehmer in ihrer Lösungsfin-

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dung begleitet. «Bilder eignen sich hervorragend zur Wissensvermittlung und dienen als visuelles Hilfsmittel, um komplexe Sachverhalte zu vereinfachen und zu veranschaulichen. Deshalb ist es mir wichtig, Mitarbeiter in der Kunst der Visualisierung zu schulen.» Das werde viel zu wenig genutzt, so seine Erfahrung. Sein Credo: Den Leser, sein Gegenüber, über das Visuelle einzufangen, Synergien zu nutzen und vor allem immer wieder dazuzulernen. «Die Frage, die ich mir stelle, lautet immer: Was kann ich drauflegen, damit es noch besser wird.»

«Crazy Daisy»: Die gebürtige Aescherin Désirée Germann qualifizierte sich kürzlich zum wiederholten Male für die Langstreckentriathlon-WM auf Hawaii. Dafür steigt sie täglich um 6 Uhr morgens ins Schwimmbecken.

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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

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Variante Nord ist die favorisierte Lösung – zu diesem Schluss kommt eine Studie, die vom Verein Birsstadt in Auftrag gegeben wurde. Solothurn und Baselland wollen den Korridor Mitte deshalb aus der Planung streichen.

Wo soll der Autobahnzubringer die Birs queren? Noch vor wenigen Wochen war der Aescher Landrat Rolf Blatter (FDP) überzeugt, «dass nur der Korridor Mitte machbar ist» («Wochenblatt» vom 21.9.21). Die Regierungen der Kantone Solothurn und Basel-Landschaft sehen das anders. Die Variante Mitte, bei welcher die Birs auf Höhe der Metalli und am breitesten

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A18-Zubringer: Kantone wollen von Variante Mitte «Abstand nehmen»

Fabia Maieroni

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REGION

Stück der Birs-Auenlandschaft gequert werden soll, ist für die beiden Kantone «wegen veränderter Rahmenbedingungen und damit verbundener Risiken nicht mehr realistisch», wie die Regierungen den Gemeinden Aesch und Dornach in einem Schreiben, das dem «Wochenblatt» vorliegt, mitteilten. Grund für diese neue Einschätzung ist ein vom Verein Birsstadt in Auftrag gegebener Zusatzbericht, der die Bedeutung des A18-Zubringers für die Region und insbesondere für Dornach und Aesch untersuchte. Analysiert wurden unter anderem die Birsquerungsvarianten Nord, Mitte und Süd. Auch die Frage, ob eine Birsbrücke per se überhaupt notwendig ist und welchen Mehrwert sie regional und lokal bringt, wurde untersucht.

dig ist – allerdings nur dann nicht, wenn Alternativen zum motorisierten Individualverkehr geschaffen würden. Ein Ausbau der ÖV-Verbindungen sowie der Fuss- und Velowege wäre unabdingbar. Der Bericht relativiert jedoch: «Sollte sich aber zeigen, dass dieses Potenzial nicht genügt [...] ist zwingend eine Rückfallebene im Sinne einer neuen Birsquerung zu realisieren, um langfristig die Nutzbarkeit der Bruggstrasse (insb. als ÖVAchse) zu gewährleisten.» Die Studie kommt in diesem Zusammenhang auch zum Schluss, dass die Variante Nord die favorisierte Lösung darstellt, da sie die notwendige Nutzbarkeit der Bruggstrasse und die «Erschliessung mehrerer Entwicklungsgebiete sicherstellt».

Kein Zubringer auch eine Option?

Dass statt der Mitte-Variante nun die Variante Nord bevorzugt wird, hat seine Gründe offenbar in der veränderten Ausgangslage: Ursprünglich gingen die Planungen von einer industriellen Nutzung

Der 89 Seiten umfassende Bericht des Raumplanungsbüros Kontextplan kommt zum Schluss, dass eine Birsbrücke aus regionaler Sicht nicht zwingend notwen-

Gemeinden sollen Stellung nehmen

Vom Industrie- zum Wohn- und Arbeitsquartier Die Hiag stellt ihre Pläne für das Wydeneck-Areal vor. Das Generationenprojekt wird bis 2040 in mehreren Etappen realisiert. Fabia Maieroni

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni (fam), Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 927 26 70, Fax 061 706 20 30 inserate.arlesheim@wochenblatt.ch

des Widen-Areals aus. Da diese voraussichtlich ab 2025 jedoch eingestellt wird und das Areal zu einem gemischt genutzten Wohn- und Arbeitsquartier transformiert werden soll (siehe Artikel unten), hat sich das Projekt verändert. Der Uferbereich der Birs ist eine wichtige Naherholungszone. Das Schreiben der Regierungen hält fest, dass der starke Eingriff in den Naturraum und die damit verbundenen «hohen Prozessrisiken» zum Ergebnis geführt hätten, die Birsquerungsvariante Nord anzustreben. Bis Ende November sollen die Gemeinden Aesch und Dornach sowie der Verein Birsstadt nun ihre Stellungnahme zu den Ergebnissen des Zusatzberichts sowie zu den Ausführungen der Kantone abgeben können. Erst danach werden die Kantone definitiv über die Streichung des Korridors Mitte und die Aufnahme eines Korridors Nord entscheiden. Das entsprechende Richtplanverfahren zur Bereinigung der Linienführung soll anschliessend angestossen werden.

Die Aula des Schulhauses Brühl war am vergangenen Mittwoch gut gefüllt – das Thema interessierte. Zum Informationsanlass geladen hatte die Mitte Dornach, «unter Absprache und in guter Zusammenarbeit mit den anderen Parteien», wie Präsident Andreas Fritschi betonte. Das Ziel der Veranstaltung sei es, die Bevölkerung über die aktuellen Planungen im Wydeneck, «einem Fleck, den man gar nicht übersehen kann, wenn man Dornach von oben betrachtet», zu informieren. «Wir wollen uns mit der Umwelt und der Geschichte, also dem Erbe des Areals, auseinandersetzen», versicherte Hiag-Arealentwickler Michele Muccioli den Anwesenden gleich zu Beginn seines rund 60-minütigen Vortrages. Das Industrieareal, das in den kommenden Jahrzehnten zum Wohn- und Arbeitsquartier transformiert wird, ist ein Generationenprojekt – fertiggestellt wird es voraussichtlich erst 2040. Das ist eine Herausforderung für Arealentwickler: «Die Planung muss flexibel bleiben, weil die Welt in zehn Jahren anders aussehen

Aussenraum nutzen: Ein öffentlicher Platz soll zum Verweilen einladen. wird», hielt Muccioli fest. Seit Mai befindet sich der Teilzonenplan «Wydeneck» beim Kanton Solothurn zur Vorprüfung. In dieser ersten Phase will die Hiag das Areal für Zwischennutzungen freigeben. Die Gebäude seien sehr beliebt, noch sind aber Flächen frei, so Muccioli.

S-Bahn-Haltestelle und Unterführung zum Apfelsee

Segnet der Kanton den Teilzonenplan ab, kann die Hiag mit der detaillierteren Planung beginnen. Die erste Etappe soll 2026/27 fertiggestellt sein. Das Gesamtkonzept sieht auf den rund 136 000 Quadratmetern Wohn- und Gewerberäume

VISUALISIERUNG: ZVG

für 1800 Einwohner und bis zu 900 Beschäftigten vor. Mit einem breiten Angebot an Mietwohnungen, Stockwerkeigentum, Gewerbeflächen und preisgünstigem Wohnraum will die Hiag das Areal attraktiv machen. Die Birs soll zudem an gewissen Stellen renaturiert und die Uferzone erweitert werden. «Nachhaltigkeit ist uns ein grosses Anliegen», versprach Muccioli und erklärte, dass die Hiag eine Zertifizierung der Bauten nach SNBS-Standards anstrebe. Das Ziel sei ein Null-Emissionen-Areal. Ob der geplante A18-Anschluss denn zu diesem nachhaltigen Quartier passen würde, wollte ein Teilnehmer wissen. Muccioli hielt dazu

fest, dass das Mobilitätskonzept diverse Infrastrukturprojekte beinhalte und der öffentliche Verkehr ausgebaut werden soll. Dank der geplanten S-Bahn-Haltestelle, die etwa 2026 realisiert wird, werde das Quartier verkehrstechnisch gut erschlossen. Auch ein Ausbau der Buslinien und der Velorouten sei geplant. Der A18-Anschluss sei für die Hiag von grosser Bedeutung und stehe nicht im Widerspruch zum «grünen Quartier». Gemeindepräsident Daniel Urech erklärte, die Kantone seien zu diesem Thema aktuell im Gespräch (siehe Text oben). Bauverwalter Martin Zweifel wies darauf hin, dass das Wydengebiet noch weitere Parzellen, nicht nur jene der Hiag, beinhalte. Die Planungen im Wydeneck-Areal seien eingebettet in die Ortsplanungsrevision, die aktuell zur Vorprüfung beim Kanton liege. Glücklicherweise liefen die Planungen der Hiag gleichzeitig mit dieser Revision, die Zusammenarbeit sei sehr gut, bestätigte der Bauverwalter. Durch den Ausbau des neuen «Wydenecks» gewinne auch das Apfelseequartier an Attraktivität, waren sich Urech und Zweifel einig. Mittels einer breiten Unterführung, die in einen öffentlichen Platz auf dem Wydenareal mündet, sollen die beiden Quartiere künftig miteinander verbunden werden. «Cafés, kleine Läden und attraktive Aussenräume wollen wir auf diesem öffentlichen Platz realisieren», so Muccioli. Die Dornacher Bevölkerung wird voraussichtlich Anfang 2022 in einem zweiten Mitwirkungsprozess, dem «Metalli-Labor 2.0.», ihre Ideen einbringen können.

Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)

Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

IN EIGENER SACHE

Mehr Humor im Wochenblatt fam. Cartoons sind eine Bereicherung für jede Zeitung. Sie vermitteln ihre Botschaft mal sehr direkt, mal eher subtil. Doch fast immer lösen sie bei uns eine Reaktion aus. Ob Sie über den HalloweenAuftakt unseres neuen Cartoonisten Markus Metz (siehe Frontartikel) gelacht haben, oder nicht: Sie haben das Thema aufgenommen und sich – zumindest unterbewusst – damit auseinandergesetzt. Das ist das Ziel. Die Redaktion freut sich auf die Zusammenarbeit mit Markus Metz!


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

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www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Baupublikationen

Baugesuch Nr. 2021-1973 Projekt: Aussenkamin für Gasheizung – Standort: Parzelle Nr. 1569, Waldstrasse 1, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Guido Meier, Spitalholzweg 4, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Sandro Becci, Rutz Grupp AG, Netzibodenstrasse 23d, 4133 Pratteln

Baugesuch Nr. 2021-1975 Projekt: Zweifamilienhaus – Standort: Parzelle Nr. 1805, Weidenhofweg 27, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Marianna Kraus-Mohl, Waldstrasse 64, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Oplatek Architekten AG, Lange Gasse 86, 4052 Basel

Auflagefrist: 28.10.2021 bis 8.11.2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kantonales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Leiterin Gemeindeverwaltung

Katrin Bartels Am Montag, 25. Oktober 2021 hat Katrin Bartels offiziell das Amt als Leiterin der Gemeindeverwaltung von Thomas Rudin übernommen und steht damit allen Einwohnerinnen und Einwohnern bei Fragen gerne zur Verfügung. Thomas Rudin tritt Ende November seine Pension an. Bis dahin beendet er noch gewisse Projekte und wird nur noch sporadisch in Arlesheim anwesend sein. Wir wünschen Katrin Bartels einen guten Start und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Verwaltung

Budget 2022

Strukturelles Defizit bedingt nebst nachhaltigen Sparmassnahmen eine Steuererhöhung Das Budget der Gemeinde Arlesheim weist bei gleichbleibendem Aufwand von CHF 53 797 475 einen Verlust von CHF 787 656 aus. Auf der Aufwandseite präsentieren sich die Personalkosten als markanteste Position. Nahezu alle anderen gesetzlich oder organisatorisch bedingten Anstiege konnten durch gezielte Massnahmen kompensiert werden. Der horizontale Finanzausgleich bleibt auf dem hohen Niveau von CHF 6,4 Millionen bestehen. Die Basis der Steuerbudgetierung bildet die Rechnung 2020, welche vom Einfluss des Verlustes wichtiger Steuerzahlenden geprägt wurde. Nach der Aufrechnung des vom Kanton empfohlenen Wachstums bei den Einkommen und Vermögen der Jahre 2021 und 2022 wurde ein Zuwachs des Steuersubstrats durch neue Steuerzahlende in bezugsbereite

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Arlesheimer Wahrzeichen: Der Dom feiert sein 340-Jahr-Jubiläum

Immobilien berücksichtigt. Der Steuerfuss soll während 5 Jahren um 3% auf 48% angehoben werden. In den kommenden acht Jahren sind Investitionen von insgesamt CHF 25,8 Millionen netto (Verwaltungsvermögen Zunahme CHF 29,6 Millionen und Finanzvermögen Abnahme von CHF 3,8 Millionen) vorgesehen. Der Bau des Gemeindesaals bildet in den Jahren 2022 bis 2023 mit brutto CHF 6,9 Millionen das grösste einzelne Vorhaben. Investitionen in die Bildung von CHF 4,9 Millionen (hauptsächlich für die Sanierung der Turnhalle am Domplatzschulhaus) und in den Unterhalt der Wasserund Kanalisationsanlagen sowie in den Verkehr sind weitere Investitionsschwerpunkte. Die mittel- und langfristige Verschuldung aus Investitionen beträgt CHF 27,5 Millionen. Der Gemeinderat

Informationsveranstaltung

Budget 2022 und Finanzplan 2022 bis 2029 Am Mittwoch, 17. November 2021, findet um 19.30 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Budget 2022 und Finanzplan 2022 bis 2029 statt. Der Austragungsort ist die Aula Gerenmatten. Die Vizepräsidentin des Gemeinderats, Frau Ursula Laager, wird mit einer einleitenden Präsentation die Details und Hintergründe zum Budget und Finanzplan vorstellen. Im Anschluss steht sie für vertiefende Fragen zur Verfügung. Bei der Veranstaltung gilt eine Maskentragpflicht. Der Gemeinderat

Leistungstest Wasser

Transitleitung Birstal Mit der Transitleitung Birstal (in Betrieb seit 2019) und den weiteren neuen Verbindungsbauten (Stufenpumpwerk Widenhof und Reservoir Goben) wurden die Wasserversorgungen im unteren Birstal und Leimental untereinander besser vernetzt und über eine leistungsstarke Verbindung an das IWBVersorgungsnetz angeschlossen. Dank der Wasserliefermöglichkeit in beide Richtungen (Basel–Birstal) hat sich die regionale Versorgungssicherheit im Hinblick auf Störfälle oder sonstige ausserordentliche Situationen wesentlich erhöht. Die Transitleitung und sämtliche Schnittstellen werden nun in einem umfassenden Leistungstest geprüft. Im November 2021 wird während mehreren Tagen ein intensiver Wasseraustausch zwischen den Wasserversorgungen stattfinden. Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung sind nicht zu erwarten. Beteiligt am Test sind IWB, die Wasserversorgungen der Gemeinden Arlesheim und Münchenstein, das Wasserwerk Reinach und Umgebung, der Zweckverband Regionale Wasserversorgung Aesch-DornachPfeffingen und das Amt für Umweltschutz und Energie des Kantons Basel-Landschaft. Die Gemeindeverwaltung

Sachlich und humorvoll: Peter Koller (Mitte, mit erhobener Hand) erklärt die Deckengemälde des Doms.

Am Sonntag lud der Verein der Freunde des Doms zu einer öffentlichen Führung ein. Während 90 Minuten erfuhren die Teilnehmenden alles über die Geschichte des Doms. Auch die Silbermannorgel erklang.

Weise die Deckengemälde des Doms. Dafür war es hauptsächlich notwendig, dass das Publikum den Kopf in den Nacken legte und nach oben schaute.

Zeitgemässer Kirchenbau

Rund 20 Interessierte kamen am Sonntagnachmittag in den Dom zur jährlichen öffentlichen Führung, welche, im Gegensatz zu 2020, in diesem Jahr wieder stattfinden konnte. Allerdings eben nur mit Zertifikat, was jedoch den Vorteil hatte, dass während des fast 90-minütigen Anlasses keine Maske getragen werden musste. So konnten sich die eher älteren Teilnehmenden, lose in den Bänken verteilt, ganz dem Glanz und der Pracht des Doms sowie den Ausführungen von Niklaus Schaub, Präsident des Vereins der Freunde des Domes zu Arlesheim, widmen. Schaub skizzierte kurz die wechselvolle Geschichte des Domes, der am 26. Oktober 1681 vom damaligen Fürstbischof Johann Conrad von Roggenbach geweiht wurde. Danach übernahm der langjährige Domorganist Peter Koller das Wort und erläuterte auf humorvolle

Die Geschichte des Arlesheimer Doms beginnt, sozusagen, mit der Reformation. Denn diese sorgte dafür, dass das Basler Domkapitel 1529 nach Freiburg im Breisgau emigrieren musste. Rund 150 Jahre später kehrten die Domherren im Zuge der Rekatholisierung ins Baselbiet, genauer ins «katholische» Birseck zurück – mit Sitz nun in Arlesheim: «Am Rand des damals kleinen Bauerndorfes entstand in bemerkenswert kurzer Zeit ein zeitgemässer Kirchenbau, ergänzt durch die Domherrenhäuser», erzählte Schaub und fuhr fort: «Der damalige Zeitgeist fand seinen Ausdruck im Barock, dem sich auch die Domherren und der Bischof nicht entziehen konnten.» In der Folge, wie Peter Koller ausführte, sei eine Art Triumphgefühl, eine Art «wir sind wieder da» vorherrschend gewesen, das man in der Gestaltung des Doms habe ausdrücken wollen. Wiederum 80 Jahre später – nun im Spätbarock respektive Rokoko – wurde der Dom aufgrund von Baumängeln umgebaut, erweitert und opulent neugestaltet. Nach der Französischen Revolution löste sich das Fürstbistum Basel auf, das Birseck kam durch den Wiener Kongress zur Eidgenossenschaft und der Dom wurde zur Arlesheimer Dorfkirche, die sie bis heute ist.

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FOTO: AXEL MANNIGEL

Reichhaltige Bildersprache

Gebaut in der Zeit der Gegenreformation sei der Dom 1681 nicht nur Sitz des Bistums, sondern eben auch ein Statement gewesen, so Koller, der anschaulich und lebendig erzählte. In diesem Zuge habe man ein Spitzenkunstwerk in Auftrag gegeben mit einer eindeutigen und reichhaltigen Bildersprache. So ist durch den Italiener Giuseppe Appiani das damals grösste Deckengemälde der Schweiz entstanden. Es zeigt in der Mitte die Maria Immaculata als Himmelskönigin und auch Weltherrscherin, denn um sie herum stellte Appiani Szenen der bisher bekannten Kontinente dar, obwohl er nie dort gewesen war. Weiter vorne Richtung Chor ist die Verkündigung dargestellt und im Chor selbst die katholisch gedeutete Himmelfahrt Marias. Kollers Ausführungen waren überzeugend und beinhalteten den einen und anderen Lacher. So etwa, als Koller das Chorgestühl demonstrierte. Da während einer Liturgie viel gestanden wird, sind an den Sitzflächen kleine Plattformen zum Anlehnen angebracht, an denen sich beim Setzen die Kutane verfangen konnte. Rauschte nun der Sitz herunter, so Koller mit einem Augenzwinkern, konnte es sein, dass der Nebenmann warnend rief: «Halt die Klappe!» Quasi das Gegenteil machte Koller zum Abschluss mit der Silbermannorgel und liess sie, mal laut, mal leise, mal schmal, mal breit erklingen.

Dimitris Desaster

15. Arlesheimer Erzählnacht Lesefieber mit Manuela Hofstätter Freitag, 29. Oktober 2021, 19.30 Uhr Reformiertes Kirchgemeindehaus, Stollenrain 20a, Arlesheim Manuela Höfstätters ganz grosse Leidenschaft ist das Lesen. Sie ist regelmässig in der ganzen Schweiz auf Tournee und präsentiert Buchempfehlungen. Bei ihren Auftritten vermittelt sie spielerisch die Leidenschaft für das Buch, das «Lesefieber». www.lesefieber.ch. Musikalische Begleitung: Lisa Travella, Laura Spichtig, Georg Jäschke - www.triomomo.ch Eintritt frei – Kollekte – Zertifikatspflicht

Es hätte eine der üblichen Theatervorstellungen zwischen der Musikerin Nina Dimitri und der Clownin Silvana Gargiulo werden sollen. Doch bei den Vorbereitungen zum Stück «Il disastro» verliert eine der beiden Frauen ihr Gedächtnis und das Desaster nimmt seinen Lauf. Das Publikum wartet auf die Darbietung und die Schauspielerinnen sind gezwungen, sich ganz neu zu erfinden. Und so spielen sie eine Vorstellung, die es zuvor so noch gar nie gab. Mit überraschenden Wendungen, urkomischen Gags und clownesken Fehltritten. Erleben Sie das Gastspiel «Il disastro»im Neuen Theater Dornach am Samstag, 30. Oktober, um 20 Uhr. Weitere Details, ebenso wie online-Tickets, sind auf www.tadl.ch zu finden. Ebenso können Tickets unter reservationen@tadl.ch vorbestellt oder direkt an der Abendkasse ab 19 Uhr bezogen werden. Beachten Sie bitte die Zertifikatsund Maskenpflicht. Und geniessen Sie einen wundersam spielerischen und poetischen Abend. Barbro Hartmann

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ARLESHEIM

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PARTEIEN

EIDG. ABSTIMMUNG

Geplante Steuererhöhungen?

Lottomatch: Eine alte Tradition neu belebt

Wer pflegt Sie morgen?

Der Finanzplan 2019–23 beinhaltet erneut die Absicht des Gemeinderates, den Steuerfuss um +2 Prozent auf 47 Prozent zu erhöhen. Was wird der Gemeinderat tatsächlich vorschlagen? Ein Blick auf den letzten Jahresabschluss (2020) zeigt, dass der Ertrag um +2.3 Mio. Franken gegenüber 2019 gestiegen ist, während die Ausgaben um +4.4 Mio. Franken zugenommen haben. Das resultierte Defizit beruht damit nicht auf weniger Steuereinnahmen, sondern auf zu hohen Ausgaben. Vor einer Steuererhöhung wären die hohen Ausgaben durch Effektivität-

und Effizienz zu optimieren, oder wie für ein ausgeglichenes Budget üblich, Einsparungen vorzunehmen. Pro-4144 hat mit einem Schreiben an den Gemeinderat um eine öffentliche Informationsveranstaltung gebeten, damit vor der Gemeindeversammlung vom 25. November eine aktive Diskussion stattfinden kann und Fragen geklärt werden können. Wir hoffen auf eine zeitnahe Veranstaltung und rege Beteiligung der Einwohnenden. Aktionskomitee pro-4144 Ignaz Furger, Christian Schüpbach

REFORMIERTE KIRCHE

Musik unter Sternen Erneut stellt Alexandra Weidlich als künstlerische Leiterin die Vielseitigkeit der Neidhart&Lhôte-Orgel in der reformierten Kirche und ihrer Reihe «Musik unter Sternen» unter Beweis. Am Sonntag, 31. Oktober, 19 Uhr, kommt das Publikum mit dem Duo Fabian Capaldi, Saxophon und Adrian Schaeublin, Orgel, in den Genuss eines für eine Orgelkonzertreihe ungewöhnlichen Jazz-, Soulund Pop-Programms. Neben bekannten Jazz-Standards wie «Fly me to the Moon» (1954) von Frank Sinatra oder «Harlem Nocturne» (1939) von Earle Hagen sind auch ältere und jüngere Popsongs wie «Stand by me» (1961) von Ben E. King, «Isn’t she lovely» (1976) von Stevie Wonder oder»Heaven» von Brian Adams (1985) zu geniessen. Auch darf mit «Moon

River» (1961) aus «Breakfast at Tiffany’s» sowie dem Soundtrack von Steven Spielbergs «Schindler’s list» (1993) in Erinnerungen an Filmklassiker ist geschwelgt werden. Adrian Schaeublin studierte Klavier an der Jazzschule Basel und geht einer internationalen Konzerttätigkeit in diversen Bands nach. Daneben ist Adrian Schaeublin auch als Organist tätig, wobei er als Interpret und Improvisator alle stilistischen Möglichkeiten der Orgel auslotet und selbst für die Orgel komponiert. Auch der aus Olten stammende Saxophonist Fabian Capaldi absolvierte an der Jazzschule Basel ein Masterstudium in «Performance Jazz» und startete schon früh mit einer internationalen Konzerttätigkeit. www.fabiancapaldi.ch und www.nairda.ch. Dominique von Hahn

DOMCHOR

Sänger und Sängerinnen gesucht PR. Wer möchte sich eine Freude machen und den Domchor in der weihnachtlichen Mitternachtsmesse mit seiner/ihrer Stimme verstärken? Wir singen die berühmte «Spatzenmesse». Das ist Mozarts prachtvolle Missa Brevis in C-Dur, KV 220, für Soli, Chor und Orchester. Das lustige Gezwitscher der Violinen im Allegro des Sanctus und des Benedictus geben dem ganzen Stück den Beinamen

«Spatzenmesse». Der Rokoko-Dom mit seinen scheinbar unscheinbaren Putten – 110 habe ich gezählt – ist ein idealer Raum für diese fröhliche Missa. Die Chorproben sind dienstags von 20 bis 21.30 Uhr im Domhofkeller. Besonders willkommen sind Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung. Auskunft: Präsidentin Jarmila Roesle j.roesle@vtxmail.ch. Jenny M. Schiffer

Loootttooo! hallte es am letzten Sonntag um 17.30 Uhr durch die Domplatzturnhalle. Es war der Schrei des glücklichen Super-Lotto-Gewinners, nachdem Moderator Balz Stückelberger die lange erwartete Zahl gezogen hatte. Nach kurzer Kontrolle durch Spielleiter Markus Eigenmann stand fest: «Lotto gültig», also alle Zahlen korrekt, womit der Hauptpreis an dem von der FDP Arlesheim organisierten Lotto-Match überreicht werden konnte: Eine multifunktionale Tissot-Uhr im Wert von über 1000 Franken, offeriert durch die Firma Strobel Uhren und Schmuck in Arlesheim. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits drei Lottorunden gespielt, die von Brigitte Treyer, Peter Epple und Hannes Felchlin moderiert wurden. Bei jedem Durchgang gab es drei attraktive Preise im Wert von mehreren hundert Franken zu gewinnen, allesamt vom Arlesheimer Gewerbe zur Verfügung gestellt. «Endlich wieder mal ein richtiger Lotto-Match», sagten viele der rund hundert Teilnehmenden. Gina Zehnder, die den Anlass mit einem Team der FDP-Arlesheim organisiert hatte, stellte zufrieden fest: «Genau so habe ich mir das vorgestellt: Ein gemütlicher Spielnachmittag für die ganze Familie mit Kuchenbuffet in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle». Früher fanden in Arlesheim regelmässig Lottomatches in den «Sääli» der Restaurants statt. Die Domplatzturnhalle bot als immerhin älteste Halle im Kanton Baselland eine würdige Sääli-Atmosphäre. Wer weiss: Vielleicht wurde an diesem Sonntagnachmittag eine schöne Tradition wieder neu belebt. Das grosse Interesse spricht auf jeden Fall für eine weitere Durchführung im nächsten Jahr. Die FDP Arlesheim dankt allen Teilnehmenden und vor allem allen Gewerbebetrieben für die grosszügigen Gaben für den Lotto-Tisch. FDP.Die Liberalen Arlesheim

Anthroposophische Onkologie

Integrationsprogramm ja, aber nicht so

Haus Wegman, am Pfeffingerweg 1. Sie zeigt Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik und berichtet Ihnen von den Behandlungsmöglichkeiten unserer Klinik. Selbstverständlich steht sie Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1.5 Stunden. Bitte beachten Sie die Zertifikatspflicht für die Veranstaltungen in der Klinik. In den Klinikgebäuden gilt zudem Maskenpflicht, wir können auch kein Maskenattest gelten lassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim

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Öffentliche Führung in unserer Onkologie Mittwoch 3. Nov. 2021, 17.00 bis 18.30 Uhr Misteltherapie, Hyperthermie, Chemotherapie, Biographiearbeit, Künstlerische Therapien und mehr Treffpunkt: Foyer Haus Wegman, Pfeffingerweg 1, Arlesheim keine Anmeldung erforderlich, aber ein gültiges Covid-Zertifikat Es gilt Maskenpflicht!

www.klinik-arlesheim.ch

Risotto-Essen im Dom Am Sonntag, 31. Oktober, lädt die Weltgruppe der Pfarrei St. Odilia herzlich ein zum traditionellen Risotto-Essen in den Domhof. Ab 12 Uhr verwöhnen wir Sie gerne mit einem leckeren Steinpilz-Risotto und einem gemischten Salat. Bei uns gilt das vorgeschriebene Covid-Zertifikat. Kuchen- und Dessertspenden nehmen

Als ehemaliger Bürgerrat befasste ich mich intensiv mit Einbürgerungen. Die Bürgergemeinden sind zuständig, die Integration der Einbürgerungswilligen im Rahmen eines Gespräches abzuklären. Dazu gehören z.B. auch die Sprachkenntnisse. Das war immer eine Gratwanderung: Kann die Person genügend Deutsch oder reicht es nicht für eine Einbürgerung. Im neuen Bürgerrechtsgesetz ist nun als Voraussetzung für eine Einbürgerung der Nachweis der Deutschkenntnisse auf dem Referenzniveau B1 festgehalten. Diese Bestimmung hat einerseits die Qualität der Deutschkenntnisse schlagartig verbessert, hat aber auch dazu geführt, dass eine Zunahme von Personen festzustellen ist, die wegen mangelnder Deutschkenntnisse von einer Einbürgerung absehen, was ich heute auch als Mitglied der landrätlichen Petitionskommission feststellen kann. Was ist die Quintessenz aus dieser Beobachtung nun im Zusammenhang mit der Abstimmung zum Integrationsprogramm? Wenn wir die einzelnen Integrationsprojekte mit Forderungen und Kontrollen verbinden, erreichen wir die Mitmenschen mit Migrationshintergrund, die sich auch wirklich in unser Gemeinwesen integrieren wollen. Damit vermeiden wir die Verschleuderung von Steuergeldern für reine Alibiübungen ohne nennenswerte Ergebnisse. Darum Nein zum Landratsbeschluss vom 20. Mai 2021 betreffend kantonales Integrationsprogramm mit dem Ziel, diesem mit entsprechenden Vereinbarungen und Zielsetzungen zum Erfolg zu verhelfen. Peter Brodbeck, Landrat SVP

wir gerne am Anlass entgegen. Dank Ihrer Unterstützung können wir vielen Kindern in unseren Projektländern Haiti, Indien und Syrien einen Zugang zu Schulbildung und einer besseren Zukunft ermöglichen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Für die Weltgruppe, C. Zaia

VEREINSNACHRICHTEN ARLESHEIM Kinderschachclub Arlesheim. Kurse für Kinder ab 6 J. und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17.00; Anfänger, 17.00–18.00; Fortgeschrittene, 18.15–19.15. Auskunft/Anmeldung: 079 771 05 01 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch

Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe!

Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Markus Ribi, Gempenweg 24, 4144 Arlesheim, Tel. 079 333 57 32, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www. maennerchor-arlesheim.ch

Männerriege Arlesheim. Gymnastik, Faustball, Volleyball. Winterhalbjahr: 18.45, Turnhalle Gerenmatt G4. Sommerhalbjahr: 19.00, Sportplatz Hagenbuchen. Kontakt: René Danner, 061 701 26 41, info@mr-arlesheim.ch, www.mr-arlesheim.ch tag, Zusatzprobe am Dienstag, jeweils ab 20.00 in der Domplatz-Turnhalle. Jugendmusik Arlesheim. Probe jeden Dienstag ab 18.30 in der DomplatzTurnhalle. Kontakt: Marco Kaiser, Präsident (079 639 58 01) oder unter www.mv-arlesheim.ch

K ANT. ABSTIMMUNG

franken in eine Bildungsoffensive investiert werden. Die Idee dahinter scheint gut, jedoch verlassen rund 40% der ausgebildeten Pflegekräfte in den ersten Jahren nach ihrem Bildungsabschluss den Beruf bereits wieder. Was bringt uns dann diese Milliarde, wenn die Ausbildung nicht nachhaltig ist? Nichts! Die Arbeitsbedingungen im Pflegeberuf müssen besser werden um die «Jungen» im Beruf zu halten, damit diese später selbst Pflegende auszubilden können. Dies erreichen wir nur mit einem Ja zur Pflegeinitiative. Deshalb bitte ich Sie am 28. November an die Urne zu gehen und Ja zur Pflegeinitiative zu stimmen! Roman Kümin, Dipl. Pflegefachmann

WELTGRUPPE ST. ODILIA

Musikverein Arlesheim. Gesamtprobe jeden Frei-

KLINIK ARLESHEIM

PR. Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht. In unserer Onkologie werden schulmedizinische Behandlungsansätze durch verschiedene Therapien ergänzt, wie zum Beispiel Hyperthermie, Biografiearbeit und künstlerische Therapien. Sibylle Creutz von Essen, Ärztin in unserer Onkologie, erwartet Sie am Mittwoch, 3. November, um 17 Uhr im Foyer

Aktuell sind schweizweit über 10 000 Stellen für Pflegende unbesetzt. Gleichzeitig wird die Schweizer Bevölkerung älter, der Pflegeaufwand für Spitexklientinnen, -klienten und Pflegeheimbewohnerinnen, -bewohner sowie Patientinnen und Patienten in den Spitälern dadurch grösser. Wer pflegt Sie dann, wenn sie es mal brauchen? Um dem Pflegenotstand entgegenzuwirken wurde 2017 die Initiative «Für eine starke Pflege» eingereicht. Daraufhin haben die eidgenössischen in einem Hin- und Her einen Gegenvorschlag ausgearbeitet, der wichtige Punkte der Initiative verkennt. Der Gegenvorschlag möchte, dass in den nächsten Jahren bis zu einer Milliarde Schweizer-

Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30, Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch Seniorenverein Arlesheim. Pf. 106, 4144 Arlesheim.

E-Mail: seniorenverein-arlesheim@intergga.ch. www.seniorenverein-arlesheim.ch. Co-Präsidium: Margrit Schärer 079 229 08 67, Toni Fritschi 079 439 59 88. Jassturnier jeden letzten Montag des Monats, Auskunft Hans Roos 061 701 57 60.

SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallen-

bad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige): jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch

Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz,

Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Lea Mani (CoPräsidentin), General Guisan-Str. 33, 4144 Arlesheim; E-Mail kontakt.sparlesheim@gmail.com. Mehr unter www.sp-arlesheim.ch

Sportfischer Arlesheim. Präsident: Bernard Zwicky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26, vbzwicky@sunrise.ch

Sportschützen Arlesheim. Gewehr 50m und 10m.

Jugend Kurse + Probetraining aller Altersklassen. Auskunft bei Chef Nachwuchs Andreas Meier: andy_meier@gmx.ch oder 079 328 38 25 und Infos unter www.sportschuetzen-arlesheim.ch

Stiftung Obesunne. Pflege und Betreuung betag-

ter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch

Stiftung Sunnegarte. Familienergänzende Kinder-

betreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81.

SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Luca Sammarchi (Präs.), St. Jakob-Str. 151, 4132 Muttenz, 079 374 77 15, luca.sammarchi@tc-arlesheim.ch Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für

Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft: www.tvarlesheim.ch

Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Di-

verse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsstelle. Öffnungszeiten des Büros vis à vis der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf im Faissgärtli 15: Dienstag und Freitag, 15.30–17.30, Mittwoch, 9.00–11.00. 061 701 55 45.

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GESUNDHEITSFORUM

Wärme – Fieber – Liebe Die Bedeutung der Wärme für die Entwicklung der Kinder Donnerstag, 4.11.2021, 19 Uhr Arlesheim, Stollenrain 11, Pfeffingerhof, Saal im Dachgeschoss Teilnahme (ab 16 Jahren) nur mit gültigem Covid-Zertifikat und Ausweis Anmeldung erforderlich: www.100.klinik-arlesheim.ch


ARLESHEIM SHYALOU GOES TO AFRIC A

AUS DER GEMEINDE

Info-Anlass: Shyalou goes to Africa Vor über zehn Jahren hat Dy Toudjip Kouamo einen Verein «Shyalou goes to Africa» gegründet mit dem Ziel, den Kindern in seinem Geburtsdorf eine bessere Zukunft zu geben. Daraus wurde über die Jahre ein holistisches Entwicklung Projekt, an dem sehr viele Menschen aus Arlesheim und Umgebung Zeit, Geld und vor allem Herzblut investiert haben. Trotz Covid konnten wir unsere Aktivitäten weiterführen. In Abständen von etwa zwei Jahren informieren wir Familie, Freunde, Bekannte und Unterstützer vom Verein woran wir im Moment arbeiten und was wir erreicht haben. Das Thema «Viehzucht» wird von Ignaz Bloch geführt. Gleichzeitig informiert er über Zahn- und Augengesundheit. Er hat im Moment auch die Aufgabe, die verschiedenen Projekte aufeinander abzustimmen.

Für Mikrokredit ist Thomas Sutter zuständig. Für Schule zeichnen Felix Maurer und Beatrice Rutishauser zuständig. Für Architektur Heinrich Degelo und Manuel Herz. Für Permakultur ist Dani Wyss zuständig, für Technik, Wasser, Elektrisch, Unterhalt sind bisher Silvan Wirth und Clemens Clausen zuständig. Hier brauchen wir in Zukunft einen Ersatz. Für Solarenergie, Angefangen von Entkeimen von Wasser bis Wasser aus der Luft gewinnen, ist Dr. Jürgen Kleinwächter zusammen mit Pascal Matinoli zuständig. Dy und Urs Endress sind für Networking, Finanzierung und Impuls geben zuständig. 31. Oktober,15 bis 17 Uhr, Reformiertes Kichgemeindehaus Stollenrain 20, Arlesheim. Platzzahl ist beschränkt. Wegen Covid werden alle Besucherdaten aufgenommen. Urs Endress

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 30. Oktober 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier mit Totengedenkfeier (mit Zertifikat) Sonntag, 31. Oktober 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier (ohne Zertifikat) 14.00 Arlesheim, Friedhof: Ökum. Totengedenkfeier 14.00 Münchenstein: Totengedenkfeier (mit Zertifikat) 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Allerheiligen – Montag, 1. November 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion (Frauenschola) (ohne Zertifikat) Allerseelen – Dienstag, 2. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Mittwoch, 3. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffee im Pfarreiheim Donnerstag, 4. November 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich Freitag, 5. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst

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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 29. Oktober 9.30 Krabbel-Gottesdienst in der Kirche «Danggschön, guets Brot» mit Pfarrerin Judit Bedö und Team Sonntag, 31. Oktober 10.00 Sonntagsschule, Einteilung Krippenspiel im KGH 10.00 Birsecker Gottesdienst mit Abendmahl in Aesch Kein Gottesdienst in der Reformierten Kirche Arlesheim 14.00 Ökumenische Totengedenkfeier auf dem Friedhof Bromhübel mit Pfarrer Thomas Mory und Seelsorgerin Eleonora Knöpfel aus Reinach 19.00 Musik unter Sternen: «Fly me to the Moon» in der Kirche (Zertifikatspflicht) mit Adrian Schaeublin, Orgel und Flügel und Fabian Capaldi, Saxophon

Thomas Rudin geht in Pension Thomas Rudin hat 2013 das Zepter von Barbara Fischer übernommen und während der letzten acht Jahre die Gemeindeverwaltung geleitet. Am 25. Oktober 2021 hat nun er wiederum das Zepter offiziell an Katrin Bartels übergeben. Er wird aber noch bis Ende November gewisse Arbeiten fertigstellen, bevor er die Verwaltung Richtung Pension verlässt. Wenn Thomas Rudin auf die letzten acht Jahre zurückblickt, dann waren es vor allem die zahlreichen Kontakte zur Bevölkerung, den Kommissionen und dem AGIV sowie der Austausch mit den Parteien und den Nachbargemeinden, an die er gerne zurückdenkt. Ganz besonders aber hat er die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden aller Abteilungen der Verwaltung in Erinnerung. Immer stand die Tür zu seinem Büro offen, und er nahm sich auch in hektischen Momenten Zeit, um sich die Anliegen der Mitarbeitenden anzuhören, stets bedacht, bei Problemen eine gute Lösung zu finden. Thomas Rudin war sehr kompromissbereit, und es lag ihm am Herzen, dass die Mitarbeitenden zufrieden waren. Von seinen langjährigen Erfahrungen, die er im IKRK gesammelt hatte, konnte er auch während der Pandemie profitieren. Waren viele Mitarbeitende im Homeoffice tätig, war Thomas Rudin im Büro anzutreffen, um für alle, die nicht zu Hause arbeiten konnten oder auch für Einwohnerinnen und Einwohner da zu sein. Er hatte in Arlesheim eine Wohnung gemietet, um einerseits den Arbeitsweg einzusparen (er wohnt am Bielersee),

aber auch um den Kontakt zur Bevölkerung pflegen zu können und den Puls des Dorfes zu spüren. So war er auch an den verschiedenen Dorfmärkten anzutreffen.

4800 Beschlüsse

An rund 340 Gemeinderatssitzungen wurden rund 4800 Beschlüsse gefasst. Es war die Aufgabe von Thomas Rudin, dafür zu sorgen, dass die Beschlüsse korrekt umgesetzt wurden. Das verlangte auch eine gute Koordination und Abstimmung zwischen den Abteilungen. Noch in guter Erinnerung ist ihm die Zeit, als in der ALST während eineinhalb Jahren Asylsuchende untergebracht waren. Die Begleitgruppe hat mit viel Engagement mitgeholfen, den Asylsuchenden ein herzliches Ankommen zu bieten, hat Kleider gesammelt und verteilt, Deutschkurse durchgeführt und den Schweizer Alltag näher gebracht. Die Bevölkerung hat die Asylsuchenden gut aufgenommen. Thomas Rudin hat die Eigenheiten von Arlesheim geschätzt und sehr gerne seinen Beitrag an den Erhalt der Qualitäten dieser wunderschönen Gemeinde geleistet.

Thomas Rudin übergibt den symbolischen Stab an Katrin Bartels.

Harleyfahrten durch den Jura

Als leidenschaftlicher Motorradfahrer wird Thomas Rudin die freie Zeit problemlos nutzen können, um die unbekannten Flecken des Juras oder der gesamten Schweiz zu entdecken. Bestimmt stehen auch einige Reisen auf seinem Programm. Einige neue Projekte stehen an, die er vor allem im Raum Biel realisieren will. Lieber Thomas, wir danken dir für die tolle Zusammenarbeit und wünschen dir bei den neuen Aufgaben und Herausforderungen alles Gute und viel Spass. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Verwaltung

FC ARLESHEIM

Die ersten Märtkönige stehen fest

Dienstag, 2. November 9.00 bis 11.00 OASE Krabbelgruppe (Zertifikatspflicht) für Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse. Auskunft: Pfarrerin Judit Bedö, 061 701 40 11, j.bedoe@ref-kirchearlesheim.ch 14.00 Zyschtigskaffi mit Zertifikatspflicht im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 3. November 20.15 Chorprobe im Kirchgemeindehaus. Auskunft: Carmen Ehinger, 061 701 27 44 Weitere Daten der Livestreams entnehmen Sie bitte der Agenda auf unserer Website. Für alle eventuell nötig werdenden Corona-bedingten Anpassungen verweisen wir auf die Homepage unserer Kirchgemeinde www.ref-kirchearlesheim.ch

Christkatholische Gottesdienste Arlesheim www.christkatholisch.ch/baselland Sonntag, 31. Oktober 10.30 Eucharistiefeier in der Klosterkirche Dornach

Märtattraktion: Die Torwand vom FC Arlesheim lockte zahlreiche Torschützinnen und -schützen an. Das war ein Treiben auf dem alten Postplatz: Pausenlos wurde am Herbstmarkt vom letzten Samstag auf die Torwand des FC Arlesheim geschossen. Dass es gar nicht so einfach ist, den Ball durch die beiden Löcher zu treffen, musste mancher Schütze und mache Schützin zum

grossen Vergnügen der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer feststellen. Immerhin haben die meisten Teilnehmenden die Torwand getroffen. Die ersten Titel als Märtkönig holten sich bei den Kategorien Kinder und Junioren die ambitionierten Fussballer Nesim und Mo-

FOTO: ZVG

hammed. Die Kategorie «Ü17» gewann Markus Sommerer. Der FC Arlesheim gratuliert allen Gewinnern und freut sich, in Zukunft an allen Frühlings- und Herbstmärkten mit der Torwand zum Marktleben beizutragen. FC Arlesheim 1933 Nicola Paolone, Vizepräsident

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Covid-19-Antigen-Schnelltest mit Zertifikat In der Klinik Arlesheim können sich Personen ohne Symptome mittels Covid-19-Antigen-Schnelltest (mit Zertifikat) testen lassen.

DOMCHOR Arlesheim Sänger und Sängerinnen gesucht Besonders willkommen sind Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung. Weitere Auskunft gibt die Präsidentin Jarmila Roesle, j.roesle@vtxmail.ch

Wo Im Pfeffingerhof (Stollenrain 11), im Eingangsbereich gegenüber der Apotheke der Klinik Arlesheim.

Hausmesse in Therwil 15.10. bis 6.11.2021

Termin buchen Termine online auf www.klinik-arlesheim.ch buchen (auf Startseite «Schnelltest»-Button) und mit Kreditkarte bezahlen.

ie en S itier P r o f n s e r e n n! u e vo n a l r a b a t t i z e Sp

Öffnungszeiten und Preise Die aktuellen Öffnungszeiten und Preise finden Sie auf der Klinikwebseite.

Klinik Arlesheim AG Pfeffingerweg 1 4144 Arlesheim www.klinik-arlesheim.ch

mit dem Duo Fabian Capaldi, Saxophon und Adrian Schaeublin, Orgel

Sonntag, 31. Oktober 2021, 19 Uhr in der reformierten Kirche Arlesheim

Betten-Haus Bettina AG Wilmattstrasse 41, 4106 Therwil, Tel. 061 401 39 90 Parkplätze vorhanden www.bettenhaus-bettina.ch

Willkommen in unserer aktuellen Ausstellung des schönen Schlafens in Therwil.


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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

TODESFÄLLE Aesch Therese Hedinger-Hauser, geb. 22. Oktober 1940, gest. 20. Oktober 2021, von Wilchingen SH (wohnhaft gewesen Trottmattweg 9). Bestattung: Freitag, 5. November 2021, 14.00 Uhr, kath. Kirche (nur mit Covid-Zertifikat).

Reinach BL (wohnhaft gewesen Schlederenrain 2). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Gempen

Ruth Strittmatter-Dinger, geb. 4. Mai 1933, gest. 19. Oktober 2021, von Deutschland (c/o Alterszentrum «Im Brüel», Pfeffingerstrasse 10, 4147 Aesch). Bestattung: Freitag, 29. Oktober 2021, 14.00 Uhr, Kapelle im Alterszentrum Im Brüel.

Paul Gschwind-Vögtli, geb. 2. Januar 1946, gest. 19. Oktober 2021, von Therwil BL (wohnhaft gewesen Stollenhäuser 1). Trauerfeier: Freitag, 29. Oktober 2021, 13.00 Uhr in der Kirche Gempen. Anschliessend Urnenbeisetzung im Familienkreis.

Dornach

Münchenstein

Klara Gunziger, geb. 4. November 1928, gest. 23. Oktober 2021, von Aedermannsdorf SO (wohnhaft gewesen Haus Martin, Post: Dorneckstrasse 31, Dorneckstrasse 33, 4143 Dornach). Trauerfeier: Donnerstag, 28. Oktober 2021, 14.15 Uhr, Friedhofkapelle Dornach. Die Beisetzung findet im Anschluss an die Trauerfeier auf dem Friedhof Dornach statt.

Günter Brüning, geb. 8. September 1939, gest. 15. Oktober 2021, von Deutschland (wohnhaft gewesen Ruchfeldstrasse 26). Wurde bestattet.

Rosmarie Weiser-Härdi, geb. 14. September 1937, gest. 22. Oktober 2021, von

Reinach Saskia Angela Eichenberger-Kehr, geb. 30. Mai 1960, gest. 22. Oktober 2021, von Landiswil BE (wohnhaft gewesen Rosenweg 30). Urnenbeisetzung im Familienkreis.

Theo Fecker-Feigenwinter, geb. 17. Juni 1927, gest. 16. Oktober 2021, von Reinach BL, Wittenbach SG (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Donnerstag, 4. November 2021, 10.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach (Zertifikatspflicht). Hansjörg Gertsch, geb. 26. August 1935, gest. 20. Oktober 2021, von Binningen BL, Lauterbrunnen BE (wohnhaft gewesen Aufenthalt Stiftung Obesunne, Arlesheim, Bromhübelweg 15). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis: Freitag, 29. Oktober 2021, 10.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach (Zertifikatspflicht). René Marcel Iff-Müller, geb. 23. März 1929, gest. 22. Oktober 2021, von Auswil BE, Reinach BL (wohnhaft gewesen Eggfluhstrasse 34). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis). Hedwig Meyer-Vetterli, geb. 29. November 1928, gest. 25. Oktober 2021, von Aesch BL (wohnhaft gewesen Ulmenweg 6). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Du siehst den Garten nicht mehr grünen. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen. Alles hast du gern gegeben, Liebe, Arbeit war dein Leben. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe still und unvergessen. Am 13. Oktober hat unser geliebtes Mami

Susanne Baumgartner-Flury 30. 9. 1935 – 13. 10. 2021 für immer die Augen geschlossen und ist friedlich eingeschlafen. Wir werden Sie vermissen und immer in unseren Herzen tragen. Heidi Baumgartner Urs und Christine Baumgartner Ruth Baumgartner und Marcel Käser Die Abdankungsfeier findet in der Katholischen Kirche in Aesch am Mittwoch, 27. Oktober 2021, um 14.30 Uhr statt, die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Gott der Herr: Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet.

Traueradresse: Ruth Baumgartner, Ulmenweg 7, 4800 Zofingen

Jesaja 45,22


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch

Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

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Eine alte Handwerkskunst, die einst sehr wichtig war

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr/13.30–16.00 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: 8.30–11.30 Uhr sowie nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr – Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung

AUS DEM EINWOHNERRAT Keine Sitzung am 1. November 2021 Die Einwohnerratssitzung vom 1. November 2021 fällt mangels Traktanden aus. Die nächste Sitzung findet am 22. November 2021 statt.

AUS DEM GEMEINDERAT Erwahrung der Abstimmung Kabelnetz Am 26. September 2021 wurde über den Verkauf des Kabelnetzes abgestimmt. Mit 4081 Ja- zu 1667 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 48.97 Prozent hat sich die Reinacher Stimmbevölkerung für den Verkauf des Kabelnetzes entschieden. Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 19. Oktober 2021 das Ergebnis der Abstimmung über den Quartierplan Buch-Hain vom 26. September 2021 erwahrt.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Bestattungs- und Friedhofreglement und -Verordnung wurden teilrevidiert Die aktuelle Fassung ist auf der GemeindeWebsite www.reinach-bl.ch unter Politik – Reglemente und Verordnungen aufgeschaltet.

Weiterbildungsangebote für Erwachsene In Reinach gibt es auch in diesem Jahr wieder über 300 Weiterbildungsangebote für Erwachsene: Sprachkurse und Vortragsreihen, Exkursionen, Fachkurse und Kulturelles. Wer etwas für die persönliche oder berufliche Weiterbildung tun will, findet hier ein überaus reichhaltiges Angebot. Weitere Informationen sind unter www.reinach-bl.ch, Stichwort «Erwachsenenbildung» zu finden.

An- und Abmeldetermin Musikschule

15. November 2021 schriftlich abmelden. Entsprechende Formulare sind bei allen Musiklehrerinnen und Musiklehrern oder unter www.musikschulereinach.ch erhältlich. Bis zu diesem Datum nicht abgemeldete Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen gelten für das nächste Semester als angemeldet, was automatische Rechnungsstellung für das folgende Semester bedeutet. Kinder, die neu in die Musikschule (Beginn am 24. Januar 2022) eintreten möchten, können sich ebenfalls bis zum 15. November 2021 schriftlich unter www.musikschulereinach.ch anmelden. Das Sekretariat ist jeden Vormittag von 9 bis 11 Uhr geöffnet sowie am Montag-, Dienstagund Mittwochnachmittag von 14 bis 17 Uhr. Fragen beantwortet das Sekretariat der Musikschule Reinach gerne unter Tel. 061 511 64 70.

Volksabstimmung vom 28. November 2021

Gemeinderat bummelt mit: Von der Exekutive waren Christine Dollinger (SP, l.), Ferdinand Pulver (FDP) und Markus Huber (SP, rechts) im Museum mit dabei (Bild links). Einwohnerratspräsident Urs Künti (CVP) hat den Ausflug organisiert.

Am 28. November 2021 werden folgende Vorlagen zur Abstimmung gelangen:

Eidgenössische Vorlagen: a) Volksinitiative vom 7. November 2017 «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)» b) Volksinitiative vom 26. August 2019 «Bestimmung der Bundesrichterinnen und Bundesrichter im Losverfahren (Justiz-Initiative)» c) Änderung vom 19. März 2021 des Bundesgesetzes über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid19-Gesetz): Härtefälle, Arbeitslosenversicherung, familienergänzende Kinderbetreuung, Kulturschaffende, Veranstaltungen. Kantonale Vorlage: d) Landratsbeschluss vom 20. Mai 2021 betreffend kantonales Integrationsprogramm 2bis (2022–2023); Ausgabenbewilligung. Kommunale Wahl: e) Ersatzwahl eines Mitglieds in den Schulrat für die Amtsperiode vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2024. Im Hinblick auf diesen Urnengang bitten wir die Stimmberechtigten, Folgendes zu berücksichtigen:

Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht an der Musikschule auf Ende des Herbstsemesters 21/22 (21. Januar 2022) beenden möchten, müssen sich bis spätestens am

Abfuhrdaten

(Fortsetzung auf Seite 9)

2. November Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 3. November Papierabfuhr Kreis Ost 3. November Kartonabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Einweihung des Kury-Kreuzes Samstag, 30. Oktober 2021, 14 Uhr beim Kreisel Hauptstrasse/Birsigtalstrasse Alle sind herzlich zur ökumenischen Einweihung des restaurierten Kury-Kreuzes eingeladen. ' ! ! () ! % !& Kreisel Hauptstrasse/Birsigtalstrasse. (* # & Wirth im Saal des Heimatmuseums.

Hände putzen und schütteln: Vizepräsident Csaba Zvekan (SVP, Bild links) weiss jetzt, wie man Papier selber macht. Adrian Billerbeck (SVP, l.) und Thierry Bloch (FDP, r.) verstehen sich auch ausserhalb der Politik.

Die Einwohnerratsmitglieder krempelten beim jährlichen Bummel buchstäblich die Ärmel hoch. Caspar Reimer Der traditionelle Einwohnerratsbummel führte die Reinacher Parlamentarierinnen und Parlamentarier am vergangenen Samstag in die Basler Papiermühle, genauer in die Gallicianmühle, einem Gebäude aus dem 15. Jahrhundert im historisch bedeutsamen Quartier St. Alban. Mit seinen 1200 Quadratmetern bot das Museum vertiefte Einblicke in die faszinierende Welt des einst so wichtigen Rohstoffs für Dichter oder Buchhalter. Als eines von wenigen Museen in Europa pflegt und bewahrt die Papiermühle historische Techniken, fertigt daraus Papier

für den Verkauf und bietet zudem integrative Arbeitsplätze an. Auf dem zweistündigen Rundgang am Samstagnachmittag liess sich die alte Handwerkskunst des Papierschöpfens hautnah miterleben und einige Politiker – von SP bis SVP – scheuten nicht davor zurück, sich in der milchigen Lauge, aus der schlussendlich das Papier gewonnen wird, die Hände schmutzig zu machen.

Vertreter aller Parteien

Sogar Csaba Zvekan (SVP), der als einziger mit Krawatte zum Rundgang kam, war sich nicht zu schade und krempelte fürs Papierschöpfen die Ärmel hoch – was dann natürlich seine tätowierten Unterarme sichtbar machte. Auch junge Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten traten ans Becken und handfertigten sich ihr eigenes Stück Papier – etwas im Hintergrund hielt sich von dieser Seite alt Einwohnerrat Ruedi Mäder, der

gewissermassen als Gast zum Bummeln gekommen war, nachdem der Spass letztens ins Coronajahr gefallen war. Nach dem Rundgang und einem Apéro pilgerten die Einwohnerrätinnen, Einwohnerräte und Vertreter des Gemeinderates nach Dornach zum gemeinsamen Abendessen.

Geselligkeit wichtig

Nachdem der Einwohnerratsbummel im vergangenen Jahr aus bekannten Gründen nicht hatte stattfinden können, war es Einwohnerratspräsident Urs Künti (CVP) ein Anliegen, diesen in seinem Amtsjahr wenn immer möglich durchzuführen, wie er an einer Einwohnerratssitzung betonte. Geselligkeit sei wichtig. Und dem «Wochenblatt» sagte er im Sommer: «Ich freue mich, wenn bald wieder Anlässe stattfinden können.» Sein Wunsch ging in Erfüllung.

GALERIENNACHT

Nachts durch Galerien schlendern Ja, die 11.Reinacher Galerien Nacht findet am Samstag, 13. November und Sonntag, 14. November, im gewohnten Rahmen wie in den vergangen Jahren statt. Das ist doch eine sehr gute Nachricht. Wir eröffnen diesen bereits traditionellen Anlass im Gemeindehaus um 18.45 Uhr mit der Vorstellung der Künstler und Künst-

lerinnen mit je einem Exponat ihrer Werke. Umrahmt wird der Anlass musikalisch und anschliessend laden wir Sie zu einem Apéro ein, damit Sie um 20 Uhr gut gestärkt auf den Weg zu den ein einzelnen Galerien starten können. Die aktuellen BAG-Vorschriften werden einhalten. Wir bitten Sie am Eingang zum Ge-

meindehaus Impfzertifikat und Ausweis vorzuzeigen. Sie erhalten dann von uns ein farbiges Armband, welches Ihnen erlaubt ohne weitere Kontrollen jede Galerie zu besuchen. Wir wünschen Ihnen schon heute einen schönen, spannenden Abend im nächtlichen Dorfkern von Reinach. Beda Flury, OK Galerien Nacht

THEATERGRUPPE REINACH

Märlitheater: Der kleine Muck $ , $$$ "+( *(( +" ""

Die Theatergruppe Reinach hat sich dieses Jahr entschieden, die traditionellen Märchen-Aufführungen wieder aufzunehmen, nachdem letztes Jahr leider aus bekannten Gründen die Durchführung unmöglich war. Nach den aktuellen Vorschriften des BAG müssen wir für Zu-

schauer ab 16 Jahren ein Covid-Zertifikat mit Ausweis verlangen, dafür entfällt die Maskenpflicht. Kinder ab 4 Jahren sind von diesen Vorschriften nicht betroffen. Unser diesjähriges Märchen ist eine orientalische Geschichte «Der kleine Muck» von Wilhelm Hauff, bearbeitet und auf-

geführt unter der Regie von Georges H. Wolf. Première ist am Sonntag 14. November, um 15 Uhr. Weitere Aufführungen siehe Inserate im Wochenblatt zu gegebener Zeit und ab sofort auf www.theatergruppereinach.ch. Freundlich lädt ein Erwin Schmidt, Präsident


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REINACH

(Fortsetzung von Seite 7)

Briefliche Stimmabgabe 1. Für die briefliche Stimmabgabe muss der ausgefüllte Stimm- oder Wahlzettel in einem verschlossenen Couvert mit der Aufschrift «Stimm-/Wahlzettel» ins «Zustell- und Antwortcouvert für Wahlen und Abstimmungen» gelegt werden. 2. Dem Antwortcouvert beizulegen ist der «Stimmrechtsausweis». Dieser ist nur gültig, wenn er von der stimmberechtigten Person eigenhändig unterschrieben ist. 3. Der «Stimmrechtsausweis» muss so im «Zustell- und Antwortcouvert für Wahlen und Abstimmungen» platziert werden, dass die Anschrift der Gemeinde Reinach im Fenster sichtbar ist. 4. Das «Zustell- und Antwortcouvert für Wahlen und Abstimmungen» kann persönlich im Stadtbüro der Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, abgegeben werden, in den Gemeindebriefkasten eingeworfen oder per Post gesandt werden. Dieses Couvert darf nachträglich weder zurückgegeben noch verändert werden. Das Couvert muss spätestens um 17 Uhr am Tag vor dem Abstimmungs- oder Wahltermin in der Gemeinde Reinach eintreffen. 5. Die briefliche Stimmabgabe ist möglich ab dem Zeitpunkt, in dem Sie im Besitz der Stimm- oder Wahlunterlagen sind. Damit Ihre Stimme gültig ist, senden Sie das Abstimmungscouvert bitte unbedingt rechtzeitig ein, und zwar bei brieflicher Stimmabgabe bis spätestens Dienstagabend vor dem Wahlund Abstimmungssonntag.

Persönliche Stimmabgabe Wenn Sie persönlich Ihre Stimme an der Urne abgeben, müssen Sie den «Stimmrechtsausweis» im Wahllokal abgeben. Eine Unterschrift ist nicht nötig. Zur persönlichen Stimmabgabe ist das Wahllokal im Gemeindehaus an der Hauptstrasse 10 am Sonntag von 9.30 bis 11 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie, dass eine Maskenpflicht gilt. Die Abstimmungsunterlagen werden den Stimmberechtigten bis spätestens 6. November 2021 durch die Post zugestellt. Verlorene Stimmrechtsausweise können bis am Freitag, 12.00 Uhr vor dem Abstimmungstermin im Stadtbüro an der Hauptstrasse 10 nachbezogen werden. Wer Wahl- oder Stimmzettel planmässig einsammelt, ausfüllt oder ändert oder wer derartige Wahl- oder Stimmzettel verteilt, wird mit Haft oder Busse bestraft (Art. 282bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches).

Bottmingen, Oberwil, Reinach, Therwil) sind mit dem Qualitätszertifikat des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfachs SVGW ausgezeichnet. Für weiterführende Auskünfte steht Frau Miriam Lindner, Wasserwerk Reinach und Umgebung, Tel. 061 511 63 63, E-Mail miriam.lindner@reinach-bl.ch gerne zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter www.wwr.ch zu finden. Sowie Informationen zur Trinkwasserqualität und Trinkwasser in der Schweiz unter www.wasserqualitaet.ch und www.trinkwasser.ch

Anlässe in Reinach – 29.10., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz – 29.10., 18-20 Uhr, Familienkonzert, Aula Bachmatten – 30.10., 9-12 Uhr, 27. Baselbieter Naturschutztag, Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach – 30.10., 16-20 Uhr, Halloween Gruppenstunde, Jungwacht-Blauring Reinach, Pfarreiheim St. Nikolaus – 31.10., 11-12.30 Uhr, Nostalgia mit Regula Berneth Flöte und Maho Yamada, Klavier, Aula Bachmatten – 2.11., 19-21 Uhr, «Reinach redet» greift das Thema Zivilcourage auf. Referat und Diskussion mit Ueli Mäder (Soziologe), Aula Bachmatten Alle Anlässe in Reinach finden Sie jeweils aktuell auf www.reinach-bl.ch.

Chemische Beurteilung: – Gesamthärte des Trinkwassers: 28 °fH (französische Härtegrad), resp. 15.7 °dH (deutsche Härtegrade) – Nitratgehalt: 16.4 mg/l NO3, der Toleranzwert liegt bei 40mg pro Liter Trinkwasser Hygienische Beurteilung: – Von 44 bakteriologischen Trinkwasserproben entsprachen 44 in den geprüften Belangen den gesetzlichen Anforderungen. – Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei Herkunft des Wassers: – Grundwasser aus Pumpwerken Reinacherheide: 72.71% (814 907 m3) – Fremdwasserbezug von IWB, Hardwasser: 27.29% (305 880 m3) Behandlung des Wassers: – Pumpwerke 2, 5 und 6: temporäre Behandlung mit UV-Anlage Besonderes: – Das Wasserwerk Reinach und Umgebung sowie die im Versorgungsgebiet liegenden Gemeinden (Ettingen, Biel-Benken,

Ingrid Pfeiffer wurde in stiller Wahl als Friedensrichterin für die nächsten vier Jahre wiedergewählt. Ingrid Pfeiffer hat in den letzten vier Jahren bewiesen, dass sie mit ihrem juristischen Wissen, ihrem Pragmatismus, ihrem Verhandlungsgeschick und ihrer persönlichen Reife viele Streitigkeiten schlichten konnte. Dies ersparte Klägern und Beklagten manchen Ärger und der Öffentlichkeit Steuergelder. Wir gratulieren Ingrid Pfeiffer ganz herzlich zu ihrer Wiederwahl und wünschen ihr viel Freude und Erfolg in diesem anspruchsvollen Amt. Philipp Hammel Präsident FDP Reinach

Im Fokus der Sendung vom 25. Oktober 2021 steht das Saat und Erntefest im Neuhof. Die Sendung wird online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www. birsstadt.swiss) gezeigt. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.

Baugesuche

084/21 Gesuchsteller - Kurth Julie, Kleestrasse 11, 4153 Reinach – Projekt - Dachaufstockung Reiheneinfamilienhaus – Parz. 11 406, Kleestrasse 11 – Projektverfasser - Burgener Sina, Gemsackerweg 7, 4461 Böckten Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 29.10.2021 bis 8.11.2021 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Die Pläne können während den Öffnungszeiten des Bauinspektorats an der Hauptstrasse 10 im 3. Obergeschoss eingesehen werden. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können während der Auflage-/ Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektbezogenen Fragen beantwortet werden.

Evangelisch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

MISCHELI-FORUM

ERSATZ WAHL

Lorenz Juon – Kandidat für den Schulrat Die GLP Reinach/ Aesch/Pfeffingen hat sich entschieden einen Kandidaten für die Ersatzwahl des Schulrates zu stellen. Lorenz Juon ist 46-jährig, verheiratet und hat Lorenz Juon (GLP) eine Tochter sowie zwei Stiefkinder. Er ist in Reinach aufgewachsen und arbeitet als Jurist bei der Staatsanwaltschaft Baselland! Mit Lorenz Juon stellt die GLP einen sehr motivierten, empathischen und äusserst kompetenten Kandidaten für die Ersatzwahl in den Schulrat auf. Gehen Sie am 28. November wählen und geben Sie ihre Stimme Lorenz Juon! Grünliberale Reinach/Aesch/Pfeffingen

Birsstadt-TV: Saat und Erntefest im Neuhof

083/21 Gesuchsteller - Fleig-Rothenbühler Marc und Anne-Catherine, Klusweg 13, 4153 Reinach – Projekt - Umbau und Sanierung Einfamilienhaus mit Garage und Neubau Whirlpool – Parz. 4068, Hinterlindenweg 43 – Projektverfasser - Kunz + Jeppesen AG, Dipl. Architekten SIA, Therwilerstrasse 13, 4153 Reinach

Wasserqualität 3. Quartal 2021

Als Friedensrichterin wiedergewählt

Reinach

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PARTEIEN

Kirchgemeinde

REINACH

Reformierte

Amtliche Publikationen

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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

LESERBRIEF

Traktandum wo bist du? In der Ausgabe Nr. 42 vom 21. Oktober gibt der Einwohnerrat den Wegfall seiner Sitzung vom 1. November mangels Traktanden bekannt. Wäre nicht die längst versprochene Parkraum-Bewirtschaftung im Fiechten-Quartier Grund genug, endlich behandelt zu werden ? Diese war meines Wissens im Sommer vorgesehen. Peter Wunderlin

LESERBRIEF

Tabus und heilige Kühe Die Gemeinde kündigt die erneute Steuererhöhung an. Unter dem Titel «Aus der Gemeinde» wird im letzten Wochenblatt erklärt, dass man das strukturelle Defizit von 4 Mio. Franken durch Mehreinnahmen verringern muss. Gleichzeitig wird auf das neue Schulhausprojekt von 50 Mio. Franken hingewiesen. Erstaunlich ist, dass diese mega-Ausgabe nie einer Abspeckrunde unterzogen wird. Meine diesbezügliche Intervention bei der verantwortlichen Gemeinderätin hatte keine Konsequenz. Offenbar ist der Luxusbau mit einer Dreifachturnhalle ein Tabu bzw. eine heilige Kuh, die niemand anzutasten wagt. Rudolf Jegge

Redaktionsschluss Für eingesandte Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

Bildnachweis: Herder Verlag

Die Tretmühlen des Glücks Sich nach Glück zu sehnen liegt wohl in der Natur des Menschen. Mehr Geld, mehr Komfort und eine höhere Stellung in der Gesellschaft treiben uns unablässig an. Menschen vergleichen sich ständig mit anderen, für sie wichtigen Personen. Der Philosoph Sören Kierkegaard formulierte jedoch treffend: «Mit dem Vergleichen hört das Glück auf und die Unzufriedenheit beginnt». Besteht ein Zusammenhang zwischen mehr Einkommen und mehr Zufriedenheit, mehr Glück? Mit höherem Einkommen steigen auch die Ansprüche und die Freude über mehr Geld hält nicht lange an. Das Streben nach Mehr hat eben kein Ende und gleicht einem Stapfen in einer Tretmühle. Kann man diesem Treten entfliehen? – Professor Binswanger hat über diese verfänglichen Tretmühlen ein vielbeachtetes Buch geschrieben und zeigt darin verschiedene Möglichkeiten auf, aus ihnen auszusteigen. Referat und Diskussion über dieses Thema und diese Fragen mit Prof. Dr. Mathias Binswanger, Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Samstag, 6. November 2021, 15.00 Uhr, Kirchgemeindezentrum Mischeli Eintritt frei (Kollekte), Zertifizierungspflicht. Für das Vorbereitungsteam Christoph Erhardt Klavier Rezital mit Fuko Ishii Fuko Ishii ist eine leidenschaftliche Musikerin. Sie wird uns ihre Klavierkunst im Rahmen des nächsten Mischeli-Konzerts zeigen. Nachdem sie ihr Masterstudium an der Musik Akademie Basel abgeschlossen hatte, gewann Fuko Ishii viele internationalen Preise, sowie den 1. Preis des Brahms Wettbewerbs. Sie ist dieses Jahr mit dem Symphonieorchester Basel und dem Japan Century Orchester aufgetreten. Am nächsten Mischelikonzert wird sie ein Rezital mit Stücken vorstellen, die sie derzeit besonders gerne aufleben lässt. Freitag, 5. November 2021 um 18.00 Uhr in der Mischelikirche. Eintritt frei (Kollekte), Zertifizierungspflicht. Homepage: www.mischelikonzerte.ch Marc Meisel, Kirchenmusiker an der Mischelikirche Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Wir laden Sie gerne zur Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 14. November 2021 um 11.45 Uhr in der Mischelikirche ein. Traktanden: • Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 18. August 2021 • Budget 2022 • Diverses • Wahl Revisor/in Die Unterlagen erhalten Sie ab 1. November 2021 auf dem Sekretariat. Ökumenische Totengedenkfeier Am Sonntag, 7. November 2021 um 15.00 Uhr gedenken wir den in den letzten 12 Monaten Verstorbenen mit einer liturgischen Gedenkfeier auf dem Friedhof Fiechten. Wir verlesen die Namen aller in den letzten 12 Monaten aus Reinach Verstorbenen, zünden Kerzen an, hören Musik der Konkordia Reinach und schöpfen Trost aus der christlichen Botschaft der Hoffnung. Die Feier findet draussen statt, somit besteht keine Zertifikationspflicht. Weihnachtsmusical – Machst Du mit? Endlich wieder ein Weihnachtsmusical der Kinderkirche! Wir beginnen mit den Proben zum Mini-Musical am Samstag, den 13. November 2021 von 10 –12 Uhr in der Mischeli-Kirche. Jeden weiteren Samstag bis zur Aufführung proben wir jeweils von 10 – 12 Uhr in der Kirche. Die Aufführung findet am Samstag, 18. Dezember 2021 um 17.00 Uhr in der Mischeli-Kirche statt. Willst Du mitmachen? Dann melde Dich an bei Florence Develey unter develey@refk-reinach.ch oder 079 435 63 70. Dort erfährst Du alle weiteren Details. Hackbraten, Rotkraut und Kartoffeln... ...gibt’s am Mittagstisch vom Dienstag, 2. November 2021 im Bistro Glöggli, Bruderholzstrasse 39. Bitte anmelden unter bistrogloeggli@refk-reinach.ch oder 061 711 00 63. Das gute Wort zum Schluss Denn der Herr, Dein Gott, ist ein barmherziger Gott, er wird dich nicht verlassen. 5. Mose 4, 31

Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde

Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


REINACH

Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

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Ökumenische Einweihung des Kury-Kreuzes Samstag, 30. Oktober 2021, 14 Uhr Kreisel Hauptstrasse/Birsigtalstrasse

Vortrag von Dr. Franz Wirth Über die Geschichte des Kury-Kreuzes ab ca. 15.00 Uhr im Saal des Heimatmuseums Siehe Artikel im Redaktionsteil

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«Nostalgia» in der Bachmatten Am Sonntag, den 31. Oktober, 11 Uhr, veranstaltet «kultur in reinach» eine Matinée unter dem Titel «Nostalgia» in der Aula Bachmatten. Die beiden vielseitigen Musikerinnen Regula Bernath, Flöte, und Maho Yamada, Klavier, lernten sich in der Basel Sinfonietta kennen und bilden seit 2011 ein Duo. Sie haben ein Programm ausgewählt, das schon allein durch die Titel der einzelnen Stücke «exotische Impressionen» verheisst. Teiichi Okano und Tadashi Yananda gehören zu der ersten Komponistengeneration, die nach der Öffnung Japans gegenüber dem Westen sich mit europäischer Musik auseinandersetzten. Okano war Chorleiter, Organist und Dozent für Orchesterleitung in Tokyo, der Pädagoge und Komponist Yanada schrieb auch Kinderlieder

und Lieder für den Schulgebrauch. Von beiden Komponisten hören wir Werke, die den selben Titel tragen «Oboro – zukiyo», was sich mit «Mondnacht – nebelverhangen» übersetzen lässt. Der in Leipzig wirkende Sigfrid Karg-Ehlert hat neben Kammermusik das umfangreichste Werk für Harmonium geschaffen – was zu seinem 80. Todestag 2013 zu einem Gedenkkonzert in Stäfa führte. Die spätromantischen und impressionistischen Einflüsse in seiner Tonsprache teilt er mit dem Pariser Jules Mouquet, dessen Begeisterung für die Antike sich in seinem bekanntesten Werk «La flûte de Pan» niederschlägt. Der jüngste Komponist in dieser Matinée ist Sergej Prokofjew. Seine Flötensonate op. 94 schrieb er 1943. Christian Hickel

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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

Ein Künstlerpaar macht «Licht am Horizont»

EIDG. ABSTIMMUNGEN

Nein zum verschärften Covid-Gesetz «War’s das?» könnte man sich dieser Tage beinahe fragen, wenn doch die Restaurants wieder voll, die Clubs geöffnet und die Unis wieder in den Präsenzunterricht zurückgekehrt sind. Der Eindruck ist stark, dass gerade die, welche sich die «Corona-Impfung» verabreichen liessen, zur Tagesordnung übergehen. Grundrechtseinschränkungen, öffentliche Verschuldung, vernachlässigtes Gesundheitswesen – in all diesen Bereichen wird sich doch schon bald wieder alles «richtig» einstellen, oder? Erstere Annahme wäre blosse Selbsttäuschung. Denn «Corona» als Ausnahmezustand prägt noch immer den Alltag in unserer Gesellschaft. Die Zero-Risiko-Strategie im Umgang mit diesem «neuartigen» Virus konfrontiert uns trotz «Freiheitszertifikaten» mit sich ständig ändernden Kontrollmassnahmen

und unterwirft uns nach wie vor einer Herrschaft der lähmenden Unsicherheit und Angst. Wie werden wir das überwinden? Was braucht es, dass wir irgendwann mal wieder solidarisch und selbstbestimmt zusammenleben können? Auffällig ist, dass «eine Gesellschaft im Lockdown» mittlerweile auch von unseren Parlamentariern ungeschminkt als legitimes Modell propagiert wird, um das Ende der jahrzehntelangen politischen Ohnmacht einzuläuten und die grossen klima-, sozial- oder gesellschaftspolitischen Veränderungen herbeiführen zu können. Wünschen wir uns aber tatsächlich ein solches Verharren in Unmündigkeit? Mit einem «Nein» zum verschärften Covid-Gesetz können wir dieses drohende Szenario endlich verhindern. Jonathan Schwenter

PARTEIEN

Neue Friedensrichterin Da Urs Stöcklin auf Ende der Amtszeit seinen Rücktritt als Friedenrichter einreichte, ist es uns gelungen mit Evelyne Bauer Richter eine ausgewiesene Persönlichkeit zu Evelyne Bauer finden, welche sich für dieses Amt zur Richter (SP) Verfügung stellt. Als gelernte Innendekorateurin, ausgebildete Sozialpädagogin FH und Leiterin von Non-Profit-Organisationen, verfügt sie über ein breites Wissen. Evelyne Bauer Richter arbeitete von 1991 bis 1999 in einem interdisziplinären Team der Fördergruppe an der regionalen Tagesschule für behinderte Kinder in Münchenstein, auf dem Arxhof in Niederdorf, im Frauenhaus Basel und war dann 14 Jahre lang Abteilungsleiterin im Jugendheim Erlenhof in Reinach. Von 2013 bis zu ihrer Pensionierung Ende März 2021 leitete sie das Zentrum «Auf der Leiern» mit Sonderschule, Internat und

Therapie für ca. 40 beeinträchtigte Kinder und Jugendliche in Gelterkinden. Neben ihrer grossen beruflichen Erfahrung, sind für sie die Erlebnisse mit den vier Enkelkindern, die Gartenarbeit oder Besuche im Theater Basel mit dem Tanzensemble von grosser Bedeutung. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Evelyne Bauer Richter eine äusserst kompetente, umsichtige und erfahrene Persönlichkeit als Friedensrichterin vorstellen dürfen. Da nicht mehr als zwei Kandidatinnen zur Verfügung standen, hat der Regierungsrat für den Friedensrichterkreis 2 die Urnenwahl widerrufen und die Namen bereits im Amtsblatt publiziert. Evelyne Bauer Richter wird ihr Amt am 1. April 2022 antreten. Wir freuen uns sehr über diese Wahl und wünschen unserer neuen Friedensrichterin alles Gute und viel Freude. Das wünschen wir ebenfalls, Ingrid Pfeiffer von der FDP als zweite gewählte Friedensrichterin. Co-Präsidium SP Reinach, Claude Hodel und Anne-Marlen Riemensperger

SCHULR ATSWAHLEN

Fabian Möller in den Schulrat Laura Nocito, FDP Reinach, muss aus beruflichen Gründen aus dem Schulrat zurücktreten. Daher finden am 28. November Ersatzwahlen statt. Es freut mich sehr, dass wir parteiinFabian Möller tern einen sehr fä(FDP) higen und motivierten Kandidaten in der Person von Herrn Fabian Möller finden konnten. Fabian Möller ist in Reinach aufgewachsen und wohnt seit 2011 mit seiner Familie wieder hier. Er hat zwei schulpflichtige Kinder im Primarschulalter und ist Doktor der Rechtswissenschaften sowie Anwalt. Interessant an seinem Lebenslauf ist u.a., dass er vier Jahre lang als Leiter des

Rechtsdienstes der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion unseres Kantons tätig war. Er kennt sich somit bestens in bildungsrechtlichen Fragen sowie den damit zusammenhängenden verwaltungsrechtlichen Verfahren aus. Heute ist er Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für die Bereiche Recht, Finanzen und Personal in einem Unternehmen, welches im Bereich der erneuerbaren Energien tätig ist. Die Mitgliederversammlung der FDP Reinach hat Fabian Möller einstimmig nominiert. Wir alle sind überzeugt, dass er mit seiner sympathischen Art und seinem juristischen Wissen im Bildungsbereich sowie im Verfahrensrecht eine ideale Ergänzung zum bestehenden Schulrat ist. Wir empfehlen Ihnen daher, Fabian Möller in den Schulrat zu wählen.Philipp Hammel Präsident FDP Reinach

Künstlerisch verbunden: Seit bald 20 Jahren teilen Renate Wieder und Andreas Loosli die Leidenschaft für ihre Kunst. FOTO: CASPAR REIMER

«Kultur in Reinach» macht mit einer neuen Ausstellung einen weiteren Schritt hin zur Normalität. Caspar Reimer Nach einer Durststrecke geht es in Reinach kulturell wieder aufwärts: «Licht am Horizont» heisst dazu passend der Titel einer Ausstellung, die Keramikskulpturen und Bilder in Acrylmischtechnik des Künstlerpaars Andreas Loosli und Renate Wiedmer zu einem ästhetischen Ganzen verbindet. Die Vernissage fand am vergangenen Freitag statt. Carmen Küpfer, zuständig für Ausstellungen beim Organisator «Kultur in Reinach», sagt gegenüber dem «Wochenblatt»: «Eine solche Anzahl und Vielfalt an Keramikfiguren ist selten zu sehen. Die Besucherinnen und Besucher waren begeistert.» Auch die abstrakten Bilder

seien auf positives Echo gestossen – das Besondere dabei: Die Bilder sind auf der Vorderseite nicht signiert, damit sie ganz nach Laune des Betrachters aufgehängt werden können. Die grösseren, robusteren Keramikobjekte entstammen seiner Manneskraft, die feingliedrigeren und sämtliche Acrylbilder ihrer Kreativität. Vor 19 Jahren hatte sich das Künstlerpaar dem kreativen Gestalten von Keramik verschrieben. Neben diversen Ausstellungen gründete das Ehepaar 2003 das Atelier «Ceramic Arena» in Derendingen, wo sie unter anderem Töpferkurse anboten. Etwas später kauften die beiden ein Haus in Wangen an der Aare, um grössere Objekte herstellen zu können. Der Titel der Ausstellung «Licht am Horizont» bezieht sich allerdings nicht auf die Kunstwerke selber, sondern auf die Pandemiesituation und die Hoffnung auf deren baldiges Ende. «Es ist ein Jahr her, dass wir die Ausstellung machen wollten, doch musste sie immer wieder verschoben werden. Nun ist es so weit.»

Eigenständige Kunstform

Die Herstellung von Gebrauchsgegenständen wie Koch- und Essgeschirr oder dekorativer Objekte aus Keramik reicht in Europa und Vorderasien bis rund 6000 Jahre v. Chr., in Japan sogar bis 11 000 v. Chr. zurück. Unter dem Fachbegriff Moderne Keramik hat sich seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts eine eigenständige Kunstform entwickelt. Während für Andreas Loosli und Renate Wiedmer der künstlerische Ausdruck im Vordergrund steht, möchten die Besucherinnen und Besucher ihrer Kurse häufig etwas ganz Konkretes erschaffen: «Neben dem Töpfertreff bieten wir auch die Möglichkeit, etwa eine Kuh oder andere Tiere aus Keramik zu erschaffen», erzählt Loosli. Die Ausstellung ist bis am 14. November zu sehen. «Licht am Horizont»: Galerie Werkstatt (Leimgruberhaus) und Galerie Gemeindehaus; Samstag und Sonntag, 14–17 Uhr. Weitere Informationen finden Sie unter: www.kulturinreinach.ch

AUS DER GEMEINDE

Ist Zivilcourage nur was für Mutige? Am Dienstag, 2. November 2021, findet in der Aula der Sekundarschule Bachmatten eine Veranstaltung zum Thema Zivilcourage statt. Ueli Mäder, emeritierter Soziologieprofessor, führt durch den Abend. Im Dezember 2020 lancierte «Reinach redet» eine erste Plakatkampagne zum Thema Zivilcourage. Mit provokanten Aussagen wie «Für eine Frau machst du das ganz gut!», «Kaputt… egal!», «Schreie bei den Nachbarn… dreh den Sound lauter!» oder «Immer diese Ausländer!» sollte die Reinach Bevölkerung für das Thema Zivilcourage sensibilisiert werden. Eine anonyme Online-Umfrage begleitete die Plakatkampagne und gab der Bevölkerung die Möglichkeit, ihre persönliche Meinung zu den Aussagen zu äussern. Anschliessend wurden alle Rückmeldungen gesammelt und in einer zweiten Plakatkampagne aufgenommen. Am Dienstag, 2. November schliesst «Reinach redet» nun das Projekt «Zivilcourage» mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung ab. Der Anlass findet um 19 Uhr, Türeinlass ist ab 18.30 Uhr, in der Aula der Sekundarschule Bachmatten statt. Es gilt eine Zertifikatspflicht. Nächstes Jahr greift «Reinach redet» ein neues Thema auf, welches dann hoffentlich wieder mit zwei Veranstaltungen begleitet werden kann. Alle Plakate sowie Informationen zum Projekt und zu der

Veranstaltung sind auf der Website www.reinach-redet.ch einsehbar.

Was ist Zivilcourage?

Gewalt, Ausgrenzung, Sexismus, Mobbing, Vandalismus: Wenn grundlegende Anstands- und Verhaltensregeln verletzt werden, geht das alle etwas an! Zivilcourage beginnt dann, wenn Menschen nicht wegschauen, wenn sie sich einmischen, wenn sie Verhalten und Begriffe, die man im Alltag halt so benutzt hinterfragen und überdenken. Zivilcourage bedeutet stehen zu bleiben, genau hinzuschauen und sofort zu reagieren, ohne sich selbst unnötig in Gefahr zu bringen.

Wer steckt hinter «Reinach redet»?

«Reinach redet» greift aktuelle jugendbzw. gesellschaftsrelevante Themen auf und redet darüber. Im Projekt, das seit einem Jahr von der Gemeinde Reinach übernommen wurde, engagieren sich diverse Akteur*innen aus dem Kinderund Jugendbereich: die Schulsozialarbeit der Primar- und Sekundarstufe, die Schulleitung Primar- und Sekundarstufe I, das Jugendhaus Palais noir, die Fami-

Die Veranstaltung wird vom Soziologen Ueli Mäder moderiert. BILD: GEMEINDE REINACH lien- und Jugendberatung Birseck, der Erlenhof, die Kantonspolizei, das Jugendcafe Paradiso und die Kinder- und Jugendbeauftragte der Gemeinde.


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REINACH EIDG. ABSTIMMUNG

heit eine Korrektur vorzunehmen. Die SP Reinach organisiert dazu am Freitag, 29. Oktober, 19.30 im Stadthaus (Gemeindesaal) eine Veranstaltung. Gezeigt wird der eindrückliche Film «Wer pflegt uns morgen?» Die anschliessende Diskussion und ein Referat von Marianne Quensel, ehemalige Pflegefachfrau, runden den Abend ab. Gerne laden wir Sie zu dieser Veranstaltung ein. Wir möchten Sie noch darauf hinweisen, dass wir am Eingang ein Covid-Zertifikatskontrolle durchführen werden. SP Co-Präsidium, Claude Hodel und Anne-Marlen Riemensperger

ERSATZ WAHL

Ja, ich möchte in den Schulrat menschliche Not missverstanden werden. Mich in diesem Bereich zu engagieren, ist mir wichtig und eine Herzensangelegenheit. Dabei sowohl die Sicht der Lehrpersonen, der Schüler und der Eltern zu verstehen versuchen und konstruktiv einzuwirken, traue ich mir zu. In meinem beruflichen Alltag als Untersuchungsbeauftragter bei der Staatsanwaltschaft bin ich es mir gewohnt, dass man Sachverhalte aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten muss; dass es nicht nur die «eine Wahrheit» gibt, sondern unterschiedliche Wahrnehmungen; dass man auch mit Personen, die sich nicht wirklich wohlgesonnen sind, an einen Tisch setzen und in einen konstruktiven Dialog kommen kann. Ich kann und will ihnen hierbei nichts versprechen, ausser dass ich mich nach bestem Wissen und Gewissen bemühen werde. Sollten Sie mir das dafür notwendige Vertrauen aussprechen, möchte ich mich bei Ihnen bedanken! Lorenz Juon, GLP Reinach

VEREINSNACHRICHTEN REINACH Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j.

Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag.

Kindertanzen und Kinderyoga Reinach Mischeli.

Bruderholzstr. 39 (ref. Zentrum Mischeli) ab 4–12 J. Wir tanzen jede Woche frei aus der Seele was das Zeugs hält! Do, 16.30–17.30. Rhythmus, Bewegung, Spass, HipHop, Ballett, alles kunterbunt! Sarah Haerden, Tel. 078 691 36 77. Schnuppern gratis! www.fit-sphaere.ch

KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger.

Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinach-bl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL.

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von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Auskunft auf www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: Co-Präsidium, Postfach 803, 4153 Reinach.

Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.00

in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch

Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils am Freitag, 20.00 im Weiermatt-Schulhaus. Neue Mitspieler/innen sind willkommen. Kontakt: Urban Roth (Präsident), praesidium@ mgkreinach.ch; www.mgkreinach.ch

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schwierigen Lebenssituation. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch. Präsidentin Susanne Hoffmann, 061 711 33 25.

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Eine ungewöhnliche Kombination bietet das Konzert des Ehepaars Dorothee und Peter Hecking mit Harfe und Kontrabass. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erleben ganz neue Klangerfahrungen. Der weiche Klang des Kontrabasses unterstreicht die perlenden Harfenklänge. Beide Instrumente agieren völlig gleichberechtigt, mal ist die Harfe Soloinstrument, dann der Kontrabass. Das Ehepaar moderiert das Konzert, so dass auch die kleinsten Zuhörenden eine Anregung zu den Stücken bekommen. So gleitet beispielsweise der Schwan über den See bei Saint-Saens «Karneval der Tiere» oder die flirrende Hitze Spaniens wird bei Pedro Valls Werken spürbar. Auch die Instrumente und deren spezielle Spielarten werden den Zuhörenden nahegebracht.

Dorothee Hecking-Neu betreut seit 2010 die Harfenklasse der Musikschule Reinach. Sie erhielt im Alter von neun Jahren ihren ersten Harfenunterricht. Neben zahlreichen Soloauftritten wirkt Dorothee Hecking-Neu regelmässig bei Produktionen des Staatstheaters Darmstadt sowie der Oper Frankfurt mit. Ihr Mann Peter Hecking erhielt im Alter von 13 Jahren seinen ersten Kontrabass-Unterricht. Er war Preisträger des Wettbewerbes «Jugend Musiziert» auf Bundesebene sowie Mitglied des Bundesjugendorchesters. Seit 2004 ist Peter Hecking Mitglied des SWR Sinfonieorchesters und ist aufgrund dieser Tätigkeit regelmässiger Gast in allen Musikzentren nicht nur Europas, sondern weltweit. Der Eintritt ist frei. Es gilt Zertifikats-

Die Lehrpersonen Dorothee und Peter Hecking geben am 29. Oktober 2021 ein Konzert. FOTO: GEMEINDE REINACH pflicht. Kollekte zugunsten der Musiker. Weitere Informationen sind unter www. musikschulereinach.ch einsehbar.

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Samstag/Sonntag und 1./2. November: Mit Zertifikatspflicht – ohne Platzbeschränkung Werktags: Maskenpflicht, Kontaktdaten, max. 50 Personen Donnerstag, 28. Oktober 18.15 Rosenkranz Die Eucharistiefeier entfällt

sich dafür ebenso bis am Mittwoch. Sonntag, 31. Oktober 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Gabriella Schneider 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Gabriella Schneider. Predigtreihe Markus-Evangelium: Mk. 5 Es gilt Maskenpflicht und die Kontaktdaten werden erhoben. Platzbeschränkung von 50 Personen.

Samstag, 30. Oktober 14.00 Einweihung Kury-Kreuz 17.30 Eucharistiefeier

Montag, 1. November 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli

Sonntag, 31. Oktober 10.30 Eucharistiefeier

20.00 Singprobe der Kantorei im Reformierten Zentrum Mischeli

Montag, 1. November, Allerheiligen 19.00 Eucharistiefeier

Dienstag, 2. November 12.00 Mittagstisch im Bistro Glöggli, Reformiertes Zentrum Mischeli (zurzeit 14-täglich) (Anmeldung bis spätestens am Samstag um 18.00 unter Tel. 061 711 00 63. Die Platzzahl ist begrenzt)

Mittwoch, 3. November 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion Seniorenzentrum Aumatt Freitag, 29. Oktober 10.15 Gottesdienst

Das Bistro Glöggli ist wie folgt geöffnet Dienstag bis Samstag, jeweils 9.00 bis 11.00 und 14.00 bis 17.30.

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 29. Oktober 12.00 Ländermittagstisch im Bistro Glöggli, Reformiertes Zentrum Mischeli (Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 27. Oktober unter Tel. 061 711 77 63 oder unter wolbeck@refk-reinach.ch. Die Platzzahl ist begrenzt)

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Sonntag, 31. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Zertifikatspflicht

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und mit separatem Kinderprogramm, Predigt: René Winkler Montag, 1. November 6.00 Männergebet Mittwoch, 3. November 18.00 Musikworkshop Donnerstag, 4. November 14.30 60+ Nachmittag Bitte informieren sie sich über unsere Schutz- und Hygienemassnahmen. Sie finden alle Informationen unter www.chrischonareinach.ch

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 31. Oktober 10.00 Gottesdienst, auch per Zoom – Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen – Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch – Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 31. Oktober 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 3. November 20.00 Gottesdienst

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Die Lehrpersonen der Musikschule sind allesamt auch ausgebildete Musikerinnen und Musiker, die regelmässig an Konzerten in der Region, in der Schweiz und sogar international auftreten. Am Freitag, 29. Oktober 2021 findet um 18.00 Uhr in der Aula Bachmatten das Familienkonzert der Musikschule statt.

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Pflegenotstand auf dem Prüfstand Der Pflegenotstand ist in der Schweiz – unabhängig von Corona – längst eine Realität. Die Belastung der Pflegefachpersonen ist enorm und immer mehr kehren ihrem Beruf den Rücken. Das darf so nicht weitergehen. Jedem von uns kann es treffen, einmal oder mehrere Male im Spital behandelt zu werden. Dabei wünschen wir nichts anderes als eine gute Pflege. Es ist an der Zeit, dass die Löhne für das Pflegepersonal erhöht und die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Am 28. November, wenn unter anderem auch über die Pflegeinitiative abgestimmt wird, haben wir die Gelegen-

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Aus der Gemeinderatssitzung vom 19. Oktober 2021 In seiner Sitzung vom 19.Oktober 2021 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat die Texte und Bilder der Traktanden und Erläuterungen für die Gemeindeversammlung vom 9.12.2021, 19 Uhr, in der Mehrzweckhalle Löhrenacker genehmigt. • Der Gemeinderat hat das kommunale Abstimmungsergebnis der Vorlage vom 26.09.2021 «Investitionskredit Kultur und Sport Zentrum Löhrenacker «Dom»» gemäss § 15 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte erwahrt. • Der Gemeinderat hat sich folgenden Stellungnahmen des Verbands Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) zu kantonalen Vernehmlassungen angeschlossen: – Stellungnahme zur Teilrevision des Gesetzes über die politischen Rechte zum Thema Wahlen und Abstimmungen; – Stellungnahme des Vereins Birsstadt und des VBLG zur Änderung der Verordnung zum Raumplanungs- und Baugesetz RBV. • Der Gemeinderat hat die Wasser- und Kanalisationsanschlussbeitragsrechnungen im Gesamtbetrag von CHF 900 135.15 genehmigt. • Das Protokoll der Vorstandsitzung des Vereins Birsstadt vom 27.08.2021 wurde zur Kenntnis genommen. • Die Radarkontrolle der Kantons- und Gemeindepolizei vom September 2021 wurde zur Kenntnis genommen. • Ausserdem hat der Gemeinderat das Protokoll der FinanzplanungskommissionsSitzung vom 21.05.2021 zur Kenntnis genommen. Gemeinderat Aesch

Papier- und Kartonsammlung am Dienstag, 2. November

Am Dienstag, 2. November 2021, findet in Aesch die nächste Papier- und Kartonsammlung statt. Die Sammlung beginnt um

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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

«Crazy Daisy» – die Ironlady will noch höher hinaus

7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Bündel oder Container werden nicht abgeführt. Bitte Papier und Karton am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereitstellen – gebündelt oder in einem deutlich beschrifteten Container. Sollten Papier oder Karton nicht abgeholt worden sein, kann dies unter der Tel. 061 332 00 22 (Anton Saxer AG, Pratteln) gemeldet werden. Wir danken für die Mitarbeit. Bauabteilung Aesch

Jahresbericht Gartenbad 2021 Am 8. Mai 2021 öffnete das Gartenbad Aesch-Pfeffingen seine Türen zum 50-jährigen Jubiläum. Auch dank der zahlreichen Aktivitäten zum 50. Gartenbad-Geburtstag war die Badesaison trotz tiefer Temperaturen, wenigen Sonnenstunden und viel Niederschlag ein Erfolg. Der Mai präsentierte sich zu warm und sonnig. Juni und Juli waren hingegen zu regnerisch und zu gewitterhaft. Die Temperaturen lagen im Durchschnitt zu tief und selten wurde die 30-Grad-Marke geknackt. Zum Saisonende im August und September war es klar zu nass und zu kalt. Gemessen an den gezählten Eintritten ist die Saison 2021 als eine der Schlechtesten bis anhin zu bewerten: Bis zum Saisonende am 18. September besuchten lediglich 51 780 Gäste das Gartenbad. Das neue Eintrittssystem SKIDATA konnte dabei erfolgreich eingeführt und umgesetzt werden. Dank der SKIDATA-Partnerschaft mit dem Gartenbad Laufen konnten diesen Sommer Badegäste aus Laufen vier Mal kostenlos das Gartenbad Aesch-Pfeffingen besuchen. Insgesamt haben 171 Gäste aus Laufen von diesem Angebot profitiert. Trotz des schlechten Wetters wurden die Anlässe zum 50 Jahr-Jubiläum des Gartenbads gut besucht. Das Jubiläumsprogramm im Juli (Fortsetzung auf Seite 17)

Trainiert zweimal täglich: Désirée Germann mit dem Pokal vom Ironman in Italien.

Die gebürtige Aescherin Désirée Germann qualifizierte sich kürzlich zum wiederholten Male für die LangstreckentriathlonWM auf Hawaii. Dafür steigt sie täglich um 6 Uhr morgens ins Schwimmbecken. Tobias Gfeller

SAMAIN AUF DEM SCHLOSSPLATZ SONNTAG, 31. OKTOBER 2021, AB 18.00 UHR Herzliche Einladung zum Samainfest, das am Sonntag, 31. Oktober, ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz stattfindet. Wir hören Geschichten, lauschen den Klängen einer Pipe Band, staunen über eine Feuerschau und braten eine mitgebrachte oder auf dem Schlossplatz gekaufte Wurst. Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen Abend. Ok-Samain mit dem Verein «Attraktives Aesch»

Gut 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen – Désirée Germann gehört auf der Ironman-Distanz im Triathlon in ihrer Alterskategorie zu den Besten der Welt. Nun hat sie sich dank einem Sieg bei einem Ironman in Italien zum wiederholten Male für den legendären Ironman auf Hawaii qualifiziert, der gleichzeitig als Weltmeisterschaft gilt. Noch hat sie ein Jahr Zeit, um sich auf den alljährlichen Höhepunkt vorzubereiten. Für die gebürtige Aescherin, die mittlerweile in Zürich wohnt und arbeitet, wäre es die vierte Teilnahme auf Hawaii. Qualifiziert hat sie sich dafür schon öfter, teilgenommen hat sie bisher drei Mal. Eine Teilnahme auf Hawaii sei auch aus finanziellen Gründen nicht jedes Jahr möglich. «Der Flug, die Unterkunft und das Material kosten viel Geld. Dazu sind für das

Rennen mehrere Wochen Ferien nötig, um sich optimal darauf vorzubereiten. Das kann ich nicht jedes Jahr machen.»

Tiefs im Rennen überwinden

Im Oktober 2022 soll es aber wieder so weit sein. Die ganze Sportwelt blickt nach Kona, der Kleinstadt auf Hawaii. Mittendrin «Crazy Daisy», wie die Ironlady von ihren Freundinnen und Freunden und in der Szene genannt wird. Nach dem 6. Platz 2018 in ihrer Alterskategorie möchte Désirée Germann unter die Top 5, das würde bedeuten, dass sie auf der Bühne geehrt wird. Ihr grosses Ziel ist irgendwann der WM-Titel. Das gibt die 40-Jährige offen zu. Seit diesem Jahr geht die gebürtige Aescherin in der Kategorie 40 bis 44 Jahre an den Start. Zum ersten Mal auf Hawaii am Start war Désirée Germann 2011, kurz nachdem sie mit dem Langdistanztriathlon angefangen hatte. Die leidenschaftliche Ausdauersportlerin spürte von Beginn weg, dass sie dafür ein gewisses Talent mitbringt. Die Fähigkeit, sich quälen und eigene Leiden überwinden zu können, ist ein Erfolgsrezept von Germann. «Während jeden Ironmans hat man eine schlechte Phase. In Italien zum Beispiel stellte ich mir dann vor, wie toll es auf Hawaii sein wird und wie viel mir die Teilnahme bedeuten würde.» Der Aufwand, den Désirée Germann für ihren Sport betreibt, hat nur wenig mit einem Hobby zu tun. Im normalen Trainingszyklus steht sie jeweils um

FOTO: TOBIAS GFELLER

5.15 Uhr auf und schwimmt ab 6 Uhr drei bis vier Kilometer. Danach geht’s zur Arbeit – Germann arbeitet in einem 100-Prozent-Pensum. Abends folgt eine weitere Trainingseinheit.

Freude, auch wenn es wehtut

Je näher ein Ironman rückt, umso spezifischer trainiert sie darauf und erhält dabei Unterstützung von einem Trainer, der ihr Trainingspläne schreibt. Die stundenlangen Trainings sind für sie keine Qual, sondern purer Genuss. «Mir macht es wirklich Freude, stundenlang zu schwimmen, Velo zu fahren oder zu laufen – auch wenn es mal wehtut.» Die Ferien werden für sie und ihren Partner, der selber Radrennen fährt, zu Trainingslagern. Trainieren, essen und schlafen – das ist für Désirée Germann pure Erholung. Mit ihrer alten Heimat Aesch ist die Ausdauersportlerin noch immer sehr verbunden. 2013 wurde ihr von der Gemeinde der Sportpreis verliehen. Sie besucht regelmässig ihre Eltern, die noch immer in Aesch wohnen, und ihre Geschwister in Reinach und Ettingen. Das Training lässt «Crazy Daisy» bei Familienanlässen im Birseck aber keinesfalls ausfallen. «Dann gehe ich zumeist laufen und erinnere mich an meine ersten Laufrunden zum Löhrenacker, nach Ettingen oder der Birs entlang nach Basel.» Désirée Germann ist im Herzen Aescherin geblieben. Als diese will sie im kommenden Jahr auf Hawaii auf die Bühne.

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und August glänzte mit Film, Musik und Kultur und der neue Pächter des Gartenbadrestaurants (Badi Beizli) verwöhnte die Besucher kulinarisch. Das zugeschnittene COVID-Schutzkonzept des Bundesamts für Gesundheit (BAG) konnte, wie im Vorjahr, gut umgesetzt werden. Auch diesen Sommer musste das Gartenbad-Team keine grösseren Unfälle aufnehmen – auch dank dem hervorragenden Einsatz der Bademeister. Aesch kann also auf eine erfolgreiche und einzigartige Badesaison zurückblicken. Das Gartenbad-Team bedankt sich bei allen Beteiligten und Besucher*innen und freut sich auf eine hoffentlich sonnige und warme Badesaison 2022. Das Gartenbad-Team

Birsstadt TV

Neue Velo-Abstellplätze und WC-Anlage am Bahnhof In der neuen Birsstadt TV-Folge dreht sich alles um die neusten Aufwertungen am Bahnhof Aesch: Dort wurden vergangene Woche zwei neue überdachte Abstellplätze für Zweiräder und eine frische WC-Anlage eingeweiht. Die Unterstände sind die neusten Massnahmen der Langsamverkehr-Förderung in Aesch. Weitere Aufwertungen sind in Planung. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind auf der Gemeindewebsite www.aesch.bl.ch unter dem Suchbegriff «Birsstadt TV» zu finden. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Städte und Gemeinden mit dem «Prix Velo» auszeichnen. Unter den Teilnehmenden werden attraktive Preise verlost. Als Hauptpreis winkt ein E-Bike von Tour de Suisse im Wert von 5000 Franken. Ihre Stimme zählt! Helfen Sie mit, das Velofahren angenehmer und sicherer zu machen! Bauabteilung Aesch

90. Geburtstag

Am 25. Oktober 2021 durfte Herr VogelInauen Ewald seinen 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht ihm für die Zukunft Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

90. Geburtstag

Am heutigen 28. Oktober 2021 darf Frau Fischer-Sonderegger Klara ihren 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die Zukunft Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

95. Geburtstag

Am 22. Oktober 2021 durfte Frau Riemensperger Dora ihren 95. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die Zukunft Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

Bürgergemeinde Aesch

Einladung zur BürgergemeindeVersammlung Dienstag, 9. November 2021, 20.00 Uhr im Chesseli-Saal des Gasthofs Mühle

Energiestadt – Info 10/21

Einfache Energiespartipps für den Winter Den grössten Teil der Energie im Haushalt verbraucht die Heizung. Deshalb lässt sich hier ohne grosse Investitionen viel Energie sparen: Wer die Heizkörper nicht mit Möbeln zustellt, nachts die Fensterläden schliesst, die Fenster nicht bei voll aufgedrehter Heizung öffnet und auf eine angemessene Raumtemperatur achtet, leistet bereits einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz – natürlich ohne Komfortverlust. Jedes Grad zählt: Während im Wohnzimmer 20-22 °C von den Meisten als angenehm empfunden werden, reichen in der Küche 18 °C und im Schlafzimmer 17 °C – einige bevorzugen sogar noch weniger. Halten Sie die Türen zwischen unterschiedlich warmen Räumen geschlossen, damit sich in den kühleren Räumen nicht die Feuchtigkeit niederschlägt und zur Schimmelbildung führt. Schnell lohnt sich zudem das Herunterdrehen eines Heizkörpers selbst bei kurzfristiger Abwesenheit. Viel kälter als 15 °C sollte es bei Aussentemperaturen unter null aber im Haus nicht werden, damit das Gebäude keinen Schaden nimmt. Wie aber die Temperatur richtig einstellen? Was die Zahlen auf dem Thermostatventil genau bedeuten, wissen nämlich nur die wenigsten. Hier deshalb die Übersetzung der Thermostat-Stufen: * (Frostschutz) = ca. 5° C / Stufe 1 = ca. 12 °C / Stufe 2: = 16 °C / Stufe 3 = ca. 20 °C / Stufe 4 = ca. 24 °C / Stufe 5 = ca. 28 °C. Auf dem Heizkörper-Thermostat sind die einzelnen Stufen noch einmal durch drei Striche unterteilt. Jeder Strich steht für ein Grad. Bauabteilung Aesch

Prix Velo – mitmachen und gewinnen

Wie gerne fahren Sie Velo in der Energie-Region Birsstadt? Fahren Sie Velo in der EnergieRegion Birsstadt? Fühlen Sie sich wohl und sicher? Wo drückt der Schuh? Bewerten Sie die Energie-Region Birsstadt auf www.prixvelo.ch und tragen Sie zum grossen, schweizweiten Velorating von Pro Velo bei. Im Frühling 2022 wird Pro Velo die velofreundlichsten Schweizer

Traktanden: Besprechung und Beschlussfassung über: 1. Beschlussprotokoll vom 22. Juni 2021 2.–3. Einbürgerungen 4. Mitteilung der Rechtswirksamkeit erfolgter Einbürgerungen. 5. Budget 2022. 6. Quartierplan Sternengässli (Hauptstrasse 36 bis 42) a) Vorstellung des Planungsperimeters b) Kreditbewilligung von Fr. 450 000.–, Finanzierung durch vorhandene flüssige Mittel c) Information über die vorgesehene SanierungderLiegenschaftHauptstrasse 40/40a. 7. Wahl der Rechnungsprüfungskommission für 2022 8. Verschiedenes Die genaue Traktandenliste ist jedem Bürgerhaushalt direkt zugestellt worden. Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Schutzmassnahmen. Wir laden Sie zu zahlreichem Besuch ein: Bürgerrat Aesch Röm.-Kath. Kirchgemeinde Aesch

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 17. November 2021 19.00 Uhr im Pfarreiheim

1. Begrüssung 2. Beschlussprotokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 8. Juni 2021 3. Jahresbericht 2021 des Präsidenten 4. Budget 2022 Der Kirchgemeinderat beantragt, den Steuersatz – bezogen auf die normale Staatssteuer – bei 8.2% zu belassen. Das detaillierte Budget kann im Sekretariat des Pfarramtes während der Öffnungszeiten eingesehen oder bezogen werden. 5. Genehmigung des Baurechtszinsvertrages mit der HEFA Invest AG mit Sitz in Basel 6. Genehmigung des Baurechtszinsvertrages mit Jelena und Dragos Jablanovic 7. Diverses Wir freuen uns auf euer Erscheinen. Es besteht Abstandregelung und Maskenpflicht! Der Kirchgemeinderat

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OK SAMAIN

BÜRGERGEMEINDE

Samain-Fest auf dem Schlossplatz

Grosses Dankeschön an alle Helfer

Am Sonntag, 31. Oktober, ab 18 Uhr, feiern wir das keltische Neujahrsfest mit den Leisure Pipers, mit Geschichten erzählt von Regula Stingelin, die freundlicherweise für die abwesende Geschichtenerzählerin einspringt, und einer Feuershow mit Christian Ziegler. Die Geschichten werden im Alice Meyer Saal erzählt. Dort gilt die 3G-Regel und für Erwachsene ab 16 Jahren eine Maskenpflicht. Am offenen Feuer braten Sie Ihre mitgebrachte oder gekaufte Wurst und lassen sich durch die schöne Stimmung an diesem fröhlich-besinnlichen Abend verzaubern. Getränke, Suppe und Würste können direkt auf dem Platz gekauft werden. Bringen Sie Ihre Kinder, Verwandten und Bekannten mit und geniessen Sie einen stimmungsvollen Abend auf dem Aescher Schlossplatz. Das OK Samain freut sich auf Ihren Besuch. Moni Meyer, OK Samain

DREHSCHEIBE

«Helfen ist mir sehr wichtig!»

Am Samstagmorgen um 8 Uhr begrüsste «Bürgerpresi» Peter Schneider 35 Helferinnen und Helfer zum traditionellen Herbstfrondienst. Männer und Frauen aller Altersklassen und Kinder waren vertreten, auch neue Helfer standen bereit. Sepp Meyer war für den Personentransport auf die «Eggflue» verantwortlich. Oberhalb der «Hangelimatt» ging gerade die Sonne am östlichen Himmel auf. Wie immer wurden nach dem Holzschlag «Fegg» und «Rüchi» die Äste zu Totholzhaufen aufgeschichtet. Diese bieten idealen Lebensraum für viele Insekten- und Käferarten, Spinnen, Vögel und Kleintiere wie Erdkröten, Frösche, Molche (als Überwinterungsplatz), Zauneidechsen, Spitzmaus, Igel und Mauswiesel, ausserdem Nistmöglichkeiten für Zaunkönig, Rotkehlchen und Grasmücke. Auf den geräumten Flächen ist die Naturverjüngung des Waldes besser möglich. Es war

eine Freude zu sehen, wie schnell so viele Hände ein grosses Gebiet «aufräumen» können. Unsere Waldchefin Pia Hägeli war mächtig stolz auf ihre Equipe. Die Waldhütten-Gruppe hat während dieser Zeit die Hütten-Fassade frisch gestrichen und sie unglaublich verjüngt. Die Küchenmannschaft, bestehend aus Guido Währy und Peter Schneider, hat bis um 13 Uhr wieder einmal ein wunderbares 4-Gänge-Menü gezaubert, um die Mannschaft wieder zu stärken. Die Bürgergemeinde dankt allen Helferinnen und Helfer herzlich für ihren Einsatz: ohne sie wäre die Durchführung eines solchen Anlasses nicht möglich. Es war wie immer ein gelungener Anlass, an dem sich alle gut unterhielten und viel gelacht wurde. Die Bilder vom Frondienst finden Sie auf www.bgpfeffingen.ch/Fotoarchiv. Bürgergemeindekanzlei Cornelia Meyer

EIDG. ABSTIMMUNG

Sichern wir die Pflegequalität dungsplätze und bessere Ausbildungslöhne. Zweitens müssen wir Berufsausstiege verhindern. Hier fordert die Initiative eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen wie beispielsweise berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und familienfreundliche Strukturen. Drittens müssen wir die Pflegequalität aufrechterhalten. Dafür braucht es genügend Pflegefachpersonen auf allen Abteilungen. Nur mit einem Ja zur Pflegeinitiative sichern wir die Pflegequalität! Jan Kirchmayr, SP-Landrat, Aesch

Seit 2013 bin ich als Helferin bei der Drehscheibe. Es macht mir sehr viel Spass und Freude. Der Kontakt mit Menschen und auch das Helfen ist für mich sehr wichtig in meinem Leben. Unterstützung suchende Mitglieder schätzen unsere Hilfsbereitschaft und sind sehr dankbar dafür. Ich habe auch immer sehr schöne Gespräche. Patrizia Calicchio, Helfende, Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen

11 000. So viele Stellen sind in der Pflege schweizweit unbesetzt. Innert der nächsten 10 Jahre brauchen wir weitere 70 000 Pflegende. Hinzukommt, dass vier von 10 Pflegerinnen und Pfleger ihren Beruf frühzeitig verlassen. Die Pflegeinitiative, die am 28. November zur Abstimmung kommt, sieht verschiedene Massnahmen vor, damit dieser Umstand endlich angegangen wird: Erstens braucht es jetzt eine Ausbildungsoffensive. Wir müssen mehr Pflegende ausbilden. Dazu gehören mehr Ausbil-

MUSIKSCHULE

CHRISTLICHES BEGEGNUNGSZENTRUM

An- und Abmeldetermin

Weihnachtspäckli-Aktion

Neuanmeldungen, Abmeldungen und Änderungen der Lektionsdauer oder des Fachs müssen bis 15. November für das darauffolgende Semester getätigt werden. Bestehende Anmeldungen verlängern sich bis auf Widerruf automatisch. Bitte benützen Sie unser Formular, welches Sie auf unserer Homepage (www. msaepf.com) oder im Musikschulzentrum Schützenmattschulhaus Trakt C, Dornacherstrasse 43, 4147 Aesch, beziehen können. Andreas Kirschner, Schulleitung

VEREINSNACHRICHTEN AESCH/PFEFFINGEN Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsi-

Alle Jahre wieder bringen viele Sattelschlepper Tausende von liebevoll gepackten Weihnachtspäckli nach Osteuropa, wo nach wie vor bitterste Armut herrscht. Auch dieses Jahr bieten wir als Christliches Begegnungszentrum Aesch wieder verschiedene Möglichkeiten an, sich bei der Aktion zu beteiligen. Am Samstag, 6. November, begrüssen wir Sie gerne von 10 bis 14.30 vor dem Coop, Hauptstrasse, in Aesch. Wie wäre es, wenn Sie beim Einkauf ein Kilo Mehl, eine Kerze, ein Spielzeug etc. mehr einkaufen und die Ware bei uns am Stand abgeben würden? Gerne nehmen wir auch komplette Päckli- oder Geldspenden entgegen. Eine Lis-

GOTTESDIENSTE

dentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreugmbh.ch; Kassier: Michael Dreier, 061 226 27 09; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, 061 361 71 70.

Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch

Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@ bluewin.ch, www.jap.ch. VorverkaufTickets:Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com

Sonntag, 31. Oktober 10.15 Wortgottesdienst mit Kommunion zu Allerheiligen, mit Taufe (Ausnahmsweise mit Zertifikat)

Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Ne-

Dienstag, 2. November 18.00 Schülergottesdienst

Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15

Mittwoch, 3. November 9.15 Eucharistiefeier

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Donnerstag, 4. November 16.30 Rosenkranzgebet

bel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel@bluewin.ch Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen.

Tonerde, Mo 9–12, Di 18–21. Wochenendseminare am 2./3.10., 13./14.11., 4./5.12.2021. Kunsttherapie nach Vereinbarung. www.raumeswelten.ch, Cornelia Jacob, 078 221 76 54. ANZEIGE

Samstag, 30. Oktober 18.00 Eucharistiefeier zu Allerheiligen (mit Zertifikat)

Sonntag, 31. Oktober – Birsecker Reformationsgottesdienst mit Abendmahl 10.00 Reformierte Kirche Aesch. Mit den Pfarrern Ingo Koch, Haiko Behrens und Thomas Mohry. Kollekte: Reformationskollekte Amtswoche: 30. Okt. bis 5. Nov. Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch Sonntag, 31. Oktober 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt von Eric Sollberger

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Sonntagsschule und Kinderbetreuung

Samstag, 30. Oktober Kein Vorabendgottesdienst

Mittwoch, 3. November 19.30 Bibelsabend

Sonntag, 31. Oktober 11.30 Eucharistiefeier zu Allerheiligen, mit Aufnahme der neuen Ministranten Dienstag, 2. November 18.00 Schülergottesdienst in Aesch Mittwoch, 3. November 17.00 Rosenkranzgebet Freitag, 5. November 9.15 Wortgottesdienst mit Kommunion

Samstag 13. Nov. 2021 18.45 – 20 Uhr im Gemeindehaus 20 – 24 Uhr Betrieb in allen Galerien Sonntag 14. Nov. 2021 14 – 17 Uhr Betrieb in allen Galerien

te, was alles eingepackt werden sollte, finden Sie unter www.cbz.ch oder unter www.weihnachtspäckli.ch. Vom 15. bis 19. November packen wir im CBZ (Landigebäude, 3. Stock) die gespendete Ware ein. Haben Sie Lust mitzuhelfen? Dann freuen wir uns, Sie bei uns willkommen zu heissen. Haben Sie Fragen, dann melden Sie sich bitte unter Tel. 079 406 45 91. Auch in diesem Jahr werden wir mit einem Stand am Aescher Weihnachtsmarkt vom 26. bis 28. November vor Ort sein. Der Reinerlös geht ebenfalls an die Weihnachtspäckli-Aktion. Ihre Unterstützung bringt Hoffnung und Freude. Herzlichen Dank! Ihr CBZ Aesch

Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Donnerstag, 28. Oktober – Atempause 19.00 Reformierte Kirche Aesch. Text – Stille – Musik

Dienstag, 2. November 9.30 Gebetsgemeinschaft

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Für den Gottesdienst vom 31. Oktober besteht eine Zertifikationspflicht. Weitere Info über www.cbz.ch Der Gottesdienst wird per Livestream übertragen. Sonntag, 31. Oktober 10.00 Gottesdienst: Martin Hoppe-Boeken Parallel Kindergottesdienst Donnerstag, 4. November 6.00 bis 7.00 Frühgebet


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Ein Interview mit Adrian Albert (Servicemonteur für Sanitär und Heizung) Von wo bist du, wo wohnst du? Ich bin ursprünglich von Aesch und bin mit meiner Frau Julia vor sechs Jahren auf Röschenz gezogen. Was schätzt du am Landleben? Ich schätze die Ruhe, die gute Luft und keine Hektik. Man kann sich frei bewegen, fühlt sich nicht eingeengt. Als was arbeitest du? Ich arbeite als Servicemonteur im Bereich Sanitär und Heizung. Ich habe mittlerweile 19 Jahre Berufserfahrung.

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Was sind deine täglichen Aufgaben? Diese sind sehr vielfältig. Die WC Spülung ist das meistgenannte Übel sowie tropfende Leitungen. Meist fallen auch Reparaturarbeiten an Armaturen an oder ein herkömmlicher Filterservice. Erkläre uns deine berufliche Laufbahn: Ich habe vor rund 19 Jahren meine Lehre als Sanitärinstallateur absolviert. Ich lernte durch die tägliche Arbeit auch das Knowhow des Heizungsmonteurs. Durch meine langjährige Erfahrung kann ich somit auf ein grosses Wissen zurückgreifen.

Wie organisierst du deine Arbeit? Unser Servicedisponenten-Team sendet mir die täglichen Arbeits-Aufträge auf mein Tablet. Am Vorabend verschaffe ich mir einen Überblick des nächsten Tages, bestelle vorgängig das benötigte Material, sofern ich dieses nicht bereits im Auto habe.

Was ist für dich wichtig an der Arbeit? Meine grösste Befriedigung ist, dass ich die Wünsche des Kunden erfüllen kann. Der Kunde muss zufrieden sein, dass ist das Wichtigste. Wie bringst du das Familienleben in Einklang? Ich bin glücklicher Familienvater. Am 17. November 2019 ist unser Sohn Nelio zur Welt gekommen. Dies hat den Tagesablauf von mir und meiner Frau Julia ein wenig durcheinandergewirbelt. Ist bei euch zu Hause alles «Baby Proof» eingerichtet, respektive sind sämtliche Ecken und Kanten mit Schoner abgedeckt? Langsam müssen wir uns dem Annehmen, da Nelio nun begonnen hat zu laufen. Er ist momentan auf Entdeckungsreise und will jegliche Gegenstände in den Mund nehmen. Wir müssen alles immer versorgen oder verstecken. Was sind die schönsten Momente Vater zu sein? Wenn man von einem strengen Arbeitstag nach Hause kommt und in ein lachendes Kindergesicht schaut, dies erfüllt mich mit Glück.


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Budget 2022 Der Gemeinderat hat das Budget 2022 beraten und zu Handen der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2021 verabschiedet. Auch dieses Jahr präsentiert sich die Ausgangslage bei den einzelnen Budgetpositionen ohne wesentlichen Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Nach wie vor werden die Gemeindebudgets durch zahlreiche fremdbestimmte Faktoren geprägt und bestimmt. Insbesondere gesetzliche Vorgaben schränken den gemeinderätlichen Entscheidungsspielraum sowie den finanziellen Handlungsspielraum erheblich ein. Hierzu gehören beispielsweise der Finanzausgleich, die Beiträge an die kantonalen Ergänzungsleistungen, die Sozialhilfekosten, die Bildungskosten sowie die Kosten für die Pflegebeiträge an den Aufenthalt in Alters- und Pflegeheimen und die ambulanten Pflegebeiträge. Unverändert schwierig zeigt sich auch die Einschätzung der Entwicklung der Wirtschaftsund Zinsfaktoren für das kommende Jahr. Der Gemeinderat geht wie bereits letztes Jahr davon aus, dass die Pandemie die Gemeinde Pfeffingen in Bezug auf die steuerlichen Auswirkungen nicht im besonderen Umfang treffen wird. Aufgrund der vorliegenden Informationen und Erkenntnisse beurteilt der Gemeinderat die Entwicklung der Steuereinnahmen für das kommende Jahr als leicht zunehmend. Die Finanzkommission Pfeffingen hat den Vorentwurf des Budgets 2022 an ihrer Sitzung vom 29. September 2021 beraten und dieses zustimmend zur Kenntnis genommen. Das für dieses Jahr von der Gemeindeversammlung beschlossene Tiefbauprojekt «Klusweg» (im Abschnitt zwischen «Im Steinler» und «Brunnmattweg»), umfassend die Erneuerung der Wasserleitung, den Neubau der Sauberabwasserleitung sowie die Strasseninstandstellung, inkl. Ersatz der Strassenbeleuchtung, konnte noch nicht ausgeführt werden. Im Zuge der Ausarbeitung der Projektunterlagen und nach Auswertung der Submissionsergebnisse für die Vergabe der Baumeisterarbeiten musste festgestellt werden, dass die hierfür im Budget 2021 eingesetzten Baukosten zu tief berechnet wurden. Der Gemeinderat wird mit einem Nachtragskredit für die Umsetzung dieses Tiefbauprojektes an die Gemeindeversammlung gelangen. Weitere Investitionsvorhaben betreffen die Fortsetzung der Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED-Leuchten, die Anpassung der Bushaltestellenkante Bergmattenweg (Umsetzung hindernisfreier Einstieg), sowie die Instandstellung der Klusstrasse (Hintere Klus). Im Rahmen der Budgetberatung hat der Gemeinderat sämtliche beeinflussbaren Ausgaben kritisch hinterfragt, jedoch praktisch keine Positionen eruieren können, die eine signifikante Reduktion der Budgetausgaben erzielen könnten. Der Gemeindesteuersatz soll auch im kommenden Jahr unverändert bei 45% belassen werden. Der Gemeinderat wird auch in den kommenden Jahren die Kosten- und Aufgabenentwicklungen sowie die Auswirkungen der vom Regierungsrat Mitte September 2021 angekündigten Einkommenssteuer- und Vermögenssteuerreformen aufmerksam beobachten. Die Erfolgsrechnung des Jahres 2022 weist einen budgetierten Mehraufwand von CHF 40100 aus (Budget 2021: Mehraufwand CHF 312 600). Der Gesamt-Aufwand beträgt CHF 10 302 800. Auf der Ertragsseite rechnet der Gemeinderat mit Einnahmen von

insgesamt CHF 10 262 700. Die Investitionsrechnung sieht Ausgaben in der Höhe von CHF 1 413 000 und Einnahmen von CHF 298 000 vor. Bei veranschlagten planmässigen Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen von CHF 730 300, dem vorgenannten Aufwandüberschuss von CHF 40 100, die Berücksichtigung des Saldos der Einlagen und Entnahmen aus den Spezialfinanzierungen sowie der Entnahme aus der Vorfinanzierung «Neubau Schulhaus», resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von CHF 606 700. Sämtliche Gebühren für die Spezialfinanzierungen «Wasserversorgung», «Abwasserbeseitigung», «Abfallbeseitigung» sowie «Kabelnetz» bleiben im kommenden Jahr unverändert. Gemeinderat Pfeffingen

Aus der Gemeinderatssitzung vom 18. Oktober 2021 An der letzten Sitzung hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Unterstützung Inlandhilfe: Folgende soziale Institutionen erhalten im Rahmen der Inlandhilfe Beiträge von jeweils CHF 2400.00 ausgerichtet: Winterhilfe Basel-Land, Tele-Hilfe Basel – Die dargebotene Hand, Die CHARTA - Arbeit für Menschen mit Behinderung, Gassenküche Basel sowie CO13 Basel. • Anhörung betreffend Änderung der Verordnung zum Raumplanungs- und Baugesetz (RBV): Begrüsst wird die Schaffung einer einheitlichen Praxis zur Meldepflicht von Wärmepumpen in beiden Halbkantonen. Mit der neuen Verordnungsbestimmung soll Klarheit und Einheitlichkeit geschaffen werden. Bewilligungsfreie Wärmepumpen bis zu einer gewissen Grösse sollen einem vereinfachten Meldeverfahren unterstellt werden, grössere Anlagen sollen weiterhin dem ordentlichen kantonalen Baugesuchsverfahren unterstehen. Kritisch wird hingegen die generelle Anpassung der Reduktionsfaktoren für das Erstellen von Pflichtparkplätzen beurteilt, sofern gewisse Bedingungen erfüllt sind. Eine solche Lösung kantonsübergreifende Lösung ohne Berücksichtigung von gemeindespezifischen Situationen erfüllt nicht die Bedürfnisse unserer Gemeinde. Gemeinderat Pfeffingen

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PFÄFFIGE L ÄBT

SEELSORGEVERBAND ANGENSTEIN

Start zum ersten Hallenflohmarkt

Mitreden zur Zukunft der Kirche

Besuchen Sie den ersten Hallen-Flohmarkt in Pfeffingen. Am kommenden Samstag, 30. Oktober, von 9 bis 16 Uhr erwarten wir Gross & Klein in der Turnhalle Pfeffingen. Da kann man im Trockenen nach allerlei Dingen aus zweiter Hand stöbern, feilschen und hoffentlich auch kaufen. Kaum etwas, was es hier nicht gibt: Von Möbel über Elektrogeräte bis zum klassischen Hausrat, Kleider, Schuhe, Sammelstücke, Spielsachen, Sportartikel und viel Krimskrams. Für das leibliche Wohl sorgt der Verein «Pfäffige läbt» mit einer Auswahl an Speisen wie Butter, Gipfeli, feine Nussgipfel, Hörnli mit Gehacktem, wer will auch mit Apfelmus. Hot-Dogs, Wienerli mit Brot und hausgemachte Kuchen. Dazu die passenden Getränke. Für den Besuch vom Hallen-Flohmarkt gelten die 3G-Regeln. Sie benötigen also ein gültiges Covid-Zertifikat zusammen mit Ihrem Ausweis. Euer OK «Pfäffige-läbt» ANZEIGE

Turnhalle Pfeffingen

Flohmarkt 30. Oktober 2021 | 9.00 – 16.00 Uhr

Kaffee, Kuchen, Hot-Dogs und Hörnli-Hack sowie Getränke werden vom Pfäffige-läbt-Team angeboten.

Papst Franziskus hat einen synodalen Prozess in der Kirche angestossen. In einer ersten Phase können alle – jeweils in Gruppen von mindestens fünf Personen – bis Ende November Antworten geben auf Fragen aus zehn Themenbereichen. Alles was es dazu braucht, findet sich unter www.wir-sind-ohr.ch. Wer nicht selber vier oder mehr Menschen für ein solches Gespräch findet, kann an einem der beiden Abende im Pfarreiheim Aesch teilnehmen: Am Mittwoch, 3. November, und am Donnerstag, 11. November, je um 19 Uhr. Es besteht Covid-Zertifikatspflicht. Nach einer kurzen Einführung werden Gruppen gebildet, die sich dann den aus ihrer Sicht

interessantesten Fragen widmen. Die Antworten werden von den Gruppen direkt an das Institut gfs in Bern übermittelt, das die Auswertung für das Bistum Basel vornimmt. Das Resultat dieser Befragung an der Basis wird am 13. Januar veröffentlicht und eine Woche später von einer breit zusammengesetzten Versammlung des Bistums diskutiert. Das Ergebnis wird dann an die Schweizer Bischofskonferenz weitergeleitet, die eine Eingabe der ganzen Schweiz für Rom verfasst, wo sich im Oktober 2023 eine Bischofssynode mit den Eingaben aus aller Welt befassen wird. Alois Schuler Diakon/Pfarreiseelsorger

EIDG. ABSTIMMUNGEN

Parolen der Grünliberalen Baselland An der Mitgliederversammlung der GLP Baselland vom 20. Oktober, die wiederum Corona bedingt per Videokonferenz stattfinden musste, fassten die Mitglieder die Parolen zu den Abstimmungen vom 28. November 2021: Ein klares Ja zur Pflegeinitiative. Wir unterstützen die Kernanliegen der Initianten, welche durch den indirekten Gegenvorschlag nicht abgedeckt wird, nämlich die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Zum Covid-19-Gesetz empfehlen wir Ihnen ein Ja in die Urne zu legen. Wir sind der festen Überzeugung, dass das Gesetz nach wie vor notwendig ist als Grundlage für die Massnahmen im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung. Die verfehlte Justizinitiative lehnen wir hingegen ab. Die Initiative fordert, dass die höchsten Richterinnen und Richter per Zufallsentscheid gewählt werden sollen. Die Gerichte sollen das Volk widerspiegeln und damit braucht es neben rein juristischem Wissen auch Persönlichkeit. Nach einer

sachlichen und breiten Diskussion über das Kantonale Integrationsprogramm (KIP) lehnen wir das Referendum ganz klar ab. Zu einer erfolgreichen Integration gehören die soziale Zugehörigkeit, die Teilnahme am Arbeitsmarkt und gute Deutschkenntnisse. Das KIP fördert die Chancengleichheit in unserem Kanton mit Beratungen, Sprachbildungs- und Frühförderangeboten für Kinder. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Empfehlungen folgen. Grünliberale Partei Baselland

SCHNAPPSCHUSS

Aufruf zur Mitarbeit im «Elternrat Kinderbetreuung Pfeffingen (KiBeP)» Die Kinderbetreuung Pfeffingen (KiBeP) hat nach den Herbstschulferien ihren Betrieb aufgenommen. Dem Verein «familea» als Betreiberin und der Gemeinde Pfeffingen als Trägerschaft dieses Angebots ist die Zusammenarbeit mit den Eltern und Erziehungsberechtigten ein wichtiges Anliegen. Diese sollen die Möglichkeit haben, sich in einem «Elternrat KiBeP» zu engagieren, bzw. sich durch deren Mitglieder vertreten zu lassen. Primäres Ziel des Elternrates KiBeP ist, mittels gegenseitigen Austausch die Zusammenarbeit zwischen Eltern, KiBeP und der Gemeinde zu optimieren. Die weiteren Ziele, Aufgaben, Rechte und Pflichten des Elternrates KiBeP sind in einem Pflichtenheft festgehalten. Eltern, die an einer Mitarbeit im Elternrat KiBeP interessiert sind, können sich bis zum 15. November 2021 bei der Gemeindeverwaltung melden. Das «Pflichtenheft Elternrat KiBeP» finden Sie auf unserer Homepage. Für ergänzende Auskünfte steht Ihnen Gemeindeverwalter Walter Speranza (061 756 81 22 oder walter.speranza@pfeffingen.bl.ch) gerne zur Verfügung. Gemeinderat Pfeffingen

UMWELT-INFO

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Metall

findet statt am Montag, 1. November 2021 Dienstag, 2. November 2021 Mittwoch, 10. November 2021 Mittwoch, 24. November 2021 Mittwoch, 15. Dezember 2021 Mittwoch, 4. Mai 2022

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Herbsttraum: Wochenblatt-Leser Dieter Winkler aus Aesch freut sich über das leuchtende Orange des grossen Baums bei der Löhrenackerhalle in Aesch. Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch


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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

DRINGEND

Pflegehelfer/in gesucht

Wir suchen eine zuverlässige Putzkraft für die Praxis und privat ab SOFORT 10 –12 Stunden/Woche. Deutsch sprechend. Gute Referenzen erforderlich.

Die irides AG ist ein Wohn- und Pflegeheim für sehbehinderte, hörsehbehinderte, blinde und betagte Menschen. Angegliedert an das Wohnheim haben wir zudem diverse abwechslungsreiche geschützte Arbeits- und Ausbildungsplätze integriert.

Bitte melden in der Praxis Dr. B. Hollinger Bahnhofstr. 19 4104 Oberwil Dr.barbla.hollinger@hin.ch info@medicallaserbeauty.com

Wir suchen:

Mitarbeitende mit Rente Wenn Sie eine IV-Rente beziehen, motiviert und neugierig für neue Aufgaben und Herausforderungen sind, dann finden Sie mit Sicherheit bei uns einen geeigneten Arbeits- oder Ausbildungsplatz: Administration: Arbeitsmöglichkeiten in verschieden Bereichen Facility Management: diverse Arbeitsmöglichkeiten in den Bereichen Technischer Dienst, Lingerie und Reinigung Gastronomie: Mithilfe in der Küche, im Service und beim bistro wytbligg Pflege/Betreuung: wertvolle Tätigkeiten mit Menschen im Bereich Aktivierung, Betreuung und Pflege möglich Verkauf: in unserem schönen Laden ybligg im Herzen der Stadt Basel beim Spalenberg Werkstatt: anspruchsvolle Herstellung unserer hochwertigen Produkte in der Korb- und Sesselflechterei, der Bürstenbinderei und in der Schreinerei Wir bieten: eine Vielfalt von traditionellen und modernen geschützten Arbeitsplätzen abwechslungsreiche und spannende Tätigkeiten auf individuelle Bedürfnisse zusammengestellte Arbeitseinsätze (Pensum und Arbeitsbereiche) Begleitung und Beratung durch ausgebildete Arbeitsagogen/innen Mitarbeit in motivierten und kompetenten Teams Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Vanessa Meyer, Leiterin Coaching und Arbeitsintegration, Tel. +41 (61) 225 57 70. Ihre vollständige Bewerbung mit Foto senden Sie bitte per Post an: irides AG, Frau Vanessa Meyer, Coaching und Arbeitsintegration, Kohlenberggasse 20, 4051 Basel. Oder per Mail an: v.meyer@irides.ch

Erfüllende Teilzeitstelle in der Seniorenbetreuung. Sie arbeiten flexibel und haben Zeit für Ihre Kunden. Bereitschaft für Nacht- und Wochenendeinsätze von Vorteil.

Empfehlungen Sendungen für die Neue Zeit

«Die Neue Zeit TV» GRATIS-APP oder WEB-TV

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: www.homeinstead.ch/jobs oder +41 61 205 55 77

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BÜRGERGEMEINDE 4245 KLEINLÜTZEL

Für unseren Sömmerungsbetrieb Remel suchen wir per Sömmerungsbeginn Mai 2022

Zinnwaren

Becher, Kannen, Teller. Es lohnt sich bestimmt, rufen Sie mich an. Frau Mülhauser, Tel. 076 612 19 75

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einen Hirt / eine Hirtin welcher/welche die ca. 55 Rinder während der Sömmerungszeit (Mai – September) betreut.

Besonders Toyota, Opel, VW, Lieferwagen. Kilometer egal. Rufen Sie mich an! 079 415 10 46 auch Sa. / So.

Die Aufgaben und die Entschädigung sind in einem Vertrag und einem Pflichtenheft mit Anhang geregelt. Es besteht die Möglichkeit allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt auch den Wirtebetrieb der Besenbeiz Remel zu übernehmen. Nähere Auskunft erteilt: Gemeindepräsident Stefan Borer

061 771 07 57 079 789 70 14

Frischer Buttenmost I. Vögtli, V. Ming, C. Zaugg Kirchrain 17, 4146 Hochwald Telefon 061 751 48 21 Infos unter: www.buttenmost.ch

Jahr- und Heimatbuch 2022 für das Schwarzbubenland und das Laufental

Dr Schwarzbueb ÖFFENTLICHE VERNISSAGE

Donnerstag, 4. November 2021 Alterszentrum Bodenacker Restaurant s’Zäni Bodenackerstrasse 10 4226 Breitenbach Beginn: 18 Uhr Wir begrüssen alle Freundinnen und Freunde des Jahr- und Heimatbuchs «Dr Schwarzbueb» zur Vernissage des Jahrgangs 2022 herzlich. Freuen Sie sich auf einen gemütlichen Apéro! Zertifikatspflicht (3G) gemäss BAG

Thomas Brunnschweiler und Klaus Fischer, Redaktion Stefan Biedermann, Verlag


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

A18 Muttenz Nord: Sperrungen am Wochenende Wie das Bundesamt für Strassen ASTRA mitteilt, wird im Rahmen des SBB-Projekts Entflechtung Basel-Muttenz zur Erstellung der Donnerbaumbrücke und der Passerelle Hagnau ein weiterer Kran montiert. Zu diesem Zweck wird die Birsfelderstrasse sowie die Ein- und Ausfahrt Muttenz Nord vom Freitag, 29. Oktober 2021, ab 20.00 Uhr, bis Montag, 1. November 2021, 6.00 Uhr gesperrt. Umleitungen für den Strassen- sowie für den Fuss- und Fahrradverkehr werden signalisiert. Die Arbeiten und Sperrungen sind von Witterung und Bauablauf abhängig. Die Gemeindeverwaltung

Fälligkeit der Gemeindesteuern 2021 Per 31. Oktober 2021 ist die Zahlung der Gemeindesteuern 2021 fällig. Die definitiv geschuldete Gemeindesteuer 2021 wird erst aufgrund der im Frühjahr 2022 einzureichenden Steuererklärung 2021 festgesetzt. Zur Vermeidung von Verzugszinsbelastungen wird empfohlen, mindestens den mit der Vorausrechnung vom Frühling 2021 provisorisch in Rechnung gestellten Betrag zu bezahlen. Einzahlungsscheine können mit dem Talon auf der Vorausrechnung, via Online-Schalter auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch oder telefonisch unter der Nummer 061 416 11 25 angefordert werden. Als eine der ersten Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft hat Münchenstein die Steuerrechnungen auf QR-Code umgestellt, was eine bequemere und unkompliziertere Bezahlung ermöglicht. Gleichwohl können nach wie vor die alten Einzahlungsscheine aus den Jahren 2020 und 2021 für die Zahlung verwendet werden. Die Gemeindeverwaltung

Termine Schiessanlage Au bis Ende Jahr An folgenden Terminen bis und mit Ende Kalenderjahr 2021 herrscht auf der Schiessanlage Au voraussichtlich Schiessbetrieb: • Samstag, 30. Oktober, 13.00 bis 18.00 Uhr • Samstag, 6. November, 9.00 bis 12.00 Uhr • Samstag, 20. November, 9.00 bis 12.00 Uhr • Samstag, 27. November, 13.00 bis 16.00 Uhr • Samstag, 4. Dezember, 13.00 bis 16.00 Uhr Allgemeine Dienste und Sicherheit

Sonderabfallsammeltag am 30. Oktober 2021 Am kommenden Samstag, 30. Oktober 2021, steht auf dem Areal des Werkhofs an der Pumpwerkstrasse 7 von 8.30 bis 15.30 Uhr eine mobile Sammelstelle zur Entgegennahme von Haushalt-Sonderabfällen bereit. Die von der Gemeinde organisierte Sammelaktion findet einmal pro Jahr statt und soll Anlass geben, Putzschränke, Hausapotheken, Keller und Garagen zu entrümpeln. Was als Sonderabfall gilt und abgegeben werden kann, ist auf einem Merkblatt festgehalten, das in alle Haushalte verteilt wurde. Ebendieses Merkblatt kann ebenfalls auf der Website der Gemeinde Münchenstein unter der Rubrik «News» abgerufen werden. Nicht angenommen werden am Sammeltag Sonderabfälle aus Gewerbe und Industrie. Die Sammelaktion stellt eine Ergänzung zu den permanenten Abgabestellen für Sonderabfälle aus Haushaltungen dar. Das ganze Jahr hindurch können die bestehenden Rückgabemöglichkeiten der Verkaufsstellen und Fachgeschäfte genutzt werden. Die Bauverwaltung

Robinsonspielplatz: Winteröffnungszeiten ab 3. November

auf Normalbetrieb umgestellt, d. h. das «grösste Kinderzimmer Münchensteins» ist jeweils mittwochs und donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Ab Mittwoch, 3. November 2021, gelten dann die leicht angepassten Winteröffnungszeiten wie folgt: – Mittwoch 13.30 bis 17.30 Uhr – Donnerstag 13.30 bis 17.30 Uhr – Freitag 14.30 bis 17.30 Uhr Der nächste Familiengrillabend findet am Freitag, 5. November 2021, von 17.30 bis 19.30 Uhr statt. Wie üblich werden die Teilnehmenden gebeten, das Grillgut selber mitzunehmen. Das Team des Robinsonspielplatzes

«Letzte Hilfe» am 3. November: Jetzt anmelden Das Lebensende und Sterben von Angehörigen, Freunden und Nachbarn macht Menschen oft hilflos. Am Kursabend «Letzte Hilfe Am Ende wissen, wie es geht» vermitteln zwei Coaches aus dem medizinisch/pflegerischen und theologisch/spirituellen Bereich Grundwissen und ermutigen die Teilnehmenden dazu, sich Sterbenden zuzuwenden und ihnen die Hand zu reichen. Der Kurs findet am kommenden Mittwoch, 3. November 2021 von 16.30 bis 20.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3 in Münchenstein statt. Im Kostenbeitrag von 20 Franken sind Verpflegung und informative Unterlagen inbegriffen. Die Teilnahme ist auf 20 Personen beschränkt. Zurzeit sind noch freie Plätze verfügbar. Anmeldungen nimmt gerne Joachim Bühler, Leiter der Koordinationsstelle für das Alter, per E-Mail an joachim.buehler@muenchenstein.ch oder telefonisch unter der Nummer 061 411 57 78 entgegen. Koordinationsstelle für das Alter

Suppentopf der Münchensteiner Frauen am 2. November Am Dienstag, 2. November 2021, findet ab 12.00 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3 der «Suppentopf» statt. Angeboten werden wie üblich eine frisch zubereitete Suppe mit einem Paar Wienerli und Brot und im Anschluss danach Kaffee und eine Auswahl von selbstgebackenen Kuchen und weiteren Desserts. Ursula Gallandre und ihr engagiertes Team freuen sich wieder über zahlreiche Gäste. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es besteht eine Covid-Zertifikatspflicht. Koordinationsstelle für das Alter

Ladies Night am 4. November Im Rahmen der nächsten Ladies Night in der Gemeindebibliothek wird die Food-Fotografin und –Stylistin ihr druckfrisches Kochbuch «Hofsaison» präsentieren, das inspiriert vom Birsmattehof in Therwil die Vielfalt der Gemüseküche aufzeigt. Die Gäste dürfen sich auf einen unterhaltsamen Einblick in den Alltag einer Kochbuchautorin freuen. Abgerundet wird der Abend mit einem kulinarischen Apéro. Der Anlass findet am Donnerstag, 4. November 2021, 19.00 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte. Aufgrund der beschränkten Platzzahl ist eine Anmeldung per E-Mail an gemeindebibliothek@muenchenstein.ch oder Telefon an 061 411 13 13 erforderlich. Der Eintritt bedingt ein gültiges Covid-Zertifikat, dafür kann von einer Maskenpflicht abgesehen werden. Das Team der Gemeindebibliothek

VEREINSNACHRICHTEN

seitig ihre Kinder von 2 bis 6 J. Donnerstag von 14.15 bis 17.00. Auskunft: www.kinderhueti.ch

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreu-

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Unbekanntes Wintergemüse kennenund kochen lernen An der Ladies Night in der Gemeindebibliothek Münchenstein stellt die Basler Foodfotografin und Foodstylistin Carmen Schilling ihr neustes Werk «Hofsaison» mit 200 Rezepten vor. Tobias Gfeller Dafür, dass sie es «nebenbei» getan hat, ist das dritte persönliche Werk von Carmen Schilling beeindruckend: 200 Rezepte auf 472 Seiten kommen fast als Lexikon des Gemüsekochens daher. «Hofsaison» entstand in Zusammenarbeit mit dem Birsmattehof in Therwil, der in der ganzen Region an Märkten und Ständen sein Biogemüse anbietet. Auch die Autorin selber gehört im Basler Breitequartier zu den regelmässigen Kundinnen. Die Idee für das Kochbuch kam von den Verantwortlichen des Hofs. «Sie wünschten sich ein Werk, das sie an den Ständen den Kundinnen und Kunden anbieten können, da diese oftmals fragen würden, was sie mit dem jeweiligen Gemüse kochen könnten», erzählt Carmen Schilling. Das Buch zeigt, dass man mit Gemüse sehr vieles zubereiten kann. Und Gemüse müsse auch nicht immer nur Beilage sein, findet die erfahrene Foodfotografin, Foodstylistin und Bloggerin. Carmen Schilling lag es am Herzen, zu zeigen, was mit saisonalem und regionalem Gemüse alles möglich ist. Gerade im Winter falle es vielen schwer, mit Gemüse zu kochen.

Gemüse stellt Kochfreudige auch mal vor Rätsel

Durch die Recherchen für das Buch wurde die Baslerin noch mehr zum Gemüsefan, als sie es schon zuvor war. Es sei aber eine Herausforderung, dass es alles jederzeit zu kaufen gibt. «Wir haben als Gesellschaft das Bewusstsein für das Saisonale verloren», klagt Schilling. «Mit dem Gemüse, das wir hier haben, kann man coole Sachen zaubern.» Damit könne man auch Kinder begeistern, betont die Mutter von 13-jährigen Zwillingsmädchen. Die Rezepte in «Hofsaison» seien einfach und alltagstauglich. Auch mit altem Gemüse wie Sauerkraut oder Unbekanntem wie Zuckerhut könne spannend gekocht werden, frohlockt Schilling. Dies möchte die Baslerin am kommenden Donnerstag im Rahmen der Ladies Night in der Gemeindebibliothek

Gluschtig: Claudia Schilling präsentiert für jede Jahreszeit die passenden Gemüsemenus. FOTO: ZVG

Münchenstein erklären. Hauptberuflich ist Claudia Schilling als Foodfotografin und Foodstylistin tätig. Sie rückt für Verlage und Unternehmen Essen ins beste Licht. Entscheidend neben der Voraussetzung ihres kreativen und geschulten Auges sei dabei die Belichtung. Aber auch die Wahl der Unterlage und des Geschirrs hätten Auswirkungen, wie das menschliche Auge Essen wahrnimmt.

Nicht nur Frauen können kochen

Es ist sehr gut möglich, dass Fotos von Menüs, die in den Kochbüchern und -magazinen, die die Gemeindebibliothek in grosser Zahl zur Ausleihe anbietet, von Carmen Schilling stammen. Zuständig für die Abteilung Kochen in der Bibliothek ist Anita Alfarano. Sie organisiert auch die Ladies Night – ein Abend nur für

Frauen, die bei der Kundschaft der Bibliothek die Mehrheit ausmachen. Das dieses Mal gewählte Buch «Hofsaison» solle aber keinesfalls heissen, dass nur Frauen kochen können, stellt sie klar. Anita Alfarano, die schon einmal eine Buchpräsentation beziehungsweise Lesung von Carmen Schilling live erlebt hat, ist überzeugt, dass es ein spannender Abend wird. «Mich interessiert an Carmen Schilling, wie sie immer auf so viele spannende Ideen kommt und ob es dabei auch Pleiten und Pannen gibt. Am Ende sieht halt immer alles so perfekt aus.» Kochbücher und Kochmagazine seien in der Bibliothek immer gefragt – besonders im Herbst und Winter. Sie können sich trotz Konkurrenz aus dem Internet und der Fernsehkochshows behaupten, sagt Alfarano.

Gemeindebibliothek

Nach den Schulherbstferien hat der Robinsonspielplatz seine Öffnungszeiten wieder

MÜNCHENSTEIN Kinderhüeti Münchenstein. Eltern hüten gegen-

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ung in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1 und auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo–Fr 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch

BÜRGERGEMEINDE

Boogie vom Feinsten tränke am Selbstbedienungsbuffet. Also bis bald! Therese Mathys für die Kulturkommission ANZEIGE

Bürgergemeinde Münchenstein Die Kulturkommission lädt ein zur

Boogie Connection Boogie Connection (v.l.): Thomas Scheytt, Christoph Pfaff und Paul Weidlich. FOTO: FELIX GROTELOH

Eine Band, die energiegeladen, stilbewusst, rhythmusstark und in voller Perfektion das Publikum vom ersten Ton an mitreisst – so lässt sich die Boogie Connection am besten beschreiben. Sie garantiert ein unvergessliches Hörvergnügen! Das Freiburger Trio mit dem Pianisten Thomas Scheytt, dem Gitarristen und Sänger Christoph Pfaff sowie dem Drummer Paul Weidlich wurde im Herbst 1991 gegründet – der 30. Geburtstag steht also an. Die Boogie Connection tourt mit ihrem unvergleichlichen Sound quer durch Europa, nimmt an renommierten Festi-

vals teil und bespielt Jazzclubs. Und demnächst versetzt sie das Publikum in der Münchensteiner Trotte in Stimmung. Das Trio serviert eine heissblütige Mischung aus Blues, Boogie, Rhythm’n’Blues und Soul, dargeboten in höchster Perfektion. In diesem Musikgenre nehmen Thomas Scheytt, Christoph Pfaff und Paul Weidlich die Königsplätze in der internationalen Live-Jazz-Szene ein. Reservieren Sie sich unbedingt den Freitag, 12. November! In der Trotte wird der Männerturnverein Neuewelt für die Verpflegung besorgt sein; es gibt Sandwiches und Ge-

In der Besetzung Thomas Scheytt, Christoph Pfaff und Paul Weidlich

Wann

Freitag, 12. November 2021

Zeit

20 Uhr (Saalöffnung 19 Uhr)

Wo

Trotte Münchenstein Hauptstrasse 25

Eintritt

CHF 25.–

Vorverkauf in den Apotheken Gartenstadt und Zollweiden sowie bei Gebrüder Loeliger Velos/Motorgeräte/Mofas Anfahrt

Tramlinie 10 bis Münchenstein Dorf

BITTE BEACHTEN: Eintritt nur mit Covid-Zertifikat!


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Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren; Enteignungsverfahren Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen SBB betreffend STEP AS 25, Leistungssteigerung Knoten Basel, 1. Etappe und Basel Überbrückungsmassnahmen, Publikumsanlagen Projekt mit UVP-Pflicht Gemeinde Münchenstein Gesuchstellerin Schweizerische Bundesbahnen SBB, Infrastruktur Ausbau- und Erneuerungsprojekte, Herr W. Stolle, Bahnhofstrasse 12, 4600 Olten Gegenstand Für den Teil «Leistungssteigerung Knoten Basel 1. Etappe» sind im Projekt namentlich folgende Massnahmen vorgesehen: – Anpassung Gleis- und Perronanlagen auf der Südseite – Bau neues Gleis 20 sowie neuer Perron Gleis 19/20 inklusive Zugänge – Aufhebung Gleis 17 zugunsten des neuen Perrons 18 – Ergänzung Perron 14/15 – Bau einer neuen Stützmauer infolge Erweiterung Richtung Süden. Für den Teil «Überbrückungsmassnahme» wird westlich der bestehenden Bahnhofspasserelle eine weitere Passerelle aus Stahlfachwerk erstellt. Diese weist eine Länge von 147 m und eine Breite von 10 m auf. Die lichte Durchgangshöhe beträgt mindestens 2.9 m. Sie überspannt die Gleise G6 bis G20, die Perrons werden durch Lifte und Treppen erschlossen. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. UVP-Pflicht Das Bauvorhaben unterliegt der Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung gemäss dem Umweltschutzgesetz (USG; SR 814.01). Der Umweltverträglichkeitsbericht ist Teil der Gesuchsunterlagen. Verfahren Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Öffentliche Auflage Die Planunterlagen können vom 29. Oktober 2021 bis 29. November 2021 während der ordentlichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Münchenstein, Schulackerstr. 4, 4142 Münchenstein und nach Vereinbarung in der Bau- und Umweltschutzdirektion BL, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal (061 552 55 45) eingesehen werden. Aussteckung Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen (Terrainveränderungen, Rodungen, Rechtserwerb etc.) werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert. Einsprachen Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35 - 37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen. Enteignungsbann Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (Art. 18f Abs. 2 EBG): – Einsprachen gegen die Enteignung (Art. 30 Abs. 1 Bst. a und Art. 35 Bst. a EntG); – Begehren, die eine Planänderung bezwecken (Art. 30 Abs. 1 Bst. b EntG); – Begehren gemäss Art. 7 – 10 EntG (Art. 35 Bst. b EntG); – Forderungen für die zu enteignenden Rechte, Schadenersatzforderungen für die Enteignung oder Einräumung von Rechten, für Minderwert und für den aus der Enteignung sonst entstehenden Schaden, auch wenn das Recht zur Enteignung bestritten wird; dabei ist anzugeben, ob Entschädigung in Geld und in welcher Höhe verlangt wird (Art. 36 Bst. a EntG); – Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 36 Bst. b und Art. 12 EntG); – Begehren um Sachleistung (Art. 36 Bst. c und Art. 18 EntG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der Anzeige Mitteilung zu machen (Art. 32 EntG). Vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (Enteignungsbann; Art. 42 EntG). Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Art. 39 – 41 EntG sind beim BAV einzureichen (Art. 18f Abs. 2 EBG).

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MÜNCHENSTEIN

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NATURSCHUTZ TAG AM 6. NOVEMBER 2021

Gemeinsam im Einsatz für die Natur Grube Blinden, Mühlematt, Obstgarten, Auwald, Gipfli, Schlucht etc. – die Aufzählung könnte weiter ergänzt werden. In Münchenstein gibt es innerhalb und ausserhalb des Siedlungsgebiets viele verschiedene Naturräume. Sie dienen Flora und Fauna als Lebensraum und den Einwohnenden als Naherholungsgebiet. Um diese Naturorte zu bewahren und zu pflegen, findet alljährlich der Naturschutztag statt.

Vom Auwald an die Birs

Nur unweit vom Weiher entfernt liegt eines der wichtigsten Naherholungsgebiete der ganzen Region: die Birs. Der Fischerverein Münchenstein-Reinach ist bestens mit diesem Raum vertraut und leistet das ganze Jahr hindurch Pflegeeinsätze. Am Naturschutztag besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Fischerverein das Birsufer von Abfällen zu befreien und nebenbei spannende Geschichten über den «Bach» zu erfahren. Dieser Posten ist besonders auch für Kinder geeignet.

Via Grube Blinden zum Gipfli

Vom Birsufer geht es hinauf in die Grube Blinden. Vor einigen Jahren wurden hier die beiden grossen Weiher saniert. Rundherum findet seither eine stetige Pflege der Bepflanzung durch die Gärtnerei des Werkhofs statt. Invasive Arten werden

zurückgedrängt, um den standortheimischen Pflanzen genügend Platz zu bieten. Am Naturschutztag vermittelt der Werkhof der Bevölkerung die Naturwerte der Grube Blinden vor Ort und leitet die entsprechenden Pflegearbeiten. Etwas oberhalb befindet sich das Gipfli, das sich im Eigentum der Bürgergemeinde befindet. Zu dieser Jahreszeit mäht Forstwart Fredi Hügi jeweils das Gras und schneidet Brombeersträucher zurück. Unter Anleitung eines Mitglieds der Freiraum- und Naturschutzkommission wird das Schnittgut zusammengerecht und auf mehreren Haufen deponiert.

Vom Gruth zur Birsterrasse

Im Unter Gruth ist ein markanter Heckenstreifen zu beobachten. Die Hecke dient sowohl den Wildtieren wie auch den Vögeln als Rückzugsort auf dem offenen Feld. Die Jagdgesellschaft Münchenstein pflegt seit Jahren die Heckenstrukturen zum Wohl der Tierwelt. Der letzte Posten befindet sich im Tal an der Eichenstrasse. Die Böschung weist wertvolle Naturelemente auf und ist gleichzeitig eine von der Birs geformte Terrasse. Um den ökologischen Wert der Böschung zu erhalten, müssen Brombeeren und andere Gehölze zurückgeschnitten werden. Angeleitet werden die Arbeiten vom Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein.

Gegen die Invasion: Neophyten-Einsatz am Steingrubenweg am Naturschutztag 2019. Arbeitseinsatz für die Natur Der Naturschutztag 2021 findet am Samstag, 6. November, statt. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr beim Werkhof an der Pumpwerkstrasse 7. Der Anlass dauert bis ca. 13.00 Uhr und endet wieder beim Werkhof. Im Verlauf des Vormittages sponsert die Bürgergemeinde ein Znüni für alle Helferinnen und Helfer. Zum Abschluss kocht der Fischerverein MünchensteinReinach ein Mittagessen. Das Essen findet im Aussenbereich des Werkhofs statt – alle Helferinnen und Helfer sind herzlich eingeladen. Sämtliches Material wird vor Ort zur Verfügung gestellt. Dem Wetter angepasste Kleidung und gutes Schuhwerk werden empfohlen. Anmeldungen für den Naturschutztag nimmt gerne Benjamin Kobler entgegen per E-Mail an benjamin. kobler@muenchenstein.ch oder per Tel. 061 416 13 17. Wir freuen uns auf zahlreiche Helferinnen und Helfer.

SPORTKEGELN

Ruth Fischbacher aus Bottmingen die Silbermedaille. Die 5. der Vorrunde Lydia Freiburghaus aus Domat/Ems erkämpfte sich mit dem höchsten Finalresultat der Damen die Bronzemedaille. Bei den Herren konnte sich Marco Wanner aus Baldegg, mit dem höchsten an dieser SEMS geworfenen 100 Wurf Resultat, ganz an die Spitze katapultieren und den Schweizermeistertitel gewinnen. Der Vierte der Vorrunde, Marcel Tiberi aus Buchs, konnte sich gegenüber der Vormeisterschaft ebenfalls steigern und sich die Silbermedaille sichern. Titelverteidiger Gian-Marc Patzen aus Lachen erkämpfte sich die Bronzemedaille. Am zweiten Finaltag fielen dann die Entscheidungen in

den 200-Wurf-Disziplinen. Bei den Damen setzte sich Elvira Fritsch aus Muttenz mit dem höchsten an dieser SEMS von einer Dame geworfenen Resultat souverän an die Spitze des Klassements und gewann zum zweiten Mal den Schweizermeistertitel. Die Silbermedaille ging an Silvia Geeler aus Basel, Bronze gewann Judith Rinderknecht aus Brislach. Bei den Herren holte sich Stefan Kocsis aus Liesberg den Schweizermeistertitel. Hansueli Reber aus Muttenz nahm die Silbermedaille mit nach Hause. Dragi Obradovic aus Basel erzielte das höchste Finalresultat bei den Herren und sicherte sich den Bronzeplatz. Jan Fritsch, Sportpräsident SSKV

Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch

Amtswoche: 30. Okt. bis 5. November Pfarrerin Bea Root Bächtold, 079 884 40 53

Donnerstag, 4. November 7.30 Arlesheim: Laudes

Freitag, 29. Oktober 20.15 Dorfkirche. Iona-Spirituality, Liturgical Evening Prayer

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

Sonntag, 31. Oktober, modern 10.00 Gebetszeit, Kirchgemeindehaus

Samstag, 30. Oktober 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier mit Totengedenkfeier (mit Zertifikat)

GOTTESDIENSTE

10.15 Kirchgemeindehaus mit Abendmahl und Taufe. Predigt: Pfarrerin Bea Root Bächtold. Kollekte: Green Cross Donnerstag, 4. November 15.30 Stiftung Hofmatt. Gottesdienst für Menschen mit Demenz. Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud Anlässe: Donnerstag, 28. Oktober 10.00 Stiftung Hofmatt, Gebetsgruppe 12.00 KGH, BaDuBa 14.00 KGH, Arbeitskränzli 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer 18.30 KGH, Lorisa Nähatelier 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 29. Oktober 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff und Fiire mit dä Chline Dienstag, 2. November 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe 18.30 KGH, Lorisa Nähatelier Mittwoch, 3. November 16.30 KGH, Letzte Hilfe – Am Ende wissen, wie es geht Donnerstag, 4. November 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff 18.30 KGH, Lorisa Nähatelier 19.30 KGH, Jubilate Chor

Sonntag, 31. Oktober 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier (ohne Zertifikat) 14.00 Arlesheim, Friedhof: Ökum. Totengedenkfeier 14.00 Münchenstein: Totengedenkfeier (mit Zertifikat) 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Allerheiligen – Montag, 1. November 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion (Frauenschola) (ohne Zertifikat) Allerseelen – Dienstag, 2. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet

Freundschaften zerbröckeln, Kollegen verlassen im Zorn eine langjährige kameradschaftliche Gruppe, Vertrautheit kippt um in Entfremdung: Corona quält uns nicht nur mit Viren, sondern bringt auch emotionale Entgleisungen und Fehlleistungen aller Art hervor. «Der eine heisst den andern dumm / am End weiss keiner nix», meint ein altes Wiener Lied: Solch weise Gelassenheit ist uns abhandengekommen. Befürworter und Gegner der behördlichen Massnahmen sind von der eigenen geistigen Überlegenheit und andrerseits von der bodenlosen Dummheit der Gegenseite felsenfest überzeugt. Auf einer toxischen Düngermischung aus Selbstherrlichkeit und Starrsinn wachsen Verleumdung, Bosheit und Drohungen. Wir bräuchten dringend eine Niklaus von

Flüe-Persönlichkeit, die zu Gemeinsinn, zu mehr Nachdenken und weniger Kampfgeschrei auffordern und auf deren Wort man mehr hören würde als auf bösartige Hetzreden. Heute sind leider gutes Personal und unangefochten geachtete Persönlichkeiten rar. So kommt es wohl auf jeden einzelnen Menschen an. Auf seinen festen Willen, von völlig sinnlosen Grabenkämpfen Abstand zu nehmen und die eigene Meinung nicht für unumstösslich und allein selig machend zu halten. Lassen wir nicht zu, dass Corona triumphiert und unseren sozialen Frieden in eine stinkende Müllhalde verwandelt. «Bei jedem Streit ziehe die Versöhnung selbst dem leichten Siege vor:» Kein Wort von Bruder Klaus, aber dennoch beherzigenswert. Seniorenrat Münchenstein

EIDG. ABSTIMMUNG

Stellen Sie sich vor, Sie haben Demenz Stellen Sie sich vor, sie sind an Demenz erkrankt! Sie wissen nicht mehr, wer Sie sind. Sie erkennen Ihre Kinder nicht mehr. Sie haben vergessen, was Essen ist. Sie finden das WC nicht mehr. Sie sind zeitlich und räumlich orientierungslos. Sie wissen nicht, ist heute Mittwoch oder Sommer. Hier bin ich als Pflegende gefordert, all diese Bedürfnisse zu erkennen, aufzunehmen und Orientierung durch den Alltag zu bieten. In der heutigen Situation der Pflege, in der man als Pflegefachfrau mit zwei bis drei Pflegeassistenten, für 18 an Demenz erkrankten Menschen verantwortlich ist, ist es uns nicht möglich, eine empathische, geduldige, wertschätzende und sichere Pflege zu garantieren. Die Pflegeinitiative, über die wir am 28.11. abstimmen, setzt hier

an, indem sie Bedingungen schafft, dass die Studierenden auch in der Praxis mit der notwendigen Zeit begleitet werden können, sie nicht ausbrennen lässt und ihnen die Energie, auch nachhaltig im Beruf zu bleiben, gibt. Heute verlassen ca. 40 Prozent der Pflegenden den Beruf frühzeitig. Ein Drittel von ihnen ist jünger als 35, da die Rahmenbedingungen für eine gute Pflege nicht gegeben sind. Somit fehlen bis 2029 ca. 65 000 Pflegende, bei einer immer älter werdenden Bevölkerung. Ein Ja zur Pflege beseitigt den bereits heute herrschenden Pflegenotstand und sichert die Pflegequalität. Stimmen Sie Ja für eine sichere Zukunft der Pflege, auf die auch Sie angewiesen sind. Susanne Kaufmann, Pflegefachfrau Langzeitpflege und Betreuung

MÜNCHENSTEINER FR AUEN HELFEN

SM im Kegelcenter Ruchfeld An der Schweizermeisterschaft des Schweizerischen Sportkeglerverbandes (SSKV) vom 13. September bis zum 10. Oktober spielten über 200 Sportkeglerinnen und Sportkegler aus der ganzen Schweiz um den Einzug in die Finals der Disziplinen 100 Wurf und 200 Wurf. In beiden Disziplinen berechtigen die Ränge 1 bis 6 bei den Damen sowie 1 bis 10 bei den Herren für die Teilnahme am Final. Am ersten Finaltag fielen die Entscheidungen in den 100-Wurf-Disziplinen. Bei den Damen setzte sich Silvia Steffen aus Zürich mit dem zweithöchsten Resultat des Damenfinals durch und holte den Schweizermeistertitel nach Zürich. Knapp dahinter sicherte sich

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SENIORENR AT

AUS DER GEMEINDE

In Form eines kurzen Rundgangs bieten wir mit diesem Beitrag einen ersten Vorgeschmack auf den Naturschutztag 2021. Unsere Tour startet im Auwald am südwestlichen Ende des Schiesstandes, wo sich einer der ältesten Weiher Münchensteins befindet. Da dieser mitten im Wald liegt, ist es wichtig, dass er genügend Licht erhält. Unter Anleitung von Forstwart Fredi Hügi werden hier Gehölze zurückgeschnitten und unerwünschte Pflanzen entfernt.

Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich Freitag, 5. November 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung der behördlich vorgeschriebenen Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 24. Oktober 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Zum Thema «Der Brief von Paulus an die Römer»

Mittwoch, 3. November 7.30 Arlesheim: Laudes

Während den Gottesdiensten findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt.

9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffee im Pfarreiheim

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.

Neustart Suppentopf Am Dienstag, 2. November, findet der traditionelle «Suppentopf» im reformierten Kirchgemeindehaus, Lärchenstrasse 3, statt. Gerne servieren wir Ihnen ab 12 Uhr eine feine Suppe mit Wienerli und Brot. Danach finden Sie ein vielseitiges Angebot an selbst gebackenen Torten und Kuchen. Wir freuen uns auf Sie! Der

Erlös ist jeweils für eine soziale Institution bestimmt; diesmal für die Heilpädagogische Tagesschule Münchenstein. Die weiteren Suppentage der Saison: 7. Dezember, 4. Januar, 1. Februar und 5. April. Zertifikatspflicht ab 16 Jahren. Ursula Gallandre, Münchensteiner Frauen helfen

BLT

Erneuerung Tramhaltestelle in Münchenstein WOB. Vom 29. Oktober bis Mitte Februar 2022 erneuert die BLT die Haltestelle «Baselstrasse». Die Haltestelle wird an die gesetzlichen Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes ange-

passt. Während der Bauarbeiten ist die Tramhaltestelle «Baselstrasse» für die Fahrgäste nicht zugänglich. Die Ersatzhaltestelle ist wenige Meter davon entfernt und ab 15. November in Betrieb.

EIDG. ABSTIMMUNG

Ausweglose Situation der Pflege? Nein! Die Corona-Pandemie hat den bereits akuten Personalmangel in der Pflege weiter verschärft: So sind zurzeit 11 000 Stellen unbesetzt. Und bis 2029 werden 65 000 zusätzliche Pflegende benötigt. Die Grünen weisen seit Jahrzehnten darauf hin, dass es genügend Pflegefachpersonal braucht, um die Pflegequalität und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten zu garantieren. Doch die Situation ist nicht ausweglos. Am 28. November haben wir die Möglichkeit mit der Pflegeinitiative, den Pflegenotstand zu beseitigen. Die Initiative stellt sicher, dass genügend Pflegende ausgebildet werden, dass diese dank besserer Arbeitsbedingungen länger im Beruf bleiben und sie sichert die Pflegequalität und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten. Der indirekte Gegenvorschlag des Parlaments reicht bei Weitem nicht aus. Er will zwar in die Ausbildung der Pflegenden investieren, doch das allein reicht nicht, da fast die Hälfte des ausgebildeten Pflegefachpersonals noch während des Erwerbslebens aus dem Beruf aussteigt. Der Gegenvorschlag beinhaltet keine Massnahmen, um die zusätzlich ausgebildeten Personen anschliessend im Be-

ruf zu halten. Er hat also keinen nachhaltigen Effekt. Viel Geld würde dadurch sinnlos vergeudet. Um zu verhindern, dass noch mehr Pflegestellen unbesetzt bleiben, braucht es die Pflegeinitiative. Sorgen wir für ein deutliches Ja zu dieser Initiative am 28. November – für eine starke Pflege! Tom C Fetsch, Co-Präsident Grüne Münchenstein ANZEIGE

Samstag 13. Nov. 2021 18.45 – 20 Uhr im Gemeindehaus 20 – 24 Uhr Betrieb in allen Galerien Sonntag 14. Nov. 2021 14 – 17 Uhr Betrieb in allen Galerien


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EDROP Engineering AG: von «Lade-Pfosten» und der Liebe zu nachhaltiger Technik Das Röschenzer Familienunternehmen mit Holger und Patrick Wahl baut Ladestationen für besondere Anforderungen: Unternehmen, Gemeinden, Überbauungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser. Individuelles Design, auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Qualität bedacht. Wetterfest und extrem robust. Entwickelt, gebaut und gewartet in Röschenz. Als Partner der Firma Invisia AG sorgt EDROP zudem für eine effiziente Energienutzung im Gebäude, so dass Photovoltaik, Speicher, Ladestationen und die allgemeinen Verbraucher sauberen Strom effizient erzeugen, speichern und nutzen. Sind Ladestationen nur Steckdosen für Autos? Sind sie nur Installation und Infrastruktur, nur langweilige Lade-Pfosten und halt Notwendigkeit?

Sind sie nicht: sie können Aufmerksamkeit erwecken. Nicht nur für das e-Auto. Aufmerksamkeit für das Unternehmen, vor dem sie stehen. Aufmerksamkeit für das Gebäude, den Service, die Architektur. Sie können ins Ortsbild passen, ob denkmalgeschützt oder modern, ob Metall, Naturstein, Glas oder Holz. Sie sind Architektur, nachhaltige Architektur. Und wenn sie sowieso schon Energie liefern: dann können Ladestationen auch leuchten, den Weg weisen, Werben, Kommunizieren, Geräte antreiben, e-Bikes laden. Aus dieser Idee entwickelte Holger Wahl das Produkt EDROP, eine besondere Ladestation für alle Elektrofahrzeuge. 2016 wurde der Prototyp der EDROP PRO in Röschenz am Werkhof installiert und lädt bis heute den Sonnenstrom

EDROP PRO: nicht nur Farben, auch Materialien und Beleuchtung sind variabel der Photovoltaikanlage der Gemeinde in die e-Fahrzeuge. 2018 stiess Patrick Wahl als Energie-Systemingenieur dazu, Ende 2020 wurde aus dem Produkt EDROP das eigenständige Unternehmen EDROP Engineering AG, das von Holger und Patrick Wahl als Familienunternehmen in Röschenz BL geführt wird. EDROP Ladestationen stehen heute in Zürich wie in Langenthal, in Energiestädten, vor Unternehmen, auf öffentlichen wie privaten Parkplätzen. EDROP Engineering liefert nicht nur Ladestationen und das Gebäude-Energiemanagement: sie übernehmen das gesamte Projekt. Von der Planung über die Umsetzung bis zu Service und Unterhalt - ein Ansprechpartner. Sie koordinieren Lieferanten und Fachpartner und sorgen für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb. Egal ob im kostengünstigen Paket für das private EFH oder als Gesamtprojekt für ein Unternehmen oder eine Überbauung. Von der Wallbox über das Gebäude-Energiemanagement bis zum Car-Sharing. Was ist besonders an EDROP Ladestationen?

Patrick und Holger Wahl an der neuen Ladestation von Auto Stöcklin AG in Zwingen

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• Perfekte Bedienung – sauber, sicher, immer mit geschützt integriertem Ladekabel • Qualität: Wetter- und Vandalismusgeschützt, mehrschalig aufgebaut, Made in Switzerland • Nachhaltigkeit und Langlebigkeit – reparatur- und upgradefähig über Jahrzehnte hinaus • Unabhängiges Bezahlsystem – keine Kartenbindung, keine Vertragsbindung. Sie legen die Kosten fest, spezifisch für jede Nutzergruppe. Zwei der aktuellen PRO-Modelle sind im Laufental im Einsatz: einmal in Zwingen bei der Auto Stöcklin AG, dann in Laufen beim Gewerbehaus Ritzimatt (BDO, Zürich-Versicherung). Privaten bietet EDROP ein Gesamt-Paket mit einer kompakten Wallbox aus Schweizer Produktion an. Immer mit dem Wissen und der Erfahrung der EDROP Engineering AG: die Spezialisten für Lade-Infrastruktur und e-Mobilität. Made in Switzerland.

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

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AUS DEM GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 25. Oktober 2021 hat der Gemeinderat: – die Spendengesuche des dritten Quartals behandelt; – den Sitzungskalender 2022 des Gemeinderates genehmigt; – die Traktandenliste für die Gemeindeversammlung vom 1.12.2021 genehmigt; – zugesichert, dass die Parzelle GB Dornach Nr. 111 in der Gewerbezone verbleiben kann; – die Vernehmlassung zur Machbarkeitsstudie Tramverlängerung Dornach-Therwil in 2. Lesung beraten und genehmigt; – beschlossen, die Praxis zur Erhebung der Kehrichtgrundgebühr anzupassen. Wohnungen, welche am Stichtag leer stehen, müssen keine Gebühren bezahlen. Die Gebühren werden weiterhin pro Haushalt erhoben. Auf eine Erhöhung der Kehrichtgrundgebühr für das Jahr 2021 wird verzichtet; – den Sammelintervall der Grüngutsammlung angepasst. Die Grüngutsammlung wird im Jahr 2022 in den Wintermonaten monatlich und in den Sommermonaten alle 2 Wochen ausgeführt; – den Ersatz der Strassenbeleuchtung am Bannhollenweg mit einem Gesamtbetrag von CHF 50 255 beschlossen; – den Finanzplan 2022–2026 zuhanden der Kenntnisnahme durch die Gemeindeversammlung genehmigt; – das Budget 2022 in einer 3. Lesung genehmigt und zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet; – Herrn Ignaz Heim als neuen Leiter der Sozialregion gewählt. Der Gemeinderat An seiner Sitzung vom 25.10.2021 hat der Gemeinderat Herrn Ignaz Heim als neuen Leiter der Sozialregion Dorneck gewählt. Herr Heim ist 58 Jahre alt und bringt vielfältige Erfahrungen aus der Privatwirtschaft und aus dem Bereich Kindes- und Erwachsenenschutz mit. Der Gemeinderat freut sich, dass mit Herrn Heim eine erfahrene Führungskraft die Leitung der Sozialregion Dorneck übernehmen wird. Ignaz Heim wird seine Stelle am 15.11.2021 antreten. Der Gemeinderat

VEREIDIGUNG DER AMTSPERIODE 2021–2025 Die Vereidigung/Konstituierung der Kommissionen, der Delegierten sowie der Einzelfunktionäre für die Amtsperiode 2021–2025 findet am Mittwoch, 17. November 2021 ab 18.00 Uhr in der Aula Brühl statt. Gemeindepräsidium

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Gibt es einen Clinch zwischen den Generationen?

SCHLIESSUNG DER GEMEINDEVERWALTUNG, DER SCHULEN UND DES WERKHOFES ÜBER ALLERHEILIGEN 2021 Am Montag, 1. November 2021 bleiben die Verwaltung, die Schulen und der Werkhof den ganzen Tag geschlossen. Sie erreichen uns wieder ab Dienstag, 2. November 2021, zu den üblichen Öffnungszeiten. In Notfällen stehen Ihnen folgende Pikettnummern zur Verfügung: Wasserversorgung Tel. 032 627 71 11 Bestattungen Tel. 076 562 66 02 (9.00–11.00 Uhr) Gemeindepräsidium

EINGABEFRIST VON VERANSTALTUNGEN FÜR DEN DORNACHER JAHRESKALENDER 2022 Die Dornacher Vereine werden gebeten, Ihre Veranstaltungen für das Jahr 2022 im Veranstaltungskalender der Dornacher Gemeinde-Website bis spätestens 31. Oktober 2021 aufzuschalten. Eingaben nach dem 31. Oktober können leider nicht mehr für die Druckversion des Dornacher Jahreskalenders 2022 (welcher in allen Haushalten verteilt wird) berücksichtigt werden. Gemeindepräsidium

BAUPUBLIKATIONEN

Dossier-Nr.: 2021-0125 Bauherr: Gwehenberger Gernot – Adresse: Oberer Brühlweg 20b, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gwehenberger Gernot, Oberer Brühlweg 20b, 4143 Dornach – Bauobjekt: Umnutzung bestehendes Mehrfamilienhaus in ein Einfamilienhaus - ohne bauliche Veränderungen – Bauplatz: Lehmenweg 15 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2269 – Projektverfasser: Gwehenberger Gernot, Oberer Brühlweg 20b, 4143 Dornach Publiziert am: 28. Oktober 2021 Einsprachefrist bis: 12. November 2021 Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung

Überzeugt, dass soziales Engagement erfüllt und bereichert: die beiden Gesprächspartner Janine Eggs (l.) und Hanspeter Ruesch mit Moderatorin Olivia Meier. FOTO: BENEDIKT KAISER

Geht es um soziales Engagement, treffen mit Alt und Jung zwei verschiedene Welten aufeinander. Während für ältere Semester Kontinuität zentral ist, kann es den Jungen nicht genug spontan sein. Benedikt Kaiser Vor einer Woche lud der Kranken- und Hauspf legeverein Dornach-GempenHochwald im Rahmen seines alljährlich stattfindenden Herbstanlasses zu einem sogenannten Generationengespräch. Unter Leitung der Dornacher Jung-Moderatorin Olivia Meier diskutierten Gemeinde- und Kantonsrätin Janine Eggs und Hans-Peter Ruesch, Präsident der Dornacher Alterskommission, miteinander über einen möglichen Clinch der Generationen. In erster Linie ging es dabei um die Generationenunterschiede beim sozialen Engagement. Hier gäbe es schon einige Differenzen, stellte Ruesch fest. «Für uns ältere Menschen ist Kontinuität enorm wichtig.» Genau umgekehrt sei es in ihrer Generation, hielt die 27-jährige Eggs fest. In ihrem Freundeskreis sei

die Bereitschaft für ein beständiges Engagement meist aus zeitlichen Gründen eher tief. «Spontane Einsätze passen viel eher zum Lebensstil der jüngeren Generationen», meinte sie.

te Eggs ein Beispiel. Ziel müsse es auf jeden Fall sein, durch gemeinsames Entgegenkommen den Kontakt über die Generationen hinweg sicherzustellen, sagten Eggs und Ruesch übereinstimmend.

Gemeinsam neue Formen finden

Ein Thema, das bewegt

Mit ein Grund für diesen fundamentalen Unterschied zwischen Jung und Alt sei sicher die Digitalisierung, sagte der 75-jährige Ruesch. «Sie führt dazu, dass ältere und jüngere Menschen in zwei verschiedenen Welten leben.» Er halte es daher auch für verfehlt, von einem Clinch der Generationen zu sprechen, da in den meisten Fällen die dafür nötige Kommunikation gar nicht vorhanden sei. Eggs hielt dem entgegen. Sie glaube nicht, dass es früher ohne Digitalisierung zu mehr Clinch gekommen sei. «Die Digitalisierung hat die Jungen weder asozialer noch ignoranter gegenüber den älteren Generationen gemacht.» Um im Bereich soziales Engagement miteinander in Kontakt zu kommen, müssten Vereine und soziale Organisationen vielmehr umdenken und auch spontane und kurzfristige Engagements für Junge anbieten, meinten die beiden Gesprächspartner unisono. «Vielleicht engagiert sich so jemand zuerst nur einmal pro Jahr, dann plötzlich mehrere Male und dann vielleicht sogar regelmässig», mach-

MUSIKSCHULE

NEUES THEATER DORNACH

Konzerte und Adventsfenster

Wie diesseits von Senilistan

Auch in der Zeit mit besonderem Umgang in Sachen Pandemie, planen und führen wir weiterhin Konzerte durch. Die Schülerkonzerte finden als interner Anlass statt was bedeutet, dass nur Familienangehörige der auftretenden Schülerinnen und Schüler das Konzert besuchen dürfen. Bei den klassenübergreifenden Anlässen weisen wir in den Programmen auf die aktuell geltenden Bedingungen hin. Reservieren Sie sich jetzt schon die Daten folgender Konzerte: Adventsfenster am Freitag, 3. Dezember, um 17.30 Uhr an der Musikschule, Weihnachtsmarkt am Samstag, 4. Dezember, zwi-

Die Premiere des Stücks «because the world is round», gespielt vom Theater Power Flower, schlug beim Publikum ein wie eine Bombe. Dalit Bloch, die für die Regie und die Bühne besorgt ist, gelingt es, neun Frauen und zwei Männer über 60 und drei agile, junge Spielende eine Choreografie durchziehen zu lassen, die an Homogenität und Vielfalt keine Wünsche offenlässt. Es ist ein Gesamtkunstwerk aus Körpern, Farben, Video- und Lichteindrücken sowie einem Sound, der direkt in den Bauch geht. Da wummern Bässe und werden Herzschläge hörbar. Ein selbstironischer «Schwabbeltanz» wird kont-

schen 14 bis 16 Uhr bei der Museumskirche und das Adventskonzert am Sonntag, 12. Dezember, um 16.30 Uhr in der Katholischen Kirche. Merken Sie sich bitte vor: Anmeldungen, Abmeldungen und Ummeldungen müssen beim Sekretariat bis zum 15. November schriftlich eingereicht werden. Beachten Sie bitte, dass Sie bei einem Lehrerwechsel oder einer Abmeldung die Unterschrift der aktuellen Lehrpersonen einholen müssen. Bleiben Anmeldungen bestehen, werden diese automatisch verlängert. Musikschule Dornach Simon Reich, Leitung

SCHWARZBUEBE-JODLER DORNACH

Jodlerkonzert im Goetheanum Am Samstag ist es nun soweit. Der Jodlerklub Echo vom Bärgli aus Rechthalten FR, das Roeteliquartett aus unserer Region sowie die Schal(l)berg-Oergeler aus Aesch BL werden das Konzert auf der grossen Bühne im Goetheanum Unterhaltungsabend bestreiten. Die Schwarzbuebe-Jodler Dornach freuen sich, dass sie mit ihren Gästen einen besonderen Konzertabend mit konzertantem Jodelgesang in einem

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akustisch ausgezeichneten Saal zum Besten geben können. Konzertbeginn ist um 19 Uhr. Für den Eintritt zum Konzert ist das Covid-Zertifikat (3G) erforderlich. Dieses ermöglicht jedoch den Genuss der Jodelklänge ganz ohne Maske. Tickets für 20 Franken gibt es im Vorverkauf an der Kasse des Goetheanums oder an der Abendkasse. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Schwarzbuebe-Jodler Dornach

rastiert vom eitlen Körperkult der Jugend. Dies alles vor den grossartigen Videos von Janick Zebrowski: Wellen, Sonnenaufgänge, Wolken und Filmszenen wechseln sich ab. Die Gedichte wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Projekts selbst gewählt. Von Ingeborg Bachmann bis Jean-Jacques Rousseau sind es anregende Texte, die auch gegen den Strich interpretiert werden. Nach einem Zitat aus «Sophie oder das Weib» von Rousseau klatschen dem Publikum Bilder einer rasenden U-Bahn und rebellierenden Menschen entgegen. Alles andere als Seniorenabgeklärtheit! Aus Hesses beschaulichem Gedicht «Stu-

Karin Morf, Kommunikationsverantwortliche des Kranken- und Hauspflegevereins, zeigte sich nach dem Gespräch mit dem Anlass zufrieden. «Für ein erstes Generationengespräch war der Event ein Erfolg.» Der erfreuliche Anzahl Besucherinnen und Besucher habe sicherlich auch daran gelegen, dass der Krankenund Hauspflegeverein mit Janine Eggs und Hans-Peter Ruesch zwei bekannte Dornacher Grössen für das Gespräch gewinnen konnte. Speziell gefreut hat Morf, dass auch einige Vertreter der jüngeren Generationen den Anlass besuchten. «Das Bedürfnis, über die Generationen hinweg miteinander in Kontakt zu kommen, scheint erfreulicherweise sowohl bei Jung als auch Alt vorhanden.» So sei auch die Diskussion beim auf den Anlass folgenden Apéro sehr lebhaft und interessant gewesen. «Ich denke, dass dieses Generationengespräch für alle Anwesenden Auslöser war, sich über soziales Engagement und über Unterschiede zwischen den Generationen Gedanken zu machen.»

fen» wird ein deklamierter revolutionärer Appell. Umwerfend komisch ist die Parodie auf eine Modeschau, bei der die Frauen in High Heels schlüpfen. Diese individuell und skurril gestaltete Modeschau erinnert an Szenen bei Frederico Fellini. Nach Erich Frieds «Es ist Unsinn» geraten alle in einen wilden spastischen Tanz. Auch nach Bachmanns Zitat «Der Verstand ist ein Messer» fällt alles ins Chaos, und vor der Schlussszene findet zu einem Morgenstern-Gedicht auf der Bühne eine unersättliche, sich hingebende, weltvergessene Waldorgie statt. Licht aus. Frenetischer Applaus. Thomas Brunnschweiler

FREISCHÜTZEN DORNACH

Endschiessen der Freischützen Dornach Bei schönstem Herbstwetter trafen sich die Schützen am vergangenen Samstag im Schiessstand Ramstel wo die Organisatoren vom diesjährigen Endschiessen einiges vorbereitet haben. Es galt, diverse Stiche auf den Distanzen 300m, 25m Pistole und Kleinkalibergewehr zu absolvieren. Das ganze war sehr unterhaltsam und hat uns grossen Spass gemacht. Um 18 Uhr, trafen wir uns alle zum Apè-

ro im Pistolenstand. Zum Essen gab es zuerst ein kleines Salatbuffet und anschliessend Spaghetti mit diversen feinen, selbstgemachten Saucen. Wer dann noch Platz hatte, konnte sich am gluschtigen Dessertbuffet bedienen. Vielen Dank an die Organisatoren Bruno Bürgi, Markus Zeltner, Jean-Marc Baer und an unser Wirtepaar Familie Vogel! Natürlich auch ein herzliches Danke-

schön an all ihre Helfer! Nach der Rangverkündigung mit schönen Preisen blieben wir alle gerne noch in gemütlicher Runde sitzen und genossen einen entspannten Abend. Wir sind alle schon gespannt was uns am nächsten Endschiessen erwarten wird und wünschen dem OK 2022 gutes Gelingen. Freischützen Dornach Claudia Mettler


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

VEREINSNACHRICHTEN

GOTTESDIENSTE

DORNACH Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und

Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www. refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00– 21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch

Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe je-

den Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63.

Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch,

20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond

Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen:

Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mann-

schaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30– 21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; Db-Junioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; Fb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

Turnverein Dornach. Training. Mutter und Kind-

Turnen: Do; Kinderturnen: Mo; Jugendriege: Do; Hip-Hop (Kinder): Di; Badminton (Kinder): Mi; Unihockey (Kinder): Fr; ActiFit Frauen: Do; ActiFit Männer: Fr; GymFit Frauen: Do (Fitness), Di (50+); GymFit Männer: Mo (Fitness und Spiel), Mo (Fitness); Volleyball (Frauen): Mi; Faustball (Männer): Mi; Aerobic: Mo; Yoga: Di – www.tvdornach.ch

Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

Katholische Gottesdienste in Dornach

Katholische Gottesdienste in Gempen

Donnerstag, 28. Oktober 19.30 Vortrag im Pfarreisaal: «Fabian und Sebastian lassen den Saft in die Bäume gahn» – der Hl. Sebastian ein Dornacher Nebenpatron?

Allerheiligen, 1. November 10.30 Gottesdienst für den SSV in Dornach mit Zertifikat 14.00 Ökumenische Totengedenkfeier direkt auf dem Friedhof. Gest. JM für Josef Heller-Grollimund

Montag, 1. November – Allerheiligen 14.00 Ökum. Totengedenkfeier auf dem Friedhof Gempen. Haiko Behrens und Wolfgang Müller

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Die Totengedenkfeiern in Dornach und Hochwald finden am Sonntag, 7. November statt.

Freitag, 29. Oktober 18.30 Pastaessen mit Lotto im Pfarreisaal. Anmeldung erforderlich und Zertifikatspflicht Sonntag, 31. Oktober 10.30 Gottesdienst mit Kommunion 18.00 Gottesdienst im Kloster Dornach Allerheiligen, 1. November 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie für den SSV, mitgestaltet vom Cäcilienchor mit Zertifikat 10.30 im Pfarreisaal: Kinderfeier ohne Zertifikat Mittwoch, 3. November 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal Freitag, 5. November 15.00 Gottesdienst mit Kommunion im APH Wollmatt

Sonntag, 31. Oktober 9.15 Gottesdienst mit Kommunion Allerheiligen, 1. November 10.30 Gottesdienst für den SSV in Dornach mit Zertifikat

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 31. Oktober – Reformationssonntag 10.00 Birsecker Reformationsgottesdienst mit Abendmahl, ref. Kirche Aesch. Mit den Pfarrern Ingo Koch, Haiko Behrens und Thomas Mory

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Das mobile Impfteam kommt in die Amtei Dorneck-Thierstein

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Sie sind bereits geimpft? Herzlichen Dank! Sind Sie noch nicht geimpft? Helfen Sie bitte mit, die Covid-19-Pandemie einzudämmen. Vor einer Ansteckung schützen Sie sich und andere am besten, wenn Sie sich so rasch wie möglich impfen lassen. Unser mobiles Impfteam kommt nach Breitenbach. Profitieren Sie von diesem Angebot und lassen Sie sich vor Ort ohne Voranmeldung impfen. Jede Impfung zählt. Zeit 15.00 – 20.00 Uhr Datum 1. Impfung Dienstag, 2. November 2021 Datum 2. Impfung Dienstag, 30. November 2021 Ort Gemeindesaal Grien, Grienackerweg 12, 4226 Breitenbach (ehem. Impfzentrum)

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schützen. testen. impfen.

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Alternativ können sich Einwohnerinnen und Einwohner der Amtei Dorneck-Thierstein im Impfzentrum in Muttenz impfen lassen und via QR-Code rechts anmelden.

Während des Gottesdienstes gelten Maskenpflicht und Abstandsregeln. Es findet kein Gottesdienst im Timotheus-Zentrum statt.

Nächste Schatzsucher Sonntag, 14. November. Schatzsuchertag. Infos auf www.refkirchedornach.ch/ Angebote/Kinder- und Jugendliche/ Schatzsucher

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 31. Oktober 9.00 Wortgottesfeier


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Die Gemeindeverwaltung Gempen bleibt am 1. November 2021 (Allerheiligen) geschlossen Vielen Dank für Ihr Verständnis! Gemeindeverwaltung Gempen

Altpapiersammlung

(mit Karton) Nächste Altpapiersammlung in Gempen am Samstag, 6., und Montag, 8. November 2021.

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«Gempenraser»: Es war versuchte vorsätzliche Tötung

Die Sammlung wird am Montagnachmittag wieder von den Schülern der Primarschule durchgeführt. Stellen Sie Ihr Papier und Karton bis 13 Uhr zur Abholung bereit (keine zu schweren Bündel). Am Samstag können Sie ihre sortierten Papier-/Kartonbündel direkt selbst zum FWM bringen (9.00 bis 11.30 Uhr). Bei der Abgabestelle bitte eine Maske tragen, falls es nicht möglich ist, den Abstand einzuhalten und Papier/Karton nicht vor dem Container deponieren. Vielen Dank! Gemeindeverwaltung Gempen

KULTURVEREIN GEMPEN

«Gempen liest» – Weihnachtsrundgang Der Kulturverein Gempen lädt herzlich zur Veranstaltung «Gempen liest» ein. Die Idee dieses Anlasses ist, Lesebegeisterte zu gewinnen, um gemeinsam ein Buch zu lesen und zu besprechen. Das Moderationsteam Simone Cairoli und Roman Baumann haben das Buch «Unhaltbare Zustände» von Alain Claude Sulzer gewählt. Der Autor wird an der Besprechung am Freitag, 19. November, persönlich anwesend sein, einige Seiten aus dem Buch vorlesen und auch Bücher signieren. Die Veranstaltung findet im Gustav-Ritter-Saal am Haglenweg 13 in Gempen statt und startet um 19.30 Uhr. Über ihre Teilnahme würden wir uns freuen. Als kulturelle Veranstaltung unterliegt der Anlass der Zertifikatspflicht. Weiter plant der Kulturverein am 5. Dezember, einen Weihnachtsrundgang durchs Dorf. An diesem 2. Advent erwarten Sie Stände mit liebevoll gefertigten

Handarbeiten, Hausspezialitäten, Eingemachtes, Gehäkeltes, Gestricktes und natürlich ein vielseitiges, gastronomisches Angebot. Nutzen Sie die Gelegenheit, um wieder einmal rauszugehen, Menschen in einem lockeren Umfeld zu treffen und auf einem gemütlichen Spaziergang Gempen und seine «Schätze» zu entdecken. Gempnerinnen und Gempner können sich noch bis Ende Oktober für eine Teilnahme mit einem Stand beim Kulturverein anmelden. Wir hoffen mit diesem Programm ein kulturell inspirierendes Jahresende einzuläuten und freuen uns, Sie bei unseren Veranstaltungen zu begrüssen. Sämtliche Informationen zu unseren Anlässen und Aktivitäten auf www.kulturverein-gempen.ch oder auf unserer Facebook-Seite. Wir freuen uns auch immer über neue Mitgliedschaften und Spenden. Im Namen des Vorstandes, Simone Gosteli, Präsidentin

PARTEIEN

Dornach im Wandel Das «Metalli»-Areal, Zeitzeuge unserer Industriegeschichte, wird in den kommenden Jahren durch die HIAG entwickelt und eben diese Eigentümerin stellte zuletzt ihre Projektideen im Rahmen der «Wydeneck»-Infoveranstaltung vor. In erster Linie bedanke ich mich bei den Organisatoren für den gelungenen Anlass. Die Zukunftspläne für das neue Wydeneck-Quartier gehen von der initiierten Übergangsnutzung bis hin zum vollendeten Projekt mit einer baulichen Mix-Gestaltung, welche Raum für bestehende Gebäude hat (inkl. ca. 30% Gewerbefläche). Bis im Jahr 2040 werden rund 1800 neue Quartierbewohner anvisiert; dabei müssen flankierende Massnahmen realisiert werden, unter anderem die Schulinfrastruktur aber auch den Zubringer A18. Die Projektverant-

wortlichen portieren die Variante Süd. Deren Argumente sind nicht deplatziert, da bei der Variante Mitte erhebliche Eingriffe in die Auenlandschaft und in das künftige Quartier nötig wären, allerdings bezweifeln wir, dass unsere Aescher Nachbarn für eine solche Süd-Variante zu begeistern wären. Zudem würde das Brüggli (Unterdornach), je südlicher der Zubringer-A18 käme, weiterhin stark belastet. Aus Dornacher Sicht muss man sich darauf konzentrieren, dass Unterdornach vom (aktuellen und künftigen) Verkehrsaufkommen entlastet wird – etwa mit einer 30er- oder gar einer 20erZone. Wichtig ist uns, dass den Bewohnern Unterdornachs eine Perspektive zur Beruhigung des Verkehrsaufkommens aufgezeigt wird! René Umher SVP Dornach Präsident

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Neue Öffnungszeiten in Oberdornach PR. Das Bedürfnis nach individueller Beratung in Finanzfragen ist über die letzten Jahre hinweg stetig gestiegen. Gleichzeitig nimmt die Nachfrage nach Bankdienstleistungen am Schalter ab. Aufgrund dieser Entwicklung passen wir ab dem 1. November die SchalteröffANZEIGE

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Neue Öffnungszeiten für Oberdornach Raiffeisenbank Dornach Amthausstrasse 12, 4143 Dornach Tel. 061 706 86 80 www.raiffeisen.ch/dornach

nungszeiten an unserem Standort in Oberdornach an: Montag bis Freitag, 9.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr. Unseren Fokus legen wir auf die individuelle und kompetente Beratung – dafür nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Für Beratungsgespräche stehen wir Ihnen nach Voranmeldung sehr gerne auch ausserhalb der Schalteröffnungszeiten, von 7 bis 19 Uhr zur Verfügung. Unsere Telefonzeiten bleiben unverändert von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr. Sie möchten Ihre Bankgeschäfte auch ausserhalb unserer Öffnungszeiten erledigen? Dann nutzen Sie unsere Bancomaten. Sie befinden sich an den Standorten Oberdornach sowie beim Beratungszentrum am Bahnhof. Beim Beratungszentrum können Sie zudem unabhängig von Öffnungszeiten Einzahlungen am Einzahlungsautomaten tätigen. Auch unser E-Banking steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Welche Finanzfragen beschäftigen Sie? Lassen Sie uns reden – wir freuen uns auf Sie! Ihre Raiffeisenbank Dornach

Heftiger Aufprall: Das Opfer erlitt durch die Kollision insgesamt 24 Knochenbrüche.

Das Richteramt DorneckThierstein verurteilt 25-jährigen Jurassier zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten. Tomasz Sikora Mit fast 100 Kilometern pro Stunde nahm am 19. Juni 2019 ein 23-jähriger Jurassier eine enge Rechtskurve auf der Gempenstrasse zwischen Gempen und Dornach. Selbst für den McLaren-Boliden, den er zuvor in Münchenstein für eine Probefahrt im Hinblick auf einen eventuellen Kauf ausgeliehen hatte, war das zu viel – laut Gutachten kann man die Kurve maximal mit Tempo 59 nehmen, ohne zu verunfallen. Die Folge: Der korrekt entgegenkommende, damals 39-jährige Velofahrer hatte keine Chance und kollidierte frontal mit dem Sportwagen, der nicht mehr zu kontrollieren war. Während das Auto nur unbedeutende Schäden davontrug, verursachte die ungeheure Wucht des Aufpralls beim Opfer 24 Knochenbrüche am ganzen Körper, zahlreiche Verletzungen von Weichteilen und eine Hirnverletzung. Dass das Opfer überhaupt über-

lebt hat, grenzt an ein Wunder. Obwohl der heute 40-Jährige bereits unzählige Operationen, Behandlungen und Therapien hinter sich hat, ist es fraglich, ob er sich jemals physisch und psychisch vom Unfall erholen wird.

«Irgendwie» die Kontrolle verloren

Besonders die Wesensveränderung infolge der Hirnverletzung machen ihm und seiner Familie zu schaffen: «Oft wünschte ich mir, ich wäre bei dem Unfall gestorben», erklärte er am Mittwoch vor Gericht. Gegenüber dem Gericht beteuerte der Beschuldigte, der als Jungunternehmer zu einem beachtlichen Vermögen gelangt war und nach wie vor in ein komplexes Geflecht von Firmen und Gesellschaften involviert ist, dass er bei der Fahrt trotz der hohen Geschwindigkeit immer aufgepasst habe: «Ich weiss nicht, wie das passieren konnte.» Als er den Velofahrer sah, sei er auf die Bremse getreten, worauf das Fahrzeug «irgendetwas» gemacht und er «irgendwie» die Kontrolle verloren habe. Mehrfach betonte der Beschuldigte an das Opfer gewandt, wie leid ihm die ganze Sache tue. «Ich habe seit dem Unfall jeden Tag in einer Höhle eine Kerze angezündet und für Sie gebetet.» Während die Staatsanwaltschaft dem Beschuldigten unter anderem versuchte vorsätzli-

BILD: KAPO SOLOTHURN (GEMPEN, 19. JUNI 2019)

che Tötung vorwarf und ein Strafmass von fünf Jahren und zehn Monaten forderte, bestritt die Verteidigung diesen Vorwurf und beantragte dem Gericht eine bedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten. Im wegweisenden Urteil vom Freitag folgte das Gericht der Einschätzung der Staatsanwaltschaft, dass sich der Beschuldigte unter anderem der versuchten vorsätzlichen Tötung und der groben Verletzung der Verkehrsregeln strafbar gemacht hat. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten unbedingt. In seiner Begründung erklärte das Gericht: «Wer die Strecke wie Sie kennt, weiss, wie unübersichtlich sie ist und dass Überholmanöver nur unter höchsten Risiken möglich sind.» Mehrere Zeugen hätten auf die eine oder andere Weise übereinstimmend ausgesagt, dass sie vom Sportwagen in einem sehr hohen Tempo und auf waghalsige Art und Weise überholt worden seien. Ihre Aussagen deckten sich mit dem Gutachten. Anders, so die Gerichtspräsidentin, sei dies beim Beschuldigten, dessen verschiedene Aussagen widersprüchlich und unglaubwürdig seien. Er habe die Fähigkeiten des McLarens testen wollen, wobei ihn die langsameren Autos gestört hätten. «Sie haben sich nicht mehr fahrlässig verhalten, sondern sich für das Risiko entschieden.»

Defizit von 2,61 Millionen Franken Der Gemeinderat hat das Sparen auf später vertagt. Er befand das Budget 2022 für unbefriedigend, verabschiedete es aber zuhanden der Gemeindeversammlung. Bea Asper Finanzchefin Annabelle Lutgen gab an der Gemeinderatssitzung die Zahlen bekannt, mit denen der Gemeinderat für das nächste Jahr rechnet. Dem betrieblichen Aufwand von 49,47 Millionen Franken steht ein Ertrag von 46,86 Millionen Franken gegenüber. Somit kommt es im Budget 2022 zu einem negativen Ergebnis von 2,61 Millionen Franken. Das strukturelle Defizit könne mit der Auflösung der Neubewertungsreserven nur teilweise reduziert werden, gab Lutgen zu bedenken. Der Verlust betrage 960 000 Franken. Der Gemeinderat verabschiedete das Budget 2022 zuhanden der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember, die voraussichtlich im Treff 12 stattfinden wird. Das Budget 2022 sei nicht zufriedenstellend, ging aus der Ratsdebatte hervor, doch nur wenige Wochen nach Legislaturbeginn und der Einführung des Ressortsystems bei Unterbesetzung der Verwaltung sei es nicht möglich gewesen, die strukturellen

Probleme zu lösen. Massnahmen zur Verbesserung der finanziellen Lage würden aber an die Hand genommen, sagte Gemeindepräsident Daniel Urech und erklärte dies «zum Vorsatz für das neue Jahr». Über die Bücher gehen will der Gemeinderat auch bei der Spezialfinanzierung Abfall. Diese weist ebenfalls einen Aufwandüberschuss aus. Aktuell verzichtet der Rat auf eine Erhöhung der Gebühren, danach müsse die Kasse aber wieder ausgeglichen geführt werden. Auch die Praxis zur Erhebung der Gebühren soll überprüft werden. Im Moment gilt: «Wohnungen, die am Stichtag bewohnt sind, erhalten eine Rechnung. Es obliegt den Rechnungsempfangenden, der Verwaltung den Nachweis eines längeren Leerstandes (ca. 1 Jahr) zu erbringen, um von den Gebühren befreit zu werden.» Ebenso würden die Gebühren weiterhin pro Haushalt erhoben. «In Einzelfällen kann es Gebäude geben, in denen nur eine Wohneinheit registriert ist, die aber von mehreren Haushalten bewohnt wird, ohne dass die Gemeinde Kenntnis davon hat», gab Ressortchefin Janine Eggs zu bedenken. «In diesen Fällen wäre grundsätzlich der Verwaltung Meldung zu erstatten, und die Gebühr ist pro Haushalt zu bezahlen. In der Praxis dürfte die Zahl dieser Meldungen jedoch gering sein», räumte sie ein und meinte: «Dem Rechnungsversand wird ein Schreiben beigelegt, welches darauf hin-

weist, dass die Gebühren für Kehricht und Grüngut im kommenden Jahr überarbeitet werden.»

Grüngutabfuhr im Winter alle vier Wochen

Beim Grüngut beschloss der Gemeinderat, im Abfallkalender die Sammelintervalle zu ändern. Derzeit finden die Grüngutsammlungen von Haus zu Haus wöchentlich statt. Neu wird das Grüngut im Winter nur noch einmal im Monat eingesammelt werden. Der Einwohnerschaft stehe ja die Entsorgungsstelle Ramstel zur Verfügung. Der Gemeinderat begründet den Leistungsabbau mit der fehlenden Gebühr. Deren Einführung war im Sommer von der Gemeindeversammlung abgelehnt worden. Ohne verursachergerechte Grüngutgebühr würden die Verluste in der Abfallkasse immer grösser werden. Weiter verabschiedete der Gemeinderat seine Stellungnahme zur geplanten Tramverbindung Therwil-Dornach. Im Grundsatz begrüsse Dornach das Vorhaben, sofern noch weitere Abklärungen getroffen werden bezüglich Linienführung durch die Friedensgasse. Für die Amthausgasse sprach sich die Ortsplanungskommission dafür aus, dass dies nur im Einbahnverkehr möglich wäre, der Gemeinderat teilte diese Meinung. Voraussetzung sei zudem, dass das Brüggli bis dann vom Individualverkehr entlastet sein wird, betonte Maria Montero.


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AGENDA

Donnerstag, 28. Oktober 2021 Nr. 43

Reinach

Dornach

Kultur in Renach. Konzert «Nostalgia». Aula Bachmatten.

Wort wird Bild, bleibt Wort im Bild. Von Barbara Groher. Goetheanum. Täglich geöffnet. Bis 14. November.

Montag, 1. November

Webendes Leuchten – Leuchtendes Weben. Gemälde von Erwin Thomalla. Atelierhaus Galerie, Brosiweg 41. Mo bis So, 13 bis 18 Uhr. Bis 27. Februar.

Arlesheim Treffpunkt Stärne. 14.30 bis 16.30 Uhr.

Ombre Cadenti - Falling Shadows. Bilder von Stella Radicati; KunstRaumRhein, Haus Julian, Dorneckstrasse 37. Samstag/ Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Bis 13. November. www.kunstraumrhein.ch

Mittwoch, 3. November Arlesheim Klinikführung Onkologie. Klinik Arlesheim. 17 bis 18.30 Uhr.

Donnerstag, 4. November Arlesheim

Ob Samain oder Halloween: Das Wochenblatt wünscht ein «schaurig-schönes» Fest.

Gesundheitsforum. Wärme – Fieber – Liebe. Die Bedeutung der Wärme für die Entwicklung der Kinder. Pfeffingerhof. 19 Uhr. Anmeldung: 100.klinik-arlesheim.ch

FOTO: PIXABAY

Kunst-Schau-Depot. Juraweg 2–6. «Pflanzenfarben für Pädagogik, Kunst und Therapie».Das Lebenswerk von Günter Meier. Ausstellung zum 100. Geburtstag. An Werktagen von 17 bis 18.30 Uhr. Anmeldung: mail@stiftung-trigon.ch «Beackerung». Eine Installation als Work in Progress von Lea Fröhlicher. Kloster Dornach, Gewächshaus Klostergarten.

«BN/FM/CP/LF», vier Skulpturen/ Vogelnisthäuser von Fritz Balthaus, Klostergarten. Bis 30. April 2022. Ausstellung zu Geschichte und Kultur des Schwarzbubenlandes. Heimatmuseum. Bild des Monats: «Winter im Wald» des Landschaftsmalers Ernst Hodel junior (1881-1955). So. 15 bis 17 Uhr. Bis 31. Oktober.

Münchenstein Radical Gaming: Immersion Simulation Subversion. HeK – Haus der elektronischen Künste. Freilager-Platz 9. Jeweils Mi, Do, Fr, Sa, So, 12 bis 18 Uhr. Bis 14. November. Sonntag, 31. Oktober, 15 Uhr, Führung auf Deutsch.

Reinach Ausstellung «Gefühlsbegegnung» von Antonie Josefa Latscha. Foyer des Business Parc. Während der Bürozeiten, 8 bis 12.15 und 13.15 bis 17 Uhr.

Dornach

Donnerstag, 28. Oktober Dornach Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Freitag, 29. Oktober

Theater auf dem Lande. Teatro comico. Neues Theater. 20 Uhr.

Tänze aus aller Welt. Pro Senectute. Rainpark Mehrzweckraum. 9.30 bis 11 Uhr. Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71.

Hochwald

Ausstellungen

Dornach

5. T(h)onsalat – Konzert mit 9 Musikgruppen aus Hochwald. Türöffnung 19 Uhr.

Pfeffingen

Arlesheim Filmabend: Lesefieber mit Manu Hofstätter. Ref. Kirchgemeindehaus. 19.30 Uhr. 15. Arlesheimer Erzählnacht: Lesefieber mit Manu Hofstätter. Ref. Kirchgemeindehaus. 19.30 bis 21 Uhr.

Flohmarkt. Turnhalle. 9 bis 16 Uhr.

Sonntag, 31. Oktober Aesch

Arlesheim Farben von Mittelerde. Bilder von Michèle Burri. Foyer Haus Wegman. Klinik Arlesheim. Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr, Sonntag, 9 bis 20 Uhr. Bis 7. November.

Reinach

Arlesheim Musik unter Sternen: Fly me to the Moon. Reformierte Kirche. 19 Uhr.

Samstag, 30. Oktober

Risotto-Essen im Domhof. Weltgruppe der Pfarrei St. Odilia. Ab 12 Uhr.

Naturschutzverein Arlesheim. Pflegeeinsatz im Steinbruch und im Widenacker. Treff: Bachretten, eingangs Ermitage. 8 Uhr.

Aesch «Alfred Vogel – der Aescher Naturheilkunde-Pionier. Sonderausstellung im Heimatmuseum. Geöffnet immer am ersten Sonntag im Monat, von 10 bis 12, und von 15 bis 17 Uhr.

Samain. Keltisches Neujahrsfest auf dem Schlossplatz. 18 Uhr.

Filmabend: «Wer pflegt uns morgen?» Gemeindesaal. 19.30 Uhr.

Arlesheim

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Dornach Rezital Saxophon und Klavier mit Elisa Urrestarazu und Cornelia Lenzin. Klosterkirche. 15 Uhr.

«(Na, Fritze?) Lakritze.» Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth. «Von A bis Z – Künstlerbücher in der Sammlung Würth». Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr. 31. Oktober: Sonntagsatelier «Halloween Special». 11 bis 14.45 Uhr. «Abfall(ende) Kunst» Lesungen und Happening zur Finissage. 17 bis 19 Uhr.

Live@B&T Rainer Brambach & Günter Eich: Der Briefwechsel Buchpräsentation

Herzlichen Glückwunsch

Ort: Kulturhaus Bider & Tanner Freitag, 5. November 2021 Zeit: 20.00 Uhr Türöffnung: 19.45 Uhr

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 21. Oktober 2021 Anna Luisa Wälti Hügelweg 4 4143 Dornach In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an CH Regionalmedien AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 1. November 2021, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Es lese Basel! Wir Basel.

Lösung 41/2021: MELODIE

Bücher | Musik | Tickets Aeschenvorstadt 2 | 4010 Basel www.biderundtanner.ch

Im Rahmen der Basler Buchwochen mit Autoren Martin Zingg und Albert M. Debrunner Zwei Dichter, wie sie unterschiedlicher kaum sein konnten – zwei Freunde, wie sie enger verbunden kaum denkbar sind. Als Brambach 1950 aus Basel an Eich schrieb, war er noch Gartenbauarbeiter, während dieser schon als prägendes Mitglied der Gruppe 47 galt. Doch der Brief löste ungeahnte Sympathien aus: der Anfang einer Lebensfreundschaft. Moderation: Bernhard Echte Eintritt frei. Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten erforderlich: T 061 206 99 96 oder ticket@biderundtanner.ch Einlass nur mit Covid-Zertifikat und ID (3G-Regel). Es gilt Maskenpflicht.

1. DANIEL LÖW / DOMO LÖW: S isch Mäss Bilderbuch, Christoph Merian Verlag

1. URSUS WEHRLI: Welt aufräumen Kunst, Kein & Aber Verlag 2. CLAUDIA SCHILLING: Hof2. saison Herbst/Winter; 100 saisonale Rezepte – Frisch JONATHAN FRANZEN: geerntet und aufgetischt Crossroads Kochbuch, Roman, Friedrich Reinhardt Verlag Rowohlt Verlag 3. 3. GUINNESS FRANZ HOHLER: WORLD RECORDS 2022: Der Enkeltrick Nachschlagewerk, Erzählungen, Ravensburger Verlag Luchterhand Literaturverlag 4. ANGELA LEMBO-ACHTNICH / 4. GIAN MARIA CALONDER: JONNY FISCHER: Ich bin auch Jonathan; Jonny Fischer – Die Engadiner Herzrasen Geschichte einer Versöhnung Kriminalroman, Biographie, Wörterseh Verlag Kampa Verlag 5. 5. GERD GIGERENZER: Klick Wie wir in einer digitalen PETER STAMM: Welt die Kontrolle behalten Das Archiv der Gefühle und die richtigen Roman, Entscheidungen treffen S. Fischer Verlag Psychologie, 6. Bertelsmann Verlag JEAN-LUC BANNALEC: 6. DER NEUE KOSMOS Bretonische Idylle Welt-Almanach & Atlas 2022 Kriminalroman, Kiepenheuer & Wisch Verlag Geografie, Kosmos Verlag 7. 7. HERVÉ LE TELLIER: CHRISTIAN PFISTER / HEINZ Die Anomalie WANNER: Klima und Gesellschaft in Europa Roman, Die letzten tausend Jahre Rowohlt Verlag Klimafragen, Haupt Verlag 8. 8. PHILIPP PROBST: GEO EPOCHE: Gipfelkuss Schweiz 1291−2021 Roman, Die bewegte Geschichte der Orte Verlag Eidgenossenschaft Geschichte, Verlag Deutscher 9. Pressevertrieb EVA MENASSE: 9. Dunkelblum FLORIAN KOECHLIN: Von Böden Roman, die klingen und Pflanzen die Kiepenheuer tanzen; Neue Streifzüge durch & Witsch Verlag wissenschaftliches Unterholz Natur, Lenos Verlag 10. 10. SANDRA HUGHES: FRANK SCHÄTZING: Was, Tessiner Vermächtnis wenn wir einfach die Welt Der zweite Fall für retten? Handeln in der Tschopp & Bianchi Klimakrise Kriminalroman, Klimafragen, Kiepenheuer & Witsch Verlag Kampa Verlag


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