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Donnerstag, 22. Oktober 2020

111. Jahrgang – Nr. 43

P.P. A 4144 Arlesheim Post CH AG

Neues Zuhause mit «Wau-Effekt»

Reinach

Ein Münchensteiner Verein vermittelt seit zehn Jahren in Not geratene Berner Sennenhunde an neue Plätze – und das in der ganzen Schweiz.

Im Interview: Am kommenden Sonntag wird der neue römisch-katholische Pfarrer Alex. L. Maier offiziell eingesetzt.

Fabia Maieroni

E

Aesch

Haben sich gefunden: Berner-Sennenhund-Rüde Marley mit seiner Besitzerin Mirjam Wiederkehr (l.) und Vereinspräsidentin Christa Kropik. FOTO: FABIA MAIERONI oder ältere Menschen kämen schnell an ihre Grenzen, wenn der Hund unterfordert ist und deshalb unruhig oder gar rüpelig wird. Der vierbeinige Freund wird zunehmend zur Belastung, bis die Besitzer ihn schliesslich abgeben müssen. Strenge Kriterien für Adoption In solchen Fällen hilft der Münchensteiner Verein, der in Not geratene Hunde aus der ganzen Schweiz rettet. «Wir besuchen den Hund, wenn immer möglich, zuerst in seinem Zuhause und lassen uns von den Besitzern etwas über ihn und seine Geschichte erzählen. Dann organisieren wir eine Pflegestelle in einer Tierpension», so Kropik. Ein eigenes Tierheim betreibt der Verein nicht. Viele Besitzer seien erst einmal irritiert, dass ihr Hund nicht direkt in eine neue Schützen Sie sich und andere...

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Familie vermittelt werde. «Es ist für uns sehr wichtig, den Hund in einer sicheren und neutralen Umgebung zuerst kennen zu lernen und allfällige Probleme zu entdecken. Die Mitarbeitenden in den Tierpensionen sind ausgebildet und wissen auch, wie man mit gestressten Hunden umgeht.» Die «Bäris» bringen teilweise auch körperliche oder geistige Defizite mit. Da brauche es zu Beginn Profis, die den Hund richtig einschätzen, erklärt Kropik. Adoptionsvertrag und 500 Franken Gebühr Sind die Hunde angekommen und mental wieder ausgeglichener, wird anschliessend der richtige Platz gesucht. Bewerberinnen und Bewerber hat der Verein mehr als genug, doch nicht alle würden die strengen Kriterien für eine

OЛhEaŽ RichЛeŽich´

Champion aus Aesch: Der siebenjährige Traberwallach Kiss Forever hat den Preis von St. Gallen gewonnen. Besitzerin Petra Woiton hält in Aesch vier Traber, die viel Pflege und das richtige Training brauchen, damit sie Bestleistungen erbringen können.

Agenda

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Übernahme erfüllen, sagt Kropik. «Wir überlegen uns immer, welcher Hund zu wem passt. Bei uns kann man sich keinen Hund aussuchen.» So kann der Verein vermeiden, dass vermittelte Hunde wieder zurückgegeben werden. Der Erfolg gibt Kropik und ihrem Team recht: In den letzten zehn Jahren musste der Verein nur in Einzelfällen einen vermittelten Hund zurückholen und neu vermitteln. Viele Interessierte würden eine längere Wartedauer in Kauf nehmen, um den perfekten Hund zu finden. «Unser Ziel ist es, das beste Zuhause für jeden einzelnen Hund zu finden» Deshalb wird jeder Platz zuerst persönlich besichtigt, bevor vermittelt wird. Die Übernahmegebühr beträgt 500 Franken, zudem verpflichten sich die Bewerber Fortsetzung auf Seite 2

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r gehört zur Schweiz wie der Käse, die Schokolade und das Matterhorn: der Berner Sennenhund. Wer denkt dabei nicht direkt an den lieben, dreifarbigen «Bäri» mit dem langen Zottelfell, der gemütlich vor einem Bauernhaus in den Alpen liegt? Der grosse Hund mit der symmetrischen weissen Blesse am Kopf ist sowohl in der Schweiz als auch im Ausland sehr beliebt. Er gilt als menschenbezogen, freundlich und sehr anhänglich. Dennoch ist der Berner Sennenhund ein kräftiger und willensstarker Hund, der beschäftigt werden will. Christa Kropik, Präsidentin vom Verein «Berner Sennenhunde in Not Schweiz» (BSiN) in Münchenstein, setzt sich seit über zehn Jahren ehrenamtlich für die beliebte Hunderasse ein. «Die kleinen Welpen sind süss, tollpatschig und ihr Fell kuschlig – schnell verliebt man sich in die kleinen Teddys. Doch sobald die Hunde etwas grösser werden, brauchen sie Beschäftigung, sowohl körperlich als auch geistig», erklärt Kropik. Der Berner Sennenhund werde oft als idealer Familienhund gesehen, der ruhig und genügsam sei und nur wenig Beschäftigung brauche. In Wahrheit sei es jedoch eine aktive Hunderasse, die gefordert werden möchte. Mit der modernen Zucht, die den Hund immer sportlicher und langbeiniger mache, habe sich das nochmals verstärkt, betont Kropik. Besonders Familien mit kleinen Kindern

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REGION

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Neues Zuhause mit «Wau-Effekt»

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe.

Fortsetzung von Seite 1 mit dem Adoptionsvertrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Schützling. «Wir begleiten die Hunde und ihre Besitzer in der Regel ein Hundeleben lang. So entstehen viele Freundschaften. Wir sind quasi eine grosse Familie», lacht Kropik.

Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

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Ehrenamtliche Arbeit braucht Zeit Christa Kropik kam im Jahr 2006 auf der Suche nach einem Hund für sich selbst mit dem deutschen Verein «Berner Sennenhunde in Not e.V.» in Kontakt. Berner Sennenhunde aus ganz Europa wurden dort aufgenommen und vermittelt. Nach ihrem Besuch in Deutschland gründete Christa Kropik in

Münchenstein die Schweizer Sektion des Vereins. 2010 wurde die Sektion als eigenständiger Verein im Handelsregister eingetragen. Nach wie vor arbeiten der deutsche und der Schweizer Verein eng zusammen. Jahrelang hielt Christa Kropik selbst Berner Sennenhunde; heute hat sie keinen Hund mehr. «Wir sind sehr streng bei der Vermittlung unserer geretteten Hunde. Da muss ich bei mir natürlich auch konsequent sein. Ich habe aktuell einfach nicht die Kapazitäten, einem Berner Sennenhund gerecht zu werden. Die ehrenamtliche Arbeit für den Verein beansprucht viel Zeit, da hat ein eigener Hund momentan leider keinen Platz», sagt Christa Kropik, die zusammen mit

ihrem Mann auf dem Walwerk ein ITUnternehmen führt. Marley: Der Pflegehund, der blieb Einer der etwa 12 bis 16 Hunde, die der Verein jährlich vermittelt, ist Marley. Der viereinhalbjährige Rüde kam vor zwei Jahren zu Vorstandsmitglied Mirjam Wiederkehr, die ihn als Pflegehund aufnahm. «Marley wurde an einer Säule angebunden gehalten und hatte körperliche Beschwerden. Bei Mirjam Wiederkehr durfte er zur Pflege einziehen – und blieb. Wiederkehr hatte damals bereits zwei Sennenhunde – Bäri und Lajara – doch der süsse Marley hatte es ihr angetan. «Ideal wären sicherlich zwei Hunde, nun sind es halt drei geworden»,

schmunzelt Wiederkehr. Marleys Geschichte zeigt exemplarisch, dass die grossen Hunde gesundheitliche Probleme entwickeln können, die rasch teuer werden. Deshalb sollten Interessenten über genügend finanzielle Mittel verfügen. «Eine Operation kann schnell mehrere tausend Franken kosten. Dessen muss man sich allgemein bewusst sein, wenn man sich ein Tier anschafft», sagt Kropik. Wer sich für einen Berner Sennenhund interessiert, kann sich bei BSiN melden. Da es jedoch mehr Interessenten als zu vermittelnde Hunde gibt, muss mit einer längeren Wartefrist gerechnet werden. Wer den Verein unterstützen will kann Gönner oder Gönnerin werden. www.bsin.ch

Grüne fordern ökologischere Mobilität für die Birsstadt Eine Arbeitsgruppe aus grünen Politikern fordert in der Birsstadt mehr Tempo 30, neue Velorouten und ÖV-Erschliessungen. Tobias Gfeller

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er Verein Birsstadt steht am Anfang der Erarbeitung des Mobilitätskonzepts, das aufzeigen soll, wie die Mobilität im wachsenden Raum zwischen Duggingen und Birsfelden künftig funktionieren soll. Nun prescht eine Gruppe grüner Politikerinnen und Politiker vor, die eine ökologischere Mobilität fordern. Der ÖV-, Velo- und Fussgängerverkehr sollen verstärkt gefördert werden. Die Entwicklung in der Infrastruktur solle vermehrt auf bestehende Verkehrsanbindungen angepasst werden. Neue Erschliessungen seien zu vermeiden. Marco Agostini, grüner Landrat aus Pfeffingen, nennt dabei das Entwicklungsgebiet Aesch Soleil als negatives Beispiel, weil dieses bei der Entstehung verkehrstechnisch zu schlecht angeschlossen gewesen sei. Im Bereich des motorisierten Individualverkehrs fordert die Gruppe «Grüne Mobilität Birsstadt», zu der neben Marco Agostini unter anderem auch der ehemalige Arlesheimer Gemeindepräsident Karl-Heinz Zeller und die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos gehören, bei Strassensanierungen Baumpflanzungen, Begegnungsorte und Lärmreduktionen und generell Tempo 30 in Pfeffingen und auf den Ortsdurchfahrten Münchenstein, Aesch und Birsfelden. Für den Veloverkehr brauche es

Überlastete Strassen: Auf der viel befahrenen Bruggstrasse zwischen Dornach und Reinach kommt es in den Stosszeiten regelmässig zu Verkehrsüberlastungen. FOTO: TOBIAS GFELLER neue Velorouten sowie mehr Abstellplätze an S-Bahn-Haltestellen. Beim öffentlichen Verkehr fordert die Gruppe Schnellbusverbindungen zwischen dem Innovationspark Allschwil-Basel und Uptown Basel in Arlesheim sowie zwischen Therwil, Reinach und Dornach. Die S3 nach Aesch und Laufen soll künftig im Viertelstundentakt verkehren. Tempo 30 ist umstritten Die Gruppe fordert im Rahmen des Mobilitätskonzepts eine aktive Mitwirkung durch die Bevölkerung und die Parteien. Gemäss Reinachs Gemeindepräsident Melchior Buchs (FDP), der den Verein

Birsstadt präsidiert, sei diese garantiert. Auch sei es stets möglich, mit Ideen an den Verein Birsstadt heranzutreten. Mit der Art und Weise, mit der Vehemenz, wie die Forderungen schon zu Beginn vorgetragen werden, hat Buchs aber Mühe. Den Forderungen nach besseren Velorouten oder einer neuen ÖV-Verbindung auf der oftmals verstopften Bruggstrasse durch Reinach könne er viel Positives abgewinnen. Ein besserer Modalsplit sei eines der zentralen Ziele des Mobilitätskonzepts. Weniger Freude hat Buchs an der Forderung nach Tempo 30 auf Ortsdurchfahrten. Mit Eveline Sprecher (Aesch) und Jeanne Locher (Münchenstein) – beide

SP – sind zwei Gemeindepräsidien des Vereins Birsstadt von bürgerlicher Seite zu Rot-Grün gewechselt. Es sei ein klares Ziel, das Mobilitätskonzept ökologischer zu gestalten, betont Locher. Sie begrüsse deshalb den Forderungskatalog. «Kühlung durch Begrünung macht Sinn. Das wird genauso wie das Schaffen von einladenden Begegnungsorten vermehrt Thema sein.» Eine Veloschnellroute nach Basel und die durchgehende Velofreizeitroute Birsuferweg seien Projekte, die dem Mobilitätsverhalten der Bevölkerung Rechnung tragen. Tempo 30 auf den Ost-West-Dorfquerungen durch Münchenstein ist für die neue Gemeindepräsidentin erstrebenswert.

EUROPÄISCHES JUGENDCHOR FESTIVAL BASEL

Konzertorganisator(-in) gesucht! PR. Wann haben Sie zum letzten Mal ein richtiges Abenteuer erlebt? Eine Herausforderung angenommen, die spontanes Handeln im Jetzt, Lösungsorientiertheit und die Fähigkeit auf Menschen zuzugehen von Ihnen gefordert hat? Wir können Ihnen all das bieten. Vom 12. bis 16. Mai 2021 findet das 12. Europäische Jugendchor Festival in Basel und der Region statt. Im Dom Arlesheim sind je ein Konzert am Auffahrtstag, 13. Mai um 17 Uhr und am Samstag, 15. Mai um 20.15 Uhr geplant. Lassen es die Sicherheitsvorkehrungen im Zusammenhang mit Covid-19 zu, werden am Donnerstag die Herrenstimmen des Lucerne Boys Choir, der Tiroler Landesjugendchor sowie der Knabenchor Dagilelis aus Litauen auftreten. Am Samstag sind Auftritte des Jugendchors jutz.ch, des Kinderchors «Leioa Kantika Korala» aus dem Baskenland/Spanien sowie des Kinderchores

«Shchedrik» aus der Ukraine geplant. Vielleicht kommt aber auch alles ganz anders und im Konzert treten weniger Chöre insgesamt oder mehr Chöre aus der Schweiz auf. So oder so wird das Festival stattfinden, weshalb wir eine (n) flexible(n), organisationsbegabte(n) Konzertorganisator(in) für den Dom Arlesheim suchen. Sie sind in ein versiertes Konzertorganisationsteam eingebunden, werden sorgfältig in Ihre neue Aufgabe eingeführt und können die Hilfe der Festivalorganisierenden, wann immer Sie diese benötigen, beanspruchen. Da die Konzerte in den Grundzügen fertig organisiert sind, ist der Einstieg mehr ein Umsetzen von bereits bewährten Vorgängen. Bitte melden Sie sich bei Interesse bis spätestens Ende Oktober bei der Festivalleiterin Kathrin Renggli, Tel. 061 401 21 00 oder per E-mail an k.renggli@ejcf.ch. Wir freuen uns auf Sie!

WICHTIGE INFORMATION Neuer Anzeigenschluss ab 19. Oktober 2020 Durch die Einführung eines neuen Produktionssystems verschiebt sich der Anzeigenschluss im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental, Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck, dem Birsigtal-Boten sowie dem Birs-Kombi ab dem 19. Oktober 2020

jeweils auf Montag, 16 Uhr.

Der Redaktionsschluss bleibt bei allen Anzeigern unverändert. Wir danken für Ihr Verständnis.


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch

Baupublikationen

Baugesuch Nr. 2020-1652 Projekt: Sitzplatzüberdachung – Standort: Parzelle Nr. 4984, Sonnenweg 31, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Mila Vukovljak, Sonnenweg 31, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Thermogreen AG, Tiso Joshua, Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt ZH Auflagefrist: 22.10.2020 bis 2.11.2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. 19. November 2020

Gemeindeversammlung Am Donnerstag, 19. November 2020 findet um 19.30 Uhr die Gemeindeversammlung mit folgenden Traktanden statt: 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 18.06.2020 2. Budget 2021 3. Finanzplan 2021–2028 4. Sanierung Aufbahrungshalle Friedhof Bromhübel 5. Quartierplan Schneckenbündten II 6. Diverses Aufgrund des Coronavirus ist die Durchführung der Gemeindeversammlung mit einigen Auflagen verbunden. Die Versammlung findet erneut in der Sporthalle Hagenbuchen statt. Alle Hygiene- und Schutzmassnahmen sind auf der Einladung notiert. Wir bitten Sie diese im Vorfeld durchzulesen. Die Einladung zur Gemeindeversammlung erhalten Sie rechtzeitig anfangs November. Die detaillierten Erläuterungen finden Sie ebenfalls ab diesem Zeitpunkt auf unserer Internetseite www.arlesheim.ch (Rubrik «Politik/Gemeindeversammlung/Einladungen») oder Sie können einen Ausdruck auf der Verwaltung abholen. Die Gemeindeverwaltung Sozialberatung

Externe Schulung Da die Mitarbeitenden der Sozialberatung am Mittwoch, 28. Oktober 2020 an einer externen Schulung teilnehmen, bleiben die Schalter den ganzen Tag geschlossen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Die Gemeindeverwaltung Petition

Aufnahme von Flüchtlingen Am 17. August 2020 wurde von einigen Einwohnerinnen und Einwohnern die Petition für ein Engagement unserer Gemeinde zur Aufnahme von Geflüchteten aus den Lagern auf den griechischen Inseln eingereicht. Bei der Petition handelt es sich um ein Teilprojekt des Oster Appells, einer Kampagne, welche Amnesty International zusammen mit EvakuierenJetzt und der Migrationscharta durchführt. Damit knüpfen die Petenten an eine bereits im Frühjahr lancierte Petition an, die direkt an den Bundesrat gerichtet war und von rund 39000 Personen unterschrieben wurde. Mit der aktuellen Petition wird die Gemeinde Arlesheim aufgefordert, sich bereit zu erklären, Geflüchtete von den griechischen Inseln aufzunehmen und diesen Beschluss öffentlich zu kommunizieren und an den Bundesrat weiterzuleiten. Der Gemeinderat unterstützt das Anliegen der Petenten und hat an seiner letzten Sitzung die Bereitschaft bestätigt, fünf weitere Personen (aus einem Lager einer griechischen Insel) in den ordentlichen Verfahren aufzunehmen. Der Kanton wird als erste Anlaufstelle der Gemeinde entsprechend informiert. Der Gemeinderat

Petition

Grünabfuhr in Arlesheim Im Sommer 2019 wurde von 135 Einwohnerinnen und Einwohnern die Petition für «Mehr Grünabfuhr in Arlesheim» eingereicht. Diese fordert, dass die Grünabfälle zwischen April und November mindestens zweimal pro Monat eingesammelt werden. Das Anliegen wurde von einer externen Beraterin und der Naturschutz-, Umwelt- und Energiekommission (NUEK) eingehend geprüft. Der Gemeinderat hat im September 2020 aufgrund der Empfehlungen der NUEK entschieden, die Grünabfuhr in den Monaten April bis November zu verdoppeln. Der Pilotversuch soll vorerst zwei Jahre getestet werden. Auf eine Bioabfallsammlung, die ebenfalls gefordert wurde, wird verzichtet, um die Kompostberatung in Arlesheim nicht zu konkurrieren. Der Gemeinderat Leitbild 2035

Vernehmlassung Gerne erinnern wir Sie an die Vernehmlassung, die im Rahmen des neuen Leitbilds 2035 stattfindet. Die entsprechenden Unterlagen finden Sie unter www.arlesheim.ch/leitbild. Teilen Sie uns bis am 31. Oktober 2020 Ihre Gedanken, konstruktiven Verbesserungen oder auch Kritik schriftlich per E-Mail an: gemeinderat@ arlesheim.bl.ch mit. Dabei sind Sie an keine Vorlagen gebunden. Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge und danken Ihnen bereits für Ihre Rückmeldungen. Der Gemeinderat Auftragsvergabe

Sanierung Kanalisation Gemäss Daten und Unterlagen der Kanaldatenbank und aktualisierten Aufnahmen bis Ende 2016 sind diverse Abschnitte der Gemeindekanalisation dringend sanierungsbedürftig. Die Dichtigkeit bzw. der Allgemeinzustand der Schmutzwasserkanäle in der Birken-, der Buchen-, der Eichenstrasse, dem Gotthelf-, dem Halden-, dem Schalampy- und Wiesenweg und Im Neumätteli entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben und müssen im Inliner-Verfahren saniert werden. Der Gemeinderat vergab die Arbeiten an die Firma KFS Kanal-Service AG aus Oensingen zu einem Betrag von CHF 226597.20, inkl. MwST. Der Gemeinderat Feuerwehr

Informationsabende Die Feuerwehr Arlesheim sucht Verstärkung und organisiert für alle Interessierten zwei Informationsabende. Wenn Sie körperlich fit, teamfähig und mindestens 19 Jahre alt sind, sich gerne zum Wohl anderer einsetzen und bereit sind, nicht alltägliche Situationen zu meistern, dann sollten Sie sich den 2. oder 3. November 2020 um 19.00 reservieren. Im Feuerwehrmagazin an der General GuisanStrasse 9 erfahren Sie mehr über die Feuerwehr Arlesheim und die Möglichkeit mitzuwirken. Bitte melden Sie sich bis am 30. Oktober 2020 per E-Mail an: info@feuerwehr-arlesheim.ch Die Gemeindeverwaltung Birsstadt-TV

Nächste Sendung Brigitte Treyer und Monika Strobel sind seit dem 1. Juli 2020 im Gemeinderat. Wie haben sie sich in der Politszene eingelebt und welche Erfahrungen konnten sie schon sammeln? Birsstadt-TV hat die beiden Gemeinderätinnen interviewt. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf www.arlesheim.ch aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung

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Parkouranlage: viel mehr als nur ein paar Stangen Am Sonntag wurde die neue Street-Workout- und Parkouranlage in Arlesheim offiziell eröffnet. Verschiedene Athleten zeigten, wie vielfältig sich die Anlage nutzen lässt. Benedikt Kaiser

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alto, Handstand oder gar die Human Flag: Am vergangenen Sonntagnachmittag schien dies alles kinderleicht. Die Athleten rund um den amtierenden Parkour-Gesamtweltcupsieger Christian Harmat genossen es sichtlich, bei der Corona-bedingt verspäteten offiziellen Eröffnung der neuen Street-Workout- und Parkouranlage eine Kostprobe ihres Könnens zu geben. Mit beeindruckender Eleganz performten sie atemberaubende Kombinationen an den Stangen, Mäuerchen und am Boden der Anlage. Was auf den ersten Blick so leicht aussieht, seien aber die Früchte harter Arbeit, meint der professionelle Parkour-Athlet Harmat lachend: «Um so weit zu kommen, braucht es viel Disziplin und hartes Training.» Das Schöne an Parkour aber sei, dass ziemlich jede und jeder ohne Grundvoraussetzungen damit anfangen könne. Harmat schwärmt auch von der kreativen Grenzenlosigkeit: «Im Parkour werden einem keine Vorgaben gemacht oder Grenzen gesetzt. Jeder und jede kann selbst entscheiden, wie er welches Hindernis attackieren möchte.»

Auch normales Krafttraining möglich Dass sich die neue Steet-Workout- und Parkouranlage auch ohne vertieftes Training gewinnbringend nützen lässt, zeigten Rafael Vögtli und David Leu vom TV Arlesheim. Sie demonstrierten eine Reihe von Kraftübungen wie etwa verschiedene Arten von Liegestützen oder Klimmzügen, die sich einfach mit Hilfe der neuen Anlage machen lassen. Sie beide sind Fan der Anlage: «Es lässt sich wirklich viel damit machen», schwärmen sie. Gerade im Sommer sei die neue Anlage ideal, um draussen trainieren zu können. Das sieht auch

Atemberaubende Athletik: Was auf den ersten Blick so leicht aussieht, sind die Früchte harter Arbeit. FOTO: BENEDIKT KAISER Gaby Meyer, Leiterin der Kinder und Jugendarbeit in Arlesheim, so. Sie betont zusätzlich den finanziellen Vorteil: «Fitnesscenter sind im absoluten Trend. Mit ein wenig Kreativität lässt sich hier aber genau gleich viel machen, und das gratis.» Diese Argumente überzeugen scheinbar, erfreut sich doch die neue Anlage grösster Beliebtheit: «Egal, zu welcher Zeit ich durchfahre, hat es immer Leute, die am Trainieren sind», sagt Meyer. Entstanden ist die neue Street-Workoutund Parkouranlage in Arlesheim durch

eine Jugendbefragung. Als Ersatz für den in die Jahre gekommenen Skatepark, der entfernt werden musste, konnte zwischen verschiedenen Optionen gewählt werden. Da die Themen Skatepark, Parkour, Street Workout und Pumptrack alle etwa gleich oft genannt wurden, versuchte man, sie alle zu berücksichtigen. Dank Sponsoring von Firmen, der finanziellen Unterstützung der Gemeinde sowie des Lotteriefonds konnten schliesslich alle Wünsche berücksichtigt werden.

PETITION «MEHR GRÜNABFUHR IN ARLESHEIM»

Grünabfuhr neu alle zwei Wochen mve. Bis dato wurde in Arlesheim das Grüngut alle vier Wochen eingesammelt. Zu wenig, so das Anliegen vieler Einwohner. Das wird sich nun ändern, ab 2021 findet die Grünabfuhr nun im Zwei-Wochen-Rhythmus statt. Ein Blick zurück: Aufgrund verschiedenen Anfragen seitens der Bevölkerung lancierte die FDP Arlesheim 2019 eine Petition mit der Aufforderung an den Gemeinderat, eine zweiwöchentliche Abfuhr einzuführen. Mehr als 130 Personen haben das Anliegen der FDP Arlesheim am Frühlingsmarkt und dank eines Aufrufs im Wochenblatt unterschrieben. Im Juni 2019 wurden die Unterschriften der Gemeinde übergeben. Das Anliegen wurde von einer externen Beraterin und der Naturschutz-, Um-

welt- und Energiekommission (NUEK) eingehend geprüft. Mit Erfolg. «Wir freuen uns über diesen zusätzlichen Dienst», so Balz Stückelberger, Präsident der FDP. In Arlesheim gibt es viel Grün und viele Gärten. Für nicht wenige Gartenbesitzer reiche eine monatliche Abfuhr nicht aus, denn nicht alle Grünabfälle liessen sich im eigenen Garten verwerten oder kompostieren. Der Pilotversuch soll vorerst zwei Jahre getestet werden. Auf eine Bioabfallsammlung, die ebenfalls gefordert wurde, wird verzichtet, um die Kompostberatung in Arlesheim nicht zu konkurrieren, heisst es seitens der Gemeinde. Die zweiwöchige Grünabfuhr findet jeweils zwischen April und November statt.

Bereitstellung zur Grüngutabfuhr Äste und Stauden sollten gebündelt bis ein Meter lang (Durchmesser 40 Zentimeter) bereit gestellt werden. Für Rasenschnitt, Laub oder Unkraut sollten feste, problemlos entleerbare Mehrweggebinde wie Körbe oder Allzweckbehälter verwendet werden. Und wem die zweiwöchige Abfuhr nicht ausreicht, dem bleibt immer noch die Möglichkeit sein Grüngut an der Hauptsammelstelle in der Talstrasse abzugeben (ohne Grünabfuhrmarke, separate Verrechnung nach Gewicht). Eine gute Lösung: Einige der Gartenabfälle im eigenen Garten widerverwerten und der Natur etwas Gutes tun. Igel und Co. freuen sich bestimmt über einen Unterschlupf aus Holz, Reisig und Laub.


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ARLESHEIM

SCHNAPPSCHUSS

Orange Fröhlichmacher Gerade in diesen schwierigen Zeiten sind es die kleinen Gesten, die einen den Alltag versüssen. WochenblattLeser Peter Vögtli aus Gempen hat der Redaktion am Montag zwei Kürbisse der Sorte Hokaido vorbeigebracht. Dies als kleines Dankeschön, dass wir letzte Woche seinen Schnappschuss abgedruckt haben. Wir freuen uns jetzt sehr auf eine feine Kürbissuppe – herzlichen Dank! Die Redaktion

Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Wir freuen uns auf Ihren Schnappschuss! Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch


ARLESHEIM PISTOLENSCHÜTZEN

Tagessieg für Mikaï Veugelers

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THEATER AUF DEM LANDE

Pedro Lenz erklärt Seele der Schweiz

Was sich beim Kantonalen Jugendtag mit der Luftpistole auf 10 Meter andeutete, fand seine Fortsetzung am vergangenen Samstag in Sissach auf den Distanzen 25 und 50 Metern. Die Pistolenschützen Arlesheim beteiligten sich mit fünf Juniorinnen und Junioren an diesem Anlass, der in drei Altersklassen unterteilt war. Bei den U21 dominierte Joel Kym, immerhin Mitglied des Nationalkaders, die Konkurrenz. Mit lediglich 9 Punkten Abstand folgte bereits Aurika Provenzano aus Arlesheim auf dem 2. Rang. Bei den U17 stieg erwartungsgemäss Jan Beeler, Pistolenschützen Laufen, zuoberst aufs Podest. Über allen aber thronte Mikaï Veugelers von den

Pistolenschützen Arlesheim. Seine unglaublichen 246 von maximal 250 Punkten führten zum Tagessieg der U15 sowie aller Altersklassen. Der untere Kantonsteil mit Laufen und Arlesheim entwickelt sich allmählich zu einer festen Grösse im Kanton. Waren es vor Jahren noch Liestal und Zunzgen aus dem Oberbaselbiet, die jeweils mit einer starken Equipe antraten und die Konkurrenz beherrschten. Ende Oktober beginnt für die Pistolenschützen Arlesheim die Luftpistolensaison in der Halle, ein idealer Zeitpunkt, um auf ein «Schnuppertraining» vorbeizukommen. Informationen auf www.pistolenschützenarlesheim.ch. Jean-Pascal Stoll

Seit Jahren hält uns Pedro Lenz einen Spiegel vor. Keiner schildert uns Mittelländer genauer, erbarmungsloser und zugleich liebevoller als er. Der Zwei-Meter-Mann aus Olten kann aber nicht nur schreiben, er ist ebenso ein brillanter Erzähler, der seine Geschichten mit schlaksigem Understatement vorträgt. Im Programm «Mittelland» wird er dabei vom Musiker Max Lässer und seinen Stromgitarren begleitet, der einen Soundteppich aus Effekten und Looptechnologien gebastelt hat. Dieses sprachmusikalische Gastspiel des Theaters auf dem Lande im neuestheater.ch Dornach am Samstag, 24. Oktober, um 20 Uhr ist leider ausverkauft. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Das Schutzkonzept finden Sie auf der Webseite: Mit Abstand zwischen den Sitzplätzen und Maskenpflicht zum vollen Kulturgenuss! Abendkasse und Bar sind ab 19 Uhr geöffnet. Barbro Hartmann Theater auf dem Lande Arlesheim

Katholische Gottesdienste in Arlesheim Samstag, 24. Oktober 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 25. Oktober 9.45 Münchenstein: Manglaraltosonntag – Wortgottesfeier mit Kommunion und Kinderfeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 18.00 Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 27. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier entfällt! 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung auf dem Hochaltar bis 20.00 Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 28. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffee im Pfarreiheim Donnerstag, 29. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier

antwortungsinitiative im reformierten Kirchgemeindehaus mit Pro- und Kontra-Stimmen aus Wirtschaft und Politik. Moderation: Stephan Kux, Dozent der Politikwissenschaft und Synodaler der Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 23. Oktober 9.30 Krabbel-Gottesdienst in der Kirche «Farbe sammle mit em Frederick» mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und Team 16.00 bis 17.30 Trauercafé im Kirchgemeindehaus Zeit und Raum für trauernde Menschen mit Ursula Meier-Thüring, Trauerbegleiterin Sonntag, 25. Oktober 10.00 Predigtgottesdienst mit Pfarrer Thomas Mory. Anschliessend Kirchenkaffee. Sonntagschule: 10.00 bis 12.00, Einteilung Krippenspiel im Kirchgemeindehaus Dienstag, 27. Oktober OASE Krabbelgruppe – Die Krabbelgruppe findet wieder wöchentlich am Dienstag Morgen ab 9.00 bis 11.00 an der Blauenstrasse 12 statt. Anmeldung unter der Tel. 079 371 58 34 bei Claudia Laager-Schüpbach erforderlich. Die Platzzahl ist auf 4 bis 5 Familien beschränkt. 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus

Freitag, 30. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: Ökum. Totengedenkfeier im Saal

Mittwoch, 28. Oktober 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, Telefon 061 701 31 61

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim

Sie erhalten auf unserer Homepage www.ref-kirchearlesheim.ch die neuesten Informationen

Donnerstag, 22. Oktober 19.30 Podiumsgespräch zur Konzernver-

LESERBRIEF

DOMKONZERTE

Leitbild Arlesheim — fehlende Vision

«... um die Gemüter aufzuheitern»

Das bestehende Leitbild von Arlesheim läuft Ende 2020 ab. Es diente dem Gemeinderat als Orientierungshilfe und Arbeitsinstrument für die politische und operative Führung der Gemeinde. Der Gemeinderat schreibt, dass es an der Zeit sei, Leitideen «für die nächsten zwei bis drei Jahrzehnte» zu entwickeln. Wir sprechen also von einem Horizont bis 2050 und das ist gut so. Das ist der Horizont, in dem sich die Schweiz im Rahmen des Pariser Klimaübereinkommens verpflichtet hat, bis 2030 ihren Treibhausgasausstoss gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren. Und ab dem Jahr 2050 soll die Schweiz unter dem Strich gar keine Treibhausgasemissionen mehr ausstossen. Nur so können gravierende Veränderungen auf uns und unserer Umwelt vermieden werden. Lei-

Mit Jan Katzschke ist nicht nur ein ausgewiesener Spezialist für die mitteldeutsche Kirchenmusiktradition Solist des Domkonzerts vom Sonntag, 25. Oktober, 19.30 Uhr. Katzschke ist auch ein profunder Kenner der von Gottfried Silbermann erbauten Barockorgeln Sachsens. Der Onkel des Erbauers der Arlesheimer Orgel, Johann Andreas Silbermann, schuf Instrumente, die bereits zu seinen Lebzeiten berühmt waren. Heute sind noch 31 Instrumente Gottfrieds Silbermanns erhalten und prägen die Orgellandschaft Sachsens. Mit seinem Programm, unter anderem mit Werken von Weckmann, Kuhnau, Krieger und J.S. Bach, also mit Musik aus dem Umfeld von Gottfried Silbermann, grüsst Katz-

der geht das im Entwurf vorliegende Leitbild auf diese enormen Herausforderungen gar nicht gross ein. Netto Null hat Auswirkungen auf alle Bereiche der Gemeinde: Wasser- und Energieversorgung, Mobilität, Gebäudeheizungen, Bildungswesen, Finanzen, Unterhalt, Quartierpläne usw. Obwohl vieles national oder kantonal zu regeln ist, kann Arlesheim mutig und visionär auch einen wichtigen Beitrag auf Gemeindeebene leisten. Jetzt ist die Bevölkerung gefragt. Ihre Eingaben an den Gemeinderat sind noch bis 31. Oktober möglich. Dazu genügt eine Mail mit Ihren Erwartungen an «gemeinderat@arlesheim.bl.ch». Gemeinsam ermöglichen wir so eine klimaneutrale Gemeinde, auf welche die nachfolgende Generation stolz sein wird. Marcel Liner

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GOTTESDIENSTE www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

D i e n s t a g , 27 . Okt . Wildsträucher

Erfolgreiche Schützen aus Arlesheim: (vorne, von links) Mael Lavoie, Aurika Provenzano, Mikaï Veugelers, Joëla Schweitzer und Igor Provenzano. FOTO: ZVG

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

Donnerstag, 29. Oktober 15.00 Altersstube im Kirchgemeindehaus Gedächtnistraining mit Vreni Zwicky

schke sozusagen von Silbermann zu Silbermann. Jan Katzschke studierte Cembalo und Kirchenmusik in Hannover. Anschliessend begann er im sächsischen Freiberg seine freischaffende Konzerttätigkeit. Heute pendelt er zwischen seiner niedersächsischen Heimat und Sachsen und konzertiert international als Organist und Cembalist. An der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden lehrt er Orgel im Hauptfach. Mit teilweise preisgekrönten CD-Produktionen, Vorträgen und Publikationen widmet er sich der Erforschung und Vermittlung der mitteldeutschen Kirchenmusik und der sächsischen Orgellandschaft. Das ursprünglich für den 25. Oktober geplante Konzert mit den Basler Vokalsolisten und

dem Capricornus Consort wird pandemiebedingt auf den 12. September 2021 verschoben. Infos: www.domkonzertearlesheim.ch. Dominique von Hahn

tene, 18.15–19.15. Auskunft/Anmeldung: 079 771 05 01 oder www.kinderschachclub-arlesheim.ch

Sportschützen Arlesheim. Gewehr 50m und 10m. Jugend Kurse + Probetraining aller Altersklassen. Auskunft bei Chef Nachwuchs Andreas Meier: andy_meier@gmx.ch oder 079 328 38 25 und Infos unter www.sportschuetzen-arlesheim.ch

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim GGA Arlesheim. Präsident: Karl-Heinz Zeller, 061 701 34 62. Geschäftsstelle: Postfach, 4144 Arlesheim, 061 703 92 10. Bei Störungen im Kabelnetz: 062 386 80 20 (7×24h), WD RegioNet AG, 4710 Balsthal.

Gartenpflege, Gartenbau Service, Unterhalt, Rückbau Vierjahreszeiten-Pflege-Abo 4144 Arlesheim Tel. 061 701 93 66 info@acgartenbau.ch

26. Baselbieter Naturschutztag Datum: Zeit: Treffpunkt: Arbeitsorte:

Samstag, 24. Oktober 2020 8.00 W 12.00 Uhr Beim Bachrechen eingangs Ermitage Steinbruch und Widenacker

Wir empfehlen warme Kleider und gutes Schuhwerk. Arbeitshandschuhe sind vorhanden. Znüni und Zmittag werden (coronakonformZ offeriert. Keine Anmeldung erforderlich. Auch Kinder sind willkommen.

Sonntag, 25. Oktober 2020 19.30 Uhr

«… um die Gemüter etwas aufzumuntern» Orgelkonzert

mit Werken mitteldeutscher Meister (Weckmann, Bach u. a.)

An der Silbermann-Orgel: Jan Katzschke, Dresden Tickets

zu Fr. 25.– / 20.– / 10.– im Vorverkauf Informationen www.domkonzerte-arlesheim.ch

Corona: Bitte beachten Sie die neuen BAG-Anweisungen. Beim Treffpunkt ist Maskenpflicht. www.nvarlesheim.ch

Gemeindebibliothek Arlesheim. Kathi Jungen, Ermitagestrasse 2, 4144 Arlesheim, Tel. 061 701 97 13, Fax 061 701 97 14. Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.30–18.30; Mi 9.00–11.00 und 14.30–18.30; Do 14.30–18.30; Fr 14.30–19.30; Sa 10.00–12.30 Uhr. Während der Schulferien: Fr 14.30–20.00 Uhr. glp Grünliberale Partei. Ortsgruppe Arlesheim, 4144 Arlesheim. arlesheim@grunliberale.ch, www.arlesheim.grunliberale.ch; Präsident: JeanClaude Fausel, Mobile 079 222 80 84. Hauseigentümerverein Arlesheim. Sekretariat und Rechtsberatung: Niklaus Widmer, Futuro Immobilien AG, Telefon 061 702 01 10, E-Mail nwidmer@futuro-immobilien.ch Jodlerclub Arlesheim. Probe jeden Donnerstag 19.45 bis 21.45 im Domplatzschulhaus. Neue Sänger stets willkommen. Auskunft: Therese Holinger, Präsidentin, 076 438 00 79, tholinger@bluewin.ch, www.jodlerclub-arlesheim.ch Jugendhaus Arlesheim. Öffnungszeiten: Dienstag: 15.00–18.00, Mittwoch: 14.00–18.00, Donnerstag: 15.00–18.00, Freitag: 16.00–18.00/20.00– 23.00, Samstag: 14.00–18.00/20.00–23.00, Sonntag: 14.00–17.00 (2. und 4. im Monat). Weitere Auskünfte unter der Nummer 061 701 34 44. Jungwacht/Blauring Arlesheim. Sinnvolle Freizeitbeschäftigung für alle Mädchen und Buben von 6 bis 16 J., z.B.: Zeltlager, Seifenkistenrennen, Kerzenziehen, Seilbrücke, Kochen, Schnitzeljagd, Feuermachen, Geländespiele, Schmuck basteln, Abenteuer, Spiele erfinden… Gruppenstunden jeden Samstag, 14.00–16.00. Präses ist Michael Meier: michimeier@gmx.net, Tel. 079 226 03 42, www.jubla-arlesheim.ch Kath. Frauenverein Arlesheim. Die Veranstaltungen sind jeweils im Pfarrblatt publiziert. Kontaktadressen: Domplatz 10, 4144 Arlesheim, 079 771 05 01 (L. Savitzky-Ruh), kfv.arlesheim@ gmail.com. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen! Kinderschachclub Arlesheim. Kurse für Kinder ab 6 J. und für Jugendliche. Freitags: Einsteiger, 16.15–17.00; Anfänger, 17.00–18.00; Fortgeschrit-

Männerchor Arlesheim. Chum doch au cho singe! Mer hän jede Donnschtig Prob, und zwar zobe am achti in dr Aula vom Geremattschuelhus. Neui Sänger wärde abgholt. Uskunft: Markus Ribi, Gempenweg 24, 4144 Arlesheim, Tel. 079 333 57 32, oder über eins von unsere Aktivmitglieder. www.maennerchor-arlesheim.ch Männerriege Arlesheim. Gymnastik, Faustball, Volleyball. Winterhalbjahr: 18.45, Turnhalle Gerenmatt G4. Sommerhalbjahr: 19.00, Sportplatz Hagenbuchen. Kontakt: René Danner, 061 701 26 41, info@mr-arlesheim.ch, www.mr-arlesheim.ch Musikverein Arlesheim. Gesamtprobe jeden Freitag, Zusatzprobe am Dienstag, jeweils ab 20.00 in der Domplatz-Turnhalle. Jugendmusik Arlesheim. Probe jeden Dienstag ab 18.30 in der Domplatz-Turnhalle. Kontakt: Marco Kaiser, Präsident (079 639 58 01) oder unter www.mvarlesheim.ch Orchesterverein Arlesheim. Proben jeden Di 19.30, Aula Gerenmatt. Musikbegeisterte Streicher und Bläser sind herzlich willkommen. Kontakt: Andreas Nüesch, Präsident (061 751 70 45) oder unter www.orchester-arlesheim.ch Pfadiabteilung Rychestei. Kajsa Siegfried v/o Cleo, cleo@rychestei.ch, 077 445 05 56, www.rychestei.ch Seniorenverein Arlesheim. Pf. 106, 4144 Arlesheim. E-Mail: seniorenverein-arlesheim@intergga.ch. www.seniorenverein-arlesheim.ch. Co-Präsidium: Margrit Schärer 079 229 08 67, Toni Fritschi 079 439 59 88. Jassturnier jeden letzten Montag des Monats, Auskunft Hans Roos 061 701 57 60. SLRG Sektion Birseck. Wintertraining im Hallenbad Dornach. Jugendgruppen (7- bis 16-Jährige): jeden Mi 18.20–19.20 und 19.20–20.20. Aktive (ab 16 Jahren): jeden Mi 20.30–22.00. Anfängerschwimmkurse: Mi 17.30–18.10. Weitere Auskünfte: www.slrg-birseck.ch Sozialdemokratische Partei (SP) der Schweiz, Sektion Arlesheim. Kontaktadresse: Veronica Münger / Lea Mani . Mehr unter www.sp-arlesheim.ch Sportfischer Arlesheim. Präsident: Bernard Zwicky, Baselstrasse 8, 4144 Arlesheim, 061 701 21 26, vbzwicky@sunrise.ch

Stiftung Obesunne. Pflege und Betreuung betagter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch Stiftung Sunnegarte. Familienergänzende Kinderbetreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81. SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Luca Sammarchi (Präs.), St. Jakob-Str. 151, 4132 Muttenz, 079 374 77 15, luca.sammarchi@tc-arlesheim.ch Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft 079 547 55 98 oder www.tvarlesheim.ch Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsstelle. Öffnungszeiten des Büros vis à vis der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf im Faissgärtli 15: Dienstag und Freitag, 15.30–17.30, Mittwoch, 9.00–11.00. 061 701 55 45.


So beugen Sie einer Blasenentzündung vor

7 Tipps

Entschleun

Kupfer ist ein wichtiges Spurenelement unseres Körpers. Das Planetenemetall der Venus kann mit seiner wärmenden Wirkung bei Blasenentzündungen helfen, die Harmonie im Unterleib herzustellen. Im Antiken Ägypten wurden Krankheiten stets mit bösen Dämonen und strafenden Göttern in Verbindung gebracht. Krankheiten – so glaubte man – dringen mittels des «Hauches» eines Gottes oder Zauberers in den Körper ein. Seither hat sich in der Medizin vieles verändert. Krankheiten wurden untersucht, verstanden und somit erklärbar. Mythologien und Religionen wurden abgelöst von Behandlungsansätzen. Gleichzeitig entwickelten sich in der Medizin auch eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze, die ein und dasselbe Leiden behandeln können. Viele dieser Behandlungsansätze sind heute in den Hintergrund gerückt, Teile dieses Wissensschatzes in Vergessenheit geraten. Wie das Heilen mit Pflanzen, mit Mineralien und sogar mit Metallen geht, erlebt jedoch heute – so scheint es – wieder zunehmend Beachtung.

Ein wiederkehrender ungebetener Gast

Von A wie Antibiotika bis Z wie Zink

Das Gleichgewicht im Körper finden

Die wohl häufigste Unterleibsbeschwerde ist die Blasenentzündung. Rund die Hälfte aller Frauen leidet einmal in ihrem Leben an dieser unangenehmen Entzündung der unteren Harnwege. Nicht selten entwickelt sie sich zu einem chronischen Leiden. Blasenentzündungen entstehen, wenn sich Bakterien in der Blasenwand einnisten und eine Entzündung verursachen. Auslöser dafür gibt es viele: Stress, Intimhygiene und Kälteexposition oder auch Geschlechtsverkehr, ungenügende Trinkmenge sowie Veränderungen im Hormonhaushalt führen diese Liste an.

Entgegen der weitläufigen Annahme ist bei einer Blasenentzündung eine Behandlung mit Antibiotika nicht der einzige Ausweg. Gerade bei leichten, wie auch bei chronischen, immer wiederkehrenden Blasenentzündungen gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten: So kann die aus der anthroposophischen Medizin bekannte rote Kupfersalbe zu einer starken Durchwärmung und zu einem tiefen Entspannungsgefühl führen. Auch aus der Welt der Heilpflanzenmedizin sind effektive Helfer bekannt: Während die echte Goldrute entkrampfend wirkt und wie auch die Brennnessel harntreibend ist, gilt die Kapuzinerkresse als natürliches Antibiotikum. Der Ackerschachtelhalm hilft beim Ausschwämmen der Bakterien.

Aus der kurzen Übersicht der unterschiedlichen Ansätze wird eines deutlich: Blasenentzündungen haben es leichter, wenn ein Ungleichgewicht im Körper besteht. Achten Sie auf Ihre Ernährung, achten Sie auf genügend Bewegung, auf Ihren Wärmehaushalt sowie auf einen ausgeglichenen Geist, damit Ihr Körper Blasenentzündungen abwehren kann und die Harmonie im Unterleib hergestellt wird.

Auch die Ayurvedische Medizin nimmt sich der verbreiteten Thematik der Blasenentzündung an. Stoffwechselrückstände im Körper oder ein Ungleichgewicht in den bekannten drei Doshas werden in der ältesten Heilkunst der Welt als Auslöser für Blasenentzündungen verstanden. Ayurveda sieht wie die Traditionelle Chinesische Medizin das Trinken von Heilkräutertees vor und kennt weitere Massnahmen, welche die drei Doshas wieder ins Gleichgewicht bringen.

Kupfer – Das Metall der Weiblichkeit Kupfer ist eines dieser Metalle, das aufgrund seiner Eigenschaften in der Medizin und im menschlichen Körper eine grosse Bedeutung hat. Seit dem Altertum wird Kupfer eine Verbindung zum Planeten Venus nachgesagt. Qualitäten wie Sanftheit und Harmonie aber auch Entspannung und Leichtigkeit werden dem Metall der Weiblichkeit zugeordnet. In der Medizin wirkt Kupfer gegen Bakterien, Viren und Pilze. Aufgrund seiner schmerzlindernden und krampflösenden Eigenschaften wird es oft bei Unterleibsbeschwerden eingesetzt. So kann das Planetenmetall der Venus mit seiner wärmenden und «einhüllenden» Wirkung helfen, die Harmonie im Unterleib herzustellen.

Familie: Asteraceae Heimat: Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika.

Echte Goldrute

(lat. Solidago virgaurea L.)

Ein mit Mikronährstoffen gut versorgter Körper wird in der Regel mit bakteriellen und viralen Angriffen von aussen fertig. Fehlen jedoch wichtige Vitamine und Mineralstoffe, leidet auch die Funktion der Schleimhäute – mit unmittelbaren Folgen für die Blase und Harnwege. Ist die Schleimhaut geschwächt, können sich Keime leichter einnisten und vermehren. Wichtig sind hier vor allem die Vitamine A, B5, C, D3 und E sowie die Spurenelemente Selen, Magnesium und Zink.

Familie: Ackerschachtelhalm Heimat: Gemäßigte Zonen der nördlichen Erdhalbkugel.

Ackerschachte


Der Verdauungshelfer: WALA Bitter Elixier Schon der Volksmund wusste: «Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund.» Doch der heutigen Ernährung fehlen oft gerade die bitteren Noten. Aus geschmacklichen Gründen wurden sie bei vielen Obst- und Gemüsesorten gezielt weggezüchtet. Dabei sind diese von der Natur vorgesehenen Verdauungshelfer ausserordentlich wertvoll für unseren Stoffwechsel. Die bitterste Pflanze ist der Gelbe Enzian (Gentiana lutea). Er wächst nicht nur in alpinen Höhen, wo er wild gesammelt wird, sondern auch im WALA Heilpflanzengarten. Sein mächtiger Wurzelstock wird gegen Ende des Winters geerntet, wenn die Kraft für den bevorstehenden Austrieb am stärksten ist. Gereinigt, zerkleinert und zu einem WALA-eigenen Auszug verarbeitet, steht der Gelbe Enzian beispielsweise für die Herstellung des WALA Bitter Elixiers zur Verfügung. Hinzu kommen weitere ausgewählte Substanzen wie Ingwer, Wermut und Kalmus. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. WALA Schweiz AG, 3011 Bern | www.wala.ch

Wissen pflegen und Wissen teilen Kupfer – Blasenentzündungen, Unterleibsbeschwerden oder Pilzinfekte Wenn Sie mehr über eine natürliche Behandlung von Unterleibsbeschwerden lernen möchten, lädt Sie die Saner Apotheke gerne zu einem kostenlose

WALA Bitter Elixier kann gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis zur Anregung der Verdauungstätigkeit angewendet werden.

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Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

TODESFÄLLE Ich bin nicht ich. Ich bin jener, der an meiner Seite geht, ohne dass ich ihn erblicke, den ich oft besuche und den ich oft vergesse. Jener, der ruhig schweigt, wenn ich spreche, der sanftmütig verzeiht, wenn ich hasse, der umherschweift, wo ich nicht bin, der aufrecht bleiben wird, wenn ich sterbe. Juan Ramón Jiménez

Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Gatten, unserem Vater, Opa, Bruder und Freund. Er beschenkte uns mit schönen, anregenden, reichen und anspruchsvollen Momenten, an denen wir gemeinsam wachsen.

Heinrich Johannes Heer 2. Januar 1942 – 15. Oktober 2020

Nach schwerer, würdevoll und mit grosser Geduld ertragener Krankheit ist er friedlich zuhause eingeschlafen. In grosser Dankbarkeit Susanna Küffer Heer Heikki und Barbara Heer-Hediger mit Dorian und Dominic Matti Heer Anja Heer Christine van Merkesteyn-Heer und Familie Peter Heer und Familie Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 22. Oktober 2020 um 13.15 Uhr auf dem Friedhof in Arlesheim statt, Besammlung bei der Kapelle, anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche in Arlesheim um 14.00 Uhr. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln des Kantons Basel-Landschaft. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Sektion für biologischdynamische Landwirtschaft, IBAN CH54 8080 8001 1975 4658 2, Vermerk «Sektion für Landwirtschaft». Traueradresse: Susanna Küffer Heer, Stollenrain 26, 4144 Arlesheim

Ich wäre gerne noch geblieben. Nach einem schönen Sommer mit ihren Lieben kam der Herbst mit der Zeit des Abschiednehmens meiner geliebten Mutter, Schwiegermutter und Freundin

Marie Holzer - Wüest 13. April 1921

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19. Oktober 2020

Wir sind traurig aber auch dankbar, dass wir sie so lange bei guter Gesundheit bei uns haben durften. Bruno Holzer und Nelly Batliner Holzer Annie, Ruth, Marry, Claire, Cilly, Hanspeter, Lorli, Ruth und Karl (Freunde) Verwandte und Patenkinder Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbestattung findet am Freitag 23. Oktober 2020 um 14:00 Uhr im Dom Arlesheim statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man den Projekten der Weltgruppe der Röm. Kath. Kirchgemeinde Arlesheim, IBAN CH80 8080 8004 2153 4075 9 Traueradresse: Bruno Holzer, Hirslandweg 14, 4144 Arlesheim

So spricht der Herr: Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich. Sprüche 8,17

Aesch Paul Guttmann, geb. 25. August 1945, gest. 4. Oktober 2020, von Bütschwil-Ganterschwil SO, Bütschwil SO (wohnhaft gewesen Hofgasse 4). Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Otto Eberle-Cueni, geb. 26. Juli 1933, gest. 18. Oktober 2020, von Amden SG (wohnhaft gewesen Bachmattweg 5). Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt. Graziella Bortolotto-Mutton, geb. 20. Dezember 1940, gest. 14. März 2020, von Italien (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 38). Abdankungsfeier: Donnerstag, 29. Oktober 2020, 15.00 Uhr. Besammlungsort: kath. Kirche Aesch. Arlesheim Marie Holzer-Wüest, geb. 13. April 1921, gest. 19. Oktober 2020, von Arlesheim BL, Bellwald VS (wohnhaft gewesen Mattweg 22). Trauerfeier: Freitag, 23. Oktober 2020, 14.00 Uhr, Dom in Arlesheim.

Hochwald Christof Kaiser, geb. 18. November 1975, gest. 19. Oktober 2020, von Hochwald SO. Abschied nehmen in der Aufbewahrungshalle beim Friedhof Dornach. Die Beisetzung wird wegen Covid-Problematik auf nächstes Jahr verschoben. Münchenstein Hugo Judas, geb. 14. April 1934, von Münchenstein BL, Hauptwil-Gottshaus TG (wohnhaft gewesen in Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Abdankung und Beisetzung im engsten Familienkreis. Stephan Seghers, geb. 25. Juli 1963, von Reinach BL (wohnhaft gewesen EmilFrey-Strasse 56). Abdankung und Beisetzung im engsten Familienkreis. Reinach Alfred Flister-Heuer, geb. 29. Dezember 1931, gest. 18. Oktober 2020, von Deutschland (wohnhaft gewesen Grellingerstrasse 2). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Peter Rupp, geb. 5. Februar 1949, gest. 15. Oktober 2020, von Signau BE (wohnhaft gewesen Bärenweg 2). Trauerfeier im engsten Familienkreis. Rolf Otto Schenker, geb. 11. Dezember 1935, gest. 11. Oktober 2020, von Däniken SO (wohnhaft gewesen Burgunderstrasse 15). Urnenbeisetzung: Freitag, 30. Oktober 2020, 10.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Jean-Claude Widmer, geb. 24. Dezember 1952, gest. 5. September 2020, von Mosnang SG (wohnhaft gewesen Brunngasse 29). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 23. Oktober 2020, 10.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Erwin Wussler-Renggli, geb. 11. September 1945, gest. 14. Oktober 2020, von Basel (wohnhaft gewesen Vogesenstrasse 85). Trauerfeier und Erdbestattung: Donnerstag, 22. Oktober 2020, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

8.30 –11.30 Uhr und 13.30 –16.00 Uhr, Mittwoch 18.00 Uhr, Freitag durchgehend bis 14.00 Uhr sowie nach Vereinbarung nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, Termine ausschliesslich auf tel. Voranmeldung

AUS DEM EINWOHNERRAT Einladung zur 479. Sitzung des Einwohnerrates Montag, 26. Oktober 2020, 19.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Weiermatten Zur Einhaltung der BAG-Hygienerichtlinien wird von einer Pause abgesehen TRAKTANDENLISTE: 1. Beschlussprotokoll der 478. Sitzung vom 31. August 2020 2. Wahl eines Mitglieds in die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK an Stelle der zurückgetretenen Fabia Spiess FDP 3. Wahl eines Mitglieds in die Sachkommission Bevölkerungsdienste, Wirtschaft und Kultur BWK an Stelle des zurückgetretenen Markus Maag SP 4. Wahl eines Mitglieds in die Planungskommission PlaKo an Stelle der zurückgetretenen Myrian Kobler-Betancourt CVP/BDP/GLP 5. Wahl eines Mitglieds in die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM an Stelle der zurückgetretenen Myrian Kobler-Betancourt CVP/BDP/GLP 6. Vorlage Nr. 1217 des Gemeinderates Integration Tageszentrum für Betagte im Seniorenzentrum Aumatt Büroantrag: Direktberatung 7. Vorlage Nr. 1221/20 des Gemeinderates Verlängerung Strategischer Sachplan 2 Freizeit und Kultur 2016 – 2020 Büroantrag: Direktberatung 8. Vorlage Nr. 1214/20 des Gemeinderates Verlängerung Strategischer Sachplan 8 Ver- und Entsorgung 2017 – 2020 Büroantrag: Direktberatung 9. Vorlage Nr. 1222/20 des Gemeinderates

Verlängerung SSP 3 Strategischer Sachplan Bildung Büroantrag: Direktberatung 10. Vorlage Nr. 1218/20 des Gemeinderates Teilrevision Feuerwehrreglement Büroantrag: Direktberatung 11. Interpellation Nr. 775 von Csaba Zvekan SVP So viel Lehrpersonal in unseren Kindergärten? Schriftliche Antwort des Gemeinderates 12. Interpellation Nr. 776 von Ladislas von Sury CVP/BDP/GLP Wasserversorgung im Klimawandel Schriftliche Antwort des Gemeinderates 13. Interpellation Nr. 777 von Claude Hodel SP Günstiger Wohnraum Schriftliche Antwort des Gemeinderates 14. Interpellation Nr. 778 von Christoph Layer GLP Poser Schriftliche Antwort des Gemeinderates 15. Motion Nr. 143/20 von MarieTherese Müller CVP/BDP/GLP Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum 16. Postulat Nr. 481/20 von Csaba Zvekan SVP Öle im Abwasser und Kanalisationen 17. Postulat Nr. 482/20 von Rainer Rohrbach SVP Abfallproblematik Naturweiher 18. Allfällige neue persönliche Vorstösse 19. Diverses und Mitteilungen Einwohnerrat Reinach Jörg Burger, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin Um die Abstände einhalten zu können, ist die Sitzung NICHT öffentlich!

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Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

«Zentral ist die Verkündigung des Evangeliums» Am kommenden Sonntag wird der neue römischkatholische Pfarrer Alex. L. Maier offiziell eingesetzt. Das «Wochenblatt» ging mit ihm auf Tuchfühlung. Caspar Reimer

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ochenblatt: Während 22 Jahren waren Sie als Pfarrer im Oberaargau tätig, zuvor an anderen Orten im Kanton Bern. Nun kommen Sie nach Reinach. Was hat Sie hierher verschlagen? Alex Maier: Der Bischof hat es mir vorgeschlagen. Es standen noch andere Optionen zur Wahl, etwa im Thurgau. Da ich aber in Muttenz und Pratteln aufgewachsen bin, meine Eltern, Schwester, Nichten und Neffe noch hier in der Gegend leben, gefiel mir die Idee am besten, zurück ins Baselbiet zu kommen. Seit dem 1. Oktober sind Sie in Reinach im Dienst. Was waren Ihre ersten Amtshandlungen? Am ersten Abend meines ersten Diensttages gab es bereits einen Gottesdienst mit schönen Überraschungen – der Kirchenchor sang das «Baselbieter Lied» mit einer speziellen, selbst komponierten Zusatzstrophe, um mich willkommen zu heissen.

ohne Corona – schön und nett, aber nicht zwingend notwendig. Ich plädiere dafür, den Fokus auf die Verkündigung des Evangeliums zu setzen. Das ist das Zentrale und daran sollten wir uns halten.

Wie erleben Sie die Menschen in Reinach? Am vergangenen Sonntag fand auf dem Neuhof ein ökumenischer Gottesdienst anlässlich des Saat- und Erntefestes statt. Dort habe ich die Menschen als sehr offen und freundlich erlebt. Leider läuft das Kennenlernen wegen Corona nicht so, wie sonst üblich. Hausbesuche bei älteren oder kranken Menschen sind schwierig. Da müssen wir uns zurzeit mit einem Telefongespräch begnügen.

Es gibt Stimmen, die eine Modernisierung der Kirche fordern. Wie stehen Sie dazu? Die Kirche muss vor allem dem Evangelium treu bleiben. Und sie muss Antworten geben auf die Nöte der Menschen in konkreten Situationen. Aber selbstverständlich ändert sich die Kirche immer, das hat sie auch früher getan. Ansonsten wäre sie nicht lebendig. Gut lässt sich das erkennen am Beispiel der Kirchenmusik mit ihrer wahnsinnig grossen Bandbreite.

Das Amt des Pfarrers ist heute nicht mehr dasselbe wie vor 50 Jahren. Für viele Menschen hat die Kirche an Bedeutung verloren. Was lässt sich gegen den Mitgliederschwund unternehmen? Es wäre schön, wenn es ein Rezept gäbe. Wichtig ist zu erkennen, dass die Menschen die Kirche heute, im Gegensatz zu früher, kaum mehr für ihre Freizeitgestaltung brauchen. Die Zeiten, in denen es etwa den katholischen Turnverein brauchte, sind vorbei. Ein Apéro nach dem Gottesdienst ist – in Zeiten

Der Frauenstreik im vergangenen Jahr ging auch an der Kirche nicht ganz vorbei. Aus katholischen Kreisen kam die Forderung, dass auch Frauen das Priesteramt ausüben dürfen. Wie stehen Sie dazu? Ich verstehe die Ungeduld. Ich als Pfarrer kann daran aber nichts ändern. Das Bistum Basel setzt die Grenzen insofern weit, dass alle, die in der Kirche tätig sind, ihr Mögliches machen können. Das ist mir auch hier wichtig.

Angekommen: Pfarrer Alex L. Maier freut sich auf seine neue Aufgabe.

FOTO: CASPAR REIMER

Noch zu Ihnen persönlich: Was machen Sie, wenn Sie nicht als Pfarrer unterwegs sind? Ein besonderes Hobby von mir ist Familienforschung. Zurück geht das auf die goldene Hochzeit meiner Eltern vor sechs Jahren. Als frisch Verheiratete sind die nach Sterzing im Südtirol gereist, weil der erste Meyer im 16. Jahrhundert von dort in die Schweiz eingewandert war. Dann begann ich mich, dafür zu interessieren, reiste selber hin und habe vor Ort und auch im Internet Forschung betrieben. Ihre offizielle Amtseinsetzung ist am kommenden Wochenende in der Kirche St. Nikolaus. Was erwartet die Besucherinnen und Besucher? Am Samstag um 17.30 Uhr und am Sonntag um 10.30 finden die Gottesdienste statt. Der Apéro ist natürlich gestrichen. Der Kirchenchor wird jeweils in zwei getrennten Gruppen auftreten. Der Pastoralraumleiter Felix Terrier wird die Missio canonica, das Einsetzungsschreiben des Bischofs, verlesen und Vertreterinnen und Vertreter des katholischen Kirchgemeinderats, der reformierten Kirchgemeinde und der Einwohnergemeinde werden Grussworte überbringen. Trotz den coronabedingten Widrigkeiten freue ich mich auf die neue Aufgabe.

(Fortsetzung auf Seite 10)

FASNACHTSKOMITEE RYNACH

Abfuhrdaten

27. Oktober Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 28. Oktober Häckseldienst Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Rynacher Fasnacht 2021 abgesagt Liebe Fasnächtlerinnen, Fasnächtler und Freunde der Fasnacht. Schweren Herzens müssen wir euch mitteilen, dass alle vier Tage (Kinderumzug, s’Vorspiel, der grosse Umzug, Cherus) der Rynacher Fasnacht 2021 nicht stattfinden werden. Der Verein «Fasnachtskomitee Rynach» hat dies an der Herbstversammlung einstimmig und mit sehr betrübten Gefühlen entschieden. Lange und intensiv haben wir uns bemüht, Lösungen und Schutzkonzepte zu finden, um unsere geliebte Fasnacht trotz der Pandemie durchzuführen. Doch wie wir

es drehten und wendeten, die Vorschriften des BAG lassen keine unbeschwerte Fasnacht und auch keine Fasnachtsveranstaltungen, die nicht nur aus Regeln bestehen, zu. Das Risiko der Teilnehmenden, der Organisierenden und der Zahlenden ist nicht zumutbar. Auch eine zwanghaft verkleinerte Fasnacht würde dem grossen, oft ehrenamtlichen Engagement aller Beteiligten nicht gerecht werden. Zwei Überraschungen möchten wir euch trotzdem präsentieren: So planen wir eine Special-Blagette, ein Gedenken, ein Sammelstück an

dieses verrückte Jahr und dies sogar in einer limitierten Auflage. Eingaben und Ideen können auf dem Postweg oder per Mail an blagette@fasnachtrynach.ch noch bis 31. Oktober abgegeben werden. Und die Fasnacht wird nicht ganz aus dem Dorf verschwinden. Wir setzen trotz allem einige Zeichen, die uns an die Fasnacht erinnern werden. Geniesst dies bei einem kleinen Spaziergang durch Reinach. Wir hoffen auf eine baldige Entspannung der Situation und auf eine Rynacher Fasnacht 2022. Dr Vorstand «FKR

GEMEINDE- UND SCHULBIBLIOTHEK

«Huren, Morde und Intrigen»: Lesung mit Tabea Koenig Wer gerne historische Romane liest, ist hier genau richtig: Am 30. Oktober liest die Autorin Tabea Koenig in der Gemeindebibliothek Reinach aus ihren drei Büchern vor. Die Romane von Tabea Koenig entführen ihre Leser ins viktorianische Zeitalter. Der Auftakt der Trilogie bildet der Roman «Hurentochter», bei dem es um einen Mord an einer Prostituierten im historischen Glasgow geht. Die beiden

weiteren Bände «Hurenmord» und «Hurenglück» setzen die spannenden Geschehnisse im viktorianischen England fort. Tabea Koenig ist 1992 geboren und in Reinach aufgewachsen. Das viktorianische Zeitalter hat sie schon immer fasziniert. Eine Schottlandreise zusammen mit ihrem Mann war schlussendlich der Auslöser, um einen Roman über diese ereignisreiche Zeit zu schreiben. In der Ge-

meindebibliothek Reinach liest die Autorin am 30. Oktober aus allen drei Büchern vor. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt beträgt 15 Franken, für IV, Studenten und Kinder 10 Franken. In Zusammenarbeit mit Kultur in Reinach. Reservation unter Tel. 075 417 34 66 oder unter bestellung@kulturinreinach.ch. Für die Bibliothek Reinach Monica Breitenstein


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REINACH

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

Amtliche Publikationen

DIE POLIZEI MELDET

REINACH

Jugendliche flüchten mit Lieferwagen

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch

Aktuelle Infos zum Coronavirus Das Gemeindehaus ist für die Kundschaft geöffnet, aber noch nicht frei zugänglich. Es gilt eine Maskenpflicht in Foyer, Stadtbüro und Einstellhalle. Planauflagen sind nach wie vor im Windfang und im Eingangsbereich einsehbar. Weitere Informationen unter www.reinach-bl.ch

Feierabendkonzert in der Musikschule Reinach Am Mittwoch, 28. Oktober 2020 spielen Schülerinnen und Schüler von Catherine Sarasin (Klavier) um 18 Uhr in der Aula Bachmatten.

Weiterbildungsangebote für Erwachsene In Reinach gibt es auch in diesem Jahr wieder über 300 Weiterbildungsangebote für Erwachsene: Sprachkurse und Vortragsreihen, Exkursionen, Fachkurse und Kulturelles. Wer etwas für die persönliche oder berufliche Weiterbildung tun will, findet in Reinach ein überaus reichhaltiges Angebot. Weitere Informationen sind unter www.reinach-bl.ch, Stichwort «Erwachsenenbildung» abrufbar.

Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online Im Fokus der Sendung vom 19. Oktober 2020 steht die Anti-Food-Waste-Kampagne des Kantons Basel-Landschaft, an der sich auch die Gemeinde Reinach beteiligt. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.

Anlässe in Reinach • 23.10., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz • 27.10., 10-20 Uhr, Warenmarkt, Im Ortszentrum • 28.10., 15-15.30 Uhr, Geschichtenzeit im Leimgruberhaus, Treffpunkt Leimgruberhaus Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Primeo Netz AG, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchunterlagen werden vom 23. Oktober bis zum 23. November 2020 in der Gemeinde Reinach öffentlich aufgelegt. Bitte melden Sie sich für eine Planeinsicht unter Angabe der Projektnummer beim Stadtbüro im Erdgeschoss. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42-44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39-41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Ist aufgrund der geltenden COVID-19-Massnahmen die Einsichtnahme in die Unterlagen vor Ort für Sie nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, melden Sie sich beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat (Tel. 058 595 18 50, planvorlagen@esti.ch).

Baugesuch 095/20 Gesuchsteller - Pashalidis Philippos und Alexandra, Lindenstrasse 5, 4153 Reinach – Projekt - Sitzplatzüberdachung – Parz. 12387, Lindenstrasse 5 – Projektverfasser - SONNEO GmbH, Industriestrasse 22, 8604 Volketswil Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 23.10.2020 bis 02.11.2020 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen zum Baugesuch beantworten.

Öffentliche Planauflagen

Heimvorteil

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen Projekt: S-0174852.1, Transformatorenstation Mausackerweg 18, Neubau auf Parzelle 8081 inkl. Kabeleinschlaufungen Koordinaten: 2612001 / 1262119

Reinach hat Hunderte von leistungsstarken Unternehmen. Darum: Wer sucht, wird auch in der Nähe fündig. Zum Beispiel im Unternehmensverzeichnis auf der Webseite der Gemeinde – reinach-bl.ch – oder im KMU-Mitgliederverzeichnis: kmu-reinach-bl.ch

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Was auf dem Sportplatz gilt, zählt auch im Geschäftsleben: Wer vor Ort ist, ist näher am Geschehen und hat als Auftragnehmer Kenntnisse, über die Auswärtige nicht verfügen. Kluge Auftraggeber nutzen das seit je. Und jetzt in Zeiten von Corona erst recht. Denn lokale Lieferanten heisst kurze Wege, individuellen Service und hohe Qualität.

(Fortsetzung von Seite 9)

WOB. Am Samstag, 17. Oktober, kurz vor 19.30 Uhr, entzog sich ein Lieferwagenfahrer einer polizeilichen Kontrolle und flüchtete im Anschluss in Richtung Reinach Zentrum. Auf seiner Flucht beging er mehrere grobe Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Eine Polizeipatrouille der Polizei Basel-Landschaft führte in Reinach, an der Birsigtalstrasse, in Fahrtrichtung Therwil, eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Der Lieferwagen fuhr von Reinach Zentrum herkommend in die Kontrolle und passierte diese. Nach der Kontrollstelle wendete er sein Fahrzeug, beschleunigte massiv und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Die Patrouille nahm mit eingeschaltetem Blaulicht und Wechselklanghorn die Verfolgung auf. Die Nachfahrt führte via Birsigtalstrasse, Bruggstrasse, A18 bis Aesch Nord, in der Gegenrichtung auf der A18 bis Reinach Süd wieder zurück zur Bruggstrasse. Beim Versuch, den Kreisverkehr auf Höhe Hinterkirchweg

zu befahren, kollidierte der Lieferwagen mit einem Dekorationsstein. Unmittelbar danach stiegen die beiden Insassen aus und flüchteten in Richtung Reinach Dorf. Die beiden Flüchtigen, zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren, konnten dank eines Hinweises der BLT kurze Zeit später in einem Bus in Reinach festgenommen werden. Erste Abklärungen ergaben, dass die beiden mutmasslichen Täter den Lieferwagen zuvor in einer Firma in Basel entwendet haben. Die Jugendanwaltschaft BaselLandschaft hat in Zusammenarbeit mit der Polizei ein entsprechendes Verfahren gegen die beiden eingeleitet. Während der Flucht verursachte der Lenker des Lieferwagens mehrere grobe Verkehrsübertretungen und gefährdete dabei andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei Basel-Landschaft sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, vor allem Verkehrsteilnehmer, welche durch die Fahrweise des Lieferwagenlenkers gefährdet wurden. Hinweise erbeten an: Polizei Baselland, Tel. 061 553 35 35.

KONZERNVERANTWORTUNGSINITIATIVE

Gerechtigkeit vor Gewinn! Die Diskussion im gesellschaftlichen und kirchlichen Umfeld zeig, wie polarisierend bei der Konzernverantwortungs-Initiative debattiert wird. Für die einen steht Gewinnmaximierung im Zentrum, für die andern die menschliche Gerechtigkeit. Dass gewisse wirtschaftliche Kreise kein Verständnis für die Initiative haben, liegt auf der Hand, auch wenn unbescholtene Schweizer Firmen keine Konsequenzen zu befürchten haben. Dass aber ein reformiertes Ethikkomitee sich gegen die Initiative ausspricht, erstaunt doch sehr. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass der oberste katholische Würdenträger, Bischof Felix Gmür sich klar für die Konzernverantwortungsinitiative ausspricht. Er begründet dies mit den Worten, ich zitiere, «Mehr Gewinn oder

mehr Gerechtigkeit: Das ist hier die zentrale Frage. Ich sehe absolut keine Legitimation, monetären Gewinn über Gerechtigkeit zu stellen.» Ich habe grossen Respekt für diese mutige Aussage! Es darf nicht sein, dass Glencore einen Fluss vergiftet, was verheerende Folgen auf die Dorfbewohner zu Folge hat. Es darf nicht sein, dass die von Lafarge Holcim betriebene Zementproduktion in Nigeria wegen zu starker Feinstaubbelastung zu enormen gesundheitlichen Schäden wie Atemwegbeschwerden, Augenbeschwerden oder Organschäden führt. Gerade deshalb müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Darum Ja zur Konzernverantwortungsinitiative! KVI-Lokalkomitee Reinach, Claude Hodel

KULTUR IN REINACH

Konzert: Brillante Transparenz Das von Kultur in Reinach organisierte Konzert des Basler Streichquartetts am letzten Sonntagnachmittag war ein voller Erfolg. Unter Einhaltung der Covid-19Vorschriften war der Gemeindesaal gut besetzt. Bereits im Allegro von Prokofjews 1. Streichquartett h-moll erwies sich das Spiel des Ensembles als spritzig, dynamisch, ausgewogen und sehr transparent. Nach Berlioz ist h-moll eine sehr hellklingende, wilde und herbe Tonart. Das trifft auf den zweiten Satz zu, in dem die Streicher sehr dezidiert und kraftvoll spielen müssen. Das Andante mit der lyrischen Melodie in der Viola war das, was Berner als «äärdeschöön» bezeichnen. Das Andante war spannungsgeladen wie eine zum Reissen gespannte Schnur. Sehr schön auch die feine Kantilene in der ersten Violine, die Hyunjong Reents-Kang spielte. Das Rasumowsky-Quartett op. 59.1 hatte einen ganz anderen Ton. Susanne Mathé spielte die erste Geige. Das

Allegro hatte einen klaren Puls. Das Quartett liess Beethovens Musik mit technischer Präzision atmen. Der zweite Satz beginnt mit einer hüpfenden Weise nur im Cello, was damalige Zuhörer teils verärgerte. Im scherzenden Allegretto vivace zeigte das Basler Streichquartett ebenfalls ein schlafwandlerisch sicheres Zusammenspiel. Nach dem Adagio molto e mesto mit seinem weichen Thema folgte das Allegro «Thème Russe». Hier beweist Beethoven, dass er die Noten behandelt wie Napoleon seine taktischen Vorstösse: unberechenbar. Mit wiederholten Trugschlüssen spannt Beethoven das Publikum auf die Folter. Auch Teodor Dimitrov (Viola) und Alexandre Foster (Cello) spielten auf demselben hohen musikalischen und technischen Niveau wie die Violinistinnen. Das Quartett brachte nicht nur Subtilität, sondern auch viel Kraft über die Rampe. Langer Applaus. Thomas Brunnschweiler

VEREIN FÜR NATUR- UND VOGELSCHUTZ

26. Baselbieter Naturschutztag «Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.» Dass Bäume für Mensch und Tier eine grosse Bedeutung haben, das wusste vor 500 Jahren schon der Reformator Martin Luther. Bäume schenken uns Sauerstoff, Feuchtigkeit, Schatten und ihre Früchte. Für viele Tiere sind sie Lebensraum. Bäume mit grossen Kronen filtern pro Jahr bis 1000 kg Staub und Gift aus der Luft. Damit auch künftigen Generationen diese Ökoleistungen zur Verfügung stehen, müssen wir jetzt handeln; denn Bäume wachsen langsam. Am traditionellen Baselbieter Naturschutztag vom Samstag, 31. Oktober, möchten wir zusammen mit Ihnen zwanzig junge Bäu-

me und ein paar Sträucher pflanzen. An verschiedenen Standorten sollen zukünftig stattliche Feld- und Obstbäume unser Auge erfreuen. Beginn: 9 Uhr, Ende ca. 12.30 Uhr. Es wird ein gemeinsames Mittagessen beim Erlenhof offeriert. Anmeldung bis Donnerstag, 29. Oktober, an info@vnvr.ch oder Petra Ferrari, Tel. 061 712 50 50. Leitung: Lukas Merkelbach (BirdLife Steinkauzprogramm), Guschti Richter, VNVR; Treffpunkt Bürgerhütte Leyhuus, Leuwaldweg, Reinach. Dort werden die Helfenden an verschiedenen Arbeitsorten eingeteilt. Auch Nichtmitglieder sind herzlichwillkommen! www.vnvr.ch IreneRüegg Verein für Natur- und Vogelschutz


EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Die Sonntags-Matinée findet am 1. November bereits zum 6. Mal statt. Auch diesmal diskutieren Aernschd Born und Fabia Maieroni mit vier interessanten Gästen – die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wer kennt ihn nicht, den heimlichen Verkehrsdirektor des Baselbiets? Als BLT-Direktor und Verwaltungsrat der schweizerischen Rheinhäfen ist Mobilität seine Berufung. Die Rede ist natürlich von Andreas Büttiker. Der zweite Gast bei der Sonntags-Matinée ist Armin Droll. Als Chefarzt für innere Medizin im Spital Dornach ist er mit seinem Team zurzeit besonders gefordert. Ein echtes Original ist Moritz Bützer: Er braut seit Kurzem gutes Reinacher Bier, ist aber auch als Fasnächtler und FCBFan fest in der Region verwurzelt. Die Geschwister Weber – Doris, Maya und Sandra – jodeln und singen Volkslieder mit jugendlichem Schwung, spielen Schwyzerörgeli und Alphorn und beweisen damit eindeutig, dass Volksmusik nicht nur etwas für Seniorinnen und Senioren ist. Der Anlass wird organisiert vom «Kulturduo Preusler Born»: Im Hinter-

Auch diesmal sind spannende Gäste eingeladen. grund managt Barbara Preusler den beliebten Sonntags-Talk und hält alle Fäden fest in der Hand. Im Vordergrund sitzt Autor und Liedpoet Aernschd Born auf der Bühne und interviewt die sorgfältig ausgesuchten Gäste. Unterstützt wird er diesmal von der Redaktionsleiterin des Wochenblatts, Fabia Maieroni. Die Gemeinden Reinach, Aesch, Duggingen, Oberwil, Binningen, Dornach sowie kulturelles.bl unterstützen das Projekt. Sonntag, 1. November, 11 bis 13 Uhr Türöffnung: 10.15 Uhr. Eintritt frei.

Neues Theater Dornach, Bahnhofstr. 32 Reservation ist dringend erforderlich: gipfeltreffen.bl@gmail.com. Informationen und Fotos unter: www.kulturduo-preusler-born.com. Stand heute (20. Oktober 2020) findet das Gipfeltreffen vom 1. November 2020 statt. Aus bekannten Gründen kann eine kurzfristige Absage des Programms nicht ausgeschlossen werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.reinach-bl.ch oder unter www.kulturduo-preusler-born.com.

NACHRUF

Danke Heini Kalt Ich habe Heini Kalt zuerst als Nachbar und später immer mehr auch als Freund kennen und schätzen gelernt. Heini Kalt war immer da, wenn man ihn brauchte. Von Beruf Bauingenieur stand er einem bei fachlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Die Probleme ging er stets zupackend, gründlich und beharrlich an. Er liess nicht locker, bis eine Lösung gefunden war. Aber auch auf der menschlichen Ebene hatte er immer ein offenes Ohr und nahm sich stets die Zeit für ein Gespräch. Dabei war es ihm wichtig, dass alle Menschen ihr Leben frei gestalten können, dies aber im Respekt der gleichen Freiheit ihrer Mitmenschen tun. Kurz nach seinem Umzug nach Dornach trat Heini Kalt den Freien Wählern bei und stellte sich von 1997

bis 2005 für die Bau- und Werk- und Planungskommission sowie während einer Legislatur als Suppleant im Gemeinderat zur Verfügung. In diesem Zusammenhang versuchte er stets das Wohl der Gemeinde, aber auch das Recht jedes Einzelnen im Auge zu behalten. In erster Linie stand für ihn der Mensch im Mittelpunkt, Paragraphen sollten nur ein Hilfsmittel sein. Für das Engagement für Dornach möchten die Freien Wähler Heini Kalt noch einmal ganz herzlich danken, und seinen Angehörigen an dieser Stelle unsere aufrichtige Anteilnahme aussprechen. Wir werden dich immer in guter Erinnerung behalten Heini! Für den Vorstand der Freien Wähler Dornach, Monica Palatini, Präsidentin

LESERBRIEF

Zukunftsgerichtete Primarstufe Liebe Wahlberechtigte der Gemeinde Reinach. Im Namen der Primarstufe Reinach möchte ich mich herzlich bei Ihnen für die Zustimmung zum Investitionskredit «Neubau Schulhaus Surbaum» bedanken. Das deutliche Ja der Reinacher Bevölkerung ist ein klares Bekenntnis zu einer modernen, zukunftsgerichteten Primarstufe. Der Neubau des Schulhauses Surbaum erfüllt sämtliche städtebauliche, energetische und nutzungstechnische Vorgaben und Wünsche. Vor allem stellt er aus pädagogischer Sicht neue Massstäbe. Fortan wird es einfacher möglich sein, mit einem modernen Raumprogramm, inno-

vative Lehr- und Lernmethoden in Stufengemeinschaften umzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler werden noch zielgerichteter nach dem Prinzip der starken Lernbeziehung von multiprofessionellen Lehrpersonenteams gefordert und gefördert. Noch steht, bevor der Neubau bezogen wird, die Zeit des Provisoriums auf dem Parkplatz Weiermatten bevor. Hier erarbeiten alle Beteiligten partnerschaftlich die Voraussetzungen für eine optimale Übergangsphase. Getreu unserem Motto: Gemeinsam engagiert lernen für die Zukunft! Oliver Sprecher, Gesamtschulleiter Primarstufe

WOHN- UND BÜROZENTRUM FÜR KÖRPERBEHINDERTE

WBZ-Flohmarkt 2020 abgesagt WOB. Ende Oktober lockt der WBZFlohmarkt für vier Tage normalerweise tausende Schnäppchenjäger in die Einstellhalle des WBZ. Nicht so dieses Jahr. Denn leider musste der traditionelle WBZ-Flohmarkt aufgrund des CoronaVirus abgesagt werden. Während des Lockdowns war die Flohmarkt-Annahmestelle ein beliebter Ort. Herr und Frau Schweizer haben den Stillstand genutzt und zu Hause geräumt. Trotz der übervollen Lager erlaubt es die aktuelle Lage nicht, den traditionellen WBZFlohmarkt durchzuführen. Ein nötiger Entscheid, der neben den finanziellen Einbussen auch eine grosse Enttäuschung bei den Beteiligten auslöst. Durch die Krise sind die Verkäufe auf Ricardo forciert und die Social Media

Evangelisch

Reinach

6. Gipfeltreffen am 1. November im neuestheater.ch in Dornach

11 Reformierte

AUS DER GEMEINDE

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

Kirchgemeinde

REINACH

ausgebaut worden. Es lohnt sich, bei den Angeboten unter den Pseudonymen «Floxitas10» und «VintageFamily», mitzubieten. Mit dem Kauf macht man nicht nur sich eine Freude, sondern unterstützt auch Menschen mit Behinderung. Das WBZ-Flohmarkt-Team mit 19 festangestellten Mitarbeitenden, davon 17 Menschen mit Behinderung, und seine normalerweise rund 160 freiwilligen Helferinnen und Helfern, leistet jedes Jahr unzählige Stunden an Arbeit. Trotz der Absage haben sich viele Freiwillige bereit erklärt, beim Aufnehmen und Verpacken der Ware für die Onlineverkäufe zu helfen. Das WBZ ist zuversichtlich und freut sich, die Tore für den WBZ-Flohmarkt 2021 wieder zu öffnen.

MÄRT VEREIN REINACH

Herbst-Markt ganz speziell Nach den erfolgreichen Märkten findet am Dienstag, 27. Oktober, von 10 bis 20 Uhr, ein spezieller Markt statt. Speziell deswegen, weil der Oktober-Markt seit vielen Jahren nicht mehr stattgefunden hat, da in dieser Zeit meistens die Basler Herbst-Messe läuft und so viele Markthändler und Schausteller an der Messe arbeiten. Auf vielseitigen Wunsch haben wir diesen Markt wieder in den Kalender aufgenommen, ohne gewusst zu haben, dass in diesem Jahr alles anders ist, als geplant. Die Herbst-Messe findet nicht statt, und das Interesse an unserem HerbstMarkt ist grösser denn je. Die Idee: Machen wir doch eine kleine Messe bei uns in Reinach. Viele attraktive Angebote finden Sie wieder bei uns. Das «Märt-Kaffi» haben wir kurzerhand zum «OutdoorKaffi» gemacht, dieses Mal bewirtschaftet von der Guggemusik «Furzgugge». Auch wird in diesen Markt der WildsträucherMarkt integriert. Es gibt also wieder viel zu entdecken. Wir freuen uns auf viele Besucher. Märt Verein Reinach Michel Mumenthaler

Die Jugendwoche hat grossen Spass gemacht! Foto: Daniel Clément

Rückblick auf die Jugendwoche 2020 In diesem Jahr durfte ich im Rahmen der Jugendwoche 2020 als Mitglied des OKs zum ersten Mal einen Workshop leiten. Die Jugendwoche ist ein alljährliches Projekt, welches von Freiwilligen, Workshopleitenden und Mitarbeitenden der Jugendarbeits-Abteilungen in der Agglomeration Basel getragen wird. In diesem Jahr wurden insgesamt 160 Workshops von etwa 220 Jugendlichen besucht. Nach diversen Sitzungen und den Aufbauarbeiten im Vorfeld trafen wir uns am Dienstagmorgen, den 13. Oktober 2020 zum Start der Jugendwoche. Mein Job war mitunter die Bedienung vom Helpdesk des Jungenstandortes, der «Bubenwoche», für die Anmeldung und Fragen. Das Gegenstück dazu fand man am Standort der Mädels, der Mädchenwoche. Circa 80 Jugendliche warteten sehnsüchtig auf das coole Bändeli, welches dich als Teilnehmer der Jugendwoche ausweist und genossen den ersten Rummel vor dem Start. Nach jedem Halbtag kehrten die Teilnehmer meist mit hungrigen, aber erfreuten Gesichtern zurück und freuten sich aufs Essen. Ich durfte als Leiterunterstützung den Graffitiworkshop mitgestalten. Nach den Skizzierarbeiten am Dienstag wurde am Mittwoch, im dafür extra bei der SBB zur Benutzung angefragten und bewilligten Areal des Untergrunds Dornach, kurz zur Übung gesprayt und anschliessend wurden die Wände zur Vorbereitung neu grundiert. Am Donnerstag wurden dann den ganzenTag schöne vorbereitete Motive gesprayt. Bitte begutachten Sie unsere Arbeit bei einer allfälligen Durchreise. Das Schönste für mich an diesem Workshop war, dass wir alle Teilnehmer mit ihrem eigens erstellten Produkt zufriedengestellt haben. Am Freitagabend feierten wir alle den Abschluss der Jugendwoche mit einem ausgiebigen Grill- und Abschlussfest. Dort wurde geschlemmt, mithilfe einer Photo-Booth wurden viele tolle Fotos geschossen und dank der Minidisco rhythmisch abgetanzt. Es war ein riesiger Spass. Ich empfehle jedem Jugendlichen die Jugendwoche als Herbstferienprogramm in Betracht zu ziehen. Meldet euch nächstes Jahr an! Daniel Clément, Zivildienstleistender im Jugendcafi Paradiso Fiire mit de Chliine und Fiire mit de Grosse Nach einer langen Pause laden wir wieder ein zum Krabbelgottesdienst Fiire mit de Chliine am Freitagmorgen, 30. Oktober um 10.00 Uhr und zum Kindergottesdienst Fiire mit de Grosse ebenfalls am Freitag, 30. Oktober um 15.00 Uhr, beides in der Mischelikirche. Die Tage werden kürzer und es ist merklich kälter geworden. Es wird Zeit, Lichtlein anzuzünden und Gott für das Geschenk zu danken, dass er im Hellen wie im Dunkeln für uns da ist. Wir bitten die begleitenden Eltern und Grosseltern Masken zu tragen und sich an die vorgegebenen Sicherheitsabstände zu halten. Aus coronatechnischen Gründen verzichten wir auf das Zusammensitzen nach den Feiern. Ländermittagstisch Wir freuen uns sehr, Sie endlich wieder zum Ländermittagstisch einladen zu dürfen. Kommen Sie am Freitag, den 30. Oktober um 12.00 Uhr ins Bistro des Reformierten Zentrums Mischeli und geniessen Sie Spezialitäten aus dem Nahen Osten. Wie immer werden wir alles für Sie frisch zubereiten. Aus aktuellem Anlass dürfen wir maximal 28 Gäste bewirten. Für diejenigen, die sich nicht mehr anmelden konnten oder wenn Sie lieber zuhause geniessen möchten, bieten wir Ihnen zusätzlich einen Takeaway-Service an. Um Abfall zu vermeiden, bringen Sie doch hierfür bitte eigene Behälter mit. Für die Gäste im Bistro werden wir statt des bisher üblichen Buffets einen Tellerservice bieten. Melden Sie sich auch für den Takeaway-Service bis zum 28. Oktober an unter wolbeck@refk.reinach.ch oder telefonisch unter 061 711 77 63. Bitte hinterlassen Sie uns bei Ihrer Anmeldung Ihre Telefonnummer. Weitere Termine Dienstag, 27. Oktober Dynamis – Spiritualität und Gemeinschaft um 10.30 Uhr in der Mischelikirche Freitag, 30. Oktober Film Brot Chees – Kino und einfaches zNacht von 17.00 bis 20.00 Uhr Reformiertes Zentrum Mischeli Weitere regelmässig stattfindende Anlässe und Gottesdienstzeiten und -themen siehe unter «Kirchenzettel» auf der Reinacher Seite dieser Wochenblattausgabe Getauft Am 18. Oktober 2020 Nilas Jenzer, geboren am 9. November 2019, Sohn von Joëlle und Dominik Jenzer Gott entsendet seine Engel, Dich zu behüten. Psalm 91, 11 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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REINACH

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

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EIN GEFÜHL WIE FRISCH GEDUSCHT - Mit den Dusch-WCs von Geberit AquaClean erleben Sie die sanfte Reinigung mit Wasser. So geniessen Sie den ganzen Tag das Gefühl von Frische und Sauberkeit. In jeder Situation. KEINE ÜBERFLÜSSIGEN HANDGRIFFE - Die Nahbereichserkennung löst NACHHALTIGKEIT - Dank minimalem Wasserverbrauch und dem fast kompletten Verzicht auf Toilettenpapier, gehen Sie den richtigen Weg in eine nachhaltige Zukunft. WOZU NOCH LÜFTEN? - Unangenehme Gerüche werden gleich in der Keramik erfasst und über einen integrierten langlebigen Keramik STIMMUNGSVOLLER WEGWEISER - Ein dezentes Licht sorgt auf Anhieb für Aufmerksamkeit – und nachts für Orientierung. Der stimmungsvolle Lichtstrahl wird durch die Nahbereichserkennung aktiviert und leuchtet in einem von sieben individuell einstellbaren Farbtönen auf.

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REINACH LESERBRIEF

CLARO WELTLADEN

Wenn Politiker «Providerlis» spielen

Kleiner Beitrag zur gerechteren Welt

Der von der Politik beschlossene Providerwechsel in Reinach ist für den Kunden ärgerlich. Eine kleine Gruppe von Improware-Fans drückt, assistiert von Gemeindepolitikern, einen unnötigen Providerwechsel durch, ohne die Kunden zu befragen. Vergleichen wir das Geschehene am Beispiel von Brötchen. Dazu stellen wir uns vor in einer Gemeinde zu leben, in der es mehrere Bäckereien gibt. Die Gemeindepolitiker meinen, nur ihnen komme das Recht zu, den kommunalen «Brötlilieferanten» zu wählen. Dies weil die Strassen und Trottoirs der Gemeinde gehören. «Das sind Hochleistungseinrichtungen, deshalb entscheiden wir, wer sie benutzen darf. Bäckerei A und C müssen aufhören. Nur Bäckerei B erfüllt unsere Ansprüche.» Gesucht? Na ja, schon, aber es geht ums Prinzip. Zudem ist das «backe backe Providerlis» nicht

fertig, weil die abgehalfterten Bäckereien neu die Hintertür nutzen, zu der man über ihre Privatstrasse geht. Das übersah der Gemeinderat. Jetzt poltert er, verunglimpft den Strassenbauer des privaten Zugangs. Für den Kunden ist das egal, Hauptsache, er bekommt die Brötchen nach eigener Wahl! Ich frage mich, weshalb die Gemeindepolitiker nicht in der Lage sind, uns Nutzern das Recht der Providerwahl zuzugestehen? Das Hochleistungskabel der Gemeinde verkraftet das problemlos, zumal das «schlechtere» Swisscom-Netz das jetzt schon schafft. Es wird nicht lange gehen, bis sich eine Lobby für einen anderen Provider bildet und das «Providerlis» geht wieder los. Wieso nicht eine Mehrfachvermietung des Netzes ermöglichen? Sollte dies nicht möglich sein, dann liegt ein dicker Kurzschluss im Reinacher Kabelnetz vor. Heiner Leuthardt

PR. «Wir haben das Know-how und die Fähigkeit, eine widerstandsfähigere, gerechtere und nachhaltigere Welt zu schaffen.» Diese Worte stammen von António Guterres zum diesjährigen Welternährungstag am 16. Oktober. Die vielen kleinen Kooperativen im Weltsüden, von denen Claro fair trade und viele weitere «fairtrade»-Vertriebe landwirtschaftliche und handwerkliche Produkte beziehen, tragen mit ihrer Arbeit zu dieser gerechteren und nachhaltigeren Welt bei. Zum Beispiel verkaufen wir im Claro-Weltladen zurzeit Pulswärmer und Stirnbänder aus Babyalpakawolle von «de colores». Die Fertigung dieser Kollektionen erfolgt in kleineren und mittleren Auftragsstrickereien in Peru. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und zeigen Ihnen gerne unsere Herbstneuheiten. Christine Fries-Gysin

DIE POLIZEI MELDET

Ein Todesopfer bei Wohnungsbrand

Vollbrand: Die Wohnung im Dachgeschoss brannte vollständig aus. FOTO: ZVG WOB. Am Freitag, 16. Oktober, kurz vor 10.30 Uhr, ereignete sich in Reinach

ein Wohnungsbrand, in dessen Folge eine Person ums Leben kann. In der Wohnung entstand grosser Sachschaden. Die Bewohner des Hauses mussten evakuiert werden. Weitere Personen wurden keine verletzt. Um 10.26 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, wonach in der Überbauung «Im Reinacherhof» in Reinach ein Brand in einer Wohnung ausgebrochen sei. Die umgehend alarmierte Feuerwehr fand eine Dachgeschosswohnung in Vollbrand vor. Trotz der schnellen Intervention der involvierten Rettungsdienste ist eine Person vor Ort verstorben. Aufgrund des aktuellen Ermittlungsstandes können keine weiteren Angaben zum Todesopfer gemacht werden. Im Einsatz standen Feuerwehr, Polizei, Sanität, ein Rettungshelikopter und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft. Die Spezialisten der Polizei Basel-Landschaft und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.

Der Weltladen am Strittgässli 2 zwischen Raiffeisenbank und Milchhüsli

Dienstag – Freitag 9.00 – 12.00 Uhr 15.00 – 18.00 Uhr Samstag 9.00 – 13.00 Uhr Ein zentrales Anliegen im Zentrum

LESERBRIEF

Reinach

Altersverein Reinach und Umgebung. Präsident: Rainer Rohrbach, Schulgasse 7, Reinach, 079 221 58 82. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, Reinach, 079 595 88 25. Bus-Ausflüge, Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches… BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig. Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch Betagtenhilfe Reinach. Mahlzeitendienst, Haushaltshilfe und Mittagsclub. Wiedenweg 1, 4153 Reinach, Tel. 061 711 22 20, www.betagtenhilfe-reinach.ch, sekretariat@betagtenhilfe-reinach.ch. Öffnungszeiten: Mo–Do, 8.00–12.00 und 14.00–16.30. Freitag von 8.00–11.00. Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach, Telefon 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, www.cvp-reinach.ch Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Schulgasse 1, Reinach. Internet: www.elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 079 270 29 55. Familienzentrum OASE. Treffpunkt Leimgruber-haus, Schulgasse 1, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14.00–17.00, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Telefon 061 712 12 48, www.elternbildung-reinach.ch FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Telefon 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@intergga.ch, www.fdp-reinach.ch FeB Verein für familienergänzende Kinderbetreuung. Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft

durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30–10.30, 061 711 22 77. FSV FrauenSportverein Reinach. Grosses Angebot wie z. B. Fitness, Gymnastik, Jazzgymnastik, Netzball, Volleyball, MuKi, KiTu und Rope Skipping (Rynach Skippers). Auskünfte über Aktivitäten: frauensportreinach@gmail.com Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Sportplatz Fiechten, Fiechtenweg 73, Reinach, Tel. 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, Tel. 079 236 59 38. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, -rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86. Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Marianne Vuattoux. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Herr Stefan Huber, Vizepräsident und Kassier, Aumattstrasse 72, 4153 Reinach BL, Telefon 061 711 00 52, EMail stefanbasel@bluewin.ch, www.gruenereinach.ch Gymnastikgruppe Reinach. Kontakt: Heidi Leisinger, 061 711 48 33. Do 20.15, Gymnastik; Di 20.15, Fitness-Team, Turnhalle Surbaum; Mi 10.00, Gymnastik, Pfarreiheim St. Nikolaus. Hauseigentümerverein Reinach. Die Interessengemeinschaft der Reinacher Haus-, Grund- und Stockwerkeigentümer: Der Verein hat viel zu bieten. Sekretariat: c/o Hehlen Treuhand AG, Hauptstr. 8, 4153 Reinach, Tel. 061 715 90 20, E-Mail: info@hev-reinach.ch. Drucksachenverkauf (Mietverträge, Formulare usw.): c/o Raiffeisenbank, Hauptstr. 9, 4153 Reinach. Weitere Infos finden Sie unter: www.hev-reinach.ch Heimatmuseum Reinach. Kirchgasse 9, 061 711 47 57, offen: So 14.00–17.00, geschlossen: Ferienzeit/Feiertage. Präsident Fredi Kilchherr, 061 711 10 22, Vermietung/Führungen Moritz Grellinger, 061 711 64 92. www.heimatmuseumreinach.ch

Unsitte mit der Maske Der Bundesrat schreibt: Die Einwegmasken sollten nur einmal verwendet und nach Gebrauch weggeworfen werden. Zur Verdeutlichung: «Weggeworfen werden» heisst nicht auf den Boden werfen. Gebrauchte Masken gehören in den Abfalleimer. Es ist scheusslich anzusehen, wenn in einer Strasse zwei bis drei Masken liegen. Jemand, der nicht mit dem Schnellzug durch die Kinderstube gefahren ist, weiss das. Der Umweltschutz beginnt vor der eigenen Türe. Mike Bochsler

Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–22.00 im Pavillon des Weiermatt-Schulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85.

Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag. KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger. Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinachbl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL. Koffermarkt Reinach. Präsidentin: Evelyn Herbert, Oerinstrasse 83, 4153 Reinach, E-Mail info@-koffermarkt-reinach.ch. Veranstaltungen immer auf unserer Website www.koffermarktreinach.ch kultur in reinach. Kulturelle Anlässe wie Konzerte von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Auskunft auf www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: Co-Präsidium, Postfach 803, 4153 Reinach. Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.45 in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils Freitag, 20.00, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach 1, oder durch den Präsidenten, Urban Roth, praesidium@mgkreinach.ch netzwerk rynach begleitet Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch. Präsidentin Susanne Hoffmann, 061 711 33 25.

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt. Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen

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GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Samstag, 24. Oktober 17.30 Einsetzungsfeier von Pfarrer Alex L. Maier Sonntag, 25. Oktober 10.30 Einsetzungsfeier von Pfarrer Alex L. Maier Mittwoch, 28. Oktober 9.15 Eucharistiefeier Donnerstag, 29. Oktober 19.00 Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 25. Oktober 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Benedikt Schölly (Zurzeit nur für die Bewohner und Bewohnerinnen vom Seniorenzentrum) 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrer Benedikt Schölly. Predigttext: 1. Thesssalonicher 1,1–10 – ‹Vorbild für alle Glaubenden› MiKI-Müsli, (Dauer 1 Stunde) Treffpunkt: Mischelikirche Hintereingang Montag, 26. Oktober 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli Dienstag, 27. Oktober Mittagstisch. Der Mittagstisch wird wegen Covid-19 kurzfristig entschieden, bitte mit Anmeldung (Die Platzzahl ist begrenzt) bis jeweils am Samstag vorher an bistrogloeggli@refk-reinach.ch oder Natel 079 315 02 42 Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag Vormittag geschl./14.00–18.30 Mittwoch 9.00–12.00 und 14.00–18.30

Donnerstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Freitag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Samstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst, Predigt: Joel Beyeler, Schatzinsel & Kidstreff Montag, 26. Oktober 6.00 Männergebet Mittwoch, 28. Oktober 20.00 Hauskreise und Kleingruppen BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst , evt. nur per Zoom − Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen − Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch − Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 25. Oktober 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 28. Oktober 20.00 Gottesdienst

VEREINSNACHRICHTEN

VEREINSNACHRICHTEN AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr.ch. Kontaktperson Frau Petra Kaderli, Präsidentin.

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

Fr. 93.– pro Jahr Fr. 186.– pro Jahr Fr. 279.– pro Jahr

CH Regionalmedien AG www.wochenblatt.ch inserate@wochenblatt.ch

Obst + Gartenbau-Verein Reinach. Für die Vermietung von Familiengärten melden sie sich bei:Werner Kron (Präsident a.i.), Telefon 061 711 15 82, ogv.reinach@intergga.ch Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchesterreinach.ch Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, qvrn@intergga.ch Reinacher Sportverein. Präsident: Joachim Bausch, 076 589 13 73. Handball: Mo 20.00–22.00, SH Fiechten, Raphael Eggimann, 076 574 23 98. Fitness: Fr 20.00–22.00, TH Lochacker, Heinz Habegger, 061 711 54 96. Unihockey: Andreas Mäder, 079 717 33 43. Polysport (Damen und Herren): Michael Roschi, 076 377 67 64. Samariterverein Reinach. Monatliche Übungen und regelmässige Kurse. Programm erhältlich bei Peter Heimlich, 061 462 18 65, 077 432 14 05 oder unter www.samariter-reinach.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und gemäss spezieller Anzeige oder unter www.samariter--reinach.bl Schemeli Bühne Reinach. Kontaktadresse und Präs.: Jean Schär, Talstrasse 48, 4112 Flüh, Telefon 061 715 57 54. Proben jeweils am Di, 19.30–22.00 im Schulhaus Bruggweg in Dornach. Schützengesellschaft Reinach. Ab April bis September, jeden Dienstagabend, ab 17.00, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch. Kontaktadresse: Postfach 333, 4153 Reinach 1. Schwimmen für Alle Reinach SfAR. Schwimmkurse für jedes Alter. Schwimmtraining für Kinder und Jugendliche (ausser Schulferien). Wassertraining Im Hallenbad Muttenz dienstags zwischen 18.30 und 20.30, mittwochs zwischen 18.00 und 20.00, freitags zwischen 18.00 und 20.00 im Hallenbad Oberwil. Polysporttraining Osterferien–Herbstferien montags zwischen 18.00 und 19.30 beim Gartenbad, Reinach. Polysporttraining Herbstferien–Osterferien in der Turnhalle Surbaum, Reinach Montags zwischen 18.00 und 19.30. Kontakt: Aldo Battilana, 079 569 80 32, sfar@sfar.ch Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www.seniorenhelfensenioren.ch Ski-Club Reinach BL. www.ski-club-reinach-bl.ch. Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse! Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www.spreinach.ch, Co-Präsident Claude Hodel, 061 711 62 83, hodel@intergga.ch und Co-Präsidentin Bianca-Maag-Streit, 061 711 55 86, bianca.maag@-bluewin.ch SPITEX Reinach. Gemeindekrankenpflege: Kä-

genstrasse 17, 061 711 29 00. Sprechstunden: Mo–Do 14.30–15.30, Telefonsprechzeit: Mo–Fr 7.15–8.00, 14.00–16.00, in der Zwischenzeit automatischer Telefonbeantworter. Hauspflegevermittlung: Kägenstrasse 17, 061 711 29 01, Telefonsprechzeit: Mo–Fr, 7.30–11.30, übrige Zeit automatischer Telefonbeantworter. SVP Schweizerische Volkspartei Reinach. Postfach 355, 4153 Reinach 1, Präsident Csaba Zvekan, Zihlackerstrasse 54, 4153 Reinach. Die SVP Reinach trifft sich jeweils vor der Fraktionssitzung um 18.00 im Restaurant Cucina Amici; Daten jeweils auf www.svp-reinach.ch Tageszentrum für Betagte Reinach. Stockackerstrasse 36A, Mo, Mi und Fr, 9.00–17.00. Betreuung pflegeabhängiger, älterer Mitmenschen. Zentrumsleiterin: Rosmarie Nebel, 079 433 40 67; Präsident: Robert Heimberg, 061 711 70 06. Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach 1. Probe jeden Di, 19.30–22.00: Weiermatthalle; Präsident: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40. Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Esther Jundt, Tel. 078 698 36 39; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Turnen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und Leichtathletik-Jugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Di, 20.00, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49. Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Mo/Do jeweils um 18.15, Sa um 13.30 (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder R. Wellig (Präsident), Melchior-Berri-Strasse 2, 4142 Münchenstein, praesident@vcreinach.ch Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Auskunft und Jahresprogramme bei Fabio Di Pietro, Herrenweg 32, Tel. 061 712 55 06, www.vnvr.ch oder info@vnvr.ch Vitaswiss Sektion Reinach. Gymnastik, Atemgymnastik und Pilates, jeweils Mo, Di, Mi, Fr, vormittags und abends. Auskunft erteilt unsere Präsidentin Maja Rieser, Talholzstrasse 14, 4103 Bottmingen, Tel. 061 401 12 62. Volkstanzkreis Reinach. Wir tanzen jeden Di 19.30–21.45. Schweizer und internationale Volkstänze, in der Aula Schulhaus Bachmatten. Auskunft: Andrea Weber, 061 711 05 42. Zen-Kyudo-Schule Naka wa no uchi ni Kenkatabami. Egerten-Turnhalle der Handelsschule in Reinach an der Brunngasse, jeden Montag 20.00–22.00, Schulleiter Sempai Shugyosha, P 061 711 45 68, G 061 281 94 90. Zunft zu Rebmessern. Postfach 110, 4153 Reinach 1, www.talzunft.ch, Zunftmeister André Sprecher, 061 711 16 10.


Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein-Arlesheim «Wir l(i)eben Inklusion»

Sonntag, 25. Oktober 2020 Von 10.30 bis 18.00 Uhr Rotterdam-Strasse 21, Basel

www.tanzschulebyou.ch NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! NEU! Wir bilden aus: Fitness-Betreuer, Fitness-Trainer, Gesundheitstrainer, Inklusionstrainer Bewerbungen bitte per E-Mail an dojo@kampfkunstcenter-laufen.ch

Trainingsmöglichkeiten in den Bezirken Laufental, Thierstein und Arlesheim in Breitenbach, Laufen, Blauen und Aesch

• Samurai Kids & Youths (3-14 Jahre) • Fudokan Karate (ab 13 Jahre) • IKKAIDO-Fudomotion (50+) • Kobudo & Batto Jitsu (ab 13 Jahre) • Tai Qi Gong Zentrum, Zen-Meditation • Ernährungsberatung und -coaching • Kyusho Combatives Trainingsgruppe Region Basel (ab 16 Jahre) Unsere Trainingsgruppen stehen allen Menschen offen – mit und ohne Beeinträchtigung von 3 Jahren bis 100+ Für Paare und Familien bieten wir attraktive Rabatte auf die Vereinsbeiträge. Informationen erhalten Sie telefonisch von Dojoleiter Klaus Hildesheim unter 079 511 00 84, im Internet unter www.kampfkunstcenter-laufen.ch oder per E-Mail an dojo@kampfkunstcenter-laufen.ch Wir freuen uns auf Sie!

Physiotherapiepraxis Aumatt Inh. Christine Vonderach Seniorenzentrum Aumatt, Aumattstrasse 79, 4153 Reinach BL Tel: 061 717 89 69 www.physio-vonderach.ch Die Physiotherapie Aumatt hat wieder ein Therapiebad, bei dem die Wassertemperatur 30 – 32 Grad beträgt. Das Therapiebad Òndet immer am Mittwoch von 15.00 – 17.00 Uhr in Einzellektionen statt. Es ist mit ÖV gut erreichbar und es steht ein Shuttle zur Verfügung. Bei Bedarf oder Fragen melden Sie sich bei der oben angegebenen Nummer.

BECKENBODEN-CORERÜCKBILDUNG Für Frauen jeden Alters • bei beginnender BB-Schwäche oder zur Prophylaxe • nach der Geburt (mind. 8 Wochen oder später) • zur Verbesserung der Rücken- und Beckenbodenkraft 4.11. – 9.12.2020 von 19.45 – 21.00 Uhr Birseckstrasse 99, Arlesheim CHF 230.00, 6 mal 75 Minuten inkl. ausf. Dokumentation, max. 6 TN Käthi Blecher 061 701 13 43 / 077 467 93 72 kaethi.blecher@intergga.ch www.antara-fit.jimdofree.com


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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 13. Oktober 2020 In seiner Sitzung vom 13. Oktober 2020 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Anlässlich der Sitzung wurden die Traktanden und Erläuterungen zur Gemeindeversammlung vom 3.12.2020 verabschiedet. Die Bevölkerung erhält die Unterlagen in der zweiten Novemberwoche. Des Weiteren hat der Gemeinderat das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 23.09.2020 zur Kenntnis genommen, welches auf www.aesch.bl.ch eingesehen werden kann. • Der Gemeinderat hat sich mit der Vernehmlassung «Klare Führungsstrukturen für die kantonalen Schulen» der Bildungs-, Kulturund Sportdirektion Basel-Landschaft (BKSD) auseinandergesetzt und schliesst sich der Stellungnahme des Verbands basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) an. • Die Wasserversorgung Aesch bezieht zurzeit rund 95% des Trinkwassers vom Zweckverband regionale Wasserversorgung AeschDornach-Pfeffingen (ZVADP). Die übrigen 5% werden durch das Quellwasser der gemeindeeigenen Quelle Klusmatt gedeckt. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Quelle Klusmatt stillzulegen und die Quellen Klusmatt und Klaffenbrunnen als Notwasserabgabe beizubehalten. Das Reservoir Schofhübel wird stillgelegt und vom Versorgungsnetz getrennt. Der Rückbau erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. • Folgende Unterlagen wurden von dem Gemeinderat zur Kenntnis genommen: − Sitzungsprotokoll Verein Birsstadt vom 25.09.2020;

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

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Racing-Stars aus Aesch: mit über 40 Stundenkilometern ins Ziel

− Sitzungsprotokoll Feuerwehrrat vom 21.09.2020; − Sitzungsprotokoll Finanzplanungskommission vom 21.09.2020; − Protokolle der Delegiertenversammlungen der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) vom 15.06.2020 und 21.09.2020; • Medienmitteilung «Sozialhilfestatistik BL 2019» des kantonalen Sozialamtes. Die Sozialen Dienste der Gemeinde Aesch leisten hervorragende Arbeit. Im Vergleich mit den übrigen Gemeinden im Kanton hat Aesch die tiefsten Sozialhilfekosten pro Einwohner*in. Gemeinderat Aesch

Bitte tragen Sie eine Maske beim Betreten der Gemeindeverwaltung

Seit dieser Woche gilt in öffentlich zugänglichen Innenräumen eine vom Bundesrat verordnete Maskentragpflicht. Wir bitten deshalb alle Besucher*innen der Gemeindeverwaltung, sich vor dem Betreten der Räumlichkeiten mit einer Maske zu schützen. Wir danken für die Berücksichtigung und das Verständnis und wünschen allen eine gute Gesundheit. Gemeindeverwaltung Aesch

Gewannen den Preis des Kantons St. Gallen: Der Traber Kiss Forever H. C. mit Stephanie Theiler.

(Fortsetzung auf Seite 19)

Petra Woiton hält in Aesch vier Trabrennpferde. Die Spitzensportler brauchen richtiges Training und viel Pflege, damit sie ihre Bestleistung erbringen können. Fabia Maieroni

G

emütlich spaziert uns der ein Meter siebzig grosse Kiss Forever H. C. entgegen. In seiner Mähne hängen Dreckklumpen – er muss sich gerade erst auf der Weide gewälzt haben. Zu dem siebenjährigen Wallach gesellt sich sein Freund Blackhawk, beide Pferde beobachten uns interessiert. Die Pferde von Petra Woiton aus Aesch geniessen ganzjährig Auslauf in einer Vierergruppe. Für nasse Tage gibt es auf den Wiesen Zeltunterstände, in der Nacht werden die Pferde in ihren Stall – ein altes Gewächshaus – gebracht. «Es ist einfach, aber die Pferde haben genug Platz und fühlen sich wohl», sagt Woiton beim Betreten des Stallgebäudes. Hier hat die Pferdetrainerin äusserst grosszügige Boxen für ihre Pferde eingerichtet. Ein Deutscher, ein Franzose, ein Italiener und der Schwede Kiss Forever leben in dem kleinen Stall in der Nähe des Löhrenackers. Damit sind natürlich die Pferde gemeint – Traber, um genau zu sein. Eine Pferderasse, die explizit für Trabrennen gezüchtet wird. Dass die Pferde alle aus verschiedenen Ländern stammen, sei purer Zufall, sagt Woiton: «Gute Pferde zu finden ist schwierig. Wenn wir eines entdecken, importieren wir es auch aus dem Ausland in die Schweiz.» Traber mit entsprechendem

Potenzial sind teuer – die Preise starten etwa im Preisrahmen eines Kleinwagens und sind gegen oben offen. Eine Garantie, dass ein Pferd beim Kauf wirklich gesund ist und die gewünschte Leistung bringt, gibt es nicht. «Pferdekauf ist Vertrauenssache», erklärt Petra Woiton. In einer regulären Saison starten die Pferde bis zu 16-mal an einem Rennen, dieses Jahr sind viele Rennen wegen Corona jedoch abgesagt worden. Um so mehr habe sie sich auf das Rennen in Dielsdorf gefreut, wo sich Kiss Forever den ersten Platz und 3000 Franken Preisgeld «ertrabte», sagt Woiton. «Im Winter gehen wir sonst auch immer nach St. Moritz zu den Rennen im Schnee. Das muss dieses Jahr aber ebenfalls abgesagt werden.» Dort wäre der Wallach vor einem Wagen – dem sogenannten Sulky – mit Schlittenkufen gelaufen. Mit 15 Jahren ist Schluss Die Rennen finden entweder auf einer Sandbahn, auf Gras oder eben im Schnee statt. Zwischen 1600 und 3000 Meter sprinten die Pferde – dabei teilweise mit einem Tempo von bis zu 47 Stundenkilometern. Nur beim Start sind wenige Galoppsprünge erlaubt, danach folgt die Disqualifikation, sollte das Pferd noch einmal in den Galopp fallen. Hinten im Sulky fährt der Fahrer, der das Pferd anheizt. «Gemäss Reglement dürfen die Fahrer drei Mal in einem Rennen die Peitsche verwenden. Sie ist aber sowieso nicht das wichtigste Instrument. Viel wichtiger ist, dass sich die Motivation des Fahrers auf das Pferd überträgt, beispielsweise indem man dem Pferd zuruft», ist Woiton überzeugt. Nach jedem Rennen werden die Pferde auf Doping untersucht und ein implantierter Chip ausgelesen. «Damit wird sichergestellt, dass tatsächlich das

FOTO: ZVG

angemeldete Pferd startet», erklärt Petra Woiton. Auch muss angegeben werden, ob das Pferd mit oder ohne Hufeisen startet. Das sei wichtig für die Wetteinsätze, denn ohne Eisen kann ein Pferd etwas schneller laufen. Und diese Information sei wiederum für die Wetter wichtig. Bei Kiss Forever beispielsweise erhielten die Wettenden pro 1 Franken Einsatz 11.40 Franken. «Nicht schlecht, oder?», lacht Woiton. Viele Pferde beginnen mit zwei Jahren auf der Rennbahn zu laufen, mit spätestens 15 Jahren ist ihre Karriere beendet und sie werden als Freizeitpferd verkauft. «Traber sind ausgeglichen und freundlich. Sie sind gut als Reitpferde einsetzbar», ergänzt die Pferdetrainerin. Alle vier Wochen Osteopathie Hochleistungssportler wie Kiss Forever brauchen neben dem Training auch entspannende Behandlungen. Während der Saison werden die Pferde alle vier Wochen von Pferdeosteopathin Stephanie Theiler besucht. Theiler startet selbst an Trabrennen und hat in Dielsdorf mit Kiss Forever den Sieg eingefahren. «Es ist wichtig, dass die Muskeln der Pferde immer wieder gelöst werden. Ein gutes Training kann nur dann erfolgreich sein, wenn das Pferd keine Schmerzen, Verspannungen und Blockaden hat», mahnt Woiton. Vor den Rennen gibt es für die Traber entspannte Spazierfahrten in und um Aesch. «Man kennt uns in der Umgebung schon», lacht die Pferdetrainerin. Sollte die Zeit einmal nicht reichen, steht im Stall ein Pferdelaufband zur Verfügung, auf dem sich die Pferde bewegen können. Fürs Training fährt Petra Woiton mit ihren Pferden regelmässig auf das Schänzli in Basel oder nach Avenches. Ein erfolgreiches Rennpferd muss schliesslich in Form bleiben.

SM’AESCH PFEFFINGEN

Sm’Aesch nicht am Europacup WOB. Sm’Aesch Pfeffingen wird in der Saison 20/21 nicht am CEV Challenge Cup (Europacup) teilnehmen und zieht sich somit aus dem europäischen Wettbewerb zurück. Dies hat der Vorstand heute Morgen einstimmig an einer Sitzung entschieden. Die Volleyballerinnen hätten am 11. November ein Heimspiel gegen VP UFK Nitra ausgetragen und wären zwei Wochen später zum Rückspiel in die Slowakei gereist. Das gesundheitliche Risiko einer Auslandreise ist für den Club in der aktuellen Si-

tuation zu gross. Dazu kommen finanzielle Unsicherheiten, ein administrativer Zusatz-Aufwand und die gesellschaftliche Verantwortung, die der Club wahrnehmen will. «Wir bedauern es aus sportlicher Sicht sehr, dass wir dieses Jahr nicht europäisch spielen können», sagt Co-Präsidentin Esther Keller, «für uns steht die Gesundheit der Spielerinnen, des Staffs und der Helferinnen und Helfer aber an oberster Stelle.». Und Geschäftsführer Fabio Back ergänzt: «Die Planung und Durchführung eines

europäischen Wettbewerbs ist in der aktuellen Situation auch aus gesellschaftlicher und finanzieller Sicht nicht verantwortbar.» Der Club möchte sich nun auf die nationale Meisterschaft konzentrieren, in der das Team von Andi Vollmer mit drei Siegen in drei Spielen erfolgreich gestartet ist. Weiter hofft der Vorstand auf das Verständnis der Fans, Sponsoren und Partner für den Rückzug aus dem europäischen Wettbewerb. Und wünscht allen von Herzen gute Gesundheit in diesen Zeiten.


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

SAMICHLAUS

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 17)

Erwahrung Gemeinde-Wahlen vom 27.09.2020; Erwahrung Schulrat und Sozialhilfebehörde Innerhalb der vorgesehenen Frist von drei Tagen nach der ordentlichen Veröffentlichung der Ergebnisse der Schulratswahlen und Wahl der Sozialhilfebehörde vom 27.09.2020 sind keine Einsprachen gegen die Wahlergebnisse eingegangen. Somit konnte gemäss § 15 des kantonalen Gesetzes über die politischen Rechte der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 13.10.2020 die Schulratswahlen und Wahl der Sozialhilfebehörde erwahren. Für die Amtsperiode vom 01.08.2020 – 31.07.2024 sind somit folgende Personen gewählt und vom Gemeinderat erwahrt: Mitglieder des Schulrats Musikschule (01.08.2020 – 31.07.2024): − Dahinden Rudolf, Schweizerische Volkspartei (bisher) − Zeugin Diaz Monika, Sozialdemokratische Partei (bisher) − Lienberger Kurt, Freisinnig-Demokratische Partei (bisher) − Schaub Tobias, Sozialdemokratische Partei (neu) Mitglieder des Schulrats Sekundarschule (01.08.2020 – 31.07.2024): − Meyer-Frei Monika, Sozialdemokratische Partei (bisher) − Piel Sibylle, Schweizerische Volkspartei (bisher) − Wyss Erich, Sozialdemokratische Partei (bisher) − Ehrensperger Monika, Freisinnig-Demokratische Partei (bisher) − Küng Urs, Christlichdemokratische Volkspartei (neu) Mitglieder des Schulrats Primarstufe (01.08.2020 – 31.07.2024): − Saladin-Sforzini Tina, Freisinnig-Demokratische Partei (bisher) − Glatz Martin,

Der Samichlaus bleibt heuer im Schwarzwald

Freisinnig-Demokratische Partei (bisher) − Leu Pfiffner Monika, Sozialdemokratische Partei (bisher) − Nicolet Patrik, Christlichdemokratische Volkspartei (bisher) − Diaz Zeugin Nathan, Sozialdemokratische Partei (bisher) − Baumberger Erich, Schweizerische Volkspartei (neu) Mitglieder der Sozialhilfebehörde (01.01.2021 – 31.12.2024): − Ehrensperger Monika, Freisinnig-Demokratische Partei (bisher) − Hidber Christine, Sozialdemokratische Partei (bisher) − Imhasly Hanspeter, Christlichdemokratische Volkspartei (bisher) − Zumsteg Claudia, Sozialdemokratische Partei (neu) Der Gemeinderat gratuliert allen Wieder- und Neugewählten herzlich zu ihrer Wahl und wünscht ihnen alles Gute bei der Ausübung ihres Amtes. Gemeinderat Aesch

Geplanter Unterbruch GGA-Netz am 22. und 27. Oktober 2020 Um dem wachsenden Bedarf an Geschwindigkeit und höherer Verfügbarkeit im Netz der Grossgemeinschaftsantennenanlage (GGA) zu genügen, baut die Gemeinde Aesch ihre Netzinfrastruktur stetig weiter aus. Aufgrund dieser Arbeiten wird es auf dem Kabelnetz in Aesch zeitweise zu kurzen Unterbrüchen bei Internet, Festnetz-Telefonie, TV und Radio kommen. Betroffen ist das Gebiet: Ahornweg, Baselmatte, Baselweg, Ettingerstrasse, Herrenweg, Landskronstrasse, Neumattring, Schlattweg, Steinweg, Tulpenweg, Ulmenweg. 1. Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2020, 0.00 bis ca. 6.00 Uhr 2. Termin: Dienstag, 27. Oktober 2020, 7.00 bis ca. 12.00 Uhr Wir danken für Ihr Verständnis. Bauabteilung Aesch (Fortsetzung auf Seite 19)

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

Amtliche Publikationen

19 AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 19)

Wasserversorgung Aesch

Keine Besuche: Der Samichlaus muss zuhause bleiben. FOTO: PIXABAY Die schwierige Situation geht auch am Samichlaus nicht spurlos vorbei. Schwereren Herzens bleibt der Samichlaus aufgrund der aktuellen Situation im Schwarzwald. Das Risiko bei den einzelnen Familien wäre für alle anwesenden noch relativ gering, da die notwendigen Abstände in den meisten Fällen eingehalten werden könnten. Jedoch besuchen wir ca. 100 Familien. Falls wir das Virus irgendwo aufnehmen und so weiter verteilen würden, wäre das alles andere als vorteilhaft. Zudem kommt das Risiko von personellen Engpässen aufgrund von Quarantäne oder Familien, die kurzfristig absagen, hinzu. Leider können wir unter diesen Umständen die Kinder mit unserem Besuch nicht erfreuen. Alternativ werden wir für die Kinder ab dem 1. Dezember einen grossen Briefkasten bei der katholischen Kirche aufstellen. Dort können die Kinder Zeichnungen oder Briefe an den Samichlaus einwerfen, welche durch den Samichlaus beantwortet werden. Wir freuen uns aber bereits auf den Samichlaus 2021 und wünschen Ihnen viel Gesundheit eine besinnliche Adventszeit. Der Samichlaus und seine Schmutzli

MUSIKSCHULE

No Time To Die Wir haben keine Zeit, in dieser krisengeschüttelten Zeit unsere Kultur sterben zu lassen und geben Vollgas mit unserer Gesangsklasse unter der Leitung von Araceli Fernandez. Der Vortragsabend findet statt am Freitag, 23. Oktober, Beginn 19 Uhr, im Saal des Musikschulzentrums Aesch (Schützenmattschulhaus Trakt C) und bietet eine breite Palette an Stilen und Werken von Purcell über Mozart bis hin zu Film-und Popmusik. Der Anlass wird coronakonform durchgeführt. Während der gesamten Dauer des Konzerts herrscht für das Publikum Maskenpflicht. Contact Tracing ist Pflicht. Der Sicherheitsabstand zwischen Aufführenden und Zuschauern wird eingehalten. Lassen Sie sich den Spass an der Musik nicht nehmen und besuchen Sie unseren Anlass; die jungen Sängerinnen und Sänger freuen sich auf Sie. Andreas Kirschner, Schulleitung

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch. -Besuchen Sie unsere Website unter www.fdp--pfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15.00–19.00, Di 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00, Do 15.00–18.00, Fr 15.00–19.00, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, EMail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.-gruenereinach.ch

Informationen zur Trinkwasserqualität 2020 Versorgte Einwohnerinnen und Einwohner: 10376 (Stand: 1.01.2020) Herkunft des Wassers Die Wasserversorgung Aesch bezieht ihr Trinkwasser aus dem Pumpwerk Kägen (Zweckverband Regionale Wasserversorgung Aesch–Dornach–Pfeffingen) aus dem Grundwasser sowie aus der Klusmattquelle. Einmal monatlich wird gemäss kantonaler Vorgaben, an verschiedenen Wasserversorgungseinrichtungen (Pumpwerk, Reservoir und Netzwasser) für die Qualitätskontrolle Wasser entnommen und dem Kantonalen Laboratorium zur Prüfung eingereicht. Behandlung des Wassers Dem Wasser werden keine Zusatzstoffe beigefügt. Das Quellwasser fliesst durch eine UV-Anlage, die allfällige Keime oder Bakterien eliminiert. Hygienische Beurteilung Die mikrobiologischen Proben lagen immer innerhalb der gesetzlichen Vorschriften. Das abgegebene Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei. Chemische Beurteilung vom 10.08.2020 Gesamthärte des Grundwassers: ca. 22.5° fr. H (französische Härtegrade) – pH Wert: ca. 7.63 – Nitrat: ca. 13.9 mg/l (Toleranzwert liegt bei 40 mg/l) – Sulfat: ca. 18.1 mg/l – Chlorid: ca. 12.5 mg/l – Phosphat als P: ca. 0.01 mg/l – Fluorid: ca. 0.082 mg/l – Natrium: ca. 7.69 mg/l – Kalium: ca. 2.06 mg/l – Calcium: ca. 82.0 mg/l – Magnesium: ca. 4.75 mg/l Das Aescher Trinkwasser erfüllt die hohen Anforderungen gemäss der schweizerischen Lebensmittelgesetzgebung und kann bedenkenlos konsumiert werden. Die Wasserversorgung Aesch arbeitet nach dem Wasserqualitätssicherungs-System des SVGW (Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches). Weitere Auskünfte Wasserversorgung Aesch, Brunnenmeister Thomas Wenger, Tel. 079 655 85 42 Bauabteilung Aesch, Fachverantwortlicher Tiefbau, Robert Leu, Tel. 061 756 77 55 Pikettdienst bei Leitungsbrüchen und Störungen Tel. 079 655 85 42 oder 058 678 22 86 Bauabteilung Aesch

Birsstadt TV: Sitzplatz-Sponsoring Sport + Kultur Zentrum Löhrenacker «Dom»

In der aktuellen Birsstadt TV-Sendung dreht sich alles um den «Dom». Die Bevölkerung entscheidet an der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2020 über die Realisierung des Projekts. Bereits jetzt können individuelle Sitzplatz-Beschriftungen auf den Tribünen und im Kulturraum reserviert werden. Der gesponserte Sitz wird mit einem NamensTäfelchen gekennzeichnet. Alle Sitzplatz-Sponsoren werden – nebst der Teilnahme an der grossen Eröffnungs-Party – auch auf einer Wall-of-Fame aufgeführt. Detaillierte Informationen zum Sitzplatz-Sponsoring sowie die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Der Natur- und Vogelschutzverein am Früschmärt Am Früschmärt vom kommenden Samstag, 24. Oktober 2020, verkauft der Natur- und Vogelschutzverein Hecken und Sträucher. Gerne geben die Vereinsmitglieder Auskunft und

beraten Sie in Fragen zu Hecken, Vögel und Naturschutz. Die Standbetreiber freuen sich auf Sie und laden alle herzlich dazu ein, sich mit frischen, feinen Produkten einzudecken. Mit dabei: die Familie Nussbaumer mit Bio Produkten wie Obst, Gemüse, Brot und Eier, Therese Dold mit Strickwaren, Jenny’s Märtspezlialitäten und Käse sowie Jacqueline Crivelli-Müller aus aktuellem Anlass mit Hygiene-Masken aus Stoff. Der Früschmärt hat vorübergehend von 9 Uhr bis 12 Uhr geöffnet. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.attaktivesaesch.ch oder wieder im Wochenblatt. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund. Ihr Früschmärt-Team Info-Veranstaltung

Heizung ersetzen und sparen – so geht’s!

Steht ein Heizungsersatz an? Auf was ist zu achten und wie findet man die optimale Heizung? Am 29. Oktober 2020 informieren Experten kompetent und praxisnah in Aesch. Rund ein Drittel unseres gesamten Energieverbrauchs geht auf das Konto des Wohnens. Durch energetische Modernisierung von Wohnhäusern und den Ersatz von veralteten Heizsystemen lassen sich grosse Einsparungen erzielen. Viele Häuser sind mehr als 25 Jahre alt und stammen aus einer Zeit, in der umweltfreundliche Heizsysteme und Energieeffizienz noch geringe Bedeutung hatten. Auch in der Energiestadt Aesch ist das Sanierungspotenzial bei Gebäuden und Heizsystemen enorm. Die Gemeinde möchte ihrer Bevölkerung Informationen aus erster Hand bieten und führt am Donnerstag, 29. Oktober 2020, die Informationsveranstaltung «Heizung ersetzen und sparen – so geht’s!» durch. Der Anlass bietet aktuelle und umfassende Informationen zu Sanierungsmassnahmen mit Schwerpunkt Heizungsersatz, zu möglichen Kombinationen mit Solarenergie, sowie zu Förderbeiträgen und Finanzierung. Daneben wird die Fernwärme in Aesch vorgestellt. An der Tischausstellung präsentieren verschiedene Fachpartner ihre modernen Sanierungstechnologien, Heizsysteme und Solarenergielösungen. Die Besucher der Veranstaltung können sich bei den Ausstellern vor Ort fachkundig und unverbindlich beraten lassen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Primeo Energie und von der Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen. Der Anlass wird von Energie Zukunft Schweiz im Auftrag der Gemeinde Aesch organisiert. Datum: Donnerstag, 29. Oktober 2020 Zeit: Türöffnung 18.15 Uhr; Beginn Referate 19:15 Uhr Ort: Mehrzweckhalle Löhrenacker, Landskronstrasse 41, 4147 Aesch Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bitten um eine Einhaltung der Corona-Sicherheitsmassnahmen. Es besteht eine Maskenpflicht. Gemeinderat Aesch

98. Geburtstag Am 21. Oktober 2020 durfte Herr Stettler Alfred seinen 98. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

Diamantene Hochzeit Am heutigen 22. Oktober 2020 darf das Ehepaar Maggiolini-Semeraro Nicola und Angela das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

BG PFEFFINGEN

PFEFFINGEN

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Budget 2021 Der Gemeinderat hat das Budget 2021 beraten und zu Handen der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2020 verabschiedet. Die Ausgangslage präsentiert sich, im Vergleich zu den Vorjahren, bei den einzelnen Budgetpositionen nahezu unverändert: Nach wie vor werden die Gemeindebudgets durch zahlreiche fremdbestimmte Faktoren geprägt und bestimmt. Insbesondere gesetzliche Vorgaben schränken den gemeinderätlichen Entscheidungsspielraum sowie den finanziellen Handlungsspielraum erheblich ein. Neue Ausgaben wird die per August 2021 geplante Einführung von familienergänzenden Kinderbetreuungsangeboten mit sich bringen. Unverändert schwierig zeigt sich auch die Einschätzung der Entwicklung der Wirtschaftsund Zinsfaktoren für das kommende Jahr. Die steuerlichen Auswirkungen der Pandemie dürften die Gemeinde Pfeffingen nicht im besonderen Umfang treffen. Aufgrund der vorliegenden Informationen und Erkenntnisse beurteilt der Gemeinderat die Entwicklung der Steuereinnahmen für das kommende Jahr als stagnierend bis leicht zunehmend. Die Auswirkungen der nachwievor fortdauernden regen Bautätigkeit auf die Steuereinnahmen kann aktuell noch nicht fundiert abgeschätzt werden. Neue Investitionsprojekte betreffen im kommenden Jahr das Tiefbauprojekt «Klusweg» (im Abschnitt zwischen «Im Steinler» und «Brunnmattweg»), umfassend die Erneuerung der Wasserleitung, den Neubau der Sauberabwasserleitung sowie Strasseninstandstellung, inkl. Ersatz der Strassenbeleuchtung. Hinzu kommt die Fortsetzung des Kanalsanierungsprogrammes sowie den Einbau der für die familienergänzende Kinderbetreuung notwendigen Infrastruktur im alten Schulhaus. Im Rahmen der Budgetberatung hat der Gemeinderat sämtliche beeinflussbaren Ausgaben kritisch hinterfragt, jedoch praktisch keine Positionen eruieren können, die eine signifikante Reduktion der Budgetausgaben erzielen könnten. Der Gemeindesteuersatz soll auch im kommenden Jahr unverändert bei 45% belassen werden. Der Gemeinderat hat immer betont, dass der Bau des neuen Schulhauses für sich alleine betrachtet keine Steuererhöhung mit sich bringen wird. Eine Erhöhung des Gemeindesteuersatzes stand deshalb während der Budgetberatung 2021 nicht zur Diskussion. Ob der Verzicht auf Steuererhöhungen auch in den kommenden Jahren aufrechterhalten werden kann, wird der Gemeinderat im Hinblick auf die sich abzeichnenden steigenden Kosten und neuen Aufgaben ab den Budgetjahren 2022 und 2023 jährlich und fortlaufend prüfen. Die Erfolgsrechnung des Jahres 2021 weist einen budgetierten Mehraufwand von CHF 312 6000 aus (Budget 2020: Mehraufwand CHF 196800). Der Gesamt-Aufwand beträgt CHF 10150000. Auf der Ertragsseite rechnet der Gemeinderat mit Einnahmen von insgesamt CHF 9837400. Die Investitionsrechnung sieht Ausgaben in der Höhe von CHF 1822000 und Einnahmen von CHF 751000 vor. Bei veranschlagten planmässigen Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen von CHF 694200, dem vorgenannten Aufwandüberschuss von CHF 312600 sowie unter Berücksichtigung des Saldos der Einlagen und Entnahmen aus den Spezialfinanzierungen sowie der Entnahme aus der Vorfinanzierung «Neubau Schulhaus», resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von CHF 824400, welcher durch die Aufnahme von Fremdkapital finanziert werden muss. Sämtliche Gebühren für die Spezialfinanzierungen «Wasserversorgung», «Abwasserbeseitigung», «Abfallbeseitigung» sowie «Kabelnetz» bleiben im kommenden Jahr unverändert. Gemeinderat Pfeffingen

Projekt «Bau einer Verbindungsleitung der Wasserversorgung Pfeffingen zwischen dem Reservoir Steinbrunnen und der Zone Schlossgut» Die Gemeindeversammlung stimmte am 28. Juni 2018 dem Projekt zum Bau einer Verbindungsleitung der Wasserversorgung Pfeffingen zwischen dem Reservoir Steinbrunnen und der Zone Schlossgut zu und bewilligte hierfür einen Kredit in Höhe von CHF 1.13 Mio. Der Bau dieser Wasserleitung setzt die Gewährung eines Durchleitungsrechtes durch die betroffenen Landeigentümer, mittels Eintrag einer entsprechenden Dienstbarkeit im Grundbuch, voraus. Trotz zahlreicher Gespräche und berücksichtigten Projektoptimierungen ist es dem Gemeinderat nicht gelungen, alle für den Bau erforderlichen Zusagen zur Erteilung der notwendigen Dienstbarkeiten einzuholen. Der Gemeinderat bedauert, dass das beschlossene Projekt in dieser Form nicht realisiert werden kann. Er wird nun alternative Lösungen ausarbeiten lassen und der Gemeindeversammlung zu einem späteren Zeitpunkt zur Beschlussfassung vorlegen. Gemeinderat Pfeffingen

Altglas richtig sammeln In welches Loch gehört die blaue ProseccoFlasche? Darf ich das kaputte Trinkglas in den Glascontainer werfen? Muss ich die Papieretikette auf dem Konfiglas entfernen? Die VetroSwiss-Plakate an den Glassammelstellen liefern Antworten. Das korrekte Sammeln von Altglas ist zentral für die spätere Verwertung. Um aus den Scherben wieder neue Flaschen herzustellen, müssen sie möglichst frei von Fremdstoffen und sauber nach Farben getrennt sein. Denn eine braune Flasche lässt sich nur aus braunem Altglas herstellen, weisse nur aus weissem. Im Grünglas stören Fremdfarben am wenigsten. Deshalb: Ist das Gebinde blau, rot oder die Farbe unklar – ab ins grüne Loch damit. Problematische Fremdstoffe Nichts verloren im Glascontainer haben hingegen Trinkgläser, Vasen, Fenster- oder Spiegelglas. Denn Kristallgläser können Blei enthalten – ein Schwermetall, das in Lebensmittelverpackungen nicht erwünscht ist. Auch Spiegel und Fensterglas können wegen ihrer chemischen Zusammensetzung in der Neuglasproduktion nicht verwertet werden. Das grösste Problem bei der Altglasverwertung sind Keramik und Tonscherben. Sie lösen sich im Schmelzprozess nicht vollständig auf und führen zu hohen Ausschüssen in der Glasproduktion. Konfi-, Gurken- oder Pesto-Gläser sind auszuspülen, weil die Essensreste Insekten anziehen, unangenehme Gerüche verbreiten und die Glasaufbereitung beeinträchtigen. Papieretiketten müssen nicht zwingend entfernt werden. Naschen Bienen an den Honigresten im Altglascontainer, können sie sich sogar mit einer gefährlichen Krankheit anstecken. Bei Honiggläsern ist also besondere Sorgfalt geboten. Am besten werden die Lebensmittelgläser in die Spülmaschine gestellt, wo meist noch ein freies Eckchen zu finden ist. Glasrecycling spart Energie Die Schweizer Bevölkerung bringt über 90 Prozent des Altglases zur Sammelstelle. Damit belegen wir weltweit eine Spitzenposition. Glas lässt sich endlos wiederverwerten. Damit werden nicht nur Rohstoffe eingespart, sondern auch viel Energie. Denn Glasscherben zu schmelzen statt Primärrohstoffe, verbraucht rund 25 Prozent weniger Energie. Ein Vergleichswert: Mit dem Altglas, das wir in der Schweiz sammeln, kann so viel Energie gespart werden, wie 40000 Personen für das Wohnen brauchen. Jährlich, versteht sich. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

(Fortsetzung auf Seite 21)

Entsorgungskalender Pfeffingen Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich)

findet statt am Dienstag, 27. Oktober 2020 Mittwoch, 28. Oktober 2020 Mittwoch, 28. Oktober 2020

Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Metall

Mittwoch, 16. Dezember 2020 nächster Termin 2021 noch offen

Montag, 2. November 2020

Frondienst mit Abstand Um 8 Uhr trafen sich im Nebel die Helferinnen und Helfer zum Frondienst der Bürgergemeinde. Es wurde an vier Orten gearbeitet: Die Umgebung der Biotope wurde zurückgeschnitten, damit die Wasserfläche nicht zuwächst. Der Unterstand bei der Waldhütte wurde saniert, auf der «Reinachmatte» schnitt man zwei stark verwachsene Obstbäume frei und viele Brombeersträucher wurden gemulcht. Wegen Trockenheitsschäden an Buchen und Eschen erfolgte letzte Woche zwischen «SchuelmattRank» und «Steinbrunnen» ein Holzschlag. Dabei wurden einige vor ca. 15 Jahren gesetzte Elsbeeren, Lärchen und Nussbäume freigestellt. Nach einem Holzschlag ist es wichtig, die herumliegenden Äste vom Waldboden zu entfernen, damit die Naturverjüngung und das Setzen von Jungpflanzen möglich sind. Das Totholz wird zu Haufen aufgeschichtet, wodurch ein neues Habitat für Vögel, Igel, Mäuse, Reptilien, Käfer, Pilze entsteht. Dank vieler Helferhände war das Durcheinander innert weniger Stunden geräumt. Bei der Hütte angekommen, tat es gut, die nassen Kleider am Feuer zu trocknen und sich aufzuwärmen. Das Mittagessen fand «coronabedingt» im Freien statt. Die Vorspeise und die deftige Gulaschsuppe waren wunderbar. Vielen Dank an die Küchenequipe! Das Beisammensein mit Gleichgesinnten tat unheimlich gut, wenn auch mit Abstand. Ein herzliches Dankeschön geht hierbei an die vielen Helfer, die trotz nass-kaltem Wetter ihre Freizeit und Energie der Bürgergemeinde zur Verfügung gestellt haben! Bürgergemeinde Pfeffingen Cornelia Meyer

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

Amtliche Publikationen

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch (Fortsetzung von Seite 21)

Baupublikation Baugesuch Nr. 0910/2019 Gesuchsteller/in: Frey Daniel, Hauptstrasse 16, 4148 Pfeffingen – Projekt: Garage / Aussentreppe / Stützmauer, Neuauflage: geändertes Projekt, Parz. 1055, Hauptstrasse 16a, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Hansjörg Müller + Partner Architekten AG, Hauptstrasse 69, 4147 Aesch Auflagefrist: 2. November 2020 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete

Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.00 erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag – Freitag von 10.00 – 11.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

ATTRAKTIVES AESCH

Samain statt Halloween

EIDG. ABSTIMMUNG

Legen Sie ein «Ja» ein Die Delegierten der Grünliberalen Partei haben am vergangenen Wochenende ihre Abstimmungsparolen für die nationalen Abstimmungen vom 29. November gefasst. Für die Konzernverantwortungsinitiative wurde die Ja-Parole bestimmt. Wir sind der Meinung, dass Schweizer Firmen im Ausland durchaus mit gutem Beispiel vorausgehen dürfen und sich über Hintergründe und Konsequenzen vor Ort bewusst sein sollten. In der heutigen Zeit gehen umwelt- und sozialbezogene Einflüsse Hand in Hand mit wirtschaftlichen Interessen und sollten gegenseitig abzuwägen sein. Die GLP sagt Nein zur Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten: Die Ziele sind zwar verdienstvoll, die Initiative trägt aber leider nichts dazu bei. Statt bestimmte Güter zu verbieten, bzw. deren Nutzung und Export, will die Initiative ein Verbot der Herstellerfinanzierung. Dieser Ansatz ist wenig sinnvoll und wirft ungeklärte Fragen auf. René Meier, GLP Reinach-Aesch-Pfeffingen

VEREINSNACHRICHTEN Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70. Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com

z Rynach isch D i e n s t a g , 27 . Okt . Wildsträucher

Auf dem Schlossplatz: Würste bräteln statt Kürbis schnitzen. Am 31. Oktober ab 18 Uhr feiern wir Samain auf dem Schlossplatz. Wieso feiern wir Samain und nicht Halloween? Bei den Kelten endete das alte Jahr mit dem Sonnenuntergang des 31. Oktober. Das neue Jahr begann mit dem Sonnenaufgang des 1. November. In der Zeitspanne dazwischen war das Tor zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Verstorbenen offen. Irische und englische Einwanderer brachten das Samainfest nach Nordamerika. Von dort kam das Halloweenfest zu uns. Wir wollen jedoch nicht Halloween feiern,

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sondern den Brauch der Kelten wieder aufleben lassen. Darum veranstaltet das OK Samain am Abend des 31. Oktobers nun zum sechzehnten Mal auf dem Schlossplatz ein keltisches Neujahrsfest. Die Leisure Pipe Band, Carol Enderli, Geschichtenerzählerin, und Christian Ziegler mit einer Feuershow treten auf. In der Mitte des Schlossplatzes werden zwei Feuer brennen, wo Sie Ihre mitgebrachten Würste bräteln können. Verein «Attraktives Aesch» OK Samein

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 24. Oktober 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion Sonntag, 25. Oktober 10.15 Wortgottesdienst mit Kommunion und mit Taufe anschl. Kirchenkaffee im Pfarreiheim Mittwoch, 28. Oktober 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 29. Oktober 16.30 Rosenkranzgebet Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 24. Oktober 11.00 Tauffeier Sonntag, 25. Oktober 9.00 Wortgottesdienst mit Kommunion Dienstag, 27. Oktober 16.15 Rosenkranzgebet Freitag, 30. Oktober 9.15 Gottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst. Ref. Kirche Aesch. Pfarrer Ingo Koch. Kollekte: Lighthouse 17.00 Ökumenische Chinderfiir für Chli und Gross. Kath. Kirche Aesch. Für Kinder von 2 bis 6 Jahren mit ihren Eltern.

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Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

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Die Gemeinde Muttenz gehört mit ihren rund 18'000 Einwohnern zu den grössten Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft und sie verfügt über ein vielfältiges Angebot an Grünanlagen. Zur Ergänzung unseres Gärtnerteams suchen wir per 1. März 2021 oder nach Vereinbarung einen/eine

Gärtner/in EFZ 100 % Ihre Hauptaufgaben Unterhalt und Pflege von Grünflächen, Hecken, Bäumen, an Verkehrsflächen, bei Schulanlagen und Sportplätzen Mitarbeit bei der Neuerstellung von Grünanlagen im Siedlungsgebiet Sporadische Mitarbeit auf dem Friedhof Mitarbeit beim Winterdienst Sie haben Freude an der Arbeit, verfügen über eine abgeschlossene Berufslehre als Landschaftsgärtner/in und besitzen den Führerausweis der Kategorien B und BE.

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IV Rente und in der VEBO arbeiten ... das bringt´s! Im aufgestellten VEBO-Team wirken Sie mit und kommen unter die Leute. Neue Kameradschaften und Freundschaften entstehen. Vom Einzelarbeitsplatz bis zur grossen Arbeitsgruppe an einer Maschine ist alles möglich. Ihre Wünsche und Fähigkeiten nehmen wir ernst und finden mit Ihnen die passende Arbeit.

Interessiert? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch und einen Rundgang durch die Produktionsräume. VEBO Genossenschaft Grienackerweg 10, 4226 Breitenbach Tel. 061 789 93 91, www.vebo-breitenbach.ch

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Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, würden wir uns sehr über Ihr Bewerbungsschreiben per E-Mail oder Post freuen. Für weitere Auskünfte melden Sie sich auch gerne telefonisch in der Praxis bei Frau Sabrina Hersperger. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

Mitarbeiter/in der Geschäftsstelle (50 – 60 %) Sie sind eine vielseitige, initiative und teamorientierte Persönlichkeit, die sicher ist im Umgang mit den modernen technischen Hilfsmitteln, den sozialen Medien und mit Zahlen. Dank Ihrer kontaktfreudigen und kommunikativen Art haben Sie Freude an der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Ansprechpartnern und sporadischen Einsätzen auch ausserhalb der normalen Arbeitszeit. Und nicht zuletzt: Sie wandern gerne und möchten sich daher auch beruflich für dieses sinnvolle Freizeitangebot einsetzen.

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Ihr Profil: • Abgeschlossene Ausbildung zur MPA (EFZ) mit Berufserfahrung • Selbstverantwortung und Selbstständigkeit • Sehr gute deutsche Sprachkenntnisse, Fremdsprachen von Vorteil • Kenntnisse in EDV (Vitodata-Kenntnisse von Vorteil) • Teamfähigkeit

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Zu Ihren Aufgaben gehören unter anderem: • EKG, Belastungs-EKG, Infusionen, LuFu • Organisation der Sprechstunden • Labor • Führen der praxiseigenen Apotheke inkl. Bereitstellen der Medikamente • Empfang von Patienten • Berichtswesen

Praxis Dr. Thierry Mosimann Central 3 | 4226 Breitenbach | Tel.: +417814848 thierry.mosimann@hin.ch | www.praxis-mosimann.ch

Bewerben Sie sich per Post bis 6. November 2020 ergänzt mit unserem Bewerbungsformular (Bezug www.muttenz.ch) bei der Gemeinde Muttenz, Personaladministration, Kirchplatz 3, 4132 Muttenz. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Peter Hänggi, Abteilungsleiter Betriebe, unter 061 467 97 46 gerne zur Verfügung.

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www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen Nr. 2020-1645 Gesuchsteller: Judith Creba und Nicolas Wright, Schlossmattweg 21, 4142 Münchenstein – Projekt: Wintergarten, Parzelle: 6207, Schlossmattweg 21, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Wigasol AG, Neumatt 2, 4626 Niederbuchsiten Nr. 2020-1648 Gesuchsteller: Roberto Ballinari, Lehmenweg 29, 4143 Dornach – Projekt: Balkonerweiterungen, Parzelle: 3454, Binningerstrasse 31, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: punkthaus GmbH, Jonas Maier, Dornacherstrasse 230, 4053 Basel Nr. 2020-1650 Gesuchsteller: Didier Thomas und Egle Bieliauskaite Thomas, Lange Rütti 2, 4142 Münchenstein – Projekt: Wintergarten, Parzelle: 4998, Lange Rütti 2, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Heinz Stich, dipl. Arch. ETH, Dorfstrasse 44b, 4245 Kleinlützel Nr. 2020-1664 Gesuchsteller: Martin und Heidi SchwaigerBritschgi, Ameisenholzstrasse 17, 4142 Münchenstein – Projekt: Anbau Wohnhaus, Parzelle: 5600, Ameisenholzstrasse 17, 4142 Münchenstein – Projektverfasser:Hess Holzbau AG, Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen Auflagefrist: 2. November 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Einladung zur Gemeindeversammlung Mittwoch, 28. Oktober 2020, 19.30 Uhr im KUSPO Bruckfeld, Loogstrasse 2 Zum Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gemeindeversammlung ist gemäss COVID-19-Schutzkonzept das Tragen von Schutzmasken während der gesamten Dauer der Gemeindeversammlung verpflichtend. Schutzmasken werden am Eingang zum KUSPO abgegeben. Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 23. September 2020 2. Teilrevision Wasser- und Abwasserreglement 3. Waldbaulinienplan «Dammstrasse» – Baulinienplan «Im Berg», Mutation «Kirchgasse» 4. Verpflichtungskredit Neubau Grundwasserpumpwerk Brüglinger Ebene 5. Verschiedenes: Mündliche Beantwortung der Anfrage nach § 69 Gemeindegesetz; SP Münchenstein i. S. Schottergärten auf gemeindeeigenem Boden Der ausführliche Ratschlag kann kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Der Ratschlag liegt zudem in den Poststellen und in der Apotheke Zollweiden auf. Der Ratschlag und die weiterführenden Dokumentationen können ebenso auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Organisation ››› Politik ››› Gemeindeversammlungen ››› 28. Oktober 2020 Gemeindeversammlung» heruntergeladen werden. Der Gemeinderat

Erwahrung der Wahl der Sozialhilfebehörde Bis zur Eingabefrist vom 10. August 2020 sind für die Neuwahl der Sozialhilfebehörde gleich viele Wahlvorschläge wie zu Wählende eingegangen. Das Gesetz über die politischen Rechte nach § 30 Absatz 4 sieht vor, dass wenn am 34. Tag vor dem Wahltag die Zahl der Vorgeschlagenen gleich gross ist wie die Zahl der zu Wählenden, die Erwahrungsinstanz die Urnenwahl widerruft, die Vorgeschlagenen als gewählt erklärt und die Namen der Gewählten mit dem Hinweis auf die Beschwerdemöglichkeit veröffentlicht. Dementsprechend wurde die Stille Wahl am Donnerstag, 17. September 2020, im Wochenblatt publiziert. Innert der gesetzlich vorgegebenen Frist von drei Tagen sind keine Beschwerden beim Regierungsrat eingegangen.

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

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Wenn Spuren menschlicher Figuren im Holz sichtbar werden

In der Folge hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 13. Oktober 2020 die Wahl der folgenden Mitglieder der Sozialhilfebehörde für die Amtsperiode vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2024 erwahrt: − Bischofberger Anton, bisher − Gallandre Ursula, bisher − Hefti Namesnik Selina, bisher − Lüthi Sylvia, bisher − Meyer Raffael, bisher − Renz Nicole, bisher Der Gemeinderat Gesamtrevision Bau- und Strassenlinienpläne Los 1 (alle kommunalen Strassenzüge westlich der Emil FreyStrasse)

Öffentliche Mitwirkung Mit Beschluss vom 13. Oktober 2020 hat der Gemeinderat die Gesamtrevision der Bau- und Strassenlinienpläne, Los 1, für die öffentliche Mitwirkung freigegeben. Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung dazu ein, ihre Meinung zur Gesamtrevision der Bau- und Strassenlinienpläne, Los 1, abzugeben (Mitwirkung gemäss § 7 kantonales Raumplanungs- und Baugesetz). Die entsprechenden Unterlagen sind vom 22. Oktober 2020 bis zum 3. Dezember 2020 während der Schalterstunden auf der Bauverwaltung öffentlich aufgelegt sowie auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch einsehbar (Stichwort «Gesamtrevision Bau- und Strassenlinien»). Interessierte und Betroffene können sich innerhalb der Auflagefrist schriftlich dazu äussern. Die schriftlichen Eingaben sind bis spätestens Donnerstag, 3. Dezember 2020 (A-Poststempel), an den Gemeinderat, Schulackerstrasse 4, 4142 Münchenstein zu richten. Es besteht auch die Möglichkeit, nach telefonischer Vereinbarung (Sekretariat Bauverwaltung, Tel. 061 416 11 50) Sprechstunden wahrzunehmen. Die Bauverwaltung

Herzliche Einladung zum 4. Adventsschmücken Besondere Bedingungen erfordern besondere Massnahmen: Trotz der Corona-Pandemie hat der Gemeinderat beschlossen, nicht auf das beliebte öffentliche Adventsschmücken zu verzichten, sondern den Anlass zu würdigen und für einmal mit einem Schutzkonzept durchzuführen. Die gemeinsame Weihnachtsvorfreude und das Miteinander sollen dabei nicht auf der Strecke bleiben. Und so laden bereits zum vierten Mal der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung die Bevölkerung herzlich zum Adventsschmücken ins Kultur- und Sportzentrum Bruckfeld an der Loogstrasse 2 ein – damit unsere Weihnachtsbäume in den Quartieren bald wieder um die Wette strahlen können. Ein herzlicher Dank geht in diesem Zusammenhang an die Bürgergemeinde, welche alle Quartiertannen – wie bereits im vergangenen Jahr – unserer Gemeinde schenkt. Am Samstag, 14. November 2020, werden zwischen 10.00 und 18.00 Uhr insgesamt drei kreative Zeitfenster angeboten, in denen munter gebastelt, geklebt, gemalt und verziert werden darf: − 10.00 bis 12.00 Uhr − 13.00 bis 15.00 Uhr − 16.00 bis 18.00 Uhr Wir bitten Sie unbedingt, sich bis spätestens Donnerstag, 12. November 2020, via E-Mail an kommunikation@muenchenstein.ch oder per WhatsApp/Anruf auf 079 278 93 96 für eines der Zeitfenster anzumelden und Ihre Personalien für das Contact Tracing anzugeben sowie allfällige Begleitpersonen. Das Schutzkonzept sieht eine maximale Teilnehmerzahl von 50 Personen pro Zeitfenster vor. Zum Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Anlasses gilt in den Innenräumen des KUSPO für Personen ab 12 Jahren die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske. Schutzmasken werden am Eingang zum KUSPO abgegeben. Kurzfristige Änderungen sind aufgrund von neuen BAG-Verordnungen möglich. Die entstandenen Kunstwerke werden im Anschluss die Weihnachtsbäume in unseren Quartieren zieren, wobei die kreativen Geister selber entscheiden dürfen, in welchem Quartier ihr Schmuck strahlen soll. Der Gemeinderat (Fortsetzung auf Seite 26)

Parallelen: Shirley Müller und Peter Riedwyl haben sich künstlerisch aufgrund stilistischer Ähnlichkeiten gefunden. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Der Foto- und Lichtkünstler sowie Skulpteur Peter Riedwyl zeigt in seiner AtelierGalerie eigene Werke und Bilder von Shirley Müller. Die Ausstellung «Traces – Spuren» setzt ganz auf formale Parallelen. Thomas Brunnschweiler

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ahrscheinlich haben Sie auch schon in Laminatböden, Marmor- oder Parkettflächen Figuren oder Gesichter entdeckt. Sobald etwas maseriert ist, nehmen wir intuitiv und assoziativ Formen darin wahr. Dies bedeutet, dass wir allem Sinn zu geben versuchen. «Der Mensch und die menschliche Figur stehen seit über 20 Jahren im Zentrum meines künstlerischen Schaffens», sagt die in London geborene Shirley Müller, deren Vater aus Holland stammte. Eines Tages entdeckte sie in der Maserung von Holzabschnitten Spuren menschlicher Figuren. «So ergab sich das Thema ‹Traces – Spuren› für diese Ausstellung», so Shirley Müller, «ich be-

ginne entlang der Maserung mit dem VMesser zu schneiden, ohne mich zu sehr auf ein Resultat zu konzentrieren. Der Rest des Bildes entsteht mit dem fortschreitenden Betrachtungs- und Gestaltungsprozess.» Neben diesen Holzbildern finden sich auch attraktive filigrane Tuschzeichnungen.

der Universität Basel. Zudem nahm sie über zehn Jahre an der Schule für Gestaltung Freizeitkurse und bei Susanne Hubbuch Kunstunterricht. Bereits mit fünfzehn Jahren bestand sie das Mittelschulexamen in Kunst. Ein Bild aus dieser Zeit wurde von der Royal Drawing Society als erstklassig bewertet.

Naturmythische Assoziationen «Ich habe schon in der Schule gerne gezeichnet und liebe Holz seit jeher», sagt Müller. Seit vier Jahren integriert sie die Strukturen des Naturprodukts in ihr Werk. «Ich achte nur auf die Maserung. Ausser Tanne eignen sich alle Holzarten für diese Technik.» In einer ersten Phase waren die so gestalteten Holzplatten monochrom. Immer stärker wagte sich Shirley Müller in die Mehrfarbigkeit. In einigen Bildern sind auch Gesichtsprofile zu sehen. Diese Werke der Künstlerin tragen stark einen naturmythischen Charakter. Schon in der griechischen Mythologie gibt es das diesbezügliche Verwandlungsmotiv. Als die Nymphe Daphne vom liebestollen Apollon gestalkt wurde, verwandelte sie ihr Vater Peneios, ein Flussgott, in einen Lorbeerbaum. Auch in Märchen kommt das Motiv der Verwandlung in einen Baum oft vor. Shirley Müller ist promovierte Chemikerin, jahrelang arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Biozentrum

Malen mit Fotografie Peter Riedwyl, der schon sehr lange Doppelausstellungen mit künstlerisch wahlverwandten Kunstschaffenden organisiert, malt mit den Mitteln der Fotografie. In der Ausstellung findet sich eine dunkelblaue Hügellandschaft mit einem Vollmond. Wer näher hinschaut, entdeckt zusammengeknautschten Jeansstoff und einen abgesprungenen Knopf. Ein Foto von Rinde passt ausgezeichnet zu einem der Holzmaserbilder von Shirley Müller. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich. Aufgrund der Corona-Welle ist die Besucherzahl pro Zeitfenster limitiert. Es gilt Maskenpflicht. «Traces – Spuren», artriedwyl, Amselstrasse 6, Münchenstein. Öffnungszeiten: Mi–Fr, 16–20.30 Uhr; So, 11–17 Uhr; täglich ab 11 Uhr nach Vereinbarung. Anmeldung erwünscht: Telefon 079 597 76 07 oder per E-Mail an peter.riedwyl@sunrise.ch. Weitere Infos unter www.artriedwyl.ch.

EIDG. ABSTIMMUNG

Eine Selbstverständlichkeit! Oder doch nicht? Kaum ist der Super-Abstimmungssonntag vergangen, stehen die nächsten Abstimmungen an. Es ist verständlich, wenn sich eine gewisse Abstimmungsmüdigkeit einstellt. Umso wichtiger ist es, sein Stimmrecht wahrzunehmen. Denn es gilt über eine Initiative abzustimmen, die es gar nicht geben müsste. Sie verlangt nämlich eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne wie Glencore Flüsse vergiften oder ganze Landstriche zerstören, dann sollen sie auch dafür haften! Immer wieder verlet-

BITTE BEACHTEN: Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation muss die Veranstaltung <<JAZZ IM HOFMATTSAAL>> vom 23. Oktober 2020 leider abgesagt werden. Bereits gelöste Tickets werden an den Verkaufsstellen zurückerstattet. Mit bestem Dank für Ihr Verständnis Die Kulturkommission Bürgergemeinde Münchenstein

zen Konzerne Menschenrechte oder sind für Umweltzerstörung verantwortlich. Mit der Initiative werden Konzerne dazu verpflichtet, nicht länger wegzuschauen und präventiv dafür zu sorgen, dass keine Menschen zu Schaden kommen und dass die Umwelt nicht zerstört wird. Wer auf Kinderarbeit setzt oder die Umwelt zerstört, soll dafür geradestehen. Vielleicht haben sie schon einige Argumente der Konzernlobby gehört? So zum Beispiel, dass die Annahme der

Initiative eine Gefahr für Schweizer KMU bedeutet. Das ist schlicht und einfach falsch. Die Initiative gilt für Grosskonzerne mit Sitz in der Schweiz. Es ändert sich nur für die Konzerne wie Glencore etwas, die heute systematisch Menschenrechte verletzen und die Umwelt zerstören. Wir möchten, dass das was wir für unsere Rechte und Umwelt in der Schweiz erwarten, für alle Menschen gilt. Stimmen Sie bitte mit Ja! Thomas C Fetsch, Co-Präsident Grüne Lokalkomitee der KI Münchenstein

REFORMIERTE KIRCHE

Investiere in Beziehungen! Seit der bundesrätlichen Weisung vom vergangenen Sonntag gilt Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen Räumen – also auch in der Kirche. Dementsprechend ausgerüstet feiern wir am Sonntag, 25. Oktober, um 10.15 Uhr im Refrormierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstr. 3 einen modernen Gottesdienst. Organist Lukas Frank und Sängerin spielen zeitgenössische Songs wie

«Halleluja» und «Je ne regrette rien». Thematisch steht der Gottesdienst unter dem Slogan «Investiere in Beziehungen». Gerade die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig und hilfreich das ist. Und so investieren wir im Gottesdienst in unsere Beziehung zu Gott, zu uns selber und zu unseren Mitmenschen – es lohnt sich! Pfarrer Markus Perrenoud


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 25)

Naturschutztag am 7. November – Themen-Rundgang Am Samstag, 7. November 2020, findet der alljährliche Naturschutztag statt. Die diesjährige Ausgabe wird aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation in einer veränderten Form durchgeführt. Statt den Arbeitseinsätzen bietet die Ausgabe 2020 einen Rundgang mit vier interessanten Posten in Münchenstein und spannende Kurzvorträge zu verschiedenen Naturthemen für Gross und Klein erwarten Sie. Welche Auswirkungen hat die Trockenheit auf unseren Wald? Wieso werden invasive Pflanzenarten bekämpft? Wie können Naturobjekte gefördert werden? Wie wirken sich Hitzesommer auf die Fische in der Birs aus? Diese und viele weitere Fragen werden an den einzelnen Posten in Form von Kurzvorträgen thematisiert. Anschliessend besteht die Möglichkeit, Fragen an die verantwortlichen Personen zu richten. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr beim KUSPO an der Loogstrasse 2. Anschliessend werden die Posten in vier verschiedenen Gruppen abgelaufen. Der Rundgang dauert bis ca. 13.00 Uhr und endet wieder beim KUSPO. Die Veranstalter empfehlen wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk. Der Anlass wird von der Freiraum- und Naturschutzkommission in Zusammenarbeit mit dem Fischerverein Münchenstein-Reinach, dem Natur- und Vogelschutz¬verein Münchenstein (NVVM), der Bürgergemeinde, dem Förster und der Gemeinde organisiert und durchgeführt. Aufgrund der Covid-19 Situation wird um eine Anmeldung gebeten: Tel. 061 416 13 17 E-Mail: benjamin.kobler@muenchenstein.ch Bitte nehmen Sie für die Aufnahme der Personalien für das Contact-Tracing Ihren Ausweis mit. Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel werden zur Verfügung gestellt. Für den Anlass gilt das Schutzkonzept der Gemeinde Münchenstein. Das Einhalten des Schutzkonzepts ist für die Teilnahme eine Grundvoraussetzung. Einwohner- und Bürgergemeinde unterstützen den Anlass und freuen sich zusammen mit den Organisatoren über eine rege Beteiligung der Bevölkerung. Die Bauverwaltung

Interkulturelles Frauenfrühstück am 24. Oktober

Die Fachstelle Integration lädt am kommenden Samstag, 24. Oktober 2020, von 9.30 bis 11.30 Uhr herzlich zum interkulturellen Frauenfrühstück mit Frauengeschichten ein. Der Anlass findet in den Räumlichkeiten der Schulergänzenden Betreuung Lange Heid, Äussere Lange Heid 15, statt. Beim gemeinsamen Frühstück lernen sich Frauen aus der Schweiz und anderen Kulturen kennen. Dazu erzählen jeweils zwei Frauen aus ihrem Leben. Während der Veranstaltung werden Kinder von 0 bis 10 Jahren in einem separaten Raum betreut. Der Anlass ist kostenlos. Es besteht die Möglichkeit für einen freiwilligen Kostenbeitrag. Anmeldungen bis spätestens heute Donnerstag, 22. Oktober 2020, an Anita Alfarano: Tel. 079 893 87 48 E-Mail anita.alfarano@muenchenstein.ch Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Es können sich kurzfristige Änderungen aufgrund von

AUS DER GEMEINDE

Bau- und Strassenlinienplan inklusive Waldbaulinien Gesamtrevision in der Bauzone Los 1 (westlich der Emil Frey-Strasse)

neuen BAG-Verordnungen im Rahmen der Corona-Pandemie ergeben. Die Verhaltensund Hygienemassnahmen sind einzuhalten. Fachstelle Integration

Laub – Verwerten statt Entsorgen

Im Garten, auf der Terrasse – überall Laub! Was für viele ein Ärgernis darstellt, ist im Grunde genommen ein wertvoller Rohstoff für den Garten. Sauberes Laub kann verwertet und sollte nicht im Kehrichtsack entsorgt werden. Die folgenden Möglichkeiten helfen dabei, Laub in den natürlichen Kreislauf zurückzuführen: Verwendung als Mulch-Material: Abgeerntete Beete und Rabatten mit einer 3 bis 10 cm dicken Laubschicht abdecken. Diese Schicht schützt den Boden und wird nach und nach zu einer lockeren Humusauflage abgebaut. Was im Frühjahr noch nicht verrottet ist, kann abgeräumt und kompostiert werden. Haufen als Winterquartier für Kleintiere: Das Laub mit Ästen zu einem Haufen aufgeschichtet bietet vielen Kleintieren (z. B. Igel, Käfer, Spitzmäuse und Blindschleichen) Unterschlupf für den Winter. Im nächsten Frühling ist das angerottete Laub und Holz als Beimischung zum frischen Rasenschnitt auf dem Kompost geeignet. Laubkompost: Kleinere Laubmengen (bis 300 Liter) lassen sich am besten kompostieren, wenn sie mit anderen, möglichst saftigen und stickstoffreichen Rohstoffen wie Küchenresten und Rasenschnitt, portionenweise gut vermischt werden. Den Kompost vor dem Wintereinbruch und im Frühling einmal umschichten und auf die richtige Feuchte achten. So entsteht bis zum nächsten Sommer eine gute, feinkrümelige Laubkomposterde. Die Entsorgung von Laub ist auch via Grünund Bioabfallabfuhr möglich. Für die Beantwortung weiterer Fragen steht das Team der Kompostberatung gerne zur Verfügung. Telefon 079 833 48 17 E-Mail kompostberatung@arlesheim.bl.ch Die Bauverwaltung

Amtliche Pilzkontrolle bis 31. Oktober Noch bis und mit Samstag, 31. Oktober 2020, werden im Kontrolllokal im Schulhaus Lange Heid an der Äussere Lange Heid 13 im Untergeschoss der Turnhalle (Hinweistafel beachten) Susanne Eggimann und André Soguel zur Kontrolle von gesammelten Pilzen zur Verfügung stehen. Das Kontrolllokal ist jeweils wie folgt geöffnet: − mittwochs: 18.30 bis 19.00 Uhr − samstags: 18.30 bis 19.00 Uhr − sonntags: 18.00 bis 19.00 Uhr In Notfällen kann mit der Kurzwahl 145 die Tox Info Suisse erreicht werden. Diese erteilt rund um die Uhr ärztliche Auskunft bei Vergiftungen oder Verdacht auf Vergiftung. Die Gemeindeverwaltung

Die Gemeinde Münchenstein lädt die Bevölkerung dazu ein, sich im Rahmen des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens vom 22. Oktober bis zum 3. Dezember 2020 zur künftigen Festlegung der Bau-, Waldbauund Strassenlinien zu äussern. Mit der Revision werden die entsprechenden Vorschriften vereinheitlicht und modernisiert. Baulinienabstände geben vor, wie nahe an einem öffentlichen Weg, einem Bahntrassee, einer Strasse oder entlang von Waldrändern gebaut werden kann. Bislang fehlte in Münchenstein eine einheitliche Planung der Strassen- und Baulinien. Der bebaubare Bereich vieler Grundstücke soll zukünftig grösser werden. Die Besitzerinnen und Besitzer von Parzellen profitieren grundsätzlich von einer Reduktion der Baulinienabstände. Die Gesamtrevision setzt auf eine höhere Rechts-, Planungs- und Verkehrssicherheit. Die Digitalisierung der Baulinienabstände vereinfacht überdies das Planungs- und Bauwesen. Für die Gesamtrevision wurde das gesamte Baugebiet Münchensteins in drei sogenannte Lose aufgeteilt. Zur Diskussion steht momentan das Los 1, also das Siedlungsgebiet westlich der Emil FreyStrasse (siehe Abbildung unten). Die Lose 2 und 3 folgen zeitnah.

Gedenken an Padre Othmar Stäheli Ganz herzlich laden wir Sie zum Manglaralto-Sonntag am 25. Oktober ein. Wir gedenken Padre Othmar Stäheli, der am 26. Juni verstorben ist. Der Gottesdienst unter der Leitung von Romeo Zanini beginnt um 9.45 Uhr. Gespannt dürfen Sie auf den Auftritt des «Cäcilienchors» und der ökumenischen Frauenschola Maria Magdalena, Freiburg-Rieselfeld, sein. Anschliessend servieren wir im Pfarreiheim einen Apéro (coronakonform). Stiftung Partnerschaft Münchenstein-Manglaralto

Nach Bereinigung der Mitwirkungsinhalte wird die Mutation von der Gemeindeversammlung beschlossen. Im Anschluss folgen die üblichen Auflagen und Genehmigungsschritte mit allen Rechten für die Betroffenen. Die wichtigsten Elemente der aktuellen Planung − Generelle Reduktion der Baulinienabstände von 4 auf 3 Meter; Ausnahmen sind Fusswege (2 Meter), Hauptsammelstrassen (4 Meter), Kantonsstrassen und Bahn- oder Tramstrecken (nicht in der Kompetenz der Gemeinde) − Die Strassenlinien legen die sicherheitstechnisch erforderliche Strassenbreiten fest − Die Waldbaulinien werden dort auf 10 Meter gekürzt, wo eine Bebauung infolge des Waldabstandes erschwert wäre

Erkennbar ist auch die Waldbaulinie, die je nach Situation vor Ort zwischen 10 und 20 m variiert. Alle Bestandteile der Gesamtrevision, Differenzpläne sowie der zugehörige Planungsbericht sind vom 22. Oktober 2020 bis zum 3. Dezember 2020 während der Schalterstunden auf der Bauverwaltung öffentlich aufgelegt sowie auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch einsehbar (Stichwort «Gesamtrevision Bau- und Strassenlinien»). Für weitere Informationen und die Beantwortung von Fragen steht die Bauverwaltung gerne zur Verfügung: Telefon 061 416 11 50 E-Mail bauverwaltung@muenchenstein.ch

Der Kompetenzstreifen (orange) als bereits beanspruchter Bestandteil der Strasse (grau) oder des Trottoirs ist weiterhin im Eigentum des jeweiligen Grundstücks. Die Fläche wird für die Berechnung der Bebauungsziffer eines Grundstücks mitgerechnet.

PARTEIEN

Ja zum Pumpwerk «Brüglinger Ebene» Am 10. Oktober durfte das Co-Präsidium der FDP zahlreiche Mitglieder zur Parteiversammlung begrüssen. Nebst anderen Traktanden wurden die Parolen für die Gemeindeversammlung vom 28. Oktober gefasst: Ja zur Teilrevision Wasser- und Abwasserreglement. Die Revision schafft Rechtssicherheit und Klarheit beim Kauf eines neu gebauten Hauses. Die Erschliessungs-/Anschlussgebühren werden dann inskünftig bereits bei der Gesuchsbewilligung 100 Prozent an den aktuellen Grundbesitzer in Rechnung gestellt. Diese Neuregelung schliesst unliebsame Überraschun-

gen aus. Die Zahlung bei Neubauten wird 30 Tage nach Anschluss der Wasseruhr fällig. Bei Um- und Anbauten wird die Zahlung 30 Tage nach Baubeginn fällig. Ebenfalls Ja sagt die FDP zum Waldbaulinienplan «Dammstrasse» - Baulinienplan «Im Berg», Mutation «Kirchgasse. Dammstrasse: Diese Planung wird im Hinblick auf den zeitlichen Faktor von der Gesamtrevision separat behandelt, wird aber in die Gesamtrevision einbezogen. Die bestehenden Pläne lassen eine sinnvolle Bebaubarkeit nur schlecht zu. Durch die Planung werden die Waldbaulinien so fest-

gelegt, dass eine verbesserte Bebaubarkeit der Parzellen möglich ist. Zum Verpflichtungskredit Neubau Grundwasserpumpwerk «Brüglinger Ebene»: Mit dem Neubau des Pumpwerks «Brüglinger Ebene» sind Quantität und Qualität des Trinkwassers für die Zukunft gesichert. Der Bruttokredit von 2,8 Mio. Fr. wird durch eine Spezialfinanzierung zulasten der Wasserversorgung Gemeinde Münchenstein geleistet. Auch bei diesem Traktandum wurde einstimmig die Ja-Parole beschlossen. Susanne Stoppa, für den Vorstand der FDP Münchenstein

Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20.00 im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch

60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02.

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Furkastrasse 82, 4054 Basel. Tel. 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch

STIFTUNG PARTNERSCHAFT MÜNCHENSTEIN-MANGLARALTO

Schematische Darstellung typischer Abstandsregelungen: Der Hausbesitzer links könnte theoretisch noch bis 3 m an die Strasse heran bauen, während der Hausbesitzer rechts diese Möglichkeit bereits ausgeschöpft hat.

Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21.

CVP Christ.-demokrat. Volkspartei Münchenstein. Nadja Lüthi, Rainstrasse 5, 4142 Münchenstein, Telefon 079 753 83 29, cvp.mstein@gmail.com, www.cvp-muenchenstein.ch Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71. Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Paul Fahrni, 079 469 47 60, p_v.fahrni@ebmnet.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, P. Fahrni, Ahornstrasse 11, 4142 Münchenstein Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter

FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Telefon 061 411 31 63, Mail david.meier@fdpmstein.ch, www.fdp-muenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe?

NVVM

Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein

Wildsträuchermarkt 2020

Jetzt Jungpflanzen aussuchen und setzen! Samstag, 24. Oktober 2020, 9–13 Uhr Vor dem Einkaufszentrum Gartenstadt verkaufen wir einheimische Wildsträucher direkt ab Produktion.


MÜNCHENSTEIN PARTEIEN

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Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

GOTTESDIENSTE

EVP sagt 3x Ja Die EVP Baselland fasste zu allen drei Vorlagen für die Abstimmungen vom 29. November die Ja-Parole. Die Konzernverantwortungsinitiative wurde von Thomas Tribelhorn, Präsident GLP BL, vorgestellt. Die Initiative will, dass Konzerne Menschenrechte und int. Umweltstandards einhalten und bei Verstössen haften. Gabriel Schweizer, Handelskammer beider Basel, votierte für ein Nein, da Menschenrechte nur zusammen mit den Unternehmen verbessert und die Wirtschaft geschwächt würde. Nach angeregter Diskussion fassten die Anwesenden eine klare Ja-Parole. André Wyss, Kantonsrat EVP SO, stellte die Initiative

für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten vor. Bei einer Annahme der Initiative dürfte kein Schweizer Geld der Nationalbank und staatlicher und beruflicher Vorsorge mehr in Kriegsmaterialproduzenten investiert werden. Einstimmig wurde die Ja-Parole beschlossen. Für ein Ja zum kantonalen Gesetz über die Ausrichtung von Mietzinsbeiträgen an Mieterinnen und Mieter von Geschäftsräumlichkeiten wegen dem Coronavirus votierte EVP-Landrat Werner Hotz. Das Gesetz soll die bereits gesprochenen Soforthilfen punktuell ergänzen und so insbesondere bei KMUs in der Gastro- und Eventbranche Konkurse verhindern. CVP-Landrat Franz Meyer entgegnete, dass Bund und Kanton die Firmen mit einem vorbildlichen Soforthilfe-Paket bereits stark unterstützten. Das Gesetz sei zwar gut gemeint, aber nur mit grossem administrativem Aufwand umsetzbar. Die Parteiversammlung fasste die Ja-Parole. Beat Widmer EVP, Mitglied Gemeindekommission Münchenstein

Ref. Kirchgemeinde Münchenstein

Kinderfeier

www.refk-mstein.ch Sonntag, 25. Oktober 10.00 Kirchgemeindehaus, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrer Markus Perrenoud. Kollekte: Kinderhilfe Emmaus

11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich

Anlässe: Donnerstag, 22. Oktober 18.15 Clara Schulhaus Basel, Musikprobe Chorprojekt: Musik für den Frieden Freitag, 23. Oktober 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff und Fiire mit dä Chline Dienstag, 27. Oktober 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe Donnerstag, 29. Oktober 14.00 KGH, Arbeitskränzli 19.30 KGH, Jubilate Chor Amtswoche: 24. bis 30. Oktober Pfarrer Martin Stingelin, 079 957 23 95 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 24. Oktober 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 25. Oktober 9.45 Münchenstein: Manglaraltosonntag – Wortgottesfeier mit Kommunion und

18.00 Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 27. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier entfällt! 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung auf dem Hochaltar bis 20.00 Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 28. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. Kaffee im Pfarreiheim Donnerstag, 29. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Freitag, 30. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff 10.15 Arlesheim, Obesunne: Ökum. Totengedenkfeier im Saal

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein

Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedener Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 25. Oktober 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Fürchte dich nicht» zu verschiedenen Zeiten an. Kinder- und Jugend-Betreuung kann durchgehend besucht werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org

Primeo Energie (EBM) Delegiertenwahl 2020 Primeo Energie auf Kurs halten Atom- und CO2-frei wählen! Diese Personen stehen ein für die Förderung erneuerbarer und nachhaltiger Energie-Gewinnung: • • • • • • • •

Yvette Harder (bisher) Sergio Viva (bisher) Eva Bieler Christof Flück Fritz Hänni Dietmar Kopp Ursula Lüscher Michael Rentsch

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Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

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AUS DEM GEMEINDERAT Anlässlich seiner Sitzung vom 19.10.2020 hat der Gemeinderat: − für das dritte Quartal 2020 Steuerforderungen in der Höhe von CHF 40000.95 abgeschrieben und Steuerforderungen in der Höhe von CHF 2610.05 erlassen; − die Schlussabrechnung zum Projekt zur Sanierung der Apfelseestrasse genehmigt. Mit Gesamtkosten von CHF 2317507.30 schloss das Projekt CHF 584492.70 unter dem am 28.02.2016 von der Bevölkerung in Volksabstimmung genehmigten Betrag; − die Anschaffung des Steuermoduls für Abacus als Nachtrag zum Budget 2020 im Wert von CHF 4577.25 genehmigt. Mit diesem Modul werden die Steuereingänge automatisch in die Finanzbuchhaltung übertragen und die Finanzverwaltung hat neu auch während des Jahres eine Übersicht über den vereinnahmten Steuerertrag; − in zweiter Lesung die Anpassung der Kurskosten an der Jugendmusikschule genehmigt. Die Kurskosten werden zwar etwas angehoben, durch die Einführung eines Geschwisterrabatts gleicht sich die Rechnung aber wieder aus. Künftig muss für das erste Kind mit Musikunterricht der ordentliche Tarif bezahlt werden. Für das zweite Kind wird ein Rabatt von 20% und für alle weiteren Kinder von 30% auf die Kurskosten gewährt; − im Projekt Mehrzweckhalle Brühl festgelegt, keine der beiden Optionen (Brandmeldeanlage; Unterkellerung) darin zu integrieren und sich für eine Position «Kunst am Bau» in der Höhe von CHF 100000 ausgesprochen. Zudem hat der Gemeinderat den Baukredit in der Höhe von CHF 14.8 Mio. (± 20%) genehmigt und damit der Gemeindeversammlung beantragt. Mit diesem Projekt soll eine seit Jahrzehnten andauernde Diskussion in Dornach um die Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur einer Lösung zugeführt werden. Die Mehrzweckhalle ist das erste Teilprojekt im Gesamtprojekt SuSI (Erneuerung der Schul- und Sportinfrastruktur). Nach Realisierung sämtlicher Teilprojekte stehen der Gemeinde sehr zweckmässige, moderne und attraktive Schulräumlichkeiten und Sportanlagen zur Verfügung, mit denen die Bedürfnisse der Gemeinde für die nächsten Jahrzehnte inklusive den zusätzlichen Raumbedürfnissen aus der Entwicklung in den Widen abgedeckt werden können. Vorteil der Mehrzweckhalle Brühl ist, dass für die kleinsten Schülerinnen und Schüler auf «ihrem» Schulareal ein Sportraum zur Verfügung steht und damit die Wege verkürzt werden. Die Vereine erhalten eine weitere Sporteinheit für ihre Trainings. Mit den Räumlichkeiten für die Tagesstrukturen an den Schulen Dornach wird einem grossen Bedürfnis vor allem der berufstätigen Eltern Rechnung getragen. Durch das Angebot wird Dornach als Wohnort noch attraktiver für Familien. Die Mehrzwecknutzung erlaubt neben der Fortführung der beiden bewährten und beliebten Unterhaltungsabende auch eine Vielzahl neuer Anlässe durch attraktive Räumlichkeiten an einem bekannten und beliebten Ort; − in vierter Lesung die Teilrevision der Gemeindeordnung (Einführung des Ressortsystems) zuhanden der Behandlung an der Gemeindeversammlung genehmigt. Die vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe hat die Eingaben aus der Vernehmlassung bearbeitet und in die Vorlage eingearbeitet. Der Gemeinderat hat die überarbeitete Vorlage ohne Änderungen gutgeheissen. Der nächste Schritt ist die Beratung an der Gemeindeversammlung. Parallel dazu wird die Revision ein zweites Mal im Amt für Gemeinden vorgeprüft. Alle Unterlagen inklusive der Eingaben zur Vernehmlassung sind ab 22.10.2020 auf der Website der Gemeinde abrufbar; − den Stellenplan 2021 zuhanden der Gemeindeversammlung genehmigt. Änderungen weist der Stellenplan einzig bei der Sozialregion auf. Das Pensum der Schulsozialarbeit wird um 30% erhöht, jenes der Sozialregion um 120%, wovon 75% auf die zusätzliche Arbeit aufgrund der Situation um Corona zurückgeführt wird. Zusätzlich wirkt sich die Neuorganisation der Asylkoordination auf den Stellenetat aus;

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«Die Zeit in Dornach war wunderbar und unglaublich fruchtbar»

− das Budget 2021 in zweiter Lesung beraten und mit einem Aufwandüberschuss von geschätzten CHF 300000 zuhanden der dritten Lesung genehmigt. Das Budget 2021 ist geprägt durch eine geänderte finanzpolitische Realität. Die Gemeinde weist ein strukturelles Defizit aus, welches bis 2025 noch durch die Auflösung der Neubewertungsreserve aufgefangen wird. Die Gemeinde benötigt aber eine längerfristige finanzpolitische Strategie. Vorerst kann der Steuerfuss von 88% für natürliche und juristische Personen aufrechterhalten werden; − die Gemeindeversammlung vom 25.11.2020 einberufen und zudem beschlossen, bereits eine Woche später am 2.12.2020 eine weitere Gemeindeversammlung durchzuführen. Behandelt werden in diesen beiden Versammlungen zuerst die Teilrevision der Gemeindeordnung und ein Liegenschaftsgeschäft sowie in der späteren Versammlung das Budget 2021 und der Baukredit für das Teilprojekt 2 SuSI mit Tagesstruktur am Standort Brühl; − über die Beschwerde der Gruppe Dornach 2021 beraten. Die Gruppe hat mit Schreiben vom 19.08.2020 einen Katalog an Fragen an das Gemeindepräsidium gerichtet. Um mit dieser Gruppe in Dialog treten zu können, hat das Gemeindepräsidium daher zu einer öffentlichen Aussprache am 9.11.2020 eingeladen. Dieser blieben alle Mitglieder der Gruppe Dornach 2021 fern. Lediglich eine Handvoll interessierter Einwohnerinnen und Einwohner kamen zu diesem Anlass. Die Gruppe Dornach 2021 beharrt weiter auf einer schriftlichen Antwort. Der Gemeinderat hat festgestellt, dass die im Fragekatalog aufgeworfenen Themen zumeist Beschlüsse des Gemeinderates betreffen und der Gemeinderat in deren Beantwortung mitwirken muss. Der Gemeinderat bedauert denn auch, dass das offene Gespräch mit der Gruppe Dornach 2021 nicht zustande kommen konnte. Eine Antwort soll nun unter Einbezug der betroffenen Mitglieder des Gemeinderates erarbeitet werden; − festgestellt, dass das am 8.06.2020 beschlossene Coaching des Gemeinderates nicht umgesetzt wird. Damals hatte der Gemeinderat folgenden Beschluss gefasst und öffentlich kommuniziert: «Der Gemeinderat hat festgestellt, dass Spannungen im Gremium ein konstruktives Zusammenarbeiten teilweise erschweren und beschlossen, dass sich der gesamte Gemeinderat dieser Thematik mit einer externen Unterstützung (Coaching/Supervision) annimmt, damit das Kollegialitätsprinzip trotz unterschiedlicher politischer Meinungen praktiziert werden kann. Mit diesem Schritt zeigt der Gemeinderat, der Bevölkerung und der Verwaltung, dass er die an ihn gerichteten Erwartungen ernst nimmt und sich zum Wohle der Gemeinde einsetzt.» Zwischenzeitlich wurden mögliche Anbieter abgeklärt. Ein Coaching macht aus Sicht des Gemeinderates allerdings nur dann Sinn, wenn alle seine Mitglieder dieses mittragen. Sieben Mitglieder des Gemeinderates haben sich grundsätzlich bereiterklärt, das Coaching mitzumachen. Gemeinderat Ruedi Hafner knüpft seine Zustimmung zum Coaching an die Wahl des von ihm vorgeschlagenen Anbieters. Kategorisch gegen ein Coaching stellt sich einzig Vizepräsident Daniel Müller, der diesen Schritt für überflüssig hält. Der Gemeinderat

Baupublikationen Dossier-Nr.: 2020-0126 Bauherr: Lachenmeier Marcus und Katharina – Adresse: Unterer Zielweg 43, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Lachenmeier Marcus und Katharina, Unterer Zielweg 43, 4143 Dornach – Bauobjekt: Rückbau bestehende Heizanlage und Erstellen Aussenwärmepumpe – Bauplatz: Unterer Zielweg 43 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2000 – Projektverfasser: Kurt Borer AG, Wydenmattstrasse 23, 4228 Erschwil Publiziert am 22.10.2020 Einsprachefrist bis 5. November 2020 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung (Fortsetzung auf Seite 30)

Ehemalige «Artist-in-Residence»: Susanne Smajic vor einer ihrer Tierstudien.

Mit einer Vernissage beginnt heute die Ausstellung «Bilderwelten» der Künstlerin Susanne Smajic im Kloster Dornach. Einige Arbeiten entstanden bei einem Aufenthalt im Kloster. Denise Anania

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ie so oft hat auch das Projekt «Bilderwelten» mit einer Bewerbung begonnen. Die freischaffende Künstlerin aus Konstanz am Bodensee hatte sich beim Kloster Dornach um einen Platz im Programm «Artist-in-Residence» beworben. Dabei halten sich Künstler während einer bestimmten Zeit in den Räumen des Klosters auf und können ihrem kreativen Schaffen freien Lauf lassen. Susanne Smajic verbrachte diesen September zwei Wochen im Kloster. «Als Künstlerin sind solche Auszeiten eine wichtige Gelegenheit, um aus dem Alltagsgeschehen herauszukommen», schwärmt sie. Im Rahmen des «Artist-in-Residence»Aufenthalts entstanden so einige neue Werke, die nun im Rahmen der Ausstellung «Bilderwelten» im Kloster gezeigt werden.

Tierstudien und Kinderbuchillustrationen Die Arbeiten von Susanne Smajic werden in mehreren Zimmern und auf unterschiedlichen Stockwerken im Kloster Dornach ausgestellt. Gezeigt wird eine Auswahl an Tierstudien, die vorwiegend im Basler Zolli entstanden sind. Das Kloster Dornach präsentiert aber auch Zeichnungen zum Thema Tanz, originale Kinderbuchillustrationen und Radierungen. So unterschiedlich die Bereiche und die Schwerpunkte im Schaffen von Susanne Smajic sein mögen, so sehr ähnelt sich die Herangehensweise bei jedem Projekt. «Ich gehe alles mit grosser Ernsthaftigkeit an», erklärt sie. Alles, was sie mache, habe für sie die gleiche Wichtigkeit. Schliesslich sei alles Handarbeit und diese koste Zeit. Und Zeit ist kostbar. «Deshalb muss die Arbeit, welche es auch immer ist, künstlerisch reizvoll und nachhaltig sei.» Analoge Handarbeit Handarbeit und altmodisch – mit diesen Worten beschreibt die Künstlerin ihren Arbeitsstil. In ihrem Atelier in Konstanz entsteht alles per Hand direkt aufs Papier oder auf die Radierplatte. Nichts wird digital bearbeitet. Sie habe sich während des Studiums auf den Tiefdruck, die Radierung, spezialisiert. «Diese Techniken waren vor etwa 500 Jahren wohl so revolutionär wie heute die Digitalisierung.» Auch wenn sie den Computer als wichtiges Werkzeug im täglichen Leben schätzt, wird er in ihrer

FOTO: ZVG

Arbeit wohl auch in Zukunft keine Rolle spielen. Für die 47-Jährige zählt das Unmittelbare, das Papier, die Farbe, die Druckplatten, die Pinsel, das Papier und die Zeichenfeder. Arbeit und Freundschaft Die Inspiration für ihre Werke erhält die Kreative durch die Arbeit. «Ich stelle fest, je mehr ich mich in eine Arbeit vertiefe, desto mehr kommt die Inspiration», so Smajic. «Dann arbeitet es rund um die Uhr in meinem Kopf.» Dann wolle sie alles auf einmal. Susanne Smajic ist gerne in der Schweiz. Aus Einladungen wie «Artist-in-Residence» des Klosters Dornach entstünden nicht nur gemeinsame Projekte, sondern teils auch langjährige Freundschaften. Die Früchte dieser Arbeit und der Zusammenarbeit der Künstlerin und des Klosters können interessierte Besucher nun in Dornach geniessen. An der Vernissage finden Kurzführungen mit der Künstlerin und den Kuratorinnen Barbara van der Meulen und Sandra Löwe sowie Präsentationen der Skizzenbücher und Storyboards statt. Am 30. November liest Susanne Smajic zudem aus dem von ihr illustrierten Klassiker «Eine Weihnachtsgeschichte» von Charles Dickens vor. Die Ausstellung «Bilderwelten» dauert bis zum 31. Januar 2021. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung gilt in allen öffentlich zugänglichen Bereichen des Klosters Maskenpflicht.

NEUESTHEATER.CH

«Auf Granit», «schwindelfrei» und «Steinklang» PR. Ein Mann ist in einem Raum. Eine Frau kommt herein. Er möchte, dass sie draussen bleibt. Sie möchte ihm Gesellschaft leisten. In der Inszenierung von Ursina Greuel wird dieselbe Szene ein zweites Mal gespielt – mit vertauschten Rollen. Nun sitzt eine Frau im Raum und möchte den Mann nicht hereinlassen. In beiden Variationen reden zwei Menschen, Michael Wolf und Franziska von Fischer, aneinander vorbei. In einer dritten Wiederholung kommt die Musikerin Anna Trauffer dazu und der Abend bekommt eine unerwartete Richtung. «Auf Granit» ist ein Stück über die Grenzen zwischen Abschottung, Gebor-

genheit und Übergriff und bekommt vor dem Hintergrund der Corona-Krise eine weitere Dimension. Nach mehr als 35 Jahren auf Tour möchte das Basler Kabarett-Duo Sibylle und Michael Birkenmeier mit dem brandneuen Stück «schwindelfrei» seinen Abschied von der Kleintheaterbühne feiern. Ein Feuerwerk von spannenden Beobachtungen. Unter den extremen Bedingungen einer Gegenwart, in der sich gerade alles Gesicherte in Luft auflöst. Für das erste Konzert «Steinklang» folgt Fritz Hauser der Einladung von Dominik Dolega. Hauser und Dolega

spielen zum ersten Mal im Duo und erzählen über ihre Instrumente ihre Musik, ihre Ideen und geben Einblicke in und über ihre Klang- und Geräuschwelten. Ausserdem: Das Abschlussfest «Drei Jahre Chroniken» vom 22. Oktober entfällt. Neu feiern wir die Hörspielpremiere am 29. Oktober um 18 Uhr auf Radio X. Das Hörspiel kann auf www.dieletzteschlacht.ch bezogen werden. Ab 1. November kann man im neuestheater.ch in unserer «Chroniken von Dornach Ecke» in das Hörspiel reinhören. Alle Daten der Vorstellungen finden Sie unter neuestheater.ch.


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Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Amtliche Publikationen

DORNACH

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ABSAGE HAUPTÜBUNG DER STÜTZPUNKTFEUERWEHR DORNACH Die diesjährige Feuerwehrhauptübung von Samstag 31. Oktober 2020 wird aufgrund der Corona Pandemie abgesagt. Um unsere Einsatzkräfte, wie auch Sie als Besucher der Hauptübung vollumfänglich zu schützen, würde ein entsprechendes Schutzkonzept

jeden Rahmen sprengen. Wir bitten Sie daher um Verständnis für diese Entscheidung. Gerne würden wir Sie an unserer nächsten Hauptübung im 2021 wieder begrüssen. Sollten Sie Interesse an einer Besichtigung der Feuerwehr haben, ist dies nach vorheriger Absprache möglich. Bitte kontaktieren Sie uns unter admin.fwdornach@breitband.ch Wir wünschen der Bevölkerung alles Gute und bleiben Sie gesund. FEUERWEHR DORNACH Major Holzherr Christian, Kommandant

KLOSTER DORNACH

Beethoven in der Klosterkirche Trotz allen Schwierigkeiten führen wir unsere beliebten Mittagskonzerte weiter. Halten Sie bei uns über den Mittag für eine halbe Stunde inne, anschliessend ein feines Mittagessen im Klosterrestaurant, das hebt die Stimmung. An den Dienstagen, 27. Oktober, 24. November und 29. Dezember finden in der Klosterkirche drei hochkarätige Konzerte zum diesjährigen Jubiläumsjahr von Ludwig van Beethoven statt. Der in Basel wohnende und international tätige Violonist und Musikpädagoge Martin Masan wird von seiner Frau Shahane Zurabova und von Juan Diego Galindez

z Rynach isch D i e n s t a g , 27 . Okt . Wildsträucher

Gutierrez am Flügel begleitet. Masan gehört zu den besten Violinisten der Schweiz. Er gründete das bekannte Sonoris Quartett Wien, welches in renommierten Konzertsälen, u.a. in der Wigmore Hall, Weill Recital Hall, dem Wiener Konzerthaus und auch im Stadtcasino Basel aufgetreten ist und grosse Beachtung fand. Das Konzert in Basel mit der Weltklassepianistin Mihaela Ursuleasa wurde vom Radio DRS live übertragen. Martin Masan ist Gastprofessor an der Universidad de Bellas Artes y Sciencias de Bolivar in Cartagena, Kolumbien, sowie Dozent an der Goppisberger Sommerakademie und am Festival in Spiez. In der Kirche ist Maskenpflicht. Die Plätze sind auf 100 Personen limitiert und markiert. Wir bitten um Reservation über 061 705 10 80 oder info@ klosterdornach.ch. Spontane Gäste sind 15 Minuten vor Konzertbeginn nach Abgabe der Kontaktdaten und bei noch freien Plätzen herzlich willkommen. Für das Klosterteam, Barbara van der Meulen

EIDG. ABSTIMMUNG

Armutsbekämpfung in Gerichtssälen? «Du bist doch nicht etwa gegen Menschenrechte und für Kinderarbeit?», lautet das Totschlägerargument, wenn ich mit Befürwortern der Konzernverantwortungsinitiative (KVI) spreche. Nein, natürlich nicht! Menschenrechte und Armutsbekämpfung sind wichtige gesellschaftliche Anliegen, für die ich einstehe. Die KVI zielt aber an der Sache vorbei und es ist an der Zeit, über die fehlende Wirkung der Initiative zu diskutieren, statt redundant das Totschlägerargument zu wälzen. Ihr Ziel will die KVI mit einer neuen Haftung von Schweizer Unternehmen für Verfehlungen ihrer Tochterfirmen im Ausland erreichen. Ein Beispiel: Ein Unternehmen in Laufen hat eine Tochtergesellschaft in Portugal. Diese Tochter verursacht vor Ort einen Umweltschaden. Nun soll also am Zivilkreisgericht in Arlesheim ein

Haftungsprozess über diesen Sachverhalt überwiegend nach portugiesischem Recht und mit Beweisaufnahmen in Portugal, geführt werden. Ein solcher Prozess gehört nach Portugal und nicht nach Arlesheim. Es ist anmassend, den Portugiesen ihre eigene Rechtsdurchsetzung abzusprechen. Wer profitiert letztlich davon? Gutverdienende internationaltätige Anwälte und Berater. Unsere Unternehmen müssen sich mit viel bürokratischem Aufwand wappnen, denn sie müssen im Prozessfall ihre Unschuld beweisen. Die hilfsbedürftigen Menschen in armutsbetroffenen Ländern und die Umwelt haben hingegen nichts von den Streitereien. Ihnen zu helfen, funktioniert anders als mit teuren Gerichtsprozessen in Schweizer Gerichtssälen. Nein zur KVI. Roman Baumann, Rechtsanwalt, FDP.Die Liberalen Gempen

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Sonntag, 25. Oktober 10.30 Gottesdienst mit Kommunion 18.00 Gottesdienst im Kloster Dornach Mittwoch, 28. Oktober 15.00 Chrabbeltreff im Pfarreisaal Katholische Gottesdienste in Gempen Keine Gottesdienste

Katholische Gottesdienste in Hochwald Donnerstag, 22. Oktober 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Gest. JM für Anna Vögtli (Meierli’s), Hilda u. Pius Vögtli-Hänggi, Beat Vögtli-Vögtli (Sophis), Hedy Vögtli-Vögtli

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Freitag, 23. Oktober 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Wollmatt. Pfarrerin Cristina Camichel. Musik Organistin Natalia Waldenmayer Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst im Timotheus-Zentrum. Pfarrerin Cristina Camichel. Musik Organist Raouf Mamedov. Anschliessend Kirchenkaffee Nächste Schatzsucher: Samstag, 21. November 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00

Sonntag, 25. Oktober 9.15 Gottesdienst mit Kommunion 12.00 Tauffeier

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00

Mittwoch, 28. Oktober 19.00 Rosenkranzgebet

Sonntag, 25. Oktober 9.00 Wortgottesfeier

AUS DER GEMEINDE DORNACH

Schulstandort Brühl: Vorprojekt SuSI ist erarbeitet Seit gut vier Jahren beschäftigen sich Gemeindebehörden, Fachplaner und Endnutzer intensiv mit der Erneuerung der Schul- und Sportinfrastruktur der Gemeinde (Projekt SuSI). Nun ist im Teilprojekt 2 (Schulstandort Brühl) das Vorprojekt fertig erarbeitet. Das Projekt SuSI stützt sich auf die Machbarkeitsstudie GESAK aus dem Jahr 2017. In dieser wurden die Raumbedürfnisse für Schul- und Sportanlagen in Dornach erarbeitet. Die beauftragte Planergemeinschaft definierte in der Folge im Februar 2018 sechs Teilprojekte für das Projekt SuSI, die priorisiert und isoliert behandelt werden sollten. Das Teilprojekt 2 «Schulstandort Brühl» wurde dabei als vordringlich erklärt. Stets im Fokus der Arbeiten steht dabei die Schule als Standortfaktor. In drei Bereichen besteht am Standort Brühl Bedarf. 1. Schaffen von zusätzlichem Schulraum: Eine wesentliche Entlastung des Schulhauses Brühl wird die angedachte Auslagerung der beiden Primarschulstufen 5 und 6 an den Standort Gwänd bringen. Dadurch erhöht sich der zur Verfügung stehende Raum für die verbleibenden Stufen.

Gemeinderates und wurde mehrfach durch die Familien-, Jugendund Kulturkommission und die Bildungskommission sowie in der Bildungskonferenz bestätigt. Tagesstrukturen am Schulstandort sind ein Standortfaktor. Sie unterstützen die Erziehungsberechtigten in ihrer Betreuungs- und Erziehungsaufgabe und fördern die Chancengleichheit von Kindern unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft. Das Betreuungsangebot der geplanten Tagesstruktur wird auf 96 Schüler*innen vom Kindergarten bis zur 6. Klasse ausgerichtet. Angeboten werden sollen ein Mittags-, ein Nachmittags-, ein Hausaufgabenmodul und eine Ferienbetreuung.

zelnen Planungsschritten, den Bedürfnissen der Dorfvereine und der Etappierung aller Bauvorhaben in die sechs Teilprojekte ab. Es soll dadurch eine Entschärfung der Hallennutzung durch die Vereine erreicht und Zeit und Erkenntnisse für die weiteren Bedarfsabklärungen im Teilprojekt 1 am Standort Gwänd gewonnen werden. Mit der Machbarkeitsstudie von Flubacher-Nyfeler-Partner vom 26. Juni 2019 wurden schliesslich die beiden Bereiche Tagesstruktur und Sporthalle in einem Gebäude zusammengefasst und der Standort dieses Gebäudes innerhalb des Teilprojekts 2 zum Standort Brühl definiert. Die Ausschreibung für die Architekturleistungsofferte gemäss SIA 144 erfolgte im November 2019. Im Frühling 2020 resultierte als Sieger der Präqualifikation das Architekturbüro Backes Zarali. Das Vorprojekt ist nun termingerecht erarbeitet und für die Bevölkerung seit dieser Woche in einer Ausstellung im Foyer der Aula im Brühl einsehbar. Über den Baukredit entscheidet die Gemeindeversammlung am 2. Dezember 2020. Die Volksabstimmung kann im Frühling 2021 stattfinden.

2. Führen einer Tagesstruktur: Der Bedarf einer schulergänzenden Tagesstruktur ist unbestritten. Die Schaffung eines entsprechenden Angebotes ist ein Legislaturziel des

3. Bau einer Sporthalle: Für den Bedarf nach einer Sporthalle gibt es klare Vorgaben. Pro 28 Lektionen Schulsport besteht der Bedarf für einen Spezialraum Sport vor Ort. Durch die geplante Verlegung der beiden Schulstufen 5 und 6 reicht am Standort Brühl eine Sporthalle nach BASPO 201 mit den Massen 28 × 16 × 7 Meter. Die Mehrzwecknutzung der Sporthalle leitet sich aus den ein-

KIWANIS CLUB DORNACH

PARTEIEN

Altkleidersammlung

SP-Vorstand zum Projekt MZH Brühl

Am kommenden Samstag, 24. Oktober, führt der Kiwanis Club Dornach seine alljährliche Altkleider-Sammlung im Hof der Klosterschenke Dornach durch. Zwischen 10 und 16 Uhr können noch tragbare und saubere Kleider und Schuhe sowie gut erhaltene Socken, Handschuhe oder Handtaschen vorbeigebracht werden. Unbrauchbarer Textilmüll wird nicht entgegengenommen. Die noch brauchbare Ware kommt bedürftigen Menschen zugute. Die Verteilung wird durch Kiwanis Schweiz organisiert. Die sammelnden Lokalclubs erhalten für Ihr Engagement eine Entschädigung. Der Kiwanis Club Dornach wird diesen Ertrag für soziale Projekte zugunsten von benachteiligten und behinderten Kindern und Jugendlichen in der Region einsetzen. Wer am nächsten Samstag keine Zeit hat, dem wird auch nach dem Sammeltag geholfen. Der Kiwanis Club Dornach respektive unser Sammel-Koordinator Rolf Saladin nimmt entsprechende Anrufe unter 076 560 95 25 entgegen und vereinbart einen Abholtermin. Marcel W. Buess, Chairman Social Activity Kiwanis Club Dornach

Am 27. November 2019 hat die Gemeindeversammlung einen Kredit von 1,2 Millionen Franken bewilligt für die Planung einer Mehrzweckhalle auf dem Schulareal Brühl. Der Gemeinderat hat – durch Corona verzögert – am 22. Juni 2020 grünes Licht gegeben für die Vergabe der Fachplaner-Mandate und den Auftrag an das Architektur-Team, ein Vorprojekt auszuarbeiten. Terminiert war die Vorlage eines Vorprojektes an den Gemeinderat im Oktober. Am 21. September, also drei Monate nach diesem Beschluss, hat Gemeinderätin Annabel Lutgen einen Wiedererwägungsantrag gestellt. In diesen drei Monaten waren die Planungsarbeiten auf allen Ebenen im Gang. Wen wundert es, dass die Gemeinderats-Mehrheit sich gegen einen Abbruch der weit fortge-

IG SCHWIMMHALLE

Eine Neubewertung ist notwendig Die IG Schwimmhalle hat sich mit einer Petition und einer Motion für den Erhalt der Schwimmhalle, der Turnhalle und des Hauswirtschaftsraums im Gwänd eingesetzt. Es war und ist für uns schlecht vorstellbar, eine bestehende, funktionsfähige Infrastruktur abzureissen und für teures Geld in erweitertem Umfang neu zu erstellen. Angesichts der sich ändernden Finanzlage der Gemeinde (niedrigere Steuereinnahmen seit 2019, zusätzliche CoronaEinbussen) können wir dem Gemeinderat nur raten, das künftige Vorgehen in der Erstellung neuer Schul- und Sportinfrastruktur einer Neubewertung zu unterziehen. Stimmen die Grundannahmen immer noch (Finanzierung, 2000 Einwohner mehr, Sekundarschulstandort etc.)? Im Weiteren kann das heissen, dass Projekte zurückgestellt oder in verzögerter Reihenfolge realisiert werden. In diesem Zusammenhang bietet das Anliegen der IG Schwimmhalle einen Denkansatz, den wir dem Gemeinderat dringend ans Herz legen. IG Schwimmhalle

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Gemeinde unter www.dornach.ch/projekte

schrittenen Projekte ausgesprochen hat? Wer wollte die finanziell unabsehbaren Folgen des Planungsstopps schultern? Die Kritiker des Mehrheits-Entscheids gehen auf diese Argumentation nicht ein. Sie kritisieren die Gemeinderatsmehrheit und werfen ihr einen Fehlentscheid vor. Man mag über das Projekt denken, was man will. Aber eines muss gesagt werden: Der Gemeinderat hat den Beschluss der Gemeindeversammlung vom 27. November 2019 korrekt umgesetzt. Nur die Gemeindeversammlung, die im November 2020 das Geschäft zu entscheiden hat, kann ihren ursprünglichen Auftrag «korrigieren». Sie muss dann aber auch die Verantwortung für diesen Beschluss und die finanziellen Folgen tragen. SP Vorstand

LESERBRIEF

Wir wollen nicht den Aescher Verkehr Der Leser René Gerwer aus Aesch minimiert in seinem Leserbrief den Widerstand aus dem Apfelsee– und dem zukünftigen Wideneck-Quartier quasi als lächerliche Empfindungen! Bewusst verschweigt er unsere Gründe, diese Anbindung in dieser Form abzulehnen. Die Nachbarn wollen mit dieser Variante ihren internen Dorfverkehr zu uns verlagern. Mit ihrer Lösung wollen sie den Verkehr im Zentrum von Aesch loswerden und uns den Lärm und die Abgase schenken. Ihre Obsession ist es, die billigere Lösung – eine Verlängerung der Industriestrasse vom Aescher Bahnhof parallel zum Geleise auf dem Boden des

Nachbarn und der Anschluss im Bereich 50 Meter vor der Swissmetall Porte über die Birs – ostentativ zu verlangen. In diese neuen Birs–Ruhezone wird klammheimlich der lästige Verkehr aus dem Zentrum von Aesch verlegt. Unverblümt, auf dessen Kosten! Ein Bewohner aus dem Gebiet der BLKB in Aesch sagte mir, er schätzte die tägliche Anzahl Fahrzeuge über die Hauptstrasse H18 auf nahezu 8500 bis 13 000 täglich. Mit dem Segen eines Teils unserer Behörden erwarten unsere Nachbarn, dass wir diesen monströsen Verkehrsansturm wortlos durch Wohnquartiere übernehmen. Das lehnen wir kategorisch ab! Gérald Donzé

NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN DORNACH

Naturschutztag am 24. Oktober Böschungen gehören zu Dornachs besonders wertvollen Naturräumen. Es sind Bereiche, die für intensive Landwirtschaft nicht infrage kommen und eine besonders grosse Vielfalt von Leben beherbergen, insbesondere, wenn sie offen und waldfrei gehalten werden. Dies verlangt aber eine regelmässige Pflege. Die Böschung Gaselzaun droht zuzuwachsen und an Wert für die Pflanzen-, Vogel- und Insektenwelt zu verlieren. Am diesjährigen Naturschutztag wollen wir am Samstag, 24. Oktober, ab 9 Uhr, gemeinsam mit Pro Natura Baselland und dem für die Böschungspflege Beauftragten der Ge-

meinde diese Böschung wieder in einen optimalen Zustand versetzen. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem Parkplatz Restaurant/Sportplatz Gigersloch. Einige Baum- und Astscheren sowie Rechen werden bereitgestellt. Die Teilnehmer dürfen aber gern auch eigene Scheren oder Sägen mitbringen. Wetterfeste und robuste Kleidung, Gartenhandschuhe und gute Schuhe sind zu empfehlen. Der NVD offeriert allen Helfern Getränke und ein «Znüni», eine warme Mittagsverpflegung gibt es im Restaurant Gigersloch.www.nvd-dornach.ch. Katharina Vogt


DORNACH GEMPEN HOCHWALD PARTEIEN

Positive Signale statt Kopf-ab-Politik Die SP Dornach hat kein Interesse, sich in den Chor jener einzugliedern, welche die Arbeit des Gemeinderats und des Gemeindepräsidenten bewusst schlecht reden. Wie z.B. Herr Hofer von der Gruppe «Dornach 2021», der gegenüber dem Wochenblatt die Vermutung äussert, der Gemeindepräsident wolle bewusst die Einführung des Ressortsystems aus wahltaktischen Gründen verzögern. Wir halten solche Aussagen für sachlich unqualifiziert und nicht zielführend. Wir denken vielmehr, dass der Gemeinderat angesichts der aktuellen Situation sehr froh sein würde, ab 2021 im Ressortsystem arbeiten zu können, denn dieses verteilt viele Kompetenzen des Gemeindepräsidi-

ums neu auf alle Ressorts. Die künftigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte erhalten dadurch mehr Hintergrundwissen und Einflussmöglichkeiten und werden so zu gleichwertigen Exekutivmitgliedern. Davon wird in Zukunft die Qualität der Diskussionen und Beschlüsse profitieren. Die SP Dornach setzt sich deshalb voll für das Ressortsystem ein. Nicht weil wir denken, dass damit alle heutigen Probleme vom Tisch sind, diese anzugehen, ist auch im bestehenden Präsidialsystem möglich. Mit dem Ressortsystem aber erhält der neue Gemeinderat künftig die Chance, fundierter und volksnäher regieren zu können. SP Dornach, der Vorstand

PARTEIEN

Ressortsystem: finanzielle Folgen Letzten Donnerstag luden die Gemeinderäte Urech (FWD) und Müller (FDP) unsere SVP Gemeinderätin Fürst und mich als lokale SVP-Präsidentin zu einem formellen Treffen. Thema: deren Stellungnahme zu unserer Eingabe «Vernehmlassung: Einführung Ressortsystem». Die Informationen aus der rund 1,5-stündigen Sitzung werden noch ausgewertet, aber ich halte fest: Unsere Eingabe wurde durchaus berücksichtigt. Dennoch wiederholten wir unsere Bedenken. Ein Beispiel: Exorbitante pauschale Entschädigungen pro Gemeinderat für ein 20%-Pensum (auf 100% skaliert wären das 107 500 Franken zzgl. BVG-Beiträge, weitere Sitzungsgelder und Spesen). Zudem: Bereits ist von neuem Verwaltungsperso-

nal die Rede, um die ressortleitenden Gemeinderäte zu unterstützen («gratis»?). Eine geschätzte Viertelmillion jährliche Mehrkosten für den Steuerzahler nach Einführung des Ressortsystems erachte ich als deutlich zu tief kalkuliert. Auch hat die SVP Mühe, wie nun die Verantwortlichen im Gemeinderat eine kurzfristige Entscheidung an der kommenden Gemeindeversammlung vom 25. November forcieren. Wir finden: Der Gemeinderat hat sich zeitlich verschätzt, nahm er doch die Arbeit zur Teilrevision GO erst im Mai 2019 auf. Die SVP, nicht per se gegen das Ressortsystem, hat erhebliche Bedenken. Wir wünschen, dass das Volk an der Urne entscheiden darf. Sibylle Jeker, SVP Dornach, Präsidentin a.i.

PARTEIEN

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

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Ressortsystem kommt nun vor die Gemeindeversammlung

E

zu beantworten und Unklarheiten aus der Welt zu schaffen. An der vorletzten Sitzung hatte die Ratsmehrheit den Antrag von Annabelle Lutgen (FDP) auf Redimensionierung des Projektes abgelehnt. Thomas Gschwind (Freie Wähler) zeigte sich erstaunt darüber, dass man trotz dem klaren Auftrag durch den Gemeindeversammlungsbeschluss zum Planungskredit, immer wieder die Grundsatzdebatte führe und für Verzögerungen sorge. Nach Ansicht von Daniel Urech sei es durchaus möglich, das Projekt bereits im Frühjahr 2021 an die Urne zu bringen. Die Ratsmehrheit begrüsste dies und stimmte dem Antrag zu. Thomas Gschwind, Christian Schlatter und Barbara Vögtli (SP) stimmten gegen Urechs Antrag.

Volk soll zuerst entscheiden Zuvor diskutierten die Ratsmitglieder auf Antrag von Daniel Urech über einen Planungshalt für die 14,5 Millionen Franken teure Mehrzweckhalle beim Brühl, die der Schule, den Tagessstrukturen und den Vereinen dienen soll. Nachdem sich Opposition angekündigt habe, brauche es den Volksentscheid, bevor man das Projekt ausreife bis zur Baubewilligung, so Urech. Dies sei das Vorsichtsprinzip, um Fehlplanungen zu vermeiden und den haushälterischen Umgang mit den Finanzen sicherzustellen. Die Gemeindeversammlung sei die richtige Plattform für den Meinungsaustausch und um Fragen

«Zuerst verschlafen, jetzt herrscht Hektik» Bei der Verabschiedung der Teilrevision Gemeindeordnung tauchte im Rat ebenfalls der Wunsch auf: «Das Volk soll jetzt entscheiden.» Marysol Fürst begründete ihren Antrag damit, dass der angestrebte Wechsel des politischen Systems eine Grundsatzfrage sei, die die Bevölkerung beantworten solle. «Man hat es verschlafen, die Umstellung auf das Ressortsystem rechtzeitig auf die nächste Legislaturperiode vorzubereiten und jetzt ist man in Hektik», kommentierte sie das Vorgehen und berief sich darauf, dass die Arbeitsgruppe erst kurz vor dem Jahre 2020 gestartet sei. Daniel Urech sah die Verantwortung dafür bei allen Gemeinderäten, bestritt aber nicht, dass es besser gewesen wäre, man hätte früher angefangen. Mit acht Ja-Stimmen verabschiedete der Rat die Teilrevision der Gemeindeordnung zuhanden der Gemeindeversammlung mit dem Hinweis, dass diese die Möglichkeit habe, die Vorlage an die Urne zu brin-

Kaffee statt Coaching Bei der Behandlung der Beschwerde der Gruppe Dornach 2021, die eine schriftliche Antwort verlangt auf die Fragen ihres offenen Briefes, folgte der Rat dem Vorschlag von Gemeindepräsident Christian Schlatter, dass jeder Götti, jede Gotte seinen bzw. ihren Teil zur Beantwortung der Fragen beitragen soll. Urech meinte, dass die Fragestellenden von Gesetzes wegen ein Recht auf schriftliche Antwort hätten, Marysol Fürst hielt fest: «Das ist nicht mehr als anständig», und Daniel Müller (FDP) meinte: «Wenn man nichts zu verbergen hat, sollte es nicht schwer sein, Antworten in schriftlicher Form geben zu können.» Müller hielt überdies an seinem Standpunkt fest, dass der Gemeinderat ohne externe Beratung beziehungsweise ohne Coaching weiterfunktionieren könne. Thomas Gschwind warf Müller später vor, er torpediere Gemeinderatsbeschlüsse. Die Ratsmehrheit hatte das Coaching im Sommer bei der Ablehnung von Müllers Antrag, eine Untersuchungskommission gegen Schlatter einzuberufen, eingebracht. Mit einer Verweigerungshaltung mache das Coaching keinen Sinn. Gschwind regte an, es sollten sich doch alle Gemeinderäte mal zu einem Kaffee treffen.

Parkplätzen am Gempenring. Sollte die Gemeinde dieses «Mätteli» mal überbauen wollen, was dann? Der Gemeindepräsident unternimmt wirklich alles, um schlussendlich das Projekt Mehrzweckhalle mit Tagesstruktur zu seinen Gunsten abschliessen zu können. Dagegen wehren wir uns. Wir appellieren auch an die Mitglieder vom Sportclub Dornach und Turnverein: Bitte stimmt diesem Pro-

jekt nicht zu. Wir sind nach wie vor für eine Turnhalle mit Tagesstruktur aber keineswegs für eine Mehrzweckhalle mit einer mobilen Bühne, am falschen Platz und einem Kostenpunkt von 15 Millionen Franken. Wir haben in Dornach eine Mehrzweckhalle am Bruggweg und den Treff 12. Langfristig gesehen braucht Dornach einen Gemeindesaal: Warum nicht im Treff 12? Peter Wentz

Der Dornacher Gemeinderat beschloss am Montag einen Planungshalt für das Brühl-Projekt. Zudem wurde die Teilrevision der Gemeindeordnung verabschiedet. Bea Asper ine zu voll gepackte Gemeindeversammlung, welche bis nach Mitternacht andauert, soll es in Dornach nicht mehr geben», lautete der Appell von Daniel Urech (Freie Wähler) und Marysol Fürst (SVP). Deswegen wehrte sich die Ratsmehrheit gegen den Antrag aus dem Gemeindehaus, alle Geschäfte am 25. November vor die Gemeindeversammlung zu bringen. Der Rat beschloss, es solle eine weitere Versammlung einberufen werden, die auf den 2. Dezember festgelegt wurde.

gen. Fürst verlangte eine Reduktion der neuen Gemeinderatspauschalen von 20 000 Franken auf 12 500 Franken. Urech erinnerte daran, dass mit dem Ressortsystem der Arbeitsaufwand für Gemeinderäte bei einem Tag pro Woche liegen wird. Die dadurch entstehende Reduktion des Stellenpensums am Arbeitsplatz müsse kompensiert werden, ansonsten entstehen Amtsinhabern finanzielle Einbussen.

Ressortsystem – Quo Vadis? Der Gemeinderat hat am 1. April bis zum 3. Mai die Vorschläge der Gemeindeordnung zum Ressortsystem in die Vernehmlassung gegeben. Das Gesuch um Fristverlängerung wegen des Lockdowns wurde mit einer Verzögerung von über drei Wochen stattgegeben. Seither hat die Arbeitsgruppe des Gemeinderates mehrmals zu diesem Thema getagt, die Parteien wurden jedoch weder schriftlich noch mündlich über den Fortschritt der Arbeiten informiert. Grundsätzlich sieht das Ressortsystem eine Geschäftsleitung mit vier Mitgliedern sowie sieben Gemeinde-

räte mit zugeteilten Ressorts vor. Die Kosten für diesen Systemwechsel sind in unserer Gemeinde vertretbar. Die Vorteile: Die Ressorts werden auf Ebene Gemeindeordnung festgelegt, das Klumpenrisiko eines Präsidialsystems wird entschärft. Strategische und operative Aufgaben werden strikt getrennt. Wichtig ist, dass die Verantwortlichkeiten in der Gemeindeordnung klar definiert sind. Die FDP unterstützt den Systemwechsel, wünscht sich eine frühzeitige Zustellung der Ergebnisse an alle Stimmbürger .Ludwig Binkert, Präsident FDP Dornach

LESERBRIEF

Hundewiese… Vor einiger Zeit konnte die Einwohnergemeinde von der reformierten Kirchgemeinde das Grundstück vor dem Möschler Haus erwerben. Dies war ein sehr guter Entscheid! Für einen späteren Erweiterungsbau der Schulanlage am Gempenring wurde dieses Grundstück erworben. Was macht unser Gemeindepräsident heute? Er plant auf dieser Wiese 48 Parkplätze als Ergänzung zu den bestehenden

Grosser Altkleider-Sammeltag

Samstag, 24. Oktober 2020, 10.00 bis 16.00 Uhr im Hof der Klosterschenke Dornach

Altkleider Platz schaffen für soziales Engagement Altkleider für Neues! Platz schaffen für noch soziales Engagement fürKiwanis Neues! Der Club Dornach hilft Ihnen, alte Ihre brauchbaren alten Kleider und

Kleider und Schuhe zu entsorgen. Bringen Der uns Kiwanis hilft Ihnen, alte Sie Ihre Club altenDornach guten Stücke in einem Kleider undvorbei. SchuheAm zu kommenden entsorgen. Bringen Abfallsack SamsSie uns Ihre alten guten Stücke einem 24. 2020, tag, 21.Oktober September, freuen wir in uns von Abfallsack vorbei. Am kommenden Sams10 bis 16 Uhr auf Ihren Besuch. Sie finden tag, im 21.Hof September, freuen wir Dornach. uns von uns der Klosterschenke 10 bises 16Ihnen Uhr auf Ihren Besuch. Sollte nicht möglich sein,Sie diefinden Ware uns im Hof der Klosterschenke vorbeizubringen, holen wir sie beiDornach. Ihnen zu Sollte esab. Ihnen nicht Sie möglich Ware Hause Melden sich sein, unterdie Mobile vorbeizubringen, wir sie bei Ihnen zu 076 560 95 25 undholen wir kommen vorbei. Hause ab. Melden Sie sich unter Mobile 076 560 95 25 und wir kommen vorbei.

Schuhe kommen bedürftigen Menschen in Ihre noch brauchbaren alten Kleider und Europa zugute. Den Erlös dieser Aktion wird Schuhe kommen bedürftigen Menschen in der Kiwanis Club Dornach für soziale ProjekEuropa zugute. Den Erlös dieser Aktion wird te zugunsten von benachteiligten und behinder Kiwanis Club Dornach für soziale Projekderten Kindern in unserer Region einsetzen. te zugunsten von benachteiligten und behinMit anderen Worten: Mit der Entsorgung derten Kindern in unserer Region einsetzen. Ihrer alten Kleider und Schuhe ermöglichen Mit anderen Worten: Mit der Entsorgung Sie soziales Engagement. Die Mitglieder des Ihrer alten Kleider und Schuhe ermöglichen Kiwanis Club Dornach danken Ihnen schon Sie soziales Engagement. Die Mitglieder des heute für Ihren wertvollen Beitrag. Kiwanis Club Dornach danken Ihnen schon heute für Ihren wertvollen Beitrag.


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AGENDA

Donnerstag, 22. Oktober 2020 Nr. 43

(Violine), Agnès Mauri Galik (Viola), Mateusz Pawel Kaminski (Cello). Wolfgang Amadeus Mozart: Duo für Violine und Viola G-Dur KV 423 und Adagio d-Moll aus KV 404a Nr. 1, Ludwig van Beethoven: Streichtrio G-Dur op. 9 Nr. 1. Freier Eintritt, Kollekte. Therapiehaus der Klinik Arlesheim. 19.30 Uhr. l Domkonzert mit Jan Katzschke. Dom. 19.30 bis 21 Uhr. Aesch l Vom Barock bis zur Moderne – J. S. Bach – Band 1: Das wohltemperierte Klavier. Konzertreihe mit Hristo Kazakov – Kollekte – Gastspiel. Eurythmeum, Apfelseestrasse 9a. 16.30 Uhr.

Dienstag, 27. Oktober

Pfaffenhütchen und co.: Am Samstag, 24. Oktober, von 9 bis 13 Uhr, verkauft der NaturFOTO: PIXABAY schutzverein in der Gartenstadt in Münchenstein Wildsträucher. ACHTUNG: Es kann kurzfristig zu Absagen von Veranstaltungen kommen. Informieren Sie sich vorgängig am besten online über Durchführung und Anmeldung oder Reservation. Ihre Redaktion

Donnerstag, 22. Oktober Münchenstein l Märlistunde für Kinder ab 4 Jahren. Gemeindebibliothek. 14 bis 15 Uhr.

Freitag, 23. Oktober Aesch l Musikschulkonzert der Gesangsklasse (Leitung von Araceli Fernandez). Musikschulzentrum (Saal), Schützenmattschulhaus Trakt C. 19 Uhr. Dornach l Afghanistan 2020: Wirtschaften nach 40 Jahren Krieg. Vortrag. Reinhard Erös. KunstRaumRhein. 19 bis 21 Uhr.

Münchenstein l ABGESAGT. Riverstreet Jazzband. Hofmattsaal, Rest. Hofmatt, Baselstr. 88. 20 bis 23 Uhr.

Samstag, 24. Oktober Dornach l Naturschutztag. Pflege der Böschung Gaselzaun. Treffpunkt: Parkplatz Restaurant/Sportplatz Gigersloch. 9 Uhr. l World-Café. KunstRaumRhein. 9 bis 12.30 Uhr. l «Theater auf dem Lande/TadL». Pedro Lenz & Max Lässer «Mittelland». neuestheater.ch. 20 Uhr. Münchenstein l Wildsträuchermarkt der Naturschutzvereine, Aussenraum. Einkaufszentrum Gartenstadt. 9 bis 13 Uhr.

Sonntag, 25. Oktober Arlesheim l Streichtrio Katharina Schamböck

Dornach l Die Magie des singenden Herzens. Spielraum Dienstagabend: Ein poetisches Porträt über den Dichter Novalis (1772–1801) in Texten und Selbstzeugnissen. Mit Jens Bodo Meier; Barbara Bäumler, Eurythmie; Agnes Greiner, Harfe. Eintritt auf Spendenbasis. Goetheanum, Holzhaus. 19.30 Uhr. l Zyklus «Ludwig van Beethoven». Mit Violonist/Musikpädagoge Martin Masan, Shahane Zurabova und Juan Diego Galindez Gutierrez, Flügel. Klosterkirche. 12.30 bis 13 Uhr.

l «Auf Granit». Stück über die Grenzen zwischen Abschottung, Geborgenheit und Übergriff. neuestheater.ch. 19.30 Uhr. Münchenstein l Ladies’ Night mit Foodfotografin und Foodstylistin Claudia Schilling. Gemeindebibliothek. 19 bis 21 Uhr.

Ausstellungen Aesch l «Schiff ahoi!» Modellschiffe des Modell-Schiffbau-Clubs Basel. Heimatmuseum. Jeweils am 1. Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr, 15 bis 17 Uhr. Nach Voranmeldung auch ausserhalb der Öffnungszeiten: Tel. 061 756 77 54. Arlesheim l «Tierbegegnung». Bilder und Stelen von Franziska Burkhardt. Klinik Arlesheim. Bis 31. Oktober.

l «Von A bis Z». Künstlerbücher in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Bis Juli 2021. l «(na, fritze?) lakritze». Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Bis Juli 2021. Dornach l «Bilderwelten» von Susanne Smajic. Kloster Dornach, Kreuzgang und innerer Chor. Bis 31. Januar 2021. Vernissage: Donnerstag, 22. Oktober, 18.30 Uhr. Münchenstein l Real Feelings. HeK – Haus der elektronischen Künste. Freilager-Platz 9. Mi bis So, 12 bis 18 Uhr. Sonderöffnungen nach Vereinbarung. Bis 15. November.

Reinach l Warenmarkt. Ortszentrum. 10 bis 20 Uhr.

Mittwoch, 28. Oktober Reinach l Geschichtenzeit im Leimgruberhaus. Veranstalter: Gemeinde und Schulbibliothek. 15 bis 15.30 Uhr. Dornach l «Auf Granit». Stück über die Grenzen zwischen Abschottung, Geborgenheit und Übergriff. neuestheater.ch. 19.30 Uhr.

Donnerstag, 29. Oktober Dornach l Tänze aus aller Welt. Leitung: Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71. Siedlung Rainpark, Rainweg 17. 9.30 bis 11 Uhr.

Hauptstrasse 41 | CH-4144 Arlesheim | Tel. +41 61 702 11 19 | www.bogie.ch

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4. GUINNESS WORLD 4. RECORDS 2021 Deutschsprachige Ausgabe ELENA FERRANTE: Das lügenhafte Leben der Jahrbuch, Ravensburger Buchverlag Erwachsenen

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BERNHARD SCHLINK: Abschiedsfarben Erzählungen, Diogenes Verlag 7. ROBERT SEETHALER: Der letzte Satz Roman, Carl Hanser Verlag 8. MELITTA BREZNIK: Mutter. Chronik eines Abschieds Roman, Luchterhand Literaturverlag 9. CHARLES LEWINSKY: Der Halbbart Roman, Diogenes Verlag 10. DAVID GROSSMAN: Was Nina wusste Roman, Carl Hanser Verlag

5. YAËL DEBELLE/ STEPHAN PETERSEN: Glücksorte in Basel Fahr hin und werd glücklich Basler Stadtführer, Droste Verlag 6. ESTHER KELLER/SIGFRIED SCHIBLI: Stadtcasino Basel Gesellschaft, Musik und Kultur Basiliensia, Friedrich Reinhardt Verlag 7. KATHRYN SCHNEIDERGUREWITSCH: Reden wir über das Sterben Vermächtnis einer Ärztin und Patientin Erfahrungsbericht, Limmat Verlag 8. MADELEINE ALBRIGHT: Die Hölle und andere Reiseziele Eine Autobiographie im 21. Jahrhundert Politik, DuMont Buchverlag 9. KLAUS BRINKBÄUMER / STEPHAN LAMBY: Im Wahn Die amerikanische Katastrophe Politik, C.H. Beck Verlag 10. HISTORISCHES MUSEUM BASEL: Grenzfälle Basel 1933 bis 1945 Basler Geschichte, Christoph Merian Verlag


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