Donnerstag, 15. Oktober 2026
118. Jahrgang
Nr. 42
Neuwagen- & Occassionenverkauf, Reparaturen aller Marken, Fahrzeugbereitstellung MFK, etc. Passwangstrasse 18
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL
4228 Erschwil
www.obermatt-garage.ch
Tel. 061 781 25 40 obermatt-garage@bluewin.ch
P.P. A 4242 Laufen
Post CH AG
Beispiellose Solidaritätswelle Nach dem verheerenden Brand eines Wohnhauses in Liesberg steht Familie Odermatt vor dem Nichts. Eine Spendenaktion löst nun weit über die Region hinaus grosse Anteilnahme aus. Innert kurzer Zeit kamen bereits über 115 000 Franken zusammen.
RU L AU BF RE IK N
Niemand schwimmt in Laufen so viel und so ØØØØØØØØØØ lange wie Margot Jermann. 715 Kilometer hat sie im Laufner Schwimmbecken in dieser Saison zurückgelegt.
Melanie Brêchet, Edgar Hänggi Es ist eine Zahl, die zeigt, wie gross die Anteilnahme ist: Über 115 000 Franken sind auf der Spendenplattform GoFundMe bereits für Familie Odermatt zusammengekommen. Hinter den Spenden stehen zahlreiche Menschen, die der Familie nach dem Verlust ihres Zuhauses helfen möchten. Der Aufruf verbreitet sich nicht nur in Liesberg und im Laufental, sondern weit darüber hinaus. So treffen Spenden aus der ganzen Schweiz ein. Auslöser ist ein Brand, der in der Nacht auf Samstag, 10. Oktober, kurz vor 4 Uhr am Rohrbergweg in Liesberg ausbrach. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Einfamilienhaus bereits in Vollbrand. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich selbstständig ins Freie retten. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr brachte die Flammen unter Kontrolle und verhinderte, dass das Feuer auf den angrenzenden Stall übergriff. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.
Nur wenig Zeit zur Flucht Wie Personen aus dem Umfeld der Familie berichten, habe sich das Feuer rasend schnell ausgebreitet. Viel Zeit, das Haus zu verlassen, habe nicht bestanden. Das Wohnhaus sei vollständig zerstört wor-
ARIEH SHOP Fit für
Hauptstrasse 27 T 061 761 76 76
4242 L Laufen
RU R EG BR I OI N K
Verheerend: Das Wohnhaus der Familie Odermatt ist vollständig abgebrannt. den. «Das Wichtigste ist, dass es allen gut geht und niemand zu Schaden gekommen ist», heisst es aus dem Umfeld. Auch die Tiere des Hofes seien nie in Gefahr gewesen. Vorsorglich wäre man jedoch bereit gewesen, sie umgehend in Sicherheit zu bringen. Glück im Unglück sei zudem gewesen, dass ein Anbau noch nicht fertiggestellt war. Andernfalls hätte das Feuer auch auf diesen übergreifen können, heisst es aus dem Umfeld. Was von einem Moment auf den anderen verloren ging, lässt sich indes nicht allein in Geld beziffern: Neben dem Wohnhaus hat die Familie ihr Hab und Gut eingebüsst. Wo und wie sie die kommende Zeit verbringen wird, sei noch offen. Vorerst gehe es darum, sich von den Schrecken der Brandnacht zu erho-
len und den Verlust zu verarbeiten. Denn nicht alles, was zerstört wurde, lasse sich einfach ersetzen.
Hilfe aus nah und fern Die Anteilnahme zeigt sich besonders deutlich bei der Online-Spendenaktion «Zusammenstehen für Familie Odermatt». Lanciert wurde sie von Tanja Stoehr. Im Spendenaufruf heisst es, dass mit dem Haus auch viele persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke verloren gingen. Die Spenden sollen helfen, der Familie nach dem Brand wieder etwas Alltag zu ermöglichen. Als Beispiele nennen die Initiantinnen einen verlorenen Schwingschuh oder ein leeres Kässeli, das wieder gefüllt werden könne. Zur Familie gehört auch Adrian Oder-
matt, der wohl bekannteste Schwinger der Region. Der Liesberger gewann 2022 am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Pratteln als Drittplatzierter seinen ersten eidgenössischen Kranz und wurde damit zum «Eidgenossen». Im selben Jahr wurde er mit dem Baselbieter Sportpreis ausgezeichnet. 2025 holte er am Eidgenössischen in Mollis seinen zweiten eidgenössischen Kranz. Auch sein Bruder Jonas ist im Schwingsport aktiv. Besonders gross zeigt sich die Unterstützung darum auch innerhalb der Schwingerfamilie. So beteiligte sich unter anderem der Schwingklub DorneckThierstein-Laufental mit einer Spende an der Hilfsaktion, obwohl Adrian und Jonas Odermatt für den Schwingklub Binningen antreten.
Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt.
Süsses! prona ura.c prona ura.c
mit den Jugendgruppen
Einzigartige Naturerlebnisse mit begeisterten jungen Menschen
Herbst-Ausstellung Herbs
kel und arkenarti mmen M *ausgeno
- Gratis Beratung - Gratis Lieferung - Gratis Montage - Gratis Entsorgung
se Nettoprei
STELLA - Sofa in Stoff hellgrau, 194 x 251 cm mit Relaxfunktion, statt Fr. 7618.-
STELLEN IMMOBILIEN
99999 12 99999 14 99999 14
#Alleinerziehend
#Alleinerziehend GemeinsamStark GemeinsamStark Beratung unter: Tel. 031 351unter: 77 71 . info@svamv.ch Beratung
Einzigartige Naturerlebnisse mit begeisterten jungen Menschen
*
fen au h L .c 2 24 ag , 4 ich5 g er we ht en w.ric s i Me ww
e e ugendgruppe-in-deiner-naehe ugendgruppe-in-deiner-naehe
mit den Jugendgruppen
30t-R%abatt
AKTUELL
berghilfe.ch
Draussen unterwegs Draussen unterwegs
-
Nach dem Sommer der Extreme erklärt ØØØØØØØØØØ Volkswirtschaftsdirektorin Sibylle Jeker (SVP), wie sie Bauern und Bäuerinnen angesichts der Dürre helfen und den Treibhausgas-Ausstoss im Kanton Solothurn weiter senken will.
Süsses oder Saures?
Laufen 061 761 67 41
REPARATUREN REPARATUREN
99999 13
FOTO: POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT
REGIO-WILDFLEISCH: - REH-RÜCKEN - REH-SCHNITZEL - WILDSAU-ENTRECOTE - WILDSAU-SCHNITZEL - HIRSCH-ENTRECOTE - HIRSCH-SCHNITZEL
K KI
99999 3
Fr. 5338.geliefert und montiert
Spenden: 0000 9001 6461 6 . info@svamv.ch Tel. 031 351CH75 77 710900 www.einelternfamilie.ch Spenden: CH75 0900 0000 9001 6461 6
www.einelternfamilie.ch
2
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
WochenBlatt
Frischer Buttenmost Buttenmost Hochwald GmbH Kirchrain 17, 4146 Hochwald Tel. 079 399 41 46 Infos unter: www.buttenmost.ch Alle Marken und Jahrgänge, KAUFE zu fairem Preis AUTOS Kilometer und Zustand sind egal, auch mit Motor- und Getriebeschaden Barzahlung, schnelle Abholung
Tel. 079 415 10 46 Danke für Ihren Anruf, auch SA/SO.
Simon Jermann Service für Senioren allgemeine Administration Steuererklärungen … und vieles mehr Kompetent, engagiert, vertrauensvoll Telefon 079 206 28 70 E-Mail simon_jermann@bluewin.ch
Machen Sie Träume wahr! Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe erfüllt Herzenswünsche von Kindern mit einer Krankheit oder Behinderung.
BAWA AG Tel. 061 641 10 90 info@bawaag.ch www.bawaag.ch Einbau von Badewannentüren Einsatzwannen
www.sternschnuppe.ch
Reparaturen
IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1
Handwerk mit Herz – und nie zu alt zum Lernen Denn bei der Hepfer AG geht es um weit mehr als um Schuhe. In der eigenen Werkstatt entstehen individuell gefertigte orthopädische Einlagen, Massschuhe und Spezialanfertigungen. Dazu kommen Serienschuhe, Schuhzurichtungen und verschiedene orthopädische Hilfsmittel. Jeder Fuss ist anders – und manchmal braucht es eine Lösung, die man nicht einfach aus dem Katalog bestellen kann. Genau hier zeigt sich, was echtes Handwerk ausmacht: genau hinschauen, zuhören, ausprobieren, anpassen und mit viel Fingerspitzengefühl eine individuelle Lösung entwickeln. Moderne Technik und Fachwissen treffen auf handwerkliches Können. Das Ziel: eine Versorgung, die passt und den Alltag der Kundinnen und Kunden erleichtert. Die Hepfer AG ist ein kleines, persönliches Unternehmen, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Kundinnen und Kunden
Mit fast 50 Jahren nochmals eine Lehre beginnen? Für die meisten wäre das wohl keine naheliegende Entscheidung. Für Michael Schubiger schon. Heute hält er seinen Lehrabschluss als Orthopädieschuhmacher in den Händen – und damit auch die Bestätigung: Für einen neuen Weg ist es nie zu spät. Gemeinsam mit Iris Hepfer, Orthopädieschuhmachermeisterin, führt er die Hepfer AG in Münchenstein. Unterstützt von einem kleinen Team verbinden die beiden Fachwissen, Erfahrung und Freude am Handwerk. Dabei geht es meist sehr persönlich und unkompliziert zu.
Solidarität.
Marktnotiz
Wenn das Bett den Bedürfnissen angepasst wird
Weil nicht alle im Leben so viel Glück haben. Jetzt Solidarmitglied werden und Menschen mit Behinderung eine Gratis-Beratung ermöglichen.
Werden Sie jetzt Solidarmitglied!
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 927 26 70 inserate.laufen@wochenblatt.ch Anzeigenleiterin Jessica Glanzmann, 061 789 93 35 jessica.glanzmann@chmedia.ch
artischock.net
Anmelden unter: www.procap-nws.ch oder info@procap-nws.ch
IMPRESSUM
Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 23 287 Ex. Verlagsangabe 2025
Inseratetarife als PDF
Inseratekombinationen · Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 78 578 Ex. Verlagsangabe 2025 · AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 166 397 Ex. Verlagsangabe 2025
«Das Gewitter in meinem Kopf zieht rasch weiter.» Nadja Brönnimann
Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Aboservice Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 55 aboservice@chmedia.ch 1 Jahr CHF 120.–, ½ Jahr CHF 60.– Eine Publikation von www.chmedia.ch
werden individuell beraten und begleitet – von der ersten Fussanalyse bis zur fertigen Versorgung. Vielleicht passt deshalb auch Michael Schubigers ungewöhnlicher Weg so gut zur Hepfer AG: Neugierig bleiben, Neues lernen und den Mut haben, Dinge anders anzugehen. In der Hepfer AG an der Baselstrasse 71 im Zentrum Zollweiden in Münchenstein treffen Tradition und Fachkenntnis aufeinander – mit viel Herz, Handwerk und der Überzeugung: Geht nicht, gibt’s nicht.
Mein epileptischer Anfall ist kurz – helfen ist einfach. Mehr erfahren auf epi.ch
Beim Bettenhaus Bettina in Therwil endet die Beratung nicht bei Matratze und Lattenrost. Dank der hauseigenen Schreinerei können bestehende Betten individuell angepasst, erneuert oder verändert werden. So lassen sich vorhandene Möbel weiterhin nutzen und gleichzeitig auf neue Bedürfnisse abstimmen. Möglich sind beispielsweise Anpassungen der Bettgrösse oder der Betthöhe. Ein höheres Bett kann das Hinsetzen und Aufstehen erleichtern und ist insbesondere für ältere Menschen eine praktische Lösung. Auch bestehende Betten können für den Einbau eines motorisch verstellbaren Lattenrosts angepasst werden. Damit lassen sich Kopf- und Fussbereich bequem in die gewünschte Position bringen.
Die Arbeiten werden in der eigenen Schreinerei ausgeführt und auf das vorhandene Bett sowie die persönlichen Anforderungen abgestimmt. So entstehen individuelle Lösungen, ohne dass zwingend ein komplett neues Bett angeschafft werden muss. Auch ein komplett neues Bett mit spezifischen Kundenwünschen wird mit der hauseigenen Schreinerei mühelos produziert. Betten-Haus Bettina AG Wilmattstrasse 41 4106 Therwil Tel. +41 61 401 39 90 verkauf@betten-haus-bettina.ch
L AU F E N TA L
WochenBlatt
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
3
L AUFEN GEDANKENSTRICH
Fünf Stunden am Stück durchs Becken
«Schön, dass du das machst»
Niemand schwimmt in Laufen so viel und so lange wie Margot Jermann. 715 Kilometer hat sie im Laufner Schwimmbecken in dieser Saison zurückgelegt. Melanie Brêchet Gaby Walther Ein sehnsüchtiger Blick wirft Margot Jermann ins 50-Meter-Schwimmbecken, wo bereits das Wasser abgelassen wird — die Badesaison ist vorbei. Unglaubliche 715 Kilometer hat die Laufnerin von Ende Mai bis Ende September im Schwimmbecken zurückgelegt. Damit hat sie zum siebten Mal den Schwimmwettbewerb Laufen gewonnen, ihr Rekord lag im letzten Jahr sogar bei 835 Kilometern. Jeweils mit Beginn der Badesaison im Mai betritt Margot Jermann täglich um 9 Uhr das Schwimmbad in Laufen und schwimmt drei, vier, fünf Stunden am Stück — im Schnitt 6,4 Kilometer. «Wahrscheinlich sind es mehr Kilometer. Aber ich schreibe nur ganze Kilometer auf und nach dem Kraulen pendle ich immer noch ein paar Hundert Meter in Brustoder Rückenlage aus. Diese zähle ich nicht dazu.» Die Schwimmerin hat kein elektronisches Messgerät am Handgelenk. Jede Bahn zählt sie im Kopf. Schweift sie gedanklich ab und ist sich bei der Anzahl nicht mehr sicher, nimmt sie die tiefere Zahl. Das Resultat ist ihr nicht wichtig. Das Schwimmen steht im Vordergrund. Es ist Vergnügen, Erholung und Therapie.
Schwimmen als Therapie Margot Jermann, die «nur» die Oberstufe abgeschlossen und eine Bürolehre bei der Keramik Laufen AG mit anschliessender zweiter Lehre im KV absolviert hatte, legte eine steile berufliche Karriere hin. Sie war unter anderem beim Bankverein, später bei der UBS, CS und Novartis als Direktionsassistentin für Manager tätig. Sie lebte in Basel und Zürich. «Ich war eine Perfektionistin und habe mir mit Learning by Doing viel selbst beigebracht», erzählt die 58-Jährige. Doch dann kam der Zusammenbruch. Mit 40 Jahren zwang ein Burn-out sie zum
Heimatgefühl: Seit Kindheit an fühlt sich Margot Jermann in der Badi zu Hause. Hier verbringt sie in den Sommermonaten täglich FOTO: GABY WALTHER Stunden im Wasser.
Stopp. Es folgten Arztbesuche, Therapien und Abklärungen. Seither bezieht sie IV. Margot Jermann redet nicht gerne darüber. Zu viele schlechte Erfahrungen habe sie gemacht, mit Aussagen wie «faul» oder gar «Simulantin» sei sie abgestempelt worden. Die Laufnerin wohnt nun wieder in der Bleiholle, wo sie schon als Kind aufgewachsen ist. Die Badi bezeichnet sie als ihre Heimat und als Ort, an dem sie sich sehr wohl fühlt. Bereits als Kind war sie hier oft und gerne schwimmen. Nach der Diagnose ihrer Krankheit war sie anfangs täglich von 9 bis 20 Uhr in der Badi. Beim Schwimmen fand sie Erholung. Sie lernte, wieder ruhig zu werden und nachts schlafen zu können. Sie geniesst es, in der Badi Menschen zu treffen und zu plaudern. Zu viele Leute und Hektik verträgt sie jedoch immer noch nicht. Eine Seeüberquerung mit Hunderten von Teilnehmenden wäre ihr zu stressig, Massenansammlungen mag sie nicht. Sie sei schüchtern und würde sich schnell zu-
rücknehmen. Immerhin habe sie aber in den letzten Jahren gelernt, dass auch Frauen laut sein dürfen und ihre Meinung sagen sollen. Heute schlucke sie nicht mehr alles.
Geschwindigkeit und Perfektion spielen keine Rolle Dem vor vier Jahren verstorbenen Initianten des Schwimmwettbewerbs Laufen, Bruno Saner, war die fleissige Schwimmerin aufgefallen. Er hatte sie zur Teilnahme motiviert. Seit 2008 machte sie beim Schwimmwettbewerb mit. Anfangs schwamm sie abwechselnd eine Länge Brust, eine Länge Rücken. «Irgendwann begann ich, mir das Kraulen beizubringen. Dabei bin ich nicht schnell und nicht perfekt. Aber das spielt für mich keine Rolle», erzählt Margot Jermann. Langweilig wird es ihr beim Schwimmen nie. «Das Wetter ist spannend, zum Beispiel wenn es regnet, dann spüre ich die Tropfen. Sind sie rund, spitz, warm? Ich sehe die Libellen, Schmetterlinge und natür-
lich auch, wer gerade in das Becken steigt.» Auch kalt werde ihr nie. Ebenso wenig braucht sie Nahrung während ihrer langen Schwimmzeit. Etwas zu trinken genügt ihr. Vor dem Schwimmen cremt sie sich immer mit hohem Sonnenschutzfaktor ein, zieht Badekappe und Schwimmbrille an. Schwimmhilfen wie Pull Buoy oder Flossen braucht sie keine. Endet die Badesaison, endet auch ihre Schwimmsession. Hallenbäder mag sie nicht. Dort ist es ihr zu laut. Auch im See zu schwimmen ist nicht ihr Ding. Sie braucht die klare Sicht im Schwimmbecken, aber «Bädele» in Flüssen, Seen und Meeren kennt sie. Margot Jermann liebt die Natur und sie mag jede Jahreszeit. Jetzt ist sie wieder wandernd unterwegs, auch das stundenlang, in Gedanken versunken, die Landschaft in sich aufnehmend. «Im Februar beginnt es dann langsam wieder zu kribbeln. Dann freue ich mich erneut auf die Schwimmsaison», meint Margot Jermann zum Ende des Gesprächs.
L AUFEN
Neophyten-Sammelstelle stösst auf Anklang Wohin mit ausgerissenen Neophyten? Seit Ende August steht in Laufen eine kostenlose Sammelstelle für invasive Pflanzen zur Verfügung. Sie soll helfen, deren Ausbreitung einzudämmen.
angeliefert, müssen diese vor Ort vollständig entleert werden.
Mithilfe ist entscheidend
Melanie Brêchet Nicht jede fremdländische Pflanze ist problematisch. Als invasive Neophyten gelten jene Arten, die sich nach ihrer Einführung in der Schweiz unkontrolliert ausbreiten und heimische Pflanzen verdrängen. Dadurch geraten natürliche Lebensräume unter Druck, und je nach Art entstehen auch Schäden an Infrastruktur oder in der Landwirtschaft. Zu den bekanntesten Vertretern gehören der Japanische Staudenknöterich, das Einjährige Berufkraut, der Kirschlorbeer, der Sommerflieder und der Götterbaum. In der Schweiz gelten derzeit 88 Pflanzenarten als invasiv oder potenziell invasiv. Wer grössere Mengen invasiver Neophyten entfernt, muss diese fachgerecht entsorgen. Dafür steht beim Entsorgungscenter Jost AG in Laufen seit Ende August eine kostenlose Sammelmulde zur Verfügung. Finanziert wird das Angebot vom Kanton Basel-Landschaft. Die Sammelstelle richtet sich an Gemeinden, Privatpersonen, Landwirte, Forstbetriebe und Naturschutzvereine aus dem Laufental. «Eine Sammelstelle im Laufental war schon länger geplant»,
Die Herbstferien sind vorbei. Oder sie dauern noch eine Woche – je nachdem, in welchem Kanton man lebt. Wir von der Zeitung spüren diese zwei, drei Wochen jeweils sehr deutlich. Es ist nichts los. Nada. Niente. Gefühlt ist die halbe Region ausgeflogen. Fast noch mehr als während der Sommerferien. Dort verteilen sich die Abwesenheiten immerhin auf sechs Wochen. Im Herbst scheint hingegen alles gleichzeitig die Koffer zu packen. Nun geht es also wieder los. Die politische Arbeit nimmt Fahrt auf und in unseren Postfächern landen wieder Einladungen für Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen, Vereinsanlässe und vieles mehr. Hinter vielen dieser Anlässe stehen Menschen, die sich in Vereinen, Kommissionen oder ganz privat engagieren. Sie organisieren, telefonieren, schreiben Mails, stellen Stühle auf, backen Kuchen und räumen am Ende alles auf. Das alles neben Beruf, Familie und dem ganz normalen Alltagswahnsinn. Und meistens unbezahlt. Eigentlich erstaunlich, dass so vieles selbstverständlich scheint. Der Anlass findet statt, die Türen gehen auf, die Bühne steht. Irgendjemand wird es schon organisiert haben. Nur: Wer ist eigentlich dieser «Irgendjemand»? Zeit ist heute ein knappes Gut. Umso mehr gilt es, zu schätzen, wenn Menschen einen Teil davon nicht nur für sich selbst einsetzen. Denn was passiert, wenn irgendwann niemand mehr Lust hat, den Aufwand auf sich zu nehmen? Vielleicht sollten wir deshalb der Kollegin, die eine Ausstellung organisiert, oder dem Freund, der sich für eine Theateraufführung ins Zeug legt, öfter einmal sagen: «Hey, schön, dass du das machst.» Und vielleicht sollten wir diese kleinen, feinen Anlässe auch besuchen. Denn Engagement braucht nicht nur Menschen, die etwas auf die Beine stellen, sondern auch solche, die hingehen. Sonst könnte es irgendwann tatsächlich das ganze Jahr so ruhig sein wie in den Herbstferien.
Gut genutzt: Die Sammelstelle für invasive Neophyten steht seit Ende August bei FOTO: ZVG der Jost AG kostenlos zur Verfügung.
sagt Simon Amiet vom Fachbereich Neobiota des Amts für Umweltschutz und Energie Basel-Landschaft. Die bisher empfohlene Entsorgung kleiner Mengen über den Kehricht bleibe weiterhin sinnvoll. «Fallen grössere Mengen an, ist eine Entsorgungsmulde die bessere Lösung.» In die Mulde gehören sämtliche invasiven und potenziell invasiven Neophyten gemäss der Artenliste von Info Flora. Ebenfalls angenommen werden Unkräuter aus der Landwirtschaft, da diese häufig gemeinsam mit Neophyten entfernt werden. Gartenabfälle wie Rasenschnitt oder anderes Grüngut sind hin-
gegen ausgeschlossen. Das gesammelte Pflanzenmaterial wird in einer Vergärungsanlage in Pratteln bei hohen Temperaturen vergärt und anschliessend kompostiert. Dadurch werden Samen, Wurzeln und andere Pflanzenteile zuverlässig inaktiviert, sodass sich die Arten nicht weiterverbreiten können. Gleichzeitig entstehen aus dem Pflanzenmaterial wertvolles Biogas und nährstoffreicher Humus. Wichtig ist deshalb auch die Anlieferung: Plastiksäcke dürfen nicht in die Sammelmulde gelangen, da sie den Verwertungsprozess stören würden. Werden Pflanzenmaterialien in Säcken
Die neue Sammelstelle ist Teil der kantonalen Strategie zur Bekämpfung invasiver Neophyten. Der Kanton führt Eindämmungsarbeiten entlang von Fliessgewässern, in Naturschutzgebieten und an Kantonsstrassen durch. Gemeinden, Naturschutzvereine und Waldeigentümer werden zudem finanziell unterstützt. Mindestens ebenso wichtig sei jedoch das Engagement der Bevölkerung. «Ohne die Mithilfe der Bevölkerung geht es nicht», sagt Amiet. Wer invasive Arten im eigenen Garten entdeckt, sollte verhindern, dass sie sich weiter ausbreiten. Blüten und Fruchtstände sollten rechtzeitig entfernt und korrekt entsorgt werden. Ausserdem empfiehlt der Fachmann, problematische Arten wie Kirschlorbeer oder Sommerflieder durch einheimische, standortgerechte Pflanzen zu ersetzen. Im Handel sind diese Arten bereits seit gut zwei Jahren nicht mehr erhältlich, der Verkauf wurde auf Bundesebene verboten. Die Jost AG teilt auf Anfrage mit, dass die Mulde in den ersten Betriebswochen bereits rege genutzt wurde. Ob sich die neue Sammelstelle weiterhin bewährt, will der Kanton anhand der Anzahl Leerungen und des entsorgten Pflanzenmaterials beurteilen. Die Finanzierung ist vorerst bis Ende 2028 gesichert. «Wenn es die finanziellen Mittel zulassen und die Mulde entsprechend genutzt wird, ist auch der Betrieb über das Jahr 2028 hinaus vorgesehen», so Amiet.
ANZEIGE
Ausführliche Informationen www.kfl.ch KIN0
Donnerstag, 22. Oktober, 20.00 Uhr
Sentimental Value Tragikomödie; Norwegen 2025, 133 Min. AUSSTELLUNG
23.10.– 8.11.2026 Vernissage: Freitag, 23. Oktober, 19.00 Uhr
Renata Borer Werke 2010–2025 KABARETT
Freitag, 23. Oktober, 20.00 Uhr
Barbara Hutzenlaub Sprechstunde * * Tickets auf www.kfl.ch
Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen
4
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
WochenBlatt
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
IN LIEBEVOLLER UND DANKBARER ERINNERUNG
www.ref-laufental.ch Laufen Donnerstag, 15. Oktober, 14.30 Uhr Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Elvis Presley – Johnny La Rose singt die schönsten Lieder vom grossen King of Rock and Roll Elvis Presley. Anschliessend wird ein Zvieri serviert und es bleibt Zeit, die Gemeinschaft zu pflegen und sich auszutauschen. Freitag, 16. Oktober, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal. Freitag, 16. Oktober, 15.00 Uhr Café GLOBAL. Treffpunkt für geflüchtete Menschen und «Leute von hier», 15 – 17 Uhr im grossen Saal des reformierten Kirchgemeindehauses, Schutzrain 15 in Laufen, es gibt Kaffee und Waffeln.
Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten die Sterne der Erinnerung.
1945 – 2026
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter, Schwägerin, Tante und Gotte
Anna Borer-Karrer 14.12.1934 – 6.10.2026 Nach einem langen und erfüllten Leben durfte sie, nach kurzem Altersheimaufenthalt, friedlich einschlafen.
Freitag, 16. Oktober, 19.15 Uhr Abendmusiken, in der ref. Kirche Laufen. «Wo Musik Heimat wird» mit dem Chor der Trachtengruppe Thierstein unter der Leitung von Paul Stebler. Eintritt ist frei – Kollekte.
In stiller Trauer: Franco und Violette Borer-Steg Florin und Melanie Borer mit Flurina Dieter und Monika Borer-Lutz Vivien und Simon Widmer mit Levi Leoni Borer und Marco Lisser Petra und Fredy Henz-Borer Nicolai Henz und Stephanie Jossi Michelle und Adrian Spies mit Malia
Sonntag, 18. Oktober, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Boris Belge, es singt der Chor unter der Leitung von Tatjana Fuog. Dienstag, 20. Oktober, 19.00 Uhr Trauerbistro im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 19.00 – 21.00 Uhr. Das Trauerbistro wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@ gmx.ch, 079 568 74 10. Donnerstag, 22. Oktober, 15.00 Uhr Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Schutzrain 15, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, trauerbegleitung@ gmx.ch, 079 568 74 10. Kleinlützel Freitag, 16. Oktober, 19.00 Uhr Ökumenisches Suppenessen im Tellsääli in Kleinlützel. Es gibt Kürbissuppe aus den Kürbissen, die wir am Suppentag als Samen verteilt haben. EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 18. Oktober, 17.00 Uhr Musikalischer Abendgottesdienst, Pfarrer Chris Tornes, Sharon Prushansky, Klavier, und Valeria Curti, Fagott, Apéro
Auf Wunsch der Verstorbenen findet keine Abdankungsfeier statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Sein Lebenswerk wird weitergetragen. Seine Werte und seine Persönlichkeit bleiben in uns lebendig. In stiller Trauer Familie Rüedi Bader und alle Mitarbeitende der Unternehmen Gundeli-Garage AG, Centra-Garage AG, CG Carrosserie AG und die CG Automobile Zwingen AG Die Abdankung findet am Mittwoch, 4. November 2026, um 14.00 Uhr in der kath. Kirche in Aesch BL statt. Anstelle zugedachter Blumen und Kränze bitten wir um eine Spende an den Basler Wirrgarten, IBAN CH71 0900 0000 4026 00181, PC: 40-260018-1.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Gotte
Astrid Fankhauser-Hänggi 26.04.1949 – 06.10.2026 In liebevoller Erinnerung
Rolf Fankhauser Ivo Fankhauser Marco und Alena Fankhauser mit Yuri Svenja Fankhauser Dave Fankhauser Yanic Fankhauser Regula Fankhauser Pascal Fankhauser Sandra Fankhauser Erich Hänggi Verwandte und Freunde
Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der Kirche Breitenbach im engen Familien- und Freundeskreis statt.
Sonntag, 25. Oktober, 10.15 – 11.15 Uhr, Gde.-Saal, Ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Vorstellung des diesjährigen Krippenspiels: Klara und der Nussknacker finden das Jesuskind. Mit Jaqueline Wirz, Regula von Burg, Benjamin Gerber und Carmen Gerber u.a.
Anstelle von Kranz- und Blumenspenden danken wir für einen Spendenbetrag an: Antoniushaus in Solothurn, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1, Vermerk: Todesfall Astrid Fankhauser
Ferienvertretung im Pfarramt:
Traueradresse: Rolf Fankhauser, March 186, 4233 Meltingen
Pfarrer Stéphane Barth ist vom So., 4. bis zum So., 18. Oktober in den Ferien. Für Beerdigungen und Seelsorge wird er folgendermassen vertreten: vom 12. bis 18. Oktober von Pfarrer Hans Mayr, Tel. 078 808 52 86.
Gilt als Leidzirkular
Dreissigster: Samstag, 07.11.2026, 18.00 Uhr in der Kirche Breitenbach
Bernadette Jordi-Hänggi 11. April 1941 – 25. September 2026
Langsam, aber stetig hat Dich Deine Lebenskraft verlassen. Zum Schluss durftest Du ohne langes Leiden sterben. Nun nehmen wir für immer Abschied von Dir und danken Dir von Herzen für alles.
Michel Jordi und Pia Halbeisen Ralph und Monika Jordi-Ryf mit Eva Siena und Luis Raul Heidi und Marcel Klein-Jordi Isabelle Klein Christoph Klein Heinz Jordi Die Abdankungsfeier findet am Montag, 26. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der Herz Jesu Kirche in Laufen statt. Anschliessend wird die Urne auf dem Friedhof in Laufen im Gemeinschaftsgrab beigesetzt.
Seniorennachmittag:
Konfirmandenunterricht: Donnerstag, 22. Oktober, 17.30 – 19.00 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Pfr. Stéphane Barth.
Wir sind traurig, dass er nicht mehr bei uns ist, und zugleich dankbar für die gemeinsame Zeit, die Begegnungen und die vielen Erinnerungen, die bleiben.
Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die niemand nehmen kann.
Sonntag, 18. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Hans Mayr, Org. Elias Taglang
Dienstag, 20. Oktober, 15.00 – 16.30 Uhr, Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Thema: Griechische Musik. Mit einem Zvieri. Freiwillige Anmeldung bei Pfr. Stéphane Barth, Tel. 061 781 12 50 oder pfarramt@refkirchethierstein.ch
Karl Rüedi war weit mehr als ein Unternehmer. Mit seiner Persönlichkeit, seiner Menschlichkeit und seinen klaren Werten hat er die Menschen um sich geprägt und bleibende Spuren hinterlassen.
Gilt als Leidzirkular.
Gottesdienste:
ChinderChilche/Sonntagsschule:
Mit grosser Trauer nehmen wir Abschied von unserem Wegbegleiter und geschätzten Menschen.
Traueradresse: Petra Henz-Borer, Kapellenweg 40, 4247 Grindel
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Sonntag, 25. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, im Anschluss: Kirchenkaffee, mit ChinderChilche/SoSchule: siehe unten!
Karl Rüedi
Traueradresse: Ralph Jordi, Dürrenbodenweg 23, 4242 Laufen Anstelle von Blumen hätte sich Bernadette eine Spende an das Kloster Mariastein gewünscht. Spendenkonto: IBAN CH13 0900 0000 4000 2800 9
Menschen sind verschieden
Einsamkeit im Alter muss nicht sein. Ihre Spende hilft. www.prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 | TWINT
unsere Bestattungen auch
Bestattungsdienst Doris Passalacqua
Nunningen 061 791 11 41 Laufen 061 761 30 50
5
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
Haus zu Haus Altpapiersammlung
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 12. Oktober 2026 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u. a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die 3. Lesung des Budgets 2027 fand statt. • Die neue Zusammensetzung der Kommission «Grüngut 2.0» wurde diskutiert und beschlossen.
Am Freitag, 16. Oktober 2026, wird das Altpapier (kein Karton!) durch die KELSAG AG von Haus zu Haus eingesammelt. Bitte stellen Sie das Altpapier bis spätestens 7.00 Uhr am Strassenrand bereit. Wichtig: Die Bereitstellung erfolgt am gleichen Standort, wo üblicherweise der Kehricht hingestellt wird. Bitte gut sichtbar deponieren. Das nächste Datum ist Freitag, 11. Dezember 2026. Vielen Dank für Ihre wertvolle Mithilfe.
• Die Traktanden der bevorstehenden Budget-Delegiertenversammlung des WVBs (Wasserverbund Birstal) wurden besprochen und genehmigt. • Die finale Vernehmlassung des neuen Vertrages und der neuen Vereinbarung der KESB Laufental fand statt. Die Änderungen wurden diskutiert und z. H. der Delegiertenversammlung KESB verabschiedet.
Technische Dienste
Igelfreundliche Gärten in Laufen Am Samstag, 31. Oktober, veranstalten die Umweltkommission Laufen und der Verein Permakulturgärten Grüner Zweig in Zusammenarbeit mit Pro Natura BL einen Workshop zur Förderung igelfreundlicher Gärten. Seit 2022 steht der Igel auf der Roten Liste. Die Igelpopulation ist stark rückläufig. Igel benötigen vielfältige Versteck- und Nestbaumöglichkeiten, die ihnen als Tagesschlafplatz, Überwinterungsort oder zur Aufzucht von Jungen dienen. Mit nur wenig Aufwand lässt sich der Lebensraum für den Igel im eigenen Gar-
ten verbessern. Ein bisschen Wildnis, ein Asthaufen oder eine Wildhecke als Kleinstruktur sind wichtige Elemente für einen igelfreundlichen Garten. Lernen Sie im Kurs «Igelfreundliche Gärten» von Pro Natura Baselland mehr zur Biologie des Igels und erfahren Sie in Theorie und Praxis, wie sich der eigene Garten für Igel attraktiver gestalten lässt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Lassen Sie uns gemeinsam den Igeln wieder mehr Lebensraum in unserer Umgebung bieten! Ort: Permakulturgarten Grüner Zweig, Kohlbachstrasse 85, 4242 Laufen.
Rund um die AHV-Altersrente An dieser Veranstaltung erfahren Personen, welche vor dem Renten alter stehen (ab ca. 55. Altersjahr) alles Wichtige rund um die Alters rente der AHV. Kurz erklärt Befassen Sie sich frühzeitig mit Ihrer Altersrente. Der Gedanke an die Pensionierung ist mit vielen Fragen verbunden: Was darf ich von der AHV erwarten? Profitiere ich, wenn ich länger arbeite? Je früher Sie Ihren Ruhestand planen, desto sicherer werden Sie und vermeiden unschöne Überra schungen. Das Referat behandelt u. a. folgende Themen:
Kurs Igelfreundliche Gärten in Laufen
– Wie melde ich mich für die AHVRente an? – Wie hoch wird meine Altersrente? – AHVReform 21: Was ändert sich für mich? – Was muss ich bei einem Vorbezug der Altersrente beachten? – Was bedeutet ein Aufschub der Altersrente? – Was muss ich beachten, wenn ich geschieden bin? – Wie muss ich vorgehen, wenn ich im Ausland gearbeitet habe? – Was passiert mit meiner Alters rente, wenn meine Partnerin resp. mein Partner stirbt?
Datum 31. Oktober 2026
Zeit 14.00 – 17.00 Uhr
Infos & Anmeldung
Datum: Dienstag, 10. November
pronatura-bl.ch/igelkurs
2026
Kontakt Nora Lüdi igelkurs@pronatura.ch
© Irene Krummenacher
Dauer: von 19.00 bis ca. 20.30 Uhr Kursleitung: Daniel Henz, Sozial
versicherungsFachmann mit eidg. Fachausweis Kursort: Stadthaus Laufen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen (3. Stock: Fahnensaal) Kurskosten: Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmer kostenlos Kontaktperson: Mara Forster, Mobil 076 471 82 24 Anmeldung obligatorisch bis 6. November 2026 via: www.chraettli.ch
Was muss ich als Hundehalter oder Hundehalterin wissen? Alle Hunde werden auf der Internet seite www.amicus.ch gemeldet. Ihr Tierarzt oder Ihre Tierärztin wird Sie entsprechend beraten. Zusätzlich müssen Hunde ab der 16. Alterswoche bei der Wohnsitzge meinde gemeldet werden bzw. innerhalb von 10 Tagen seit der Anschaffung. Für die Anmeldung kommen Sie bitte persönlich zum Schalter der Einwohner kontrolle Laufen. Bitte bringen Sie diese Unterlagen mit:
– Haftpflichtnachweis (Deckung von mind. 3 Mio. Franken pro Ereignis) – Impfausweis mit Mikrochipnummer bzw. Bestätigung Eintragung ANIS – Listenhund oder 2. Hund zu Listen hund: Bewilligung vom Veterinäramt BL Die Gebühr beträgt: CHF 120 pro Hund
Abmeldung Hund: Bitte teilen Sie uns mit, wenn Ihr Hund verstorben ist oder Sie ihn weiterplat ziert haben.
Richtig.
Arbeiten für Vereine Vereine haben die Möglichkeit, Arbeiten zugunsten der Allgemeinheit auszuführen, und werden dafür finanziell entschädigt. Dieses Modell hat sich in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich bewährt. Die anfallenden Arbeiten sind verschiedenen Kategorien zugeordnet, für die jeweils ein Pauschalbeitrag ausgerichtet wird. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass der Verein seinen statutarischen Sitz in Laufen hat. Die Arbeiten werden für die Jahre 2027 und 2028 ausgeschrieben. Kat.
Anspruch
Mindestalter
A
Hohe Ansprüche an die Arbeit und Selbstständigkeit mit mehr als 10 Personen
16 Jahre
Beitrag pauschal
CHF 1200.00
B
Einfache Arbeiten für mehr als 10 Personen
14 Jahre
CHF 800.00
C
Einfache Arbeiten für 5 – 10 Personen
14 Jahre
CHF 400.00
D
Individuelle Ansprüche
14 Jahre
CHF 20.00/h
Einige Beispiele für Arbeiten sind: Kat.
Beispiele
A
Unterhalt von Wanderwegen, Mitarbeit bei Bundesfeier, Waldgang und weitere
B
Auf und Abbau von Anlässen wie 1. Mai Markt, Christchindlimärt und weitere
C
Laub in den Anlagen aufnehmen, Neophyten bekämpfen, Mithilfe Neujahrs apéro, Abfall während Feiern beseitigen, Mithilfe bei Unterhaltsarbeiten unserer Anlagen und weitere
D
Individuell. Vereine, welche sich dafür interessieren, können sich bis am 1. November 2026 mittels folgendem Onlineformular anmelden. Die Stadtverwaltung informiert anschliessend über die Zuteilung der Arbeiten und spricht sich mit Ihnen bezüglich Durchführung ab. Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Technische Dienste
6
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Bättwil
WochenBlatt
Metzerlen-Mariastein
Betreibungsamtliche Liegenschaftssteigerung Kommunale Ersatzwahl Ausschreibung/Ersatzwahl für das Amt eines Gemeinderates/ einer Gemeinderätin und Einberufung der Wahlberechtigten für den Urnengang vom 29. November 2026 Der Gemeinderat der Gemeinde Metzerlen-Mariastein gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe c des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 (BGS 113.111), beschliesst:
Baupublikation
1. Ausschreibung / Wahlfestsetzung / Einberufung
Bauherrschaft: Gallego Compte und Jeffrey Thomas Monserat und Martin, Im Eichacker 24, 4112 Bättwil Projektverfasser: Gallego Compte und Jeffrey Thomas Monserat und Martin, Im Eichacker 24, 4112 Bättwil Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Sole-WasserWärmepumpe mit Erdwärmesonde. Nutzung für Heizung und Brauchwarmwassererzeugung Bauplatz: Im Eichacker 24, 4112 Bättwil Bauparzelle: GB Nr. 877 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist: 4. November 2026
In der Gemeinde Metzerlen-Mariastein ist das Amt eines Gemeinderates/einer Gemeinderätin neu zu besetzen. Die Ersatzwahl für dieses Amt für den Rest der Amtsperiode 2025 – 2029 findet am 29. November 2026 statt. Die Wahlberechtigten der Gemeinde Metzerlen-Mariastein werden zu diesem Urnengang einberufen. Die Wahl erfolgt nach dem Majorzwahlverfahren (§ 41 ff. und § 113 ff. GpR).
Grindel
Baupublikation Gesuchsteller/in: Dieter und Monika Borer, Erschwilerstrasse 229, 4247 Grindel Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: WIELAND TB, Manfred Wieland, St. Jakobstrasse 38, 4147 Aesch BL Bauvorhaben: Ersatz der alten Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe aussen aufgestellt Adresse: Erschwilerstrasse 229, 4247 Grindel Grundstücksnummer: 906 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Einsprachefrist: 6. November 2026
Hofstetten-Flüh
2. Zweiter Wahlgang Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 28. Februar 2027 statt. 3. Wählbarkeitsvoraussetzungen Wählbar ist, wer in der Gemeinde Metzerlen-Mariastein stimmberechtigt ist. Wählbar ist auch, wer sich verpflichtet, vor Amtsantritt die Stimmberechtigung in der Gemeinde und die Wählbarkeitsvoraussetzungen zu erwerben (§ 32 Abs. 2 GG). 4. Teilnahme an der Wahl Es dürfen sich nur Kandidaten und Kandidatinnen an der Wahl beteiligen, die sich innert Frist (s. Ziff. 5.) angemeldet haben. 5. Wahlvorschlag/Anmeldung Ein Wahlvorschlag ist auf einem amtlichen Formular «Wahlvorschlag für Beamtenwahlen» aufzuführen, welches bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden kann. Der Wahlvorschlag muss von mindestens 10 in der Gemeinde MetzerlenMariastein Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Der Wahlvorschlag ist spätestens bis Montag, 26. Oktober 2026, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen.
Bauherr: Rüger-Schöpflin Verena und Lucien, Neuer Weg 29, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: architektur.werk.stadt GmbH, Homelstrasse 50, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Parkplatz und Kanalisationssanierung Bauplatz: Neuer Weg 29, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3296 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 15. Oktober 2026 – 4. November 2026
Baupublikation Bauherr: Beck Oser Architekten GmbH, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Projektverfasser: Beck Oser Architekten GmbH, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: 6 Einfamilienhäuser mit gedeckten Autoabstellplätzen Bauplatz: Steinran 54, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 742 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 15. Oktober 2026 – 4. November 2026
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Sebastian Emanuel James Gonzalez McQuire und Karla Leyva Gonzalez Meza, Käppeliweg 2, 4115 Mariastein Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Heizungsmacher AG, Stefan Kost, Aeschenplatz 6, 4052 Basel Bauvorhaben: Aussen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe Adresse: Käppeliweg 2, 4115 Mariastein Grundstücksnummer: 1949 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch». Einsprachefrist bis am: 4. November 2026 Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen.
Mittwoch, 13.01.2027, um 10.00 Uhr in 4226 Breitenbach, Grienackerweg 14, öffentlich versteigert: Grundbuch:
Bärschwil Nr. 1212 1016 m², Hingerrain Kein Gebäude eingetragen Wohnzone W2a Betreibungsamtliche Schätzung Fr. 180'000.00
Das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Per sonen im Ausland vom 16. Dezember 1983 findet Anwendung. Zahlungsmodalitäten: Vor dem Zuschlag ist, ohne Anrechnung an den Erwerbspreis, für diverse Kosten und Handänderungssteuer eine Baranzahlung von Fr. 10'000.00 zu leisten. Bankchecks einer Grossbank oder ansässigen Lokalbank werden angenommen sowie die Vorauszahlung auf die IBAN CH46 0900 0000 4000 2925 8. (Zahlung muss mindestens 1 Tag vor der Steigerung beim Betrei bungsamt eingegangen sein.) Für die Steigerungssumme hat der Ersteigerer einen genügenden Finanzierungsausweis vorzulegen. Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis liegen beim unter zeichneten Betreibungsamt DorneckThierstein, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach vom 16.11.2026 – 26.11.2026 zur Einsicht auf.
6. Wahlzettel
Es handelt sich um Bauland der Wohnzone W2a ohne Gebäude, wes halb auf eine Besichtigung verzichtet wird. Fragen zum Objekt richten Sie bitte direkt an das Betreibungsamt DorneckThierstein, Tel. 061 704 70 25 oder via Mail an: ba.doth@fd.so.ch
Für die Gestaltung und den Druck der Wahlzettel ist die Gemeindeverwaltung verantwortlich.
Betreibungsamt DorneckThierstein
7. Wahlpropagandamaterial Die Wahlpropagandaschrift darf (gefaltet) höchstens das Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 Gramm wiegen. Sie ist in genügend Exemplaren spätestens bis am Montag, 26. Oktober 2026, 12.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung abzuliefern. 8. Zustellung an die Stimmberechtigten Die Zustellung des Wahlmaterials an die Stimmberechtigten erfolgt bis am Samstag, 7. November 2026. 9. Briefliche Stimmabgabe Sobald die Stimmberechtigten das amtliche Wahlmaterial erhalten haben, können Sie bis Samstag, 28. November 2026, spätestens bis 19.00 Uhr brieflich wählen. Metzerlen, 12. Oktober 2026 Gemeinderat Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
Infolge Betreibung auf Pfändung wird am
Gemeindepräsidentin: Marianne Frei
Gemeindeschreiberin: Claudia Styner
bz WOCHENBLATT
Zeitung für die Region Basel
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden. ► bz Zeitung für die Region Basel ► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental
Zullwil
Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh
Baupublikation
Borer Druck AG, Wahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch
Bauherrschaft: E. und N. Akakpovi, Hauptstrasse 3, 4234 Zullwil Projektverfasser/-in: E. und N. Akakpovi Bauvorhaben: Parkplatz Bauort: Hauptstrasse 3 Bauparzelle: GB-Nr. 643 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Für den Zugang wird eine SwissID mit der Stufe 0 (selbstdeklarierte Identität) benötigt. Alternativ können die Unterlagen während der Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung digital eingesehen werden. Einsprachefrist: 4. November 2026
Annahmeschlusszeit:
Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr. Annahmeschlusszeit:
► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.
L AU F E N TA L
WochenBlatt
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
7
L AUFEN
Kunst, die gesehen werden will Im Raum für Bildung, Kultur und Soziales Nu Riu in Laufen zeigten Menschen mit Unterstützungsbedarf der ESB BL während vier Tagen, was in den verschiedenen Ateliers der Tagesgestaltungen entsteht. Hinter den ausgestellten Werken steckt viel Freude am kreativen Schaffen.
Wie viel Engagement hinter der Ausstellung steckt, zeigte sich nicht nur an den Wänden und auf den Ausstellungstischen. Für die Vernissage bereitete Cucina per Tuttu der ESB aus Reinach den Apéro selbst zu. Vitorino hätte sich einzig noch mehr Besuchende ausserhalb des ESB-Umfelds gewünscht. Denn die Werke, findet sie, hätten diese Aufmerksamkeit verdient. Zurzeit findet in den Räumlichkeiten des Secondhandgeschäfts «einfach» an der Viehmarktgasse 30 eine Einzelausstellung der Mitarbeiterin Bianca Schweigler mit dem Titel «Mein Universum» statt. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Ladens noch bis am 5. Februar 2027 besucht werden.
Melanie Brêchet Wer die Ausstellung «der besonderen Art 2.0» im Nu Riu besuchte, stiess auf eine farbenfrohe und fantasievolle Vielfalt. Zu sehen waren Fotografien, Siebdrucke, Skulpturen oder auch kurze Slow-Motion-Filme mit Fimo-Figuren. Darin jagte etwa eine Katze eine Schlange oder ein grosser Fisch einen kleinen. Die Tagesgestaltung Reinach steuerte unter anderem eine ganze Installation zum Thema Herbstmesse bei. Entstanden sind die Arbeiten in den Tagesgestaltungen der ESB in Laufen, Reinach und Liestal. Ein gemeinsames Thema war nicht vorgegeben. In Laufen etwa beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Strukturen und Farben. «Sie entwickeln das selbst, wir unterstützen nur»,
Sie gehören zu den Kunstschaffenden, die letzte Woche ihre Werke ausstellten: Bianca Schweigler, Dominik Pümpin und FOTO: ZVG Mounir Bouzekri von der Tagesgestaltung Laufen der ESB BL. sagt Adrian Eiserlo von der ESB. Viele Mitarbeitende seien künstlerisch tätig und freuten sich, wenn ihre Arbeiten nicht nur im Atelier entstünden, sondern auch einem Publikum gezeigt würden. Für diese Möglichkeit sorgt seit einigen Jahren auch Anja Vitorino, Inhaberin des Begegnungsraums Nu Riu. Bereits zum dritten Mal stellte sie ihre barrierefreien Räumlichkeiten für eine ESB-Ausstellung
zur Verfügung. Den Anfang machte eine Ausstellung zu Ehren des pensionierten ESB-Mitarbeiters Hans Peter Vögtlin, bei der dessen zahlreiche gemalte Blumensträusse gezeigt wurden. Danach folgte eine Ausstellung mit Werken aus der Tagesgestaltung Laufen. Dieses Jahr wurde der Kreis auf Laufen, Reinach und Liestal erweitert. Das kreative Arbeiten hat bei der ESB auch ausserhalb solcher Ausstel-
lungen seinen festen Platz. In Laufen nimmt das Kreativatelier im Stedtli eine ganze Etage ein. Wer malen oder gestalten möchte, erhält dazu die Gelegenheit. Arbeiten aus den verschiedenen Ateliers werden zudem im ESB-SecondhandLaden «einfach» angeboten, ebenso Keramik aus Reinach. Neu entstehen beispielsweise auch Hefte, die mit eigenen Siebdruckmotiven gestaltet werden.
Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch
jeden Alters. Mo 18.00–21.00, Mi 17.00–21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.
078 662 44 78, mail@chor-nunningen.ch, www.chor-nunningen.ch/mitmachen
Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für
Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomo-
wald-geniessen/natur-wald-zeit. Waldbaden/Shin-
das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
tion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.
rin-yoku Gesundheitstraining für alle, in und mit der Natur. Kurs-Anmeldung und mehr Infos auf www.natur-wald-zeit.ch. Freue mich auf Sie herzlichst. Jacqueline Schneebeli.
Vorfreude: Szenen von der Basler HerbstFOTO: MELANIE BRÊCHET messe aus Ton.
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–14.00, Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00. Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00). Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.
Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch
Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,
vitaswiss Sektion Laufental-Thierstein. Bewe-
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223
Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00– 12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch
KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com
Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?! Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org
Museum Laufental. Jeden So ausser Sommerferien und Feiertage von 13.00–17.00. Führungen auf Anfrage jederzeit, Sonderausstellung «Kitsch: Böse Dinge oder Seelenheil?», Jurafossilien, Urgeschichte, Gewerbe, Zeitungsarchiv ab 1868, digitales Bildarchiv. www.museum-laufental.ch
SPORT Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.
Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch
Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung.
gungsprogramm unter professioneller Anleitung. Für einen gesunden Rücken: Funktionelle Gymnastik: Mi 17.45–18.45, Turnhalle Sek.-Schule, Laufen. Atemgymnastik für eine gute gesundheitliche Verfassung. Mit Qualitätslabel «sichergehen.ch» Kath. Pfarreiheim, Breitenbach: Di 16.30–17.30. Kath. Pfarreiheim Laufen: Mo 16.20–17.20, Mo 17.30–18.30, Di 9.00–10.00. Infos: www.vitaswiss.ch, 077 521 75 00.
NATUR Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: Dimitri Mayr, dimitri.mayr@gmail.com, 076 281 19 62.
Verein Permakulturgärten Grüner Zweig. Der Garten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch
KAMPFKUNST Dojo Laufental-Thierstein. Grienackerweg 13 in Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein: Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Erwachsene und Jugendliche: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30, ü50 Mi 9.00–10.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen: Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch: Unterricht in Karate, Kick Boxen, KungFu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene jeden Alters. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene
Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
Judo Club Nunningen. Training Kinder: Mo, 18.00– 19.15; Kinder+Jugendliche: Mi/Fr, 18.45–20.00; Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com
KURSANGEBOT Töpfern im Keramikatelier 77A Laufen. Erwachsenenkurse, Kinderkurse, Kindergeburtstage, individuelles Töpfern. Info: www.keramikatelier77a.com, keramikatelier77a@gmail.com, Adelheid Luckow, 079 508 75 30.
Gemischter Chor Nunningen «Sing mit uns». Montag, 19.30–21.15, Zähnteschür Nunningen (ausser Schulferien). Kontakt: Bruno Rentsch,
Yoga am Sonntagmorgen – NEU Drop-in. Ort: Dojo Kungfu 21, Hagenbuchenstrasse 2, 4244 Röschenz. Zeit: Sonntag, 8.00–9.30. Mitbringen: 1 Handtuch. Informationen und aktuelle Daten: www.facebook.com/yogasonntagmorgen4244
Bildhauer-/Schnitzkurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Laufen. www.thomas-hofstetter.ch. 077 453 98 13
FAMILIEN Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19, Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch
Spielgruppe Windrädli. Weststrasse 19, Laufen. Für Kinder ab 2 Jahren. Informationen und Anmeldungen: https://spielgruppewindraedli.ch oder 077 534 01 77.
MÜTTER- UND VÄTERBERATUNG Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch
Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch
KINDERTAGESSTÄTTE Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt
Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch
Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242
CH Regionalmedien AG
KiTa Hirzenkäfer, Spitalstrasse 34, 4226 Breiten-
061 706 20 20 oder inserate@wochenblatt.ch
Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch bach, 061 781 52 20 od. hirzenkaefer@bluewin.ch.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–18.30, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre. Mittagstisch. www.hirzenkaefer.ch
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Do, 7.00–18.20; Fr, 7.00–17.00. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
Kita Farbezauber, Fluhstrasse 50, 4244 Röschenz. Betreuung für Kinder ab 3 Monate bis Ende Primarschule. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 6.30–18.00. Tel. 061 763 01 70, info@kita-farbezauber.ch, www.kita-farbezauber.ch
PRO SENECTUTE UND SPITEX Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ bb.prosenectute.ch, www.bb.prosenectute.ch
Pro Senectute Dorneck-Thierstein. Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.prosenectute.ch, info@so.prosenectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil».
SPITEX Thierstein/Dorneckberg. Tel. 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.
SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.
Pflegeengel Tabea, private Spitexleistungen, mobile Pflege daheim, alles aus einer Hand, Krankenkassen anerkannt (BL/SO), Tabea Hamada-Steffen, Dipl. Pflegefachfrau HF, Tel. 079 923 29 29, E-Mail Pflegeengel.Tabea.Hamada@curacasa-hin.ch
ANZEIGE
U.S. Polo Tabry Herren-Sneaker, Gr. 41-46
59.95 Konkurrenzvergleich 90
o Bugatti Sonic Exko Herren-Sneaker, Gr. 40-45
69.95 Konkurrenzvergleich
Bugatti Herren-Sneaker, Gr. 40-46
95
59.95 Konkurrenzvergleich
Herren-Sneaker, Gr. 41-46
69.95
95
99.
89.
89.
-39%
-22%
-33%
Besuchen Sie uns in Pratteln an der Zurlindenstrasse 31
Skechers Delson Antigo Konkurrenzvergleich
85.-
ottos.ch
8
L AU F E N TA L
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
WochenBlatt
AUS DEN AUFZEICHNUNGEN VON JONAS LENZ: EPISODE 11
Der Geigenbaumeister von Dittingen In Dittingen trifft Jonas Lenz auf einen Geigenbauer, der mit 20 Jahren zum ersten Mal ein klassisches Live-Konzert erlebt. Was danach geschieht, ist die Geschichte einer späten Entdeckung, eines schlummernden Potenzials und einer grossen Leidenschaft. Mark Riklin Darauf hat sich Jonas Lenz seit Langem gefreut. Dank eines Hinweises von Regina Weibel weiss er seit Monaten, dass in der Nachbarschaft der Präsidentin der Promotion Laufental ein renommierter Schweizer Geigen- und Cellobauer lebt: Jürg Albert Buchwalder, Jahrgang 1959, international vernetzter Experte für Reparatur, Bau und klangliche Optimierung von Streichinstrumenten.
Putzmann in Philadelphia Dittingen, Kählenweg 4. Wie wird man eigentlich Geigenbauer, fragt Lenz, als er die Werkstatt betritt. Die Antwort beginnt mit einer Schulgeschichte. Der schönste Tag seines Schülerlebens sei der erste Tag nach der dritten Oberstufe gewesen. Danach sei er ein paar Jahre Vagabund gewesen. Jeden Sommer kommt er in die Schweiz zurück und verbringt drei Monate auf einer Alp. Dort verdient er so viel Geld, dass er den Rest des Jahres davon leben kann. Mit den Jahren wird das Leben prekär. Buchwalder möchte sich mit etwas verbinden. Mit einer Leidenschaft, einem Lebensinhalt. Ende der 1970er-Jahre landet er in Philadelphia, arbeitet in einem kleinen Theater ausserhalb der Stadt als Putzmann. Eines Abends geht er mit Freunden in ein Konzert des Philadelphia Orchestra. Auf dem Programm steht Haydns «Schöpfung», Dirigent ist Eugene
In der Werkstatt des Cellobauers: Die Decke eines alten italienischen Cellos wartet auf die Restauration.
Ormandy. Der 20-jährige Buchwalder traut seinen Augen und Ohren kaum. Zum ersten Mal in seinem Leben hört er ein klassisches Live-Konzert.
Die Geige im Schrank Das eigentliche Schlüsselerlebnis beginnt erst danach. Im kleinen Theater gibt es eine Geigerin, die ihre Geige in einem Schrank aufbewahrt. Buchwalder geht eines Tages allein in den Raum, schliesst hinter sich die Tür, öffnet den Schrank
weder ein Musiker noch ein Instrumentenbauer. Und nun sitzt er hier einem Mann gegenüber, der genau das Gegenteil erlebt hat. Offensichtlich, denkt Lenz, braucht ein Potenzial beides: Anlage und Umwelt. Aber nicht unbedingt zur gleichen Zeit. Beim einen ist die Umwelt schon da und das Potenzial bleibt stumm. Beim anderen fehlt die Umwelt und das Potenzial wartet geduldig auf den Moment, bis beides aufeinandertrifft.
Scuola di Liuteria di Parma
Waagschale mit alten Geigenstegen: Jedem Steg geht eine Reparatur und ein neuer Steg FOTO: ARTS VIVANTS des Geigenbauers voraus.
Detektei Laufental Im Auftrag der Promotion Laufental ist der St. Galler Soziologe und Journalist Mark Riklin als Detektiv Jonas Lenz im Tal unterwegs. Auf der Suche nach besonderen Potenzialen: nach Menschen mit Geschichte, ungewöhnlichen Orten, verborgenen Schätzen und erzählenswerten Begebenheiten. Alles, was ihm begegnet, hält er in seinem roten Journal fest: Beobachtungen, Gespräche, Zufallsfunde und sachdienliche Hinweise. Daraus entstehen erzählerische Ermittlungsnotizen: Geschichten zwischen Reportage, Spurensuche und Abenteuer. Die Serie, die nach der guten Resonanz noch etwas weitergeführt wird, gibt Einblick in die laufenden Ermittlungen des Projekts, das über die Neue Regionalpolitik (NRP) gefördert wird.
Eine Geige leisten kann sich Buchwalder nicht. Also beschliesst er, eine zu bauen. In Philadelphia geht er zu einem bekannten Geigenbauer und fragt, wie man eine Geige baue. Der lacht. Das könne man nicht einfach. Das sei ein Beruf. Den müsse man lernen. Dafür gebe es eigene Schulen, die besten seien in Europa. Und so beginnt Buchwalder 1980 an der renommierten Scuola di Liuteria di Parma bei Maestro Renato Scrollavezza seine Ausbildung zum Geigenbauer. Fünf Jahre lang lernt er in einer kleinen Geigenbauerschule innerhalb des Konservatoriums, in dieser Form weltweit einzigartig. Und Parma liefert ihm gleich zwei Dinge, die ihm bisher gefehlt haben: Zugang zur Musik und den direkten Kontakt zu Musikern. Zudem lernt er seine spätere
Frau kennen, Simona Pecorari, die Oboe und später Gesang studiert. Buchwalder geht in jede Konzert- und Opernaufführung, sitzt für 1000 Lire auf Holzstühlen und holt nach, was er eine Kindheit lang nicht gekannt hat.
«Meine grosse Leidenschaft ist das Einrichten von Geigen und Celli.» JÜRG ALBERT BUCHWALDER GEIGENBAUMEISTER
Vom Instrument zum Klang Mit 26 Jahren schliesst Buchwalder seine Ausbildung ab. Nach Wanderjahren in Werkstätten in Deutschland und der Schweiz eröffnet er 1989 in Basel sein eigenes Atelier. Bald wird aus dem Geigenbauer ein Klangforscher. Eine intensive Zusammenarbeit mit Cellisten beginnt: mit Daniel
FOTO: MARK RIKLIN
Robert Graf, bis 2015 Solocellist an der Frankfurter Oper, später mit Guillermo Pastrana und Thomas Demenga, beide Dozenten an der Musikhochschule Basel. Alle interessieren sich für dieselbe Frage: Was passiert eigentlich mit dem Klang? Und wie lässt er sich verbessern? Sie tüfteln, probieren, hören, verändern. Nächtelang. Immer noch einmal. Noch etwas präziser. Die klangliche Optimierung wird zum Schwerpunkt von Buchwalders Wirken, das präzise Einrichten von Instrumenten zu seinem Aushängeschild.
Die Seele des Instruments Besonders die Celli haben es Buchwalder angetan. Buchwalder verweist auf ein altes, französisches Cello aus Paris, das vor ihnen steht. 1850. Ahorn. Der Stimmstock muss verschoben werden, um den Klang zu optimieren. Anima, die Seele des Instruments. Nur wenn sie an der richtigen Stelle platziert sei, könne sie für den notwendigen Spannungsausgleich sorgen. Der Besuch neigt sich dem Ende entgegen. Nochmals saugt Lenz die Sinnlichkeit der Werkstatt in sich auf. Werkzeuge, Hölzer, Instrumente. Das nächste Mal will er den Geigen- und Cellobauer in seinem Atelier in Basel besuchen. Noch ist lange nicht alles erzählt. Sachdienliche Hinweise an www.detektei-laufental.ch.
und nimmt den Geigenkasten heraus. Eine völlig unbekannte Welt liegt vor ihm. «Das will ich unbedingt lernen», sagt Buchwalders innere Stimme. Für Lenz läuft inzwischen das Kopfkino. Der junge Mann, der ohne klassische Musik aufgewachsen ist, steht allein mit einer Geige in einem kleinen Raum. Er betrachtet ein Instrument, von dem er bis dahin kaum etwas wusste. Und plötzlich ist da etwas, das vorher nicht da war. Oder vielleicht doch. Ein schlummerndes Potenzial, das zwanzig Jahre lang auf diesen einen Moment gewartet hat.
Anlage und Umwelt Lenz kennt das Gefühl, von Musik überwältigt zu werden, allerdings aus einer ganz anderen Kindheit. Bei ihm lief am Sonntagmorgen Bach. Laut. Sehr laut. Der Vater spielte Geige, die Mutter Cembalo, abends probte im Wohnzimmer das Streichquartett. Musik gehörte so selbstverständlich zum Familienalltag wie das Abendessen. Lenz lernte Klavier, später Gitarre. Und trotzdem wurde aus ihm
Cello-Zwillinge: Links ein Babycello fürs Patenkind, rechts eine im Bau befindliche Kopie.
FOTO: JÜRG BUCHWALDER
Richtig entscheiden – Wohlstand sichern Podiumsdiskussion und Impulsreferate zur erfolgreichen Wirtschaftsförderung in den Gemeinden des Schwarzbubenlands am 5. November 2026.
Blick über das Gewerbegebiet in Büsserach. Foto: Christian Bieri
Wie können Gemeinden ihre Gewerbe- und Industriezonen nachhaltig sichern und zukunftsfähig gestalten? Was braucht es, um attraktive Arbeitsplätze vor Ort zu
sichern und verlässliche Steuererträge für die Zukunft zu generieren? Diese zentralen Fragen stehen im Mittelpunkt einer öffentlichen Podiumsdiskussion, zu der die Stand-
ortförderung und das Forum Schwarzbubenland am 5. November 2026 nach Büsserach einladen. Die Entwicklung lokaler Wirtschaftsstandorte ist längst zu einer
Sagen und Mythen rund um Gempen Der neue Mythen- und Sagenweg Gempen erzählt auf zwei Touren und an 20 Stationen die Geschichte der jeweiligen Flurnamen und ortsbezogene Sagen. Erarbeitet wurden die Stationen mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Primarklassen. Diese beschäftigten sich im Rahmen einer Projektwoche im Jahr 2023 mit Flurnamen. Dazu erstellten sie, gemeinsam mit der Gempner Heimatkundlerin Elisabeth Kutzli, verschiedene Medienformen, in denen sie die jeweilige Geschichte eines Ortes wiedergaben. Es entstanden Texte, Audio- und Videodateien.
Was ist ein Chutz? Die Resultate dieser Projektarbeit waren der Grundstein des Mythen- und Sagenwegs Wegs, der vor kurzem eröffnet wurde. Er ist auch das Resultat einer gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit mit den Ortschaften Büren und Hochwald sowie dem Engagement des Bürgerrats von Gempen. Dieser stellte im Rahmen des jährlichen Naturtags die von den Schülern gefertigten Holzschilder auf. In die Schilder hatten die Schülerinnen und Schüler die Namen der jeweiligen Orte eingebrannt und mittels dort
Soviel sei verraten: Ein Chutz ist ein Höhenfeuer: «Der Chutz war ein riesiges Feuer, das man bei Krieg angezündet hat. Die Chutzenfeuer waren früher ein Warnsignal, ein Alarmsystem. Wenn die Soldaten aufgeboten werden mussten, läutete man die Kirchenglocken, stiess in die Hörner und zündete die Chutzen an. Es gab auch einen Chutzenwächter, der aufpassen musste, dass der Chutz nicht vorzeitig angezündet wurde und der den Chutz, wenn nötig, anzündete.» www.gempen.ch/sagenweg/
Schild beim Einstieg zum Sagenweg in Gempen. Foto: Sebastian Jüngel
Promotion Laufental Wirtschaftsförderung Vorstadtplatz 2 4242 Laufen
Eggs, die aufzeigt, welche gestalterischen und planerischen Handlungsspielräume Gemeinden heute nutzen können. Persönliche Netzwerke Durch den Abend führt Moderator Michael Köhn. Nach den Impulsen steht das Publikumsgespräch im Fokus: Gemeindevertreter, Planende, Gewerbetreibende und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, mitzudiskutieren und wertvolle Inputs für die eigene Standortpflege mitzunehmen. Beim anschliessenden Apéro bietet sich zudem die Gelegenheit, persönliche Netzwerke zwischen Kanton, Gemeinden und Wirtschaft nachhaltig zu stärken.
Erfolgsbeispiele aus der Praxis Wie sich politische Vorgaben in der Praxis auswirken und welche Rahmenbedingungen Gewerbebetriebe tatsächlich benötigen, berichtet Yves Burgener, Geschäftsführer der Aquasolar AG, aus der Perspektive eines wachsenden Unternehmens. Aus Sicht der Kommunen teilt Rainer Kübler, Gemeindepräsident von Büsserach, konkrete Erfolgsbeispiele und Herausforderungen aus dem Gemeindealltag. Ergänzt wird die Runde durch Raumplanerin sowie Kantons- und Gemeinderätin Janine
«Erfolgreiche Wirtschaftsförderung in Gemeinden» Zeit: Do. 5. November, um 19 Uhr Ort: Aqua Solar AG Industriering 66, Büsserach Für alle Interessierten, insbesondere GemeindevertreterInnen im Schwarzbubenland.
Bitte anmelden unter: info@schwarzbubenland.info
Verborgene Projekte, grosse Wirkung
angebrachter QR-Codes lässt sich nun an den einzelnen Stationen jeweils die Geschichte des Ortes abrufen. Was ist ein Chutz? Weshalb steht in Gempen ein Funkfeuer? Und was hat sich beim Doppelten Kreuz ereignet? Die Text- und Audiodateien sowie auch der Weg sind auf der Homepage der Gemeinde Gempen zu finden. Es ist empfehlenswert, die Wegführung vorab anzuschauen, denn diese ist selbst nicht ausgeschildert. Aber mit etwas Geschick gelingt es, die Schilder zu finden und einiges dazu zu lernen.
Die Vereine Promotion Laufental und Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wohnregion und Naherholungsgebiet. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren Wirtschaft, Verkehr, Bildung, Tourismus, Kultur und Gesundheit. Wir vernetzen die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. (Bilder: CSB Photography, z-ing.ch, KSBL)
Schlüsselfrage für die Handlungsfähigkeit von Kommunen geworden. Um praxisnahe Antworten zu finden, bringt der Anlass die wichtigsten Akteure aus Politik, Verwaltung, Raumplanung und Praxis an einen Tisch. Den Blick für das grosse Ganze schärfen Regierungsrätin Sibylle Jeker (Kanton Solothurn) und Thomas Kübler (Leiter Standortförderung BL), die Einblicke in übergeordnete Förderinstrumente, rechtliche Rahmenbedingungen und kantonale Strategien geben. Danach bringt Nationalrat Christian Imark seine Erfahrungen zur Wirtschaftsaffinität ein, aus der Sicht eines Gemeinderats und aus der Sicht der Standortförderung.
Tel. +41 61 763 13 43 wirtschaft@laufental.swiss www.lauftental.swiss
Nicht alles, was die Promotion Laufental bewegt, ist sichtbar. Vieles entsteht im Hintergrund – im Austausch mit Gemeinden, Kanton und Wirtschaft. Eines davon ist für die wirtschaftliche Entwicklung des Laufentals wichtig: Wie können gut nutzbare Gewerbe- und Industrieflächen verfügbar gemacht werden? Unternehmen im Laufental brauchen Entwicklungsmöglichkeiten, um am Standort wachsen zu können. Gleichzeitig sind Gewerbe- und Industrieflächen in der Agglomeration Basel knapp und teuer. Im Laufental stehen kaum geeignete Flächen für Betriebserweiterungen oder Neuansiedlungen zur Verfügung. Abtausch fördern Gemeinsam mit der Handelskammer beider Basel arbeitet die Promotion Laufental deshalb am flächengleichen Abtausch von Arbeitszonen. Bereits eingezonte Gewerbe- und Industrieflächen, die aufgrund raumplanungsrechtlicher Vorgaben nicht oder kaum genutzt werden können, sollen an Standorte verlagert werden, an denen eine gewerbliche Nutzung möglich ist. Dafür wird ein Anreizmodell entwickelt, das den Abtausch für Ge-
Forum Schwarzbubenland 4143 Dornach
Tel. +41 77 510 72 87 info@schwarzbubenland.info www.schwarzbubenland.info
Patrick Neuenschwander Standortförderer Promotion Laufental
meinden und Grundeigentümer attraktiv macht. So werden Flächenpotenziale genutzt und Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen geschaffen, ohne die Gesamtfläche der Arbeitszonen zu vergrössern. Das Projekt ist in vollem Gang. Die Resultate werden am 3. Dezember im Rahmen des KMU-Podiums bei der Bischag AG erstmals öffentlich präsentiert und mit einem hochkarätig besetzten Podium aus Wirtschaft und Politik diskutiert. Unbedingt vormerken!
Medienpartner
STADT LAUFEN – HOCHWASSERSCHUTZ BIRS
GENERATIONENWECHSEL AN DER BIRS Am 22. Oktober 2026 hat der alte Norimattsteg in Laufen ausgedient. Birsaufwärts übernimmt ein neuer, deutlich längerer Steg. Und ein Stück des alten bekommt in Luzern ein zweites Leben.
Wer in Laufen von der Norimatt Richtung Stadt spaziert, kennt ihn: den schlichten Stahlsteg mit dem Holzbelag, der seit über vier Jahrzehnten über die Birs führt. Dabei hat der unscheinbare Steg eine erstaunliche Geschichte – und eine Zukunft, die über Laufen hinausreicht. Gebaut wurde der Norimattsteg um 1981. Anlass war allerdings nicht der Fussweg, sondern eine Gasleitung, die über den Fluss geführt werden musste. Der Weg für Fussgängerinnen und Fussgänger kam als Zugabe dazu und wurde zur selbstverständlichen Verbindung im Quartier.
ZU KURZ FÜR DIE NEUE BIRS
Foto: Continue AG, Basel
Beim Hochwasser im August 2007 standen in Laufen die ganze Altstadt und auch die Norimatt unter Wasser. Seither haben Kanton und Stadt ein Hochwasserschutzkonzept erarbeitet, das seit 2025 umgesetzt wird. Ein wichtiger Teil davon ist die Verbreiterung des Flussbetts, auch in der Norimatt. Für die künftige Birs ist der alte Steg mit seinen knapp 29 Metern zu kurz.
DER NEUE ÜBERNIMMT Den Weg über die Birs übernimmt der neue Norimattsteg, den die Stadt Laufen oberhalb der Eishalle gebaut hat. Den Kredit dafür hat die Laufner Bevölkerung bereits 2022 bewilligt. Das Projekt des Ingenieurbüros ATB SA ging aus einem Wettbewerb hervor. Die wichtigste Vorgabe des Hochwasserschutzes: kein Pfeiler im Fluss, an dem sich Treibholz verfangen könnte. Der Steg spannt deshalb in einem Zug über gut 41 Meter.
«Der neue Norimattsteg ist mehr als ein Ersatz. Sind Hochwasserschutz und Naubrücke fertig, wird er zum Herzstück unseres Fuss- und Velonetzes: sicher, abseits vom Verkehr und mitten im neuen Birspark.»
Hier haben sich die beiden Generationen des Norimattstegs noch im Blick. Ab dem 22. Oktober heisst es Abschied nehmen – ein Stück des alten Stegs zieht nach Luzern weiter.
Der Kanton Basel-Landschaft hat den Steg zur Wiederverwendung angeboten. Ein Teilstück von rund 8 Metern geht nach Luzern auf das Areal Industriestrasse, ein genossenschaftliches Stadtentwicklungsprojekt. Dort verbindet es künftig als Fussgängerbrücke zwei Häuser miteinander. Der übrige Teil des Stegs wird zerlegt und entsorgt. Jedes Bauteil, das weiterverwendet statt eingeschmolzen wird, spart Energie und Rohstoffe für einen Neubau. Fachleute sprechen von grauer Energie, die so erhalten bleibt.
«Beim Hochwasser 2007 stand die Norimatt unter Wasser. Mit der breiteren Birs und einem Steg ohne Pfeiler im Fluss sorgen wir dafür, dass sich das nicht wiederholt.»
Gebaut ist er als schlanker Stahlkasten, der sich in einem sanften Bogen über den Fluss wölbt. Die Steigung beträgt höchstens 6 Prozent, der Steg ist damit auch mit Rollstuhl und Kinderwagen gut begehbar. Mit 3 Metern lichter Breite bietet er Platz für Fussgängerinnen, Fussgänger und Velofahrende. Weil eine so schlanke Brücke beim Gehen ins Schwingen geraten könnte, sitzt in der Mitte ein Schwingungsdämpfer. Und die Beleuchtung ist so ausgelegt, dass möglichst wenig Licht in die Umgebung und auf den Fluss streut.
Bis Mitte November laufen noch Abschlussarbeiten. Für die Fertigstellung des Fahrbahnübergangs wird der neue Steg Mitte November während drei Tagen gesperrt. Bis dahin gilt: Velos bitte schieben. Die offizielle Eröffnungsfeier ist in Planung, die Stadt Laufen informiert separat.
EIN STÜCK ZIEHT WEITER Ab Donnerstag, 22. Oktober 2026, 7.30 Uhr, ist der alte Steg gesperrt. Noch am selben Tag hebt ihn ein Mobilkran aus. Am 23. Oktober wird er zerschnitten, am 26. Oktober wird ein Teilstück für die Wiederverwendung abtransportiert. Die alten Leitungen am Steg sind bereits ausser Betrieb.
Philipp Meyer, Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft
AUSBLICK Auch die Naubrücke ist für die breitere Birs zu kurz. Sie wird nicht am alten Ort ersetzt, sondern birsabwärts hinter der Eissporthalle neu gebaut: als rund 65 Meter lange Bogenbrücke ohne Pfeiler im Fluss. Die Baselbieter Stimmbevölkerung hat dem Projekt im November 2025 zugestimmt, und es ist planmässig auf Kurs. Für die SBB-Unterführungen Schliffweg und Eishalle sind Einsprachen hängig, die Planauflage für Naustrasse und Brücke ist im Frühling 2027 vorgesehen. Ist die neue Naubrücke fertig, wird die alte abgebrochen. Als Ersatz für den Fuss- und Veloverkehr baut der Kanton etwas weiter birsaufwärts den Amthaussteg. Der Autoverkehr wird künftig entlang der Bahnlinie gebündelt. Zwischen Stedtli, Baselstrasse und neuer Naustrasse entsteht so Raum für Naherholung und Freizeit: Über 11’000 Quadrat-
Kontakte und Informationen Hochwasserschutz Laufen Bauleitung: Holinger AG, Bauleiter Fabian Hof (fabian.hof@holinger.com), Claudio Derungs
Hochwasserschutz: www.bl.ch/hws_laufen
Bauunternehmer: Toneatti AG, Polier Martin Brunner
Info-Center: www.bl.ch/infocenter-laufen
10.2026
1981
2026
Gesamtlänge
28,45 m
41,45 m
Nutzbreite
1,80 m
3,00 m
Gewicht
11,5 t
59 t
Stahl-Trogbrücke mit Holzbelag
Stahlkastenkonstruktion im Bogen
Baujahr
Konstruktion
Pascal Bolliger, Stadtpräsident Laufen
Gefertigt wurde der Stahlbau bei der Senn AG in Oftringen. Vor Ort wurde der rund 59 Tonnen schwere Steg in einem Stück eingeschwenkt.
DER ALTE UND DER NEUE NORIMATTSTEG IM VERGLEICH
Tiefbauamt Basel-Landschaft Philipp Meyer Wasserbau/Gewässerplanung Rheinstrasse 29 4410 Liestal
meter Fläche in der Nau und Norimatt stehen neu der Natur zur Verfügung, die Stadt Laufen plant hier den Birspark. Über den neuen Norimattsteg gelangt man aus der Norimatt auf sicheren Wegen abseits der Strasse ins Stedtli und zum Bahnhof. Die Arbeiten für den Hochwasserschutz dauern voraussichtlich bis Ende 2028. So zeigt ein kleines Bauwerk aus Laufen, wie eine Stabübergabe gelingt: Der Neue übernimmt den Weg über die Birs – und ein Stück des Alten zieht weiter, um anderswo wieder Menschen zu verbinden.
GUT ZU WISSEN 22. Oktober 2026, ab 7.30 Uhr Der alte Norimattsteg wird geschlossen, der neue geöffnet. Bis zur kompletten Fertigstellung müssen die Velos auf dem neuen Steg geschoben werden. 22. bis 26. Oktober 2026 Rückbau des alten Stegs. Bitte die Absperrungen beachten. Mitte November 2026 Für die Abschlussarbeiten bleibt der neue Norimattsteg drei Tage geschlossen.
S C H WA R Z BU BE N L A N D
WochenBlatt
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
11
ERSCHWIL
«Ich bin dreisprachig: Englisch, Schweizerdeutsch und Blockflöte»
Publikation Baugesuch Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der Einwohnergemeinde Breitenbach erfolgt ausschliesslich digital. Folgendes Bauvorhaben ist ab dem 15.10.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 04.11.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die Bauverwaltung Breitenbach, Fehrenstr. 5, 4226 Breitenbach, zu richten. Gesuchsteller:
Schächterle Sebastian und Ramona, Ollenweg 29, 4226 Breitenbach Kübler Haustechnik AG, Industriering 45, 4227 Büsserach Wärmepumpe aussen aufgestellt GB 2835, Ollenweg 29
Die Blockflöte gilt als Anfängerinstrument. Die Multiinstrumentalistin Pollyanna Meier aus Erschwil nimmt das mit Humor. Mit ihrer ersten CD «Blockflöten-Bambälä» zeigt die gebürtige Engländerin, wie vielseitig das Instrument sein kann. Melanie Brêchet
Frau Maria Teresa Zeugin-Galbas engagiert sich jedes Jahr mit grossem Enthusiasmus für das Zustandekommen des Adventskalenders. Sie würde sich sehr freuen, wenn auch Sie sich für die Gestaltung eines Fensters entscheiden könnten. Vielleicht würden sich Ihre Kinder über die gemeinsame, kreative Arbeit freuen? Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an Frau Zeugin (079 640 01 21). Mit einer Teilnahme gehen Sie keine weiteren Verpflichtungen ein. Wir bedanken uns für Ihr Engagement!
Schon beim Empfang wird klar: Musik ist bei Pollyanna Meier und ihrem Mann René allgegenwärtig. Im Wohnzimmer stehen verschiedene Instrumente bereit. Während des Gesprächs greift die Musikerin auch zur Blockflöte oder zum Schwyzerörgeli. Einmal spielt sie sogar auf zwei Blockflöten gleichzeitig. Zum Abschied darf die Besucherin selbst Hand anlegen und ihre Premiere im Talerschwingen feiern. Die Blockflöte begleitet Meier seit ihrer Kindheit. Mit sechs Jahren begann sie zu spielen. Dass viele das Instrument bis heute belächeln, hat sie selbst erfahren. «Wenn ich sage, dass ich Blockflöte spiele, ernte sich etwas ungläubige Blicke», sagt sie. Dabei werde die Blockflöte unterschätzt. «Man kann darauf alles spielen — von Volksmusik über Jazz bis Swing.» Im Sommer veröffentlichte Meier ihre erste CD «Blockflöten-Bambälä». Geplant gewesen sei das ursprünglich gar nicht. Sie habe einzelne Stücke auf ihrer Website veröffentlicht. Regelmässig sei sie gefragt worden, ob es die Musik auch auf CD gebe. «Da dachte ich: Dann mache ich halt eine.» Entstanden ist eine Eigenproduktion, aufgenommen bei Urs Lötscher von LU Music. Mitgewirkt haben auch Grössen der Schweizer Ländlermusik, darunter Carlo Brunner, den Meier als Musiker und Menschen sehr bewundert. Viele Melodien stammen aus ihrer eigenen Feder. Ideen kämen oft unvermittelt. «Dann sage ich sofort: ‹Nicht sprechen!› und schreibe sie auf.» Inspiration findet sie überall. Das Stück «Da Summa is aussi» habe sie aufgenommen, nachdem sie das Stück bei einem Alpabzug in Österreich Kuhglocken gehört hatte. «Ich liebe Kühe und Glocken und bin einfach ein riesiger Schweiz-Fan», sagt Meier. Geboren wurde Pollyanna Meier in Cornwall. Ihre Mutter stammte aus Grindel-
Anlässe
HOFSTET TEN - FLÜH
19.-23. Oktober 20. Oktober 22. Oktober 22. Oktober
Nachfolgeregelung gibt zu reden
Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz:
Anpassung Schliesszeiten Campus Breitenbach Aufgrund der Zunahme von Sachbeschädigungen und starken Verunreinigungen sehen sich die Verantwortlichen gezwungen, die Schliesszeiten der Schulinfrastrukturen und Sporthallen anzupassen. Die Gebäude der Primarschule schliessen ab dem 1. November dieses Jahres um 16:15 Uhr, diejenigen des Kreisschulverbandes Thierstein West um 17:15 Uhr. Die Haupttüren der Sporthallen sind ebenfalls ab 17:15 Uhr verschlossen. Selbstverständlich können alle Infrastrukturen auch nach diesen Zeitpunkten mit den ausgehändigten Schlüsseln betreten werden. Wir danken allen Nutzerinnen und Nutzern für ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung
Ein Adventsfenster bei Ihnen zu Hause? Längst ist es zum Brauchtum geworden, Fenster in Privatliegenschaften zur Freude der Einwohnerinnen und Einwohner weihnächtlich zu schmücken und zu beleuchten. Der so entstehende, dorfeigene Adventskalender vermag Kinder und Erwachsene jedes Jahr von neuem zu begeistern.
Häckseldienst, Tour, Einwohnergemeinde Offener Senioren-Nachmittag, Saal, Ev.-Ref. Kirchgde. Kürbis schnitzen, Jugendraum Offenes Singen «Singen tut der Seele gut», kath. Pfarreisaal, röm. kath. Pfarramt 23. Oktober, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 31. Oktober Schnuppertag mit Anmeldung, Kulturzentrum Alts Schlachthuus, Reg. Musikschule Laufental-Thierstein 4. November Mittagsclub, Restaurant Wydehof, Pro Senectute 4. November Tanzcafé, Restaurant s’Zäni, Pro Senctute 4. November Fiire mit de Chliine, Ev.-Ref. Kirche und Saal, Ev.-Ref. Kirchgemeinde Thierstein Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Die Forstbetriebsgemeinschaft am Blauen will die Finanzverwalterin von Hofstetten-Flüh direkt anstellen und kündigt den Dienstleistungsvertrag mit der Gemeinde. Bea Asper Mit dem Weggang der Finanzverwalterin verliert die Gemeinde Hofstetten-Flüh auch die Entschädigung für die Verwaltung der Forstbetriebsgemeinschaft am Blauen (FBG). Der Vorstand der FBG habe am 24. September beschlossen, den seit 2004 bestehenden Dienstleistungsvertrag mit der Gemeinde Hofstetten-Flüh zu kündigen, hiess es an der Gemeinderatssitzung vom Dienstagabend. Das selbstständige öffentlich-rechtliche Unternehmen möchte die Verwalterin direkt anstellen, erklärte Gemeinderat Daniel Spiess. Bisher sei das Führen der FBG-Verwaltung von der Finanzverwalterin von Hofstetten-Flüh im Rahmen eines Pensums von 20 Prozent wahrgenommen und von der interkommunalen Forstbetriebsgemeinschaft mit 35 000 Franken entschädigt worden. Unter Einhaltung der ordentlichen Frist könne die FBG eigentlich den Vertrag erst auf Ende 2027 kündigen, informierte Spiess. Auf-
Musikalisches Duo: Mit ihrer Musik hat Pollyanna Meier auch ihren Mann René FOTO: MELANIE BRÊCHET angesteckt. wald, sie selbst wuchs in England auf und studierte in London Musik. Sie spielte als Strassenmusikerin in Bath, gewann einen Wettbewerb mit der Blockflöte und unterrichtete später Kinder — darunter auch Kinder mit Behinderungen sowie ein blindes Kind. Ihre Musik ist heute im Radio überall dort zu hören, wo Ländler gespielt wird.
Von Cornwall ins Schwarzbubenland Nach dem Tod ihrer Mutter zog sie 1997 in die Schweiz. Augenzwinkernd sagt sie heute, sie sei eigentlich «wegen Schoggi und Ländlermusik» hergekommen. Obwohl die Blockflöte ihr Markenzeichen ist, beschränkt sich Pollyanna Meier längst nicht auf dieses Instrument. Sie spielt unter anderem Schwyzerörgeli, Steirische Harmonika, Mandoline, Geige, Klavier und Melodica. «Ich bin dreisprachig: Englisch, Schweizerdeutsch und Blockflöte», sagt sie lachend. Seit 2019 ist Pollyanna mit René Meier verheiratet. Seit seiner Pensionierung vor knapp fünf Jahren musizieren beide gemeinsam in der «Riesel Huusmusig», benannt nach ihrem Wohnort an der Rieselstrasse. «Ich hatte gar keine andere Wahl, als Musik zu machen», schmunzelt René Meier. Heute spielt er Blockflöte, Steirische Harmonika und Bassgeige. «Jeder kann ein Instrument lernen», ist Pollyanna Meier überzeugt. «Man braucht ein-
grund der personellen Veränderung möchte die FBG aber vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen. Spiess legte seinen Ratskollegen nahe, dem stattzugeben. «Die Finanzverwalterin hat per 31. März 2027 das Arbeitsverhältnis mit der Gemeinde gekündigt. Für die Weiterführung der Dienstleistung für die FBG müsste die Gemeinde ab 1. April 2027 eine Person einsetzen. Ob dies möglich ist, sei derzeit noch unklar, veranschaulichte er. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, der Vertragsauflösung auf Ende März 2027 zuzustimmen.
Kritik an Empfehlung für Schulung Die Frage, ob das 100-Prozent-Pensum der Finanzverwalterin von HofstettenFlüh reduziert werden soll, will der Gemeinderat in den nächsten Wochen klären. Dann legt er auch die Strategie zur Neubesetzung der Stelle fest. Die Grundlagen dazu soll eine Findungskommission liefern, zitierte der für die Finanzen zuständige Gemeinderat Domenik Schuppli aus den Unterlagen. «Die an mich gestellte Erwartung, diese Findungskommission zu leiten, kann ich erfüllen.» Schuppli meinte, es sei aber auch eine Verknüpfung geschaffen worden, «die sehr unschön ist». So hiess es in den Unterlagen: «Im Zusammenhang mit den Gründen, die zum Ausfall der
fach ein wenig Geduld und man sollte das Üben nicht nur als lästige Pflicht sehen, sondern mit Freude ans Spielen gehen. Obwohl sie selbst unter Lampenfieber leidet, tritt Pollyanna Meier mit ihrem Mann immer wieder mal auf — in Kirchen, Altersheimen oder an Feiern. Weitere Projekte hat sie bereits im Blick: Im Frühling möchte sie wieder ins Tonstudio, langfristig schweben ihr auch noch andere Projekte vor — Genaueres möchte sie noch nicht verraten. Eines wünscht sie sich aber vor allem: «Alle sollen Musik machen, egal wie und mit wem. Es muss auch nicht perfekt sein, Hauptsache, sie berührt.»
Ländlermusik mit Blockflöte: Die CD von Pollyanna Meier ist überall erhältlich. FOTO: ZVG
Finanzverwalterin geführt haben, wird dem Gemeinderat empfohlen, eine Schulung zum Thema ‹psychosozialer Stress am Arbeitsplatz› zu absolvieren.» Dies hat in diesem Antrag nichts verloren, meinte Schuppli. Auch Gemeinderätin Brigitta Küry fragte sich, was dies bezwecken soll. Gemeindepräsidentin Tanja Steiger gab im öffentlichen Teil der Sitzung dazu keine Stellungnahme ab.
Finanzverwalterin fällt bis zum Austritt aus Den Gemeinderatsunterlagen ist zu entnehmen, dass die Finanzverwalterin seit Ende August krankgeschrieben ist. «Am 24. September 2026 hat sie den Arbeitsvertrag mit der Gemeinde unter Einhaltung der sechsmonatigen Kündigungsfrist per 31. März 2027 gekündigt. Das vorhandene Ferienguthaben wird sie bis zu ihrem Austritt beziehen. Für die Gemeinde wird sie somit keine Arbeitsleistung mehr erbringen. Die Aufgaben für die FBG wird sie voraussichtlich erfüllen können», heisst es weiter. Mit dem pensionierten Finanzverwalter Michael Schiener habe die Gemeinde temporär Ersatz gefunden; der Gemeinderat soll Anfang November über die langfristige Lösung entscheiden, resümierte Schuppli.
12
Donnerstag, 15. Oktober 2026
AKTUELL
Nr. 42
Schnittkurse für HochstammObstbäume Nach Kriterien des Mehrjahresprogramms Natur und Landschaft
Die zertifizierte Klinik für spezialisierte Palliative Care mit öffentlichem Leistungsauftrag. Für Menschen mit chronisch fortschreitender Erkrankung. Für ambulante und stationäre Patient:innen aller Versicherungsklassen. www.palliativklinik.ch
in Metzerlen
am 7. November 2026 9.00 bis 16.00 Uhr
Anmeldung bis 23. Oktober
FESTLICHE GEDENKFEIER SONNTAG, 25. OKTOBER 18.30 UHR REF. KIRCHE ARLESHEIM
in Hauenstein
am 14. November 2026 9.00 bis 16.00 Uhr
Anmeldung bis 30. Oktober Details siehe unter www.pronaturaso.ch/Veranstaltungen Eine Anmeldung ist obligatorisch. Weitere Informationen und Anmeldung direkt bei:
Ein Bläsertrio, begleitet von Kontrabass und Cembalo spielen Werke von Jan Dismas Zelenka und Johann Friedrich Fasch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Gesundheitsversorgung im Baselbiet – quo vadis?
K L I N I K F Ü R PA L L I AT I V E CA R E
Wie sichern wir eine gute und bezahlbare Gesundheitsversorgung für die Zukunft?
Informieren Sie sich, stellen Sie Ihre Fragen und diskutieren Sie mit! Anschliessend Apéro. Eintritt frei – alle sind willkommen! Anmeldung für Apéro: beatriceborio@gmail.com I. Oser-Peter Für Die Mitte Frauen Basel-Landschaft
Einladung Vernissage & Ausstellung Vernissage: am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 18 Uhr, mit Führung, Apéro und Livemusik Ausstellung: Mittwoch, 28. Oktober 2026 bis Sonntag, 17. Januar 2027 Die Ausstellung ist frei zugänglich und kann täglich besucht werden. Erzählen Sie es weiter, und kommen Sie vorbei! Wir freuen uns auf Sie. Seniorenzentrum Rosengarten Schützenweg 11, 4242 Laufen, www.sz-rosengarten.ch
Stollenrain 12 • 4144 Arlesheim • T +41 61 706 92 22
Die Mitte Frauen Basel-Landschaft laden zum öffentlichen Diskussionsabend mit Regierungsratspräsident Thomi Jourdan, Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, ein. Donnerstag, 22. Oktober 2026, 18.30 Uhr Aula Gymnasium Münchenstein, Baselstrasse 33
Vernissage & Ausstellung
Barbara Piatti, www.barbarapiattipeintre.com
Pfarrerin Simone Di Gallo und Pfarrer Rolf Schlatter (PALLIATIVKLINIK IM PARK) gestalten Ansprache und Liturgie.
wallierhof@vd.so.ch
Seniorenzentrum Laufental
('%+))/%.)- ! 0+$,# ! */"/-.)-&
Die PALLIATIVKLINIK IM ARK lädt herzlich zu einer festlichen Gedenkfeier in die reformierte Kirche in Arlesheim ein. Die Feier beinhaltet Wort und Musik und ein Kerzenritual.
Bildungszentrum Wallierhof Kurssekretariat, Höhenstr. 46 4533 Riedholz
ROSENGARTEN
80 Jahre Jodlerklub Sunnesyte
Einsamkeit im Alter muss nicht sein. Ihre Spende hilft.
Jodlerobe-Zyt
www.prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 | TWINT
24. Oktober 2026 Hofackerhalle in Nunningen mit Theater
DorfBühni Himmelried spielt:
« Picasso im Geissestall » Komödie in 3 Akten von Winnie Abel Aufführungsdaten: Fr., 06.11.2026 und Sa., 07.11.2026, um 20.00 Uhr So., 08.11.2026, um 14.00 Uhr Fr., 13.11.2026 und Sa., 14.11.2026, um 20.00 Uhr Reservation ab 06.10.2026: Dienstag jeweils 18.30 – 20.00 Uhr unter Tel.: 079 931 42 04 oder online: Saalöffnung und Festwirtschaft ab 18.30 Uhr & Sonntag ab 12.30 Uhr Freitags & samstags mit Tombola MZH Himmelried www.vorhang-auf.ch
Unterhaltung: ZmoosArt Chinderchörli Bölcheflue Buuremusig Gilgebärg Programmbeginn: 20.00 Uhr Saalöffnung mit warmer Küche ab 18.30 Uhr Eintritt: CHF 15.-
e oss Gr bola m To
Reservation: Markus Lisser Tel. 079 622 62 62 Mail: m.lisser@hotmail.com
Hausmesse in Therwil 17.10. –7.11.2026 10% Rabatt auf alles
en. b e g f u Nie a
bettenhaus-bettina.ch
Jetzt mit TWINT spenden QR-Code mit der TWINT App scannen Betrag und Spende bestätigen
© UNICEF/CH-LI/Sukali
n e b e l r e b Ü . n r e sich
Die Welt mit anderen Augen sehen Ein Legat für die SBS wirkt längerfristig. Herzlichen Dank! Spenden: CH78 0483 5079 3643 9100 0 sbs.ch/testament
WochenBlatt
S C H WA R Z BU BE N L A N D
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
13
REGION
Eine neue Ölheizung installieren? «Auf keinen Fall!» Nach dem Sommer der Extreme erklärt Volkswirtschaftsdirektorin Sibylle Jeker (SVP), wie sie Bauern und Bäuerinnen angesichts der Dürre helfen und den Treibhausgas-Ausstoss im Kanton Solothurn weiter senken will.
hat 50 Mitunterzeichnende, das ist ein klares Signal. Der Titel tönt sympathisch. Entscheidend ist aber die Regelung in der Praxis. Wenn Liegenschaftsbesitzende zuerst die technische Machbarkeit und die Kosten verschiedener Heizsysteme nachweisen müssen, entsteht zusätzlicher Aufwand aufseiten der Eigentümerschaft und der Verwaltung. Das ist für mich nicht automatisch unbürokratisch. Zudem war die Frage nach Verboten und Grenzwerten bei der Abstimmung zum Energiegesetz sehr umstritten.
Christof Ramser
Fast 58 Prozent lehnten die Vorlage ab. Ja, diesen Entscheid müssen wir ernst nehmen und prüfen, ob der neue Vorschlag die damaligen Bedenken tatsächlich aufnimmt und respektiert.
Wir haben viel geschwitzt vergangenen Sommer. War es in Ihrem Büro im Rathaus einigermassen erträglich? Sibylle Jeker: Wir haben lange davon geschwärmt, wie kühl es hinter diesen dicken Mauern ist. Aber irgendwann breitete sich die Hitze auch hier aus. Einmal haben wir 32 Grad gemessen, da lief uns allen der Schweiss herunter. Wie gingen Sie mit der Hitze um? Eine Mitarbeiterin, die Frühaufsteherin ist, öffnete jeweils um 6.15 Uhr die Fenster. Und wir liessen Ventilatoren laufen. Persönlich macht mir die Hitze weniger Mühe. Aber ich war dann doch froh, als ich während der Sommerferien auch aus dem Homeoffice arbeiten konnte. Es war nicht nur heiss, sondern auch extrem trocken. Die Landwirtschaft war stark betroffen, gerade im Schwarzbubenland, wo Sie wohnen, haben die Landwirtschaftsbetriebe gelitten. Wie dramatisch war es? Ausserordentlich. Bei uns im Schwarzbubenland sah es zeitweise aus wie in einer Steppe. Wobei die Situation in den Regionen sehr unterschiedlich war. Im Emmental zum Beispiel sah ich grosse und grüne Maisfelder, während die Pflanzen bei uns kaum mehr wuchsen. Das bringt die Bauernbetriebe in finanzielle Notlagen und belastet die Familien sehr. Erschwerend kam hinzu, dass die Wasserentnahme aus Fliessgewässern zuerst eingeschränkt und schliesslich ganz verboten wurde. Wie wurde dies aufgenommen? Das Amt für Umwelt war lange Zeit grosszügig, bis das Verbot schliesslich ausgesprochen wurde. Die Landwirtschaft zeigte grosses Verständnis für die Massnahme. Ich habe keinen einzigen bösen Brief oder ein verärgertes Mail erhalten. Der Zusammenhalt unter den Landwirtinnen und Landwirten ist gross. Längst nicht alle Landwirtschaftsbetriebe haben Zugriff auf Fliessgewässer. Bauernsekretär Edgar Kupper fordert in einem Auftrag mehr Tempo beim Bau von Rückhaltebecken und Grundwasserbrunnen. Wie stehen Sie dazu? Es gibt im Auftrag gute Ansätze. Etwa wenn es darum geht, den Wasserbezug ab Hydrant zu regeln. Es kann nicht sein, dass die Gebäudeversicherung diesen theoretisch einschränken könnte, weil es nicht im Gesetz geregelt ist. Hier sind wir offen für eine gute Lösung, um den Landwirtinnen und Landwirten zu helfen. Dazu sind wichtige Projekte wie «Swan» und «Water» bereits in der Umsetzung. Die SP fordert eine Wasserstrategie, um die Versorgung zu sichern. Braucht der Kanton das? Wie der Auftrag von Edgar Kupper ist auch dieser Vorstoss nicht allein in meinem Zuständigkeitsbereich. Es werden nun vermehrt Vorstösse zum Thema Hitze und Trockenheit eingereicht. Deshalb haben Bau- und Verkehrsdirektorin Sandra Kolly und ich beschlossen, departementsübergreifend zusammenzuarbeiten. Am Ende brauchen wir eine kantonale Einheit. Das zeigte sich exemplarisch bei der Waldbrandgefahr. An den wöchentlichen Sitzungen im Som-
Setzt in der Energiepolitik auf Eigenverantwortung statt staatliche Verbote: Regierungsrätin Sibylle Jeker beim Interview im FOTO: JOSÉ R. MARTINEZ Rathaus. mer tauschten sich die Amtsleitungen und weitere Zuständige aus und konnten rasch Lösungen erarbeiten. Um Liquiditätsengpässe wegen der Trockenheit zu überbrücken, stellt der Bund Geld zur Verfügung. Wie viel fliesst in den Kanton Solothurn? Der Kanton Solothurn rechnet mit einer Million Franken aus der Betriebshilfe. Doch die Darlehen sind an gewisse Voraussetzungen geknüpft, wie zum Beispiel eine Mindestbetriebsgrösse. Und sie müssen abbezahlt werden. Hohe Kosten und tiefe Erträge setzen viele Betriebe finanziell unter Druck. Für manche geht es sogar um die Existenz.
«Bei uns im Schwarzbubenland sah es zeitweise aus wie in einer Steppe.» SIBYLLE JEKER
Wie kann sich der Kanton über die Landwirtschaft hinaus auf den Klimawandel einstellen? Wir müssen uns anpassen. Ich kann mich gut an den Hitzesommer 2003 erinnern, damals war ich 20-jährig. Für die jungen Menschen war dies in erster Linie ein sehr schöner Sommer. 2026 habe ich es ähnlich wahrgenommen: Die Menschen wirkten sehr zufrieden, waren dank den langen, warmen Abenden ausgeglichener und glücklicher. Das ist der positive Aspekt. Meinen Sie mit Anpassung auch Klimaanlagen? Klimaanlagen wurden lange Zeit verteufelt. Doch inzwischen produzieren wir dank den Photovoltaik-Anlagen im Sommer so viel Strom, dass wir das schlechte Image aus den Köpfen bringen müssen. Viele Gemeinden sind bereits aktiv geworden und holen Offerten für Klimaanlagen ein, etwa für Schulhäuser. Das hat mich positiv überrascht.
Sie sprachen vom positiven Aspekt des vergangenen Sommers. Was ist der negative? Dass es bis in den Herbst hinein so trocken blieb. Damit und mit der Wärme müssen wir auch als Regierung umgehen und departementsübergreifend Strategien und Massnahmen entwickeln. Der Massnahmenplan Klimaschutz zeigte im Frühling erste zaghafte Erfolge: Die Treibhausgasemissionen des Kantons sinken. Ist man auf gutem Weg? Die Massnahmen zeigen bereits positive Wirkung. Für eine genaue Beurteilung ist es aber noch zu früh. Dafür brauchen wir mehr Zeit und bessere Daten. Wir werden die Wirkung in den nächsten Jahren weiter beobachten und wie im Massnahmenplan vorgesehen regelmässig prüfen, wo Anpassungen nötig sind. Zentral ist es, die Bedingungen für Hauseigentümer so attraktiv zu gestalten, damit sie alternative Heizsysteme installieren. Das hilft, den CO2-Ausstoss in unserem Kanton weiter zu senken. Sie sind Immobilien-Fachfrau und führten zusammen mit ihrem Mann eine Haustechnikfirma. Würden Sie Hausbesitzenden noch raten, eine Ölheizung zu installieren? Auf keinen Fall. Auch ich heize zu Hause mit einer Wärmepumpe. Also rechnet sich der Ersatz einer fossilen durch eine Heizung mit erneuerbarer Energie? Angesichts der Ölpreise, bei denen wir zudem nie wissen, wie sie sich entwickeln, rechnet sich dies in vielen Fällen. Und dennoch kann es Einzelfälle geben, in denen das nicht möglich ist. Die hohen Ölpreise betreffen auch die Autofahrer. Schlägt jetzt die Stunde der Elektroautos? Ganz so weit sind wir noch nicht. Auch der Kanton kann nicht einfach seine ganze Fahrzeugflotte umrüsten. Doch die Fortschritte sind sichtbar. Auch ich fahre elektrisch. Mit einer Ladung schaffe ich es viermal über den Passwang und zurück. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Ladestationen. Zurück zu den Heizungen. Müsste der Kanton den Ersatz noch mehr fördern? Da bin ich skeptisch. Oft ist es so, dass Fördermassnahmen die Situation eher noch verteuern können und die Gelder nicht beim Hausbesitzer landen, sondern
teilweise durch administrativen Aufwand und zusätzliche Anforderungen aufgebraucht werden. Gemäss aktuellen Zahlen des Bundes werden im Kanton Solothurn noch immer 60 Prozent der Gebäude fossil geheizt, nur vier Kantone stehen noch schlechter da. Wie interpretieren Sie das? Interessant ist ja, dass diese Kantone alle über ein aktuelleres Energiegesetz als Solothurn verfügen. Folglich müssten wir am Schluss sein. Tatsache ist, dass es im Kanton verhältnismässig viele alte Liegenschaften und viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer gibt. Zudem habe ich Zweifel, ob die Statistik überall auf dem aktuellen Stand ist. Wie meinen Sie das? Als ich als Immobilienberaterin tätig war, stellte ich fest, dass die Heizungssysteme in den Gebäuden oft nicht mit den Angaben des Bundes übereinstimmten. Solche Änderungen müssen in den Daten nachgeführt werden, was offenbar nicht immer geschieht. Deshalb werden wir hier in Zusammenarbeit mit den Gemeinden die Datenlage sauber aufbereiten. Ein Auftrag fordert, dass in Neubauten keine Öl- und Gasheizungen mehr installiert und ausgediente fossile Heizungen soweit wie möglich mit Erneuerbaren ersetzt werden müssen. Unterstützen Sie den Vorstoss? Dazu kann ich keine Stellung nehmen, da wir den Vorstoss in der Regierung noch nicht behandelt haben. Bei der Frage nach dem Heizungsersatz kann ich aber auf den Kanton Zürich verweisen, der eine ähnliche Lösung bereits eingeführt hat. Eine fossile Heizung ist nur dann erlaubt, wenn die Kosten für eine erneuerbare Lösung über den ganzen Lebenszyklus mehr als fünf Prozent teurer sind. Faktisch ist dies ein Verbot und die Wahl des Heizungssystems wird somit eingeschränkt. Dagegen wehren Sie sich? Wir werden den Vorstoss sorgfältig prüfen. Aber zeigen Sie mir einen Neubau mit einer Ölheizung. Man kann sich schon fragen, warum es ein Verbot für etwas braucht, das ohnehin nicht mehr getan wird. Nach dem Scheitern des Energiegesetzes 2025 wollten Sie eine mehrheitsfähige Lösung unterstützen. Der Vorstoss
Die Frage nach dem «wie weiter» der Grünen beim Energiegesetz schoben Sie auf die lange Bank respektive verwiesen auf Teilrevisionen. Ist das der richtige Ansatz, oder braucht es ein neues Gesetz? Für mich ist entscheidend, dass der nächste Schritt praxistauglich und mehrheitsfähig ist. Ich bin derzeit aber noch unschlüssig, welches der richtige Ansatz ist. Mir ist bewusst, dass wir etwas tun müssen. So arbeitet etwa die Energiefachstelle mit dem kantonalen Gewerbeverband zusammen und führt gemeinsame Infoveranstaltungen für Gewerbetreibende durch, um sie über die Sanierungsmassnahmen und die dafür erhältlichen Förderbeiträge zu informieren. Also Freiwilligkeit statt Vorschriften? Mit verständlicher Information, überzeugenden Lösungen, Beratungen und Abklärungen neuer Möglichkeiten können wir die Bevölkerung zum Mitmachen gewinnen. Ein Beispiel hierfür ist Mariastein... Das Kloster hatte sich gegen eine Holzschnitzelheizung entschieden und heizt stattdessen weiter mit Öl, was für Kritik sorgte. Die Energiefachstelle hat daraufhin das Gespräch mit den Verantwortlichen gesucht. Nun suchen wir nach weiteren Lösungsmöglichkeiten. Wir müssen vermehrt aufklären und informieren. Sie setzen stark auf Eigenverantwortung. Ist dies der Stempel, den Sie als SVP-Regierungsrätin der Energiepolitik aufdrücken wollen? Ja, Eigenverantwortung ist mir wichtig. Die erneute Ablehnung des Energiegesetzes hatte vielen zuständigen Mitarbeitenden im Departement den Boden unter den Füssen weggezogen. Das ist auch verständlich, wenn man ein Geschäft so lange vorbereitet. Sie mussten wir zuerst wieder motivieren. Doch jetzt sind wir auf einem guten Weg, um Bewilligungsverfahren zu verschlanken, soweit dies mit Bundesvorgaben möglich ist. Ich freue mich auf den Austausch mit den Ämtern und die Debatte im Parlament, auch in Bezug auf den Vorstoss zum Heizungsersatz. Es ist wie in einer Ehe. Man muss sich miteinander arrangieren? Ich kann nicht nur meine Interessen durchboxen und alles so regeln, wie ich es selber gerne hätte. Es braucht Kompromisse. Wie hat man im Departement den Wechsel von einer Grünen zu einer Vorsteherin aus den Reihen der SVP aufgefasst? Natürlich setze ich andere politische Schwerpunkte als Brigit Wyss. Aber was ich sagen kann: Ich habe ein tolles Team mit sehr ambitionierten Amtsleitungen, die versuchen, meine Interessen wahrzunehmen. Sie stellen fest, dass ich etwa im Bereich der Innovationsstrategie, der Standortförderung oder Energiethemen weiss, wovon ich spreche. Die Arbeit macht mir Spass und ich spüre, dass dies auch in den Ämtern so ist.
14
Donnerstag, 15. Oktober 2026
STELLEN
Nr. 42
QR-Code scannen oder Jobcode auf www.jobbasel.ch eingeben
Spitex Regio Liestal
Coop
Fachperson Gesundheit (FaGe) EFZ Psychiatrie 50 – 60 %, Montag – Freitag
Jobcode 233843
Liestal
Koch/Köchin Coop Tagungszentrum
Jobcode 248286
Muttenz
Morath AG
Universität Basel
Jobcode 247568
Projektleiter/in (m/w) Allschwil
Jobcode 248632
HR Specialist Basel
Sie möchten Ihre Stelle ebenfalls hier ausschreiben? – Kontaktieren Sie uns unter +41 61 927 26 26 oder via info@jobbasel.ch
Wir sind eine führende schweizerische Unternehmung auf den Gebieten der Stanz-, Präge- und Drucktechnik. Unsere rund 15 Mitarbeitenden produzieren anspruchsvolle Lösungen für den Strassenverkehr. Höchste Qualität der Produkte, Dienstleistungen sowie kundenorientierte Flexibilität zeichnen die Leistungen unserer Unternehmung aus.
Wir sind eine führende schweizerische Unternehmung auf den Gebieten der Stanz-, Präge- und Drucktechnik. Unsere rund 15 Mitarbeitenden produzieren anspruchsvolle Lösungen für den Strassenverkehr. Höchste Qualität der Produkte, Dienstleistungen sowie kundenorientierte Flexibilität zeichnen die Leistungen unserer Unternehmung aus.
Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine/einen
Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine/einen
Anlageführer/in Roboteranlage 80 % – 100 % Sie übernehmen folgende Aufgaben: • Prägen von Fahrzeugkontrollschildern • Selbständiges Programmieren, Einrichten und Störungsbehebung an einer robotergeführten Produktionslinie • Durchführung der Qualitätskontrolle • Unterhalt an den Produktionsanlagen
Mitarbeiter/in Packerei 40 % – 60 % Sie übernehmen folgende Aufgaben: Durchführung der Qualitätskontrolle Verpacken und Konfektionieren der Kontrollschilder nach Kundenvorgaben Mithilfe in der Schilderproduktion
Sie bringen mit: • Handwerkliches Geschick bzw. evtl. entsprechende Berufsausbildung mit technischem resp. mechanischem Hintergrund • Praxis als Stanzer/in oder Präger/in von Vorteil • Erfahrung in Maschinen-/Anlageführung und im Beheben von Störungen an Maschinen • Organisatorisches Geschick, gute Auffassungsgabe und Belastbarkeit • Hohe Einsatzbereitschaft und Flexibilität • Selbständige, effiziente und exakte Arbeitsweise
Sie bringen mit: Gute Hand-Augen-Koordination Organisatorisches Geschick, gute Auffassungsgabe und Belastbarkeit Hohe Einsatzbereitschaft und Flexibilität Selbständige, effiziente und exakte Arbeitsweise Wir bieten Ihnen Folgendes: Eine anspruchsvolle und interessante Tätigkeit Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten Ein innovatives Team und ein wertschätzendes Arbeitsklima
Wir bieten Ihnen Folgendes: • Eine anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit • Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten • Ein innovatives Team und ein wertschätzendes Arbeitsklima
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an Frau Silvia Aeschi, silvia.aeschi@ plaquesuisse.ch. Gerne stehen wir Ihnen unter 061 793 00 40 für weitere Auskünfte zur Verfügung.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an Frau Silvia Aeschi, silvia.aeschi@plaquesuisse.ch. Gerne stehen wir Ihnen unter Tel. 061 793 00 40 für weitere Auskünfte zur Verfügung.
Plaque Suisse AG, Brügglistrasse 4, CH-4208 Nunningen Telefon 061 793 00 40
Plaque Suisse AG Brügglistrasse 4, CH-4208 Nunningen, Tel. 061 793 00 40
IMMOBILIEN Die ISBA AG ist ein dynamischer KMU-Betrieb mit rund 60 Mitarbeitenden im Laufental. Wir beliefern Kunden in der gesamten Schweiz mit hochwertigen Kunststoffprodukten für die Industrie und den Bau. Werde per August 2027 ein Teil von uns:
Zu vermieten
Häuser
Lehrstelle als Kauffrau/-mann EFZ (D & A)
Diverses
Zu verkaufen in Arlesheim BL
Das bieten wir Dir: • Eine spannende, praxisorientierte, abwechslungsreiche Ausbildung • Umfassende Betreuung während der gesamten Lehrzeit • Die Möglichkeit, Deine Französischkenntnisse im Kontakt mit unserer Kundschaft aus der Romandie einzusetzen • Zusammenarbeit und Austausch mit weiteren Lernenden
Zu vermieten in Laufen: Büro-, Hobby- oder Lagerräume von 30 m2 bis 60 m2 und Parkplätze in Einstellhalle.
Dein Profil: • Erfüllung der Anforderungen gemäss Schulen kvBL • Gute Ausdrucksweise in Deutsch; Französischkenntnisse von Vorteil
Zu verkaufen
Wir freuen uns auf Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen, inklusive aktuellem Multicheck sowie Check S2/S3. ISBA AG, Industriestrasse 15, 4222 Zwingen Aurélie Brêchet 061 761 33 44 a.brechet@isba.ch, www.isba.ch
Bei Interesse: 079 659 86 88 Birsmill AG
Gesucht Wir suchen in Basel und Umgebung
EFH und Bauland Telefon 079 415 32 03
Am Dorfrand von Meltingen SO an schöner, ruhiger Aussichtslage
grosszügig konzipiertes
5 ½ Zi-Haus an bester Lage (nahe Dom)
Doppel-Einfamilienhaus
Vollumfänglich saniert und bezugsbereit. Kein Investitionsbedarf. Schöner Garten.
in kinderfreundlicher Umgebung mit pflegeleichtem Garten, grosser Garage und PP zu verkaufen. Auch geeignet als Renditeobjekt. Preis CHF 780'000.– (Bilder und Details unter www.comparis.ch).
Preis auf Anfrage. Tel. 079 648 46 04 Keine Makleranfragen.
(Wfl. 160 m²)
Für Besichtigungen bitte Kontakt mit Frau R. Saladin aufnehmen (Tel. 079 600 96 61).
Einsamkeit im Alter muss nicht sein. Ihre Spende hilft. www.prosenectute.ch | IBAN CH67 0900 0000 1570 3233 7 | TWINT
SP ORT
WochenBlatt
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
LAUFEN VOLLEYBALL
EISHOCKEY
Heimrunde VBC Laufen
Wichtige Erfahrung trotz Niederlage
Samstag, 17. Oktober 2026
Heimrunde im Gymnasium Laufen Saisonstart für den VBC Laufen Am kommenden Samstag, 17. Oktober 2026, startet für den VBC Laufen die Saison mit der ersten grossen Heimrunde. 8 Partien werden zwischen 13 Uhr und 17 Uhr im Gymnasium Laufen ausgetragen. Obwohl die Saison bereits seit Mitte September offiziell begonnen hat, ist es für die meisten Teams das erste Spiel der Saison. Es geht also darum, einzuschätzen, ob die Saisonvorbereitungen schon erste Früchte tragen, oder ob noch in der einen oder anderen Richtung Anpassungen vorgenommen werden müssen. Der VBC Laufen schickt in der Saison 26/27 insgesamt 8 Aktivteams und 3 Juniorinnen- und Juniorenteams in die Meisterschaft. Bei den Frauen starten 5 Teams, verteilt von der zweiten bis zur fünften Liga. Das Das junge junge Damen Damen1-Team 1-Team vertritt den Verein in der 2. Liga. Das letzte Saison frisch aufgestiegene Damen 2 und die erfahrenen Damen 4 spielen in der 3. Liga. Dann sind zwei sehr junge Teams, die hauptsächlich aus Juniorinnen bestehen, einmal in der 4. und einmal in der 5. Liga vertreten. Die Juniorinnen starten mit einem Team in der U20 und nehmen dort „nur“ «nur» an der SM-Qualifikation teil. Die ganz Kleinen (U16 und jünger) bestreiten keine Meisterschaft im herkömmlichen Sinne, sondern kämpfen in Tur-
15
nieren um den Erhalt oder den Aufstieg in verschiedene Stärkeklassen. Die Herren 1 und 2 sind mit je derder 2. je einer einerMannschaft Mannschaftin in Liga 2. Liga vertreten. vertreten.Daher Daherkommt kommt es am kommenden Samstag zur ersten internen Begegnung. Die Herren 3 sind in der 4. Liga klassiert und die Junioren des VBC Laufens kämpfen in der U23- und U18Gruppe mit je einem Team um Punkte. Diese beiden Mannschaften nehmen auch an der Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften teil. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Unterstützung.
Hartnäckige Laufentaler: Danil Pushchaev brachte Laufen mit seinem ersten Saisontreffer zum 2:3 kurz vor Ende des Mitteldrittels die Hoffnung zurück.
Spiele vom Samstag, 17. Oktober 2026, im Gymnasium Damen 4: VBC Gelterkinden 13.00 Uhr Damen 4: VBC Gelterkinden 13.00 Damen 2: TV St. Johann 1 13.00 Herren 3: VBC Gelterkinden 15.00 Herren 2: Herren 1 15.00 Damen 3: Sm`Aesch Pfeffingen N2 15.00 Junioren U18: City Volley Basel 17.00 Damen 5: VB Binningen 2 17.00 Damen 1: Sm`Aesch Pfeffingen 2
FOTO: EH-PRESSE
Der EHC Laufen musste sich beim EHC Zuchwil Regio knapp mit 4:6 geschlagen geben. Am Samstag und Dienstag kommt es zu zwei Heimspielen. Dabei trifft Laufen auf zwei weitere Schwergewichte der Gruppe.
Die Marke Ihrer Wahl
Edgar Hänggi
Grun AG Oberrüttistrasse 1, 4253 Liesberg
«Wir können trotz der Niederlage sehr zufrieden sein», sagte Trainer Andreas Keller unmittelbar nach Spielschluss in Zuchwil. «Es war ein tolles Spiel gegen einen starken Gegner.» Zuchwil Regio wird zusammen mit Zunzgen-Sissach als Favorit auf den Gruppensieg gehandelt. Für den Aufsteiger war es eine Herausforderung. Die Solothurner machten zwar das Spiel, aber Laufens Defensive mit Torhüterin Caroline Spies hielt dagegen. Als das Heimteam in der 16. Minute in Führung ging, konnten die Laufentaler reagieren. Philipp Aeppli glich mit seinem ersten Treffer für Laufen aus. Interessant: Spies notierte sich einen Assist. Auch als dem Heimteam früh im Mitteldrittel die erneute Führung gelang, liess sich Laufen nicht unterkriegen. «Es war toll zu sehen,
Tel. 061 771 01 95 grunag@bluewin.ch, www.garage-grun.ch
Sie möchten im Wochenblatt inserieren? Wir beraten Sie gerne! CH Regionalmedien 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch
wie wir als Team unsere Haut so teuer wie möglich verkauften», sagt Keller. In der 35. Minute gelang Zuchwil Regio im ersten Powerplay das 3:1. Noch vor der zweiten Pause kam Laufen durch Danil Pushchaev jedoch wieder heran. Dass die Begegnung nun auf der Kippe stand und nicht nach Wunsch des Favoriten lief, zeigte sich in den härteren Zweikämpfen und den Strafen. Laufen fasste fünf kleine Strafen, was im Boxplay Kraft kostete. Es wurde jedoch um jede Scheibe gekämpft und vor Spies alles abgeräumt. In der 54. Minute konnten die Solothurner wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung erzielen. Doch auch jetzt war dies nicht die Entscheidung. In der 55. Minute fasste Laufen wieder eine Strafe. Joel Bühler brachte die Baselbieter mittels Shorthander allerdings mit dem 3:4 wieder ins Spiel. Laufen nahm sein Time-out, auch um die Gefahr eines Gegentreffers im Überzahlspiel des Gegners zu bannen. Drei Sekunden vor Ablauf der Strafe konnte Zuchwil Regio dennoch auf 5:3 erhöhen. In der 58. (57:16) Minute konnte Andri Walser auf Zuspiel von Kay Segginger Laufen erneut heranbringen. Noch ehe sich Laufen darauf konzentrieren konnte, Spies durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen und auf den Ausgleich
zu drücken, kassierte man das 4:6. Der Treffer fiel nur 33 Sekunden nach Laufens Anschlusstor. Eine Minute vor Spielende wurde Spies dann doch vom Eis geholt, aber die Solothurner liessen nichts mehr zu. Sie könnten mit dem Ergebnis leben, meinte Keller. «Mit etwas mehr Wettkampfglück wäre allerdings auch ein Punktgewinn möglich gewesen. Die Statistik der Abschlüsse auf das Tor war ausgeglichen.» Dass die Spieler enttäuscht waren, ist ein gutes Zeichen. «Das Spiel hat gezeigt, dass wir auch gegen die Spitzenteams durchaus mithalten können, wenn unsere Leistung stimmt. So kann uns auch einmal eine Überraschung gegen einen dieser Gegner gelingen. Dies stimmt uns positiv für den weiteren Verlauf.» Man dürfe sich jedoch auch dann nicht entmutigen lassen, wenn einmal ein Spiel resultatmässig aus dem Ruder läuft. «In den nächsten drei Spielen treffen wir auf drei der vier Teams, die wohl um den Gruppensieg kämpfen. Wir können in diesen Begegnungen nur lernen und uns entwickeln», so Keller. Am Samstag kommt der EHC Bucheggberg nach Laufen. Spielbeginn ist um 20.15 Uhr. Bereits am Dienstag kommt es dann zum Derby gegen Zunzgen-Sissach (20.30 Uhr).
erzielte dann auch noch seinen Treffer. Der Brasilianer steht jetzt bei acht Toren in der Meisterschaft. Vier Spiele stehen in der Hinrunde noch bevor. Am Samstag (19 Uhr) muss Laufen zum FC Ettingen. Die Leimentaler bestreiten eine starke Saison und befinden sich auf Rang vier, drei Punkte hinter Laufen. Zuletzt trennte man sich zu Hause gegen Oberdorf 2:2. Das Frrokaj-Team muss auf die beiden Offensivspieler Mattia Durante und Jan Ganster achten. Sie haben 27 der 31 Tore Ettingens erzielt und das Duo führt die Torschützenliste an. Der FC Röschenz traf am Sonntag auswärts auf den FC Aesch. Einen Gegner, der drei Punkte hinter dem Team von Tobias Schnell lag. Daher wäre ein Sieg wichtig gewesen. Am Ende reichte es zu einem 3:3. Aufgrund des Spielverlaufes kann man von einem gewonnenen Punkt reden. Röschenz lag zur Pause 1:2 und in der 63. Minute 1:3 hinten. Dann konnten Sascha Volpe und Raphael Imhof mit zwei Toren innert zwei Minuten ausgleichen. Am Samstag (18 Uhr) geht es zu
Hause gegen Rossoneri weiter. In der 2. Liga kamen Breitenbach und Zwingen zu Unentschieden. Die Schwarzbuben verpassten in Gelterkinden beim 2:2 den angestrebten Erfolg. Michael Hänggi gelang der Führungstreffer mit einem Briefkastengoal nach vier Minuten. Unmittelbar darauf glich das Team von Peter Sprenger aus. Zur Pause führte das Heimteam, und Breitenbach gelang durch Jonah Hänggi zumindest noch der Ausgleich. Negativ dann in den Schlussminuten: die rote Karte für Salomao Kimuamua wegen Tätlichkeit. Am Samstag (17 Uhr) kommt es in Aesch zum Spitzenkampf. Die Frage: Gibt es einen deutlichen Vorsprung für Aesch oder einen Zusammenschluss an der Tabellenspitze? Zwingen blieb auch im dritten Spiel nach dem Trainerwechsel unbesiegt. Beim FC Reinach schaffte das Team von Dario Trüssel ein torloses Remis. Am Samstag (16 Uhr) kommt es im Eichhölzli zum Wiedersehen mit Aufstiegstrainer Tobias Fumagalli. Gegner der Laufentaler ist Amicitia Riehen.
FUSSBALL
Der FC Laufen rückt auf den zweiten Tabellenplatz vor Der FC Laufen hat auf das enttäuschende Remis in Möhlin die passende Antwort gegeben. Gegen den 2.-Liga-Absteiger Oberwil feierten die Laufentaler einen souveränen 4:0-Heimsieg und rückten damit auf den zweiten Tabellenplatz vor. Nun wartet mit dem FC Ettingen der nächste Verfolger.
Schnelle Führung: Malang Daffeh brachte Laufen früh in Führung. Die Basis für den späteren deutlichen Erfolg gegen Oberwil.
Edgar Hänggi
FOTO: EH-PRESSE
Der späte Ausgleich in Möhlin zum 3:3 ärgerte Trainer Shtjefen Frrokaj. Man habe so zwei weitere Punkte verschenkt. Unter der Woche besiegte Oberwil zu Hause Oberdorf, warf damit die Oberbaselbieter in der Tabelle zurück und brachte sich selbst wieder in Position. Die ambitionierten Laufentaler zeigten dem Gegner jedoch, wie gross die Differenz ist. Beim 4:0-Heimsieg fielen die Tore in regelmässigen Abständen. Malang Daffeh
gelang der Führungstreffer bereits nach 13 Minuten. Ein schön herausgespielter Treffer mit einem weiten Zuspiel von Khadim Ndiaye in die Spitze, wo Daffeh nach perfektem Zuspiel alleine vor Torhüter Nicola Linkohr traf. Eine Stärke Laufens, das mit druckvollem Spiel einen frühen Treffer sucht. Kurz vor der Pause ermöglichten die Gäste mit einem Eigentor die
2:0-Führung Laufens. Es war ein provoziertes Tor, denn Laufen setzte Oberwil sofort unter Druck, Laurent Marmullaku eroberte den Ball und sein flaches Zuspiel vor das Tor lenkte Luca Damante ins eigene Tor ab. Nachdem Valdon Berbatovci nur sieben Minuten nach Wiederbeginn den dritten Laufner Treffer erzielte, war die Partie entschieden. Raphael Aflalo
16
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
das
WochenBlatt
Gratulieren Sie im Wochenblatt.
Gratulieren Sie im Wochenblatt.
Die Rubrik für alle Familienanlässe!
Die Rubrik für alle Familienanlässe!
Tarife
Tarife
1 Feld (52 × 33 mm) CHF 52.– exkl. MwSt.
1 Feld (52 × 33 mm) CHF 52.– exkl. MwSt.
2 Felder (52 × 69 mm) CHF 104.– exkl. MwSt.
2 Felder (52 × 69 mm) CHF 104.– exkl. MwSt.
3 Felder (52 × 106 mm) CHF 219.– exkl. MwSt.
3 Felder (52 × 106 mm) CHF 219.– exkl. MwSt.
Auskunft
Auskunft
061 789 93 33 jessica.glanzmann@chmedia.ch
061 789 93 33 jessica.glanzmann@chmedia.ch
Rätsel
Prachtbauten
Bergsteiger
Liedform
frz. Fein- HaarSpielergebäck klammer transfer
Raubtiere
Leuchtdiode
Teil e. Filmmehrteilers
Pastetenart
Speisefisch
europ. Insel
3
40 m m3 bis n vo n 1 w e r t ! e ld u is M ll & pre schne
dt. Komponist † 1983
babylon. Gott der Weisheit
lautes Geschrei
Stachel- Schaffell tier Mz.
Weltreligion
USGetränk
Filmlichtempfindlichkeit Wortteil: halb
präsentiert
1
bewegl. Schollen Teufels- schweiz. kerl Fluss
Verwandter
ohne Würze
das
Sudoku im Wochenblatt 6
3 Grasschnitt
Assistent
lat.: Mann
zergehen lassen
7 8 1 5 4 2
Wettrennen
Waldblume
2 5 4 1 3 7 9 6 8 4 1 3 8 2 9 5 7 6 7 9 2 3 8 1 6 4 5
Weiherstrasse 12, 4416 Bubendorf Andlauring 30, 4147 Aesch
ital. Komponist † 1901 heilig in span. Städtenamen
7 9 3 8 4 6 2 5 1 6 8 5 3 7 4 1 2 9 5 1 8 4 6 2 9 3 7
Lösung der letzten Ausgabe
frz.: Autokz. hübsch Kamerun
2
ebenso (Musik)
6 1 8 2 9 5 4 7 3 7 2 9 5 6 1 8 3 4 3 4 6 9 5 7 1 8 2
Bücher- Geliebte gestell des Zeus
ital. Klosterbruder 6 (Kw.)
Lösung der letzten Ausgabe M D S P E R W A T E R L O O R E S A R U E D E E N O R M E K I M N A M A R E T T I I K O N E S A I S R T S C H A K O Y A K T H E U N S B L E N D E R L A B E I N O M A D E B E T R I E B B E A U T E L A L A R M E E S H P U R Z E L N Lösung O G N U 39/2026: A E C C E A N O R A K S D S T E P LOGISTIK K A N T O N E
engl.: fühlen
9
weibl. Vorname
6
9
2
4 ... und Jerry
Schwertwal
2
flüssiges Fett eh. Name Tokios
2
3
4
5
6
4 7 1 4
5 1
5 8
5 engl. Briefanrede
40 26 raetsel.ch
1
9 5
Geheimzahl
schweiz. Gericht US-Popsängerin
3
9 3
3 mittel
E I NGE S A N D T
WochenBlatt
VER ANSTALTUNG
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
VER ANSTALTUNG MUSIK TIPP
Rolf Schmid sagt: «Fertig luschtig!»
Ukrainische Musik und ber, mit seinem Programm «I mag eifach italienische Arien nüma!» in der Mehrzweckhalle Serafin
Er hat genug: Comedian Rolf Schmid ist auf FOTO: ZVG Abschiedstournee.
WoS. Der Bündner Comedian Rolf Schmid gastiert am Samstag, 24. Okto-
in Laufen. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr, Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Das Programm ist Teil seiner Abschiedstournee, mit der sich der 66-Jährige nach 33 Jahren von der Bühne verabschieden will. Schmid wurde in den 1990er-Jahren schweizweit als Werbebotschafter von Rhäzünser Mineralwasser bekannt. Es folgten zahlreiche Tourneen und Fernsehauftritte, unter anderem bei «Benissimo», «Rondo Mondo» und «Giacobbo/Müller» sowie am Arosa Humor Festival. Insgesamt brachte Schmid zwölf Soloprogramme auf die Bühne. Zu seinen bekanntesten Nummern gehört «I mag eifach nid!». 2023 veröffentlichte er gemeinsam mit seinem langjährigen Texter Hardy Hemmi das Buch «I mag einfach nid!», das Anekdoten und biografische Episoden aus seinem Leben aufgreift. Tickets für die Vorstellung in Laufen sind im Vorverkauf bei Ticketcorner erhältlich.
Durch eine zufällige Begegnung mit einer Ukrainerin aus Deutschland kam letztes Jahr im September ein Konzert in unserer Kirche zustande. Der Auftritt vor rund hundert begeisterten Besucherinnen und Besuchern gefiel auch den Musizierenden sehr gut. So werden Bandura-Spielerin Olga Gurina und Gitarrist Ilja Rosanov aus Bonn (D) in der Kirche Kleinlützel wieder auftreten. Weil Olgas Mutter, Opernsängerin, diesmal nicht dabei sein kann, habe ich Temir Abdulhamidov angefragt, ob er den Gesangspart übernehmen würde. Spontan hat der Ukrainer, der seit vier Jahren mit seiner Familie in Kleinlützel lebt, zugesagt. Der 19-Jährige ist hochbegabt, hat schon in seiner Heimat in verschiedenen Kinder- und Jugendchören gesungen und ist, seit er hier ist, als Baritonsänger in der ganzen Region sehr
Miley
gefragt. Begleitet von Fredy Zürcher, unserem einheimischen Organisten, wird Temir italienische Arien aus der Barockzeit singen, bevor er zum ukrainischen Ensemble in den Chor wechselt und zusammen mit Olga Gurina, Bandura, und Ilja Rosanov, Gitarre, ukrainische Volkslieder zum Besten gibt. Besonders gespannt darf man auf den sanften Klang des ukrainischen Saiteninstrumentes Bandura sein. Organist Fredy Zürcher sowie Olga und Ilja werden das Programm mit eigenen Instrumentalstücken ergänzen. 24. Oktober 2026, 19.30 Uhr, Kirche Kleinlützel. Wiederum mit Apéro und ukrainischem Gebäck von Kleinlützer Ukrainerinnen. Martin Staub Organisation
VER ANSTALTUNG
Lauter drehen für einen guten Zweck Erinnern Sie sich? Das erste Riff von «Money for Nothing». Der Refrain von «Africa». Der Moment, in dem ein ganzer Saal mitsingt. Am Samstag, 24. Oktober, holt der Lions Club Laufental-Thierstein dieses Gefühl in einem Benefiz Konzert zurück nach Laufen. Und jeder Ton davon hilft Kindern in Indien. Denn wer an diesem Abend kommt, baut an einer Schule mit. Kollekte und Bar gehen an den Laufner Verein «Hilfe für Kinder in Kerala». Im Dorf Kakkamoola lernen über 120 Kinder, doch das Schulhaus platzt aus allen Nähten. Ein Erweiterungsbau soll ihnen ermöglichen, bis zur 9. Klasse im eigenen Dorf zu bleiben. Jedes Getränk an der Bar, jeder Franken in der Kollekte wird dort zu Schulzimmern, Bänken und Zukunft. «Generations in Rock» spielt zwei Stunden lang die Songs, die Sie auswendig
kennen: Dire Straits, Toto, Genesis, Supertramp, The Police, Simple Minds, Pink Floyd. Das Besondere: Zwei Generationen teilen sich eine Bühne. Mit Monika Cueni und Fabio Jeger am Mikrofon bringen junge und erfahrene Musiker die Hits der 70er, 80er und 90er mit voller Wucht in die Aula. Der Eintritt ist frei. Kommen Sie früh, ab 18.30 Uhr ist die Bar geöffnet und wer zuerst da ist, sichert sich die besten Plätze. Bringen Sie Freunde, Familie und Nachbarn mit und erleben Sie einen Abend, der doppelt gut klingt: für Sie und für die Kinder in Kerala.
Miley Cyrus nennt sich nur noch Miley und präsentiert sich im Vergleich zum Vorgängeralbum «Something Beautiful» auf «Bass Persuades» (Atlantic Records/ Warner) experimenteller. Sie verdeutlicht das gleich zu Beginn mit dem bassbetont treibenden Titelstück und dem mit der Band Model/Actriz produzierten «Different Religion». Acht Songs später am Albumende stellen wir fest: Miley verbindet elektronischen Sound, Rock und Pop zu einem Mix von Balladen und Dance-Music. Die US-Amerikanerin hat seit Beginn ihrer erfolgreichen Karriere immer wieder Neues probiert. Ihr zehntes Studioalbum ist allerdings weniger innovativ als von ihr angekündigt. Zudem hat keiner der neuen Songs das Superhit-Potenzial wie «Flowers» aus dem Jahr 2023. Rezensenten beurteilen «Bass Persuades» unterschiedlich. Die einen loben Mileys steten Mut zur Veränderung und die Stilvielfalt. Andere hingegen beanstanden die krasse Divergenz von romantischen Balladen und technoiden Club-Tracks und finden deshalb das Album zu wenig kohärent. Benno Hueber
Patrick Neuenschwander Lions Club Laufental-Thierstein Samstag, 24. Oktober, 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr), Aula Gymnasium Laufen, Steinackerweg 7.
VER ANSTALTUNG
Jubiläumsturnier des TC Breitenbach
L AUFEN
Barbara Hutzenlaub in Laufen WoS. Am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr tritt Barbara Hutzenlaub mit ihrem Programm «Sprechstunde» im Kulturforum auf. Das Gesundheitswesen kränkelt – Barbara Hutzenlaub will helfen. Nach ihrem «Blitz-Studium» findet sie zusammen mit ihrer Sprechstundenhilfe Coco Chantal für jede Lösung das passende Problem. Auf dem Behandlungsplan stehen unter anderem Gruppentherapien für Laktoseintolerante, Intervall-Singles und anonyme Zalando-Opfer. Weiter behandelt Hut-
17
zenlaub Menschen mit zu kleinem Fussabdruck oder Comedy-Allergie. Auch ihre «Salsarückführungen» gehören zum Repertoire. Guter Rat sei teuer? Nicht bei ihr: Nach zwei Stunden, inklusive Pause, soll das Publikum therapiert sein. Zu Risiken und Nebenwirkungen gibt es eine Showeinlage, die laut Ankündigung Arzt oder Apotheker ersetzt. Die «Humor-Behandlung» sei neu auch auf Rezept erhältlich und könne bei jeder guten Krankenkasse abgerechnet werden.
Ukrainisches Ensemble: (v. l.)Temir Abdulhamidov, Olga Gurina und Ilja Rosanov. FOTO: MARTIN STAUB
VER ANSTALTUNG
Eine Familie, ein Film und alte Wunden WoS. Am 22. Oktober steht mit «Sentimental Value» des norwegischen Regisseurs Joachim Trier ein vielfach ausgezeichneter Film auf dem Programm des Kulturforums Laufen. Trier erzählt mit viel Feingefühl von Beziehungen, Erinnerungen und den Verletzungen, die Familien über Generationen verbinden. Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Nora und Agnes, die nach langer Abwesenheit ihres Vaters Gustav wieder mit ihm konfrontiert werden. Der einst gefeierte Filmregisseur möchte ein Comeback wagen und bietet Nora eine Rolle in seinem neuen Film an. Sie lehnt ab, worauf er die Rolle einer jungen HollywoodSchauspielerin überträgt. Damit werden alte Erinnerungen und ungelöste Kon-
flikte wieder lebendig. Trier verbindet Familiendrama und Filmgeschichte zu einer ebenso berührenden wie humorvollen Geschichte über Nähe, Entfremdung und die Frage, was uns miteinander verbindet. In den Hauptrollen überzeugen Renate Reinsve, Stellan Skarsgård und Elle Fanning. «Sentimental Value» wurde unter anderem 2026 mit dem Oscar für den besten internationalen Film ausgezeichnet. Ein kluger, emotionaler und wunderbar menschlicher Film. «Sentimental Value» im Saal des Kulturforums «Alts Schlachthuus» in Laufen am Donnerstag, 22. Oktober, 20 Uhr. Der Film wird in norwegischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.
WoS. Auch in diesem Jahr wird wieder das beliebte Tischtennis-Volksturnier durchgeführt. Der Event findet am Samstag, 7. November, im Griensaal in Breitenbach statt. Das Volksturnier findet bereits zum 10. Mal statt. Alle Teilnehmenden können sicher vier Spiele absolvieren und haben die Möglichkeit, sich für das Tableau zu qualifizieren. Wer Durst und Hunger hat, kann sich am Verpflegungsstand zu fairen Preisen mit Getränken und Snacks verköstigen. Die Anmeldung erfolgt online unter www.ttcbreitenbach.ch. Anmeldeschluss ist der 1. November.
VER ANSTALTUNG
Abendmusiken WoS. Im Rahmen der Abendmusiken der ev.-ref. Kirche Laufen ist am Freitag, 16. Oktober, um 19.15 Uhr der Chor der Trachtengruppe Thierstein zu Gast. Die Sängerinnen und Sänger werden einen Strauss aus älteren und neuen Liedern vortragen, die vom Leben erzählen. Wie bei den Abendmusiken Laufen üblich, wird am Schluss eine freiwillige Austrittskollekte aufgenommen. Mit dieser wird der Erhalt und die Weiterführung der Konzertreihe unterstützt.
VER ANSTALTUNG
Neues Theater
Sprechstunde: Das Gesundheitswesen kränkelt – Barbara Hutzenlaub will FOTO: ZVG helfen.
WoS. Am Freitag, 23. Oktober, feiert «Ich bin meine Mutter» im Neuen Theater in Dornach Premiere. Theatermacher Andreas Schertenleib befragt darin seine 95-jährige Mutter Rosmarie zu ihrer Herkunft und der eigenen Familiengeschichte. Dabei stösst er auf die Geschichte seiner Grossmutter, über die jahrzehntelang geschwiegen wurde und die in einer psychiatrischen Klinik starb. Je tiefer Scher-
Redaktionsschluss tenleib in die Vergangenheit eintaucht, desto stärker wird die Suche auch zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Person. Das Stück beschäftigt sich mit familiärem Erbe und der Frage, wie unverarbeitete Erfahrungen über Generationen weiterwirken. Regie führt Ueli Blum, die Musik stammt von Anna Murphy. Eine weitere Vorstellung findet am Samstag, 24. Oktober, um 19.30 Uhr statt.
Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Einsendungen mit Absender an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Die Redaktion
Medienberatung und Verkauf: CH Regionalmedien AG, Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, inserate.laufen@wochenblatt.ch Eine Publikation der
Ihr professioneller und zuverlässiger Partner für Um- und Neubauten
Wasserenthärtung vom Profi 4226 Breitenbach Telefon: 061 783 71 51 www.weicheswasser.ch
Zum Wohl von Mensch und Natur Entkalktes Wasser fühlt sich weich und angenehm sanft auf der Haut an. Weiches Wasser macht das Duschen zum Vergnügen. Wäsche wird seidenweich – ohne Zusatz von Weichspülern. Und Tee und Kaffee werden zum aromatischen Erlebnis. Die Energiekosten für den Boiler sinken, und der Unterhalt von sanitären Einrichtungen reduziert sich massiv. Die Lebensdauer von Haushaltsgeräten steigt, während der geringere Einsatz von Wasch- und Reinigungsmitteln die Umwelt schützt. Wassertechnik Studer GmbH bietet Entkalkungsanlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbebetriebe an. Mit über zehn Jahren Erfahrung in der Wasserenthärtung und über tausend zufriedenen Kundinnen und Kunden garantieren unsere Fachleute eine professionelle Montage mit Top-Service.
Im Ausstellungsraum in Breitenbach können Sie sich beraten lassen und die diversen Entkalkungsanlagen anschauen. Seit 23 Jahren bietet die Studer Spenglerei Sanitär auch sämtliche Spengler-, Sanitär- und Heizungsarbeiten an. Spezialität sind Badezimmerumbauten im Komplettpaket mit nur einem Ansprechpartner, was weniger Aufwand für den Kunden und Terminsicherheit bedeutet.
Wassertechnik Studer GmbH Ollenweg 35 4226 Breitenbach 061 783 71 51 weicheswasser.ch
Studer Spenglerei Sanitär GmbH Breitgartenstrasse 25 4226 Breitenbach 061 731 31 61 studerspenglerei.ch
Spenglerei, Sanitär, Flach- und Steildächer Wand- und Bodenbeläge Heizungsanlagen
Breitenbach / Bättwil / Basel
Tel. 061 731 31 61 www.studerspenglerei.ch
Ob grössere oder kleinere Reparaturen, Renovationen, Neuoder Umbauten. Wir beraten Sie gerne über unsere Angebote auch vor Ort.
umbau, anbau beton, asphalt sitzplätze, einfahrten umgebungen An-/Um-/Neubauten, Elementbau
sanierungen
Sanierungen, Fassadenverkleidungen
kernbohrungen
Fenster & Türen, Schreinerarbeiten
gerster-holzbau.ch 061 793 04 04
schwyzer
bau
061 733 77 33 dä vo do
Gartenbau Tiefbau Vermietung
Friedhofstrasse 12 4227 Büsserach Natel 076 387 07 92 Telefon 061 783 89 47 www.arminkuendig.ch info@arminkuendig.ch
Haustechnik
STOREN FUST AG Reinach BL Ausstellung Beratung Service
Bild: Weinor
Bauspenglerei Flachdach & Blitzschutz Brislach / Breitenbach
Tel. +41 61 781 19 70 info@huegli-ag.ch www.huegli-ag.ch
storenfust.ch T.061 716 98 98
Heizungssanierungen Wärmepumpen Öl-, Gas- und Holzfeuerungen Neu- und Umbauten Brenner-Service Pikett-Dienst Boilerentkalkungen Amtl. Feuerungskontrollen
079 430 27 83 Pascal Bochin Sanitär, Heizung, Lüftung GmbH Boilerservice und Gasinstallation
Sonnenstoren
Reuteweg 2 4222 Zwingen
Telefon 079 311 57 53 info@stebler-boeden.ch
– Bauspenglerarbeiten – Flachdacharbeiten – Servicearbeiten
Parkett schleifen, ölen Laminat Kork Vinyl Teppiche Linoleum
Heer AG Wärmetechnik 4242 Laufen Tel. 061 761 50 40 www.heer-waermetechnik.ch
Telefon 079 522 40 40 E-Mail: info@spenglerei-roth.ch Standorte: 4112 Bättwil | 4225 Brislach
Zimmerei und Bedachung AG Zimmerei – Bedachungen Elementbau – Schreinerei
4245 Kleinlützel Tel. 061 771 06 71
info@brunnerzimmerei.ch www.brunnerzimmerei.ch
Sanitär Lüftung Heizung Gas
Wir erledigen für Sie folgende Arbeiten: – Kachelofen- und Cheminéebau – Keramische Plattenbeläge – Natursteinarbeiten – Silikonfugen und Kunstfelsen Neu- und Umbau. Gerne erledigen wir auch kleine Reparaturen.
– Fensterläden – Sonnenstoren – Stoff-Ersatz – Lamellenstoren – Rollladen – Solar-Rollladen
– Insektenschutz – Lichtschachtabdeckungen – Rollo – Plissee – Reparatur & Service
Brislachstrasse 6 079 470 29 43
4226 Breitenbach www.royhoferstoren.ch
Stich Schreinerei AG Bau- und Möbelschreinerei, Fensterfabrikation
NASSE WÄNDE? FEUCHTER KELLER?
Bloch Jonny Hafner – Plattenleger Höhenacker 15 2814 Roggenburg Tel. 032 431 16 25 Nat. 079 343 11 90 E-Mail: bloch.jonny@bluewin.ch
Huggerwaldstrasse 227 · 4245 Kleinlützel 061 771 06 22 · www.stich.ch
Die nächste Sonderseite
Ihr Spezialist zur Sanierung von Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden
Abdichtungssysteme Walzer AG Frohburgerstrasse 32, 4132 Muttenz • Teichgässlein 9, 4058 Basel
061 461 70 00 www.isotec-walzer.ch
erscheint am 12. November 2026.
Mama, ich kann Theater machen. Dank Ihrer Spende erhalten Menschen mit Behinderungen einen chancengleichen Zugang zu Ferien und Freizeitaktivitäten. Jetzt spenden. denkanmich.ch
Die Solidaritätsstiftung des SRF
IBAN CH44 0077 0254 8509 0200 1
Jetzt spenden mit TWINT!
E I NGE S A N D T
WochenBlatt
LESERBRIEF
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
REGION
Zügig und sicher unterwegs – jetzt handeln bei der N18
Freiwillige für Tandem-Programm gesucht
Sicher und staufrei zur Arbeit und auch wieder nach Hause zu kommen, und dies am besten zügig, das ist alles, was die meisten von uns frühmorgens und nach einem langen Arbeitstag wollen. Wer aber im Laufental unterwegs ist, dem ist das nicht vergönnt. Denn entlang der N18 sind Stau, gefährliche Engpässe und Durchgangsverkehr bis in den Dorfkern die Realität. Besonders beim Knoten Angenstein kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Einspur- und Bremsmanöver führen zu langen Staus in beide Richtungen. Es geht mir dabei nicht nur um meine Fahrzeit und Sicherheit, es geht auch um die Erreichbarkeit des Laufentals als Wirtschaftsstandort und die Belastung der Wohnbevölkerung. Die Korridorstudie des Bundesamtes für Strassen hat klar aufzeigt, dass die Lage entlang der Achse Basel-Delémont inakzeptabel ist — und wo gehandelt werden müsste.
WoS. Im Tandem-Programm treffen sich Menschen aus der lokalen Bevölkerung regelmässig mit einer Person mit Fluchthintergrund aus ihrer Region. Im Mittelpunkt stehen persönliche Begegnungen und Gespräche auf Deutsch. Damit erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre im Sprachkurs erworbenen Deutschkenntnisse im Alltag anzuwenden und gleichzeitig Kontakte in ihrer neuen Umgebung aufzubauen. Die Gestaltung des Tandems ist unkompliziert und individuell. Die Treffen können beispielsweise bei einem Spaziergang, in einer Bibliothek oder an einem
Mit seinem aktuellen Ausbauplan «Verkehr ‘45» will der Bundesrat nun aber die zentralen Projekte entlang der N18 auf 2055 vertagen. Für das Komitee N18, dessen Vorsitzender ich bin, ist das unhaltbar. Konkret fordern wir in unserer Antwort zur Vernehmlassung, dass der Muggenbergtunnel bis 2045 umgesetzt ist und wir im Ausbauschritt 2027 einen Realisierungskredit dafür zugesprochen bekommen. Ebenso müssen die Umfahrungen Laufen-Zwingen und Delémont sowie die Zentrumsentlastung Laufen jetzt verbindlich geplant werden. Wer Studien in Auftrag gibt, Lösungen mit der Bevölkerung erarbeitet, sollte die Resultate auch in seine Zukunftsplanung einfliessen lassen, wie hier bei der N18. Damit Sie und ich endlich sicher und rasch zur Arbeit und wieder nach Hause zu unseren Familien kommen. Jetzt ist das Laufental an der Reihe! Martin Dätwyler Landrat und Vorsitzender Komitee N18
LESERBRIEF
Wie viele Vakanzen der Finanzverwalter braucht es noch? Im Wochenblatt vom 8. Oktober hat Bea Asper die ungelösten Fälle in den Gemeinden des hinteren Leimentals beschrieben. Die Gemeindepräsidien haben die Vogel-Strauss-Mentalität zur Maxime erhoben. Seit mehr als 15 Jahren besitzen die Gemeinden ein vorzügliches, zentrales Grundstück in Bättwil. Dort hat es Platz für eine gemeinsame Verwaltung der fünf Gemeinden. Die Verwaltungen haben ein Organisationsvorbild im ZSL, welches funktioniert. Als Zweckverband könnte eine leistungsstarke Finanzverwaltung aufgebaut werden. Die im Bericht erwähnte frühere Zusammenarbeit war eine unausgegorene Lösung. Mark
21
Winkler und ich versuchen seit Jahren, die Gemeinderäte auf diese zukunftsweisende Zusammenarbeit zu sensibilisieren. Bis anhin leider ohne Erfolg. Lieber werden teure Übergangslösungen finanziert, was die Gemeinde-Steuersätze erhöht. Was spricht dagegen, dass ein Investor gesucht wird, der das Gebäude finanziert und an den Zweckverband vermietet? Wie viele weitere Vakanzen in den Finanzverwaltungen sind für ein Umdenken in den Gemeindepräsidien noch nötig? Paul Schoenenberger Witterswil
anderen gemeinsamen Ort stattfinden. Der zeitliche Aufwand beträgt ungefähr eine Stunde pro Woche. Gesucht werden offene Menschen, die Freude am Austausch haben und bereit sind, regelmässig etwas Zeit zu schenken. Fachkenntnisse oder pädagogische Erfahrung sind nicht erforderlich. zRächtCho begleitet die Tandems beim Start und steht während des gesamten Tandems bei Fragen oder Herausforderungen zur Verfügung. Interessiert? Dann melden Sie sich bei uns: 061 823 73 24 7 | kontakt@zraechtcho.ch | www.zraechtcho.ch/ fuer-freiwillige/
LESERBRIEF
Wenn Führung versprochen wird Trotz ihrer im Wahlkampf besonders hervorgehobenen Erfahrung im Personalwesen bleibt die erhoffte Stabilität in der Verwaltung unter Gemeindepräsidentin Tanja Steiger aus. Nun kündigt bereits die zweite Finanzverwalterin während ihrer Amtszeit. Dies, obwohl für ein kostspieliges Coaching erhebliche Steuergelder aufgewendet wurden. Diese Entwicklung gibt Anlass, die Personalführung genauer zu hinterfragen. Seit ihrem Amtsantritt wurde der Stellenbestand in der Verwaltung kontinuierlich ausgebaut. Für das Budget 2027 sind trotz eines Defizits von rund einer Million Franken erneut zusätzliche Stellen vorgesehen. Mehr Personal, steigende Personalkosten — und dennoch eine angeblich überlastete Verwaltung? Das wirft die Fragen auf, ob die bestehenden Ressourcen effizient eingesetzt und die Abläufe zweckmässig organisiert werden.
Statt diese Fragen zu klären, geraten kritische Gemeinderäte ins Visier. Herr Ankli wirft unserer SVP-Gemeinderätin Andrea Meppiel vor, die Verwaltung mit Anfragen zu überhäufen und so effizientes Arbeiten zu behindern. Viele Nachfragen und politische Vorstösse wären wohl vermeidbar, würden die Gemeindepräsidentin und die Verwaltung den Gemeinderat sowie die Bevölkerung von sich aus umfassend und transparent informieren. Der Eindruck entsteht, dass hier politisch Stimmung gemacht wird, um von den eigentlichen Problemen abzulenken. Dabei dienen kritische Kontrolle und politisches Engagement den Interessen des Souveräns. Wer kritische Fragen als Störung abtut, trägt dazu bei, dass eine sachliche Aufklärung erschwert wird. Benjamin Thoma Präsident SVP Hofstetten-Flüh
ser Weg führt uns via Ruswil nach Buttisholz. Zum Mittagessen werden wir in einem Restaurant in Ruswil einkehren. Von Buttisholz fahren wir via Sursee nach Basel zurück. Länge: 12 km, Aufstieg: 219 m, Abstieg: 292 m, Wanderzeit: ca. 3 3/4 Stunden. Treffpunkt: 8.15 Uhr Bahnhof Basel SBB, Treffpunkt in der Schalterhalle. Abfahrt: 8.30 Uhr via Olten nach Luzern. Kosten: Billetts Basel – Hellbühl und Buttisholz – Basel selbst lösen. Anforderung: T1, gute Wanderwege. Ausrüstung: Stöcke empfehlenswert. Verpflegung: aus dem Rucksack, Mittagessen in einem Restaurant in Ruswil. Rückkehr: spätestens 18.30 Uhr. Leitung: Johanna Speiser. Anmeldung: bis 28. Oktober, an j-speiser@bluewin.ch.
Ein neues Gesicht im Team – Gianna Hess stellt sich vor
Liebe Gianna, wir sind froh, dich im Team zu haben und wünschen dir weiterhin viel Freude und Erfolg auf deinem Ausbildungsweg!
Schwarzbuebe Apotheke Fehrenstrasse 7 4226 Breitenbach Telefon 061 781 24 44
Seife selbst herstellen? Einfacher als gedacht und viel schöner als gekauft! An einem Vormittag im November tauchen wir gemeinsam in die faszinierende Welt der Naturkosmetik ein und stellen zwei frisch duftende Seifen aus rein natürlichen Zutaten her – ganz ohne künstliche Zusatzstoffe. Wir kreieren zwei Produkte, die sich auch wunderbar als Geschenk eignen: eine duftende Körperseife und eine Haarseife mit ayurvedischen Pulvern, welche die Haare pflegt und zum Glänzen bringt. Alle Materialien erhalten Sie im Kurs. Mitbringen können Sie eine Schutzbrille und einen Kittel, damit Ihre Kleidung nicht schmutzig wird. Und natürlich Freude am Ausprobieren! Veranstalterin: Volkshochschule beider Basel Kursleiterin: Patricia Lupberger Seife selbst herstellen – ein Erlebnis für alle Sinne, Sa. 07.11.26, 09.30-12.30 h, Primarschule Laufen. Informationen und Anmeldung: www.vhsbb.ch oder 061 269 86 66
LESERINNENBRIEF
Woher kommen die Informationen? Bezugnehmend auf den Leserbrief von Lukas Ankli vom 8. Oktober stellen sich mir einige Fragen. Wie kommt jemand, der nicht für die Gemeinde tätig ist, zu diesen Informationen? Wieso wird Frau Meppiel namentlich erwähnt?
WANDERN
Die Naturfreunde Baselbiet laden am Sonntag, 1. November zur Wanderung ein. Der Kapellenweg führt entlang der alten, einst stark begangenen Landstrasse durchs Rottal von Hellbühl bis Ettiswil. Die 17 Kirchen und Kapellen stehen an der uralten, historischen Verkehrsader Luzern-Aarburg. Auf deren Pfaden, teils römischen Ursprungs, nahmen Personen und Waren, Wissen und Informationen ihren Lauf und Gang. Geld und Gut, Freud und Leid wurden auf diesem Weg transportiert, ausgetauscht und Gott mitgeteilt. Wir werden allerdings nur ein Teilstück des Kapellenwegs erwandern. Am Morgen fahren wir mit Zug und Postauto über Luzern nach Hellbühl (610 m). Un-
Im August 2026 ist Gianna Hess in ihre Ausbildung zur Fachfrau Apotheke gestartet. Im Interview erzählt sie, wie ihre ersten Wochen in der Schwarzbuebe Apotheke verlaufen sind, was ihr besonders gefällt und worauf sie sich in den kommenden Monaten freut. Gianna Hess, wie sind Sie in Ihre Ausbildung gestartet? Sehr gut! Ich fühle mich hier wohl, das Team ist sehr nett und auch die Apotheke sowie die Tätigkeiten gefallen mir ausgesprochen gut. Ich merke schon jetzt, dass der Beruf genau der richtige für mich ist. Was schätzen Sie an der Schwarzbuebe Apotheke als Ausbildungsort? Ich schätze, dass das Team sehr freundlich und hilfsbereit ist. Ich kann jederzeit auf jemanden zugehen, wenn ich Fragen habe oder Unterstützung brauche. Ausserdem finde ich es schön, dass wir eng zusammenarbeiten und auch gemeinsam Pause machen. Auch die Apotheke selbst gefällt mir gut, da sie modern eingerichtet und übersichtlich ist. Und da ich aus der Region stamme, ist der Standort Breitenbach für mich ideal – ich kenne die Gegend und sehe immer wieder bekannte Gesichter unter den Kundinnen und Kunden. Was macht Ihnen im Apothekenalltag besonders Freude? Von meinen bisherigen Tätigkeiten gefällt mir der Wareneingang besonders gut, da ich dabei viel über die verschiedenen Produkte und Medikamente lernen kann. Um bereits früh in meiner Ausbildung den Kontakt mit Kundinnen und Kunden zu erlernen, darf ich bereits Passfotos anfertigen, was mir ebenfalls viel Spass macht. Gibt es ein Thema, das Sie besonders interessiert? Momentan ist es vor allem das Thema Ernährung und alles rund um die Haut. Ich denke aber, dass sich mit der Zeit und vor allem durch die ersten Beratungsgespräche noch genauer zeigen wird, welche Bereiche mir am meisten liegen. Welche Aufgaben möchten Sie bald vertiefen? Ich freue mich, wenn ich schon bald mehr in der Kundenbedienung mitwirken kann. Besonders gerne möchte ich dabei Kundinnen und Kunden beraten, sie bei ihren Anliegen unterstützen und ihnen mit meinem Wissen kompetent weiterhelfen.
Ein Erlebnis für alle Sinne
Magdalena Bertele-Angly Flüh
Luzerner Kapellenweg
ANZEIGE
KURSTIPP
ALTHOL ZGESCHICHTEN
Der seltene Trübsinn-Zerflatterer
Viele kennen den Kleinen Trübsinn-Zerflatterer (Papilliolino melanchoscacciarii) nicht, was auch nicht verwundert, weil er leider superselten ist. Eindrücklich ist, dass er trotz seiner Winzigkeit wirklich gut darin ist, dumpfe Gefühle zu vertreiben. Bestrebungen, ihn gerade im Hinblick auf die aktuelle Weltlage etwas zu fördern, haben leider noch nicht wirklich gefruchtet. Zu Beginn ist seine Zucht zwar noch nicht so schwierig: Der geflügelte Optimist legt seine Eier ausschliesslich auf zuversichtliche Pflanzen wie der Licht-
nelke, dem Herzgespann und dem Vergissmeinnicht, von denen sich die Raupen ernähren. Dann jedoch wird’s richtig heikel. Die Metamorphose von der Larve über die Puppe zum ausgewachsenen Zerflatterer muss zwingend in Sägemehlhäufchen in kleinen Werkstätten von zuversichtlichen Holzhandwerkerinnen und -handwerkern passieren. Da diese Werkstätten aber ziemlich selten sind und diese noch seltener in der Nähe zuversichtlicher Pflanzen stehen, stellt das die Art vor grosse Probleme. Ihr könnt euch meine Freude ja vorstellen, als kürzlich zum ersten Mal ein Exemplar in meiner Werkstatt schlüpfte! Und weil ich jemanden sehr Liebes kenne, der da draussen in der Welt vielleicht ab und zu etwas Trübsinnvertreibung gut gebrauchen kann, habe ich dem kleinen Glücksfalter eine Unterkunft aus Altholz geschaffen und ihn ihr als Wegbegleiter geschenkt. Der Altholzflüsterer Philippe Ammann wohnt in Nunningen und erschafft in seiner Freizeit aus Altholz und weiteren Trouvaillen Neues. Häufig denkt er sich zu seinen Werken kleine Geschichten aus. In loser Serie stellt er diese im Wochenblatt vor. www.altholzflüsterer.ch
LESERINNENBRIEF
Zauberhafte Schaufenster im Stedtli Ich flaniere vom Obertor zum Untertor und betrachte die Fenster der unzähligen Lädeli. Jedes Fenster ist mit sicherem Geschmack, Liebe zum Detail und Kunstsinn gestaltet. Und das zu jeder Jahreszeit oder zu speziellen Anlässen im Stedtli. Die Vielfalt des Angebotes ist wirklich unglaublich — von Werkzeug über Medikamente, Blumen, Milch oder Fleisch ist alles zu haben, was es braucht für den Alltag oder zur Verschönerung des Heims. Zudem wird man überall freundlich und kompetent bedient. Auf der anderen Seite gehe ich wieder zurück zum Obertor; auch da ist es schön und toll, dass es sogar Lädeli gibt in den Toren. Es wäre zu wünschen, dass das Publikum dieser feinen, kleinen Welt im Stedtli mehr Beachtung schenkt, anstatt mit dem Handy in der Hand hindurchzurennen. Lotty Zemp Laufen
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Eingesandt» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereins berichte, Leserbriefe, Veranstal tungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion
22
DI E L E T Z T E
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nr. 42
WochenBlatt
FOTO DER WOCHE
Sechs Verletzte
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
LIESBERG. WoS. Am Mittwochnachmittag kollidierten auf der Baselstrasse zwei Autos. Ein 81-jähriger Lenker geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit einem Fahrzeug zusammen. Alle sechs Unfallbeteiligten wurden ins Spital gebracht. Beide Fahrzeuge wurden beim Unfall stark beschädigt.
Trickdiebstähle
Prächtiger Schmetterling: Ein Schwalbenschwanz leuchtet mit dem Himmel um die Wette.
KT. SOLOTHURN WoS. Im Kanton Solothurn wurden in den letzten zwei Wochen rund zehn Personen Opfer von Trickdiebstählen. Laut Kantonspolizei gehen die Täterinnen und Täter jeweils ähnlich vor: Sie nähern sich ihren Opfern zu Fuss oder mit einem Fahrzeug und versuchen, ihnen Billigschmuck umzuhängen. Die Ablenkung nutzen sie, um unbemerkt den echten Schmuck der Betroffenen zu entwenden. Die Polizei mahnt deshalb zu erhöhter Vorsicht gegenüber unbekannten Personen.
FOTO: ANDREA HALLAUER, BÜSSERACH
Rasche Umsetzung
Kritische Zeit für Igel
Drei Jahre Baustelle
LAUFENTAL. WoS. Das Komitee N18 BaselJura lehnt die bundesrätliche Vorlage «Verkehr ’45» ab. Es kritisiert, dass wichtige Infrastrukturprojekte entlang der Achse Basel–Delémont erst nach 2055 vorgesehen sind. Die Korridorstudie des Bundesamts für Strassen habe Engpässe, Unfallschwerpunkte und stark belastete Ortszentren aufgezeigt. Das Komitee fordert, den Muggenbergtunnel dem Realisierungshorizont 2045 zuzuordnen und bereits im Ausbauschritt 2027 mit einem Realisierungskredit auszustatten. Das Contournement de Delémont, die Umfahrung Laufen–Zwingen und die Zentrumsentlastung Laufen sollen verbindlich geplant und bis 2055 umgesetzt werden. Zudem verlangt das Komitee, die nötigen Studien und Projektierungen rasch zu starten sowie baulich getrennte Radwege entlang der N18 auszubauen. Als Gründe nennt es in einer Mitteilung die Verkehrssicherheit und die Bedeutung guter Verkehrsverbindungen für den Wirtschaftsstandort.
REGION. WoS. Mit dem Herbst beginnt für den Europäischen Braunbrustigel eine kritische Zeit. Die einzige in der Schweiz heimische Igelart gilt als potenziell gefährdet. Vor dem Winterschlaf müssen sich die Tiere ausreichende Fettreserven anfressen. Wegen des Insektenschwunds gelingt dies insbesondere Jungtieren nicht immer. Der Tierschutz beider Basel empfiehlt deshalb, einzelne untergewichtige Igel zeitlich begrenzt mit getreidefreiem Kittenfutter zu unterstützen. Frisches Wasser sollte ebenfalls bereitstehen, Milch ist hingegen ungeeignet. Hilfe benötigen insbesondere verletzte, kranke oder stark geschwächte Tiere. Auch Igel, die im Spätherbst deutlich zu leicht oder tagsüber unterwegs sind, können Unterstützung benötigen. Sie sollten einer Fachstelle oder einem Tierarzt übergeben werden. Im eigenen Garten helfen Laubund Asthaufen, heimische Pflanzen und Durchgänge zwischen Grundstücken. Mähroboter sollten, wenn überhaupt, nur tagsüber eingesetzt werden.
NUNNINGEN. WoS. Die Grellingerstrasse zwischen den Gebieten Baare und Engi am nordwestlichen Dorfrand Richtung Grellingen ist in einem schlechten baulichen Zustand. Während dreier Jahre saniert der Kanton Solothurn den Abschnitt umfangreich in verschiedenen Etappen, bei denen die Strasse nur einspurig befahrbar ist. Die Fahrbahn wird umfassend erneuert. Gleichzeitig werden die Werkleitungen verschiedener Werkeigentümer erneuert oder angepasst. Die Wasserversorgung Gilgenberg verlegt neue Hauptleitungen bis zur ARA Nunningen und die Primeo Netz AG und die Swisscom ihre Netzinfrastrukturen im Untergrund. Die Bushaltestelle Engi wird behindertengerecht ausgebaut. Die Arbeiten sind in zwölf Etappen aufgeteilt. Der Kanton investiert 2,8 Millionen Franken, während die Nunninger Gemeindeversammlung einen Kredit von 500 000 Franken gesprochen hat. Die Hauptarbeiten sollen im Herbst oder Winter des kommenden Jahres abgeschlossen sein.
Unfall mit Lieferwagen DORNACH. WoS. Auf der Hochwaldstrasse in Dornach hat sich am späten Montagabend ein Selbstunfall mit einem Lieferwagen ereignet. Dabei ist der Fahrzeuglenker leicht verletzt worden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Endspurt mit Musik DORNACH. WoS. Die Saison des Heimatmuseums Schwarzbubenland Dornach neigt sich dem Ende zu. Noch zweimal kann man die Atmosphäre der Dorfkirche St. Mauritius auf sich wirken lassen: Am 17. Oktober findet um 16 Uhr die Finissage der Ausstellung von Theo Ganz statt, und am 25. Oktober endet die Saison um 16.30 Uhr mit einem Konzert der Vokalgruppe Belo Mir. Nach dem Apéro schliessen die Museumstüren bis zur Wiedereröffnung am 18. April 2027.
Wir empfehlen
Metzina von Rebekka Salm
Wir alle kennen Anna Göldi: die Frau, die 1782 als letzte «Hexe» in Glarus hingerichtet wurde. Insgesamt wurden in der Schweiz vom 15. bis 18. Jahrhundert rund 10 000 Menschen der Hexerei beschuldigt und umgebracht – die Mehrheit davon Frauen. Auch Metzina Wächter, die im 14. Jahrhundert als kräuterkundige «Weise Frau» den Menschen half, geriet in den Strudel dieses Hexenwahns. Sie soll während einer Schlacht vor den Toren von Olten ein Unwetter heraufbeschworen haben, das die Kyburger Belagerer zum Rückzug zwang. Metzina wurde als Hexe festgenommen und zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Die Baselbieter Autorin Rebekka Salm hat die Geschichte der «Wetterhexe von Olten» zu einer Erzählung komprimiert, die unter die Haut geht. In einem tagebuchartigen Monolog erzählt die im Kerker gefangene Metzina ihre Geschichte, die von Aberglauben und Macht bestimmt wird. Aber zum Glück auch von jenen einflussreichen Frauen, denen sie schliesslich ihre Freiheit verdankt. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
Küche & Bad Innenausbau Türen
Die mit de roote Auto!
SM Schreinerei AG • 061 783 05 80 • smschreinerei.ch
Maler Express Familienbetrieb
Maler- und Tapezierarbeiten Bodenbeläge, Altbaurenovierung Fassaden sanieren/streichen
Gratisheimberatung
Fam. Buschor Tel. 061 7331610 www.maex-team.ch
Haushaltsgeräte, ganz persönlich. Tauschen Sie jetzt Ihren alten Backofen, Steamer, Geschirrspüler oder Waschmaschine gegen ein neues V-Zug Gerät aus und profitieren Sie von unserem einmaligen Rabatt. Lassen Sie sich jetzt beraten - ganz persönlich.
-25%*
*Das Angebot gilt beim Eintausch von mindestens zwei V-Zug Geräten bis zum 31.10.26. Passwangstrasse 3 | 4226 Breitenbach 061 783 72 72 | baumannoberwil.ch
HandschinAugenoptik.ch
Wir legen Wert auf gutes Aus-SEHEN! Janine Borer Augenoptiker-Meisterin
Jahzara Small Augenoptikerin i.A.
Brillen Kontaktlinsen Sehtest
HandschinAugenoptik.ch
Bahnhofstrasse 21 | Therwil | 061 721 20 30 3