Donnerstag, 11. Oktober 2018
110. Jahrgang – Nr. 41
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Wer die Büchse nicht ehrt …
11ºC 23ºC
Dank dem Sammeln von Büchsen verwirklicht die KELSAG in Liesberg eine Win-Win-Strategie: Behinderte Menschen erhalten eine Beschäftigung und das Metall kehrt getrennt in den Kreislauf zurück.
Freitag, 12. Oktober 2018 Am Freitag vor allem am Vormittag ein paar Wolkenfelder, sonst viel Sonnenschein. Samstag, 13. Oktober 2018 Am Samstag unverändert sonnig und weiterhin warm.
10ºC 23ºC
12ºC 21ºC
Sonntag, 14. Oktober 2018 Der Sonntag zeigt sich wechselhaft, Sonne und Wolken im Wechsel.
Laufen
Jürg Jeanloz
Der ehemalige Eishockeyspieler und Singer/Songwiter Nils Buri spielt in Laufen.
K
atzenfutter, Nüsschen, Bier oder weisse Bohnen gehen heute vielfach in Büchsen über den Ladentisch und erzeugen so beträchtlich viel Abfall. Die Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG stellt seit Jahren in 32 Gemeinden Container auf, um leere Büchsen zu entsorgen. In Liesberg werden die Container geleert und einer vom ehemaligen Geschäftsführer Stefan Schwyzer neu entwickelten Büchsensortieranlage zugeführt. «Wichtig ist das Trennen von Aluminium und Blech», betont der heutige Geschäftsführer Giuseppe Guanci. Aluminium sei ein sehr wertvoller Werkstoff und könne auch gut verkauft werden. Um das Aluminium auszusortieren, muss der Inhalt der Container zuerst kontrolliert und vom Unrat gesäubert werden. Für diese Tätigkeit werden Personen von der Eingliederungsstätte Baselland (ESB) eingesetzt, um entlang des Förderbands Papier, Plastik, PETFlaschen und anderen Abfall zu entfernen. Die Kelsag kann so Menschen mit geistiger, körperlicher oder psychischer Einschränkung einen Arbeitsplatz anbieten. «Es ist unglaublich, was wir alles in den Containern finden», erzählt ESBGruppenleiter David Flaig, der mit drei Personen diese Arbeit verrichtet. «Bü-
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Breitenbach
9 In Breitenbach gründeten sich die Jungfreisinnigen DorneckThierstein. Sie erhielten viel Zuspruch von der lokalen Politprominenz.
Eingliederung an der Sortiermaschine: Die Kelsag bietet Jobs für Menschen, die unter körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen leiden. FOTO: ZVG geleisen, Plastiksäcke oder sogar eine Kaffeemaschine haben wir schon aussortiert», gibt er zu bedenken. Pausen im Warmen Die Disziplin bei der Entsorgung lasse schon manchmal zu wünschen übrig. Wie Guanci ausführt, ist die Kelsag mit der Arbeit der Personen aus der Eingliederungsstätte Reinach, die gegenwärtig 400 Menschen beschäftigt, sehr zufrie-
den. Die Mitarbeiter werden von Reinach nach Liesberg gefahren, verbringen die Pausen in einem geheizten Raum und können dort auch ihre Mahlzeiten einnehmen. Sobald sich nur noch Aluminiumund Blechbüchsen auf dem Band befinden, sortiert ein starkes Magnet die Blechbüchsen aus und überlässt das Aluminium einer grossen Presse, die Pakete von 40×40×8 Zentimeter herstellt.
Um den Reinheitsgrad der Pakete zu garantieren, werden dieselben nochmals mit einem Magnet kontrolliert. Pro Woche ist die Maschine anderthalb Tage in Betrieb und verarbeitet 120 Tonnen Metall pro Jahr. Seit Anfang 2018 ist die Büchsensortieranlage mit den eingesetzten Mitarbeitern der Eingliederungsstätte aufgenommen worden und wird von ESB und Kelsag sehr geschätzt.
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LAUFENTAL
Donnerstag, 11. Oktober 2018 Nr. 41
LAUFEN
LAUFEN
Hochwasserschutz: Ein erster Meilenstein ist erreicht
Vom Eis auf die Bühne
wap. Gegen das Bauprojekt «Hochwasserschutz Birs» sind 24 Einsprachen eingegangen. Dies meldet die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft. Damit hat nur eine Minderheit der insgesamt 149 einspracheberechtigten Parteien gegen das Projekt opponiert. Insbesondere gab es keine Einsprachen vonseiten der Umweltverbände, wie Projektleiter Philipp Meyer vom Tiefbauamt hervorhebt. Alle Einsprachen seien bereits im Vorfeld angekündigt worden, somit habe es keine Überraschungen gegeben, sagt er. In den nächsten Monaten sollen nun Verständigungsgespräche mit den Einsprechenden stattfinden. Der Kanton wird dabei seine Haltung nochmals erläutern. Bleibt eine Einsprache trotzdem bestehen, entscheidet schliesslich der Regierungsrat beziehungsweise die Gerichte, falls die Einsprecher die Sache weiterziehen. Erfahrungsgemäss nehme das Verfahren etwa ein Jahr in Anspruch, so Meyer. Danach könne die Phase der Planungsgenehmigung abgeschlossen werden. Als nächster Schritt
folgt dann eine Landratsvorlage, bei der es um die Finanzierung des Projekts geht. Die Ausarbeitung der Vorlage dürfte weitere zwei Jahre in Anspruch nehmen. Die vom Kanton vorgeschlagenen Massnahmen sehen eine Umgestaltung der Birs auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern vor. Im Bereich Nau ist eine grössere Aufweitung des Flussbetts vorgesehen, die zugleich als attraktives Naherholungsgebiet mit Kiesstränden genutzt werden kann. Mit diesen Massnahmen soll ein Hochwasser, wie es im Schnitt alle hundert Jahre zu erwarten ist, abgewehrt werden. Heute würden bei einem solchen grosse Teile der Altstadt überflutet. Grund dafür ist das zu kleine Fassungsvermögen der Birs und die Gefahr von Stauungen durch Treibholz an den Brücken. Mit den baulichen Massnahmen soll sichergestellt werden, dass auch bei hohen Pegelständen alles Wasser schnell abfliessen kann. Für die etappenweise Umsetzung des Projektes rechnet man beim Tiefbauamt mit einer Bauzeit von rund fünf Jahren.
Mehr Raum: Die Korrektur soll vor einem Jahrhunderthochwasser schützen.
FOTO: ZVG
LAUFEN
Budget schliesst mit Gewinn wos. Im Jahr 2019 dürfte die Stadt Laufen einen Gewinn von rund 16 000 Franken machen. Dies sieht das aktuelle Budget vor. Aufgrund des Landverkaufs an die EGK resultiere im Budget der Erfolgsrechnung gar ein Gewinn von Fr. 1 257 663.95. In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen in der Höhe von 1 435 000 vorgesehen. Mit Verkauf beträgt der Selbstfinanzierungsgrad
163%, ohne Verkauf 76%. Zum Resultat habe der gute Steuerverlauf wesentlich beigetragen, so Stadtpräsident Alexander Imhof. Allerdings seien die Kosten für die Sozialhilfe am steigen und die Pflegefinanzierung sei nach wie vor ein grosser Kostenfaktor. Ein haushälterischer Umgang mit den finanziellen Mitteln bleibe deshalb weiterhin unabdingbar.
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Die Reihe «Abendmusiken» der evangelisch-reformierten Kirche Laufental eröffnet in dieser Saison ein Musiker, der von Höhen und Tiefen seines Lebens singt. Melanie Brêchet
E
inst begeisterte Nils Burri seine Fans auf dem Eis. Als Torhüter des Erstligisten EHC Adelboden betrieb er ein zeitintensives Hobby. Verletzungspech zwang den damals 19-Jährigen zum Aufhören. Noch während er mit seiner Verletzung im Spital lag, fasste Nils Burri einen Entschluss: Er wollte ab sofort Musik machen. Mit Musik habe er bis dahin nichts am Hut gehabt, erklärt Nils Burri. Beharrlich brachte er sich mit Youtube selber das Gitarrenspiel bei und fing schon bald damit an, eigene Songs zu schreiben. Nach rund sechs Monaten folgten kleinere Konzerte. Das sind unterdessen 13 Jahre her. Mit Musik könne er mittlerweile den Lebensunterhalt seiner Familie bestreiten, sagt der Singer/Songwriter aus dem Berner Oberland. Seine Frau arbeite zusätzlich Teilzeit. Er schätze es sehr, sein eigener Chef zu sein. Für einen klassischen «Montag bis Freitag»- Job sei er nicht gemacht, erklärt Nils Burri weiter.
Geschichten aus dem Leben Als Musiker geniesse er trotz Konzerten viel Zeit mit seinen zwei Kindern, die jetzt dreijährig und zehn Monate alt seien. Nils Burri musste in seinem Leben nicht nur den einen Schicksalsschlag bewältigen. 2015 verloren er und seine Frau ihren Sohn. Dieses einschneidende Erlebnis habe vieles relativiert, sagt Burri. Die Musik rückte in den Hintergrund. Heute, gut drei Jahre später, ist er zurück mit seinem neuen Album, «Superman». In seinen Songs verarbeite er Erlebnisse aus seinem Leben. Seine Texte sind persönlich und handeln von Trauer und Glück, die oft so eng beieinanderliegen. Mit seinem neuen Album ist Nils Burri zurzeit ein viel beschäftigter Mann. Allein mit dem Bassisten Seine Agenda ist gut gefüllt mit Auftritten. Umso mehr darf sich Laufen auf
Trauer und Glück liegen für ihn oft eng beieinander: Der ehemalige Eishockeyspieler Nils Buri singt in der reformierten Kirche in Laufen. FOTO: ZVG seinen Besuch freuen. Burri wiederum freut sich auch auf sein kurzes Gastspiel im Laufental, für welches er ohne zu zögern zugesagt habe. Kurz deshalb, weil die Abendmusiken der reformierten Kirche Laufental traditionellerweise nur eine gute halbe Stunde dauern. Für gewöhnlich steht Nils Burri mit drei Musikern auf der Bühne, in
L E S E R F O TO
die reformierte Kirche in Laufen hat er lediglich seinen Bassisten Philipp Bühlmann dabei. Burri selbst singt und spielt Gitarre.
Abendmusiken mit Nils Burri, Singer/Songwriter: 20. Oktober, 17 Uhr, reformierte Kirche Laufen. Eintritt frei, Kollekte.
und Figuren vom Disco-Fox. Auch Einzelpersonen sind dazu willkommen. Anschliessend gibt das DJ-Duo seine Premiere in Laufen. JAZZ-MATINEE Sonntag, 21. Oktober, 10.30 Uhr
Steppin Stompers Dixieland Band Spielen, was Spass macht www.kfl.ch KINO Donnerstag, 11. Oktober, 20.30 Uhr
Toni Erdmann
Komödie, Drama Deutschland, Österreich, Schweiz, Rumänien, 2016, 162 Min. Regie: Maren Ade, mit Sandra Hüller, Peter Simonischek u. a. GALERIE 12. bis 28. Oktober
Peter Mösch – Bilder
Vernissage: Freitag, 12. Oktober, 19 Uhr Öffnungszeiten: Freitag, 17–21 Uhr Sonntag, 11–16 Uhr DISCO Freitag, 19. Oktober, 20.30 Uhr
Idyllische Schachlete: Die Herbstfarben leuchten im schönsten Sonnenschein.
FOTO: REINHARD HÄNGGI
Schlachthuus-Disco mit DJane HiDee und DJ Zar 20.30: Schnupperstunde «Disco-Fox»
Zu Beginn des Abends zeigen uns Jenifer und René («Dance to Dance») Schritte
Seit dreizehn Jahren im Programm und nicht selten ausverkauft. Reservationen: Tel. 061 761 31 22 KABARETT Sonntag, 21. Oktober, 18.00 Uhr
Ex-Freundinnen*
Ein Kabarettkonzert in Dur und Moll, von Michael Jackson bis zu den Schlümpfen, begleitet von Piano, Violine und Akkordeon.
*Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft Delsbergerstrasse 24, Laufen, oder auf www.kfl.ch bequem von zu Hause aus.
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Donnerstag, 11. Oktober 2018 Nr. 41
Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch
Sonntag, 14. Oktober 2018 19.30 Uhr Gottesdienst Gäste sind herzlich willkommen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste:
Sonntag, 14. Oktober, kein Gottesdienst. Sonntag, 21. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrerin Barbara Jansen aus Frenkendorf. Pfarrvertretung: Vom Mo, 8. Okt., bis Mo, 22. Okt. 2018, wird Pfr. Stéphane Barth im Pfarramt vertreten von Pfrn. Barbara Jansen aus Frenkendorf: Mobile 079 361 57 35 / Festnetz 061 901 20 62. Sie ist für Beerdigungen und Seelsorge für Sie da.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
Laufen Donnerstag, 11. Oktober, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. «Schweizer Geist» – was ist das? Mit dieser Frage machte sich der Dokumentarfilmer Severin Frei auf, um das Wesen der Heimat zu erkunden und seinen Landsleuten den Puls zu fühlen. Er drehte dazu einen schönen Film. Den schauen wir uns an. Freitag, 12. Oktober, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Sonntag, 14. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Cristina Camichel.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 14. Oktober, 11 Uhr Ökum. Gottesdienst, Pfarrer Armin Mettler und Peggy Hungerbühler, Pfarrkirche Rodersdorf Mittwoch, 17. Oktober, 17 Uhr Streetdance Minis Donnerstag, 18. Oktober, 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger
In unseren Händen
Du hat gesorgt, du hast geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Nun ruhen deine nimmermüden Hände, vorbei sind Kummer, Angst und Schmerz. Hab’ für alles Dank, du liebes Mutterherz.
In unseren Händen wiegt ein grosses Danke In unseren Herzen brennt ein helles Licht In unserer Erinnerung leuchtet leises Glück In unserer Seele bleibt so viel zurück
Uns ist unendlich schwer ums Herz, dass du nüm do bisch. Wir nehmen voller Liebe, Verbundenheit und schöner Erinnerungen Abschied von meiner Ehefrau, Mutter, meinem Mutti, unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte.
Elsa Minder-Bieli 9. 11. 1944 – 8. 9. 2018 Wir möchten von Herzen Danke sagen. Danke allen, die mit uns gehofft und gebangt haben. Ein herzliches Dankeschön an Karl und Marlies Bieli, die Elsi fürsorglich auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Danke für die vielen Zeichen der Liebe, der Wertschätzung und der Freundschaft. Danke für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für einen Händedruck, wenn die Worte fehlten. Einen besonderen Dank möchten wir Herrn Pfarrer Markus Fellmann aussprechen, der uns mit seiner grossen Unterstützung geholfen hat, diesen schweren Weg zu gehen. Wir danken allen Menschen, die gemeinsam mit Elsi herzhaft lachen konnten und ihr im Leben mit Liebe und Wertschätzung begegnet sind. In liebevoller Erinnerig – Alli wo di im Härze trage. Vo eus a di – Danke Mutti, liebs Elsi, für die schöni Zit mit dir! Dreissigster: Donnerstag, 25. Oktober, 14.00 Uhr, katholische Kirche Breitenbach.
Deine grossherzige und hilfsbereite Art wird uns immer in Erinnerung bleiben.
Blanda Del Fabbro-Bieli 16. März 1930 bis 8. Oktober 2018 Mir vermisse di!
Luigi Del Fabbro Daniela Cueni-Del Fabbro Nina Cueni Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 25. Oktober 2018, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Breitenbach statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Dreissigster: Freitag, 23. November 2018, um 18.00 Uhr. Traueradresse: Luigi Del Fabbro, Fehrenstrasse 35, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.
WIR DANKEN HERZLICH
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Schwager, Onkel und Götti
Rudolf Kohler-Truniger 12. September 1938 – 8. September 2018 Ganz unerwartet ist er aus unserer Mitte gerissen worden. In unseren Herzen wirst du weiterleben.
In stiller Trauer: Heinz und Gertrud Kohler-Egli Werner und Nelly Kohler-Dreier Jrene und Hans-Rudolf Emmenegger-Kohler Markus und Cornelia Kohler-Henz Nichten und Neffen Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 26. Oktober 2018, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Breitenbach statt. Traueradresse: Werner Kohler, Spitalstrasse 43, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
Wir sind tief bewegt von der grossen Anteilnahme und den unzähligen Beweisen der Wertschätzung, welche wir beim Abschied von unserem geliebten
Daniel Camenzind-Dreier 30. April 1956 – 20. September 2018 erfahren durften. Dafür möchten wir unseren aufrichtigen Dank aussprechen. Speziell danken wir Herrn Pater Markus für seine tröstenden und mit Hoffnung erfüllten Worte sowie Herrn Mario Meier für die einfühlsame musikalische Umrahmung der Abdankungsfeier. Wir danken auch dem Team der Klinik Arlesheim für die liebevolle Pflege und Betreuung. Alle Zeichen der Verbundenheit, seien es trostreiche Worte, die liebevoll geschriebenen Karten, Blumen, Gaben und Spenden, die warmen Umarmungen, die spürbare Nähe, die stillen Gedanken oder einfach das Dabeisein, haben uns getragen. Für all das ein aufrichtiges Dankeschön.
Mariastein, im Oktober 2018
In tiefer Verbundenheit: Die Trauerfamilie
WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von
Peter Willy Karrer-Haefeli erfahren durften. Sie haben uns tief bewegt und reich beschenkt. Die vielen wertschätzenden Erinnerungen, die zahlreichen Anekdoten, welche ihr mit uns geteilt habt, lassen uns daran glauben, dass Peter auch in euren Gedanken und Herzen einen Platz gefunden hat. Ganz besonders danken wir: • Herrn Guido von Däniken für die würdevolle und einfühlsame Gestaltung der Trauerfeier • Frau Camila Meneses (Gesang) und Herrn Bernd Piepenbreier (Orgel, Klavier) für die musikalische Begleitung • dem Pflegepersonal des Alterszentrums Hard, welches es verstanden hat, Peter durch liebevolle und fürsorgliche Pflege den Alltag trotz seinen Altersbeschwerden angenehm zu gestalten. Danken möchten wir auch für die zahlreichen Karten und Briefe mit tröstenden Worten, fürsorglichen Gedanken und guten Wünschen, für jede Geste, jede Begegnung sowie die grosszügigen Spenden an das von Peter begünstigte Projekt Nicaragua oder an eine von euch ausgesuchte Institution. Wenn Peter das alles hätte miterleben dürfen, wäre es ihm zweifellos gegangen wie uns. Er hätte geweint. Er hätte gelacht. Und vor allem: Er hätte sich riesig gefreut. Birsfelden, im Oktober 2018
Die Trauerfamilie
Setzt euer ganzes Vertrauen auf den Herrn und verehrt keinen Gott ausser ihm!
1. Buch Samuel 7, 3
Donnerstag, 11. Oktober 2018 Nr. 41
• AMTLICHE MITTEILUNGEN Planauflage: Erneuerung der amtlichen Vermessung ausserhalb des Baugebietes (Los 9)
In der Stadt Laufen wurde in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 die Erneuerung der amtlichen Vermessung im Landwirtschafts- und Waldgebiet nach den Vorschriften des Bundes und des Kantons Basel-Landschaft durchgeführt. Gemäss Art. 28 der Verordnung über die Amtliche Vermessung (VAV) vom 18.11.1992 (SR 211.432.2) und § 16 der kantonalen Verordnung über die amtliche Vermessung (KVAV) vom 12.6.2012 (SGS 211.53) werden nun folgende Bestandteile der Erneuerung der amtlichen Vermessung während 30 Tagen öffentlich aufgelegt: − Pläne für das Grundbuch 1:1000 / Nrn. 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 49, 52, 53 1:2000 / Nrn. 48, 50, 51, 54, 55 − Liegenschaftsbeschriebe (Grundstücksbeschreibung) Die Darstellung der bezüglich der Lage und des Grenzverlau-
fes unveränderten Grundstücke können im kantonalen Geoinformationssystem (www.geoview.bl.ch) oder anlässlich der öffentlichen Auflage vom 18. Oktober bis 16. November 2018 bei der Stadtverwaltung Laufen während den ordentlichen Öffnungszeiten einsehen werden. Bei Fragen können sich die betroffenen Grundeigentümerinnen und -eigentümer an den verantwortlichen Ingenieur-Geometer, Peter Tschudin (Tel. 061 926 82 11), wenden. Neben den Plänen für das Grundbuch resultieren neue Grundstücksflächen, ermittelt aus den Landeskoordinaten der bestehenden und vor Ort unveränderten Grenzpunkte. An der wahren Grösse der Grundstücke vor Ort hat sich nichts geändert. In den Liegenschaftsbeschrieben sind die bestehenden und die nach der Erneuerung der amtlichen Vermessung resultierenden Flächenmasse der Grundstücke, gerundet auf ganze Quadratmeter, aufgeführt. Die Flächendifferenz ist als Folge der unterschiedlichen Verfahren der Flächenberechnung bei der Erstvermessung (Abschluss 1848) und heute zu verstehen. Es besteht kein Anrecht auf
allfälligen Schadenersatz. Rechtsbildende Einsprache gegen den Plan für das Grundbuch kann die Grundeigentümerschaft erheben, wenn sie geltend macht, der Grenzverlauf ihres Grundstückes sei im Plan für das Grundbuch nicht richtig wiedergegeben. Selbstverständlich werden während der Auflage auch weitere Widersprüche von beschreibenden Angaben wie Kulturart, Bebauung, Flurname usw. entgegengenommen. Allfällige Einsprachen sind innerhalb der öffentlichen Auflagefrist bis spätestens 16. November 2018 schriftlich und begründet an den Stadtrat Laufen, p.A. Stadtverwaltung Laufen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, zu richten. Nach Abschluss der öffentlichen Auflage wird das Vermessungswerk genehmigt und die Ergebnisse werden vom kantonalen Grundbuchamt im Grundbuch sowie von der Stadt Laufen in deren Kataster nachgeführt.
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Absage Wochenmarkt Der Wochenmarkt von Freitag, 12. Oktober 2018 (Herbstferien Schule), wird abgesagt. Der nächste Wochenmarkt wird wieder wie üblich am 19. Oktober 2018 stattfinden. Die Marktkommission
Baugesuch, Auflage vom 11. bis zum 22. Oktober 2015 BG-Nr. 1540/2018. Bauherrschaft: Heidi Gunti-Fuchs, Birkenweg 13, 4244 Röschenz. Projekt: Abbruch Schweinestall, Remise- und Siloüberdachung, Parz. 1628, Delsbergerstrasse 71/71a, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Fischer Gerold Architekt, Fluhstrasse 62, 4244 Röschenz Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.
Laufen erzählt Geschichte Lehre als Kauffrau/ Kaufmann (E-Profil) Sind Sie interessiert an einer Ausbildung bei der Stadtverwaltung Laufen? Details finden Sie auf der Homepage www.laufen-bl.ch ››› Verwaltung ››› Offene Stellen, oder im Aushang.
Altpapiersammlung
Der Audio-Rundgang beginnt beim Dolmengrab beim Untertor. Fotos (stl)
Ein Audio-Rundgang bringt Interessierten die Geschichte der Stadt Laufen näher. An zehn Stationen wird ein Zeitraum von rund 4500 Jahren nacherzählt. Die Berichte lassen sich über Smartphone und QR-Code hören.
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eit kurzem gibt es in Laufen den kulturhistorischen Audio-Rundgang. An zehn Stationen wird die wechselvolle Geschichte der Stadt Laufen nacherzählt. Wer diese Geschichte kennenlernen möchte, braucht lediglich ein Handy. Wer dieses an den QRCode der runden Tafeln mit Fotoporträts hält, erfährt viel Wissenswertes aus Wirtschaft, Politik und Geschichte des Stedtli. Es lohnt sich, in diesen schönen Herbsttagen diesem Weg zu folgen und allerlei Wissenswertes über Laufen zu erfahren. In der Altstadt und in Altstadtnähe sind zehn runde Tafeln mit Fotoporträts verteilt. Eine solche Tafel befindet sich zum Beispiel am Stadthaus Laufen oder bei der Birsbrücke. Jede Tafel trägt einen quadratischen QR-Code, der sich über das Smartphone scannen lässt. So gelangen die Interessierten direkt zum entsprechenden Hörspiel. Die Hörspiele sind in die Webseite eingebettet und werden von einer Schauspielerin oder einem Schauspieler gesprochen. Ein Auswahlmenü ermöglicht, weitere Hörstationen auszuwählen, sich auf der Karte zu orientieren. Auch können weitere einzelne Geschichten abgerufen werden.
Beim Stadthaus ist einiges über die Geschichte des Feningerspitals und den Arzt Joseph Conrad Feninger zu erfahren.
Berichte einfacher Menschen
Bei den zehn Figuren, welche die Geschichte der Stadt nacherzählen, handelt es sich um fiktive Personen, die aber in der Vergangenheit durchaus in Laufen gelebt haben könnten. Es sind Arbeiter, Soldaten, Mägde, Bäuerinnen – einfache Menschen, nicht Herrschende, nicht Bischöfe, nicht Vögte. Es ist also eine Geschichte «von unten». Die Menschen erzählen aus ihrem Leben, freimütig, direkt und in einfachen Worten. Allerdings erwähnen sie in ihren Berichten auch Unternehmer, hohe Geistliche, Ärzte, einflussreiche Persönlichkeiten, die für die Geschichte der Stadt Laufen wichtig waren. Grundlage dieser Informationen bildeten historische Quellen und die aktuelle Forschung.
Der Audio-Rundgang beginnt beim Dolmengrab beim Untertor. Eine Bewohnerin des frühzeitlichen Dorfes, aus dem später Laufen entstand, erzählt. Die Frau, die um 2400 vor Christus gelebt haben könnte, trauert. Hier erfährt der interessierte Zuhörer, wie man in der Jungsteinzeit lebte, starb und trauerte. Ein Baumeister beschreibt, wie die Stadt Laufen entstand, wie dafür die Birs gezähmt und umgeleitet werden musste. Wie sich der Alltag eines Nachtwächters einer mittelalterlichen Stadt gestaltet, ist ebenfalls zu erfahren. Beim Helye-Platz wird die Geschichte der Reformation, die auch Laufen erfasste, nacherzählt. Es geht zu den Wirren des Dreissigjährigen Krieges, erzählt von einem Söldner, oder zur Pestwelle des 17. Jahrhunderts. Der historische Rundgang führt in die Franzosenzeit, über die eine Magd berichtet. In den Berichten der einfachen Leute tauchen der Arzt Joseph Conrad Gabriel Feninger oder der Unternehmer Joseph Gerster-Roth auf.
Wir, die Stadtmusik Laufen, sind ein Blasmusikverein mit Tambourengruppe und werden am Samstag, 20. Oktober 2018, gemeinsam mit den 30 Jungmusikanten die Altpapiersammlung in Laufen durchführen. Der Erlös kommt vollumfänglich unseren Jungmusikanten und damit der Nachwuchsförderung zugute. Deshalb zählen wir am 20. Oktober 2018 auf Ihre Unterstützung in Form von möglichst viel Papier vor Ihren Häusern. Ihre Stadtmusik Laufen
Jungsteinzeit bis Gegenwart
Bei der Steinbrücke der Vorstadt berichtet ein Steinhauer; hier endet der Rundgang mit zehn Stationen.
Für den wirtschaftlichen Aufschwung und die Industrialisierung steht ein Steinhauer, der von seiner schweren Arbeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählt. Über die Zuckerbäckertradition ist einiges zu erfahren von einer Marktfahrerin. Zum Schluss berichtet ein Reporter von der zweiten Laufental-Abstimmung im Jahr 1989. Die einzelnen Standorte sind nicht chronologisch angelegt, sondern so, dass sie einen Bezug zur Erzählerin oder dem Erzähler haben. Deshalb ist naheliegend, beim Dolmengrab zu be-
ginnen. Als nächster Posten folgt denn die Reformation, und so weiter. Der Rundgang führt durch die Hauptstrasse, die Amthausgasse, die Wassertorgasse zum Vorstadtplatz und zur Bahnhofstrasse (Birsbrücke). Er erfasst einen Zeitraum von rund 4500 Jahren und verwandelt die Altstadt Laufen in einen historischen Echoraum. Das Projekt «Laufen erzählt Geschichte» entstand auf Initiative der Stadt Laufen und in Zusammenarbeit
mit der Stiftung Emil und Rosa Richterich-Beck und dem Museumsverein Laufental. Daran beteiligt waren Historiker, Fotografen und Schauspieler. Wissenschaftlich beraten wurde das Projektteam von Reto Marti, dem Leiter der Kantonsarchäologie Baselland. Historische Zusatzinformationen sind abrufbar unter dem Menüpunkt «Hintergrund und Quellen» oder über den Link www.archaeologie.bl.ch/stadt-laufen. (stl)
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Donnerstag, 11. Oktober 2018 Nr. 41
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch zurück am 15. Oktober 2018 Tel. 061 751 63 78 www.dr-schoen.ch
Deine Güte und Gnade begleiten mich alle Tage meines Lebens, und ich werde für immer im Hause des Herrn wohnen! Psalm 23, 6
TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Schwester, Schwägerin, Tante und Grosstante
Hulda Schnell
Baupublikation
Bauherr: Roman Lindenberger, Hof Ober Bös, 4229 Beinwil Bauobjekt: Maschinenweg bereits ausgeführt Bauplatz: Trogbergloch Bauparzelle: GB-Nr. 107 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: Bis Freitag, 26. Oktober 2018
Wir sind dankbar für die vielen schönen Jahre, die wir mit ihr erleben durften.
Jolanda und Franz Ackermann-Schnell Heinz und Priska Ackermann mit Tabea Ueli Ackermann und Sandra Pfister Monika und Dieter Renz-Ackermann mit Jasmine
Bauherr: Hänggi Patricia und Yves P. Kleine Seite 6, 4208 Nunningen Bauobjekt: Neubau EFH Verantwortlich: Altermatt Hausbau AG Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Bauplatz: Musslistrasse Bauparzelle: GB Nr. 3686 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 11. bis 25. Oktober 2018
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherr: Kristina Hänggi Bauobjekt: Wärmepumpe mit Erdwärmesonden Bauplatz: Holderweg 6 Bauparzelle: GB 925 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 25. Oktober 2018
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Rieder-Matter Urs & Claudia, Sonnenrain 2, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 32-18 Sitzplatzüberdachung Projektverfasser: Architekturbüro Fischer Gerold, 4244 Röschenz Bauplatz: Oberdorf 24 Bauparzelle: GB-Nr. 643 und 644 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 25. Oktober 2018
Viel zu früh und unerwartet ist er von uns gegangen. Wir verlieren mit ihm einen guten Freund und ein engagiertes Vereinsmitglied, auf das wir uns immer verlassen konnten. Wir wünschen an dieser Stelle den Angehörigen viel Kraft in diesen schweren Stunden.
FCB Fanclub Gilgenberg Badmintonclub Schwarzbueb
Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 19. Oktober 2018, um 15.00 Uhr in der Kapelle des Altersheims Stäglen in Nunningen statt. Traueradresse: Jolanda Ackermann-Schnell, Lehnhollen 173, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.
TO D E S A N Z E I G E Tief erschüttert nehmen wir Abschied von
Nunningen
Baupublikation
Reto Stebler 13. 10. 1972 – 5. 10. 2018
24. August 1937 – 1. Oktober 2018
Beinwil
Mit grossem Bedauern müssen wir von unserem langjährigen Vorstandsmitglied des Fanclubs sowie Vorstands-Ehrenmitglied des Badmintonclubs Abschied nehmen.
Reto Stebler-Hänggi
Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst Du von Deinen Lieben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen.
Gemeindeschreiber 13. 10. 1972 – 5. 10. 2018
DANKSAGUNG
Völlig unerwartet ist er in seinen Ferien im Bündnerland verstorben.
Für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben
Hans Stegmüller
Das Wohlergehen und die Zufriedenheit der Einwohnerschaft waren ihm immer ein wichtiges Anliegen.
erfahren durften, danken wir ganz herzlich. Wir danken Pfarrer Bruno Stöckli für die würdige Gestaltung des Trauergottesdienstes und dem Organisten Markus Schlapp für die musikalische Begleitung. Vielen Dank den Kollegen von Hans für die Erste Hilfe und die Bemühungen des Notfallarztes. Ein herzliches Dankeschön allen Verwandten, Bekannten, Freunden, Schulkameraden, Wanderkollegen und Altherren und der Fahnendelegation der Vereinigung alt Turnerinnen und Turnern des Kantons Solothurn sowie allen, die Hans auf dem letzten Weg begleitet haben. Ebenfalls danken wir für die Blumen- und Geldspenden sowie für die Gaben für heilige Messen. Wir werden Hans stets in dankbarer Erinnerung behalten. Bärschwil, im Oktober 2018
Reto Stebler hat das Amt des Gemeindeschreibers am 1. August 1999 angetreten. Stets hat er sich, mit all seiner Kraft, für die vielfältigen Aufgaben der Einwohner- und Bürgergemeinde Nunningen eingesetzt.
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Samstag, 20. Oktober 2018, um 19.00 Uhr in der St. LukasKirche, Bärschwil.
Weitere amtliche Publikationen siehe Seite 8
Wir sind unserem verstorbenen Gemeindeschreiber zu grossem Dank verpflichtet. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Dem lieben Verstorbenen werden wir ein ehrendes Andenken bewahren. Im Namen der Einwohner- und Bürgergemeinde Nunningen Der Gemeinderat
TO D E S A N Z E I G E Schweren Herzens und völlig fassungslos müssen wir Abschied nehmen von unserem Gemeindeschreiber und Arbeitskollegen
Reto Stebler-Hänggi 13. 10. 1972 – 5. 10. 2018
DANKE Es ist uns ein grosser Trost zu spüren, wie geschätzt
Myrta Fritsch-Hügli in ihrem langen Leben war. Danke allen die ihr im Leben Freundschaft schenkten; die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlen; die mit uns Abschied nahmen und ihre liebevolle Teilnahme zum Ausdruck brachten. Danke Herrn Pfarrer Albert Dani und den Mitwirkenden für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier. Danke Herrn Dr. R. Haberthür für die ärztliche Betreuung. Danke dem Personal des Seniorenzentrums Rosengarten für die liebevolle Pflege während ihres Aufenhalts.
In stiller Erinnerung und Dankbarkeit: Die Trauerfamilien Dreissigster: Sonntag, 28. Oktober 2018, um 10.45 Uhr in der Kirche Zwingen.
Erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil.
Titus 2, 11
Nahezu tagtäglich standen wir miteinander in Kontakt. Deine Fachkompetenz hat viel dazu beigetragen, dass anstehende Probleme und Konflikte, die sich im Tagesgeschäft einer Gemeinde zwangsläufig ergeben, auf gütlichem Wege gelöst werden konnten. Die geführten Gespräche waren jederzeit konstruktiv und zielführend. Auch an gesellige Momente erinnern wir uns gerne zurück. Deine herzliche Art hat oft dazu beigetragen, die Alltagsprobleme für einige Stunden in den Hintergrund zu rücken. Du bist für die Anliegen und Sorgen eines jeden einzelnen Mitarbeiters eingestanden. Dafür gebührt dir ein herzliches Dankeschön. Reto, wir sind unendlich traurig und vermissen dich. Liebe Heidi, Allegra und Andri, Eltern, Schwiegereltern und Geschwister, euch allen wünschen wir viel Kraft, den Schmerz zu ertragen. Wir werden dem lieben Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. Deine Arbeitskolleginnen und -kollegen der Gemeinde Nunningen. Nunningen, im Oktober 2018
LAUFENTAL LAUFEN
fallen. Von dort beziehen sie ihre Weine, die sie in ihrem Weingeschäft «Vino San Rocco» in Erschwil zum Verkauf anbieten. Die edlen Tropfen werden nicht einfach importiert: Auf ihren Reisen pflegen sie den Kontakt mit den Winzern, suchen erlesene Produkte aus und transportierten sie bisweilen gar selbst in die Schweiz. Ihr Ziel ist es, Weine anzubieten, die man in der Schweiz noch nicht kennt und bei anderen Händlern nicht findet. Im «Bären» sollen sie nun auch offen ausgeschenkt werden. An Italien und insbesondere ihrer Lieblingsregion, dem Piemont, begeistert sie neben der Landschaft nämlich auch die währschafte und doch elegante Kochkultur. Einen ersten Vorgeschmack konnte man bereits an der letzten Usestuehlete bekommen, als das Vino San Rocco-Team vor dem Lokal Gäste bewirtete. Die Vorbereitungsarbeiten laufen plangemäss und so wird die Vinothek am Samstag, dem 3. November um 10.30 vormittags mit einem Apéro eröffnet, an dem es natürlich einige Weine zu verkosten gibt. Danach kann man jeweils von Donnerstag bis Samstag im «Bären» einkehren. Firmen und Festgesellschaften können auch das ganze Lokal für Feiern und Apéros mieten.
Setzt auf Stil: Gastgeberin Stefanie Ackermann im «Bären» in Laufen.
FOTO: PETER WALTHARD
Zur Krönung gab es Trüffel Allen Unkenrufen zum Trotz konnten die Pilzfreunde der Region an ihrer Ausstellung eine breite Auswahl an Pilzarten präsentieren. Bea Asper
W
er dachte, in diesem Jahr falle die Pilzausstellung in Zwingen wegen der Trockenheit aus, irrte sich. «So schnell geben wir nicht auf», meinte Präsidentin Franziska Maler schmunzelnd auf Anfrage. Andere Pilzvereine hatten ihre Ausstellungen für dieses Jahr abgesagt. Der Verein für Pilzkunde LaufentalThierstein hingegen verblüffte am Wochenende mit einer gigantischen Vielfalt sowohl auf den Ausstellungstischen als auch auf dem Teller. «Wir waren teilweise auch erstaunt über die Reichhaltigkeit», räumt Franziska Maler ein. Doch die Natur wusste sich offenbar zu helfen, und mit dem wissenschaftlichen Hintergrundwissen suchte man natürlich die Orte im Wald auf, wo die Lebensbedingungen für das Pilzwachstum trotz den geringen Niederschlagsmengen vorhanden waren. «Zum Beispiel, an einem schattigen Plätzchen oder wo sich Hangwasser ansammeln konnte», erklärt Franziska Maler. Den Vereinsmitgliedern ist es jedenfalls gelungen, auch in diesem Ausnahmejahr an einem einzigen Tag 250 Pilzarten zu sammeln. Rund 20 Fachkundige waren am Freitag im Baselbiet und dem Jura, als auch im grenznahen Elsass und Schwarzwald auf Pilzsuche und legten ihre Funde am Abend fünf Experten zur Bestimmung vor. Fundorte bleiben geheim Bis spät in die Nacht waren viele fleissigen Hände am Werk und verwandelten die Aula des Schulhauses Zwingen in eine Waldlandschaft mit einem spannenden Rundgang durch die Pilzvorkommnisse der Region. Und mit Spiel und Wettbewerb wurde die Ausstellung zu einem spannenden Ausflug für die ganze Familie. Die genauen
RÖSCHENZ
Moderne und sakrale Melodien fein verwoben jjz. Fünf Sänger in Schwarz und ein Keyboarder verzauberten am Sonntagnachmittag eine stattliche Anzahl Gäste in der Kirche Röschenz mit Gassenhauern aus der Neuzeit und gregorianischen Kirchenklängen. Sie nennen sich «The Gregorian Monday Singers», sind gestandene Herren aus dem Laufental und singen seit zehn Jahren in Kirchen und zu speziellen Anlässen. Mit dem Welthit «In the Morning» der erfolgreichen Bee Gees punkteten sie bei der Zuhörerschaft in der Kirche gehörig, wurde doch die Melodie behutsam und gefällig vorgetragen. Dass sie aber auch ein Flair für Kirchenmusik haben, bewiesen sie mit «Agnus Dei» (Lamm Gottes), das vom Keyboarder Rainer Schmidlin gefühlsbetont begleitet wurde. Schliesslich gaben sie auch noch «Prendre un enfant par la main», das von Yves Duteil komponiert und als bestes Chanson des vergangenen Jahrhunderts bezeichnet wurde, zum Besten. Eine Herausforderung Wie der musikalische Leiter Felix Gubler betonte, haben sich die Monday Singers auf bekannte und weniger bekannte Rock- und Popballaden fokussiert und tragen auch gerne kurze sakrale Choräle im gregorianischen Stil vor. Die Sänger aus dem Laufental proben, wie könnte es auch anders sein, immer am Montag. Für den Keyboarder Rainer Schmidlin sei es eine grosse Herausforderung, sie musikalisch und stilgerecht zu begleiten, sagte
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ZWINGEN
Neues Leben für den «Bären» wap. Lange mussten die Laufner auf ihr vielleicht schönstes Lokal verzichten: den in einem ebenso sanft wie stilvoll renovierten ehemaligen Trödlerladen situierten «Bären». Ab diesem Herbst kann man das besondere Interieur wieder bei einem Glas Wein geniessen: Der «Bären» macht wieder auf. Dieses Mal wird das Lokal aber einen anderen Charakter erhalten. Anstelle von rauschenden Partys ist gepflegter Weingenuss angesagt. Übernommen wird der Bären, der als Kulturlokal begonnen hatte und später als Wochenendbar genutzt wurde, von Stefanie Ackermann und Roger Borer aus Erschwil. Sie wollen hier eine Vinothek mit Ambiente schaffen, in der man Wein trinken, aber auch kaufen kann. «Hier können sich Geschäftsleute wie auch Freunde in einer gemütlichen Ambiance treffen um das Networking und die Kameradschaft zu pflegen», sagt Ackermann. «Wir setzen auf die lockere, simple italienische Art», erklärt sie. Dazu gehören natürlich auch die Kaffeekultur, frisches Gebäck und leichte Gerichte wie Carpaccio oder Agnolotti al Plin. Der Bezug zu Italien ist für die beiden mehr als ein Geschäftskonzept. Sie sind dem Land, insbesondere der Region um San Rocco im Piemont, seit langem ver-
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Gubler. «Du stellst mich auf . . . – You raise me up» kam so daher, wie man sich bei einer solch herrlichen Melodie auch fühlen sollte. Der Popsong von Rolf Levland ging Anfang des 21. Jahrhunderts um die ganze Welt und war in zahlreichen Coverversionen sehr erfolgreich. Nicht minder ergriffen waren die Gäste in der katholischen Kirche vom besagten Evergreen und applaudierten den Sängern lange und innig. Starke Stimmen Eindrucksvoll und ergreifend kam der Choralgesang Jubilate Deo daher. Als
Kanon konzipiert, liessen sich die einzelnen starken Stimmen der Sänger erkennen, die zuletzt in einem herrlichen Halleluja ausklangen. Mit dem Nummer-eins-Hit «Power of Love» von Jennifer Rush landete der Chor nochmals einen weiteren Renner. Das bekannte Liebeslied schlug wie eine Bombe ein, sodass die Herren noch drei weitere Zugaben vortragen mussten. Darunter der Ohrwurm «Comfortably numb» der Gruppe Pink Floyd, der dem unterhaltenden Konzert mit vielen Höhepunkten das Sahnehäubchen aufsetzte.
The Gregorian Monday Singers: v. l. Peter Spring, Gerold Flury, Felix Gubler, Roland Fluri und Martin Hübscher: FOTO: JÜRG JEANLOZ
Gelungen: Trotz Hitzesommer wurden viele Pilze gesammelt. Fundorte gaben die Sammler natürlich nicht preis, doch begeisterte Waldgänger sind im Verein willkommen. Nebst den Bestimmungsabenden bietet der Verein Lehrgänge und Exkursionen an. Und im nächsten Jahr will man mit einem besonderen Anlass das 20-Jahr-
Engagiert: Franziska Maler und Claus Maler.
FOTO: BEA ASPER
Jubiläum feiern, kündigt Maler an. Natürlich denkt man bereits an die nächste Ausstellung in drei Jahren. Denn um die Gäste mit den legendären Pilzgerichten verwöhnen zu können, benötigt man jahrelange Vorbereitungszeit, in der die Pilze für den Verzehr gesammelt und konserviert werden. 120 Kilogramm Wildpilz aus dem heimischen Wald servierten die Pilzfreunde in diesem Jahr. Und zwar ein Pastetli-Gericht mit 40 verschiedenen Pilzen aber auch Steinpilzrisotto. Die Speisekarte war noch mit einer weiteren Köstlichkeit bestückt, nämlich mit Trüffel - ebenfalls aus dem heimischen Wald, aufgespürt von einem Hund, der dank gezielter Ausbildung dem unverkennbaren Trüffelgeschmack auf die Spur kommt und seinem Herrchen die Naturschätze anzeigt. Das Ausgraben erfolge dann aber von Menschenhand, gibt Maler zu bedenken. «Denn auch der Hund hat die Trüffel zum Fressen gerne.»
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Metzerlen-Mariastein
Zukunftskonferenz Metzerlen-Mariastein 2040 Ihre Ideen sind gefragt. Gestalten Sie die Entwicklung unserer Gemeinde aktiv mit! Die Gemeinde Metzerlen-Mariastein erarbeitet ein Räumliches Leitbild und lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitwirkung an die Zukunftskonferenz ein. Was gefällt Ihnen heute in Metzerlen-Mariastein? Wie soll unsere Gemeinde im Jahr 2040 aussehen? Diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren. Helfen Sie mit, die Weichen für die zukünftige Raumentwicklung unserer Gemeinde zu stellen.
Bättwil
Einladung
Die Zukunftskonferenz findet am Freitag, 19. Oktober von 19.00 bis am 21.50 Uhr und am Samstag, 20. Oktober 2018 von 8.15 bis am 11.50 Uhr in der Allmendhalle statt. Am Samstag gibt es ab 7.45 Uhr Kaffee und Gipfeli.
zur
Der Gemeinderat und das Kernteam Räumliches Leitbild
ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom Mittwoch, 24. Oktober 2018, 19.30 Uhr im Foyer OZL, Bättwil Traktanden 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2018 3. Genehmigung räumliches Leitbild 4. Verschiedenes Die Unterlagen zu den Traktanden stehen ab dem 17. Oktober 2018 bei der Gemeinde Bättwil auf der Homepage zur Verfügung oder können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Wir freuen uns, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Versammlung begrüssen zu dürfen. Mit Ihrem Besuch bekunden Sie Ihr Interesse an der Gemeinde. Der Gemeinderat
Anmeldung bis am 15. Oktober 2018 bitte schriftlich an: Gemeindeverwaltung, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen oder per E-Mail an: ortsplanung@metzerlen.ch. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie Ihre Teilnahme an beiden Tagen.
THIERSTEIN
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BREITENBACH
Jungfreisinnige gründen Sektion Dorneck-Thierstein AMTLICHE PUBLIKATION Aufhebung von Urnengräbern in der Urnenwand Gemäß Reglement über das Bestattungs- und Friedhofwesen der Gemeinde Breitenbach vom 24.10.2005 beträgt die Grabesruhe von Reihengräber auf dem Friedhof Breitenbach mindestens 20 Jahre (§ 17). Bei den Urnengräbern in der Urnenwand (Eingang links, äußerer Halbkreis) der zwischen 1996 und 1997 verstorbenen Personen ist die Belegungsdauer erreicht, weshalb diese per Ende Oktober 2018 aufgehoben werden. Wir bitten die Angehörigen, allfällige Gegenstände auf dem Grab (Grabdenkmal, Pflanzen usw.), die sie bewahren möchten, bis spätestens Sonntag, 21. Oktober 2018 zu entfernen. Gemäß § 18 des Friedhofreglements ist zur Abräumung von Grabmälern eine Frist von 14 Tagen einzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Gemeinde kostenlos über die verbliebenen Gegenstände verfügen, ohne dafür entschädigungspflichtig zu sein. Die Bauverwaltung (Tel. 061 789 96 90) steht für Auskünfte gerne zur Verfügung. Bauverwaltung
Ein Adventsfenster bei Ihnen zu Hause? Längst ist es zum Brauchtum geworden, Fenster in Privatliegenschaften zur Freude der Einwohnerinnen und Einwohner weihnächtlich zu schmücken und zu beleuchten. Der so entstehende, dorfeigene Adventskalender vermag Kinder und Erwachsene jedes Jahr von neuem zu begeistern. Frau Maria Teresa Zeugin-Galbas engagiert sich jedes Jahr mit grossem Enthusiasmus für das Zustandekommen des Adventskalenders. Sie würde sich sehr freuen, wenn auch Sie sich für die Gestaltung eines Fensters entscheiden könnten. Vielleicht würden sich Ihre Kinder über die gemeinsame, kreative Arbeit freuen? Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an Frau Zeugin (061 781 47 93). Mit einer Teilnahme gehen Sie keine weiteren Verpflichtungen ein. Wir bedanken uns für Ihr Engagement!
Anlässe im Oktober 13.-14. Okt., 14-16h feel-Martial-Arts – Entdecke Kampfkunst, Griensaal 18:00 Uhr: Einlass an die Abendgala 19. Oktober, 13h Wanderung, AHV Wandergruppe 20. Oktober, 10-15h Tag der offenen Tür, Judith Züger – Praxis für Körpertherapie und Klang 22.-26. Oktober Häckseldienst, Einwohnergemeinde Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch). Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Die einzige liberale Jungpartei des Kantons Solothurn fehlte bislang im Schwarzbubenland. Die Gründungsversammlung vom vergangenen Samstag schloss diese Lücke. Roland Bürki
D
a sass es nun, das Fähnlein der drei aufrechten Jungfreisinnigen (JF) aus dem Schwarzbubenland, und lauschte der schönen Stimme von Ida-Lin Hübscher, die mit ihren Eingangssongs «People help the People» und «The Story» für coole, lockere Stimmung im Pfarreisaal sorgte. Tagespräsident David Häner, FDP-Gemeinderat in Breitenbach, informierte seinerseits die rund 25 vornehmlich jungen Anwesenden über formale Dinge wie die Abstimmung über die Statuten und die damit verbundene Gründung der JF-Sektion Dorneck-Thierstein, die beide dann auch völlig unbestritten passierten. Vor der Vorstellung der drei für den Vorstand Kandidierenden erinnerte sich Häner, wie er vor drei Jahren aus Kanada zurückgekehrt und ihm auf Anhieb ein Gemeinderatssitz der FDP angeboten worden sei: «Ich habe angenommen und die Arbeit macht mir auch drei Jahre später noch immer viel Spass.» Wie die Jungfrau zum Kind sei er später zur Anfrage aus Solothurn gekommen, ob hier etwas zu machen sei für die Jungfreisinnigen, und tatsächlich hätten sich drei junge interessierte Leute finden lassen, so Häner. Diese stellten sich auch gleich vor. So will Sarah Stebler (23), angehende Primarlehrerin, das Politikinteresse der Jungen fördern und deren Wähleranteil steigern. Daniel Flury (29), tätig bei einer Basler Bank, ist neben Fussball und Beatles hauptsächlich an der Politik, insbesondere an der Verankerung des (Jung-)Freisinns in
Der neue Vorstand: (v. l.) Pascal Helfenfinger, Daniel Flury und Sarah Stebler, musikalisch FOTO: ROLAND BÜRKI begleitet von Ida-Lin Hübscher (hinten).
der Region interessiert, während der vor der Berufsmatur stehende Gebäudeplaner Pascal Helfenfinger (20), Gemeinderat in Zullwil, junge Leute für die Politik motivieren will. Ein grosser Applaus besiegelte die Wahl der drei Jungfreisinnigen in den Vorstand, zu welchem der Tagespräsident Henry Ford zitierte: «Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.» Glückwünsche und Videobotschaften Philipp Eng, Präsident der JF des Kantons Solothurn, befand die Gründung der neuen Sektion eine «super Sache». Es sei besser mitzureden, als die Faust
im Sack zu machen. «Macht weiter so, dass eure Stimme gehört wird», wünschte Werner Hartung, Vizepräsident FDP Amtei Dorneck-Thierstein. Und in Videobotschaften gratulierten der Solothurner FDP-Präsident Stefan Nünlist, Regierungsrat Remo Ankli, der gleich virtuell anstiess, sowie der Luzerner FDP-Ständerat Damian Müller. «Habt Mut, gegen den Strom zu schwimmen», rief Breitenbachs «Vizeamme» Christian Thalmann in den Saal, während Andri Silberschmidt, Präsident der JF Schweiz, für die neue Sektion auf seine Agenda mit folgenden Stichworten setzte: «Ausdauer schlägt Talent», «eigene Blase verlassen», «Aufmerksamkeit und Experimentierfreudigkeit».
KLEINLÜTZEL
Les Chanterelles mit starken Frühlingsgefühlen bü. Anstatt an ihrem heute etwas verstaubt daherkommenden Liederabend festzuhalten, liessen die beiden Sängerinnen diesmal in einer emotionalen «Soirée chantante» ihren Gefühlen im Rahmen bekannter Melodien freien Lauf. «I weiss nit, wär i bi», sangen die beiden als «Les Chanterelles» in der Region bestens bekannten Schwestern Marianne Altermatt und Helene Huber anlässlich ihres sechsten Konzertabends und gaben damit ihrem treuen Publikum gleich zu Beginn einige Rätsel auf. So verabschiedeten sie sich vom bisherigen Begriff «Liederabend», den sie mit Blick auf ihr Programm mit «Bekanntem und Unerhörtem in Deutsch, schwarz- und spitzbübisch» als etwas «verstaubt» bezeichneten. Gar nicht verstaubt kam dann Marianne Altermatts aus dem «Ärmel geschüttelter Text» zu Conny Froboess’ Hit «Zwei kleine Italiener» daher, welche heute zur Reise in den Süden nicht schick und fein, sondern nein sagen: «Zwei kleine Italiener vergessen ihre Heimat nie, sie haben sich hier eingelebt, sie fluchen wie wir und das wie»! Und schon legte jemand im Saal los: «Ische magge goffridstutze…!», der sich beim näheren Hinsehen als Raphi von den Laufner Troubadours «Raphi & Jölle» entpuppte, die da genauer hören wollten, wie die «Chanterelles» früheren Hits aktuelle Texte einhauchten. Der richtige Moment, es den beiden und dem Publikum zu zeigen, dass auch Ladies Schnitzelbänke können: «I bi dr Giorgio vo Hafebeggi due, fluech wiene Schwyzer: dummi Chu-e, gopferta…, Hueresiech, nundedie, numme Röschti mache, das lehr y
Für einmal lieber Frühling als Herbst: Marianne Altermatt (l.) und Helene Huber singen sinnierend über Herzschmerzen, Sehnsucht nach Liebe, Träume und Freude. FOTO: ROLANDBÜRKI
nie!» Ja, Humor und Spass hatten ihren Platz, konnten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die beiden Sängerinnen für dieses Konzert dem Frühling und seinen erwachenden Gefühlen den Vorzug gaben. So in «The tide is high» von Blondie um die «Number one» bei einem angehimmelten Mann, wo es auf «schwarzbübisch» so tönte: «Jedes Moll, wenn i nooch bi dir bi, weiss i gnau, dass du gmacht bisch für mi.» Die gefühlvollen Songs um Herzschmerzen, ein einsames Mädchen oder «I tröim vo Dir» kamen beim begeisterten Publikum, das ebenso enthusiastisch mitsang, sehr gut an. Da durfte es mit Liedern wie «Schönheit mues liide» und «Wächseljohr» durchaus auch noch ein bisschen
Herbst des Lebens sein, zumal das Gabalier-Lederhosen-Hulapalu gut zu den anstehenden Oktoberfesten passte und vor allem die Damenwelt so richtig zum «Hodi odi ohh di ho di eh» mitriss. Genauso wie dies Helene Huber mit ihren vier solo gesungenen, unter die Haut gehenden Chansons oder ihrer Schwester mit dem perfekt hingelegten Tango gelang. Im ellenlangen Beifall am Ende drückte sich nicht nur Begeisterung über der beiden erstaunliche Sangeskunst, ihren Humor, ihre Kreativität und ihre spontan-schlagfertige Moderation aus, sondern auch die Erkenntnis, wer sie sind: Einander eng verbundene, nicht im «Hennenkampf» um die «Number one» stehende Schwestern.
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das
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Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
Lösung der letzten Ausgabe
präsentiert Lösung 40/2018:
das
Sudoku im Wochenblatt
GAUMEN Gewonnen hat:
Heinz Aebi Pfeffingerweg 9 4224 Nenzlingen Wir gratulieren zum Gutschein im Wert von 60 Franken, gespendet von:
Cosmos, Fitness-Studio, Laufen Mitmachen und gewinnen Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 16. Oktober 2018, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir ein Exemplar des Buches «Lange Schatten»
Reinhardt Verlag AG, 4001 Basel Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
mittel
THIERSTEIN
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ERSCHWIL
BREITENBACH
Zugvögel zogen über den Gupf
Musizieren mit Spass
wos. Stundenlang harrten am Sonntag die Hobbyornithologen vom Natur- und Vogelschutzverein Erschwil auf dem Gupf aus, um Zugvögel zu zählen. Dabei konnten sie einige ausfindig machen: Die Statistik führt 2480 Vögel auf, gesichtet wurden Exemplare von 35 Arten, darunter 210 Stare, 48 Kormorane und 40 Erlenzeisige. Am häufigsten gesehen wurde mit 1130 Sichtungen der Buchfink, gefolgt von der Ringeltaube (525 Sichtungen). Die Zugvogeltage sind ein internationaler Anlass, der in ganz Europa begangen wird. In der Schweiz wurden an 62 Orten Zugvögel beobachtet.
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Das Jugendmusiklager JUMULA 2018 feierte am vergangenen Wochenende mit den beiden JUMUBrass-Abschlusskonzerten in Breitenbach und Liesberg seine Höhepunkte. Wetterfest: Das Zelt am BeobachtungsFOTOS ZVG punkt auf dem Gupf.
Martin Staub
L
eicht verspätet zwar, aber umso überzeugter wuseln die drei Dutzend jungen Musikantinnen und Musikanten von beiden Seiten auf die Bühne des Breitenbacher Griensaals. Der Dirigent, ein Mitglied des Leiterteams, kaum älter als die restlichen Lagerteilnehmer, hebt den Stock und los geht’s fulminant und präzise mit dem Eröffnungsmarsch «Cross of Honour» des englischen Brass Band-Komponisten William Rimmer.
Zeit für einen Schwatz: Der Zugvogeltag bot Gelegenheit zum Fachsimpeln.
Das JUMULA nähert sich dem 40sten Am Samstag, 29. September, reisten junge Musikerinnen und Musiker aus der Region Laufental-Thierstein, zwischen 12- und 22-jährig, wieder nach Sörenberg, um dort eine Lagerwoche zu verbringen, bei der Brass Band-Musik im Zentrum steht. Und wie die jungen Lagerteilnehmer, die sich jedes Jahr etwas anders zusammensetzen, scheint der Leiter Martin Schaad die Begeisterung auch nach der 37. Ausgabe des JUMULA noch nicht verloren zu haben. «Dank einem top motivierten Leiterteam und ebenso begeisterungsfähigen Mädchen und Jungen, die nicht nur musikalisch immer das Beste aus sich herausholen wollen, freue ich mich jedes Mal aufs Neue auf die herbstliche Lagerwoche», erklärt der Musiklehrer, dessen Frau Manuela sich mit ihrer ständigen Unterstützung schon längst einen Namen als «Lagermami» erarbeitet hat.
Lagerleiter und Solisten: Martin Schaad dirigiert den «Swiss-Ländler», den Vanessa und Joel Linz locker zum Besten geben. FOTO: MARTIN STAUB schmack. Während «The Witch oft the Westmerlands» eher die sanften musikalischen Sensoren der zahlreichen Zuhörer anspricht, freuen sich die Liebhaber der Volksmusik am «Swiss Ländler», den Joel und Vanessa Linz auf ihren Cornets als Solisten zelebrieren. «Your’s so cool», der Titel einer weiteren Nummer, widerspiegelt die Stimmung der Band nicht nur wörtlich, sondern auch musikalisch haargenau. «Viking Age» von Thierry Deleruyelle, das wohl anspruchsvollste Werk des Programms
über das harte Leben der Wikinger, schliesst den ersten Teil des Konzertes ab. Die Fortsetzung der kurzweiligen Aufführung wird geprägt von noch mehr «Fun», von noch mehr «Power» und noch mehr Spielfreude. Da darf selbst «079», der Hit von Lo&Leduc, der bis vor kurzem über 15 Wochen an der Spitze der Schweizer Hitparade stand, nicht fehlen. «Children» von Robert Miles, ebenfalls ein Schweizer Hitparadenrenner aus dem Jahr 1994 zeigt sich aber in der Folge als klar geeigneter für Brass Band-Besetzung, können hier doch nicht nur Posaunisten, Bassisten und Cornetisten, sondern auch das Schlagzeugregister ihre Ambitionen aufs Schönste ausleben. In «Paint it Black», einem Oldie der Rolling Stones, beweisen die 36 jungen Interpretinnen und Interpreten mit ihrem Leiterteam gar noch ihre gesanglichen Qualitäten. Wie üblich kann auch das JUMULA-Konzert 2018 nicht ohne Zugaben über die Bühne gehen. «Thrift Shop» und «Echame La Culpa», zwei weitere Ohrwürmer, bei der die Musizierenden nochmals sämtliche Register ziehen können, geniessen die Zuschauer mit Begeisterung und quittieren die Darbietung mit kaum enden wollendem Applaus.
Naturgenuss: Zwischendurch konnten die Vogelfreunde auch die Sonne geniessen.
Die Begeisterung ist spürbar Das Abschlusskonzert indes nimmt seinen Fortgang mit Musik für jeden Ge-
NACHRUF
BREITENBACH
Kurt Heckendorn (1936–2018)
Kampfsport: «Geduldige und harte Arbeit»
Kurt Heckendorn, 1936 in Dornach geboren und aufgewachsen, wirkte während mehr als 60 Jahren als beliebter Pädagoge, Chorleiter und leidenschaftlicher Chorsänger, anspruchsvoller Kursleiter, begeisternder Musikvermittler, versierter und begeisterter Kenner der Musik und Organisator von Konzerten und Kulturreisen sowie als Konzertkritiker. In Hägendorf und im Schwarzbubenland begann er als Musikpädagoge. Über 40 Jahre war Kurt Heckendorn Präsident der Freunde des Heimatmuseums Schwarzbubenland in Dornach und hatte sich sehr um das Museum verdient gemacht. Er gab zudem die Mitteilungsblätter heraus, organisierte Vorträge und eine Vielzahl an Kulturreisen. 1981 gründete er die renommierten, einzigartigen Museumskonzerte im Heimatmuseum Dornach, die nicht nur für das Schwarzbubenland, sondern für den Kanton und die Region, aber auch über die Grenzen hinweg an Bedeutung gewannen. Mit diesen Konzerten errichtete er für viele Musiker/-innen eine wich-
bea. Breitenbach wird an diesem Wochenende zum Mekka der Kampfkunst. Zum einen gibt es kostenlose Schnuppertrainings, zum andern Vorführungen der Weltelite. «Einfach mal reinschnuppern, die Kunst der Bewegung kennen lernen und sich leiten lassen von der Faszination der Kampfkunst», heisst es an diesem Wochenende im Grien in Breitenbach. «Interessierte können – spontan und ohne Vorkenntnisse - an verschiedenen Lehrgängen teilnehmen und diverse Kampfkünste ausprobieren», sagt Initiant Dominic Mauch auf Anfrage. Die Meister der Kampfkunst möchten einer breiten Öffentlichkeit zeigen, was hinter ihrer Leidenschaft steckt. «Nämlich, dass man mit einer geschulten Körperkontrolle vor allem auch mental an Stärke gewinnt und die Herausforderungen des Lebens leichter meistert», sagt Mauch und betont, dass der Anlass keineswegs nur für junge Sportbegeisterte gedacht ist, sondern für alle etwas zu bieten hat. «Es geht
tige Plattform und stellte neben klassischen und zeitgenössischen Werken immer wieder auch Uraufführungen vor. 2013 konnte er die Museumskonzerte den heutigen Leiterinnen Olga Bernasconi und Eva Oertle übergeben. 2009 wurde Kurt Heckendorn mit dem Anerkennungspreis des Kanton Solothurn ausgezeichnet. Daniel Weissberg, Komponist und Musiker, erwähnte einmal: «Mit Kurt Heckendorn haben wir jemanden, der sich für das Musikschaffen und für die Komponisten im Kanton unermüdlich eingesetzt, viele Anregungen gegeben und zahlreiche Projekte angestossen hat.» Am 10. September 2018 ist er friedlich entschlafen. Am 29. September (seinem 82. Geburtstag) durften wir alle in der Klosterkirche Dornach mit einer musikerfüllten Feier von ihm Abschied nehmen. Johanna Schwarz/Georg Darvas, Franzisca Berther, Dornach Hans Voegtli, Präsident Stiftung Heimatmuseum Schwarzbubenland
Osterhasen: Dem Lagermotto entsprechend sind die Programmansagen.
um die Schärfung des Bewusstseins, um das Körpergefühl und Selbstdisziplin.» So verweist der Leiter der Kampfkunstschule «KungFu21» auf die Bedeutung des Namens: «Durch geduldige und harte Arbeit ein Ziel erreichen». Diesem Motto ist Mauch auch bei der Organisation des Anlasses in Breitenbach treu geblieben. In Zusammenarbeit mit andern Vertretern der Kampfkunst-Szene (insbesondere den Kampfkunst-Schulen von Laufen und Umgebung) kommt die ganze Vielfalt dieses Sports zum Ausdruck, doch auch der Tiefgang. Mauch schaffte es, gleich zwei weltberühmte Meister der Kampfkunst mit unterschiedlichen Philosophien und Techniken zu gewinnen.
schen Kampfkunst, in Breitenbach ihr langjähriges Wissen vermitteln und im Besonderen auf die gesundheitlichen Aspekte hinweisen, die sich hinter der Kampfkunst verbergen. Mit der Weiterbildung für erfahrene Schüler bekommen die Besucher viel Spannendes zu sehen. Und in der Abendshow vom Samstag kann man ausserdem Kampf-Szenen hautnah miterleben, die man aus Filmen kennt. Die Besucher – und dabei denkt Mauch vor allem auch an Familien – «werden begeistert sein. Spektakel pur,» verspricht er. «Auf der Bühne werden die Grenzen des körperlich Machbaren ausgelotet werden.» Über Peng Wu-Chi gibt es auch einen Dokumentarfilm– vom Schweizer Filmemacher Daniel Bodenmann.
Kampfszenen hautnah So werden Master Peng Wu-Chi, Wutan-Kampfkunstmeister und Akupunkturarzt aus Taiwan, sowie Shihan Norbert W. Punzet, Meister der japani-
Kurszeiten: Samstag von 14:00-16:00 Uhr anschliessend ab 18:00 Uhr Abendgala in der Aula Sonntag von 10:00-12:00 Uhr und von 14:00-16:00 Uhr. Infos unter www.feel-martialarts.ch
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FUSSBALL
Beeindruckende Schwarzbuben In der 4. Liga fanden zwei Regionalderbys statt. Dabei beeindruckte Breitenbach mit dem 6:0 Heimsieg gegen Kleinlützel. Mit dem Punktemaximum ist schon jetzt sicher, dass Breitenbach die Vorrunde auf Platz eins beendet. Edgar Hänggi
W
enn es läuft, dann läuft es», meinte Trainer Nik Musaj mit einem breiten Lachen. Vor einer Woche sei auch Glück dabei gewesen, dass man in Binningen 1:0 gewinnen konnte. Gegen das gut in die Saison gestartete Kleinlützel liess man jedoch nichts anbrennen. Gezim Misini und Fesnik Jashari sorgten für eine noch zu knappe Pausenführung. Nach der Pause sorgten zwei Doppelschläge dafür, dass den Gästen bald klar wurde, dass nichts zu holen war. Wäre man vor dem Tor noch genauer und entschlossener gewesen und hätte nicht Gregory Kreiss einige Bälle gehalten, das Ergebnis hätte für die Gäste noch weit unangenehmere Ausmasse annehmen können. 25 erzielte Tore, nur sechs Gegentreffer und 24 Punkte aus acht Partien. Die Bilanz ist eindrücklich. Noch stehen zwei Partien bis zur Winterpause an. Am kommenden Sonntag in Reinach und am 28. Oktober zum Abschluss das Derby in Zwingen. «Wir wollen nach Möglichkeit in beiden Spielen punkten. Wir müssen aber weiter Schritt für Schritt nehmen. Am Sonntag gewinnen wir nicht, wenn nicht alle Spieler ihre beste Leistung abrufen.» Musaj will den positiven Lauf nutzen, scheut aber auch nicht davor, seine Linie durchzuziehen. «Wer meint, er müsse sich gewisse Frei-
Doppelt: Der eingewechselte Edison Krasniqi traf nach der Pause für BreitenFOTO: EH-PRESSE bach gleich zweimal. heiten herausnehmen, wird rasch auf den Boden geholt. So schauen dann auch mal Leistungsträger vorerst von der Bank aus zu. Ich stelle das Team über alles und verlange Disziplin. Die 22 Strafpunkte sind eindeutig zu viel. Aber wir arbeiten daran.» Zwingen kam im anderen Derby zu einem letztlich verdienten 2:1 Sieg in Röschenz. Allerdings hätte das Heimteam die Chance auf das Remis gehabt. Doch Marco Cueni setzte einen Elfmeter über das Tor. Zwingen ist mit 13 Punkten zusammen mit Binningen erster Verfolger Breitenbachs. Röschenz (12) folgt dahinter und Kleinlützel (11) rangiert auf Platz sechs. Laufen (7) konnte dank des 2:2 Gegner Reinach
zumindest auf Distanz halten. In der 2. Liga rückte Laufen mit einem 2:0 Heimsieg gegen Black Stars auf Platz drei vor. Die Tore erzielten Michael Henz auf Elfmeter und Florian Büttler. Somit bleibt das Team von Adnan Ercedogan diese Saison im Nau in der Meisterschaft unbesiegt. Auch wenn noch nicht alles ist wie es sich der Trainer wünscht, reifen die Laufentaler nun doch allmählich zu einem Spitzenteam und seit Jahren liegt wieder ein Platz in der ersten Tabellenhälfte drin. Am Sonntag (14 Uhr) folgt der nicht einfache Gang auf den Kunstrasen von Reinach. Das Team von Marco Cecere gewann seine beiden letzten Heimpartien mit einem Skore von 13:1 Toren!
EISHOCKEY
Neue Saison – alte Ziele HUNDESPORT
Erfolgreiche Hundesportler Dieses Jahr gewanen drei Hundesportler aus der Region an den Schweize Canin-Cross-Meisterschaften eine Medaille auszeichnen lassen. Andrea Dind (Aesch) mit Juno und Ice holten sich in der Kategorie Bikejöring die Silberme-
daille, Sandra Baschung (Blauen) mit TAO und Twister erreichten in der Kategorie CaninCross«Veteran» den 3. Rang und Urs Stalder mit Ajana und Blue machten in der Kategorie Bikejöring Veteran den 2. Rang. Patrick Bucher.
GERÄTETURNEN
Zwei Kantonalmeister aus dem Laufental
Offensive: Laufens Angriff wurde auch mit dem Slowaken Radovan Horwath verstärkt.
Kantonalmeister ihrer Kategorie: Sala Ismailov und Irina Strub vom TV Laufen. FOTO: ZVG WOS. An der Kantonalen Meisterschaft im Einzelgeräteturnen vom 23. September in Therwil nahmen der TV Laufen mit 34 Turnerinnen und 7 Turnern sowie der TSV Röschenz mit drei Mädchen und einem Knaben teil. Neben mehreren Podestplätzen und vielen Auszeichnungen für beide Vereine, wurden die Laufner Irina Strub und Salah
Ismailov kantonale Kategorie.
Meister
ihrer
Podestplätze TV Laufen: Gold: Salah Ismailov K3, Irina Strub K6; Silber: Shayen Meier K2, Sarah Hübscher K5; Bronze: Gian Hübscher K3, Michael Meury K6 Podestplätze TSV Röschenz: Bronze: Laurin Küng, K2 Auszeichnungen TV Laufen: Rinesa Ibraimi K1, Safiya Ismailov K1, Charlotte Gerber K2, Alicia Bucher, K2, Catalina Giss K2, Liliana Kotlar K2, Liv Jörger K3, Sandra Odermatt K4 Auszeichnungen TSV Röschenz: Océane Mathys, K2
Für den EHC Laufen gibt es kein Warmlaufen in die Saison. Mit dem EHC Bucheggberg gastiert am Samstag gleich einer der vier Anwärter auf den Gruppensieg. Für das veränderte Laufen dennoch ein willkommener Gradmesser um zu sehen, wo man steht. eh. Am 14. Oktober vor einem Jahr startete der EHC Laufen mit dem Heimspiel gegen Lyss in eine äusserst turbulente Saison. Zahlreiche Abgänge von Leistungsträgern, ein neues Trainergespann, ein zu schmales Kader und Turbulenzen in der Teppichetage des Klubs sorgten für Unruhen. Dass dann der Auftakt in die Saison auf eigenem Eis und gegen einen Gegner, den man als Konkurrent im Kampf um den angestrebten Playoff-
Platz betrachtete, mit einer 2:7 Pleite in die Hosen ging, zeigte auf, was man erwarten musste. Doch Tempi passati! Die Vereinsleitung ist neu aufgestellt und motiviert, das Schiff wieder in ruhige Gewässer zu bringen. In Sachen erster Mannschaft hat Sportchef Stefan Keller ebenfalls ganze Arbeit geleistet. Mit dem Slowaken Radovan Horwath, der aus Frankreich anreiste; Louis Maillard, Topskorer aus Rheinfelden und Adrian Laubacher von Zunzgen-Sissach, hat Laufen in der Offensive massiv aufgerüstet. Zusammen mit Philipp Aeppli, Andreas Keller oder Stefan Henz erwartet Trainer Christof Amsler von diesen erfahrenen Spielern denn auch, dass sie das Team mitziehen. «In der Offensive haben wir sicher ein ganz
anderes Gesicht erhalten und auch Möglichkeiten. Dafür ist die Defensive personell noch etwas zu schmal», so Keller. Er meint auch, dass man in der gesamten Vorbereitung zu viele Gegentreffer kassierte. «Wegen Verletzungen und sonstigen Absenzen waren wir immer recht knapp. So bestritten wir die Spiele des Rhy Cups nur mit zehn Spielern.» Der von Keller angesprochene Cup in Rheinfelden war ein erster Gradmesser, auch wenn weder Rheinfelden noch ZS ihre Karten offen auf den Tisch legten. Dass lediglich der vierte und letzte Platz herausschaute, gab Amsler keine Sorgenfalten. Dass Platz drei wegen des schwachen Schlussdrittels gegen Koppigen verpasst FOTO: EH-PRESSE wurde, kam dem Trainer fast schon gelegen. So hätte er doch Argumente dafür, dass man noch einiges zu arbeiten habe. «Für mich ist Rheinfelden wieder der Favorit auf den Gruppensieg. ZS, Altstadt Olten und Bucheggberg rückten aber nahe. Meinisberg, Koppigen, Lyss und wir bilden so etwas wie die zweite Gruppenhälfte, die für die Playoffs infrage kommt. Rot-Blau Bern Bümpliz wurde nach dem Wegfall des HC MM und Langenthal II in die Gruppe 1 umgeteilt.» Keller warnte jedoch. «Uns muss bewusst sein, dass das Beste der letzten Saison der Klassenerhalt war. Das Primärziel sind die Playoffs. Wenn wir die auf sicher haben, schauen wir dann, was noch möglich ist.» Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus
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DORFPLATZ
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EINGESANDT
EINGESANDT
Von Laufen nach Buenos Aires
14. Solothurner Indiaca-Trainings-Weekend
Olympisch: Timon Gysin und Nathan Broch (v.l.). FOTO: ZVG Bis am 18. Oktober messen sich in der Hauptstadt Argentiniens rund 4000 Athletinnen und Athleten zwischen 14 und 18 Jahren aus über 200 Ländern in 32 Sportarten. Auch 40 selektionierte Schweizer Athletinnen und Athleten sind mit dabei. Dazu gehört unter anderen 18-jährige Nathan Broch aus Laufen mit seinem Beachvolleyball Partner Timon Gysin aus Basel. Von einer olympischen Medaille träumen, dürfe man ja schon, sagt Nathan Broch: «Aber wir müssen auch realistisch bleiben, die Konkurrenz ist gross» Internationale Luft hat das Team in diesem Jahr schon im Juni in Anapa (Russland) an der -20-EM und im Juli an der U19-WM in Nanjing (China) geschnuppert. «Die Teilnahme an der Jugendolympiade ist für uns eine grosse Ehre. Wir haben vier Jahre darauf hingearbeitet und sind froh, dass es am Schluss mit der Selektion doch noch geklappt hat», sagt Broch. Gisela Imark Unter https://www.swissolympicteam.ch/Jugendspiele/yog/buenos-aires-2018.html kann man verfolgen, wie sich die Schweizer Jungathleten gegen die internationale Konkurrenz in den verschiedenen Sportarten behaupten.
Das diesjährige Indiaca-TrainingsWeekend stand ganz im Zeichen des Teams. Waren es 2015 noch 20 Teilnehmer und 3 Coache, so waren es dieses Jahr sogar 51 Teilnehmerund 3 Coaches. Die FR Lüterkofen und die Turnerinnen des Satus Derendingen haben sich entschieden am Kurs teilzunehmen, jedoch zu Hause zu schlafen, da alle Schlafplätze restlos ausgebucht waren. Die Fachgruppe Indiaca wurde regelrecht überrannt mit Anmeldungen. So kam es, dass sich die sieben Zwerge aus Breitenbach auch wieder auf den Weg gemacht haben. Am Samstagmorgen fahren wir los ins Weekend. Wir sind gespannt, was uns alles beigebracht wird und welche Tipps wir bekommen. Fürs Erste wird in der alten Turnhalle in Magglingen informiert, wie die beiden Tage ablaufen. Danach werden die verschiedenen Teams aufgeteilt auf die Coaches Petra Spaar (Hauptleitung), Leo Dobler, Silvan Freudiger und Fabian Borer. Jeder von ihnen betreut uns die kommenden zwei Tage zu einem anderen Thema. Power Indiaca (Bewegung auf dem Spielfeld), Angriff (suche die Schwachstelle im anderen Team), Block/Verteidigung (Blocksicherung) und Aufschlag/Spezialisierung (Long Line, kurz, knapp über dem Netz).Waren wir die Jahre zuvor noch in die Kategorien A, B und C aufgeteilt, machte es dieses Jahr noch mehr Spass, da wir in unserem eigenen Team spielen konnten. So wurden die Lektionen auch sehr Teamspezifisch gestaltet. Und wir sieben wissen: Der Samstagmorgen ist für die Coaches nur fürs Aufwärmen gedacht und zum Sehen wie die Teams spielen. Doch wir sind schon jetzt ein wenig ausgelaugt. Nach dem Mittagessen geht das Training weiter. Jetzt setzen wir bei den Coaches um, was sie uns am Morgen beigebracht haben. Und sollten wir dies nicht nach ihrem Gusto machen, gibt es kleine Strafen wie Rumpfbeugen, Liegestützen etc. Auch wir Breitenbacherinnen kommen nicht an
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GEDANKENSTRICH
Spaghetti
Peter Walthard
Voller Erfolg: Das Indiaca-Trainings-Weekend stiess auf Interesse. den Strafen vorbei, ist es doch anfänglich sehr schwierig, alt eingeprägtes durch Neues zu ersetzen. Nach einer kleinen Pause wird dann gespielt. Die Coaches übernehmen die Posten des Schiedsrichters und des Teamchefs und nehmen Timeouts, um uns zu sagen was wir verbessern können. Und dann passiert, was seit langem nicht mehr passiert ist in den Trainings-Weekends. Innerhalb fünf Minuten zwei Unfälle. Das hätte jetzt nicht sein müssen. Kann aber immer geschehen. Aber es geht trotzdem weiter. Und vielleicht auch genau deswegen geben wir uns noch viel mehr Mühe. Nach einem harten Nachmittag haben wir uns die grosse Pause verdient. Nach dem Nachtessen findet die letzte Trainings-Einheit für diesen Samstag statt. Jetzt werden Matches gespielt. Wer zuerst 15 Punkte hat gewinnt. Der Gewinner steigt ein Spielfeld auf, Spielfeld 1 gehört dem grossen Gewinner, der Verlierer steigt ein Spielfeld ab. Angefangen beim Spielfeld zwei finden wir uns zwei Spiele später auf Nummer vier wieder. Müde Muskeln, rotierende Köpfe, so stehen wir unter der Dusche und sind froh, ist der Tag zu Ende. Am nächsten Tag stehen wir wie-
FOTO: ZVG
der auf dem Platz und zeigen, was wir alles gelernt haben. Wir sind jedoch schwer aus dem alten Fahrwasser zu holen und müssen uns zuerst an das Neue gewöhnen. Nach der ersten Lektion sind wir dann soweit und können uns auf das neu Gelernte konzentrieren. Noch ein paar Tipps und die Coaches versichern uns, dass es immer besser geht. Am Nachmittag steht uns letzte Etappe des Wochenendes bevor. Es wird ein Meisterschaftsspiel gespielt. Zwei Gewinnsätze à 25 Punkte. Es wird hart gekämpft und um jeden Punkt verbissen gespielt. Alle acht Teams geben ihr Bestes und wollen nicht als Verlierer vom Platz. Auch wir sieben geben unser Bestes. Es wird ausgetauscht, vom Spielfeldrand aus Tipps gegeben, vorne Position gewechselt wo nötig und gekämpft. Leider reicht es uns nicht zum Sieg. Immerhin einen Satz konnten wir für uns entscheiden. Priska, Petra, Leo, Silvan und Fabian ihr habt dieses Weekend zu was ganz Tollem gemacht. Wir Breitenbacherinnen sind uns auch dieses Jahr einig. Wir waren nicht das letzte Mal bei euch im Trainings-Weekend. Yolanda Hiestand
EINGESANDT
Gemütlich unterwegs im Grenzland
Kürzlich sass ich mit einem Freund im «Salmen», nippte an meiner Cola mit Eis und Zitrone, er hatte ein Bier, und manchmal gingen wir kurz hinaus, um eine zu rauchen. «Eigentlich ist es verrückt», meinte er und blies den Rauch in den Himmel, «wir geben sogar Geld aus, um zusammen zu reden.» Man muss dazu sagen, dass ihm das Geld gerade etwas knapp geworden war. Das kommt vor in einer Zeit, wo man Arbeitsstellen nicht mehr auf Lebenszeit hat und es immer wieder mal darauf hinausläuft, dass man vom Ersparten zehren muss. Man hat dann nicht mehr einfach so das Kleingeld, sich «kurz zum Essen» zu treffen oder mal eben ins Kino zu gehen. Dann gilt man in der Schweiz als arm. Man kann nämlich nicht mehr teilhaben am sozialen Leben. Es gab Zeiten, da war man in diesem Land auf eine andere Art arm. Dann gab es nur noch trockenes Brot und wässrige Suppe, die Heizung blieb kalt, und die Kinder hatten keine Schuhe ohne Löcher. Einsam war man deswegen aber nicht unbedingt. «Warum trifft man sich eigentlich nicht mehr zu Hause?», fragte er und drückte seine Zigarette aus. Tatsächlich. Als diesen Sommer einmal wieder die Expats befragt wurden, was sie an der Schweiz störe, kam eines zuerst: Bis man von einem Schweizer einmal nach Hause eingeladen werde, dauere es ein halbes Leben. Warum ist das so? Ich erinnere mich an meine letzte Einladung bei Freunden. Bezeichnenderweise ist sie schon eine Weile her. Die beiden hatten sich die grösste Mühe gegeben. Und Geld ausgegeben. Das Essen war perfekt, angerichtet wie im Restaurant. Die Musik stimmte. Die Wohnung war blitzblank: Kurz, es war ein einziges Wohlfühlerlebnis. Wunderschön. Aber oft macht man so etwas nicht. «Man könnte auch einfach mal zusammen Spaghetti kochen», meinte mein mürrischer Freund. «Und dann zusammen abwaschen.» Recht hat er.
VVLer: Die Wanderung mit gemütlichem Teil kam gut an.
Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Für den Zweiland-Spaziergang trafen sich 46 VVLer in Flüh. Nach der kurzen Begrüssung durch den Präsidenten folgte die Schar gemütlich dem Organisator, Peter Billeter über die Grenze und dem Trassee der Linie 10 entlang Richtung Leymen. Bald wechselte der «Steinweg» in einen Feldgrasweg und wir erreichten das Dorf. Schöne Häuser mit viel Blumenschmuck beeindruckten uns, bevor wir den Garten des Restaurant Le Landskron betraten. Dort stand diesmal ein Apéro nach VVL-Art bereit. Unsere Kassierin kam extra aus Polen zurück, um den verlangten Obolus einzuziehen. Weiter gings zunächst auf dem Trottoir, manchmal versperrt durch Autos bis zur ehemaligen Zollstation. Ab dort spazierten wir wieder verkehrsfrei beim «Rote Hissle» vor-
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bei. Dieses soll in einem Film mit Mathias Gnädinger eine Rolle gespielt haben, sei doch während der Dreharbeiten der Fussboden eingestürzt. Dem Birsig entlang und an Gemüsefeldern vorbei, erreichten wir Biel-Benken. Am Ziel, im Grenzgängerstübli von Weinbau Jäggi, erwartete uns der nächste Clou. Holzplatten «garniert» mit Köstlichkeiten wie Käse, Speck, Trockenwurst, Bündnerfleisch und diverse Früchte zierten die Tische. Dazu wurden natürlich Wein aus Biel-Benken gereicht, und so sass man in froher Runde zusammen und plauderte über Gott und die Welt, aber natürlich auch über die nächste VVL-Wanderung. Denn ein so gediegener Anlass darf auf der Agenda des VVL nicht fehlen. Peter Billeter, Vizepräsident VVL
Soziale Ausgrenzung, so heisst es im Jargon, ist ein Resultat des Luxus, den wir für selbstverständlich halten. Ein einfacheres Leben wäre ein sozialeres Leben. Weil alle ohne Scham und Hemmungen daran teilhaben könnten, auch wenn das Geld mal wieder alle ist. Ich mache dann mal wieder einen Topf Spaghetti für alle, die grad im Land sind und Zeit haben.
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Verschiedenen Fahrzeuglichter Fahren mit Licht am Tag ist eine einfache Massnahme, die Anzahl und Schwere der Strassenverkehrsunfälle zu verringern. Aber wann genau sollte ich welches Licht einschalten? Nachfolgend helfen wir Ihnen mit einer kurzen Auflistung der verschiedenen Fahrzeuglichter: Tagfahrlicht Das Tagfahrlicht leuchtet meist nur vorne am Fahrzeug. Die Rücklichter leuchten dabei nicht mit. Am Tage und bei guten Sichtverhältnissen muss mindestens das Tagfahrlicht eingeschaltet sein. Mit Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen wie Wann braucht es welches Licht? ZVG Nebel, Regen oder Schneetreiben sowie in Tunneln reicht das Tagfahr- beim Rückwärtsfahren Warnsignale (optische und akustilicht nicht aus. In diesen Fällen ist sche) zwingend das Abblendlicht einzuWo es die Sicherheit des Verkehres schalten. erfordert, darf einer akustisches Warn- oder ein Lichtsignal gegeben Standlicht werden, dies gilt auch für GefahrenBei eingeschaltetem Standlicht lichter. Wenn sich Kinder im Bereich leuchten vorne die Standlichter und der Strasse aufhalten und sich nicht hinten die Rücklichter. Das Standauf den Verkehr achten, dürfen licht darf nur bei stillstehenden akustische Warnsignale gegeben Fahrzeugen verwendet werden. werden. Nach Eintritt der Dunkelheit Fahren mit Standlicht entspricht dürfen nur Lichtsignale gegeben dem Fahren ohne Licht. werden - akustische sind nur im NotAbblendlicht fall zulässig. Ebenfalls sind BelehrunAm Fahrzeug leuchten sowohl die gen anderer Verkehrsteilnehmer mitvorderen wie die hinteren Lichter. tels Lichtsignal verboten. Mit Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen wie Nebel, Regen Nebellicht und Nebelschlusslicht Darf nur verwendet werden, wenn oder Schneetreiben sowie in Tundie Sicht durch Nebel, Schneetreineln ist zwingend das Abblendlicht ben oder starkem Regen erheblich einzuschalten. eingeschränkt ist. Endet die Nebelbank, ist das Nebellicht und/oder Fernlicht Das Fernlicht kann bei Bedarf einge- das Nebelschlusslicht unverzüglich auszuschalten. schaltet werden. In Ortschaften nach Möglichkeit darauf verzichten. Die Kantonspolizei Solothurn beIn folgenden Fällen müssen die dankt sich für die Einhaltung dieser Fernlichter ausgeschaltet werden: Lichtordnung und wünscht weiter- rechtzeitig vor dem Kreuzen mit hin gute Fahrt. anderen Strassenverkehrsteilnehmern (auch die Bahn) Ihre Kantonspolizei Solothurn - beim Hintereinanderstehen oder
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Gemeinsam in Schwung kommen PR. In wenigen Tagen beginnen unsere neuen Eurythmiekurse. Die Eurythmie ist geeignet, aktiv und bewegt etwas für die Gesundheit zu tun. Für unsere beiden Kurse gibt es noch ein paar freie Plätze.Montags zwischen 11.30 und 12.20 Uhr sind alle Menschen mit und über 60 Jahren angesprochen. Unser Eurythmiekurs für Seniorinnen und Senioren ist das Richtige für Sie, wenn Sie sich regelmässig bewegen und etwas für sich tun möchten. Vorkenntnisse sind keine nötig, für den Kurs wird jedoch Steh- und Gehvermögen vorausgesetzt. Sie lernen Übungen kennen, die Ihre Vitalität in der Lebensphase ab 60 Jahren wieder aufbauen und Ihnen eine Hilfe im Alltag sein können. Dabei werden hauptsächlich die Themen der Sturzprophylaxe, Aufrichtekraft, Koordination und Beweglichkeit aufgegriffen. Der Kurs dauert vom 15. Oktober bis zum 10. Dezember 2018, jeweils 50 Minuten.
Die Kursgebühr für diese neun Termine beträgt 225 Franken. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt – also rasch anmelden! Auch in unserem Eurythmiekurs für Menschen mit einer Gehschwäche/-behinderung gibt es noch wenige freie Plätze. Dieser Kurs richtet sich an Menschen jeden Alters, die ihren Weg mit einem Rollator, im Rollstuhl oder mit Gehstöcken meistern müssen. Sie lernen – primär im Sitzen – eine Auswahl an Übungen kennen, die im Alltag mit wenig Kraftaufwand viel bewirken können. Dieser Kurs findet mittwochs vom 17. Oktober bis 19. Dezember 2018 statt, jeweils 15 bis 15.45 Uhr (max. Teilnehmerzahl 10). Die Kursgebühr beträgt 250 Franken. Kursort für beide Kurse ist das Therapiehaus der Klinik Arlesheim. Interessiert am Mitmachen? Dann rufen Sie uns am besten gleich an: Therapiesekretariat der Klinik Arlesheim, Tel. 061 705 72 70.
DIES UND DAS LESERBRIEF
Politischer Zirkus: Wohin geht die Welt? Die «MeToo-Debatte» jährt sich. In den USA herrscht Kulturkampf zwischen Sozialisten (Demokraten) und Republikanern. Dieser erreichte nun auch unser Wochenblatt. Ein fähiger Jurist soll in den Supreme Court der USA gehievt werden. Da Richter wie überall politisch kaum neutral sind, weil sie in einem bestimmten Umfeld sozialisiert wurden, eigene Werte und Moralvorstellungen haben, wollen die Sozialisten die Wahl verhindern, was im umgekehrten Fall auch die Republikaner täten. Eine Psychologieprofessorin, instrumentalisiert durch die Sozialisten, erinnert sich angeblich, dass sie vor 37 Jahren als 15Jährige vom damals 17-Jährigen heutigen Anwärter auf das höchste Richteramt sexuell belästigt worden war und er versucht hatte, sie zu vergewaltigen. Kein Beweis, nichts. Sie wusste nicht einmal, wann und wo es passiert sein könnte. Die «Arme» muss nun nach 37 Jahren noch antitraumatisch psycholo-
gisch behandelt werden. Es fehlt nur noch eine Millionenschadenersatzklage. Hier handelt es sich um einen rein politischen Hexenprozess. Im Mittelalter wurden die Geständnisse unter Folter erpresst; heute reicht es, wenn verleumderische Anklagen gegen politische Gegner eingereicht werden, nach 30 Jahren, wo selbst Mord verjährt ist. Der Hexerich wurde gleichwohl gewählt. Angeblich sind in den USA auch nur die weissen Männer Rassisten oder Sexisten (Trump, Clinton). Minderheiten und Frauen sind grundsätzlich Opfer. Eine Winfrey Oprah, schwarze Milliardärin, darf in der Schweiz eine weisse Verkäuferin, die tausend Mal weniger verdient ungestraft des Rassismus bezichtigen, weil sie ihr eine Handtasche vorerst vorenthalten hatte. Die ganze Welt bekam diese «rassistische Aktion» mit. Wer half der Verkäuferin? Der Song von Elvis «Devil in Disguise» (Teufelin in Verkleidung) passt wunderbar.
In Schweden ging der Kulturkampf zu Gunsten des feministischen Paradieses aus. Es importierte Hunderttausende aus Kulturen, wo Frauen beschnitten, sexuell belästigt, vergewaltigt, in Gesichtsgefängnisse gesperrt, wo Homosexuelle geköpft oder gehängt werden und wo der Judenhass religionsbedingt gesellschaftlich verankert ist. Um solche Unsitten zu bekämpfen und «MeToo» zu bestärken, müssen Paare in Schweden vor dem Liebesakt schriftlich ihr Einverständnis geben mitsamt den vereinbarten Kamasutrastellungen. Just im Moment, wo Beide vor Liebe brennen und nicht mehr bremsen können, sollten sie einen Kopulationskontrakt schliessen. Und wenn der Vertrag in 30 Jahren nicht mehr auffindbar ist? Dann ist die Bühne wieder frei für ein MeToo-Outing. Total weltfremd. Quo mundi? Wohin geht die Welt? Peter M. Linz, Büsserach Kantonsrat SVP
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Zweite Auflage des Nissan Leaf
Dreiländer-Cup
PR. Der erste Nissan Leaf ist da und überzeugt auch noch nach 100 Tagen! Die zweite Auflage des Leafs mit 300 Kilometer realer Reichweite ist 100% elektrisch und gehört zu den meist verkauften Elektroautos weltweit. Vor 100 Tagen durften Peter und Barbara Jakob der Firma Pikey Soley GmbH ihren neuen Nissan Leaf bei der Garage Keigel in Empfang nehmen. Die Garage Keigel gehört bereits seit 2011 mit Renault und 2012 mit Nissan zu den führenden Elektrofahrzeug-Händlern in der Region. «Die Garage Keigel hat uns sehr gut und kompetent beraten, können wir sehr gerne weiter empfehlen.» Die Solarprofis aus Böckten sind begeistert und das Elektroauto passt bestens zu Ihrem Unternehmen. Für Unternehmen eröffnen Elektrofahrzeuge völlig neue Perspektiven, wie niedrige Be-
Am Sonntag, 28. Oktober, wird in der Eissport- und Freizeithalle Laufen der 15. Dreiländer-Cup ausgetragen. Über 100 Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer aus der ganzen Schweiz werden sich den ganzen Tag über in diversen Kategorien messen. Der Wettkampf beginnt am frühen Morgen mit den Kleinsten und endet am Abend mit den stärksten Kategorien. Auch viele Läuferinnen und ein Läufer des Eislaufclubs Laufen werden teilnehmen. Unter ihnen auch Nora Quartara, welche in der vergangenen Saison an der Schweizer Meisterschaft der Kategorie Jugend U13 den grossartigen zweiten Rang belegte und somit Vize-Schweizermeisterin wurde. Über zahlreiche und lautstarke Unterstützung würden sich die Läufer bei ihrem «Heimspiel» in Laufen sehr freuen. Julie Hänggi, ELC Laufen
Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
KORRIGENDA
Falscher Firmenname Im Wochenblatt vom 27. September hat sich ein Fehler eingeschlichen. Im Bericht «Zu Besuch in der unbekannten Hälfte des Dorfes» über den Tag der offenen Türen im Industriegebiet Büsserach West war von einer Firma namens «Müba Energietechnik» die Rede. Bei der besuchten Firma handelte es sich in Wahrheit aber um die «Kübler Haustechnik AG» . Für den Fehler bitten wir um Entschuldigung.
triebskosten und Imagegewinn. «Wir als Solarfachgeschäft sind von der Elektromobilität überzeugt und können unser Fahrzeug mit eigen produziertem Solarstrom vom Hausdach tanken.» Nach einer kurzen Instruktion der Garage Keigel, konnten die Jakobs das Auto erstmals ausfahren. Mit dem E-Pedal zufahren ist eine komplett neue Erfahrung. Beschleunigen, abbremsen und anhalten – alles mit fast nur einem Pedal. Das ist mit dem neuen Leaf möglich. «Er ist modern, kompakt, angenehm zu fahren und die Batterie kann später zusätzlich als Hausspeicher doppelt genutzt werden.», sagt Barbara Jakob. Kürzlich ist der Nissan Leaf auf der internationalen Auto-Show in New York als bestes umweltfreundliches Auto des Jahres ausgezeichnet worden.
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Donnerstag, 11. Oktober 2018 Nr. 41
KALEIDOSKOP
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE Brandursache konnte geklärt werden HIMMELRIED. wos. In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Himmelried entstand im September ein Brand. Dabei kam ein Bewohner ums Leben, der nur tot geborgen werden konnte (vgl. Medienmitteilung vom 23. September 2018). Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn haben nun ergeben, dass der Brand durch unvorsichtigen Umgang mit Raucherwaren ausgelöst wurde. In der Folge geriet ein Möbelstück in Brand und es bildete sich eine starke Rauchentwicklung.
Einmal anders: «Wahlen im morgendlichen Herbstnebel».
FOTO: FABIAN STAPF, BREITENBACH
METZERLEN-MARIASTEIN
MARIASTEIN
KANTON SOLOTHURN
Elektrotankstelle in Mariastein geplant
Kirchenmusikwochen
Erhöhte Einbruchgefahr
dust. Zurzeit ist in Mariastein die 15. Solothurner Kirchenmusikwoche im Gange. Seit letztem Sonntag und noch bis Samstag, 13. Oktober wird in mehreren Fachateliers Chormusik, Vokalimprovisation, Liturgiegesang und mehr geprobt und einstudiert. Auch Workshops für Organisten und Dirigenten werden angeboten. Parallel dazu findet auf Burg Rotberg die Kinder- und Jugendchorwoche statt. Hier geniessen Kinder und Jugendliche das Lagerleben, üben sich im Chorgesang und studieren altersgerecht ein Musical («Weltwechsel» von Theo Eissler) oder ein Chorkonzert ein. Am Samstag, 13. Oktober, um 10 Uhr, treffen sich sämtliche Teilnehmenden der Kirchenmusikwoche zum öffentlichen Abschlussgottesdienst. Hier sind Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, eine eindrückliche musikalische Kostprobe zu erleben.
wos. Im Kanton Solothurn musste in der Zeit von Donnerstag, 4. bis Montag, 8. Oktober, eine Zunahme von Einbruchversuchen und vollendeten Einbrüchen festgestellt werden. Betroffen waren vor allem Einfamilienhäuser und Restaurants. Es gingen rund zwei Dutzend Meldungen bei der Alarmzentrale ein. Die in der Regel bandenmässig organisierten Einbrecher waren mehrheitlich in den frühen Abendstunden und in der Nacht aktiv. Die Kantonspolizei Solothurn hat ihre Präsenz durch vermehrte Patrouillentätigkeit entsprechend erhöht. Einbrecher sind immer Personen, die sich normalerweise nicht im Gebiet aufhalten. Daher ist es der Polizei ein Anliegen, dass Anwohner, denen verdächtige Fahrzeuge oder fremde Personen im Quartier auffallen, in jedem Fall sofort der Polizei gemeldet werden über die Nummer 112 oder 117.
wos. Wie im aktuellen Dorfblatt von Metzerlen-Mariastein mitgeteilt wird, beabsichtigt der Gemeinderat, am Klosterplatz in Mariastein die Installation einer Schnell-Ladesäule für Elektromobile zu prüfen. Hierfür werden mit der Elektra Birseck Münchenstein (EBM) sowie dem Denkmalschutz die nötigen Abklärungen getroffen. Schweiz Tourismus (Label «Grand Tour of Switzerland») wie auch die EBM hätten grosses Interesse signalisiert und wären demnach bereit, einen Grossteil der Kosten zu übernehmen, schreibt das Dorfblatt weiter. Die EBM, als Energiepartner, der Gemeinde Metzerlen-Mariastein würde in den nächsten Wochen eine detaillierte Kostenrechnung vorlegen können», schreibt der Gemeinderat im Mitteilungsblatt.
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E-Bike-Fahrerin gestürzt ZWINGEN. wos. Auf der Baselstrasse in Zwingen ereignete sich am Donnerstag, 4. Oktober, kurz nach 19 Uhr, ein Selbstunfall mit einer E-Bike-Fahrerin. Die Fahrradfahrerin wurde verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr die 33-jährige E-Bike-Fahrerin auf der Baselstrasse in Zwingen in Richtung Laufen. Aus noch nicht restlos geklärten Gründen stürzte sie vor dem Kreisel bei der Verzweigung Baselstrasse /Hinterfeldstrasse und zog sich Verletzungen zu. Sie wurde anschliessend durch die Sanität in ein Spital gefahren. Da der Unfallhergang nicht restlos geklärt ist, sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen. Sachdienliche Angaben sind erbeten an die Polizei Basel-Landschaft, Tel. 061 553 35 35. Neues Wahrzeichen BÜREN. wos. Büren hat ein neues «Wahrzeichen»: Seit dem ersten Schultag im August dürfen Kinder auf dem neuen Spielturm und dem Rest der Anlage spielen. Diese werde bereits rege genutzt, meldet das offizielle Mitteilungsblatt «Büren Aktuell». Benutzt werden kann der Spielplatz den ganzen Tag über, neuerdings auch am Morgen während der Kindergartenzeiten, Die Nachbarn seien jedoch dankbar, wenn die Anlage Abends und an Sonntagen nicht genutzt werde, so die Gemeinde.
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MUSIK-TIPP
Paul McCartney
Einer der grössten Popmusiker aller Zeiten lieferte im September nach fünfjähriger Pause zur Freude seiner Fans eine neue Platte ab. «Egypt Station» (Universal Music) heisst sie. Wo Paul McCartney drauf steht, steckt stets Qualität drin. Der ex-Beatle hat auch im Seniorenalter nichts von seiner kompositorischen Kreativität und Lust am Musizieren verloren. Die neuen poppigen und rockigen Songs sind stilvoll und facettenreich, keineswegs altbacken. «Fuh You» ist eine sehr moderne Popnummer mit anzüglich-ironischem Text. Die Ballade «I Don’t Know» tendiert ausnahmsweise zur Melancholie. Ansonsten kommt McCartneys Lebensfreude wie auf «Happy With You» hörbar zum Ausdruck. «Back in Brazil» ist ein musikalischer Ausflug mit Samba-Rhythmen. Auf dem siebenminütigen «Despite Repeated Warnings» wird der Brite, ein erklärter Brexit- und Trump-Gegner, politisch. Die Friedenshymne «People Want Peace» ist ein ebenso klarer Standpunkt zur Weltlage. Das weckt Erinnerungen an John Lennons «Give Peace A Chance». Benno Hueber