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Donnerstag, 1. Oktober 2026

118. Jahrgang

Nr. 40

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Die Kosten-Nutzen-Frage Der Spardruck in den Gemeinden fordert Tribute. Das Forum Schwarzbubenland erhielt letzte Woche ein weiteres Austrittsschreiben.

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L AU F E N

Bea Asper Nach Erschwil kehrt nun auch eine Lei­ mentaler Gemeinde dem Forum Schwarz­ bubenland den Rücken. Rodersdorf tritt auf Ende Jahr aus dem Regionalverein aus, lautet der Beschluss des Gemeinde­ rates. Das Forum müsste die Mitglied­ schaft für eine Randgemeinde attraktiver gestalten, «sei dies in Bezug auf die er­ klärten Ziele des Forums oder in Bezug auf die Mitgliedschaftsbeiträge», richtete Camelia Chebbi, die neue Gemeinde­ präsidentin von Rodersdorf, aus. Ihr Vor­ gänger, Thomas Bürgi, der im März die­ ses Jahres überraschend verstarb, hatte die Bedeutung des Forums immer wieder hervorgehoben und setzte sich als Teil des Vorstandes dafür ein, regionale Ver­ anstaltungen nach Rodersdorf zu holen. Allerdings hatte er im Herbst 2025 ge­ wisse Entscheidungen des Forums kriti­ siert. Damals wollte die Mehrheit des Gemeinderates von einem Austritt nichts wissen. Inzwischen hat sich die finanziel­ le Situation von Rodersdorf verschlech­ tert, so sehr, dass die Gemeinde um ihre Eigenständigkeit bangt, da sich ihre Pro­ Kopf­Verschuldung der kritischen Marke nähert. In Zeiten, in denen die Gemeinden je­ den Rappen umdrehen müssen, gelte es, Prioritäten zu setzen, gab der Gemeinde­ rat von Erschwil zu bedenken. Der Rat sprach sich im Frühjahr dafür aus, den Betrag in der Höhe von mehreren tau­ send Franken lieber ins Dorf zu stecken als ins Forum Schwarzbubenland. Erschwil werde nicht die einzige Gemein­

An der Gemeindeversammlung in Laufen wurde kein Investitionskredit für eine neue Grüngutsammelstelle bewilligt. Der Antrag wurde zurückgewiesen. Über die Zukunft der Badi wurde am Schluss der Versammlung Auskunft gegeben.

MARIASTEIN Austritt: Die Gemeinde Rodersdorf tritt auf Ende Jahr aus dem Forum Schwarzbubenland aus.

de bleiben, welche die Mitgliedschaft im Forum aufkündige, orakelte damals Ge­ meindepräsidentin Wally Allemann.

Forum will seinen Nutzen aufzeigen Nachgefragt beim Forum, hält Präsident Dieter Künzli fest: «In den bekannten Fällen handelt es sich um Sparmassnah­ men einzelner Gemeinden. Bei jeder Aus­ gabenposition der öffentlichen Hand gilt es, den entsprechenden Nutzen gegen­ überzustellen. Der Vorstand des Forums hat festgestellt, dass er hier verstärkt informieren muss und hat auch schon erste Massnahmen umgesetzt. Nach jeder Vorstandssitzung geht ein direkter Ar­ beitsbericht an alle Gemeinderäte, der aufzeigt, welche Projekte wir für welche Gemeinde vorangebracht haben.» Weiter nutze der Vorstand die Quartalsseite im «Wochenblatt», intensiviere die Social­

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Media­Präsenz und schaffe über die Wortbildmarke «Schwarzbubenland» eine maximale Sichtbarkeit für Gewerbe, Tourismus und Kultur. «Der Ertrag der Forumsarbeit übersteigt den bescheide­ nen Mitgliederbeitrag um ein Vielfaches», zeigt sich Künzli überzeugt. Zudem soll die Vertretung des Schwarzbubenlands im Trinationalen Eurodistrict Basel (TEB) verstärkt werden. Stéphanie Erni, Geschäftsführerin des Forums und Gemeindepräsidentin von Büren, hält dazu fest: «Im Zusammen­ hang mit der Vertretung im TEB ist auch der informelle Austausch mit den Regie­ rungsvertretern von Basel­Stadt und Ba­ selland von Bedeutung.» Beim Forum schätzt Stéphanie Erni ausserdem den Austausch mit dem Thierstein. Das Netz­ werk diene letztlich der Lösung der Pro­ bleme, welche die Gemeinde beschäfti­ gen. Im Austausch liege Potenzial.

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Grenzlage als Argument «Am 22. Oktober stellen wir allen Ge­ meinderäten des Schwarzbubenlands ein umfassendes Benchmarking für die So­ zialregionen Dorneck­Thierstein vor, um Einsparpotenziale aufzuzeigen, und wir berichten über die Steuerstrategie 2030», gibt Künzli bekannt. Er betont: «Gerade Grenzgemeinden wie Rodersdorf profitieren direkt von unse­ rer Präsenz im TEB. Dort sichern wir den Zugang zu grenzüberschreitenden Netz­ werken und Förderpools. Ausserdem haben wir in Sachen Standortförderung einen Leistungsauftrag des Kantons. Al­ lein in diesem Bereich profitiert die Re­ gion von bezahlten Dienstleistungen in der Höhe von jährlich 40 000 Franken, ohne sich an den Kosten beteiligen zu müssen.»

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Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Viehmarktgasse 30, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 927 26 70 inserate.laufen@wochenblatt.ch Anzeigenleiterin Jessica Glanzmann, 061 789 93 35 jessica.glanzmann@chmedia.ch

Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 23 287 Ex. Verlagsangabe 2025

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Inseratekombinationen · Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 78 578 Ex. Verlagsangabe 2025 · AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 166 397 Ex. Verlagsangabe 2025 Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG

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L AU F E N TA L

WochenBlatt

L AUFEN

Laufner Stadtrat bleibt in Männerhand

Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

L AUFEN GEDANKENSTRICH

Als die Fotos laufen lernten

Einheitsbrei

Reto Schmidlin (parteilos) distanziert Fathia Rahmani­ Sinani (parteilos) um über hundert Stimmen und folgt im Laufner Stadtrat auf den zurücktretenden Christian Hamann (FDP).

Melanie Brêchet

Tobias Gfeller Seit über zwei Jahren ist das Siebnergremium des Laufner Stadtrats komplett in männlicher Hand. Das wird wohl bis zu den Gesamterneuerungswahlen 2028 so bleiben. Denn im ersten Wahlgang für die Ersatzwahl für den Ende Oktober zurücktretenden FDP-Stadtrat Christian Hamann setzte sich Reto Schmidlin gegen Fathia Rahmani-Sinani mit 761 zu 654 Stimmen durch. Das absolute Mehr lag bei 716 Stimmen, die Wahlbeteiligung bei 40,5 Prozent. Die Geschlechterfrage war eines der zentralen Themen im Wahlkampf. «Laufen braucht eine starke Frau im Stadtrat», forderte GLP-Landrätin Margareta Bringold gegenüber dieser Zeitung. Rotgrün unterstützte auch deshalb die parteilose 45-jährige Sozialarbeiterin. Der 59-jährige parteilose Unternehmensberater Reto Schmidlin konnte auf die Unterstützung des bürgerlichen Lagers zählen. Das Resultat bilde die Kräfteverhältnisse der beiden politischen Lager in Laufen ab, analysierte der designierte Stadtrat am Wahlsonntag. «Es gelang mir, bis auf jene, die unbedingt eine Frau im Stadtrat wollten, weite Teile des bürgerlichen Lagers abzuholen. Ich hatte ein breites Unterstützungskomitee, in dem sich unterschiedliche bürgerliche Strömungen, die sonst selten zusammenstehen, vereinten.» Die Schwierigkeit habe darin bestanden, als bisher Unbekannter ohne Partei im Rücken die für die Wahl nötige Bekanntheit zu erlangen. Dass die Geschlechterfrage im Wahlkampf so zentral wurde, sei zu seinem Nachteil gewesen, gibt Schmidlin zu bedenken. «Ihr hat sicherlich das Geschlecht geholfen.» Reto Schmidlin will sich im Stadtrat für ein «attraktives Laufen mit gesunden Finanzen und attraktiven Rahmenbedingungen für die Wirtschaft» einsetzen. Die Gemeindeversammlungen sollen wieder vermehrt ein Miteinander und weniger ein Gegeneinander sein. Für die teilweise vorherrschende Ineffizienz an den Versammlungen sei nicht zuletzt mangelnde Kommunikation verantwortlich gewesen, kritisiert Schmidlin. «Ich möchte die Menschen an den Gemeindeversammlungen mit Kompetenz, fundierten Vorschlägen und Sachkenntnissen abholen.» Geht es nach Reto Schmidlin, hat die Stadt Laufen in den vergangenen Jahren mehr investiert, als sie sich eigentlich hätte leisten können. «Der Franken muss dort eingesetzt werden, wo er am meisten bringt. Die Stadt darf nicht einfach ideologisch Geld ausgeben.» Er wolle Laufen aber nicht «totsparen», versichert Schmidlin. «Ich bin auch für Soziales und Umweltschutz. Aber alles hat seinen Preis. Das muss uns in Laufen wieder mehr bewusst werden.» Bei Fathia Rahmani-Sinani überwiegt nach der Wahl zwar die Enttäuschung über das Resultat, gleichzeitig blicke sie aber auch auf viele positive Begegnungen während des Wahlkampfs zurück. «Gerade im persönlichen Kontakt mit den Menschen habe ich sehr viele positive Rückmeldungen erhalten. Diese Begegnungen und Gespräche nehme ich als wertvolle Erfahrung mit.» Zu Beginn des Wahlkampfs sei ihr Optimismus gross gewesen, erklärt Fathia Rahmani-Sinani. «Mit der Zeit habe ich jedoch wahrgenommen, dass sich die Stimmung im Verlauf des Wahlkampfs verändert hat. Trotzdem rechnete ich mir reale Chancen aus.» Dass der Stadtrat nun weiterhin ein reines Männergremium bleibt, bedauert Rahmani-Sinani. Sie möchte deshalb insbesondere Frauen ermutigen, sich bei den nächsten regulären Wahlen zur Verfügung zu stellen und für den Laufner Stadtrat zu kandidieren. Für sie persönlich sei das Thema Stadtrat vorerst abgeschlossen. Dass die Politik zu einem späteren Zeitpunkt wieder ihr Interesse wecken könnte, möchte sie aber nicht ausschliessen.

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Die Ausstellungsmacher: (v.l.) Pierre Gürtler, Fabian Meury, Romy Diehl, Manuel Meury und Bernhard Bucher.

Der Verein «zämmeläbe — zämmerede» feiert sein halbes Jahrhundert. Doch dies ist eigentlich nur eine Nebensache. Hauptattraktion in der Kulturschüre ist die eindrückliche Foto­ ausstellung «Blauen einst». Martin Staub Das Untergeschoss von Ruedi Meurys Kulturschüre mitten im Dorfzentrum war am Freitagabend nach 19 Uhr bald proppenvoll, was die beiden Initianten Pierre Gürtler und Bernhard Bucher natürlich freute. Ohne lange Umschweife stellten die beiden, bereits etwas in die Jahre gekommenen Herren, die junge Garde ihres Vereins «zämmeläbe — zämmerede» vor: das «Event-Team», vertreten durch Manuel und Fabian Meury, sowie Romy Diehl, die an dieser Vernissage für den Service des Apéros zuständig war. Imposant, was die beiden «Ikonen» des Blauner Kulturvereins «zämmeläbe —

zämmerede», Pierre Gürtler und Bernhard Bucher, an altem Bildmaterial zusammengetragen hatten. Gut ein Jahr lang waren die beiden beschäftigt. Die Auswahl der alten Blauen-Bilder, die schliesslich die Ausstellung bestückten, war das eine. «Den weitaus grösseren Teil der Arbeit machte aber das Beschriften der Fotos aus», erklärte Bernhard Bucher, der sich an unzählige Arbeitsstunden erinnerte. Eingeteilt in einzelne Themen wie «Gebäude», «Vereine», «Landwirtschaft», «Leute», «Ansichtskarten», «Luftaufnahmen» und andere, konnte der oder die Betrachtende tatsächlich durchgehend nachlesen, um wen oder was es sich bei den entsprechenden Bildern handelte. Bernhard Bucher hat sich sogar die Mühe gemacht, praktisch alle Vor- und Nachnamen auf alten Klassenfotos, die bis in die 1930er-Jahre zurückreichen, ausfindig zu machen. Seit der letzten Blauner Fotoausstellung sind laut Pierre Gürtler 29 Jahre vergangen. Von der aktuellen Fotoausstellung zeigten sich die Besucherinnen und Besucher begeistert. Man schaute genauestens hin und wollte wissen, ob eine Vorfahrin oder ein Vorfahre auf einem der Fotos aufzufinden sei. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte das junge

FOTO: MARTIN STAUB

Event-Team. Dieses wählte aus der Ausstellung rund zwei Dutzend Fotos aus und erweckte diese mittels KI zum Leben. In den Bildern begann die Dorfmusik plötzlich zu marschieren, der Bischof firmte während einer Prozession auf offener Strasse, Pferde drehten sich im Kreis und die Turnerschar feierte ihren Festerfolg mit tänzerischen Bewegungen. Auch der alte Hürlimann, der noch heute läuft, fährt auf dem bald hundertjährigen Foto davon. Am verblüffendsten ist ein Bild von 1928 mit Bauer Jeisi an der Obstbaumspritze. Im von künstlicher Intelligenz manipulierten Film spritzt er seine Obstbäume wie in der Realität. Eine weitere Attraktion war ein erst in letzter Minute digitalisierter, 1928 entstandener Schwarz-Weiss-Film von Werner Jeisy, der mit seiner Filmkamera bereits 1928 allerlei Dorfszenen aufgenommen hatte. Darunter die Glockeninstallation in den Blauner Kirchturm. Eine kurze Diaschau mit etwas jüngeren Fotos von Pierre Gürtler zeigte zudem verschiedene Dorfansichten zwischen 1960 und 1990. Die Fotoausstellung «Blauen einst» kann dieses Wochenende noch besichtigt werden: Freitag, 2. Oktober, 19 bis 22 Uhr; Samstag/Sonntag, 3./4. Oktober, 14 bis 17 Uhr.

KI revolutioniert unseren Arbeitsalltag und nimmt überall Raum ein. Die künstliche Intelligenz soll sich dabei stetig weiterentwickeln und immer besser werden. Auf einem Gebiet habe ich diesbezüglich – zumindest bei ChatGPT – so meine Zweifel: Werbung. Mittlerweile bin ich ein regelrechtes KI-Adlerauge. Wobei es wohl für die meisten nicht besonders schwierig sein dürfte, einen KI-Flyer auf 100 Meter Entfernung zu erkennen. Im schlimmsten Fall sind darauf nämlich peinliche Fehler zu sehen – kleine Lachnummern, die ich zu Beginn der KI-Flyer-Seuche noch lustig fand, die mich mittlerweile aber nur noch nerven. Im besten Fall – der allerdings auch nicht besonders gut ist – sieht ein Flyer aus wie der andere: nervös, mit gefühlt drölfzig verschiedenen Schriften, grafischem Einheitsbrei – wer kennt sie nicht, die «verspielten» Kreise, die gerne links unten parken und Zusatzinfos hervorheben sollen? Dazu künstliche KI-Fratzen und blöde Piktogramme ohne Mehrwert. Die Liste der grafischen Sünden ist schier unerschöpflich. Und wir sehen diese Erzeugnisse überall: bei Veranstaltungen, auf Menükarten oder in Vereinsinformationen. Und jetzt kommt’s: Mea culpa! Auch ich habe schon mit ChatGPT einen Flyer generiert. Für einen kleinen Verein. War ich stolz auf das Ergebnis? Nein. Würde ich es wieder tun? Ja. Denn ich finde, man darf unterscheiden, wer KI-Grafik nutzt: Ist es eine Firma oder ein grosser Verband? Oder eben nur ein kleiner Verein, der sich eine professionelle Gestaltung kaum leisten kann? Nächstes Jahr stehen kantonale und nationale Wahlen an. Ich würde mich freuen, wenn nicht nur KI-generierte Flyer in meinem Briefkasten liegen würden. «Handgemachtes» würde jedenfalls positiv auffallen.

L AUFEN

Badisaison 2027 nicht garantiert An der Gemeindeversammlung in Laufen wurde kein Investi­ tionskredit für eine neue Grüngutsammelstelle bewilligt. Der Antrag wurde zurückge­ wiesen. Über die Zukunft der Badi wurde am Schluss der Versammlung Auskunft gegeben. Gaby Walther Die Frage im letzten Traktandum der zweieinhalb Stunden dauernden Gemeindeversammlung in Laufen liess aufhorchen. Ein Votant wollte wissen, wie es mit der Badi in Laufen weitergehe. Laut Gerüchten seien massive Unterhaltsarbeiten notwendig. Mathias Christ, zuständiger Stadtrat, bestätigte diese Gerüchte. Zum Thema Bademeister konnte er sich zwar nicht äussern, da ein Verfahren noch hängig ist, hingegen zum Zustand der Badi. «Ja, wir haben Probleme», bestätigte er. Im Frühling wurden bei der alle fünf Jahre stattfindenden Kontrolle der Elektroinstallationen Sicherheitsmängel festgestellt. «Dank Sofortmassnahmen und Meisterleistungen der Elektrofirmen konnte der Betrieb drei Wochen verspätet geöffnet werden und wir erhielten die Bewilligung für eine Saison», erklärte Christ. ««Weitere Analysen ergaben, dass

bei einer Sanierung der Elektrotechnik auch die Schwimmbadtechnik saniert werden muss. Deshalb wird nun zu Handen der Gemeindeversammlung im Dezember ein Planungskredit ausgearbeitet.» Ob der Badebetrieb in der kommenden Saison aufgenommen werden kann, sei noch nicht sichergestellt. Dies sei von den Behörden abhängig. «Wir setzen alles daran, aber die Sicherheit hat Priorität.»Christ lässt sich aber nicht entmutigen. «Die Badi ist fast 60 Jahre alt. 2006 wurden die Garderoben erneuert und natürlich immer die Unterhaltsarbeiten erledigt. Auch die Wasserqualität war immer in Ordnung.»

Haus-zu-Haus-Sammlung soll aus dem Reglement gestrichen werden Stärker als die Badi bewegte aber an der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag das Thema Grüngut. 168 Stimmberechtigte waren in der Aula des Schulhauses Serafin erschienen — das grosse Interesse dürfte dem Traktandum 1 zur neuen Grüngutsammelstelle gegolten haben. Unter der Leitung von Stadtrat Cédric Jeanbourquin hatte eine Arbeitsgruppe zwei Varianten für eine neue Sammelstelle ausgearbeitet. Zur Abstimmung standen zwei Investitionsanträge von jeweils rund 300 000 Franken. Nicht zur Abstimmung stand hingegen die Haus-zu-Haus-Sammlung. Diese werde von der Kelsag auf eigene Rechnung weitergeführt und habe somit keine Kosten-

folgen für die Stadt, erklärte Jeanbourquin. Ausgangspunkt des Traktandums war der an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni erheblich erklärte «Antrag zur Teilrevision des Abfallreglements der Stadt Laufen» von Bernard Wasem. Zeitlich drängt eine Lösung, gab Jeanbourquin zu bedenken: Der heutige Standort der Grüngutsammelstelle muss bis Mai 2027 geräumt werden. Der Kanton benötigt das Areal im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutzprojekt beziehungsweise dem Bau der neuen Naubrücke. Nach rund einstündiger Beratung wies die Gemeindeversammlung das Geschäft auf Antrag von Bernard Wasem mit 87 zu 61 Stimmen zurück. Wasem begründete seinen Rückweisungsantrag damit, dass sein erheblich erklärter Antrag nicht nur die Beibehaltung einer Grüngutsammelstelle verlangt habe. Diese sollte zwingend im Abfallreglement verankert und gleichzeitig die «Option Grüngutabfuhr», also die Haus-zu-HausSammlung, aus dem Reglement gestrichen werden. Der Antrag verlangte, der Gemeindeversammlung ein entsprechend revidiertes Abfallreglement zur Genehmigung vorzulegen. Genau dies sei mit der nun präsentierten Vorlage nicht erfolgt, argumentierte Wasem. Gemäss Gemeindegesetz hat der Stadtrat nach der Erheblicherklärung eines Antrags innerhalb eines halben Jahres

eine Vorlage darüber der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung zu unterbreiten. Wasem erwartet nun eine entsprechende Reglementanpassung, den Weiterbetrieb der bestehenden Grüngutsammelstelle sowie eine Alternativvariante für eine neue Sammelstelle mit einem Kostendach von 150 000 Franken.

Mutation genehmigt und Abschied von Christian Hamann Ohne grossen Diskussion wurde an der Gemeindeversammlung der Quartierplan «Rosengarten — Mutation betreutes Wohnen» mit grossem Mehr genehmigt. Im Weiteren wurde Christian Hamman nach vier Jahren im Stadtrat verabschiedet. Ende Oktober wird er sein Amt an den am Sonntag gewählten Reto Schmidlin abgeben. Hamman erklärte, er habe die Arbeit mit viel Herzblut gemacht. Geduld habe er aber lernen müssen. Als KMUler sei er es gewohnt gewesen, einen Entscheid zu treffen und diesen dann zügig umzusetzen. In der Politik brauche alles länger. Politische Prozesse dauern. Er habe auch festgestellt, dass die Arbeit im Stadtrat viel Zeit in Anspruch nehme, ein 30-Prozent-Pensum sei und auch belaste. Er wünsche sich vom Souverän einen positiveren Austausch. Er selber werde künftig wieder auf der anderen Seite sitzen, aber fair, tolerant und mit Respekt auf den Stadtrat reagieren.


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Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

WochenBlatt

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen

"Was du mit so viel Liebe gepflegt hast, wird weiterblühen - in deinem Garten und in unseren Herzen."

Freitag, 2. Oktober, 10.00 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, ökum. Gottesdienst im grossen Saal.

Wir verlieren einen wunderbaren Menschen, der mit seiner bescheidenen, liebevollen,

www.ref-laufental.ch

Freitag, 2. Oktober, 12.15 Uhr Mittagstisch Liesberg-Riederwald – neu in Laufen im Seniorenzentrum Rosengarten. Die Seniorengruppe Liesberg-Riederwald ist eine lockere Gruppe, die sich trifft, um zu essen, zu plaudern und zu singen. Wer neu dazustossen möchte, bitte bei Christa Metzger anmelden: cmetzger@gmx.ch oder 061 831 35 63.

hilfsbereiten und selbstlosen Art viele Menschen berührt hat.

Ella Roth - Hersperger * 19.11.1935

Sonntag, 4. Oktober, 10.00 Uhr ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Benedikt Schölly. Gleichzeitig ist ChinderSunntig mit separatem Programm.

† 26.09.2026

In stiller Trauer René Hofer Rébecca Hofer & Kevin Gschwind Matthias Hofer & Vanessa Christine Bleuler & Rolf Schädeli Gerlinde Hofer & Familie Nicole & Sven Riggenbach mit Colin & Ryan Marco Lanzetta Susanne Weber

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Donnerstag, 1. Oktober, 14.30 Uhr Treffpunkt mit Dominik Wunderlin zu «Wallfahrtsstätten in der Region». Pfarrer Chris Tornes, Kaffee und Kuchen

So unendlich traurig, dass du nicht mehr da bist. Nach langer Krankheit durfte sie friedlich einschlafen. Voller Dankbarkeit und erfüllt von unzähligen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Ella.

Sonntag, 4. Oktober, 10.00 Uhr Gottesdienst zu «Maria salbt Jesus», Pfarrer Michael Brunner, Kirchenkaffee

Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Rébecca Hofer, Baselstrasse 38, 4202 Duggingen

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Donnerstag, 1. Oktober, 10.00 Uhr, Dachkapelle, Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, öffentlich.

Wir sagen von herzen Danke für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Peter Steiner-Hänggi

Freitag, 2. Oktober, 10.30 Uhr, Aktivierung, Bad Meltingen Wohngruppe, Meltingen, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, interner Anlass. Sonntag, 4. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Hans Mayr, Org. Ingrid Mayr. Sonntag, 11. Oktober, kein Gottesdienst Ferienvertretung im Pfarramt: Pfarrer Stéphane Barth ist vom Sonntag, 4. bis zum Sonntag, 18. Oktober, in den Ferien. Für Beerdigungen und Seelsorge wird er folgendermassen vertreten: vom 5. bis 11. Oktober von Pfarrer Matthias Grüninger, Telefon 079 760 44 13 und vom 12. bis 18. Oktober von Pfarrer Hans Mayr, Telefon 078 808 52 86.

23. August 1948 – 28. August 2026 entgegennehmen durften. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Ignacy Bokwa für den würdevollen Abschiedsgottesdienst, dem Sakristan Karol Kovacovsky, dem Organisten Slobodan Todorovic sowie Iris Vogt für das Vortragen des Lebenslaufs und allen, die zum eindrücklichen Gottesdienst beigetragen haben. Frau Dr. med. Katrin Schmutz, Ärztezentrum Lüsselpark, Breitenbach, dem Ärzteteam, den Pflegenden und Betreuenden des Kantonsspitals Baselland in Liestal und der Palliativklinik im Park in Arlesheim, für die liebevolle Betreuung. allen Verwandten, Freunden, Bekannten, den Schulkamerad/innen und der Fahnendelegation der Freischützen Nunningen, für die tröstenden Worte, Beileidskarten und stillen Umarmungen, für die schönen Blumen, die Spenden für heilige Messen und ebenso für die grosszügigen Spenden zugunsten des Vereins Mutperlen Schweiz für krebskranke Kinder. allen, die dem lieben Verstorbenen ihre letzte Ehre erwiesen haben. Nunningen, im September 2026 Dreissigster:

Die Trauerfamilien

Sonntag, 18. Oktober 2026, um 10.45 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch, Nunningen-Zullwil

Offenheit und Tiefgang, Zuverlässigkeit und eine positive Einstellung zum Leben, Zuwendung zu den Menschen und Hinwendung zum Weltgeschehen prägten sein langes Leben.

Hans war immer so positiv. Immer voller Energie. Täglich unterwegs mit seinem geliebten Hund Len und oft mit Freunden auf dem Tennisplatz. Wir liebten sein Engagement, seine Lebensfreude, seine tiefe Freundschaft und Grosszügigkeit. Genauso werden wir ihn in Erinnerung behalten.

Hans Strauss 30. März 1942 – 23. September 2026 Hans ist an den tragischen Folgen eines ärztlichen Eingriffes am Herzen und nach kurzem künstlichem Koma nicht wieder aufgewacht.

In stiller Trauer und Erinnerung: Cécile Strauss-Vonlanthen, Biel-Benken Claire und Walter Jermann, Dittingen Paul und Marietta Strauss, Dittingen Beatrice Vonlanthen, Basel sowie Familie und Freunde Traueradresse: Cécile Strauss-Vonlanthen, Langgartenstrasse 36, 4105 Biel-Benken An Stelle von Blumenspenden denke man im Sinne des Verstorbenen an die Stiftung Metacenter-Sozialprojekte, 3186 Düdingen, Freiburger Kantonalbank, IBAN CH09 0076 8300 1401 0980 5. Die Abdankungsfeier findet statt am Montag, 19. Oktober 2026, um 14.00 Uhr in der Dorfkirche Biel-Benken, Kirchgasse 4.

Gemeinsam mit euch machen wir einen Unterschied im Bergwald! www.bergwaldprojekt.ch Spenden: CH15 0900 0000 7000 2656 6 Die Welt mit anderen Augen sehen Ein Legat für die SBS wirkt längerfristig. Herzlichen Dank! Spenden: CH78 0483 5079 3643 9100 0 sbs.ch/testament


Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

AMTLICHE MITTEILUNGEN Beschlüsse der Gemeinde­ versammlung Laufen vom 24. September 2026 Die 169 anwesenden Stimmberechtigten fassten folgende Beschlüsse: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2026 wurde – unter Berücksichtigung einer angemerkten Korrektur – mit grossem Mehr genehmigt. Traktandum 1: Antrag aus der Bevölkerung zum Thema «Neue Grüngutsammlung» – Entscheid über die künftige Ausgestaltung Herr Bernard Wasem hat einen Ordnungsantrag auf Rückweisung dieses Geschäfts gestellt. Die Gemeindeversammlung hat mit 87 JaStimmen gegen 61 Nein-Stimmen, unter 21 Enthaltungen beschlossen: ://: Dem Ordnungsantrag von Herrn Bernard Wasem auf Rückweisung des Geschäfts wird zugestimmt. Traktandum 2 Quartierplan Seniorenzentrum Rosen­ garten – Mutation betreutes Wohnen Die Gemeindeversammlung hat mit 163 JaStimmen gegen 3 Nein-Stimmen, unter 3 Enthaltungen beschlossen: ://: Die Mutation QP Seniorenzentrum Rosengarten für das betreute Woh­ nen wird genehmigt. Traktandum 3 Verschiedene Kreditabrechnungen Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Die Abrechnung des Planungskredits «Lochbrugg Areal» in Höhe von CHF 0.– wurde genehmigt. Die Abrechnung des Planungskredits «Schulraumplanung» in Höhe von CHF 0.– wurde genehmigt. Die Abrechnung des Projektkredits «Rückbau Liegenschaft am St. Mar­ tinsweg» in Höhe von CHF 0.– wurde genehmigt. Die Abrechnung des Ersatzes «Pneulader Werkhof» in Höhe von CHF 67 483.– wurde genehmigt. Die Abrechnung des Planungs­ kredits «neuer Werkhof» in Höhe von CHF 270 881.20 wurde genehmigt. Traktandum 4 Einbürgerungen Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen:

://: Der Einbürgerung folgender Personen wurde zugestimmt: – Herr Abithash Baskaran – Herr Alban Demaj – Herr Birhane Meskal Tesfagebriel Laufen, 25. September 2026 NAMENS DER GEMEINDEVERSAMMLUNG In fidem, für das Protokoll: Alexandra Buser, Stadtverwalterin Gemäss § 3 des Organisationsreglements sind die Gemeindeversammlungsbeschlüsse der Bevölkerung bekannt zu geben und gemäss § 46b Gemeindegesetz zu publizieren.

Am 28. September 2026 fand keine Stadtratssitzung statt. Wahl­ und Abstimmungs­ resultate vom Sonntag, 27. September 2026 Die kantonalen und nationalen Abstimmungsresultate sind vom Kanton BaselLandschaft bereits online publiziert worden. Das kommunale Abstimmungsresultat ist bereits auf geeignete Weise veröffentlicht worden, so im Aushang Durchgang Stadthaus sowie auf der Homepage der Stadt Laufen. Resultate der Ersatzwahl von einem Mitglied des Stadtrates vom 27. Sep­ tember 2026: Total gültige Stimmen: 1431. Das absolute Mehr der Stimmbeteiligten betrug 716. Stimmen haben erhalten: Rahmani-Sinani, Fathia 654 Schmidlin, Reto 761 Somit wurde Reto Schmidlin als Ersatzmitglied in den Stadtrat gewählt.

Am Freitag, 2. Oktober, findet kein Wochenmarkt statt Ab dem 9. Oktober 2026 ist der Markt wieder für Sie da.

Monatsmarkt Am Dienstag, 6. Oktober 2026, ist wieder bis um 17.00 Uhr Markt im Stedtli. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Weitere Märt­Daten 2026: 3. November, 1. Dezember

Für unser Entscheidungsgremium suchen wir ein

Mitglied als externer Spruchkörper der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde – KESB Laufental Wir wenden uns an Personen aus den Bereichen Rechtswissenschaft, Sozialarbeit, Psychologie, Pädagogik, Medizin, Treuhand, Steuern, Banken oder Versicherungen, die Interesse an einer verantwortungsvollen Aufgabe im Zusammenhang mit Entscheidun-

gen der KESB Laufental haben. Wenn Sie weitere Angaben zur Tätigkeit und den Aufgaben dieser Funktion kennenlernen möchten, freut sich Pascal Jermann, Präsident KESB, über Ihre Nachricht an pascal.jermann@kesb-bl.ch

Sanierungsarbeiten in der Altstadt haben begonnen In der Altstadt von Laufen haben umfangreiche Sanierungsarbeiten begonnen. Betroffen sind die Bereiche beim Untertor, die Amthausgasse sowie die nördliche Viehmarktgasse. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November. Im Zentrum der Sanierung stehen die bestehenden Pflästerungen. Diese werden vollständig aufgenommen und auf einer neuen Fundation wieder aufgebaut. Damit soll eine stabile Grundlage geschaffen und die Lebensdauer der Pflästerungen verlängert werden. Zusätzlich werden Betonverbundsteine verlegt. Damit können unter anderem Schäden behoben werden, die im Zusam-

menhang mit früheren Hochwasserereignissen entstanden sind. Mit den Arbeiten wurde die Firma Albin Borer beauftragt. Die Bauleitung und Koordination übernimmt die Abteilung Bau und Planung der Stadt Laufen. Während der Bauzeit kann es in den betroffenen Bereichen zu Einschränkungen und Umleitungen kommen. Die Stadt Laufen dankt der Bevölkerung, den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Gewerbetreibenden für das Verständnis. Bei Fragen steht Ihnen die Stadt Laufen/Projektleiter Tiefbau, Roger Meier, unter der Telefonnummer 061 766 33 46 gerne zur Verfügung.

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Wasserleitungsersatz Röschenzkreisel Sanierung der Wasserleitung im Röschenzkreisel. Die Stadt Laufen muss die Wasserleitung im Bereich des Röschenzkreisels sanieren. Nach einem Wasserleitungsbruch hat sich gezeigt, dass die rund 100 Jahre alte Wasserleitung nicht mehr wirtschaftlich repariert werden kann. Aus diesem Grund hat die Abteilung Bau und Planung den Ersatz der Wasserleitung in die Wege geleitet. Die Arbeiten stellen aufgrund der Vorgaben und Auflagen der Strasseneigentümer eine besondere Herausforderung dar. Damit der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird, können die notwendigen Bauarbeiten nur an Wochenenden sowie während der Nacht durchgeführt werden.

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 21. September 2026 beschlossen, die Sonntagsruhe sowie die Nachtruhe für die Ausführung der Bauarbeiten an folgenden Daten aufzuheben: – Sonntag, 27. September 2026 Baumeisterarbeiten, 7.00–15.00 Uhr – Sonntag, 27. September 2026 Rohrlegearbeiten, 16.00–20.00 Uhr – Samstag, 3. Oktober 2026 Baumeisterarbeiten, 7.00–16.00 Uhr – Samstag, 3. Oktober 2026 Rohrlegearbeiten, 17.00–24.00 Uhr – Sonntag, 4. Oktober 2026 Baumeisterarbeiten, 7.00–22.00 Uhr – Samstag, 10. Oktober 2026 Baumeisterarbeiten, 7.00–16.00 Uhr

– Samstag, 10. Oktober 2026 Rohrlegearbeiten, 17.00–24.00 Uhr – Sonntag, 11. Oktober 2026 Baumeisterarbeiten, 7.00–22.00 Uhr Die Stadt Laufen ist sich bewusst, dass Arbeiten während der Nacht und an Sonntagen für die Anwohnerschaft mit zusätzlichen Belastungen verbunden sind. Die Ausnahmeregelung ist deshalb auf die für die Ausführung notwendigen Zeiträume und Arbeiten beschränkt. Die Stadt Laufen dankt der Bevölkerung und den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern für das Verständnis. Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen der Projektleiter Tiefbau der Stadt Laufen, Roger Meier, 061 766 33 46, gerne zur Verfügung.

Medienmitteilung der Stadt Laufen Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 24. Septem­ ber 2026 hat der Stadtrat die Bevölkerung über den aktuellen Zustand des Schwimmbads und das weitere Vorgehen informiert. Das knapp 60-jährige Schwimmbad weist in verschiedenen Bereichen erheblichen technischen Sanierungsbedarf auf. Bei den periodischen Kontrollen wurde insbesondere festgestellt, dass die Elektroinstallationen nicht mehr den geltenden Sicherheitsvorschriften entsprechen. Mit den im Frühjahr umgesetzten Sofortmassnahmen konnte der sichere Betrieb während der Saison 2026 gewährleistet werden. Während der Sommermonate wurde der Zustand der Anlage gemeinsam mit externen Fachplanern vertieft untersucht. Dabei zeigte sich, dass neben den

Elektroinstallationen auch weitere Teile der Schwimmbadtechnik das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben und die einzelnen technischen Systeme teilweise eng miteinander verbunden sind. Eine umfassendere Sanierung ist deshalb in den kommenden Jahren unumgänglich. Der Stadtrat verfolgt ein zweistufiges Vorgehen. An der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2026 soll ein Planungskredit für die weitere Projektierung beantragt werden. Auf dieser Grundlage werden das Sanierungsprojekt und eine verlässliche Kostenschätzung ausgearbeitet. Der entsprechende

Baukredit soll der Gemeindeversammlung voraussichtlich im Herbst 2027 vorgelegt werden. Ob und in welcher Form das Schwimmbad in der Saison 2027 betrieben werden kann, wird derzeit in Abstimmung mit dem Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) geklärt. Ein entsprechender Entscheid beziehungsweise die weiteren Rahmenbedingungen werden im Oktober erwartet. Für den Stadtrat steht dabei fest, dass ein Badebetrieb nur unter Einhaltung sämtlicher sicherheitsrelevanter Anforderungen erfolgen kann. Unabhängig vom Ergebnis dieser Abklärungen wird die Planung der Gesamtsanierung weitergeführt. Über die nächsten Schritte und insbesondere auch über die zu erwartenden Kosten wird die Bevölkerung informiert, sobald belastbare Grundlagen vorliegen. Der Stadtrat

Zwei Laufen, eine Freundschaft – und viel Musik 100 Jahre Stadtkapelle Laufen an der Salzach und 20 Jahre Städte­ partnerschaft mit Laufen an der Birs. LAUFEN AN DER SALZACH/LAUFEN BL. Drei Tage lang stand Laufen an der Salzach vom 18. bis 20. September 2026 im Zeichen von Musik, Begegnung und Freundschaft. Die Stadtkapelle feierte ihr 100-jähriges Bestehen, gleichzeitig wurde auf 20 Jahre offizielle Städtepartnerschaft mit Laufen an der Birs zurückgeblickt. Für die Gäste aus dem Laufental war es damit weit mehr als ein Musikfest: Es war ein Wiedersehen unter Freunden. Bereits am Freitagnachmittag wurde die Delegation aus Laufen an der Birs mit der Stadtmusik Harmonie Laufen herzlich empfangen. Die örtliche Stadtkapelle spielte zum Auftakt das «Baselbieterlied». Feuerwehr und eine politische Abordnung begleiteten den Empfang. Neben der Städtepartnerschaft verbindet insbesondere die Musik die beiden Laufen. Auch die Feuerwehren pflegen seit mehr als 20 Jahren eine enge Freundschaft. Am Abend begann das Jubiläumsfest mit einem Wein- und Weissbierfest. Am Samstag und Sonntag folgten Festumzüge, Gemeinschaftsspiele der Gastkapellen und die offiziellen Feierlichkeiten. Die Stadtkapelle Laufen wurde 1926 ge-

Die Stadtmusik Harmonie Laufen beeindruckte beim Umzug. FOTO: STL

gründet und zählt heute rund 45 aktive Musikantinnen und Musikanten.

dung fördern. Vor allem aber sind es die Menschen, welche die Verbindung mit Leben erfüllen.

Drei Jubiläen – ein gemeinsames Fest Der Samstag stand ganz im Zeichen der internationalen Begegnung. Musikvereine aus Bayern, Österreich und der Schweiz zogen durch die Salzachstadt zur Sappelbauer-Wiese. Dort folgten ein Totengedenken und gemeinsames Musizieren. Die Stadtmusik Harmonie Laufen aus dem Laufental war mittendrin. Im Festzelt wurden gleich drei Jubiläen gefeiert: 100 Jahre Stadtkapelle Laufen, 20 Jahre Städtepartnerschaft zwischen den beiden Laufen sowie 15 Jahre musikalische Partnerschaft zwischen den beiden Kapellen. Unter den Ehrengästen waren Persönlichkeiten, die die Partnerschaft mitgeprägt haben. Aus Laufen an der Birs nahmen neben dem amtierenden Stadtrat Daniel Scholer auch Brigitte Bos, die damalige Stadtpräsidentin und Mitbegründerin der Städtepartnerschaft, teil. Aus der Salzachstadt waren der Bürgermeister sowie seine zwei Stellvertreterinnen vertreten. In seiner Begrüssungsrede bezeichnete Daniel Scholer die beiden Laufen angesichts ihrer zahlreichen Gemeinsamkeiten als «Schicksalsgemeinschaft». Seit 2006 soll die Partnerschaft den Austausch in Kultur und Gesellschaft, Sport, Tourismus, Wirtschaft, Jugend und Bil-

Musik verbindet über Grenzen hinweg Besonders eng ist die Verbindung der beiden Musikvereine. Sie pflegen bereits seit 2012 eine enge Partnerschaft. Beim Jubiläumsfest wurde diese Freundschaft hör- und sichtbar. Die Schweizer Musikantinnen und Musikanten gestalteten den Festakt mit und wirkten bei den Gemeinschaftsspielen mit. Auch die Schweizer Tambouren sorgten mit ihrem präzisen Spiel für Begeisterung. Eine besondere Rolle spielen die Feuerwehren. Ihre Freundschaft reicht sogar über die 20 Jahre der offiziellen Städtepartnerschaft hinaus. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehen persönliche Kontakte, gegenseitige Besuche und eine enge Kameradschaft.

Ein Wochenende, das verbindet Der Sonntag setzte den musikalischen Schlusspunkt. Nach dem Kirchenzug zur Festwiese folgten Gottesdienst, Grussworte und nochmals ein Gemeinschaftsspiel. Anschliessend wurde im Festzelt weiter musiziert und gefeiert. Für die Gastgeber war das Wochenende ein Höhepunkt in der 100-jährigen Geschichte ihrer Stadtkapelle. Für die Gäste aus dem Laufental war es zugleich ein Wiedersehen mit Freunden und ein sichtbares Zeichen dafür, was aus einer Städtepartnerschaft entstehen kann. 20 Jahre nach ihrer offiziellen Besiegelung besteht die Verbindung zwischen den beiden Laufen aus weit mehr als einer Urkunde. Musikerinnen und Musiker, Feuerwehrleute, Politikerinnen und Politiker sowie zahlreiche Privatpersonen haben persönliche Beziehungen aufgebaut. Eine Städtepartnerschaft lebt nicht von den Unterschriften unter einer Vereinbarung, sondern von Menschen, die sich besuchen, miteinander feiern und über Jahre in Kontakt bleiben.


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Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Bärschwil

Baupublikation Bauherr: Waser Transport AG, Langenhagstrasse 50, 4127 Birsfelden Projektverfasser: Waser Transport AG, Langenhagstrasse 50, 4127 Birsfelden Bauobjekt: Erstellen und Betreiben eines Recycling-Glaslagers, teilweise bereits ausgeführt Bauplatz: Baselstrasse Cholershof Bärschwil Bauparzellen GB-Nrn.: 2197 und 2207 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 20. Oktober 2026

Büren

Baupublikation Bauherrschaft: Hanspeter und Stefanie Mundschin, Seewenstrasse 29, 4413 Büren Projekt: Ersatz Ölheizung / Neu Luft-WasserWärmepume aussen aufgestellt Projektverfasser: HT Blatter GmbH, Erzenbergstrasse 11, 4410 Liestal Zone: Kernzone Bauplatz: Seewenstrasse 29 Grundbuch Nr.: 2060 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren SO Einsprachefrist: 1. Oktober 2026 – 23. Oktober 2026 Einsprachen schriftlich mit Antrag und Begründung in 3-facher Ausfertigung an die Baukommission

WochenBlatt

Büsserach

Hofstetten-Flüh

Nunningen

Nunningen

Baupublikation

Baupublikation

Baupublikation

Baupublikation

Gesuchsteller: Einwohnergemeinde Büsserach, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Bauobjekt: Umgestaltung Dorfplatz Standort: Breitenbachstrasse 23, 4227 Büsserach Grundstück: GB 2514 Nutzungszone: Wohnzone Projektverfasser: Fontana Landschaftsarchitektur, Murbacherstrasse 34, 4056 Basel Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 22. Oktober 2026

Bauherr: Bönicke Marc, Plattenweg 13 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Allsol GmbH, Kägenstrasse 14 4153 Reinach BL Bauobjekt: Wärmepumpe aussenaufgestellt Bauplatz: Plattenweg 13, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4236 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 1.10.2026 – 21.10.2026

Baupublikation

Baupublikation

Gesuchsteller: Bellusci Nicola, Fehrenstrasse 52, 4227 Büsserach Bauobjekt: Neubau Kleinkläranlage Standort: Fehrenstrasse 52, 4227 Büsserach Grundstück: GB 292 Nutzungszone: Landwirtschaftszone Projektverfasser: Bellusci Nicola, Fehrenstrasse 52, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 22. Oktober 2026

Bauherr: Brodard Patrick, St. Annaweg 4, 4112 Flüh Projektverfasser: Brodard Patrick, St. Annaweg 4, 4112 Flüh Bauobjekt: Klimaanlage aussenaufgestellt Bauplatz: St. Annaweg 4, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3591 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 1. Oktober 2026 – 21. Oktober 2026

Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Roland Peter Anklin, Riedenweg 16, 4208 Nunningen Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Bauvorhaben: Umbau an Südfassade, 2 x Fenstervergrösserungen im EG Adresse: Riedenweg 169 Grundstücksnummer: 857 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch»über «Umwelt und Bauen»/«Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Einsprachefrist bis am: 21.10.2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Nunningen, Bretzwilerstrasse 19, 4208 Nunningen, einzureichen

Gesuchsteller/in: Sandra und Hansruedi Stebler, Aumatt 1, 4208 Nunningen Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Haener AG Heizung Sanitär, Remo Soliva, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Bauplatz: Aumatt 1, 4208 Nunningen Bauparzelle: 3209 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Einsprachefrist: 21. Oktober 2026

Meltingen Erschwil

Baupublikation Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Kurt Hofmeier, Büsserachstrasse, 4228 Erschwil Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Oppliger Architektur+ Bauleitung, Alexandra Oppliger, Goldgasse, 4710 Balsthal Bauvorhaben: Ersatzneubau Unterstand Adresse: Büsserachstrasse 38, 4228 Erschwil Grundstücksnummer: 955 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Einsprachefrist bis am: 21. Oktober 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil, einzureichen.

Baupublikation Bauherrschaft: Oliver Eschbach, Liestalerstrasse 11, 4413 Büren Projekt: Umnutzung neu Wohnhaus Projektverfasser: Denis Pfister, Liestalerstrasse 11, 4413 Büren Zone: Kernzone Bauplatz: Gempenstrasse 5 Grundbuch Nr.: 2016 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren SO Einsprachefrist: 1. Oktober 2026 – 23. Oktober 2026 Einsprachen schriftlich mit Antrag und Begründung in 3-facher Ausfertigung an die Baukommission

Baupublikation Bauherrschaft: Matthias und Rebekka Nachbur, Sonnhaldenweg 49, 4450 Sissach Projekt: Neue Dachfenster und Dachgauben Projektverfasser: Werkpol AG, Zeughausgasse 33, 4410 Liestal Zone: W2 Bauplatz: Hohle Gasse 12 Grundbuch Nr.: 1241 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren SO Einsprachefrist: 1. Oktober 2026 – 23. Oktober 2026 Einsprachen schriftlich mit Antrag und Begründung in 3-facher Ausfertigung an die Baukommission

Baupublikation

Baupublikation Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Kavkas lnvest AG, Bilgay Coruk, Birsstrasse 320, 4052 Basel Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Dill Architektur GmbH, Maurice Dill, Reuslistrasse 2b, 4450 Sissach Bauvorhaben: Umbau EFH zu einem MFH mit 2 Wohnungen Adresse: Holbachstrasse 4, 4228 Erschwil Grundstücksnummer: 95 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage». Einsprachefrist bis am: 21. Oktober 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil, einzureichen.

Grellingen

Baupublikation Bauherrschaft: Imran Fejzullahu, March 161, 4233 Meltingen Projektverfasser: Imran Fejzullahu Bauobjekt: Abbruch Schopf und Gartengestaltung (bereits teilweise ausgeführt) Bauplatz: March 161, 4233 Meltingen Parzelle/Zone: 1033/W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. Oktober 2026

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Büsserach

Die Beschlüsse 2 und 3 unterstehen dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beträgt 30 Tage ab dem 23. September 2026.

Sorgentelefon für Kinder atis Gr

0800 55 42 10 weiss Rat und hilft

sorgenhilfe@sorgentelefon.ch www.sorgentelefon.ch SMS 079 257 60 89 IBAN CH97 0900 0000 3400 4900 5

Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Baselland Transport AG, Fabiano Rosa, Grenzweg 1, 4104 Oberwil Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Bauvorhaben: Versiegelung und Entwässerung Parkplätze Bahnhofsplatz Rodersdorf Grundstücksnummer: 261 / (C) Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage» Einsprachefrist bis am: 21. Oktober 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Rodersdorf, Leimenstrasse 2, 4118 Rodersdorf, einzureichen.

bz WOCHENBLATT

Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail zusenden. ► bz Zeitung für die Region Basel ► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental

Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): MY HOME LIVING AG, Philipp Stenz, Alice Vogt-Strasse 6, 4226 Breitenbach Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Planungs- und Baubüro Stenz AG, Philipp Stenz, Alice Vogt-Strasse 6, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Abbruch best. Liegenschaft und Neubau 4 EFH Adresse: Blauenweg 29, 4116 Metzerlen Grundstücksnummer: 1951 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch». Einsprachen: sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Metzerlen-Mariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen, einzureichen. Einsprachefrist bis am: 21. Oktober 2026

Rathausstrasse 24, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 todesanzeigen@chmedia.ch www.bzbasel.eh Borer Druck AG, Wahlenstrasse 100, 4242 Laufen Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Annahmeschlusszeit:

Montag bis Freitag, 13.30 Uhr. Für Traueranzeigen welche am Montag erscheinen müssen ist der Annahmeschluss jeweils am Freitag, 13.30 Uhr. Annahmeschlusszeit:

► Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck ► Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Danksagungen: Dienstag, 12.00 Uhr Traueranzeigen: Mittwoch, 9.00 Uhr

Beschlussprotokoll der Gemeindeversammlung

1. Das Protokoll der Versammlung vom 2. Juni 2026 wird genehmigt. 2. Der Verpflichtungskredit von CHF 140'537.10 für den Neubau öffentliche Meteorwasserleitung Gehrenackerweg wird genehmigt. 3. Der Verpflichtungskredit von CHF 380'000.– für die Leitungsverbindung Kirchweg– Oberdorf (Ringschluss Hochzone) wird genehmigt.

Baupublikation

Zeitung für die Region Basel

Baselstrasse 6, 4203 Grellingen

An der Gemeindeversammlung vom 23. September 2026 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

Gesuchsteller: Ymmo AG, Zwingenstrasse 67, 4225 Brislach Bauobjekt: Neubau 3 Reiheneinfamilienhäuser: Projektänderung Standort: Fabrikweg 1a / 1b / 1c Grundstück: GB 91 / 1452 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Ymmo AG, Zwingenstrasse 67, 4225 Brislach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 22. Oktober 2026

Bauherrschaft: Sandro Häner, Branstel 236, 4233 Meltingen Projektverfasser: Sandro Häner Bauobjekt: Heizungssanierung Bauplatz: Branstel 236, 4233 Meltingen Parzelle/Zone: 769/W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 21. Oktober 2026

Gesuchsteller/in (Bauherrschaft): Pegasos Swiss Stiftung, Dr. Roland Müller, Amthausstrasse 4, 4143 Dornach vertreten durch Walder Wyss AG, Peter Bürkli, Aeschenvorstadt 48, 4051 Basel Grundeigentümer/in: Gesuchsteller (Bauherrschaft) Projektverfasser/in: Gisin Architekten GmbH, Moosmatt 1, 4426 Lauwil Bauvorhaben: Umnutzung Gästehaus «Roderis Nunningen» Neues Parkplatzkonzept Adresse: Eichelbergstrasse 8 Grundstücksnummer: 131 Planauflage: Die öffentliche Planauflage erfolgt digital über den kantonalen Onlineschalter «my.so.ch» über «Umwelt und Bauen» / «Bauvorhaben – öffentliche Planauflage» Einsprachefrist bis am: 21. Oktober 2026 Einsprachen: Einsprachen sind schriftlich und begründet im Doppel per Post an die Gemeinde Nunningen, Bretzwilerstrasse 19, 4208 Nunningen, einzureichen.

Einwohnergemeinde Grellingen

Bauherrschaft: Vögtli Martin, Sandmattstrasse 29, 4532 Feldbrunnen Projekt: Ersatz Ölheizung / Neu Luft/WasserWärmepumpe aussen aufgestellt Projektverfasser: HT Blatter GmbH, Erzenbergstrasse 11, 4410 Liestal Zone: W2 Bauplatz: Rebenweg 50 Grundbuch Nr.: 2365 Planauflage: Gemeindeverwaltung Büren SO Einsprachefrist: 1. Oktober 2026 – 23. Oktober 2026 Einsprachen schriftlich mit Antrag und Begründung in 3-facher Ausfertigung an die Baukommission

Baupublikation

Baupublikation

Rodersdorf

Baupublikation

Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. Ausserhalb dieser Zeiten sowie Samstag und Sonntag sind die Büros nicht besetzt.

Ich bin kein Inserat. Ich bin das fehlende Teil für eine bessere Zukunft.


L AU F E N TA L

WochenBlatt

Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

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AUS DEN AUFZEICHNUNGEN VON JONAS LENZ: EPISODE 9

Der Glöckner von Zwingen Ein Glöckner, der per Fernbedienung läutet? Im Wasserschloss Zwingen trifft Jonas Lenz auf Patrick Bonneau und entdeckt hinter moderner Technik ein altes Handwerk: das Gespür dafür, welcher Glockenklang zu welchem Moment passt. Mark Riklin Zwingen, Schlosskapelle St. Hedwig, auf dem Dachstuhl. Im Dunkeln steigt Patrick Bonneau die Leiter hoch, tastet sich zur Dachluke vor und hebt den Deckel. Der Blick auf ein Stück Himmel und die beiden Glocken der Kapelle wird frei. Ein seltener Augenblick, den Bonneau in sich aufsaugt. Alles ist in bester Ordnung, Bonneau kann den Rückweg antreten.

Ein Glöckner ohne Seil Unten angekommen, wartet vor der Schlosskapelle Jonas Lenz. Seit Monaten freut er sich darauf, den Glöckner von Zwingen kennenzulernen. Allein das Wort löst inneres Kopfkino aus, riecht nach Mittelalter, Steinmauern und Ritual. Doch Bonneau trägt keinen Kapuzenmantel, kein Glockenseil über der Schulter, kein mittelalterliches Gewand. Nicht einmal einen Buckel hat er. Bonneau stellt sich vor. Sein Name stamme vom französischen Vater. Bonne eau — gutes Wasser. Ein Name, der zu Zwingen passt. Seine Eltern waren beide in der Papiri Zwingen tätig. Der Vater hat Celluloseproben genommen und diese ins Labor zu seiner späteren Mutter gebracht. Eine glückliche Fügung. Patrick Bonneau ist Kaufmann, verheiratet, Vater von drei Kindern, und arbeitet bei der Aluminium Laufen AG Liesberg. Nebenbei betreibt er einen «Tische & Stühle»-Verleih. Eine Information, die Lenz innerlich schmunzeln lässt. Auch er selbst führt einen halboffiziellen Möbelverleih: 8 kleine Klapptische, 36

Wartungsarbeiten auf dem Glockenturm: Patrick Bonneau, der Glöckner von Zwingen, auf einem Kontrollgang. Klappstühle, 15 rot-weiss gestreifte Liegestühle. Gegen Bonneaus Inventar wirkt Lenz’ Mobiliar fast wie ein Start-up.

Ad-hoc-Beförderung «Und wie läutet man die Glocke?», will Lenz wissen. Bonneau verweist auf ein gelbes Gerät, das er mit sich führt. Lenz staunt ein zweites Mal. Das also ist das Werkzeug des Glöckners. Kein Seil, kein Holzgriff, kein bronzener Hebel. Stattdessen eine Fernbedienung mit Antenne

angebracht ist. Welche Glocke zu welchem Anlass passt. Welche Tonlage Trost spendet, welche Feierlichkeit ausdrückt. Auch das ist Handwerk. Nicht mechanisch. Sondern kulturell.

Er muss an den Glöckner von Rorschach denken. 2010, beim Projekt «Stadt als Bühne», hatte Lenz dort angeregt, eine automatisierte Glocke wieder zu deelektrifizieren. Seither wird sie zweimal täglich analog geläutet. Von Hand. Mit

Die Rückkehr des Seils

Schlosskapelle wieder von Hand läutbar wären. Die Antwort kommt prompt: leider nein. Man könne die Glocken zwar von Hand anstossen, aber es gebe keinen Seilzug mehr, der das Holzjoch antreibe. Lenz lehnt sich zurück. Und natürlich beginnt seine Fantasie sofort mit Gegenentwürfen. Er sieht Patrick Bonneau bereits im mittelalterlichen Gewand über die Schlossbrücke schreiten. Die Fernbedienung ist abgeschafft. Stattdessen ein Seil, grob geflochten, handwarm vom Gebrauch. Zweimal täglich versammelt sich ein kleines Publikum. Nicht wegen des Glockenschlags allein, sondern wegen des Rituals. Denn genau das fehlt der Gegenwart oft: Rituale, die Zeit sichtbar machen. Menschen sehnen sich nicht primär nach Entschleunigung, sondern nach spürbaren Übergängen. Morgen. Mittag. Abend. Ein Glockenschlag sagt: Etwas endet, etwas anderes beginnt. Lenz schaut nochmals auf die Fernbedienung. Er muss lachen. Die Wirklichkeit ist wieder einmal besser als jede Inszenierung. Ein Glöckner, der per Funk läutet. Ein Schlossverein, der Geschichte lebendig hält. Und eine Sehnsucht nach Analogem, die am Wachsen ist.

Am nächsten Tag fragt Bonneau bei der Herstellerfirma nach, ob die Glocken der

Sachdienliche Hinweise an www.detektei-laufental.ch.

Eine Frage der Würde Lenz denkt an die vielen Berufe im Laufental, in denen Hände, Erfahrung und Gespür eine Rolle spielen: Geigenbauer, Steinbildhauerin, Bootsbauer, Messerschmied, Taschenmacherin. Vielleicht gehört auch der Glöckner in diese Reihe, selbst wenn das Werkzeug heute anders aussieht. Bonneau dreht das Gerät Richtung Lenz. «Kanal 1 funktioniert übrigens nicht mehr. Die grosse Glocke wurde auf Kanal 3 umverdrahtet.» Die Bedienungsanleitung ist von entwaffnender Präzision: Drehschalter auf «Ein» stellen. Glocken im Abstand von zehn Sekunden starten, zuerst die kleinere. Ausschalten in umgekehrter Reihenfolge. Lenz hört zu und spürt einen inneren Konflikt. Ein Teil in ihm bewundert die Effizienz. Der andere trauert einer Vorstellung nach, die es vielleicht nie gegeben hat: ein Glöckner im würdigen Gewand, beide Hände am Seil, den Körper im Rhythmus der Glocke, ein Mensch als physische Schnittstelle zwischen Zeit und Klang.

FOTO: MARK RIKLIN

«Es ist mir eine Ehre, das Amt des Glöckners ausüben zu dürfen.» PATRICK BONNEAU GLÖCKNER

Hut und schwarzem Umhang. Vielleicht, denkt Lenz, ist Fortschritt manchmal auch ein Verlust an Würde.

Das Werkzeug des Glöckners: eine Fernbedienung mit Antenne und Kippschalter. FOTO: PATRICK BONNEAU

Detektei Laufental Im Auftrag der Promotion Laufental ist der St. Galler Soziologe und Journalist Mark Riklin als Detektiv Jonas Lenz im Tal unterwegs. Auf der Suche nach besonderen Potenzialen: nach Menschen mit Geschichte, ungewöhnlichen Orten, verborgenen Schätzen und erzählenswerten Begebenheiten. Alles, was ihm begegnet, hält er in seinem roten Journal fest: Beobachtungen, Gespräche, Zufallsfunde und sachdienliche Hinweise. Daraus entstehen erzählerische Ermittlungsnotizen: Geschichten zwischen Reportage, Spurensuche und Abenteuer. Die Serie, die nach der guten Resonanz der acht Episoden noch etwas weitergeführt wird, gibt Einblick in die laufenden Ermittlungen des Projekts, das über die Neue Regionalpolitik (NRP) gefördert wird.

und Kippschalter. Gelber Kunststoff, schwarze Knöpfe, Aufschrift: Joh. Muff AG, Kirchenglocken-Läutmaschinen. Lenz braucht drei Sekunden, um die erste Enttäuschung professionell zu verarbeiten. Vor sieben Jahren, erzählt Bonneau, habe er das Amt von Vorgängerin Lisa Grundwürmer übernommen. Es ehre ihn bis heute, ad hoc zum Glöckner befördert worden zu sein. Seither bediene er die Glocken bequem von zu Hause aus, mit Blick auf den Turm der Schlosskapelle, rund hundert Meter Luftlinie entfernt. Bei Abdankungen läute er die kleine, helle Glocke. Bei Hochzeiten komme die grössere dazu, tiefer im Klang, voller im Raum, festlicher in der Wirkung. Immer, wenn er eine Hochzeit einläute, denke er an seine eigene Trauung in der Schlosskapelle, als er die Glocken als Bräutigam zum ersten Mal bewusst gehört habe. Was Lenz beeindruckt: Nicht die Technik steht im Vordergrund, sondern die Sorgfalt. Glöckner sein bedeutet nicht bloss, einen Knopf zu drücken. Es bedeutet, zu wissen, wann welcher Klang

Vor dem Tor zur Schlosskapelle: Patrick Bonneau im Gespräch mit Jonas Lenz, dem Spurenleser der Detektei Laufental. FOTO: PATRICK NEUENSCHWANDER


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Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

das

Rätsel

WochenBlatt

Lederart (Kw.)

Wurmkraut

Sektflasche

Fehlbeträge Vorn. v. Bullock

Lösung der letzten Ausgabe H B E S K A P A D E A H A T I L B I E N N A L A L B W A T H U R R O S T E N E S A T C H A C K B A U W E I H E R E E N L T U F R A N K E F A H N D U N G U L O E O L M A Z E I T V E R T R E I B H A R A S S A N N O R U S R E F E R E E Lösung R A X T 37/2026: B E E T A B I O T O P B V A M P PLANET B E G O N I E

Keimträger

scharfer Falz

6 Bowlingkegel Mz.

niederträchtig kriminell, gefährlich

ind. Teigtasche

Hühnervogel

engl.: Ameise

4

Vorn. v. Vivaldi †

Pastenbehälter

Eiseskälte

Ankerplatz

engl.: jeder

das

Sudoku im Wochenblatt 3 9

Honigwein

7 Lurchtier

3 engl.: Zehe

Geschäfte (engl.) Lärm um nichts

präsentiert

Autokz. Irland

chem. Ausgleich griech. Buchst.

Verfahren

Nadelloch

Vorn. v. Lindenberg

5

3 7

europ. Meer

6 8

2 Kleinhändler

Grillgitter Mz.

Wortteil: Volk

8

arab. Fürsten

1 3

5 Platz, Stelle

Insel der Malediven

frz. Verneinung

8

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Drama v. Ibsen †

1

3 4 38 26 raetsel.ch

1

2

3

4

5

6

7

5 7

3

1

rahmig (dt.) sprachl. unterstreichen

9 8 5 7 4 2 3 6 1 5 7 9 8 3 4 2 1 6 1 9 3 4 5 7 6 2 8

liebenswürdig

Kolbengetreide Einfall, Gedanke

4 3 1 5 8 6 9 7 2 1 4 3 2 6 7 8 9 5 7 5 8 6 2 9 3 1 4

Lösung der letzten Ausgabe

Humoristen Eisenfrass

Nadelbaum

7 2 6 1 3 9 4 5 8 6 8 2 5 9 1 3 4 7 2 6 4 8 1 3 9 7 5

Initialen Mutschwerer Mozarts † losigkeit Hammer

5 2

7

4 2 SPINAS CIVIL VOICES

mittel

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S C H WA R Z BU BE N L A N D

WochenBlatt

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BREITENBACH

Kein Hobby, sondern eine Passion

Abstimmungsresultate vom 27. September 2026 Eidgenössische Abstimmungsresultate:

JA

NEIN

Neutralitätsinitiative (Stimmbeteiligung: 40.9%) Ernährungsinitiative (Stimmbeteiligung: 40.8%)

337 307

785 787

Publikation Baugesuche Das Baubewilligungsverfahren und die öffentliche Planeinsicht der Einwohnergemeinde Breitenbach erfolgt ausschliesslich digital. Folgende Bauvorhaben sind ab dem 01.10.2026 über den kantonalen Onlineschalter my.so.ch zur Einsicht verfügbar. Einsprachen sind bis am 21.10.2026 schriftlich mit Antrag und Begründung an die Bauverwaltung Breitenbach, Fehrenstr. 5, 4226 Breitenbach, zu richten. Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz:

Turnverein Breitenbach, Hinter den Gärten 12, 4226 Breitenbach Kohler Christoph, Hinter den Gärten 12, 4226 Breitenbach Materialcontainer für Sportgeräte GB 2528, Breitgartenstrasse 5 Primeo Energie Genossenschaft, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein jermann architekten und raumplaner ag, Hintere Gasse 52, 4242 Laufen Umbau Unterwerk in Kreismonteurposten GB 2465, Brislachstrasse 5c Christoph und Vanessa Bessire, Passwangstrasse 44, 4226 Breitenbach Wohlgemuth Dach AG, Wydenmattstrasse 21, 4228 Erschwil Sitzplatzüberdachung GB 3338, Passwangstrasse 44 Lucas Burau-Würgler, Margriebenweg 10, 4226 Breitenbach Haener AG Heizung Sanitär, Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Wärmepumpe mit Aussengerät GB 3273, Margriebenweg 10 Bukurije und Hamza Seljantin, Solothurnerstrasse 14, 4143 Dornach Altermatt Hausbau AG, Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Anbau Wintergarten und Carport Umbau EFH GB 2080, Ebneweg 1

Der Kanton Solothurn ist in 66 Jagdreviere auf­ geteilt. Der Jagdverein Geissberg (Revier Beinwil Ost) startet die soeben beginnende Jagdsaison mit einer neuen Jägerin. Sängerin Céline Steiner hat vor einigen Tagen die Ausbildung zur Jägerin erfolgreich abgeschlossen. Martin Staub Céline Steiner liebt den Gesang. Sie nahm längere Zeit Gesangsstunden und ist seit vielen Jahren Mitglied beim Kirchenchor Breitenbach. «Unsere wichtigste Stimme im Sopran», sagt Dirigent Isidor Lombriser über sie. Die passionierte Sängerin hat eine zweite Leidenschaft. Vor rund drei Jahren, nach einem Besuch beim Jagdverein Geissberg im Revier Oberbeinwil, hat sie sich entschieden, Jägerin zu werden. «Schon als Kind hielt ich mich, wann immer es ging, im Wald auf», erklärt die in Erschwil aufgewachsene Breitenbacherin. Später, als Erwachsene, nutzte sie gerne die Gelegenheit, einen Bekannten an Jagdtagen zu begleiten; «als Treiberin auf der sogenannten Bewegungsjagd», erklärt sie. Die Sängerin hat sich also vor rund zwei Jahren für die Ausbildung zur Jägerin angemeldet und durchgehalten. «Nicht in einem Zug», wie sie zugibt. Zur praktischen Prüfung musste die Mitarbeiterin eines Familienunternehmens ein zweites Mal antreten. Dafür hat sie die theoretische Jagdprüfung als Beste des Jahrgangs bestanden. Céline Steiner freut sich über den erfolgreichen Abschluss zur Jungjägerin. «Ja, es war manchmal ziemlich herausfordernd», sagt sie. «Zum Lernen stand ich oft frühmorgens auf, bevor unser kleiner Sohn aufwachte», erklärt die Fa-

Céline Steiner: Die frischgebackene Jungjägerin freut sich auf die Jagdsaison. FOTO: MARTIN STAUB

milienfrau. «Als Jägerin geht es um weit mehr als das Schiessen von Wildtieren», erklärt Céline Steiner, die sich auch auf die vielen weiteren Aufgaben freut. «Wir setzen uns ein für die Natur, für die Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt sowie für die Pflege des Waldes», erklärt die 37-Jährige und nennt als Beispiele die Rehkitzrettung mittels Drohnen und Wärmebildkamera, die Einsätze bei Wildunfällen zu jeder Tages- und Nachtzeit, die Erlösung von kranken Tieren sowie weitere Pflegeeinsätze durch den Jahreslauf.

In diesen Tagen beginnt in den Revieren des Schwarzbubenlandes, wie im ganzen Kanton Solothurn, die sogenannte Bewegungsjagd, wo Mitglieder der Jagdvereine festgelegte Jagdtage zusammen mit Treiberinnen und Treibern veranstalten und meist mit einem feierlichen Ritual abschliessen. Klar, in allen Revieren dominieren nach wie vor die Männer. Die frischgebackene Jägerin Céline Steiner ist aber bei Weitem nicht die Einzige. Immer mehr Frauen sind als Jägerinnen in den Revieren der Region im Einsatz.

MELTINGEN

Petition scheitert an der Frage der Zuständigkeit Anwohner Guido Hänggi forderte die Behörden auf, die Verkehrsregeln bei der Schule March und das Nutzungskon­ zept für die Freizeitanlage mit dem Hallenbad den heutigen Gegebenheiten anzupassen — bisher mit wenig Erfolg. Bea Asper

Clean-Up-Day 2026 Passend zum nationalen Clean-Up-Day hat am 19. September 2026 auch unser Clean-Up-Day in Breitenbach stattgefunden. Bereits am Vortag haben eine Klasse der KTW und die Primarschule fleißig Abfall gesammelt und tolle Vorarbeit geleistet. Die Pfadi Thierstein hat uns am Samstag tatkräftig unterstützt und ihre Aktivität so geplant, dass viele Pfadfinder Breitenbach vom Abfall befreien konnten. Wie jedes Jahr freuten wir uns auch dieses Mal über Fortsetzung Folgeseite

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Eine Petition, unterzeichnet von 90 Personen aus Meltingen, Zullwil und Fehren, stiess vor drei Jahren an, die Verkehrssituation bei der Schul- und Freizeitanlage March sowie das Nutzungskonzept neu zu regeln. Die Umsetzung lasse auf sich warten, resümiert Initiant Guido Hänggi. Seiner Meinung nach liegt es an der Frage der Zuständigkeit und fehlender Eintracht. Die Zufahrtsstrasse tangiere Zullwil und Meltingen, die Verkehrsberuhigung werde aber nicht von beiden Gemeinden unterstützt, moniert Hänggi. «Trotz Gemeindeversammlungsbeschluss ist die Einführung von Tempo 30 noch nicht vollzogen und zu oft werden Fahrzeuge auf dem Pausenplatz abgestellt statt auf dem offiziellen Parkplatz. Sollte dieser zu klein sein für die aktuelle Belegung der beliebten Freizeitanlage mit Hallenbad, dann müsste man eben über die Bücher gehen. Es fehlt ein zeitgemässes Verkehrsregime mit Parkraumbewirtschaftung. Die Anpassung des Nutzungskonzeptes — vor allem für Anlässe und Veranstaltungen — ist überfällig. Dabei geht es auch um das Thema Lärmimmissionen.» Hänggi — er ist direkter Anwohner — plädiert zudem für eine klare Regelung, was die Elterntaxis anbelange. «Hier kommt es immer wieder zu prekären Situationen», gibt er zu

Ungenügendes Verkehrskonzept: Situation bei der Schulanlage March. Protokoll. Bei der interkommunalen Aufsichtskommission, die für das Areal zuständig sei, habe er vorgesprochen. «Passiert ist nichts, die Mitglieder der Kommission meinten, die Angelegenheit liege nicht in ihrer Kompetenz. Doch haben sie das Thema auch nicht vor die Delegiertenversammlung gebracht», sagt Hänggi. Nachgefragt beim Zweckverband Schule Gilgenberg sagt Vorstandsmitglied Christian Imark, die Petition sei bisher nicht zur Sprache gekommen. «Der aktuelle Schulvorstand hat keine Kenntnis von unerledigten Pendenzen aus dem Jahr 2023 bezüglich des Verkehrskonzepts.» Die Regel sei klar: «Der Pausenplatz ist während der Schulzeit für Fahrzeuge gesperrt. Daran möchte die Schule Gilgenberg festhalten.» Imark gibt den Ball weiter. «Die Entscheidungskompetenz für neue Verkehrskonzepte liegt bei den Kommunen. Sollte ein entsprechender Änderungsprozess in Gang gebracht werden, wird sich die Schule Gilgenberg gerne einbringen.» «In Meltingen ist Tempo 30 im Gebiet March beschlossene Sache», erklärt Alexander Jeger, Gemeindeschreiber von

FOTO: ZVG

Meltingen, auf Anfrage des Wochenblatts. Die Umsetzung sei in Arbeit. «Solche Massnahmen erfordern ihre Zeit, ausserdem ist die dortige Verkehrsberuhigung ein Teil des Gesamtkonzeptes für die Gemeindestrassen von Meltingen», präzisiert er. Für die übrigen Themen der Petition verwies Jeger an die Aufsichtskommission. Präsident Mischa Koch war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Markus Saner, Gemeindepräsident von Zullwil, erklärte, dass auf der Zufahrtsstrasse von Zullwil her zur Schulanlage March keine Verkehrsberuhigungsmassnahmen geplant seien — eine (flächendeckende) Einführung von Tempo 30 stehe in Zullwil nicht zur Debatte. Hänggis Forderung, für die Schul- und Freizeitanlage March ein neues Nutzungskonzept zu erstellen und die Parkordnung zu verschärfen, betreffe in erster Linie den Zweckverband Schule Gilgenberg. «Das wäre in Zullwil erst dann ein Thema, wenn der Zweckverband Massnahmen beschliessen würde, die von den Verbandsgemeinden abgesegnet werden müssen», hält Saner fest.


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Donnerstag, 1. Oktober 2026

AKTUELL

Nr. 40

DorfBühni Himmelried spielt:

Komödie in 3 Akten von Winnie Abel Aufführungsdaten: Fr., 06.11.2026 und Sa., 07.11.2026, um 20.00 Uhr So., 08.11.2026, um 14.00 Uhr Fr., 13.11.2026 und Sa., 14.11.2026, um 20.00 Uhr Reservation ab 06.10.2026: Dienstag jeweils 18.30 – 20.00 Uhr unter Tel.: 079 931 42 04 oder online: Saalöffnung und Festwirtschaft ab 18.30 Uhr & Sonntag ab 12.30 Uhr Freitags & samstags mit Tombola MZH Himmelried www.vorhang-auf.ch

IMMOBILIEN

Curling-Schnupperkurs in der Eishalle in Laufen Mi.-Abend, 7. oder 14. Oktober 2026 ab 19.45 Uhr – dieser Kurs ist gratis.

63. Internationale Herbstwanderung Walking & Nordic Walking 10/11. Oktober 2026 in 4242 Laufen Anreise:

Start und Ziel:

Zu vermieten Diverses

vom Bahnhof oder mit Auto Anfahrt markiert, gebührenpflichtige Parkplätze beim Amtshausplatz

Zu vermieten in Laufen: Büro-, Hobby- oder Lagerräume von 30 m2 bis 60 m2

Schulhaus, Baselstrasse in Laufen Samstag 10. Oktober:

3, 7 und 12 km, 07.30 Uhr – 14.30 Uhr 21 km, 07.30 Uhr – 13.00 Uhr

Sonntag 11. Oktober:

3, 7 und 12 km, 07.30 Uhr – 13.30 Uhr 21 km, 07.30 Uhr – 12.00 Uhr

Kontrollschluss: Samstag, 17.00 Uhr und Sonntag, 16.00 Uhr Strecken:

3, 7, 12 und 21 km, auf Feld und Waldwegen Verpflegungsmöglichkeiten an Start und Ziel und unterwegs, günstige Preise

Kosten:

Startgeld 3.– für IVV-Stempel allein (Kinder bis 12 Jahre gratis)

Bei Interesse: 079 659 86 88 Birsmill AG An der Horutrophy in Zermatt.

Curling-Einsteigerkurs an 4 Abenden jeweils Mittwoch 21., 28. Oktober und 4. + 11. November 2026 Unkostenbeitrag Fr. 80.– Anmelden bei: cclaufen.ch

Herzlich Willkommen WANDERVEREIN LAUFEN

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Die Rubrik für alle Familienanlässe!

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Tarife

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1 Feld (52 × 33 mm) CHF 52.– exkl. MwSt.

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061 789 93 33 jessica.glanzmann@chmedia.ch

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WochenBlatt

Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

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METZERLEN - MARIASTEIN

Die überwältigende Vielfalt der Orchideen Familien, Jugendliche und Kinder, die vorbeigekommen sind und uns unterstützt haben. Nach getaner Arbeit gab es für alle eine Stärkung, die wir bei diesem herrlichen Wetter genießen konnten. Wir freuen uns bereits auf das nächste Mal im Jahr 2027. Euer Clean-Up-Day Team.

Anlässe 1. Oktober

ökumenischer Spielnachmittag für Senioren und Seniorinnen, Restaurant Zäni, röm. kath. Pfarramt 3. Oktober Industriemuseum geöffnet, Industriemuseum B’bach 7. Oktober Mittagsclub, Restaurant Wydehof, Pro Senectute 7. Oktober Tanzcafé, Restaurant Zäni, Pro Senectute 9. Oktober, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 13. Oktober Offenes Stricken, ev. Kirchgemeindesaal, Evang.-Ref. Kirchgemeinde Thierstein 19.-23. Oktober Häckseldienst, Einwohnergemeinde 20. Oktober Offener Senioren-Nachmittag, Saal, Ev.-Ref. Kirchgde.

BREITENBACH

tung

ach auf Facebook!

Die Demokratie in der Schweiz: Gewährleistet oder gefährdet? Thomas Brunnschweiler fragt sich und ein interessiertes Publikum kritisch, ob die Demokratie in der Schweiz resilient genug ist, um gegen Populismus und Verschwörungstheorien zu bestehen. Sabine Asprion Die Welt wird immer komplexer, Informationen erreichen uns immer schneller und auf immer mehr Kanälen. Menschen radikalisieren sich, Verschwörungstheorien entstehen. Viele Menschen stellen sich grosse Fragen: Was macht KI aus unserer Welt? Was passiert, wenn populistische Parteien stabil geglaubte Demokratien unterwandern? Wie weiss ich, welcher Quelle ich vertrauen kann? Kaum eine grosse Frage lässt sich einfach beantworten. Gerade deswegen stellt Thomas Brunnschweiler eine davon: Ist die Demokratie in der Schweiz in Gefahr? Wer auf die Frage ein eindeutiges Ja oder ein klares Nein als Antwort erwartet, sollte hier nicht weiterlesen. Die SP Breitenbach hatte ihre Mitglieder sowie alle Interessierten letzten Donnerstag zu einem Vortrag von Thomas Brunnschweiler in den Fridolinsaal eingeladen. Der Einladung waren rund 20 Personen gefolgt, über Partei-, Kantonsund Generationengrenzen hinweg. Wer staubtrockenen Frontalunterricht erwartet hatte, wurde von der ersten Minute an überrascht. Das lag nicht am einleitenden Zitat von Churchill, wonach die Demokratie die schlechteste aller Staatsformen sei, ausgenommen der anderen, denn dieses ist weitherum bekannt. Während des Referats präsentierte Brunnschweiler eine spannende Mischung aus persönlichen Erfahrungen, Zitaten aus Sachliteratur und wissenschaftlichen

Definitionen. Als Historiker blickte er auf die sich beschleunigende neuere Zeitgeschichte ab 1989 bis zu den gegenwärtiDienstag dass die Summe gen Kriegen. Er folgert, 08:00-11:30 Uhr der Mehrfachkrisen zu einer Misstrauens13:30-18:30 Uhr gesellschaft führte, welche VerschwöMittwoch rungsmythen begünstigen. 08:00-11:30 Uhr So düster das Ergebnis 13:30-17:00dieser Uhr sorgfältigen Analyse, so zuversichtlich ist sein Schluss, dass man in der Schweiz nicht von einer gespaltenen Gesellschaft sprechen könne. Unsere vielfältige Bevölkerung verstehe sich mehrheitlich als Teil des Rechtsstaates. Gewaltentrennung und Mehrparteiensystem funktionieren, auch kontroverse Debatten würden als Weiterentwicklung der Demokratie verstanden und nicht als Spaltung. Schliesslich, und hier kommt der Theologe im Referenten ans Tageslicht, habe sich in den letzten Jahrzehnten eine einigende und funktionierende Ökumene etabliert. Thomas Brunnschweiler tastete sich so Stück für Stück und Folie für Folie durch seinen fundierten Vortrag. Erfrischend, dass er für sich nicht beanspruchte, die Antworten zu kennen. Anregungen und Bemerkungen aus dem Publikum nahm er auf, entwickelte sie weiter, beantwortete diejenigen Fragmente, die er beantworten konnte, und öffnete, moderiert von Gemeinderätin Annina Weber, die Diskussion mit den Gästen. Auch wenn deren Meinungen durchaus kontroverser hätten sein dürfen, waren sie primär dankbar für die aufgezeigten Einordnungen. Der Austausch war mit der Diskussionsrunde denn auch nicht abgeschlossen, sondern verlängerte sich in den anschliessenden Apéro hinein. Ob und in welcher Form eine erneute Veranstaltung stattfinden wird, liess sich Remo Waldner, Präsident der SP Breitenbach, noch nicht entlocken, auch wenn er mit der breiten Resonanz des Anlasses zufrieden sein dürfte.

Werner Gertsch vor einer seiner 25 Bildtafeln: Im Gemeindebann von Metzerlen lassen sich 22 verschiedene Orchideenarten FOTO: CHRISTIAN FINK finden.

Es gibt Tausende Arten wild wachsender Orchideen. Werner Gertsch ist ein begeisterter Forscher der Pflanze, der seit Jahrzehnten in unterschiedlichen Orchideengebieten nach ihr sucht, sie fotografiert, akribisch beschreibt und in wissenschaftlicher Manier zeichnet. Jetzt zeigt der profunde Kenner der Pflanze in einer Ausstellung seine Arbeit. Christian Fink Ein Blick ins Internet besagt, dass es weltweit etwa 28 000 Arten Orchideen gibt. «Stimmt nicht», sagt Werner Gertsch, der als ehrenamtlicher Chronist die Standorte wild wachsender, einheimischer Orchideen rund um Metzerlen-Mariastein erfasst. «Mittlerweile zeigt die Forschung, dass es heute um die 33 000 verschiedenen Arten gibt. Und jährlich werden neue Arten dazu entdeckt, vorwiegend in den Tropen.» In der Schweiz sind gerade mal 78 wild wachsende Arten bekannt, in Europa 480 bis 790. Innerhalb des Gemeindebanns von Metzerlen lassen sich 22 verschiedene Arten finden, und im ZwanzigKilometer-Radius um Metzerlen sind es

suchen musste. Seither bin ich von dieser Pflanze richtig angefressen.» Das Faszinierende an den Orchideen sei zunächst das Suchen und Finden der Pflanze. Die Vielfalt der Blüte sei spannend. «Auch wenn sie eng miteinander verwandt sind, sehen sie doch sehr unterschiedlich aus.» Ausserdem fotografiert Gertsch gerne. «Ich bin den Pflanzen nachgegangen und habe inzwischen eine Sammlung von über hunderttausend Fotos unterschiedlichster Orchideen.» Bis heute hat der 71-Jährige die Hälfte der in Europa vorkommenden Orchideen fotografiert.

Botanische Reiseleitungen Über hunderttausend Fotos Gertsch, aufgewachsen im Berner Oberland, erfreute sich bereits in jungen Jahren an Orchideen, als er seinen Vater auf der Jagd begleitete. «Unterhalb der Jungfrau gibt es sehr schöne Orchideengebiete. Ich habe mich immer für diese und selbstverständlich auch für andere Pflanzen interessiert.» Gertsch absolvierte eine Lehre zum Laboranten in Basel. Später zog er nach Metzerlen, wo er sich mit seiner mittlerweile verstorbenen Frau ein Haus baute. Im Jura gäbe es «extrem viele Orchideen», da die meisten Kalkböden lieben. Seine leidenschaftliche Art und Weise, sich mit Orchideen auseinanderzusetzen, begann Anfang der Neunzigerjahre, nachdem einer seiner beiden Söhne einen Vortrag über eine bestimmte Pflanzengruppe hatte erarbeiten müssen. Er wählte, irgendwie naheliegend, Orchideen aus. «Ich zeigte ihm, wo er diese

Seit Jahren unternimmt Gertsch in Zusammenarbeit mit einem deutschen Reisebüro botanische Reiseleitungen, die Gruppen meist ans Mittelmeer führen. Die weiteste Reise brachte ihn nach Hunan in China, «um einen bestimmten Frauenschuh zu sehen, der in Europa nur auf russischem Gebiet vorkommt». In absehbarer Zeit ist zusammen mit zwei anderen Forschern eine Publikation seiner Orchideen-Recherchen geplant. In seiner Ausstellung im Klosterhotel Kreuz in Mariastein sind derzeit rund 130 Fotos verschiedener Orchideen aus der Umgebung zu sehen, samt detaillierter Erläuterungen. «Ich hatte irgendwann den Drang, der Bevölkerung zu zeigen, welche Naturschätze wir hier haben.» Werner Gertsch: Orchideen im hinteren Leimental und angrenzenden Gebieten – Fotoausstellung im Klosterhotel Kreuz in Mariastein. Während der Öffnungszeiten des Hotels bis 29. November.

FORTSETZUNG VON SEITE 1

Die Kosten-Nutzen-Frage bea. Eine Gemeinde verschaffe sich in übergeordneten Aufgaben nur Gehör, wenn sie Interessen bündeln kann. «Diese Aufgabe übernimmt das Forum Schwarzbubenland. Die Ergebnisse sprechen für sich: Wir verhandeln als Forum direkt mit Bundesrat, SECO und BAFU, wie jüngst erfolgreich für die Wiedereinführung von Tempo 80 im Eggfluetunnel, den Erhalt von Industriearbeitsplätzen in der Region oder das politische Lobbying für die Nationalstrasse A18.»

Reger Austausch mit der Promotion Laufental

In der Diskussion: Thomas Brunnschweiler lässt sich in der von Annina Weber moderierten FOTO: SABINE ASPRION Diskussion auf die Gäste ein.

deren 37. «Es könnten auch noch mehr sein, die ich nur noch nicht gefunden habe.» Auf einige Arten trifft man häufiger, auf andere selten. «Das Affenknabenkraut etwa habe ich erstmals in Hofstetten an der Grenze zu Ettingen gefunden», so Gertsch. Bei den weltweiten unterschiedlichen Ausprägungen der Orchideen ist jeder, der sich mit Orchideen beschäftigt, so könnte man meinen, überfordert. Das gehe mit der Zeit schon, meint hingegen Gertsch: «Probleme habe ich mit den deutschen Namen, denn ich spreche die Pflanzen mit der lateinischen Bezeichnung an.»

Künzli zeigt sich überzeugt: «Das Forum ist zukunftsfähig, weil es sich konsequent um Aufgaben kümmert, die weder die einzelnen Gemeinden allein stemmen können noch vom Kanton mit der nötigen regionalen Priorität umgesetzt werden.» Bezüglich Standortförderung verweist

Künzli auf den regen Austausch mit Unternehmungen, mit der Promotion Laufental, den Gewerbevereinen und der Handelskammer — und er kündigt für den 5. November einen wichtigen Event an «mit namhaften Referenten». Keine andere Region im Kanton Solothurn habe eine so anspruchsvolle geopolitische Lage wie das Schwarzbubenland. «Als Randregion und Exklave müssen wir uns im Schnittfeld dreier Kantone (Solothurn, Basel-Landschaft, Basel-Stadt) behaupten. Das Forum vertritt die Interessen des Schwarzbubenlands im Kanton Solothurn, der Nordwestschweiz und in der gesamten Schweiz», resümiert Künzli.

Freiwilliger Zusammenschluss der Gemeinden Regionale Gremien gehören zum «Kanton der Regionen» dazu. Nebst dem Forum Schwarzbubenland gebe es unter

anderem die repla espaceSolothurn und den Regionalverein OGG (Olten, Gösgen, Gäu), heisst es in Solothurn. «Gemeinden schliessen sich zusammen, um überkommunale Fragen (Verkehr, Raumplanung, Wirtschaft) koordinieren zu können», erklärt Thomas Steiner, Leiter Gemeindefinanzen des Amtes für Gemeinden. «Der Regionalverband ist ein Koordinationsgremium für ein bestimmtes Thema wie die Standortförderung — gegründet als Verein und mit freiwilliger Teilnahme nach dem Motto: zusammen sind wir stärker, während es bei einem Zweckverband meistens um die Erfüllung einer gesetzlichen Aufgabe geht, zum Beispiel im Bereich Bildung (Kreisschule), Soziales (Sozialregion) oder Siedlungswasserwirtschaft (ARA). Die Gemeinde, die dort nicht dabei ist, muss die Aufgabe alleine bewältigen», veranschaulicht Steiner.


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SP ORT

Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

EISHOCKEY

TENNIS

Clubmeisterschaft-Finaltag 2026 Am Sonntag, 20. September, fand beim TC Laufen der diesjährige Clubmeisterschaft-Finaltag statt. Bereits seit Juli hatten die Clubmitglieder in verschiedenen Kategorien ihre Vorrundenspiele ausgetragen und um die Clubmeistertitel 2026 gekämpft. Der Finaltag bildete den sportlichen Höhepunkt und Abschluss der diesjährigen Clubmeisterschaften. Die Zuschauer bekamen spannende und hart umkämpfte Partien mit vielen sehenswerten Ballwechseln zu sehen. Einige Sätze wurden erst im Tiebreak entschieden — beste Werbung für den Tennissport und ein würdiger Abschluss der diesjährigen Clubmeisterschaften.

WochenBlatt

Die Clubmeisterinnen und Clubmeister 2026 des TC Laufen sind: Herren-Einzel: Christian Dott, Damen-Einzel: Veronica Haber, Herren-Doppel: Patrick Rudin / Cedric Rudin, Damen-Doppel: Veronica Haber / Emilia Ossipowski, Mixed: Veronica Haber / Grischa Haber, Herren 55+ Einzel: Pascal Steg, Herren-Doppel 55+: Pascal Steg / Peter Liechti, Junioren-Einzel: Cedric Rudin. Nach der Siegerehrung liessen Spielerinnen, Spieler und Gäste den gelungenen Tag bei einem feinen, von Rita zubereiteten Abendessen gemütlich ausklingen. Vero Haber TC Laufen

«Wir müssen demütig und diszipliniert auftreten»

EHC Laufen: Nach dem freiwilligen Abstieg ist Laufen zurück in der 2. Liga und das mit zahlreichen jungen Talenten.

Der EHC Laufen startet am Freitag, sechs Jahre nach dem Rückzug, mit dem Derby zu Hause gegen Rheinfelden wieder in eine 2.-Liga-Saison. Edgar Hänggi

Finaltag: Der sportliche Höhepunkt der diesjährigen Clubmeisterschaften.

FOTO: ZVG

TENNIS

Erfolgreicher Saisonabschluss Einen unerwarteten Erfolg feierte das Mixed-Team des Tennisclubs Breitenbach bei der Team-Challenge 2026, dem Tennis-Vereinswettkampf, der jeweils im Herbst durchgeführt wird. Gestartet in der höchsten Schweizer Spielklasse, 1. Liga Aktive, wurden Julia Stegmüller, Veronica Haber, Elia Hänggi, Lucien Caillet und Samuel Dürr Gruppensieger vor dem Basler Lawn Tennis Club BLTC und dem TC Tela Balsthal. Ebenso in der 1. Liga traten die Ü65Herren an und wurden knapp hinter den Toggenburgern vom TC Gaster und vor dem TC Ittigen Gruppenzweiter. Da es in dieser Altersklasse nur eine Gruppe in

der höchsten Liga gab, stellte man damit das zweitbeste Ü65-Team der Schweiz. Die Herrenequipe in der 2. Liga Aktive, bestehend aus lauter talentierten Nachwuchsspielern, erreichte ebenfalls den Gruppensieg, dies vor Casino Basel und Pratteln. Das Damenteam wurde in der 2. Liga Aktive Damen Gruppenvierter hinter Oro Sport Herrenschwanden, Aarau und Worbenbad. Die Damen Ü60 um Regula Dietler wurden in einer ausgeglichenen Gruppe Dritte hinter Uster und Reinacherheide. Hans-Peter Mart TC Breitenbach

CURLING

Ein Dritteljahrhundert Curling Im Oktober steigt der Curling Club Laufen in seine 34. Curling-Saison. Nebst der Teilnahme an der Basler Curling-Meisterschaft mit drei Teams, werden diese Saison neu sieben Teams um den Laufener Hallenmeistertitel kämpfen. Ihr Rüstzeug holen sie sich in Trainings und an diversen Curling-Turnieren in der ganzen Schweiz. Das Highlight ist das weltgrösste Openair-Turnier in Silvaplana im Engadin. Jeden Mittwochabend treffen sich 20 bis 25 gut gelaunte Curlerinnen und Curler vom Laufental und Schwarzbubenland in der Eishalle in Laufen zum Schach auf dem Eis. Auf dem speziell präparierten Eis werden die Curlingsteine über 40 Meter millimetergenau ins sogenannte Haus gespielt. Dort sollen sie näher am Zentrum liegen bleiben als die Steine der Gegenpartei. Heuer startet der CC Laufen am Mittwoch, 7. Oktober, mit dem ersten Training und bietet Interessierten jeden Alters ein Schnuppercurling an. Nach den Herbstferien startet am Mittwochabend der viertägige Einsteigerkurs. An vier Abenden wird das Einmaleins des Cur-

lings vermittelt und geschult. Auch die Taktik, wo wann welcher Stein gespielt werden soll, ist ein wichtiger Mosaikstein dieser äusserst coolen Sportart. Auch das Gesellige kommt beim CC Laufen nicht zu kurz, denn traditionell lädt das Gewinnerteam jeweils nach dem Spiel zum Apéro ein. Heuer steht wieder ein dreitägiger Vereinsausflug auf dem Programm. Ende Oktober fährt der ganze Club nach Adelboden und nimmt mit vier Teams am Vogellisi-Cup teil. Mitte November, am Sonntagmorgen, 15. November, lädt ein weiterer Event mit grossem Spasspotenzial zum Mitmachen ein. Das beliebte Firmen-Plauschturnier richtet sich an Firmen, Vereine und andere Gruppierungen. Auch unerfahrene Curler sind oft verblüfft, wie gut sie einen Curlingstein spielen können. In diesem Sinne sind alle herzlich eingeladen, mitzumachen und diese coole Sportart für sich zu entdecken. Die beiden Schnuppertrainings am 7. und 14. Oktober sind gratis. Beginn ist jeweils um 19.45 Uhr in der Eishalle in Laufen. Christoph Borer Curling Club Laufen

Eine misslungene Hauptprobe gilt im Theater als gutes Omen für eine erfolgreiche Premiere. Wenn dies auch für Laufen zutrifft, darf auf einen guten Saisonauftakt gehofft werden. Im letzten Testspiel gegen Franches-Montagnes musste Laufen mit 3:8 als Verlierer vom Eis. Das Ungewöhnliche war dabei nicht die Niederlage, sondern dass man im Schlussdrittel, nachdem Laufen zum 3:3 ausglich, innert vier Minuten fünf Gegentore kassierte! «Diese fünf Tore sind für mich ein Gradmesser und haben uns vor Augen geführt, was uns erwartet, wenn wir undiszipliniert auftreten», erklärt Trainer Christoph Amsler. «Es zeigt, wie schwierig das Unterfangen 2. Liga wird. Wir müssen demütig und diszipliniert auftreten und es braucht Geduld.» Man wisse, dass die Saison schwierig werde, aber man bezeichnet sie nicht als Abenteuer, weil man doch mehr Einfluss nehmen könne auf das, was folge. Im August 2020 zog der EHC Laufen sein damaliges 2.-Liga-Team nach 20 Jah-

ren zurück und ging in die 4. Liga. Man hatte zu wenig Spieler, um eine vernünftige Saison spielen zu können. Vor allem die vergangene 3.-Liga-Saison hat gezeigt, dass dank der vielen jungen Talente der Schritt zurück in die 2. Liga gemacht werden kann, ja muss. Sportchef Glenn Chevrolet hat einen arbeitsreichen Sommer hinter sich. Mit Ausnahme von Alain Willemin sind all jene Spieler, die in der damaligen 2.-LigaMannschaft Leistungsträger waren, zurückgetreten. Für Chevrolet wurde es ein arbeitsintensiver Sommer. «Nachdem klar war, wer nicht mehr zur Verfügung stand, machten wir uns auf die Suche nach geeigneten Verstärkungen. Der Spielermarkt in der Nordwestschweiz ist trocken und Wechsel innerhalb der 2.-Liga-Teams gibt es selten. Zudem mussten wir auch darauf achten, nicht einfach zahlreiche Spieler nach Laufen zu holen, denn dann hätte der eine und andere Laufner plötzlich wenig Eiszeit erhalten.» Mit den Zuzügen von Philipp Aeppli (37) und Marvin Frunz (37) konnte Laufen zwei erfahrene Spieler verpflichten. Aeppli spielte früher schon in Laufen, war zuletzt bei Altstadt Olten; Frunz war zuletzt in Rheinfelden, trat Ende 2021/22 zurück. Neu im Team sind auch der Österreicher Marco Kramer (21), Joel (23) und Robin Bühler (20) von Basel U21. Vom Women’s-League-Team des HC Davos stösst Caroline Spies als Torhüterin dazu. Nadia Häner steht mit einer B-Lizenz ebenfalls weiter zur Verfügung. Sie

FOTO: ALEX GISS

spielt bei den Frauen des SC Bern, des amtierenden Meisters. Eine wichtige Komponente bei der Rückkehr in die 2. Liga ist das Trainerteam. Christoph «Boffi» Amsler verfügt über reichlich Erfahrung, ist bereits zum dritten Mal Trainer in Laufen. Co-Trainer ist Andreas Keller, der nach seinem Rücktritt als Spieler mit Amsler schon letzte Saison ein starkes Duo bildet. Auf sie beide wird es jetzt mehr als zuletzt ankommen, wie sich der EHC Laufen schlägt. Die Vorbereitung verlief durchzogen. Gegen Courtételle gewann Laufen 11:1. «Das war sicher kein 2.-Liga-Niveau. Der Gegner war zu harmlos. Anders dann das Spiel gegen Moutier, wo wir im Startdrittel Mühe hatten, uns dann steigerten.» Gegen Moutier verlor Laufen 1:4. Chevrolet bezeichnete die Partie gegen FranchesMontagnes als wichtig, da man sehen wollte, wo man stehe. Allerdings fehlten da Aeppli und Frunz. «Wir wissen, dass es eine schwierige Saison und für die meisten Spieler eine neue Erfahrung wird. Zuletzt prägten wir die meisten Spiele, bestimmten das Tempo und gewannen mehrheitlich. Das wird jetzt anders. Wir müssen uns jetzt auch mit Niederlagen befassen.» Chevrolet sagt aber auch, dass man sich anpassen und versuchen müsse, gegen jeden Gegner ein positives Ergebnis zu erreichen. «Respekt vor den Aufgaben ja, Angst sicher nicht. Unser Ziel ist der Klassenerhalt.» Mit dem Heimspiel gegen Rheinfelden hat Laufen wieder ein Derby, ein wichtiges dazu.

LEICHTATHLETIK

Starker Abschluss der Sommersaison für den LTA Mit starken Leistungen auf nationaler Bühne hat der LTA (Laufental Thierstein Athletics) eine erfolgreiche Herbstsaison abgeschlossen. Dabei durfte sich der Verein über eine SM-Medaille, mehrere Halb-

finalteilnahmen und einen Finalplatz beim Visana Sprint freuen. Für das grosse Highlight sorgte Silas Jeger an der Nachwuchs-SM in Thun. Im Kugelstossen wuchtete der U16-Athlet die

Erfolgreich: Die Athletinnen und Athleten des LTA.

FOTO: ZVG

Vier-Kilogramm-Kugel auf 14,93 m und holte damit SM-Silber. Gleichzeitig verbesserte er den LTA-Vereinsrekord um mehr als einen Meter. Auch über 80 m erreichte er den Halbfinal. Stark präsentierte sich der LTA ebenso an der U20/U23-SM in Basel: Mischa Christ verpasste im Hochsprung mit 1,93 m als Vierter Bronze nur aufgrund der Fehlversuchsregel. Lara Dreier erreichte über 100 m und 100 m Hürden jeweils den Halbfinal. Auch die jüngsten Sprinter sorgten beim Visana Sprintfinale in Bern für Freude. Carla Jost (W11) lief über 60 m mit neuer Bestzeit von 8,82 Sekunden in den Halbfinal. Jonah Jacquemai gelang dies ebenfalls über 80 m. Noch einen Schritt weiter ging Yeray Sosa: Er erreichte den Final und verpasste dort als Vierter in 9,57 Sekunden das Podest um gerade einmal vier Hundertstel. Zum Saisonabschluss stand im Grien nochmals der Spass im Vordergrund. In bunt gemischten Staffeln von U10 bis Aktiven liefen auch Eltern und Geschwister mit. Beim anschliessenden gemütlichen Zusammensein liess die LTA-Familie eine gelungene Outdoor-Saison gemeinsam ausklingen. Björn Imark Laufental Thierstein Athletics


SP ORT

WochenBlatt

Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

SCHWIMMEN

FUSSBALL

Schwimmwettbewerb in Laufen: Mehr Jugendliche am Start

Breitenbach hat den Tritt gefunden

36 Teilnehmende schwammen während der Badesaison 2026 in Laufen zusammen 3289 Kilometer. 6 Personen machten erstmals beim Schwimmwettbewerb mit, darunter 4 Kinder und Jugendliche, wobei das jüngste Kind 6 Jahre alt war. Die 59. Ausgabe startete wegen der verspäteten Eröffnung der Badi erst im Juni und dauerte bis zum Saisonende. In dieser Zeit zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmässig ihre Bahnen. Die Gesamtdistanz lag rund 370 Kilometer unter dem Vorjahreswert, was sich mit der verkürzten Saison erklären lässt. Neun Personen übertrafen ihre bisherige persönliche Bestleistung. Bei den Erwachsenen belegte Margot Jermann mit eindrücklichen 715 Kilometern den ersten Platz. In der Kategorie der Schülerinnen und Schüler setzte sich Celia Ischer durch. Mit 40,6 Kilometern erzielte sie zugleich eine neue persönliche Bestleistung. Eine besondere Ehrung erhielt Roland Keller. Er schwamm in diesem Sommer 124 Kilometer und erreichte damit zum 30. Mal in Folge die Limite. An 30 der bisher 59 Ausgaben hat er den Wettbewerb somit erfolgreich abgeschlossen. Für diese langjährige Treue und sportliche Leistung erhielt er ein kleines Geschenk und wurde besonders gefeiert.

Der Schwimmwettbewerb steht allen offen, unabhängig von Alter und Leistungsstand. Für Erwachsene liegt die Limite bei 50 Kilometern, für Schülerinnen und Schüler gelten altersgerechte Distanzen. Die Teilnahme ist unkompliziert. Wer mitmacht, schwimmt während der Saison in der Badi Laufen, trägt die zurückgelegten Distanzen selbstständig in ein Protokoll ein und gibt dieses zur Auswertung ab. Was die Teilnehmenden antreibt, ist unterschiedlich. Manche streben eine neue Bestleistung an, andere freuen sich über ihre Fortschritte. Gelegentlich sorgt auch eine Wette untereinander für zusätzliche Motivation, noch ein paar Längen zu schwimmen. Das Organisationsteam gratuliert allen Teilnehmenden zu ihren Leistungen und dankt ihnen fürs Mitmachen. Im kommenden Jahr steht die 60. Ausgabe an. Für die Jubiläumssaison sind einige Aktionen und Neuerungen geplant. Ob zum ersten Mal oder seit Jahren dabei, alle sind eingeladen, im Sommer 2027 mitzuschwimmen.

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Deutlicher Sieg: Breitenbach verpasste es, ein noch höheres Ergebnis zu erzielen. Hier scheitert Yasin Uzakgider an OB-Torhüter Luca Reichen. FOTO: EH-PRESSE

Mit dem 5:0 Erfolg bei den Old Boys ist Breitenbach jetzt nicht nur erster Verfolger von Leader Aesch, sondern hat nach mühsamem Saisonbeginn den Tritt gefunden.

«Es ist toll, dass uns jetzt endlich einmal ein gutes Spiel über die gesamte Spieldauer gelungen ist», sagte ein strahlender Trainer Roderick Föll nach der Begegnung auf der Schützenmatte. «Wir bauten nach der Pause nicht ab, wir kassierten keinen Gegentreffer und dank der klaren Führung konnte ich einige Leistungsträger vorzeitig vom Platz nehmen.» Föll meinte, angesprochen auf den zweiten Tabellenplatz, dass dies nur statistischen Wert habe. «Noch ist alles sehr nahe beisammen. Gewinnst du ein Spiel, kletterst du schnell ein paar Ränge nach oben.» Breitenbach war von Beginn an bissig, gewann die Zweikämpfe und spielte den Tempofussball aus. Innert knapp zwei Minuten führten die Schwarzbuben mit Toren von Dario Spaar und Michael

Hänggi 2:0. Nachdem es in der 16. Minute bereits 3:0 stand, schien die Frage nach dem Sieger geklärt. Endgültig entschieden war die Partie kurz vor der Pause, als Jonah Hänggi den vierten Treffer für die Gäste erzielte. Zur Halbzeit hätten die Schwarzbuben aufgrund der Chancen mit 8:0 führen müssen. Bester Mann beim Heimteam war Torhüter Luca Reichen, der mehrere sicher scheinende Treffer vereitelte. «Ja, wenn ich etwas kritisieren müsste, dann ist es die Chancenverwertung, aber lassen wir das», meinte Föll mit einem Lachen. Nach der Pause war man gespannt, wie sich die bisherige Schwäche Breitenbachs auswirken würde. Man hatte Spiel und Gegner jedoch weiter im Griff, erst recht, als OB einen Spieler mit der roten Karte verlor. Föll nahm dann nach und nach seine Offensivabteilung vom Feld, wodurch der Druck etwas abnahm. In der 85. Minute gelang Kerem Uzakgider mit einem tollen Freistosstor das 5:0. Er spielte erstmals in der Innenverteidigung neben Ömer Uzakgider, stabilisierte die Defensive und sorgte mit Aussenverteidiger Lukas Helfer, der erneut eine ganz starke Leistung zeigte, in der Angriffsauslösung für wichtige Impulse. Am Samstag (20.15 Uhr) empfängt Breitenbach den FC Bubendorf. Die Oberbasel-

bieter kämpften bisher unglücklich, gewannen zuletzt gegen Gelterkinden. «Ich erwarte ein wie immer enges Spiel und hoffe, wir können unseren Aufwärtstrend fortsetzen», erklärt Roderick Föll. Ebenfalls am Sonntag trug Röschenz ein Spitzenspiel auf dem Rankhof gegen Nordstern aus. Es wurde jedoch ein bitterer Nachmittag für die Laufentaler. 0:9 endete das Spiel. «Heute wurden uns die Grenzen aufgezeigt», meinte Trainer Tobias Schnell. Der Matchplan war bereits nach 18 Minuten Makulatur. Da führte das Heimteam bereits 3:0. Michael Mihaye bezwang Torhüter Manuel Imhof bereits nach drei Minuten. Röschenz befindet sich nun mit Rang sieben im Mittelfeld, auch punktemässig. Zu Platz zwei beträgt der Abstand drei Punkte und zu Rang elf vier Punkte. Auch hier ist alles sehr nah beisammen. Eine gute Woche hat der FC Laufen hinter sich gebracht. Remis gegen Bubendorf und Siege gegen Gelterkinden und Allschwil. Herausforderungen waren diese Spiele keine, aber wer am Ende ganz vorne stehen will, muss solche Begegnungen für sich entscheiden. Am Samstag geht es zum FC Möhlin-Riburg. Die Aargauer besiegten zuletzt Oberdorf und sind ein unangenehmer Gegner.

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Geehrt: Roland Keller nimmt seit 30 Jahren am Schwimmwettbewerb teil, Margot Jermann FOTO: ZVG und Celia Ischer belegten in ihren Kategorien jeweils den ersten Platz.

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Donnerstag, 1. Oktober 2026

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Mitarbeiter/in Strassen Bau- oder Landmaschinenmechaniker und Allrounder 100 % ab dem 1. Februar 2027. Deine Aufgaben Du unterhältst und reparierst die Fahrzeuge, Maschinen und Geräte vom Werkhof. Als Allrounder/in hilfst Du mit, bei allen anfallenden Arbeiten der Gruppe Strassen, wie Strassenunterhalt (z.B. Lauben, Reinigung oder Entsorgung) und Dienstleitungen aller Art. Einsätze im Winterdienst, auch ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeiten, gehören fest zum Stellenprofil. Du stellst die Aufgabenerfüllung der Verwaltung und somit des Werkhofes nach Massgabe der Aufträge des Gemeinderates, der Geschäftsleitung und den gesetzlichen Vorgaben sicher. Du trägst durch Dein vorbildliches Verhalten bezüglich Umwelt und Kundenorientierung zur Imageförderung in der Gemeinde bei. Unsere Erwartungen Du verfügst über eine abgeschlossene Berufslehre als Bau- oder Landmaschinenmechaniker EFZ mit Berufserfahrung. Du hast eine hohe Bereitschaft im Pikett-Winterdienst (Wegzeiten 30 Minuten) mitzuarbeiten. Du bist eine loyale, teamfähige Persönlichkeit mit hoher Dienstleistungsorientierung und bringst eine exakte, speditive und zuverlässige Arbeitsweise mit. Darüber hinaus verfügst Du über handwerkliches und technisches Geschick im Umgang mit Maschinen und Geräten. Des Weiteren hast Du Freude an der professionellen Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Infrastruktur und bist im Besitz des Führerausweises Kat. B sowie Kat. BE. Für Fragen steht Dir der Leiter Strassen, Andreas Hügli, Tel. 061 416 11 69 oder der Leiter Werkhof, Rolf Stegmüller, Tel. 061 416 11 61 gerne zur Verfügung. Dein nächster Schritt Bewirb Dich über den Button «Bewerben» auf unserer Homepage (https://app.jobportal.abaservices.ch/job-overview/08d05032-64b9-40d4-81d2-c86e6ce9c4f5/de) Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

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Die Solidaritätsstiftung des SRF


E I NGE S A N D T

WochenBlatt

L AUFENTAL

VER ANSTALTUNG

Besuchen, lachen, spielen und über das Leben reden: Die 87-jährige Monika Escher und die 62-jährige Prisca Grieder aus dem Laufental zeigen, wie bereichernd der Besuchsdienst des Roten Kreuz Baselland sein kann. Jeden Freitagnachmittag treffen sich die beiden Frauen für eineinhalb bis zwei Stunden. Sie gehen spazieren, spielen oder puzzeln. Vor allem aber tauschen sie sich gerne über die wichtigen Dinge im Leben aus. Kennengelernt haben sie sich vor rund eineinhalb Jahren über das Angebot «Besuchen» des Roten Kreuz Baselland. Monikas Tochter wünschte sich für ihre Mutter eine bereichernde, regelmässige Begegnung. Prisca wiederum wollte sich freiwillig engagieren. Die Vermittlung ging schnell. «Es hat gleich gefunkt. Die Chemie hat sofort gestimmt», erinnern sich die beiden. Heute sind die wöchentlichen Treffen für Monika selbstverständlich. Und sie entlasten auch ihre Tochter, die zwar im Baselbiet, aber nicht in direkter Nähe wohnt. Besonders schätzen die beiden die Vertrautheit, die entstanden ist. «Oberflächliches ist nicht so unseres», sagt Monika. Und Prisca: «Wenn ich hier bin, dann geht es um Monika. Ich möchte, dass es für Monika gut ist.» Gleichzeitig erlebt sie die Treffen als grosse Bereicherung: «Es ist nicht einfach nur ein Geben, sondern auch ein Nehmen.» Beide lächeln: «Aus so etwas kann gut eine Freundschaft entstehen.» Gesucht werden neue interessierte Freiwillige, die Freude am Zusammensein mit Seniorinnen und Senioren haben. Die Besuche finden wöchentlich oder 14-täglich statt. Mehr Informationen unter www.srk-baselland.ch oder via EMail freiwillige@srk-baselland.ch. Sonja Reihs Rotes Kreuz Baselland

Ob Sperber, Schwalben oder Bussarde: Zurzeit überqueren Millionen von Zugvögeln die Schweiz auf ihrem Weg nach Süden. Dieses Naturschauspiel können Interessierte am Sonntag, den 4. Oktober, von 9 Uhr bis 15 Uhr auf dem Gupf (zwischen Erschwil und Grindel) mitverfolgen. Der Naturschutzverein Erschwil NVE lädt anlässlich des internationalen Zugvogeltages Euro Birdwatch zur Beobachtung des herbstlichen Vogelzuges ein und verrät vor Ort Spannendes zu den Vögeln und zu ihrem Schutz. Insgesamt sind in der Schweiz 60 Sektionen von BirdLife Schweiz beteiligt. Vor Ort sind Fachleute mit Fernrohren, um mit den Interessierten die Zugvögel zu beobachten und interessante Fakten zu den einzelnen Arten und ihren Zugrouten zu verraten. Dabei wird auch die Anzahl der beobachteten Zugvögel festgehalten und anschliessend schweiz- sowie europaweit statistisch erfasst. Die Ergebnisse werden in der darauffolgenden Woche unter www.birdlife.ch/ ebw veröffentlicht.

KURSTIPP

Endspurt für den Naturraum Am 17. August fand wie geplant der Spatenstich für die Umgestaltung des Areals bei der reformierten Kirche Laufen statt. Teerbelag, Verbundsteine, Neophyten und exotische Zierpflanzen wurden entfernt. Danach begannen die beauftragten Gartenbauunternehmen mit der Gestaltung der Teilbereiche, von denen einige bereits fertiggestellt sind. Anfang September unterstützten uns Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Laufen. Bei schönstem Wetter pflanzten sie hunderte Stauden in die vorbereiteten Rabatten. Es wurde diskutiert, Musik gehört und

die Pflanzkelle geschwungen. Auch die Lehrkräfte halfen tatkräftig mit. Ein schöner Anlass, der den sonst eher sitzenden Schulalltag auflockerte. Der Baufortschritt ist erfreulich und die Arbeiten sollten bis zu den Herbstferien mehrheitlich abgeschlossen sein. Weiterhin suchen wir Spendengelder und Freiwillige für die Pflege. Infos dazu unter www.naturraum-ref-laufental.ch Corinne Züllig Projektteam Naturraum Reformierte Kirche Laufen

Brigitta Ammann Naturschutzverein Erschwil

Spanisch, Italienisch oder Englisch lernen Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – als Hermann Hesse diese berühmten Worte schrieb, dachte er vermutlich nicht primär an Grammatikregeln und Wörtlikarteikarten. Und doch beschreiben sie perfekt die Magie, die uns ergreift, wenn wir eine neue Sprache lernen. Haben Sie Lust auf dieses Gefühl? Dann los: Im Oktober starten wir mit unseren Sprachkursen in Laufen ins neue Semester. Mit dabei sind Kurse für Anfängerinnen und Anfänger in den Sprachen Englisch, Italienisch und Spanisch – perfekt für alle, die sich an etwas Neues wagen und sich selbst Türen öffnen möchten. Es ist nie zu spät! Freuen Sie sich auf Gleichgesinnte, erfahrene Kursleiterinnen und schnelle Erfolgserlebnisse. Veranstalterin: Volkshochschule beider Basel Kursleiterinnen: Lola Morales Leuenberger (Spanisch), Concetta Giallanza (Italienisch), Frances Anderson (Englisch) A1.1 Spanisch, Mi. 21.10.26-17.03.27, 17-mal, A1.1 Italienisch, Do. 22.10.26-18.03.27, 17-mal, A1.1 Englisch, Di. 20.10.26-16.03.27, 17-mal, Gymnasium Laufen

VER ANSTALTUNG

TV-Show im Musiklager Bereit zum Einpflanzen: Hunderte Stauden wurden gesetzt. Am vergangenen Samstag haben sich rund 30 Jungmusikantinnen und Jungmusikanten im luzernischen Sörenberg zum 44. JUMULA versammelt. Während einer Woche feilen dort die jungen Talente in Register- und Gesamtproben an ihrem musikalischen Können. Dieses Jahr dreht sich das Lagermotto rund um das Fernsehen. Jeder Tag im Lager ist einer anderen TV-Show gewidmet, wobei die Lagerteilnehmenden jeweils passende Aufgaben bewältigen müssen. Die ganze Woche können die Gruppen Punkte für ihr Team sammeln, bevor in den letzten TV-Shows am bunten Abend noch die Kreativität der Jumus auf die Probe gestellt wird. Das musikalische Programm verspricht auch dieses Jahr wieder viel abwechslungsreiche und unterhaltsame Musik. Die jungen Musikantinnen und Musikanten werden einige Film- und Serienhits zum Besten geben. Die Konzerte finden am Freitag, 20 Uhr, in der Kulturhalle Seemättli in Liesberg und am Samstag, 19 Uhr, im Griensaal Breitenbach statt.

BREITENBACH

Als lebendige Steine an einer friedlicheren Welt mitbauen Was für ein Fest der Kulturen durften wir letzten Samstag in Breitenbach erleben. Diese vielen Puzzlestücke, die gemeinsam ein Ganzes ergaben, haben beeindruckt. Besonders bleibt mir in Erinnerung, wie Jung und Alt sich einbringen konnten, beim Spiel, in der Musik, in der Kirche, beim Kochen und Feiern. Wo helfende Hände nötig waren, sind von Beginn an und bis in die Nacht hinein Men-

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L AUFEN

Aus einem Besuch Zugvogeltag auf dem entsteht Verbundenheit Gupf

Sich treffen und austauschen: Prisca Grieder (r.) besucht Monika Escher regelmäsFOTO: ZVG sig.

Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

schen da gewesen und haben spontan zugepackt. So konnten alle mitfeiern. Was wir uns von anderen und für die Welt wünschen, wurde mit viel Stimme und Rhythmus in die Lieder und Gebete gelegt und die Offenheit und den Respekt füreinander durften wir vor Ort erfahren. Carmen Stark-Saner Pastoralraum Thierstein

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Danke für ein klares Zeichen

Mit verschiedenen Ellen messen

Am Sonntag hat die Schweizer Stimmbevölkerung die Neutralitätsinitiative deutlich abgelehnt. Dafür danke ich allen Schweizerinnen und Schweizern und ganz besonders den Laufentalerinnen und Laufentalern herzlich. Das klare Resultat zeigt mir: Wir wollen eine Schweiz, die offen, zukunftsfähig und eigenständig bleibt. Dieses Nein ist für mich kein Nein zur Neutralität und schon gar keines zur Selbstbestimmung. Im Gegenteil: Ich will nicht, dass die Schweiz fremdbestimmt wird. Doch Eigenständigkeit sichern wir nicht mit einer Politik von Nein, Stopp und Zurück. Nur wer überzeugende und zukunftsfähige Konzepte hat, kann mitgestalten und bleibt selbstbestimmt. Denn die Welt bewegt sich unaufhörlich vorwärts, und niemand wartet auf uns. Das fängt nicht erst in Bern an, sondern in jedem einzelnen Kanton. Auch bei uns im Laufental: bei Arbeitsplätzen, bei der Verkehrsanbindung, bei Wohnraum für Familien und bei einer Natur, die wir schützen und erleben wollen. Hier braucht es Ideen, die uns vorwärtsbringen. Dafür braucht es keine grossen Worte, sondern Menschen, die zuhören, Ideen einbringen und gemeinsam anpacken. Gemeinden, Wirtschaft und Bevölkerung können viel bewegen, wenn sie am gleichen Strick ziehen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen, auf der Strasse, an Anlässen oder über Facebook und Instagram. Sagen Sie mir, wo Sie im Laufental der Schuh drückt und wo Sie Chancen sehen.

Sehr erstaunt habe ich davon Kenntnis genommen, dass der für die Raumplanung zuständige Breitenbacher Gemeinderat David Häner im Wochenblatt vom 24. September für sein geplantes Schwimmbad um eine Ausnahmebewilligung ersucht. Er möchte die Strassenbaulinie unterschreiten, weil er zu wenig Platz auf seinem Grundstück hat. Darin wäre eigentlich nichts Verwerfliches zu erkennen. Wenn sich nicht just derselbe David Häner zusammen mit dem kompletten Gemeinderat in der laufenden Ortsplanungsrevision vehement dafür einsetzte, über 25 000 Quadratmeter Bauland abzuzonen! Bei einer Annahme der Revision hätte das zur Folge, dass auf bestehendem und bestens erschlossenem Bauland weniger gebaut werden dürfte. Ich finde es dreist, wenn man als Breitenbacher Gemeinderat für die Abzonung von Bauland kämpft, für sich selber aber das Recht in Anspruch nimmt, mit einer Ausnahmebewilligung mehr aus seinem Grundstück herauszuholen. Mit welcher Elle wird denn hier gemessen? Die geplante Abzonung wird notabene mit juristischer Unterstützung eines teuren Anwalts von unseren Steuergeldern finanziert. Patrik Doppler Breitenbach

Patrick Neuenschwander, Blauen Landratskandidat Die Mitte Laufental

Habt ihr in den Herbstferien noch nichts vor? Dann kommt doch einfach in den Workshop der Singwärchstatt «Jodle fägt». Dieser findet bereits zum zweiten Mal vom 5. bis 8. Oktober im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen statt. Kinder und Jugendliche tauchen gemeinsam in die Welt des Jodelns ein und lernen dabei unter anderem, wie freudig es ist, einen Juchzer loszulassen. Geleitet wird der Workshop von erfahrenen Jodlerinnen und Jodlern aus Liesberg und Erschwil. Die Anmeldungen für den Workshop nimmt die Regionale Musikschule Laufental-Thierstein entgegen. Weitere Informationen zur Anmeldung findet ihr auf der Webseite der Musikschule. Kommt einfach vorbei und probiert es aus! Lucas Rössner Regionale Musikschule Laufental-Thierstein

VER ANSTALTUNG

Lehrlingsdinner

Tag der Vielfalt: Begegnungen im Pfarreiheim in Breitenbach.

FOTO: ZVG

FOTO: ZVG

WoS. Das Seniorenzentrum Rosengarten lädt am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr zum Lehrlingsdinner ein. Die Gäste werden verwöhnt von den angehenden Köchen des Seniorenzentrums Rosengarten und des Zentrums Passwang. Serviert wird ein liebevoll zubereitetes 5-GangMenü, das mit Leidenschaft geplant und gekocht wurde. Preis: 55 Franken, exkl. Getränke. Die Anzahl Plätze ist beschränkt. Reservation bis zum 9. Oktober unter 061 765 91 92 oder an claudia. starck@zentrumpasswang.ch.

VER ANSTALTUNG

Singwärchstatt

LESERINNENBRIEF

Danke für die Unterstützung Eine demokratische Wahl bedeutet auch, das Ergebnis zu respektieren. Ich gratuliere Reto Schmidlin zur Wahl und wünsche ihm für seine Aufgabe im Stadtrat viel Erfolg zum Wohl unserer Stadt. Auch wenn es für mich nicht für den Einzug in den Stadtrat gereicht hat, blicke ich mit Freude auf diese intensive Zeit zurück. Ich durfte viele wertvolle Begegnungen erleben, unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen und zahlreiche Gespräche mit Menschen aus Laufen führen. Ich danke allen Menschen, die mir bei dieser Stadtratswahl ihr Vertrauen geschenkt und mich in den vergangenen Wochen unterstützt und ermutigt haben. Fathia Rahmani-Sinani Laufen

LESERBRIEF

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen Liebe Laufnerinnen und Laufner Sie haben mich am 27. September in den Stadtrat gewählt. Für das Vertrauen und die 761 Stimmen danke ich Ihnen herzlich. Dieses Ergebnis freut mich sehr und ist für mich zugleich Verpflichtung, mich mit Engagement und Sorgfalt für unsere Stadt einzusetzen. Mein besonderer Dank gilt allen, die meine Kandidatur unterstützt, mich ermutigt und im Wahlkampf begleitet haben. Die vielen persönlichen Begegnungen und offenen Gespräche waren für mich wertvoll. Sie haben mir gezeigt, wie sehr Ihnen die Zukunft von Laufen am Herzen liegt. Auch Fathia Rahmani-Sinani danke ich für ihre Bereitschaft, Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen. Als parteiloser Stadtrat möchte ich für alle Laufnerinnen und Laufner da sein. Ich werde zuhören, unterschiedliche Anliegen ernst nehmen und gemeinsam mit meinen Stadtratskollegen tragfähige Lösungen suchen. Ein attraktives Laufen, gesunde Finanzen und ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Steuergeldern sind mir dabei besonders wichtig. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und auf den weiteren Austausch mit Ihnen. Bringen wir Laufen gemeinsam voran – mit einem offenen Dialog und einem guten Miteinander. Reto Schmidlin neu gewählter Stadtrat, Laufen


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DI E L E T Z T E

Donnerstag, 1. Oktober 2026 Nr. 40

WochenBlatt

FOTO DER WOCHE

Schwer verletzt

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

MELTINGEN. WoS. Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad ist am Mittwoch letzter Woche ein 71-jähriger Fahrradlenker schwer verletzt worden. Ein 34-jähriger Automobilist war auf der Fehrenstrasse von Zullwil in Richtung Fehren unterwegs und wollte bei der Kreuzung Meltingerbrücke links in Richtung Meltingen abbiegen. Dabei kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit dem entgegenkommenden Fahrradlenker. Dieser wurde über die Motorhaube geschleudert und schwer verletzt ins Spital gebracht.

Wir empfehlen

Broder Fussgängerin verletzt von Dörte Hansen

A Star Is Born: Auf der Ulmethöchi hat der Vogelzug begonnen und die Mitglieder von BirdLife Baselland haben in der BeringungsFOTO: RAPHAELA SEEBERGER, GRELLINGEN station alle Hände voll zu tun.

Bushof wird ausgebaut

Saal bleibt geschlossen

Kinderbetreuung

GRELLINGEN. WoS. Im Oktober starten in Grellingen die Bauarbeiten für den neuen Bushof und die Instandsetzung der Bahnhofstrasse. Die Bauzeit beträgt rund eineinhalb Jahre, schreibt der Kanton BaselLandschaft. Der Bahnhof Grellingen werde zu einer modernen ÖV-Drehscheibe ausgebaut. Neu entstehen zwei überdachte Bushaltekanten für die Buslinien 119 und 117 sowie eine zusätzliche Haltekante für Bahnersatzbusse. Die Haltekanten werden so gebaut, dass sie den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes entsprechen. Gleichzeitig wird der Bahnhofsplatz neu gestaltet und aufgewertet. Im Rahmen des Projekts wird die rund 300 Meter lange Bahnhofstrasse zwischen der Kreuzung Nunningerstrasse und der Ziegler Papier AG instand gestellt und für den Veloverkehr leicht verbreitert. Gleichzeitig werden Werkleitungen erneuert. Während der Bauzeit bleibt die Bahnhofstrasse mindestens einspurig befahrbar.

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Die Schäden im Regierungsgebäude in Liestal sind umfangreicher als zunächst bekannt. Ein Zwischenbericht zu den laufenden Untersuchungen zeigt substanzielle Schäden und Hohlräume im Bereich der Holzbalkenköpfe. Über undichte Anschlüsse bei den Balkonen konnte während längerer Zeit Regenwasser eindringen. Im Regierungszimmer und dessen Vorzimmer wurde zudem Echter Hausschwamm festgestellt. Mehrere Holzbalkenköpfe sind verfault, zudem sind Holzoberflächen beschädigt. Viele der Schäden gehen auf die Zeit kurz nach dem Bau zurück und waren von aussen nicht sichtbar. Die Untersuchungen sollen bis Ende der Herbstferien abgeschlossen sein. Parallel dazu wird ein Sanierungskonzept erarbeitet. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich im November. Der Landratssaal sowie das Regierungszimmer und dessen Vorzimmer bleiben voraussichtlich bis nach den Sommerferien 2027 geschlossen.

KT. BASEL-LANDSCHAFT. WoS. Familien im Kanton Basel-Landschaft sollen ab dem 1. August 2027 von höheren Beiträgen an die familienergänzende Kinderbetreuung profitieren. Neu übernimmt der Kanton 25 Prozent der Betreuungskosten. Der Beitrag ist unabhängig vom Einkommen. Die Gemeinden übernehmen die Berechnung und Auszahlung und führen ihre einkommensabhängigen Subventionen weiter. Ursprünglich wollte der Regierungsrat das revidierte Gesetz aufgrund der notwendigen Vorbereitungsarbeiten erst im August 2028 in Kraft setzen. Der Landrat fordert jedoch eine Inkraftsetzung bereits ein Jahr früher. Der Regierungsrat will dieser Forderung folgen. Die Kosten für den Kanton betragen rund 36 Millionen Franken pro Jahr. Über die dafür notwendigen finanziellen Mittel soll der Landrat im Dezember entscheiden. Die entsprechende Verordnung wird derzeit ausgearbeitet und soll im März 2027 beschlossen werden.

ZWINGEN. WoS. Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Samstagvormittag eine 70-jährige Fussgängerin verletzt worden. Ein 51-jähriger Automobilist fuhr kurz vor 9 Uhr auf der Baselstrasse von Zwingen in Richtung Basel. Höhe Migrolino übersah er aus noch ungeklärten Gründen die Frau, die den Fussgängerstreifen überquerte. Sie wurde vom Fahrzeug erfasst und mehrere Meter über die Strasse geschleudert. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Dem Autofahrer wurde der Führerausweis vor Ort abgenommen.

Vereitelter Einbruch FLÜH. WoS. Die Kantonspolizei Solothurn und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit haben am Samstagabend in Flüh einen mutmasslichen Einbrecher angehalten. Kurz vor 21 Uhr nahmen Einsatzkräfte aus Richtung Steinrain einen akustischen Alarm wahr. Bei einem Gewerbegebäude stellten sie anschliessend einen Mann fest, der sich zu Fuss entfernte. Kurze Zeit später gelang es Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit, den 70-jährigen Franzosen anzuhalten. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.

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Drei Themen kommen in den Romanen von Dörte Hansen immer vor: Norddeutschland, die norddeutsche Natur zu Land oder zur See und der norddeutsche Mensch in all seinen Facetten. Die gebürtige Nordfriesin beschreibt, was sie kennt und das mit empathischem Blick, in klarer und ruhiger Sprache. Broder, um die 60, ist Tierarzt in der (norddeutschen) Kleinstadt, zu welcher der Bauernhof gehört, auf dem er aufgewachsen ist. Er stünde dort als Bauer im Stall, wäre alles nach seinen Plänen verlaufen. Aber sein Zwillingsbruder Henning ist einige Minuten älter und die bäuerliche Erbfolge streng: Der älteste Sohn bekommt den Hof, so ist «die alte, ungerechte Ordnung». Dörte Hansen gelingt es auch in ihrem vierten Roman, aktuelle Fragen, ländliche Idylle, friesische Knorrigkeit und menschliche Irrungen und Wirrungen zu einer fesselnden Geschichte zu verbinden, in der weder Drama noch Humor fehlen. Lesenswert – und bei uns in der Stedtlibibliothek sind auch ihre drei weiteren Romane ausleihbar. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch

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