112. Jahrgang Nr. 39
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Donnerstag, 1. Oktober 2020
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Machtverhältnis im Ungleichgewicht In Flüh wächst die Unzufriedenheit über die Politik, die von Einwohnern von Hofstetten gemacht wird. Dies führt zu Abspaltungsgedanken.
re Massnahmen nicht mehr ausgeschlossen werden. Man werde alle Mittel der Demokratie und des Rechtsstaates ausschöpfen. Die entsprechenden Abklärungen sind am Laufen, bestätigt Heim. Felix Schenker, Gemeindepräsident von Hofstetten-Flüh, war bis Redaktionsschluss nicht erreichbar für eine Stellungnahme.
«Seit Jahrzehnten Gewerbezone»
Bea Asper Mit der Befürwortung des Nutzungsgesuchs für ein Sterbehaus in Flüh hat die Bau- und Planungskommission der Gemeinde Hofstetten-Flüh das Misstrauen bei den Mitgliedern der IG Flüh geschürt. «Dasselbe Gesuch hätte im Ortsteil Hofstetten keine Chance gehabt», zeigt sich IG-Präsidentin Eveline Heim überzeugt und verweist auf die damals gemachte Aussage von Behördenmitgliedern, dass ein Sterbehospiz in einer reinen Wohnzone undenkbar sei. «In Flüh handelte es sich auch um ein Wohnhaus, dieses befand sich lediglich umgeben von Gewerbezone. Bei der Bauund Planungskommission kommen die Machtverhältnisse zwischen den Ortsteilen am deutlichsten zum Ausdruck: Alle Mitglieder sind Einwohner von Hofstetten», gibt Heim zu bedenken. Auch in den anderen Kommissionen sowie im Gemeinderat seien die Einwohner von Flüh deutlich untervertreten. «Die Folgen bekommen wir nun deutlich zu spüren: Alle lärmintensiven Projekte versuchen die Behörden in Flüh unterzubekommen», ärgert sich Heim. Dabei verweist sie nicht nur auf den geplanten Werkhof und die Sammelstelle. Für Aufruhr sorgen derzeit auch Baugesuche, die vorbelastet sind. «Aus sicherer Quelle weiss ich, dass einzelne Behördenmitglieder von Hofstetten den Bauherrn beim Kauf
Böse Kommentare im Netz: Das Bauvorhaben in Flüh auf der grünen Wiese sorgt für Aufruhr. FOTO: BEA ASPER des Landes versprachen, sie könnten bei der Realisierung ihrer Pläne auf Unterstützung zählen. Dies wird nun sichtbar mit der Idee von Ausnahmeregelungen.» Für Heim ist deswegen klar: «Die Flühener sollten nun ein deutliches Zeichen setzen – zum Beispiel mit Einsprachen. Dazu sind nicht nur die Direktbetroffenen befugt.» Da sich die IG Flüh erst am 21. Oktober zu einer Vollversammlung treffen kann, findet der Meinungsaustausch derzeit auf dem elektronischen Weg sowie auf den sozialen Medien statt. Dort kam es zu emotionalen Entgleisungen und einem hart geführten Schlagabtausch zwischen Einwohnern der unterschiedlichen Ortsteilen. «Das Problem ist, dass in der laufenden Ortsplanrevision die Behörden-
mitglieder von Hofstetten im Begriff sind, die Grenzwerte für Immissionen in der Gewerbezone auch noch zu erhöhen. Und natürlich hat man beibehalten, dass Hofstetten keine Gewerbezone hat, Flüh hingegen eine, in der man die Regulierungen verringern will. Das Fass ist am Überlaufen», sagt Heim. Sie will zusammen mit den anderen Mitgliedern der IG Flüh nun nach Möglichkeiten und Wegen suchen, das Kräfteverhältnis zu ändern — bei den Wahlen vom nächsten Jahr. Beim Amt für Gemeinden in Solothurn hat sie zudem um Unterstützung gebeten, auf dem Weg des Dialogs das Ungleichgewicht ins Gleichgewicht zu bringen: «Wir wollen ernsthafte Zugeständnisse und Lösungsvorschläge.» Sollte alles nichts nützen, könnten ande-
In Flüh sind derzeit gleich mehrere Bauvorhaben am Laufen. Für Verwirrung und böse Kommentare im Netz sorgten die frisch aufgestellten Profile auf der grünen Wiese an der Strasse nach Hofstetten. Domenik Schuppli, Ressortleiter Bau im Gemeinderat Hofstetten-Flüh, verweist darauf, dass es sich nicht um Landwirtschaftsland handle, sondern ganz klar um Gewerbezone. Dieses Land sei seit Jahrzehnten für gewerbliche Nutzung vorgesehen und darf überbaut werden. Bauherrin ist die Stella Montana AG. Verwaltungsratspräsident Oskar Rupp sagt auf Anfrage, dass er sich während des laufenden Verfahrens nicht öffentlich äussern möchte. Dass die Familienunternehmung Rupp Getränke AG zur Leidtragenden wird im Streit zwischen Flüh und Hofstetten, «ist eine Entwicklung, die dem Gewerbeverein Hinteres Leimental (GHL) Sorgen bereitet», ist von Präsident Paul Schönenberger zu erfahren. Damit seien letztlich auch Arbeitsplätze in Gefahr. Die Rupp Getränke AG sucht seit Jahren nach einem neuen Standort, weil sie in Metzerlen von den Zonenvorschriften her keine Entfaltungsmöglichkeiten hat. Beim GHL freut man sich, dass die Firma mit dem nun in Flüh geplanten Bau eines Zentrums für ihren Getränkehandel am Standort Hinteres Leimental festhält und man die Traditionsunternehmung nicht verliere. Denn sie ist bekannt für ihre hohe soziale Verantwortung, sie bietet Menschen, denen es bisher nicht gelang, Fuss zu fassen im Arbeitsleben, eine zweite Chance.
Freitag, 02.10.2020 Es hat viele Wolken, wenig Sonne und teils ist es nass. 10 ºC 16 ºC Samstag, 03.10.2020 Am Vormittag bewölkt und häufig nass. Am Nachmittag wechselhaft mit Schauern.
08 ºC 10 ºC
Sonntag, 04.10.2020 Es herrscht weiterhin wechselhaftes Wetter. Die Sonne dürfte sich aber mal ein wenig zeigen.
09 ºC 15 ºC
Laufen
3 Noch immer ist unklar, ob die Fasnacht 2021 stattfinden wird. Trotzdem haben die angefragten Vereine mit ihren Proben begonnen oder beginnen demnächst.
Seewen
11 Der grösste Solothurner Forstbetrieb beeindruckt mit einem Jahreshiebsatz von 14 300 Festmetern. Trotzdem: Der Wald bereitet generell Sorge.
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LAUFENTAL
Donnerstag, 1. Oktober 2020 Nr. 39
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L AUFENTAL / THIERSTEIN
Vorsichtig optimistisch in ein ungewisses Fasnachtsjahr Noch immer ist unklar, ob und in welcher Form die Fasnacht 2021 stattfinden wird. Nichtsdestotrotz haben die angefragten Vereine mit ihren Proben begonnen oder beginnen demnächst. Melanie Brêchet In diesen Zeiten, in denen einzig sicher ist, dass nichts sicher ist, stehen auch die verschiedenen Fasnachtscliquen und Guggen in der Region vor einem grossen Fragezeichen. Die Fasnacht wird im nächsten Jahr im schlechtesten Fall gar nicht oder im besten Fall in abgespeckter Form daherkommen. An Umzüge durch dichte Zuschauermengen am Strassenrand ist kaum zu denken. Und auch die traditionelle Beizenfasnacht, wo sich die Leute Schulter an Schulter feuchtfröhlich amüsieren, wird es wohl nicht geben — so weit die Vermutung vieler Aktiven. In der Region gibt es unzählige Fasnachtsvereine, welche Jahr für Jahr viel Zeit, Energie und Geld in die Vorbereitungen der jeweils nächsten Fasnacht stecken. Die Vorbereitungen beginnen oft schon früh, gemäss dem Motto: «Nach dr Fasnacht isch vor dr Fasnacht.» Doch dieses Jahr ist alles anders. Das Wochenblatt wollte darum von den Vereinen wissen, ob und wie sie mit den Proben gestartet sind.
Verhaltener Start
Mit den Proben um einiges später angefangen haben die Pfluderi Fäger aus Laufen. Für gewöhnlich startet die Clique mit ihren Proben bereits im Mai, dieses Jahr hätten sie nach den Sommerferien begonnen, erklärt Gabriel Ifrid. «Wir können unsere Proben eigentlich ganz normal durchführen, da auch in normalen Zeiten die Pfeifer von den Tambouren getrennt proben», sagt er. Es könne auch das gleiche Lokal benutzt werden wie immer. Die Motivation zu proben sei durchaus vorhanden, manchmal schleiche sich aufgrund der ungewissen Aussichten aber schon eine gewisse Noncha-
Immer auf Abstand: Die Agfrässeni Laufen konnten ihre erste Gesamtprobe in einer Zimmerei in Röschenz unter Einhaltung strenger Regeln abhalten. FOTO: MELANIE BRÊCHET lance ein, darum haben die Pfluderi beschlossen, zur Motivationssteigerung einen neuen Marsch zu lernen.
Das Problem mit dem Platz
Alle angefragten Vereine gaben an, dass sie sich an ein Schutzkonzept halten würden, dabei orientieren sie sich ganz oder teilweise an den Vorgaben des Schweizerischen Blasmusikverbandes. Desinfektionsmittel, gutes Lüften und genügend Abstand sind angesagt. Schwierigkeiten bereitet einigen Vereinen der Punkt: die Grösse des Probelokals. Während die Guggenmusiken Hirzefäger aus Breitenbach und die Nasegrübler aus Laufen in ihren Lokalen proben können, mussten die Agfrässeni Laufen und die Lumpesammler Zwingen in grössere Räumlichkeiten der Gemeinden ausweichen. «Unsere Registerproben halten wir in unserem Lokal ab, für Gesamtproben ist dieses aber zu klein», erklärt Simon Kottmann, Präsident der Agfrässeni Laufen. Die Vorbereitungen für die Fasnacht beinhalten auch die Bestimmung des Sujets und die Anfertigung des Kostüms. Hier sind die Taktiken unterschiedlich. Während die Hirzefäger sowieso nur alle
zwei Jahre ein neues Kostüm machen lassen, haben die Nasengrübler beschlossen, bei Bedarf ein altes Kostüm aus dem Schrank zu ziehen, erläutert Christian Burri. «In der jetzigen Situation wäre es schade, sich die ganze Mühe zu machen, da vielleicht keine Fasnacht stattfinden wird. Die Anfertigung eines neuen Kostüms und einer neuen Larve ist immer mit einem grossen Aufwand verbunden.» Ein neues Kostüm entsteht jedoch bei den Lumpesammlern und den Agfrässeni, welches dann auch für die Fasnacht 2022 gebraucht werden könnte. Grundsätzlich zeigen sich alle angefragten Vereine mehr oder weniger motiviert, Proben durchzuführen, schliesslich solle das Vereinsleben trotz allem hochgehalten werden, heisst es unisono. Zoe Graf von den Lumpesammlern sagt es so: «Bei uns Lumpesammlern hat das gesellige Vereinsleben einen hohen Stellenwert. Deshalb freuen sich die Mitglieder, sich einmal wöchentlich treffen zu können.» Und von Oliver Roth von den Hirzefägern heisst es: «Die Motivation ist sehr gross, wir freuen uns darauf, wieder gemeinsam musizieren zu können.» Etwas zurückhaltender äussert sich Simon
Kottmann. Es sei nicht immer einfach, sich zu motivieren, wenn man bezüglich Durchführung einer Fasnacht dermassen im Ungewissen sei. «Wir hängen quasi im luftleeren Raum.»
Kaum Aussicht auf Auftritte
Geprobt wird bei den Guggenmusiken nicht nur für die Fasnacht. Etliche Veranstaltungen bieten für gewöhnlich die Gelegenheit, sich zu präsentieren und für die Fasnacht warmzulaufen. «Leider wurden alle Vorfasnachtsveranstaltungen, an welchen wir uns angemeldet haben, bereits abgesagt. Wir sind aber optimistisch, dass es Veranstaltungen geben wird, an denen wir uns zeigen können», sagt Oliver Roth. Auch von Simon Kottmann tönt es ähnlich: «Wir hoffen auf einzelne Auftritte, an denen wir uns präsentieren können, vielleicht sogar im Rahmen einer abgespeckten Fasnacht.» Optimistisch äussert sich auch Zoe Graf von den Nasegrüblern: «Wir bereiten uns für den einen oder anderen Auftritt vor und überlegen uns bereits Alternativen. Wir sind weiterhin voller Zuversicht, dass die Fasnacht 2021 in irgendeiner Form stattfinden wird.»
Nochmals anders präsentiert sich die Situation bei den Wagencliquen. Sie stehen zwar nicht unter dem gleichen Zeitdruck wie die Cliquen und Guggen, aber sehen sich ebenfalls mit der Frage konfrontiert, wie es weitergehen soll. Der Auf bau des neuen Fasnachtswagens beginne bei ihnen immer spät, erklärt Sergio Haymoz von der Dörli Spränger Clique aus Laufen. «Meistens geht es bei uns erst im Oktober, also erst nach den Herbstferien los mit dem Wagenbau», sagt er. «Jetzt warten wir aber noch ab, ob die Fasnacht überhaupt stattfinden kann.» Bezüglich Bauplatz haben die Dörli Spränger keine Schwierigkeiten. Ihren Wagen bauen sie im Freien auf einem Firmengelände, für welches sie keine Miete zahlen müssen. Die Motivation unter den «Wägelern» bezeichnet Haymoz als «genau so gut wie in anderen Jahren auch». Die Fasnacht sei für sie eine schöne Zeit unter Kollegen und falls diese nicht stattfinden könne, sei dies zwar äusserst schade, es werde aber bestimmt ein Alternativprogramm gefunden, man könne zum Beispiel einen längeren Cliquenausflug durchführen als sonst. «Und dann freuen wir uns umso mehr auf die nächste Fasnacht», ergänzt Haymoz. Auch Beat Jermann von den Stedtlistürmern Laufen sagt, dass die Motivation in seiner Clique immer gross sei wenn es um die Fasnacht gehe, man werde auf jeden Fall dafür sorgen, dass sich die Vereinsmitglieder regelmässig treffen, ob mit oder ohne Wagenbau. Man sehe das jedoch realistisch: Ein Anlass wie die Fasnacht mit so vielen Leuten sei im nächsten Jahr wohl kaum durchführbar. Schon die Organisation ihres Sommerfests sei unter den strengen Coronaregeln eine Herausforderung gewesen.
Warten hat bald eine Ende
Nebst seinem Engagement auf dem Wagen der Stedtlistürmer amtet Beat Jermann auch als Präsident des Laufner Fasnachtskomitees. Er stellt in Aussicht, dass in den nächsten ein bis zwei Wochen eine Entscheidung gefällt und anschliessend kommuniziert werde, ob und auf welche Weise die Laufner Fasnacht stattfinden kann. «Die ganze Situation ist nicht so einfach, aber es kommt gut», gibt er sich vorsichtig optimistisch.
GRELLINGEN
VER ANSTALTUNG
Statt zur Kirche zum Gerichtssaal
Kino: Paterson
Der Kassierin, die Geld veruntreut haben soll, wird der Prozess gemacht. Die Grellinger Katholiken stimmen gegen eine Absolution.
Desinteressenerklärung zu unterschreiben.» Der Grellinger Kirchgemeinderat hätte in diesem Punkt selbst entscheiden können. Doch nach längerer Beratung entschloss er sich, den Mitgliedern das letzte Wort zu überlassen, erklärte Präsidentin Rosmarie Pabst, welche die Versammlung leitete. Der Tenor vor der Abstimmung war eindeutig– und nahm das Ergebnis vorweg. Die Mitglieder folgten der Empfehlung des Kirchgemeinderats, beide Anträge auf Abgabe von Desinteressenerklärungen abzulehnen. Hinsichtlich der Bestrafung der beschuldigten Person stimmten 25 Mitglieder mit Ja, hinsichtlich der Zivilforderung sogar 27.
Alan Heckel und Dimitri Hofer Die ehemalige Kassierin der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Grellingen und der CVP Baselland kommt an die Kasse: Im November steht die Frau vor dem Baselbieter Strafgericht in Muttenz. Die Staatsanwaltschaft Baselland wirft ihr vor, in ihrer Funktion als Finanzverantwortliche in den Jahren 2017 und 2018 rund insgesamt 400 000 Franken veruntreut zu haben. Für die Angeklagte gilt die Unschuldsvermutung. Mittlerweile hat die Frau die ganze Summe zurückbezahlt, wie die Römisch-katholische Kirchgemeinde Grellingen und die CVP Baselland bestätigen. Nach Grellingen wurde die gesamte Schadenssumme von 316 000 Franken zurückbezahlt, wie Peter Bürkli, Anwalt der Kirchgemeinde, am Mittwochabend an der Kirchgemeindeversammlung in der römisch-katholischen Kirche in Grellingen mitteilte. Allerdings bestünden noch Forderungen von rund 70 000 Franken, die sich aus Schadenszinsen und entstandenen Kosten zusammensetzten, erfuhren die 31 Stimmberechtigten. Um eine Verjährung zu verhindern, hat die Kirchgemeinde die Ex-Kassierin im Juni betrieben.
Grellinger wollen, dass die Strafverfolgung weitergeht
Die ehemalige Kassierin habe um eine sogenannte Desinteressenerklärung er-
WoS. Der Busfahrer Paterson lebt in der gleichnamigen Kleinstadt im Bundesstaat New Jersey. Hier folgt er jeden Tag einer einfachen Routine, wo er in seinem Job jedoch so allerhand mitkriegt. Doch in jeder freien Minute schreibt Paterson Gedichte, die von seinen Erlebnissen inspiriert werden. Die quirlige Laura unterstützt sein geheimes poetisches Talent voller Elan. Regie führte Jim Jarmusch, besetzt ist der Film mit Adam Driver, Golshifteh Farahani, Rizwan Manji, u.a. Das Kulturforum Laufen zeigt den Film Paterson am 8. Oktober um 20.30 Uhr im Alts Schlachthus. Eintritt Erwachsene CHF 10.–, Jugendliche CHF 5.–.
Am Kantonsgericht wurde Beschwerde erhoben
Heiliger Ort: Die Römisch-katholische Kirchgemeinde Grellingen hält in der Kirche St. Lauretius ihre Gottesdienste ab. sucht, berichtete Bürkli den Anwesenden. Mit einer solchen bringt eine geschädigte Person in einem Strafverfahren zum Ausdruck, dass sie an einer Strafverfolgung und Bestrafung der Beschuldigten kein Interesse mehr hat. «Welches Interesse sollten wir an so was haben?», wollte ein Mitglied wissen. «Man könnte sagen: Das wars! Deckel drauf, Schwamm drüber», antwortete der Anwalt. «Unser aller Interesse ist doch, dass wir so viel wie möglich von den 70 000 Franken
FOTO: NIZ
wieder hereinholen», sagte ein weiteres Kirchgemeindemitglied. Dass es die volle Summe wird, ist allerdings nicht garantiert. «Es kann sein, dass das Gericht den Betrag reduziert», erklärte Peter Bürkli und erwähnte auch, dass die Beschuldigte bereit ist, einen Teil der ausstehenden Forderungen zu begleichen. «Ihr höchstes Angebot lag im tiefen fünfstelligen Bereich, weit weg von den 70 000 Franken. Deshalb konnte ich dem Kirchgemeinderat nicht dazu raten, die
Die Hauptverhandlung am Strafgericht Baselland gegen die ehemalige Kassierin findet am 13. November statt. «Voraussichtlich», wie Daniel Maritz, leitender Gerichtsschreiber am Strafgericht, auf Anfrage schreibt. Denn beim Kantonsgericht, Abteilung Strafrecht, sei Beschwerde erhoben worden. Wird diese abgewiesen, steht die Frau Mitte November vor dem Strafgericht in Muttenz. Vor Gericht erscheinen wird dann auch eine Vertreterin der Baselbieter CVP. Der Partei sind rund 90 000 Franken abhandengekommen. «Die frühere Finanzverantwortliche hat uns die ganze Summe zurückerstattet», sagt Silvio Fareri, Präsident der CVP Baselland. Trotzdem werde man vor Gericht einen fünfstelligen Betrag von der ehemaligen Kassierin einfordern. Durch den Beizug eines Anwalts und eine zusätzliche Revision waren den Christlichdemokraten Kosten entstanden.
Ausführliche Informationen www.kfl.ch KINO
Donnerstag, 8. Oktober, 20.30 Uhr
Paterson Regie: Jim Jarmusch, mit Adam Driver, u.a. Tragikomödie; USA, 2016, 118 Min. JAZZ-MATINEE
Sonntag, 11. Oktober, 10.30 Uhr
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Donnerstag, 1. Oktober 2020 Nr. 36
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 4. Oktober, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Stefan Berg Dienstag, 6. Oktober, 10.00 Uhr Mittwoch, 7. Oktober, 15.00 u. 18.00 Uhr Ferienprogramm mit Martina Hausberger. Weitere Infos und Anmeldung unter kgleimental.ch
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem Du einst so froh geschafft. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil der Tod Dir nahm die Kraft. Was Du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an Dir verloren, das wissen wir nur ganz allein.
Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. (Saint-Exupéry)
Hanspeter Jeg Ha eger-Obr brenovic Wirt im Gasthaus zum Reh, Beinwil (SO)
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit ÖV unterwegs ist, darf gerne auch vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Tel. Nummer 076 582 37 24 melden. Laufen: Sonntag, 4. Oktober, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Markus Wagner Dienstag, 6. Oktober, 13.00 Uhr, Offene Kirche am Markttag, Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt um 13.30 Uhr. Bistro ist offen von 13.00–15.30 Uhr. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
26. Mai 1938 – 23. September 2020 Traurig aber mit schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied. In unseren Gedanken lebst du weiter. Dragica Jeger-Obrenovic
Donnerstag, 1. Oktober, 15.30 Uhr, im grossen Saal des Alters- und Pflegezentrums Bodenacker, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 4. Oktober, kein Gottesdienst. Sonntag, 11. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Hans Mayr. Vertretung im Pfarramt: Vom Sa., 3.10.2020 bis zum Sa., 17.10.2020 wird Pfr. Stéphane Barth-Ehrsam im Pfarramt vertreten von Pfr. Markus Wagner aus Oberdorf BL, Telefon 079 482 80 41. Er ist für Beerdigungen und Seelsorge für Sie da. Kirchenvorstand: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
Therese Strub-Hänggi 5. Mai 1938 bis 28. September 2020
Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie still und friedvoll einschlafen. Wir sind traurig, dass du nicht mehr bei uns bist, doch dankbar für die gemeinsame Zeit.
Die Trauerfamilie Hugo Strub-Hänggi Daniel Strub Dieter Strub Geschwister und Anverwandte
Sascha Jeger Diana Jeger-Pavlovic & Boban Pavlovic mit Alena & Mia «Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall dort, wo wir sind.» Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: FamilieJeger,Passwangstr.95,4229Beinwil(SO)
Gottesdienste: Donnerstag, 1. Oktober, 10.00 Uhr, in der Cafeteria des Alters-und Pflegeheims Stäglen, Nunningen, ref. Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth.
Mit der Erinnerung an schöne Zeiten nehmen wir Abschied von meiner Ehefrau, unserer Mutter, Schwester, Tante und Gotte
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist. Eine Last fallen lassen zu können, die man lange getragen hat. Das ist eine tröstliche, eine wunderbare Sache. Hermann Hesse
In Dankbarkeit und grosser Wertschätzung müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Pater Berno.
Pater Berno Blom Kloster Einsiedeln 23. Juli 1934 – 25. September 2020
Die Trauerfamilie: Alda Blom-Donadini mit Dieter, Monika, Petra sowie Partner und Kinder Jrène Blom-Hügli mit Nicole, Alexandra sowie Partner und Kinder Marianne Fuchs-Spaar mit Rebecca, Raphael sowie Partner und Grosskinder Daniel Blom und Geschwister Ursula, Regina, Mathias sowie Partner und Kinder Verena Borer sowie Partner und Kinder Elisabeth Blom Nach einem pflichtbewussten und reichen Leben als Seelsorger sind nun deine Kräfte, nach einem kurzen Spitalaufenthalt, endgültig versiegt. Du warst uns allen eine allzeit grosse und unermüdliche Stütze, vor allem auch in schwierigen Lebenslagen. Wir werden dich schmerzlich vermissen. Die Abdankung findet am Freitag, 2. Oktober, 10.30 Uhr in der Klosterkirche Einsiedeln statt.
Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 7. Oktober 2020, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Breitenbach statt. Anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Im Sinne von Therese kann die Stiftung WBZ in Reinach, Postkonto 40-1222-0, IBAN CH98 0900 0000 4000 1222 0, mit einer Spende unterstützt werden. Dreissigster: Samstag, 7. November 2020, um 18.00 Uhr Traueradresse: Hugo Strub-Hänggi, Fehrenstrasse 56, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular
Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind. Traurig, aber dankbar für die schönen Momente nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater, Bruder, Onkel und Götti
Gaston Schmid-Heizmann 8. November 1929 – 25. September 2020
Nach einem reicherfüllten Leben hast Du Dich still und friedlich verabschiedet. Wir vermissen Dich sehr, aber gönnen Dir die Ruhe.
In stiller Trauer: Laura Schmid-Heizmann Peter Schmid und Christine Holzherr Erica Schmid und Salvo Geraci Helene Pfetzer-Schmid Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am 8. Oktober 2020, um 14.30 Uhr in der röm.-kath. Kirche in Erschwil statt. Anschliessende Urnenbeisetzung im Familienkreis. Traueradresse: Laura Schmid-Heizmann, Büsserachstrasse 11, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.
Traueradresse: Alda Blom-Donadini, Hauptstrasse 33, 4232 Fehren Erschwil, im September 2020
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Was Du für uns gewesen, das wissen wir allein. Hab‘ Dank für Deine Liebe, Du wirst uns unvergessen sein.
HERZLICHEN DANK für die vielen persönlichen Zeichen der Verbundenheit, für die Spenden aller Art, die tröstenden Beileidskarten und Blumen die wir beim Abschied unserer lieben Mamä
Erna Borer-Fellmann 22. 9. 1936 – 27. 8. 2020
erfahren und entgegennehmen durften. Die überwältigende Anteilnahme hat uns tief berührt und schenkt uns Kraft und Trost.
Die Trauerfamilie Dreissigster: Samstag, 3.10.2020 um 18.00 Uhr in der Kirche Erschwil
Donnerstag, 1. Oktober 2020 Nr. 39
AMTLICHE MITTEILUNGEN Eidg. Volksabstimmung vom 27. September 2020
Wahl Sozialhilfebehörde vom 27. September 2020
Vorlage 1: «Begrenzungsinitiative» 789 ja; 1209 nein Vorlage 2: «Jagdgesetz» 871 ja; 1094 nein Vorlage 3: «Änderung direkte Bundessteuer» 662 ja; 1297 nein Vorlage 4: «Vaterschaftsurlaub» 1143 ja; 836 nein Vorlage 5: «Beschaffung neuer Kampfflugzeuge» 999 ja; 988 nein Stimmbeteiligung 56.9%
Absolutes Mehr: 570. Stimmen haben erhalten: Ahmeti Blerim, 473, nicht gewählt Coppetti Claudia C., 647, gewählt Gerber-Meury Daniel, 788, gewählt Grun Noah, 647, gewählt Mangold Martin, 670, gewählt Spielmann Döbeli Christian, 667, gewählt Wehrli Sandra, 776, gewählt Andere, 95
Kantonale Volksabstimmung vom 27. September 2020 Vorlage 6: «Ausbau Hochleistungsstrassennetz» 1213 ja; 589 nein
Wahl Gemeindeversammlungs-Vizepräsidium vom 27. September 2020 2. Wahlgang, einfaches Mehr genügt. Stimmen haben erhalten: – Van Rijs Isabelle, 124 Andere mit max. 13 Stimmen, 350 Damit ist Frau Isabelle Van Rijs als Gemeindeversammlungs-Vizepräsidentin gewählt.
Rechtsmittelbelehrung Beim Regierungsrat kann Beschwerde erhoben werden: a. wegen Verletzung des Stimmrechts; b. wegen mangelhafter Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungen und Wahlen. Die Beschwerde ist innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes spätestens jedoch am 3. Tag nach der ordnungsgemässen Veröffentlichung des Ergebnisses einzureichen.
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 22. September 2020 Gemäss § 60 des Gemeindegesetzes und § 3 des Organisationsreglements sind die
Gemeindeversammlungsbeschlüsse der Bevölkerung bekannt zu geben. Die 40 anwesenden Stimmberechtigten fassten folgende Beschlüsse: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2020 wurde diskussionslos genehmigt. Traktandum 1: Einbürgerungen Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen: ://: Den Einbürgerungen folgender Personen wird zugestimmt: • Ademi geb. Ismaili Afrime • Ademi Eliana • Ademi Ajan • Booth-Kurbarova Anna Traktandum 2: Statuten Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental Die Gemeindeversammlung hat mit 17 zu 12 Stimmen beschlossen: ://: Die Statuten Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental werden genehmigt. Traktandum 3 :Bebauung am Diebach; Baurecht Die Gemeindeversammlung hat mit 14 zu 6 Stimmen beschlossen: ://: Der Antrag, den Baulandpreis mit einem zweckmässigen Index zu indexieren, wird abgelehnt.
Die Gemeindeversammlung hat mit 26 zu 3 Stimmen beschlossen: ://: Der Stadtrat wird ermächtigt, a. auf den Parzellen 1224 und 3893, GB Laufen, 8 Baurechtsparzellen von rund 400m2 zu errichten. b. die Parzellen für die Dauer von 75 Jahren, mit Option Verlängerung um 24 Jahre, abzugeben mit einem Baurechtszins gemäss folgender Formel: Basis-Landpreis CHF 600.00/m2, Referenzzinssatz + 1.0%. NAMENS DER GEMEINDEVERSAMMLUNG, In fidem, der Sekretär: Walter Ziltener, Stadtverwalter
Baugesuch, Auflage vom 1. bis 12. Oktober 2020 BG-Nr. 1549/2020. Bauherrschaft: Dätwyler-Gammeter Chantal und Martin, Eichweg 14, 4242 Laufen. Projekt: Anbau überdachter Sitzplatz / Whirlpool / Schwimmbad, Parz. 3713, Projektstandort: Eichweg 14, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Kollerarchitektur, Baselstrasse 5, 4243 Dittingen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Herzlichen Dank Frau Brösmeli! Fast ein Vierteljahrhundert berichtete uns Anna Brösmeli im Wochenblatt über ihre spannenden Ansichten als Marktfrau. Man wusste, wenn Frau Brösmeli am Donnerstag im Wochenblatt schrieb, findet am Dienstag in Laufen der Monatsmarkt statt. Frau Brösmeli war immer sehr mit dem Laufner Markt verbunden und hat sich auch im Pensionsalter noch für diesen engagiert. Nun hat sie sich, wenn auch mit Wehmut, von unserem Markt verabschiedet und sich ihn ihren
wohlverdienten Ruhestand begeben. Im Namen der Marktkommission möchte ich mich von Herzen für das jahrelange Engagement und die wertvolle Arbeit bedanken. Wir wünschen Frau Brösmeli alles Gute, eine genussvolle Zeit und beste Gesundheit. Vielleicht beehret sie uns künftig als Besucherin. Natürlich kann man eine Frau Brösmeli nicht einfach so ersetzten. Neu berichten wir auf dieser Seite unter dem Titel «Z’Laufe isch Märt» über unseren schönen Markt. Simon Felix Präsident Marktkommission
Z’LAUFE ISCH MÄRT
Goldener Herbst
Der Herbst hat sich bereits von der garstigen Seite gezeigt, Dauerregen, Gewitter und einige kühle Tage haben wir bereits hinter uns. All dies wünschen wir uns natürlich nicht, wenn nächsten Dienstag der allmonatliche traditionelle Laufner Monatsmarkt über die Bühne geht. Und dass in Laufen der Markt stattfinden kann, ist ein Glück, dass nicht allen gegönnt ist: Der Zibelemärit in Bern, welcher für gewöhnlich am vierten Montag im November stattfindet, wird dieses Jahr nicht im üblichen Rahmen abgehalten. Stattdessen wird es eine «Zibelewuche» geben, dank derer der gewohnte Besucherandrang am
Zibelemärit auf eine ganze Woche verteilt werden soll. Des einen Leid ist des andern Freud: Von der Absage des Zibelemärit kann der Oktobermonatsmarkt in Laufen profitieren: Aufgrund der Absage des Zibelemärits kommen nächsten Dienstag nämlich die Besucherinnen und Besucher des Laufner Monatsmarkts die Gelegenheit, an einem Marktstand in der Amthausgasse Zwiebelzöpfe aus dem Bernbiet zu kaufen. Eine tolle Gelegenheit! Mit dem Herbst beginnt auch die Jahreszeit des Genusses. Es stehen wieder des Öfteren Raclette und Fondue auf dem Tisch, bei diversen Käsehändlern auf dem Monatsmarkt können verschiedene Mischungen dafür erworben werden. Mit der Ankunft der kühleren Jahreszeit gibt es auch endlich wieder die feinen heissen Marroni – und sollte am Markttag dann doch die Herbstsonne dominieren, steht in der Amthausgasse ein letztes Mal in diesem Jahr der Glacéwagen bereit. Der Oktobermarkt, welcher bei allen Marktfahrern sehr beliebt ist, wird mit seinen rund 80 Verkaufsständen ein stattliches Bild abgeben. Da er ausserdem in die Schulferien fällt, dürfte er umso mehr Gäste anlocken. (stl)
Für die Kindergärten Laufen suchen wir vom 12. Oktober 2020 oder nach Vereinbarung bis 2. Juli 2021
eine Praktikantin oder einen Praktikanten mit einem Pensum von 50% (5 Vormittage) Der Praktikumslohn beträgt Fr. 500.00 pro Monat. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem professionellen Umfeld und unter Begleitung erfahrener Kindergartenlehrpersonen Erfahrungen im Bereich der Pädagogik und im Umgang mit Kindern im Kindergartenalter zu machen. Sie unterstützen die Klassenlehrpersonen im Vormittagsunterricht. Das heisst, Sie unterstützen die Lehrperson bei den Übergängen von einer Sequenz zur nächsten (Eingangslektion, Znüni essen, Pause, Schlusssequenz, etc.) und bei Ausflügen. Sie leisten Hilfestellung bei alltäglichen Verrichtungen der Kinder. Sie betreuen die Kinder im Freispiel. Sie führen Aufträge der Klassenlehrperson durch. Möchten Sie über eine längere Zeit Kinder in ihrem Kindergartenalltag begleiten und arbeiten Sie gerne mit Kindern zusammen? Dann würden wir uns sehr über Ihre Bewerbung freuen. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Karin Sulser, Schulleiterin, Tel. Büro 061 761 86 26, Tel. Privat 079 214 92 73, gerne zur Verfügung. Falls Sie Interesse an unserem Angebot haben, bewerben Sie sich mit einem Motivationsschreiben und Ihrem Lebenslauf mit Foto. Ihre Bewerbung senden Sie per E-Mail oder Post an Kindergarten und Primarschule, Schulleitung, Baselstrasse 5, 4242 Laufen E-Mail: sekretariat@primarlaufen.ch
Mergelwegsanierung Flue Der Mergelweg Flue ist in einem schlechten Zustand. Die Stadt Laufen hat darum zusammen mit der Burgerkorporation Röschenz ein Projekt erarbeitet, um diesen Mergelweg vom Schützenhaus Laufen bis zum Reservoir Flue instand setzen zu können. Der Baustart ist sehr witterungsabhängig. Es ist daher nicht möglich präzise vorauszusagen, wann die Arbeiten beginnen. Die Bauarbeiten benötigen drei schö-
ne Tage und beginnen zwischen 5. und 30. Oktober 2020. Der parallel geführte Wanderweg ist von den Arbeiten nicht betroffen, ein Durchkommen ist jederzeit gewährleistet. Wir bitten trotzdem um entsprechende Vorsicht im Baustellenbereich. Besten Dank für Ihre Kenntnisnahme und Ihr Verständnis für die Behinderungen. Für Auskünfte steht Ihnen die Abteilung Bau und Planung gerne zur Verfügung (061 766 33 40, bau@laufen-bl.ch).
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Exkurs Nachhaltigkeit
CÉDRIC JEANBOURQUIN, STADTRAT
Laufen nimmt mit der Erarbeitung des Energiestadtlabels seit 2018 eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik wahr. Sinnvolle, wenn auch zum Teil einfache Massnahmen wie mehrsprachige Abfallflyer oder die Abgabe von LED-Lampen wurden umgesetzt. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit? Nachhaltigkeit per se ist ein sehr subjektiver Begriff und wird auch von verschiedenen Personen unterschiedlich aufgefasst. So ist es keine Überraschung, dass unter den Leuten ähnlich wie in der politischen Parteienlandschaft durchaus unterschiedliche Meinungen zum Thema «Was ist Nachhaltigkeit?» bestehen. Ich unterscheide es in zwei Grunddimensionen: Erstens in das «Was». Was wird gemacht? Zweitens in das «Wie». Wie wird es gemacht? Was und wie es in Bern letzte Woche ablief ist definitiv nicht mein Verständnis von Nachhaltigkeit. Eine Demonstration («was») geniesst verfassungsrechtlichen Schutz, trägt aber noch nichts zur Nachhaltigkeit bei. Zudem war sie nicht bewilligt. Doch widerspiegelt die Umsetzung («wie») irgendeinem Nachhaltigkeitsprofil? Vielmehr sah es danach wie nach einem Festival aus. Der Platz wurde mit Zelten und Abfallbergen hinterlassen. Sogar ein Boot war dort!? Bezahlen tut es in dem Fall nicht der Veranstalter sondern einmal mehr der Steuerzahler. Was machen wir im Stadthaus und in der Umweltkommission? Der Antrag für die nächste Jahr stattfindende Rezertifizierung für die Periode von 2022 bis 2025 wurde vom Stadtrat verabschiedet und wir nehmen weiterhin eine Vorbildfunktion in der Energie- und Klimapolitik wahr. Diese Rolle setzen wir fortan verstärkter um. Mitglieder der Umweltkommission berichten neu regelmässig über aktuelle Themen, umgesetzten Massnahmen und geben Ihnen Tipps & Tricks im Umgang mit Ressourcen. Schliesslich beginnt der Umgang mit Ressourcen bei jedem Einzelnen von uns. Eine bedeutende Ressource für die kommende Legislaturperiode sind auch die nicht unendlich vorhandenen finanziellen Mittel, die es nachhaltig zu berücksichtigen gilt. Denn ich möchte weder Abfall- noch Schuldenberge zulasten der Steuerzahler und der nächsten Generation hinterlassen. Den ersten Bericht wird von unserem jüngsten Kommissionsmitglied, Fabio Grun, verfasst. Besten Dank für Dein Engagement, Fabio, und Ihr nachhaltiges Mitwirken! Bleiben wir also nachhaltig, ökologisch und finanziell.
Bauarbeiten an den Birsufern Das Tiefbauamt Baselland plant vom 5. bis 16. Oktober 2020 Arbeiten am Ufergehölz entlang der Birs durchzuführen. Diese Arbeiten werden alle zwei Jahre ausgeführt, dieses Jahr erstmals maschinell. Sowohl die linke als auch die rechte Uferseite werden mit einem Schreitbagger gemulcht, Brombeeren und Weidenbüsche werden entfernt. Dies zur Vorsorge, damit bei einem allfälligen Hochwasser das Abflussprofil gewährleistet ist. Das Gewässer wird nur befahren, wenn es nicht anders möglich ist. Technische Dienste, Stadt Laufen
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Donnerstag, 1. Oktober 2020 Nr. 36
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Büren
Baupublikation
Bauherrschaft: Heuser + Wäspe Roman + Rebecca, Schlossstrasse 1, 4133 Pratteln Bauobjekt: Abbruch best. EFH Neubau EFH mit Garage Projektverfasser: Kaufmann Planungs GmbH Wydengasse 7c, 2557 Studen Bauplatz: Rebenweg 27, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2479 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: bis 16. Oktober 2020
Fehren
Baupublikation
Bauherrschaft: Simon und Natalie Lutz, Meret Oppenheim-Platz 1, 4053 Basel Bauobjekt: Neubau EFH, Eichenweg Bauzone: W1 Bauplatz: Eichenweg Bauparzelle: Grundbuch Nr. 490 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 15. Oktober 2020
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Hässle Kathja und Martin, Krummackerweg 230, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: schönenberger ehringer architekten, Hohenstrasse 134, 4104 Oberwil BL Bauvorhaben: Fassadenänderung Bauort: Krummackerweg 230 Bauparzelle: GB-Nr. 1147 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 15.10.2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Dr. Alain Meyer, Kastelhöhe 471, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Sonnensegel / Stützmauer / Aussentreppe Bauort: Kastelhöhe 165 Bauparzelle: GB-Nr. 220 Hinweise: 2. Publikation (Neuauflage ergänzt Publikation vom 30. April 2020) Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 15. Oktober 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Dr. Alain Meyer, Kastelhöhe 471, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Erweiterung Weidezaun Bauort: Kastelhöhe / Zone W2A Bauparzelle: GB-Nr. 1295 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 15. Oktober 2020
INSERATE Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: BAK International AG, Bahnhofstrasse 48, 8001 Zürich Bauobjekt: Holzkraftwerk Grundeigentümer: Bio Energie Lützeltal GmbH in Liquidation, vertreten durch: Konkursamt des Kantons Solothurn in Oensingen Projektverfasser: Priohaus GmbH, Laufenstrasse 21a, 4226 Breitenbach Bauplatz: Laufenstrasse 441, 4245 Kleinlützel Bauparzelle: 3390/3398 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 16. Oktober 2020
Nunningen
Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Swisscom AG/ Sunrise Communication AG Grosspeterstrasse 20/Postfach 4002 Basel Projektverfasser/-in: Hitz und Partner AG Tiefenaustrasse 2, 3048 Worblaufen Bauvorhaben: Umbau bestehende Mobilfunkanlage Bauplatz: Roderisweid Parzelle: GB-Nr. 21 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Besonderes: Neuauflage Einsprachefrist: 15. Oktober 2020
Meltingen
Baupublikation
Bauherrschaft: Hänggi Raffael und Jacqueline, Hauptstrasse 191, 4233 Meltingen Bauobjekt: Fassadenänderung Bauplatz: Hauptstrasse 191 Bauparzelle: GB-Nr. 880 Bemerkung: Teilweise bereits ausgeführt Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 15. Oktober 2020
Seewen
2. Baupublikation
Bauherrschaft: Sunrise Communications AG, Thurgauerstrasse 101b, 8152 Glattpark (Opfikon) Grundeigentümer: Vögtli Jürg Othmar, Stockenweg 3, 4146 Hochwald Bauobjekt: Neubau Mobilfunkantennen-Anlage Sunrise BA422-2 mit Technikschränke und Stahlmast D920/480 mm und 30 mtr. Höhe Bauplatz: Gewerbezone (GA), In der Herrenmatt 5 Projektverfasser: TM Concept AG, Delfterstrasse 12, 5000 Aarau Bauparzelle: GB 3084 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 9. Oktober 2020 an die Baukommission 4206 Seewen
LAUFENTAL LOK ALHISTORIE AUS DEM L AUFENTAL / THIERSTEIN
Wenn Glöckchen warnen … Ertönt das Martinsglöckchen in Laufen, könnte einem eine Sage aus der Franzosenzeit in den Sinn kommen. Das Munotglöckchen in Schaffhausen erinnert an ein Lied mit ähnlichem Motiv. Geschichten wandern. Linard Candreia Die Zeiten waren turbulent und unsicher: Zuerst kamen die Franzosen, dann, nachdem Napoleon den Rückzug aus Russland angetreten hatte und von Niederlage zu Niederlage lief, wurde das Laufental noch Kriegsschauplatz: Auf Gehren (am Eingang des Lützeltals) kämpften alliierte Truppen gegen die angeschlagenen Soldaten des Empereurs. Der österreichische Offizier Graf von Bratz wurde dabei stark an einem Bein verletzt. Anna Maria Feninger, Laufner Bürgermeistertochter, pflegte den Offizier mit den feinen Manieren à la Vienne fürsorglich. Und die beiden verliebten sich bald über beide Ohren. Leider gab es da aber einen Haken: Anna Maria hatte einem Laufner Jüngling auf dem Sterbebett die Treue über den Tod hinaus versprochen. Das plötzliche Läuten der Martinsglocke, ausgelöst durch eine unsichtbare Geisterhand, sollte die Bürgermeistertochter jeweils auf ihr Versprechen aufmerksam machen. Dies war das erste Mal der Fall, als Graf von Bratz zu einem Heiratsantrag ausholte: «Meine Gnädige, wollen Sie meine Gemahlin werden?» Anna Maria blieb aber stark und hielt an
ihrem Gelöbnis fest. Sie starb unverheiratet am 17. November 1827 im 30. Lebensjahr und wurde bei der Martinskapelle beigesetzt.
Kulissenwechsel: Munot/Festung in Schaffhausen
Sie tanzte ausgelassen auf dem Munotball zu Schaffhausen. «Ach, man küsste mir mein Liebchen, während ich die Stunde schlug.» Der Munotwächter beobachtete das Geschehen eifersüchtig von oben. Punkt 21 Uhr musste das Glöcklein im Turm erklingen, das war seit eh und je so gewesen. Dieses Mal zog der enervierte Wächter heftiger als sonst am Strick, so fest, dass das Glöcklein sprang und einen wehmütigen Ton von sich gab. So musste doch die Geliebte es unten als Warnung aufnehmen, dass sie im Begriff war, die Treue zu brechen. Das Munotglöcklein ist seither auch ein Alarmzeichen für alle Verliebten und Verheirateten in Schaffhausen und Umgebung, dass versprochen eben versprochen ist. Ferdinand Buombergers «Lied vom Munotglöcklein» (1911) hat einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt, der bekannte Refrain ist ein Ohrwurm: «Klinge Munotglöcklein, grüsse mir die Liebste mein, klinge Munotglöcklein, bim bam bim bam bim.» Weiterführende Literatur: «Brauchtum, Sagen, Legenden, Spuk- und Geistergeschichten im Laufental.» Gesammelt von Léon Segginger, 1981. «Schweizer Sagen und Heldengeschichten», Meinrad Lienert, marixverlag, 2006. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.
Kapelle mit Glöckchen: Die St. Martinskapelle in Laufen hat einiges zu erzählen. FOTO: LINARD CANDREIA
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Donnerstag, 1. Oktober 2020 Nr. 39
Z WINGEN
Schulhauserweiterung braucht mehr Zeit als gedacht Der vor einem Jahr für 3,2 Millionen Franken bewilligte Pavillon wird nicht realisiert. Die Gemeindeversammlung beauftragte den Gemeinderat ein neues Schulraumkonzept vorzulegen. Bea Asper Zwingen geht beim Bau von neuem Schulraum nochmals über die Bücher. Die Gemeindeversammlung hat einen Antrag von Georg Furler, Denise Eicher und Stefan Spano mit grossem Mehr für erheblich erklärt. Dieser beauftragt den Gemeinderat, das vor einem Jahr bewilligte Projekt für einen Pavillon zu überarbeiten. Aus einem Provisorium soll ein «nachhaltiger und bedarfsgerechter Qualitätsschulraum inklusive Turnhalle» entstehen. Damals hatte die Gemeindeversammlung 3,2 Millionen Franken bewilligt. Aufgrund zunehmender Schülerzahlen und neuer Anforderungen herrscht in Zwingen akuter Raumbedarf. Der geplante Zwischenbau sah im Erdgeschoss und im Obergeschoss vier neue Klassenzimmer, sieben Gruppenräume sowie Nassräume auf jedem Stockwerk vor. Eine Turnhalle wollte man erst bei einer späteren Erweiterung in Erwägung ziehen, hiess es damals. Das Projekt hatte viele Skeptiker. An der Gemeindeversammlung im Herbst 2019 standen 35 Ja-Stimmen 30 Nein-Stimmen gegenüber. Der Zeitplan war äusserst ehrgeizig gewesen. Einzugstermin hätte August 2020 sein sollen. Die Pavillonpläne — kaum beschlossen — sind Anfang Jahr vom Gemeinderat über den Haufen geworfen worden. In Zusammenarbeit mit Fachplanern wollte der Rat das Projekt optimieren. Deswegen warteten die Zwingner vergebens auf eine Bauausschreibung. In diesem Sinn renne der Antrag aus der Einwohnerschaft — er war im März beim Gemeinderat eingetroffen — offene Türen ein, sagte Gemeindepräsident Thomas Schmid letzten Mittwoch an der Gemeindeversammlung, die auf dem Schlossareal unter freiem Himmel statt-
Unter freiem Himmel: Die Gemeindeversammlung fand auf dem Schlossareal statt. FOTO: BEA ASPER
fand. Wie Schmid auf Anfrage ausführt hat man sich nun für einen Container als Übergangslösung entschieden. Als Alternative gäbe es die Möglichkeit, sich im Schulhaus Brislach einzumieten.
Arealentwicklungskonzept
«Bei der Überarbeitung der Projektpläne haben wir nun auch bereits einen Neubau für Gymnastik in die Planung mit einbezogen», erklärte Schmid. Das überarbeitete Neubauprojekt soll in einem halben Jahr der Gemeindeversammlung präsentiert werden. Die Antragsteller gehen von folgender Erwartung aus: «Eine optimale Bebauung mit Einbindung des bestehenden Schulraums, der Turnhalle und des gesamten Schulareals.» Dafür brauche es ein Arealentwicklungskonzept, ausgearbeitet durch ein qualifiziertes Planungsteam. Dies hat der Gemeinderat bereits an die Hand genommen, erfuhr die Gemeindeversammlung.
Letzte Gemeinde stimmt der Versorgungsregion APG Laufental zu
Zugestimmt hatte die Gemeindeversammlung Zwingen den Statuten der
neuen Versorgungsregion APG Laufental — als letzte Gemeinde. Damit steht dem neuen Gremium nichts mehr im Weg um im nächsten Jahr starten zu können. Der Zweckverband erfüllt die Aufgaben und Pflichten gemäss Altersund Pflegegesetz (APG): Er betreibt eine Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle. Er schliesst in Übereinstimmung mit dem Versorgungskonzept erforderliche Leistungsvereinbarungen ab. Er beaufsichtigt die Leistungserbringer und führt entsprechende Qualitätskontrollen bei den Leistungserbringern durch. Er legt die zu verrechnenden Tarife fest und er stellt den Zugang zur Ombudsstelle sicher.
Kosten: 40 000 Franken
Die einmaligen Projektkosten betragen 286 060 Franken. Die wiederkehrenden Kosten betragen im ersten Jahr 242 000 Franken und ab dem Folgejahr 212 000 Franken. Die Kosten werden gemäss der Bevölkerungszahl auf die Verbandsgemeinden verteilt. Für Zwingen macht das im ersten Jahr knapp 40 000 Franken.
GRELLINGEN
Wärmeverbund mit zentraler Holzschnitzelfeuerung geplant Eine neue Ölheizung im Primarschulhaus soll später als Notheizung dienen, und der Sportplatz wird dank neuer Wegführung vergrössert. Gaby Walther Das Grellinger Primarschulhaus im letzten Winter warmzuhalten, war eine kostspielige Sache. Die über 30 Jahre alte Ölheizung wurde im letzten Dezember wegen Überhitzung komplett zerstört. Als Überbrückung wurde eine mobile Heizzentrale installiert. Inzwischen hat sich der Gemeinderat informiert, um die beste Lösung für die Zukunft zu finden. Es zeigte sich bald, dass mehrere Gründe für einen Wärmeverbund sprechen. Einerseits braucht nicht nur das Primarschulhaus, sondern auch der neue Werkhof eine neue Heizung, anderseits sind zwei Wohnüberbauungen in der näheren Umgebung in Planung. In einem ersten Schritt wurde nun eine neue Ölheizung im Primarschulhaus eingebaut. Die Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag genehmigte dafür den Nachtragskredit von 160 000 Franken. Später soll der Ölheizkessel als Notheizung bei Störungen im Wärmeverbund dienen und das Schulhaus über diesen Wärmeverbund beheizt werden. Geplant ist eine zentrale Holzschnitzel-
Umgestaltung: Der Weg soll auf die Nordseite des Sportplatzes (rechts vom Foto) verlegt werden. FOTO: GABY WALTHER feuerung mit Silo im Werkhof. Diese und der Wärmeverbund werden später mit dem Entstehen der Überbauungen ausgeführt werden. «Für die Heizung sollen einheimische Holzschnitzel verwendet werden. Eventuell könnten diese von der Burgergemeinde bezogen werden», führte Gemeinderat Stephan Pabst aus. Die 27 Stimmberechtigten sprachen im Weiteren einen Kredit von 210 000 Franken für die Sanierung des Daches der Mehrzweckhalle sowie einen Kredit von 552 000 Franken für die Verlegung des Langmattwegs gut. Wegen der geplanten
Überbauung wird der Weg, welcher heute den Sportplatz durchquert, auf die Nordseite verlegt. Dadurch vergrössert sich der Sportplatz zu einer ganzen einheitlichen Fläche. Der zuvor drei Meter breite Weg wird neu vier Meter breit werden und eine neue Beleuchtung erhalten. Die Verlegung bringt noch weitere Vorteile: Die Überbauung, welche eigentlich auch von der Hauptstrasse her hätte erschlossen werden können, erhält einerseits eine bessere Zufahrt, anderseits muss durch die neu gelegte Kanalisation das Wasser nicht hochgepumpt werden.
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THIERSTEIN
Donnerstag, 1. Oktober 2020 Nr. 39
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KLEINLÜTZEL
Hermann der Sechste fährt Taxi Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
Fluri Anton, Rohrgasse 18, 4226 Breitenbach Fluri Anton, Rohrgasse 18, 4226 Breitenbach Ersatz Garage Rohrgasse 18 2314 01.10.2020 16.10.2020
Abstimmungsresultate vom 27.09.2020 Eidgenössische Abstimmungsresultate:
JA
NEIN
Begrenzungsinitiative (Stimmbet.: 54.4%) Jagdgesetz (Stimmbet.: 53.4%) Kinderbetreuungskosten (Stimmbet.: 54.1%) Vaterschaftsurlaub (Stimmbet.: 53.9%) Kampfflugzeuge (Stimmbet.: 50.5%)
641 559 415 672 700
707 755 913 655 541
Kantonale Abstimmungsresultate:
JA
NEIN
Motorfahrzeugkontrolle (Stimmbet.: 48.3%) Ausserordentl. Gdeorganisation (Stimmbet.: 47.8%)
750 494
419 598
Anlässe 9. Oktober, 13h 11. Oktober, 10h 17. Oktober, 20h
Wanderung, AHV-Wandergruppe Begleitung Sonntagsgottesdienst, Kirchenchor Gemeinschaftskonzert, Brass Band Breitenbach
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Taxi statt «Chilbi»: Hermann Häseli sucht sich eine Ersatzbeschäftigung.
Seine Welt sind Messen und Chilbis, auf denen er sein Publikum mit Autoscootern und Himalaja-Bahn erfreuen kann. Seit Corona steht alles still und der Schausteller fährt Taxi. Martin Staub
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Auf dem Platz stehen Wagen und viele Deckblachen. Die Formen lassen auf Transportfahrzeuge und Wohnwagen schliessen. Da und dort treten Schriftzüge hervor: «Crazy-Run», «Crazy-Cars». Hermann Häseli fährt mit seinem Edelweiss-Taxi vor, steigt aus und betrachtet mit Wehmut seinen Fahrzeugpark. «Seit letztem November steht alles still», erklärt der 41-Jährige. Nach der Basler Herbstmesse bringt er, seit 25 Jahren im Schaustellerbetrieb, jeweils sein gesamtes Equipment hier auf
das Areal eines ehemaligen Kleinlützler Gewerbebetriebs ins Winterquartier. «Ab April sollte es allerdings wieder losgehen», sagt Häseli, der im Moment keine Prognose abgeben mag, wann er auf die erste Chilbi nach Corona auffahren darf.
Zukunft in den Sternen
Hermann Häseli, wohnhaft mit seiner Frau und zwei Kindern in Büsserach, wusste sich zu helfen. Schon seit einigen Jahren war er während der Wintermonate als Taxifahrer beim Regio-Taxi in Laufen im Einsatz. Dieses Jahr durfte er seinen Dienst bis August verlängern. Und weil der Wiedereinstieg ins Schaustellermetier derzeit in den Sternen steht, hat Hermann Häseli das Angebot, das Fahrzeug «Edelweiss Taxi» zu erwerben, genutzt und ist seit September 2020 als Besitzer und selbstständiger Taxi-Unternehmer in der Region Laufen und Umgebung unterwegs. «Weiterhin aber in guter Zusammenarbeit mit Regio-Taxi», wie Häseli betont. Trotzdem wartet der frischgebackene Taxi-Unternehmer sehnsüchtig auf grünes Licht im Schaustellerbereich. «Selbst-
FOTO: MARTIN STAUB
verständlich werde ich dann meinen Taxi-Betrieb trotzdem weiterführen – mit befreundeten Fahrern», sagt Hermann Häseli.
Die sechs Hermanns
Familie Häseli ist seit sechs Generationen eine traditionelle Schaustellerfamilie. Und alle hiessen sie Hermann. Hermann Häseli, Grossvater vom beschriebenen Taxi-Betreiber, bezog vor über 30 Jahren sein Winterquartier in Kleinlützel. Später wurde Vater Hermann mit seiner Familie im Dorf sesshaft und schickte seine Kinder in Kleinlützel zur Schule. «Es gefiel mir gut hier bei den Lützler Lehrerinnen und Lehrern», lacht Sohn Hermann, erwähnt aber auch, dass er und seine Schwester wochenweise, je nach Standort, auch anderswo in der Schweiz unterrichtet wurden. Vater Hermann übergab vor einigen Jahren das Schaustellergeschäft mit den Bahnen seinem Sohn, betreibt aber selber noch einige Spielbuden, die im Moment natürlich ebenfalls brach liegen. edelweiss-taxi.ch; 079 923 23 23
K ANTON SOLOTHURN
111 Orte, die man im Kanton Solothurn gesehen haben muss Der Kanton Solothurn hat vieles zu bieten: einen Flugzeugabsturz, einen Mord, einen Turm, ein Kloster, Strausseneier oder tiefe Schluchten. Beschrieben werden die Orte mit den besonderen Geschichten in einem neuen Entdeckungsführer. Gaby Walther Nun gibt es sie also auch im Kanton Solothurn, die 111 Orte, die man gesehen haben muss. Der Emons Verlag hat unter dem Titel «111 Orte, die man gesehen haben muss» bereits etliche Bücher mit Tipps über Orte von Nah und Fern herausgeben. Im neuen Entdeckungsführer stellen Barbara Saladin, Krimiautorin und Jour-
nalistin aus Liestal, und Christoph Gasser, Krimiautor und Journalist aus Zuchwil, spannende Orte im Kanton Solothurn vor.
Kanton der Superlativen
790 Quadratkilometer und 380 Kilometer umfasst der im Profil stark zerklüftete Kanton. «Solothurn ist ein Kanton der Superlative», heisst es im Vorwort. Mit dem Autobahnkreuz Härkingen und dem Bahnhof Olten kreuzen sich die wichtigen Nord-Süd- und West-Ost-Achsen Europas auf diesem Gebiet. Solothurner Pioniere waren Innovatoren der industriellen Entwicklung der Schweiz und der Kanton ist eine Brücke zwischen den Landessprachen. Jura und Aaretal bestimmen das Landschaftsbild. Im Buch werden diese verschiedenen Aspekte durch den Beschrieb spezieller Orte aufgezeigt.
Grenzfall: Der Remelturm steht an der Grenze zu Frankreich. FOTO: GABY WALTHER
Auf je einer Seite Text und einem dazu passenden Bild werden Orte vorgestellt, die geprägt sind durch Kultur, Geschichte, Landschaft, Ereignisse, Arbeit oder Kulinarik. Da ist zum Beispiel die Straussenfarm in Bättwil. Die innovative Familie hat von der klassischen Milchwirtschaft auf die Fleischproduktion mit Galloway-Rindern und Straussen umgestellt. Wobei auch Strausseneier angeboten werden können. Der Inhalt eines Strausseneis entspricht 24 Hühnereiern. Bekannter als die Straussenfarm ist wohl das fast 1000 Jahre alte Kloster Beinwil. Beschrieben wird im weiteren eine der ersten öffentlichen Naturbadeanstalten der Schweiz, nämlich jene in Breitenbach. An eine Tragödie erinnert das Mahnmal in Hochwald. 108 Menschen verloren beim Flugzeugabsturz am 10. April 1973 ihr Leben. Es war die schwerste Flugzeugkatastrophe der
Schweiz. Auch der Mord in Seewen vor 44 Jahren sorgte schweizweit für Aufruhr. Fünf Menschen wurden damals getötet und trotz hohem Einsatz konnte der Fall bis heute nicht gelöst werden. Er bleibt das grösstes ungelöstes Verbrechen der Schweiz. Idyllischer sind die Berichte über Naturschönheiten im Kanton. Da darf natürlich das Chaltbrunnental in den Beschreibungen genauso wenig fehlen wie die Chälengrabenschlucht in Hofstetten. Als Grenzfall erscheint der Remelturm, bereits 1901 in Kleinlützel errichtet. Alle 111 Orte sind mit Koordinaten und Wegbeschreibung beschriftet und ein ergänzender Tipp regt an zu weiteren Entdeckungsreisen. «111 Orte im Kanton Solothurn, die man gesehen haben muss.» Emons Verlag 2020, ISBN 978-3-7408-0975-1, 240 Seiten
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Ritterliche Tage setzt werden. Da auch im zweiten Halbjahr einige Gruppen absagen mussten, gibt es nun weiterhin vermehrt für Familien die Gelegenheit die Burg Rotberg zu bewohnen. Auch in den Herbstferien gibt es noch Platz auf der Burg. Ein toller Tipp, besonders für Familien, die in den Ferien in der Schweiz bleiben möchten und sich mit Ihren Kindern auf ein Erlebnis freuen, aber auch für Wandergruppen, die den schönen Herbst geniessen möchten oder Mountainbiker, die ein letztes Mal die Trails am Blauen rocken möchten. Sind die Herbstferien schon verplant, wartet in diesem Jahr auch noch ein ganz besonderer mittelalterlichen Leckerbissen auf viele neugierige Gäste. Am Wochenende vom 7.11. auf den 8.11.2020 lagert nämlich der «Bunte Haufen Basel» auf dem Burggelände und lädt zum Ritterfest ein. Spiele, Schwertkämpfe und bei gutem Wetter eine kleine Feuershow am Abend sind ein unvergessliches Erlebnis für Familien mit kleinen Rittern und Burgfräuleins. Informationen dazu gibt es unter www. youthhostel.ch/mariastein. Thomas Krämer
Übernachten in der Burg: Eine schöne Möglichkeit gerade auch für Familien.
FOTO: ZVG
Forstbetrieb auf Erfolgskurs Der grösste Solothurner Forstbetrieb beeindruckt mit einem Jahreshiebsatz von 14 300 Festmetern. Trotzdem: Der Wald bereitet generell Sorge. Willi Wenger Der Forstbetrieb Schwarzbubenland mit Sitz in Seewen hat in seinem zweiten Betriebsjahr gut gewirtschaftet. An der unlängst stattgefundenen Delegiertenversammlung in Fehren hat Präsident Germann Wiggli (fast) nur Positives berichten können. Er präsentierte gegenüber dem Vorjahr ein nochmals spürbar besseres Ergebnis. Der Jahresumsatz und das Betriebsergebnis lagen 2019 über den Erwartungen. Der Reingewinn betrug 55 000 Franken, und mit den Abschreibungen konnten die Maschinen praktisch auf den sogenannten Erinnerungsfranken abgeschrieben werden. Allerdings: Das Geld ist beim Forstbetrieb Schwarzbubenland nicht das allein Ausschlaggebende. Es ist vielmehr der Wald, welcher Präsident Wiggli sowie Betriebsleiter Christoph Gubler generell Sorgen bereitet. «Im vergangenen Betriebsjahr wurde die Arbeit des Forstbetriebs durch Ereignisse wie Sturmschäden, starke Trockenheit mit daraus folgendem Baumsterben, durch die hohen Temperaturen, sinkende Holzpreise und hohe Borkenkäferpopulation beeinflusst», blickt Wiggli zurück. Grosse Herausforderungen seien nach wie vor gegeben. Wiggli nennt hier das Coronavirus mit den daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Folgen. Der Forstbetriebspräsident, der seit 1993 «im Geschäft» tätig ist und das Unternehmen im Schwarzbubenland erfolgreich präsidiert, ist dennoch sehr optimistisch. «Unser am 10. Januar 2018 gegründeter Zweckverband mit elf Vertragsparteien ist eine echte Erfolgsgeschichte. Ich bin überzeugt, dass wir die Zukunft meistern werden. Wir müssen dabei allerdings noch mehr Kooperationen eingehen und uns auf unsere Stärken fokussieren.» Betriebsleiter Gubler ergänzt, dass man heute alleine von der Holzproduktion nicht leben könne. Dies sei der Hauptgrund, warum er und seine Mannschaft sich (noch) breiter aufgestellt haben. «Durch unsre Nähe zum Kunden konnten wir neben dem unter Druck geratenen Holzproduktionsbetrieb vor allem in den Bereichen Dienstleistungen und Biodiversitäts-/Biotoppflege unsere
Forstbetrieb Schwarzbubenland: Forstbetriebspräsident Germann Wiggli (links), mit dem Jahresbericht in der Hand, und Betriebsleiter Christoph Gubler blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. FOTO: WILLI WENGER wertvollen Dienste ausbauen.» Kunden seien neben öffentlich-rechtlichen Körperschaften mit Seewen als starkem Partner viele Privatpersonen, welche die zuverlässige Arbeit der Forstfachleute aus Seewen schätzen. Zu den gängigen (Neben-)Arbeiten gehören etwa die Betreuung der Abwasserreinigungsanlage Seewen, Bachunterhalte im gesamten Vertragsgebiet oder der Wegunterhalt in mehreren Waldungen in den Bezirken Thierstein und Dorneck. Zunehmend sei auch die Spezialholzerei in Privatgärten. Der kompetente Ansprechpartner Forstbetrieb Schwarzbubenland mit seinen vierzehn Mitarbeitern, darunter fünf
Lehrlinge, der einst zum grössten Teil von den ehemaligen Forstbetriebsgemeinschaften Dorneckberg-Süd, Thierstein-Mitte und Thierstein-Süd gegründet wurde, wird weiterhin seine Aufgabe, die fachgerechte und effiziente Bewirtschaftung der Wälder der Verbandspartner, nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und des naturnahen Waldbaus sicherstellen. «Wir sind aber auch offen für weitere öffentliche Waldeigentümer, und ich kann mir auch vorstellen, dass wir uns an anderen Körperschaften beteiligen können, um die Erfüllung des Verbandszwecks zu unterstützen beziehungsweise um diesen sicherstellen zu können», blickt Wiggli in die Zukunft.
Seit Jahrzehnten nur in eine Richtung Förster Christoph Gubler hält fest, dass der Preis «für unseren Rohstoff» seit Jahrzehnten nur in eine Richtung zeigt, in die nach unten. Bedingt sei dies durch den laufenden Zerfall der Verarbeitungsindustrie. So sind auch die Papierfabriken im Laufental längst verschwunden. Sägereien in der Region sind Mangelware. Gubler sagt auch, dass das Holz, das in den hiesigen Dörfern verbaut wird, zu einem grossen Teil nicht aus den lokalen oder regionalen Wäldern komme, sondern zu einem grossen Teil aus Deutschland, Österreich, Tschechien oder gar Sibirien. «Kann es sein,
dass in unseren erschlossenen Wirtschaftswäldern Tausende von Kubikmetern wertvolles Nutzholz verfaulen und gleichzeitig unberührte Urwälder in der Taiga leer geräumt werden?», fragt sich der seit zwei Jahrzehnten vor Ort tätige Förster. Dass es auch anders geht, dokumentiert das Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt. Für dieses durften die Schwarzbuben ein Gebäude aus einheimischem Holz aus den IWB-Waldungen im Pelzmühletal im Gemeindebann Seewen erstellen. Dieser öffentliche Bau befindet sich an der Spiegelgasse in Basel.
BLKB Laufen: Stefan Brunner wird neuer Regionenleiter Laufen & Breitenbach
Publireportage
Die bisherige Leiterin Sabrina Scherrer wechselt per 1. Januar 2021 ins Führungsteam des neuen Bereichs Sales Mid-Office in der BLKB-Zentrale in Liestal. Um die Kundinnen und Kunden optimal begleiten zu können, spielt bei der BLKB die persönliche Beratung eine zentrale Rolle. Damit die Bank für alle Lebenslagen die richtigen Lösungen parat hat, braucht es neben den Beraterinnen und Beratern auch kompetente Mitarbeitende in den zentralen Einheiten. Ganzheitliche Sichtweise Für einen ganzheitlichen Blick fördert die BLKB Laufbahnentwicklungen, die nicht einfach nur linear in einem der Bereiche verlaufen. Gerade Mitarbeitende mit langjähriger Kundenerfahrung können einen wichtigen Beitrag zur Ausgestaltung der Bank
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SEEWEN
VER ANSTALTUNG
Gewiss kennen alle Einwohnerinnen und Einwohner in unserer Region die Jugendherberge Burg Rotberg, zumindest vom Vorbeifahren. Die wenigsten jedoch haben aber auch schon in dem dicken Burggemäuer übernachtet. In einem normalen Jahr haben Einzelpersonen und Familien oft das Nachsehen, um auf der Burg Rotberg ritterlich zu nächtigen. Der Grund dafür ist, dass Gruppen und Gesellschaften die Burg schon weit im Voraus für Landschulwochen und Anlässe buchen. Als im März der Lockdown ausgerufen wurde, sind sämtliche Reservationen von Gruppen und Schulen innerhalb von wenigen Tagen annulliert worden. Die Burg Rotberg erlebte den leblosesten Frühling seit dem Wiederaufbau 1933. Obwohl die Jugendherberge nie schliessen musste, blieben die Gäste aus und erst ab Mai trauten sich wieder Einzelne auf der Burg zu übernachten. Aber anstatt grosser Gruppen Schüler und Festgesellschaften, waren es diesmal Einzelpersonen in Form von Wanderern, Bikern und Motorradfahrern und vereinzelt auch Familien aus der Region, welche die Burg Rotberg für sich entdeckten. Die vom BAG aufgesetzten Vorlagen konnten gut umge-
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von morgen leisten. Nähe ist für die BLKB ganz zentral und nimmt im Kontext der Digitalisierung in der persönlichen Beratung eine noch stärkere Rolle ein. Daher ist es ein Glücksfall, dass für die Leitung der Region Laufen & Breitenbach mit Stefan Brunner ein in Laufen lebender Thiersteiner am 1. April 2021 das Amt antritt, der hier in der Region aufgewachsen und verwurzelt ist. «Ich bin seit 12 Jahren bei der BLKB und habe unterschiedliche Bereiche kennengelernt und geleitet», sagt Stefan Brunner. «Für mich war es immer ein Ziel, einst eine Niederlassung zu leiten und so meine Tätigkeit voll und ganz in den Dienst der Kundinnen
und Kunden zu stellen.» Auch wenn der 45-Jährige bisher in Liestal arbeitete, so verbindet ihn mit dem «Stedtli» weit mehr als nur die eigenen vier Wände: Fussball und das Vereinsleben des FC Laufen begleiten ihn seit 35 Jahren. Perspektiven bieten Sabrina Scherrer, die zusammen mit Daniel Sieber für die Region verantwortlich war, wurde von der Geschäftsleitung angefragt, ihren Teil der Weiterentwicklung der BLKB am Hauptsitz beizutragen. «Der Entscheid ist mir im ersten Moment nicht leichtgefallen», sagt die geborene Zwingnerin. «Die Region Laufen & Breitenbach ist mir in den vergangenen
fünf Jahren noch mehr ans Herz gewachsen.» Die Kontinuität wird in der Übergangsphase durch Dieter Halbeisen, Leiter Marktgebiet Unteres Baselbiet & Basel, sichergestellt. «Die Standorte Breitenbach und Laufen sind und bleiben für uns zentral», sagt er. Für die BLKB ist es wichtig, dass sich die Mitarbeitenden stets weiterentwickeln können. Die Bank hat sich auf die Fahne geschrieben, als zukunftsorientierte Arbeitgeberin mit einer zeitgemässen Unternehmenskultur Kompetenzen anzuziehen, diese weiterzuentwickeln und Talente zu halten, in dem ihnen Perspektiven geboten werden.
Stabsübergabe im Laufental: Stefan Brunner übernimmt ab 1. April 2021 die Leitung der Region Laufen & Breitenbach von Sabrina Scherrer, die an den Hauptsitz der BLKB in Liestal wechselt.
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SPORT
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FUSSBALL
Laufen II bereits wieder in der Spur Während Laufens 2.-Liga-Team derzeit keine einfache Zeit durchmacht, reitet die zweite Equipe in der 4. Liga auf einer Erfolgswelle. Mit dem 5:1Sieg am Sonntag gegen Brislach ist das Team von Tobias Schnell wieder dort angelangt, wo es von Covid-19 gestoppt wurde: souverän an der Tabellenspitze. Edgar Hänggi Elf Spiele und 33 Punkte — die Zutaten für das Aufstiegsessen lagen bereit. In der zweiten Saisonhälfte sollte das Menü zubereitet werden. Doch die Pandemie verhinderte alles. Die Enttäuschung wog schwer und dass dann auch noch Nachbar Breitenbach per Losentscheid den Platz im Lift nach oben für sich beanspruchen durfte, machte es nicht einfacher. «Ja, wir hatten an all dem schon zu beissen. Aber irgendwann waren wir dann so weit und mit einem gewissen Trotz nahmen wir die neue Saison in Angriff. Die Kaderbildung, die Vorbereitung, alles lief seriös wie immer und das trägt nun Früchte», sagt Tobias Schnell. Spass sei okay, aber alles mit Mass und das Bier danach müsse verdient werden. Schnell hat bei seinem Amtsantritt eine neue Linie eingeführt. Das Auftreten des Teams vor und nach dem Spiel steht Höherklassigen in nichts nach. Das Kader wurde sorgfältig zusammengestellt. Die Mischung stimmt und mit einigen ehemaligen Spielern der ersten Mannschaft kann man ein Gerüst stellen, das einen Fussball ermöglicht, der für die 3. Liga reichen würde. Am 24. September setzte Laufen mit dem 10:0 im Nachtragsspiel gegen Oberwil ein Ausrufezeichen und auch gegen Brislach konnte sich das Schnell-Team klar durchsetzen. Die Prüfungsarbeit folgt jedoch im Oktober. Am 10. Oktober mit dem Auswärtsspiel in Röschenz,
SCHWIMMEN
Der 53. Laufner Schwimmwettbewerb ist überstanden
Sind weit geschwommen: (v.l.) Carmen Oriet (Siegerin Erwachsene), Mark Nussberger (Gewinner Laterne) und Lara Halbeisen (Siegerin Schüler). FOTO: ZVG
Sehr gut vorbereitet präsentierte sich das Schwimmbad Nau zum Saisonbeginn. Gäste aus Reinach und sogar aus Basel besuchten die Laufner Badi und freuten sich, dass man in Laufen das Schutzkonzept zeitnah und elegant umsetzte. Trotz guter Bedingungen harzte es zu Saisonbeginn bei den Langstreckenschwimmerinnen und -Schwimmern. Man war coronabedingt verständlicherweise eher abwartend. Aber das Wetter spielte mit und wegen dem prächtigen Herbst — sogar der übliche Badi Schluss Termin wurde etwas nach hinten geschoben — präsentiert sich die Saison Bilanz mindestens im üblichen Rahmen.
Viertbestes Gesamtresultat
32 Schwimmerinnen und Schwimmer erreichten die verlangten 50 Kilometer und elf davon feierten eine persönliche Bestleistung. Total wurden 4132 km zurückgelegt: Viertbestes Gesamtresultat seit 1968! Die Wanderpreise gewannen Lara Halbeisen (194km) und Carmen Oriet (408 km).
Neue Schwimm-WettbewerbManagerin
Freud und Leid liegen bekanntlich nahe beieinander. Kurz vor der Baderöffnung verstarb Ehrenmitglied und Hoffotograf Christian Scheurer. Er war dem freiwilligen Schulsport allgemein und dem Schwimmwettbewerb im Besondern sehr zugetan. Neu managt künftig Brigitte Karrer den Schwimmwettbewerb — der sich je länger desto mehr nicht mehr über die Schüler- sondern über die Gästekategorie definiert. Mit dieser Personalie gelang — um im Wasserjargon zu bleiben — ein grosser Fang. Zum elften Mal wurde unter allen Limiten–Schwimmern eine Tiffany Laterne verlost. Glücklicher Gewinner war Mark Nussberger. Die Alterspreise gingen einmal mehr an Thuri Ritzmann (Jg. 1936) und an Rosemarie Saner. Ritzmanns persönliche Bestleistung aus dem Jahr 1999 steht bei 404 km und RM Saner schwamm im Jahr 2015 181 Kilometer. Bruno Saner
Kommunikation: Trainer Tobias Schnell erklärt den Spielern, was er von ihnen auf und neben dem Platz erwartet. FOTO: EH-PRESSE dann mit dem Heimspiel gegen Zwingen und eine Woche später auswärts beim Tabellenzweiten Birsfelden. Schnell ist zuversichtlich, dass sein Team diese Hürden meistern wird. Am Samstag (20 Uhr) empfängt Laufen aber zuerst den FC Therwil.
FC Zwingen gewann gegen Röschenz
Der FC Zwingen kam in Röschenz zu einem 6:3-Erfolg und kann am Samstag (16 Uhr) Kleinlützel zum nächsten Derby empfangen. Kleinlützel holte gegen Oberwil einen Punkt. Riederwald muss am Samstag (17 Uhr) nach Reinach, Röschenz um 19.30 Uhr zu Birsfelden und am Sonntag spielt Birsfelden beim Schlusslicht Türkgücü. Für Aufsehen sorgt aktuell Ettingen, das Türkgücü 15:2 und Reinach 14:0 bezwang.
Breitenbach auf Platz zehn
In der 3. Liga schwächelt Breitenbach
weiter. Zu Hause gab es gegen das starke US Olympia eine 0:3-Heimniederlage. Damit rutschten die Schwarzbuben in der Tabelle weiter ab und sind aktuell auf Platz 10. Am Samstag wartet auf das Team von Shtjefen Frrokaj eine weitere hohe Hürde, denn es geht zum bisher souveränen SV Sissach. Anders gesagt: Danach hat Breitenbach das «Gröbste» hinter sich. In der 2. Liga kommt Laufen nicht vom Fleck. Gegen Black Stars, das wiederum mit einigen Spielern aus der Promotion League verstärkt war, waren die Laufentaler auf Augenhöhe, hatten vor der Pause aber noch Mühe. Den 0:2-Rückstand zur Pause konnte Laufen dann innert weniger Minuten ausgleichen und beim 3:3 kam das Fellino-Team zum Matchball. Doch den verwerteten dann die Basler zum 4:3-Erfolg. Mehr Fussball in der Nordwestschweiz gibt es auf Facebook.com/regiosportal
FUSSBALL
TENNIS
Gilgenberg United von 0 auf 100
Interclub Abschluss
Der neue Fussballverein Gilgenberg United ist mit einem formidablen Saisonstart nach sechs von neun Spielrunden voll auf Kurs in die Aufstiegsrunde der 5. Liga. Am letzten Sonntag konnte das junge Team seinen bereits fünften Saisonsieg gegen den FC Therwil gleich mit einem 0:9 feiern und steht vor den letzten drei Spielen der Vorrunde auf dem hervorragenden zweiten Platz. Nach einigen mitreissenden Derbysiegen zu Beginn der Saison musste sich die Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von knapp 22 Jahren nur dem momentan punktgleichen Leader aus Biel-Benken geschlagen geben. Vor erst ziemlich genau einem halben Jahr wurde der neue Fussballverein «Gilgenberg United» ins Leben gerufen und schloss sich in der Folge als Untersektion dem FC Laufen an. Der junge Verein er-
Ramon Schnyder
Wegen misslichen Wetterverhältnissen und vielen abgesagten Partien ging die Interclub-Saison 2020, die coronabedingt ohnehin schon unter besonderen Bedingungen stattfand, zu Ende: Verschoben vom Mai in den September, ohne Auf- und Absteiger/innen und ohne Nachholen von wetterbedingt abgesagten Spielen. Beim Tennisclub Breitenbach nahmen dieses Jahr wegen vielen Abwesenheiten mehrere Teams gar nicht teil, so auch die Veteranen in der Nationalliga C um Captain Stefan Scherrer. Die Bilanz der teilnehmenden Mann- und Frauschaften des TCB lässt sich aber sehen: Die Damen Aktiv um Jolanda Marti belegten in der interregionalen ersten Liga hinter Allmend Luzern und Burgdorf den sehr guten dritten Gruppenrang. Die Herren Aktiv von Dominik Wasmer verpassten in der zweiten Liga den Gruppensieg bei Punktegleichheit mit Casino Basel nur hauchdünn. Den Gruppensieg sicherten sich dafür die Jungsenioren um Urs Christ in der zweiten Liga und die Seniorinnen um Regula Dietler in der dritten Liga. Den Gruppensieg verpasst haben die Senioren von Titus Natsch in der zweiten Liga erst ganz am Schluss, indem sie das Spitzenspiel gegen den TC Pratteln auswärts mit 2:5 verloren. Captain Titus Natsch gewann dabei wie in allen vorhergehenden Spielen seine Einzelbegegnung und Thomas Schnell kam im Doppel zu seinem ersten Saisoneinsatz. Hoffentlich kann die kommende Saison im nächsten Frühling trotz Corona wieder «normal» ausgetragen werden.
FOTO: ZVG
Hans-Peter Marti
freut sich bisher grosser Beliebtheit: Viele Spieler aus der Region haben sich bereits dem Klub angeschlossen und die Heimspiele werden — zu unserer eigenen positiven Überraschung — regelmässig von über hundert Zuschauern besucht. Auch sportlich zahlt sich die Arbeit der letzten Monate immer mehr aus. Das anfangs zusammengewürfelte Team findet sich auf dem Platz immer besser zurecht und besticht unter anderem durch ein druckvolles Pressing und eine stabile Defensive. Auch in engen Spielen beweist das Team bisher grossen Kampfgeist und einen unbändigen Siegeswillen. Deshalb bleibt auch weiterhin das grosse Ziel, die Vorrunde auf Rang 1 zu beenden und in der Rückrunde um den Aufstieg in die 4. Liga zu kämpfen.
Auf Erfolgskurs: Der neue Fussballverein Gilgenberg United.
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Konfirmation zum Thema Leben und Tod
Erste Prüfung im neuen DOJO Laufental-Thierstein
Am Sonntag, 6. September wurden Anna Graber, Svenja Imoberdorf, Hannah Häner, Samantha Büttiker und Luca Di Tommaso konfirmiert. Sie wählten passend zum Corona-Jahr 2020 das Thema «Leben und Tod». Hunger nach Leben war spürbar, aber auch die Frage, ob wir denn wirklich unsterblich sein möchten. Carmen Gerber begleitete die jungen Leute mit der Gitarre beim Singen und Organistin Catalina Vicens am E-Piano. Hannah Häner spielte ebenso, sehr gekonnt, ein Instrumentalstück auf dem E-Piano: «Somewhere only we know». Luca di Tommaso zog Parallelen zwischen der Welt des Pfarrers und derjeni-
GEDANKENSTRICH
Mehr Body Positivity
gen des Sigrists. Samantha Büttiker und Svenja Imoberdorf gaben eine lebenslustbetonte Tanzeinlage zum Besten, u.a. mit der «Macarena». Anna Graber befasste sich mit der Unsterblichkeit. Kirchgemeindepräsident Rolf Schädeli begrüsste die Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie deren Anhang. Pfarrer Stéphane Barth moderierte die einzelnen Beiträge. Heidi Pfeuti und Valentin Gerber schauten dafür, dass die eintreffenden Familien am zugeteilten Ort in der Kirche Platz nehmen konnten, möglichst voneinander getrennt. Pfarrer Stéphane Barth-Ehrsam Ev.-ref. Pfarramt Thierstein
Melanie Brêchet
Früh übt sich: KungFu-Prüfung der Kampfkunstschule «KungFu21». FOTO: ZVG (FLORIAN BLATTNER)
Feierlich: Die Konfirmandinnen und Konfirmanden beschäftigten sich mit Leben und Tod. FOTO: ZVG
VER ANSTALTUNG
27. Internationaler Vogelzugtag «EuroBirdwatch» Zurzeit überqueren wieder Millionen von Zugvögeln die Schweiz auf ihrem Weg nach Süden. Dieses Naturschauspiel können Interessierte am Wochenende vom 3. und 4. Oktober an verschiedenen Beobachtungsständen mitverfolgen. Der Natur- und Vogelschutzverein Blauen-Dittingen-Nenzlingen NVBDN lädt herzlich zur Beobachtung des herbstlichen Vogelzuges ein. Am Beobachtungsstand auf der «Blaueweid» erwarten Sie sachkundige Vereinsmitglieder, um mit Ihnen den faszinierenden Vogelzug zu beobachten und Fragen zu den Vögeln, ihrer Förderung und ihrem Schutz zu beantworten. Am «EuroBirdwatch» sind in diesem Jahr 55 Sektionen von BirdLife
Schweiz sowie auf internationaler Ebene gegen 30 nationale BirdLife-Partner aus Europa und Zentralasien beteiligt. Die Anzahl der beobachteten Zugvögel wird festgehalten und schweiz- sowie europaweit statistisch erfasst und ausgewertet. Der Beobachtungsstand des NVBDN befindet sich auf der «Blaueweid Bi de Lingli» (Wegweiser ab Bushaltestelle Dorfplatz und Schützenhaus). Besucht werden kann dieser am Sonntag 4. Oktober von 9 bis 16 Uhr. Wir freuen uns sehr über interessierte Besucherinnen und Besucher.
Alles neu macht der Herbst… stolz nehmen die KungFu-Schüler und Schülerinnen nach bestandener Prüfung den neuen, farbigen Gurt von den drei Prüfungsexperten entgegen. Die einen in Gelb, die anderen in Orange oder Grün. Dies in den neuen Trainingsräumen (Dojo) im Schulhaus Grien in Breitenbach. Nach längerer Vorbereitungszeit der 17 Schülerinnen und Schüler konnten die KungFu-Prüfungen am neuen Standort erfolgreich durchgeführt werden. Motiviert zeigten die Kinder und Jugendlichen den drei Prüfungsexperten, Sergej Golowin (Präsident Swiss Wutan, Bern), Gabriel Carballo Pena (Trainer in Füllinsdorf/BL) und dem Schulleiter Dominic Mauch, welches Potenzial in ihnen steckt und dass sie trotz coronabedingten Trainingsausfällen weiterhin dem KungFu treu geblieben sind. «Uns geht es darum, die Kinder und Jugendlichen dazu zu bewegen, in jedem Training und jedem Moment das Beste zu geben», sagt Dominic Mauch. «Eine Prüfung ist ein gutes Mittel, um über sich hinaus zu wachsen. Das Wort «KungFu» steht dafür, eine hohe Fertigkeit durch harte Arbeit zu erlangen. Das ist ein Prozess, der ein Leben lang hilft, dran zu bleiben, ob im Training oder im Alltag.
Achtung vor sich selbst und vor anderen, und Aufmerksamkeit dem Leben gegenüber haben eine besonders Wichtigkeit. Die persönliche Entwicklung steht im Zentrum.» Die Prüflinge werden mit neuem Gurt und persönlichem Diplom vom Fotografen abgelichtet. Mit auf dem Bild ist auch Sergej Golowin. Seit August unterstützt der kürzlich aus Taiwan in die Schweiz zurückgekehrte Präsident des «Swiss Wutan»-Verbands und Meisterschüler von Meister Peng Wu-Chi die KungFu-Trainings in Breitenbach. Mit seinem tiefen Wissen über KungFu, welches er wie Mauch vom Meister aus Taiwan mitbringt, und der langjährigen Lehrtätigkeit in Kampfkünsten bereichert er den Unterricht ausserordentlich. Dominic Mauch freut sich über den gelungenen Start im «Grien»: «In Kooperation mit der Aikidoschule Laufental-Thierstein nutzen wir die zwei schönen Dojo-Räume im ehemaligen Schulhaus optimal. Wir haben uns in kürzester Zeit gut hier eingelebt und sind rundum zufrieden mit dem neuen Standort. Dies spiegelt sich wohl auch in der Motivation der Schülerinnen und Schüler wieder». Dominic Mauch
EINGESANDT
Weihnachten im Schuhkarton
Bea Steffen Vorstand NVBDN
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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Freude bereiten: Die gespendeten Weihnachtsgeschenke werden an bedürftige Kinder und ihre Familien verteilt. FOTO: ZVG Die «Weihnachten im Schuhkarton»-Saison findet trotz Corona in diesem Jahr statt. Jetzt erst recht! Viele bedürftige Kinder und ihre Familien leiden in diesem Jahr besonders unter den Umständen, die Covid-19 mit sich gebracht hat. Für uns ist das umso mehr ein Anlass, Schuhkartons zu packen und so viele Kinder wie möglich zu erreichen. Mehr Schuhkartons, mehr Hoffnung und Perspektive. Schuhkarton in Geschenkpapier (Deckel separat) einpacken und mit einer Etikette versehen (Junge oder Mädchen und Alter 2-4, 5-9 oder 10-14 Jahren ). Ihr Karton schenkt am meisten Freude, wenn er mit einer bunten Mischung aus nützlichen und schönen Dingen gefüllt ist. In jeden Karton gehört etwas Warmes (Z.B. Mütze, Schal, Socken), etwas Süsses (z.B. Milchschokolade Haltbarkeit mind. März 2021), etwas zum Spielen (z.B. Puppe, Ball, Puzzle, Jojo), Schulmaterial (z.B. Farbstifte inkl. Spitzer und Radiergum-
mi, Heft A5), eine Tasche, ein Kuscheltier, Zahnbürste und Zahnpasta, eine Grusskarte und ein WOW Geschenk (das ein Kind zum Staunen bringt). Da es ein Geschenk ist, dürfen nur neue Gegenstände eingepackt werden. Euer Paket könnt Ihr vom 9. – 16. November 2020 in einer offiziellen Abgabestelle (z.B. kath. Pfarramt in Breitenbach, kath. Pfarramt in Oberkirch oder Hauptstr. 145 Fehren) während den Öffnungszeiten abgeben. Falls Ihr noch einen Beitrag an die Transportkosten geben möchtet, steht dafür eine Sammelbox bereit. Isabelle Grolimund Fehren Weitere Abgabestellen sind zu findet unter: www.diesamariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/ mitpacken/abgabeort-finden/ Unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org oder auf Facebook «Weihnachten im Schuhkarton Schweiz Liechtenstein» stehen nützliche Hinweise. Auskunft unter 079 402 83 16 oder wisschweiz@bluewin.ch
Das Thema an sich dürfte in CoronaZeiten keine allzu hohen Wellen schlagen. Wir haben ja im Moment weiss Gott andere Sorgen. Und trotzdem ist mir diese Nachricht letzte Woche positiv aufgefallen. Schliesslich sind es ja auch positive Nachrichten, die wir im Moment brauchen, da geben Sie mir sicher recht, schlechte Nachrichten haben wir in den letzten Monaten genug gelesen und gehört. Jedenfalls haben diverse Medien berichtet, dass bei der Frühling/ Sommer-Show 2021 von Versace zum ersten Mal in der Geschichte des Luxus-Modehauses Plus-Size-Models über den Laufsteg gelaufen sind. Das sind Models welche absolut gängige Konfektionsgrössen von 40 bis 44 tragen und entsprechend da und dort etwas kurviger ausfallen. Und dies im Modehaus Versace, welches bisher ohne Wenn und Aber nur ultradünne Models auf den Laufsteg schickte. Das ist gelinde gesagt eine kleine Sensation! «Ja und?», denken Sie jetzt vielleicht. Mir ist es in der Tat auch herzlich egal, was ich im nächsten Frühling und Sommer zu tragen habe, Modetrends interessieren mich nur mässig und leisten kann ich mir den Luxusfummel sowieso nicht. Mich freut’s aber, dass ich es tragen könnte, wenn ich wollte, weil es die Kleidung nicht nur allerhöchstens bis Grösse 38 zu kaufen gibt. Noch viel wichtiger ist aber meiner Meinung nach das Signal, welches mit solchen Veränderungen in der Modebranche ausgesendet wird, insbesondere an die Adresse junger Frauen. Immer wieder eifern sie, befeuert durch die Mode- und Werbebranche, ihren Idolen nach und hungern sich in die Kleidergrösse ihrer vermeintlichen Träume, um dabei nicht selten in eine Essstörung zu geraten. Und oft beginnen die Ansprüche an den eigenen Körper schon im Kindesalter. Wenn sich ein Mädchen bereits im Alter von neun Jahren fragt, ob es zu dick sein könnte, macht mich das traurig und wütend. Wütend auf eine scheinheilige Mode- und Werbeindustrie, die ihre utopischen Ansprüche oft nur auf Kosten der Gesundheit ihrer Models befriedigen kann. Und dank Photoshop natürlich, welches Perfektion vorgaukelt, indem Körper noch etwas dünner (oder an bestimmten Stellen auch kurviger) geschummelt und nach Lust und Laune «entdellt» werden, um den Menschen so zu diktieren, was sie für schön zu befinden und anzustreben haben. Darum ist es wichtig, für alle Körperformen und Grössen Vorbilder zu schaffen. In der Werbung, auf dem Laufsteg und in Filmen. Die Botschaft an unsere Kinder soll sein: Schönheit hat viele Gesichter, Körperformen und Kleidergrössen. Und darum ist die Nachricht von Versaces Sinneswandel wirklich grossartig. Und es bleibt zu hoffen, dass andere grosse Modehäuser dem Beispiel folgen werden.
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LESERBRIEF
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Wir sagen danke
Äpfel für Spitäler und Altersheime
Schaut man vom Untertor in das Stedtli, sieht man nur Zäune, welche hässlich in die Strasse ragen und grosse Schirme mit Werbung; sogar höchst unpassende Plattformen wurden über die schöne Pflästerung gelegt, welche zum Charakter des Stedtlis beiträgt. Das alles macht nicht den Eindruck von hübschen Boulevard-Cafés oder Restaurants. Wirklich sehr einladend und hübsch ist die Abschrankung mit grossen Blu-
menkübeln und schönen Schirmen vor dem Restaurant Lamm — ohne Zaun oder Latten — so sollte es überall sein. Und wenn schon Boulevard Atmosphäre sollte auch die Bestuhlung passen und dies ist nicht überall der Fall. Vielleicht sollte man diese Details für nächsten Sommer nochmals besprechen. Lotty Zemp Laufen
GESCHÄF TSWELT
Ein Zweierteam sorgt für die Fortsetzung des Erfolgs
Nachfolge geregelt: Niklaus Stich (Mitte) übergibt die Geschäftsführung an Sohn Raphael (l.) und Thomas Schwarz. FOTO: MARTIN STAUB
Während 28 Jahren hat Niklaus Stich die Stich Schreinerei AG in Kleinlützel erfolgreich geführt. Mit seiner ordentlichen Pensionierung übernimmt heute, am 1. Oktober, ein Zweierteam die Geschäftsführung und der Betrieb bleibt so in Familienhand. Teilweise. dust. Seit 1922 besteht die Stich Schreinerei AG in Kleinlützel. Gegründet von Paul Stich, dem Grossvater von Niklaus Stich, der den Gewerbebetrieb vor 28 Jahren von seinem Vater Pius übernommen hat und dessen Erfolgsgeschichte weitergeschrieben hat. Mit 19 Mitarbeitenden, davon vier Lehrlingen, ist die Stich Schreinerei AG zu einer der wichtigsten Fensterproduzentinnen in der Region und einem ebenso kompetenten Fachbetrieb für Möbel, Türen und Schreinerarbeiten aller Art geworden. «Über fehlende Aufträge können wir uns aktuell wirklich nicht beklagen», erklärt Niklaus Stich, der in diesen Tagen seinen 65. Geburtstag feierte. «Damit wird es Zeit, die Verantwortung allmählich abzugeben», sagt er. Der Prozess der Geschäftsübergabe scheint in diesem Betrieb unkompliziert. Sohn Raphael Stich, gelernter Schreiner mit KV-Abschluss, arbeitet bereits seit 2007
hier und kennt den Familienbetrieb aus dem Effeff. Noch länger, nämlich seit 2004, ist Thomas Schwarz, gelernter Schreiner und Dipl. Techniker HF Holztechnik, im Geschäft. «Wir beide harmonieren ausgezeichnet», sagt Raphael Stich, was sein Kollege bestätigt: «Deshalb haben wir uns entschieden, uns der Herausforderung der gemeinsamen Geschäftsleitung zu stellen.» Niklaus Stich freut sich über diese Ideallösung und auch darauf, in Zukunft etwas mehr Zeit für Familie, Enkelkinder und Freizeitaktivitäten zu haben. Wie Sohn Raphael, der vor seiner Schreinerlehre als kaufmännischer Angestellter arbeitete, und erst später in den Familienbetrieb trat, war Niklaus Stich während 15 Jahren als gelernter Innenausbauzeichner in einem Basler Betrieb tätig, bevor er 1982 in das elterliche Geschäft wechselte. Bis heute sieht sich die Stich Schreinerei AG als regionaler Betrieb mit Kundschaft im Laufental, im Schwarzbubenland und Umgebung bis in die Region Basel. «Das hat sich bewährt und soll auch so bleiben», erklärt Thomas Schwarz. «Wichtig ist uns auch die Philosophie, wenn immer möglich einheimisches Holz für unsere Produkte zu verwenden», ergänzt Raphael Stich. Einer weiterhin erfolgreichen Zukunft der Stich Schreinerei AG dürfte somit nichts im Wege stehen.
Die SP Laufen dankt den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen in unsere Kandidatinnen und Kandidaten der Sozialhilfebehörden. Mit den besten Resultaten wurden sie wiedergewählt. Wir danken auch Daniel Gerber, Sandra Wehrli und Christian Spielmann Döbeli für ihren bisherigen Einsatz. Die SP Laufen wünscht der neu formierten Sozialhilfebehörde einen guten Start in die neue Legislaturperiode! Rolf Stöcklin Präsident SP Laufen
LESERBRIEF
Die nicht genutzte Chance Vorbelastet im Dorneck und im Thierstein; militärisch sehr verbunden mit dem Laufental, politisch weniger. Und trotzdem: Ich muss es loswerden. Was mich immer wieder beschäftigt, ist das politische, bisweilen auch populistische Geknatsche um das Spital Laufen. Ich glaube nicht, dass gerade wir in unserem kreativen Dreiecksland Dorneck-Thierstein-Laufental noch nicht gemerkt haben, dass wir zwischenzeitlich im Jahre 2020 angekommen sind. Die Bautätigkeit boomt und viele Jungunternehmer orchestrieren den Zeitgeist ganz hervorragend. Aber in der Spitalfrage blockt der alte, politisch harte Kern. Vor was haben wir denn Angst? Lebensbedrohliche Situationen wie Herzinfarkt? Habe es vier Mal erlebt und jedes Mal gab es eine dringende Überführung in das nächste Kompetenzzentrum, das Universitätsspital Basel. Hochkomplexe Notfallsituationen verlangen heutzutage Spitzenmedizin und diese kann ein Kleinspital wie Laufen ganz einfach nicht mehr anbieten. Schon kostenhalber, aber auch weil die hochgerechneten Belegungszahlen aufgrund des Einzugsgebiets nicht gegeben und in unserem kleinen Umfeld schon gar nicht erreichbar sind. Wenn man spitalmässig überleben will und sich zum Ziel setzt, zumindest eine medizinische Notfall- oder Triagestelle zu erhalten, ist Kreativität gefragt. Was sind die Herausforderungen der Zeit in der medizinischen Versorgung? Etwa das modische Ausgebrannt-Sein? Sicher keine Burn-out-Klinik, aber vielleicht eine New-Wave-Hospitality. Erholung vom kräftezehrenden Alltag. Persönlicher und geschäftlicher Aufbruch zu neuen Ufern, eingebettet in einem Ambiente voller Kunst, Kreativität und Niveau. Und die Finanzierung? Der Kanton Baselland wäre noch so froh, wenn er das Spital ab hätte. Ein zweistelliger Millionenbetrag sollte bei der Laufentaler Cleverheit schon drin liegen. Und was für Trümpfe könnten weiter ausgespielt werden? Etwa eine Doppelsprachigkeit analog dem Gymi de Laufon? Interkantonaler Dialog mit dem Kanton Jura? Das ist keine Illusion, das ist Vorwärtsstrategie! Kein Krieg mit dem übrigen Baselland; kein Bundesgerichtsurteil. Einvernehmliche Gestaltung eines innovativen Neuprojekts. Die Zukunft selbst gestalten und einsehen, dass die Zeit der Bezirksspitäler abgelaufen ist. Den Kampf gegen den Zeitgeist hat noch keiner gewonnen. Aber zu spät zu handeln, hat schon manchen nachträglich empfindlich geärgert. Die Zeit droht dem Laufental aus dem Ruder zu laufen. Es fehlt die visionäre Steuerpersönlichkeit.
Inmitten von frisch geernteten Äpfeln: (v.l.) Ernst Lüthi (Präsident Baselbieter Obstverband, Ramlinsburg), Wojciech Drazek (stv. Küchenchef Psychiatrie Baselland), Markus Schwer (Leiter Restauration Psychiatrie Baselland) und Dominik Dettwiler (Präsident Verein FOTO: ZVG Öffentlichkeitsarbeit Baselbieter Obstverband, Buus). PR. Am diesjährigen «Tag des Apfels», der am 18. September stattfand, setzten die Baselbieter Obstbauern inmitten der Corona-Pandemie ein besonders sympathisches Zeichen der Solidarität. Mehrere hundert Kilogramm erntefrischer Äpfel wurden an regionale Spitäler sowie Alters- und Pflegeheime verteilt. So erhielt beispielsweise das Unispital Basel alleine 650 Kilogramm saftig-knackige Äpfel. Aber auch die Psychiatrie Baselland kam mit 250 Kilogramm in den Genuss dieser tollen Aktion. Verteilt wurde die gesunde und sehr vitaminreiche Frucht durch Ernst Lüthi, Präsident Baselbieter Obstverband (BOV), und Dominik Dettwiler, Präsident des Vereins Öffentlichkeitsarbeit Baselbieter Obst (VÖBO). Vor 28 Jahren riefen die Schweizer Obstproduzentinnen und -produzenten zu Ehren der beliebtesten Frucht unseres Landes den «Tag des Apfels» aus. Seither sind jeweils jedes Jahr im September in den schweizerischen Hauptbahnhöfen Äpfel verteilt worden. Im aussergewöhnlichen Corona-Jahr 2020 wollten die schweizerischen Obstbauern ein besonderes Zeichen setzen: So wurden am 18. September rund hundert Spitäler und Altersheime in der ganzen Schweiz mit erntefrischen Äpfeln beliefert. In der Region Basel zeichnete der Baselbieter Obstverband verantwortlich für diese
sympathische Aktion. Mit mehreren hundert Kilogramm saftig-knackigen Äpfeln wurden die Klinik Arlesheim, das Unispital Basel sowie das Bethesda Spital und das Felix Platter Basel beliefert. In den Genuss erntefrischer Äpfel kamen zudem die Psychiatrie Baselland, das REHAB Basel und verschiedene Altersund Pflegeheime der Region.
Über 200 000 Tonnen Äpfel
Im laufenden Jahr wird ein gesamtschweizerischer Ernteertrag von rund 140 000 Tonnen Tafeläpfel erwartet. Die Ernte ist bereits im vollen Gang und dauert noch bis Ende Oktober. Dank der guten Wetterbedingungen setzte die Ernte in diesem Jahr rund zehn Tage früher ein als gewohnt. Im August erreichte sie bereits ihren Höhepunkt. Neben den Tafeläpfeln werden zusätzlich rund 80 000 Tonnen Mostäpfel geerntet, die zu Apfelsaft verarbeitet werden. Der Apfel gehört zu den vielseitigsten und gesündesten Früchten. Seine Inhaltsstoffe reichen von Vitamin C über Eisen bis hin zu Kalium. «Ein Apfel am Tag und der Doktor bleibt, wo er mag.» Diese englische Redensart und der Umstand, dass der Apfel in vielen Kulturen als Symbol der Gesundheit und Fruchtbarkeit gilt, zeigt die Bedeutung dieser Frucht.
GESCHÄF TSWELT
Eurythmiekurs mit Kupferstab Eurythmie ist geeignet, aktiv und bewegt etwas für die Gesundheit zu tun. In einer Gruppe macht dies besonders Spass, weshalb unsere Eurythmiekurse dafür gut geeignet sind. In unserem neuen Kurs nutzen wir zwei in der Eurythmie bewährte Hilfsmittel: den Kupferstab und die Kupferkugel. Sie erlernen im Kurs verschiedene eurythmische Übungen mit Stab und Kugel aus diesem glänzenden und wärmenden Metall. Durch Vormachen, Anleiten und gemeinsames Praktizieren machen Sie sich mit den harmonischen Bewegungsabläufen Schritt für Schritt vertraut. Soziale Übungselemente fördern die Dynamik und mentale Präsenz. Dabei stärken Sie
nicht nur Ihre Geschicklichkeit, Motorik und Koordination, sondern auch die Fähigkeit, sich bewusster in den Raum hineinzustellen und Ihr Zentrum als kraftvolle Mitte wahrzunehmen. Nach Möglichkeit bringen Sie Schläppli oder leichte Schuhe mit sowie, falls vorhanden, Ihren eigenen Kupferstab und/ oder Kupferkugel. Für den Kurs vom 16. Oktober bis 11. Dezember 2020 sind keine Vorkenntnisse nötig. Die neun Termine finden freitags von 12.30 bis 13.15 Uhr in unserem rollstuhlgängigen Therapiehaus statt. Die Kursgebühr beträgt 225 Franken. Anmeldung unter Tel. 061 705 72 70. Nicole Ljubic Heileurythmistin Klinik Arlesheim
nsam i e m ge gen b ewe
Urs Spielmann Breitenbach
Stich Schreinerei AG
Redaktionsschluss
Stich Schreinerei AG Bau- und Möbelschreinerei Fensterfabrikation Huggerwaldstrasse 227 4245 Kleinlützel
Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt.
Telefon 061 771 06 22 Fax 061 771 06 16 www.stich.ch
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Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Eurythmiekurs mit Kupferstab und Kupferkugel 16. Oktober bis 11. Dezember 2020 (9 Termine) jeweils freitags von 12.30 bis 13.15 Uhr Anmeldung und Information therapiesekretariat@klinik-arlesheim.ch Tel. 061 705 72 70 w w w.klinik-arlesheim.ch
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DIES UND DAS
Donnerstag, 1. Oktober 2020 Nr. 39
GESCHÄF TSWELT
EINGESANDT
Die EGK-Gesundheitskasse setzt auf Natur
Chall-Motion fordert Urnenabstimmung
Aufrichtfest: Reto Flury, Geschäftsleiter der EGK, bedankt sich bei allen am Bau beteiligten Personen für ihren Einsatz. FOTO: PATRIK HÄNGGI
Einem Menetekel an der Wand gleich setzten die Initianten ein symbolisches Zeichen und sammelten am vergangenen Sonntag vor dem Wahllokal von Kleinlützel Unterschriften für die Motion «Den Chall als Naherholungs- und Naturgebiet erhalten». Nach der Gründung des Aktionskomitees am 11. September war dies ein erneut sichtbarer Beweis dafür, dass die Anliegen der Dorfgemeinschaft ernst genommen werden. Der Motionstext, zusammen mit einem umfassenden Fragekatalog, wurde dem Gemeinderat überbracht. Parallel erhielten die zuständigen Stellen in Solothurn Post vom Aktionskomitee. Damit sind die formellen Schritte getan. Mit der öffentlichen Standpräsenz am Sonntag begann die aktive Unterschriftensammlung, welche mit einer in alle Haushalte verteilten Informationsbro-
Mit rund 90 Personen der involvierten Bauhaupt- und Baunebenfirmen konnte die EGK-Gesundheitskasse das Aufrichtfest ihres neuen Hauptsitzes in Laufen feiern. Der Bezug des neuen Hauptgebäudes wird Mitte 2021 passieren. Bis dann werden alle Mitarbeitenden der EGK Gesundheitskasse, welche heute auf vier verschiedene Gebäude verteilt sind, unter ein Dach vereinigt, was kurze Wege und effizientere Abläufe unterstützt. Bei der
Verwendung der Materialien des Neubaus setzt die EGK ganz auf Natur: Das alles beherrschende Material ist Holz, zusätzlich setzt sie auf Wasserwärme und -kühlung, was auch durch die nahe Birs gesichert wird. Letzte Woche fand im Beisein der Bauherren, der am Bau beteiligten Firmen und Vertreter/-innen der Stadt Laufen das traditionelle Richtfest statt. Ursula Vogt Leiterin Kommunikation
Aktiv: Gegen das Windkraftwerk auf dem Chall formiert sich Widerstand.
GESCHÄF TSWELT
GESCHÄF TSWELT
EINGESANDT
Eurythmiekurs 60+
Bewegung pflegen ist ein Segen
5. Regionale Tourismuskonferenz Laufental Schwarzbubenland
MUSIK-TIPP
Bettye LaVette Die inzwischen 74 Jahre alte Bettye LaVette hat im Verlauf ihrer langen und nicht problemlos verlaufenen Karriere ihr Können in manchen Stilrichtungen bewiesen, vor allem als R&B-Sängerin. Auf ihrem neuen Album «Blackbirds» (Universal) interpretiert die Amerikanerin mit grandioser Stimme vorerst acht Lieder von Billie Holiday, Nina Simone, Dinah Washington und anderen grossen Kolleginnen der Schwarzen Musik. Zum Schluss präsentiert sie mit «Blackbird» den Song, den Paul McCartney 1968 bezüglich Rassendiskriminierung und Bürgerrechtsbewegung in den USA kreiert hatte, und der heute mit Blick auf «Black Lives Matter» nichts an Aktualität verloren hat. Die von Rassismus, untreuen Liebhabern, gebrochenen Herzen und anderen leidvollen Erfahrungen handelnden Texte kommen tief aus dem Herzen. Bettye LaVettes Gesang ist dementsprechend leidenschaftlich, kraft- und gefühlvoll. Eine fünfköpfige Band sorgt mit Gitarre, Keyboard, Vibraphon, Bass und Schlagzeug für einen subtilen Klangteppich. «Blackbirds» ist ein hochwertiges Tribute-Album, das nachdenklich stimmt. Benno Hueber
Nach den Herbstferien beginnt unser Kurs für Menschen im dritten Lebensabschnitt, die wieder etwas für sich und ihre Gesundheit tun wollen und Freude am gemeinsamen Bewegen haben. Sie lernen Übungen kennen, die gerade im Alterungsprozess wieder «verjüngen» und Ihnen eine Hilfe im Alltag sein können. Wir werden dabei die Themen Sturzprophylaxe, Aufrichtekraft und Koordination aufgreifen sowie mit Gedichten und Versen arbeiten. Im Vordergrund steht vor allem das gemeinsame freudige Üben. Mittlerweile gab es einige Kurse für diese Altersgruppe, so dass es bereits etliche Kursteilnehmende gibt, die schon Erfahrungen mit der Eurythmie gesammelt haben. Deshalb bieten wir auch einen Kurs für Fortgeschrittene an. Vom 12. Oktober bis zum 14. Dezember treffen sich montags von 10.30 bis 11.20 Uhr zunächst die Fortgeschrittenen zu ihrem Kurs, von 11.30 bis 12.20 Uhr (ebenfalls montags) haben alle anderen die Möglichkeit, diese Bewegungsform auszuprobieren und hilfreiche Übungen für den Alltag kennen zu lernen. Die zehn Termine finden in unserem rollstuhlgängigen Therapiehaus statt. Die Kursgebühr beträgt 250 Franken. Interessiert am Mitmachen? Haben Sie noch Fragen zu unseren Kursen? Dann rufen Sie uns am besten gleich an: Therapiesekretariat der Klinik Arlesheim, Tel. 061 705 72 70. Nicole Ljubic Heileurythmistin Klinik Arlesheim
Ein wesentliches Element zur Gesundheitsförderung ist Bewegung. Die Eurythmie als Bewegungstherapie ist sehr gut geeignet, um etwas für die eigene Gesundheit zu tun – besonders auch für Menschen, die an den Folgen einer neurologischen Erkrankung leiden oder altersbedingt mit orthopädischen Erkrankungen und Mobilitätseinschränkungen zu tun haben. Manche der Kursteilnehmenden kommen mit einem Rollator, Rollstuhl oder mit Gehstöcken. Primär im Sitzen lernen Sie eine Auswahl an Übungen kennen, die mit wenig Kraftaufwand die eigene Beweglichkeit, die Aufrichtekraft und Koordination im Alltag fördern. Durch gezieltes Üben erfahren Sie eine stimulierende Wirkung auf einzelne Körperpartien und -funktionen. Beim aktiven Üben erhalten Spannung und Entspannung sowie ruhiges Bewegen und bewegtes Ruhen eine neue Relevanz. Bewegung darf wieder Freude machen! Diesen Kurs führen wir vom 14. Oktober bis zum 16. Dezember 2020 durch, jeweils mittwochs von 15.00 bis 15.45 Uhr. Die zehn Termine finden in unserem rollstuhlgängigen Therapiehaus statt. Die Kursgebühr beträgt 250 Franken. Interessiert am Mitmachen? Dann rufen Sie uns am besten gleich an: Therapiesekretariat der Klinik Arlesheim, Tel. 061 705 72 70. Nicole Ljubic Heileurythmistin Klinik Arlesheim
schüre unterstützt wird. «Wir informieren» zeigt auf zwölf Seiten eindrückliche Argumente, weshalb eine öffentliche Diskussion und schlussendlich eine Urnenabstimmung stattfinden müssen. Gegen den beschrittenen Weg des Gemeinderats sind die zahlreichen Unterschriften auch ein Signal dafür, dass in absehbarer Zeit das Wahllokal für das wichtige Chall-Thema erneut geöffnet werden muss. Die Bevölkerung von Kleinlützel wurde nur durch die «beschönigenden und beschwichtigenden» Argumente einer Industrie-Lobby informiert, welche ohne Skrupel vor Natur und Leben Windkraftwerke auf dem schützenswerten Chall realisieren will. Wir aber wollen das nicht! Wir fordern eine Urnenabstimmung. Rolf Meyer Leiter Aktionskomitee
FOTO: ZVG
Am Donnerstag, 24. September trafen sich rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus der regionalen Tourismusbranche im Hotel Gasthof Ochsen in Arlesheim zur 5. Regionalen Tourismuskonferenz Laufental Schwarzbubenland. Nach zwei spannenden Interviews mit dem ehemaligen Fussballprofi und heutigen Speaker und TV-Fussballexperten Benjamin Huggel und Unternehmer Christoph Jenzer, diskutierten die Teilnehmenden aktiv über das Thema des Abends «Covid-19 – die Krise als Chance?!».
Lösungen suchen, nicht hadern
In ihren Ausführungen erzählten Benjamin Huggel und Christoph Jenzer wie sie von der Covid-19 Krise betroffen sind und wie sie damit umgehen. Für beide war vom ersten Moment her klar, dass sie nach neuen Lösungen suchen und diese auch rasch umsetzen wollen. Huggel hat während des Lockdowns eine neue Firma gegründet und Jenzer hat unter anderem innerhalb von wenigen Stunden einen Online-Shop aufgebaut und den damit verbundenen Hauslieferservice organisiert.
Die Natur als Kapital, der Auftritt als Chance
In der anschliessend geführten Diskussion berichteten die Teilnehmenden über ihre gemachten Erfahrungen und diskutierten die Stärken und Chancen der Re-
Sehen die Krise als Chance: (v.l.) Michael Kumli, Geschäftsführer Baselland Tourismus,Benj Huggel, Moderator, Christoph Jenzer, Management Gasthof Ochsen und Marcel Schenker, Leiter Arbeitsgruppe Tourismus, Forum Schwarzbubenland. FOTO: ZVG gionen Laufental und Schwarzbubenland. Die vergangenen Monate haben aufgezeigt, in welch schöner Region wir zu Hause sind. So sehen die Teilnehmenden auch die Natur, die Landschaften als eine grosse Stärke. Chancen sehen die Teilnehmenden in einem selbstbewussten und attraktiven Auftritt der Regionen und im nachhaltigen Tourismus. Baselland Tourismus wird verschiedenste Inputs in den Strategieprozess aufnehmen, meinte Michael Kumli, Ge-
schäftsführer von Baselland Tourismus. Marcel Schenker, Leiter Arbeitsgruppe Tourismus Forum Schwarzbubenland, zeigte sich erfreut über das Interesse und die engagierte Diskussion der Teilnehmenden. Das Networking kam beim anschliessenden Apéro nicht zu kurz. Der Anlass wurde organisiert von Baselland Tourismus, der Promotion Laufental und dem Forum Schwarzbubenland. Thomas Boillat
FOTOGALERIE
Eurythmiekurs
für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen 14. Oktober bis 16. Dezember 2020 mittwochs 15.00 bis 15.45 Uhr
B ew e pfle gung gen ein ist S eg en
Anmeldung und Information therapiesekretariat@klinik-arlesheim.ch Tel. 061 705 72 70
Klinik Arlesheim AG Pfeffingerweg 1 4144 Arlesheim klinik-arlesheim.ch
Herbstlich: Farbiges Weinrebenblatt. FOTO: WERNER LIECHTI, BÜSSERACH
Warten auf den Skilift: Kühe auf einer Weide in Beinwil.
FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL
Donnerstag, 1. Oktober 2020 Nr. 36
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 1. Oktober 2020 Nr. 39
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Weihnachtsmarkt abgesagt
GRELLINGEN. WoS. Die Marktgruppe Grellingen teilt mit, dass in diesem Jahr der Weihnachtsmarkt im Dorf nicht stattfinden wird. «Glühwein und Coronaregeln passen einfach nicht zusammen», schreiben die Verantwortlichen und hoffen, in einem Jahr wieder feiern zu können.
Paul Frei feiert den 100. Geburtstag
Der Sommer ist vorbei: Garstigeres Wetter steht uns nun bevor.
FOTO: RAMON SCHNYDER
Z WINGEN
K ANTON BASELL ANDSCHAF T
L AUFEN
Selbstunfall
Neue Teststation
Digitale Starthilfe
WoS. Am Sonntagmorgen ereignete sich in Zwingen ein Selbstunfall mit einem Personenwagen. Gemäss der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 53-jährige Personenwagenlenker auf der Baselstrasse in Richtung Zwingen. In der langgezogenen Linkskurve, unmittelbar nach der Abzweigung in Richtung Nenzlingen, fuhr er aus noch unbekannten Gründen geradeaus und kollidierte rechtsseitig mit einer Mauer. Das Fahrzeug überschlug sich und kam nach 50 Metern auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Lenker wurde beim Unfall verletzt und musste nach der Erstversorgung durch die Sanität mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden und wurde abgeschleppt. Die Baselstrasse musste während den Bergungs- und Aufräumarbeiten ab Nenzlingermatte bis eingangs Zwingen in beide Richtungen gesperrt werden.
WoS. Der Betrieb der Covid-19-Abklärungs- und Teststation im Spenglerpark Münchenstein stösst an seine Kapazitätsgrenzen. Deshalb wird die Station im November 2020 auf dem Feldreben-Areal in Muttenz weitergeführt. Das Bundesasylzentrum auf dem Feldreben-Areal wird per Ende Oktober 2020 eingestellt, weshalb das Areal, das sich in Kantonsbesitz befindet, ab dann zur Verfügung steht. Feldreben befindet sich in der Industrie- und Gewerbezone. Die Station an der Stegackerstrasse 2 ist mit dem öffentlichen Verkehr über die Bushaltestellen «Fachhochschule» und «Genossenschaftsstrasse» sehr gut erreichbar. Auch sind genügend Parkplätze vorhanden. Die Abklärungs- und Teststation soll bis längstens Ende 2021 auf dem Feldreben-Areal in Betrieb sein und somit einer langfristigen Lösung betreffend Feldreben-Sanierung nicht im Weg stehen.
WoS. Der Informationsanlass «digital real» vermittelt Seniorinnen und Senioren einen unterhaltsamen Einstieg ins digitale Zeitalter. Mit Vorträgen, Workshops und Informationsständen werden verschiedene Aspekte der Digitalisierung speziell für ein älteres Publikum aufbereitet und Hintergründe beleuchtet. Am 7. Oktober von 15 bis 17 Uhr ist die Veranstaltung in der Pfarrei an der Röschenzstrasse 39 in Laufen zu Gast. Mit einem Vortrag werden Seniorinnen und Senioren in die Welt des Internets, von Apps, Zoom, Skype, Smartphones, Tablets und Computer eingeführt. Die Tipps und Tricks für den Umgang mit digitalen Anwendungen und Geräten können im Anschluss an den Vortrag direkt vor Ort ausprobiert werden. «digital real» will Seniorinnen und Senioren im Umgang mit digitalen Anwendungen helfen, damit sie vermehrt Videotelefonie und andere Hilfsmittel nutzen können.
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NUGLAR. WoS. Am Montag 21. September durfte Paul Frei-Pilz seinen 100. Geburtstag zuhause feiern. Frau Landammann Brigit Wyss und die Stellvertreterin des Staatsschreibers Pascale von Roll überbrachten dem Jubilaren ein Geschenk und Glückwünsche des Regierungsrates. Aufgewachsen ist Paul Frei in einem Bauernhaus an der Bielackerstrasse in Nuglar. Seit 1953 ist er mit seiner Frau Maria verheiratet, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiern durfte. Seit vielen Jahren schon sind sie das älteste Ehepaar im Dorf. Die Beiden zogen fünf Kinder gross und erfreuen sich heute an zehn Grossund neun Urgrosskindern. Während 44 Jahren war Frei bei der Post in Liestal als Briefträger tätig. «Auch mit 100 Jahren ist er gesund und braucht keine einzige Pille», ist dem Porträt über den Jubilaren im Mitteilungsblatt der Gemeinde zu entnehmen.
Online-Schalter BL
KANTON BASELLAND. WoS. Ab sofort können die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Basel-Landschaft sowie Neuzuziehende ihren Umzug bequem und einfach über das Internet den zuständigen Behörden melden. Der Gang an den Schalter der Gemeindeverwaltung ist alternativ weiterhin möglich, jedoch nicht mehr zwingend erforderlich. Die elektronische Umzugsmeldung erfolgt über das Online-Portal «eUmzugCH» (abrufbar unter eumzug.swiss), welches eine kantonsübergreifende Verbundlösung darstellt. Damit kann der Kanton zusammen mit den Gemeinden ein häufig genanntes Bedürfnis erfüllen.
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USA in den Sechzigerjahren: Überall protestieren Menschen für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Die junge Juristin Ruth Bader Ginsburg wählt einen anderen Weg: Sie will die Gesetze ändern, durch die diese Ungleichbehandlung überhaupt möglich wird. Diesem Ziel widmet sie ihr ganzes Leben, viele Jahre davon als Richterin am Obersten Gerichtshof. Vor wenigen Tagen ist Ruth Bader Ginsburg 87-jährig in Washington gestorben, ein erbitterter Streit um ihre Nachfolge wird nun zum US-Polit-Wahlthriller. Mit Felicity Jones, Armie Hammer und Justin Theroux in den Hauptrollen rollt diese packende Filmbiografie das Leben der populären Juristin auf. Der Film von Regisseurin Mimi Leder zeigt gleichzeitig auf, wie viel Ruth Bader Ginsburg im Hinblick auf gleiche Rechte für Mann und Frau erreicht hat – und wie viel es noch zu ändern gibt. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
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