Donnerstag, 26. September 2019
111. Jahrgang – Nr. 39
P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
«Ihr habt den Schlüssel für die Zukunft in der Hand» Breitenbach feierte mit der Enthüllung eines Reliefs aus Bronze und der Übergabe der Schlüssel an die Verantwortlichen von Kindergarten, Primarschule und Kreisschule Thierstein West die Einweihung ihrer neuen Schulbauten im «Campus Breitenbach».
Freitag, 27. September 2019 Trotz vermehrten Wolken am Nachmittag recht sonnig.
12ºC 24º
Samstag, 28. September 2019 Veränderlicher Mix aus Wolken und Sonne 13ºC 22ºC Sonntag, 29. September 2019 Am Sonntag dürfte die Sonne dominieren.Nur noch ein kleines Risiko für Regen.
12ºC 22ºC
Laufen
7 Im EGK OL Weltcup in Laufen gehören die Schweizer zu den Favoriten. Einer davon ist der Fricktaler Matthias Kyburz. Der 29Jährige ist bereits fünffacher Gesamtweltcupsieger.
Roland Bürki
B
reitenbachs neuer Schul-Campus glich am vergangenen Samstag eher einem «Campus Festus», zogen doch diverse VereinsBeizli, Attraktionen für Kinder, zahlreiche Auftritte von Formationen der Musikschule Laufental-Thierstein oder der Wettbewerb um «Dr schnällscht Breitebacher» viele Leute an. Erste grosse Bewegung löste die Enthüllung eines von der Partnergemeinde Artegna gestifteten Bronze-Reliefs aus, drängte sich doch erstaunlich viel Publikum in den spärlichen Schatten vor dem Schulhauseingang. «Eigentlich wollten wir die Menschen in Artegna erfreuen, als wir dieses neue Primarschulhaus mit dem Namen ‹Artegna› beglückten, nun macht uns die Partnergemeinde mit diesem Kunstwerk noch die weit grössere Freude», bedankte sich ein berührter Gemeindepräsident Dieter Künzli beim Gemeinderat von Artegna und dessen vormaligem, langjährigem Sindaco Aldo Daici, «Aldo ist uns immer einen Schritt voraus.» Das Relief erinnere an die Menschen aus Artegna, die einst hier arbeiteten. Es bringe so die gemeinsame Geschichte, die Partnerschaft und das Ideal einer guten Ausbildung perfekt zum Ausdruck. «Sehr geehrter Herr Giovan-
Oberkirch
Am kommenden Montag wird in der Pfarrkirche Oberkirch Pfarrer Ignacy Bokwa offiziell als neuer Pfarrer im Seelsorgerverband HimmelriedMeltingen-Oberkirch-Nunningen-Zullwil aufgenommen.
Die Enthüllung: (v. l.) Aldo Daici und Artegnas Gemeindepräsident Alessandro Marangoni lassen das Relief über die gemeinsame Geschichte der beiden Partnergemeinden sprechen. FOTO: ROLAND BÜRKI
ni Basso, Ihr Relief ist ein Meisterwerk, Bravo und vielen Dank», wandte sich Künzli zum Schluss an den anwesenden Künstler. Artegnas neuer Bürgermeister Alessandro Marangoni zeigte sich beeindruckt vom neuen Schulhaus, das seine Gemeinde nun noch stärker mit Breitenbach verbindet, und bekräftigte: «Diese Partnerschaft ist und bleibt mir sehr wichtig.» Dies unterstrich auch der «Coro Panarie» eindrücklich mit den zwei friaulanischen Liedern « A plan cale i soreli» und «Da pe de clevo» sowie überraschenderweise mit dem Breitenbacher Lied. Bereits am Vorabend hatten die gegen 30 Sängerinnen und Sänger anlässlich eines Konzerts in der katholischen Kirche deutlich gemacht,
warum sie schon in ungewöhnlichen Projekten, beispielsweise mit der Sängerin Milva, mitgewirkt hatten. Festakt mit Schlüsselübergabe «Es macht mich stolz, Solothurner Bildungsdirektor zu sein», meinte Regierungsrat Remo Ankli mit Blick auf den umfassenden Campus Breitenbach, einen Ort des Lernens und der Kreativität, wo Fragen auch ihre Antworten finden. Den Segen des Herrn für die Neubauten erbaten Pfarrerin und Pfarrer Barbara Jansen, Don Ivo und Markus Fellmann: «Der Segen komme wie Tau vom Himmel!» Dazu sang der Jugendchor Thierstein «Mir fyyre mitenand». Der omnipräsente Festmodera-
tor Willi Spaar und Gemeindepräsident Dieter Künzli liessen die ganze Baugeschichte Revue passieren, bevor Statthalter Christian Thalmann allen Beteiligten herzlichst dankte und der Gemeindepräsident die übergrossen Schlüssel offiziell an Brigitte Hammer (Kindergarten), Felix Schenker (Primarschule) und Markus Mayer (Kreisschule Thierstein West) überreichte. An die Kinder gewandt riet Künzli: «Ihr habt den Schlüssel für eure Zukunft in der Hand, wählt den Beruf, der euch Freude bereitet.» Den Lehrerinnen und Lehrern legte er ans Herz, Sorge zu den Kindern zu tragen, sie nach ihren Fähigkeiten und Stärken zu fördern und sie vor Diskriminierung zu schützen.
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3. September 1. Oktober 5. November 3. Dezember
LAUFENTAL LAUFEN
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BRISLACH
Reise ins Farbenreich
Brislacher Tenor begeistert im Theater Uri
Lässt sich vom Leben inspirieren: v.l.n.r. Künstlerin Eleonora Reisner mit Giuseppe Gerster von der Kulturkommission. FOTO: BEA ASPER bea. Mit sanften Musikklängen wurde letzte Woche die neue Kunst-Ausstellung im Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen eröffnet. Es ist das «Farbenspiel» von Eleonora Reisner. «Die Kunst liegt oft in der Betrachtung der Farben», erklärte Giuseppe Gerster, Vorsitzender der Kunstkommission vom Seniorenzentrum. Folgt man den Tipps des Kunstkenners, wird der Rundgang durch die Ausstellung zu einem Fest der Emotionen. Man taucht ein in die Welt der Farben und lässt sich leiten von den Gedanken, welche sie auslösen. Damit öffnen die Bilder die Türen zur Welt, in der man den Ausgleich zum Alltag sucht: Man malt sich seine Träume bunt aus und lässt auch mal der Fantasie freien Lauf, denn diese sollte bekanntlich mit dem Erwachsenwerden nicht aufhören (Appell des deutschen Schriftstellers Michael Ende.) Das Farbenspiel der Bilder in der Ausstellung von Reisner lädt auf jeden Fall zu einer wundervollen Reise ein. Doch auch wenn man in den Bildern von Eleonora Reisner nach der Form, der Gestalt und der Struktur sucht, wird der Betrachter nicht enttäuscht sein. Ihre Inspiration ist das Leben. Und so
bunt wie dieses ist, sind ihre Themen vielseitig: Es geht um verschiedenste Begegnungen mit Menschen, um das Wunder der Natur und um die künstlerische Herausforderung. An den Perspektiven gebe es gar nicht zu rütteln. Das Talent der Künstlerin sei unverkennbar. «Eine wahre Meisterin der Acryl- und Aquarellmalerei», sagte Gerster. Er war über einen Freund auf die Künstlerin aufmerksam geworden, der unter anderem von einem ihrer Porträts schwärmte. Gersters Begeisterung stieg mit jedem weiteren Bild, das er sich in ihrem Atelier in Dornach zu Gemüte führte. Der Blick in ihren riesigen Fundus wurde zu einer stundenlangen Entdeckungsreise. Eleonora Reisner ist eine äusserst leidenschaftliche Malerin. Gerster konnte aus mehreren hundert Bildern auswählen. «Die Wahl fiel mir schwer, ein Bild ist schöner als das andere.» Und wenn Gerster meint, man sollte sich diese Ausstellung, aber auch den Kauf eines Exemplars nicht entgehen lassen, dürfte er Recht behalten. Die Ausstellung dauert bis zum 1. März. Die Künstlerin wird anwesend sein am Samstag, den 26. Oktober, Sonntag, 1. Dezember, Sonntag, 15. Dezember jeweils von 16-18Uhr.
EINGESANDT
Unsere Wälder leiden
Besorgt: Revierförster Christian Beck. FOTO: ZVG
Sicher ist Ihnen aufgefallen, dass auch in den Laufentaler Wäldern vermehrt viele kranke Buchen gefällt werden. Grund dafür ist der Klimawandel, bzw. die zunehmende Trockenheit und Wärme. An den Verfärbungen der Schnittflächen der gefällten Bäume oder abgeplatzter Rinde sind die Schäden für die Waldbesucherinnen und -besucher nicht zu übersehen. Anlässlich der Waldbegehung der CVP Aesch-Pfeffingen und der CVP Laufental hat Revierförster Christian Beck die Situation vor Ort eindrücklich erläutert. In einer kur-
zen Theorielektion zeigte er auf, dass Niederschläge zur richtigen Zeit sehr wichtig sind. Im Frühling bildet ein Baum seine Wurzeln aus. Ist es zu dieser Zeit bereits sehr trocken, so wird die Wurzelbildung beeinträchtigt, was wiederum negative Folgen für das ganze Wachstumsjahr mit sich bringt. Unsere Buche kann mit Trockenheit nicht umgehen. Sie wird darum in unseren Wäldern längerfristig nicht bestehen können. Kranke Bäume müssen nun schnellstmöglich geschlagen werden. Ohne entsprechende Sicherungsmassnahme müsste der Wald unter Umständen komplett gesperrt und sich selbst überlassen werden. Nur mit dem Schlagen der kranken Bäume und der Aufforstung mit hitzeresistenten anderen Sorten kann unser Wald als Naherholungsgebiet erhalten werden. Diese Arbeiten werden viel Geld kosten. Ein gesunder Wald liegt im Interesse aller Einwohnerinnen und Einwohner. Es ist deshalb richtig und wichtig, die Waldeigentümer zu unterstützen. Simon Croll, CVP Laufental
eschenk der Stadt Berlin: Der Arzt und Hirnforscher «Stefan» (Timothy Löw), Sohn des fidelen Bauern, erhält für seine Verdienste die Skulptur «Die Weisheit». FOTO: ZVG/GEORG EPP
Grosse Wellen schlägt in Altdorf seit dem 7. September die modernisierte Operette «Der fidele Bauer», in welcher Timothy Löw (29) als «Stefan» nicht nur mit seiner Tenor-Stimme brilliert, sondern erstaunlich gut mit dem «Ürner Tytsch» zurechtkommt. Roland Bürki
S
eine schöne Stimme fiel dem Musiklehrer in der «Sek Zwingen» gleich auf. Also schulte Schüler Timothy «Timmy» Löw auf dessen Anraten die Stimme in der Knabenkantorei Basel, legte dann aber die Schlegel für das Trommeln bei der Basler «Wettstai Clique» zur Seite. Nach einer Lehre als Bäcker-Konditor begann er, sich ganz dem Gesang zu verschreiben. So gründete er 2011 das Ensemble «The Harmonists Basel» und den Verein «Juventus Musica Basel», wo er erste solistische Erfahrungen sammelte. Nach einem Vorstudium an der Musikakademie Basel wechselte er 2014 zur Hochschule Luzern-Musik. Sein Studium schloss er
diesen Sommer mit dem «Master of Arts in Music Performance» ab, ergänzt mit der Zusatzqualifikation «Minor Alte Musik». Löw kann heute auf vielerlei Erfahrungen zurückblicken. So auf Konzertreisen mit der Knabenkantorei, auf Auftritte als Tenor in verschiedenen Chören wie auch im szenischen Musiktheater oder dann im Theater Luzern in Rossinis «L’Italiana in Algeri oder in Strauss’ «Salome». Operette in Urner Dialekt – eine neue Herausforderung Die Überraschung war gross, als Löw im vergangenen Jahr unverhofft zur Rolle des «Stefan», Sohn des fidelen Bauers «Zachi», kam. Ein für diese Rolle angefragter Kollege hatte ihn an die Regisseurin Franziska Dahinden weiterempfohlen. Diese engagierte den jungen Brislacher Tenor unter einer Bedingung: «Du musst Urner Dialekt sprechen und singen können.» Die etwas verstaubt wirkende Operette aus dem Jahr 1907 von Leo Fall und Victor Léon hatte Dahinden nämlich in den gesprochenen Texten und in den Liedern gänzlich auf «Ürner Tytsch» umgeschrieben und die Handlung in den Kanton Uri versetzt, doch die meist beschwingte Musik aus der Silberzeit der Wiener Operette blieb unangetastet. «Da gab es neben der Rolle in Sachen Urner Dialekt einiges zu bügeln», erklärt der Brislacher dem Wochenblatt. Mit «Iär chennet ja denn cho verbi lüägä, wiä si em Stefan d Chuttlä
butze!» habe er seine Bekannten in der Region Basel an eine der Vorstellungen eingeladen. Der Tenor ist sich trotz der geputzten «Chuttlä» des Lobes voll über die entspannte Atmosphäre hinter der Bühne wie in einer «grossen Urner Familie» und «ohne Konkurrenzkampf», wo er sich gleich wohl gefühlt habe. «Mit jeder Vorstellung kommt mehr Sicherheit», freut sich der Baselbieter in Urner Diensten, der, wie er bescheiden gesteht, manchmal im Foyer auch ohne seine Perücke gleich erkannt werde: «Das ist doch der Stefan!» Genau den spielt er, den Stefan mit der schönen, in langen Jahren geschulten Tenorstimme, der nach seines Vaters innigstem Wunsch hätte Theologie studieren sollen, es jetzt aber nach einem Medizinstudium in Berlin zum Arzt, Professor und Hirnforscher gebracht und sich mit Friederike, einer Tochter aus bestem Berliner Hause, verlobt hat. Einer, der sich seiner bäuerlichen Herkunft schämt, was beim unverhofften Besuch seiner Familie in der Berliner Villa zu unerwarteten Turbulenzen zwischen deutscher Hautevolée und Schweizer Bauernstand führt. Fazit: Eine Operette mit viel Witz, Gags und bekannten Melodien, ergänzt mit rassigen Urnerliedern, die eben fidel macht und die man ergo gesehen haben muss, so Löw. «Der fidele Bauer» vom 07.09. – 06.10.2019 im Theater Uri, Altdorf. Details: www.musikbuehne-uri.ch
VERANSTALTUNG
Wo die Hirschlein seufzen WoS. Am Freitag, 27. September, spielt in Laufen, in der Neuhof-Schüüre, die folgende Berggeschichte im Hoftheater: Die Sennerin Meta bewirtschaftet nach dem Tode ihres Mannes zusammen mit der Magd Resi die Alp Amortetta. Nebst harter Arbeit geben sich die beiden Frauen dem Singen schöner Heimatlieder, dem Lesen von Heimatromanen und dem Beobachten des heimatlichen Wildes hin. Getrübte Idylle Doch die Idylle wird jäh getrübt, als eines morgens der König der Berge «Hirsch Adelbert» tot darnieder liegt. Erschossen! Wer ist der Mörder? Dies aufzuklären ist Aufgabe des strammen Wildhüters Xaver, der den trauernden Damen zu Hilfe eilt. Mit einem geübten Auge — das andere Auge ist auf Resi gerichtet— macht er sich auf die Suche nach dem Frevler.
Die Spur führt ihn auf steinigem Wege zu den verschrobenen Dirrmoser-Drillingen die im Wald hausen. Doch welcher der Dreien war’s? War es der Franz, der Bruno, der Titus — die schauen ja alle gleich aus! Da hilft nur die List der beiden Älplerinnen, damit der Frevler überführt werden kann. Und alles endet, wie in einem guten Heimatroman, mit einem jodelnden Happy End. «Wo die Hirschlein seufzen» ist eine satirisch-würzige Komödie über Heimatliebe, Liebesrausch und rauschende Bergbäche. Geschrieben vom Schweizer Autor Ulrich Frey. Gespickt mit Schweizer Liedergut der letzten 333 Jahren. Spielbeginn: 20.00 Uhr, Altersempfehlung: ab 12 Jahren Essen aus der Bauernküche: ab 18 Uhr, Neuhof-Schüüre, In den Spitzen 5, Laufen. Weitere Infos und Anmeldung unter: 061 761 60 39
www.kfl.ch KINO
Donnerstag, 3. Oktober, 20.30 Uhr
BlacKkKlansman
«BlacKkKlansman» – umwerfend komisch und zugleich erschreckend gegenwärtig: In den späten SiebzigerJahren infiltriert Ron Stallwortherster, erster afroamerikanischer Polizist in Colorado Springs, mit der Hilfe seines jüdischen Kollegen Flip den Ku-KluxKlan. Ein Film, basierend auf einer wahren Begebenheit. Regie: Spike Lee, mit John David Washington u. a., USA, 2018, 131 Min.
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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 29. September 2019 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag um 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Donnerstag, 26. September, 18.00 Uhr, Austausch offline, offene Gesprächsrunde in der ref. Kirche bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis. Freitag, 27. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 29. September, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Dienstag, 1. Oktober, 10.00 Uhr, Offene Kirche am Markttag. 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr, Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt um 13.30 Uhr. Grellingen Sonntag, 29. September, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Markus Wagner.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Donnerstag, 26. September
14.30 Uhr Treffpunkt, Film «Ein Mann seines Wortes», Pfarrer Stefan Berg und Team, anschl. Kaffee und Kuchen
Freitag, 27. September, 19.30 Uhr Jugendtreff, Iris Renz
Der Tod ist die Grenze des Lebens, aber nicht das Ende der Liebe zu dir!
Sonntag, 29. September, 10 Uhr
Gottesdienst, Pfarrer Stefan Berg, anschl. Kirchenkaffee
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste: Sonntag, 29. Sept., 10.15 Erntedankgottesdienst in der ref. Kirche Thierstein Donnerstag, 3. Okt., 10.00 Gottesdienst in Stäglen AHP Donnerstag, 3. Okt., 15.30 Gottesdienst in Breitenbach im AZB Sonntag, 6. Okt., 10.15 Gottesdienst in der ref. Kirche Thierstein
Wir haben Abschied genommen von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Grosspapi, Bruder, Onkel und Schwager
Josef Häner-Thöni 8. 12. 1932 – 17. 9. 2019 Wir danken ALLEN, die Josef auf seinem Lebensweg begleitet haben. Dreissigster am 26. 10. 19 um 18.30 Uhr in der katholischen Kirche in Brislach.
Breitenbach, im September 2019 Mit dankbarem Herzen fühlen wir uns mit allen verbunden, die uns in den schweren Stunden des Abschieds zur Seite standen und ihre Anteilnahme auf so vielfältige Weise bekundeten. Das Mitgefühl, das wir durch gesprochene und geschriebene Worte, stille Umarmungen, die Anwesenheit an der Abdankung und Spenden erfahren durften, hat uns tief berührt und war uns Trost und Hilfe. Unser Dank gilt all jenen, die
Heiner Jeger-Räbsamen im Leben mit Wohlwollen und Achtung begegnet sind, ihn während der Krankheit in irgendeiner Form unterstützt und ihn beim Heimgang begleitet haben. Auch bei den Turnerinnen und Turnern, den Ehrenmitgliedern und den Fahnendelegationen bedanken wir uns herzlich. Ebenfalls danken wir dem Ärzteteam und dem Pflegepersonal der Onkologie, der Urologie und der Palliativabteilung des St. Claraspitals in Basel, die Heiner immer sehr würdevoll begleitet haben. Herrn Pfarrer Markus Fellmann und seinem Team danken wir herzlich für die Unterstützung und die würdige Abdankung.
Die Trauerfamilie
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Agilität
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 23. September 2019
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Der Museumsverein plant im Rahmen der 725-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Laufen am 25. April 2020 einen Tag der offenen Stadttore und ersuchte um Bewilligung. Dem Tag der offenen Tore am 25. April 2020 wurde zugestimmt, Details folgen. • Dem Erwerb von 95 angebotenen Aktien der GASAG im Gesamtbetrag von CHF 95000.00 wurde zugestimmt. Gleichzeitig wurde dem Aktienverkauf zum Verkaufspreis von aktuell CHF 323000.00 grundsätzlich zugestimmt, unter Vorbehalt eines Nachtrags des Aktionärsbindungsvertrags bezüglich Gewährung des Minderheitenschutzes der Gemeinden für das Stimmrechtsverhältnis. Der innere Wert
der Aktien wird mit dem Geschäftsabschluss per 30. September 2019 nachkalkuliert und gegen Jahresende den Aktionärsgemeinden mitgeteilt. Der Buchgewinn von derzeit CHF 0,228 Mio. ist im Budget und in der Jahresrechnung 2020 auszuweisen.
Resultat der Referendumsabstimmung vom 22. September 2019 Annahme neue Gemeindeordnung der Stadt Laufen, es stimmten 420 Ja, 450 Nein. Damit wurde die neue Gemeindeordnung abgelehnt, mit einer Wahlbeteiligung von 24,7%.
Zurückschneiden von Sträuchern und Hecken Büsche, Hecken, Sträucher, hohe Gräser und Bäume können in das Lichtraumprofil von
Grundsätzlich dürfen die Pflanzen und Bäume nicht über die Grundstücksgrenze in das Strassenareal ragen. Hecken, Sträucher, Stauden und Bäume müssen senkrecht über der Grenze auf folgende Höhen zurückgeschnitten werden: • Trottoir- und Fusswegbereiche auf 2,50 m Höhe • Strassen- und Fahrbahnbereiche auf 4,50 m Höhe Strassen und Wegen wachsen – wenn man sie Die Stadtverwaltung wird periodisch den Rücklässt. Sie behindern dann die Sicht und gefährschnitt kontrollieren. Gemäss § 39, Abs. 4, unden die Fussgängerinnen und Fussgänger sowie seres Strassenreglements kann der Stadtrat die die anderen Verkehrsteilnehmer. Beseitigung des Überwuchses zulasten des Fehlbaren anordnen, wenn entsprechenden Im Interesse der Sicherheit bzw. der GrundeiAnordnungen nicht Folge geleistet würde. gentümer und zur Vorbeugung von Unfällen Besten Dank für das Verständnis. fordern wir hiermit alle Grundeigentümer höflichst auf, ihre Pflanzen, Sträucher, Bäume etc. entlang von Strassen und Wegen den Vorschrif- Bei Fragen steht Ihnen die Bauabteilung, ten entsprechend zurückzuschneiden. Tel. 061 766 33 40, gerne zur Verfügung.
Verbesserte Tagesstrukturen in Laufen Seit letztem Frühling wird in der Kita Laufen eine Schülergruppe aufgebaut. Die Stadt Laufen möchte berufstätige Eltern unterstützen und subventioniert das Angebot.
D
as Kinder- und Jugendheim in Laufen hat sich in über hundert Jahren stetig gewandelt. Der Waisenhausverein wurde 1908 gegründet, eröffnet wurde das «Waisenhaus Mariahilf» kurz darauf an der Röschenzstrasse. 1972 wurde wegen Platzproblemen an der Weststrasse ein Neubau realisiert, bis 1996 waren es dann Ingenbohler Schwestern, die das Heim führten, im Anschluss ging das Kinderund Jugendheim in weltliche Hände über. Bereits in den Achtzigerjahren stieg bei berufstätigen Eltern die Nachfrage nach Tagesbetreuung, die darum schon damals ausgebaut wurde. Mit dem Neubau des Kinder- und Jugendheims, ebenfalls an der Weststrasse, haben sich nun neue Möglichkeiten eröffnet. Während im Neubau die stationäre Betreuung untergebracht ist, verfügt die Kindertagesstätte Laufen in den alten Pavillons nun über grosszügige Platzverhältnisse. Dies hat die Kita-Leitung dazu animiert, das Angebot zu er-
weitern. Bisher wurden die Tageskinder in zwei Pavillons betreut, was bisweilen nicht einfach war, da die Bedürfnisse von Kindern, je nach Alter, stark variieren. Neu bietet die Kita in Laufen darum altersspezifische Kinderbetreuung in drei Pavillons an, nämlich vom Babyalter bis dreieinhalbjährig, von dreieinhalb- bis sechsjährig und anschliessend eine Schülergruppe bis zur sechsten Klasse. Jede dieser Gruppen wird, dank der neuen Möglichkeiten, in einem der Pavillons von ausgebildeten Fachleuten betreut. Geleitet wird die Schülergruppe von Katrin Oser.
Bedarfsabklärung durch Stadt Laufen
Seit Juli beteiligt sich die Stadt Laufen mit einkommensabhängigen Beiträgen an den Kosten für einen Platz in der Kita oder in einer Tagesfamilie. Eine vorausgegangene Bedarfsabklärung vor rund drei Jahren hat gezeigt, dass Tagesstrukturen auch in Laufen gefragt sind, besonders auch während der Schulferien. Gemeinsam mit der Kita wurde darauf beschlossen, die bereits vorhandene Schülerstruktur auszubauen. Die zuständige Stadträtin Carole Seeberger ist davon überzeugt, dass sich dieses Engagement lohnt. Nicht nur für Vorschulkinder, sondern auch für Schülerinnen und Schüler sei es
wichtig, dass sie in eine Struktur eingebettet sind, auch wenn die Eltern arbeiten. Dank der Unterstützung durch die Stadt Laufen könnten nun auch einkommensschwächere Familien vom Angebot der Kita Laufen profitieren. Es sei sogar möglich, dass Familien aufgrund dieser zusätzlichen Unterstützung nicht mehr von der Sozialhilfe abhängig seien.
Keine Konkurrenz zum Mittagstisch
Das Angebot kommt in Form verschiedener Module daher, aus welchen die
Eltern auswählen können. Es besteht die Möglichkeit, die Kinder bereits ab halb sieben in der Früh, also noch vor Schulbeginn zum Frühstück in die Kita zu bringen. Es gibt die reine Mittagsbetreuung, die Betreuung während schulfreier Nachmittage, nach dem Nachmittagsunterricht oder dann die ganztägige Betreuung in den Schulferien. Die Leiterin der Kita, Stephanie Preiswerk, legt dabei grossen Wert darauf, dass die Kinder eine gewisse Anzahl Module belegen, beispielsweise zweimal mittags und einen ganzen Nachmittag lang. Das sei für den Zusammenhalt einer Gruppe wichtig und auch aus pädagogischer Sicht wünschenswert. Das Angebot diene daher nicht als reiner Mittagstisch, dieser wird in Laufen jedoch bereits angeboten, in den Räumlichkeiten am Maiersackerweg. Das Angebot wird laut Carole Seeberger sehr gut genutzt und führt sogar schon eine Warteliste. In der Schülergruppe in der Kita Laufen gibt es jedoch noch freie Plätze. Wer sich dafür interessiert, kann sich jederzeit in der Kita melden und bei Interesse die Räume gemeinsam mit dem Kind oder auch allein besichtigen. Informationen über die Beiträge der Stadt Laufen sind auf der Kita-Website verlinkt oder direkt auf der Website der Stadt Laufen einsehbar. (stl)
CAROLE SEEBERGER, STADTRÄTIN
Agilität steht für Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Gelenkigkeit. Ob körperlich oder gedanklich, diese Fähigkeit ist gefragt, wenn es darum geht, eingeübtes Verhalten oder liebgewonnene Denkweisen für andere aufzugeben oder in einem neuen Umfeld anzuwenden. Sogar unser Gehirn ist so angelegt, dass es am liebsten nach bekannten, abgespeicherten Mustern sucht und diese verstärkt. Dies ist für das Hirn einfacher, als neue neuronale Bahnen zu kreieren. Gewohnheiten machen uns das Leben einfacher. Wir müssen die Welt nicht jeden Tag neu erfinden! Und doch sind wir immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Wie gehen wir damit um? Aufgeben oder anpacken? Nörgeln oder vertrauen? Widerstand leisten oder sich den Herausforderungen stellen? Menschen mit einer agilen Haltung stellen sich bewusst neuen Situationen oder Erfahrungen. Ein Beispiel aus der Welt des Sports werden wir am Wochenende in Laufen erleben: Orientierungsläufer haben keine Vorkenntnisse vom Gelände, aber mit Karte und Kompass finden sie sich zurecht und kommen ans Ziel. Agilität in der Arbeitswelt ist immer mehr gefragt. An der Sissachertagung, einem Anlass für die Sozialhilfebehörden, haben die Referenten dies mehrmals betont und folgende Aussagen gemacht: 2/ 3
der Primarschüler werden in Zukunft Berufe ausüben, die es heute noch gar nicht gibt.
«Mein Grossvater hatte einen Job sein Leben lang, ich werde in meiner Lebzeit sechs Jobs ausüben, meine Kinder werden sechs Jobs gleichzeitig haben» (Zitat Robin Chase, Mitbegründerin von Zip-Car). Agilität – eine Kompetenz, ohne die Entwicklung unmöglich ist.
Salomonische Lösung
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eit August ziert ein Brunnen den Platz vor der Stedtlibibliothek. Von weit her gekommen ist er nicht, er wurde lediglich um einige Meter versetzt. Zuvor war sein Platz, etwas versteckt, vor dem vormaligen Amtshaus. Aber auch dieser Standort war wohl nicht der erste dieses besonderen Brunnens, der schätzungsweise zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand. Er stand bereits ganz unten im Norden der Hauptstrasse, dort, wo heute der HeliasHelye-Brunnen steht. Dort wurde er vermutlich schon zu Beginn zu dekorativen Zwecken aufgestellt. Mit seiner speziellen ovalen Form war er nur von eingeschränktem Nutzen für Mensch und Tier. Am Montag wurde nun der Brunnen vor der Stedtlibibliothek feierlich der Stadt Laufen übergeben – und damit waren die Besitzverhältnisse endlich geklärt. Bis dato war nämlich nicht klar, ob der Brunnen der Stadt Laufen oder der Burgergemeinde Laufen-Stadt gehört. Vor drei Jahren hatte die Burgergemeinde Laufen-Stadt den Amtshaus-Brunnen mit dem dazugehörigen Amtshaus sowie Gefängnis vom Kanton Baselland gekauft. Später hatte der
Grosszügig: Der Amtshaus-Brunnen geht als Geschenk in die Hände der Stadt Laufen FOTOS STL über.
Feierlich: Der Präsident der Burgergemeinde Laufen-Stadt, Marcel Jermann, und Stadträtin Sabine Asprion durchschneiden das Band. Burgerrat vom Stadtrat zum ersten Mal davon erfahren, dass der Brunnen gemäss Leihgabevertrag im Jahr 1990 von der Gemeinde Laufen dem Kanton Bern überlassen wurde. Diese Ausgangslage zog mehrere Gespräche und Verhandlungen nach sich, vor allem die zukünftige Standortfrage musste geklärt werden.
Stadtpräsident Alex Imhof und Stadträtin Sabine Asprion zeigten sich über die Schenkung der Burgergemeinde Laufen-Stadt hocherfreut, Alex Imhof sprach von einer «salomonischen Lösung», die mit dieser Schenkung gefunden werden konnte. Der Präsident der Burgergemeinde Laufen-Stadt, Marcel Jermann, durfte den Brunnen am Montag offiziell übergeben und wünschte sich, dass der AmtshausBrunnen am neuen Standort der Laufner Bevölkerung noch viel Freude bereitet. In einem feierlichen Akt, im Beisein des gesamten Stadtrats und weiterer geladener Gäste, wurde bei einem kleinen Apéro auf das grosszügige Geschenk angestossen. (stl)
Ausschreibung Weihnachtsmarkt Auf- und Abbau Jährlich Anfang Dezember findet im Stedtli Laufen der Weihnachtsmarkt statt. Den Laufner Vereinen wird die Möglichkeit geboten, gegen Entgelt den Auf- und Abbau der Marktstände auszuführen. Vereine mit Sitz in Laufen, welche folgende Voraussetzungen erfüllen, können sich bewerben. Für den Auf- und Abbau der Marktstände benötigt es: − mind. 8 volljährige Mitglieder (Einsatzliste mit Jahrgang mitsenden) − Der Verein muss zu folgenden Zeiten garantiert bereitstehen Samstag: 6.00 bis ca. 9.00 Uhr Sonntag: flexibel. Normal ist 19.00 bis ca. 21.00 Uhr − Pro Jahr führt der gleiche Verein den Auf- und Abbau aus − Die Vereinsreihenfolge wird ausgelost Interessierte Vereine senden Ihre Bewerbung bitte bis 11. Oktober 2019 an die Stadtverwaltung Laufen, Bauabteilung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, oder per E-Mail an bau@laufen-bl.ch
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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Wahlkrimi 1/4
Betreibungsamtliche Liegenschaftssteigerung
Die Vorahnung hatte ihn nicht getäuscht, aber dieses Ausmass entsetzte ihn. Er griff zum Messer.
Infolge Betreibung auf Grundpfandverwertung wird am
23. Oktober 2019 um 15.00 Uhr auf dem Betreibungsamt Dorneck, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach, Parterre, Raum 009, öffentlich versteigert: Grundbuch:
Bättwil Nr. 813 334 m², Im lschlag Wohn- und Geschäftshaus, Hauptstrasse 12 Vers. Wert (100 %) Fr. 472’500.00 Aktueller Amtlicher Wert Fr. 150’300.00 Betreibungsamtliche Schätzung Fr. 802’000.00
(Fortsetzung nächste Ausgabe)
Besichtigungstermin: auf Anfrage beim Betreibungsamt Das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom 16. Dezember 1983 findet Anwendung.
Die Praxis Dr. med. Markus Rudin Allgemeine Innere Medizin FMH
Zahlungsmodalitäten: Vor dem Zuschlag ist, ohne Anrechnung an den Erwerbspreis, für diverse Kosten und Handänderungssteuer eine Baranzahlung von Fr. 25’000.00 zu leisten. Bankchecks einer Grossbank oder ansässigen Lokalbank werden angenommen. Für die Steigerungssumme hat der Ersteigerer einen genügenden Finanzierungsausweis vorzulegen. Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis liegen beim unterzeichneten Betreibungsamt vom 30. September 2019 bis 9. Oktober 2019 zur Einsicht auf. Betreibungsamt Dorneck
in Nunningen bleibt geschlossen
vom Samstag, 5. Okt., bis Sonntag, 20. Okt. 2019
Erschwil
Erschwil
Baupublikation
Bauherr: Borer Kurt Ilbachstrasse 41, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Borer Kurt AG Wydenmattstrasse 23, 4228 Erschwil Bauprojekt: Wärmepumpe aussen aufgestellt Bauplatz: Wydenmattstrasse 23 Bauparzelle: 841 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 26. September 2019 bis 10. Oktober 2019
Baupublikation
Bauherr: Linz-Vögeli Daniela und Erich Rübackerweg 3, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Linz-Vögeli Daniela und Erich Rübackerweg 3, 4228 Erschwil Bauprojekt: Ersatz Blockwurf durch Betonmauer und Sichtschutz Bauplatz: Rübackerweg 3 Bauparzelle: 1151 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 26. September 2019 bis 10. Oktober 2019
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherr: Hans und Raffaela Wirz Bauobjekt: Neubau Garage Bauplatz: Landskronstrasse 5 Bauparzelle: 273 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 10. Oktober 2019
Einwohnergemeinde Erschwil
2. Ausschreibung «Pausenplatzüberdachung» 1 Auftraggeberin
Einwohnergemeinde, 4228 Erschwil
2 Art des Verfahrens
Offenes Verfahren, 2-stufig
3 Gegenstand und Umfang des Auftrags
Schulhaus Brühl: Mobile oder feste Pausenplatzüberdachung
4 Bautermin
Frühjahr 2020
5 Adresse für den Bezug Die Unterlagen können vom 5. Oktober bis der Ausschreibungs- 11. Oktober 2019 bestellt werden bei: unterlagen Gemeindeverwaltung Erschwil, Schulstr. 21, 4228 Erschwil; verwaltung@erschwil.ch 6 Bes. Bedingungen:
Mittels öffentlicher Ausschreibung können Projekte eingereicht werden, die Lösungen/ Ideen der Anbieter aufzeigen. Aus den eingegangenen Eingaben der 1. Stufe wird der Gemeinderat max. drei Varianten für die 2. Stufe auswählen, die dann verfeinert auszuarbeiten und mit entsprechenden verbindlichen Kosten zu unterlegen sind.
8 Adresse und Frist für
Die Vorschläge (1. Stufe) müssen bis Freitag, 15. November 2019 (Poststempel, A-Post), der Gemeinde Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil eingereicht werden. Das Angebot muss verschlossen und mit dem Kennwort «Pausenplatzüberdachung» bezeichnet sein.
Erschwil, 23. September 2019
Einwohnergemeinde Erschwil
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Hasanic Arijana und Admir Schlossgasse 34, 4103 Bottmingen Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Bauplatz: Bürenweg 3 Projektverfasser: Atmoshaus AG Eichweid 1, 6203 Sempach Bauparzelle: GB 4155 Planauflage: Beim Aktuar und am Montag, den 30. Sept. 2019, von 18.30 bis 19.00 Uhr im Sitzungszimmer Baukommission, Dorfstrasse 5 Einsprachefrist: bis 11. Oktober 2019 an die Baukommission, 4206 Seewen
Kleinlützel
Baupublikation Bauherrschaft: Herr und Frau Jonathan und Marlis Furer, Schlehhag 810, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: 1 Holzunterstand bestehend, 1 Carport (BG: 554) Bauplatz: Schlehhag 810 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: W2B/ 3173 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 11. Oktober 2019
LAUFENTAL RÖSCHENZ
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LIESBERG
Eine musikalische Zeitreise
Spitzenkäse bis zum Tellerrand Für jede Gemütslage einen Festtag, aber bitte mit Raclettes: Am Samstag ein Openair mit Rock und Punk und am Sonntag ein Familienfest mit Spiel und Spass. Jürg Jeanloz
T
Begeisterten: Mit stimmlicher Brillanz und grosser Einfühlsamkeit boten die Sängerinnen und Sänger der beiden Chöre hervorragende Darbietungen. FOTO: THOMAS IMMOOS Zwei Chöre sangen in der Aula in Röschenz Chormusik von Komponisten aus der Region. tim. Zum Projekt, Chormusik von Komponisten aus der Region einzustudieren, haben sich zwei Chöre zusammengefunden: Die Singstimmen Baselland und der Gemischte Chor Röschenz. Unter der Leitung von Jürg Siegrist und Regina Tondi boten sie Chormusik vom Feinsten. Die beiden Chöre trugen die zum Teil sehr anspruchsvollen Lieder ausgezeichnet vor. Die Kompositionen stammten aus der Zeit um 1890 bis in die Gegenwart. Auch Eigenkompositionen Viele dieser Lieder hat der Dirigent Jürg Siegrist in Archiven aufgestöbert. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und der Qualität der Kompositionen, wie er dem Publikum in der Röschenzer Aula sagte. Darunter befinden sich bekannte Namen wie Hans Huber oder Hermann Suter, aber auch zeitgenössische Kompositionen von Kaspar Ewald oder dem Dirigenten Jürg Siegrist selbst. Den Auftakt bildete «Müschterli us em Baselbiet» von Stefan Furter. Auf anregende Weise wurde das Baselbieter Lied variiert, indem etwa die dort besungenen Webstühle der Posamenter
stimmlich-rhythmisch wiedergegeben wurden. Es gab aber auch eine musikalische Hommage an Basel. Die beiden Chöre brillierten mit ihrer Stimmkraft und Einfühlungsvermögen. Das Programm mit gut zwanzig Liedern umfasste religiöse Gesänge ebenso wie neu arrangierte Volkslieder oder vertonte Gedichte von Christian Morgenstern, Wilhelm Busch oder dem Basler Blasius. Manche Übergänge zwischen den einzelnen Liedern untermalte Rudi Meier am Akkordeon. Er begeisterte auch mit einem hinreissenden Solo. Ebenso unterstrich er mit seiner musikalischen Begleitung die Stimmung, die der Chorgesang stimmlich schilderte. Fangesänge der Basler Fussballfans übertrug Jürg Siegrist in Eigenkompositionen. Ungewohnte Tonfolgen gingen dabei nahtlos über in den kanonartigen «na-na-naa-FCB». Den beiden Chören ist es gelungen, die Magie des Singens zu vermitteln. Für ihren Mut, modernes, wenig bekanntes Liedgut einzustudieren, gebührt ihnen Anerkennung. Das Publikum war hingerissen. Es war eine fulminante künstlerische Leistung – der Chöre ebenso wie, natürlich, der Dirigentin Regina Tondi und des Dirigenten Jürg Siegrist, die sich beim Dirigieren abwechselten.
radition und Gastfreundschaft werden bei der Familie Buchwalder grossgeschrieben. Sie laden auf den Hof Spitzenbühl ein, stellen Tische und Bänke auf, kredenzen Raclettes, Käseschnitten und Zvieri-Plättli und schenken Süssmost, Bier, Tee und Kaffee mit oder ohne Güggs aus. Wer also am vergangenen Wochenende Lust und Zeit hatte, den beschwerlichen Aufstieg auf den Spitzenbühl unter die Füsse zu nehmen, wurde mit einer herrlichen Wanderung in den Juragefilden belohnt. Natürlich konnte man sich auch mit dem Shuttle-Bus zum Hof der Familie Buchwalder hinauftransportieren lassen. Allein der idyllischen Jurahügeln und der mächtigen Bäumen wegen war der Ausflug ein Erlebnis. Der Wettergott meinte es mit den Käseliebhaberinnen und -liebhaber äusserst gut und breitete sein schönstes Herbstkleid über diesen begnadeten Flecken aus. Während am Samstag rockige Töne vom lieblichen Anwesen er-
Käse, Schnaps und vieles mehr: Verkaufsladen auf dem Spitzenbühl.
tönten, ging es am Sonntag äusserst ruhig und familiär zu. Ein Alphornduo mit Jonas Schmidli und Iwan Nussbaumer empfing die Gäste mit kräftigen Naturklängen. Herrlich schmeckte es nach Käse, die Genossenschafter der Bergkäserei Spitzenbühl standen unentwegt an ihren Racletteöfen und produzierten ihre üppigen Spezialitäten. Herrlich mundete der Käse und lud meistens zu einer weiteren Portion ein. Am Schluss machte männiglich ein Abstecher ans Kuchenbuffet und wer seinem Magen eine kleine Entlastung gönnen wollte, bestellte ein Kaffee Güggs oder ein Glacé aus frischer Spitzenbühlmilch. Für die Kinder wurde ein Bastelzelt eingerichtet, ein Stiefelschiessen auf
FOTO: JÜRG JEANLOZ
den ominösen Butterberg organisiert und ein Streichelgehege mit aufgeweckten Geisslein hergerichtet. Als Zuschauerinnen amteten die Kleedamen mit echten Hörnern. Selbstverständlich konnte auch die Hofkäserei bewundert werden, wo Käser Markus Schär seinen Job verrichtete. Wer am traditionellen Käsefest die letzten Sonnenstrahlen noch geniessen wollte, begab sich auf den empfohlenen Spaziergang rund um den Bandeliwald. Entschädigt wurde man mit einem herrlichen Ausblick in die Birslandschaft, mit intakten Hochstammbäumen und mit seltenen Pflanzen und Vögeln. Die Biodiversität ist hier noch intakt und spürbar.
LAUFEN
«Ich will dem Publikum eine Show liefern» meb. Beim EGK OL Weltcup in Laufen gehören die Schweizer zu den Favoriten. Einer davon ist der Fricktaler Matthias Kyburz. Der 29-Jährige ist bereits fünffacher Gesamtweltcupsieger und vierfacher Weltmeister.. Nach einer Fussverletzung, die ihn in den vergangenen Monaten beschäftigt hat, will er am kommenden Wochenende nun wieder ins internationale Wettkampfgeschehen eingreifen. Erst seit rund zwei Wochen könne er aber sein gewohntes Lauftraining absolvieren, sagt er. Trotz dieser kurzen Vorbereitungsphase glaubt Kyburz daran, dass er ganz vorne mitlaufen kann, besonders im Sprint, seiner Paradedisziplin. Für Matthias Kyburz ist
es ein Privileg, einen Weltcup in der Heimat zu laufen. Vor heimischem Publikum will er natürlich sein Bestes geben. Nebst dieser Motivation spielt im OL aber auch der Gelände-Heimvorteil eine entscheidende Rolle. Diesen wollen die Schweizer Athleten natürlich auch zu ihren Gunsten nutzen. Entsprechend werden auch die Vorbereitungen optimiert. Am Wochenende vor dem EGK OL-Weltcup hat man sich bereits einmal in der Region für spezifische OL-Trainings getroffen. Das fällt natürlich bei Wettkämpfen im Ausland weg. Dem Publikum will Matthias Kyburz eine Show liefern und hofft, vom Publikum lautstark unterstützt zu werden.
Motiviert: Matthias Kyburz. FOTO: REMY STEINEGGER
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Rost im Trinkwasser? Zu wenig Wasser? Rohrbruch?
Trinkwasserleitungen sanieren durch Innenbeschichtung, ohne bauliche Massnahmen.
Die Vorteile des patentierten Nassreinigungsverfahrens: kein aufwendiges Aufspitzen der Wände, kein Staub, kein Lärm, zwei-, dreimal günstiger als ein Ersatz der Leitungen und kein Wasserunterbruch in den Wohnungen/Häusern, auch nicht während der Sanierungsarbeiten. Im Durchschnitt beträgt die Lebensdauer von Wasserleitungen 30 bis 50 Jahre, je nach Wasserund Materialqualität. In Wasserleitungen aus verzinkten Eisenrohren oder aus Kupfer bilden sich nach etwa 10 bis 15 Jahren unweigerlich Rost- und/oder Kalkablagerungen. Gründe gibt es viele: Verunreinigungen, Erosionskorrosion durch Sand, Lochfrass in Kupferrohren durch eingeschwemmten Rost usw. Die Ablagerungen bauen sich über die Jahre langsam auf und werden erst bemerkt, wenn rostbraunes Wasser, Rostgeschmack, Druckabfall, ein dünner Wasserstrahl oder ein Wasserrohrbruch auftritt.
Equipment.
Bild: z.V.g.
Sauberes Trinkwasser Ohne nachzudenken trinken wir Leitungswasser mit dem Kaffee oder Tee, mit einer Suppe oder einfach pur. Kein Problem, sollte man meinen, schliesslich ist Trinkwasser eines der am besten überwachten Lebensmittel überhaupt. Doch da sind ja noch die Leitungen, durch die es fliesst. Ab der Wasseruhr ist der Hausbesitzer für die Wasserleitungen und die Wasserqualität verantwortlich. Das Promotec®-System Das Verfahren beginnt mit der Nassreinigung, welche schonend und gründlich vor- und rückwärtsreinigt. Nach dem Trocknen und Aufrauen werden die Rohre innen mit einer speziellen Beschichtung versiegelt und langlebig geschützt. Das Endprodukt ist eine Art «Rohr-in-Rohr-Sys-
Rostiges, gereinigtes, beschichtetes Rohr.
Bild: z.V.g.
tem», dass den heutigen Kunststoffrohren punkto Dauerhaftigkeit und Qualität in nichts nachsteht. Das Beschichtungsmaterial ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich, es besteht aus demselben Material wie die meisten Lebensmitteldosen. Die Vorteile gegenüber dem Auswechseln der Leitungen überwiegen, immer fliessendes Wasser, keine baulichen Massnahmen, bis zu 3-mal günstiger und die Arbeiten dauern nur 2 bis 5 Tage (Einfamilienhaus/Wohnung). Folgende Leitungen können saniert werden: Verzinkte Trinkwasserleitungen (Kalt- und Warmwasser), Trinkwasserleitungen aus Kupfer (Kalt- und Warmwasser), Schwimmbadleitungen, Feuerlöschleitungen und Heizleitungen (Kupfer/Stahl).
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Walter Jermann
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THIERSTEIN
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OBERKIRCH
Eine Messe zur Feier der Heiligen, des Pfarrers und des neuen Altars Am kommenden Montag wird Ignacy Bokwa in Oberkirch durch den Weihbischof Denis Theurillat offiziell als neuer Pfarrer aufgenommen. Gleichzeitig werden am Festtag zu Ehren des Kirchpatrons der neu gestaltete Kirchraum und der Altar gesegnet. Gaby Walther
A
m kommenden Montag gibt es in der Pfarrkirche Oberkirch mehrere Gründe zum Feiern. Einerseits ist der 30. September der Festtag zu Ehren der Kirchenpatrone Urs und Viktor. Anderseits wird Pfarrer Ignacy Bokwa offiziell als neuer Pfarrer im Seelsorgerverband HimmelriedMeltingen-Oberkirch-Nunningen-Zullwil aufgenommen. Und schliesslich wird der neu gestaltete Kirchenraum gesegnet. Für die Segnung kommt Weihbischof Denis Theurillat nach Nunningen. Ein Pole im Schwarzbubenland Ignacy Bokwa spricht perfekt Deutsch. Wegen einer Habilitationsschrift kam der Pole 1997 zum ersten Mal in die Schweiz. Danach führte ihn sein Sabbaticaljahr 2012 nach Oberkirch. Seither leistete er für den Seelsorgerverband immer wieder Aushilfe. Daneben dozierte der Professor fast 30 Jahre an der Universität in Warschau. Seit dem 1. August ist der 62-Jährige nun mit einer Vollzeitstelle Pfarradministrator des Seelsorgeverbands. Pfarrer Ignacy Bokwa schätzt die Freundlichkeit der Menschen in der Schweiz und beobachtet, dass in der Schweiz der Staat für die Bürger da ist. Unterschiede zu Polen sieht er einige. In Polen erhält ein Pfarrer keinen festen Lohn und ist für viel mehr Belange zuständig. Die Einnahmen erfolgen durch die Bezahlung bei
Neu gestalteter Altarraum: Kirchenpräsidentin Sieglinde Hammel und Pfarrer Ignacy Bokwa sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. FOTO: GABY WALTHER der Vergabe der Sakramente und über den Opferkorb. Jeden Tag wird eine heilige Messe gehalten. Da keine Kirchensteuer eingezogen wird, sind auch keine Austritte zu verzeichnen. Kirchenaustritte in der Schweiz erachtet Ignacy Bokwa nicht als Problem, denn er beobachtet, dass das Christsein im Alltag gelebt wird. Das Gespräch mit den Menschen erfülle ihn sehr. Die Vermittlung des Glaubens sei eine Offerte, er wolle sich aber niemandem aufdrängen. Ein Altar wie ein Futtertrog Auf 150 Jahre kann die Kirche Oberkirch, welche auf der Grenze der Gemeinden Nunningen und Zullwil steht, zurückschauen. Wobei der Ort als Kultstätte bereits im Jahre 1375 erwähnt wurde. Ein grosser Kirchenumbau folgte im Jahr 1972/73. Markant und für die damalige Zeit modern umgestaltet wurde der Kirchenraum – statt am Ende des Kirchenschiffes wurde der Altar an eine Breitseite des langen Raumes platziert. Eine Renovation der Kirche erfolgte nun in diesem Jahr. «Der Altar war unmöglich, sah aus wie ein Futtertrog», erzählt der Pfarrer. Die neue Altarplatte aus Metall mit der runden Form passt besser ins Gesamtbild und nimmt die
halbmondförmige Ausrichtung der Kirchenbänke auf. Der Altarraum wurde vergrössert, die Bodenheizung erneuert, die Böden neu verlegt und einige Kirchenbänke entfernt beziehungsweise sind nun besser verschiebbar. Restauriert wurden auch zwei Reliquienbüsten. Sie stellen die Kirchenpatrone Urs und Viktor dar. Datiert auf die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts, gelten sie als wertvolle barocke Reliquiare, welche aber durch Wurmbefall und Abnützungserscheinungen in sehr schlechtem Zustand waren. Rund 10 000 Franken kostete die Restaurierung der zwei wertvollen Büsten, die nun wieder die Kirche schmücken werden.
Vor der Restauration: Die Reliquienbüsten aus dem 17. Jahrhundert wiesen einige Schäden auf. FOTO: ZVG
Messe zu Ehren der Kirchpatrone: 30. September, 10 Uhr, Kirche Oberkirch.
KLEINLÜTZEL
Les Chanterelles — zurück zu den Wurzeln Die Chanterelles-Schwestern Marianne Altermatt und Helene Huber sind stets für Überraschungen gut. An ihrem Konzert sorgten diesmal ihre Eltern Ida und Jakob Huber, ein bekanntes Jodelduett, für Erinnerungen an die musikalische Jugendzeit der singenden Töchter. bü. Man wähnt sich an diesem Freitagabend in der gut besetzten Aula des Schulhauses an einer Familienfeier. Hier Ida und Jakob Huber, die Eltern der beiden Sängerinnen, in prachtvoller Berner Sonntagstracht, dort die beiden Hände schüttelnden Sängerinnen im Premièrenfieber. «Tout Kleinlützel» kennt sich, begrüsst sich, küsst sich und wartet gespannt auf bekannte Songmelodien mit vielleicht lieblich-bissigen Texten. Endlich nach dem Ruf «Gang rüef de Chanterelles!» legen die beiden richtig los mit «Spanish Eyes», ein Titel, der bei ihnen selbstverständlich anders heisst: «Du dräjsch im Kreis.» Das wunderbar gesungene Flehen um den vermeintlichen Ehemann oder Lover, der sich im Kreis dreht und sich aus dem Staub macht, dreht sich am Ende um einen der heute gängigen Roboter, der sich staubsaugend unter eine Kommode verzogen hat. Applaus! Der Song «Röschti» zur Melodie Sailing mit integriertem maskulinem «HärdöpfelÖpfel-Rap» lenkt den Blick Richtung ländliche Idylle. Das Jodelduett Ida und Jakob Huber, er am Schwyzerörgeli, lässt es deshalb mit sichtlicher Freude von Herzen «jutzen», um dann mit «Idylle champêtre» ein Hohelied auf das Landleben zum Besten zu geben. En Français bien sûr! Das Publikum kann vor Begeisterung über die schönen, gefühlvollen und ausdruckstarken Stimmen kaum
Wie zur Jugendzeit: Mit den Eltern Ida und Jakob Huber wie einst auf der Bühne. Hier als « Les trois Chanter-Elles et Lui. FOTO: ROLAND BÜRKI mehr aufhören, Beifall zu spenden. Das honoriert das Duett etwas später mit den wiederum frenetisch beklatschten Liedern «De Bärge zue», «Geissbuebeliedli» und «Hütt geit es z’Alp». Bekannte Melodien mit neuen Texten Unter dem Titel «Gang rüef em Garçon» servieren die beiden Schwestern dem Publikum die Schwierigkeiten, in der Bretagne ein rein vegetarisches Menü zu bestellen, weil das Kleingedruckte auf der Karte immer noch Muscheln, Schinkenwürfeli oder Crevetten ins Vegi-Menü reindrückt. «C’est pas possible..!» stimmt die ganze Aula begeistert in den Refrain ein. Und Stephan Eichers «Campari Soda» kommt zwar vertraut daher, tönt aber in Worten so: «I nime no es Ingwerwasser, Campari han i nid so gärn, und wenn scho Apéro, denn Hugo – will, mit Schämpis chasch mi jage bis zum letschte
Stärn». Fünf Sterne holen Helene und Marianne dann aber beim Publikum ab, als sie mit Papa Huber am Örgeli «jammen» und mit «Blaue Nacht» zwei Liebende am Hafen Abschied nehmen lassen. Vermeintlich erotisch wird es, als eine herausgeputzte Marianne ihre Wimpern klimpern lässt und zur Melodie der Spider Murphy Gang «Ich schau Dich an» verrät: «Diese dicke Schminkschicht, alles nur Schein, Männer fallen immer wieder drauf rein.» Dass das nicht immer so sein muss, zeigt der «Monday Blues» um das Ehepaar Ehrsam vom Spalebärg 77a, als der Gatte auf den Morgenruf «Hans stand uuf!» partout nicht reagiert: «Ich kriech jetz aifach noonig uus de Fäderen uus, um die Zyt gheert e Basler no ins Näscht!» Der tosende Beifall am Ende zeigt, der goldene Mix aus Jodelliedern, Schlagern und Chansons hat eingeschlagen. Und das mit voller Wucht!
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Herzliche Gratulation Wir beglückwünschen Olivia Borer zur bestandenen Prüfung als
Master of Science Hochschule Luzern/FHZ In Business Administration mit Major in Public und Nonprofit-Management
Liebe Nathalie
Liebe Olivia, mir wünsche dir für dini Zukunft viel Erfolg und alles Gueti. Mir si stolz uf di. Mami, German, Fabienne, Sabrina und Michael
Wir gratulieren dir herzlich zum Bachelor of Arts FHNW Kindergarten und Primarschule In Oberdorf BL wünschen wir dir weiterhin viel Spass in deinem Beruf. Andy und Vreni
das
Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
Lösung der letzten Ausgabe
präsentiert Lösung 38/2019:
das
Sudoku im Wochenblatt
SERENADE Gewonnen hat:
E. Braselmann Naustrasse 39 4242 Laufen Wir gratulieren zum Gutschein im Wert von 50 Franken, gespendet von:
Schwarzbueb Apotheke, Breitenbach
Mitmachen und gewinnen
Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 1. Oktober 2019, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir Bargeld im Wert von 50 Franken. Einzulösen bei:
AZ Anzeiger AG, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
mittel
THIERSTEIN
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FEHREN
FEHREN
Weihnachtspäckli packen für bedürftige Kinder
Notfallübung im Seidengarten
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Die Feuerwehr Ibach trainierte mit Bewohnern und Mitarbeitenden der betreuten Wohngemeinschaft das richtige Handeln im Brandfall. Bea Asper
I Päckli packen: Iris Müller beim Einpacken der Geschenke für die Aktion.
Schenken macht Freude — etwas geschenkt bekommen auch. Mit der Aktion «Weihnachten im Schuhkarton» werden Kinder mit einem Geschenkpaket überrascht, welche bis anhin nur davon träumen durften. In Fehren eröffnen drei Frauen in den nächsten Tagen dafür eine Annahmestelle. dust. In rund 100 Tagen ist Weihnachten. Kinder freuen sich dann auf die Geschenke. Eine Selbstverständlichkeit hierzulande. Nicht in ärmeren Ländern. «Bei der Aktion ‹Weihnachten im Schuhkarton› werden Weihnachtspakete für bedürftige Kinder gesammelt». So stehts auf dem entsprechenden Flyer und auch im Internet unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org geschrieben. Iris Müller und ihre beiden Schwestern Isabelle Grolimund und Antonia Müller sind vor einigen Monaten zufällig auf das Projekt gestossen und waren auf Anhieb begeistert. Schon bald waren sich die drei Fehrnerinnen einig: «Wir richten hier an der Hauptstrasse 145 in Fehren eine Annahmestelle für ‹Weihnachten im Schuhkarton› ein.» Und Iris machte bereits Nägel mit Köpfen anlässlich ihres 40. Geburtstages: «Statt persönlicher Geschenke sollten alle meine Gäste Geschenkpakete für das Projekt mitbringen», erklärt sie. Und ihre Gäste waren ebenso von der Idee überzeugt, packten je eine Schuhschachtel, getreu der vorgeschriebenen Packliste, für ein «Girl» oder einen «Boy» in einer der drei Alterskategorien
FOTO: MARTIN STAUB
2–4, 5–9 oder 10–14 Jahre. «Wer nicht selber packen mochte, brachte Material dazu oder Geld, mit dem wir drei Schwestern die Artikel beschafften. So sind die drei Frauen noch immer damit beschäftigt, Schuhkartons aufzutreiben, um diese zu Weihnachtspaketen zu verarbeiten. Ein ganzes Zimmer in Iris Müllers Wohnung ist mit Plüschtieren, Spielzeugen, Gestricktem, Schulmaterial, Süssigkeiten, Zahnbürsten und anderem belegt. Über 70 Pakete — und bis alle verpackt sind dürften es 100 werden — warten in der Garage auf die Übergabe Mitte November zur Zentralstelle nach Muttenz, wo alle Pakete der ganzen Schweiz kontrolliert werden, um anschliessend an den Bestimmungsort zu gelangen. «Unsere Pakete gelangen nach Rumänien», weiss Iris Müller bereits. Bis es soweit ist, sollen aber noch möglichst viele weitere Geschenkpakete dazukommen, von Leserinnen und Lesern, die von der Aktion ebenso begeistert sind wie das Schwesterntrio aus Fehren. Ab 1. Oktober startet die Aktion «Weihnachten im Schuhkarton» offiziell. Die Annahmestelle an der Hauptstrasse 145, Fehren ist wie folgt geöffnet: Samstag, 26. Oktober, 10–14 Uhr; Mittwoch, 30. Oktober, 16–20 Uhr; Samstag, 9. November, 10–14 Uhr; Mittwoch, 13. November, 16–20 Uhr. Oder nach telefonischer Vereinbarung unter 061 791 96 73. Alle dazu notwendigen Informationen, wie Packliste, Weihnachtsgruss, Verpacken ohne zuzukleben etc. unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org.
n der Pfanne ist ein Feuer ausgebrochen», war das Szenario letzten Mittwochabend in Fehren am Spahnweg. Angehörige der Feuerwehr Ibach übten mit Bewohnern und Mitarbeitenden der betreuten Wohngemeinschaft Seidengarten den Notfall. In heissen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren, ist leichter gesagt als getan. Deswegen wählte Kommandant Philipp Jeger den Weg des Trainings. Bewohner als auch die Mitarbeitenden konnten selber Hand anlegen. Mit jedem weitereren Versuch zeigte sich, dass ein Brand in einer Pfanne rasch unter Kontrolle ist, wenn man die Löschdecke richtig einzusetzen weiss. Man ging einen Schritt weiter und testete den Einsatz des Feuerlöschers – in der Annahme, das Sofa hätte Feuer gefangen. Die Tücke liegt in der richtigen «Scharfstellung» des Feuerlöschers, dafür muss ein Hebel gezogen oder gedrückt werden – je nach Ausführung des Gerätes. Doch auch das Spritzen des weissen Schaumes will geübt sein, wie sich im Verlauf des Abends zeigte. Um bestens für den Notfall vorbereitet zu sein, trainierten die Feuerwehrleute auch die Personenrettung über die Leiter. Dafür wurde die freiwillige Versuchsperson mit einem ausgeklügelten Seilsystem gesichert. Die betreute Wohngemeinschaft Seidengarten habe diesen August die definitive Heimbewilligung vom Kanton Solothurn erhalten und die Sicherheitsfrage sei natürlich ein wichtiger Teil des Gesamtkonzeptes, erklärte Heimleiterin Marianne Hänggi-Oppliger. Ausserdem wurde man vor vier Jahren bereits mit einem Brand konfrontiert. Damals war im Schopf, in dem sich die Werkstatt befindet, Feuer ausgebrochen. Dank dem raschen Eintreffen der Feuerwehr Ibach konnte Schlimmeres verhindert werden. «Wir haben deswegen jetzt mit der Feuerwehr Ibach den Kontakt gesucht und für die Zukunft einen Notfallplan ausgearbeitet», erklärte Hänggi und meinte: «Die erste gemeinsame Übung wird uns allen sehr positiv in Erinnerung bleiben, sie war sehr spannend und aufschlussreich.
Gewusst wie: Die Bewohner und Mitarbeiter der betreuten Wohngemeinschaft Seidengarten üben den Ernstfall. FOTO: BEA ASPER
Nulltoleranz bea. Der Seidengarten in Fehren sei eine Wohngemeinschaft für Menschen, die in eine schwierige Lebensphase oder Lebenskrise geraten, und auf Betreuung und Begleitung in der Alltagsbewältigung angewiesen seien, sagt Leiterin Marianne Hänggi-Oppliger. Das Haus verfüge derzeit über sechs Wohnplätze und einen Notschlafplatz. Der Seidengarten wurde im Jahr 2013 durch grosses Engagement aufgebaut. Mithilfe der Evanglisch-Reformierten Kirchgemeinde Laufental konnte das Haus am Spahnweg in Fehren gekauft und später durch den Verein Seidengarten zu einer Wohngemeinschaft umfunktioniert werden. «Mittlerweile besteht das Team im Seidengarten aus drei Personen aus den Bereichen der Heilund Sonderpädagogik sowie aus der Psychologie», erklärt Marianne Hänggi-Oppliger weiter und veranschaulicht : «Es geht um die individuelle
Betreuung und Unterstützung für die Bewohner. Dabei wird wenig Zwang zu einem strukturierten Tagesablauf ausgeübt, ein geschützter Rahmen bleibt aber ständig gewährleistet». Das Aufnahmeverfahren in den Seidengarten erfolgt über ein Erstgespräch und wird über einen Eintrittsvertrag abgeschlossen. Die Bewohner müssen für eine Aufnahme ausserdem eine Probezeit bestehen. Voraussetzung dafür ist, «dass die Bewohner bereit sind die Hausregeln zu respektieren und diese jederzeit einzuhalten. Dazu zählt die Nulltoleranz, das heisst, es dürfen zu keiner Zeit Alkohol oder Drogen konsumiert werden», betont Hänggi. Der Seidengarten bietet ausserdem die Möglichkeit eines «Time-Out» an. Menschen, die in einer stationären Einrichtung in eine Krise geraten seien, «finden im Seidengarten dabei Ruhe und Besinnung.» Ein Time-Out könne in vielen Fällen einen Klinikaufenthalt vermeiden, zeigt sich Hänggi überzeugt.
FOTOGALERIE
Die grosse Freiheit: Menschenleere Wildnis im romantischen Grenzgebiet zwischen Breitenbach und Büsserach.
FOTO: GINI MINONZIO
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DORNECK
Donnerstag, 26. September 2019 Nr. 39
EINGESANDT
BÜREN
CVP Familiensonntag Dorneck Thierstein
«Papa, schenk mir einen Tag»
Kandidierende: (von l. n. r.) Andreas Vögtli, Pirmin Bischof, Susanne Koch, MarieTheres Widmer, Stefan Müller-Altermatt. FOTO: ZVG
Etwa 200 Personen fanden letzten Sonntag den Weg auf den Hof Hägen in Büren. Nach dem der Jodlerklub Therwil den Feldgottesdienst von Pfarrer Kilian Maduka auf das Beste mit heimatlichen Klängen untermalt und auch die Schafe im Stall mit ihren Glocken zum perfekten Gelingen beigetragen hatten, erwartete uns ein interessantes Referat von Pirmin Bischof. Der Ständerat erläuterte nun die Kostenbremse-Initiative im Gesundheitswesen, welche dringend notwendig ist, damit das Problem mit den Gesundheitskosten endlich angegangen werden kann. Zutiefst enttäuscht gab sich Pirmin Bischof, dass im Parlament die Chance verpasst worden
ist, die Heiratsstrafe vom Tisch zu räumen. Glücklicherweise kommt nun die CVP-Initiative zum Tragen. Bereits 2016 wurde über die Initiative «Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe» abgestimmt – sie wurde damals knapp abgelehnt. Aufgrund gravierender Falschinformationen in den Abstimmungsunterlagen sprach sich das Bundesgericht zum ersten Mal in der Geschichte der Initiativen für eine Wiederholung der Abstimmung aus. Als letztes Thema wurde die Agrarwirtschaft angesprochen: Pirmin Bischof versprach, sich für eine Landwirtschaft einzusetzen, die nicht gemäss dem amerikanischen Muster des «Absaugens der Felder» enden, sondern sich zu einer nachhaltigen Landwirtschaft entwickeln soll, in der auch kleinere und mittlere Betriebe eine Chance haben zu überleben. Nach dem Mittagessen stellten sich die anwesenden CVP Ständerats- und Nationalrats-Kandidatinnen und Kandidaten vor. Angeregte politische Diskussionen rundeten den gelungenen Anlass ab. Die nationalen Wahlen stehen vor der Tür. Mit einer guten CVP-Mitte werden wir am 20. Oktober 2019 die populistischen Seiten in Schach und die Schweiz zusammenhalten! Michael Grimbichler, Präsident a.i CVP Dorneck-Thierstein
LESERFOTO Gastgeber: Andreas Vögtli, Andrea Nussbaumer, Präsidentin Katholische Bauernvereinigung Kanton Solothurn, und der Bürener Pfarrer Kilian Maduka begrüssen die zahlreichen Bauernfamilien. FOTO: BENILDIS BENTOLILA
Bald nicht mehr möglich
Pfarrer Kilian Maduka hatte die Sommertagung der Katholischen Bauernvereinigung Kanton Solothurn unter das Motto «Familie» gestellt. Benildis Bentolila
D Katze sollte man sein: Noch ein wenig geniessen.
FOTO: GABRIEL LIECHTI, HIMMELRIED
ie Sommertagung der Katholischen Bauernvereinigung Kanton Solothurn im Stall «Hof uf Hägen» in Büren stand unter dem Motto «Familie». Kilian Maduka, Pfarrer in Büren seit 15 Jahren, startete den Feldgottesdienst mit einer Geschichte. Ein Mädchen fragte den Vater, wie viel er am Tag verdiene. Er wollte sich nicht dazu äussern, doch seine Frau drängte ihn, es zu offenbaren. «40 Dollar», sagte er. Die Kleine bat ihren Vater um
20 Dollar. Der Mann sah nicht ein, weshalb er dem Kind das Geld geben sollte, aber die Mutter bat ihn erneut, dem Wunsch Folge zu leisten. Also gab er dem Mädchen das Geld, das damit in seinem Zimmer verschwand. Nach kurzer Zeit trat es wieder vor seinen Vater: «Papa, ich gebe dir hier 40 Dollar, 20 davon sind aus meinem Sparkässeli. Schenke mir bitte einen Tag, damit wir ihn zusammen verbringen können.» In der Familie, wo die Urliebe wohne, sei der Zusammenhalt wichtig, sagte der Priester. Wichtig sei auch der Umgang miteinander und das Verzeihen, wenn jemand etwas falsch gemacht habe. Heute gebe es verschiedene Arten von Familien: Vater und Mutter, zwei Väter, zwei Mütter und weitere. Sie alle würden von Gott akzeptiert. Der Jodlerklub Therwil sang zur Freude der über 200 Teilnehmenden die Jodlermesse von Jost Marty. Zudem erklangen immer wieder die Glöckchen der im Stall untergebrachten Schafe des
Schafzüchters Ambros Zurfluh. Die Tiere sorgten auch hin und wieder für Schmunzeln, wenn sie genau an einer jener Stellen blökten, welche der Pfarrer hervorhob. Andreas Vögtli stellte seinen Betrieb vor, den er mit seinem Sohn Sebastian in Generationengemeinschaft führt. Stolz zeigte er sich über das «Klimaschutzgebäude», also den multifunktionellen Stall, ganz aus einheimischem Holz gebaut und mit einer grossen Photovoltaikanlage versehen. Diesen konnten sie vor zwei Jahren ausserhalb des Dorfes beziehen. Die Familie betreibt Ackerbau, Obstbau und Waldbau und hält ausserdem Schafe. Sie wird unterstützt von einem Lehrling, einem Angestellten und wenn es nötig ist, von drei bis vier Erntehelfern. Die Katholische Bauernvereinigung Dorneck-Tierstein hatte vorgesorgt fürs leibliche Wohl, und die Jodler sorgten für weitere gesangliche Darbietungen und somit für die richtige Stimmung zum Zusammensitzen.
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FUSSBALL
Schützenfest fürs Selbstvertrauen Laufens 2. Liga-Team spielt am Samstag im Nau gegen den starken Aufsteiger Muttenz. Gerade rechtzeitig holten sich die Spieler mit einem «Schützenfest» auf dem Buschweilerhof das nötige Selbstvertrauen. Laufen siegte bei den Black Stars 6:0, während die zweite Equipe alleiniger Leader in der 4. Liga ist.
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och unter der Woche im Basler Cup ärgerten sich Spieler und Staff über die mangelhafte Chancenauswertung, sodass es die Verlängerung brauchte, um Birsfelden mit 3:2 in die Knie zwingen zu können. Mit Luciano Covella und Almin Mislimovic standen am Sonntag bei Gegner Black Stars zwei Kaderangehörige des Promotion League Teams auf dem Feld, was die Aufgabe für Laufen nicht vereinfachte. Und die Basler hatten in den ersten rund 20 Minuten auch mehr vom Spiel. Die Wende kam in der 30. Minute, als Lars Kölliker einen eigentlich verloren geglaubten Ball gerade noch erwischte und das Spielgerät so präzise vor das Tor brachte, dass Marc Birk zum 1:0 einköpfen konnte. Kurz vor der Pause lancierte Denis Widmer mit einem herrli-
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Köpfchen: Das wichtige Führungstor für Laufen erzielte Marc Birk mit Köpfchen. chen Zuspiel in die Tiefe den startenden Kölliker und der liess Luc Wehrli im Gehäuse der Städter keine Chance. Laufen war nun klar am Drücker und kam nach der Pause zu gleich vier weiteren Treffern. «Sie sollen sich jetzt freuen, aber das Resultat täuscht. Wir hätten zu Beginn in Rückstand geraten können und nach dem vierten Tor waren wir etwas genügsam, das war gefährlich», blieb Trainer Enzo De Meo nüchtern sachlich. Hiram Mondragon und Andreas Jeker mussten kurz nach der Pause wegen Verletzungen ausgewechselt werden. 4. Liga: Laufen eindrücklich Nach dem vergangenen Wochenende grüsst Laufens zweites Team mit sechs Siegen alleine von der Tabellenspitze. Die Equipe von Tobias Schnell gewann
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in Birsfelden mit 4:1, während Ettingen zu Hause gegen Oberwil eine 2:4 Niederlage einstecken musste. Laufen mit Topabwehr Schaut man auf die Statistik, verfügt Laufen mit der Abwehr über das absolute Prunkstück, mussten sich die Laufentaler doch erst fünfmal geschlagen geben. Vorne dabei bleiben aber auch Breitenbach dank eines knappen 2:1 Sieges gegen Brislach und Zwingen nach einem souveränen 8:0 gegen Riederwald. Mann des Spiels bei Zwingen war Dominik Studer mit gleich fünf Toren. In der zweiten Tabellenhälfte figurieren mit Röschenz (6 Punkte), Riederwald (3 Punkte), Brislach (2 Punkte) und Kleinlützel (1 Punkt) vier regionale Teams, die sich vorsehen müssen.
TURNEN
Es ist bereits fünf nach zwölf!
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Bronzemedaille im Bikejöring
Bronzegewinner: Urs Stalder mit seiner Houndhündin. Der Breitenbacher Urs Stalder holt sich an der Schweizermeisterschaft (FSCS) mit seiner Houndhündin in der Cat. 13 im Bikejöring die Bronzemedaille. Er hat über die Saison verteilt 8 Rennen bestritten und sich immer in den vorderen 4 Rängen behauptet. Im Bikejöring gilt es mit dem Hund im Zug die Strecke von 4-6 Kilometern möglichst schnell zu bewältigen. Wichtig sind dabei, dass Bi-
FOTO: VALERIE POTEAU
ker und Hund entsprechend trainiert sind und der Hund Eigenwille zeigt. Der Hund darf weder überholt noch angetrieben werden, was aus Tierschutzgründen vom Veranstalter aus zur sofortigen Disqualifikation führen würde. Die beiden sind ein gutes Team, haben sich tapfer geschlagen und dürfen sich über die Medaille freuen. Nadia Räz
eh. Am Freitagabend fand in Dornach die Präsidenten- und Leiterkonferenz des Regionalturnverbandes DorneckThierstein statt. Ein Blick auf das Organigramm verdeutlicht, warum Verbands-Präsident Jonas Stampfler die Konferenz mit den Worten «Es ist längst nicht mehr fünf Minuten vor, sondern mindestens fünf Minuten nach zwölf» eröffnete. Es fehlen der Technische Leiter, der Verantwortliche für Geräteturnen und für Leichtathletik. «Wir hatten viele Gespräche und der eine und andere Kontakt wird verfolgt, aber konkret können wir bis jetzt keine Zusage vermelden. Aus diesem Grund haben wir in der Verbandsführung entschieden, dass wir nicht mehr länger nur reden und so Zeit verstreicht, sondern dass wir halt jetzt mit dem Hammer auf den Tisch hauen. Per Stand heute wird es im kommenden Jahr keine Veranstaltungen vom Regionalturnverband geben!» Obwohl die Vereine um die Brisanz der Konferenz wussten, fehlten doch einige in Dornach, was Stampflers Worte nur verständlicher machen. «Die aktuellen Vakanzen haben momentan direkte Auswirkung auf unser Programm im kommenden Jahr. Trotzdem werden wir jetzt nicht einfach herumsitzen und warten bis zur Delegiertenversammlung am 2. November in Breitenbach, um dann zu verkünden, was wir machen. Wir arbeiten im Hintergrund etwa an der Organisation des Jugendspieltages in Büsserach, wobei klar ist, dass wenn
Suchen Mithelfende: Der aktuelle Regional-Verbands-Vorstand mit Präsident Jonas Stampfler (links). FOTO EH-PRESSE
wir bis dann niemand gefunden haben, der Anlass gestrichen wird. Sicher aber ist die DV Stichtag für den Entscheid, ob es eine Hallenmeisterschaft geben wird. Denn da haben wir dann keinen Spielraum mehr». Dass dies keine leeren Drohungen sind, haben die Betroffenen bereits erfahren. «Gestrichen wurden bereits der Orientierungslauf und der Leichtathletik Mannschafts-Mehrkampf. Ebenfalls gestrichen wurde am Jugitag das Geräteturnen.» Der Präsident informierte die Vereinsvertreter ebenso darüber, dass im Verbandsvorstand in den kommenden Jahren weite-
re Posten neu zu besetzen sind und dass auch er sich mit dem Gedanken befasse, sicher keine weiteren zehn Jahre zu machen. Voten zum brisanten Thema gab es kaum. Der Präsident ist überzeugt, dass es allen bewusst ist, was das heisst, aber dennoch könne noch kein Vollzug vermeldet werden. Die Lage sei schwierig, denn das Budget müsse in zwei Versionen erstellt werden. Eines mit und eines ohne Anlässe. «Wenn wir den Jugitag nicht mehr haben, verlieren die jungen Turnerinnen und Turner ihr Ziel vor Augen und das wäre mehr als nur schade», erklärt Stampfler.
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Ein Kick für Lehrlinge
Testimonial eines Lernenden: «Eigentlich komme ich gerne ins Kick.»
FOTO: BOJAN STULA
Redaktionsschluss Für Beiträge gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inklusive Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
«Manchmal brauche ich einen Tritt, sonst mache ich nichts für die Schule», sagte der Lehrling. Und erklärte so, wieso er an seinen freien Samstagmorgen gerne den kantonalen Stützunterricht «e Lehr mit Kick» besuche. Seine Offenheit kam bei Regierungsrätin Monica
Gschwind, den 50 Mitschülern und den 40 geladenen Gästen der Jubiläumsfeier in Muttenz gut an. Andere Jugendliche erzählten am Samstag, dass ihnen der soziale Zusammenhalt im Kick helfe, die Hausaufgaben zu erledigen. Und ein junger Flüchtling betonte, dass er seine
schulischen Lücken schliessen wolle. Den Stützkurs «e Lehr mit Kick» gibt es seit 20 Jahren. Sein Ziel ist es, dass auch Jugendliche mit schulischen oder sozialen Defiziten eine Lehrstelle bekommen. Denn die Jugendlichen verpflichten sich, Engagement zu leben. Deshalb besuchen sie den Stützunterricht in ihrer Freizeit. Heute besuchen 50 Jugendliche «e Lehr mit Kick» in der Gewerblich-industriellen Berufsfachschule Muttenz; davon leben sieben im Schwarzbubenland oder Laufental. Sie schätzen es, mit den Lehrpersonen auch Probleme im Privaten oder im Betrieb besprechen zu dürfen. Zudem legt «e Lehr mit Kick» neben dem Unterricht grossen Wert auf Lerntechnik, Lernfreude und Persönlichkeitsentwicklung. «Wir wollen die jungen Menschen zu lebenslangem Lernen verführen», betonte der KickLehrer Bruno Klein. Er kann nur unterschreiben, was Gschwind den Lehrlingen zurief: «Behalten Sie Ihr Ziel vor Augen, den Lehrabschluss. Bleiben Sie dran und es kommt gut!» Gini Minonzio Leitung «e Lehr mit Kick», Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, Basel-Landschaft www.lehrmitkick.ch
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Pech am Freitag, dem Dreizehnten
GESCHÄFTSWELT
Welt unter Erden Die Umweltfrage war noch nie so aktuell wie jetzt, es beschäftigt Menschen weltweit. Im meinem Buch geht es allerdings nicht nur um die Umweltfrage, sondern mehr um die Charaktere und dessen Geschichten. Die Umwelt verändert sich nebenbei, zwangsweise, wie es real auch wäre. Gehen wir nun zum Kurzbeschrieb. Im Jahre 2088 hat die Menschheit es endlich geschafft, ihre Probleme zu überwinden. Man sieht sich einer strahlenden Zukunft gegenüber. Doch dann bemerken Wissenschaftler das Herannahen einer Katastrophe kosmischen Ausmasses, die alles Leben auf der Erde vernichten wird. Der Menschheit bleiben 60 Jahre, um sich unter der Erdoberfläche ein neues Leben aufzubauen. «Welt unter Erden» erzählt über einen Zeitraum von 100 Jahren, wie die Menschheit sich der Herausforderung stellt und unter der Erdoberfläche Habitate für die gesamte Bevölkerung errichtet. Neben sozialen und technischen Komponenten sind auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft zu berücksichtigen, da nun mehr denn je ein reibungsloser Ablauf erforderlich ist. Es gibt keine Pufferzone mehr, die Bevölkerung ist von stetiger Versorgung mit Nahrung, Temperaturregelung, Atemluft, Energie und Wasser abhängig. Dennoch brechen immer wieder alte menschliche Laster auf und auch unter Erden hat man es ab und an mit grössenwahnsinnigen Politikern und organisiertem Verbrechen zu tun. Mathias Hueber Das Buch ist als E-Book, Paperback und Hardcover erhältlich im Verlag Tredition.
Alle zwei Jahre steht im Programm der AHV-Wandergruppe Breitenbach ein Ausflug mit Damen im Mittelpunkt. Die Erfahrungen der letzten Jahre versprach auch dieses Jahr ein Erlebnis zu werden. Der Ablauf wurde vom Wanderleiter Fritz Waber minutiös geplant. Via Passwang gelangten 57 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst nach Oensingen zu Kaffee und Gipfel im Café Knaus. Weiter ging die Fahrt durch Dörfer und Landschaft mit dem Auto Car zum Gartencenter der Baumschule «Zulauf A», welche im Ort Schinznach Dorf ein Areal von 30 Hektaren hat und die rund 1,5 Mio. Pflanzen und sonstige Gehölze luden zu einem Rundgang durch die Anlage ein. Das Mittagessen im Baumschul-Restaurant aus eigener Grossküche hat auch den verwöhntesten Gaumen gemundet. Nach dem Essen konnte man die Zeit individuell verbringen, bis es soweit war, den Speziellen «Event», nämlich die Fahrt mit der Dampfeisenbahn durch das Gelände des Gartencenters zu geniessen. Wegen Reparaturbedürftigkeit der Dampflok mussten wir an diesem Tag mit der Diesellok vorliebnehmen. Dies konnte jedoch die Vorfreude auf das Kommende nicht trüben. Als alle Platz genommen hatten, ging es mit einem
Die Fahrt glückte doch noch: Tagesausflug der AHV-Wandergruppe Breitenbach nach FOTO: ZVG Schinznach. Pfiff los und das Unheil, es war Freitag, der 13., nahm seinen Lauf. Nach zwei Metern ein Ruck durch die Wagen und die Lok war wegen Falschstellung der Weiche aus dem Geleise gesprungen. Nun war guter Rat teuer. Erst ein Schrecken dann ein Schmunzeln, Grinsen und Schauen und der Versuch, die Bahn wieder in sein Gleis zu bringen. Dies wurde mit Ratschlägen, Fotografieren und Fachsimpeln begleitet. Schliesslich gelang es den Zugführern mit Hilfe von
zwei Staplern die Bahn wieder dort hinzubringen, wo sie hingehört. Schlussendlich konnte die halbstündige Rundfahrt doch noch auf der 600 mm Spur beginnen. Dem Staunen über die riesige Anlage folgte nach der Rückkehr zum Bahnhof noch ein Abschiedstrunk im Baumschul-Restaurant bevor es via Brugg-Bözberg-Reigoldswil zurück nach Breitenbach ging. Fritz Waber
GESCHÄFTSWELT "
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Beobachten, erleben: die Fromagerie des Franches-Montagnes Millionen Liter Milch pro Jahr. Gruyère und Tête de Moine sowie Noirmont, Franches-Montagnes und Roc-Montés sind ihre Spezialitäten. Deren Herstellung und viele Käse-Infos sind anschaulich präsentiert. Videos, interaktive Spiele, die Degustation und ein Spielplatz machen den Besuch zum Erlebnis.
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Erlebnis: Zuschauen, wie Käse gemacht wird. FOTO: ZVG PR. Im Frühjahr öffnete die Schaukäserei der Fromagerie des Franches-Montagnes. Seitdem erleben die Besucher eine spannende Entdeckungsreise in das Handwerk der Käseherstellung. Mitten in den Freibergen gibt es eine neue Schaukäserei. Die Fromagerie des Franches-Montagnes in Le Noirmont öffnete im Frühjahr, sie verarbeitet vier
Laden mit Regionalprodukten Im Shop der Fromagerie finden sich die im Haus hergestellten Käse und weitere, regionale Spezialitäten. Am Wochenende gibt es hausgemachte Butterzöpfe und Toétché, den feinen, luftigen Rahmkuchen – frisch gebacken von den Bäuerinnen der Region. Der Picknick- und Spielplatz eignet sich, um den Besuch in den wunderschönen Freibergen ausklingen zu lassen. Zudem schmecken der Käseteller, eine Tête de Moine auf Girolle oder das Haus-Fondue hier besonders gut. Öffnungszeiten, Di bis Sa, 10 bis 18, So, 14 bis 18 Uhr. Gruppen willkommen, ab 10 Personen bitte anmelden. Alle Informationen auf www.fdfm.ch
Es lebe das Chaos
Gaby Walther «Biodiversität» – bis vor ein paar Jahren wusste kaum jemand etwas mit dem Begriff anzufangen. Inzwischen ist das Wort, welches die Vielfalt von Lebensräumen, Arten und Genen umschreibt, omnipräsent, zumindest wenn es um Themen rund um die Natur geht. Ich bin ein Fan von Biodiversität. Ich mag Pflanzen und Tiere und Biodiversität erleichtert mir die Gartenarbeit. Aufräumen ist passé, wild und chaotisch darf es im Garten sein. Liegen und stehen lassen ist gut für die Natur und bringt mir viel Freizeit. Die abgeschnittenen Äste meiner Sträucher und das zusammengewischte Laub schleppe ich nicht mehr zur Kompostsammelstelle, sondern häufe alles im Garten an. Käfer und Igel freuts. Auch das Unkraut zupfe ich nur noch sporadisch aus. Denn was ist schon Unkraut! Ein Blümlein ist ein Blümlein – einheimische bevorzugt. Die Insekten stürzen sich darauf. Vorbei die Zeit mit Düngen, Mähen und Vertikutieren. Ein englischer Rasen ist so was von out. Mit einer bunt blühenden Magerwiese passe ich in den Ökotrend. Je mehr es summt, umso besser. Die Läuse-Invasion an den Rosen freut die Marienkäfer und die verblühten Blumen bringen nicht nur Struktur in den Garten, sondern halten mit ihren Samen Futter bereit für die Vögel im Winter. Im Moment versuche ich mein Verhalten im Sinne von Biodiversität noch weiter auszubauen. Ich schaue, was ich noch alles stehen und liegen lassen könnte. So haben meine schmutzigen Fenster natürlich nichts mit Faulheit oder Zeitmangel zu tun, sondern mit Vogelliebe. Dank der gräulichbraunen Schicht erkennen die Vögel das Fenster von weitem. Und so schütze ich das Federvieh vor einem Kamikazeflug in meine Scheiben. Eine Win-winSituation. Einzig im Haus hört es auf mit der Biodiversität. Ich beschränke die Artenvielfalt auf Mensch und Katze. Draussen bleibt genug Raum für alles, was kreucht und fleucht.
VEREINSNACHRICHTEN ˜
Bibliotheken
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch
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Kultur
Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 41 00 548 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com
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Sport
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten:
Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
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Kampfkunst
Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch
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Hobby/Freizeit
Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30 bis 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breiten-
bach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro
Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net KlangGruppen & Meditation in den Hofbäder Röschenz. Jeden 1. Freitag im Monat von 18.30– 19.30 Uhr entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger 079 296 86 60, www.judith-klang.ch
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Jugendgruppen
Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch
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Mütter- und Väterberatung
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreu-
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.
AZ Anzeiger AG
Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch
ung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
DORFPLATZ
Donnerstag, 26. September 2019 Nr. 39
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EINGESANDT
Kunststoff wiederverwerten statt vernichten
VERANSTALTUNG
Felix Wettstein in Nunningen Der Umgang mit der Klimakatastrophe ist die gewaltige Herausforderung unserer Zeit, an dem uns unsere Enkelkinder messen werden. Dieser Aufgabe gewachsen ist Felix Wettstein, der für die Grünen für den Ständerat kandidiert. Er hat in jeglicher Hinsicht nachhaltige Lösungsansätze, wie wir unsere Zukunft innovativ und fair für alle gestalten können. Am Dienstag, 1. Oktober ab 19:00 Uhr kommt Felix Wettstein nach Nunningen ins Restaurant Kreuz, um sich mit Ihnen in ungezwungenem Rahmen über grüne Politik zu unterhalten. Alle
politikinteressierten Menschen sind herzlich willkommen. Kommen Sie vorbei und setzen Sie sich dazu, wir freuen uns auf einen spannenden Austausch! Florian Lüthi Präsident Grüne Dorneck-Thierstein
In Liestal haben Kunststoff-Pioniere Behörden und die Öffentlichkeit über die fast flächendeckende Kunststoffsammlung in der Grossregion Nordwestschweiz informiert. Dabei wurde klar: Kunststoffe sollten aus Umweltsicht separat gesammelt und wenn immer möglich stofflich verwertet werden. Mit einer flächendeckenden Einführung der auch in der Region bereits erfolgreich etablierten Kunststoffsammlung könnte der Ausstoss an Treibhausgasen in der Schweiz um bis zu 270 000 Tonnen CO2 reduziert werden. Im Kanton Basel-Landschaft ist der Sammelsack für Haushaltkunststoffe noch nicht sehr alt. Erst vor zwei Jahren führte ihn zum Beispiel das Entsorgungszentrum Bubendorf EZB AG mit der Gemeinde Lausen ein. Und dieser funktioniere mittlerweile vielerorts sehr gut, sagte EZB-Verkaufsleiter Paul Nicolet in Liestal. Ja, er sei quasi notwendig, stellten mehrere Fachleute klar, die mit Fakten untermauerten, dass es umweltpolitisch mehr als nur angebracht wäre, der Wiederverwertung von Kunststoffabfällen mehr Bedeutung zu schenken. Markus Tonner von der Thurgauer InnoRecycling AG, der als echter Pionier der Branche bezeichnet werden kann, streute als Vertreter einer der zwölf am Nordwestschweizer Projekt «Bring Plastic back» beteiligten Firmen einerseits allen Partnern Rosen, im Speziellen aber Nicolet von der EZB AG, den er als leidenschaftlichen Recycler bezeichnete. Die ins Leben gerufene Sammlung sei eine super Leistung. Dass zwölf Unternehmen am gleichen Strick ziehen und erst noch in die gleiche Richtung, sei grossartig und letztlich keine einfache Sache gewesen.
Neuer Zyklus: Hanspeter Hösli von der InnoRecycling präsentiert das aus «altem» Kunststoff hergestellte Granulat. FOTO: ZVG
Konsumentinnen und Konsumenten, die Kunststoffe konsequent sammeln, haben am Ende des Tages viele Vorteile. Sie benötigen nur noch halb so viele Kehrichtsäcke. Diese sind im Schnitt halb so teuer wie Sammelsäcke für Haushaltkunststoffe. Recycling hilft zudem den Verbrauch von Erdöl erheblich zu senken. Aus gemischt gesammelten Kunststoffabfällen lassen sich mindestens 50 Prozent hochwertige Granulate herstellen, welche erdölbasiertes Kunststoffneumaterial ersetzen. Die andere Hälfte kann der Zementindustrie zugeführt werden, die es als Ersatzbrennstoff verwendet. Und das Recycling benötigt nur halb so viel Energie wie das Herstellen von Kunststoffneumaterial aus Erdöl.
Die Bevölkerung aus dem Unter- und Oberbaselbiet, aus dem Schwarzbubenland und aus dem Fricktal werden vom Angebot profitieren. «Wir haben den Wunsch der Bevölkerung nach einem solchen Angebot gespürt», hielt Nicolet fest. Und den Abfallberg sei nach wie vor haushoch. «Allein unser Unternehmen hat seit dem Start 2004 mehrere 10 000 Tonnen Abfall den richtigen Verwertungswegen zugeführt.» Basel-Stadt sei hier nicht im Boot. «Der Stadtkanton ist noch ein weisser Fleck. Aber wir arbeiten daran, dies zu ändern», blickte Nicolet in die Zukunft. Willi Wenger Weitere Infos: sammelsack.ch
FOTOGALERIE
Gehen und bleiben
EINGESANDT
Dankbarkeit für die Ernte
Schnell weg: Eine Blindschleiche möchte nicht überfahren werden!
Erntedank-Fest: Der Jodlerklub Bärgbrünneliin voller Pracht.
Letzten Sonntag lud der Landwirtschaftliche Bezirksverein zum Erntedank-Gottesdienst in Kleinlützel ein. Viele Leute strömten in den ökumenisch geführten Gottesdienst. Frau Konkontis und Herr Mediger hielten die Predigt in der Kirche, unterstützt wurden sie musikalisch vom Jodlerklub Bärgbrünneli, der mit seinen schönen Stimmen für einen Gänsehautmoment sorgte. Die gesammelten Spenden gingen an das bäuerliche Sorgentelefon, dies ist ein Hilfsangebot für Bäuerinnen und Bauern, die sich in schwierigen Situationen befinden. Nach dem schönen Gottesdienst verliessen die Leute die Kirche, draussen erwartete sie schönes Wetter und ein
FOTO: WALTER STUDER, BREITENBACH
FOTO: ZVG
Apero-Tisch gefüllt mit feinen Speckzöpfen und Getränken. Das schöne Ambiente lud zum Verweilen ein, es gab spannende Gespräche und reges Austauschen unter den Besuchern. Dabei formierten sich die Jodler und Jodlerinnen und alle Besucher wurden still, wieder stimmten sie zum Jodeln an. Danach ging es weiter in den Busenberg, das klein aber fein geführte Bergrestaurant in Kleinlützel. So ging ein fröhlicher, gemütlicher und sonniger Nachmittag zu Ende und die Bauernfamilien machten sich wieder auf den Weg zurück in ihre Ställe, um die tägliche Arbeit zu erledigen. Sarah Zuber
Bitte bleib: Die Tage voller Musse am Wasser muss man während des ganzen langen Winters in sich tragen.
FOTO: GINI MINONZIO
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GESCHÄFTSWELT
DENKPAUSE
Mahlzeitendienst im Bezirk Thierstein
Jetzt hängen sie wieder
Susanne Koch Kantonsrätin CVP Jetzt hängen sie wieder: die Plakate von Nationalrats- und Ständeratskandidaten – gewinnende, lächelnde Gesichter und mit vielversprechenden Slogans. Vielerorts die Reaktion darauf: «Bin ich froh, wenn dieser Zirkus vorbei ist, und keine Plakate mehr hängen» oder aber «Ich gehe eh nie wählen (weil die Gewählten eh machen, was sie wollen)». Ja, unsere Landschaft ist definitiv schöner ohne Plakate und ich hoffe sehr, dass alle nachden Wahlen rasch verschwunden sind. Wie aber halte ich es damit? Ich belästige niemanden mit einem persönlichen Plakat; das gesparte Geld für Druck und Entsorgung spende ich einer Institution, die damit sicher Sinnvolles tun kann. Gehören Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zu den politisch Interessierten und haben sich bereits durch die vielen Unterlagen und Listen durchgearbeitet? Hut ab: Sie lassen sich durch nichts abschrecken. Sicher haben Sie auch schon ihre
DIES UND DAS
Hitliste mit den 6 Kandidierenden aus der grossen Auswahl von 166 Personen getroffen. Gehören Sie, liebe andere Leser, zu jenen, die schon bei meiner letzten Denkpause anlässlich von Wahlen «resistent» waren? Ja, dann ist es höchste Zeit, das zu überdenken. «Man kann ja doch nichts tun» zählt in der heutigen Zeit eindeutig nicht mehr – man kann und muss durchaus! So wie z.B. die Jugendlichen nun für ihre Zukunft einstehen. Sie tun etwas und ich bin überzeugt, man wird am 20. Oktober sehen, dass das etwas bewirkt hat. Meine Empfehlung: Erstens — Erkundigen Sie sich nach dem Leistungsausweis der Kandidierenden. Die Vertreterinnen und Vertreter unseres Kantons sollten mit Wissen um die Region und mit Kenntnissen der politischen Zusammenhänge antreten. Mit anderen Worten, wählen Sie Personen, die den Worten auch Taten folgen lassen werden; noch besser aber, die das schon bewiesen haben. Zweitens — Wenn Sie noch nicht gewählt haben: Nehmen Sie Ihr Recht wahr. Sie kennen die Kandidierenden und ihre Meinungen nicht? Kein Problem: Die meisten haben ihr Profil unter www.smartvote.ch hinterlegt, bestimmt finden auch Sie sechs Personen, die Ihnen zusagen. Diese sechs Personen werden für die nächsten vier Jahre die Vertretung von 260 166 Einwohnerinnen und Einwohnern, respektive von 180 367 Solothurner Stimmberechtigten sein! Viel Erfolg beim Entscheiden!
Im Rahmen der Freiwilligenarbeit bietet die Pro Senectute einen kostengünstigen Mahlzeitendienst für Senioren im Bezirk Thierstein, sowie den angrenzenden Laufentaler Gemeinden an. Ziel dieses Angebots ist es, gesunde und abwechslungsreiche Mahlzeiten nach Hause zu liefern. Das Essen, speziell auch für Senioren, ist von grosser Wichtigkeit für das Wohlbefinden und die Widerstandkraft. Eine sorgfältig ausgewählte und gemischte Kost liefert dem Körper alle wichtigen Betriebs- und Schutzstoffe. Die Mahlzeiten werden ohne Konservierungsmittel und Farbzusätze vorbereitet und so gewürzt, dass sie nach ihrem persönlichen Geschmack verfeinert werden können. Es gibt die Auswahl zwischen Normalkost, fleischlos und leichter Vollkost, die auch für Diabetiker geeignet ist. Zusätzlich kann man Sala-
te, Suppen und Desserts bestellen. Die Mahlzeiten werden vakuumiert und gekühlt geliefert und sind im Kühlschrank bei 4°C ungeöffnet ca. zwei Wochen lagerbar. Die Zubereitung ist denkbar einfach, entweder im Wasserbad oder im Mikrowellenherd. Die Menüs wechseln wöchentlich und bieten dadurch eine sehr grosse Abwechslung. Die Bestellungen müssen spätestens ein paar Tage im Voraus getätigt werden. Die Auslieferung oder das Abholen erfolgt jeweils am Dienstagvormittag. Die Mahlzeiten werden monatlich in Rechnung gestellt. Toni Stebler Pro Senectute Kanton Solothurn, Fachstelle für Altersfragen Dorneck-Thierstein, Breitenbach Mahlzeitendienst Administration: Marianne Altermatt Tel. 061 781 12 75 oder Mail marianne.altermatt@so.prosenectute.ch
KURSTIPP
SOZIALES
Rotkreuz-Wanderung durch den Baselbieter Tafeljura PR. Rund 110 Freiwillige, Kinder und erwachsene Flüchtlinge aus dem Baselbiet schnürten Ende August die Schuhe zu einem Wandertag von Arlesheim nach Pratteln. Eingeladen waren die Flüchtlinge und Familien in schwierigen Lebenssituationen mit den Freiwilligen, die sie im Alltag begleiten. «Mir gefällt die Idee des Wandertages sehr, da er Gelegenheit bietet, sich in ungezwungener Atmosphäre mit anderen Freiwilligen auszutauschen und Menschen aus vielen Nationen und ihre Geschichten kennenzulernen. Das bunte und frohe Miteinander an diesem Tag ist ein besonderes Erlebnis für mich, da man sieht und spürt, wie Brücken gebaut werden, Bekanntschaften entstehen, Kinder sich finden, Vertrauen wächst und so ganz selbstverständlich echte Integration geschieht», so Anette Gerber aus Binningen. Frau Gerber begleitet eine syrische Familie mit ihren Kleinkindern seit zwei Jahren. Beim Roten Kreuz Baselland engagieren sich wie Frau Gerber jährlich rund 800 Freiwillige für die Mitmenschen im Baselbiet. «Es sind Menschen, die ganz bewusst anderen Menschen ihre Zeit und Lebenserfahrung schenken. Gleichzeitig profitieren auch sie von den vielseitigen Erlebnissen bei den Treffen. Sie spüren, dass sie im Kleinen etwas bewirken können», so Corinne Sieber, Leiterin Soziales und Integration beim Roten Kreuz Baselland. Das Angebot «Salute» ist ein Mento-
ring Programm. Im Zentrum steht der Austausch zwischen zwei Erwachsenen. Im Rahmen der wöchentlichen oder 14-täglichen Treffen gehen sie ein Stück Weg gemeinsam. Die Begegnungen mit Flüchtlingen erweitern den eigenen Horizont. Für Flüchtlinge bedeutet der Austausch wahrscheinlich noch mehr: Es sind Personen, die ihre Heimat verlassen mussten. Sie möchten im Baselbiet Fuss fassen und rasch möglichst ein selbstständiges Leben führen. Eine solche 1:1-Begleitung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Bei jüngeren Flüchtlingen geht es oft um Hausaufgabenhilfe, Deutschkonversation, einen Sportverein finden sowie Unterstützung in Fragen des Erwachsenenwerdens und der Berufswahl. Freiwillige werden hier rasch zu wichtigen Ansprechpersonen in diversen Lebensbereichen. Bei Frauen steht ihre Rolle als Frau und allenfalls Mutter in der Schweiz, wie auch die Berufsfindung im Vordergrund. Wichtige Kriterien sind die gegenseitigen Erwartungen und die verfügbaren Zeitfenster für die Treffen. Mit Freiwilligenarbeit viel bewirken Ein freiwilliges Engagement ist nachhaltig, nimmt pro Woche nur rund zwei Stunden in Anspruch und dauert mindestens sechs Monate. Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich freiwillig zu engagieren. Das Rote Kreuz Baselland berät Interessierte und hilft, eine sinnstiftende Aufgabe zu finden. Kontakt: Rotes Kreuz Baselland, Corinne Sieber, Tel. 061 905 82 03, freiwillige@srk-baselland.ch
LESERBRIEF
Die Zukunft ist erneuerbar Vor 50 Jahren wurde der Wettlauf zum Mond entschieden: Neil Armstrong setzte als erster Mensch seinen Fuss auf den Erdtrabanten. Unglaubliche Summen wurden in das Projekt gesteckt – war es das Geld wert? Von GPS bis zu den Solarzellen: Die Weltraumtechnologie hat längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Aber das wohl wertvollste Produkt dieser weiten Reise war der erstmals von Menschenauge beobachtete Erdaufgang: Eine zerbrechliche, von einer hauchdünnen Atmosphäre eingehüllte, blaue Kugel inmitten von endloser, kalter Leere. 50 Jahre später wird uns schmerzlich klar: Wir sitzen alle in diesem einen, kostbaren Boot. Wenn wir diese eine Atmosphäre weiter mit fossilem CO2 vollpumpen, zerstören wir unsere eigene Lebensgrundlage. Was wir brauchen ist ein grundsätzlicher Umbau unserer Wirtschaftskreisläufe insbesondere der Energiewirtschaft. Für diesen Umbau braucht es Mehrheiten und diese entstehen in der Mitte. An der Sitzverteilung der Parteien
wird sich im Baselbiet wohl kaum etwas ändern. Entscheidend ist deshalb, welche Persönlichkeiten innerhalb der Parteien den Weg ins Parlament schaffen. Mit Remo Oser stellt sich bei der CVP ein erfahrener Gemeindepräsident und Unternehmer zur Wahl, der die CO2-Steuer schon seit den Neunzigerjahren fordert und als Vizepräsident des «Forums erneuerbare Energien Laufental» weiss, wie man Projekte für erneuerbare Energien in Angriff nimmt und erfolgreich umsetzt. In Bern brauchen wir engagierte Volksvertreter, die über die Parteigrenzen hinweg Mehrheiten schaffen können und bereit sind die Energiestrategie 2050 nun mit konkreten und greifbaren Massnahmen umzusetzen. So wird sichergestellt, dass unsere innovative Wirtschaft auch weiterhin die Nase vorn hat und auch kommenden Generationen Wohlstand und Lebensqualität schenken kann. Ein kleiner Schritt für mich als Wähler: Ich setzte Remo Oser zweimal auf meine Liste. Franz Meyer Landrat Grellingen
Andrea Bollinger unterrichtet Spanisch in Laufen
¡Bienvenido!
Der Urlaub an der sonnigen Costa Brava oder in den betriebsamen Gassen Barcelonas ist schon vorbei? Zum Glück kann man im Spanischkurs die Erinnerungen an die Sommerferien wieder aufleben lassen. Mit unserer Kursleiterin Andrea Bollinger lernen Anfängerinnen und Anfänger, im Restaurant Tapas zu bestellen, nach dem Weg zu fragen und von sich zu erzählen. Mit Lola Morales Leuenberger lernen Fortgeschrittene, Vorlieben und Abneigungen, Zustimmung und Ablehnung höflich auszudrücken und genaue Auskünfte über bspw. das beste Hotel oder auch den geeignetsten Wanderweg einzuholen. Von Anfänger/-in bis Fortgeschrittene – wir haben Kurse auf den unterschiedlichsten Niveaus. Schauen Sie rein und kommen Sie mit auf eine Erkundungstour in die spanischsprachige Welt! ¡Hasta luego!
A1 Spanisch, 1. Semester für Anfänger/-innen, Mo 21.10.-16.03., 18.30-20.00 Uhr, 17-mal, CHF 442.– | A2 Spanisch-Konversation für den Alltag, Mo 21.10.-16.03., 20.10-21.40 Uhr, 17-mal, CHF 442.– | weitere Spanischkurse und Anmeldung: Volkshochschule beider Basel, T 061 269 86 66, vhsbb@unibas.ch, www.vhsbb.ch
DIES UND DAS
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LESERBRIEF
EINGESANDT
Bestimmt werden oder selber stimmen?
Grün-Rote Visionen nach Bern
Der Klimawandel als grösste aktuelle globale Herausforderung geht alle Menschen auf dem Globus etwas an, also auch uns. Wir sind alle Teil des Problems und gefordert, uns an der Lösung desselben zu beteiligen. Über die Wirkung einzelner Schritte, kann man sich streiten, nicht aber darüber, ob man Schritte unternehmen soll. Wir können alle zum Gelingen dieser Herausforderung beitragen. In einem grossen zusammenhängenden System zählt jede noch so kleine Tat. Die Probleme können nicht gelöst werden, wenn jeder wartet, bis der andere mitmacht. Deshalb sollen diejenigen anfangen, die auch können. Einen Schritt, den alle Bürgerinnen und Bürger dieses Landes jetzt bald einmal machen können, ist, mit dem Stimmzettel, diejenigen Politikerinnen und Politiker zu wählen, die am meisten dazu beitragen können, die Klimakrise zu bewältigen. Denn wer wählt, der bestimmt, wer bestimmt. Also wählen Sie mit und nehmen Sie sich durch diesen Schritt selbst in die Verantwortung für die Gestaltung unserer Zukunft und derjenigen unserer Kin-
der und Kindeskinder. Das ist einer von vielen möglichen Beiträgen an die Lösung unserer aktuellen Probleme, um das Leben auf unserem Planeten zu erhalten. Wer nicht wählt, gibt die Verantwortung an andere ab und hilft so nicht mit, den dringend benötigten Wandel zu gestalten. Nutzen Sie ihre Chance, zeigen sie mit ihrem Stimmzettel, wer politisch aktiv mithelfen soll, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Sie wissen nicht, welchen Politikern Sie vertrauen können? Googeln Sie die Kandidaten, oder schicken sie Ihnen persönliche Fragen per email zu. Es gibt online ratings (ecorating.ch), wo man nachschauen kann, wer wann wie, zu welchen umweltrelevanten Geschäften abgestimmt hat. Dabei gibt es in jeder Partei unabhängig ihrer Farbe Menschen, die sich mehr für Umweltanliegen einsetzen als andere. Zu guter Letzt, fragen sie ihr Bauchgefühl, ihre Intuition. Lassen Sie sich nicht bestimmen, stimmen Sie selber. Marianne Volonté Nunningen
LESERBRIEF
EU Rahmenabkommen – ein «no go» Seit auch die deutsche Übersetzung des sogenannt institutionellen Abkommens (InstA) mit der EU vorliegt, kann sich keine Wählerin und kein Wähler in unserem Kanton mehr dafür entschuldigen, dieses umstrittene Rahmenabkommen nicht zu verstehen. Bevor wir also diesem Abkommen zustimmen, müssen wir uns folgende Fragen stellen: Soll in Zukunft die EU unsere schweizerischen Normen bestimmen? Soll die EU die schweizerische Landwirtschaftspolitik bestimmen? Soll die EU unsere Energieversorgung bestimmen? Soll unser Nord-Süd Transitverkehr – auch gegen den Willen der Schweizerinnen und Schweizer – durch die EU bestimmt werden? Jede Generation hat die Aufgabe, die Schweiz zu verteidigen, die Grundlagen des Wohlstands zu hegen in einem Land, in dem der Wohlstand nie selbstverständlich, nie naturgegeben war. Daraus folgt logisch und zwingend: Weder die EU noch Trump, weder die Chi-
nesen noch Putin können der Schweiz gefährlich werden. Gefährlich werden können der Schweiz nur die Schweizer. Wir sind nicht bessere Menschen als andere, sondern wir haben ein besseres System. Die Schweiz, über Generationen aufgebaut, ist ein grossartiges, aber verwundbares Land. Wann merken es die Schweizerinnen und Schweizer? Geht es uns einfach viel zu gut? Ich bin überzeugt, die Wählerinnen und Wähler werden sich informieren und sich der Konsequenzen bewusst werden, die dieser Rahmenvertrag zur Folge hat. Glauben sie nicht den Politikern. Haben sie den Mut, zu unseren Werten und zu unserer Verfassung zu stehen. Ich hoffe, es ist mir gelungen, einen «Weckruf» zu lancieren und sie alle dazu zu motivieren, am 20. Oktober zu wählen und gleichzeitig auch alles zu unternehmen, dass die Personen in ihrem Umfeld an die Urne gehen. Bitte kämpfen Sie für unsere Schweiz und wählen sie die SVP Liste 3. Jacqueline Wunderer Landrätin, Gemeinderätin Nationalratskandidatin SVP
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Lokale Ökonomie: Die Grüne Partei Dorneck-Thierstein und die SP Rodersdorf luden zum Podiumsgespräch ein. FOTO: ZVG
LESERBRIEF
Zum Klimawandel Warum erzählen die selbst ernannten Umweltschützer nur die halbe Wahrheit? Lediglich 4 Prozent der Solaranlagen werden sauber und effizient in Europa produziert. Der ganze Rest wird in Billiglohnländern hergestellt. Warum verschweigt man mir, dass über 70 Prozent der Solaranlagen aus China stammen? China, das im Vergleich zur Schweiz mehr als 60 Mal mehr CO2 produziert. Ein Land, wo Menschenrechtsverletzungen und Kinderarbeit zur Tagesordnung gehören. Warum wird nicht für Schweizer Produkte geworben, die ökologischer produziert werden? Will ich bei den Wahlen am 20. Oktober diese verlogene und mit Halbwahrheiten gespickte Politik unterstützen? Will ich eine Politik, welche uns Solaranlagen, die in der Produktion 60 Mal mehr CO2 verschlingen, die in Kinderblut getränkt sind und uns als grün und ökologisch verkauft werden, unterstützen? Sie und ich, wir haben die Wahl. Martin Vogel Büren
EINGESANDT
Veteranenspiel Solothurn überrascht
Am 13. September luden die Grüne Partei Dorneck-Thierstein und die SP Rodersdorf zu ihrem zweiten gemeinsamen Anlass zum Thema Lokale Ökonomie ein. Im Refektorium des Klosters Dornach gingen die Parlamentskandidat*innen Janine Eggs (Grüne), Karin Kälin (SP), Roberto Zanetti (SP) und Felix Wettstein (Grüne) in einem Podiumsgespräch verschiedenen Fragen zu alltagsrelevanten Themen nach. Zu Beginn erklärte Stephan Dilschneider, Geschäftsleiter von Ecoloc, seinen Ansatz der Lokalen Ökonomie, deren Stärkung eine nachhaltige, sozial gerechte Gesellschaft schaffen kann. Wird das Geld nämlich in der Gemeinde mehrfach ausgegeben, wie im Dorfladen oder beim ortsansässigen Handwerksbetrieb, multipliziert sich sein Geldwert für diese Gemeinde und hat somit einen positiven Einfluss auf das Arbeitsangebot und auf das Steuersubstrat.
Roberto Zanetti liess bei seinen Ausführungen seine Erfahrungen aus Bern miteinfliessen und möchte nur Abzüge beim Steuerbetrag zulassen sowie Erbschaften höher besteuern. Felix Wettstein sprach Massnahmen gegen den Wettbewerbsdruck der Regionen und von Lenkungsabgaben gegen den Klimawandel. Für Janine Eggs braucht es einen nachhaltigen Ressourcenverbrauch und Alternativen zur profitorientierten Wirtschaft. Karin Kälin spricht sich vehement für die Chancengleichheit bei den Geschlechtern und neue Wohnformen aus. Letztlich haben sich hier vier ausgezeichnete Kandidat*innen mit innovativen Ideen präsentiert, die nun der Legitimation bedürfen, in Bern zu wirken. Jonas Maienfisch Vorstand SP Rodersdorf
LESERBRIEF
Zwei für das Laufental Die Zwingener 1. Augustrede von SPNationalrat Eric Nussbaumer wird bei vielen noch in bester Erinnerung sein. Er ging auf die Sorgen und die Fragen der heutigen Zeit ein. Seine Ausführungen zum Klimawandel, zur Digitalisierung und dem Verhältnis zur EU zeugten von einem kompetenten, umfassenden Wissen. Seine langjährige Erfahrung sollte er auch im Ständerat einbringen können. Darum gehört Eric Nussbaumer in den Ständerat. Politik liegt in
der Familie und im Blut: Sabine Asprion, die Laufener Stadträtin, muss ich nicht weiter vorstellen. Ihr Weg ist vorgezeichnet. Sie gehört in den Nationalrat. Helfen sie mit, dass wir zusammen mit unseren Kandidierenden der SP in der Schweiz etwas bewegen können. Darum am 20. Oktober Sabine Asprion mit Liste 2 und Eric Nussbaumer wählen! Toni Fricker, Zwingen
GESCHÄFTSWELT
Integrative Onkologie
Musik mit Herz: Das Veteranenspiel Kanton Solothurn vor dem Zentrum Passwang in Breitenbach. FOTO: ROLAND BÜRKI bü. An drei intensiven Aufnahmetagen im Frühjahr 2019 hat das Veteranenspiel Kanton Solothurn unter der Direktion von Robert Grob seine allererste CD mit 20 Musiktiteln aufgenommen, so Vizedirigent Rolf Stebler aus Büsserach. Das fast 100-köpfige Orchester habe mit grosser Leidenschaft an dieser CD mit einigen der schönsten Märsche gearbeitet. Radio EVIVA stellt die CD am Montag, 30. September, zwischen 20.0021.00 Uhr vor. SRF Musikwelle wird das Gleiche an einer der nächsten Montag-«Fiirabigmusig»-Sendungen von 18.03-19.00 tun. Die CD ist erhältlich bei Hans Niederhauser, Stüsslingerstr. 2, 4654 Lostorf, online via www.konzert-um-3.ch oder telefonisch bei Brigitte Höfler 079 581 45 33 (9.00-17.00 Uhr)
Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht und die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Die nächste Führung findet am Mittwoch, 2. Oktober, statt. Dr. med. Serge Pachaud, der als Arzt in unserer onkologischen Sprechstunde tätig ist, erwartet Sie um 17 Uhr im Foyer Haus Wegman,
am Pfeffingerweg 1. Nach einer Einführung in das Schwerpunktthema «Integrative Onkologie – was heisst das konkret?» zeigt er Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik. Selbstverständlich steht er Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1.5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Führungen finden am 6. November und 4. Dezember statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim
Als gut ausgerüstete Bauunternehmung im Hoch- und Tiefund Rückbau sind wir hauptsächlich in der Nordwestschweiz tätig. Für sporadische Einsätze suchen wir einen motivierten
Vorarbeiter im Tiefbau Als teamfähiger Baufachmann mit einigen Jahren Berufserfahrung und Freude am speditiven Arbeiten sind sie unser Mann. Wir freuen uns auf ihre Kontaktaufnahme. Tel. 079 261 72 30
DIES UND DAS LESERBRIEF
EINGESANDT
Die Ampel steht auf Grün
Zu Besuch in Liesberg
Bei den kommenden nationalen Wahlen am 20. Oktober handelt es sich um eine Richtungswahl. Hunderttausende von jungen Menschen auf der ganzen Welt und auch in der Schweiz sind in den letzten Monaten auf die Strassen gegangen, um für eine nachhaltigere Welt zu demonstrieren. Die Politik muss diese Jungen ernst nehmen, es geht um ihre Zukunft. Die Grünliberalen verzichten darauf, ihre politischen Mitbewerber als Würmer darzustellen. Sie reden andere nicht schlecht, um selber besser dazustehen. Die Grünliberalen zeigen auf, wofür sie einstehen. Sie befürworten eine fortschrittliche offene Schweiz mit guten Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wirtschaft. Sie kämpfen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Eltern und für die Ehe für Alle.
Sie verlangen griffige Massnahmen für den Klimaschutz. Für die Ständeratswahlen unterstütze ich Maya Graf, denn sie vertritt sowohl die ländliche Bevölkerung im oberen Baselbiet und im Laufental als auch die stadtnahen Bezirke. Der bürgerlich dominierte Kanton Baselland muss nicht durch eine bürgerliche Ständerätin vertreten sein. Claude Janiak hat in den letzten Jahren bewiesen, dass auch ein Linker die Interessen des Kantons gut vertreten kann. Deshalb darf es diesmal wieder eine Linke sein. Aus Gründen der Geschlechtergerechtigkeit wähle ich dieses Mal aber eine Frau, und zwar Maya Graf. Die Ampel steht auf Grün. Wir machen den Fortschritt möglich. Margareta Bringold Grünliberale Laufental
LESERBRIEF
Sorgfältiger Umgang mit Steuergeldern Als Mitglied der Finanzkommission setzt sich Saskia Schenker im Landrat für einen starken Unternehmensund Arbeitsstandort Nordwestschweiz ein. In der letzten Legislatur begleitete sie die schwierige Aufgabe, eine Steuererhöhung für Unternehmen und natürliche Personen zu vermeiden. Gleichzeitig hat sie dazu beigetragen, den finanziellen Handlungsspielraum des Kantons zurückzugewinnen. So galt ihr Einsatz auch dem totalrevidierten Finanzhaushaltsgesetz, mittels welchem unser Kanton
eine Schuldenbremse nach Vorbild des Bundes eingeführt hat. Heute hat unser Kanton dank zielgerichtet arbeitenden Politikerinnen und Politikern wie Saskia Schenker den Turnaround geschafft und der finanzielle Handlungsspielraum ist wieder vorhanden.Wir brauchen Personen in Bern, die sowohl in schwierigen als auch in rosigen Zeiten den sorgfältigen Umgang mit unseren Steuergeldern hochhalten. Deshalb: Saskia Schenker aus Itingen zwei Mal auf jeden Wahlzettel. Jörg Felix
GESCHÄFTSWELT
Eurythmiekurse Nach den Herbstferien beginnen unsere neuen Eurythmiekurse. Die Eurythmie ist geeignet, aktiv und bewegt etwas für die Gesundheit zu tun. Montags zwischen 11.30 und 12.20 Uhr sind alle Menschen mit und über 60 Jahren angesprochen: Möchten Sie sich regelmässig bewegen? Wieder in Schwung kommen? Unser Eurythmiekurs für Seniorinnen und Senioren ist dann vielleicht das Richtige für Sie. Ihr Vorteil: Sie können Ihr Vorhaben in einer Gruppe verwirklichen. Vorkenntnisse sind keine nötig, für den Kurs wird jedoch Steh- und Gehvermögen vorausgesetzt. Sie lernen Übungen kennen, die Ihre Vitalität in der Lebensphase ab 60 Jahren wieder aufbauen und Ihnen eine Hilfe im Alltag sein können. Dabei werden hauptsächlich die Themen der Sturzprophylaxe, Aufrichtekraft, Koordination und Beweglichkeit aufgegriffen. Im Vordergrund steht vor allem das gemeinsame, freudige Üben! Der Kurs dauert vom 14. Oktober bis zum 16. Dezember 2019. Zudem gibt es von 10.30 bis 11.20 Uhr einen Kurs, der
bereits Eurythmiekenntnisse voraussetzt. Die Teilnehmerzahl ist in beiden Kursen auf 15 begrenzt – also rasch anmelden! Am 16. Oktober beginnt unser Eurythmiekurs für Menschen jeden Alters, die ihren Weg mit einem Rollator, im Rollstuhl oder mit Gehstöcken meistern müssen. Sie lernen – primär im Sitzen – eine Auswahl an Übungen kennen, die im Alltag mit wenig Kraftaufwand viel bewirken können. Dieser Kurs findet mittwochs bis 18. Dezember 2019 statt, jeweils 11.30 bis 12.15 Uhr (max. Teilnehmerzahl 10). Die Kursgebühr für die jeweils zehn Termine beträgt 250 Franken. Der Kursort für alle Kurse ist das Therapiehaus der Klinik Arlesheim. Interessiert am Mitmachen? Haben Sie noch Fragen zu unseren Kursen? Dann rufen Sie uns am besten gleich an: Therapiesekretariat der Klinik Arlesheim, Tel. 061 705 72 70. Nicole Ljubic Heileurythmistin Klinik Arlesheim
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Donnerstag, 26. September 2019 Nr. 39
Ausflug: Kustos Ernest Meier (Mitte) erklärt das Museum.
FOTO: ROLAND BÜRKI
bü. Die Ehrenmitglieder des Laufentaler Turnverbandes (LTV) liessen sich auf ihrem traditionellen Jahresausflug von Kustos Ernest Meier in die vielen Geheimnisse des Museums Liesberg einweihen.
Zu bestaunen gab es im ehemaligen Pfarrhaus zahlreiche sakrale Objekte wie Statuen, Krippe, Messkelche oder Gemälde ebenso wie eine aufschlussreiche Dokumentation des Geschichte Liesbergs oder die grosse,
LESERBRIEF
LESERBRIEF
Wunderer nach Bern
Mit Asprion auf der Überholspur
Als Vorstandsmitglied der SVP Frauen BL freut es mich, dass wir diesen Herbst anlässlich der Nationalratswahlen die Möglichkeit erhalten, unsere Präsidentin der SVP Frauen, eine ausgewiesene Politikerin (Landrätin/ Gemeinderätin) zu wählen. Jacqueline Wunderer ist eine verlässliche Powerfrau, die Hand bietet, wo immer es sie braucht. Beruflich hat sie einen beachtlichen Leistungsnachweis zu verzeichnen, zudem ist sie belastbar und stets flexibel. Jacqueline Wunderer hat eine grosse Akzeptanz in unserer Partei, welche Sie sich über Jahre erarbeitet hat. Ich empfehle Ihnen Jacqueline Wunderer, SVP Liste 3 zu wählen. Nicole Roth
Das Schweizer Verkehrssystem gehört zu den besten der Welt. Damit dies auch so bleibt, dürfen wir den Anschluss nicht verlieren. Wir sind zwar Weltmeister im Zugfahren, doch was den Veloverkehr und die E-Mobilität betrifft, hinken wir den nördlichen Ländern deutlich hinterher. Um künftig auch in diesen Bereichen an die Spitze zu gelangen, brauchen wir die richtigen Persönlichkeiten in Bern. Die Laufner Stadträtin Sabine Asprion setzt sich politisch für den Veloverkehr und die E-Mobilität ein und geht diese
LESERBRIEF
Jacqueline Wunderer in den Nationalrat Während 16 Jahren war ich als Landrat für das Laufental tätig, deshalb kann ich mit gutem Gewissen beurteilen, dass die vielen zum Teil komplexen Geschäfte nicht jedermanns Sache sind. Ich bin davon überzeugt, dass es wertvoll ist, wenn man diese Erfahrung gemacht hat, bevor man den Weg in den Nationalrat einschlägt. Seit mehr als sechs Jahren ist unsere Nationalratskandidatin Jacqueline Wunderer nun im Landrat und konnte sich das nötige Rüstzeug erarbeiten. Ich kenne sie als eine zuverlässige, pünktliche und gewissenhafte Politikerin die sich stets ihre Überlegungen macht, bevor sie sich zu einem Geschäft äussert oder darüber abstimmt. Durch ihren beruflichen Hintergrund bei der Bundeskriminalpolizei kam immer wieder deutlich zum Ausdruck, dass sie sich sehr gerne ihre eigene Meinung bildet und nicht blindlings auf jede Schlagzeile oder jedes Gerücht aufspringt. Gesunder Menschenverstand und reichlich Lebenserfahrung sprechen für diese Frau. In den Abstimmungen, welche konkret unser Laufental betrafen, war ihre Solidarität zu unserer Region stets vorhanden. Auch konnte ich jeweils auf ihre Unterstützung zählen, wenn es um Themen der Waldbewirtschaftung, die Bekämpfung von Neophyten oder Behinderten -oder Altersfragen ging. Heute führt Jacqueline Wunderer zusammen mit ihrem Sohn einen Gastronomiebetrieb in Röschenz. In dieser Funktion kommt deutlich zum Vorschein, welche Energie, Lebensfreude und Herzlichkeit in ihr stecken. In Bern wünsche ich mir Politiker aus dem Volk, die anpacken können und wissen vorher das Geld noch kommt. Ich empfehle Ihnen die Liste 3 und Jacqueline Wunderer 2x zu wählen. Georges Thüring, e. Landrat
renommierte Fossiliensammlung von Peter Borer. Eine alte Schusterwerkstatt, Musikinstrumente, Uniformen und alte Waffen liessen vergangene Liesberger Zeiten wiederaufleben.
Themen auch ganz praktisch an: Als Kursleiterin bei ProVelo gibt sie ihre Leidenschaft für das Velofahren an die nächste Generation weiter. Und in einer Arbeitsgruppe hat sie daran mitgewirkt, dass beim Bahnhof Laufen nun eine Schnellladestation für E-Fahrzeuge zur Verfügung steht. Lasst uns die Schweizer Verkehrspolitik wieder auf die Überholspur bringen – mit der Wahl von Sabine Asprion in den Nationalrat! Raphael Joray
GESCHÄFTSWELT
Epileptische Anfälle Epilepsie, umgangssprachlich wird häufig auch von Krampfanfällen gesprochen, wird durch eine Fehlfunktion des Gehirns ausgelöst. Nervenzellen feuern dabei gleichzeitig Impulse ab und entladen sich elektrisch. Manche Patienten verspüren zum Beispiel nur ein leichtes Zucken einzelner Muskeln, andere sind kurzzeitig «wie weggetreten». Im schlimmsten Fall kann es zu einem unkontrollierten Krampfanfall des ganzen Körpers und zu kurzer Bewusstlosigkeit kommen. Wo liegen die Ursachen von epileptischen Anfällen und was können Betroffene dagegen unternehmen? Dr. med. Siegward Elsas, Facharzt für Neurologie an der Klinik Arlesheim, betrachtet diese Erkrankung aus naturwissenschaftlicher Sicht und erläutert Erkenntnisse der Anthroposophischen
Medizin für Krankheitsverständnis und natürliche Behandlungsmöglichkeiten – im Rahmen des «Gesundheitsforums» am Donnerstag, 3. Oktober. Für Ihre Fragen bleibt ausreichend Zeit. Beim anschliessenden Apéro besteht auch die Möglichkeit des persönlichen Austauschs mit dem Referenten. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Saal Pfeffingerhof. Das «Gesundheitsforum» dient dem Austausch des interessierten Publikums mit Fachärzten und findet jeweils am ersten Donnerstagabend im Monat statt. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig an kommunikation@klinik-arlesheim.ch oder via Telefon 061 705 72 15. Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim
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Donnerstag, 26. September 2019 Nr. 39
GEMEINDE ZULLWIL SO Ausschreibung für das Amt des/der Gemeindepräsidenten/-in und für das Amt eines Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission und Einberufung der Wahlberechtigten für den Urnengang vom 15. 12. 2019 1. Ausschreibung / Wahlfestsetzung / Einberufung Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Zullwil, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe c des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 (BGS 113.111), beschliesst: In der Gemeinde Zullwil sind folgende Ämter neu zu besetzen: – Gemeindepräsident/-in – Mitglied Rechnungsprüfungskommission Die Ersatzwahl für beide Ämter für den Rest der Amtsperiode 2017–2021 findet am 15. 12. 2019 statt. Die Wahlberechtigten der Gemeinde Zullwil werden zu diesem Urnengang einberufen. Die Wahl erfolgt nach dem Majorzwahlverfahren (§ 41 ff. und § 113 ff. GpR). 2. Zweiter Wahlgang Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 9. 2. 2020 statt. 3. Wählbarkeitsvoraussetzungen Wählbar ist, wer in der Einwohnergemeinde Zullwil stimmberechtigt ist. Wählbar ist auch, wer sich verpflichtet, vor Amtsantritt die Stimmberechtigung in der Gemeinde und die Wählbarkeitsvoraussetzungen zu erwerben (§ 32 Abs. 2 GG). Für das Amt der Rechnungsprüfungskommission sind zusätzlich folgende Voraussetzungen notwendig: Der/die zukünftige Amtsinhaber/-in muss über einen Abschluss als Kauffrau/Kaufmann mit eidg. Fachausweis oder eidg. Diplom im Bank- oder Versicherungswesen oder in der Finanzplanung verfügen. 4. Teilnahme an der Wahl Es dürfen sich nur Kandidaten und Kandidatinnen an der Wahl beteiligen, die sich innert Frist (s. Ziff. 5.) angemeldet haben. 5. Wahlvorschlag/Anmeldung Die Anmeldung für beide Ämter ist auf dem amtlichen Formular «Wahlvorschlag für Beamtenwahlen» aufzuführen, welches bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden kann. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 10 in der Einwohnergemeinde Zullwil Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Die Wahlvorschläge sind spätestens bis Montag, 28. 10. 2019, 17 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Wird pro Wahl nur eine Person vorgeschlagen, gilt diese nach Ablauf der Anmeldefrist als in stiller Wahl gewählt und der angesetzte Wahlgang entfällt (§ 127 Abs. 4bis GpR (RPK) resp. § 21 Abs. 2 GO Zullwil (GP)). 6. Wahlzettel Für die Gestaltung und den Druck der Wahlzettel ist die Gemeindeverwaltung verantwortlich. 7. Wahlpropagandamaterial Die Wahlpropagandaschrift darf (gefaltet) höchstens das Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 Gramm wiegen. Sie ist in genügend Exemplaren spätestens bis am Montag, 11. 11. 2019, 12 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung abzuliefern. 8. Zustellung an die Stimmberechtigten Die Zustellung des Wahlmaterials an die Stimmberechtigten erfolgt bis am Samstag, 23. 11. 2019. 9. Briefliche Stimmabgabe Sobald die Stimmberechtigten das amtliche Wahlmaterial erhalten haben, können sie bis Samstag, 14. 12. 2019, spätestens bis 12.00 Uhr, brieflich wählen. Zullwil, 23. 9. 2019 EINWOHNERGEMEINDE ZULLWIL Sandra Christ Beat Zimmer Vizegemeindepräsidentin Gemeindeschreiber
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Donnerstag, 26. September 2019 Nr. 39
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Diverses
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Donnerstag, 26. September 2019 Nr. 39
KALEIDOSKOP
F O TO D E R W O C H E
In Büsserach vom Baum gepflückt: «De Biremostli».
FOTO: ALEX BORER
GRELLINGEN
KT. SOLOTHURN
Kühe im Tunnel
Passwangstrasse sichern und sanieren
WoS. Am letzten Donnerstagmorgen, 19. September entwichen im Eggfluetunnel mehrere Kühe aus einem Tiertransporter. Der unbekannte Tiertransporter fuhr im Eggfluetunnel in Richtung Basel. Aufgrund einer vor ihm stehenden Fahrzeugkontrolle musste er stark abbremsen. Aus noch unklaren Gründen öffneten sich dabei die Seitentüren des Tiertransporters und mehrere Kühe entwichen aus dem Fahrzeug. In der Folge liefen sie frei auf der Fahrbahn umher. Mehreren Personen gelang es anschliessend, die Tiere vor dem Eintreffen der Polizei wieder zurück in den Transporter zu führen. Der Lenker des Tiertransporters setzte seine Fahrt in Richtung Basel fort. Der Eggfluetunnel war während rund 20 Minuten komplett gesperrt. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen und insbesondere den Lenker des Tiertransporters.
WoS. An der Passwangstrasse werden in verschiedenen Abschnitten Bauarbeiten ausgeführt. Im Zentrum steht die Verkehrssicherheit. Zeitweilige Verkehrsbeschränkungen und Behinderungen sind dabei nicht zu umgehen. Mehrere Baustellen bis Ende November Zurzeit wird am Passwang an drei Strassenabschnitten gearbeitet: Im Abschnitt Neuhüsli bis Hof Stucketen wird der Fels gesichert. Der Verkehr ist einspurig mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Die Höchstgeschwindigkeit wird im Baustellenbereich von 80 auf 50 Stundenkilometer herabgesetzt. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende November abgeschlossen sein. Im Bereich der langen Brücke sind Holzerei- und Felssicherungsarbeiten erforderlich. Der Verkehr wird durch
einen Verkehrsdienst geregelt. Es sind zwischen 7 und 20 Uhr zeitweise Totalsperrungen von bis zu einer halben Stunde erforderlich. Ausserhalb der Arbeitszeiten wird der Verkehr einspurig mit einer Ampel geregelt. Die Arbeiten werden voraussichtlich ebenfalls Ende November abgeschlossen sein. Beim Tunnelportal Süd werden die Steinschlagschutznetze montiert. Reinigung und Sicherung des Felsens wurden bereits ausgeführt. Mitte Oktober sollte hier alles abgeschlossen sein. Die Arbeiten werden unter Verkehr ausgeführt, weshalb keine Nachtsperrungen und Verkehrsbeschränkungen mehr erforderlich sind. Weitere Auskünfte zu den Arbeiten erteilt Simon Amsler, Abteilungsleiter Kunstbauten des Kantons Solothurn unter 032 627 89 42. Er ist jeweils ab 14 Uhr erreichbar.
IN KÜRZE
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Nein zu neuer Gemeindeordnung LAUFEN. WoS. Letztes Wochenende stimmte die Laufner Bevölkerung über die neue Gemeindeordnung ab. Diese wurde denkbar knapp mit 450 Neinzu 420 Ja-Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung lag bei 24,7 Prozent. Somit bleibt es in Laufen bei sieben Stadträtinnen und -Räten, es wird keine Gemeindekomission gebildet und es bleibt bei Proporzwahlen.
Wir empfehlen
Holzhütte in Vollbrand LAUFEN: WoS In der Nacht vom letzten Donnerstag auf Freitag brannte an der Weststrasse eine Holzhütte nieder. Das Feuer wurde der Polizei BaselLandschaft kurz vor Mitternacht gemeldet. Die angerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen, die Hütte war jedoch nicht mehr zu retten, sie brannte komplett nieder. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Grund für den Ausbruch des Feuers ist noch unklar und wird durch die Polizei Basel-Landschaft ermittelt. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht, die Sachdienliches beobachtet haben. Öffentliche Führung MARIASTEIN. WoS. Interessierte können am kommenden Wochenende den Wallfahrtsort und das Benediktinerkloster Mariastein besser kennenlernen. Seit über 600 Jahren ist Mariastein ein Ort mit grosser Anziehungskraft für Menschen, die auf der Suche nach Halt und Hilfe sind. Die Ursprünge Mariasteins sind Legenden umrankt: Ein Kind, das in die Tiefe stürzte, wurde von der heiligen Maria wunderbar gerettet. Ihr zu Ehren wurde eine Felsenhöhle zur Gebetsstätte hergerichtet. Schliesslich verlegten in der Mitte des 17. Jahrhunderts die Benediktinermönche ihr Kloster von Beinwil nach Mariastein. Die Führung beginnt am Samstag, 28. September um 16.30 Uhr. Es führt ein Mönch des Klosters. Der Eintritt ist frei.
Europas schönste Weinrouten Anke Benstem
In weniger als einer Stunde Fahrzeit sind wir auf der Elsässer Weinstrasse und können uns durch ein köstliches Angebot an Riesling oder Gewürztraminer degustieren. Und auch das Piemont dürfte kein Geheimtipp mehr sein für Weinliebhaber. Aber kennen Sie die Weinroute von Navarra, die durch eine malerische Halbwüste führt? Oder das Weinbaugebiet Villány-Siklós im Süden Ungarns, wo jedes Jahr ein berühmtes Rotweinfestival durchgeführt wird? Auch die «Weinstrasse der Götter des Olymp» verspricht genüssliche Ferientage. Die schönsten Weinrouten Europas werden in diesem Buch mit schönen Bildern und informativem Text vorgestellt. Neben Routenbeschreibungen, Tipps zu regionalen Spezialitäten und Kartenansichten gibt es auch eine kurze Einführung in die lokalen Rebsorten, Weine und Adressen ausgewählter Weingüter. Und wer seine Reise am Ende der Weinstrasse fortsetzen möchte, findet in der Stedtlibibliothek mehr als 600 weitere Reiseführer. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
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