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Donnerstag, 23. September 2021

Andrea Meppiel

113. Jahrgang Nr. 38

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Lange Geschichte mit Happy End Die Tage der offenen Tür im neuen Sekundarschulhaus in Laufen wurden rege genutzt. Die Begeisterung der Schülerinnen, Schüler und der Lehrpersonen über das gelungene Bauwerk übertrug sich spielend und genussvoll auf die Besuchenden.

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Samstag, 25.09.2021 Weiterhin schönes Herbstwetter. 9 ºC 24 ºC Sonntag, 26.09.2021 Sonnig, aber mit mehr Wolken wird es teils auch regnerisch. 13 ºC 22 ºC

Martin Staub Es war wirklich eine längere Geschichte, bis diese mit dem Bezug der neuen Schulanlage im Januar dieses Jahres glücklich endete. Guido Rabaglio, pensionierter Schulleiter, der 39 Jahre in den alten Gebäulichkeiten dieser Sekundarschule unterrichtete, freute sich, anlässlich des Einweihungsanlasses über die langjährige Entstehung der imposanten Schulanlage zu berichten. «Ich hätte mich gefreut, den Einzug in das neue Schulhaus als praktizierender Schulleiter noch zu erleben», sagte er lachend. Vor rund zehn Jahren, als der Kanton die basellandschaftlichen Schulbauten übernahm, wurde erstmals darüber diskutiert, den Schulraum der Sekundarschule Laufental durch Um- oder Neubau auf den heutigen Qualitätsstandard zu erweitern. «Ich war sehr erleichtert, als im Sommer 2012 der Entscheid für einen Neubau gefällt wurde», erklärte Rabaglio, der gegenüber einer Sanierung eher skeptisch eingestellt war. «Mit allen einzuhaltenden Normen und Bauvorschriften für öffentliche Bauten, hätte das Projekt vermutlich ebenso viel gekostet», zeigte sich der ehemalige Schulleiter, der die ganze 40-MillionenAnlage von A bis Z beratend begleitete, überzeugt. Und ein Riesenvorteil sieht Rabaglio darin, dass der Neubau, für

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18 Klassen konzipiert — 13 Klassen mit rund 250 Schülern werden aktuell darin unterrichtet — lediglich 2500 Quadratmeter Fläche beansprucht, während die alte Anlage 3700 Quadratmeter gross war. «Und dabei haben wir hier mehr Schulraum, eine grosse Zweifachturnhalle, und schliesslich — wenn dieses mal fertig gebaut ist — ein grösseres Aussenareal mit moderner Sportanlage und Pausenplatz», lobte Rabaglio, der vor vier Jahren in Pension ging.

Ende gut — alles gut

Voller Lob zeigte sich an diesem Wochenende auch Gaston Caviezel, der Nachfolger von Guido Rabaglio. Seit vier Jahren ist er Schulleiter der Sekundarschule

Laufental, mit den Standorten Zwingen und Laufen. Nach bewegten und unruhigen Jahren der Bauzeit zwischen 2017 bis zum Umzug sei man allseits zufrieden und glücklich mit dem abgeschlossenen Projekt, sagte der gebürtige Seeländer. Was einige der gegen 50 Lehrpersonen auf Nachfrage eins zu eins bestätigten. «Grössere Schulzimmer, mehr Licht, virtuelle Wandtafeln und angenehmes Klima», nannte etwa Mathias Kressig spontan Vorteile gegenüber früher. Der passionierte Krimiautor findet mit seinem 100-Prozent-Pensum kaum noch Zeit für seine schriftstellerische Arbeit. Dafür hat er einen Freikurs «Buch schreiben» angeboten, wo durch die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein

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3 Eine Migrantin und zwei Migranten erzählten in Laufen von ihrem Leben und erklärten, was für sie Integration bedeutet. Rapper Lafa führte musikalisch durch den Abend.

Tag der offenen Tür: Schulleiter Gaston Caviezel (2.v.r) freut sich über die vielen Besuchenden, der uniformierte Vertreter der DARU-Wache kontrolliert die Covid-Zertifikate, ohne die es keinen Einlass gab. FOTO: MARTIN STAUB

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spannender Krimi mit dem Thema «Bau des neuen Laufner Sekundarschulhauses» entstanden ist — mit Infos zum Bau und Exklusivinterviews mit involvierten Personen als Ergänzung. Und was bei richtigen Krimis nicht fehlen darf, verspricht der Kürzestbeschrieb auf dem Buchdeckel: «Beim Bau eines neuen Schulhauses kann so einiges schiefgehen — und zu Toten führen.» Zum Glück blieb es bei dieser fiktiven Geschichte, die an den beiden Tagen der offenen Tür von Kressigs Klasse mehrmals für Aufsehen sorgte. Der Band «Tag der offenen Tür», Kurzkrimi und Infos zum Neubau, ist an der Sekundarschule Laufental weiterhin erhältlich.

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11 Eine Begehung der besonderen Art fand vor gut zwei Wochen auf dem Schloss Gilgenberg statt. Schloss-Schryber Nico Piazzalonga wusste Spannendes zu erzählen.

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LAUFENTAL

Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

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L AUFEN

Kiwaner feiern und staunen über Kunst

«Wir alle sind Gast auf Erden»

Vor 25 Jahren, am 5. November 1996, wurde der Kiwanis Breitenbach gegründet. Dieses Jubiläum feierte der Club mit heute 35 Mitgliedern — davon sechs Frauen — am letzten Samstag nach der Jubiläums-GV mit einem Atelierbesuch bei David Pflugi in Laufen.

Eine Migrantin und zwei Migranten erzählten am letzten Donnerstagabend freimütig aus ihrem Leben und erklärten, was für sie Integration bedeutet. Musikalisch begleitet wurde der Abend «RefuCHeese» vom Rapper Lafa alias Manuel Guntern.

Martin Staub Schon der Auftritt der rund zwei Dutzend Mitglieder mit ihren Partnerinnen und Partnern wies auf ein festliches Ereignis hin. Alle adrett gekleidet, gestylt und gut gelaunt, trafen diese vor dem Ateliereingang des bekannten Laufner Künstlers ein. «Heute abend wird gefeiert», erklärte Mario Dalla Vecchia, aktuell Präsident des KC Breitenbach. Noch heute dürfen vier Frauen und drei Männer auf die gesamten 25 Jahre als Mitglied beim KC Breitenbach zurückblicken. «Allerdings hat sich das Durchschnittsalter der Sektion Breitenbach etwas nach oben verschoben», erklärt Dalla Vecchia schmunzelnd, «von 35 Jahren im Gründungsjahr auf deren 59 heute.» Den Apéro riche, wie auch das später folgende Diner zubereitet vom nebenan liegenden Cateringbetrieb La Petite Chenille, genossen die Gäste, begleitet vom Staunen über die ersten Kunstwerke des selbsternannten Erfinders des Fusionis-

mus. Auf dem Durchgang durch die riesigen Räumlichkeiten, geführt durch eigene Hostessen des Künstlers, zeigten sich einige Besucherinnen und Besucher überwältigt von den Dimensionen dieses Kunstbetriebs mit rund einem Dutzend Angestellten. Auch der Künstler selbst liess es sich nicht nehmen, ausführlich über seine künstlerische Mission zu berichten.

Weit mehr als Essen und Trinken

Eine Mission verfolgt auch die Organisation der weltweit aktiven Kiwanerinnen und Kiwaner. «Das ist uns wichtig», sagt der Präsident des KC Breitenbach, der im Wechsel jeweils nur für ein Jahr gewählt wird. «Kiwaner handeln, haben aber auch eine gute Zeit», bringt es der pensionierte Gartenfachmann auf den Punkt. Als Beispiele für Letzteres nennt er Sammelaktionen für bekannte Hilfswerke und Organisationen, aber auch aktive Arbeitseinsätze auf Kinderspielplätzen oder bei Naturprojekten sowie regelmässige Sozialaktionen für behinderte Menschen. «Wir haben während dieser 25 Jahre rund 130 000 Franken an Spendengeldern verteilt, erklärt Dalla Vecchia. Nach der spannenden Führung durch das bis dato offensichtlich noch weitgehend geheimnisvolle Reich David Pflugis — der Herzraum schien es besonders in sich gehabt zu haben — krönte ein mehrgängiges Galadiner die Jubiläumsfeier 25 Jahre Kiwanis Breitenbach.

Melanie Brêchet Pfarrerin Regine Kokontis begrüsste die Anwesenden im Salmen-Zelt mit den Worten «Wir alle sind Gast auf Erden», unabhängig davon, wer fremd sei oder hiesig. Wichtig sei die Begegnung mit den Menschen und das Zuhören, um von Stereotypen und Vorurteilen wegzukommen. Auf dem kleinen Podium im Salmen-Zelt in Laufen hätten eigentlich mehr Menschen aus ihrem Leben erzählen sollen. Einer wagte den Schritt jedoch kurzfristig nicht. Die Geschichte eines Bootsflüchtlings aus Eritrea gab schliesslich Pastoralassistent Alexander Mediger wieder. Er berichtete von einem Schicksal, wie es Tausende gibt. Der junge Eritreer sei geflüchtet aus Angst davor, lebenslang Militär machen zu müssen. Die Flucht habe lange gedauert, inklusive eines Gefängnisaufenthalts in Libyen. Der Mann aus Eritrea liess dem Publikum ausrichten, dass es ihm jetzt gut gehe, er habe hier eine Familie und Arbeit. Er wünschte sich jedoch, mehr mit den Menschen in Kontakt zu kommen. Seinen Auftritt habe er aus Angst abgesagt, aus Angst davor, dass er, der als Deserteur gelte, auch hier von regimetreuen Landsleuten entdeckt werden könnte.

Der Gastgeber erzählt

Der Künstler und seine Gäste: David Pflugi (in Arbeitskleidung) erklärt seine Kunst. Der Präsident Mario Dalla Vecchia (2.v.r.) verfolgt die Führung mit. FOTO: MARTIN STAUB

Die Trägerschaft des Anlasses vom letzten Donnerstag, ursprünglich als Jubiläumsanlass zum 725-Jahr-Jubiläum der Stadt Laufen geplant, lag bei der römischkatholischen Kirche, der reformierten Kirchgemeinde und bei der Salmen Lounge Bar. Cafer Karacan (43), SalmenWirt und 1994 aus der Türkei in die Schweiz gekommen, machte dann auch

Was heisst Integration?: Peter Seeberger im Gespräch mit dem Salmen-Wirt Cafer Karacan. FOTO: MELANIE BRÊCHET gleich den Anfang auf dem Podium. Laufen sei zu seiner Heimat geworden, gab er dem Interviewer Peter Seeberger als Antwort auf die erste Frage. Er wohne mit Frau und Kindern hier und fühle sich gut integriert. Er habe die Sprache gelernt, was er als essenziellen Teil der Integration betrachtet, und habe sich an die Gesellschaft angepasst. Trotz allem erlebe er aber hier immer noch Vorurteile. Wichtig sei in seinen Augen, die Kultur, in der man lebe, zu respektieren, die eigene dabei aber nicht zu vergessen. «Migrantinnen und Migranten sollen sich integrieren, nicht assimilieren», schloss er. Wie schon der junge Mann aus Eritrea ausrichten liess, wünsche auch er sich von den Schweizerinnen und Schweizern, dass diese mehr mit Ausländerinnen und Ausländern ins Gespräch kommen sollten, nur so könnten Vorurteile abgebaut werden.

Ein bewegtes Leben

Als Nächstes nahm Luziya auf dem Podium Platz. Eben 70-jährig geworden, ist sie seit 2003 in der Schweiz. Ursprünglich kommt sie aus Usbekistan. In der Hauptstadt Taschkent arbeitete sie während 22 Jahren als Chefärztin einer Frauenklinik. Nach der Auflösung der Sowjetunion entschloss sie sich zur Flucht. In der Schweiz habe sie sich sofort darum bemüht, Deutsch zu lernen. Als sie den Status F erhielt, habe sie die Kurskosten jedoch selbst tragen müssen, ein teures Unterfangen. Für Menschen in ihrer Si-

tuation sei dies oft zu kostspielig — insbesondere, weil sie auch nicht arbeiten durfte. Das verstehe sie nicht, erklärte sie der Laufner Kirchgemeinderatspräsidentin Marlen Candreia. Sie habe nie von Sozialhilfe abhängig sein wollen. Sogar alt Bundesrat Christoph Blocher habe sie gefragt, warum sie denn nicht arbeiten dürfe. Seine Antwort: Das sei Gesetz in der Schweiz. In der Schweiz habe sie gute Freunde gefunden, habe 2008 einen Schweizer geheiratet, welcher aber unterdessen verstorben sei. Seit 2013 sei sie Schweizer Bürgerin. Sie habe sich von Anfang an sehr gut integriert. Eine Familie, welche sie im Haushalt unterstützen durfte, habe sie mit hiesigen Traditionen, Politik und Kultur vertraut gemacht. Deutsch würde sie aber gerne noch besser lernen.

Sprache als Türöffner

Zuletzt nahm auch Mousa (32) aus Syrien auf dem Podium Platz. Sein Deutsch noch sehr gebrochen — er ist erst seit dreieinhalb Jahren in der Schweiz. Peter Seeberger stellte die Fragen, Heilsem aus Basel half beim Übersetzen. Der Sanitär Mousa lebt hier mit seiner Frau und den Kindern und arbeitet im Stundenlohn für eine Umzugsfirma. Syrien könne er nicht vergessen, sagt er. Die Schweiz solle aber für seine Kinder Heimat werden. Mousa würde gerne besser Deutsch lernen. Dafür wünscht er sich Menschen, die sich für ihn und seine Familie Zeit nehmen, um mit ihnen zu sprechen und zu üben.

L AUFEN

VER ANSTALTUNG

«Auch vor unserer Haustüre ist das Elend gross»

Kino im Schlachthuus

Im Nu Riu, dem Raum für Bildung, Kultur und Soziales in Laufen, werden am kommenden Samstag verschiedene Artikel für von Armut betroffene und obdachlose Menschen in Basel gesammelt. Ihnen fehlt es insbesondere an warmer Kleidung und Schlafsäcken.

gen warme Schlafsäcke und Rucksäcke gebraucht. Letztere sollten mindestens die Grösse eines üblichen Tagesrucksackes haben. Kleine Rucksäcke werden auf der Gasse nicht benötigt. Alle Spenderinnen und Spender werden gebeten, nur sauber gewaschene Kleider und Utensilien abzugeben. Auch kaputte oder abgetragene Stücke würden nicht angenommen, man werde die Sachen genau prüfen und allenfalls aussortieren.

Melanie Brêchet

Auch Geldspenden sind willkommen

Die kühlere Jahreszeit steht unmittelbar vor der Tür. Für die meisten Menschen ist dies keine grosse Herausforderung. Dicke Jacken werden angezogen, die Heizung eingeschaltet. So privilegiert sind aber längst nicht alle — auch hierzulande nicht. Sie sei in letzter Zeit viel in Basel unterwegs gewesen, sagt Anja Vitorino. Dabei sei ihr aufgefallen, dass es immer noch viele Menschen gebe, die auf der Strasse leben. Sie habe sich darum gefragt, wie man diesen Leuten helfen und wohin man gesammelte Hilfsgüter bringen könnte, damit sie auch wirklich ankommen. Schliesslich gingen sie und Tanja Lienhard auf den Basler Verein Gassenarbeit Schwarzer Peter zu. Die Verantwortlichen seien von ihrer geplanten Sammel- und Spendenaktion sogleich begeistert gewesen.

«Gebraucht wird, was wärmt»

Am kommenden Samstag ist es soweit: Von 8 bis 11 Uhr werden im Nu Riu am Seidenweg 2 in Laufen allerlei Sachen für armutsbetroffene Menschen gesammelt.

Die Kisten stehen bereit: Am kommenden Samstag findet eine Spendenaktion für den Verein Gassenarbeit Schwarzer Peter statt. Eine Infobroschüre über den Verein liegt auf. FOTO: ZVG Gebraucht werden vor allem warme Kleidung wie warme Jacken, Pullover, Winterschuhe, Mützen, Schals, Handschuhe, Lange Unterwäsche und gefütterte Hosen oder Hosen aus dickem Stoff. «Laut dem

Verein Gassenarbeit Schwarzer Peter werden vor allem Kleider für Männer gebraucht, aber auch warme Damenbekleidung ist willkommen», erklärt Anja Vitorino. Neben Kleidung würden auch drin-

Sie begrüsse es sehr, wenn die Leute ihre Kleidung, Schuhe und Schlafsäcke so lange brauchen, bis sie wirklich nur noch etwas für die Entsorgung seien, räumt Anja Vitorino ein. Das käme ihrer Sammelaktion natürlich nicht entgegen, aber sei punkto Nachhaltigkeit erfreulich. Wer nichts abzugeben habe, könne aber dennoch helfen, betont sie. Auch Geldspenden für den Verein Gassenarbeit Schwarzer Peter seien sehr willkommen. «Wir versprechen, dass das Geld vom Verein unbürokratisch und direkt eingesetzt wird. Mit 20 Franken finanziere man beispielsweise eine Kurzberatung auf der Gasse oder im Büro, mit 50 Franken eine Woche Aufenthalt in der Notschlafstelle oder mit 100 Franken eine Meldeadresse und ein Postfach für einen Menschen ohne festen Wohnsitz für ein halbes Jahr. Spendenaktion im Nu Riu, Seidenweg 2, 4242 Laufen: Warme Kleidung, Schuhe, Schlaf- und Rucksäcke werden am 25. September 2021 von 8 bis 11 Uhr angenommen. Die Sammelaktion findet draussen statt. Weitere Infos zum Verein Gassenarbeit Schwarzer Peter unter www. schwarzerpeter.ch.

WoS. Heute Abend zeigt das Kino im Kulturzentrum Alts Schlachthuus den Südkoreanischen Film «Parasite». Zunächst ist es nur der junge Ki-Woo, der als Nachhilfelehrer Anstellung bei der reichen Familie Park findet. Doch dann bringt er nach und nach und mit betrügerischer Raffinesse auch seine Schwester und die Eltern in Jobs unter. Eintritt Erwachsene zehn Franken, Jugendliche fünf Franken, Filmstart 20.30 Uhr. Einlass nur mit Covid-Zertifikat (ab 16 Jahre). ANZEIGE

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Donnerstag, 23. September, 20.30 Uhr

Parasite Komödie, Drama; Südkorea 2019, 132 Min. KONZERT

Freitag, 24. September, 20.00 Uhr

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Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 24. September, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Pfarrer Hans Bollinger und Vorbereitungsteam, Kirche Metzerlen (ohne Zertifikat)

Breitenbach, im September 2021 «Wenn wir dir auch Ruhe gönnen, ist doch voll Trauer unser Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, das war unser grösster Schmerz.»

Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Gründungsmitglied und Präsidenten des Verwaltungsrates

Sonntag, 26. September, 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Hans Bollinger (ohne Zertifikat)

Viel zu früh nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Onkel und Götti

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Freitag, 24. September, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Freitag, 24. September, 19.15 Uhr, Einfach zuhören+, wenn möglich draussen um die Feuerschale auf dem Kirchenplatz der reformierten Kirche Laufen zu einem aktuellen Thema. Wir üben uns darin, in Ich-Form unsere Meinungen, Ansichten, Erfahrungen zu erzählen und darin, anderen mit zum Teil gegenteiligen Standpunkten zuzuhören. Dann diskutieren wir miteinander. Es sind alle herzlich willkommen. Samstag, 25. September, 18.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Tag der Musik mit der Musikschule Laufental-Thierstein, „In Laufen um die Welt“ – Musizierende unter der Leitung von Olivia Borer und mit Pfarrerin Regine Kokontis. Zertifikatspflicht für den Abendgottesdienst vom 25. September, 18 Uhr. Dienstag, 28. September, 11.45 Uhr, ökumenischer Mittagstisch für SeniorInnen, 11.45 bis 14.00 Uhr, im Kirchgemeindehaus der christkatholischen Kirchgemeinde an der Viehmarktgasse, Anmeldung bis 27. September, um 12.00 Uhr beim Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Sabine Freund: 061 761 40 43. Es können maximal zwölf Personen teilnehmen.

Reinhold Helfenfinger-Zurflüh 3. April 1948 – 15. September 2021

Sein erfülltes Leben war geprägt von Güte und Liebe zu uns allen. Wir behalten ihn in dankbarer Erinnerung. Wir vermissen dich: Margrit Helfenfinger-Zurflüh Livia und Armin Kündig mit Lars, Manuel und Alina Petra Helfenfinger und Elmi Meier Urs und Clairette Helfenfinger mit Familie Dieter Christ-Helfenfinger mit Kinder Patrick Eberle-Helfenfinger mit Kinder Daniel Helfenfinger-Weinbeck mit Kinder Verwandte, Bekannte und Freunde

Gottesdienste: Maskenpflicht! Bis 50 Personen ohne Covid-Zertifikat! Anmeldung hilfreich!

Sonntag, 26. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Erntedankgottesdienst und Bazar draussen im Carport mit Stricksachen für den guten Zweck, Pfr. Stéphane Barth, Org. Blandine Abgottspon und SoSschulleiterin Susanne Rodella. Wir rechnen mit max. 50 TN.

Sonntag, 26. September, 10.15 – 11.15 Uhr, mit Beginn im GD, danach im Gde.-Saal. Thema: Erntedank und NepalBazar, Leitung: Susanne Rodella

Nepal-Bazar: Sonntag, 26. September, gegen 11.15 Uhr im Carport der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, direkt nach dem Erntedankgottesdienst. Mit Stricksachen zum Verkauf. Der Erlös geht an wohltätige Institutionen in Nepal am Himalaya. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50.

welcher am 15. 9. 2021 nach kurzer Krankheit im Alter von 73 Jahren verstorben ist. Du wirst uns fehlen, aber in unseren Herzen wirst Du weiterleben.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Helfenfinger AG 4226 Breitenbach

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Traueradresse: Margrit Helfenfinger-Zurflüh, Breitenweg 615, 4245 Kleinlützel

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln auf dem Gesicht der Menschen, die sich an ihn erinnern.

Lena Jeker-Häner 25. Nov. 1926 – 19. Sept. 2021

Wir nehmen Abschied von

Franz Hänggi

Wir vermissen Dich und denken an Dich in inniger Liebe und grosser Dankbarkeit.

23. Februar 1932 bis 7. September 2021 Nunningen

Heiner Jeker Ruth und Markus Berger-Jeker Susanne Jeker Siggemann und Peter Siggemann Esther und Markus Christ-Jeker Deine Enkelkinder: Till, Sarah, Florian, Tobias

In unendlicher Traurigkeit aber auch dankbar, dass wir ihn über viele Jahre seines Lebens begleiten durften, müssen wir uns leider von Franz verabschieden. Er ist friedlich eingeschlafen in seinem Heim am Riedenweg.

Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 28. September 2021 um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch statt. Anstelle von Blumen freut sich die die Stiftung Pro Artenvielfalt über Ihre Spende. IBAN CH98 0900 0000 6069 9120 8, Vermerk: «Franz Hänggi». Dreissigster: Sonntag, 17. Oktober 2021, um 10.45 Uhr in der Kirche Oberkirch Diese Anzeige gilt als Leidzirkular.

Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 28. Sept. 2021 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Büsserach Es gelten die aktuellen Coronarichtlinien. Traueradresse: Heiner Jeker, obere Hofmattstrasse 1, 4227 Büsserach

Danksagung Die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Zuneigung, die wir beim Abschied von meinem lieben Ehemann und unserem Papi Franz Spaar-Kessler erfahren durften, haben uns tief berührt und geben uns Trost.

Ein arbeitsreiches Leben ist zu Ende Es ruhen zwei fleissige Hände Er hat die Welt bereist nun ist er auf seiner letzten Reise

Besonders danken wir:

Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00 – 19.30 Uhr, Gde.Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1 am 23. Sept. und Gr. 2 am 30. Sept.

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Franz von Assisi

Sonntag, 3. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Taufgottesdienst, Täufling: Ianto Rodella aus Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr. Sonntagsschule/ChinderChilche:

Reinhold Helfenfinger-Zurflüh

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 23. September 2021, um 14,30 Uhr in der Kirche in Kleinlützel statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Kirche für die Trauerfamilien und Verwandten reserviert.

Andreas Hänggi im Namen aller Angehörigen, Nachbarn und Freunde Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Der Tag neigt sich zu Ende, es kommt die stille Nacht; nun ruht, ihr müden Hände, das Tagwerk ist vollbracht.

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater und Götti

Bruno Dreier-Borer 25. 3. 1931 – 15. 9. 2021 Heidi Dreier-Borer Agnes und Walter Jeger-Dreier Moritz und Susi Dreier-Brunner Silvia und Christoph Vetter-Dreier Grosskinder und Urgrosskinder Verwandte und Bekannte Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 24. 9. 2021 um 14.30 Uhr in der Kirche Kleinlützel im Familienkreis statt.

– Herrn Pfarrer Ignazy Bokwa für den einfühlsamen Abschiedsgottesdienst, sowie dem Organisten für die musikalische Umrahmung – dem Team der Spitex Dorneck/Thierstein für die Unterstützung zu Hause – Dr. R. Haberthür und Team, den Ärzten des Inselspitals Bern, besonders Frau Dr. B. Schwacha-Eipper, sowie dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Liestal – den Schulkameradinnen und Schulkameraden vom Jahrgang 1948 für ihre Anteilnahme – allen Verwandten und Bekannten für die einfühlsamen Beileidsbekundungen, den Grabschmuck und die grosszügigen Geldspenden Ruth, Nadine, Daniel und Tamara mit Familien Meltingen, im September 2021 Dreissigster: Aufgrund der neuen Situation sind die Plätze sehr beschränkt

Ida hat ihre Lebensgeschichte, Karl hat seine. Wie jeder Mensch.

Ab 15.15 Uhr öffentliche Verabschiedung beim Grab unter Einhaltung der aktuellen Regeln. Traueradresse: Moritz Dreier, Taläggerli 374, 4245 Kleinlützel

Anonyme Bestattungen? Es gibt Alternativen. Fragen Sie uns!

www.die-bestatterin.ch

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Bestattungsdienst Doris Passalacqua

Nunningen 061 791 11 41 Laufen 061 761 30 50


Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

Aktuelles

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Bearbeitung und intensive Diskussion des Budgets 2022 (Erfolgsrechnung sowie Investitionsrechnung). • Einzelne Stossrichtungen und strategische Entscheide im Rahmen des räumlichen Entwicklungskonzepts (REK) besprochen respektive vorbereitet.

• Die Situation der Regionalen Wasserversorgung diskutiert. • Besprechung eines Budgetantrags des Zweckverbands Sozialberatung Laufental. • Bestätigung der Verlängerung Sommersaison gemäss Boulevardverordnung bis Ende Oktober (Ende der Sommerzeit). Gastronomen dürfen demnach die temporär eingerichteten Sitzplätze auf der Allmend noch rund vier Wochen länger beanspruchen.

Musikschule Laufental-Thierstein I Orchester Laufental-Thierstein Stadtharmonie Laufen I Stadtmusik Laufen I Gäste

TAG DER MUSIK

Aus der Stadtratssitzung vom 20. September 2021

St. Katharinenkirche

Helye-Platz

Musikschule & Gäste

Blasmusik

13.00 MELODIEN AUS MUSICAL & FILM Chor, Sologesang und Klavier 14.30 1,2,3 MIR SPIELE NID ELEI EIN WÜRFELSPIEL Blockflöte, Schlaginstrumente und Klavier 16.00 „LIEBER FENCHEL...“ Die Geschwister Mendelssohn szenisch-musikalisch Zu Gast: Barbara & Tobias 17.30 VIERHÄNDIGE SOMMERNACHTSKLÄNGE AM KLAVIER UND AKKORDEON Klavierklassen und Akkordeonklasse 19.00 AUS DER MANEGE - ZIRKUSMUSIK Streichensembles 20.15 OFF-BEAT Orchester Laufental-Thierstein

10.00 - 11.30 LET‘S PLAY! Bläserbands der Musikschule 11.45 - 12.45 MUSIK IST TRUMPF Stadtharmonie Laufen Stadtmusik Laufen

ufen a L n e g n Wir brzium Klingen

Hintere Gasse Bandbühne Musikschule & Gäste 13.00 THE TONE REGULATORS THE UPBEATS - THE POP UP BAND THE CARPENTER BEATS 14.30 C‘N‘J & HITCHHIKERS 15.30 DROPBAND 16.00 THE BLACK KNIGHTS 16.30 Zu Gast: RAMPIG 17.30 RED DEVILS 17.50 WILD ONES

Reformierte Kirche

Sponsoren

18.00 -19.00 IN LAUFEN UM DIE WELT Wort und Musik aus den Ländern der Welt. Verschiedene Musikbeiträge der Musikschule

Strassenmusik zwischen Bahnhof und Stadthaus 10.00 -11.00 HE! Das Hornquartett der Musikschule 12.00 - 18.30

FESTWIRTSCHAFT Bandbühne Hintere Gasse

Risotto & Getränke

Serviert von den «Pfluderi Fäger»

Samstag 25.09.2021 10.00 - 21.30

Erneuter Vandalismus Erneut ist es ausserhalb des Schulbetriebs beim Primarschulhaus an der Baselstrasse zu Beschädigungen in erheblichem Ausmass gekommen. Es ist leider nicht das erste Mal. Die Stadt Laufen zeigt sich daher sehr enttäuscht und verärgert. Wieder müssen grössere Geldsummen für die Behebung von Schäden aufgebracht werden. Aktuell wurde das Sonnensegel mit einem grossen Brandloch zerstört. Zudem wurden Spielgeräte und die Strassenunterführung mit Farbe verschmiert. Das sind keine Streiche. Viel-

mehr ist es eine strafbare Sachbeschädigung von Eigentum, das allen Laufnerinnen und Laufnern gehört. Wegen des Verhaltens von einer oder wenigen Personen haben nun alle anderen Nachteile. Weitere Massnahmen werden daher geprüft. Sollten Sie Hinweise zu Vorkommnissen auf dem Schulhausareal haben, nimmt diese die Stadtverwaltung per EMail auf info@laufen-bl.ch oder der Stadtverwalter-Stellvertreter, Herr Peter Schindelholz, persönlich telefonisch unter Tel. 061 766 33 32 entgegen.

Baustelle SBB DelémontAesch Mastfundamentbau: Situation und Info Das Grossprojekt für die SBB geht gut voran und diese Woche wird im Bereich LaufenZwingen mit Los 5 gestartet. Gerne möchten wir darüber informieren, dass ab sofort im Bereich im Bereich zwischen Laufen und Zwingen die Bauarbeiten beginnen. Langhagweg: Die Fundamente befinden sich jeweils hangseitig. Die jeweiligen Arbeitsperimeter werden abgesperrt und signalisiert. Ziel ist es, dass Fussgänger und Velofahrer unter

Berücksichtigung von kleineren Wartezeiten stets passieren können. Das Vorbeifahren von Autos und Lastwagen ist in dringenden Ausnahmesituationen unter Absprache möglich, jedoch wird, jeweils von Seiten Laufen und Zwingen her, ein Sackgassenschild angebracht. Sollten Fragen oder Unklarheiten aufkommen so stehen Ihnen Herr Mario Kropf (Bauleiter/ Bauherrenvertreter SBB) oder Herr Niklas Schäublin von Terraluk, Tel. 061 761 17 17, gerne zur Verfügung.

Im Freien macht es doppelt Spass

Eine Woche draussen: Die Kinder des Kindergartens Hinterfeld lernten in der Natur unter anderem, wie lange es dauert, einen dicken Ast in zwei Teile zu sägen. FOTO: ZVG

Eine ganze Woche draussen unterrichten – ja geht das denn? Dass das sehr wohl funktioniert, bewies der Kindergarten Hinterfeld vor zwei Wochen. Im Rahmen der Aktionswoche «Ab in die Natur» des WWF verbrachte auch der Kindergarten Hinterfeld unter der Leitung der Kindergärtnerinnen Vanessa Horstmann und Miriam Hüsler eine ganze Woche in der freien Natur — dies nicht zum ersten Mal. Man könne gerade im Wald so viel lernen, sagt Miriam Hüsler. Zum einen seien die Kinder motorisch gefordert, gerade die Kleineren im ersten Kindergartenjahr seien im Wald noch etwas unsicher unterwegs. Wurzeln und kleine Sträucher

würden da noch den einen oder anderen Stolperer verursachen. Mit Materialien aus der Natur könne man aber auch wunderbar zählen lernen, die Sinne schärfen, sägen, bauen, musizieren oder auch einfach spielen. Die Kinder würden auch lernen, was es heisst, sich richtig für jedes Wetter anzuziehen, Alle neuen Kinder des Kindergartens Hinterfeld konnten sich in dieser Woche einen Baum aussuchen. Die Grossen mussten ihren Baum vom letzten Jahr wiederfinden, was auch allen gelungen sei, sagt Hüsler. An den folgenden Waldmorgen, welche in der Regel wöchentlich stattfinden, können die Kinder zu «ihrem» Baum eine Beziehung aufbauen und anhand der Veränderungen, die der Baum während des Jahres durchmacht, viel dazulernen.

Sind Sie eine engagierte und interessierte Persönlichkeit, welche ab August 2022 bei unserer Stadtverwaltung eine

Lehre als Kauffrau/Kaufmann (E- oder M-Profil)

Verlängerte Badisaison fällt ins Wasser Die Hoffnungen, nach dem verregneten Sommer 2021 die Schwimmbadsaison um eine oder zwei Wochen verlängern zu können, haben sich zerschlagen. Der Wettergott meinte es auch zum Abschluss der Saison nicht gut mit den Badigästen. Da auch für diese Woche kaum 20 °C als Tageshöchsttemperatur und Regen prognostiziert wurden, musste das Schwimmbad Nau wie angekündigt seine Türen letzten Sonntag 19. Sep-

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tember 2021 um 18.00 Uhr für dieses Jahr schliessen. Wir danken allen Badigästen aus nah und fern für Ihre Treue und hoffen, dass Sie trotz des schlechten Wetters einige schöne Stunden im Schwimmbad Nau und im Badibeizli verbringen oder Ihre Trainingseinheiten absolvieren konnten. Wir freuen uns, wenn Sie uns nächstes Jahr wieder besuchen. Technische Dienste und das Badi-Team

absolvieren will? Bringen Sie gute schulische Kenntnisse mit (Sekundarschule Niveau E, P oder Bezirksschule Solothurn), haben ein gutes Allgemeinwissen und sind an Politik sowie am Gemeindegeschehen interessiert? Sie sind motiviert Neues zu lernen, arbeiten gerne am Computer und schätzen den telefonischen sowie persönlichen Kundenkontakt mit der Einwohnerschaft? Sie haben gute Umgangsformen und sind zuverlässig? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. In den verschiedenen Abteilungen (Einwohnerdienste/Präsidialabteilung, Bauabteilung, Finanz- und Rechnungswesen) bieten wir eine abwechslungsreiche und fundierte kaufmännische Ausbildung an. Ihrer Bewerbung legen Sie bitte einen Lebenslauf mit Foto, Zeugnisse der letzten drei Schuljahre und den Multicheck bei. Die Unterlagen senden Sie bis 30. September 2021 an die Stadtverwaltung Laufen, Frau Kimberly Fankhauser, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder per Mail an kimberly.fankhauser@laufen-bl.ch. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Kimberly Fankhauser, (Tel. 061 766 33 33) gerne zur Verfügung.

MATHIAS CHRIST, STADTRAT

Während ich hier schreibe, ist es draussen grau und regnerisch. Ideal also, um ein paar Zeilen zu schreiben, die letzten Wochen zu reflektieren und über Aktivitäten rund um das Departement Wirtschaft, Kultur und Sport zu berichten. Der September war uns wettertechnisch bisher wohlgesinnt und so durften ein paar langersehnte Sommertage genossen werden. Die Badi konnte nach dem äusserst verregneten Sommer die Besucherstatistik etwas aufpolieren. Allerdings wird diese Saison in der Bestenliste mit einem fetten Minus «unter ferner liefen…» eingehen. Die Kooperation mit der Badi Aesch, wonach Laufner und Aescher Saisonabonnement-Besitzerinnen und -Besitzer eine bestimmte Anzahl Eintritte in der jeweils anderen Badi inkludiert haben, fand Anklang. Ein erstes Auswertungsgespräch hat gezeigt, dass beide Gemeinden Interesse zeigen, diese Kooperation im nächsten Jahr weiterzuführen. Dem ganzen Badi-Team und der Schwimmbadkommission sei an dieser Stelle ein Dankeschön ausgesprochen. Nebst der nach wie vor angespannten Pandemiesituation, wo Angestellte und Vereine behördlich verpflichtet waren, Schutzkonzepte zu erarbeiten und diese auch umzusetzen, sorgten die Hochwassersituation und das steigende Grundwasser im Sommer für eine kurze Zeit auch in der Badi für eine angespannte Situation. In den Wochen nach den Sommerferien fanden einige Sitzungen zum gegenseitigen Austausch mit Vereinen und Institutionen statt. Dabei wurde einmal mehr deutlich, was für ein gut funktionierendes und professionell geführtes Vereinswesen wir in Laufen haben. Ob Kultur- oder Sportverein, überall trifft man auf engagierte Menschen, die sich ins Zeug legen und keinen Mehraufwand scheuen, damit einerseits der Vereinsalltag nach den Unterbrüchen wieder funktioniert, und andererseits die aktuell geltenden behördlichen Anordnungen eingehalten werden. Dies verdient grosse Anerkennung, aber auch Verständnis, wenn bestimmte, hoffentlich absehbare Einschränkungen zur Ausführung der Anordnungen vorherrschen. Gerne verweise ich noch auf den Tag der Musik am kommenden Samstag 25. September: einer von vielen verschobenen Jubiläumsanlässen der Stadt Laufen, der nun nachgeholt werden kann und ein buntes Musikprogramm verspricht. Bis zum grössten Laufner Kulturanlass dauert es zwar noch eine Weile. Dennoch sind die Vorbereitungen für die Fasnacht angelaufen. Die aktuell geltende Zertifikatspflicht macht eine sichere Planung nicht leicht. Der Stadtrat und das Fasnachtscomitée stehen im gegenseitigen Austausch. In der Planung wird wohl weiterhin Flexibilität gefordert sein. Abschliessend sei noch der Fortschritt des Projekts «Sport- und Freizeitregion Laufental-Thierstein» erwähnt. Ein erster Mitwirkungsanlass fand am letzten Samstag statt. Die Idee zur Schaffung regionaler Strukturen für die Sportanlagen fand dabei grossen Anklang. Man darf gespannt sein, welch weitere Entwicklung dieses Projekt nehmen wird. Eine entsprechende Medienmitteilung finden Sie in dieser Ausgabe des Wochenblatts.


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Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Danksagung

(anstelle von Karten)

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen. Die Praxis

Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbach, bleibt wegen Ferien von Freitagnachmittag, den 1. Oktober 2021 bis 16. Oktober 2021 geschlossen.

Pract. med. P.-F. Albrecht Bretzwilerstrasse 9 4208 Nunningen

Wir haben Ferien vom 30.09.2021 bis und mit 17.10.2021

Still und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hände, möge Gott dir Frieden geben, dort im ewigen Vaterland.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwester, Tante und Gotte

Ida Stadler-Müller 4. Juli 1931 – 14. September 2021

Die Trauerfamilie

Zum Abschied von Erich Kern Die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit haben uns tief berührt und geben uns Trost. Kraft geben auch die vielen liebenswürdigen Zeilen in den Kondolenzkarten. Vielen Dank. Ein Dankeschön an das aufgestellte Spitex-Personal für die liebevolle Pflege zuhause. Speziellen Dank gilt auch den Ärzten, besonders Frau Dr. Grandinetti. Nicht zuletzt herzlichen Dank für den feierlichen Gottesdienst in der Martinskapelle durch Herrn Pfarrer Roger Schmidlin und Herrn Diakon Christof Klingenbeck. Die Trauerfamilie mit stillem Gruss Laufen, im September 2021

Abschiedsgottesdienst: 1. Oktober 2021 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche, Schutzrain 5, Laufen (gemäss BAG 50 Personen / ohne Zertifikatspflicht) Traueradresse: Marianne Stadler Meury, Leimbank 22, 4223 Blauen

Eine Stimme,die uns vertraut war,schweigt. Ein Mensch,der immer für uns da war,lebt nicht mehr Was bleibt sind Liebe, Dank und Erinnerung an die schöne Zeit

Bättwil

DANKSAGUNG

Baupublikation

Bauherrschaft: Lema-Martinez Carmen / Strech Dirk, Kirschenweg 20, 4112 Bättwil Projektverfasser: Lopeznavarro Architekten, 4051 Basel Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-025, Garagenanbau Bauplatz: Kirschenweg 20 Bauparzelle: GB Nr. 1000 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 07.10.2021

Büren

Wir haben Abschied genommen von unserem geliebten S’Martha, euses liebevolle und immer ufgstellte Mami, s’Grosi und s’Urgrosi isch plötzlich nümmi do

Martha Facchinetti-Horni 17.05.1937 bis 16.09.2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Ernst Manuel und Bettina, Schlossmattweg 4d, 4413 Büren Bauobjekt: Einbau von 2 Dachfenstern Projektverfasser: Ernst Manuel Bauplatz: Schlossmattweg 4d, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 3018 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 8. Oktober 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Scharowski Jan Marc und Sonja, Haretenweg 5, 4413 Büren Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch eine Luft / Wasser-Wärmepumpe Projektverfasser: Omlin Energiesysteme AG, Salinenstrasse 3, 4127 Birsfelden Bauplatz: Haretenweg 5, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2387 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 8. Oktober 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Liedke Anne-Kathrin und Micha, Unterer Turnplatzweg 6, 4413 Büren Bauobjekt: Garten Umgestaltung, Stützmauer und Schwimmbad Projektverfasser: Liedke Anne-Kathrin und Micha Bauplatz: Unterer Turnplatzweg 6, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1535 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 8. Oktober 2021

Erschwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Purtschert Stephan und Monika Rieselstrasse 1, 4228 Erschwil Bauprojekt: Ersatz Elektroheizung durch aussen aufgestellte Luft-/Wasser-Wärmepumpe Projektverfasser: Steiner Energietechnik Baselstrasse 21, 4243 Dittingen Bauplatz: Rieselstrasse 1 Bauparzelle: GB 1177 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 23. 9. 2021 – 7. 10. 2021

Mir si sehr truurig und chönne s’fascht nit glaube ä sone tolle Mensch und Fründin z’verliere. Mir hei bereits am Dunnschtig, 23. Septämber ä Abschiedsfiir für sie gmacht. Frieda und Hans Hostettler-Facchinetti Marc und Désirée Hostettler mit Noé Pascal Hostettler Luciano und Brigitte Facchinetti David Facchinetti und Manuela Oehrli mit Nico Am Fritig, 22. Oktober 2021 isch am Obe dr 30gsti i dr katholische Chilchä Laufe. Traueradresse: David Facchinetti, Strengenfeldweg 25, 4222 Zwingen

20. Mai 1940 - 19. August 2021

Dankbar sind wir für die mitfühlenden Worte und die überwältigenden Zeichen der Anteilnahme wie auch die grosszügigen Spenden. Es ist schön, diese Verbundenheit zu spüren und nicht allein zu sein. Ein besonderer Dank geht an Pfarrer Claudius Jäggi für die wunderschön gestaltete Abschiedsfeier,das Ärzte- und Pflegeteam des Unispitals Basel sowie der Hausarztpraxis Hinterfeld in Laufen für die Betreuung während seiner Krankheit und der Fahnendelegation der Schützengesellschaft der Stadt Laufen für den letzten Gruss. Auch danken wir allen Verwandten, Bekannten, Freunden, Schulkameraden und all jenen, die dem Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen haben. Die Trauerfamilie Laufen, im September 2021

Wir warten aufgrund seiner Verheissung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. 2. Petrusbrief 3, 13

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, möge Gott dir Frieden geben dort im ewigen Heimatland.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Götti und Cousin

Christian Wyss-Neyerlin 18. Juni 1929 – 18. September 2021 Nach kurzem Spitalaufenthalt ist er friedlich eingeschlafen.

In stiller Trauer Elisabeth Wyss Regula Wyss Rita und Cornel Bron-Wyss mit Ramona und Nadine Doris und Alois Schnell-Wyss mit Stefanie und Viviane Ferdj Wyss (Bruder) Elisabeth Wyss (Schwester) Verwandte und Bekannte Die Abdankung und Beisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Elisabeth Wyss, Mühleweg 16, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.

Ulrich (Ueli) Bögli-Bohrer

Breitenbach BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN Verkehrsbeschränkung in Breitenbach Fehrenstrasse Gässliackerweg Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Abbrucharbeiten und Erstellung eines Mehrfamilienhauses an der Fehrenstrasse 22 bis 24 sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich. – Das Trottoir wird im Baustellenbereich gesperrt. – Der Fussgängerstreifen Schulgartenweg wird um ca. 50 m verschoben. – Die Fussgänger müssen das gegenüberliegende Trottoir benützen. Dauer: ab sofort – Samstag, 30. April 2022 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 24. September 2021 kai/zea

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger


LAUFENTAL

Schulareal aufwerten

Bea Asper «Sind dies die richtigen Ausgaben? Und kann sich Grellingen diese Investitionen leisten?», gehörten zu den Fragen, welche Einwohner an der Gemeindeversammlung stellten. Der Gemeinderat meinte Ja und die Mehrheit der 40 Anwesenden folgte den Kreditanträgen. Zur Diskussion standen ein Verpflichtungskredit von 160 000 Franken für die Erneuerung des Mobiliars in den renovierten Schulzimmern, 368 000 Franken für einen ersten Teil der Neugestaltung des Schulhausareals und 85 000 Franken für die Sanierung der Wohnung im Obergeschoss des Gemeindehauses. Mit neuen Wandtafeln, praktischen Tischen und bequemen Stühlen könnte das Lernen und das Unterrichten in Grellingen angenehmer werden. Nachdem das Gebäude und die Zimmer in neuem Glanz erscheinen, soll auch die Innenausstattung aufgefrischt werden. Die Wandtafeln seien teilweise 50 Jahre alt, gab die zuständige Gemeinderätin, Nadine Patterson-Oschwald, zu bedenken. Für ein zeitgemässes Unterrichten braucht es flexible Tafelsysteme. Gerade für Gruppenarbeiten können die Schüler die Tafeln auf ihren Tischen bearbeiten und danach der Klasse präsentieren – auf Augenhöhe, denn die Wandschienen sind auf verschiedenen Höhen montiert. Weiter seien auch die Werkbänke veraltet und brauchen ein neues Equipment. Der Souverän stimmte dem Kredit ohne Einwände zu.

Gemeinschaftswerk

Beim Vorschlag zur Neugestaltung des Schulareals gingen die Meinungen auseinander. Der Gemeinderat hatte die Planung einem Gesamtkonzept unterworfen. Die Umsetzung käme auf über 700 000 Franken zu stehen. Ressortchef Dany Hugelshofer und Gemeindepräsident Alex Hein betonten, dass man etappenweise vorgehe. Jetzt stehe lediglich ein Teilbereich zur Diskussion. Es bleibe offen, ob und wann der restliche Teil zur Ausführung käme. Dieser betreffe die Gestaltung des Sportbereichs und die Parkplätze. Die Parkierung soll nicht

mehr auf dem Pausenplatz erfolgen, sondern auf der Spielwiese. Dagegen regte sich Widerstand. Ein Antrag aus dem Plenum, der Gemeinderat soll für das Parkplatzproblem im oberen Bereich eine Lösungsvariante ausarbeiten, wurde mit 23 Nein- zu 9 Ja-Stimmen abgelehnt. In der Schlussabstimmung wurde der Vorschlag des Gemeinderates (und der Kredit von 368 000 Franken) mit grossem Mehr angenommen. Dieser sieht vor, dass man den Pausenhof naturnah umgestaltet und den Kindern ihren Herzenswunsch erfüllt, im Hangbereich eine Kletteranlage und eine längere Rutschbahn zu realisieren. Der Vorplatz soll begrünt und mit Sitzbänken und einer Tischtennis-Anlage aufgewertet werden. Für die wegfallenden Parkplätze (für die Autos der Lehrpersonen) will man — als Zwischenlösung — beim Werkhof für Ersatz sorgen. Bei der Detailplanung und dem Bau des Spielplatzes würden die Kinder und Eltern miteinbezogen werden. «Das alles wird als Gemeinschaftswerk entstehen», meinte Hein. Des Weiteren zeigte sich ein Votant nicht einverstanden mit dem Kreditbegehren des Gemeinderates für die Erneuerung der Dachwohnung im Gemeindehaus. Er befürchtete, es sei die falsche Investition oder auf jeden Fall nicht zum richtigen Zeitpunkt. Die Mehrheit stützte das Vorhaben des Gemeinderates, die Wohnung (derzeit als Asylunterkunft) durch Veränderung der Räume nutzbarer zu machen. Der schlechte Zustand dulde kein weiteres Aufschieben, sagte Dany Hugelshofer.

Kein rosiges Budget

Auf die Frage, woher der Gemeinderat das Geld für die gesprochenen Kredite nehmen will, sagte Hein, dass man im Verlauf des Herbstes detailliert Auskunft geben werde. Die Finanzierung stehe im Zusammenhang mit dem Verkauf von Bauland und der Realisierung der beiden Überbauungen, über deren Stand man im Oktober informieren will. Mit den Investitionen zur Aufwertung der Gemeinde festige man die Strategie, neue Steuerzahler anzuziehen und mittel- bis langfristig aus der finanziellen Schieflage herauszufinden. So belasten hohe Aufwandüberschüsse die Gemeinde. Für das kommende Budget sehe es nicht rosig aus. «Der Prozess ist aber erst angelaufen, Gemeinderat und Kommissionen werden da sehr intensiv über die Bücher gehen», führte Hein gegenüber dieser Zeitung aus.

L AUFEN

Thomas Immoos Seit 16 Jahren beschäftigt der Teilzonenplan Dürrenboden die Stadt Laufen und die Grundeigentümer. 2005 wurde dieses Gebiet eingezont, aber ein Quartierplan zu erstellen, gelang nie, wie Stadträtin Sabine Asprion an der Gemeindeversammlung ausführte. Nun, nach vielen Verhandlungsrunden soll der bestehende Teilzonenplan aufgehoben werden und durch Zonen ohne Quartierplanpflicht ersetzt werden. Dafür beantragte der Stadtrat einen Planungskredit von 230 000 Franken. Wie viel Geld die bisherigen Planungsanläufe gekostet haben, sei nicht zu ermitteln, stellte Asprion auf Frage eines Stimmberechtigten fest. Sicher sei, dass sowohl für die Grundeigentümer als auch für die Gemeinde hohe Kosten angefallen seien. Was die künftigen Perimeterkosten angeht, «ist die Stadt Laufen ein gebranntes Kind». Denn bei einer anderen Strasse habe die Gemeinde nach einem Gerichtsurteil keine Perimeterbeiträge verlangen dürfen. Deshalb gehe man davon aus, dass dies auch im Gebiet Dürrenboden der Fall sein werde. «Es hängt aber

Peepshow auf dem Bauernhof

Überdrehter und grotesker geht’s nicht: Familie Holzer spielt für die Touristen das «Heidi» von Johanna Spyri. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Das beliebte hof-theater.ch spielte am letzten Donnerstag in der NeuhofSchüüre in Laufen die Tragikomödie «Holzers Peepshow». Das brillant inszenierte und gespielte Stück kam beim Publikum sehr gut an. Thomas Brunnschweiler Das Wort «Peepshow» hat etwas Anrüchiges an sich. In den 1970ern verband man es mit «Stützlisex» für verklemmte Mannsbilder. Wer bei der Komödie von Markus Köbeli einen SchenkelklopferSchwank erwartet hatte, sah sich eines Besseren belehrt. Natürlich ist «Holzers Peepshow» komisch, aber gleichzeitig auch mehrschichtig und tragisch.

Das Haus am falschen Ort

Kredit für Zonenplan genehmigt Im Gebiet Dürrenboden in Laufen soll es endlich vorwärts gehen. Dank des Planungskredites kann nun die Teilzonenplanung in Angriff genommen werden.

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L AUFEN

GRELLINGEN

Der Gemeinderat von Grellingen hält an der Strategie fest, trotz schwieriger Finanzlage in die Infrastruktur zu investieren. Die Gemeindeversammlung hiess die Kreditvorlagen gut.

Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

von der Klassifikation der Strasse und dem Ausbaustandard ab«, antwortete die Stadträtin auf eine weitere Frage.

Bestandesgarantie gewahrt

Die Versammlung stimmte schliesslich nach kurzer Diskussion dem Planungskredit zu. Als nächstes werden die Rahmenbedingungen für die nächsten Planungsschritte festgelegt und eine Teilzonenplanung erarbeitet werden. Dann erfolgen die kantonale Vorprüfung und die öffentliche Mitwirkung, bevor die Gemeindeversammlung über den Teilzonenplan befinden kann. Zum Schluss gibt es eine öffentliche Planauflage und die Genehmigung durch den Regierungsrat. Zustimmung fand auch der Waldlinienplan Glashütte 2. Dort, in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs Bärschwil, auf Gemeindegebiet von Laufen, möchte die Firma Bernasconi das alte Gebäude durch ein neues ersetzen. Wegen der bestehenden Waldbaulinien verlöre sie aber die Bestandesgarantie, führte Asprion aus. Die Firma sei seit Jahrzehnten dort ansässig. Ausserdem habe der Kanton signalisiert, dass man sich dem Baugesuch nicht entgegenstellen werde, obwohl es sich um ein Uferschutzgebiet handle und es teilweise in der Landwirtschaftszone liege. Neu wird oberirdisch eine allgemeine Waldbaulinie festgelegt, die exakt der heutigen Gebäudefassade. Unterirdisch wird ein einheitlicher Abstand von 2,5 Metern zur allgemeinen Waldbaulinie festgelegt.

Der Inhalt ist rasch erzählt: Das Haus der Bauernfamilie steht am falschen Ort.

Hier kommen höchstens Touristen zum «Pinkelhalt» vorbei. Weiter unten und oben geht es den Leuten gut, nur auf dem Holzerhof herrscht Meister Schmalhans und gähnende Langeweile. Man beschliesst, einen Nebenverdienst zu erwirtschaften. Die Touristen sollen für Geld ins Innere der heilen rustikalen Alpenidylle blicken. Das «Güggseln» durchs Fenster — eben das «peep inside» — soll den unrentablen Bauernhof wieder in die schwarzen Zahlen bringen. Die Holzers wollen möglichst ihr normales Leben spielen, aber ihre schon bestehende Sprachlosigkeit wird dadurch noch schlimmer. Bauer Holzer gibt stets Floskeln zum Besten, wie «Die wei luege wie s isch. Wül s da no isch, wie s isch. Das isch es.» Eigentlich herrscht in der Familie die reine Nichtkommunikation. Nachdem Holzers sogar dazu übergehen, Johanna Spiris «Heidi» nachzuspielen und mehrsprachige Musicals daraus zu machen, kippt die Situation vollends ins Absurde. Hinter der «Bühne» tun sich — wie in Michael Frayns Komödie «Der nackte Wahnsinn» — menschliche Abgründe auf. Reich geworden, gerät Holzers Welt ganz aus den Fugen.

Gian Pietro Incondi hat «Holzers Peepshow» glänzend inszeniert. Temporeiche Szenen wechseln mit spannungsreichem Schweigen. Dänu Brüggemann ist die ideale Besetzung des wortkargen und übellaunigen Bauern Hans Holzer. Man nimmt ihm die Rolle von Anfang bis Schluss ab. Das kann auch von den anderen Spielenden gesagt werden. Barblin Leggio-Hänseler, die auch schon in Filmund Fernsehproduktionen zu sehen war, gibt Hans’ Frau Martha mit einer Mischung von naiver Weltfremdheit und versteckter Frustration. Fabienne Trüssel überzeugt als Tochter Anna, die als Einzige glaubt, dass sich am Horizont noch andere Welten auftun, und schliesslich in die Stadt zieht. Christoph Keller mimt Hans Holzer junior. Man spürt, dass er auch als Comedian auf Kleinkunstbühnen steht. Last, but not least ist da Mario Gianella, der «Ätti», den man bei Bedarf vom Rollstuhl aufs Ofenbänkli katapultiert und der im Stück nur ein Wort sagt. Die Technik von Cyrill Altwegg, die Kostüme von Eveline Rinaldi und die Musik von Balz Aliesch vervollständigen den Eindruck einer hochprofessionellen Theatertruppe.

DUGGINGEN

Duggingen auf Wachstumskurs Die Gemeindeversammlung zeigte sich einverstanden, dass auf der grünen Wiese eine Überbauung mit 42 Wohnungseinheiten entstehen kann. Bea Asper «Geplant ist eine attraktive Überbauung, die hohen Qualitätsansprüchen genügt und Rücksicht nimmt auf die Umgebung», resümierte Gemeinderat Peter Tschudin an der Gemeindeversammlung. Dem Quartierplan «Anna-ZipperWeg» sei eine Planungszeit von mehreren Jahren vorausgegangen. Das vorliegende Projekt sei sowohl beim Kanton (in der Vorprüfung) als auch beim Gemeinderat auf Zustimmung gestossen. Durch Zusammenarbeit der Grundeigentümer geht es um ein 10 000 Quadratmeter grosses Areal, das einer erhöhten Nutzung zugeführt werden soll — diese lohnte sich auch für die Gemeinde. Tschudin sprach davon, dass die Gemeinde mit einer Mehrwertabgabe von 1,2 Millionen Franken rechnen dürfe. «Innerhalb des Quartierplanperimeters wird eine hauptsächlich dem Wohnen vorbehaltene Bebauung angestrebt. Geschäftsnutzungen

mit nicht störenden Betrieben wie Büros, Arztpraxen sollen möglich sein», heisst es im Quartierplan. Dieser legt sechs Baubereiche und pro Baubereich die maximale Gebäudehöhe sowie die maximale Bruttogeschossfläche fest. Tschudin wies darauf hin, dass es bei der Gebäudehöhe zu keiner Sonderregelung komme, sondern dass diese gleich sei wie bei der Bebauung nach Zonenreglement. Geplant sind Mehrfamilienhäuser sowie Terrassenhäuser. Im Reglement wurde festgehalten, dass Flachdächer zu begrünen seien. Vorgesehen ist der Bau von 42 Wohnungen in verschiedenen Grössen. Der Gemeinderat geht von rund 100 neuen Einwohnerinnen und Einwohnern aus. Gemäss Leitbild ist das moderate Wachstum Teil der Zukunftsstrategie von Duggingen. Mit der Nähe zur S-Bahnhaltestelle erfülle die geplante Überbauung wichtige Standortkriterien. Durch das Quartierplan-Verfahren könne die oberirdische Verkehrsfläche auf ein Minimum reduziert werden, meinte Tschudin. Die Parkierung wird mit einer Tiefgarage gelöst. Vorgesehen sind 64 Plätze. Oberirdisch könnten nur wenige Parkplätze erstellt werden, man plane vor allem auch mit Veloabstellplätzen. Die Er-

schliessung der Überbauung erfolge über den Anna-Zipper-Weg. «Ein Fussweg mit öffentlichem Wegrecht verläuft vom Ende des Anna-Zipper-Weges bis zur Treppenanlage beim Steingrubenweg», veranschaulichte Tschudin. Das Wort lag dann bei der Gemeindeversammlung — und diese stimmte dem Quartierplan diskussionslos mit grossem Mehr zu.

Näher zu Basel als zum Laufental

Des Weiteren war an der Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle auch das Geschäft unbestritten, dass Duggingen aus der Stiftung Seniorenzentrum Rosengarten Laufen und aus dem Zweckverband Zentrum Passwang austreten soll. Der Gemeinderat begründete den Austritt mit der Neuorganisation im Bereich Alter und der Festigung von Versorgungsregionen. Dabei habe sich Duggingen entschieden, bei der Versorgungsregion Birsstadt mitzumachen. Zurzeit würden sich weder im Seniorenzentrum Rosengarten noch im Zentrum Passwang Einwohner von Duggingen befinden. Die Praxis zeige, dass Dugginger in Institutionen in Aesch und anderen Gemeinden mit Nähe zur Stadt Basel leben wollen. Die Versammlung stimmte der Strategie des Gemeinderates mit grossem Mehr zu.


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Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Helen und Jean Pelluch Fiechtenweg 20, 4147 Aesch Projektverfasser: Rudolf Jeger, Frohmattweg 9, 4226 Breitenbach Bauobjekt: 4 Holzhäuser (Tiny Houses) Bauplatz: Vorderfeldstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 406 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 7. Oktober 2021

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: van Deurse Franziska und Leon, Wydenweg 12, 4112 Flüh Projektverfasser: van Deurse Franziska und Leon, Wydenweg 12, 4112 Flüh Bauobjekt: Ersatz Dachflächenfenster Bauplatz: Wydenweg 12, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 770 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 23. 9. 2021 – 7. 10. 2021

Baupublikation

Bauherr: Taylor Angela und Simon, Steinrain 11, 4112 Flüh Projektverfasser: Taylor Angela und Simon, Steinrain 11, 4112 Flüh Bauobjekt: Gartensitzplatz und Geräteschrank Bauplatz: Steinrain 11, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 4357 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 23. 9. 2021 – 7. 10. 2021

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Amt für Verkehr und Tiefbau, Amthaus, Postfach, 4143 Dornach Bauobjekt: Steinschlagschutzverbauungen Grundeigentümer: Bürgergemeinde Kleinlützel, Huggerwaldstrasse 175, 4245 Kleinlützel Projektverfasser: PNP Geologie & Geotechnik, Gartenstrasse 15, 4132 Muttenz Bauplatz: Laufenstrasse, BP 50 – 52, Gebiet «Flueh/Stegmättli» Bauparzelle: 3456 / 548 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 23. September 2021 bis 8. Oktober 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Kleinlützel, Huggerwaldstrasse 175, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Steinschlagschutzverbauungen (Netzabdeckungen, Verankerungen, Niedrigenergie-Schutzzäune und Schutznetz) Grundeigentümer: diverse Projektverfasser: PNP Geologie & Geotechnik, Gartenstrasse 15, 4132 Muttenz Bauplatz: Dorfholle, Bereich der untersten Felskulisse Bauparzellen: diverse Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 8. Oktober 2021

Nuglar-St. Pantaleon

Das mobile Impfteam des Kantons Solothurn kommt nach Nuglar-St. Pantaleon

Büsserach

Grellingen

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen in Büsserach

Öffentliche Auflage für:

S-0174989.1 Transformatorenstation Breitenbachstrasse 67 (EBM Nr.: 17.090) – Ersatzneubau der TS auf derselben Parzelle Nr. 2161 der Gemeinde Büsserach, inkl. Kabeleinführungen

Koordinaten: 2607796 / 1249634 Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Primeo Netz AG, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die öffentliche Auflage findet wie folgt statt: Auflagezeit: 27. September 2021 bis 26. Oktober 2021 Auflageort: – Amt für Raumplanung, Werkhofstrasse 59, 4509 Solothurn – Gemeindeverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach (während der üblichen Öffnungszeiten) Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 – 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung (EntG; SR 711) Partei ist, kann während der Auflagezeit beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Während derselben Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a. Einsprachen gegen die Enteignung; b. Begehren nach den Artikeln 7 – 10 EntG; c. Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d. Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e. Die geforderte Enteignungsentschädigung. Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Stefan Schäfter und Doris Moser, Ackerbodenweg 260, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Stefan Schäfter, Ackerbodenweg 260, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Gartenschwimmbad Bauort: Ackerbodenweg 260 Bauparzelle: GB-Nr. 1201 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 7. Oktober 2021

Kommunikation Rheinstrasse 29 4410 Liestal T 061 552 20 02 medien.bud@bl.ch www.bl.ch

Gemeinde Grellingen; Planauflage Das von der Bau- und Umweltschutzdirektion am 09. August 2021 beschlossene Bauprojekt Abschnitt 3 KW Moos für den Hochwasserschutz an der Birs wird gemäss § 13 des Raumplanungs- und Baugesetzes, vom 27. September 2021 bis 28. Oktober 2021 in der Gemeindeverwaltung Grellingen öffentlich aufgelegt und kann dort während der Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Einsprachen zu diesem Bauprojekt sind bis spätestens 28. Oktober 2021 schriftlich und begründet der Bau- und Umweltschutzdirektion, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal einzureichen. Tiefbauamt

Gemeinde Grellingen

Öffentliches Mitwirkungsverfahren Bau- und Strassenlinienplan «Langemattweg» Der Gemeinderat Grellingen führt gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 und § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 das Mitwirkungsverfahren durch. Der Bau- und Strassenlinienplan mit Planungsbericht wird vom 27. September bis 11. Oktober 2021 auf der Gemeindeverwaltung Grellingen öffentlich aufgelegt und kann während der ordentlichen Schalterstunden eingesehen werden. Alle Unterlagen der Mutation sind ab 27. September 2021 auch auf der Webseite der Gemeinde unter www.grellingen.ch einsehbar. Ihre Anregungen und Änderungsvorschläge zur vorliegenden Mutation richten Sie bis spätestens 11. Oktober 2021 an den Gemeinderat Grellingen. Es gilt das Datum des Poststempels. Gemeinderat Grellingen

Seewen

AMTLICHE PUBLIKATION Im Auftrag des Gemeinderates der Gemeinde Seewen SO

Thema

Ausschreibung

Titel

Landwirtschaftliches Pachtland

Publikationsdatum

23. September 2021

Infolge ordentlicher Auflösung (Spezialvereinbarungen) bestehender Pachtverhältnisse endet das Pachtverhältnis mit der Gemeinde Seewen SO spätestens per 31. Dezember 2021 für folgende Pachtland-Parzellen:

Meltingen

Baupublikation

Bauherrschaft: Wyss Aepli Germaine u. AebliWyss Donat, Bündtenhag 328, 4233 Meltingen Bauobjekt: Gartenhaus / Zaun und Sichtschutzwand / Whirlpool Bauplatz: Bündtenhag 328 Parzelle: GB-Nr. 266 Hinweis: Teilweise bereits erstellt Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 7. Oktober 2021

Gausmetacker 8 T15 Pachtland-Parzelle

Rächtenberg 93 T9 und 93 T10 Verpachtungsgrundsätze

Die Verpachtung erfolgt nach den Verpachtungsgrundsätzen gemäss kommunalem Pachtreglement der Gemeinde Seewen SO.

Verpächterin

Gemeinde Seewen SO

Bewerbungen

Berechtigte Landwirte, die sich für die Pacht des landwirtschaftlichen Pachtlands interessieren, haben ihre Bewerbung schriftlich mit den notwendigen Unterlagen beim Gemeinderat der Gemeinde Seewen bis am 29. Oktober 2021 (Gemeinde Seewen SO, Gemeinderat, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen SO) unter dem Stichwort Pachtland einzureichen.

Auskünfte

Weitere Auskünfte erteilt der Gemeinderatspräsident Simon Esslinger (079 233 06 46; simon.esslinger@seewen.ch)

Weiteres Vorgehen

Der Gemeinderat wird die Bewerber auf ihre Berechtigung hin prüfen und die Zuteilung vornehmen.

Zeit 15.00 – 20.00 Uhr Datum 1. Impfung Donnerstag, 30. September 2021 Datum 2. Impfung Mittwoch, 27. Oktober 2021 Ort Mehrzweckhalle Nuglar-St. Pantaleon Ausserdorfstrasse 49

Holzenbergboden 8 T16.1 und 8 T16.2


Standortförderung Laufental Schwarzbubenland

Willkommen im E-Bike-Paradies Seit Anfang September ist die Region für E-Bikerinnen und E-Biker deutlich attraktiver: Das Angebot EBike-Land Nordwestschweiz lockt nicht nur mit 10 abwechslungsreichen Routen, sondern bietet am Wegesrand 20 kostenlose Ladestationen. Während die Batterien laden, kann die hiesige Gastronomie und Kultur genossen werden. Schwarzbubenland und Laufental sind im EBike-Land prominent vertreten. Der Sommer war zum Vergessen. Der Herbst zeigt sich zu Beginn aber von seiner goldigsten Seite. Das bedeutet für Gianni Fachin vom Meltingerberg positiven Stress: Von Mittwoch bis Sonntag herrscht in seiner Bergbeiz im Thiersteiner Jura auf 830 m ü. M. Hochbetrieb. Ausflügler, Wanderer und Biker wollen mit glustigen Speisen und kühlen Getränken versorgt werden. Per Anfang September hat die Besucherfrequenz von E-Bikerinnen und EBikern merklich zugenommen, und dies nicht ohne Grund: Einerseits liegt der Meltingerberg an «Klostertour» der neuen Karte von «E-Bike-Land Nordwestschweiz», andererseits ist hier eine von insgesamt 20 kostenlosen Ladestationen für E-Bikes in Betrieb. «Während die Biker ihr Essen geniessen, laden im Hintergrund die Batterien ihrer Bikes», freut sich Fachin. Er sei in der Vergangenheit vermehrt auf eine solche Möglichkeit angesprochen worden. Jetzt, wo die Ladestation da ist, war die Nachfrage vom ersten Tag an gross – die Bergbeiz brummt.

Regula Blättler SportShop Karrer AG

Wie geht es weiter auf der Route «Kloster»? Die neue Karte «E-Bike-Land Nordwestschweiz» gibt Auskunft, während im Hintergrund die Batterien laden.

Offene Türen Dass das Schwarzbubenland und das Laufental gleich mit 9 von 20 Ladestationen prominent im E-Bike-Land vertreten sind, ist kein Zufall. Die Idee für die Kombination von abwechslungsreichen Routen und nützlicher Rast stammt aus der Region. «Letzten Sommer habe ich

Sorgt in der Küche sowie an der Ladestation für «volle Batterien»: Gianni Fachin vom Bergrestaurant Meltingerberg.

für mich im Bünderland das E-BikeFahren entdeckt. Die Infrastruktur ist dort phänomenal. Da habe ich mir gedacht: Warum nicht auch bei uns?», sagt Marcel Schenker, Geschäftsleiter Tourismus des Forums Schwarzbubenland. Die Arbeitsgruppe Tourismus nahm das Projekt in Angriff und rannte mit der Idee bei Baselland Tourismus offene Türen ein. Dem Unterfangen wuchsen Flügel und es wurden weitere Partner, Sponsoren sowie Gemeinden ins Boot geholt, die sich finanziell am Projekt beteiligten.

Genussfahrer Anfang September wurde nun das EBike-Land Nordwestschweiz von Baselland Tourismus, Forum Schwarzbubenland und Trailnet Nordwestschweiz offiziell eröffnet. Geboten werden zehn EBike-Routen im Schwarzbubenland und Baselland, an deren Strecke 20 Ladestationen zu finden sind – ausnahmslos in der Nähe von Restaurants, Bergwirtschaften oder kulturellen Einrichtungen. Die modernen Ladestationen von «Bike Energy» laden die Akkus gleich von meh-

reren Bikes doppelt so schnell wie andere gebräuchliche Anlagen. Die gängigsten Kabel sind an den Stationen vorhanden. Zur Sicherheit kann man sich via Website www.schwarzbubenland.info darüber informieren, ob sich der Akku an der gewünschten Ladestation anschliessen lässt. «Wir sind auf den E-Bike-Zug aufgesprungen, weil unsere Juralandschaft prädestiniert dafür ist. Man muss keine Sportskanone sein, um unsere wunderschönen Hügel und Täler auf dem Sattel zu überwinden», sagt Marcel Schenker. E-Bike-Land trage dazu bei, die Region als Naherholungsparadies zu vermarkten und vermehrt Genussfahrerinnen und Genussfahrer von auswärts anzulocken.

Hier gibt’s die E-Bike-Karte Die Karte «E-Bike-Land Nordwestschweiz» ist erhältlich an den Infopoints des Forums Schwarzbubenland sowie online auf www.schwarzbubenland.info/eshop/ oder www.e-bike-land.ch

E-Bike-Sharing im Laufental Mitte Juni startete ein Pilotprojekt von Pick E-Bike im Laufental. Eine interessante Mobilitäts-Alternative für Pendlerinnen und Pendler oder in der Freizeit. Die weiss-roten E-Velos von «Pick EBike» können durch ein digitales Sharing-System kurzzeitig geliehen werden. Die Nutzung funktioniert via SmartphoneApp und kostet pro Minute 35 Rappen. Nach dem Gebrauch wird das E-Bike innerhalb der Pick-e-Bike-Zone wieder abgestellt. Bezahlt wird nur die effektive Nutzungsdauer; monatliche Fixkosten oder weitere Gebühren gibt es nicht. Rund 300 Bikes sind in der Region mittlerweile unterwegs, bislang aber

Haben im Rahmen eines Pilotprojekts den Weg ins Laufental gefunden: Die Velos von «Pick E-Bike».

ausschliesslich im urbanen Umfeld von Basel. Ein Pilotprojekt im Laufental bringt nun diese städtische Idee in den ländlichen Raum. Promotion Laufental prüft gemeinsam mit «Pick E-Bike» und acht Gemeinden seit Mitte Juni 2021 eine Ausdehnung des Rayons ins Laufental. Nach Beendigung des Testbetriebs und der Auswertung der Nutzungsdaten werden die Partner sowie die teilnehmenden Gemeinden gemeinsam entscheiden, ob und in welcher Form das Angebot weiter betrieben wird. Weitere Informationen und Hilfestellungen für die Registrierung siehe www.pickebike.ch.

E-Bike fahren gehört zu meinen liebsten Aktivitäten. Je nach Lust und Laune wird die Tour schweisstreibend oder ein Genuss – dank den unterschiedlichen Unterstützungsstufen stehen mir alle Möglichkeiten offen. Ich schätze die Erkundung von neuen Regionen mit dem E-Bike. Eine Zusatzschlaufe mehr oder weniger macht keinen Unterschied. Ich kann neue Wege unbekümmert mal ausprobieren und so neue Plätze entdecken. Genau diese tollen Vorzüge schätzen auch unsere Kunden, die sich ein E-Bike gekauft haben. Als langjähriger Partner des Forums Schwarzbubenland freuen wir uns sehr über das Projekt E-Bike Land Nordwestschweiz. Dies wird unsere wunderschöne Region aufwerten und EBike Touren noch attraktiver machen. Als Pionier und langjähriger Vermieter unterstützen wir dieses Projekt mit drei Ladestationen, damit unseren Kunden und allen E-Bikenden der Strom nicht ausgeht. Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Erkundung unserer tollen Region mit dem E-Bike – und wenn Sie noch keines haben und eines möchten – kommen Sie bei uns vorbei. Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wohnregion u


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Die grösste Inseratekombination in der Nordwestschweiz Riehen Bettingen

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Amtlicher Anzeiger für das Birseck und das Dorneck

Langenbruck

Amtlicher Anzeiger für das Birsigtal

Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental

DARUM INS

Amtlicher Anzeiger für die Region Liestal, Gelterkinden, Waldenburg

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Flächendeckende und überschneidungsfreie Kombination Sujetwechsel möglich Eine einzige Buchung für das WG31 (ohne Basel-Stadt) Verteilung durch die Schweizerische Post Einheitstarif 4-farbig Grosse Verankerung bei Lesern und Inserenten

Die regionale Wochenzeitung für das Fricktal und angrenzende Gemeinden

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Allschwil

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Birsfelden

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Muttenz und Pratteln

Auflage

203 267 Exemplare mp

Ihre Ansprechpartner für Ihre Werbung Marco Dietz

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THIERSTEIN

Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

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ZULLWIL

Mit dem «Schloss-Schryber» unterwegs

Beschlüsse Gemeinderat vom 20.09.2021 x x

Der Gemeinderat befasste sich mit den Plänen der Firma Steiner Invest bezüglich der künftigen Nutzung des Areals von Roll. Das Komitee N18 Basel-Jura vertritt die politischen Interessen für einen Ausbau der H18. Das Ziel ist eine nachhaltige Beseitigung der bestehenden Engpässe am Angenstein sowie bei den Ortsdurchfahrten Laufen und Zwingen. Der Rat stimmte einem Beitritt zum Komitee zu.

Publikation Baugesuch Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:

Die Stiftung Schloss Gilgenberg lud zu einer besonderen Begehung der historischen Stätte hoch über Zullwil ein: Reto Christ, Stiftungsrat, begrüsste am 5. September Nico Piazzalonga, den «Schloss-Schryber», Hobbyhistoriker und -archäologe, wie er sich selbst nennt. Niklaus Starck

Ilic Vladimir, Gehrenweg 6, 4226 Breitenbach Rhyn Architektur, Stockenweg 15, 4146 Hochwald Schwimmbad / Schopf / gedeckter Sitzplatz/ Doppel-Carport Gehrenweg 6 2566 23.09.2021 08.10.2021

Zur Sicherheit aller: Zurückschneiden von Hecken, Sträuchern und Bäumen In den Strassen- und Trottoirbereich ragende Hecken, Sträucher und Bäume können die Sicherheit der Fussgänger und der anderen Verkehrsteilnehmer gefährden. Um diese gewährleisten zu können, müssen Äste und Pflanzen den Fahrbahnbereich um mindestens 4.50 m und den Trottoirbereich um mindestens 2.50 m überragen.

Piazzalonga führte gut zwei Dutzend Interessierter vom Dorf hinauf zum Schloss. Immer wieder unterbrach er den Marsch und liess mit seinen Ausführungen Geschichte lebendig werden. Erbauer des Schlosses waren die Herren von Brislach, die sich bald die «von Ramstein», später «Freiherren von Gilgenberg» nannten. An diese Familie erinnern nicht nur die Burgen in ihrem Besitz — Zwingen, Ramstein und Gilgenberg —, sondern auch der Ramsteiner Hof auf dem Münsterhügel in Basel. Dort kamen sie zu Amt und Würde, wurden hohe Beamte des Fürstbischofs, aber auch Zunft- und Bürgermeister der Stadt. Piazzalonga berichtete von den mittelalterlichen Sitten und Gebräuchen, von Gewalt, vom Patriarchat, von Kriegen, von Erbfehden, von Hexen und vielem anderem. Immer wieder reichte er Darstellungen und Artefakte aus der damaligen Zeit

Der Schloss-Schryber: Nico Piazzalonga in seinem Element. in die Runde, auch zitierte er Originalton aus historischen Chroniken. Er wurde unterstützt von Daniel Dallio aus Nunningen, Mitglied des «Archäologischen Meldenetzes Thierstein-Dorneck». Auf dem Schloss oben angekommen, war seine Erzählung beim letzten Ramsteiner, Hans Immer, und dem Verkauf von dessen Besitztümern an den Kanton Solothurn angelangt. Das geschah 1527. Schloss Gilgenberg wurde zum solothurnischen Landvogteisitz. Es war eine kleine Herrschaft mit geringen Einkünften, was ihr den Übernamen «Geissenvogtei» einbrachte. Zu Beginn der «Franzosenzeit» 1798 stürmten die Leute aus dem «Gebirg» den verhassten Sitz des Landvogts und steckten Gilgenberg in Brand. Zur Ruine verkommen, wurde sie fortan als Steinbruch genutzt. Erst 1935 kam sie unter den kantonalen Denkmalschutz

FOTO: NIKLAUS STARCK

und ging 1941 als Geschenk der Gemeinde Zullwil an die «Stiftung Schloss Gilgenberg» über, welche kurz zuvor gegründet worden war. Nach diversen Renovationsarbeiten stellte die Eidgenossenschaft Gilgenberg als Denkmal unter ihren Schutz. 2015 wurde der Innenhof mit einem Glasdach teilweise überdeckt. Die Burg ist zu einer «Festhütte» geworden, man könne hier auch Feuer entzünden, «und zwar richtige»! Die Stiftung vermietet ihre Burg für Schlossfeste, Mittelalterfeste, private Anlässe wie Hochzeitsapéros oder Geburtstagsfeiern und als OpenAir-Schlosskino. Zum Schluss der Führung verdankte Kurt Kohler, Präsident der Stiftung Schloss Gilgenberg, die kurzweilige, höchst informative Schlosswanderung und lud die Anwesenden zum Apéro ein.

LOK ALHISTORISCHES

Butter und fette Kälber für die Städter

Bei Nichtbeachtung der Vorschriften haftet der Grundeigentümer im Falle eines Unfalls mit. Die Gemeinde kann den Rückschnitt der Pflanzen auf Kosten des Grundeigentümers vornehmen lassen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Ihre Bauverwaltung

Naturbad – Saison beendet

1827 publizierte der reformierte Läufelfinger Pfarrer, Lehrer, Schriftsteller und Historiker Markus Lutz (1772-1823) sein «Geographisch-statistisches Handlexikon», eine Art Bestandesaufnahme der Schweiz. Es folgen, nach Themen geordnet, ausgewählte Orte sowie Zitate, welche den Thierstein betreffen. Idyllisch: Der Läufelfinger Historiker Markus Lutz beschrieb den Thierstein in seinen eigenen Worten.

Linard Candreia

Bärschweil oder Bärspel/462 E.: topographische Beschreibung

Die Türen des Naturbads haben sich am vergangenen Sonntag für diese Saison geschlossen. Wir danken allen Gästen, die unserem Bijou trotz der schlechten Witterungsverhältnisse die Referenz erwiesen haben. Auf ein Neues im nächsten Mai! Das Hallenbad Breitgarten steht Interessierten nach den SchulHerbstferien jeweils von Dienstag-Donnerstag von 19:00-21:00 Uhr zur Verfügung. Ihre Gemeindeverwaltung

Anlässe 27. Sept.-1. Okt. 1. Oktober, 9h 15. Oktober, 13h

Häckseldienst, Einwohnergemeinde Surprise-Wanderung, AHV-Wandergruppe Wanderung, AHV-Wandergruppe

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

«Es liegt mit seinem Filial Grindel, von Waldbergen umschlossen, in einem tiefen Thalgrunde, der ein rauhes Ansehen hat. Seine Feldmark reicht bis an die Birs, zu welcher man, aus dieser Abgeschiedenheit, durch eine Waldschlucht gelangt, bei deren Öffnung sich auf dem rechten Ufer des Flusses ein Wirthshaus über einer Glashütte befindet, die zum K. Bern gehört. Beide werden durch eine Brücke verbunden. Die Einwohner dieses Orts führen ziemlich viel Gyps aus, der in umherliegenden zerstreuten Blöcken gebrochen wird.»

Beinweil/349 E.: blühende Landwirtschaft

«Es beginnt am westlichen Fusse des Passwangs, ist zwar eng und von hohen Bergen eingeschlossen, hat aber auf denselben gute Sennereien mit trefflicher Alpenwirthschaft. Die Bewohner dieses an romantisch-wilder Natur, an malerischen Aussichten und Standpunkten reichen und besuchswerthen Jura-Thals versorgen die Stadt Basel mit Butter und fetten Kälbern.»

Erschweil/468 E.: vielfältige Beschäftigungen

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

«Vormals grub man in dieser Gegend Eisenerz. Auch waren zu Erschweil ein Hochofen und Hammerschmieden angelegt, die aber längst wieder eingegangen sind. Ein hiesiger geschickter Uhrmacher, Namens Borrer, verdient Auszeichnung. Ehedem beschäftigte das Stricken

FOTO: LINARD CANDREIA

wollener Mützen und Strümpfe für die Basler Manufakturen hier und in der Umgegend viele dürftige Personen.»

Himmelried oder Hymersried/300 E.: Pfarreigeschichtliches

«Die Pfarre(i) ist eine neue Stiftung, und Kirche und Pfarrei neu gebaut, da dieser Ort früher nach Oberkirch pfarrgenössig war. Zu derselben trugen, nebst der Regierung, die Zünfte der Stadt Solothurn das Meiste bei.»

Klein-Lützel/825 E.: Exklave mit Klostervergangenheit

«Die Gemarkung dieses Orts ist ein vom übrigen Solothurner Gebiet ganz getrennter Bezirk, und vom franz. Sundgau und dem K. Bern umschlossen. Von dem alten Kloster sind noch, nebst einer Kapelle, ein gr. Haus und ein anderes Wohngebäude übrig, welche Gruppe jetzt noch zum Klösterlein genannt wird, und bei welcher die Lucelle oder Lützel bei anhaltendem Regen vorüberströmt, und das Land überschwemmt.»

Meltingen/235 E.: Badeort für Basler

«Obgleich die Bestandtheile der Quelle noch nicht genau untersucht sind, hat sie doch in verschiedenen Krankheiten vortreffliche Heilkräfte bewährt. Das Bad-

gebäude ist geräumig, jedoch von klösterlich-steifer Bauart, mit welcher auch der gewöhnlich herrschende konventionelle Ton trefflich übereinstimmen soll. Von Basel wird Meltingen vorzüglich von dem schönen Geschlechte besucht.»

Nunnigen/760 E.: Buchenreichtum und Armut

«Es hat gute Gipsgruben und treffliche Wiesen. Hier sind die grössten Buchen im K. Solothurn, aber bei aller Ergiebigkeit des Bodens, Armuth, so dass die Regierung sich genöthigt sah, die Mittel zu benutzen, wodurch der Verfall dieser Gemeinde gesteuert und ein besserer Zustand in derselben herbeigeführt werden möchte.»

Zullweil/259 E.: Wetterbrunnen

«Es liegt in einem einförmigen Wiesenthal, nahe bei Meltingen, ist nach Oberkirch eingepfarrt, und hat einen Brunnen, der, so oft sein Wasser weisslich fliesst, fortdauernd schönes Wetter anzeigt.» Weiterführende Literatur: „Vollständige Beschreibung des Schweizerlandes. Oder geographisch-statistisches Hand-Lexikon“, Markus Lutz, Aarau 1827. Bei Heinrich Remigius Sauerländer. Von Walter Studer/Breitenbach zur Verfügung gestellt. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.


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Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

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Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

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Gastkonzert mit bewegenden Momenten

Mit dem Velo bis Pakistan und Tibet

Der Jurassier Benjamin Guélat, Domorganist von Solothurn, spielte auf der Brosy-Orgel in der Kirche St. Peter und Paul in Erschwil einige originelle Orgelstücke, die allesamt unter die Haut gingen und die Gäste fesselten. Jürg Jeanloz Wenn die ersten Blätter von den Bäumen fallen und sich Nebel über das Land legt, sehnen wir uns nach Ruhe und Geborgenheit. Ein Orgelkonzert am späten Sonntagnachmittag in der Erschwiler Kirche St. Peter und Paul ist genau die richtige Mischung, um Besinnung und Wohlgefühl zu erleben. Der 43-jährige Benjamin Guélat stellte dazu ein Programm zusammen, das der Brosy-Orgel mit seiner herrlichen Tonlage und Architektur gerecht wurde. So begann der Jurassier mit einer Fanfare von JacquesNicolas Lemmens, die kräftig und aufregend daherkam. Liebliche Intermezzi wechselten sich mit überpurzelnden Tonfolgen ab und endeten mit einem fulminanten Schlussakkord. Das einzige überlieferte Werk des französischen Organisten Gaspard Corrette ist eine Orgelmesse, die 1703 in Paris veröffentlicht wurde. Guélat spielte Teile davon, die innigen und tiefen Glauben zum Ausdruck brachten und das ganze Repertoire eines genialen Organisten in

Anspruch nahmen. Benjamin Guélat ist 1978 in Bure (JU) geboren, hat an der ETH Zürich ein Mathematikstudium abgeschlossen, wandte sich aber der Musik zu und studierte Orgel an der Musik-Akademie Basel. Er erhielt Lehr-, Konzertund Solistendiplome und weitere Auszeichnungen. Seit 2017 ist er Domorganist an der St. Ursen-Kathedrale und an der Jesuitenkirche in Solothurn und unterrichtet Orgel am Lycée cantonal de Porrentruy. Mit einer abwechslungsreichen Fantasia des deutschen Komponisten Johann Jakob Froberger setzte Guélat sein Konzert fort, bevor er sich dem wohl grössten Orgelkomponisten aller Zeiten zuwandte. Wunderschöne Ausschnitte aus dem Choral (Kirchenlied) «Christ, der du bist der helle Tag» von Johann Sebastian Bach ertönten im Kirchenraum, die akustisch nichts zu wünschen übrig liessen. Bach ist der Meister der Mehrstimmigkeit, seine abwechslungsreichen Passagen kamen leichtfüssig daher und brachten klassische Kirchenmelodien zum Ausdruck. Zum Abschluss servierte Guélat noch «Präludium und Fuge über den Namen BACH» von Franz Liszt, die das Kompositionsprinzip des grossen Meisters J. S. Bach wiedergaben. Schwere Kost für die Gäste; die tiefen und langen Töne schlugen ein wie ein schweres Gewitter, das sich über sie ergoss. Nach dem herzlichen Beifall versöhnte Guélat seine Gäste doch noch mit einer lieblichen Melodie.

Mit Christian Rotteneggers Reisebericht in Live-Multivision ermöglichte der Kultur- und Leseverein Breitenbach einen spannenden und emotionalen Einblick in ferne Kulturen und zu den höchsten Gipfeln der Welt. Thomas Brunnschweiler Selbst für hartgesottene Sportler grenzt die Vorstellung, mit dem Velo 12 000 km von Augsburg ins Hochland von Tibet zu fahren, an puren Horror. Erst recht, wenn es dort noch einen 8000er zu erklimmen gilt. Am letzten Freitag lernte das Breitenbacher Publikum einen Mann kennen, der mit seiner Partnerin und seinem Team diese Riesenstrapazen auf sich genommen hat: der aus dem Landkreis Augsburg stammende Christan Rottenegger. Er bestieg bereits mit 14 Jahren mit seinem Grossvater einen Dreitausender. Heute gilt der gelernte Schreiner als bekannter Abenteurer, Reisefotograf und authentischer Berggänger ohne Rekordambitionen. Für Rottenegger ist der Weg das Ziel. «Kein Gipfel ist es mir wert, mein Leben aufs Spiel zu setzen», sagt er. Ihm gehe es darum, vermeintliche Grenzen zu überwinden, «um Extremerfahrungen, welche die Sicht der Dinge nachhaltig verändern». Zu diesen Erfahrungen gehören für ihn auch der Wert von Rückschlägen und die rückhaltlose Solidarität eines Expeditionsteams.

Glück im Unglück am Gasherbrum2

Benjamin Guélat: Meisterorganist an der Brosy-Orgel in Erschwil.

FOTO: JÜRG JEANLOZ

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Vor der gedeckten Tribüne des FC Breitenbach im Grien kommentierte Rottenegger seine beiden Reiseberichte. Der Event war ein unterhaltsames und informatives Gesamtwerk, eine Mischung aus Bild, Film, Originalton und Hintergrundmusik von Vivaldi über Volksmusik bis Pink Floyd. Die meisten Aufnahmen stammen von der Journalistin und Fotografin Annette Kniffler. Die Expedition zum 8037 m hohen Gasherbrum 2 begann am 1. Februar 2007. Die 8000 km lange Radtour führte durch die Türkei, den Iran und Usbekistan, über den berüchtigten Karakorum-Highway bis Pakistan. Immer wieder wurde das Publikum Zeuge der Schönheit dieser Länder und der Gastfreundschaft der Menschen. Da das Zeitfenster für den Aufstieg auf den Gasherbrum 2 klein war und es im Basislager einen plötzlichen Wetterumschwung gab, entschied sich Rotteneg-

Abenteuerlustig: Christian Rottenegger und Andi Seiler auf dem staubigen Xinjiang-TibetHighway. FOTO: ANNETTE KNIFFLER gers Team, den Aufstieg und die ganze Expedition abzubrechen. Dennoch war es für alle kein Misserfolg, sondern hatte gezeigt, wozu Menschen mit Vision, Energie und Willen imstande sind.

sion Impossible» war, ist Rottenegger bescheiden geblieben. Das Publikum dankte es ihm mit grossem Applaus.

Strapazen, Schikanen, Schicksale

Im Jahr 2011 machte sich das Team zu einer noch herausfordernden Fahrt auf: von Augsburg 12 000 km in den Tibet, um dort den 8013 m hohen Shishapangma zu besteigen. Es ging durch Rumänien, Moldawien, die Ukraine, Russland, die 45 Grad heisse Kasachensteppe und den Xinjiang-Tibet-Highway bis ins Basislager. Rottenegger wurde einmal schwer krank, in China wurde das Team unter Spionageverdacht gestellt, betrogen und schikaniert. Nur durch List und die Benutzung eines Schleichwegs erreichte es sein Ziel. Sowohl Rottenegger wie auch sein Kumpan Andi Seiler riskierten den Aufstieg zum Shishapangma nicht. Helmut Hackl jedoch hatte einen guten Tag und erreichte den Gipfel in Rekordzeit. Während der ganzen Multivision stand Christian Rottenegger neben der grossen Leinwand und kommentierte live die eindrücklichen Bilder und Filme. Auch wenn jede der Expeditionen eine «Mis-

Vor der Tribüne im Grien: Christian Rottenegger. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

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«Die selbsterklärende Strasse»

Talstrasse und Schulhaus im Fokus

Die Gemeinde Rodersdorf prüft die Einführung eines neuen Verkehrsregimes. Bea Asper «Wir wollen Rodersdorf etwas sicherer machen. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge soll angepasst werden», hält Einwohnerin Jennifer Borer in ihrer Petition fest. Sie fordert Begegnungszonen, damit die Kinder wieder unbeschwert spielen und zur Schule gehen können. «Es muss eine angepasste Tempolimite eingeführt werden: Auf der Hauptstrasse 30 km/h, in den Quartierstrassen 20 km/h», fordert sie in ihrer Petition, die sie mit 112 Unterschriften beim Gemeinderat einreichte. Der neue Gemeindepräsident Thomas Bürgi griff das Thema auf. Der Ruf nach Tempo 30 sei früher schon laut geworden. Im räumlichen Leitbild heisse es: «Der motorisierte Verkehr auf der Leimen- und der Biederthalstrasse ist zu verlangsamen». Abklärungen beim Kanton hätten ihm allerdings aufgezeigt, dass die Umsetzung nicht leicht sei und je nach Massnahmenkatalog teuer werden könnte. Vor allem bei den Kantonsstrassen hätten die Gemeinden beim Tempo nichts zu bestimmen. Roman Angermann vom Amt für Verkehr und Tiefbau beim Kanton Solothurn zeigte sich bereit, an der öffentlichen Gemeinderatssitzung Red und Antwort zu stehen. Dabei verwies er auf die gesetzliche Grundlage, die den Gemeinden eine Temporeduktion in Quartieren ermögliche, nicht aber auf der Hauptstrasse. Der Weg führe über ein Verkehrsgutachten, das den kantonalen Stellen vorgelegt werden müsse. Vom Konzept «flächendeckend Tempo 30» sei man inzwischen abge-

kommen — nicht zuletzt auch wegen neuer Technologien müsse man heute andere Wege gehen. E-Bikes und E-Trottinettes sind in den Quartieren teilweise schneller unterwegs als Autos. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für die schwächsten Verkehrsteilnehmenden müsse man mehr Aspekte berücksichtigen als nur die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Deswegen reiche eine Beschilderung nicht aus. Es brauche die selbsterklärende Strasse, die alle Teilnehmenden nicht nur zur Vorsicht mahnt, sondern dazu verleitet. Angermann verwies auf das in der Region bekannte Beispiel Bahnhof Laufen. Verkehrsberuhigung und «Strassenräume für alle» erreiche man mit baulichen Veränderungen, versetzten Parkfeldern, Bepflanzungen, aber auch mit Einschränkungen wie einem Durchfahrtsverbot. Vor allem sei ein punktuelles Abwägen sinnvoll. «Massnahmen sind nicht überall im selben Ausmass notwendig», sagte Angermann. Rodersdorf weise für die letzten zehn Jahre ein vergleichsweise geringes Unfallgeschehen auf. Gemäss den öffentlichen ASTRA-Einträgen gab es fünf Unfälle, alle auf der Hauptverkehrsachse. Nur ein Unfall habe zu einer schweren Verletzung geführt. Es handelte sich um einen Velofahrer, der nach einem Zusammenstoss mit einem Tier stürzte. Angermann rief die Gemeinderäte auf, die «Erhöhung der Verkehrssicherheit» in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung zu thematisieren. «Es wird sicherlich am Informationsanlass vom 23. Oktober zur Sprache kommen. Dann geht es zwar um das Thema kinderfreundliche Gemeinde. Doch in der Fragestellung, wie Kinder unsere Gemeinde wahrnehmen, geht es eben auch darum, wie sie die Strasse erleben», gibt Bürgi zu bedenken.

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Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

In Hofstetten-Flüh befinden Gemeinderat und Gemeindeversammlung über grosse Vorhaben. Bea Asper Das Amt für Verkehr und Tiefbau des Kantons stellte dem Gemeinderat von Hofstetten-Flüh in Aussicht, das Projekt Sanierung Talstrasse nun auszureifen. Der Gemeinderat bekam Einblicke in die Detailplanung und ist aufgefordert, seine Anregungen in den nächsten Wochen dem kantonalen Amt mitzuteilen. «Bei diesen baulichen Massnahmen geht es um viele Details (Fussgängerstreifen, Inseli, Markierungen, Verengungen, Radstreifen usw.), die aus dem Blickwinkel Betroffener betrachtet werden sollen. Wir haben uns entschieden, die IG Flüh mit an den Tisch einzuladen», sagte Gemeindepräsident Felix Schenker gegenüber dieser Zeitung.

IG Flüh lädt zum Herbstfest

Die IG Flüh machte sich mit den Projektdetails vertraut und sucht den Austausch mit der Einwohnerschaft. «Am Samstag 25. September von 16 bis 21 Uhr veranstaltet die IG Flüh ein Herbstfest auf dem Pausenplatz des Primarschulhauses Flüh. Alle sind herzlich eingeladen zum gemütlichen Beisammensein, Essen und Spielen. Gerne möchten wir dabei auch die Wünsche, Ideen und Anregungen der Bevölkerung aufnehmen, damit wir diese an den Gemeinderat und den Kanton weitergeben können», teilte die IG Flüh mit. Denn bei der Sanierung der Talstrasse geht es insbesondere um die Erhöhung der Sicherheit für die Kinder auf dem

Flüh: Beim Projekt Talstrasse geht es um die Erhöhung der Sicherheit. Weg zur Schule. Die Einwohner erhalten grundsätzlich auch später noch die Möglichkeit, Stellung zu beziehen, nämlich im Mitwirkungsverfahren. Wann genau die Pläne öffentlich aufgelegt werden, ist offen. Letztlich braucht es noch die Kreditgutsprache durch den Kantonsrat — die Kosten werden derzeit auf fünf Millionen Franken geschätzt. Baubeginn soll im Jahr 2023 sein.

Altes Schulhaus umbauen

Nägel mit Köpfen macht der Gemeinderat nun auch beim alten Schulhaus von Hofstetten. Im August hat er der Bevölkerung im Rahmen einer Ausstellung die Projekte des Wettbewerbes vorgestellt sowie den Entscheid der Jury. Jetzt startet er in die Realisierungsphase. Für die Bauvorbereitung auf der Basis des Siegerprojektes — das aber angepasst werden soll — braucht der Gemeinderat einen Kredit von 700 000 Franken. Die Bevölkerung

FOTO: BEA ASPER

soll sich ausreichend äussern können. Deswegen möchte der Gemeinderat das Vorhaben nicht an der Budget-Versammlung im Dezember zur Sprache bringen, sondern an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung im November, erklärte Gemeindepräsident Felix Schenker. Beim alten Schulhaus aus dem Jahr 1833 handelt es sich um eine schützenswerte Baute. Seit der Eröffnung des neuen Primarschulhauses in Hofstetten gibt es im alten Gebäude befristete Zwischennutzungen. Vor knapp zwei Jahren hatte die Gemeindeversammlung mit einem Wettbewerbsverfahren beschlossen, das Gebäude aufzuwerten. Es soll ein neues, schönes Zentrum für Gemeindeverwaltung und weitere Nutzungen entstehen. Es gab eine Bedarfsanalyse und ein Raumprogramm, wobei auch die Lokalitäten im Mammut in das Gesamtkonzept mit einbezogen wurden.

METZERLEN

Einer von vielen Märkten am Wochenende — Auftakt zum goldenen Herbst in Metzerlen Der vergangene Samstag war in der Region den Herbstmärkten gewidmet. Nunningen, Blauen und — klein aber sehr fein — Metzerlen. Martin Staub Ein Prachtstag für diese Aktivität. Der Samstag vor Bettag ist ein Tag der regionalen Herbstmärkte. Mit seiner wärmenden Sonneneinstrahlung viel mehr dem Sommer zuzuordnen als dem Start in den Herbst. Das Metzerler Kürbisfest hat Tradition. Allerdings, wie alle anderen ähnlichen Veranstaltungen mit coronabedingtem Unterbruch. Nach 2018 organisierte der Verein «Dorfläbe» am vergangenen Samstag endlich wieder sein beliebtes Kürbisfest auf der Rotbergstrasse zwischen Raiffeisenbank und Restaurant Lämmli. «Mit etwas weniger Kürbissen zwar, dafür mit umso mehr Flair», wie die Hauptverant-

wortliche Corina Krämer meinte. Seit rund zehn Jahren gehört sie dem Vorstand des Vereins Dorfläbe an, welcher auch andere kulturelle Traditionen in der Gemeinde Metzerlen-Mariastein pflegt, wie beispielsweise Neujahrsapéro, Samichlaus oder Maibaum. Vor über 30 Jahren wurde «Dorfläbe» ins Leben gerufen, erinnerte sich Ida Schafter, die erste Präsidentin des Vereins, die wie die vielen Besucherinnen und Besucher das rege Treiben an den rund fünfzehn Ständen genoss. Und tatsächlich haben sich die Metzerler, Mariasteiner und einige Auswärtige aus den Nachbardörfern in den vergangenen Monaten bemüht, Hochwertiges, Exklusives und Ästhetisches zu präsentieren. So durften sich denn beispielsweise die Freundinnen aus dem Damenturnverein über das rege Interesse an ihren Handarbeiten freuen. Die Kürbiskreationen, Trockengestecke und Girlanden fanden grossen Absatz. Wichtig an solchen Veranstaltungen ist immer auch das kulina-

rische Angebot. Mit den Angeboten der einheimischen Hofläden, einem Beizli, geführt durch Mitglieder des Turnvereins, feinen Hamburgern aus AngusRindfleisch vom Straussenhof Bättwil und süssen Köstlichkeiten von Hobbybäckerin Diana Altenbach aus Rodersdorf war auch dieser Part hundertprozentig abgedeckt. René Meier vom Brunnenhof beispielsweise buk seine Flammenkuchen im mobilen, extra für diesen Zweck konstruierten Ofen im Akkord. Und die Cüplibar des Vorstandes erfreute sich ebenfalls grosser Beliebtheit. Zahlreiche Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Handarbeit, Kulinarik, die hier aus Platzgründen nicht erwähnt werden können, bereicherten diesen spätsommerlichen Markttag zusätzlich. Selbst Niggi Studer mit seiner «JASOL» (Jugendarbeit Solothurnisches Leimental) markierte mit der «Bluebar-Machbar» gern gesehene Präsenz am Metzerler Kürbismärt.

«Dorfläbe live»: Spätsommerliche Ambiance am Kürbisfest.

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Laufen will den Durchmarsch Der FC Laufen musste im Cup gegen Zweitligist Möhlin-Riburg zwar eine Niederlage einstecken, doch in der Meisterschaft läuft es rund. Am Samstag soll gegen Breitenbach eine weitere Bestätigung folgen. Die Schwarzbuben kamen zu ihrem ersten Saisonsieg, während es in Zwingen zu einem Schützenfest kam.

2. Liga Regional Samstag, 25. September 2021

FC Laufen – FC Breitenbach 17.00 Uhr, Sportplatz Nau, Laufen eh.– Am Samstag findet das zweite regionale Derby statt. Tabellenführer Laufen empfängt Nachbar Breitenbach. Aufgrund der aktuellen Ausgangslage verspricht diese Affiche, zu einer klaren Angelegenheit der Laufentaler zu werden. Nach fünf Runden ist die Equipe von Sehid Sinani das einzige Team der Gruppe eins, das noch nie verloren hat. Auf der anderen Seite kamen die Schwarzbuben just am vergangenen Samstag zu Hause gegen Schlusslicht BCO Alemannia zum ersten und eminent wichtigen Saisonsieg. Mit nur vier Punkten ist der Start nicht gelungen und bereits prophezeite man der Equipe von Shtjefen Frrokaj eine schwierige zweite Saison nach dem Aufstieg. Breitenbach beklagt viele Absenzen, so fällt etwa Stürmer Marco Borer (Kreuzbandriss) die gesamte Saison aus. Die Favoritenrolle sei klar, aber sie würden nicht nach Laufen fahren und die drei Punkte schon abschreiben, ist aus dem Lager der Schwarzbuben zu hören. Es braucht auf dem Kunstrasen jedoch eine sattelfeste Defensive gegen die offensiv erfolgreichste Equipe.

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Die Laufner ärgerten sich, dass im Cup nach dem 2:5 gegen die Aargauer Schluss ist. Es wäre mehr möglich gewesen, allerdings habe man aufgezeigt erhalten, was noch fehlt. Für Sportchef Jonny Walthert ist das Ausscheiden verkraftbar, denn das Saisonziel laute Aufstieg. Und in diesem Punkt ist man auf Kurs. Vor allem im «Camp Nau» hat Trainer Sehid Sinani sein Team — wenn es denn in Vollbesetzung spielen kann — praktisch so weit, dass auf dem Kunstrasen kein Gruppengegner über die gesamte Spielzeit ausreichend Widerstand leisten kann. Vier Tore erzielen die Laufentaler im Schnitt und kassierten in den fünf Partien lediglich drei Gegentore — zwei davon in Oberwil. «Wir sind noch nicht da, wo ich mit dem Team sein will», meint Sinani. «Ich denke, wenn wir gut arbeiten können, werden wir Mitte Oktober so weit sein.» Da muss sich die Konkurrenz auf etwas gefasst machen. Am Samstag war die Partie auf dem Bachgraben gegen Schwarzweiss b, bis da noch ohne Niederlage, zur Pause entschieden. Es brauchte zwar ein Eigentor (15.), doch dann sorgte Liridon Osmanaj bis zum

Seitenwechsel: Trifft Andreas Jeker, der von Laufen nach Breitenbach wechselte, bei seiner Rückkehr ins Nau? FOTO: MANON STICH/REGIOSPORTAL Pausenpfiff mit zwei Toren für klare Verhältnisse. Lendrit Iberdemaj und Lars Kölliker sorgten nach dem Seitenwechsel mit zwei weiteren Treffern für einen komfortablen Erfolg. Der FC Breitenbach konnte am Samstag gegen BCO Alemannia über einen späten (87.) Treffer von Edison Krasniqi jubeln. Der Treffer fiel bei einem Spieler mehr auf dem Feld, da ein Basler des Feldes verwiesen wurde. Andreas Jeker brachte Rotweiss in Führung, aber die Gäste glichen noch vor der Pause aus. Trotz dem nicht idealen Saisonstart bleibt man in Breitenbach ruhig. Fünf Spiele, vier Punkte. Letzte Saison hatte Breitenbach nach den ersten sieben Spielen fünf Punkte. «Wir hätten gegen Zwingen einen Punkt verdient», meint Trainer Frrokaj, der hofft, dass die Absenzenliste kleiner wird. Auch gegen BCO fehlten neun Spieler, die alle auch Stammspieler sein könnten. Ein Spektakel der besonderen Art sahen die Zuschauer in Zwingen. Trainer Peter Sprenger war vor seinem Engagement in Zwingen Trainer bei Rossoneri und wollte nur

zu gerne die drei Punkte im Eichhölzli behalten. Auf der anderen Seite Trainerfuchs Marcel Hottiger, der für den Klub aus Lausen aus seinem Ruhestand wieder an die Seitenlinie wechselte. Es war ein Wechselbad der Gefühle. Mal lag die eine Mannschaft vorne, dann die andere. So sorgte der von Hottiger eingewechselte Davide Quaranta (er war vor Hottiger Spielertrainer) mit zwei Toren vor und nach der Pause für die vermeintliche Vorentscheidung zum 2:4. Zwingen kam in der hektischen Schlussphase aber nicht nur innert 13 Minuten zum Ausgleich, sondern ging gar noch in Führung. Die drei Punkte schienen in Zwingen zu bleiben. Dann gab es noch einen Freistoss für die Gäste und aus dem Gewühl heraus stocherte Mirco Melita das Spielgerät zum 5:5 über die Torlinie. Zwingens Spieler, Staff und Fans müssen starke Nerven haben, wenn man an die drei letzten Spiele denkt. Und: Mann des Spiels war Sandro Piatti mit vier Toren! Am Sonntag um 11 Uhr spielt Zwingen beim Schlusslicht BCO Alemannia.

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Herbstleuchten: Dieser herbstliche Farbtupfer wurde in der Morgensonne aufgenommen. FOTO: HILDEGARD LIEBERHERR, BÜSSERACH

Laufen ist gleich dreimal Spitze Der FC Riederwald hatte im überraschenden Spitzenkampf in Laufen keine Chance und verlor deutlich mit 0:5. Die Equipe von Tobias Schnell hat nach fünf Runden bereits fünf Punkte Vorsprung. In der Gruppe 2 gewann Laufen b (Gilgenberg United) den Spitzenkampf gegen Atletico Basel, bleibt damit ungeschlagen auf Rang zwei und erster Herausforderer von Nordstern.

Chancenlos: Riederwalds Spielertrainer Hiram Mondragon gelang in Laufen keine Überraschung. FOTO: EH-PRESSE

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Trotz des unfreundlichen Wetters kamen die Zuschauer am Sonntagmittag zahlreich ins Nau. Vor allem die Anhänger der Blauen waren zahlreich, denn es liegt schon etwas zurück, seit Riederwald an der Tabellenspitze mitspielte. Spielertrainer Hiram Mondragon dirigierte sein Team so gut es ging, aber die Qualität und Breite der Laufner ist zu gut, um über die volle Distanz erfolgreich dagegenhalten zu können. Erschwerend für die Gäste kam hinzu, dass Dominik Kofmehl das Heimteam schon nach neun Minuten in Führung schoss. Bis zur Pause hielt sich Riederwald beachtlich, liess die vielen Angriffe der Laufner abprallen und kam zur einen oder anderen Aktion. Dann war es aber wieder Kofmehl, der zuerst die Latte testete und dann mit einem wuchtigen Schuss traf. Als Joel Noirjean gleich nach Wiederbeginn auf 3:0 stellte, war es um Riederwald geschehen. Tobias Schnell und Philipp Schmidlin schraubten das Skore dann noch hinauf. «Wir haben versucht, so gut wie möglich zu bestehen. Laufen will aufsteigen, wir in der Liga bleiben», zog Mondragon sein Fazit. Er weiss, dass sich sein Team auf die anderen Gegner konzentrieren muss.

Riederwald hat trotz der deutlichen Niederlage gezeigt, dass man nicht zufällig weit oben platziert ist. Röschenz ist weiter die Nummer drei in der Gruppe. In Reinach brauchte es jedoch gute Moral. Bis in die 70. Minute lag Röschenz 0:2 hinten, dann läutete Lukas Jecker mit einem Penaltytor den Schlussspurt ein. Raphael Imhof mit zwei Toren innert einer Minute zum 3:2 spülte die drei Punkte doch noch in die eigenen Taschen. In Ettingen musste Kleinlützel eine 2:4 Niederlage hinnehmen und bleibt auf Rang zehn. Zur Pause war das Spiel so gut wie entschieden, lagen die Schwarzbuben doch bereits 0:4 hinten. Dominique Regli und Fabio Giger konnten zumindest noch Resultatkosmetik betreiben. Eine schwierige Zeit macht der FC Brislach durch. Das Startspiel in Kleinlützel ging 0:4 verloren, wurde dann aber in einen 3:0 Forfait-Erfolg umgewandelt. Es ist der einzige Sieg. Gegen Münchenstein war es beim 4:5 knapp und auch in Ettingen schnupperte Brislach beim 4:6 an einem Punkt. Aber zuletzt gab es ein 1:6 gegen Dornach und am Sonntag ein 0:7 in Aesch. Das drückt auf die Moral, zumal Trainer Roman Bie-

li zahlreiche Absenzen beklagt. Und am kommenden Sonntag (15.30) muss Brislach gegen Laufen a spielen. Riederwald kann am Samstag (17 Uhr) zuhause gegen Reinach durchaus wieder auf Punktezuwachs hoffen. Am Sonntag (13.15) muss Kleinlützel zuhause gegen Oberwil versuchen, gegen die defensiv starken Leimentaler zumindest auf ein Remis hinzusteuern. Zur selben Zeit wird die Partie Röschenz-Therwil angepfiffen. Da darf es für die Laufentaler gegen das punktelose Schlusslicht nur den Sieg geben. In der Gruppe 2 sorgt Laufen b, respektive Gilgenberg United, weiter für Furore. Im zweiten Jahr seit der Gründung ist das Team weiter auf der Erfolgsspur. Nach dem Aufstieg spielt man gleich wieder oben mit und steht hinter Aufstiegsfavorit Nordstern auf Platz zwei. Dies, nachdem am Sonntag im Nau der Spitzenkampf gegen Atletico Basel mit 1:0 gewonnen wurde. Die Stärke von Gilgenberg United liegt in der Defensive und der Disziplin. Am 10. Oktober kommt es auf dem Rankhof zum Spiel gegen Nordstern. Bis da wolle man vorne bleiben, um einen echten Spitzenkampf zu haben, war aus dem Lager der «Gilgenbergler» zu hören.


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SPORT

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LEICHTATHLETIK

Erfolgreich an den Schweizer Meisterschaften Ganz oben auf dem Podest stand Celine Berger an den Leichtathletik-SchweizerMeisterschaften der U23 im Hochsprung (1,73 m), nachdem sie souverän alle Höhen im ersten Sprung gemeistert hatte und ihre neue Besthöhe von 1,76 m um einen Wimpernschlag riss. Im hektischen Hin und Her zwischen Hoch- und Weitsprung und Hürdenlauf bewahrte sie Ruhe, sprang mit nur einem Zentimeter Rückstand mit 5,78 m auf Platz vier und sprintete im Hürdenfinal erstmals unter 14 Sekunden (13,96), auf den sehr guten 5. Rang. Gleichzeitig gaben bei den U16 Yanic Schneider (Kugel), Timon Roth (Weit, 80 m) und bei den U18 Jasper Jones (100 m, 200 m) ihr Debüt an CH-Meisterschaften. Alle zeigten sehr solide Leistungen und verpassten die Finals nur knapp. Ein besonderes Erlebnis bot sich 23 Sportlerinnen und Sportlern unter 14 Jahren am Grossen Meeting für die Kleinen in Basel (Mini-Schweizer-Meisterschaft). Herausragend dabei waren Immanuel Fischer (1. Weit und Kugel, 2. Hürden und Hoch), Zoe Pelham (1. Kugel), Paula Scherz (2. Kugel, 3. Speer), Melina Linz (3. Hürden, 4. 60 m), eine Mädchen- und eine Knabenstaffelmannschaft (1.). Sieger waren eigentlich alle; im Fiebern und Mitfiebern, im Anfeuern und in der Freude über die guten Leistungen der Kameradinnen und Kameraden. Der Höhepunkt des Nachwuchses war sicher die Teilnahme am Schweizer Final des UBS Kids Cup (60 m, Weit, Ballwurf) im Letzigrund Zürich. Die besten Schwei-

Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen

2. Liga

Samstag, 25. September 2021 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN Zu Hause gegen den starken TV Birsfelden II

2. Liga Nach der deutlichen 29:22 (16:11) Niederlage auswärts gegen den STV Baden II sollte man nun zu Hause gegen die starken Birsfelder II punkten, um nicht schon zu Beginn der Meisterschaft den Kontakt zur Tabellenspitze zu verlieren. Im Spiel gegen die Aargauer konnten die Laufentaler in keiner Phase mithalten – und waren in der Schussauswertung, wie auch in der Abwehr den Gastgebern deutlich unterlegen. Die Baselbieter reisten mit einer reduzierten Mannschaft (Verletzungen und Ferien) nach Baden und es ist zu hoffen, dass die beiden Trainer am kommenden Samstag ein etwas kompletteres Team zur Hand haben. Dies wird es auch brauchen, um gegen das Farmerteam des National-B-Clubs Birsfelden Punkte zu holen. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wie sich die Einheimischen aus der Affäre ziehen werden. 3. Liga Auch das «Zwei» sollte nach der Startniederlage gegen den Aufstiegsfavoriten TV Muttenz nun gegen das ebenfalls noch punktelose Pratteln NS 3 versuchen, Punkte zu holen. Auch dies kein einfaches Unterfangen.

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Sport- und Freizeitregion Laufental-Thierstein Die Region Laufental-Thierstein verfügt über ein breites Vereinswesen. Die Sportund Freizeitanlagen sind von grosser Bedeutung und werden längst über die Kantons- und Bezirksgrenzen hinweg genutzt. Damit deren Erhalt und Weiterentwicklung auch für kommende Generationen gesichert ist, wurde auf Initiative der beiden Zentrumsgemeinden Breitenbach und Laufen, unter Mitarbeit des Forum Schwarzbubenland und der Promotion Laufental, das Projekt «Sport- und Freizeitregion LaufentalThierstein» gestartet. Ziel ist die Schaffung regionaler Strukturen für die Sportanlagen der Region. In einer ersten Phase sollen per 01.01.2023 bestehende Anlagen mit Alleinstellungsmerkmal in eine geeignete Struktur überführt werden. Nebst gemeinsamer Finanzierung soll auch die Mitbestimmung regionalisiert werden. In einer zweiten und drit-

Ganz oben: Celine Berger auf dem Podest. zer Sportler und Weltstars waren wirklich zum Anfassen da, machten mit den Jungen das Warm-up, begleiteten sie während des Wettkampfs, gaben Autogramme. Zehn Kantonale Sieger durften hier mit dem LZT—Team starten. In diesem Hexenkessel auch noch Bestleistungen abzurufen, war sehr herausfordernd. Besonders gut gelang dies Ramon und Aaron Scherz (91.95 m Ballwurf) , beide 4. Rang, Timon Roth (7.), Justin Borer (8.), Melanie Linz (9.) und Julian Bucher (10.). Für Immanuel Fischer, Tim Reimann,

FOTO: ZVG

Jonah Jacqumai und Mischa Christ dürfte dieses Riesenerlebnis Motivation genug sein, sich möglichst nächstes Jahr wieder zu qualifizieren. Die Motivation der Sportlerinnen und Sportler und des Leitungsteams, die Freude in den Trainingsgruppen, die tolle Infrastruktur im Grien und der Riesenandrang auf freie Plätze in den Trainingsgruppen versprechen einiges für die Zukunft! Andreas Saladin Trainer LZT

GER ÄTETURNEN

Wiedersehen macht Freude Zwei karge Jahre lang überdauerten die Turnerinnen und Turner aus der Region nun ohne einen richtigen Wettkampf. Dementsprechend gross war die Freude, wieder einmal auf dem kantonalen Parkett in der Turnhalle im Gymnasium Laufen aufzutreten. Die angestaute Wettkampffreude entlud sich am Samstag dem 18. September elektrifizierend: Die Turnenergie explodierte förmlich. Der Laufentaler Turnverband LTV organisierte den Wettkampf, die Handarbeit leistete jedoch der Turnverein Laufen, dessen Mitglieder inklusive Anhang kräftig anpackten, damit der Grossanlass reibungslos vonstattengehen konnte und das hungrige Publikum höchstens vor Anspannung an den Fingernägeln zu kauen hatte. Die kurze Umstellungszeit, welche das OK für die Umsetzung der Zertifikatspflicht vor dem Wettkampf noch hatte, sorgte in den Vortagen für einige Schweissperlen, doch stand das Konzept zur rechten Zeit. Die positive, befreite Stimmung in der Halle, war dann für alle dadurch Betroffenen eine echte Belohnung. Der Wettkampf zählte rund 270 Turnerinnen und Turner, deren Können von insgesamt 32 Wertungsrichterinnen und Wertungsrichtern beurteilt wurde. Am Morgen wurde in den Kategorien 1 und 2 geturnt und am Nachmittag in den Kategorien 3 und 4 sowie in den Aktiv-Kategorien 5–7 und Herren. In den höheren Kategorien war die Wiedersehensfreude besonders eindrücklich. Man kennt sich innerhalb der Turnfamilie und feierte darum frisch

Schaukelring: Kategorie K1-A.

Sieger K1: Romeo Supino.

und fröhlich die Wiedervereinigung. Auch das Publikum genoss diese Stunden. Die höchste und schwierigste Kategorie 7 gewann Lena von Siebenthal vom DTV Bubendorf, die Kategorie Herren gewann Andy Meyer vom STV Getu Dorneck-Thierstein. Speziell geehrt wurde Alexandra Mamie, welche bereits über zwanzig Jahre

lang als Ausbildnerin der Wertungsrichterinnen und -richter der Kantone Aargau und der beiden Basel tätig ist. Sie wurde mit einem Blumenstrauss und viel Applaus von allen Anwesenden verdankt und verabschiedet. Michael Meury Genaue Rangliste unter: www.ltv-bl.ch

ten Phase werden anschliessend weitere bestehende Sportanlagen in die neue Struktur integriert und mögliche neue Freizeitanlagen durch die regionale Struktur getragen. Am Samstag 18. September fand ein erster Mitwirkungsanlass statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Bevölkerung, Vereinen, Verbänden und der Politik diskutierten in Gruppen die skizzierte Projektidee der Initiativgemeinden. Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere Projektarbeit. Im Rahmen von weiteren Mitwirkungsanlässen im Januar und März 2022 soll eine politisch tragfähige Lösung erarbeitet werden. Thomas Boillat Detaillierte Informationen auf www.laufental.swiss resp. www.schwarzbubenland.info. Kontakt: Promotion Laufental / Forum Schwarzbubenland, Thomas Boillat, 061 763 13 43.

Siegerin K7: Lena Von Siebenthal.

Elegant: Spagat in der Kategorie K1.

Die Jüngsten wollen hoch hinaus: Luke Borer auf dem Minitrampolin. FOTOS: ZVG


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Tag der Musik in Laufen

Sängertreff in Büsserach — ein Auftritt für die Chöre

Auch im Programm: Die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Laufental-Thierstein. FOTO: ZVG

WoS. Musikalisch soll diesen Samstag 25. September das 725. Jubiläum der Stadt Laufen nachgefeiert werden. Der «Tag der Musik» musste wegen Corona um ein Jahr verschoben werden. Vier Institutionen aus Laufen sind beteiligt: Neben der Musikschule Laufental-Thierstein sind dies die Stadtharmonie Laufen, die Stadtmusik Laufen sowie das Orchester Laufental-Thierstein. Zu Gast ist ausserdem das musikalisch-theatralische Duo Barbara und Tobias. Geboten wird Musikalisches für jeden Geschmack: Blasmusik (Helye-Platz), Klassik- , Musical- und Filmmusik und Musikalisch-Theatralisches (Katharinenkirche), Pop / Rock (Bandbühne Hintere

Gasse) und Wort und Musik aus aller Welt (Reformierten Kirche) — sowie Strassenmusik mit dem Hornquartett. Die Festwirtschaft wird von 12 bis 18.30 Uhr Bei der Bandbühne in der Hinteren Gasse durch die Fasnachtsclique «Pfluderi Fäger» betrieben. Für die Konzerte im Innenraum besteht die vom Bundesrat verordnete Zertifikatspflicht. Besucherinnen und Besucher sind zu diesem «Geburtstagsständchen» für Laufen herzlich eingeladen.

«Überall auf der Welt scheint die Sonne» passender hätte der Männerchor Büsserach nicht in den deutschen Text zur Melodie des Gefangenenchor aus Nabucco einstimmen können! Nebst der prächtigen Sonne am Himmel erstrahlte diese auch in den Herzen aller anwesenden Chöre aus der Region, so gross war die Freude, endlich wieder einen Auftritt vor Publikum zu haben. Der gedeckte Aussenbereich der Schulanlage Büsserach, die umsichtige Organisation durch Männerchorpräsident Carol Kübler sowie die tatkräftige Mitarbeit seiner Sängerkameraden boten den bestens geeigneten Rahmen, der auch akustisch nichts zu wünschen übrig liess. So besang beispielsweise der Männerchor Dittingen in einem gepflegten Männerchorsatz den «Alkohol» nach dem Pop-Hit von Herbert Grönemeyer aus dem Jahr 1984, von dem mir später im Vertrauen zugeraunt wurde, dieser sei in der Zwangspause für Chorauftritte neu in die Probearbeit aufgenommen wor-

den. Das lokale Publikum liess es sich später nicht nehmen, beim bekannten Schlager «Weisse Rosen aus Athen», vorgetragen vom Chor Grellingen, kräftig mitzusingen. Die Chorgemeinschaft der Männerchöre Breitenbach und Wahlen beschwor später mit «Lebe dein Leben» von Otto Groll vierstimmig die Lebensfreude allgemein und bei Sängern im Besonderen; und Heimatgefühle brachte danach der Männerchor Meltingen mit «Mir luege us de Höchi» gefühlvoll und kräftig zum Klingen. Zum Schluss versammelten sich alle Chöre auf der grossen Treppe zum Liedergruss an die Anwohnerinnen Büsserachs mit dem Klassiker «Bajazzo (Warum bist Du gekommen?)» bevor der Sängertreff mit zahlreich spontan angestimmten Liedern gemütlich zu Ende ging. Bruno Rentsch Sängerverband Thierstein Laufental Dorneck

«Tag der Musik», Samstag, 25. September von 10.00-21.30 Uhr. Infos unter www.musikschule-laufen. ch und www.laufen725.ch.

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Neustart der Schlachthuus-Disco Lange war die Zwangspause, in die auch das 15-jährige Discojubiläum fiel. Aber am vergangenen Freitag haben wir es gewagt und die Tore zum Dancefloor wieder geöffnet. Eintreten durfte, wie könnte es anders sein, jede und jeder der zuvor erfolgreich abgescannt wurde. Anschliessend stand einem unbeschwerten Tanzvergnügen ganz ohne Maske nichts mehr im Wege. Wir vom Discoteam waren zugegebenermassen ein wenig angespannt, wussten wir doch nicht, ob und wie viel Gäste kommen würden. Unser DJ war ebenfalls nervös, denn dies war sein erster offizieller Auftritt nach eineinhalb Jahren. Die Spannung legte sich schnell. Alle freuten sich aufs Tanzen und entsprechend gut

und gelöst war die Stimmung bei den ca. 50 Gästen im Saal. Gut gelaunt und voller Engagement war auch die neue BistroCrew im Einsatz. Seit Anfang September ist das Bistro, es heisst nun «nöis», wieder geöffnet. Geniessen kann man dort feine lokale Köstlichkeiten. Wer sich für die nächste Tanznacht vorab stärken möchte, kann im «nöis» das eigens angebotene Abendgericht schlemmen. Die nächste Schlachthuus-Disco findet am 22. Oktober statt. Auflegen werden zwei Frauen: die «Soundsisters» aus Bern. Alle Informationen und Termine zur Disco oder den anderen Veranstaltungen vom Kulturforum Laufen gibt es auf unserer Homepage www.kfl.ch. Karin Zubler

EINGESANDT

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Eine Rose für den Rosengarten

Wald- und Dorfputztag Zullwil

Geschenk: Paul Stadler mit seiner «Altmetallrose». FOTO: ZVG Am 14. September 2021 wurde im Rahmen einer kleinen Vernissage Paul Stadlers «Altmetallrose» im Rosengarten des Laufner «Rosengartens» enthüllt. Der Künstler hat sie aus historischem Landwirtschaftsgerät erschaffen. Sie soll die Bewohnerinnen und Bewohner, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle Besucher des Rosengartens erfreuen. Gestiftet wurde sie vom Porzio-Verlag von Claudia und Niklaus Starck zum 50-jährigen Jubiläum des «Seniorenzentrums Rosengarten Laufen». Niklaus Starck

Dass Kindererziehung lebenslang wirksam sein kann, fällt mir immer dann auf, wenn ich zwar durchaus gute Ideen habe, aber wieder einmal sozial-verbal total blockiert und nicht in der Lage bin, rechtzeitig die Menschen um mich herum anzusprechen. Und dieses Jahr kommt auch noch dazu, dass einige Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner wegen der letzten Gemeinderechnung der Gemeinde müde sind. Doch laufen wir gemeinsam auf dem Lebensweg und sollten ebenso gemeinsam lernen, aus unseren Fehlern zu lernen, statt nach Schuldigen zu suchen, auch wenn uns das oft schwerfällt. Leider war die teilweise Öffnung des Lockdowns unseres ersten Coronajahres für die Natur nicht gesund, denn ein x-faches mehr an Menschen strömte nach draussen und hinterliess vielerorts eine verehrende Spur aus Müll. So auch in ganz Zullwil. Für den Wald- und Dorfputztag vom kommenden Samstag haben wir darum für den vielen Müll zu wenig Helferinnen und Helfer. Coronakonform wollen wir am nächsten Samstag dem Unrat in unserem Lebensraum an den Kragen — für unsere Kinder und weil wir es uns wert sind. Bitte helft mit! Die einzelnen Gruppen starten über den Tag verteilt gestaffelt ab 10 Uhr beim Schützenhaus Zullwil. Wer mag, kann sich in der WhatsappGruppe unter 079 386 74 45 eintragen lassen und sich für die Teilnahme wenn möglich vorher anmelden. Katharina Hänggi Zullwil

Endlich wieder gemeinsam vor Publikum singen: Bei strahlend schönem Wetter ging der Sängertreff in Büsserach erfolgreich über die Bühne. FOTO: ZVG

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Lebenskonzept Kloster — ein Zukunftsmodell WoS. Warum entscheiden sich Menschen, in ein Kloster einzutreten und nach bestimmten Regel wie persönliche Besitzlosigkeit, Ehelosigkeit und Gehorsam zu leben? Ist es die Suche nach Gott, ist es die soziale Sicherheit und Geborgenheit in einer Gemeinschaft? Im Rahmen der Reihe «Mariasteiner Dialoge» , eine Veranstaltung zum «Gedenkjahr 2021 — 50 Jahre nach der staatsrechtlichen Wiederherstellung des Klosters Mariastein», gewähren die drei Schwestern (Mattia Fähndrich, Kloster Heiligenkreuz Cham, Irene Gassmann, Priorin Kloster Fahr und Petra Sutter, Kloster St. Gallenberg) in Glattbrugg, so-

wie vier Mönche (Pater Benedict Arpagaus und Pater Aaron Brunner aus Einsiedeln, Bruder Stefan Kurmann aus Mariastein und Pater Andri Tuor aus Engelberg) einen Einblick in ihre persönlichen Beweggründe, monastisch leben zu wollen. Schliesslich stellen sie sich der Frage: Hat das Klosterleben eine Zukunft? Die Veranstaltung am Sonntag 26.September 2021 beginnt um 16 Uhr im Saal des Restaurants «Post» in Mariastein. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Die Anzahl der Besuchenden ist beschränkt und es besteht eine Maskenpflicht.

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Clean-up-day in Grellingen Grellingen denkt am nationalen CleanUp-Day 2021 nicht nur an die direkte Umgebung sondern global! Durch den Einsatz von Kunst wird das Umweltbewusstsein in der Gemeinde Grellingen gestärkt! Durch den Anstoss der Schule Grellingen, den Abfallsammelerfolg sichtbar zumachen, entstand ein übergeordnetes Projekt. Dabei wurde auf die Sprache und die Symbolik der Kunst zurückgegriffen. Die Künstlerin Christa Luginbühl entwarf einen Fisch aus Drahtgeflecht, welcher nach dem Abfallsammeln einen Teil «fressen» musste. Somit wurde die Botschaft der nicht ordnungsgemässen Abfallentsorgung von Grellingen in die Weltmeere getragen und auf die Problematik aufmerksam gemacht. Das entstandene Mahnmal hängt nun in Grellingen auf dem Gemeindeplatz. Am letzten Freitag beteiligten sich rund 60 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften an der Reinigung der Zugangsschneise zum Chessiloch. Auffällig sind in Zeiten der Pandemie die sorglos entsorgten Masken. Die Behörden und eine grosse Schar

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GEDANKENSTRICH

Eigener Meinung sein

Gaby Walther

Es war einiges los am letzten Wochenende. In einigen Städten wurde demonstriert, was das Zeug hält. In Winterthur gingen die Coronamassnahmengegner auf die Strassen, in Bern protestierten Tausende gegen den Rentenabbau und in Oerlikon riefen Demonstrantinnen im «Marsch fürs Läbe» gegen Schwangerschaftsabbrüche auf. Was für ein Glück, in einem Land zu leben, wo dies alles möglich ist. Wo die Polizei bei den Demonstrationen zur Aufgabe hat, für Sicherheit zu sorgen und nicht die Meinungen zu unterdrücken. Die Meinungen der Bevölkerung sind auch am kommenden Sonntag gefragt. Auf meinem Küchentisch liegt das Abstimmungscouvert für den 26. September. Höchste Zeit, die Zettel herauszunehmen und meine Meinungen festzuhalten - wenn ich denn diese schon gefällt hätte. Nur zwei Meinungen sind gefragt. Für die eine Vorlage habe ich mich entschieden. Bei der zweiten bin ich unsicher. Kopf und Bauch ziehen in verschiedenen Richtungen. «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» tönt recht vernünftig. Doch genügt das für ein Ja? Als verantwortungsvolle Bürgerin nehme ich die Abstimmungsbroschüre in die Hand. Acht Seiten soll ich studieren. Einfacher wäre es, den Parolen der Lieblingsparteien zu folgen. Was meint der Bund? Nein! Nationalrat 128 Nein zu 66 Ja, Ständerat 31 Nein zu 13 Ja! Nicht absolut eindeutig. So knie ich mich in den Text und lese die Argumente der beiden Seiten. Und beide Seiten wissen sich auszudrücken. Ich habe dazugelernt. Ich weiss nun, was Kapitalsteuern sind und dass ein Prozent der Schweizer Bevölkerung über 42 Prozent des Vermögens verfügt. Die Reichsten werden reicher, indem sie nicht selber arbeiten, sondern ihr Geld über Zinsen, Aktiengewinne oder Dividenden vermehren. Gerade frisch aus den Ferien zurück, träume ich davon, weiterhin am Strand zu liegen und mein Geld arbeiten zu lassen. Leider liegt zu wenig Cash auf dem Konto, als dass diese Rechnung aufgehen würde. Die Initiative wird dies nicht ändern. Trotzdem, meine Meinung ist noch nicht gefällt. Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, will ich nicht beeinflussen. Nutzen Sie Ihr Privileg und bilden Sie sich selber eine Meinung. Noch haben Sie Zeit dazu.

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der Bevölkerung sammelten anschliessend am Samstag im Siedlungsraum und an den Waldrändern allerlei Unrat zusammen. Es ist zu hoffen, dass das Mahnmal auf dem Gemeindeplatz die Sensibilität der Bevölkerung für dieses Thema erhöht. Rudolf Gitz

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Gefüttert: Der Abfall landete im Bauch des Drahtfischs. FOTO: ZVG


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Donnerstag, 23. September 2021 Nr. 38

DIES UND DAS

EINGESANDT

LESERBRIEF

GESCHÄF TSWELT

Einblick in den Alltag von drei Jugendlichen

Von Wahlversprechen und Demokratie

Wieder mal so richtig abtanzen

Die Offene Jugendarbeit Region Laufen hat sechs Jugendlichen aus den angeschlossenen Gemeinden des Trägerverbunds ein paar Fragen gestellt, um den Wochenblattleserinnen und -lesern einen kleinen Einblick in die Interessen und Aktivitäten der Jugendlichen zu gewähren. Sarah Stöckli, KJF Region Laufen

Woher kennst du die Offene Jugendarbeit Region Laufen? Ich komme oft ins Jugendzentrum Laufen und treffe hier meine Freunde. Hier kann man chillen und Spass haben.

Mia, 13 Jahre aus Breitenbach

Jamina, 13 Jahre aus Wahlen

Was gefällt dir an deinem Wohnort? Mir gefällt es, dass Breitenbach eher ruhig ist, aber man kann auch schnell in eine Stadt wie Laufen oder Basel gelangen. Wie hast du deine Sommerferien verbracht? In meinen Sommerferien hatte ich nie Langeweile, weil ich mich Mal mit Freundinnen getroffen habe oder wir waren bei meiner Familie in Kosovo. Woher kennst du die Offene Jugendarbeit Region Laufen? Ich kenn sie durch ein Projekt mit Ajla, Zora und Beat. Wir planen etwas Tolles für Breitenbach. Welches Thema beschäftigt dich momentan am meisten? Die Schule, ich möchte mich nun grösstenteils auf die Schule konzentrieren, da ich in eine neue Schule gewechselt habe und da auch bleiben möchte.

Andy, 15 Jahre aus Grellingen Was gefällt dir an deinem Wohnort? Es ist ruhig und wir haben eine tolle Wohnung. Ich finde es gut, dass Grellingen mit dem Zug erreichbar ist. Wie hast du deine Sommerferien verbracht? Ich war sechs Wochen in Ecuador und habe meine Familie besucht. Ich hatte sie drei Jahre nicht mehr gesehen.

Welches Thema beschäftigt dich momentan am meisten? Die Schule hat wieder angefangen und schon bald haben wir wieder viele Tests.

Was gefällt dir an deinem Wohnort? An meinem Wohnort gefallen mir die Umgebung und die Zusammenarbeit der Gemeinde und Schule. Die Gemeinde unterstützt die Schule sehr bei Veranstaltungen oder auc h u n seren Schulabschluss, den wir mit der Jugendarbeit machen konnten. Allgemein gefallen mir die Plätze und Orte, an denen man die Zeit verbringen kann und sich trifft. Wie hast du deine Sommerferien verbracht? Ich war viel draussen und unterwegs. Unter anderem in Italien, in Venedig und am Gardasee. Sonst habe ich meine Zeit mit meinen Freunden verbracht und habe eine Woche im Feriendorf mitgeholfen. Woher kennst du die Offene Jugendarbeit Region Laufen? Bekannt wurde mir die Jugendarbeit Region Laufen durch die Schule, weil sie oft bei uns waren mit dem Truck und mit uns den wie besagten Schulabschluss planten und durchführten. Welches Thema beschäftigt dich momentan am meisten? Zurzeit beschäftigt mich der Schulstart am meisten, mit den Tests und dem neuen Schulstoff, den wir lernen. Es ist ziemlich anspruchsvoll. Breitenbach, Grellingen und Wahlen sind drei von sieben Auftragsgemeinden der Offenen Jugendarbeit Region Laufen. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jsw.swiss).

GESCHÄF TSWELT

Neue Angebote in der Yoga-Oase Breitenbach Meditation mit Satyananda

PR. Die heute praktizierte Kriya-Meditationstechnik wurde durch den indischen Yogi Paramahansa Yogananda (Autor der «Autobiographie eines Yogi») im Westen erstmals bekannt gemacht. Sie ist einer der effektivsten Wege zu innerem Wachstum, beschleunigt die spirituelle Entwicklung optimal, verlangt aber auch ernsthafte Bemühung. Kriya-Meditationen können nach einem Einführungsseminar besucht werden. Alternativ gibt es auch offene Meditationsabende für alle, die das Meditieren einmal ausprobieren oder Ihre Kenntnisse darin vertiefen wollen.

Hatha-Yoga

Durch die Abfolge von Spannung und Entspannung wird ein mentales und physisches Gleichgewicht hergestellt. Hatha

Kurse in der Yoga-Oase, Breitenbach finden einmal im Monat statt. Kursunterlagen leiten zum individuellen Üben zu Hause an. Ziel ist es, monatlich eine Anzahl von Übungen zu lernen, zu üben und deren Wirkung zu verinnerlichen. Daher eignet sich der Kurs auch gut als Ergänzung für Absolventinnen und Absolventen anderer Yoga-Kurse. Es sind keine körperlichen Voraussetzungen nötig. Matthias von Dach ist langjähriger Schüler von Janakananda. 2004 erhielt er den spirituellen Namen Satyananda. 2011 erschien sein Buch «Der Yoga-Code» im Schirner Verlag.

Wer am 16. September im Rodersdorfer Gemeinderat bei den Kommissionswahlen anwesend war, konnte erleben, wie die vier bürgerlichen Vertreter eine rein bürgerliche Planungskommission wählten. Obwohl es auf Bundes-, Kantons- und lokaler Ebene Vorschrift ist, die Parteien gemäss Wählerstärke zu berücksichtigen, setzte sich die Mehrheit im Verhältnis 4:3 über dieses grunddemokratische Prinzip hinweg. Der SP Rodersdorf fielen aufgrund ihrer Wählerstärke zwei von fünf Sitzen zu. Damit verhindert die neue Mehrheit im Gemeinderat, dass in der Planungskommission die unterschiedlichen politischen Haltungen eingebracht werden können und man gemeinsam um ausgewogene Lösungen ringt. Dass mit dieser Wahl gleichzeitig immenses Fachund Prozesswissen aus der Kommission gekippt wurde, scheint die Mehrheit nicht zu kümmern. Was für die SP in den letzten 16 Jahren eine Selbstverständlichkeit darstellte, alle Parteien proportional einzubinden, wird schon an der dritten Gemeinderatssitzung und bei dem umstrittensten Sachgeschäft, der Ortsplanungsrevision, vernachlässigt. Hier wurde keine Grundlage geschaffen, das Vertrauen in den Ortsplanungsprozess in der gesamten Bevölkerung zu stärken. Von «wir lieben Vielfalt» und «die unterschiedlichen Perspektiven sollen sich einbringen können», wie vor den Wahlen überall zu lesen war, ist hier nichts vorhanden. Wir glauben nicht, dass diese Machenschaften im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung sind. Maya Rechsteiner, Reto Suter, Heini Trümpy, Rodersdorf

GESCHÄF TSWELT

Pilates, Qi Gong und Yoga in Breitenbach Am Samstag 25. September feiert in Breitenbach das neue STUDIO BRAC für Pilates, Qi Gong und Yoga seinen Start mit einem Tag der offenen Tür. Interessierte können sich für eine kostenlose Probelektion anmelden oder spontan hereinschauen. Qi Gong ist ein Bestandteil der chinesischen Medizin. Qi bedeutet Lebensenergie und Gong steht für Arbeit und Üben. Gemeint ist also die Arbeit mit der Lebensenergie mit fliessenden Bewegungen, Atem- und Meditationstechniken. Pilates kräftig von innen, bringt Stabilität, befreit von Rückenschmerzen und macht beweglicher. Eine sanftere Variante oder zum Einstieg ist Pilates Soft. Yoga beruhigt den Geist, stärkt den Körper, befreit von Alltagshektik und bringt einen entspannt ins Hier und Jetzt. Geleitet wird das STUDIO BRAC von Doris Schumacher (Qi Gong) und Monika Bloch (Pilates und Yoga). Doris ist seit zehn Jahren Qi Gong Lehrerin und Monika gelernte Bewegungspädagogin mit Spezialausbildungen in Pilates und Yoga. Mit Pilates, Qi Gong und Yoga können Muskulatur und Stabilität aufgebaut werden. Die sanften Bewegungsformen lösen Verspannungen, verfeinern die Köperwahrnehmung und verbessern das Gleichgewicht sowie die Beweglichkeit. Warum nicht einmal ausprobieren? Der Tag der offenen Tür im STUDIO BRAC bietet eine einmalige Gelegenheit dazu. Anmeldung für Probelektion erwünscht: Pilates & Yoga bei Monika Bloch, 079 626 55 44, www.inout-fitness.ch, Qi Gong bei Doris Schumacher, 079 439 06 00, www. dorisschumacher.ch

Einführungsseminar: 13./14.11.21 (Gelterkinden; Meditationsabende: 22.10./17.12.21; Vortrag «Was ist Kriya Yoga?»: 19.11.2021; Hatha-Yoga: 24.9./5.11./10.12.21; Infos: www.satyananda.ch/077 526 89 28/info@satsan. ch.

PR. Das Dancing Chez Georges hatte mal Kultstatus. Dann verlor es seinen Glanz, bis es vor rund 13 Monaten wieder öffnete und voll durchstartete. «Ende Oktober kam der zweite Lockdown und wir mussten schliessen», sagt Wolfgang Klein, der das verwaiste Lokal in den Kellerräumen des gleichnamigen Restaurants im August 2020 übernahm. «Erst einmal ging dann die Post ab», schwärmt Eveline Keser, seine Partnerin und Mitverantwortliche noch heute. «Die Leute kamen und schienen es zu geniessen, dass man wieder ausgehen, feiern und tanzen durfte», sagt sie. Leider mussten mit dem zweiten Lockdown alle öffentlichen Lokale schliessen. So blieben noch im jungen, neu eröffne-

ten Dancing Chez Georges bis auf Weiteres die Lichter gelöscht und die Soundboxen stumm. Vor zwei Monaten, anfangs Juli, wagten die beiden leidenschaftlichen Paartänzer Wolfgang und Eveline den zweiten Neustart. Der Erfolg setzte sich leider nur zögernd ein. Vielleicht sind die strengeren Covidmassnahmen oder ganz einfach die Sommerwochen daran Schuld, vermuten die beiden. Beide sind aber zuversichtlich, dass sich der Erfolg bald wieder einstellt. «Schliesslich sind wir nicht nur das einzige Dancing in der Region, sondern auch das schönste weit und breit, wie man der Lokalität nachsagt», sagt Wolfgang Klein mit Überzeugung.

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Tatjana Scherrer, zurück in der Schwarzbuebe-Apotheke Im Jahr 2019 schloss Tatjana Scherrer ihre Ausbildung in der SchwarzbuebeApotheke zur Pharma-Assistentin ab und machte sich im Februar 2020 zu einer mehrmonatigen Asienreise auf. Nach vorzeitiger Rückkehr, abgeschlossener Berufsmatur und Praktikum bei einer Spitex steht sie mit viel neuem Wissen wieder in der Apotheke. Was haben Sie erlebt, als sie in Asien von der Ausrufung der Coronapandemie überrascht wurden? Tatjana Scherrer: Wir waren gerade in Vietnam und auf dem Weg nach Kambodscha, von wo wir aufgrund der Umstände zurück nach Hause fliegen wollten. Für den Flug hätten wir einen Test gebraucht. Ein solcher war aber weit und breit nicht verfügbar! In einem kurzen Zeitfenster, konnten wir dann ohne Test nach Thailand und von dort nach Schweden fliegen. Wir hatten also Glück und blieben dann noch zwei Monate in Schweden, wo das Leben weitgehend normal weiterlief. Wie wirkt sich die Corona-Situation heute auf den Alltag in der Apotheke aus? Man spürt in manchen Situationen den Ärger, der sich bei vielen Menschen angestaut hat, aber im Grossen und Ganzen sind unsere Kunden gelassen und freundlich und kommen mit den üblichen Beschwerden zu uns. Sie haben in der Zwischenzeit die Berufsmatur abgeschlossen und dann ein Praktikum absolviert. Was haben Sie daraus für Ihre Arbeit in der Apotheke mitgenommen? Eindrücklich waren vor allem die zwei Monate bei einer Spitex. Ich sah in viele Haushaltungen älterer und kranker Menschen. Diese Erfahrungen helfen mir in der Apotheke, wo wir mit unserem Fachwissen helfen können, mögliche Stolpersteine bei der Medikamentenversorgung zu vermeiden.

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Pilates – Qi Gong – Yoga in Breitenbach

Welcher Art? Zum Beispiel mit der Portionierung von Medikamenten, die wir in der Schwarzbuebe-Apotheke für Heime und auch Einzelpersonen anbieten. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Medikamentensicherheit.

Studio Brac, Passwangstrasse 33

Samstag, 25. September 2021

Schnuppertraining Studiobesichtigung Infos 10.00 – 16.00 Uhr

Du bist herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Deinen Besuch! Anmeldung für Schnuppertraining empfohlen bei: Pilates & Yoga / Monika Bloch / 079 626 55 44 / www.inout-fitness.ch Qi Gong / Doris Schumacher / 079 439 06 00 / www.dorisschumacher.ch

Eveline Keser und Wolfgang Klein: Freuen sich auf zahlreiche Gäste in ihrem Dancing Chez Georges in Grellingen. FOTO: MARTIN STAUB

Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44

Erteilen die Lektionen: Doris Schumacher (l.) und Monika Bloch. FOTO: ZVG

SCHWARZBUEBE APOTHEKE BREITENBACH Bi euis wirdsch guet beroote!


DIES UND DAS GESCHÄFTSWELT

LESERINNENBRIEF

SESSIONSKOMMENTAR

Aus Stedtlicoiffeur wird Stedtlicoiffeur | Gerstl Wein & Shop im Stedtli

Jetzt wählen!

Septembersession

Am kommenden Sonntag finden die Wahlen für das Gemeindepräsidium in Hofstetten-Flüh statt. Die Wahlberechtigten haben die Wahl zwischen dem bisherigen Amtsinhaber Felix Schenker und mir, Andrea Meppiel als neue, junge Herausforderin. Nach meinem Zuzug in die Gemeinde habe ich ein politisches Amt in der kommunalen Kommission für Jugend, Kultur und Sport angenommen, sowie kurz daraufhin das Präsidium der SVP Kreispartei Leimental. Als Gemeinderätin setze ich mich seit vier Jahren mit grossem Engagement für das Wohl der Gemeinde ein. Als Gemeindepräsidentin würde ich eine transparente Politik mit zeitgemässen Instrumenten verfolgen. Dazu gehört die Digitalisierung, eine moderne und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasste Infrastruktur sowie schlanke und effiziente Organisation und Abläufe innerhalb der Verwaltung. Mir ist zudem wichtig, dass Projekte zeitnah angegangen und unter Einbezug der Bevölkerung realisiert werden können. Selbstverständlich ist mir als bürgerliche Politikerin wichtig, dass die Steuergelder sinnvoll und haushälterisch eingesetzt werden und dennoch eine hohe Dienstleistung durch die Gemeinde und viel Lebensqualität für die Bevölkerung beider Ortsteile erhalten bleiben. Mir ist bewusst, dass mich im Amt der Gemeindepräsidentin nicht nur einfache Aufgaben erwarten. Ich schaue diesen Aufgaben sowie der Verantwortung, die dieses Amt mit sich bringen, gleichermassen mit grossem Respekt und viel Interesse entgegen. Über Ihre Stimme freue ich mich sehr. Andrea Meppiel, Kandidatin Gemeindepräsidium Hofstetten-Flüh

Zum ersten Mal seit anderthalb Jahren traf sich der Solothurner Kantonsrat wieder im Kantonsratssaal in Solothurn. Zutritt zum Saal hatten nur Räte mit einem Zertifikat. Kantonsräte, die sich auch vor Ort nicht testen lassen wollten, mussten auf der verglasten Tribüne Platz nehmen und konnten sich von dort zu Wort melden und abstimmen. Zuerst stimmte der Rat der Totalrevision des Gesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen zu. Neu können bei öffentlichen Ausschreibungen von Aufträgen andere Kriterien als nur der Preis eine grössere Rolle spielen. Die Änderung der Sozialgesetzes, das die Budget- und Schuldenberatung den Gemeinden zuweist, wurde gutgeheissen. Der Finanzausgleich unter den Einwohnergemeinden gab mehr zu reden. Schlussendlich obsiegte der Regierungs-

Feiern Sie mit uns am Fr. 24. & Sa. 25. September 2021 die Eröffnung der neuen Genuss-Oase. Bei uns an der Hauptstrasse 31 im Stedtli Laufen gibt es ab diesem Datum weiterhin die Haarkünste und das bisherige ganze Schönheitspaket des StedtlicoiffeurTeams zu geniessen. Sie können sich aber auch von einem hervorragenden Wein-Angebot von Gerstl Wein & Shop im Stedtli begeistern lassen. Das Stedtlicoiffeur-Team mit den hochqualifizierten Coiffeusen Annja, Sabine, Gamze und Emine sowie den 3 Lernenden werden wie bis anhin für ihre Schönheit und Wohlfühlmomente im Einsatz sein. Daran ändert sich nichts! Neu werden Sie im vorderen Teil des Lokals von mir und Weinfachfrau Inge bei der Auswahl aus den über 110 verschiedenen Weinen und den weiteren Produkten wie Gin, Schnaps, Iscider und Olivenöl beraten. Dank der engen Partnerschaft mit Gerstl Weinselektionen können wir jederzeit auf ein Angebot an über 2500 Weinen, die umgehend verfügbar sind, zurückgreifen. Weinakademiker Marcio Hamann (Mitarbeiter von Gerstl Weinselektionen) wird ebenfalls immer wieder mal – und speziell an den Eröffnungstagen – als Weinberater im Shop anzutreffen sein. Lauschen Sie seinen spannenden Weingeschichten. Ich lade Sie zu einem Besuch unserer neuen GenussOase herzlich ein.

Christian Hamann Geschäftsinhaber & Geniesser

BILDUNG

Ersatzwahl in den Schulrat Gymnasium Laufental-Thierstein WoS. Der Regierungsrat Baselland hat für den Rest der Amtsperiode bis 31. Juli 2024 Alexa Meier Gerster als Vertretung des Kantons Solothurn in den Schulrat des Gymnasiums Laufental-Thierstein gewählt. Der Schulrat besteht aus sieben Mitgliedern, wovon drei aus dem Kanton Solothurn stammen.

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rat mit seinem Antrag, insgesamt 2 Mio. Franken mehr an die finanzschwachen Gemeinden auszuschütten. Zum neuen Globalbudget über den öffentlichen Verkehr lagen gleich mehrere Kürzungsanträge vor. Die SVP wollte das Budget weiterhin auf dem Stand von 2013 einfrieren, im Wissen darum, dass der Kanton inzwischen zusätzlich die Nachtbusse mitfinanziert. Die FdP wollte das Budget um 3.7 Mio. Franken kürzen, weil für 2022 mit weniger Passagieren gerechnet wird als 2019. Obwohl diese Budgetkürzungen nur innerkantonale Linien betroffen hätten und bei uns im Schwarzbubenland die meisten Buslinien interkantonal geführt werden, habe ich die Kürzungsanträge mit der Mehrheit des Rates abgelehnt. Kuno Gasser Kantonsrat CVP

SESSIONSKOMMENTAR

Rückblick auf die Session Die Septembersession war von langen Diskussionen und wenigen Entscheiden geprägt. Diskutiert wurde unter anderem die Interpellation zu Tempo 30 auf Kantonsstrassen. Die meisten Strassen, die durch die Dorfkerne führen, gehören dem Kanton. Und dieser hat sich bisher gegen Temporeduktionen oder Massnahmen zur Aufwertung der Strassenräume gestellt. Mit wachsendem Druck von Seiten Gemeinden und Politik wurden die Bedürfnisse nach mehr Aufenthaltsqualitäten inzwischen erkannt. Dornach hat das Thema bereits in Angriff genommen und erste Gespräche zur Belebung und Aufwertung des Ortskerns in Oberdornach geführt. Wir sind gespannt auf die Rückmeldungen vom Kanton und hoffen auf die Unterstützung der neuen zuständigen Regierungsrätin Sandra Kolly. Für

ein ganz anderes Anliegen wirbt der Volksauftrag «Klimagerechte Ernährung an Verpflegungsstätten der öffentlichen Hand». Wir Grünen finden es wichtig, dass saisonale, regionale und biologische Lebensmittel sowie vegetarische und vegane Angebote gefördert werden, denn Ernährung hat einen grossen Einfluss auf das Klima. Leider wurde der Volksauftrag abgelehnt. Hingegen erfreulich ist, dass das Globalbudget «Öffentlicher Verkehr» genehmigt und die Plafonierung aufgehoben wurde. Das bedeutet, dass angemessene finanzielle Mittel für den ÖV zur Verfügung stehen. Die Grüne Kantonsratsfraktion wird sich auch in der nächsten Session für grüne Anliegen stark machen. Janine Eggs, Kantonsrätin Grüne Daniel Urech, Kantonsrat Grüne

A1 Deutsch, Intensiv 1 Sie möchten eine Person beim Deutschlernen unterstützen? Das ist sicher eine gute Idee, denn wer Deutsch spricht, hat viele Vorteile, sei es, dass sie oder er sich im Alltag besser zurechtfindet oder schneller Arbeit findet. Und das nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auf der ganzen Welt. Dieser Kurs richtet sich an Anfängerinnen und Anfänger, die Interesse daran haben, zweimal die Woche Deutsch zu lernen. Unsere Deutschlehrerin Claudia Jeker leitet den Kurs mit Geduld und Freude an der Vermittlung der deutschen Sprache. Kursteilnehmende sind im Anschluss in der Lage, sich anderen Menschen vorzustellen und sich bei Einkäufen oder einem Arztbesuch in einfachen Sätzen auszudrücken. Rufen Sie uns jetzt an und lassen Sie sich über das aktuelle Angebot beraten. Nicolas Füzesi, Leitung Sprachen und Grundbildung der VHSBB «A1 Deutsch, Intensiv 1», Mo, 25.10.-Mi, 15.12.21, 15-mal, 18.30-20.00h, Gymnasium Laufen. Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr

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KALEIDOSKOP

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FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Liederabend

KLEINLÜTZEL. WoS. Marianne Altermatt und Helene Huber alias «Les Chanterelles laden zu zwei Liederabenden ein. Dies Mal treten die Sängerinnen zusammen mit ihren Schwestern Rita Bühlmann und Elsi Huber im Viererpack auf. Gemeinsam singen sie Bekanntes und Unerhörtes auf Deutsch, Englisch, Schwarzund Spitzbübisch. Die Liederabende finden am kommenden Freitag und Samstag in der Aula des Schulhauses Eich in Kleinlützel statt. Die geltenden Schutzmassnahmen werden eingehalten. Die Platzzahl ist beschränkt, es wird daher um Reservation unter les.chanterelles@ bluewin.ch oder 061 771 06 00 gebeten. Eintritt frei — Kollekte.

Herbstboten: Mit dem Blühen der Herbstzeitlosen hat die Natur den Herbst eingeläutet.

FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL

L AUFEN

K T. SOLOTHURN

Z WINGEN

Gesundheitszentrum zieht in einem Jahr um

Mobile Impfteams im Kanton Solothurn

Rekord an Primarkindern

gin. Das künftige Laufner Gesundheitszentrum wird definitiv im Birs Center aufgebaut. Dies die Antwort der Baselbieter Regierung an den CVP-Landrat Marc Scherrer. Gemäss Basellandschaftlicher Zeitung (bz) werden die Räume im ersten und zweiten Stock eingerichtet; dort, wo bisher die Gesundheitskasse EGK war. Das neue Gesundheitszentrum wird über einen eigenen Eingang und eigene Parkplätze verfügen, die rund um die Uhr zugänglich sein werden. Auch wird es gesonderte Notfall-Parkplätze geben. Somit ist sichergestellt, dass Patienten den Notfall jederzeit erreichen können und auch die Ambulanz immer Zugang hat. Bis Herbst 2022 soll das bestehende Angebot im Spital aufrechterhalten, danach soll es genau gleich im Birs Center weitergeführt werden. Verträge mit ortsansässigen Ärzten sind noch keine abgeschlossen, meldet die bz.

WoS. Die mobilen Impfteams haben im September in neun grossen Gemeinden des Kantons Solothurn rund 2400 Personen gegen Covid-19 geimpft. Ende September folgt auf Wunsch weiterer Gemeinden bereits der nächste Einsatz. Bereits am 30. September finden deshalb im Dorneck in der Mehrzweckhalle Nuglar-St. Pantaleon weitere Erstimpfungen statt, wiederum zwischen 15 und 20 Uhr. Die Zweitimpfungen finden an beiden Orten am 27. Oktober statt. Alternativ sind die beiden Impfzentren in Selzach und Trimbach weiterhin in Betrieb: Montag, Mittwoch, Freitag von 13 bis 19 Uhr sowie jeden ersten und dritten Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr. In beiden Impfzentren gibt es auch die Möglichkeit, sich ohne Voranmeldung impfen zu lassen (Walk-In). Wer sich angemeldet hat, wird zuerst bedient. Die Kapazitäten werden laufend der Nachfrage angepasst.

WoS. Im Schuljahr 21/22 weist Zwingen eine Rekordzahl an Primarschülerinnen und Primarschüler auf. In der Schule mache sich das Wachstum der Gemeinde besonders bemerkbar, ist aus dem Gemeindeblatt zu erfahren. Grund dafür ist die rege Bautätigkeit in der Gemeinde. So werden die ersten und zweiten Primarschulklassen in diesem Schuljahr jeweils doppelt geführt. Da der vorhandene Schulraum für die Unterstufe im alten Schulhaus an der Dorfstrasse 11 nicht mehr ausreichte, entschied sich der Gemeinderat, ein Klassenzimmer im Schulhaus zu reaktivieren. Dieses Zimmer diente viele Jahre der Brass Band Konkordia Zwingen als Übungslokal. Auch der Aufenthaltsraum wurde unterteilt und zu einem Gruppenraum und einer Garderobe umfunktioniert. Die BBKZ übt nun im Gemeindesaal.

BASELLAND. WoS. Die Wanderung der Naturfreunde Baselbiet startet am Sonntag 26. September beim Bata Park in Möhlin, den Thomas Bata im Jahre 1932 bauen liess. Der Weg führt weiter an den Rhein und über das grösste Wasserkraftwerk des Hochrheins (Ryburg-Schwörstadt) zum Schloss Beuggen. Insgesamt sind zehn Kilometer in rund 2 ¾ Stunden zu wandern. Eine Anmeldung bis Samstag 25. September ist erforderlich: Ursula Topkaya, Tel. 061 703 16 85, hutopkaya@ bluewin.ch. Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch.

Ein Ständle fürs Wohnheim

WAHLEN. WoS. Der Musikverein Wahlen spielt im Zusammenspiel mit dem MVBB Röschenz am kommenden Dienstag um 19 Uhr beim Wohnpark «Herz» in Wahlen ein Ständle. Die beiden Vereine freuen sich, endlich wieder zu musizieren und auf ein zahlreiches Erscheinen.

Urnenabstimmung

SEEWEN. WoS. Der Gemeinderat Seewen hat wegen der unsicheren Lage betreffend Corona entschieden, anstelle der am letzten Dienstag geplanten Gemeindeversammlung am 24. Oktober eine kommunale Urnenabstimmung durchzuführen.

Europa ohne Flieger Verlockend tönt es schon: für 40 Franken nach Marokko, Athen oder Gran Canaria fliegen, in zwei Stunden weg vom kalten Herbst an den sonnigen Strand. Aber wollen wir das wirklich noch? Ans Reisen mit dem Zug – auch wenn es länger dauert – gewöhnen wir uns mit diesem Lonely-Planet-Reiseführer wirklich im Nu. 80 nachhaltige Reisetipps mit Zug, Fähre, Velo oder zu Fuss kreuz und quer durch Europa werden hier präsentiert, gestaffelt nach Feriendauer und übersichtlich dargestellt mit Kostenvorschau und CO2-Verbrauch. Das einzig Anstrengende scheint plötzlich nur noch, sich für einen der verlockenden Tipps zu entscheiden. Eine Gourmet-Tour durch Norditalien? Die Atlantik-Vélodysée? Oder zu Fuss durch Ligurien? Sogar Island oder Tunesien lassen sich klimafreundlich bereisen und beim Blättern durch die 300 Seiten voller Abenteuer wächst nicht nur das Fernweh, sondern auch die Gewissheit, dass auch beim Reisen nicht immer alles einfach nur möglichst schnell gehen muss: Der Weg, fällt uns wieder ein, ist schliesslich das Ziel. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch

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