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Donnerstag, 17. September 2020

112. Jahrgang Nr. 37

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

ReMarkt am Ende — Hoffnung auf Neubeginn Der gemeinnützige Verein ReMarkt in Büsserach kämpfte an gegen die Wegwerfgesellschaft und baute Brücken von der Verzweiflung zum Erfolgserlebnis. Nach zwölf Jahren steht er vor dem Aus.

Freitag, 18.9.2020 Nach Hochnebelfeldern mit Obergrenze auf rund 1000 Metern meist sonnig.

15 ºC 26 ºC

Samstag, 19.09.2020 Trotz hohen Wolkenfeldern recht sonnig und mit rund 26 Grad sommerlich warm.

15 ºC 27 ºC

Sonntag, 20.09.2020 Etwas mehr Wolken, aber mit angenehmen 25 Grad warm.

Bea Asper Wenn die Kaffeemaschine nicht mehr tut, was sie soll, konnte man bisher darauf hoffen, dass die Mitarbeitenden vom ReMarkt in Büsserach sie wieder zum Laufen bringen – oder man dort günstig zu einer Ersatzmaschine kommt. Der ReMarkt stellt seinen Reparaturservice nun aber ein. Nach zwölf Jahren Wohltätigkeit für die Region musste die soziale Institution ihre Türen schliessen. Bis zum November wollen die Gründer Hans und Marjon Neijt die Reparaturwerkstatt und den Laden an der Industriestrasse 6 in Büsserach räumen und dichtmachen. Alltagsgegenstände zu erwerben, ist derzeit auf Anfrage noch möglich und es wird vielleicht noch einen grösseren Rampenverkauf geben, bestätigt Kim Neijt auf Anfrage. Sie stand ihren Eltern beim ReMarkt vor allem im Marketingbereich unterstützend zur Seite und prüfte auch die Idee eines Webshops. «Letztlich blieben wir aber dabei, die Alltagsgegenstände, die im ReMarkt repariert werden, ausschliesslich vor Ort zu verkaufen, da dies die Grundidee eines sozialen Treffpunktes unterstützt», erklärt Kim Neijt. Die Nachfrage nach dem Reparaturservice ist in den letzten Jahren auch stetig gestiegen. «Die Tage im Laden waren fast zu kurz, um allen Anforderungen gerecht zu werden, also um die Kunden zu empfangen und die Reparaturen zu machen», bestätigt Mitarbeiter Matthias Minder. Kollege Christian Bütikofer

16 ºC 25 ºC

Schade, wenn alle Gegenstände in einer Mulde landen würden: Kim Neijt und Matthias Minder vor den reparierten Gegenständen im Verkaufsladen. Vielleicht gibt es einen grösseren Rampenverkauf. FOTO: BEA ASPER ergänzt: «Ich habe dann halt die Geräte mit nach Hause genommen, um mich in aller Ruhe der komplexen Problemstellungen anzunehmen.» Das Erfolgserlebnis blieb nicht aus: Er selbst und natürlich die Eigentümer waren hocherfreut, dass ihr gutes Stück, welches den Alltag erleichtert, wieder läuft wie geschmiert. «Manchmal braucht es gar nicht viel, das Innenleben von Schmutz und Kalk befreien, eine Dichtung oder eine Sicherung auswechseln», schildert Bütikofer. Und wer eine gute Tat vollbringen wollte, fand beim ReMarkt den Ort, wo er seinen noch funktionierenden Computer abgeben konnte für ein Hilfsprojekt in Drittweltländern.

Dann kam Corona

Natürlich haben die einschränkenden Massnahmen wegen des Virus beim ReMarkt ihre Spuren hinterlassen. «Sie sind aber nicht die Ursache für das Ende an der Industriestrasse 6», relativiert Hans Neijt. «Die Gründe für die Aufgabe des

ReMarktes in Büsserach liegen bei der Finanzierung. Schon seit längerem nehmen die staatlichen Gelder ab, weil wir weniger Asylsuchende zugeteilt bekommen. Die Einnahmen reichten nicht mehr aus, um die Ausgaben für die Miete zu decken. Wir hatten grosses Glück, dass die Vermieterin bisher sehr kulant war», erklärt Marjon Neijt im Gespräch mit dem Wochenblatt. Sie und Hans Neijt haben die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. «Sollten wir günstigere Räumlichkeiten finden, könnte der ReMarkt weitergeführt werden. Wir wünschten uns dies vor allem für all die Menschen, die im ReMarkt neuen Lebensmut fanden. Wir konnten den Menschen nicht bloss eine Beschäftigung, sondern Erfolgserlebnisse bieten und der Region die Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen gegen die Wegwerfgesellschaft.» Der ReMarkt war zwölf Jahre lang Lernwerkstatt: «Wem zu Hause die Decke auf den Kopf fiel, hatte die Gelegenheit, hier das Reparieren von Alltagsgegenständen zu

lernen und einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen», erklärt Hans Neijt. Der Biologe weiss, wovon er spricht. Mit dem gemeinnützigen Verein ReMarkt hatte er sich selbst aus dem Loch der Leere gerettet, nachdem er unfallbedingt den Leistungsansprüchen im Erwerbsleben nicht mehr genügen konnte. «Doch es ist nun auch die Zeit gekommen für eine Nachfolgeregelung», geben Hans und Marjon zu bedenken. «Wir und die langjährigen Mitarbeitenden wären gerne bereit, Hand zu bieten für einen Neubeginn. Dieser müsste aber unterstützt werden von einer Trägerschaft, die über die notwendigen finanziellen Mittel und ein gutes Netzwerk verfügt.» Die Suche habe längstens begonnen und werde nun noch intensiviert, bevor im November definitiv der Stecker rausgezogen wird. Unterstützungsangebote nimmt Hans Neijt gerne entgegen unter der Nummer: 079 226 25 89 oder per E-Mail: kontakt@remarkt.ch oder auf facebook.com/ ReMarkt.

Laufen

7 Das Schwimmbad Laufen hat eine spezielle Saison hinter sich. Die Verantwortlichen sind im Nachhinein jedoch froh, dass sie überhaupt öffnen konnten. Eine Bilanz.

Schwarzbubenland

11

Der Kanton Solothurn will untersuchen, wo und in welcher Konzentration Arsen im Boden vorkommt. Resultate sollen in zwei Jahren vorliegen.

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IMPRESSUM Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Chefredaktorin Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Gini Minonzio (gin) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz

Inseratetarife www.wochenblatt.ch Druck CH Media Print AG Beglaubigte Auflage 22226 Ex. (WEMF 2019)

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Copyright CH Regionalmedien AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex.

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LAUFENTAL GRELLINGEN

LOK ALHISTORIE AUS DEM L AUFENTAL / THIERSTEIN

Informationen zum mutmasslichen Vermögensdelikt Am nächsten Mittwoch wird die Kirchgemeindeversammlung von Grellingen Informationen erhalten zum Stand des Verfahrens gegen die Ex-Kassierin, die viel Geld gestohlen haben soll. Bea Asper Ein Jahr nachdem die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft Anklage erhoben hat gegen die ehemalige Kassierin der römisch-katholischen Kirchgemeinde Grellingen, kündigt der Kirchgemeinderat nun Informationen zum Stand des Verfahrens an. «Details werden im Voraus keine bekannt gegeben», stellt Präsidentin Rosmarie Pabst klar. Der Diskussion werde nicht vorgegriffen. Das Thema ist traktandiert für die Kirchgemeindeversammlung vom 23. September. Diese findet nicht im Pfarreisaal statt, sondern in der Kirche. Mit den grösseren Platzverhältnissen kann man die Abstandsregelung der Corona-Schutzmassnahmen gewährleisten. Es sei ein Schutzkonzept ausgearbeitet worden, heisst es. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr und sieht nebst der Information zum mutmasslichen Vermögensdelikt der Kirchgemeinde Grellingen (Information zum Stand des Verfahrens betreffend einer Desinteresseerklärung) die Beratung der üblichen Geschäfte vor (Jahresrechnung 2019) sowie eine Information zur Pfarrhausvermietung und zum Seelsorgeverband am Blauen. Interessierte finden die Traktandenliste und die Rechnung 2019 im Schriftenstand der Kirche. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hatte im August 2019 gegen die

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ehemalige Kassierin der römisch-katholischen Kirchgemeinde Grellingen und der CVP Basel-Landschaft Anklage wegen Veruntreuung und Urkundenfälschung erhoben. Der Frau wird vorgeworfen, insgesamt rund 400 000 Franken veruntreut zu haben. Dabei soll die Kirchgemeinde einen Schaden von 300 000 Franken und die CVP Basel-Landschaft von 100 000 Franken erlitten haben. In der Anklageschrift hiess es, die mutmassliche Täterin habe in den Jahren 2017 und 2018 jeweils Beträge von Konti der Kirchgemeinde und der CVP Basel-Landschaft auf ihr Privatkonto überwiesen. Sie habe die Gelder für private Zwecke verwendet. «Um die unrechtmässigen Überweisungen zu vertuschen, fälschte sie mutmasslich Protokolle, Rechnungen, einen Postcheckkontoauszug sowie die Buchhaltung.» Noch im Verlauf des letzten Herbstes vermeldeten Medien, die Ex-Kassierin habe einen Teilbetrag (45 000 Franken) der Kirchgemeinde Grellingen zurückbezahlt. Es war darüber spekuliert worden, die gestohlenen Gelder seien in ein Countrylokal im Laufental geflossen, an dem die Beschuldigte beteiligt sei. In einem Bericht von «OnlineReports» hiess es, «die 47-jährige Betriebsökonomin hat in der Zwischenzeit in der Ostschweiz eine Coachingfirma gegründet». Dominik Prétôt, Kommunikationsverantwortlicher der Römisch-katholischen Landeskirche Basel-Landschaft, hatte die Rückzahlung eines Teilbetrages gegenüber «Kirche heute» bestätigt. Man darf nun gespannt sein auf die Informationen des Kirchgemeinderates nächsten Mittwochabend in der Kirche Grellingen.

K ANTON BASELL AND

BRISL ACH

Schwerpunktaktion «Focus on the road»

Rücktritt im Gemeinderat

WoS. Die Polizei Basel-Landschaft führt seit Montag bis und mit kommenden Sonntag auf dem gesamten Kantonsgebiet intensive Verkehrskontrollen in Bezug auf «Ablenkung» durch. Damit will die Polizei Basel-Landschaft die Verkehrsteilnehmenden zur Einhaltung der Verkehrsregeln sensibilisieren. Ablenkung im Strassenverkehr ist eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Die Polizei Basel-Landschaft stellt praktisch täglich Fahrzeuglenkende fest, welche verbotenerweise während der Fahrt das Mobiltelefon benutzen, Navigationsgeräte programmieren oder anderweitig abgelenkt sind. Das Ziel dieser flächendeckenden Kontrollen ist die Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit. Die Polizei möchte mit dieser Schwerpunktaktion die Verkehrsteilnehmenden zur Einhaltung der Verkehrsregeln sensibilisieren. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten.

WoS. Aus beruflichen Gründen hat Reto Borer seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat Brislach auf Ende September angekündigt. Er war in diesem Amt während 4 1/2 Jahren tätig. Der FDP Brislach steht per Gesetzt zu, zur Neubesetzung des frei werdenden Sitzes für den Rest der Amtsperiode bis zum 30. Juni 2024 einen Wahlvorschlag einzureichen. Macht die FDP davon keinen Gebrauch, so findet eine Ersatzwahl statt.

L AUFEN

La belle époque WoS. Ein Sohn schenkt seinem pessimistischen Vater eine konstruierte Zeitreise in einem Filmstudio. Heute Abend um 20.30 Uhr ist die französische Tragikkomödie «La belle époque» im Schlachthuus zu sehen.

Von dubiosen Wirtshäusern auf Passhöhen

Auf dem Blattenpass: Von hier aus geht es in viele Himmelsrichtungen.

Auf Passhöhen stehen und standen einst sagenumwobene Wirtshäuser. Zwei Beispiele: der Blattenpass (578m ü.M.) und der Bündner Septimerpass (2310m ü.M.). Linard Candreia Im dichten Wald und nebligem Wetter hatte sich einst ein nobler Jäger aus dem Jura so verirrt, dass er beim Einnachten den Weg nach Hause nicht mehr fand. Seine Jägerkollegen hatte er ein paar Stunden zuvor auch noch verloren, so dass der Verzweifelte nicht mehr ein und aus wusste. Doch auf einmal hörte er laute Geräusche, denen er sich dann vorsichtig näherte. Et voilà: Ein altes heruntergekommenes Haus mit der rostigen Inschrift «Blattenwirtshaus» kam zum Vorschein. In der rauchigen Höhle, wo es Speis, Trank und eine Schlafstätte gab, kamen ihm das schmutzige Wirtepaar und die primitiven Gäste ungeheuerlich vor. Fluchwörter aller Art überboten sich

FOTO: LINARD CANDREIA

fortlaufend. War er in eine Räuberhöhle geraten? Erst jetzt ging dem Jurassier ein Licht auf: Der schlechte Ruf dieser Spelunke war doch bekannt, hatte sogar den französischen Jura erreicht. Der noble Jäger verbarrikadierte sich nach dem Abendessen in seinem Schlag, konnte jedoch kein Auge zutun und wartete schweissgebadet auf den Überfall, der um Mitternacht dann auch tatsächlich eintraf. Diesen konnte er aber tapfer abwehren, floh in den Wald, wo er im Morgengrauen seine besorgten Jägerkollegen wiederfand. Der Meier von Blauen wurde benachrichtigt, und dieser wiederum bot ein paar bewaffnete Wachen auf. Die bösen Wirtsleute wurden abgeführt und dem Vogt von Zwingen übergeben. Wenig später wurde das Blattenwirtshaus ein Opfer von Flammen.

keln ein nobler Bündner Heimkehrer, von Italien herkommend, auf dem Septimer abgestiegen sein. In der Spelunke wurde es aber dem müden Gast beim Anblick der bärtigen, wilden Kerle und deren verrohten Sprache unheimlich. Kurz bevor er seine miserable Schlafstätte aufsuchte, näherte sich ihm die Magd des Hauses. Sie flüsterte: «Machen Sie sich so schnell wie möglich aus dem Staub, die Räuber bringen sie sonst gegen Mitternacht um.» Der noble Herr suchte sofort sein Pferd im Stall nebenan auf, band um seine Hufen Lumpen und ritt nach Bivio, wo der Sindaco (Dorfvorsteher) benachrichtigt wurde. Dieser rückte anderntags mit Soldaten los in Richtung Septimerpass. Die Räuber mussten den Braten gerochen haben, denn von ihnen fehlt seither jede Spur.

Kulissenwechsel: Septimerpass/ Übergang von Bivio ins Bergell nach Italien

Weiterführende Literatur: «Das Plattenwirtshaus», Pierre Gürtler, Jurablätter, Heft 7, 1997. «Alte Passübergänge über den Blauenberg», Alban Gerster, Separatdruck aus Regio Basiliensis, Band XIV, 1973. «So viel Geheimnisvolles Ob dem Stein», Gion Peder Thöni, Verlag Bündner Monatsblatt, 2003.

Die Geschichte von den sieben Räubern auf dem Septimerpass, die es auf reiche Gäste abgesehen hatten, diese in der Nacht ausraubten, umbrachten und im Keller verscharrten, ist als Sage überliefert. So soll doch einmal beim Eindun-

Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten für das Wochenblatt.

WAHLEN

Ja zu gemeinsamer Bauverwaltung Wahlen führt künftig gemeinsam mit vier anderen Laufentaler Gemeinden eine gemeinsame Bauverwaltung. Dem entsprechenden Vertrag stimmte die Gemeindeversammlung deutlich zu. Thomas Immoos Der Gemeindeverwaltung Wahlen steht eine Pensionierung bevor, ausgerechnet im Bereich der Baugesuchsprüfung. «Diesen Umstand hat der Gemeinderat zum Anlass genommen, sich Gedanken über die Zukunft der kommunalen Bauverwaltung zu machen», sagte Gemeinderat Marcel Neyerlin an der Gemeindever-

sammlung. Die Gemeinden Blauen, Duggingen, Grellingen und Nenzlingen betrieben bereits erfolgreich eine gemeinsame Bauverwaltung, wobei die Leitung bei der Gemeinde Duggingen liegt. Der entsprechende Vertrag werde zurzeit überprüft, so dass sich für Wahlen eine gute Gelegenheit biete, dem Verbund beizutreten. Eine entsprechende Anfrage sei wohlwollend aufgenommen worden. Der Beitritt Wahlens ermögliche das Pensum der gemeinsamen Bauverwaltung auszubauen und auch die Stellvertretung gut zu regeln. Wahlen könne vom erhöhten Knowhow und den guten Rahmenbedingungen profitieren. Ein Stimmbürger sah dies allerdings ganz anders: Wahlen sei durchaus in der Lage, das Bauwesen eigenständig wahrzunehmen. «Wir haben das Recht, auch in Bausachen einen Ansprechpartner im Dorf zu haben», sagte der Mann und beantragte,

den Vertrag abzulehnen. Nach einer kürzeren Diskussion stimmte die Gemeindeversammlung dem Antrag des Gemeinderates zu, mit den vier Gemeinden eine gemeinsame Bauverwaltung zu bilden. Der Vertrag gilt vorerst für zwei Jahre.

Beitritt zum Zweckverband Versorgungsregion Laufental

Auch der Beitritt zum Zweckverband Versorgungsregion Laufental fand eine deutliche Mehrheit. Gemeinderat Andreas Stich hatte zuvor auf das neue Altersbetreuungs- und Pflegegesetz (APG) hingewiesen, das die Regionen bis Ende 2021 zur Bildung von solchen Regionen verpflichte. Dabei gehe es um die Zusammenarbeit der Leistungserbringer, die Beratung der Senioren (und deren Angehörige), die Vermittlung von Angeboten sowie um die Zusammenarbeit mit der Spitex. Die Frage betreffe letztlich

jeden: «Jedes Jahr gibt es eine Kerze mehr auf dem Geburtstagskuchen», sagte Stich. Eine Stimmbürgerin kritisierte, dass die Gemeindepräsidenten den Zweckverband über die Köpfe der Bevölkerung geplant habe, wie dies schon beim Gesundheitszentrum geschehen sei. «In Zeiten von Corona brauchen wir das Geld ausserdem für Dringenderes», begründete sie ihre Ablehnung, die aber keine Mehrheit fand. Zuvor hatten die knapp 50 Stimmberechtigten die Rechnung 2019 einstimmig genehmigt. Sie rechnet nicht nur mit einem Ertragsüberschuss von 22 000 Franken ab, sondern sogar noch um 27 000 Franken besser als budgetiert, wie Gemeindepräsident Michael Kneuss mit Genugtuung feststellte. Zustimmung fand im Weiteren ein Projektierungskredit von 30 000 Franken für die Sanierung der Kirchgasse.

Ausführliche Informationen www.kfl.ch KABARETT

Freitag, 18. September, 20.00 Uhr

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Donnerstag, 24. September, 20.30 Uhr

La belle époque Regie: Nicolas Bedos, mit Daniel Auteuil, Fanny Ardant, Guillaume Canet, u.a. Tragikomödie; Frankreich, 2019, 115 Min. * Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft, Delsbergerstrasse 24, Laufen oder www.kfl.ch

Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 17. September 2020 Nr. 38

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Was Du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Du hast gesorgt für Deine Lieben, von früh bis spät, tagaus, tagein. Du warst im Leben so bescheiden, nur Pflicht und Arbeit kanntest Du, mit allem warst Du stets zufrieden, drum schlafe sanft in stiller Ruh.

Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12 Amtswoche vom 17. September – 25. September 2020 hat Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Ehefrau, Mutter und Grossmutter

Laufen: Donnerstag, 17. September, 18.00 Uhr, Austausch offline, offene Gesprächsrunde im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis, Anlass von 18.00 bis 19.30 Uhr.

Anna Cueni-Meier 18. Oktober 1931 – 9. September 2020

In stillem Gedenken Fabiola und Hansjörg Weber-Cueni Melanie und Gregor Vreni und Urs Karrer-Cueni Markus und Nadja mit Levin und Nio Fabian und Lara mit Dario Anita und Benjamin Beat Cueni mit Michael, Ralf, Kevin, Marco Laura, Chiara und Alina Cornelia und Muamet Ahmeti-Cueni Sabrije und Nik mit Elsa Nadije und Philipp Bekim Paula Zeugin-Meier Verwandte und Freunde

27. 10. 1927 – 2. 9. 2020 Wir vermissen Dich:

Max Nufer Dieter und Juliana Nufer-Gerster Sebastian und Maggie Janick und Ana

Huggerwald:

Die Urnenbeisetzung und Abdankung finden im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

Samstag, 19. September, 17.00 Uhr, St. Wendelinskapelle in Huggerwald, ökumenische Feier mit Gemeindeleiter Christof Klingenbeck, Pfarrer Claudius Jäggi und Liturgiegruppe Kleinlützel. Besammlung um 16.00 Uhr vor der Kirche in Kleinlützel, für jene, die zu Fuss gehen. Besammlung um 16.30 Uhr auf dem Kirchenparkplatz in Kleinlützel für Mitfahrgelegenheit mit dem Auto.

Traueradresse: Max Nufer, Laufenstrasse 17, 4222 Zwingen

«Diejenigen, die uns verlassen haben, gehören zu den Unsichtbaren, nicht zu den Abwesenden.»

Burg im Leimental:

Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten!

Traurig, aber erleichtert nehmen wir Abschied von unserem liebevollen Mutti, herzensguten Grossmutti und Uromi, Schwiegermutter, Schwester, Tante, Gotti und Schwägerin

Marta Nufer-Leupi

Sonntag, 20. September, 10.30 Uhr, St. Katharinenkirche Laufen, ökumenischer Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank,Buss- und Bettag, Pfarrerin Denise Wyss, Anne Burgmer, Peter Seeberger und Pfarrer Claudius Jäggi, Frauenquartett aus Laufen, Blauen und Erschwil.

Sonntag, 20. September, 18.00 Uhr, Burg im Leimental, ökumenische Feier im Pfarreisaal mit Pfarrer Günter Hulin und Claudius Jäggi.

Als der Herr sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sprach: Komm heim.

Herzlichen Dank All denen, die

Irma Glanzmann-Meury in ihrem Leben mit Herzlichkeit und Freundschaft begegnet sind.

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 24. September 2020 um 14.15 Uhr in der St. Anna Kirche in Röschenz statt. Anschliessend Urnenbestattung im engsten Familien- und Freundeskreis. Dreissigster, Sonntag, 18. Oktober 2020 um 10.00 Uhr in der St. Anna Kirche, Röschenz Anstelle von Blumen gedenke man bitte dem Verein Behinderten Wohngruppe Bad Meltingen, 4233 Meltingen. Valiant Bank AG, 4226 Breitenbach, IBAN CH44 0630 0441 6799 2368 4. Traueradresse: Fabiola Weber-Cueni, Burgstrasse 81, 4244 Röschenz Gilt als Leidzirkular

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Ein Dankeschön ebenso:

Gottesdienste:

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Dem Personal des Seniorenheims Rosengarten, Wohngruppe Bergmatte, für die fürsorgliche Betreuung.

DANKSAGUNG

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Herrn Albert Dani für die sehr persönliche Gestaltung der Abschiedsfeier.

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.

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Dem Team der Hausarztpraxis Hinterfeld, Laufen für die jahrelange Betreuung.

Die grosse Anteilnahme zum Abschied unserer lieben

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Für die vielen Zeichen der Verbundenheit und Zuneigung beim Abschied – sei es durch tröstende Worte, Gesten und Spenden.

Margrith (Gritli) Schaad-Roos

•

Allen, welche unsere «Mame» auf dem letzten Weg begleitet haben.

Mittwoch, 23. September, 16.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine zur Bilderbuchgeschichte: «Rita und Kroko suchen Kastanien». Thema: sich im Wald orientieren können, anschl.: Zvieri + Basteln, Pfr. St. Barth, Helferinnen: M. Paul, J. Wirz und R. von Burg. Donnerstag, 24. September, 15.30 Uhr, gr. Saal, Alters- und Pflegezentrum Bodenacker, Breitenbach, ref. Gottesdienst für die Hausbewohner-innen, Pfr. St. Barth. Sonntag, 27. September, 10.00 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, ökumenischer Gottesdienst zum Schöpfungsthema: «Und siehe, es war sehr gut», Pfr. M. Fellmann, Pfr. B. Stöckli, Pfr. St. Barth. Religionsunterricht an der KTW Breitenbach (Oberstufe): Der RU-Projektkurs 1 für die 7. und 8. Klässler des Schuljahrs 2020/2021 findet statt am: Dienstag, 22. September, 17.30–20.00 Uhr; obligat. für alle, die konfirmiert werden möchten. Spielnachmittag: Freitag, 18. September, 14.00–16.00 Uhr, im Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Pfr. Stéphane und Monika Barth-Ehrsam bringen Spiele mit, die man auf Distanz spielen kann. Mit Zvieri. Strickkreis für en guete Zwäck: Montag, 21. September, 14.00–16.00 Uhr, im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, mit Kaffee + Kuchen. Leitung/Anmeldung: Susanne Rodella, Tel. 079 548 18 90 oder E-Mail: srodella@ebmnet.ch Kirchenvorstand: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).

Die Trauerfamilie Grellingen, im September 2020

hat uns tief bewegt und getröstet. Herzlich danken wir Herrn Pfarrer Fellmann für die einfühlsamen Worte und die würdige Gestaltung des Trauergottesdienstes. Für die wunderschöne musikalische Begleitung durch Herrn Isidor Lombriser an der Orgel und Herrn Patrick Wyss auf der Trompete. Herzlich danken wir dem Pflegepersonal des Alterszentrum Bodenacker Breitenbach für die liebevolle Pflege und Dr. Leupold für die langjährige ärztliche Betreuung.

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

DANKSAGUNG

Avelina Nélida Halbeisen-Rodicio «Nelli» Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Tröstend ist es aber zu wissen, dass so viele Menschen ihr so viel Freundschaft, Liebe und Achtung entgegengebracht haben. Wir danken allen von Herzen, die mit uns mitgefühlt haben und ihre Anteilnahme durch tröstende Worte zum Ausdruck gebracht haben. Danken möchten wir auch für die Spenden zu Gunsten der Lungenliga beider Basel sowie für die heiligen Messen und Blumen. Besonderen Dank gilt auch Herrn Pfarrer Sabo für die würdige und einfühlsame Abschiedsfeier. Herzlichen Dank an Dr. Claudia Rosamilia mit Personal für die langjährige und kompetente ärztliche Betreuung sowie dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Baselland.

Die Trauerfamilie Dreissigster: Sonntag, 20. September 2020, 10.00 Uhr, römisch-katholische Kirche Röschenz

Ein herzlicher Dank allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die tröstenden Worte und die Anteilnahme. Einschliessen in unseren Dank möchten wir die vielen Beileidsbezeugungen, Geldspenden fürs Antoniushaus Solothurn, Blumen, Kerzen und heilige Messen. Wir danken all jenen, die «Gritli» im Leben Gutes erwiesen und sie auf dem letzten Weg begleitet haben.

Breitenbach, im September 2020

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Freitag, 25. September, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Breitenbach

Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Lukasevangelium 16, 13

«Trauer ist wie die Landkarte verlieren»

Wir helfen Ihnen auf den richtigen Weg

www.die-bestatterin.ch

Sonntag, 20. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Bettagsgottesdienst (kein Abendmahl!), Pfr. Reiner Jansen, Org. Blandine Abgottspon, anschl.: Kirchenkaffee, zubereitet von Rolf Schädeli.

Bestattungsdienst Doris Passalacqua

Nunningen 061 791 11 41 Laufen 061 761 30 50


Donnerstag, 17. September 2020 Nr. 37

Goldene Herbstzeit

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 14. September 2020 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Der Präsentationsentwurf wurde zuhanden der Gemeindeversammlung vom 22. September 2020 verabschiedet. • Pascal Bolliger wird in die Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Zukunftsbildes Laufental-Thierstein delegiert. • Vom Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewilligung zum Führen des Restaurants

Pine wurde zustimmend Kenntnis genommen. • Fredy Friedli wurde als Vertreter des Curling Clubs Laufen für die Amtsperiode bis Ende Juni 2024 in die Betriebskommission Eishalle gewählt.

Lehre als Kauffrau/Kaufmann (E-Profil) Sind Sie interessiert an einer Ausbildung bei der Stadtverwaltung Laufen?

GemeindeversammlungsVizepräsidium Für das Amt der GemeindeversammlungsVizepräsidentin stellt sich zur Verfügung: Van Rijs Isabelle, Lehrerin, geb. 6.4.1991, Hauptstrasse 7, 4242 Laufen.

Details finden Sie auf der homepage www.laufen-bl.ch\verwaltung\offene Stellen oder im Aushang.

Gemeindeversammlung vom 22. September An der Gemeindeversammlung vom kommenden Dienstag stehen zwei gewichtige Themen auf der Traktandenliste. Es sind dies einerseits die Umsetzung des Alters- und Pflegegesetzes APG im Laufental, sowie die Bebauung am Diebach. Die Herausforderungen bezüglich der demografischen Veränderungen in der Gesellschaft werden immer grösser. Die nötige Unterstützung älterer Menschen soll zukünftig der Zweckverband Versorgungsregion Laufental übernehmen. Gemäss Alters- und Pflegegesetz sollen sich Gemeinden zur Planung und Sicherstellung der Angebote für Betreuung und Pflege, für die Versorgung der älteren Bevölkerung, zusammenschliessen. Die 13 Laufentaler Gemeinden erfüllen bereits heute zahlreiche Aufgaben gemeinsam, wie zum Beispiel in den Bereichen Wasserversorgung, Sozialdienste, KESB, Seniorenzentrum Rosengarten, Spitex oder Kreisschule und haben daher gute Erfahrungen mit Zweckverbänden. Bereits jetzt tragen alle Laufentaler Gemeinden als Stiftung das Seniorenzentrum Rosengarten als Versorger der stationären Langzeitpflege. Auch die ambulante Versorgung der Pflege haben 10 Gemeinden mit der Spitex Laufental abgedeckt. Es ist darum naheliegend, dass diese Gemeinden auch die Versorgungsregion Laufental bilden. Das Gesetz schreibt vor, dass die Gemeinden innerhalb der Versorgungsregion eine Informations- Beratungs- und Bedarfs-

Überbauung Diebach im Baurecht

An der neuen Diebachstrasse (hier von der Naustrasse aus zu sehen) möchte die Stadt Laufen acht Parzellen im Baurecht abgeben. FOTO: STL abklärungsstelle betreiben. Im Laufental soll die Stelle in Zusammenarbeit mit der Pro Senectute aufgebaut werden. Die Arbeitsgruppe APG hat die Statuten für den Zweckverband Versorgungsregion Laufental entworfen, in welchen die Aufgaben festgelegt werden: • Er betreibt eine Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle. • Er schliesst die Leistungsvereinbarungen ab, welche gemäss Versorgungskonzept notwendig sind. • Er beaufsichtigt die Leistungserbringer und führt entsprechende Qualitätskontrollen durch. • Er legt die zu verrechnenden Tarife fest.

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• Er stellt den Zugang zur Ombudsstelle sicher. Die einmaligen Projektkosten betragen rund 282 000 Franken. Die widerkehrenden Kosten betragen im ersten Jahr 242 000 Franken und ab dem Folgejahr 212 000 Franken. Diese Kosten werden gemäss der Bevölkerungszahl auf die Gemeinden verteilt. Für Laufen fallen Kosten von knapp 70 000 an. Zum Vergleich: Die Schaffung eines neuen Pflegeplatzes im Heim kostet bis zu 420 000 Franken. Der Stadtrat beantragt der Gemeindeversammlung vom 22. September die Statuten des Zweckverbandes Versorgungsregion APG Laufental zu genehmigen.

Die Stadt Laufen ist im Besitz der Parzellen 1224 und 3893 an der Diebachstrasse. Für die Bebauung hat die Stadt diverse Kriterien bestimmt. So sollen die Parzellen im Baurecht abgegeben werden, die Bebauung soll innerhalb der Zonenvorschriften und einheitlich über das ganze Areal vorgenommen werden. Die Stadt Laufen wünscht sich den Bau von Doppeleinfamilienhäusern ohne Tiefgarage, bei welchen ökologische Aspekte berücksichtigt werden sollen. Im Rahmen einer Ausschreibung werden Architekten, beziehungsweise Investoren gesucht, welche die Überbauung planen, bauen und schliesslich an die Baurechtnehmer verkauft. Der Basislandpreis beträgt 600/m2. Die Dauer des Baurechts beträgt 75 Jahre mit einer optionalen Verlängerung von 24 weiteren Jahren. Auch an die Käuferschaft stellt die Stadt Laufen Ansprüche: Sie soll seit mindestens 3 Jahren in Laufen wohnhaft oder hier aufgewachsen sein. Die Liegenschaften müssen ausserdem selbst bewohnt werden. Mit den acht Parzellen werden langfristig jährlich rund 42 000 Franken an Baurechtszinsen eingenommen. Die Gemeindeversammlung findet am 22. September in der Mehrzweckhalle Serafin im Primarschulzentrum um 20.00 Uhr statt. Es gilt auch an dieser Gemeindeversammlung das Schutzkonzept der Stadt Laufen. Platzanweiser führen die Besucherinnen und Besucher an ihren Sitzplatz. Die Sitzplätze haben den geforderten Abstand von 1,5 Metern. Desinfektionsmittel steht zur Verfügung. Wer sich krank oder unwohl fühlt wird gebeten, nicht an der Gemeindeversammlung teilzunehmen. (stl)

MATHIAS CHRIST, STADTRAT

Meteorologisch gesehen hat der Herbst schon seit dem 1. September Einzug gehalten. Obwohl, von Herbst kann dieser Tage keine Rede sein. Im Gegenteil: Die Tagestemperaturen sind mit nahezu 30 Grad äusserst warm, und die lauen Abende laden ein, sich draussen aufzuhalten. Grund genug, die Badisaison im Schwimmbad Laufen um ein paar Tage zu verlängern, um für Familien und Sonnenhungrige noch einmal richtige Sommergefühle hochleben zu lassen. Und trotzdem: Mit den morgendlichen Nebelschwaden sowie den abendlich kurzen Dämmerungszeiten macht sich die dritte Jahreszeit dann doch schon bemerkbar. Eine Jahreszeit, die Vielfältiges zu Tage bringt: Nebst golden erscheinenden Landschaften, die jedes Outdoor-Herz höherschlagen lassen, finden naturgemäss auch wieder vermehrt Indoor-Veranstaltungen statt. Stellvertretend sei an dieser Stelle die gelungene Ausstellung zum 90-Jahr-Jubiläum der Ricola im Heimatmuseum Laufental erwähnt. Der Herbst bedeutet auch Erntezeit und wartet mit vielen kulinarischen Highlights auf: Eine feine Kürbissuppe, diverse Pilzspezialitäten oder ein feines Wild-Gericht. Alles Köstlichkeiten, die uns über die kürzer werdenden Tage hinwegsehen lassen. Herbst ist aber auch Budget- und Planungszeit. Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit mit ihren Strategien und Zielen fürs nächste Jahr und bilden diese zahlenmässig in ihren Budgets ab. Gerade in den aktuell unsicheren Zeiten bestimmt kein einfacher Prozess. Umso wichtiger ist es, sich die Zeit zu nehmen, die nötigen Diskussionen zu führen und Meinungen auszutauschen, damit möglichst breit abgestützte Entscheidungen getroffen werden können. Im Rahmen meines Amtes hatte ich in den letzten Monaten Einblicke in diverse Vereine und Institutionen. Auch wenn deren Diskussionen manchmal noch nicht abschliessend geführt werden können, ist es doch deutlich spürbar, mit welch grossem Engagement sich die Menschen für ihre Sache einsetzen und Lösungen sowie neue Ideen für Laufen kreieren. In diesem Sinne wünsche ich uns anregende Diskussionen und genussvolle, goldene Herbsttage.

Ersatzpflanzung von neuen Bäumen an der Lochbruggstrasse Die Baumallee der oberen Lochbruggstrasse musste aufgrund ihres Alters und dem schlechten Zustand der Bäume im entfernt werden. Jetzt gibt es Ersatz. Der Stadtrat hat beschlossen, anstelle der gefällten acht Bäume, neun neue Lindenbäume am Fuss der Böschung zu platzieren (in der Grafik rot markiert). Die Arbeiten für die Neupflanzung haben bereits am letzten Montag begonnen. Die angrenzenden Parkplätze an der unteren Lochbruggstrasse müssen bis zum Bauende am Dienstag 29. September gesperrt werden. Nur so kann die Durchfahrt während den Bauarbeiten im Gegenverkehr ermöglicht werden. Die Stadt Laufen bittet bei den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis bezüglich dieser Behinderungen. Für Fragen und Auskünfte steht die Abteilung Bau und Planung gerne zur Verfügung (061 766 33 40, bau@laufen-bl.ch). (stl)

Wo noch bis vor kurzem mächtige aber kranke Bäume eine Allee bildeten, werden nun neue Bäume gepflanzt. FOTO: STL.


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Donnerstag, 17. September 2020 Nr. 38

EVANG-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Psalm 147:3

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Josip Klasnić 14. 12. 1957 – 2. 9. 2020

Herzlichen Dank Sagen wir allen, die mit uns Abschied von unserem geliebten Familienmitglied genommen haben. Danke für die große Anteilnahme und alle Zeichen der Verbundenheit.

IM NAMEN DER TRAUERFAMILIE

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Dr. med. P. Hofer-Kym Bahnhofstrasse 16 4242 Laufen

Herbstferien vom 26.9. bis 11.10.2020 Die Praxis

Dr. med. Th. Mosimann

Central 3, Breitenbach bleibt wegen Ferien von Freitagnachmittag, den 25.9. bis 11.10.2020 geschlossen.

Die Praxis

Antoine de Saint-Exupéry

Wir nehmen Abschied von meiner lieben Tochter, unserem Mami und Stiefmami, unserer Schwester, Schwägerin und Gotti

JOHANNA STUDER BIENZ 10. September 1970 – 9. September 2020 Kurz vor ihrem 50. Geburtstag hat sie uns nach schwerer Krankheit unerwartet verlassen. Wir sind voller Trauer, aber auch dankbar für die schöne gemeinsame Zeit.

Dr. med. Markus Rudin

Wir vermissen dich sehr! Fridolin Studer-Weber Benjamin, Salomé, Fabian und Simona Bienz mit Lukas Bienz Claudia Studer und Martin Werner Kathrin und Marco Jemmi-Studer mit David Verwandte und FreundInnen

Allgemeine Innere Medizin FMH in Nunningen bleibt geschlossen vom Samstag, 26. Sept. bis Sonntag, 18. Okt. 2020

Die Praxis bleibt ferienhalber

vom 26.9.2020 bis 11.10.2020 geschlossen.

Die Abdankung und Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Fridolin Studer-Weber, Oberdorfstrasse 16, 4244 Röschenz

Wir nehmen gerne wieder neue Patienten an. Bretzwilerstrasse 9 *** 4208 Nunningen *** Tel: 061 791 92 11

Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.

Praxis Dr. med. Florian Leupold

Arthur Schopenhauer

Facharzt Allgemeine Innere Medizin Passwangstrasse 10, Breitenbach 061 781 32 32

Die Praxis bleibt wegen Ferien vom 1. bis 9. Oktober 2020 geschlossen.

Danksagung Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Einwohnergemeinde, Steinweg 114, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Chr.G. Berney, Herbeton Info, Hauptstr. 85, 4126 Bettingen, UWK Umweltschutzkommission, Bärschwil Bauobjekt: Konzept: Aufwertung / Erstellung von Amphibienlebens- und -schutzräumen Bauplatz: Gebiete: Chatzenloch, Cheigelbödeli, Stritteren, Nasenfels, Burghollen Bauparzellen, GB-Nr.: 125; 2167; 2156; 184; 2003; 183 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 2. Oktober 2020

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Schumacher-Glanzmann Guido, Flühstrasse 36A, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Schumacher-Glanzmann Guido, Flühstrasse 36A, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Blocksauna Bauplatz: Flühstrasse 36a, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3847 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 17. September 2020 – 1. Oktober 2020

Witterswil FEUERWEHR VERBUND EGG

Freitag, 18. September, 10.00 Uhr Ökum. Begegnungswanderung: Challhöhe – Mariastein, Abfahrt Bahnhöfli Flüh um 10.13 Uhr Sonntag, 20. September, 11.00 Uhr Ökum. Sonntag: Bettagsfeier in der Ökum. Kirche Flüh anstelle des Landskrongottesdienstes, Pfarrer Michael Brunner, Pfarrer Günter Hulin, Diacre Hubert Zeller, Jasmine Weber, Ref. Kirchenchor und Bläserensemble. Musik auf dem Kirchplatz. Kein gemeinsames Mittagessen.

Bättwil

Wir danken von ganzem Herzen allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer geliebten

Bertl Linz-Reidinger erfahren durften. Die in stiller Trauer sich mit uns verbunden fühlten und ihre liebevolle Anteilnahme auf vielfältige Art zum Ausdruck brachten. Sowie für die würdige musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Du wirst immer in unserem Herzen weiterleben. Dreissigster: Samstag, 10. Oktober 2020 Kirche Büsserach Büsserach, im September 2020 Die Trauerfamilie

Seewen

Bauherrschaft: Gemeinde Seewen Bauverwaltung, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen Bauobjekt: Instandstellung des Flurweges mit Aushub und Mergeleinbau Bauplatz: Bannholz Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 90287 und 90223 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 2. Oktober 2020 an die Baukommission 4206 Seewen

Gemäss § 76 und 77 des Solothurnischen Gebäudeversicherungsgesetzes sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Bättwil und Witterswil vom 21. bis zum 45. Lebensjahr für die Feuerwehr dienstpflichtig. Zur Rekrutierung werden der Jahrgang 2000 sowie die im Zeitraum vom 01.09.2019 bis 31.08.2020 Neuzugezogenen mit Jahrgängen 1978 – 2000 aufgeboten. Da wegen der besonderen Situation der Covid-19 Pandemie nicht alle Feuerwehr-dienstpflichtigen Personen persönlich ins Feuerwehrmagazin kommen können, erfolgt in diesem Jahr die Rekrutierung auf schriftlichem Weg. Schriftliche Rückmeldung bis Montag, den 26.10.2020 Teilen Sie uns bitte mit, ob sie Interesse haben, Feuerwehrdienst zu leisten oder eine Begründung, wieso nicht. Die briefliche Rückmeldung ist an den Präsidenten der Feuerwehrkommission, Herrn Christian Hallwyler, Mühleweg 10, 4112 Bättwil zu richten. Für weitere Fragen steht er Ihnen per E-Mail kommando@fwvegg.ch gerne zur Verfügung. Ein Fragebogen wird Ihnen per Post zugesandt. Wir möchten die meldepflichtigen Einwohner/-innen darauf aufmerksam machen, dass eine fehlende Rückmeldung gemäss Feuerwehrreglement vom Friedensrichter mit Busse bestraft wird. Ihre Feuerwehr / Feuerwehrkommission Verbund Egg

Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Stephan’s GartenParadies GmbH Lindenrainstrasse 17, 4206 Seewen Grundeigentümer: Streit Susanne und Ankli Stephan, Lindenrainstrasse 17, 4206 Seewen Bauobjekt: Neuerstellung Lagerplatz, Umpflanzungen mit Hecken, Werbung an Fassaden Bauplatz: Herrenmattstrasse 17 (Gewerbezone In der Herrenmatt) Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 3083 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 2. Oktober 2020 an die Baukommission 4206 Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Sunrise Communications AG Thurgauerstrasse 101b, 8152 Glattpark (Opfikon) Grundeigentümer: Vögtli Jürg Othmar Stockenweg 3, 4146 Hochwald Bauobjekt: Neubau MobilfunkantennenAnlage, Sunrise BA422-2 mit Technikschränke und Stahlmast von 30 mtr. Höhe. Ausnahmegesuch für Ueberschreitung der Bauhöhe von 11,5 auf 30.00 mtr. Bauplatz: Gewerbezone (GA), In der Herrenmatt 5 Projektverfasser: TM Concept AG Delfterstrasse 12, 5000 Aarau Bauparzelle: GB 3084 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 2. Oktober 2020 an die Baukommission 4206 Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Gemeinde Seewen Bauverwaltung, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen Grundeigentümer: Gemeinde Seewen Dorfstrasse 5, 4206 Seewen und Stöckli Urs & Claudia, Hof Balsberg 5, 4207 Bretzwil Bauobjekt: Uferstabilisierung mit Einbau einer Krainerwand Bauplatz: Seebach Rechtenberg / Transitgasstation Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 3924 und GB 62 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 2. Oktober 2020 an die Baukommission 4206 Seewen

Baupublikation

Statt Karten

Baupublikation

Meldepflicht zur Rekrutierung

Baupublikation

Bauherrschaft: Leimgruber Priscilla und Mäder Daniel, Fulnau 1, 4206 Seewen Bauobjekt: Neubau Mistlagerplatz Bauplatz: Fulnau 1 Projektverfasserin: Leimgruber Priscilla, Fulnau 1, 4206 Seewen Bauparzelle, GB-Nr.: 2927 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 2. Oktober 2020 an die Baukommission 4206 Seewen

Bauherrschaft: Weber AG, Mühlemattweg 2, 4206 Seewen Eigentümerin: Frau Weber-Lisser Therese, Mühlemattweg 2, 4206 Seewen Bauobjekt: Erweiterung Mergel-Lagerplatz Bauplatz: Gewerbezone (GA) Allmendstrasse Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 2879 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 2. Oktober 2020 an die Baukommission 4206 Seewen

Meltingen

Baupublikation

Bauherrschaft: Hänggi Claudia, Oberfeld 228, 4433 Meltingen Projektverfasser: Tschan Paula, Herrenweg 310, 4718 Holderbank Bauobjekt: Neubau EFH mit Garage Bauplatz: Oberfeld Parzelle / Zone: GB-Nr. 1269 /W2a Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 1. Oktober 2020

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Bauherrschaft: Melanie und Markus Probst Döllenring 64, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Ersatz und Erweiterung Sitzplatzüberdachung Bauort: Döllenring 64, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2137 (W2a) Projektverfasser: Melanie und Markus Probst Döllenring 64, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 2. Oktober 2020

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 20-038 Fassaden-Sanierung und Erweiterung Hauseingang (Eingangspodest) Grundbuch-Nr: 1218 Adresse: Gempenstr. 52, 4412 Nuglar Gesuchsteller / Grundeigentümer / Planverfasser: Roswitha + Bruno ThommenSchmidli, Gempenstr. 52, 4412 Nuglar Datum Baugesuch: 17. September 2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St.Pantaleon Einsprachefrist: 2. Oktober 2020, Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.


LAUFENTAL L AUFEN

L AUFEN

«Wir wollen nichts riskieren»

Sommer, Sonne, Schutzkonzept

meb. Nebst allen anderen Grossveranstaltungen steht auch die Durchführung der Fasnacht immer noch in den Sternen. Unter den jetzigen Vorgaben die Fasnacht im gewohnten Rahmen durchzuführen, scheint derzeit aber praktisch unmöglich zu sein. Basel möchte die Fasnacht coronakonform gestalten. Keine Menschenmassen, keine vollen Beizen, kein Cortège mit Zuschauern sind die Vorgaben des Komitees. Dieses hat die Aktiven ausserdem mit dem Aufruf, kreative Ideen anzumelden, miteinbezogen. Wie die Veranstaltung nächsten Februar daher kommen wird, weiss aber niemand. Auch das Laufner Fasnachtskomitee ist daran, die Lage zu beurteilen, soweit das überhaupt möglich ist. Wie Beat Jermann vom Fasnachtskomitee Laufen sagt, stelle man sich das Ganze aber nicht so einfach vor wie in Basel. Man sei in gutem Kontakt mit anderen Fasnachten in der Region und wolle sich Ende September mit den diversen Komitees auch zu einer Sitzung treffen. Auch eine Vertretung des Kantons Baselland soll dort dabei sein. «Dort wollen wir nach guten, umsetzbaren Lösungen suchen», erklärt Beat Jermann. «Klar ist, dass es keinen Umzug in gewohnter Art geben wird, zu grosse Ansammlungen von Leuten wollen wir verhindern, somit wird auch das Guggenkonzert in der üblichen Form im Stedtli auf dem Rathausplatz nicht durchführbar sein.» Beat Jermann betont, dass man in der jetzigen Situation nichts riskieren wolle, was man später dann bereue. «Es ist wie im Privatleben: Auch da wägen wir die Risiken ab, arrangieren uns und tragen zu unserer Gesundheit Sorge. Wenn es um die Durchführung der Fasnacht geht, ist es genau das Gleiche. Und im schlimmsten Fall müssen wir dann halt ganz verzichten.»

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Gestern öffnete das Schwimmbad Nau in Laufen zum letzten Mal in diesem Jahr. Die Verantwortlichen blicken auf eine etwas andere Saison zurück. «Wir waren sehr froh, dass wir überhaupt öffnen durften.» Lucy Schmid Statt Saltos vom Sprungturm, Beachvolleyballspielern und langen Schlangen bei der Wasserrutsche waren aufgrund der Corona-Krise anfangs nur Schwimmerinnen und Schwimmer zu sehen. Das Schutzkonzept der Stadt Laufen schrieb die Höchstzahl von nur 40 Personen in der Badi vor, der Mindestabstand musste überall eingehalten werden. «Das hiess reinkommen, schwimmen und dann unter die Dusche und wieder raus», so Matthias Jermann, Badmeister der Badi Laufen. Es wurden im grossen Becken drei Doppelschwimmbahnen eingerichtet, um auch hier den Mindestabstand zu gewährleisten. «Das behalten wir eventuell auch für die nächste Saison so bei.» Einzelne Toiletten, Duschen und Kästchen mussten gesperrt werden und natürlich mussten auch die Oberflächen regelmässig desinfiziert werden. Im Juni durfte die Badi ihre Tore und sonstigen Freizeitangebote wieder für die breite Öffentlichkeit öffnen zuerst für 800 Personen, Ende Monat dann für 1800. Die Schutzmassnahmen blieben bestehen. «Das Maximum haben wir jedoch nie erreicht. Es kam also nie vor, dass die Leute draussen anstehen und

Wachendes Auge: Bademeister Matthias Jermann behält auch in aussergewöhnlichen Zeiten den Überblick. warten mussten», erklärt Jermann. Dieses Jahr verzeichnete das Schwimmbad Laufen eine Besucherzahl von rund 48 500 Besucherinnen und Besuchern, im letzten Jahr waren es rund 63 200.

Weniger verkaufte Kaffees

Auch in der Badibeiz zeichneten sich einige Veränderungen ab. «Unser Umsatz beim Kaffee ist gesunken, da vor allem

die ältere Generation auf den Badibesuch verzichtete», erklärt Therese Selimis, welche die kleine Beiz führt. Dafür stieg der Verkauf von Glace und Süssigkeiten, da viele junge Menschen und Familien mit Kindern in der Badi nach Abwechslung suchten. Auch hier galt das Schutzkonzept der Stadt, an das sich die Besuchenden der Badi mal mehr, mal weniger hielten. Der Abstand musste eingehalten,

FOTO: LUCY SCHMID

die Tische und die Räumlichkeiten regelmässig desinfiziert werden. Eine Maskenpflicht im Badibeizli war jedoch nicht vorgeschrieben. «Die Benutzung von Desinfektionsmittel behalte ich vielleicht nächstes Jahr noch bei», resümiert Selimis. «Wir hatten dieses Jahr nämlich keine einzige Wespe bei uns im Kaffee, darauf wurde ich sogar angesprochen», lacht sie.

Wir müssen uns noch stärker in die Situation unserer Kundinnen und Kunden versetzen Daniel Sieber war rund zwölf Jahre bei der BLKB Laufen tätig, davon sechs Jahre als Leiter der Niederlassung. Jetzt verlässt er den Standort, aber nicht die BLKB. Er nimmt innerhalb der Bank eine neue Herausforderung an als Trainer im Vertrieb. Wir haben ihn gefragt, wie sich das Banking und die Kundenbedürfnisse in den letzten Jahren verändert haben und was seine neue Tätigkeit genau umfasst. Daniel Sieber, wie haben Sie als ehemaliger Leiter der Niederlassung Laufen die Veränderungen der Kundenbedürfnisse erlebt? Die Veränderung der Kundenbedürfnisse haben mich während meiner ganzen Tätigkeit in Laufen begleitet. Die Digitalisierung war dabei der grösste Treiber. Unsere Kunden sind heute mobiler geworden und durch das Internet viel besser informiert. Das bringt den Kunden mehr Transparenz und wir können unsere Kompetenzen dort

fokussieren, wo wir den Kundinnen und Kunden einen Mehrwert bieten können: in der Beratung. Was verstehen Sie konkret unter Mehrwert in der Beratung? Früher haben wir uns oft über einzelne Bankprodukte unterhalten. Heute steht die ganzheitliche Beratung im Vordergrund, abgestimmt auf die jeweilige Lebenssituation des Kunden. Einen Wohnträumer beispielsweise interessiert viel mehr als nur die Hypothek. Darum beraten wir ihn auch beim Kauf eines geeigneten Objekts, bei der Wahl der richtigen Finanzierungsform, bei finanzplanerischen Themen und bei der Absicherung von Risiken. Schliesslich wollen wir, dass er sein Eigenheim sorgenfrei geniessen kann. Was hat Ihnen bei Ihrer Tätigkeit am besten gefallen? Mein persönliches Highlight wäh-

rend dieser Zeit waren die vielen Begegnungen mit den Kundinnen und Kunden sowie auch mit den Mitarbeitenden. Hinter jedem Menschen steckt eine persönliche und spannende Geschichte. Das hat mich am meisten fasziniert und tut es auch heute noch. Daraus haben sich vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen und Freundschaften entwickelt. Auch der enge Kontakt zum lokalen Gewerbe hat meinen Horizont stark erweitert. Wie bringen Sie nun Ihr Knowhow mit der neuen Verantwortung als Trainer im Vertrieb ein? In meiner Zeit als Leiter der Niederlassung in Laufen durfte ich sehr viele wertvolle Erfahrungen in der Kundenberatung, aber auch in der Führung von Mitarbeitenden sammeln. Das gibt mir eine gute Grundlage für meine neue Tätigkeit. In meiner Rolle als Trainer bin

ich heute fast täglich in unseren Niederlassungen unterwegs und darf mein Know-how den Kolleginnen und Kollegen in der Beratung weitergeben. Welche neue Herausforderung wartet nun auf Sie als Vertriebstrainer? Die Beratung wird in der Zukunft immer wichtiger werden. Wir müssen uns noch stärker in die Situation unserer Kundinnen und Kunden versetzen. Auch bei komplexen Themen wollen wir einfache und verständliche Botschaften vermitteln. Dabei geht es nicht nur um die aktuelle Situation, vielmehr geht es um eine Beratung, die auch Zukunftspläne und Wünsche berücksichtigt. So schaffen wir für unsere Kunden eine gute Grundlage für Lösungen, die auch morgen für sie zählen. Meine Herausforderung besteht also insbesondere

Vorstehende Angaben eignen sich zu Informationszwecken und ersetzen nicht die Beratung, einen Anlagevorschlag oder eine Empfehlung der BLKB.

darin, meine Kolleginnen und Kollegen in dieser ganzheitlichen und zukunftsorientierten Beratung zu unterstützen.

Daniel Sieber war sechs Jahre Leiter der Niederlassung in Laufen und nimmt nun bei der BLKB als Trainer im Vertrieb eine neue Herausforderung an.


THIERSTEIN

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THIERSTEIN

Alten Wegrechten auf der Spur

Feuerwehr Breitenbach - Rekrutierung 2020 Obligatorische Feuerwehrrekrutierung 2020 Die Feuerwehr Breitenbach muss ihren Personalbestand auch in diesem Jahr wieder mit jungen, dynamischen Leuten ergänzen. Wir suchen pflichtbewusste Damen und Herren im Alter zwischen 21 und 45 Jahren, die gewillt sind, engagiert und tatkräftig eine anspruchsvolle Aufgabe im Dienst unserer Mitmenschen auszuüben. Aufgrund der Situation rund um COVID-19 wird die diesjährige Rekrutierung auf dem digitalen Weg durchgeführt. Was bedeutet das für Sie: x x x

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Es werden 2020 keine Rekrutierungsabende stattfinden Die Präsentation der Organisation sowie der Rechte & Pflichten finden Sie auf der Homepage der Feuerwehr Breitenbach: www.breitenbach.lodur-so.ch. Das Personalblatt (wurde allen Rekrutierungspflichtigen in Papierform zugesandt) ist für die rekrutierungspflichtigen Jahrgänge 1997 & 2000 verpflichtend auszufüllen und zu retournieren. Dieses kann auch online ausgefüllt werden: http://www.123formbuilder.com/form-5621418/form Das Personalblatt gilt nur als zugestellt (online oder auf dem Post weg) wenn Sie eine Bestätigung innerhalb 7 Arbeitstagen via Email erhalten.

Das Personalblatt ist bis 02.10.2020 zu retournieren. Die betroffenen Einwohner werden zusätzlich mit einem persönlichen Schreiben aufgeboten. Weitere Informationen zur Feuerwehr Breitenbach finden Sie im Internet unter www.breitenbach.lodur-so.ch Feuerwehrkommission und Kommando Feuerwehr

Stell dir vor es brennt und keiner kommt!

Naturbad geschlossen Das Naturbad hat am vergangenen Wochenende seinen Betrieb für diese Saison eingestellt. Aus personellen und damit sicherheitsrelevanten Gründen konnte die Saison trotz des Sommerwetters in der laufenden Woche nicht verlängert werden. Wir bedanken uns für das Verständnis unserer zahlreichen Gäste. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und natürlich insbesondere bei unseren zahlreichen Badegästen für eine trotz erschwerten Bedingungen (COVID 19) tolle Saison. Herzlichen Dank und auf ein Neues im kommenden Jahr!

Die Überführung der Grundstücke in das Eidgenössische Grundbuch ist im Schwarzbubenland eine langwierige Geschichte. Bea Asper Die Zeit, in der im antiken Sekretär ein verstaubtes Schriftstück mit einem Wegrecht weilte, geht dem Ende zu. Die Grundstücke wurden und werden neu vermessen und die rechtlichen Fragen bereinigt. Der Kanton Solothurn hatte in allen Gemeinden entsprechende Verfahren eingeleitet, wobei dies eine jahrzehntelange Geschichte ist. Im Schwarzbubenland ist der Prozess noch nicht ganz abgeschlossen, bestätigt Christian Hirschi, Leiter Amtschreibereien. «Die Kantone sind verpflichtet, auf ihrem Gebiet das Eidgenössische Grundbuch einzuführen.» Zu diesem Zweck sind die dinglichen Rechte zu bereinigen und die Flächen neu zu vermessen. «Bezüglich der Bereinigung der dinglichen Rechte erlässt der Grundbuchverwalter eine öffentliche Auskündung, damit allfällige Rechte, welche im kantonalen Grundbuch nicht geführt wurden, innerhalb von sechs Monaten beim Grundbuchamt angemeldet werden können», erklärt Hirschi zu den im Wochenblatt erschienenen Publikationen. «Wenn alle Grundbuchblätter für eine Gemeinde angelegt sind, erstattet der Grundbuchverwalter dem Finanzdepartement Bericht.» Das Eidgenössische Grundbuch (www. cadastre.ch) wird dann auf Antrag des Finanzdepartements vom Regierungsrat in Kraft gesetzt, was wiederum im Amtsblatt des Kantons Solothurn öffentlich bekanntgemacht wird. Am Tag des Inkrafttretens des Eidgenössischen Grundbuchs wird das kantonale Grundbuch geschlossen. In den Bezirken Dorneck und Thierstein ist für 16 Gemeinden das Eidgenössische Grundbuch noch nicht in Rechtskraft, bei einigen steht die Inkraftsetzung jedoch unmittelbar bevor. «Die Gründe, weshalb für diese 16 Gemeinden das

Eidgenössische Grundbuch noch nicht eingeführt werden konnte, liegen mehrheitlich an den relativ komplexen Bereinigungsarbeiten der zahlreich vorhandenen dinglichen Rechte des kantonalen Rechts», erklärt Hirschi und verdeutlicht: «Die Bereinigung setzt sich zusammen aus dem Aufrufverfahren, der Vorprüfung, der eigentlichen Bereinigung, den Verfügungen über bisherige Einträge und der Klärung allfälliger Rechtsstreitigkeiten.» Zum dinglichen Recht zählen das Eigentumsrecht (als sogenanntes volldingliches Recht), die beschränkten dinglichen Rechte wie Dienstbarkeiten (Wegrechte, Wohnrechte), Grundlasten (wie Wasserlieferungspflicht) sowie Pfandrechte (Schuldbriefe). Im Schwarzbubenland gab es im Vergleich zum übrigen Kantonsgebiet mehr zu bereinigende dingliche Rechte nach kantonalem Recht.

Dies hat historische Gründe. «Bei den beschränkten dinglichen Rechten gab es solche aus dem damaligen solothurnischen Recht, welche im Bundesrecht nicht vorgesehen waren bzw. sind. Diese sind nun zusammen mit den betroffenen Parteien in Rechtsformen des Bundesrechts zu überführen», führt Hirschi aus. Für die Umstellung auf das Eidgenössische Grundbuch hatte der Kanton Solothurn eine Spezialabteilung eingesetzt, und streitige Fälle kommen vor eine Bereinigungskommission. Gemäss Hirschi hat der Übergang vom kantonalen zum Eidgenössischen Grundbuch keine Auswirkungen auf die Standorte der Grundbuchämter im Kanton Solothurn. «Nach wie vor werden wir in Dornach und Breitenbach eine Amtschreiberei betreiben und die Dienstleistungen vor Ort anbieten», beteuert Hirschi gegenüber dieser Zeitung.

Strassennamen-Register bea. Das schweizerische Katasterwesen ist Garant des Grundeigentums. Es setzt sich aus den drei Pfeilern Amtliche Vermessung, Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen und Grundbuch zusammen. Die Durchführung der Grundbuchvermessungen war 1923 beschlossen worden. Das 1983 gestartete Projekt «Reform der Amtlichen Vermessung (RAV)» hat zum Ziel, verbesserte Dienstleistungen für Verwaltung, Wirtschaft und Private zu erbringen. Mit Inkrafttreten der Verordnungen über die amtliche Vermessung werden die konventionellen Planträger nach und nach durch Datenbanken abgelöst. Die Schweiz hat als eines der ersten Länder Europas eine zeitgemässe und zukunftsgerichtete Geoinformationsgesetzgebung. Im Cadastre.ch findet man auch die Verzeichnisse mit den geografischen Namen. Sie zählen im Zeitalter des Internets zu den am meisten genutzten Kriterien bei der Suche nach Informationen. Im Register findet man: Gemeindenamen, Ortschaftsnamen,

Strassennamen und Stationsnamen. Die Gemeinden sind im amtlichen Gemeindeverzeichnis der Schweiz aufgeführt. Ortschaften sind bewohnte, geografisch abgrenzbare, zusammenhängende Siedlungsgebiete mit eigenem Namen und eigener Postleitzahl. Die Schreibweise der Ortschaftsnamen und die geografische Abgrenzung der Ortschaften der amtlichen Vermessung sind behördenverbindlich. Im amtlichen Ortschaften-Verzeichnis sind sämtliche Ortschaften aufgeführt. Die Ortsnamen sind heute nicht mehr das wichtigste Werkzeug zur Lokalisierung. Die Strassennamen haben diese Rolle übernommen und zwar so weit, dass sie die Flur- und Ortsnamen in den überbauten Gebieten nahezu vollständig ersetzt haben. Unter Strassen sind auch Wege, Gassen, Plätze und benannte Gebiete zu verstehen, die als Strassenbezeichnungen für Adressen dienen. Zu den Stationen gehören unter anderem Bahnhöfe, Bushaltestellen, Tal-, Bergund Zwischenstationen.

Anlässe 21. September Metall/Alteisen, Sammelstelle Werkhof 23. September, 14h Trauercafé für Erwachsene, Judith Züger, Praxis für Körpertherapie und Klang 23. Sept., 16:15h Kreative Trauergruppe für Kinder, Judith Züger, Praxis für Körpertherapie und Klang 25. September, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 28. Sept.-2. Okt. Häckseldienst, Einwohnergemeinde Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

SCHWAR ZBUBENL AND

Das Schwarzbubenland als Tourismusregion Bisher konnten sich Gäste ausschliesslich bei der Infostelle im Theater in Dornach über Touristenattraktionen im Schwarzbubenland informieren. Das ist nun seit Anfang Monat anders. Melanie Brêchet

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

K ANTON SOLOTHURN

Feldhase wird nicht bejagt Die Gegner des neuen Jagdgesetzes suggerieren auf Plakaten und in unzähligen reisserischen Inseraten in unserer regionalen Presse, Feldhase, Waldschnepfe, Birkhahn, Schneehase und Schneehuhn würden wahllos abgeschossen. Die Solothurner Jägerschaft weist diese Falschaussage in aller Form zurück! Der Feldhase wird von der Solothurner Jägerschaft seit bald zwei Jahrzehnten nicht mehr bejagt. Die Verpflichtung zur Schonung des Feldhasen haben sich die Solothurner Jäger freiwillig auferlegt. Dies mit Rücksicht auf die sinkenden Bestände an Feldhasen im Kanton. Daraus

ist auch zu ersehen, dass die Jägerschaft ihren Pflichten mit Verantwortung und Rücksicht auf die Wildtiere nachkommt. Schneehase und Schneehuhn, die im Kanton Solothurn nicht heimisch sind, gehörten hier nie zum jagdbaren Wild. Auch der Birkhahn, der bis vor wenigen Jahren im Solothurner Jura noch vereinzelt vorkam, war im Kanton Solothurn nie jagdbar. Und die Waldschnepfe wurde im Kanton Solothurn bereits 1999 von der Liste der jagdbaren Arten gestrichen. Kurt Altermatt Präsident Revierjagd Solothurn

Touristen konnten sich bisher an einem einzigen Ort über Attraktionen und Ausflugsziele im Schwarzbubenland informieren, nämlich im Theater beim Bahnhof in Dornach. An einer grossen Wand prangen dort Prospekte aus dem Schwarzbubenland und durch die Leistungsvereinbarung mit Baselland Tourismus auch einige Prospekte aus dem Baselbiet. Die Infostelle hat jedoch nur an vier Tagen in der Woche, jeweils drei Stunden am Nachmittag, geöffnet und die Auslage ist für Besucherinnen und Besucher nicht sehr gut sichtbar. Diese Situation war für Marcel Schenker, Leiter der Arbeitsgruppe Tourismus des Forums Schwarzbubenland, unbefriedigend. Er wünschte sich weitere sogenannte Infopoints, wo sich die Gäste Informationen holen können, mit dem Ziel, den Tourismus mit zusätzlichen Gästen zu fördern, das Schwarzbubenland als Tourismusregion in Erinnerung zu rufen und damit letztlich auch die Wertschöpfung der touristischen Anbieter zu erhöhen. Die Arbeitsgruppe entschied sich schliesslich, folgende Standorte anzufragen: Das Goetheanum in Dornach, das Kloster in Mariastein, das Kloster in Beinwil und das Einkaufszentrum Wyde-

Gute Werbung: Auf Initiative von Marcel Schenker können sich die Leute nun auch in Breitenbach und an drei weiteren Standorten im Kanton über Touristenattraktionen im Schwarzbubenland informieren. FOTO: MELANIE BRÊCHET hof in Breitenbach. «Erfreulicherweise haben alle vier angefragten Standorte sofort zugesagt», zeigt sich Marcel Schenker erfreut. Das sei nicht selbstverständlich, schon gar nicht, dass die Standorte den Platz für die Prospektständer kostenlos zur Verfügung stellen. «Dafür möchten wir uns herzlich bedanken», ergänzt Schenker. Ausgelegt werden sollen an

allen Standorten hauptsächlich Prospekte und Flyer der Region Schwarzbubenland und Laufental sowie Baselland Tourismus und weiteren Anbietern. Das Forum Schwarzbubenland wird voraussichtlich noch dieses Jahr zusätzlich neue einheitliche Flyer gestalten. Bestehende Flyer sollen ebenfalls ein Facelifting erfahren.


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Deine Lehre bei uns in Basel An unserem Standort in Basel hast Du die Wahl zwischen zwölf verschiedenen Lehrberufen. In jedem Fall erwarten Dich eine spannende Zeit mit vielen Vorteilen sowie zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung.

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Du profitierst von zahlreichen Vorteilen Neben einer gut strukturierten Ausbildung kommst Du bei uns auch in den Genuss zahlreicher zusätzlicher Benefits: Alle zwei Jahre führen wir einen Lernendenevent durch mit allen Lernenden der Bell Food Group. 2019 waren das 130 Lernende – eine lebendige Community. Du profitierst ausserdem von einer günstigen Verpflegung mit CHF 3.25 pro Mittagessen, einer monatlichen Wegzulage von CHF 40.– sowie einer Beteiligung an ein Notebook im Wert von CHF 400.–. Da unser Unternehmen zur Coop-Gruppe gehört, erhältst Du zudem die Coop-Personalrabattkarte und hast damit Zugriff auf zahlreiche Rabatte in verschiedenen Unternehmen. Viele Möglichkeiten nach Deiner Ausbildung Natürlich wollen wir, dass Du auch nach Deiner Ausbildung bei uns bleibst – wenn Du das auch möchtest. Deshalb haben alle unsere Lehrabgänger die Möglichkeit auf eine Weiterbeschäftigung. Arbeitsplätze gibt es sowohl in Basel als auch an einem der weiteren sieben Schweizer Standorte – oder im Ausland: So bietet sich auch die Möglichkeit, an einem unserer Produktionsstandorte in 15 europäischen Ländern zu arbeiten. Nicht nur geografisch lässt sich der Horizont erweitern, auch beruflich: Das interne Talentmanagement bietet exzellente Aufstiegsmöglichkeiten.

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KLEINLÜT ZEL

SCHWARZBUBENL AND

Die Pfeifenfabrik wächst zum Kreativzentrum

Schlummert Arsen im Boden?

Letztes Wochenende zelebrierte Europa die Tage des Denkmals. Eine 240-seitige Broschüre präsentierte die Schweizer Standorte. Einer davon war die ehemalige Pfeifenfabrik BruBu, wo vor kurzem die Kunstmanufaktur Raum Zeit Stille entstanden ist. Martin Staub Schon vor rund 30 Jahren wurde die Produktion von Pfeifen und Spazierstöcken an diesem Ort eingestellt. Der Geist von damals allerdings ist bei jedem Schritt durch die Gebäulichkeiten spürbar. Vor zwei Jahren ist hier Jörg Niederberger mit seinem Team nach sanfter und aufwendiger Renovation eingezogen und hat den geschichtsträchtigen Ort zu neuem Leben erweckt. Hier entsteht seither Kunst, hier werden Lebensräume erweitert, hier wird Lebenskraft gewonnen. Und es wird weitergebaut. Genau so, wie das Haupthaus mit seinen vielen verschiedenen Räumen zu einem Ort der Kreativität geworden ist, in denen man glaubt, die Produktion sei erst gestern eingestellt worden, möchte Jörg Niederberger mit seiner Partnerin Eva Allemann nun auch die alte Stockbiegerei und den Trockenschopf in Arbeits- und Kreativräume umwandeln.

Spruchreifes Projekt

«Das diesjährige Thema der Tage des Denkmals lautete ‹Weiterbauen›, womit

unser Projekt sicher prädestiniert ist, da mitzumachen», argumentierte Jörg Niederberger. Und mit einem aktiven Programm, das Offene Werkstatt, Führungen, Lesungen und Vorträge beinhaltete, konnten Projektleiterin Eva Allemann und Künstlerischer Leiter Jörg Niederberger die (leider wenigen) Besuchenden von ihren Projekten und Plänen überzeugen. Während Niederberger als bekannter Künstler und Raumgestalter ein Projekt im Innenraum der katholischen Kirche von Selzach in Wort und Bild in seinem Vortrag präsentierte, widmete sich Allemann in ihrer Lecture-Performance um die Hausgeschichte von der alten BruBu zum Kunstort. Die Führung durch die bestehenden und künftigen Räumlichkeiten, wenn sie denn einmal bezugsbereit sein werden, stiess ebenfalls auf reges Interesse. «Die Ausbauprojekte sind spruchreif, mit der Denkmalpflege im Einklang und werden in Angriff genommen, sobald die Finanzierung geregelt ist», sagte Jörg Niederberger. Unter anderem sollen hier weitere Zeichen- und Malateliers für grössere Gruppen und Ausstellungsräume entstehen. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit auch zum Besuch des Farbateliers der Firma Keimfarben, die sich hier in einem Raum eingemietet hat und ihren mineralischen Farbgarten präsentierte. Keimfarben AG mit Sitz in Diepoldsau produziert hochwertige Mineralfarben für den Bauinnen- und -aussenbereich und arbeitet auch mit Jörg Niederberger zusammen.

Kleinräumig: In zerklüftetem Gelände wie hier in Büren kann Arsen sehr kleinräumig vorkommen.

Arsen kann in der Region von Natur aus im Boden vorkommen. Das macht es nicht weniger giftig. Nun hat der Kanton Solothurn eine grosse Untersuchung gestartet, um die problematischen Stellen ausfindig zu machen. Gini Minonzio

Der Trockenschopf: Eva Allemann (2.v.l.) legt die Pläne für diese besonderen Räumlichkeiten vor. FOTO: MARTIN STAUB

Wo hat es Arsen in der Erde? Diese Frage wird das Solothurner Amt für Umwelt, Abteilung Boden, noch zwei Jahre umtreiben. Und zwar geht es für einmal nicht um Umweltsünden, sondern um natürlich vorkommendes Arsen, auch geogenes Arsen genannt. Noch seien die Geologen damit beschäftigt, die Probestandorte festzulegen, erklärt Stephan Margreth vom Amt für Umwelt. Das ist keineswegs einfach. Zuerst muss man wissen, wo es überhaupt Gesteinsschichten hat, die möglicherweise viel Arsen enthalten. «Dank den Untersuchungen des Kantons Baselland verstehen wir nun viel besser, wo es solche Schichten haben könnte», sagt Margreth. Von Interesse sind vor allem die obersten 20 bis 40 Zen-

timeter des Bodens, die für Mensch und Tier gefährlich werden können (siehe Kasten). Aber auch auf die tieferen Schichten muss das Augenmerk gerichtet sein. Dies vor allem dann, wenn zum Beispiel beim Häuserbau Aushub anfällt, der abtransportiert und anderswo deponiert wird. Hier muss die Bauherrin sicherstellen, dass sie kein arsenhaltiges Material unkontrolliert verschleppt. Kompliziert wird die Untersuchung auch dadurch, dass in der Region die Böden sehr uneinheitlich sind. Dies musste auch der Kanton Baselland feststellen. Im Jahr 2015 ergaben die Bodenproben in Liesberg Arsenwerte zwischen 16 und 560 mg/kg Trockensubstanz, wie das Amt für Umweltschutz und Energie mitteilte. Zum Vergleich: Baselland schreibt vor, dass «näherungsweise» bei Kinderspielplätzen mit einer Arsenkonzentration ab 50 mg/kg Trockensubstanz Sanierungsüberlegungen angestellt werden müssen. In der Landwirtschaft liegt der Wert dafür bei 200. Hat das Solothurner Amt für Umwelt die Probenstandorte einmal festgelegt, will es nächstes Jahr Bodenproben vornehmen und in zwei Jahren Resultate vorlegen können.

FOTO: GINI MINONZIO

geogenes Arsen gelten sollen, zudem will es Vollzugsgrundlagen schaffen. Damit soll für die Grundeigentümer und die Kantone klar werden, ob und was sie bei arsenhaltigen Böden unternehmen müssen.

Bund muss Grenzwerte schaffen

Margreth hofft, dass bis dahin eine weitere Schwierigkeit ausgeräumt ist. Denn das Bundesamt für Umwelt erforscht im Augenblick, welche Grenzwerte für

Arsen und Arsenik gin. Arsen ist ein Halbmetall. In metallischer Form ist es unproblematisch. Im Boden ist Arsen allerdings oxidiert. So ist es bereits in kleinen Mengen hochgiftig. Es ist krebserzeugend. Die Hauptgefahr besteht für kleine Kinder, die mit Erde spielen und dabei davon essen. Gefährdet sind auch Tiere, die beim intensiven Weiden Erde aufnehmen. Auch das Trinkwasser kann kontaminiert sein. Arsen wird von Pflanzen je nach Art und Sorte sehr unterschiedlich aufgenommen. Manche reichern es an. Werden diese Pflanzen zum Beispiel als Gemüse gegessen, kann das gesundheitsgefährdend sein. Zu beachten gilt: Das in Krimis «Arsen» genannte Gift ist eine Arsen-Sauerstoff-Verbindung und heisst korrekterweise eigentlich «Arsenik».

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Zurück zu den Wurzeln – treffen Sie unser Gemüse jeden Samstag auf dem Bauernmarkt

Röschenzerhof: wo Hofprodukte zu Stars werden Das Konzept ist einfach: wir nehmen lokale Hofprodukte und verfeinern diese zu Delikatessen, welche die Gaumen unserer Gäste begeistern. Zucchini aus unserem Garten, Rüebli vom Huggerwald, Demeter Lamm vom Blauenberg, alle diese Hofprodukte haben dasselbe Ziel – Röschenzerhofs Kochtopf. Mit viel Aufmerksamkeit und Feingefühl werden unsere Hofprodukte verfeinert und sublimiert, um sie schliesslich von unserem Küchenchef Laurent in Stars auf Tellern zu verwandeln.

Jeden Samstag zwischen 8.00–13.00 Uhr trifft sich unser Gemüse mit unserem Gärtner Fabio auf dem hofeigenen Markt, je nach Witterung drinnen oder draussen. Ständig auf der Suche nach neuen Produkten, können wir schon heute eine Vielzahl von verschiedenen Leckereien wie frisches Obst und Gemüse, Käse, Joghurt, Öl oder Wein aus der Region anbieten. Während Sie die regionalen Produkte treffen und das frischgebackene Hofbrot von Fränzi Wackernagel duftend in die Nase steigt, geniessen Sie eine kleine Stärkung im Kulturcafé nebenan.

Aus Freude am Leben – Jazz für die Seele und Essen für den Gaumen Wir finden, dass zu einem gutgefüllten Bauch gute Stimmung gehört. Deshalb haben wir talentierte Musiker eingeladen, um «Schwung in die Bude» zu bringen. Die nächsten gastronomischen Konzerte finden an den folgenden Daten statt:

• Samstag, 26. September 2020 ab 17.30 Uhr, mit Denise Donatsch, Mundart Jazz-Sängerin in Begleitung eines Pianisten inkl. 3-Gang Menü pro Person 72.– CHF. • Sonntag, 11. Oktober 2020 ab 11.15 Uhr, Jazz am Sonntag mit Sascha Schönhaus und seiner Band inkl. Begrüssungs-Aperitif und 3-Gang Menü pro Person 78.– CHF. Gerne können Sie sich online auf unserer Website: www.hofbaeder.ch oder via info@röschenzerhof.ch / 061 765 10 10 anmelden. Wir freuen uns, Sie bei uns im Röschenzerhof willkommen zu heissen! Ihre Hofprodukte und Ihr Röschenzerhof-Team Oberdorfstrasse 8, 4244 Röschenz


DORNECK/LEIMENTAL

Donnerstag, 17. September 2020 Nr. 37

NUGL AR

DORNACH

Nach jahrelangem Zank: Endlich Einigkeit beim Werkhof

Die Birs hat viele Farben

Drei in eins heisst es in Nuglar-St. Pantaleon: Die Gemeinde kann einen Werkhof samt Recyclingstelle und Feuerwehrmagazin bauen. Tobias Gfeller Gemeindepräsident Daniel Baumann war am Ende sichtlich erleichtert. Der von der ausserordentlichen Gemeindeversammlung mit einem überwältigenden Mehr bestätigte Standort am Zacherweg bedeute «einen Meilenstein» für Nuglar-St. Pantaleon. Die Bedeutung des Entscheids zeigte sich schon an der Zahl stimmberechtigter Personen im Militärgebäude Orismühle. Fast zehn Prozent der knapp 1500 Einwohnerinnen und Einwohner nahmen an der Versammlung teil, nur zwölf stimmten gegen den Investitionskredit von 290 000 Franken. Dem nun gefassten Standortentscheid ging ein jahrelanges Hin und Her voraus. Der vom Gemeinderat zuerst favorisierte Standort am Säuler am Ortseingang geriet in die Kritik. Eine Interessensgemeinschaft sammelte dagegen 400 Unterschriften. Daraufhin rief der Gemeinderat eine Begleitgruppe ins Leben, die drei Standorte ins Auge fasste, wovon sich das Areal am Zacherweg als Kompromisslösung herauskristallisierte.

Bau selber kostet vier Millionen Franken

Die Grundeigentümer der rund 5000

Quadratmeter grossen Fläche waren mit dem Verkauf einverstanden, auch wenn bis dahin gemäss Gemeindepräsident Baumann «komplexe und intensive» Verhandlungen nötig waren. Die Investition von 290 000 Franken, die sich aus 230 000 Franken für den Landerwerb, 40 000 Franken für den Flächenabtausch einer nicht mehr benötigten Fläche im Säuler und 20 000 Franken unter anderem für Notariats- und Grundbuchkosten zusammensetzt, bezeichnete Baumann als «fair». Bis der Landkauf vollzogen werden kann, braucht Nuglar-St. Pantaleon noch das Einverständnis der Solothurner Kantonsregierung für eine Umzonung. Diese soll im Herbst 2021 kommen. Denn aktuell wird auf grossen Teilen des Grundstücks Landwirtschaft betrieben. 3000 der insgesamt 5000 Quadratmeter sollen überbaut werden. Die Restfläche bleibt grün. Nur gerade drei Fragen tauchten während der Beratung auf. Wie teuer schliesslich die Baukosten würden, ob auch gleich die Gemeindeverwaltung von der Schulanlage an den Zacherweg zügle und ob es ein Verkehrskonzept gebe. Der Gemeinderat rechne mit Baukosten von rund vier Millionen Franken, erklärte Daniel Baumann. Für das Feuerwehrmagazin hat die Gemeinde noch einen Zustupf des Kantons zugute. Der Gemeinderat ist zuversichtlich, dass keine Steuererhöhung notwendig sein wird. Stand jetzt sei nicht geplant, dass die Gemeindeverwaltung von der Schulanlage an den Zacherweg zügeln soll.

Die Birs: Autor Niklaus Starck präsentiert in Dornach ein weiteres Werk seines Schaffens.

Entstanden bei der Jurafaltung vor 12 Millionen Jahren, fliesst die Birs von der Quelle am Pierre Pertuis auf 74 Kilometern durch fünf Kantone, vorbei an 28 Gemeinden bis zur Mündung in Basel in den Rhein. Niklaus Starck nimmt die ganze bunte Palette rund um die Birs in seinem neuen Buch auf. Martin Staub

Der Kompromissstandort: Das Gelände am Zacherweg.

FOTO: TOBIAS GFELLER

«Welche Farbe hat die Birs?», fragte sich Stephanie Meier und stellte fest, dass es deren viele sind. Ihre grossformatigen doppelseitigen Bilder lockern das 220-seitige Werk von Niklaus Starck auf, illustrieren aber ebenso den Facettenreichtum eines Flusses, der es in all den Jahrmillionen geschafft hat, auf 74,6 Kilometern acht Juragebirgsketten zu durch-

Hat die Digitalisierung Auswirkungen auf mein Leben?

brechen. Starck hat das Gewässer, an dessen Mündung er aufgewachsen ist, schon lange beschäftigt. «Die Birs liess mir keine Ruhe», erklärte er schmunzelnd anlässlich der Vernissage seines neuen Werks letzten Sonntag im Garten des Klosters Dornach.

Nicht nur die Geografie, sondern auch die Menschen studiert

Während zweier Jahre hat sich der in Breitenbach wohnhafte Autor intensiv mit diesem Fliessgewässer auseinandergesetzt. Den ganzen Flusslauf sei er zu Fuss abgewandert, um den Einfluss, die Stimmung, die Aura des Bächleins am Pierre Pertuis im Berner Jura und des immer breiter werdenden Flusses zu spüren. Auf seinem Weg durch die französischsprachigen Kantone, über die Sprachgrenze, durch das Laufental, das Birseck bis nach Basel hat er nicht nur die Geografie, sondern vor allem die Menschen entlang des Birslaufes studiert. Dabei hat er viele spannende Geschichten entdeckt und ins Werk aufgenommen, sowie bekannte und interessante Persönlichkeiten zu Wort kommen lassen. Was das handliche Werk, ge-

Alle Angaben eignen sich zu Informationszwecken und ersetzen nicht die Beratung, einen Anlagevorschlag oder eine Empfehlung der BLKB.

FOTO: MARTIN STAUB

druckt auf leichtem Buchdruckerkarton, besonders lesenswert macht, sind zahlreiche ältere Geschichten von bekannten Dichtern, Historikern und Persönlichkeiten rund um die Birs oder um das Wesen des fliessenden Wassers allgemein. Daneben aber auch die wichtigen geschichtlichen Verknüpfungen von den Römern über die bischöflichen Einflüsse bis hin zu den verkehrstechnischen Entwicklungen.

Illustrationen und Fotografien

Die unzähligen, grossteils farbigen Illustrationen, die der Autor in seinen aufwendigen Recherchen zusammengetragen hat, dokumentieren die geschriebenen Inhalte und machen den Band zu einem spannenden Lehrbuch mit Unterhaltungswert. Das Tüpfelchen auf dem i für die baldigen Leserinnen und Leser dürften die alten Illustrationen von Peter Birmann (1758–1844) und die Fotografien der Laufentalerin Stephanie Meier sein. Das Buch ist in Laufen erhältlich im Rest. Rössli und in der Metzgerei Henz und kann unter porzio.ch online bestellt werden.

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SPORT

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FUSSBALL

Ein Spiel mit dem Feuer

Gegenspieler: Laufens Torhüter Sascha Iten gegen Concordias Topskorer Manuel Alessio – ein FOTO: EH-PRESSE ungleiches Duell.

Leader gegen Schlusslicht: Die leisen Hoffnungen der FC-Laufen-Anhänger wurden am Sonntag brutal zerstört. Concordia gab sich keine Blösse, sodass es für die Laufentaler zu einer brutalen 1:9-Klatsche kam. Edgar Hänggi

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Die Meinungen waren unterschiedlich. Zwischen einer grossen Überraschung und einer Abfuhr war alles vertreten. Die Aufgabe für Davide Fellino war nicht einfach, musste er doch ein Rezept finden, wie man den Leader einigermassen neutralisieren konnte. Ein Unterfangen, das zuvor vier Teams nicht geschafft hatten. Möhlin-Riburg forderte die Städter, weil man diszipliniert verteidigte und dem schnellen «Tormonster» Manuel Alessio keinen Raum gab. Laufen, das in der Innenverteidigung mit einem neuen Duo spielen musste, begann gut. Als man nach zehn Minuten im gegnerischen

Strafraum auftauchte, passierte das, was Laufen vermeiden wollte. Die Defensive stand plötzlich hoch, was Alessio sofort zu einem seiner gefürchteten Angriffe nutzte und das Heimteam in Führung brachte. Ein Doppelschlag sowie drei Treffer innert drei Minuten nach der Pause knickten Laufens Hoffnungen auf ein «anständiges» Resultat. Am Ende hätte die zweistellige Zahl auf der Anzeigetafel erscheinen müssen, und auch das Tor von Jan Ganster wurde durch ein Geschenk eingeleitet. Laufen wollte nicht hinten drinstehen, weil dann der Druck zu gross geworden wäre. Die doch recht offene und hoch stehende Defensive war jedoch auch keine Lösung, was die starken Spieler von Congeli demonstrierten. «Wir müssen unsere Lehren daraus ziehen, aber das Spiel möglichst schnell aus den Köpfen bringen. Am Samstag müssen wir zu Hause gegen Reinach gewinnen», meinte Torhüter Sascha Iten, Laufens bester Spieler. Einen Achtungserfolg schaffte der FC Breitenbach, trotzte man doch Leader Binningen ein 3:3 ab. Nach den beiden Auftaktpartien mit vier Punkten sollten die Spiele gegen Rheinfelden und Binningen zeigen, wo das Team steht. Trainer Shtjefen Frrokaj gelang es, seine Spieler

nach dem 0:3 in Rheinfelden sofort wieder auf den starken neuen Gegner einzustellen. Am Samstag folgt gleich das nächste Spitzenteam. Die Schwarzbuben müssen zum FC Lausen (3.). In der 4. Liga sind nach vier Runden nur noch der FC Zwingen und der FC Laufen ohne Punktverlust. Zwingen macht weiterhin einen bestechenden Eindruck, es gewann am Sonntag auch gegen Brislach klar mit 4:1. Laufen führte beim Schlusslicht Ettingen 4:0, ehe man es noch etwas locker nahm und prompt zwei Gegentore kassierte. Für die Überraschung der Runde sorgte Riederwald, das gegen Co-Leader Birsfelden ein 1:1-Remis holte. Die erste Niederlage kassierte der FC Röschenz in Therwil. Das Team von Dominik Flury ging durch Mark Wasem früh in Führung und schien mit dem Ausgleichstreffer (erneut Wasem) in der 85. Minute den Punkt auf sicher zu haben. Therwil erzielte den Siegtreffer dann in der Nachspielzeit. Kleinlützel kam im Heimspiel gegen Reinach zu einem wichtigen 3:2-Sieg. Die Gäste traten mit den Stürmen Valentin Jahn und Giuseppe Conserva aus der ersten Mannschaft an, dennoch setzte sich das Team von Marco Garganese durch.

HANDBALL

OL

Optimaler Start für beide Teams

Vorbereitung für den Team-OL

2. Liga: SG Wahlen Laufen – SG GC Amicitia 34:21 (13:8)

WoS. Als Vorbereitung für den Baselbieter Team-OL bietet sich im Tal der Trainings-OL am Samstag 26. September in Büsserach an. Das Laufgebiet «Bännli» eignet sich sehr für erste Schritte in der Sportart OL. Besammlung ist beim Hof Bachmatt Büsserach. Bereits am kommenden Mittwochnachmittag 23. September findet für Schüler ein OL-Nachmittag im Fehrenwäldli statt. Nach einem Training geht es ans selbstständige Posten anlaufen. Der Baselbieter Team-OL findet in der neueren OL-Geschichte bereits zum zweiten Mal im Tal statt, dieses Jahr unter speziellen Bedingungen am Sonntag 25. Oktober. Das Sportamt Baselland arbeitete ein auf die Situation angepasstes Schutzkonzept aus. Dieses beinhaltet beispielsweise ein längeres Zeitfenster für die Teilnehmenden und eine reduzierte Anzahl an Startplätzen. Garderoben und Duschen stehen keine zur Verfügung und auf die anschliessende Rangverkündigung sowie das Mittagessen wird verzichtet. Jedoch verspricht das OL-Gelände «Stürmenchopf» ein interessantes OL-Erlebnis. Nach dem letztjährigen Weltcupanlass haben alle Interessierten Gelegenheit, einen «Wettkampf» zu erleben. Wer dabei sein will, darf die rechtzeitige Anmeldung nicht verpassen. Nähere Angaben zu allen Anlässen sind auf der Webseite www.ol-laufental-thierstein.ch zu finden.

Dass man die Zürcher gerade mit einer 34:21 Klatsche abfertigen würde, war gar für das Trainerduo Kohler überraschend. Aber der Reihe nach. Die beiden Teams boten bis zur 18. Spielminute eine Partie auf Augenhöhe. Bei beiden Teams zeigte sich eine gewisse Nervosität, sodass doch einige technische Fehler aber auch zu rasche Torabschlüsse zu verzeichnen waren. Der Laufner Torhüter Agustin Villar zeigte eine Topleistung (fast 50 Prozent gehaltene Bälle) und bewahrte sein Team vor einem grösseren Rückstand. Aber auch das ganze Team kam immer besser auf Touren und konnte sich bis zur Pause mit fünf Toren absetzen. In der zweiten Spielhälfte liessen die Gastgeber nichts mehr anbrennen und dominierten die Stadtzürcher klar. Die zeigte sich auch in der klar besseren Torauswertung (65 Prozent) gegenüber GC (47 Prozent). Der SG Wahlen Laufen gelang unter dem neuen Trainerduo Simon und Reto Kohler eine sehr ansprechende Leistung und bot den Zuschauern streckenweise tollen und schnellen Handball.

3. Liga: SG Wahlen Laufen II – GTV Basel 31:26 (12:12)

Auch beim «Zwei» stand mit Matthias Graf ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Das Team besteht aus Junioren, welche gerade den Sprung zu den Aktiven geschafft haben, aber auch aus einigen erfahrenen Spielern. Die Basler verfügten klar über mehr Routine und konnten die jüngeren Akteure der Gastgeber — vor allem in der Abwehr — immer wieder überlisten. Aber Simon Kohler und Pascal Klaus zeigten eine Topleistung und konnten damit verhindern, dass es zu einem grösseren Rückstand kam. Bis zur

Erfolgreiche Runde: Kreisläufer Janick Leuzinger (Nr. 98) – Pascal Klaus (Nr. 18). 52. Spielminute war das Spiel ausgeglichen. Nun legten aber die Laufentaler einen unglaublichen Schlussspurt hin und bezwangen die Städter überraschend klar mit 31:26.

Aber doch noch ein Wort zu den Nachwuchsspielern (die meisten unter 20 Jahre alt) — sie zeigten, jeder für sich, sehr gute Leistungen. Sie müssen nun mit möglichst viel Spielzeit heranreifen kön-

FOTO: FREDY SCHMIDLIN

nen und sich individuell verbessern, um ihre körperliche Unterlegenheit zu kompensieren. Ueli Schmidlin

OL im Laufental und Thierstein – Schüler OL – Trainigs OL – Baselbieter Team OL www.ol-laufental-thierstein.ch


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Donnerstag, 17. September 2020 Nr. 37

EINGESANDT

GEDANKENSTRICH

Lokalkomitee in Laufen gegründet Franz Meyer Landrat, Grellingen

«Es wird endlich Zeit, dass das Baselbiet, besonders auch kleine Gemeinden, besser vernetzt werden und man sich auf die Zukunft vorbereitet.»

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Begegnungswanderung

Engagieren sich: Das Lokalkomitee für die Konzerverantwortungsinitiative. Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind und der Konzern LafargeHolcim aus Rapperswil SG gefährdet Menschen in Nigeria mit Zementstaub. Immer wieder verletzen

Kirche Flüh: Am kommenden Sonntag findet hier die Bettagsfeier statt. FOTO: ZVG WoS. Am Freitag 18. September veranstalten die evang.-ref. Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental und die Ökumenische Kirche Flüh gemeinsam eine Begegnungswanderung. Abfahrt ist am Bahnhof Flüh um 10.13 Uhr. Gewandert wird von der Challhöhe nach Mariastein. Am Sonntag 20. September findet in der Ökumenischen Kirche Flüh die Bettagsfeier anstelle des Landskronsgottesdienstes statt. Durch die Feier führen Pfarrer Michael Brunner, Pfarrer Günter Hulin, Diacre Hubert Zeller, Jasmine Weber, der Reformierte Kirchenchor und das Bläserensemble. Musik auf dem Kirchplatz. Das gemeinsame Mittagessen im Anschluss findet nicht statt.

FOTO: ZVG

Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen sich an die Menschenrechte und international

Vernunft anerkannte Umweltstandards halten und nicht länger die Augen verschliessen. Verstösse müssen Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen, geradestehen. Diese Woche wurde in Laufen ein lokales Unterstützungskomitee für die Konzernverantwortungsinitiative gegründet. Claudius Jäggi, Pfarrer der reformierten Kirche und Maja Hauenstein vom Komitee sagen: «Wir finden es sehr wichtig, dass wir uns auch in Laufen mit diesem dringlichen Anliegen befassen. Darum haben wir ein Komitee gegründet.» In den Wochen bis zur Abstimmung vom 29. November will die Gruppe Aktionen organisieren und Leute vor Ort zum Thema ansprechen. Interessierte können sich direkt auf der Komitee-Website unter www.konzern-initiative.ch/lokalkomitee-laufen einschreiben. Fahnen können unter www.konzern-initiative.ch/fahne bestellt werden. Wer gerne konkret mithelfen möchte, ist herzlich eingeladen, am Montag 21. September um 19.30 Uhr im Reformierten Pfarreizentrum in Laufen vorbeizukommen. Für das Komitee Carmen Stark

EINGESANDT

Traditionelle Herbstwanderung Bei herrlichem Wetter konnte Amteipräsident und Kantonsrat Mark Winkler über 40 Personen an der traditionellen Herbstwanderung der FDP.die Liberalen Dorneck-Thierstein begrüssen. Nationalrat Kurt Fluri hat wie gewohnt sachlich und profund über die kommenden Abstimmungen informiert. Die FDP.die Liberalen aus Kleinlützel haben den Anlass organisiert und konnten den Parteifreunden die schönen und abwechslungsreichen Wanderwege auf ihrem Gemeindegebiet vorstellen. Mark Winkler FDP.die Liberalen Dorneck-Thierstein

Unterwegs im Gemeindegebiet Kleinlützel: Über 40 Personen der FDP.die Liberalen Dorneck-Thierstein genossen den Ausflug. FOTO: ZVG

EINGESANDT

Wir wollen den Chall naturbelassen Mutig und ernsthaft entschlossen gründeten zehn Bewohnerinnen und Bewohner, in Anwesenheit von anderen Interessierten, im Saal des Restaurants DonPepe in Kleinlützel am letzten Freitag das Aktionskomitee «Den Chall als Naherholungs- und Naturgebiet erhalten». Anschauliche und aufschlussreiche Ausführungen von Vertretern des Vereins Wind-Still bildeten den informativen Teil des Abends, bevor der eigentliche Gründungsakt vollzogen wurde. Eine Motion, die das geplante Projekt mit fünf Windkraftanlagen auf der wunderschönen Jurahöhe entlang der regionalen Wanderroute Nr. 80 verhindern soll, wurde lanciert. Mit der damit verbundenen Unterschriftensammlung wollen wir den Dorfbewohnern die Möglichkeit einer Urnenabstimmung verschaf-

Idyllisch: Dieses Bild möchte das neugegründete Komitee verhindern.

FOTO: ZVG

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fen. Dem Gemeinderat wurde unsere Absicht schriftlich mitgeteilt. Damit ist den Verantwortlichen in diesem Rat klar signalisiert worden, dass innert einer Frist von sechs Wochen Handlungsbedarf besteht. All die Menschen in Kleinlützel, die Zweifel an diesem Bauprojekt haben und mehr Transparenz über eine fragwürdige Energiegewinnung wünschen, unterstützen die Motion mit ihrer Unterschrift und stärken damit ihre Rechte als Souverän. Ausführliche Infos zum Thema Windparks und die Möglichkeit den Motionstext sowie die Kontaktadresse einzusehen, sind zu finden auf: www.wind-still. ch oder www.windparks.ch Rolf Meyer Leiter Aktionskomitee

Gaby Walther

Relativ spät, mit 20 Jahren, habe ich mit Rauchen angefangen. Vernünftig war das nicht. Nach 15 Jahren und etlichen Aufhörversuch legte ich dieses Laster wieder ab. Nicht immer vernünftig bin ich mit Wein, Kaffee, Schokolade oder auf dem Fahrrad. Ein Brummschädel, Schlafmangel, ein Kilo zu viel auf der Waage oder ein Gehupe, nachdem ich mich im Slalom um die Autos geschlängelt habe, machen mir meine Unvernunft immer wieder deutlich. Viel Vernunft wird uns in diesen Tagen auferlegt. «Vernunft ist die geistige Fähigkeit des Menschen, Einsicht zu gewinnen, sich ein Urteil zu bilden, die Zusammenhänge und die Ordnung des Wahrgenommenen zu erkennen und sich in seinem Handeln danach zu richten», heisst es im Duden. Schwierig. Ich ziehe mir die Maske über und überlege mir, ob dies nun Vernunft oder Gehorsam ist. «Mach doch kein Theater, andere tragen die Maske den ganzen Tag», werde ich auf meine Zweifel hin zurechtgewiesen und schweige. Ich ziehe die Maske über, welche mir die Coiffeuse gratis überreicht und für welche ich bei der Ärztin eine Gebühr bezahlen muss. Richtig so, einen kundenfreundlichen Service müssen ja nicht alle erbringen. Konkurrenzkampf gibt es beim Arzt nicht und ich kann froh sein, einen Termin erhalten zu haben. In der Migros wird mir der Zutritt nur gewährt, falls ich meine eigene Maske dabeihabe. Hunger und ein leerer Kühlschrank lassen mir keine Wahl und auch hier ziehe ich die Maske über. Ich vermeide Wutund Lachanfälle, damit ich beim Luftholen nicht ersticke, und trage das Stoffding stoisch wie alle anderen. Dabei mache ich mir immer wieder bewusst, dass es nicht zu meinem Schutz ist, sondern, falls ich den Virus in mir trage, andere damit schütze. Das scheint mir sehr vernünftig. Und da ich im Grunde genommen wirklich ein vernünftiger Mensch bin, trinke ich nun täglich noch eine Flasche Echinaforce. Das Naturheilmittel soll das Virus abtöten, so der Laborbericht aus Spiez. Beim Menschen wurden zwar noch keine Tests durchgeführt und gewisse Experten sind sich auch nicht sicher, ob es wirklich der Pflanzenwirkstoff oder der Alkohol ist, welcher das Virus im Reagenzglas tötet. Womit wir nun wieder beim Wein sind! Jedenfalls war ich diesmal schneller als beim Kauf von WC-Papier. Mein Vorrat mit diesem Medikament ist gefüllt. Das ist doch vernünftig, oder nicht?


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Donnerstag, 17. September 2020 Nr. 38

Verwaltungsangestellte/r Die Stadt Laufen verfügt mit der Stadtverwaltung über ein modern geführtes Dienstleistungszentrum, das täglich vielfältige Aufgaben für die rund 5800 Einwohnerinnen und Einwohner erbringt. Die Präsidialabteilung, speziell die Einwohnerkontrolle, ist dabei die erste kommunale Anlaufstelle der Stadtverwaltung. Wir suchen eine Verwaltungsangestellte bzw. einen Verwaltungsangestellten (Pensum 100 %) mit Stellenantritt per 1. Januar 2021 oder nach Vereinbarung. Das Tätigkeitsgebiet umfasst folgende Schwerpunkte: – – – – – –

Leitung der Einwohnerkontrolle Erteilen von Auskünften an die Einwohnerschaft (am Empfang, am Telefon) Führen des Einwohner-Stimmregisters Mitarbeit bei Abstimmungen und Wahlen Administrative Unterstützung des Stadtverwalters und des Stadtverwalter-Stellvertreters Verantwortung der Lehrlingsausbildung.

Wir erwarten von Ihnen: – Abgeschlossene Lehre als Kauffrau/Kaufmann oder eine gleichwertige Ausbildung – Qualifizierte Berufserfahrung, vorzugsweise bei einer basellandschaftlichen Gemeindeverwaltung – Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Freude am Erbringen von Dienstleistungen für die Öffentlichkeit – Selbstständige, organisierte Arbeitsweise – Gute IT-Anwenderkenntnisse. Wir bieten: – Abwechslungsreiche, interessante Arbeit in angenehmer Teamatmosphäre – die Möglichkeit, den Arbeitsbereich weitgehend selbstständig und eigenverantwortlich zu gestalten – Anstellungsbedingungen nach Personalreglement der Stadt Laufen – Kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sollte Sie diese vielseitige und herausforderungsreiche Tätigkeit im Dienste unserer Bevölkerung interessieren, dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis 30. September 2020 an die Stadtverwaltung, Personalwesen, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen. Auskünfte erteilt Ihnen gerne unser Stadtverwalter Walter Ziltener (061 766 33 33). Stadt Laufen | Vorstadtplatz 2 | 4242 Laufen | Telefon 061 766 33 33 | info@laufen-bl.ch | laufen-bl.ch Öffnungszeiten: Mo. + Di. 10 bis 12 Uhr, 14 bis 17 Uhr | Mi. 14 bis 17 Uhr | Do. 10 bis 12 Uhr, 15 bis 18 Uhr | Fr. 09 bis 12 Uhr

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DIES UND DAS LESERBRIEF

LESERBRIEF

Ja zur Mobilität der Zukunft – Ja zum Ausbau Hochleistungsstrassennetz

So nicht, liebe Gegner!

Am 27. September stimmen wir über die Initiative «zum Ausbaus des Hochleistungsstrassennetzes» ab. Im ersten Moment könnte man denken, dass es diese Initiative nicht braucht. Zusätzliche Strassen in Zeiten, wo wir mit vereinten Kräften dem Klimawandel begegnen wollen? Gewiss, denn ein funktionales und leistungsfähiges Hochleistungsstrassennetz steht dem Klimawandel nicht im Weg. Einerseits nimmt die Bevölkerung stetig zu und mit ihr das Grundbedürfnis, mobil zu sein. Sei es indem man zur Arbeit fährt, Einkäufe besorgt oder in der Freizeit ins Schwimmbad fährt. Die Bevölkerung und damit der Verkehr haben in den letzten Jahren deutlich mehr zugenommen als die Länge des Strassennetzes. Dass eine solche Entwicklung regelmässig zu Stau führt, ist uns Laufentalerinnen und Laufentaler bestens bekannt. Der Engpass Angenstein zum Beispiel kostet uns täglich Zeit und Nerven. Der Muggenbergtunnel könnte einfach Abhilfe schaffen: Ein neuer Abschnitt im Hochleistungsstrassennetz.

Wirtschaftliche Prosperität und Entlastung der Gemeinden

Erfreulicherweise ist es dem Laufental gelungen, sich wirtschaftlich gut zu positionieren. In den letzten Jahren haben sich gleich mehrere Unternehmen im Laufental angesiedelt und mehrere hundert Arbeitsplätze im Tal geschaffen. Das Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft. Die Erreichbarkeit ist und bleibt für Unter-

nehmen ein zentraler Standortfaktor und verstopfte Strassen sind weder für die Pendlerinnen und Pendler noch für den gewerblichen Verkehr attraktiv. Somit müssen wir funktionale Lösungen finden, welche die verschiedenen Verkehrsströme aufteilen, mit andern Verkehrsträgern vernetzen und die Dorfzentren vom Durchgangsverkehr entlasten. Eine Umfahrung Laufen-Zwingen oder eine Umfahrung Laufen als Teil eines Hochleistungsstrassennetzes stellt die Erreichbarkeit für die Unternehmen sicher und erhöht die Lebensqualität sowie die Sicherheit in den Gemeinden.

Nachhaltiger Individualverkehr

Ist Beton die nachhaltige Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels? Nein, aber in Kombination mit dem rasanten technologischen Fortschritt, der sich zurzeit abspielt, wird über kurz oder lang der CO2-Ausstoss durch den Individualverkehr keine negativen Auswirkungen auf das Klima mehr haben. Nicht von heute auf morgen, aber rascher als wir zusätzliche Strassenabschnitte bauen können. Wir können also am 27. September an der Urne beruhigt Ja sagen zur Initiative «zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes»: Für unsere Unternehmen, für unsere Gemeinden, für unsere Zukunft. Für die Promotion Laufental: Martin Dätwyler, Laufen Franz Meyer, Grellingen Ermando Imondi, Zwingen

LESERBRIEF

Hunde-Leinenpflicht einverstanden Ja

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Warum nun aber dieselben Befürworter (Natur- , und Tierschutzverbände etc.) mit ihrer gross angelegten, zum Teil verdächtig irreführenden Nein-Propaganda gegen das Jagdgesetz, dem Luchs und Wolf für das Reissen von Reh, Schaf und Ziegen freien Lauf lassen wollen, ist unverständlich, ja bedenklich. Luchs und Wolf kennen keine Schonzeit, so wie sie der Jägerschaft und den Hundehaltern auferlegt und auch befolgt wird. Welches «Töten» die wehr- und hilflosen Geschöpfe zu erleiden haben, ist ihnen scheinbar unbekannt oder sogar egal.

Jährlich werden nicht nur in unserer Region vom Luchs immer mehr, besonders Rehe, auch nicht selten Reh-Mütter, also solche die frisch gesetzt haben, gerissen. Warum die beweiserhebenden Fotos nicht vermehrt an die breite Öffentlichkeit gelangen ist bedauernswert. Die zuständigen Aufsichtsorgane hätten dies doch in der Hand. Erhoffen wir uns nun fürs neue Jagdgesetz am 27. September ein «rehfreundliches» Ja. Martin Borer Erschwil

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LESERBRIEF

Das Laufental darf keine Randregion werden Die Verkehrsbelastung für unsere Region ist mittlerweile unerträglich. Die täglichen Staumeldungen beziehen sich nicht nur auf den A2-Abschnitt zwischen Basel und Augst — und zwar in beide Richtungen — sondern auch auf den Knotenpunkt Angenstein oder die Verbindung Zwingen – Laufen.

Keine Weiterentwicklung

Doch es geht nicht nur um fehlende Strassenkapazitäten und ungenügende Verkehrsanbindungen, sondern auch um überfüllte Züge und ÖV-Busse. Ohne den Doppelspurausbau und die Weiterführung der A18 wird sich das Laufental wirtschaftlich nicht weiter entwickeln können. Der Aufschwung, den wir in den

letzten Jahren erleben durften, wird unweigerlich ins Stocken geraten, was gerade aus KMU-Sicht fatal wäre. Sind es doch die Gewerbe- und Handwerksbetriebe, welche nachhaltig Arbeitsplätze und Lehrstellen schaffen. Doch ohne ausreichende Anbindung an die Agglomeration und ohne entsprechende Verkehrsinfrastruktur wird dies nicht gelingen. Wer verhindern will, dass das Laufental zu einer Randregion wird, muss am 27. September der Initiative «zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes» zustimmen. Marti Schindelholz, Grellingen Vizepräsident Gewerbeverein KMU Laufental

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LESERBRIEF

Ja zum Jagdgesetz In Werbebotschaften werden die Bergregionen in unserem Land gerne mit friedlich weidenden Kühen, Schafen oder Ziegen in idyllischer Atmosphäre dargestellt. Diese Nutztiere verfügen über keinen natürlichen Jagdinstinkt und sind beim Aufeinandertreffen von Wildtieren wie Wolf oder Luchs wehrlos. Durch die Regulierung der Wildtierbestände entwickeln sich diese in einem gesunden Verhältnis. Eine zu hohe Wildtierpopulation erschwert die Haltung von Nutztieren und bedroht die Existenz von tausenden von Familien in ländlichen Regionen. Sollten dadurch die Alpweiden landwirtschaftlich unbenutzt bleiben, entsteht

das Risiko der Verbuschung. Dadurch verliert auch der Tourismus an Attraktivität. Mit der Revision des Jagdgesetzes können Wildtierbestände massvoll reguliert werden. Dadurch wird die Artenvielfalt geschützt und dessen Lebensqualität gestärkt. Somit schützt das Gesetz sämtliche Tiergattungen, Landschaften und uns Menschen. Aus diesen und vielen weiteren Ueberlegungen empfehle ich dem revidierten Jagdgesetz am 27. September deutlich zuzustimmen. Andreas Bringold Bergbauer Beinwil / SO

LESERBRIEF

Auch ein Ja zu unseren Wäldern Das revidierte Jagdgesetz sichert den Erhalt der Natur. Eine kontrollierte Wildregulierung schützt unsere Wälder vor übermässigen Schäden. Zweige, Knospen und Blätter sind Teil der Nahrung der Waldtiere. Ein sehr hoher Wildverbiss jedoch verhindert die Verjüngung bestehender und das Nachwachsen junger Wälder. Ohne Schutzmassnahmen können im äussersten Fall ganze Baumgenerationen verloren gehen. Die Pflicht zur natürlichen Verjüngung unserer Wälder ist im Jagd-

gesetz enthalten und liegt neu in der Hoheit der Kantone. Im Grundsatzartikel steht, dass die Regulierung der Wildtierbestände so zu gestalten sei, dass eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder möglich ist. Somit wird sichergestellt, dass der Wald seine Funktionen, wie etwa den Schutz vor Naturgefahren, auch in Zukunft wahrnehmen kann. JA zum Jagdgesetz heisst JA zum Wald! Andreas Vögtli Präsident SOBV Büren

Meinungstoleranz wird bei den Gegnern der Begrenzungsinitiative nicht gerade gross geschrieben. Bei mir in der Nähe wurde dieses Plakat der Befürworter an einen Kandelaber montiert. Aber schon nach wenigen Tagen wurde es heruntergezogen und unsichtbar gemacht. Da in unserem schönen Land die Meinungsfreiheit herrscht, habe ich das Plakat wieder hochgeschoben. Keinen Tag später war es wieder unten. Da habe ich es nochmals hochgesetzt und habe dieses Mal die Kabelbinder fest angezogen, so dass man es nicht mehr einfach runterziehen konnte. Daraufhin wurde das Plakat komplett heruntergerissen und liegt nun dort in Fetzen am Boden. Ich weiss nicht wer der/die PlakatschänderIn ist aber das ist ganz klar gegen die politische Kultur in der Schweiz. Hier toleriert man die Meinungen anderer, auch wenn man diese nicht teilt. Darum, auch wenn es den ganzen Angstmachern nicht passt, ich bin für die Begrenzungsinitiative. Die Schweiz hat auch vor der Personenfreizügigkeit gut funktioniert und die Löhne sind davor stärker gestiegen als danach. Vorher lag die Erwerbslosenquote bei 2,5 Prozent mittlerweile liegen wir bei 5 Prozent. Das wollen die ganzen Politiker, die in Brüssel «apérölen» gehen, nicht wahrhaben. Aber das heisst nicht, dass sie recht haben. Ihr einziges Argument ist die Angst. Sie haben Angst davor mit «schlechten» Nachrichten nach Brüssel gehen zu müssen, darum machen Sie uns Angst. Aber wir Schweizer sind innovativ und unsere Firmen machen nicht mit Brüssel Geschäfte, sondern mit Kunden in der EU. Und die wollen gute Produkte und Dienstleistungen, welche wir liefern können. Darum wird die Schweiz, das Unding mitten in Europa (Zitat Juncker), auch ohne Personenfreizügigkeit nicht untergehen. Roland Roth Laufen

LESERBRIEF

Ja zum neuen Jagdgesetz Die Bestandsgrössen vieler geschützter Arten haben in den letzten rund 30 Jahren zugenommen. Einerseits ist diese Entwicklung ein Erfolg für den Artenschutz und spricht für die gelebte Praxis im Umgang mit den einheimischen Wildtieren. Auf der anderen Seite führt der Anstieg zu einer Zunahme von Wildschäden und damit zu Problemen für einzelne Landwirte. Neben finanziellen Folgen durch Tierverluste oder Bewirtschaftungseinschränkungen beschäftigt die Bauern auch das Leid ihrer Tiere. Das revidierte Gesetz gibt den Kantonen mehr Spielraum bei der Schadensprävention. Darum ist das Gesetz wichtig und richtig. Als Bäuerin kann ich deshalb mit Überzeugung Ja sagen zum neuen Jagdgesetz. Sieglinde Jäggi Seewen

Peter Spuhler

alt Nationalrat SVP Unternehmer, TG

Bevor nicht die bestehenden «Sozialwerke wie AHV und IV nachhaltig ausfinanziert sind, dürfen wir auf keinen Fall den Sozialstaat weiter ausbauen.

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Teurer Vaterschafftsurlaub

NEIN lohnabzuege-nein.ch

Überparteiliches Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben, Postfach 3166, 8034 Zürich


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EINWOHNERGEMEINDE WITTERSWIL Die Stiftung Blumenrain ist ein moderner und innovativer Betrieb, welcher sich für seine Bewohner, Klienten und Gäste engagiert und alles daran setzt, ihnen nach deren Bedürfnis, die Lebensqualität zu erhalten und zu fördern. Die Stiftung bietet 168 Bewohnerinnen und Bewohnern professionelle und umfassende Dienstleistungen an. Dem Betrieb gehören nebst dem Pflegeheim in Therwil auch die Aussenstellen in Ettingen, Flüh und die Senioren Tages- und Nachtstätte Leimental an. Weiter werden die Spitex Stützpunkte Mittleres Leimental und Solothurnisches Leimental durch die Stiftung Blumenrain geführt. Infolge bevorstehender Pensionierung des bisherigen Stelleninhabers suchen wir per Februar 2021 oder nach Vereinbarung eine teamorientierte, führungsstarke und fachlich kompetente Persönlichkeit als

LEITUNG KÜCHE (80 % – 100 %) Ihr Aufgabengebiet umfasst: • Verantwortung für eine optimale, prozessorientierte Planung und Organisation der Abteilung und einer abgestimmten interdisziplinäre Zusammenarbeit • Erstellen kundenorientierter Angebote (alle Bereiche der Stiftung) • Verantwortung für die Weiterentwicklung der Aufbau- und Ablauforganisation • Sicherstellung und Weiterentwicklung der Hygienerichtlinien, des Gesundheitsschutzes und der Qualitätsstandards Was wir von Ihnen erwarten: • Chefkoch FA • Diätkoch EFZ (von Vorteil) • Führungserfahrener Teamplayer, partizipativ und kommunikativ • Hohes Dienstleistungsbewusstsein und betriebswirtschaftliche Verantwortung • Kontaktfähigkeit und Freude am Umgang mit älteren Menschen • Interesse an der Herstellung einer ausgeglichenen Ernährung im Alter • Gute schriftliche und mündliche Deutschkenntnisse • IT-Kenntnisse (MS Office, Planungstools) Was wir Ihnen bieten: • Abwechslungsreiches Aufgabengebiet • Hohe Selbstverantwortung • Motiviertes Team • Zukunftsorientiertes Unternehmen • Fortschrittliche Anstellungsbedingungen • Berufliche Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie eine engagierte Persönlichkeit, welche dienstleistungsorientiert mit viel Kreativität, hoher Sozialkompetenz und mit Herz den Teamalltag gestaltet? Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen.

Witterswil liegt mit seinen rund 1450 Einwohner/innen im solothurnischen Leimental. Zur Verstärkung unseres Technischen Dienstes suchen wir per 1. Januar 2021 oder nach Vereinbarung eine engagierte und erfahrene Persönlichkeit als

Mitarbeiter/in Werkhof 100% Aufgabenschwerpunkte: • Unterhalt der Grün- und Parkanlagen, Rabatten und Naturschutzgebiete • Unterhalt von Strassen, Wegen, Plätzen und Brunnen • Umweltgerechte Entsorgung von Abfällen (Sammelstelle) • Bereitstellen der Infrastruktur bei öffentlichen Anlässen der Gemeinde • Bereitschaft zu periodischen Wochenend- und Abendeinsätzen • Winterdienst (Pikettdienst) bei öffentlichen Anlagen und Gemeindestrassen Anforderungsprofil: • Abgeschlossene Ausbildung Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt (Werkdienst) oder Landschaftsgärtner/in • Berufsbilderkurs Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt erwünscht oder die Bereitschaft, den Kurs zu besuchen • Kenntnisse im Umgang mit Geräten, Maschinen und Fahrzeugen • Fahrausweis Kat: B • Bereitschaft für zeitweise unregelmässige Arbeitszeiten (Winter-/Pikettdienst) • Selbständige und pflichtbewusste Arbeitsweise, hohe Belastbarkeit, flexibel, zuverlässig, dienstleistungs- und teamorientiert • Freude am Kontakt mit der Bevölkerung und den Behörden • Wohnsitz in der Gemeinde Witterswil oder in der näheren Umgebung Wir bieten: • Kleiner gut organisierter Werkhof mit modernem Fahrzeugpark • Eine interessante und vielseitige Tätigkeit mit hoher Eigenverantwortung • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen • Kompetentes Team und angenehmes Arbeitsumfeld Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an unseren Leiter Technischer Dienst, Philipp Grimm, Tel. 079 700 70 80. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis Montag, 28. September 2020 per E-Mail an: franziska.meyer@witterswil.ch oder per Post an: Einwohnergemeinde Witterswil, Bättwilerstrasse 23, 4108 Witterswil.

STIFTUNG BLUMENRAIN Daniel Winzenried Geschäftsführung Baslerstrasse 10 ∙ 4106 Therwil T 061 725 55 55 d.winzenried@blumenrain.ch ∙ www.blumenrain.ch

Der Name Stöcklin Logistik AG steht für qualitativ hochstehende Produkte im Intralogistikbereich. Wir überzeugen unsere Kunden mit innovativen Lösungen rund um Förder- und Lagersysteme sowie Flurförderzeuge. Weltweit arbeiten rund 500 Angestellte mit ihrer Einsatzbereitschaft und Kooperationsfähigkeit in unserem Unternehmen. Wir sind auf der Suche nach motivierten Kolleginnen und Kollegen, die nicht nur über sich hinauswachsen wollen, sondern mit ihrer Begeisterung auch andere anstecken können.

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In unserem neuen Technologie-Center in Laufen/BL, erwartet Sie modernste Technik, direkte Kommunikation und effiziente Logistik. Ein eigenes Personalrestaurant mit Dachterrasse und gutem Ambiente trägt dazu bei, dass sich alle Mitarbeiter im Unternehmen näherkommen, wohlfühlen und gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft meistern. Stöcklin Logistik AG weitere Stellenangebote finden Sie unter www.stoecklin.com


DIES UND DAS

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LESERBRIEF

«Die fetten Jahre sind vorbei»

KURSTIPP

Schwedisch — einfach königlich! Rotbemalte Holzhäuschen, unendliche Föhrenwälder, liebliche Hügellandschaften und goldgelbe Getreidefelder: Das ist Schweden. Nicht nur die Landschaft ist königlich — auch die Bildlegende Sprache besticht durch ihren melodischen Klang. Steigen Sie jetzt in unseren neuen Schwedischkurs für Anfänger/-innen ein und üben Sie mit der Kursleiterin Christina Scherer, geboren im Herzen Schwedens in der traditionsreichen Provinz Dalarna, das alltagstaugliche Schwedisch, das Ihnen in typischen Situationen u.a. am Flughafen, im Hotel, im Restaurant oder im Museum behilflich sein wird. Und erfahren Sie auch, was typisch schwedisch ist und worauf Sie bei einer Reise nach Schweden, ausser auf Elche, achten sollten. Christina Scherer Kursleiterin Schwedisch A1 Schwedisch, 1. Semester für Anfänger/-innen, Do 22.10.-18.03., 20.10-21.40 h | Info & Anmeldung: T 061 269 86 66, www.vhsbb.ch

Die fetten Jahre sind vorbei! Umso wichtiger würden deshalb Zusammenarbeit in der Region, Weitsichtigkeit und nachhaltige Planung in der Erfüllung von Aufgaben werden, die gemäss Gesetzgebung in den Zuständigkeiten der Gemeinden liegen. Margareta Bringold spricht in ihrem Leserbrief im Wochenblatt vom 10. September («Die fetten Jahre sind vorbei») das Alters-, Betreuungs- und Pflegegesetz (APG) des Kantons Baselland an, das seit dem 1. Januar 2018 in Kraft ist. Dieses Gesetzes weist den Gemeinden Aufgaben zu und setzt Fristen zur Umsetzung. Zur Planung der fristgerechten Umsetzung des Alters-, Betreuungs- und Pflegegesetz im Laufental wurde eine Arbeitsgruppe «Umsetzung Wäägwyyser APG» eingesetzt. Wir, die Arbeitsgruppe, widersprechen den Aussagen des erwähnten Leserbriefs ganz klar. Die Gruppe der Hochbetagten, also der 80-Jährigen und älter, wird gemäss Berechnungen des Statistischen Amts bis ins Jahr 2050 im Bezirk Laufental um mehr als das Dreifache zunehmen. Um diese Herausforderung meistern zu können, brauchen wir ein integriertes Versorgungsmodell im Laufental, organisiert in einem Zweckverband. Sprich: Die Leistungserbringer müssen verstärkt zusammenarbeiten, es müssen Synergien genutzt werden und es gilt, die Wünsche und Bedürfnisse der älteren Menschen zu berücksichtigen, um auch weiterhin ein qualitativ hochstehendes Betreuungsund Pflegeangebot im Laufental sicherstellen zu können. Genau diese Punkte wird die vom Gesetz geforderte Informations- und Beratungsstelle zum Kernauftrag haben, und die älteren Menschen und ihre Angehö-

rigen professionell aus einer Hand informieren und beraten. Sie wird auch eine koordinierende Funktion wahrnehmen und alle Leistungserbringer und die Freiwilligen näher zusammenbringen. Wie Erfahrungen zeigen, kann mit einer guten Information, Beratung und Planung dem Wunsch der älteren Menschen entsprochen werden, möglichst lange in der vertrauten Umgebung bleiben zu können. Alle Leistungserbringer des Laufentals von der Pro Senectute, über den Rosengarten, die Spitex bis hin zu den Freiwilligen und Freiwilligen-Organisationen werden in die Umsetzung des APG miteinbezogen, um für die Laufentaler Bevölkerung den grössten Mehrwert erreichen zu können. Dies nicht nur in Bezug auf ihre Wünsche, sondern auch in Bezug auf die Finanzierbarkeit der kommenden Ausgaben. Die Umsetzung des APG wird aktuell Mehrkosten verursachen, doch mittelfristig können wir so eine exponentielle Kostensteigerung vermeiden, indem wir nachhaltig planen. Die Arbeitsgruppe hofft, dass Sie uns bei der Umsetzung des Gesetzes unterstützen und der Vorlage zur Gründung eines Zweckverbands zustimmen. Nur so ist eine nachhaltige Betreuung und Pflege der älteren Menschen im Laufental zu vernünftigen Kosten auch zukünftig sichergestellt. Cécile Jenzer Die Arbeitsgruppe «Umsetzung Wäägwyyser Versorgungsregion APG Laufental» setzt sich zusammen aus Cécile Jenzer Vicepräsidentin Gemeinderat Brislach Leitung Arbeitsgruppe, Carole Seeberger Stadträtin Laufen, Edmond Bernard Gemeinderat Dittingen, Andreas Stich Gemeinderat Wahlen, Therese Conrad Gemeindepräsidentin Nenzlingen, Thomas Immoos Seniorenvertretung, Matthias Weber Pro Senectute beider Basel und Veronique Achermann Octoplus GmbH (externe Projektbegleitung).

GESCHÄF TSWELT

25 Jahre Neuschwander AG Garten und Bau

EINGESANDT

HEV tritt aus dem Kantonalverband aus Aufgrund der aktuellen Situation konnte die 100. Generalversammlung des Hauseigentümerverbands Laufen und Umgebung leider nicht wie geplant durchgeführt werden. Mit über 300 eingegangenen Stimmzetteln lag die Stimmbeteiligung bei der schriftlichen Durchführung ähnlich hoch wie bei den letzten Generalversammlungen. Die traktandierte Statutenanpassung zur Anpassung des maximal möglichen Mitgliederbeitrages wurde klar mit 77 Prozent genehmigt. Die statutarische Anpassung zur Schaffung des Grund- und Wohneigentums-Schutzfonds konnte die erforderliche 2/3-Mehrheit mit knapp 62 Prozent nicht erreichen. Weil die statutarische Anpassung nicht in den Statuten verankert werden konnte, muss der HEV Laufen & Umgebung aus dem Kantonalverband austreten. Donat Steiner wurde für seinen langjährigen und engagierten Einsatz als Präsident des HEV Laufen & Umgebung zum Ehrenmitglied ernannt. Thomas Spano HEV Laufen und Umgebung

VER ANSTALTUNG

Nicole & Martin wieder in Laufen WoS. Das Theater-Ensemble Nicole & Martin ist auch dieses Jahr wieder in Laufen zu Gast. Gleich neben der Eissportund Freizeithalle schlagen sie dieses Wochenende ihr Zelt auf und laden zu zwei märchenhaften Aufführungen ein. Am Samstagabend 19. September zeigt das Duo «Die Bremer Stadtmusikanten», am Sonntagvormittag 20. September ist das bekannte Märchen «Von dem Fischer und seiner Frau» an der Reihe. Nicole und Martin Gubler Schranz produzieren, kreieren und spielen ihre eigenen Stücke und spicken diese mit viel Musik und Artistik. Die Grundlage bilden dabei immer die Volksmärchen der Gebrüder Grimm. Nicole & Martin, Samstag 19. September 18 Uhr, Sonntag 20. September 11 Uhr im Zelt bei der Eissport- und Freizeithalle in Laufen. Tickets unter www. nicole-et-martin.ch

Märchenhaft: Nicole & Martin

GESCHÄF TSWELT

Ausstellung in Waldenburg Gelungen: Das Team der Neuschwander AG Garten und Bau feierte sein 25-jähriges Bestehen mit einem Ausflug. Am letzten Freitag starteten wir bei besten Wetterbedingungen zu unserem Ausflug anlässlich des Jubiläums «25 Jahre Neuschwander AG Garten und Bau». Die komplette Belegschaft machte sich mit Töffli oder E-Bikes auf den Weg. Die Route führte uns vom Werkhof in Büsserach via Nunningen, Reigoldswil, Oberdorf, Hauenstein, Mümliswil, in Richtung Scheltenpass. Im Restaurant Guldental machten wir kurz Halt und gönnten uns eine Zwi-

FOTO: ZVG

schenstärkung. Die Fahrt führte uns weiter den Scheltenpass hoch bis zum Bergrestaurant Matzendörfer Stierenberg. Dort wurden wir mit einem feinen, reichhaltigen Nachtessen verwöhnt. Das Neuschwander Team genoss einen gelungenen, lustigen, tollen Ausflug. Per Reisecar wurden wir zu später Stunde zurück nach Büsserach gebracht. Herzlichen Dank! Monika Hänggi

PR. Dieses Wochenende, Samstag und Sonntag, stellt Möbel Eichler aus Wolfwil in der Turnhalle von Waldenburg das aktuelle Herbstsortiment der Polstermöbel und Relaxsessel vor. Es wird eine grosse Auswahl an Eckgarnituren, Sofas und Relaxsessel präsentiert. Jedes Modell kann individuell zusammengestellt werden, wobei etliche Garnituren sogar nach Mass im Angebot erhältlich sind. Für jede Körpergrösse und Statur ist ein passendes Stück zu finden. Funktionalität in allen Bereichen ist der momentane Trend. Elektronisch bedienbare Elemente im Sitzen können heute nach Wunsch eingesetzt werden — Wellness für zu Hause. Ganz wichtig ist dem Berater-Team von Möbel Eichler auch das ergonomisch richtige Sitzen.

Hierzu werden alle Besucherinnen und Besucher kompetent beraten. Dank der vielfältigen Auswahl an Bezugsmaterialien wie Stoff und Leder können wunderbare Farbakzente gesetzt werden, welche zudem noch äusserst pflegeleicht sind. Auch für speziell kleine Räume hat Möbel Eichler das Richtige, denn Möbel für kleine Räume sind die Spezialität des Unternehmens. An den zwei Ausstellungstagen ist eine Beratung durch ausgewiesenes Fachpersonal garantiert. Interessierte erhalten vor Ort auch Tipps zur Pflege von Möbelstücken. Wer sich für ein Stück aus der Möbel-Eichler-Kollektion entscheidet, erhält nicht nur die Lieferung gratis, auch die alten Möbel werden kostenlos entsorgt und es winkt ein Rabatt von 15 Prozent.


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Für Wohlbefinden sorgen können

Florence Brenzikofer Nationalrätin Grüne

Eric Nussbaumer Nationalrat SP

Katja Christ Nationalrätin glp

Beat Jans Nationalrat SP

Christoph Eymann Nationalrat LDP

Miriam Locher Fraktionspräsidentin SP Baselland

Christina Wicker Landrätin glp Baselland

Lucio Sansano Präsident Jungfreisinnige BL

Jetzt abstimmen.

«Unsere Hauptaufgabe ist die Hilfe und Pflege zu Hause bei den Klienten. Wir unterstützen diese bei der Körperpflege, wechseln Verbände, messen die Vitalzeichen, spritzen Insulin usw. Im Hintergrund dokumentieren wir Verläufe, besprechen Problemlösungen mit der Teamleitung, dem Hausarzt oder im Team und notieren neue Pflege- und Behandlungsmassnahmen am PC. Regelmässig übernehmen wir die Tagesverantwortung. Im Weiteren sind wir Berufsbildnerinnen, begleiten Lernende und führen sie bis zur Lehrabschlussprüfung.» Fabienne: «Mir gefällt die Herausforderung, alleine unterwegs zu sein. Die Klienten in ihrem Zuhause betreuen zu dürfen, damit sie so lange wie möglich daheim sein können. Es ist kein Tag gleich wie der andere.» Rosmarie: «Mir gefällt besonders, dass ich Menschen auf ihrem Weg im häuslichen Umfeld begleiten kann, dabei für einen Moment für sie da sein kann, für Wohlbefinden sorgen kann.»

Mit einem NEIN unsere einheimischen Wildtiere schützen. 27. Sept. 2020

Nein

Haben auch Sie Interesse an einer bereichernden Aufgabe im Spitex-Team? Melden Sie sich unverbindlich bei Simone Benne, Tel. 061 783 91 55.

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Fabienne Borer arbeitet seit sieben Jahren und Rosmarie Weber seit 22 Jahren als Fachfrau Gesundheit bei der SPITEX Thierstein/Dorneckberg. Beide haben neben der Familienarbeit mit einem kleinen Arbeitspensum begonnen und dieses stetig gesteigert bis unterdessen nahezu 100%.

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Neue verfassung n e h c r i K

JA

am 27. September 2020

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DIES UND DAS K ANTON SOLOTHURN

AUS DEM K ANTONSR AT

Mehr Geld für Holzheizungen

Hilfe für Mieter und Pächter beschlossen

WoS. Am 21. Mai 2017 hat das Schweizer Stimmvolk die Energiestrategie 2050 angenommen. Der Kanton Solothurn hat deshalb das Förderprogramm überarbeitet und den Anreiz für den Einsatz erneuerbarer Energie verstärkt. Zu Jahresbeginn wurde die Förderung von Wärmepumpen erhöht, nun folgen Holzheizungen und Fernwärme. Wer seine Öl- oder Gasheizung ab dem nächsten Jahr durch eine Holzheizung oder einen Anschluss an ein Wärmenetz ersetzt, kann neu mit mehr als doppelt so hohen Förderbeiträgen rechnen.

Der Kantonsrat hat am ersten Sessionstag der Septembersession beschlossen, den Mietern und Pächtern von Gastwirtschaften und Ladenlokalen unter die Arme zu greifen. Betroffene Branchen, die aufgrund des Lockdowns ihre Türen schliessen mussten, können beim Kanton um finanzielle Hilfe nachsuchen. Während Maximum drei Monaten übernimmt je ein Drittel der Miete der Vermieter, der Mieter und der Kanton. Das Modell beruht auf Freiwilligkeit und sowohl Mieter wie Vermieter müssen mit dem Vorgehen einverstanden sein. In Solothurn wollte man nicht auf den Bund warten. Viele Unternehmen brauchen diese Hilfe jetzt. Noch ist nicht klar, ob und wann sich der Bund für ein entsprechendes Hilfspaket entscheiden wird. Der Kanton Solothurn hilft mit der Annahme dieses Auftrags den angeschlagenen Unternehmen jetzt, sofort und direkt.

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Zu viel ist zu viel!

ler fte al nder! l ä H e uslä ts di n! Berei sen sind A toppe s o l t s z t t i Arbe ng je nderu a w n i ne Masse

begrenzungsinitiative.ch

Donnerstag, 17. September 2020 Nr. 37

LESERBRIEF

FOTOGALERIE

Positive Meldungen

Eingetaucht in ein Meer von Kerzenlichtern: Am 8. September feierte der 85. Weihetag der Lourdes-Grotte Wahlen mit einer Messe. Dazu wurde die Grotte in ein Meer von Kerzenlichtern getaucht, was bei den vielen Besucherinnen und Besuchern grossen Anklang FOTO: CHARLES SCHMIDLIN fand.

Freiwilligkeit

Einige Regeln sind jedoch zu beachten. Die Drittelslösung beruht auf Freiwilligkeit und nur auf Freiwilligkeit. Bei der Mietzinsreduktion handelt es sich nicht um eine Herabsetzung des Nettomietzinsen. Die Mietzinsreduktion soll nur der Überbrückung der angespannten Lage dienen. Die Nebenkosten sind ausgeschlossen und die Reduktion ist auf die drei Monate beschränkt. Die Kantonsgelder gehen direkt an den Vermieter. Der Mieter muss direkt vom Lockdown betroffen sein und darf sich nicht in einem Konkursverfahren befindet. Die aktuellen Mietverträge müssen zusammen mit dem Gesuch der Mietzinsentschädigung beim Amt für Arbeit bis zum 31.10.20 eingereicht werden. Mit wenigen Gegenstimmen hat der Solothurner Kantonsrat dieses Hilfsangebot für das betroffene Gewerbe beschlossen. Mark Winkler Kantonsrat FDP.die Liberalen

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Die Redaktion des Wochenblatts hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt nun Unternehmer/ innen auf die Frontseite. Dies freut mich in der aktuellen Situation sehr und trägt sicherlich dazu bei, positive Signale aus der Wirtschaft nach aussen zu tragen. In einer Zeit wie dieser sind entsprechende journalistische Beiträge von grossem Nutzen, denn Arbeitnehmer wie Arbeitgeber befinden sich in dieser Krise noch immer in einer ausgesprochen unsicheren Lage. Auch wenn die Erfolge zum Teil noch klein sind, so sind diese dennoch für viele ermutigend. Vor zwei Monaten hat der Brand in Laufen an der Wahlenstrasse viele Gewerbler hart getroffen und für einige davon war dies eine existenzbedrohende Katastrophe. Es wäre nun wichtig zu sehen, wo diese Unternehmen mittlerweile stehen und wie sich diese wieder aufgerappelt haben. Bestimmt benötigen diese weiterhin die Unterstützung der Käuferschaft. Für die Unternehmer und die Gewerbler kann das Wochenblatt mit den entsprechenden Artikeln auf der Frontseite sicherlich eine grosse Hilfestellung leisten. Weitere positive Signale sind zu vermelden und wirken als Katalysator für die regionale Wirtschaft. Wir dürfen uns hoffentlich auf die entsprechenden redaktionellen Beiträge schon jetzt freuen. Ralph Jordi

Thomas de Courten

Nationalrat, Rünenberg

«Für ein leistungsund zukunftsfähiges Mobilitätskonzept, das die Nordwestschweiz insgesamt auch gegenüber Bundesbern stärkt.» Fernseher aus einer anderen Zeit: Im kleinen Museum im ReMarkt, dessen Zukunft ungewiss ist. FOTO: BEA ASPER

JA zum Hochleistungsstrassennetz mobilitaet-zukunft.ch

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VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

und unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95.

Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für

(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-

Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tisch-

nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.

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Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00–19.00. www.ludolauthi.ch

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sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

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Donnerstag, 17. September 2020 Nr. 38

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Donnerstag, 17. September 2020 Nr. 37

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Frontalkollision

Weitblick: Aussicht vom Roc de Courroux auf Liesberg.

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Digitaler Graben

Quarantäne für Ankli

WoS. Die dritte Ausführung der Nacht der Solothurner Industrie findet coronabedingt nicht analog mit Firmenbesuchen vor Ort statt, sondern in digitaler Form. In den letzten Wochen haben 29 Unternehmen ihre Tore für Fernsehmoderatorin Sandra Boner und ihr Filmteam geöffnet. Ab dem 16. September werden die Filme nun online geschaltet, meldet die Solothurner Handelskammer. Viele Menschen wüssten nicht, welche Firmen und Branchen in der eigenen Region angesiedelt seien. Produktionsbetriebe, Zulieferer, exportorientierte Unternehmen und sogenannte «Hidden Champions» seien in der Öffentlichkeit oft völlig unbekannt. In den Kurzreportagen mit einer Länge von sechs bis acht Minuten sollen die Produkte und Dienstleistungen darum beleuchtet werden. Die Reportagefilme sind ab 16. September online auf www.industrienacht-solothurn.ch verfügbar.

WoS. Der digitale Graben verschiebt sich. Das zeigen die Resultate der neusten Pro Senectute Studie, die kürzlich im Rahmen der 8. Tagung Alter des Kantons Basel-Landschaft vorgestellt wurde. Weitere aktuelle Themen waren der barrierefreie Zugang zu behördlichen Webseiten, die Schulung von Seniorinnen und Senioren und die Gefahren der elektronischen Diskriminierung von grossen Teilen der Bevölkerung. Zur Digitalisierung älterer Menschen sagt Peter Burri Follath, Leiter Kommunikation bei Pro Senectute Schweiz, dass 2010 erst 38 Prozent der Seniorinnen und Senioren online waren. Diese Zahl habe sich bis heute auf 74 Prozent fast verdoppelt. Das heisst, rund 1,6 Millionen Menschen ab 65 Jahren nutzen elektronische Geräte. Burri schränkte jedoch ein, Seniorinnen und Senioren würden sich nur teilweise in der digitalen Welt bewegen, ältere Menschen seien sozusagen hybrid.

Nach der Gemeindeaussprache des Regierungsrates mit den Thaler Gemeinden wurde eine Person positiv auf Covid-19 getestet. Diese befindet sich in Isolation. Vier weitere Personen, darunter die Regierungsräte Remo Ankli und Roland Heim, sind in Quarantäne. Wie die Staatskanzlei des Kantons Solothurn mitteilt, habe das Treffen am 8. September stattgefunden. Teilgenommen hätten der Gesamtregierungsrat und Vertreterinnen und Vertreter der neun Thaler Gemeinden zur jährlichen Gemeindeaussprache. Mithilfe des Contact Tracing Teams wurde schliesslich beschlossen, dass sich drei weitere Personen in Quarantäne begeben müssen. Weitere Personen, die am Anlass teilgenommen haben, seien bisher nicht von Massnahmen betroffen. Bei den Regierungsräten Ankli und Heim seien bis jetzt keine Krankheitssymptome aufgetreten.

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BÜSSERACH. WoS. Am letzten Montag war eine Automobilistin gegen 15 Uhr von Fehren herkommend in Richtung Büsserach unterwegs. Im einer Kurve kam es aus noch unklaren Gründen zu einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Sattelmotorfahrzeug. Dabei wurde die Autofahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, meldet die Solothurner Polizei. Sie musste durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Breitenbach aus dem stark beschädigten Auto befreit werden. Die Lenkerin wie auch ihre Beifahrerin zogen sich bei der Kollision mittelschwere Verletzungen zu. Beide mussten nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort in ein Spital gebracht werden, die Lenkerin mit einer Ambulanz und die Beifahrerin mit einem REGA-Rettungshelikopter. Der Lenker des Sattelmotorfahrzeugs blieb unverletzt. KANTON SOLOTHURN. WoS. Der von der SP-Fraktion eingereichte Waldauftrag im Solothurner Kantonsrat war unbestritten und wurde überwiesen. Somit sollen die Waldeigentümer, bedingt durch die Auswirkungen des Klimawandels, für die Wiederherstellung der beschädigten Waldflächen zusätzliche finanzielle Mittel erhalten. Auch die Nutzung des Holzes als Energie- wie auch als Baustoffträger soll verbessert und vermehrt regional genutzt werden (z.B. für Schnitzelheizungen). Die Regierung will eine geplante Strategie mit einem Massnahmenklatalog mit den damit verbundenen Kosten vorlegen.

Bessere Luftqualität

KANTON BASELLAND. WoS. Im Sommer 2020 waren die Ozonkonzentrationen wegen lufthygienisch «günstigem» Wetter tiefer als im Vorjahr. Die Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung wurden dennoch deutlich überschritten, meldet das Lufthygieneamt beider Basel. Die höchsten Werte wurden in Binningen und auf der Chrischona gemessen.

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