Donnerstag, 10. September 2020
112. Jahrgang Nr. 36
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Endspurt auf der Grossbaustelle Auf der Baustelle der neuen Sekundarschule Laufen herrscht Hochbetrieb, damit die Doppelturnhalle und die Hauswirtschaftsräume nach den Herbstferien in Betrieb genommen werden können. Der ganze Schulbetrieb im Neubau geht nach den Weihnachtsferien los.
Freitag, 11. September Meist sonnig, gegen Nachmittag einige Quellwolken. 14 ºC 26 ºC Samstag, 12. September Ziemlich sonnig,dazwischen auch einige Wolken. 15 ºC 27 ºC Sonntag, 13. September Sehr sonnig und erneut sommerlich warm. 13 ºC 27 ºC
Jürg Jeanloz Was lange währt, wird endlich gut. Mit einer Verspätung von einem Jahr können am 12. Oktober die Schülerinnen und Schüler die Doppelturnhalle im Untergeschoss des Neubaus in Beschlag nehmen und sich so richtig austoben. Garderoben, Duschen, WC-Anlagen, Materialräume und die ganze Haustechnik sind dort integriert. Die Lehrerschaft wird aufatmen, musste sie sich doch lange mit Provisorien und externem Sportunterricht abmühen. Die Turnhalle wird später auch den Vereinen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und weist sogar eine Zuschauergalerie auf. Letztere ist im Eingangsbereich angesiedelt, wo auch die beiden Hauswirtschaftsräume der Benutzung übergeben werden. Aula, Mediathek und Musikräume im Erdgeschoss werden nach den Weihnachtsferien zugänglich gemacht.
Arbeiten gehen voran
Der Baustopp im Mai dieses Jahres hat seine Spuren hinterlassen. Die Bauherrschaft, das Hochbauamt der Bau- und Umweltschutzdirektion Baselland, hatte Differenzen mit der beauftragten Gene-
Laufen
Letzter Schliff: Fertigstellung Turnhalle Sekundarschule Laufen.
FOTO: JÜRG JEANLOZ
Letzter Schliff: Fertigstellung Turnhalle Sekundarschule Laufen.
FOTO: JÜRG JEANLOZ
ralunternehmerin. Deshalb hat der Kanton das Heft selbst in die Hand genommen. Er lässt das Bauwerk durch Dritte, vorwiegend beauftragte Subunternehmer, fertigstellen. Nun sollen die Arbeiten zügig vorangetrieben werden, teilweise wird auch samstags gearbeitet. Lernende und Lehrerschaft müssen sich allerdings noch etwas gedulden. Erst am 4. Januar 2021 wird der ganze Neubau für die Sekundarschule bereit sein. Im zweiten Obergeschoss unter dem gezackten Sheddach sind 18 Klassenzimmer mit Gruppenräumen vorgesehen. Grosse Fensterfronten machen die Räume hell und freundlich. Um Lernland-
schaften und Aufenthaltsräume zwischen den Klassenzimmern anzusiedeln, sind metallene Fluchttreppen und -wege ausserhalb des Gebäudes angebracht worden. Das erste Obergeschoss beinhaltet Spezialräume für Naturwissenschaften und bildnerisches Gestalten sowie Lehrerzimmer, Rektorat und Sprechzimmer. Neben breiten Treppen sind alle Geschosse mit einem Personenund Warenlift miteinander verbunden.
Abriss geplant
Der mächtige Schulkomplex ist 55 Meter lang und 46 Meter breit. Mittels Erdsonden und einer Wärmepumpe wird
das Gebäude geheizt, allerdings ohne Radiatoren, sondern direkt über die Belüftung. Sobald alle Räume benutzt werden können, werden die Altbauten nebenan abgerissen. An ihrer Stelle werden ein Spiel- und Pausenbereich, ein Allwetterplatz und ein Rasenspielfeld angelegt. Park- und Veloplätze ergänzen die Infrastruktur. Rund um die ganze Anlage sind neue Bäume vorgesehen. In Zwingen werden wie bisher zwölf Klassen der Sekundarschule unterrichtet. Für Laufen mit seinen vielen neuen Wohnliegenschaften ist der attraktive und moderne Neubau eine Riesenchance, um Familien mit Kindern anzulocken.
3 Kinder sollten ihren Schulweg zu Fuss absolvieren. Immer mehr Kinder werden aber von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht, was für zunehmenden Verkehr sorgt.
Breitenbach
9 Das Industriemuseum zeigt in einer Ausstellung die unterschiedlichsten Schreibmaschinen, darunter Leihgaben aus dem Schreibmaschinenmuseum in Pfäffikon ZH.
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DIE FÜSSE, DIE UNS TRAGEN Wir stehen täglich darauf. Sie tragen uns von einem Ort zum anderen. Erst bei Schmerzen stellen wir fest, wie selbstverständlich wir die Dienste unserer Füsse in Anspruch nehmen. Bei genauerer Betrachtung wird sichtbar, wie feingliedrig das Zusammenspiel aller Komponenten eigentlich ist.
Ein Fuss setzt sich unter anderem aus Knochen, Gelenken, Bändern sowie Sehnen des Rück-, Mittel- und Vorfusses zusammen. Diese zahlreichen Strukturen ermöglichen in komplexem Zusammenspiel eine intakte Funktion des Fusses. Tanzt
Fussschmerzen können beim Gehen oder in Ruhe auftreten. Ein Bänderriss kann so plötzliche, stechende Schmerzen auslösen. Bei Entzündungen zeigen sich meist Schwellungen oder Übererwärmungen. Bei diesen Zuständen ist die Funktionalität des Fusses eingeschränkt.
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Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Chefredaktorin Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Gini Minonzio (gin) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz
Inseratetarife www.wochenblatt.ch Druck CH Media Print AG Beglaubigte Auflage 22226 Ex. (WEMF 2019)
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Copyright CH Regionalmedien AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex. Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86, abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von
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Baumeister Biber ist dank der Aktion «Hallo Biber!» vor 20 Jahren in die Nordwestschweiz zurückgekehrt. Ein grosser Erfolg! Biber schaffen Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere. Mit dem neuen Jagdgesetz könnten die sympathischen Nager bald geschossen werden, ohne dass sie einen Schaden verursacht hätten – einfach nur, weil sie da sind.
Der Biber - vor 200 Jahren in der Schweiz ausgerottet.
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Abschuss-Gesetz Verein «Jagdgesetz NEIN», Dornacherstr. 192, 4018 Basel
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LAUFENTAL LIESTAL
L AUFEN
Mondsichel? Kuhhorn? Oder was ganz anderes?
Elterntaxi führt zu Chaos
Noch immer üben sie eine schier magische Anziehungskraft aus, die Mondhörner, die vor 3000 Jahren erschaffen wurden. Niemand weiss, wozu sie dienten, was ihrer Faszination mächtig Auftrieb gibt. Zu sehen sind sie in einer einmalig schönen Ausstellung in Liestal. Gini Minonzio Wozu sie wohl dienten, diese Mondhörner? Man weiss es schlicht nicht. Dabei sind diese Objekte, die an Mondsicheln und Hörner zugleich erinnern, gar nicht selten. Das erste Mondhorn wurde in der Schweiz ausgegraben, und zwar 1851 in Berg am Irchel, nahe Winterthur. Seither wurden in der Schweiz über 700 Mondhörner ausgegraben. Weitere Fundorte sind in ganz Mitteleuropa. Erschaffen wurden sie in der Spätbronzezeit (1300 bis 800 vor Christus). Es gab viele Spekulationen, wozu diese Mondhörner gebraucht wurden: als Nackenstützen, Firstziegel oder Feuerböcke. Doch dafür stehen sie nicht solide genug, haben zu wenig Brandspuren und sie sind auch bei tiefen Temperaturen gebrannt worden. Das bedeutet, dass sie recht bröckelig sind.
Nach Gebrauch zerbrochen
Etliche Mondhörner fand man sorgfältig begraben, so auch dasjenige von Reinach, das vor zwei Jahren entdeckt wurde und nun erstmals öffentlich zu sehen ist. Zudem fehlt ihm eine Spitze. Das deutet darauf hin, dass es sich um ein
Kultobjekt gehandelt haben könnte. Denn vielfach wurden diese zerbrochen, wenn sie ihren Dienst getan hatten, erklärt Andreas Fischer, Kurator am Museum.BL in Liestal. Ein weiterer häufiger Fundort ist entlang von ehemaligen Hauswänden. Alle Mondhörner haben einen Standfuss und viele lediglich eine einzige verzierte Seite. Das kann darauf hindeuten, dass die Mondhörner auf einem kleinen Tablar an einer Wand aufgestellt wurden. Sollten sie böse Mächte abhalten, so wie die Fratzen, die im Mittelalter an den Hauswänden angebracht wurden? Oder sollten sie etwas anzeigen, wie die Geburtstafeln, welche stolze Eltern noch heute zum Fenster raushängen? Man weiss es schlicht nicht. Dass die Archäologen nicht recht wissen, was sie mit den rätselhaften Objekten anfangen sollen, zeigt sich schon nur am Namen. Denn weder sehen die Mondhörner einem Mond ähnlich noch Hörnern. Manche Mondhörner sind aus Stein, doch die allermeisten sind aus Ton gefertigt. So schlicht die Form auch aussehen mag, es braucht sehr viel Können, Mondhörner zu brennen. Dies haben moderne Versuche ergeben, so Fischer. Manche Mondhörner sind reich verziert. Wer darin einen Kalender sieht, hat etliche Forschungsarbeit vor sich, um seine These zu belegen. An der Ausstellung im Museum.BL sind über 40 Mondhörner zu sehen und zu erleben (!). Nach Liestal wird die Ausstellung in vier weiteren Stationen der Schweiz zu sehen sein. Mondhörner: Ausstellung Museum.BL, Liestal, bis 22. November. Öffentliche Führung: 15. November, 14–15 Uhr.
Immer viel los: Das Stedtli in Laufen ist um die Mittagszeit viel befahren – nicht zuletzt aufgrund der Elterntaxis.
Aus Angst, ihrem Schützling könnte auf dem Schulweg etwas zustossen, fahren immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die Schule. Doch tun sie ihrem Kind damit wirklich etwas Gutes? Zoe Zbinden
Grosses Rätsel: Andreas Fischer erklärt die Mondhörner.
FOTO:GINI MINONZIO
Auch an der Primarschule in Laufen ist das Wort «Elterntaxi» schon lange kein Fremdwort mehr. Täglich um acht Uhr morgens und um zwölf Uhr mittags herrscht regelrechtes Chaos rund um das ganze Schulhaus, denn rund 460 Schülerinnen und Schüler müssen in die Schule. Von allen Seiten strömen Kinder hinzu, unzählige Autos fahren um das Gebäude und laden ihre Kinder ab, der Verkehr stockt. Nach ein paar Minuten ist das Ganze auch schon wieder vorbei und die Glocke läutet den Unterricht ein. Die meisten Eltern fahren ihre Kinder zur Schule, um sie zu beschützen. Sie haben Angst davor, auf dem Schulweg könnte etwas Schlimmes passieren.
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Doch wie wichtig ist der Schulweg für die Kinder eigentlich? Ein wichtiges Stichwort ist hier: Bewegung. Durch den Schulweg sind die Kinder schon am Morgen an der frischen Luft und bewegen sich. Dies fördert die körperliche sowie die geistige Entwicklung. Ausserdem bestätigt der VCS (Verkehrs-Club der Schweiz), dass Kinder, die zur Schule gehen, oft ausgeglichener in die Schule kommen, konzentrierter und leistungsfähiger sind. Des Weiteren ist der Schulweg auch ein tolles Erlebnis für die Kinder. Man trifft sich mit seinen Freundinnen und Freunden, schmiedet Pläne, entdeckt gemeinsam die Umgebung, tauscht Neuigkeiten und Geheimnisse aus. Dies fördert das Sozialverhalten, welches für die Entwicklung und Zukunft des Kindes enorm wichtig ist.
Schulweg einüben
In der Schule lernen die Kinder das richtige Verhalten im Strassenverkehr. Um diese Herausforderungen Schritt für Schritt erlernen und üben zu können, eignet sich der Schulweg perfekt. Zuerst können die Kinder den Schulweg in Begleitung eines Erwachsenen gehen. Sobald die Kinder die Gefahren kennen und wissen, worauf sie achten müssen, kann man sie auch alleine oder in Gruppen losschicken. So lernen sie Verant-
FOTO: MELANIE BRÊCHET
wortung zu übernehmen und sie schätzen das Vertrauen der Eltern. Kinder, die immer zur Schule gefahren werden, kennen die Gefahren des Strassenverkehrs viel weniger, was später problematisch werden könnte. Und vor allem gefährden die vielen Autos um das Schulhaus die Kinder, welche täglich zu Fuss kommen.
Bitte beim Amtshaus parkieren
Vor einigen Jahren hat die Primarschule Laufen gemeinsam mit einigen Kindern, der Schulleitung, dem Schulrat, dem Stadtrat und der Polizei eine Arbeitsgruppe gegründet und die Aktion «Elterntaxi» gestartet. An vier Standorten rund um das Schulhaus haben die Kinder den Elterntaxis Flyer verteilt. Diese beschrieben, was sie am Schulweg toll finden. So sollten die Eltern motiviert werden, ihre Kinder auch zu Fuss in die Schule zu schicken. Die Aktion verbesserte die Situation leider nur kurzfristig. Für die Eltern, die keine Alternative sehen, als ihre Kinder selbst in die Schule zu fahren, hat die Schulleitung ein Anliegen. Es wäre sinnvoll, wenn sie beispielsweise beim Amtshaus parkieren und ihre Kinder dort rauslassen. Von dort ist der Weg bis in die Schule sehr kurz und sicher, und die Verkehrssicherheit rund um das Schulhaus würde massiv steigen.
L AUFEN
Ricola feiert das Jubiläum im Museum Laufental Im Jahre 1930 setzte Emil Richterich den Anfang der Erfolgsgeschichte «Ricola». Für das Jubiläum wurde im Museum Laufental eine sehenswerte Ausstellung aufgebaut. Zoe Zbinden Letzten Sonntag öffnete das Museum Laufental seine Tore mit einer neuen Ausstellung. Die Laufner Firma Ricola AG feiert Jubiläum. Die vielen Meilensteine der Unternehmensgeschichte wurden liebevoll festgehalten und können nun im ersten Stock des Museums in Laufen bestaunt werden. Vor neunzig Jahren entstand die bekannte Laufner Firma Ricola. Damals noch als Kommanditgesellschaft, heute als Aktiengesellschaft, führt die Familie Richterich das Unternehmen noch heute erfolgreich. Während des Zweiten Weltkrieges schuf Emil Richterich den Kräuterzucker. Diese Mischung aus vielen wohltuenden Kräutern ist noch heute das Erfolgsgeheimnis dieses Bonbons. Die unverkennbare Würfelform der Kräu-
terbonbons entstand, weil man kein Geld für neue Maschinen hatte. Im Jahre 1952 kam das nächste Erfolgsprodukt auf den Markt: der 5er-Mocken, welcher fünf Rappen kostete. Dank diesen zwei bewährten Produkten konnte sich Ricola an die Spitze der Bonbonproduzenten katapultieren. 1966 galt das Unternehmen als der grösste Produzent der Schweiz und erbaute zwei Jahre später eine der modernsten Fabriken Europas. Noch heute produziert Ricola sämtliche Kräuterzucker-Bonbons nur am Standort Laufen. Pro Minute fliessen dort 35 000 Bonbons über das Laufband, was im Jahr rund sieben Milliarden Stück sind. Die Ricola-Produkte gehen zu neunzig Prozent in den Export. Dies und noch viel mehr kann man in der Ausstellung erfahren. Dank attraktiver Tee-Lounge, vielen Bildern, TV-Spots und einer dekorativen Gondel ist die Ausstellung für Jung und Alt attraktiv und lädt zum Verweilen ein. So kann man auf verschiedenste Weise regelrecht in die Firmengeschichte eintauchen. Ausstellung bis 17. Januar 2021. Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 11-18 Uhr. Sonntag 14-16.30 Uhr
Ausführliche Informationen www.kfl.ch GALERIE
Bis Sonntag, 13. September
Eric Walsky – Die andere Facette eines Eishockeyspielers Finissage: Samstag, 12. September, 11–16 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers KINO
Donnerstag, 10. September, 20.30 Uhr
Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes Regie: Niklaus Hilber, mit Sven Schelker, u.a. Dokumentation; Schweiz, 2018, 142 Min. KABARETT
Freitag, 18. September, 20.00 Uhr
Gardi Hutter & Co. – Gaia Gaudi * * Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft, Delsbergerstrasse 24, Laufen oder www.kfl.ch
Ausstellung: Die Gondel ist für die Ausstellung nach Laufen gereist.
FOTO: ZOE ZBINDEN
Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
Wenn das Licht erlischt, bleibt die Trauer. Wenn die Trauer vergeht, bleibt die Erinnerung.
Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12 Amtswoche vom 14. September – 17. September 2020 hat Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12 Laufen Sonntag, 13. September, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Donnerstag, 17. September, 18.00 Uhr, Austausch offline, offene Gesprächsrunde im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, bei kleinem Imbiss, mit Pfarrerin Regine Kokontis, Anlass von 18.00 bis 19.30 Uhr. Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten! EVANG-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 13. September, Ökum. Erntedankgottesdienste → 9.30 Uhr Kirche Rodersdorf, Pfarrer Michael Brunner, Pfarrer Günter Hulin und Brigitte Feiler → 11.00 Uhr Forsthaus Witterswil, Pfarrer Günter Hulin, Isabelle Grolimund und Martin Schwitter. Apéro und Getränke zum gemeinsamen Grill werden offeriert. Freitag, 18. September, 10.00 Uhr Ökum. Begegnungswanderung: Challhöhe – Mariastein, Abfahrt Bahnhöfli Flüh um 10.13 Uhr
Schmerzlich nehmen wir Abschied von meinem Lebensgefährten, Bruder, Schwager, Onkel und Götti
Herbert Stöckli
Gottesdienste: Sonntag, 13. September, 10.15–11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation v. Gr. 2: Jan Huber, Nunningen; Niklas Rentsch, Nunningen; Sandra Sasse, Zullwil; Flavio Schaffer, Himmelried; Angela Schaub, Nunningen; Céline Stebler, Nunningen. Pfr. St. Barth, Org. T. Cramm, Git. C. Gerber; Ansprache: Kgde.-Rätin S. Martino. Thema: Geborgenheit, Vertrauen und Liebe. Sonntag, 20. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Bettagsgottesdienst (kein Abendmahl!), Pfr. Reiner Jansen, Org. Blandine Abgottspon, anschl.: Kirchenkaffee, zubereitet von Rolf Schädeli. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag 13. September, 10.15–11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Kinderhütedienst bei der Konfirmation 2. Konfirmandenunterricht für Gr. 2: Do. 10. September, 18.00–19.30 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Mikro-Proben und Singen. – Sa. 12. September: Hauptprobe: 14.00–17.00 Uhr in der Kirche. – So. 13. September: 9.00–9.20 Uhr: Fotoshooting / 9.20–9.50 Uhr: Singprobe / 10.15–11.45 Uhr: Konfirmations-Gd. Kirchenvorstand: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 21 50 (Pfarramt). Seniorennachmittag: Dienstag, 15. September, 15.00–16.30 Uhr, im Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Thema: «Wenn der Garten (-Zwerg) zum Thema wird.» Mit Zvieri. Spielnachmittag: Freitag, 18. September, 14.00–16.00 Uhr, im Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Pfr. Stéphane Barth und Sigr. Diana Klasnic bringen Spiele mit, die man auf Distanz spielen kann. Mit Zvieri.
Theodor Fontane
Traurig, aber dankbar für die Erlösung nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Tante und Gotti
Jolanda Schön-Ruffieux
14. Dezember 1933 – 2. September 2020 Nach einem arbeitsreichen Leben durfte er nach kurzer Krankheit sanft entschlafen.
Colette Sprunger und Familie Jeannette Borer-Stöckli und Familie Marie-Louise Brodbeck-Stöckli und Familie Nichten und Neffen Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbestattung findet statt: Donnerstag, 17. September 2020, 14.00 Uhr in der römischkatholischen Kirche Laufen. Dreissigster: Freitag, 16. Oktober 2020, 19.30 Uhr in der römischkatholischen Kirche Laufen Traueradresse: Colette Sprunger, route de Bâle 24, 2805 Soyhières
16. Dezember 1932 – 7. September 2020
Xaver und Esther Schön-Hügli Yvonne Grossert-Schön mit Steffi und Dean Verwandte und Freunde Aufgrund der Corona-Einschränkungen finden Trauergottesdienst und Urnenbeisetzung im engeren Familien- und Freundeskreis statt. Dreissigster: Freitag, 16. Oktober 2020, um 18.00 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach. Anstelle von Blumenspenden gedenke man bitte dem Zweckverband Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, IBAN CH35 0833 4000 0S46 2757 A, Baloise Bank SoBa AG, 4502 Solothurn. Traueradresse: Xaver Schön-Hügli, Käpelimattweg 11, 4225 Brislach Gilt als Leidzirkuar.
Als der Herr sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sprach: „Komm heim.“
Wir nehmen Abschied von unserer lieben Mutter
Maria Buchacher ehem. Wirtin Rest. Rebstock Ederswiler 29. März 1942 – 3. August 2020
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Das Schönste, das ein Mensch hinterlassen kann, ist, dass man lächelt, wenn man sich seiner erinnert.
In stillem Gedenken
Sarah Zeugin-Deflorin mit Familie Roland und Monika Deflorin Renata Deflorin-Ritter mit Familie Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab findet am 18. September 2020 um 14.30 Uhr in der Kirche Kleinlützel statt.
Dreissigster: 18. Oktober 2020, 11.15 Uhr, in der Kirche Kleinlützel Traueradresse: Sarah Zeugin-Deflorin, Bündtenweg 613, 4245 Kleinlützel
Nun ist es Abend, nun ist es genug, nun bring mich Herr, in deine Hände. Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst du mich in Liebe ohne Ende. Theresia v. Avila
Danksagung Peter Haberthür-Pétermann Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Tröstend ist es aber zu wissen, dass so viele meinem Mann, unserem Vater, Grossvater und Urgrossvater, soviel Freundschaft, Liebe und Achtung entgegengebracht haben. Die grosse, vielfältige Anteilnahme hat uns tief berührt. Wir danken ihnen allen herzlich. Unser besonderer Dank geht an: Herrn Pfarrer Markus Fellmann für die würdige Gestaltung des Abschiedgottesdienstes, die Herren Isidor Lombriser und Patrick Wyss für die wunderschöne musikalische Umrahmung, Herrn Pfarrer Paul Rutz für seinen Besuch in der Klinik Solothurn, wo er Peter das Heilige Sterbesakrament gespendet hat, alle Nachbarn für ihre grosse Unterstützung, Frau Trix Kunz von der Wegbegleitung, Frau Paula Ferreira sowie an alle Pflegenden, die Peter mit Liebe und Menschlichkeit auf seinem letzten Weg begleitet haben. Möge Peter allen in liebevoller Erinnerung bleiben. Die Trauerfamilien Dreissigster: Freitag, 25. September 2020, um 18 Uhr in der katholischen Kirche in Breitenbach
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AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 7. September 2020 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: Die Termine der Gemeindeversammlungen 2021 werden wie folgt genehmigt: 1. Gemeindeversammlung, Dienstag, 23. März 2021 (Blankotermin) 2. Gemeindeversammlung, Donnerstag, 24. Juni 2021 (Rechnung 2020) 3. Gemeindeversammlung, Dienstag, 21. Sept. 2021 (Blankotermin) 4. Gemeindeversammlung, Donnerstag, 9. Dez. 2021 (Voranschlag 2022) Die Änderung der Verordnung betr. die Fasnacht wurde beschlossen.
Korrektion Schliffweg: Bauphase 2 beginnt Bereits nächsten Montag beginnt die zweite Bauphase zur Korrektion Schliffweg. Erneut muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Eine entsprechende Umleitung zur Eissport- und Freizeithalle und zur Kletterhalle ist signalisiert.
GemeindeversammlungsVizepräsidium Für das Amt des Gemeindeversammlungs-Vizepräsidium stellt sich zur Verfügung: Van Rijs Isabelle, Lehrerin, geb. 6.4.1991, Hauptstrasse 7, 4242 Laufen.
Baugesuche Laufen, Auflage vom 10. bis 21. September 2020 BG-Nr. 1390/2020. Bauherrschaft: Lo Piccolo Antonella u. Fabio / Birkenweg 9 / 4242 Laufen. Projekt: Schwimmbad, Parz. 2594, Birkenweg 9, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Poolprofi AG / Wahlenstrasse 4, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
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Die Zufahrt zur Eissport- und Freizeithalle und zur Kletterhalle erfolgt provisorisch um den Neubau EGK herum. Die Zufahrt von der Naustrasse in den Schliffweg ist gesperrt. Die Umleitung verläuft via Diebachstrasse, Brislach-
•
strasse, Breitenbachstrasse zur Naustrasse und umgekehrt. Für Fussgängerinnen und Fussgänger ist die Baustelle jederzeit auf dem dazu vorgesehenen signalisierten Weg passierbar.
Die Stadt Laufen dankt für Ihre Kenntnisnahme und Ihr Verständnis für die Behinderungen. Für Auskünfte steht Ihnen die Abteilung Bau und Planung gerne zur Verfügung (061 766 33 40, bau@laufen-bl.ch). (stl)
Baustelle Amthausgasse – weitere Decksteine werden ersetzt Die Decksteine der Altstadtmauer im Strassenbereich der Amthausgasse bis Vorstadtparkplatz sind in einem sehr schlechten Zustand und müssen ersetzt werden. Die Firma Bisser AG wird ab Montag, 14. September, die Abdecksteine ersetzen und diverse kleine Reparaturen im Bereich der Einfahrt Amthausgasse vornehmen. Die Bauarbeiten dauern etwa zwei Wochen. Der Verkehr wird wechselseitig geführt, die Durchfahrt ist jederzeit gewährleistet, es kann jedoch teilweise zu längeren Wartezeiten kommen. Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an die Stadtverwaltung, Abteilung Bau und Planung, 061 766 33 40 (stl).
Baustelle Röschenzstrasse kommt gut voran BEGEGNUNGSZONE ALTSTADT
Die umfassende Erneuerung der Röschenzstrasse in Laufen ist auf Kurs. Mit dem Bauprogramm ist man eine Woche voraus. Auf einer Länge von 1,2 Kilometern wird die Röschenzstrasse in Laufen komplett saniert. Dabei wird die Strasse zu einer Kernfahrbahn mit einseitigem Velostrei-
Herkules oder Sisyphos?
PASCAL BOLLIGER, STADTPRÄSIDENT
Die erste Bauphase zur Korrektion Schliffweg kann wie geplant abgeschlossen werden. Nun beginnt am kommenden Montag 14. September nach Saisonende des Schwimmbads Laufen, die zweite Bauphase. Bis Ende Oktober werden Werkleitungen und der Strassenaufbau des Schliffwegs ersetzt. Aus diesem Grund ergeben sich für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer erneut Einschränkungen beziehungsweise Umleitungen: •
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fen ausgebaut. Ausserdem sollen alle Bushaltestellen barrierefrei werden. Im Zuge der Bauarbeiten, welche unter der Federführung des Kantons Baselland
Eine verkehrsberuhigende Massnahme für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Stedtli Laufen
Wissen Sie Bescheid? In einer Begegnungszone beträgt die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.
Abgeschlossen: Der untere Abschnitt der Röschenzstrasse ist fertig.
FOTO: STL
laufen, erneuern die Stadt Laufen und weitere Eigentümer ihre Werkleitungen. Im Abschnitt Hinterfeldstrasse bis zum Gartenweg konnten die Bauarbeiten Ende August abgeschlossen werden. In der aktuellen Etappe wird noch bis etwa Ende September an der rechten Fahrspur vom Gartenweg bis «In der Eich», also an einem Abschnitt von rund 230 Metern, gearbeitet. Im Anschluss werden die Arbeiten an der linken Fahrspur getätigt. Diese Arbeiten dauern bis Ende Oktober. Von Ende Oktober bis Mitte Dezember folgt noch der letzte Abschnitt bis zur Gemeindegrenze, ebenfalls links- und rechtsseitig. Gemäss Bauplan werden schliesslich noch diverse Fertigstellungsarbeiten getätigt. Mit eingeplanter Reserve, welche aufgrund von schlechten Witterungsverhältnissen zum Tragen kommen könnten, ist das Bauende für den 22. Januar 2021 vorgesehen. Ganz abgeschlossen sein werden die Arbeiten jedoch erst in der ersten Jahreshälfte 2021. Während rund eineinhalb Wochen wird noch der Deckbelag, jeweils an einem oder an mehreren Sonntagen, eingebaut. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen sich also noch etwas gedulden, bis die Röschenzstrasse wieder normal befahrbar sein wird. Der Verkehr wird während der verbleibenden Bauarbeiten einspurig geführt und mittels Ampel geregelt. (stl)
Seit zwei Monaten bin ich nun Stadtpräsident der Stadt Laufen. Dabei denke ich hin und wieder zurück an meine vier Jahre als Vorsteher des Departements Wirtschaft, Kultur und Sport, in denen ich so unendlich viel lernen und mich auf die Verantwortung meines heutigen Amts vorbereiten konnte. Begleitet wurde ich von unzähligen Stiftungen, Vereinen und Menschen, mit denen ich gemeinsam tolle Projekte realisieren konnte – ich kann ihnen allen gar nicht genug für dieses Zusammenarbeit danken. Der Beitrag, den all diese freiwillig engagierten Menschen unentgeltlich leisten, die Wertschöpfung, die daraus entsteht, ist nicht bemessbar. Jetzt fordert mich ein neuer Verantwortungsbereich – und dieser ist sehr wohl bemessbar. Vor allem aus finanzieller Sicht, denn die Finanzen der Stadt Laufen sind Teil meines Amtes. Und gerade in diesem Bereich ist die aktuelle Situation nicht optimal. Wie viele andere Gemeinden müssen auch wir immer mehr gebundene Ausgaben stemmen. Ausgaben also, die wir nicht aufschieben oder bei denen wir nicht sparen können, weil sie uns von Gesetzes wegen auferlegt werden. Gleichzeitig werden unsere Einnahmen, besonders auch durch die Corona-Pandemie, in den nächsten Jahren wohl kaum zunehmen. Investitionen lassen sich aber nicht ewig aufschieben: Der Werkhof, der Hochwasserschutz und das Wasserreservoir sind Baustellen, die sich durch die nächsten Jahre ziehen und dabei kontinuierlich für Ausgaben sorgen werden. Dazu kommen viele kleinere, aber nicht weniger wichtige Projekte, die es zu finanzieren gilt – Laufen soll schliesslich die lebenswerte Stadt bleiben, die sie heute ist. Ich kann mich glücklich schätzen, als Stadtpräsident mit kompetenten und engagierten Menschen zusammenzuarbeiten – denn es wird eine Herkulesaufgabe sein, die finanzielle Situation der Stadt Laufen wieder ins Lot zu bekommen. Aber unter uns: Lieber eine Herkulesaufgabe meistern, als wie Sisyphos scheitern.
www.laufen-bl.ch
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Donnerstag, 10. September 2020 Nr. 37
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Bättwil
Büsserach
Röm.- Kath. Kirchgemeinde Büsserach
Montag, 21. September 2020, 20.15 Uhr, im Lokal unter der Kirche Traktanden:
1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung Protokoll KGV vom 25.11.2019 3. Genehmigung Jahresrechnung 2019 3.1 Laufende Rechnung 3.2 Investitionsrechnung 3.3 Bestimmung Verwendung Überschuss 4. Verschiedenes
Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 25.11.2019 und die Jahresrechnung 2019 liegen am Schalter der Gemeindeverwaltung auf. Corona Schutzmassnahmen: Grundsätzlich empfehlen wir allen Teilnehmern das Tragen einer Maske, da der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen je nach Andrang nicht eingehalten werden kann und kein physischer Schutz vorhanden ist. Zwecks Rückverfolgungsmöglichkeiten (Contact Tracing) werden zudem die Kontaktdaten der anwesenden Personen aufgenommen. Der Kirchgemeinderat
Fehren
Baupublikation
Bauherrschaft: Moser Daniel / Rösli Marianne, Weiherstrasse 193, 4232 Fehren Bauobjekt: Thuja ersetzten durch Palisadenwand Bauzone: W2b Bauplatz: Weiherstrasse 193 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 115 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 24. September 2020
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: André und Ruth Schneider, Kundmatt 677, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Sichtschutzwand Süd, Gartengestaltung West Bauplatz: Kundmatt 677 Bauparzelle: 2735 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 25. September 2020 Bauherrschaft: Aline Forestier, Huggerwald 98, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Einbau Holz-Stückgut-Heizung Bauplatz: Huggerwald 98 Bauparzelle: 2865 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 25. September 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Herzig Laila, Traubenweg 33, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-26 Whirlpool Bauplatz: Traubenweg 33 Bauparzelle: GB-Nr. 1268 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 24. September 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Sequin Brigitte, Brönnimann Lukas, Baselrain 14, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-24 Dacherhöhung & zwei Dachgauben Bauplatz: Baselrain 14 Bauparzelle: GB-Nr. 1824 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 24. September 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Mende Sandra & Christian, Burgunderstrasse 5, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-23, Geräteschuppen Bauplatz: Burgunderstrasse 5 Bauparzelle: GB-Nr. 1202 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 24. September 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Schulthess Thomas Im Rainacker 15, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-27 Photovoltaikanlage, 20° geneigt auf Flachdach Projektverfasser: Solaik GmbH, Bündtenweg 3, 4461 Böckten Bauplatz: Im Rainacker 15 Bauparzelle: GB-Nr. 1307 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 24. September 2020
Grabräumung Friedhof Grellingen
Aufhebung von Gräbern mit Bestattungszeitpunkt älter als 31. Dezember 2000 Der Gemeinderat teilt mit, dass die Gräber, welche die gesetzliche Mindestruhedauer von 20 Jahren erreicht haben, aufgehoben werden inkl. allenfalls später beigesetzter Urnen. Die Aufhebung der betroffenen Gräber erfolgt im Oktober 2020. Die Angehörigen sind gebeten, bis 30. September 2020 den Grabschmuck und den Grabstein zu entfernen bzw. zu entsorgen. Nicht entfernter Grabschmuck und Grabsteine werden ab Oktober durch die Gemeinde entsorgt. Die Gemeinde wird die Angehörigen, sofern diese bekannt sind, schriftlich informieren. Für Fragen steht die Gemeindeverwaltung Grellingen zur Verfügung (061 741 17 17). Gemeindeverwaltung Grellingen
Zwingen
Öffentliches Mitwirkungsverfahren: Bau- und Strassenlinienplan Schlossgasse «Papierfabrik West» Gemeinde Zwingen Als grundeigentümerverbindliche Konkretisierung des kommunalen Strassennetzplans der Gemeinde Zwingen soll ein neuer Bau- und Strassenlinienplan Schlossgasse «Papierfabrik West» erlassen werden. Der neue Bau- und Strassenlinienplan im Areal der ehemaligen Papierfabrik Zwingen betrifft die Parzelle GB 2638. Gestützt auf § 7 «Information und Mitwirkung der Bevölkerung» des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) wird für diese Planung das öffentliche Mitwirkungsverfahren durchgeführt. Die Planungsakten zum Entwurf können in der Mitwirkungsfrist vom 10.9.2020 bis und mit 5.10.2020 auf der Gemeindeverwaltung Zwingen während der Schalterstunden bzw. auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden. Stellungnahmen zum Entwurf des Bau- und Strassenlinienplans Schlossgasse «Papierfabrik West» sind innerhalb obengenannter Mitwirkungsfrist in schriftlicher Form und begründet an den Gemeinderat Zwingen zu richten. Gemeinderat Zwingen
Bärschwil Witterswil
Einwohnergemeinde Grellingen
Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung
Baupublikation
Bauherrschaft: Hamann Kurt Projektverfasser: Hamann Sébastian, Hauptstrasse 31, 4112 Bättwil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-014, Gedeckter Sitzplatz Bauplatz: Hauptstrasse 31 Bauparzelle: GB Nr. 740 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (mit Voranmeldung) Einsprachefrist: 24. September 2020
Grellingen
Baupublikation
Bauherr: Beat Henz, Unterwilerstrasse 65, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Kleinkläranlage Bauplatz: Unterwilerstrasse 65 Bauparzelle, GB-Nr.: 86 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 25. September 2020
Meltingen
Baupublikation
Bauherrschaft: Jeger Stefan, Bündten 286, 4233 Meltingen Bauobjekt: Gartengerätehaus Bauplatz: Bündten Bauparzelle: GB 1072 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 24. September 2020
Büren
Baupublikation
Bauherrschaft: Stein Immobilien GmbH Industriestrasse 17, 4415 Lausen Bauobjekt: 3 EFH mit Garage Projektverfasser: FREEARCHitektur Bahnhofstrasse 45, 3400 Burgdorf Bauplatz: Sternenbergweg 3 / 5 / 7, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2259 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 25. September 2020
Baupublikation
Bauherr: Spaar Petra, Hauptstrasse 182, 4233 Meltingen Projektverfasser: Architektur Stefan Borer, 4204 Himmelried Bauobjekt: Gebäudeerweiterung mit zusätzlicher Wohnung Bauplatz: Hauptstrasse 182 Bauparzelle: GB 954 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 24. September 2020
Einwohnergemeinde Grellingen
Einladung zur Gemeindeversammlung Ort: Grellingen, Mehrzweckhalle, Nenzlingerweg 4 Zeit: Donnerstag, 24. September 2020, 20.00 Uhr (Türöffnung: 19.30 Uhr) Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 24. Juni 2020. Traktanden 1.
Erteilung des Gemeindebürgerrechts an: a) Frau Jelena Guyot, geb. 1972, Hauswirtschafterin, Staatsangehörige aus Lettland, b) Herr Mark David Graham, geb. 1959, Rentner, Staatsangehöriger aus dem Vereinigten Königreich
2.
Genehmigung des Einbürgerungsreglements (Totalrevision)
3.
Genehmigung der folgenden Verpflichtungskredite: a) Nachtragskredit über CHF 160'000.00 für den Ersatz der Ölheizung Schulanlage als Bestandteil des künftigen Wärmeverbunds b) CHF 210'000.00 für die Sanierung des Daches der Mehrzweckhalle c) CHF 552'000.00 für die Verlegung des Langenmattwegs inkl. Kanalisation im Trennsystem
4.
Genehmigung des Waldbaulinienplans «Bütten-Rai» zum Bau- und Strassenlinienplan «Büttenenfeldweg»
5.
Verschiedenes
Die Detailunterlagen zu den Traktanden 2, 3 und 4 sind auf der Gemeindeverwaltung zur Einsicht aufgelegt und mindestens teilweise im Internet abrufbar. Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann innert 10 Tagen beim Regierungsrat schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden. Grellingen, im September 2020
Einwohnergemeinde Grellingen Der Gemeinderat
LAUFENTAL
Donnerstag, 10. September 2020 Nr. 36
REGION
NENZLINGEN
Da war etwas los!
Motorräder werden zu Bijous auf der Strasse
Die Offene Jugendarbeit Region Laufen war die letzten zwei Wochen mit ihrem mobilen Angebot «The Truck» auf den Schulgeländen in Breitenbach und in Zwingen. Das Angebot wurde ausserordentlich gut besucht. Die Präsenz der letzten Jahre in den beiden Gemeinden zahlte sich aus. Der zu einem mobilen Jugendtreff umgebaute Kühlanhänger bot den Kindern und Jugendlichen während den letzten zwei Wochen einen Treffpunkt zum Verweilen. Es wurde gespielt, zusammen geplaudert und viel gelacht. Ausserdem gab es ein kleines Kioskangebot und bequeme Sitzgelegenheiten im und um den Truck. In Breitenbach fand spontan ein Outdoor-Fifa-Turnier statt und in Zwingen wiederum ein Filmabend. Beides wurde von den Jugendlichen gewünscht und die technische Ausrüstung von ihnen selbstständig über die Schule organisiert. Nachdem das Angebot in Breitenbach im letzten Jahr überschaubar besucht wurde, konnten in diesem Jahr Rekordzahlen von bis zu 100 Kindern und Jugendlichen erreicht werden, obschon ein Tag wegen regnerischem Wetter abgesagt werden musste. Dieses Jahr hingegen wird ersichtlich, dass die nun regelmässige Präsenz im öffentlichen Raum mit dem alljährlichen Besuch des «Trucks» und mit der aufsuchenden Jugendarbeit des Streetworkers Beat Häner Früchte trägt. Jahrelange und geduldige Beziehungsarbeit ist der Schlüssel dieses Erfolgs, in dessen Genuss auch die Gemeinde Zwingen kam. Schon letztes Jahr gut besucht, durfte sich das Team der Offenen Jugendarbeit Region Laufen auf dem Schulgelände in Zwingen über Rekordzahlen von mindestens 125 verschiedenen Kinder und Jugendlichen freuen. Sarah Stöckli Stiftung Jugendsozialwerk
Total im Element: Alex Melzner in seiner Werkstatt in Nenzlingen.
Eigentlich ist er Konstruktionsingenieur in einer bekannten Firma für Foto-Lichttechnik. In seiner Freizeit aber baut er nach den Wünschen seiner Klienten Motorräder zu exklusiven Gefährten auf zwei Rädern um. Martin Staub
VER ANSTALTUNG
Kino: Bruno Manser Heute Abend zeigt das Kulturforum Laufen im Alts Schlachthus den Film «Bruno Manser — die Stimme des Regenwalds». 1984 reist der Schweizer Bruno Manser in den Regenwald von Borneo, um zu erfahren, wie die Menschen ausserhalb der modernen Zivilisation leben. Er schliesst sich einer Sippe nomadisierender Penan an und wähnt sich im Paradies. Doch 1987 gibt die Regierung grosse Teile des Regenwaldes zur Rodung frei und die Penan sind in ihrer urtümlichen Lebensweise plötzlich bedroht. Manser beginnt, sich mit ihnen zusammen zu wehren und wandelt sich dabei immer mehr zu einem der vehementesten und glaubwürdigsten Umwelt- und Menschenrechtsschützer seiner Zeit. Gezeigt wird das Schweizer Drama von 2018 mit einer Länge von 142 Minuten heute Abend um 20.30 Uhr. Erwachsene zahlen für den Eintritt 10 Franken, Jugendliche 5 Franken. Der Film wird für ein Alter ab zehn Jahren empfohlen.
Hans-Ulrich Bigler Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv, ZH
Wir stecken in einer tiefen Wirtschaftskrise. Ein staatlich verordneter Vaterschaftsurlaub ist ein nicht finanzierbarer Luxus! Auf diesen teuren Leistungsausbau muss klar verzichtet werden.
Teurer Vaterschafftsurlaub
NEIN lohnabzuege-nein.ch
Überparteiliches Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben, Postfach 3166, 8034 Zürich
«Schon mit 16 Jahren richtete ich mir eine eigene Werkstatt ein, in der ich an Autos und Motorrädern Hand anlegte», erklärt Alex Melzner. Mittlerweile ist er 40 und hat sich zu einem Fachmann für exklusive Motorräder spezialisiert. Stolz zeigt der Meltinger dem Wochenblatt seine
Werkstatt im Gewerbezentrum Nenzlingen-Matten, wo er aktuell an einer Honda Shadow VT 600, Jahrgang 97, arbeitet. «Wenn ich damit fertig bin, wird dieses Bike dem Original kaum gleichen und für den Besitzer eine Exklusivität bedeuten», sagt der Bikefan, der selber leidenschaftlich mehrere Motorräder fährt — wenn er noch Zeit dazu findet.
Professioneller Anspruch
Alex Melzner ist gelernter Polymechaniker, der sich zum Konstruktionsingenieur weitergebildet hat und in einem 100-Prozent Job bei einer weltbekannten Foto-Lichttechnikfirma in Allschwil arbeitet. Seine Aktivität in der Werkstatt bei AOC-Motorcycles — so heisst seine Firma — ist für ihn ein zweites Standbein, ebenfalls mit professionellem Anspruch. An der Honda, die zurzeit auf seiner Hebebühne steht, zeigt Melzner eindrücklich, was er alles abändert, bis die
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FOTO: MARTIN STAUB
Maschine an den Kunden zurückgeht: Rahmen, Schutzbleche, Seitencover, Sattelplatte, Tacho, Lenker, Auspuffanlage, Fussrasten und anderes. Dem Laien dürfte als erstes die neue Lackierung auf dem Tank auffallen. Alex Melzner hat sich die hohe Kunst mit der Airbrush-Pistole in Weiterbildungskursen angeeignet und sich in seiner Werkstatt eine professionelle Spritzkabine eingerichtet. «Klar, wenns schnell gehen muss, kommen auch Schablonen zum Zug», erklärt er, zeigt aber voller Stolz einige Beispiele von Eigenkreationen in Freihandtechnik. Melzner ist in der Fachwelt für Motorräder vernetzt und kompetent. Seine Arbeiten sind durchweg verkehrstauglich und damit legal. Er hat sogar die Ermächtigung zum Erstellen von Eignungserklärungen und pflegt gute Beziehungen zum Dynamic Test Center, um DTC-Gutachten erstellen zu lassen, wichtige Dokumente für Mo-
torräder zur Zulassung im Strassenverkehr. Melzner ist auch Importeur für bekanntes Motorradzubehör. Er nennt unter anderem Namen wie Kellermann (Beleuchtung), Motogadget (Tachos, Elektronik) und Falcon (Auspuff), welche er in seinem Onlineshop vertreibt. Langweilig wird’s Alex Melzner in naher Zukunft kaum. Nebst Beruf und Freizeitbeschäftigung ist auch sein Familiensinn zu spüren. «Wir sind glücklich über unsere zweijährige Tochter und freuen uns auf unseren Sohn, der Ende Jahr auf die Welt kommt», sagt er strahlend, noch bevor er nur ein einziges Wort über seine Motorradleidenschaft verliert. Und schliesslich verrät der Meltinger auch, dass er in absehbarer Zeit seine Werkstatt ins Brac-Areal in Breitenbach zügeln darf, wo er mehr Platz für seine Motorradwerkstatt zur Verfügung hat. www.aoc-motorcycles.com
L AUFEN
Wo Grüngut ideal entsorgt wird Bei der Eishalle in Laufen bewährt sich seit einem halben Jahr die neue Sammelstelle für Grünabfall. Thomas Immoos Am 1. März hat die Stadt Laufen bei der Eissport- und Freizeithalle die Grüngutsammelstelle Birspark eingerichtet. Wie Daniel Neuschwander, Leiter Technische Dienste der Stadt, sagt, hat sie sich in diesem ersten halben Jahr sehr gut bewährt: «Die Bevölkerung nutzt die Sammelstelle rege.» Der Standort in der Nähe des Bahnhofs und des Stedtlis sei gut. Es gebe genügend Parkplätze, so dass die Nutzerinnen und Nutzer mit ihrem Grüngut leichte Zufahrt und genügend Platz hätten. Auch kämen die Öffnungszeiten (jeweils an Werktagen, bis 20 Uhr) den Leuten entgegen: «Bei der bisherigen Sammelstelle beim Güterbahnhof war der Samstag der Knackpunkt», so Neuschwander weiter. Nun sei nicht mehr bereits um elf Uhr Schluss; man könne bis weit in den Samstagnachmittag (18 Uhr) Grüngut anliefern.
Zugang nur mit Badge
Die Anlieferung ist kostenpflichtig. Der Zugang wird mit einem Badge geregelt, der mit einer Jahresgebühr von 50 Franken bei der Stadtverwaltung eingelöst werden kann. Für den Badge selbst muss ein Depot von 30 Franken bezahlt werden. Der Badge gilt ab Kaufdatum ein Jahr lang . Zudem werden die Badges nur an Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen sowie an hiesige Firmen und Stockwerkeigentümergemeinschaften abgegeben. Die Menge ist begrenzt auf das Haushaltübliche. Grössere Mengen
Beliebt: Die Grüngut-Sammelstelle bei der Eishalle wird rege benutzt. Die beiden Container sind schnell gefüllt. können bei der Kelsag in Liesberg entsorgt werden. Die Grüngutsammelstelle ist das ganze Jahr in Betrieb. Was gilt nun als Grüngut, das in der Sammelstelle entsorgt werden kann? Darüber gibt das Informationsblatt Entsorgung der Stadt Auskunft. Demnach können in der Sammelstelle Birspark entsorgt werden: Baumschnitt, Äste, Ziergehölze, Stauden mit einer maximalen Grösse von 20cm; im weiteren Laub, pflanzliche Gartenabfälle, Rüstabfälle von Gemüse und Obst, Eierschalen, Teekraut und Kaffeesatz (inkl. Filter). Als Grüngut gelten auch Schnittblumen und Topfpflanzen, verbrauchte Topfpflanzenerde, Hecken- und rebenschnitt, Schilf, Heu, Stroh und verdorbenes Gras, verdorbenes Obst sowie Krautschnitt von
Zuckerrüben und Runkeln. Vorderhand bleibt die Sammelstelle bei der Eishalle die einzige. «Eigentlich handelt es sich noch um ein Provisorium», räumt Neuschwander ein. Verlaufe die Versuchsphase positiv, werde sie dauernd eingerichtet. Neuschwander windet der Bevölkerung ein Kränzchen: «Die Sammelstelle wird rege benutzt und es wird sehr sauber entsorgt.» Die Sammelstelle werde nicht mit Fremdgut verunreinigt. Auch wenn eine Jahresgebühr verlangt werde, so habe man keinen «Grüngut-Tourismus» in Gemeinden festgestellt, die keine solche Gebühr kennen. Für die Gartenbesitzer gibt es überdies nach wie vor den Häckseldienst, jeweils an je drei Tagen im Frühling, Sommer und Herbst. Das nächste Mal ist der Häck-
FOTO: THOMAS IMMOOS
seldienst vom 9. bis 11. November unterwegs. Wer diesen Dienst in Anspruch nehmen möchte, melde dies bei der Stadtverwaltung an. Zwei Männer, die gerade ihre grossen Grüngutsäcke leeren, zeigen sich beeindruckt von dem Entsorgungskonzept mit dem Badge. Vor allem die automatische Schliessvorrichtung finden sie gut: Nach etwa ein oder zwei Minuten schliesst die Türe zur Entsorgungsstation automatisch. Sollte jemand vergessen, nach dem Entsorgen die Türe zu schliessen, so geschieht dies nun automatisch. Dadurch wird verhindert, dass badgelose Einwohner oder Auswärtige ihren Grünabfall hier entsorgen. Meinrad Fluri lobt die Stadt Laufen: «Die Entsorgung in der Gemeinde ist sehr gut organisiert.»
GEDICHT URBILD TOTLEBEN
Hermann Zingg Vom Schwarzweg zum Gedicht 150 Seiten, Hardcover, 978-3-7245-2416-8 CHF 19.80 Erhältlich im Buchhandel oder unter www.reinhardt.ch
THIERSTEIN/DORNECK
Donnerstag, 10. September 2020 Nr. 36
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BREITENBACH
Vergessene Kultobjekte
Machte ziemlich viel Lärm: Die ratternde Schreibmaschine im letzten Jahrhundert. Museumspräsidentin Maria Cajochen (ohne Maske), informiert kurzweilig und kompetent. FOTO: MARTIN STAUB
Wer kennt noch die Schreibmaschine, die vor dem Computerzeitalter in keinem Büro fehlte? Das Industriemuseum Breitenbach lässt das wichtige Arbeitsgerät des letzten Jahrhunderts in einer eindrücklichen Ausstellung aufleben. Martin Staub Der Schriftsteller Max Frisch benutzte sie, auch jeder Journalist, und für jede Sekretärin des 20. Jahrhunderts bedeutete sie das tägliche Brot: die Schreibmaschine. Vielleicht am bekanntesten die 1935 erfundene Schweizer Schreibmaschine Hermes Baby aus Yverdon. Am vergangenen Samstag liessen es sich viele Breitenbacherinnen, Breiten-
bacher und auch zahlreiche Auswärtige nicht nehmen, ein Auge voll zu nehmen, von der neu eröffneten Sonderausstellung im Industriemuseum. «Der Entscheid, die Ausstellung durchzuführen, ist im letzten Herbst gefallen. Sie war eigentlich für das Frühjahr 2020 geplant und nun wegen Corona auf dieses Datum verschoben worden», erklärte Maria Cajochen, seit einem Jahr Präsidentin des Museumsvereins Breitenbach. Sie und ihre treuen Vorstandsmitglieder haben sich intensiv in das Thema eingearbeitet, und ihre halbstündigen Führungen durch die gut bestückte Ausstellung mit Schreibmaschinen verschiedener Bauarten und Epochen wurden aufmerksam verfolgt und anschliessend mit viel Lob quittiert. Der wichtigste Teil der Vorbereitung war die Reise nach Pfäffikon ZH ins dortige Schreibmaschinenmuseum. «Stefan Beck hat eine der komplettesten Sammlungen in der Schweiz», begründete Cajochen die Exkursion. Der Einführungsfilm zur Vernissage zeigte denn auch das
Beck Schreibmaschinenmuseum und den Besitzer, der wichtige Informationen im Voraus lieferte. «Nebst wertvollen Erklärungen hat uns Herr Beck auch einige wichtige Exponate leihweise zur Verfügung gestellt», sagte die Präsidentin, die als Archäologin natürlich das Handwerk versteht, in Vergangenes einzutauchen. «Nur in zeitlich etwas ferneren Dimensionen», fügte sie lachend hinzu. Auch wenn von den allerersten Schreibmaschinen lediglich Bilder zu sehen sind — der Österreicher Peter Mitterhofer gilt als Erfinder und präsentierte der Öffentlichkeit 1866 die erste Schreibmaschine — hat es das Museumsteam geschafft, einen informativen und vollständigen Abriss mit rund 30 Schreibmaschinen als Zeitzeugen und ebenso interessanten Illustrationen auf Plakaten zu präsentieren. Die Ausstellung «Schreibmaschine» dauert bis Ende Januar 2021 und hat immer am ersten Samstag im Monat von 14 bis 16 Uhr und an einem im Internet definierten zweiten Samstag geöfffnet. www. industriemuseum.ch.
SEEWEN
Aufarbeitung aufgeschoben Der Gemeinderat von Seewen wollte ein Ingenieurbüro beauftragen, Licht ins Dunkel bei den Verwirrungen um die Anschlüsse an die Kanalisation zu bringen. Doch die Gemeindeversammlung verweigerte mit 24 zu 22 Stimmen das Eintreten auf die Vorlage. Bea Asper «Entsprechend der kantonalen Gesetzgebung obliegt der Gemeinde Seewen die Aufsicht über alle Entwässerungsanlagen auf ihrem Gebiet. Um diese Aufsichtspflicht wahrnehmen zu können, muss die Gemeinde die Anschlüsse und deren Zustand kennen», sagte Gemeindepräsident Simon Esslinger an der Gemeindeversammlung von Seewen. «Gemäss einer internen Liste, deren Bearbeitung seit mehreren Legislaturen hängig ist, sind Grundstücke aufgeführt, deren Anschluss an die öffentliche Siedlungsentwässerung nicht korrekt oder nicht nachvollziehbar ist», gab Esslinger zu bedenken. Bei vielen Liegenschaften ausserhalb des Bereichs der öffentlichen Kanalisation sei die Situation ebenfalls unklar. «Um diese Unzulänglichkeit im Sinne einer Altlasten-Bereinigung gemeindeinterner Aufgaben und Pflichten zu beseitigen, ist es zweckmässig, dass die Gemeinde Seewen eine Zustandsaufnahme durchführt und die Ausführung sämtlicher Massnahmen koordiniert.» Der Gemeinderat schlug deswegen vor: «Um das zukünftige Entwässerungskonzept sowie den Zustand der Anlagen (Leitungen/Pumpwerke/Gruben) beurteilen zu können, ist der Generelle Entwässerungsplanung (GEP) auf dem Gemeindegebiet vollständig zu überarbeiten. Nach
den aus dem GEP resultierenden Erkenntnissen wird in Zukunft die Entwässerungsplanung wie auch die Sanierung der Anlagen in Angriff genommen.» Für dieses Vorgehen beantragte der Gemeinderat einen Kredit von 560 000 Franken. Eine Investition, die sich lohne, argumentierte Esslinger. «Die Massnahmen tragen dazu bei, dass sich das Kanalisationsnetz langfristig in einem einwandfreien und funktionsfähigen Zustand befindet. Der Wert der Anlagen bleibt damit erhalten und wird nachhaltig gesichert.» In der Eintretensdebatte tauchte der Vorwurf auf, dass aus der Vorlage nicht hervorgehe, was genau auf die Einwohner von Seewen zukommen werde. Diesbezüglich brauche es mehr Transparenz. Diese Meinung setzte sich ganz knapp durch. Mit 24 zu 22 Stimmen beschloss die Gemeindeversammlung «Nichteintreten». Ob der jetzige Gemeinderat es beim Versuch belassen oder nochmals über die Bücher gehen wird, konnte Esslinger am Montag nicht sagen. «Wir werden es an der nächsten Gemeinderatssitzung besprechen.» Die Aufarbeitung «alter Versäumnisse» wird von einigen Einwohnern seit längerem vehement eingefordert. Der Gemeinderat reagierte auf den Vorwurf der Vetternwirtschaft mit der Professionalisierung im Bauwesen. Seit einem Jahr habe die Baukommission nicht mehr das alleinige Sagen. Allerdings warf der erste Bauverwalter von Seewen nach einem halben Jahr das Handtuch. Der neu eingestellte Bauverwalter musste sich am Montag anhören, als Hochbaufachmann nicht genügend Erfahrung für den Tiefbau zu haben. Ausserdem machten Votanten dem Gemeinderat den Vorwurf, dass er die Stelle von 60 auf 100 Prozent aufgestockt habe, ohne die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden zu prü-
fen. Simon Esslinger stellte klar, dass die Kooperation angestrebt werde, die Aufstockung aber vorgenommen werden musste, um die anfallenden Arbeiten (mit den Versäumnissen der letzten Jahre) bewältigen zu können, ohne das Personal zu verheizen. Die Genehmigung der Jahresrechnung 2019 war unbestritten. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 62 032 Franken ab. Beim Traktandum Spielplätze informierte der Gemeinderat über den Stand der Planung. Diese sieht derzeit vor, im Dorf mehrere Begegnungs- und Spielplätze zu schaffen. Gemeinderat Fredy Mendelin sprach von drei möglichen Spielplätzen für insgesamt 120 000 Franken. Der Gemeinderat plane für die Gemeindeversammlung vom Dezember eine Vorlage, bei der die Stimmberechtigten sich für einen, für zwei oder für drei Spielplätze aussprechen können. Bei allen drei eingeholten Offerten sei betont worden, dass man die Spielorte für jüngere Kinder von denjenigen für ältere Kinder räumlich auseinander halten sollte. Da die Auflagen des BFU sehr streng seien — zum Schutz der Kinder vor Unfällen — sei der Ersatz der veralteten Spielgeräte eine kostspielige und komplizierte Angelegenheit, sagte Mendelin. Er musste sich anhören, zu wenig nachhaltig zu planen, da die Spielgeräte nicht aus dem Holz aus dem eigenen Wald angefertigt würden. «Die Idee ist es, den Forstbetrieb für die Umgebungsgestaltung miteinzubeziehen», hielt Mendelin entgegen und verwies darauf, dass das Volk bestimmen werde, welche Spielplatzvariante realisiert werde. Zur Finanzierung möchte der Gemeinderat auf den Fonds zurückgreifen, der seit dem Dorffest vor 23 Jahren noch vorhanden ist. Dieser verfügt über 73 000 Franken.
Standortförderung Laufental Schwarzbubenland
Wo die Lebensqualität zu Hause ist Warum zieht man ins Laufental, weshalb verlässt man es? Die Promotion Laufental ging gemeinsam mit den Gemeinden den Gründen nach und erarbeitete eine ausführlichen Studie – zu finden unter www.laufental.swiss (Projekte). Hier die wichtigsten Erkenntnisse kurz zusammengefasst.
Zuzüger: Mehr Raumbedarf Auslöser für einen Umzug sind oft die Veränderung der privaten Situation sowie die Veränderung des Raumbedarfs. Die Nähe zur Natur, zu Familien und Freunden sind Hauptargumente für einen Zuzug. Jede vierte Person ist dem neuen Wohnort von früher her verbunden und jede dritte war mit der Wohn- und Le-
bensqualität am ehemaligen Wohnort unzufrieden. Wegzüger: Nähe zum Arbeitsort Für den Wegzug ist oft die Veränderung der beruflichen und/oder privaten Situation entscheidend. Der Raumbedarf ist seltener ein Grund als beim Zuzug, wichtig sind die Nähe zu Arbeits- und Ausbil-
24. September 2020 Tourismus Konferenz Ort: Restaurant Ochsen, Arlesheim
dungsort sowie zu Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungsangeboten. Die Verbundenheit zum ehemaligen Wohnort sowie die Nähe zur Natur sind beim Wegzug kaum relevant. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Wohn-, Lebens- und Erholungsqualität im Laufental hoch ist – manchmal auch zu Lasten der Nähe zu Arbeits- und Dienstleistungsangeboten.
Nähe zur Natur
12. November 2020 KMU Podium Ort: Aula Gymnasium, Laufen 8. Januar 2021 Neujahrsempfang Ort: Grien, Breitenbach Für alle unsere Anlässe hat es selbstverständlich aktuelle Schutzkonzepte
Meine Meinung
Besseres neues Wohnobjekt (Grösse, Ausstattung, Stil, Raumaufteilung) Veränderung der privaten Situation (Zusammenzug, Trennung, Auszug Elternhaus, Wohnungskündigung) Nähe zu Freunden, Familie, Personen mit ähnlicher Lebenssituation oder kulturellem Hintergrund Veränderung im Raumbedarf (Wohnraum, Garten, Haustiere) Günstigeres Wohnobjekt resp. besseres Preis-/Leistungsverhälnis Unzufriedenheit mit der Wohn- und Lebensqualität der bisherigen Gemeinde Lärmbelästigung durch Strassen-, Bahnverkehr, öffentliche Anlagen oder Ähnliches Verbundenheit zum Wohnort von früher her Anbindung an den öffentlichen Verkehr
Martin Schindelholz Vorstand Promotion Laufental
Kauf oder Verkauf von Wohneigentum, Immobilienerbe Veränderung der beruflichen Situation (oder Ausbildung) Nähe zum Arbeits-/Ausbildungsort Öffentliche und/oder private Sicherheit Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungsangeboten (bspw. Ärzte, Spital) Anbindung ans Strassennetz Kinderfreundlichkeit (Angebot an Kinderkrippen, Kinderbetreuung und Schulen) Sport-, Kultur und Freizeitangebot Steuerliche Gründe 10%
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Legende: n Trifft zu, n Trifft eher zu, n Trifft eher nicht zu, n Trifft nicht zu, n Keine Angabe
«Die Krise als Chance?!» Unter dem Motto «Die Krise als Chance?!» findet am 24. September im Gasthof Ochsen in Arlesheim bereits die 5. Tourismuskonferenz statt. Das Fragezeigen bringt zum Ausdruck, dass die enormen Turbulenzen, die der Tourismus zurzeit erlebt, hinterfragt werden. Das Ausrufezeichen hingegen steht für die Chancen, die sich durch die Situation gerade für den lokalen Tourismus eröffnen. «Das Thema haben wir anlässlich der Pandemie und deren Auswirkungen wie Lockdown, Regulierungen, Schutzkonzepte etc. gewählt», sagt Marcel Schenker, Lei-
ter der Arbeitsgruppe Tourismus des Forum Schwarzbubenland. Die beiden Referenten aus der Hotel- und Gastrobranche respektive aus dem Event-Bereich werden aufzeigen, dass mit kreativen Ansätzen, neuen Ideen, schneller Anpassung und viel Elan Chancen ergriffen werden können. Die Tourismuskonferenz richtet sich an die touristischen Anbieter aus der Region. Eine Teilnahme ist nur auf Einladung und Anmeldung möglich. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl beschränkt.
«Erste Hilfe» – schnell und effizient Mitte Juli wütete an der Wahlenstrasse in Laufen ein Grossbrand mit verheerenden Folgen für die dort ansässigen Unternehmen. Die Solidarität in der Folge war beispiellos. Auch die Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland boten ihre Hilfe an. «Innert kürzester konnten wir via Mail und Newsletter etliche konkrete Hilfsangebote zusammentragen und den Betroffenen kommunizieren. In Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein KMU Laufental wurde bereits am Dienstag nach dem Brand eine Website mit über 40 Raumangeboten aktiviert», blickt
Wirtschaftsförderer Thomas Boillat zurück. Zu Spitzenzeiten konnten den heimatlos gewordenen Gewerbetreibenden über 100 Räumlichkeiten und Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Angebote stammten nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung, sondern aus der ganzen Region. Auch die Einwohnergemeinden boten diverse Raumangebote an und demonstrierten so eindrücklich ihre Solidarität mit dem Gewerbe. Zurzeit finden nun Gespräche mit der Stiftung Abendrot statt, wie das Areal zukünftig genutzt werden soll.
Entscheidungen sollten auf Grund von Fakten gefällt werden. Aus diesem Grund hat die Promotion Laufental die nun vorliegende Migrationsbefragung durchgeführt. Jetzt sind die Stärken und Schwächen in unserer Region aus der Sicht der Zu- und Wegzüger sichtbar gemacht worden. Teilweise sind diese Punkte beeinflussbar durch Entscheidungen und politische Prozesse, teilweise «naturgemäss» gegeben. Tragen wir also Sorge zu unseren Stärken und arbeiten weiterhin konsequent an unseren Schwächen. Dann stimmt die Lebensqualität auch in Zukunft. Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wohnregion und Naherholungsgebiet. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren Wirtschaft, Verkehr, Bildung, Tourismus, Kultur und Gesundheit. Wir vernetzen die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für eine Heimat mit Gewicht und Strahlkraft – nach innen wie über die Grenzen hinweg.
Promotion Laufental Wirtschaftsförderung Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen Tel. +41 61 763 13 43 wirtschaft@laufental-bl.ch www.laufental.swiss
Forum Schwarzbubenland Bahnhofstrasse 32, 4143 Dornach Tel. +41 61 702 17 17 info@schwarzbubenland.info www.schwarzbubenland.info Medienpartner
THIERSTEIN/DORNECK
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MARIASTEIN
Gewerbeausstellung in der Schwebe Wann die Gewerbeausstellung Gedo in Dornach stattfinden wird, konnte wegen Corona noch nicht festgelegt werden. Bea Asper Das Jahr 2020 sollte in der 40-jährigen Geschichte des Gewerbevereins Dorneckberg nicht eine Lücke hinterlassen. Die im Frühjahr abgesagte Generalversammlung konnte nun nachgeholt und mit dem alljährlichen Herbstausflug gekoppelt werden. 25 Mitglieder hatten sich für die Entdeckungsreise im anderen Teil des Bezirks angemeldet. Ein Schutzkonzept machte es möglich, auch in Corona-Zeiten Einblick in das Kloster Mariastein und das Leben der Benediktiner zu bekommen. Im bekannten Wallfahrtsort liegt der Fokus derzeit bei der Zukunftsplanung. Mit dem Projekt Mariastein 2025 sind Arbeitsgruppen aus Kirche, Politik und Wirtschaft daran, Vorschläge zu erarbeiten, wie man mit dem Wandel der Zeit umgehen will . Konkret geht es um künftige Nutzungspläne für das riesige Areal mit all seinen Gebäulichkeiten sowie um die Finanzierung (das Wochenblatt berichtete). Die angeregte Diskussion wurde fortgesetzt beim Apéro im Garten des Klosterhotels. Danach trafen sich die Mitglieder des Gewerbevereins in der Bibliothek zur Besprechung der eigenen Angelegenheiten. Die Zukunft der Gewerbeausstellung, die im Mai hätte stattfinden sollen, ist ungewiss. «Das Coronavirus und seine
Gewerbe: Die Mitglieder des Gewerbevereins Dorneckberg trafen sich in Mariastein zu einem Herbstausflug und zur Generalversammlung. Schutzmassnahmen machen es derzeit unmöglich, die Planung für einen Grossanlass zu konkretisieren», erläuterte der Präsident des Gewerbevereins, Roman Baumann. Das OK unter der Leitung von Martin Vögtli kann deswegen noch keinen neuen Termin bekannt geben. Zu gross sei die Unsicherheit, ob der Anlass wie ursprünglich vorgesehen im nächsten Jahr durchgeführt werden könne. Viele Aussteller wünschen sich für die Planung, dass das OK einen Termin festlegt. In diesem Sinn stehe nun auch im Raum, die Gedo auf das Jahr 2022 zu verschieben. Am Standort in Dornach wolle man grundsätzlich festhalten, führte Baumann aus.
Neue und bewährte Kräfte
Baumann stellte sich nochmals für weitere zwei Jahre zur Wahl und wurde mit Applaus wiedergewählt, wie auch Martin Vögtli als Vizepräsident des Gewerbever-
FOTO: ZVG
eins Dorneckberg. Auch Kathrin Jost steht dem Vorstand mit der Redaktionsarbeit für die Gewerbezeitung weiter zu Seite. Ebenso verbleibt auch Nadine Eichmann als Aktuarin. Anja Haegeli hingegen wollte ihr Amt in neue Hände legen. Sie wurde für ihre langjährige Arbeit als Aktuarin und Kassierin zum Ehrenmitglied ernannt. Mit Daniel Mathys aus Gempen konnte ein neuer Kassier gefunden werden. Wie es mit den übrigen Vereinstätigkeiten weitergeht, bleibt wegen Corona mit Fragezeichen versehen. «Die im letzten Jahr lancierte Berufsschau und Lehrstellenmesse möchten wir auf jeden Fall weiterführen», sagte Baumann. Es sei eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Oberstufenzentrum Dorneckberg gewesen, die man auch auf die Schulen Dornach ausweiten könnte. Doch auch diese Pläne seien auf unbekannte Zeit verschoben.
BREITENBACH
Weit auseinanderliegende Ansichten Ein Schreiben aus Solothurn sorgte beim Gemeinderat von Breitenbach wieder einmal für Ärger. Bea Asper Das kantonale Amt für Strassen hatte in einem Vernehmlassungsverfahren die Gemeinde Breitenbach dazu eingeladen, zu den Erneuerungsplänen für die Passwangstrasse in Breitenbach Stellung zu nehmen. In seinem Antwortschreiben auf die gelieferte Stellungnahme lässt der Kanton die Gemeinde nun wissen, dass er kaum auf die von Breitenbach eingebrachten Punkte eingehen könne, resümiert Statthalter und FDP-Kantonsrat Christian Thalmann auf Anfrage. Für Unverständnis sorgt in Breitenbach insbesondere Solothurns Haltung, im Be-
reich der Strassenquerung für schwächere Verkehrsteilnehmende nicht schräge Ränder, sondern Absätze einzubauen. «Erfahrungsgemäss benutzen die Menschen, die mit dem Rollator unterwegs sind, dann nicht den Fussgängerstreifen, sondern überqueren die Strasse dort, wo keine Absätze zu überwinden sind», gibt Thalmann zu bedenken und verweist auf den heutigen Fussgängerstreifen vor dem Restaurant Kreuz. «Der Absatz von der Strasse auf das Trottoir ist auf dem Fussgängerstreifen höher als nebenan.»
Keine Ausnahme für Breitenbach
Aus der kantonalen Amtsstube hiess es, dass man für Breitenbach keine Ausnahme machen könne, weil die Regel zu Fussgängerüberquerungen mit Mittelinsel für alle Solothurner Gemeinden gleichermassen gelte. Auseinander gehen die Meinungen
auch bezüglich Radstreifen und Abbiegespuren. «Wir können Solothurns sture Haltung nicht nachvollziehen. Es kann nicht sein, dass die praxisbezogenen Vorschläge der Ortskundigen nicht berücksichtigt werden», meint Christian Thalmann dazu. Dies dürfte nur zu Verzögerungen führen, weil es in der Planauflage Einsprachen geben werde. Der Kanton hat Breitenbach mitgeteilt, dass er noch diesen Herbst vorwärts machen möchte mit seinen Erneuerungsplänen für die Passwangstrasse. «Wir werden aber nicht einfach einlenken, wir werden uns weiterhin für unsere Verbesserungsvorschläge einsetzen. Schliesslich betreffen die Veränderungen uns mehr als Solothurn», stellt Thalmann klar und erinnert daran, dass es in den nächsten fünf Jahren von Breitenbach bis Beinwil eine Baustelle nach der andern geben wird.
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SPORT
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FUSSBALL
Keine Alarmstimmung Der FC Laufen hat ein ungemütliches Wochenende hinter sich. Die erste Mannschaft holte gegen Timau nur ein Remis und rutschte auf den letzten Tabellenplatz ab. Die zweite Equipe musste in Quarantäne und war spielfrei. Edgar Hänggi
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Am Mittwoch gab es beim FC Aesch eine keinesfalls zwingende 1:2-Niederlage. «Wir zeigten keine gute Leistung, dennoch wäre mehr möglich gewesen. Ich hatte mir drei Punkte erhofft», meint Trainer Davide Fellino ehrlich. Auch das Heimremis vom letzten Sonntag gegen Timau ist, so der Trainer, zu wenig. «Im Gegensatz zum Spiel in Aesch zeigten wir eine gute Leistung und hätten das Spiel gewinnen müssen.» Er verweist auf zwei Möglichkeiten, ehe die Gäste in Führung gingen. Ein Gegentor, das ihn stört. «Wir ermöglichten den Treffer durch eine Kette von Fehlern.» Als Florian Bütler mit einem «Sonntagsschuss» den Ausgleich erzielte, lag der Sieg drin. Jan Ganster hatte kurz vor Spielende den Matchball auf dem Fuss, doch er schoss den Ball aus wenigen Metern über die Latte. «Schade, er hätte damit seine gute Leistung gekrönt.» Vier Spiele — zwei Punkte. Das ist entschieden zu wenig, das weiss auch Fellino. «Manchmal kommt alles zusammen. Da die Teams in unserer Tabellenregion siegten, rutschten wir auf den letzten Rang ab. Das ist aber eine Momentaufnahme, mehr nicht. Die Saison entwickelt sich so, wie wir es erwarten mussten. Viele Teams, die zuletzt in der unteren Ranglistenhälfte klassiert waren, haben aufgerüstet. Man muss sich nur die Tabelle ansehen. Wir sind nicht die Einzigen, die einen Fehlstart verarbeiten müssen. Die Situation ist sicher ungemütlich, aber keinesfalls herrscht jetzt eine Alarmstimmung.» Davide Fellino schürt Hoffnung. «Man muss stets positiv bleiben. Ich bin froh, können wir
Kämpferisch: Der FC Laufen, hier mit Michel Doppler, muss sich das Glück erkämpfen. FOTO: EH-PRESSE/MANON STICH
jetzt wieder einmal eine komplette Woche trainieren. Die Vorbereitung ist auch wichtig, denn am Sonntag geht es zum souveränen Leader Concordia.» Angst, dass sein Team eine Klatsche erhalten könnte, hat er nicht. Man werde sicher auch nicht die Betontaktik wählen, denn das könne man nicht. Fellino sieht es pragmatisch. Man habe eigentlich keine Chance auf einen Punktgewinn, also werde man sie nutzen. Schlecht sahen die Laufentaler gegen die Städter zuletzt nicht aus. Mit Marc Birk und Jan Ganster hat Laufen schnelle Stürmer und auch jene Spieler, welche sie in Stellung bringen können. Die Achillesferse ist die Innenverteidigung. Simon Schnell kassierte in der Schlussphase wegen einer Notbremse den Platzverweis und Michael Henz steht nicht zur Verfügung.
Weiter spielten…
In der 3. Liga kassierte der FC Breitenbach mit 0:3 in Rheinfelden die erste Niederlage. Nach den ambitionierten Aargauern gastiert am Samstag (18 Uhr) Leader SC Binningen bei den Schwarzbuben. Dank des 3:0-Heimsieges im Derby gegen Riederwald bleibt der FC Zwingen mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze. Dies zusammen mit dem FC Röschenz, der dank dem 4:3 zu Hause gegen Brislach einen perfekten Saisonstart hinlegte. Kleinlützel verlor beim FC Therwil 1:4, während der FC Laufen zum Däumchendrehen verknurrt wurde. Nächste Runde: Riederwald – Birsfelden (Sa., 17.00), Therwil – Röschenz (Sa., 17.30), Ettingen – Laufen (Sa., 19.45). Kleinlützel – Reinach (So., 13.15), Brislach – Zwingen (So., 15.30).
HANDBALL
Eine sanierte Halle für die Junioren Zwei junge Handballer sind an den Sanierungsarbeiten der vereinseigenen Turnhalle beteiligt. Ueli Schmidlin
TENNIS
Interclub-Meisterschaften Ende August starteten die im Mai aus Corona-Gründen verschobenen Interclub -Tennis-Meisterschaften. Das erste Wochenende war beeinträchtigt durch den Dauerregen am Sonntag. Einen tollen Start verzeichnete das Aushängeschild des Clubs, die Damen in der interregionalen 1. Liga, die in Kappel gleich mit 6:0 gewannen. Julia Stegmüller wurde ihrem Ruf als Dauerläuferin mit einem Sieg im Einzel nach vier Stunden einmal mehr gerecht. Aber auch Jolanda Marti (Captain), Alina Ugolini und Alexandra Früh gewannen ihre Spiele. Die Seniorinnen (Ü40) mit Captain Regula Dietler gelangten gegen Rheinfelden zu einem 3:3-Unentschieden, gewannen aber in Runde 2 in Arlesheim mit 4:2 und führen die Tabelle an. Knapp mit 3:4 unterlagen die Senioren mit Captain Titus Natsch in der
ersten Runde dem TC Birsmatt aus Therwil, sie hielten sich dafür in der zweiten Runde bei Helvetia gleich mit einem 7:0Sieg schadlos. In der zweiten Runde gewannen die aktiven Herren in der 2. Liga gegen Arlesheim mit 7:2, wobei Junior Claude Froidevaux bei seinem Debüt fast drei Stunden auf dem Platz stand und knapp verlor. Ihr Einzel gewonnen haben Janis Borer, Elia Hänggi, Alexander Tontsch und Captain Dominik Wasmer. Gleich mit 8:1 gewannen die Jungsenioren um Captain Urs Christ gegen Helvetia, wobei die beiden Newcomer Marcin Tomkowiak und Tobias Hänggi nicht nur ihr erstes Einzel gewannen, sondern danach auch noch das Doppel. Ein sehr erfolgreiches Wochenende für den TCB.
Zurzeit wird an der Turnhalle Wahlen eine energetische Dachsanierung durchgeführt. Die Turnhalle Wahlen inklusive Aussenanlagen ist im Besitz des Turnund Sportvereins Wahlen. Die SG Wahlen Laufen ist eine Spielgemeinschaft des
TSV Wahlen und des HC Gym Laufen. Daher finden alle Juniorentrainings der Handballer in der eigenen Halle in Wahlen statt und nur die Aktiven trainieren im Gymnasium Laufen in der Dreifachhalle. Die Arbeiten am Hallendach werden durch eine Kooperation der beiden Firmen Wohlgemuth Dach AG und Roth Holzbau AG ausgeführt. In diesen beiden Firmen, welche auch langjährige Sponsoren der SG Wahlen Laufen sind, haben in diesem Sommer zwei U17-Junioren ihre Lehre als Zimmermann begonnen.
So sind diese beiden jungen Handballer an der Sanierung der vereinseigenen Turnhalle beschäftigt. Für den TSV Wahlen und die SG Wahlen Laufen ist es immer wieder wichtig, bei Auftragsvergaben in allen Bereichen ihre regionalen Sponsoren zu berücksichtigen. Die Dachsanierung soll einen winterlichen und sommerlichen Wärmeschutz gewährleisten. Das marode Eternitdach wurde durch Profilpaneelen ersetzt und mit einer Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung ergänzt — letztlich sollen damit auch Energiekosten gespart werden.
Hans-Peter Marti
Aus Alt mach neu: Die beiden U17-Junioren der SG Wahlen Laufen Joel Wohlgemuth (links) und Adrian Neyerlin (rechts).
FOTO: ZVG
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Die Vereine FEEL (Forum erneuerbare Energien Laufental) und e-mola.ch (E-Mobilität Laufental Schwarzbubenland Birsstadt) laden am Mittwoch 16. September zum gemeinsamen E-Stammtisch. Zuerst dürfen wir bei der Von Roll AG in Breitenbach die Photovoltaikanlage (mit 2.7 MWp ist sie eine der grössten der Schweiz) und die Wärmerückgewinnungsanlage besichtigen. Anschliessend kann am «Stammtisch» im Restaurant Traube in Büsserach über die Besichtigung gefachsimpelt werden. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Porte der Von Roll AG in Breitenbach (Passwangstrasse 20). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Aufgrund der aktuellen Lage rund um das Coronavirus bitten wir alle Interessierten um eine vorgängige Anmeldung (bis spätestens Montag 14. September) an info@feel-bl.ch.
Der Fahrzeugführer, der seine Fahrtrichtung zum Abbiegen ändert, hat Rücksicht zu nehmen auf den Gegenverkehr und auf die nachfolgenden Fahrzeuge. So will es unser Strassenverkeh rsgeset z. Wenn Sie also mit Roman Baumann dem Auto von einer Hauptstrasse links in eine Nebenstrasse einbiegen wollen, müssen Sie sich gegen die Mittellinie halten und den linken Blinker stellen. Ihre Konzentration ist nach vorne gerichtet, um den Gegenverkehr im Blick zu haben, sowie in die Nebenstrasse, in die Sie einbiegen wollen. Soweit so gut. Genau wie beschrieben verhielt sich ein Autofahrer. Im Moment als er links abbog, überholte ihn aber just links ein Radfahrer. Es kam zur Kollision und zu einem Gerichtsverfahren. Der Autofahrer wurde wegen ungenügender Rücksichtnahme auf nachfolgende Verkehrsteilnehmer mit einer Busse bestraft. Dies liess er nicht auf sich sitzen und zog den Entscheid weiter. Das Bundesgericht hiess seine Beschwerde gut. Der Linksabbieger, der korrekt eingespurt ist und den linken Blinker gestellt hat, darf — ohne unmittelbar beim Abbiegen nochmals den Verkehr hinter ihm beobachten zu müssen — in der Regel darauf vertrauen, dass ihn kein Verkehrsteilnehmer vorschriftswidrig links überholt. Die Aufmerksamkeit soll im Moment des Abbiegens nach vorne sowie zur Seite gerichtet sein und nicht auf den Rückspiegel. Mit Recht darf man behaupten, Linksabbiegen sei komplex. Vergessen Sie nie das Sprichwort eines deutschen Philosophen: «Der Tote war der Rechthaber beim Linksabbiegen.» Dann doch lieber eine Busse.
Raphael Joray FEEL
Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach
VER ANSTALTUNG
Besichtigung der Von Roll Breitenbach
EINGESANDT
Nationaler Spitextag
Vreni Giger Präsidentin Spitex Laufental
GEDANKENSTRICH
Ansteckend
Humor mit Tiefgang: Gardi Hutter alias Hanna setzt sich mit dem Tod auseinander. WoS. Am 18. September eröffnet das Kulturforum Laufen die neue Theatersaison mit Gardi Hutter & Co. Zusammen mit ihrer Familie beschäftigt sich Gardi Hutter auf ihre unverwechselbare Art mit dem Tod. Gardi, alias Hanna, hat Übung im Sterben. In ihren bisher acht Stücken ist sie am Ende sieben Mal tot. In Gaia Gaudi ist sie es von Anfang an. Sie weiss es nur nicht. Von so was Unwichtigem lässt sie sich nicht aufhalten. Der „clowneske“ Tod erlaubt das Lachen über das Schreckliche, um sich mit
FOTO: ZVG
dem eigenen unabwendbaren Ende auszusöhnen. Die Geschichte wird von einer Clownin, einer Sängerin, einer Tänzerin und einem Perkussionisten erzählt. Überraschungen sind unausweichlich. So wie im wahren Leben. Leider kann nur eine begrenzte Anzahl Tickets verkauft werden. Das Kulturforum Laufen empfiehlt daher, die Tickets frühzeitig im Vorverkauf zu beziehen. Gardi Hutter & Co.: Freitag, 18. September 2020, 20 Uhr im Kulturzentrum Alts Schlachthus am Seidenweg 55 in Laufen. Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft, Delsbergerstrasse 24, Laufen oder auf www.kfl.ch.
EINGESANDT
Absage Volkswanderung 2020 Aufgrund der europaweit ansteigenden Covid-19 Ansteckungszahlen und nach einer gründlichen Risikoanalyse nimmt die Organisation der Laufentaler Volkswanderung vom 9./10. Oktober 2020 ihre Verantwortung wahr und hat entschieden, diese Veranstaltung abzusagen. Sie wird sich bemühen, die nächste Volkswanderung am 16./17. Oktober 2021 zu organisieren und zur Durchführung zu bringen, wenn wir bis dann die Corona-Krise überstanden haben sollten. Wir Mitglieder des WVL treffen uns am Don-
Erfolgreich: Mitglieder der Spitex Laufental bedankten sich am vergangenen Samstag im Stedtli Laufen bei ihren Mitgliedern – und gewannen neue dazu. Auf dem Bild von links: Gunda Ruge, Brigitte Meier, Arja Jeisy, Vreni Giger. FOTO: ZVG glieder gewinnen, die so auch von der Mandeliniaktion profitierten. Es ist auch immer wieder schön, bei solchen Gelegenheiten mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Werden auch Sie Mitglied. (Über unsere Homepage: spitex-laufental.ch oder Tel. 061 761 25 17)
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Benildis Bentolila
FOTOGALERIE
Den Nationalen Spitextag vom letzten Samstag 5. September haben wir zum Anlass genommen, unseren Gönnerinnen und Gönnern von Herzen Danke zu sagen. Wir haben ihnen einen Gutschein für ein Päckli Mandelini zukommen lassen, welches am Marktstand auf dem Rathausplatz abgeholt werden musste. Viele haben diese Gelegenheit genutzt. Gleichzeitig konnten wir etliche Neumit-
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Der Herbst naht: Überall blühen die Herbstzeitlosen und künden die kühlere Jahreszeit an. FOTO: REINHARD HÄNGGI
nerstag 3. Dezember 2020 zum «Chlausenhock» im Clublokal des Hotels Central in Laufen. Sollten jedoch einschneidende Massnahmen in der Krisenproblematik eintreffen, wird sich der Vorstand bemühen und alle Mitglieder darüber informieren. Bitte bleibt gesund und haltet Euch möglichst an die geltenden Krisenvorschriften. Paul Fürst Aktuar Wanderverein Laufen
Am letzten Sonntag stieg ich mit meinem Mann in Sissach in den Zug nach Luzern. Kaum hatte sich die Türe zum Wagenabteil automatisch geöffnet, hörten wir fröhliches Lachen. Wir setzten uns ins Nachbarabteil der zwei Paare, die es offensichtlich – trotz Mund- und nasenschutz – lustig hatten. Je mehr sie einander erzählten, desto mehr kugelten sie sich vor Lachen. Ich stellte mir vor, wie sie auf und in den Sitzen herum hüpften und dauernd Luft holen mussten. Der Zug hielt in Gelterkinden, es traten weitere Reisende ins Compartiment. Es dauerte keine zwei Minuten und gewisse regten sich furchtbar über die Lachsalven auf: «Können die nicht leiser sein?», brummelten sie. Dabei tönte es beschwingt, munter, glücklich, zufrieden. Keine Häme, keine Bösartigkeit, simples freies kindliches Frohlocken. Ich fing an mitzulachen. Wer mich kennt, weiss: Mein Lachen übertönt die anderen. Und siehe da: Auf einmal lachten vorher Knurrende mit. Die Reisenden, die in Olten zustiegen, fielen in die Lachsalven ein. Eigentlich wusste niemand mehr, wo und weshalb das Lachfestival angefangen hatte. Beim Aussteigen in Luzern waren alle aufgestellt und verabschiedeten sich voneinander wie langjährige Bekannte. Das erinnerte mich an ein Erlebnis vor 20 Jahren in Leipzig. Dort besuchte ich mit einem meiner Brüder eine Ausstellung über Satirische Zeichnungen. Wir schlenderten schmunzelnd den Karikaturen entlang, als ich plötzlich vor Lachen explodierte. Da sah ich vor mir Johann Strauss, in voller Orchestermontur. Er hatte sich am Ufer der «Schönen blauen Donau» kopfüber in die Bäume gehängt und in der Kniekehle gesichert. Sein Kopf war unter Wasser; es schauten nur noch ein paar der Locken am Hinterkopf heraus. Die Legende des Bildes erklärte, der Komponist und Kapellmeister höre sich den Klang der Donau an, um zu erfahren, wie der «Donauwalzer» töne. Ich konnte mich kaum halten vor Lachen. Mein Bruder genierte sich wegen seiner lauten Schwester, zischte mir zu, ich solle still sein und verzog sich. Dafür scharten sich die Leute um mich, weil es sie wohl interessierte, was hier so lustig sei. Inmitten von Karikaturen! In meinem besten Schriftdeutsch erläuterte ich die Zeichnung aus meiner Sicht, wobei ich mich immer unterbrechen musste, um loszuwiehern. Zuletzt war wohl die Hälfte der Besucher in «meinem» Ausstellungssaal, und wir lachten wie übermütige Kinder. Ein Mann bot eine neue, absurde Betrachtungsweise des Bildes und eine Frau wies auf ihre abstruse Ansicht hin. Auf einmal sah ich meinen lachenden Bruder inmitten meiner «Fans» und wusste – Lachen ist wirklich ansteckend. Probieren Sie’s aus!
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DIES UND DAS
Donnerstag, 10. September 2020 Nr. 36
SESSIONSKOMMENTAR
LESERBRIEF
EINGESANDT
Steingärten und gerupfte Gänse
Schlechter Service
Einsatz für die Natur
«Die Kunst der Besteuerung liegt darin, die Gans so zu rupfen, dass sie unter möglichst wenig Geschrei so viele Federn wie möglich lässt.» Dies sind nicht meine Worte, sondern ein Zitat von J.-B. Colbert, Christian dem erfolgreichen Thalmann Finanzminister unter dem stets klammen «Sonnenkönig» Louis XIV. Der Gans ergeht es wie uns Solothurnerinnen und Solothurnern! Dass die Steuerzahler im Mittelstand überdurchschnittlich belastet werden, ist eine Tatsache, welche selbst die Regierung anerkennt. Doch die Regierung und das Parlament benötigten zuerst einen «Schubs», um dagegen Abhilfe zu schaffen. Eine rechtsbürgerliche Volksinitiative verlangt nämlich die Senkung der Steuerbelastung auf den Schweizer Durchschnitt. Das Parlament heisst nun die Initiative grossmehrheitlich gut und fordert gleichzeitig vom Regierungsrat einen Gegenvorschlag. Der Kantonsrat — er tagte in einer riesigen, tristen, etwas in die Jahre gekommene Industriehalle der ehemaligen Cellulosefabrik Attisholz — befand auch über Alltägliches: So sollen Landschaftsgärtner und Immobilienbesitzer im Kanton aktiv dahingehend informiert und «sensibilisiert» werden,
Seit einigen Tagen hängen am Bahnhof Zwingen mehrere Informationsschilder. Eines davon ist sogar an der Tür des Liftes montiert, der gehbehinderte Passagiere, Rollstuhlfahrerinnen und Eltern mit Kinderwagen auf die Höhe des Perrons bringen sollte. Auf den Schildern ist zu lesen, dass der Lift voraussichtlich bis Ende Oktober (!) ausser Betrieb ist. Ein solch schlechter Service ist nicht hinnehmbar. Wer beispielsweise als Rollstuhlfahrer den Zug Richtung Laufen oder in die Gegenrichtung erreichen will, ist auf die Hilfe Dritter angewiesen. Oder er nimmt den Bus Richtung Breitenbach, steigt dort in den Bus nach Laufen um, wo es einen barrierefreien Zugang zu den Zügen gibt. Dieser übermässig lange, über zwei Monate dauernde Ausfall des Lifts ist umso stossender, als es in Zwingen ja eine Liftfabrik gibt – allerdings wohl eine, die nicht die SBB-Lifte herstellt.
dass möglichst wenig Steingärten angelegt und bestehende renaturiert werden sollen. Seit einigen Jahren sind vollkommen vegetationsfreie Schotterflächen als vermeintlich pflegeleichte Umgebungsgestaltung in Wohnquartieren leider auch bei uns in Mode gekommen. Ich finde solche Steinhalden weder schön noch ökologisch wertvoll. Dennoch sollte jeder Eigentümer selbst entscheiden können, ob und in welcher Form er seinen Garten gestalten oder pflegen möchte. Hier sollte der Staat keine Verbote auferlegen. Die Gemeinden können übrigens schon heute entsprechende Regelungen im Baureglement aufnehmen, was die Gestaltung von Privatgärten anbelangt. Am zweiten Sessionstag besuchte der Kantonsrat unsere Gegend. Je nach Interesse führte der Ausflug nach Dornach (Besuch Goetheanum) oder nach Büsserach (interessante Besichtigung AquaSolar/Dryden). Mit dem Elektro-Velo fuhr eine Gruppe durchs Leimental Richtung Ruine Dorneck oder man schob gemütlich einen Jass. Wurde im Kantonsrat — unter Wahrung der Abstandsregeln — noch heftig und kontrovers debattiert, traf sich die Gruppe sodann spätnachmittags zum gemütlichen Aperitif und Essen oberhalb Dornach in friedlicher Eintracht. Fernab von Steingärten und gerupften Gänsen...!
Thomas Immoos, Laufen
Christian Thalmann Kantonsrat FDP, Breitenbach
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Babysitting — ein Vertrauensjob
Eine Aufgabe mit viel Verantwortung: Babysitting bedarf einiger Grundlagen. Das nötige BILD: ZVG Wissen wird an einem Babysittingkurs vermittelt. WoS. Tagsüber oder abends Kinder zu hüten, ist ein faszinierendes Erlebnis, eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Die Aufgabe will aber gelernt sein. Wichtige Themen wie die Entwicklung und die Bedürfnisse des Kindes, Körperpflege und Ernährung, Spiel und Beschäftigung sowie Krankheiten und Unfallverhütung werden darum im Babysittingkurs an zwei Kurstagen behandelt. Das Schweizerische Rote Kreuz führt am 28. und 29. September 2020 einen sol-
chen Babysittingkurs in Laufen durch. Der Kurs ist für Jugendliche ab 13 Jahren und findet jeweils von 9 bis 11.30 Uhr und 12.30 bis 15 Uhr, im Röm. katholischen Pfarreizentrum in Laufen an der Röschenzstrasse 39 statt. Die Kurskosten betragen 100 Franken inklusive Kursbuch und Babysittingpass. Anmeldung und Auskunft bei der Regionalstelle Olten, Telefon 062 207 02 50, per E-Mail: bildung@ srk-solothurn.ch oder via Homepage www.srk-solothurn.ch.
Redaktionsschluss
GESCHÄF TSWELT
Jubiläum bei RE/MAX PR. Am 26. August 2020 hat RE/MAX Switzerland als Auszeichnung der Wertschätzung für fünf Jahre Firmen-Zugehörigkeit Kristin Künzli, Broker/Owner RE/MAX Laufental/Schwarzbubenland zum Jubilarenanlass 2020 eingeladen. Mit einer Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee und einem gemeinsamen Mittagessen wurde der Jubilarin gedankt. Als langjähriges Mitglied sei Kristin Künzli ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs des RE/MAX-Netzwerks. Man sei stolz auf ihre Leistungen und Loyalität, welche sie in den vergangenen Jahren dem Unternehmen gegenüber gezeigt habe. Mit ihrer langjährigen Tätigkeit trage sie einen besonders wichtigen Beitrag für die Erfolgsgeschichte von RE/ MAX Switzerland bei, erklärte Rainer Jöhl, CEO RE/MAX Switzerland bei der Übergabe der Urkunde an Kristin Künzli. Es war ein Anlass mit interessanten Gesprächen in heiterer Stimmung, im Mittelpunkt standen der Gedankenaustausch und die Förderung im Netzwerk. «Es war war ein toller und eindrucksvoller Event», so Kristin Künzli, «viele neue Ideen und Inputs aus den Gesprächen mit meinen Kolleginnen und Kollegen habe ich auf die Heimreise ins Laufental mitgenommen.» Kristin Künzli übernahm Anfang 2019 von Ihrem Mann die Geschäftsleitung RE/MAX Laufental/Schwarzbubenland, welche seit über zwölf Jahren in Laufen ansässig ist. Als RE/MAX-Expertin kennt sie das Laufental und Schwarzbubenland bestens und ihre Kundschaft schätzt sie dafür, dass sie nebst der Fachkompetenz und Seriosität auch über gute Menschenkenntnisse und soziale Kompetenz verfügt.
Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss:
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Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Eine tolle Erfahrung: Die Klasse E3a leistete während einer Woche einen speziellen Einsatz für eine Bergbauernfamilie. FOTO: ZVG Während der Projektwoche der Sekundarschule Breitenbach hat die Abschlussklasse E3a einen speziellen Einsatz für eine Bergbauernfamilie und den Unterhalt von Wanderwegen geleistet. Grossartig unterstützt vom Verantwortlichen für den Bereich Wanderwege der Gemeinde Habkern haben die Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrpersonen tolle und sehr befriedigende Arbeit geleistet. Untergebracht waren sie in einem historischen Haus — ein Balken trug die Jahreszahl 1788. Jeden Tag zauberte das jeweilige Küchenteam unter Leitung von Liliane Scherrer unter einfachsten Bedingungen hervorragende Speisen auf die Tische. Das Zusammenleben verlief reibungslos und das Zusammenrücken der Schülerinnen und Schüler war offensichtlich. Der Montag und der Freitag waren für den Unterhalt eines Wanderweges reserviert. Am Montag wurden hauptsächlich Rückbauarbeiten eines abgerutschten Steges und Vorarbeiten für Erneuerungen am Freitag geleistet. Am Freitag wurden zusätzliches Material herbeigeschafft und als Glanzlichter
eine Treppe und ein Übergang über Sumpfgelände erstellt. Wir durften stolz sein und wurden mit Komplimenten der beiden «Vorarbeiter» überhäuft. Am Dienstag und am Donnerstag galt es, zuhinterst im Justistal Alpweiden einer jungen Bergbauernfamilie zu schwenten. Nach einer längeren Fahrt mit zwei Kleinbussen und einer Wanderung steil hinauf durch wunderbare Landschaften ging’s los. Stefan, der Bauer, hatte auf einer teilweise zugewachsenen Alpweide die Sträucher und kleinen Bäume abgeschnitten. Dieses Material galt es aus den überaus steilen Hängen in den Wald darunter oder auf einen Haufen zu befördern. Da kam uns das Ausschlafen am Mittwoch mit dem Chillen in Interlaken gelegen. Auch das Schwenten brachte uns grosses Lob ein und zusätzlich ein Stück Käse aus der eigenen Produktion. Der Klassenlehrer Toni Hänggi und seine Kollegin Patricia Degen wurden von den ehemaligen Lehrpersonen Liliane Scherrer und Toni Stebler begleitet. Anton Stebler, Zullwil
Teamausflug zum 30-Jahre-Jubiläum Am Samstag, 19. September, schliesst die Schwarzbuebe-Apotheke ihre Türen ausnahmsweise bereits um 12 Uhr. Grund dafür ist ein Ausflug anlässlich des 30-Jahre-Jubiläums, zu dem Regula Studer, Apothekerin und Inhaberin der Schwarzbuebe-Apotheke, ihre Mitarbeiterinnen einlädt. Frau Studer, es ist nicht das erste Mal, dass Sie Ihr Team zu einem Ausflug einladen. Was bedeuten diese Anlässe für Sie? Regula Studer: Ich finde es schön, ab und zu gemeinsam etwas zu unternehmen. In der Apotheke sind wir alle eingespannt in die Arbeit, und insbesondere dieses Jahr mussten wir alle auf vieles verzichten. Da tun ein paar unbeschwerte Stunden gut. Die Einladung ist auch ein Dank an meine Mitarbeiterinnen für die geleistete Arbeit. Wohin geht die Reise? Wir fahren mit dem Bus nach Solothurn, wo wir eine Stadtführung haben. Anschliessend geht es mit der Gondelbahn auf den Weissenstein, den Hausberg der Solothurner. Dort erwartet uns ein gemütlicher Abend mit Apéro auf der Terrasse und einem Abendessen mit Überraschungsprogramm im Hotel, in dem wir auch übernachten. Am Sonntag machen wir dann noch eine Höhenwanderung auf den oberen Grenchenberg. Waren Sie nicht schon einmal auf dem Weissenstein mit Ihrem Team? Ja, das war vor vielen Jahren auch an einem Jubiläum. Seither hat sich auf dem Weissenstein einiges verändert. Damals waren die Sessel am Lift noch seitwärts angebracht! Es ist ein wunderbarer Ort. Man sieht über das ganze Mittelland und auf die Berner Alpen, Herrlich! Wir freuen uns alle sehr.
Montag, 12.00 Uhr
Marc Scherrer Landrat, Laufen «Um auch für die zukünftige Mobilität gewappnet zu sein, müssen besonders unsere Täler vernetzt und an das restliche Baselbiet angeschlossen werden.»
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Was müssen Ihre Kunden wissen? Wir schliessen aus Anlass unseres Jubiläums-Ausflugs die Apotheke am Samstag, 19. September, um 12 Uhr mittags und danken unseren Kundinnen und Kunden schon jetzt für das Verständnis.
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Kristin Künzli: Sie erhält die Urkunde als Wertschätzung für fünf Jahre Zugehörigkeit im RE/MAX-Netzwerk. FOTO: ZVG
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Donnerstag, 10. September 2020 Nr. 37
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Donnerstag, 10. September 2020 Nr. 36
LESERBRIEF
LESERBRIEF
BASELL AND
Ja zu neuen Kampfflugzeugen
Neues Jagdgesetz
Als neutraler, souveräner Staat will die Schweiz unabhängig bleiben. Wir wollen selber entscheiden und uns notfalls auch selber verteidigen können. Das verlangt zwingend den Ersatz unserer veralteten Kampflugzeuge. Selbst mit einem besorgten Blick auf die unvorhergesehenen, mit Schulden finanzierten Hilfsprogramme des Bundes zur Stützung von Wirtschaft und Gesellschaft im Rahmen der aktuellen Covid-19-Pandemie, kann die ausserordentliche Tragweite der Abstimmung am kommenden 27. September zur Beschaffung neuer Kampflugzeuge nicht genug betont werden. Sie wird wegweisend für die Zukunft und Sicherheit unse-
Das wohl umstrittenste aber auch emotionalste Thema beim neuen Jagdgesetz, über das wir bald abstimmen, ist der Wolf. Heute gibt es schon Bestimmungen, die Einzelabschüsse für Grossraubtiere erlauben, sobald sie grosse Schäden angerichtet haben oder Gefahr für den Menschen droht. Das revidierte Jagdgesetz sieht vor, dass künftig Abschüsse durchgeführt werden können, selbst wenn ein Schaden nur befürchtet wird. Der Anreiz Herdenschutzmassnahmen anzuwenden, wird dadurch vermindert. Solche Schutzmassnahmen haben in den letzten Jahren erreicht, dass trotz kontinuierlichem Anstieg der Wolfspopulation die Anzahl Risse stabil geblieben ist und Schafherden besser umsorgt wurden, was sich positiv auf das Tierwohl auswirkte. Regulierungen würden ausserdem künftig nicht mehr vom Bund veranlasst, sondern durch die Kantone, obwohl Wildtiere keine Kantonsgrenzen kennen. Wenn man bedenkt, dass die Walliser Regierung eine Initiative ohne Grossraubtiere im Kanton unterstützt, wäre dies ein gefährlicher Schritt. Nebst dem
Vorsicht vor EnkeltrickBetrügern!
res Landes sein! Wenn unsere Luftwaffe und nachgelagert unser bewährter Sicherheitsverbund für Schutz, Rettung und Verteidigung überleben sollen, brauchen sie unsere uneingeschränkte Unterstützung. Lassen wir uns beim Ausfüllen des Stimmzettels für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge nicht von den realitätsfernen sicherheitspolitischen Vorstellungen der Armeeabschaffer (GSoA, SP und Grüne) verunsichern, sondern nach unserer staatstragenden, freiheitlichen Gesinnung und vom gesunden Menschenverstand leiten. Julius Jeisy Pfeffingen
LESERBRIEF
Schweiz — EU Die Schweiz ist für die EU ein geopolitisches Unding und muss sanktioniert werden. Die Personenfreizügigkeit sei einer der Grundpfeiler der EU zur Teilnahme am Binnenmarkt. Dieses Mantra wird uns seit Jahren um die Ohren geschlagen. Um nicht verifizierbare Nachteile zu vermeiden, sollten wir daran festhalten. Nein! Es handelt sich um eine politische Forderung und um eine Erpressung durch die EU. Es gibt ausserhalb der EU und ihren Trabanten keinen Staat dieser Welt, der seine Einwanderung nicht selbst steuert. Ein Arbeitsvertrag von 12 Stunden wöchentlich genügt, um eine Aufenthaltsbewilligung von 5 Jahren zu erhalten, auch wenn die Arbeitskraft nicht zu gebrauchen ist und ihr dann gekündigt wird. Um angebliche wirtschaftliche Nachteile zu vermeiden, geben wir direkt demokratische Volksrechte, die mühsam erkämpft wurden, auf. Das hilft den Konzernen, nicht aber dem Volk.
Darum müssen wir selber bestimmen können, wen wir wollen. Allein die flankierenden Massnahmen führten zu einer Kontrollbürokratie von zirka 200 Millionen Franken. In der Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe belaufen sich seit 2012 die Umverteilungseffekte zu Gunsten der EU-Einwanderer auf mehrere 100 Millionen Franken. Von der NEAT ganz zu schweigen. Der Rahmenvertrag, der wohl nach Ablehnung der Initiative kommen wird, verletzt unsere Souveränität und krempelt unser politisches System total um. Man sollte endlich aufhören, der EU ständig Zugeständnisse zu machen und ungleiche Verträge einzugehen. Entweder ist die Schweiz bereit, für ihre Unabhängigkeit zu kämpfen oder wir werden ein Protektorat der EU. Peter M. Linz Büsserach
LESERBRIEF
Jagd auf seltene Arten Im Voraus mal so viel: Es geht nicht nur um den Wolf. Das neue Jagdgesetz ist ein Abschussgesetz. Geschützte Tiere sollen abgeschossen werden, wenn sich jemand an ihnen stört; die Wölfe wegen den Schafzüchtern, der Luchs wegen den Jägern, der Biber wegen der Bauern, der Graureiher wegen den Fischzüchtern usw. Sie müssen gar keinen Schaden anrichten, um in Gefahr zu geraten; es braucht auch keine Massnahmen, um Schäden vorzubeugen. Wie ernst es den «Geschädigten» um präventive Vorkehrungen ist, sieht man daran, dass die heute zur Verfügung stehenden Gelder für Präventionsmassnahmen zwar bezogen, aber anderweitig «missbraucht» werden — man will gar nicht vorbeugen, man will abschiessen. Man will die Tiere «regulieren», einfach weil es sie gibt, so quasi nach Lust und Laune. Zuerst gerät der Wolf in die Schusslinie; der Bundesrat erhält dazu die Macht, jederzeit weitere geschützte (!) Tierarten auf diese Abschussliste zu stellen. Da verliert das Wort «geschützt» doch jede Bedeutung.
Das, was uns da schönfärberisch als «Regulierung» verkauft wird, ist in Tat und Wahrheit die Dezimierung bis Ausrottung von «störenden» Tieren. Mit dem neuen Jagdgesetz sollen Wolfswelpen totgeschossen werden können, bevor sie irgendwem ein Haar gekrümmt haben. Das alte Parlament hat das bisherige Gesetz verschlechtert und zudem die Chance verpasst, den Schutz bedrohter Tiere zu verbessern: Gefährdete Arten, die auf der Roten Liste stehen, können weiterhin gejagt werden, z. B. Feldhase, Waldschnepfe oder Birkhahn — was soll das? Sie sollten endlich geschützt statt von Trophäenjägern abgeschossen werden. Die schlimmste «Konfliktart» ist übrigens der Mensch. Woher nimmt er das Recht, immer mehr Natur für sich zu beanspruchen und über die Daseinsberechtigung anderer Arten zu bestimmen? Im Interesse von Tier und Natur muss am 27. September dringend ein Nein in die Urne. Erich Stebler-Burri Nunningen
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Wolf, der neu explizit als regulierbar gilt, können auch andere geschützte Tierarten wie der Luchs, Biber oder Graureiher eigenständig vom Bundesrat jederzeit als regulierbar erklärt werden. Hinzu kommt, dass bedrohte Arten auf der Roten Liste wie der Feldhase, das Schneehuhn und die Waldschnepfe weiterhin gejagt werden können. Sämtliche Umweltschutzorganisationen sowie namentlich prominent vertretene Komitees aus den betroffen Berufsgruppen wie der Jagd, Landwirtschaft und Försterei sprechen sich gegen das neue Jagdgesetz aus. Ein weiteres Argument, dass das Gesetz neu überarbeitet werden muss. Wir müssen als Gesellschaft lernen, die Herausforderungen mit Grossraubtieren anzunehmen. Sie sind ein Teil der Natur und sorgen für das ökologische Gleichgewicht. Beispiele wie im Yellowstone Nationalpark zeigen, dass die Wiedereinführung der Wölfe das ganze Ökosystem, im Bezug auf den Jungwald und Artenvielfalt, auf positive Weise beeinflusst. Raphael Thomann
LESERBRIEF
Zuwanderung wieder selber steuern Die Begrenzungsinitiative, über welche am 27. September abgestimmt wird, hat ein Ziel: Die Schweizerinnen und Schweizer sollen selber bestimmen, wer zuwandert und wie viele Personen zuwandern. Die Bevölkerung soll also Qualität und Quantität der Zuwanderer selber bestimmen. Das tönt erst einmal selbstverständlich. Australien, Kanada und neu auch das Vereinigte Königreich haben ausgereifte Punktesysteme für Zuwanderer. In Liechtenstein werden die Aufenthaltsbewilligungen gar verlost. Nur die Schweiz hat die Kontrolle über die Zuwanderung aus der EU — wegen dem Personenfreizügigkeitsabkommen — komplett verloren. Unsere Zuwanderung wird durch die EU und deren Wirtschaft fremdbestimmt. Die Folgen sind verheerend: 1 Million Zuwanderer zogen in 13 Jahren in die Schweiz. 330 000 Grenzgänger fahren Tag für Tag aus dem Ausland hierher. Enormer Kulturlandverschleiss, stagnie-
rendes BIP und für die Arbeitnehmer eine Katastrophe. Die Gegner reden von Fachkräftemangel. Anscheinend haben wir nach 13 Jahren Personenfreizügigkeit und 1 Million Zuwanderung immer noch dasselbe Problem? Gekommen sind nämlich mehrheitlich Schlechtqualifizierte. Und dies bedeutet einen Raubzug auf unsere ohnehin schon bald unbezahlbaren Sozialsysteme. Die Gegner reden von Verlust von Wohlstand und Sicherheit wegen dem möglichen Verlust der Bilateralen 1, obwohl wir über 1200 Abkommen mit der EU haben und fast alle für die Schweiz wirklich wichtigen Abkommen eben nicht durch diese geregelt werden! Holen wir uns als freies und stolzes Land die Kontrolle über die Zuwanderung zurück. Stimmen Sie deshalb am 27. September JA zur Begrenzungsinitiative. Patrick Portmann SVP Laufen und Umgebung
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Aquafitness für alle PR. Bei Poolprofi in Laufen bietet sich für alle Interessierten die Gelegenheit, Aqua Fitness und Aqua Zumba nach Drebinger Methode kostenlos zu testen. Und zwar am kommenden Montag 14. September von 9 bis 17 Uhr bei der Poolprofi AG an der Wahlenstrasse 4 in Laufen. Die Aqua Queen Carmen Drebinger wird live vor Ort sein und alle interessierten Gäste instruieren. Sie gibt Einblick in ihr Aqua Power Fitness Konzept und zeigt auf, wie intensives, gelenkschonendes Workout möglich ist. Aqua Fitness nach Drebinger
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WoS. Einmal mehr warnt die Baselbieter Polizei vor Enkeltrickbetrügern. Zwei Rentnerinnen aus dem Kanton Baselland wurden in den vergangenen Wochen um 50 000 bzw. 70 000 Franken betrogen, teilt die Polizei Basel-Landschaft mit. Beide Male wurden die Frauen per Telefon kontaktiert und um mehrere zehntausend Franken gebeten, um drohende finanzielle Schwierigkeiten abwenden zu können. Die Opfer übergaben das Bargeld jeweils am Bahnhof in St. Louis an jüngere Frauen. Die Polizei warnt und ruft daher eindringlich zur Vorsicht vor dieser Betrugsmasche auf. Folgende Regeln sollen dabei beachtet werden: Am Telefon nie über die eigenen finanziellen Verhältnisse sprechen und kein Bargeld an Fremde übergeben!
LESERBRIEF
Bilaterale Verträge Das erste Abkommen (Bilaterale genannt) wurde 1957 mit der «EU-Gemeinschaft für Kohle und Stahl» (Montanunion) abgeschlossen, etliche Verträge mit den Europäischen Gemeinschaften folgten, um auf allen Ebenen einfacher zu handeln, ohne gezwungene Mitgliedschaft der Schweiz zur EU. Das Versicherungsabkommen von 1989, das Freihandelsabkommen von 1972 sowie die sieben bilateralen Abkommen von 1999 (Bilaterale Abkommen 1), die Abkommen von 2004 (Bilaterale Abkommen 2) hatten sehr grosse Bedeutung. Das europäische Projekt basiert auf der Würde des Menschen, der Gleichheit und der Solidarität. Unsere Stimmbürger lehnten 1992 den Beitritt zum EU–Wirtschaftsraum EWR knapp ab, danach suchte unser Land mit der EU den Abschluss von Abkommen, um die Kooperation auszubauen und die wirtschaftliche Isolation der Heimat abzuwenden. Ende 1994 wurden Gesprächen mit der EU aufgenommen, 1999 waren Erfolge erreicht: Sieben sektorielle Abkommen (Bilaterale 1), Freizügigkeiten, technische Handelshemmnisse und Verträge zu öffentlichen Aufträgen, Landwirtschaft, Land– und luftverkehr sowie Forschung wurden besiegelt. Die getroffenen Bilateralen sind gut geglückt, Untersuchungen zeigen, dass kein Land des Binnenmarktes so stark profitieren konnte wie die Schweiz. Unsere Regierung hat immer ein offenes Ohr für alle Gesellschaftsänderungen, sie handelt mit Vernunft und Weitsicht. Die Schweiz der Zukunft lässt sich mit der weltfremden SVP-Politik nicht verwirklichen. Die wichtigsten Fakten der Zukunft vergisst sie, nämlich dass mehr Menschen altershalber aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden, als Nachwuchs nachkommt. Nur bei der SVP sind diese Zahlen und Fakten unbekannt, sie sind nicht angekommen. Mit dieser Sichtweise lässt sich die Schweiz nicht verwirklichen. Darum NEIN, unserer Heimat zuliebe! Gérald Donzé Dornach
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LESERBRIEF
LESERBRIEF
Am 27. September Ja zur neuen Kirchenverfassung
Die fetten Jahre sind vorbei
Die Kirchenverfassung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft wurde einer Totalrevision unterzogen. Im November 2019 wurde sie von der Synode, dem Kirchenparlament, in zweiter Lesung einstimmig verabschiedet. Am 27. September sind nun die rund 74 000 stimmberechtigten Mitglieder der Reformierten Kirche Baselland aufgerufen, über die neue Kirchenverfassung abzustimmen. Die neue Verfassung mit ihren 20 Paragraphen schafft einen zeitgemässen Rahmen für aktuelle Herausforderungen und trägt den gesellschaftlichen und kirchlichen Entwicklungen und Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte Rechnung. Der Kirchenrat und die Synode empfehlen ein Ja zur neuen Verfassung. Verschiedene Dinge werden neu oder anders geregelt als in der aktuellen Kir-
chenverfassung. «Bewährtes bleibt erhalten, aber gleichzeitig wird der Weg bereitet, dass wir als Kirche flexibler werden», sagt Kirchenratspräsident Pfarrer Christoph Herrmann. «An unserem Auftrag — der Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat — ändert sich nichts. Und wir nehmen auch weiterhin unsere gesellschaftliche Verantwortung als öffentlich-rechtliche Institution wahr, indem wir für die gesamte Bevölkerung da sind, nicht nur für unsere Mitglieder.» Die Volksabstimmung zur neuen Verfassung ist die erste seit 20 Jahren in der Reformierten Kirche Baselland. Alle reformierten Mitglieder ab 16 Jahren sind aufgerufen, über die neue Kirchenverfassung abzustimmen.
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Stephanie Krieger Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Landschaft
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Kürzlich mussten die Laufentaler Gemeinden eine Hiobsbotschaft entgegennehmen. Der Finanzausgleich wird massiv gekürzt. Die Nehmergemeinden — und das sind praktisch alle Laufentaler Gemeinden — erhalten pro Einwohner 190 Franken weniger Finanzausgleich. Somit fehlen uns in den kommenden Jahren rund 3,8 Millionen Franken jährlich. Die fetten Jahre sind vorbei. Die Finanzverwaltungen haben wegen dieser Nachricht schlaflose Nächte. Umso unverständlicher ist, dass in diesen Tagen neue wiederkehrende Ausgaben beschlossen werden sollen, deren Sinn und Zweck fragwürdig ist. Es geht um den Beitritt zum Zweckverband der Altersregion Laufental. Zurzeit kümmern sich der Stiftungsrat Rosengarten, die Spitex Laufental und die KESB um hilfsbedürftige ältere Personen. Als Beratungsstelle für Altersfragen hat sich die Pro Senectute sehr be-
währt und ist allgemein anerkannt. Nun soll also eine neue Beratungsstelle geschaffen werden, die grundsätzlich dasselbe anbietet wie die bestehenden Altersorganisationen? Können wir uns diese Doppelspurigkeiten wirklich leisten? Muss man die älteren Mitmenschen noch mehr bevormunden? Eine Verwaltungsstelle, die nur zu Mehrkosten führt, ist abzulehnen. Die Gemeinden des Laufentals decken bereits alle Altersthemen in verschiedenen Zweckverbänden ab. Da braucht es doch keine zusätzliche Organisation, die nur kostet und den Gemeinden keinen erkennbaren Mehrnutzen bringt. Es wäre wünschenswert, dass die Laufentaler Gemeinden diesen Beitritt zur Altersregion Laufental ablehnen und das Projekt zurück zum Absender schicken. Es gibt günstigere und effizientere Lösungen für das Laufental.
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Regina Mühlheim arbeitet seit Februar 2014 und Mirjam Ryf seit Januar 1998 als Fachfrau Gesundheit bei der SPITEX Thierstein/ Dorneckberg.
Empfehlungen
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1/2 oder 1/4 Schwein, fertig zerteilt, incl. wursten und Speck räuchern.
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Sie unterstützen die Klientinnen und Klienten zu Hause bei der Körperpflege, wechseln Verbände, messen den Blutzuckerwert und die Vitalzeichen, sind in Kontakt mit den Angehörigen, aktualisieren die Pflegeplanungen und noch Vieles mehr. Regina ist zudem Berufsbildnerin und begleitet Lernende auf ihrem Ausbildungsweg. «An der Arbeit bei der Spitex gefällt uns der Kontakt mit den Klientinnen und Klienten und das vielseitige Aufgabengebiet am besten. Uns liegt am Herzen, dass sie sich wohlfühlen und es ihnen gut geht. Die schönsten Momente sind diese, in denen wir unseren Klientinnen und Klienten ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.» Haben auch Sie Interesse an einer bereichernden Aufgabe im SpitexTeam? Melden Sie sich unverbindlich bei Simone Benne, Tel. 061 783 91 55.
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 10. September 2020 Nr. 36
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Leicht verletzte Frau
NUGLAR. WoS. Am letzten Donnerstag musste eine Automobilistin auf der Gempenstrasse um etwa 21.30 Uhr einem Tier ausweichen. Dadurch verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam rechts von der Fahrbahn ab und prallte im Bereich der Böschung in einen Baum. Schliesslich kippte das Auto auf die Fahrbahn zurück, wo es auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Die Autolenkerin wurde leicht verletzt und musste sich zwecks ärztlicher Kontrolle in ein Spital begeben. Das Auto erlitt Totalschaden.
Opferhilfe für Kinder und Jugendliche Letzte Sommertage: Auf der Ricola-Plantage in Nenzlingen blühen die letzten Sonnenblumen.
FOTO: REINHARD HÄNGGI
REGION
REGION
VER ANSTALTUNG
Wald von morgen
Schoggitaler 2020
Jubla-Tag
WoS. Die BLKB und WaldBeiderBasel lancieren gemeinsam das Projekt «Wald von morgen». Das Projekt hat zum Ziel, den Baselbieter Wald mit klimaresistenten Bäumen zu stärken. Die BLKB finanziert 1000 Bäume, die in den nächsten Jahren in Baselbieter Wäldern gepflanzt und gepflegt werden. Zunehmende Trockenheit, steigende Durchschnittstemperaturen und vermehrt auftretende Stürme setzen den heimischen Wäldern zu. Die Veränderungen führten in den letzten Jahren vermehrt zum Absterben von weniger hitzeresistenten Bäumen. In den kommenden Jahren werden im Rahmen des Projekts «Wald von morgen» darum Baumarten angepflanzt, die sich für die veränderten klimatischen Bedingungen besonders gut eignen. Es sind dies einheimische Baumarten wie Eiche, Feldahorn oder Elsbeere, die bisher eher selten in Baselbieter Wäldern anzutreffen sind.
WoS. Das Tessiner Bavonatal ist eine der schönsten Landschaften im Alpenraum. Über Jahrhunderte trotzten die Menschen im Tal den Naturgewalten. Sie legten Gemüsegärten auf Felsbrocken an, errichteten schwindeleregende Treppen entlang von Steilwänden und bauten ihre Unterkünfte und Stallungen direkt in den Felsen. Das Tal bietet gleichsam Lebensraum für Tiere und Pflanzen und trägt zur Artenvielfalt in der Schweiz bei. Besonders Schmetterlinge, Reptilien und Vögel fühlen sich hier wohl. Die Landschaft braucht Pflege und Menschen, die sich für sie engagieren. Mit dem Kauf des Schoggitalers 2020 können alle dabei mithelfen, Kulturlandschaften wie das Bavonatal zu schützen. Zudem werden zahlreiche Tätigkeiten von Heimatschutz und Pro Natura unterstützt. Die Schoggitaler werden von Schulklassen verkauft, die sich so einen Zustupf in die Klassenkasse verdienen können.
WoS. Am kommenden Samstag wird Jungwacht Blauring Schweiz ( Jubla) schweizweit erlebbar. Lokale Gruppen (Scharen) aus der ganzen Schweiz laden am nationalen Jubla-Tag die Öffentlichkeit auf eine Reise durch die kunterbunte Welt der Jubla ein. Die Programme sind so vielfältig, wie die Scharen zahlreich sind. Ein Ziel haben sie alle gemeinsam: Kinder, Eltern und die interessierte Öffentlichkeit sollen sich selbst davon überzeugen können, wofür der Jugendverband steht. Die Scharen wenden am Jubla-Tag zum Schutz aller Teilnehmenden ein Schutzkonzept für öffentliche Veranstaltungen an. Es ermöglicht ihnen, vielfältige Programme für die Besucherinnen und Besucher anzubieten, die zugleich sicher sind. Im Baselbiet sind es die Scharen aus Muttenz, Oberwil, Aesch und Reinach, die zu einem Besuch einladen. Weitere Informationen unter: www.jubla.ch.
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KT. BASELLAND. WoS. Seit Anfang September können sich Kinder und Jugendliche aus der Region Basel über die Website www.bleibnichtallein.ch informieren, wenn sie von Gewalt betroffen oder bedroht sind, teilt die Opferhilfe beider Basel mit. Die Website richtet sich auch an Eltern, Angehörige und Fachpersonen. Durch einen interaktiven Einstieg können erste Fragen geklärt und ein einfacher Zugang zu einer Erstberatung hergestellt werden.
Verletzter Töffahrer
ZWINGEN. WoS. Am letzten Sonntagabend am 6. September kurz vor 17 Uhr ereignete sich in der Verzweigung Reckholder/ Baselstrasse in Zwingen eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft beabsichtigte ein 21-jähriger Personenwagenlenker, aus der Reckholderstrasse kommend, in die Baselstrasse einzubiegen. Als ein aus Richtung Laufen kommender Personenwagen nach rechts in die Reckholderstrasse einbog, fuhr der unfallverursachende Personenwagenlenker auf die Baselstrasse hinaus. Dabei übersah er einen hinter dem abbiegenden Personenwagen fahrenden Motorradfahrer und kollidierte folglich mit diesem. Der Motorradlenker wurde bei der Kollision verletzt.
Wir empfehlen
Respekt, Vertrauen und Liebe Von Jesper Juul Der Untertitel des vorliegenden Buches heisst «Was Kinder von uns brauchen». Das wissen Eltern ja meist gefühlsmässig, aber das Umsetzen ist oft nicht so selbstverständlich. Das vorliegende Buch gibt Anleitungen dazu. Jesper Juul war ein dänischer Familientherapeut. Er war Gründer des Kempler Institute of Scandinavia in Dänemark und Autor zahlreicher Bücher über Familienthemen und Erziehung. Letztes Jahr ist er gestorben. Die traditionelle Eltern-Kind Beziehung ist eigentlich eine Hierarchie: Die Eltern bestimmen und die Kinder gehorchen. Früher – und vielleicht leider noch heute – galten Eltern als alleinige Machthaber in der Familie. Und dies auch oft unter Anwendung von Gewalt. Juul distanzierte sich von diesen Grundsätzen, er rückte die Selbständigkeit und eigene Urteilsfähigkeit der Kinder in den Vordergrund. Die Eltern-Kind-Beziehung soll liebevoll, respektvoll und gleichwertig sein. Was heisst: Beide Parteien haben die gleichen Rechte. Er bezeichnet dies als das Geheimnis gelingender Erziehung. Mit dieser entspannten Erziehungsphilosophie wurde Juul zu einem einflussreichen Erziehungsexperten der heutigen Zeit. Es ist so: In der Erziehung und überhaupt im Leben ist die mit-menschliche Liebe das Wichtigste. Christine Eckert
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